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K+S AG Interim / Quarterly Report 2015

Nov 11, 2015

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Interim / Quarterly Report

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K+S Aktiengesellschaft

Kassel

Quartalsfinanzbericht Q3/15

Q3 2015

QUARTALSFINANZBERICHT DER K+S GRUPPE

JULI BIS SEPTEMBER

Ausblick 2015: Deutlicher Anstieg des EBIT I auf 780 bis 830 Mio. € erwartet
Salzergebnis übertrifft Vorjahr deutlich
Robuste Entwicklung im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
Operatives Ergebnis EBIT I im dritten Quartal mit 132 Mio. € auf Vorjahresniveau; nach den ersten neun Monaten 628 Mio. € (+ 23%)
"Fit für die Zukunft" liefert geplante Ergebnisse
K+S sieht günstige Langfristperspektive als eigenständiges Unternehmen
Attraktive Ergebnisprognose bestätigt: EBITDA von rund 1,6 Mrd. € in 2020

ECKDATEN DER GESCHÄFTSENTWICKLUNG

KENNZAHLEN (IFRS)

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Q3/15 Q3/14 % 9M/15 9M/14
Umsatz Mio. € 891,4 826,9 + 7,8 3.182,9 2.801,6
- davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte Mio. € 471,4 451,0 + 4,5 1.580,3 1.419,5
- davon Geschäftsbereich Salz Mio. € 381,8 335,0 + 14,0 1.482,8 1.263,2
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) Mio. € 199,3 187,0 + 6,6 829,6 690,3
- davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte Mio. € 127,2 133,6 -4,8 523,4 495,5
- davon Geschäftsbereich Salz Mio. € 70,6 50,3 + 40,4 311,0 190,4
Operatives Ergebnis (EBIT I) Mio. € 132,1 134,0 -1,4 628,0 510,9
- davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte Mio. € 92,5 110,8 -16,5 419,7 404,4
- davon Geschäftsbereich Salz Mio. € 43,2 24,7 + 74,9 227,8 115,5
EBIT I-Marge % 14,8 16,2 - 19,7 18,2
- Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte % 19,6 24,6 - 26,6 28,5
- Geschäftsbereich Salz % 11,3 7,4 - 15,4 9,1
Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt1 Mio. € 89,2 76,3 + 16,9 406,2 298,9
Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt1 0,46 0,40 + 16,9 2,12 1,56
Investitionen (CapEx)2 Mio. € 349,9 294,8 + 18,7 905,2 731,1
Abschreibungen2 Mio. € 67,2 53,0 + 26,8 201,6 179,4
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit Mio. € 190,9 107,2 + 78,1 630,4 623,6
Bereinigter Freier Cashflow Mio. € - 171,0 - 176,2 -3,0 - 263,9 -22,4
Nettoverschuldung per 30.09. Mio. € - - - 2.224,2 1.305,0
Nettoverschuldung/EBITDA (LTM) - - - 2,1 1,5
Eigenkapitalquote % - - - 50,6 51,7
Return on Capital Employed (LTM)3 % - - - 13,1 13,0
Buchwert je Aktie per 30.09. - - - 21,60 20,14
Durchschnittliche Anzahl Aktien Mio. 191,4 191,4 - 191,4 191,4
Mitarbeiter am 30.09.4 Anzahl - - - 14.378 14.334
Marktkapitalisierung am 30.09. Mrd. € - - - 5,7 4,3
Unternehmenswert (EV) am 30.09. Mrd. € - - - 8,0 5,6

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%
Umsatz + 13,6
- davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte + 11,3
- davon Geschäftsbereich Salz + 17,4
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) + 20,2
- davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte + 5,6
- davon Geschäftsbereich Salz + 63,3
Operatives Ergebnis (EBIT I) + 22,9
- davon Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte + 3,8
- davon Geschäftsbereich Salz + 97,2
EBIT I-Marge -
- Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte -
- Geschäftsbereich Salz -
Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt1 + 35,9
Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt1 + 35,9
Investitionen (CapEx)2 + 23,8
Abschreibungen2 + 12,4
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit + 1,1
Bereinigter Freier Cashflow > 100
Nettoverschuldung per 30.09. + 70,4
Nettoverschuldung/EBITDA (LTM) -
Eigenkapitalquote -
Return on Capital Employed (LTM)3 -
Buchwert je Aktie per 30.09. + 7,3
Durchschnittliche Anzahl Aktien -
Mitarbeiter am 30.09.4 + 0,3
Marktkapitalisierung am 30.09. + 33,2
Unternehmenswert (EV) am 30.09. + 41,9

1 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz Q3/15: 28,6 % (Q3/14: 28,6 %).

2 Investitionen in bzw. ergebniswirksame Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und Finanzanlagen des Anlagevermögens.

3 Rendite auf das eingesetzte Kapital der letzten zwölf Monate per 30.09.

4 FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil gewichtet.

Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und ist deshalb als geschlechtsneutral anzusehen.

Für den Quartalsfinanzbericht gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

1 LAGEBERICHT

1.1 KONZERNSTRUKTUR UND GESCHÄFTSTÄTIGKEIT

Für eine ausführliche Darstellung der rechtlichen Konzernstruktur, der Organisationsstruktur und der Geschäftstätigkeit einschließlich unserer Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Finanzbericht 2014 ab Seite 25.

Der Abschnitt "Veränderungen des Konsolidierungskreises" ist im Anhang dieses Quartalsfinanzberichts auf Seite 36 zu finden. Die im Finanzbericht 2014 beschriebene Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit blieb unverändert.

1.2 UNTERNEHMENSSTRATEGIE UND -STEUERUNG

Im dritten Quartal ergaben sich keine Änderungen der Unternehmensstrategie und -steuerung. Für eine umfassende Darstellung der Unternehmensstrategie und -steuerung verweisen wir auf die entsprechenden Kapitel "Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance" ab Seite 32 und "Unternehmensstrategie" ab Seite 55 im Finanzbericht 2014.

1.3 ÜBERBLICK ÜBER DEN GESCHÄFTSVERLAUF

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die nachfolgenden Ausführungen zur gesamtwirtschaftlichen Situation beruhen auf den Einschätzungen des INSTITUTS FÜR WELTWIRTSCHAFT KIEL und des INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFONDS.

Das Wachstum der Weltwirtschaft hat sich in den ersten neun Monaten des Jahres 2015 abgeschwächt. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften und Schwellenländern blieben die Expansionsraten gering.

In der Europäischen Union setzte sich die Konjunkturbelebung fort. Die privaten Konsumausgaben und die Investitionstätigkeit entwickelten sich positiv, während die Arbeitslosenquote mit 9,5 % nach wie vor einen hohen Wert erreichte. Die relative Schwäche des Euro im Vergleich zum US-Dollar begünstigte die Ausfuhren.

Nach einer temporären Konjunkturschwäche in den Vereinigten Staaten zum Jahresbeginn führten zuletzt verbesserte Witterungsbedingungen und die Beendigung des Streiks der Hafenarbeiter an der Westküste zu einer leichten Erhöhung der gesamtwirtschaftlichen Produktion. Während die privaten Konsumausgaben in den vergangenen Monaten kräftig zulegten, schwächte sich der Beschäftigungsaufbau leicht ab.

In den Schwellenländern war die wirtschaftliche Entwicklung weiterhin verhalten. Belastend wirkten sich das geringere Expansionstempo in China und deutlich gesunkene Rohstoffpreise aus, die insbesondere das Wachstum der Rohstoff-Exportländer bremsten.

Die Geldpolitik in den Industrieländern war im Verlauf des dritten Quartals 2015 weiterhin expansiv ausgerichtet. Die EUROPÄISCHE ZENTRALBANK (EZB) und die FEDERAL RESERVE BANK (FED) beließen ihren Leitzins bei 0,05 % bzw. 0 bis 0,25 %. Seit März 2015 kauft die EZB Anleihen aus Ländern des Euroraums in großem Umfang auf, um auf diese Weise das selbstgesteckte Inflationsziel zu erreichen.

PREISENTWICKLUNG VON AGRARPRODUKTEN UND ROHÖL

ABB: 1.3.1

Aufgrund höherer Ernteschätzungen verringerten sich die Preise wichtiger Agrarrohstoffe im dritten Quartal spürbar. Der DOW JONES-UBS AGRICULTURE SUBINDEX, der die Entwicklung der Preise von Mais, Sojabohnen, Zucker, Weizen, Sojaöl, Baumwolle und Kaffee abbildet, sank im Berichtsquartal um rund 13 %.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent fiel im dritten Quartal deutlich und lag Ende September bei rund 48 USD pro Barrel. Der Rückgang gegenüber dem Vorquartal (30.06.2015: 64 USD pro Barrel) dürfte vor allem auf einen deutlichen Angebotsüberschuss zurückzuführen sein. Der Durchschnittspreis des dritten Quartals 2015 war mit rund 51 USD nur etwa halb so hoch wie im Vorjahr (Q3/14: 103 USD). Der NCG-Natural-Gas-Year-Future, der schwerpunktmäßig West- und Süddeutschland abbildet, fiel im Berichtsquartal nachfragebedingt von rund 22 €/MWh auf 19 €/MWh. Gegenüber dem Vorjahresquartal ging der Durchschnittswert auf rund 20 €/MWh deutlich zurück (Q3/14: 25 €/MWh).

Der US-Dollar blieb im Verhältnis zum Euro im Verlauf des Berichtsquartals annähernd stabil und notierte per 30. September bei 1,12 EUR/USD. Im Quartalsdurchschnitt lag der Wechselkurs mit 1,11 EUR/USD deutlich unter dem Vorjahrswert (Q3/14: 1,37 EUR/USD).

WÄHRUNGSENTWICKLUNG

ABB: 1.3.2

AUSWIRKUNGEN AUF K + S

Die Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten im Wesentlichen die folgenden Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf von K+S:

Die Energiekosten der K+S GRUPPE werden insbesondere durch die Kosten für den Bezug von Gas beeinflusst. Unsere Einkaufsverträge ermöglichen eine hohe Flexibilität hinsichtlich der Bezugsbasis. Insgesamt konnten wir unsere Energiekosten seit Jahresbeginn gegenüber dem Vorjahr nochmals senken.
Neben dem EUR/USD-Währungsverhältnis ist der relative Vergleich zwischen den Währungen unserer Wettbewerber (kanadischer Dollar, russischer Rubel) jeweils zum US-Dollar für uns von Bedeutung. Ein starker US-Dollar hat bei den meisten Kaliproduzenten der Welt in der Regel einen positiven Einfluss auf die Ertragskraft in ihrer jeweiligen Landeswährung; dies liegt daran, dass der Großteil der weltweiten Kaliproduktion außerhalb des US-Dollarraums liegt, jedoch beinahe sämtliche Umsätze, mit Ausnahme der europäischen, in US-Dollar fakturiert werden. Abbildung 1.3.2 zeigt, dass sich der US-Dollar im Berichtsquartal gegenüber dem kanadischen Dollar und russischen Rubel verteuerte und im Vergleich zum Euro stabil blieb. Insgesamt ergab sich daraus keine nennenswerte Auswirkung auf die K+S GRUPPE.

/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM FREMDWÄHRUNGSSICHERUNGSSYSTEM finden sie im Finanzbericht 2014 auf Seite 73.

Fremdwährungssicherungssystem: Durch die für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte eingesetzten Sicherungsinstrumente lag der Umrechnungskurs im dritten Quartal bei durchschnittlich 1,19 EUR/USD inkl. Sicherungskosten (03/14: 1,34 EUR/USD). Im Vergleich zum Vorjahresquartal wirkte sich die Stärke des US-Dollar gegenüber dem Euro somit erneut positiv aus.
Der Preisdruck bei den Agrarrohstoffen beginnt sich negativ auf die Ertragsaussichten der Landwirte auszuwirken und veranlasst diese zu Kostensparmaßnahmen. Insgesamt betragen die Aufwendungen für Düngemittel rund 30 % der Gesamtkosten eines landwirtschaftlichen Betriebs, die Aufwendungen für Kaliprodukte lediglich 2 - 4 %. Dennoch dürften sich Auswirkungen auf die Kalinachfrage ergeben, insbesondere wenn sich dieser Trend nachhaltig verstärkt. Die grundsätzlichen Wachstumstreiber für die Nachfrage nach Kaliumchlorid sind weiterhin intakt: Eine jährlich um rund 80 Millionen Menschen wachsende Weltbevölkerung sowie veränderte Ernährungsgewohnheiten hin zu einem höheren Fleisch- und Eiweißkonsum und nicht zuletzt eine begrenzt zur Verfügung stehende landwirtschaftliche Nutzfläche, stellt eine große Herausforderung dar. Die daraus resultierenden Ertragsperspektiven sollten der Landwirtschaft ausreichenden Anreiz bieten, den Ertrag je Hektar durch einen höheren Einsatz von Pflanzennährstoffen zu steigern.

BRANCHENSPEZIFISCHE RAHMENBEDINGUNGEN

Die im Finanzbericht 2014 im Bereich Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit ab Seite 25 beschriebenen Gegebenheiten in den wesentlichen Absatzregionen und Wettbewerbspositionen blieben für die einzelnen Geschäftsbereiche nahezu unverändert.

GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE

Nachdem sich die Nachfrage nach Kaliumchlorid und in der Folge auch das Preisniveau zu Beginn des Jahres weitgehend robust zeigten, waren im zweiten Quartal erste Preisrückgänge in den Überseeregionen aufgrund rückläufiger Nachfrage, beispielsweise bedingt durch geringere Kreditvergaben an Landwirte in Brasilien, zu verzeichnen. Die zunehmende Abschwächung der Währungen in den Schwellenländern und niedrigere Preise für Agrarrohstoffe führten im dritten Quartal zusätzlich zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung. Die Preise für Kaliumchlorid gerieten weiter unter Druck.

Annähernd stabil zeigten sich hingegen die Rahmenbedingungen im Segment Düngemittelspezialitäten. Landwirte, die chloridempfindliche Kulturen wie z. B. Gemüse oder Wein anbauen, haben aufgrund der attraktiven Margen, die mit diesen Kulturen erzielt werden können, einen signifikanten Anreiz, entsprechende Pflanzennährstoffe wie Kaliumsulfat (SOP) zum Einsatz zu bringen.

GESCHÄFTSBEREICH SALZ

Im dritten Quartal 2015 entwickelte sich die Nachfrage nach Auftausalz in Nordamerika erneut überwiegend positiv. Vor allem an der Ostküste waren aufgrund der winterlichen Witterung zu Beginn des Jahres die Lagerbestände sehr gering. Im Rahmen der öffentlichen Ausschreibungen konnten für die kommende Wintersaison teilweise Preissteigerungen in Nordamerika erzielt werden. In Europa waren die Lagerbestände nach einem milden Winter 2014/2015 sowohl auf Anbieter- als auch auf Kundenseite vergleichsweise hoch.

