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K+S AG — Interim / Quarterly Report 2021
Aug 12, 2021
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Interim / Quarterly Report
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Finanzbericht: 28758730

K+S Aktiengesellschaft
Kassel
H1/21 Halbjahresfinanzbericht
Verkauf der Operativen Einheit Americas erfolgreich umgesetzt
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| ― | Vorläufige Kennzahlen: Barmittelzufluss von rund 2,6 Mrd. €; Veräußerungsgewinn in Höhe von 742 Mio. € |
| ― | Rückführung von Finanzverbindlichkeiten um rund 1,7 Mrd. €, Kündigung der KfW Kreditlinie |
| ― | Nettofinanzverschuldung im Verhältnis zum EBITDA auf das 2,0-fache stark reduziert (31.12.2020: 12,3-fach) |
| ― | Eigenkapitalquote steigt auf 48 % (31.12.2020: 27 %) |
Zahlen zu Q2 (fortgeführte Geschäftstätigkeit):
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| ― | Umsatz der K+S GRUPPE steigt auf 664 Mio. € (Q2/2020: 590 Mio. €) |
| ― | EBITDA mit 112 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (Q2/2020: 53 Mio. €) |
| ― | Bereinigter Freier Cashflow von -83 Mio. € im 1. Halbjahr (H1/2020: 31 Mio. €) |
Ausblick:
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| ― | EBITDA-Prognose aus fortgeführter Geschäftstätigkeit erneut angehoben auf einen Wert von 700 bis 800 Mio. € (bisherige Prognose: 500 bis 600 Mio. €) |
| ― | Bereinigter Freier Cashflow aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit sollte inklusive des Verkaufserlöses aus der Americas Transaktion deutlich mehr als 2 Mrd. € betragen (2020: -42,2 Mio. €) |
KENNZAHLEN
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| Q2/2020 | Q2/2021 | % | H1/2020 | H1/2021 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| K+S GRUPPE | ||||||
| Umsatz | Mio. € | 590,3 | 664,2 | +12,5 | 1.237,3 | 1.397,5 |
| EBITDA 1 | Mio. € | 52,7 | 111,5 | >+100,0 | 152,0 | 237,4 |
| EBITDA- Marge | % | 8,9 | 16,8 | +88,0 | 12,3 | 17,0 |
| Abschreibungen 2 | Mio. € | 88,6 | 67,0 | -24,4 | 174,7 | 132,1 |
| Kundensegment Landwirtschaft 3 | ||||||
| Umsatz | Mio. € | 404,6 | 473,7 | +17,1 | 858,3 | 942,7 |
| Absatzmenge | Mio. t | 1,75 | 1,89 | +8,3 | 3,65 | 3,90 |
| Kundensegment Industrie+ 3 | ||||||
| Umsatz | Mio. € | 185,7 | 190,5 | +2,6 | 379,0 | 454,8 |
| Absatzmenge | Mio. t | 1,25 | 1,53 | +22,4 | 2,55 | 3,96 |
| - davon Auftausalz | Mio. t | 0,22 | 0,29 | +30,6 | 0,43 | 1,64 |
| Investitionen (CapEx) 4 | Mio. € | 101,6 | 86,7 | -14,7 | 174,0 | 134,8 |
| Eigenkapitalquote | % | - | - | - | 42,5 | 47,9 |
| Return on Capital Employed (LTM) 5 | % | - | - | - | -0,6 | -25,1 |
| Buchwert je Aktie per 30.06. | € | - | - | - | 22,28 | 17,54 |
| Durchschnittliche Anzahl Aktien | Mio. | 191,4 | 191,4 | - | 191,4 | 191,4 |
| Mitarbeiter am 30.06. 6 | Anzahl | - | - | - | 11.116 | 10.730 |
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| % | |
|---|---|
| K+S GRUPPE | |
| Umsatz | +12,9 |
| EBITDA 1 | +56,2 |
| EBITDA- Marge | +38,3 |
| Abschreibungen 2 | -24,4 |
| Kundensegment Landwirtschaft 3 | |
| Umsatz | +9,8 |
| Absatzmenge | +6,8 |
| Kundensegment Industrie+ 3 | |
| Umsatz | +20,0 |
| Absatzmenge | +55,7 |
| - davon Auftausalz | >+100,0 |
| Investitionen (CapEx) 4 | -22,5 |
| Eigenkapitalquote | + 12,9 |
| Return on Capital Employed (LTM) 5 | <-100,0 |
| Buchwert je Aktie per 30.06. | -21,3 |
| Durchschnittliche Anzahl Aktien | - |
| Mitarbeiter am 30.06. 6 | -3,5 |
KENNZAHLEN DER FORTGEFÜHRTEN UND NICHT FORTGEFÜHRTEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
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| Q2/2020 | Q2/2021 | % | H1/2020 | H1/2021 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt 7 | Mio. € | -24,1 | 988,6 | >+100,0 | -5,6 | 1.269,4 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | Mio. € | -27,2 | 157,5 | >+100,0 | -67,7 | 386,8 |
| - davon Wertaufholung des Sachanlagevermögens | Mio. € | - | 146,5 | - | - | 326,7 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | Mio. € | 3,2 | 831,1 | >+100,0 | 62,2 | 882,6 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt 7 | € | -0,13 | 5,17 | >+100,0 | -0,03 | 6,63 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | € | -0,14 | 0,82 | >+100,0 | -0,35 | 2,02 |
| - davon Wertaufholung des Sachanlagevermögens | € | - | 0,77 | - | - | 1,71 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | € | 0,01 | 4,34 | >+100,0 | 0,32 | 4,61 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | Mio. € | 68,0 | -77,8 | <-100,0 | 323,0 | 69,2 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | Mio. € | 44,9 | -1,6 | <-100,0 | 169,2 | 80,6 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | Mio. € | 23,1 | -76,2 | <-100,0 | 153,8 | -11,4 |
| Bereinigter Freier Cashflow | Mio. € | -43,2 | 2.511,8 | >+100,0 | 161,2 | 2.549,1 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | Mio. € | -48,9 | -68,3 | -39,6 | 31,4 | -83,4 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | Mio. € | 5,7 | 2.580,1 | >+100,0 | 129,8 | 2.632,5 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten per 30.06. | Mio. € | - | - | - | -2.979,4 8 | -695,1 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA (LTM) 5 | x-fach | - | - | - | 5,6 8 | 2,0 |
| Marktkapitalisierung am 30.06. | Mrd. € | - | - | - | 1,08 | 2,20 |
| Unternehmenswert (EV) am 30.06. | Mrd. € | - | - | - | 5,52 8 | 4,06 |
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| % | |
|---|---|
| Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt 7 | >+100,0 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | >+100,0 |
| - davon Wertaufholung des Sachanlagevermögens | - |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | >+100,0 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt 7 | >+100,0 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | >+100,0 |
| - davon Wertaufholung des Sachanlagevermögens | - |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | >+100,0 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | -78,6 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | -52,3 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | <-100,0 |
| Bereinigter Freier Cashflow | >+100,0 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | <-100,0 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | >+100,0 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten per 30.06. | +76,7 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA (LTM) 5 | -42,9 |
| Marktkapitalisierung am 30.06. | >+100,0 |
| Unternehmenswert (EV) am 30.06. | -26,5 |
1 Das EBITDA ist definiert als Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibung, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften und in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften.
2 Betrifft die planmäßigen Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen.
3 Keine Segmente im Sinne des IFRS 8.
4 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.
5 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
6 FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil gewichtet. Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und ist deshalb als geschlechtsneutral anzusehen.
7 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte werden eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz Q2/21: 30,1 % (Q2/20: 30,0 %).
8 Bezogen auf die fortgeführte und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit, da keine rückwirkende Anpassung der Bilanz zum 30.06.2020 erfolgt ist.
LAGEBERICHT
UNTERNEHMENSSTRATEGIE
Die K+S AKTIENGESELLSCHAFT hat am 30. April 2021 die Veräußerung ihres amerikanischen und in der Operativen Einheit Americas gebündelten Salzgeschäfts an STONE CANYON INDUSTRIES HOLDINGS LLC ("SCIH"), Mark Demetree und Partner erfolgreich abgeschlossen. Damit ist der bedeutendste Meilenstein aus dem Maßnahmenpaket zur raschen und deutlichen Entschuldung der K+S erreicht worden. Bereits unmittelbar nach dem Closing und dem Erhalt der Kaufpreiszahlung hat K+S Finanzverbindlichkeiten in Höhe von über 1,1 Mrd. € getilgt. Durch ein Anleiherückkaufprogramm konnten die ausstehenden Finanzverbindlichkeiten per 30. Juni 2021 um weitere 560 Mio. € reduziert werden. Die Nettofinanzverschuldung zum EBITDA verbesserte sich deutlich auf das 2,0-fache.
Herr Mark Roberts hat im Zusammenhang mit dem Verkauf der Operativen Einheit Americas das Unternehmen am 30. April 2021 verlassen. Seit dem 1. April 2021 ist Herr Holger Riemensperger als Chief Operating Officer (COO) im Vorstand für die Steuerung und Weiterentwicklung der Kundensegmente Landwirtschaft und Industrie+ sowie der Bereiche Produktion und Technik, Supply Chain, Health, Safety, Sustainability, Quality & Management Systems zuständig.
Nach dem Verkauf des amerikanischen Salzgeschäfts richten wir K+S strategisch neu aus. Wir haben zunächst unsere Vision und Mission, also unser Leitbild, überarbeitet. In unserer Vision "Wir fördern Leben für Generationen" wird unser Selbstverständnis deutlich, den Reichtum der Natur schonend und wertschöpfend für den Menschen nutzbar zu machen. Wir gewinnen bergmännisch lebenswichtige Minerale, die unverzichtbare Grundlagen für ein gesundes Leben sind. Ein Leistungsspektrum, das wir für Generationen weiterentwickeln und das unseren Mitarbeitern wie auch unseren Aktionären langfristige Perspektiven eröffnet.
Wie die Vision umgesetzt wird, kommt in den fünf Eckpunkten unserer Mission zum Ausdruck:
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| ― | Wir sorgen für Ernährung, Gesundheit und Sicherheit, |
| ― | wir fördern den Erfolg unserer Kunden, |
| ― | wir stehen für nachhaltigen Bergbau, |
| ― | wir machen unsere einzigartige Infrastruktur wirtschaftlich nutzbar und |
| ― | wir sind Partner unserer Regionen. |
Die Megatrends unterstützen uns hierbei: Das Bevölkerungswachstum wird sich fortsetzen. Die global zur Verfügung stehenden Anbauflächen werden sich auch durch klimatische Veränderungen weiter verknappen. Eine dauerhaft ausreichende Produktion von Lebensmitteln ist ohne eine hoch effiziente Landwirtschaft und den Einsatz von Düngemitteln nicht vorstellbar.
Hierauf aufbauend wird derzeit eine neue Unternehmensstrategie erarbeitet. Bis zum Spätsommer dieses Jahres wollen wir den Strategieprozess abschließen. Dabei konzentrieren wir uns auf vier wesentliche Schwerpunkte:
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| ― | Bestandsgeschäft noch robuster machen, um spätestens ab dem Jahr 2023 auch bei einem niedrigen Kalipreis an jedem Produktionsstandort einen positiven Freien Cashflow zu erwirtschaften |
| ― | Wachstumsoptionen in unserem Bestandsgeschäft weiter entwickeln, z. B. durch Ausbau des Spezialitätenportfolios und der Kundenberatung |
| ― | Erschließung neuer Geschäftsfelder, insbesondere durch Nutzung unserer einzigartigen Infrastruktur |
| ― | Unsere Klimastrategie |
ÜBERBLICK ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUF
GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN
ENTWICKLUNG DER ROHSTOFFPREISE AUF MONATSBASIS IM JAHR 2021

Die Preise wichtiger Agrarrohstoffe notierten zum Ende des zweiten Quartals auf einem teils deutlich höheren Niveau als zu Jahresbeginn. So stiegen die Preise für Mais, Sojabohnen und Weizen um rund 47 %, 23 % bzw. 9 % . Im Vergleich zum 30.06.2020 notierten die Preise für Mais, Sojabohnen, Weizen und Palmöl zum Ende des zweiten Quartals 2021 sogar 97 %, 70 %, 37 % bzw. 55 % höher.
Der Preis für Rohöl der Sorte Brent verzeichnete im Verlauf des ersten Halbjahres einen deutlichen Anstieg. Ende Juni lag der Preis mit rund 73 USD pro Barrel etwa 47 % über dem Niveau des Jahresbeginns und 83 % über dem Niveau zum 30. Juni 2020. Der Durchschnittswert des NCG-Natural-Gas-Year-Future, welcher schwerpunktmäßig West- und Süddeutschland abbildet, stieg gegenüber dem Beginn des Jahres von rund 17 €/MWh auf rund 25 €/MWh. Der Henry Hub Natural Gas Future, der im Wesentlichen die Preissituation in Nordamerika widerspiegelt, verzeichnete einen deutlichen Anstieg von 2,8 USD/mmBtu zu Beginn des Jahres auf 3,7 USD/mmBtu Ende Juni 2021.
