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KUKA AG — Interim / Quarterly Report 2016
May 4, 2016
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Interim / Quarterly Report
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KUKA Aktiengesellschaft
Augsburg
Zwischenbericht zum 31. März 2016
Entwicklung in Q1/16
KUKA steigert Auftragseingang um 0,3 % und erreicht mit 746,5 Mio. € einen neuen Rekordwert
| ― | Swisslog steigert Auftragseingang um 13,9% auf 125,7 Mio.€ |
Umsatzerlöse erreichen 629,1 Mio. € nach 719,8 Mio. € im Vorjahresquartal
| ― | Entwicklung Q1/16 durch die stärkere Umsetzung bei größeren Projekten in den restlichen Quartalen 2016 geprägt |
Die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation erreicht 5,4% nach 6,3% in Q1/15
| ― | Profitabilität durch Investitionen in Industrie 4.0 und neue Produkte sowie durch die Umsatzentwicklung beeinflusst |
Das Ergebnis nach Steuern steigt um 36,6% auf 20,9 Mio. €
| ― | Guidance 2016 wird bestätigt: Umsatz größer 3,0 Mrd. € und EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation größer 5,5% |
Kennzahlen
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 | Veränderung gesamt |
|---|---|---|---|
| Auftragseingänge | 743,9 | 746,5 | 0,3% |
| Auftragsbestand (31.03.) | 1.842,2 | 1.733,4 | -5,9% |
| Umsatzerlöse | 719,8 | 629,1 | -12,6% |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 158,2 | 176,6 | 11,6% |
| in % der Umsatzerlöse | 22,0% | 28,1% | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 28,1 | 31,4 | 11,7% |
| in % der Umsatzerlöse | 3,9% | 5,0% | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 59,5 | 48,6 | -18,3% |
| in % der Umsatzerlöse | 8,3% | 7,7% | - |
| Ergebnis nach Steuern | 15,3 | 20,9 | 36,6% |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie in € | 0,44 | 0,54 | 22,7% |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie in € | 0,42 | 0,54 | 28,6% |
| Investitionen | 22,2 | 19,0 | -14,4% |
| Eigenkapitalquote in % (31.03.) | 27,7% | 32,7% | - |
| Nettoliquidität (31.03.) | 30,7 | 179,0 | - |
| Mitarbeiter (31.03.) | 12.331 | 12.433 | 0,8% |
Vorwort
Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,
gerade erst zurückgekehrt von der Hannover Messe blicken wir auf ein erfolgreiches Quartal zurück. In Q1/16 haben wir einen Auftragseingang in Höhe von 747 Mio. € erzielt. Damit konnten wir einen neuen Quartalsrekord erreichen. Besonders erfreulich: Diese positive Entwicklung wurde insbesondere von Swisslog getragen. Mit neuen Aufträgen und einem Industriepreis, den Swisslog auf der Hannover Messe für die Mensch-Roboter-Kommissionierlösung "Automated Item Pick" erhalten hat, sehen wir uns in unserer Integrationsstrategie bestätigt.
Der Umsatz hat sich im Jahresvergleich von 720 Mio. € auf 629 Mio. € verringert, da sich Auftragsabrufe in spätere Quartale verschoben haben. Dennoch liegen wir hier auf einem hohen Niveau. Die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation lag in Q1/16 bei 5,4%, was auf Investitionen in Forschungs- und Entwicklungsprojekte zurück zu führen ist, die unsere Digitalisierungsstrategie stützen. Die Verbindung von intelligenten Maschinen mit digitalen Domänen schafft uns und unseren Kunden die Möglichkeit, Prozessdaten auszuwerten und für den eigenen Wettbewerbsvorteil zu nutzen. Die Digitalisierung sehen wir als Chance.
Das zeigten wir auch auf der Hannover Messe. Mit dem Partnerland USA und dem Besuch des Präsidenten Barack Obama und der Bundeskanzlerin Angela Merkel entwickelte sich Hannover zum "Hot Spot" der Digitalisierung. Davon profitierten auch wir mit einem breiten Medienecho. Eingebettet in ein innovatives Standkonzept zeigten wir unseren Kunden Lösungen für die Smart Factory. LBR iiwa gab schon am Abend vor Messebeginn sein Debüt in der Bühnenshow der Eröffnungsfeier. Barack Obama und Angela Merkel trafen dann auf unserem Partnerstand mit Weidmüller nochmal auf unser innovativstes Produkt.
LBR iiwa stand außerdem auch im Zentrum des KUKA Innovation Awards, den KUKA nun schon zum dritten Mal ausgeschrieben hat. Der Preis richtet sich an internationale Forscherteams und dient der Förderung von relevanten Schlüsseltechnologien. Unter 25 eingereichten Projekten rund um das Thema Flexible Fertigung setzte sich in diesem Jahr ein Entwicklerteam aus Baltimore durch. Es schaffte die Voraussetzungen dafür, dass Endnutzer komplexe Aufgabenmodelle einfach spezifizieren und dem Roboter beibringen können.
Für KUKA stimmte in Hannover alles: Die Plattform, die Technologien - vor allem die Mitarbeiter. Das KUKA Team arbeitete im ersten Quartal mit viel Energie und Kraft und ich freue mich auf die nächsten Projekte in diesem Team.
Ihr
Till Reuter
KUKA am Kapitalmarkt
Kurs der KUKA-Aktie steigt um 11% in Q1/16
Seit Jahresanfang sind die Aktienmärkten starken Schwankungen ausgesetzt gewesen. Treiber dieser Entwicklung waren die verhaltenen Wachstumsaussichten in China und die starken Rückgänge des Ölpreises. Entsprechend kam es bis Mitte Februar zu deutlichen Kursrückgängen an den Börsen. Im weiteren Verlauf des Quartals erholten sich die Märkte jedoch wieder, konnten die Verluste aber nicht vollständig aufholen. Entsprechend schloss der MDAX zum 31. März 2016 mit 20.394 Punkten und lag damit 1,8% unter dem Schlusskurs von 20.775 Punkten zum Jahresende 2015.
Die KUKA Aktie konnte sich den Kursrückgängen im Januar und Februar ebenfalls nicht entziehen. Jedoch konnten die guten Marktaussichten für die roboterbasierte Automation insgesamt und die guten Finanzkennzahlen für das Gesamtjahr 2015 die Stimmung für die KUKA Aktie positiv beeinflussen und zu Kurssteigerungen führen. Insgesamt stieg der Wert der KUKA Aktie von 83,05€ zum Jahresende 2015 auf 92,03€ zum 31. März 2016. Der Endstand zum Quartalsende stellte damit einen neuen Rekordwert für die Aktie dar.
Der Vorstand und Aufsichtsrat der KUKA AG werden der Hauptversammlung am 27. Mai 2016 eine Dividende in Höhe von 0,50€ je dividendenberechtigter Aktie vorschlagen.
Investoren mit über 3% Anteil am Grundkapital von KUKA
Der Streubesitz der KUKA Aktie lag am Ende des ersten Quartals 2016 bei 51,6% des Grundkapitals. Investoren mit mehr als 3% des Grundkapitals waren: Voith Gruppe mit 25,1%, Midea Gruppe 10,2%, SWOCTEM GmbH mit 10,0% und Sumitomo Mitsui Trust Holdings mit 3,1%.
Lagebericht
Wirtschaftliches Umfeld
IWF senkt Prognose für Wirtschaftswachstum
Im April 2016 hat der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose vom Januar für die Entwicklung des Weltwirtschaftswachstums 2016 um 0,2 Prozentpunkte nach unten korrigiert. Nach einem Plus von 3,1% in 2015, wird in diesem Jahr ein Wachstum von 3,2% erwartet. In 2017 soll die Weltwirtschaftsleistung um 3,5% ansteigen. Der IWF warnte vor einer langfristigen Stagnation. Die niedrigen Rohstoffpreise dämpfen die Investitionen und den Konsum in vielen Schwellenländern. Viele Industriestaaten stecken in der Wachstumskrise, sind aber wie Japan oder Italien zu hochverschuldet für große Konjunkturanreize. Infrastrukturinvestitionen und Freihandelsabkommen sind laut IWF mögliche Wachstumstreiber in dieser volatilen Lage. China wächst langsamer und steht vor einer weiteren Anpassung seiner Wirtschaftsstruktur. Der IWF warnte vor Risiken, die sich aus Chinas Transformationsprozess hin zu einem nachhaltigeren Wachstum, das stärker auf Konsum und Dienstleistungen beruht, ergeben könnten. Da der IWF China nach wie vor als wichtigen Wachstumsmarkt sieht, erhöhte er seine Prognose vom Januar für dieses Jahr von 6,3% auf 6,5% und für das Jahr 2017 von 6,0% auf 6,2%. In den USA wird in diesem Jahr ein Plus von 2,4% und im nächsten Jahr von 2,5% erwartet. Die Eurozone soll um 1,5% in 2016 und um 1,6% in 2017 zulegen. Mit denselben Zuwächsen rechnet der IWF in Deutschland.
Automobilnachfrage
Pkw-Märkte Westeuropa, China und USA legen zu
Im ersten Quartal 2016 legten laut Verband der Automobilindustrie (VDA) die drei wichtigsten Pkw-Märkte Westeuropa (+8%), China (+9%) und USA (+3%) zu. Der westeuropäische Pkw-Markt erreichte im März mit gut 1,6 Mio. Neuzulassungen das höchste Absatzvolumen eines einzelnen Monats seit neun Jahren. In Deutschland lagen die Neuzulassungen im März auf Vorjahresniveau. Der VDA führt das kräftige Wachstum in Westeuropa im ersten Quartal auf die anhaltende Konjunkturerholung, das niedrige Zinsniveau sowie den hohen Ersatzbedarf - vor allem in den südeuropäischen Ländern - zurück. Spitzenreiter war im März der chinesische Pkw-Markt mit zweistelligem Wachstum (+12 %). Die Automobilkonjunktur in China profitiert laut VDA weiterhin von der seit Herbst 2015 geltenden Mehrwertsteuererleichterung für PKW mit einem Hubraum von bis zu 1,6 Litern. Der US-amerikanische Markt für Light Vehicles (Pkw und Light Trucks) wird nach Angaben des VDA durch die weiterhin gute Lage auf dem Arbeitsmarkt, niedrige Zinsen sowie günstige Spritpreise unterstützt. Das 1. Quartal 2016 war der absatzstärkste Jahresauftakt in den USA seit dem Jahr 2001.
