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K+S AG Interim / Quarterly Report 2018

Aug 14, 2018

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Interim / Quarterly Report

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K+S Aktiengesellschaft

Kassel

Halbjahresfinanzbericht H1/18

K+S GRUPPE

Umsatz moderat und EBITDA leicht im zweiten Quartal gegenüber Vorjahr gesteigert
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte profitiert von höheren Absatzmengen sowie gestiegenen Marktpreisen
Ergebnis durch Produktionseinschränkungen in Deutschland weiterhin unter Druck
Währungsentwicklung und erhöhte Logistikkosten sorgen für ein rückläufiges Ergebnis im Geschäftsbereich Salz
Bereinigter Freier Cashflow sowie Verschuldungsgrad gegenüber Vorjahr verbesser
K+S bestätigt deutliche Verbesserung des EBITDA für das Geschäftsjahr 2018, Bandbreite von 660-740 Mio. € bleibt jedoch unterhalb der Kapitalmarkterwartungen

ECKDATEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNG

KENNZAHLEN

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Q2/17 Q2/18 % H1/17 H1/18
Umsatz Mio. € 742,0 811,9 + 9,4 1.868,4 1.981,7
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte Mio. € 387,1 440,5 + 13,8 860,8 929,2
-davon Geschäftsbereich Salz Mio. € 315,7 326,9 + 3,5 926,6 962,5
-davon Ergänzende Aktivitäten Mio. € 38,8 43,9 + 13,1 80,3 88,7
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) Mio. € 101,9 105,1 + 3,1 312,8 341,9
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte Mio. € 71,4 90,6 + 26,9 152,6 211,4
-davon Geschäftsbereich Salz Mio. € 29,0 23,3 -19,7 164,4 144,2
-davon Ergänzende Aktivitäten Mio. € 6,1 8,0 + 31,1 15,4 17,9
EBITDA-Marge % 13,7 12,9 - 16,7 17,3
-Geschäftsbereich Kali- und % 18,4 20,6 - 17,7 22,8
-Geschäftsbereich Salz % 9,2 7,1 - 17,7 15,0
-Ergänzende Aktivitäten % 15,7 18,2 - 19,2 20,2
Operatives Ergebnis (EBIT I) Mio. € 28,5 13,4 -53,0 165,9 160,4
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte Mio. € 31,4 21,1 -32,8 73,3 73,6
-davon Geschäftsbereich Salz Mio. € 0,4 4,0 > 100 106,2 106,1
-davon Ergänzende Aktivitäten Mio. € 3,9 6,8 + 74,4 10,9 15,4
Konzernergebnis, bereinigt1 Mio. € 18,9 -9,4 - 113,5 74,2
Ergebnis je Aktie, bereinigt1 0,10 -0,05 - 0,59 0,39
Investitionen (CapEx)2 Mio. € 133,0 91,2 -31,4 410,4 153,7
Abschreibungen2 Mio. € 73,4 91,7 + 24,9 146,9 181,5
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € 117,4 59,4 -49,4 384,4 292,2
Bereinigter Freier Cashflow3 Mio. € -80,8 -48,6 + 39,8 -25,6 94,2
Nettoverschuldung per 30.06. Mio. € - - - 3.745,2 4.129,3
Nettoverschuldung/EBITDA (LTM) - - - 8,1 6,8
Eigenkapitalquote % - - - 44,6 42,8
Return on Capital Employed (LTM) % - - - 2,1 3,2
Buchwert je Aktie per 30.06. - - - 22,44 21,61
Durchschnittliche Anzahl Aktien Mio. 191,4 191,4 - 191,4 191,4
Mitarbeiteram 30.06.4 Anzahl - - - 14.570 14.809
Marktkapitalisierung am 30.06. Mrd. € - - - 4,29 4,05
Unternehmenswert (EV) am 30.06. Mrd. € - - - 8,04 8,18

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%
Umsatz + 6,1
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte + 7,9
-davon Geschäftsbereich Salz + 3,9
-davon Ergänzende Aktivitäten + 10,5
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) + 9,3
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte + 38,5
-davon Geschäftsbereich Salz -12,3
-davon Ergänzende Aktivitäten + 16,2
EBITDA-Marge -
-Geschäftsbereich Kali- und -
-Geschäftsbereich Salz -
-Ergänzende Aktivitäten -
Operatives Ergebnis (EBIT I) -3,3
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte + 0,4
-davon Geschäftsbereich Salz -0,1
-davon Ergänzende Aktivitäten + 41,3
Konzernergebnis, bereinigt1 -34,6
Ergebnis je Aktie, bereinigt1 -34,6
Investitionen (CapEx)2 -62,5
Abschreibungen2 + 23,6
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -24,0
Bereinigter Freier Cashflow3 -
Nettoverschuldung per 30.06. + 10,3
Nettoverschuldung/EBITDA (LTM) -
Eigenkapitalquote -
Return on Capital Employed (LTM) -
Buchwert je Aktie per 30.06. -3,7
Durchschnittliche Anzahl Aktien -
Mitarbeiteram 30.06.4 + 1,6
Marktkapitalisierung am 30.06. -5,7
Unternehmenswert (EV) am 30.06. + 17,4

1 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, das Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von Investitionen in kanadischen Dollar eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz 02/18: 29,9 % (02/17: 29,6 %).

2 Betrifft zahlungswirksame Investitionen und Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement.

3 Ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen.

4 FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil gewichtet. Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und ist deshalb als geschlechtsneutral anzusehen.

Für den Halbjahresfinanzbericht gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

LAGEBERICHT

1.1 KONZERNSTRUKTUR UND GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Für eine ausführliche Darstellung der rechtlichen Konzernstruktur, der Organisationsstruktur und der Geschäftstätigkeit einschließlich unserer Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2017 ab Seite 29.

Der Abschnitt "Veränderungen des Konsolidierungskreises" ist im Anhang dieses Halbjahresfinanzberichts auf Seite 23 zu finden. Darüber hinaus blieb die im Geschäftsbericht 2017 beschriebene Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit weitgehend unverändert.

1.2 UNTERNEHMENSSTRATEGIE UND -STEUERUNG

Im zweiten Quartal ergaben sich keine Änderungen der Unternehmensstrategie und -Steuerung. Für eine umfassende Darstellung der aktuellen Unternehmensstrategie und -Steuerung verweisen wir auf die entsprechenden Kapitel "Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance" ab Seite 55 und "Unternehmensstrategie" ab Seite 75 im Geschäftsbericht 2017. Dort finden sich Informationen zu unserer im Oktober 2017 veröffentlichten Unternehmensstrategie SHAPING 2030.

1.3 ÜBERBLICK ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUF

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die Agrarrohstoffpreise entwickelten sich seit Beginn des Jahres uneinheitlich. Während beispielsweise der Preis für Sojabohnen um 10 % zurückging, legte der Weizenpreis im ersten Halbjahr 2018 um 17 % zu. Der DOW JONES-UBS AGRI-CULTURE SUBINDEX, der die Entwicklung der Preise für Mais, Sojabohnen, Zucker, Weizen, Sojaöl, Baumwolle und Kaffee abbildet, verringerte sich im ersten Halbjahr um rund 7 % gegenüber dem Vorjahreszeitraum.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent verzeichnete im Halbjahresverlauf einen deutlichen Anstieg und lag Ende Juni bei rund 79 USD pro Barrel. Der Durchschnittspreis des zweiten Quartals 2018 lag mit rund 75 USD deutlich über dem Vorjahreswert (02/17: 52 USD). Auch der Durchschnittswert des NCG-Natural-Gas-Year-Future, welcher schwerpunktmäßig West- und Süddeutschland abbildet, ist nachfragebedingt im Vergleich zum Vorjahresquartal auf rund 19 €/MWh gestiegen (02/17: 16 €/MWh).

PREISENTWICKLUNG VON AGRARPRODUKTEN UND ROHÖL

ABB: 1.3.1

Der US-Dollar notierte per 30. Juni 2018 bei 1,17 EUR/USD. Im Quartalsdurchschnitt lag der Wechselkurs bei 1,19 EUR/USD (02/17: 1,10 EUR/USD).

AUSWIRKUNGEN AUF K+S

Die Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten im Wesentlichen die folgenden Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf von K+S:

Die Energiekosten der K+S Gruppe werden insbesondere durch die Kosten für den Bezug von Erdgas beeinflusst. Im Berichtszeitraum sind diese aufgrund deutlich höherer Produktionsmengen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte gegenüber dem Vorjahreszeitraum leicht gestiegen. Unsere langfristig orientierten Einkaufsverträge mit günstigen Konditionen machen uns unabhängiger von der Marktpreisentwicklung.
Fremdwährungssicherungssystem: Durch die für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte eingesetzten Sicherungsinstrumente lag der Umrechnungskurs im zweiten Quartal 2018 bei durchschnittlich 1,14 EUR/USD inkl. Sicherungskosten (02/17: 1,12 EUR/USD). Für die in kanadischen Dollar zu zahlenden operativen Kosten des Werks Bethune sichern wir zudem kanadische Dollar gegen US-Dollar. Unser Umrechnungskurs inkl. Sicherungskosten lag im zweiten Quartal 2018 bei durchschnittlich 1,32 USD/CAD und damit für uns vorteilhafter als über die Beschaffung am Kassamarkt. Das Sicherungssystem konnte die negativen Währungseffekte im Ergebnis abmildern.
Die Preise wichtiger Agrarrohstoffe notierten zum Ende des Berichtszeitraumes weiterhin auf einem vergleichsweise niedrigen Niveau. Gleichzeitig waren die Kosten für die Landbewirtschaftung, z. B. für Düngemittel, trotz jüngster Preisanstiege relativ gering. Die daraus resultierenden Ertragsperspektiven sollten für die Landwirte weiterhin ausreichenden Anreiz bieten, den Ertrag je Hektar durch den Einsatz von Pflanzennährstoffen zu steigern.

/ Weitere Informationen zum Fremdwährungssicherungssystem finden sich im Geschäftsbericht 2017 auf Seite 88.

BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die im Geschäftsbericht 2017 ab Seite 36 beschriebenen Gegebenheiten in den wesentlichen Absatzregionen und Wettbewerbspositionen blieben für die einzelnen Geschäftsbereiche nahezu unverändert.

GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE

Die Branchensituation im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte war im Berichtsquartal von einer guten Nachfrage geprägt. Die internationalen Preise für Kaliumchlorid wie auch für unsere Spezialitäten entwickelten sich fast überall weiterhin positiv. In Brasilien legte der Marktpreis für granuliertes Kaliumchlorid öffentlichen Informationen zufolge weiter zu. In Südostasien stieg das Marktpreisniveau für Kaliumchlorid ebenfalls weiter an. In Europa blieben die Preise für granuliertes Kaliumchlorid seit Jahresbeginn stabil.

GESCHÄFTSBEREICH SALZ

Im zweiten Quartal 2018 entwickelte sich insbesondere das Geschäft mit Gewerbesalzen dank erhöhter Nachfrage aus Südamerika positiv. Die Rahmenbedingungen für den Verkauf von Verbraucherprodukten sowie von Salzen für die Lebensmittelindustrie blieben im Vergleich zum Vorjahr nahezu unverändert. Erneut robust zeigte sich die Nachfrage nach Premiumprodukten (Meer- und Koschersalz). Global war weiterhin ein erhöhter Bedarf an Salzen für pharmazeutische Anwendungen zu verzeichnen.

Gute Winterbedingungen zu Beginn des Jahres führten zu einem Abbau der Lagerbestände an Auftausalz bei US-amerikanischen Kunden, insbesondere in den nördlichen Regionen des Mittleren Westens sowie in Kanada. Auch in Europa hatten vorteilhafte Wetterverhältnisse im späteren Verlauf des Winters einen positiven Effekt auf das Auftausalzgeschäft.

NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Für eine umfassende Darstellung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Anhang auf Seite 28.