Die hohen Salzbestände bei europäischen Produzenten führten auch im dritten Quartal 2015 zu einem verstärkten Wettbewerb im Bereich der Gewerbesalze. Die Segmente Industrie- sowie Speisesalz zeigten sich hingegen weiterhin beständig. In Südamerika war das Preisniveau durch die Schwäche des brasilianischen Reals belastet, während die Nachfrage gegenüber dem Vorquartal konstant blieb. Der nordamerikanische Markt für Gewerbe- und Industriesalze entwickelte sich diesbezüglich im Berichtsquartal hingegen positiv. Im Segment Speisesalz blieb die Nachfrage weiterhin auf gleichem Niveau.

K+S AM KAPITALMARKT

DER K + S-AKTIENKURSVERLAUF IM DRITTEN QUARTAL

/ DEN AKTUELLEN AKTIENKURS SOWIE WEITERE INFORMATIONEN ZUR AKTIE können Sie unter www.k-plus-s.com/de/ks-aktie abrufen.

Zu Beginn des dritten Quartals notierte der Kurs der K+S-Aktie im Zuge der Spekulationen einer möglichen Übernahme durch die kanadische POTASHCORP bei rund 38 €.
In den folgenden Wochen belasteten die rückläufigen Preise für Kaliumchlorid in Übersee die Aktienkursentwicklung auch bei K+S.
Das Ausbleiben eines öffentlichen Angebots zur Übernahme der K+S-Aktien durch die POTASHCORP sorgte zudem für zunehmende Volatilität und weiteren Druck auf den Aktienkurs.
Am 30. September 2015 schloss der Kurs der K+S-Aktie bei 29,93 € und lag damit knapp 31 % über dem Schlusskurs des Jahres 2014. Im gleichen Zeitraum fielen die Indizes DAX und MSCI WORLD um rund 2 bzw. 8 %; der DJ STOXX EUROPE 600 legte um knapp 2 % zu.

Mit der Rücknahme des unaufgeforderten Vorschlags einer Übernahme der K+S GRUPPE durch POTASHCORP ging der Kurs der K+S-Aktie auf 23,36 € zurück und tendierte in der Folge seitwärts.

KURSVERLAUF DER K+S-AKTIE / MONATLICHE HÖCHST- UND TIEFSTKURSE

ABB: 1.3.3

WERTENTWICKLUNG DER K+S-AKTIE IM VERGLEICH ZU DAX, DJ STOXX EUROPE 600 UND MSCI WORLD

ABB: 1.3.4

KAPITALMARKTKENNZAHLEN

TAB: 1.3.1

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Q3/15 Q3/14 % 9M/15 9M/14
Schlusskurs am 30.09. XETRA, € - - - 29,93 22,46
Höchstkurs XETRA, € 38,81 24,86 + 56,1 38,81 26,60
Tiefstkurs XETRA, € 29,41 22,26 + 32,1 22,40 21,61
Durchschnittskurs XETRA, € 35,29 23,66 + 49,2 31,19 23,95
Marktkapitalisierung am 30.09. Mrd. € - - - 5,7 4,3
Unternehmenswert (EV) am 30.09. Mrd. € - - - 8,0 5,6

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%
Schlusskurs am 30.09. + 33,3
Höchstkurs + 45,9
Tiefstkurs + 3,7
Durchschnittskurs + 30,2
Marktkapitalisierung am 30.09. + 33,2
Unternehmenswert (EV) am 30.09. + 41,9

Quelle: Bloomberg

WERTENTWICKLUNG DER K+S-AKTIE IM VERGLEICH ZU WETTBEWERBERN

ABB: 1.3.5

Laut Bloomberg stuften uns zum 30. September insgesamt 14 Bankhäuser auf "Kaufen/Akkumulieren", 12 auf "Halten/Neutral" und 5 auf "Reduzieren/Verkaufen". Das Kursziel lag im Schnitt bei 38,43 €.

AKTIONÄRSSTRUKTUR

Folgender Aktionär hat uns einen Anteilsbesitz oberhalb der gesetzlichen Meldeschwellen mitgeteilt:

BLACKROCK INC.: 5,21 % (Meldung vom 3. Juli 2015)

Nach der Streubesitzdefinition der DEUTSCHE BÖRSE AG beträgt der Freefloat 100 %.

K+S-ANLEIHEN

Aufgrund der anhaltend hohen Liquiditätsversorgung durch die EZB und die anderen großen Notenbanken blieben die Anleihekurse von Schuldnern guter Bonität am Kapitalmarkt weiterhin auf hohem Niveau und die Renditen vergleichsweise niedrig. Im Berichtsquartal führten Spekulationen über eine mögliche Übernahme durch die kanadische POTASHCORP zu einer erhöhten Volatilität bei den Anleihekursen.

ANLEIHEKURSE UND RENDITEN

TAB: 1.3.2

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30.09.2015
Kurs Rendite
--- --- ---
in %
--- --- ---
K+S-Anleihe (Dezember 2018); Kupon: 3.125 % 106,9 0,9
K+S-Anleihe (Dezember 2021); Kupon: 4.125 % 115,0 1,6
K+S-Anleihe (Juni 2022); Kupon: 3.000 % 107,6 1,8

Quelle: Bloomberg

POTASHCORP ZIEHT ÜBERNAHMEVORSCHLAG ZURÜCK - K + S SIEHT POSITIVE LANGFRISTPERSPEKTIVE ALS EIGENSTÄNDIGES UNTERNEHMEN

Am 4. Oktober 2015 gab die kanadische POTASHCORP bekannt, dass sich das Unternehmen von seinen Übernahmeplänen zurückzieht. Aus unserer Sicht schafft dieser Schritt Klarheit. K+S wird die bisherige, sehr erfolgreiche Produkt- und Regionaldiversifizierung im Rahmen der Zwei-Säulen-Strategie fortsetzen.

Als Aktiengesellschaft sind wir unseren Aktionären, unseren Mitarbeitern und den übrigen Stakeholdern verpflichtet. Wir sind uns dieser Verantwortung bewusst. Es war unsere Pflicht, alle Aspekte des unverbindlichen Vorschlags von POTASHCORP umfassend zu würdigen. Wir sind nach sorgfältiger Prüfung zu dem Schluss gekommen, dass der Vorschlag von POTASHCORP weder dem fundamentalen Wert von K+S entsprach, noch von seinen Bedingungen eine verlässliche Basis für eine Zusammenführung der Unternehmen geboten hat, die eine Grundlage für Gespräche hätte sein können.

Wir haben die Grundlagen für eine erfolgreiche Zukunft von K+S gelegt und konzentrieren uns auf die Umsetzung nachfolgender Schwerpunkte:

Das Legacy Projekt, unser neues Kaliwerk in Kanada, werden wir nächstes Jahr in Betrieb nehmen. Das Werk wird der Hauptwachstumstreiber für unseren Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sein. Dadurch werden wir mittelfristig in der Lage sein, unsere Durchschnittskosten deutlich zu senken und durch Kapazitätszuwachs und weiteres Ausbaupotential am Wachstum des Kalimarktes teilzuhaben.
Unsere bestehenden Produktionsstätten in Deutschland werden weiterhin unsere Kunden in Europa und in ausgewählten Wachstumsregionen weltweit zu wettbewerbsfähigen Kosten beliefern. Die Einzigartigkeit unserer Rohsalzvorkommen erlaubt uns zudem die Herstellung von Spezialitäten, die viele unserer Wettbewerber so nicht anbieten können.
Die K+S GRUPPE ist, gemessen an der Produktionskapazität, der größte Salzhersteller weltweit. Mit unseren Marken MORTON SALT und WINDSOR SALT sind wir auch in Nordamerika stark vertreten und sehen hier weiteres Potenzial. Unser Salzgeschäft ist auf einem guten Weg, sein selbst gesetztes Ziel zu erreichen, bis 2020, unter der Annahme eines normalisierten Wintergeschäfts, ein jährliches EBIT von mehr als 250 Mio. € zu erwirtschaften.
Fortsetzung des konsequenten Kostenmanagements: Im Rahmen des Programms "Fit für die Zukunft" setzt K+S ihre erheblichen Anstrengungen fort, die Kosten- und Organisationsstruktur der gesamten Gruppe effizienter zu gestalten. Wir streben an, in den Jahren 2014 bis 2016 Kosten in einer Größenordnung von insgesamt 500 Mio. € gegenüber einer früheren Planung für diesen Zeitraum einzusparen.

Insgesamt arbeiten wir nicht nur an unseren bestehenden Strukturen. Wir wollen sowohl im Kali- als auch im Salzbereich weiter wachsen und unsere Aktivitäten in attraktiven Wachstumsmärkten stärken.

Mit Blick auf die mittelfristige Ergebnisentwicklung heißt dies ganz konkret: Trotz der derzeitigen Abschwächung im Kalimarkt sind die mittelfristigen Wachstumstrends nach wie vor intakt. Auf Basis dieser Annahme erwarten wir eine schrittweise Steigerung des EBITDA bis 2020 auf rund 1,6 Mrd. € (2014: 896 Mio. €). Mit Blick auf die Cashflow-Entwicklung erwarten wir ein durchschnittliches jährliches Wachstum von mindestens 10 %.

NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Für eine umfassende Darstellung der wesentlichen Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen im Anhang auf Seite 39.

1.4 ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

AUFTRAGSENTWICKLUNG

Für den Großteil des Geschäfts der K+S GRUPPE bestehen keine längerfristigen Vereinbarungen über feste Mengen und Preise.

Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist der Anteil des Auftragsbestands im Verhältnis zum Umsatz mit weniger als 10 % gering. Das Geschäft ist durch langfristige Kundenbeziehungen sowie revolvierende Rahmenvereinbarungen mit unverbindlichen Mengen- und Preisindikationen geprägt.

Im Geschäftsbereich Salz werden Auftausalzverträge für die öffentliche Hand in Europa, Kanada und den USA in Form von öffentlichen Ausschreibungen vergeben. An diesen nehmen wir in der Regel ab dem zweiten Quartal für die bevorstehende Wintersaison, zum Teil auch für darauf folgende Winter, teil. Die Verträge beinhalten Preis- sowie Höchstmengenvereinbarungen. Soweit die tatsächlichen Abnahmemengen - abhängig von der Witterung - in rechtlich zulässiger Weise von den vereinbarten Mengen abweichen, können sie nicht als Auftragsbestand klassifiziert werden. Dies gilt auch, soweit Mengen bei schwacher Nachfrage in einer Saison auf den nächsten Winter fortgeschrieben werden können.

Ein Ausweis des Auftragsbestands der K+S GRUPPE ist aus den genannten Gründen für die Beurteilung der kurz- und mittelfristigen Ertragskraft nicht aussagekräftig.

ERTRAGSLAGE

KENNZAHLEN

TAB: 1.4.1

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Q3/15 Q3/14 % 9M/15 9M/14 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 891,4 826,9 + 7,8 3.182,9 2.801,6 + 13,6
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 199,3 187,0 + 6,6 829,6 690,3 + 20,2
Operatives Ergebnis (EBIT I) 132,1 134,0 - 1,4 628,0 510,9 + 22,9
Investitionen 349,9 294,8 + 18,7 905,2 731,1 + 23,8
Mitarbeiter per 30.09. (Anzahl) - - - 14.378 14.334 + 0,3

QUARTALSUMSATZ DER K+S GRUPPE MODERAT ÜBER VORJAHR

In den ersten neun Monaten 2015 konnte die K+S GRUPPE einen Umsatz in Höhe von 3.182,9 Mio. € erzielen (9M/14: 2.801,6 Mio. €); dies entspricht einem Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum von knapp 14 %. Beide Geschäftsbereiche profitierten vor allem von höheren Durchschnittspreisen und einem vorteilhaften EUR/USD-Währungsverhältnis. Der Umsatz des dritten Quartals übertraf mit 891,4 Mio. € den Vorjahreswert um 64,5 Mio. € bzw. rund 8 %; hierzu trug insbesondere der Geschäftsbereich Salz währungs- und preisbedingt bei.

Im Berichtsquartal entfielen knapp 53 % des Umsatzes auf den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte, gefolgt von Salz mit rund 43 % sowie den Ergänzenden Aktivitäten (4 %). Der Anteil Europas am Umsatz belief sich auf knapp 39 %, gefolgt von Nordamerika (31 %), Südamerika (15 %) und Asien (11 %).

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

TAB: 1.4.2

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Q3/15 9M/15
in %
--- --- ---
Umsatzveränderung + 7,8 + 13,6
- mengen-/strukturbedingt -4,3 -3,7
- preis-/preisstellungsbedingt + 2,6 + 6,6
- währungsbedingt + 9,5 + 10,7
- konsolidierungsbedingt - -

Detaillierte Aufstellungen der Durchschnittspreise und Absätze finden Sie in den Tabellen 1.5.3 und 1.5.6.

UMSATZ NACH BEREICHEN JULI - SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.4.1

Vorjahreszahlen in Klammern

UMSATZ NACH REGIONEN JULI - SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.4.2

Vorjahreszahlen in Klammern

"FIT FÜR DIE ZUKUNFT"

Im dritten Quartal hat K+S ihre erheblichen Anstrengungen fortgesetzt, die Kosten- und Organisationsstruktur der gesamten Gruppe noch effizienter zu gestalten. Wir streben an, in den Jahren 2014 bis 2016 Kosten in einer Größenordnung von insgesamt 500 Mio. € gegenüber einer früheren Planung für diesen Zeitraum einzusparen. Neben tatsächlichen Einsparungen enthält dieser Betrag auch Kosten, die ursprünglich geplant waren, aber vermieden wurden. Der Start des Programms war sehr erfolgreich. Bereits im Jahr 2013 konnten wir eine Kostensenkung in Höhe von rund 30 Mio. € erzielen. Das für 2014 gesetzte Ziel haben wir übertroffen: Gegenüber dem Geschäftsjahr 2013 erzielten wir mit dem Programm eine weitere Ergebnisverbesserung von gut 120 Mio. €. Für 2015 gehen wir von einem leicht höheren Beitrag zum Ergebnis aus.

