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KUKA AG — Interim / Quarterly Report 2020
Oct 29, 2020
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 26984529

KUKA Aktiengesellschaft
Augsburg
Quartalsmitteilung Q3/20
Kennzahlen
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| 9M /19 | 9M /20 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in Mio. € | in % | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingänge | 2.434,0 | 1.993,1 | -18,1 % |
| Auftragsbestand (30.9.) | 2.059,0 | 2.002,5 | -2,7 % |
| Umsatzerlöse | 2.372,5 | 1.860,8 | -21,6 % |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 539,2 | 372,7 | -30,9 % |
| in % der Umsatzerlöse | 22,7 % | 20,0 % | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 81,4 | -70,5 | >-100 % |
| in % der Umsatzerlöse | 3,4 % | -3,8 % | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 173,4 | 24,5 | -85,9 % |
| in % der Umsatzerlöse | 7,3 % | 1,3 % | - |
| Ergebnis nach Steuern | 62,4 | -69,2 | >-100 % |
| Verwässertes /unverwässertes Ergebnis je Aktie in € | 1,52 | -1,77 | >-100 % |
| Investitionen | 107,6 | 56,4 | -47,6 % |
| Eigenkapitalquote in % (30.9.) | 40,4 % | 38,5 % | - |
| Nettoliquidität (30.9.) | 8,7 | 10,8 | 24,1 % |
| Mitarbeiter (30.9.) | 14.075 | 13.676 | -2,8 % |
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| Q3 /19 | Q3 /20 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| in Mio. € | in % | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingänge | 624,8 | 752,4 | 20,4 % |
| Auftragsbestand (30.9.) | 2.059,0 | 2.002,5 | -2,7 % |
| Umsatzerlöse | 832,9 | 692,0 | -16,9 % |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 183,1 | 151,4 | -17,3 % |
| in % der Umsatzerlöse | 22,0 % | 21,9 % | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 35,6 | 7,6 | -78,7 % |
| in % der Umsatzerlöse | 4,3 % | 1,1 % | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 66,3 | 38,5 | -41,9 % |
| in % der Umsatzerlöse | 8,0 % | 5,6 % | - |
| Ergebnis nach Steuern | 27,4 | 11,3 | -58,8 % |
| Verwässertes /unverwässertes Ergebnis je Aktie in € | 0,66 | 0,25 | -62,1 % |
| Investitionen | 28,8 | 16,6 | -42,4 % |
Quartalsmitteilung
Geschäftsverlauf
KUKA Konzern
Nach dem starken Einbruch und dem wochenlangen Stillstand der Wirtschaft im ersten Halbjahr erholte sich die Lage mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen. Die Auftragseingänge zeigten im dritten Quartal einen deutlichen Anstieg und lagen mit 752,4 Mio. € um 20,4 % über dem dritten Quartal 2019 (Q3 /19: 624,8 Mio. €). Der niedrige Wert aus dem Vorjahr war stark von der schwachen globalen Konjunktur sowie den handelspolitischen Unsicherheiten beeinflusst. Trotz des starken Anstiegs im Vorjahresvergleich bleiben die Rahmenbedingungen weiterhin schwierig. Es bestehen große Unsicherheiten im Zusammenhang mit den Auswirkungen der zweiten Infektionswelle sowie den weiterhin bestehenden geopolitischen Spannungen. Folglich verhalten sich Kunden weiter vorsichtig. Vor allem in der Automobilindustrie aber auch in der General Industry spürt KUKA die Zurückhaltung der Kunden. Die Umsatzerlöse sanken wegen der schwachen Auftragseingänge in den Vorquartalen um 16,9 % auf 692,0 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (Q3 /19: 832,9 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio betrug im abgelaufenen Quartal 1,09 (Q3 /19: 0,75) und zeigte die Erholung im abgelaufenen Quartal. Das EBIT sank im Vergleich zum dritten Quartal 2019 mit 35,6 Mio. € auf 7,6 Mio. € im dritten Quartal 2020. Die EBIT-Marge fiel von 4,3 % im dritten Quartal 2019 auf 1,1 % im dritten Quartal 2020. Mit den zu Jahresbeginn eingeleiteten zusätzlichen Effizienzmaßnahmen im Zusammenhang mit der COVID-19-Krise konnten zwar wesentliche Verbesserungen in der Kostenstruktur erzielt werden, doch das deutlich niedrigere Umsatzniveau führte zu einem starken Rückgang im Ergebnis.
Kumuliert betrachtet konnte der KUKA Konzern in den ersten neun Monaten 2020 einen Auftragseingang in Höhe von 1.993,1 Mio. € erwirtschaften, der 18,1 % unter dem Vorjahreswert (9M /19: 2.434,0 Mio. €) lag. Die Umsatzerlöse betrugen 1.860,8 Mio. €, was einem Rückgang von 21,6 % gegenüber dem Vorjahr entspricht (9M /19: 2.372,5 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio lag in den ersten neun Monaten 2020 bei 1,07. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Wert um 0,04 (9M /19: 1,03). Der Auftragsbestand reduzierte sich um 2,7 % von 2.059,0 Mio. € zum 30. September 2019 auf 2.002,5 Mio. € zum 30. September 2020. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) des KUKA Konzerns in Höhe von -70,5 Mio. € reduzierte sich gegenüber dem Vorjahreswert in Höhe von 81,4 Mio. €. Die EBIT-Marge sank von 3,4 % in den ersten neun Monaten 2019 auf -3,8 % in 2020.
Systems
Im Business Segment Systems stiegen die Auftragseingänge von 186,9 Mio. € im dritten Quartal 2019 auf 274,9 Mio. € im dritten Quartal 2020. Dies entspricht einem deutlichen Anstieg um 47,0 % und ist vor allem auf verzögerte Projektvergaben aus den Vorquartalen zurückzuführen. Trotz dieser Verbesserung bleibt die weltweite Auftragslage im Automobilsektor schwierig. Weltweit werden vor allem größere Investitionen verschoben und der Wettbewerbsdruck ist gerade in Europa unverändert hoch. So reduzierten sich die Umsätze aufgrund der niedrigen Auftragseingänge in den Vorquartalen um 6,3 % von 217,3 Mio. € im dritten Quartal 2019 auf 203,7 Mio. € im dritten Quartal 2020. Die Book-to-Bill-Ratio erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum von 0,86 (Q3 /19) auf 1,35 (Q3 /20). Das EBIT hingegen sank von 8,4 Mio. € (Q3 /19) auf 6,7 Mio. € im dritten Quartal 2020. Die EBIT-Marge lag mit 3,3 % unter dem Vorjahreswert in Höhe von 3,9 %. Die Strukturkosten konnten mit den eingeleiteten Effizienzmaßnahmen zwar reduziert werden, doch sowohl der Umsatzrückgang als auch der aktuelle Margendruck bei Projekten in Europa reduzierten das Ergebnis. Die Auswirkungen der Pandemie waren deutlich zu spüren.
Der Auftragseingang der ersten neun Monate 2020 betrug 514,4 Mio. € nach 612,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Dies entspricht einem Rückgang um 16,0 %. Die Umsätze betrugen in den ersten neun Monaten 495,6 Mio. € nach 673,1 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum, was einem Rückgang um 26,4 % entspricht. Die Book-to-Bill-Ratio erhöhte sich von 0,91 in 9M /19 auf 1,04 in 9M /20. Der Auftragsbestand lag mit 603,9 Mio. € zum 30. September 2020 leicht unter dem Vorjahreswert (30. September 2019: 623,6 Mio. €). Das EBIT sank in 9M /20 auf -27,3 Mio. € nach 26,1 Mio. € in 9M /19. Dies entspricht einer EBIT-Marge von -5,5 % nach 3,9 % im Vorjahreszeitraum. Die schwierige Auftragslage mit erhöhtem Druck auf die Margen aber auch Verschlechterungen bei einzelnen Projekten aus den Vorjahren belasteten das Ergebnis.
