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K+S AG Interim / Quarterly Report 2020

Aug 13, 2020

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Interim / Quarterly Report

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K+S Aktiengesellschaft

Kassel

H1/2020 Halbjahresfinanzbericht

H1/2020

Halbjahresfinanzbericht

Zahlen zu Q2:

Umsatz 840 Mio. € (Q2/2019: 878 Mio. €)
EBITDA 88 Mio. € (Q2/2019: 130 Mio. €)
Corona-Pandemie belastet das Ergebnis mit rund 10 Mio. €
Bereinigter Freier Cashflow von 161 Mio. € im 1. Halbjahr (H1/2019: 335 Mio. €)

Ausblick:

EBITDA vor einmaligen Restrukturierungsaufwendungen bleibt bei rund 520 Mio. € (2019: 640 Mio. €); nach Berücksichtigung dieses Einmalaufwandes, der bis zu 40 Mio. € betragen könnte, EBITDA von 480 Mio. € erwartet
Coronabedingte Effizienzverluste sind nun in unserer Prognose berücksichtigt und werden durch Effekte aus unserem umfangreichen Maßnahmenpaket in etwa kompensiert
Erwartung eines in etwa ausgeglichenen bereinigten Freien Cashflows unverändert

Maßnahmenpaket zum Abbau der Verschuldung:

Verkaufsprozess der Operativen Einheit Americas im Zeitplan
Projekt zur umfassenden Neuausrichtung von K+S bringt Verwaltungskosteneinsparungen von rund 60 Mio. € pro Jahr; Einmalaufwand in 2020 könnte bis zu 40 Mio. € betragen

KENNZAHLEN

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Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020
K+S Gruppe
Umsatz Mio. € 878,5 840,1 -4,4 2.141,9 1.929,2
EBITDA 1 Mio. € 130,1 87,8 -32,5 400,0 288,9
EBITDA-Marge % 14,8 10,5 - 18,7 15,0
Abschreibungen 2 Mio. € 103,8 117,6 + 13,3 203,2 225,3
Operative Einheit Europe+3
Umsatz Mio. € 626,8 588,3 -6,1 1.318,6 1.233,3
EBITDA 1 Mio. € 128,4 68,7 -46,5 305,5 182,9
EBITDA-Marge % 20,5 11,7 - 23,2 14,8
Abschreibungen 2 Mio. € 80,7 86,1 +6,6 158,3 169,6
Operative Einheit Americas 3
Umsatz Mio. € 251,2 251,4 +0,1 822,4 695,0
EBITDA 1 Mio. € 13,6 37,9 + 178,1 121,2 139,8
EBITDA-Marge % 5,4 15,1 - 14,7 20,1
Abschreibungen 2 Mio. € 20,9 29,0 +38,4 40,7 50,6
Kundensegment Landwirtschaft 4
Umsatz Mio. € 440,1 404,6 -8,1 901,1 858,4
EBITDA 1 Mio. € 95,3 39,2 -58,8 219,4 136,3
EBITDA-Marge % 21,6 9,7 - 24,4 15,9
Kundensegment Industrie 4
Umsatz Mio. € 282,5 269,2 -4,7 564,3 563,3
EBITDA 1 Mio. € 55,8 56,0 +0,5 114,3 111,1
EBITDA-Marge % 19,7 20,8 - 20,3 19,7
Kundensegment Verbraucher 4
Umsatz Mio. € 108,5 132,7 +22,4 228,0 255,0
EBITDA 1 Mio. € 9,0 23,1 + 155,4 25,4 44,3
EBITDA-Marge % 8,3 17,4 - 11,2 17,4
Kundensegment Gemeinden 4
Umsatz Mio. € 47,0 33,1 -29,5 447,6 251,7
EBITDA 1 Mio. € -18,1 -11,8 - 67,5 30,9
EBITDA-Marge % -38,4 -35,6 - 15,1 12,3
Konzernergebnis, bereinigt 5 Mio. € 2,6 -30,6 - 110,4 -5,7
Ergebnis je Aktie, bereinigt 5 0,01 -0,16 - 0,58 -0,03
Investitionen (CapEx) 6 Mio. € 93,1 119,0 +27,8 165,7 206,8
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € 193,2 68,0 -64,8 517,6 323,0
Bereinigter Freier Cashflow Mio. € 101,5 -43,2 - 334,6 161,2
Nettofinanzverschuldung per 30.06. Mio. € - - 2.893,7 2.979,4
Nettofinanzverschuldung/EBITDA (LTM) 7 - - 4,4 5,6
Eigenkapitalquote % % - - 42,4 42,5
Return on Capital Employed (LTM) 7 % - - 3,0 0,8
Buchwert je Aktie per 30.06. - - - 22,93 22,28
Durchschnittliche Anzahl Aktien Mio. 191,4 191,4 - 191,4 191,4
Mitarbeiter am 30.06. 8 Anzahl - - - 14.535 14.738
Marktkapitalisierung am 30.06. Mrd. € - - - 3,14 1,08
Unternehmenswert (EV) am 30.06. Mrd. € - - - 7,48 5,52

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%
K+S Gruppe
Umsatz -9,9
EBITDA 1 -27,8
EBITDA-Marge -
Abschreibungen 2 + 10,9
Operative Einheit Europe+3
Umsatz -6,5
EBITDA 1 -40,1
EBITDA-Marge -
Abschreibungen 2 + 7,1
Operative Einheit Americas 3
Umsatz -15,5
EBITDA 1 + 15,3
EBITDA-Marge -
Abschreibungen 2 +24,4
Kundensegment Landwirtschaft 4
Umsatz -4,7
EBITDA 1 -37,9
EBITDA-Marge -
Kundensegment Industrie 4
Umsatz -0,2
EBITDA 1 -2,8
EBITDA-Marge -
Kundensegment Verbraucher 4
Umsatz + 11,8
EBITDA 1 + 74,0
EBITDA-Marge -
Kundensegment Gemeinden 4
Umsatz -43,8
EBITDA 1 -54,2
EBITDA-Marge -
Konzernergebnis, bereinigt 5 -
Ergebnis je Aktie, bereinigt 5 -
Investitionen (CapEx) 6 +24,8
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -37,6
Bereinigter Freier Cashflow -51,8
Nettofinanzverschuldung per 30.06. +3,0
Nettofinanzverschuldung/EBITDA (LTM) 7 -
Eigenkapitalquote -
Return on Capital Employed (LTM) 7 -
Buchwert je Aktie per 30.06. -2,8
Durchschnittliche Anzahl Aktien -
Mitarbeiter am 30.06. 8 + 1,4
Marktkapitalisierung am 30.06. -65,7
Unternehmenswert (EV) am 30.06. -26,2

1 Das EBITDA ist definiert als Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibung, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften und in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften.

2 Betrifft die planmäßigen Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen.

3 Segment im Sinne des IFRS 8.

4 Keine Segmente im Sinne des IFRS 8.

5 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte werden eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz Q2/2020: 30,0 % (Q2/2019: 30,0 %).

6 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.

7 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.

8 FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil gewichtet. Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und ist deshalb als geschlechtsneutral anzusehen.

LAGEBERICHT

UNTERNEHMENSSTRATEGIE

Für eine umfassende Darstellung der Unternehmensstrategie verweisen wir auf das entsprechende Kapitel "Unternehmensstrategie" ab Seite 49 im Geschäftsbericht 2019. Am 11. März 2020 haben wir darüber hinaus bekannt gegeben, dass wir einen vollständigen Verkauf der Operativen Einheit Americas, in der das nord- und südamerikanische Salzgeschäft gebündelt ist, anstreben. Mit einer Verkaufsvereinbarung (Signing) wird noch in diesem Jahr gerechnet. Die damit einhergehende Fokussierung auf das Geschäft mit mineralischen Düngemitteln und Spezialitäten ist mit einer umfassenden Neuausrichtung von K+S verbunden. Das schließt eine umfangreiche Restrukturierung der Verwaltungsfunktionen ein. Mit der Umsetzung aller Maßnahmen strebt K+S den Abbau der Verschuldung bis Ende 2021 um deutlich mehr als 2 Mrd. € an und will damit die Voraussetzungen für ein stabiles Crossover-Rating schaffen. Der derzeitige Verkaufsprozess der Operativen Einheit Americas verläuft auch unter den aktuellen Bedingungen im Hinblick auf COVID-19 planmäßig.

Die Operative Einheit Europe+ und die Holding werden zu einer schlankeren und leistungsfähigeren K+S, mit dem Fokus auf Düngemittel und Spezialitäten, geformt. Das Projektteam für die Restrukturierung hat in den vergangenen Wochen intensiv an der Entwicklung des neuen, funktional ausgerichteten Organisationsmodells gearbeitet. Die künftige Organisationsstruktur sieht eine Reduktion des Budgets für die Verwaltungsfunktionen um 30 % bzw. insgesamt rund 60 Mio. € auf 140 Mio. € pro Jahr ab 2021 vor.

Zukünftig arbeitet K+S in einer funktionalen Organisation. Ein operatives Führungsteam wird mit dem Vorstand gemeinsam das Geschäft führen. Dabei werden zentrale Funktionen gebündelt, so dass der operativ ausgerichtete Vorstand künftig von 15 Einheiten (bisher: 36 ohne die Operative Einheit Americas) unterstützt wird. Die künftigen Einheitenleiter sind benannt, die konkrete Ausgestaltung der Funktionen wird nun definiert. Parallel wurden die Verhandlungen mit den Arbeitnehmervertretungen zu einem Freiwilligenprogramm sowie einem Interessenausgleich und Sozialplan aufgenommen. Die mit den angestrebten Einsparungen verbundenen erwarteten einmaligen Aufwendungen für die Restrukturierung sind im Ausblick 2020 nun berücksichtigt. Dieser Aufwand könnte bis zu 40 Mio. € betragen. Mit Beginn des Jahres 2021 soll dann die Reorganisation abgeschlossen sein.

ÜBERBLICK ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUF

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die Preise wichtiger Agrarrohstoffe notierten zum Ende des zweiten Quartals auf einem niedrigeren Niveau als zu Jahresbeginn. Während die Preise für Weizen und Sojabohnen um rund 6 % bzw. 2 % zurückgingen, fiel der Maispreis mit rund 11 % deutlicher. Der Preis für Palmöl lag Ende Juni mit rund 15 % unter dem Niveau des Jahresbeginns.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent verzeichnete im Verlauf des ersten Halbjahres einen deutlichen Rückgang und notierte zwischenzeitlich sogar im Minus. Ende Juni lag der Preis mit rund 40 USD pro Barrel etwa 39 % unter dem Niveau des Jahresbeginns. Der Durchschnittswert des NCG-Natural-Gas-Year-Future, welcher schwerpunktmäßig West- und Süddeutschland abbildet, fiel gegenüber dem Beginn des Jahres von rund 14 €/Mwh auf rund 13 €/Mwh. Der Henry Hub Natural Gas Future, der im Wesentlichen Nordamerika widerspiegelt, verzeichnete einen deutlichen Rückgang von 2,3 USD/mmBtu zu Beginn des Jahres auf 1,7 USD/mmBtu Ende Juni 2020.

ENTWICKLUNG DER ROHSTOFFPREISE AUF MONATSBASIS IM JAHR 2020

in %

Quelle: Weltbank

AUSWIRKUNGEN AUF K+S

Die Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten im Wesentlichen folgende Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf von K+S:

Die Energiekosten der K+S GRUPPE werden insbesondere durch die Kosten für den Bezug von Erdgas beeinflusst. Unsere langfristig orientierten Einkaufsverträge mit günstigen Konditionen machen uns jedoch grundsätzlich unabhängiger von kurzfristigen Marktpreisentwicklungen. Insgesamt lagen die Energiekosten der K+S GRUPPE aus Primärbezug trotz höherer Produktion im ersten Halbjahr leicht unter dem Niveau des Vorjahres.
Fremdwährungssicherungssystem: Durch die eingesetzten Sicherungsinstrumente lag der Umrechnungskurs im zweiten Quartal 2020 inkl. Sicherungskosten bei durchschnittlich 1,14 EUR /usd. Der durchschnittliche Kassakurs betrug 1,10 EUR/USD (Q2/2019: Umrechnungskurs 1,17 EUR/USD bei einem durchschnittlichen Kassakurs von 1,12 EUR/USD).
Die Preise wichtiger Agrarrohstoffe notierten weiterhin auf einem im langfristigen Vergleich niedrigen Niveau. Die daraus resultierenden Ertragsperspektiven, auch vor dem Hintergrund teils günstiger Währungsverhältnisse, boten Landwirten im Berichtszeitraum daher ausreichenden Anreiz, den Ertrag je Hektar durch den Einsatz von Pflanzennährstoffen zu steigern.

→ Weitere Informationen zum Fremdwährungssicherungssystem finden sich im Geschäftsbericht 2019 auf Seite 65.

BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die im Geschäftsbericht 2019 ab Seite 39 beschriebenen Gegebenheiten in den wesentlichen Absatzregionen und Wettbewerbspositionen blieben für die einzelnen Kundensegmente nahezu unverändert.

KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT

Die Nachfrage im Kundensegment Landwirtschaft war im Berichtszeitraum in der nördlichen Hemisphäre und in Brasilien wie erwartet gut; in Südostasien blieb die Nachfragebelebung aufgrund der Corona-Pandemie weitgehend aus. Die Vertragsabschlüsse in China und Indien haben zu der erwarteten Bodenbildung bei den Preisen für Kaliumchlorid in Brasilien sowie zu leicht steigenden Preisen im Laufe des zweiten Quartals geführt. Die Preise für unsere Düngemittelspezialitäten blieben abgesehen von saisonalen Besonderheiten in einigen Regionen (z. B. Staffelpreissystem in Europa) weitgehend stabil.

KUNDENSEGMENT INDUSTRIE

In beiden Operativen Einheiten kam es im zweiten Quartal 2020 im Zuge der Corona-Pandemie zu Nachfragerückgängen bei Produkten für die Lebensmittelindustrie. Die Nachfrage nach gewerblichen Wasserenthärtungssalzen sowie Produkten für die Öl- und Gasindustrie war davon ebenfalls betroffen. Die Nachfrage der Chemieindustrie ging konjunkturbedingt zurück. Während die Nachfrage nach Produkten für die Pharmaindustrie anstieg, blieb sie für Tierernährungsprodukte relativ stabil.

KUNDENSEGMENT VERBRAUCHER

Nachdem die Nachfrage nach Verbraucherprodukten bereits im ersten Quartal insbesondere im Bereich Tafelsalz in beiden Operativen Einheiten aufgrund eines höheren Heimverzehrs im Rahmen der Corona-Pandemie positiv beeinflusst war, kam im zweiten Quartal zu dieser positiven Entwicklung noch eine Nachfragebelebung bei Pool- und Wasserenthärtungssalzen nach Wiedereröffnung der Baumärkte in einigen europäischen Ländern hinzu.

KUNDENSEGMENT GEMEINDEN

Sowohl in Europa als auch in Nordamerika beeinflusste der historisch milde Winter zu Beginn des Jahres die Nachfrage negativ und sorgte für ein insgesamt relativ schwaches Frühbezugsgeschäft.

NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Für eine umfassende Darstellung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Anhang auf Seite 35.

ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Wir leisten mit unseren Produkten und Dienstleistungen einen wichtigen Beitrag für die systemrelevante Grundversorgung der Bevölkerung und wichtiger Schlüsselindustrien in den Bereichen Medizin, Pharma, Lebensmittelproduktion und Futtermittel bis hin zur Landwirtschaft.

Im Zuge der Ausbreitung des Corona-Virus hat K+S an allen Standorten umgehend umfangreiche Maßnahmen zur Minimierung der Ansteckungsrisiken umgesetzt. So erfolgen die Seilfahrten der Belegschaft in die Bergwerke mit deutlich weniger Personen, um einen größeren Abstand zwischen den Bergleuten zu gewährleisten. Auch wurden Schichten verkürzt beziehungsweise zeitlich verschoben, um ein Aufeinandertreffen von zu vielen Mitarbeitern zu verhindern. In relevanten Bereichen kommen Mund-Nasen-Schutzmasken zum Einsatz. Dadurch ist es gelungen, die Produktion an fast allen Standorten aufrecht zu erhalten. Zudem arbeiten die Verwaltungsangestellten von K+S seit Mitte März teilweise im Homeoffice. Auch hier sehen wir, dass die Zusammenarbeit in allen Bereichen gut gelingt. Die Gesamtbetriebsvereinbarung für deutsche Betriebe sieht unter anderem eine weitere Flexibilisierung der Arbeitszeit und die Unterstützung bei der Organisation der Kinderbetreuung vor.

Die mit diesen Maßnahmen verbundenen Effizienzverluste sowie die kurzzeitigen, coronabedingten Produktionsunregelmäßigkeiten einzelner Standorte haben unser Quartalsergebnis mit rund 10 Mio. € negativ beeinflusst.

ERTRAGSLAGE

UMSATZ

KENNZAHLEN

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020 %
- Operative Einheit Europe+ 626,8 588,3 -6,1 1.318,6 1.233,3 -6,5
- Operative Einheit Americas 251,2 251,4 +0,1 822,4 695,0 -15,5
- Überleitung 0,5 0,3 -30,3 0,9 0,9 -0,3
Umsatz 878,5 840,1 -4,4 2.141,9 1.929,2 -9,9
- Operative Einheit Europe+ 128,4 68,7 -46,5 305,5 182,9 -40,1
- Operative Einheit Americas 13,6 37,9 + 178,1 121,2 139,8 + 15,3
- davon Überleitung -11,9 -18,8 +57,7 -26,7 -33,8 +26,6
EBITDA 130,1 87,8 -32,5 400,0 288,9 -27,8
Return on Capital Employed (LTM, in %) - - - 3,0 0,8 -

Nach 878,5 Mio. € im Vorjahreszeitraum sank der Umsatz der K+S GRUPPE im zweiten Quartal 2020 um rund 4 % auf 840,1 Mio. €. Während der Umsatz in der Operativen Einheit Americas stabil blieb, konnten geringere Durchschnittspreise in der Operativen Einheit Europe+ nicht vollumfänglich von positiven Mengen- und Währungseffekten kompensiert werden.

Im ersten Halbjahr 2020 ging der Umsatz infolge der genannten Effekte sowie eines schwächeren Auftausalzgeschäftes insbesondere im ersten Quartal um knapp 10 % auf 1.929,2 Mio. € zurück (H1/2019: 2.141,9 Mio. €).

Im Berichtsquartal entfielen rund 70 % des Umsatzes auf die Operative Einheit Europe+ und 30 % auf die Operative Einheit Americas.

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

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in % Q2/2020 H1/2020
Umsatzveränderung -4,4 -9,9
- mengen-/strukturbedingt +2,7 -6,5
- preis-/preisstellungsbedingt -9,1 -5,1
- währungsbedingt + 0,8 + 1,2
- konsolidierungsbedingt + 1,2 +0,5

UMSATZ NACH REGIONEN

in %

ENTWICKLUNG AUSGEWÄHLTER KOSTENARTEN

Die Umsatzkosten beliefen sich im zweiten Quartal 2020 auf 744,6 Mio. € und blieben damit etwa auf Vorjahresniveau (Q2/2019: 738,5 Mio. €). Die Marketing- und allgemeinen Verwaltungskosten sanken im Berichtsquartal von 85,5 Mio. € im Vorjahr auf 84,4 Mio. €. Im ersten Halbjahr 2020 betrugen die Umsatzkosten 1.613,4 Mio. € nach 1.715,7 Mio. € im Vorjahr, die Marketing- und allgemeinen Verwaltungskosten stiegen aufgrund von Einmalkosten auf 175,1 Mio. € (H1/2019: 166,9 Mio. €).

Für K+S sind insbesondere Personalaufwendungen sowie die Kosten für Frachten, Material und Energie von Bedeutung. Der Personalaufwand erhöhte sich im zweiten Quartal 2020 im Wesentlichen aufgrund einer Änderung des Konsolidierungskreises (siehe S. 29) sowie allgemeiner Gehaltssteigerungen leicht auf 301,5 Mio. € (Q2/2019: 289,4 Mio. €), im ersten Halbjahr betrug er 593,4 Mio. € (H1/2019: 588,9 Mio. €). Die Frachtkosten lagen sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr 2020 mit 138,1 Mio. € bzw. 358,7 Mio. € aufgrund einer optimierten Nutzung unseres Logistiknetzwerkes, insbesondere in Nordamerika, sowie geringeren Liefermengen für das Auftausalzgeschäft jeweils deutlich unter dem Vorjahreswert (Q2/2019: 178,1 Mio. €; H1/2019: 435,5 Mio. €). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (Materialkosten) stiegen im zweiten Quartal 2020 leicht auf 142,2 Mio. € (Q2/2019: 135,6 Mio. €), blieben über das gesamte Halbjahr jedoch mit 286,1 Mio. € etwa auf dem Niveau der Vergleichsperiode (H1/2019: 285,9 Mio. €). Für Energie entstanden K+S im zweiten Quartal Kosten in Höhe von 68,1 Mio. € (Q2/2019: 62,7 Mio. €), im ersten Halbjahr stiegen die Energiekosten nach 132,1 Mio. € im Vorjahr auf 142,8 Mio. €. Dabei wurden im Wesentlichen mengen- und preisbedingt geringere Energiekosten durch höhere Aufwendungen für CO2 Emissionszertifikate mehr als aufgezehrt.

ÜBERLEITUNG OPERATIVES ERGEBNIS UND EBITDA

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften 42,4 7,9 214,8 63,1
Ertrag (-) / Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte -9,7 -35,0 -4,2 8,4
Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften -6,4 -2,9 -13,8 -8,2
Realisierter Ertrag (-) / Aufwand (+) Investitionssicherung - 0,2 - 0,3
Ergebnis vor operativen Sicherungsgeschäften 26,3 -30,0 196,8 63,6
Abschreibungen (+) / Wertminderungen (+) / Wertaufholungen (-) des Anlagevermögens 105,2 119,3 206,0 228,5
Erfolgsneutrale Aktivierung von Abschreibungen (-) 1 -1,4 -1,7 -2,8 -3,2
EBITDA 130,1 87,8 400,0 288,9

1 Es handelt sich um Abschreibungen von Vermögenswerten, die zur Herstellung anderer Vermögenswerte des Sachanlagevermögens eingesetzt werden. Die Abschreibungen werden als Teil der Herstellungskosten aktiviert und nicht ergebniswirksam erfasst.

ERGEBNISENTWICKLUNG

Das EBITDA der K+S GRUPPE betrug im Berichtsquartal 87,8 Mio. € nach 130,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Während sich das EBITDA in der Operativen Einheit Americas gegenüber dem Vorjahreszeitraum insbesondere durch eine starke operative Performance und eine hohe Kostendisziplin deutlich positiv entwickelte, konnte diese Verbesserung preisbedingt geringere Durchschnittserlöse in der Operativen Einheit Europe+ nicht kompensieren.

Das Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften betrug im Berichtsquartal 7,9 Mio. € (Q2/2019: 42,4 Mio. €) und war durch Marktwertveränderungen der noch ausstehenden, antizipativen Sicherungsgeschäften in größerem Umfang begünstigt als im Vorjahreszeitraum.