OPERATIVE ERGEBNISSE EBITDA UND EBIT I

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) betrug nach den ersten neun Monaten 829,6 Mio. € und lag damit rund 20 % über dem hohen Vorjahreswert (9M/14: 690,3 Mio. €). Das operative Ergebnis (EBIT I) der K+S GRUPPE erreichte 628,0 Mio. € und konnte somit den Vorjahreswert um 117,1 Mio. € bzw. rund 23 % übertreffen (9M/14: 510,9 Mio. €). Der Ergebnisanstieg ist in erster Linie auf gestiegene Preise im Geschäftsbereich Salz in Nordamerika sowie die höheren Durchschnittspreise im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen. Daneben wirkte sich das EUR/USD-Währungsverhältnis positiv aus. Das Programm "Fit für die Zukunft" leistete weiterhin den erwarteten Beitrag zum Unternehmenserfolg. Die in den ersten neun Monaten zu berücksichtigenden Abschreibungen lagen bei 201,6 Mio. € (9M/14: 179,5 Mio. €).

Im Berichtsquartal konnte ein EBITDA in Höhe von 199,3 Mio. € erzielt werden (03/14: 187,0 Mio. €). Die zeitanteiligen Abschreibungen lagen mit 67,2 Mio. € über dem Wert des Vorjahres (03/14: 53,0 Mio. €). Ursächlich für den Anstieg waren vor allem Investitionen in den Gewässerschutz, die insbesondere in den Jahren 2013 und 2014 getätigt wurden. Das EBIT I betrug demnach 132,1 Mio. € (03/14: 134,0 Mio. €). Positive Preis- und Währungseffekte im Geschäftsbereich Salz konnten rückläufige Absatzmengen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte mehr als ausgleichen. Das Vorjahresquartal war zudem durch einen Sondereffekt aus einer Versicherungsleistung für die Betriebsunterbrechungen am Standort Unterbreizbach in Höhe von 6 Mio. € begünstigt.

ERGEBNIS NACH OPERATIVEN SICHERUNGSGESCHÄFTEN (EBIT II)

In den ersten neun Monaten 2015 wurde ein Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften EBIT II von 572,8 Mio. € erwirtschaftet; im Vorjahr lag dieses bei 539,5 Mio. €. Die enthaltenen Ergebniseffekte aus Marktwertschwankungen noch offener Sicherungsgeschäfte betrugen - 55,2 Mio. € (9M/14: + 28,6 Mio. €). Das EBIT II des Berichtsquartals, welches durch Effekte aus Marktwertschwankungen noch offener Sicherungsgeschäfte mit - 55,1 Mio. € belastet war (03/14: + 17,8 Mio. €), lag mit 77,0 Mio. € um 74,8 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres (03/14: 151,8 Mio. €).

Die negativen Ergebniseffekte resultieren überwiegend aus der Veränderung der Marktwerte der noch offenen Sicherungsgeschäfte. Wesentlicher Grund ist die Abschwächung des kanadischen Dollars im Vergleich zum Euro.

Nach IFRS werden die Marktwertschwankungen aus Sicherungsgeschäften in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Das EBIT II beinhaltet sämtliche Ergebnisse aus operativen Sicherungsgeschäften, d. h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch Ergebnisse aus realisierten operativen Sicherungsderivaten. Ergebniseffekte aus der Sicherung von Grundgeschäften mit Finanzierungscharakter, deren Ergebniswirkungen sich nicht im EBIT niederschlagen, werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

FINANZERGEBNIS

/ WEITERE ANGABEN ZUM FINANZERGEBNIS UND RECHNUNGSZINSEN FÜR RÜCKSTELLUNGEN finden Sie im Anhang auf Seite 37.

Das Finanzergebnis belief sich nach neun Monaten auf - 61,0 Mio. € nach - 99,8 Mio. € im Vorjahr. Die Verbesserung resultierte insbesondere aus dem Wegfall der Zinsaufwendungen (28 Mio. €) für die im September 2014 fällig gewordene Anleihe. Im Berichtsquartal betrug das Finanzergebnis - 6,8 Mio. € (Q3/14: - 24,1 Mio. €). Ursächlich für die Verbesserung gegenüber dem Vorjahr war hier zusätzlich zum Anleiheeffekt vor allem die Aktivierung von Fremdkapitalzinsen im Rahmen des Legacy Projekts. Im Finanzergebnis wird neben dem Zinsaufwand für bergbaulichen Verpflichtungen (Q3/15: - 7,4 Mio. €) auch der Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen (Q3/15: - 1,2 Mio. €) berücksichtigt; beide sind nicht zahlungswirksam.

KONZERNERGEBNIS UND ERGEBNIS JE AKTIE

In den ersten neun Monaten erreichte das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 366,8 Mio. € (9M/14: 319,3 Mio. €). Der Steueraufwand lag in diesem Zeitraum bei 144,9 Mio. €; darin ist ein latenter, d. h. nicht zahlungswirksamer Ertrag in Höhe von 8,4 Mio. € enthalten (Ertragsteueraufwand 9M/14: 120,0 Mio. €; davon 4,1 Mio. € latenter Steueraufwand). Für das Ergebnis je Aktie bedeutet das im Vergleich zum Vorjahr einen Anstieg um 0,25 € auf 1,92 € (9M/14: 1,67 €). Für die Berechnung wurde eine durchschnittliche Anzahl von 191,4 Mio. ausstehender Stückaktien zugrunde gelegt.

Das Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter erreichte im dritten Quartal 49,9 Mio. € (Q3/14: 89,0 Mio. €); der Steueraufwand lag bei 20,4 Mio. € (davon 10,6 Mio. € latenter Steuerertrag) nach 38,5 Mio. € im Vorjahr (davon 3,5 Mio. € latenter Steueraufwand). Für das Ergebnis je Aktie ergibt sich ein Wert von 0,26 € (Q3/14: 0,47 €).

BEREINIGTES KONZERNERGEBNIS UND BEREINIGTES ERGEBNIS JE AKTIE

Das um die Marktwertveränderungen der Derivate bereinigte Konzernergebnis nach Steuern betrug nach den ersten neun Monaten 406,2 Mio. € (9M/14: 298,9 Mio. €); dies entspricht einem Anstieg um 107,3 Mio. € bzw. 35,9 %. Das bereinigte Ergebnis je Aktie erreichte im gleichen Zeitraum 2,12 € nach 1,56 € im Vorjahr. Für die Berechnung wurde eine durchschnittliche Anzahl von 191,4 Mio. ausstehender Stückaktien zugrunde gelegt. Im dritten Quartal belief sich das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern auf 89,2 Mio. € (Q3/14: 76,3 Mio. €); je Aktie ergibt dies einen Wert von 0,46 € nach 0,40 € im Vorjahresquartal.

FINANZLAGE

INVESTITIONEN IM DRITTEN QUARTAL PLANMÄSSIG GESTIEGEN

/ WEITERE INFORMATIONEN ZUM LEGACY PROJEKT finden Sie auf Seite 17 unter Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte'.

Im dritten Quartal 2015 investierte die K+S GRUPPE 349,9 Mio. € und damit rund 19 % mehr als im Vorjahreszeitraum (Q3/14: 294,8 Mio. €). Der Großteil der Investitionen erfolgte im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte. Sie entfielen im Wesentlichen auf das Legacy Projekt in Kanada; darüber hinaus investierten wir in das Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz im hessischthüringischen Kalirevier. Im Geschäftsbereich Salz lag der Schwerpunkt auf Maßnahmen zur Erschließung einer tieferen Abbauebene am Steinsalzstandort Weeks Island, USA, auf der Erweiterung des Standorts Port Canaveral, USA, um Produktionseinrichtungen und Lagerflächen sowie Produktionssicherungsmaßnahmen des Salzbergwerks Borth in Nordrhein-Westfalen.

INVESTITIONEN1 (IN MIO. €)

ABB: 1.4.3

1 Investitionen in den fortgeführten Geschäftstätigkeiten in Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Finanzanlagen.

2 Weitere Informationen zu künftigen Investitionen finden Sie auf Seite 26.

CASHFLOW AUS LAUFENDER GESCHÄFTSTÄTIGKEIT ÜBER VORJAHRESWERT

CASHFLOWÜBERSICHT

TAB: 1.4.3

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9M/15 9M/14
in Mio. €
--- --- ---
Cashflow aus lfd. Geschäftstätigkeit 630,4 623,6
Cashflow aus Investitionstätigkeit -519,7 -488,2
Freier Cashflow 110,7 135,4
Anpassung um Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen -374,6 -157,8
Bereinigter Freier Cashflow - 263,9 -22,4

In den ersten neun Monaten betrug der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 630,4 Mio. € (9M/14: 623,6 Mio. €). Der Anstieg resultierte vor allem aus einem höheren operativen Ergebnis EBIT I im Vergleich zum Vorjahr. Dem stand eine höhere Mittelbindung im Working Capital gegenüber.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Erwerbe/Verkäufe von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen) belief sich auf - 894,3 Mio. € (9M/14: - 646,0 Mio. €). Der Anstieg geht im Wesentlichen auf planmäßig höhere Investitionsausgaben für das Legacy Projekt zurück. Der bereinigte freie Cashflow erreichte - 263,9 Mio. € nach -22,4 Mio. € im Vorjahr.

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug - 174,3 Mio. € (9M/14: - 793,0 Mio. €). Das Vorjahr war aufgrund der Rückzahlung der im September 2014 fällig gewordenen Anleihe belastet. Zum 30. September 2015 lag der Nettofinanzmittelbestand bei 303,4 Mio. € (30.09.2014: 363,1 Mio. €; 31.12.2014: 370,3 Mio. €). Es handelt sich dabei um Geldanlagen, im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten sowie um Geldmarktpapiere und vergleichbare Wertpapiere mit Laufzeiten bis zu drei Monaten.

VERMÖGENSLAGE

Die Bilanzsumme der K+S GRUPPE belief sich zum 30. September 2015 auf 8.164,2 Mio. € (31.12.2014: 7.855,2 Mio. €). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich im Wesentlichen aufgrund von Investitionen in das Legacy Projekt um 712,6 Mio. € auf 4.825,3 Mio. € (31.12.2014: 4.112,7 Mio. €). Die flüssigen Mittel (- 66,4 Mio. €) sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (- 91,7 Mio. €) gingen leicht zurück. Das Verhältnis von langfristigen zu kurzfristigen Vermögenswerten verschob sich somit auf 75:25. Der Bestand an flüssigen Mitteln, kurzfristigen und langfristigen Wertpapieren sowie sonstigen Finanzinvestitionen verringerte sich aufgrund der Investitionen in das Legacy Projekt auf 492,3 Mio. €, dies entspricht einem Rückgang seit Jahresbeginn um rund 48 % (31.12.2014: 943,3 Mio. €).

AKTIVA (IN %)

ABB: 1.4.4

/ WEITERE ANGABEN ZU WESENTLICHEN VERÄNDERUNGEN EINZELNER BILANZPOSTEN UND DEN DISKONTIERUNGSSÄTZEN finden Sie im Anhang auf den Seiten 37-38.

Mit 4.135,1 Mio. € lag das Eigenkapital um 160,6 Mio. € über dem Wert zum 31. Dezember 2014 (3.974,5 Mio. €). Erhöhend wirkte sich vor allem das Konzernperiodenergebnis aus. Die Eigenkapitalquote betrug zum Stichtag 50,6 %.

Das Fremdkapital der K+S GRUPPE setzte sich zum 30. September 2015 vor allem aus Finanzverbindlichkeiten (38 %), Rückstellungen (43 %) sowie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (6 %) zusammen. Finanzverbindlichkeiten bestanden per 30. September 2015 in Höhe von 1.518,7 Mio. €; davon waren 4,8 Mio. € als kurzfristig einzustufen. Die bedeutendsten Rückstellungen der K+S GRUPPE betreffen per 30. September 2015 bergbauliche Verpflichtungen in Höhe von 1.055,5 Mio. € (+ 130,2 Mio. € gegenüber dem 31. Dezember 2014) sowie Pensionen und ähnliche Verpflichtungen in Höhe von 163,9 Mio. € (+ 1,1 Mio. € gegenüber dem 31. Dezember 2014). Wesentlicher Grund für den Anstieg der bergbaulichen Verpflichtungen war die erfolgte erneute Senkung des Diskontierungssatzes im ersten Quartal.

PASSIVA (IN %)

ABB: 1.4.5

Zum Stichtag ergab sich eine Nettoverschuldung der K+S GRUPPE von 2.224,2 Mio. € (31.12.2014: 1.676,0 Mio. €). Die Nettofinanzverbindlichkeiten, also ohne Berücksichtigung der Rückstellungen, betrugen zum Stichtag 1.004,8 Mio. € nach 274,5 Mio. € im Vorjahr.

NETTOVERSCHULDUNG

TAB: 1.4.4

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9M/15 9M/14
in Mio. €
--- --- ---
Flüssige Mittel am 30.09. 308,8 368,0
Langfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen am 30.09. 78,2 86,2
Kurzfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen am 30.09. 105,3 763,8
Finanzverbindlichkeiten -1.518,7 -1.512,0
Erstattungsanspruch Anleihe Morton Salt 21,6 19,5
Nettofinanzverbindlichkeiten am 30.09. - 1.004,8 - 274,5
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen - 163,9 -161,8
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen -1.055,5 -868,7
Nettoverschuldung am 30.09. - 2.224,2 - 1.305,0

AUßERBILANZIELLE FINANZIERUNGSINSTRUMENTE/ NICHT BILANZIERTES VERMÖGEN

Wir nutzen operatives Leasing zum Beispiel für Fahrzeuge, Lagerkapazitäten und EDV-Zubehör. Diese Gegenstände sind aufgrund der gewählten Vertragsstrukturen nicht im Anlagevermögen zu bilanzieren.

1.5 DARSTELLUNG DER SEGMENTE

GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE

KENNZAHLEN

TAB: 1.5.1

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Q3/15 Q3/14 % 9M/15 9M/14 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 471,4 451,0 + 4,5 1.580,3 1.419,5 + 11,3
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) 127,2 133,6 -4,8 523,4 495,5 + 5,6
Operatives Ergebnis (EBIT I) 92,5 110,8 - 16,5 419,7 404,4 + 3,8
Investitionen 322,1 269,2 + 19,7 837,7 674,1 + 24,3
Mitarbeiter per 30.09. (Anzahl) - - - 8.363 8.334 + 0,3

UMSATZ

/ EINE BESCHREIBUNG DES MARKTUMFELDS IM GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE finden Sie auf Seite 5 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

In den ersten neun Monaten 2015 erreichte der Umsatz 1.580,3 Mio. € und lag damit spürbar über dem Wert des Vorjahreszeitraums (9M/14: 1.419,5 Mio. €). Ursächlich für den Umsatzanstieg waren vor allem ein im Vergleich zum Euro stärkerer US-Dollar und ein höheres Preisniveau. Im Berichtsquartal konnte hingegen nur ein leichtes Umsatzwachstum auf 471,4 Mio. € realisiert werden (Q3/14: 451,0 Mio. €). Während sich die Durchschnittspreise robust zeigten, war die Mengenverfügbarkeit aufgrund wetterbedingter Produktionsausfälle eingeschränkt. Das Absatzvolumen lag im Berichtsquartal mit 1,52 Mio. t vor allem aufgrund von Produktionsausfällen im Zuge des außergewöhnlich warmen Sommers in Deutschland moderat unter dem Vorjahreswert (Q3/14: 1,62 Mio. t).

Der Umsatz mit Kaliumchlorid stieg im Berichtsquartal vor allem währungsbedingt um rund 11 % auf 222,9 Mio. € (Q3/14: 200,5 Mio. €). Im Segment Düngemittelspezialitäten blieb der Umsatz nahezu unverändert und erreichte 187,5 Mio. € nach 191,8 Mio. € im Vorjahr. Ein mengenbedingter Umsatzrückgang konnte durch positive Währungs- und Preiseffekte weitgehend ausgeglichen werden. Der Umsatz mit Industrieprodukten nahm leicht zu und betrug 61,0 Mio. € (Q3/14: 58,7 Mio. €).

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

TAB: 1.5.2

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Q3/15 9M/15
in %
--- --- ---
Umsatzveränderung + 4,5 + 11,3
- mengen-/strukturbedingt -5,5 -3,1
- preis-/preisstellungsbedingt + 0,7 + 5,9
- währungsbedingt + 9,3 + 8,5
- konsolidierungsbedingt - -
Kaliumchlorid + 11,2 + 18,2
Düngemittelspezialitäten -2,3 + 6,3
Industrieprodukte + 3,9 + 6,9

UMSATZ NACH PRODUKTGRUPPEN JULI - SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.5.1

Vorjahreszahlen in Klammern

UMSATZ NACH REGIONEN JULI - SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.5.2

Vorjahreszahlen in Klammern

ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH REGIONEN1 TAB: 1.5.3

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Q1/14 Q2/14 Q3/14 9M/14 Q4/14
Umsatz Mio. € 507,4 461,1 451,0 1.419,5 464,5
Europa Mio. € 347,5 263,6 232,3 843,4 263,3
Übersee Mio. US$ 219,0 270,8 290,7 780,5 252,1
Absatz Mio. t eff. 1,94 1,72 1,62 5,28 1,59
Europa Mio. t eff. 1,27 0,92 0,80 2,99 0,89
Übersee Mio. t eff. 0,67 0,80 0,82 2,29 0,70
0-Preis €/t eff. 261,8 268,1 278,7 269,0 291,2
Europa €/t eff. 273,3 285,8 290,4 282,6 294,0
Übersee US$/t eff. 328,5 339,3 351,2 340,5 360,3

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2014 Q1/15 Q2/15 Q3/15 9M/15
Umsatz Mio. € 1.884,0 608,4 500,5 471,4 1.580,3
Europa Mio. € 1.106,7 363,3 283,6 221,9 868,8
Übersee Mio. US$ 1.032,6 276,1 239,4 277,2 792,8
Absatz Mio. t eff. 6,87 1,94 1,61 1,52 5,07
Europa Mio. t eff. 3,88 1,21 0,90 0,70 2,80
Übersee Mio. t eff. 2,99 0,73 0,72 0,82 2,27
0-Preis €/t eff. 274,1 313,6 310,4 309,8 311,5
Europa €/t eff. 285,3 301,4 315,1 317,7 309,9
Übersee US$/t eff. 345,0 375,6 336,3 337,0 349,3

1 Der Umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. Fracht und basiert bei den Übersee-Umsätzen auf den jeweiligen EUR/USD-Kassakursen. Für den Großteil dieser Umsatzerlöse wurden Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Preisangaben werden auch durch den jeweiligen Produktmix beeinflusst und sind daher nur als grobe Indikation zu verstehen.

ERGEBNISENTWICKLUNG

Nach den ersten neun Monaten betrug das operative Ergebnis EBIT I 419,7 Mio. € (9M/14: 404,4 Mio. €); darin waren Abschreibungen in Höhe von 103,7 Mio. € enthalten (9M/14: 91,1 Mio. €). Vor allem eine Erholung unserer Durchschnittspreise und eine vorteilhafte Wechselkursentwicklung wirkten sich positiv aus. Zudem trug das Programm "Fit für die Zukunft" zum Ergebnis bei. Im Berichtsquartal lag das EBIT I mit 92,5 Mio. € deutlich unter dem Vorjahreswert (Q3/14: 110,8 Mio. €). Neben den beschriebenen Mengeneffekten waren höhere Abschreibungen und die planmäßig ansteigenden operativen Kosten im Rahmen des Legacy Projekts ursächlich für den Rückgang. Das Vorjahresquartal war zudem durch einen anteiligen Sondereffekt aus einer Versicherungsleistung für die Betriebsunterbrechungen am Standort Unterbreizbach in Höhe von 4 Mio. € begünstigt.

LEGACY PROJEKT AUF DEM WEG ZUR INBETRIEBNAHME IM NÄCHSTEN JAHR

/ EINEN KURZFILM ZUM LEGACY PROJEKT können Sie unter www.k-plus-s.com/legacy15de ansehen.

Legacy ist ein Greenfield-Projekt zur Errichtung einer auf Solungsbergbau basierenden Kaliproduktion im Süden der kanadischen Provinz Saskatchewan. Das Werk wird nach der geplanten Inbetriebnahme im Sommer nächsten Jahres langfristig eine jährliche Produktionskapazität von 2,86 Mio. t Kaliprodukten erreichen. Dadurch wird K+S der einzige Kaliproduzent mit großen eigenen Produktionsstandorten auf zwei Kontinenten sein. Das neue Kaliwerk wird das deutsche Produktionsnetzwerk bedeutend ergänzen, die durchschnittlichen Produktionskosten reduzieren und die durchschnittliche Lebensdauer der K+S-Kalibergwerke verlängern. Zudem wird Legacy die internationale Wettbewerbsfähigkeit erheblich stärken, was dem Ergebnis der gesamten K+S GRUPPE zugutekommen wird.

Im Berichtsquartal stand die Errichtung des Stahlbaus der Fabrik, die Installation von Hauptkomponenten, der Beginn des Innenausbaus einschließlich Rohrleitungsbau und erster Elektroinstallationen sowie Erdarbeiten für die Bahnanbindung im Vordergrund. Zudem konnten im Bereich des Solfelds zwei weitere sogenannte Pads für die Kavernenentwicklung in Betrieb genommen werden. Im Hafen Vancouver erfolgten Pfahlgründungen sowie erste Fundamentarbeiten.

K+S ist auf einem guten Weg, das Werk wie geplant ab Sommer 2016 in Betrieb zu nehmen und dabei das Investitionsbudget von 4,1 Mrd. kanadischen Dollar einzuhalten. Bisher wurden knapp 70 % des Gesamtbudgets verbaut. Alle wesentlichen Bauverträge für die Fabrik sind vergeben.

DAUERHAFTE LÖSUNG FÜR SALZABWASSERENTSORGUNG

K+S hat sich im September 2014 mit dem hessischen Umweltministerium auf Eckpunkte für einen Vier-Phasen-Plan zur dauerhaften Salzabwasser-Entsorgung im Werra-Kalirevier verständigt. Die Mitte März 2015 von den Ländern der Flussgebietsgemeinschaft (FGG) Weser zur Anhörung veröffentlichten Entwürfe der Bewirtschaftungsplanung von Werra/Weser für die Jahre 2015 bis 2021 bestätigen im Wesentlichen die Maßnahmen, die zwischen dem Land Hessen und K+S für diesen Zeitraum vereinbart worden sind.

Für die Zeit ab 2021 bzw. 2027 enthalten die Entwürfe der Bewirtschaftungspläne Ziele und Zielwerte für das Flusssystem Werra/Weser, zu deren Erreichung es aus heutiger Sicht keine machbaren Maßnahmen gibt. Es bleibt derzeit deshalb offen, ob und wie diese erreicht werden können. K+S hat zu den Entwürfen Stellung genommen und wird im Austausch mit der FGG Weser und den betroffenen Ländern alternative Maßnahmen prüfen.

Der Vier-Phasen-Plan ist aus heutiger Sicht weiterhin die realisierbare Langfristlösung der Salzabwasserentsorgung im Werra-Kalirevier. Ziel ist es, insbesondere durch erhebliche weitere Investitionen seitens K+S den Naturraum Werra/Weser im Sinne der Umwelt und des europäischen Wasserrechts weiter zu entlasten und die Zukunftsfähigkeit der Arbeitsplätze und der Kali-Standorte in Nordhessen und Thüringen zu sichern.

GESCHÄFTSBEREICH SALZ

KENNZAHLEN

TAB: 1.5.4

/ EINE BESCHREIBUNG DES MARKTUMFELDS IM GESCHÄFTSBEREICH SALZ finden Sie auf Seite 6 unter ,Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

scroll

Q3/15 Q3/14 % 9M/15 9M/14 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 381,8 335,0 + 14,0 1.482,8 1.263,2 + 17,4
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 70,6 50,3 + 40,4 311,0 190,4 + 63,3
Operatives Ergebnis (EBIT I) 43,2 24,7 + 74,9 227,8 115,5 + 97,2
Investitionen 26,3 19,8 + 32,8 57,0 43,0 + 32,6
Mitarbeiter per 30.09. (Anzahl) - - - 5.098 5.070 + 0,6

UMSATZ

Der Umsatz im Geschäftsbereich Salz lag in den ersten neun Monaten mit 1.482,8 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert (9M/14: 1.263,2 Mio. €); neben einem günstigen EUR/USD-Währungsverhältnis wirkten sich zudem höhere Preise in Nordamerika positiv aus. In Europa konnte vor allem mengenbedingt im Winterdienstgeschäft ein Umsatzanstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum verzeichnet werden. Bei den Gewerbe-, Industrie- und Speisesalzen belief sich der Umsatz auf 829,4 Mio. € und lag damit preis- sowie währungsbedingt deutlich über Vorjahr (9M/14: 701,4 Mio. €). Der Festsalzabsatz blieb mit 16,45 Mio. t rund 6 % hinter dem außergewöhnlich hohen Wert des Vorjahres zurück (9M/14: 17,52 Mio. t).

Im Berichtsquartal stieg der Umsatz um 14 % auf 381,8 Mio. € nach 335,0 Mio. € im Vorjahr. Ursächlich für den Umsatzanstieg waren neben dem EUR/USD-Währungsverhältnis positive Preiseffekte. Der Festsalzabsatz lag mit 3,74 Mio. t leicht unter dem hohen Wert des Vorjahres (Q3/14: 3,89 Mio. t).

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

TAB: 1.5.5

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Q3/15 9M/15
in %
--- --- ---
Umsatzveränderung + 14,0 + 17,4
- mengen-/strukturbedingt -2,1 -4,6
- preis-/preisstellungsbedingt + 5,1 + 7,7
- währungsbedingt + 11,0 + 14,3
- konsolidierungsbedingt - -
Speisesalz + 20,5 + 22,1
Gewerbesalz + 14,7 + 21,1
Industriesalz -6,1 -10,9
Auftausalz + 14,4 + 18,5
Sonstiges -4,5 -13,6

UMSATZ NACH PRODUKTGRUPPEN JULI - SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.5.3

Vorjahreszahlen in Klammern

UMSATZ NACH REGIONEN JULI - SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.5.4

Vorjahreszahlen in Klammern

ENTWICKLUNG DER UMSÄTZE, ABSÄTZE UND DURCHSCHNITTSPREISE NACH PRODUKTGRUPPEN1

TAB: 1.5.6

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Q1/14 Q2/14 Q3/14 9M/14 Q4/14
Auftausalz
Umsatz Mio. € 396,6 46,0 80,1 522,7 245,2
Absatz Mio. t 8,15 0,98 1,55 10,67 3,70
Ø-Preis €/t 48,7 47,1 51,8 49,0 66,1
Gewerbe-, Industrie- und Speisesalz
Umsatz Mio. € 230,4 227,3 243,7 701,4 258,5
Absatz Mio. t 2,28 2,22 2,34 6,85 2,40
Ø-Preis €/t 100,9 102,4 104,1 102,5 107,9

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2014 Q1/15 Q2/15 Q3/15 9M/15
Auftausalz
Umsatz Mio. € 767,9 448,5 79,5 91,6 619,6
Absatz Mio. t 14,38 6,89 1,22 1,48 9,59
Ø-Preis €/t 53,4 65,1 65,1 61,8 64,6
Gewerbe-, Industrie- und Speisesalz
Umsatz Mio. € 959,9 264,9 285,0 279,9 829,4
Absatz Mio. t 9,24 2,23 2,37 2,26 6,86
Ø-Preis €/t 103,9 118,8 120,3 124,0 120,9

1 Der Umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. Fracht. Die Preisangaben werden auch durch Veränderungen von Wechselkursen sowie den jeweiligen Produktmix beeinflusst und sind daher nur als grobe Indikation zu verstehen.

ERGEBNISENTWICKLUNG

Das operative Ergebnis EBIT I des Geschäftsbereichs Salz stieg in den ersten neun Monaten auf 227,8 Mio. € nach 115,5 Mio. € im Vorjahr und hat sich somit nahezu verdoppelt. Hierin sind Abschreibungen in Höhe von 83,2 Mio. € enthalten (9M/14: 74,9 Mio. €). Der Ergebnisanstieg resultierte im Wesentlichen aus den preisbedingt höheren Ergebnismargen in Nordamerika sowie positiven Währungseffekten.

Sowohl im Produktsegment Auftausalz als auch in den Segmenten Gewerbe- und Speisesalz entwickelten sich im Berichtsquartal die Preise überaus positiv. In der Folge konnte ein EBIT I in Höhe von 43,2 Mio. € erzielt werden (Q3/14: 24,7 Mio. €). Einsparungen im Zusammenhang mit dem Programm "Fit für die Zukunft" trugen ebenfalls zum Ergebnis bei.

STRATEGIE "SALZ 2020" AUF GUTEM WEG

Der Geschäftsbereich hat sich zum Ziel gesetzt, seine Effizienz deutlich zu steigern. Daneben konzentrieren wir uns darauf, in ausgewählten Regionen und Produktsegmenten weiter zu wachsen. Im Rahmen dessen erwartet das Unternehmen, unter der Annahme eines normalisierten Wintergeschäfts, eine Steigerung des operativen Ergebnisses bis zum Jahr 2020 auf mehr als 250 Mio. €.

ERGÄNZENDE AKTIVITÄTEN

KENNZAHLEN

TAB: 1.5.7

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Q3/15 Q3/14 % 9M/15 9M/14 %
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatz 38,0 40,9 - 7,1 118,9 118,1 + 0,7
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) 8,0 9,9 - 19,2 26,9 27,0 - 0,4
Operatives Ergebnis (EBIT I) 5,7 7,9 - 27,8 20,1 21,5 - 6,5
Investitionen 2,2 2,2 - 3,4 3,4 -
Mitarbeiter per 30.09. (Anzahl) - - - 282 290 - 2,8

UMSATZ

In den ersten neun Monaten erzielten die Ergänzenden Aktivitäten einen Umsatz mit Dritten in Höhe von 118,9 Mio. € (9M/14: 118,1 Mio. €). Der Gesamtumsatz betrug 142,7 Mio. € (9M/14: 143,1 Mio. €). Im dritten Quartal lag der Umsatz mit Dritten bei 38,0 Mio. € (03/14: 40,9 Mio. €), während sich der Gesamtumsatz auf 46,1 Mio. € (Q3/14: 49,1 Mio. €) belief.

Im Bereich Tierhygiene ging der Umsatz im Berichtsquartal vor allem mengenbedingt von 11,1 Mio. € auf 9,2 Mio. € zurück. Der Umsatz der K+S TRANSPORT GMBH stieg mit 2,9 Mio. € leicht (Q3/14: 2,7 Mio. €). Im Bereich Entsorgung und Recycling fiel der Umsatz moderat auf 21,1 Mio. € (Q3/14: 22,8 Mio. €). Das CFK-Handelsgeschäft verzeichnete einen Umsatz von 4,8 Mio. € (Q3/14: 4,3 Mio. €).

ABWEICHUNG GEGENÜBER VORJAHR

TAB: 1.5.8

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Q3/15 9M/15
in %
--- --- ---
Umsatzveränderung -7,1 + 0,7
- mengen-/strukturbedingt - 9,5 -0,7
- preis-/preisstellungsbedingt + 2,4 + 1,4
- währungsbedingt - -
- konsolidierungsbedingt - -
Entsorgung und Recycling - 7,5 -1,9
K+S Transport GmbH +3,6 + 10,7
Tierhygieneprodukte - 17,1 -0,3
CFK (Handel) + 11,6 + 9,2

UMSATZ NACH BEREICHEN JULI - SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.5.5

Vorjahreszahlen in Klammern

UMSATZ NACH REGIONEN JULI - SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.5.6

Vorjahreszahlen in Klammern

ERGEBNISENTWICKLUNG

In den ersten neun Monaten ging das operative Ergebnis EBIT I leicht auf 20,1 Mio. € (9M/14: 21,5 Mio. €) zurück; darin sind Abschreibungen von 6,8 Mio. € enthalten (9M/14: 5,5 Mio. €). Das operative Ergebnis EBIT I im Berichtsquartal belief sich auf 5,7 Mio. € nach 7,9 Mio. € im Vorjahr. Das EBIT I beinhaltete Abschreibungen in einer Höhe von 2,3 Mio. € (Q3/14: 2,0 Mio. €). Der Ergebnisrückgang ist vor allem auf geringere Mengen im Bereich Entsorgung und Recycling zurückzuführen und konnte durch die übrigen Bereiche nicht ausgeglichen werden.

1.6 MITARBEITER

PERSONALZAHL STABIL

Die K+S GRUPPE beschäftigte zum 30. September 2015 insgesamt 14.378 Mitarbeiter (Vollzeitäquivalente). Gegenüber dem 30. September 2014 (14.334 Mitarbeiter) ist die Anzahl damit nahezu unverändert geblieben. Im Quartalsdurchschnitt waren 14.269 Mitarbeiter beschäftigt (Q3/14: 14.230). Infolge der Internationalisierung der K+S GRUPPE sind mittlerweile knapp ein Drittel der Mitarbeiter außerhalb von Deutschland und mehr als ein Viertel außerhalb von Europa beschäftigt. Die Anzahl der Auszubildenden in Deutschland lag am 30. September 2015 bei 576 und damit leicht unter dem Vorjahreswert (30.09.2014: 603).

MITARBEITER NACH REGIONEN PER 30. SEPTEMBER 2015 (IN %)

ABB: 1.6.1

Vorjahreszahlen in Klammern

PERSONALAUFWAND

Der Personalaufwand der K+S GRUPPE betrug im dritten Quartal 250,4 Mio. € nach 243,1 Mio. € im Vorjahr. Aufgrund des veränderten EUR/USD-Währungsverhältnisses erhöhten sich insbesondere die Personalkosten der nordamerikanischen Tochterunternehmen in unserer Berichtswährung. In den ersten neun Monaten summierte sich der Personalaufwand auf 805,9 Mio. € (9M/14: 725,8 Mio. €), hier wirkten sich vor allem auch höhere Personalkosten aus einer Tarifanpassung aus.

1.7 FORSCHUNG UND ENTWICKLUNG

Die Forschungskosten beliefen sich nach den ersten neun Monaten auf 10,8 Mio. € nach 8,6 Mio. € im Vorjahr; die aktivierten Entwicklungsinvestitionen betrugen 1,2 Mio. € (9M/14: 2,1 Mio. €). Im Berichtsquartal stiegen die Forschungskosten auf 3,4 Mio. € nach 2,8 Mio. € im Vorjahr. Der Anstieg resultierte zum einen aus der Intensivierung der internen Forschungsleistung des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte; der Schwerpunkt lag hier auf verfahrenstechnischen Optimierungen. Zum anderen hat unsere Tochtergesellschaft MORTON SALT in Nordamerika die Produktentwicklung intensiviert. Die aktivierten Entwicklungsinvestitionen in Höhe von 0,3 Mio. € (Q3/14: 0,5 Mio. €) gehen planmäßig mit dem Fortschritt des Projektes zur Kavernenentwicklung in Kanada und dem erfolgreichen Abschluss anderer Entwicklungsprojekte weiter zurück. Am 14. September wurde das neue Analytik- und Forschungszentrum der K+S AKTIENGESELLSCHAFT in Unterbreizbach eröffnet. Hiermit wurden die Forschungskompetenzen an einem neuen Standort gebündelt.

Für eine umfassende Darstellung der Forschungs- und Entwicklungstätigkeit verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Finanzbericht 2014 auf der Seite 59; die dort formulierten Ziele und Schwerpunkte haben weiterhin Bestand.

1.8 RISIKO- UND CHANCENBERICHT

Für eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher Risiken und Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Finanzbericht 2014 ab Seite 43 und ab Seite 86. Die dort beschriebenen Risiken und Chancen bleiben zum 30. September 2015 im Wesentlichen unverändert.

Die Risiken der K+S GRUPPE sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des Unternehmens.

Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen werden nicht gegeneinander aufgerechnet.

1.9 SONSTIGE EREIGNISSE

Am 9. und 10. September 2015 durchsuchte die Staatsanwaltschaft Meiningen Geschäftsräume der K+S AKTIENGESELLSCHAFT. Hintergrund der Durchsuchungen war eine im Jahr 2008 durch die Thüringer Gemeinde Gerstungen erstattete Strafanzeige. Diese richtete sich gegen die Versenkung von Salzabwässern in den Plattendolomit der Gerstunger Mulde (Thüringen) und deren Rückförderung in den Jahren von 1999 bis 2007. Das Unternehmen ist unverändert der Überzeugung, dass die erteilten Genehmigungen rechtmäßig sind. Ungeachtet dessen werden die Untersuchungen der Ermittlungsbehörden unterstützt.

1.10 NACHTRAGSBERICHT

Am 4. Oktober 2015 gab die kanadische POTASHCORP bekannt, dass sich das Unternehmen von seinen Übernahmeplänen zurückzieht. Für eine umfassende Darstellung verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen auf Seite 8.

Abgesehen davon ergaben sich nach Abschluss des Berichtsquartals für die K+S GRUPPE keine wesentlichen Änderungen bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. deren Branchensituation oder zu berichtende Ereignissen von besonderer Bedeutung.

1.11 PROGNOSEBERICHT

KÜNFTIGE GESAMTWIRTSCHAFTLICHE SITUATION

Die nachfolgenden Ausführungen zur künftigen gesamtwirtschaftlichen Situation beruhen auf den Einschätzungen des INSTITUTS FÜR WELTWIRTSCHAFT KIEL (Kieler Diskussionsbeiträge: Weltkonjunktur im Herbst 2015, September 2015) und des INTERNATIONALEN WÄHRUNGSFONDS (World Economic Outlook, Oktober 2015).

PROZENTUALE VERÄNDERUNG DES BRUTTOINLANDSPRODUKTS

TAB: 1.11.:

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2015e 2014 2013 2012 2011
in %; real
--- --- --- --- --- ---
Deutschland + 1,6 + 1,6 + 0,2 + 0,9 + 3,4
Europäische Union (EU-28) + 1,8 + 1,4 + 0,1 -0,4 + 1,8
Welt 3,1 + 3,4 + 3,4 + 3,2 + 3,9

Quelle: IWF

Im Oktober senkte der INTERNATIONALE WÄHRUNGSFONDS erneut seine Wachstumsprognose des globalen Bruttoinlandsprodukts für das Jahr 2015 von 3,3 % auf 3,1 %. Dennoch gehen die Experten davon aus, dass sich die Konjunkturbelebung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften angesichts der weiterhin expansiven Geldpolitik, Fortschritten beim Schuldenabbau im privaten Sektor und eines gesunkenen Rohölpreises fortsetzen wird. In den Schwellenländern dürften das anhaltend geringe Rohstoffpreisniveau und strukturelle Probleme die Wachstumsperspektiven eintrüben. Zudem könnte eine deutliche Abschwächung der Konjunktur in China das globale Wirtschaftswachstum belasten.

KÜNFTIGE BRANCHENSITUATION

Die im Finanzbericht 2014 auf den Seiten 99-100 beschriebenen mittel- bis langfristigen Trends, die die Nachfrage nach den Produkten der K+S GRUPPE positiv beeinflussen, behalten ihre Gültigkeit.

GESCHÄFTSBEREICH KALI- UND MAGNESIUMPRODUKTE

Für das Jahr 2015 wird mit einer insgesamt moderat rückläufigen Weltkalinachfrage gegenüber dem Rekordwert von 2014 gerechnet, welcher durch besonders niedrige Anfangsbestände in der Wertschöpfungskette begünstigt war. Für das vierte Quartal rechnen wir in Europa mit einer saisonal niedrigen Nachfrage. In den Überseeregionen dürfte die zum Teil schwierige makroökonomische Lage zu einem reduzierten Kaufinteresse und anhaltendem Preisdruck führen. Die Nachfrage nach veredelten Spezialdüngemitteln sollte sich weitgehend stabil zeigen.

GESCHÄFTSBEREICH SALZ

Nach einer hohen Nachfrage in der Saison 2014/2015 waren die Auftausalzbestände vor allem an der US-Ostküste zu Beginn des Jahres niedrig. Dies sollte sich dort für die kommende Wintersaison 2015/2016 positiv auswirken. Im Mittleren Westen erwarten wir eine Normalisierung der Auftausalzpreise auf hohem Niveau. In Europa wurden in der Ausschreibungssaison die Marktanteile erfolgreich verteidigt. Die Nachfrage wird sich nun abhängig von der Witterung im kommenden Winter entwickeln. In den Bereichen Speise- und Gewerbesalz sollte die Nachfrage im Gesamtjahr in etwa stabil bleiben. Die Nachfrage der Chemieindustrie nach Industriesalz dürfte im Zuge der robusten US-amerikanischen Konjunktur und niedriger Energiekosten weiter wachsen.

KÜNFTIGE ERTRAGS-, FINANZ- UND VERMÖGENSLAGE

Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die erwartete organische Umsatz- und Ergebnisentwicklung der K+S GRUPPE.

Unsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2015 basiert im Wesentlichen auf den folgenden Annahmen:

Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte

Nach der Rekordnachfrage in 2014, die auch von Nachholeffekten begünstigt war, erwarten wir in 2015 einen moderaten Rückgang des Weltkaliabsatzes (2014: rund 68 Mio. t einschließlich rund 4 Mio. t Düngemittelspezialitäten).
Der Absatz sollte leicht unter dem Vorjahreswert von 6,9 Mio. t liegen; bisher sind wir von einem Absatz von rund 7 Mio. t ausgegangen. Wir gehen davon aus, dass wir die wetterbedingten Produktionsausfälle im dritten Quartal im weiteren Verlauf des Jahres nicht aufholen können, da insbesondere im Markt für Kaliumchlorid aktuell eine Nachfrageschwäche zu verzeichnen ist.
Der Durchschnittspreis dürfte in 2015 indes spürbar über dem Vorjahr (2014: 274 €/t) liegen.

Geschäftsbereich Salz

In 2015 dürfte der Absatz von Auftausalz aufgrund eines überdurchschnittlichen Winters in Nordamerika im ersten Quartal und eines guten Voreinlagerungsgeschäfts für die nächste Wintersaison auf dem hohen Niveau des Vorjahres liegen (2014: 14 Mio. t). Hierbei unterstellen wir für die verbleibende Zeit des Jahres langjährige Durchschnittswerte. Demnach dürfte der Festsalzabsatz insgesamt den Wert des Vorjahres ebenfalls erneut erreichen (2014: 24 Mio. t).

K+S Gruppe

Jahresdurchschnittskurs von 1,11 EUR/USD (2014: 1,33 EUR/USD) für den US-Dollar.

UMSATZ- UND ERGEBNISPROGNOSE

Der Umsatz der K+S GRUPPE sollte, trotz der geringeren Mengenverfügbarkeit im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte und der aktuellen Abschwächung im Markt für Kaliumchlorid, im Geschäftsjahr 2015 das Vorjahr deutlich überschreiten (2014: 3,82 Mrd. €). Dennoch haben wir die erwartete Umsatzspanne entsprechend leicht nach unten angepasst. Dabei werden beide Geschäftsbereiche von einem im Jahresvergleich höheren Durchschnittspreisniveau und positiven Wechselkurseffekten profitieren. Vor diesem Hintergrund erwarten wir für die K+S GRUPPE einen Umsatz zwischen 4,3 und 4,5 Mrd. € (Bisher: 4,35 und 4,55 Mrd. €).

Das Geschäft der K+S GRUPPE basiert auf zwei starken Säulen, die sich markt- und produktionsseitig ergänzen, denen aber unterschiedliche Trends zugrunde liegen. Das Geschäftsjahr 2015 bestätigt unsere Strategie: Eine temporäre Abschwächung im Kalimarkt wird durch eine deutliche Ergebnissteigerung im Geschäftsbereich Salz ausgeglichen.