Robotik und Automation
Absatz von Industrierobotern steigt weiter
Die International Federation of Robotics (IFR) schätzt die Anzahl der weltweit verkauften Industrieroboter im Jahr 2015 auf den neuen Höchstwert von rund 240.000 Einheiten. Damit wurde der Vorjahreswert um 8% übertroffen. Die hohe Nachfrage ist vor allem auf die Automobil- und Elektroindustrie zurückzuführen. Regional gesehen verzeichnete China trotz allgemeiner Investitionszurückhaltung mit 66.000 Einheiten ein Wachstum von 16% gegenüber dem Vorjahr. Während Asien ohne China auf hohem Niveau stagnierte. Im Vergleich zum Jahr 2014 erhöhte sich der Absatz in Europa um 9%. USA, Kanada und Mexiko verkauften insgesamt 34.000 Industrieroboter. Dies entspricht einer Steigerung von 11% gegenüber dem Vorjahr.
Geschäftsverlauf
Auftragseingang
KUKA Konzern
Im abgelaufenen Quartal verzeichnete der KUKA Konzern Auftragseingänge in Höhe von 746,5 Mio. €. Damit erzielte KUKA einen neuen Rekordwert und übertraf sogar das sehr starke Vorjahresquartal leicht um 0,3% (Q1/15: 743,9 Mio. €). Zu diesem guten Ergebnis hat speziell Swisslog beigetragen, jedoch konnten auch Robotics und Systems annähernd wieder die Rekordwerte aus dem Vorjahr erreichen.
KUKA Robotics
Im ersten Quartal 2016 konnte der Geschäftsbereich Robotics Auftragseingänge mit einem Gesamtvolumen von 241,6 Mio. € gewinnen. Damit blieb der Auftragseingang verglichen mit dem Vorjahreswert (Q1/15: 244,1 Mio. €) nahezu konstant.
Der Auftragseingang im Segment Automotive erreichte im ersten Quartal 2016 einen Wert von 83,8 Mio. €. Verglichen mit dem Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang von 10,9% (Q1/15: 94,0 Mio. €). Dieser Rückgang basierte vor allem darauf, dass die Vergabe von größeren Automotive-Aufträgen, als Teil von gewonnenen Rahmenverträgen, in 2016 weniger auf den Jahresanfang fallen. Gleichzeitig belebte die hohe Nachfrage nach Industrierobotern der letzten Jahre und der damit verbundenen Steigerung der installierten Basis an KUKA-Roboter das Servicegeschäft. In diesem Segment sind die Auftragseingänge von 45,2 Mio. € (Q1/15) auf 50,5 Mio. € (Q1/16) gestiegen; eine Steigerung um 11,7%. Auch das General Industry Geschäft verbesserte sich weiter und stieg im Vergleich zum Vorjahr um 2,4% auf nunmehr 107,4 Mio. € (Q1/15: 104,9 Mio. €). Damit verbesserte sich auch der Anteil des General Industry Geschäfts am gesamten Auftragseingang. Dieser stieg von 43,0% (Q1/15) auf 44,4% (Q1/16). Der Service Anteil wuchs von 18,5% (Q1/15) auf 20,9% (Q1/16), während der Anteil Automotive von 38,5% (Q1/15) auf 34,7% (Q1/16) zurückging.
KUKA Systems
Der Geschäftsbereich Systems erreichte im ersten Quartal 2016 einen Auftragseingang in Höhe von 385,5 Mio. €. Im Vergleich mit dem Vorjahreswert von 399,3 Mio. € bedeutet dies einem Rückgang um 3,5%. Hierbei ist jedoch zu berücksichtigen, dass in Q1/15 noch die HLS Gruppe und der Werkzeugbau mit zusammen 27,4 Mio. € am Auftragseingang beteiligt gewesen sind. Ohne die Berücksichtigung der beiden Gesellschaften im Vorjahr wäre der Auftragseingang von Systems um 3,7% gestiegen. Im abgelaufenen Quartal entwickelten sich die Bereiche Aerospace und Test & Assembly besonders gut und wuchsen jeweils zweistellig.
Swisslog
Im ersten Quartal 2016 verbuchte der Geschäftsbereich Swisslog Auftragseingänge in Höhe von 125,7 Mio. €. Verglichen mit dem Vorjahresquartal (Q1/15: 110,4 Mio. €) konnte der Auftragseingang somit um fast 14% gesteigert werden. Die positive Dynamik aus dem vierten Quartal 2015 hat sich also fortgesetzt. Treiber des Anstiegs war der Bereich Logistik, das deutlich zweistellig wuchs.
Umsatzerlöse
KUKA Konzern
Im ersten Quartal 2016 erwirtschaftete der KUKA Konzern Umsatzerlöse von insgesamt 629,1 Mio. €. Verglichen mit dem Vorjahresquartal ging der Umsatz von 719,8 Mio. € (Q1/15) um -12,6% zurück. Diese Entwicklung wurde von allen Bereichen geprägt und beruht vornehmlich auf den Umstand, dass größere Aufträge in diesem Jahr tendenziell eher in späteren Quartalen von den Kunden abgerufen und umgesetzt werden.
KUKA Robotics
Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Robotics erreichten im ersten Quartal 2016 einen Wert von 210,4 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahresquartal ist dies ein Rückgang von -10,5% (Q1/15: 235,0 Mio. €). Hauptgrund dieser Entwicklung war das Segment Automotive, das im Vorjahr von einer großen Anzahl an Abrufen aus Rahmenverträgen profitierte. Im Berichtsquartal verzeichnete das Segment Service jedoch einen deutlichen Anstieg. Während das Segment General Industry im Jahresvergleich nahezu das gleiche Niveau erreichte.
KUKA Systems
Die Umsatzerlöse des Geschäftsbereichs Systems lagen mit 291,9 Mio. € unter dem entsprechendem Vorjahresquartal (Q1/15: 349,9 Mio. €), was einem Rückgang von -16,6% entspricht. Mehr als 40% des Rückgangs beruht auf den Verkauf der HLS Gruppe und des Werkzeugbaus, die in Q1/15 rund 25 Mio. € zum Umsatz beigesteuert haben. Vor allem der Zeitpunkt der Umsetzung von großen Projekten in 2016, der eher in späteren Quartalen in 2016 erfolgen wird, ist für den anderen Teil des Umsatzrückganges bei Systems verantwortlich.
Swisslog
Im ersten Quartal 2016 erreichte der Geschäftsbereich Swisslog einen Umsatz in Höhe von 136,1 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahresquartal verringerte sich der Wert um 7,3% (Q1/15: 146,8 Mio. €). Bei Swisslog liegt zwischen dem Auftragsgewinn und der Umsetzung von größeren Projekten oftmals ein Zeitraum von 6 - 12 Monaten. Dadurch dass sich die Auftragseingänge erst ab dem vierten Quartal 2015 verbessert haben, wurde der Umsatz im abgelaufenen Quartal von den relativ niedrigen Auftragseingängen zur Jahresmitte 2015 geprägt.
Book-to-Bill-Ratio und Auftragsbestand
KUKA Konzern
Die Book-to-Bill-Ratio - d. h. das Verhältnis von Auftragseingängen zu Umsatzerlösen - hat sich deutlich verbessert. Die Kennzahl profitierte von den hohen Auftragseingängen und betrug im abgelaufenen Quartal insgesamt 1,19 (Q1/15: 1,03). Damit übertraf der Wert das durchschnittliche Vorjahresniveau und das Vorquartal deutlich (GJ15: 0,96 und Q4/15: 0,92). Aufgrund der höheren Auftragseingänge verglichen zu dem Umsatzerlösen, erhöhte sich im Berichtsquartal auch der Auftragsbestand im Konzern und erreichte am 31. März 2016 einen Wert von 1.733.4 Mio. €. Verglichen zum Ende des Vorquartals stieg der Auftragsbestand um rund 100 Mio. € bzw. 5,8% (31. Dezember 2015: 1.639,0). Im Vergleich zum Vorjahresquartal lag der Auftragsbestand 5,9% niedriger (31. März 2015: 1.842,2 Mio. €).
KUKA Robotics
Im ersten Quartal 2016 lag die Book-to-Bill-Ratio im Geschäftsbereich Robotics bei 1,15, nachdem sie im Vorjahresquartal noch bei 1,04 lag. Der Auftragsbestand betrug zum 31. März 2016 insgesamt 259,6 Mio. €, ohne die Berücksichtigung von gewonnenen Rahmenaufträgen speziell im Segment Automotive. Verglichen mit dem Stichtagswert im Vorjahr bedeutet dies einen Rückgang um 1,3% (Q1/15: 263,1 Mio. €).
KUKA Systems
Der Geschäftsbereich Systems verzeichnete im ersten Quartal 2016 eine Book-to-Bill-Ratio von 1,32, womit der Vorjahreswert in Höhe von 1,14 sehr deutlich übertroffen wurde. Zum 31. März 2016 verfügte der Geschäftsbereich über einen Auftragsbestand von 1.006,3 Mio. €, der damit 6,5% unter dem Vergleichswert des Vorjahres lag (Q1/15: 1.075,8 Mio. €). Ohne die Berücksichtigung der dekonsolidierten HLS Gruppe und Werkzeugbau wäre der Auftragsbestand stabil geblieben.
Swisslog
Der Geschäftsbereich Swisslog erzielte im ersten Quartal 2016 eine Book-to-Bill Ratio von 0,92 und erzielt damit einen höheren Wert als im Vorjahresquartal (Q1/15: 0,75). Der Auftragsbestand summierte sich auf 473.4 Mio. € und lag unter dem Vorjahreswert in Höhe von 512,7 Mio. €.
EBITDA
KUKA Konzern
Im ersten Quartal 2016 erwirtschaftete der KUKA Konzern ein Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Höhe von 48,6 Mio. € (Q1/15: 59,5 Mio. €).
EBIT
KUKA Konzern
Der KUKA Konzern verzeichnete im ersten Quartal 2016 ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in Höhe von 31,4 Mio. €, das verglichen mit dem Vorjahreswert um 11,7% höher lag (Q1/15: 28,1 Mio. €). Die EBIT-Marge vor Kaufpreisallokation betrug 5,4% und nach Kaufpreisallokation 5,0% (Q1/15: nach Kaufpreisallokation 3,9% und vor Kaufpreisallokation 6,3%).
Robotics
Im Geschäftsbereich Robotics verringerte sich das EBIT von 25,9 Mio. € (Q1/15) auf 21,2 Mio. € (Q1/16). Grund für diese Entwicklung ist der überproportionale Mitarbeiteraufbau in China und die fast 50% höheren Aufwendungen für den Bereich Forschung und Entwicklung. Die EBIT-Marge verringerte sich entsprechend von 11,0% im ersten Quartal 2015 auf 10,1% im ersten Quartal 2016.
