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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2022

May 6, 2022

251_10-q_2022-05-06_f8276e82-14b2-4c4c-b919-a8ad5f0b8386.pdf

Interim / Quarterly Report

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Q1

Quartalsmitteilung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2022

An unsere Aktionäre

Vermögens-, finanzund ertragslage

Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2022

Sonstige Informationen

1 An unsere Aktionäre
Highlights und Kennzahlen . 4
Brief des Vorstands . 5
Zur Krones Aktie . 6

1 | 4 Highlights und Kennzahlen

Krones profitiert mit Rekordauftragseingang von deutlicher Erholung der Märkte und steigert Umsatz und Ergebnis im ersten Quartal 2022

  • Der Auftragseingang zog im ersten Quartal 2022 kräftig an. Er stieg um 45,4% auf 1.553,8 Mio.€ – der höchste Quartalswert in der Unternehmensgeschichte.
  • Den Umsatz verbesserte Krones von Januar bis März 2022 um 12,9% auf 987,2 Mio.€.
  • Trotz Engpässen und höherer Kosten bei der Materialbeschaffung erzielte Krones im Berichtszeitraum ein um 13,7% höheres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 87,0 Mio.€. Die EBITDA-Marge lag bei 8,8% (Vorjahr: 8,7%).
  • Aufgrund der positiven Entwicklung im ersten Quartal bestätigt Krones die Prognosen für 2022. Für das Gesamtjahr erwartet das Unternehmen ein Umsatzwachstum von 5% bis 8%, eine EBITDA-Marge von 8% bis 9% sowie einen ROCE von 10% bis 12%. Die Prognosen stehen unter der Voraussetzung, dass der Krieg in der Ukraine nicht weiter eskaliert und der pandemiebedingte Shutdown in China auf wenige Wochen beschränkt sein wird.
01.01.–31.03.
2022
01.01.–31.03.
2021
Veränderung
Umsatz Mio. € 987,2 874,6 +12,9%
Auftragseingang Mio. € 1.553,8 1.068,8 +45,4%
Auftragsbestand zum 31.03. Mio. € 2.459,6 1.405,5 +75,0%
EBITDA Mio. € 87,0 76,5 +13,7%
EBITDA
-Marge
% 8,8 8,7 +0,1 PP*
EBIT Mio. € 53,9 43,0 +25,3%
EBT Mio. € 54,7 44,6 +22,6%
EBT-Marge % 5,5 5,1 +0,4 PP*
Konzernergebnis Mio. € 40,1 32,8 +22,3%
Ergebnis je Aktie 1,27 1,04 +22,1%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 26,0 20,7 +5,3 Mio. €
Free Cashflow Mio. € 77,4 30,3 +47,1 Mio. €
Nettoliquidität zum 31.03.** Mio. € 447,6 208,2 +239,4 Mio. €
ROCE % 11,7 9,3 +2,4 PP*
Working Capital/Umsatz*** % 23,0 28,7 –5,7 PP*
Beschäftigte am 31.03.
Weltweit 16.386 16.450 –64
Inland 9.829 10.126 –297
Ausland 6.557 6.324 +233

*PP=Prozentpunkte **liquide Mittel abzüglich Bankschulden ***Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale

Brief des Vorstands 1 | 5

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

Krones ist sehr gut in das Jahr 2022 gestartet und auch der Ausblick auf das Gesamtjahr ist positiv. Die Prognosen stehen unter der Voraussetzung, dass der Krieg in der Ukraine nicht weiter eskaliert und der pandemiebedingte Shutdown in China auf wenige Wochen beschränkt ist. Der Auftragseingang erreichte im ersten Quartal mit 1,55 Mrd.€ einen Rekord und lag um 45% höher als im Vorjahr. Ende März verfügte Krones über einen Auftragsbestand von rund 2,5 Mrd. €, der die Auslastung der Kapazitäten für die kommenden Quartale sichert.

Nach dem positiven ersten Quartal 2022 bestätigt Krones, unter den eingangs erwähnten Voraussetzungen, die Prognosen für das Gesamtjahr. Es bestehen gute Chancen, dass wir beim Umsatzwachstum den oberen Bereich der Prognose von 5% bis 8% erreichen. Von Januar bis März 2022 legte der Umsatz im Vergleich zum noch von Covid beeinflussten Vorjahresquartal um 12,9% zu. Für die EBITDA-Marge, die im ersten Quartal 2022 bei 8,8% lag, bleibt das Ziel für das Gesamtjahr bei 8% bis 9%.

Leider werden diese guten Nachrichten vom Krieg in der Ukraine überschattet. Wir alle sind schockiert vom Leid, das dieser Krieg über die Menschen bringt. Neben der humanitären Katastrophe wirkt sich der Krieg auch auf die globale Wirtschaft aus, beispielsweise durch steigende Energie- und Rohstoffpreise. Die Erholung der Weltkonjunktur ist ohnehin schon ins Stocken geraten. Die Covid-19-Pandemie ist noch nicht vorbei, darüber hinaus bereiten globale Lieferketten - probleme und hohe Inflationsraten Sorgen. Die Experten des Internationalen Währungsfonds haben deshalb Mitte April ihre Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft 2022 von 4,4% auf 3,6% verringert.

Auch für Krones ist das Geschäftsumfeld sehr herausfordernd. Den steigenden Materialkosten wirken wir mit der Erhöhung unserer Preise entgegen. Krones ist auch von der globalen Materialknappheit und den Problemen in den Lieferketten betroffen. Nur der enormen Kreativität unserer gesamten Belegschaft und der hohen Flexibilität, insbesondere bei der Produktionssteuerung zur Optimierung der Auslastung, ist es zu verdanken, dass wir die vielen Kundenaufträge innerhalb zugesicherter Lieferfristen und in gewohnter Krones Qualität abarbeiten können. Die angespannte Situation an den Beschaffungsmärkten dürfte sich kurzfristig nicht deutlich bessern. Auch im Gesamtjahr 2022 wird, wie schon im ersten Vierteljahr, der limitierende Faktor nicht die Produktionskapazität, sondern das verfügbare Material sein.

Krones ist gut aufgestellt und wir werden gemeinsam im Team auch diese Herausforderung meistern. Das Unternehmen steht auf technologisch und finanziell starkem Fundament. Mit dem Fokus auf Anlagen- und Linienkompetenz, Digitalisierung sowie Nachhaltigkeit werden wir weiterhin erfolgreich und profitabel wirtschaften.