Infolgedessen erwarten wir für das EBITDA der K+S GRUPPE einen Wert von 1,06 - 1,11 Mrd. € (2014: 896 Mio. €) und ein EBIT I zwischen 780 und 830 Mio. € (2014: 641 Mio. €) und bestätigen somit unsere bisherige Prognose eines deutlichen Anstiegs der operativen Ergebnisse. Das bisher angenommene obere Ende der Bandbreite (EBITDA: 1,14 Mrd. €/ EBIT I: 860 Mio. €) haben wir aufgrund der bereits beschriebenen Effekte leicht angepasst.

Nach einem erfolgreichen Start setzen wir das Programm "Fit für die Zukunft" weiter um. Die nachhaltige Verbesserung der Kosten- und Organisationsstruktur hat das Ziel, die Produktion sowie Verwaltungs- und Vertriebsfunktionen effizienter zu gestalten. Verglichen zum Vorjahr gehen wir für 2015 von einem leicht höheren Beitrag zum Ergebnis aus (2014: gut 120 Mio. €).

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern wird der Entwicklung der operativen Ergebnisse folgen und somit ebenso deutlich höher sein als im Vorjahr (2014: 367 Mio. €). Wir erwarten ein Ergebnis zwischen 490 und 540 Mio. €; ein deutlich verbessertes Finanzergebnis wird dazu beitragen (2014: - 126 Mio. €). Hier ergibt sich die Entlastung im Wesentlichen aus einem niedrigeren Zinsaufwand nach der Rückzahlung einer Anleihe im September 2014 (rund 28 Mio. €) und aus der Aktivierung von Fremdkapitalzinsen im Rahmen des Legacy Projekts (rund 30 Mio. €).

ERWARTETE FINANZLAGE UND GEPLANTE INVESTITIONEN

INVESTITIONEN ZIEHEN PLANMÄSSIG AN

Das erwartete Investitionsvolumen der K+S GRUPPE für das Jahr 2015 liegt bei rund 1,3 Mrd. € (2014: 1,2 Mrd. €). Davon entfällt der überwiegende Teil auf Ausgaben für das Legacy Projekt. Weiterhin ist ein erheblicher Betrag der Investitionen für die Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier vorgesehen. Daher dürften die Investitionen insbesondere im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte das Vorjahr moderat übersteigen (2014: 1,0 Mrd. €). Der bereinigte freie Cashflow (2014: - 306 Mio. €) sollte aufgrund dessen erneut deutlich negativ ausfallen. Die Rendite auf das eingesetzte Kapital (ROCE) dürfte trotz einer höheren Kapitalbindung in etwa dem Vorjahreswert entsprechen (2014: 12,7 %).

KÜNFTIGE MITARBEITERZAHL

MITARBEITERZAHL AUF VORJAHRESNIVEAU ERWARTET

Zum Jahresende 2015 rechnen wir mit einer in etwa gleichbleibenden Mitarbeiterzahl (Vollzeitäquivalente) im Vergleich zum Vorjahr (31.12.2014: 14.295). Das gilt auch für die durchschnittliche Mitarbeiterzahl (2014: 14.295).

Der erwartete Personalaufbau zur Umsetzung des Legacy Projekts und zur Aufrechterhaltung der geförderten Rohsalzmengen im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sollte durch die Umsetzung der Programme "Fit für die Zukunft" und "Kali 2.0" weitgehend kompensiert werden können.

VORAUSSICHTLICHE ENTWICKLUNG DER DIVIDENDEN

HÖHERE DIVIDENDE IN AUSSICHT

Der Dividendenvorschlag für das Jahr 2014 von 0,90 € je Aktie (Vorjahr: 0,25 € je Aktie), dies entspricht einer Ausschüttungsquote von 47 % (Vorjahr: 11 %), wurde von der Hauptversammlung im Mai 2015 mit großer Zustimmung angenommen.

Unsere ertragsorientierte Dividendenpolitik spiegelt sich grundsätzlich in einer Ausschüttungsquote von 40 bis 50 % des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern (einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) wider. Die Erwartung eines deutlich über dem Vorjahr liegenden Konzernergebnisses dürfte sich, vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung, in einer entsprechend höheren Dividende bemerkbar machen.

MITTELFRISTPROGNOSE

ATTRAKTIVE WACHSTUMSAUSSICHTEN

Insbesondere das Legacy Projekt, welches wir im nächsten Jahr in Betrieb nehmen, aber auch die hohen Erwartungen an eine Steigerung der Profitabilität in unserem Salzgeschäft im Rahmen der 'Salz 2020'-Strategie, stimmen uns positiv, dass die mittelfristigen Aussichten für die K+S GRUPPE weiterhin attraktiv bleiben.

Trotz der derzeitigen Abschwächung im Kalimarkt sind die mittelfristigen Wachstumstrends nach wie vor intakt. Auf Basis dieser Annahme rechnen wir insgesamt bis 2020 mit einem schrittweisen Anstieg des Konzern-EBITDA auf rund 1,6 Mrd. € (2014: 895,5 Mio. €). Bis zu diesem Zeitpunkt gehen wir von einem jährlichen Wachstum des operativen Cashflows für die K+S GRUPPE von durchschnittlich mindestens 10 % aus.

ENTWICKLUNG DER PROGNOSEN FÜR DAS GESAMTJAHR 2015

TAB: 1.11.2

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IST 2014 Prognose Finanzbericht 2014 Prognose Q1/15 Prognose Q2/15 Prognose Q3/15
K+S Gruppe
Umsatz Mrd. € 3,82 moderater Anstieg deutlicher Anstieg 4,35 -4,55 4,3 - 4,5
EBITDA Mio. € 895,5 deutlich über Vorjahr deutlich über Vorjahr 1,06 -1,14 1,06 - 1,11
Operatives Ergebnis (EBIT I) Mio. € 641,3 deutlich über Vorjahr deutlich über Vorjahr 780 -860 780 -830
Konzernergebnis nach Steuern, bereinigt1 Mio. € 366,6 deutlich über Vorjahr deutlich über Vorjahr 490 -570 490-540
Investitionen2 Mio. € 1.153,2 rund 1.300 rund 1.300 rund 1.300 rund 1.300
Bereinigter Freier Cashflow Mio. € -306,3 deutlich negativ deutlich negativ deutlich negativ deutlich negativ
ROCE % 12,7 moderat sinken auf

Vorjahresniveau
auf

Vorjahresniveau
auf

Vorjahresniveau
EUR/USD-Wechselkurs EUR/USD 1,33 1,15 1,10 1,11 1,11
Mitarbeiterzahl FTE 14.295 auf Vorjahresniveau auf

Vorjahresniveau
auf

Vorjahresniveau
auf

Vorjahresniveau
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
Absatzmenge Mio. t 6,9 rund 7 rund 7 rund 7 leicht unter Vorjahr
Geschäftsbereich Salz
Absatzmenge Festsalz Mio. t 23,6 moderat unter Vorjahr auf

Vorjahresniveau
auf

Vorjahresniveau
auf

Vorjahresniveau
- davon Auftausalz Mio. t 14,4 langjähriger Durchschnittswert auf

Vorjahresniveau
auf

Vorjahresniveau
auf

Vorjahresniveau

1 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz Q3/15: 28,6 % (Q3/14: 28,6 %).

2 Investitionen in Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien.

1.12 VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER DER K+S AKTIENGESELLSCHAFT

ZUKUNFTSBEZOGENE AUSSAGEN

Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken -wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden - eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Kassel, 6. November 2015

K+S Aktiengesellschaft

Der Vorstand

2 FINANZTEIL

2.1 GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG1

TAB: 2.1.1

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Q3/15 Q3/14 9M/15 9M/14 LTM2 /15 12M/14
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 891,4 826,9 3.182,9 2.801,6 4.203,0 3.821,7
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 505,4 487,5 1.712,5 1.592,5 2.331,0 2.211,0
Bruttoergebnis vom Umsatz 386,0 339,4 1.470,4 1.209,1 1.872,0 1.610,7
Vertriebskosten 182,9 170,6 615,0 588,3 822,9 796,2
Allgemeine Verwaltungskosten 50,6 44,9 156,2 135,1 211,6 190,5
Forschungs- und Entwicklungskosten 3,4 2,8 10,8 8,6 14,4 12,2
Sonstige betriebliche Erträge 32,5 51,9 121,3 119,8 198,4 196,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen 34,6 40,0 137,7 93,7 214,3 170,3
Beteiligungsergebnis 0,5 2,6 3,1 3,9 4,0 4,8
Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften - 70,5 16,2 - 102,3 32,4 -117,2 17,5
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II)3 77,0 151,8 572,8 539,5 694,0 660,7
Zinserträge 2,8 6,8 7,7 20,4 11,4 24,1
Zinsaufwendungen 15,3 32,2 76,7 120,9 108,7 152,9
Sonstiges Finanzergebnis 5,7 1,3 8,0 0,7 10,1 2,8
Finanzergebnis - 6,8 - 24,1 - 61,0 - 99,8 - 87,2 - 126,0
Ergebnis vor Ertragsteuern 70,2 127,7 511,8 439,7 606,8 534,6
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20,4 38,5 144,9 120,0 178,3 153,4
- davon Latente Steuern - 10,6 3,5 - 8,4 4,1 13,1 25,6
Jahresüberschuss 49,9 89,2 366,9 319,7 428,5 381,2
Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis - 0,2 0,1 0,4 0,4 0,7
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 49,9 89,0 366,8 319,3 428,1 380,5
Ergebnis je Aktie in € (unverwässert verwässert) 0,26 0,47 1,92 1,67 2,24 1,99
Durchschnittliche Anzahl Aktien in Mio. Stück 191,4 191,4 191,4 191,4 191,4 191,4
Operatives Ergebnis (EBIT I)3 132,1 134,0 628,0 510,9 758,4 641,3
Ergebnis vor Ertragsteuern, bereinigt4 125,3 109,9 567,0 411,1 671,1 515,2
Konzernergebnis, bereinigt4 89,2 76,3 406,2 298,9 473,9 366,6
Ergebnis je Aktie in €, bereinigt4 0,46 0,40 2,12 1,56 2,47 1,92

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/14 + Q1/15 + Q2/15 + Q3/15).

3 Die Steuerung der K+S Gruppe erfolgt u. a. auf Basis des operativen Ergebnisses (EBIT I). Die Überleitung des EBIT II auf das operative Ergebnis (EBIT I) wird in der Tabelle 2.1.3 vorgenommen.

4 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz Q3/15: 28,6 % (Q3/14: 28,6 %).

GESAMTERGEBNISRECHNUNG1

TAB: 2.1.2

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Q3/15 Q3/14 9M/15 9M/14 LTM2 /15 12M/14
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Jahresüberschuss 49,9 89,2 366,9 319,7 428,4 381,2
Posten, die anschließend möglicherweise

in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden
- 219,2 192,3 - 35,9 226,7 31,5 294,1
Zur Veräußerung verfügbare

finanzielle Vermögenswerte
- 0,4 - 0,1 - 1,0 0,9 -0,3 1,6
Unterschiedsbetrag aus

der Währungsumrechnung
- 218,8 192,4 - 34,9 225,8 31,8 292,5
- davon Veränderung der

unrealisierten Gewinne / Verluste
- 218,8 192,4 - 34,9 225,8 31,8 292,5
- davon realisierte Gewinne / Verluste - - - - - -
Posten, die nicht in den Gewinn

oder Verlust umgegliedert werden
- 9,5 - 1,6 2,8 - 38,7 - 8,1 - 49,6
Neubewertung von Nettoschulden /

Vermögenswerten aus leistungsorientierten Versorgungsplänen
- 9,5 - 1,6 2,8 -38,7 -8,1 -49,6
Sonstiges Ergebnis nach Steuern - 228,7 190,7 - 33,1 188,0 23,4 244,5
Gesamtergebnis der Periode - 178,8 279,9 333,8 507,7 451,8 625,7
Anteile anderer Gesellschafter am Gesamtergebnis - 0,2 0,1 0,4 0,4 0,7
Konzerngesamtergebnis

nach Steuern und Anteilen Dritter
- 178,8 279,7 333,7 507,3 451,4 625,0

OPERATIVES ERGEBNIS (EBIT I)1

TAB: 2.1.3

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Q3/15 Q3/14 9M/15 9M/14 LTM2 /15 12M/14
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II)3 77,0 151,8 572,8 539,5 694,0 660,7
Ertrag (-) / Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte 57,5 -16,2 74,2 -35,5 85,6 -24,1
Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften - 5,8 0,5 - 18,2 8,4 -17,6 9,0
Realisierter Ertrag (-) / Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada 3,4 - 2,1 - 0,8 - 1,5 -3,6 -4,3
Operatives Ergebnis (EBIT I)3 132,1 134,0 628,0 510,9 758,4 641,3

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/14 + Q1/15 + Q2/15 + Q3/15).

