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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2021
Nov 5, 2021
251_10-q_2021-11-05_65829c83-0253-46d7-bad1-d1df908e94f7.pdf
Interim / Quarterly Report
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Quartalsmitteilung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2021

An unsere Aktionäre
Vermögens-, Finanzund Ertragslage
Konzernzwischenabschluss zum 30.09.2021

| 1 | An unsere Aktionäre |
|---|---|
| Highlights und Kennzahlen . 4 |
|
| Brief des Vorstands . 5 |
|
| Die Krones Aktie . 6 |
- Das Umsatzwachstum von Krones beschleunigte sich im dritten Quartal 2021. Die Erlöse stiegen um 23,0% auf 922,9 Mio.€. In den ersten neun Monaten erhöhte sich der Umsatz um 7,9% auf 2.643,0 Mio.€.
- Beim Auftragseingang setzte sich der Aufwärtstrend auch im dritten Quartal fort. Insgesamt erhöhte sich von Januar bis September 2021 das Ordervolumen um 38,8% auf 3.192,6 Mio.€.
- Die Ertragskraft hat Krones in den ersten drei Quartalen 2021 deutlich verbessert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg um 44,3% auf 212,6 Mio.€. Die EBITDA-Marge lag im Berichtszeitraum bei 8,0% (Vorjahr: 6,0%).
- Krones erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2021 einen im Vergleich zum Vorjahr (minus 58,4 Mio. €) um 165,9 Mio. € höheren Free Cashflow von 107,5 Mio.€.
- Aufgrund der positiven Entwicklung in den ersten drei Quartalen und der weiterhin stabilen Nachfrage ist Krones davon überzeugt, die im Vorquartal angehobenen Prognosen für das Gesamtjahr 2021 zu erfüllen.
| Highlights und Kennzahlen | Kennzahlen 1. bis 3. Quartal | 01.01.–30.09. 2021 |
01.01.–30.09. 2020 |
Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 2.643,0 | 2.449,0 | +7,9% | |
| Auftragseingang | Mio. € | 3.192,6 | 2.300,9 | +38,8% | |
| Krones bestätigt nach starkem 3. Quartal die Jahresziele für 2021 | Auftragsbestand zum 30.09. | Mio. € | 1.760,9 | 1.116,6 | +57,7% |
| Das Umsatzwachstum von Krones beschleunigte sich im dritten Quartal | |||||
| EBITDA | Mio. € | 212,6 | 147,3 | +44,3% | |
| 2021. Die Erlöse stiegen um 23,0% auf 922,9 Mio.€. In den ersten neun | EBITDA -Marge |
% | 8,0 | 6,0 | +2,0 PP* |
| Monaten erhöhte sich der Umsatz um 7,9% auf 2.643,0 Mio.€. | EBIT | Mio. € | 113,0 | 27,5 | +310,9% |
| EBT | Mio. € | 118,4 | 26,7 | +343,4% | |
| Beim Auftragseingang setzte sich der Aufwärtstrend auch im dritten Quar | EBT-Marge | % | 4,5 | 1,1 | +3,4 PP* |
| tal fort. Insgesamt erhöhte sich von Januar bis September 2021 das Order | Konzernergebnis | Mio. € | 86,6 | 17,4 | +397,7% |
| volumen um 38,8% auf 3.192,6 Mio.€. | Ergebnis je Aktie | € | 2,74 | 0,55 | – |
| Die Ertragskraft hat Krones in den ersten drei Quartalen 2021 deutlich ver | Investitionen in Sachanlagen | ||||
| bessert. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA ) |
und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 73,4 | 68,5 | +4,9 Mio.€ |
| stieg um 44,3% auf 212,6 Mio.€. Die EBITDA -Marge lag im Berichtszeitraum |
Free Cashflow | Mio. € | 107,5 | –58,4 | +165,9 Mio.€ |
| bei 8,0% (Vorjahr: 6,0%). | Nettoliquidität zum 30.09.** | Mio. € | 283,4 | –78,8 | +362,2 Mio.€ |
| Working Capital/Umsatz*** Beschäftigte am 30.09. |
% | 26,2 | 28,3 | –2,1 PP* | |
| Krones erwirtschaftete in den ersten drei Quartalen 2021 einen im | Weltweit | 16.180 | 16.839 | –659 | |
| Vergleich zum Vorjahr (minus 58,4 Mio. €) um 165,9 Mio. € höheren | Inland | 9.803 | 10.408 | –605 | |
| Free Cashflow von 107,5 Mio.€. | Ausland | 6.377 | 6.431 | –54 | |
| Aufgrund der positiven Entwicklung in den ersten drei Quartalen und der | |||||
| weiterhin stabilen Nachfrage ist Krones davon überzeugt, die im Vorquartal | Kennzahlen 3. Quartal | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | Veränderung | |
| angehobenen Prognosen für das Gesamtjahr 2021 zu erfüllen. | 2021 | 2020 | |||
| Umsatz | Mio.€ | 922,9 | 750,4 | +23,0% | |
| Auftragseingang | Mio.€ | 1.148,3 | 843,6 | +36,1% | |
| ebitda | Mio.€ | 74,9 | 28,8 | +160,1% | |
| ebitda-Marge | % | 8,1 | 3,8 | +4,3 PP* | |
| ebit | Mio.€ | 41,4 | –5,7 | – | |
| ebt | Mio.€ | 42,7 | –5,1 | – | |
| EBT-Marge | % | 4,6 | –0,7 | +5,3 PP* | |
| Konzernergebnis | Mio.€ | 29,7 | –4,1 | – | |
| Ergebnis je Aktie | € | 0,94 | –0,13 | – |
* Prozentpunkte **liquide Mittel abzüglich Bankschulden *** Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale
Brief des Vorstands 1 | 5
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
nach einem guten ersten Halbjahr 2021 war die Nachfrage der Kunden von Krones auch im dritten Quartal hoch. Von Juli bis September 2021 lag unser Auftragseingang mit 1.148,3 Mio.€ um 36,1% über dem Vergleichswert des Vorjahrs. Damit stieg der Wert der Bestellungen nach den ersten drei Quartalen 2021 um insgesamt 38,8%. Ein Grund für den kräftigen Zuwachs ist, dass sich die globale Wirtschaft mittlerweile von den Folgen der Corona-Pandemie erholt hat. Darüber hinaus profitieren wir von unserem breiten Global Footprint. Krones ist mit seinen innovativen Produkten und Dienstleistungen weltweit nah an den Kunden.
Wir freuen uns natürlich über die gute Auftragslage, aber die starke Nachfrage stellt uns vor neue Herausforderungen. Es gilt, die bestellten Maschinen und Anlagen in bewährter Krones Qualität pünktlich zu liefern. Das ist angesichts der angespannten Lage an den Beschaffungsmärkten und in den Lieferketten alles andere als einfach. Krones ist mittlerweile aber sehr flexibel und verfügt über ein motiviertes Team, das auch diese Herausforderung im laufenden Geschäftsjahr 2021 bestmöglich meistern wird. Wir rechnen jedoch damit, dass die Unwägbarkeiten an den Beschaffungsmärkten 2022 weiter anhalten oder sogar zunehmen und uns somit vor weiteren Herausforderungen stellen werden.
Die Finanzziele für 2021 sind trotz der schwierigen Beschaffungsmärkte nicht in Gefahr. Wir erwarten für das Gesamtjahr unverändert ein Umsatzwachstum von 7% bis 9% und eine EBITDA-Marge von 7% bis 8%. In den ersten neun Monaten 2021 erzielte Krones einen im Vergleich zum Vorjahr um 7,9% höheren Umsatz von 2.643,0 Mio.€. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 6,0% im Vorjahr auf 8,0%.
Nicht nur das operative Geschäft entwickelt sich 2021 gut, auch bei strategischen Themen macht Krones große Fortschritte. Die neue Organisationsstruktur in der Prozesstechnik mit dem eigenständigen Brauereigeschäft ist etabliert und trägt Früchte. Zudem setzen wir mit Nachdruck unser Strategieprogramm »Zukunft gestalten« um. Krones legt hierbei den Fokus auf die Bereiche Nachhaltigkeit, Linienkompetenz und Digitalisierung. Im Krones Ecosystem haben wir kürzlich alle Automatisierungs- und Digitalisierungsaktivitäten des Unternehmens gebündelt. So wollen wir neue Geschäftsmodelle für die digitale Getränkefabrik entwickeln, die dem Kunden messbaren Mehrwert bieten.
Dieser Anspruch gilt für alle Innovationen von Krones. Gerne hätten wir im Oktober auf der »drinktec« Highlights unseres Produktprogramms präsentiert. Leider musste die Weltleitmesse für die Getränke- und Liquid-Food-Industrie coronabedingt in das Jahr 2022 verschoben werden. Wir freuen uns schon heute auf die »drinktec 2022« und die vielen Kundenbesuche auf der Messe.
Christoph Klenk CEO
Die Krones Aktie
Aktienbörsen markieren neuen Rekordstände
Mit einer stabilen Aufwärtsentwicklung haben die internationalen Aktienmärkte den Anlegern seit Jahresbeginn schöne Kursgewinne beschert. Getrieben wurde die Hausse hauptsächlich von der weiterhin sehr expansiven Geld- und Zinspolitik der wichtigsten Notenbanken sowie der Eindämmung der Corona-Pandemie in den Industrieländern. Gemeinsam mit den riesigen Konjunkturpaketen sorgte dies für eine starke Erholung der weltweiten Konjunktur und steigende Unternehmensgewinne. Deshalb markierten viele wichtige Aktienindizes im Sommer 2021 neue Allzeithochs. Seit September sind die Kurse nach dem starken Anstieg allerdings rückläufig. Auslöser für den Rückgang waren mitunter schlechte Nachrichten aus China. Dort gerieten große Immobilien-Finanzierer in Zahlungsschwierigkeiten. Zudem drückte die Angst vor anziehender Inflation und steigenden Zinsen auf die Stimmung der Börsianer.
In Deutschland notierte der DAX, der bekannteste inländische Index, Ende September mit 15.261 Punkten um 11,2% höher als zu Jahresanfang. Mitte August markierte er mit rund 16.000 Punkten seinen bisherigen Rekordstand. Ein wenig besser entwickelte sich der MDAX. Der Index der mittelgroßen Werte legte von Januar bis September 2021 um 11,6% zu.
Daten zur Krones Aktie
| Perfomance 01.01. | ||
|---|---|---|
| bis 30.09.2021 | ||
| Krones Aktie: +28,0% | ||
| SDAX: | +11,8% |
| 01.01. – 30.09.2021 |
01.01. – 30.09.2020 |
|
|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie in € | 2,74 | 0,55 |
| Höchstkurs in € | 89,65 | 75,50 |
| Tiefstkurs in € | 64,30 | 41,92 |
| Kurs am 30.09. in € | 84,55 | 52,95 |
| Marktkapitalisierung 30.09. in Mrd. € | 2,67 | 1,67 |
Kursangaben: Xetra Schlusskurse