Robotics
Im dritten Quartal 2020 erwirtschaftete das Segment Robotics Auftragseingänge in Höhe von 214,1 Mio. € und lag damit auf Vorjahresniveau (Q3 /19: 215,4 Mio. €). Der Umsatz sank stark um 29,8 % von 307,7 Mio. € in Q3 /19 auf 216,1 Mio. € in Q3 /20. Hier spiegeln sich die schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund der COVID-19 Pandemie wider, die zu einer deutlich niedrigeren Investitionsbereitschaft der Kunden führten. Kunden aus der Automobilindustrie aber auch der General Industry hielten sich mit Aufträgen zurück oder verschoben ihre geplanten Investitionen sowie Schulungen an KUKA-Robotern und Servicedienstleistungen. Die Book-to-Bill-Ratio lag bei 0,99 (Q3 /19: 0,70). Das niedrigere Umsatzvolumen wirkte sich deutlich auch auf das Ergebnis aus. Das EBIT lag bei 4,1 Mio. € nach 25,6 Mio. € in Q3 /19. Entsprechend reduzierte sich die EBIT-Marge von 8,3 % in Q3 /19 auf 1,9 % in Q3 /20.
Die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten 2020 beliefen sich auf 679,6 Mio. €, was einem Rückgang von 17,4 % gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres entspricht (9M /19: 822,3 Mio. €). Die Umsatzerlöse sanken um 28,3 % von 870,0 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019 auf 623,9 Mio. € in 9M /20. Die Book-to-Bill-Ratio lag mit 1,09 über dem Vorjahreswert von 0,95. Der Auftragsbestand zum 30. September 2020 lag bei 321,9 Mio. € (30. September 2019: 354,8 Mio. €). Das EBIT in den ersten neun Monaten belief sich auf -10,1 Mio. €, was einer EBIT-Marge von -1,6 % entspricht. Im gleichen Zeitraum des Vorjahres erwirtschaftete das Business Segment Robotics ein EBIT in Höhe von 60,4 Mio. € bei einer EBIT-Marge von 6,9 %.
Swisslog
Swisslog verzeichnete im Auftragseingang im dritten Quartal 2020 einen deutlichen Anstieg um 9,5 % auf 140,8 Mio. € (Q3 /19: 128,6 Mio. €). Kunden investierten wieder verstärkt in Logistiklösungen nachdem auch Swisslog im ersten Halbjahr die Zurückhaltung der Kunden bei Auftragsvergaben aufgrund der Coronavirus-Krise zu spüren bekam. Die Umsatzerlöse sanken von 140,9 Mio. € in Q3 /19 um 18,2 % auf 115,2 Mio. € in Q3 /20. Einschränkungen durch die vorübergehenden Schließungen bei Kunden infolge der Pandemie führten zu Verzögerungen bei Auftragsabwicklungen, die sich auf die Umsätze auswirkten. Die Book-to-Bill Ratio stieg auf 1,22 (Q3 /19: 0,91). Das EBIT reduzierte sich leicht auf 3,0 Mio. € im dritten Quartal 2020 nach 3,2 Mio. € im dritten Quartal 2019. Trotz eines niedrigeren Umsatzniveaus konnte durch Einsparmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie und einer verbesserten Kostenstruktur die EBIT-Marge auf 2,6 % in Q3 /20 nach 2,3 % in Q3 /19 gesteigert werden.
Kumuliert betrachtet konnte das Business Segment Swisslog Auftragseingänge in Höhe von 401,0 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020 verzeichnen. Das entspricht einem Minus von 33,4 % im Vorjahresvergleich (9M /19: 601,9 Mio. €). Ohne einen im Vorjahr generierten Großauftrag läge der Auftragseingang auf einem vergleichbaren Niveau. Die Umsatzerlöse betrugen 393,9 Mio. € und befanden sich 7,4 % unter dem Vorjahresniveau von 425,5 Mio. €. Die Book-to-Bill-Ratio sank von 1,41 auf 1,02. Der Auftragsbestand lag zum 30. September 2020 bei 638,2 Mio. € nach 683,3 Mio. € zum 30. September 2019. Das EBIT in den ersten neun Monaten 2020 belief sich auf 5,1 Mio. € mit einer EBIT-Marge in Höhe von 1,3 % (9M /19: EBIT 10,1 Mio. €; EBIT-Marge 2,4 %).
Swisslog Healthcare
Die Auftragseingänge bei Swisslog Healthcare lagen mit 54,7 Mio. € in Q3 /20 um 6,3 % unter dem Vorjahreswert mit 58,4 Mio. €. Die Coronavirus-Krise führte auch bei unseren Kunden im Healthcare Bereich zu Verschiebungen von bereits geplanten Investitionen. Die im Berichtszeitraum erzielten Umsatzerlöse lagen bei 50,8 Mio. € und damit 6,4 % unter dem Niveau des Vorjahres (Q3 /19: 54,3 Mio. €). Die Book-to-Bill-Ratio blieb stabil bei 1,08 in Q3 /20 (Q3 /19: 1,08). Das EBIT stieg auf 2,4 Mio. €, nach -2,2 Mio. € im Vergleichszeitraum des Vorjahres. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 4,7 % (Q3 /19: -4,1 %). Im Vorjahr wurde das Ergebnis vor allem durch Verschlechterungen bei vereinzelten Projekten negativ beeinflusst.
In den ersten neun Monaten 2020 erzielte Swisslog Healthcare Auftragseingänge in Höhe von 144,4 Mio. €. Im Vorjahresvergleich reduzierten sich die Aufträge um 12,1 % (9M /19: 164,3 Mio. €). Die Umsatzerlöse stiegen leicht gegenüber dem Vorjahr mit 161,8 Mio. € (9M /19: 160,0 Mio. €). Die daraus resultierende Book-to-Bill-Ratio lag bei 0,89, nach 1,03 im Vergleichszeitraum 2019. Der Auftragsbestand in Höhe von 200,7 Mio. € zum 30. September 2020 lag leicht unter dem des Vorjahres (30. September 2019: 213,8 Mio. €). Das EBIT stieg in den ersten neun Monaten 2020 auf 4,1 Mio. € nach -2,2 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019. Die EBIT-Marge stieg auf 2,5 % (9M /19: -1,4 %).
China
Im dritten Quartal 2020 konnte das Segment China seine Auftragseingänge im Vorjahresvergleich verdoppeln und erzielte 111,7 Mio. € nach 55,9 Mio. € in Q3 /19. Der niedrige Wert aus dem Vorjahr war vor allem auf die Zurückhaltung der Kunden im Zusammenhang mit den Handelsstreitigkeiten zurückzuführen. Mit den Lockerungen der Corona-Maßnahmen und einer Erholung der Wirtschaft investieren Kunden wieder vermehrt in roboterbasierte Automatisierungslösungen. Die Umsatzerlöse sanken im Vergleich zu Q3 /19 um 7,7 % von 154,1 Mio. € auf 142,2 Mio. €. Die Book-to-Bill-Ratio stieg von 0,36 im dritten Quartal 2019 auf 0,79 im dritten Quartal 2020. Das EBIT stieg deutlich auf 12,1 Mio. € im abgelaufenen Quartal (Q3 /19: -1,4 Mio. €). Dies entspricht einer EBIT-Marge von 8,5 % (Q3 /19: -0,9 %). Die Steigerung ist auch auf die zu Jahresbeginn eingeleiteten Maßnahmen zur Optimierung des Working Capitals sowie auf Zuschüsse für F & E Aktivitäten zurückzuführen.
Mit der wirtschaftlichen Erholung im dritten Quartal beliefen sich die Auftragseingänge in den ersten neun Monaten 2020 auf 361,1 Mio. € und lagen nur noch um 1,8 % unter dem Wert des Vorjahres (9M /19: 367,9 Mio. €). Die Umsatzerlöse sanken um 27,9 % auf 275,2 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020 nach 381,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die Book-to-Bill-Ratio lag mit 1,31 weit über dem Vorjahresniveau (9M /19: 0,96). Der Auftragsbestand stieg von 230,6 Mio. € zum 30. September 2019 auf 289,1 Mio. € zum 30. September 2020. Das EBIT lag bei -10,1 Mio. € nach 1,7 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019. Die EBIT-Marge lag demnach bei -3,7 % gegenüber 0,4 % im gleichen Zeitraum 2019.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Im dritten Quartal 2020 konnte der KUKA Konzern Umsatzerlöse in Höhe von 692,0 Mio. € erwirtschaften. Im Vorjahresvergleich gingen die Umsätze um 16,9 % gegenüber dem dritten Quartal 2019 zurück (Q3 /19: 832,9 Mio. €). Die Auftragseingänge in Höhe von 752,4 Mio. € lagen mit 20,4 % deutlich über dem des dritten Quartals 2019 (Q3 /19: 624,8 Mio. €). Der Auftragsbestand in Höhe von 2.002,5 Mio. € zum 30. September 2020 lag um 2,7 % unter dem Wert des Vorjahres (30. September 2019: 2.059,0 Mio. €), jedoch über dem Wert zum Geschäftsjahresende 2019 (31. Dezember 2019: 1.967,4 Mio. €). Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise beeinflussten das Bruttoergebnis, das um 17,3 % unter dem des Vorjahres lag (Q3 /20: 151,4 Mio. €; Q3 /19: 183,1 Mio. €). Hier wirkte sich das niedrigere Umsatzvolumen negativ aus. Die Konzern-Bruttomarge hingegen blieb mit 21,9 % nahezu unverändert (Q3 /19: 22,0 %).
Die kumulierten Umsatzerlöse des KUKA Konzerns beliefen sich in den ersten neun Monaten 2020 auf 1.860,8 Mio. € (9M /19: 2.372,5 Mio. €). Dies entspricht einem Rückgang gegenüber den ersten neun Monaten 2019 um 21,6 %. Gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum sanken die Auftragseingänge um 18,1 % auf 1.993,1 Mio. € (9M /19: 2.434,0 Mio. €). Die Auswirkungen der Coronavirus-Krise waren deutlich spürbar. Sie beeinflussten sowohl die Auftragseingänge als auch die Umsätze im ersten Halbjahr massiv. Im abgelaufenen Quartal lässt sich eine leicht positive Tendenz erkennen, auch wenn die Rahmenbedingungen weiterhin schwierig bleiben. Vor allem in der Automobilindustrie aber auch in der General Industry spürt KUKA die Zurückhaltung der Kunden. Die Einflüsse der Coronavirus-Krise wirkten sich signifikant auf das Bruttoergebnis aus. Das Bruttoergebnis in Höhe von 372,7 Mio. € lag um 30,9 % deutlich unter dem des Vorjahres (9M /19: 539,2 Mio. €), was einer Konzern-Bruttomarge von 20,0 % entspricht (9M /19: 22,7 %).
Die sogenannten Overheadkosten, bestehend aus Kosten für Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung, sanken in den ersten neun Monaten 2019 von 468,2 Mio. € auf 439,6 Mio. € im laufenden Geschäftsjahr. Dies entspricht einer Reduzierung um 28,6 Mio. € bzw. 6,1 %, die überwiegend auf die im Zuge der Corona-Pandemie ergriffenen Maßnahmen zurückzuführen ist. Das Verhältnis der Overheadkosten zu den Umsatzerlösen stieg gegenüber dem Vorjahr deutlich an und lag bei 23,6 % (9M /19: 19,7 %). Das deutlich niedrigere Umsatzvolumen gegenüber dem gleichen Zeitraum im Vorjahr war verantwortlich für diesen Anstieg.
Der KUKA Konzern aktivierte Kosten für Neuentwicklungen in Höhe von 24,0 Mio. € (9M /19: 20,4 Mio. €). Das entspricht einer Aktivierungsquote von 17,7 % (9M /19: 16,7 %). In den Folgeperioden werden die aktivierten Kosten über die planmäßigen Abschreibungen aufwandswirksam erfasst. In den ersten neun Monaten 2020 beliefen sich diese auf 12,3 Mio. € (9M /19: 13,1 Mio. €).
Mit 7,6 Mio. € im dritten Quartal 2020 lag das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich unter dem des dritten Quartals 2019 (Q3 /19: 35,6 Mio. €). Dies führte zu einer EBIT-Marge von 1,1 % nach 4,3 % im Vorjahr. Die Einflüsse der Coronavirus-Krise belasteten die Geschäftsergebnisse in 2020. Nach einem herausfordernden ersten Halbjahr zeigte sich im dritten Quartal 2020 eine leichte Erholung mit einem positiven EBIT zu dem alle Segmente beigetragen haben. Erstmalig im Geschäftsjahr 2020 konnte ein positives Quartalsergebnis verzeichnet werden. Insgesamt belief sich das EBIT in den ersten neun Monaten 2020 jedoch auf -70,5 Mio. € nach 81,4 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019. Die EBIT-Marge verschlechterte sich von 3,4 % in 2019 auf -3,8 % in 2020.
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| in Mio. € | 9M /19 | 9M /20 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 81,4 | -70,5 |
| in % der Umsatzerlöse | 3,4 % | -3,8 % |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 173,4 | 24,5 |
| in % der Umsatzerlöse | 7,3 % | 1,3 % |
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| in Mio. € | Q3 /19 | Q3 /20 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 35,6 | 7,6 |
| in % der Umsatzerlöse | 4,3 % | 1,1 % |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 66,3 | 38,5 |
| in % der Umsatzerlöse | 8,0 % | 5,6 % |
Veränderungen im Konsolidierungskreis bzw.
bei Beteiligungen
Zum Bilanzstichtag am 30. September 2020 wurden unverändert zum Vorquartal 97 Unternehmen vollkonsolidiert. Innerhalb der Segmente ergab sich jedoch eine Verschiebung. So wurde eine italienische Gesellschaft im Business Segment Robotics liquidiert. Im Bereich Systems kam mit KUKA Assembly & Test GmbH mit Sitz in Bremen ein vollkonsolidiertes Unternehmen hinzu. Zur Optimierung des operativen Geschäfts im Bereich Maschinen- und Anlagenbau wird der Geschäftsbereich Assembly & Test der KUKA Systems GmbH zukünftig als eigene Rechtseinheit geführt. Die Einheit ist spezialisiert auf Montage- und Testanlagen für Aggregate des Antriebsstrangs von Automobilien und Lastkraftwagen.
Die Anzahl der At-Equity bilanzierten Gesellschaften reduzierte sich von fünf zum 30. Juni 2020 auf vier zum Bilanzstichtag. Der KUKA Konzern veräußerte seine Anteile an der Pipeline Health Holding LLC, San Francisco /USA und erhielt im Gegenzug einen mittleren einstelligen Millionenbetrag sowie Anteile an der CarepathRx Holding, Washington /USA.
Segmentberichterstattung
Zum 1. Januar 2020 intensivierte der KUKA Konzern unter anderem Maßnahmen zur Optimierung von Working Capital, zur Absatzorientierung, sowie zur Integration von in der Vergangenheit erworbenen Geschäftsfeldern. Das Management der einzelnen Segmente wird anhand der um diese Maßnahmen angepassten Kennzahlen gesteuert. Dies hat zur Folge, dass sich teilweise Kennzahlen in den einzelnen Segmenten ändern. Auf die Konzernzahlen hat dies jedoch keine Auswirkung, da ein gegenläufiger Effekt in den Überleitungspalte vorhanden ist. Eine Anpassung der Vergleichszahlen für das Geschäftsjahr 2019 wurde vorgenommen. Die im Vorjahr verbesserte Segmentstruktur insgesamt bleibt unverändert.
Die Umsatzerlöse im Segment Systems in Höhe von 495,6 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020 lagen um 26,4 % unter dem Vorjahreswert (9M /19: 673,1 Mio. €). In den ersten neun Monaten 2020 fiel das EBIT auf -27,3 Mio. € nach 26,1 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum. Dies führte zu einer EBIT-Marge von -5,5 % (9M /19: 3,9 %). Die schwierige Auftragslage mit erhöhtem Druck auf die Margen aber auch Verschlechterungen bei einzelnen Projekten aus den Vorjahren belasteten das Ergebnis. Die Auswirkungen der Pandemie sind deutlich zu spüren.
Im Business Segment Robotics sanken die Umsatzerlöse von 870,0 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019 um 28,3 % auf 623,9 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020. Das EBIT ging von 60,4 Mio. € in 2019 auf -10,1 Mio. € in 2020 zurück. Dies entsprach einer EBIT-Marge von -1,6 % (9M /19: 6,9 %). Das niedrige Umsatzvolumen beeinflusste das Ergebnis negativ.
Bei Swisslog lagen die Umsatzerlöse in Höhe von 393,9 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020 um 7,4 % unter denen des Vorjahres mit 425,5 Mio. €. Das EBIT in Höhe von 5,1 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020 lag um 49,5 % unter dem des Vorjahres (9M /19: 10,1 Mio. €). Ergebnisbelastend wirkte sich das geringere Umsatzvolumen sowie Restrukturierungsaufwendungen aus.
Die Umsatzerlöse im Segment Swisslog Healthcare in Höhe von 161,8 Mio. € lagen auf Vorjahresniveau und konnten sogar leicht gesteigert werden (9M /19: 160,0 Mio. €). Auch beim EBIT konnte eine deutliche Verbesserung verzeichnet werden. Gegenüber dem Vorjahr stieg das EBIT um 6,3 Mio. € auf 4,1 Mio. € (9M /19: -2,2 Mio. €). Die EBIT-Marge stieg damit von -1,4 % auf 2,5 % an. Trotz der Auswirkungen durch die COVID-19 Pandemie konnte das Ergebnis verbessert werden, was vor allem durch die kontinuierliche Verbesserung der Kostenstruktur gelang.
Das Segment China, das alle Geschäftsaktivitäten der chinesischen Gesellschaften der zuvor genannten Bereiche zusammenfasst, konnte im Berichtszeitraum Umsätze in Höhe von 275,2 Mio. € verzeichnen.
Dies entspricht einem Rückgang um 27,9 % gegenüber dem Vorjahr (9M /19: 381,8 Mio. €). Auch das EBIT sank von 1,7 Mio. € (EBIT-Marge: 0,4 %) in den ersten neun Monaten 2019 auf -10,1 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020 (EBIT-Marge: -3,7 %). Die massiven Auswirkungen der Coronavirus-Krise vor allem im ersten Halbjahr reduzierten die Umsätze und das EBIT im Vergleich zum Vorjahr.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des KUKA Konzerns lag bei 24,5 Mio. € und damit um 85,9 % unter dem des Vorjahres (9M /19: 173,4 Mio. €). In den Abschreibungen in Höhe von 95,0 Mio. € (9M /19: 92,0 Mio. €) waren 27,3 Mio. € (9M /19: 24,5 Mio. €) enthalten, die Leasingsachverhalte gem. IFRS 16 betrafen.
Segmentberichterstattung
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| Systems | Robotics | Swisslog | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | 9M /19 | 9M /20 | 9M /19 | 9M /20 | 9M /19 | 9M /20 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | 612,5 | 514,4 | 822,3 | 679,6 | 601,9 | 401,0 |
| Auftragsbestand (30.9.) | 623,6 | 603,9 | 354,8 | 321,9 | 683,3 | 638,2 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 662,9 | 491,1 | 764,9 | 562,0 | 421,3 | 389,9 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 27,9 % | 26,4 % | 32,2 % | 30,2 % | 17,8 % | 21,0 % |
| Konzerninnenumsatzerlöse | 10,2 | 4,5 | 105,1 | 61,9 | 4,2 | 4,0 |
| Umsatzerlöse der Bereiche | 673,1 | 495,6 | 870,0 | 623,9 | 425,5 | 393,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 78,2 | 15,0 | 301,9 | 200,5 | 79,4 | 75,2 |
| in % der Umsatzerlöse der Bereiche | 11,6 % | 3,0 % | 34,7 % | 32,1 % | 18,7 % | 19,1 % |
| EBIT | 26,1 | -27,3 | 60,4 | -10,1 | 10,1 | 5,1 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 3,9 % | -5,5 % | 6,9 % | -1,6 % | 2,4 % | 1,3 % |
| EBITDA | 38,6 | -14,3 | 90,7 | 21,4 | 22,2 | 18,3 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 5,7 % | -2,9 % | 10,4 % | 3,4 % | 5,2 % | 4,6 % |
| Mitarbeiter (30.9.) | 3.170 | 3.019 | 5.513 | 5.119 | 2.046 | 2.150 |
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| Swisslog Healthcare | China | KUKA AG und sonstige Gesellschaften |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | 9M /19 | 9M /20 | 9M /19 | 9M /20 | 9M /19 | 9M /20 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | 164,3 | 144,4 | 367,9 | 361,1 | 0,3 | 0,1 |
| Auftragsbestand (30.9.) | 213,8 | 200,7 | 230,6 | 289,1 | 0,1 | 0,0 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 160,1 | 161,6 | 368,4 | 267,7 | 0,2 | 0,1 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 6,7 % | 8,7 % | 15,5 % | 14,4 % | 0,0 % | 0,0 % |
| Konzerninnenumsatzerlöse | -0,1 | 0,2 | 13,4 | 7,5 | 90,0 | 73,8 |
| Umsatzerlöse der Bereiche | 160,0 | 161,8 | 381,8 | 275,2 | 90,2 | 73,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 53,7 | 56,7 | 27,9 | 28,7 | 90,0 | 73,6 |
| in % der Umsatzerlöse der Bereiche | 33,6 % | 35,0 % | 7,3 % | 10,4 % | 99,8 % | 99,6 % |
| EBIT | -2,2 | 4,1 | 1,7 | -10,1 | -17,0 | -13,5 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | -1,4 % | 2,5 % | 0,4 % | -3,7 % | -18,8 % | -18,3 % |
| EBITDA | 5,8 | 12,7 | 9,0 | -0,7 | -3,9 | 0,0 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 3,6 % | 7,8 % | 2,4 % | -0,3 % | -4,3 % | 0,0 % |
| Mitarbeiter (30.9.) | 1.114 | 1.150 | 1.438 | 1.506 | 896 | 828 |
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| Überleitung und Konsolidierung |
Konzern | |||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | 9M /19 | 9M /20 | 9M /19 | 9M /20 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | -135,2 | -107,5 | 2.434,0 | 1.993,1 |
| Auftragsbestand (30.9.) | -47,2 | -51,3 | 2.059,0 | 2.002,5 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | -5,9 | -11,6 | 2.372,5 | 1.860,8 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | -0,2 % | -0,6 % | 100,0 % | 100,0 % |
| Konzerninnenumsatzerlöse | -222,2 | -151,9 | 0,0 | 0,0 |
| Umsatzerlöse der Bereiche | -228,1 | -163,5 | 2.372,5 | 1.860,8 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | -91,9 | -77,0 | 539,2 | 372,7 |
| in % der Umsatzerlöse der Bereiche | 40,3 % | 47,1 % | 22,7 % | 20,0 % |
| EBIT | 2,3 | -18,7 | 81,4 | -70,5 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | -1,0 % | 11,4 % | 3,4 % | -3,8 % |
| EBITDA | 11,0 | -12,9 | 173,4 | 24,5 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | -4,8 % | 7,9 % | 7,3 % | 1,3 % |
| Mitarbeiter (30.9.) | -102 | -96 | 14.075 | 13.676 |
In den ersten neun Monaten 2020 wies das Finanzergebnis einen Ertrag in Höhe von 4,6 Mio. € aus. Gegenüber dem Vorjahr bedeutet dies einen Anstieg um 1,8 Mio. € (9M /19: Ertrag 2,8 Mio. €). Mit 15,5 Mio. € befanden sich die Zinsaufwendungen auf einem vergleichbaren Niveau wie in den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2019 (9M /19: 15,7 Mio. €). Zinsaufwendungen bestanden überwiegend für das US-Schuldscheindarlehen (9M /20: 5,1 Mio. €; 9M /19: 5,7 Mio. €) sowie für Leasingsachverhalte (9M /20: 4,2 Mio. €; 9M /19: 4,1 Mio. €). Zusätzlich belasteten Abschreibungen auf Finanzinvestitionen in Höhe von 2,0 Mio. € das Finanzergebnis im Vorjahr (9M /20: 0,0 Mio. €). Der Nettozinseffekt für Pensionen sank von 1,2 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019 auf 0,9 Mio. €in den ersten neun Monaten 2020. Der Nettowährungseffekt wies für die ersten neun Monate 2020 einen Aufwand in Höhe von 0,4 Mio. € auf, nach einem ausgeglichenen Vorjahr. Die Zinserträge gingen leicht von 20,5 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019 um 0,3 Mio. € auf 20,2 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020 zurück. Einerseits sanken die Zinseinkünfte von Kreditinstituten auf 9,5 Mio. € nach 11,0 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum, andererseits stiegen die Zinseinkünfte aus Leasinggeberverhältnissen im Rahmen des Betreibermodells bei der KUKA Toledo Production Operations LLC., Toledo /USA (KTPO) von 7,7 Mio. € auf 10,1 Mio. € an.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel von 84,2 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019 auf -65,9 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020. Der Steueraufwand in Höhe von 3,3 Mio. € (9M /19: 21,8 Mio. €) ergab eine Steuerquote von -5,0 % nach 25,9 % im Vorjahr. Die negative Steuerquote resultierte im Wesentlichen aus der Neubewertung von aktiven latenten Steuern sowie aus gegenläufigen Effekten von Steuersubventionen in Nordamerika und China.
