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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2020
Apr 29, 2020
251_10-q_2020-04-29_209be264-66e7-42ff-ab3f-ce2c87332953.pdf
Interim / Quarterly Report
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Quartalsmitteilung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2020
An unsere Aktionäre
und ertragslage
Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2020
| 1 | An unsere Aktionäre | |
|---|---|---|
| Highlights und Kennzahlen . | 4 | |
| Brief des Vorstands . | 5 | |
| Zur Krones Aktie . | 6 |
Highlights und Kennzahlen
1 | 4
KRONES verbessert die Ertragskraft bei leicht rückläufigem Umsatz
- Umsatz verringert sich von Januar bis März 2020 im Vergleich zum Vorjahr aufgrund der ersten Einflüsse durch die Covid-19-Situation um 4,2% auf 942,0 Mio. €.
- Gesamtwirtschaftliche Unsicherheiten belasten die Investitionsbereitschaft der Kunden für neue Projekte signifikant, insbesondere seit März 2020. Der Auftragseingang geht im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahr um 19,3% zurück.
- Strukturelle Maßnahmen beginnen zu greifen. Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) steigt trotz des Umsatzrückgangs auf 89,5 Mio. €. EBITDA-Marge verbessert sich auf 9,5% (Vorjahr: 8,7%).
- Aufgrund der weltweiten Unsicherheiten wegen des Coronavirus sind belastbare Aussagen und Prognosen zum Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht seriös darstellbar.
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2019 | |||
| Umsatz | Mio. € | 942,0 | 983,5 | –4,2% |
| Auftragseingang | Mio. € | 841,1 | 1.041,6 | –19,3% |
| Auftragsbestand zum 31.03. | Mio. € | 1.284,8 | 1.319,2 | –2,6% |
| EBITDA | Mio. € | 89,5 | 86,0 | +4,1% |
| EBITDA-Marge | % | 9,5 | 8,7 | +0,8 PP* |
| EBIT | Mio. € | 53,7 | 51,8 | +3,7% |
| EBT | Mio. € | 53,0 | 51,5 | +2,9% |
| EBT-Marge | % | 5,6 | 5,2 | +0,4 PP* |
| Konzernergebnis | Mio. € | 39,1 | 36,3 | +7,7% |
| Ergebnis je Aktie | € | 1,24 | 1,15 | +7,7% |
| Investitionen in Sachanlagen | ||||
| und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 34,2 | 46,6 | –12,4 Mio. € |
| Free Cashflow | Mio. € | –16,0 | –136,6 | +120,6 Mio. € |
| Nettoliquidität zum 31.03.** | Mio. € | 10,8 | 70,9 | –60,1 Mio. € |
| Working Capital/Umsatz*** | % | 27,1 | 26,4 | +0,7 PP* |
| ROCE | % | 11,9 | 13,2 | –1,3 PP* |
| Beschäftigte am 31.03. | ||||
| Weltweit | 17.191 | 16.695 | +496 | |
| Inland | 10.589 | 10.835 | –246 | |
| Ausland | 6.602 | 5.860 | +742 |
*PP=Prozentpunkte **liquide Mittel abzüglich Bankschulden ***Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale
Brief des Vorstands 1 | 5
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
die Corona-Pandemie hat seit Februar nahezu den kompletten Erdball fest im Griff. Die Folgen der schnellen und weltweiten Ausbreitung des Virus sind sowohl aus gesundheitlicher, als auch aus wirtschaftlicher Sicht gravierend. Krones war verhältnismäßig gut auf das Coronavirus vorbereitet, da unsere Tochtergesellschaften in China und Italien bereits vor allen anderen Regionen stark von der Pandemie betroffen waren. Wir haben intern frühzeitig umfassende Vorkehrungen getroffen, damit wir unsere Mitarbeiter und Kunden vor Ansteckungen mit dem Virus schützen.
Auf der anderen Seite müssen wir uns natürlich auch darum kümmern, neue Aufträge zu gewinnen und die vorhandenen Aufträge ordentlich abzuarbeiten. Das ist in diesem Umfeld keine leichte Aufgabe. Die Ungewissheit über die Dauer und die Folgen der Coronakrise wirken sich stark auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden aus, obwohl die langfristigen Wachstumstreiber intakt sind. Das Ordervolumen ist im Neumaschinengeschäft seit März stark rückläufig. Dies lässt sich bereits im niedrigeren Auftragseingang für das erste Quartal ablesen, der um 19 Prozent unter dem Vorjahreswert liegt.
Das Servicegeschäft läuft noch verhältnismäßig stabil, da wir viele unserer Techniker und Monteure sowie Ersatzteile vor Ort in der Nähe unserer Kunden haben. Daher ist der Rückgang des Konzernumsatzes um 4,2% von Januar bis März noch relativ moderat. Im zweiten Quartal, in dem wir auch in Teilberei-
chen Kurzarbeit einführen, dürfte die Zurückhaltung der Kunden noch deutlicher im Zahlenwerk zu sehen sein. Aber es gibt auch positive Nachrichten zum ersten Quartal. Die im zweiten Halbjahr 2019 eingeleiteten Maßnahmen zur Steigerung der Profitabilität zeigen erste Wirkung. Trotz des Umsatzrückgangs hat sich das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) von Januar bis März um 4,1% auf 89,5 Mio.€ und die EBITDA-Marge von 8,7% auf 9,5% verbessert.
Ungeachtet der derzeit schwierigen Situation ist der Vorstand zuversichtlich, dass Krones gestärkt aus der Krise hervorgehen wird. Zum einen ist Krones strukturell und finanziell sehr gut aufgestellt. Zum anderen wird sich unser Markt wieder stabilisieren und mittel- bis langfristig auf den Wachstumspfad zurückkehren. Der wichtigste Grund für die Zuversicht sind aber unsere Mitarbeiter. Der Zusammenhalt und die Motivation sind in der Belegschaft in den vergangenen Wochen nochmals enorm gewachsen. In der Krise zeigt das Krones Team seine ganze Stärke. Deshalb bin ich mir sicher, dass wir gemeinsam diese Krise bewältigen.
Christoph Klenk CEO
Die KRONES Aktie
Aktienbörsen verzeichnen im ersten Quartal 2020 massive Verluste
Die Furcht vor einer weltweiten Rezession durch die Coronavirus-Pandemie bescherte den Aktienmärkten im ersten Quartal 2020 herbe Verluste. Dabei begann das Börsenjahr 2020 sehr positiv. Getrieben von der lockeren Geldpolitik der Notenbanken erreichten viele wichtige internationale Aktienbörsen bis Mitte Februar noch neue Rekordstände. Die schnelle weltweite Ausbreitung des Coronavirus führte dann allerdings zu einer Verkaufspanik. Börsenindizes wie der bekannteste deutsche Aktienindex DAX verloren innerhalb von drei Wochen teilweise 40%. Ein so heftiger Kurseinbruch in so kurzer Zeit ist historisch einmalig. Nachdem Notenbanken und Regierungen weltweit Rettungspakete im Billionen-Maßstab bekanntgaben, konnten sich die Aktienmärkte gegen Ende des ersten Quartals stabilisieren und glichen einen Teil der erlittenen Verluste wieder aus.
Auch der DAX hat sich seit seinem Tief Mitte März bis zum Quartalsende leicht vom vorherigen Schock erholt. Dieser ließ den DAX von seinem Allzeithoch von knapp 13.800 Punkten Mitte Februar auf 8.256 Punkte am 16. März fallen, ehe er sich zum Quartalsende auf 9.936 Punkte erholte. Insgesamt verlor der DAX im ersten Quartal 25,0 %. An nahezu allen Weltbörsen war die Entwicklung von Januar bis März ähnlich. Der Euro Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone, fiel um 25,6%. Mit einem Minus von 23,0% beendete der Dow-Jones-Index das schlechteste erste Quartal seiner Geschichte. Nicht ganz so kräftig abwärts ging es am japanischen Aktienmarkt. Der Nikkei-Index verlor 20,0%.
Kurs der KRONES Aktie fällt im Gleichschritt mit dem Gesamtmarkt
Die KRONES Aktie startete mit Kursgewinnen in das Jahr 2020. Rückenwind bescherte die insgesamt freundliche Stimmung an den Aktienbörsen. Den Höchstkurs des ersten Quartals erreichte unser Papier am 24. Januar bei 75,50 €. Bis Mitte Februar hielt sich die KRONES Aktie solide über der 70 Euro-Marke. Einen ersten Rücksetzer lösten unsere Vorabzahlen für das Gesamtjahr 2019 aus, die wir am 20. Februar veröffentlichten. Danach geriet die KRONES Aktie in den allgemeinen Abwärtsstrudel an den Börsen. Die Folge waren massive Kursverluste. Am 19. März veröffentlichte KRONES den Geschäftsbericht 2019 und den Dividendenvorschlag von 0,75 € je Aktie. Der für diesen Tag geplante Capital Market Day musste aufgrund der Corona-Epidemie entfallen. Deshalb informierten wir die Analysten in einer Telefonkonferenz über aktuelle Themen. Den Tiefstkurs des ersten Quartals markierte die KRONES Aktie am 23.März bei 41,92 €. In den letzten Märztagen konnte sich unser Papier leicht von den Verlusten erholen. Ende März stand die KRONES Aktie bei 48,78 € und damit um 27,7% niedriger als zu Jahresanfang. Der SDAX, dem auch KRONES angehört, erlitt im gleichen Zeitraum einen Verlust von 26,1%.
Die KRONES Aktie 01.01. bis 31.03.2020
| 2 | Vermögens-, finanz- und ertragslage | |
|---|---|---|
| Umsatz . | 8 | |
| Auftragseingang und -bestand . | 10 | |
| Ertragslage | 11 | |
| Mitarbeiter . | 14 | |
| Kapitalflussrechnung | 15 | |
| Bilanzstruktur | 17 | |
| Bericht aus den Segmenten . | 19 | |
| Prognosebericht | 21 |
Umsatz
Umsatz von KRONES im ersten Quartal 2020 leicht rückläufig
Während sich die Coronakrise zu Jahresbeginn 2020 hauptsächlich auf die chinesische Wirtschaft auswirkte, waren im Verlauf des ersten Quartals zunehmend mehr Länder von den negativen Folgen des Virus betroffen. Dies spiegelt sich auch in der Entwicklung der Erlöse von KRONES im Berichtszeitraum wider. Insgesamt verringerte sich der Umsatz im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2% von 983,5 Mio. € auf 942,0 Mio.€. Damit hielt sich der
Einfluss von Corona auf den Umsatz im ersten Quartal wie erwartet noch in Grenzen.
Neben noch guten Umsätzen im Servicegeschäft profitierte Krones von seinem guten Auftragsbestand im Neumaschinengeschäft.
Die negativen Corona-Effekte hielten sich im ersten Quartal in Grenzen. Der Umsatz von KRONES ging im Vergleich zum Vorjahr um 4,2% auf 942,0 € zurück.
Umsatz 01.01. bis 31.03. in Mio. €
Umsatz
2 | 9 Umsatz nach Regionen
Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.
Die Inlandserlöse von KRONES gingen im ersten Quartal 2020 hauptsächlich aufgrund der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage im Vergleich zum Vorjahr um 20,9% auf 105,9 Mio.€ zurück. Der Anteil am Konzernumsatz verringerte sich von 13,6% auf 11,2%.
Auch im übrigen Europa (ohne Deutschland) belasteten die konjunkturellen Unwägbarkeiten die Geschäfte von KRONES von Januar bis März 2020. In Ländern wie Italien, Frankreich und Spanien wirkte sich zudem das Coronavirus besonders gravierend aus. Insgesamt verzeichnete KRONES im Berichtszeitraum in Westeuropa im Vergleich zum Vorjahr einen Umsatzrückgang von 12,4% auf 146,4 Mio.€. Prozentual stärker verringerten sich die Erlöse in der kleineren Absatzregion Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande). Dort verfehlte der Umsatz im ersten Quartal mit 56,9 Mio.€ den Vorjahreswert um 22,3%. Das Osteuropa-Geschäft von KRONES blieb hingegen relativ stabil. Der Umsatz ging um 4,7% auf 65,1 Mio.€ zurück. In der Region Russland/GUS legten die Erlöse um 66,0% auf 26,6 Mio.€ zu. Dabei ist aber das sehr niedrige Vorjahresniveau zu berücksichtigen. Insgesamt erzielte KRONES in Europa (ohne Deutschland) einen Umsatz von 295,0 Mio.€. Damit verringerten sich die europäischen Erlöse im Vergleich zum Vorjahr (324,7 Mio.€) um 9,1%. Der Anteil am Konzernumsatz des ersten Quartals ging von 33,0% im Vorjahr auf 31,3% zurück.
Gut entwickelten sich die Geschäfte von KRONES von Januar bis März 2020 in der Region Mittlerer Osten/Afrika. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 12,4% auf 116,0 Mio.€. Kräftig gefallen ist hingegen der Umsatz in China. Dort lähmte Corona die Wirtschaft während des gesamten Berichtszeitraums. Die Erlöse von KRONES verringerten sich von 91,2 Mio.€ im Vorjahr auf 45,7 Mio.€. Im übrigen asiatisch/pazifischen Raum ging der Umsatz weniger stark um 6,1% auf 109,7 Mio.€ zurück.
In der Region Nord- und Mittelamerika verbesserte sich der Umsatz im ersten Quartal trotz des hohen Vorjahreswerts kräftig von 115,7 Mio.€ auf 158,3 Mio.€. Auch in Südamerika/Mexiko stiegen die Erlöse. Nach 97,9 Mio.€ im Vorjahr betrug der Umsatz im Berichtszeitraum 111,5 Mio.€.
Insgesamt hat sich die Umsatzverteilung von KRONES im ersten Quartal 2020 nur wenig verändert und ist weiterhin sehr ausgewogen. Der Umsatzanteil, den das Unternehmen auf den Emerging Markets erwirtschaftete, lag im ersten Quartal 2020 bei 50,4% (Vorjahr: 50,2%). In den reifen Industriestaaten erzielte KRONES 49,6% (Vorjahr: 49,8%) der Erlöse.
Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns
| Anteil am Konzernumsatz | 01.01. bis 31.03.2020 |
01.01. bis 31.03.2019 |
Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | |
| Deutschland | 105,9 | 11,3 | 134,0 | 13,6 | –20,9 |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 56,9 | 6,0 | 73,2 | 7,4 | –22,3 |
| Westeuropa | 146,4 | 15,6 | 167,2 | 17,0 | –12,4 |
| Osteuropa | 65,1 | 6,9 | 68,3 | 6,9 | –4,7 |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 26,6 | 2,8 | 16,0 | 1,6 | +66,0 |
| Mittlerer Osten/Afrika | 116,0 | 12,3 | 103,2 | 10,5 | +12,4 |
| Asien/Pazifik | 109,7 | 11,6 | 116,8 | 11,9 | –6,1 |
| China | 45,7 | 4,9 | 91,2 | 9,3 | –49,9 |
| Südamerika/Mexiko | 111,5 | 11,8 | 97,9 | 10,0 | +13,9 |
| Nord- und Mittelamerika | 158,3 | 16,8 | 115,7 | 11,8 | +36,8 |
| Gesamt | 942,0 100,0 | 983,5 100,0 | –4,2 |
Auftragseingang und -bestand
Investitionsbereitschaft leidet unter gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten
Von Januar bis März 2020 ging der Wert der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr um 19,3% zurück.
Obwohl der weltweite Konsum von abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln weiter zunehmen sollte, halten sich die Kunden von KRONES seit März 2020 mit Investitionen stark zurück.
Grund für die geringe Investitionsbereitschaft sind die vielen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten infolge des Coronavirus. Im ersten Quartal 2020 ging der Auftragseingang von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 19,3% von 1.041,6 Mio.€ auf 841,1 Mio.€ zurück. Kurzfristig rechnen wir nicht mit einer Trendwende bei den Bestellungen. Mittel- und langfristig dürfte der Markt für Abfüll- und Verpackungstechnik aber stabil wachsen.
Vom sinkenden Auftragseingang war im Berichtszeitraum vor allem das Neumaschinengeschäft betroffen. Regional betrachtet ging der Wert der Bestellungen von Januar bis März 2020 im Vergleich zum Vorjahr in nahezu allen Regionen überproportional stark zurück. Lediglich in der Region Asien-Pazifik blieb er stabil, im Mittleren Osten/Afrika erhöhte er sich.
Auftragsbestand von KRONES weiter solide über der Milliarde-Euro-Marke
Zum 31. März 2020 lag der Auftragsbestand von KRONES bei 1.284,8 Mio.€. Damit ging der Orderbestand im Vergleich zum Vorjahr (1.319,2 Mio.€) um 2,6% zurück. Der Auftragsbestand ist aber weiterhin relativ zufriedenstellend. Ein Teil der Aufträge wird auf Kundenwunsch erst später in Produktion gehen.
Ertragslage
KRONES verbessert die Ertragskraft
Der Materialaufwand war im ersten Quartal 2020 rückläufig. Dies trug zur besseren Ertragskraft bei. Die EBITDA-Marge stieg von 8,7% im Vorjahr auf 9,5%.
KRONES hat bereits vor Ausbruch der Coronakrise damit begonnen, umfangreiche strukturelle Maßnahmen zur Steigerung der Ertragskraft umzusetzen. Hierzu zählen Einsparungen bei den Materialund Personalkosten. Die Maßnahmen beginnen zu
greifen und trugen dazu bei, dass das Ergebnis im ersten Quartal 2020 trotz sinkender Umsatzerlöse gestiegen ist. Auch der höhere Anteil des Servicegeschäfts am Konzernumsatz der ersten drei Monate spiegelt sich in der besseren
Ertragslage
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte um 2,9% auf 53,0 Mio.€. Dies entspricht einer EBT-Marge von 5,6% (Vorjahr: 5,2%). Die Steuerquote von KRONES ging im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr (29,5%) auf 26,2% zurück. Deshalb legte das Konzernergebnis stärker zu als das EBT. Es stieg im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 7,7% auf 39,1 Mio.€. Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich von 1,15 € im Vorjahr auf 1,24 €.
Ertragsstruktur krones Konzern
| in Mio. € | 2020 01.01.–31.03. |
2019 01.01.–31.03. |
Veränderung % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 942,0 | 983,5 | –4,2 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 9,5 | 5,6 | – |
| Gesamtleistung | 951,5 | 989,1 | –3,8 |
| Materialaufwand | –438,5 | –491,6 | –10,8 |
| Personalaufwand | –321,6 | –323,3 | –0,5 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –101,9 | –88,2 | +15,5 |
| EBITDA | 89,5 | 86,0 | +4,1 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –35,8 | –34,2 | +4,7 |
| EBIT | 53,7 | 51,8 | +3,7 |
| Finanzergebnis | –0,7 | –0,3 | – |
| EBT | 53,0 | 51,5 | +2,9 |
| Ertragssteuern | –13,9 | –15,2 | –8,6 |
| Konzernergebnis | 39,1 | 36,3 | +7,7 |
Ertragslage
Ergebnis je Aktie 01.01. bis 31.03. in €
Krones verzeichnete beim Umsatz und der Gesamtleistung von Januar bis März 2020 leichte Einbußen. So fiel der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 4,2% auf 942,0 Mio.€,
während die Gesamtleistung mit 3,8% nicht ganz so stark auf 951,5 Mio.€ zurückging. Der Grund hierfür ist der stärkere Aufbau von fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Ihr Bestand erhöhte sich im Berichtszeitraum um 9,5 Mio.€ gegenüber 5,6 Mio.€ im Vorjahr.
Personalaufwand 01.01. bis 31.03. in Mio. € und Personalaufwandsquote in % 242,7 100 200 300 400 271,5 289,8 323,3 321,6 2016 2017 2018 2019 2020 31,2 29,9 32,0 32,7 33,8 20 % 40 % 60 %
Der Materialaufwand sank im ersten Quartal 2020 überproportional zur Gesamtleistung. Er fiel um 10,8% auf 438,5 Mio.€. Hierin zeigt sich, dass die im zweiten Halbjahr 2019 eingeleiteten Maßnahmen greifen. Zudem schlägt sich das im Vergleich zum Vorjahr stärkere Servicegeschäft positiv im Materialaufwand nieder. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, ging im Berichtszeitraum deutlich von 49,7% auf 46,1% zurück.
Auch im Personalaufwand spiegeln sich erste Erfolge der eingeleiteten Maßnahmen wider. Er lag trotz der vergangenen Tariferhöhungen und dem Ausbau der internationalen Belegschaft mit 321,6 Mio.€ um 0,5% unter dem Vorjahreswert. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, erhöhte sich dennoch im ersten Quartal 2020 von 32,7% auf 33,8%.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen lagen im Berichtszeitraum mit 150,1 Mio.€ über dem Vorjahreswert von 124,6 Mio.€. Ebenfalls gestiegen sind die sonstigen betrieblichen Erträge von 23,8 Mio.€ auf 36,6 Mio.€, während die
aktivierten Eigenleistungen leicht auf 11,6 Mio.€ (Vorjahr: 12,6 Mio.€) rückläufig waren. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen veränderte sich von minus 88,2 Mio.€ im Vorjahr auf minus 101,9 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung kletterte der Saldo von 8,9% auf 10,7%.
Insgesamt verbesserte Krones das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) im Berichtszeitraum von 86,0 Mio.€ auf 89,5 Mio.€. Die EBITDA-Marge zog von 8,7% auf 9,5% an. Trotz der leicht höheren Abschreibungen auf das Anlagevermögen von 35,8 Mio.€ (Vorjahr: 34,2 Mio.€) stieg im ersten Quartal 2020 das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) um 3,7% auf 53,7 Mio.€. Das Finanzergebnis war mit minus 0,7 Mio.€ ein wenig niedriger als im Vorjahr (minus 0,3 Mio.€). So stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) im ersten Quartal 2020 um 2,9% auf 53,0 Mio.€ (Vorjahr: 51,5 Mio.€). Daraus errechnet sich eine EBT-Marge von 5,6% gegenüber 5,2% im Vorjahr. Da sich die Steuerquote des Unternehmens im ersten Quartal von 29,5% auf 26,2% verbesserte, stieg das Konzernergebnis um 7,7% auf 39,1 Mio.€.
Mitarbeiter
Mitarbeiter
KRONES beschäftigt weltweit 17.191 Mitarbeiter
Der Ausbau des Global Footprint und damit die Aufstockung der internationalen Belegschaft von KRONES wird durch die Auswirkungen des Coronavirus vorübergehend gebremst.
Die Mitarbeiterzahl von KRONES ist zum 31. März 2020 im Vergleich zum 31. Dezember 2019 (17.353) um 162 auf 17.191 zurückgegangen. Im Inland sank die Mitarbeiterzahl in diesem Zeitraum, hauptsächlich wegen der strukturellen Anpassungen, um 144 auf 10.589 (31. Dezember 2019: 10.733). Auch die in-
ternationale Belegschaft verringerte sich im Laufe des ersten Quartals leicht auf 6.602 (31. Dezember 2019: 6.620) Um langfristig über genügend qualifizierte Mitarbeiter zu verfügen, investieren wir weiterhin stark in die Aus- und Weiterbildung. Zum 31. März 2020 befanden sich im Krones Konzern 513 junge Menschen in der Ausbildung.
Kapitalflussrechnung
2 | 15 Kapitalflussrechnung
Kapitalflussrechnung krones Konzern
| in Mio. € | 2020 | 2019 |
|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | |
| Ergebnis vor Steuern | 53,0 | 51,5 |
| zahlungsunwirksame Veränderungen | +66,9 | +108,3 |
| Veränderung Working Capital | –27,3 | –200,1 |
| Veränderung sonstige Aktiva und Passiva | –76,4 | –49,9 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | +16,2 | –90,2 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | –34,2 | –46,6 |
| M&A Aktivitäten | 0,0 | –1,9 |
| Sonstiges | +2,0 | +2,1 |
| Free Cashflow | –16,0 | –136,6 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | +251,5 | +75,2 |
| Sonstiges | 0,0 | 0,0 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | +235,5 | –61,4 |
| Liquidität am Ende des Berichtszeitraums | 345,9 | 157,4 |
Free Cashflow 01.01. bis 31.03. in Mio. €
Im ersten Quartal 2020 verbesserte Krones den operativen Cashflow um 106,4 Mio.€ und den Free Cashflow um 120,6 Mio.€. KRONES steigerte im ersten Quartal 2020 den Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit um 106,4 Mio.€ auf plus 16,2 Mio. € (Vorjahr: minus 90,2 Mio.€). Vor allem der im Vergleich zum Vorjahr deutlich geringere Aufbau des Working Capi-
tals um 27,3 Mio.€ (Vorjahr: 200,1 Mio.€) wirkte sich positiv aus. Der Anstieg der sonstigen Aktiva und Passiva belastete im Berichtszeitraum den Cashflow mit 76,4 Mio.€ gegenüber 49,9 Mio.€ im Vorjahr. Die zahlungsunwirksamen Veränderungen wirkten sich mit einem Plus von 66,9 Mio.€ (Vorjahr: plus 108,3 Mio.€) positiv auf den operativen Cashflow aus.
Working Capital im Verhältnis zum Umsatz leicht gestiegen
Kapitalflussrechnung
Das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz hat sich im ersten Quartal 2020 leicht erhöht. Es stieg von 26,4 % auf 27,1 %.
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz ist im ersten Quartal 2020 von 26,4% im Vorjahr auf 27,1% gestiegen. Zum Stichtag
betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 26,8% (Vorjahr: 25,8%).
Im Berichtszeitraum investierte KRONES 34,2 Mio.€ in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, ein geplanter Rückgang gegenüber dem hohen Vorjahreswert von 46,6 Mio.€. Für den Erwerb von Beteiligungen an Unternehmen flossen im ersten Quartal 2020 keine Mittel (Vorjahr: 1,9 Mio.€) ab. Der Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, verbesserte sich um 120,6 Mio.€ auf minus 16,0 Mio.€.
Durch die deutliche Aufstockung der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten im ersten Quartal flossen dem Unternehmen 251,5 Mio. € aus der Finanzierungstätigkeit zu (Vorjahr: 75,2 Mio. €). Zum 31. März 2020 verfügte KRONES über liquide Mittel von 345,9 Mio. € (Vorjahr: 157,4 Mio. €).
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 01.01. bis 31.03. in Mio. €
2 | 17 Bilanzstruktur
Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern
Bilanzstruktur
| in Mio.€ | 31.03.2020 | 31.12.2019 | 31.03.2019 | 31.12.2018 |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 1.137 | 1.154 | 1.102 | 1.010 |
| davon Anlagevermögen | 1.050 | 1.070 | 1.031 | 936 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.352 | 2.165 | 2.347 | 2.312 |
| davon flüssige Mittel | 346 | 110 | 157 | 219 |
| Eigenkapital | 1.380 | 1.370 | 1.478 | 1.433 |
| Fremdkapital | 2.109 | 1.949 | 1.971 | 1.888 |
| langfristige Verpflichtungen | 446 | 452 | 420 | 359 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.663 | 1.497 | 1.551 | 1.529 |
| Bilanzsumme | 3.489 | 3.319 | 3.449 | 3.321 |
Finanzmittelbestand zum 31.03. in Mio. €
Die Bilanzsumme von Krones stieg im ersten Quartal trotz niedrigerer Gesamtleistung um 5,1%.
Die Bilanzsumme von Krones erhöhte sich im ersten Quartal um 5,1 % obwohl die Gesamtleistung um 3,8 % rückläufig war. Das lag vor allem am Aufbau der liquiden Mittel. Zum 31. März 2020 betrug
die Bilanzsumme 3,49 Mrd. € (31. Dezember 2019: 3,32 Mrd. €).
Die langfristigen Vermögenswerte verringerten sich im ersten Quartal um 1,4% auf 1.137,6 Mio. €. Das Anlagevermögen stand zum 31. März 2020 mit 1.050,3 Mio.€ (31. Dezember 2019: 1.069,8 Mio.€) in der Bilanz. Hauptverantwortlich für den Rückgang des Anlagevermögens sind Sachanlagen und Nutzungsrechte. Sie gingen von 693,2 Mio.€ Ende 2019 auf 671,9 Mio.€ zurück. Die immateriellen Vermögenswerte waren nahezu unverändert und beliefen sich zum Ende des ersten Quartals auf 344,6 Mio.€ (31. Dezember 2019: 345,2 Mio.€). Deutlich gestiegen sind die kurzfristigen Vermögenswerte von Krones. Sie lagen am Ende des Berichtszeitraums mit 2.351,8 Mio. € um 8,6 % über dem Wert vom 31. Dezember 2019. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 932,9 Mio.€ auf 907,3 Mio.€ und die Vertragsvermögenswerte um 57,0 Mio.€ auf 514,3 Mio.€ fielen, stiegen die Vorräte leicht an. Sie erhöhten sich im ersten Quartal 2020 um 16,3 Mio.€ auf 398,8 Mio.€. Die liquiden Mittel stiegen, vor allem wegen der teilweisen Ausnutzung bestehender Kreditlinien, im Berichtszeitraum deutlich von 110,4 Mio.€ auf 345,9 Mio.€.
Ebenfalls stark zugelegt haben von Januar bis März 2020 die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Sie kletterten um 11,0% auf 1.662,5 Mio.€. Ausschlaggebend hierfür waren vor allem die um 262,8 Mio.€ deutlich erhöhten Bankverbindlichkeiten. Diese lagen zum Ende des ersten Quartals 2020 bei 335,0 Mio.€
(31. Dezember 2019: 72,2 Mio.€). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen hingegen reduzierte Krones im Berichtszeitraum um 110,3 Mio.€ auf 353,4 Mio.€. Nahezu unverändert standen die Vertragsverbindlichkeiten mit 439,0 Mio.€ (31. Dezember 2019: 442,9 Mio.€) in der Bilanz.
Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich zum 31. März 2020 mit 446,5 Mio. € (31. Dezember 2019: 452,0 Mio. €) leicht verringert. Das lag vor allem an
Die solide Eigenkapitalquote von 39,6% sowie eine positive Nettoliquidität von 11 Mio.€ und eine ausreichende Liquiditätsausstattung geben Krones in dem derzeit schwierigen wirtschaftlichen Umfeld die nötige Stabilität.
den niedrigeren »Sonstigen Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing«. Sie fielen um 5,6 Mio.€ auf 99,3 Mio.€. Die Rückstellungen für Pensionen waren nahezu unverändert bei 261,7 Mio.€ (31. Dezember 2019: 260,2 Mio.€). Zum Quartalsende hatte das Unternehmen 0,1 Mio.€ langfristige Bankschulden (31. Dezember 2019: 0,0 Mio.€).
Eigenkapital steigt – ROCE geht leicht zurück
Das Eigenkapital erhöhte sich gegenüber dem Bilanzstichtag 2019 auf 1.380,4 Mio. € (31. Dezember 2019: 1.370,0 Mio.€). Die Eigenkapitalquote ging wegen der stärker gestiegenen Bilanzsumme zurück und lag am 31. März 2020 bei 39,6% (31. Dezember 2019: 41,3%). Gemeinsam mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 10,8 Mio.€ zum Ende des Berichtszeitraums verfügt Krones weiterhin über eine stabile und solide Finanz- und Kapitalstruktur. Zudem verfügt Krones über nicht genutze Kreditlinien und insbesondere über eine Reservelinie (Back-up-Fazilität) in Höhe von 500 Mio. €.
Der Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, fiel im Berichtszeitraum aufgrund der höheren Kapitalbindung auf 11,9% (Vorjahr: 13,2%).
Bericht aus den Segmenten
Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung
Segmentumsatz
Das stabile Servicegeschäft stütze den Umsatz des Kernsegments im ersten Quartal 2020. Der Segmentumsatz ging im Vergleich zum Vorjahr um 2,2 % auf 816,2 Mio. € zurück.
Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« ging der Umsatz im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr leicht um 2,2 % von 834,4 Mio.€ auf 816,2 Mio.€ zurück. Das Servicegeschäft trug einen wesentlichen Teil zu dieser relativ stabilen Entwicklung bei. Darüber hinaus be-
einflussten die Folgen des Coronavirus den Umsatz erst zu Ende des Berichtzeitraums. Im Gesamtjahr 2020 rechnen wir für das Kernsegment mit stärkeren Umsatzeinbußen als im ersten Quartal. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz der ersten drei Monate erhöhte sich von 84,8% im Vorjahr auf 86,6%.
Segmentergebnis
Trotz des leicht rückläufigen Umsatzes legte die Ertragskraft des Kernsegments im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr zu. Ein wesentlicher Grund hierfür ist der günstige Produktmix zwischen dem profitableren Servicegeschäft und dem
Die Ertragskraft des Kernsegments war im ersten Quartal 2020 besser als im Vorjahr. Die EBITDA-Marge stieg von 11,2 % auf 11,9 %.
Neumaschinengeschäft. Zudem wirkten sich die strukturellen Maßnahmen zur nachhaltigen Steigerung der Ertragskraft positiv aus. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) stieg von 93,5 Mio.€ im Vorjahr auf 97,0 Mio.€. Damit verbesserte sich die EBITDA-Marge von 11,2% auf 11,9%. Dies entspricht einer EBT-Marge von 8,1% (Vorjahr: 7,6%)
* inkl. Segment Maschinen und Anlagen für die Compact Class
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik
Segmentumsatz
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« fiel der Umsatz im ersten Quartal 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 15,6%.
Der Umsatz des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« ging im ersten Quartal 2020 überproportional zurück. Die Segmenterlöse sanken um 15,6% von 149,1 Mio.€ im Vorjahr auf 125,8 Mio.€. Hierin sind die ersten Auswirkun-
gen der Coronakrise, insbesondere auf das Projektgeschäft, erkennbar. Zum Konzernumsatz des ersten Quartals trug das gesamte Segment 13,4% (Vorjahr: 15,2%) bei.
Segmentergebnis
Wie erwartet schrieb das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im ersten Quartal 2020 rote Zahlen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) blieb aber trotz deutlich rückläufiger Erlöse mit minus 7,5 Mio.€ stabil auf Vorjahresniveau. Wichtig
Das EBITDA des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« lag im ersten Quartal 2020 wie im Vorjahr bei minus 7,5 Mio.€.
hierbei ist, dass KRONES trotz der aktuell unsicheren gesamtwirtschaftlichen Lage weiter in die Digitalisierung investiert. Diese Anlaufverluste belasten neben den Verlusten aus dem Projektgeschäft das Segmentergebnis. Die EBITDA-Marge des Segments betrug im ersten Quartal 2020 minus 6,0% (Vorjahr: minus 5,0%). Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 13,0 Mio.€ (Vorjahr: minus 11,5 Mio.€).
Prognosebericht
Extrem hohe Unsicherheiten – seriöse Prognose derzeit für 2020 nicht möglich
Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das Jahr 2020 haben sich seit März weltweit deutlich eingetrübt. Die Ausbreitung des Coronavirus und die damit einhergehenden Lock-Downs haben massive negative Auswirkungen auf die Weltwirtschaft. Die Dauer der Krise und deren Folgen sind derzeit noch nicht abzuschätzen. Von diesen Unsicherheiten ist auch das Orderverhalten der Kunden von Krones betroffen.
Krones rechnet insgesamt damit, dass der Weltmarkt für Abfüll- und Verpackungstechnik kurzfristig zurückgehen wird. Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben jedoch unverändert positiv. Die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wird mittelund langfristig weltweit weiter ansteigen.
Aufgrund der weltweiten Unsicherheiten wegen des Coronavirus sind belastbare Aussagen und Prognosen zum Umsatz und Ergebnis für das Geschäftsjahr 2020 derzeit nicht seriös darstellbar. Die vom Vorstand im Geschäftsbericht 2019 aufgestellten Aussagen im Prognosebericht (Stand: Anfang März 2020) für das laufende Jahr sind wegen der seither negativen Corona-Dynamik hinfällig.
Mit der Umsetzung der strukturellen Maßnahmen kommt das Unternehmen gut voran. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass sich die Maßnahmen 2020 positiv auf das Ergebnis auswirken.
| Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2020 | ||
|---|---|---|
| 3 | ||
| Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung . Konzern-Bilanz |
23 24 |
|
| Konzern-Kapitalflussrechnung . | 26 | |
| Konzern-Segmentberichterstattung | 27 |
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
| Mio. € | 2020 | 2019 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | % | |
| Umsatzerlöse | 942,0 | 983,5 | –4,2 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 9,5 | 5,6 | |
| Gesamtleistung | 951,5 | 989,1 | –3,8 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 11,6 | 12,6 | –7,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 36,6 | 23,8 | +53,8 |
| Materialaufwand | –438,5 | –491,6 | –10,8 |
| Personalaufwand | –321,6 | –323,3 | –0,5 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –150,1 | –124,6 | +20,5 |
| EBITDA | 89,5 | 86,0 | +4,1 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –35,8 | –34,2 | +4,7 |
| EBIT | 53,7 | 51,8 | +3,7 |
| Finanzergebnis | –0,7 | 0,1 | |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0,0 | –0,4 | |
| Ergebnis vor Steuern | 53,0 | 51,5 | +2,9 |
| Ertragsteuern | –13,9 | –15,2 | –8,6 |
| Konzernergebnis | 39,1 | 36,3 | +7,7 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | –0,1 | –0,1 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
39,2 | 36,4 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 1,24 | 1,15 |
Konzern-Bilanz – Aktiva
| 31.03.2020 | 31.12.2019 | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 344,6 | 345,2 | ||
| Sachanlagen und Nutzungsrechte | 671,9 | 693,2 | ||
| Finanzanlagen | 30,4 | 28,1 | ||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 3,4 | 3,3 | ||
| Anlagevermögen | 1.050,3 | 1.069,8 | ||
| Aktive latente Steuern | 42,3 | 41,6 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 26,4 | 28,9 | ||
| Steuerforderungen | 4,5 | 0,3 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 14,1 | 13,4 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.137,6 | 1.154,0 | ||
| Vorräte | 398,8 | 382,5 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 907,3 | 932,9 | ||
| Vertragsvermögenswerte | 514,3 | 571,3 | ||
| Steuerforderungen | 15,5 | 16,4 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 170,0 | 151,9 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 345,9 | 110,4 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.351,8 | 2.165,4 | ||
| Bilanzsumme | 3.489,4 | 3.319,4 |
Konzern-Bilanz – Passiva
| 31.03.2020 | 31.12.2019 | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Eigenkapital | 1.380,4 | 1.370,0 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 261,7 | 260,2 | ||
| Passive latente Steuern | 3,2 | 3,7 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 75,8 | 75,2 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 4,3 | 5,4 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,1 | 0,0 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,0 | 0,0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 99,3 | 104,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 2,1 | 2,6 | ||
| Langfristige Schulden | 446,5 | 452,0 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 153,6 | 141,0 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 335,0 | 72,2 | ||
| Vertragsverbindlichkeiten | 439,0 | 442,9 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 353,4 | 463,7 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 27,3 | 16,9 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 29,2 | 34,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und | ||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 325,0 | 325,8 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.662,5 | 1.497,4 | ||
| Bilanzsumme | 3.489,4 | 3.319,4 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
| 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. Ergebnis vor Steuern 53,0 51,5 Abschreibungen und Zuschreibungen 35,8 34,2 Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 27,9 74,7 Zinsen und ähnliche Aufwendungen und Erträge 0,7 0,9 Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,5 –0,9 sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 3,0 –0,6 Verminderung (Vj. Erhöhung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 41,7 –89,8 Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –136,6 –152,8 aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 25,0 –82,8 gezahlte Zinsen –0,9 –1,1 gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –7,9 –6,3 Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit 16,2 –90,2 Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –11,8 –13,1 Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,0 0,0 Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –22,4 –33,5 Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 3,2 2,1 Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen –2,7 –1,7 Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 0,8 0,2 Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis 0,0 –1,9 erhaltene Zinsen 0,7 0,5 0,0 1,0 erhaltene Dividenden Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –32,2 –46,4 Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 262,9 82,8 Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –11,4 –7,6 Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 251,5 75,2 zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 235,5 –61,4 Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 110,4 218,8 Finanzmittelfonds am Ende der Periode 345,9 157,4 |
Mio. € | 2020 | 2019 |
|---|---|---|---|
Konzern-Segmentberichterstattung 3 | 27
| -ausstattung | Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
krones Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | ||
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | ||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Umsatzerlöse | 816,2 | 834,4 | 125,8 | 149,1 | 942,0 | 983,5 | |
| EBiTda | 97,0 | 93,5 | –7,5 | –7,5 | 89,5 | 86,0 | |
| EBiTda-Marge | 11,9% | 11,2% | –6,0% | –5,0% | 9,5% | 8,7% | |
| Mitarbeiter am 31.03.* | 14.581 | 14.199 | 2.070 | 2.048 | 16.651 | 16.247 | |
| * Konsolidierungskreis |
| Sonstige InFormationen | ||
|---|---|---|
| 4 | Aufsichtsrat und Vorstand . | 29 |
| Glossar . | 30 | |
| Impressum und Finanzkalender | 31 | |
| Kontakt . | 32 |
Aufsichtsrat und Vorstand
4 | 29
Aufsichtsrat und Vorstand
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
Volker Kronseder
Aufsichtsratsvorsitzender * Universitätsklinikum Regensburg * Wirtschaftsbeirat Bayerische Landesbank
Werner Schrödl**
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen
Dr. Verena Di Pasquale** Stv. Vorsitzende des DGB Bayern
Robert Friedmann
Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe * ZF Friedrichshafen AG
Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services
Oliver Grober** Betriebsratsvorsitzender Werk Rosenheim
Thomas Hiltl** Betriebsratsvorsitzender Werk Nittenau
Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh
Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg Beate Eva Maria Pöpperl** Freigestellte Betriebsrätin
Norbert Samhammer Geschäftsführer Samhammer holding gmbh *Samhammer AG
Petra Schadeberg-Herrmann
Geschäftsführende Gesellschafterin Krombacher Brauerei bernhard schadeberg gmbh & co. KG, Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH & Co. KG
Jürgen Scholz**
- Bevollmächtigter ig metall Geschäftsstelle Regensburg * infineon technologies ag
Hans-Jürgen Thaus * MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH
Josef Weitzer**
Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Sparkasse Regensburg
Matthias Winkler
Geschäftsführender Gesellschafter der WW +KN Steuerberatungsgesellschaft mbH
Christoph Klenk
CEO Intralogistik Prozesstechnik
Norbert Broger CFO
Thomas Ricker CsO
Markus Tischer International Operations and Services Digitalisierung
Ralf Goldbrunner Abfüll- und Verpackungstechnik
Compact Class
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Glossar
Kaufmännisches Glossar
| Abschreibungen | Nutzungsbedingte Wertminderungen von Vermögensgegen | |||
|---|---|---|---|---|
| ständen des Anlage- und Umlaufvermögens | ||||
| Cashflow | Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und | |||
| Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode. | ||||
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings | |||
| before interest, taxes, depreciation and amortisation). | ||||
| EBITDA-Marge | Verhältnis Ergebnis vor Zinsen, Steuern und | |||
| Abschreibungen zum Umsatz | ||||
| EBIT | Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest | |||
| and taxes). | ||||
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). | |||
| EBT-Marge | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz. | |||
| Eigenkapital | Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch | |||
| Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen | ||||
| Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. | ||||
| Free Cashflow | Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüt | |||
| tung, Schuldentilgung oder Thesaurierung zur Verfügung | ||||
| steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der | ||||
| Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die | ||||
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht. |
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
IFRS International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
ROCE Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
Working Capital Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte + Vertragsvermögenswerte) – (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + Vertragsverbindlichkeiten).
Working Capital/Umsatz Verhältnis von Working Capital zum Umsatz. Diese Kennzahl gibt an, wie viel Kapital zur Finanzierung des Umsatzes eingesetzt werden muss.
Impressum Finanzkalender
| Hinweis | Impressum | 18.05.2020 Hauptversammlung (virtuell) | |
|---|---|---|---|
| Zum Zweck der besseren | Herausgeber | krones ag | 30.07.2020 Zwischenbericht zum 30. Juni 2020 |
| Lesbarkeit haben wir in dieser | Böhmerwaldstraße 5 | ||
| Quartalsmitteilung 1/2020 | 93073 Neutraubling | 29.10.2020 Quartalsmitteilung zum 30. September 2020 | |
| vereinfachend die männliche Form verwendet. |
Projektleitung | Roland Pokorny, Leiter Unternehmens |
|
| Die Quartalsmitteilung 1/2020 | kommunikation | ||
| liegt auch in englischer Sprache vor. Sie finden sie auf unserer |
Gestaltung | Büro Benseler | |
| Website unter der Rubrik Investor | Text | krones ag, | |
| Relations. | InvestorPress GmbH | ||
| Fotos | krones ag |
Kontakt
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