AUSWIRKUNG AUF K+S
Die Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten im Wesentlichen folgende Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf von K+S:
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| ― | Der teils deutliche Anstieg der Preise wichtiger Agrarrohstoffe sowie die daraus resultierenden Ertragsperspektiven, auch vor dem Hintergrund günstiger Währungsverhältnisse in bestimmten Regionen, erhöhten für Landwirte im Berichtszeitraum den Anreiz, den Ertrag je Hektar durch den Einsatz von Pflanzennährstoffen zu steigern sowie die Anbaufläche insgesamt zu erhöhen. |
| ― | Die Energiekosten der K+S GRUPPE werden insbesondere durch die Kosten für den Bezug von Erdgas beeinflusst. Unsere langfristig orientierten Einkaufsverträge mit günstigen Konditionen machen uns jedoch grundsätzlich unabhängiger von kurzfristigen Marktpreisentwicklungen. Insgesamt lagen die Energiekosten der K+S GRUPPE aus Primärbezug im zweiten Quartal aufgrund der starken Preianstiege in den Spotmärkten preis- und mengenbedingt deutlich über dem Niveau des Vorjahres. |
| ― | Die Frachtkosten der K+S GRUPPE sind maßgeblich durch die Preise für Seefracht, Bahnfracht, Binnenschifffahrt und LkwLadungsverkehre beeinflusst. Aufgrund gestiegener Rohölpreise und einer geringeren Verfügbarkeit von Frachtraum, im Wesentlichen bei Übersee-Containern und Bulk-Schiffen, sind die Frachtraten deutlich angestiegen. Im zweiten Quartal lagen die Frachtkosten der K+S GRUPPE ebenfalls sowohl preis- als auch mengenbedingt deutlich über dem Niveau des Vorjahres. |
| ― | Fremdwährungssicherungssystem: Durch die eingesetzten Sicherungsinstrumente lag der Umrechnungskurs im zweiten Quartal 2021 inkl. Sicherungskosten bei durchschnittlich 1,12 EUR/USD. Der durchschnittliche Kassakurs betrug 1,21 EUR/USD (Q2/2020: Umrechnungskurs 1,14 EUR/USD bei einem durchschnittlichen Kassakurs von 1,10 EUR/USD). |
Weitere Informationen zum Fremdwährungssicherungssystem finden sich im Geschäftsbericht 2020 auf Seite 57.
BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGEN
Die im Geschäftsbericht 2020 ab Seite 28 beschriebenen Gegebenheiten in den wesentlichen Absatzregionen und Wettbewerbspositionen blieben für die einzelnen Kundensegmente nahezu unverändert.
KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT
Die Nachfrage im Kundensegment Landwirtschaft war im Berichtszeitraum in allen Absatzregionen sehr gut. Die Produzenten berichteten über eine hohe Auslastung der Kapazitäten. Zudem meldete der nordamerikanische Wettbewerber Mosaic Anfang Juni, dass die Schächte Esterhazy K1 und K2 vorzeitig stillgelegt werden und damit dem Weltkalimarkt bis März nächsten Jahres 1 Mio. t weniger Produkt zur Verfügung stehen wird. Des Weiteren war zeitweise unklar, inwiefern Sanktionen gegen Weißrussland Auswirkungen auf die Verfübarkeit von Kaliumchlorid aus der Produktion von Belaruskali auf dem Weltkalimarkt haben könnten. In allen Überseemärkten kam es zu Preissteigerungen. Der stärkste Anstieg war in Brasilien und Nordamerika zu verzeichnen, gefolgt von anderen Überseemärkten, wie z.B. Südostasien. Auch in Europa stiegen die Absatzpreise deutlich an. Die Preise für unsere Düngemittelspezialitäten stiegen ebenfalls.
ENTWICKLUNG DER KALIPREISE AUF MONATSBASIS IM JAHR 2021

KUNDENSEGMENT INDUSTRIE+
Die Nachfrage nach Auftausalz verzeichnete im ersten Quartal einen witterungsbedingten Anstieg, der aufgrund von geringen Lagerbeständen bei den Kunden in einen guten Frühbezug im zweiten Quartal 2021 überging. Die Nachfrage der Chemieindustrie verzeichnete konjunkturbedingt ebenfalls einen deutlichen Anstieg. Auch bei Produkten für die Lebens- und Futtermittelindustrie sowie für sonstige gewerbliche Anwendungen stieg die Nachfrage nach einem pandemiebedingt schwächeren Vorjahresquartal wieder deutlich an, während die Nachfrage nach Produkten für die Pharmaindustrie aufgrund der COVID-19 Pandemie weiterhin auf niedrigem Niveau blieb. Die Nachfrage nach Verbraucherprodukten normalisierte sich nach dem starken Vorjahresquartal wieder.
NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Für eine umfassende Darstellung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Anhang auf Seite 33.
ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE
Die Beschreibung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage bezieht sich, soweit nicht anders bezeichnet, auf die fortgeführte Geschäftstätigkeit der K+S GRUPPE. Die bisherige Operative Einheit Americas wird aufgrund der Vereinbarung zur Veräußerung vom 5. Oktober 2020 gemäß IFRS 5 als "nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit" ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Kapitalflussrechnung des jeweiligen Vorjahreszeitraums wurden entsprechend angepasst, die Werte der Bilanz zum 30. Juni 2020 wurden nicht angepasst.
Im Berichtsquartal wurde das EBITDA aus fortgeführter Geschäftstätigkeit durch die mit den umfangreichen Maßnahmen zur Minimierung der Ansteckungsrisiken durch COVID-19 verbundenen Effizienzverluste, Testangebote sowie die K+S-Impfkampagne an deutschen Standorten ähnlich wie im Vorjahresquartal mit rund 10 Mio. € negativ beeinflusst. Im Rahmen der K+S-Impfkampagne sind bisher mehr als 3.500 Impfdosen an Mitarbeiter und Angehörige an den deutschen Standorten verabreicht worden. Damit leistet K+S einen wichtigen gesellschaftlichen Beitrag zur Immunisierung der Bevölkerung.
ERTRAGSLAGE
UMSATZ
KENNZAHLEN DER ERTRAGSLAGE DER FORTGEFÜHRTEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | % | H1/2020 | H1/2021 | % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 590,3 | 664,2 | +12,5 | 1.237,3 | 1.397,5 | +12,9 |
| EBITDA | 52,7 | 111,5 | +>100 | 152,0 | 237,4 | +56,2 |
| Abschreibungen 1 | 88,6 | 67,0 | -24,4 | 174,7 | 132,1 | -24,4 |
| Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt 2 | -27,2 | 157,5 | +>100 | -67,7 | 386,8 | +>100 |
| - davon Wertaufholung des Sachanlagevermögens | - | 146,5 | - | - | 326,7 | - |
1 Betrifft die planmäßigen Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen.
2 Beinhaltet das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte werden eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz Q2/2021: 30,1 % (Q2/2020: 30,0 %).
Nach 590,3 Mio. € im Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz der K+S GRUPPE im zweiten Quartal 2021 um rund 13 % auf 664,2 Mio. €. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen höhere Durchschnittspreise und Absatzmengen im Kundensegment Landwirtschaft sowie höhere Absatzmengen im Kundensegment Industrie+. Im ersten Halbjahr 2021 stieg der Umsatz infolge der genannten Effekte um fast 13 % auf 1.397,5 Mio. € (H1/2020: 1.237,3 Mio. €).
ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR
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| in % | Q2/2021 | H1/2021 |
|---|---|---|
| Umsatzveränderung | +12,5 | +12,9 |
| - mengen-/strukturbedingt | +7,4 | +12,3 |
| - preis-/preisstellungsbedingt | +7,8 | + 3,2 |
| - währungsbedingt | -2,7 | -2,6 |
UMSATZ NACH REGIONEN

ENTWICKLUNG AUSGEWÄHLTER KOSTENARTEN
Die Umsatzkosten reduzierten sich im zweiten Quartal 2021 auf 455,9 Mio. € (Q2/2020: 553,1 Mio. €). Hier konnte die auf Seite 9 beschriebene Wertaufholung höhere Logistik- und Energiekosten mehr als ausgleichen. Die Marketing- und allgemeinen Verwaltungskosten sanken im Berichtsquartal von 44,3 Mio. € im Vorjahr auf 30,4 Mio. €. Die Verbesserung geht maßgeblich auf die Restrukturierung der Verwaltungsfunktionen zurück. Im ersten Halbjahr 2021 betrugen die Umsatzkosten 894,9 Mio. € nach 1.104,0 Mio. € im Vorjahr; auch hier wirkte sich die Wertaufholung im ersten und zweiten Quartal positiv aus. Die Marketing- und allgemeinen Verwaltungskosten gingen auf 75,8 Mio. € zurück (H1/2020: 94,7 Mio. €); die Abweichungsgründe waren analog zum zweiten Quartal.
Für K+S sind insbesondere Personalaufwendungen sowie die Kosten für Frachten, Material und Energie von Bedeutung. Der Personalaufwand betrug im zweiten Quartal 2021 230,1 Mio. € (Q2/2020: 226,2 Mio. €); einem positiven Effekt aus der Restrukturierung der Verwaltungsfunktionen stand eine höhere Abgrenzung für Urlaubsrückstellungen gegenüber. Im ersten Halbjahr belief sich der Personalaufwand auf 445,2 Mio. € (H1/2020: 441,8 Mio. €). Die Frachtkosten lagen sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr 2021 mit 128,4 Mio. € bzw. 256,3 Mio. €, insbesondere aufgrund der gestiegenen Frachtraten, jeweils deutlich über dem Vorjahreswert (Q2/2020: 95,8 Mio. €; H1/2020: 202,5 Mio. €). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (Materialkosten) stiegen im zweiten Quartal 2021 auf 108,4 Mio. € (Q2/2020: 93,7 Mio. €) und über das gesamte erste Halbjahr auf 208,8 Mio. € (H1/2020: 196,2 Mio. €). Für Energie stiegen die Kosten im zweiten Quartal insbesondere preisbedingt auf 63,5 Mio. € (Q2/2020: 49,5 Mio. €), im ersten Halbjahr erhöhten die Energiekosten auf 125,9 Mio. € nach 123,7 Mio. € im Vorjahr.
ÜBERLEITUNG OPERATIVES ERGEBNIS UND EBITDA
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften | -2,2 | 178,3 | -21,5 | 399,5 |
| Ertrag (-) / Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte | -31,8 | -4,6 | 4,8 | 3,3 |
| Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | -1,9 | 15,5 | -6,0 | 27,2 |
| Ergebnis vor operativen Sicherungsgeschäften | -35,9 | 189,2 | -22,7 | 430,0 |
| Abschreibungen (+) / Wertminderungen (+) / Wertaufholungen (-) des Anlagevermögens | 90,3 | 9,5 | 177,9 | -104,2 |
| Erfolgsneutrale Aktivierung von Abschreibungen (-) 1 | -1,7 | -1,5 | -3,2 | -2,7 |
| Wertminderungen (+) / Wertaufholungen (-) von at- equity bewerteten Beteiligungen | - | 2,0 | - | 2,0 |
| EBITDA | 52,7 | 111,5 | 152,0 | 237,4 |
1 Es handelt sich um Abschreibungen von Vermögenswerten, die zur Herstellung anderer Vermögenswerte des Sachanlagevermögens eingesetzt werden. Die Abschreibungen werden als Teil der Herstellungskosten aktiviert und nicht ergebniswirksam erfasst.
ERGEBNISENTWICKLUNG
Das EBITDA der K+S GRUPPE betrug im Berichtsquartal 111,5 Mio. € nach 52,7 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen höhere Durchschnittspreise und Absatzmengen im Kundensegment Landwirtschaft sowie höhere Absatzmengen im Kundensegment Industrie+. Preisbedingt höhere Logistik- und Frachtkosten konnten durch positive Effekte aus Währungssicherung, Einsparungen aus der Restrukturierung der Verwaltung sowie Effizienzverbesserungen in der Produktion annähernd ausgeglichen werden.
Das Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften betrug im Berichtsquartal 178,3 Mio. € (Q2/2020: -2,2 Mio. €); während sich hier die auf Seite 9 beschriebene Wertaufholung sowie geringere planmäßige Abschreibungen positiv auswirkten, war das Ergebnis durch Marktwertveränderungen der noch ausstehenden, antizipativen Sicherungsgeschäften in geringerem Umfang begünstigt als im Vorjahreszeitraum.
Im ersten Halbjahr konnte das EBITDA auf 237,4 Mio. € nach 152,0 Mio. € im Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Neben den beschriebenen Effekten im zweiten Quartal wirkten sich im ersten Quartal ebenfalls höhere Absatzmengen in beiden Kundensegmenten, insbesondere bei Auftausalz, aus, die geringere Durchschnittserlöse im Kundensegment Landwirtschaft sowie insgesamt höhere Logistik- und Energiekosten ausgleichen konnten. Das Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften konnte im ersten Halbjahr 2021 entsprechend auf 399,5 Mio. € gesteigert werden (H1/2020: -21,5 Mio. €); auch hier wirkte sich neben der operativen Verbesserung insbesondere die Wertaufholung positiv aus.
