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KUKA AG — Annual Report 2007
Apr 18, 2008
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Annual Report
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KONZERN- UND JAHRESABSCHLUSS
der KUKA Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2007 einschließlich Bestätigungsvermerk, Lagebericht, Bericht des Aufsichtsrats und Entsprechenserklärung nach § 161 AktG
LAGEBERICHT
GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UND KONZERNSTRUKTUR
DAS INTEGRIERTE KUKA GESCHÄFTSMODELL
KUKA konzentriert sich auf die robotergestützte Automation von Produktionsprozessen und ist damit der Branche Maschinenund Anlagenbau zuzuordnen. Die KUKA AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft, deren nennwertlose Stammaktien sich zu 100 % im Streubesitz befinden. Mit einer Marktkapitalisierung von rund 600 MIO. € gehört das Unternehmen zum Index mittelgroßer Börsenwerte (MDAX) in Deutschland.
Die Führung und Organisation der Geschäftstätigkeit findet auf drei Ebenen statt. Der Vorstand legt die Strategie des Unternehmens fest, entscheidet über wesentliche Geschäftsvorfälle und steuert das laufende Geschäft über kurz- und mittelfristige Zielgrößen. KUKA Robotics und KUKA Systems bilden die beiden Geschäftsbereiche. Die KUKA Roboter GmbH und die KUKA Systems GmbH fungieren als Führungsgesellschaften der Geschäftsbereiche. Die Geschäftsleitungen dieser Gesellschaften zeichnen für das operative Geschäft verantwortlich. Tochtergesellschaften in 27 Ländern unterstützen die Führungsgesellschaften beim Vertrieb der Produkte sowie Dienstleistungen des Unternehmens und realisieren Montage- und Serviceleistungen beim Kunden vor Ort.
Die KUKA AG und ihre Führungsgesellschaften KUKA Roboter GmbH und KUKA Systems GmbH haben ihren Sitz in Augsburg. Damit ist eine enge Zusammenarbeit gewährleistet. Weitere europäische Gesellschaften des Konzerns befinden sich u. a. in Großbritannien, Belgien, Frankreich, Spanien, Italien und Schweden sowie in der Slowakei, Tschechien und Ungarn. Ein anderer Schwerpunkt der Geschäftsaktivitäten ist Nord- und Südamerika mit Gesellschaften in Detroit/USA, Mexiko, Brasilien und Argentinien. In Asien ist der KUKA Konzern in China, Indien, Malaysia, Südkorea, Taiwan und Japan vertreten.
KUKA ROBOTICS
Im Rahmen des integrierten KUKA Geschäftsmodells liefert der Geschäftsbereich Robotics die Kernkomponente Roboter zur Automation von Produktionsprozessen. KUKA Robotics entwickelt, produziert und vertreibt Industrieroboter, die in nahezu allen industriellen Branchen zum Einsatz kommen. Gleichzeitig wird der Eintritt in den Zukunftsmarkt der Serviceroboter vorbereitet, die den Menschen in vielen Lebensbereichen außerhalb der Produktion unterstützen können.
Das Produktprogramm des Geschäftsbereichs umfasst sechs modular aufgebaute Grundtypen mit einer Vielzahl mechanischer und elektrischer Zuführungsvarianten. Die Entwicklung und Konstruktion neuer Roboter und Anwendungen sowie die Endmontage erfolgt zentral in Augsburg. Zertifizierte Lieferanten liefern auftragsbezogen Roboterkomponenten. Die Absatzmärkte von KUKA Robotics teilen sich in die Segmente Automobilindustrie und General Industry auf. Der Vertrieb an Großkunden der Automobilindustrie erfolgt mittels Key Accounts. In der General Industry nehmen zum überwiegenden Teil branchenspezifische Systempartner Vertrieb und Service wahr.
Der Geschäftsbereich Robotics sieht sich als weltweiter Innovations- und Technologieführer. In der Automobilindustrie gehört KUKA zu den führenden Anbietern mit einem Marktanteil von ca. 20 %. In die General Industry ist KUKA erst im Jahr 2000 eingetreten und hat rasch einen Marktanteil von rund 10 % gewonnen.
KUKA SYSTEMS
Im Rahmen des KUKA Geschäftsmodells erbringt der Geschäftsbereich Systems das Anwendungsengineering in der Automation von Produktionsprozessen. Als General Contractor plant und realisiert KUKA Systems komplette Anlagen und setzt neben seinem anwendungsorientierten Roboter-Know-How zahlreiche weitere Umform- und Fügeverfahren ein. Der Geschäftsbereich Systems arbeitet mit regionalen Kompetenzzentren: Augsburg für Deutschland und Europa, Detroit für Nordamerika und Shanghai für den wachsenden chinesischen Markt. Kundennahe Landesgesellschaften unterstützen diese Zentren und führen kleinere Aufträge eigenständig durch.
In der Automobilindustrie konzentriert sich KUKA Systems auf flexible Anlagen zum Bau von Fahrzeugkarosserien, auf denen mehrere Modelle oder Varianten eines Modells hergestellt werden können. Weitere Geschäftsfelder sind der Werkzeugbau und automatisierte Montagelinien für Motor- und Getriebeteile, die an den Standorten Schwarzenberg/Erzgebirge und in der Slowakei sowie in Bremen und im Großraum Detroit/USA angesiedelt sind.
KUKA Systems ist mit einem Marktanteil von 25 % in den von der Automobilindustrie frei vergebenen Aufträgen Markt- und Technologieführer. In der General Industry expandiert der Geschäftsbereich in technisch vergleichbare Branchen wie die Luftfahrt- und die Solarindustrie.
STRATEGIE UND ZIELE
KUKA konzentriert sich nach der im Vorjahr erfolgreich abgeschlossenen Fokussierung des Unternehmens auf die Märkte Robotics und Systems. In beiden Märkten ist KUKA Technologie- und Innovationsführer. Im Rahmen der 2007 eingeleiteten Strategie profitablen Wachstums strebt das Unternehmen mittelfristig (bis 2009) eine kontinuierliche Verbesserung der Erfolgskennzahlen Umsatzwachstum, EBIT-Marge und Verzinsung des eingesetzten Kapitals (ROCE) an. Diese Kennzahlen stehen gleichzeitig im Mittelpunkt des konzerninternen Steuerungssystems.
ZIELKENNZAHLEN 2009
(in %)
| Robotics | Systems | Konzern | |
|---|---|---|---|
| Umsatzwachstum (p.a.) | 10 | 5 | 7 |
| EBIT-Marge | 10 | 5 | 6 |
Das Geschäft mit der Automobilindustrie zielt auf eine Verbreiterung der Kundenbasis insbesondere in Asien und Nordamerika. So konnten bereits im Vorjahr Referenzanlagen mit KUKA Robotern in Indien und Nordamerika in Betrieb genommen bzw. gebaut werden. Diese Anlagen können als Sprungbrett auch in die Märkte der General Industry dieser Regionen dienen.
Das Geschäft mit der General Industry, d. h. allen Anwendungen außerhalb der Automobilindustrie, wird systematisch ausgebaut. KUKA Robotics ist u. a. dabei, sein Vertriebsnetz mit Systempartnern in Amerika und Asien auszuweiten. Basierend auf seiner hohen Kundenorientierung und Innovationskraft erschließt der Geschäftsbereich derzeit die Märkte der metallverarbeitenden und Elektroindustrie, Kunststoffindustrie, Gießereien, Medizintechnik, Nahrungsmittelindustrie und Logistik. KUKA Systems konzentriert sich in der General Industry auf Branchen, deren Produktionsprozesse derzeit von manueller auf automatisierte Fertigung umgestellt werden. Hierzu gehören insbesondere die Luftfahrt- und die Solarindustrie.
KONZERNINTERNES STEUERUNGSSYSTEM
Mit dem konzerninternen Steuerungssystem werden die Erfolgskennzahlen des Unternehmens transparent gemacht und damit systematisch gestärkt. Die finanziellen Zielgrößen der KUKA AG messen Leistungen, die den Wert des Unternehmens beeinflussen.
Um die Umsatzrentabilität festzustellen, wird das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings Before Interest and Taxes/EBIT) zu den Umsatzerlösen ins Verhältnis gesetzt; daraus ergibt sich die EBIT-Marge. Um die Rentabilität des eingesetzten Kapitals zu ermitteln, wird das EBIT ins Verhältnis zum Capital Employed gesetzt; dies ergibt den ROCE (Return on Capital Employed). EBIT und ROCE werden für den Konzern und die Geschäftsbereiche Robotics und Systems ermittelt. Der Free Cashflow – also der Saldo aus dem Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit und den vorgenommenen Investitionen – zeigt, ob die Investitionen aus den operativen Cashflows bestritten werden und wie viel Mittel für die Zahlung von Dividenden u. ä. zur Verfügung stehen. Diese Kennzahl steht auf Konzernebene zur Verfügung. Die Kapitalkostensätze (WACC) betragen im Planungszeitraum 2008–2010 für die Geschäftsbereiche und den KUKA Konzern rund 9 % nach Steuern.
Ein wichtiger Frühindikator für die Geschäftsentwicklung ist der Auftragseingang, der zeitnah nach Geschäftsfeldern und Regionen erfasst wird. Gleichzeitig ist der Auftragsbestand ein Indikator für die Auslastung der Kapazitäten im aktuellen und den kommenden Quartalen des laufenden Geschäftsjahres.
Alle Kennziffern werden über das interne Berichtswesen laufend verfolgt und überprüft. Planabweichungen werden durch das Management analysiert und Maßnahmen zur Erreichung der Zielgrößen vereinbart.
WIRTSCHAFTLICHES UMFELD
DIE WELTWIRTSCHAFTLICHE LAGE
Das Jahr 2007 war von einem weiterhin freundlichen gesamtwirtschaftlichen Umfeld geprägt. So blieb beispielsweise der Zuwachs des weltweiten Bruttoinlandsprodukts (3,4 %) nur knapp hinter dem des Vorjahres (3,8 %) zurück. Auch der Produktionsanstieg in den Industriestaaten hielt – leicht verlangsamt – weiter an.
Allerdings hat sich das Konjunkturklima gegen Jahresende deutlich eingetrübt, vor allem auf Grund der Folgen der amerikanischen Immobilienkrise und des steigenden Ölpreises. Die starke Aufwertung des Euro gegenüber dem US-Dollar und dem Yen stellte die Wirtschaft im Euroraum vor zusätzliche Herausforderungen. Dennoch entwickelte sich die europäische Wirtschaft mit einem Zuwachs von 2,7 % im Rahmen der Vorhersagen.
Die deutsche Wirtschaft legte 2007 um 2,5 % zu, nach 2,9 % im vorhergehenden Jahr. Die Exporte von Waren und Dienstleistungen stiegen im Jahresdurchschnitt trotz der ungünstigen Wechselkursentwicklung mit real 8,3 % erneut kräftig. Wie erwartet, profitierte die Konjunktur zunehmend von einer regen Investitionstätigkeit im Inland.
Die US-amerikanische Wirtschaft hat sich 2007 gegen die Folgen der Immobilienkrise besser behauptet als erwartet, wobei die Schwäche des US-Dollars die amerikanischen Exporte belebte. Das Bruttoinlandsprodukt in den USA hat nach offiziellen Angaben noch einmal um geschätzt 2 % zugelegt. Damit war das Wachstum allerdings bereits schwächer als in den vorangegangenen Jahren (2006: 2,9 %).
Die Dynamik der wirtschaftlichen Expansion in den Schwellenländern trägt zur Stabilisierung der Weltkonjunktur bei. Allein im ersten Halbjahr 2007 lag das chinesische Wirtschaftswachstum nach Angaben der staatlichen Statistikbehörde bei 11,4 %. Indien erreichte im Fiskaljahr 2006/2007 ein Wachstum des realen Bruttoinlandsprodukts von 9,4 %.
MASCHINEN- UND ANLAGEBAU BOOMT IM VIERTEN JAHR IN FOLGE
Das Jahr 2007 war für den deutschen Maschinenbau eines der erfolgreichsten Jahre der vergangenen Jahrzehnte. Die Produktion von Maschinen und Anlagen ist um 11 % gestiegen. Die Kapazitäten der Branche waren mit mehr als 90 % ungewöhnlich hoch ausgelastet. Inlands- und Auslandsnachfrage waren an dieser Entwicklung fast gleichstark beteiligt; allerdings ließ die Inlandsnachfrage ab Oktober deutlich nach.
WELTMARKT FÜR INDUSTRIEROBOTER
Im Jahr 2007 kamen etwa 125.000 Industrieroboter weltweit neu hinzu – nach 2005 die zweithöchste jemals verkaufte Stückzahl. In dieser Zahl sind auch Roboter mit wenigen Achsen enthalten. Neben dem Bereich Automotive setzte sich der starke Bedarf für Industrieroboter und Automationslösungen auch in den Non-Automotive-Bereichen weiter fort. Nach Schätzungen der International Federation of Robotics (IFR) erhöhten diese Bereiche bereits 2006 ihre Roboter-Bestellungen um 25 %.
INVESTITIONEN DER AUTOMOBILHERSTELLER
Die Investitionstätigkeit der großen Automobilhersteller bewegte sich 2007 weltweit auf einem hohen Niveau. Das globale Investitionsvolumen erreichte im vergangenen Jahr einen Wert von gut 62 MRD. €. Die europäischen Automobilhersteller steigerten ihre Investitionsausgaben um 2 % auf 33 MRD. €. Dabei intensivierten insbesondere Daimler und Volkswagen ihre Investitionen deutlich. Bei den asiatischen Automobilherstellern legten vor allem die indischen und chinesischen Unternehmen bei den Investitionen zu. In Nordamerika behielten die großen Automobilfirmen ihr hohes Investitionsvolumen nahezu bei und investierten insgesamt knapp 10 MRD. €. Generell beflügelt der anhaltende Trend, neue Modelle auf den Markt zu bringen, die Investitionstätigkeit. Anforderungen aus der Notwendigkeit, Kraftstoff zu sparen und den Kohlendioxid-Ausstoß zu verringern, tragen zusätzlich zur Modellvielfalt bei.
GESCHÄFTSVERLAUF
GESAMTAUSSAGE
Insgesamt haben sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen günstig auf den Geschäftsverlauf des KUKA Konzerns im Geschäftsjahr 2007 ausgewirkt. Steigende Investitionen insbesondere der europäischen Automobilindustrie und der verstärkte Einsatz von Robotern in den Märkten der General Industry führten zu einer höheren Nachfrage nach Einzelaggregaten, Roboterzellen und robotergestützen Produktionsanlagen. KUKA profitierte damit auch von dem langfristigen Markttrend zu flexibleren Fertigungseinrichtungen zur Senkung der Stückkosten und zur Rationalisierung manueller Tätigkeiten durch Roboterautomation.
Die Fokussierung auf die Geschäftsbereiche Robotics und Systems im Rahmen des integrierten KUKA Geschäftsmodells hat zu der auch im Branchenvergleich überdurchschnittlichen Entwicklung der operativen Ergebnisse im Geschäftsjahr 2007 beigetragen. Gleichzeitig konnten ursprünglich mittelfristige Ziele wie eine angemessene Ausstattung mit Eigenkapital und der Abbau der Verschuldung durch den Verkauf der Verpackungstechnik vorzeitig erreicht werden.
STEIGENDE AUFTRAGSEINGÄNGE – ZUNEHMENDER AUFTRAGSBESTAND
Die Auftragseingänge des Konzerns übertrafen mit 1.343,8 MIO. € das Vorjahr um 13,3 % (Vorjahr: 1.186,4 MIO. €). Beide Geschäftsbereiche erzielten im Geschäftsjahr 2007 eine Steigerung der Auftragseingänge im zweistelligen Bereich (Robotics + 13,8 %; Systems + 10,6 %).
KUKA Robotics war wesentlicher Träger des Wachstums des Konzerns. Der Auftragseingang lag mit 434,9 MIO. € um 13,8 % über dem Vorjahreswert von 382,3 MIO. €. Auf das Segment Automotive entfielen dabei 197,3 MIO. €; dies entspricht einer Zuwachsrate von 20,9 %. Der Geschäftsbereich konnte seine gute Marktstellung bei den großen Automobilherstellern Europas nutzen und Aufträge deutlich über den Erwartungen realisieren. Dabei haben die Kunden teils auf Servicereparaturen und Umbauten verzichtet und sich für Neuinvestitionen entschieden. Hinzu kamen zunehmende Aufträge aus Asien. Der Auftragseingang des Segments General Industry stieg um 10,2 % auf 156,2 MIO. €, insbesondere in der Medizintechnik. Auch der Service als dritter Bereich erreichte ein Wachstum von 5,3 % mit einem zunehmenden Schwerpunkt auf Schulungen.
KUKA Systems ist Technologiepartner der Industrie in der Fertigungsautomation. Neben der Fortführung der Zusammenarbeit mit der Automobilindustrie erschließt der Geschäftsbereich sich zunehmend Wachstumsmärkte wie die Luftfahrt- und die Solarindustrie. 2007 konnte mit 937,7 MIO. € ein um 10,6 % höherer Auftragseingang generiert werden. Der Zuwachs wurde in den Regionen Deutschland und Nordamerika erzielt. Das Betreibermodell KUKA Toledo Production Operations (KTPO) für den Jeep Wrangler in Toledo/USA war im ersten durchgehenden Betriebsjahr überplanmäßig ausgelastet.
Der Anteil des Deutschlandgeschäfts am Konzern-Auftragseingang konnte von 36,7 % auf 41,7 % gesteigert werden. Mit einem Auftragsanteil von 31,3 % (Vorjahr: 30,7 %) ist Nordamerika nach Deutschland der zweitgrößte Absatzmarkt für KUKA. In Europa (ohne Deutschland) wurden 17,7 % (Vorjahr: 22,5 %) erzielt. Auftragseingänge aus sonstigen Regionen blieben mit 9,3 % auf dem Vorjahresniveau.
Auf Geschäftspartner in der Automobilindustrie entfielen 71,3 % der Auftragseingänge. Es folgten die Automobilzulieferer mit 9,7 % und der allgemeine Maschinen- und Anlagenbau mit 5,3 %.
Der Auftragsbestand betrug im KUKA Konzern per 31. Dezember 2007 528,8 MIO. € und lag damit über dem Vorjahreswert von 496,5 MIO. €. Robotics verfügte mit 103,9 MIO. € über einen Auftragsbestand, der um 22,7 % über dem Vorjahreswert von 84,7 MIO. € lag. Die Auftragsreichweite lag damit im Konzern (rechnerisch) bei fünf Monaten.
UMSÄTZE DEUTLICH ÜBER VORJAHR
Die Umsatzerlöse stiegen 2007 im Konzern um 10,5 % auf 1.286,4 MIO. € (Vorjahr: 1.164,6 MIO. €). Das Umsatzwachstum basierte auf der positiven Geschäftsentwicklung in beiden Bereichen. KUKA Robotics erreichte Umsatzerlöse in Höhe von 412,9 MIO. €; dies entspricht einem Zuwachs von 10,6 %. Das Segment Automotive verbuchte eine Steigerung von 9,3 %, General Industry von 10,7 % und Service von 13,4 %.
KUKA Systems steigerte ihre Umsatzerlöse um 8,1 % auf 900,0 MIO. €; hier waren die Umsätze im vierten Quartal 2007 niedriger als in dem abrechnungsbedingt umsatzstarken vierten Quartal 2006. Auch wirkte sich der Materialkosteneffekt des Betreibermodells in Toledo/USA negativ aus. Die Regionen mit den stärksten Zuwächsen waren Nordamerika und Asien.
ERTRAGSLAGE
Der Jahresabschluss des KUKA Konzerns wurde nach IFRS (International Financial Reporting Standards) erstellt und erhielt das uneingeschränkte Testat der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young AG. Bei der Aufstellung der Gewinn- und Verlustrechnung ist erstmalig das Umsatzkostenverfahren angewandt worden. Auch die Vergleichszahlen des Vorjahres wurden nach dem Umsatzkostenverfahren ermittelt. Der Geschäftsbereich Verpackungstechnik, der am 19. April 2007 veräußert wurde, wird im Ergebnis aus Discontinued Operations ausgewiesen; dies umfasst sowohl das Ergebnis aus laufender Geschäftstätigkeit bis zur Entkonsolidierung des Bereichs als auch das Abgangsergebnis.
ERTRAGSLAGE DEUTLICH VERBESSERT
Der KUKA Konzern erzielte 2007 ein Betriebsergebnis in Höhe von 70,4 MIO. € und erreichte eine EBIT-Marge von 5,5 % (Vorjahr: 1,4 %). Hierin sind Sondererträge aus dem Verkauf von Grundstücken in Höhe von saldiert rund 7 MIO. € enthalten; die bereinigte EBIT-Marge betrug 4,9 %. Damit konnte das Margenziel, das im Verlauf des Geschäftsjahres 2007 von 4,2 % auf 4,6 % heraufgesetzt wurde, deutlich übertroffen werden. Das Bruttoergebnis vom Umsatz erhöhte sich von 218,0 MIO. € (2006) auf 258,2 MIO. € (2007). Die Bruttomarge verbesserte sich von 18,7 % (2006) auf 20,1 % (2007). Höhere Umsätze, die zu einer besseren Auslastung der Kapazitäten führten, und die positiven Auswirkungen aus den Restrukturierungen des Vorjahres trugen wesentlich zu dieser positiven Entwicklung bei.
BRUTTOMARGE NACH BEREICHEN
(in %)
| 2006 | 2007 | Veränderung |
|---|---|---|
| 34,5 | 34,4 | – 0,1 %-Punkte |
| 10,7 | 12,8 | + 2,1 %-Punkte |
| 18,7 | 20,1 | + 1,4 %-Punkte |
Der Anstieg des Betriebsergebnisses ist mit 40,2 MIO. € auf eine Verbesserung des Bruttoergebnisses zurückzuführen. Weitere 13,5 MIO. € resultierten aus der positiven Entwicklung der Gemeinkosten einschließlich der bereits genannten Sondererträge aus Grundstücksverkäufen in Höhe von saldiert rund 7 MIO. €, die unter der Position Allgemeine Verwaltungskosten ausgewiesen werden.
Das Finanzergebnis verbesserte sich infolge rückläufiger Zinsaufwendungen im Zuge der Entschuldung des Konzerns nach dem Verkauf der Verpackungstechnik um 5,8 MIO. € auf – 8,0 MIO. €. Die Steuerquote lag bei 21,8 %. Die ab dem Geschäftsjahr 2008 wirksame Absenkung der Ertragsteuersätze von 39 % auf 30 % führte zu einem niedrigeren Ansatz der aktivierten latenten Steuern auf Verlustvorträge. Neben den Zahlungsverpflichtungen aus der steuerlichen Betriebsprüfung wirkte sich die Erhöhung des fortgeführten Körperschaftsteuerguthabens in 2007 aus. Das Ergebnis aus Continuing Operations erreichte somit 48,8 MIO. € nach Steuern.
ERGEBNISRECHNUNG
(in MIO. €)
| 2006* | 2007 | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.164,6 | 1.286,4 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 16,7 | 70,4 |
| Finanzergebnis | – 13,8 | – 8,0 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | – 5,1 | – 13,6 |
| Ergebnis aus Discontinued Operations | – 62,7 | 69,1 |
| Jahresüberschuss/-fehlbetrag | – 64,8 | 117,9 |
* Vorjahreswerte wurden vergleichbar gemacht.
HOHES ERGEBNIS AUS DISCONTINUED OPERATIONS
Die Veräußerung der Verpackungstechnik führte zu einem Ergebnis aus Discontinued Operations in Höhe von 69,1 MIO. €. Das Vorjahr war dagegen insbesondere durch Buchverluste aus dem Verkauf von Gesellschaften der Produktionstechnik in Höhe von 62,7 MIO. € belastet. Die Ergebnisse aus Continuing Operations und Discontinued Operations führten insgesamt im Geschäftsjahr 2007 zu einem Jahresüberschuss in Höhe von 117,9 MIO. € (Vorjahr: – 64,8 MIO. €).
5-JAHRESÜBERSICHT ERTRAGSLAGE
| 2003* | 2004* | 2005* | 2006* | 2007 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Betriebsergebnis (EBIT) | MIO. € | 58,8 | 77,7 | – 53,4 | 16,7 | 70,4 |
| % vom Umsatz | 5,2 | 7,0 | – 5,1 | 1,4 | 5,5 |
* Vorjahreswerte wurden vergleichbar gemacht.
VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzstruktur des KUKA Konzerns hat sich auch infolge der Veräußerung der Verpackungstechnik im Vergleich zum Vorjahr deutlich verändert. Insgesamt ging die Bilanzsumme zum Bilanzstichtag um 17,2 % auf 888,2 MIO. € zurück. Auf der Aktivseite standen dabei vor allem Rückgänge bei den Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten sowie bei den Vorräten und den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen einem signifikanten Anstieg der flüssigen Mittel um 148,3 MIO. € auf 223,2 MIO. € gegenüber.
| (in %) | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | PASSIVA | ||||||
| 23,3 (32,4) | Langfristige Vermögenswerte |
26,3 (11,2) Eigenkapital | |||||
| 16,8 (22,9) Langfristige Schulden | |||||||
| 76,7 (67,0) Kurzfristige Vermögenswerte |
56,9 (65,9) Kurzfristige Schulden | ||||||
| 0,0 | (0,6) Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte - |
||||||
| * Variabrocusets (in Klammarn) uurdan varalaisbbar asmaabt |
SOLIDE BILANZSTRUKTUR
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital vor allem durch den hohen Jahresüberschuss und lag am Bilanzstichtag bei 233,5 MIO. €. Damit stieg auch die Eigenkapitalquote, d. h. das Verhältnis von Eigenkapital zur Bilanzsumme, von 11,2 % (2006) auf 26,3 % (2007) an. Im Zuge der Entschuldung des Unternehmens durch den Verkauf der Verpackungstechnik gingen insbesondere die kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten und die Pensionsverpflichtungen zurück. Insgesamt erhöhte sich die Nettoliquidität, d. h. die liquiden Mittel abzüglich der kurz- und langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, zum Bilanzstichtag um 247,5 MIO. €. Eine Nettoliquidität per 31. Dezember 2007 in Höhe von 163,6 MIO. € sowie eine Eigenkapitalquote von 26,3 % zeigen die nunmehr soliden Bilanzstrukturen des KUKA Konzerns.
HOHE KAPITALVERZINSUNG
Eine wichtige Kennzahl im KUKA Konzern ist die Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Return on Capital Employed, ROCE). Im Jahresdurchschnitt lag das eingesetzte Kapital 2007 bei 169,4 MIO. €. Das EBIT von 70,4 MIO. € im Verhältnis zum Capital Employed ergibt im KUKA Konzern einen ROCE in Höhe von 41,6 %. KUKA Systems erreichte einen Wert von 51,0 %. Dabei konnten relativ hohe Kundenanzahlungen vereinnahmt und die eigene Kapitalbindung niedrig gehalten werden. Auch KUKA Robotics konnte mit 34,6 % einen Wert ausweisen, der deutlich über dem Vorjahr lag (2006: 24,3 %).
FINANZLAGE
GRUNDSÄTZE UND ZIELE DES FINANZMANAGEMENTS
Die Finanzströme und -volumina der Konzerngesellschaften werden weitgehend gebündelt und über das zentrale Finanzmanagement der KUKA AG gesteuert. Dort werden die konzernweiten Kredit-, Liquiditäts-, Zins- und Währungsrisiken erfasst und im Wesentlichen gesichert. Der aktive Einsatz von marktgängigen derivativen Finanzinstrumenten erfolgt ausschließlich grundgeschäftsbezogen. KUKA hat für alle Konzerngesellschaften einheitliche Richtlinien für die Handhabung von Risiken im Finanzbereich erlassen.
FREE CASHFLOW IN DREISTELLIGER MILLIONENHÖHE
Die Innenfinanzierungskraft des KUKA Konzerns hat im Berichtsjahr weiter zugenommen. Der Cashflow erreichte 81,2 MIO. € nach 52,2 MIO. € im Vorjahr. Einschließlich der Einmalzahlung aus dem Verkauf der Verpackungstechnik in Höhe von 154,3 MIO. € ergab sich ein Free Cashflow von 223,6 MIO. €. Dieser wurde vorrangig zum Abbau von Finanzverbindlichkeiten eingesetzt.
KONZERNFINANZIERUNG UND LIQUIDITÄTSSICHERUNG
Die Konzernfinanzierung hat eine stets ausreichende Deckung des operativen sowie strategischen Finanzbedarfs der Konzerngesellschaften sicherzustellen. Die Liquiditätssicherung geschieht auf der Grundlage einer mehrjährigen Finanzplanung sowie einer monatlich rollierenden Liquiditätsplanung, die jeweils alle konsolidierten Konzernunternehmen einbezieht.
KAPITALFLUSSRECHNUNG
| (in MIO. €) | ||
|---|---|---|
| 2006* | 2007 | |
| Cashflow | 52,2 | 81,2 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 58,3 | 62,3 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | – 6,9 | 161,3 |
| Free Cashflow | 51,4 | 223,6 |
* Vorjahreswerte wurden vergleichbar gemacht.
Die operative Geschäftstätigkeit der Konzerngesellschaften und die daraus resultierenden Einzahlungen stellen die wichtigste Liquiditätsquelle des Konzerns dar. Im Rahmen vorhandener Cash-Management-Systeme werden die Liquiditätsüberschüsse einzelner Konzerngesellschaften genutzt, um den Finanzbedarf anderer zu decken. Der zentrale konzerninterne Finanzausgleich verringert das benötigte Fremdfinanzierungsvolumen einzelner Gesellschaften mit positivem Einfluss auf das Zinsergebnis. Die Deckung des Finanzbedarfs des KUKA Konzerns wird im Wesentlichen durch Banklinien sowie durch die begebene Wandelanleihe sichergestellt. Zur Liquiditätssicherung verfügte der KUKA Konzern per 31. Dezember 2007 über bestätigte Bar- und Avalkreditlinien von nationalen und internationalen Banken und Kreditversicherungsgesellschaften in Höhe von 380 MIO. €. Davon sind 115 MIO. € Barlinien sowie 190 MIO. € Avallinien, die über einen Konsortialkredit mit einer Laufzeit bis Dezember 2010 zur Verfügung stehen. Darüber hinaus bestehen Avallinien von 50 MIO. € bei Kreditversicherungsunternehmen. Ergänzt wird die Finanzierung durch die im Mai 2006 begebene Wandelanleihe in einem Volumen von 69 MIO. € sowie ein im Dezember 2006 aufgelegtes ABS-Programm (regelmäßiger Verkauf von Forderungen) in Höhe von bis zu 25 MIO. € (tatsächliche Inanspruchnahme zum 31. Dezember 2007: 13,9 MIO. €).
DIE KUKA AKTIE – OUTPERFORMER
Der Abschluss der Fokussierung des KUKA Konzerns auf die beiden Geschäftsbereiche Robotics und Systems mit dem erfolgreichen Verkauf des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik hatte im ersten Quartal 2007 einen steilen Anstieg des Kurses zur Folge. Dieser überschritt am 22. Februar erstmalig die 25 Euro-Marke. Auf der Hauptversammlung am 16. Mai 2007 beschlossen die Anteilseigner die Umfirmierung der IWKA in KUKA Aktiengesellschaft und die Verlegung des Firmensitzes von Karlsruhe nach Augsburg. Seit dem 9. Juli firmiert das Unternehmen unter seinem neuen Namen.
Im zweiten Halbjahr übertraf die Geschäftsentwicklung des KUKA Konzerns die Erwartungen des Finanzmarktes. Gleichzeitig erhöhte der Vorstand die Zielmarge für das Geschäftjahr 2007 von 4,2 % auf 4,6 %. Am 4. September erreichte der Kurs der KUKA Aktie mit 31,50 € sein bisheriges Allzeithoch. Im vierten Quartal hielt die Aktie jedoch dem Marktdruck nicht stand und verlor mit 13 % überdurchschnittlich gegenüber dem MDAX (– 4,5 %). Insgesamt zeigte die Aktie im Börsenjahr 2007 einen beachtlichen Zuwachs um 34,4 % und outperformte den MDAX deutlich. Im Januar 2008 verlor die Aktie – parallel zu den Marktindizes – weitere 17 %.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG
GLOBALE TECHNOLOGIEFÜHRERSCHAFT
Innovative Produkte und Problemlösungen für Kunden bieten – mit diesem Anspruch tritt KUKA in den globalen Märkten auf. Ständige Innovationen mit hohem Kundennutzen sind die Grundlage dafür, dass KUKA ihre technologische Marktführerschaft behauptet und ausbaut. Dies begründet den hohen strategischen Stellenwert einer effektiven Forschung und Entwicklung.
Die 2006 vorgenommene Neustrukturierung der Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und ihre enge räumliche Anbindung an die Fertigung und Montage in Augsburg zahlen sich durch höhere Effizienz und kürzere Zeit von der Idee bis zum marktreifen Produkt aus. Im Jahr 2007 wurde am Standort Augsburg im Rahmen der engen Zusammenarbeit von Robotics und Systems das KUKA Innovation-Center gegründet, um aus dem Entwicklungspotenzial der Robotertechnologie und den Erfahrungen des Anlagenbaus innovative Lösungen zu entwickeln.
Die KUKA Entwicklungsplanung hat sich zum Ziel gesetzt,
- Produkte und Lösungen mit noch höherem Kundennutzen zu entwickeln
- Wirtschaftlichkeit und Flexibilität bezüglich Produktvarianten und Stückzahlen durch Standardisierung und Modularisierung zu erhöhen
- Kostenvorteile zu erzielen und
- die Zeitspanne von der Idee zum marktreifen Produkt zu verringern (Verkürzung der Time-to-Market-Periode)
Im Jahr 2007 hat KUKA 30,8 MIO. € für Forschung und Entwicklung aufgewandt – das entspricht 2,4 % der Umsatzerlöse. Knapp 92 % der Aufwendungen für Forschung und Entwicklung wurden bei Robotics getätigt, rund 8 % entfielen auf Systems. 235 Mitarbeiter sind bei KUKA Robotics ausschließlich für Forschungs- und Entwicklungsarbeiten eingesetzt.
Gegenüber Vorjahr (35,5 MIO. €) verringerten sich die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung um 4,7 MIO. €. Werden die Aufwendungen des Jahres 2006 um angefallene Sonderaufwendungen bereinigt und die F&E-Aktivierungen in 2007 berücksichtigt, ergeben sich für die Vergleichszeiträume nahezu identische F&E-Aufwendungen.
Der tatsächliche Aufwand für Forschung und Entwicklung ist weitaus höher, weil die Neu- und Weiterentwicklungen im Rahmen von Kundenprojekten nicht im Entwicklungsbudget ausgewiesen sind.
Die Forschung und Entwicklung von KUKA stützt sich in erster Linie auf das eigene Budget, nutzt aber ergänzend auch die Möglichkeiten öffentlicher Förderungen durch die EU oder das Bundesministerium für Bildung und Forschung und Kooperationen in Projekten mit der Industrie sowie mit Hochschulen oder Instituten.
KUKA INNOVATION-CENTER MIT NEUENTWICKLUNGEN
Unter der Federführung von KUKA Systems wurde ein Konzept entwickelt, bei dem Karosserieteile von kooperierenden Robotern gehalten und für den Schweißvorgang in Position gebracht werden. Das System besteht aus zwei Greifereinheiten, bei denen auf klassische Spannvorrichtungen und Bewegungsmechanismen weitgehend verzichtet wird. Stattdessen werden die Bewegungsmöglichkeiten der Roboter genutzt. Neben einem dadurch bedingten geringeren anfänglichen Investment liegt der Vorteil vor allem in einer höheren Flexibilität in Bezug auf Typenvielfalt und Nachfolgemodelle innerhalb einer Produktionslinie. Dieses Projekt ist ein Beispiel für die enge und effektive Zusammenarbeit zwischen Robotics und Systems.
ROBOTERTECHNIK MIT INNOVATIVEN PRODUKTEN
Besonderes Aufsehen bei Kunden und in der Öffentlichkeit erregte der neue Schwerlastroboter KR 1000 Titan. Als einziger Roboter kann er 1.000 Kilogramm Gewicht heben, was ihm auch einen Eintrag in das Guinness-Buch der Rekorde eingebracht hat. In diese Hochleistungsmaschine investierten die Entwickler von KUKA Robotics zwei Jahre der Forschung, Programmierung und Erprobung. Der Roboter stellt ein Maximum an Kraft, Geschwindigkeit, Reichweite und Präzision dar. Neun Motoren erbringen zusammen die Leistung eines Mittelklassewagens. Das erforderte ein völlig neues Antriebskonzept. In Achse 1 und 3 laufen je zwei Antriebe auf ein Getriebe. Achse 2 verfügt ebenfalls über zwei Motoren, die auf zwei Getriebe zuführen. Mit einem statischen Drehmoment von 60.000 Newtonmeter (Nm) ist der Titan 100-mal stärker als ein gut motorisiertes Auto. KUKA Robotics stellt sich damit auf die Nachfrage nach einem Roboter zum Heben schwerer oder sperriger Bauteile ein. Der Titan versetzt zum Beispiel ganze Autokarosserien, wozu bisher mindestens zwei Roboter oder eine aufwändige Sonderkinematik nötig waren. Betontreppen-Segmente, großflächige Glasscheiben oder große Gussteile stellen für den Titan kein Problem dar, der trotz Stärke und Stabilität nichts an Präzision eingebüßt hat.
Ein weiteres Beispiel: Dank seiner kompakten Abmessungen kann der neue Allround-Roboter KR 5 arc Platz sparend in beinahe jedes Zellenkonzept integriert werden. Er verfügt über einen Arbeitsbereich von über 1,40 m. Am Boden stehend oder an der Decke hängend erledigt er seine Aufgaben mit hoher Bahngenauigkeit schnell und effizient. Seine modulare Bauweise macht ihn zu einer kostengünstigen Lösung. Ausgestattet mit den Technologien KUKA Safe Robot und KUKA RoboTeam ist der neue Roboter KR 5 arc besonders flexibel im Einsatz.
Als innovative Lösung für das Schutzgasschweißen hat KUKA Robotics den KR 5 arc HW (Hollow Wrist) vorgestellt. Dieser Robotertyp zeichnet sich durch eine in den Arm integrierte Medienzuführung aus. Weil das Schlauchpaket geschützt ist, kann er seine Achse 6 endlos drehen – die Roboterhand muss während der Arbeitszyklen nicht umorientiert werden. Dies verbessert die Bauteilzugänglichkeit, gewährleistet den optimalen Schutz des Schlauchpakets und vereinfacht die Offline-Programmierung. Die Schutzgarnitur des KR 5 arc HW ist von Drahtvorschub und Drehmedium trennbar. Durch Standard-Steckverbindungen lässt er sich mit jeder verfügbaren Schweißausrüstung ausstatten. Der Schutzklasse IP 54 entsprechend ist KR 5 arc HW für raue Arbeitsbedingungen geschaffen.
TEILNAHME AN FORSCHUNGSPROJEKTEN
Das von der EU geförderte Projekt PHRIENDS entwickelt Schlüsselkomponenten, die es dem Menschen ermöglichen, ungefährdet den Arbeitsraum mit einem Roboter zu teilen. Dabei soll auch ein direkter Kontakt zwischen Mensch und Roboter sicher möglich werden. Dazu werden als Schlüsselkomponenten neue nachgiebige Gelenkmechaniken, neue regelungstechnische Ansätze sowie neue Algorithmen zur Bahnplanung benötigt. Der Leichtbauroboter, entstanden in enger Kooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, ist als Zielplattform für solche innovativen Technologien ideal geeignet. Erste Ergebnisse in Form von Reaktionsstrategien bei ungewollten Kollisionen konnten mit Hilfe des Leichtbauroboters schon gezeigt werden. Eine intelligente Kollisionserkennung versetzt den Roboter in die Lage, automatisch eine Nachgiebigkeitsregelung zu aktivieren und gefährliche Verletzungen des Menschen zu vermeiden.
Viele Handhabungs-, Kommissionier- und Entladevorgänge, z. B. aus Behältern, lassen sich derzeit kaum mit dem Roboter automatisieren, da die Teile entweder nach Lage (Position und Orientierung), Form und Gewicht nicht exakt bekannt sind oder wegen Verklemmungen nicht bewegt werden können – Alltag in vielen Branchen. Auf Flughäfen beispielsweise müssen Container mit Gepäckstücken be- und entladen werden, in produzierenden Betrieben werden Teile für die Fertigung und Montage in Behältern angeliefert, in Warenverteilzentren und Versandhäusern werden Teile von Paletten entladen und neu kommissioniert. Dasselbe geschieht in der Brief- und Paketzustellung. Genesys ist ein vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördertes Projekt zur Entwicklung eines generischen Entladesystems im Logistikbereich. Ziel ist es, unbekannte Objekte zu lokalisieren und mit einem Roboter zu greifen, z. B. bei der Gepäckentladung auf Flughäfen. Im Jahr 2007 wurden die Komponenten dieses Systems vorangetrieben: Kollisionsfreie Bahnplanung, 3D-Sensor, Strategiekomponente, 3D-Bildverarbeitung, Zellensteuerung und der patentierte Greifer – die letzten drei Komponenten durch KUKA Robotics.
Ein weiteres in die Zukunft weisendes Beispiel ist das dreidimensionale Sehen in Echtzeit, eine der extrem anspruchsvollen Herausforderungen in der Mikrosystemtechnik. Nötig sind dafür mikrointegrierbare Lösungen von höchster Sensor-, Aktor- und Datenverarbeitungsintelligenz. Ziel des zu 50 % von der Industrie finanzierten LYNKEUS-Projekts ist es, in einem interdisziplinär koordinierten Vorhaben die gesamte vertikale Wertschöpfungskette zur Entwicklung und Umsetzung mikrointegrierter 3D-Echtzeitkamerasysteme auf Basis der Photonic-Mixing-Device (PMD)-Technologie für die intelligente Umgebungserfassung abzudecken. Die Entwicklungen sollen anwendungsorientiert definiert und optimiert werden, um die breite Umsetzbarkeit in die Praxis zu garantieren. Am Ende des Projekts sollen die entwickelten Technologien anhand von vier Demonstratoren nachgewiesen werden, um die breiten Anwendungsperspektiven von PMD-basierten, intelligenten 3D-Echtzeitkamerasystemen zu dokumentieren. Anvisierte Märkte sind die Bereiche Automation/Robotik, autonome Fahrzeuge, Mensch-Maschine-Interaktion, Sicherheitstechnik, Medizintechnik und Qualitätskontrolle. Projektziel von KUKA Robotics ist es, die PMD-Technologie zur Marktreife zu führen und industrielle Anwendungen für die PMD-Technologie zu ermitteln. Vor allem interessiert die Tauglichkeit der PMD-Technologie für so genannte "Griff-in-die-Kiste"-Applikationen, für die verschiedenste zukunftsweisende Komponenten entwickelt und optimiert werden sollen.
F&E-MASSNAHMEN FÜR DEN ANLAGENBAU
Eine bedeutende Entwicklung von KUKA Systems war der neue Laserkopf zum Remote-Schweißen. Dieser zeichnet sich durch einen erweiterten Fokus aus, der von sehr kurz (270 mm) bis sehr weit (1500 mm) variiert werden kann und über die siebte Achse eines KUKA Roboters gesteuert wird. Das KUKA Roboscan-Verfahren ermöglicht das Schweißen aus größerer Entfernung mit langen Brennweiten, wobei die Versatzbewegung nur durch die Handachse des Roboters erfolgen kann. Kurze Brennweiten sind hingegen bei Umorientierungen mit engen Radien von Vorteil. Durch die entwickelte Zoom-Optik kann während des Schweißvorgangs die Entfernung zwischen Laserkopf und Werkstück (Fokuslage) geändert werden. Die daraus resultierende Taktzeitverkürzung ermöglicht künftig für die Praxis weitere Effizienzsteigerungen und Kostenvorteile. Diese neue Funktionseinheit wurde im Jahr 2007 zur Marktreife entwickelt und erstmalig Anfang 2008 an einen Automobilzulieferer ausgeliefert.
Um die Flexibilität der KUKA Anlagen weiter zu erhöhen, wurde eine neue Framing-Station entworfen. Mittels einer Drehtrommel mit horizontaler Achse zur Ablage von Seitenwandspannrahmen können jetzt bis zu sechs unterschiedliche Karosserievarianten oder Fahrzeugmodelle in Taktzeit gefertigt werden. Zudem ist die für dieses System benötigte Fläche um fast die Hälfte kleiner als bei einer konventionellen Lösung. Die neue Framing-Station kommt bei Opel in Gliwice/Polen zum Einsatz.
Das KUKA Robospin-Verfahren stellt eine Weiterentwicklung des roboterbasierten Punktschweißens dar. Hierbei hält der Roboter mit der Schweißzange während des Schweißvorgangs nicht mehr an, sondern bewegt sich um den Schweißpunkt weiter in Richtung des nächsten Schweißpunkts. Neben der Taktzeitreduzierung kann zudem eine erhöhte Standzeit der Schweißkappen und eine Verbesserung der Schweißqualität erreicht werden.
Im Jahr 2007 wurde ebenfalls das KUKA Roboterbördeln weiterentwickelt. Beim High-Speed-Hemming wird die Falzrolle selbst angetrieben, was einen Taktzeitvorteil von 25 % bewirkt. Das neue Bördel-System wird im Jahr 2008 erstmalig bei Ford in der Türen- und Klappenfertigung eingesetzt.
Das KUKA Hybrid-Laser-Schweißen wurde zur Marktreife entwickelt. Mit dieser Kombination aus Laser- und Schutzgasschweißen lassen sich vor allem Dickbleche verzugsfreier schweißen, da die Wärmeeinbringung gezielter gesteuert werden kann.
KUKA SYSTEMS IN DER SOLARINDUSTRIE SOWIE IM FLUGZEUGBAU
Der Fokus der Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich General Industry lag im vergangenen Jahr 2007 auf den neuen Geschäftssegmenten, in die das technische Know-How der KUKA Systems aus den bisherigen Bereichen transferiert wird. So wurden für wichtige komplexe Produktionsprozesse in der Solarindustrie erstmals Automationslösungen entwickelt. Diese ersetzen die bisher manuell ausgeführten Prozesse, was für ein konstant hohes Qualitätsniveau und eine Taktzeitreduzierung in der Produktion und damit für eine Steigerung der Produktivität sorgt. Ein neues Rahmungskonzept, bei dem Aluminiumrahmenteile mittels einer roboterbasierten Applikation am Solarmodul fixiert werden, ist schon in zwei Anlagen zur Anwendung gekommen. Eine andere Anwendung, die bisher ebenfalls per Hand verrichtet und jetzt durch KUKA Systems erstmals automatisiert wurde, ist das Aufbringen von Klebebändern auf Solarmodulen mittels eines robotergeführten Tape-Kopfes.
Für den Anlagenbau in der Flugzeugproduktion wurden neue Anlagenkonzepte entwickelt, bei denen es vorrangig um das Handling und die Verarbeitung von CFK-Bauteilen geht. Diese erarbeiteten Konzepte spiegeln sich bereits in viel versprechenden Angeboten wider. Neben dem Einstieg in diese Wachstumsbranche stand KUKA Systems auch vor der Herausforderung im Umgang mit neuen Werkstoffen. Auch hier kommt den Kunden die jahrelange Erfahrung von KUKA Systems in der Konzeption und dem Engineering von Anlagen und Vorrichtungen zu Gute.
KOOPERATIONEN
KUKA Robotics benötigt als Technologieführer exzellente Partner aus der Forschung, um die Zukunft der Robotik langfristig zu sichern. Dazu arbeitet das Unternehmen schon seit Jahren intensiv mit ausgewählten exzellenten Hochschulen und Instituten in Europa und Nordamerika zusammen.
Mit einem 2007 abgeschlossenen Kooperationsvertrag wurde die langjährige Zusammenarbeit mit der RWTH Aachen nun auch offiziell besiegelt. Damit stellt KUKA Robotics den wichtigen Transfer zwischen Industrie und Wissenschaft langfristig auf eine stabile Basis. KUKA Robotics, das Institut für Regelungstechnik an der RWTH Aachen und das Universitätsklinikum Aachen wollen in mehreren Bereichen neue Medizinrobotik-Anwendungen erforschen. Im Rahmen der Rehabilitation zum Beispiel können extrem bewegliche und belastbare "mechatronische Physiotherapeuten" die Menschen bei den Übungseinheiten unterstützen. Visionen wie diese lassen sich nur in einem hochkarätigen, interdisziplinären Verbund von Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft erreichen.
INVESTITIONEN UND BESCHAFFUNG
ANSTIEG DER INVESTITIONEN
Der KUKA Konzern investierte im Geschäftsjahr 2007 insgesamt 26,4 MIO. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Im Vorjahr wurden noch 22,8 MIO. € investiert. Dadurch ergab sich ein Anstieg der Investitionen um 15,8 % bzw. 3,6 MIO. €.
Im Geschäftsbereich Robotics haben sich die Investitionen erhöht, während diese sich im Geschäftsbereich Systems nahezu um den gleichen Betrag verringerten. Der Gesamtanstieg im KUKA Konzern ist auf die KUKA AG zurückzuführen, bei der 2007 ein größeres IT-Investitionsvorhaben (SAP-Erweiterung) mit einem Volumen von über 3 MIO. € durchgeführt wurde.