Systems
Das EBIT im Geschäftsbereich Systems hat im ersten Quartal 2016 einen Wert in Höhe von 19,1 Mio. € erreicht und ist damit im Vergleich zum Vorjahr wenig unverändert (Q1/15: 20,9 Mio. €). Im Vorjahresquartal waren die HLS Gruppe und der Werkzeugbau noch mit einem niedrigen einstelligen Mio. €-Betrag beteiligt gewesen. Die EBIT-Marge profitierte trotz Umsatzrückgang maßgeblich von den Vorteilen des Effizienzprogramms und erhöhte sich von 6,0% (Q1/15) auf 6,5% (Q1/16).
Swisslog
Im ersten Quartal 2016 verbesserte sich das EBIT im Geschäftsbereich Swisslog sehr deutlich. Dabei ist der Wert von -14,1 Mio. € (Q1/15) auf -0,7 Mio. € (Q1/16) gestiegen. Hauptgrund für diese Entwicklung sind die deutlich niedrigeren Abschreibungen für die Kaufpreisallokation, die von 17,5 Mio. € (Q1/15) auf 2,7 Mio. € (Q1/15) zurückgegangen sind. Die EBIT-Marge im abgelaufenen Quartal vor Kaufpreisallokation lag bei 1,5% und nach Kaufpreisallokation bei -0,5% (Q1/15: vor Kaufpreisallokation 2,3% und nach Kaufpreisallokation bei -9,6%). Im ersten Quartal 2016 fielen die Skaleneffekte durch den niedrigeren Umsatz geringer aus.
Entwicklung in den Geschäftsbereichen
Kennzahlen Robotics
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Auftragseingänge | 244,1 | 241,7 | -1,0% |
| Auftragsbestand (31.03.) | 263,1 | 259,6 | -1,3% |
| Umsatzerlöse | 235,0 | 210,4 | -10,5% |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 83,0 | 85,7 | 3,3% |
| in % der Umsatzerlöse | 35,3% | 40,7% | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 25,9 | 21,2 | -18,1% |
| in % der Umsatzerlöse | 11,0% | 10,1% | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 32,2 | 26,6 | -17,4% |
| in % der Umsatzerlöse | 13,7% | 12,6% | - |
| Mitarbeiter (31.03.) | 3.800 | 4.302 | 13,2% |
Kennzahlen Systems
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Auftragseingänge | 399,3 | 385,5 | -3,5% |
| Auftragsbestand (31.03.) | 1.075,8 | 1.006,3 | -6,5% |
| Umsatzerlöse | 349,9 | 291,9 | -16,6% |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 55,0 | 53,9 | -2,0% |
| in % der Umsatzerlöse | 15,7% | 18,5% | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 20,9 | 19,1 | -8,6% |
| in % der Umsatzerlöse | 6,0% | 6,5% | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 25,6 | 23,3 | -9,0% |
| in % der Umsatzerlöse | 7,3% | 8,0% | - |
| Mitarbeiter (31.03.) | 5.832 | 5.176 | -11,2% |
Kennzahlen Swisslog
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Auftragseingänge | 110,4 | 125,7 | 13,9% |
| Auftragsbestand (31.03.) | 512,7 | 473,4 | -7,7% |
| Umsatzerlöse | 146,8 | 136,1 | -7,3% |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 19,5 | 37,2 | 90,8% |
| in % der Umsatzerlöse | 13,3% | 27,3% | - |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | -14,1 | -0,7 | -95,0% |
| in % der Umsatzerlöse | -9,6% | -0,5% | - |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 5,3 | 5,0 | -5,7% |
| in % der Umsatzerlöse | 3,6% | 3,7% | - |
| Mitarbeiter (31.03.) | 2.406 | 2.574 | 7,0% |
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Der KUKA Konzern verzeichnete im Berichtszeitraum insgesamt Umsatzerlöse in Höhe von 629,1 Mio. € (Q1/15: 719,8 Mio. €). Bei den Auftragseingängen weist der Konzern mit 746,5 Mio. € einen neuen Quartalsrekord aus. Das Bruttoergebnis vom Umsatz konnte verglichen mit dem Vorjahresvergleichsquartal von 158,2 Mio. € auf 176,6 Mio. € gesteigert werden. Besonders die überproportional gesunkenen Umsatzkosten (u. a. bedingt durch geringeren Abschreibungsaufwand aus der Kaufpreisallokation Swisslog im Vergleich zum Vorquartal) trugen zu diesem, um 11,6% verbesserten Ergebnis bei. Damit erhöhte sich die Konzern-Bruttomarge im ersten Quartal 2016 von 22,0% auf 28,1%. Rechnet man die Effekte aus der Kaufpreisallokation heraus, so steigt die Bruttomarge von 24,1% auf 28,2%. Dies liegt vor allem an einer verbesserten Materialeinsatzquote und an Fremdwährungseffekten des Liefer- und Leistungsverkehrs.
Die Kosten für Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie Verwaltung betrugen 143,8 Mio. € (Q1/15: 129,9 Mio. €) - ein Anstieg von 13,9 Mio. € oder 10,7%. Auch im Verhältnis zum Umsatz liegen diese sogenannten Overheadkosten mit 22,9% über dem Niveau des Vorjahres von 18,0%.
Dazu haben die Vertriebskosten mit einer Erhöhung um 1,3 Mio. € sowie die Verwaltungskosten mit einem Anstieg von 4,0 Mio. € beigetragen. Der Anstieg der Vertriebsaufwendungen ist insbesondere auf den Aufbau der Vertriebsmannschaft zurückzuführen. Zum Ende des ersten Quartals waren hier 1.395 KUKAner beschäftigt - 77 mehr als zum Stichtag des Vorjahresvergleichszeitraums. Damit wurde ein wichtiger Baustein zur Erhöhung der Marktdurchdringung und zum Erschließen neuer Märkte gelegt. Ein weiterer Baustein liegt in der Optimierung der Kommunikationskultur zwischen KUKA und seinen Kunden und Partnern. Durch die Zusammenarbeit mit Salesforce wird KUKA entlang der kompletten Wertschöpfungskette eine deutlich engere Verzahnung von Kunden und Partner mit Mitarbeitern aus dem Vertrieb, Service und Marketing ermöglicht.
Auch in anderen Bereichen werden über den gesamten Konzern im Rahmen von größeren internen Projekten Prozesse harmonisiert, standardisiert und optimiert - stets mit dem Ziel KUKA segmentübergreifend bestmöglich auf die Anforderungen des Marktes zu fokussieren. Diese Maßnahmen führen zunächst zu höheren externen und internen Aufwendungen, die sich auch im Anstieg der Verwaltungskosten niederschlagen.
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung liegen im 1. Quartal 2016 mit 29,9 Mio. € deutlich über dem Vorjahresvergleichsquartal (21,3 Mio. €). In diesem planmäßigen Anstieg spiegelt sich die anhaltende strategische Ausrichtung des Konzerns durch Ausweitung der Investitionen in Produkte und Lösungen sowie in neue und zukunftsweisende Technologien wider. Ein Schwerpunkt der aktuellen Projekte liegt auf der Entwicklung von Industrierobotern im 3 kg-Bereich für limitierte Zellengrößen sowie von funktional optimierten und preissensitiven Produkten.
Um die Möglichkeiten, die Industrie 4.0 bietet aktiv anzugehen und um auch künftig im Bereich der roboterbasierten Automationslösungen technologisch führend zu bleiben, folgt KUKA zwei Strategien.
Zum einen investiert KUKA seit Jahren in Köpfe: Mittlerweile beschäftigt der Konzern rund 800 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung - dies entspricht einem Anteil von über 6% der Beschäftigten. Zunehmend erfolgt die Entwicklung auch außerhalb Europas um noch besser auf die regional spezifischen Marktanforderungen eingehen zu können. Per 31. März 2015 lag der Anteil der F&E-Mitarbeiter noch bei unter 5% (Q1/15: 575 Mitarbeiter).
Zum anderen intensiviert KUKA die Zusammenarbeit mit innovativen Unternehmen und beteiligt sich aktiv an Partnerschaften. So hat KUKA erst im April 2016 auf der Hannover Messe mit Infosys eine "Industrie 4.0 Partnerschaft" beschlossen. Ziel der Kooperation ist unter anderem die Entwicklung einer Softwareplattform, die es Kunden ermöglichen soll, Daten zu sammeln, auszuwerten und für die Verbesserung der eigenen Prozesse zu nutzen.
Im Berichtszeitraum angefallene Kosten für Neuentwicklungen in Höhe von 4,7 Mio. € (Q1/15: 4,6 Mio. €) wurden aktiviert und werden in den Folgeperioden über planmäßige Abschreibungen als Aufwand erfasst. Die in den Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen erfassten Abschreibungen betragen 1,9 Mio. € (Q1/15: 3,7 Mio. €). Daraus resultiert eine Aktivierungsquote von 14,4% (Q1/15: 20,8%).
Insgesamt betrug das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) für die ersten drei Monate dieses Jahres 31,4 Mio. € (Q1/15: 28,1 Mio. €). Die EBIT-Marge für das erste Quartal 2016 ist im Vergleich zum Vorjahresvergleichsquartal von 3,9% auf 5,0% gestiegen. Die Erhöhung ist, wie bereits erwähnt, u. a. auf geringere planmäßige Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation im Zusammenhang mit dem Erwerb der Swisslog Gruppe zurückzuführen (Q1/16: 2,7 Mio. €; Q1/15 17,5 Mio. €). Ohne diese Effekte ist die EBIT-Marge aufgrund der oben beschriebenen Einflüsse von 6,3% auf 5,4% gesunken.
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| Q1/15 | Q2/15 | Q3/15 | Q4/15 | Q1/16 | |
|---|---|---|---|---|---|
| EBIT (in Mio. €) | 28,1 | 40,3 | 37,5 | 29,7 | 31,4 |
| EBIT-Marge (in %) | 3,9% | 5,3% | 5,2% | 3,9% | 5,0% |
| EBITDA (in Mio. €) | 59,5 | 73,4 | 66,4 | 59,8 | 48,6 |
| EBITDA-Marge (in %) | 8,3% | 9,7% | 9,2% | 7,8% | 7,7% |
Der Bereich Robotics lag mit 10,1% unter dem Vorjahresniveau (11,0%). Swisslog erreichte mit -0,5% eine deutliche Verbesserung der EBIT-Marge im Vergleich zu Q1/15 (-9,6%). Bereinigt um die Effekte aus der Kaufpreisallokation lag die Marge bei 1,5% (Q1/15: 2,3%). Positiv entwickelte sich die EBIT-Marge im Segment Systems. Hier konnte u. a. aufgrund des erfolgreichen Abschlusses von einigen Projekten aus dem Bereich Body-Structure und Aerospace die EBIT-Marge auf 6,5% (Q1/15: 6,0%) erhöht werden.
Das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sank im Quartalsvergleich von 59,5 Mio. € auf 48,6 Mio. €. Die im Vergleich zum EBIT gegenläufige Entwicklung des EBITDA ist den geringeren Abschreibungen aus der Kaufpreisallokation der Swisslog Gruppe geschuldet, die sich im EBITDA nicht niederschlagen. Im Berichtszeitraum wurden Abschreibungen in Höhe von 17,2 Mio. € (Q1/15: 31,4 Mio. €) verbucht. Diese entfallen mit 5,4 Mio. € (Q1/15: 6,3 Mio. €) auf Robotics, mit 4,2 Mio. € (Q1/15: 4,6 Mio. €) auf Systems, mit 5,8 Mio. € auf Swisslog (Q1/15: 19,4 Mio. €) sowie mit 1,8 Mio. € (Q1/15: 1,0 Mio. €) auf den sonstigen Bereich.
Das Finanzergebnis konnte gegenüber dem Vorjahr von -2,7 Mio. € auf 1,0 Mio. € deutlich verbessert werden.
Die Zinserträge beliefen sich auf 3,5 Mio. € (Q1/15: 2,2 Mio. €) und beinhalten im Wesentlichen Erträge im Zusammenhang mit dem Finanzierungsleasing. Währungseffekte aus dem Finanzierungsbereich werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Der Nettoeffekt führte im ersten Quartal zu einem Fremdwährungsgewinn von 1,4 Mio. € (Q1/15: -2,0 Mio. €).
Der Zinsaufwand für die Wandelschuldverschreibung reduzierte sich bedingt durch die seit Oktober 2015 vorgenommen Wandlungen von 1,7 Mio. € im Vorjahresvergleichsquartal auf einen Betrag in Höhe von 0,3 Mio. €. Das im Oktober 2015 neu platzierte Schuldscheindarlehen führte zu Zinsaufwendungen in Höhe von 0,9 Mio. €. Der Nettozinsaufwand für Pensionen betrug 0,5 Mio. € (Q1/15: 0,4 Mio. €).
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) betrug in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 32,4 Mio. € (Q1/15: 24,8 Mio. €). Der Steueraufwand lag im Betrachtungszeitraum bei 11,5 Mio. € (Q1/15: 9,5 Mio. €). Damit beträgt die Steuerquote 35,5 % (Q1/15: 38,3 %).
Das Ergebnis nach Steuern konnte Vergleich zum Vorjahresquartal um 36,6% auf 20,9 Mio. € gesteigert werden (Q1/15: 15,3 Mio. €). Das unverwässerte Ergebnis je Aktie erhöhte sich entsprechend von 0,44 € auf 0,54 €.
Konzerngewinn- und Verlustrechnung (verkürzt)
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 719,8 | 629,1 |
| EBIT | 28,1 | 31,4 |
| EBITDA | 59,5 | 48,6 |
| Finanzergebnis | -2,7 | 1,0 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -9,5 | -11,5 |
| Ergebnis nach Steuern | 15,3 | 20,9 |
Finanzlage
Die Cash Earnings sind eine Kennzahl, welche sich aus dem Ergebnis nach Steuern, korrigiert um Ertragsteuern, Zinsergebnis, nicht zahlungswirksame Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte sowie sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge ergibt. Mit 48,9 Mio. € im ersten Quartal 2016 (Q1/15: 61,5 Mio. €) stellt diese einen Indikator für die gesunde Ertragslage des Unternehmens dar.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sank auf -44,5 Mio. € (Q1/15: 22,3 Mio. €). Diese Reduktion ist vor allem auf den Aufbau des Trade Working Capitals um 62,9 Mio. € auf 327,5 Mio. € zurückzuführen. Dieses hat sich wie folgt entwickelt:
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| in Mio. € | 31.12.2015 | 31.03.2016 |
|---|---|---|
| Vorräte abzgl. erhaltene Anzahlungen | 225,3 | 237,6 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Fertigungsaufträgen | 658,3 | 697,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie aus Fertigungsaufträgen | 619,0 | 607,8 |
| Trade Working Capital | 264,6 | 327,5 |
Investitionen wurden in den ersten drei Monaten 2016 in Höhe von 19,0 Mio. € (Q1/15: 22,2 Mio. €) vorgenommen. Die Investitionen bei den Sachanlagen in Höhe von 9,9 Mio. € betreffen Investitionen in technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Für das im letzten Quartal 2015 fertiggestellte Entwicklungs- und Technologiezentrum in Augsburg waren noch kleinere nachlaufende Investitionen, wie z. B. Büro- und Innenausstattung nötig. Im Bereich der immateriellen Vermögenswerte wurden 9,0 Mio. € investiert, davon 4,7 Mio. € für selbsterstellte immaterielle Vermögenswerte. Im Zuge der nächsten Meilensteinzahlung an die KBee AG, München erfolgten Abflüsse von Zahlungsmitteln in Höhe von 1,6 Mio. €. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug insgesamt -18,0 Mio. € (Q1/15: -27,0 Mio. €).
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit ergab zusammen mit dem Cashflow aus Investitionstätigkeit einen Free Cashflow in Höhe von -62,5 Mio. € (Q1/15: -4,7 Mio. €). Wie oben beschrieben ist hierbei der Aufbau des Working Capitals zu verzeichnen.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug 0,6 Mio. € (Q1/15: 2,4 Mio. €).
Damit verfügte der KUKA Konzern zum 31. März 2016 über einen Finanzmittelfonds von 430,9 Mio. € (31. März 2015: 199,0 Mio. €). Die starke Erhöhung gegenüber dem Vorjahresvergleichswert hängt im Wesentlichen mit der Einzahlung aus dem in Q4/15 begebenen Schuldscheindarlehen zusammen. Im Vergleich zum 31. Dezember 2015 reduzierte sich der Finanzmittelfonds um 65,3 Mio. € (31. Dezember 2015: 496,2 Mio. €).
Konsortialkredit
Der zur Unternehmensfinanzierung seit April 2015 abgeschlossene Konsortialkredit besteht unverändert mit einer Bürgschafts- und Garantielinie in Höhe von 140,0 Mio. € und einer Betriebsmittellinie, die auch für Bürgschaften und Garantien genutzt werden kann, in Höhe von 90,0 Mio. €. Im ersten Quartal 2016 hat KUKA von der vertraglichen Verlängerungsoption Gebrauch gemacht. Damit hat der Konsortialkredit nunmehr eine Laufzeit bis Ende 31. März 2021. Die Inanspruchnahme der Aval- und Barmittelkreditlinien aus dem Konsortialkreditvertrag der KUKA AG belief sich zum Stichtag auf insgesamt 91,1 Mio. € (31. Dezember 2015: 100,9 Mio. €).
Kündigung der Wandelschuldverschreibung
Mit Bekanntmachung vom 18. Februar 2016 hat die KUKA Aktiengesellschaft die Wandelschuldverschreibungen 2013 unwiderruflich zum 24. März 2016 gekündigt. Bis zu diesem Stichtag wurden im ersten Quartal 2016 insgesamt 1.274.211 Aktien über nominal 32,2 Mio. € gewandelt. Die nicht gewandelten Wandelschuldverschreibungen mit einem Nominalbetrag in Höhe von 0,3 Mio. € wurden zusammen mit den im Geschäftsjahr angefallen Zinsen an die Investoren zurück bezahlt.
Konzern-Kapitalflussrechnung (verkürzt)
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 |
|---|---|---|
| Cash Earnings | 61,5 | 48,9 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 22,3 | -44,5 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -27,0 | -18,0 |
| Free Cashflow | -4,7 | -62,5 |
Vermögenslage
Zum Stichtag hat sich die Bilanzsumme des KUKA Konzerns um 11,7 Mio. € von 2.381,7 Mio. € per 31. Dezember 2015 auf 2.370,0 Mio. € leicht reduziert.
Die langfristigen Vermögenswerte auf der Aktivseite fielen gegenüber dem Vorjahresende auf 812,6 Mio. € zum 31. März 2016 (31. Dezember 2015: 823,3 Mio. €). Dabei reduzierten sich das Sachanlagevermögen um 3,6 Mio. €, die Forderungen aus Finanzierungsleasing um 5,0 Mio. € sowie die übrigen Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 2,2 Mio. €. Wechselkurseffekte führten zu einer Reduktion des Geschäfts- und Firmenwerts von 2,2 Mio. €. Für Beteiligungen an assoziierten Unternehmen sind Beträge in Höhe von 6,5 Mio. € angesetzt (31. Dezember 2015: 6,6 Mio. €) und unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Die aktiven latenten Steuern belaufen sich auf 51,1 Mio. € (31. Dezember 2015: 49,2 Mio. €) und entfallen mit 18,6 Mio. € auf Verlustvorträge (31. Dezember 2015: 11,2 Mio. €).
Der Wert der kurzfristigen Vermögenswerte beträgt zum 31. März 2016 1.557,4 Mio. € (31. Dezember 2015: 1.558,4 Mio. €). Weitere Erläuterungen zu den kurzfristigen Vermögenswerten finden sich in den Ausführungen zur Finanzlage.
Das Eigenkapital konnte im Berichtszeitraum von 732,5 Mio. € auf 775,8 Mio. € gesteigert werden. Neben dem Ergebnis nach Steuern (20,9 Mio. €) hat hierzu hauptsächlich die Wandlung der Wandelschuldverschreibung in Anteile der KUKA AG und die daraus resultierende Kapitalerhöhung von 44,6 Mio. € beigetragen. Eigenkapitalmindernd wirkten sich Währungskurseffekte (i. W. USD, CHF und CNY) mit insg. -11,6 Mio. € aus. Aufgrund des im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2015 erneut niedrigeren Zinsniveaus, führte die erfolgsneutrale Bewertung der Pensionen inkl. der darauf entfallenden latenten Steuern mit insgesamt -9,9 Mio. € zu einer weiteren Reduktion des Eigenkapitals. Das den Minderheiten zustehende Eigenkapital erhöhte sich leicht von 0,5 Mio. € zum 31. Dezember 2015 auf 0,7 Mio. € zum 31. März 2016.
Die Eigenkapitalquote, d. h. das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme, ist mit 32,7% im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2015 deutlich gestiegen (31. Dezember 2015: 30,8%).
Die Finanzverbindlichkeiten reduzierten sich insbesondere aufgrund der beschriebenen Wandlung der Wandelschuldverschreibungen von 296,3 Mio. € zum 31. Dezember 2015 auf 251,9 Mio. € zum 31. März 2016. Die verbliebenen Finanzverbindlichkeiten betreffen vornehmlich Ziehungen im Rahmen des bestehenden Konsortialkreditvertrags sowie das begebene Schuldscheindarlehen.