Nach IFRS werden die Marktwertschwankungen aus Sicherungsgeschäften in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Das Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften beinhaltet sämtliche Ergebnisse aus operativen Sicherungsgeschäften, d. h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch Ergebnisse aus realisierten operativen Sicherungsderivaten.
Das Ergebnis vor operativen Sicherungsgeschäften entspricht dem operativen Ergebnis, inklusive dem Ergebnis aus realisierten operativen Sicherungsgeschäften, bereinigt um die Marktwertschwankungen von noch nicht fällig gewordenen Sicherungsgeschäften. Marktwertschwankungen von noch nicht fällig gewordenen Sicherungsgeschäften während der Laufzeit werden somit eliminiert. Ergebniseffekte aus der Sicherung von Grundgeschäften mit Finanzierungscharakter werden im Finanzergebnis ausgewiesen.
Nach der im dritten Quartal 2020 erfolgten Wertminderung, die sich fast vollständig auf Sachanlagevermögen bezog, ist es künftig sehr wahrscheinlich, dass die nach IFRS-Standards regelmäßig durchzuführende Prüfung der Werthaltigkeit der zahlungsmittelgenerierenden Einheit Kali- und Magnesiumprodukte zu deutlichen Wertveränderungen aufgrund veränderter Schätzungen einzelner Einflussfaktoren, wie z. B. Absatzpreise und Absatzmengen, Kapitalkostensatz, Energie- und Frachtkosten oder Wechselkursrelationen, führen dürfte. Diese Wertänderungen beeinflussen das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern sowie den ROCE, führen aber nicht zu einer Liquiditätsveränderung und beeinflussen nicht das EBITDA. Im zweiten Quartal wurde das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern entsprechend mit 146,5 Mio. € durch eine Wertaufholung positiv beeinflusst. Hierbei konnten höhere Preisannahmen negative Effekte infolge eines höheren Kapitalkostensatzes mehr als ausgleichen. Im ersten Halbjahr 2021 war das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern mit 386,8 Mio. € durch eine Wertaufholung aufgrund höherer Preisannahmen positiv beeinflusst.
Weitere Angaben zum Wertminderungstest finden sich im Anhang auf Seite 32.
FINANZERGEBNIS
Das Finanzergebnis des Berichtsquartals betrug - 33,4 Mio. € (Q2/2020: - 8,2 Mio. €) und war vor allem durch den Anleiherückkauf beeinflusst. Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2021 belief sich auf - 23,1 Mio. € (H1/2020: - 57,3 Mio. €) und war durch positive Wechselkurseffekte im sonstigen Finanzergebnis im ersten Quartal begünstigt.
Weitere Angaben zum Finanzergebnis und Rechnungszinsen für Rückstellungen finden sich im Anhang ab Seite 28.
(BEREIGNITES) KONZERNERGEBNIS UND (BEREIGNITES) ERGEBNIS JE AKTIE AUS FORTGEFÜHRTER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter erreichte im zweiten Quartal 2021 einen Wert von 149,9 Mio. € (Q2/2020: - 3,7 Mio. €). Zu der starken Verbesserung trug neben der beschriebenen Wertaufholung die Steigerung des EBITDA im zweiten Quartal 2021 bei. Für das Ergebnis je Aktie ergibt sich daraus ein Wert von 0,78 € (Q2/2020: - 0,02 €). Für die Berechnung wurde eine durchschnittliche Anzahl von 191,4 Mio. ausstehender Stückaktien zugrunde gelegt. Im ersten Halbjahr konnte das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter auf 365,5 Mio. € sehr deutlich gesteigert werden (H1/2020: - 66,9 Mio. €). Für das Ergebnis je Aktie bedeutet das eine Verbesserung auf 1,91 € (H1/2020: - 0,35 €).
Das um die Marktwertveränderungen der Derivate bereinigte Konzernergebnis nach Steuern konnte im zweiten Quartal 2021 auf 157,5 Mio. € nach - 27,2 Mio. € im Vorjahreszeitraum gesteigert werden. Je Aktie resultiert daraus ein Wert von 0,82 € (Q2/2020: - 0,14 €). Nach den ersten sechs Monaten verbesserte sich das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern auf 386,8 Mio. € (H1/2020: - 67,7 Mio. €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich im gleichen Zeitraum auf 2,02 € nach - 0,35 € im Vorjahr.
RETURN ON CAPITAL EMPLOYED (ROCE)
Die Rendite auf das eingesetzte Kapital per 30. Juni 2021 (LTM) betrug - 25,1 % nach - 0,6 % im Vorjahreszeitraum; hier wirkte sich infolge der LTM-Betrachtung vor allem die Wertminderung aus dem dritten Quartal 2020 negativ aus.
FINANZLAGE
FINANZANLAGE DER FORTGEFÜHRTEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | % | H1/2020 | H1/2021 | % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Investitionen 1 | 101,6 | 86,7 | -14,7 | 174,0 | 134,8 | -22,5 |
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit | 44,9 | -1,6 | <-100,0 | 169,2 | 80,6 | -52,3 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit 2 | -93,8 | -66,7 | +28,9 | -137,8 | -164,0 | -19,0 |
| Bereinigter Freier Cashflow 2 | -48,9 | -68,3 | -39,6 | 31,4 | -83,4 | <-100,0 |
1 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.
2 Bereinigt um Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen.
RÜCKGANG DER INVESTITIONEN IM ZWEITEN QUARTAL GEGENÜBER VORJAHR
Im zweiten Quartal 2021 investierte die K+S GRUPPE insgesamt 86,7 Mio. € (Q2/2020: 101,6 Mio. €). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahr ist auf den Abschluss des Projekts zur Solung einer neuen Salzkaverne in den Niederlanden im Herbst 2020 zurückzuführen. Wesentliche Projekte im Berichtsquartal waren die Haldenerweiterungen an drei Standorten, das Arbeitsplatzgrenzwerte-Projekt zur gesetzlich geforderten Senkung der Schadstoffemissionen an den Arbeitsplätzen unter Tage sowie die kontinuierliche Kavernenentwicklung in Bethune.
Auch im ersten Halbjahr 2021 gingen die Investitionen auf 134,8 Mio. € nach 174,0 Mio. € im Vergleichszeitraum zurück; witterungsbedingte Verschiebungen von Investitionen bei den Haldenerweiterungen sind neben dem beschriebenen Abschluss des Projekts zur Solung einer neuen Salzkaverne in den Niederlanden wesentliche Gründe des Rückgangs.
OPERATIVER UND FREIER CASHFLOW AUS FORTGEFÜHRTER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT UNTER VORJAHR
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit sank im ersten Halbjahr 2021 auf 80,6 Mio. € nach 169,2 Mio. € im ersten Halbjahr 2020. Hier konnte die Verbesserung beim EBITDA die höhere Mittelbindung im Working Capital sowie den Barmittelabfluss im Rahmen der Restrukturierung der Verwaltung in mittlerer zweistelliger Millionenhöhe nicht vollständig ausgleichen.
Der um die Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen bereinigte Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr auf -164,0 Mio. € nach -137,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum, der durch den Erhalt der Kaufpreiszahlung aus der Entkonsolidierung der K+S REAL ESTATE GMBH & CO. KG begünstigt war.
Der bereinigte Freie Cashflow erreichte damit im ersten Halbjahr -83,4 Mio. € nach 31,4 Mio. € im Vorjahr. Der bereinigte Freie Cashflow aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit ohne die Sondereffekte aus dem Verkauf der Operativen Einheit Americas erreichte -24,2 Mio. €, das operative Geschäft der Operativen Einheit Americas lieferte damit in den ersten vier Monaten einen positiven Beitrag zum bereinigten Freien Cashflow in Höhe von 59,2 Mio. €.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum aufgrund der beschriebenen Tilgung von Finanzverbindlichkeiten auf -1.656,9 Mio. € (H1/2020: -110,6 Mio. €).
Zum 30. Juni 2021 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 711,7 Mio. € (31.12.2020: 197,4 Mio. €; 30.06.2020: 177,8 Mio. €).
Es handelt sich dabei um Geldanlagen, im Wesentlichen Bankeinlagen sowie um Geldmarktpapiere und vergleichbare Wertpapiere mit Laufzeiten bis zu drei Monaten.
VERMÖGENSLAGE
Die Bilanzsumme der K+S GRUPPE belief sich zum 30. Juni 2021 auf 7.007,4 Mio. € (31.12.2020: 8.387,4 Mio. €). Das Sachanlagevermögen stieg infolge der Wertaufholung aufgrund höherer Preisannahmen trotz eines höheren Kapitalkostensatzes auf 4.603,0 Mio. € an (31.12.2020: 4.109,9 Mio. €). Der Bestand an flüssigen Mitteln, kurzfristigen Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen erhöhte sich nach dem Barmittelzufluss aus der Veräußerung der Operativen Einheit Americas abzüglich der inzwischen zurückgezahlten Finanzverbindlichkeiten auf 1.029,8 Mio. € (31.12.2020: 149,3 Mio. €).
Mit 3.358,0 Mio. € lag das Eigenkapital im Wesentlichen aufgrund des Veräußerungsgewinns aus dem Verkauf der Operativen Einheit Americas in Höhe von 742,0 Mio. € sowie der beschriebenen Wertaufholung über dem Niveau vom 31. Dezember 2020 (2.222,6 Mio. €). Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 47,9 % nach 26,5 % zum 31. Dezember 2020.
AKTIVA

1 Die Werte der Bilanz zum 30.06.2020 wurden nicht angepasst und beinhalten die fortgeführte Geschäftstätigkeit.
PASSIVA

1 Die Werte der Bilanz zum 30.06.2020 wurden nicht angepasst und beinhalten die fortgeführte Geschäftstätigkeit.
Weitere Angaben zu wesentlichen Veränderungen einzelner Bilanzposten und des Eigenkapitals finden sich im Anhang ab Seite 32.
NETTOFINANZVERBINDLICHKEITEN UND NETTOVERSCHULDUNG
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| in Mio. € | 30.06.2020 1 | 31.12.2020 | 30.06.2021 |
|---|---|---|---|
| Flüssige Mittel | 184,6 | 142,3 | 701,1 |
| Langfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | - | 6,0 | 18,3 |
| Kurzfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | 12,9 | 7,0 | 328,7 |
| Finanzverbindlichkeiten | -3.101,2 | -3.369,2 | -1.676,1 |
| Leasingverbindlichkeiten aus Finanzierungsverträgen | -75,7 | -66,3 | -67,1 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | -2.979,4 | -3.280,3 | -695,1 |
| Leasingverbindlichkeiten exklusive Verbindlichkeiten aus Finanzierungsverträgen | -289,1 | -174,9 | -166,8 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | -243,0 | -110,3 | -70,3 |
| Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen | -931,8 | -926,0 | -928,9 |
| Nettoverschuldung | -4.443,2 | -4.491,4 | -1.861,1 |
1 Die Werte der Bilanz zum 30.06.2020 wurden nicht angepasst und beinhalten die fortgeführte Geschäftstätigkeit.
Zum Stichtag ergaben sich für die K+S GRUPPE Nettofinanzverbindlichkeiten von 695,1 Mio. € (31.12.2020: 3.280,3 Mio. € (fortgeführte Geschäftstätigkeit); 30.06.2020: 2.979,4 Mio. € (fortgeführte und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit)). Ursächlich für den Rückgang gegenüber dem 31. Dezember 2020 war der Erhalt der Kaufpreiszahlung aus dem Verkauf der Operativen Einheit Americas.
Der Verschuldungsgrad (Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA) konnte seit dem 31. Dezember 2020 vom 12,3-fachen auf das 2,0-fache zum 30. Juni 2021 stark reduziert werden.
DARSTELLUNG DER KUNDENSEGMENTE (KEINE SEGMENTE NACH IFRS 8)
KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT
KENNZAHLEN KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | % | H1/2020 | H1/2021 | % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 404,6 | 473,7 | +17,1 | 858,3 | 942,7 | +9,8 |
| - davon Kaliumchlorid | 232,8 | 278,1 | +19,5 | 478,7 | 530,6 | +10,8 |
| - davon Düngemittelspezialitäten | 171,8 | 195,6 | +13,8 | 379,6 | 412,1 | +8,6 |
| Absatzmenge (in Mio. t) | 1,75 | 1,89 | +8,3 | 3,65 | 3,90 | +6,8 |
| - davon Kaliumchlorid | 1,15 | 1,21 | +5,3 | 2,37 | 2,45 | +3,4 |
| - davon Düngemittelspezialitäten | 0,60 | 0,68 | +14,0 | 1,28 | 1,45 | +13,1 |
Eine Beschreibung des Marktumfelds im Kundensegment Landwirtschaft findet sich auf Seite 6 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.
Im Kundensegment Landwirtschaft stieg der Umsatz im zweiten Quartal insbesondere mengen- und preisbedingt deutlich auf 473,7 Mio. € (Q2/2020: 404,6 Mio. €). Im Berichtsquartal lag der Umsatz in Europa bei 202,1 Mio. € (Q2/2020: 195,6 Mio. €), in Übersee bei 271,6 Mio. € (Q2/2020: 209,0 Mio. €). Insgesamt entfielen 278,1 Mio. € des Umsatzes auf Kaliumchlorid (Q2/2019: 232,8 Mio. €) und 195,6 Mio. € auf Düngemittelspezialitäten (Q2/2020: 171,8 Mio. €). Im ersten Halbjahr konnte der Umsatz auf 942,7 Mio. € nach 858,3 Mio. € im Vorjahr gesteigert werden.