Das Ergebnis nach Steuern in Höhe von -69,2 Mio. € lag deutlich unter dem Wert des Vorjahres (9M /19: 62,4 Mio. €).
Das Ergebnis je Aktie betrug somit -1,77 € (9M /19: 1,52 €).
Konzerngewinn- und Verlustrechnung (verkürzt)
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| in Mio. € | 9M /19 | 9M /20 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 2.372,5 | 1.860,8 |
| EBIT | 81,4 | -70,5 |
| EBITDA | 173,4 | 24,5 |
| Finanzergebnis | 2,8 | 4,6 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -21,8 | -3,3 |
| Ergebnis nach Steuern | 62,4 | -69,2 |
Finanzlage
Die Cash Earnings in Höhe von 31,3 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020 lagen deutlich unter dem Wert des Vorjahres (9M /19: 163,0 Mio. €). Maßgeblich verantwortlich für die deutlich reduzierteren Cash Earnings ist das negative Ergebnis nach Steuern.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit reduzierte sich von 60,6 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019 auf -16,3 Mio. € in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres. Das Trade Working Capital reduzierte sich um 26,6 Mio. € gegenüber dem Geschäftsjahresanfang von 510,1 Mio. € auf 483,5 Mio. €. Lediglich die Vorräte erhöhten sich gegenüber dem Geschäftsjahresanfang von 344,5 Mio. € um 26,7 Mio. € auf 371,2 Mio. €. Dies war überwiegend auf die Aufstockung der Sicherheitsbestände zurückzuführen. Das Trade Working Capital zum 30. September 2020 lag um 173,7 Mio. € niedriger als zum 30. September 2019. (30. September 2019: 657,2 Mio. €). Gegenüber dem Geschäftsjahresanfang 2020 war ein leichter Anstieg innerhalb der Vorräte zu beobachten, was einen negativen Einfluss auf den Cashflow aus laufendender Geschäftstätigkeit zur Folge hatte. Sowohl bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und den Vertragsvermögenswerten als auch bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und den Vertragsverbindlichkeiten war gegenüber dem Geschäftsjahresbeginn ein Rückgang zu beobachten. Im Rahmen des Working Capital Managements veräußerte KUKA im September 2020 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von rund 69,4 Mio. €.
Die nachfolgende Übersicht zeigt die Entwicklung des Trade Working Capitals:
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| Entwicklung seit |
Entwicklung seit |
|||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | 30.9.2019 | 1.1.2019 | 30.9.2020 | 1.1.2020 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Vorräte | 447,2 | -19,6 | 371,2 | 26,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Vertragsvermögenswerten |
1.016,2 | 107,2 | 827,8 | -77,2 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Vertragsverbindlichkeiten |
806,2 | -3,3 | 715,5 | -23,9 |
| Trade Working Capital | 657,2 | 90,9 | 483,5 | -26,6 |
Die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen betrugen in den ersten neun Monaten 2020 56,4 Mio. € (9M /19: 107,6 Mio. €), wovon 29,0 Mio. € auf Investitionen in Sachanlagen entfielen. Unter anderem wurden Investitionen in das Bildungszentrum in Augsburg sowie in den Standort in Shunde /China getätigt. Im Vorjahr wurde in den Bau bzw. die Finalisierung von Produktionsanlagen in Augsburg und Toledo / USA investiert. Innerhalb der immateriellen Vermögenswerte wurden von 27,4 Mio. € (9M /19: 27,3 Mio. €) 24,0 Mio. € (9M /19: 20,4 Mio. €) für selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte aufgewendet.
Demgegenüber stehen Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition in Höhe von 62,9 Mio. € (9M /19: 0,0 Mio. €). Insgesamt belief sich der Cashflow aus Investitionstätigkeit auf 26,9 Mio. € nach -96,9 Mio. € im Vorjahresvergleichszeitraum. Zusätzlich waren im Cashflow aus Investitionstätigkeit bedingte Kaufpreiszahlungen für u. a. Utica Enterprises, Shelby Township, Michigan /USA enthalten.
Der daraus resultierende Free Cashflow, der sich aus dem Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit und dem Cashflow aus Investitionstätigkeit zusammensetzt, lag bei 10,6 Mio. € (9M /19: -36,3 Mio. €). Der Free Cashflow erhöhte sich deutlich im Vergleich zu den ersten beiden Quartalen 2020. Im dritten Quartal 2020 konnte ein Free Cashflow von 58,8 Mio. € (Q3 /19: -13,9 Mio. €) erwirtschaftet werden.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit sank von 42,1 Mio. € in den ersten neun Monaten 2019 auf -39,3 Mio. € in den ersten neun Monaten 2020. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beinhaltet die Dividendenzahlungen an die Aktionäre in Höhe von 0,15 € je Aktie (2019: 0,30 € je Aktie). Dies führte zu einem Gesamtbetrag von 6,0 Mio. € nach 11,9 Mio. € im Vorjahr. Die Leasingsachverhalte gem. IFRS 16 wirkten sich mit 29,1 Mio. € (9M /19: -21,7 Mio. €) ebenfalls cashflow-reduzierend aus. Eine Aufnahme von Finanzmitteln im Rahmen des Konsortialkreditvertrages, die sich erhöhend auf den Cash Bestand auswirken würde, fand im Gegensatz zum Vorjahr nicht statt (9M /19: 86,7 Mio. €).
Alles in allem verfügte der KUKA Konzern zum 30. September 2020 über einen Finanzmittelfond in Höhe von 540,1 Mio. € (30. September 2019: 487,6 Mio. €). Gegenüber dem Beginn des Geschäftsjahres bedeutet dies einen Rückgang um 44,6 Mio. € (1. Januar 2020: 548,8 Mio. €).
Konzern-Kapitalflussrechnung (verkürzt)
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| in Mio. € | 9M /19 | 9M /20 |
|---|---|---|
| Cash Earnings | 163,0 | 31,3 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 60,6 | -16,3 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -96,9 | 26,9 |
| Free Cashflow | -36,3 | 10,6 |
Vermögenslage
Vom 1. Januar 2020 bis zum 30. September 2020 reduzierte sich die Bilanzsumme des KUKA Konzerns um 209,0 Mio. € auf nun 3.217,6 Mio. € (1. Januar 2020: 3.426,6 Mio. €).
Die langfristigen Vermögenswerte sanken von 1.125,2 Mio. € zum 1. Januar 2020 auf 1.085,2 Mio. € zum 30. September 2020. Die Sachanlagen reduzierten sich vor allem währungsbedingt um 11,8 Mio. € auf 354,8 Mio. € (1. Januar 2020: 366,6 Mio. €). Zusätzlich gingen die Nutzungsrechte gem. IFRS 16 von 135,0 Mio. € zum Jahresanfang auf 120,5 Mio. € durch planmäßige Abschreibungen zum Berichtsstichtag zurück.
Darüber hinaus wurde die Beteiligung an der Pipeline Health Holding LLC, San Francisco /USA veräußert weshalb die At-Equity bilanzierten Beteiligungen von 34,0 Mio. € zum 1. Januar 2020 auf 28,1 Mio. € zum 30. September 2020 sanken. Hinzu kommen ergebnisbedingte Schwankungen des Bilanzpostens aufgrund des laufenden Ergebnisses. Die aktiven latenten Steuern in Höhe von 86,1 Mio. € zum 30. September 2020 waren gegenüber dem Geschäftsjahresanfang nahezu unverändert (1. Januar 2020: 86,7 Mio. €).
Die langfristigen Forderungen aus dem Finanzierungsleasing, die im Wesentlichen aus dem Betreibermodell bei der KTPO resultieren, gingen planmäßig durch die Vereinnahmung zurück. (1. Januar 2020: 152,5 Mio. €; 30. September 2020: 124,1 Mio. €).
Mit 1.904,0 Mio. € lagen die kurzfristigen Vermögenswerte zum 30. September 2020 um 138,2 Mio. € unter dem Wert zu Geschäftsjahresbeginn (1. Januar 2.042,2 Mio. €). Sowohl die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (1. Januar 2020: 443,5 Mio. €; 30. September 2020: 416,4 Mio. €) als auch die Vertragsvermögenswerte (1. Januar 2020: 461,5 Mio. €; 30. September 2020: 411,4 Mio. €) sanken gegenüber dem 1. Januar 2020. Die sonstigen Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungsposten sanken von 152,4 Mio. € zu Geschäftsjahresbeginn auf 99,7 Mio. € zum 30. September 2020. Zu Beginn des Geschäftsjahres wurden unter den kurzfristigen sonstigen Vermögenswerten noch Investitionen in Wertpapiere ausgewiesen, deren Laufzeit deutlich unter einem Jahr lagen. Weitere Erläuterungen zu den kurzfristigen Vermögenswerten finden sich innerhalb der Finanzlage.
Das Eigenkapital sank im Berichtszeitraum um 108.7 Mio. € auf 1.239,9 Mio. € (1. Januar 2020: 1.348,6 Mio. €). Ursächlich waren hierfür insbesondere das negative Ergebnis, negative Effekte aus Währungsumrechnung sowie versicherungsmathematische Verluste.
Der Ausgleichsposten für Anteile Dritter reduzierte sich um 4,2 Mio. € (1. Januar 2020: 278,8 Mio. €; 30. September 2020: 274,6 Mio. €).
Insgesamt sank dadurch die Eigenkapitalquote von 39,4 % zum 1. Januar 2020 auf 38,5 % zum 30. September 2020.
Die Summe der Finanzverbindlichkeiten gegenüber Dritten sank leicht von 534,6 Mio. € zu Geschäftsjahresbeginn auf 529,3 Mio. € zum 30. September 2020. Die leichte Reduzierung lag unter anderem an Wechselkurseffekten im Rahmen des USD-Schuldscheindarlehen begründet.
Zum 30. September 2020 sanken die kurzfristigen Schulden auf 1.311,3 Mio. € (1. Januar 2020: 1.387,8 Mio. €). Die Vertragsverbindlichkeiten sanken von 337,1 Mio. € zum 1. Januar 2020 auf 314,8 Mio. € zum 30. September 2020. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen befanden sich auf einem nahezu unveränderten Niveau wie zu Geschäftsjahresbeginn (1. Januar 2020: 402,3 Mio. €; 30. September 2020: 400,7 Mio. €). Die übrigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten (1. Januar 2020: 229,9 Mio. €; 30. September 2020: 212,2 Mio. €) sowie die sonstigen Rückstellungen (1. Januar 2020: 187,2 Mio. €; 30 September 2020: 159,9 Mio. €) gingen um 17,7 Mio. € bzw. 27,3 Mio. € zurück.
Die Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 betrugen zum 30. September 2020 126,1 Mio. € (1. Januar 2020: 138,3 Mio. €), wovon 96,8 Mio. € auf die langfristigen und 29,3 Mio. € auf die kurzfristigen Verbindlichkeiten entfielen.
Die Konzern-Nettoliquidität zum 30. September 2020, die sich aus den flüssigen Mitteln abzüglich der lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zusammensetzt, betrug 10,8 Mio. € (1. Januar 2020: 50,2 Mio. €).
Konzernvermögenslage
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| in Mio. € | 1.1.2020 | 30.9.2020 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 3.426,6 | 3.217,6 |
| Eigenkapital | 1.348,6 | 1.239,9 |
| in % der Bilanzsumme | 39,4 % | 38,5 % |
| Nettoliquidität | 50,2 | 10,8 |
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Am 9. Oktober 2015 hatte die KUKA AG unbesicherte Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von 250,0 Mio. € in zwei Tranchen platziert. Die Tranche 1 über 142,5 Mio. € hatte eine Laufzeit von 5 Jahren und wurde vertragsgemäß am 9. Oktober 2020 getilgt.
Risiko- und Chancenbericht
In der Gesamtbetrachtung der Risiken ist der KUKA Konzern überwiegend (leistungs-)wirtschaftlichen Risiken aus den Geschäftsbereichen sowie auf Konzernebene gesteuerten rechtlichen und finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Die Unsicherheiten aufgrund der Coronavirus-Krise werden im Risikomanagement fortlaufend geprüft und soweit möglich, bewertet. Entsprechende Task Forces wurden gebildet, um erforderliche Maßnahmen strukturiert zu ergreifen und die erkannten Risiken zu minimieren.
KUKA geht davon aus, dass sich erhebliche Auswirkungen auf die Geschäftsziele im Berichtsjahr ergeben, die einen EBIT Einfluss im oberen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich haben werden. Darin sind noch keine potenziellen Risiken aus einer möglichen weiteren Verschärfung der Coronavirus-Krise enthalten.
Risiken aus den Businessprozessen wurden durch Inkraftsetzung eines weltweit gültigen Sicherheitsstandards zum Infektionsschutz so weit wie möglich mitigiert.
Insgesamt sind trotz allen Umständen für den Vorstand derzeit keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass die sich bietenden Geschäftschancen genutzt werden können.
Detaillierte Angaben über Risiken, die sich darüber hinaus auf das EBIT auswirken könnten, finden Sie im Risiko- und Chancenbericht im Geschäftsbericht /Lagebericht 2019 (S. 48 ff).
Ausblick
In der ersten Jahreshälfte befand sich die Weltwirtschaft auf einem historischen Tiefpunkt. Nach Angaben der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) nahm die Wirtschaftsleistung mit den ersten Lockerungen im Mai zwar wieder an Fahrt auf, doch mit den neuen Beschränkungen im September, die einige Länder aufgrund steigender Infektionszahlen auferlegten, ließ die Erholung wieder nach. Die Wirtschaftsleistung der nächsten Monate wird maßgeblich davon abhängen, wie die Staaten mit der neuen Infektionswelle umgehen, aber auch von den staatlichen Unterstützungsprogrammen, um die Wirtschaft anzukurbeln und die Arbeitsplätze zu erhalten. Darüber hinaus muss bei Verbrauchern und Unternehmen wieder Vertrauen aufgebaut werden.
Neben den ohnehin schon starken Beeinträchtigungen durch die Corona-Pandemie kommen die weiterhin ungelösten Herausforderungen auf politischer Ebene, wie zum Beispiel der Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie der bevorstehende Brexit hinzu.
Diese Rahmenbedingungen und die bestehenden Unsicherheiten beeinflussen den Geschäftsverlauf von KUKA. Auch wenn mit einer leichten Erholung in der zweiten Jahreshälfte gerechnet wird, können die starken Belastungen aus den ersten sechs Monaten nicht kompensiert werden. Kunden sind weiterhin vorsichtig und halten sich weltweit mit Auftragsvergaben zurück. Dies trifft sowohl auf die Automobilindustrie als auch auf Kunden aus der General Industry zu. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet KUKA mit einem Rückgang der Nachfrage. KUKAs Geschäftsentwicklung wird durch die Coronavirus-Pandemie deutlich beeinflusst. Werden die bis heute sichtbaren Auswirkungen der Coronavirus-Krise miteinbezogen, ist zu erwarten, dass sowohl der Umsatz als auch die EBIT-Marge deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen werden. Für das Gesamtjahr wird eine negative EBIT-Marge erwartet. Mittelfristig rechnet KUKA jedoch damit, dass gerade Robotik- und Automatisierungslösungen infolge der Erfahrungen aus der Coronavirus-Krise stärker nachgefragt werden. Darüber hinaus ist mit Nachholeffekten aufgrund verschobener Investitionen zu rechnen.
Zwischenabschluss (verkürzt)
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2020
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| in Mio. € | Q3 /19 | Q3 /20 | 9M /19 | 9M /20 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 832,9 | 692,0 | 2.372,5 | 1.860,8 | |
| Umsatzkosten | -649,8 | -540,6 | -1.833,3 | -1.488,1 | |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 183,1 | 151,4 | 539,2 | 372,7 | |
| Vertriebskosten | -73,4 | -64,2 | -214,6 | -188,1 | |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -33,8 | -42,1 | -115,1 | -123,8 | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -39,3 | -36,8 | -138,5 | -127,7 | |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2,6 | 2,0 | 22,3 | 5,1 | |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -3,4 | -3,0 | -9,2 | -7,9 | |
| Ergebnis aus at-Equity bewerteten Unternehmen | -0,2 | 0,3 | -2,7 | -0,8 | |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 35,6 | 7,6 | 81,4 | -70,5 | |
| Abschreibungen | 31,4 | 30,9 | 92,0 | 95,0 | |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) |
67,0 | 38,5 | 173,4 | 24,5 | |
| Abschreibung auf Finanzanlagen | -2,0 | 0,0 | -2,0 | 0,0 | |
| Zinserträge | 7,9 | 6,6 | 20,5 | 20,2 | |
| Zinsaufwendungen | -5,4 | -4,3 | -15,7 | -15,5 | |
| Finanzergebnis | 0,5 | 2,3 | 2,8 | 4,6 | |
| Ergebnis vor Steuern | 36,1 | 9,9 | 84,2 | -65,9 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -8,7 | 1,4 | -21,8 | -3,3 | |
| Ergebnis nach Steuern | 27,4 | 11,3 | 62,4 | -69,2 | |
| (davon auf Minderheitenanteile entfallend) | (1,0) | (1,6) | (1,8) | (1,3) | |
| (davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend) | (26,4) | (9,7) | (60,6) | (-70,5) | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € | 0,66 | 0,25 | 1,52 | -1,77 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2020
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| in Mio. € | Q3 /19 | Q3 /20 | 9M /19 | 9M /20 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 27,4 | 11,3 | 62,4 | -69,2 | |
| Positionen, die potentiell in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
|||||
| Unterschiede aus Währungsumrechnung | 15,2 | -14,0 | 21,0 | -18,6 | |
| Unterschiede aus Währungsumrechnung Dritte | 1,4 | -1,7 | 3,8 | -6,0 | |
| Positionen, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
|||||
| Veränderung Equity Instruments (FVOCI) | 0,1 | -0,6 | 0,1 | -0,5 | |
| Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste |
-7,9 | -3,6 | -21,6 | -12,1 | |
| Latente Steuern auf die Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste |
1,6 | 0,8 | 4,5 | 1,8 | |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen | 10,4 | -19,1 | 7,8 | -35,4 | |
| Gesamterfolg | 37,8 | -7,8 | 70,2 | -104,6 | |
| (davon auf Minderheitenanteile entfallend) | (2,4) | (-0,2) | (5,6) | (-4,8) | |
| (davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend) | (35,5) | (-7,6) | (64,6) | (-99,8) |
Konzern-Kapitalflussrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2020
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| in Mio. € | 9M /19 | 9M /20 | |
|---|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 62,4 | -69,2 | |
| Ertragsteuern | 7,2 | 12,2 | |
| Zinsergebnis | -4,7 | -4,6 | |
| Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte | 35,2 | 33,0 | |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 32,3 | 34,8 | |
| Abschreibungen auf Finanzinvestitionen | 2,0 | 0,0 | |
| Abschreibung Nutzungsrechte | 24,5 | 27,3 | |
| Sonstige (zahlungsunwirksame) Erträge | -22,2 | -13,2 | |
| Sonstige (zahlungsunwirksame) Aufwendungen | 26,3 | 11,0 | |
| Cash Earnings | 163,0 | 31,3 | |
| Gewinne /Verluste aus Anlagenabgängen | 0,5 | 2,7 | |
| Veränderung der Rückstellungen | -1,7 | -36,8 | |
| Veränderung von Posten des Umlaufvermögens und der Schulden: |
|||
| Veränderung der Vorräte | 18,8 | -31,7 | |
| Veränderung der Forderungen und Abgrenzungsposten | -98,1 | 59,0 | |
| Veränderung Schulden und Abgrenzungsposten (ohne Finanzschulden) |
-6,4 | -8,4 | |
| Gezahlte Ertragsteuern | -12,2 | -25,0 | |
| Sachverhalte, die dem Cashflow aus Investitions- /Finanzierung zuzuordnen sind |
-3,3 | -7,4 | |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 60,6 | -16,3 | |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens |
1,8 | 3,3 | |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte |
-27,3 | -27,4 | |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen |
-80,3 | -29,0 | |
| Einzahlungen für Investitionen in Finanzinvestitionen und at Equity Beteiligungen |
15,8 | - | |
| Auszahlungen für Finanzinvestitionen | -1,1 | -1,1 | |
| Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition |
- | 62,9 | |
| Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten |
-25,3 | -2,0 | |
| Erhaltene Zinsen | 19,5 | 20,2 | |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -96,9 | 26,9 | |
| Free Cashflow | -36,3 | 10,6 | |
| Dividendenzahlungen | -11,9 | -6,0 | |
| Ein- /Auszahlungen aus der Aufnahme /Tilgung von Bankverbindlichkeiten |
86,7 | -1,0 | |
| Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen | 3,0 | 7,4 | |
| Gezahlte Zinsen | -14,0 | -14,8 | |
| Tilgung Leasingverhältnisse | -21,7 | -24,9 | |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 42,1 | -39,3 | |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 5,8 | -28,7 | |
| Wechselkurs- und sonstige Veränderungen des Finanzmittelfonds |
3,2 | -16,0 | |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | 9,0 | -44,7 | |
| (davon Zu- /Abnahme der Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit) |
(0,0) | (-0,4) | |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 478,6 | 584,8 | |
| (davon Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Anfang der Periode) |
(0,5) | (0,5) | |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 487,6 | 540,1 | |
| (davon Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Ende der Periode) |
(0,5) | (0,1) |
Konzern-Bilanz
der KUKA Aktiengesellschaft zum 30. September 2020
Aktiva
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| in Mio. € | 1.1.2020 | 30.9.2020 | |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 565,5 | 557,6 | |
| Sachanlagen | 366,6 | 354,8 | |
| Finanzinvestitionen | 24,1 | 24,2 | |
| At Equity bilanzierte Beteiligungen | 34,0 | 28,1 | |
| Nutzungsrechte | 135,0 | 120,5 | |
| 1.125,2 | 1.085,2 | ||
| Forderungen aus Finanzierungsleasing | 152,5 | 124,1 | |
| Ertragsteuerforderungen | - | 0,5 | |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 20,0 | 17,7 | |
| Latente Steuern | 86,7 | 86,1 | |
| 1.384,4 | 1.313,6 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 344,5 | 371,2 | |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 443,5 | 416,4 | |
| Vertragsvermögenswerte | 461,5 | 411,4 | |
| Forderungen aus Finanzierungsleasing | 29,4 | 28,9 | |
| Ertragsteuerforderungen | 26,1 | 36,3 | |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen |
152,4 | 99,7 | |
| 1.112,9 | 992,7 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 584,8 | 540,1 | |
| 2.042,2 | 1.904,0 | ||
| 3.426,6 | 3.217,6 |
Passiva
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| in Mio. € | 1.1.2020 | 30.9.2020 | |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 103,4 | 103,4 | |
| Kapitalrücklage | 306,6 | 306,6 | |
| Gewinnrücklage | 659,8 | 555,3 | |
| Ausgleichsposten für Anteile Dritter | 278,8 | 274,6 | |
| 1.348,6 | 1.239,9 | ||
| Langfristige Schulden | |||
| Finanzverbindlichkeiten | 232,0 | 227,1 | |
| Finanzverbindlichkeiten verbundene Unternehmen |
150,0 | 150,0 | |
| Leasingverbindlichkeiten | 105,8 | 96,8 | |
| Übrige Verbindlichkeiten | 43,7 | 39,6 | |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen |
116,9 | 122,6 | |
| Latente Steuern | 41,8 | 30,3 | |
| 690,2 | 666,4 | ||
| Kurzfristige Schulden | |||
| Finanzverbindlichkeiten | 152,6 | 151,8 | |
| Finanzverbindlichkeiten verbundene Unternehmen |
- | 0,4 | |
| Leasingverbindlichkeiten | 32,5 | 29,3 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
402,3 | 400,7 | |
| Vertragsverbindlichkeiten | 337,1 | 314,8 | |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen |
0,1 | 0,1 | |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 46,1 | 42,1 | |
| Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen |
229,9 | 212,2 | |
| Sonstige Rückstellungen | 187,2 | 159,9 | |
| 1.387,8 | 1.311,3 | ||
| 2.078,0 | 1.977,7 | ||
| 3.426,6 | 3.217,6 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 30. September 2020
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| Gewinnrücklagen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Aktienanzahl im Umlauf |
Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Währungs- umrechnung |
Bewertung FVOCI |
Versicherungs- mathematische Gewinne und Verluste |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2020 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 56,4 | -0,2 | -46,5 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | - | - | - | - |
| sonstiges Ergebnis | - | - | - | -18,6 | -0,5 | -10,2 |
| Gesamterfolg | - | - | - | -18,6 | -0,5 | -10,2 |
| Dividende KUKA AG | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung Konsolidierungskreis / Sonstige Veränderungen |
- | - | - | - | - | - |
| 30.9.2020 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 37,8 | -0,7 | -56,7 |
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| Gewinnrücklagen | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Jahresüberschuss und sonstige Gewinnrücklagen |
Anteilseignern zustehendes Eigenkapital |
Minderheiten zustehendes Eigenkapital |
Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2020 | 650,1 | 1.069,8 | 278,8 | 1.348,6 |
| Ergebnis nach Steuern | -70,5 | -70,5 | 1,3 | -69,2 |
| sonstiges Ergebnis | - | -29,3 | -6,1 | -35,4 |
| Gesamterfolg | -70,5 | -99,8 | -4,8 | -104,6 |
| Dividende KUKA AG | -6,0 | -6,0 | - | -6,0 |
| Veränderung Konsolidierungskreis /Sonstige Veränderungen |
1,3 | 1,3 | 0,6 | 1,9 |
| 30.9.2020 | 574,9 | 965,3 | 274,6 | 1.239,9 |
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| Gewinnrücklagen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Aktienanzahl im Umlauf |
Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Währungs- umrechnung |
Bewertung FVOCI |
Versicherungs- mathematische Gewinne und Verluste |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2019 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 45,5 | 0,0 | -28,3 |
| Ergebnis nach Steuern |
- | - | - | - | - | - |
| sonstiges Ergebnis | - | - | - | 21,0 | 0,1 | -17,1 |
| Gesamterfolg | - | - | - | 21,0 | 0,1 | -17,1 |
| Dividende der KUKA AG | - | - | - | - | - | - |
| Veränderung Konsolidierungskreis /Sonstige Veränderungen |
- | - | - | - | - | - |
| 30.9.2019 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 66,5 | 0,1 | -45,4 |
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| Gewinnrücklagen | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Jahresüberschuss und sonstige Gewinnrücklagen |
Anteilseignern zustehendes Eigenkapital |
Minderheiten zustehendes Eigenkapital |
Summe |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2019 | 652,7 | 1.079,9 | 259,7 | 1.339,6 |
| Ergebnis nach Steuern |
60,6 | 60,6 | 1,8 | 62,4 |
| sonstiges Ergebnis | - | 4,0 | 3,8 | 7,8 |
| Gesamterfolg | 60,6 | 64,6 | 5,6 | 70,2 |
| Dividende der KUKA AG | -11,9 | -11,9 | - | -11,9 |
| Veränderung Konsolidierungskreis /Sonstige Veränderungen |
2,7 | 2,7 | 8,8 | 11,5 |
| 30.9.2019 | 704,1 | 1.135,3 | 274,1 | 1.409,4 |
Finanzkalender 2021
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| Bilanzpressekonferenz | 25. März 2021 |
| Quartalsmitteilung erstes Quartal | 29. April 2021 |
| Zwischenbericht zweites Quartal | 5. August 2021 |
| Quartalsmitteilung drittes Quartal | 28. Oktober 2021 |
Diese Quartalsmitteilung wurde am 29. Oktober 2020 veröffentlicht und ist bei der KUKA Aktiengesellschaft, Abteilung Investor Relations, in deutscher und englischer Sprache zu beziehen. In Zweifelsfällen ist die deutsche Version maßgeblich. Die Mitteilung enthält zukunftsbezogene Aussagen über erwartete Entwicklungen. Diese Aussagen basieren auf aktuellen Einschätzungen und sind naturgemäß mit Risiken und Unsicherheiten behaftet. Die tatsächlich eintretenden Ergebnisse können von den hier formulierten Aussagen abweichen. Die in der Quartalsmitteilung enthaltenen Kennzahlen sind kaufmännisch gerundet. In Einzelfällen kann es daher vorkommen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren lassen und dass Prozentangaben sich nicht aus den dargestellten Werten ergeben.
Kontakt und Impressum
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F +49 821 797 - 5252
Corporate Investor Relations
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Konzept, Design und Satz
sam waikiki GbR, Hamburg
Text
KUKA Aktiengesellschaft
www.kuka.com