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K+S AG Interim / Quarterly Report 2013

Nov 14, 2013

239_10-q_2013-11-14_f322cdfd-6327-46a3-a712-d17afb9aa6a2.pdf

Interim / Quarterly Report

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Q3 2013

QUARTALSFINANZBERICHT der k+s gruppe Juli bis September

    • Kali- und Magnesiumprodukte mit niedrigerem Durchschnittspreisniveau
    • Absatz im Salzgeschäft gut 9 % über Vorjahr
    • Quartalsumsatz geht um rund 11 % zurück
    • Operatives Ergebnis EBIT I bei 116 Mio. € (Q3/12: 156 Mio. €)
    • Programm "Fit für die Zukunft" gestartet
    • Ausblick: EBIT I von mehr als 600 Mio. € für 2013

Eck daten der Ge schä f tsentw icklung

Kennzahlen (IFRS) 1

Q3/13 Q3/122 % 9M/13 9M/122 %
Umsatz Mio. € 817,7 916,6 − 10,8 2.972,5 2.993,7 − 0,7
– davon Geschäftsbereich
Kali- und Magnesium
produkte
456,7 560,5 − 18,5 1.630,5 1.811,9 − 10,0
– davon Geschäftsbereich
Salz
321,0 318,5 + 0,8 1.220,7 1.064,7 + 14,7
Ergebnis vor Zinsen, Steuern
und Abschreibungen (EBITDA)
175,6 212,8 − 17,5 739,0 790,6 − 6,5
– davon Geschäftsbereich
Kali- und Magnesium
produkte
134,8 181,7 − 25,8 580,6 675,3 − 14,0
– davon Geschäftsbereich
Salz
37,0 34,9 + 6,0 155,8 126,9 + 22,8
Operatives Ergebnis (EBIT I) 115,8 155,7 − 25,6 556,3 622,1 − 10,6
– davon Geschäftsbereich
Kali- und Magnesium
produkte
107,0 158,1 − 32,3 498,2 605,8 − 17,8
Marge % 23,4 28,2 30,6 33,4
– davon Geschäftsbereich
Salz
9,2 4,9 + 87,8 68,8 38,6 + 78,2
Marge % 2,9 1,5 5,6 3,6
EBIT-Marge % 14,2 17,0 18,7 20,8
Konzernergebnis aus fort
geführter Geschäftstätigkeit,
bereinigt3
71,6 98,1 − 27,0 367,7 406,9 − 9,6
Ergebnis je Aktie aus fort
geführter Geschäftstätigkeit,
bereinigt3
0,37 0,52 − 28,8 1,92 2,13 − 9,9
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit
73,5 136,1 − 46,0 617,6 464,9 + 32,8

Kennzahlen (IFRS) 1 Q3/13 Q3/122 % 9M/13 9M/122 % Freier Cashflow − 68,8 − 318,0 — 264,8 − 322,5 — Investitionen4 186,4 102,5 + 81,9 488,5 221,4 > 100 Nettoverschuldung per 30.9. — — — 902,0 750,2 + 20,2 Nettoverschuldung/ EBITDA (LTM) — — — 0,9 0,7 — Eigenkapitalquote % — — — 52,9 51,7 — Return on Capital Employed (LTM)5 % — — — 17,5 21,5 — Buchwert je Aktie per 30.9. € — — — 17,93 17,32 + 3,6 Durchschnittliche Anzahl Aktien Mio. 191,40 191,40 — 191,40 191,40 — Mitarbeiter im Durchschnitt 6 Anzahl 14.342 14.300 + 0,3 14.318 14.316 — Marktkapitalisierung am 30.9. Mrd. € — — — 3,7 7,3 − 49,9 Enterprise Value am 30.9. Mrd. € — — — 4,6 8,1 − 43,4 (fortsetzung)

Inhalt

Eckdaten der Geschäftsentwicklung U2

1 lagebericht

1.1 Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit 3
1.2 Unternehmensstrategie und -steuerung 3
1.3 Überblick über den Geschäftsverlauf 3
1.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 8
1.5 Darstellung der Segmente 14
1.6 Mitarbeiter 18
1.7 Forschung und Entwicklung 19
1.8 Risikobericht 19
1.9 Chancenbericht 19
1.10 Nachtragsbericht 19
1.11 Prognosebericht 20
1.12 Versicherung der gesetzlichen Vertreter
der K+S Aktiengesellschaft 22

2 FINANZTEIL

2.1 Gewinn- und Verlustrechnung 24
2.2 Kapitalflussrechnung 26
2.3 Bilanz 28
2.4 Entwicklung des Eigenkapitals 29
2.5 Anhang 30
2.6 Quartalsübersicht 38

finanzkalender

2014

Bericht über den Geschäftsverlauf 2013 13. März 2014
Hauptversammlung, Kassel 14. Mai 2014
Quartalsfinanzbericht zum 31. März 2014 14. Mai 2014
Dividendenausschüttung 15. Mai 2014
Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2014 14. August 2014
Quartalsfinanzbericht zum 30. September 2014 13. November 2014

Fußnoten zu den Kennzahlen (IFRS)

  • 1 Die Angaben beziehen sich, soweit nicht anders bezeichnet, auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe. Die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Kapitalflussrechnung wurden nach der Veräußerung des Nitrogen-Geschäfts gemäß IFRS angepasst. Die Bilanz und damit die Kennzahlen Nettoverschuldung und Buchwert je Aktie zum 30. September 2012 wurden nicht angepasst und beinhalten auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts.
  • 2 Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf Seite 30.
  • 3 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Legacy Projekt)
  • eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert. 4 Investitionen in bzw. Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen.
  • 5 Rendite auf das eingesetzte Kapital der letzten zwölf Monate per 30.9.
  • 6 FTE: Vollzeitäquivalente; Teilzeitstellen werden entsprechend ihrem jeweiligen Arbeitszeitanteil gewichtet. Die Bezeichnung Mitarbeiter gilt für Frauen und Männer gleichermaßen und ist deshalb als geschlechtsneutral anzusehen.

Für den Quartalsfinanzbericht gilt: Bei Prozentangaben und Zahlen können Rundungsdifferenzen auftreten.

LAGEBERICHT

1

1.1 Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit 3 1.2 Unternehmensstrategie und -steuerung 3 1.3 Überblick über den Geschäftsverlauf 3 1.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage 8 1.5 Darstellung der Segmente 14 1.6 Mitarbeiter 18 1.7 Forschung und Entwicklung 19 1.8 Risikobericht 19

1.9 Chancenbericht 19
1.10 Nachtragsbericht 19
1.11 Prognosebericht 20
1.12 Versicherung der gesetzlichen Vertreter
der K+S Aktiengesellschaft 22

1.1 Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit

Für eine ausführliche Darstellung der Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit einschließlich unserer Produkte und Dienstleistungen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Finanzbericht 2012 auf Seite 57.

Veränderungen des Konsolidierungskreises sind im Anhang dieses Quartalsfinanzberichts auf Seite 31 dargestellt. Die im Finanzbericht 2012 beschriebene Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit sind unverändert. Die in diesem Kapitel beschriebenen wesentlichen Absatzmärkte und Wettbewerbspositionen ändern sich für den Geschäftsbereich Kali und Magnesiumprodukte wie folgt: Die russische Uralkali und die weißrussische Belaruskali treten seit dem 30. Juli 2013 nicht mehr gemeinsam über die Exportorganisation BPC auf. K+S stellt sich auf die dadurch ausgelösten Marktveränderungen ein.

1.2 Unternehmensstrategie und -steuerung

Im dritten Quartal ergaben sich keine Änderungen der Unternehmensstrategie und -steuerung.

/ Für eine umfassende Darstellung der Unternehmensstrategie und -steuerung verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Finanzbericht 2012 auf Seite 66.

1.3 Überblick über den Geschäftsverlauf

Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltwirtschaft hat sich im Verlauf des dritten Quartals 2013 leicht verbessert. Vor allem in den Industrieländern erhöhte sich die wirtschaftliche Aktivität, während sie in den Schwellenländern weiterhin gedämpft blieb. / tab: 1.3.1

Nachdem sich die Abschwächung der Wirtschaft in Europa bereits im ersten Halbjahr verlangsamt hatte, konnte das Bruttoinlandsprodukt im dritten Quartal erstmals wieder leicht zulegen. Die privaten Konsumausgaben und Anlageinvestitionen stiegen leicht an. Daneben verbesserte sich die Lage am Arbeitsmarkt, sodass die Zahl der Arbeitslosen im Sommer sogar leicht zurückging.

Die Dynamik der US-Konjunktur hat sich im dritten Quartal spürbar beschleunigt. Vor allem die Investitionen in den gewerblichen und industriellen Bau stiegen deutlich an. Die Nachfrage der privaten Haushalte verstärkte sich leicht, war jedoch wegen des Inkrafttretens von Steuererhöhungen zu Beginn des Jahres weiterhin gedämpft. Die Arbeitslosenquote ging weiter zurück, die Zahl der offenen Stellen stieg im dritten Quartal deutlich an.

Die Wirtschaft der Schwellenländer wuchs im Berichtsquartal weiterhin, wenngleich mit verlangsamten Tempo, insbesondere die anhaltend schwache Nachfrage aus den Industrieländern infolge der Rezessionen in Japan und Europa machte sich bemerkbar.

Die Geldpolitik in den Industrieländern war im Verlauf des dritten Quartals 2013 unverändert expansiv ausgerichtet. Die Europäische Zentralbank (EZB) sowie die Federal Reserve Bank (FED) beließen ihren Leitzins bei jeweils 0,50 % bzw. 0 bis 0,25 %.

Der Preis für Rohöl der Sorte Brent stieg im Quartalsverlauf moderat an und lag Ende September bei rund 108 US\$ pro Barrel (30.6.2013: 102 US\$; 31.12.2012: 111 US\$). Hintergrund für die Preiserhöhung im Berichtsquartal war eine Angebotsverknappung seitens der OPEC-Länder;

Prozentuale Veränderung des Bruttoinlandsprodukts
TAB: 1.3.1
2013e 2012 2011 2010 2009
in %; real
Deutschland + 0,4 + 0,7 + 3,0 + 3,7 − 4,7
Europäische Union (EU-28) − 0,1 − 0,3 + 1,6 + 1,9 − 4,2
Welt + 2,7 + 3,1 + 3,9 + 5,1 − 0,8

Quelle: Deka Bank

der Durchschnittspreis des dritten Quartals 2013 lag mit rund 110 US\$ auf dem Niveau des Vorjahresquartals (Q3/12: 110 US\$). / Abb: 1.3.1

Aufgrund günstiger Angebotsaussichten kam es bei einigen Agrarrohstoffen im dritten Quartal zu erheblichen Preisrückgängen. Lediglich der Preis für Weizen verzeichnete im Quartalsverlauf einen Anstieg von rund 5 %.

Der US-Dollar verlor im Verhältnis zum Euro im Verlauf des Berichtsquartals leicht an Wert und notierte per 30. September bei 1,35 USD/EUR (31.12.2012: 1,32 USD/ EUR; 30.9.2012: 1,29 USD/EUR). Die Stärkung des Euro war insbesondere auf die sich weiter beruhigende europäische Staatsschuldenkrise und positive Konjunkturdaten für den Euroraum zurückzuführen. Im Quartalsdurchschnitt notierte der US-Dollar mit 1,32 USD/EUR unter dem Niveau des Vorjahresquartals (Q3/12: 1,25 USD/EUR). Neben dem USD/EUR-Währungsverhältnis ist außerdem der relative Vergleich zwischen den Währungen unserer Wettbewerber (kanadischer Dollar, russischer Rubel) jeweils zum US-Dollar für uns von Bedeutung. Ein starker US-Dollar hat bei den meisten Kaliproduzenten der Welt in der Regel einen positiven Einfluss auf die Ertragskraft in ihrer jeweiligen Landeswährung; dies liegt daran, dass der Großteil der weltweiten Kaliproduktion außerhalb des US-Dollarraums liegt, jedoch beinahe sämtliche Umsätze, mit Ausnahme des europäischen Marktes, in US-Dollar fakturiert werden.

Abbildung 1.3.2 zeigt die Wertentwicklung des US-Dollar im Verlauf des dritten Quartals gegenüber dem Euro

und den Währungen unserer Wettbewerber aus Kanada und Russland. / Abb: 1.3.2

Auswirkungen auf K+S

Die Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen hatten im dritten Quartal im Wesentlichen die folgenden Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf von K+S:

    • Die Energiekosten der K+S Gruppe werden insbesondere durch die Kosten für den Bezug von Gas beeinflusst. Mit dem Ziel einer höheren Flexibilisierung sowie Senkung von Einkaufskosten wurden die bisher größtenteils an den Ölpreis gekoppelten Gasverträge im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte im vergangenen Jahr neu verhandelt, um für einen Teil der Bezugsmengen zukünftig Preischancen an den Gas-Spotmärkten nutzen zu können. So verteilt sich der Gasbezug mittlerweile in einem relativ ausgewogenen Verhältnis auf Bezüge im Gas-Spotmarkt, auf längerfristige Verträge, für die feste Gaspreise vereinbart wurden, sowie ölpreisgebundene Vereinbarungen, die sich mit einem Zeitverzug von nur noch drei bis vier Monaten in unserer Kostenrechnung niederschlagen. Damit kann der Energiebezug stärker diversifiziert werden, und wir können sich ergebende Chancen auf den Energiemärkten wahrnehmen. Im dritten Quartal konnte bei den Energiekosten daher im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte eine moderate Einsparung erzielt werden.
    • Fremdwährungssicherungssystem: Durch die für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ein-

gesetzten Sicherungsinstrumente lag der Umrechnungskurs im dritten Quartal bei durchschnittlich 1,29 USD/EUR inkl. Sicherungskosten und war damit günstiger als der durchschnittliche Kassakurs (1,32 USD/EUR) und als der Vorjahreswert (Umrechnungskurs Q3/12 inkl. Sicherungskosten: 1,30 USD/EUR).

Branchenspezifische Rahmenbedingungen

Die im Finanzbericht 2012 im Bereich Konzernstruktur und Geschäftstätigkeit auf Seite 57 beschriebenen Gegebenheiten auf den wesentlichen Absatzmärkten und die Wettbewerbspositionen blieben für die einzelnen Geschäftsbereiche grundsätzlich unverändert. Für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte waren die Umstände, unter denen die russische Uralkali am 30. Juli 2013 die zuvor mit der weißrussischen Belaruskali gemeinsam betriebene Exportorganisation BPC verließ, von besonderer Relevanz. Auf die jeweiligen Auswirkungen wird im Verlauf des Berichts eingegangen.

Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte

Der Weltkalimarkt war in der ersten Hälfte des Jahres 2013 durch eine gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum gesteigerte Nachfrage gekennzeichnet. Die Vertragsabschlüsse der nordamerikanischen und russischen Produzenten mit chinesischen und indischen Abnehmern führten dazu, dass die Nachfrage rechtzeitig zur Frühjahrssaison in Europa und Nordamerika sowie in Südamerika und Südostasien wieder deutlich anzog. Vor diesem Hintergrund stabilisierten sich im Verlauf des ersten Halbjahres auch die internationalen Preise für Kaliumchlorid.

Im dritten Quartal sorgten die Ankündigung der russischen Uralkali, aus der mit der weißrussischen Belaruskali gemeinsam betriebenen Verkaufsorganisation BPC auszutreten, und die damit einhergehenden Aussagen seitens Uralkali, die eigenen Kapazitäten und deren Auslastung ohne Rücksicht auf das Preisniveau auszubauen, für eine erhebliche Unsicherheit hinsichtlich der weiteren Mengen- und Preisentwicklung auf dem Kalimarkt. Dies führte zunächst zu einer deutlichen Kaufzurückhaltung bei den Kaliabnehmern und in der Folge zu einem Absinken des internationalen Preisniveaus.

Geschäftsbereich Salz

Auftausalz – Westeuropa

Aufgrund der winterlichen Witterung zu Beginn des Jahres im europäischen Auftausalzmarkt lag der Absatz deutlich über Vorjahr. Im Rahmen des Frühbezugs für die Wintersaison 2013/14 war deshalb eine gute Nachfrage zu verzeichnen. Das insgesamt gute Preisniveau konnte auch im dritten Quartal realisiert werden, jedoch war in einigen Regionen Westeuropas leichter Preisdruck festzustellen.

Auftausalz – Nordamerika

Trotz der sich normalisierenden Marktbedingungen in den Auftausalzregionen der Vereinigten Staaten und Kanadas zu Beginn des Jahres kam das nordamerikanische Preisniveau in den Ausschreibungen für die kommende Wintersaison unter Druck, da die Anwender aufgrund des insgesamt milden Winters 2012/13 verbreitet noch über relativ hohe Lagerbestände verfügten.

Gewerbesalz

Während die Gewerbesalznachfrage in Südamerika stabil war, stieg die Nachfrage in einigen Regionen Europas aufgrund einer positiven Konjunkturentwicklung leicht an. Gleichzeitig nahm der Wettbewerb sowohl in Südamerika als auch in Teilen Nordeuropas zu. Während in Nordamerika ein leichter Preisrückgang verzeichnet werden musste, blieben die Preise für Gewerbesalz in Europa relativ stabil.