Die beschriebenen Effekte führten im ersten Halbjahr zu einem EBITDA von 288,9 Mio. € (H1/2019: 400,0 Mio. €) und einem Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften von 63,1 Mio. € (H1/2019: 214,8 Mio. €).

Nach IFRS werden die Marktwertschwankungen aus Sicherungsgeschäften in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Das Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften beinhaltet sämtliche Ergebnisse aus operativen Sicherungsgeschäften, d. h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch Ergebnisse aus realisierten operativen Sicherungsderivaten. Das Ergebnis vor operativen Sicherungsgeschäften entspricht dem operativen Ergebnis, inklusive dem Ergebnis aus realisierten operativen Sicherungsgeschäften, bereinigt um die Marktwertschwankungen von noch nicht fällig gewordenen Sicherungsgeschäften. Marktwertschwankungen von noch nicht fällig gewordenen Sicherungsgeschäften während der Laufzeit werden somit eliminiert. Ergebniseffekte aus der Sicherung von Grundgeschäften mit Finanzierungscharakter werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

FINANZERGEBNIS

Das Finanzergebnis des Berichtsquartals betrug - 14,0 Mio. € (Q2/2019: - 20,9 Mio. €) und war vor allem durch positive Wechselkurseffekte im sonstigen Finanzergebnis begünstigt. Das Finanzergebnis im ersten Halbjahr 2020 belief sich auf - 71,7 Mio. € (H1/2019: - 37,6 Mio. €).

→ Weitere Angaben zum Finanzergebnis und Rechnungszinsen für Rückstellungen finden sich im Anhang auf Seite 31.

(BEREINIGTES) KONZERNERGEBNIS UND (BEREINIGTES) ERGEBNIS JE AKTIE

Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter erreichte im zweiten Quartal 2020 einen Wert von - 4,2 Mio. € (Q2/2019: 13,9 Mio. €). Für das Ergebnis je Aktie ergibt sich daraus ein Wert von - 0,02 € (Q2/2019: 0,07 €). Für die Berechnung wurde eine durchschnittliche Anzahl von 191,4 Mio. ausstehender Stückaktien zugrunde gelegt. Im ersten Halbjahr belief sich das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter auf - 6,0 Mio. € (H1/2019: 123,0 Mio. €). Für das Ergebnis je Aktie bedeutet das eine Verringerung auf - 0,03 € (H1/2019: 0,64 €).

Das um die Marktwertveränderungen der Derivate bereinigte Konzernergebnis nach Steuern sank im zweiten Quartal 2020 auf -30,6 Mio. € nach 2,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Je Aktie resultiert daraus ein Wert von - 0,16 € (Q2/2019: 0,01 €). Nach den ersten sechs Monaten betrug das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern - 5,7 Mio. € (H1/2019: 110,4 Mio. €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich im gleichen Zeitraum auf - 0,03 € nach 0,58 € im Vorjahr.

RETURN ON CAPITAL EMPLOYED (ROCE)

Der Ertrag auf das eingesetzte Kapital per 30. Juni 2020 (LTM) verringerte sich gegenüber dem Vergleichszeitraum von 3,0 % auf 0,8 %.

FINANZLAGE

DEUTLICHER ANSTIEG DER INVESTITIONEN IM ZWEITEN QUARTAL GEGENÜBER VORJAHR

INVESTITIONEN 1

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020 %
Operative Einheit Europe+ 74,0 99,3 +34,2 131,8 169,8 +28,9
Operative Einheit Americas 17,3 17,4 +0,6 31,5 32,8 +4,1
Überleitung 1,8 2,3 +27,8 2,4 4,2 + 73,5
K+S Gruppe 93,1 119,0 +27,8 165,7 206,8 +24,8

1 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.

Im zweiten Quartal 2020 investierte die K+S GRUPPE insgesamt 119,0 Mio. € (Q2/2019: 93,1 Mio. €). Der planmäßige Anstieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist vor allem auf die Solung einer neuen Kaverne in den Niederlanden, die Haldenerweiterung am Standort Zielitz sowie zusätzliche Investitionen im Rahmen des Arbeitsplatzgrenzwerte-Projekts zur gesetzlich geforderten Senkung der Schadstoffemissionen an den Arbeitsplätzen unter Tage zurückzuführen.

Im ersten Halbjahr 2020 stiegen die Investitionen infolge der genannten Effekte sowie den Haldenerweiterungen an den Standorten Hattorf und Wintershall auf 206,8 Mio. € gegenüber 165,7 Mio. € im Vergleichszeitraum.

OPERATIVER UND FREIER CASHFLOW UNTER VORJAHR

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit lag im ersten Halbjahr 2020 mit 323,0 Mio. € deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (517,6 Mio. €) und folgte damit der Ergebnisentwicklung. Zusätzlich wirkte sich eine höhere Zunahme der Vorräte infolge des schwachen Auftausalzgeschäftes negativ aus. Eine Reduzierung des Nettoumlaufvermögens im Rahmen unseres aktiven Working Capital Managements, z.B. durch Factoring, konnte die oben genannten Effekte nur teilweise kompensieren.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich durch den Erhalt der Kaufpreiszahlung aus der Entkonsolidierung der K+S Real Estate GmbH & Co. KG auf -156,8 Mio. € im ersten Halbjahr 2020 gegenüber -182,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum.

CASHFLOWÜBERSICHT

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in Mio. € H1/2019 H1/2020
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 517,6 323,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit -182,8 -156,8
Freier Cashflow 334,8 166,2
Anpassung um Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen -0,2 -5,0
Bereinigter Freier Cashflow 334,6 161,2

Der bereinigte Freie Cashflow erreichte damit 161,2 Mio. € nach 334,6 Mio. € im Vorjahr.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum aufgrund der Tilgung von kurzfristigem Fremdkapital auf - 312,9 Mio. € (H1/2019: - 104,3 Mio. €).

Zum 30. Juni 2020 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 177,8 Mio. € (31.12.2019: 316,3 Mio. €; 30.06.2019: 393,9 Mio. €). Es handelt sich dabei um Geldanlagen, im Wesentlichen Bankeinlagen sowie um Geldmarktpapiere und vergleichbare Wertpapiere mit Laufzeiten bis zu drei Monaten.

VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme der K+S GRUPPE belief sich zum 30. Juni 2020 auf 10.045,9 Mio. € (31.12.2019: 10.592,2 Mio. €). Das Sachanlagevermögen ging im Wesentlichen währungsbedingt auf 7.045,3 Mio. € zurück (31.12.2019: 7.210,0 Mio. €). Der Bestand an flüssigen Mitteln, kurzfristigen Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen verringerte sich im Wesentlichen aufgrund der Tilgung von kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten auf 197,5 Mio. € (31.12.2019: 333,2 Mio. €).

Mit 4.264,5 Mio. € lag das Eigenkapital im Wesentlichen währungsbedingt unter dem Niveau vom 31. Dezember 2019 (4.495,1 Mio. €). Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 42,5 % nach 42,4 % zum 31. Dezember 2019.

AKTIVA

in %

PASSIVA

in %

→ Weitere Angaben zu wesentlichen Veränderungen einzelner Bilanzposten und des Eigenkapitals finden sich im Anhang auf Seite 34.

Zum Stichtag ergaben sich für die K+S GRUPPE Nettofinanzverbindlichkeiten von 2.979,4 Mio. € (31.12.2019: 3.116,6 Mio. €; 30.06.2019: 2.893,7 Mio. €). Ursächlich für den Rückgang gegenüber dem 31. Dezember 2019 war der positive freie Cashflow.

NETTOFINANZVERSCHULDUNG UND NETTOVERSCHULDUNG

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in Mio. € 30.06.2019 31.12.2019 30.06.2020
Flüssige Mittel 398,7 321,8 184,6
Langfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 7,0 7,0 -
Kurzfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 11,0 11,4 12,9
Finanzverbindlichkeiten -3.247,9 -3.398,9 -3.101,2
Leasingverbindlichkeiten aus Finanzierungsverträgen 1 -82,7 -78,2 -75,7
Erstattungsanspruch Anleihe Morton Salt 20,2 20,3 -
Nettofinanzverschuldung -2.893,7 -3.116,6 -2.979,4
Leasingverbindlichkeiten exklusive Verbindlichkeiten aus Finanzierungsverträgen 1 -197,12 -306,3 -289,1
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen -240,8 -232,2 -243,0
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen -1.015,5 -910,6 -931,8
Nettoverschuldung -4.347,1 -4.565,7 -4.443,2

1 Ab dem Geschäftsjahr 2019 unterscheiden wir zwischen Leasingverbindlichkeiten aus Finanzierungsverträgen, die mit Banken abgeschlossen wurden (Leasingverbindlichkeiten aus Finanzierungsverträgen), und sonstigen Leasingverbindlichkeiten (Leasingverbindlichkeiten exklusive Verbindlichkeiten aus Finanzierungsverträgen).

2 Zeitanteilige Berücksichtigung der Effekte aus IFRS16

DARSTELLUNG DER OPERATIVEN EINHEITEN (SEGMENTE NACH IFRS 8)

OPERATIVE EINHEIT EUROPE+

KENNZAHLEN

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020 %
Umsatz 1 626,8 588,3 -6,1 1.318,6 1.233,3 -6,5
EBITDA 128,4 68,7 -46,5 305,5 182,9 -40,1
Abschreibungen 80,7 86,1 +6,6 158,3 169,6 +7,1
Investitionen 2 74,0 99,3 +34,2 131,8 169,8 +28,9
Mitarbeiter - - 10.013 10.331 +3,2

1 davon intersegmentär: Q2/2020: 3,1 Mio. € (Q2/2019: 4,4 Mio. €); H1/2020: 5,3 Mio. € (H1/2019: 7,6 Mio. €).

2 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.

UMSATZ

In der Operativen Einheit Europe+ ging der Umsatz im Berichtsquartal moderat auf insgesamt 588,3 Mio. € zurück (Q2/2019: 626,8 Mio. €). Positive Mengeneffekte in den Kundensegmenten Landwirtschaft, Industrie und Verbraucher sowie positive Währungseffekte konnten geringere Durchschnittspreise im Kundensegment Landwirtschaft sowie im Kundensegment Industrie nur teilweise ausgleichen. Durch die Aufnahme der Gesellschaften Shenzen K+S Trading Co. LTD. und K plus S Middle East FZE in den Konsoliderungskreis stieg der Umsatz zudem leicht gegenüber der Vergleichs periode.

Im ersten Halbjahr 2020 betrug der Umsatz der Operativen Einheit 1.233,3 Mio. € nach 1.318,6 Mio. € im Vergleichszeitraum des Vorjahres.

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

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in % Q2/2020 H1/2020
Umsatzveränderung -6,1 -6,5
- mengen-/strukturbedingt +3,8 + 1,6
- preis-/preisstellungsbedingt -12,5 -9,7
- währungsbedingt +0,9 +0,8
- konsolidierungsbedingt + 1,7 +0,8

ERGEBNISENTWICKLUNG

Das EBITDA betrug 68,7 Mio. € nach 128,4 Mio. € im Vorjahresquartal. Im Kundensegment Landwirtschaft konnten höhere Absatzmengen sowie niedrigere Durchschnittskosten infolge einer guten operativen Performance sowie des weiteren Hochfahrens der Produktion in Bethune ein preisbedingt geringeres Ergebnis nicht ausgleichen. Im Kundensegment Verbraucher konnte ein deutlicher Ergebnisanstieg verzeichnet werden, der allerdings nicht ausreichte, um das leicht unter dem Vorjahresquartal liegende Ergebnis im Kundensegment Industrie zu kompensieren. Im Kundensegment Gemeinden schlug sich zudem die deutlich geringere Absatzmenge im Ergebnis nieder.

Im ersten Halbjahr 2020 ging das EBITDA auf 182,9 Mio. € zurück (H1/2019: 305,5 Mio. €).

OPERATIVE EINHEIT AMERICAS

KENNZAHLEN

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020 %
Umsatz 1 251,2 251,4 +0,1 822,4 695,0 -15,5
EBITDA 13,6 37,9 + 178,1 121,2 139,8 + 15,3
Abschreibungen 20,9 29,0 +38,4 40,7 50,6 +24,4
Investitionen 2 17,3 17,4 +0,6 31,5 32,8 +4,1
Mitarbeiter - - 3.575 3.621 + 1,3

1 im Betrachtungszeitraum sind keine intersegmentären Umsätze aufgetreten

2 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.

UMSATZ

Im Berichtsquartal blieb der Umsatz in der Operativen Einheit Americas mit 251,4 Mio. € stabil (Q2/2019: 251,2 Mio. €). Die positive Umsatzentwicklung im Kundensegment Verbraucher konnte geringere Umsätze in den Kundensegmenten Industrie und Gemeinden vollständig ausgleichen.

Im ersten Halbjahr überwogen deutlich geringere Auftausalzabsätze infolge des historisch milden Winters, so dass der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr auf 695,0 Mio. € deutlich zurückging (H1/2019: 822,4 Mio. €).

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

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in % Q2/2020 H1/2020
Umsatzveränderung +0,1 -15,5
- mengen-/strukturbedingt -0,1 -19,6
- preis-/preisstellungsbedingt -0,4 +2,1
- währungsbedingt +0,6 +2,0
- konsolidierungsbedingt - -

ERGEBNISENTWICKLUNG

Das EBITDA der Operativen Einheit Americas konnte im Berichtsquartal gegenüber dem Vorjahr deutlich auf 37,9 Mio. € gesteigert werden (Q2/2019: 13,6 Mio. €). Gestiegene Umsätze mit höherpreisigen Premiumprodukten im Kundensegment Verbraucher, eine starke operative Performance sowie eine hohe Kostendisziplin und eine optimierte Nutzung des Distributionsund Logistiknetzwerkes sorgten für Ergebnisverbesserungen in allen Kundensegmenten.

Im ersten Halbjahr erreichte das EBITDA 139,8 Mio. € und konnte damit trotz des schwachen Auftausalzgeschäfts gegenüber dem Vorjahr um über 15 % gesteigert werden (H1/2019: 121,2 Mio. €). Das unterstreicht erneut die hohe Widerstandsfähigkeit des Geschäftsmodells und die breite Vielfalt der Endmärkte für unsere Produkte.

DARSTELLUNG DER KUNDENSEGMENTE (KEINE SEGMENTE NACH IFRS 8)

KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT

KENNZAHLEN KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020 %
Umsatz 440,1 404,6 -8,1 901,1 858,4 -4,7
- davon Kaliumchlorid 280,2 232,8 -16,9 526,2 478,7 -9,0
- davon Düngemittelspezialitäten 160,0 171,8 +7,4 374,9 379,6 + 1,3
Absatzmenge (in Mio. t) 1,61 1,75 +8,6 3,25 3,65 + 12,3
- davon Kaliumchlorid 1,08 1,15 +7,0 1,99 2,37 + 18,7
- davon Düngemittelspezialitäten 0,54 0,60 + 11,8 1,26 1,28 +2,0
EBITDA 95,3 39,2 -58,8 219,4 136,3 -37,9

→ Eine Beschreibung des Marktumfelds im Kundensegment Landwirtschaft findet sich ab Seite 5 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

Im Kundensegment Landwirtschaft ging der Umsatz im zweiten Quartal moderat auf 404,6 Mio. € zurück (Q2/2019: 440,1 Mio. €). Höhere Absatzmengen sowie positive Währungseffekte konnten geringere Durchschnittserlöse nicht ausgleichen. Im Berichtsquartal lag der Umsatz in Europa bei 195,6 Mio. € (Q2/2019: 209,5 Mio. €), in Übersee bei 209,0 Mio. € (Q2/2019: 230,6 Mio. €). Insgesamt entfielen 232,8 Mio. € des Umsatzes auf Kaliumchlorid (Q2/2019: 280,2 Mio. €) und 171,8 Mio. € auf Düngemittelspezialitäten (Q2/2019: 160,0 Mio. €). Im ersten Halbjahr betrug der Umsatz 858,4 Mio. € nach 901,1 Mio. € im Vorjahr.

Das Absatzvolumen stieg im zweiten Quartal spürbar auf insgesamt 1,75 Mio. t, nachdem im Vorjahresquartal verfügbarkeitsbedingt lediglich 1,61 Mio. t abgesetzt worden waren. Insbesondere am Werk Werra hat sich die operative Performance deutlich verbessert und am Standort Bethune sorgte das planmäßige weitere Hochfahren der Produktion für eine höhere Produktverfügbarkeit. Auch die Produktqualität am Standort Bethune ist nun auf dem gewünschten Niveau, was die Erschließung weiterer Märkte ermöglichte.

KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT: ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONEN

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Q1/2019 Q2/2019 H1/2019 Q3/2019 Q4/2019
Umsatz Mio. € 461,0 440,1 901,1 425,0 389,5
Europa Mio. € 274,4 209,5 483,9 182,6 208,2
Übersee Mio. US$ 211,9 259,2 471,1 269,6 200,8
Absatz Mio. t eff. 1,64 1,61 3,25 1,52 1,53
Europa Mio. t eff. 0,98 0,74 1,72 0,66 0,78
Übersee Mio. t eff. 0,66 0,87 1,53 0,86 0,75
Ø-Preis €/t eff. 281,7 272,6 277,2 279,7 255,2
Europa €/t eff. 281,2 280,5 280,9 277,5 267,9
Übersee US$/t eff. 320,8 298,7 308,2 312,9 267,5

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2019 Q1/2020 Q2/2020 H1/2020
Umsatz 1.715,6 453,7 404,6 858,4
Europa 874,6 263,6 195,6 459,2
Übersee 941,5 217,8 230,2 448,0
Absatz 6,30 1,90 1,75 3,65
Europa 3,16 0,93 0,76 1,69
Übersee 3,14 0,97 0,99 1,96
Ø-Preis 272,5 239,2 230,9 235,2
Europa 277,0 283,8 258,5 272,4
Übersee 299,8 225,0 231,1 228,1

Im Berichtsquartal wurden 0,76 Mio. t in Europa (Q2/2019: 0,74 Mio. t) und 0,99 Mio. t in Übersee (Q2/2019: 0,87 Mio. t) abgesetzt. Insgesamt entfielen 1,15 Mio. t der Absatzmenge auf Kaliumchlorid (Q2/2019: 1,08 Mio. t) und 0,60 Mio. t auf Düngemittelspezialitäten (Q2/2019: 0,54 Mio. t). Im ersten Halbjahr betrug der Absatz 3,65 Mio. t nach 3,25 Mio. t im Vorjahr.

Das EBITDA im Kundensegment Landwirtschaft lag im zweiten Quartal mit 39,2 Mio. € deutlich unter dem Wert des Vorjahres (Q2/2019: 95,3 Mio. €). Höhere Absatzmengen sowie eine verbesserte operative Performance konnten die geringeren Durchschnittserlöse nicht kompensieren. Im ersten Halbjahr betrug das EBITDA 136,3 Mio. € nach 219,4 Mio. € im Vorjahr.

KUNDENSEGMENT INDUSTRIE

KENNZAHLEN KUNDENSEGMENT INDUSTRIE

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020 %
Umsatz 282,5 269,2 -4,7 564,3 563,3 -0,2
Absatzmenge (in Mio. t) 2,47 2,28 -7,8 4,91 4,86 -1,0
EBITDA 55,8 56,0 +0,5 114,3 111,1 -2,8

→ Eine Beschreibung des Marktumfelds im Kundensegment Industrie findet sich ab Seite 5 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

Im Kundensegment Industrie lag der Umsatz im Berichtsquartal mit 269,2 Mio. € nur leicht unter dem Wert des Vorjahresquartals (Q2/2019: 282,5 Mio. €). Trotz geringerer Absatzmengen blieb der Umsatz aufgrund des Produktmixes in der Operativen Einheit Europe+ stabil während er in der Operativen Einheit Americas mengenbedingt zurückging.

Im ersten Halbjahr blieb der Umsatz trotz der Corona-Pandemie mit 563,3 Mio. € annähernd stabil (H1/2019: 564,3 Mio. €).

Insgesamt lag der Absatz mit 2,28 Mio. t moderat unter dem Niveau des Vorjahres (Q2/2019: 2,47 Mio. t). Die Absatzmengen von Produkten für die Gastronomie und die verarbeitende Lebensmittelindustrie gingen im Rahmen der Nachfragerückgänge durch die Corona-Pandemie zurück. Der Bedarf für gewerbliche Wasserenthärtungssalze sowie Produkte für die Öl- und Gasindustrie waren davon ebenfalls betroffen. Während der Absatz von Produkten für die Pharmaindustrie anstieg, blieb er für Tierernährung relativ stabil. In der Chemieindustrie konnten Absatzrückgänge, unter anderem aus der Automobilproduktion, durch höhere Absätze in anderen Anwendungsbereichen kompensiert werden. Aufgrund unserer hohen Diversifikation hinsichtlich Anwendungsgebieten und Regionen konnte der Absatzrückgang insgesamt jedoch begrenzt werden.

Im ersten Halbjahr betrug die Absatzmenge 4,86 Mio. t (H1/2019: 4,91 Mio. t).

Das EBITDA betrug 56,0 Mio. € nach 55,8 Mio. € im Vorjahresquartal. Die hohe Kostendisziplin sowie eine optimierte Nutzung des Distributions- und Logistiknetzwerkes insbesondere in der Operativen Einheit Americas sorgten für ein gleichbleibendes EBITDA bei niedrigeren Umsätzen. Im ersten Halbjahr betrug das EBITDA 111,1 Mio. € nach 114,3 Mio. € im Vorjahr. Das unterstreicht die hohe Widerstandsfähigkeit des Kundensegments und die breite Vielfalt der Endmärkte für unsere Industrieprodukte.

KUNDENSEGMENT VERBRAUCHER

KENNZAHLEN KUNDENSEGMENT VERBRAUCHER

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020 %
Umsatz 108,5 132,7 +22,4 228,0 255,0 + 11,8
Absatzmenge (in Mio. t) 0,40 0,42 +6,2 0,88 0,85 -3,6
EBITDA 9,0 23,1 + 155,4 25,4 44,3 +74,0

→ Eine Beschreibung des Marktumfelds im Kundensegment Verbraucher findet sich ab Seite 5 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

Im Kundensegment Verbraucher stieg der Umsatz im Berichtsquartal deutlich auf 132,7 Mio. € (Q2/2019: 108,5 Mio. €). Höhere Absatzmengen, der gestiegene Absatzanteil von höherwertigen Produkten sowie positive Währungseffekte waren die Hauptursache. Im ersten Halbjahr stieg der Umsatz auf 255,0 Mio. € (H1/2019: 228,0 Mio. €).

Der Absatz lag mit 0,42 Mio. t über dem Niveau des Vorjahres (Q2/2019: 0,40 Mio. t). Der Absatz von Tafelsalzen war weiterhin durch einen gestiegenen Heimverzehr und einer wachsenden Nachfrage nach höherwertigen Produkten begünstigt. Auch der Absatz von Wasserenthärtungs- und Poolsalzen konnte gesteigert werden. Im ersten Halbjahr betrug die Absatzmenge 0,85 Mio. t (H1/2019: 0,88 Mio. t).

Das EBITDA konnte im zweiten Quartal deutlich auf 23,1 Mio. € gesteigert werden (Q2/2019: 9,0 Mio. €), im ersten Halbjahr auf 44,3 Mio. € (H1/2019: 25,4 Mio. €). Hier wirkte sich ebenfalls der gestiegene Absatzanteil höherwertiger Produkte, einer verbesserten operativen Performance, die hohe Kostendisziplin sowie eine optimierte Nutzung des Distributions- und Logistiknetzwerkes deutlich positiv aus.

KUNDENSEGMENT GEMEINDEN

KENNZAHLEN KUNDENSEGMENT GEMEINDEN

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 % H1/2019 H1/2020 %
Umsatz 47,0 33,1 -29,5 447,6 251,7 -43,8
Absatzmenge (in Mio. t) 0,86 0,60 -30,3 7,97 4,21 -47,2
EBITDA -18,1 -11,8 -34,7 67,5 30,9 -54,2

→ Eine Beschreibung des Marktumfelds im Kundensegment Gemeinden findet sich ab Seite 5 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

Im Kundensegment Gemeinden ging der Umsatz im üblicherweise saisonal schwachen Berichtsquartal auf 33,1 Mio. € zurück (Q2/2019: 47,0 Mio. €). Positive Preis- und Währungseffekte konnten einen negativen Mengeneffekt nicht kompensieren. Im ersten Halbjahr 2020 erreichte der Umsatz vor dem Hintergrund des historisch milden Winters 251,7 Mio. € nach 447,6 Mio. € im Vorjahr.

Der Absatz von Auftausalz lag im zweiten Quartal wegen eines schwächeren Frühbezugsgeschäftes mit insgesamt 0,60 Mio. t deutlich unter dem Niveau des Vorjahres (Q2/2019: 0,86 Mio. t). Ebenso lag die Absatzmenge im ersten Halbjahr mit 4,21 Mio. t deutlich unter dem Wert des Vorjahreszeitraums (7,97 Mio. t).

Das EBITDA verbesserte sich auf -11,8 Mio. € nach -18,1 Mio. € im Vorjahr. Auch hier wirkten sich die hohe Kostendisziplin sowie eine optimierte Nutzung des Distributions- und Logistiknetzwerkes dämpfend aus. Im ersten Halbjahr betrug das EBITDA 30,9 Mio. € nach 67,5 Mio. € im Vorjahr.

MITARBEITER

PERSONALZAHL LEICHT ÜBER VORJAHR

Die K+S GRUPPE beschäftigte zum 30. Juni 2020 insgesamt 14.738 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente). Gegenüber dem 30. Juni 2019 (14.535 Mitarbeiter) ist die Anzahl durch die Aufnahme der Gesellschaften Shenzen K+S Trading Co. LTD. und K plus S Middle East FZE in den Konsoliderungskreis leicht gestiegen. Im Quartalsdurchschnitt waren 14.772 Mitarbeiter beschäftigt (Q2/2019: 14.607). Rund ein Drittel der Mitarbeiter ist außerhalb von Deutschland und mehr als ein Viertel außerhalb von Europa beschäftigt. Die Anzahl der Auszubildenden in Deutschland lag am 30. Juni 2020 bei 502 und damit über dem Vorjahreswert (30.06.2019: 455).

MITARBEITER NACH REGIONEN

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Für eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher Risiken und Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2019 ab Seite 119. Die dort beschriebenen Risiken und Chancen haben sich zum 30. Juni 2020 wie folgt verändert:

Für das im Geschäftsbericht 2019 auf Seite 127 beschriebene Risiko Ramp-Up-Phase am Standort Bethune ist die Höhe des Nettoschadenpotenzials durch das Erreichen einer anhaltend hohen Produktqualität innerhalb der Bandbreite gesunken.

K+S hat frühzeitig Krisenstäbe (Task Forces) eingerichtet, die die aktuelle Situation im Zuge der Corona-Pandemie permanent beobachten, bewerten und erforderliche Maßnahmen koordinieren. Dieses Vorgehen erlaubt es, alle Maßnahmen für Mitarbeiter und Geschäftspartner aufeinander abzustimmen. Der Schutz der Gesundheit der Mitarbeiter und die Sicherstellung der Belieferung unserer Kunden haben dabei oberste Priorität.

K+S leistet einen wichtigen Beitrag für die systemrelevante Grundversorgung der Bevölkerung und wichtiger Schlüsselindustrien. Aufgrund einer weitgehenden Aufrechterhaltung der Produktion und einer stabilen globalen Nachfrage haben die Auswirkungen der Pandemie das Ergebnis des 1. Halbjahres 2020 mit rund 20 Mio. € belastet. Da die weitere Entwicklung unsicher ist, sind zukünftig wesentliche Belastungen jedoch nicht auszuschließen.

Wegen der bestehenden Verunsicherung an den Kapital- und Finanzmärkten über die wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie ist nicht auszuschließen, dass Refinanzierungen von auslaufenden Finanzierungsinstrumenten erheblich erschwert sein können. Es ist ebenso nicht auszuschließen, dass ein Zugang zum Finanzmarkt zwischenzeitlich gar nicht möglich sein kann.

Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen werden nicht gegeneinander aufgerechnet.

PROGNOSEBERICHT

KÜNFTIGE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE SITUATION

Die nachfolgenden Ausführungen zur künftigen gesamtwirtschaftlichen Situation beruhen auf den Einschätzungen des INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFONDS (IWF).

PROZENTUALE VERÄNDERUNG DES BRUTTOINLANDSPRODUKTS

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in %; real 2016 2017 2018 2019 2020e
Deutschland +2,2 +2,2 + 1,5 +0,6 -7,8
Europäische Union + 1,9 +2,4 + 1,8 + 1,3 -10,2
Welt +3,3 +3,8 +3,7 +2,9 -4,9

Quelle: IWF

Der internationale Währungsfonds prognostiziert, dass durch die weltweite Corona-Pandemie das globale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2020 um -4,9 % zurückgehen wird (2019: +2,9 %). Die Implementierung von Schutzmaßnahmen und das Herunterfahren der Wirtschaftsaktivität hatte deutlich negative Auswirkungen auf das Wirtschaftswachstum und eine Erholung in der zweiten Jahreshälfte ist nur graduell zu erwarten.

KÜNFTIGE BRANCHENSITUATION

Die im Geschäftsbericht 2019 auf den Seiten 134 bis 137 beschriebenen mittel- bis langfristigen Trends zur künftigen Branchensituation behalten weitgehend ihre Gültigkeit.

KUNDENSEGMENT LANDWIRTSCHAFT

Für das Jahr 2020 erwarten wir für den Weltkalimarkt insgesamt eine Zunahme des Weltkaliabsatzes um rund 2 Mio. t auf etwa 70 Mio. t (einschließlich knapp 5 Mio. t Kaliumsulfat und Kalisorten mit niedrigeren Wertstoffgehalten). Nach erfolgter Bodenbildung bei den Preisen für Kaliumchlorid in Brasilien im Anschluss an die Vertragsabschlüsse in China und Indien, unterstellen wir weiterhin eine moderate Erholung der Kaliumchloridpreise in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 im Vergleich zum Preisniveau des zweiten Quartals. Die Preise für Düngemittelspezialitäten sollten weitgehend stabil bleiben.

KUNDENSEGMENT INDUSTRIE

Während die Prognose für die Nachfrage nach Produkten für die Gastronomie in der zweiten Jahreshälfte von der weiteren Entwicklung der Lockerungsmaßnahmen im Zusammenhang mit der Corona-Pandemie abhängt, wird die Nachfrage nach Produkten für die Pharmaindustrie weiterhin als robust eingeschätzt. Bei der Nachfrage nach Produkten für die Chemieindustrie sollte uns auch im zweiten Halbjahr die Vielzahl der Anwendungen unserer Produkte robust aufstellen; beispielsweise ist bei Produkten für die Chlorproduktion zur Herstellung von Bleich- und Desinfektionsmitteln weiterhin eine hohe Nachfrage zu erwarten. Für die Nachfrage nach Produkten für die verarbeitende Lebensmittelindustrie gehen wir im zweiten Halbjahr von einer Normalisierung aus. In der Öl- und Gasindustrie dürfte sich sowohl die Nachfrage nach Kaliprodukten in Europa als auch nach Salzprodukten in Nordamerika im zweiten Halbjahr etwas erholen, auf Gesamtjahressicht aber noch deutlich unter dem Vorjahr liegen. In Südamerika ist in 2020 weiterhin mit einer positiven Nachfrageentwicklung bei Salz zur Extraktion von Kupfer aus gefördertem Roherz (Copper Leaching) zu rechnen.

KUNDENSEGMENT VERBRAUCHER

Für das Geschäft mit Verbraucherprodukten gehört Nordamerika zu den bedeutendsten Absatzregionen. Nachdem die Nachfrage im ersten Halbjahr 2020 bei Tafelsalz durch einen höheren Heimverzehr beeinflusst war, wirkte sich die Wiedereröffnung von Baumärkten in einigen europäischen Märkten auch auf den Absatz von Pool- und Wasserenthärtungssalzen entsprechend positiv aus. Die Prognose für das zweite Halbjahr ist hier abhängig von der weiteren Entwicklung der Lockerungen sowie von der wirtschaftlichen Situation der Verbraucher. Derzeit gehen wir davon aus, dass sich das starke Momentum der ersten Jahreshälfte auch in der zweiten Hälfte fortsetzen wird, wenn auch möglicherweise mit einer geringeren Dynamik. In den Regionen Europa und Südamerika stellt sich die Situation ähnlich dar.

KUNDENSEGMENT GEMEINDEN

Im Kundensegment Gemeinden gehen wir auch im dritten Quartal von einem schwachen Frühbezugsgeschäft aus, so dass selbst bei durchschnittlichen Witterungsbedingungen im vierten Quartal nach wie vor mit einer deutlich unterdurchschnittlichen Nachfrage nach Auftausalz im Gesamtjahr zu rechnen ist.

ERWARTETE ERGEBNISENTWICKLUNG

Für das Gesamtjahr 2020 erwarten wir für die K+S GRUPPE unverändert ein EBITDA vor einmaligen Restrukturierungsaufwendungen von rund 520 Mio. € (2019: 640 Mio. €); nach Berücksichtigung dieses Einmalaufwandes, der bis zu 40 Mio. € betragen könnte, erwarten wir ein EBITDA von rund 480 Mio. €.

Unsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2020 basiert im Wesentlichen auf den folgenden Annahmen:

Gemäß unserer Einschätzung des Marktumfelds im Kundensegment Landwirtschaft gehen wir für das Gesamtjahr 2020 insgesamt von einem leicht höheren Durchschnittspreis für Kali- und Magnesiumdüngemittel in unserem Produktportfolio aus als im zweiten Quartal (Q2/2020: 231 €/t; bisherige Prognose: leicht über dem Niveau des ersten Quartals 2020 von 239 €/t). Wir erwarten eine moderate Erholung der Kaliumchloridpreise in den verbleibenden Monaten des Jahres 2020 im Vergleich zum zweiten Quartal.
Bei der Absatzmenge aller Produkte im Kundensegment Landwirtschaft gehen wir insbesondere aufgrund der Rückkehr zur Normalproduktion in Deutschland sowie eines weiteren Hochfahrens der Produktion in Bethune (keine Produktionskürzungen) vor dem Hintergrund der guten Absatzsituation im ersten Halbjahr unverändert von über 7 Mio. t aus (2019: 6,30 Mio. t).
Aufgrund des insgesamt witterungsbedingt sehr schwachen Starts des Auftausalzgeschäfts erwarten wir im Kundensegment Gemeinden für das Geschäftsjahr 2020 unverändert einen Absatz von rund 8 Mio. t (Normaljahr: zwischen 12,5 und 13,0 Mio. t; 2019: 12,7 Mio. t). Bereits abgeschlossene Mehrjahresverträge sollten die erwarteten Preisrückgänge im Frühbezugsgeschäft abmildern.
In Bezug auf die Euro-Dollar-Währungsrelation wird für die verbleibenden Monate des Jahres 2020 ein durchschnittlicher Kassakurs von 1,15 EUR/USD (bisher 1,10 EUR/USD) unterstellt. Unter Einbeziehung der Währungssicherung entspricht dies einem Jahresdurchschnittskurs von 1,13 EUR/USD (2019: 1,14 EUR/USD).
Coronabedingte Effizienzverluste sind nun auch für die verbleibenden Monate des Jahres in unserer Prognose berücksichtigt und werden durch Effekte aus unserem umfangreichen Maßnahmenpaket in etwa kompensiert. Darüber hinaus unterstellen wir keine wesentlichen Beeinträchtigungen unseres Geschäfts infolge der Corona-Pandemie.
Effekte aus der angestrebten Veräußerung der Operativen Einheit Americas sind nicht berücksichtigt.