In der Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen um 10,4 Mio. € spiegelt sich im Wesentlichen der erfolgsneutrale versicherungsmathematische Verlust aus der erneuten Reduzierung des Diskontierungszinssatzes wider.
Die kurzfristigen Schulden sind von 1.160,6 Mio. € zum 31. Dezember 2015 auf 1.142,4 Mio. € zum 31. März 2016 gefallen. Hierzu trugen auch die jahreszeitlich höheren Verbindlichkeiten des Personalbereichs, wie z. B. Abgrenzungen für Urlaubstage, bei. Bezüglich der Verbindlichkeiten des Trade Working Capitals verweisen wir auf die Ausführungen zur Finanzlange.
Die zum 31. März 2016 bestehende Nettoliquidität des Konzerns, d. h. die flüssigen Mittel abzüglich der kurz- und langfristigen Finanzverbindlichkeiten, hat sich im Vergleich zum Jahresende 2015 von 199,9 Mio. € auf 179,0 Mio. € vermindert.
Konzernvermögenslage
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| in Mio. € | 31.12.2015 | 31.03.2016 |
|---|---|---|
| Bilanzsumme | 2.381,7 | 2.370,0 |
| Eigenkapital | 732,5 | 775,8 |
| in % der Bilanzsumme | 30,8% | 32,7% |
| Nettoliquidität | 199,9 | 179,0 |
Forschung & Entwicklung
Die Aufwände für Forschung und Entwicklung des KUKA Konzerns beliefen sich im ersten Quartal 2016 auf 29,9 Mio. € (Q1/15: 21,3 Mio. €). Damit lagen die Investitionen deutlich über dem Wert des Vergleichszeitraums im Vorjahr. Der Aufwand für F&E kann vor allem dem Geschäftsbereich Robotics zugeordnet werden. Bei Systems werden Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in erster Linie im Rahmen von Kundenprojekten abgewickelt. Im ersten Quartal 2016 arbeitete KUKA vor allem daran, das bestehende Produktportfolio zu erweitern. Dazu zählen auch Schlüsseltechnologien für Industrie 4.0 wie die Mensch-Roboter-Kollaboration, Mobilität und Smart Platforms, die KUKA auf der Hannover Messe präsentierte.
Hello Industrie 4.0_we go digital
Unter dem Motto "Hello Industrie 4.0_we go digital" erweckte KUKA auf der Hannover Messe abstrakte Begriffe wie Cloud, Big Data und Smart Factory durch reale Lösungen und Anwendungsbeispiele zum Leben und demonstrierte, welchen Mehrwert Kunden aus dem Megatrend Digitalisierung gewinnen. Dabei gehen klassische Hochtechnologien mit neuesten Services und Diensten der IT-Welt Hand in Hand. KUKA erlaubte einen Blick in die Smart Factory, wo Maschinen auf Bestellung ein individuelles Produkt komplett automatisiert und miteinander vernetzt fertigten, und demonstrierte, wie Cloud Computing und Vernetzung dabei helfen, Ausfallzeiten und Servicekosten zu minimieren. Auch der sichere Umgang mit großen Datenmengen wurde im Standkonzept thematisiert.
KR 3 AGILUS für die Elektronikindustrie
Auf der Hannover Messe präsentierte KUKA den neu entwickelten KR 3 AGILUS, der speziell auf die Anforderungen der Elektronikindustrie zugeschnitten ist. Diese zählt zu den weltweit größten und am schnellsten wachsenden Märkten für roboterbasierte Automatisierung. Mit der Weltpremiere des besonders kompakten Roboters vervollständigt KUKA die Produktreihe wendiger Kleinroboter. Wie bei den anderen Kleinrobotern der KR AGILUS Serie liegt hier der Fokus auf Geschwindigkeit und Präzision. Gleichzeitig ist er noch kompakter und bietet so die ideale Lösung für kleinste Zellenkonzepte auf engem Raum, wie sie etwa im 3C-Markt (Computer, Communications und Consumer Electronics) gefordert werden.
Sichere Mensch-Roboter-Kollaboration mit KR AGILUS Cobotics Concept
Eine MRK-Umsetzung auf das industrielle Roboter-Portfolio zeigte KUKA am Beispiel des KR AGILUS Cobotics Concept (CC). Dafür hat KUKA die KR AGILUS Serie im Rahmen einer Konzeptstudie mit einem Kraftmomentensensor im Robotersockel ausgestattet. Der KR AGILUS CC kann damit Kollisionen mit dem Menschen erkennen und sensitive Aufgaben durchführen. Bei der Kollisionserkennung misst der Sensor ständig die einwirkenden Kräfte und Momente. Im Falle der Kollision wird die Differenz zwischen Soll- und Ist-Wert erkannt und der Roboter stoppt sofort die Aktion. Hier wird die extreme Schnelligkeit und Präzision eines Industrieroboters mit der MRK-Funktionalität kombiniert. Der Benutzer kann per Handführung einen Teach-Prozess im MRK-Modus mit dem KR AGILUS CC durchführen. Der Kleinroboter setzt die Applikation dann im Automatikbetrieb im abgeschlossenen Bereich mit Produktionsgeschwindigkeit um.
KUKA Sunrise.Workbench -Grafische Programmierung
Mensch und Roboter arbeiten Hand in Hand: Mit dem KUKA LBR iiwa ist der universell einsetzbare "Kollege Roboter" bereits Realität. Mit der Engineering-Suite KUKA Sunrise.Workbench kann der LBR iiwa nun ganz einfach grafisch programmiert werden - auch ohne Programmierkenntnisse. Der Benutzer entscheidet, welches Programm er mit dem Leichtbauroboter durchführen möchte. Dazu wählt er in der Engineering-Suite KUKA Sunrise.Workbench aus Applikations-Toolboxen vorprogrammierte Blöcke aus. Diese sind sowohl für einfachste Handlings-Applikationen geeignet, als auch fähig, komplexe Montage-Applikationen im MRK-Betrieb zu realisieren. So kann er schnell und in nur wenigen Schritten seine individuelle Roboterapplikation kreieren. Das Roboter-Programm wird auf die Steuerung übertragen. Der Benutzer kann dann wie gewohnt intuitiv die Zielpunkte durch einfaches Vormachen einteachen und die Parameter der Blöcke optimieren. Unmittelbar danach führt der LBR iiwa die Applikation nach den Wünschen des Benutzers aus.
Mitarbeiter
Am 31. März 2016 waren im KUKA Konzern 12.433 Mitarbeiter beschäftigt. Im Vergleich zum Vorjahresstichtag ist dies ein leichter Anstieg um 0,8% (Q1/15: 12.331). Im Geschäftsbereich Robotics änderte sich die Anzahl der Mitarbeiter von 3.800 auf 4.302 um 13,2%. Die zusätzlichen Mitarbeiter wurden in allen Kundensegmenten - Automotive, General Industry, Service - sowie in der Forschung und Entwicklung eingestellt. Bei KUKA Systems reduzierte sich die Anzahl der Mitarbeiter von 5.832 auf 5.176 um 11,2%. Grund dafür war die Veräußerung der HLS Engineering Group sowie des Geschäftsbereichs Werkzeugbau. Der Geschäftsbereich Swisslog zählte zum Ende des diesjährigen ersten Quartals 2.574 Mitarbeiter und damit 7,0% mehr als am Vorjahresstichtag (31. März 2015: 2.406). Die Anzahl der Leiharbeitskräfte auf Konzernebene ging um 22,8% von 1.795 auf 1.386 zurück. Am Standort Augsburg waren zum Ende des ersten Quartals 3.334 Mitarbeiter beschäftigt. Verglichen mit dem Stichtag im Vorjahr stieg die Anzahl von 3.182 um 4,8%.
Risiko- und Chancenbericht
In der Gesamtbetrachtung der Risiken ist der KUKA Konzern überwiegend (leistungs-)wirtschaftlichen Risiken aus den Geschäftsbereichen sowie finanzwirtschaftlichen Risiken durch Wechselkursschwankungen oder aus der Konzernfinanzierung ausgesetzt. Es sind für den Vorstand keine einzelnen oder aggregierten Risiken zu erkennen, die den Bestand des Unternehmens gefährden könnten. Strategisch und auch finanziell ist das Unternehmen so aufgestellt, dass die sich bietenden Geschäftschancen genutzt werden können. Im Hinblick auf die sich auf den EBIT auswirkenden Risiken verweisen wir zudem auf den detaillierten Bericht im Geschäftsbericht /Lagebericht 2015 (S. 53ff.).
Ausblick
Unter den gegenwärtigen Konjunkturprognosen und Rahmenbedingungen erwartet KUKA im Geschäftsjahr 2016 eine gute Nachfrage, vor allem aus den Regionen Nordamerika und Asien, dabei insbesondere aus China. Die Nachfrage in Europa sollte sich insgesamt nahezu stabil entwickeln können. Auf Branchenebene wird für den Absatzmarkt General Industry eine positive Entwicklung prognostiziert. Dies liegt zum einen an der teilweise niedrigen Penetrationsrate der roboterbasierten Automation in einigen Teilbereichen und zum anderen an neuen Robotertypen und Technologien, die es ermöglichen, bisher wenig automatisierte Produktionsschritte effizienter zu gestalten. In der Automobilindustrie sind die Investitionen der Kunden während der letzten Jahre bereits deutlich gestiegen.
KUKA erwartet auf Basis der gegenwärtigen Rahmenbedingungen im Gesamtjahr 2016 einen Umsatz von mehr als 3,0 Mrd. €. Beide Kundensegmente - General Industry und Automotive - und aus regionaler Sicht China und Nordamerika sollten positiv zur Umsatzentwicklung beitragen. Unter Voraussetzung der aktuellen konjunkturellen Rahmenbedingungen und der erwarteten Umsatzentwicklung geht der KUKA Konzern davon aus, eine EBIT-Marge von mehr als 5,5% vor der Kaufpreisallokation für Swisslog erreichen zu können. Der Aufwand für die Kaufpreisallokation bei Swisslog sollte in 2016 bei rund 10 Mio. € liegen und damit deutlich niedriger als im Vorjahr sein.