1.4 ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

ERTRAGSLAGE

KENNZAHLEN

TAB: 1.4.1

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Q2/17 Q2/18 % H1/17 H1/18 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 742,0 811,9 + 9,4 1.868,4 1.981,7 + 6,1
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 387,1 440,5 + 13,8 860,8 929,2 + 7,9
-davon Geschäftsbereich Salz 315,7 326,9 + 3,5 926,6 962,5 + 3,9
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 101,9 105,1 + 3,1 312,8 341,9 + 9,3
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 71,4 90,6 + 26,9 152,6 211,4 + 38,5
-davon Geschäftsbereich Salz 29,0 23,3 -19,7 164,4 144,2 -12,3
Operatives Ergebnis (EBIT I) 28,5 13,4 -53,0 165,9 160,4 -3,3
-davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 31,4 21,1 -32,8 73,3 73,6 + 0,4
-davon Geschäftsbereich Salz 0,4 4,0 > 100 106,2 106,1 -0,1
Return on Capital Employed (LTM, in %) - - - 2,1 3,2 -

UMSATZ

Nach 742,0 Mio. € im Vorjahreszeitraum stieg der Umsatz der K+S GRUPPE im zweiten Quartal 2018 auf 811,9 Mio. €. Ursächlich hierfür waren neben höheren Absatzmengen durch das Anfahren des Kaliwerks Bethune in Kanada auch gestiegene Preise für Kaliumchlorid und Düngemittelspezialitäten. Außerdem trugen höhere Absatzvolumina im Auftausalzgeschäft zu dieser Entwicklung bei. Gegenläufig wirkte sich eine nachteilige Währungsentwicklung aus. Im ersten Halbjahr 2018 stieg der Umsatz infolge der genannten Effekte auf 1.981,7 Mio. € (H1/17: 1.868,4 Mio. €). Im Geschäftsbereich Salz dämpften im Vergleich zum Vorjahr geringere Durchschnittspreise sowie negative Währungseffekte die Umsatzentwicklung.

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

TAB: 1.4.2

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Q2/18 H1/18
in %
--- --- ---
Umsatzveränderung + 9,4 + 6,1
- mengen-/strukturbedingt + 9,1 + 10,1
- preis-/preisstellungsbedingt + 4,5 + 2,1
- währungsbedingt -4,2 -6,1
- konsolidierungsbedingt - -

Detaillierte Aufstellungen der Durchschnittspreise und Absätze finden sich in den Tabellen 1.5.3 und 1.5.6.

Im Berichtsquartal entfielen über 54 % des Umsatzes auf den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte, gefolgt von Salz mit mehr als 40 % sowie den Ergänzenden Aktivitäten (5%).

UMSATZ NACH REGIONEN APRIL - JUNI 2018 (IN %)

ABB: 1.4.1

Vorjahreszahlen in Klammern

ENTWICKLUNG AUSGEWÄHLTER KOSTENARTEN

Die Herstellungskosten beliefen sich im zweiten Quartal 2018 auf 581,6 Mio. € und verzeichneten somit einen Anstieg (02/17: 509,1 Mio. €). Wesentliche Ursache für diese Entwicklung ist die Produktion im Werk Bethune in Kanada. Aufgrund daraus resultierender Absatzsteigerungen erhöhten sich im Berichtsquartal auch die Vertriebskosten von 147,5 Mio. € im Vorjahr auf 158,9 Mio. €. Im ersten Halbjahr 2018 betrugen die Herstellungskosten 1.356,3 Mio. € nach 1.208,2 Mio. € im Vorjahr, die Vertriebskosten stiegen auf 384,3 Mio. € (H1/17: 351,9 Mio. €).

Neben den dargestellten Effekten sind insbesondere die Personalaufwendungen sowie die Kosten für Frachten, Material und Energie von besonderer Bedeutung für K+S. Der Personalaufwand erhöhte sich im zweiten Quartal 2018 auf 288,4 Mio. € (02/17: 268,2 Mio. €), im ersten Halbjahr betrug er 571,7 Mio. € (H1/17: 557,0 Mio. €). Diese Entwicklung resultierte insbesondere aus dem fortschreitenden Personalaufbau am Verbundwerk Werra. Die Frachtkosten lagen sowohl im zweiten Quartal als auch im ersten Halbjahr 2018 vor allem mengenbedingt durch die zunehmenden Lieferungen aus dem Kaliwerk Bethune mit 173,2 Mio. € bzw. 416,9 Mio. € jeweils über dem Vorjahreswert (02/17: 158,6Mio. €; H1/17: 366,7 Mio. €). Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren (Materialkosten) stiegen im zweiten Quartal 2018 auf 144,4 Mio. € (02/17: 129,2 Mio. €) sowie im ersten Halbjahr auf 270,0 Mio. € (H1/17: 263,7 Mio. €). Für Energie entstanden K+S im zweiten Quartal Kosten in Höhe von 62,1 Mio. € (02/17: 61,1 Mio. €), auch im ersten Halbjahr erhöhten sich die Energiekosten auf 130,2 Mio. € (H1/17: 127,3 Mio. €). Der leichte Anstieg ist im Wesentlichen durch höhere Produktionsmengen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte bedingt.

OPERATIVE ERGEBNISSE EBITDA UND EBIT I

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) der K+S GRUPPE betrug im Berichtsquartal 105,1 Mio. € (02/17: 101,9 Mio. €). Insbesondere im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte konnten durch die anlaufende Produktion im neuen Kaliwerk Bethune in Kanada Absatzsteigerungen realisiert werden. Das Ergebnis im Geschäftsbereich Salz war maßgeblich durch höhere Logistikkosten sowie nachteilige Währungseffekte belastet. Das operative Ergebnis (EBIT l) der K+S GRUPPE erreichte 13,4 Mio. € und lag damit unter dem Vorjahreswert (02/17: 28,5 Mio. €). Ursächlich dafür war im Wesentlichen der Abschreibungsbeginn des neuen Werks Bethune. Das EBIT II betrug im Berichtsquartal aufgrund der Stichtagsbewertung der noch ausstehenden, antizipativen Sicherungsgeschäfte - 18,8 Mio. € (02/17: 56,1 Mio. €).

Im ersten Halbjahr 2018 betrug das EBITDA 341,9 Mio. €, dies entspricht einer Steigerung von über 9 % gegenüber dem Vorjahreswert (H1/17: 312,8 Mio. €). Diese Ergebnisentwicklung ist in erster Linie auf die im Vergleich zum Vorjahr höheren Absatzvolumina insbesondere im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte und ein starkes Auftausalzgeschäft infolge guter Winterbedingungen zurückzuführen. Gegenläufig wirkte wie bereits im ersten Quartal eine noch eingeschränkte Personal- und Maschinenverfügbarkeit am Werk Werra. Nachteilige Währungseffekte sowie höhere Logistikkosten im Geschäftsbereich Salz minderten das Ergebnis ebenfalls. Das EBIT I verringerte sich in den ersten sechs Monaten aufgrund gestiegener Abschreibungen auf 160,4 Mio. € nach 165,9 Mio. € im Vorjahr. Die in den ersten sechs Monaten zu berücksichtigenden Abschreibungen lagen bei 181,5 Mio. € (H1/17: 146,9 Mio. €). Das EBIT II betrug im ersten Halbjahr 2018 117,9 Mio. € (H1/17: 204,3 Mio. €).

Nach IFRS werden die Marktwertschwankungen aus Sicherungsgeschäften in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Das EBIT II beinhaltet sämtliche Ergebnisse aus operativen Sicherungsgeschäften, d. h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch Ergebnisse aus realisierten operativen Sicherungsderivaten. Ergebniseffekte aus der Sicherung von Grundgeschäften mit Finanzierungscharakter, deren Ergebniswirkungen sich nicht im EBIT niederschlagen, werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

ÜBERLEITUNG OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT I) UND EBITDA

TAB: 1.4.3

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Q2/17 Q2/18 H1/17 H1/18
in Mio. €
--- --- --- --- ---
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 56,1 -18,8 204,3 117,9
Ertrag (-) / Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte -24,5 22,2 -30,1 22,9
Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften -2,8 10,0 -4,3 19,6
Realisierter Ertrag (-) / Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada -0,3 - -4,0 -
Operatives Ergebnis (EBIT I) 28,5 13,4 165,9 160,4
Abschreibungen (+)/Wertminderungen (+)/Wertaufholungen (-) des Anlagevermögens 85,0 93,4 164,7 184,6
Erfolgsneutrale Aktivierung von Abschreibungen (-)1 -11,6 -1,7 -17,8 -3,1
EBITDA 101,9 105,1 312,8 341,9

1 Es handelt sich um Abschreibungen von Vermögenswerten, die zur Herstellung anderer Vermögenswerte des Sachanlagevermögens eingesetzt werden. Die Abschreibungen werden als Teil der Herstellungskosten aktiviert und nicht ergebniswirksam erfasst.

FINANZERGEBNIS

Im Berichtsquartal betrug das Finanzergebnis - 24,9 Mio. € (02/17: - 3,8 Mio. €). Die Veränderung resultierte insbesondere aus einem im Vergleich zum Vorjahr höherem Zinsaufwand, da infolge der Inbetriebnahme des kanadischen Werks Bethune nun deutlich geringere Fremdkapitalzinsen aktiviert werden. Das Finanzergebnis belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf- 55,7 Mio. € nach -12,3 Mio. € im Vorjahr.

/ Weitere Angaben zum Finanzergebnis und Rechnungszinsen für Rückstellungen finden sich im Anhang ab Seite 24.

(BEREINIGTES) KONZERNERGEBNIS UND (BEREINIGTES) ERGEBNIS JE AKTIE

Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter ging im zweiten Quartal 2018 auf- 32,0 Mio. € zurück (02/17: 38,3 Mio. €). Für das Ergebnis je Aktie ergibt sich daraus ein Wert von -0,17 € (02/17: 0,20 €). Für die Berechnungwurde eine durchschnittliche Anzahl von 191,4 Mio. ausstehender Stückaktien zugrunde gelegt. Im ersten Halbjahr belief sich das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter auf 44,4 Mio. € (H1/17: 140,5 Mio. €). Für das Ergebnis je Aktie bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 0,50 € auf 0,23 € (H1/17: 0,73 €).

Das um die Marktwertveränderungen der Derivate bereinigte Konzernergebnis nach Steuern belief sich im zweiten Quartal 2018 auf- 9,4 Mio. € (02/17: 18,9 Mio. €). Je Aktie resultiert daraus ein Wert von - 0,05 € nach 0,10 € im Vorjahresquartal. Nach den ersten sechs Monaten betrug das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern 74,2 Mio. € (H1/17:113,5 Mio. €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie belief sich im gleichen Zeitraum auf 0,39 € nach 0,59 € im Vor

FINANZLAGE

INVESTITIONEN IM ZWEITEN QUARTAL DEUTLICH UNTER VORJAHRESWERT

INVESTITIONEN1

TAB: 1.4.4

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Q2/17 Q2/18 % H1/17 H1/18 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 105,3 70,0 -33,5 363,2 118,1 -67,5
Geschäftsbereich Salz 26,1 18,9 -27,6 44,2 32,3 -26,9
Ergänzende Aktivitäten 0,2 1,1 > 100 1,0 1,4 + 40,0
Überleitung 1,3 1,2 -7,7 1,9 1,9 -
K+S Gruppe 133,0 91,2 -31,4 410,4 153,7 -62,5

1 Betrifft zahlungswirksame Investitionen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement.

Im zweiten Quartal 2018 investierte die K+S GRUPPE insgesamt 91,2 Mio. €, die im Wesentlichen der Aufrechterhaltung des operativen Betriebs dienten (Q2/17: 133,0 Mio. €). Der Rückgang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist zum Großteil auf die Fertigstellung des Werks im kanadischen Bethune und demzufolge niedrigeren Investitionen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte zurückzuführen. Im Geschäftsbereich Salz lag der Schwerpunkt weiterhin auf den Investitionen in das Werk Ojibway, Kanada.

CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT ÜBER VORJAHRESWERT

CASHFLOWÜBERSICHT

TAB: 1.4.5

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H1/17 H1/18
in Mio. €
--- --- ---
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 384,4 292,2
Cashflow aus Investitionstätigkeit -419,8 -245,0
Freier Cashflow -35,4 47,2
Anpassung um Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen 9,8 47,0
Bereinigter Freier Cashflow -25,6 94,2

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im ersten Halbjahr 2018 292,2 Mio. € (H1/17: 384,4 Mio. €). Der Rückgang resultierte vor allem aus höheren Ertragsteuern und Zinszahlungen.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen) belief sich auf - 198,0 Mio. € (H1/17: -410,0 Mio. €). Die Verbesserung ergibt sich im Wesentlichen aus geringeren Auszahlungen für Sachanlagevermögen. Der bereinigte Freie Cashflow erreichte 94,2 Mio. € nach - 25,6 Mio. € im Vorjahr

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich im Berichtszeitraum vor allem durch die geringere Aufnahme von Fremdkapital auf- 24,8 Mio. € (H1/17: 258,8 Mio. €). Zum 30. Juni 2018 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 199,1 Mio. € (31.12.2017: 175,7 Mio. €; 30.06.2017: 347,3 Mio. €). Es handelt sich dabei um Geldanlagen, im Wesentlichen Bankanlagen sowie um Geldmarktpapiere und vergleichbare Wertpapiere mit Laufzeiten bis zu drei Monaten.

VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme der K+S GRUPPE belief sich zum 30. Juni 2018 auf 9.676,1 Mio. € (31.12.2017: 9.754,4 Mio. €). Das Sachanlagevermögen verringerte sich hauptsächlich bedingt durch Währungsschwankungen auf 6.609,1 Mio. € (31.12.2017: 6.692,6 Mio. €). Der Bestand an flüssigen Mitteln, kurzfristigen und langfristigen Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen erhöhte sich auf 272,5 Mio. € (31.12.2017: 201,0 Mio. €).

AKTIVA (IN %)

ABB: 1.4.2

Mit 4.138,0 Mio. € lag das Eigenkapital annähernd auf dem Niveau vom 31. Dezember 2017 (4.160,7 Mio. €). Vermindernd wirkte sich vor allem die Dividendenauszahlung aus, während unter anderem das Ergebnis des ersten Halbjahres einen positiven Effekt auf das Eigenkapital hatte. Die aus der Erstanwendung des IFRS 9 resultierende Erhöhung der Buchwerte um 51,6 Mio. € wurde zum 1. Januar 2018 erfolgsneutral im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis) erfasst. Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 42,8 %.

/ Weitere Angaben zu wesentlichen Veränderungen des Eigenkapitals finden sich im Anhang ab Seite 26.

PASSIVA (IN %)

ABB: 1.4.3

Finanzverbindlichkeiten bestanden per 30. Juni 2018 in Höhe von 3.067,6 Mio. € (31.12.2017: 3.021,7 Mio. €). Ursächlich für diese Entwicklung war im Wesentlichen die Begebung von Geldmarktpapieren. Die bedeutendsten Rückstellungen der K+S GRUPPE per 30. Juni 2018 betreffen bergbauliche Verpflichtungen in Höhe von 1.007,9 Mio. € (31.12.2017: 1.000,0 Mio. €) sowie Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 177,2 Mio. € (31.12.2017: 166,4 Mio. €).

/ Weitere Angaben zu wesentlichen Veränderungen einzelner Bilanzposten finden sich im Anhang auf Seite 27.

Zum Stichtag ergab sich für die K+S GRUPPE eine Nettoverschuldung von 4.129,3 Mio. € (31.12.2017: 4.140,5 Mio. €; 30.06.2017: 3.745,2 Mio. €). Ursächlich für den leichten Rückgang gegenüber dem 31. Dezember 2017 war ein positiver freier Cashflow infolge von deutlich gesunkenen Investitionen. Entsprechend reduzierten sich die Nettofinanzverbindlichkeiten (ohne Berücksichtigung der Rückstellungen) leicht von 2.974,1 Mio. € auf 2.944,2 Mio. €. Der Verschuldungsgrad (Nettoverschuldung/EBITDA) konnte seit dem 31. Dezember 2017 vom 7,2-fachen auf das 6,8-fache zum 30. Juni 2018 weiter reduziert werden. Somit befinden wir uns auf einem guten Weg, unser Ziel, den Verschuldungsgrad bis 2020 vom seinerzeit 8,1-fachen (H1/17) zu halbieren, zu erreichen.

NETTOVERSCHULDUNG

TAB: 1.4.6

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30.06.2017 31.12.2017 30.06.2018
in Mio. €
--- --- --- ---
Flüssige Mittel 352,3 182,6 207,0
Langfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 7,0 7,0 7,0
Kurzfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 22,9 11,4 58,5
Finanzverbindlichkeiten -2.851,2 -3.021,7 -3.067,6
Verbindlichkeiten aus Finance-Lease -143,4 -173,0 -169,1
Erstattungsanspruch Anleihe Morton Salt 20,8 19,6 20,0
Nettofinanzverbindlichkeiten -2.591,6 -2.974,1 -2.944,2
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen -162,9 -166,4 -177,2
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen -990,7 -1.000,0 -1.007,9
Nettoverschuldung -3.745,2 -4.140,5 -4.129,3

1.5 DARSTELLUNG DER SEGMENTE

GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE

KENNZAHLEN

TAB: 1.5.1

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Q2/17 Q2/18 % H1/17 H1/18 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 387,1 440,5 + 13,8 860,8 929,2 + 7,9
-davon Kaliumchlorid 163,3 205,9 + 26,1 353,2 430,5 + 21,9
-davon Düngemittelspezialitäten 160,1 173,7 + 8,5 371,5 376,3 + 1,3
-davon Industrieprodukte 63,8 60,9 -4,5 136,1 122,4 -10,1
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 71,4 90,6 + 26,9 152,6 211,4 + 38,5
Operatives Ergebnis (EBIT I) 31,4 21,1 -32,8 73,3 73,6 + 0,4

UMSATZ

Der Umsatz des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte lag im Berichtsquartal mit 440,5 Mio. € knapp 14 % über dem Wert des Vorjahres (Q2/17: 387,1 Mio. €). Dabei hatten im Vergleich zum Vorjahr höhere Absatzmengen insbesondere durch die Steigerung der Produktion im Kaliwerk Bethune einen positiven Einfluss. Zusätzlich wirkte sich im Segment Kaliumchlorid insbesondere in den Überseeregionen ein im Vergleich zum Vorjahr höheres Marktpreisniveau unterstützend auf den Umsatz aus. Auch die Durchschnittspreise für Düngemittelspezialitäten entwickelten sich verglichen mit dem Vorjahreszeitraum positiv. Negative Währungseffekte standen dieser Entwicklung gegenüber. Im ersten Halbjahr 2018 lag der Umsatz des Geschäftsbereichs mit 929,2 Mio. € rund 8 % über dem Wert des Vorjahres (H1/17: 860,8 Mio. €).

/ Eine Beschreibung des Marktumfelds im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte findet sich auf Seite 3 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

TAB: 1.5.2

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Q2/18 H1/18
Umsatzveränderung + 13,8 + 7,9
- mengen-/strukturbedingt + 10,3 + 7,1
- preis-/preisstellungsbedingt + 7,0 + 4,8
- währungsbedingt -3,5 -4,0
- konsolidierungsbedingt - -

UMSATZ NACH REGIONEN APRIL - JUNI 2018 (IN %)

ABB: 1.5.1

Vorjahreszahlen in Klammern

Im Berichtsquartal erhöhte sich das Absatzvolumen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte auf 1,71 Mio. t nach 1,54 Mio. t im Vorjahreszeitraum. Die Produktionsmenge im neuen Kaliwerk Bethune führte zu höheren Verkaufsmengen. Zusätzlich verschob sich die Frühjahrsdüngung aufgrund des langen Winters in das zweite Quartal. Ein Teil der im ersten Quartal fehlenden Absatzmenge konnte nun im Berichtsquartal nachgeholt werden. Infolge einer teilweise noch eingeschränkten Personal- und Maschinenverfügbarkeit am Werk Werra produzierten wir im ers

ten Halbjahr 2018 noch unter der technisch möglichen Kapazität und konnten somit das marktseitig absetzbare Potential nicht ausschöpfen. Im ersten Halbjahr 2018 betrug das Absatzvolumen des Geschäftsbereichs insgesamt 3,66 Mio. t nach 3,36 Mio. t im Vorjahr.

Die Verkaufsmenge von Kaliumchlorid lag im zweiten Quartal 2018 vor allem produktionsbedingt mit 0,88 Mio. t deutlich über Vorjahresniveau (Q2/17: 0,71 Mio. t). Im Segment der Düngemittelspezialitäten blieb der Absatz mit 0,65 Mio. t auf Vorjahresniveau (Q2/17: 0,64 Mio. t). Im Segment Industrieprodukte mussten mit einer verkauften Menge von 0,18 Mio. t leichte Absatzrückgänge verzeichnet werden (Q2/17: 0,19 Mio. t).

ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONEN1

TAB: 1.5.3

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Q1/17 Q2/17 H1/17 Q3/17 Q4/17
Umsatz Mio. € 473,7 387,1 860,8 357,7 485,0
Europa Mio. € 304,0 227,9 531,9 213,4 257,5
Übersee Mio. US$ 180,7 175,5 356,2 170,9 264,4
Absatz Mio. t eff. 1,82 1,54 3,36 1,41 1,94
Europa Mio. t eff. 1,14 0,86 2,00 0,80 0,97
Übersee Mio. t eff. 0,68 0,68 1,36 0,62 0,97
Ø-Preis €/t eff. 259,8 252,0 256,2 253,0 250,1
Europa €/t eff. 265,6 265,3 265,5 268,9 264,6
Übersee US$/t eff. 266,2 259,0 262,6 273,4 276,5

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2017 Q1/18 Q2/18 H1/18
Umsatz 1.703,5 488,7 440,5 929,2
Europa 1.002,8 306,0 244,2 550,3
Übersee 791,5 224,7 233,6 458,5
Absatz 6,71 1,94 1,71 3,66
Europa 3,77 1,11 0,89 1,99
Übersee 2,94 0,84 0,83 1,66
Ø-Preis 253,8 251,6 257,2 254,2
Europa 266,0 276,3 274,4 276,0
Übersee 269,0 269,1 282,8 276,0

1 Der Umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. Fracht und basiert bei den Übersee-Umsätzen auf den jeweiligen EUR/USD-Kassakursen. Für den Großteil dieser Umsatzerlöse wurden Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Preisangaben werden auch durch den jeweiligen Produktmix beeinflusst und sind daher nur als grobe Indikation zu verstehen.

ERGEBNISENTWICKLUNG

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 71,4 Mio. € im Vorjahr auf 90,6 Mio. € im Berichtsquartal. Hierfür waren vor allem die zur Umsatzentwicklung genannten Gründe wesentlich. Jedoch kam es beim Hochfahren der Produktion im neuen Kaliwerk Bethune im abgelaufenen Quartal zu mehreren Ereignissen (z. B. Streik des Logistikdienstleisters, kurzzeitiger Produktionsstopp), die sich ergebnismindernd auswirkten. Bezüglich der Produktqualität in Bethune konnten wir insbesondere bei der Härte des granulierten Produkts erste Erfolge verzeichnen, sodass wir zuversichtlich sind, die Zielqualität bis Ende 2019 sukzessive zu erreichen. Darüber hinaus hatten die noch eingeschränkten Produktionsmöglichkeiten in Deutschland Einfluss auf das Ergebnis im zweiten Quartal 2018.