Christoph Klenk CEO

Die Krones Aktie

Die Krones Aktie

Der Ukraine-Krieg und steigende Zinsen belasten die Aktienbörsen

In den ersten Handelstagen 2022 setzte sich der Aufwärtstrend an den Aktienbörsen noch fort. Der DAX erreichte am 5. Januar im Tagesverlauf mit 16.285 Punkten den höchsten Stand des ersten Quartals. Damit verfehlte der wichtigste deutsche Aktienindex sein Allzeithoch aus dem Jahr 2021 (16.290 Punkte) nur knapp. Nach dem starken Auftakt rutschen die Aktienkurse ab. Wesentlicher Auslöser hierfür war die US-Notenbank FED. Sie machte deutlich, dass sie die kurzfristigen Zinsen 2022 wegen der hohen Inflation mehrmals anheben wird. Infolge stiegen die Kapitalmarktzinsen in den USA, aber auch in Europa, kräftig an. Der Einmarsch der russischen Truppen in die Ukraine beschleunigte den Abwärtstrend an den Aktienbörsen.

Der DAX markierte am 7. März bei 12.439 Punkten seinen Tiefststand des ersten Quartals 2022. Bis Ende März konnte der Index wieder deutlich Boden gutmachen, aber mit 14.415 Punkten lag er noch um 9,3% niedriger als zu Jahresanfang. Der MDAX, der Index der mittelgroßen deutschen Aktienwerte, fiel von Januar bis März 2022 um 11,7%.

Perfomance 01.01.
bis 31.03.2022
Krones Aktie: –21,3%
SDAX:
–13,2%

1 | 6

Daten zur Krones Aktie 1. Quartal 2022 1. Quartal 2021
Ergebnis je Aktie in € 1,27 1,04
Höchstkurs in € 99,25 78,35
Tiefstkurs in € 67,50 64,30
Kurs am 31.03. in € 75,45 69,20
Marktkapitalisierung am 31.03. in Mrd. € 2,38 2,19

Quelle Kursangaben: Xetra

Die Krones Aktie 01.01. bis 31.03.2022

Krones SDAX indexiert

Krones Titel verlieren im ersten Quartal 21,3% an Wert

Die Krones Aktie startete ebenfalls gut ins Börsenjahr 2022 und erreichte am 5. Januar mit 99,25 € den Quartalshöchststand. In den folgenden Wochen bewegte sich der Kurs der Krones Titel – gemeinsam mit dem Gesamtmarkt – abwärts. Die Bekanntgabe der positiven vorläufigen Jahreszahlen für 2021 am 24. Februar fiel mit dem Beginn des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine zusammen. Dadurch verpufften die guten Geschäftsergebnisse sowie die positiven Analysteneinschätzungen.

Mit dem Krones Aktienkurs ging es, wie mit allen Börsenbarometern, nach dem Einmarsch der russischen Truppen deutlich nach unten. Am 7. März markierte unser Papier den Tiefstkurs im ersten Quartal 2022 mit 67,50 €. Danach startete der Kurs eine kräftige Aufwärtsbewegung bis rund 83 €, ehe die Titel zum Quartalsende wieder leicht nachgaben. Ende März notierte unser Papier bei 75,45 €. Damit hat die Krones Aktie im ersten Quartal 21,3% an Wert verloren. Der SDAX, dem auch Krones angehört, ging im gleichen Zeitraum um 13,2% zurück. Gestützt wurde der SDAX im ersten Quartal von der Outperformance von Aktien aus den Bereichen Bau sowie regenerativer Energien.

1 | 7 Aktionärsstruktur

In der Aktionärsstruktur von Krones gab es im ersten Quartal 2022 keine wesentlichen Veränderungen. Die Familie Kronseder Konsortium GbR hielt zum 31. März 2022 mit 52,1% die Mehrheit an der Krones AG. Die Familie will auch künftig stabiler Mehrheitsaktionär bleiben. Der nicht dem Festbesitz zurechenbare Anteil, also der Streubesitz, lag Ende März 2022 bei 47,9%.

Ausführliche Informationen zur Krones Aktie finden Sie im Internet unter: www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations/aktie.php

Stammdaten der Krones Aktie
Aktienanzahl 31.593.072
Wertpapierkennnummer 633500
ISIN DE0006335003
XETRA-Kürzel KRN

2 Vermögens-, finanz- und ertragslage
Umsatz . 9
Auftragseingang und -bestand 11
Ertragslage . 12
Kapitalflussrechnung 15
Bilanzstruktur 17
Bericht aus den Segmenten . 19
Beschäftigte . 22
Prognosebericht . 23

Umsatz 2 | 9

Krones steigert den Umsatz im ersten Quartal 2022 um 12,9%

Krones profitierte im ersten Quartal 2022 von der hohen Flexibilität des Unternehmens. Besonders durch die flexible Produktionssteuerung konnte die Auslastung stabil gehalten werden. Trotz weltweit knapper Materialien und Problemen in den internationalen Lieferketten ist hierdurch der Umsatz deutlich gewachsen. Er stieg von Januar bis März im Vergleich zum Vorjahresquartal um 12,9% von 874,6 Mio.€ auf 987,2 Mio.€. Währungs-, Akquisitions- und Desinvestitionseffekte beeinflussten den Umsatz im Berichtszeitraum nicht

Ende der Wachstumsprognose für das Gesamtjahr von 5% bis 8% zu erreichen.

Der Umsatz mit neuen Maschinen und Anlagen stieg im ersten Quartal 2022 stärker als die Service-Erlöse, die aber auch über Vorjahr lagen. In der Umsatzentwicklung des Neumaschinengeschäfts spieIm ersten Quartal 2022 übertraf der Umsatz von Krones mit 987,2 Mio.€ das Niveau des Vorjahres um 12,9%.

gelt sich der hohe Auftragseingang der Vorquartale wider. Das Servicegeschäft war im Berichtszeitraum deutlich weniger von Reisebeschränkungen beeinflusst als im Vorjahr.

wesentlich. Nach dem ersten Quartal 2022 ist Krones zuversichtlich, das obere

2 | 10 Umsatz nach Regionen

Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.

In Deutschland stieg der Umsatz im ersten Quartal 2022 leicht unterproportional zu den Konzernerlösen. Im Vergleich zum Vorjahr legte er 9,5% von 94,8 Mio.€ auf 103,8 Mio.€ zu. Damit betrug der Anteil am Konzernumsatz des ersten Quartals 10,5% (Vorjahr: 10,8%).

Fast 90% des Quartalsumsatzes erzielte Krones im Ausland.

Der Umsatz in Europa entwickelte sich im ersten Quartal 2022 insgesamt positiv. Am stärksten legten die Erlöse in der großen Absatzregion Westeuropa zu. Dort kletterte der Umsatz von Januar bis März 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 15,8% auf 153,0 Mio.€. Dabei ist zu berücksichtigen, dass in Westeuropa der Vorjahresumsatz noch relativ stark von Corona beeinflusst wurde. In Osteuropa legte der Umsatz im Berichtszeitraum 11,8% auf 44,6 Mio.€ zu. Stabil entwickelten sich die Erlöse in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande). Mit 66,3 Mio.€ unterschritt der Umsatz den hohen Vorjahreswert nur leicht um 0,5%.

Insgesamt verbesserte sich der Umsatz von Krones in Europa (ohne Deutschland) im ersten Quartal 2022 um 10,6% auf 263,9 Mio.€ (Vorjahr: 238,6 Mio.€). Der Anteil am Konzernumsatz des ersten Quartals lag bei 26,7% (Vorjahr: 27,3%).

Auf den außereuropäischen Märkten stieg der Umsatz im ersten Quartal insgesamt um 14,5% und damit überproportional zu den Konzernerlösen. Ihr Anteil am Konzernumsatz erhöhte sich auf 62,8% (Vorjahr: 61,9%). Prozentual am stärksten legte der Umsatz in China zu. Mit 100,4 Mio.€ überstieg er im ersten Quartal 2022 den stark von Corona beeinflussten Vorjahreswert um 89,8%. Damit erreichten die China-Erlöse von Krones wieder das Niveau vor der Pandemie. In der Region Asien/Pazifik stieg der Umsatz um 28,2% auf 102,3 Mio.€. Auch dort war der Vorjahreswert von Corona beeinflusst. Leicht rückläufig

waren die Erlöse im Raum Mittlerer Osten/Afrika im ersten Quartal 2022. Sie gingen im Vergleich zum Vorjahr um 2,3% auf 121,1 Mio.€ zurück. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass dort die Erlöse im ersten Quartal 2021 trotz Corona-Krise zugelegt hatten. Deutlich zurück ging das Geschäft in der Region Russland/GUS, in der Krones weniger als 2% des Konzernumsatzes erwirtschaftet. Die Erlöse verringerten sich dort im ersten Quartal 2022 um 25,1% auf 17,3 Mio.€.

Trotz des hohen Vorjahresniveaus wuchs das Geschäft von Krones in Nordund Mittelamerika im Berichtszeitraum deutlich. Der Umsatz nahm im ersten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahr 14,8% auf 206,8 Mio.€ zu. In Südamerika/ Mexiko ging der Umsatz hingegen um 12,0% auf 71,6 Mio.€ zurück.

Insgesamt war die Umsatzverteilung von Krones im ersten Quartal 2022 weiterhin sehr ausgewogen. Der Umsatzanteil, den das Unternehmen auf den Emerging Markets erwirtschaftete, lag bei 46,3% (Vorjahr: 45,9%). In den reifen Industriestaaten erzielte das Unternehmen 53,7% (Vorjahr: 54,1%) der Erlöse.

Regionale Umsatzverteilung des Krones Konzerns

Anteil am Konzernumsatz 01.01. bis
31.03.2022
01.01. bis
31.03.2021
Veränderung
in Mio. € % in Mio. € % %
Deutschland 103,8 10,5 94,8 10,8 +9,5
Mitteleuropa (ohne Deutschland) 66,3 6,7 66,6 7,6 –0,5
Westeuropa 153,0 15,5 132,1 15,1 +15,8
Osteuropa 44,6 4,5 39,9 4,6 +11,8
Russland, Zentralasien (GUS) 17,3 1,8 23,1 2,7 –25,1
Mittlerer Osten/Afrika 121,1 12,3 123,9 14,2 –2,3
Asien/Pazifik 102,3 10,4 79,8 9,1 +28,2
China 100,4 10,2 52,9 6,0 +89,8
Südamerika/Mexiko 71,6 7,3 81,4 9,3 –12,0
Nord- und Mittelamerika 206,8 20,8 180,1 20,6 +14,8
Gesamt 987,2 100,0 874,6 100,0 +12,9

Auftragseingang und -bestand 2 | 11

Auftragseingang von Krones steigt kräftig um 45,4%

Im ersten Quartal 2022 setzte sich der Aufwärtstrend bei den Kundenbestellungen fort. Währungs-, Akquisitionsund Desinvestitionseffekte beeinflussten den Wert des Auftragseingangs nicht wesentlich.

Die Investitionsbereitschaft der Unternehmen aus der internationalen Getränkeindustrie war im ersten Quartal 2022 hoch. Davon konnte Krones als Marktführer in der Abfüll- und Verpackungstechnologie mit innovativen Angeboten und als zuverlässiger Partner bei der Durchführung der Investitionsprojekte profitieren. Von Januar bis März 2022

zog der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr kräftig um 45,4% von 1.068,8 Mio.€ auf 1.553,8 Mio.€ an. Noch nie in der Unternehmensgeschichte war der Auftragseingang in einem Quartal höher. Die Preiserhöhung vom 1. August 2021 um 6% für alle Maschinen der Abfüll- und Verpackungs- sowie der Prozesstechnologie verlangsamte das Investitionsverhalten der Kunden nicht. Zudem führte die Preiserhöhung vom 1. April 2022 von 4% zu keinen Vorzieheffekten.

Überproportional stieg der Wert der Bestellungen im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr in den Regionen Mittlerer Osten/Afrika sowie Nord- und Mittelamerika. Der Wert der Bestellungen in den Vertriebsregionen China, Asien/ Pazifik und Südamerika entwickelte sich in etwa ähnlich wie im Gesamtunternehmen. In Europa blieb der Auftragseingang auf dem hohen Niveau des Vorjahres.

Krones verfügt über einen sehr hohen Auftragsbestand von 2,46 Mrd.€

Die starke Kundennachfrage spiegelt sich auch im Auftragsbestand von Krones wider. Zum 31. März 2022 hatte das Unternehmen Aufträge im Wert von 2.459,6 Mio.€ in den Büchern. Damit erhöhte sich der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 1.054,1 Mio.€ oder 75,0%. Gegenüber dem Jahresbeginn 2022 beträgt der Zuwachs 29,9%. Die Reichweite des Auftragsbestands von Krones ist außergewöhnlich hoch und sichert für die kommenden Quartale eine stabile Auslastung der Produktionskapazitäten, wobei die Herausforderungen in den Lieferketten den limitierenden Faktor darstellen. Es ist aber zu berücksichtigen, dass ein Teil der Aufträge erst 2023 abgearbeitet wird. Aufgrund des sehr hohen Orderbestands beträgt die Lieferfrist bis zu 60 Wochen.

2020

2021

2022

2018 2019

Auftragsbestand in Mio. €, am 31.03.

