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KUKA AG — Interim / Quarterly Report 2021
Aug 5, 2021
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 28860537

KUKA Aktiengesellschaft
Augsburg
Halbjahresfinanzbericht H1/21
H1/21
Zwischenbericht
Kennzahlen
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| H1/20 | H1/21 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in Mio. € | in % | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingänge | 1.240,7 | 1.888,2 | 52,2 |
| Auftragsbestand (30.6.) | 1.987,8 | 2.408,2 | 21,1 |
| Umsatzerlöse | 1.168,8 | 1.529,7 | 30,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 221,3 | 337,3 | 52,4 |
| in % der Umsatzerlöse | 18,9 | 22,0 | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -78,1 | 33,8 | > 100 |
| in % der Umsatzerlöse | -6,7 | 2,2 | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | -14,0 | 95,2 | > 100 |
| in % der Umsatzerlöse | -1,2 | 6,2 | - |
| Ergebnis nach Steuern | -80,6 | 26,9 | > 100 |
| verwässertes / unverwässertes Ergebnis je Aktie in € | -2,02 | 0,38 | > 100 |
| Investitionen | 39,8 | 33,1 | -16,7 |
| Eigenkapitalquote in % (30.6.) | 38,5 | 37,4 | - |
| Nettoliquidität/-verschuldung (30.6) | -39,9 | 82,8 | > 100 |
| Mitarbeitende (30.6.) | 13.507 | 13.747 | 1,8 |
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| Q2/20 | Q2/21 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in Mio. € | in % | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingänge | 551,7 | 997,7 | 80,9 |
| Auftragsbestand (30.6.) | 1.987,8 | 2.408,2 | 21,1 |
| Umsatzerlöse | 544,2 | 808,2 | 48,5 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 97,1 | 180,6 | 85,9 |
| in % der Umsatzerlöse | 17,8 | 22,3 | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -43,9 | 25,6 | > 100 |
| in % der Umsatzerlöse | -8,1 | 3,2 | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | -12,3 | 56,8 | > 100 |
| in % der Umsatzerlöse | -2,3 | 7,0 | - |
| Ergebnis nach Steuern | -58,7 | 20,3 | > 100 |
| verwässertes / unverwässertes Ergebnis je Aktie in € | -1,51 | 0,21 | > 100 |
| Investitionen | 21,5 | 19,6 | -9,1 |
Vorwort
Sehr geehrte Damen und Herren,
eineinhalb Jahre Coronavirus-Pandemie, mehrere Infektionswellen und Lockdown-Maßnahmen liegen hinter uns. Und obwohl die Entwicklung immer noch dynamisch ist, freue ich mich, sagen zu können: Die Zeichen stehen auf Aufbruch.
Wir sind operativ sehr gut in das Jahr 2021 gestartet und haben im ersten Halbjahr in nahezu allen Business Segmenten Zuwächse bei EBIT und Umsatz verzeichnet sowie den zweithöchsten Auftragseingang in unserer Unternehmensgeschichte. Wachstumstreiber waren hier vor allem die Regionen China und Nordamerika. Diese starke Entwicklung wird von mehreren Faktoren getrieben:
Wir haben uns im vergangenen Jahr effizient und stabil aufgestellt. Bei KUKA blieben wir nicht tatenlos, sondern haben unsere Hausaufgaben gemacht. Nun profitieren wir mit der richtigen Strategie und Ausrichtung. Viele Kunden holten im ersten Halbjahr verschobene Projekte nach und investieren verstärkt in Automatisierung.
Zudem sind Robotik und Automation durch Corona noch einmal stärker in den Fokus gerückt. Diese Tendenzen sehen - und nutzen - wir. Stark beanspruchte Bereiche wie Gesundheitswesen oder E-Commerce haben durch die Pandemie einen massiven Schub bekommen. Automatisierungslösungen sind vor allem bei extremen Durchsätzen, dauerhafter Belastung und zeitkritischer oder hochkomplexer Produktion unverzichtbar geworden.
Das gilt insbesondere für Zukunftstechnologien wie E-Mobilität und Batterieproduktion. KUKA profitiert dabei von langjähriger Erfahrung und Know-How aus unterschiedlichsten Märkten wie Electronics und Automotive. Hier haben wir im ersten Halbjahr besonders in den USA deutliche Zuwächse verzeichnet.
Besonders freue ich mich über Großaufträge für E-Mobility und Battery bei KUKA Systems. Auch in China haben wir in diesen wichtigen Zukunftsbereichen hochkarätige Aufträge gewinnen können. Zudem hat der Anteil neuer Produkte am Umsatz stark zugenommen - unsere Investitionen in Produkte und Innovationen haben sich also bereits im Geschäftsergebnis niedergeschlagen.
Darüber hinaus haben die KUKAnerinnen und KUKAner mit ihrem großem Engagement zur positiven Entwicklung im ersten Halbjahr beigetragen - und das unter erschwerten Bedingungen und privaten Herausforderungen durch die Pandemie. Für diesen Einsatz möchte ich mich bei allen Mitarbeitenden herzlich bedanken.
Obwohl die Coronavirus-Pandemie noch lange nicht überstanden ist und globale Lieferengpässe weiterhin Risiken bergen, sind Experten dank Impfkampagne und einer starken Weltwirtschaft zuversichtlich. Auch wir bei KUKA starten optimistisch in das zweite Halbjahr. Unsere Themen sind gefragter denn je und mit unserer Strategie und den richtigen Lösungen für unsere Kunden arbeiten wir daran, neue Bereiche und Märkte zu erobern.
Dazu haben wir im ersten Halbjahr erstmals eine Vorschau auf unser derzeit größtes Entwicklungsprojekt präsentiert, unser neues Betriebssystem für Robotik, eingebettet in ein ganzes Ökosystem. Die Mission bis 2030: Einfache Roboter-Bedienung und einen intuitiven Umgang mit Automatisierungslösungen. Dieses wichtige Zukunftsprojekt sowie weitere Innovationen werden wir verstärkt vorantreiben, um KUKA als global Player zu stärken.
Ich freue mich, in den kommenden Jahren diese Visionen anzugehen. Zum 1. Juli hat der Aufsichtsrat meine Amtszeit als CEO vorzeitig verlängert und ich bedanke mich für das Vertrauen in meine Arbeit. Seit neun Jahren bin ich schon KUKAner und schätze den einzigartigen KUKA Spirit sehr. Gemeinsam haben wir eine nie dagewesene globale Krise gemeistert, nun blicken wir nach vorne, mit dem Ziel, das große Potential für KUKA zu nutzen.
Mit dem ersten Halbjahr haben wir hier einen guten Start hingelegt.
Ihr Peter Mohnen
KUKA am Kapitalmarkt
KUKA Aktie
Die weltweiten konjunkturellen Aussichten haben sich weiter verbessert, doch die Erholung dürfte nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) weiterhin uneinheitlich verlaufen. Sie ist unter anderem abhängig von der Wirksamkeit der Impfprogramme und der Gesundheitspolitik der Staaten. In Ländern, die durch wirksame Maßnahmen die Verbreitung des Coronavirus eindämmen und ihre Bevölkerung rasch gegen COVID-19 impfen, wird sich die Wirtschaft voraussichtlich schneller erholen. Für das Gesamtjahr rechnet die OECD mit einem Wachstum von 5,8 %. Im Vergleich zur Prognose vom Dezember 2020 mit 4,2 % ist dies ein deutliches Plus.
Die Impffortschritte, die rückläufigen Corona-Neuinfektionen, steigende Gewinne aber auch großzügige fiskalische Hilfspakete sorgten auch für eine deutliche Erholung an den Kapitalmärkten. In Deutschland erzielten die wichtigsten Börsenindizes neue Höchststände. Der DAX, der die Wertentwicklung der 30 nach Marktkapitalisierung und umsatzstärksten deutschen Aktien der Frankfurter Wertpapierbörse abbildet, erreichte am 14. Juni 2021 mit 15.802 Punkten einen neuen Höchststand. Auch der SDAX erzielte Höchstwerte. Er umfasst 70 Unternehmen, die den im MDax gelisteten Werten nachfolgen. Seit Jahresbeginn stieg der Index auf 16.021 Punkte und konnte damit um 8,5 % zulegen. Seinen Höchststand erreichte der SDAX ebenfalls am 14. Juni 2021 mit 16.531 Punkten. Der CDAX, der die Wertentwicklung aller deutschen Aktien im Prime Standard und General Standard abbildet, schloss am 30. Juni 2021 bei 1.466 Punkten. Damit stieg der CDAX um 12,9 %. Seinen Höchststand erreichte er am 14. Juni 2021 mit 1.490 Punkten.
Seit Jahresbeginn konnte auch der Wert der KUKA-Aktie stark zulegen. Einen deutlichen Anstieg verzeichnete die Aktie seit Ende März 2021 und erreichte ihren Höchststand am 8. April 2021 mit 59,20 €. Bis zum 30. Juni 2021, am letzten Handelstag der Berichtsperiode, konnte der Kurs um 42,9 % zulegen und stieg auf 53,80 €.
Unterstützung für die Kursgewinne an den Aktienmärkten kam vor allem von den guten Wirtschaftsdaten. Der ifo-Geschäftsklimaindex verbesserte sich im Juni auf 101,8 Punkte nach 99,2 Punkten im Mai.
Es zeigte eine deutliche Verbesserung der Stimmung in der deutschen Wirtschaft und ist der höchste Stand seit November 2018. Die Unternehmen bewerteten ihre aktuelle Geschäftslage deutlich besser und blickten optimistischer auf das zweite Halbjahr. Noch im April war die Stimmung verhaltener. Die dritte Infektionswelle und Engpässe bei Vorprodukten dämpfte die Erholung der deutschen Wirtschaft. Der ifo-Geschäftsklimaindex gilt als wichtiger Frühindikator für die konjunkturelle Entwicklung der deutschen Wirtschaft.
Die weitere Entwicklung der Aktienmärkte wird auch davon abhängen, wie die Notenbanken auf die steigende Inflation reagieren. Zunehmend Sorge bereitet die Ausbreitung der Delta-Variante des Coronavirus. Nach den deutlichen Gewinnen aus den letzten Monaten, blicken die Anleger vorsichtiger auf die Zukunft.
Auf der Online-Hauptversammlung am 21. Mai 2021 beschlossen die Aktionäre die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 0,11 € je dividendenberechtigter Stückaktie für das Geschäftsjahr 2020.
Lagebericht
Wirtschaftliches Umfeld
Pandemie beschleunigt den Strukturwandel in der Automobilindustrie
Die Automobilbranche unterliegt einem Strukturwandel. Im Fokus steht dabei der technologische Übergang hin zum elektrifizierten Antriebsstrang, der 2020 deutlich an Tempo gewonnen hat. Der Marktanteil von Elektrofahrzeugen in der EU 27 erhöhte sich auf über 10,5 % (ACEA 2021), was deutlich über den Vergleichswerten in China (6,3 %) oder den USA (2,1 %) lag. Laut dem Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. (ifo) sorgten besonders in Europa die im Zuge der Pandemie gewährten Absatzförderungen für einen Zuwachs.
Das ifo-Institut erläutert, dass durch die pandemiebedingte Branchenkrise bei allen Beteiligten der Blick auf Zukunftsthemen verstärkt wird. Dies führt bei den Automobilherstellern unter anderem zu noch nie dagewesenen Investitionssummen und zur Refinanzierung durch nachhaltige Kosteneinsparungen bei Produkten und Prozessen. Allein die deutsche Automobilindustrie wird laut dem Verband der Automobilindustrie (VDA) rund 150 Mrd. € in die E-Mobilität, neue Antriebe und die Digitalisierung investieren. Laut VDA spielen das neu verabschiedete Klimaschutzgesetz und damit höhere CO 2-Reduktionsziele für 2030 sowie eine auf 2045 vorgezogene Treibhausgasneutralität für Deutschland bei diesen Investitionen auch eine große Rolle. Entscheidend für die erfolgreiche Transformation werden laut VDA auch die Rahmenbedingungen sein wie zum Beispiel der beschleunigte Ausbau einer flächendeckenden Ladeinfrastruktur.