Im ersten Halbjahr 2018 betrug das EBITDA 211,4 Mio. € und konnte damit im Vergleich zum Vorjahr um über 38 % gesteigert werden (H1/17: 152,6 Mio. €).

ENTSORGUNG SALZHALTIGER ABWÄSSER BLEIBT IM FOKUS

Die im Januar 2018 am Standort Hattorf in Betrieb genommene Kainit-Kristallisations- und Flotationsanlage (KKD) war als unser größtes Einzelprojekt für den Gewässerschutz ein weiterer wichtiger Schritt zur Erhöhung der Produktionssicherheit für unser Verbundwerk Werra. Aus bisher nicht nutzbaren Salzlösungen können mit dieser Anlage bei Vollauslastung nun rund 260.000 t verkaufsfähiges Produkt gewonnen und gleichzeitig die Abwassermenge des Werks Werra jährlich um rund 20 % reduziert werden. Weitere temporäre Maßnahmen wie die standortferne Entsorgung von Salzlösungen in stillgelegten Bergwerken sichern die Produktion am Verbundwerk Werra zusätzlich. So musste die Produktion dort nach dem ersten Quartal 2017 nicht mehr entsorgungsbedingt unterbrochen werden. Aufgrund der diesjährigen extremen Trockenheit ist die Wasserführung der Werra jedoch bereits über einen sehr langen Zeitraum außergewöhnlich gering. Die standortferne Entsorgung wird bereits voll ausgeschöpft. Daher können für den Zeitraum ab September 2018 bei weiter anhaltender extremer Trockenheit Produktionsunterbrechungen nicht mehr ausgeschlossen werden.

/ Weitere Informationen hierzu finden sich im Risiko- und Chancenbericht auf Seite 14.

GESCHÄFTSBEREICH SALZ

KENNZAHLEN

TAB: 1.5.4

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Q2/17 Q2/18 % H1/17 H1/18 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 315,7 326,9 + 3,5 926,6 962,5 + 3,9
-davon Auftausalz 30,5 48,3 + 58,4 341,4 409,7 + 20,0
-davon Verbraucherprodukte 106,1 100,7 -5,1 209,3 198,3 -5,3
-davon Gewerbesalz 76,6 83,0 + 8,4 162,1 164,9 + 1,7
-davon Lebensmittelindustrie 60,9 53,9 -11,5 124,9 106,1 -15,1
-davon Industriesalz 32,3 33,9 + 5,0 69,8 64,7 -7,3
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 29,0 23,3 -19,7 164,4 144,2 -12,3
Operatives Ergebnis (EBIT I) 0,4 4,0 > 100 106,2 106,1 -0,1

UMSATZ

Im Berichtsquartal stieg der Umsatz im Geschäftsbereich Salz auf 326,9 Mio. € (Q2/17: 315,7 Mio. €). Dabei konnten negative Währungseffekte durch höhere Absatzmengen im Auftausalzgeschäft mehr als kompensiert werden. Der Festsalzabsatz lag mit 3,45 Mio. t rund 22 % über dem Vorjahreswert (Q2/17: 2,83 Mio. t).

Der Umsatz lag im ersten Halbjahr mit 962,5 Mio. € leicht über dem Niveau des Vorjahres (H1/17: 926,6 Mio. €). Bei den Salzen, die nicht für die Straßensicherheit eingesetzt werden, lag der Umsatz mit 533,9 Mio. € in Summe leicht unter dem Vorjahreszeitraum (H1/17: 566,1 Mio. €). Der Rückgang ist im Wesentlichen auf negative Währungseffekte zurückzuführen. Insgesamt lag der Festsalzabsatz mit 12,78 Mio. t deutlich über dem Wert des Vorjahres (H1/17: 10,33 Mio. t).

/ Eine Beschreibung des Marktumfelds im Geschäftsbereich Salz findet sich auf Seite 3 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

TAB: 1.5.5

scroll

Q2/18 H1/18
in %
--- --- ---
Umsatzveränderung + 3,5 + 3,9
- mengen-/strukturbedingt + 7,9 + 13,1
-preis-/preisstellungsbedingt + 1,2 -0,7
-währungsbedingt -5,6 -8,5
- konsolidierungsbedingt - -

UMSATZ NACH REGIONEN APRIL - JUNI 2018 (IN %)

ABB: 1.5.2

Vorjahreszahlen in Klammern

ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH PRODUKTGRUPPEN1

TAB: 1.5.6

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Q1/17 Q2/17 H1/17 Q3/17 Q4/17
Auftausalz
Umsatz Mio. € 310,9 30,5 341,4 51,2 220,6
Absatz Mio. t 5,07 0,57 5,64 1,02 4,00
0-Preis €/t 61,3 53,6 60,5 50,4 55,1
Verbraucherprodukte, Lebensmittelindustrie sowie Gewerbe- und Industriesalz
Umsatz Mio. € 290,1 275,9 566,1 270,9 275,9
Absatz Mio. t 2,43 2,26 4,69 2,49 2,48
0-Preis €/t 119,6 122,0 120,7 108,8 111,3

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2017 Q1/18 Q2/18 H1/18
Auftausalz
Umsatz 613,2 361,4 48,3 409,7
Absatz 10,66 6,89 0,94 7,83
0-Preis 57,5 52,5 51,4 52,3
Verbraucherprodukte, Lebensmittelindustrie sowie Gewerbe- und Industriesalz
Umsatz 1.112,9 262,4 271,5 533,9
Absatz 9,66 2,45 2,51 4,96
0-Preis 115,2 107,1 108,2 107,6

1 Der Umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. Fracht. Die Preisangaben werden auch durch Veränderungen von Wechselkursen sowie den jeweiligen Produktmix beeinflusst und sind daher nur als grobe Indikation zu verstehen.

ERGEBNISENTWICKLUNG

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) des Geschäftsbereichs Salz verringerte sich auf 23,3 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum (Q2/17: 29,0 Mio. EUR). Dabei wirkten sich neben nachteiligen Währungseffekten auch hohe Logistikkosten, insbesondere für den Straßentransport, negativ auf das Ergebnis aus.

Im ersten Halbjahr erreichte das EBITDA des Geschäftsbereichs 144,2 Mio. € und verzeichnete damit aus den genannten Gründen einen spürbaren Rückgang (H1/17: 164,4 Mio. €).

ERGÄNZENDE AKTIVITÄTEN

KENNZAHLEN

TAB: 1.5.7

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Q2/17 Q2/18 % H1/17 H1/18 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 38,8 43,9 + 13,1 80,3 88,7 + 10,5
-davon Entsorgung und Recycling 21,2 22,7 + 7,1 43,0 46,4 + 7,9
-davon K+S Transport GmbH 2,4 2,6 + 8,3 5,1 5,2 + 2,0
-davon Tierhygieneprodukte 9,2 10,4 + 13,0 20,2 21,3 + 5,4
-davon CFK (Handel) 6,0 8,1 + 35,0 12,0 15,8 + 31,7
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 6,1 8,0 + 31,1 15,4 17,9 + 16,2
Operatives Ergebnis (EBIT I) 3,9 6,8 + 74,4 10,9 15,4 + 41,3

UMSATZ

Im zweiten Quartal erzielten die Ergänzenden Aktivitäten einen Umsatz mit Dritten in Höhe von 43,9 Mio. € (Q2/17: 38,8 Mio. €), während sich der Gesamtumsatz auf 51,3 Mio. € (Q2/17: 45,7 Mio. €) belief. Im ersten Halbjahr betrug der Umsatz mit Dritten 88,7 Mio. € (H1/17: 80,3 Mio. €). Der Gesamtumsatz lag bei 103,8 Mio. € (H1/17: 94,8 Mio. €).

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

TAB: 1.5.8

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Q2/18 H1/18
Umsatzveränderung + 13,1 + 10,5
- mengen-/strukturbedingt + 7,7 + 4,7
- preis-/preisstellungsbedingt + 5,4 + 5,8
-währungsbedingt - -
- konsolidierungsbedingt - -

UMSATZ NACH REGIONEN APRIL - JUNI 2018 (IN %)

ABB: 1.5.3

Vorjahreszahlen in Klammern

ERGEBNISENTWICKLUNG

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg bei den Ergänzenden Aktivitäten im Berichtsquartal deutlich auf 8,0 Mio. € (Q2/17: 6,1 Mio. €). In den ersten sechs Monaten lag das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) hauptsächlich mengenbedingt bei 17,9 Mio. € (H1/17: 15,4 Mio. €).

1.6 MITARBEITER

PERSONALZAHL LEICHT ÜBER VORJAHR

Die K+S GRUPPE beschäftigte zum 30. Juni 2018 insgesamt 14.809 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente). Gegenüber dem 30. Juni 2017 (14.570 Mitarbeiter) ist die Anzahl damit leicht gestiegen. Im Ouartalsdurchschnitt waren 14.844 Mitarbeiter beschäftigt (Q2/17: 14.556). Knapp ein Drittel der Mitarbeiter ist außerhalb von Deutschland und mehr als ein Viertel außerhalb von Europa beschäftigt. Die Anzahl der Auszubildenden in Deutschland lag am 30. Juni 2018 bei 413 und damit unter dem Vorjahreswert (30.06.2017: 441).

MITARBEITER NACH REGIONEN PER 30. JUNI 2018 (IN %)

ABB: 1.6.1

Vorjahreszahlen in Klammern

1.7 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Die Forschungskosten betrugen im Berichtsquartal 4,9 Mio. € nach 3,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Im ersten Halbjahr beliefen sich die Forschungskosten auf 6,9 Mio. € nach 8,8 Mio. € im Vorjahr; die aktivierten Entwicklungsinvestitionen lagen bei 0,4 Mio. € (H1/17: 0,3 Mio. €).

Für eine umfassende Darstellung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2017 auf der Seite 43. Die dort formulierten Ziele und Schwerpunkte haben weiterhin Bestand.

1.8 RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Für eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher Risiken und Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Geschäftsbericht 2017 ab Seite 65 und ab Seite 100. Die dort beschriebenen Risiken und Chancen haben sich zum 30. Juni 2018 wie folgt verändert:

Für das im Geschäftsbericht 2017 auf Seite 105 beschriebene Risiko witterungsbedingter Zusatzkosten haben sich aufgrund der extremen Witterung besondere Bedingungen ergeben. Am Standort Werra gehen wir in einem hydrologischen Normaljahr davon aus, dass das Werk alle Salzabwässer im Rahmen der bestehenden Genehmigungen standortnah entsorgen kann. In einem trockenen Jahr müssten allerdings bestimmte Mengen an Salzabwässern standortfern entsorgt werden, wodurch zusätzliche Kosten für den Transport dieser Rückstände anfallen würden.

Die Wasserführung der Werra ist aufgrund der aktuell extremen Trockenheit bereits über einen sehr langen Zeitraum außergewöhnlich gering. Für die standortferne Entsorgung werden alle verfügbaren Ressourcen derzeit ausgeschöpft. Daher können für den Zeitraum ab September 2018 bei weiter anhaltender extremer Trockenheit Produktionsunterbrechungen nicht mehr ausgeschlossen werden. Neben der geringen Wasserführung könnte auch die Wassertemperatur die Produktion des Werks Werra beeinflussen, da die Einleitung der Kühlwässer in Werra und Ulster durch behördlich festgelegte Grenzwerte limitiert wird.

Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des Unternehmens. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen werden nicht gegeneinander aufgerechnet.

1.9 NACHTRAGSBERICHT

Der Nachtragsbericht für die K+S GRUPPE (Angaben zu wesentlichen Ereignissen nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode) findet sich im Anhang auf Seite 28.

1.10 PROGNOSEBERICHT

KÜNFTIGE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE SITUATION

Die nachfolgenden Ausführungen zur künftigen gesamtwirtschaftlichen Situation beruhen auf den Einschätzungen des INSTITUTS FÜR WELTWIRTSCHAFTS KIEL und des INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFONDS

PROZENTUALE VERÄNDERUNG DES BRUTTOINLANDSPRODUKTS

TAB 1.10.1

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2014 2015 2016 2017 2018e
in %; real
--- --- --- --- --- ---
Deutschland + 1,9 + 1,5 + 1,9 + 2,5 + 2,5
Europäische Union (EU-28) + 1,8 + 2,4 + 2,0 + 2,7 + 2,5
Welt + 2,8 + 2,8 + 2,5 + 3,2 + 3,4

Quelle: IMF

Der INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFONDS prognostiziert für das globale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2018 ein Wachstum von 3,4 %. Die Weltproduktion, die im Verlauf des Jahres 2017 sehr kräftig gestiegen war, hat zuletzt aufgrund politischer Unsicherheiten an Fahrt verloren. Dabei war vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften eine Verlangsamung zu verzeichnen, während sich das Expansionstempo in den Schwellenländern vergleichsweise wenig verringert hat.

KÜNFTIGE BRANCHENSITUATION

Die im Geschäftsbericht 2017 auf den Seiten 114 - 115 beschriebenen mittel- bis langfristigen Trends, die die Nachfrage nach den Produkten der K+S GRUPPE positiv beeinflussen, behalten ihre Gültigkeit.

GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE

Für das Jahr 2018 wird eine leicht steigende Weltkalinachfrage gegenüber dem Vorjahr erwartet (bisher: mindestens stabil). Neben der guten Nachfragesituation im ersten Halbjahr ist die weitere Entwicklung auch von der Dauer und dem Ergebnis der Kontraktverhandlungen mit den chinesischen und indischen Abnehmern abhängig, denn die dort abgeschlossenen Preise werden in vielen Ländern als Referenz angesehen. Zudem könnte die aktuell extreme Trockenheit und daraus resultierende mögliche Ernteausfälle in einigen Hauptabsatzregionen für Korn-Kali in Europa kurzfristig die Nachfrage beeinflussen. Da K+s jedoch in allen wichtigen Agrarregionen der Welt vertreten ist, sind wir zuversichtlich, mögliche trockenheitsbedingte Absatzausfälle ausgleichen zu können. Die beobachtete Erholung der Preise einiger Agrarprodukte dürfte zudem nach wie vor Anreize bieten, den Ertrag je Hektar durch einen höheren Düngemitteleinsatz mittel- und langfristig zu steigern.

GESCHÄFTSBEREICH SALZ

Trotz der im langjährigen Mittel nur durchschnittlichen Winterverhältnisse in der Saison 2017/2018 war die Nachfrage nach Auftausalz besser als im Vorjahr. Aus diesem Grund liegen die Lagerbestände an Auftausalz bei den Kunden in Nordamerika, insbesondere im Mittleren Westen der USA und Kanada, unter dem Vorjahresniveau. Dies dürfte sich in diesen Regionen positiv in den Ausschreibungen für die kommende Wintersaison auswirken. Hohe Bestände nach einem milderen Winter an der US-Ostküste dürften hingegen einen dämpfenden Effekt haben. In Europa wird ebenfalls ein reges Voreinlagerungsgeschäft für die kommende Saison erwartet.

Die Nachfrage für das Geschäft mit Verbraucherprodukten und Salzen für die Lebensmittelindustrie sollte im weiteren Verlauf des Jahres 2018 in etwa stabil bleiben. Im Segment Gewerbesalz dürfte die Nachfrage moderat steigen, insbesondere der Bedarf an Pharmasalzen sollte im Zuge der demografischen Entwicklung weiterhin moderate Wachstumsraten erwarten lassen.

KÜNFTIGE ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Unsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2018 basiert im Wesentlichen auf den folgenden Annahmen:

Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte

Für das Jahr 2018 gehen wir weiterhin von einem insgesamt leicht steigenden Durchschnittspreis aus. Während marktseitig eine weitere Erholung über alle Produkte möglich erscheint, ergeben sich für unseren berichteten Preis teilweise dämpfende Effekte aus dem regionalen Mix und der Gewichtung unserer Produktgruppen, im Wesentlichen bedingt durch die Aufnahme der Produktion in unserem neuen Werk in Kanada.
Für den Rest des Jahres wird ein hydrologisches Normaljahr, die unterstützende Wirkung unserer alternativen Entsorgungsmaßnahmen sowie die Wirkung der in Betrieb genommenen Kainit-Kristallisations- und Flotationsanlage (KKF) zur Verbesserung der Produktionsmöglichkeiten des Verbundwerks Werra unterstellt. Mit Blick auf die anhaltend extreme Trockenheit beobachten wir die Abwassersituation jedoch sehr genau. Daher können für den Zeitraum ab September 2018 bei weiter anhaltender extremer Trockenheit Produktionsunterbrechungen nicht mehr ausgeschlossen werden. Unverändert unterstellen wir jedoch auch weiterhin keine wetterbedingten Ausfalltage bis zum Jahresende an diesem Standort.
Für das Gesamtjahr rechnen wir gegenüber dem Vorjahr mit einem deutlich höheren Absatzvolumen zwischen 7,4 - 7,8 Mio. t (2017: 6,7 Mio. t).

Geschäftsbereich Salz

Aufgrund der im Jahresvergleich besseren Wintersaison 2017/18 erwarten wir für das Geschäftsjahr 2018 deutliche Mengenzuwächse im Auftausalzgeschäft (2017: 10,7 Mio. t). Dabei unterstellen wir für den Rest des Jahres Volumina, die auf dem langfristigen Durchschnitt basieren. Der Absatz mit Salzen, die nicht für die Straßensicherheit eingesetzt werden, dürfte gegenüber 2017 (9,7 Mio. t) leicht ansteigen. Insgesamt erwarten wir damit eine spürbar höhere Absatzmenge (2017: 20,3 Mio. t) im Geschäftsbereich Salz.

K+S GRUPPE

Jahresdurchschnittskurs von unverändert 1,21 EUR/USD (2017:1,13 EUR/USD).

UMSATZ- UND ERGEBNISPROGNOSE

Unser Umsatz dürfte im Geschäftsjahr 2018 einen Wert zwischen 3,9 und 4,1 Mrd. € erreichen (2017: 3,6 Mrd. €) und damit spürbar steigen. Mit einem Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in der Spanne von 660 bis 740 Mio. € gehen wir unverändert von einer deutlichen Verbesserung gegenüber dem Vorjahr (577 Mio. €) aus. Diese entspricht zwar unserer bislang publizierten Prognose eines "deutlichen Anstiegs", verfehlte jedoch die Erwartungen des Kapitalmarkts (Konsens der Vara Research GmbH vom 16. Juli 2018: 797 Mio. €). Aus diesem Grund haben wir die Ergebnisspanne als Insiderinformation eingestuft und bereits am 9. August 2018 in Form einer Ad-hoc-Meldung bekannt gegeben.

Dennoch erwarten wir im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte vor allem aufgrund der Mengensteigerung durch den Standort Bethune in Kanada und der damit einhergehenden Ergebnisverbesserung einen deutlichen Anstieg des EBITDA gegenüber 2017 (269 Mio. €). Im Geschäftsbereich Salz erwarten wir bei spürbaren Mengensteigerungen nun ein unverändertes (vormals: moderat höheres) EBITDA im Vergleich zum Vorjahr (325 Mio. €). Gestiegene Logistikkosten werden sich auch im zweiten Halbjahr bemerkbar machen. Preisseitig werden wir die Rückgänge aus dem ersten Halbjahr im Verlauf des Jahres nicht mehr vollständig kompensieren können.

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern dürfte nunmehr aufgrund der oben beschriebenen Effekte in einer Bandbreite zwischen 110 und 160 Mio. € liegen (2017:145 Mio. €).

ERWARTETE FINANZLAGE UND GEPLANTE INVESTITIONEN

INVESTITIONEN ERNEUT DEUTLICH NIEDRIGER

Unsere Investitionen im Jahr 2018 sollten aufgrund der weiterhin rückläufigen Ausgaben für unser Werk Bethune in Kanada sowie der anhaltend hohen Liquiditätsdisziplin in Summe unter 600 Mio. € (bisher: etwa 600 Mio. €) und somit deutlich unter dem Vorjahr liegen (2017: 811 Mio. €). Während sich die Investitionen im Geschäftsbereich Salz spürbar gegenüber dem Vorjahreswert (2017: 119 Mio. €) reduzieren sollten, dürften sie im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte deutlich unter dem Niveau des Vorjahres bleiben (2017: 683 Mio. €). Unser bereinigter Freier Cashflow dürfte unverändert negativ ausfallen (2017: - 390 Mio. €), sich aber gegenüber dem Vorjahreswert deutlich verbessern. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (roce) dürfte sich aufgrund der erwarteten deutlichen Ergebnisverbesserung gegenüber dem Vorjahreswert (2017: 3,2 %) deutlich verbessern. Vor allem der Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sollte aufgrund der beschriebenen Annahmen einen deutlich über dem Vorjahr liegenden roce ausweisen (2017: 1,4 %), der Wert des Geschäftsbereichs Salz dürfte spürbar steigen (2017: 8,9 %).

ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2018

TAB: 1.10.2

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IST 2017 Prognose Geschäftsbericht 2017 Prognose Q1/18 Prognose Q2/18
K+S GRUPPE
--- --- --- --- --- ---
Umsatz Mrd. € 3,63 spürbarer Anstieg spürbarer Anstieg 3,90-4,10
EBITDA Mio. € 576,7 deutlicher Anstieg deutlicher Anstieg 660-740
Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt1 Mio. € 145,0 deutlicher Anstieg deutlicher Anstieg 110-160
Bereinigter Freier Cashflow Mio. € -389,8 deutliche noch leicht negativ deutliche Verbesserung, weiterhin negativ deutliche Verbesserung, weiterhin negativ
ROCE % 3,2 deutlicher Anstieg deutlicher Anstieg deutlicher Anstieg
EUR/USD-Wechselkurs EUR/USD 1,13 1,20 1,21 1,21
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
Absatzmenge Mio. t 6,7 deutlicher Anstieg deutlicher Anstieg 7,4-7,8
Geschäftsbereich Salz
Absatzmenge Festsalz Mio. t 20,3 spürbarer Anstieg spürbarer Anstieg spürbarer Anstieg
-davon Verbraucherprodukte, Lebensmittelindustrie sowie Gewerbe- und Industriesalz Mio. t moderater Anstieg leichter Anstieg leichter Anstieg

1 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von Investitionen in kanadischen Dollar eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz Q2/18: 29,9 % (Q2/17: 29,6 %).

1.11 VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K+S AKTIENGESELLSCHAFT

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Kassel, 9. August 2018

K+S Aktiengesellschaft

Der Vorstand

ABSCHLUSS

2.1 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1

TAB: 2.1.1

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Q2/17 Q2/18 H1/17 H1/18 12M/17 LTM2 /18
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 742,0 811,9 1.868,4 1.981,7 3.627,0 3.740,3
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen3 509,0 581,6 1.208,2 1.356,3 2.414,6 2.562,7
Bruttoergebnis vom Umsatz 233,0 230,3 660,2 625,4 1.212,4 1.177,6
Vertriebskosten 147,5 158,9 351,9 384,3 704,5 736,9
Allgemeine Verwaltungskosten 53,1 57,8 112,5 115,1 231,4 234,0
Forschungs- und Entwicklungskosten 3,1 4,9 8,8 6,9 16,6 14,7
Sonstige betriebliche Erträge 53,1 43,5 81,9 102,3 187,8 208,2
Sonstige betriebliche Aufwendungen 55,9 46,9 104,2 80,9 186,1 162,8
Beteiligungsergebnis 1,5 4,3 2,3 4,4 4,5 6,6
Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften 28,0 -28,4 37,3 -27,0 61,2 -3,1
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II)4 56,1 -18,8 204,3 117,9 327,3 240,9
Zinserträge 4,7 1,8 6,3 3,1 10,6 7,4
Zinsaufwendungen 16,8 28,8 27,9 58,0 53,4 83,5
Sonstiges Finanzergebnis 8,3 2,1 9,3 -0,8 16,4 6,3
Finanzergebnis -3,8 -24,9 -12,3 -55,7 -26,4 -69,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 52,3 -43,7 192,0 62,2 300,9 171,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14,1 -11,8 51,6 17,7 116,3 82,4
-davon Latente Steuern -9,4 -24,3 -8,3 -20,5 -14,4 -26,6
Jahresüberschuss 38,3 -31,9 140,5 44,5 184,6 88,6
Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis - 0,1 - 0,1 - 0,1
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 38,3 -32,0 140,5 44,4 184,6 88,5
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert ≙ verwässert) 0,20 -0,17 0,73 0,23 0,96 0,46

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.

3 Aufgrund einer in 2017 erfolgten strukturellen Abgrenzung zwischen Herstellungskosten und Vertriebskosten wurde das Vorjahr angepasst. Es erfolgte eine erfolgsneutrale Umgliederung von den Vertriebskosten zu den Herstellungskosten von 44,2 Mio. € (12M/17: 91,6 Mio. €).

4 Es handelt sich um nicht in IFRS-Regelwerk definierte Kennzahlen.

2.2 GESAMTERGEBNISRECHNUNG

GESAMTERGEBNISRECHNUNG1

TAB: 2.2.1

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Q2/17 Q2/18 H1/17 H1/18 12M/17 LTM2 /18
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Jahresüberschuss 38,3 -31,9 140,5 44,5 184,6 88,6
Unterschiedsbetrag aus der Währungsumrechnung -296,1 232,7 -350,4 -47,9 -528,4 -225,9
Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden -296,1 232,7 -350,4 -47,9 -528,4 -225,9
Neubewertung von Nettoschulden/Vermögenswerten aus leistungsorientierten Versorgungsplänen 1,0 2,7 8,6 -3,9 7,8 -4,7
Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden 1,0 2,7 8,6 -3,9 7,8 -4,7
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -295,1 235,4 -341,8 -51,8 -520,6 -230,6
Gesamtergebnis der Periode -256,8 203,5 -201,3 -7,3 -336,0 -142,0
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis - 0,1 - 0,1 - 0,1
Konzerngesamtergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter -256,8 203,4 -201,3 -7,4 -336,0 -142,1

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.

2.3 BILANZ

BILANZ - AKTIVA1

TAB: 2.3.1

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30.06.2017 31.12.2017 30.06.2018
in Mio. €
--- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 1.009,6 962,8 973,4
-davon Goodwill aus Unternehmenserwerben 701,9 672,7 684,6
Sachanlagen 6.548,0 6.692,6 6.609,1
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 6,0 5,3 5,3
Finanzanlagen 19,2 21,0 73,2
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 77,2 46,3 49,7
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte - 29,0 19,8
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 7,0 7,0 7,0
Latente Steuern 106,0 95,2 111,6
Langfristige Vermögenswerte 7.773,0 7.859,3 7.849,2
Vorräte 676,4 690,9 682,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 505,0 714,9 631,6
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 147,1 107,6 91,2
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 130,3 155,9 124,8
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern 33,2 31,7 31,6
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 22,9 11,4 58,5
Flüssige Mittel 352,3 182,6 207,0
Kurzfristige Vermögenswerte 1.867,2 1.895,1 1.826,9
AKTIVA 9.640,2 9.754,4 9.676,1

BILANZ - PASSIVA1

TAB: 2.3.2

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30.06.2017 31.12.2017 30.06.2018
in Mio. €
--- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital 191,4 191,4 191,4
Kapitalrücklage 645,7 645,7 645,7
Andere Rücklagen und Bilanzgewinn 3.457,1 3.322,1 3.299,3
Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S Aktiengesellschaft 4.294,2 4.159,2 4.136,4
Anteile anderer Gesellschafter 1,5 1,5 1,6
Eigenkapital 4.295,7 4.160,7 4.138,0
Finanzverbindlichkeiten 2.841,8 2.451,8 2.157,4
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 135,9 154,2 113,3
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 8,5 10,2 11,0
Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern - 48,5 45,6
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 162,9 166,4 177,2
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen 990,7 1.000,0 1.007,9
Sonstige Rückstellungen 155,5 156,4 162,0
Latente Steuern 275,4 252,6 247,0
Langfristiges Fremdkapital 4.570,7 4.240,2 3.921,4
Finanzverbindlichkeiten 9,4 569,9 910,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 245,0 288,4 202,6
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 78,0 89,3 159,7
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 56,8 58,8 49,3
Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 92,8 54,6 42,0
Rückstellungen 291,8 292,3 252,9
Kurzfristiges Fremdkapital 773,8 1.353,5 1.616,7
PASSIVA 9.640,2 9.754,4 9.676,1

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2.4 KAPITALFLUSSRECHNUNG

KAPITALFLUSSRECHNUNG1

TAB: 2.4.1

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Q2/17 Q2/18 H1/17 H1/18 12M/17 LTM2 /18
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 56,1 -18,8 204,3 117,9 327,3 240,9
Ertrag (-)/Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte -24,5 22,2 -30,1 22,9 -37,2 15,8
Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften -2,8 10,0 -4,3 19,6 -10,3 13,6
Realisierter Ertrag (-) / Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada -0,3 _ -4,0 _ -9,0 -5,0
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-) auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen 73,5 91,8 147,0 181,5 305,9 340,4
Zunahme (+)/Abnahme (-) langfristiger Rückstellungen (ohne Zinseffekte) -2,2 0,3 -11,3 -1,4 5,4 15,3
Erhaltene Zinsen und ähnliche Erträge 4,9 1,3 6,9 2,6 10,6 6,3
Gewinne (+)/Verluste (-) aus der Realisierungfinanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten -3,5 19,4 -9,4 9,1 -20,2 -1,7
Gezahlte Zinsen (-) -27,2 -37,6 -29,3 -39,4 -63,5 -73,6
Gezahlte Ertragsteuern (-) 16,5 -49,6 20,2 -56,6 -36,0 -112,8
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (-) 3,6 -3,8 3,9 -2,5 2,0 -4,4
Gewinn (-) / Verlust (+) aus Anlagen- und Wertpapierabgängen 0,9 4,1 2,1 -1,8 -22,4 -26,3
Zunahme (-) / Abnahme (+) Vorräte -82,8 -98,4 5,0 11,8 -31,1 -24,3
Zunahme (-) / Abnahme (+) Forderungen und sonstige Vermögenswerte aus laufender Geschäftstätigkeit 109,8 165,9 106,0 162,3 -99,9 -43,6
Zunahme (+) /Abnahme (-) Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit 20,6 -30,4 -25,1 -108,5 -34,0 -117,4
Zunahme (+)/Abnahme (-) kurzfristiger Rückstellungen -25,2 -16,0 4,5 -24,3 22,9 -5,9
Dotierung von Planvermögen - -1,0 -1,9 -1,0 -3,6 -2,7
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 117,4 59,4 384,4 292,2 306,8 214,6
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 1,1 1,9 1,7 2,1 60,0 60,4
Auszahlungen für immaterielles Anlagevermögen -1,7 -1,3 -2,6 -2,6 -11,3 -11,3
Auszahlungen für Sachanlagevermögen -192,1 -108,4 -403,6 -196,8 -743,5 -536,7
Auszahlungen für Finanzanlagen -5,5 -0,2 -5,5 -0,7 -7,6 -2,8
Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen - - - - 5,8 5,8
Einzahlungen aus dem Abgang von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen -0,1 10,6 5,3 15,8 62,4 72,9
Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen -15,1 -57,6 -15,1 -62,8 -29,3 -77,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit -213,4 -155,0 -419,8 -245,0 -663,5 -488,7
Dividendenzahlungen - 57,4 - 67,0 - 57,4 - 67,0
Einzahlungen aus sonstigen Eigenkapitalzuführungen 2,0 - 2,0 -
Erwerb von eigenen Aktien -2,4 - -2,4 -
Verkauf von eigenen Aktien 0,2 - 0,2 -
Tilgung (-) von Finanzverbindlichkeiten -263,9 -76,6 -353,7 -137,5
Aufnahme (+) von Finanzverbindlichkeiten 630,6 104,7 670,1 179,7
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 309,1 -38,9 258,8 -24,8
Zahlungswirksame Veränderung der Finanzmittel 213,1 -134,5 223,4 22,4
Wechselkursbedingte Veränderung des Bestands an Finanzmitteln -13,5 10,2 -14,7 1,0
Konsolidierungsbedingte Veränderungen - - 3,9 -
Änderung des Bestands an Finanzmitteln 199,6 -124,3 212,6 23,4
Nettofinanzmittelbestand am 01.01. - - 134,7 175,7
Nettofinanzmittelbestand am 30.06. - - 347,3 199,1
-davon Flüssige Mittel - - 352,3 207,0
-davon Geldanlagen bei verbundenen Unternehmen - - 0,7 0,1
-davon Kontokorrentkredite - - - -
-davon von verbundenen Unternehmen hereingenommene Gelder _ _ -5,7 -8,0

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate.

2.5 ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS1

TAB: 2.5.1

scroll

Gezeichnetes

Kapital
Kapital

rücklage
Bilanzgewinn/

Gewinnrücklagen
Unterschiede aus

Währungs-

umrechnung
Neubewertung

leistungsorientierter

Versorgungspläne
Bewertung

Eigenkapital-

instrumente

zum beizulegenden

Wert
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 01.01.2018 191,4 645,7 3.349,0 61,5 -88,4 -
Anpassungen aus Erstanwendung IFRS 92 _ _ _ _ _ 51,6
Stand 01.01.2018 (angepasst) 191,4 645,7 3.349,0 61,5 -88,4 51,6
Jahresüberschuss - - 44,4 - - -
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) _ _ _ -47,9 -3,9 _
Gesamtergebnis der Periode - - 44,4 -47,9 -3,9 -
Dividende des Vorjahres - - -67,0 - - -
Sonstige Eigenkapitalveränderungen _ _ _ _ _ _
Stand 30.06.2018 191,4 645,7 3.326,4 13,6 -92,3 51,6
Stand 01.01.2017 191,4 645,7 3.219,9 589,9 -96,2 -
Jahresüberschuss - - 140,5 - - -
Sonstiges Ergebnis (nach _ _ _ -350,4 8,6 _
Gesamtergebnis der Periode - - 140,5 -350,4 8,6 -
Dividende des Vorjahres - - -57,4 - - -
Sonstige Eigenkapitalveränderungen _ _ 2,2 _ _ _
Stand 30.06.2017 191,4 645,7 3.305,2 239,5 -87,6 -

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Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S AG Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapital
in Mio. €
--- --- --- ---
Stand 01.01.2018 4.159,2 1,5 4.160,7
Anpassungen aus Erstanwendung IFRS 92 51,6 _ 51,6
Stand 01.01.2018 (angepasst) 4.210,8 1,5 4.212,3
Jahresüberschuss 44,4 0,1 44,5
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) -51,8 _ -51,8
Gesamtergebnis der Periode -7,4 0,1 -7,3
Dividende des Vorjahres -67,0 - -67,0
Sonstige Eigenkapitalveränderungen _ _ _
Stand 30.06.2018 4.136,4 1,6 4.138,0
Stand 01.01.2017 4.550,7 1,5 4.552,2
Jahresüberschuss 140,5 - 140,5
Sonstiges Ergebnis (nach -341,8 _ -341,8
Gesamtergebnis der Periode -201,3 - -201,3
Dividende des Vorjahres -57,4 - -57,4
Sonstige Eigenkapitalveränderungen 2,2 _ 2,2
Stand 30.06.2017 4.294,2 1,5 4.295,7

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 Siehe "Auswirkungen von geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden" im Anhang.

2.6 ANHANG

ERLÄUTERNDE ANGABEN

Der Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, sofern diese von der Europäischen Union anerkannt wurden. Die Aufstellung erfolgt als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben nach Maßgabe des IAS 34. Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden, die im Zwischenbericht angewendet werden, entsprechen mit Ausnahme der unten beschriebenen Änderungen denen, die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2017 zur Anwendung kamen.

Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährungen werden zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgt zu Ouartalsdurchschnittskursen.

Eine prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts ist nicht erfolgt (§ 115 Abs. 5 WpHG).

VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGSKREISES

Die folgende Gesellschaft wird seit Beginn des Jahres 2018 in den Konsolidierungskreis einbezogen:

K+S VERSICHERUNGSVERMITTLUNGS GMBH

Die folgende Gesellschaft wurde im Jahr 2018 liquidiert:

INAGUA TRANSPORTS, INC.

AUSWIRKUNGEN VON GEÄNDERTEN BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN

Die Erstanwendung von IFRS 9 zum 1. Januar 2018 führte zu einer Neubewertung der Anteile an Tochterunternehmen, Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und sonstigen Beteiligungen, die aufgrund ihrer unwesentlichen Bedeutung nicht in den Konzernabschluss einbezogen werden. Diese wurden bislang "zu Anschaffungskosten" bilanziert, ab dem Jahr 2018 erfolgt auf Basis der mittelfristigen Unternehmensplanung eine Bewertung zum "beizulegenden Zeitwert". Die daraus resultierende Erhöhung der Buchwerte um 51,6 Mio. € wurde zum 1. Januar 2018 erfolgsneutral im Eigenkapital (sonstiges Ergebnis) erfasst. Die Vorjahreszahlen wurden in Übereinstimmung mit dem Wahlrecht zur vereinfachten Erstanwendung nicht angepasst. Aus den übrigen Änderungen des IFRS 9 sowie der Erstanwendung des IFRS 15 ergaben sich keine wesentlichen Auswirkungen auf den Zwischenbericht. Weitere ausführliche Erläuterungen zu den Änderungen gemäß IFRS 9 und IFRS 15 finden sich im Geschäftsbericht 2017 auf den Seiten 154-157.

NEUE ODER GEÄNDERTE, ABER NOCH NICHT ANGEWANDTE RECHNUNGSLEGUNGSSTANDARDS UND INTERPRETATIONEN

Die wesentliche bereits vom IASB veröffentlichte, aber noch nicht angewandte Bilanzierungsänderung resultiert aus IFRS 16 "Leasingverhältnisse". Der Standard ist ab dem 1. Januar 2019 anzuwenden. Die grundsätzlichen Neuregelungen und Auswirkungen sind im Geschäftsbericht 2017 auf der Seite 157 beschrieben. Die K+S GRUPPE beabsichtigt, die neuen Vorschriften ab dem 1. Januar 2019 modifiziert retrospektiv anzuwenden und auf eine Anpassung der Vorjahreszahlen zu verzichten. Die Regelungen des IFRS 16 werden voraussichtlich nicht auf kurzfristige Leasingverhältnisse (Laufzeit maximal 12 Monate) und Low-Value-Assets angewendet.

Zur Beurteilung der Auswirkungen und zur Implementierung der neuen Vorschriften hat die K+S GRUPPE ein konzernübergreifendes Projekt aufgesetzt. Derzeit werden die bilanzierungsrelevanten Daten der bestehenden Leasingverhältnisse erhoben. Eine verlässliche Schätzung der quantitativen Effekte zum Erstanwendungszeitpunkt ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt aufgrund der unvollständigen Datenlage und der bis zum Erstanwendungszeitpunkt noch zu erwartenden Änderungen am Leasingbestand nicht möglich.

UMSATZERLÖSE

Umsatzerlöse (Gesamtumsatz) lassen sich wie folgt unterteilen:

GESAMTUMSATZ

TAB: 2.6.1

scroll

Q2/17 Q2/18 H1/17 H1/18
in Mio. €
--- --- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 405,1 459,2 897,3 965,8
Geschäftsbereich Salz 318,8 329,1 932,0 966,9
Ergänzende Aktivitäten 45,7 51,3 94,8 103,8
Überleitung -27,6 -27,7 -55,7 -54,8
Umsatzerlöse (Gesamtumsatz) 742,0 811,9 1.868,4 1.981,7

Eine Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Produktgruppen je Geschäftsbereich ist auf den Seiten 9 (Kali- und Magnesiumprodukte), 11 (Salz) und 12 (Ergänzende Aktivitäten) im Lagebericht zu finden. Umsatzerlöse nach Regionen je Geschäftsbereich werden ebenfalls im Lagebericht auf den Seiten 9 (Kali- und Magnesiumprodukte), 11 (Salz) und 13 (Ergänzende Aktivitäten) dargestellt.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind folgende wesentliche Posten enthalten:

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN

TAB: 2.6.2

scroll

Q2/17 Q2/18 H1/17 H1/18
in Mio. €
--- --- --- --- ---
Kursgewinne/Kursverluste -5,3 -1,8 -7,5 -3,0
Veränderung Rückstellungen 7,1 13,0 17,9 35,3
Sonstiges -4,6 -14,5 -32,7 -10,9
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen -2,8 -3,3 -22,3 21,4

FINANZERGEBNIS

Im Finanzergebnis sind folgende wesentliche Posten enthalten:

FINANZERGEBNIS

TAB: 2.6.3

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Q2/17 Q2/18 H1/17 H1/18
in Mio. €
--- --- --- --- ---
Zinserträge 4,7 1,8 6,3 3,1
Zinsaufwand -16,8 -28,8 -27,9 -58,0
-davon: Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen -1,1 -1,8 -2,6 -2,9
-davon: Zinsaufwand für Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen -6,2 -7,4 -14,0 -15,7
Zinsergebnis -12,1 -27,0 -21,6 -54,9
Ergebnis aus der Realisation finanzieller -3,5 19,4 -9,4 9,1
Ergebnis aus der Bewertung finanzieller 11,8 -17,3 18,7 -9,9
Sonstiges Finanzergebnis 8,3 2,1 9,3 -0,8
Finanzergebnis -3,8 -24,9 -12,3 -55,7

Weitere Informationen zum Finanzergebnis finden sich im Lagebericht auf Seite 6.

ERTRAGSTEUERN

In den Ertragsteuern sind folgende wesentliche Posten enthalten:

STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

TAB: 2.6.4

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Q2/171 Q2/18 H1/17 H1/18
in Mio. €
--- --- --- --- ---
Körperschaftsteuer 7,9 2,0 17,3 7,5
Gewerbeertragsteuer 7,8 2,8 16,6 9,3
Ausländische Ertragsteuern 7,8 7,7 26,0 21,4
Latente Steuern -9,4 -24,3 -8,3 -20,5
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 14,1 -11,8 51,6 17,7

1 Die Vorjahreszahlen wurden angepasst.

Die nicht zahlungswirksamen latenten Steuern resultieren im Wesentlichen aus steuerlichen Verlustvorträgen sowie

RECHNUNGSZINS FÜR RÜCKSTELLUNGEN

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwert-verfahren gemäß IAS 19. Der durchschnittliche gewichtete Rechnungszins für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrug zum Stichtag 2,9 % (31.12.2017: 2,9 %; 30.06.2017: 3,0 %). Der durchschnittliche gewichtete Diskontierungsfaktor für bergbauliche Verpflichtungen lag per 30. Juni 2018 bei 3,3 % (31.12.2017: 3,3 %, 30.06.2017: 3,3 %).

FINANZINSTRUMENTE

BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE VON FINANZINSTRUMENTEN

TAB: 2.6.5

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31.12.2017
Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert beizulegender Zeitwert
--- --- --- ---
in Mio. €
--- --- --- ---
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Zur Veräußerung verfügbar 20,6 20,6
Ausleihungen Kredite und Forderungen 0,4 0,4
Finanzanlagen 21,0 21,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Kredite und Forderungen 714,9 714,9
Derivate mit positivem Marktwert Zu Handelszwecken gehalten 45,0 45,0
Sonstige nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte Kredite und Forderungen 109,0 109,0
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 154,0 154,0
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Kredite und Forderungen 11,4 11,4
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Zur Veräußerung verfügbar 7,0 7,0
Flüssige Mittel Kredite und Forderungen 182,6 182,6
Finanzverbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 3.021,7 3.153,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 288,4 288,4
Derivate mit negativem Marktwert Zu Handelszwecken gehalten 7,6 7,6
Sonstige nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 62,9 62,9
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n/a 173,0 173,0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 243,5 243,5

BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE VON FINANZINSTRUMENTEN

TAB: 2.6.6

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30.06.2018
Bewertungskategorie nach IFRS 9 Buchwert beizulegender Zeitwert
--- --- --- ---
in Mio. €
--- --- --- ---
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen1 Beizulegender Zeitwert über das sonstige

Ergebnis
72,9 72,9
Ausleihungen Fortgeführte Anschaffungskosten 0,3 0,3
Finanzanlagen 73,2 73,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Fortgeführte Anschaffungskosten 631,6 631,6
Derivate mit positivem Marktwert Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam 26,3 26,3
Sonstige nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte Fortgeführte Anschaffungskosten 114,6 114,6
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 140,9 140,9
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Fortgeführte Anschaffungskosten 58,5 58,5
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Beizulegender Zeitwert über das sonstige

Ergebnis
7,0 7,0
Flüssige Mittel Fortgeführte Anschaffungskosten 207,0 207,0
Finanzverbindlichkeiten Fortgeführte Anschaffungskosten 3.067,6 3.181,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Fortgeführte Anschaffungskosten 202,6 202,6
Derivate mit negativem Marktwert Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam 22,2 22,2
Sonstige nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten Fortgeführte Anschaffungskosten 81,7 81,7
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing n/a 169,1 169,1
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 273,0 273,0

1 Im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 9 zum 1. Januar 2018 erfolgte ein Ansatz zum beizulegenden Zeitwert in Höhe von 72,2 Mio. €.

Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen. Finanzinstrumente der Stufe 1 ergeben sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente mit Hilfe von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet.

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31.12.2017
Bewertungskategorie gem. IAS 39 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
--- --- --- --- --- ---
in Mio. €
--- --- --- --- --- ---
Aktiva - 52,0 - 52,0
Derivative Finanzinstrumente Zu Handelszwecken gehalten - 45,0 - 45,0
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Zur Veräußerung verfügbar _ 7,0 _ 7,0
Passiva - 7,6 - 7,6
Derivative Finanzinstrumente Zu Handelszwecken gehalten - 7,6 - 7,6

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30.06.2018
Bewertungskategorie gem. IFRS 9 Stufe 1 Stufe 2 Stufe 3 Gesamt
--- --- --- --- --- ---
in Mio. €
--- --- --- --- --- ---
Aktiva - 33,3 72,9 106,2
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis _ _ 72,9 72,9
Derivative Finanzinstrumente Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam _ 26,3 _ 26,3
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Beizulegender Zeitwert über das sonstige Ergebnis _ 7,0 _ 7,0
Passiva - 22,2 - 22,2
Derivative Finanzinstrumente Beizulegender Zeitwert erfolgswirksam _ 22,2 _ 22,2

SEGMENTANGABEN

GESAMTUMSATZ Q2

TAB: 2.6.7

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Umsatz mit Dritten Inter-segmentäre Umsätze Gesamtumsatz
in Mio. €
--- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 440,5 18,7 459,2
Geschäftsbereich Salz 326,9 2,2 329,1
Ergänzende Aktivitäten 43,8 7,5 51,3
Überleitung 0,7 -28,4 -27,7
K+S GRUPPE Q2/18 811,9 - 811,9
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 387,1 18,0 405,1
Geschäftsbereich Salz 315,7 3,1 318,8
Ergänzende Aktivitäten 38,8 6,9 45,7
Überleitung 0,4 -28,0 -27,6
K+S GRUPPE Q2/17 742,0 - 742,0

GESAMTUMSATZ H1

TAB: 2.6.8

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Umsatz mit Dritten Inter-segmentäre Umsätze Gesamtumsatz
in Mio. €
--- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 929,2 36,6 965,8
Geschäftsbereich Salz 962,5 4,4 966,9
Ergänzende Aktivitäten 88,7 15,1 103,8
Überleitung 1,3 -56,1 -54,8
K+S GRUPPE H1/18 1.981,7 - 1.981,7
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 860,8 36,5 897,3
Geschäftsbereich Salz 926,6 5,4 932,0
Ergänzende Aktivitäten 80,3 14,5 94,8
Überleitung 0,7 -56,4 -55,7
K+S GRUPPE H1/17 1.868,4 - 1.868,4

Eine Aufgliederung des EBIT l und EBITDA nach Segmenten ist im Lagebericht auf Seite 4 zu finden.

WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN EINZELNER BILANZPOSTEN

Im Vergleich zum Jahresabschluss 2017 reduzierte sich die Bilanzsumme zum 30. Juni 2018 um - 78,3 Mio. €.

Auf der Aktivseite reduzierten sich die langfristigen Vermögenswerte um 10,1 Mio. € sowie das Umlaufvermögen um 68,2 Mio. €. Der Rückgang der langfristigen Vermögenswerte ist im Wesentlichen auf die Veränderung des Anlagevermögens um 20,7 Mio. € zurückzuführen. Demgegenüber steht eine Erhöhung der latenten Steuern um 16,4 Mio. €. Der Rückgang des kurzfristigen Vermögens beruht weitestgehend auf der Abnahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie den sonstigen finanziellen und nicht finanziellen Vermögenswerten in Höhe von 130,8 Mio. €. Dem steht eine Erhöhung der kurzfristigen Wertpapiere und sonstigen Finanzanlagen in Höhe von 47,1 Mio. € sowie der Flüssigen Mitteln in Höhe von 24,4 Mio. € gegenüber.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 22,7 Mio. € verringert. Das langfristige Fremdkapital reduzierte sich um 318,8 Mio. €. Im Wesentlichen reduzierten sich die Finanzverbindlichkeiten um 294,4 Mio. € und die sonstigen finanziellen Verbindlichkeiten um 40,9 Mio. €. Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich dagegen um 263,2 Mio. €. Wesentliche Ursache ist die Erhöhung der Finanzverbindlichkeiten um 340,3 Mio. €. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich um 85,8 Mio. € reduziert.

WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN DES EIGENKAPITALS

Das Eigenkapital wird sowohl durch erfolgswirksame und erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle als auch durch Kapitaltransaktionen mit den Anteilseignern beeinflusst. Im Vergleich zum Jahresabschluss 2017 haben sich der Bilanzgewinn und die anderen Rücklagen um 22,8 Mio. € vermindert. Der Rückgang beruht vor allem auf der Auszahlung der Dividende in Höhe von 67,0 Mio. €. Eigenkapitalmindernd wirkten sich ebenso die erfolgsneutralen Veränderungen des Eigenkapitals aus, die aus der Währungsumrechnung von Tochterunternehmen in funktionaler Fremdwährung resultieren (im Wesentlichen CAD und USD). Unterschiede aus der Währungsumrechnung werden in einer gesonderten Währungsumrechnungsrücklage erfasst; diese hat sich zum 30. Juni 2018 aufgrund von Wechselkursschwankungen um 47,9 Mio. € verringert. Eigenkapitalerhöhend ist das positive Periodenergebnis des ersten Halbjahres 2018 in Höhe von 44,4 Mio. € sowie der Effekt aus der Erstanwendung des IFRS 9 in Höhe von 51,6 Mio. €.

SAISONALE EINFLÜSSE

Beim Verkauf von Pflanzennährstoffen und Salzprodukten bestehen unterjährig saisonale Unterschiede. Bei Pflanzennährstoffen erzielen wir in den ersten sechs Monaten aufgrund der europäischen Frühjahrsdüngung in der Regel die höchsten Absätze. Die Verkäufe von Salzprodukten - speziell von Auftausalz - sind erheblich von der jeweiligen winterlichen Witterung während des ersten und vierten Quartals abhängig. In Summe führen beide Effekte dazu, dass das erste Halbjahr in der Regel umsatz- und besonders ergebnisseitig stärker ausfällt.

EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Die Eventualverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresabschluss 2017 nicht signifikant verändert und sind insgesamt als nicht wesentlich einzustufen.

NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Innerhalb der K+S GRUPPE werden Liefer- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Neben Transaktionen zwischen konsolidierten Unternehmen der K+S GRUPPE bestehen Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen sowie Unternehmen, auf die die K+S GRUPPE einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann (assoziierte Unternehmen). Diese Beziehungen haben keinen signifikanten Einfluss auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE. Die Gruppe der nahestehenden Personen umfasst bei der K+S GRUPPE im Wesentlichen den Vorstand und den Aufsichtsrat der K+S Aktiengesellschaft. Wesentliche Transaktionen mit diesem Personenkreis fanden nicht statt.

ANGABEN ZU WESENTLICHEN EREIGNISSEN NACH DEM ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE

Die K+S Aktiengesellschaft hat am 11. Juli 2018 eine Unternehmensanleihe mit einem Volumen von insgesamt 600 Mio. €, einer Verzinsung von 3,25 % p. a. und einer Laufzeit bis 2024 erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Es ist beabsichtigt, den Mittelzufluss aus der Anleiheemission zur Rückzahlung bestehender Verbindlichkeiten sowie für allgemeine Gesellschaftszwecke zu verwenden.

Nach Ablauf des Berichtszeitraums haben sich das Unternehmen und der Betriebsrat nach langen Verhandlungen im Einigungsverfahren auf einen Sozialplan für die Mitarbeiter verständigt, die von der Teilschließung des Werks Sigmundshall zum Jahresende betroffen sein werden. Ziel des Unternehmens ist es, möglichst vielen Mitarbeitern, die in Sigmundshall nicht weiter beschäftigt werden können, eine berufliche Perspektive auf einem anderen Standort der K+S GRUPPE zu eröffnen. Daher unterscheidet sich der jetzt verabschiedete Sozialplan deutlich von den bisher im Unternehmen abgeschlossenen Sozialplänen, aber auch vom ursprünglichen Entwurf des Betriebsrats.

QUARTALSÜBERSICHT

UMSATZ UND OPERATIVES ERGEBNIS

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Q1/17 Q2/17 H1/17 Q3/17 Q4/17 2017
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 473,7 387,1 860,8 357,7 485,0 1.703,5
Geschäftsbereich Salz 610,9 315,7 926,6 328,8 506,6 1.762,0
Ergänzende Aktivitäten 41,5 38,8 80,3 39,5 40,1 159,9
Überleitung 0,3 0,4 0,7 0,5 0,4 1,6
Umsatz K+S GRUPPE 1.126,4 742,0 1.868,4 726,5 1.032,1 3.627,0
Geschäftsbereich Kali- und 81,2 71,4 152,6 42,4 73,8 268,8
Geschäftsbereich Salz 135,3 29,0 164,4 37,3 123,5 325,2
Ergänzende Aktivitäten 9,3 6,1 15,4 7,1 7,9 30,3
Überleitung -14,9 -4,6 -19,6 -10,1 -18,0 -47,6
EBITDA K+S GRUPPE 210,9 101,9 312,8 76,7 187,2 576,7
Geschäftsbereich Kali- und 41,9 31,4 73,3 1,7 6,4 81,4
Geschäftsbereich Salz 105,9 0,4 106,2 16,8 99,9 223,0
Ergänzende Aktivitäten 7,0 3,9 10,9 5,9 6,6 23,5
Überleitung -17,4 -7,1 -24,6 -12,1 -20,3 -57,0
EBIT I K+S GRUPPE 137,4 28,5 165,9 12,3 92,7 270,8

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Q1/18 Q2/18 H1/18
in Mio. €
--- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 488,7 440,5 929,2
Geschäftsbereich Salz 635,6 326,9 962,5
Ergänzende Aktivitäten 44,9 43,9 88,7
Überleitung 0,6 0,7 1,3
Umsatz K+S GRUPPE 1.169,8 811,9 1.981,7
Geschäftsbereich Kali- und 120,8 90,6 211,4
Geschäftsbereich Salz 120,9 23,3 144,2
Ergänzende Aktivitäten 9,8 8,0 17,9
Überleitung -14,7 -16,8 -31,5
EBITDA K+S GRUPPE 236,8 105,1 341,9
Geschäftsbereich Kali- und 52,5 21,1 73,6
Geschäftsbereich Salz 102,1 4,0 106,1
Ergänzende Aktivitäten 8,7 6,8 15,4
Überleitung -16,3 -18,4 -34,7
EBIT I K+S GRUPPE 147,0 13,4 160,4

KENNZAHLEN

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Q1/17 Q2/17 H1/17 Q3/17 Q4/17 2017
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 1.126,4 742,0 1.868,4 726,5 1.032,1 3.627,0
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 148,2 56,1 204,3 27,4 95,6 327,3
Finanzergebnis -8,5 -3,8 -12,3 -9,2 -4,9 -26,4
Ergebnis vor Ertragsteuern 139,7 52,3 192,0 18,2 90,7 300,9
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 37,5 14,1 51,6 5,8 58,9 116,3
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 102,2 38,3 140,5 12,2 31,9 184,6
Operatives Ergebnis (EBIT I) 137,4 28,5 165,9 12,3 92,7 270,8
Konzernergebnis, bereinigt1 94,6 18,9 113,5 1,5 30,0 145,0
Ergebnis je Aktie, bereinigt1 (€) 0,49 0,10 0,59 0,01 0,16 0,76
Investitionen2 277,4 133,0 410,4 157,5 243,0 810,8
Abschreibungen2 73,5 73,4 146,9 64,4 94,5 305,9
Working Capital 841,3 - 818,9 842,3 - 968,1
Nettoverschuldung 3.613,9 - 3.745,2 - - 4.140,5

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Q1/18 Q2/18 H1/18
in Mio. €
--- --- --- ---
Umsatz 1.169,8 811,9 1.981,7
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 136,7 -18,8 117,9
Finanzergebnis -30,8 -24,9 -55,7
Ergebnis vor Ertragsteuern 105,9 -43,7 62,2
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 29,5 -11,8 17,7
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 76,4 -32,0 44,4
Operatives Ergebnis (EBIT I) 147,0 13,4 160,4
Konzernergebnis, bereinigt1 83,6 -9,4 74,2
Ergebnis je Aktie, bereinigt1 (€) 0,44 -0,05 0,39
Investitionen2 62,5 91,2 153,7
Abschreibungen2 89,8 91,7 181,5
Working Capital 929,1 - 951,9
Nettoverschuldung 4.009,0 - 4.129,3

1 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, das Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von Investitionen in kanadischen Dollar eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern bereinigt; Steuersatz Q2/18: 29,9 % (Q2/17: 29,6 %).

2 Betrifft zahlungswirksame Investitionen und Abschreibungen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte unter Berücksichtigung der Erstattungsansprüche aus dem Nachforderungsmanagement.

FINANZKALENDER

TERMINE

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2018/2019
Ouartalsmitteilung zum 30. September 2018 15. November 2018
Geschäftsbericht 2018 14. März 2019
Ouartalsmitteilung zum 31. März 2019 14. Mai 2019
Hauptversammlung, Kassel 15. Mai 2019
Dividendenzahlung 20. Mai 2019
Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2019 15. August 2019

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Veröffentlichung am 14. August 2018

ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN

Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S GRUPPE und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken - wie sie beispielsweise im Risikobericht des aktuellen Geschäftsberichts genannt werden -eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Bericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.