Ertragslage 2 | 12

Die EBITDA-Marge lag im ersten Quartal 2022 bei 8,8%

Trotz herausfordernder Bedingungen erwirtschaftete Krones im ersten Quartal 2022 eine EBITDA-Marge von 8,8%. Währungs-, Akquisitions- und Desinvestitionseffekte beeinflussten die Gewinn-und-Verlust-Rechnung im Berichtszeitraum nicht wesentlich.

Trotz der Materialknappheit konnte Krones die Produktionskapazitäten im ersten Quartal 2022 stabil auslasten. Das Unternehmen erwirtschaftete von Januar bis März ein im Vergleich zum Vorjahr um 13,7% höheres Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von 87,0 Mio.€ (Vorjahr: 76,5 Mio.€). Die EBITDA-Marge lag im Berichtszeit-

raum bei 8,8% (Vorjahr: 8,7%) und damit im Rahmen der unterjährigen Planung. Höhere Material-, Fracht- und Reisekosten konnte Krones aufgrund der umfangreichen Maßnahmen zur Effizienzsteigerung und durch erste Effekte aus der Preisanpassung kompensieren. Mit dem Ergebnis im ersten Quartal hat das Unternehmen eine solide Basis für das Erreichen des EBITDA-Margenziels von 8% bis 9% im Gesamtjahr 2022 gelegt.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg im ersten Quartal 2022 im Vergleich zum Vorjahr um 22,6% von 44,6 Mio.€ auf 54,7 Mio.€. Damit verbesserte sich die EBT-Marge von 5,1% im Vorjahr auf 5,5%. Insgesamt erwirtschaftete Krones im ersten Quartal 2022 ein im Vergleich zum Vorjahr um 22,3% höheres Konzernergebnis von 40,1 Mio.€ (Vorjahr: 32,8 Mio.€). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,27 € (Vorjahr: 1,04 €).

EBITDA-Marge in %, 01.01. bis 31.03.

Ertragsstruktur Krones Konzern

in Mio. € 2022
01.01.–31.03.
2021
01.01.–31.03.
Veränderung
%
Umsatzerlöse 987,2 874,6 +12,9
Bestandsveränderung FE/UFE 16,3 19,1 –14,6
Gesamtleistung 1.003,5 893,7 +12,3
Materialaufwand –486,1 –430,7 +12,9
Personalaufwand –317,3 –303,2 +4,7
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen
–113,1 –83,3 +35,8
EBITDA 87,0 76,5 +13,7
Abschreibungen auf Anlagevermögen –33,1 –33,5 –1,2
EBIT 53,9 43,0 +25,3
Finanzergebnis 0,8 1,6 –50,0
EBT 54,7 44,6 +22,6
Ertragssteuern –14,6 –11,8 +23,7
Konzernergebnis 40,1 32,8 +22,3

Trotz höherer Fracht- und Materialkosten war die Ertragskraft von Krones im ersten Quartal 2022 mit einer EBITDA-Marge von 8,8% leicht über dem Vorjahresniveau von 8,7%. Währungs-, Akquisitions- und Desinvestitionseffekte beeinflussten das Ergebnis im Berichtszeitraum nicht wesentlich.

Krones verzeichnete beim Umsatz und der Gesamtleistung von Januar bis März 2022 ein deutliches Plus gegenüber dem von Corona noch beeinflussten ersten Quartal 2021. So kletterte der Umsatz in den ersten drei Monaten im Vergleich zum Vorjahr um 12,9% auf 987,2 Mio.€. Die Gesamtleistung legte mit 12,3% auf 1.003,5 Mio.€ leicht unterproportional zu. Der Grund hierfür war der geringere Aufbau von fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Ihr Bestand erhöhte sich im Berichtszeitraum leicht um 16,3 Mio.€ gegenüber 19,1 Mio.€ im Vorjahr.

Ergebnis je Aktie in €, 01.01. bis 31.03.

2 | 13

Materialaufwand in Mio. € und Materialaufwandsquote in %, 01.01. bis 31.03.

Materialaufwands-Quote: 48,4% Personalaufwands-Quote: 31,6%

2 | 14

Der Materialaufwand stieg im ersten Quartal 2022 nur leicht überproportional zur Gesamtleistung. Er erhöhte sich um 12,9% auf 486,1 Mio.€. Krones konnte somit die Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung im Berichtszeitraum nahezu kompensieren. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, lag im Berichtszeitraum bei 48,4% nach 48,2% im Vorjahr.

Weniger stark als die Gesamtleistung stieg der Personalaufwand von Januar bis März 2022. Er erhöhte sich um 4,7% auf 317,3 Mio.€. Folglich war die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, im ersten Quartal 2022 mit 31,6% deutlich rückläufig (Vorjahr: 33,9%). Für den niedrigeren Personalaufwand waren hauptsächlich die im Vorjahr durchgeführten und abgeschlossenen Maßnahmen zur Personalanpassung verantwortlich.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit 148,4 Mio.€ 23,3% über dem sehr niedrigen Vorjahreswert von 120,4 Mio.€. Hauptverantwortlich für den Zuwachs waren die aufgrund des höheren Geschäftsvolumens deutlich gestiegenen Fracht- und Reisekosten. Leicht zurück-

gegangen sind die sonstigen betrieblichen Erträge von 26,0 Mio.€ auf 25,3 Mio.€ sowie die aktivierten Eigenleistungen von 11,1 Mio.€ im Vorjahr auf 10,0 Mio.€. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen veränderte sich im ersten Quartal 2022 von minus 83,3Mio.€ im Vorjahr auf minus 113,1 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung stieg der Saldo von 9,3% auf 11,3%.

Insgesamt verbesserte Krones das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Berichtszeitraum um 13,7% von 76,5 Mio.€ auf 87,0 Mio.€. Die EBITDA-Marge lag mit 8,8% leicht über dem Vorjahresniveau von 8,7%. Wegen der niedrigeren Abschreibungen auf das Anlagevermögen von 33,1 Mio.€ (Vorjahr: 33,5 Mio.€) kletterte im ersten Quartal 2022 das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 25,3% auf 53,9 Mio.€. Das Finanzergebnis war mit plus 0,8 Mio.€ ein wenig niedriger als im Vorjahr (plus 1,6 Mio.€), so dass das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Berichtszeitraum um 22,6% auf 54,7 Mio.€ stieg (Vorjahr: 44,6 Mio.€). Daraus errechnet sich eine EBT-Marge von 5,5% gegenüber 5,1% im Vorjahr. Da die Steuerquote des Unternehmens im ersten Quartal mit 26,7% nahezu auf dem Niveau des Vorjahresquartals lag (26,5%), verbesserte sich das Konzernergebnis um 22,3% auf 40,1 Mio.€ (Vorjahr: 32,8 Mio.€).

2 | 15 Kapitalflussrechnung

in Mio. € 2022 2021
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern 54,7 44,6
zahlungsunwirksame Veränderungen +95,9 +127,4
Veränderung Working Capital –48,7 –65,0
Veränderung sonstige Aktiva und Passiva +6,3 –59,5
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 108,2 47,5
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen –26,0 –20,7
M&A Aktivitäten 0,0 0,0
Sonstiges –4,8 +3,5
Free Cashflow 77,4 30,3
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit –8,1 +41,8
Sonstiges 0,0 0,0
Gesamte Änderung der Liquidität +69,3 +72,1
Liquidität am Ende des Berichtszeitraums 452,7 289,1

Im ersten Quartal 2022 verbesserte Krones den operativen Cashflow um 60,7 Mio.€ und den Free Cashflow um 47,1 Mio.€.

Krones verbesserte im ersten Quartal 2022 den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr um 60,7 Mio. € auf 108,2 Mio.€. Positiv auf den operativen Cashflow wirkte sich neben dem um 10,1 Mio.€ höheren Ergebnis vor Steuern auch die Veränderung der

sonstigen Aktiva und Passiva mit plus 6,3 Mio.€ (Vorjahr: minus 59,5 Mio.€) aus, die im Vorjahr noch stark durch Zahlungen für das Mitarbeiterprogramm beeinflusst waren. Der geringere Aufbau des Working Capitals um 48,7 Mio.€ (Vorjahr: 65,0 Mio.€) trug ebenfalls zu dem Anstieg bei. Die zahlungsunwirksamen Veränderungen steuerten mit plus 95,9 Mio.€ im Berichtszeitraum weniger stark zum operativen Cashflow bei als im Vorjahr (plus 127,4 Mio.€).

Working Capital und Free Cashflow deutlich verbessert 2 | 16

Das durchschnittliche Working Capital im Verhältnis zum Umsatz hat sich im ersten Quartal 2022 deutlich verbessert. Es fiel von 28,7 % auf 23,0 %.

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz hat Krones im ersten Quartal 2022 auf 23,0 % verbessert (Vorjahr: 28,7%). Im starken Rückgang spiegeln sich die steigenden Umsätze sowie die aufgrund des höheren Auftragseingangs anziehenden

Kundenanzahlungen wider. Zum Stichtag 31. März betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 20,8% (Vorjahr: 28,3%). Damit lag der durchschnittliche Wert nicht nur weit unter dem Niveau der ersten Quartale der Vorjahre, sondern auch unter dem durchschnittlichen Wert Ende 2021 (24,8%).

Working Capital zu Umsatz in %, zum 31.03. (Ø der vergangenen 4 Quartale)

2018 2019

Im Berichtszeitraum investierte Krones 26,0 Mio.€ in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ein geplanter Anstieg gegenüber dem sehr niedrigen Vorjahreswert von 20,7 Mio.€. Der Free Cashflow verbesserte sich um 47,1 Mio.€ auf 77,4 Mio.€ (Vorjahr: 30,3 Mio.€).

Durch die Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten im ersten Quartal 2022 flossen dem Unternehmen 8,1 Mio.€ aus der Finanzierungstätigkeit ab, nachdem im Vorjahr noch 41,8 Mio.€ – im Wesentlichen durch die Aufnahme von Bankverbindlichkeiten – zugeflossen waren. Zum 31. März 2022 verfügte Krones über liquide Mittel von 452,7 Mio.€ (Vorjahr: 289,1 Mio.€).

2020

2021

2022

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio. €, 01.01. bis 31.03.

2 | 17 Bilanzstruktur

in Mio.€ 31.03.2022 31.12.2021 31.03.2021 31.12.2020
Langfristige Vermögenswerte 1.141 1.133 1.103 1.093
davon Anlagevermögen 997 1.001 985 990
Kurzfristige Vermögenswerte 2.557 2.362 2.129 1.957
davon flüssige Mittel 453 383 289 217
Eigenkapital 1.453 1.392 1.237 1.200
Fremdkapital 2.245 2.103 1.995 1.850
langfristige Verpflichtungen 439 434 476 476
kurzfristige Verpflichtungen 1.806 1.669 1.519 1.374
Bilanzsumme 3.698 3.495 3.232 3.050

Finanzmittelbestand zum 31.03. in Mio. €

Die Bilanzsumme von Krones stieg im ersten Quartal 2022 um 5,8% und damit deutlich weniger stark als die Gesamtleistung (+12,3%).

Die Bilanzsumme von Krones erhöhte sich im ersten Quartal aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens um 5,8% und damit weniger stark als die Gesamtleistung, die um 12,3% zulegte. Zum

  1. März 2022 betrug die Bilanzsumme 3.698,5 Mio.€ (31. Dezember 2021: 3.494,9 Mio.€). Vor allem der Aufbau kurzfristiger Vermögenswerte und Verbindlichkeiten trug zu diesem Anstieg bei.

Die langfristigen Vermögenswerte waren im ersten Quartal mit 1.141,3 Mio.€ nahezu unverändert (31. Dezember 2021: 1.132,8 Mio.€), ebenso wie das Anlagevermögen. Dieses stand zum 31. März 2022 mit 997,1 Mio.€ (31. Dezember 2021: 1.001,4 Mio.€) in der Bilanz. Hauptverantwortlich für den leichten Rückgang des Anlagevermögens sind Sachanlagen und Nutzungsrechte, die sich von 667,0 Mio.€ Ende 2021 auf 662,1 Mio.€ verringerten. Die immateriellen Vermögenswerte lagen zum Ende des ersten Quartals mit 303,4 Mio.€ auf dem Niveau vom Jahresende 2021 (303,2 Mio.€).

Deutlich zugelegt haben die kurzfristigen Vermögenswerte von Krones. Sie standen am Ende des Berichtszeitraums mit 2.557,2 Mio.€ um 8,3% über dem Wert vom 31. Dezember 2021 in den Büchern. Hauptverantwortlich hierfür war der Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie der Vorräte aufgrund des stark erhöhten Geschäftsvolumens. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kletterten im ersten Quartal um 127,4 Mio.€ auf 870,7 Mio.€, die Vorräte um 49,2 Mio.€ auf 482,8 Mio.€. Rückläufig hingegen waren die Vertragsvermögenswerte. Sie verringerten sich um 64,9 Mio.€ auf 529,1Mio.€. Wegen des hohen erwirtschafteten Free-Cashflows erhöhten sich die liquiden Mittel von Krones im Berichtszeitraum von 383,4 Mio.€ auf 452,7 Mio.€.