Speisesalz

Die Nachfrage nach Speisesalz blieb in Europa und Südamerika auf einem guten Niveau, wohingegen in Nordamerika Nachfragerückgänge zu verzeichnen waren. Während die Preise in Europa weitgehend stabil blieben, war im nordamerikanischen Markt infolge des sich weiter verschärfenden Wettbewerbs eine leichte Preisreduktion zu verzeichnen.

Industriesalz

Die Nachfrage nach Industriesalzen blieb in den nordund südamerikanischen Märkten im dritten Quartal weitgehend stabil; der Markt in Europa und Asien bewegte sich hingegen leicht rückläufig.

K+S am Kapitalmarkt

Der K+S-Aktienkursverlauf im dritten Quartal

    • Ausgehend von einem Aktienkurs von rund 28 € zu Beginn des dritten Quartals verlor die K+S-Aktie bis Ende September kräftig an Wert.
    • Während der Aktienkurs im Juli zunächst durch verhaltene Erwartungen zur Kalipreisentwicklung für das zweite Halbjahr belastet wurde, sorgten die oben genannten Ankündigungen und Kommentierungen seitens Uralkali für einen Kurseinbruch sämtlicher Kaliproduzenten. Die K+S-Aktie notierte Ende August schließlich bei 18,37 €.

K+S DAX DJ STOXX 600 MSCI World Quelle: Bloomberg

    • Anfang September sorgten Spekulationen über eine Wiederherstellung des Vertriebsbündnisses BPC sowie die Erwartung einer Abnahme der Spannungen im Kalimarkt für einen kurzfristigen Kursanstieg der K+S-Aktie auf 23,15 € in der Spitze.
    • Am 30. September schloss der Kurs der K+S-Aktie bei 19,16 €. Damit lag er rund 45 % unter dem Schlusskurs des Jahres 2012. DAX, MSCI World und Stoxx 600 stiegen im gleichen Zeitraum um 13 %, 15 % bzw. 11 %.

Kapitalmarktkennzahlen TAB: 1.3.2

Q3/13 Q3/12 % 9M/13 9M/12 %
Schlusskurs am 30.9. XETRA, € 19,16 38,27 − 49,9
Höchstkurs XETRA, € 28,32 40,86 − 30,7 37,53 40,86 − 8,2
Tiefstkurs XETRA, € 15,92 36,12 − 55,9 15,92 30,40 − 47,6
Durchschnittskurs XETRA, € 21,69 38,85 − 44,2 29,58 37,22 − 20,5
Performance % − 32,6 + 6,3 − 45,3 + 9,6
Marktkapitalisierung am 30.9. Mrd. € 3,7 7,3 − 49,9
Enterprise Value am 30.9. Mrd. € 4,6 8,1 − 43,4

/ Abb: 1.3.3, 1.3.4 / Tab: 1.3.2

/ Den aktuellen Aktienkurs sowie weitere Informationen zur Aktie können Sie unter www.k-plus-s.com/de/ksaktie abrufen.

Seit Jahresbeginn verloren die Aktienkurse von Uralkali, Mosaic und Potashcorp jeweils rund 32 %, 24 % und 23 %. Die Aktie des Salzproduzenten Compass verteuerte sich hingegen um 2 %. / Abb: 1.3.5

Laut Bloomberg stuften uns 8 Bankhäuser auf "Kaufen/Akkumulieren", 8 auf "Halten/Neutral" und 22 auf "Reduzieren/Verkaufen". Das Kursziel lag im Schnitt bei 17,25 €.

Aktionärsstruktur

Im dritten Quartal 2013 kam es zu keinen wesentlichen Veränderungen unserer Aktionärsstruktur, insoweit stellte sie sich zum 30. September wie folgt dar:

    • Meritus Trust Company Limited über die Euro-Chem Group SE: 9,88 % (Meldung vom 12. Juli 2011)
    • Blackrock: 5,08 % (Meldungen vom 11. Mai 2012)

Nach der Streubesitzdefinition der Deutsche Börse AG beträgt der Freefloat unverändert rund 90 %.

K+S-Anleihen

Aufgrund der anhaltend hohen Liquiditätsversorgung durch die EZB und die anderen großen Notenbanken blieben die Anleihekurse von Schuldnern guter Bonität am Kapitalmarkt weiterhin auf hohem Niveau und die Renditen vergleichsweise niedrig. Allerdings sorgten die Aussagen von Uralkali für einen erheblichen Kursrückgang und einen Anstieg der Rendite. Die im

K+S PotashCorp Mosaic Uralkali Compass Quelle: Bloomberg

Quelle: Bloomberg

September 2014 fällige Anleihe (Emissionsvolumen: 750 Mio. €; Zinskupon: 5,0 % p.a.) notierte am 30. September 2013 bei 104,0 %, die Rendite betrug 0,8 % p.a. (31.12.2012: 107,1 % bzw. 0,8 % p.a.). Der Anleihekurs der im Juni 2012 begebenen zehnjährigen Anleihe (Emissionsvolumen: 500 Mio. €; Zinskupon: 3,0 % p.a.) lag am 30. September 2013 bei 97,9 %; die Rendite betrug 3,3 % p.a. (31.12.2012: 104,8 % bzw. 2,4 % p.a.).

1.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögensl age

Auftragsentwicklung

Für den Großteil des Geschäfts der K+S Gruppe bestehen keine längerfristigen Vereinbarungen über feste Mengen und Preise.

Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ist der Anteil des Auftragsbestands in Relation zum Umsatz mit weniger als 10 % gering; dies ist branchenüblich. Das Geschäft ist weitgehend durch langfristige Kundenbeziehungen sowie revolvierende Rahmenvereinbarungen mit unverbindlichen Mengen- und Preisindikationen geprägt.

Im Geschäftsbereich Salz werden Auftausalzverträge für die öffentliche Hand in Europa, den USA und Kanada über öffentliche Ausschreibungen vergeben. Diese werden jeweils im zweiten und dritten Quartal in der Regel für die bevorstehende Wintersaison, zu einem gewissen Teil aber auch mit Wirkung für darauf folgende Winter, durchgeführt. Die Verträge beinhalten Preissowie Höchstmengenvereinbarungen. Da die tatsächlichen Volumina jedoch von der winterlichen Witterung abhängen und daher im Vorhinein unsicher sind, können sie nicht als Auftragsbestand klassifiziert werden. Dies gilt auch für Vereinbarungen mit Mindestabnahmeverpflichtungen für unsere Kunden, da diese bei schwacher Nachfrage in einer Saison i.d.R. für den nächsten Winter verlängert werden können.

Ein Ausweis des Auftragsbestands der K+S Gruppe und ihrer Geschäftsbereiche ist aus den genannten Gründen für die Beurteilung der kurz- und mittelfristigen Ertragskraft nicht aussagekräftig.

Umsatz- und Ertragslage

Umsatz sinkt im dritten Quartal um 10,8%

Insgesamt blieb der Umsatz der K+S Gruppe in den ersten neun Monaten mit 2.972,5 Mio. € (9M/12: 2.993,7 Mio. €) annähernd stabil. Insbesondere wegen der hohen Absatzmengen des ersten Quartals in beiden Geschäftsbereichen konnten negative Preis- und Mengeneffekte im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte nahezu ausgeglichen werden. Der Umsatz des Berichtsquartals ging vor allem preisbedingt um 98,9 Mio. € auf 817,7 Mio. € zurück; dies entspricht einem Minus von rund 11 % gegenüber dem starken Vorjahreswert. / TAb: 1.4.1

In den ersten neun Monaten entfielen knapp 55 % des Umsatzes auf den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte, gefolgt von Salz (41 %) sowie den Ergänzenden Aktivitäten (4 %). In Europa erzielten wir einen Umsatzanteil von rund 45 %, gefolgt von Nordamerika (27 %), Südamerika (16 %) und Asien (10 %). / Abb: 1.4.1, 1.4.2

Entwicklung ausgewählter Kostenarten

Die Gesamtkosten (Umsatz minus EBIT) blieben im Berichtsquartal annähernd konstant. Die wichtigsten Kostenarten haben sich dabei wie folgt entwickelt: Der Personalaufwand betrug im dritten Quartal 226,0 Mio. € bzw. rund 30 % des Umsatzes und blieb damit auf dem Niveau des Vorjahresquartals (für weitere Erläuterungen siehe Seite 19). Die Frachtkosten – gemessen am Umsatz etwa 20 % – stiegen vor allem mengenbedingt im Jahresvergleich deutlich, die Energiekosten (Umsatzanteil: knapp 10 %) waren leicht rückläufig.

Ab
weichungsanalyse
TAB: 1.4.1
in % Q3/13 9M/13
Umsatzveränderung − 10,8 − 0,7
mengen-/strukturbedingt + 1,6 + 6,5
preis-/preisstellungsbedingt − 9,1 − 5,6
währungsbedingt − 3,3 − 1,6
konsolidierungsbedingt

Detaillierte Aufstellungen der Durchschnittspreise und Absätze finden Sie in den Tabellen 1.5.3 und 1.5.6.

Zur nachhaltigen Verbesserung der Organisations- und Kostenstruktur arbeitet K+S bereits seit einiger Zeit an einer Reihe von Projekten mit dem Ziel, die Produktion sowie Verwaltungs- und Vertriebsfunktionen effizienter zu gestalten. Zur Stärkung seiner Wettbewerbsfähigkeit bündelt das Unternehmen nun diese Vorhaben mit zusätzlichen Aktivitäten im Programm "Fit für die Zukunft". K+S strebt an, über die nächsten drei Jahre Kosten in einer Größenordnung von 500 Mio. € gegenüber der bisherigen Planung für diesen Zeitraum einzusparen; im Jahr 2014 erwartet das Unternehmen eine Kostenreduktion von gut 150 Mio. €.

Die geplanten Sparmaßnahmen beziehen sich in erster Linie auf Sachaufwendungen, beinhalten aber auch Überlegungen, die zu einem Abbau von Personal führen könnten.

Operatives Ergebnis EBIT I bei 556,3 Mio. €

In den ersten neun Monaten 2013 erzielte die K+S Gruppe ein operatives Ergebnis von 556,3 Mio. €; dieses lag rund 11 % unter dem Wert des Vorjahres (9M/12: 622,1 Mio. €). Die in den ersten neun Monaten berücksichtigten Abschreibungen lagen mit 182,7 Mio. € gut 8 % über dem Vorjahreszeitraum (9M/12: 168,5 Mio. €). Im Berichtsquartal ging das operative Ergebnis EBIT I um 39,9 Mio. € auf 115,8 Mio. € deutlich zurück (Q3/12: 155,7 Mio. €). Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte führten niedrigere Preise infolge der Unsicherheit auf dem Markt für kaliumhaltige Produkte sowie geringere Absatzmengen zu einem rückläufigen Ergebnis. Dem stand ein leichter Anstieg des operativen Ergebnisses im Geschäftsbereich Salz gegenüber; mengenbedingt höhere Ergebnisbeiträge aus dem Voreinlagerungsgeschäft konnten gestiegene Instandhaltungskosten mehr als ausgleichen. Die Abschreibungen lagen dabei infolge gestiegener Investitionen aus dem Maßnahmenpaket zum Gewässerschutz mit 59,8 Mio. € über dem Wert des Vorjahreszeitraums (Q3/12: 57,1 Mio. €).

Das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften entspricht – aufgrund der Eliminierung sämtlicher Marktwertschwankungen während der Laufzeit – dem Wert der Sicherungsgeschäfte zum Zeitpunkt der Realisierung (Differenz zwischen Kassa- und Sicherungskurs), im Falle von Optionsgeschäften abzüglich der gezahlten bzw. zuzüglich der erhaltenen Prämien. Die Marktwertveränderungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte werden hingegen nur im Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften EBIT II berücksichtigt.

Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II)

In den ersten neun Monaten 2013 blieb das Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften EBIT II mit 546,1 Mio. € deutlich hinter dem Wert des Vorjahres zurück (9M/12: 651,0 Mio. €); die enthaltenen Ergebniseffekte aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften betrugen −10,2 Mio. € (9M/12: +28,9 Mio. €). Das EBIT II betrug im Berichtsquartal 114,9 Mio. € nach 177,1 Mio. € im Vorjahresquartal (−35 %). Im dritten Quartal war das EBIT II durch Ergebniseffekte aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften in Höhe von 0,9 Mio. € belastet, der Vorjahreswert war noch mit 21,4 Mio. € begünstigt.

Nach IFRS werden die Marktwertschwankungen aus Sicherungsgeschäften in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Das EBIT II beinhaltet sämtliche Ergebnisse aus operativen Sicherungsgeschäften, d.h. sowohl stichtagsbedingte Bewertungseffekte als auch Ergebnisse aus realisierten operativen Sicherungsderivaten. Ergebniseffekte aus der Sicherung von Grundgeschäften mit Finanzierungscharakter, deren Ergebniswirkungen sich nicht im EBIT niederschlagen, werden im Finanzergebnis ausgewiesen.

Finanzergebnis verbessert

Das Finanzergebnis belief sich nach den ersten drei Quartalen auf −56,8 Mio. € nach −60,9 Mio. € im Vorjahr. Im dritten Quartal betrug es −21,4 Mio. € nach −21,7 Mio. € im Vorjahreszeitraum; die Verbesserung ist auf einen geringeren Zinsaufwand zurückzuführen, zudem wirkten sich gestiegene Zinserträge positiv aus. Im Finanzergebnis wird neben dem Zinsaufwand für Pensionsrückstellungen (Q3/13: −1,4 Mio. €) auch der Zinsaufwand für sonstige langfristige Rückstellungen, im Wesentlichen Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen (Q3/13: −7,0 Mio. €), ausgewiesen; beide sind nicht zahlungswirksam.

/ Weitere Angaben zum Finanzergebnis finden Sie im Anhang auf Seite 34.

(Bereinigtes) Ergebnis vor Ertragsteuern

In den ersten neun Monaten betrug das Ergebnis vor Ertragsteuern 489,3 Mio. € (9M/12: 590,1 Mio. €) und das um die Effekte aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften, die nicht bereits im operativen Ergebnis EBIT I erfasst wurden, bereinigte Ergebnis vor Ertragsteuern 499,5 Mio. € (9M/12: 561,2 Mio. €). Das Ergebnis vor Ertragsteuern lag im Berichtsquartal mit 93,5 Mio. € rund 40 % unter dem Wert des Vorjahresquartals (Q3/12: 155,4 Mio. €). Das bereinigte Ergebnis vor Ertragsteuern belief sich auf 94,4 Mio. € und lag damit 39,6 Mio. € bzw. 30 % unter dem Vorjahreswert.

Der durchschnittliche inländische Konzernsteuersatz lag im dritten Quartal bei 28,5 % (Q3/12: 28,5 %), die bereinigte Konzernsteuerquote aus fortgeführter Geschäftstätigkeit lag im Berichtsquartal 2013 bei 24,1 % nach 26,8 % im Vorjahresquartal.

(Bereinigtes) Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit

Das Konzernergebnis nach Steuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit der ersten neun Monate betrug 360,4 Mio. € (9M/12: 427,6 Mio. €). Der Steueraufwand lag in diesem Zeitraum bei 128,6 Mio. €; darin ist ein latenter, d.h. nicht zahlungswirksamer Steuerertrag in Höhe von 40,1 Mio. € enthalten (Ertragsteueraufwand 9M/12: 162,0 Mio. €; davon 31,0 Mio. € latenter Steuerertrag). Das bereinigte Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit der ersten drei Quartale ging im Vergleich zum entsprechenden Vorjahreszeitraum um 39,2 Mio. € bzw. rund 10 % auf 367,7 Mio. € zurück. Je Aktie bedeutet das einen Rückgang um knapp 10 % auf 1,92 € nach 2,13 € im Vorjahr. Das Konzernergebnis nach Steuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit im dritten Quartal blieb mit 70,9 Mio. € deutlich unter dem Wert des Vorjahres (Q3/12: 113,4 Mio. €). Im Berichtsquartal fiel ein Steueraufwand von insgesamt 22,5 Mio. € an; darin ist ein latenter, d.h. nicht zahlungswirksamer Steuerertrag in Höhe von 15,4 Mio. € enthalten (Q3/12: Steueraufwand von 41,8 Mio. €, davon 7,7 Mio. € latenter Steuerertrag). Das bereinigte Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit fiel im Berichtsquartal um 26,7 Mio. € bzw. rund 27 % auf 71,6 Mio. € (Q3/12: 98,1 Mio. €). Das bereinigte Ergebnis je Aktie aus fortgeführter Geschäftstätigkeit erreichte im Berichtsquartal 0,37 € und lag damit rund 29 % unter dem Vorjahreswert von 0,52 €. Für die Berechnung wurde eine durchschnittliche Anzahl an ausstehenden Aktien von 191,40 Mio. Stückaktien zugrunde gelegt.

/ Weitere Angaben zu Ertragsteuern finden Sie im Anhang auf Seite 34.

Bereinigtes Konzernergebnis und bereinigtes Ergebnis je Aktie

Das bereinigte Konzernergebnis der ersten neun Monate betrug 367,7 Mio. € (9M/12: 507,2 Mio. €, davon nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten der K+S Nitrogen: 100,3 Mio. €). Das bereinigte Konzernergebnis (einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) erreichte im dritten Quartal 71,6 Mio. € (Q3/12: 164,5 Mio. €). Im Vorjahresquartal entfielen noch 66,4 Mio. € auf die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts.