In der Operativen Einheit Europe+ (Segment nach IFRS 8) sollte der höhere Absatz im Kundensegment Landwirtschaft nach den Produktionskürzungen im Vorjahr negativen Preiseffekten gegenüberstehen. Daher gehen wir hier nach wie vor von einem spürbaren Rückgang des EBITDA aus (2019: 437,0 Mio. €). Für das EBITDA der Operativen Einheit Americas (Segment nach IFRS 8) gehen wir trotz eines insgesamt unterdurchschnittlichen Auftausalzgeschäfts und einem höheren €/USD Wechselkurs aufgrund der verbesserten operativen Performance, der hohen Kostendisziplin und der optimierte Nutzung des Distributions- und Logistiknetzwerkes nunmehr nur von einem leichten Rückgang aus (bisherige Prognose: moderater Rückgang; 2019: 230,0 Mio. €).

Wir erwarten beim bereinigten Konzernergebnis nach Steuern insbesondere aufgrund höherer Abschreibungen unverändert einen deutlichen Rückgang auf einen negativen Wert (2019: 77,8 Mio. €).

ERWARTETE FINANZLAGE UND GEPLANTE INVESTITIONEN

Obwohl das Investitionsvolumen der K+S GRUPPE im Jahr 2020 insbesondere aufgrund fortschreitender Erweiterungen unserer Haldenkapazitäten in Deutschland deutlich über dem Vorjahr (2019: 493,3 Mio. €) liegen dürfte, erwarten wir aufgrund weiterer geplanter Maßnahmen zur Verbesserung beim Working Capital einen in etwa ausgeglichenen bereinigten Freien Cashflow (2019: +139,7 Mio.€). Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (roce) wird voraussichtlich deutlich zurückgehen (2019: 2,3 %).

ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2020

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IST 2019 Prognose Geschäftsbericht 2019 Prognose Q1/2020 Prognose Q2/2020
K+S Gruppe
EBITDA1 Mio. € 640,4 500 bis 620 rund 520 vor Restrukturierungsaufwendungen rund 480 inkl. Restrukturierungsaufwendungen
- Operative Einheit Europe+ Mio. € 437,0 spürbarer Rückgang bis annähernd stabil spürbarer Rückgang spürbarer Rückgang
- Operative Einheit Americas Mio. € 230,0 leichter bis spürbarer Rückgang moderater Rückgang leichter Rückgang
Investitionen 2 Mio. € 493,3 deutlicher Anstieg deutlicher Anstieg deutlicher Anstieg
Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt 3 Mio. € 77,8 deutlicher Rückgang deutlicher Rückgang deutlicher Rückgang
Bereinigter Freier Cashflow Mio. € 139,7 in etwa ausgeglichen in etwa ausgeglichen in etwa ausgeglichen
ROCE % 2,3 deutlicher Rückgang deutlicher Rückgang deutlicher Rückgang
EUR/USD-Wechselkurs EUR/USD 1,14 1,12 1,12 1,13
Absatzmenge Kundensegment Landwirtschaft Mio. t 6,3 über 7 über 7 über 7
Durchschnittspreis Kundensegment Landwirtschaft €/t 272,4 leichter Rückgang ggü. Q4 2019 (255 €/t) leichter Anstieg ggü. Q1 2020 (239 €/t) leichter Anstieg ggü. Q2 2020 (231 €/t)
Absatzmenge Kundensegment Gemeinden Mio. t 12,7 8 bis 9 rund 8 rund 8

1 Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibungen, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte, in Vorperioden erfasste Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften.

2 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.

3 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte werden eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz 2019: 30,0 %.

ABSCHLUSS

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020 12M/2019 LTM 2
Umsatzerlöse 878,5 840,1 2.141,9 1.929,2 4.070,7 3.858,0
Umsatzkosten 738,5 744,6 1.715,7 1.613,4 3.372,6 3.270,3
Bruttoergebnis vom Umsatz 140,0 95,5 426,2 315,8 698,1 587,7
Marketing- und allgemeine Verwaltungskosten 85,5 84,4 166,9 175,1 362,8 371,0
Sonstige betriebliche Erträge 27,3 20,7 52,2 49,3 133,3 130,4
Sonstige betriebliche Aufwendungen 49,6 55,1 102,1 111,3 230,6 239,8
Beteiligungsergebnis 2,6 2,8 2,8 2,8 3,2 3,2
Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften 7,6 28,4 2,6 -18,4 -16,9 -37,9
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften3 42,4 7,9 214,8 63,1 224,3 72,6
Zinserträge 2,7 0,8 3,7 2,2 9,2 7,7
Zinsaufwendungen 32,4 27,9 63,8 61,1 144,2 146,9
Sonstiges Finanzergebnis 8,8 13,1 22,5 -12,8 37,7 2,4
Finanzergebnis -20,9 -14,0 -37,6 -71,7 -97,3 -131,4
Ergebnis vor Ertragsteuern 21,5 -6,0 177,2 -8,6 127,0 -58,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7,6 -1,8 54,2 -2,6 38,1 -18,7
- davon latente Steuern -9,7 -6,4 3,0 -13,4 -29,4 -45,8
Jahresüberschuss 13,9 -4,2 123,0 -6,0 88,9 -40,1
Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis - - - - - -
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 13,9 -4,2 123,0 -6,0 88,9 -40,1
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert verwässert) 0,07 -0,02 0,64 -0,03 0,46 -0,21

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.

3 Es handelt sich um nicht im IFRS-Regelwerk definierte Kennzahlen.

GESAMTERGEBNISRECHNUNG1

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020 12M/2019 LTM 2
Jahresüberschuss 13,9 -4,2 123,0 -6,0 88,9 -40,1
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung -0,7 20,1 203,3 -189,5 317,4 -75,4
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -0,7 20,1 203,3 -189,5 317,4 -75,4
Neubewertung von Nettoschulden / Vermögenswerten aus leistungsorientierten Versorgungsplänen -35,1 -8,4 -33,9 3,6 -17,1 20,4
Abgang/Bewertung Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert - - - -35,6 9,7 -25,9
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -35,1 -8,4 -33,9 -32,0 -7,4 -5,5
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -35,8 11,7 169,4 -221,5 310,0 -80,9
Gesamtergebnis der Periode -21,9 7,5 292,4 -227,5 398,9 -121,0
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis - - - - - -
Konzerngesamtergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter -21,9 7,5 292,4 -227,5 398,9 -121,0

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.

BILANZ - AKTIVA 1

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in Mio. € 30.06.2019 31.12.2019 30.06.2020
Immaterielle Vermögenswerte 986,2 998,5 986,4
- davon Goodwill aus Unternehmenserwerben 702,5 712,4 708,0
Sachanlagen 7.082,0 7.210,0 7.045,3
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 6,4 6,3 5,5
Finanzanlagen 93,9 106,2 61,3
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 33,8 6,0 10,0
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 19,3 30,2 38,6
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 7,0 7,0 -
Latente Steuern 90,1 95,5 111,0
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern 28,1 - -
Langfristige Vermögenswerte 8.346,8 8.459,6 8.258,1
Vorräte 714,3 789,3 858,1
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 685,2 724,7 538,7
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 71,2 141,6 61,7
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 96,4 116,6 113,1
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern 36,2 27,4 18,5
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 11,0 11,4 12,9
Flüssige Mittel 398,7 321,8 184,6
Kurzfristige Vermögenswerte 2.012,9 2.132,6 1.787,8
AKTIVA 10.359,7 10.592,2 10.045,9

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

BILANZ - PASSIVA1

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in Mio. € 30.06.2019 31.12.2019 30.06.2020
Gezeichnetes Kapital 191,4 191,4 191,4
Kapitalrücklage 645,7 645,7 645,7
Andere Rücklagen und Bilanzgewinn 3.550,0 3.656,4 3.425,8
Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S Aktiengesellschaft 4.387,1 4.493,5 4.262,9
Anteile anderer Gesellschafter 1,6 1,6 1,6
Eigenkapital 4.388,7 4.495,1 4.264,5
Finanzverbindlichkeiten 2.853,2 2.873,0 2.633,9
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 325,6 296,1 240,0
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 8,3 17,5 16,7
Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 47,6 22,8 23,9
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 240,8 232,2 243,0
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen 1.015,5 910,6 931,8
Sonstige Rückstellungen 148,6 166,4 178,8
Latente Steuern 222,7 202,4 203,8
Langfristiges Fremdkapital 4.862,3 4.721,1 4.471,9
Finanzverbindlichkeiten 394,7 525,9 467,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 194,0 241,3 237,3
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 143,9 175,8 228,7
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 47,4 71,3 77,8
Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 50,1 32,7 25,5
Rückstellungen 278,4 329,0 272,7
Kurzfristiges Fremdkapital 1.108,7 1.376,0 1.309,5
PASSIVA 10.359,7 10.592,2 10.045,9

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

KAPITALFLUSSRECHNUNG1

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020 12M/2019 LTM 2
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften 42,4 7,9 214,8 63,1 224,3 72,6
Ertrag (-) / Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte -9,6 -35,0 -4,2 8,4 6,1 18,7
Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften -6,5 -3,0 -13,8 -8,2 -22,0 -16,4
Realisierter Ertrag (-) / Aufwand (+) Investitionssicherung - 0,2 - 0,3 - 0,3
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen 103,8 117,6 203,2 225,3 431,9 454,0
Zunahme (+) / Abnahme (-) langfristiger Rückstellungen (ohne Zinseffekte) -3,7 0,2 -4,8 -3,1 -14,1 -12,4
Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge 2,3 0,6 3,6 2,2 13,4 12,0
Gewinne (+) / Verluste (-) aus der Realisierung finanzieller Vermögenswerte /Verbindlichkeiten 9,1 -1,3 22,5 2,1 35,3 14,9
Gezahlte Zinsen und Ähnliches (-) -48,5 -42,5 -53,7 -50,8 -113,6 -110,7
Gezahlte Ertragsteuern (-) -18,2 -0,4 -23,3 -8,4 -45,9 -31,0
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 2,2 4,8 0,9 2,8 1,5 3,4
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlagen - und Wertpapierabgängen 2,3 2,5 3,4 3,3 -19,9 -20,0
Zunahme (-) / Abnahme (+) Vorräte -98,7 -78,0 -14,4 -75,5 -82,7 -143,8
Zunahme (-) / Abnahme (+) Forderungen und sonstige Vermögenswerte aus laufender Geschäftstätigkeit 219,1 150,2 250,1 188,5 205,3 143,7
Zunahme (+) / Abnahme (-) Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit -8,1 -17,5 -29,4 4,7 32,3 66,4
Zunahme (+) / Abnahme (-) kurzfristiger Rückstellungen 5,3 -38,3 -36,1 -31,7 14,8 19,2
Dotierung von Planvermögen - - -1,2 - -26,9 -25,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 193,2 68,0 517,6 323,0 639,8 445,2
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 2,2 2,4 9,2 16,8 11,8 19,4
Auszahlungen für immaterielles Anlagevermögen -1,9 -4,8 -2,5 -7,4 -12,6 -17,5
Auszahlungen für Sachanlagevermögen -87,1 -108,7 -184,8 -215,4 -493,3 -523,9
Auszahlungen für Finanzanlagen -4,9 -0,1 -4,9 -0,1 -4,9 -0,1
Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen - - - 44,3 - 44,3
Liquide Mittel im Geschäftsjahr entkonsolidierter Gesellschaften - - - - -1,1 -1,1
Einzahlungen aus dem Abgang von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen 5,1 5,0 10,2 5,0 15,2 10,0
Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen -4,9 -10,0 -15,1 -5,1
Cashflow aus Investitionstätigkeit -91,5 -106,2 -182,8 -156,8 -500,0 -474,0
Dividendenzahlungen -47,9 -7,7 -47,9 -7,7
Tilgung (-) von Finanzverbindlichkeiten -599,0 -419,0 -794,4 -983,1
Aufnahme (+) von Finanzverbindlichkeiten 544,5 290,2 738,0 677,9
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -102,4 -136,5 -104,3 -312,9
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel -0,7 -174,7 230,6 -146,7
Wechselkursbedingte Veränderung des Bestands an Finanzmitteln -2,8 1,4 1,2 3,2
Konsolidierungsbedingte Veränderungen - - - 5,0
Änderung des Bestands an Finanzmitteln -3,5 -173,3 231,8 -138,5
Nettofinanzmittelbestand am 01.01. 162,2 316,3
Nettofinanzmittelbestand am 30.06. 393,9 177,8
- davon Flüssige Mittel 398,7 184,6
- davon von verbundenen Unternehmen hereingenommene Gelder -4,8 -6,8