Zwischenabschluss (Verkürzt)
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2016
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 719,8 | 629,1 |
| Umsatzkosten | -561,6 | -452,5 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 158,2 | 176,6 |
| Vertriebskosten | -59,3 | -60,6 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -21,3 | -29,9 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -49,3 | -53,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 2,9 | 2,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2,3 | -3,2 |
| Ergebnis aus at Equity bewerteten Unternehmen | -1,4 | -1,0 |
| Betriebsergebnis | 27,5 | 31,4 |
| Überleitung zum Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | ||
| Im Betriebsergebnis enthaltene Finanzierungskosten | 0,6 | 0,0 |
| Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) | 28,1 | 31,4 |
| Abschreibungen | 31,4 | 17,2 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) | 59,5 | 48,6 |
| Zinserträge | 2,2 | 3,5 |
| Zinsaufwendungen | -4,9 | -2,5 |
| Finanzergebnis | -2,7 | 1,0 |
| Ergebnis vor Steuern | 24,8 | 32,4 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -9,5 | -11,5 |
| Ergebnis nach Steuern | 15,3 | 20,9 |
| davon auf Minderheitenanteile entfallend | -0,4 | -0,2 |
| davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend | 15,7 | 21,1 |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) in € | 0,44 | 0,54 |
| Ergebnis je Aktie (verwässert) in € | 0,42 | 0,54 |
Konzern-Gesamtergebnisrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2016
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 15,3 | 20,9 |
| Positionen, die potenziell in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | 56,2 | -11,7 |
| Positionen, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | ||
| Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste | -9,6 | -12,1 |
| Latente Steuern auf die Veränderung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste | 2,0 | 2,2 |
| Direkt im Eigenkapital erfasste Wertänderungen | 48,6 | -21,6 |
| Gesamterfolg | 63,9 | -0,7 |
| davon auf Minderheitenanteile entfallend | 1,0 | -0,2 |
| davon auf Aktionäre der KUKA AG entfallend | 62,9 | -0,5 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2016
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| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 15,3 | 20,9 |
| Ertragsteuern | 17,5 | 13,4 |
| Zinsergebnis | 2,7 | -1,0 |
| Abschreibungen immaterieller Vermögenswerte | 23,5 | 7,7 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 7,9 | 9,5 |
| Sonstige (zahlungsunwirksame) Erträge | -7,7 | -3,0 |
| Sonstige (zahlungsunwirksame) Aufwendungen | 2,3 | 1,4 |
| Cash Earnings | 61,5 | 48,9 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | -0,1 | 0,2 |
| Veränderung der Rückstellungen | -1,1 | -14,4 |
| Veränderung von Posten des Umlaufvermögens und der Schulden | ||
| Veränderung der Vorräte | -11,9 | -19,4 |
| Veränderung der Forderungen und Abgrenzungsposten | -26,4 | -56,0 |
| Veränderung der Schulden und Abgrenzungsposten (ohne Finanzschulden) | 4,5 | 8,4 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -3,5 | -11,2 |
| Sachverhalte, die dem Cashflow aus Investitionstätigkeit/Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -0,7 | -1,0 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 22,3 | -44,5 |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 0,4 | 0,5 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -6,6 | -9,7 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -15,6 | -9,3 |
| Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | -7,4 | -1,6 |
| Erhaltene Zinsen | 2,2 | 2,1 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -27,0 | -18,0 |
| Free Cashflow | -4,7 | -62,5 |
| Ein-/Auszahlungen aus der Aufnahme/Tilgung von Bankverbindlichkeiten | 4,3 | 1,8 |
| Einzahlung aus erhaltenen Zuschüssen | 0,7 | 1,0 |
| Gezahlte Zinsen | -2,6 | -2,2 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | 2,4 | 0,6 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -2,3 | -61,9 |
| Veränderungen aufgrund von Unternehmenserwerben | - | - |
| Wechselkurs- und sonstige Veränderungen des Finanzmittelfonds | 9,2 | -3,4 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | 6,9 | -65,3 |
| (davon Zu-/Abnahme der Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit) | 4,5 | 0,1 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 192,1 | 496,2 |
| (davon Zu-/Abnahme der Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Anfang der Periode) | 2,4 | 3,2 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 199,0 | 430,9 |
| (davon Zahlungsmittel mit eingeschränkter Verfügbarkeit am Ende der Periode) | 6,9 | 3,3 |
Konzern-Bilanz
der KUKA Aktiengesellschaft zum 31. März 2016
AKTIVA
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| in Mio. € | 31.12.2015 | 31.03.2016 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 423,0 | 421,3 |
| Sachanlagen | 259,0 | 255,4 |
| Finanzinvestitionen | 3,9 | 3,8 |
| At Equity bilanzierte Beteiligungen | 6,6 | 6,5 |
| 692,5 | 687,0 | |
| Forderungen aus Finanzierungsleasing | 65,2 | 60,2 |
| Ertragsteuerforderungen | 1,6 | 1,7 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 14,8 | 12,6 |
| Latente Steuern | 49,2 | 51,1 |
| 823,3 | 812,6 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 297,8 | 316,6 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 310,6 | 330,7 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 347,7 | 367,0 |
| Forderungen aus Finanzierungsleasing | 8,5 | 8,3 |
| Ertragsteuerforderungen | 10,5 | 9,4 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen | 87,1 | 94,5 |
| 764,4 | 809,9 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 496,2 | 430,9 |
| 1.558,4 | 1.557,4 | |
| 2.381,7 | 2.370,0 |
PASSIVA
scroll
| in Mio. € | 31.12.2015 | 31.03.2016 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 100,1 | 103,4 |
| Kapitalrücklage | 265,3 | 306,6 |
| Gewinnrücklagen | 367,6 | 366,5 |
| Ausgleichsposten für Anteile Dritter | -0,5 | -0,7 |
| 732,5 | 775,8 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 294,2 | 249,4 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 24,0 | 24,5 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 114,0 | 124,4 |
| Latente Steuern | 56,4 | 53,5 |
| 488,6 | 451,8 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Finanzverbindlichkeiten | 2,1 | 2,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 402,0 | 333,2 |
| Enthaltene Anzahlungen | 72,5 | 79,0 |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | 217,0 | 274,6 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 0,0 | 0,1 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 33,4 | 35,6 |
| Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen | 290,6 | 290,7 |
| Sonstige Rückstellungen | 143,0 | 126,7 |
| 1.160,6 | 1.142,4 | |
| 2.381,7 | 2.370,0 |
Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 13. März 2016
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| Gewinnrücklagen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aktienanzahl im Umlauf | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Währungsrücklage- umrechnung |
Versicherungs- mathematische Gewinne und Verluste |
Jahresüberschuss und sonstige Gewinnrücklagen |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | in Mio. € | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 1.1.2015 | 35.708.315 | 92,8 | 176,5 | 9,7 | -17,2 | 262,5 |
| Ergebnis nach Steuern | 15,7 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | 54,8 | -7,6 | ||||
| Gesamterfolg | - | - | - | - 54,8 | -7,6 | 15,7 |
| Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen | -1,4 | |||||
| 31.03.2015 | 35.708.315 | 92,8 | 176,5 | 64,5 | -24,8 | 276,8 |
| 1.1.2016 | 38.501.259 | 100,1 | 265,3 | 53,0 | -15,2 | 329,8 |
| Ergebnis nach Steuern | 21,1 | |||||
| Sonstiges Ergebnis | -11,7 | -9,9 | ||||
| Gesamterfolg | - | - | - | -11,7 | -9,9 | 21,1 |
| Kapitalerhöhung aus Wandlungen | 1.274.211 | 3,3 | 41,3 | |||
| Veränderung Konsolidierungskreis/Sonstige Veränderungen | -0,6 | |||||
| 31.03.2016 | 39.775.470 | 103,4 | 306,6 | 41,3 | -25,1 | 350,3 |
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| Anteilseignern zustehendes Eigenkapital in Mio. € |
Minderheiten zustehendes Eigenkapital in Mio. € |
Summe in Mio. € |
|
|---|---|---|---|
| 1.1.2015 | 524,3 | 16,8 | 541,1 |
| Ergebnis nach Steuern | 15,7 | -0,4 | 15,3 |
| Sonstiges Ergebnis | 47,2 | 1,4 | 48,6 |
| Gesamterfolg | 62,9 | 1,0 | 63,9 |
| Veränderung Konsolidierungskreis/ Sonstige Veränderungen |
-1,4 | -5,1 | -6,5 |
| 31.03.2015 | 585,8 | 12,7 | 598,5 |
| 1.1.2016 | 733,0 | -0,5 | 732,5 |
| Ergebnis nach Steuern | 21,1 | -0,2 | 20,9 |
| Sonstiges Ergebnis | -21,6 | -21,6 | |
| Gesamterfolg | -0,5 | -0,2 | -0,7 |
| Kapitalerhöhung aus Wandlungen | 44,6 | 44,6 | |
| Veränderung Konsolidierungskreis/ Sonstige Veränderungen |
-0,6 | -0,6 | |
| 31.03.2016 | 776,5 | -0,7 | 775,8 |
Erläuterungen zum Konzernabschluss (Verkürzt)
Konzern-Segmentberichterstattung
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. März 2016
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| Robotics | Systems | Swisslog | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 | Q1/15 | Q1/16 | Q1/15 | Q1/16 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | 244,1 | 241,7 | 399,3 | 385,5 | 110,4 | 125,7 |
| Auftragsbestand (31.03) | 263,1 | 259,6 | 1.075,8 | 1.006,3 | 512,7 | 473,4 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 226,5 | 202,6 | 346,4 | 290,4 | 146,8 | 136,1 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 31,5% | 32,2% | 48,1% | 46,2% | 20,4% | 21,6% |
| Konzerninnenumsatzerlöse | 8,5 | 7,8 | 3,5 | 1,5 | 0,0 | 0,0 |
| Umsatzerlöse der Bereiche | 235,0 | 210,4 | 349,9 | 291,9 | 146,8 | 136,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 83,0 | 85,7 | 55,0 | 53,9 | 19,5 | 37,2 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 35,3% | 40,7% | 15,7% | 18,5% | 13,3% | 27,3% |
| EBIT | 25,9 | 21,2 | 20,9 | 19,1 | -14,1 | -0,7 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 11,0% | 10,1% | 6,0% | 6,5% | -9,6% | -0,5% |
| EBITDA | 32,2 | 26,6 | 25,6 | 23,3 | 5,3 | 5,0 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 13,7% | 12,6% | 7,3% | 8,0% | 3,6% | 3,7% |
| Vermögen | 432,0 | 459,1 | 809,2 | 709,3 | 582,4 | 614,4 |
| Anzahl der Mitarbeiter (31.03.) | 3.800 | 4.302 | 5.832 | 5.176 | 2.406 | 2.574 |
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| KUKA AG und sonstige Gesellschaften | Überleitung und Konsolidierung | Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Q1/15 | Q1/16 | Q1/15 | Q1/16 | Q1/15 | Q1/16 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | - | - | -9,9 | -6,4 | 743,9 | 746,5 |
| Auftragsbestand (31.03) | - | - | -9,4 | -5,9 | 1.842,2 | 1.733,4 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | - | - | - | - | 719,8 | 629,1 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | - | - | - | - | 100,0% | 100,0% |
| Konzerninnenumsatzerlöse | - | - | -12,0 | -9,3 | - | - |
| Umsatzerlöse der Bereiche | - | - | -12,0 | -9,3 | 719,8 | 629,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | - | - | 0,7 | -0,2 | 158,2 | 176,6 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | - | - | - | - | 22,0% | 28,1% |
| EBIT | -4,4 | -8,1 | -0,2 | -0,1 | 28,1 | 31,4 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | - | - | - | - | 3,9% | 5,0% |
| EBITDA | -3,4 | -6,3 | -0,2 | 0,0 | 59,5 | 48,6 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | - | - | - | - | 8,3% | 7,7% |
| Vermögen | 518,4 | 547,3 | -437,7 | -443,7 | 1.904,3 | 1.886,4 |
| Anzahl der Mitarbeiter (31.03.) | 293 | 381 | - | - | 12.331 | 12.433 |
Rechnungslegung nach IFRS
Der Konzernzwischenabschluss zum 31. März 2016 der KUKA Aktiengesellschaft mit Sitz in Augsburg wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der Europäischen Union zur Anwendung kommt, erstellt. Dabei wurde in Übereinstimmung mit diesem Standard eine verkürzte Darstellung gewählt. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss ist im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 zu lesen. Alle Werte sind, sofern nicht anders bezeichnet, in Mio. € angegeben.
Der Konzernabschluss wurde nach den in der Europäischen Gemeinschaft zugelassenen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) aufgestellt. Die Bezeichnung IFRS umfasst auch die noch gültigen International Accounting Standards (IAS). Die Interpretationen des Standing Interpretations Committee (SIC) und des International Financial Reporting Standards Interpretations Committee (IFRS IC), ergänzt um die nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden Vorschriften, wurden ebenfalls berücksichtigt.
Konsolidierungskreis
Im ersten Quartal 2016 haben sich keine Änderungen im Konsolidierungskreis ergeben.
Die folgenden Tabellen zeigen den Stand des Konsolidierungskreises zum 31. März 2016:
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| Anzahl vollkonsolidierter Unternehmen | Robotics | Systems | Swisslog | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 1.1.2016 | 23 | 40 | 32 | 3 | 98 |
| Stand 31.03.2016 | 23 | 40 | 32 | 3 | 98 |
| davon Inland | 1 | 11 | 5 | 2 | 19 |
| davon Ausland | 22 | 29 | 27 | 1 | 79 |
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| Anzahl vollkonsolidierter Unternehmen | Robotics | Systems | Swisslog | Sonstige | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Stand 31.03.2016 | 1 | 1 | - | 1 | 3 |
Investitionen in assoziierte Unternehmen
Der Buchwert der Beteiligungen an den assoziierten Unternehmen, KBee AG, München, Yawei Reis Robot Manufacturing (Jiangsu) Co., Ltd., Yangzhou/China und Barrett Technology, LLC, Newton, Massachusetts/ USA beträgt zum Stichtag 6,5 Mio. €; das anteilige Ergebnis -1,0 Mio. €.
Die Beteiligung an der KBee AG wurde im ersten Quartal durch eine vertragsgemäße Meilensteinzahlung in Höhe von 1,6 Mio. € erhöht. Für weitere Angaben verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die KUKA wendet im vorliegenden Konzernzwischenbericht, mit Ausnahme der nachfolgenden beschriebenen Änderungen, grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2015 an. Für weitere Informationen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015, der Basis für den vorliegenden Zwischenabschluss ist. Dieser ist auch im Internet unter www.KUKA.com abrufbar.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Seit Beginn des Geschäftsjahres 2016 sind folgende neue Standards und Interpretationen verpflichtend anzuwenden:
| ― | Änderungen zur IFRS 11 - Bilanzierung des Erwerbs von Anteilen an gemeinschaftlichen Tätigkeiten |
| ― | Änderungen zu IAS 1 - Anhangsangaben |
| ― | Änderungen zu IAS 16 und IAS 38 - Klarstellung der zulässigen Abschreibungsmethoden |
| ― | Änderungen zu IAS 16 und IAS 41 - Landwirtschaft: Fruchttragende Gewächse |
| ― | Änderungen zu IAS 19 - Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge |
| ― | Änderungen zu IAS 27 - Equity-Methode in separaten Abschlüssen |
| ― | Annual Improvements 2010 - 2012 |
| ― | Annual Improvements 2012 - 2014 |
| ― | Änderungen zu IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 - Investmentgesellschaften: Anwendungen der Ausnahme von der Konsolidierungspflicht |
Aus der erstmaligen Anwendung dieser Standards und Interpretationen ergaben sich keine bzw. nur geringe Auswirkungen für den Konzernabschluss.
Im KUKA Konzern wurden bis 2015 gem. IAS 23 Fremdkapitalkosten in Zusammenhang mit langfristigen Fertigungsaufträgen aktiviert, da langfristige Fertigungsaufträge als Qualifiying Assets zu qualifizieren sind und ein mittelbarer Zusammenhang der Finanzierung über die Konzernmutter an die Tochterunternehmen bestand. Durch die vorgenommen Verbesserungen der Fremdfinanzierungskonditionen des KUKA Konzerns konnten die Fremdkapitalkosten deutlich reduziert werden (2016: 1,4%; 2015: 3,3%). Aufgrund der Tatsache, dass die Ermittlung der zu aktivierenden Zinsen einen hohen internen Arbeitsaufwand verursacht, die aktivierten Finanzierungskosten jedoch weder eine Steuerungsgröße im Konzern darstellen noch zu einem besseren Informationsgehalt im Abschlusses führen, (Q1/15: -0,7 Mio. € aktivierte Finanzierungskosten) hat KUKA aus Kosten-Nutzen Überlegungen mit Wirkung zu Beginn des Geschäftsjahres 2016 beschlossen, bei langfristiger Auftragsfertigung keine Fremdkapitalzinsen mehr zu berücksichtigen.
Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich wie folgt:
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| Q1/15 | Q1/16 | |
|---|---|---|
| Anteil der Aktionäre der KUKA AG am Ergebnis nach Steuern (in Mio. €) | 15,7 | 21,1 |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (in Stück) | 35.708.315 | 39.059.122 |
| unverwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 0,44 | 0,54 |
| verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 0,42 | 0,54 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ist gemäß IAS 33 aus dem den Aktionären der KUKA Aktiengesellschaft zustehendem Ergebnis und der Zahl der im gewichteten Jahresdurchschnitt im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt.
In den ersten drei Monaten 2016 betrug der gewichtete Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien 39,1 Mio. Stück (Q1/15: 35,7 Mio. Stück). Der Anstieg gegenüber dem Vergleichszeitraum ist bedingt durch die vollständige Wandlung der in 2013 emittierten Wandelanleihe. Bereits im vierten Quartal 2015 wurden Wandlungen über nominal 102,8 Mio. € in 2.792.944 Aktien vorgenommen. Aufgrund der sehr guten Entwicklung der KUKA Aktie nahm die KUKA Aktiengesellschaft von ihrem Recht Gebrauch und gab am 18. Februar 2016 die unwiderrufliche Kündigung der Wandelschuldverschreibungen zum 24. März 2016 bekannt. Bis zu diesem Termin nicht in Aktien der KUKA Aktiengesellschaft gewandelte Anteile an Wandelschuldverschreibungen sind zu einem Kurs von 100% an die Anteilseigner zurückbezahlt worden. Zusammen mit den bereits im Vorfeld der Ankündigung stattgefundenen Wandlungen wurden im ersten Quartal 2016 insgesamt 1.274.211 Aktien über nominal 32,2 Mio. € gewandelt.
Zum 31. März 2016 bestehen folglich keine Finanzverbindlichkeiten aus Wandelschuldverschreibungen mehr.
Eigenkapital
Das Grundkapital der KUKA Aktiengesellschaft beträgt 103.416.222,00€ (Q1/15: 92.841.619,00 €). Es unterteilt sich in 39.775.470 (Q1 /15: 38.501.259) im Umlauf befindliche, auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien. Jede Aktie entspricht einer Stimme.
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
Die Veränderungen der Rechnungszinssätze beeinflussen die Pensionsrückstellungen und es entstehen versicherungsmathematische Gewinne und Verluste. Die Entwicklung der bei KUKA angewandten Rechnungszinssätze für Länder mit wesentlichen Pensionsverpflichtungen zeigt nachfolgende Tabelle:
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| 31.12.2015 | 31.03.2016 | |
|---|---|---|
| Deutschland | 2,20% | 1,65% |
| Schweiz | 0,75% | 0,50% |
| UK | 4,00% | 3,70% |
| Schweden | 2,90% | 2,75% |
| USA | 4,12% -4,25% | 3,75% |
Insgesamt ergeben sich für die Defined Benefit Obligation (DBO) sowie die bei externen Pensionsfonds angelegten Mittel versicherungsmathematische Verluste in Höhe von 12,1 Mio. €. Unter Berücksichtigung latenter Steuern wurden versicherungsmathematische Effekte in Höhe von insgesamt -9,9 Mio. € erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst.
Der erneute Rückgang der Rechnungszinssätze führte vor allem bei den deutschen und schweizerischen Gesellschaften mit Pensionsrückstellungen zu versicherungsmathematischen Verlusten im ersten Quartal 2016.
Wandelschuldverschreibung
Die KUKA Aktiengesellschaft hat in 2013 in zwei Tranchen eine Wandelschuldverschreibung mit einem Gesamtnennbetrag von 150,0 Mio. € ausgegeben. Die Stückelung betrug 100.000 €. Der anfängliche Wandlungspreis betrug 36,8067 € pro Aktie, das Wandlungsverhältnis lag damit bei 2.716,8967 Aktien pro einzelne 100.000 €-Stück. Insgesamt berechtigte die Wandelanleihe zur Wandlung in bis zu 4.075.344 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien der KUKA AG (davon 1.597.535 aus der Tranche im Februar 2013 und 2.477.80 9 aus der Tranche im Juli 2013). Die Anleihe war mit einem Zinskupon von 2,0% p. a. ausgestattet. Die Zinszahlungen erfolgten halbjährlich jeweils am 12. Februar und am 12. August.
Wie weiter oben bereits aufgeführt, wurde die Wandelschuldverschreibung zum 24. März 2016 unwiderruflich gekündigt. Bis zum Zeitpunkt der Kündigung wurden insgesamt Anteile mit einem Nominalwert in Höhe von 149,7 Mio. € in 4.067.155 Stück Aktien der KUKA Aktiengesellschaft gewandelt (davon 1.274.211 Stück im ersten Quartal 2016). Die nicht gewandelten Wandelschuldverschreibungen mit einem Nominalbetrag in Höhe von 0,3 Mio. € wurden zusammen mit den im Geschäftsjahr angefallen Zinsen an die Investoren ausbezahlt.
Schuldscheindarlehen
Am 9. Oktober 2015 hatte die KUKA AG ein unbesichertes Schuldscheindarlehen im Gesamtvolumen von 250,0 Mio. € platziert, aus dem nach Abzug der Transaktionskosten in Höhe von 1,1 Mio. € der KUKA AG 248,9 Mio. € zuflossen.
Das Gesamtvolumen des Darlehens wurde in zwei Tranchen platziert. Die Tranche 1 hat ein Volumen von 142,5 Mio. € und eine Laufzeit von 5 Jahren; die Tranche 2 hat ein Volumen von 107,5 Mio. € und eine Laufzeit von 7 Jahren. Der Emissionskurs betrug 100,0% bei einer Mindeststückelung von 0,5 Mio. €. bzw. einem Vielfachen davon. Die Rückzahlung erfolgt zu 100,0% in einem Betrag bei Fälligkeit der jeweiligen Laufzeittranche. Das Schuldscheindarlehen ist mit Zinskupons von 1,15% für die Tranche 1 bzw. 1,61% für die Tranche 2 ausgestattet. Die Zinszahlungen erfolgen jährlich zum 9. Oktober. Zum 31. März 2016 sind Zinsen in Höhe von 1,6 Mio. € (31. Dezember 2015: 0,8 Mio. €) abgegrenzt.
Bilanziell wurde das Schuldscheindarlehen beim erstmaligen Ansatz zum beizulegenden Zeitwert und nach Abzug von Transaktionskosten in Höhe von 1,1 Mio. € angesetzt. Die Differenz zwischen Auszahlungsbetrag (nach Abzug der Transaktionskosten) und dem Rückzahlungsbetrag wird über die Laufzeit der jeweiligen Tranchen unter Anwendung der Effektivzinsmethode im Zinsergebnis erfasst. Unter Berücksichtigung der Transaktionskosten erhöht sich der Zinssatz für die Tranche 1 auf 1,24% effektiv bzw. für die Tranche 2 auf 1,67% effektiv.
Der Buchwert inkl. anteiligen Zinsabgrenzungen beläuft sich zum 31. März 2016 auf 250,6 Mio. € (31. Dezember 2015: 249,0 Mio. €).
Konsortialkredit
Die KUKA AG finanziert sich unter anderem über einen Konsortialkredit, der eine Bürgschafts- und Garantielinie in Höhe von 140,0 Mio. € und eine Betriebsmittellinie, die auch für Bürgschaften und Garantien genutzt werden kann, in Höhe von 90,0 Mio. € vorsieht. Der Konsortialkreditvertrag wurde auf unbesicherter Basis geschlossen und enthält lediglich die marktüblichen Gleichbehandlungsklauseln und Negativerklärungen. Die finanziellen Covenants bestehen in einer Untergrenze für den Zinsdeckungsgrad (EBITDA zu Nettozinsaufwand) sowie einer Obergrenze für den Leverage (Verhältnis der Nettofinanzverbindlichkeiten zu EBITDA).
Die Inanspruchnahme der Aval- und Barmittelkreditlinien aus dem Konsortialkreditvertrag der KUKA AG belief sich zum Stichtag auf insgesamt 91,1 Mio. € (31. Dezember 2015: 100,9 Mio. €).
Im März 2016 übte die KUKA AG die erste der zwei bestehenden Verlängerungsoptionen aus und verlängerte die Laufzeit des Konsortialkreditvertrages um ein Jahr auf den 30. März 2021. Für weitere Angaben verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2015.
Avallinien von Banken und Kautionsversicherungsgesellschaften
Die von Banken und Kautionsversicherungsgesellschaften außerhalb des Konsortialkreditvertrags zugesagten Aval-Linien belaufen sich zum 31. März 2016 auf 89,0 Mio. € (31. Dezember 2015: 89,0 Mio. €), und können in vollem Umfang genutzt werden. Die Ausnutzung betrug zum Stichtag 51,3 Mio. € (31. Dezember 2015: 47,1 Mio. €).
ABS-Programm
Der KUKA Konzern hat im Juni 2011 ein ABS-Programm (Asset-Backed Securities) mit einem Volumen von 25,0 Mio. € aufgelegt. Dieses Programm wurde zum 31. März 2016 mit 16,2 Mio. € (31. Dezember 2015: 16,4 Mio. €) in Anspruch genommen.
Finanzinstrumente die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden
IFRS 13 beschreibt, wie der beizulegende Zeitwert zu bestimmen ist und erweitert die Angaben zum beizulegenden Zeitwert. Der Standard enthält keine Vorgaben, in welchen Fällen der beizulegende Zeitwert zu verwenden ist. Der beizulegende Zeitwert wird dabei als derjenige Preis definiert, den unabhängige Marktteilnehmer unter marktüblichen Bedingungen zum Bewertungsstichtag bei Verkauf eines Vermögenswertes vereinnahmen bzw. bei Übertragung einer Verbindlichkeit bezahlen würden. Gemäß IFRS 13 sind die zu Marktwerten bewerteten Vermögenswerte und Verbindlichkeiten den drei Stufen der Fair-Value-Hierarchie zuzuordnen. Dabei werden die einzelnen Stufen der Fair-Value-Hierarchie wie folgt definiert:
Stufe 1
Notierte Marktpreise an aktiven Märkten für gleiche Vermögenswerte oder Schulden
Stufe 2
Andere Informationen als notierte Marktpreise, die direkt oder indirekt beobachtbar sind
Stufe 3
Informationen über Vermögenswerte und Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten basieren.
Folgende Tabelle stellt die Aufteilung der zum Fair Value bewerteten finanziellen Vermögenswerte und Verbindlichkeiten dar:
31.03.2016
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| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | - | 6,9 | 2,0 | 8,9 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | - | 1,7 | - | 1,7 |
31.12.2015
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| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt |
|---|---|---|---|---|
| Finanzielle Vermögenswerte | - | 4,6 | 2,1 | 6,7 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten | - | 3,8 | - | 3,8 |
Die finanziellen Vermögenswerte der Stufe 1 betreffen in der Regel gemischte Fondsanteile. Derzeit fallen keine finanziellen Vermögenswerte in die Fair-Value-Hierarchie Stufe 1. Die unter Stufe 2 ausgewiesenen Werte betreffen im Wesentlichen die aktivierten und passivierten Devisentermingeschäfte. Die Werte werden mit Hilfe standardisierter finanzmathematischer Verfahren unter Verwendung aktueller Marktparameter wie Wechselkurs und Bonität der Vertragspartner (Mark-to-Market-Methode) oder quotierter Preise ermittelt. Für die Berechnungen werden Mittelkurse verwendet. Die finanziellen Vermögenswerte der Stufe 3 enthalten Anteile von nicht am Markt gehandelten Beteiligungen.
Alle anderen Finanzinstrumente werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet und entsprechen im Wesentlichen den Buchwerten.
Segmentberichterstattung
Aufgrund der internen Berichts- und Organisationsstruktur ergibt sich für die Segmentierung der KUKA die Unterteilung in die Segmente KUKA Robotics, KUKA Systems und Swisslog. Die wesentlichen Finanzgrößen werden für alle drei Segmente ermittelt. Für die Steuerung des Segmentergebnisses wird das Ergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) als entscheidende Kennzahl herangezogen.
Die wesentlichen Elemente der Segmentberichterstattung sind im Lagebericht in der Berichterstattung über die operativen Geschäftsbereiche Robotics, Systems und Swisslog sowie tabellarisch zu Beginn der Erläuterungen zum Quartalsabschluss dargestellt.
Kapitalflussrechnung
Die Kapitalflussrechnung zeigt entsprechend IAS 7 die Zahlungsmittelveränderung im KUKA Konzern. Der Zahlungsmittelbestand umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten verfügbar sind. Zahlungsmittel in Höhe von 3,3 Mio. € (31. Dezember 2015: 3,2 Mio. €) unterliegen einer Verfügungsbeschränkung. Diese stehen noch im Zusammenhang mit in Vorjahren getätigten Unternehmenserwerben sowie mit einem staatlich geförderten Auftrag in Brasilien.
Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen
Im Wesentlichen haben sich die sonstigen finanziellen Verpflichtungen und Haftungsverhältnisse gegenüber dem 31. Dezember 2015 nicht verändert.
Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen
Im Vergleich zum 31. Dezember 2015 ist der Kreis der nahestehenden Unternehmen und Personen nahezu unverändert. Dazu zählen die assoziierten Unternehmen sowie die nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Zudem zählen die Voith Gruppe sowie die Loh Gruppe zu den nahe stehenden Unternehmen.
Insgesamt wurden von nahestehenden Unternehmen und Personen im ersten Quartal 2016 2,0 Mio. € Leistungen erbracht und 0,9 Mio. € Leistungen empfangen.
Weiterhin bestanden zum Stichtag insgesamt Forderungen gegenüber nahestehenden Unternehmen und Personen in Höhe von 1,3 Mio. € und Verbindlichkeiten sowie sonstige Leistungsverpflichtungen in Höhe von 1,2 Mio. €.
Die vertraglich vereinbarten, künftigen Kapitaleinzahlungen in die KBee AG erfolgen bis Ende 2016 in Abhängigkeit von der Erreichung bestimmter Meilensteine und betragen noch 1,3 Mio. €.
Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Berichtszeitrums
Es haben sich nach dem Bilanzstichtag bis zum Datum dieses Berichts keine berichtspflichtigen Ereignisse mit Auswirkung auf die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage ergeben.
Augsburg, den 3. Mai 2016
Der Vorstand
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| Dr. Till Reuter | Peter Mohnen |
Finanzkalender 2016
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| Hauptversammlung, Augsburg | 27. Mai 2016 |
| Zwischenbericht zweites Quartal | 3. August 2016 |
| Zwischenbericht drittes Quartal | 9. November 2016 |
Dieser Quartalsbericht wurde am 4. Mai 2016 veröffentlicht und ist bei der KUKA Aktiengesellschaft, Abteilung Public Relations/Investor Relations, in deutscher und englischer Sprache zu beziehen. In Zweifelsfällen ist die deutsche Version maßgeblich.
Kontakt und Impressum
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Text
KUKA Aktiengesellschaft
www.kuka.com