Das bereinigte Ergebnis je Aktie einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit der ersten neun Monate erreichte 1,92 € nach 2,65 € im Vorjahreszeitraum; auf die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten entfielen damals 0,52 €. Das bereinigte Ergebnis je Aktie (einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) erreichte im Berichtsquartal 0,37 € (Q3/12: 0,86 €); im Vorjahresquartal waren darin noch 0,34 € aus den nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts enthalten.

Finanzlage

Investitionen im dritten Quartal planmässig kräftig gestiegen

In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 488,5 Mio. € (9M/12: 221,4 Mio. €) investiert, wovon mit 193,9 Mio. € gut ein Drittel für Ersatz- und Produktionssicherungsmaßnahmen eingesetzt wurde; dieser Anteil lag über den Abschreibungen in Höhe von 182,7 Mio. €. Im

1 Investitionen in den fortgeführten Geschäftstätigkeiten in Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und Finanzanlagen. 2 Weitere Informationen zu künftigen Investitionen finden Sie auf Seite 21.

dritten Quartal 2013 investierte die K+S Gruppe 186,4 Mio. € und damit etwa 80 % mehr als im Vorjahresquartal (Q3/12: 102,5 Mio. €). Der Großteil der Investitionen erfolgte im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte. Hier ist der Anstieg im Wesentlichen auf die Umsetzung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessisch-thüringischen Kalirevier und das zeitlich und kostenseitig planmäßige Voranschreiten des Legacy Projekts, dort vor allem für Infrastruktur, Wasserversorgung, Bohrungen und Ingenieurarbeiten, zurückzuführen. Auch im Geschäftsbereich Salz stieg das Investitionsvolumen deutlich; die Optimierung des Abbauverfahrens am Steinsalzstandort Fairport, USA, die Solfelderweiterung bei Frisia in Harlingen in den Niederlanden sowie die Maßnahmen zur Erschließung einer tieferen Abbauebene am Steinsalzstandort Weeks Island, USA, gehörten im Berichtsquartal zu den bedeutendsten Projekten. Knapp die Hälfte der getätigten Investitionen entfiel auf Ersatz- und Produktionssicherungsmaßnahmen; auch dieser Anteil in Höhe von rund 87,5 Mio. € lag über den Abschreibungen von 59,8 Mio. €. / AbB: 1.4.3

Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit durch deutlich geringere Mittelbindung im Working Capital begünstigt

Der Brutto-Cashflow erreichte in den ersten neun Monaten 490,9 Mio. € und lag damit aufgrund des geringeren EBIT I sowie höherer Ertragsteuerzahlungen um 134,2 Mio. € bzw. rund 22 % unter dem Vorjahreswert (9M/12: 625,1 Mio. €). Der Anstieg der Ertragsteuerzahlungen resultierte aus einer Nachzahlung für das Jahr 2012, welches zudem durch eine Steuerrückzahlung aus dem Jahr 2011 begünstigt war. / TAb: 1.4.2

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen) konnte in den ersten neun Monaten um 156,4 Mio. € bzw. rund 33 % auf 631,4 Mio. € gesteigert werden. Dies ist auf eine deutlich geringere Mittelbindung im Working Capital zurückzuführen. Im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte sanken die Forderungen insbesondere im Überseegeschäft preis- sowie mengenbedingt. Im Geschäftsbereich Salz kam es ebenso zu einem deutlichen Rückgang der Forderungen und infolge der in Teilen überdurchschnittlich winterlichen Witterung im ersten Quartal zu einem deutlich höheren Abbau der Vorräte.

Der Cashflow aus Investitionstätigkeit (ohne Investitionen in Wertpapiere) belief sich in den ersten neun Monaten aufgrund höherer Investitionsausgaben, insbesondere im Rahmen des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz sowie des Legacy Projekts, auf −458,0 Mio. € (9M/12: −223,1 Mio. €). Der freie Cashflow (ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen und Investitionen in Wertpapiere) betrug 173,4 Mio. € (9M/12: 251,9 Mio. €). Bereinigt um Akquisitionen/Devestitionen ging der freie Cashflow (ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen und ohne Investitionen in Wertpapiere) im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 82,7 Mio. € auf 173,4 Mio. € zurück (9M/12: 256,1 Mio. €).

Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug in den ersten neun Monaten −271,3 Mio. € nach 243,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum, welcher durch die Begebung einer Anleihe um etwa 500 Mio. € begünstigt war. Zum 30. September 2013 betrug der Nettofinanzmittelbestand 334,0 Mio. € (30.9.2012: 385,0 Mio. €; 31.12.2012: 345,0 Mio. €). Dabei ist zu berücksichtigen, dass im Berichtszeitraum 237,2 Mio. € in Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen angelegt wurden, während 342,4 Mio. € aus fälligen Wertpapieren und Finanzinvestitionen zuflossen. Es handelt sich dabei um Geldanlagen mit Laufzeiten ab dem Erwerbszeitpunkt von mehr als drei Monaten, die weiterhin als Liquiditätsreserve zur Verfügung stehen, aber gemäß IFRS nicht dem Nettofinanzmittelbestand zugerechnet werden.

Die Nettoverschuldung (unter Einbeziehung der Rückstellungen für Pensionen und bergbauliche Verpflichtungen) hat sich zum Stichtag gegenüber dem Wert am 30. September 2012 (750,2 Mio. €) aufgrund der planmäßig gestiegenen Investitionen für das Legacy Projekt auf 902,0 Mio. € erhöht.

/ Weiterführende Informationen hierzu finden Sie im Anhang auf Seite 36.

Sehr solide Finanzierungsstruktur

Die Finanzierungsstruktur der K+S Gruppe zeigt sich nach wie vor sehr solide: Die Eigenkapitalquote lag zum 30. September 2013 mit rund 53 % der Bilanzsumme leicht höher und weiterhin auf einem hohen Niveau; der Anteil des langfristigen Fremdkapitals einschließlich langfristiger Rückstellungen betrug 27 % (30.9.2012: 40 %),

C
ashflowübersicht
1
TAB: 1.4.2
9M/13 9M/12
in Mio. €
Brutto-Cashflow 490,9 625,1
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit2
631,4 475,0
Cashflow aus Investitionstätigkeit3 − 458,0 − 223,1
– davon Akquisitionen/Devestitionen − 4,2
Freier Cashflow2,3 173,4 251,9
Freier Cashflow vor Akquisitionen/
Devestitionen2,3
173,4 256,1
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit − 271,3 243,8
Operative Änderung des
Finanzmittelbestands 2,3
− 103,1 + 498,5

1 Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe. 2 Ohne Ausfinanzierung von Pensionsverpflichtungen in Höhe von:

9M/13: −13,8 Mio. € (9M/12: −10,1 Mio. €).

3 Ohne Erwerbe/ Verkäufe von Wertpapieren und sonstige Finanzinvestitionen in Höhe von 105,2 Mio. € netto in 9M/13 (9M/12: −564,3 Mio. €).

während der Anteil des kurzfristigen Fremdkapitals auf 20 % anstieg (30.9.2012: 8 %). Ursächlich hierfür ist die im September 2014 fällige Anleihe, die nun als kurzfristiges Fremdkapital bilanziert wird.

/ Weitere Angaben zu wesentlichen Ver änderungen einzelner Bilanzposten finden Sie im Anhang auf Seite 36.

Das Fremdkapital der K+S Gruppe setzte sich zum 30. September 2013 im Wesentlichen aus Finanzverbindlichkeiten (41 %), Rückstellungen (39 %) sowie aus Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (7 %) zusammen. Finanzverbindlichkeiten bestanden per 30. September 2013 in Höhe von 1.265,8 Mio. €; davon waren 749,5 Mio. € als kurzfristig einzustufen. Die wesentlichen Rückstellungen der K+S Gruppe per 30. September 2013 betreffen bergbauliche Verpflichtungen (720,3 Mio. €, −13,7 Mio. € gegenüber dem 31. Dezember 2012) sowie Pensionen und ähnliche Verpflichtungen (104,3 Mio. €, +55,8 Mio. €). / AbB: 1.4.4

Ausserbilanzielle Finanzierungsinstrumente/Nicht bilanziertes Vermögen

Wir nutzen vor allem operatives Leasing zum Beispiel von Fahrzeugen, Lagerkapazitäten und EDV-Zubehör. Diese Gegenstände sind aufgrund der gewählten Vertragsstrukturen nicht im Anlagevermögen zu bilanzieren.

Vermögenslage

Die Bilanzsumme der K+S Gruppe belief sich zum 30. September 2013 auf 6.490,8 Mio. €; dies ist ein Rückgang von rund 2 % gegenüber dem Jahresende 2012. Das Verhältnis von langfristigen zu kurzfristigen Vermögenswerten betrug 63:37. Die Mittel aus der im Juni 2012 begebenen Anleihe wurden vorübergehend in Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen mit Laufzeiten von mehr als zwölf Monaten angelegt und sind jetzt teilweise restlaufzeitbedingt als kurzfristige Vermögenswerte bilanziert. Der Bestand an flüssigen Mitteln, kurzfristigen und langfristigen Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen lag bei 1.170,1 Mio. €, dies entspricht einem Rückgang seit Jahresbeginn von rund 9 % (31.12.2012: 1.286,3 Mio. €).

/ Weitere Angaben zu wesentlichen Ver änderungen einzelner Bilanzposten finden Sie im Anhang auf Seite 36.

Unter Einbeziehung der flüssigen Mittel (340,8 Mio. €), der lang- und kurzfristigen Wertpapiere und sonstigen Finanzinvestitionen (829,3 Mio. €) einerseits und von Erstattungsansprüchen im Zusammenhang mit einer Anleihe bei Morton Salt (18,3 Mio. €), der Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen und Pensionen (720,3 Mio. € bzw. 104,3 Mio. €) sowie der Finanzverbindlichkeiten (1.265,8 Mio. €) andererseits ergibt sich zum 30. September 2013 eine Nettoverschuldung der K+S Gruppe von 902,0 Mio. € (31.12.2012: 827,3 Mio. €); diese nahm gegenüber dem Vorjahreswert um 151,8 Mio. € zu (30.9.2012: 750,2 Mio. €). / AbB: 1.4.5

ABB: 1.4.4
100
20,4
9,8
8,4

Eigenkapital Langfristiges Fremdkapital Kurzfristiges Fremdkapital

1 Die Angaben zum 30. September 2012 wurden nicht angepasst und beinhalten auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts..

A
ktiva
ABB: 1.4.5
in % 20 40 60 80 100
63,5 36,5
30.09.2013
31.12.2012
62,9 37,1
30.09.20121 62,0 38,0

Langfristige Vermögenswerte Kurzfristige Vermögenswerte

1 Die Angaben zum 30. September 2012 wurden nicht angepasst und beinhalten auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts.

1.5 Darstellung der Segmente

Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte

/ Eine Beschreibung des Marktumfelds im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte finden Sie auf Seite 5 unter 'Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

Umsatz

In den ersten neun Monaten verzeichnete der Geschäftsbereich einen Umsatzrückgang um 10 % auf 1.630,5 Mio. €; der Absatz lag jedoch mit 5,43 Mio. t auf dem Niveau des Vorjahres. Im dritten Quartal 2013 lag der Umsatz mit 456,7 Mio. € um 103,8 Mio. € bzw. 18,5 % unter dem Wert des Vorjahres (Q3/12: 560,5 Mio. €); die wesentliche Ursache für den Umsatzrückgang ist das niedrigere Preisniveau auf den Weltkalimärkten.

G
eschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
TAB: 1.5.2
Q3/13 Q3/12 % 9M/13 9M/12 %
in Mio. €
Umsatz 456,7 560,5 − 18,5 1.630,5 1.811,9 − 10,0
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA)
134,8 181,7 − 25,8 580,6 675,3 − 14,0
Operatives Ergebnis (EBIT I) 107,0 158,1 − 32,3 498,2 605,8 − 17,8
Investitionen 155,4 80,8 + 92,3 413,9 158,8 >100
Mitarbeiter per 30.9. (Anzahl) 8.382 8.374 + 0,1
Ab
weichungsanalyse
TAB: 1.5.1
Q3/13 9M/13
in % Um
satz nach Regionen Januar – September 2013
ABB: 1.5.2
Umsatzveränderung − 18,5 − 10,0 9M/13 9M/12
mengen-/strukturbedingt − 1,4 + 1,4 5
in %
preis-/preisstellungsbedingt − 14,5 − 10,0 1
1 Europa
53,0 47,5
währungsbedingt − 2,6 − 1,3 4
– davon Deutschland
12,7 12,9
konsolidierungsbedingt 2 Nordamerika 3,1 2,1
3 Südamerika 22,4 25,4
Kaliumchlorid − 31,6 − 17,8 3
4 Asien
17,2 20,4
Düngemittelspezialitäten − 4,0 − 1,2 5 Afrika, Ozeanien
2
4,3 4,6
Industrieprodukte − 4,9 − 1,6
E
ntwicklung der Umsätze, Absätze und Durchschnittspreise nach Regionen
1
TAB: 1.5.3
Q1/12 Q2/12 Q3/12 9M/12 Q4/12 2012 Q1/13 Q2/13 Q3/13 9M/13
Umsatz Mio. € 581,9 669,5 560,5 1.811,9 478,7 2.290,6 625,5 548,3 456,7 1.630,5
Europa Mio. € 318,7 273,0 268,4 860,1 258,6 1.118,7 354,4 276,3 233,1 863,8
Übersee Mio. US\$ 345,0 508,1 365,2 1.218,3 285,4 1.503,7 358,0 355,3 296,5 1.009,8
Absatz Mio. t eff. 1,78 1,96 1,69 5,43 1,52 6,95 2,03 1,77 1,63 5,43
Europa Mio. t eff. 0,98 0,85 0,85 2,68 0,84 3,52 1,11 0,89 0,77 2,77
Übersee Mio. t eff. 0,80 1,11 0,84 2,75 0,68 3,43 0,92 0,88 0,86 2,66
Ø-Preis €/t eff. 327,4 340,8 332,3 333,7 314,2 329,4 308,0 309,4 280,4 300,2
Europa €/t eff. 326,1 319,5 315,7 320,7 308,4 317,8 318,8 311,7 301,3 311,7
Übersee US\$/t eff. 431,1 457,7 436,5 443,5 415,4 437,9 389,5 401,0 346,3 379,6

Geschäftsbereich Salz

/ Eine Beschreibung des Marktumfelds im Geschäftsbereich Salz finden Sie auf Seite 5 unter 'Branchenspezifische Rahmenbedingungen'.

Umsatz

In den ersten neun Monaten konnte der Geschäftsbereich Salz seinen Gesamtumsatz mengen- sowie preisbedingt auf 1.220,7 Mio. € (9M/12: 1.064,7 Mio. €) steigern; dies entspricht einem Anstieg in Höhe von 15 %. Im dritten Quartal lag der Umsatz mit 321,0 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (Q3/12: 318,5 Mio. €); positive Mengeneffekte wurden durch währungs- und strukturbedingte Umsatzrückgänge nahezu ausgeglichen.

1 Der Umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. Fracht und basiert bei den Übersee-Umsätzen auf den jeweiligen USD/EUR-Kassakursen. Für den Großteil dieser Umsatzerlöse wurden Kurssicherungsgeschäfte abgeschlossen. Die Preisangaben werden auch durch den jeweiligen Produktmix beeinflusst und sind daher nur als grobe Indikation zu verstehen.

Zudem beeinflussten Wechselkurseffekte im Überseegeschäft die Umsatzentwicklung negativ. Bei unserem volumenmäßig bedeutendsten Produkt Kaliumchlorid fiel der Umsatz im Berichtsquartal um 92,5 Mio. € bzw. 31,6 % auf 200,3 Mio. €; dies ist vor allem auf den deutlichen Preisrückgang sowie im Vergleich zum Vorjahreszeitraum geringere Absatzmengen zurückzuführen. Bei Düngemittelspezialitäten ging der Umsatz nur leicht auf 186,9 Mio. € (Q3/12: 194,7 Mio. €) zurück. Bei Industrieprodukten verringerte sich der Umsatz vor allem währungs- und mengenbedingt um 4,9 % auf 69,5 Mio. € (Q3/12: 73,0 Mio. €). Das Absatzvolumen von Kali- und Magnesiumprodukten verringerte sich im dritten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum insgesamt um rund 4 % auf 1,63 Mio. t (Q3/12: 1,69 Mio. t). / Tab: 1.5.1, 1.5.2, 1.5.3 / Abb: 1.5.1, 1.5.2

Ergebnisentwicklung

In den ersten neun Monaten lag das operative Ergebnis EBIT I mit 498,2 Mio. € um 17,8 % unter dem des Vorjahreszeitraums (9M/12: 605,8 Mio. €); darin sind Abschreibungen von 82,2 Mio. € enthalten (9M/12: 69,5 Mio. €). Im dritten Quartal wurde ein operatives Ergebnis EBIT I in Höhe von 107,0 Mio. € erreicht; dieses lag 32,3 % unter dem Wert des Vorjahresquartals (158,1 Mio. €). Grund dafür war ein im Vergleich zum Vorjahresquartal niedrigeres Preisniveau. Die Abschreibungen betrugen 27,8 Mio. € nach 23,5 Mio. € im Vorjahresquartal.

Ab
weichungsanalyse
TAB: 1.5.4
Q3/13 9M/13
in %
Umsatzveränderung + 0,8 + 14,7
mengen-/strukturbedingt + 6,5 + 15,7
preis-/preisstellungsbedingt − 1,0 + 1,1
währungsbedingt − 4,9 − 2,3
konsolidierungsbedingt + 0,2 + 0,1
Speisesalz − 9,2 − 6,0
Gewerbesalz − 1,5 + 1,3
Industriesalz − 6,6 − 6,6
Auftausalz + 27,7 + 60,8
Sonstiges − 7,8 − 12,6

Im Auftausalzgeschäft legte der Umsatz des Berichtsquartals insbesondere aufgrund eines guten Voreinlagerungsgeschäfts in Europa um rund 28 % auf 73,3 Mio. € zu (Q3/12: 57,4 Mio. €). Vor allem aufgrund von Währungseffekten ging der Umsatz mit Speisesalz um 9 % auf 82,8 Mio. € zurück (Q3/12: 91,2 Mio. €). Der Umsatz mit Gewerbesalz blieb mit 124,1 Mio. € im Vergleich zum Vorjahresquartal annähernd stabil (Q3/12: 126,0 Mio. €); positive Mengeneffekte konnten struktur-, preis- sowie währungsbedingte Umsatzrückgänge nahezu ausgleichen. Der Umsatz mit Industriesalz lag im dritten Quartal mit 26,7 Mio. € leicht unter dem Wert des Vorjahres (Q3/12: 28,7 Mio. €); preisbedingte Umsatzanstiege in Nordamerika konnten geringere Absatzvolumina annähernd kompensieren. Im Bereich Sonstiges fiel der Umsatz um 8 % auf 14,1 Mio. € (Q3/12: 15,3 Mio. €). Der Festsalzabsatz insgesamt stieg in den ersten neun Monaten allerdings vor dem Hintergrund eines unterdurchschnittlichen Auftausalzabsatzes in der Vorjahresperiode um 24 % auf 15,53 Mio. t (9M/12: 12,50 Mio. t). Im Berichtsquartal betrug der Festsalzabsatz insgesamt 3,65 Mio. t und lag damit gut 9 % über dem Wert des Vorjahres (Q3/12: 3,34 Mio. t). / Tab: 1.5.4, 1.5.5, 1.5.6 / Abb: 1.5.3, 1.5.4

Ergebnisentwicklung

Das operative Ergebnis EBIT I des Geschäftsbereichs Salz stieg in den ersten neun Monaten auf 68,8 Mio. € nach 38,6 Mio. € im Vorjahr; darin schlugen sich Abschreibungen von 87,0 Mio. € nieder (9M/12: 88,3 Mio. €). Diese Steigerung ist vor allem auf einen mengenbedingt deutlich höheren Umsatz aufgrund des überdurchschnittlichen Auftausalzgeschäfts in Europa zurückzuführen. Dem standen Einmaleffekte bei Morton Salt

G
eschäftsbereich Salz
TAB: 1.5.5
Q3/13 Q3/12 % 9M/13 9M/12 %
in Mio. €
Umsatz 321,0 318,5 + 0,8 1.220,7 1.064,7 + 14,7
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA)
37,0 34,9 + 6,0 155,8 126,9 + 22,8
Operatives Ergebnis (EBIT I) 9,2 4,9 + 87,8 68,8 38,6 + 78,2
Investitionen 23,5 17,8 + 32,3 50,2 51,2 − 1,9
Mitarbeiter per 30.9. (Anzahl) 5.123 5.033 + 1,8
Um
satz nach Regionen Januar – September 2013
ABB: 1.5.4
5 9M/13 9M/12
4 in %
1
3
1 Europa 28,3 23,3
– davon Deutschland 13,1 8,9
2 Nordamerika 62,5 65,5
2 3 Südamerika 7,9 9,8
4 Asien 0,9 1,3
5 Afrika, Ozeanien 0,4 0,1
E
ntwicklung der Umsätze, Absätze und Durchschnittspreise
1
TAB: 1.5.6
Q1/12 Q2/12 Q3/12 9M/12 Q4/12 2012 Q1/13 Q2/13 Q3/13 9M/13
Auftausalz
Umsatz Mio. € 207,3 29,6 57,4 294,2 161,7 456,0 359,4 40,4 73,3 473,1
Absatz Mio. t 4,02 0,60 1,11 5,73 2,60 8,33 6,53 0,77 1,41 8,72
Ø-Preis €/t 51,5 49,6 51,7 51,3 62,2 54,7 55,1 52,1 51,9 54,3
Gewerbe-, Industrie
und Speisesalz
Umsatz Mio. € 228,1 245,7 245,8 719,6 239,6 959,2 236,5 233,2 233,6 703,2
Absatz Mio. t 2,16 2,38 2,23 6,77 2,46 9,23 2,38 2,19 2,24 6,81
Ø-Preis €/t 105,8 103,2 110,0 106,3 97,5 104,0 99,5 106,5 104,4 103,3
Sonstiges
Umsatz Mio. € 23,1 12,4 15,3 50,8 18,8 69,6 18,6 11,7 14,1 44,4
Geschäftsbereich Salz
Umsatz Mio. € 458,5 287,7 318,5 1.064,7 420,1 1.484,8 614,5 285,2 321,0 1.220,7

1 Der Umsatz beinhaltet sowohl Preise inkl. als auch exkl. Fracht. Die Preisangaben werden auch durch Veränderungen von Wechselkursen sowie den jeweiligen Produktmix

Im dritten Quartal ging der Umsatz des Bereichs Tierhygiene leicht von 9,6 Mio. € auf 9,5 Mio. € zurück. Der des Handelsgeschäfts stieg im Berichtszeitraum um 0,4 Mio. € auf 4,4 Mio. €. Der Bereich Entsorgung und Recycling steigerte den Umsatz mengen-, preis- sowie strukturbedingt um 0,6 Mio. € auf 22,5 Mio. €. Der Umsatz der K+S Transport GmbH stieg aufgrund geänderter Vertragsbestimmungen bei einigen Geschäften mit der Folge ihrer Behandlung als Innenumsatz um 2,3 Mio. € auf 3,2 Mio. €.

Ergebnisentwicklung

Das operative Ergebnis EBIT I ging in den ersten drei Quartalen 2013 um rund 6 % auf 18,3 Mio. € zurück (9M/12: 19,5 Mio. €); darin sind Abschreibungen von 5,2 Mio. € enthalten (9M/12: 4,9 Mio. €). Das operative Ergebnis EBIT I des Berichtsquartals lag mit 5,3 Mio. € knapp

im Zusammenhang mit der SAP-Umstellung und dem geplanten Verkauf eines Transport- und Versorgungsschiffes im Rahmen der Umstellung auf den kostengünstigeren Fremdbetrieb gegenüber. Zusätzlich wirkten sich Nachholeffekte für Instandhaltungsmaßnahmen negativ aus. Im Berichtsquartal lag das operative Ergebnis mit 9,2 Mio. € um 4,3 Mio. € über Vorjahr. Dieser Anstieg ist insbesondere auf einen im Vergleich zum Vorjahresquartal mengenbedingt deutlich höheren Umsatz im europäischen Auftausalzgeschäft zurückzuführen. Außerdem führten Effizienzsteigerungen bei der K+S Chile S.A. (vormals: SPL) zu einem positiven Ergebniseffekt. Im operativen Ergebnis EBIT I sind Abschreibungen in Höhe von 27,8 Mio. € enthalten (Q3/12: 30,0 Mio. €).

beeinflusst und sind daher nur als grobe Indikation zu verstehen.

Ergänzende Aktivitäten

Umsatz

In den ersten neun Monaten erzielten die Ergänzenden Aktivitäten einen Umsatz mit Dritten in Höhe von 119,7 Mio. € (9M/12: 113,6 Mio. €), während sich der Gesamtumsatz auf 146,3 Mio. € (9M/12: 141,5 Mio. €) belief. Im dritten Quartal erreichte der Umsatz der Ergänzenden Aktivitäten mit Dritten 39,6 Mio. € nach 36,4 Mio. € im Vorjahr. Einschließlich der intersegmentären Umsätze betrug der Gesamtumsatz 47,8 Mio. € im Vergleich zu 46,5 Mio. € im Vorjahresquartal. / Tab: 1.5.7, 1.5.8 / Abb: 1.5.5, 1.5.6

Ab
weichungsanalyse
TAB: 1.5.7
Q3/13 9M/13
in %
Umsatzveränderung + 8,8 + 5,4
mengen-/strukturbedingt + 7,1 + 3,0
preis-/preisstellungsbedingt + 1,6 + 2,4
währungsbedingt
konsolidierungsbedingt
Entsorgung und Recycling + 2,7 + 2,3
K+S Transport GmbH >100 + 11,1
Tierhygieneprodukte − 0,7 + 6,0
CFK (Handel) + 10,0 + 17,4
E
rgänzende Aktivitäten
TAB: 1.5.8
Q3/13 Q3/12 % 9M/13 9M/12 %
in Mio. €
Umsatz 39,6 36,4 + 8,8 119,7 113,6 + 5,4
Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA)
6,9 7,7 − 10,4 23,5 24,4 − 3,7
Operatives Ergebnis (EBIT I) 5,3 6,0 − 11,7 18,3 19,5 − 6,2
Investitionen 0,8 1,1 − 27,3 1,6 3,1 − 48,4
Mitarbeiter per 30.9. (Anzahl) 293 290 + 1,1

12 % unter dem Vorjahreswert (Q3/12: 6,0 Mio. €). Im operativen Ergebnis EBIT I sind Abschreibungen in Höhe von 1,6 Mio. € enthalten (Q3/12: 1,7 Mio. €). Während in den Bereichen CFK (Handel), Tierhygiene sowie Entsorgung und Recycling mengenbedingt höhere Ergebnisbeiträge erzielt werden konnten, verzeichnete der Bereich K+S Transport GmbH einen Ergebnisrückgang.

satz nach Bereichen Januar – September 2013 ABB: 1.5.5
9M/13 9M/12
in %
1 Entsorgung und Recycling 56,6 58,3
2 K+S Transport GmbH 8,3 7,9
3 Tierhygieneprodukte 23,8 23,7
4 CFK (Handel) 11,3 10,1
Um
satz nach Regionen Januar – September 2013
ABB: 1.5.6
3 9M/13 9M/12
in %
2 1 Deutschland 82,3 81,7
1 2 Übriges Europa 17,3 18,0
3 Asien 0,4 0,3

1.6 Mitarbeiter

Personalzahl stabil

Die K+S Gruppe beschäftigte zum 30. September 2013 insgesamt 14.473 Mitarbeiter. Gegenüber dem 30. September 2012 (14.352 Mitarbeiter) ist die Anzahl damit nahezu stabil geblieben. Einem Personalaufbau im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte für die Aufrechterhaltung der geförderten Rohsalzmenge, für verstärkte Aktivitäten im Bereich des Umweltschutzes wie auch für das Legacy Projekt sowie in der K+S Aktiengesellschaft stand eine geringere Mitarbeiterzahl im Geschäftsbereich Salz gegenüber. Im Quartalsdurchschnitt waren 14.342 Mitarbeiter beschäftigt (Q3/12: 14.300). Infolge der seit dem Jahr 2006 verstärkten Internationalisierung der K+S Gruppe sind mittlerweile knapp ein Drittel der Mitarbeiter außerhalb von Deutschland und mehr als ein Viertel außerhalb von Europa beschäftigt. Die Anzahl der Auszubildenden in Deutschland lag am 30. September 2013 bei 602 und damit annähernd auf dem hohen Niveau des Vorjahres (30.9.2012: 610). / aBb: 1.6.1

1.8 Risikobericht

Für eine umfassende Darstellung des Risiko- und Chancenmanagementsystems sowie möglicher Risiken verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Finanzbericht 2012 auf Seite 113. Die dort beschriebenen Risiken bleiben zum 30. September 2013 im Wesentlichen unverändert.

Personalaufwand

In den ersten neun Monaten ging der Personalaufwand der fortgeführten Geschäftsaktivitäten mit 716,0 Mio. € leicht zurück (9M/12: 735,5 Mio. €). Im dritten Quartal betrug der Personalaufwand der fortgeführten Geschäftstätigkeiten 226,0 Mio. € und lag damit aufgrund eines niedrigeren Abgrenzungsbetrags für die erfolgsabhängige Vergütung moderat unter dem Wert des Vorjahresquartals (Q3/12: 242,2 Mio. €).

1.7 Forschung und Entwicklung

Die Forschungskosten der fortgeführten Geschäftsaktivitäten beliefen sich im Berichtsquartal auf 3,9 Mio. € (Q3/12: 3,5 Mio. €). Die aktivierten Entwicklungsinvestitionen betrugen im dritten Quartal rund 1,1 Mio. € und sind damit deutlich gesunken, liegen aber immer noch auf einem gegenüber früheren Jahren erhöhten Niveau. Der Wert des Vorjahresquartals (Q3/12: 8,5 Mio. €) war durch starke Einmaleffekte aus dem Legacy Projekt bestimmt. In den ersten neun Monaten 2013 verringerten sich die Forschungskosten auf 10,6 Mio. € (9M/12: 17,2 Mio. €) und die aktivierten Entwicklungsinvestitionen auf 3,4 Mio. € gegenüber Vorjahr (9M/12: 8,5 Mio. €). Die für das Jahr 2013 vorgesehenen und im Finanzbericht 2012 auf Seite 134 beschriebenen Forschungs- und Entwicklungsprojekte werden planmäßig fortgeführt. Am 30. September 2013 waren 87 Mitarbeiter im Bereich Forschung und Entwicklung in der K+S Gruppe beschäftigt; damit ist die Anzahl gegenüber dem Vorjahr planmäßig gestiegen (30.9.2012: 81).

/ Für eine umfassende Darstellung der Forschungsund Entwicklungstätigkeit verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Finanzbericht 2012 auf den Seiten 81 und 134.

Die Risiken der K+S Gruppe sind, sowohl einzeln als auch in Wechselwirkung mit anderen Risiken, begrenzt und gefährden nach heutiger Einschätzung nicht den Fortbestand des Unternehmens.

1.9 Chancenbericht

Für eine umfassende Darstellung möglicher Chancen verweisen wir auf die entsprechenden Ausführungen in unserem Finanzbericht 2012 auf Seite 143. Chancen und Risiken sowie deren positive und negative Veränderungen werden nicht gegeneinander aufgerechnet.

1.10 Nachtragsbericht

Am 1. Oktober 2013 sind drei Bergleute bei einem durch eine Gewinnungssprengung ausgelösten Kohlensäure-Ausbruch im Bergwerk Unterbreizbach auf tragische Weise ums Leben gekommen. Mittlerweile konnte die Rohsalzförderung wieder aufgenommen werden. Zunächst ist die Gewinnung auf einen Teilbereich unter Tage begrenzt. Eine Kompensation der ausgefallenen Produktion durch andere Werke ist nicht geplant.

Darüber hinaus gibt es für die K+S Gruppe keine wesentlichen Änderungen bei den wirtschaftlichen Rahmenbedingungen bzw. unserer Branchensituation oder zu berichtenden Ereignisse von besonderer Bedeutung.

1.11 Prognosebericht

Künftige Ausrichtung des Konzerns

Geschäftspolitik

Wir beabsichtigen in den kommenden Jahren keine grundlegende Änderung unserer Geschäftspolitik. Wir wollen in unseren Geschäftsbereichen unsere Marktpositionen insbesondere über den verstärkten Verkauf von Spezialprodukten ausbauen, unsere Effizienz auch durch Nutzung von Kostenpotenzialen und Synergien erhöhen, den Ausbau neuer Kalikapazitäten mit dem Legacy Projekt in Kanada vorantreiben und in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz sowohl organisch als auch extern wachsen.

Künftige Absatzmärkte

/ Eine Darstellung der künftigen Absatzmärkte finden Sie im Finanzbericht 2012 auf den Seiten 132 und 137.

Künftige gesamtwirtschaftliche Situation

Die nachfolgenden Ausführungen zur künftigen gesamtwirtschaftlichen Situation fußen im Wesentlichen auf den Einschätzungen des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (Kieler Diskussionsbeiträge: Weltkonjunktur und deutsche Konjunktur im Herbst 2013, September 2013) und der Deka Bank (Makro Research, Volkswirtschaft Prognosen, September 2013).

Die Stimmungsindikatoren für die weltwirtschaftliche Entwicklung haben sich in jüngster Zeit leicht verbessert. Das Tempo der konjunkturellen Erholung schätzt das Institut für Weltwirtschaft Kiel jedoch weiterhin als sehr mäßig ein. Der erhöhten wirtschaftlichen Aktivität in den Industrieländern sollte weiterhin eine verhaltene Entwicklung in den Schwellenländern gegenüberstehen und die Wachstumsperspektiven für die kommenden Jahre trüben. Insgesamt erwartet die Deka Bank vor diesem Hintergrund für die Weltwirtschaft ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 2,7 % für das Jahr 2013.

Die auf Seite 5 beschriebenen Auswirkungen auf den Geschäftsverlauf der K+S Gruppe haben auch unter den prognostizierten gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen Bestand.

Künftige Branchensituation

Die im Finanzbericht 2012 auf den Seiten 137 –139 beschriebenen mittel- bis langfristigen Trends, die die Nachfrage nach den Produkten der K+S Gruppe positiv beeinflussen, behalten ihre Gültigkeit.