Krones Aktie mit einem Plus von 28,0% deutlicher Outperformer
Nach einem verhaltenen Start in das Jahr 2021 legte die Krones Aktie vor allem im dritten Quartal deutlich zu. Getragen wurde die Aufwärtsbewegung von der guten Geschäftsentwicklung des Unternehmens. Vor allem im dritten Quartal 2021 hat sich die Krones Aktie mit einem Plus von 12,2% deutlich besser entwickelt als der SDAX (+ 3,0%).
Im Februar profitierte das Papier von den Vorabzahlen für das Geschäftsjahr 2020 sowie den Ausblick auf das Geschäftsjahr 2021. Am 7. Mai veröffentlichten wir die Zahlen zum ersten Quartal 2021. Im Anschluss daran kam es zu vielen positiven Analystenkommentaren, so dass das Krones-Papier Ende Mai bei rund 80 € notierte. Den größten Schub erhielt unsere Aktie dann im Juli durch die vorläufigen Halbjahreszahlen sowie die Anhebung der Prognose für das Gesamtjahr 2021. Daraufhin erhöhten mehrere Banken ihre Kursziele für die Krones Aktie auf Werte von mehr als 100 €.
Den Höchstkurs der ersten neun Monate 2021 erreichte die Aktie am 17. September mit 90,80 €. In der zweiten Septemberhälfte litt die Krones Aktie dann unter der allgemeinen Marktschwäche, die von den Zahlungsschwierigkeiten chinesischer Immobilienfinanzierer ausgelöst wurde. Ende September stand der Kurs bei 84,55 € und damit um 28,0% höher als zu Jahresbeginn. Der SDAX, dem auch Krones angehört, stieg im gleichen Zeitraum lediglich um 11,8%. Vor allem im dritten Quartal legte unser Papier eine deutliche Outperformance hin. In diesem Zeitraum stieg der Wert der Krones Aktie um 12,2%. Der SDAX legte von Juli bis September hingegen nur um 3,0% zu, der DAX war sogar um 1,7% rückläufig.
Der durchschnittliche Tagesumsatz unserer Aktie (Xetra und Frankfurt) lag in den ersten drei Quartalen 2021 bei rund 35.800 Stück. Im Vorjahr war der Umsatz mit täglich etwa 53.600 Aktien wegen der hohen Volatilität im Zuge der Covid-19-Pandemie deutlich höher.
Ausführliche Informationen zur Krones Aktie finden Sie im Internet unter: www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations/aktie.php
Aktionärsstruktur Stand 30.09.2021