Das Absatzvolumen stieg im zweiten Quartal spürbar auf insgesamt 1,89 Mio. t nach 1,75 Mio. t im Vorjahresquartal. Die weiter verbesserte operative Performance an den deutschen Standorten und das planmäßige weitere Hochfahren der Produktion am Standort Bethune sorgte für eine höhere Produktverfügbarkeit, um die sehr gute Nachfrage zu bedienen.
Im Berichtsquartal wurden 0,77 Mio. t in Europa (Q2/2019: 0,76 Mio. t) und 1,12 Mio. t in Übersee (Q2/2020: 0,99 Mio. t) abgesetzt. Insgesamt entfielen 1,21 Mio. t der Absatzmenge auf Kaliumchlorid (Q2/2020: 1,15 Mio. t) und 0,68 Mio. t auf Düngemittelspezialitäten (Q2/2020: 0,60 Mio. t). Im ersten Halbjahr betrug der Absatz 3,90 Mio. t nach 3,65 Mio. t im Vorjahr.
ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR
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| in % | Q2/2021 | H1/2021 |
|---|---|---|
| Umsatzveränderung | +17,1 | +9,8 |
| - mengen-/strukturbedingt | +8,7 | +8,2 |
| - preis-/preisstellungsbedingt | +12,0 | +5,0 |
| - währungsbedingt | -3,6 | -3,4 |
KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT: ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONEN
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| Q1/2020 | Q2/2020 | H1/2020 | Q3/2020 | Q4/2020 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 453,7 | 404,6 | 858,3 | 373,0 | 470,2 |
| Europa | Mio. € | 263,6 | 195,6 | 459,2 | 176,2 | 196,2 |
| Übersee | Mio. US$ | 209,7 | 230,2 | 448,0 | 229,9 | 326,8 |
| Absatz | Mio. t eff. | 1,90 | 1,75 | 3,65 | 1,66 | 1,99 |
| Europa | Mio. t eff. | 0,93 | 0,76 | 1,69 | 0,69 | 0,78 |
| Übersee | Mio. t eff. | 0,97 | 0,99 | 1,96 | 0,97 | 1,21 |
| 0-Preis | €/t eff. | 239,2 | 230,9 | 235,2 | 225,0 | 235,5 |
| Europa | €/t eff. | 283,8 | 258,5 | 272,4 | 255,4 | 251,2 |
| Übersee | US$/t eff. | 216,6 | 231,1 | 228,1 | 237,7 | 268,8 |
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| 2020 | Q1/2021 | Q2/2021 | H1/2021 | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 1.701,5 | 469,0 | 473,7 | 942,7 |
| Europa | 831,6 | 250,6 | 202,1 | 452,7 |
| Übersee | 996,6 | 263,1 | 327,5 | 590,6 |
| Absatz | 7,30 | 2,01 | 1,89 | 3,90 |
| Europa | 3,16 | 0,97 | 0,77 | 1,74 |
| Übersee | 4,14 | 1,04 | 1,12 | 2,16 |
| 0-Preis | 233,1 | 233,3 | 250,0 | 241,8 |
| Europa | 263,2 | 258,4 | 263,8 | 260,7 |
| Übersee | 240,3 | 253,0 | 292,8 | 273,3 |
KUNDENSEGMENT INDUSTRIE+
KENNZAHLEN KUNDENSEGMENT INDUSTRIE+
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | % | H1/2020 | H1/2021 | % |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 185,7 | 190,5 | +2,6 | 379,0 | 454,8 | +20,0 |
| Absatzmenge (in Mio. t) | 1,25 | 1,53 | +22,4 | 2,55 | 3,96 | +55,7 |
| - davon Auftausalz | 0,22 | 0,29 | +30,6 | 0,43 | 1,64 | +>100.0 |
Eine Beschreibung des Marktumfelds im Kundensegment Industrie+ findet sich auf Seite 6 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.
Im Kundensegment Industrie+ lag der Umsatz im Berichtsquartal mit 190,5 Mio. € leicht über dem Wert des Vorjahresquartals (Q2/2020: 185,7 Mio. €). Während der Umsatz im Bereich Auftausalz aufgrund der bis in den April anhaltenden winterlichen Witterung deutlich gesteigert werden konnte, verzeichneten die Umsätze mit Industrie- und Chemiesalzen konjunkturbedingt einen moderaten, bzw. leichten Anstieg gegenüber dem Vergleichsquartal. Die Umsätze mit Produkten für die Pharmaindustrie blieben aufgrund der COVID-19 Pandemie deutlich hinter dem 2. Quartal 2020 zurück und der Umsatz mit Verbraucherprodukten normalisierte sich gegenüber dem starken Vergleichsquartal. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz im Wesentlichen aufgrund des guten Auftausalzgeschäfts auf 454,8 Mio. € an (H1/2020: 379,0 Mio. €).
Insgesamt lag der Absatz mit 1,53 Mio. t deutlich über dem Niveau des Vorjahres (Q2/2020: 1,25 Mio. t). Maßgeblich hierfür war neben dem starken Auftausalzgeschäft die Normalisierung des Bedarfs für Chemie- und Industriesalze, nachdem das Vorjahresquartal aufgrund des ersten Lockdowns negativ beeinflusst war. Der Absatz von Produkten für die Pharmaindustrie und im Verbraucherbereich folgte der Umsatzentwicklung und blieb hinter dem Absatzvolumen im 2. Quartal 2020 zurück. Im ersten Halbjahr betrug die Absatzmenge 3,96 Mio. t (H1/2020: 2,55 Mio. t).
ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR
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| in % | Q2/2021 | H1/2021 |
|---|---|---|
| Umsatzveränderung | +2,6 | +20,0 |
| - mengen-/strukturbedingt | +4,8 | +21,7 |
| - preis-/preisstellungsbedingt | -1,4 | -0,9 |
| - währungsbedingt | -0,8 | -0,8 |
UMSATZ NACH PRODUKTGRUPPEN

NICHT FORTGEFÜHRTE GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
KENNZAHLEN DER NICHT FORTGEFÜHRTEN GESCHÄFTSTÄTIGKEIT
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | 251,4 | 85,8 | 694,9 | 544,5 |
| EBITDA | 37,8 | 15,8 | 139,7 | 88,5 |
| Ergebnis nach Steuern, bereinigt 1 | 3,2 | 831,1 | 62,2 | 882,6 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 23,1 | -76,2 | 153,8 | -11,4 |
| Cashflow auf Investitionstätigkeit | -17,4 | 2.656,3 | -24,0 | 2.643,8 |
| Bereinigter Freier Cashflow | 5,7 | 2.580,1 | 129,8 | 2.632,5 |
1 beinhaltet das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte werden eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz Q2/2021: 30,1% (Q2/2020: 30,0%).
Der Verkauf der Operativen Einheit Americas erfolgte zum 30. April 2021, so dass sich die berichteten Werte für den Umsatz und das EBITDA im Q2/2021 lediglich auf den Monat April beziehen, wohingegen die Vorjahreswerte das volle Quartal umfassen. Im Berichtsquartal bzw. im Monat April betrug der Umsatz der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeit 85,8 Mio. € (volles Q2/2020: 251,4 Mio. €). In den ersten vier Monaten 2021 belief sich der Umsatz auf 544,5 Mio. € (volles H1/2020: 694,9 Mio. €). Das EBITDA erreichte 15,8 Mio. € im zweiten Quartal bzw. im Monat April (volles Q2/2020: 37,8 Mio. €). Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern erreichte im zweiten Quartal bzw. im Monat April aufgrund des Veräußerungsgewinns 831,1 Mio. € (volles Q2/2020: 3,2 Mio. €); je Aktie resultiert daraus ein Wert von 4,34 € (volles Q2/2020: 0,02 €). Im ersten Halbjahr führten die beschriebenen Effekte zu einem EBITDA von 88,5 Mio. € (volles H1/2020: 139,7 Mio. €) und einem bereinigtem Konzernergebnis nach Steuern von 882,6 Mio. € (volles H1/2020: 62,2 Mio. €).
Weitere Angaben zum Veräußerungsgewinn finden sich im Anhang auf Seite 27.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeit betrug in den ersten vier Monaten 2021 -11,4 Mio. € Mio. € nach 153,8 Mio. € im ersten Halbjahr 2020. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeit belief sich infolge der Einzahlung aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen in Höhe von 2.661,2 Mio. € auf insgesamt 2.643,8 Mio. € in den ersten vier Monaten 2021 nach -24,0 Mio. € im ersten Halbjahr 2020. Der Freie Cashflow erreichte in den ersten vier Monaten 2.632,5 Mio. € (volles H1/2020: 129,8 Mio. €). Ohne die Sondereffekte aus dem Verkauf belief sich der bereinigte Freie Cashflow aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit in den ersten vier Monaten auf 59,2 Mio. €.
MITARBEITER
PERSONALZAHL LEICHT UNTER VORJAHR
Die K+S GRUPPE beschäftigte zum 30. Juni 2021 insgesamt 10.730 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente). Gegenüber dem 30. Juni 2020 (11.116 Mitarbeiter) ist die Anzahl im Rahmen der Restrukturierung der Verwaltungsfunktionen planmäßig um rund 3% gesunken.
Im Quartalsdurchschnitt waren 10.774 Mitarbeiter beschäftigt (Q2/2020: 11.101); mehr als 90% davon innerhalb von Deutschland. Die Anzahl der Auszubildenden in Deutschland lag am 30. Juni 2021 bei 496 und damit in etwa auf dem Vorjahresniveau (30. Juni 2020: 502).
RISIKO- UND CHANCENBERICHT
Für eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher Risiken und Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2020 ab Seite 106. Die dort beschriebenen Risiken und Chancen haben sich zum 30. Juni 2021 wie folgt verändert:
Am 30. April 2021 haben wir unsere amerikanischen Salzaktivitäten erfolgreich verkauft. Wie bei derartigen Transaktionen üblich, bestehen Risiken wie beispielsweise Transaktionspreisanpassungen, Risiken aus Vertragsklauseln und Steuerrisiken, die in moderatem Umfang als möglich eingestuft werden.
K+S und die REMEX GMBH, eine Tochter der REMONDIS-GRUPPE, bündeln ihre Entsorgungsaktivitäten in dem neuen Gemeinschaftsunternehmen "REKS". Der Abschluss der Transaktion wird nach Vorlage aller notwendigen Genehmigungen voraussichtlich im vierten Quartal 2021 erfolgen. Der daraus resultierende Einmalertrag von rund 200 Mio. € ist in unserer EBITDA-Erwartung enthalten, der Barmittelzufluss dürfte rund 90 Mio. € vor Steuern betragen. Ein Scheitern oder eine Verzögerung der Transaktion halten wir für unwahrscheinlich, dies würde jedoch bei Eintritt die Ergebnis- und Cashflowerwartung für das laufende Geschäftsjahr in entsprechender Höhe mindern.
Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen werden nicht gegeneinander aufgerechnet.
PROGNOSEBERICHT
KÜNFTIGE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE SITUATION
PROZENTUALE VERÄNDERUNG DES BRUTTOINLANDPRODUKTS
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| in %; real | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021e |
|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | + 2,2 | + 1,5 | + 0,6 | - 4,8 | + 3,6 |
| Europäische Union (EU-28) | + 2,4 | + 1,8 | + 1,3 | - 6,0 | + 4,7 |
| Welt | + 3,8 | + 3,7 | + 2,9 | - 3,2 | + 6,0 |
Quelle: IWF
Die nachfolgenden Ausführungen zur künftigen gesamtwirtschaftlichen Situation beruhen auf den Einschätzungen des INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFONDS (IWF).
Der INTERNATIONALE WÄHRUNGSFONDS prognostiziert ein kräftiges Wachstum für das globale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2021 von 6,0 % nach dem Einbruch in Höhe von -3,2 % in 2020. Für die zweite Jahreshälfte werden mit zunehmender Durchimpfung gegen COVID-19 eine nachhaltige Verringerung der Infektionsrisiken und eine fortschreitende Normalisierung der Rahmenbedingungen erwartet.
KÜNFTIGE BRANCHENSITUATION
Die im Geschäftsbericht 2020 auf der Seite 123 beschriebenen mittel- bis langfristigen Trends zur künftigen Branchensituation behalten weitgehend ihre Gültigkeit.
KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT
Im Kundensegment Landwirtschaft gehen wir von einer sehr guten Nachfrage im Jahr 2021 aus. Insgesamt rechnen wir damit, dass im Gesamtjahr 2021 der Rekordweltkaliabsatz aus dem Jahr 2020 von etwa 76 Mio. t erneut erreicht wird (einschließlich knapp 5 Mio. t Kaliumsulfat und Kalisorten mit niedrigeren Wertstoffgehalten; bisherige Prognose: 74 bis 76 Mio. t). Nachdem die hohe Nachfrage im Jahr 2020 neben den zur Verfügung stehenden Produktionsmengen auch aus Lagerbeständen bedient wurde, erachten wir eine weitere Steigerung der weltweiten Absatzmenge im Jahr 2021 kapazitätsseitig kaum für möglich. Bei der Düngemittelspezialität Kaliumsulfat gehen wir von einer leicht steigenden Nachfrage aus. Nachdem die guten Marktbedingungen im ersten Halbjahr zu einem deutlichen Anstieg der Kaliumchloridpreise in allen Absatzregionen geführt haben, die sich insbesondere im zweiten Halbjahr positiv auf das Ergebnis auswirken werden, gehen wir mittlerweile im Jahresdurchschnitt von einem stark höheren Überseepreis für Kaliumchlorid im Vergleich zum Vorjahr (bisher: deutlich höher) und in Europa von einem moderat höheren Kaliumchloridpreis aus. Auch bei den Düngemittelspezialitäten erwarten wir im Jahresdurchschnitt eine leichte Steigerung.
KUNDENSEGMENT INDUSTRIE+
Im Jahr 2021 sollte sich die Nachfrage nach Produkten im Kundensegment Industrie+ insgesamt positiv entwickeln. Bei der Nachfrage nach Produkten für die Chemieindustrie erwarten wir eine weitere Normalisierung der wirtschaftlichen Aktivitäten der nachgelagerten Industrien und eine damit einhergehende starke Nachfrage im zweiten Halbjahr. Die Nachfrage nach Industriesalzen sollte sich im zweiten Halbjahr ebenfalls von den COVID-19 Effekten des Vorjahres erholen. Während die Nachfrage nach Verbraucherprodukten weitgehend als robust eingeschätzt wird, sollte sich die Nachfrage nach Pharmaprodukten in der zweiten Jahreshälfte zwar sukzessive verbessern, jedoch insgesamt leicht unter dem Vorjahr liegen. Die winterliche Witterung im ersten Quartal, die teilweise bis in den April reichte, führte zu einer überdurchschnittlichen Nachfrage nach Auftausalz und dürfte sich weiterhin positiv auf das Frühbezugsgeschäft auswirken. Für das vierte Quartal gehen wir von Absatzmengen im Durchschnitt der vergangenen zehn Jahre aus.
ERWARTETE ERGEBNISENTWICKLUNG
Die Preiserholung bei Kaliumchlorid, das überdurchschnittliche Auftausalzgeschäft, unsere Maßnahmen zur Verschlankung der Verwaltung sowie der einmalige Ertrag zum Closing des REKS Joint Ventures von rund 200 Mio. € im vierten Quartal sollten zu einer deutlichen Verbesserung des EBITDA aus fortgeführter Geschäftstätigkeit führen. Wir gehen mittlerweile von einer Ergebnisverbesserung auf 700 bis 800 Mio. € aus (bisherige Prognose: 500 bis 600 Mio. €; 2020: 266,9 Mio. €).
Unsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2021 basiert im Wesentlichen auf den folgenden Annahmen:
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| ― | Das Closing des REKS Joint Ventures wird nach Abschluss der Prüfung durch die Kartellbehörden nun im vierten Quartal 2021 erwartet (bisherige Prognose: Sommer 2021). Der daraus resultierende Einmalertrag von rund 200 Mio. € ist in unserer EBITDA-Erwartung enthalten, der Barmittelzufluss dürfte rund 90 Mio. € vor Steuern betragen. |
| ― | Gemäß unserer Einschätzung des Marktumfelds im Kundensegment Landwirtschaft gehen wir mittlerweile für 2021 insgesamt von einem deutlich höheren Durchschnittspreis für Kali- und Magnesiumdüngemittel in unserem Produktportfolio aus als im Jahr 2020 (2020: 233 €; bisherige Prognose: moderat höherer Durchschnittspreis als im Jahr 2020). Dies setzt die oben beschriebene Marktpreisentwicklung für das Kundensegment Landwirtschaft voraus. |
| ― | Die erwartete Absatzmenge aller Produkte im Kundensegment Landwirtschaft dürfte insbesondere aufgrund des weiteren Hochfahrens der Produktion in Bethune bei über 7,5 Mio. t liegen (2020: 7,30 Mio. t). |
| ― | Aufgrund des guten Starts des Auftausalzgeschäfts erwarten wir für das Geschäftsjahr 2021 einen Absatz von über 2,6 Mio. t nach dem historisch milden Winter im Vorjahr (2020: 0,9 Mio. t; Normaljahr: 2,0 bis 2,5 Mio. t). |
| ― | In Bezug auf die EUR/USD-Währungsrelation wird ein durchschnittlicher Kassakurs von 1,20 EUR/USD (2020: 1,14 EUR/USD) unterstellt. Unter Einbeziehung der Währungssicherung entspricht dies einem Jahresdurchschnittskurs von 1,17 EUR/USD (2020: 1,15 EUR/USD). |
| ― | Über die genannten COVID-19-bedingten Effizienzverluste, die wir für den Rest des Jahres pro Quartal auf dem Niveau des ersten und zweiten Quartals erwarten, sind darüber hinaus keine wesentlichen Beeinträchtigungen unseres Geschäfts infolge der COVID-19-Pandemie unterstellt. |
Wir erwarten beim bereinigten Konzernergebnis nach Steuern aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit aufgrund des vorläufigen Veräußerungsgewinns aus dem Verkauf der Operativen Einheit Americas in Höhe von 742,0 Mio. € einen starken Anstieg auf deutlich mehr als 1 Mrd. € (2020: -1.802,5 Mio. €; bisherige Prognose: starker Anstieg auf einen Wert im mittleren dreistelligen Millionenbereich). Auch beim bereinigten Konzernergebnis nach Steuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit wird nach der Wertminderung im Jahr 2020 ein starker Anstieg auf einen Wert im mittleren dreistelligen Millionenbereich erwartet (2020: -1.920,9 Mio. €; bisherige Prognose: starker Anstieg auf einen positiven Wert).
ERWARTETE FINANZLAGE UND GEPLANTE INVESTITIONEN
Der bereinigte Freie Cashflow aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit wird durch den Barmittelzufluss aus der Veräußerung der Operativen Einheit Americas in Höhe von vorläufig 2,6 Mrd. € deutlich mehr als 2 Mrd. € betragen (2020: -42,2 Mio. €); ohne diesen Barmittelzufluss ist trotz der verbesserten EBITDA-Prognose durch die hohen Umweltinvestitionen sowie eine höhere Mittelbindung im Working Capital auch in 2021 noch mit einem negativen bereinigten Freien Cashflow aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, annähernd auf dem Niveau des Jahres 2020 zu rechnen (2020: -109,9 Mio. € ; bisherige Prognose: negativer bereinigter Freier Cashflow, unter dem Niveau des Jahres 2020).
Dabei dürfte das Investitionsvolumen der K+S GRUPPE im Jahr 2021 insbesondere aufgrund andauernder Erweiterungen unserer Haldenkapazitäten in Deutschland erneut auf dem Niveau des Jahres 2020 (427,6 Mio. €) liegen. Bei der Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) der fortgeführten Geschäftstätigkeit wird nach der Wertminderung im Jahr 2020 ein starker Anstieg auf einen wieder positiven Wert erwartet (2020: -33,5 %).
ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2021
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| IST 2020 | Prognose Geschäftsbericht 2020 |
Prognose Q1/2021 |
Prognose Q2/2021 |
||
|---|---|---|---|---|---|
| K+S GRUPPE | |||||
| EBITDA 1 | Mio. € | 266,9 | 440 bis 540; davon: rund 200 REKS (einmalig) | 500 bis 600; davon rund 200 REKS (einmalig) | 700 bis 800; davon rund 200 REKS (einmalig) |
| Investitionen 2 | Mio. € | 427,6 | unverändert | unverändert | unverändert |
| Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt 3 | Mio. € | -1.920,9 | starker Anstieg, positive Zahl | starker Anstieg, positive Zahl | starker Anstieg auf einen Wert im mittleren dreistelligen Millionenbereich |
| Konzernergebnis nach Steuern, inklusive nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt | Mio. € | -1.920,9 | starker Anstieg auf einen Wert im mittleren dreistelligen Millionenbereich | starker Anstieg auf einen Wert im mittleren dreistelligen Millionenbereich | starker Anstieg auf deutlich mehr als 1 Mrd. € |
| Bereinigter Freier Cashflow | Mio. € | -109,9 | deutlich negativ, unter dem Niveau von 2020 | negativ, unter dem Niveau von 2020 | negativ, annähernd auf dem Niveau von 2020 |
| Bereinigter Freier Cashflow, inklusive nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | Mio. € | -42,2 | > 2 Mrd. € | deutlich > 2 Mrd. € | deutlich > 2 Mrd. € |
| ROCE | % | -33,5 | deutlicher Anstieg, positiv | deutlicher Anstieg, positiv | deutlicher Anstieg, positiv |
| EUR/USD-Wechselkurs | EUR/USD | 1,14 | 1,20 | 1,20 | 1,20 |
| Absatzmenge Kundensegment Landwirtschaft | Mio. t | 7,3 | > 7,5 | > 7,5 | > 7,5 |
| Durchschnittspreis Kundensegment Landwirtschaft | €/t | 233,1 | leichter Anstieg ggü. FY 2020 | moderater Anstieg ggü. FY 2020 | deutlicher Anstieg ggü. FY 2020 |
| Absatzmenge Kundensegment Gemeinden | Mio. t | 0,93 | > 2,5 | > 2,6 | > 2,6 |
1 Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte, in Vorperioden erfasste Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften.
2 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.
3 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte werden eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz 2020: 30,1 %.
ABSCHLUSS
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG¹
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 590,3 | 664,2 | 1.237,3 | 1.397,5 |
| Umsatzkosten | 553,1 | 455,9 | 1.104,0 | 894,9 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 37,2 | 208,3 | 133,3 | 502,6 |
| Marketing- und allgemeine Verwaltungskosten | 44,3 | 30,4 | 94,7 | 75,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 14,5 | 17,0 | 35,2 | 61,0 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 38,8 | 24,2 | 85,2 | 85,2 |
| Ergebnis aus at- equity bewerteten Beteiligungen | - | -2,0 | - | -2,3 |
| - davon Wertminderungen | - | -2,0 | - | -2,0 |
| Beteiligungsergebnis | 2,8 | 3,2 | 2,8 | 3,4 |
| Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | 26,4 | 6,4 | -12,9 | -4,2 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften 2 | -2,2 | 178,3 | -21,5 | 399,5 |
| Zinserträge | - | 8,9 | - | 8,9 |
| Zinsaufwendungen | 22,0 | 27,4 | 48,0 | 54,2 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 13,8 | -14,9 | -9,3 | 22,2 |
| Finanzergebnis | -8,2 | -33,4 | -57,3 | -23,1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -10,4 | 144,8 | -78,8 | 376,4 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -6,6 | -5,1 | -11,9 | 10,8 |
| - davon latente Steuern | -5,6 | -13,4 | -12,5 | -1,0 |
| Ergebnis nach Steuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | -3,7 | 149,9 | -66,9 | 365,5 |
| Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -0,5 | 861,1 | 60,9 | 827,6 |
| Jahresüberschuss | -4,2 | 1.011,0 | -6,0 | 1.193,1 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis | - | - | - | - |
| Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter | -4,2 | 1.011,0 | -6,0 | 1.193,1 |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | -3,7 | 149,9 | -66,9 | 365,5 |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -0,5 | 861,1 | 60,9 | 827,6 |
| Ergebnis je Aktie in € (unverwässert verwässert) | -0,02 | 5,28 | -0,03 | 6,23 |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | -0,02 | 0,78 | -0,35 | 1,91 |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | - | 4,50 | 0,32 | 4,32 |
1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2 Es handelt sich um nicht im IFRS-Regelwerk definierte Kennzahlen.
GESAMTERGEBNISRECHNUNG¹
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Jahresüberschuss | -4,2 | 1.011,0 | -6,0 | 1.193,1 |
| Unrealisierte Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | 20,1 | -33,5 | -189,5 | 190,5 |
| Erfolgswirksame Umgliederungen realisierter Gewinne/Verluste aus der Währungsumrechnung | - | -289,9 | - | -289,9 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | 20,1 | -323,4 | -189,5 | -99,4 |
| Neubewertung von Nettoschulden / Vermögenswerten aus leistungsorientierten Versorgungsplänen | -8,4 | 33,8 | 3,6 | 44,3 |
| Abgang / Bewertung Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert | - | -1,0 | -35,6 | -1,0 |
| Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden | -8,4 | 32,8 | -32,0 | 43,3 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 11,7 | -290,6 | -221,5 | -56,1 |
| Gesamtergebnis der Periode | 7,5 | 720,4 | -227,5 | 1.137,0 |
| Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis | - | - | - | - |
| Konzerngesamtergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter | 7,5 | 720,4 | -227,5 | 1.137,0 |
1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
BILANZ
AKTIVA¹
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| in Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2020 | 30.06.2021 |
|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 986,4 | 83,2 | 78,0 |
| - davon Goodwill aus Unternehmenserwerben | 708,0 | 13,7 | 13,7 |
| Sachanlagen | 7.045,3 | 4.109,9 | 4.603,0 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 5,5 | 4,6 | 4,6 |
| Finanzanlagen | 61,3 | 41,9 | 44,3 |
| Anteile an at- equity bewerteten Beteiligungen | - | 27,8 | 25,6 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 10,0 | 6,1 | 6,1 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 38,6 | 19,9 | 22,0 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | - | 6,0 | 18,3 |
| Latente Steuern | 111,0 | 176,0 | 69,1 |
| Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern | - | - | - |
| Langfristige Vermögenswerte | 8.258,1 | 4.475,5 | 4.871,0 |
| Vorräte | 858,1 | 483,5 | 481,6 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 538,7 | 272,7 | 343,1 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 61,7 | 203,7 | 97,7 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 113,1 | 128,5 | 119,0 |
| Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern | 18,5 | 10,8 | 35,5 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | 12,9 | 7,0 | 328,7 |
| Flüssige Mittel | 184,6 | 142,3 | 701,1 |
| Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte | - | 2.663,3 | 29,7 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.787,8 | 3.911,9 | 2.136,4 |
| AKTIVA | 10.045,9 | 8.387,4 | 7.007,4 |
1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
PASSIVA¹
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| in Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2020 | 30.06.2021 |
|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | 191,4 | 191,4 | 191,4 |
| Kapitalrücklage | 645,7 | 645,7 | 645,7 |
| Andere Rücklagen und Bilanzgewinn | 3.425,8 | 1.383,8 | 2.520,9 |
| Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S AKTIENGESELLSCHAFT | 4.262,9 | 2.220,9 | 3.358,0 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 1,6 | 1,7 | - |
| Eigenkapital | 4.264,5 | 2.222,6 | 3.358,0 |
| Finanzverbindlichkeiten | 2.633,9 | 2.031,5 | 981,0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 240,0 | 139,3 | 146,6 |
| Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 16,7 | 16,5 | 15,6 |
| Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 23,9 | - | - |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 243,0 | 110,3 | 70,3 |
| Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen | 931,8 | 926,0 | 928,9 |
| Sonstige Rückstellungen | 178,8 | 140,3 | 143,8 |
| Latente Steuern | 203,8 | 63,9 | 20,8 |
| Langfristiges Fremdkapital | 4.471,9 | 3.427,8 | 2.307,0 |
| Finanzverbindlichkeiten | 467,3 | 1.337,7 | 695,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 237,3 | 187,3 | 143,9 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 228,7 | 206,6 | 171,2 |
| Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 77,8 | 77,2 | 99,9 |
| Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern | 25,5 | 22,7 | 24,2 |
| Rückstellungen | 272,7 | 248,5 | 206,8 |
| Schulden in Zusammenhang mit zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten | - | 657,0 | 1,3 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 1.309,5 | 2.737,0 | 1.342,4 |
| PASSIVA | 10.045,9 | 8.387,4 | 7.007,4 |
1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
KAPITALFLUSSRECHNUNG¹
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (aus fortgeführter Geschäftstätigkeit) | -2,2 | 178,2 | -21,5 | 399,5 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) | 10,1 | 139,5 | 84,6 | 90,9 |
| Ertrag (-) / Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte | -35,0 | -125,2 | 8,4 | 3,3 |
| Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften | -3,0 | 15,8 | -8,2 | 28,3 |
| Realisierter Ertrag (-) / Aufwand (+) Investitionssicherung | 0,2 | - | 0,3 | - |
| Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen | 117,6 | -77,7 | 225,3 | -192,6 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) langfristiger Rückstellungen (ohne Zinseffekte) | 0,2 | -0,9 | -3,1 | -0,2 |
| Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge | 0,6 | 0,2 | 2,2 | 0,7 |
| Gewinne (+) / Verluste (-) aus der Realisierung finanzieller Vermögenswerte /Verbindlichkeiten | -1,3 | 8,4 | 2,1 | 40,8 |
| Gezahlte Zinsen und Ähnliches (-) | -42,5 | -76,4 | -50,8 | -86,9 |
| Gezahlte Ertragsteuern (-) | -0,4 | -69,0 | -8,4 | -73,5 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) und sonstige Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit der Veräußerung der OU Americas | 4,8 | -93,8 | 2,8 | -99,4 |
| Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlagen - und Wertpapierabgängen | 2,5 | 1,2 | 3,3 | 2,6 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) Vorräte | -78,0 | -51,5 | -75,5 | 68,4 |
| Zunahme (-) / Abnahme (+) Forderungen und sonstige Vermögenswerte aus laufender Geschäftstätigkeit | 150,2 | 133,9 | 188,5 | -11,0 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit | -17,6 | -22,3 | 4,7 | -47,6 |
| Zunahme (+) / Abnahme (-) kurzfristiger Rückstellungen | -38,3 | -38,3 | -31,7 | -54,0 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 68,0 | -77,9 | 323,0 | 69,2 |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | 44,9 | -1,6 | 169,2 | 80,6 |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | 23,1 | -76,2 | 153,8 | -11,4 |
| Einzahlungen aus Anlagenabgängen | 2,4 | 5,8 | 16,8 | 8,3 |
| Auszahlungen für immaterielles Anlagevermögen | -4,8 | -1,5 | -7,4 | -11,0 |
| Auszahlungen für Sachanlagevermögen | -108,7 | -72,5 | -215,4 | -175,3 |
| Auszahlungen für Finanzanlagen | -0,1 | -3,4 | -0,1 | -3,4 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen abzüglich veräußerter Zahlungsmittel inklusive Sicherungsgeschäfte | - | 2.661,2 | 44,3 | 2.661,2 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen | 5,0 | - | 5,0 | - |
| Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen | - | -333,7 | - | -333,7 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -106,2 | 2.255,9 | -156,8 | 2.146,1 |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | -88,8 | -400,4 | -132,8 | -497,7 |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -17,4 | 2.656,3 | -24,0 | 2.643,8 |
| Dividendenzahlungen | -7,7 | - | -7,7 | - |
| Tilgung (-) von Finanzverbindlichkeiten | -419,0 | -2.116,0 | -983,1 | -3.160,3 |
| Aufnahme (+) von Finanzverbindlichkeiten | 290,2 | 407,5 | 677,9 | 1.440,0 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -136,5 | -1.708,5 | -312,9 | -1.720,3 |
| - davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit | -65,6 | -1.670,6 | -110,6 | -1.656,9 |
| - davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | -70,9 | -37,9 | -202,3 | -63,4 |
| Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel | -174,7 | 469,6 | -146,7 | 495,1 |
| Wechselkursbedingte Veränderung des Bestands an Finanzmitteln | 1,4 | 11,4 | 3,2 | 19,2 |
| Konsolidierungsbedingte Veränderungen | - | - | 5,0 | - |
| Änderung des Bestands an Finanzmitteln | -173,3 | 481,0 | -138,5 | 514,3 |
| Nettofinanzmittelbestand am 01.01. | 316,3 | 197,4 | ||
| Nettofinanzmittelbestand am 30.06. | 177,8 | 711,7 | ||
| - davon Flüssige Mittel 2 | 184,6 | 720,5 | ||
| - davon von verbundenen Unternehmen hereingenommene Gelder | -6,8 | -8,8 |
1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2 In 2021 weichen die flüssigen Mittel in der Kapitalflussrechnung vom Wert in der Bilanz ab, da dort 2021 die flüssigen Mittel aus Veräußerungsgruppen (19,4 Mio. €) in die Position "Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte" umgegliedert wurden.
ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS¹
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| in Mio. € | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Bilanzgewinn/ Gewinnrücklagen | Unterschiede aus Währungumrechnung | Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne | Abgang/ Bewertung Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2021 | 191,4 | 645,7 | 1.647,0 | -130,2 | -156,3 | 23,3 |
| Jahresüberschuss | - | - | 1.193,1 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | - | - | - | -99,4 | 44,3 | -1,0 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | 1.193,1 | -99,4 | 44,3 | -1,0 |
| Dividende des Vorjahres | - | - | - | - | - | - |
| Änderung Konsolidierungskreis und Sonstige Eigenkapitalveränderungen | - | - | 0,1 | - | - | - |
| Stand 30.06.2021 | 191,4 | 645,7 | 2.840,2 | -229,6 | -112,0 | 22,3 |
| Stand 01.01.2020 | 191,4 | 645,7 | 3.365,2 | 329,9 | -110,7 | 72,0 |
| Jahresüberschuss | - | - | -6,0 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | - | - | - | -189,5 | 3,6 | -35,6 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | -6,0 | -189,5 | 3,6 | -35,6 |
| Dividende des Vorjahres | - | - | -7,7 | - | - | - |
| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | - | - | 4,6 | - | - | - |
| Stand 30.06.2020 | 191,4 | 645,7 | 3.356,1 | 140,4 | -107,1 | 36,4 |
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| in Mio. € | Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S AG | Anteile anderer Gesellschafter | Eigenkapital |
|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2021 | 2.220,9 | 1,7 | 2.222,6 |
| Jahresüberschuss | 1.193,1 | - | 1.193,1 |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | -56,1 | - | -56,1 |
| Gesamtergebnis der Periode | 1.137,0 | - | 1.137,0 |
| Dividende des Vorjahres | - | - | - |
| Änderung Konsolidierungskreis und Sonstige Eigenkapitalveränderungen | 0,1 | - 1,7 | - 1,6 |
| Stand 30.06.2021 | 3.358,0 | - | 3.358,0 |
| Stand 01.01.2020 | 4.493,5 | 1,6 | 4.495,1 |
| Jahresüberschuss | -6,0 | - | -6,0 |
| Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) | -221,5 | - | -221,5 |
| Gesamtergebnis der Periode | -227,5 | - | -227,5 |
| Dividende des Vorjahres | -7,7 | - | -7,7 |
| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | 4,6 | - | 4,6 |
| Stand 30.06.2020 | 4.262,9 | 1,6 | 4.264,5 |
1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
ANHANG
ERLÄUTERNDE ANGABEN
Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2021 wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, sofern diese von der Europäischen Union anerkannt wurden. Die Aufstellung erfolgt als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben nach Maßgabe des IAS 34. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die im Zwischenbericht angewendet werden, entsprechen grundsätzlich denen, die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2020 zur Anwendung kamen. In der aktuellen Berichtsperiode traten einige Änderungen an Standards in Kraft, aus denen sich jedoch keine Auswirkungen auf die Rechnungslegungsmethoden des Konzerns oder die Notwendigkeit rückwirkender Anpassungen ergeben.
Änderungen gab es im Hinblick auf die Segmentberichterstattung. Nach dem Verkauf der Operativen Einheit Americas wurden die verbleibende Operative Einheit Europe+ und die Holding zu einer schlankeren und aus unserer Sicht leistungsfähigeren K+S verbunden. Im Zuge dieser Verschlankung wurden Hierarchieebenen eingespart und die Managementebene, die direkt an den Vorstand berichtet, deutlich gestrafft. Der Vorstand nimmt die wirtschaftliche Analyse und Beurteilung vor, trifft die operativen Entscheidungen und allokiert die Ressourcen für diese Gesamtheit. Somit gibt es keinen Teil unseres Unternehmens, der ein Geschäftssegment nach IFRS 8 darstellt. Folglich verfügt K+S ab dem Geschäftsjahr 2021 über ein einziges Geschäftssegment.
Die geänderte Bestimmung des Rechnungszinses für Pensionen und pensionsähnliche Verpflichtungen ist im Abschnitt "Rechnungszins für Rückstellungen" beschrieben. Informationen zu den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die K+S GRUPPE sind im Lagebericht enthalten.
Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährungen werden zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgt zu Quartalsdurchschnittskursen.
Eine prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts nach § 115 Abs. 5 WpHG ist nicht erfolgt.
VERÄNDERUNG DES KONSOLIDIERUNGSKREISES
Die folgenden Gesellschaften werden seit dem 30. April 2021 (Veräußerungszeitpunkt Operative Einheit Americas) nicht weiter in den Konsolidierungskreis einbezogen:
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| ― | K+S BELGIUM HOLDING B.V. |
| ― | WINDSOR SALT LTD. |
| ― | CANADIAN BRINE; LTD. |
| ― | MONTANA US PARENT INC. |
| ― | K+S MONTANA HOLDINGS LLC. |
| ― | K+S SALT LLC |
| ― | MORTON SALT, INC. |
| ― | WEEKS ISLAND LANDOWNER, LLC |
| ― | GLENDALE SALT DEVELOPMENT, LLC |
| ― | INVERSIONES K+S SAL DE CHILEPA |
| ― | INVERSIONES COLUMBUS LTDA. K+S CHILE S.A. |
| ― | SERVICIOS MARITIMOS PATILLOS S.A. SERVICIOS PORTUARIOS PATILLOS S.A. |
| ― | EMPRESA DE SERVICIOS LTDA. |
| ― | COMPANIA MINERA PUNTA DE LOBOS LTDA |
| ― | INVERSIONES EMPREMAR LTDA. |
| ― | EMPRESA MARITIMA S.A. |
| ― | SALINA DIAMANTE BRANCO LTDA. |
| ― | K+S PERÚ S.A.C |
| ― | MORTON BAHAMAS LTD. |
| ― | INAGUA GENERAL STORE, LTD. |
Im Rahmen des im Dezember 2019 angekündigten Maßnahmenpakets zur Reduzierung der Verschuldung hat die K+S AKTIENGESELLSCHAFT am 11. März 2020 bekannt gegeben, die Operative Einheit Americas, in der das nord- und südamerikanische Salzgeschäft gebündelt ist, vollständig zu verkaufen. Am 5. Oktober 2020 wurde der Vertrag über die Veräußerung der Operativen Einheit Americas unterzeichnet ("Signing"). Käufer ist die STONE CANYON INDUSTRIES HOLDINGS LLC ("SCIH"), Mark Demetree und Partner.
Der endgültige Verkauf der Operativen Einheit Americas ist am 30. April 2021 erfolgt. Unter Berücksichtigung von Schulden und Barmitteln beträgt der vorläufige Verkaufspreis rund 2,6 Mrd. €. Die Kaufpreiszahlung ist in bar erfolgt.
In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden alle Erträge und Aufwendungen des als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit klassifizierten Geschäfts umgegliedert und in einem separaten Posten "Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit" ausgewiesen. Die Vergleichsperioden wurden gemäß IFRS 5 angepasst.
Im Folgenden wird das Ergebnis des aufgegebenen Geschäftsbereichs dargestellt. Weitere Angaben zum aufgegebenen Geschäftsbereich enthält Angabe (20) - Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit und Veräußerungsgruppen im Konzernabschluss der K+S GRUPPE zum 31. Dezember 2020.
Das Ergebnis aus der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeit stellt sich wie folgt dar.
ERGEBNIS AUS NICHT FORTGEFÜHRTER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT (OPERATIVE EINHEIT AMERICAS)
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| in Mio. € | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 692,0 | 544,5 |
| Sonstige operative Erträge/Aufwendungen | -607,4 | -453,6 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften | 84,6 | 90,9 |
| Finanzergebnis | -14,4 | -2,6 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 70,2 | 88,3 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -9,3 | -2,7 |
| Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit (ohne Nettoveräußerungsergebnis) | 60,9 | 85,6 |
| Nettoveräußerungsergebnis | - | 742,0 |
| Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit | 60,9 | 827,6 |
Die kumuliert im sonstigen Ergebnis erfassten Aufwendungen und Erträge (ohne Unterschiede aus der Währungsumrechnung), die auf die nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit entfallen, betrugen im aktuellen Geschäftsjahr 1,1 Mio. €.
Der vorläufige Veräußerungsgewinn stellt sich wie folgt dar:
VERÄUSSERUNGSGEWINN (OPERATIVE EINHEIT AMERICAS)
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| in Mio. € | H1/2021 |
|---|---|
| Kaufpreis (nach Sicherungsgeschäften und Veräußerungskosten) | 2.585,9 |
| Buchwert des veräußerten Nettovermögens | -2.032,3 |
| - davon langfristige Vermögenswerte | 2.068,9 |
| - Goodwill | 639,9 |
| - Sachanlagevermögen | 1.171,6 |
| - davon kurzfristige Vermögenswerte | 542,3 |
| - davon langfristiges Fremdkapital | 383,2 |
| - davon kurzfristiges Fremdkapital | 195,6 |
| Ausbuchung Anteile anderer Gesellschafter | 1,7 |
| Umgliederung der Unterschiede aus Währungsumrechnung | 289,9 |
| Zurechenbarer Steueraufwand | -103,2 |
| Veräußerungsgewinn nach Ertragsteuern | 742,0 |
UMSATZERLÖSE
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse erfolgt auf Basis der marktorientierten Kundensegmente (Landwirtschaft und Industrie+). Industrie+ ist anhand der Kundeninteressen in die Bereiche Industrie, Verbraucher und Gemeinden untergliedert. Der größte Bereich, Industrie, ist zudem in Produktgruppen aufgegliedert.
UMSATZERLÖSE
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Landwirtschaft | 404,6 | 473,7 | 858,3 | 942,7 |
| - davon Kaliumchlorid | 232,8 | 278,1 | 478,7 | 530,6 |
| - davon Düngemittelspezialitäten | 171,8 | 195,6 | 379,6 | 412,1 |
| Industrie+ | 185,7 | 190,5 | 379,0 | 454,8 |
| - davon Verbraucher | 16,1 | 14,4 | 31,3 | 30,8 |
| - davon Gemeinden | 11,1 | 15,7 | 23,4 | 102,6 |
| - davon Industrie | 158,5 | 160,4 | 324,3 | 321,4 |
| - davon Wasserenthärtung | 11,4 | 13,0 | 24,6 | 25,6 |
| - davon Industrieanwendungen | 19,7 | 22,6 | 41,7 | 43,5 |
| - davon Lebensmittelindustrie | 21,9 | 24,2 | 45,9 | 46,4 |
| - davon Chemie | 35,8 | 37,9 | 69,8 | 73,2 |
| - davon Tierernährung | 14,1 | 14,5 | 29,0 | 30,6 |
| - davon Pharma | 7,5 | 6,0 | 15,0 | 12,0 |
| - davon Ergänzende Aktivitäten | 36,3 | 37,8 | 78,3 | 80,5 |
| - davon Sonstiges | 11,8 | 4,4 | 20,0 | 9,6 |
| Gesamt | 590,3 | 664,2 | 1.237,3 | 1.397,5 |
Weitergehende Informationen zu den Umsätzen finden Sie im Lagebericht ab Seite 7.
SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN
In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind folgende wesentliche Posten enthalten:
SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Kursgewinne/Kursverluste | -2,9 | -1,7 | -6,1 | -6,0 |
| Veränderung Rückstellungen | 2,3 | 4,4 | 4,8 | 5,1 |
| Sonstiges | -23,6 | -9,9 | -48,7 | -23,3 |
| Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen | -24,2 | -7,2 | -50,0 | -24,2 |
FINANZERGEBNIS
Aus dem Rückkauf von emittierten Anleihen und Schuldscheindarlehen mit einem Nominalwert von rund 638,0 Mio. € resultierte ein Aufwand von 21,9 Mio. €, der im sonstigen Finanzergebnis ausgewiesen wurde.
Im Finanzergebnis sind folgende wesentliche Posten enthalten:
FINANZERGEBNIS
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Zinserträge | - | 8,9 | - | 8,9 |
| Zinsaufwendungen | -22,0 | -27,4 | -48,0 | -54,2 |
| - davon Zinsaufwendungen für Pensionsrückstellungen | -0,3 | -0,2 | -0,5 | -0,3 |
| - davon Zinsaufwendungen für Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen | -4,7 | -2,1 | -9,4 | -4,7 |
| Zinsergebnis | -22,0 | -18,5 | -48,0 | -45,3 |
| Ergebnis aus der Realisation finanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten | -2,1 | -16,6 | 3,7 | 15,4 |
| Ergebnis aus der Bewertung finanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten | 15,9 | 1,8 | -13,0 | 6,8 |
| Sonstiges Finanzergebnis | 13,8 | -14,9 | -9,3 | 22,2 |
| Finanzergebnis | -8,2 | -33,4 | -57,3 | -23,1 |
Weitere Informationen zum Finanzergebnis finden sich im Lagebericht auf Seite 9.
RECHNUNGSZINS FÜR RÜCKSTELLUNGEN
Die versicherungsmathematische Bewertung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19. Nach dem Verkauf der Operativen Einheit Americas beziehen sich diese Verpflichtungen zum weit überwiegenden Teil auf Zusagen in Deutschland. Der durchschnittliche gewichtete Rechnungszins betrug zum Stichtag 1,4% (31.12.2020: 0,6%; 30.06.2020: 2,1%). Die Ermittlung des Rechnungszinses erfolgte 2021 aus Vereinfachungs- und Objektivierungsgründen erstmalig auf Basis der von Mercer veröffentlichten Zinsempfehlung. Bei Beibehaltung der bisherigen Zinsermittlungsmethodik wären die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 18,3 Mio. € höher auszuweisen.
Der für langfristige bergbauliche Verpflichtungen über sämtliche Auszahlungszeitpunkte retrograd ermittelte einheitliche EUR-Abzinsungsfaktor über alle Restlaufzeiten beträgt zum Stichtag 3,4% (31.12.2020: 3,4%; 30.06.2020: 3,4%).
STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG
In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind folgende wesentliche Posten enthalten:
STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG
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| in Mio. € | Q2/2020 | Q2/2021 | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 0,2 | 5,5 | 0,4 | 6,4 |
| Gewerbeertragsteuer | 0,9 | -1,4 | 0,9 | -0,2 |
| Ausländische Ertragsteuern | -2,2 | 4,2 | -0,7 | 5,6 |
| Latente Steuern | -5,6 | -13,4 | -12,5 | -1,0 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -6,6 | -5,1 | -11,9 | 10,8 |
FINANZINSTRUMENTE
BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE WERTE VON FINANZINSTRUMENTEN
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| in Mio. € | 31.12.2020 | 30.06.2021 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Buchwert | beizulegender Zeitwert | Buchwert | beizulegender Zeitwert | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 42,3 | 42,3 | 39,1 | 39,1 |
| Beteiligungen | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | 5,0 | 5,0 | 5,0 | 5,0 |
| Ausleihungen | Fortgeführte Anschaffungskosten | 0,2 | 0,2 | 0,2 | 0,2 |
| Finanzanlagen | 47,5 | 47,5 | 44,3 | 44,3 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Fortgeführte Anschaffungskosten | 420,1 | 420,1 | 252,1 | 252,1 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (mit Recycling) | 55,7 | 55,7 | 91,0 | 91,0 |
| Derivate mit positivem Marktwert | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | 132,5 | 132,5 | 24,7 | 24,7 |
| Sonstige nicht- derivative finanzielle Vermögenswerte | Fortgeführte Anschaffungskosten | 88,1 | 88,1 | 79,1 | 79,1 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 220,6 | 220,6 | 103,8 | 103,8 | |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | Fortgeführte Anschaffungskosten | 6,0 | 6,0 | 260,6 | 260,6 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis | 7,0 | 7,0 | 7,0 | 7,0 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | - | - | 79,5 | 79,5 |
| Flüssige Mittel | Fortgeführte Anschaffungskosten | 205,2 | 205,2 | 701,1 | 701,1 |
| Finanzverbindlichkeiten | Fortgeführte Anschaffungskosten | 3.369,2 | 3.357,1 | 1.676,1 | 1.723,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | Fortgeführte Anschaffungskosten | 305,6 | 305,6 | 143,9 | 143,9 |
| Derivate mit negativem Marktwert | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | 42,1 | 42,1 | 10,1 | 10,1 |
| Sonstige nicht- derivative finanzielle Verbindlichkeiten | Fortgeführte Anschaffungskosten | 70,6 | 70,6 | 73,8 | 73,8 |
| Verbindlichkeiten aus Leasing | IFRS 7 | 335,2 | 335,2 | 233,9 | 233,9 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 447,9 | 447,9 | 317,8 | 317,8 |
Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen. Finanzinstrumente der Stufe 1 ergeben sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente mit Hilfe von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet.
ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERTE BEWERTETE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN
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| in Mio. € | 30.06.2021 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | - | 111,2 | 135,1 | 246,3 | |
| Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis | - | - | 39,1 | 39,1 |
| Beteiligungen | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | - | - | 5,0 | 5,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (mit Recycling) | - | - | 91,0 | 91,0 |
| Derivative Finanzinstrumente | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | - | 24,7 | - | 24,7 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis | - | 7,0 | - | 7,0 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | - | 79,5 | - | 79,5 |
| Passiva | - | 10,1 | - | 10,1 | |
| Derivative Finanzinstrumente | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | - | 10,1 | - | 10,1 |
ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERTE BEWERTETE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN
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| in Mio. € | 31.12.2020 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Bewertungskategorie nach IFRS 9 | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | - | 62,0 | 180,5 | 242,5 | |
| Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis | - | - | 42,3 | 42,3 |
| Beteiligungen | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | - | - | 5,0 | 5,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (mit Recycling) | - | - | 55,7 | 55,7 |
| Derivative Finanzinstrumente | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | - | 55,0 | 77,5 | 132,5 |
| Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen | Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis | - | 7,0 | - | 7,0 |
| Passiva | - | 42,1 | - | 42,1 | |
| Derivative Finanzinstrumente | Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam | - | 42,1 | - | 42,1 |
ÜBERLEITUNG ANTEILE NICHT KONSOLIDIERTE VERBUNDENE UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGEN (STUFE 3)
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| in Mio. € | H1/2020 | H1/2021 |
|---|---|---|
| Bestand zum 1. Januar | 106,0 | 41,7 |
| Veränderung Konsolidierungskreis | 44,9 | - |
| Zugänge | - | 3,4 |
| Abgänge | - | - |
| Bewertungsergebnis (sonstiges Ergebnis) | - | -1,0 |
| Abgangsergebnis (sonstiges Ergebnis) | - | - |
| Transfers (von Stufe 3/zu Stufe 3) | - | - |
| Bestand zum 30. Juni | 61,1 | 44,1 |
Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden aufgrund von unwesentlicher Bedeutung nicht konsolidiert. Der beizulegende Zeitwert wurde als Barwert der aktuellen dreijährigen Ergebnisplanung (Mittelfristplanung) und einer sich anschließenden ewigen Rente berechnet. Für die Diskontierung wurde der Kapitalkostensatz der Gesellschaft zugrunde gelegt. Änderungen der zukünftigen Ergebnisse bzw. des Kapitalkostensatzes haben entsprechende Auswirkungen auf die Barwertkalkulation. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich langfristig und nicht zu Handelszwecken gehalten. Daher wurde, soweit zulässig, von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, Wertänderungen im sonstigen Ergebnis zu erfassen, ohne diese beim Abgang in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern (OCI-Option).
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die potenziell im Rahmen der bestehenden Factoringverträge verkauft werden könnten, sind der Bewertungskategorie "Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (mit Recycling)" zuzuordnen. Aufgrund der kurzfristigen Zahlungsziele entspricht der Buchwert annahmegemäß dem beizulegenden Zeitwert. Die zum Jahresanfang ausgewiesenen Bestände dieser Kategorie sind in der Regel im ersten Halbjahr beglichen bzw. verkauft worden.
WERTMINDERUNGSTEST
Im Geschäftsjahr 2020 wurden für die ZGE Kali- und Magnesiumprodukte unter anderem aufgrund von Anpassungen der Annahmen zur Entwicklung der Kalipreise und einem gestiegenen Kapitalkostensatz Wertminderungen erfasst.
Zum 30. Juni 2021 wurde insbesondere aufgrund von gestiegenen Kalipreisen erneut der erzielbare Betrag der ZGE Kali- und Magnesiumprodukte bestimmt. Dieser wurde im Einklang mit den zum 31. Dezember 2020 verwendeten Methoden ermittelt. Wir verweisen dazu auf den Geschäftsbericht 2020, Anhangangabe (12) - Immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagevermögen und Wertminderungstest.
Aus dem Vergleich des beizulegenden Zeitwerts abzüglich Veräußerungskosten in Höhe von 3.880,2 Mio. € mit dem Buchwert der ZGE von 3.553,5 Mio. € resultierte eine Zuschreibung der Sachanlagen (326,3 Mio. €) und immateriellen Vermögenswerte (0,4 Mio. €) in Höhe von insgesamt 326,7 Mio. €, die als Reduktion der Umsatzkosten erfasst wurde. Hauptgrund für die Zuschreibung ist eine Erhöhung der mittelfristigen Kalipreisannahmen im Vergleich zum 31. Dezember 2020. Gegenläufig wirkte insbesondere ein gestiegener Kapitalkostensatz nach Steuern von 6,9% (31. Dezember 2020: 6,7% nach Steuern).
ANGABEN ZUR KAPITALFLUSSRECHNUNG
Der für den Rückkauf von Anleihen und Schuldscheindarlehen gezahlte Betrag, der über den nominalen Rückzahlungsbetrag hinausgeht, wird in der Kapitalflussrechnung in der Zeile "gezahlte Zinsen und Ähnliches" ausgewiesen. Die gezahlten Zinsen betrugen in der Berichtsperiode 58,9 Mio. € (h1/2020: 46,8 Mio. €).
WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN EINZELNER BILANZPOSTEN
Im Vergleich zum Jahresabschluss 2020 reduzierte sich die Bilanzsumme zum 30. Juni 2021 um 1.380,0 Mio. €.
Auf der Aktivseite erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte um 395,5 Mio. €. Das Umlaufvermögen reduzierte sich um 1.775,5 Mio. €. Die Erhöhung der langfristigen Vermögenswerte beruht im Wesentlichen auf einem Anstieg des Sachanlagevermögens um 493,1 Mio. € und ist vor allem auf die Zuschreibung im ersten Halbjahr 2021 zurückzuführen. Die Veränderung der kurzfristigen Vermögenswerte resultiert im Wesentlichen aus der Veräußerung der Operativen Einheit Americas und dem damit verbundenen Zufluss des Verkaufserlöses. Die kurzfristigen Wertpapiere und sonstigen Finanzinvestitionen zeigen einen Anstieg um 321,7 Mio. € und die Flüssigen Mittel erhöhten sich um 558,8 Mio. €.
Auf der Passivseite erhöhte sich das Eigenkapital um 1.135,4 Mio. €. Der Anstieg resultiert im Wesentlichen aus der Zuschreibung im ersten Halbjahr 2021 sowie dem Er trag aus der Veräußerung der Operativen Einheit Americas. Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich um 1.120,8 Mio. € und das kurzfristige Fremdkapital um 1.394,6 Mio. €. Mit Zahlungsmittelzufluss aus der Veräußerung der Operativen Einheit Americas verringerten sich Finanzverbindlichkeiten durch Tilgung bzw. Rückkauf um 1.693,1 Mio. €. Zudem sanken die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 43,4 Mio. €, die kurzfristigen Rückstellungen um 41,7 Mio. € sowie die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 40,0 Mio. €.
WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN DES EIGENKAPITALS
Das Eigenkapital wird sowohl durch erfolgswirksame und erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle als auch durch Kapitaltransaktionen mit den Anteilseignern beeinflusst. Im Vergleich zum Jahresabschluss 2020 haben sich der Bilanzgewinn und die anderen Rücklagen um 1.137,1 Mio. € erhöht. Der Anstieg beruht vor allem auf dem positiven Periodenergebnis der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2021 in Höhe von 1.193,1 Mio. €. Mindernd wirkten sich erfolgsneutralen Veränderungen des Eigenkapitals, die aus der Währungsumrechnung von Tochterunternehmen in funktionaler Fremdwährung resultieren (im Wesentlichen CAD), aus. Unterschiede aus der Währungsumrechnung werden in einer gesonderten Währungsumrechnungsrücklage erfasst; diese hat sich zum 30. Juni 2021 um 99,4 Mio. € verringert. Die Veränderung beinhaltet vor allem die Realisierung der Währungsumrechnungsdifferenzen aus dem Verkauf der Operativen Einheit Americas in Höhe von +289,9 Mio. €. Aufgrund von Wechselkursschwankungen ergibt sich ein gegenläufiger Effekt.
EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGEN
Aus Unternehmenstransaktionen und grenzüberschreitenden Sachverhalten ist von Eventualverbindlichkeiten für Steuern in Höhe von bis zu 160 Mio. € auszugehen, deren Eintritt für nicht gänzlich unwahrscheinlich gehalten wird. Die übrigen Eventualverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresabschluss 2020 nicht signifikant verändert.
Die Verpflichtungen aus noch nicht abgeschlossenen Investitionen beliefen sich in der Berichtsperiode auf 181,0 Mio. € (2020: 119,9 Mio. €) und resultieren nahezu ausschließlich aus nicht abgeschlossenen Investitionen in das Sachanlagevermögen.
NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN
Innerhalb der K+S GRUPPE werden Liefer- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen steht die K+S GRUPPE mit weiteren nahestehenden Unternehmen in Beziehung; hierzu zählen nicht konsolidierte Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen sowie Unternehmen, auf die die K+S GRUPPE einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann (assoziierte Unternehmen). Diese Beziehungen haben keinen signifikanten Einfluss auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE.
Die Gruppe der nahestehenden Personen umfasst bei der K+S GRUPPE im Wesentlichen den Vorstand und den Aufsichtsrat der K+S AKTIENGESELLSCHAFT. Es wurden im ersten Halbjahr 2021 Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses in Höhe von 3,6 Mio. € an diesen Personenkreis gezahlt. Weitere wesentliche Transaktionen mit nahestehenden Personen fanden nicht statt.
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K+S AKTIENGESELLSCHAFT
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Kassel, 9. August 2021
K+S AKTIENGESELLSCHAFT
Der Vorstand
KENNZAHLEN¹
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| K+S GRUPPE | Q1/2020 | Q2/2020 | H1/2020 | Q1/2021 | Q2/2021 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 647,0 | 590,3 | 1.237,3 | 733,3 | 664,2 |
| EBITDA 2 | Mio. € | 99,3 | 52,7 | 152,0 | 126,0 | 111,5 |
| Abschreibungen 3 | Mio. € | 86,1 | 88,6 | 174,7 | 65,1 | 67,0 |
| Kundensegment Landwirtschaft 4 | ||||||
| Umsatz | Mio. € | 453,7 | 404,6 | 858,3 | 469,0 | 473,7 |
| Absatzmenge | Mio. t | 1,90 | 1,75 | 3,65 | 2,01 | 1,89 |
| Kundensegment Industrie+ 4 | ||||||
| Umsatz | Mio. € | 193,3 | 185,7 | 379,0 | 264,3 | 190,5 |
| Absatzmenge | Mio. t | 1,30 | 1,25 | 2,55 | 2,43 | 1,53 |
| - davon Auftausalz | Mio. t | 0,21 | 0,22 | 0,43 | 1,35 | 0,29 |
| Investitionen (CapEx) 5 | Mio. € | 72,4 | 101,6 | 174,0 | 48,1 | 86,7 |
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit | Mio. € | 124,3 | 44,9 | 169,2 | 82,2 | -1,6 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | Mio. € | -44,0 | -93,8 | -137,8 | -97,3 | -66,7 |
| Bereinigter Freier Cashflow | Mio. € | 80,3 | -48,9 | 31,4 | -15,1 | -68,3 |
| Working Capital | Mio. € | 598,2 | 576,2 | 576,2 | 394,4 | 503,4 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | Mio. € | -2.917,2 | -2.979,4 8 | -2.979,4 8 | -3.185,5 | -695,1 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA (LTM) 6 | x- fach | 5,1 | 5,6 8 | 5,6 8 | 7,2 | 2,0 |
| Konzernergebnis, bereinigt 7 | Mio. € | 24,9 | -24,1 | -5,6 | 280,8 | 988,6 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | Mio. € | -40,5 | -27,2 | -67,7 | 229,3 | 157,5 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | Mio. € | 65,4 | 3,2 | 62,2 | 51,5 | 831,1 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt 7 | € | 0,13 | -0,13 | -0,03 | 1,47 | 5,17 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | € | -0,21 | -0,14 | -0,35 | 1,20 | 0,82 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | € | 0,34 | 0,01 | 0,32 | 0,27 | 4,34 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften | Mio. € | -19,3 | -2,2 | -21,5 | 221,3 | 178,3 |
| Finanzergebnis | Mio. € | -49,1 | -8,2 | -57,3 | 10,3 | -33,4 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | Mio. € | -68,4 | -10,4 | -78,8 | 231,5 | 144,8 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | Mio. € | -5,2 | -6,6 | -11,9 | 15,9 | -5,1 |
| Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter | Mio. € | -1,8 | -4,2 | -6,0 | 182,2 | 1.011,0 |
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| K+S GRUPPE | H1/2021 |
|---|---|
| Umsatz | 1.397,5 |
| EBITDA 2 | 237,4 |
| Abschreibungen 3 | 132,1 |
| Kundensegment Landwirtschaft 4 | |
| Umsatz | 942,7 |
| Absatzmenge | 3,90 |
| Kundensegment Industrie+ 4 | |
| Umsatz | 454,8 |
| Absatzmenge | 3,96 |
| - davon Auftausalz | 1,64 |
| Investitionen (CapEx) 5 | 134,8 |
| Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit | 80,6 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit | -164,0 |
| Bereinigter Freier Cashflow | -83,4 |
| Working Capital | 503,4 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten | -695,1 |
| Nettofinanzverbindlichkeiten/EBITDA (LTM) 6 | 2,0 |
| Konzernergebnis, bereinigt 7 | 1.269,4 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | 386,8 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | 882,6 |
| Ergebnis je Aktie, bereinigt 7 | 6,63 |
| - davon fortgeführte Geschäftstätigkeit | 2,02 |
| - davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit | 4,61 |
| Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften | 399,5 |
| Finanzergebnis | -23,1 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 376,4 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 10,8 |
| Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter | 1.193,1 |
1 Bei Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.
2 Das EBITDA ist definiert als Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibung, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften und in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften.
3 Betrifft die planmäßigen Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen.
4 Keine Segmente im Sinne des IFRS 8.
5 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.
6 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.
7 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte werden eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz Q2/2021: 30,1 % (Q2/2020: 30,0 %).
8 Bezogen auf die fortgeführte und nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit, da keine rückwirkende Anpassung der Bilanz zum 30.06.2020 erfolgt ist.
FINANZKALENDER
TERMINE
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| 2021/2022 | |
|---|---|
| Quartalsmitteilung zum 30. September 2021 | 11. November 2021 |
| Geschäftsbericht 2021 | 10. März 2022 |
| Quartalsmitteilung zum 31. März 2022 | 11. Mai 2022 |
| Hauptversammlung | 12. Mai 2022 |
| Dividendenzahlung | 17. Mai 2022 |
| Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2022 | 11. August 2022 |
KONTAKT
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34131 Kassel
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Fax: 0561/9301-1753
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IMPRESSUM
Redaktion/Text
K+S Investor Relations
Layout und Umsetzung
Kirchhoff Consult Ag, Hamburg
Veröffentlichung am 12. August 2021
ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN
Dieser Halbjahresfinanzbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S GRUPPE und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht des aktuellen Geschäftsberichts genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Halbjahresfinanzbericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.