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS1

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in Mio. € Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Bilanzgewinn/ Gewinnrücklagen Unterschiede aus Währungsumrechnung Neubewertung leistungsorientierter Versorgungspläne Abgang/ Bewertung Eigenkapitalinstrumente zum beizulegenden Zeitwert
Stand 01.01.2020 191,4 645,7 3.365,2 329,9 -110,7 72,0
Jahresüberschuss - - -6,0 - - -
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) - - - -189,5 3,6 -35,6
Gesamtergebnis der Periode -6,0 -189,5 3,6 -35,6
Dividende des Vorjahres - - -7,7 - - -
Sonstige Eigenkapitalveränderungen - - 4,6 - - -
Stand 30.06.2020 191,4 645,7 3.356,1 140,4 107,1 36,4
Stand 01.01.2019 191,4 645,7 3.324,2 12,5 -93,6 62,3
Jahresüberschuss - - 123,0 - - -
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) - - - 203,0 -33,9 -
Gesamtergebnis der Periode - - 123,0 203,0 -33,9 -
Dividende des Vorjahres - - -47,9 - - -
Sonstige Eigenkapitalveränderungen - - 0,1 - - -
Stand 30.06.2019 191,4 645,7 3.399,4 215,8 -127,5 62,3

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in Mio. € Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S AG Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapital
Stand 01.01.2020 4.493,5 1,6 4.495,1
Jahresüberschuss -6,0 - -6,0
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) -221,5 - -221,5
Gesamtergebnis der Periode -227,5 -227,5
Dividende des Vorjahres -7,7 - -7,7
Sonstige Eigenkapitalveränderungen 4,6 - 4,6
Stand 30.06.2020 4.262,9 1,6 4.264,5
Stand 01.01.2019 4.142,5 1,6 4.144,1
Jahresüberschuss 123,0 - 123,0
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) 169,4 169,4
Gesamtergebnis der Periode 292,4 - 292,4
Dividende des Vorjahres -47,9 - -47,9
Sonstige Eigenkapitalveränderungen 0,1 - 0,1
Stand 30.06.2019 4.387,1 1,6 4.388,7

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

ANHANG

ERLÄUTERNDE ANGABEN

Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2020 wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, sofern diese von der Europäischen Union anerkannt wurden. Die Aufstellung erfolgt als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben nach Maßgabe des IAS 34. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die im Zwischenbericht angewendet werden, entsprechen mit Ausnahme der unten beschriebenen Änderungen denen, die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2019 zur Anwendung kamen.

Angaben zu den Segmenten nach IFRS 8 werden im Lagebericht und in der Quartalsübersicht gemacht. Informationen zu den Auswirkungen der COVID-19 Pandemie auf die K+S Gruppe sind im Lagebericht enthalten.

Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährungen werden zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgt zu Quartalsdurchschnittskursen.

Eine prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts ist nicht erfolgt (§ 115 Abs. 5 WpHG).

VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGSKREISES

Die folgenden Gesellschaften werden seit Beginn des Jahres 2020 in den Konsolidierungskreis einbezogen:

K plus S Middle East FZE
Shenzhen K+S Trading Co. LTD.

UMSATZERLÖSE

Die Umsatzerlöse (Gesamtumsatz) lassen sich wie folgt unterteilen:

GESAMTUMSATZ

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020
OU Europe+ 631,2 591,4 1.326,2 1.238,7
OU Americas 251,2 251,4 822,4 695,0
Überleitung -3,9 -2,7 -6,7 -4,4
Umsatzerlöse 878,5 840,1 2.141,9 1.929,2

Die Aufgliederung der Umsatzerlöse erfolgt zum einen anhand der marktorientierten Kundensegmente (Landwirtschaft, Industrie, Verbraucher und Gemeinden), welche gemeinsame Kundeninteressen bündeln, und zum anderen anhand der Produktgruppen.

Die gewählten Aufteilungen der Umsatzerlöse spiegeln den Einfluss wirtschaftlicher Faktoren auf Art, Höhe, Zeitpunkt und Unsicherheit von Erlösen und Zahlungsströmen wieder.

AUFTEILUNG UMSATZERLÖSE NACH SEGMENTEN/KUNDENSEGMENTEN (DRITTE)

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020
Operative Einheit Europe+ 626,8 588,3 1.318,6 1.233,3
- Kundensegment Landwirtschaft 440,1 404,6 901,1 858,4
- Kundensegment Industrie 156,5 156,4 315,0 320,2
- Kundensegment Verbraucher 14,7 16,1 32,2 31,3
- Kundensegment Gemeinden 15,5 11,1 70,4 23,4
Operative Einheit Americas 251,2 251,4 822,4 695,0
- Kundensegment Industrie 126,0 112,8 249,3 243,1
- Kundensegment Verbraucher 93,8 116,6 195,9 223,6
- Kundensegment Gemeinden 31,5 22,0 377,2 228,3
Überleitung 0,5 0,3 0,9 0,9
Gesamt 878,5 840,1 2.141,9 1.929,2

→ Weitergehende Informationen zu den Umsätzen finden Sie im Lagebericht ab Seite 7.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind folgende wesentliche Posten enthalten:

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020
Kursgewinne/Kursverluste -2,2 -2,4 -3,1 -6,9
Veränderung Rückstellungen 3,0 3,7 25,0 6,9
Sonstiges -23,2 -36,0 -71,8 -62,0
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen -22,4 -34,7 -49,9 -62,0

FINANZERGEBNIS

Im Finanzergebnis sind folgende wesentliche Posten enthalten:

FINANZERGEBNIS

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020
Zinserträge 2,7 0,8 3,7 2,2
Zinsaufwand -32,4 -27,9 -63,8 -61,1
- davon: Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen -1,6 -1,4 -3,1 -2,8
- davon: Zinsaufwand für Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen -6,5 -4,7 -14,2 -8,6
Zinsergebnis -29,7 -27,1 -60,1 -58,9
Ergebnis aus der Realisation finanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten 9,1 -1,4 22,5 2,4
Ergebnis aus der Bewertung finanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten -0,3 14,5 - -15,2
Sonstiges Finanzergebnis 8,8 13,1 22,5 -12,8
Finanzergebnis -20,9 -14,0 -37,6 -71,7

→ Weitere Informationen zum Finanzergebnis finden sich im Lagebericht auf Seite 9.

RECHNUNGSZINS FÜR RÜCKSTELLUNGEN

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19. Der durchschnittliche gewichtete Rechnungszins für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrug zum Stichtag 2,1% (31.12.2019: 2,2 %; 30.06.2019: 2,2 %).

Die Rückstellungen für langfristige bergbauliche Verpflichtungen verzeichneten einen Anstieg auf 931,8 Mio. €. Der für langfristige bergbauliche und ähnliche Verpflichtungen über sämtliche Auszahlungszeitpunkte retrograd ermittelte einheitliche EUR-Abzinsungsfaktor über alle Restlaufzeiten beträgt zum Stichtag 3,4% (31.12.2019: 3,5%; 30.06.2019: 3,3%).

ERTRAGSTEUERN

In den Ertragsteuern sind folgende wesentliche Posten enthalten:

STEUERN VOM EINKOMMEN UND ERTRAG

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in Mio. € Q2/2019 Q2/2020 H1/2019 H1/2020
Körperschaftsteuer 3,2 0,2 10,9 0,5
Gewerbeertragsteuer 4,2 0,9 14,2 1,0
Ausländische Ertragsteuern 9,9 3,6 26,1 9,3
Latente Steuern -9,7 -6,4 3,0 -13,4
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 7,6 -1,8 54,2 -2,6

FINANZINSTRUMENTE

BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE WERTE VON FINANZINSTRUMENTEN

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31.12.2019 30.06.2020
in Mio. € Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert beizulegender Zeitwert Buchwert beizulegender Zeitwert
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis 101,0 101,0 56,1 56,1
Beteiligungen Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam 5,0 5,0 5,0 5,0
Ausleihungen Fortgeführte Anschaffungskosten 0,2 0,2 0,2 0,2
Finanzanlagen 106,2 106,2 61,3 61,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Fortgeführte Anschaffungskosten 724,7 724,7 514,3 514,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (mit Recycling) - - 24,4 24,4
Derivate mit positivem Marktwert Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam 18,5 18,5 21,4 21,4
Sonstige nicht- derivative finanzielle Vermögenswerte Fortgeführte Anschaffungskosten 147,5 147,5 50,3 50,3
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 166,0 166,0 71,7 71,7
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Fortgeführte Anschaffungskosten 11,4 11,4 5,9 5,9
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis 7,0 7,0 7,0 7,0
Flüssige Mittel Fortgeführte Anschaffungskosten 321,8 321,8 184,6 184,6
Finanzverbindlichkeiten Fortgeführte Anschaffungskosten 3.398,9 3.535,6 3.101,2 2.916,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Fortgeführte Anschaffungskosten 241,3 241,3 237,3 237,3
Derivate mit negativem Marktwert Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam 15,0 15,0 28,6 28,6
Sonstige nicht- derivative finanzielle Verbindlichkeiten Fortgeführte Anschaffungskosten 70,2 70,2 73,5 73,5
Verbindlichkeiten aus Leasing IFRS 7 386,6 386,6 366,6 366,6
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 471,9 471,9 468,7 468,7

Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen. Finanzinstrumente der Stufe 1 ergeben sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente mit Hilfe von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt.

Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden aufgrund von unwesentlicher Bedeutung nicht konsolidiert. Der beizulegende Zeitwert wurde als Barwert der aktuellen dreijährigen Ergebnisplanung (Mittelfristplanung) und einer sich anschließenden ewigen Rente berechnet. Für die Diskontierung wurde der Kapitalkostensatz der Gesellschaft zugrunde gelegt. Änderungen der zukünftigen Ergebnisse bzw. des Kapitalkostensatzes haben entsprechende Auswirkungen auf die Barwertkalkulation. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden grundsätzlich langfristig und nicht zu Handelszwecken gehalten. Daher wurde, soweit zulässig, von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, Wertänderungen im sonstigen Ergebnis zu erfassen, ohne diese beim Abgang in die Gewinn- und Verlustrechnung umzugliedern (OCI-Option).