3 Die Steuerung der K+S Gruppe erfolgt u. a. auf Basis des operativen Ergebnisses (EBIT I).

2.2 KAPITALFLUSSRECHNUNG

KAPITALFLUSSRECHNUNG1

TAB: 2.2.1

scroll

Q3/15 Q3/14 9M/15 9M/14 LTM2 /15 12M/14
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 77,0 151,8 572,8 539,5 694,0 660,7
Ertrag (-) / Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen

der noch ausstehenden operativen,

antizipativen Sicherungsgeschäfte
57,5 -16,2 74,2 -35,5 85,6 -24,1
Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwert-

schwankungen von realisierten operativen,

antizipativen Sicherungsgeschäften
- 5,8 0,5 - 18,2 8,4 -17,6 9,0
Realisierter Ertrag (-) /

Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada
3,4 - 2,1 - 0,8 - 1,5 -3,6 -4,3
Operatives Ergebnis (EBIT I) 132,1 134,0 628,0 510,9 758,4 641,3
Abschreibungen (+) / Zuschreibungen (-)

auf immaterielle Vermögenswerte,

Sachanlagen und Finanzanlagen
67,2 53,1 201,6 179,5 276,5 254,4
Zunahme (+) / Abnahme (-)

langfristiger Rückstellungen (ohne Zinseffekte)
- 1,5 0,3 - 15,2 -22,7 8,7 1,2
Erhaltene Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge 2,3 7,7 8,1 20,5 15,4 27,8
Gewinne (+) / Verluste (-) aus der Realisierung

finanzieller Vermögenswerte/Verbindlichkeiten
-4,4 9,3 14,2 9,1 24,8 19,7
Gezahlte Zinsen (-) - 1,4 -41,7 - 17,7 -58,8 -55,2 -96,3
Gezahlte Ertragsteuern (-) - 38,8 -29,0 -120,9 -96,1 -188,6 -163,8
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+) / Erträge (-) 0,4 - 1,5 1,0 - 0,8 1,9 0,1
Brutto-Cashflow 155,9 132,2 699,1 541,6 841,9 684,4
Gewinn (-) / Verlust (+)

aus Anlagen- und Wertpapierabgängen
3,3 - 1,9 1,9 - 2,1 2,1 -1,9
Zunahme (-) / Abnahme (+) Vorräte - 70,2 -57,8 - 55,3 22,0 -73,9 3,4
Zunahme (-) / Abnahme (+)

Forderungen und sonstige Vermögenswerte aus laufender Geschäftstätigkeit
47,6 26,0 47,1 136,6 -71,0 18,5
Zunahme (+) / Abnahme (-)

Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit
36,3 2,6 - 59,8 -65,4 -3,2 -8,8
Zunahme (+) / Abnahme (-) kurzfristiger Rückstellungen 18,3 8,2 0,3 - 3,6 22,4 18,5
Dotierung von Planvermögen - 0,3 - 2,1 - 2,9 - 5,5 -5,0 -7,6
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 190,9 107,2 630,4 623,6 713,3 706,5
Einzahlungen aus Anlagenabgängen 1,3 1,7 4,1 4,3 5,7 5,9
Auszahlungen für immaterielles Anlagevermögen - 1,0 - 1,7 - 2,6 - 6,3 -4,9 -8,6
Auszahlungen für Sachanlagevermögen -361,4 -283,4 -894,8 -644,0 -1.260,8 -1.010,0
Auszahlungen für Finanzanlagen - 0,8 - - 1,0 - -1,1 -0,1
Einzahlungen aus dem

Verkauf konsolidierter Unternehmen
- - - - - -
Auszahlungen für den

Erwerb konsolidierter Unternehmen
- - - - - -
Einzahlungen aus dem Abgang von

Wertpapieren und sonstigen Finanzanlagen
16,9 657,0 535,2 1.054,2 929,2 1.448,2
Auszahlungen für den Erwerb von

Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen
- 0,2 1,5 -160,6 -896,4 -271,9 -1.007,7
Cashflow aus Investitionstätigkeit -345,2 375,1 -519,7 - 488,2 - 603,8 - 572,3
Freier Cashflow -154,3 482,3 110,7 135,4 109,5 134,2
Dividendenzahlungen - - -172,3 -47,9
Auszahlungen für den Erwerb

von nicht beherrschenden Anteilen
- - - -
Einzahlungen aus sonstigen Eigenkapitalzuführungen - - 2,6 1,7
Erwerb von eigenen Aktien - - - 3,1 - 2,1
Verkauf von eigenen Aktien - - - -
Zunahme (+) / Abnahme (-)

von Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing
- 0,2 - 0,3 - 0,7 - 0,7
Aufnahme (+) / Tilgung (-) von Darlehen - 0,4 - 0,9 - 0,8 - 0,8
Rückzahlungen (-) von Anleihen - -730,4 - -743,2
Einzahlungen (+) aus der Begebung von Anleihen - - - -
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit - 0,6 -731,6 -174,3 - 793,0
Zahlungswirksame

Veränderung der Finanzmittel
-154,9 -249,3 - 63,6 - 657,6
Wechselkursbedingte Veränderung

des Bestands an Finanzmitteln
- 13,8 15,6 - 3,3 15,7
Konsolidierungsbedingte Veränderungen - - - -
Änderung des Bestands an Finanzmitteln -168,7 -233,7 - 66,9 - 641,9
Nettofinanzmittelbestand am 01.01. - - 370,3 1.005,0
Nettofinanzmittelbestand am 30.09. - - 303,4 363,1
- davon Flüssige Mittel - - 308,8 368,0
- davon Geldanlagen bei verbundenen Unternehmen - - 0,7 1,0
- davon Kontokorrentkredite - - - - 0,2
- davon von verbundenen

Unternehmen hereingenommene Gelder
- - - 6,1 - 5,7

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/14 + Q1/15 + Q2/15 + Q3/15).

Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung finden Sie auf Seite 13.

2.3 BILANZ

BILANZ - AKTIVA1

TAB: 2.3.1

scroll

30.09.2015 30.09.2014 31.12.2014
in Mio. €
--- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 1.049,7 992,4 1.015,6
- davon Goodwill aus Unternehmenserwerben 709,7 655,4 674,6
Sachanlagen 4.825,3 3.716,8 4.112,7
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 6,4 6,7 6,4
Finanzanlagen 14,6 13,7 13,7
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 113,8 106,6 114,0
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte - 1,5 2,9
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 78,2 86,2 33,3
Latente Steuern 57,8 16,6 74,4
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern - 0,1 0,2
Langfristige Vermögenswerte 6.145,8 4.940,6 5.373,2
Vorräte 645,2 553,6 578,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 641,2 611,2 732,9
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 137,0 104,1 82,6
Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte 113,2 85,7 103,6
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern 67,7 33,8 74,1
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 105,3 763,8 534,8
Flüssige Mittel 308,8 368,0 375,2
Kurzfristige Vermögenswerte 2.018,4 2.520,2 2.482,0
AKTIVA 8.164,2 7.460,8 7.855,2

BILANZ - PASSIVA1

TAB: 2.3.2

scroll

30.09.2015 30.09.2014 31.12.2014
in Mio. €
--- --- --- ---
Gezeichnetes Kapital 191,4 191,4 191,4
Kapitalrücklage 645,7 645,8 646,5
Andere Rücklagen und Bilanzgewinn 3.296,9 3.013,6 3.131,8
Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S Aktiengesellschaft 4.134,0 3.850,8 3.969,7
Anteile anderer Gesellschafter 1,1 4,5 4,8
Eigenkapital 4.135,1 3.855,3 3.974,5
Finanzverbindlichkeiten 1.513,9 1.510,9 1.512,0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 38,3 9,0 14,3
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 5,0 5,1 3,8
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 163,9 161,8 162,8
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen 1.055,5 868,7 925,3
Sonstige Rückstellungen 93,5 102,9 105,8
Latente Steuern 256,7 182,2 275,8
Langfristiges Fremdkapital 3.126,8 2.840,6 2.999,8
Finanzverbindlichkeiten 4,8 1,1 39,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 261,8 246,4 284,6
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 105,8 80,7 67,4
Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten 35,3 29,3 26,8
Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 89,5 74,9 58,1
Rückstellungen 405,1 332,5 404,7
Kurzfristiges Fremdkapital 902,3 764,9 880,9
PASSIVA 8.164,2 7.460,8 7.855,2

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2.4 ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS

ENTWICKLUNG DES EIGENKAPITALS1

TAB: 2.4.1

scroll

Gezeichnetes

Kapital
Kapital-

rücklage
Bilanzgewinn/

Gewinnrücklagen
Unterschiede aus

Währungs-

umrechnung
Zur Veräußerung

verfügbare

finanzielle

Vermögenswerte
Neubewertung

leistungsorientierter

Versorgungspläne
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 01.01.2015 191,4 646,5 2.939,0 287,3 3,5 - 98,0
Jahresüberschuss - - 366,8 - - -
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) - - - -34,9 -1,0 2,8
Gesamtergebnis der Periode - - 366,8 - 34,9 - 1,0 2,8
Dividende des Vorjahres - - - 172,3 - - -
Bezug von Mitarbeiteraktien - - 0,8 - - - -
Transaktionen mit nicht

beherrschenden Anteilen
- - 3,8 - - -
Sonstige Eigenkapitalveränderungen - - - 0,1 - - -
Stand 30.09.2015 191,4 645,7 3.137,2 252,4 2,5 - 95,2
Stand 01.01.2014 191,4 646,8 2.606,0 -5,2 1,9 -48,4
Jahresüberschuss - - 319,3 - - -
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) - - - 225,8 0,9 - 38,7
Gesamtergebnis der Periode - - 319,3 225,8 0,9 - 38,7
Dividende des Vorjahres - - -47,9 - - -
Bezug von Mitarbeiteraktien - - 1,0 - - - -
Sonstige Eigenkapitalveränderungen - - - 0,1 - - -
Stand 30.09.2014 191,4 645,8 2.877,3 220,6 2,8 - 87,1

scroll

Summe Eigenkapital der Aktionäre der K+S AG Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapital
in Mio. €
--- --- --- ---
Stand 01.01.2015 3.969,7 4,8 3.974,5
Jahresüberschuss 366,8 0,1 366,9
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) -33,1 - -33,1
Gesamtergebnis der Periode 333,7 0,1 333,8
Dividende des Vorjahres -172,3 - -172,3
Bezug von Mitarbeiteraktien -0,8 - -0,8
Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen 3,8 -3,8 -
Sonstige Eigenkapitalveränderungen -0,1 - -0,1
Stand 30.09.2015 4.134,0 1,1 4.135,1
Stand 01.01.2014 3.392,5 4,1 3.396,6
Jahresüberschuss 319,3 0,4 319,7
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) 188,0 - 188,0
Gesamtergebnis der Periode 507,3 0,4 507,7
Dividende des Vorjahres -47,9 - -47,9
Bezug von Mitarbeiteraktien -1,0 - -1,0
Sonstige Eigenkapitalveränderungen -0,1 - -0,1
Stand 30.09.2014 3.850,8 4,5 3.855,3

1 Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

2.5 ANHANG

ERLÄUTERNDE ANGABEN

Der Zwischenbericht zum 30. September 2015 wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt, sofern diese von der Europäischen Union anerkannt wurden. Die Aufstellung erfolgt als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben nach Maßgabe des IAS 34.

Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährungen werden zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgt zu Quartalsdurchschnittskursen.

PRÜFERISCHE DURCHSICHT

Eine prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts ist nicht erfolgt (§ 37w Absatz 5 Satz 1 WpHG).

VERÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGSKREISES

Im dritten Quartal 2015 ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises.

SAISONALE EINFLÜSSE

Beim Verkauf von Pflanzennährstoffen und Salzprodukten bestehen unterjährig saisonale Unterschiede. Bei Pflanzennährstoffen erzielen wir in den ersten sechs Monaten aufgrund der europäischen Frühjahrsdüngung in der Regel die höchsten Absätze. Die Verkäufe von Salzprodukten - speziell von Auftausalz - sind erheblich von der jeweiligen winterlichen Witterung während des ersten und vierten Quartals abhängig. In Summe führen beide Effekte dazu, dass das erste Halbjahr in der Regel umsatz- und besonders ergebnisseitig stärker ausfällt.

WICHTIGE KENNZAHLEN (LTM1 )

TAB: 2.5.1

scroll

LTM 20151 2014
in Mio. €
--- --- ---
Umsatz 4.203,0 3.821,7
EBITDA 1.034,9 895,5
EBIT I 758,4 641,3
Konzernergebnis, bereinigt 473,9 366,6

1 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/14 + Q1/15 + Q2/15 + Q3/15)

ANGABEN ZU WESENTLICHEN EREIGNISSEN NACH DEM ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODE

Diese Angaben finden sich in unserem Nachtragsbericht auf Seite 24.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind folgende wesentliche Posten enthalten:

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE/AUFWENDUNGEN

TAB: 2.5.2

scroll

Q3/15 Q3/14 9M/15 9M/14
in Mio. €
--- --- --- --- ---
Kursgewinne/Kursverluste - 2,5 4,2 -2,2 4,3
Veränderung Rückstellungen 8,2 4,9 28,3 19,0
Sonstiges - 7,8 2,8 -42,5 2,8
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen - 2,1 11,9 - 16,4 26,1

FINANZERGEBNIS

Im Finanzergebnis sind folgende wesentliche Posten enthalten:

FINANZERGEBNIS

TAB: 2.5.3

scroll

Q3/15 Q3/14 9M/15 9M/14
in Mio. €
--- --- --- --- ---
Zinserträge 2,8 6,8 7,7 20,4
Zinsaufwand - 15,3 -32,2 -76,7 -120,9
- davon: Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen - 1,2 - 1,1 -3,8 -3,3
- davon: Zinsaufwand für Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen - 7,4 - 7,4 -45,8 -44,3
Zinsergebnis - 12,5 - 25,4 - 69,0 - 100,5
Ergebnis aus der Realisation finanzieller Vermögenswerte/Schulden - 1,0 7,3 13,5 7,7
Ergebnis aus der Bewertung finanzieller Vermögenswerte/Schulden 6,7 - 6,0 -5,5 -7,0
Sonstiges Finanzergebnis 5,7 1,3 8,0 0,7
Finanzergebnis - 6,8 - 24,1 - 61,0 - 99,8

RECHNUNGSZINS FÜR RÜCKSTELLUNGEN

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19. Der durchschnittliche gewichtete Rechnungszins für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrug zum Stichtag 3,1 % (30.09.2014: 3,4 %, 31.12.2014: 3,1 %). Der durchschnittliche gewichtete Diskontierungsfaktor für bergbauliche Verpflichtungen lag per 30. September 2015 bei 3,3 % (30.09.2014: 3,8 %, 31.12.2014: 3,6 %).

ERTRAGSTEUERN

In den Ertragsteuern sind folgende wesentliche Posten enthalten:

STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAG

TAB: 2.5.4

scroll

Q3/15 Q3/14 9M/15 9M/14
in Mio. €
--- --- --- --- ---
Körperschaftsteuer 14,5 14,5 67,9 51,8
Gewerbeertragsteuer 10,4 14,3 53,7 44,1
Ausländische Ertragsteuern 6,1 6,2 31,7 20,0
Latente Steuern - 10,6 3,5 -8,4 4,1
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 20,4 38,5 144,9 120,0

Die nicht zahlungswirksamen latenten Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen sowie anderen temporären steuerlichen Bewertungsdifferenzen.

FINANZINSTRUMENTE

Die folgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns dar:

BUCHWERTE UND BEIZULEGENDE ZEITWERTE VON FINANZINSTRUMENTEN

TAB: 2.5.5

scroll

30.09.2015 31.12.2014
Bewertungskategorie nach IAS 39 Buchwert beizulegender Zeitwert Buchwert beizulegender Zeitwert
--- --- --- --- --- ---
in Mio. €
--- --- --- --- --- ---
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen Zur Veräußerung verfügbar 14,1 14,1 13,1 13,1
Ausleihungen Kredite und Forderungen 0,5 0,5 0,6 0,6
Finanzanlagen 14,6 14,6 13,7 13,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Kredite und Forderungen 641,2 641,2 732,9 732,9
Derivate Zu Handelszwecken gehalten 55,4 55,4 56,2 56,2
Sonstige nicht-derivative finanzielle Vermögenswerte Kredite und Forderungen 195,4 195,4 140,4 140,4
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 250,8 250,8 196,6 196,6
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Kredite und Forderungen 130,0 130,4 461,6 461,7
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen Zur Veräußerung verfügbar 53,4 53,4 106,5 106,5
Flüssige Mittel Kredite und Forderungen 308,8 308,8 375,2 375,2
Finanzverbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 1.518,7 1.674,0 1.551,3 1.696,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 261,8 261,8 284,6 284,6
Derivate Zu Handelszwecken gehalten 81,3 81,3 39,9 39,9
Sonstige nicht-derivative finanzielle Verbindlichkeiten Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 60,1 60,1 38,7 38,7
Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing IFRS 7 2,7 2,7 3,0 3,0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 144,1 144,1 81,6 81,6

Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen.

Finanzinstrumente der Stufe 1 ergeben sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten. Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente mit Hilfe von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet. Zum 30. September 2015 sind zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 55,4 Mio. € und zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 81,3 Mio. € der Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie zuzuordnen. Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen der Kategorie "Zur Veräußerung verfügbar" basieren auf Bewertungen der Stufe 1. Finanzinstrumente der Stufe 3 der Fair-Value-Hierarchie liegen nicht vor.

WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN EINZELNER BILANZPOSTEN

Im Vergleich zum Jahresabschluss 2014 ist die Bilanzsumme zum 30. September 2015 um 309,0 Mio. € gestiegen.

Auf der Aktivseite erhöhten sich die langfristigen Vermögenswerte um 772,6 Mio. €; die kurzfristigen Vermögenswerte sanken um 463,6 Mio. €. Die Erhöhung des langfristigen Vermögens ist im Wesentlichen auf eine Erhöhung der Sachanlagen aufgrund der gestiegenen Investitionen in das Legacy Projekt zurückzuführen. Die Abnahme des kurzfristigen Vermögens beruht weitestgehend auf einer Verringerung der Wertpapiere und sonstigen Finanzinvestitionen. Daneben verringerten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie die Flüssigen Mittel. Eine gegenläufige Entwicklung ist bei den Vorräten und Sonstigen Vermögenswerten in geringerem Maße zu verzeichnen.

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 160,6 Mio. € erhöht. Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich um 127,0 Mio. €. Wesentliche Ursache ist der Anstieg der Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen in Folge der Senkung des Diskontierungssatzes. Das kurzfristige Fremdkapital stieg um 21,4 Mio. €. Einer Abnahme der Finanzverbindlichkeiten und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 57,3 Mio. € steht eine Zunahme der Sonstigen Verbindlichkeiten, Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern und Rückstellungen von 78,7 Mio. € gegenüber.

WESENTLICHE VERÄNDERUNGEN DES EIGENKAPITALS

Das Eigenkapital wird sowohl durch erfolgswirksame und erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle als auch durch Kapitaltransaktionen mit den Anteilseignern beeinflusst. Im Vergleich zum Jahresabschluss 2014 haben sich der Bilanzgewinn und die anderen Rücklagen um 165,1 Mio. € erhöht. Der Anstieg beruht auf dem positiven Periodenergebnis der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2015. Des Weiteren waren erfolgsneutrale Veränderungen des Eigenkapitals zu berücksichtigen, die aus der Währungsumrechnung von Tochterunternehmen in funktionaler Fremdwährung resultieren (im Wesentlichen kanadischer Dollar). Unterschiede aus der Währungsumrechnung werden in einer gesonderten Währungsumrechnungsrücklage erfasst; diese hat sich zum 30. September 2015 aufgrund von Wechselkursschwankungen um 34,9 Mio. € vermindert. Eigenkapitalmindernd wirkte sich insbesondere die Auszahlung der Dividende in Höhe von 172,3 Mio. € aus.

EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Die Eventualverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresabschluss 2014 nicht signifikant verändert und sind insgesamt als nicht wesentlich einzustufen.

NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

Innerhalb der K+S GRUPPE werden Liefer- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Neben Transaktionen zwischen konsolidierten Unternehmen der K+S GRUPPE bestehen Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen sowie Unternehmen, auf die die K+S GRUPPE einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann (assoziierte Unternehmen). Diese Beziehungen haben keinen signifikanten Einfluss auf den Konzernabschluss der K+S GRUPPE. Die Gruppe der nahestehenden Personen umfasst bei der K+S GRUPPE im Wesentlichen den Vorstand und den Aufsichtsrat. Wesentliche Transaktionen mit diesem Personenkreis fanden nicht statt.

GESAMTUMSATZ Q3

TAB: 2.5.6

scroll

Umsatz mit Dritten Intersegmentäre Umsätze Gesamtumsatz
in Mio. €
--- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 471,4 18,8 490,2
Geschäftsbereich Salz 381,8 1,4 383,2
Ergänzende Aktivitäten 38,0 8,0 46,1
Überleitung 0,2 -28,2 -28,0
K+S Gruppe Q3/15 891,4 - 891,4
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 451,0 19,6 470,6
Geschäftsbereich Salz 335,0 1,6 336,6
Ergänzende Aktivitäten 40,9 8,2 49,1
Überleitung - -29,4 -29,4
K+S Gruppe Q3/14 826,9 - 826,9

GESAMTUMSATZ 9M

TAB: 2.5.7

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Umsatz mit Dritten Intersegmentäre Umsätze Gesamtumsatz
in Mio. €
--- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 1.580,3 58,9 1.639,2
Geschäftsbereich Salz 1.482,8 4,2 1.487,0
Ergänzende Aktivitäten 118,9 23,8 142,7
Überleitung 0,9 -86,9 -86,0
K+S Gruppe 9M/15 3.182,9 - 3.182,9
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 1.419,5 54,1 1.473,6
Geschäftsbereich Salz 1.263,2 4,9 1.268,1
Ergänzende Aktivitäten 118,1 25,0 143,1
Überleitung 0,8 -84,0 -83,2
K+S Gruppe 9M/14 2.801,6 - 2.801,6

2.6 QUARTALSÜBERSICHT

UMSATZ UND OPERATIVES ERGEBNIS (IFRS)

TAB: 2.6.1

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Q1/14 Q2/14 Q3/14 9M/14 Q4/14 2014
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 507,4 461,1 451,0 1.419,5 464,5 1.884,0
Geschäftsbereich Salz 641,0 287,2 335,0 1.263,2 515,3 1.778,5
Ergänzende Aktivitäten 40,3 36,9 40,9 118,1 40,2 158,3
Überleitung 0,3 0,5 - 0,8 0,1 0,9
Umsatz K+S Gruppe 1.189,0 785,7 826,9 2.801,6 1.020,1 3.821,7
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 165,5 196,4 133,6 495,5 123,0 618,5
Geschäftsbereich Salz 113,7 26,4 50,3 190,4 85,6 276,0
Ergänzende Aktivitäten 9,8 7,4 9,9 27,0 7,2 34,3
Überleitung -9,2 - 6,7 - 6,8 -22,7 -10,6 -33,3
EBITDA K+S Gruppe 279,8 223,5 187,0 690,3 205,2 895,5
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 134,4 159,2 110,8 404,4 84,4 488,8
Geschäftsbereich Salz 89,1 1,7 24,7 115,5 57,4 172,9
Ergänzende Aktivitäten 8,0 5,6 7,9 21,5 2,7 24,2
Überleitung - 11,9 - 9,2 - 9,4 -30,5 -14,1 -44,6
EBIT I K+S Gruppe 219,6 157,3 134,0 510,9 130,4 641,3

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Q1/15 Q2/15 Q3/15 9M/15
in Mio. €
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Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 608,4 500,5 471,4 1.580,3
Geschäftsbereich Salz 727,0 374,0 381,8 1.482,8
Ergänzende Aktivitäten 41,3 39,6 38,0 118,9
Überleitung 0,4 0,3 0,2 0,9
Umsatz K+S Gruppe 1.377,1 914,4 891,4 3.182,9
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 217,2 179,0 127,2 523,4
Geschäftsbereich Salz 169,6 70,8 70,6 311,0
Ergänzende Aktivitäten 10,0 9,0 8,0 26,9
Überleitung - 13,7 - 11,5 - 6,5 -31,7
EBITDA K+S Gruppe 383,1 247,3 199,3 829,6
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 183,2 143,9 92,5 419,7
Geschäftsbereich Salz 142,0 42,6 43,2 227,8
Ergänzende Aktivitäten 7,7 6,7 5,7 20,1
Überleitung - 16,2 - 14,0 - 9,3 -39,6
EBIT I K+S Gruppe 316,7 179,2 132,1 628,0

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (IFRS)

TAB: 2.6.2

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Q1/14 Q2/14 Q3/14 9M/14 Q4/14 2014
in Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.189,0 785,7 826,9 2.801,6 1.020,1 3.821,7
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 668,6 436,4 487,5 1.592,5 618,5 2.211,0
Bruttoergebnis vom Umsatz 520,4 349,3 339,4 1.209,1 401,6 1.610,7
Vertriebskosten 242,8 174,9 170,6 588,3 207,9 796,2
Allgemeine Verwaltungskosten 45,1 45,1 44,9 135,1 55,4 190,5
Forschungs- und Entwicklungskosten 3,0 2,8 2,8 8,6 3,6 12,2
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen - 12,1 26,3 11,9 26,1 0,5 26,6
Beteiligungsergebnis 1,0 0,3 2,6 3,9 0,9 4,8
Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften - 23,1 39,3 16,2 32,4 -14,9 17,5
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 195,3 192,4 151,8 539,5 121,2 660,7
Finanzergebnis - 27,4 -48,3 - 24,1 -99,8 -26,2 - 126,0
Ergebnis vor Ertragsteuern 167,9 144,1 127,7 439,7 94,9 534,6
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 43,8 37,7 38,5 120,0 33,4 153,4
- davon: latente Steuern 9,9 - 9,3 3,5 4,1 21,5 25,6
Jahresüberschuss 124,1 106,4 89,2 319,7 61,5 381,2
Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis - 0,2 0,2 0,4 0,3 0,7
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 124,1 106,2 89,0 319,3 61,2 380,5
Operatives Ergebnis (EBIT I) 219,6 157,3 134,0 510,9 130,4 641,3
Ergebnis vor Ertragsteuern, bereinigt1 192,2 109,0 109,9 411,1 104,1 515,2
Konzernergebnis, bereinigt1 141,5 81,1 76,3 298,9 67,7 366,6

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Q1/15 Q2/15 Q3/15 9M/15
in Mio. €
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Umsatzerlöse 1.377,1 914,4 891,4 3.182,9
Herstellungskosten der zur Erzielung der Umsatzerlöse erbrachten Leistungen 728,9 478,2 505,4 1.712,5
Bruttoergebnis vom Umsatz 648,2 436,2 386,0 1.470,4
Vertriebskosten 249,0 183,1 182,9 615,0
Allgemeine Verwaltungskosten 51,1 54,5 50,6 156,2
Forschungs- und Entwicklungskosten 3,1 4,3 3,4 10,8
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen - 14,8 0,5 - 2,1 -16,4
Beteiligungsergebnis 0,3 2,3 0,5 3,1
Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften - 62,4 30,6 -70,5 -102,3
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 268,1 227,7 77,0 572,8
Finanzergebnis -40,5 - 13,7 - 6,8 -61,0
Ergebnis vor Ertragsteuern 227,6 214,0 70,2 511,8
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 63,9 60,6 20,4 144,9
- davon: latente Steuern - 5,3 7,5 -10,6 -8,4
Jahresüberschuss 163,7 153,3 49,8 366,9
Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis 0,1 0,1 - 0,1
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 163,6 153,3 49,8 366,8
Operatives Ergebnis (EBIT I) 316,7 179,2 132,1 628,0
Ergebnis vor Ertragsteuern, bereinigt1 276,2 165,5 125,3 567,0
Konzernergebnis, bereinigt1 198,3 118,7 89,2 406,2

ÜBRIGE KENNZAHLEN (IFRS)

TAB: 2.6.3

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Q1/14 Q2/14 Q3/14 9M/14 Q4/14 2014
in Mio. €
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Investitionen1 164,6 271,6 294,8 731,1 422,2 1.153,2
Abschreibungen1 60,2 66,2 53,1 179,5 74,7 254,3
Working Capital 696,9 628,5 - 705,9 - 768,1
Nettoverschuldung 831,9 1.098,2 - 1.305,0 - 1.676,0
Ergebnis je Aktie, bereinigt2 (€) 0,74 0,42 0,40 1,56 0,36 1,92
Buchwert je Aktie (€) 18,20 18,68 - 20,14 - 20,77
Durchschnittliche Anzahl Aktien3 (Mio.) 191,40 191,40 - 191,40 - 191,40
Schlusskurs (XETRA, €) 23,85 24,02 - 22,46 - 22,92
Mitarbeiter per Stichtag4 (Anzahl) 14.330 14.248 - 14.334 - 14.295

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Q1/15 Q2/15 Q3/15 9M/15
in Mio. €
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Investitionen1 199,8 355,5 349,9 905,2
Abschreibungen1 66,4 68,1 67,2 201,6
Working Capital 831,2 840,1 - 811,4
Nettoverschuldung 1.653,1 2.019,1 - 2.224,2
Ergebnis je Aktie, bereinigt2 (€) 1,04 0,62 0,46 2,12
Buchwert je Aktie (€) 23,12 22,54 - 21,60
Durchschnittliche Anzahl Aktien3 (Mio.) 191,40 191,40 - 191,40
Schlusskurs (XETRA, €) 30,41 36,37 - 29,93
Mitarbeiter per Stichtag4 (Anzahl) 14.248 14.201 - 14.378

1 Investitionen in bzw. ergebniswirksame Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte, als Finanzinvestition gehaltene Immobilien und Finanzanlagen des Anlagevermögens.

2 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten das enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Zudem werden die auf die Bereinigung entfallenden Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz 03/15: 28,6 % (03/14: 28,6 %).

3 Gesamtanzahl Aktien abzgl. des durchschnittlichen Bestands der von K+S gehaltenen eigenen Aktien.

4 FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil gewichtet.

FINANZKALENDER

TERMINE

TAB: 2.6.4

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2015/2016
Bericht über den Geschäftsverlauf 2015 10. März 2016
Hauptversammlung, Kassel 11. Mai 2016
Quartalsfinanzbericht zum 31. März 2016 11. Mai 2016
Dividendenzahlung 12. Mai 2016
Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2016 11. August 2016
Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2016 10. November 2016

KONTAKT

K+S Aktiengesellschaft

Bertha-von-Suttner-Str. 7

34131 Kassel

Tel.: 0561/9301-0

Fax: 0561/9301-1753

Internet: www.k-plus-s.com

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Fax: 0561/9301-2425

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