Der Wohlstand in den Schwellenländern dürfte tendenziell weiter zunehmen. Dies sollte zu höheren Ansprüchen der dortigen Bevölkerung an ihre Ernährung führen. Zudem nimmt die Weltbevölkerung weiter zu. Die Nachfrage nach landwirtschaftlichen Produkten dürfte daher weitgehend konjunkturunabhängig wachsen. Bei Salzprodukten ist der Einfluss der allgemeinen Wirtschaftslage auf die Nachfrage von untergeordneter Bedeutung, da das Geschäft im Auftausalzbereich wet-

Prozentuale Veränderung des Bruttoinlandsprodukts
TAB: 1.11.1
2013e 2012 2011 2010 2009
in %; real
Deutschland + 0,4 + 0,7 + 3,0 + 3,7 − 4,7
Europäische Union (EU-28) − 0,1 − 0,3 + 1,6 + 1,9 − 4,2
Welt + 2,7 + 3,1 + 3,9 + 5,1 − 0,8

Quelle: Deka Bank

terabhängig und bei den übrigen Salzen weitgehend konjunkturunabhängig verläuft. / Tab: 1.11.1

Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte

Aufgrund des Austritts der russischen Uralkali aus der mit der weißrussischen Belaruskali gemeinsam betriebenen Verkaufsorganisation BPC und der damit einhergehenden Aussagen seitens Uralkali, Produktion und Absatz ausweiten zu wollen, ist eine erhebliche Unsicherheit über die weitere Mengen- und Preisentwicklung im Markt für Kalidüngemittel entstanden, die nach wie vor anhält. Unübersehbar war und ist, dass die Ankündigung bei den Kunden eine spürbare Zurückhaltung bei ihren Kaufentscheidungen erkennen lässt. Wie lange diese Phase der Unsicherheit andauern wird, ist zum heutigen Zeitpunkt nicht seriös abschätzbar.

Geschäftsbereich Salz

Im Auftausalzgeschäft gehen wir für die verbleibenden Monate des Jahres wie üblich vom Durchschnitt langjähriger Absatzwerte für Auftausalz aus. Unter Einbeziehung des Auftausalzgeschäfts im ersten Quartal sowie eines guten Voreinlagerungsgeschäfts im zweiten und dritten Quartal führt dies zu der Erwartung eines deutlich höheren Absatzes, insbesondere nachdem die Nachfrage im Jahr 2012 aufgrund der außergewöhnlich milden Witterungsverhältnisse zu Beginn des Jahres unterdurchschnittlich war. Im Segment Speisesalz sollte die Nachfrage in 2013 sowohl in Europa als auch in Nordamerika weitgehend stabil bleiben. Der südamerikanische Speisesalzabsatz sollte im Einklang mit der dortigen Bevölkerungsentwicklung stetig wachsen, nach einer Normalisierung der Salzernten in Brasilien ist dort aber ein stärkerer Wettbewerb zu beobachten. Während die Nachfrage der Chemieindustrie für Industriesalz in Nordamerika leicht steigen dürfte, rechnen wir in Südamerika mit einem stabilen und in Europa mit einem leicht rückläufigen Absatz. In Asien wächst der Salzverbrauch weiterhin spürbar. Nachdem K+S Chile S.A. (vormals: SPL) in den Jahren 2011 und 2012 eine Reihe von Lieferungen an die chemische Industrie in China tätigen konnte, sollte diese Region für uns künftig weiter an Bedeutung gewinnen. Der Verbrauch von Gewerbesalzen sollte in allen Regionen weiter stabil bleiben.

Künftige Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

Die nachfolgenden Prognosen beziehen sich auf die erwartete organische Umsatz- und Ergebnisentwicklung der K+S Gruppe.

Unsere Einschätzung für das Gesamtjahr 2013 basiert im Wesentlichen auf den folgenden Annahmen:

    • Spürbarer Rückgang der Durchschnittspreise im Unternehmensbereich Kali- und Magnesiumprodukte im Gesamtjahr 2013 gegenüber dem Vorjahr (2012: 329 €/t)
    • Absatzmenge von Kali- und Magnesiumprodukten von rund 6,8 Mio. t (2012: 6,95 Mio. t)
    • Ein mit gut 22 Mio. t im Vergleich zum unterdurchschnittlichen Absatz des Vorjahres (2012: 17,56 Mio. t)

deutlich höherer Festsalzabsatz (davon Auftausalz gut 13 Mio. t, 2012: 8,33 Mio. t)

  • Jahresdurchschnittskurs von 1,33 USD/EUR (2012: 1,28 USD/EUR) sowie für den kanadischen Dollar von 1,36 CAD/EUR (2012: 1,28 CAD/EUR)

Umsatz etwa auf Vorjahresniveau

Der Umsatz der K+S Gruppe dürfte im Geschäftsjahr 2013 etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2012: 3.935 Mio. €) liegen. Während wir im Geschäftsbereich Kaliund Magnesiumprodukte von einem mengen- und preisbedingten Umsatzrückgang ausgehen, erwarten wir im Geschäftsbereich Salz einen mengenbedingt höheren Umsatz, der dies nahezu ausgleichen dürfte.

Operatives Ergebnis niedriger

Das operative Ergebnis EBIT I der K+S Gruppe sollte für das Gesamtjahr über 600 Mio. € liegen (2012: 804,1 Mio. €).

Konzernergebnis folgt der EBIT I Entwicklung

Das bereinigte Konzernergebnis nach Steuern folgt der Entwicklung des operativen Ergebnisses und sollte für das Gesamtjahr knapp unter 400 Mio. € liegen (2012: 637,4 Mio. €).

Künftige Investitionen ziehen aufgrund von Legacy planmässig an

Das erwartete Investitionsvolumen für das Jahr 2013 liegt für die K+S Gruppe bei rund 800 Mio. €. Davon sollten rund 375 Mio. € (etwa 500 Mio. CAD) auf Ausgaben für das Legacy Projekt entfallen. Der verbleibende Anstieg des Investitionsvolumens im Vergleich zum Vorjahr (2012: 465,5 Mio. €) ist auf die Durchführung des Maßnahmenpakets zum Gewässerschutz im hessischthüringischen Kalirevier (rund 110 Mio. €) sowie die fertiggestellten Baumaßnahmen für die Salzwasserleitung vom Standort Neuhof zum Werk Werra (rund 30 Mio. €) zurückzuführen. Somit erwarten wir für den Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte ein Volumen von insgesamt rund 620 Mio. €. Im Geschäftsbereich Salz sollten die Investitionen rund 130 Mio. € betragen. Knapp die Hälfte des Investitionsvolumens der Gruppe entfällt auf Ersatz- und Produktionssicherungsmaßnahmen.

Voraussichtliche Entwicklung der Liquidität

Der freie Cashflow sollte aufgrund des steigenden Investitionsvolumens nur noch leicht positiv sein.

Voraussichtliche Finanzierungsstruktur

Die K+S Gruppe verfügt auch weiterhin über eine starke finanzielle Basis, trotz einer mit Blick auf die bevorstehenden Investitionen in den Ausbau unserer Kalikapazitäten in Kanada (Legacy Projekt) steigenden Nettoverschuldung.

Künftige Dividendenpolitik

Wir verfolgen eine grundsätzlich ertragsorientierte Dividendenpolitik. Mit dieser Maßgabe bildet eine Ausschüttungsquote von 40 bis 50 % des bereinigten Konzernergebnisses nach Steuern (einschließlich nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit) die Grundlage für die von Vorstand und Aufsichtsrat zu bestimmende Höhe der künftigen Dividendenvorschläge. Ein temporäres Abweichen von der Dividendenpolitik kann aufgrund der Unsicherheiten im Markt für Kali- und Magnesiumprodukte und notwendiger Finanzierungsmaßnahmen nicht ausgeschlossen werden.

Künftige Mitarbeiterzahl

Zum Jahresende 2013 rechnen wir mit einer annähernd konstanten Mitarbeiterzahl im Vergleich zum Vorjahr (31.12.2012: 14.362). Die durchschnittliche Mitarbeiterzahl sollte in diesem Jahr mit rund 14.400 stabil bleiben (2012: 14.336).

1.12 Versicherung der gesetzlichen Vertreter der K+S Aktiengesellschaft

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.

Kassel, 8. November 2013 K+S Aktiengesellschaft Der Vorstand

Zukunftsbezogene Aussagen

Dieser Bericht enthält Angaben und Prognosen, die sich auf die künftige Entwicklung der K+S Gruppe und ihrer Gesellschaften beziehen. Die Prognosen stellen Einschätzungen dar, die wir auf der Basis aller uns zum jetzigen Zeitpunkt zur Verfügung stehenden Informationen getroffen haben. Sollten die den Prognosen zugrunde gelegten Annahmen nicht zutreffend sein oder Risiken – wie sie beispielsweise im Risikobericht genannt werden – eintreten, können die tatsächlichen Entwicklungen und Ergebnisse von den derzeitigen Erwartungen abweichen. Die Gesellschaft übernimmt außerhalb der gesetzlich vorgesehenen Veröffentlichungsvorschriften keine Verpflichtung, die in diesem Lagebericht enthaltenen Aussagen zu aktualisieren.

finanzteil

2.1 Gewinn- und Verlustrechnung 24
2.2 Kapitalflussrechnung 26
2.3 Bilanz 28
2.4 Entwicklung des Eigenkapitals 29
2.5 Anhang 30
2.6 Quartalsübersicht 38
Gewinn- und verlustrechnung 1,2 TAB: 2.1.1 (fortsetzung)
Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM3/13 12M/12
in Mio. € in Mio. €
Umsatzerlöse 817,7 916,6 2.972,5 2.993,7 3.914,1 3.935,3 Konzernergebnis nach
Herstellungskosten der zur
Erzielung der Umsatzerlöse
erbrachten Leistungen
490,6 521,0 1.671,1 1.634,4 2.195,4 2.158,7 – davon aus fortgeführter
Bruttoergebnis vom Umsatz 327,1 395,6 1.301,4 1.359,3 1.718,7 1.776,6 – davon aus nicht fortge
Vertriebskosten 186,3 167,8 610,1 543,5 800,8 734,2
Allgemeine Verwaltungskosten 41,1 47,5 141,8 140,7 197,9 196,8 Ergebnis je Aktie in €
Forschungs- und
Entwicklungskosten
3,9 3,5 10,6 17,2 12,8 19,4 – davon aus fortgeführter
Sonstige betriebliche Erträge 42,9 29,6 91,6 103,4 146,1 157,9 – davon aus nicht fortge
Sonstige betriebliche
Aufwendungen 33,0 41,9 91,2 117,8 125,5 152,1 Durchschnittliche Anzahl
Beteiligungsergebnis 3,1 0,7 6,1 4,1 7,2 5,2
Ergebnis aus operativen, antizi
pativen Sicherungsgeschäften
6,1 11,9 0,7 3,4 2,2 4,9
Ergebnis nach operativen
Sicherungsgeschäften
(EBIT II) 4
114,9 177,1 546,1 651,0 737,2 842,1 Ergebnis vor Ertragsteuern
aus fortgeführter
Zinserträge 6,1 5,8 17,7 13,8 24,7 20,8 Konzernergebnis
Zinsaufwendungen 27,8 32,6 75,1 80,3 100,4 105,6 aus fortgeführter
Sonstiges Finanzergebnis 0,3 5,1 0,6 5,6 0,9 5,9
Finanzergebnis − 21,4 − 21,7 − 56,8 − 60,9 − 74,8 − 78,9 Ergebnis je Aktie aus fort
geführter Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Ertragsteuern 93,5 155,4 489,3 590,1 662,4 763,2
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag
22,5 41,8 128,6 162,0 164,0 197,4 Konzernergebnis nach
– davon Latente Steuern − 15,4 − 7,7 − 40,1 − 31,0 − 42,7 − 33,6
Ergebnis nach Steuern
aus fortgeführter
Ergebnis je Aktie in €,
Geschäftstätigkeit 71,0 113,6 360,7 428,1 498,4 565,8
Ergebnis nach Steuern
aus nicht fortgeführter
Geschäftstätigkeit
66,4 101,0 − 1,0 100,0 Angaben zu den nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten finden Sie im Anhang auf Seite 32.
3 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/12 + Q1/13 + Q2/13+ Q3/13).
Jahresüberschuss 71,0 180,0 360,7 529,1 497,4 665,8
Anteile anderer Gesellschafter
am Ergebnis
0,1 0,2 0,3 0,5 0,3 0,5 Ergebnis (EBIT I) wird in der Tabelle 2.1.3 vorgenommen.

Gewinn- und verlustrechnung 1,2 TAB: 2.1.1

Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM3/13 12M/12
in Mio. €
Konzernergebnis nach
Steuern und Anteilen Dritter
70,9 179,8 360,4 528,6 497,1 665,3
– davon aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit
70,9 113,4 360,4 427,6 498,1 565,3
– davon aus nicht fortge
führter Geschäftstätigkeit
66,4 101,0 − 1,0 100,0
Ergebnis je Aktie in €
(unverwässert ^= verwässert)
0,37 0,94 1,88 2,76 2,59 3,47
– davon aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit
0,37 0,60 1,88 2,24 2,60 2,95
– davon aus nicht fortge
führter Geschäftstätigkeit
0,35 0,53 − 0,01 0,52
Durchschnittliche Anzahl
Aktien in Mio. Stück
191,40 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40
Operatives Ergebnis (EBIT I) 4 115,8 155,7 556,3 622,1 738,3 804,1
Ergebnis vor Ertragsteuern
aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit, bereinigt5
94,4 134,0 499,5 561,2 663,5 725,2
Konzernergebnis
aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit, bereinigt5
71,6 98,1 367,7 406,9 498,7 538,1
Ergebnis je Aktie aus fort
geführter Geschäftstätigkeit
in €, bereinigt5
0,37 0,52 1,92 2,13 2,60 2,81
Konzernergebnis nach
Steuern, bereinigt5,6
71,6 164,5 367,7 507,2 497,7 637,4
Ergebnis je Aktie in €,
bereinigt5,6
0,37 0,86 1,92 2,65 2,60 3,33

1 Die Gewinn- und Verlustrechnung für 2012 wurde nach der Veräußerung des Nitrogen-Geschäfts gemäß IFRS angepasst. Detaillierte Angaben zu den nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten finden Sie im Anhang auf Seite 32.

2 Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf Seite 30. 3 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/12 + Q1/13 + Q2/13+ Q3/13).

4 Die Steuerung der K+S Gruppe erfolgt u.a. auf Basis des operativen Ergebnisses (EBIT I). Die Überleitung des EBIT II auf das operative Ergebnis (EBIT I) wird in der Tabelle 2.1.3 vorgenommen.

5 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz Q3/13: 28,5 % (Q3/12: 28,5 %).

6 Ergebnis aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit.

Gesamtergebnisrechnung 1
TAB: 2.1.2
Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM2/13 12M/12
in Mio. €
Jahresüberschuss 71,0 180,0 360,7 529,1 497,4 665,8
Zur Veräußerung verfügbare
finanzielle Vermögenswerte
− 0,2 − 0,2 1,8 2,8 3,0
Unterschiedsbetrag aus der
Währungsumrechnung
− 63,9 − 31,6 − 87,4 32,9 − 149,1 − 28,8
Posten, die anschließend
möglicherweise in den
Gewinn oder Verlust
umgegliedert werden
− 64,1 − 29,8 − 87,6 34,7 − 148,1 − 25,8
Versicherungsmathematische
Gewinne/ Verluste
7,4 − 16,7 35,6 − 33,7 37,0 − 32,3
Posten, die nicht in den
Gewinn oder Verlust
umgegliedert werden
7,4 − 16,7 35,6 − 33,7 37,0 − 32,3
Sonstiges Ergebnis
nach Steuern
− 56,7 − 46,5 − 52,0 1,0 − 111,1 − 58,1
Gesamtergebnis der Periode 14,3 133,5 308,7 530,1 386,3 607,7
Anteile anderer Gesellschafter
am Gesamtergebnis
0,1 0,2 0,3 0,5 0,3 0,5
Konzerngesamtergebnis nach
Steuern und Anteilen Dritter
14,2 133,3 308,4 529,6 386,0 607,2
O
peratives Ergebnis (EBIT
I)
1,4
TAB: 2.1.3
Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM2/13 12M/12
in Mio. €
Ergebnis nach operativen
Sicherungsgeschäften (EBIT II) 114,9 177,1 546,1 651,0 737,2 842,1
Ertrag (−)/Aufwand (+) aus
Marktwertschwankungen
der noch ausstehenden
operativen, antizipativen
Sicherungsgeschäfte
− 7,5 − 15,2 − 3,0 − 4,2 − 8,3 − 9,5
Neutralisierung der in
Vorperioden erfassten
Marktwertschwankungen von
realisierten operativen, antizi
pativen Sicherungsgeschäften
5,9 − 6,2 10,4 − 24,7 6,6 − 28,5
Realisierter Ertrag (−)/
Aufwand (+)
Investitionssicherung Kanada
2,5 2,8 2,8
Operatives Ergebnis (EBIT I)3 115,8 155,7 556,3 622,1 738,3 804,1

1 Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf Seite 30. 2 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/12 + Q1/13 + Q2/13+ Q3/13).

3 Die Steuerung der K+S Gruppe erfolgt u.a. auf Basis des operativen Ergebnisses (EBIT I).

4 Die Angaben zum operativen Ergebnis beziehen sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten.

Kapitalflussrechnung 1,2 TAB: 2.2.1 Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM3/13 12M/12 in Mio. € Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 114,9 177,1 546,1 651,0 737,2 842,1 Ertrag (−)/Aufwand (+) aus Marktwertschwankungen der noch ausstehenden operativen, antizipativen Sicherungsgeschäfte − 7,5 − 15,2 − 3,0 − 4,2 − 8,3 − 9,5 Neutralisierung der in Vorperioden erfassten Marktwertschwankungen von realisierten operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften 5,9 − 6,2 10,4 − 24,7 6,6 − 28,5 Realisierter Ertrag (−)/ Aufwand (+) Investitionssicherung Kanada 2,5 — 2,8 — 2,8 — Operatives Ergebnis (EBIT I) 115,8 155,7 556,3 622,1 738,3 804,1 Abschreibungen (+)/ Zuschreibungen (−) auf immaterielle Vermögenswerte, Sachanlagen und Finanzanlagen 59,8 57,1 182,5 168,5 243,0 229,0 Zunahme (+)/Abnahme (−) langfristiger Rückstellungen (ohne Zinseffekte) − 10,4 10,8 − 18,3 2,5 − 17,4 3,4 Erhaltene Zinsen, Dividenden und ähnliche Erträge 2,8 6,9 16,9 13,5 25,0 21,6 Gewinne (+)/ Verluste (−) aus der Realisierung finanzieller Vermögenswerte/ Verbindlichkeiten − 1,7 − 1,5 − 0,4 0,8 − 1,9 − 0,7 Gezahlte Zinsen (−) − 42,1 − 38,5 − 58,9 − 41,8 − 60,1 − 43,0 Gezahlte Ertragsteuern (−) − 48,9 − 45,3 − 185,5 − 140,9 − 246,7 − 202,1 Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen (+)/Erträge (−) 0,9 3,2 − 1,7 0,4 − 1,4 0,7 Brutto-Cashflow aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 76,2 148,4 490,9 625,1 678,8 813,0 Brutto-Cashflow aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit — − 11,6 — 29,1 0,8 29,9 Brutto-Cashflow 76,2 136,8 490,9 654,2 679,6 842,9 Gewinn (−)/ Verlust (+) aus Anlagen- und Wertpapierabgängen 0,3 − 5,0 − 1,8 − 5,5 1,7 − 2,0

Kapitalflussrechnung 1,2 TAB: 2.2.1 Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM3/13 12M/12 in Mio. € Zunahme (−)/Abnahme (+) Vorräte − 39,3 − 9,7 49,7 − 4,6 11,5 − 42,8 Zunahme (−)/Abnahme (+) Forderungen und sonstige Vermögenswerte aus laufender Geschäftstätigkeit 10,6 − 0,6 150,3 − 53,6 117,2 − 86,7 Zunahme (+)/Abnahme (−) Verbindlichkeiten aus laufender Geschäftstätigkeit 3,4 − 19,3 − 48,7 − 141,7 9,9 − 83,1 Zunahme (+)/Abnahme (−) kurzfristiger Rückstellungen 26,1 25,5 − 9,0 − 25,8 − 11,5 − 28,3 Dotierung von Planvermögen − 3,8 − 3,2 − 13,8 − 10,1 − 47,1 − 43,4 Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 73,5 124,5 617,6 412,9 761,3 556,6 – davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 73,5 136,1 617,6 464,9 759,9 607,2 – davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit — − 11,6 — − 52,0 1,4 − 50,6 Einzahlungen aus Anlagenabgängen 0,9 9,4 5,6 15,1 11,8 21,3 Auszahlungen für immaterielles Anlagevermögen − 2,9 − 10,2 − 6,7 − 14,3 − 16,8 − 24,4 Auszahlungen für Sachanlagevermögen − 182,4 − 92,4 − 456,8 − 218,8 − 637,0 − 399,0 Auszahlungen für Finanzanlagen — − 0,3 − 0,1 − 0,3 − 1,0 − 1,2 Einzahlungen aus dem Verkauf konsolidierter Unternehmen — 75,0 — 75,0 — 75,0 Auszahlungen für den Erwerb konsolidierter Unternehmen — — — − 4,2 — − 4,2 Einzahlungen aus dem Abgang von Wertpapieren und sonstigen Finanzanlagen 98,4 87,8 342,4 262,4 392,3 312,3 Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren und sonstigen Finanzinvestitionen − 56,3 − 448,1 − 237,2 − 826,7 − 281,3 − 870,8 Cashflow aus Investitionstätigkeit − 142,3 − 378,8 − 352,8 − 711,8 − 532,0 − 891,0 – davon aus fortgeführter Geschäftstätigkeit − 142,3 − 454,1 − 352,8 − 787,4 − 532,0 − 966,6 – davon aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit — 75,3 — 75,6 — 75,6 (fortsetzung)

Kapitalflussrechnung 1,2 (fortsetzung) Kapitalflussrechnung 1,2
(fortsetzung)
TAB: 2.2.1
TAB: 2.2.1
Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM3/13 12M/12 Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM3/13 12M/12
in Mio. € in Mio. €
Freier Cashflow − 68,8 − 254,3 264,8 − 298,9 229,3 − 334,4
– davon aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit
− 68,8 − 318,0 264,8 − 322,5 227,9 − 359,4 Nettofinanzmittelbestand
am 1.1.
345,0 437,3
– davon aus nicht fortge
führter Geschäftstätigkeit
63,7 23,6 1,4 25,0 Nettofinanzmittelbestand
am 30.9.
334,0 385,0
Dividendenzahlungen − 268,0 − 248,8 – davon Flüssige Mittel 340,8 392,7
Auszahlungen für
den Erwerb von nicht
beherrschenden Anteilen
– davon Geldanlagen
bei verbundenen
Unternehmen
0,1 0,1
Einzahlungen aus sonstigen
Eigenkapitalzuführungen
4,1 5,1 – davon Kontokorrent
kredite
− 1,1
Erwerb von eigenen Aktien − 5,1 − 6,5 – davon von verbundenen
Verkauf von eigenen Aktien Unternehmen herein
genommene Gelder
− 6,9 − 6,7
Zunahme (+)/Abnahme (−)
von Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing
− 0,4 − 0,6 − 1,3 − 1,5 – davon Nettofinanzmittel
bestand aus nicht fortge
Aufnahme (+)/Tilgung (−)
von Darlehen
− 0,5 − 2,9 − 1,0 − 1,6 führter Geschäftstätigkeit
1 Die Kapitalflussrechnung wurde nach der Veräußerung des Nitrogen-Geschäfts gemäß IFRS angepasst.
Einzahlungen (+)/
Rückzahlungen (−) aus der
Begebung von Anleihen
497,1 Detaillierte Angaben zu den nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten finden Sie im Anhang auf Seite 32.
2 Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden
Sie im Anhang auf Seite 30.
3 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/12 + Q1/13 + Q2/13 + Q3/13).
Cashflow aus
Finanzierungstätigkeit
− 0,9 − 3,5 − 271,3 243,8
– davon aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit
− 0,9 − 3,5 − 271,3 243,8
– davon aus nicht fortge
führter Geschäftstätigkeit
Zahlungswirksame
Veränderung der Finanzmittel
− 69,7 − 257,8 − 6,5 − 55,1
– davon aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit
− 69,7 − 321,5 − 6,5 − 78,7
– davon aus nicht fortge
führter Geschäftstätigkeit
63,7 23,6
Wechselkursbedingte
Veränderung des Bestands
an Finanzmitteln
− 1,9 − 1,9 − 5,2 2,8
Konsolidierungsbedingte
Veränderungen
0,7
Änderung des Bestands
an Finanzmitteln
− 71,6 − 259,7 − 11,0 − 52,3

(fortsetzung)

Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12 LTM3/13 12M/12
in Mio. €
Nettofinanzmittelbestand
am 1.1.
345,0 437,3
Nettofinanzmittelbestand
am 30.9.
334,0 385,0
– davon Flüssige Mittel 340,8 392,7
– davon Geldanlagen
bei verbundenen
Unternehmen
0,1 0,1
– davon Kontokorrent
kredite
− 1,1
– davon von verbundenen
Unternehmen herein
genommene Gelder
− 6,9 − 6,7
– davon Nettofinanzmittel
bestand aus nicht fortge
führter Geschäftstätigkeit

Bilanz – Aktiva 1 TAB: 2.3.1

Bilanz – passiva 1 TAB: 2.3.1

30.9.2013 30.9.20122 31.12.20122
in Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 960,4 1.019,3 1.000,8
– davon Goodwill aus Unternehmenserwerben 623,2 657,8 642,3
Sachanlagen 2.785,6 2.335,9 2.527,4
Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien 7,6 7,7 7,6
Finanzanlagen 14,3 15,8 15,9
Forderungen und sonstige Vermögenswerte 41,6 42,5 48,1
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 229,2 484,9 499,5
Latente Steuern 79,7 70,5 49,1
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern 0,1 0,1 0,1
Langfristige Vermögenswerte 4.118,5 3.976,7 4.148,5
Vorräte 626,8 660,0 687,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 599,5 732,0 770,3
Übrige Forderungen und Vermögenswerte 166,8 174,5 166,3
Steuererstattungsansprüche aus Ertragsteuern 38,3 21,7 36,8
Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen 600,1 459,9 435,0
Flüssige Mittel 340,8 392,7 351,8
Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
Kurzfristige Vermögenswerte 2.372,3 2.440,8 2.448,1
AKTIVA 6.490,8 6.417,5 6.596,6

1 Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe. Nach der Veräußerung des Nitrogen-Geschäfts werden diese gemäß IFRS als "nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit" ausgewiesen. Die Bilanzen zum 30. September 2012 wurden nicht angepasst und beinhalten auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts.

2 Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf Seite 30.

30.9.2013 30.9.20122 31.12.20122
in Mio. €
Gezeichnetes Kapital 191,4 191,4 191,4
Kapitalrücklage 645,9 646,0 647,2
Andere Rücklagen und Bilanzgewinn 2.591,5 2.473,9 2.551,7
Anteile anderer Gesellschafter 3,9 3,6 3,6
Eigenkapital 3.432,7 3.314,9 3.393,9
Finanzverbindlichkeiten 516,3 1.264,9 1.264,9
Übrige Verbindlichkeiten 15,6 16,7 17,8
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 104,3 191,0 160,1
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen 720,3 648,5 706,6
Sonstige Rückstellungen 109,1 136,4 131,2
Latente Steuern 267,2 307,8 274,7
Langfristiges Fremdkapital 1.732,8 2.565,3 2.555,3
Finanzverbindlichkeiten 749,5 2,6 0,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 228,8 192,9 289,2
Sonstige Verbindlichkeiten 67,8 57,3 70,6
Steuerverbindlichkeiten aus Ertragsteuern 32,0 56,1 50,1
Rückstellungen 247,2 228,4 236,6
Schulden in Zusammenhang mit zur Veräußerung
gehaltenen Vermögenswerten
Kurzfristiges Fremdkapital 1.325,3 537,3 647,4
PASSIVA 6.490,8 6.417,5 6.596,6

1 Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe. Nach der Veräußerung des Nitrogen-Geschäfts werden diese gemäß IFRS als "nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit" ausgewiesen. Die Bilanzen zum 30. September 2012 wurden nicht angepasst und beinhalten auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts.

2 Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf Seite 30.

Entwicklung des Eigenkapitals 1,2 TAB: 2.4.1

Gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage Bilanzgewinn/
Gewinn
rücklagen
Unterschiede
aus Währungs
umrechnung
Zur Veräußerung
verfügbare
finanzielle Ver
mögenswerte
Erfolgsneutrale
Veränderung
Versicherungs
math. Gewinne/
Verluste
Summe
Eigenkapital
der Aktionäre
der K+ S AG
Anteile anderer
Gesellschafter
Eigenkapital
in Mio. €
Stand 1.1.2013 191,4 647,2 2.461,1 172,3 2,9 − 84,6 3.390,3 3,6 3.393,9
Jahresüberschuss 360,4 360,4 0,3 360,7
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) − 87,4 − 0,2 35,6 − 52,0 − 52,0
Gesamtergebnis der Periode 360,4 − 87,4 35,6 308,4 0,3 308,7
Dividende des Vorjahres − 268,0 − 268,0 − 268,0
Bezug von Mitarbeiteraktien − 1,3 − 1,3 − 1,3
Sonstige Eigenkapitalveränderungen − 0,6 − 0,6 − 0,6
Stand 30.9.2013 191,4 645,9 2.552,9 84,9 2,7 − 49,0 3.428,8 3,9 3.432,7
Stand 1.1.2012 191,4 648,1 2.044,5 201,1 − 0,1 − 52,3 3.032,7 3,1 3.035,8
Jahresüberschuss 528,6 528,6 0,5 529,1
Sonstiges Ergebnis (nach Steuern) 32,9 1,8 − 33,7 1,0 1,0
Gesamtergebnis der Periode 528,6 32,9 −33,7 529,6 0,5 530,1
Dividende des Vorjahres − 248,8 − 248,8 − 248,8
Bezug von Mitarbeiteraktien − 2,1 − 2,1 − 2,1
Sonstige Eigenkapitalveränderungen − 0,1 − 0,1 − 0,1
Stand 30.9.2012 191,4 646,0 2.324,2 234,0 1,7 − 86,0 3.311,3 3,6 3.314,9

1 Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe. Nach der Veräußerung des Nitrogen-Geschäfts werden diese gemäß IFRS als "nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit" ausgewiesen.

Die Bilanzen zum 30. September 2012 wurden nicht angepasst und beinhalten auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts.

2 Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf Seite 30.

2.5 ANHANG

Erläuternde Angaben

Der Zwischenbericht zum 30. September 2013 wird nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) sowie den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) aufgestellt, sofern diese von der Europäischen Union anerkannt wurden. Die Aufstellung erfolgt als verkürzter Abschluss mit ausgewählten erläuternden Anhangangaben nach Maßgabe des IAS 34. Die Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze dieses Zwischenberichts entsprechen – abgesehen von den im Folgenden beschriebenen Ausnahmen – denen des Konzernabschlusses 2012.

Der im Juni 2011 vom IASB verabschiedete und im Juni 2012 von der EU in europäisches Recht übernommene IAS 19 "Leistungen an Arbeitnehmer" ist erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Die Änderungen sind rückwirkend auf den Beginn der Vergleichsperiode, d.h. zum 1. Januar 2012, vorzunehmen. Für K+S bedeutet dies im Wesentlichen Folgendes:

    • Abschaffung der Korridormethode: Als Folge sind versicherungsmathematische Gewinne/ Verluste im sonstigen Ergebnis (Eigenkapital) zu erfassen und wirken sich unmittelbar in der Konzernbilanz aus. Die bislang bei Überschreiten des Korridors notwendige ergebniswirksame Tilgung von versicherungsmathematischen Gewinnen/Verlusten entfällt. Die Gewinn- und Verlustrechnung bleibt somit zukünftig frei von Effekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten. Zum 1. Januar 2012 ergab sich aus der Abschaffung der Korridormethode eine Verringerung des Eigenkapitals in Höhe von 52,3 Mio. €, eine Verringerung der sonstigen langfristigen Vermögenswerte bzw. eine Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um insgesamt 70,0 Mio. € sowie eine Erhöhung der aktiven bzw. Verringerung der passiven latenten Steuern um insgesamt 17,7 Mio. €.
    • Ermittlung der Planverzinsung des Planvermögens: Diese basiert nicht mehr auf der erwarteten Rendite, sondern entspricht dem Diskontierungssatz, der zur Ermittlung des Anwartschaftsbarwerts zugrunde gelegt wurde.
    • Geänderte Definition für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses: Die Aufstockungsbeträge für Altersteilzeitverpflichtungen stellen nach der geänderten Definition nunmehr andere langfristige Leistungen an Arbeitnehmer dar, die ratierlich über den Zeitraum des Erdienens anzusammeln sind. Nachdem bislang die Aufstockungsbeträge mit ihrem Barwert in voller Höhe passiviert wurden, ergab sich zum 1. Januar 2012

eine Auflösung der Rückstellung in Höhe von 4,7 Mio. €, die in den Folgeperioden wieder ergebniswirksam zuzuführen ist. Im Gegenzug hat sich das Eigenkapital zum 1. Januar 2012 (nach Steuern) um 3,5 Mio. € erhöht.