ZUM BEIZULEGENEDEN ZEITWERTE BEWERTETE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN

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30.06.2020
in Mio. € Bewertungskategorie nach IFRS 9 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
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Aktiva - 28,4 85,5 113,9
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis - - 56,1 56,1
Beteiligungen Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam - - 5,0 5,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis (mit Recycling) - - 24,4 24,4
Derivative Finanzinstrumente Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam - 21,4 - 21,4
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis - 7,0 - 7,0
Passiva - 28,6 - 28,6
Derivative Finanzinstrumente Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam - 28,6 - 28,6

ZUM BEIZULEGENEDEN ZEITWERTE BEWERTETE VERMÖGENSWERTE UND VERBINDLICHKEITEN

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31.12.2019
in Mio. € Bewertungskategorie nach IFRS 9 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
--- --- --- --- --- ---
Aktiva - 25,5 106,0 131,5
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis - - 101,0 101,0
Beteiligungen Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam - - 5,0 5,0
Derivative Finanzinstrumente Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam - 18,5 - 18,5
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis - 7,0 - 7,0
Passiva - 15,0 - 15,0
Derivative Finanzinstrumente Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam - 15,0 - 15,0

ÜBERLEITUNG ANTEILE NICHT KONSOLIDIERTE VERBUNDENE UNTERNEHMEN UND BETEILIGUNGEN (STUFE 3)

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in Mio. € H1/2019 H1/2020
Bestand zum 1. Januar 88,8 106,0
Zugänge 4,9 -
Abgänge - 44,9
Bestand zum 30. Juni 93,7 61,1

WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN EINZELNER BILANZPOSTEN

Im Vergleich zum Jahresabschluss 2019 reduzierte sich die Bilanzsumme zum 30. Juni 2020 um 546,3 Mio. €.

Auf der Aktivseite reduzierten sich die langfristigen Vermögenswerte um 201,5 Mio. €. Das Umlaufvermögen reduzierte sich um 344,8 Mio. €. Die Reduzierung der langfristigen Vermögenswerte beruht im Wesentlichen auf der Verminderung des Sachanlagevermögens um 164,7 Mio. €. Dieser Rückgang ist überwiegend auf Währungsdifferenzen zurückzuführen. Der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 186,0 Mio. € resultiert im Wesentlichen aus unserem aktiven Working Capital Managements (z.B. durch Factoring). Die kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte gingen um 79,9 Mio. € zurück. Des Weiteren reduzierten sich die flüssigen Mittel um 137,2 Mio. €.

Auf der Passivseite verminderte sich das Eigenkapital um 230,6 Mio. €. Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich um 249,2 Mio. €. Im Wesentlichen resultiert die Verminderung aus der Reduzierung der langfristigen Finanzverbindlichkeiten um 239,1 Mio. € und der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten um 56,1 Mio. €. Der Rückgang der langfristigen Finanzverbindlichkeiten beruht im Wesentlichen auf Fristigkeitsänderungen von bestehenden Schuldscheindarlehen. Gegenläufig wirken sich höhere Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen um 21,2 Mio. € aus. Weiter erhöhten sich die sonstigen Rückstellungen um 12,4 Mio. € und die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um 10,8 Mio. €. Das kurzfristige Fremdkapital reduzierte sich dagegen um 66,5 Mio. €. Wesentliche Ursache ist die Abnahme der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen um 56,3 Mio. € sowie der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten um 58,6 Mio. €. Gegenläufig zu den umgegliederten Schuldscheindarlehen wirkten sich Rückzahlungen von Commercial Papers aus. Des Weiteren steht ein Anstieg der sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten um 52,9 Mio. € dem gegenüber.

WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN DES EIGENKAPITALS

Das Eigenkapital wird sowohl durch erfolgswirksame und erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle als auch durch Kapitaltransaktionen mit den Anteilseignern beeinflusst. Im Vergleich zum Jahresabschluss 2019 haben sich der Bilanzgewinn und die anderen Rücklagen um 230,6 Mio. € verringert. Der Rückgang beruht vor allem auf erfolgsneutralen Veränderungen des Eigenkapitals, die aus der Währungsumrechnung von Tochterunternehmen in funktionaler Fremdwährung resultieren (im Wesentlichen CAD und usd). Unterschiede aus der Währungsumrechnung werden in einer gesonderten Währungsumrechnungsrücklage erfasst; diese hat sich zum 30. Juni 2020 aufgrund von Wechselkursschwankungen um 189,5 Mio. € vermindert. Mindernd wirkten sich zudem die Auszahlung der Dividende in Höhe von 7,7 Mio. € sowie das negative Periodenergebnis der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2020 in Höhe von 6,0 Mio. € aus.

SAISONALE EINFLÜSSE

Beim Verkauf von Pflanzennährstoffen und Salzprodukten bestehen unterjährig saisonale Unterschiede. Bei Pflanzennährstoffen erzielen wir in den ersten sechs Monaten aufgrund der europäischen Frühjahrsdüngung in der Regel die höchsten Absätze. Die Verkäufe von Salzprodukten - speziell von Auftausalz - sind erheblich von der jeweiligen winterlichen Witterung während des ersten und vierten Quartals abhängig. In Summe führen beide Effekte dazu, dass das erste Halbjahr in der Regel umsatz- und besonders ergebnisseitig stärker ausfällt.

EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Die Eventualverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresabschluss 2019 nicht signifikant verändert und sind insgesamt als nicht wesentlich einzustufen.

NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Innerhalb der K+S GRUPPE werden Liefer- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Neben Transaktionen zwischen konsolidierten Unternehmen der K+S GRUPPE bestehen Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen sowie Unternehmen, auf die die K+S GRUPPE einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann (assoziierte Unternehmen). Diese Beziehungen haben keinen signifikanten Einfluss auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE. Die Gruppe der nahestehenden Personen umfasst bei der K+S GRUPPE im Wesentlichen den Vorstand und den Aufsichtsrat der K+S AKTIENGESELLSCHAFT. Wesentliche Transaktionen mit diesem Personenkreis fanden nicht statt.

VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K+S AKTIENGESELLSCHAFT

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Kassel, 13. August 2020

K+S Aktiengesellschaft

Der Vorstand

KENNZAHLEN

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in Mio. € Q1/2019 Q2/2019 H1/2019 Q3/2019 Q4/2019 2019
Operative Einheit Europe+ 1 691,8 626,8 1.318,6 621,1 596,2 2.535,9
Operative Einheit Americas 1 571,2 251,2 822,4 282,6 427,2 1.532,2
Überleitung 0,5 0,5 0,9 1,2 0,4 2,6
Umsatz K+S Gruppe 1.263,5 878,5 2.141,9 904,9 1.023,8 4.070,7
Operative Einheit Europe+ 1 177,1 128,4 305,5 67,3 64,2 437,0
Operative Einheit Americas 1 107,6 13,6 121,2 25,3 83,9 230,0
Überleitung -14,8 -11,9 -26,7 -12,0 11,7 -26,6
EBITDA 2 K+S Gruppe 269,9 130,1 400,0 80,6 159,8 640,4
Operative Einheit Europe+ 1 57,8 74,0 131,8 125,2 147,1 404,1
Operative Einheit Americas 1 14,2 17,3 31,5 16,7 33,5 81,7
Überleitung 0,6 1,8 2,4 2,4 2,7 7,5
Investitionen3 K+S Gruppe 72,6 93,1 165,7 144,3 183,3 493,3
Operative Einheit Europe+ 1 77,6 80,7 158,3 82,8 97,3 338,3
Operative Einheit Americas 1 19,8 20,9 40,7 21,8 22,5 84,9
Überleitung 2,1 2,2 4,2 2,1 2,3 8,8
Abschreibungen 4 K+S Gruppe 99,5 103,8 203,2 106,7 122,0 431,9
Bereinigter Freier Cashflow 5 233,1 101,5 334,6 -131,1 -63,8 139,7
Working Capital 1.089,6 987,3 987,3 1.059,3 1.037,9 1.037,9
Nettofinanzverbindlichkeiten 2.934,8 2.893,7 2.893,7 3.030,5 3.116,6 3.116,6
Konzernergebnis, bereinigt 6 107,7 2,6 110,4 -41,8 9,2 77,8
Ergebnis je Aktie, bereinigt 6 (€) 0,56 0,01 0,58 -0,20 0,10 0,41
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften 172,4 42,4 214,8 -47,3 56,8 224,3
Finanzergebnis -16,7 -20,9 -37,6 -34,4 -25,3 -97,3
Ergebnis vor Ertragsteuern 155,7 21,5 177,2 -81,7 31,5 127,0
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 46,7 7,6 54,2 -25,1 9,0 38,1
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 109,0 13,9 123,0 -56,7 22,6 88,9

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in Mio. € Q1/2020 Q2/2020 H1/2020
Operative Einheit Europe+ 1 645,0 588,3 1.233,3
Operative Einheit Americas 1 443,5 251,4 695,0
Überleitung 0,6 0,3 0,9
Umsatz K+S Gruppe 1.089,1 840,1 1.929,2
Operative Einheit Europe+ 1 114,2 68,7 182,9
Operative Einheit Americas 1 101,9 37,9 139,8
Überleitung -15,0 -18,8 -33,8
EBITDA 2 K+S Gruppe 201,1 87,8 288,9
Operative Einheit Europe+ 1 70,6 99,3 169,8
Operative Einheit Americas 1 15,4 17,4 32,8
Überleitung 1,8 2,3 4,2
Investitionen3 K+S Gruppe 87,8 119,0 206,8
Operative Einheit Europe+ 1 83,6 86,1 169,6
Operative Einheit Americas 1 21,6 29,0 50,6
Überleitung 2,5 2,6 5,1
Abschreibungen 4 K+S Gruppe 107,7 117,6 225,3
Bereinigter Freier Cashflow 5 204,4 -43,2 161,2
Working Capital 926,0 913,7 913,7
Nettofinanzverbindlichkeiten 2.917,2 2.979,4 2.979,4
Konzernergebnis, bereinigt 6 24,9 -30,6 -5,7
Ergebnis je Aktie, bereinigt 6 (€) 0,13 -0,20 -0,03
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften 55,2 7,9 63,1
Finanzergebnis -57,7 -14,0 -71,7
Ergebnis vor Ertragsteuern -2,5 -6,0 -8,6
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -0,8 -1,8 -2,6
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter -1,8 -4,2 -6,0

1 Segment im Sinne des IFRS 8.

2 Das EBITDA ist definiert als Ergebnis vor Ertragsteuern, Zinsen und Abschreibung, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen, das Ergebnis aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften und in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften.

3 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte exklusive der Leasingzugänge gem. IFRS 16.

4 Betrifft die planmäßigen Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, bereinigt um den erfolgsneutralen Abschreibungsbetrag im Rahmen von aktivierten Eigenleistungen.

5 Ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen

6 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte werden eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz Q2/2020: 30,0 % (Q2/2019: 30,0 %).

FINANZKALENDER

TERMINE

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2020/2021
Quartalsmitteilung zum 30. September 2020 12. November 2020
Geschäftsbericht 2020 11. März 2021
Quartalsmitteilung zum 31. März 2021 11. Mai 2021
Hauptversammlung, Kassel 12. Mai 2021
Dividendenzahlung 17. Mai 2021
Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2021 12. August 2021

KONTAKT

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IMPRESSUM

Redaktion/Text

K+S Investor Relations

Layout und Umsetzung

Kirchhoff Consult AG, Hamburg

Veröffentlichung am 13. August 2020

ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN

Dieser Halbjahresfinanzbericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S GRUPPE und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht des aktuellen Geschäftsberichts genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Halbjahresfinanzbericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.