Laut VDA wurden in Deutschland im Juni 24 % mehr PKWs neu zugelassen als im Vorjahresmonat. Auch der Vorjahreswert des ersten Halbjahres 2021 wurde im Vergleich zu 2020 um 15 % überschritten, was jedoch noch etwa 25 % weniger war als im Jahr 2019. Bei den Elektrofahrzeugen stiegen die Neuzulassungen im Juni deutlich an. Mit fast 65.000 Pkw stiegen die neu zugelassenen Pkw um 243 % gegenüber dem Vorjahr. Damit wurden insgesamt in Deutschland mehr als 1 Mio. Elektrofahrzeuge neu zugelassen. Auf dem E-PKW Gesamtmarkt wurde ein Jahreshöchststand von rund 24 % erzielt. Dabei erreichten alleine die Neuzulassungen der rein batterieelekrischen PKW (BEV) einen Anstieg von 312 % und die Plug-In-Hybride (PHEV) um 191 %.
Auch wenn die Produktion in den deutschen Automobilwerken im Juni einen Rückgang erlebte und auch die neuen Aufträge aus dem Inland im Juni 2 % unter dem Vorjahresniveau lagen, konnte kumuliert seit Jahresbeginn ein Plus erzielt werden. Die Aufträge stiegen im ersten Halbjahr um 13 % gegenüber dem Vorjahreswert. Für die Produktion stellen die Lieferengpässe bei Halbleitern auch weiterhin eine Herausforderung dar. Die Prognose für die PKW-Produktion lag laut VDA bei 3,6 Mio., was einem Plus von 3 % im Vergleich zur Vorjahresproduktion entspricht.
Für die Branche Robotik- und Automation prognostiziert der VDMA Fachverband Robotik und Automation für 2021 mit 13,4 Milliarden Euro ein Umsatzplus von 11 %. Die Chancen das Rekordjahr 2018 zu übertreffen stehen dabei insbesondere für 2022 gut. Auch hier stehen Green-Technology-Strategien im Fokus für die wirtschaftliche Erholung.
Impffortschritte führen zu wirtschaftlichen Stabilisierungstendenzen
Mit den Impffortschritten sind in den Industrieländern und auch in den Schwellenländern Erholungstendenzen erkennbar, die das Wirtschaftswachstum ankurbeln werden. Das Wirtschaftswachstum verläuft laut OECD je nach Land unterschiedlich und ist stark abhängig von der Gesundheitspolitik und den Impfprogrammen. Insgesamt rechnet die OECD für dieses Jahr mit einem globalen BIP-Wachstum von fast 6 %, was ein beachtlicher Anstieg ist, nach dem Einbruch um 3,5 % im Jahr 2020. Zudem ist dies deutlich mehr als die 4,2 %, von denen im Wirtschaftsausblick im Dezember 2020 ausgegangen wurde. Dieser Aufschwung sollte dafür sorgen, dass das BIP in den meisten Volkswirtschaften Ende 2022 wieder den Stand von vor der Pandemie erreichen wird. Das Welt-BIP dürfte laut OECD nächstes Jahr um 4,4 % wachsen. Dennoch wird das globale Einkommen Ende 2022 immer noch etwa 3 Bill. USD niedriger sein als vor der Krise erwartet. Für die Euro-Staaten wird ein Wachstum von 4,3 % prognostiziert, die US-amerikanische Wirtschaft sollte um 6,9 % zulegen und für China wird mit einem Anstieg um 8,5 % gerechnet.
Dennoch bleibt die Weltwirtschaft hinter dem vor der Pandemie verzeichneten Wachstumskurs zurück und in vielen OECD-Ländern wird der Lebensstandard Ende 2022 immer noch unter dem vor der Pandemie erwarteten Niveau liegen.
In Korea und den Vereinigten Staaten dürfte das Pro-Kopf-Einkommen nach etwa 18 Monaten wieder das Niveau von vor der Pandemie erreichen. In weiten Teilen Europas dürfte dies hingegen erst nach fast drei Jahren der Fall sein, in Mexiko und Südafrika möglicherweise erst nach drei bis fünf Jahren.
Geschäftsverlauf
KUKA Konzern
Nach über einem Jahr der Corona-Pandemie zeigten sich deutliche Erholungstendenzen und die Aussichten für die Weltwirtschaft wurden optimistischer. Diese Entwicklungen spiegelten sich auch in den Geschäftssegmenten im KUKA Konzern wider. Im zweiten Quartal 2021 verzeichnete der KUKA Konzern Auftragseingänge in Höhe von 997,7 Mio. €. Im Vorjahresvergleich ist dies ein signifikanter Anstieg um 80,9 % (Q2 / 20: 551,7 Mio. €). Der Auftragseingang lag damit nicht nur über dem Niveau des Jahres 2019, KUKA erzielte damit sogar den zweithöchsten Auftragseingang in der Unternehmensgeschichte. Das wirkte sich auch positiv auf die Umsatzerlöse aus, die sich um 48,5 % auf 808,2 Mio. € verbesserten (Q2 / 20: 544,2 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio, die das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsatzerlösen widerspiegeln, erhöhte sich im abgelaufenen Quartal auf 1,23 (Q2 / 20: 1,01). Das EBIT im zweiten Quartal 2021 lag mit 25,6 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (Q2 / 20: -43,9 Mio. €). Die EBIT-Marge stieg entsprechend von -8,1 % im zweiten Quartal 2020 auf 3,2 % im zweiten Quartal 2021. Die Erhöhung ist vor allem auf die Erfolge aus dem Effizienzprogramm als auch die verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und das damit einhergehende höhere Umsatzvolumen zurückzuführen.
Seit Jahresbeginn investierten Kunden wieder verstärkt in Automatisierungslösungen. Die Auftragseingänge lagen im ersten Halbjahr mit 1.888,2 Mio. € um 52,2 % über dem Vorjahreswert (H1 / 20: 1.240,7 Mio. €). Im Vergleich zu den bisher erzielten Auftragseingängen in einem zweiten Quartal, war dies der zweithöchste Wert im KUKA Konzern. Auch die Umsatzerlöse erhöhten sich signifikant und lagen mit 1.529,7 Mio. € im ersten Halbjahr 2021 um 30,9 % über dem Vorjahreswert (H1 / 20: 1.168,8 Mio. €) und damit auf dem Niveau vor der Corona Pandemie. Die Book-to-Bill-Ratio verbesserte sich im ersten Halbjahr 2021 auf 1,23 (H1 / 20: 1,06). Der Auftragsbestand erhöhte sich um 21,1 % von 1.987,8 Mio. € zum 30. Juni 2020 auf 2.408,2 Mio. € zum 30. Juni 2021. Eine deutliche Verbesserung erzielte der KUKA Konzern auch im Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) das mit 33,8 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert lag (H1 / 20: -78,1 Mio. €). Auch die EBIT-Marge stieg von -6,7 % im ersten Halbjahr 2020 auf 2,2 % im ersten Halbjahr 2021.
Systems
Im zweiten Quartal 2021 erzielte Systems ein deutliches Plus im Auftragseingang. Mit 362,1 Mio. € lagen die Auftragseingänge deutlich über dem Vorjahreswert (Q2 / 20: 123,9 Mio. €). Systems profitierte von der stark gestiegenen Nachfrage in Nordamerika, da Automobilhersteller verstärkt in die Elektrifizierung ihrer Fahrzeugflotte investierten. In Europa blieb die Auftragslage unverändert schwierig. Die Umsätze erhöhten sich auf 236,2 Mio. € im zweiten Quartal 2021 und erzielten eine signifikante Steigerung um 99,0 % gegenüber dem Vorjahr (Q2 / 20: 118,7 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio nahm gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum zu und lag bei 1,53 (Q2 / 21) nach 1,04 (Q2 / 20). Das EBIT verbesserte sich im zweiten Quartal 2021 auf 5,4 Mio. € nach -25,7 Mio. € im Vorjahresquartal. Die EBIT-Marge lag mit 2,3 % deutlich über dem Vorjahreswert in Höhe von -21,7 %. Positiv wirkten sich auf das Ergebnis vor allem die Erholung in Nordamerika als auch das verbesserte Projektmanagement aus.
Im ersten Halbjahr 2021 verzeichnete Systems mit 640,7 Mio. € einen starken Anstieg seiner Auftragseingänge (H1 / 20: 239,5 Mio. €). Auch die Umsätze stiegen im ersten Halbjahr um 58,3 % auf 462,1 Mio. € und lagen damit deutlich über dem Vorjahresniveau (H1 / 20: 291,9 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio erhöhte sich von 0,82 in H1 / 20 auf 1,39 in H1 / 21. Mit dem Anstieg der Kundennachfrage erhöhte sich auch der Auftragsbestand und lag mit 781,2 Mio. € zum 30. Juni 2021 über dem Vorjahresniveau (30. Juni 2020: 546,2 Mio. €). Das EBIT erhöhte sich auf 16,9 Mio. € nach -34,0 Mio. € in H1 / 20. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 3,7 % (H1 / 20: -11,6 %).
Robotics
Im zweiten Quartal 2021 erwirtschaftete das Segment Robotics Auftragseingänge in Höhe von 265,1 Mio. € und lag damit 35,5 % über dem Wert des Vorjahres (Q2 / 20: 195,7 Mio. €). Weltweit investierten Kunden wieder verstärkt in Automatisierungslösungen und in Serviceleistungen, was sich auch positiv auf den Umsatz auswirkte. Die Umsatzerlöse stiegen von 186,7 Mio. € in Q2 / 20 um 34,2 % auf 250,5 Mio. € in Q2 / 21. Mehr als 1 / 3 der Umsätze werden mittlerweile mit Produktinnovationen aus den letzten Jahren generiert. Dazu zählen sowohl neu entwickelte Produkte als auch Weiterentwicklungen bestehender Produktgruppen. Die Book-to-Bill-Ratio erhöhte sich auf 1,06 (Q2 / 20: 1,05). Die spürbare Erholung mit einem höheren Umsatzvolumen und das verbesserte Projektmanagement wirkten sich positiv auf das Ergebnis aus. Durch die gestiegene Nachfrage erhöhte sich allerdings der Druck auf die weltweiten Lieferketten. Lieferengpässe führten zum Teil zu höheren Kosten, die sich wiederum negativ auf das Ergebnis auswirkten. Das EBIT lag mit 12,2 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (Q2 / 20: -10,3 Mio. €). Die EBIT-Marge erhöhte sich auf 4,9 % nach -5,5 % in Q2 / 20.
Die Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2021 beliefen sich auf 568,5 Mio. €, was einem Anstieg um 22,1 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht (H1 / 20: 465,5 Mio. €). Die Umsatzerlöse erhöhten sich um 17,2 % auf 477,8 Mio. € im ersten Halbjahr 2021 (H1 / 20: 407,8 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio lag mit 1,19 über dem Vorjahreswert (H1 / 20: 1,14). Der Auftragsbestand nahm um 9,0 % im Vorjahresvergleich zu und lag zum 30. Juni 2021 bei 358,9 Mio. € (30. Juni 2020: 329,4 Mio. €). Das EBIT verbesserte sich im ersten Halbjahr auf 17,2 Mio. € (H1 / 20: -14,2 Mio. €). Die EBIT-Marge stieg von -3,5 % im ersten Halbjahr 2020 auf 3,6 % im ersten Halbjahr 2021.
Swisslog
Swisslog verzeichnete im Auftragseingang eine Zunahme um 35,5 % auf 148,8 Mio. € im zweiten Quartal 2021 (Q2 / 20: 109,8 Mio. €). Swisslog konzentrierte sich auf ihre Fokusmärkte Consumer Goods und E-Commerce / Retail und profitierte von der weiterhin guten Nachfrage nach automatisierten Logistiklösungen. Die Umsatzerlöse stiegen von 131,4 Mio. € in Q2 / 20 um 18,3 % auf 155,5 Mio. € in Q2/ 21. Damit erhöhte sich die Book-to-Bill Ratio auf 0,96 (Q2/ 20: 0,84). Das EBIT verbesserte sich im zweiten Quartal 2021 auf 3,8 Mio. € nach -2,0 Mio. € im zweiten Quartal 2020. Die EBIT-Marge stieg folglich auf 2,5 % in Q2 / 21 nach -1,5 % in Q2 / 20. Die Verbesserung ist auf das höhere Umsatzvolumen sowie auf die verstärkten Effizienzmaßnahmen und die verbesserte Kostenstruktur zurückzuführen.
Kumuliert betrachtet konnte das Business Segment Swisslog Auftragseingänge in Höhe von 301,1 Mio. € im ersten Halbjahr 2021 verzeichnen - ein Plus von 15,7 % (H1 / 20: 260,2 Mio. €). Die Umsatzerlöse betrugen im ersten Halbjahr 2021 298,8 Mio. € und befanden sich damit über Vorjahresniveau (H1 / 20: 278,7 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio stieg von 0,93 im Vorjahr auf 1,01. Der Auftragsbestand lag zum 30. Juni 2021 bei 744,4 Mio. € was einem Anstieg von 19,5 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (30. Juni 2020: 623,1 Mio. €). Das EBIT im ersten Halbjahr 2021 belief sich auf 6,2 Mio. € mit einer EBIT- Marge in Höhe von 2,1 % (H1 /20: EBIT 1,2 Mio. €; EBIT-Marge 0,4 %).
Swisslog Healthcare
Die Auftragseingänge bei Swisslog Healthcare lagen mit 60,3 Mio. € im zweiten Quartal 2021 um 68,1 % deutlich über dem Vorjahreswert von 35,9 Mio. €. Swisslog Healthcare profitierte von der gestiegenen Kundennachfrage. Nach dem Einbruch durch die Coronavirus-Krise, zog die Nachfrage im Gesundheitssektor wieder deutlich an. Dazu gehörten auch Nachholeffekte aus coronabedingten Projektverschiebungen. Die im Berichtszeitraum erzielten Umsatzerlöse lagen mit 51,0 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (Q2 / 20: 50,7 Mio. €), was vor allem auf den niedrigeren Auftragseingang aus dem Vorjahr zurückzuführen war, da Kunden ihre geplanten Projekte aufgrund der Coronavirus-Pandemie verschoben haben. Die Book-to-Bill-Ratio verbesserte sich von 0,71 in Q2 / 20 auf 1,18 im zweiten Quartal 2021. Das EBIT verringerte sich auf 0,4 Mio. €, nach 1,4 Mio. € im Vorjahresvergleich. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 0,8 % (Q2 / 20: 2,8 %). Der Rückgang ist vor allem auf Restrukturierungsaufwendungen zurückzuführen. Außerdem investierte Swisslog Healthcare verstärkt in Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und konzentrierte sich dabei vor allem auf Software-Lösungen sowie auf die Expansion ihres Produktportfolios.
Im ersten Halbjahr 2021 erzielte das Segment Swisslog Healthcare Auftragseingänge in Höhe von 119,1 Mio. € und lag damit über dem Vorjahresniveau von 83,1 Mio. €. Die Umsatzerlöse reduzierten sich von 106,5 Mio. € in H1 / 20 auf 98,9 Mio. € in H1 / 21 an. Die daraus resultierende Book-to-Bill-Ratio lag bei 1,20 nach 0,78 im ersten Halbjahr 2020. Der Auftragsbestand in Höhe von 203,9 Mio. € zum 30. Juni 2021 lag leicht über dem des Vorjahres (30. Juni 2020: 186,0 Mio. €). Das EBIT sank auf 0,9 Mio. € im ersten Halbjahr 2021 (H1/ 20: 1,8 Mio. €), was einer EBIT-Marge von 0,9 % (H1 / 20: 1,7 %) entspricht.
China
Im zweiten Quartal 2021 verzeichnete das Segment China mit 201,2 Mio. € einen starken Anstieg im Auftragseingang. Im Vorjahresvergleich entspricht dies einem Wachstum um 83,7 % (Q2 / 20: 109,5 Mio. €). Die Erholung im chinesischen Markt war seit der zweiten Jahreshälfte 2020 spürbar und setzte sich in der ersten Jahreshälfte 2021 fort. Die Umsatzerlöse erhöten sich auf 152,1 Mio. € und erreichten im Vorjahresvergleich ein deutliches Plus von 82,1 % (Q2 / 20: 83,5 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio stieg von 1,31 im zweiten Quartal 2020 auf 1,32 im zweiten Quartal 2021. Das EBIT erhöhte sich von -16,8 Mio. € (Q2 / 20) auf 15,7 Mio. €. im zweiten Quartal 2021. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 10,4 % (Q2 / 20: -20,2 %). Positiv wirkten sich die hohe Nachfrage nach Automatisierungslösungen sowie Subventionen aus.
Insgesamt beliefen sich die Auftragseingänge im ersten Halbjahr 2021 im Segment China auf 357,1 Mio. € und lagen damit um 43,2 % über dem Wert des Vorjahres (H1 / 20: 249,4 Mio. €). Die Umsatzerlöse befanden sich mit 262,3 Mio. € im ersten Halbjahr 2021 deutlich über dem Niveau des Vorjahres (H1 / 20: 133,0 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio lag mit 1,36 (H1 / 20: 1,88) unter dem hohen Niveau des Vorjahres. Der Auftragsbestand stieg von 327,7 Mio. € zum 30. Juni 2020 um 15,6 % auf 378,9 Mio. € zum 30. Juni 2021. Das EBIT erhöhte sich von -22,1 Mio. € auf 13,9 Mio. € im ersten Halbjahr 2021. Die EBIT-Marge lag entsprechend bei 5,3 % nach -16,6 % im ersten Halbjahr 2020.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Die Umsatzerlöse des KUKA Konzerns lagen im ersten Halbjahr 2021 mit 1.529,7 Mio. € um 30,9 % über dem Wert des Vorjahres (H1 / 20: 1.168,8 Mio. €) und damit auf Vorkrisenniveau. Der Auftragseingang stieg im Berichtszeitraum um 52,2 % von 1.240,7 Mio. € auf 1.888,2 Mio. € und war damit der zweithöchste Auftragseingang in der Unternehmensgeschichte. Im ersten Halbjahr 2021 erreichte der Auftragsbestand den Wert von 2.408,2 Mio. € - ein Anstieg um 21,1 % gegenüber dem 30. Juni 2020 mit einem Bestand von 1.987,8 Mio. €. Das Bruttoergebnis konnte um 116,0 Mio. € bzw. 52,4 % von 221,3 Mio. € in H1 /20 auf 337,3 Mio. € in H1/ 21 gesteigert werden. Dies führte zu einer Konzern-Bruttomarge für das das erste Halbjahr 2021 von 22,0 % nach 18,9 % im ersten Halbjahr 2020.
Das zweite Quartal 2021 zeigte deutliche Erholungstendenzen nach über einem Jahr der Corona-Pandemie. Der KUKA Konzern erzielte Umsatzerlöse in Höhe von 808,2 Mio. € (Q1 / 21: 721,6 Mio. €). Die Auftragseingänge stiegen von 890,5 Mio. € im ersten Quartal 2021 auf 997,7 Mio. € im zweiten Quartal 2021 an. Auch der Auftragsbestand zum 30. Juni des Berichtsjahres erhöhte sich verglichen zum 31. März 2021 um weitere 180,3 Mio. € (31. März 2021: 2.227,9 Mio. €; 30. Juni 2021 2.408,2 Mio. €). Mit 180,6 Mio. € lag das erwirtschaftete Konzern-Bruttoergebnis über dem Wert des Vorquartales (Q1 / 21: 156,7), was einer Konzern-Bruttomarge von 22,3 % (Q1 / 21: 21,7 %) entspricht.
Die Kosten für die Funktionsbereiche Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung stiegen leicht von 296,5 Mio. € auf 303,8 Mio. €. Dies entspricht einer Erhöhung von 2,4 % bzw. 7,3 Mio. €. Dabei trugen die Vertriebskosten mit einem Anstieg von 7,2 Mio. € am meisten zur Veränderung bei. Im Verhältnis zum Umsatz konnte eine Reduzierung von 25,4 % auf 19,9 % erzielt werden. Der Anstieg der Vertriebsaufwendungen ist insbesondere auf das einerseits angestiegene Geschäftsvolumen sowie die andererseits erhöhte Risikovorsorge für erwartete Forderungsausfälle als Folge der wirtschaftlichen Krise gemäß IFRS 9 zurückzuführen. Die Kosten für Forschung und Entwicklung stiegen leicht um 0,1 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr an. Die Verwaltungskosten sind auf dem Niveau des Vorjahres geblieben (H1 / 21: 90,9 Mio. €; H1 / 20: 90,9 Mio. €). Sowohl aufgrund der Fortführung des Effizienzprogrammes als auch aufgrund der mit der Coronavirus-Krise verbundenen Maßnahmen, wie zum Beispiel die Inanspruchnahme von Kurzarbeit, konnten die Kosten stabil gehalten werden. Zusätzlich wurden solche Ausgaben wie Beratungsleistungen oder auch Marketingausgaben nachhaltig reduziert.
Die Anzahl der Mitarbeitenden erhöhte sich um 1,8 % auf 13.747 zum 30. Juni 2021 (30. Juni 2020: 13.507). Der Anstieg im operativen Bereich, der vor allem in Zusammenhang mit den verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und dem höheren Umsatzvolumen steht, konnte teilweise durch Personalabbau in den indirekten Funktionsbereichen kompensiert werden.
Im Berichtszeitraum angefallene Kosten für Neuentwicklungen in Höhe von 16,7 Mio. € (H1 / 20: 17,7 Mio. €) wurden aktiviert und werden in den Folgeperioden über planmäßige Abschreibungen als Aufwand erfasst. Die in den Forschungs- und Entwicklungskosten erfassten Abschreibungen summierten sich auf 10,3 Mio. € nach 8,3 Mio. € im ersten Halbjahr 2020. Daraus resultiert eine Aktivierungsquote von 18,9 % (H1 / 20: 19,4 %). Für weitere Details zu aktuellen Entwicklungsthemen verweisen wir auf Veröffentlichungen des KUKA Konzerns sowie auf die öffentliche Medienberichterstattung im Rahmen der Hannover Messe sowie der automatica sprint.
Die sonstigen betrieblichen Erträge stiegen verglichen mit dem Vorjahr von 3,1 Mio. € auf nun 4,9 Mio. €. Demgegenüber sanken die sonstigen Aufwendungen leicht von -4,9 Mio. € im Vorjahr auf -4,8 Mio. € im ersten Halbjahr 2021.
Insgesamt betrug das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021 33,8 Mio. € (H1 / 20: - 78,1 Mio. €). Dies führte zu einer deutlich verbesserten EBIT Marge von 2,2 % nach -6,7 % im Vorjahr.
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| Q1/20 | Q2/20 | Q3/20 | Q4/20 | Q1/21 | Q2/21 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| EBIT (in Mio. €) | -34,2 | -43,9 | 7,6 | -42,7 | 8,2 | 25,6 |
| EBIT-Marge (in %) | -5,5 | -8,1 | 1,1 | -6,0 | 1,1 | 3,2 |
| EBITDA (in Mio. €) | -1,7 | -12,3 | 38,5 | 8,7 | 38,3 | 56,8 |
| EBITDA-Marge (in %) | -0,3 | -2,3 | 5,6 | 1,2 | 5,3 | 7,0 |
Segmentberichterstattung
Die Segmentstruktur KUKA Business Organisation (KBO) wurde Anfang des Geschäftsjahres 2021 weiter optimiert. Bisher wurden bestimmte chinesische Gesellschaften sowohl im Segment China als auch im Segment Swisslog bzw. Swisslog Healthcare ausgewiesen. Diese Doppelung entfällt seit dem laufenden Geschäftsjahr und die Geschäftsaktivitäten der chinesischen Gesellschaften werden ausschließlich im Segment China ausgewiesen. Zudem wird eine Swisslog Holdinggesellschaft nicht mehr im Segment Corporate Functions, sondern im Segment Swisslog dargestellt. Dadurch ändern sich teilweise Kennzahlen in den einzelnen Segmenten und in der Überleitung auf den Konzern. Auf die Konzernkennzahlen hat dies keine Auswirkung. Die Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2020 wurden entsprechend angepasst.
Erläuterungen zu den einzelnen Segmenten sind dem Abschnitt Geschäftsverlauf zu entnehmen.
Konzerngewinn- und Verlustrechnung
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) erhöhte sich von -14,0 Mio. € im ersten Halbjahr 2020 auf nunmehr 95,2 Mio. € im ersten Halbjahr 2021. Die Abschreibungen sanken von 64,1 Mio. € in H1 / 20 auf 61,4 Mio. € in H1 / 21. Die Abschreibungen auf Leasingsachverhalte gem. IFRS 16 betrugen 16,8 Mio. € (H1 / 20: 18,4 Mio. €).
Das Finanzergebnis stieg im ersten Halbjahr 2021 gegenüber dem ersten Halbjahr 2020 um 2,5 Mio. € und lag bei 4,8 Mio. € (H1 /20: 2,3 Mio. €). Die Zinserträge fielen auf 13,4 Mio. € (H1 / 20: 13,6 Mio. €) und beinhalten, wie auch schon im Vorjahr, Zinseinkünfte aus Leasinggeberverhältnissen sowie Zinseinkünfte auf Bankguthaben. Dem gegenüber stehen Zinsaufwendungen in Höhe von 9,0 Mio. € (H1 / 20: 10,7 Mio. €), die im Wesentlichen aus Zinsaufwendungen für die vorhandenen Finanzierungsinstrumente (weitere Ausführen hierzu sind dem Anhang zu entnehmen) sowie Zinsaufwendungen aus Leasingsachverhalten bestehen. Der Nettobetrag aus Fremdwährungsgewinnen und Fremdwährungsverlusten führte im ersten Halbjahr 2021 zu einem Fremdwährungsgewinn von 0,2 Mio. € (H1 / 20: -0,6 Mio. €). Die Fremdwährungseffekte werden seit dem Geschäftsjahresende 2020 gesondert innerhalb des Finanzergebnisses ausgewiesen. Um eine Vergleichbarkeit der Zahlen zu gewährleisten, wurde die Vorjahreszahl der Zinsaufwendungen bzw. / -erträgen angepasst und die Fremdwährungseffekte eliminiert. Der Nettozinsaufwand für Pensionen ging leicht von 0,6 Mio. € in H1 / 20 auf 0,4 Mio. € in H1 / 21 zurück. Die Wertänderungen von Finanzinvestitionen stiegen um 0,1 Mio. € (H1 / 20: 0,0 Mio. €) an.
Dies führte zu einem Ergebnis vor Steuern (EBT) in Höhe von 38,6 Mio. € (H1/20: -75,8 Mio. €) - ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum. Der Steueraufwand lag im Betrachtungszeitraum bei 11,7 Mio. € (H1 / 20: 4,8 Mio. €). Damit betrug die Steuerquote 30,4 % nach -6,3 % im Vorjahr. Die Planung der Steuerquote berücksichtigt mögliche Auswirkungen von Einmaleffekten im Zusammenhang mit latenten Steuern und Steuersubventionen. Die negative Steuerquote im Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der Bewertung von aktiven latenten Steuern sowie aus gegenläufigen Effekten von Steuersubventionen in Nordamerika und China.
Das Ergebnis nach Steuern stieg im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr von -80,6 Mio. € auf 26,9 Mio. €. Das unverwässerte Ergebnis je Aktie lag damit bei 0,38 € (H1 / 20: -2,02 €).
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| in Mio. € | H1/20 | H1/21 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.168,8 | 1.529,7 |
| EBIT | -78,1 | 33,8 |
| EBITDA | -14,0 | 95,2 |
| Finanzergebnis | 2,3 | 4,8 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -4,8 | -11,7 |
| Ergebnis nach Steuern | -80,6 | 26,9 |
Finanzlage
Die verbesserte Ertragslage spiegelte sich auch in den Cash Earnings wider. Diese ergeben sich aus dem Ergebnis nach Steuern, die um Ertragsteuern, Zinsergebnis, nicht zahlungswirksame Abschreibungen sowie sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge korrigiert sind. Mit 102,9 Mio. € im ersten Halbjahr 2021 (H1 / 20: -13 Mio. €) stellt diese Kennzahl einen Indikator für die sehr solide wirtschaftliche Lage des Unternehmens dar, nachdem noch im Vorjahr die Auswirkungen der Coronavirus-Krise und die damit verbundenen Einschränkungen sowie Projektverschlechterungen die Ergebnisse stark beeinflussten.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erhöhte sich von -84,5 Mio. € im ersten Halbjahr 2020 auf 13,1 Mio. € in H1 / 21 und ist im Wesentlichen eine Folge der positiven Cash Earnings. Verglichen mit dem ersten Halbjahr 2020 konnte eine Reduzierung des Trade Working Capitals in Höhe von 38,3 Mio. € erzielt werden, welche größtenteils durch die konsequente Umsetzung des bereits im Geschäftsjahr 2019 aufgesetzten Projektes zur Überwachung und Optimierung des Trade Working Capitals erreicht wurde. Einerseits stiegen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Vertragsvermögenswerte an, anderseits sanken die Vorräte gefolgt von einem Anstieg in den Vertragsverbindlichkeiten sowie Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Jedoch verglichen mit dem Stand zu Beginn des Geschäftsjahres ist ein Aufbau des Trade Working Capitals um 92,2 Mio. € (1. Januar 2021: 394,6 Mio. €) zu verzeichnen, welcher im Wesentlichen mit angestiegenem Geschäftsvolumen verbunden war.
Nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung des Trade Working Capitals:
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| in Mio. € | 30.6.2020 | Entwicklung seit 1.1.2020 | 30.6.2021 | Entwicklung seit 1.1.2021 |
|---|---|---|---|---|
| Vorräte | 396,6 | 52,1 | 383,2 | 75,3 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerte | 814,3 | -90,7 | 975,5 | 219,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Vertragsverbindlichkeiten | 685,7 | -53,7 | 871,8 | 202,3 |
| Trade Working Capital | 525,2 | 15,1 | 486,9 | 92,2 |
Die Auszahlungen für Investitionen sanken im Berichtszeitraum auf 33,1 Mio. € (H1 / 20: 39,8 Mio. €). Innerhalb der Sachanlagen wurden Investitionen in Höhe von 12,6 Mio. € (H1 / 20: 19,9 Mio. €) getätigt. Diese betrafen vornehmlich Investitionen in Gebäude, technische Anlagen sowie in die Betriebs- und Geschäftsausstattung. Das Bildungszentrum am Standort Augsburg befand sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2020 noch in der Fertigstellungsphase und wurde zum Jahresende 2020 fertiggestellt und eröffnet. Innerhalb der immateriellen Vermögenswerte wurden 20,5 Mio. € (H1 / 20: 19,9 Mio. €) investiert, wovon 16,7 Mio. € (H1 / 20: 17,7 Mio. €) für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte aufgewendet wurden. Dem gegenüber stehen Einzahlungen in Höhe von 49,8 Mio. € aufgrund von kurzfristigen Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (H1 / 20: 63,4 Mio. €). Im ersten Halbjahr 2020 sowie 2021 wurden bedingte Kaufpreiszahlungen u. a. für Utica Enterprises, Shelby Township, Michigan/USA geleistet (H1/21: 0,6 Mio. €; H1/20 1,6 Mio. €). Die Einzahlungen aus Investitionen in Finanzinvestitionen und at-Equity Beteiligungen beinhalten Dividendenzahlungen vom Joint Venture Yawei Reis Robot Manafucturing (H1 / 21: 0,7 Mio. €; H1 / 20: 0,0 Mio. €). Diese Veränderungen inklusive erhaltene Zinsen führten zu einem Cashflow aus Investitionstätigkeit in Höhe von 31,1 Mio. € nach 36,3 Mio. € im Vorjahr.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergab zusammen mit dem Cashflow aus Investitionstätigkeit einen positiven Free Cashflow in Höhe von 44,1 Mio. € (H1 / 20: -48,2 Mio. €).
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag bei -17,5 Mio. € in H1 / 21 nach -8,4 Mio. € in H1 / 20. Darin enthalten sind die Dividenden an die Aktionäre in Höhe von 0,11 € je Stückaktie (2020: 0,15 € je Aktie) mit einem Gesamtbetrag von 4,4 Mio. € (H1 / 20: 6,0 Mio. €), die Aufnahmen von Finanzverbindlichkeiten im Rahmen des Konsortialkredits sowie die Veränderung der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten (H1/21: -4,5 Mio. €; H1/20: 22,6 Mio. €)
Darüber hinaus werden sowohl der Tilgungsanteil der Leasingzahlungen (H1 / 21: 16,0 Mio. €; H1 / 20: 16,8 Mio. €) als auch die Zinszahlungen inkl. dem Zinsanteil aus den Leasingverhältnissen (H1 / 21: 8,5 Mio. €; H1 / 20: 10,2 Mio. €) sowie die Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen (H1/21: 15,9 Mio. €; H1/20: 2,0 Mio. €) im Cashflow aus Finanzierungstätigkeit ausgewiesen.
Somit verfügte der KUKA Konzern zum Bilanzstichtag am 30. Juni 2021 über einen Finanzmittelfond in Höhe von 606,6 Mio. € (H1 / 20: 518,3 Mio. €). Dies bedeutet einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr und zum Geschäftsjahresbeginn (1. Januar 2020: 584,8 Mio. €), der im Wesentlichen nicht nur durch die Erholung der wirtschaftlichen Lage nach einem schwierigen Jahr der Coronavirus-Krise, sondern auch durch die Erfolge des Effizienzprogramms sowie durch das konsequente Working Capital Management bedingt war.
Für die Ausgestaltung der Finanzierungsstruktur verweisen wir auf Seite 20.
Konzern-Kapitalflussrechnung (verkürzt)
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| in Mio. € | H1/20 | H1/21 |
|---|---|---|
| Cash Earnings | -13,0 | 102,9 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -84,5 | 13,1 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 36,3 | 31,1 |
| Free Cashflow | -48,2 | 44,1 |
Vermögenslage
Die Bilanzsumme zum 30. Juni 2021 in Höhe von 3.400,6 Mio. € lag um 284,1 Mio. € höher als zu Beginn des Geschäftsjahres 2021 (1. Januar 2021: 3.116,5 Mio. €).
Mit 1.271,3 Mio. € lagen die langfristigen Vermögenswerte um 25,4 Mio. € unter dem Vorjahreswert (1. Januar 2021: 1.296,7 Mio. €). Durch die planmäßige Abschreibung reduzierten sich sowohl die Sachanlagen (30. Juni 2021: 343,4 Mio. €; 1. Januar 2021: 353,1 Mio. €) als auch die immateriellen Vermögenswerte (30. Juni 2021: 528,6 Mio. €; 1. Januar 2021: 533,3 Mio. €). Die Forderungen aus Finanzierungsleasing, welche über die Laufzeit des Leasingverhältnisses vereinnahmt werden, gingen um 10,2 Mio. € zurück (30. Juni 2021: 109,4 Mio. €; 1. Januar 2021: 119,6 Mio. €). Die unter Anwendung der besten Schätzung des gewichteten durchschnittlichen jährlichen Ertragsteuersatzes, der für das Gesamtjahr erwartet wird, angesetzten aktiven latenten Steuern beliefen sich auf 123,7 Mio. € nach 127,8 Mio. € am Anfang des Geschäftsjahres. Die at-Equity bilanzierten Beteiligungen (30. Juni 2021: 26,5 Mio. €; 1. Januar 2021: 26,4 Mio. €) sowie die Finanzinvestitionen (30. Juni 2021: 17,6 Mio. €; 1. Januar 2021: 17,1 Mio. €) blieben nahezu unverändert. Hingegen erhöhten sich die Nutzungsrechte leicht (30. Juni 2021: 119,4 Mio. €; 1. Januar 2021: 115,5 Mio. €). Der Anstieg stand im Wesentlichen mit den Einzügen in die neuen Firmengebäude in der Slowakei / Systems und in Deutschland / Swisslog.
Der Wert der kurzfristigen Vermögenswerte betrug zum 30. Juni 2021 2.129,3 Mio. € (1. Januar 2021: 1.819,8 Mio. €). Ursächlich für den Anstieg im Vergleich zum Geschäftsjahresbeginn waren insbesondere die Vertragsvermögenswerte, welche sich um 146,1 Mio. € auf 507,0 Mio. € erhöhten. Die sonstigen Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten sanken von 142,4 Mio. € zum 1. Januar 2021 auf 107,2 Mio. € zum 30. Juni 2021. Die noch zum Geschäftsjahresbeginn innerhalb der kurzfristigen sonstigen Vermögenswerte ausgewiesenen Investitionen in kurzfristige Wertpapiere mit einer Laufzeit deutlich kürzer als ein Jahr liefen aus und wurden somit ausgebucht. Die kurzfristigen Ertragssteuerforderungen gingen um 7,2 Mio. € zurück (30. Juni 2021: 23,0 Mio. €; 1. Januar 2021: 30,2 Mio. €). Weitere Erläuterungen zu den kurzfristigen Vermögenswerten finden sich in den Ausführungen zur Finanzlage. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte in Höhe von 3,5 Mio. € zum 30. Juni 2021 beinhalten aus Effizienzgründen nicht mehr notwendige Liegenschaften.
Das Eigenkapital stieg im Berichtszeitraum um 69,7 Mio. € von 1.203,7 Mio. € zum 1. Januar 2021 auf 1.273,4 Mio. € zum 30. Juni 2021 an. Dem positiven Ergebnis nach Steuern in Höhe von 26,9 Mio. €, den Unterschieden aus der Währungsumrechnung in Höhe von 20,6 Mio. € und in Höhe von 12,9 Mio. €, die auf die Minderheiten entfielen, sowie der Reduzierung der versicherungsmathematischen Verluste aus der erfolgsneutralen Bewertung der Pensionen inkl. der darauf entfallenden latenten Steuern im ersten halben Halbjahr 2021 in Höhe von 16,7 Mio. € stand die Ausschüttung der Dividende in Höhe von -4,4 Mio. € gegenüber. Auch der Ausgleichsposten für Anteile Dritter erhöhte sich von 280,5 Mio. € zum 1. Januar 2021 auf 305,7 Mio. € zum 30. Juni 2021.
Diese Veränderungen führten zu einer Eigenkapitalquote (Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme) in Höhe von 37,4 % zum 30. Juni 2021, die damit vor allem aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme leicht unter der Quote zum Geschäftsjahresanfang (1. Januar 2021: 38,6 %) lag.
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten sowohl gegenüber Dritten als auch gegenüber verbundenen Unternehmen betrugen zum 30. Juni 2021 523,8 Mio. € und blieben somit auf dem Niveau des Geschäftsjahresanfanges (1. Januar 2021: 524,6 Mio. €).
Der Bilanzposten Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sank von 117,6 Mio. € (1. Januar 2021) auf 94,9 Mio. € (30. Juni 2021). Hier spiegelte sich im Wesentlichen der bereits innerhalb der Eigenkapitalveränderungsrechnung beschriebene Effekt der erfolgsneutralen Bewertung der versicherungsmathematischen Verluste in Folge der Anapassung des Diskontierungszinssatzes wider. Weitere Ausführen hierzu sind dem Anhang zu entnehmen.
Die kurzfristigen Schulden stiegen um 284,9 Mio. € von 1.278,2 Mio. € zum 1. Januar 2021 auf 1.563,1 Mio. € zum 30. Juni 2021 an. Einerseits erhöhten sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, die Vertragsverbindlichkeiten sowie übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten. Andererseits sanken die Ertragssteuerverbindlichkeiten sowie sonstige Rückstellungen. Bezüglich der Verbindlichkeiten verweisen wir auf die Ausführungen zum Trade Working Capital in der Finanzlage. Die Reduzierung der Ertragssteuerverbindlichkeiten in Höhe von 14,4 Mio. € von 43,5 Mio. € zum 1. Januar 2021 auf 29,1 Mio. € zum 30. Juni 2021 stand in Zusammenhang mit der Festsetzung von Steuersachverhalten in den USA. Der Rückgang der sonstigen Rückstellungen um 9,8 Mio. € von 168,6 Mio. € zum 1. Januar 2021 auf 158,9 Mio. € zum 30. Juni 2021 ist im Wesentlichen auf die niedrigere Rückstellung für den im Geschäftsjahr 2020 verkündeten Stellenabbau zurückzuführen.
Die Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 betrugen zum 30. Juni 2021 126,4 Mio. €, wovon 97,2 Mio. € langfristig und 29,2 Mio. € kurzfristig waren.
Die Nettoliquidität, die sich aus den flüssigen Mitteln abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten sowohl gegenüber Dritten als auch gegenüber verbundenen Unternehmen berechnet, betrug zum 30. Juni 2021 82,8 Mio. €. Dies bedeutet eine Verbesserung gegenüber dem Anfang des Geschäftsjahres 2021 um 52,8 Mio. € (1. Januar 2021: 30,0 Mio. €), die dank den Erfolgen aus dem Effizienzprogramm, aktivem Working Capital Management sowie den verbesserten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen erzielt werden konnte.
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| in Mio. € | 1.1.2021 | 30.6.2021 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 3.116,5 | 3.400,6 |
| Eigenkapital | 1.203,7 | 1.273,4 |
| in % der Bilanzsumme | 38,6 | 3 7,4 |
| Nettoliquidität | 30,0 | 82,8 |
ROCE
Die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return on Capital Employed oder auch kurz ROCE) lag mit 5,5 % im ersten Halbjahr 2021 deutlich über dem Wert des Vorjahres (H1 / 20: -11,3 %) und spiegelt damit unter anderem die wirtschaftliche Erholung nach über einem Jahr der Coronavirus-Krise wider. Das durchschnittliche Capital Employed zum 30. Juni 2021 betrug 1.230,6 Mio. € (30. Juni 2020: 1.386,2 Mio. €).
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Der KUKA Konzern verkaufte seine Beteiligung an der Servotronix Motion Control Ltd., Petach-Tikva / Israel. Das Gesamtvolumen der Transaktion lag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.
Forschung und Entwicklung
Im zweiten Quartal 2021 beliefen sich die Aufwände für Forschung und Entwicklung (F & E) des KUKA Konzerns auf 40,1 Mio. €. Damit lagen die Aufwände über dem Vorjahresniveau (Q2 / 20: 38,4 Mio. €). Im ersten Halbjahr summierten sich die Ausgaben für F & E auf 81,8 Mio. € (H1 / 20: 81,7 Mio. €). Keine Veränderungen gab es in der strategischen Ausrichtung der Forschung und Entwicklung. KUKA konzentriert sich hier vor allem auf den Ausbau des bestehenden Produktportfolios mit zum Beispiel Softwarelösungen wie das neue Betriebssystem. Außerdem wird an der Neuentwicklung von Produkten und Lösungen gearbeitet.
Mitarbeitende
Die Schutzmaßnahmen im Zusammenhang mit der Coronavirus-Pandemie hatten auch im ersten Halbjahr 2021 oberste Priorität. Hygiene- und Sicherheitskonzepte wurden regelmäßig an die aktelle Situation angepasst. Wo es der Arbeitsplatz zuließ, wurden Mitarbeitende angehalten, weiter im Homeoffice zu arbeiten. Außerdem wurde in den ersten beiden Quartalen die Möglichkeit der Kurzarbeit an deutschen Standorten bereichsspezifisch genutzt. Ähnliche Modelle fanden auch in anderen Ländern Anwendung. Am 30. Juni 2021 beschäftigte der KUKA Konzern 13.747 Mitarbeitende. Damit lag die Zahl der Mitarbeitenden um 1,8 % über dem Niveau des Vorjahres (H1 / 20: 13.507). Im Geschäftsbereich Systems waren zum 30. Juni 2021 3.005 Mitarbeitende beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Anzahl der Mitarbeitenden um 1,2 % (H1 / 20: 2.969). Im Geschäftsbereich Robotics erhöhte sich die Zahl der Mitarbeitenden leicht um 0,5 % auf 5.223 Mitarbeitende (H1 / 20: 5.199). Die Zahl der Mitarbeitenden bei Swisslog stieg um 1,9 % auf 2.270 (H1 / 20: 2.227). Bei Swisslog Healthcare sank die Anzahl der Mitarbeitenden leicht um 0,6 % auf 1.069 nach 1.076 im Vorjahr. In China waren zum Ende des ersten Halbjahres 1.527 und damit 10,4 % mehr Mitarbeitende beschäftigt als im Vorjahr mit 1.383. Der chinesische Markt zählt zu Kukas Fokusmärkten. Aus diesem Grund baute KUKA seine Präsenz in dem strategisch wichtigen Wachstumsmarkt weiter aus.
Risiko- und Chancenbericht
In der Gesamtbetrachtung wurden keine weiteren wesentlichen Chancen und Risiken, die über die im Geschäftsbericht 2020 dargestellten Chancen und Risiken hinausgehen, identifiziert. Darüber hinaus sind uns derzeit keine einzelnen oder aggregierten Risiken bekannt, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Detaillierte Angaben über Risiken, die sich darüber hinaus auf das EBIT auswirken könnten, finden Sie im Risiko- und Chancenbericht im Geschäftsbericht / Lagebericht 2020 (S. 36 ff).
Ausblick
Nach Einschätzung der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) wird sich die Weltwirtschaft schrittweise erholen. Für einen wirtschaftlichen Aufschwung werden neben den Impffortschritten vor allem auch die staatlichen Unterstützungsprogrammen ausschlaggebend sein. Aus Sicht der OECD sollten die Regierungen Menschen und Unternehmen weiter finanziell unterstützen bis alle Wirtschaftsbereiche wieder voll öffnen können. Darüber hinaus sollten Staaten in den digitalen und ökologischen Wandel investieren.
Im KUKA Konzern zog das Geschäft im ersten Halbjahr 2021 stark an. Aufgrund einer deutlichen Nachfragesteigerung erzielte der KUKA Konzern im Auftragseingang sein zweithöchstes Auftragsvolumen in der Unternehmensgeschichte. Basierend auf Konjunkturprognosen sowie unter Abwägung der aktuellen Risiko- und Chancenpotenziale rechnet KUKA für das Gesamtjahr 2021 mit einem Anstieg der Nachfrage in allen für KUKA relevanten Branchen.
Ende März 2021 prognostizierte KUKA für das Gesamtjahr 2021 einen Auftragseingang, der über dem Vorjahresniveau liegen sollte. Für den Umsatz wird mit einer leichten Erhöhung gegenüber dem Vorjahresniveau gerechnet. Die EBIT-Marge wird voraussichtlich steigen und im positiven niedrigen einstelligen Prozentbereich liegen. Für 2021 rechnet KUKA auf Konzernebene mit einem positiven Ergebnis nach Steuern. Darüber hinaus wird ein positiver Free Cashflow erwartet, der aufgrund der in der wirtschaftlichen Erholung wieder anziehenden Investitionstätigkeit unter dem Vorjahresniveau liegen wird.
Mittelfristig rechnet KUKA damit, dass gerade intelligente Robotik-und Automatisierungslösungen auch infolge der Erfahrungen aus der Coronavirus-Krise stärker nachgefragt werden.
Zwischenabschluss (verkürzt)
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021
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| in Mio. € | Q2/20 | Q2/21 | H1/20 | H1/21 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 544,2 | 808,2 | 1.168,8 | 1.529,7 |
| Umsatzkosten | -447,1 | -627,6 | -947,5 | -1.192,4 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 97,1 | 180,6 | 221,3 | 337,3 |
| Vertriebskosten | -58,4 | -68,2 | -123,9 | -131,1 |
| (davon Wertminderungsaufwand inkl. Wertaufholungen aus Forderungen aus Lieferung und Leistungen sowie Vertragsvermögenswerten) | - 0,5 | -5,1 | 0,8 | -4,6 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -38,4 | -40,1 | -81,7 | -81,8 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -42,4 | -46,0 | -90,9 | -90,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 1,3 | 1,8 | 3,1 | 4,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3,0 | -2,8 | -4,9 | -4,8 |
| Ergebnis aus at-Equity bewerteten Unternehmen | -0,1 | 0,4 | -1,1 | 0,1 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -43,9 | 25,6 | -78,1 | 33,8 |
| Abschreibungen | 31,6 | 31,3 | 64,1 | 61,4 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | -12,3 | 56,8 | -14,0 | 95,2 |
| Wertänderungen von Finanzinvestitionen | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,1 |
| Zinserträge | 6,9 | 7,7 | 13,6 | 13,4 |
| Zinsaufwendungen | -4,9 | -4,7 | -10,7 | -9,0 |
| Fremdwährungsgewinn/-verlust | -1,3 | 0,8 | -0,6 | 0,2 |
| Finanzergebnis | 0,6 | 3,9 | 2,3 | 4,8 |
| Ergebnis vor Steuern | -43,3 | 29,5 | -75,8 | 38,6 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -15,4 | -9,3 | -4,8 | -11,7 |
| Ergebnis nach Steuern | -58,7 | 20,3 | -80,6 | 26,9 |
| (davon auf Minderheitenanteile entfallend) | (1,2) | (12,1) | (-0,3) | (11,7) |
| (davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend) | (-59,9) | (8,2) | (-80,3) | (15,2) |
| Ergebnis je Aktie (verwässert / unverwässert) in € | -1,51 | 0,21 | -2,02 | 0,38 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021
scrollen
| in Mio. € | Q2/20 | Q2/21 | H1/20 | H1/21 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | -58,7 | 20,3 | -80,6 | 26,9 |
| Posten, die potenziell in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| Unterschiede aus Währungsumrechnung | -12,7 | -3,5 | -4,6 | 20,6 |
| Unterschiede aus Währungsumrechnung Dritte | -5,8 | 0,4 | -4,3 | 12,9 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||||
| Veränderung Equity Instruments (FVOCI) | -0,3 | - 0,2 | 0,1 | 0,5 |
| Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste | -3,2 | 4,7 | -8,4 | 20,3 |
| Latente Steuern auf die Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste | 0,4 | -1,0 | 1,0 | -3,6 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen | -21,6 | 0,4 | -16,2 | 50,7 |
| Gesamterfolg | -80,3 | 20,7 | -96,8 | 77,6 |
| (davon auf Minderheitenanteile entfallend) | (-4,6) | (12,5) | (-4,6) | (24,6) |
| (davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend) | (-75,7) | (8,2) | (-92,2) | (53,0) |
Konzern-Kapitalflussrechnung
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021
scrollen
| in Mio. € | H1/20 | H1/21 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | -80,6 | 26,9 |
| Ertragsteuern | 6,2 | -4,7 |
| Zinsergebnis | -2,3 | -4,3 |
| Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte | 22,5 | 22,8 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 23,3 | 21,8 |
| Abschreibung auf Nutzungsrechte | 18,4 | 16,8 |
| Sonstige (zahlungsunwirksame) Erträge | -4,5 | -2,7 |
| Sonstige (zahlungsunwirksame) Aufwendungen | 4,0 | 26,3 |
| Cash Earnings | -13,0 | 102,9 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | 0,7 | 0,0 |
| Veränderung der Rückstellungen | -30,5 | -16,2 |
| Veränderung von Posten des Umlaufvermögens und der Schulden: | ||
| Veränderung der Vorräte | -57,0 | -70,1 |
| Veränderung der Forderungen und Abgrenzungsposten | 86,3 | -202,7 |
| Veränderung Schulden und Abgrenzungsposten (ohne Finanzschulden) | -55,7 | 217,4 |
| gezahlte Ertragsteuern | -13,3 | -2,4 |
| Sachverhalte, die dem Cashflow aus Investitions- / Finanzierung zuzuordnen sind | -2,0 | -15,9 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -84,5 | 13,1 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 0,6 | 0,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -19,9 | -20,5 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -19,9 | -12,6 |
| Einzahlungen für Investitionen in Finanzinvestitionen und at-Equity Beteiligungen | 0,0 | 0,7 |
| Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 63,4 | 49,8 |
| Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | -1,6 | -0,6 |
| Erhaltene Zinsen | 13,7 | 13,4 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | 36,3 | 31,1 |
| Free Cashflow | -48,2 | 44,1 |
| Dividendenzahlungen | -6,0 | -4,4 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Bankverbindlichkeiten, Schuldscheindarlehen und Finanzverbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sowie Veränderung kurzfristiger Bankverbindlichkeiten | 22,6 | -4,5 |
| Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen | 2,0 | 15,9 |
| Gezahlte Zinsen | -10,2 | -8,5 |
| Tilgung Leasingverhältnisse | -16,8 | -16,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -8,4 | -17,5 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -56,6 | 26,6 |
| Wechselkurs- und sonstige Veränderungen des Finanzmittelfonds | -9,9 | 25,5 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -66,5 | 52,1 |
| (davon Zu- / Abnahme der Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit) | (-0,4) | (0,0) |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 584,8 | 554,5 |
| (davon Zu- / Abnahme mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Anfang der Periode) | (0,5) | (-0,0) |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 518,3 | 606,6 |
| (davon Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Ende der Periode) | (0,1) | (0,0) |
Konzern-Bilanz
zum 30. Juni 2021
Aktiva
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| in Mio.€ | 31.12.2020 | 30.6.2021 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 533,3 | 528,6 |
| Sachanlagen | 353,1 | 343,4 |
| Finanzinvestitionen | 17,1 | 17,6 |
| At Equity bilanzierte Beteiligungen | 26,4 | 26,5 |
| Nutzungsrechte | 115,5 | 119,4 |
| 1.045,4 | 1.035,6 | |
| Forderungen aus Finanzierungsleasing | 119,6 | 109,4 |
| Ertragsteuerforderungen | 1,0 | 0,5 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 2,9 | 2,1 |
| Latente Steuern | 127,8 | 123,7 |
| 1.296,7 | 1.271,3 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 307,9 | 383,2 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 395,4 | 468,5 |
| Vertragsvermögenswerte | 360,9 | 507,0 |
| Forderungen aus Finanzierungsleasing | 28,4 | 30,3 |
| Ertragsteuerforderungen | 30,2 | 23,0 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen | 142,4 | 107,2 |
| 957,3 | 1.136,0 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 554,6 | 606,6 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | - | 3,5 |
| - | 1.819,8 | 2.129,3 |
| 3.116,5 | 3.400,6 |
Passiva
scrollen
| in Mio.€ | 31.12.2020 | 30.6.2021 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 103,4 | 103,4 |
| Kapitalrücklage | 306,6 | 306,6 |
| Gewinnrücklage | 546,1 | 552,8 |
| Andere Gewinnrücklagen | -32,9 | 4,9 |
| Ausgleichsposten für Anteile Dritter | 280,5 | 305,7 |
| 1.203,7 | 1.273,4 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 221,6 | 149,7 |
| Finanzverbindlichkeiten verbundene Unternehmen | 148,4 | 148,6 |
| Leasingverbindlichkeiten | 92,9 | 97,2 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 20,0 | 24,0 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 117,6 | 94,9 |
| Latente Steuern | 34,1 | 49,7 |
| 634,6 | 564,1 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 154,6 | 225,5 |
| Leasingverbindlichkeiten | 28,7 | 29,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 353,3 | 476,8 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 316,3 | 395,0 |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | 0,1 | 0,1 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 43,5 | 29,1 |
| Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen | 213,1 | 248,5 |
| Sonstige Rückstellungen | 168,6 | 158,9 |
| 1.278,2 | 1.563,1 | |
| 1.912,9 | 2.127,2 | |
| 3.116,5 | 3.400,6 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021
scrollen
| Andere Rücklagen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Aktienanzahl im Umlauf | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Währungs-umrechnung | Bewertung FVOCI | Versicherungs-mathematische Gewinne und Verluste |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2021 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 16,1 | -1,4 | -47,6 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | - |
| sonstiges Ergebnis | - | - | - | 20,6 | 0,5 | 16,7 |
| Gesamterfolg | - | - | - | 20,6 | 0,5 | 16,7 |
| Dividende der KUKA AG | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung Konsolidierungskreis/ Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| 30.6.2021 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 36,7 | -0,9 | -30,9 |
| 1.1.2020 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 56,4 | -0,2 | -46,5 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | - |
| sonstiges Ergebnis | - | - | - | -4,6 | 0,1 | -7,4 |
| Gesamterfolg | - | - | - | -4,6 | 0,1 | -7,4 |
| Dividende der KUKA AG | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung Konsolidierungskreis/ Sonstige Veränderungen | - | - | - | - | - | - |
| 30.6.2020 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 51,8 | -0,1 | -53,9 |
scrollen
| Andere Rücklagen | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Jahresüberschuss und sonstige Gewinnrücklagen | Anteilseignern zustehendes Eigenkapital | Minderheiten zustehendes Eigenkapital | Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2021 | 546,1 | 923,2 | 280,5 | 1.203,7 |
| Ergebnis nach Steuern | 15,2 | 15,2 | 11,7 | 26,9 |
| sonstiges Ergebnis | - | 37,8 | 12,9 | 50,7 |
| Gesamterfolg | 15,2 | 53,0 | 24,6 | 77,6 |
| Dividende der KUKA AG | -4,4 | -4,4 | - | -4,4 |
| Veränderung Konsolidierungskreis/ Sonstige Veränderungen | -4,1 | -4,1 | 0,6 | -3,5 |
| 30.6.2021 | 552,8 | 967,7 | 305,7 | 1.273,4 |
| 1.1.2020 | 650,1 | 1.069,8 | 278,8 | 1.348,6 |
| Ergebnis nach Steuern | -80,3 | -80,3 | -0,3 | -80,6 |
| sonstiges Ergebnis | - | -11,9 | -4,3 | -16,2 |
| Gesamterfolg | -80,3 | -92,2 | -4,6 | -96,8 |
| Dividende der KUKA AG | -6,0 | -6,0 | - | -6,0 |
| Veränderung Konsolidierungskreis/ Sonstige Veränderungen | 1,4 | 1,4 | 0,3 | 1,7 |
| 30.6.2020 | 565,2 | 973,0 | 274,5 | 1.247,5 |
Erläuterungen zum Konzernabschluss (verkürzt)
Konzern-Segmentberichterstattung
für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2021
Segmentberichterstattung
scrollen
| Systems | Robotics | Swisslog | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | H1/20 | H1/21 | H1/20 | H1/21 | H1/20 | H1/20 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | 239,5 | 640,7 | 465,5 | 568,5 | 260,2 | 301,1 |
| Auftragsbestand (30.6.) | 546,2 | 781,2 | 329,4 | 358,9 | 623,1 | 744,4 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 289,1 | 461,5 | 372,3 | 424,7 | 276,7 | 293,9 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 24,7 | 30,2 | 31,9 | 27,8 | 23,7 | 19,2 |
| Konzerninnenumsatzerlöse | 2,8 | 0,6 | 35,5 | 53,1 | 2,0 | 4,9 |
| Umsatzerlöse der Bereiche | 291,9 | 462,1 | 407,8 | 477,8 | 278,7 | 298,8 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | -5,6 | 45,4 | 130,4 | 154,8 | 53,4 | 54,2 |
| in % der Umsatzerlöse der Bereiche | -1,9 | 9,8 | 32,0 | 32,4 | 19,2 | 18,2 |
| EBIT | -34,0 | 16,9 | -14,2 | 17,2 | 1,2 | 6,2 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | -11,6 | 3,7 | -3,5 | 3,6 | 0,4 | 2,1 |
| EBITDA | -25,1 | 25,2 | 7,0 | 37,6 | 10,1 | 15,0 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | -8,6 | 5,5 | 1,7 | 7,9 | 3,6 | 5,0 |
| Mitarbeitende (30.6.) | 2.969 | 3.005 | 5.199 | 5.223 | 2.227 | 2.270 |
scrollen
| Swisslog Healthcare | China | Corporate Functions | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | H1/20 | H1/21 | H1/20 | H1/21 | H1/20 | H1/21 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | 83,1 | 119,1 | 249,4 | 357,1 | 0,1 | 0,1 |
| Auftragsbestand (30.6.) | 186,0 | 203,9 | 327,7 | 378,9 | 0,0 | 0,0 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 103,5 | 95,7 | 127,1 | 254,0 | 0,1 | 0,0 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 8,9 | 6,3 | 10,9 | 16,6 | 0,0 | 0,0 |
| Konzerninnenumsatzerlöse | 3,0 | 3,1 | 5,8 | 8,3 | 48,0 | 52,6 |
| Umsatzerlöse der Bereiche | 106,5 | 98,9 | 133,0 | 262,3 | 48,1 | 52,6 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 37,0 | 35,9 | 6,3 | 50,3 | 48,1 | 52,9 |
| in % der Umsatzerlöse der Bereiche | 34,7 | 36,3 | 4,7 | 19,2 | 100,0 | 100,6 |
| EBIT | 1,8 | 0,9 | -22,1 | 13,9 | -11,8 | -11,2 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 1,7 | 0,9 | -16,6 | 5,3 | -24,5 | -21,3 |
| EBITDA | 7,3 | 6,0 | -15,8 | 20,4 | -2,7 | -2,8 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 6,9 | 6,1 | -11,9 | 7,8 | -5,5 | -5,3 |
| Mitarbeitende (30.6.) | 1.076 | 1.069 | 1.383 | 1.527 | 653 | 653 |
scrollen
| Überleitung und Konsolidierung | Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | H1/20 | H1/21 | H1/20 | H1/21 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | -57,0 | -98,3 | 1.240,7 | 1.888,2 |
| Auftragsbestand (30.6.) | -24,6 | -59,1 | 1.987,8 | 2.408,2 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | - | - | 1.168,8 | 1.529,7 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | - | - | 100,0 | 100,0 |
| Konzerninnenumsatzerlöse | -97,1 | -122,7 | - | - |
| Umsatzerlöse der Bereiche | -97,1 | -122,7 | 1.168,8 | 1.529,7 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | -48,4 | -56,4 | 221,3 | 337,3 |
| in % der Umsatzerlöse der Bereiche | 49,7 | 45,9 | 18,9 | 22,0 |
| EBIT | 0,9 | -10,2 | -78,1 | 33,8 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | -0,9 | 8,3 | -6,7 | 2,2 |
| EBITDA | 5,2 | 6,1 | -14,0 | 95,2 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | -5,3 | 5,0 | -1,2 | 6,2 |
| Mitarbeitende (30.6.) | - | - | 13.507 | 13.747 |
Rechnungslegung nach IFRS
Die KUKA Aktiengesellschaft mit Sitz in der Zugspitzstraße 140, Augsburg erstellt den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2021 in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der Europäischen Union zur Anwendung kommt. Dabei wurde die in IAS 34 zulässige Methode der verkürzten Darstellung gewählt. Dies bedeutet, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020 zu lesen ist. Alle Werte sind, sofern nicht anders bezeichnet, in Mio. € angegeben.
Der Konzernabschluss wurde nach den in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt. Die Bezeichnung IFRS schließt auch die noch gültigen International Accounting Standards (IAS) mit ein. Die Interpretationen des Standing Interpretations Committee (SIC) und des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC), ergänzt um die nach § 315e Absatz 1 HGB anzuwendenden Vorschriften, fanden ebenfalls Anwendung.
Die KUKA Aktiengesellschaft ist eine 95 %-ige mittelbare Tochtergesellschaft der Midea Group Co. Ltd., Foshan City, Guangdong Province / China. Die KUKA Aktiengesellschaft wird in den Konzernabschluss der Midea Group Co. Ltd., Foshan City, Guangdong Province / China einbezogen, der über die Internetseite www.cninfo.com.cn oder direkt auf der Internetseite der Midea Group Co. Ltd. unter https://www.midea-group.com/Investors/financial-reports erhältlich ist.
Der Zwischenbericht wurde weder einer Prüfung durch den Abschlussprüfer noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis hat sich gegenüber dem Geschäftsjahresende 2020 durch die Liquidation einer spanischen Tochtergesellschaft, die Verschmelzung von zwei deutschen Gesellschaften sowie die Neugründung einer Gesellschaft in Indonesien insgesamt um 1 Gesellschaft reduziert. Zum 30. Juni 2021 sind nun 98 Unternehmen im KUKA Konzern vollkonsolidiert (31. Dezember 2020: 99 Stück).
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Der vorliegende Konzernzwischenbericht beinhaltet im Wesentlichen dieselben Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie der Konzernabschluss des Geschäftsjahres 2020. Weitere Informationen finden sich im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2020, auch abrufbar im Internet unter www.kuka.com, der die Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss bildet.
Die Steueraufwendungen in den Zwischenberichtsperioden werden -analog zum Vorjahr - in Übereinstimmung mit IAS 12 und IAS 34 auf Grundlage des aktuell erwarteten Steuersatzes für das Gesamtjahr ermittelt. Zukünftige Entwicklungen für die Ermittlung der aktiven latenten Steuern wurden berücksichtigt.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und Schätzungsänderungen
Mit Beginn des Geschäftsjahres 2021 sind einige Änderungen an bestehenden Standards in Kraft getreten, die sowohl für sich allein als auch in Kombination mit anderen Standards keine wesentlichen Auswirkungen auf die Bilanzierung des Konzernzwischenabschlusses besaßen.
Darüber hinaus fanden Standards und Interpretationen, die erst in den kommenden Geschäftsjahren verpflichtend anzuwenden sind, keine Berücksichtigung im Konzernabschluss.
Umsatzerlöse
Die erwirtschafteten Umsatzerlöse des KUKA Konzerns betrugen im ersten Halbjahr 2021 1.529,7 Mio. € (H1 / 20: 1.168,8 Mio. €). Auf Umsätze deren Leistungserbringung über einen Zeitraum geschieht entfielen 890,7 Mio. € (H1 / 20: 691,0 Mio. €). Hierunter fallen Fertigungsaufträge aber auch bestimmte Serviceleistungen. Generell erfasst der KUKA Konzern Umsatzerlöse, sobald eine Leistungsverpflichtung durch die Übertragung eines zugesagten Guts oder einer Dienstleistung auf einen Kunden erfüllt ist. Die Umsätze werden durch den Verkauf von Produkten, wie beispielsweise Industrieroboter, durch Fertigungsaufträge sowie im Wesentlichen nachgelagerten Serviceleistungen generiert. Die Leistungserbringung beim Verkauf von Produkten sowie einzelner Serviceleistungen erfolgt in der Regel zu einem bestimmten Zeitpunkt. Im Berichtszeitraum konnte der KUKA Konzern im Bereich der zeitpunktbezogenen Leistungserbringung 639,0 Mio. € (H1 / 20: 477,8 Mio. €) erwirtschaften.
Insgesamt stiegen die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich an, was überwiegend mit der Erholung der wirtschaftlichen Lage nach über einem Jahr der Coronavirus-Krise zusammenhing.
Die Darstellung der Umsatzerlöse auf Segmentebene beinhaltet die Konzerninnenerlöse, auf Ebene der Regionen werden ausschließlich Konzernaußenumsatzerlöse ausgewiesen. Die Aufteilung der zeitraum- und der zeitpunktbezogenen Umsätze auf die einzelnen Regionen sowie Business Segmente ist in nachfolgenden Tabellen dargestellt:
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| H1/21 | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Konzern | Europa/Naher Osten/Afrika | Americas | Asien/Australien |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Zeitraumbezogene Leistungserbringung | 890,7 | 325,2 | 456,4 | 109,1 |
| Zeitpunktbezogene Leistungserbringung | 639,0 | 340,1 | 78,3 | 220,6 |
| Summe | 1.529,7 | 665,3 | 534,7 | 329,7 |
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| H1/20 | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Konzern | Europa/Naher Osten/Afrika | Americas | Asien/Australien |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Zeitraumbezogene Leistungserbringung | 691,0 | 274,0 | 328,8 | 88,2 |
| Zeitpunktbezogene Leistungserbringung | 477,8 | 298,2 | 70,4 | 109,2 |
| Summe | 1.168,8 | 572,2 | 399,2 | 197,4 |
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| H1/21 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Konzern | Systems | Robotics | Swisslog | Healthcare | China |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zeitraumbezogene Leistungserbringung | 890,7 | 427,9 | 92,2 | 274,7 | 91,6 | 74,5 |
| Zeitpunktbezogene Leistungserbringung | 639,0 | 34,2 | 385,6 | 24,1 | 7,3 | 187,8 |
| Summe | 1.529,7 | 462,1 | 477,8 | 298,8 | 98,9 | 262,3 |
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| H1/21 | H1/20 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Konsolidierung | Konzern | Systems | Robotics | Swisslog | Healthcare |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Zeitraumbezogene Leistungserbringung | -70,2 | 691,0 | 268,8 | 64,2 | 258,7 | 97,3 |
| Zeitpunktbezogene Leistungserbringung | 0,0 | 477,8 | 23,1 | 343,6 | 20,0 | 9,2 |
| Summe | -70,2 | 1.168,8 | 291,9 | 407,8 | 278,7 | 106,5 |
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| H1/20 | ||
|---|---|---|
| in Mio. € | China | Konsolidierung |
| --- | --- | --- |
| Zeitraumbezogene Leistungserbringung | 48,5 | -46,5 |
| Zeitpunktbezogene Leistungserbringung | 84,5 | -2,6 |
| Summe | 133,0 | -49,1 |
Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich wie folgt:
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| in Mio. € | H1/20 | H1/21 |
|---|---|---|
| Auf die Aktionäre der KUKA AG entfallender Jahresüberschuss (in Mio. €) | -80,3 | 15,2 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Stück) | 39.775.470 | 39.775.470 |
| unverwässertes/verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | -2,02 | 0,38 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ist gemäß IAS 33 aus dem den Aktionären der KUKA Aktiengesellschaft zustehendem Ergebnis und der Zahl, der im gewichteten Jahresdurchschnitt im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt. Analog zum Vorjahr betrug im ersten Halbjahr 2021 der gewichtete Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien 39,8 Mio. Stück.
Eigenkapital
Die KUKA Aktiengesellschaft verfügt zum 30. Juni 2021 unverändert gegenüber dem Geschäftsjahresanfang über ein Grundkapital in Höhe von 103.416.222,0 €.
Es unterteilt sich in 39.775.470 € (30. Juni 2020: 39.775.470 €) im Umlauf befindliche, auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Jede Aktie entspricht einer Stimme.
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
Die Pensionsrückstellungen werden durch veränderte Rechnungszinssätze beeinflusst. Daraus resultieren versicherungsmathematische Gewinne und Verluste. Die nachfolgende Tabelle zeigt die Entwicklung der innerhalb des KUKA Konzerns angewandten Rechnungszinssätze für Länder mit wesentlichen Pensionsverpflichtungen:
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| in % | 31.12.20 | H1/21 |
|---|---|---|
| Deutschland | 0,50 | 0,90 |
| Schweiz | 0,15 | 0,35 |
| UK | 1,40 | 1,90 |
| Schweden | 0,85 | 1,51 |
| USA | 2,20-2,25 | 2,55-2,74 |
Im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2020 ist das Zinsniveau deutlich angestiegen. Insgesamt resultierte im ersten Halbjahr 2021 ein versicherungsmathematischer Gewinn in Höhe von 20,3 Mio. € (H1 / 20: Aufwand in Höhe von 8,5 Mio. €). Unter Berücksichtigung der latenten Steuern wurden insgesamt versicherungsmathematische Effekte in Höhe von 16,7 Mio. € (H1 / 20: Aufwand in Höhe von 7,4 Mio. €) erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
250 Mio. € Schuldscheindarlehen
Am 9. Oktober 2015 hatte die KUKA AG unbesicherte Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von 250,0 Mio. € in zwei Tranchen platziert. Tranche 1 hat ein Volumen von 142,5 Mio. € und ist im Oktober 2020 vertragsgemäß zurückgezahlt worden; Tranche 2 hat ein Volumen von 107,5 Mio. € und eine Laufzeit bis Oktober 2022. Die Zinszahlungen erfolgen jährlich zum 9. Oktober. Zum 30. Juni 2021 waren Zinsen in Höhe von 0,9 Mio. € (H1 / 20: 1,7 Mio. €) abgegrenzt.
150 Mio. USD Schuldscheindarlehen
Zur Finanzierung des Baus einer neuen Fabrikationsanlage im Rahmen des Betreibermodells der KUKA Toledo Production Operations LLC. (KTPO), Toledo, Ohio / USA, hat diese in 2018, unter Garantie der KUKA AG, Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von 150,0 Mio. USD in mehreren Laufzeittranchen platziert: Tranche 1 mit einem Volumen von 10 Mio. USD war im August 2020 fällig und wurde durch die KTPO zurückgezahlt, Tranche 2 mit einem Volumen von 90 Mio. USD hat eine Laufzeit bis Februar 2022 und Tranche 3 mit einem Volumen von 50 Mio. USD hat eine Laufzeit bis August 2023. Die Verzinsung aller drei Tranchen ist variabel und basiert auf dem 3-Monats-USD-Libor jeweils zuzüglich einer laufzeitabhängigen Marge. Die Zinszahlungen erfolgen vierteljährlich.
150 Mio. € Nachrangiger Finanzierungsrahmen
Die KUKA AG hatte sich im Juni 2018 mit der Midea Electric Trading (Singapore) Company Pte. Ltd., Singapur, einer 100 %igen Konzerngesellschaft des Midea Konzerns, auf einen Finanzierungsrahmen über 150,0 Mio. € verständigt. Der Finanzierungsrahmen hat eine Laufzeit, die sich an der Laufzeit des Konsortialkreditvertrags orientiert. Ziehungen unter diesem Finanzierungsrahmen können jederzeit und mit Laufzeiten von ein bis zu zwölf Monaten erfolgen. Die Konditionen entsprechen der jeweils gültigen Marge für Kreditinanspruchnahmen des Konsortialkreditvertrags.
Die Midea Electric Trading (Singapore) Company Pte. Ltd. erklärte in einer Nachrangvereinbarung gegenüber den Konsortialbanken des Konsortialkreditvertrags der KUKA AG den tiefen Nachrang ihrer aus Ziehung unter diesem Finanzierungsrahmens entstehenden Forderungen. Der Finanzierungsrahmen war zum Stichtag 30. Juni 2021, wie auch zum 30. Juni 2020, nicht gezogen.
150 Mio. € Gesellschafterdarlehen
Im Dezember 2019 hatte die KUKA AG zur Vorab-Refinanzierung der im August bzw. Oktober 2020 fälligen Tranchen der bestehenden Schuldscheindarlehen einen Gesellschafterdarlehensvertrag über ein Darlehensvolumen von 150,0 Mio. € mit der Midea International Corporation Company Limited, Hongkong, einer 100 %igen Konzerngesellschaft des Midea Konzerns, abgeschlossen.
Parallel erklärte die Midea International Corporation Company Limited in einer Nachrangvereinbarung gegenüber den Banken des Konsortialkreditvertrags der KUKA AG den tiefen Nachrang ihrer aus diesem Darlehensvertrag entstehenden Forderungen. Die ursprüngliche Laufzeit des Gesellschafterdarlehens betrug 5 1/2 Jahre. Es ist am 20. Juni 2025 fällig und wird mit 0,85 % p. a. verzinst; die Zinszahlungen erfolgen halbjährlich.
520 Mio. € Konsortialkredit der KUKA Aktiengesellschaft
Am 1. Februar 2018 hatte die KUKA AG mit einem Bankenkonsortium einen Konsortialkreditvertrag über ein Volumen von 520,0 Mio. € abgeschlossen und diesen am 21. Juni 2019 durch einen Änderungs- und Beitrittsvertrag angepasst. Der Vertrag umfasst eine Bürgschafts- und Garantielinie (Avallinie) in Höhe von 260,0 Mio. € sowie eine Betriebsmittelline (Barlinie) von ebenfalls 260,0 Mio. €, die auch für Bürgschaften und Garantien (Avale) genutzt werden kann.
Die initiale Laufzeit des Konsortialkreditvertrags betrug fünf Jahre und war durch zwei vertraglich vereinbarte Verlängerungsoptionen um jeweils ein Jahr verlängerbar (5+1+1). Nach Zustimmung aller Banken in 2018 zu der ersten und in 2019 zu der zweiten vereinbarten Verlängerungsoption läuft er nunmehr bis zum 1. Februar 2025. Der Konsortialkreditvertrag wurde auf unbesicherter Basis geschlossen und enthält die marktüblichen Gleichbehandlungsklauseln und Negativerklärungen, sowie Financial Covenants bezüglich Grenzwerten zu Leverage (Nettofinanzverbindlichkeiten / EBIDTA) und Zinsdeckung (EBITDA / Nettozinsaufwand). Die Inanspruchnahme der Aval- und Barmittelkreditlinien aus dem Konsortialkreditvertrag der KUKA AG belief sich zum 30. Juni 2021 auf insgesamt 308,0 Mio. € (H1/20: 218,9Mio.€).
Avale von Banken und
Kautionsversicherungsgesellschaften
Neben den Avallinien und den für Avale nutzbaren Barlinien des Konsortialkredits bestanden zum 30. Juni 2021 weitere, bilateral mit Banken und Kautionsversicherern vereinbarte Avallinien mit einem Zusagevolumen von insgesamt 170,4 Mio. €. Das innerhalb dieser Linien herausgelegte Avalvolumen belief sich zum 30. Juni 2021 auf 66,9 Mio. € (H1 / 20: 37,8 Mio. €). Entsprechend den Regelungen des Konsortialkreditvertrages kann KUKA Avale bis zu einem Gesamtvolumen von 150,0 Mio. € außerhalb des Konsortialbankenkreises platzieren.
Finanzinstrumente die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden
Hinsichtlich der Bilanzierung und Bewertung von Finanzinstrumenten wird auf die Bilanzirungs- und Bewertungsgrundsätze sowie auf Textziffer 30 im Konzernabschluss der KUKA AG zum 31. Dezember 2020 verwiesen.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die Aufteilung der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten:
30. Juni 2021
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| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | - | 5,2 | 19,3 | 24,5 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | - | 8,7 | - | 8,7 |
1. Januar 2021
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| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | - | 7,5 | 20,6 | 28,1 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | - | 3,9 | - | 3,9 |
Zum 30. Juni 2021 sind weder finanzielle Vermögenwerte noch finanzielle Verbindlichkeiten der Stufe 1 zuzuordnen. Die unter Stufe 2 ausgewiesenen finanziellen Vermögenswerte betreffen im Wesentlichen die aktivierten und passivierten Devisentermingeschäfte. Diese Stufe beinhaltet die Sicherungen im Konzern sowie die Abdeckung von Kursschwankungen wesentlicher Währungen wie zum Beispiel USD, CNY oder CHF. Die Werte wurden mit Hilfe standardisierter finanzmathematischer Verfahren unter Verwendung aktueller Marktparameter wie Wechselkurs und Bonität der Vertragspartner (Mark-to-Market-Methode) oder quotierter Preise ermittelt. Für die Berechnungen wurden Mittelkurse verwendet. Die finanziellen Verbindlichkeiten der Stufe 2 reduzierten sich, wohingegen bei den finanziellen Vermögenswerten ein Anstieg zu beobachten war. Im Berichtszeitraum wurden analog zum Vorjahr innerhalb der Stufe 3 nur finanzielle Vermögenswerte ausgewiesen. In diese Kategorie fallen Anteile von nicht am Markt gehandelten Beteiligungen, kurzfristige sonstige Vermögenswerte sowie kurzfristige Zinsansprüche.
Es gab im Geschäftsjahr 2021 bislang keine Stufenverschiebung der finanziellen Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten.
Alle anderen im KUKA Konzern bestehenden Finanzinstrumente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet, wobei deren Fair Values im Wesentlichen den Buchwerten entsprechen.
Segmentberichterstattung
Der KUKA Konzern besteht aus den fünf Business Segmenten -Systems, Robotics, Swisslog, Swisslog Healthcare und China sowie dem Bereich Corporate Functions.
Die Segmentstruktur KUKA Business Organisation (KBO) wurde Anfang des Geschäftsjahres 2021 weiter optimiert. Bisher wurden bestimmte chinesische Gesellschaften sowohl im Segment China als auch im Segment Swisslog bzw. Swisslog Healthcare ausgewiesen. Diese Doppelung entfällt seit dem laufenden Geschäftsjahr und die Geschäftsaktivitäten der chinesischen Gesellschaften werden ausschließlich im Segment China ausgewiesen. Zudem wird eine Swisslog Holdinggesellschaft nicht mehr im Segment Corporate Functions, sondern im Segment Swisslog dargestellt. Dadurch ändern sich teilweise Kennzahlen in den einzelnen Segmenten und in der Überleitung auf den Konzern. Auf die Konzernkennzahlen hat dies keine Auswirkung. Die Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2020 wurden entsprechend angepasst.
Das Segment Systems stellt dem Kunden unter anderem maßgeschneiderte Lösungen zur Automatisierung von Fertigungsprozessen zur Verfügung. Der Geschäftsbereich Robotics liefert die Kernkomponente für die Automatisierung von Fertigungsprozessen: Industrieroboter inkl. Robotersteuerung, Zellen und Software. Swisslog bietet integrierte Automatisierungslösungen für zukunftsorientierte Lager und Verteilzentren an. Swisslog Healthcare entwickelt und realisiert Automatisierungslösungen für moderne Krankenhäuser. Im Segment China werden alle Geschäftsaktivitäten der chinesischen Gesellschaften aus den vorher genannten Business Segmenten gebündelt. Der Bereich Corporate Functions beinhaltet im Wesentlichen die KUKA AG sowie die KUKA Real Estate GmbH & Co. KG.
Seit 1. Januar 2020 intensivierte der KUKA Konzern unter anderem Maßnahmen zur Optimierung von Working Capital, zur Absatzorientierung, sowie zur Integration von in der Vergangenheit erworbenen Geschäftsfeldern. Das Management der einzelnen Segmente wird anhand der um diese Maßnahmen angepassten Kennzahlen gesteuert.
Auf die Konzernzahlen hat dies keine Auswirkung, da ein gegenläufiger Effekt in der Überleitungsspalte vorhanden ist.
Die wesentlichen Elemente der Segmentberichterstattung sind im Lagebericht, sowie tabellarisch zu Beginn der Erläuterungen zum Halbjahresabschluss dargestellt.
Kapitalflussrechnung
In Übereinstimmung mit dem IAS 7 wird die Zahlungsmittelveränderung im KUKA Konzern in der Kapitalflussrechnung dargestellt. Der Zahlungsmittelbestand beinhaltet alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel (Kassenbestände, Schecks und Guthaben) wenn sie innerhalb von drei Monaten zur Verfügung stehen. Zum 30. Juni 2021 wies der KUKA Konzern Zahlungsmittel, die einer Verfügungsbeschränkung unterliegen, nur in sehr geringem Umfang aus. Sie stehen im Zusammenhang mit staatlichen Fördermitteln für förderfähige Entwicklungsprojekte bei einer Tochtergesellschaft des KUKA Konzerns.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2020 haben sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen von 13,2 Mio. € auf 17,8 Mio. € sowie das Bestellobligo von 40,9 Mio. € auf 44,4 Mio. € erhöht.
Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Von nahestehenden Unternehmen und Personen wurden in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2021 12,3 Mio. € an Leistungen erbracht (H1 / 20: 11,0 Mio. €) sowie 9,4 Mio. € Leistungen empfangen (H1/20: 4,9Mio.€).
Zum 30. Juni 2021 bestanden Forderungen in Höhe von 9,8 Mio. € (30. Juni 2020: 17,4 Mio. €), demgegenüber stehen Verbindlichkeiten in Höhe von 180,3 Mio. € (30. Juni 2020: 153,0 Mio. €). Während sich die Forderungen gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum reduzierten, stiegen die Verbindlichkeiten deutlich an. Innerhalb der Verbindlichkeiten ist ein Darlehen der Midea Group in Höhe von 150,0 Mio. € enthalten. Detaillierte Ausführungen hierzu finden sich unter der Überschrift "150 Mio. € Gesellschafterdarlehen".
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Der KUKA Konzern verkaufte seine Beteiligung an der Servotronix Motion Control Ltd., Petach-Tikva / Israel. Das Gesamtvolumen der Transaktion lag im niedrigen zweistelligen Millionenbereich.
Zusammensetzung des Aufsichtsrats
Der Aufsichtsrat setzt sich aus folgenden Mitgliedern zusammen:
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| ― | Dr. Yanmin (Andy) Gu (Aufsichtsratsvorsitzender) |
| ― | Michael Leppek (stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats) |
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| ― | Wilfried Eberhardt |
| ― | Lin (Avant) Bai (seit 26. Februar 2021) |
| ― | Manfred Hüttenhofer |
| ― | Prof. Dr. Henning Kagermann |
| ― | Armin Kolb |
| ― | Carola Leitmeir |
| ― | Min (Francoise) Liu |
| ― | Dr. Myriam Meyer |
| ― | Tanja Smolenski |
| ― | Helmut Zodl |
| ― | Dr. Chengmao Xu (ausgeschieden zum 17. Januar 2021) |
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Augsburg, den 5. August 2021
Der Vorstand
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| Peter Mohnen | Alexander Tan |
Finanzkalender 2021
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| Quartalsmitteilung drittes Quartal | 28. Oktober 2021 |
Dieser Zwischenbericht wurde am 5. August 2021 veröffentlicht und ist auf der Homepage der KUKA Aktiengesellschaft in deutscher und englischer Sprache abrufbar. In Zweifelsfällen ist die deutsche Version maßgeblich. Der Zwischenbericht enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen. Die im Dokument enthaltenen Kennzahlen sind kaufmännisch gerundet. In Einzelfällen kann es daher vorkommen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren lassen und dass Prozentangaben sich nicht aus den dargestellten Werten ergeben.
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