Unter Berücksichtigung von Steuereffekten ergeben sich folgende Änderungen für die dargestellten Berichtsperioden:

Änderungen IAS 19 – Bilanz
TAB: 2.5.1
30.9.2012
(alt)
30.9.2012
(Änderung)
30.9.2012
(neu)
31.12.2012
(alt)
31.12.2012
(Änderung)
31.12.2012
(neu)
61,7 − 19,2 42,5 91,3 − 43,2 48,1
69,7 0,8 70,5 48,3 0,8 49,1
3.995,1 − 18,4 3.976,7 4.190,9 − 42,4 4.148,5
2.440,8 2.440,8 2.448,1 2.448,1
6.435,9 − 18,4 6.417,5 6.639,0 − 42,4 6.596,6
3.399,3 − 84,4 3.314,9 3.477,3 − 83,4 3.393,9
95,5 95,5 191,0 88,8 71,3 160,1
137,9 − 1,5 136,4 131,5 − 0,3 131,2
335,8 − 28,0 307,8 304,7 − 30,0 274,7
2.499,3 66,0 2.565,3 2.514,3 41,0 2.555,3
537,3 537,3 647,4 647,4
6.435,9 − 18,4 6.417,5 6.639,0 − 42,4 6.596,6
Änderungen IAS 19 –
Gewinn- und Verlust- sowie Gesamtergebnisrechnung
TAB: 2.5.2
9M/12
(alt)
9M/12
(Änderung)
9M/12
(neu)
2012
(alt)
2012
(Änderung)
2012
(neu)
in Mio. €
Sonstige betriebliche
Aufwendungen
− 114,6 − 3,2 − 117,8 − 147,7 − 4,4 − 152,1
Ergebnis nach operativen
Sicherungsgeschäften (EBIT II)
654,2 − 3,2 651,0 846,5 − 4,4 842,1
Zinserträge 14,1 − 0,3 13,8 21,2 − 0,4 20,8
Zinsaufwendungen − 80,7 0,4 − 80,3 − 106,7 1,1 − 105,6
Ergebnis vor Ertragsteuern 593,2 − 3,1 590,1 766,9 − 3,7 763,2
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag
− 162,8 0,8 − 162,0 − 198,4 1,0 − 197,4
Ergebnis nach Steuern aus fort
geführter Geschäftstätigkeit
430,4 − 2,3 428,1 568,5 − 2,7 565,8
Ergebnis nach Steuern
aus nicht fortgeführter
Geschäftstätigkeit
100,6 0,4 101,0 99,6 0,4 100,0
Jahresüberschuss 531,0 − 1,9 529,1 668,1 − 2,3 665,8
Operatives Ergebnis (EBIT I) 625,3 − 3,2 622,1 808,5 − 4,4 804,1
Sonstiges Ergebnis
nach Steuern
34,7 − 33,7 1,0 − 25,8 − 32,3 − 58,1
Gesamtergebnis der Periode 565,7 − 35,6 530,1 642,3 − 34,6 607,7

In der Kapitalflussrechnung werden die Änderungen der Ausgangsgröße EBIT II bzw. EBIT I (9M/2012: −3,2 Mio. €; 2012: −4,4 Mio. €) durch gegenläufige Änderungen der Position "Zunahme/Abnahme langfristiger Rückstellungen" neutralisiert. Die übrigen Größen der Kapitalflussrechnung bleiben unverändert.

Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis je Aktie sinkt aufgrund der Änderungen des IAS 19 in den ersten neun Monaten 2012 um 0,01 € sowie im Gesamtjahr 2012 um 0,02 €.

Wäre die alte Fassung des IAS 19 in 2013 weiterhin angewendet worden, hätten sich folgende Änderungen für die ersten neun Monate 2013 ergeben:

    • Erhöhung des Jahresüberschusses um 1,8 Mio. €
    • Zunahme der sonstigen langfristigen Vermögenswerte bzw. Verringerung der Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen um insgesamt 71,3 Mio. €
    • Erhöhung des kumulierten sonstigen Ergebnisses um 49,0 Mio. €
    • Verringerung der aktiven bzw. Erhöhung der passiven latenten Steuern um insgesamt 20,5 Mio. €
    • Erhöhung des unverwässerten und verwässerten Ergebnisses je Aktie um 0,01 €

Im Mai 2011 wurde vom IASB der IFRS 13 verabschiedet und im Dezember 2012 von der EU in europäisches Recht übernommen. IFRS 13 "Bemessung des beizulegenden Zeitwerts" ist prospektiv erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen. Mit Anwendung des Standards ergeben sich unterjährig zusätzliche Angabepflichten von bisher nur im Jahresabschluss zu berichtenden Informationen zu Finanzinstrumenten.

Mit den Änderungen an IAS 1 "Darstellung des Abschlusses" erfolgt eine Aufspaltung der Bestandteile des sonstigen Ergebnisses der Gesamtergebnisrechnung. Posten, die anschließend möglicherweise in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, und Posten, die nicht in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden, sind getrennt auszuweisen. Der im Juni 2012 vom IASB verabschiedete Standard ist erstmalig für Geschäftsjahre anzuwenden, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen.

Vermögenswerte und Schulden in Fremdwährungen werden zum Kurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Umrechnung von Aufwendungen und Erträgen erfolgt zu Quartalsdurchschnittskursen.

Veränderungen der rechtlichen Konzern- und Organisationsstruktur

Dr. Andreas Radmacher übernahm mit Wirkung zum 1. September 2013 seine Funktion als Mitglied des Vorstands der K+S Aktiengesellschaft. Er ist für den Geschäftsbereich Kaliund Magnesiumprodukte verantwortlich. Darüber hinaus ergaben sich gegenüber der im Finanzbericht 2012 beschriebenen Zusammensetzung sowie den Zuständigkeiten von Vorstand und Aufsichtsrat im dritten Quartal keine Änderungen.

Prüferische Durchsicht

Eine prüferische Durchsicht des Zwischenabschlusses und des Zwischenlageberichts ist nicht erfolgt (§37w Absatz 5 Satz 1 WpHG).

Veränderungen des Konsolidierungskreises

Im dritten Quartal 2013 ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen des Konsolidierungskreises.

Nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit

Die Strategie der K+S Gruppe sieht vor, insbesondere in den Geschäftsbereichen Kali- und Magnesiumprodukte sowie Salz zu wachsen und Managementressourcen sowie finanzielle Mittel hierauf entsprechend zu fokussieren.

Vor diesem Hintergrund hatte K+S im vergangenen Jahr die Geschäftsaktivitäten der K+S Nitrogen an EuroChem veräußert (detaillierte Angaben sind dem Finanzbericht der K+S Gruppe 2012 auf Seite 168 zu entnehmen).

Alle Erträge und Aufwendungen der Vorjahreszahlen der als nicht fortgeführte Geschäftstätigkeit klassifizierten K+S Nitrogen wurden umgegliedert und in einem separaten Posten "Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit" ausgewiesen.

Die Zahlungsmittelflüsse des Vorjahres der nicht fortgeführten Geschäftstätigkeit sind in der Kapitalflussrechnung nach IFRS 5 separat dargestellt.

Das Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit des Vorjahres setzt sich wie in folgender Tabelle dargestellt zusammen:

nicht fortgeführte Geschäftstätigkeiten TAB: 2.5.3
9M/13 9M/12
in Mio. €
Umsatz 654,4
Sonstige Erträge und Aufwendungen − 606,6
EBIT II 47,8
Finanzergebnis 0,1
Ergebnis vor Steuern 47,9
Ertragsteuern 13,3
Periodenergebnis nach Ertragsteuern 34,6
Ertrag aus dem Abgang (vor Ertragsteuern) 77,9
Ertragsteuern 11,5
Ertrag aus dem Abgang (nach Ertragsteuern) 66,4
Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 101,0

Akquisition SMO

Die esco – European Salt Company GmbH & Co. KG, eine 100 %ige Tochtergesellschaft der K+S Aktiengesellschaft, hat am 3. Januar 2012 über ihre Tochtergesellschaft esco International GmbH das tschechische Salzverarbeitungsunternehmen Solné MlÝny, a.s. (SMO) übernommen.

SMO ist ein bedeutender Anbieter von Salzprodukten in der Tschechischen Republik und auch in anderen angrenzenden europäischen Märkten aktiv. Der Kaufpreis betrug 4,4 Mio. €.

Eine ausführliche Darstellung der Akquisition von SMO finden Sie im Finanzbericht 2012 auf Seite 173.

Die zum Erwerbszeitpunkt (3.1.2012) angesetzten beizulegenden Zeitwerte der übernommenen Vermögenswerte und Schulden von SMO werden in nachfolgender Tabelle dargestellt:

Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt SMO TAB: 2.5.4

Zeitwerte zum Erwerbszeitpunkt in Mio. € Langfristige Vermögenswerte 6,1 Vorräte 1,9 Übrige kurzfristige Vermögenswerte und flüssige Mittel 1,9 AKTIVA 9,9 Langfristiges Fremdkapital 0,8 Finanzverbindlichkeiten 1,2 Sonstiges kurzfristiges Fremdkapital 1,2 PASSIVA 3,2 Nettovermögen 6,7 Negativer Unterschiedsbetrag 2,3 Kaufpreis 4,4

Aus der Gegenüberstellung der Anschaffungskosten des Erwerbs und des neu bewerteten anteiligen Nettovermögens resultiert ein negativer Unterschiedsbetrag (bargain purchase) von 2,3 Mio. €, der in 2012 erfolgswirksam in den sonstigen betrieblichen Erträgen aufgelöst wurde.

Saisonale Einflüsse

Beim Verkauf von Düngemitteln und Salzprodukten bestehen unterjährig saisonale Unterschiede. Bei Düngemitteln erzielen wir in den ersten sechs Monaten aufgrund der europäischen Frühjahrsdüngung in der Regel die höchsten Absätze. Die Verkäufe von Salzprodukten – speziell von Auftausalz – sind erheblich von der jeweiligen winterlichen Witterung während des ersten und vierten Quartals abhängig. In Summe führen beide Effekte dazu, dass das erste Halbjahr in der Regel umsatz- und besonders ergebnisseitig stärker ausfällt.

wichtige kennzahlen (ltm1) TAB: 2.5.5
LTM 20131 2012
in Mio. €
Umsatz
3.914,1 3.935,3
EBITDA 981,7 1.033,3
EBIT I 738,3 804,1
Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt 498,9 538,1

ermittelten Ergebnisse dieser Gesellschaften ergebniswirksam zu Durchschnittskursen und zum anderen deren Nettovermögen zu Stichtagskursen in Euro umgerechnet. Dies kann zu währungsbedingten Schwankungen im Eigenkapital der K+S Gruppe führen. Translationseffekte aus der US-Dollar-Umrechnung treten hauptsächlich im Geschäftsbereich Salz auf.

Mit dem Einsatz von Optionen und Termingeschäften im Rahmen der Transaktionssicherung wird ein "worst case" abgesichert, zugleich aber die Chance eröffnet, für einen Teil der Sicherungsgeschäfte an einer besseren Kursentwicklung teilzuhaben. Translationsrisiken werden nicht abgesichert.


hrungssicherung
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte
TAB: 2.5.6
Q1/12 Q2/12 Q3/12 Q4/12 2012 Q1/13 Q2/13 Q3/13 2013e
USD/EUR
Umrechnungskurs
nach Prämien
1,34 1,31 1,30 1,35 1,32 1,31 1,28 1,29 1,29
Durchschnittlicher
USD/EUR-Kassakurs
1,31 1,28 1,25 1,30 1,28 1,32 1,31 1,32

1 LTM = last twelve months = letzte zwölf Monate (Q4/12 + Q1/13 + Q2/13 + Q3/13)

Angaben zu wesentlichen Ereignissen nach dem Ende der Zwischenberichtsperiode

Diese Angaben finden Sie in unserem Nachtragsbericht auf Seite 19.

Währungssicherung

Schwankungen der Wechselkurse können dazu führen, dass der Wert der erbrachten Leistung nicht mit dem Wert der erhaltenen Gegenleistung übereinstimmt, weil Einnahmen und Ausgaben zu unterschiedlichen Zeitpunkten in verschiedenen Währungen anfallen (Transaktionsrisiken). Wechselkursschwankungen, insbesondere zum US-Dollar, wirken sich besonders im Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte auf die Höhe der Erlöse und Forderungen aus. Außerdem ergeben sich Währungseffekte bei Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung nicht der Euro ist (Translationsrisiken): Zum einen werden die in Fremdwährung Für die Errichtung des neuen Kaliwerks in Kanada (Legacy Projekt) werden während der Hauptinvestitionsphase Zahlungen in kanadischen Dollar (CAD) und in US-Dollar getätigt. Für die Investitionen in kanadischen Dollar besteht teilweise ein natürlicher Ausgleich durch Überschüsse des Salzgeschäfts in Kanada. Die verbleibende CAD-Nettoposition wird ebenfalls durch den Einsatz von Termingeschäften oder Optionen gesichert. Die Investitionen in US-Dollar werden in die USD-Nettoposition des Geschäftsbereichs Kali- und Magnesiumprodukte einbezogen; dies führt während der Investitionsphase zu einer Reduzierung des insgesamt zu sichernden US-Dollar-Volumens. In der anschließenden Betriebsphase wird sich das Sicherungsvolumen aufgrund der erwarteten zusätzlichen USD-Umsätze erhöhen.

Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sind folgende wesentliche Posten enthalten:

S onstige betriebliche Erträge/Aufwendungen
TAB: 2.5.7
Q3/13 9M/12
in Mio. €
Kursgewinne/Kursverluste − 3,0 − 7,1 − 4,5 − 3,3
Veränderung Rückstellungen 12,6 5,8 24,2 10,8
Sonstiges 0,3 − 11,0 − 19,3 − 21,9
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen 9,9 − 12,3 0,4 − 14,4

Finanzergebnis

Im Finanzergebnis sind folgende wesentliche Posten enthalten:

F
inanzergebnis
TAB: 2.5.8
Q3/13 Q3/12 9M/13 9M/12
in Mio. €
Zinserträge 6,1 5,8 17,7 13,8
Zinsaufwand 27,8 32,6 75,1 80,3
– davon Zinsaufwand für
Pensionsrückstellungen
1,4 1,8 4,3 4,9
– davon Zinsaufwand für Rückstellungen
für bergbauliche Verpflichtungen
7,0 13,9 20,9 33,2
Zinsergebnis − 21,7 − 26,8 − 57,4 − 66,5
Ergebnis aus der Realisation finanzieller
Vermögenswerte/Schulden
0,8 − 1,5 2,4 0,8
Ergebnis aus der Bewertung finanzieller
Vermögenswerte/Schulden
− 0,5 6,6 − 1,8 4,8
Sonstiges Finanzergebnis 0,3 5,1 0,6 5,6
Finanzergebnis − 21,4 − 21,7 − 56,8 − 60,9

Rechnungszins für Rückstellungen

Die versicherungsmathematische Bewertung der Pensionsrückstellungen erfolgt nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren gemäß IAS 19. Der durchschnittliche gewichtete Rechnungszins für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen betrug zum 30. September 2013 4,2 % (30.9.2012: 3,8 %, 31.12.2012: 3,8 %). Der durchschnittliche gewichtete Diskontierungsfaktor für bergbauliche Verpflichtungen lag per 30. September 2013, wie auch zum 31. Dezember 2012, bei 4,3 % (30.9.2012: 4,3 %).

Ertragsteuern

In den Ertragsteuern sind folgende wesentliche Posten enthalten:

E
rtragsteuern
TAB: 2.5.9
Q3/13
Q3/12
in Mio. €
Körperschaftsteuer 17,9 20,1 82,4 86,1
Gewerbeertragsteuer 15,0 20,4 68,7 73,1
Ausländische Ertragsteuern 5,0 9,0 17,6 33,8
Latente Steuern − 15,4 − 7,7 − 40,1 − 31,0
Ertragsteuern 22,5 41,8 128,6 162,0

Die nicht zahlungswirksamen latenten Steuern resultieren aus steuerlichen Verlustvorträgen sowie anderen temporären steuerlichen Bewertungsdifferenzen.

Finanzinstrumente

Die folgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns dar:

B
von Finanzinstrumenten
uchwerte und beizulegende Zeitwerte TAB: 2.5.10
30.9.2013 31.12.2012
Bewertungskategorie
nach IAS 39
Buchwert beizu
legender
Zeitwert
Buchwert beizu
legender
Zeitwert
in Mio. €
Anteile an verbundenen Unter
nehmen und Beteiligungen
Zur Veräußerung
verfügbar
13,5 13,5 14,9 14,9
Ausleihungen Kredite und Forderungen 0,8 0,8 1,0 1,0
Finanzanlagen 14,3 14,3 15,9 15,9
Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
Kredite und Forderungen 599,5 599,5 770,3 770,3
Übrige Forderungen und
nicht derivative finanzielle
Vermögenswerte
Kredite und Forderungen 91,2 91,2 102,0 102,0
Derivate Zu Handelszwecken
gehalten
21,7 21,7 28,7 28,7
Andere Vermögenswerte nicht IFRS 7 95,5 95,5 83,7 83,7
Sonstige Forderungen
und Vermögenswerte
208,4 208,4 214,4 214,4
Wertpapiere und sonstige
Finanzinvestitionen
Kredite und Forderungen 627,3 627,4 715,1 716,2
Wertpapiere und sonstige
Finanzinvestitionen
Zur Veräußerung
verfügbar
202,0 202,0 219,4 219,4
Flüssige Mittel Kredite und Forderungen 340,8 340,8 351,8 351,8
Finanzverbindlichkeiten Finanzielle Verbindlich
keiten zu fortgeführten
Anschaffungskosten
1.265,8 1.278,2 1.265,8 1.348,1

Buchwerte und beizulegende Zeitwerte von Finanzinstrumenten TAB: 2.5.10 (fortsetzung)

30.9.2013 31.12.2012
Bewertungskategorie
nach IAS 39
Buchwert beizu
legender
Zeitwert
Buchwert beizu
legender
Zeitwert
in Mio. €
Verbindlichkeiten aus
Lieferungen und Leistungen
Finanzielle Verbindlich
keiten zu fortgeführten
Anschaffungskosten
228,8 228,8 289,2 289,2
Sonstige nicht derivative
finanzielle Verbindlichkeiten
Finanzielle Verbindlich
keiten zu fortgeführten
Anschaffungskosten
40,7 40,7 58,5 58,5
Derivate Zu Handelszwecken
gehalten
7,1 7,1 4,3 4,3
Verbindlichkeiten aus
Finanzierungsleasing
IFRS 7 3,6 3,6 4,5 4,5
Andere Verbindlichkeiten nicht IFRS 7 32,0 32,0 21,1 21,1
Übrige und sonstige
Verbindlichkeiten
83,4 83,4 88,4 88,4

Die beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente wurden grundsätzlich basierend auf den am Bilanzstichtag verfügbaren Marktinformationen ermittelt und sind einer der drei Hierarchiestufen von beizulegenden Zeitwerten gemäß IFRS 13 zuzuordnen.

Finanzinstrumente der Stufe 1 zeichnen sich durch eine Bewertung auf Basis quotierter Preise auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus. Innerhalb der Stufe 2 wird die Bewertung der Finanzinstrumente auf Basis von Inputfaktoren, die aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, oder anhand von Marktpreisen für ähnliche Instrumente durchgeführt. Finanzinstrumente der Stufe 3 werden auf Basis von Inputfaktoren, die nicht aus beobachtbaren Marktdaten ableitbar sind, bewertet. Zum 30. September 2013 sind zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Vermögenswerte in Höhe von 21,7 Mio. € und zu Handelszwecken gehaltene finanzielle Verbindlichkeiten in Höhe von 7,1 Mio. € der Stufe 2 der Fair-Value-Hierarchie zuzuordnen. Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen der Kategorie "Zur Veräußerung verfügbar" basieren auf Bewertungen der Stufe 1. Finanzinstrumente der Stufe 3 der Fair-Value-Hierarchie liegen nicht vor.

Wesentliche Veränderungen einzelner Bilanzposten

Im Vergleich zum Jahresabschluss 2012 ist die Bilanzsumme zum 30. September 2013 um 105,8 Mio. € gesunken.

Auf der Aktivseite verringerte sich das langfristige Vermögen um 30,0 Mio. €, das Umlaufvermögen nahm um 75,8 Mio. € ab. Der Rückgang des langfristigen Vermögens ist im Wesentlichen auf eine Verringerung der Position Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen (270,3 Mio. €) aufgrund einer Fristigkeitsverschiebung zurückzuführen. Gegenläufig entwickelte sich das Sachanlagevermögen, welches sich um 258,2 Mio. € erhöhte. Die Veränderung der kurzfristigen Vermögenswerte resultierte aus dem Anstieg der Wertpapiere und sonstigen Finanzinvestitionen (165,1 Mio. €) sowie Verminderungen in den Bereichen flüssige Mittel (11,0 Mio. €), Vorräte (61,1 Mio. €) und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (170,8 Mio. €).

Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um 38,8 Mio. € erhöht. Dies ist in erster Linie auf das positive Periodenergebnis der ersten neun Monate 2013 zurückzuführen. Das langfristige Fremdkapital verringerte sich um 822,5 Mio. € – im Wesentlichen bedingt durch eine Verschiebung der Fristigkeiten in den Finanzverbindlichkeiten (748,6 Mio. €) sowie Anpassungen im Rückstellungsbereich. Das kurzfristige Fremdkapital erhöhte sich um 677,9 Mio. €. Dies ist neben der Umgliederung aus dem Langfristbereich hauptsächlich auf die Verringerung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (60,4 Mio. €) zurückzuführen.

Wesentliche Veränderungen des Eigenkapitals

Das Eigenkapital wird sowohl durch erfolgswirksame und erfolgsneutrale Geschäftsvorfälle als auch durch Kapitaltransaktionen mit den Anteilseignern beeinflusst. Im Vergleich zum Jahresabschluss 2012 haben sich der Bilanzgewinn und die anderen Rücklagen um 39,8 Mio. € erhöht. Der Anstieg beruht im Wesentlichen auf dem positiven Periodenergebnis der ersten neun Monate des Geschäftsjahres 2013 (nach Steuern und Anteilen Dritter), welches die im Mai geleistete Dividendenzahlung überkompensieren konnte. Des Weiteren waren erfolgsneutrale Veränderungen des Eigenkapitals zu berücksichtigen, die aus der Währungsumrechnung von Tochterunternehmen in funktionaler Fremdwährung resultieren (im Wesentlichen US-Dollar). Unterschiede aus der Währungsumrechnung werden in einer gesonderten Währungsumrechnungsrücklage erfasst; diese hat sich zum 30. September 2013 aufgrund von Wechselkursschwankungen um 87,4 Mio. € verringert. Eigenkapitalerhöhend wirkten sich zudem versicherungsmathematische Gewinne (nach Steuern) in Höhe von insgesamt 35,6 Mio. € aus. Diese resultierten im Wesentlichen aus der Anhebung der ausländischen Diskontierungssätze für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen.

N
ettoverschuldung
TAB: 2.5.11
9M/13 9M/12
in Mio. €
Nettoverschuldung am 1.1. − 827,3 − 660,9
Flüssige Mittel am 30.9. 340,8 392,7
Langfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen am 30.9. 229,2 484,9
Kurzfristige Wertpapiere und sonstige Finanzinvestitionen am 30.9. 600,1 459,9
Finanzverbindlichkeiten − 1.265,8 − 1.267,5
Nettofinanzverbindlichkeiten am 30.9. − 95,7 70,0
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen − 104,3 − 191,0
Rückstellungen für bergbauliche Verpflichtungen − 720,3 − 648,5
Erstattungsanspruch Anleihe Morton Salt 18,3 19,3
Nettoverschuldung am 30.9. − 902,0 − 750,2

Eventualverbindlichkeiten

Die Eventualverbindlichkeiten haben sich im Vergleich zum Jahresabschluss 2012 nicht signifikant verändert und sind insgesamt als nicht wesentlich einzustufen.

Nahestehende Unternehmen und Personen

Innerhalb der K+S Gruppe werden Liefer- und Leistungsbeziehungen zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Neben Transaktionen zwischen konsolidierten Unternehmen der K+S Gruppe bestehen Geschäftsbeziehungen mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen sowie Unternehmen, auf die die K+S Gruppe einen maßgeblichen Einfluss ausüben kann (assoziierte Unternehmen). Diese Beziehungen haben keinen signifikanten Einfluss auf den Konzernabschluss der K+S Gruppe. Die Gruppe der nahestehenden Personen umfasst bei der K+S Gruppe im Wesentlichen den Vorstand und den Aufsichtsrat. Die Vergütung dieser Personengruppe wird jährlich im Rahmen des Vergütungsberichts offengelegt. Weitere wesentliche Transaktionen mit nahestehenden Personen fanden nicht statt.

Gesamtumsatz Q3
1
TAB: 2.5.12
Umsatz mit Dritten Intersegmentäre
Umsätze
Gesamtumsatz
in Mio. €
Geschäftsbereich Kali- und
Magnesiumprodukte
456,7 18,7 475,4
Geschäftsbereich Salz 321,0 1,8 322,8
Ergänzende Aktivitäten 39,6 8,2 47,8
Überleitung 0,4 − 28,7 − 28,3
K+S Gruppe Q3/13 817,7 817,7
Geschäftsbereich Kali- und
Magnesiumprodukte
560,5 16,5 577,0
Geschäftsbereich Salz 318,5 1,3 319,8
Ergänzende Aktivitäten 36,4 10,1 46,5
Überleitung 1,2 − 27,9 − 26,7
K+S Gruppe Q3/12 916,6 916,6
Gesamtumsatz 9M 1 TAB: 2.5.13
Umsatz mit Dritten Intersegmentäre
Umsätze
Gesamtumsatz
in Mio. €
Geschäftsbereich Kali- und
Magnesiumprodukte
1.630,5 57,7 1.688,2
Geschäftsbereich Salz 1.220,7 4,8 1.225,5
Ergänzende Aktivitäten 119,7 26,6 146,3
Überleitung 1,6 − 89,1 − 87,5
K+S Gruppe 9M/13 2.972,5 2.972,5
Geschäftsbereich Kali- und
Magnesiumprodukte
1.811,9 46,1 1.858,0
Geschäftsbereich Salz 1.064,7 3,8 1.068,5
Ergänzende Aktivitäten 113,6 27,9 141,5

Überleitung 3,5 − 77,8 − 74,3 K+S Gruppe 9M/12 2.993,7 — 2.993,7

1 Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.

1 Die Angaben beziehen sich auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe.

38 2.6 Quartalsübersicht

2.6 Quartalsübersicht 1,2

Umsatz und operatives Ergebnis (IFRS) TAB: 2.6.1

$\cdots$
Q1/12 Q2/12 Q3/12 9M/12 Q4/12 2012 Q1/13 Q2/13 Q3/13 9M/13
in Mio. €
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 581,9 669,5 560,5 1.811,9 478,7 2.290,6 625,5 548,3 456,7 1.630,5
Geschäftsbereich Salz 458,5 287,7 318,5 1.064,7 420,1 1.484,8 614,5 285,2 321,0 1.220,7
Ergänzende Aktivitäten 39,1 38,1 36,4 113,6 40,1 153,7 39,7 40,4 39,6 119,7
Überleitung 1,1 1,2 1,2 3,5 2,7 6,2 0,6 0,6 0,4 1,6
Umsatz K+S Gruppe 1.080,6 996,5 916,6 2.993,7 941,6 3.935,3 1.280,3 874,5 817,7 2.972,5
Geschäftsbereich Kali- und Magnesiumprodukte 207,7 240,0 158,1 605,8 165,1 770,9 209,2 182,0 107,0 498,2
Geschäftsbereich Salz 45,3 − 11,6 4,9 38,6 23,0 61,6 73,1 − 13,5 9,2 68,8
Ergänzende Aktivitäten 6,9 6,6 6,0 19,5 1,5 21,0 6,8 6,2 5,3 18,3
Überleitung − 12,2 − 16,3 − 13,3 − 41,8 − 7,6 − 49,4 − 11,2 − 12,1 − 5,7 − 29,0
EBIT I K+S Gruppe 247,7 218,7 155,7 622,1 182,0 804,1 277,9 162,6 115,8 556,3

Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS) TAB: 2.6.2

Q1/12 Q2/12 Q3/12 9M/12 Q4/12 2012 Q1/13 Q2/13 Q3/13 9M/13
in Mio. €
Umsatz 1.080,6 996,5 916,6 2.993,7 941,6 3.935,3 1.280,3 874,5 817,7 2.972,5
Herstellungskosten 575,8 537,6 521,0 1.634,4 524,3 2.158,7 715,4 465,1 490,6 1.671,1
Bruttoergebnis vom Umsatz 504,8 458,9 395,6 1.359,3 417,3 1.776,6 564,9 409,4 327,1 1.301,4
Vertriebskosten 193,6 182,1 167,8 543,5 190,7 734,2 235,2 188,6 186,3 610,1
Allgemeine Verwaltungskosten 44,9 48,3 47,5 140,7 56,1 196,8 50,4 50,3 41,1 141,8
Forschungs- und Entwicklungskosten 8,1 5,6 3,5 17,2 2,2 19,4 3,4 3,3 3,9 10,6
Sonstige betriebliche Erträge/Aufwendungen − 3,7 1,6 − 12,3 − 14,4 20,2 5,8 − 0,7 − 8,8 9,9 0,4
Beteiligungsergebnis 3,4 0,7 4,1 1,1 5,2 2,4 0,6 3,1 6,1
Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften 18,4 − 26,9 11,9 3,4 1,5 4,9 − 3,5 − 1,9 6,1 0,7
Ergebnis nach operativen Sicherungsgeschäften (EBIT II) 272,9 201,0 177,1 651,0 191,1 842,1 274,1 157,1 114,9 546,1
Finanzergebnis − 15,1 − 24,1 − 21,7 − 60,9 − 18,0 − 78,9 − 17,9 − 17,5 − 21,4 − 56,8
Ergebnis vor Ertragsteuern 257,8 176,9 155,4 590,1 173,1 763,2 256,2 139,6 93,5 489,3
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 71,3 48,9 41,8 162,0 35,4 197,4 68,5 37,6 22,5 128,6
– davon: latente Steuern − 10,8 − 12,5 − 7,7 − 31,0 − 2,6 − 33,6 − 8,6 − 16,1 − 15,4 − 40,1
Ergebnis nach Steuern aus fortgeführter Geschäftstätigkeit 186,5 128,0 113,6 428,1 137,7 565,8 187,7 102,0 71,0 360,7
Ergebnis nach Steuern aus nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit 25,1 9,5 66,4 101,0 − 1,0 100,0
Jahresüberschuss 211,6 137,5 180,0 529,1 136,7 665,8 187,7 102,0 71,0 360,7

Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS) (fortsetzung) TAB: 2.6.2

Q1/12 Q2/12 Q3/12 9M/12 Q4/12 2012 Q1/13 Q2/13 Q3/13 9M/13
in Mio. €
Jahresüberschuss 211,6 137,5 180,0 529,1 136,7 665,8 187,7 102,0 71,0 360,7
Anteile anderer Gesellschafter am Ergebnis 0,2 0,1 0,2 0,5 0,5 0,2 0,1 0,3
Konzernergebnis nach Steuern und Anteilen Dritter 211,4 137,4 179,8 528,6 136,7 665,3 187,5 102,0 70,9 360,4
Operatives Ergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit (EBIT I) 247,7 218,7 155,7 622,1 182,0 804,1 277,9 162,6 115,8 556,3
Ergebnis vor Ertragsteuern aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit, bereinigt3
232,6 194,6 134,0 561,2 164,0 725,2 260,0 145,1 94,4 499,5
Konzernergebnis aus fortgeführter Geschäftstätigkeit, bereinigt3 168,3 140,5 98,1 406,9 131,2 538,1 190,2 105,9 71,6 367,7
Konzernergebnis, bereinigt3,4 192,6 150,1 164,5 507,2 130,2 637,4 190,2 105,9 71,6 367,7

Übrige Kennzahlen (IFRS) TAB: 2.6.3

Q1/12 Q2/12 Q3/12 9M/12 Q4/12 2012 Q1/13 Q2/13 Q3/13 9M/13
Investitionen5 Mio. € 41,2 77,7 102,5 221,4 244,1 465,5 110,8 191,3 186,4 488,5
Abschreibungen5 Mio. € 55,4 56,0 57,1 168,5 60,7 229,2 58,4 64,4 59,8 182,7
Brutto-Cashflow Mio. € 264,5 212,2 148,4 625,1 187,9 813,0 277,0 137,7 76,2 490,9
Working Capital Mio. € 1.047,3 1.067,3 1.097,1 1.025,7 982,6 836,2 845,5
Nettoverschuldung Mio. € 630,0 813,1 750,2 827,3 618,8 791,1 902,0
Ergebnis je Aktie aus fortgeführter
Geschäftstätigkeit , bereinigt3
0,88 0,73 0,52 2,13 0,68 2,81 0,99 0,56 0,37 1,92
Ergebnis je Aktie, bereinigt3,4 1,01 0,78 0,86 2,65 0,68 3,33 0,99 0,56 0,37 1,92
Brutto-Cashflow je Aktie 1,38 1,11 0,78 3,27 1,13 4,40 1,45 0,72 0,40 2,56
Buchwert je Aktie 16,73 16,62 17,32 17,73 19,05 17,86 17,9
Ausstehende Anzahl Aktien6 Mio. 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40
Durchschnittliche Anzahl Aktien7 Mio. 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40 191,40
Schlusskurs XETRA, € 39,23 36,00 38,27 35,00 36,29 28,41 19,16
Mitarbeiter per Stichtag Anzahl 14.323 14.325 14.352 14.362 14.300 14.255 14.473

1 Die Angaben beziehen sich, soweit nicht anders bezeichnet, auf die fortgeführten Geschäftstätigkeiten der K+S Gruppe. Die Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Kapitalflussrechnung wurden nach der Veräußerung des Nitrogen Geschäfts gemäß IFRS angepasst. Die Bilanz und damit die Kennzahlen Working Capital, Nettoverschuldung und Buchwert je Aktie zum 30. September 2012 wurden nicht angepasst und beinhalten auch die nicht fortgeführten Geschäftstätigkeiten des Nitrogen-Geschäfts.

2 Die Vorjahreszahlen wurden aufgrund der Änderung des IAS 19 angepasst. Weitere Informationen finden Sie im Anhang auf Seite 30.

3 Die bereinigten Kennzahlen beinhalten lediglich das im EBIT I enthaltene Ergebnis aus operativen, antizipativen Sicherungsgeschäften der jeweiligen Berichtsperiode, welches Effekte aus den Marktwertschwankungen der Sicherungsgeschäfte sowie Effekte aus der Sicherung von künftigen Investitionen in kanadischen Dollar (Legacy Projekt) eliminiert. Ebenso werden darauf entfallende Effekte auf latente und zahlungswirksame Steuern eliminiert; Steuersatz Q3/13: 28,5 % (Q3/12: 28,5 %).

4 Ergebnis aus fortgeführter und nicht fortgeführter Geschäftstätigkeit.

5 Investitionen in bzw. Abschreibungen auf Sachanlagen, immaterielle Vermögenswerte und als Finanzinvestition gehaltene Immobilien sowie Abschreibungen auf Finanzanlagen.

6 Gesamtanzahl Aktien abzgl. des Bestands der von K+S am Stichtag gehaltenen eigenen Aktien.

7 Gesamtanzahl Aktien abzgl. des durchschnittlichen Bestands der von K+S gehaltenen eigenen Aktien.

Lösungen Liefern:

Eine Erklärung zum Titel finden Sie im Umschlag des Finanzberichts 2012.

22:00 Uhr/Q3 2013

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Dieser Bericht wurde am 14. November 2013 veröffentlicht.