In 2007 stiegen die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte des Konzerns gegenüber dem Vorjahr um knapp 5 MIO. € an. Dies ist zum einen auf das IT-Vorhaben der KUKA AG und zum anderen auf Aktivierungen von F&E-Aufwendungen bei KUKA Robotics zurückzuführen.
BESCHAFFUNG
Der Einkauf versorgt den KUKA Konzern mit Waren und Dienstleistungen unter Nutzung der internationalen Beschaffungsmärkte. Im Rahmen dieser Aufgabe gilt es, optimale Qualität, Termintreue und Kosteneffizienz zu erreichen. Insbesondere eine strategische, partnerschaftliche Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kernlieferanten ist die Basis, diese Ziele zu erreichen. Die Lieferqualität der Geschäftspartner wird kontinuierlich überprüft. Leistungsziele werden gemeinsam abgestimmt und gegebenenfalls Verbesserungspläne vereinbart.
STEIGENDEN ROHSTOFFPREISEN ENTGEGENWIRKEN
Eine besondere Herausforderung stellte 2007 die Entwicklung der Beschaffungspreise dar. Die hohe Auslastung der Zulieferindustrie und die hohe Nachfrage auf den Rohstoffmärkten führten zu steigenden Preisen. Der Einkauf wirkte diesen Entwicklungen durch gezielte partnerschaftliche Zusammenarbeit mit den Lieferanten, dem Abschluss von Langzeitverträgen sowie dem Einkauf in Niedriglohnländern entgegen.
NEUORDNUNG DER PRODUKTIVEN UND NICHTPRODUKTIVEN BESCHAFFUNG
Eine weitere wichtige Aufgabe war die Neuordnung des nichtproduktiven Einkaufs für alle Konzerneinheiten in Deutschland mit übergreifenden Rahmenvereinbarungen in den Bereichen Telekommunikation, Fuhrparkmanagement und Travelmanagement. Daraus entsteht ein nennenswerter Beitrag zur Senkung der Kosten.
Die Einkaufsabteilungen von KUKA Robotics und KUKA Systems behalten ihre Eigenständigkeit bei der Beschaffung produktiver Teile wegen unterschiedlicher Einkaufsstrukturen und produktspezifischer Beschaffungsvorgaben bei. 2008 werden jedoch Lead-Buyer-Strukturen für ausgewählte Beschaffungsumfänge zur Generierung von Kostensynergien definiert und eingeführt. Außerdem wurde in die Beschaffungsmärkte Osteuropas, Brasiliens und Chinas investiert und so neue Bezugsquellen geschaffen. Weitere Neuerungen in 2007 waren:
- Neuausrichtung des Einkaufs mit den wesentlichen Bausteinen des strategisch ausgerichteten Material Group Management (kaufmännisch) und Procurement Engineering (technisch) bei KUKA Robotics;
- Verbesserung des Datenaustauschs mit Lieferanten durch Einführung von Electronic Data Interchange: Die Bestellabwicklung mit Lieferanten erfolgt mittels elektronischem Datenaustausch und wird damit schneller, effizienter und fehlersicher;
- Verbesserte Partneranbindung durch ein Einkaufsportal bei KUKA Systems: Alle Beschaffungsprozesse werden webbasiert über eine Plattform abgewickelt, über die beispielsweise der Austausch ausschreibungsrelevanter Daten erfolgt;
- Supplier Event Day am 29. November 2007: 25 nationale und internationale Lieferanten wurden für herausragende Leistungen ausgezeichnet, wobei drei dieser Firmen den Supplier Award erhielten. Der Zielgedanke ist hier die Schaffung eines positiven Anreizsystems für Lieferanten.
MITARBEITER
Automation made by KUKA stellt ein attraktives Aufgabenfeld für unsere Mitarbeiter dar. Industrieroboter und Anlagensysteme sind hochkomplexe Hightech-Produkte, für deren Entwicklung neben Maschinenbau und Elektrotechnik auch Know-How in Mechatronik und Informatik erforderlich ist. Es sind kreative Köpfe gefragt, die in die Zukunft denken können.
KUKA versteht sich als attraktiver Arbeitgeber, der seinen Mitarbeitern ein ebenso spannendes wie anspruchsvolles Arbeitsumfeld bietet. Obwohl KUKA ein weltweit agierendes Unternehmen ist, ähneln die internen Strukturen eher denen eines mittelständischen Unternehmens. Das bedeutet zum einen ein gutes, beinahe familiäres Betriebsklima. Andererseits erfordert eine solche Struktur ein hohes Maß an Eigenständigkeit und unternehmerischem Handeln. Es sind Mitarbeiter gefragt, die im Sinne des Unternehmens denken und Verantwortung übernehmen. Wer bei KUKA arbeitet, muss seine Projekte und Aufgaben selbstständig interdisziplinär vorantreiben. Nur so bleiben hohe Qualität, umfangreicher Service und dauerhafte Innovationskraft gesichert – zum Wohle der Kunden von KUKA.
Zum 31. Dezember 2007 beschäftigte KUKA 5.732 Mitarbeiter, 152 mehr als zum Jahresende 2006. Im Zuge des weiteren Geschäftswachstums erhöhte Robotics seinen Personalbestand bis zum 31. Dezember 2007 auf 2.023 Mitarbeiter (Vorjahr: 1.838 Mitarbeiter). Der Bereich Forschung und Entwicklung wurde mit dem Schwerpunkt Applikationen für die General Industry personell verstärkt und gleichzeitig Personal im Vertrieb aufgebaut. Hier wurden neue Vertriebsgesellschaften, z. B. in Indien, gegründet bzw. bestehende deutlich ausgebaut. Die Belegschaft des Geschäftsbereichs Systems verringerte sich per 31. Dezember 2007 mit 3.582 Mitarbeitern gegenüber dem Vorjahr leicht (2006: 3.620 Mitarbeiter). Der Mitarbeiteraufbau in Folge der Gründung der Vertriebsgesellschaft in Indien wurde durch Reduzierungen im Zuge der Vereinfachung der Gesellschaftsstrukturen mehr als kompensiert. Die Belegschaft des KUKA Konzerns setzte sich zum Ende des Jahres 2007 aus 2.213 gewerblichen und 3.324 angestellten Mitarbeitern sowie 195 Auszubildenden zusammen.
NEUE DIENSTLEISTUNGSZENTREN AM START
Den Umzug der Unternehmenszentrale und die Neuausrichtung am Standort Augsburg hat KUKA gezielt genutzt, um Führungsstrukturen schlanker und effizienter zu gestalten. Mit der Einführung von neuen Dienstleistungszentren (Shared Service Center) wurden administrative Prozesse standardisiert und zentralisiert. Mit diesem Ziel wurde nach dem Umzug die Arbeit der Bereiche Accounting (Rechnungswesen), Treasury (Finanzierung), Steuern und Payroll (Lohn- und Gehaltsabrechnung) analysiert und neu gestaltet; sie arbeiten seit Jahresende 2007 als Organisationseinheiten, die interne Dienstleistungen zur gemeinsamen Nutzung von Ressourcen innerhalb des Konzerns bereitstellen.
KUKA ACADEMY ÜBERNIMMT ZENTRALE WEITERBILDUNG
Fördern und fordern lautet die Devise des Unternehmens. Die KUKA Academy bietet ein breites Weiterbildungsspektrum für alle Mitarbeiter an. Mit externen Dozenten kann der Mitarbeiter seine Sprachkenntnisse verbessern oder sich betriebswirtschaftliches Wissen aneignen. Die Weiterbildung außerhalb der KUKA Academy wird vom Unternehmen mit Zuschüssen unterstützt. Außerdem ist die Weiterbildung Teil von Zielvereinbarungen.
Mehr als 1.000 Teilnehmer wurden 2007 an über 2.320 Seminartagen geschult. Neben fachbezogenen Schulungen (z. B. Roboterprogrammierung, 3D-Konstruktionsprogramme) wurden im Personalentwicklungskonzept weitere Schwerpunkte auf Themen wie Verbesserung der Führungsfähigkeit gesetzt. Im Zuge der Konzentration der Kräfte am Standort Augsburg werden 2008 die bisher getrennten Personalentwicklungs- und Qualifizierungsprogramme aller Unternehmenseinheiten unter dem Dach der KUKA Academy zusammengefasst.
INTERNATIONALES TRAINEEPROGRAMM
Das von KUKA entwickelte Traineeprogramm dient als zusätzliches Instrument, um international ausgerichtete Absolventen/Young Professionals für das Unternehmen zu gewinnen. Ziel des Programms ist es zudem, eigenes Personal zu qualifizieren. Nachwuchskräfte lernen innerhalb eines Jahres verschiedene Firmenbereiche kennen und erhalten so eine generalistische Ausrichtung. Zum Einarbeitungsplan gehören Einsätze in unseren in- oder ausländischen Tochtergesellschaften sowie ergänzende Qualifizierungsprogramme, wie z. B. Sprachkurse oder Zeit-/Konflikt-/ Selbstmanagement.
Absolventen oder Young Professionals aus den Ingenieurberufen Maschinenbau, Mechatronik und Wirtschaftsingenieurwesen mit maximal zwei Jahren Berufserfahrung durchlaufen mehrere Stationen, zu denen u. a. die Konstruktion und Projektabwicklung im Anlagen- oder Sondermaschinenbereich oder ein Baustelleneinsatz im Ausland gehören. Am Ende des Traineeprogramms steht die spezifische Einarbeitung auf die Zielposition. Dazu kommen ein begleitendes Rahmenprogramm inklusive Workshops (in englischer Sprache) zu verschiedenen Soft-Skill-Themen, individuelle Entwicklungspläne sowie ein Patensystem.
AUSBILDUNG IN SIEBEN BERUFEN
Die Auszubildenden bei KUKA sollen sich durch die gemeinsamen Zeiten im KUKA Ausbildungszentrum sowohl in der Berufsgruppe als auch in der Gesamtgruppe kennen lernen und ein positives Gruppengefühl entwickeln. Durch die intensive Auseinandersetzung mit der Arbeitsform Teamarbeit sollen die Auszubildenden Vor- und Nachteile von Teamarbeit und ihre eigene Teameignung erkennen und daraus Konsequenzen für erfolgreiches Arbeiten im Team erarbeiten. Die Auszubildenden sollen lernen, Verantwortung zu übernehmen und erfahren, dass "Mit-denken" erwünscht ist. Die Auszubildenden sollen die Bereitschaft entwickeln, "über den Tellerrand zu schauen" und sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Zusätzliche freiwillige Einheiten im innerbetrieblichen Unterricht bei KUKA bringen den jungen Menschen wertvolle Informationen in den unterschiedlichen Lebens- und Arbeitsbereichen. Zu den dort behandelten Themen gehören u. a. Ideenmanagement, Marketing bei KUKA, Kommunikation, Controlling, EDV und CAD, Umweltmanagement sowie Lerntechniken und Selbstorganisation.
Im Jahr 2007 absolvierten insgesamt 195 Auszubildende bei KUKA ihre Berufsausbildung. Sie werden zu Industriemechanikern/innen, Elektronikern/innen, Mechatronikern/innen, Zerspanungsmechanikern/ innen, Fachinformatikern/innen für Systemintergration/Anwendungsentwicklung, zu Industriekaufmännern/-frauen sowie im dualen Berufsausbildungssystem ausgebildet.
AUSZUBILDENDE IM AUSLANDSEINSATZ
Seit Anfang 1998 bietet KUKA jungen Menschen auch Einblicke in die Arbeitswelt und die Mentalität anderer Nationen und macht ihnen so die sozialen und kulturellen Besonderheiten bewusst. Sie sollen die Arbeitsstrukturen und Arbeitsmethoden im Gastland und die Zusammenarbeit mit ausländischen Kollegen kennen lernen. Gleichzeitig dient der Auslandseinsatz der Verbesserung ihrer Sprachkenntnisse.
STEIGENDES INTERESSE AM MITARBEITERAKTIENPROGRAMM (MAP)
Auch 2007 – im Jahr der Neuausrichtung und Umfirmierung des Unternehmens – hat KUKA ihre Mitarbeiter/innen beim Erwerb von KUKA Aktien durch Anreizaktien unterstützt. Je nach Anzahl der gekauften neuen KUKA Aktien legte das Unternehmen zwischen 15 und 25 % an Aktien dazu.
Insgesamt 414 Mitarbeiter nutzten das Angebot des MAP 2007 und erwarben 54.020 KUKA Aktien. Als Miteigentümer haben sie ein Kapital von 1.581.453,24 € zur Verfügung gestellt. Die Teilnehmerzahl und die Anzahl der erworbenen Aktien waren damit deutlich höher als in den vergangenen Jahren. Somit wurde auch das Ziel, den Anteil von Aktionärinnen und Aktionären unter den Mitarbeitern zu erhöhen, erreicht.
RISIKO- UND CHANCENBERICHT
GRUNDSÄTZE
Der KUKA Konzern ist als international operierendes Unternehmen einer Vielzahl von möglichen Risiken ausgesetzt. Ziel des unternehmerischen Handelns ist es, die Risiken zu minimieren und die potenziellen Chancen zu nutzen, um so den Unternehmenswert systematisch und kontinuierlich zu steigern und die gesteckten Ziele zu erreichen.
Risikomanagement
KUKA erfasst kontinuierlich und systematisch externe und interne Risiken für alle Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften und bewertet sie konzernweit einheitlich nach ihrer potenziellen Schadenshöhe und Eintrittswahrscheinlichkeit. Eine Präzisierung erfolgt durch die Unterscheidung in Worst-, Medium- und Best-Case-Szenarien sowie der entsprechenden Berücksichtigung von Rückstellungen in den Bilanzen. Vor der quartalsweisen Berichterstattung werden die Meldungen in einem Steuerungskreis von den Zuständigen plausibilisiert und weitere Handlungsalternativen definiert. Der anschließend erstellte Risikoatlas beinhaltet unter anderem die Top 10 Risiken sowie eine Übersicht zur Risikogesamtsituation. Dieser Risikoatlas ist fester Bestandteil der Vorstands-, Aufsichtsrats- und Prüfungsausschusssitzungen.
Die direkte Verantwortung für Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken liegt beim Management der Geschäftsbereiche und Tochtergesellschaften. Risikokoordinatoren in den zentralen und dezentralen Unternehmenseinheiten sorgen für eine einheitliche Berichterstattung mit definierten Meldewegen und mit an die Gesellschaftsgröße angepassten Meldegrenzen. Es besteht jederzeit die interne Ad-hoc-Meldepflicht für Risiken, wenn bestimmte Meldegrenzen überschritten werden. Das Risikomanagementsystem wird in der KUKA Aktiengesellschaft über eine Stabsstelle koordiniert und ist integraler Bestandteil des gesamten Planungs-, Steuerungs- und Berichterstattungsprozesses.
Das Risikomanagementsystem des Konzerns ermöglicht es der Unternehmensleitung, wesentliche Risiken frühzeitig zu erkennen, Maßnahmen zur Gegensteuerung einzuleiten und deren Umsetzung zu überwachen. Regelmäßige Prüfungen des Risikomanagementprozesses durch die interne Revision gewährleisten dessen Effizienz und Weiterentwicklung. Daneben prüft der Abschlussprüfer die in das Risikomanagementsystem integrierte Risikofrüherkennung auf ihre Eignung, um Entwicklungen, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden können, frühzeitig zu erkennen.
Chancenmanagement
Das Chancenmanagementsystem des KUKA Konzerns ist abgeleitet aus der Unternehmensstrategie und zeigt die sich ergebenden Chancen und Potenziale auf. Hierzu gehören unter anderem:
- Der strategische Planungsprozess, welcher einmal pro Jahr mit dem Vorstand und den Geschäftsbereichen durchgeführt und im Anschluss bei der Aufsichtsratssitzung zum Thema Strategie vorgestellt wird,
- Identifikation und Beschreibung von Claims und Maßnahmen, welche in einem speziell hierfür entworfenen IT-System einer regelmäßigen Erfolgskontrolle unterzogen werden,
- regelmäßige Berichterstattung und Rechenschaftslegung an den Aufsichtsrat zum Stand der Umsetzung der strategischen sowie Mittelfrist- und Budgetplanung,
- Unternehmenserwerbe, Änderungen des Produkt- und Dienstleistungsangebots sowie Standortentscheidungen.
Fallweise wird auf die Unterstützung externer Unternehmensberatungen zurückgegriffen.
Leistungswirtschaftliche Chancen wurden sowohl im Geschäftsbereich Robotics als auch bei Systems realisiert. Insgesamt konnte die EBIT-Marge im KUKA Konzern 2007 von 1,4 % auf 5,5 % verbessert werden.
Der Verkauf des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik im April 2007 hat den Liquiditätsstatus des Unternehmens substanziell gestärkt und somit neue Chancen im Bereich der Geschäftsausweitung, neuer Produkte und Märkte und damit ein deutlich wachsendes Geschäftsvolumen ermöglicht.
UMFELD- UND BRANCHENRISIKEN
KUKA ist zyklischem Investitionsverhalten des Kundenkreises in relevanten Teilmärkten ausgesetzt. Darüber hinaus wirken sich Länderrisiken, wie zum Beispiel Patent- und Markenschutz in Asien, Wechselkursschwankungen, Finanzierungsrisiken, technische Risiken und das Risiko signifikanter Preissteigerungen bei bedeutenden Rohstoffen aus. Um konjunkturellen Schwächephasen der Weltwirtschaft angemessen begegnen zu können, wurde das Programm zur Kostensenkung und Ergebnissteigerung auch im Geschäftsjahr 2007 weiter vorangetrieben. Der Verkauf von Unternehmensteilen im Konzern, insbesondere der Verpackungstechnik, leistete einen wesentlichen Beitrag zur Reduzierung der Geschäftsrisiken für den Konzern.
KUKA ROBOTICS
Die Risiken auf den Robotermärkten liegen im Wesentlichen im Investitionsverhalten der Kunden und dem anhaltenden Preisdruck in der Automobilindustrie. Auch führt das weiter gestiegene Kostenbewusstsein aller Kunden weltweit, insbesondere der Automobilindustrie und deren Zulieferbranche, zu immer längeren Nutzungszyklen der eingesetzten Roboter und damit tendenziell einer veränderten Nachfrage bei Ersatzinvestitionen.
KUKA Robotics kann einem solchen Trend mit der stetigen Entwicklung neuer Produkte und Anwendungen entgegenwirken, die den Kunden nachweisbare finanzielle Vorteile durch einen raschen Mittelrückfluss bieten. Schwerpunkte sind hier die Weiterentwicklungsmöglichkeiten neuer Applikationen im Bereich Medizintechnik und in sonstigen konsumnahen Bereichen. Im Geschäftsjahr 2007 wurden im KUKA Konzern insgesamt 30,8 MIO. € für Forschung und Entwicklung aufgewendet, wovon der größte Anteil auf Robotics entfiel.
Eine Verbreiterung der Kundenbasis bei den Automobilkunden, die im Geschäftsjahr 2007 43,8 % des Umsatzes bei Robotics ausmachten, ist ein wesentlicher Bestandteil der Unternehmensstrategie, u. a. der Markteintritt in Indien (TATA Motors). Weitere Chancen wurden im Bereich der General Industry wahrgenommen, wie zum Beispiel der Eintritt in den Markt der Medizintechnik.
Währungsvorteile begünstigen zum Teil das Geschäft der Wettbewerber. Dieses wird durch den Auf- und Ausbau internationaler Standorte versucht zu kompensieren.
KUKA SYSTEMS
Ein wesentliches Risiko für den Geschäftsbereich Systems liegt im Investitionsverhalten der Automobilindustrie, das wiederum durch das weltweite Geschäfts- und Investitionsklima geprägt wird. Kostensenkungsprogramme der Automobilhersteller wirken einerseits positiv auf das Geschäft durch höhere Anforderungen an Effizienz und Flexibilität der Produktionsanlagen, andererseits negativ durch Reduzierung der Investitionsvolumina. Aus der Langfristigkeit der Auftragsabwicklung, der geringen Frequenz der Auftragseingänge sowie dem Preis- und Wettbewerbsdruck können Risiken für den Umsatz und das Ergebnis entstehen.
Risikomindernd wirkt sich die regionale Diversifizierung über die zwischenzeitlich nennenswerten Aktivitäten in Nordamerika (über 30 % des Umsatzes) sowie über das wachsende Geschäft in Asien aus. Gerade in Asien werden weitere Potenziale gesehen, da die Automobilindustrie an dem asiatischen Wirtschaftswachstum partizipieren möchte und lokale Fertigungskapazitäten auf- und ausbaut. Die steigende Modellvielfalt der Automobilindustrie wirkt sich positiv auf die Auftragslage aus, da steigende Anforderungen an flexible Produktionssysteme gestellt werden. Hieraus können sich für Systemanbieter und Zulieferer neue Geschäftsmöglichkeiten ergeben.
Betreibermodelle wie bei KUKA Toledo Production Operations (KTPO) bieten zusätzliche Chancen und auch Risiken. Mit dem Verkauf von Chrysler durch die Daimler AG im August 2007 hat sich die Bonität von Chrysler verschlechtert. Der Verkauf von Chrysler hat außerdem eine Change-of-Control-Klausel wirksam werden lassen, die nach Abschluss des Geschäftsjahres 2007 (siehe Nachtragsbericht S. 27) zur Ablösung der Finanzierung der Jeep Wrangler Karosserieproduktion durch KUKA geführt hat. Diese Ablösung der Finanzierung bietet die Chance einer Sicherstellung und Stabilisierung der erwarteten Erträge und Cashflows von KTPO. Darüber hinaus bietet die Marke Jeep Wrangler überdurchschnittliche Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten, an der KUKA partizipieren kann. Risiken bestehen in stärkeren Abhängigkeiten von PKW-Absatzund -Ausstoßmengen auf dem amerikanischen Automobilmarkt und in den Aufwendungen einer Refinanzierung durch KUKA wegen des niedrigeren Ratings.
Nach einer fundierten Marktanalyse in der Luftfahrt- und Solarindustrie werden auch hier potenzielle Chancen gesehen und erste Aufträge realisiert.
UNTERNEHMENSSTRATEGISCHE CHANCEN UND RISIKEN
Ziel der beiden KUKA Geschäftsbereiche ist es, in ihren jeweiligen Märkten zu den Technologie- und Marktführern zu gehören. Die konsequente Weiterentwicklung ihrer Technologien über koordinierte Innovationsprogramme hat deshalb zentrale Bedeutung. Eine wesentliche Aufgabe besteht darin, Chancen und Risiken technischer Innovationen rechtzeitig zu erkennen und diese auf ihre Machbarkeit zu überprüfen. Möglichen Fehleinschätzungen des Marktes wird durch regelmäßige, teilweise dezentrale Markt- und Wettbewerbsanalysen entgegengewirkt. Dies wird unterstützt durch anwenderorientierte Entwicklungen, Systempartnerschaften und Kooperationen, wie zum Beispiel der Forschungskooperation mit dem Deutschen Zentrum für Luftund Raumfahrt (DLR) in Wessling bei München sowie mit der RWTH und dem Universitätsklinikum Aachen.
Die Implementierung effizienter Qualitätssicherungssysteme sowie regelmäßige Zertifizierungen tragen dazu bei, mit kundenorientierten Produkten und Lösungen zu überzeugen und die Stellung unserer Gesellschaften in ihren Märkten zu festigen. Die Unternehmensstrategie wird durch eine zentrale Stabsstelle in der AG koordiniert und mit den Geschäftsbereichen regelmäßig überprüft und abgestimmt. In dem gemeinsamen Innovations-Center werden Querschnittstechnologien und konzepte entwickelt, um durch einheitliche Vorgehensweisen und Prozesse Synergien zu nutzen und die Anforderungen des Marktes mit innovativen Produkten und Lösungen zu bedienen. Hierfür sind F&E-Controller bei Robotics und Systems eingesetzt worden.
PERSONAL
KUKA ist für die Realisierung ihrer Ziele auf qualifizierte Fach- und Führungskräfte angewiesen. Es ist somit eine ständige Herausforderung, dieses Personal in einem intensiven Wettbewerb für den Konzern zu gewinnen und an ihn zu binden. Vor allem in den weltweiten Wachstumsmärkten besteht zunehmend Bedarf an gut ausgebildeten und motivierten Mitarbeitern. In Deutschland zeigt sich darüber hinaus auch ein zunehmender Mangel an qualifiziertem, insbesondere technisch ausgebildetem Personal. Dies erfordert entsprechende unternehmensinterne Qualifizierungsmaßnahmen und eine permanente Ausrichtung des Unternehmens am Arbeits- und Bewerbermarkt. Hierzu gibt es enge Kooperationen zu lokalen und nationalen Hochschulen und Forschungseinrichtungen, wie zum Beispiel mit der Universität Augsburg, der RWTH Aachen und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR).
Die Aus- und Weiterbildung der Mitarbeiter auf allen Ebenen des Konzerns – teils dezentral, teils zentral organisiert – sichert dabei die unverzichtbare fachliche Kompetenz des Personals. Das unternehmensinterne Traineeprogramm bietet jungen Nachwuchskräften die Möglichkeit, verschiedene Bereiche und Auslandsgesellschaften kennen zu lernen. Die zum Jahresende 195 Auszubildenden im KUKA Konzern werden früh in das Unternehmen integriert und nach Möglichkeit anschließend in ein festes Arbeitsverhältnis übernommen.
Entscheidende Aufgabe ist es, den KUKA Konzern für die Zukunft "demographiefest" zu machen. Eine unternehmerisch geprägte Denk- und Handlungsweise wird auch durch die Verankerung von variablen, nach dem Geschäftserfolg bemessenen Gehaltsbestandteilen bei den Führungskräften bewirkt. Unterstützt wird dies auch durch die Ausgabe von Mitarbeiteraktien, das "Stock-Options-Programm" sowie die zukünftige Einführung von "Phantom Shares" für die erste Führungsebene.
INFORMATIONSTECHNOLOGIE
Die IT ist ein strategisches Instrument für das Erreichen der Geschäftsziele unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten. Standardisierung und Integration von IT-Systemen sind die wesentlichen Grundlagen für einen wirtschaftlichen und reibungslosen IT-Betrieb und somit für die Durchgängigkeit und Effizienz von Geschäftsprozessen. Hierzu wurde im Geschäftsjahr 2007 ein Projekt zur Harmonisierung der kaufmännischen IT-Systeme gestartet, welches im Geschäftsjahr 2008 fortgeführt wird. Technische und organisatorische Ausrichtung der IT richten sich darüber hinaus an den Sicherheits- und Verfügbarkeitsanforderungen der Geschäftsprozesse aus.
Durch die regelmäßige Überprüfung und Optimierung der verwendeten Informationstechnologien, der relevanten Richtlinien und Organisationsstrukturen wird sichergestellt, dass Risiken sowohl durch zunehmendes externes Bedrohungspotenzial als auch durch wachsende Abhängigkeit der Geschäftsprozesse von einer funktionierenden IT minimiert werden. Durch aktives IT-Service-Continuity-Management konnten Beeinträchtigungen des Geschäftsbetriebs verhindert werden. Die IT ist ebenfalls in den Chancen- und Risikomanagementprozess des KUKA Konzerns fest eingebunden. Neben der jährlichen IT-Prüfung werden stichprobenartig IT-Abteilungen durch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft auf die Einhaltung der rechtlichen Rahmenbedingungen überprüft. Außerdem werden regelmäßig qualitative und quantitative Benchmarks mit externen IT-Dienstleistern durchgeführt, um mögliches Verbesserungspotenzial zu identifizieren.
FINANZWIRTSCHAFTLICHE SITUATION
Zu den zentralen Aufgaben des KUKA Konzerns zählen die Ressourcenallokation und die Sicherung der finanziellen Unabhängigkeit des Unternehmens. In diesem Zusammenhang optimiert der KUKA Konzern auch die Konzernfinanzierung und begrenzt die finanzwirtschaftlichen Risiken. Hierzu wurde im zweiten Halbjahr 2007 ein neues, einheitliches und konzernweites Treasury-Reporting-System implementiert. Darüber hinaus hat KUKA für alle Konzerngesellschaften einheitliche Richtlinien für die Handhabung von Risiken im Finanzbereich erlassen. Außerdem wurde ein Treasury-Committee, bestehend aus kaufmännischen Vertretern der AG und der Führungsgesellschaften, implementiert, welches alle zwei Monate die finanzwirtschaftlichen Chancen und Risiken evaluiert. Das Liquiditätsrisiko für den Gesamtkonzern wird durch eine enge Begleitung der Konzerngesellschaften bei der Steuerung der Zahlungsströme reduziert.
Auf Grund des Konsortialkredits in Höhe von 305 MIO. € sowie der am 9. Mai 2006 begebenen Wandelanleihe mit einem Volumen von 69 MIO. €, des im Dezember 2006 aufgelegten ABS-Programms (regelmäßiger Verkauf von Forderungen) in Höhe von bis zu 25 MIO. € und weiterer bilateraler Kreditlinien mit Kreditversicherern und Banken ist die Finanzierung für die nächsten Jahre sichergestellt. Zu Teilen sind die hieraus resultierenden Finanzverbindlichkeiten sowie Geldanlagen einem Zinsänderungsrisiko ausgesetzt. Für die Steuerung dieses Risikos werden Zinsanalysen erstellt, deren Ergebnis ein wichtiger Bestandteil des Risikomanagementsystems ist. Bei einer Veränderung des Zinsniveaus um 1 %, bezogen auf den Bilanzstichtag, würde sich das Zinsergebnis um rund 2,2 MIO. € für den KUKA Konzern verändern.
Das transaktionsbezogene Wechselkursrisiko wird durch Devisengeschäfte – vor allem durch Termin- und Swapgeschäfte – abgesichert. Detailliert wird über das zentrale Devisenmanagement im Konzernanhang unter Finanzinstrumenten auf den Seiten 76 bis 79 berichtet. Grundsätzlich müssen alle Gesellschaften des KUKA Konzerns Fremdwährungspositionen im Zeitpunkt ihrer Entstehung sichern. Translationsrisiken – also Bewertungsrisiken für Bilanzbestände – aus der Umrechnung von Fremdwährungspositionen werden grundsätzlich nicht abgesichert. Das aus der Volatilität der Leitwährungen resultierende ökonomische Wechselkursrisiko (Wettbewerbsrisiko) wird durch die Verteilung der Produktionsstandorte auf mehrere Länder reduziert (Natural Hedging). Beispielsweise erreichte der Umsatz in Nordamerika rund 400 MIO. €, wobei der größte Teil von US-Gesellschaften lokal umgesetzt wurde und nur ein kleinerer Teil von Cross-Border-Geschäften stammte.
Sowohl der Handel als auch die Verwendung von Derivaten sind durch interne Richtlinien geregelt und unterliegen einer ständigen internen Risikokontrolle sowie im jährlichen Rhythmus zusätzlich der Kontrolle durch den Wirtschaftsprüfer.
STÄRKEN-/SCHWÄCHEN-ANALYSE
| UNTERNEHMENS | • Hohe Innovationskraft |
|---|---|
| SPEZIFISCH | • Markt-/ Technologieführer |
| • Weltweites Vertriebs- und Servicenetz | |
| • Kundenspezifische Servicekonzepte | |
CHANCEN RISIKEN
- MARKTSPEZIFISCH Starkes Wachstum im Bereich der General Industry bei Robotics
- Kurze Lebenszyklen der Modellpalette in der Automobilindustrie
- Anhaltender Trend zur Automation und Effizienzsteigerung von Produktionsprozessen
STÄRKEN SCHWÄCHEN
- Komplexe Kostenstruktur durch weltweite Präsenz
-
Geringe Erfahrung in neuen Märkten
-
Preisdruck durch Wettbewerb und Kunden
- Wettbewerbsnachteile durch Wechselkursentwicklung
SONSTIGES
Der KUKA Konzern beobachtet permanent weitere Risiken und steuert ihnen so weit wie möglich gegen. Risiken für die Umwelt sind aus betrieblichen Aktivitäten nicht zu erkennen, da auf den Einsatz von Gefahrstoffen verzichtet wird. Rechtliche Risiken werden, wo möglich, durch standardisierte Rahmenverträge begrenzt. Die Rechtsabteilungen des Konzerns unterstützen die operativen Gesellschaften und tragen so zu einer Risikobegrenzung bei. Des Weiteren besteht eine konzernweite D&O-Versicherung (Directors' and Officers' Liabilitiy Insurance), welche u. a. für die geschäftsführenden Organe (Vorstand und Geschäftsführer) sowie Aufsichtsorgane (Aufsichts-, Verwaltungs- und Beiräte) der in- und ausländischen Konzerntochtergesellschaften abgeschlossen wurde. Jährlich findet eine Überprüfung des vorhandenen Versicherungsschutzes statt, um das Verhältnis aus Versicherungsschutz und Selbstbehalten versus Risikoprämie abzuwägen. Dies wird anschließend im Vorstand beschlossen.
Um die Risiken einer möglichen Übernahme des Unternehmens abschätzen zu können, werden regelmäßige Analysen der Aktionärsstruktur durchgeführt.
ZUSAMMENFASSENDE BEWERTUNG
Die Gesamtbetrachtung der Risiken zeigt, dass der KUKA Konzern überwiegend Marktrisiken ausgesetzt ist. Hierzu zählen insbesondere konjunkturelle Schwankungen sowie die Abhängigkeit von Großkunden der Automobilbranche. Die aus den Wertschöpfungsprozessen resultierenden Risiken werden durch ein Risikomanagementsystem gesteuert und sind somit in ihren Auswirkungen kalkulierbar und begrenzt.
Zusammenfassend kann festgestellt werden, dass bedingt durch hohe Rohstoffpreise, anhaltenden Preisdruck und Wechselkurse Risiken bestehen, denen das Unternehmen mit zahlreichen Projekten zur Leistungssteigerung und Kostensenkung begegnet. Die Risiken im KUKA Konzern sind eingrenzbar, transparent und gefährden aus heutiger Sicht nicht den Fortbestand des Unternehmens. Wir sehen auch keine Risiken, die in Zukunft den wirtschaftlichen oder rechtlichen Bestand des Unternehmens gefährden könnten.
AUSBLICK
ENTWICKLUNG DER RAHMENBEDINGUNGEN – REZESSION IN DEN USA DÄMPFT WELTWIRTSCHAFT
Zu Beginn des Jahres 2008 steht der Ausblick auf die weltwirtschaftliche Entwicklung in den nächsten zwei Jahren unter dem Eindruck des aktuellen Konjunktureinbruchs infolge der Immobilienkrise in den USA. Ein hieraus folgender Rückgang der Nachfrage nach Konsumgütern dürfte zunächst die stark exportorientierten Volkswirtschaften Asiens treffen und anschließend auch zu einer Abschwächung der Nachfrage nach Investitionsgütern in Europa führen. Dieses Szenario ist in den bisher vorliegenden Prognosen noch nicht ausreichend berücksichtigt worden.
Generell gesehen wird eine erwartete Rezession in den USA das Wachstum der Weltwirtschaft dämpfen. Somit dürfte die Zuwachsrate des Weltbruttosozialprodukts 2008 moderater ausfallen und deutlich unter 2 % liegen (Vorjahr: 3,4 %). Auch im Euroraum sind die konjunkturellen Aussichten für das laufende Jahr weiter nach unten zu korrigieren. Entsprechend dürfte der Zuwachs des Bruttosozialprodukts weniger als 2 % betragen. In Deutschland liegen die Konjunkturprognosen für 2008 – noch ohne Berücksichtigung der aktuellen weltwirtschaftlichen Entwicklung – zwischen 2,2 % und 1,4 % (Vorjahr: 2,5 %).
ZUNEHMENDE INVESTITIONEN DER AUTOMOBILINDUSTRIE
Die Investitionen der großen Automobilhersteller sind mittel- bis langfristig ausgerichtet mit Vorlaufzeiten von drei bis fünf Jahren bis zur Markteinführung neuer Fahrzeugmodelle. So prognostizieren Experten für 2008 eine Steigerung des weltweiten Investitionsvolumens auf rund 70 MRD. € (Vorjahr: 62 MRD. €). Der Anteil der europäischen Hersteller wird dabei auf 35 MRD. € geschätzt. Die stärkste Investitionstätigkeit geht hier von Volkswagen, Daimler und FIAT aus. Bei den US-amerikanischen Autobauern wird nach den hohen Investitionen der vergangenen Jahre eine Normalisierung erwartet (10 MRD. €). Am dynamischsten dürften jedoch die Investitionen der asiatischen Hersteller, insbesondere der japanischen, indischen und koreanischen Autobauer sowie der russischen und brasilianischen Hersteller, ausfallen.
WACHSENDER ROBOTERMARKT
Im Jahr 2007 waren nach Schätzungen der International Federation of Robotics (IFR) rund 1 MIO. Industrieroboter im Einsatz. Bis 2009 soll der weltweite Bestand an Robotern auf rund 1,1 MIO. Einheiten anwachsen. Die durchschnittliche, jährliche Zunahme des Robotermarktes beträgt 4 %. Die Nachfrage der Automobilindustrie dürfte dabei in den nächsten zwei Jahren eine steigende, jedoch im Verhältnis zum Gesamtmarkt unterdurchschnittliche Entwicklung nehmen. Dies liegt insbesondere an dem noch geringen Automationsgrad der Investitionen asiatischer Hersteller aus Indien und China. Dagegen dürfte sich die General Industry weiter überdurchschnittlich gegenüber dem Gesamtmarkt entwickeln. Hier handelt es sich im Wesentlichen um den strategischen Ersatz manueller Tätigkeiten durch Roboterautomation in vielen verschiedenen Märkten.
CHANCEN UND RISIKEN BEI DER ENTWICKLUNG NEUER PRODUKTE UND MÄRKTE
Im Rahmen der Strategie profitablen Wachstums wird KUKA in den nächsten zwei Jahren die vorhandenen Marktchancen in mehrere Richtungen nutzen:
- Als Technologie- und Innovationsführer wird KUKA die Marktposition in der Automobilindustrie insbesondere durch neue Anwendungen oder Produkte wie kooperierende Roboter oder den 1000 kg-Roboter Titan ausbauen.
- In der General Industry werden die Rationalisierungsvorteile des Roboters eingesetzt, um zusammen mit den Systempartnern neue Anwendungen zu entwickeln und in entsprechende Märkte vorzudringen. In dieser Phase der Marktentwicklung befinden sich beispielsweise die Luftfahrt- und Getränkeindustrie, die Medizintechnik und die Elektrobranche.
- Die regionale Ausweitung des Geschäfts konzentriert sich auf die Märkte in Nordamerika, China und Indien. Aufbauend auf einer starken Marktposition im Systemgeschäft wird in Nordamerika insbesondere das Robotergeschäft in der General Industry entwickelt und ausgebaut. Mittelfristig wird auch der Bedarf an robotergestützten Automationslösungen in Asien aus Qualitätsgründen deutlich zunehmen.
Mögliche Risiken in der Umsetzung dieser Strategie liegen insbesondere in negativen Einflüssen aus der aktuellen Konjunkturschwäche auf das Nachfrageverhalten der Kunden. Dadurch kann es vor allem in der Automobilindustrie mittelfristig zu Projektverzögerungen oder -ausfällen kommen. In der General Industry ist die große Anzahl von Kunden in mehr als 15 verschiedenen Märkten weltweit ein nachfragestabilisierender Faktor.
ANSPRUCHSVOLLE WACHSTUMS- UND ERGEBNISZIELE
KUKA Robotics plant in den kommenden zwei Jahren insbesondere auf Grund der guten Wachstums- und Ertragschancen in der General Industry einen Zuwachs der Umsatzerlöse um jährlich 10 %. Damit dürfte der Geschäftsbereich im Jahre 2009 die Umsatzmarke von 500 MIO. € überschreiten. Parallel hierzu wird ein Anstieg der EBIT-Marge von 8,1 % (2007) auf 10 % (2009) erwartet. Dies ist ein Zuwachs um durchschnittlich 10 % im Jahr.
KUKA Systems plant im selben Zeitraum eine Steigerung der Umsatzerlöse mit Anlagenaufträgen aus der Automobilindustrie, der Luftfahrt- und der Solarindustrie um jährlich 5 %. Damit überschreitet der Geschäftsbereich im Jahre 2009 die Umsatzmarke von 1,0 MRD. €. Gleichzeitig wird eine Zunahme der EBIT-Marge von 4,1 % (2007) auf 5,0 % (2009) erwartet. Dies ist ebenfalls ein Zuwachs von durchschnittlich 10 % im Jahr.
Insgesamt plant der KUKA Konzern 2009 Umsatzerlöse in Höhe von 1,5 MRD. € und ein operatives Ergebnis (EBIT) in Höhe von 90 MIO. €, das zu einer Umsatzrendite von 6,0 % führt.
INVESTITIONEN UNTERSTÜTZEN WACHSTUMSZIELE
Mit rund 29,2 MIO. € liegt das vom Aufsichtsrat bewilligte Investitionsvolumen für immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen über dem durchschnittlichen Niveau der Vorjahre. Für 2008 sind Sachinvestitionen von 24,6 MIO. € (ohne Finanzinvestitionen) sowie entsprechend IFRS zunehmende, aktivierbare Investitionen in Forschung und Entwicklung von 14,4 MIO. € geplant. Die Gesamtinvestitionen liegen somit um 16,8 MIO. € über den planmäßigen Abschreibungen. Zur Finanzierung dieser Investitionen verfügt KUKA über ausreichend Mittel. Auch für die darauf folgenden Geschäftsjahre 2009 und 2010 steht die Finanzierung des strategischen Investitionsprogramms auf einer gesicherten Basis.
KONTINUIERLICHE DIVIDENDENPOLITIK
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen der Hauptversammlung am 15. Mai 2008 in Augsburg die Ausschüttung einer Dividende in Höhe von 1,0 € je Aktie für das Geschäftsjahr 2007 vor. Die Wiederaufnahme von Dividendenzahlungen nach drei Jahren ist Bestandteil einer kontinuierlichen Dividendenpolitik.
GESAMTAUSSAGE ZUR UNTERNEHMENSENTWICKLUNG
Die geschäftlichen Ziele des KUKA Konzerns werden für das laufende Geschäftsjahr und den mittelfristigen Horizont von zwei Jahren veröffentlicht; sie werden, sofern notwendig, im Verlaufe des Geschäftsjahres aktualisiert. Auf diese Weise wird versucht, eine hohe Transparenz in die laufende Geschäftsentwicklung zu bringen.
Im Geschäftsjahr 2007 ursprünglich als mittelfristige Ziele formulierte Eckpunkte der Neuausrichtung wurden teilweise vorzeitig erreicht. Die Nettoverschuldung des Konzerns hat sich im Wesentlichen infolge der Abgabe der Verpackungstechnik im Jahresverlauf in eine substanzielle Nettoliquidität gewandelt. Dadurch verfügt der KUKA Konzern zum Jahresende 2007 wieder über eine solide Bilanz- und Finanzstruktur mit einer Eigenkapitalquote in Höhe von 26,3 % und einer Nettoliquidität in Höhe von 163,6 MIO. €.
Im Jahr 2008 wird eine Fortsetzung des profitablen Wachstums erwartet. Die Investitionen der Automobilindustrie in neue Fertigungsanlagen und der General Industry zur Automation ihrer Fertigungsabläufe dienen vorwiegend der Verbesserung von Produktivität sowie Wettbewerbsposition und sind daher weniger kurzfristigen konjunkturellen Einflüssen ausgesetzt. Wir sehen daher keinen Anlass, wegen der sich verschlechternden konjunkturellen Aussichten zwischen Abschluss des Geschäftsjahres und der Veröffentlichung des Geschäftsberichts unsere Prognosen und geschäftlichen Ziele zu revidieren.
ANGABEN NACH § 315 ABS. 4 HGB (KONZERNLAGEBERICHT) UND DEREN ERLÄUTERUNG NACH § 120 ABS. 3 SATZ 2 AKTG
Das Grundkapital der KUKA Aktiengesellschaft beträgt 69.160.000 € und ist eingeteilt in 26.600.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,60 €. Verschiedene Aktiengattungen bestehen nicht. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt. Der Gesellschaft wurden keine direkten oder indirekten Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, mitgeteilt. Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen, existieren nicht. Auch eine Beteiligung von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern im Sinne des § 315 Abs. 4 Nr. 5 HGB besteht nicht.
Die Bestellung und die Abberufung von Mitgliedern des Vorstands sind in §§ 84 und 85 AktG sowie in § 31 MitbestG geregelt. Danach werden Vorstandsmitglieder vom Aufsichtsrat auf höchstens fünf Jahre bestellt. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig. Nach § 31 MitbestG ist für die Bestellung von Vorstandsmitgliedern eine Mehrheit von mindestens 2/3 der Mitglieder des Aufsichtsrats erforderlich. Kommt hiernach eine Bestellung nicht zustande, hat der Vermittlungsausschuss des Aufsichtsrats innerhalb eines Monats nach der Abstimmung dem Aufsichtsrat einen Vorschlag für die Bestellung zu machen. Der Aufsichtsrat bestellt dann die Mitglieder des Vorstands mit der Mehrheit der Stimmen seiner Mitglieder. Kommt auch hiernach eine Bestellung nicht zustande, hat bei einer erneuten Abstimmung der Aufsichtsratsvorsitzende zwei Stimmen.
Der Vorstand besteht gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung aus mindestens zwei Personen. Die Bestellung von stellvertretenden Mitgliedern des Vorstands, die in Bezug auf die Vertretung der Gesellschaft nach außen dieselben Rechte wie die ordentlichen Mitglieder des Vorstands haben, ist zulässig, § 6 Abs. 1 der Satzung. Die Bestimmung der Anzahl der Vorstandsmitglieder wird vom Aufsichtsrat bestimmt, § 6 Abs. 2 der Satzung. Auch die Bestellung der stellvertretenden Vorstandsmitglieder, der Abschluss der Anstellungsverträge und die Ernennung eines Mitglieds zum Vorstandsvorsitzenden sowie gegebenenfalls weiterer Vorstandsmitglieder zu stellvertretenden Vorstandsvorsitzenden obliegen gemäß § 6 Abs. 2 der Satzung dem Aufsichtsrat. Der Aufsichtsrat kann die Bestellung zum Vorstandsmitglied und die Ernennung zum Vorsitzenden des Vorstands widerrufen, wenn ein wichtiger Grund vorliegt, § 84 Abs. 3 AktG und § 6 Abs. 2 der Satzung.
Gemäß § 179 Abs. 1 AktG bedarf jede Satzungsänderung eines Beschlusses der Hauptversammlung. § 22 Abs. 1 der Satzung sieht vor, dass zur Beschlussfassung in der Hauptversammlung die einfache Mehrheit des vertretenen Grundkapitals genügt, sofern nicht durch Gesetz eine größere Mehrheit zwingend vorgeschrieben ist; letzteres ist insbesondere bei Beschlussfassungen betreffend eine Änderung des Unternehmensgegenstands, bei Kapitalherabsetzungen und bei einem Formwechsel der Fall. Der Aufsichtsrat ist gemäß § 11 Abs. 3 der Satzung zur Vornahme von Satzungsänderungen berechtigt, die nur die Fassung betreffen. Zudem ist der Aufsichtsrat gemäß § 4 Abs. 5 der Satzung ermächtigt, die Satzung zu ändern, soweit von der Ermächtigung zur Kapitalerhöhung gemäß § 4 Abs .5 der Satzung (siehe dazu sogleich) Gebrauch gemacht bzw. die Ermächtigung gegenstandslos wird.
Gemäß § 4 Abs. 5 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Mai 2011 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt 34.500.000 € durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals zu erhöhen, wobei den Aktionären im Falle einer Ausnutzung dieser Ermächtigung grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen ist. Der Vorstand ist allerdings ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen (i) für Spitzenbeträge, (ii) soweit es erforderlich ist, um den Inhabern von auf Grund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 4. Juli 2003 von der KUKA Aktiengesellschaft oder ihren Konzerngesellschaften ausgegebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungsoder Optionsrechts zustünde, (iii) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen, wenn der Ausgabepreis der neuen Aktien den Börsenkurs nicht wesentlich unterschreitet und die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung, wobei auf diese Begrenzung auch eigene Aktien, die unter Ausschluss des Bezugsrechts veräußert werden, sowie Aktien, die zur Bedienung der auf Grund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 4. Juli 2003 ausgegebenen Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten ausgegeben wurden bzw. auszugeben sind, sofern die Schuldverschreibungen während der Laufzeit dieser Ermächtigung unter Ausschluss des Bezugsrechts in entsprechender Anwendung des § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben wurden, anzurechnen sind, sowie (iv) bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen.
Gemäß § 4 Abs. 6 der Satzung ist das Grundkapital um bis zu 19.500.000 € durch Ausgabe von bis zu 7.500.000 neuen Aktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Wandlungs- bzw. Optionsrechten, die von der Gesellschaft oder deren unmittelbaren oder mittelbaren in- oder ausländischen Mehrheitsbeteilungsgesellschaften bis zum 4. Juli 2008 ausgegebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen.
Unter teilweiser Ausnutzung der entsprechenden Ermächtigung zur Begebung von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen und des vorstehend beschriebenen bedingten Kapitals hat die KUKA Aktiengesellschaft am 9. Mai 2006 im Wege einer Privatplatzierung über ihre 100 %ige niederländische Tochtergesellschaft KUKA Finance B.V. eine durch die KUKA Aktiengesellschaft garantierte Wandelschuldverschreibung im Nominalbetrag von 69.000.000 € platziert. Hieraus entsteht die Verpflichtung zugunsten der Anleihegläubiger, jede Schuldverschreibung im Wert von nominal 50.000 € gemäß dem Wandlungsrecht jederzeit während des Ausübungszeitraums (8. Juli 2006 bis 18. Oktober 2011) ganz, nicht jedoch teilweise, zum Wandlungspreis von 26,07648 € pro Aktie in auf den Inhaber lautende Stückaktien der KUKA Aktiengesellschaft mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,60 € zu wandeln. Machen sämtliche Inhaber der Wandelschuldverschreibungen von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch, wird das Kapital der Gesellschaft durch Ausgabe von – vorbehaltlich der Verwässerungsschutzbestimmungen der Anleihebedingungen – derzeit rund 2.660.000 neuen Aktien mit einem anteiligen Betrag des Grundkapitals von je 2,60 € um 6.890.000 € erhöht. Eine Börsennotierung der Anleihe ist im EuroMTF-Markt der Luxemburger Börse erfolgt.
Gemäß Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der KUKA Aktiengesellschaft vom 16. Mai 2007 ist die Gesellschaft bis zum 31. Oktober 2008 ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des bei der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals über die Börse oder im Rahmen eines an alle Aktionäre gerichteten öffentlichen Kaufangebots der Gesellschaft zu erwerben. Dabei darf der Kaufpreis (ohne Erwerbsnebenkosten) den gemäß der Ermächtigung zu ermittelnden Börsenkurs um nicht mehr als 10 % über- bzw. unterschreiten.
Der Vorstand ist außerdem ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die erworbenen eigenen Aktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre (i) im Rahmen von Unternehmenszusammenschlüssen oder beim Erwerb von Unternehmen oder Unternehmensteilen oder Beteiligungen an Unternehmen an Dritte zu veräußern, (ii) in anderer Weise als über die Börse oder durch ein Angebot an alle Aktionäre zu veräußern, wenn diese Aktien gegen Barzahlung zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenpreis von Aktien der Gesellschaft gleicher Ausstattung zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet, wenn und soweit die unter Ausschluss des Bezugsrechts veräußerten Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung, wobei auf diese Begrenzung auch diejenigen Aktien anzurechnen sind, die unter Ausschluss des Bezugsrechts zur Bedienung von Schuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrecht und/oder unter Ausnutzung einer Ermächtigung zur Ausgabe neuer Aktien aus genehmigtem Kapital gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegeben werden, und (iii) zur Einführung an ausländischen Börsen zu verwenden, an denen die Aktien der Gesellschaft bisher nicht zum Handel zugelassen sind. Ferner ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die erworbenen Aktien einzuziehen. Sowohl die Erwerbsermächtigung als auch die Verwendungsermächtigung können auch in Teilen einmal oder mehrmals ausgeübt werden.
Die Bedingungen der Schuldverschreibungen enthalten eine marktübliche Change-of-Control-Regelung, nach der die Anleiheschuldnerin (KUKA Finance B.V.) und die Garantin (KUKA Aktiengesellschaft) die Änderung der Kontrolle unverzüglich nach Kenntniserlangung in einer führenden Zeitung mit allgemeiner Verbreitung in Luxemburg, voraussichtlich im Luxemburger Wort, veröffentlichen und den Stichtag des Kontrollwechsels in gleicher Weise bekanntmachen müssen. Jeder Anleihegläubiger hat danach das Recht, von der Anleiheschuldnerin zum Stichtag des Kontrollwechsels die Rückzahlung einzelner oder aller seiner Schuldverschreibungen zum Nennbetrag zuzüglich Zinsen zu verlangen. Ansonsten wird das Wandlungsverhältnis nach näherer Maßgabe der Bedingungen der Schuldverschreibungen angepasst. Kontrolle im vorstehenden Sinn bezeichnet direktes oder indirektes (im Sinne des § 22 WpHG) rechtliches oder wirtschaftliches Eigentum von Aktien, die zusammen mehr als 30 % der Stimmrechte der KUKA Aktiengesellschaft gewähren oder im Fall eines Erwerbsangebots für Aktien Umstände, in denen die Aktien, die sich bereits in der Kontrolle des Anbietenden (und/oder Personen, die mit dem Anbietenden zusammenwirken) befinden und die Aktien, für die bereits das Angebot angenommen wurde, zusammen mehr als 50 % der Stimmrechte der KUKA Aktiengesellschaft gewähren und zur gleichen Zeit das Angebot unbedingt geworden ist.
Die KUKA Aktiengesellschaft und ihre wesentlichen Beteiligungsgesellschaften haben mit einem Bankensyndikat unter Führung der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG, der Dresdner Bank AG und der Landesbank Baden-Württemberg einen syndizierten Kreditvertrag abgeschlossen, unter dem die Kreditgeber einen Betrag von bis zu 305 MIO. € zur Verfügung stellen. Hierdurch wird der wesentliche Kreditbedarf des KUKA Konzerns (einschließlich der Stellung von Bankavalen) abgedeckt. Der Vertrag enthält eine marktübliche Change-of-Control-Regelung, unter der die Syndikatsbanken für den Fall, dass ein Aktionär (oder mehrere gemeinsam handelnde Aktionäre) Kontrolle über wenigstens 30 % der Stimmrechte der KUKA Aktiengesellschaft erlangt, den Kreditvertrag zur Rückzahlung fällig stellen können. Wäre es der KUKA Aktiengesellschaft in einem solchen Fall nicht möglich, am Markt umgehend eine neue Finanzierung zu erhalten, so könnte dies zur Zahlungsunfähigkeit und damit zur Insolvenz der KUKA Aktiengesellschaft führen.
Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder mit Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.
VERGÜTUNGSBERICHT
Der Vergütungsbericht als Teil des Corporate Governance Berichts fasst die Grundsätze zusammen, die für die Festlegung der Vergütung der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der KUKA Aktiengesellschaft angewendet werden und erläutert Struktur und Höhe der Bezüge der Mitglieder von Vorstand und Aufsichtsrat. Der Vergütungsbericht ist integraler Bestandteil des Konzernlageberichts.
VERGÜTUNG DES VORSTANDS
Die Vergütung für die Vorstandsmitglieder setzt sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Die fixen Bestandteile bestehen aus Fixum und Sachbezügen. Die variablen Bestandteile enthalten jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponenten und auch Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter. Das Fixum wird in zwölf monatlich gleichbleibenden Teilbeträgen entrichtet. Die Sachbezüge der Vorstandsmitglieder bestehen im Wesentlichen aus der Nutzung von Dienstwagen.
Der variable Bestandteil wird in Abhängigkeit von der Entwicklung wirtschaftlicher Kenngrößen wie EBIT, Capital Employed und Cashflow des KUKA Konzerns gewährt. Die Einzelheiten hierzu werden gesondert jährlich vereinbart. Die variablen Bestandteile enthalten eine Obergrenze.
Mit Wirkung vom 1. Januar 2007 ist mit den Mitgliedern des Vorstands vertraglich außerdem vereinbart, dass die Gesellschaft nach eigenem Ermessen eine weitere variable Tantieme im Falle besonderer Leistungen beschließen kann.
Für ein Mitglied des Vorstands fand im Jahr 2006 eine Übergangsregelung Anwendung, nach welcher die in 2007 für 2006 zur Auszahlung kommende variable Vergütung garantiert ist.
Darüber hinaus wurde für die Mitglieder des Vorstands in 2006 erstmals ein Phantom-Share-Programm vereinbart, welches langfristige Anreizwirkung hat. Phantom Shares sind virtuelle Aktien, die dem Inhaber das Recht auf eine Barzahlung in Höhe des gültigen Aktienkurses der Gesellschaft gewährt. Anders als bei Aktienoptionen enthalten Phantom Shares also nicht allein die Wertsteigerung, sondern den gesamten Aktienwert als Erlös. Außerdem wird während der Planlaufzeit jährlich je virtueller Aktie ein Dividendenäquivalent in Höhe der tatsächlich ausgeschütteten Dividende auf echte KUKA Aktien gezahlt. Stimmrechte sind mit den Phantom Shares nicht verbunden.
Das Programm umfasst jeweils drei Kalenderjahre und ist erstmals für die Jahre 2006–2008 vereinbart. Das derzeitige (Folge-)Programm bezieht sich auf die Jahre 2007–2009. Zu Beginn der Dreijahresperiode legt der Personalausschuss des Aufsichtsrats das Zuteilungsvolumen fest. Geteilt durch den Anfangskurs der KUKA Aktie ergibt sich eine vorläufige Zahl von Phantom Shares. Ebenfalls zu Beginn des dreijährigen Performance-Zeitraums wird vom Personalausschuss ein EVA (Economic Value Added) der Continuing Operations (vor Steuern) auf Basis der operativen Planung der drei Bezugsjahre festgelegt [EBIT abzüglich Mindestverzinsung des eingesetzten Kapitals (CE)x0.11 = EVA], welches sich an dem Budget des ersten Geschäftsjahres des Dreijahreszeitraums und der Planung der beiden nachfolgenden Geschäftsjahre orientiert. Das kumulative EVA des dreijährigen Performance-Zeitraums wird durch das EVA der Continuing Operations entsprechend der operativen Planung der drei Bezugsjahre geteilt. Der Erfolgsfaktor kann zwischen 0 und 2,0 schwanken. Die endgültige Anzahl der Phantom Shares hängt von dem erreichten Erfolgsfaktor ab, mit welchem die vorläufige Zahl der Phantom Shares multipliziert wird. Die Obergrenze bildet eine Verdoppelung der Phantom Shares. Die Auszahlung erfolgt auf Basis der endgültigen Anzahl Phantom Shares zum Endkurs [Durchschnittskurs der KUKA Aktie zwischen dem 1. Januar des den drei Bezugsjahren folgenden Jahres ("Folgejahr") und dem Tag vor der ersten Sitzung des Personalausschusses des Folgejahres].
Das jeweilige Vorstandsmitglied ist verpflichtet, in Höhe von 25 % des im April des Folgejahres ausgezahlten Bruttobetrags KUKA Aktien zum dann gültigen Aktienkurs zu erwerben. Dieser Erwerb dient zum Aufbau eines festgelegten Haltevolumens von 50 % der Jahresgrundvergütung in KUKA Aktien ab März des Folgejahres. Diese Verpflichtung endet mit dem Ausscheiden aus dem KUKA Konzern. Im Falle einer Kündigung – unabhängig, von welcher Seite sie erfolgt – verfallen alle zugeteilten Phantom Shares.
Für das Phantom-Share-Programm wird als Anfangskurs der Durchschnittskurs der KUKA Aktie zwischen dem 1. Januar und dem Tag vor der ersten Sitzung des Personalausschusses des Aufsichtsrats der Gesellschaft des Folgejahres festgelegt; dieser war für das erste Phantom-Share-Programm ein Betrag von 21,25 € und für das derzeitige Phantom-Share-Programm ein Betrag von 21,913 €.
Der Personalausschuss des Aufsichtsrats entscheidet jedes Jahr aufs Neue über die Gewährung einer aktienorientierten Vergütung für den Vorstand. Aus der wiederholten Gewährung in der Vergangenheit kann kein Rechtsanspruch auf die Gewährung solcher oder vergleichbarer Leistungen für die Zukunft abgeleitet werden.
Ziel dieses Programms ist, dass jedes Mitglied des Vorstands von KUKA zugleich auch Aktionär sein soll. Es fördert den Anteilsbesitz der Mitglieder des Vorstands bei KUKA und verknüpft damit die Interessen dieser Organmitglieder noch enger mit denen der Aktionäre.
Eine nachträgliche Änderung der Erfolgsziele sowie der Vergleichsparameter ist ausgeschlossen.
Zwei Mitgliedern des Vorstands ist von der Gesellschaft eine Zusage auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erteilt worden, welche unverfallbare Ansprüche auf Ruhegeld sowie Witwen- und Waisenrente umfasst.
Kredite wurden Vorstandsmitgliedern im Berichtsjahr nicht gewährt.
VERGÜTUNG IM JAHR 2007
Die Bezüge der Mitglieder des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf insgesamt 3.956 T €. In den Bezügen des Geschäftsjahres 2007 sind das Festgehalt, die Sachbezüge, die variablen erfolgs- und leistungsabhängigen Vergütungen und die Vergütung nach dem Phantom-Share-Programm enthalten. Diese Summe enthält sämtliche Beträge, die im Jahr 2007 ausgezahlt oder im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2007 zurückgestellt worden sind, abzüglich der zum 31. Dezember 2006 zurückgestellten Beträge.
Die variable erfolgsabhängige Tantieme bemisst sich zu je 1/3 nach der Zielerreichung bezüglich des EBIT, des Capital Employed und des Cashflow im Geschäftsjahr 2007.
Im Fall der Zielerreichung beträgt die variable Vergütung einen für jedes Vorstandsmitglied festgelegten Eurobetrag. Im Falle der Zielüber- und Zielunterschreitung wird sie entsprechend pro rata der Über- bzw. Unterschreitung berechnet und kann maximal das Doppelte betragen und im umgekehrten Fall sich bis auf 0,00 € vermindern. Nach dieser Regelung erfolgten erstmals im Jahr 2007 Zahlungen auf Grund der im Jahr 2006 getroffenen Regelungen.
Das Verhältnis zwischen Fixum und erfolgsabhängigen Komponenten ergibt sich in individualisierter Form aus der nachfolgenden Tabelle:
| T € | Festgehalt inkl. Sachbezüge* |
Variable Vergütung |
Zuführung zur Rückstellung in 2007 für Phantom-Share•Programme 2006–2008 und 2007–2009*** |
Insgesamt |
|---|---|---|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 420 | 914** | 170 | 1.504 |
| Dr. Jürgen Koch | 334 | 736** | 186 | 1.256 |
| Bernd Liepert | 314 | 736** | 146 | 1.196 |
| 3.956 |
* Sachbezüge setzen sich aus der Nutzung von Dienstwagen, Übernahme von Hotelkosten am Sitz der Gesellschaft, Reisekosten und Prämien für Unfallversicherung zusammen. Die Prämie für die D&O Versicherung ist in den Sachbezügen nicht enthalten, weil sie, anders als bei der Unfallversicherung, nicht individuell zuordenbar ist, da die Gesellschaft eine Pauschalprämie für den geschützten Personenkreis, welcher über die Mitglieder des Vorstands hinausgeht, entrichtet.
** Davon 200 T € leistungsabhängige variable Vergütung wegen des Verkaufs der Verpackungstechnik.
*** Davon für Phantom-Share-Programm 2006–2008 in T €: Gerhard Wiedemann 76 T €, Dr. Jürgen Koch 116 T €, Bernd Liepert 76 T € und für Phantom-Share-Programm 2007–2009 in T €: Gerhard Wiedemann 94 T €, Dr. Jürgen Koch 70 T €, Bernd Liepert 70 T €.
PHANTOM SHARE-PROGRAMM 2006–2008
| Zuteilungsvolumen in € (Zeitwert im Zeitpunkt der Gewährung) |
Anfangskurs der KUKA Aktie in € |
Vorläufige Anzahl der Phantom Shares |
|
|---|---|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 100.000 | 21,25 | 4.706 |
| Dr. Jürgen Koch | 150.000 | 21,25 | 7.059 |
| Bernd Liepert | 100.000 | 21,25 | 4.706 |
PHANTOM SHARE-PROGRAMM 2007–2009
| Zuteilungsvolumen in € (Zeitwert im Zeitpunkt der Gewährung) |
Anfangskurs der KUKA Aktie in € |
Vorläufige Anzahl der Phantom Shares |
|
|---|---|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 200.000 | 21,913 | 9.127 |
| Dr. Jürgen Koch | 150.000 | 21,913 | 6.846 |
| Bernd Liepert | 150.000 | 21,913 | 6.846 |
Soweit Mitgliedern des Vorstands Zusagen auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erteilt sind, gilt folgendes:
Den Herren Wiedemann und Liepert waren von den Konzerngesellschaften, bei welchen sie Vorsitzende der Geschäftsführung waren bzw. sind, Zusagen auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erteilt. Diese hat die KUKA Aktiengesellschaft im Jahr 2006 übernommen (1. April 2006). Für die Zeit vor der Übernahme werden die Konzerngesellschaften belastet.
Die Versorgungszusage für Herrn Wiedemann beinhaltet eine Altersrente von max. 36 T € p. a. und für Herrn Liepert von max. 6 T € p. a. Sie enthält außerdem Zusagen auf Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente, Witwenrente (60 % der Altersrente) und Waisenrente (12 % der Altersrente für Halbwaise und 24 % für Vollwaise). Bei vorzeitiger Inanspruchnahme des Ruhegelds vermindert sich dieses um 1 % des Pensionsendbetrags für jedes bei Beginn der Rentenzahlung an der Vollendung des 65. Lebensjahres fehlende angefangene Vierteljahr.
In 2007 sind den Pensionsrückstellungen folgende Beträge zugeführt worden:
| T € | Zuführung |
|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 40 |
| Dr. Jürgen Koch | – |
| Bernd Liepert | 2 |
Bei der Auszahlung der variablen Vergütung wird von dieser ab 2006 ein Betrag in Höhe der jährlichen Zuführung zur Pensionsrückstellung bei den Herren Wiedemann und Liepert einbehalten.
Für frühere Mitglieder des Vorstands sind im Jahr 2007 Gesamtbezüge einschließlich Abfindungen in Höhe von 2.163 T € entrichtet worden. Hiervon wurden zum 31. Dezember 2006 1.581 T € bereits zurückgestellt, so dass im Berichtsjahr 2007 582 T € ergebniswirksam zu erfassen waren. Auch die Vergütung für die ehemaligen Vorstandsmitglieder hat die im Vergütungsbericht für die aktiven Vorstände aufgezeigte Struktur, soweit nicht im Vorjahr ein Teil der variablen Vergütungsbestandteile garantiert war. Mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern ist kein Phantom-Share-Programm vereinbart. Das ausgeschiedene Vorstandsmitglied, Herr Dieter Schäfer, kann seinen Dienstwagen noch bis 30. Dezember 2008, dem ursprünglich vereinbarten Ende des Dienstvertrags, nutzen.
Von einigen Ausnahmen abgesehen sind ehemaligen Vorstandsmitgliedern Zusagen auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erteilt, welche Alters-, Berufs- und Erwerbsunfähigkeits-, Witwen- und Waisenrenten beinhalten. Der Betrag der für diese Personengruppe im Jahr 2007 gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen beläuft sich auf insgesamt 8.853 T € (Vj. 9.093 T €).
Entschädigungsvereinbarungen der KUKA Aktiengesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.
VERGÜTUNG DES AUFSICHTSRATS
Struktur der Vergütung
Auf Grund des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 1. Juni 2006 ist die Satzung dahingehend geändert worden, dass die Mitglieder des Aufsichtsrats eine feste Vergütung erhalten.
Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine feste Vergütung, welche 30 T € beträgt und nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbar ist.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält die Vierfache, Stellvertreter des Vorsitzenden die doppelte Vergütung. Für die Leitung der Hauptversammlung, sofern diese nicht vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats geleitet wird, sowie für die Mitgliedschaft in einem oder mehreren nicht nur vorübergehend tätigen Ausschüssen erhalten Aufsichtsratsmitglieder eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 30 T €. Ein Ausschussvorsitzender erhält – auch wenn er mehreren Ausschüssen vorsitzt oder Mitglied in einem anderen Ausschuss ist – höchstens das Eineinhalbfache der jährlichen Vergütung; dies gilt nicht für den Ausschuss nach § 27 Abs. 3 MitbestG.
Zusätzlich erhält jedes Aufsichtsratsmitglied für jede Aufsichtsratssitzung nach seiner Wahl die Erstattung seiner Auslagen oder ein pauschales Sitzungsgeld von 450 € zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Dieses Wahlrecht kann nur einmal jährlich ausgeübt werden.
Vergütung für die Jahre 2006 und 2007
Die dargestellten Grundsätze für die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats galten bereits für die in 2007 fällig gewordene Vergütung für das Geschäftsjahr 2006. Die folgende Tabelle enthält eine Gegenüberstellung der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats für die Geschäftsjahre 2006 und 2007:
| T € | Rückstellung 2007 (Vergütung für 2007) |
Zahlung 2007 (Vergütung für 2006) |
|---|---|---|
| Dr. Rolf Bartke, Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Personalausschusses |
165 | 165 |
| Mirko Geiger, Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats |
90 | 90 |
| Walter Prues | 60 | 60 |
| Dr. Reiner Beutel | 60 | 60 |
| Dr. Herbert Meyer, Vorsitzender des Prüfungsausschusses |
75 | 75 |
| Pepyn René Dinandt | 30 | 30 |
| Dr.-Ing. Helmut Leube | 30 | 30 |
| Jürgen Kerner | 30 | 30 |
| Herbert R. Meyer | 30 | 30 |
| Fritz Seifert | 30 | 30 |
| Wilhelm Steinhart | 30 | 30 |
| Dr. Herbert Demel (bis 01.06.2006) | 13 | |
| Prof. Dr.-Ing. Gerd Hirzinger (ab 01.06.2006) | 30 | 18 |
NACHTRAGSBERICHT
Am 29. Februar 2008 veröffentlichte die KUKA AG folgende Ad-hoc-Meldung:
"Die KUKA Aktiengesellschaft hat sich mit Chrysler LLC und den finanzierenden Banken über die Ablösung der Finanzierung der Karosserieproduktion der US-amerikanischen Tochtergesellschaft KUKA Toledo Production Operations LLC ("KTPO") für den Jeep Wrangler von Chrysler verständigt. Die Ablösung der Finanzierung, welche mittels der vorhandenen Nettoliquidität des KUKA Konzerns erfolgt, führt durch den Eigentumserwerb an den Gebäuden und den Produktionsanlagen zu einer entsprechenden Erhöhung der Vermögenswerte und zu einer Verringerung der Nettoliquidität um rund 85 MIO. €."
KONZERNABSCHLUSS UND JAHRESABSCHLUSS
KONZERNGEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2007
| T € | ERLÄUTERUNG | 2006* | 2007 |
|---|---|---|---|
| UMSATZERLÖSE | 1 | 1.164.557 | 1.286.367 |
| Umsatzkosten | – 946.560 | – 1.028.137 | |
| BRUTTOERGEBNIS VOM UMSATZ | 217.997 | 258.230 | |
| Vertriebskosten | – 76.141 | – 83.378 | |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | – 35.486 | – 30.776 | |
| Allgemeine Verwaltungskosten | – 88.174 | – 69.349 | |
| Sonstige betriebliche Erträge und Aufwendungen | 2 | – 528 | – 4.278 |
| Abschreibungen auf Firmenwerte | 7 | – 950 | 0 |
| BETRIEBSERGEBNIS | 16.718 | 70.449 | |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 8 | – 6 | – 91 |
| Zinserträge | 9 | 7.852 | 5.476 |
| Zinsaufwendungen | 9 | – 21.641 | – 13.379 |
| FINANZERGEBNIS | – 13.795 | – 7.994 | |
| ERGEBNIS VOR STEUERN | 2.923 | 62.455 | |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 10 | – 5.053 | – 13.638 |
| ERGEBNIS AUS CONTINUING OPERATIONS | – 2.130 | 48.817 | |
| Laufendes Ergebnis aus Discontinued Operations | 1.804 | – 2.687 | |
| Abgangsergebnis aus Discontinued Operations | – 64.480 | 71.798 | |
| ERGEBNIS AUS DISCONTINUED OPERATIONS | 11 | – 62.676 | 69.111 |
| JAHRESFEHLBETRAG/-ÜBERSCHUSS | – 64.806 | 117.928 | |
| Auf Anteile Dritter entfallender Verlust/Gewinn | – 170 | 49 | |
| Auf KUKA entfallender Verlust/Gewinn | – 64.636 | 117.879 | |
| Ergebnis je Aktie (unverwässert) | 12 | – 2,43 | 4,43 |
| (davon Discontinued Operations) | 12 | (– 2,36) | (2,60) |
* Die Werte der Gewinn- und Verlustrechnung wurden für 2006 gem. IFRS 5 für die Continuing Operations vergleichbar dargestellt.
KONZERNBILANZ
der KUKA Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2007
AKTIVA
| T € | ERLÄUTERUNG | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
|---|---|---|---|
| LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| Anlagevermögen | 13 | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 14 | 135.890 | 69.497 |
| Sachanlagen | 15 | 153.517 | 91.928 |
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | 16 | 2.279 | 36 |
| Finanzinvestitionen | 16 | 1.588 | 1.631 |
| 293.274 | 163.092 | ||
| Langfristige Steuerforderungen | 8.878 | 12.821 | |
| Latente Steuern | 10 | 45.537 | 31.104 |
| 347.689 | 207.017 | ||
| KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| Vorräte | 17 | 231.089 | 150.020 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18 | 252.477 | 178.912 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 18 | 116.800 | 92.995 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 18 | 3.608 | 3.585 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen | 19 | 39.463 | 32.472 |
| 412.348 | 307.964 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 20 | 74.900 | 223.171 |
| 718.337 | 681.155 | ||
| ZUR VERÄUSSERUNG BESTIMMTE VERMÖGENSWERTE | 21 | 6.478 | 0 |
| 1.072.504 | 888.172 |
PASSIVA
| T € | ERLÄUTERUNG | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
|---|---|---|---|
| EIGENKAPITAL | 22 | ||
| Gezeichnetes Kapital | 23 | 69.160 | 69.160 |
| Kapitalrücklage | 24 | 29.984 | 26.581 |
| Gewinnrücklagen | 25 | 19.942 | 136.437 |
| Ausgleichsposten für Anteile Dritter | 26 | 1.458 | 1.356 |
| 120.544 | 233.534 | ||
| LANGFRISTIGE SCHULDEN | 27 | ||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 28 | 76.548 | 59.059 |
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 29 | 18.525 | 11.519 |
| Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 30 | 140.302 | 73.859 |
| Latente Steuern | 10 | 9.923 | 4.719 |
| 245.298 | 149.156 | ||
| KURZFRISTIGE SCHULDEN | 27 | ||
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 28 | 82.230 | 516 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 209.470 | 148.880 | |
| Erhaltene Anzahlungen | 95.002 | 35.374 | |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | 18 | 75.147 | 72.403 |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | 836 | 144 | |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen | 29 | 93.649 | 85.319 |
| Steuerrückstellungen | 31 | 23.036 | 36.561 |
| Sonstige Rückstellungen | 32 | 127.292 | 126.285 |
| 706.662 | 505.482 | ||
| 1.072.504 | 888.172 |
AUFSTELLUNG DER IM KONZERNEIGENKAPITAL ERFASSTEN ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Differenzen aus der Währungsumrechnung | – 3,2 | – 8,3 |
| Marktbewertung Sicherungsgeschäfte | 0,2 | 0,0 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus leistungsorientierten Pensionszusagen und ähnlichen Verpflichtungen |
6,0 | 9,9 |
| Latente Steuern auf direkt mit dem Eigenkapital verrechnete Wertänderungen | – 2,3 | – 3,2 |
| IM EIGENKAPITAL DIREKT ERFASSTE WERTÄNDERUNGEN | 0,7 | – 1,6 |
| Jahresergebnis des Konzerns | – 64,8 117,9 | |
| SUMME AUS PERIODENERGEBNIS UND ERFOLGSNEUTRAL ERFASSTER WERTÄNDERUNG DER PERIODE | – 64,1 | 116,3 |
| Auf Anteile Dritter entfallendes Ergebnis | – 0,2 | 0,0 |
| Auf KUKA entfallendes Ergebnis | – 63,9 116,3 | |
| Änderung von Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden | 3,7 | 6,7 |
Die Entwicklung des Eigenkapitals im Konzern stellt sich folgendermaßen dar:
| ERLÄUTERUNG | 23 | 24 | 25 | 26 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gewinnrücklagen | |||||||||
| MIO. € | Gezeich netes Kapital |
Kapital rücklage |
Sonstige Gewinn rücklagen |
Währungs umrechnung |
Markt bewertung Sicherungs geschäfte |
Konzern gewinn |
Anteils eignern zustehendes Eigenkapital |
Ausgleichs posten für Anteile Dritter |
Summe |
| 31.12.2005 | 69,2 | 99,5 | 5,2 | 0,5 | – 0,2 | 0,0 | 174,2 | 0,6 | 174,8 |
| Veränderungen der Beteiligungsverhältnisse |
– | – | – 2,4 | – | – | – | – 2,4 | 1,1 | – 1,3 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Wertänderungen |
– | – | 3,7 | – 3,2 | 0,2 | – | 0,7 | – | 0,7 |
| Kapitalerhöhung aus Wandelanleihe |
– | 11,3 | – | – | – | – | 11,3 | – | 11,3 |
| Entnahme/Zuführung Gewinnrücklagen/Kapitalrücklage – |
– 80,9 | 16,1 | – | – | 64,6 | – 0,2 | – | – 0,2 | |
| Übrige Veränderungen | – | – | – | – | – | – | 0,0 | – | 0,0 |
| Jahresfehlbetrag des Konzerns | – | – | – | – | – | – 64,6 | – 64,6 | – 0,2 | – 64,8 |
| 31.12.2006 | 69,2 | 29,9 | 22,6 | – 2,7 | 0,0 | 0,0 | 119,0 | 1,5 | 120,5 |
| Veränderungen der Beteiligungsverhältnisse |
– | – | 0,2 | – | – | – | 0,2 | – 0,1 | 0,1 |
| Im Eigenkapital direkt erfasste Wertänderungen |
– | – | 6,7 | – 8,3 | – | – | – 1,6 | – | – 1,6 |
| Entnahme/Zuführung Gewinnrücklagen/Kapitalrücklage – |
– | – | – | – | – | 0,0 | – | 0,0 | |
| Übrige Veränderungen | – | – 3,4 | – | – | – | – | – 3,4 | – | – 3,4 |
| Jahresüberschuss des Konzerns – | – | – | 2,8 | – | 115,1 | 117,9 | – | 117,9 | |
| 31.12.2007 | 69,2 | 26,5 | 29,5 | – 8,2 | 0,0 | 115,1 | 232,1 | 1,4 | 233,5 |
KAPITALFLUSSRECHNUNG
| MIO. € | 2006* | 2007 |
|---|---|---|
| JAHRESFEHLBETRAG/-ÜBERSCHUSS | – 64,8 | 117,9 |
| Abgangsergebnis aus Discontinued Operations | 64,5 | – 71,8 |
| Amortisation immaterieller Vermögenswerte | 15,4 | 9,1 |
| Abschreibungen auf Sachanlagen | 26,4 | 20,0 |
| Abschreibungen auf Finanzinvestitionen | 0,1 | 0,1 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 10,6 | 5,9 |
| CASHFLOW | 52,2 | 81,2 |
| Gewinne/Verluste aus Anlagenabgängen | – 2,0 | – 17,0 |
| Veränderungen der Rückstellungen | 22,7 | 23,6 |
| Veränderungen von Posten des Umlaufvermögens und der Schulden | ||
| Veränderung der Vorräte | 18,6 | – 8,8 |
| Veränderung der Forderungen und Abgrenzungsposten | – 30,1 | 11,5 |
| Veränderung der Schulden und Abgrenzungsposten (ohne Finanzschulden) | – 3,1 | – 28,2 |
| CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 58,3 | 62,3 |
| (davon Discontinued Operations) | (– 21,9) | (– 9,9) |
| Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Anlagevermögens | 6,5 | 39,1 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | – 13,9 | – 14,8 |
| Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | – 19,9 | – 15,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzinvestitionen | – 1,0 | – 1,0 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten |
21,4 | 154,3 |
| Auszahlungen für den Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten |
0,0 | – 0,4 |
| CASHFLOW AUS INVESTITIONSTÄTIGKEIT | – 6,9 | 161,3 |
| (davon Discontinued Operations) | (16,7) | (– 3,9) |
| FREE CASHFLOW | 51,4 | 223,6 |
| Einzahlungen aus der Begebung von Schuldverschreibungen und anleiheähnlichen Verbindlichkeiten |
67,4 | 0,0 |
| Auszahlungen aus der Aufnahme/Tilgung von Bankverbindlichkeiten und anleiheähnlichen Verbindlichkeiten |
– 176,3 | – 71,2 |
| CASHFLOW AUS FINANZIERUNGSTÄTIGKEIT | – 108,9 | – 71,2 |
| (davon Discontinued Operations) | (– 2,2) | (3,9) |
| ZAHLUNGSWIRKSAME VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELFONDS | – 57,5 | 152,4 |
| (davon Discontinued Operations) | (– 7,4) | (– 9,9) |
| Wechselkurs- und sonstige Veränderungen des Finanzmittelfonds | 6,6 | – 4,1 |
| (davon Discontinued Operations) | (0,0) | (– 3,5) |
| VERÄNDERUNG DES FINANZMITTELFONDS | – 50,9 | 148,3 |
| Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 125,8 | 74,9 |
| (davon Discontinued Operations) | (7,4) | (13,4) |
| FINANZMITTELFONDS AM ENDE DER PERIODE** | 74,9 | 223,2 |
| (davon Discontinued Operations) | (0,0) | (0,0) |
| (davon Continuing Operations) | (74,9) | (223,2) |
* Die Kapitalflussrechnung 2006 wurde gem. IAS 19.93A (3. Option) angepasst. ** Der Finanzmittelfonds entspricht dem Bilanzposten "Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente".
Siehe hierzu die Ausführungen zur Kapitalflussrechnung im Anhang Seite 76.
SEGMENTINFORMATIONEN
SEGMENTINFORMATIONEN NACH GESCHÄFTSBEREICHEN
| Robotics | Systems | |||
|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 334,2 | 380,0 | 823,3 | 897,2 |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 28,7 | 29,5 | 70,7 | 69,7 |
| Konzerninnenumsatzerlöse | 39,1 | 32,9 | 9,5 | 2,8 |
| UMSATZERLÖSE DER BEREICHE | 373,3 | 412,9 | 832,8 | 900,0 |
| EBIT | 22,4 | 33,6 | 10,0 | 37,2 |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | 6,0 | 8,1 | 1,2 | 4,1 |
| in % der Konzernaußenumsatzerlöse | 6,7 | 8,8 | 1,2 | 4,1 |
| in % des Capital Employed (ROCE) | 24,3 | 34,6 | 9,9 | 51,0 |
| Capital Employed (Jahresdurchschnitt)* | 92,2 | 97,1 | 101,0 | 73,0 |
| Vermögen* | 195,4 | 239,7 | 419,0 | 367,1 |
| Schulden* | 113,6 | 142,5 | 349,1 | 331,6 |
| Investitionen | 12,5 | 16,1 | 10,0 | 6,9 |
| Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und |
13,3 | 12,2 | 12,1 | 11,3 |
| Sachanlagen | 0,1 | 0,5 | 1,0 | 0,5 |
| Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) |
1.877 | 1.958 | 3.555 | 3.599 |
SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN
| Deutschland | Restliches Europa | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 478,0 | 465,4 | 263,7 | 257,6 | |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 41,0 | 36,2 | 22,6 | 20,0 | |
| Capital Employed (Jahresdurchschnitt) | 74,1 | 68,1 | 48,8 | 50,6 | |
| Vermögen* | 417,9 | 396,1 | 130,4 | 138,4 | |
| Investitionen | 15,3 | 20,1 | 2,9 | 3,3 | |
| Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) |
3.305 | 3.240 | 1.233 | 1.229 |
Die Fortsetzung der Tabellen finden Sie auf der nächsten Seite.
SEGMENTINFORMATIONEN NACH GESCHÄFTSBEREICHEN
| KUKA Aktiengesellschaft, sonstige Gesellschaften und Überleitungs-/ Konsolidierungsposten |
Continuing Operations | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 7,1 | 9,2 | 1.164,6 | 1.286,4 | |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 0,6 | 0,8 | 100,0 | 100,0 | |
| Konzerninnenumsatzerlöse | – 48,6 | – 35,7 | – | – | |
| UMSATZERLÖSE DER BEREICHE | – 41,5 | – 26,5 | 1.164,6 | 1.286,4 | |
| EBIT | – 15,7 | – 0,4 | 16,7 | 70,4 | |
| in % der Umsatzerlöse des Bereichs | – | – | 1,4 | 5,5 | |
| in % der Konzernaußenumsatzerlöse | – | – | 1,4 | 5,5 | |
| in % des Capital Employed (ROCE) | – | – | 8,1 | 41,6 | |
| Capital Employed (Jahresdurchschnitt)* | 12,0 | – 0,7 | 205,2 | 169,4 | |
| Vermögen* | 86,7 | 13,5 | 701,1 | 620,3 | |
| Schulden* | 93,0 | 72,3 | 555,7 | 546,4 | |
| Investitionen | 0,3 | 3,4 | 22,8 | 26,4 | |
| Planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen Außerplanmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und |
2,5 | 2,4 | 27,9 | 25,9 | |
| Sachanlagen Anzahl der Mitarbeiter |
– | – | 1,1 | 1,0 | |
| (Jahresdurchschnitt) | 137 | 111 | 5.569 | 5.668 |
SEGMENTINFORMATIONEN NACH REGIONEN
| USA/Kanada | Sonstige Regionen/ Überleitung |
Continuing Operations | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | |
| Konzernaußenumsatzerlöse | 314,8 | 414,3 | 108,1 | 149,1 | 1.164,6 | 1.286,4 | |
| in % der Konzernumsatzerlöse | 27,0 | 32,2 | 9,4 | 11,6 | 100,0 | 100,0 | |
| Capital Employed (Jahresdurchschnitt) | 85,8 | 58,4 | – 3,5 | – 7,7 | 205,2 | 169,4 | |
| Vermögen* | 178,7 | 116,9 | – 25,9 | – 31,1 | 701,1 | 620,3 | |
| Investitionen | 4,0 | 2,3 | 0,6 | 0,7 | 22,8 | 26,4 | |
| Anzahl der Mitarbeiter (Jahresdurchschnitt) |
869 | 986 | 162 | 213 | 5.569 | 5.668 |
* Bilanzorientierte Vorjahreswerte wurden zur besseren Vergleichbarkeit an die neue Continuing Operations-Struktur angepasst.
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KONZERNANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2007
ALLGEMEINE ANGABEN
Durch Beschluss der Hauptversammlung von 16. Mai 2007 wurde die Firma IWKA Aktiengesellschaft in KUKA Aktiengesellschaft geändert und der Firmensitz von Karlsruhe nach Augsburg verlegt. Die KUKA Aktiengesellschaft stellt ihren Konzernabschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den International Accounting Standards (IAS) des International Accounting Standards Board (IASB) sowie den Auslegungen des Standing Interpretations Committee (SIC) und des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) auf, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Alle für das Geschäftsjahr 2007 verpflichtend anzuwendenden Standards (IFRS/IAS) und Auslegungen (IFRICs) wurden berücksichtigt. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen grundsätzlich den im Vorjahr angewandten Methoden mit Ausnahme der erstmals seit dem Geschäftsjahr 2007 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen. Zudem wurde das gemäß IAS 19 bestehende Wahlrecht der Erfassung von im Rahmen von Pensionsrückstellungen anfallenden versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten dahingehend ausgeübt, dass diese nunmehr erfolgsneutral direkt im Eigenkapital erfasst und nicht mehr in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen werden. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist erstmals nach dem international gebräuchlichen Umsatzkostenverfahren aufgestellt. Die Vorjahreszahlen wurden zu Vergleichszwecken entsprechend angepasst. Die neu angewandten Standards und Interpretationen sind unter den "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" aufgelistet.
Der Konzernabschluss entspricht deutschem Recht. Die Vorjahreszahlen wurden nach denselben Standards ermittelt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge im Anhang in Millionen Euro (MIO. €) angegeben. Eine Ausnahme stellt der Vergütungsbericht dar, in dem die Angaben in Tausend Euro (T €) erfolgen.
Der Vorstand hat den Konzernabschluss am 3. März 2008 zur Veröffentlichung freigegeben.
GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNG
KONSOLIDIERUNG
Der Konzernabschluss basiert auf den nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden erstellten Abschlüssen der KUKA Aktiengesellschaft und der einbezogenen Tochterunternehmen. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt durch Verrechnung der Beteiligungsbuchwerte mit dem anteiligen neu bewerteten Eigenkapital der Tochterunternehmen zum Zeitpunkt ihres Erwerbs. Positive Unterschiedsbeträge werden entsprechend IFRS 3 unter den immateriellen Vermögenswerten als Geschäfts- oder Firmenwert aktiviert. Negative Unterschiedsbeträge sind erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung zu erfassen.
Umsätze, Aufwendungen und Erträge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Konzerngesellschaften werden aufgerechnet und Zwischenergebnisse eliminiert. Auf die Konsolidierungsvorgänge werden die erforderlichen Steuerabgrenzungen vorgenommen.
Bürgschaften und Garantien, die die KUKA Aktiengesellschaft zu Gunsten konsolidierter Tochtergesellschaften übernimmt, werden eliminiert.
WÄHRUNGSUMRECHNUNG
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung werden unter Verwendung des Mittelkurses am Bilanzstichtag umgerechnet. Dabei eintretende Kursgewinne oder Kursverluste werden ergebniswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen oder Aufwendungen erfasst.
Die Jahresabschlüsse der einbezogenen Auslandsgesellschaften werden aus der funktionalen Währung (IAS 21) in Euro umgerechnet. Dies ist bei fast allen Auslandsgesellschaften die jeweilige Landeswährung, da sie im Wesentlichen in ihrem Währungsbereich aktiv sind. Die einzige Ausnahme ist die KUKA Robotics Hungária Ipari Kft., Taksony/Ungarn, deren funktionale Währung im Jahr 2007 auf Euro umgestellt wurde, da sie ihre Geschäfte überwiegend in Euro abwickelt.
Alle Vermögenswerte und Schulden werden zum Mittelkurs des Bilanzstichtags umgerechnet. Die Firmenwerte sowie das Eigenkapital werden zu historischen Kursen umgerechnet. Die Aufwendungen und Erträge werden zum Jahresdurchschnittskurs angesetzt. Die Umrechnung des Jahresergebnisses wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ebenfalls mit dem Jahresdurchschnittskurs vorgenommen. Unterschiede aus der Währungsumrechnung bei den Vermögenswerten und Schulden gegenüber der Umrechnung des Vorjahres sowie Umrechnungsdifferenzen zwischen Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz werden ergebnisneutral im Eigenkapital in den Gewinnrücklagen ausgewiesen.
BILANZIERUNG UND BEWERTUNG
Geschäfts- und Firmenwerte
Geschäfts- und Firmenwerte werden im Rahmen der Regelungen des IFRS 3 nach dem Impairment-Only-Ansatz bilanziert und mindestens einmal jährlich Werthaltigkeitstests unterzogen.
Die Werthaltigkeitstests werden für die definierten Zahlungsmittel generierenden Einheiten gemäß den Regelungen des IAS 36 nach der Discounted-Cashflow-Methode auf Basis der Nutzungswerte durchgeführt. Hierfür wurden die Daten für die Detailplanungsphase aus den Unternehmensplanungen für die nächsten drei Jahre zu Grunde gelegt und für die Folgezeit unterstellt, dass die jährlichen Cashflows grundsätzlich denen des dritten Jahres entsprechen. Vereinfachend wird hierbei in der ewigen Rente angenommen, dass die Investitionen den planmäßigen Abschreibungen entsprechen und das Working Capital unverändert bleibt.
Zu den verwendeten segmentspezifischen Diskontierungssätzen sowie zu den weiteren Parametern und deren Herleitung ebenso wie für die Nennung der wesentlichen Geschäfts- und Firmenwerte verweisen wir auf die unter Erläuterung 14 gemachten Ausführungen.
Selbst erstellte Software und andere Entwicklungskosten
Entwicklungskosten für neu entwickelte Produkte oder selbst erstellte immaterielle Vermögenswerte (z. B. Software) wurden unter den Voraussetzungen des IAS 38 aktiviert, soweit sowohl die technische Realisierbarkeit als auch die Vermarktung der neu entwickelten Produkte sichergestellt sind und dem Konzern daraus ein wirtschaftlicher Nutzen zufließt. Die Herstellungskosten umfassen dabei die direkt und indirekt dem Entwicklungsprozess zurechenbaren Kosten. Forschungskosten werden gemäß IAS 38 als laufender Aufwand berücksichtigt.
Die planmäßige Abschreibung beginnt mit der wirtschaftlichen Nutzung des Vermögenswerts und läuft stückzahlbezogen oder linear über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von in der Regel ein bis drei Jahren. Darüber hinaus wird die Werthaltigkeit der aktivierten Entwicklungskosten durch jährliche Werthaltigkeitstests überprüft.
Sonstige immaterielle Vermögenswerte
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögenswerte, im Wesentlichen Software, werden zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche wirtschaftliche Nutzungsdauer von drei bis fünf Jahren abgeschrieben.
Sachanlagevermögen
Das Sachanlagevermögen der fortzuführenden Bereiche wird zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige Abschreibungen, angesetzt, die in der Regel linear vorgenommen werden. Sollten Abschreibungen beim beweglichen Anlagevermögen nach der degressiven Methode dem Werteverzehr besser entsprechen, so kommen diese zum Ansatz.
In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden in Übereinstimmung mit IFRS neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden als Aufwand verrechnet.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen hauptsächlich folgende Nutzungsdauern zu Grunde:
| Jahre |
|---|
| 25–50 |
| 2–15 |
| 2–15 |
| 2–15 |
| 2–15 |
Außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden gemäß IAS 36 vorgenommen, soweit der erzielbare Betrag des Vermögenswerts den Buchwert unterschreitet. Der erzielbare Betrag ist dabei der höhere Betrag aus Nettoveräußerungswert und Nutzungswert des betroffenen Vermögenswerts. Sind die Gründe für eine in Vorjahren vorgenommene außerplanmäßige Abschreibung entfallen, erfolgt eine entsprechende Zuschreibung.
Zuwendungen der öffentlichen Hand
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden gemäß IAS 20 nur erfasst, wenn angemessene Sicherheit besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Die Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte (beispielsweise Investitionszuschüsse und -zulagen) werden bei den Anschaffungs- oder Herstellungskosten des betroffenen Vermögenswerts abgesetzt. Ertragsbezogene Zuwendungen werden erfolgswirksam vereinnahmt.
Finanzierungsleasing und operatives Leasing
Im Rahmen von Finanzierungsleasingverträgen wird dem Leasingnehmer das wirtschaftliche Eigentum in den Fällen zugerechnet, in denen er im Wesentlichen alle Chancen und Risiken, die mit dem Eigentum verbunden sind, trägt (IAS 17). Sofern das wirtschaftliche Eigentum dem KUKA Konzern zuzurechnen ist, erfolgt für diese Fälle die Aktivierung zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses zum beizulegenden Zeitwert oder zum niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Die Abschreibungen erfolgen linear entsprechend der wirtschaftlichen Nutzungsdauer oder über die kürzere Vertragslaufzeit. Die abgezinsten Zahlungsverpflichtungen aus den Leasingraten werden als Verbindlichkeiten passiviert und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Soweit im KUKA Konzern Operating-Leasing-Verhältnisse gemäß IAS 17 auftreten, werden Leasingraten bzw. Mietzahlungen direkt als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Unter Erläuterung 15 wird über die entsprechenden zukünftigen Aufwendungen berichtet.
Finanzinstrumente
Finanzinstrumente sind Verträge, die gleichzeitig bei einem Unternehmen zu einem finanziellen Vermögenswert und bei dem anderen zu einer finanziellen Verbindlichkeit oder zu einem Eigenkapitalinstrument führen. Dazu gehören sowohl originäre Finanzinstrumente (z. B. Forderungen oder Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) als auch derivative Finanzinstrumente (Geschäfte zur Absicherung gegen Wertänderungsrisiken).
Derivative Finanzinstrumente sind Finanzkontrakte, deren Wert sich vom Preis eines Vermögenswerts (wie z. B. Aktien, Obligationen, Geldmarktinstrumente oder Commodities) oder eines Referenzsatzes (wie Währungskursen, Indizes und Zinsen) ableitet. Sie erfordern keine oder nur geringe Anfangsinvestitionen und ihre Abwicklung erfolgt in der Zukunft. Beispiele für derivative Finanzinstrumente sind Optionen, Termingeschäfte oder Zinsswapgeschäfte. Derivate werden im KUKA Konzern fast ausschließlich zur Absicherung von Währungsrisiken eingesetzt.
Nach IAS 39 werden folgende für KUKA relevante Kategorien von Finanzinstrumenten unterschieden:
- Ausgereichte Kredite und Forderungen (Loans and Receivables),
- Zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten mit erfolgswirksamer Bewertung zum beizulegenden Zeitwert (Financial Assets/Liabilities Held for Trading)
- Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte (Available-for-sale Financial Assets),
- Übrige finanzielle Verbindlichkeiten (Financial Liabilities Measured at Amortised Cost).
Finanzinstrumente werden, soweit nicht anders angegeben, zu ihrem beizulegenden Zeitwert angesetzt. Der beizulegende Zeitwert eines Finanzinstruments ist der Betrag, zu dem zwischen sachverständigen, vertragswilligen und voneinander unabhängigen Geschäftspartnern ein Vermögenswert getauscht oder eine Schuld beglichen werden könnte.
Finanzinstrumente werden grundsätzlich erstmalig mit dem Tag bilanziell erfasst, an dem der Vermögenswert an oder durch die KUKA geliefert wird (Bilanzierung zum Erfüllungstag).
Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Finanzinvestitionen
Beteiligungen an fortgeführten Geschäftseinheiten, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind, werden im KUKA Konzern den zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten zugeordnet. Sie werden zu ihren Anschaffungskosten oder zum beizulegenden Zeitwert angesetzt, der aus der Diskontierung der erwarteten Cashflows abgeleitet worden ist. Aktuelle Marktwerte sind nicht verfügbar, da die Gesellschaftsanteile nicht auf einem aktiven Markt gehandelt werden.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Forderungen und sonstige Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten unter Berücksichtigung angemessener Abschläge für alle erkennbaren Einzelrisiken bewertet. Auch das allgemeine Kreditrisiko wird, sofern nachweisbar, durch entsprechende Wertkorrekturen berücksichtigt. Dazu werden diese finanziellen Vermögenswerte anhand gleichartiger Risikoausfalleigenschaften gruppiert, gemeinsam auf Wertminderungen untersucht und ggf. wertberichtigt. Bei der Ermittlung des Wertberichtigungsbedarfs werden neben den vertraglich vorgesehenen Zahlungsströmen auch historische Ausfallerfahrungen berücksichtigt.
Der Buchwert der Vermögenswerte wird unter Verwendung von Wertberichtigungskonten reduziert. Konkrete Ausfälle führen zur Ausbuchung der betreffenden Forderungen.
Nicht in eine Sicherungsbeziehung eingebundene derivative Finanzinstrumente mit einem positiven Zeitwert werden als sonstiger Vermögenswert ausgewiesen.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Zahlungsmittel umfassen alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten verfügbar sind.
Verbindlichkeiten
Verbindlichkeiten sind zu fortgeführten Anschaffungskosten passiviert. Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen werden mit dem Barwert der zukünftigen Leasingraten ausgewiesen.
Langfristige Verbindlichkeiten mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Zugrundelegung der entsprechenden Zinssätze auf den Bilanzstichtag abgezinst, sofern der Zinseffekt wesentlich ist.
Nicht in eine Sicherungsbeziehung eingebundene derivative Finanzinstrumente mit einem negativen Zeitwert führen zu einem Ausweis einer sonstigen Verbindlichkeit.
Derivative Finanzinstrumente
Im KUKA Konzern werden nach IAS 39 sämtliche derivativen Finanzinstrumente zum Erfüllungstag zu beizulegenden Zeitwerten angesetzt. Die Zeitwerte werden mit Hilfe standardisierter finanzmathematischer Verfahren unter Verwendung aktueller Marktparameter wie Wechselkurs und Bonitäten der Vertragspartner (Mark-to-Market-Methode) oder quotierter Preise ermittelt. Für die Berechnungen werden Mittelkurse verwendet.
Derivate, die der Besicherung der beizulegenden Zeitwerte von in der Bilanz angesetzten Fremdwährungsforderungen oder verbindlichkeiten dienen, werden nicht im Rahmen eines Hedge Accounting bilanziert und daher als zu Handelszwecken gehalten klassifiziert. Gewinne und Verluste aus den Veränderungen der beizulegenden Zeitwerte dieser Derivate werden ebenso wie die Wertänderungen der Grundgeschäfte sofort im operativen Ergebnis in der Gewinn- und Verlustrechnung berücksichtigt.
Bei der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften im Rahmen der restriktiven Vorschriften des Hedge Accounting ist zwischen Fair Value Hedges und Cashflow Hedges zu unterscheiden.
Fair Value Hedges werden zur Absicherung gegen Wertänderungsrisiken von vertraglichen Verpflichtungen aus Auftragseingängen und Bestellverpflichtungen (schwebenden Geschäften) eingesetzt. Zeitwertänderungen der Grundgeschäfte und der dazugehörigen Sicherungsinstrumente werden bei Auslaufen der Geschäfte sowie zu den Bilanzstichtagen sofort ergebniswirksam gebucht und gleichen sich in der Regel aus.
Cashflow Hedges dienen der Absicherung gegen Wertänderungsrisiken von zukünftigen Cashflows. Die Veränderung des Marktwertes verbleibt bis zur Realisierung in einer Rücklage im Eigenkapital und geht in den Perioden erfolgswirksam in das Ergebnis ein, in denen das betreffende Grundgeschäft das Periodenergebnis beeinflusst.
IAS 39 stellt strenge Anforderungen an die Anwendung des Hedge Accounting. Diese erfüllt die KUKA folgendermaßen: Bei Beginn einer Sicherungsmaßnahme werden sowohl die Beziehung zwischen dem als Sicherungsinstrument eingesetzten Finanzinstrument und dem Grundgeschäft als auch Ziel sowie Strategie der Absicherung dokumentiert. Dazu zählt sowohl die konkrete Zuordnung der Absicherungsinstrumente zu den entsprechenden Vermögenswerten/Verbindlichkeiten oder (fest vereinbarten) zukünftigen Transaktionen als auch die Einschätzung des Grads der Wirksamkeit der eingesetzten Absicherungsinstrumente. Bestehende Sicherungsmaßnahmen werden fortlaufend auf ihre Effektivität hin überwacht; wird eine Sicherungsbeziehung ineffektiv, werden die ineffektiven Teile umgehend aufgelöst.
Vorräte
Gemäß IAS 2 werden Vorräte zu durchschnittlichen Anschaffungs- oder Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben den Einzelkosten in Übereinstimmung mit IAS 2 auch angemessene Material- und Fertigungsgemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Soweit erforderlich wurden Abschläge auf niedrigere realisierbare Nettoveräußerungswerte vorgenommen. Diese Abschläge berücksichtigen neben der verlustfreien Bewertung auch alle sonstigen Bestandsrisiken. Sofern die Gründe, die zu einer Abwertung der Vorräte in der Vergangenheit geführt haben, nicht länger bestehen, wird eine Wertaufholung vorgenommen.
Fertigungsaufträge
Fertigungsaufträge, die die Kriterien des IAS 11 erfüllen, werden nach der Percentage-of-Completion-Methode (POC-Methode) bilanziert. Der anzusetzende Fertigstellungsgrad wird dabei pro Auftrag in der Regel durch das Verhältnis der bereits angefallenen Kosten zu den erwarteten Gesamtkosten (Cost-to-Cost-Methode) ermittelt. Der entsprechende Gewinn des Fertigungsauftrags wird auf Basis des so errechneten Fertigstellungsgrads realisiert. Der Ausweis dieser Aufträge erfolgt unter den Forderungen bzw. Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen. Soweit die angearbeiteten Leistungen die Anzahlungen übersteigen, erfolgt der Ausweis aktivisch unter den Forderungen aus Fertigungsaufträgen. Verbleibt nach Abzug der Anzahlung ein negativer Saldo, erfolgt der Ausweis unter den Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen. Für Drohverluste werden, falls notwendig, entsprechende Rückstellungen gebildet.
Latente Steuern
Latente Steuern werden gemäß IAS 12 auf alle temporären Differenzen zwischen den Buchwerten in der Konzernbilanz und den steuerlichen Wertansätzen der Vermögenswerte und Schulden (Liability Method) sowie für steuerliche Verlustvorträge gebildet. Aktive latente Steuern für Bilanzierungs- und Bewertungsunterschiede sowie für steuerliche Verlustvorträge werden nur insoweit angesetzt, als mit hinreichender Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden kann, dass diese Unterschiede in der Zukunft zur Realisierung des entsprechenden Vorteils führen. Eine Abzinsung aktiver und passiver latenter Steuern wird nicht vorgenommen. Eine Verrechnung von aktiven latenten Steuern mit passiven latenten Steuern erfolgt nur, soweit eine Identität der Steuergläubiger und Fristenkongruenz besteht.
Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen
Die Bewertung der Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach IAS 19. Pensionen und ähnliche Verpflichtungen umfassen Versorgungsverpflichtungen des KUKA Konzerns aus leistungsorientierten Altersversorgungssystemen. Die Pensionsverpflichtungen werden nach dem so genannten Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Gehalt und Altersbezügen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf jährlich zu erstellenden versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen. Der Dienstzeitaufwand wird als Personalaufwand ausgewiesen. Der Zinsanteil der Rückstellungszuführung wie auch die erwarteten Erträge aus dem Fondsvermögen werden im Finanzergebnis ausgewiesen. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden seit diesem Geschäftsjahr erfolgsneutral direkt im Eigenkapital erfasst (so genannte '3. Option'). Wir verweisen auf die Erläuterungen im Abschnitt "Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" auf Seite 39.
Sonstige Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen werden gebildet, sofern gegenüber Dritten eine gegenwärtige Verpflichtung aus einem vergangenen Ereignis besteht. Ihre Höhe muss zuverlässig geschätzt werden können und sie muss eher wahrscheinlich als unwahrscheinlich zu einem Abfluss zukünftiger Ressourcen führen. Rückstellungen werden nur für rechtliche und faktische Verpflichtungen gegenüber Dritten gebildet.
Es werden keine Aufwandsrückstellungen gebildet, da in diesem Fall keine Außenverpflichtung vorliegt.
Verpflichtungen aus dem Personalbereich, wie Urlaubslöhne, Gleitzeitguthaben und Altersteilzeit, werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen.
Verpflichtungen für ausstehende Lieferantenrechnungen werden unter den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Langfristige Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden unter Zugrundelegung der entsprechenden Zinssätze auf den Bilanzstichtag abgezinst, sofern der Zinseffekt wesentlich ist.
Umsatzrealisierung
Fertigungsaufträge (IAS 11) werden nach dem effektiven Projektfortschritt (Percentage-of-Completion-Methode) bilanziert. Die übrigen Umsatzerlöse werden in Übereinstimmung mit IAS 18 nach der Completed-Contract-Methode realisiert. Die Umsatzerlöse werden zu dem Zeitpunkt gebucht, zu dem die Erzeugnisse oder Waren geliefert bzw. die Leistungen erbracht worden sind. Erlösschmälerungen, Konventionalstrafen und Skonti werden dabei in Abzug gebracht. Zu diesem Zeitpunkt kann die Höhe der Erlöse verlässlich bemessen werden und der Zufluss des wirtschaftlichen Nutzens aus dem Geschäft ist hinreichend wahrscheinlich.
Umsatzkosten
Die Umsatzkosten umfassen die Herstellungskosten der verkauften Erzeugnisse sowie die Anschaffungskosten der verkauften Handelswaren. Sie beinhalten neben den direkt zurechenbaren Material- und Fertigungseinzelkosten auch Gemeinkosten einschließlich der Abschreibungen auf die Produktionsanlagen und immateriellen Vermögenswerte sowie die Abwertungen auf die Vorräte. Den Aufwand für Rückstellungen für Produktgewährleistungen berücksichtigt KUKA zum Zeitpunkt der Umsatzlegung in den Umsatzkosten. Drohende Verluste aus Aufträgen werden in dem Berichtszeitraum berücksichtigt, in dem die aktuell geschätzten Gesamtkosten die aus dem jeweiligen Vertrag zu erwartenden Umsatzerlöse übersteigen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Die nicht aktivierungsfähigen Forschungs- und Entwicklungskosten werden bei Anfall ergebniswirksam erfasst.
Annahmen und Schätzungen
Im Konzernabschluss müssen Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten haben. Die tatsächlichen Werte können in Einzelfällen von den getroffenen Annahmen und Schätzungen abweichen. Bei der Anwendung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden hat das Unternehmen folgende wesentliche Ermessensentscheidungen, die die Beträge im Abschluss wesentlich beeinflussen, getroffen. Nicht berücksichtigt werden dabei solche Entscheidungen, die Schätzungen beinhalten.
Entwicklungskosten
Entwicklungskosten werden entsprechend den Angaben in den dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aktiviert. Für Zwecke der Ermittlung der zu aktivierenden Beträge hat die Unternehmensleitung Annahmen über die Höhe der erwarteten künftigen Cashflows aus Vermögenswerten, die anzuwendenden Abzinsungssätze und den Zeitraum des Zuflusses von erwarteten zukünftigen Cashflows, die die Vermögenswerte generieren, zu treffen.
Wertminderung von Geschäfts- oder Firmenwerten
Der Konzern überprüft mindestens einmal jährlich, ob Geschäfts- oder Firmenwerte wertgemindert sind. Dies erfordert eine Schätzung der Nutzungswerte abzüglich Veräußerungskosten der jeweiligen Zahlungsmittel generierenden Einheit, denen der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist. Zur Ermittlung der Nutzungswerte muss die Unternehmensleitung die voraussichtlichen künftigen Cashflows der jeweiligen Zahlungsmittel generierenden Einheit schätzen und darüber hinaus einen angemessenen Abzinsungssatz wählen, um den Barwert dieser Cashflows zu ermitteln. Für Einzelheiten zu den Buchwerten der Geschäfts- oder Firmenwerte und zur Durchführung der Impairmenttests verweisen wir auf die unter Erläuterung 14 gemachten Ausführungen.
Aktive latente Steuern
Aktive latente Steuern werden für alle nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge in dem Maße erfasst, in dem es wahrscheinlich ist, dass hierfür zu versteuerndes Einkommen verfügbar sein wird, so dass die Verlustvorträge tatsächlich genutzt werden können. Für die Ermittlung der Höhe der aktiven latenten Steuern ist eine wesentliche Ermessensausübung der Unternehmensleitung auf der Grundlage des erwarteten Eintrittszeitpunkts und der Höhe des künftig zu versteuernden Einkommens sowie der zukünftigen Steuerplanungsstrategien erforderlich. Für Einzelheiten hierzu verweisen wir auf die unter Erläuterung 10 gemachten Ausführungen.
Pensionen und andere Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses
Der Aufwand aus leistungsorientierten Plänen und anderen medizinischen Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses wird anhand von versicherungsmathematischen Berechnungen ermittelt. Die versicherungsmathematische Bewertung erfolgt auf der Grundlage von Annahmen in Bezug auf Abzinsungssätze, erwartete Erträge aus Planvermögen, künftige Lohn- und Gehaltssteigerungen, Sterblichkeit und künftige Rentensteigerungen. Entsprechend der langfristigen Ausrichtung dieser Pläne unterliegen solche Schätzungen wesentlichen Unsicherheiten.
ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
Nachfolgend sind die Auswirkungen von Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden auf den Konzernabschluss der KUKA Aktiengesellschaft dargestellt.
IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
Seit der im Dezember 2004 veröffentlichten Überarbeitung des IAS 19 sieht der Standard ein Wahlrecht vor, versicherungsmathematische Gewinne und Verluste außerhalb des Periodenergebnisses zu erfassen und unmittelbar im Eigenkapital auszuweisen (so genannte '3. Option'). Nach der bislang von der KUKA Gruppe verwendeten Korridor-Methode werden diese in der Gewinn- und Verlustrechnung und in der Bilanz berücksichtigt, wenn der höhere Betrag aus Barwert des Verpflichtungsumfangs und Zeitwert des Planvermögens zum Ende der Vorperiode um mehr als 10 % überschritten wird (10 %- Korridor). Beträge außerhalb des Korridors sind über die künftige durchschnittliche Restdienstzeit der aus dem Versorgungsplan berechtigten Mitarbeiter erfolgswirksam zu verteilen. Noch nicht erfasste versicherungsmathematische Verluste, die betragsmäßig innerhalb des Korridors liegen, stellen eine Unterdeckung der bilanzierten Verpflichtung dar. Nach der 3. Option sind versicherungsmathematische Gewinne und Verluste im Jahr ihrer Entstehung sofort in voller Höhe im Eigenkapital auszuweisen. Eine Verteilungsmöglichkeit entfällt.
Der KUKA Konzern hat beschlossen, zur Erhöhung der Transparenz in der Berichterstattung dieses Wahlrecht auszuüben und zum 31. Dezember 2007 auf die Bilanzierung nach der 3. Option überzugehen. Die erfolgsneutral erfassten Beträge werden in der "Aufstellung der im Konzerneigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen" ausgewiesen.
Die rückwirkende Anwendung stellt einen Methodenwechsel nach IAS 8 dar. Daher ist die bilanzielle Behandlung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum 1. Januar 2006 anzupassen. Dies wirkt sich auf das Periodenergebnis, das Eigenkapital, die Rückstellungen für Pensionen sowie latente Steuern aus. Folgende Abschlussbestandteile sind von der Änderung betroffen:
- Gewinn- und Verlustrechnung und Bilanz des Konzerns
- Aufstellung der im Konzerneigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
- Segmentinformationen.
Die Anpassung der Vergleichswerte für das Geschäftsjahr 2006 verbessert in der Gewinn- und Verlustrechnung das Ergebnis vor Steuern der Continuing Operations um 0,5 MIO. €. Unter Berücksichtigung erfolgswirksamer latenter Steuern in Höhe von 0,2 MIO. € verbessert sich das Ergebnis aus Continuing Operations um 0,3 MIO. € auf –2,1 MIO. €.
Für die Discontinued Operations ergibt sich auf Grund höherer Beträge für die Pensionsrückstellungen und folglich eines geringeren Eigenkapitals der abgehenden Gesellschaften unter Berücksichtigung der latenten Steuern für 2006 ein um 4,3 MIO. € verbessertes Abgangsergebnis.
In der Bilanz zum 31. Dezember 2006 erhöhen sich die Rückstellungen für Pensionen um 8,2 MIO. € und die sonstigen Vermögenswerte vermindern sich um 2,0 MIO. €. Die aktiven latenten Steuern erhöhen sich um 3,3 MIO. €, die passiven latenten Steuern vermindern sich um 0,7 MIO. €. Das Eigenkapital verringert sich um 6,2 MIO. € auf 120,5 MIO. €. Das Ergebnis je Aktie erhöht sich für das Geschäftsjahr 2006 durch die vorgenommenen Anpassungen um 0,17 € (davon Discontinued Operations 0,16 €).
Als Anpassungsbeträge für Perioden, die vor dem Geschäftsjahr 2006 liegen, ergeben sich für die Pensionsrückstellungen eine Zunahme um 23,4 MIO. € (davon Continuing Operations 16,7 MIO. €), für die latenten Steuern ein Anstieg um 9,1 MIO. € (davon Continuing Operations 6,5 MIO. €) sowie für das Eigenkapital ein Rückgang um 14,3 MIO. € (davon Continiung Operations 10,2 MIO. €).
Wäre der Konzernabschluss 2007 nach der bisherigen Methode aufgestellt worden, würden sich die Auswirkungen wie folgt darstellen: In der Gewinn- und Verlustrechnung würde sich das Ergebnis aus Continuing Operations unter Berücksichtigung erfolgwirksamer latenter Steuern von 0,1 MIO. € um 0,1 MIO. € vermindern. Das Abgangsergebnis der Discontinued Operations würde sich um 2,4 MIO. € verschlechtern. In der Bilanz zum 31. Dezember 2007 wären das Eigenkapital um 3,5 MIO. € niedriger, die Rückstellungen für Pensionen um 4,9 MIO. € höher ausgewiesen. Aktive latente Steuern würden sich um 1,4 MIO. € erhöhen.
Für das Geschäftsjahr 2007 beträgt der Anpassungsbetrag im Ergebnis je Aktie – 0,20 €, davon entfallen auf Discontinued Operations – 0,09 €. Dadurch läge unter Anwendung der bisherigen Methode das Ergebnis je Aktie bei 4,23 €. Davon sind 2,51 € den Discontinued Operations zuzurechnen.
Noch nicht verpflichtend anzuwendende IFRS Standards und Interpretationen
Bis zum Datum der Aufstellung des Konzernabschlusses wurden die folgenden neuen und geänderten Standards und Interpretationen verabschiedet. Diese treten jedoch erst später in Kraft und wurden im vorliegenden Konzernabschluss nicht vorzeitig angewendet. Ihre Auswirkungen auf den Konzernabschluss der KUKA Aktiengesellschaft wurden noch nicht vollständig analysiert, so dass die zu erwartenden Effekte, wie sie am Fuß der Tabelle dargestellt sind, lediglich eine erste Einschätzung darstellen.
| Standard/Interpretation | Verpflichtende Anwendung |
Geplante Anwendung durch die KUKA AG |
|---|---|---|
| IFRS 8 – Operative Segmente | 01.01.2009 | Geschäftsjahr 2009 |
| IFRIC 11–IFRS 2 – Geschäfte mit eigenen Aktien und Aktien von Konzernunternehmen |
01.03.2007 | Geschäftsjahr 2008 |
| Änderung des IFRS 2 – Aktienbasierte Vergütungen | 01.01.2009 | Geschäftsjahr 2009* |
| IFRS 3 – Unternehmenszusammenschlüsse (überarbeitet) | 01.07.2009 | Geschäftsjahr 2010* |
| IAS 1 – Darstellung des Abschlusses (überarbeitet) | 01.01.2009 | Geschäftsjahr 2009* |
| IAS 23 – Fremdkapitalkosten (überarbeitet) | 01.01.2009 | Geschäftsjahr 2009* |
| IAS 27 – Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS (überarbeitet) | 01.07.2009 | Geschäftsjahr 2010* |
| Änderung von IAS 32 – Finanzinstrumente: Darstellung und IAS 1 – Darstellung des Abschlusses |
01.01.2009 | Geschäftsjahr 2009* |
| IFRIC 12 – Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen | 01.01.2008 | Geschäftsjahr 2008* |
| IFRIC 13 – Kundenbindungsprogramme* | 01.07.2008 | Geschäftsjahr 2008* |
| IFRIC 14–IAS 19 – Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswerts, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung* |
01.01.2008 | Geschäftsjahr 2008* |
* Vorbehaltlich der Übernahme durch die Europäische Union.
IFRS 8 Operative Segmente
IFRS 8 wurde im November 2006 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. IFRS 8 verlangt die Angabe von Informationen über die Geschäftssegmente eines Unternehmens und ersetzt die Verpflichtung, primäre (Geschäftssegmente) und sekundäre (geographische Segmente) Segmentberichtsformate für ein Unternehmen zu bestimmen. IFRS 8 folgt dem sog. Management-Ansatz, wonach sich die Segmentberichterstattung allein nach Finanzinformationen richtet, die von den Entscheidungsträgern des Unternehmens zur internen Steuerung des Unternehmens verwendet werden. Bestimmend dabei sind die interne Berichts- und Organisationsstruktur sowie solche Finanzgrößen, die zur Entscheidungsfindung über die Allokation von Ressourcen und die Bewertung der Ertragskraft herangezogen werden.
Der Konzern hat auf eine vorzeitige Anwendung von IFRS 8 verzichtet und wendet weiterhin IAS 14 Segmentberichterstattung an. Der neue Standard wird Einfluss auf die Art und Weise der Veröffentlichung von Finanzinformationen über die Geschäftsbereiche des Konzerns haben, jedoch nicht auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss.
IFRIC 11 IFRS 2 – Geschäfte mit eigenen Aktien und Aktien von Konzernunternehmen
Die IFRIC Interpretation 11 wurde im November 2006 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. März 2007 beginnen. Gemäß dieser Interpretation sind Vereinbarungen, nach denen Mitarbeitern Rechte an Eigenkapitalinstrumenten eines Unternehmens gewährt werden, auch dann als aktienbasierte Vergütungstransaktionen mit Ausgleich durch Eigenkapitalinstrumente zu bilanzieren, wenn das Unternehmen die Instrumente von einem Dritten erwirbt oder wenn die Anteilseigner die benötigten Eigenkapitalinstrumente bereitstellen.
Auf Grund des geringfügigen Umfangs von aktienbasierten Vergütungen im Konzern sind aus der erstmaligen Anwendung dieser Neuregelung in der Zukunft keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu erwarten.
Änderung des IFRS 2 Aktienbasierte Vergütungen
Die Änderung des IFRS 2 wurde im Januar 2008 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Die Änderung betrifft zum einen die Klarstellung, dass der Begriff der Ausübungsbedingungen ausschließlich die Dienst- und die Leistungsbedingungen beinhaltet. Zum anderen werden die Regelungen zur Bilanzierung einer vorzeitigen Beendigung von anteilsbasierten Vergütungsplänen auch auf Fälle einer Beendigung durch die Mitarbeiter ausgeweitet. Die Übergangsbestimmungen sehen eine retrospektive Anwendung der Neuregelung vor.
Auf Grund des geringfügigen Umfangs von aktienbasierten Vergütungen im Konzern sind aus der erstmaligen Anwendung dieser Neuregelung in der Zukunft keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu erwarten.
IFRS 3 Unternehmenszusammenschlüsse (überarbeitet)
Der geänderte Standard IFRS 3 wurde im Januar 2008 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Der Standard wurde im Rahmen des Konvergenzprojekts von IASB und FASB einer umfassenden Überarbeitung unterzogen. Die wesentlichen Änderungen betreffen insbesondere die Einführung eines Wahlrechts bei der Bewertung von Minderheitsanteilen zwischen der Erfassung mit dem anteiligen identifizierbaren Nettovermögen (sog. Purchased-Goodwill-Methode) und der sog. Full-Goodwill-Methode, wonach der gesamte, auch auf die Minderheitsgesellschafter entfallende Teil des Geschäfts- oder Firmenwerts des erworbenen Unternehmens zu erfassen ist. Weiterhin sind die erfolgswirksame Neubewertung bereits bestehender Beteiligungsanteile bei erstmaliger Erlangung der Beherrschung (sukzessiver Unternehmenserwerb), die zwingende Berücksichtigung einer Gegenleistung, die an das Eintreten künftiger Ereignisse geknüpft ist, zum Erwerbszeitpunkt sowie die ergebniswirksame Behandlung von Transaktionskosten hervorzuheben. Die Übergangsbestimmungen sehen eine prospektive Anwendung der Neuregelung vor. Für Vermögenswerte und Schulden, die aus Unternehmenszusammenschlüssen vor der erstmaligen Anwendung des neuen Standards resultieren, ergeben sich keine Änderungen.
Da aus heutiger Sicht keine Erkenntnisse über Unternehmenszusammenschlüsse im Jahr 2009 vorliegen, können die Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung des Standards nicht abschließend beurteilt werden.
IAS 1 Darstellung des Abschlusses (überarbeitet)
Der überarbeitete Standard IAS 1 wurde im September 2007 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Die Neufassung des Standards beinhaltet wesentliche Änderungen in Darstellung und Ausweis von Finanzinformationen im Abschluss. Die Neuerungen beinhalten insbesondere die Einführung einer Gesamtrechnung, die sowohl das in einer Periode erwirtschaftete Ergebnis als auch die noch nicht realisierten Gewinne und Verluste, die bislang innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen wurden, umfasst und die Gewinn- und Verlustrechnung in ihrer bisherigen Form ersetzt. Darüber hinaus muss nunmehr neben der Bilanz zum Bilanzstichtag und der Bilanz zum vorangegangenen Stichtag zusätzlich eine Bilanz zu Beginn der Vergleichperiode aufgestellt werden, sofern das Unternehmen rückwirkend Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden anwendet, einen Fehler korrigiert oder einen Abschlussposten umgliedert.
Der neue Standard wird Einfluss auf die Art und Weise der Veröffentlichung von Finanzinformationen des Konzerns haben, jedoch nicht auf den Ansatz und die Bewertung von Vermögenswerten und Schulden im Konzernabschluss.
IAS 23 Fremdkapitalkosten (überarbeitet)
Der überarbeitete Standard IAS 23 wurde im März 2007 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Der Standard fordert eine Aktivierung von Fremdkapitalkosten, die einem qualifizierten Vermögenswert zugerechnet werden können. Als qualifizierter Vermögenswert wird ein Vermögenswert definiert, für den ein beträchtlicher Zeitraum erforderlich ist, um ihn in seinen beabsichtigten gebrauchs- oder verkaufsfähigen Zustand zu versetzen. Der Standard sieht eine prospektive Anwendung der Neuregelung vor.
Entsprechend den Übergangsvorschriften des Standards wird der Konzern diesen prospektiv anwenden. Demnach werden Fremdkapitalkosten ab dem 1. Januar 2009 auf qualifizierte Vermögenswerte aktiviert. Für bisher angefallene Fremdkapitalkosten, die sofort aufwandswirksam erfasst wurden, ergeben sich hieraus keine Änderungen. Auf Grund der geringfügigen Inanspruchnahme von Fremdkapitalmitteln im Geschäftsjahr der erstmaligen Anwendung sind aus der erstmaligen Anwendung dieser Neuregelung keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu erwarten.
IAS 27 Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS (überarbeitet)
Der geänderte Standard IAS 27 wurde im Januar 2008 veröffentlicht. Die vorgenommenen Änderungen sind erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2009 beginnen. Die Änderungen resultieren aus dem gemeinsamen Projekt von IASB und FASB zur Überarbeitung von für Unternehmenszusammenschlüsse geltenden Bilanzierungsvorschriften. Die Änderungen betreffen primär die Bilanzierung von Anteilen ohne Beherrschungscharakter (Minderheitsanteile), die künftig in voller Höhe an den Verlusten des Konzerns beteiligt werden, und von Transaktionen, die zum Beherrschungsverlust bei einem Tochterunternehmen führen und deren Auswirkungen erfolgswirksam zu behandeln sind. Auswirkungen von Anteilsveräußerung, die nicht zum Verlust der Beherrschung führen, sind demgegenüber erfolgsneutral im Eigenkapital zu erfassen. Die Übergangsbestimmungen, die grundsätzlich eine retrospektive Anwendung vorgenommener Änderungen fordern, sehen für oben aufgelistete Sachverhalte eine prospektive Anwendung vor. Für Vermögenswerte und Schulden, die aus solchen Transaktionen vor dem Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung des neuen Standards resultieren, ergeben sich daher keine Änderungen.
Da aus heutiger Sicht voraussichtlich weder mit den genannten Transaktionen noch mit einem negativen Betrag bei den Minderheitsanteilen zu rechnen ist, ergeben sich aus der Anwendung dieses Standards keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
Änderung von IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung und IAS 1 Darstellung des Abschlusses
Die Änderung des IAS 32 und des IAS 1 wurde im Februar 2008 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2009 beginnen. Die Änderung betrifft die Klassifizierung von kündbaren Gesellschaftereinlagen als Eigen- oder als Fremdkapital. Nach bisheriger Regelung waren Unternehmen teilweise gezwungen, das gesellschaftsrechtliche Kapital auf Grund gesetzlich verankerter Kündigungsrechte der Gesellschafter als finanzielle Verbindlichkeiten auszuweisen. Künftig sollen diese Gesellschaftereinlagen in der Regel als Eigenkapital klassifiziert werden, sofern eine Abfindung zum beizulegenden Zeitwert vereinbart wird und die geleisteten Einlagen den nachrangigsten Anspruch auf das Nettovermögen des Unternehmens darstellen.
Auf Grund der Rechtsform des Mutterunternehmens und den einschlägigen gesetzlichen und gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen werden sich aus der Neuregelung in der Zukunft keine Auswirkungen auf die Klassifizierung, Bewertung und Ausweis von Gesellschaftereinlagen im Konzernabschluss ergeben.
IFRIC 12 Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen
Die IFRIC Interpretation 12 wurde im November 2006 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2008 beginnen. Die Interpretation regelt die bilanzielle Behandlung von im Rahmen von Dienstleistungskonzessionen übernommenen Verpflichtungen und erhaltenen Rechten im Abschluss des Konzessionsnehmers.
Auf Grund des geringfügigen Umfangs von Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen im Konzern sind aus der erstmaligen Anwendung dieser Neuregelung in der Zukunft keine wesentlichen Auswirkungen auf den Konzernabschluss zu erwarten.
IFRIC 13 Kundenbindungsprogramme
Die IFRIC Interpretation 13 wurde im Juni 2007 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2008 beginnen. Gemäß dieser Interpretation sind den Kunden gewährte Prämien als eigener Umsatz separat von der Transaktion zu bilanzieren, im Rahmen derer sie gewährt wurden. Daher wird ein Teil des beizulegenden Zeitwerts der erhaltenen Gegenleistung den gewährten Kundenprämien zugeordnet und passivisch abgegrenzt. Die Umsatzrealisierung erfolgt in der Periode, in der die gewährten Kundenprämien ausgeübt werden oder verfallen.
Da der Konzern derzeit keine Kundenbindungsprogramme aufgelegt hat, werden aus dieser Interpretation keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss erwartet.
IFRIC 14 IAS 19 Die Begrenzung eines leistungsorientierten Vermögenswerts, Mindestfinanzierungsvorschriften und ihre Wechselwirkung
Die IFRIC Interpretation 14 wurde im Juli 2007 veröffentlicht und ist erstmals für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2008 beginnen. Diese Interpretation gibt Leitlinien zur Bestimmung des Höchstbetrags des Überschusses aus einem leistungsorientierten Plan, der nach IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer als Vermögenswert aktiviert werden darf.
Da der leistungsorientierte Pensionsplan des Konzerns derzeit defizitär ist, werden aus dieser Interpretation keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns erwartet.
Ab dem Geschäftsjahr 2007 verpflichtend anzuwendende IFRS Standards und Interpretationen
Anpassungen des IAS 1 Angaben zum Kapital
Aus dieser Änderung resultieren neue Angaben, die es dem Abschlussadressaten ermöglichen, die Ziele, Methoden und Prozesse des Konzerns zum Kapitalmanagement zu beurteilen. Die neuen Angaben werden im Anhang unter den sonstigen Erläuterungen zu den Finanzinstrumenten dargestellt.
IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben
Dieser Standard verlangt Angaben, die es dem Abschlussadressaten ermöglichen, die Bedeutung der Finanzinstrumente für die Finanzlage und die Ertragskraft des Konzerns sowie die Art und das Ausmaß der aus diesen Finanzinstrumenten resultierenden Risiken zu beurteilen. Die hieraus resultierenden neuen Angaben beeinflussen den gesamten Abschluss. Aus der Anwendung ergeben sich jedoch keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Die betreffenden Vergleichsinformationen wurden angepasst.
IFRIC 7 Anwendung des Korrekturansatzes unter IAS 29 – Rechnungslegung in Hochinflationsländern
IFRIC 7 enthält Hinweise, wie ein Unternehmen IAS 29 auf seinen Abschluss des Jahres, in dem es das Bestehen von Hyperinflation in der Volkswirtschaft seiner funktionalen Währung erstmals feststellt, anzupassen hat. Die erstmalige Anwendung dieser Interpretation hatte keine Auswirkungen auf den Konzernabschluss.
IFRIC 8 Anwendungsbereich des IFRS 2
IFRIC 8 stellt klar, dass IFRS 2 aktienbasierte Vergütung auch auf Vereinbarungen anzuwenden ist in Fällen, bei denen ein Unternehmen zumindest einige der erhaltenen Gegenleistungen nicht eindeutig identifizieren kann. Dies gilt insbesondere dann, wenn der beizulegende Zeitwert der gewährten Eigenkapitalinstrumente höher zu sein scheint als der Wert der erhaltenen Güter oder Dienstleistungen. Aus der Anwendung dieser Interpretation ergaben sich keine Auswirkungen für den Konzernabschluss.
IFRIC 9 Neubeurteilung eingebetteter Derivate
Gemäß dieser Interpretation muss ein Unternehmen einen Vertrag über ein strukturiertes Instrument stets zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses daraufhin beurteilen, ob ein eingebettetes Derivat vorliegt. Eine Neubeurteilung ist nur zulässig bei einer erheblichen Änderung von Vertragsbedingungen, wenn es dadurch zu einer signifikanten Änderung der Zahlungsströme kommt. Da KUKA keine vom Basisvertrag zu trennenden, eingebetteten Derivate aufweist, hatte IFRIC 9 keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
IFRIC 10 Zwischenberichterstattung und Wertminderung
IFRIC 10 regelt, dass von einem Unternehmen in einem früheren Zwischenabschluss erfasste Wertminderungsaufwendungen für Geschäfts- oder Firmenwerte, für gehaltene Eigenkapitalinstrumente oder finanzielle Vermögenswerte, die zu Anschaffungskosten bilanziert werden, in einem Folgeabschluss nicht rückgängig gemacht werden dürfen. Da der Konzern in der Vergangenheit keine derartigen Rückgängigmachungen von Wertminderungsaufwendungen vorgenommen hat, ergaben sich aus dieser Interpretation keine Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
KONSOLIDIERUNGSKREIS
In den Konzernabschluss sind neben der KUKA Aktiengesellschaft 10 Gesellschaften mit Sitz im Inland (Vorjahr: 22) sowie 33 Gesellschaften mit Sitz im Ausland (Vorjahr: 50) einbezogen, bei denen die KUKA Aktiengesellschaft direkt oder indirekt über die Mehrheit der Stimmrechte verfügt.
In 2007 ergaben sich folgende Veränderungen im Konsolidierungskreis:
ERSTKONSOLIDIERUNGEN
Die nachstehenden wegen untergeordneter Bedeutung bisher nicht konsolidierten Gesellschaften (Neugründungen in 2006) wurden in diesem Jahr erstmals in den Konsolidierungskreis einbezogen:
Geschäftsbereich Systems:
• KUKA Automation Equipment (India) Pvt. Ltd., Pune/Indien
Geschäftsbereich Robotics:
• KUKA Roboter Austria GmbH, Linz/Österreich
Zudem wurde die im April 2007 erworbene KUKA Robotics (India) Pvt. Ltd., Haryana/Indien zum Erwerbszeitpunkt erstkonsolidiert. Die KUKA Roboter GmbH hat 100,0 % der Anteile für einen Kaufpreis von 9,2T € gekauft. Die Bilanzsumme der Gesellschaft betrug zum Zeitpunkt des Erwerbs 494T €.
Die Einbeziehung der erstkonsolidierten Gesellschaften hat keinen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.
ENTKONSOLIDIERUNGEN AUF GRUND VON DESINVESTMENTS
Auf Grund des Verkaufs der Verpackungstechnik an Fonds der Beteiligungsgesellschaft Odewald & Compagnie sind mit Wirkung zum 19. April 2007 folgende Gesellschaften aus dem Konsolidierungskreis ausgeschieden:
- A+F Automation + Fördertechnik GmbH, Kirchlengern
- Benz & Hilgers GmbH, Neuss
- BW International Inc., Davenport/USA
- BW International (Holdings) Ltd., Altrincham/Großbritannien
- BWI plc, Altrincham/Großbritannien
- ERCA Formseal Iberica S.A., Barcelona/Spanien
- ERCA Formseal S.A., Les Ulis/Frankreich
- Fabrima Máquinas Automáticas Ltda., São Paulo/Brasilien
- GASTI Verpackungsmaschinen GmbH, Schwäbisch Hall
- HASSIA Verpackungsmaschinen GmbH, Ranstadt
-
Hassia Redatron Packaging Machinery Pvt. Ltd., Pune/Indien
-
IWKA Packaging USA Inc, Morganville/USA
- Hüttlin GmbH, Steinen
- IWK Packaging Machinery Ltd., Bangkok/Thailand
- IWK Verpackungstechnik GmbH, Stutensee
- IWKA Packaging Systems GmbH, Kirchlengern
- IWKA Packaging Verwaltungs GmbH, Stutensee
- IWKA Packaging OOO, Moskau/Russland
- IWKA PACSYSTEMS Inc., Fairfield/USA
- R.A. Jones Inc., Covington/USA
- Packaging Technologies Inc., Davenport/USA
- Tecmar SA, Mar del Plata/Argentinien
Darüber hinaus wurden im Rahmen dieses Verkaufs vier nicht konsolidierte verbundene Unternehmen und zwei assoziierte Unternehmen veräußert.
SONSTIGE VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGSKREISES
Im Geschäftsjahr 2007 fanden folgende Verschmelzungen von Gesellschaften innerhalb des Konsolidierungskreises statt: • KUKA Service Solutions GmbH, Augsburg, auf die KUKA Systems GmbH, Augsburg
(mit Wirkung zum 01.01.2007)
• KUKA Werkzeugbau Schwarzenberg GmbH, Schwarzenberg,
auf die KUKA Systems GmbH, Augsburg (mit Wirkung zum 01.01.2007)
• KUKA SysTec GmbH, Günzburg, auf die Bopp & Reuther Anlagen-Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim (mit Wirkung zum 01.01.2007)
• IWKA Holding Corp., Sterling Heights/USA, auf die KUKA Flexible Production Systems Corporation, Sterling Heights/USA (mit Wirkung zum 30.06.2007)
• Autoplan GmbH, Augsburg, auf die HLS Ingenieurbüro GmbH, Augsburg
(mit Wirkung zum 01.12.2007)
- Farman Industries S.A.S., Tours/Frankreich, einschließlich
- Farman Produits Standards S.A.S., Tours/Frankreich,
auf die KUKA Systems France S.A., St.Cloud Cedex/Frankreich (mit Wirkung zum 01.01.2007)
- GECOM-Société Groupement Etudes Carroserie Outillage Mecanique S.A., Plaisir/Frankreich,
- auf die KUKA Systems France S.A., St.Cloud Cedex/Frankreich (mit Wirkung zum 01.01.2007)
- Société Tourangelle d'Entreprises Electriques S.A., St. Pierre des Corps/Frankreich,
auf die KUKA Systems France S.A., St.Cloud Cedex/Frankreich (mit Wirkung zum 31.12.2007)
ASSOZIIERTE UNTERNEHMEN
Gesellschaften, bei denen die KUKA Aktiengesellschaft direkt oder indirekt die Möglichkeit hat, die finanz- und geschäftspolitischen Entscheidungen maßgeblich zu beeinflussen (assoziierte Unternehmen), werden nach der Equity-Methode bilanziert.
Im Geschäftsjahr 2007 wurden keine Gesellschaften At-Equity bewertet, da die Beteiligungen für die Beurteilung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind. Im Vorjahr wurde die PAM-PAC Machines Private Ltd., Mumbai/Indien At-Equity bilanziert. Die Gesellschaft wurde im Rahmen des Verkaufs der Verpackungstechnik veräußert.
DISCONTINUED OPERATIONS
Nach IFRS 5 wird eine besondere Behandlung von Vermögenswerten (Gesellschaften) verlangt, die nicht mehr dauerhaft dem Geschäftsbetrieb dienen sollen, sondern zur Veräußerung vorgesehen sind.
Die nachfolgenden Kriterien, durch die sichergestellt werden soll, dass der Verkauf dieser Unternehmen sehr wahrscheinlich ist, wurden beachtet und, falls zutreffend, wurden entsprechende Unternehmen als Discontinued Operations klassifiziert:
- Das über die notwendige Entscheidungsmacht verfügende Management muss sich zur Veräußerungsabsicht bekannt haben. Zusätzlich müssen bereits aktive Verkaufsbemühungen zur Identifikation eines Käufers eingeleitet worden sein. Die zum Verkauf bestimmten Gesellschaften müssen am Markt zu einem Preis angeboten werden, der in etwa ihrem beizulegenden Zeitwert entspricht.
- Diese Unternehmen müssen unmittelbar in ihrem aktuellen Zustand veräußerbar sein.
- Die Veräußerung muss aller Voraussicht nach innerhalb von zwölf Monaten ab dem Zeitpunkt der Umklassifizierung abgewickelt und realisiert werden können.
Ab dem Zeitpunkt der Klassifizierung als Discontinued Operations werden langfristige Vermögenswerte dieser Gesellschaften nicht mehr planmäßig abgeschrieben. Der Wertansatz der Vermögenswerte und Schulden erfolgt zum Buchwert oder niedrigeren Verkaufspreis abzüglich Verkaufskosten.
Die Vorjahreszahlen der Discontinued Operations wurden ohne Bewertungsanpassung in der Gewinn- und Verlustrechnung separat ausgewiesen. In der Bilanz erfolgte keine Anpassung des Vorjahres.
Auf Basis der Voraussetzungen des IFRS 5 wurden folgende Unternehmen unter Berücksichtigung des Vorjahrs ab den genannten Terminen als Discontinued Operations klassifiziert:
- EX-CELL-O-Gruppe (ab 30.09.2005)
- EX-CELL-O GmbH, Eislingen/Fils
- EX-CELL-O Machine Tools, Inc., Sterling Heights/USA
- EX-CELL-O Machines S.A.S., Paris/Frankreich
sowie zwei nicht konsolidierte Beteiligungen wurden mit Vertrag vom 29. Dezember 2005 mit Wirkung zum 31. Dezember 2005/1. Januar 2006 an die Maxcor-Gruppe, New York, verkauft.
- Flexible Solution-Group (ab 31.12.2005)
- IWKA Balg- und Kompensatoren-Technologie GmbH, Stutensee
- American BOA Inc., Cumming/USA
- BOA AG, Rothenburg/Schweiz
- SAS Souplesse Fonctionnelle Systematique, Chassieu/Frankreich
- Tubest Flexible Solutions S.A., Fere en Tardenois/Frankreich
sowie elf nicht konsolidierte beziehungsweise assoziierte Unternehmen. Die Flexible Solutions Group wurde am 22. Dezember 2005 mit Wirkung zum 31. Dezember 2005/1. Januar 2006 an den Finanzinvestor Odewald & Compagnie verkauft. Die Gesellschaften waren bereits zum 31. Dezember 2005 dem Bereich Discontinued Operations zugeordnet.
- Bopp & Reuther Sicherheits- und Regelarmaturen GmbH, Mannheim, und C.H. Zikesch Armaturentechnik GmbH, Essen, sowie zwei nicht konsolidierte Beteiligungen (ab 31.12.2005). Vor dem Vorjahresstichtag wurden Verkaufsverhandlungen geführt, die am 22. Februar 2006 mit dem Verkauf der Gesellschaften, rückwirkend zum 1. Januar 2006, an den Finanzinvestor Tequity abgeschlossen wurden. Die Gesellschaften waren bereits zum 31. Dezember 2005 dem Bereich Discontinued Operations zugeordnet.
- Boehringer-Gruppe (ab 31.12.2005)
- Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH, Göppingen
- Boehringer Werkzeugmaschinen Vertriebsgesellschaft mbH, Göppingen
- FMS Drehtechnik Schaffhausen AG, Schaffhausen/Schweiz
- George Fischer-Boehringer Corp., Farmington Hills/USA
- UBJ-Boehringer Inc., Mississauga/Kanada,
sowie zwei nicht konsolidierte Beteiligungen wurden mit Vertrag vom 22./23. November 2006 mit Wirkung zum 21. Dezember 2006 an Gesellschaften der Maxcor-Gruppe verkauft. Die Gesellschaften waren 2006 dem Bereich Discontinued Operations zugeordnet.
- J.W. Froehlich-Gruppe (ab 25.06.2006):
- J.W. Froehlich Maschinenfabrik GmbH, Leinfelden-Echterdingen
- JW Froehlich (UK) Ltd., Laindon/Großbritannien
Die beiden Gesellschaften wurden am 26. Juni 2006 mit Wirkung zum 30. Juni2006 an die J.W. Froehlich Verwaltungs GmbH verkauft. Die Gesellschaften waren 2006 dem Bereich Discontinued Operations zugeordnet.
- HASSIA-Redatron GmbH, Butzbach (30.06.2006) Die Gesellschaft wurde am 8. September 2006 mit Wirkung zum 1. Oktober 2006 an PILTZ Verwaltungsgesellschaft mbH verkauft. Die Gesellschaft war 2006 dem Bereich Discontinued Operations zugeordnet.
- GSN Maschinen-Anlagen-Service GmbH, Rottenburg (30.06.2006) Die Gesellschaft wurde am 13. November 2006 mit Wirkung zum 21. November 2006 an das Management veräußert. Die Gesellschaft war 2006 dem Bereich Discontinued Operations zugeordnet.
- ARO-Gruppe (30.06.2006)
- ARO Schweißmaschinen GmbH, Augsburg
- ARO Soudometal Resistance Welding S.A.-N.V., Brüssel/Belgien
- ARO Controls S.A.S., Chateau-du-Loir/Frankreich
- ARO S.A.S., Château-du-Loir/Frankreich
- Savair Inc., Chesterfield/USA
Die Gruppe wurde am 11. Dezember 2006 an die Langley Holdings plc., Retford/Großbritannien, verkauft. Die Gesellschaften waren 2006 dem Bereich Discontinued Operations zugeordnet.
- Gesellschaften der Verpackungstechnik (19.04.2007):
- A+F Automation + Fördertechnik GmbH, Kirchlengern
- Benz & Hilgers GmbH, Neuss
- BW International Inc., Davenport/USA
- BW International (Holdings) Ltd., Altrincham/Großbritannien
- BWI plc, Altrincham/Großbritannien
- ERCA Formseal Iberica S.A., Barcelona/Spanien
- ERCA Formseal S.A., Les Ulis/Frankreich
- Fabrima Máquinas Automáticas Ltda., São Paulo/Brasilien
- GASTI Verpackungsmaschinen GmbH, Schwäbisch Hall
- HASSIA Verpackungsmaschinen GmbH, Ranstadt
- Hassia Redatron Packaging Machinery Pvt. Ltd., Pune/Indien
- IWKA Packaging USA Inc, Morganville/USA
-
Hüttlin GmbH, Steinen
-
IWK Packaging Machinery Ltd., Bangkok/Thailand
- IWK Verpackungstechnik GmbH, Stutensee
- IWKA Packaging Systems GmbH, Kirchlengern
- IWKA Packaging Verwaltungs GmbH, Stutensee
- IWKA Packaging OOO, Moskau/Russland
- IWKA PACSYSTEMS Inc., Fairfield/USA
- R.A. Jones Inc., Covington/USA
- Packaging Technologies Inc., Davenport/USA
- Tecmar SA, Mar del Plata/Argentinien
sowie vier nicht konsolidierte Beteiligungen und zwei assoziierte Unternehmen.
Die Gruppe wurde am 19. April 2007 an einen Fonds der Beteiligungsgesellschaft Odewald & Compagnie Gesellschaft für Beteiligungen mbH, Berlin, verkauft. Die Gesellschaften waren im Vorjahr dem Segment Verpackungstechnik zugeordnet.
ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERNGEWINN- UND -VERLUSTRECHNUNG
In der Gewinn- und Verlustrechnung steht die Darstellung der Continuing Operations, wie sie sich nach Veräußerung der Discontinued Operations ergeben würde, im Vordergrund. Dementsprechend wird das Ergebnis der Discontinued Operations in der Gewinn- und Verlustrechnung in einer Zeile dargestellt und unter Punkt 11 erläutert.
1 UMSATZERLÖSE
In den Umsatzerlösen werden die den Kunden berechneten Entgelte für Lieferungen und Leistungen – vermindert um Erlösschmälerungen, Konventionalstrafen und Skonti – ausgewiesen.
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen und Regionen ergibt sich aus der Segmentberichterstattung.
Im Rahmen von Fertigungsaufträgen wurden im Berichtsjahr Umsatzerlöse in Höhe von 638,8 MIO. € (Vorjahr: 506,1 MIO. €) nach der Percentage-of-Completion-Methode erzielt.
2 SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGEN
Hierunter werden Erträge bzw. Aufwendungen erfasst, die nicht den Funktionsbereichen Umsatzkosten, Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie der allgemeinen Verwaltung zugeordnet oder an anderer Stelle gesondert ausgewiesen werden.
Enthalten sind Erträge (5,0 MIO. €; Vorjahr: 6,6 MIO. €) und Aufwendungen (4,6 MIO. €; Vorjahr: 6,3 MIO. €) aus Währungsgeschäften. Die übrigen Erträge von 3,6 MIO. € (Vorjahr: 6,4 MIO. €) übersteigen die übrigen Aufwendungen um 0,4 MIO. € (Vorjahr: 2,1 MIO. €). Die sonstigen Steuern betragen 5,1 MIO. € nach 2,9 MIO. € im Vorjahr.
3 MATERIALAUFWAND
Der Materialaufwand im Geschäftsjahr 2007 belief sich auf 748,9 MIO. € (Vorjahr: 676,8 MIO. €).
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | 520,9 | 549,4 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | 155,9 | 199,5 |
| 676,8 | 748,9 |
4 PERSONALAUFWAND UND MITARBEITER
Der Personalaufwand im Geschäftsjahr 2007 betrug 332,0 MIO. € (Vorjahr: 318,2 MIO. €).
Die Personalkosten sind den Funktionsbereichen anhand der Kostenstellen direkt zugeordnet.
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Löhne und Gehälter | 264,4 | 277,6 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung |
53,8 | 54,4 |
| (davon für Altersversorgung) | (1,5) | (3,5) |
| 318,2 | 332,0 |
Im Jahresdurchschnitt wurden im KUKA Konzern (inkl. Discontinued Operations) beschäftigt:
| Gesamt 2006 | Gesamt 2007 | davon Inland | davon Ausland |
|---|---|---|---|
| 3.534 | 2.446 | 1.061 | 1.385 |
| 5.635 | 3.676 | 2.295 | 1.381 |
| 282 | 185 | 158 | 27 |
| 9.451 | 6.307 | 3.514 | 2.793 |
| (5.569) | (5.668) | (3.240) | (2.428) |
5 GESAMTBEZÜGE DES AUFSICHTSRATS UND DES VORSTANDS
Die Mitglieder des Vorstands sind auf Seite 71 aufgeführt. Die Werte sind abweichend von den sonstigen Angaben im Anhang in Tausend Euro (T €) ausgewiesen.
Vergütung des Vorstands
Die Vergütung für die Vorstandsmitglieder setzt sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Die fixen Bestandteile bestehen aus Fixum und Sachbezügen. Die variablen Bestandteile enthalten jährlich wiederkehrende, an den geschäftlichen Erfolg gebundene Komponenten und auch Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter. Das Fixum wird in zwölf monatlich gleich bleibenden Teilbeträgen entrichtet. Die Sachbezüge der Vorstandsmitglieder bestehen im Wesentlichen aus der Nutzung von Dienstwagen.
Der variable Bestandteil wird in Abhängigkeit von der Entwicklung wirtschaftlicher Kenngrößen wie EBIT, Capital Employed und Cashflow des KUKA Konzerns gewährt. Die Einzelheiten hierzu werden jährlich gesondert vereinbart. Die variablen Bestandteile enthalten eine Obergrenze.
Mit Wirkung vom 1. Januar 2007 ist mit den Mitgliedern des Vorstands außerdem vertraglich vereinbart, dass die Gesellschaft nach eigenem Ermessen eine weitere variable Tantieme im Falle besonderer Leistungen beschließen kann.
Für ein Mitglied des Vorstands fand im Jahr 2006 eine Übergangsregelung Anwendung, nach welcher die in 2007 für 2006 zur Auszahlung kommende variable Vergütung garantiert ist.
Darüber hinaus wurde für die Mitglieder des Vorstands in 2006 erstmals ein Phantom-Share-Programm vereinbart, welches langfristige Anreizwirkung hat. Phantom Shares sind virtuelle Aktien, die dem Inhaber das Recht auf eine Barzahlung in Höhe des gültigen Aktienkurses der Gesellschaft gewährt. Anders als bei Aktienoptionen enthalten Phantom Shares also nicht allein die Wertsteigerung, sondern den gesamten Aktienwert als Vergütung. Außerdem wird während der Planlaufzeit jährlich je virtueller Aktie ein Dividendenäquivalent in Höhe der tatsächlich ausgeschütteten Dividende auf echte KUKA Aktien gezahlt. Stimmrechte sind mit den Phantom Shares nicht verbunden.
Das Programm umfasst jeweils drei Kalenderjahre und ist erstmals für die Jahre 2006–2008 vereinbart. Das derzeitige (Folge-)Programm bezieht sich auf die Jahre 2007–2009. Zu Beginn der Dreijahresperiode legt der Personalausschuss des Aufsichtsrats das Zuteilungsvolumen fest. Geteilt durch den Anfangskurs der KUKA Aktie ergibt sich eine vorläufige Zahl von Phantom Shares. Ebenfalls zu Beginn des dreijährigen Performance-Zeitraums wird vom Personalausschuss ein EVA (Economic Value Added) der Continuing Operations (vor Steuern) auf Basis der operativen Planung der drei Bezugsjahre festgelegt [EBIT abzüglich Mindestverzinsung des eingesetzten Kapitals (CE) x 0,11 = EVA], welches sich an dem Budget des ersten Geschäftsjahres des Dreijahreszeitraums und der Planung der beiden nachfolgenden Geschäftsjahre orientiert. Das kumulative EVA des dreijährigen Performance-Zeitraums wird durch das EVA der Continuing Operations entsprechend der operativen Planung der drei Bezugsjahre geteilt. Der Erfolgsfaktor kann zwischen 0 und 2,0 schwanken. Die endgültige Anzahl der Phantom Shares hängt von dem erreichten Erfolgsfaktor ab, mit welchem die vorläufige Zahl der Phantom Shares multipliziert wird. Die Obergrenze bildet eine Verdoppelung der Phantom Shares. Die Auszahlung erfolgt auf Basis der endgültigen Anzahl Phantom Shares zum Endkurs [Durchschnittskurs der KUKA Aktie zwischen dem 1. Januar des den drei Bezugsjahren folgenden Jahres ("Folgejahr") und dem Tag vor der ersten Sitzung des Personalausschusses des Folgejahres].
Das jeweilige Vorstandsmitglied ist verpflichtet, in Höhe von 25 % des im April des Folgejahres ausgezahlten Bruttobetrags KUKA Aktien zum dann gültigen Aktienkurs zu erwerben. Dieser Erwerb dient zum Aufbau eines festgelegten Haltevolumens von 50 % der Jahresgrundvergütung in KUKA Aktien ab März des Folgejahres. Diese Verpflichtung endet mit dem Ausscheiden aus dem KUKA Konzern. Im Falle einer Kündigung – unabhängig, von welcher Seite sie erfolgt – verfallen alle zugeteilten Phantom Shares.
Für das Phantom-Share-Programm wird als Anfangskurs der Durchschnittskurs der KUKA Aktie zwischen dem 1. Januar und dem Tag vor der ersten Sitzung des Personalausschusses des Aufsichtsrats der Gesellschaft des Folgejahres festgelegt; dieser war für das erste Phantom-Share-Programm ein Betrag von 21,25 € und für das derzeitige Phantom-Share-Programm ein Betrag von 21,913 €.
Der Personalausschuss des Aufsichtsrats entscheidet jedes Jahr aufs Neue über die Gewährung einer aktienorientierten Vergütung für den Vorstand. Aus der wiederholten Gewährung in der Vergangenheit kann kein Rechtsanspruch auf die Gewährung solcher oder vergleichbarer Leistungen für die Zukunft abgeleitet werden.
Ziel dieses Programms ist, dass jedes Mitglied des Vorstands von KUKA zugleich auch Aktionär sein soll. Es fördert den Anteilsbesitz der Mitglieder des Vorstands bei KUKA und verknüpft damit die Interessen dieser Organmitglieder noch enger mit denen der Aktionäre.
Eine nachträgliche Änderung der Erfolgsziele sowie der Vergleichsparameter ist ausgeschlossen.
Zwei Mitgliedern des Vorstands ist von der Gesellschaft eine Zusage auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erteilt worden, welche unverfallbare Ansprüche auf Ruhegeld sowie Witwen- und Waisenrente umfasst.
Kredite wurden Vorstandsmitgliedern im Berichtsjahr nicht gewährt.
Vergütung im Jahr 2007
Die Bezüge der Mitglieder des Vorstands beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf insgesamt 3.956 T €. In den Bezügen des Geschäftsjahres 2007 sind das Festgehalt, die Sachbezüge, die variablen erfolgs- und leistungsabhängigen Vergütungen und die Vergütung nach dem Phantom-Share-Programm enthalten. Diese Summe enthält sämtliche Beträge, die im Jahr 2007 ausgezahlt oder im Jahresabschluss zum 31. Dezember2007 zurückgestellt worden sind, abzüglich der zum 31. Dezember 2006 zurückgestellten Beträge.
Die variable erfolgsabhängige Tantieme bemisst sich zu je 1/3 nach der Zielerreichung bezüglich des EBIT, des Capital Employed und des Cashflow im Geschäftsjahr 2007.
Im Fall der Zielerreichung beträgt die variable Vergütung einen für jedes Vorstandsmitglied festgelegten Eurobetrag. Im Falle der Zielüber- und Zielunterschreitung wird sie entsprechend pro rata der Über- bzw. Unterschreitung berechnet und kann maximal das Doppelte betragen und im umgekehrten Fall sich bis auf 0,00 € vermindern. Nach dieser Regelung erfolgten erstmals im Jahr 2007 Zahlungen auf Grund der im Jahr 2006 getroffenen Regelungen.
Das Verhältnis zwischen Fixum und erfolgsabhängigen Komponenten ergibt sich in individualisierter Form aus der nachfolgenden Tabelle:
| T € | Festgehalt inklusive Sachbezüge* |
Variable Vergütung |
Zuführung zur Rückstellung in 2007 für Phantom Share-Programme 2006–2008 und 2007–2009*** |
Insgesamt |
|---|---|---|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 420 | 914** | 170 | 1.504 |
| Dr. Jürgen Koch | 334 | 736** | 186 | 1.256 |
| Bernd Liepert | 314 | 736** | 146 | 1.196 |
| 3.956 |
* Sachbezüge setzen sich aus der Nutzung von Dienstwagen, Übernahme von Hotelkosten am Sitz der Gesellschaft, Reisekosten und Prämien für Unfallversicherung zusammen. Die Prämie für die D&O Versicherung ist in den Sachbezügen nicht enthalten, weil sie, anders als bei der Unfallversicherung, nicht individuell zuordenbar ist, da die Gesellschaft eine Pauschalprämie für den geschützten Personenkreis, welcher über die Mitglieder des Vorstands hinausgeht, entrichtet.
** Davon 200 T € leistungsabhängige variable Vergütung wegen des Verkaufs der Verpackungstechnik.
*** Davon für Phantom-Share-Programm 2006–2008 in T €: Gerhard Wiedemann 76 T €, Dr. Jürgen Koch 116 T €, Bernd Liepert 76 T € und für Phantom-Share-Programm 2007–2009 in T €: Gerhard Wiedemann 94 T €, Dr. Jürgen Koch 70 T €, Bernd Liepert 70 T €.
PHANTOM SHARE-PROGRAMM 2006–2008
| Zuteilungsvolume n in € (Zeitwert im Zeitpunkt der Gewährung) |
Anfangskurs der KUKA Aktie in € |
Vorläufige Anzahl der Phantom Shares |
||
|---|---|---|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 100.000 | 21,25 | 4.706 | |
| Dr. Jürgen Koch | 150.000 | 21,25 | 7.059 | |
| Bernd Liepert | 100.000 | 21,25 | 4.706 |
PHANTOM SHARE-PROGRAMM 2007–2009
| Zuteilungsvolume n in € (Zeitwert im Zeitpunkt der Gewährung) |
Anfangskurs der KUKA Aktie in € |
Vorläufige Anzahl der Phantom Shares |
||
|---|---|---|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 200.000 | 21,913 | 9.127 | |
| Dr. Jürgen Koch | 150.000 | 21,913 | 6.846 | |
| Bernd Liepert | 150.000 | 21,913 | 6.846 |
Für die hieraus voraussichtlich anfallenden Auszahlungen werden Rückstellungen nach den Verhältnissen des Bilanzstichtags gebildet. Dabei wird die mit dem bisher erreichten Erfolgsfaktor gewichtete vorläufige Anzahl der Phantom Shares mit dem Börsenkurs der KUKA Aktie am Stichtag multipliziert und zeitanteilig zurückgestellt. Die Rückstellungen betragen:
PHANTOM SHARE-PROGRAMM 2006–2008
| Stand der Rückstellung 31.12.2007 |
|
|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 101 |
| Dr. Jürgen Koch | 151 |
| Bernd Liepert | 100 |
PHANTOM SHARE-PROGRAMM 2007–2009
| Stand der Rückstellung 31.12.2007 |
|
|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 94 |
| Dr. Jürgen Koch | 70 |
| Bernd Liepert | 71 |
Soweit Mitgliedern des Vorstands Zusagen auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erteilt sind, gilt folgendes:
Den Herren Wiedemann und Liepert waren von den Konzerngesellschaften, bei welchen sie Vorsitzende der Geschäftsführung waren bzw. sind, Zusagen auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erteilt. Diese hat die KUKA Aktiengesellschaft im Jahr 2006 übernommen (1. April 2006). Für die Zeit vor der Übernahme werden die Konzerngesellschaften belastet.
Die Versorgungszusage für Herrn Wiedemann beinhaltet eine Altersrente von max. 36 T € p. a. und für Herrn Liepert von max. 6 T € p. a. Sie enthält außerdem Zusagen auf Berufs- und Erwerbsunfähigkeitsrente, Witwenrente (60 % der Altersrente) und Waisenrente (12 % der Altersrente für Halbwaisen und 24 % für Vollwaisen). Bei vorzeitiger Inanspruchnahme des Ruhegelds vermindert sich dieses um 1 % des Pensionsendbetrags für jedes bei Beginn der Rentenzahlung an der Vollendung des 65. Lebensjahres fehlende angefangene Vierteljahr.
In 2007 sind den Pensionsrückstellungen folgende Beträge zugeführt worden:
| T € | Zuführung in T € |
|---|---|
| Gerhard Wiedemann | 40 |
| Dr. Jürgen Koch | – |
| Bernd Liepert | 2 |
Bei der Auszahlung der variablen Vergütung wird von dieser ab 2006 ein Betrag in Höhe der jährlichen Zuführung zur Pensionsrückstellung bei den Herren Wiedemann und Liepert einbehalten.
Für frühere Mitglieder des Vorstands sind im Jahr 2007 Gesamtbezüge einschließlich Abfindungen inHöhe von 2.163 T € entrichtet worden. Hiervon wurden zum 31. Dezember 2006 1.581 T € bereits zurückgestellt, so dass im Berichtsjahr 2007 582 T € ergebniswirksam zu erfassen waren. Auch die Vergütung für die ehemaligen Vorstandsmitglieder hat die im Vergütungsbericht für die aktiven Vorstände aufgezeigte Struktur, soweit nicht im Vorjahr ein Teil der variablen Vergütungsbestandteile garantiert war. Mit ehemaligen Vorstandsmitgliedern ist kein Phantom-Share-Programm vereinbart. Das ausgeschiedene Vorstandsmitglied, Herr Dieter Schäfer, kann seinen Dienstwagen noch bis 30. Dezember 2008, dem ursprünglich vereinbarten Ende des Dienstvertrags, nutzen.
Von einigen Ausnahmen abgesehen sind ehemaligen Vorstandsmitgliedern Zusagen auf Leistungen der betrieblichen Altersversorgung erteilt, welche Alters-, Berufs- und Erwerbsunfähigkeits-, Witwen- und Waisenrenten beinhalten. Der Betrag der für diese Personengruppe im Jahr 2007 gebildeten Rückstellungen für laufende Pensionen und Anwartschaften auf Pensionen beläuft sich auf insgesamt 8.853 T € (Vorjahr: 9.093 T €).
Entschädigungsvereinbarungen der KUKA Aktiengesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind, bestehen nicht.
VERGÜTUNG DES AUFSICHTSRATS
Struktur der Vergütung
Auf Grund des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung der Gesellschaft vom 1. Juni2006 ist die Satzung dahingehend geändert worden, dass die Mitglieder des Aufsichtsrats eine feste Vergütung erhalten.
Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält neben dem Ersatz seiner Auslagen eine feste Vergütung, welche 30 T € beträgt und nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbar ist.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält die vierfache, Stellvertreter des Vorsitzenden erhalten die doppelte Vergütung. Für die Leitung der Hauptversammlung, sofern diese nicht vom Vorsitzenden des Aufsichtsrats geleitet wird, sowie für die Mitgliedschaft in einem oder mehreren nicht nur vorübergehend tätigen Ausschüssen erhalten Aufsichtsratsmitglieder eine zusätzliche Vergütung in Höhe von 30 T €. Ein Ausschussvorsitzender erhält – auch wenn er mehreren Ausschüssen vorsitzt oder Mitglied in einem anderen Ausschuss ist – höchstens das Eineinhalbfache der jährlichen Vergütung; dies gilt nicht für den Ausschuss nach § 27 Abs. 3 MitbestG.
Zusätzlich erhält jedes Aufsichtsratsmitglied für jede Aufsichtsratssitzung nach seiner Wahl die Erstattung seiner Auslagen oder ein pauschales Sitzungsgeld von 450 € zuzüglich gesetzlicher Mehrwertsteuer. Dieses Wahlrecht kann nur einmal jährlich ausgeübt werden.
Vergütung für die Jahre 2006 und 2007
Die dargestellten Grundsätze für die Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats galten bereits für die in 2007 fällig gewordene Vergütung für das Geschäftsjahr 2006. Die folgende Tabelle enthält eine Gegenüberstellung der Vergütung der Mitglieder des Aufsichtsrats für die Geschäftsjahre 2006 und 2007:
| Zahlung 2007 (Vergütung für 2006) in T € |
Rückstellung 2007 (Vergütung für 2007) in T € |
|
|---|---|---|
| Dr. Rolf Bartke | ||
| Vorsitzender des Aufsichtsrats und Vorsitzender des Personalausschusses | 165 | 165 |
| Mirko Geiger | ||
| Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats | 90 | 90 |
| Walter Prues | 60 | 60 |
| Dr. Reiner Beutel | 60 | 60 |
| Dr. Herbert Meyer | ||
| Vorsitzender des Prüfungsausschusses | 75 | 75 |
| Pepyn René Dinandt | 30 | 30 |
| Dr.-Ing. Helmut Leube | 30 | 30 |
| Jürgen Kerner | 30 | 30 |
| Herbert R. Meyer | 30 | 30 |
| Fritz Seifert | 30 | 30 |
| Wilhelm Steinhart | 30 | 30 |
| Dr. Herbert Demel (bis 01.06.2006) | 13 | |
| Prof. Dr.-Ing. Gerd Hirzinger (ab 01.06.2006) | 18 | 30 |
6 ABSCHREIBUNGEN AUF IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE (OHNE FIRMENWERTE) UND SACHANLAGEN
Die Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte (ohne Firmenwerte) beliefen sich im Geschäftsjahr 2007 auf 26,9 MIO. € (Vorjahr: 28,0 MIO. €). Davon wurden 15,5 MIO. € (Vorjahr: 14,4 MIO. €) in den Kosten des Umsatzes ausgewiesen.
7 ABSCHREIBUNGEN AUF FIRMENWERTE (VORJAHR)
In 2006 wurde der Geschäftswert der D.V. Automation Ltd., Surrey/Großbritannien, in Höhe von 1,0 MIO. € vollständig außerplanmäßig abgeschrieben.
8 ABSCHREIBUNGEN AUF FINANZANLAGEN
Die Abschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 0,1 MIO. € betreffen die Anteile an der Tölzer & Wagner Elektrotechnik GmbH, Rohrbach, die auf den Veräußerungspreis abgewertet wurden.
9 ZINSERTRÄGE/ZINSAUFWENDUNGEN
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 7,8 | 5,5 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | (5,3) | (0,5) |
| 7,8 | 5,5 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 21,6 | 13,4 |
| (davon aus verbundenen Unternehmen) | (0,7) | (0,4) |
| ZINSERGEBNIS | – 13,8 | – 7,9 |
In den sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind die für das Geschäftsjahr erwarteten Erträge ausdem Vermögen von Pensionsfonds in Höhe von 0,3 MIO. € (Vorjahr: 0,2 MIO. €) enthalten. Die weiteren Zinserträge ergeben sich aus Geldanlagen bei Banken.
Die Zinsaufwendungen beinhalten den Zinsanteil in den Zuführungen zu Pensionsrückstellungen in Höhe von 3,7 MIO. € (Vorjahr: 3,7 MIO. €). Außerdem gehen Aval- und Bereitstellungsprovisionen, Refinanzierungskosten sowie Zinsen für erhaltene Darlehen in diese Position ein. Des Weiteren belastete die Wandelanleihe das Zinsergebnis im Geschäftsjahr mit 4,7 MIO. €.
10 STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG/LATENTE STEUERN
Steueraufwand
Nach ihrer Herkunft gliedern sich die Aufwendungen aus Steuern vom Einkommen und vom Ertrag wie folgt:
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Laufende Steueraufwendungen | – 9,0 | 12,0 |
| Latente Steueraufwendungen | ||
| aus zeitlichen Bewertungsunterschieden | 15,7 | – 0,2 |
| aus Verlustvorträgen | – 1,7 | 1,8 |
| 5,0 | 13,6 |
Der theoretische Steueraufwand auf Basis des Ergebnisses vor Steuern in Höhe von 62,5 MIO. € (Vorjahr: 2,9 MIO. €) und des für die KUKA Gesellschaften in Deutschland geltenden Steuersatzes von 39,0 % (Vorjahr: 39,0 %) wird auf den tatsächlichen Steueraufwand wie folgt übergeleitet:
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| THEORETISCHER STEUERAUFWAND | 1,1 | 24,4 |
| Steuersatzbedingte Abweichungen | 0,9 | – 0,8 |
| Steuerminderungen auf Grund steuerfreier Erträge | – 0,6 | – 0,7 |
| Steuermehrungen auf Grund nicht abzugsfähiger Aufwendungen | 0,9 | 1,7 |
| Steuernachzahlungen (+)/Steuererstattungen (–) für Vorjahre | – 4,1 | – 3,1 |
| Steuererstattungsanspruch gem. Änderung § 37 Abs. 4 bis 6 KStG | – 8,9 | – 5,3 |
| Nicht abzugsfähige Geschäftswertabschreibungen | 0,3 | 0,0 |
| Veränderung Wertberichtigung auf latente Steuer | 16,9 | – 9,7 |
| Steuersatzänderung auf Grund der Unternehmenssteuerreform im Inland | 0,0 | 7,1 |
| Sonstige Abweichungen | – 1,5 | 0,0 |
| STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG (TATSÄCHLICHER STEUERAUFWAND) |
5,0 | 13,6 |
Beim Ansatz latenter Steuern wurde grundsätzlich von dem für die jeweilige Gesellschaft geltenden Steuersatz ausgegangen. Bei der Berechnung der latenten Steuern auf erfolgswirksame Konsolidierungsmaßnahmen wurde auf Grund der ab 2008 geltenden Unternehmenssteuerreform im Inland vereinfachend ein einheitlicher Steuersatz von 30 % (Vorjahr: 39 %) zu Grunde gelegt. Die Unternehmenssteuerreform wirkte sich in 2007 auf die latenten Steuern in der Gewinn- und Verlustrechnung in Höhe von 7,1 MIO. € netto, auf die aktivierten latenten Steuern in Höhe von 14,5 MIO. € und auf die Wertberichtigungen auf aktivierte latente Steuern in Höhe von 7,4 MIO. € aus.
Auf Grund der steuerlichen Außenprüfung für die Jahre 1998 bis 2001 wurde eine Erhöhung des Körperschaftsteuerguthabens in Höhe von brutto 6,6 MIO. € auf einen Bruttowert von 20,9 MIO. € zum Ende des Betriebsprüfungszeitraums ausgewiesen. Nach Abzinsung wird nunmehr ein Betrag von 12,8 MIO. € als langfristige Steuerforderung und ein Betrag in Höhe von 1,8 MIO. € als kurzfristige Steuerforderung ausgewiesen. Infolge der Bilanzierung zu Barwerten ergibt sich ein einmaliger Steuerertrag in Höhe von 5,3 MIO. €, der als Teil der Effekte aus der steuerlichen Außenprüfung ausgewiesen wird. Insgesamt sind aus der steuerlichen Außenprüfung unter Berücksichtigung von Körperschaftsteuerguthaben und Umkehreffekten Zahlungsverpflichtungen (Steuern und Zinsen) zu verzeichnen.
Die sich aus der steuerlichen Außenprüfung ergebenden zusätzlichen Belastungen sind im Jahresabschluss 2007 entsprechend berücksichtigt. Dabei wird der Teil der nachträglichen Belastungen, der auf die zwischenzeitlich verkauften Gesellschaften der Verpackungs-Gruppe entfällt, im Bereich Discontinued Operations gezeigt.
Aktive und passive latente Steuern
Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern auf zeitliche Bewertungsunterschiede und steuerliche Verlustvorträge im Konzern ist folgenden Posten zuzuordnen:
| Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | |||
|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 31.12.2006 | 31.12.2007 | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
| Langfristiges Vermögen | 10,6 | 1,7 | 13,9 | 14,6 |
| Kurzfristiges Vermögen | 27,0 | 33,3 | 64,9 | 37,7 |
| Rückstellungen | 39,1 | 17,9 | 2,3 | 0,1 |
| Verbindlichkeiten | 29,9 | 15,3 | 3,4 | 10,9 |
| 106,6 | 68,2 | 84,5 | 63,3 | |
| Saldierung | – 74,6 | – 58,6 | – 74,6 | – 58,6 |
| Wertberichtigungen | – 16,1 | – 2,5 | – | – |
| 15,9 | 7,1 | 9,9 | 4,7 | |
| Latente Steuern auf zeitliche Bewertungsunterschiede | 15,9 | 7,1 | 9,9 | 4,7 |
| Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge | 29,6 | 24,0 | – | – |
| 45,5 | 31,1 | 9,9 | 4,7 |
Wertberichtigungen auf den Buchwert aktiver latenter Steuern werden dann vorgenommen, wenn eine Realisierung der erwarteten Vorteile aus der latenten Steuer nicht hinreichend wahrscheinlich ist. Die dabei vorgenommene Einschätzung kann im Zeitablauf Änderungen unterliegen, die in Folgeperioden zu einer Auflösung der Wertberichtigung führen können.
Aus der Veränderung der Wertberichtigungen auf zeitliche Bewertungsunterschiede und Verlustvorträge ergibt sich ein Steuerertrag von 17,1 MIO. € (Vorjahr: Steueraufwand 16,9 MIO. €). Davon resultieren 7,1 MIO. € aus den Änderungen durch die Unternehmenssteuerreform im Inland für die Jahre ab 2008.
Die dargestellten Bilanzansätze wurden wertberichtigt, falls mit einer Realisierung der darin enthaltenen Steuervorteile nicht mehr gerechnet wurde. Im Ansatz zum 31. Dezember 2007 sind auf zeitliche Bewertungsunterschiede Wertberichtigungen von 1,7 MIO. € (Vorjahr: 16,1 MIO. €) und auf Verlustvorträge von 23,6 MIO. € (Vorjahr: 47,2 MIO. €) vorgenommen worden. Soweit Verlustvorträge nicht wertberichtigt wurden, wird in den nächsten drei Jahren von einer Nutzung dieser Steuerminderungspotenziale durch zu versteuernde Einkünfte ausgegangen, die auf Grund der Planung der Gesellschaften als wahrscheinlich gelten. Die noch nicht genutzten steuerlichen Verlustvorträge betragen zum 31. Dezember 2007 164,0 MIO. € (Vorjahr: 211,9 MIO. €). Von diesen zum Großteil wertberichtigten Verlustvorträgen entfallen auf deutsche Gesellschaften 130,2 MIO. €, die zeitlich unbegrenzt vortragsfähig sind. In den USA bestehen Verlustvorträge von 11,4 MIO. €, die in den Jahren ab 2020 verfallen. Darüber hinaus sind im Gesamtbetrag Verlustvorträge in Höhe von 1,5 MIO. € in Großbritannien, 16,1 MIO. € in Frankreich und 4,8 MIO. € in sonstigen Ländern enthalten, die unverfallbar sind.
Gemäß IAS 12 sind im Konzernabschluss latente Steuern auf den Unterschiedsbetrag zwischen dem in der Konzernbilanz erfassten anteiligen Eigenkapital einer Tochtergesellschaft und dem Beteiligungsbuchwert für diese Tochtergesellschaft in der Steuerbilanz der Muttergesellschaft zu bilden (so genannte Outside Basis Differences), wenn mit der Realisierung dieses Unterschiedsbetrags gerechnet werden kann. Da es sich sowohl bei der KUKA Aktiengesellschaft als auch bei den betroffenen Tochtergesellschaften um Kapitalgesellschaften handelt, sind diese Differenzen bei ihrer Realisierung gemäß § 8b KStG ganz überwiegend steuerfrei und damit permanenter Natur. Auch für etwaige temporäre Differenzen (z. B. resultierend aus der 5 %igen Pauschalzurechnung des § 8b KStG) soll nach IAS 12.39 der Ansatz einer passivischen Steuerlatenz unterbleiben, wenn bei gegebener Kontrolle durch die Muttergesellschaft es nicht wahrscheinlich ist, dass diese Differenzen sich in der vorhersehbaren Zukunft umkehren. Da diese Umkehrung nicht erwartet wird, waren hieraus bilanziell keine Steuerlatenzen zu berücksichtigen.
Passive latente Steuern
Der sich zum 31. Dezember2007 ergebende Betrag für passive latente Steuern in Höhe von 4,7 MIO. € (Vorjahr: 9,9 MIO. €) betrifft zeitliche Bewertungsunterschiede zu den Ansätzen der Steuerbilanz.
| MIO. € | Stand 1.1. | Konsolidierungskreisänderung, Währungsanpassung, erfolgsneutrale Veränderungen, Umbuchungen in Disc. Operations |
Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Stand 31.12. |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | 8,0 | – 2,0 | 0,6 | 0,0 | 4,5 | 9,9 |
| 2007 | 9,9 | – 0,8 | 6,3 | 0,0 | 1,9 | 4,7 |
11 ERGEBNIS AUS DISCONTINUED OPERATIONS
Die folgende Tabelle zeigt die Zusammensetzung des laufenden Ergebnisanteils der Discontinued Operations:
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| UMSATZERLÖSE | 616,4 | 88,0 |
| Bestandsveränderung der Erzeugnisse | 11,6 | 11,4 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 2,4 | 0,2 |
| GESAMTLEISTUNG | 630,4 | 99,6 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 8,3 | 0,1 |
| 638,7 | 99,7 | |
| Materialaufwand | – 289,5 | – 44,0 |
| Personalaufwand | – 226,3 | – 37,2 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte des Anlagevermögens und Sachanlagen | – 12,9 | – 2,2 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | – 103,6 | – 15,5 |
| – 632,3 | – 98,9 | |
| BETRIEBSERGEBNIS | 6,4 | 0,8 |
| FINANZERGEBNIS | – 6,0 | – 3,1 |
| ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | 0,4 | – 2,3 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 1,4 | – 0,4 |
| LAUFENDES ERGEBNIS AUS DISCONTINUED OPERATIONS | 1,8 | – 2,7 |
| Berücksichtigte Abgangsergebnisse | – 66,2 | 74,1 |
| Steuereffekt auf Abgangsergebnisse | 1,7 | – 2,3 |
| ABGANGSERGEBNIS | – 64,5 | 71,8 |
| ERGEBNIS AUS DISCONTINUED OPERATIONS | – 62,7 | 69,1 |
Im Abgangsergebnis aus Discontinued Operations des laufenden Geschäftsjahres sind Abgangsgewinne aus dem Verkauf der Unternehmen der Sparte Verpackungstechnik in Höhe von 69,4 MIO. € berücksichtigt. Im Vergleich zum 30. September 2007 wurden hierin Rückstellungen von ca. 6,6 MIO. € aufgelöst, die für Risiken aus dem Verkauf gebildet wurden. Hier ergab sich im Wesentlichen durch den erfolgten Zeitablauf eine Neueinschätzung der Risiken und einer möglichen Inanspruchnahme daraus. Gegenläufig wurden insbesondere für steuerliche Risiken und daraus entstehende Zinsbelastungen Rückstellungen in ausreichender Höhe gebildet. Aus den im Vorjahr gebildeten Rückstellungen für Gewährleistungen aus dem Verkauf der Boehringer Werkzeugmaschinen GmbH wurden 2,0 MIO. € wegen Zeitablauf der Gewährleistung aufgelöst. Darüber hinaus gingen im Geschäftsjahr Zahlungen auf im Vorjahr wertberichtigte Verkäuferdarlehen in Höhe von 0,4 MIO. € ein, was zu einem Ertrag führte.
Im Abgangsergebnis aus Discontinued Operations des Vorjahres sind Abgangsverluste aus dem Verkauf der Unternehmen der Boehringer-Gruppe (36,2 MIO. €), der ARO-Gruppe (19,6 MIO. €), der GSN Maschinen-Anlagen-Service GmbH (3,7 MIO. €), der J.W. Froehlich-Gruppe (2,4 MIO. €), der HASSIA-Redatron GmbH (2,5 MIO. €) sowie der Bopp & Reuther Sicherheits- und Regelarmaturen-Gruppe (0,7 MIO. €) berücksichtigt. Bei der Veräußerung der EX-CELL-O-Gruppe ergab sich ein Abgangsgewinn von 0,7 MIO. €. Darüber hinaus wurden Wertberichtigungen auf Verkäuferdarlehen vorgenommen sowie Kosten im Zusammenhang mit dem Verkauf der Unternehmen in Höhe von zusammen 1,3 MIO. € berücksichtigt. Gegenläufig wurde der Gewinn aus dem Verkauf der Beteiligung an der IWKA Regler und Kompensatoren Vertriebsgesellschaft m.b.H., Wien/Österreich, in Höhe von 0,9 MIO. € berücksichtigt. Die Abgangsverluste fallen auf Grund des im Geschäftsjahr 2007 erfolgten Übergangs zur erfolgsneutralen Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste bei Pensionsrückstellungen im Vergleich zu den im Geschäftsbericht des Vorjahrs ausgewiesenen Beträgen um 4,3 MIO. € niedriger aus.
Positive Kaufpreise wurden im Vorjahr für die Verkäufe der ARO-Gruppe (5,1 MIO. €), die J.W. Froehlich-Gruppe (16,4 MIO. €) und IWKA Regler und Kompensatoren Vertriebsgesellschaft m.b.H., Wien/Österreich (1,5 MIO. €) erzielt. Bei den restlichen Verkäufen konnten keine Kaufpreise erzielt werden.
12 ERGEBNIS JE AKTIE
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ergibt sich wie folgt:
| 2006 | 2007 | |
|---|---|---|
| Jahresfehlbetrag/-überschuss nach Anteilen Konzernfremder (in MIO. €) | – 64,60 | 117,90 |
| (davon Discontinued Operations) | (– 62,70) | (69,10) |
| Gewichteter Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien (Anzahl) | 26.600.000 | 26.600.000 |
| ERGEBNIS JE AKTIE (IN €) | – 2,43 | 4,43 |
| (davon Discontinued Operations) | (– 2,36) | (2,60) |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie ist gemäß IAS 33 aus dem Konzernergebnis nach Steuern und der Zahl der im gewichteten Jahresdurchschnitt im Umlauf befindlichen Aktien ermittelt.
Aus der am 9. Mai 2006 erfolgten Emission der Wandelanleihe könnte zukünftig ein Verwässerungseffekt resultieren, da das Kapital bedingt um derzeit maximal 2.646.063 Aktien erhöht worden ist. Da im Jahr 2007 der durchschnittliche Börsenkurs unter dem Wandlungspreis lag und eine Wandlung somit für die Anleihegläubiger nachteilig gewesen wäre, ergab sich für 2007 kein verwässernder Effekt.
13 ANLAGEVERMÖGEN
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS DES KUKA KONZERNS 2007
Anschaffungskosten/Herstellungskosten
| T € | Stand am 1.1.2007 |
Umbuchung in Discontinued Operations |
Währungs differenz |
Änderung Konsoli dierungs kreis |
Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Stand am 31.12.2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE |
||||||||
| 1. Rechte und Werte | 48.083 | – 18.930 | – 444 | 0 | 7.675 | 5.152 | 165 | 31.397 |
| 2. Selbst erstellte Software und andere Entwicklungskosten |
18.580 | – 10.518 | 0 | 0 | 6.447 | 0 | 0 | 14.509 |
| 3. Geschäfts- und Firmenwerte | ||||||||
| 118.158 | – 61.525 | 0 | 0 | 0 | 56.633 | |||
| 4. Geleistete Anzahlungen | 161 | – 161 | 0 | 0 | 201 | 0 | – 165 | 36 |
| 184.982 | – 91.134 | – 444 | 0 | 14.323 | 5.152 | 0 | 102.575 | |
| II. SACHANLAGEN | ||||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden |
||||||||
| Grundstücken 2. Technische Anlagen und |
197.833 | – 67.334 | – 2.276 | 0 | 792 | 15.507 | 288 | 113.796 |
| Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs |
112.270 | – 35.981 | – 577 | 150 | 2.538 | 1.711 | 3.552 | 80.241 |
| und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und |
106.257 | – 37.208 | – 873 | 27 | 6.585 | 7.634 | 633 | 67.787 |
| Anlagen im Bau | 1.507 | – 1.043 | – 2 | 0 | 2.182 | 5 | – 1.663 | 976 |
| 417.867 | – 141.566 | – 3.728 | 177 | 12.097 | 24.857 | 2.810 | 262.800 | |
| III. FINANZINVESTITIONEN | ||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen an |
5.648 | – 372 | 0 | – 293 | 693 | 25 | 0 | 5.651 |
| assoziierten Unternehmen | 2.479 | – 2.443 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 36 |
| 3. Andere Beteiligungen | 320 | 0 | 0 | 0 | 272 | 286 | 0 | 306 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 1.034 | – 44 | – 50 | 0 | 0 | 51 | 0 | 889 |
| 9.481 | – 2.859 | – 50 | – 293 | 965 | 362 | 0 | 6.882 | |
| 612.330 | – 235.559 | – 4.222 | – 116 | 27.385 | 30.371 | 2.810 | 372.257 |
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Wertberichtigungen Buchwerte
| T € | Stand am 1.1.2007 |
Umbuchung in Discontinued Operations |
Währungs differenz |
Änderung Konsoli dierungs kreis |
Zugänge | Abgänge | Um buchungen |
Stand am 31.12.2007 |
Stand am 31.12.2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE |
|||||||||
| 1. Rechte und Werte | 37.659 | – 16.034 | – 276 | 0 | 4.426 | 4.353 | 0 | 21.422 | 9.975 |
| 2. Selbst erstellte Software und andere Entwicklungskosten |
4.437 | – 3461 | 0 | 0 | 3.684 | 0 | 0 | 4.660 | 9.849 |
| 3. Geschäfts- und Firmenwerte 6.996 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6.996 | 49.637 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 36 |
| 49.092 | – 19.495 | – 276 | 0 | 8.110 | 4.353 | 0 | 33.078 | 69.497 | |
| II. SACHANLAGEN | |||||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden |
|||||||||
| Grundstücken | 95.539 | – 36.046 | – 385 | 0 | 4.001 | 3.845 | 0 | 59.264 | 54.532 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs |
85.365 | – 30.819 | – 389 | 2 | 7.249 | 1.119 | – 251 | 60.038 | 20.203 |
| und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und |
83.446 | – 31.761 | – 568 | 2 | 7.518 | 7.320 | 251 | 51.568 | 16.219 |
| Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 | 0 | 2 | 974 |
| 264.350 | – 98.626 | – 1.342 | 4 | 18.770 | 12.284 | 0 | 170.872 | 91.928 | |
| III. FINANZINVESTITIONEN | |||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen an |
4.857 | – 109 | 0 | 0 | 10 | 5 | 0 | 4.753 | 898 |
| assoziierten Unternehmen | 200 | – 200 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 36 |
| 3. Andere Beteiligungen | 34 | 0 | 0 | 0 | 82 | 82 | 0 | 34 | 272 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 523 | – 44 | – 50 | 0 | 0 | 1 | 0 | 428 | 461 |
| 5.614 | – 353 | – 50 | 0 | 92 | 88 | 0 | 5.215 | 1.667 | |
| 319.056 | – 118.474 | – 1.668 | 4 | 26.972 | 16.725 | 0 | 209.165 | 163.092 |
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENS DES KUKA KONZERNS 2006
Anschaffungskosten/Herstellungskosten
| T € | Stand am 1.1.2006 |
Umbuchung in Discontinued Operations |
Währungs differenz |
Änderung Konsoli dierungs kreis |
Zugänge | Abgänge | Umbuchungen | Stand am 31.12.2006 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE |
||||||||
| 1. Rechte und Werte | 48.162 | – 5.259 | – 687 | 2.010 | 4.844 | 1.325 | 338 | 48.083 |
| 2. Selbst erstellte Software und andere Entwicklungskosten |
||||||||
| 38.015 | 0 | 0 | 0 | 6.182 | 25.617 | 0 | 18.580 | |
| 3. Geschäfts- und Firmenwerte | 127.345 | – 9.152 | 0 | – 402 | 367 | 0 | 0 | 118.158 |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 482 | – 232 | – 7 | 0 | 170 | 0 | – 252 | 161 |
| 214.004 | – 14.643 | – 694 | 1.608 | 11.563 | 26.942 | 86 | 184.982 | |
| II. SACHANLAGEN | ||||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden |
||||||||
| Grundstücken | 237.358 | – 36.259 | – 5.248 | 2.768 | 1.964 | 2.884 | 134 | 197.833 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen 3. Andere Anlagen, Betriebs |
122.179 | – 14.931 | – 863 | 4.448 | 5.455 | 4.972 | 954 | 112.270 |
| und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und |
124.112 | – 16.504 | – 1.549 | 3.302 | 8.287 | 11.820 | 429 | 106.257 |
| Anlagen im Bau | 1.007 | – 303 | – 4 | 12 | 2.398 | 0 | – 1.603 | 1.507 |
| 484.656 | – 67.997 | – 7.664 | 10.530 | 18.104 | 19.676 | – 86 | 417.867 | |
| III. FINANZINVESTITIONEN | ||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen an |
23.206 | – 4.274 | – 1 | – 12.156 | 544 | 1.671 | 0 | 5.648 |
| assoziierten Unternehmen | 3.262 | – 17 | 0 | 0 | 569 | 1.335 | 0 | 2.479 |
| 3. Andere Beteiligungen | 320 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 320 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 1.161 | – 1 | – 56 | 1 | 0 | 71 | 0 | 1.034 |
| 27.949 | – 4.292 | – 57 | – 12.155 | 1.113 | 3.077 | 0 | 9.481 | |
| 726.609 | – 86.932 | – 8.415 | – 17 | 30.780 | 49.695 | 0 | 612.330 |
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Wertberichtigungen Buchwerte
| T € | Stand am 1.1.2006 |
Umbuchung in Discontinued Operations |
Währungs differenz |
Änderung Konsolidieru ngskreis |
Zugänge | Abgänge | Um buchungen |
Stand am 31.12.2006 |
Stand am 31.12.2006 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| I. IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE |
|||||||||
| 1. Rechte und Werte | 36.469 | – 4.009 | – 460 | 1.355 | 5.551 | 1.247 | 0 | 37.659 | 10.424 |
| 2. Selbst erstellte Software und andere Entwicklungskosten |
22.584 | 0 | 0 | 0 | 7.470 | 25.617 | 0 | 4.437 | 14.143 |
| 3. Geschäfts- und Firmenwerte 6.996 | 0 | 0 | – 996 | 996 | 0 | 0 | 6.996 | 111.162 | |
| 4. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 161 |
| 66.049 | – 4.009 | – 460 | 359 | 14.017 | 26.864 | 0 | 49.092 | 135.890 | |
| II. SACHANLAGEN | |||||||||
| 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden |
|||||||||
| Grundstücken | 103.957 | – 12.175 | – 1.735 | 201 | 5.749 | 424 | – 34 | 95.539 | 102.294 |
| 2. Technische Anlagen und Maschinen |
92.103 | – 11.279 | – 830 | 1.251 | 8.658 | 4.594 | 56 | 85.365 | 26.905 |
| 3. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung 4. Geleistete Anzahlungen und |
96.421 | – 12.318 | – 1.182 | 1.462 | 10.011 | 10.926 | – 22 | 83.446 | 22.811 |
| Anlagen im Bau | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.507 |
| 292.481 | – 35.772 | – 3.747 | 2.914 | 24.418 | 15.944 | 0 | 264.350 | 153.517 | |
| III. FINANZINVESTITIONEN | |||||||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Beteiligungen an |
12.330 | – 2.956 | 0 | – 3.340 | 115 | 1.292 | 0 | 4.857 | 791 |
| assoziierten Unternehmen | 217 | – 17 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 200 | 2.279 |
| 3. Andere Beteiligungen | 34 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 34 | 286 |
| 4. Sonstige Ausleihungen | 578 | 0 | – 56 | 0 | 1 | 0 | 0 | 523 | 511 |
| 13.159 | – 2.973 | – 56 | – 3.340 | 116 | 1.292 | 0 | 5.614 | 3.867 | |
| 371.689 | – 42.754 | – 4.263 | – 67 | 38.551 | 44.100 | 0 | 319.056 | 293.274 |
14 IMMATERIELLE VERMÖGENSWERTE
Die Entwicklung der einzelnen Posten der immateriellen Vermögenswerte ist in der Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagespiegel) dargestellt. In den Geschäftsjahren 2007 und 2006 sind, außer auf Geschäfts- und Firmenwerte, keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen worden.
Geschäfts- und Firmenwerte
Von den ausgewiesenen Firmenwerten in Höhe von 49,6 MIO. € (Vorjahr: 111,2 MIO. €) entfallen auf:
| Profit Center (Vorjahr: Gesellschaft) / MIO. € | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Karosseriebau (Vorjahr: KUKA Systems Corp. North America, Sterling Heights/USA, HLS Ingenieurbüro GmbH, Augsburg, und KUKA Service Solutions GmbH, Augsburg) |
40,7 | 40,7 |
| Montagetechnik (Vorjahr: B&K Corp., Saginaw/USA, und LSW Maschinenfabrik GmbH, Bremen) |
4,7 | 4,7 |
| Robotics Automotive (Vorjahr: KUKA Roboter GmbH, Augsburg, und KUKA ProTec GmbH, Augsburg) |
3,8 | 3,8 |
| Gesellschaften des Bereichs Verpackungstechnik | 61,6 | – |
| Sonstige unter 1 MIO. € | 0,4 | 0,4 |
| 111,2 | 49,6 |
Gegenstand der Zahlungsmittel generierenden Einheiten, die die Grundlage für die Impairmenttests der Geschäftswerte darstellen, waren bisher in der Regel die rechtlichen Einheiten. Bei der KUKA Systems Corp. North America war davon abweichend die Zahlungsmittel generierenden Einheit die KUKA Systems-Gruppe.
Im Berichtsjahr wurde im Zuge der Restrukturierung und Neuausrichtung des Konzerns die Organisationsstruktur an die neuen Erfordernisse angepasst. Die Steuerung des Konzerns erfolgt anhand neu definierter und einheitlich abgegrenzter Profit Center. Die interne Berichterstattung erfolgt nunmehr anhand dieser Einheiten. Auf Grund dieser organisatorischen Veränderungen stellt ab dem Jahr 2007 grundsätzlich das einzelne Profit Center die kleinste Zahlungsmittel generierende Einheit dar. Im Geschäftsbereich Robotics wird das Customer-Service-Geschäft den Profit Centern "Automotive" und "General Industry" anteilig zugeordnet.
Die für die Impairmenttests des Geschäftsjahrs 2007 verwendeten Diskontierungssätze vor Steuern [gewichteten durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC)] sind der folgenden Tabelle zu entnehmen:
| in % | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Planungszeitraum | 2007–2009 | 2008–2010 |
| Systems | 12,8 | 12,9 |
| Robotics | 12,9 | 13,2 |
| Verpackungstechnik | 11,0 | – |
Dabei wurden die Eigenkapitalkosten auf Basis von segmentspezifischen Vergleichsgruppen (Peer Groups) ermittelt. In der ewigen Rente wurde ein Wachstumsabschlag von 0,5 % (Vorjahr: 1,0 %) berücksichtigt.
Die Fremdkapitalkosten wurden aus den Refinanzierungskosten der KUKA Aktiengesellschaft abgeleitet.
Die Gewichtung der so ermittelten Eigen- und Fremdkapitalkostensätze erfolgte auf Basis der durchschnittlichen Kapitalstruktur der jeweiligen Peer Group. Als Steuersatz wird mit 35 % der erwartete durchschnittliche Steuersatz der Peer Groups gewählt.
Im Vorjahr wurde eine vollständige Wertberichtigung des Geschäftswerts der D.V. Automation Ltd., Surrey/Großbritannien, von 1,0 MIO. €, die dem Geschäftsbereich Systems angehört, vorgenommen.
Selbst erstellte Software und andere Produktentwicklungskosten
Nach IAS 38 sind auch selbst erstellte Software und andere Produktentwicklungskosten zu aktivieren. Diese Aktivierung erfolgt im KUKA Konzern zu definierten Herstellungskosten, die in Übereinstimmung mit den IAS direkt zurechenbare Einzelkosten sowie angemessene Zuschläge für Gemeinkosten und Abschreibungen beinhalten.
Im KUKA Konzern werden Entwicklungskosten nach dem Verkauf der Verpackungstechnik nur noch durch die KUKA Roboter GmbH aktiviert. Die Gesellschaft arbeitet an mehreren Projekten von Leistungs- und Steuerungssoftware für Roboter sowie neuen Applikationen im Bereich der Medizintechnik. Die gesamten Aufwendungen für Forschung und Entwicklung betrugen im Berichtszeitraum für die Continuing Operations 30,8 MIO. € (Vorjahr: 35,5 MIO. €).
Gemäß IAS 38 sind Entwicklungskosten mit einem Buchwert von 9,8 MIO. € (Vorjahr: 14,1 MIO. €) aus den Jahren 2005 bis 2007 aktiviert. Im Geschäftsjahr 2007 waren Nettozugänge von 2,8 MIO. € zu verzeichnen. Im Vorjahr waren die Abschreibungen um 1,3 MIO. € höher als die Zugänge. Die planmäßige Amortisation erfolgt stückzahlbezogen oder linear über die jeweilige voraussichtliche Nutzungsdauer von in der Regel maximal drei Jahren.
15 SACHANLAGEN
Die Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Posten des Sachanlagevermögens sowie ihre Entwicklung im Berichtsjahr und im Vorjahr sind in der Erläuterung 13 enthalten. Die Investitionsschwerpunkte des Geschäftsjahrs werden im Lagebericht genannt.
Von den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten des Sachanlagevermögens wurden im Geschäftsjahr Zuschüsse und Zulagen in Höhe von 0,1 MIO. € (Vorjahr: 0,1 MIO. €) abgesetzt.
Die Abschreibungsbeträge stellen sich wie folgt dar:
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| ABSCHREIBUNGEN AUF SACHANLAGEN | ||
| planmäßg | 18,4 | 17,8 |
| außerplanmäßig | 0,1 | 1,0 |
| 18,5 | 18,8 |
Im Geschäftsjahr 2007 betreffen die außerplanmäßigen Abschreibungen von 1,0 MIO. € eine Maschine der Anlagentechnik (Abwertung auf den Nettoveräußerungspreis) sowie ein bebautes Grundstück des Bereichs Robotertechnik (Schließung des Standorts sowie Änderung der Nutzungsdauer).
Im Vorjahr betrafen die außerplanmäßigen Abschreibungen von 0,1 MIO. € eine nicht voll ausgelastete Maschine des Bereichs Robotertechnik.
Infolge von Finanzierungsleasingverträgen, bei denen der KUKA Konzern als Leasingnehmer auftritt, ist Anlagevermögen in folgender Höhe aktiviert:
| MIO. € | 31.12.2006 Buchwert |
31.12.2007 Buchwert |
|---|---|---|
| Grundstücke und Bauten | 1,3 | 1,8 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 0,1 | 0,0 |
| 1,4 | 1,8 |
Die Leasingverträge für Immobilien und andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung enthalten regelmäßig eine Kaufoption. Die Restlaufzeiten der Verträge betragen ein Jahr. Den Veträgen liegen Zinssätze von ca. 5,5 % p. a. zugrunde. Die in Zukunft fälligen Zahlungen aus Finanzierungsleasingverhältnissen sowie die Barwerte der zukünftigen Leasingzahlungen, die in entsprechender Höhe unter den sonstigen Verbindlichkeiten bilanziert sind, ergeben sich aus der folgenden Tabelle.
| MIO. € | 31.12.2006 Gesamt |
31.12.2007 Gesamt |
fällig innerhalb eines Jahres |
|---|---|---|---|
| Mindestleasingzahlungen | 0,2 | 0,1 | 0,1 |
| Barwerte | 0,2 | 0,1 | 0,1 |
VERPFLICHTUNGEN AUS MIET- UND LEASINGVERTRÄGEN
| MIO. € | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Fällig innerhalb eines Jahres | 20,6 | 15,4 |
| Fällig zwischen 1 und 5 Jahren | 60,0 | 48,5 |
| Fällig nach 5 Jahren | 67,4 | 53,1 |
| 148,0 | 117,0 |
Die Verpflichtungen aus Miet- und Leasingverträgen im Rahmen des Operating Leasing beinhalten neben Leasingvereinbarungen über Pkw, Büro- und Fabrikgebäude und Produktionseinrichtungen auch Leasingverpflichtungen im Zusammenhang mit der Finanzierung eines Fabrikgebäudes für die Produktion der Karosserie des Jeep Wrangler in Toledo/USA.
16 BETEILIGUNGEN AN ASSOZIIERTEN UNTERNEHMEN UND SONSTIGE FINANZINVESTITIONEN
Die Aufgliederung der Posten des Finanzanlagevermögens ist in der Erläuterung 13 enthalten.
Die zusammengefassten Finanzinformationen zu den assoziierten Unternehmen sind folgender Tabelle zu entnehmen.
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Gesamte Bilanzsumme | 9,6 | 3,8 |
| Gesamtbetrag der Schulden | 3,4 | 3,0 |
| Gesamte Umsatzerlöse | 16,9 | 4,5 |
| Periodenergebnis | 1,1 | 0,0 |
Die im Berichtsjahr veräußerten Anteile an der PAM-PAC Machines Pvt. Ltd., Mumbai/Indien, sind mit einem Buchwert von 2,2 MIO. € abgegangen.
17 VORRÄTE
| MIO. € | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 61,2 | 48,1 |
| Unfertige Erzeugnisse | 115,6 | 63,3 |
| Fertige Erzeugnisse, Waren | 27,6 | 21,9 |
| Geleistete Anzahlungen | 26,7 | 16,7 |
| 231,1 | 150,0 |
Der Gesamtbestand bilanzierter Vorräte in Höhe von 150,0 MIO. € (Vorjahr: 231,1 MIO. €) ist zu Nettoveräußerungswerten bilanziert. Die Wertminderungen, bezogen auf den Bruttowert, betrugen 30,2 MIO. € (Vorjahr: 74,7 MIO. €).
Der Buchwert des Verfügungsbeschränkungen unterliegenden Vorratsvermögens ist von untergeordneter Bedeutung.
18 FORDERUNGEN
| 31.12.2006 | 31.12.2007 | |||
|---|---|---|---|---|
| MIO. € | Gesamt | davon > 1 Jahr | Gesamt | davon > 1 Jahr |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 252,5 | 1,6 | 178,9 | 0,0 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 116,8 | 0,0 | 93,0 | 0,0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3,6 | 0,0 | 3,6 | 0,0 |
| 372,9 | 1,6 | 275,5 | 0,0 |
In der folgenden Übersicht sind die Forderungen für die Continuing Operations nach Alter und Werthaltigkeit gegliedert:
| davon: Zum Abschluss |
davon: Zum Abschlussstichtag nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig |
||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. €/Stand 31.12.2007 | Buch -wert |
stichtag weder wertgemindert noch überfällig |
Weniger als 30 Tage |
Zwischen 30 und 60 Tagen |
Zwischen 61 und 90 Tagen |
Zwischen 91 und 180 Tagen |
Mehr als 180 Tage |
davon: einzelwert berichtigt |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
178,9 | 123,9 | 23,3 | 9,4 | 5,2 | 9,7 | 6,0 | 1,4 | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
3,6 | 3,6 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| GESAMT | 182,5 | 127,5 | 23,3 | 9,4 | 5,2 | 9,7 | 6,0 | 1,4 | |
| davon: Zum Abschluss |
davon: Zum Abschlussstichtag nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig |
||||||||
| MIO. €/Stand 31.12.2006 | Buch -wert |
stichtag weder wertgemindert noch überfällig |
Weniger als 30 Tage |
Zwischen 30 und 60 Tagen |
Zwischen 61 und 90 Tagen |
Zwischen 91 und 180 Tagen |
Mehr als 180 Tage |
davon: einzelwert berichtigt |
|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen |
162,6 | 115,8 | 19,4 | 9,7 | 3,2 | 5,0 | 7,0 | 2,5 | |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen |
3,6 | 3,6 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
GESAMT 166,2 119,4 19,4 9,7 3,2 5,0 7,0 2,5
Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der Forderungen bestehen zum Abschlussstichtag keine Anzeichen, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden. Die Forderungen aus Fertigungsaufträgen besitzen keine Fälligkeiten und sind im Wert nicht gemindert.
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich wie folgt entwickelt:
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Stand Wertberichtigungen am 1.1. | 6,9 | 7,4 |
| Zuführungen (Aufwendungen für Wertberichtigungen) | 3,4 | 3,1 |
| Verbrauch | – 2,2 | – 2,3 |
| Auflösungen | – 0,7 | – 0,8 |
| STAND WERTBERICHTIGUNGEN AM 31.12. | 7,4 | 7,4 |
Der Gesamtbetrag der Zuführungen von 3,1 MIO. € (2006: 3,4 MIO. €) setzt sich zusammen aus Zuführungen auf Grund von Einzelwertberichtigungen in Höhe von 2,1 MIO. € (2006: 2,9 MIO. €) und pauschalierten Einzelwertberichtigungen in Höhe von 1,0 MIO. € (2006: 0,5 MIO. €). Die Auflösungen betreffen nicht benötigte Einzelwertberichtigungen in Höhe von 0,7 MIO. € (2006: 0,3 MIO. €) sowie von nicht benötigten pauschalierten Einzelwertberichtigungen in Höhe von 0,1 MIO. € (2006: 0,4 MIO. €).
Forderungen aus Fertigungsaufträgen
Bei den Forderungen aus Fertigungsaufträgen wurden pro Auftrag die angefallenen Auftragskosten einschließlich Ergebnisbeiträgen mit den erhaltenen Anzahlungen verrechnet. Zum Bilanzstichtag wurden für langfristige Fertigungsaufträge angefallene Auftragskosten und ausgewiesene Gewinne von 492,8 MIO. € (Vorjahr: 489,7 MIO. €) mit erhaltenen Anzahlungen in Höhe von 399,8 MIO. € (Vorjahr: 448,0 MIO. €) verrechnet. Daraus resultieren Forderungen von 93,0 MIO. € (Vorjahr: 116,8 MIO. €) und Verbindlichkeiten von 72,4 MIO. € (Vorjahr: 75,1 MIO. €). Bei den Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen übersteigen die erhaltenen Anzahlungen die angefallenen Auftragskosten und den Gewinnanteil.
19 SONSTIGE VERMÖGENSWERTE UND RECHNUNGSABGRENZUNGEN
| 31.12.2006 | 31.12.2007 | |||
|---|---|---|---|---|
| MIO. € | Gesamt | davon > 1 Jahr |
Gesamt | davon > 1 Jahr |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen | 41,4 | 5,7 | 32,5 | 1,0 |
In den sonstigen Vermögenswerten sind Steuererstattungsansprüche in Höhe von 10,7 MIO. € (Vorjahr: 8,5 MIO. €) enthalten.
In der folgenden Tabelle sind für die Continuing Operations die sonstigen Vermögenswerte nach Alter und Werthaltigkeit gegliedert:
| MIO. € | davon: Zum Abschluss stichtag weder wertgemindert noch überfällig |
davon: Zum Abschlussstichtag nicht wertgemindert und in den folgenden Zeitbändern überfällig |
davon: | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Buch -wert |
Weniger als 30 Tage |
Zwischen 30 und 60 Tagen |
Zwischen 61 und 90 Tagen |
Zwischen 91 und 180 Tagen |
Mehr als 180 Tage |
einzelwert berichtigte For derungen |
||
| 31.12.2006 | 15,7 | 15,6 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,1 |
| 31.12.2007 | 15,4 | 15,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,4 |
Hinsichtlich des weder wertgeminderten noch in Zahlungsverzug befindlichen Bestands der sonstigen Vermögenswerte bestehen zum Abschlussstichtag keine Anzeichen, dass die Schuldner ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen werden.
Die Wertberichtigungen auf sonstige Vermögenswerte haben sich wie folgt entwickelt:
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Stand Wertberichtigungen am 1.1. | 3,3 | 4,4 |
| Zuführungen (Aufwendungen für Wertberichtigungen) | 1,2 | 0,1 |
| Verbrauch | 0,0 | – 1,2 |
| Auflösungen | – 0,1 | – 0,6 |
| STAND WERTBERICHTIGUNGEN AM 31.12. | 4,4 | 2,7 |
20 ZAHLUNGSMITTEL UND ZAHLUNGSMITTELÄQUIVALENTE
Die Zahlungsmittel umfassen alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten verfügbar sind.
Im KUKA Konzern werden Bankguthaben ausschließlich bei Kreditinstituten einwandfreier Bonität gehalten. Außerdem werden anzulegende Gelder zur Risikodiversifikation über mehrere Kreditinstitute verteilt.
21 ZUR VERÄUSSERUNG BESTIMMTE VERMÖGENSWERTE/DISCONTINUED OPERATIONS
Zum 31. Dezember 2007 bestehen weder Discontinued Operations noch zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte.
Zum Bilanzstichtag des Vorjahres war unter dieser Position ein zur Veräußerung bestimmtes Grundstück nebst Gebäuden der B&R Anlagenverwaltungs GmbH, Mannheim, mit einem Nettobuchwert von 6,5 MIO. € ausgewiesen worden.
22 EIGENKAPITAL/EIGENE AKTIEN
Die Veränderung des Eigenkapitals einschließlich der erfolgsneutralen Effekte ist in der Aufstellung der im Konzerneigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen auf Seite 30 dargestellt.
Der Vorstand der KUKA Aktiengesellschaft wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2007 ermächtigt, bis zum 31. Oktober 2008 eigene Aktien bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats die so erworbenen eigenen Aktien an einen Dritten als Gegenleistung für den Erwerb einer Beteiligung zu übertragen.
Der Vorstand wurde weiterhin ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft, die auf Grund der Ermächtigung erworben werden, mit Zustimmung des Aufsichtsrats einzuziehen, ohne dass die Einziehung oder die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Von diesen Ermächtigungen hat der Vorstand im Geschäftsjahr 2007 keinen Gebrauch gemacht.
Die Gesellschaft hat im Jahr 2007 im Rahmen eines Mitarbeiteraktienprogramms eigene Aktien für die KUKA Mitarbeiter erworben (§ 71 Abs. 1 Nr. 2 AktG) und diese zum Erwerbspreis an die Mitarbeiter weiter veräußert. Insgesamt wurden 65.969 Stückaktien erworben und weiter veräußert.
23 GEZEICHNETES KAPITAL
Das Grundkapital beträgt 69.160.000 € und ist eingeteilt in 26.600.000 auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien.
Auf Grund des Beschlusses der ordentlichen Hauptversammlung der KUKA Aktiengesellschaft vom 4. Juli 2003 ist das Grundkapital um bis zu 19.500.000 € durch Ausgabe von bis zu 7.500.000 neuen Aktien bedingt erhöht. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Wandlungs- bzw. Optionsrechten, die von der Gesellschaft oder deren unmittelbaren oder mittelbaren in- oder ausländischen Mehrheitsbeteiligungsgesellschaften bis zum 4. Juli 2008 ausgegebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen beigefügt sind, von ihren Wandlungs- bzw. Optionsrechten Gebrauch machen (§ 5 Abs. 6 der Satzung).
Unter teilweiser Ausnutzung der entsprechenden Ermächtigung zur Begebung von Options- und/oder Wandelschuldverschreibungen hat die KUKA Aktiengesellschaft am 9. Mai 2006 im Wege einer Privatplatzierung über ihre 100 %ige niederländische Tochtergesellschaft KUKA Finance B.V. eine durch die KUKA Aktiengesellschaft garantierte Wandelschuldverschreibung im Nominalbetrag von 69.000.000 € platziert. Hieraus entsteht die Verpflichtung zugunsten der Anleihegläubiger, jede Schuldverschreibung im Wert von nom. 50.000 € gemäß dem Wandlungsrecht jederzeit während des Ausübungszeitraums (8. Juli 2006 bis 18. Oktober 2011) ganz, nicht jedoch teilweise, zum Wandlungspreis von 26,07648 € je Aktie in auf den Inhaber lautende nennwertlose Stückaktien der KUKA Aktiengesellschaft zu wandeln. Das Kapital ist hieraus bedingt – vorbehaltlich der Verwässerungsschutzbestimmungen der Anleihebedingungen – um maximal 2.660.000 Aktien erhöht. Eine Börsennotierung der Anleihe ist im EuroMTF-Markt der Luxemburger Börse erfolgt.
Gemäß dem Beschluss der ordentlichen Hauptversammlung der KUKA Aktiengesellschaft vom 1. Juni 2006 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Mai 2011 das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu insgesamt 34.500.000 € durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Aktien gegen Bareinlagen und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals zu erhöhen, wobei den Aktionären hierbei ein Bezugsrecht einzuräumen ist, der Vorstand allerdings ermächtigt ist, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen (i) für Spitzenbeträge, (ii) soweit es erforderlich ist, um den Inhabern von auf Grund des Hauptversammlungsbeschlusses vom 4. Juli 2003 von der KUKA Aktiengesellschaft oder ihren Konzerngesellschaften ausgegebenen Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen mit Wandlungs- oder Optionsrechten ein Bezugsrecht auf neue Aktien in dem Umfang einzuräumen, wie es ihnen nach Ausübung ihres Wandlungs- oder Optionsrechts zustünde, (iii) bei Kapitalerhöhungen gegen Bareinlagen unter den in der Satzung (§ 4 Abs. 5 zweiter Absatz dritter Unterpunkt) näher genannten Voraussetzungen und sofern die unter Ausschluss des Bezugsrechts gemäß § 186 Abs. 3 Satz 4 AktG ausgegebenen Aktien insgesamt 10 % des Grundkapitals nicht überschreiten, und zwar weder im Zeitpunkt des Wirksamwerdens noch im Zeitpunkt der Ausübung dieser Ermächtigung, sowie (iv) bei Kapitalerhöhungen gegen Sacheinlagen zum Zwecke des Erwerbs von Unternehmen oder von Beteiligungen an Unternehmen (§ 4 Abs. 5 der Satzung).
24 KAPITALRÜCKLAGE
Zum Ausgleich des Jahresfehlbetrags wurden im Vorjahr 80.932 T € aus der Kapitalrücklage entnommen.
25 GEWINNRÜCKLAGEN
In den Gewinnrücklagen sind enthalten:
- Thesaurierte Gewinne der KUKA Aktiengesellschaft und ihrer konsolidierten Tochtergesellschaften
- Konsolidierungs- und Wechselkurseffekte
- Erfolgsneutrale Bewertung von Finanzderivaten und versicherungsmathematische Gewinne und Verluste von Pensionsrückstellungen
26 AUSGLEICHSPOSTEN FÜR ANTEILE DRITTER
Der Posten betrifft im Wesentlichen Anteile im Fremdbesitz an der KUKA Enco Werkzeugbau spol. s.r.o., Dubnica/Slowakei. In der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals ist die Veränderung dieses Postens dargestellt.
27 FRISTIGKEITEN DER VERBINDLICHKEITEN
2007
| Restlaufzeit | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | Bis zu 1 Jahr |
1 bis 5 Jahre |
> 5 Jahre | 31.12.2007 Gesamt |
||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | ||
| Wandelschuldverschreibungen | 0,4 | 59,1 | 0,0 | 59,5 | ||
| FINANZVERBINDLICHKEITEN | 0,5 | 59,1 | 0,0 | 59,6 | ||
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | 72,4 | 0,0 | 0,0 | 72,4 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 35,4 | 0,0 | 0,0 | 35,4 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 148,9 | 0,0 | 0,0 | 148,9 | ||
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | ||
| Übrige Verbindlichkeiten | ||||||
| Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener und der Ausstellung eigener Wechsel |
1,1 | 0,0 | 0,0 | 1,1 | ||
| Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen | 84,2 | 8,8 | 2,7 | 95,7 | ||
| (davon aus Steuern) | (15,3) | (0,0) | (0,0) | (15,3) | ||
| (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) | (1,8) | (0,0) | (0,0) | (1,8) | ||
| (davon Verpflichtungen aus dem Personalbereich) | (48,6) | (6,9) | (2,7) | (58,2) | ||
| (davon aus Leasingverträgen) | (3,7) | (0,1) | (0,0) | (3,8) | ||
| (davon Marktwerte aus Fremdwährungs- und Zinsgeschäften) | (1,4) | (1,0) | (0,0) | (2,4) | ||
| 342,6 | 67,9 | 2,7 | 413,2 |
2006
| Restlaufzeit | ||||
|---|---|---|---|---|
| MIO. € | Bis zu 1 Jahr |
1 bis 5 Jahre |
> 5 Jahre | 31.12.2006 Gesamt |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 69,3 | 19,7 | 0,0 | 89,0 |
| Wandelschuldverschreibungen | 0,4 | 56,9 | 0,0 | 57,3 |
| Anleiheähnliche Verbindlichkeiten | 12,5 | 0,0 | 0,0 | 12,5 |
| FINANZVERBINDLICHKEITEN | 82,2 | 76,6 | 0,0 | 158,8 |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | 75,1 | 0,0 | 0,0 | 75,1 |
| Erhaltene Anzahlungen | 95,0 | 0,0 | 0,0 | 95,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 209,5 | 0,1 | 0,0 | 209,6 |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | 0,8 | 0,0 | 0,0 | 0,8 |
| Übrige Verbindlichkeiten | ||||
| Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener und der Ausstellung eigener Wechsel |
2,3 | 0,0 | 0,0 | 2,3 |
| Übrige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen | 91,3 | 14,0 | 4,5 | 109,8 |
| (davon aus Steuern) | (15,5) | (0,0) | (0,0) | (15,5) |
| (davon im Rahmen der sozialen Sicherheit) | (3,1) | (0,0) | (0,0) | (3,1) |
| (davon Verpflichtungen aus dem Personalbereich) | (57,9) | (10,5) | (2,8) | (71,2) |
| (davon aus Leasingverträgen) | (0,2) | (0,0) | (0,0) | (0,2) |
| (davon Marktwerte aus Fremdwährungs- und Zinsgeschäften) | (1,3) | (0,0) | (0,0) | (1,3) |
| 556,2 | 90,7 | 4,5 | 651,4 |
Die nachfolgenden Aufstellungen zeigen die vertraglich vereinbarten undiskontierten Zins- und Tilgungszahlungen für die unter IFRS 7 fallenden Finanzinstrumente:
31.12.2007
| Summe Tilgungszahlungen |
Cashflows 2008 | Cashflows 2009 | Cashflows 2010–2012 |
Cashflows 2013ff. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | Zins | Tilgung | Zins | Tilgung | Zins | Tilgun g |
Zins | Tilgung | ||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 69,0 | 2,6 | 0,0 | 2,6 | 0,0 | 5,2 | 69,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
148,9 | 0,0 | 148,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | 72,4 | 0,0 | 72,4 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten | 1,9 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 1,7 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,0 | |
| (davon Verbindlichkeiten aus Leasing) | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| (davon Derivate mit Hedge-Beziehung) | 1,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 1,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 51,1 | 0,0 | 51,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| (davon Verbindlichkeiten aus Leasing) | 3,7 | 0,0 | 3,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| (davon Derivate mit Hedge-Beziehung) | 1,4 | 0,0 | 1,4 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
31.12.2006
| Summe Tilgungszahlungen |
Cashflows 2007 | Cashflows 2008 | Cashflows 2009-2011 |
Cashflows 2012ff. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | Zins | Tilgung | Zins | Tilgung | Zins | Tilgun g |
Zins | Tilgung | ||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 87,9 | 3,4 | 0,0 | 3,2 | 6,1 | 8,3 | 81,8 | 0,0 | 0,0 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 59,1 | 1,9 | 29,1 | 1,3 | 0,0 | 0,8 | 30,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
169,7 | 0,0 | 169,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | 74,2 | 0,0 | 74,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | 0,8 | 0,0 | 0,8 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten | 0,7 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,2 | |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten | 37,7 | 0,0 | 37,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| (davon Verbindlichkeiten aus Leasing) | 0,2 | 0,0 | 0,2 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| (davon Derivate ohne Hedge-Beziehung) | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |
| (davon Derivate mit Hedge-Beziehung) | 0,7 | 0,0 | 0,7 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 |
Einbezogen sind alle Finanzinstrumente, die an den Bilanzstichtagen im Bestand waren und für die bereits Zahlungen vertraglich vereinbart waren. Fremdwährungsbeträge sind jeweils zum Stichtagskassakurs umgerechnet. Die variablen Zinszahlungen aus den Finanzinstrumenten wurden unter Zugrundelegung der zuletzt vor dem 31. Dezember 2007 bzw. 2006 gefixten Zinssätze ermittelt. Jederzeit rückzahlbare finanzielle Verbindlichkeiten sind stets dem frühesten Zeitraster zugeordnet. Die Zahlungsströme aus Derivaten (Devisentermingeschäfte) sind netto, d. h. unter Saldierung der Mittelzu- und -abflüsse dargestellt.
28 FINANZVERBINDLICHKEITEN/FINANZIERUNG
Im Rahmen der Refinanzierung des KUKA Konzerns durch einen Konsortialkredit wurde das darin vereinbarte Tilgungsdarlehen (Term Loan) verwendet, um bestehende Finanzverbindlichkeiten abzulösen. Die Tilgung dieses Term Loans erfolgte vertragsgemäß mit den Erlösen aus dem Verkauf des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik.
Bei den noch bestehenden Finanzverbindlichkeiten handelt es sich im Wesentlichen um die im Mai 2006 begebene Wandelanleihe.
Festzinsvereinbarungen mit Ursprungslaufzeit ≥ 1 Jahr, Tilgungsbetrag ≥ 5 MIO. €
FESTZINSVEREINBARUNGEN (2007)
| Finanzinstrument | Buchwert in MIO. € | Marktwert in MIO. € | Ursprungslaufzeit | Nominalzinssatz |
|---|---|---|---|---|
| Wandelanleihe* | 59,4 | 78,9 | 2006–2011 | 3,75 % p. a. |
FESTZINSVEREINBARUNGEN (2006)
| Finanzinstrument | Buchwert in MIO. € | Marktwert in MIO. € | Ursprungslaufzeit | Nominalzinssatz |
|---|---|---|---|---|
| Schuldschein | 12,0 | 12,5 | 2000–2007 | 6,10 % p. a. |
| Wandelanleihe* | 57,3* | 70,0 | 2006–2011 | 3,75 % p. a. |
| Zinsabgrenzung | 0,5 | – | – | – |
| 69,8 | 82,5 | |||
| Darlehen | 5,0 | 5,0 | 2002–2007 | 5,81 % p. a. |
| Darlehen | 15,0 | 14,9 | 2004–2009 | 4,95 % p. a. |
| Darlehen | 6,0 | 5,7 | 2005–2009 | 3,99 % p. a. |
| Darlehen | 6,0 | 5,5 | 2005–2010 | 3,50 % p. a. |
| Darlehen | 5,0 | 4,9 | 2003–2008 | 4,61 % p. a. |
| Zinsabgrenzung | 0,6 | – | – | – |
| 37,6 | 36,0 | |||
| 107,4 | 118,5 |
* Zusätzlich wurden 11,3 MIO. € als Eigenkapitalanteil erfasst.
Der Marktwert der Festzinsdarlehen wurde unter Zugrundelegung der Mark-to-Market-Methode ermittelt. Für den Marktwert der Wandelanleihe wurde der Tagesschlusskurs des Parketthandels der Deutschen Börse Frankfurt vom 28. Dezember 2007 herangezogen.
FESTZINSDARLEHEN MIT URSPRUNGSLAUFZEIT ≥ 1 JAHR, TILGUNGSBETRAG<5 MIO. € (2006)
| Finanzinstrument | Buchwert (in MIO.€) | Ø Ursprungslaufzeit | Ø Nominalzinssatz |
|---|---|---|---|
| Darlehen | 1,2 | 7 Jahre | 3,54 % p. a. |
VARIABEL VERZINSLICHE BANKVERBINDLICHKEITEN (2007)
| Finanzinstrument/MIO. | Buchwert | Ø Nominalzinssatz | Jahr des spätesten Laufzeitendes |
|
|---|---|---|---|---|
| Bankverbindlichkeiten | 0,4 BRL | 0,1 EUR | 34,23 % p. a. | 2008 |
VARIABEL VERZINSLICHE BANKVERBINDLICHKEITEN (2006)
| Finanzinstrument/MIO. | Buchwert | Ø Nominalzinssatz | Jahr des spätesten Laufzeitendes |
|
|---|---|---|---|---|
| Bankverbindlichkeiten | 20,2 EUR | 20,2 EUR | 4,70 % p. a. | 2009 |
| Bankverbindlichkeiten | 8,8 USD | 6,7 EUR | 6,58 % p. a. | 2010 |
| Bankverbindlichkeiten | 15,1 GBP | 22,5 EUR | 7,21 % p. a. | 2008 |
| Bankverbindlichkeiten | – übrige |
0,8 EUR | 13,21 % p. a. | |
| 50,2 EUR |
Alle Durchschnittswerte ergeben sich als mit den jeweiligen Buchwerten in Euro gewichtetes arithmetisches Mittel der Werte der einzelnen Finanzinstrumente am Abschlussstichtag.
Wandelschuldverschreibung
Im Mai 2006 wurde über die KUKA Finance B.V., Amsterdam/Niederlande, eine durch die KUKA Aktiengesellschaft garantierte Wandelschuldverschreibung (Wandelanleihe) mit einem Nominalbetrag von 69 MIO. € platziert. Diese Wandelanleihe wurde mit einer Stückelung zu je 50.000 € begeben und berechtigt zur Wandlung in bis zu 2.646.062 Stückaktien der KUKA Aktiengesellschaft. Der Wandlungspreis beträgt 26,07648 € je Aktie. Das Wandlungsverhältnis beträgt 1.917 Aktien pro Stückelung. Vorbehaltlich eines Hauptversammlungsbeschlusses zur Ausschüttung einer Dividende für das Geschäftsjahr 2007 sowie abhängig von der Kursentwicklung der KUKA Aktie wird sich das Wandlungsverhältnis aller Voraussicht nach erhöhen. Durch diese Anpassung wird der Verwässerungsschutz in Bezug auf Ausschüttungen nach Maßgabe der Anleihebedingungen gewährleistet. Das Wandlungsrecht für die Wandelschuldverschreibung kann während der Laufzeit ausgeübt werden. Die Anleihe ist mit einem Zinskupon von 3,75 % p. a. ausgestattet. Die Zinszahlungen erfolgen jährlich im November.
Die Laufzeit der Anleihe endet am 9. November 2011 und wird durch Zahlung in Höhe des Nennbetrags zuzüglich der bis dahin angefallenen Zinsen getilgt. Ab dem 9. Dezember 2009 ist KUKA jederzeit berechtigt, die Anleihe zum Nennbetrag, ebenfalls zuzüglich aufgelaufener Zinsen, vorzeitig zurückzahlen, allerdings erst bei Aktienkursen von über 130 % des Wandlungspreises innerhalb eines in den Anleihebedingungen definierten Zeitraums.
Die Wandelanleihe ist an der Börse Luxemburg gelistet (ISIN DE000A0GRMC0/WKN A0GRMC). Der letzte in 2007 an der Frankfurter Wertpapierbörse gestellte Kurs der Anleihe betrug 114,40 %.
Bilanziell wird die Wandelanleihe in eine Eigen- und eine Fremdkapitalkomponente gegliedert. Der Marktwert der Schuldkomponente (55,7 MIO. €) wurde zum Emissionszeitpunkt auf Basis des Marktzinssatzes einer entsprechenden Festzinsanleihe ohne Wandlungsrecht (7,63 %) ermittelt. Unter Berücksichtigung der anteilig auf die Eigen- und Fremdkapitalkomponente verteilten Emissionskosten erhöht sich der Zinssatz auf 8,25 % effektiv. Der resultierende Wert der Eigenkapitalkomponente (11,3 MIO. €) ist in der Kapitalrücklage erfasst und wird bis zur Fälligkeit oder Wandlung nicht verändert. Im Geschäftsjahr wurde für die Anleihe ein Zinsaufwand von 4,7 MIO. € verbucht.
Konsortialkredit
Die KUKA Aktiengesellschaft und 31 Tochtergesellschaften hatten am 22. Dezember 2006 mit einer ausgewählten Gruppe von Banken einen Konsortialkredit in Höhe von 475 MIO. € abgeschlossen. Das Bankenkonsortium wird von der Landesbank Baden-Württemberg, der Dresdner Bank AG und der Bayerischen Hypo- und Vereinsbank AG angeführt. Hinzu kommen die Bayerische Landesbank, die Royal Bank of Scotland und die Deutsche Bank. Der Vollzug des Konsortialkreditvertrags erfolgte zum 31. Januar 2007.
Nach dem erfolgreichen Verkauf des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik im April 2007 traten vertragliche Anpassungen dieses Konsortialkredits in Kraft. Neben dem Ausscheiden von 12 Gesellschaften dieses Geschäftsbereichs als Vertragsparteien wurde der Term Loan zurückgezahlt und die Avallinie um 20 MIO. € verringert. Dem KUKA Konzern stehen aus diesem Vertrag nunmehr noch 115 MIO. € revolvierend ausnutzbare Barlinien (davon bis zu 40 MIO. € für Avale) sowie 190 MIO. € Avallinien zur Verfügung. Letztere sind für KUKA im Zusammenhang mit einer Finanzierung der Anlagenbaugeschäfte von besonderer Bedeutung.
Mit Zustimmung des Konsortiums wurde im Geschäftsjahr 2007 die erste Möglichkeit zur Verlängerung genutzt. Der Kreditvertrag läuft aktuell bis Dezember 2010. Auch im Jahr 2008 besteht die Möglichkeit zu einer Verlängerung um ein weiteres Jahr.
Die Verfügbarkeit sowie die Konditionen dieser Finanzierung sind gebunden an vierteljährlich zu ermittelnde Kennzahlen (Covenants). Auf Grund der bonitätsmäßig hervorragenden Situation des KUKA Konzerns können diese nach jetzigem Wissensstand auch während der Laufzeit problemlos eingehalten werden.
Alle KUKA Vertragsparteien garantieren die Inanspruchnahmen unter dieser Kreditvereinbarung. Zu diesem Zweck wurden im Januar 2007 Sicherheitenverträge von den Gesellschaften unterzeichnet. Die Inanspruchnahme der Avallinie von 190 MIO. € belief sich zum Stichtag auf 118,2 MIO. €; die bestehende Barlinie wurde nicht in Anspruch genommen.
Kreditlinien von Versicherungsgesellschaften
Von Kreditversicherungsgesellschaften sind Avallinien in Höhe von 50 MIO. € zugesagt. Dabei beträgt die Ausnutzung bei der Zurich Gruppe 6,6 MIO. € und bei der Euler Hermes Kreditversicherungs-AG 2,7 MIO. €.
ABS-Programm
Im Dezember 2006 wurde mit Unterstützung der Bayerischen Landesbank ein ABS-Programm (Asset-Backed Securities) mit fünfjähriger Laufzeit aufgelegt. Im Rahmen dieses Programms können regelmäßig Forderungen aus Lieferungen und Leistungen der KUKA Roboter GmbH in Höhe von bis zu 25 MIO. € an die nicht in den Konzern einbezogene beteiligte Gesellschaft verkauft werden. Dieses finanziert den Kauf der Forderungen durch die Ausgabe von Wertpapieren am Kapitalmarkt. Eine ausreichende Bonität der verkauften Forderungen wird durch eine Ausfallbürgschaft eines Kreditversicherers sichergestellt. Die KUKA Roboter GmbH trägt hierbei die ersten 1,15 % der Bonitätsrisiken aus dem Forderungsverkauf.
Zum Bilanzstichtag wurde das Programm in Höhe von 13,9 MIO. € (31. Dezember 2006: 11,7 MIO. €) in Anspruch genommen. Als Sicherheit wurde ein Bardepot in Höhe von 3,9 MIO. € (31. Dezember 2006: 2,3 MIO. €) gestellt, das im Rahmen der sonstigen Vermögenswerte ausgewiesen ist. Die aus der Verwaltung und Abwicklung der verkauften Forderungen resultierenden Ansprüche der KUKA Roboter GmbH sind in Höhe des Barwerts von 0,3 MIO. € (31. Dezember 2006: 0,0 MIO. €) ebenfalls in diesen enthalten.
29 ÜBRIGE LANGFRISTIGE/KURZFRISTIGE VERBINDLICHKEITEN UND RECHNUNGSABGRENZUNGEN
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasingverträgen werden in Höhe des Barwerts der zukünftigen Leasingraten passiviert und unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Verpflichtungen aus Urlaubslöhnen, Gleitzeitguthaben und Altersteilzeit werden unter den übrigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. In den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sind die Verpflichtungen aus ausstehenden Lieferantenrechnungen enthalten.
30 VERPFLICHTUNGEN FÜR PENSIONEN UND ÄHNLICHE VERPFLICHTUNGEN
Seit dem Geschäftsjahr 2007 werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste im Zeitpunkt ihrer Entstehung direkt im Eigenkapital erfasst (3. Option gemäß IAS 19.93A). Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst (vgl. Abschnitt "Änderung der Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze").
Danach entwickelten sich die Pensionsrückstellungen wie folgt:
| MIO. € | Stand 1.1. | Konsolidierungs kreisänderung, Währungs anpassung, Umbuchung Disc. Operations, Sonstiges |
Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Versicherungs mathematische Gewinne und Verluste (ergebnisneutral) |
Stand 31.12. |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2006 | 154,5 | – 4,4 | 10,4 | 0,0 | 6,6 | – 6,0 | 140,3 |
| 2007 | 140,3 | – 54,7 | 6,0 | 0,0 | 4,2 | – 9,9 | 73,9 |
Auf Grund der geänderten Bilanzierungsmethode ergibt sich als Anpassungsbetrag für Perioden, die vor dem Geschäftsjahr 2006 liegen, bei den Pensionsrückstellungen innerhalb der Continuing Operations eine Zunahme von 16,7 MIO. €. In der Bilanz zum 31. Dezember 2006 erhöhen sich diese um 8,2 MIO. €, die sonstigen Vermögenswerte vermindern sich um 2,0 MIO. €.
Die Pensionsrückstellungen betreffen die Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte und ehemalige Mitarbeiter des KUKA Konzerns sowie deren Hinterbliebene. Je nach rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes bestehen dabei unterschiedliche Systeme der Alterssicherung, die in der Regel auf Beschäftigungsdauer und Vergütung der Mitarbeiter basieren.
Wegen ihres Versorgungscharakters werden die Verpflichtungen von US-Konzerngesellschaften für die medizinische Versorgung der Mitarbeiter nach deren Eintritt in den Ruhestand gemäß IAS 19 ebenfalls unter dieser Position ausgewiesen. Auf diese pensionsähnlichen Verpflichtungen entfallen, ermittelt nach den Regelungen des IAS 19, 1,7 MIO. € (Vorjahr: 7,7 MIO. €) der Gesamtrückstellung. Im laufenden Geschäftsjahr ergab sich auf Grund dieser Verpflichtungen ein Aufwand von 0,1 MIO. € (Vorjahr: Aufwand von 0,2 MIO. €).
Die betriebliche Altersversorgung erfolgt im Konzern sowohl beitrags- als auch leistungsorientiert.
Bei den beitragsorientierten Versorgungsplänen (Defined Contribution Plans) zahlt das Unternehmen Beiträge an staatliche oder private Rentenversicherungsträger. Mit Zahlung der Beiträge bestehen für das Unternehmen keine weiteren Leistungsverpflichtungen. Die Summe aller beitragsorientierten Pensionsaufwendungen in Höhe von 17,7 MIO. € (Vorjahr: 14,4 MIO. €) wird als Aufwand des jeweiligen Jahres ausgewiesen.
Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (Defined Benefit Plans) besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, die zugesagten Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen.
Fondsfinanzierte Versorgungspläne bestehen nach dem Verkauf der Verpackungstechnik-Gesellschaften nur noch in den USA.
Die Höhe der Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen bzw. Defined Benefit Obligation) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet, für die Schätzungen unumgänglich sind. Neben Annahmen zur Lebenserwartung sind hierbei folgende Prämissen bedeutsam, die vom wirtschaftlichen Umfeld im jeweiligen Land abhängen:
| Deutschland | USA | Übrige | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12. | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Biometrische Rechnungsgrundlagen |
RT 2005 G | RT 2005 G | 83 GAM | RP 2000 | PA92 projected (GB) |
IPS55 (I); TV88/90 (F) |
| Abzinsungsfaktor | 4,25 % | 5,50 % | 5,75 % | 6,00 % | 5,20 % | 4,50–5,50% |
| Erwartete Vermögensrendite | N/A | N/A | 7,37 % | 8,00 % | 6,70 % | N/A |
| Gehaltsdynamik | 0,00–2,50% | 0,00–2,50% | 3,50 % | N/A | N/A | 0,00–1,50% |
| Rentendynamik | 1,50–2,50% | 2,00–2,50% | N/A | N/A | 3,00 % | 0,00–2,00% |
| Kostensteigerung für medizinische Versorgung |
N/A | N/A | 6,20 % | 5,00–9,00% | N/A | N/A |
VERSICHERUNGSMATHEMATISCHE PRÄMISSEN
Die Gehaltsdynamik umfasst erwartete zukünftige Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der Inflation und der wirtschaftlichen Situation jährlich geschätzt werden.
Die sich nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit Method) ergebende Pensionsverpflichtung wird bei einem fondsfinanzierten Versorgungssystem um die Höhe des Vermögens des Fonds gekürzt. Übersteigt das Fondsvermögen die Verpflichtung aus der Pensionszusage, wird nach IAS 19 ein Aktivposten unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen. Soweit das Vermögen die Verpflichtung nicht deckt, wird die Nettoverpflichtung unter den Pensionsrückstellungen passiviert.
Aus Erhöhungen oder Verminderungen entweder des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung oder des beizulegenden Zeitwerts des Planvermögens können versicherungsmathematische Gewinne oder Verluste entstehen. Ursache hierfür können unter anderem Änderungen der Berechnungsparameter, Schätzungsänderungen bezüglich des Risikoverlaufs der Pensionsverpflichtungen und Abweichungen zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Ertrag aus dem Fondsvermögen sein. Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden im Jahr ihrer Entstehung erfolgsneutral mit den Gewinnrücklagen verrechnet.
FINANZIERUNGSSTATUS DER LEISTUNGSORIENTIERTEN PENSIONSVERPFLICHTUNGEN
| Deutschland | USA | Übrige | Gesamt | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Barwert der rückstellungsfinanzierten Versorgungsansprüche |
104,8 | 70,6 | 5,7 | 1,7 | 1,9 | 1,1 | 112,4 | 73,4 |
| Barwert der fondsfinanzierten Versorgungsansprüche |
– | – | 32,0 | 3,6 | 68,8 | 0,0 | 100,8 | 3,6 |
| Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen (Defined Benefit Obligation) |
104,8 | 70,6 | 37,7 | 5,3 | 70,7 | 1,1 | 213,2 | 77,0 |
| Fondsvermögen zu Marktwerten | – | – | 29,3 | 3,1 | 45,6 | 0,0 | 74,9 | 3,1 |
| Nettoverpflichtung | 104,8 | 70,6 | 8,4 | 2,2 | 25,1 | 1,1 | 138,3 | 73,9 |
| Überdeckung Fondsvermögen (–) | – | – | – | – | – | – | – | – |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | – | – | 2,0 | 0,0 | – | – | 2,0 | – |
| Bilanzwert zum 31.12. | 104,8 | 70,6 | 10,4 | 2,2 | 25,1 | 1,1 | 140,3 | 73,9 |
| davon Pensionsrückstellung | 104,8 | 70,6 | 10,4 | 0,0 | 25,1 | 0,0 | 140,3 | 73,9 |
| davon Vermögenswert (–) | – | – | 0,0 | 0,0 | – | – | 0,0 | 0,0 |
| 9 |
Infolge des im Vergleich zum Vorjahresstichtag beobachteten Anstiegs der Marktrenditen in allen relevanten Regionen wurden jeweils höhere Abzinsungsfaktoren für die Diskontierung der Pensionsverpflichtungen verwendet, so dass hieraus ceteris paribus eine niedrigere Defined Benefit Obligation resultiert. Die Veränderungen in der Defined Benefit Obligation ergeben sich dabei im Geschäftsjahr im Einzelnen aus der folgenden Übersicht.
ENTWICKLUNG DER DEFINED BENEFIT OBLIGATIONS
| Deutschland | USA | Übrige | Gesamt | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Stand der Nettoverpflichtung zum 1.1. | 111,7 | 104,8 | 42,1 | 37,7 | 68,6 | 70,7 | 222,4 | 213,2 |
| davon fondsfinanziert | – | – | 35,6 | 32,0 | 65,3 | 68,8 | 100,9 | 100,8 |
| davon rückstellungsfinanziert | 111,7 | 104,8 | 6,5 | 5,7 | 3,3 | 1,9 | 121,5 | 112,4 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | – 0,7 | – 22,9 | – | – 31,8 | – 1,5 | – 69,4 | – 2,2 | – 124,1 |
| Laufender Dienstzeitaufwand | 1,1 | 0,6 | 0,7 | 0,1 | 0,4 | 0,0 | 2,2 | 0,7 |
| Zinsaufwand | 4,3 | 3,4 | 2,1 | 0,3 | 3,1 | 0,0 | 9,5 | 3,7 |
| Planänderungen | – | – | – | 0,1 | – | – 0,1 | – | 0,0 |
| Auszahlungen | – 7,1 | – 5,7 | – 2,5 | – 0,2 | – 2,0 | – 0,1 | – 11,6 | – 6,0 |
| Versicherungsmathematische Gewinne (–)/Verluste (+) |
– 3,8 | – 9,6 | – 0,3 | – 0,2 | 0,8 | 0,0 | – 3,3 | – 9,8 |
| Währungsumrechnung | – | – | – 4,5 | – 0,7 | 1,3 | 0,0 | – 3,2 | – 0,7 |
| Sonstige Änderungen | – 0,7 | – | 0,1 | – | – | – | – 0,6 | – |
| Stand der Nettoverpflichtung zum 31.12. | 104,8 | 70,6 | 37,7 | 5,3 | 70,7 | 1,1 | 213,2 | 77,0 |
| davon fondsfinanziert | – | – | 32,0 | 3,6 | 68,8 | – | 100,8 | 3,6 |
| davon rückstellungsfinanziert | 104,8 | 70,6 | 5,7 | 1,7 | 1,9 | 1,1 | 112,4 | 73,4 |
Laufender Dienstzeitaufwand und Zinsaufwand von in Summe 4,4 MIO. € stehen den im Geschäftsjahr vorgenommenen Auszahlungen von 6,0 MIO. € gegenüber. Der Rückgang der Defined Benefit Obligation resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang infolge von Änderungen im Konsolidierungskreis auf Grund des Verkaufs der Verpackungstechnik in Höhe von 124,1 MIO. € und aus im Geschäftsjahr angefallenen versicherungsmathematischen Gewinnen in Höhe von 9,9 MIO. €.
PENSIONSAUFWAND AUS DEN LEISTUNGSORIENTIERTEN PENSIONSPLÄNEN
| Deutschland | USA | Übrige | Gesamt | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 2006* | 2007 | 2006* | 2007 | 2006* | 2007 | 2006* | 2007 |
| Laufender Dienstzeitaufwand | 1,1 | 0,6 | 0,7 | 0,1 | 0,4 | 0,0 | 2,2 | 0,7 |
| Zinsaufwand | 4,3 | 3,4 | 2,1 | 0,3 | 3,1 | 0,0 | 9,5 | 3,7 |
| Erwarteter Vermögensertrag der Fonds | – | – | – 2,3 | – 0,2 | – 2,8 | – | – 5,1 | – 0,2 |
| Plankürzungen | – | – | – | – | – | – 0,1 | – | – 0,1 |
| Nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | – | – | – 0,2 | 0,1 | – | – | – 0,2 | 0,1 |
| Pensionsaufwand aus leistungsorientierten Zusagen |
5,4 | 4,0 | 0,3 | 0,3 | 0,7 | – 0,1 | 6,4 | 4,2 |
* Werte nicht angepasst
Die Pensionsaufwendungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen sind um 2,4 MIO. € auf 4,2 MIO. € zurückgegangen. Dies ist im Wesentlichen Folge aus den Abgängen der Verpackungstechnik. Gegenläufig wirkt sich der im Vergleich zum Vorjahresstichtag angestiegene Diskontierungszinssatz zum 31. Dezember 2006 aus, der zu einem höheren Zinsaufwand führt.
ENTWICKLUNG DES PLANVERMÖGENS IM GESCHÄFTSJAHR
| USA | Übrige | Gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| Beizulegender Zeitwert 1.1. | 31,4 | 29,3 | 41,1 | 45,6 | 72,5 | 74,9 |
| Änderung des Konsolidierungskreises | – | – 26,2 | – | – 45,6 | – | – 71,8 |
| Erwartete Erträge | 2,3 | 0,3 | 2,8 | – | 5,1 | 0,3 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 0,6 | 0,0 | 0,7 | – | 1,3 | 0,0 |
| Währungsumrechnung | – 3,4 | – 0,3 | 0,9 | – | – 2,5 | – 0,3 |
| Zuwendungen durch den Arbeitgeber | 0,6 | 0,2 | 2,0 | – | 2,6 | 0,2 |
| Auszahlungen | – 2,2 | – 0,1 | – 1,9 | – | – 4,1 | – 0,1 |
| Beizulegender Zeitwert 31.12. | 29,3 | 3,2 | 45,6 | 0,0 | 74,9 | 3,2 |
Der tatsächliche Vermögensertrag aus den externen Pensionsfonds beträgt 0,3 MIO. € (Vorjahr: 6,4 MIO. €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf den Verkauf der Verpackungstechnik zurückzuführen.
Das Planvermögen von 3,2 MIO. € setzt sich zum 31. Dezember 2007 zu 70 % aus Anteilen an Aktienfonds, zu weiteren 25 % aus gehaltenen Schuldverschreibungen bzw. Sondervermögen mit entsprechendem Anlageschwerpunkt und zu 5 % aus Anteilen an einem Immobiliensondervermögen zusammen.
31 STEUERRÜCKSTELLUNGEN
| MIO. € | Stand 1.1.2007 |
Konsolidierungskreis änderung, Währungsanpassung, Umbuchung in Disc. Operations |
Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Stand 31.12.2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| STEUERRÜCKSTELLUNGEN | 23,1 | – 1,9 | 1,8 | 0,1 | 17,3 | 36,6 |
Die Steuerrückstellungen betreffen mit 34,9 MIO. € (Vorjahr: 22,3 MIO. €) Steuern vom Einkommen und Ertrag und mit 1,7 MIO. € übrige Steuern (Vorjahr: 0,8 MIO. €).
Die Steuerrückstellungen weisen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr auf.
32 SONSTIGE RÜCKSTELLUNGEN
| MIO. € | Stand 1.1.2007 |
Konsolidierungskreis änderung, Währungsanpassung, Umbuchung in Disc. Operations |
Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Stand 31.12.2007 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Garantieverpflichtungen und Risiken aus schwebenden Geschäften |
52,2 | – 5,0 | 24,5 | 7,5 | 29,9 | 45,1 |
| Verpflichtungen aus Restrukturierungen | 11,0 | – 1,7 | 6,9 | 0,4 | 1,8 | 3,8 |
| Übrige Rückstellungen | 64,1 | – 12,2 | 24,6 | 3,6 | 53,7 | 77,4 |
| 127,3 | – 18,9 | 56,0 | 11,5 | 85,4 | 126,3 |
Die Rückstellungen für Garantieverpflichtungen und Risiken aus schwebenden Geschäften enthalten Rückstellungen für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften von 16,9 MIO. € (Vorjahr: 17,4 MIO. €) und Gewährleistungsrisiken von 28,2 MIO. € (Vorjahr: 34,8 MIO. €).
Die Verpflichtungen für Restrukturierung resultieren aus Abfindungen und Restrukturierungsaufwendungen bei mehreren Gesellschaften.
Die übrigen Rückstellungen betreffen unter anderem mit 30,6 MIO. € (Vorjahr: 27,3 MIO. €) noch anfallende Kosten für bereits fakturierte Aufträge und Prozessrisiken von 8,7 MIO. € (Vorjahr: 7,8 MIO. €). Die Auflösungen betreffen mit 3,0 MIO. € die Rückstellungen für noch anfallende Kosten.
Die sonstigen Rückstellungen besitzen eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
ORGANE
AUFSICHTSRAT
Dr. Rolf Bartke
Esslingen, Vorsitzender, Wirtschaftsingenieur EADS N.V., Amsterdam/Niederlande** J&R Carter Partnership Foundation, Atlanta/USA** SAF-Holland S.A., Luxembourg/Luxembourg** SFC Smart Fuel Cell AG, Brunnthal* SORTIMO North America Inc., Atlanta/USA** Keiper Recaro Group, Kaiserslautern**
Mirko Geiger ***
Heidelberg, stellv. Vorsitzender 1. Bevollmächtiger IG Metall, Heidelberg Heidelberger Druckmaschinen AG*
Dr. Reiner Beutel
Gemmrigheim, Kaufmann Fischer-Maschinenbau GmbH & Co. KG, Gemmrigheim** Mirror Controls International, Montfoort/ Niederlande (Vorsitzender des Verwaltungsrats)**
Pepyn René Dinandt
München, Mitglied der Geschäftsführung der SMS GmbH, Düsseldorf (bis 15.11.2007) Mitglied des Vorstands der Conergy AG, Hamburg (ab 15.11.2007) Cincinnati Extrusion GmbH, Wien/Österreich (bis 15.11.2007)*
Prof. Dr.-Ing. Gerd Hirzinger
Seefeld, Direktor DLR – Institut für Robotik und Mechatronik, Wessling
Jürgen Kerner ***
Königsbrunn, 1. Bevollmächtigter IG Metall, Verwaltungsstelle Augsburg MAN AG, München* MAN Diesel SE, Augsburg* MAN Roland AG, Offenbach* Eurocopter Deutschland GmbH, Donauwörth*
Dr. Helmut Leube
Herrsching, Mitglied des Vorstands Webasto AG, Stockdorf (bis 31.01.2008) Vorsitzender des Vorstands DEUTZ AG, Köln (ab 01.02.2008) Webasto Roof Systems Inc., Rochester Hills/USA (Chairman) (bis 31.01.2008)**
Dr. Herbert Meyer
Königstein/Taunus, Diplom-Kaufmann Präsident der Deutsche Prüfstelle für Rechnungslegung DPR e.V. Financial Reporting Enforcement Panel, Berlin (seit 01.07.2007) DEMAG Cranes AG, Düsseldorf (ab 02/2007)* Deutsche Beteiligungs AG, Frankfurt am Main* Sektkellerei Schloss Wachenheim AG, Wachenheim* Webasto AG, Stockdorf (ab 09/2007)* Verlag Europa-Lehrmittel GmbH, Haan (Beirat)** Goss International Corporation/USA**
Dipl.-Ing. (FH) Herbert R. Meyer ***
Augsburg, Vorsitzender des Betriebsrats KUKA Systems GmbH, Augsburg
Walter Prues***
Augsburg, Vorsitzender des Konzernbetriebsrats KUKA Konzern
Fritz Seifert***
Schwarzenberg, Vorsitzender des Betriebsrats KUKA Systems GmbH, Geschäftsbereich Werkzeugbau, Schwarzenberg Stellvertr. Konzernbetriebsratsvorsitzender KUKA Konzern (seit 21.09.2007)
Wilhelm Steinhart***
Friedberg, Prokurist KUKA Systems GmbH, Augsburg
Dr. jur. Wolf Hartmut Prellwitz
Karlsruhe, Ehrenvorsitzender
VORSTAND
Dipl.-Ing. Gerhard Wiedemann
Graben, Vorsitzender Mitglied im Hauptvorstand VDMA, Frankfurt (ab 01/2008)**
Dr. Jürgen Koch
Königstein/Taunus Dresdner Bank AG (Beirat)** Börsenrat Stuttgarter Börse** Allianz Deutschland AG (Beirat Bayern)**
Dipl.-Math. Bernd Liepert
Meitingen KUKA Roboter GmbH, Augsburg (Vorsitzender der Geschäftsführung)** KUKA ProTec GmbH, Augsburg (Mitglied der Geschäftsführung)**
* Mitgliedschaft in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten
** Mitgliedschaft in vergleichbaren in- und ausländischen Kontrollgremien von Wirtschaftsunternehmen *** Aufsichtsratsmitglied der Arbeitnehmer
ANTEILSBESITZLISTE DER KUKA AKTIENGESELLSCHAFT
Stand 31. Dezember 2007
| Name und Sitz der Gesellschaften | Währung | Anteil am Kapital % |
Eigen kapital in Tsd. Landes währung |
Jahres überschuss in Tsd. Landes währung |
Art der Einbe ziehung |
Segment | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| INLAND | |||||||
| Bopp & Reuther Anlagen-Verwaltungsgesellschaft mbH, Mannheim | EUR | 100,00 | 40.832 | 9.142 | K | SO | |
| Freadix FryTec GmbH, Augsburg | EUR | 100,00 | 50 | 0 | 4 | NK | SO |
| HLS Ingenieurbüro GmbH, Augsburg | EUR | 100,00 | 1.481 | – 71 | K | SY | |
| Institut für angewandte Systemtechnik Bremen GmbH, Bremen | EUR | 11,25 | 511 | 0 | 4 | B | SY |
| IWK Unterstützungseinrichtung GmbH, Karlsruhe | EUR | 100,00 | 26 | 0 | NK | SO | |
| IWKA Anlagen-Verwaltungsgesellschaft mbH, Augsburg* | EUR | 100,00 | 2.173 | 0 | 1 | K | SO |
| IWKA Packaging GmbH, Karlsruhe* | EUR | 100,00 | 47.492 | 0 | 1 | K | SO |
| IWKA Produktionstechnik GmbH, Augsburg | EUR | 100,00 | 1.767 | – 99 | K | SO | |
| KUKA Dienstleistungs-GmbH, Augsburg* | EUR | 100,00 | 792 | 0 | 1 | K | SO |
| KUKA InnoTec GmbH, Augsburg | EUR | 51,00 | 264 | 16 | 4 | NK | RO |
| KUKA ProTec GmbH, Augsburg* | EUR | 100,00 | 2.366 | 0 | 1 | K | RO |
| KUKA Roboter GmbH, Augsburg* | EUR | 100,00 | 25.520 | 0 | 1 | K | RO |
| KUKA Systems GmbH, Augsburg* | EUR | 100,00 | 20.759 | 0 | 1 | K | SY |
| KUKA Unterstützungskasse GmbH, Augsburg | EUR | 100,00 | 25 | 0 | NK | SY | |
| LSW Maschinenfabrik GmbH, Bremen | EUR | 100,00 | 615 | – 1.936 | K | SY | |
| Schmidt Maschinentechnik GmbH, Niederstotzingen | EUR | 100,00 | – 6.455 | 2 | 3 4 | NK | SY |
| BELGIEN | |||||||
| KUKA Automatisering + Robots N.V., Houthalen | EUR | 100,00 | 5.133 | 970 | K | SY | |
| KUKA Automotive N.V., Houthalen | EUR | 100,00 | 193 | 42 | K | SY | |
| FRANKREICH | |||||||
| KUKA Automatisme + Robotique S.A.S., Villebon-sur-Yvette | EUR | 100,00 | 4.089 | 406 | K | RO | |
| KUKA Systems France S.A., Montigny-le-Bretonneux | EUR | 100,00 | – 5.026 | – 5.230 | K | SY | |
| GROSSBRITANNIEN | |||||||
| Thompson Friction Welding Ltd., Halesowen, einschließlich | GBP | 100,00 | 1.626 | 93 | 2 | K | SY |
| D.V. Automation Ltd., Halesowen | GBP | 100,00 | – | – | K | SY | |
| KUKA Automation + Robotics Ltd., Halesowen | GBP | 100,00 | – | – | K | SY | |
| LSW UK Ltd., Harlow | GBP | 100,00 | – | – | K | SY | |
| ITALIEN | |||||||
| i.B.D. S.r.l., Turin | EUR | 45,00 | 864 | 15 | 4 | A | RO |
| KUKA Roboter Italia S.p. a., Rivoli | EUR | 100,00 | 1.313 | – 469 | K | RO |
| Name und Sitz der Gesellschaften | Währung | Anteil am Kapital % |
Eigen kapital in Tsd. Landes währung |
Jahres überschuss in Tsd. Landes währung |
Art der Einbe ziehung |
Segment | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| NIEDERLANDE | |||||||
| metaalwarenfabriek's-Hertogenbosch B.V., Tilburg | EUR | 100,00 | – | – | 3 | NK | SO |
| KUKA Finance B.V., Rotterdam | EUR | 100,00 | 746 | 44 | K | SO | |
| ÖSTERREICH | |||||||
| KUKA Roboter Austria GmbH, Linz | EUR | 100,00 | 130 | – 120 | K | RO | |
| SPANIEN | |||||||
| KUKA Sistemas de Automatización S.A., Vilanova i La Geltru | EUR | 100,00 | 2.538 | 47 | K | RO | |
| ÜBRIGES EUROPA | |||||||
| KUKA Roboter Schweiz AG, Dietikon/Schweiz | CHF | 100,00 | 2.032 | 555 | K | RO | |
| HLS Czech s.r.o., Mlada Boleslav/Tschechien | CZK | 100,00 | 4.895 | 874 | K | SY | |
| Société Anonyme des Usines Farman S.R.L., Cluj/Rumänien | ROL | 100,00 | – 6 | 7 | 4 | NK | SY |
| KUKA Robotics Hungária Ipari Kft., Taksony/Ungarn | EUR | 100,00 | 14.435 | 3.099 | K | RO | |
| AG Novosibirsk Fleischkonservenkombinat, Novosibirsk/Russland |
RUB | 10,00 | – | – | 6 | B | SO |
| KUKA Sistemy OOO, Togliatti/Russland | RUB | 100,00 | 10.500 | – | 6 | NK | SY |
| KUKA Robotics OOO, Moskau/Russland | RUB | 100,00 | 4.814 | – 566 | NK | RO | |
| KUKA-VAZ Engineering, Togliatti/Russland | RUB | 70,00 | 6.019 | – 2.023 4 | NK | SY | |
| KUKA Svetsanläggningar + Robotar AB, Västra Frölunda/Schweden |
SEK | 100,00 | 15.102 | 3.222 | K | SY | |
| KUKA Enco Werkzeugbau spol. s.r.o., Dubnica nad Váhom/Slowakei |
SKK | 65,00 | 79.089 | 2.562 | K | SY | |
| NORDAMERIKA | |||||||
| KUKA Systems Corporation North America, Sterling Heights/USA, einschließlich |
USD | 100,00 | 87.898 | 32.158 | 2 | K | SY |
| B&K Corporation, Saginaw/USA | USD | 100,00 | – | – | K | SY | |
| KUKA Robotics Corp., Sterling Heights/USA | USD | 100,00 | – | – | K | RO | |
| KUKA Toledo Production Operations, LLC., Troy, Michigan/USA |
USD | 100,00 | – | – | K | SY |
| Tsd. Landes | Einbe ziehung |
Segment | ||
|---|---|---|---|---|
| – 2.900 | 30 | K | SY | |
| 1.430 | 8 | K | RO | |
| – | – | 2a | K | SY |
| – | – | 2a | K | SY |
| 29.124 | 5.248 | K | RO | |
| 4.647 | 2.459 | K | SY | |
| 7.106 | K | SY | ||
| – | – | 3 | NK | SO |
| 9.126 | 2.156 | K | SY | |
| 28.370 | 17.404 | K | SY | |
| 4.402 | 3.549 | K | RO | |
| 2.168 | 190 | K | RO | |
| 160 | – 551 | K | RO | |
| – 4.103 | NK | RO | ||
| 37.338 | NK | RO | ||
| währung | währung – 2.985 –11.830 – 2.662 |
* Gesellschaften, die von der Befreiungsregelung des § 264 Abs. 3 HGB bzw. § 264 b HGB Gebrauch gemacht haben.
1 nach Ergebnisabführung
2 gemäß konsolidierter Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung
2a in konsolidierter Bilanz sowie Gewinn- und Verlustrechnung der KUKA Systems Corp. North America enthalten 3
Mantelgesellschaft 4
Jahresabschluss 31.12.2006 5 Jahresabschluss 30.06.2007
6 keine Angaben
Art der Einbeziehung
K vollkonsolidierte Gesellschaften per 31.12.2007 NK nicht konsolidierte Gesellschaften per 31.12.2007
E Konsolidierung gemäß Equity-Methode per 31.12.2007
A assoziierte Gesellschaften per 31.12.2007
B Gesellschaften, mit denen per 31.12.2007 ein Beteiligungsverhältnis besteht
Geschäftsbereich
SY SYSTEMS
RO ROBOTICS
SONSTIGE ERLÄUTERUNGEN
SEGMENTBERICHTERSTATTUNG
Die einzelnen Jahresabschlussdaten sind nach Geschäftsfeldern und Regionen segmentiert. Die Aufgliederung orientiert sich an der internen Berichterstattung (Management Approach). Durch die Segmentierung sollen Ertragskraft und Erfolgsaussichten sowie die Chancen und Risiken der verschiedenartigen Geschäftsfelder des Konzerns transparent gemacht werden.
Die Segmentberichterstattung trägt der Struktur des KUKA Konzerns und den Anforderungen des IFRS 5 "Discontinued Operations" Rechnung. Basierend auf der neuen Continuing Operations-Struktur war der KUKA Konzern in den Berichtsjahren 2006 und 2007 in zwei wesentlichen Geschäftsfeldern tätig: KUKA Systems und KUKA Robotics. Die KUKA Aktiengesellschaft und weitere Beteiligungen, die das operative Geschäft des KUKA Konzerns ergänzen, sind als eigener Bereich zusammengefasst. Darüber hinaus sind dort im Wesentlichen die bereichsübergreifenden Konsolidierungs- und Überleitungsposten enthalten. Die Zuordnung der Konzerngesellschaften zu den einzelnen Geschäftsfeldern ist aus der Aufstellung des Anteilsbesitzes ersichtlich.
Im Vergleich zum Vorjahr wurde die IWKA Produktionstechnik GmbH, die Holdinggesellschaft des ehemaligen Bereichs Produktionstechnik, sowie die KUKA Dienstleistungs GmbH, die Facility Management-Gesellschaft am Standort Augsburg, in den Bereich Sonstige umgegliedert. Unter Wesentlichkeitsgesichtspunkten wurden die Vorjahre nicht angepasst.
Die Aufteilung der Umsatzerlöse auf Regionen erfolgt nach dem Sitz des Kunden/Lieferort. Das eingesetzte Nettovermögen (Capital Employed und Vermögen), die Investitionen und die Mitarbeiter werden nach dem Standort der Gesellschaften ermittelt.
Für die fiktive Berechnung der Segmentinformationen gelten folgende Grundsätze:
- Die Konzernaußenumsatzerlöse zeigen die Anteile der Geschäftsbereiche am konsolidierten Umsatz des Continuing Konzerns wie in der GuV dargestellt.
- Die Konzerninnenumsatzerlöse sind die Umsätze, die zwischen den Segmenten getätigt werden. Die Verrechnungspreise für konzerninterne Umsätze werden marktorientiert festgelegt.
- Die Umsatzerlöse der Bereiche beinhalten die Umsätze mit Konzernfremden sowie mit anderen Segmenten des Konzerns.
- Das EBIT stellt das Betriebsergebnis dar, also das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit einschließlich eventueller außerplanmäßiger Firmenwertabschreibungen ohne das Finanzergebnis.
- Der ROCE (Return on Capital Employed) ist das Betriebsergebnis (EBIT) im Verhältnis zum betrieblich eingesetzten Nettovermögen (Capital Employed), das im Wesentlichen unverzinslich ist. Für die Berechnung des ROCE wird das Capital Employed als Durchschnittswert zu Grunde gelegt.
- Das Capital Employed beinhaltet Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen sowie das Working Capital bestehend aus:
- Vorräte,
- Forderungen aus Fertigungsaufträgen
- Forderungen aus Lieferungen und Leistungen,
- sonstige Forderungen und Vermögenswerte,
- aktive Rechnungsabgrenzungen,
- Saldo der Forderungen und Verbindlichkeiten gegen verbundene Unternehmen,
soweit nicht dem Finanzverkehr zuzuordnen, abzüglich
- sonstige Rückstellungen, ohne wesentliche Restrukturierungsrückstellungen,
- Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen
- erhaltene Anzahlungen
- Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen,
- sonstige Verbindlichkeiten mit Ausnahme der anleiheähnlichen Verbindlichkeiten,
- passive Rechnungsabgrenzungen.
- Damit stellt das Capital Employed die Differenz aus
- betrieblichem Vermögen und
- nicht verzinslichem Fremdkapital dar.
- Das Segmentvermögen beinhaltet alle im Capital Employed enthaltenen Vermögenswerte zuzüglich Beteiligungen. In den Segmentschulden sind alle Passivposten des Capital Employed und die Verpflichtungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen sowie wesentliche Restrukturierungsrückstellungen enthalten, die im Capital Employed eliminiert waren.
- Die Investitionen beinhalten die Bilanzzugänge bei Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten.
- Die Abschreibungen/Amortisationen beziehen sich auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.
KAPITALFLUSSRECHNUNG
Die Kapitalflussrechnung weist entsprechend IAS 7 die Entwicklung der Zahlungsströme getrennt nach Mittelzu- und -abflüssen aus der laufenden Geschäfts-, Investitions- und Finanzierungstätigkeit aus. Die Ermittlung der Cashflows erfolgt nach der indirekten Methode aus dem Konzernabschluss der KUKA Aktiengesellschaft.
Die Zahlungsmittel der Kapitalflussrechnung umfassen alle in der Bilanz ausgewiesenen flüssigen Mittel, d. h. Kassenbestände, Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten, soweit sie innerhalb von drei Monaten verfügbar sind. Die Zahlungsmittel unterliegen keinen Verfügungsbeschränkungen.
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit wird ausgehend vom Ergebnis nach Ertragsteuern indirekt abgeleitet.
Im Rahmen der indirekten Ermittlung werden die berücksichtigten Veränderungen von Bilanzpositionen im Zusammenhang mit der laufenden Geschäftstätigkeit um Effekte aus der Währungsumrechnung und den Änderungen im Konsolidierungskreis bereinigt.
Aus den Erstkonsolidierungen ergaben sich zu berücksichtigende Zugänge im Anlagevermögen von 0,2 MIO. € (Vorjahr: 9,7 MIO. €), bei den Vorräten von 0,0 MIO. € (Vorjahr: 11,3 MIO. €) sowie bei Forderungen und sonstigen Vermögenswerten von 0,1 MIO. € (Vorjahr: 13,6 MIO. €) und bei Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten von 0,4 MIO. € (Vorjahr: 6,6 MIO. €). An Schulden waren aus den Erstkonsolidierungen zu berücksichtigen Rückstellungen von 0,0 MIO. € (Vorjahr: 1,9 MIO. €), Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 0,0 MIO. € (Vorjahr: 2,3 MIO. €) sowie weitere Verbindlichkeiten einschließlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 0,4 MIO. € (Vorjahr: 24,2 MIO. €).
Der Verkaufspreis für die Gesellschaften des ehemaligen Bereichs Verpackungstechnik beträgt 176,1MIO. €, der durch Zahlungsmittel beglichen wurde. Von den Einzahlungen aus dem Verkauf von Unternehmen sind Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von 15,9 MIO. € (Vorjahr: 16,2 MIO. €) gekürzt. Es ergaben sich zu berücksichtigende Abgänge im Anlagevermögen von 107,8 MIO. €, bei den Vorräten von 97,5 MIO. € sowie bei Forderungen und übrigen Vermögenswerten von 121,4 MIO. €. An Schulden waren zu berücksichtigen Rückstellungen von 77,0 MIO. €, Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten von 23,3 MIO. € sowie weitere Verbindlichkeiten einschließlich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen von 158,9 MIO. €.
Im Mittelzufluss bzw. -abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit sind folgende Posten enthalten: Gezahlte Zinsen in Höhe von 12,8 MIO. € (Vorjahr: 17,2 MIO. €), erhaltene Zinsen in Höhe von 2,3 MIO. € (Vorjahr: 2,4 MIO. €) und gezahlte Ertragsteuern in Höhe von 0,9 MIO. € (Vorjahr: 0,3 MIO. €).
FINANZINSTRUMENTE
Nachstehend sind die Buchwerte der Finanzinstrumente für die Continuing Operations (Vorjahr vergleichbar) nach den Bewertungskategorien des IAS 39 dargestellt:
BUCHWERTE DER FINANZINSTRUMENTE GEGLIEDERT NACH DEN BEWERTUNGSKATEGORIEN DES IAS 39
| MIO. € | Abkürzung | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
|---|---|---|---|
| Available-for-sale Financial Assets | AfS | 3,4 | 1,2 |
| Loans and Receivables | LaR | 358,1 | 511,6 |
| Financial Assets Held for Trading | FAHfT | 0,3 | 1,2 |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost | FLAC | 417,4 | 327,9 |
| Financial Liabilities Held for Trading | FLHfT | 0,1 | 0,0 |
Die Zusammensetzung der Buchwerte sowie die beizulegenden Zeitwerte ergeben sich aus der folgenden Tabelle:
BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN FÜR 2007
| MIO. € | Bewertungs kategorie nach IAS 39 |
Buchwert 31.12.2007 |
davon nicht unter IFRS 7 fallende Vermögens werte und Schulden |
Buchwert der Finanz instrumente 31.12.2007 |
Beizulegender Zeitwert 31.12.2007 |
|---|---|---|---|---|---|
| AKTIVA | |||||
| Finanzinvestitionen | 1,7 | 0,0 | 1,7 | 1,7 | |
| (davon Ausleihungen) | LaR | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 0,5 |
| (davon Beteiligungen) | AfS | 1,2 | 0,0 | 1,2 | 1,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 178,9 | 0,0 | 178,9 | 178,9 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | LaR | 93,0 | 0,0 | 93,0 | 93,0 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | LaR | 3,6 | 0,0 | 3,6 | 3,6 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen | 32,5 | 17,1 | 15,4 | 15,4 | |
| (davon Derivate ohne Hedge-Beziehung) | FAHfT | 1,2 | 0,0 | 1,2 | 1,2 |
| (davon Derivate mit Hedge-Beziehung) | n.a. | 1,7 | 0,0 | 1,7 | 1,7 |
| (davon Übrige) | LaR | 29,6 | 17,1 | 12,5 | 12,5 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 223,2 | 0,0 | 223,2 | 223,2 |
| PASSIVA | |||||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 59,1 | 0,0 | 59,1 | 59,1 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 0,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 148,9 | 0,0 | 148,9 | 148,9 |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | FLAC | 72,4 | 0,0 | 72,4 | 72,4 |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | FLAC | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,1 |
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | 11,5 | 9,6 | 1,9 | 1,9 | |
| (davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing) | n.a. | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,1 |
| (davon Derivate mit Hedge-Beziehung) | n.a. | 1,0 | 0,0 | 1,0 | 1,0 |
| (davon Übrige) | FLAC | 10,4 | 9,6 | 0,8 | 0,8 |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen | 85,3 | 34,2 | 51,1 | 51,1 | |
| (davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing) | n.a. | 3,7 | 0,0 | 3,7 | 3,7 |
| (davon Derivate mit Hedge-Beziehung) | n.a. | 1,3 | 0,0 | 1,3 | 1,3 |
| (davon Übrige) | FLAC | 80,3 | 34,2 | 46,1 | 46,1 |
| Bewertungs kategorie nach |
Buchwert | davon nicht unter IFRS 7 fallende Vermögens werte und |
Buchwert der Finanz instrumente |
Beizulegender Zeitwert |
|
|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | IAS 39 | 31.12.2006 | Schulden | 31.12.2006 | 31.12.2006 |
| AKTIVA | |||||
| Beteiligungen an assoziierten Unternehmen | AfS | 2,3 | 0,0 | 2,3 | 2,3 |
| Finanzinvestitionen | 1,6 | 0,0 | 1,6 | 1,6 | |
| (davon Ausleihungen) | LaR | 0,5 | 0,0 | 0,5 | 0,5 |
| (davon Beteiligungen) | AfS | 1,1 | 0,0 | 1,1 | 1,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | LaR | 162,6 | 0,0 | 162,6 | 162,6 |
| Forderungen aus Fertigungsaufträgen | LaR | 115,2 | 0,0 | 115,2 | 115,2 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | LaR | 3,6 | 0,0 | 3,6 | 3,6 |
| Sonstige Vermögenswerte und Rechnungsabgrenzungen | 33,7 | 18,0 | 15,7 | 15,7 | |
| (davon Derivate ohne Hedge-Beziehung) | FAHfT | 0,3 | 0,0 | 0,3 | 0,3 |
| (davon Derivate mit Hedge-Beziehung) | n.a. | 0,7 | 0,0 | 0,7 | 0,7 |
| (davon Übrige) | LaR | 32,7 | 18,0 | 14,7 | 14,7 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | LaR | 61,5 | 0,0 | 61,5 | 61,5 |
| PASSIVA | |||||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 75,8 | 0,0 | 75,8 | 75,8 |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | FLAC | 59,5 | 0,0 | 59,5 | 59,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | FLAC | 169,7 | 0,0 | 169,7 | 169,7 |
| Verbindlichkeiten aus Fertigungsaufträgen | FLAC | 74,2 | 0,0 | 74,2 | 74,2 |
| Verbindlichkeiten verbundene Unternehmen | FLAC | 0,8 | 0,0 | 0,8 | 0,8 |
| Übrige langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | FLAC | 15,1 | 14,4 | 0,7 | 0,7 |
| Übrige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungen | 70,4 | 32,7 | 37,7 | 37,7 | |
| (davon Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing) | n.a. | 0,2 | 0,0 | 0,2 | 0,2 |
| (davon Derivate ohne Hedge-Beziehung) | FLHfT | 0,1 | 0,0 | 0,1 | 0,1 |
| (davon Derivate mit Hedge-Beziehung) | n.a. | 0,7 | 0,0 | 0,7 | 0,7 |
| (davon Übrige) | FLAC | 66,7 | 30,0 | 36,7 | 36,7 |
Die Vermögenswerte mit Ausnahme der Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und den Finanzinvestitionen weisen überwiegend kurze Restlaufzeiten auf. Daher entsprechen deren Buchwerte zum Abschlussstichtag näherungsweise dem beizulegenden Zeitwert.
Die Schulden mit Ausnahme der langfristigen Finanzverbindlichkeiten und der übrigen langfristigen Verbindlichkeiten und Rückstellungen haben regelmäßig kurze Restlaufzeiten. Die bilanzierten Werte stellen näherungsweise die beizulegenden Zeitwerte dar. Der beizulegende Zeitwert der Wandelschuldverschreibung, die bilanziell als Eigenkapital- und Fremdkapitalkomponente erfasst ist, wird im Abschnitt Finanzverbindlichkeiten/Finanzierung dargestellt.
Die Derivate mit Hedge-Beziehung betreffen ausschließlich Devisentermingeschäfte, die nach den Fair Value Hedge-Regeln bilanziert werden.
Die Nettoergebnisse gegliedert nach Bewertungskategorien stellen sich wie folgt dar:
NETTOERGEBNISSE NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN DES IAS 39 FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2007
| MIO. € | Nettogewinne/ -verluste |
Gesamtzinserträge und - aufwendungen |
Provisionserträge und - aufwendungen |
|---|---|---|---|
| Loans and Receivables (LaR) | – 2,4 | 5,2 | 0,0 |
| Available-for-sale Financial Assets (AfS) | – 0,1 | 0,0 | 0,0 |
| Financial Instruments Held for Trading (FAHfT und FLHfT) | 0,8 | 0,0 | 0,0 |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) | 2,9 | – 9,4 | – 1,7 |
| SUMME | 1,4 | – 4,2 | – 1,7 |
NETTOERGEBNISSE NACH BEWERTUNGSKATEGORIEN DES IAS 39 FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2006
| MIO. € | Nettogewinne/ -verluste |
Gesamtzinserträge und - aufwendungen |
Provisionserträge und - aufwendungen |
|---|---|---|---|
| Loans and Receivables (LaR) | – 4,0 | 7,2 | 0,0 |
| Available-for-sale Financial Assets (AfS) | 0,0 | 0,4 | 0,0 |
| Financial Instruments Held for Trading (FAHfT und FLHfT) | 1,5 | 0,0 | 0,0 |
| Financial Liabilities Measured at Amortised Cost (FLAC) | 2,7 | – 17,4 | – 0,1 |
| SUMME | 0,2 | – 9,8 | – 0,1 |
Die Nettoverluste aus der Bewertungskategorie "Loans and Receivables" beinhalten im Wesentlichen Ergebnisse aus Wertminderungen und Auflösungen von Wertberichtigungen auf Forderungen und sonstige Vermögenswerte, die Nettogewinne aus "Financial Liabilities Measured at Amortised Cost" solche aus der Ausbuchung von Verbindlichkeiten. Auf Währungseffekte entfallen Verluste von 0,4 MIO. € (Vorjahr: 1,1 MIO. €) auf Vermögenswerte der Bewertungskategorie "Loans and Receivables" sowie Gewinne von 0,8 MIO. € (Vorjahr: 1,5 MIO. €) auf "Financial Instruments Held for Trading". Im Rahmen von Fair Value-Hedges sind aus Kurssicherungsgeschäften 1,3 MIO. € Kurserträge (Vorjahr: 1,3 MIO. €) entstanden, denen Kursverluste aus Grundgeschäften in gleicher Höhe gegenüberstehen.
Die Zinserträge für die Finanzinstrumente der Kategorie "Loans and Receivables" stammen aus der Anlage der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Das Zinsergebnis aus finanziellen Verbindlichkeiten der Bewertungskategorie "Financial Liabilities Measured at Amortised Cost" betrifft im Wesentlichen Zinsaufwendungen aus der Wandelschuldverschreibung sowie aus den Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
Als Provisionsaufwendungen sind die nicht in die Effektivverzinsung einbezogenen Transaktionskosten für Finanzverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten ausgewiesen.
FINANZIELLES RISIKOMANAGEMENT UND FINANZDERIVATE
Grundsätze des Risikomanagements
Der KUKA Konzern ist betreffend Vermögenswerten, Verbindlichkeiten und geplanten Transaktionen unter anderem Risiken aus der Veränderung von Wechselkursen und Zinssätzen ausgesetzt. Aufgabe des finanziellen Risikomanagements ist es, diese Marktrisiken durch die laufenden operativen und finanziellen Aktivitäten zu steuern und zu begrenzen. Je nach Risikoeinschätzung werden derivative und/ oder nicht derivative Sicherungsinstrumente eingesetzt, wobei grundsätzlich nur Cashflow-Risiken gesichert werden. Derivative Finanzinstrumente kommen ausschließlich zu Sicherungszwecken zum Einsatz und werden somit nicht als Handels- oder Spekulationsposition gehalten. Zur Reduzierung des Ausfallrisikos werden Sicherungsgeschäfte ausschließlich mit führenden Finanzinstituten mit einwandfreier Bonität abgeschlossen.
Die Grundsätze der Finanzpolitik werden vom Vorstand festgelegt und vom Aufsichtsrat überwacht. Das Konzern-Treasury setzt die Finanzpolitik um und verantwortet das laufende finanzielle Risikomanagement. Dabei bedürfen bestimmte Transaktionen der Genehmigung durch den Finanzvorstand. Dieser wird darüber hinaus regelmäßig über die aktuellen Risiko-Exposures in Kenntnis gesetzt.
Zu den zentralen Aufgaben des Konzern-Treasurys gehört das effektive Marktrisiko-Management. Dazu bedient sich das Treasury der Simulation unterschiedlicher Szenarien, u. a. Most-Likely-/Worst-Case-Szenarien.
Währungsrisiken
Die Risiken aus Wechselkursschwankungen resultieren bei KUKA aus Finanzinvestitionen, Finanzierungsmaßnahmen und operativen Tätigkeiten. Diese werden zum Zeitpunkt der Entstehung durch den Abschluss derivativer Finanzinstrumente mit Banken oder durch eine Aufrechnung entgegengesetzter Zahlungsströme insoweit gesichert, als sie den Konzern-Cashflow beeinflussen können. Gegenstand der Absicherung können dabei auch zukünftige, geplante Transaktionen sein, gegen deren Währungsänderungsrisiko Sicherungsinstrumente mit kurzfristiger Laufzeit (< 1 Jahr) eingesetzt werden. Wechselkursrisiken, welche die Cashflows des Konzerns nicht beeinflussen wie zum Beispiel Risiken, die sich aus Umrechnung von Vermögenswerten und Verbindlichkeiten ausländischer KUKA Unternehmen in die Konzern-Berichterstattungswährung ergeben, bleiben grundsätzlich ungesichert. Unter bestimmten Umständen können diese Risiken nach Freigabe durch den Finanzvorstand auch abgesichert werden. Im Investitionsbereich der KUKA gab es zum Bilanzstichtag keine wesentlichen Risiken aus auf Fremdwährung lautenden Transaktionen.
Fremdwährungsrisiken im Finanzierungsbereich resultieren aus Fremdwährungsdarlehen an Konzerngesellschaften sowie aus flüssigen Mitteln in Fremdwährung.
Das Treasury sichert die sich daraus ergebenden wesentlichen Risiken ab. Zur Umwandlung von auf fremde Währung lautenden finanziellen Verpflichtungen und konzerninternen Darlehen in die funktionalen Währungen der Konzernunternehmen werden Devisenderivate eingesetzt. Zum Bilanzstichtag bestehen keine wesentlichen Finanzverbindlichkeiten in ausländischen Währungen. Alle konzerninternen Darlehen in fremder Währung waren entsprechend gesichert. KUKA war auf Grund dieser Sicherungsaktivitäten zum Abschlussstichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im Finanzierungsbereich ausgesetzt.
Die einzelnen KUKA Unternehmen wickeln ihre operativen Aktivitäten überwiegend in der jeweiligen funktionalen Währung ab. Bei einigen KUKA Unternehmen ergeben sich jedoch im Zusammenhang mit geplanten Zahlungen außerhalb ihrer funktionalen Währung entsprechende Wechselkursrisiken. Um diese Zahlungsströme zu sichern, setzt KUKA Devisenderivate ein. Auf Grund dieser Sicherungsaktivitäten war KUKA zum Bilanzstichtag keinen wesentlichen Währungskursrisiken im operativen Bereich ausgesetzt.
Währungsrisiken im Sinne von IFRS 7 entstehen durch Finanzinstrumente, welche in einer von der funktionalen Währung abweichenden Währung denominiert und monetärer Art sind. Wechselkursbedingte Differenzen aus der Umrechnung von Abschlüssen in die Konzernwährung bleiben unberücksichtigt. Als relevante Risikovariablen gelten grundsätzlich alle nicht funktionalen Währungen, in denen KUKA Finanzinstrumente eingeht.
Zur Darstellung von Marktrisiken verlangt IFRS 7 Sensitivitätsanalysen, welche mögliche Auswirkungen aus Veränderungen relevanter Risikovariablen (z. B. Zinssätze, Wechselkurse) auf Ergebnis und Eigenkapital zeigen. Um die periodischen Auswirkungen zu ermitteln, wird eine mögliche Änderung der Risikovariablen auf den Bestand der Finanzinstrumente zum Abschlussstichtag vorgenommen. Dabei wird unterstellt, dass der Bestand zum Jahresultimo repräsentativ für das Gesamtjahr ist.
Den Währungssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:
- Wesentliche originäre monetäre Finanzinstrumente (Flüssige Mittel, Forderungen, Verbindlichkeiten) sind entweder unmittelbar in funktionaler Währung denominiert oder werden durch den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten in die jeweilige funktionale Währung überführt. Änderungen der Wechselkurse haben daher keine wesentlichen Effekte auf Ergebnis oder Eigenkapital.
- Wesentliche Zinserträge und -aufwendungen aus Finanzinstrumenten werden ebenfalls entweder direkt in der funktionalen Währung erfasst oder mittels Einsatz von Derivaten in die entsprechende funktionale Währung transferiert. Somit können auch hieraus keine wesentlichen Effekte auf die betrachteten Größen entstehen.
- Werden Finanzinstrumente, welche zur Absicherung von Wechselkurseffekten abgeschlossen werden, als Fair Value Hedge designiert, gleichen sich die Effekte aus Wechselkursschwankungen im Grund- und Sicherungsgeschäft in derselben Periode in der Erfolgsrechung nahezu vollständig aus. Somit sind auch diese Finanzinstrumente nicht mit Wechselkursrisiken in Bezug auf Ergebnis- oder Eigenkapitalwirkung verbunden.
- Devisenderivate sind stets originären Grundgeschäften zugeordnet, so dass auch aus diesen Instrumenten keine Währungswirkungen entstehen.
Für die wesentlichen Fremdwährungen des KUKA Konzerns ergeben sich folgende Währungsszenarien:
Wenn der EUR gegenüber dem USD zum 31. Dezember 2007 (2006) um 10 % aufgewertet gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 0,1 MIO. € (0,2 MIO. €) niedriger ausgefallen. Wenn der EUR gegenüber dem USD zum 31. Dezember 2007 (2006) um 10 % abgewertet gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 0,1 MIO. € (0,2 MIO. €) höher ausgefallen.
Wenn der EUR gegenüber dem JPY zum 31. Dezember 2007 (2006) um 10 % aufgewertet gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 0,6 MIO. € (0,1 MIO. €) höher gewesen. Wenn der EUR gegenüber dem JPY zum 31. Dezember 2007 (2006) um 10 % abgewertet gewesen wäre, wäre das Konzernergebnis um 0,6 MIO. € (0,1 MIO. €) niedriger gewesen.
Wäre der USD gegenüber dem CAD zum 31. Dezember 2006 um 10 % aufgewertet gewesen, wäre das Konzernergebnis um 0,5 MIO. € höher ausgefallen. Wäre der USD gegenüber dem CAD zum 31. Dezember 2006 um 10 % abgewertet gewesen, wäre das Konzernergebnis um 0,5 MIO. € niedriger ausgefallen. Bei gleichen Änderungen zum 31. Dezember 2007 wären die Auswirkung auf das Konzernergebnis unwesentlich gewesen.
Wäre der EUR gegenüber sonstigen wesentlichen Währungen zum 31. Dezember 2007 um 10 % aufgewertet gewesen, wäre das Konzernergebnis um 1,9 MIO. € höher ausgefallen. Wäre der EUR gegenüber sonstigen wesentlichen Währungen zum 31. Dezember 2007 um 10 % abgewertet gewesen, wäre das Konzernergebnis um 1,9 MIO. € niedriger ausgefallen. Die zwei Hauptpositionen der 1,9 MIO. € betreffen EUR/ CNY mit 1,2 MIO. € sowie EUR/GBP mit 0,5 MIO. €. Bei gleichen Änderungen zum 31. Dezember 2006 wären die Auswirkung auf das Konzernergebnis unwesentlich gewesen.
Wäre der USD gegenüber wesentlichen Währungen (EUR und CAD wurden hier nicht berücksichtigt) zum 31. Dezember 2007 (2006) um 10 % aufgewertet gewesen, wäre das Konzernergebnis um 0,3 MIO. € (0,4 MIO. €) höher ausgefallen. Wäre der USD gegenüber sonstigen wesentlichen Währungen zum 31. Dezember 2007 (2006) um 10 % abgewertet gewesen, wäre das Konzernergebnis um 0,3 MIO. € (0,4 MIO. €) niedriger ausgefallen.
Zinsrisiken
Die Risiken aus Zinssatzänderungen resultieren bei KUKA im Wesentlichen aus kurzfristigen Geldanlagen in EUR. Diese sind zum Bilanzstichtag nicht gesichert.
Zinsänderungsrisiken werden im Sinne von IFRS 7 mit Hilfe von Sensitivitätsanalysen dargestellt. Sensitivitätsanalysen bilden die Effekte von Änderungen der Marktzinssätze auf Zinszahlungen, -erträge, -aufwendungen sowie andere Ergebnisteile und auf das Eigenkapital ab. Den Zinssensitivitätsanalysen liegen die folgenden Annahmen zu Grunde:
- Marktzinssatzänderungen von originären Finanzinstrumenten mit fester Verzinsung wirken sich nur dann auf das Ergebnis aus, wenn diese zum beizulegenden Zeitwert bewertet sind. Demnach unterliegen alle zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumente mit fester Verzinsung (z. B. die begebene Wandelschuldverschreibung) keinen Zinsänderungsrisiken im Sinne von IFRS 7.
- Marktzinssatzänderungen wirken sich auf das Zinsergebnis von originären variabel verzinslichen Finanzinstrumenten aus, deren Zinszahlungen nicht als Grundgeschäfte im Rahmen von Cashflow Hedges gegen Zinsänderungsrisiken designiert sind.
Wenn das Marktzinsniveau zum 31. Dezember 2007 um 100 Basispunkte höher (niedriger) gewesen wäre, wäre das Ergebnis um 2,2 MIO. € höher (geringer) ausgefallen [in 2006 bei einer negativen Nettoliquidität wäre das Ergebnis um 0,27 MIO. € geringer (höher) ausgefallen]. Die hypothetische Ergebnisauswirkung von 2,2 MIO. € ergibt sich ausschließlich aus den variabel verzinslichen Geldanlagen in Höhe von 222,5 MIO. €.
Ausfallrisiken
Der KUKA Konzern ist aus dem operativen Geschäft sowie aus bestimmten Finanzierungsaktivitäten einem Ausfallrisiko ausgesetzt. Ein Ausfall kann eintreten, wenn einzelne Geschäftspartner ihrer vertraglichen Verpflichtung nicht nachkommen können und dem KUKA Konzern somit ein finanzieller Verlust entsteht. Im Finanzierungsbereich werden wesentliche Geschäfte nur mit Kontrahenten mit einem Kredit-Rating von mindestens A-/A1 abgeschlossen.
Im operativen Geschäft werden die Außenstände auf Gesellschaftsebene (lokal) gesteuert und fortlaufend überwacht. Die Geschäftsbeziehungen mit kritischen Großkunden (z. B. US-amerikanischen OEMs) und damit verbundene Ausfallrisiken unterliegen einer gesonderten monatlichen Bonitätsüberwachung auf Ebene des Konzern-Vorstands. Ausfallrisiken wird mittels Einzelwertberichtigungen entsprechend Rechnung getragen.
Im Rahmen der ABS-Transaktionen werden die designierten Forderungen separat verwaltet. Für das Bonitätsrisiko wird ein Sicherheitsabschlag als Barreserve hinterlegt. Der Prozentsatz der Risikovorsorge für das Bonitätsrisiko hat sich als statistisch stabil herausgestellt. Über die tatsächlichen Forderungsausfälle wird regelmäßig eine Abrechnung erstellt und die zu viel eingezahlte Barreserve rückvergütet.
Das maximale Ausfallrisiko wird durch die Buchwerte der in der Bilanz angesetzten finanziellen Vermögenswerte (einschließlich derivativer Finanzinstrumente mit positivem Marktwert) wiedergegeben. Es liegen zum Abschlussstichtag keine das maximale Ausfallrisiko mindernde Vereinbarungen vor.
Liquiditätsrisiken
Um die jederzeitige Zahlungsfähigkeit sowie die finanzielle Flexibilität des KUKA Konzerns sicherzustellen, wird eine Liquiditätsreserve in Form von Kreditlinien und Barmitteln vorgehalten. Hierzu hat KUKA u. a. einen Konsortialkreditvertrag mit einem Bankenkonsortium abgeschlossen. Detaillierte Informationen hierzu befinden sich im Anhang unter der Rubrik (28) Finanzverbindlichkeiten/Finanzierung im Abschnitt Konsortialkredit.
HAFTUNGSVERHÄLTNISSE
Die Verpflichtungen aus Gewährleistungsverträgen resultieren hauptsächlich aus der Besicherung der Inanspruchnahme von Avallinien sowie aus Leasingvereinbarungen.
| MIO. € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Bürgschaften | 12,7 | 5,8 |
| Verbindlichkeiten aus Gewährleistungsverträgen | 20,5 | 19,7 |
| Sonstige Verpflichtungen | 15,2 | 5,3 |
| (davon Bestellobligo) | (11,8) | (2,4) |
| (davon übrige finanzielle Verpflichtungen) | (3,4) | (2,9) |
KAPITALSTEUERUNG
Vorrangige Ziele der Kapitalsteuerung des KUKA Konzerns sind die Unterstützung der laufenden Geschäftstätigkeit mit ausreichenden finanziellen Mitteln und die Steigerung des Unternehmenswertes.
Dazu ist eine angemessene Ausstattung mit Eigenkapital (Kennziffer Eigenkapitalquote) und eine Verzinsung des eingesetzten Kapitals (Kennziffer ROCE) mindestens in Höhe der konzerninternen Vorgaben notwendig.
Die im Berichtsjahr 2007 erreichten ROCE-Werte werden im Lagebericht Kapitel "Vermögenslage", die mittelfristigen Zielwerte im Lagebericht Kapitel "Geschäftstätigkeit und Konzernstruktur" dargestellt.
Der KUKA Konzern überwacht sein Kapital mit Hilfe der Nettoliquidität. Die Nettoliquidität setzt sich aus den liquiden Mitteln vermindert um kurz- und langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen. Eine Darstellung der Entwicklung der Nettoliquidität im Berichtsjahr 2007 ist im Lagebericht Kapitel "Vermögenslage" vorgenommen worden.
BETREIBERMODELLE
Die im Geschäftsjahr 2005 erstmals konsolidierte KUKA Toledo Production Operations LLC., Toledo/USA, produziert im Rahmen eines Betreibermodells für Chrysler den Jeep Wrangler. Bereits seit Juli 2006 werden unlackierte Karosserien im Rahmen des Projekts an Chrysler geliefert. Zur Finanzierung dieses Projekts wurde eine Operating Leasingvereinbarung mit einer lokalen Körperschaft und einem finanzierenden Bankenkonsortium geschlossen. In diesem Rahmen werden wesentliche Teile der notwendigen Investitionen für Gebäude und Anlagen geleast. Der Gesamtumfang der vom Leasinggeber auf Basis des Operating Leasingverhältnisses zu finanzierenden Investitionen belief sich zum Bilanzstichtag auf 123,3 MIO. USD. Ein Großteil der Anlage wurde von der damaligen KUKA Flexible Production Systems Corp., Sterling Heights/USA, der heutigen KUKA Systems Corporation North America., Sterling Heights/USA, geliefert.
Mit dem Verkauf von Chrysler durch die Daimler AG im August 2007 hat sich die Bonität von Chrysler verschlechtert. Der Verkauf von Chrysler hat außerdem eine "Change-of-Control"-Klausel wirksam werden lassen, die nach Abschluss des Geschäftsjahres 2007 (siehe Nachtragsbericht S. 27) zur Ablösung der Finanzierung der Jeep Wrangler Karosserieproduktion durch KUKA geführt hat. Diese Ablösung der Finanzierung bietet die Chance einer Sicherstellung und Stabilisierung der erwarteten Erträge und Cashflows von KTPO. Darüber hinaus bietet die Marke Jeep Wrangler überdurchschnittliche Wachstums- und Entwicklungsmöglichkeiten, an der KUKA partizipieren kann. Risiken bestehen in stärkeren Abhängigkeiten von PKW-Absatz- und -Ausstoßmengen auf dem amerikanischen Automobilmarkt und in den Aufwendungen einer Refinanzierung durch KUKA wegen des niedrigeren Ratings.
OFFENE RECHTSFÄLLE
Die KUKA Aktiengesellschaft oder ihre Konzerngesellschaften sind nicht an Gerichts- oder Schiedsverfahren beteiligt, die einen erheblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Lage der Gesellschaften oder des Konzerns haben könnten oder innerhalb der vergangenen zwei Jahre hatten.
Für entsprechende finanzielle Belastungen aus anderen Gerichts- oder Schiedsverfahren sind bei der jeweiligen Konzerngesellschaft in angemessener Höhe Rückstellungen gebildet worden bzw. bestehen in angemessenem Umfang Sicherungsdeckungen, die im Konzern berücksichtigt wurden.
BEZIEHUNGEN ZU NAHE STEHENDEN PERSONEN
Gemäß IAS 24 sind Personen oder Unternehmen, die vom berichtenden Unternehmen beeinflusst werden bzw. die auf das Unternehmen Einfluss nehmen können, soweit sie nicht bereits als konsolidierte Unternehmen in den Konzernabschluss einbezogen wurden, anzugeben.
Als nahe stehende Personen im KUKA Konzern kommen grundsätzlich Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sowie die nicht konsolidierten und assoziierten Unternehmen der KUKA Aktiengesellschaft in Betracht.
In der folgenden Tabelle werden die Lieferungs- und Leistungsbeziehungen zwischen Gesellschaften des Konsolidierungskreises und nahe stehenden Gesellschaften des KUKA Konzerns dargestellt.
| Anteile | Erbrachte Lieferungen und Leistungen des Konzerns an nahe stehende Unternehmen |
Empfangene Lieferungen und Leistungen des Konzerns von nahe stehenden Unternehmen |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| MIO. € | in % | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 |
| KUKA InnoTec GmbH, Augsburg/Deutschland KUKA Robot Automation Taiwan Co. Ltd., |
51 | 0,0 | 0,0 | 0,7 | 0,3 |
| Chung-Li City/Taiwan | 100 | 1,2 | 1,9 | 0,3 | 0,0 |
| KUKA Robotics Japan K.K., Tokio/Japan | 100 | 0,0 | 0,3 | 0,0 | 0,1 |
| Sonstige unter 1 MIO. € | 0,1 | 0,0 | 0,4 | 0,1 | |
| 1,3 | 2,2 | 1,4 | 0,5 | ||
| WÄHREND DES GESCHÄFTSJAHRES VERÄUSSERTE UNTERNEHMEN |
|||||
| IWK Machines D'Emballage S.A.S., Honfleur/Frankreich | 0 | 0,4 | 0,0 | 0,3 | 0,0 |
| IWKA PacSystems Ltd., Blacknest/Großbritannien | 0 | 0,4 | 0,0 | 0,1 | 0,0 |
| 0,8 | 0,0 | 0,4 | 0,0 | ||
| 2,1 | 2,2 | 1,8 | 0,5 |
Die Festlegung der Verrechnungspreise für gruppeninterne Umsätze erfolgt marktorientiert unter Beachtung des "Dealing at Arm's Length"-Prinzips.
Die an nahe stehende Unternehmen erbrachten Leistungen betreffen vor allem Provisionen und Umsätze mit nicht konsolidierten Vertriebs- und Servicegesellschaften. Die empfangenen Leistungen des Konzerns von nicht konsolidierten verbundenen und assoziierten Unternehmen umfassen im Wesentlichen Vorleistungen zur Weiterverarbeitung bei den konsolidierten Gesellschaften des KUKA Konzerns.
Den wesentlichen Teil der Forderungen zwischen voll konsolidierten Gesellschaften des KUKA Konzerns und nahe stehenden Gesellschaften zeigt folgende Tabelle:
| MIO. € | Anteile in % |
Forderungen des Konzerns gegenüber nahe stehenden Unternehmen |
||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2006 | 31.12.2007 | |||
| KUKA Robot Automation Taiwan Co. Ltd., Taipei/Taiwan | 100 | 2,3 | 3,2 | |
| Sonstige unter 1 MIO. € | 0,0 | 0,3 | ||
| 2,3 | 3,5 |
Die bestehenden Verbindlichkeiten betragen 0,1 MIO. € (Vorjahr: 0,2 MIO. €) und sind im Einzelfall und in der Gesamtheit aus Konzernsicht von untergeordneter Bedeutung.
Zinsaufwendungen und -erträge gegenüber nahe stehenden Unternehmen betreffen hauptsächlich die KUKA Aktiengesellschaft und resultieren aus der Finanzierung von nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen. Die Kreditvergabe erfolgt zu marktüblichen Konditionen.
Mit Mitgliedern des Vorstands oder des Aufsichtsrats der KUKA Aktiengesellschaft haben Unternehmen des KUKA Konzerns keinerlei berichtspflichtige Geschäfte vorgenommen.
HONORARE DES ABSCHLUSSPRÜFERS
Das in 2007 als Aufwand erfasste Honorar des Abschlussprüfers Ernst & Young AG beträgt 2,0 MIO. € (Vorjahr: 2,3 MIO. €). Für Abschlussprüfungen wurden 0,8 MIO. € (Vorjahr: 0,8 MIO. €) erfasst. Für Steuerberatungsleistungen waren 0,2 MIO. € (Vorjahr: 0,5 MIO. €) aufwandswirksam. Für sonstige Bestätigungs- und Bewertungsleistungen des Abschlussprüfers wurden 0,5 MIO. € (Vorjahr: 0,9 MIO. €) und für sonstige Leistungen 0,5 MIO. € (Vorjahr: 0,1 MIO. €) als Aufwand erfasst.
DIVIDENDE DER KUKA AKTIENGESELLSCHAFT
Der Vorstand und der Aufsichtsrat werden der Hauptversammlung vorschlagen, eine Dividende von 1,00 € je nennwertlose Aktie, somit einen Gesamtbetrag von 26,6 MIO. € auszuschütten.
ERKLÄRUNG ZUM CORPORATE GOVERNANCE KODEX
Die gleichlautenden Entsprechenserklärungen gem. § 161 AktG des Vorstands vom 11. Februar 2008 und des Aufsichtsrats vom 25. Februar 2008 sind im Internet über die Website der Gesellschaft (www.kuka.de) allen Interessenten zugänglich.
MITTEILUNG NACH § 26 (1) WpHG
Nachfolgend werden die im Geschäftsjahr 2007 erfolgten Mitteilungen aufgeführt:
Die cominvest Asset Management GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns mit Schreiben vom 7. Februar 2007 folgende Mitteilung gemacht:
"Hiermit teilen wir Ihnen nach § 21 Abs. 1 WpHG i.V.m. § 32 Abs. 2 InvG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an IWKA Aktiengesellschaft, Am Hartwald 3, 76275 Ettlingen, am 02. Februar 2007 die Meldeschwelle von 3 % überschritten hat und nun 3,09 % (Stck. 822.557) beträgt. Davon sind uns 0,84 % (Stck. 222.500) der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen."
Die Union Investment Luxembourg S.A., Luxembourg, Luxembourg, hat uns mit Schreiben vom 13.04.2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der IWKA AG am 12.04.2007 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 3,03 % (Anzahl Stimmrechte: 806.446) beträgt.
Mr. Bryan Fenwick-Smith, Monaco, Monaco, hat uns am 08.06.2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der IWKA AG, Karlsruhe, Deutschland, am 07.06.2007 die Schwelle von 3 % der Stimmrechte überschritten hat und nunmehr 3,27 % (870.000 Stimmrechte) beträgt.
Die UBS AG, Zürich, Schweiz, hat uns mit Schreiben vom 06.08.2007 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der KUKA Aktiengesellschaft (DE 0006204407), Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 31. Juli 2007 die Schwelle von 3 % überschritten hat und 3,42 % (910.934 Stimmrechtsaktien) beträgt."
Die UBS AG, Zürich, Schweiz, hat uns mit Schreiben vom 21.08.2007 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der KUKA Aktiengesellschaft (DE 0006204407), Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 1. August 2007 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und 1,355 % (360.457 Stimmrechtsaktien) beträgt."
Die cominvest Asset Management GmbH, Frankfurt am Main, Deutschland, hat uns mit Schreiben vom 22.08.2007 folgende Mitteilung gemacht:
"Hiermit teilen wir Ihnen nach § 21 Abs. 1 WpHG i.V.m. mit § 32 Abs. 2 InvG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der KUKA (vormals IWKA) Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 21. August 2007 die Meldeschwelle von 3 % unterschritten hat und nun 2,96 % (Stck. 786.686) beträgt. Davon sind uns 0,58 % (Stck. 154.300) der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen."
Die JPMorgan Asset Management Holdings Inc., New York, USA, hat uns mit Schreiben vom 22.08.2007 folgende Mitteilung gemacht:
"Gemäß § 21 Abs. 1 WPHG teilen wir Ihnen mit, dass der Stimmrechtsanteil der JPMorgan Asset Management Holdings Inc. an der KUKA Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 23.08.2007 die Schwelle von 3 % überschritten hat und nunmehr 3,17 % (842.315 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden JPMorgan Asset Management Holdings Inc. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nummer 6 i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WPHG zugerechnet."
Die Landesbank Baden-Württemberg, Stuttgart, Deutschland, hat uns mit Schreiben vom 21.09.2007 folgendes mitgeteilt: "Hiermit teilen wir Ihnen gem. § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass mit der uns am 14.09.2007 zugestellten Eintragungsnachricht des Amtsgerichts Mannheim vom 10.09.2007 unserer bisherige Tochtergesellschaft LBBW Spezialprodukte-Holding GmbH, Stuttgart, Deutschland, mit Eintragung im Handelsregister am 05.09.2007 mit unserer Tochtergesellschaft Bensel Verwaltungsund Beratungs-Gesellschaft für Vermögensanlagen mbH, Mannheim, Deutschland, als aufnehmende Gesellschaft verschmolzen wurde. Der Stimmrechtsanteil der Landesbank Baden-Württemberg an der KUKA AG hat am 05.09.2007 5,12 % (1.362.177 Stimmrechte) betragen. Davon sind der Landesbank Baden-Württemberg 4,84 % (1.287.477 Stimmrechte) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 WpHG zuzurechnen.
Die der Landesbank Baden-Württemberg zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierten Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der KUKA AG jeweils 4,84 % (1.287.477 Stimmrechte) beträgt, gehalten: Bensel Verwaltungs- und Beratungs-Gesellschaft für Vermögensanlagen mbH, Mannheim, Deutschland. Süd-Kapital-Beteiligungs-Gesellschaft mbH, Stuttgart, Deutschland.
Hiermit teilen wir Ihnen gem. § 21 Abs. 1 WpHG i.V.m. § 24 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Bensel Verwaltungsund Beratungs-Gesellschaft für Vermögensanlagen mbH an der KUKA AG am 05.09.2007 die Schwelle von 3 % überschritten hat und zu diesem Tag 4,84 % (1.287.477 Stimmrechte) betragen hat. Diese Stimmrechte sind der Bensel Verwaltungs- und Beratungs-Gesellschaft für Vermögensanlagen mbH in vollem Umfang nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nummer 1 WpHG zuzurechnen. Die der Bensel-Verwaltungs- und Beratungs-Gesellschaft für Vermögensanlagen mbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgendes von ihr kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrecht an der KUKA AG 4,84 % (1.287.477 Stimmrechte) beträgt, gehalten:
Süd-Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft mbH, Stuttgart, Deutschland.
Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG in Verbindung mit § 24 WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Süd-Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft mbH an der KUKA AG am 05.09.2007 4,84 % (1.287.477 Stimmrechte) betragen hat.
Die Anschrift der Landesbank Baden-Württemberg lautet: Landesbank Baden-Württemberg, Am Hauptbahnhof 2, 70173 Stuttgart, Deutschland.
Die Anschrift der Bensel-Verwaltungs- und Beratungs-Gesellschaft für Vermögensanlagen mbH lautet: Augustaanlage 33, 68165 Mannheim, Deutschland.
Die Anschrift der Süd-Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft mbH lautet: Süd-Kapitalbeteiligungs-Gesellschaft mbH, Königsstraße 10c, 70173 Stuttgart, Deutschland.
Die Anschrift der KUKA AG lautet: KUKA AG, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, Deutschland."
Die Union Investment Luxembourg S.A., Luxembourg, Luxembourg, hat uns mit Schreiben vom 09.10.2007 gemäß § 21 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der KUKA AG am 09.10.2007 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und zu diesem Tag 2,5 % (Anzahl Stimmrechte: 665.446) beträgt.
Die Fidelity International, Tadworth, Surrey, Vereinigtes Königreich, hat uns im Auftrag und in Vollmacht der Fidelity Management & Research Company und der FMR LLC (vormals FMR Corp.) mit Schreiben vom 12.10.2007 folgende Mitteilung gemacht:
"Hiermit teilen wir Ihnen im Auftrag und in Vollmacht der Fidelity Management & Research Company, 82. Devonshire Street, Boston, Massachusetts 02109, USA, gemäß § 21 (1) WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Fidelity Management & Research Company an der KUKA AG, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, Deutschland, am 11. Oktober 2007 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und nun 4,72 % (1.255.270 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der Fidelity Management & Research Company gemäß § 22 (1) 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. Zusammenfassend teilen wir Ihnen im Auftrag und in Vollmacht der FMR LLC, 82 Devonshire Street, Boston, Massachusetts 02109, USA, gemäß § 21(1) WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FMR LLC an der KUKA AG, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, Deutschland, am 11. Oktober 2007 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und nun, inklusive des im Abschnitt 1 genannten Anteils, 4,96 % (1.320.170 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der FMR LLC gemäß § 22 (1) 2 WpHG i.V.m. § 22 (1) Nr. 6 WpHG zugerechnet. Der Stimmrechtsanteil der FA Diversified International beträgt 4,72 % dieser Stimmrechte."
Die FMR LLC, Boston, USA, hat uns mit Schreiben vom 16.10.2007 folgende Mitteilung gemacht:
"Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21(1) WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FMR LLC, 82 Devonshire Street, Boston, Massachusetts 02109, USA, an der KUKA AG, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, Deutschland, am 15. Oktober 2007 die Schwelle von 5 % überschritten hat und nun 5,18 % (1.376.705 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der FMR LLC gemäß § 22(1)2 WpHG i.V.m. § 22(1) Nr. 6 WpHG zugerechnet. Der Stimmrechtsanteil der FA Diversified International beträgt 4,95 % dieser Stimmrechte."
Die FMR LLC, Boston, USA, hat uns mit Schreiben vom 17.10.2007 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21(1) WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FMR LLC, 82 Devonshire Street, Boston, Massachusetts 02109, USA, an der KUKA AG, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, Deutschland, am 16. Oktober 2007 die Schwelle von 5 % unterschritten hat, und nun 4,89 % (1.301.507 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der FM RLLC gemäß § 22(1)2 WpHG i.V.m. § 22(1) 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet. Der Stimmrechtsanteil der FA Diversified International beträgt 4,67 % dieser Stimmrechte."
Die FMR LLC, Boston, USA, hat uns mit Schreiben vom 29.10.2007 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21(1) WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der FMR LLC, 82 Devonshire Street, Boston, Massachusetts 02109, USA, an der KUKA AG, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, Deutschland, am 26. Oktober 2007 die Schwelle von 3 % unterschritten hat, und nun 2,76 % (732.992 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der FMR LLC gemäß § 22(1)2 WpHG i.V.m. § 22(1)1 Nr. 6 WpHG zugerechnet."
Die Fidelity International, Tadworth, Surrey, Vereinigtes Königreich, hat uns im Auftrag und in Vollmacht der Fidelity Management & Research Company mit Schreiben vom 30.10.2007 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teilen wir Ihnen im Auftrag und in Vollmacht der Fidelity Management & Research Company, 82 Devonshire Street, Boston, Massachusetts 02109, USA, gemäß § 21(1) WpHG mit, dass der Stimmrechtsanteil der Fidelity Management & Research Company an der KUKA AG, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, Deutschland, am 25. Oktober 2007 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und nun 2,88 % (765.098 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden der Fidelity Management & Research Company gemäß § 22(1)1 Nr. 6 WpHG zugerechnet."
Die Artemis Investment Management Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat uns mit Schreiben vom 31.10.2007 – welches bei der KUKA Aktiengesellschaft am 18.12.2007 eingegangen ist – mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil des Artemis European Growth Fund an der KUKA Aktiengesellschaft am 26.10.2007 die Schwelle von 3 % überschritten und 4,14 % betragen hat (1.100.000 Anteile). Ferner hat der Stimmrechtsanteil der Artemis Investment Management Ltd. an der KUKA AG am 26.10.2007 die Schwelle von 3 % überschritten und 4,14 % betragen (1.100.000 Anteile). Diese Stimmrechte werden unmittelbar von dem Artemis European Growth Fund gehalten und in vollem Umfang der Artemis Investment Management Ltd. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
Anmerkung des Emittenten:
Bei dieser Stimmrechtsmitteilung, die bei der KUKA Aktiengesellschaft erst am 18.12.2007 eingegangen ist, handelt es sich um eine Korrekturmeldung der Artemis Investment Management Ltd. zu der ursprünglichen Meldung vom 31.10.2007, in der der Stimmrechtsanteil mit 4,86 % angegeben wurde.
Stimmrechtsmitteilungen der JPMorgan Chase Gruppe vom 12.11.2007:
-
- Die JPMorgan Chase & Co., New York, USA, hat uns mit Schreiben vom 12.11.2007 folgendes mitgeteilt: Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir Ihnen mit, dass der Stimmrechtsanteil der JPMorgan Chase & Co. An der KUKA Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 7. November 2007 die Schwelle von 5 % überschritten hat und nunmehr 5,17 % (1.374.425 Anteile) beträgt. Die JPMorgan Chase & Co. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechneten Stimmrechte betragen 5,15 % (1.369.618 Anteile) und stammen von JPMorgan Asset Management Holdings Inc. Daneben werden JPMorgan Chase & Co. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG weitere Stimmrechte von 0,02 % (4.807 Anteile) zugerechnet.
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- Die JPMorgan Asset Management Holdings Inc., New York, USA, hat uns mit Schreiben vom 12.11.2007 folgendes mitgeteilt:
Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir Ihnen mit, dass der Stimmrechtsanteil der JPMorgan Asset Management Holdings Inc. an der KUKA Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 7. November 2007 die Schwelle von 5 % überschritten hat und nunmehr 5,15 % (1.369.618 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden JPMorgan Asset Management Holdings Inc. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechnet und stammen unter anderem von JPMorgan Asset Management (UK) Limited.
- Die JPMorgan Asset Management (UK) Ltd., London, Vereinigtes Königreich, hat uns mit Schreiben vom 12.11.2007 folgendes mitgeteilt:
Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir Ihnen mit, dass der Stimmrechtsanteil der JPMorgan Asset Management (UK) Limited an der KUKA Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 7. November 2007 die Schwelle von 5 % überschritten hat und nunmehr 5,04 % (1.339.590 Anteile) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden der JPMorgan Asset Management (UK) Limited gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
Anmerkung des Emittenten:
Die JPMorgan Chase Gruppe hält am 07.11.2007 insgesamt 5,17 % der Stimmrechtsanteile.
Stimmrechtsmitteilungen der JPMorgan Chase Gruppe vom 21.11., 22.11. und 23.11.2007:
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- Die JPMorgan Chase & Co., New York, USA, hat uns mit Schreiben vom 22.11.2007 folgendes mitgeteilt: Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir Ihnen mit, dass der Stimmrechtsanteil der JPMorgan Chase & Co. an der KUKA Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 19. November 2007 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und nunmehr 4,77 % (1.269.845 Anteile) beträgt. Die JPMorgan Chase & Co. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. WpHG i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechneten Stimmrechte betragen 4,67 % (1.2542.582 Anteile) und stammen von JPMorgan Asset Management Holdings Inc. Daneben werden JPMorgan Chase & Co. gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG weiter Stimmrechte von 0,10 % (27.235 Anteile) zugerechnet.
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- Die JPMorgan Asset Management Holdings Inc., New York, USA, hat uns mit Schreiben vom 23.11.2007 folgendes mitgeteilt (Korrektur):
Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir Ihnen mit, dass der Stimmrechtsanteil der JPMorgan Asset Management Holdings Inc. an der KUKA Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 15. November 2007 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und nunmehr 4,996 % (1.328.946 Anteile) beträgt. Die Stimmrechte werden JPMorgan Asset Management Holdings Inc gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. § 22 Abs. 1 Satz 2 WpHG zugerechnet und stammen unter anderem von JPMorgan Asset Management (UK) Ltd.
- Die JPMorgan Asset Management (UK) Limited, London, Vereinigtes Königreich, hat uns mit Schreiben vom 21.11.2007 folgendes mitgeteilt:
Gemäß § 21 Abs. 1 WpHG teilen wir Ihnen mit, dass der Stimmrechtsanteil der JPMorgan Asset Management (UK) Limted an der KUKA Aktiengesellschaft, Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 14. November 2007 die Schwelle von 5 % unterschritten hat und nunmehr 4,90 % (1.304.464 Anteile) beträgt. Sämtliche Stimmrechte werden der JPMorgan Asset Management (UK) Limited gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zugerechnet.
Anmerkung des Emittenten:
Die JPMorgan Chase Gruppe hält am 19. November 2007 insgesamt 4,67 % der Stimmrechtsanteile.
Die UBS AG, Zürich, Schweiz, hat uns mit Schreiben vom 20.12.2007 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21 WpHG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der KUKA Aktiengesellschaft (DE 0006204407) Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 17. Dezember 2007 die Schwelle von 3 % überschritten hat und 3,09 % (820.803 Stimmrechtsaktien) beträgt. Davon sind der UBS AG 0,08 % der Stimmrechte (21.152 Stimmrechtsaktien) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen."
Die UBS AG, Zürich, Schweiz, hat uns mit Schreiben vom 21.12.2007 folgende Mitteilung gemacht: "Hiermit teilen wir Ihnen gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mit, dass unser Stimmrechtsanteil an der KUKA Aktiengesellschaft (DE 0006204407) Zugspitzstraße 140, 86165 Augsburg, am 18. Dezember 2007 die Schwelle von 3 % unterschritten hat und 2,54 % (675.143 Stimmrechtsaktien) beträgt. Davon sind der UBS AG 0,02 % der Stimmrechte (5.457 Stimmrechtsaktien) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen."
EREIGNISSE NACH DEM BILANZSTICHTAG
Die KUKA Aktiengesellschaft hat am 29. Februar 2008 folgende Ad-hoc-Meldung veröffentlicht: "Die KUKA Aktiengesellschaft hat sich mit Chrysler LLC und den finanzierenden Banken über die Ablösung der Finanzierung der Karosserieproduktion der US-amerikanischen Tochtergesellschaft KUKA Toledo Production Operations LLC ("KTPO") für den Jeep Wrangler von Chrysler verständigt. Die Ablösung der Finanzierung, welche mittels der vorhandenen Nettoliquidität des KUKA Konzerns erfolgt, führt durch den Eigentumserwerb an den Gebäuden und den Produktionsanlagen zu einer entsprechenden Erhöhung der Vermögenswerte und zu einer Verringerung der Nettoliquidität um rd. 85 MIO. €."
Augsburg, 3. März 2008
KUKA Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Wiedemann Dr. Koch Liepert
BESTÄTIGUNGSVERMERK
Zu dem Konzernabschluss und dem Konzernlagebericht haben wir folgenden Bestätigungsvermerk erteilt:
"Wir haben den von der KUKA Aktiengesellschaft, Augsburg, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Gewinn- und Verlustrechnung, Bilanz, Aufstellung der im Konzerneigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
Stuttgart, 5. März 2008
Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft
Prof. Dr. Wollmert, Wirtschaftsprüfer Ketterle, Wirtschaftsprüfer
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."
Augsburg, den 3. März 2008
Der Vorstand
Wiedemann Dr. Koch Liepert
BILANZ
der KUKA Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2007
AKTIVA
| T € | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| ANLAGEVERMÖGEN | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 1.403 | 3.026 |
| Sachanlagen | 29.088 | 16.435 |
| Finanzanlagen | 205.312 | 220.990 |
| 235.803 | 240.451 | |
| UMLAUFVERMÖGEN | ||
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 187.879 | 105.837 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 12.005 | 20.535 |
| 199.884 | 126.372 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 42.109 | 85.729 |
| 241.993 | 212.101 | |
| RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 36 | 323 |
| 477.832 | 452.875 | |
PASSIVA
| T € | 31.12.2006 | 31.12.2007 |
|---|---|---|
| EIGENKAPITAL | ||
| Gezeichnetes Kapital | 69.160 | 69.160 |
| Kapitalrücklage | 18.666 | 18.666 |
| Gewinnrücklagen | 0 | 0 |
| Bilanzgewinn/-verlust | 0 | 73.698 |
| 87.826 | 161.524 | |
| RÜCKSTELLUNGEN | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 12.258 | 11.925 |
| Steuerrückstellungen | 15.818 | 25.425 |
| Sonstige Rückstellungen | 34.470 | 34.064 |
| 62.546 | 71.414 | |
| VERBINDLICHKEITEN | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 52.597 | 0 |
| Anleiheähnliche Verbindlichkeiten | 12.544 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.702 | 2.166 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 254.937 | 210.454 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Unterstützungseinrichtungen | 2.661 | 2.585 |
| Sonstige Verbindlichkeiten und Abgrenzungsposten | 3.019 | 4.732 |
| 327.460 | 219.937 | |
| 477.832 | 452.875 |
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
der KUKA Aktiengesellschaft für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2007
| T € | 2006 | 2007 |
|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 19.300 | 24.124 |
| Personalaufwand | – 8.997 | – 9.353 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | – 2.359 | – 2.219 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | – 35.510 | – 27.969 |
| Beteiligungsergebnis | 4.704 | 77.892 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen auf Finanzanlagen | – 17.000 | 9.000 |
| Zinsergebnis | – 9.037 | – 7.206 |
| ERGEBNIS DER GEWÖHNLICHEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT | – 48.899 | 64.269 |
| Außerordentliches Ergebnis | – 37.722 | 0 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 5.689 | 9.429 |
| JAHRESFEHLBETRAG/-ÜBERSCHUSS | – 80.932 | 73.698 |
| Entnahme aus der Kapitalrücklage | 80.932 | 0 |
| Einstellung in die Gewinnrücklagen | 0 | 0 |
| BILANZGEWINN | 0 | 73.698 |
Bei der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung der KUKA Aktiengesellschaft handelt es sich um Auszüge aus dem vollständigen Jahresabschluss der KUKA Aktiengesellschaft (AG-Bericht).
Dieser Jahresabschluss wurde von der Ernst & Young AG, Stuttgart, geprüft und mit Datum vom 5. März 2008 mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.
Eine Kopie des vollständigen Jahresabschlusses der KUKA Aktiengesellschaft kann bei der KUKA Aktiengesellschaft, Investor Relations, Postfach 43 12 69 in 86072 Augsburg angefordert werden.
Finanzkalender
06. MAI 2008 Zwischenbericht erstes Quartal 15. MAI 2008 Hauptversammlung, Augsburg 05. AUGUST 2008 Zwischenbericht erstes Halbjahr 04. NOVEMBER 2008 Zwischenbericht für die ersten neun Monate 03. FEBRUAR 2009 Vorläufige Zahlen zum Geschäftsjahr 2008 12. MÄRZ 2009 Bilanzpressekonferenz 12. MÄRZ 2009 DVFA-Analystenkonferenz 29. APRIL 2009 Hauptversammlung, Augsburg 29. APRIL 2009 Zwischenbericht erstes Quartal 04. AUGUST 2009 Zwischenbericht erstes Halbjahr 03. NOVEMBER 2009 Zwischenbericht für die ersten neun Monate
BERICHT DES AUFSICHTSRATS
Das abgelaufene Geschäftsjahr 2007 war für den KUKA Konzern ein bedeutendes und im Rückblick erfolgreiches Jahr. Nach erfolgreicher Restrukturierung befindet sich der KUKA Konzern in einer Phase profitablen Wachstums und weist heute wieder eine solide Finanz- und Bilanzstruktur auf.
Das Jahr 2007 stand unter dem Vorzeichen der Fokussierung. Gleichzeitig wurden der Konzern verschlankt und Führungsstrukturen effizienter gestaltet. Das sich gut entwickelnde operative Geschäft beweist, dass die eingeschlagene Strategie erfolgreich umgesetzt werden konnte. Finanzmarkt und Öffentlichkeit honorierten die deutlichen Fortschritte des Konzerns. Der Konzern hat wesentliche, mittelfristige Ziele 2007 vorzeitig erreicht.
Nach dem Verkauf des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik, der am 19. April 2007 vollzogen worden ist, besteht der KUKA Konzern aus der KUKA Aktiengesellschaft, welche die geschäftsführende Holding des Konzerns darstellt, und den beiden Geschäftsbereichen Robotics und Systems. Wie angekündigt, hat die Gesellschaft Anfang 2007 ihre Geschäftsaktivitäten nach Augsburg verlegt. Die ordentliche Hauptversammlung hat am 16. Mai 2007 zugleich mit der Umfirmierung auch die Sitzverlegung an diesen Standort beschlossen. Die Zusammenführung der KUKA Aktiengesellschaft mit den Führungsgesellschaften der beiden Geschäftsbereiche am Standort Augsburg zeigt in vielen Bereichen und auf allen Ebenen immer deutlichere Synergieeffekte.
Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr intensiv mit der Situation des Unternehmens befasst und den Vorstand im Interesse der Aktionäre und Arbeitnehmer überwacht und beraten. Er ließ sich vom Vorstand zeitnah und eingehend über die wirtschaftliche Entwicklung und finanzielle Lage der Gesellschaft unterrichten, u. a. durch die periodische Berichterstattung über die wesentlichen Kennzahlen des Konzerns (z. B. Auftragseingang, Umsatz, Auftragsbestand, EBIT, Return on Capital Employed). Abweichungen des Geschäftsverlaufs von den Plänen und Zielen sowie von den Budgets wurden dem Aufsichtsrat im Einzelnen erläutert und anhand der vorgelegten Unterlagen von ihm überprüft. Außerdem berichtete der Vorstand dem Aufsichtsrat periodisch über die operative Entwicklung sowie über die strategische Ausrichtung und deren Perspektiven. Teil der periodischen Berichterstattung war auch das Risikomanagement. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung war der Aufsichtsrat stets eingebunden; bei besonders wichtigen oder eilbedürftigen Projekten auch zwischen den regelmäßigen Sitzungen. Bei Notwendigkeit fasste er Beschlüsse auch im schriftlichen Verfahren.
Die in der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats geregelten Zustimmungsvorbehalte für bestimmte Geschäfte des Vorstands sind beachtet worden. Im Zusammenhang mit der aktuellen Konzernstruktur hat der Aufsichtsrat (sowie der Vorstand) seine Geschäftsordnung überarbeitet und in seiner Sitzung im Dezember 2007 verabschiedet. Bei seiner Tätigkeit hat der Aufsichtsrat auch die Prüfung der Ordnungsmäßigkeit, Rechtmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung durch den Vorstand mit einbezogen.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats hielt engen Kontakt mit dem Vorstand, insbesondere mit dem Vorsitzenden, um über unternehmerisch bedeutsame Entwicklungen und anstehende Entscheidungen unterrichtet zu sein und dem Vorstand beratend zur Seite stehen zu können. Auch außerhalb von Sitzungen des Aufsichtsrats fand ein regelmäßiger Austausch zwischen dem Vorstands- und Aufsichtsratsvorsitzenden statt.
WEITERE PERSONELLE ENTWICKLUNG IM AUFSICHTSRAT
Die Amtsperiode der Mitglieder des Aufsichtsrats endet mit dem Ablauf der ordentlichen Hauptversammlung im Jahre 2008, die über die Entlastung der Mitglieder des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2007 beschließt. Über die Besetzung der Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat wird die ordentliche Hauptversammlung 2008 der Gesellschaft am 15. Mai 2008 entscheiden; die Amtszeit der dort gewählten Aufsichtsratsmitglieder beginnt unmittelbar nach Beendigung dieser Hauptversammlung. In Vorbereitung der Neuwahl hat der Nominierungsausschuss des Aufsichtsrats dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, bis auf einen die derzeitigen Vertreter der Anteilseigner der Hauptversammlung zur Wahl vorzuschlagen. Nach eingehender Prüfung und Auswahl hat der Nominierungsausschuss dem Aufsichtsrat anstelle von Herrn Prof. Dr.-Ing. Gerd Hirzinger als neues Mitglied Herrn Helmut Gierse vorgeschlagen. Im Oktober 2007 ist das Wahlverfahren für die Wahl der Vertreter der Arbeitnehmer in den Aufsichtsrat eingeleitet worden, deren Amtszeit ebenfalls unmittelbar nach Beendigung dieser Hauptversammlung beginnt.
2007 gab es keine personellen Veränderungen im Aufsichtsrat.
AUFSICHTSRATSSITZUNGEN UND SITZUNGEN SEINER AUSSCHÜSSE IM BERICHTSZEITRAUM
Der Aufsichtsrat hat folgende Ausschüsse gebildet: Den Personalausschuss, den Prüfungsausschuss und einen Vermittlungsausschuss nach § 27 (3) Mitbestimmungsgesetz. In seiner Sitzung im September 2007 hat der Aufsichtsrat zusätzlich zu den bisher bestehenden drei Ausschüssen (Ausschuss nach § 27(3) MitbestG, Personalausschuss und Prüfungsausschuss) gemäß Ziffer 5.3.3 Deutscher Corporate Governance Kodex (CGK) einen Nominierungsausschuss gebildet, dessen Aufgabe es ist, insbesondere durch die Ausarbeitung eines klaren Anforderungsprofils für die Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat unter Berücksichtigung der spezifischen Anforderungen des Unternehmens die Beschlussfassung des Aufsichtsrats zu den Wahlvorschlägen für die Anteilseignervertreter im Aufsichtsrat vorzubereiten.
Im Geschäftsjahr 2007 trat der Aufsichtsrat zu fünf Sitzungen zusammen.
Am 27. März 2007 standen die Jahresabschlüsse der IWKA Aktiengesellschaft und des IWKA Konzerns für das Geschäftsjahr 2006 sowie die Beschlussvorschläge für die am 16. Mai 2007 durchgeführte Hauptversammlung im Mittelpunkt der Beratungen der Aufsichtsratssitzung. In derselben Sitzung beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit einer möglichen strategischen Neuausrichtung des IWKA Konzerns und der hierfür erforderlichen Konzernstruktur. Auf der Grundlage einer umfassenden Präsentation des Vorstands über den Stand der Verhandlungen, die offenen Punkte sowie die Handlungsalternativen wurde ausführlich über den Verkauf der Gesellschaften des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik diskutiert und dieser nach eingehender Erörterung grundsätzlich beschlossen.
In der Sitzung am 16. Mai 2007 – unmittelbar vor der ordentlichen Hauptversammlung – stand neben der Vorbereitung der Hauptversammlung der Abschlussbericht zum Verkauf des Geschäftsbereichs Verpackungstechnik auf der Tagesordnung.
Die Aufsichtsratssitzung unmittelbar nach der Hauptversammlung am 16. Mai 2007 diente der Diskussion der Ergebnisse der Aktionärsversammlung. Das Gremium beschäftigte sich außerdem mit Schwerpunkten des operativen Geschäfts.
In der nächsten Aufsichtsratssitzung am 21. September 2007 wurden die Strategie der Geschäftsbereiche sowie Managementprojekte zur weiteren Entwicklung des Konzerns erörtert. Der Aufsichtsrat führte zudem die Effizienzprüfung des Aufsichtsrats gemäß Ziffer 5.6 CGK mit überwiegend positivem Ergebnis durch; siehe dazu auch den Corporate Governance Bericht. Außerdem beschlossen die Vertreter der Anteilseigner die Bildung des Nominierungsausschusses gemäß Ziffer 5.3.3 CGK. Schließlich ließ sich der Aufsichtsrat vom Vorstand über den Stand des Corporate Compliance-Programms des KUKA Konzerns berichten.
Zu seiner letzten ordentlichen Sitzung des Jahres 2007 trat der Aufsichtsrat am 5. und 6. Dezember 2007 zusammen. Er erörterte und verabschiedete das Budget 2008 sowie die Mittelfristplanung bis 2010. Er beriet weiterhin über die Strategie der Geschäftsbereiche, insbesondere zur Thematik der Servicerobotik. Der Aufsichtsrat fasste des Weiteren einen Beschluss über die Änderung der Geschäftsordnung des Aufsichtsrats und nahm die Änderung der Geschäftsordnung des Vorstands zur Kenntnis. Die Mitglieder des Aufsichtsrats wurden über die Aufsichtsratswahl der Gesellschaft im Jahre 2008 informiert. Der Vorstand berichtete darüber hinaus über das inzwischen von ihm verabschiedete Corporate Compliance-Programm für den KUKA Konzern. Im Rahmen der Berichterstattung über Compliance bei Konzerngesellschaften wurden die Themen Arbeitnehmerüberlassung und Scheinselbstständigkeit behandelt. Der Aufsichtsrat bzw. der Prüfungsausschuss wird sich, wie in der Vergangenheit, auch künftig mit Compliance-Fragen befassen und der Vorstand auch insoweit an diese Gremien berichten.
Alle Mitglieder des Aufsichtsrats haben im Jahr 2007 an mehr als der Hälfte der Aufsichtsratssitzungen teilgenommen (Ziffer 5.4.8 CGK).
Weitere Ausführungen zur Corporate Governance sind im Corporate Governance Bericht der Gesellschaft enthalten, welcher Bestandteil des Geschäftsberichts ist.
Der aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und je einem Vertreter der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bestehende Personalausschuss tagte 2007 vier Mal und befasste sich bestimmungsgemäß mit der Vorbereitung von Vorstands- und dessen Vertragsangelegenheiten. Über die Besprechungspunkte und Beschlüsse wurden die Mitglieder des Aufsichtsrats jeweils durch den Vorsitzenden informiert.
Der aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter und je einem Vertreter der Arbeitnehmer und Arbeitgeber bestehende Prüfungsausschuss trat neben der Besprechung jahresabschlussrelevanter Themen zu weiteren vier Sitzungen zusammen. Gegenstand waren unter anderem die Vorbereitung der jeweiligen Quartalsabschlüsse sowie die Berichterstattung über Compliance bei Konzerngesellschaften bezüglich der Themen Arbeitnehmerüberlassung und Scheinselbstständigkeit. Der Prüfungsausschuss begleitete die Tätigkeit des Aufsichtsrats und des Vorstands intensiv und gab dem Gremium wichtige Hinweise zur Vorbereitung von Beschlussfassungen.
Der Ausschuss nach § 27(3) Mitbestimmungsgesetz sowie der Nominierungsausschuss tagten im abgelaufenen Jahr nicht.
PERSONELLE ENTWICKLUNG IM VORSTAND
Im Geschäftsjahr 2007 gab es keine personellen Veränderungen im Vorstand der Gesellschaft. Wie im letzten Bericht des Aufsichtsrats vom 27. März 2007 ausgeführt, hat das Mitglied des Vorstands, Herr Gerhard Wiedemann, am 1. Januar 2007 den Vorsitz übernommen und ebenso das Amt des Arbeitsdirektors.
Im Übrigen sind die personelle Besetzung des Vorstands und die Ressortzuständigkeit der Mitglieder des Vorstands unverändert geblieben.
Herr Dr. Jürgen Koch, Mitglied des Vorstands der Gesellschaft, hat im Dezember 2007 angekündigt, dass er aus persönlichen Gründen für eine Vertragsverlängerung über den 31. März 2009 hinaus nicht zur Verfügung steht.
UNABHÄNGIGKEIT UND ENTSPRECHENSERKLÄRUNG
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erfüllen und erfüllten die Unabhängigkeitskriterien nach Ziffer 5.4.2 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Interessenkonflikte im Sinne von Ziffer 5.5 des Corporate Governance Kodex sind im Berichtszeitraum nicht aufgetreten. Aufsichtsrat und Vorstand gaben gleichlautende Entsprechenserklärungen nach § 161 Aktiengesetz ab. Die jährlichen Beschlussfassungen erfolgten am 11. Februar 2007 durch den Vorstand und am 25. Februar 2007 durch den Aufsichtsrat.
ZUSAMMENARBEIT MIT DEM ABSCHLUSSPRÜFER
Den Jahresabschluss und den Lagebericht der KUKA Aktiengesellschaft zum 31. Dezember 2007 sowie den Konzernabschluss und Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2007 hat die Ernst & Young AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft, Stuttgart, unter Einbeziehung der Buchführung geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Gemäß den gesetzlichen Bestimmungen war auch das Risikomanagement-System des KUKA Konzerns Gegenstand der Abschlussprüfung. Außerdem ist der Halbjahresfinanzbericht des KUKA Konzerns zum 30. Juni 2007 einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen worden.
Den Prüfungsauftrag hatte der Prüfungsausschuss des Aufsichtsrats entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Mai 2007 vergeben. Vor Vergabe des Auftrags zur Prüfung des Jahresabschlusses der Gesellschaft und des Konzerns diskutierten der Vorsitzende des Prüfungsausschusses sowie der Vorsitzende des Aufsichtsrats mit dem Abschlussprüfer detailliert Prüfungsschwerpunkte, Prüfungsinhalte und Kosten. Wie in den vergangenen Jahren – jeweils zu anderen Themen – wurden für die Prüfung im Geschäftsjahr 2007 Schwerpunkte wie Beratungsaufwendungen, Provisionen, Fertigerzeugnisse und Waren, Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sowie Garantierückstellungen mit dem Abschlussprüfer festgelegt. Bei diesen Punkten hat die Prüfung keine wesentlichen Beanstandungen zur Folge gehabt. Der Abschlussprüfer unterrichtete im Dezember 2007 den Vorsitzenden des Prüfungsausschusses und den Aufsichtsratsvorsitzenden ausführlich über die Vorprüfungsergebnisse. Er hat auch darauf geachtet, unverzüglich über alle für die Arbeit des Aufsichtsrats wesentlichen Feststellungen zu informieren, die ihm bei der Durchführung der Abschlussprüfung zur Kenntnis kamen.
Wegen der auftragsgemäß erfolgten prüferischen Durchsicht des Halbjahresfinanzberichts zum 30. Juni 2007 nahm der Abschlussprüfer an der Sitzung des Prüfungsausschusses am 2. August 2007 teil.
In einer gemeinsamen Sitzung mit dem Abschlussprüfer befasste sich der Prüfungsausschuss am 12. März 2008 mit den beiden Jahresabschlüssen – auch unter Berücksichtigung der Prüfungsberichte des Abschlussprüfers – und ließ sich diese schwerpunktmäßig von Vorstand und Abschlussprüfer erläutern. Die dabei von den Mitgliedern des Prüfungsausschusses gestellten Fragen wurden beantwortet, die Abschlussunterlagen im Einzelnen mit dem Abschlussprüfer durchgegangen, diskutiert und geprüft sowie die Prüfungsberichte mit dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert. Der Prüfungsausschuss berichtete dem Aufsichtsrat über die Ergebnisse seiner Sitzung und seiner Prüfung in dessen Sitzung am 18. März 2008 und empfahl ihm, den Jahresabschluss der KUKA Aktiengesellschaft und den Jahresabschluss des KUKA Konzerns zu billigen.
Der Aufsichtsrat prüfte die Abschlussvorlagen des Vorstands. Die Prüfungsberichte von Ernst & Young lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats vor. Der Abschlussprüfer nahm an der Aufsichtsratssitzung über den Jahresabschluss am 18. März 2008 teil, um über wesentliche Ergebnisse der Prüfung zu berichten und ergänzende Auskünfte zu erteilen.
JAHRESABSCHLUSS 2007 FESTGESTELLT
Der Aufsichtsrat erhebt in Kenntnis und unter Berücksichtigung des Berichts des Prüfungsausschusses sowie der Berichte des Abschlussprüfers und der Erläuterung in seiner Sitzung am 18. März 2008 nach dem abschließenden Ergebnis seiner eigenen Prüfung keine Einwendungen und schließt sich dem Ergebnis des Abschlussprüfers an. Die Berichte des Abschlussprüfers entsprechen nach seiner Überzeugung den gesetzlichen Anforderungen nach den §§ 317 und 321 HGB.
Der Aufsichtsrat hat sich von der Vollständigkeit des Lageberichts und des Konzernlageberichts überzeugt. Die vom Vorstand getroffenen Einschätzungen im Lagebericht und im Konzernlagebericht stimmen mit dessen Berichten an den Aufsichtsrat überein, und die Aussagen der beiden Berichte decken sich auch mit der eigenen Einschätzung des Aufsichtsrats. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung erhebt der Aufsichtsrat auch gegen den Lagebericht und den Konzernlagebericht keine Einwendungen.
Der Aufsichtsrat billigte in seiner Bilanzsitzung vom 18. März 2008 den vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2007 aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht, einschließlich des Vergütungsberichts und des erläuternden Berichts des Vorstands der KUKA Aktiengesellschaft zu den Angaben nach den §§ 289 Abs. 4 und 315 Abs. 4 HGB, welche Bestandteil des Lageberichts und des Konzernlageberichts sind. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.
Ebenso billigt der Aufsichtsrat den vom Vorstand für das Geschäftsjahr 2007 aufgestellten Konzernabschluss und den Konzernlagebericht der KUKA Aktiengesellschaft.
Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat in seiner Bilanzsitzung vom 18. März 2008 den Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns geprüft und sich hierbei insbesondere mit der Liquiditätslage der Gesellschaft, der Finanzplanung, der Investitionsplanung und der Sicht des Kapitalmarktes befasst und stimmt unter den vorgenannten Aspekten dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns zu.
DANK AN DIE MITARBEITER
Die Herausforderungen des Jahres 2007 waren nur durch das hohe Engagement in allen Bereichen des Unternehmens zu bewältigen. Den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, den Mitgliedern des Vorstands, den Geschäftsführungen und den gewählten Belegschaftsvertretungen spricht der Aufsichtsrat seinen Dank für ihren Einsatz aus. Ihre erbrachten Leistungen dienen dem Wohl des Unternehmens, seiner Kunden und Aktionäre.
Augsburg, 18. März 2008 Der Aufsichtsrat
Dr. Rolf Bartke Vorsitzender
ENTSPRECHENSERKLÄRUNG 2008
"Die KUKA Aktiengesellschaft hat seit Abgabe der letzten (gleich lautenden) Entsprechenserklärungen des Vorstands (12. Februar 2007) und des Aufsichtsrats (23. Februar 2007) den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 12. Juni 2006 bzw. seit deren Geltung in der Fassung vom 14. Juni 2007, veröffentlicht im elektronischen Bundesanzeiger vom 20. Juli 2007, entsprochen und entspricht diesen, einschließlich der Empfehlung zur Bildung eines Nominierungsausschusses des Aufsichtsrats seit dessen Einführung im September 2007, mit folgender Ausnahme:
Die Mitglieder des Aufsichtsrats erhalten ausschließlich eine feste Vergütung (Ziffer 5.4.7 Absatz 2 CGK).
Im Übrigen erfüllt die KUKA Aktiengesellschaft nahezu alle Anregungen, welche der Kodex enthält."
Augsburg, 3. März 2008
Der Vorstand