Ebenfalls erhöht haben sich von Januar bis März 2022 die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Sie kletterten um 8,2% auf 1.806,3 Mio.€. Hauptverantwortlich hierfür waren die um 88,9 Mio.€ gestiegenen Vertragsverbindlichkeiten von 689,2 Mio.€ (31. Dezember 2021: 600,3 Mio.€). Darin spiegeln sich überwiegend die höheren Vorauszahlungen der Kunden wider. Die sonstigen Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter erhöhten sich ebenfalls aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens auf 385,1 Mio.€ (31. Dezember 2021: 319,9 Mio.€). Reduziert hat Krones im Berichtszeitraum die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 19,7 Mio.€ auf 495,4 Mio.€.

Netto-Liquidität: 447,6 Mio.€ Eigenkapitalquote: 39,3%

2 | 18

Die langfristigen Verbindlichkeiten waren zum 31. März 2022 mit 439,1 Mio.€ (31. Dezember 2021: 434,4 Mio.€) nahezu unverändert. Auch innerhalb dieser Bilanzposition kam es nur zu geringfügigen Abweichungen gegenüber dem Jahresende 2021. So veränderte sich der größte Posten, die Rückstellungen für Pensionen, nur minimal auf 251,4 Mio.€ (31. Dezember 2021: 251,2 Mio.€). Zum Quartalsende hatte das Unternehmen, wie zum Jahresende 2021, langfristige Bankschulden in Höhe von 5,1 Mio.€.

Eigenkapital, Nettoliquidität und ROCE steigen

Aufgrund des positiven Quartalsergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem Bilanzstichtag 2021 auf 1.453,1 Mio.€ (31. Dezember 2021: 1.391,6 Mio.€). Die Eigenkapitalquote ging wegen der stärker gestiegenen Bilanzsumme leicht zurück Die solide Eigenkapitalquote von 39,3% sowie eine Nettoliquidität von 447,6 Mio.€ geben Krones im derzeit volatilen wirtschaftlichen Umfeld die nötige Stabilität.

und lag am 31. März 2022 bei 39,3% (31. Dezember 2021: 39,8%). Gemeinsam mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 447,6 Mio.€ zum Ende des Berichtszeitraums verfügt Krones weiterhin über eine stabile und solide Finanz- und Kapitalstruktur. Zusätzlich standen dem Unternehmen zum 31.März 2022 ungenutzte Kreditlinien in Höhe von rund 957 Mio.€ zur Verfügung.

Den Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital der vergangenen vier Quartale, verbesserte Krones im Berichtszeitraum, vor allem aufgrund des höheren Ergebnisses, auf 11,7% (Vorjahr: 9,3%).

Bericht aus den Segmenten 2 | 19

Abfüll- und Verpackungstechnologie

Segmentumsatz

jahreswert.

200

400

600

800

1.000

Segmente zum Jahresanfang 2022 umbenannt.

Krones hat die

Das Kernsegment, das bis Ende 2021 »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« hieß, trägt nun den Namen »Abfüll- und Verpackungstechnologie«.

Der neue Name des bisherigen zweiten Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik« lautet »Prozesstechnologie«. Die neuen Segmentnamen spiegeln die jeweiligen Aktivitäten und Kompetenzen von Krones besser wider. Seit 1.1.2022 berichtet Krones über das dritte Segment

»Intralogistik«.

Der Umsatz des Kernsegments »Abfüll- und Verpackungstechnologie« stieg im ersten Quartal 2022 gegenüber dem Vorjahr um 13,0% von 730,5 Mio.€ auf 825,4 Mio.€. Überproportional legten die Erlöse aus dem Neumaschinengeschäft zu. Insgesamt er-Das Kernsegment ist im ersten Quartal 2022 zweistellig gewachsen. Mit 825,4 Mio.€ lag der Umsatz um 13,0% über dem Vor-

reichte der Segmentumsatz im Berichtszeitraum fast das Niveau vor der Corona-Krise (Q1 2019: 834,4 Mio.€). In den kommenden Quartalen dürfte sich das Wachstum basisbedingt verlangsamen. Für das Gesamtjahr 2022 rechnet Krones weiterhin mit einem um 5% bis 7 % steigenden Segmentumsatz. Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz lag im ersten Quartal 2022 bei 83,6% (Vorjahr: 83,5%).

Von Januar bis März 2020 verbesserte sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in der »Abfüll- und Verpackungstechnologie« im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% von 75,0 Mio.€ auf 80,1 Mio.€. Damit verringerte sich die EBITDA-Marge von 10,3% im Vorjahr auf 9,7%.

Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen des Kernsegments stieg im ersten Quartal 2022 um 6,8% auf 80,1 Mio.€. Die EBITDA-Marge lag bei 9,7% (Vorjahr: 10,3%).

5

Ein Grund hierfür ist der im Vergleich zum Vorjahresquartal höhere Anteil des Neumaschinengeschäfts an den Segmenterlösen, wodurch sich die Materialaufwandsquote erhöhte. Das Ziel für die EBITDA-Marge im Gesamtjahr 2022 bleibt für das Kernsegment bei 9% bis 10%.

Prozesstechnologie

Segmentumsatz

Im Segment »Prozesstechnologie« bietet Krones Produkte und Dienstleistungen an, mit denen beispielsweise Bier, Softdrinks, Säfte sowie Milchund Milchmischgetränke hergestellt und behandelt werden.

Der Umsatz des Segments »Prozesstechnologie« legte im ersten Quartal 2022 überproportional zu. Von Januar bis März stiegen die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 16,2% auf 98,1 Mio.€. Sowohl die Geschäfte mit Brauereien als auch die Erlöse mit Kunden aus dem nichtalkoholischen Bereich entwickelten sich im Berichtszeitraum

positiv. Für das Gesamtjahr 2022 prognostiziert Krones für die »Prozesstechnologie« weiterhin ein Wachstum von 10% bis 15%. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz des ersten Quartals erhöhte sich leicht von 9,7% im Vorjahr auf 9,9%.

Segmentergebnis

Die Ertragskraft des Segments ist im ersten Quartal 2022 deutlich gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verbesserte sich von minus 0,4 Mio.€ im Vorjahr auf plus

3,4 Mio.€. Neben dem höheren Umsatz profitierte

Die »Prozesstechnologie« schrieb im ersten Quartal 2022 schwarze Zahlen. Das EBITDA lag bei 3,4 Mio.€ (Vorjahr: minus 0,4 Mio.€).

3,5 %

das Ergebnis auch von den Maßnahmen zur Effizienzsteigerung. Krones hat das Brauereigeschäft in eine eigene Gesellschaft ausgegliedert und die Prozesse dort angepasst. Die EBITDA-Marge des Segments betrug im Berichtszeitraum 3,5% (Vorjahr: minus 0,5%). Die Prognose für das Gesamtjahr 2022 liegt bei 5% bis 7%.

Segmentumsatz in Mio. €, 01.01. bis 31.03. 2020 87,0 2021 84,4 40 20 0 60 80 100 2022 98,1 EBITDA in Mio. € und EBITDA-Marge in %, 01.01. bis 31.03. 2020 1 0 2 3 – 1 2021 EBITDA-Marge –0,5 –0,6 % –0,4 –0,5 % 2022 3,4

2 | 20

Intralogistik

2 | 21

Segmentumsatz

Das neue dritte Segment Intralogistik verbesserte im ersten Quartal den Umsatz um 6,7%. Im Gesamtjahr 2022 soll die Intralogistik mit 8% bis 13% überproportional zum Konzern zulegen.

Im seit 2022 neuem Segment »Intralogistik« stieg der Umsatz im ersten Quartal 2022 saisonbedingt weniger stark als im Konzern. Mit 63,7 Mio.€ übertrafen die Erlöse den Vorjahreswert von 59,7 Mio.€ um 6,7%. Damit liegt das neue Segment im Plan. Für das Gesamtjahr 2022

rechnen wir mit einem um 8% bis 13% steigenden Umsatz. Von Januar bis März trug die Intralogistik 6,5% zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 6,8%).

Segmentergebnis

Im ersten Quartal 2022 wirkten sich die höheren Erlöse sowie die stabile Auslastung positiv auf die Ertragskraft des Segments Intralogistik aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag mit 3,5 Mio.€ deutlich über dem Vor-

Das neue Segment Intralogistik erwirtschaftete im ersten Quartal 2022 ein EBITDA von 3,5 Mio.€. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 5,5%.

jahreswert von 1,9 Mio.€. Dies entspricht einer EBITDA-Marge von 5,5% (Vorjahr: 3,2%). Mit dem Ergebnis der ersten drei Monate 2022 ist das Segment auf gutem Weg, das Ziel einer EBITDA-Marge von 4% bis 6% im Gesamtjahr zu erreichen.

EBITDA in Mio. € und EBITDA-Marge in %, 01.01. bis 31.03.

Beschäftigte 2 | 22

Personalentwicklung zum 31.03. 12.000 16.000 8.000 4.000 2018 2019 15.461 16.695 2020 17.191 2021 16.450 2022 16.386 Beschäftigte Inland: 9.829 Ausland: 6.557

Krones beschäftigt weltweit 16.386 Personen

Im Berichtszeitraum hat sich die Beschäftigtenzahl von Krones erstmals seit den Personalanpassungen in den Vorjahren wieder erhöht. Dies liegt vor allem an der dynamischen Erholung unserer Märkte.

Die Belegschaft von Krones ist zum 31. März 2022 gegenüber dem Vorjahr um 64 Personen auf 16.386 zurückgegangen. Im Vergleich zum 31. Dezember 2021 stieg die Zahl der weltweit Beschäftigten um 83. Vor allem die internationale Belegschaft wurde im Laufe der ersten drei Monate 2022 auf 6.557 (31. Dezember 2021: 6.482) aufgestockt. Im Inland

stieg die Zahl der Beschäftigten leicht auf 9.829 an (31. Dezember 2021: 9.821). Um langfristig über genügend qualifiziertes Personal zu verfügen, investieren wir weiterhin stark in die Aus- und Weiterbildung. Zum 31. März 2022 befanden sich im Krones Konzern 390 (Vorjahr: 445) junge Menschen in der Ausbildung.

Prognosebericht 2 | 23

Krones bestätigt nach gutem Jahresauftakt die Prognosen für das Gesamtjahr 2022

Krones ist sehr gut in das neue Geschäftsjahr gestartet und hat das erste Quartal 2022 mit einem sehr hohen Auftragsbestand abgeschlossen. Auch der Ausblick auf das Gesamtjahr ist positiv. Dennoch ist das Geschäftsumfeld für Krones herausfordernd. Zu den Unwägbarkeiten zählen Materialengpässe und Probleme in den weltweiten Lieferketten, politische Risiken in Europa und anderen Regionen der Welt sowie hohe Inflationsraten in vielen Ländern. Die Prognosen stehen unter der Voraussetzung, dass der Krieg in der Ukraine nicht weiter eskaliert und der pandemiebedingte Shutdown in China auf wenige Wochen beschränkt sein wird.

Auf Grundlage der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der aktuell erwarteten Entwicklung der für Krones relevanten Märkte rechnet das Unternehmen für 2022 im Konzern mit einem Umsatzwachstum von 5% bis 8%, wobei gute Chancen bestehen, den oberen Bereich der Prognose zu erreichen.

Mit Hilfe steigender Umsätze und der weiteren Umsetzung der Kostenoptimierungsmaßnahmen will Krones die Ertragskraft im laufenden Jahr gegenüber 2021 verbessern. Die Preiserhöhungen für unsere Maschinen und Anlagen werden sich 2022 erst teilweise auswirken und im Wesentlichen lediglich steigende Materialkosten kompensieren. Für 2022 prognostiziert das Unternehmen für den Konzern weiterhin eine EBITDA-Marge von 8% bis 9%. Für die dritte Zielgröße, den ROCE (Return on Capital Employed), erwartet Krones im laufenden Jahr eine Steigerung auf 10–12%. Der ROCE ersetzt seit 2022 die bisherige dritte Steuerungsgröße, das »Working Capital im Verhältnis zum Umsatz«.

Prognose für
2022
Ist-Wert
1. Quartal 2022
Umsatzwachstum 5–8% 12,9%
EBITDA
-Marge
8–9% 8,8%
ROCE 10–12% 11,7%

3 Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2022
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
25
Konzern-Bilanz
26
. .
Konzern-Kapitalflussrechnung
28
Konzern-Segmentberichterstattung
29

3 | 25 Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Mio. € 2022 2021 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. %
Umsatzerlöse 987,2 874,6 +12,9
Bestandsveränderung FE/UFE 16,3 19,1
Gesamtleistung 1.003,5 893,7 +12,3
Andere aktivierte Eigenleistungen 10,0 11,1 –9,9
Sonstige betriebliche Erträge 25,3 26,0 –2,7
Materialaufwand –486,1 –430,7 +12,9
Personalaufwand –317,3 –303,2 +4,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen –148,4 –120,4 +23,3
EBITDA 87,0 76,5 +13,7
Abschreibungen auf Anlagevermögen –33,1 –33,5 –1,2
EBIT 53,9 43,0 +25,3
Finanzergebnis 0,8 1,6
Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen,
die nach der Equity-Methode bilanziert werden 0,0 0,0
Ergebnis vor Steuern 54,7 44,6 +22,6
Ertragsteuern –14,6 –11,8 +23,7
Konzernergebnis 40,1 32,8 +22,3
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 0,0
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
40,1 32,8
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,27 1,04

3 | 26 Konzernbilanz – Aktiva

Mio. € 31.03.2022 31.12.2021
Immaterielle Vermögenswerte 303,4 303,2
Sachanlagen und Nutzungsrechte 662,1 667,0
Finanzanlagen 29,2 28,8
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 2,4 2,4
Anlagevermögen 997,1 1.001,4
Aktive latente Steuern 75,0 75,2
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Steuerforderungen
50,9
5,4
43,0
1,6
Sonstige Vermögenswerte 12,9 11,6
Langfristige Vermögenswerte 1.141,3 1.132,8
Vorräte 482,8 433,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 870,7 743,3
Vertragsvermögenswerte 529,1 594,0
Steuerforderungen 11,0 12,0
Sonstige Vermögenswerte 210,9 195,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 452,7 383,4
Kurzfristige Vermögenswerte 2.557,2 2.362,1
Bilanzsumme 3.698,5 3.494,9

3 | 27 Konzernbilanz – Passiva

Mio. € 31.03.2022 31.12.2021
Eigenkapital 1.453,1 1.391,6
Rückstellungen für Pensionen 251,4 251,2
Passive latente Steuern 6,6 5,3
Sonstige Rückstellungen 81,8 78,8
Steuerverbindlichkeiten 5,3 4,5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 5,1 5,1
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 80,0 79,7
Sonstige Verpflichtungen 8,9 9,8
Langfristige Schulden 439,1 434,4
Sonstige Rückstellungen 167,8 164,5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Vertragsverbindlichkeiten 689,2 600,3
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 495,4 515,1
Steuerverbindlichkeiten 34,0 26,1
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 34,8 43,0
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen
mit Verbindlichkeitscharakter 385,1 319,9
Kurzfristige Schulden 1.806,3 1.668,9
Bilanzsumme 3.698,5 3.494,9

3 | 28 Konzernkapitalflussrechnung

Mio. € 2022 2021
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern 54,7 44,6
Abschreibungen 33,1 33,5
Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 63,8 94,9
Zinsen und ähnliche Aufwendungen und Erträge –0,6 –1,0
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,2 –0,2
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge –0,2 0,2
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und sonstigen
Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
–131,1 –107,6
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen
Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
94,5 –6,8
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 114,0 57,6
gezahlte Zinsen –0,5 –2,1
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –5,3 –8,0
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit 108,2 47,5
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –12,8 –12,3
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,0 0,0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –13,2 –8,4
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,4 1,2
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen –0,4 –0,3
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 0,2 1,6
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,0 0,0
Aufgeschobene Kaufpreiszahlung für Unternehmenserwerbe aus Vorperioden –7,0 –0,2
erhaltene Zinsen 2,0 0,8
erhaltene Dividenden 0,0 0,4
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –30,8 –17,2
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 0,0 60,8
Auszahlungen aus der Rückzahlung von erhaltenen Finanzverbindlichkeiten 0,0 –12,0
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –8,1 –7,0
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit –8,1 41,8
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 69,3 72,1
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 383,4 217,0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 452,7 289,1

Konzern-Segmentberichterstattung 3 | 29

Abfüll- und
Verpackungstechnologie
Prozesstechnologie Intralogistik Krones Konzern
2022 2021 2022 2021 2022 2021 2022 2021
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 825,4 730,5 98,1 84,4 63,7 59,7 987,2 874,6
EBITDA 80,1 75,0 3,4 -0,4 3,5 1,9 87,0 76,5
EBiTda-Marge 9,7% 10,3% 3,5% –0,5% 5,5% 3,2% 8,8% 8,7%

Aufsichtsrat und Vorstand 31
Impressum und Finanzkalender . 32
Kontakt . 32

4 | 31 Aufsichtsrat und Vorstand

Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Beate Eva Maria Pöpperl** Freigestellte Betriebsrätin

Leiter Business Line, Line Solutions

Stefan Raith**

Norbert Samhammer Geschäftsführer

Krombacher Brauerei

Schawei GmbH,

*Samhammer AG

Samhammer Holding GmbH

Petra Schadeberg-Herrmann Geschäftsführende Gesellschafterin

Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG, Krombacher Finance GmbH,

Diversum Holding GmbH & Co. KG

*re-sult AG

Aufsichtsrat Vorstand

Volker Kronseder Aufsichtsratsvorsitzender * Universitätsklinikum Regensburg * Wirtschaftsbeirat Bayerische Landesbank

Josef Weitzer**

Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Bay. Betriebskrankenkassen

Markus Hüttner**

Neutraubling

Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Betriebsratsvorsitzender

Nora Diepold Chief Executive Officer NK Immobilienverwaltungs GmbH, Regensburg Professorin Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg

Dr. Verena Di Pasquale** Stv. Vorsitzende des DGB Bayern

Robert Friedmann Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe

* ZF Friedrichshafen AG Oliver Grober** Stv. Betriebsratsvorsitzender Rosenheim

Thomas Hiltl**

Betriebsratsvorsitzender Nittenau

Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Jürgen Scholz**

  1. Bevollmächtigter ig Metall Geschäftsstelle Regensburg * Infineon Technologies ag

Hans-Jürgen Thaus * Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Matthias Winkler

Geschäftsführender Gesellschafter WW+KN Steuerberatungsgesellschaft mbH Geschäftsführender Gesellschafter WW+KN Treuhand GmbH

Christoph Klenk

Chief Executive Officer

Norbert Broger Chief Financial Officer

Thomas Ricker Chief Sales Officer

Markus Tischer

International Operations and Services

Ralf Goldbrunner Operations

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Herausgeber Krones ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Olaf Scholz,
Leiter Investor Relations
Gestaltung Büro Benseler
Text Krones ag,
InvestorPress GmbH

Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in dieser Quartalsmitteilung 1/2022 vereinfachend die männliche Form verwendet.

Die Quartalsmitteilung 1/2022 liegt auch in englischer Sprache vor. Sie finden sie auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations https://www.krones.com/ en/company/investor-relations/ reports.php

Impressum Finanzkalender

31.05.2022 Hauptversammlung 02.08.2022 Zwischenbericht zum 30. Juni 2022 04.11.2022 Quartalsmitteilung zum 30. September 2022

Kontakt

Krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 E-Mail [email protected] Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland