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K+S AG Earnings Release 1996

Aug 29, 1996

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Earnings Release

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News Details

Ad-hoc | 29 August 1996 18:14

Ad hoc-Service: Kali u. Salz Bet. AG

—————————————————————— Ad hoc-Service: Kali u. Salz Bet. AG Mitteilung gemäß Paragraph 15 WpHG übermittelt von der DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. —————————————————————————— Zwischenbericht über den Geschäftsverlauf vom 1.1. – 30.6.1996 1.Halbjahr (in Millionen DM) 1995 1996 _____________________________________________________ Umsatz 41 38 Ergebnis vor Ertragsteuern 13 11 Zugänge in Sachanlagen 3 3 _____________________________________________________ Belegschaft am 30.6. 295 295 Die Geschäftstätigkeit der Kali und Salz Beteiligungs AG, Kassel, erstreckt sich auf das Entsorgungsgeschäft sowie die Steuerung und Betreuung der Beteiligungsgesellschaften. Aus den operativen Aktivitäten und aus sonstigen Leistungen erzielte das Unternehmen in den ersten sechs Monaten des Jahres 1996 einen Umsatz von 38 Millionen DM. Der Umsatzrückgang von 3 Millionen DM gegenüber der Vorjahresperiode ist auf das rückläufige Marktvolumen im Deponiegeschäft und den sich dadurch stark verschärfenden Wettbewerb mit deutlich geringeren Einlagerungen in der Untertage-Deponie Herfa-Neurode zurückzuführen. Dabei wirkte sich die vom Land Hessen erhobene hohe Sonderabfallabgabe zusätzlich ergebnisverschlechternd auf das Kerngeschäft und damit den Standort der Untertage-Deponie Herfa-Neurode aus. Die Lohngranulierung in Salzdetfurth dagegen entwickelte sich günstig und entsprach den Erwartungen. Die Kali und Salz Beteiligungs AG verzeichnete im 1. Halbjahr 1996 mit 11 Millionen DM ein um 2 Millionen DM geringeres Ergebnis vor Ertragsteuern als im Vorjahr. Dieser Trend wird sich durch die Entwicklung im Entsorgungsgeschäft im 2. Halbjahr fortsetzen; dabei spielt eine besondere Rolle, ob die hessische Sonderabfallabgabe kurzfristig zurückgenommen wird. Bei der Kali und Salz GmbH, Kassel, an der die Kali und Salz Beteiligungs AG mit 51 % sowie die Nachfolgeorganisation der Treuhandanstalt, die Beteiligungs-Management-Gesellschaft Berlin mbH mit 49 % beteiligt sind, war der Geschäftsverlauf im 1. Halbjahr 1996 von einer noch weitgehend stabilen Nachfragesituation für die wesentlichen Produktlinien gekennzeichnet. Die Kali und Salz GmbH hat ihren Umsatz in den ersten sechs Monaten des Jahres 1996 um 132 Millionen DM auf 1.036 Millionen DM steigern können. Dazu haben positive Mengenentwicklungen insbesondere bei den Auftausalzen, bei den Spezialdüngemitteln sowie auch einem Teil der Industrieprodukte beigetragen. Für die 2. Jahreshälfte zeichnen sich bei den Düngemitteln in einzelnen Märkten sowie bei der Reststoffverwertung zunehmend Unsicherheiten und Erlösbelastungen ab. Das Ergebnis entwickelte sich aufgrund konsequenter Fortführung der umfangreichen Kosteneinsparungs- und Rationalisierungsmaßnahmen sowie besserer Währungsrelationen günstiger als im Vorjahr, entsprach aber bei weitem noch nicht den betrieblichen Notwendigkeiten und unternehmerischen Zielsetzungen. Die Investitionen erreichten im 1. Halbjahr 1996 mit 106 Millionen DM das geplanteNiveau. Schwerpunkte waren Großprojekte auf den Werken in Sachsen-Anhalt und Thüringen, insbesondere die Siedesalzanlage in Bernburg, die Industriekalianlage und das Industriekraftwerk am Standort Zielitz sowie die Fortführung der umfangreichen Modernisierungs- und Reparaturmaßnahmen. Für das Gesamtjahr 1996 sind Investitionen von insgesamt 300 Millionen DM geplant. Kassel, im August 1996 Ende der Mitteilung