Stammdaten der Krones Aktie Stammdaten der KRONES Aktie
| Aktienanzahl | 31.593.072 |
|---|---|
| Wertpapierkennnummer | 633500 |
| ISIN | DE0006335003 |
| XETRA-Kürzel | KRN |
| 2 | Vermögens-, finanz- und ertragslage | |
|---|---|---|
| Umsatz . | 9 | |
| Auftragseingang und -bestand | 11 | |
| Ertragslage . | 12 | |
| Mitarbeiter | 15 | |
| Kapitalflussrechnung . | 16 | |
| Bilanzstruktur . | 18 | |
| Bericht aus den Segmenten . | 20 | |
| Prognosebericht . | 22 |
Umsatz
Umsatzwachstum von Krones beschleunigt sich im dritten Quartal 2021
Umsatz
Im dritten Quartal 2021 zog der Umsatz von Krones kräftig an und kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 23,0% auf 922,9 Mio.€. In den ersten neun Monaten stiegen die Erlöse um 7,9% auf 2.643,0 Mio.€.
Die Märkte von Krones haben sich in den ersten neun Monaten 2021 vom Corona-Einbruch erholt. Davon konnten wir als ein führender Komplettanbieter für die internationale Abfüll- und Verpackungsindustrie profitieren. Die zunehmende Investitionsbereitschaft der Kunden spiegelt sich seit dem zweiten Quartal in steigenden Umsätzen wider.
Im dritten Quartal beschleunigte sich das Wachstum. Von Juli bis September 2021 erhöhte sich der Umsatz von Krones im Vergleich zum Vorjahr um 23,0% auf 922,9 Mio.€. In den ersten neun Monaten 2021 nahmen die Erlöse um insgesamt 7,9% von 2.449,0 Mio.€ auf 2.643,0 Mio.€ zu. Damit sind wir auf gutem Weg, den oberen Wert unseres Wachstumsziels für das Gesamtjahr 2021 von 7% bis 9% zu erreichen.
Das Neumaschinengeschäft legte sowohl im dritten Quartal als auch im Neunmonatszeitraum 2021 stärker zu als die Service-Erlöse. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Neumaschinengeschäft 2020 überproportional vom Corona-Einbruch betroffen war.
Segmentumsatz 01.01. bis 30.09.2021 Segmentumsatz 01.01. bis 30.09.2020


Umsatz
Umsatz nach Regionen
Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es unterjährig zu starken Auftragsund Umsatzverschiebungen kommen kann.
Die Geschäfte auf dem Heimatmarkt von Krones haben sich nach einem schwachen Jahresstart belebt. In den ersten drei Quartalen 2021 stiegen die Inlandserlöse im Vergleich zum Vorjahr um 8,1% auf 277,7 Mio.€. Der Anteil am Konzernumsatz des Berichtszeitraums lag wie im Vorjahr bei 10,5%.
In Europa (ohne Deutschland) verzeichnete Krones im dritten Quartal 2021 im Vergleich zum Vorjahr sehr starke Umsatzzuwächse (+146%). Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Erlöse im dritten Quartal 2020 coronabedingt niedrig waren. Nach den ersten neun Monaten 2021 stieg der Umsatz in Europa (ohne Deutschland) im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 22,3% von 605,0 Mio.€ auf 739,7 Mio.€. Der Anteil am Konzernumsatz der ersten drei Quartale erhöhte sich auf 28,0% (Vorjahr: 24,7%). Die Erlöse übertrafen in den ersten neun Monaten 2021 in allen europäischen Regionen den Vorjahreswert. Prozentual am stärksten stieg der Umsatz in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande). Dort lagen die Erlöse mit 203,2 Mio.€ um 76,1% höher als im Vorjahr. In der großen Absatzregion Westeuropa verbesserte sich der Umsatz im Berichtszeitrum um 9,4% auf 353,8 Mio.€. Mit 120,1 Mio.€ lag der Umsatz in Osteuropa nach den ersten drei Quartalen um 3,4% höher als im Vorjahr. In der Region Russland/GUS haben sich die Geschäfte nach dem starken Corona-Einbruch auf niedriger Basis stabilisiert. Der Umsatz stieg im Berichtszeitraum um 25,2% auf 62,6 Mio.€.
Insgesamt unterproportional (+ 2,4%) legte der Umsatz von Krones in den ersten drei Quartalen auf den außereuropäischen Märkten zu. Dies liegt hauptsächlich an Basiseffekten, denn einige internationale Märkte waren auch in der Corona-Krise stabil. Hierzu zählt die für Krones wichtige Absatzregion Mittlerer Osten/Afrika. Dort verringerte sich der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2021 im Vergleich zum hohen Vorjahreswert um 7,7% auf 340,6 Mio.€. Rückläufig wa-
ren auch die Erlöse im asiatisch/pazifischen Raum. Sie lagen mit 276,8 Mio.€ um 9,1% unter Vorjahr. In China, das 2020 stark von Corona betroffen war, verbesserte sich der Umsatz hingegen um 21,0% auf 197,5 Mio.€.
Gut entwickelten sich die Geschäfte von Krones in den ersten drei Quartalen 2021 in der Region Nord- und Mittelamerika. Der Umsatz erhöhte sich gegenüber dem Vorjahr um 23,0% auf 560,7 Mio.€. In Südamerika/Mexiko blieb der Umsatz aufgrund eines schwachen dritten Quartals von Januar bis September mit 250,0 Mio.€ um 15,1% hinter dem hohen Vorjahreswert zurück.
Die Umsatzverteilung von Krones zwischen den aufstrebenden und reifen Märkten war in den ersten drei Quartalen 2021 weiterhin ausgewogen. Auf den Emerging Markets erwirtschaftete das Unternehmen 47,2% (Vorjahr: 53,0%) des Konzernumsatzes. In den reifen Industriestaaten erzielte Krones 52,8% (Vorjahr: 47,0%) der Erlöse.
Regionale Umsatzverteilung
| Anteil am Konzernumsatz | 01.01. bis 30.09.2021 |
01.01. bis 30.09.2020 |
Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | |
| Deutschland | 277,7 | 10,5 | 256,8 | 10,5 | +8,1 |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 203,2 | 7,7 | 115,4 | 4,7 | +76,1 |
| Westeuropa | 353,8 | 13,4 | 323,4 | 13,2 | +9,4 |
| Osteuropa | 120,1 | 4,5 | 116,2 | 4,7 | +3,4 |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 62,6 | 2,3 | 50,0 | 2,0 | +25,2 |
| Mittlerer Osten/Afrika | 340,6 | 12,9 | 368,9 | 15,2 | –7,7 |
| Asien/Pazifik | 276,8 | 10,5 | 304,6 | 12,4 | –9,1 |
| China | 197,5 | 7,5 | 163,2 | 6,7 | +21,0 |
| Südamerika/Mexiko | 250,0 | 9,5 | 294,6 | 12,0 | –15,1 |
| Nord- und Mittelamerika | 560,7 | 21,2 | 455,9 | 18,6 | +23,0 |
| Gesamt | 2.643,0 | 100,0 | 2.449,0 | 100,0 | +7,9 |
Auftragseingang und -bestand
Starke Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von Krones
Im dritten Quartal 2021 orderten die Kunden bei Krones Produkte und Dienstleistungen im Wert von 1.148,3 Mio.€. Damit lag der Auftragseingang um 36,1% höher als im Vorjahr.
Nach einem guten ersten Halbjahr 2021 war die Nachfrage der Kunden von Krones auch im dritten Quartal sehr hoch. Von Juli bis September 2021 stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 36,1% von 843,6 Mio.€ auf 1.148,3 Mio.€. In den ersten neun Monaten 2021 erhöhte sich der Auftrags-
eingang um 38,8% auf 3.192,6 Mio.€ (Vorjahr: 2.300,9 Mio.€). Damit lag der Wert der Orders nach dem dritten Quartal deutlich über dem Niveau vor der Corona-Krise. Die Zuwächse bei den Bestellungen erstreckte sich über breite Teile des Produkt- und Dienstleistungsangebots von Krones.
Ein wesentlicher Grund für die hohe Nachfrage ist, dass sich die globale Wirtschaft von den Folgen der Corona-Pandemie erholt hat und damit auch die Investitionsbereitschaft unserer Kunden gestiegen ist. Darüber hinaus profitierten wir von unserer starken internationalen Aufstellung.
Überproportional stieg der Auftragseingang im den ersten drei Quartalen 2021 im Vergleich zum Vorjahr in Europa, China und Südamerika. Relativ stabil, aber leicht unterproportional, entwickelte sich der Wert der Bestellungen in Asien/ Pazifik, Afrika und Nordamerika.
Krones hat Aufträge im Wert von 1,76 Mrd. € in den Büchern
Aufgrund der hohen Nachfrage ist der Auftragsbestand von Krones trotz des Umsatzwachstums gestiegen. Zum 30. September 2021 hatte das Unternehmen Aufträge im Wert von 1.760,9 Mio.€ in den Büchern. Damit ist der Wert des Orderbestands im Vergleich zum Jahresanfang 2021 (1.211,3 Mio.€) um 45,4% gewachsen. Im Vergleich zum Vorjahr (1.116,6 Mio.€) beträgt der Anstieg sogar 57,7%. Der hohe Auftragsbestand wirkt sich positiv auf die Auslastung der Produktionskapazitäten von Krones in den kommenden Monaten aus.

Ertragslage
Ertragskraft von Krones steigt
Die guten Marktbedingungen und die gestiegene Flexibilität von Krones wirkten sich in den ersten drei Quartalen 2021 positiv auf die Ertragskraft aus. Mit 8,0% lag die EBITDA-Marge deutlich über dem Vorjahreswert von 6,0%.
Krones konnte die Ertragskraft in den ersten drei Quartalen 2021 deutlich verbessern. Hierzu trugen neben den höheren Erlösen die strukturellen Maßnahmen des Unternehmens bei, mit denen wir die Flexibilität des Unternehmens steigerten. Trotz beträchtlich höheren Materialkosten legte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) von Januar bis September um 44,3% von 147,3 Mio.€ im Vorjahr auf 212,6 Mio.€ zu. Die EBITDA-Marge stieg auf 8,0% (Vorjahr: 6,0%).
Noch stärker als das EBITDA legte in den ersten neun Monaten 2021 das Ergebnis vor Steuern (EBT) zu. Es stieg von 26,7 Mio.€ im Vorjahr auf 118,4 Mio.€. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das EBT der ersten neun Monate 2020 durch Abschrei-
bungen auf den Goodwill mit 13,6 Mio.€ belastet wurde. Die EBT-Marge lag nach den ersten drei Quartalen 2021 bei 4,5% (Vorjahr: 1,1%). Von Januar bis September 2021 erzielte Krones ein Konzernergebnis von 86,6 Mio.€ (Vorjahr: 17,4 Mio.€). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 2,74 € (Vorjahr: 0,55 €).
Im dritten Quartal 2021 wirkte sich die angespannte Lage an den Beschaffungsmärkten besonders stark auf die Materialkosten aus. Mit 74,9 Mio.€ lag das EBITDA dennoch deutlich über dem erheblich von Corona beeinflussten Vorjahresniveau von 28,8 Mio.€. Von Juli bis September 2021 erwirtschaftete Krones eine EBITDA-Marge von 8,1% (Vorjahr: 3,8%). Das EBT verbesserte sich von minus 5,1 Mio.€ im Vorjahr auf 42,7 Mio.€, die EBT-Marge auf 4,6% (Vorjahr: minus 0,7%). Von minus 4,1 Mio.€ im Vorjahr auf 29,7 Mio.€ kletterte das Konzernergebnis im dritten Quartal 2021. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,94 € (Vorjahr: minus 0,13 €).

Ertragsstruktur krones Konzern
| in Mio. € | 2021 01.01.–30.09. |
2020 01.01.–30.09. |
Veränderung % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 2.643,0 | 2.449,0 | +7,9 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 19,1 | 7,0 | – |
| Gesamtleistung | 2.662,1 | 2.456,0 | +8,4 |
| Materialaufwand | –1.323,4 | –1.182,9 | +11,9 |
| Personalaufwand | –867,9 | –838,2 | +3,5 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen |
–258,2 | –287,6 | –10,2 |
| EBITDA | 212,6 | 147,3 | +44,3 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –99,6 | –119,8 | –16,9 |
| EBIT | 113,0 | 27,5 | +310,9 |
| Finanzergebnis | 5,4 | –0,8 | – |
| EBT | 118,4 | 26,7 | +343,4 |
| Ertragssteuern | –31,8 | –9,3 | +241,9 |
| Konzernergebnis | 86,6 | 17,4 | +397,7 |

Krones verbesserte die Ertragskraft im Berichtszeitraum deutlich, obwohl die Materialkosten überproportional angestiegen sind.
Krones legte im in den ersten drei Quartalen 2021 beim Umsatz und der Gesamtleistung nahezu im Gleichschritt zu. Der Umsatz war mit 2.643,0 Mio.€ um 7,9% höher als im Vorjahreszeitraum, die Gesamtleistung legte leicht stärker um 8,4% auf
2.662,1 Mio.€ zu. Der Grund: Krones baute im Berichtszeitraum den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 19,1 Mio.€ (Vorjahr: 7,0 Mio.€) auf.
Obwohl die Material- und Frachtkosten teilweise stark gestiegen sind, konnte Krones die Ertragskraft von Januar bis September deutlich verbessern. Dies lag vor allem an der konsequenten Umsetzung der 2020 eingeleiteten strukturellen Maßnahmen und der hohen Flexibilität von Krones. Das belegt vor allem der unterproportional gestiegene Personalaufwand.

2017 2018 2019 2020 2021
40 %
60 %




Materialaufwands-Quote: 49,7% Personalaufwands-Quote: 32,6% Im Materialaufwand schlagen sich Lieferengpässe und Preissteigerungen bei der Materialbeschaffung nieder, vor allem für Elektrokomponenten. So legte der Materialaufwand überproportional zur Gesamtleistung um 11,9% auf 1.323,4 Mio.€ zu. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, erhöhte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem niedrigen Vorjahreswert von 48,2% auf 49,7%.
Die Personalaufwandsquote fiel in den ersten neun Monaten von 34,1% im Vorjahr auf 32,6%, weil der Personalaufwand nur um 3,5% auf 867,9 Mio.€ stieg. Hierin enthalten ist ein Corona-Bonus von rund 5 Mio.€, den Krones im Berichtszeitraum an seine Mitarbeiter ausschüttete.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen senkte Krones von Januar bis September 2021 um 9,8% auf 362,8 Mio.€. Höhere Frachtkosten wurden durch Kosteneinsparungen an anderen Stellen, wie Fremdwährungsverlusten, überkompensiert. Ebenfalls rückläufig waren die sonstigen betrieblichen Erträge. Sie fielen hauptsächlich wegen niedrigerer Fremdwährungsgewinne von 88,2 Mio.€ auf 66,6 Mio.€. Die aktivierten Eigenleistungen stiegen hingegen von 26,4 Mio.€ auf 38,0 Mio.€. Insgesamt veränderte sich der Saldo aus den sonstigen betrieblichen
Erträgen und Aufwendungen und den aktivierten Eigenleistungen im Berichtszeitraum von minus 287,6 Mio.€ im Vorjahr auf minus 258,2 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung fiel der Saldo von 11,7% auf 9,7%.
Insgesamt verbesserte Krones das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Berichtszeitraum um 44,3% auf 212,6 Mio.€. Die EBITDA-Marge stieg von 6,0% auf 8,0%. Verringert haben sich die Abschreibungen auf das Anlagevermögen. Sie lagen mit 99,6 Mio.€ um 16,9% unter dem Vorjahreswert von 119,8 Mio.€, der durch Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 13,6 Mio.€ beeinflusst war. Auch wegen der niedrigeren Abschreibungen stieg in den ersten drei Quartalen 2021 das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) deutlich von 27,5 Mio.€ auf 113,0 Mio.€.
Krones verzeichnete von Januar bis September ein Finanzergebnis von plus 5,4 Mio.€ nach minus 0,8 Mio.€ im Vorjahr. Dadurch kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) in den ersten drei Quartalen 2021 von 26,7 Mio.€ auf 118,4 Mio.€. Die EBT-Marge lag bei 4,5% (Vorjahr: 1,1%). Im Vergleich zum Vorjahr fiel die Steuerquote von 34,8% auf 26,9%, so dass Krones unterm Strich das Konzernergebnis im Berichtszeitraum auf 86,6 Mio.€ (Vorjahr: 17,4 Mio.€) verbesserte.
2 | 15 Mitarbeiter
| Mitarbeiter Inland: 9.803 | Mitarbeiterentwicklung zum 30.09. | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mitarbeiter Ausland: 6.377 | 17.405 16.839 |
||||||||
| Auszubildende: | 495 | 16.000 | 15.174 | 15.949 | 16.180 | ||||
| 12.000 | |||||||||
| 8.000 | |||||||||
| 4.000 | |||||||||
| 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 |
Krones beschäftigt weltweit 16.180 Mitarbeiter
Im Zuge der strukturellen Anpassungen verringerte sich von Januar bis September 2021 die Mitarbeiterzahl im Krones Konzern um 556 auf 16.180. Gegenüber dem Vorjahr sank die Belegschaft um 659 Mitarbeiter.
Die Mitarbeiterzahl von Krones ist zum 30. September 2021 weiter zurückgegangen. Gegenüber dem Vorjahr fiel die Zahl der Beschäftigten um 659 auf 16.180. Im Vergleich zum 31. Dezember 2020 ist sie um 556 gesunken.
Aufgrund der 2020 eingeleiteten strukturellen Anpassungen sank hauptsächlich im Inland die Mit-
arbeiterzahl. Sie fiel in den ersten drei Quartalen um 561 auf 9.803. Die Zahl der im Ausland beschäftigten Mitarbeiter ist im Berichtszeitraum erstmalig seit mehreren Quartalen wieder leicht auf 6.377 (31. Dezember 2020: 6.372) gestiegen. Hier hat die anziehende internationale Nachfrage vor allem im dritten Quartal zu einem Mitarbeiteraufbau geführt. Um langfristig über eine hoch qualifizierte Belegschaft zu verfügen, investieren wir weiterhin stark in die Aus- und Weiterbildung. Zum 30. September 2021 absolvierten im Krones Konzern 495 (Vorjahr: 536) junge Menschen eine Ausbildung.
Kapitalflussrechnung
| in Mio. € | 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Ergebnis vor Steuern | 118,4 | 26,7 |
| zahlungsunwirksame Veränderungen | +192,7 | +176,6 |
| Veränderung Working Capital | +7,0 | –85,5 |
| Veränderung sonstige Aktiva und Passiva | –135,7 | –107,9 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 182,4 | 9,9 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | –73,4 | –68,5 |
| M&A Aktivitäten | ±0,0 | ±0,0 |
| Sonstiges | –1,5 | +0,2 |
| Free Cashflow | 107,5 | –58,4 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | –51,9 | +124,5 |
| Sonstiges | +16,0 | ±0,0 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | +71,6 | +66,1 |
| Liquidität am Ende des Berichtszeitraums | 288,6 | 176,5 |
Kapitalflussrechnung
Krones verbesserte in den ersten neun Monaten 2021 den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (operativer Cashflow) um 172,5 Mio.€ auf 182,4 Mio.€. Hierzu beigetragen hat neben dem um 91,7 Mio.€ höheren Ergebnis vor Steuern vor allem der Abbau des Working Capitals um 7,0 Mio.€. Im Vorjahr baute Krones Working Capital auf, was den Cashflow mit 85,5 Mio.€ belastete. Die zahlungsunwirksamen Veränderungen trugen mit einem Plus von 192,7 Mio.€ (Vorjahr: plus 176,6 Mio.€) ebenfalls zum höheren operativen Cashflow bei. Der Anstieg der sonstigen Aktiva und Passiva hingegen belastete im Berichtszeitraum den Cashflow mit 135,7 Mio.€ (Vorjahr: 107,9 Mio.€).
Free Cashflow 01.01. bis 30.09. in Mio. €

Working Capital zu Umsatz mit 26,2% deutlich verbessert
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz konnte Krones im Berichtszeitraum deutlich auf 26,2% gegenüber dem Vorjahreswert von 28,3% verbessern. Hierin spiegeln sich die höheren Umsätze sowie die
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale hat Krones deutlich verbessert. Es fiel von 28,3% auf 26,2%.
aufgrund des starken Auftragseingangs angestiegenen Anzahlungen wider. Zum Stichtag war der Rückgang des Working Capital im Verhältnis zum Umsatz mit 24,1% (Vorjahr: 31,4%) sogar noch stärker.
2 | 17 Free Cashflow steigt um 165,9 Mio.€ auf 107,5 Mio.€
In den ersten neun Monaten 2021 verbesserte Krones den operativen Cashflow um 172,5 Mio.€ und den Free Cashflow um 165,9 Mio.€ gegenüber dem Vorjahr.
Krones investierte im Berichtszeitraum 73,4 Mio.€ in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte und liegt damit planmäßig leicht über dem Vorjahreswert von 68,5 Mio.€. Den Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln abzüglich der getätigten Investitio-
nen, steigerte das Unternehmen in den ersten drei Quartalen 2021 signifikant. Er kletterte gegenüber dem Vorjahr um 165,9 Mio.€ auf 107,5 Mio.€ (Vorjahr: minus 58,4 Mio.€).
Der Mittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit lag von Januar bis September 2021 bei 51,9 Mio.€, nachdem Krones im Vorjahr noch Mittel von 124,5 Mio.€ aus der Finanzierung zugeflossen waren. Diese Position erfasst in der Berichtsperiode neben dem Mittelabfluss durch die Dividendenausschüttung von 1,9 Mio.€ (Vorjahr: 23,7 Mio.€) auch den Mittelabfluss aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 23,1 Mio.€ (Vorjahr: 26,8 Mio.€) sowie die Rückzahlung von Bankschulden in Höhe von 27,0 Mio.€ (Vorjahr: 8,1 Mio.€). Unterm Strich verfügte Krones zum 30. September 2021 über liquide Mittel von 288,6 Mio.€ (Vorjahr: 176,5 Mio.€).
Working Capital zu Umsatz in Prozent 01.01. bis 30.09. (12-Monats-Durchschnitt)

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio. €, 01.01. bis 30.09.

Bilanzstruktur
Bilanzstruktur
Vermögens- und Kapitalstruktur
| in Mio.€ | 30.09.2021 | 31.12.2020 | 30.09.2020 | 31.12.2019 |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 1.123 | 1.093 | 1.107 | 1.154 |
| davon Anlagevermögen | 987 | 990 | 991 | 1.070 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.276 | 1.957 | 2.044 | 2.165 |
| davon flüssige Mittel | 289 | 217 | 177 | 110 |
| Eigenkapital | 1.303 | 1.200 | 1.314 | 1.370 |
| Fremdkapital | 2.096 | 1.850 | 1.837 | 1.949 |
| langfristige Verpflichtungen | 475 | 476 | 429 | 452 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.621 | 1.374 | 1.408 | 1.497 |
| Bilanzsumme | 3.399 | 3.050 | 3.151 | 3.319 |
Finanzmittelbestand zum 30.09. in Mio. €

Wegen des deutlich anziehenden Geschäftsvolumens hat sich die Bilanzsumme von Krones in den ersten drei Quartalen um 11,4% ausgeweitet.
Die Bilanzsumme von Krones stieg im Berichtszeitraum um 11,4% und damit stärker als die Gesamtleistung, die um 8,4% zulegte. Zum 30. September 2021 betrug die Bilanzsumme 3.398,5 Mio.€ (31. Dezember 2020: 3.049,5 Mio.€). Hauptverantwortlich
für den überproportionalen Anstieg war der starke Aufbau kurzfristiger Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aufgrund der deutlichen Ausweitung des Geschäftsvolumens.
Die langfristigen Vermögenswerte haben sich von Januar bis September leicht auf 1.122,8 Mio.€ (31. Dezember 2020: 1.092,5 Mio.€) erhöht. Das Anlagevermögen stand zum 30. September 2021 mit 987,1 Mio.€ (31. Dezember 2020: 990,0 Mio.€) in den Büchern. Verantwortlich für den leichten Rückgang des Anlagevermögens sind Sachanlagen und Nutzungsrechte. Sie verringerten sich von 656,1 Mio.€ Ende 2020 auf 649,0 Mio.€. Die immateriellen Vermögenswerte hingegen haben sich geringfügig auf 305,5 Mio.€ (31. Dezember 2020: 300,6 Mio.€) erhöht.
Vor allem wegen der Ausweitung des Geschäftsvolumens sind die kurzfristigen Vermögenswerte von Krones insgesamt deutlich gestiegen. Sie lagen am Ende des Berichtszeitraums mit 2.275,7 Mio.€ um 16,3% oder 318,7 Mio.€ über dem Wert vom 31. Dezember 2020. Zu dem deutlichen Anstieg haben alle Teile der Bilanzposition beigetragen. So erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 42,4 Mio.€ auf 746,5 Mio.€ und die Vorräte um 68,1 Mio.€ auf 423,2 Mio.€. Die Vertragsvermögenswerte (+ 100,7 Mio.€) und die sonstigen Vermögenswerte (+ 35,7 Mio.€) stiegen ebenfalls. Zugelegt haben im Berichtszeitraum auch die liquiden Mittel. Sie kletterten von 217,0 Mio.€ auf 288,6 Mio.€.
Eigenkapitalquote zum 30.09. in Prozent
42,1
2017 0
10
20
35
40
2 | 19 Auf der Passivseite der Bilanz hat Krones von Januar bis September 2021 die kurzfristigen Verbindlichkeiten stark ausgeweitet. Sie erhöhten sich um 17,9% oder 246,5 Mio.€ auf 1.620,6 Mio.€. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem die um 219,1 Mio.€ auf 624,2 Mio.€ angestiegenen Vertragsverbindlichkeiten. Darin spiegeln sich überwiegend die höheren Vorauszahlungen von Kunden wider. Auch die sonstigen Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter legten aufgrund des verbesserten Geschäftsvolumens auf 372,4 Mio.€ zu (31. Dezember 2020: 300,0 Mio.€) zu. Um 17,4 Mio.€ auf 387,7 Mio.€ kletterten im Berichtszeitraum die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Die kurzfristigen Bankschulden wurden im Berichtszeitraum vollständig abgebaut (31. Dezember 2020: 27,0 Mio.€).
Nahezu unverändert waren zum 30. September 2021 die langfristigen Verbindlichkeiten. Sie standen insgesamt mit 474,8 Mio.€ (31. Dezember 2020: 475,5 Mio.€) in den Büchern. Innerhalb dieser Bilanzposition kam es nur zu kleineren Abweichungen gegenüber dem Jahresende 2020. So verringerte sich die größte Position, Rückstellungen für Pensionen, leicht auf 280,4 Mio.€
41,7 40,8
2018
2019
2020
2021
38,3
41,7
(31. Dezember 2020: 281,4 Mio.€). Zum Ende des Berichtszeitraums hatte das Unternehmen 5,2 Mio.€ langfristige Bankschulden (31. Dezember 2020: 5,1 Mio.€).
Eigenkapital und Nettoliquidität legen zu
Aufgrund des positiven Neun-Monats-Ergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem Bilanzstichtag 2020 auf 1.303,1 Mio.€ (31. Dezember 2020: 1.199,9 Mio.€). Die Eigenkapitalquote ging wegen der überproportional gestiegenen Bilanzsumme leicht zurück und lag am 30. September
Die solide Eigenkapitalquote von 38,3% sowie eine Nettoliquidität von 283,4 Mio.€ bilden eine solide Basis für weiteres profitables Wachstum bei Krones.
2021 bei 38,3% (31. Dezember 2020: 39,4%). Gemeinsam mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 283,4 Mio.€ zum Ende des Berichtszeitraums (31. Dezember 2020: 184,9 Mio.€) besitzt Krones weiterhin eine stabile und solide Finanz- und Kapitalstruktur. Zusätzlich standen Krones zum 30. September 2021 nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von 1,04 Mrd. € zur Verfügung.

2017 2018
2019
2020
2021
Netto-Liquidität: 283,4 Mio.€ Eigenkapitalquote: 38,3%
Bericht aus den Segmenten
Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung
Segmentumsatz
Im dritten Quartal 2021 verbesserte sich der Umsatz des Kernsegments im Vergleich zum stark von Corona beeinflussten Vorjahreswert um 24,0%. Nach den ersten neun Monaten beträgt das Umsatzwachstum 5,9%.
Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« hat sich das Wachstum im dritten Quartal 2021 deutlich beschleunigt. Von Juli bis September lag der Umsatz um 24,0% höher als im Vorjahr. Dadurch konnte der Umsatzrückstand aus dem ersten Halbjahr (minus 1,8%) mehr als ausgeglichen werden. In den ersten neun Monaten
2021 stieg der Segmentumsatz um insgesamt 5,9% von 2.093,8 Mio.€ im Vorjahr auf 2.216,3 Mio.€. Zum Konzernumsatz der ersten drei Quartale trug das Kernsegment 83,9% (Vorjahr: 85,5%) bei.
Segmentergebnis
Die Ertragskraft des Kernsegments profitierte in den ersten drei Quartalen von der höheren Kapazitätsauslastung und den strukturellen Maßnahmen des Unternehmens. Diese waren der wesentliche Grund,
Die EBITDA-Marge des Kernsegments stieg in den ersten drei Quartalen 2021 auf 9,1% (Vorjahr: 8,3%).
dass sich das Ergebnis trotz steigender Materialkosten überproportional zum Umsatz verbesserte. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) legte in den ersten drei Quartalen um 16,7% von 173,4 Mio.€ im Vorjahr auf 202,3 Mio.€ zu. Damit erwirtschaftete das Kernsegment im Berichtszeitraum eine EBITDA-Marge von 9,1% (Vorjahr: 8,3%).

* inkl. Segment Maschinen und Anlagen für die Compact Class
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik
Segmentumsatz
Die Umsätze des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« haben sich vom coronabedingten Einbruch 2020 erholt. Sie legten in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um 20,1% zu.
Segmentumsatz in Mio. €, 01.01. bis 30.09.
Der Umsatz des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« stieg in den ersten neun Monaten 2021 kräftig um 20,1% von 355,2 Mio.€ im Vorjahr auf 426,7 Mio.€. Überproportional legte das Intralogistikgeschäft zu, das im Vorjahr stark von Corona beeinflusst wurde. Die Erlöse der Getränkeproduktion, dem zweiten Bereich des
Segments, profitierten im Berichtszeitraum von der Erholung der internationalen Brauereien und lagen leicht über Vorjahr. Der Anteil des gesamten Segments am Konzernumsatz der ersten drei Quartale erhöhte sich auf 16,1% (Vorjahr: 14,5%).
Segmentergebnis
In den ersten drei Quartalen 2021 hat sich die Ertragslage des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« deutlich verbessert. Neben den steigenden Erlösen profitierte die Ertragskraft in der Getränkeproduktion von den strukturellen Maßnahmen, wie beispielsweise die Ausgliederung des Brauereigeschäfts in eine eigene Gesellschaft. Auch in
Das EBITDA des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik« legte in den ersten drei Quartalen 2021 um 36,4 Mio.€ von minus 26,1 Mio.€ im Vorjahr auf plus 10,3 Mio.€ zu.
der Intralogistik, die im Vorjahr durch Covid-19 stark negativ beeinflusst war, stieg die Ertragskraft wesentlich. Das komplette Segment erwirtschaftete in allen drei Quartalen ein positives Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA). In den ersten neun Monaten 2021 verbesserte sich das EBITDA insgesamt von minus 26,1 Mio.€ im Vorjahr auf plus 10,3 Mio.€. Damit stieg die EBITDA-Marge auf 2,4% (Vorjahr: minus 7,4%).



2 | 22 Prognosebericht
Krones ist davon überzeugt, die Prognose für das Gesamtjahr 2021 zu erreichen
Insgesamt haben sich die Märkte von Krones bislang schneller vom coronabedingten Einbruch erholt als zu Jahresbeginn erwartet. Das Unternehmen rechnet auch für das vierte Quartal 2021 mit einer hohen Nachfrage und einer stabilen Auslastung der Produktionskapazitäten.
Als zunehmende Herausforderung stellen sich die angespannten Beschaffungsmärkte dar. Auch Krones kann sich den Problemen in den globalen Lieferketten nicht dauerhaft entziehen. Aufgrund der eingeleiteten strukturellen Maßnahmen sowie der hohen Flexibilität des Unternehmens ist Krones jedoch davon überzeugt, die im Vorquartal erhöhte Prognose für das Gesamtjahr 2021 zu erfüllen.
Der Vorstand erwartet für den Krones Konzern im Gesamtjahr 2021 ein Umsatzwachstum von 7% bis 9%. Bei der EBITDA-Marge rechnet Krones mit einem Wert von 7% bis 8%. Der Ausblick auf die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, bleibt ebenfalls unverändert bei 26% bis 27%.
| Prognose für 2021 |
Ist-Wert 9M 2021 |
|
|---|---|---|
| Umsatzwachstum | 7–9% | 7,9% |
| EBiTda-Marge | 7–8% | 8,0% |
| Working Capital zu Umsatz | 26–27% | 26,2% |
| 3 | Konzernzwischenabschluss zum 30.09.2021 | |
|---|---|---|
| Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung . | 24 | |
| Konzern-Bilanz | 26 | |
| Konzern-Kapitalflussrechnung . | 28 | |
| Konzern-Segmentberichterstattung . | 29 |
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.01. – 30.09.2021
| Mio. € | 2021 | 2020 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | % | |
| Umsatzerlöse | 2.643,0 | 2.449,0 | +7,9 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 19,1 | 7,0 | – |
| Gesamtleistung | 2.662,1 | 2.456,0 | +8,4 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 38,0 | 26,4 | +43,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 66,6 | 88,2 | –24,5 |
| Materialaufwand | –1.323,4 | –1.182,9 | +11,9 |
| Personalaufwand | –867,9 | –838,2 | +3,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –362,8 | –402,2 | –9,8 |
| EBITDA | 212,6 | 147,3 | +44,3 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –99,6 | –119,8 | –16,9 |
| EBIT | 113,0 | 27,5 | +310,9 |
| Finanzergebnis | 5,4 | –0,8 | – |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0,0 | 0,0 | – |
| Ergebnis vor Steuern | 118,4 | 26,7 | +343,4 |
| Ertragsteuern | –31,8 | –9,3 | +241,9 |
| Konzernergebnis | 86,6 | 17,4 | +397,7 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,1 | 0,1 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
86,5 | 17,3 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 2,74 | 0,55 | |
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.07. – 30.09.2021
| Mio. € | 2021 | 2020 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | % | |
| Umsatzerlöse | 922,9 | 750,4 | +23,0 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | –29,6 | 0,3 | – |
| Gesamtleistung | 893,3 | 750,7 | +19,0 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 12,2 | 6,2 | +96,8 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 16,6 | 32,8 | –49,4 |
| Materialaufwand | –453,1 | –369,5 | +22,6 |
| Personalaufwand | –270,5 | –243,3 | +11,2 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –123,6 | –148,1 | –16,5 |
| EBITDA | 74,9 | 28,8 | +160,1 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –33,5 | –34,5 | –2,9 |
| EBIT | 41,4 | –5,7 | – |
| Finanzergebnis | 1,3 | 0,6 | – |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0,0 | 0,0 | – |
| Ergebnis vor Steuern | 42,7 | –5,1 | – |
| Ertragsteuern | –13,0 | 1,0 | – |
| Konzernergebnis | 29,7 | –4,1 | – |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
29,7 | –4,1 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 0,94 | –0,13 |
Konzern-Bilanz – Aktiva
| Mio. € | 30.09.2021 | 31.12.2020 | ||
|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 305,5 | 300,6 | ||
| Sachanlagen und Nutzungsrechte | 649,0 | 656,1 | ||
| Finanzanlagen | 30,2 | 29,9 | ||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 2,4 | 3,4 | ||
| Anlagevermögen | 987,1 | 990,0 | ||
| Aktive latente Steuern | 63,7 | 54,4 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 61,9 | 36,2 | ||
| Steuerforderungen | 1,4 | 0,2 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 8,7 | 11,7 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.122,8 | 1.092,5 | ||
| Vorräte | 423,2 | 355,1 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 746,5 | 704,1 | ||
| Vertragsvermögenswerte | 619,5 | 518,8 | ||
| Steuerforderungen | 17,0 | 16,8 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 180,9 | 145,2 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 288,6 | 217,0 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.275,7 | 1.957,0 | ||
| Bilanzsumme | 3.398,5 | 3.049,5 |
Konzern-Bilanz – Passiva
| Mio. € | 30.09.2021 | 31.12.2020 | ||
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 1.303,1 | 1.199,9 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 280,4 | 281,4 | ||
| Passive latente Steuern | 3,5 | 3,0 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 81,0 | 79,4 | ||
| Steuerrückstellungen | 4,5 | 4,1 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 5,2 | 5,1 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,0 | 0,0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 75,7 | 78,4 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 24,5 | 24,1 | ||
| Langfristige Schulden | 474,8 | 475,5 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 176,5 | 198,0 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 27,0 | ||
| Vertragsverbindlichkeiten | 624,2 | 405,1 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 387,7 | 370,3 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 17,2 | 26,6 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 42,6 | 47,1 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und | ||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 372,4 | 300,0 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.620,6 | 1.374,1 | ||
| Bilanzsumme | 3.398,5 | 3.049,5 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
| Mio. € | 2021 | 2020 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Ergebnis vor Steuern | 118,4 | 26,7 |
| Abschreibungen | 99,6 | 119,8 |
| Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden | 94,2 | 47,9 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen und Erträge | –3,0 | 0,7 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | –0,1 | –0,5 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 2,0 | 8,7 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
–260,8 | 170,6 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
182,0 | –322,4 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 232,3 | 51,5 |
| gezahlte Zinsen | –2,4 | –4,4 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –47,5 | –37,2 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | 182,4 | 9,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –35,5 | –27,4 |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 0,0 | 0,0 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –37,9 | –41,1 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 2,0 | 2,8 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | –0,2 | –4,5 |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 0,9 | 0,1 |
| Aufgeschobene Kaufpreiszahlung für Unternehmenserwerbe aus Vorperioden | –11,2 | 0,0 |
| erhaltene Zinsen | 4,8 | 1,8 |
| erhaltene Dividenden | 2,2 | 0,0 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | –74,9 | –68,3 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | –1,9 | –23,7 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 0,1 | 183,1 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | –23,1 | –26,8 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von erhaltenen Finanzverbindlichkeiten | –27,0 | –8,1 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | –51,9 | 124,5 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 55,6 | 66,1 |
| konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 16,0 | 0,0 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 217,0 | 110,4 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 288,6 | 176,5 |
3 | 29 Konzern-Segmentberichterstattung
| 1. – 3. Quartal | Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
krones Konzern | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Umsatzerlöse | 2.216,3 | 2.093,8 | 426,7 | 355,2 | 2.643,0 | 2.449,0 |
| EBiTda | 202,3 | 173,4 | 10,3 | –26,1 | 212,6 | 147,3 |
| EBiTda-Marge | 9,1% | 8,3% | 2,4% | –7,4% | 8,0% | 6,0% |
| 3. Quartal | Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | krones Konzern | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| zur Produktabfüllung und | zur Getränkeproduktion/ | |||||
| -ausstattung | Prozesstechnik | |||||
| Mio. € | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 | 2021 | 2020 |
| 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | |
| Umsatzerlöse | 773,2 | 623,5 | 149,7 | 126,9 | 922,9 | 750,4 |
| EBiTda | 68,1 | 29,7 | 6,8 | –0,9 | 74,9 | 28,8 |
| EBiTda-Marge | 8,8% | 4,8% | 4,5% | –0,7% | 8,1% | 3,8% |
| 4 | Sonstige InFormationen | |
|---|---|---|
| Aufsichtsrat und Vorstand | 31 | |
| Impressum . | 32 | |
| Finanzkalender . | 32 | |
| Kontakt . | 32 |
Aufsichtsrat und Vorstand
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
- Volker Kronseder Aufsichtsratsvorsitzender * Universitätsklinikum Regensburg * Wirtschaftsbeirat
- Bayerische Landesbank
- Josef Weitzer**
- Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling
- Markus Hüttner**
- Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Betriebsratsvorsitzender Neutraubling
Nora Diepold Chief Executive Officer NK Immobilienverwaltungs GmbH, Regensburg (seit 17.05.2021)
Dr. Verena Di Pasquale** Stv. Vorsitzende des DGB Bayern
Robert Friedmann Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe * ZF Friedrichshafen AG
Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services
Oliver Grober** Betriebsratsvorsitzender Werk Rosenheim
Thomas Hiltl** Betriebsratsvorsitzender Werk Nittenau
Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau
(bis 17.05.2021)
gmbh
Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg
Beate Eva Maria Pöpperl** Freigestellte Betriebsrätin
Norbert Samhammer Geschäftsführer Samhammer holding gmbh *Samhammer AG
Petra Schadeberg-Herrmann
Geschäftsführende Gesellschafterin Krombacher Brauerei bernhard schadeberg gmbh & co. KG, Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH & Co. KG
Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter ig metall Geschäftsstelle Regensburg * infineon technologies ag
Hans-Jürgen Thaus * MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH
Matthias Winkler Geschäftsführender Gesellschafter WW +KN Steuerberatungsgesellschaft mbH
Christoph Klenk
CEO Intralogistik Prozesstechnik
Norbert Broger
CFO
Thomas Ricker CsO
Markus Tischer International Operations and Services Digitalisierung
Ralf Goldbrunner Abfüll- und Verpackungstechnik Compact Class
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Impressum
| Herausgeber | Krones ag Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling |
|---|---|
| Projektleitung | Olaf Scholz, Leiter Investor Relations |
| Gestaltung | Büro Benseler |
| Text | Krones ag, InvestorPress GmbH |
| Fotos | Krones ag |
Hinweis
Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in dieser Quartalsmitteilung vereinfachend die männliche Form verwendet.
Die Quartalsmitteilung über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2021 liegt auch in englischer Sprache vor. Sie finden sie auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations.
https://www.krones.com/de/ unternehmen/investor-relations/
finanzberichte.php
Finanzkalender Kontakt
16.11.2021 Capital Markets Day (virtuell)
24.03.2022 Geschäftsbericht zum 31.12.2021
06.05.2022 Quartalsmitteilung zum 31. März 2022
31.05.2022 Hauptversammlung
02.08.2022 Zwischenbericht zum 30. Juni 2022
04.11.2022 Quartalsmitteilung zum 30. September 2022
Krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 E-Mail [email protected] Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland

