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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2020
Nov 12, 2020
251_10-q_2020-11-12_dc514c47-b713-405e-a9cf-65d3b7cb0941.pdf
Interim / Quarterly Report
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Quartalsmitteilung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2020
An unsere Aktionäre
Vermögens-, Finanzund Ertragslage
Konzernzwischenabschluss zum 30.09.2020
1 An unsere Aktionäre Highlights und Kennzahlen . 4 Brief des Vorstands . 5 Die Krones Aktie . 6
- Im dritten Quartal 2020 sinkt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr Corona-bedingt um 25,0 % auf 750,4 Mio. €. Von Januar bis September verringern sich der Konzernerlöse um 15,3% auf 2.449,0 Mio. € (Vorjahr: 2.889,7 Mio.€).
- Auftragseingang belebt sich im dritten Quartal. Der Wert der Bestellungen liegt mit 843,6 Mio.€ um etwa 37% oder 227,4 Mio.€ höher als im zweiten Quartal. In den ersten neun Monaten geht der Auftragseingang um insgesamt 22,2% auf 2.300,9 Mio.€ zurück.
- Konsequente Kosteneinsparungen mindern den Ergebniseffekt der rückläufigen Umsätze. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) liegt nach den ersten neun Monaten 2020 mit 147,3 Mio.€ um 10,3% unter dem Vorjahreswert von 164,3 Mio.€. Die EBITDA-Marge steigt auf 6,0% (Vorjahr: 5,7%).
- Der Vorstand erwartet für den Krones Konzern im Gesamtjahr 2020 einen Umsatz von etwa 3,3 Mrd.€ (2019: 3.959 Mio.€) und somit einen Rückgang von etwa 17%. Die Prognose für die EBITDA-Marge liegt bei 5,5% bis 6,0% (2019: 5,7%).
| Highlights und Kennzahlen | Kennzahlen 1. bis 3. Quartal | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|
| 2020 | 2019 | ||||
| Umsatz | Mio. € | 2.449,0 | 2.889,7 | –15,3% | |
| Auftragseingang belebt sich im dritten Quartal – | Auftragseingang | Mio. € | 2.300,9 | 2.957,9 | –22,2% |
| Auftragsbestand zum 30.09. | Mio. € | 1.116,6 | 1.329,3 | –16,0% | |
| KRONES gibt Ausblick für 2020 |
|||||
| Im dritten Quartal 2020 sinkt der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr | EBITDA | Mio. € | 147,3 | 164,3 | –10,3% |
| EBITDA-Marge | % | 6,0 | 5,7 | +0,3 PP* | |
| Corona-bedingt um 25,0 % auf 750,4 Mio. €. Von Januar bis September | EBIT | Mio. € | 27,5 | 58,4 | –52,9% |
| verringern sich der Konzernerlöse um 15,3% auf 2.449,0 Mio. € | EBT | Mio. € | 26,7 | 61,4 | –56,5% |
| (Vorjahr: 2.889,7 Mio.€). | EBT-Marge | % | 1,1 | 2,1 | –1,0 PP* |
| Konzernergebnis | Mio. € | 17,4 | 40,3 | –56,8% | |
| Auftragseingang belebt sich im dritten Quartal. Der Wert der Bestellungen | Ergebnis je Aktie | € | 0,55 | 1,28 | – |
| liegt mit 843,6 Mio.€ um etwa 37% oder 227,4 Mio.€ höher als im zweiten | |||||
| Quartal. In den ersten neun Monaten geht der Auftragseingang um ins | Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte |
||||
| gesamt 22,2% auf 2.300,9 Mio.€ zurück. | Mio. € | 68,5 | 138,3 | –69,8 Mio.€ | |
| Free Cashflow Nettoliquidität zum 30.09.** |
Mio. € Mio. € |
–58,4 –78,8 |
–294,5 –153,1 |
+236,1 Mio.€ +74,3 Mio.€ |
|
| Konsequente Kosteneinsparungen mindern den Ergebniseffekt der rück | Working Capital/Umsatz*** | % | 28,3 | 25,8 | +2,5 PP* |
| läufigen Umsätze. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen | ROCE | % | 2,1 | 4,8 | –2,7 PP* |
| (EBITDA ) liegt nach den ersten neun Monaten 2020 mit 147,3 Mio.€ um |
Beschäftigte am 30.09. | ||||
| 10,3% unter dem Vorjahreswert von 164,3 Mio.€. Die EBITDA -Marge steigt |
Weltweit | 16.839 | 17.405 | –566 | |
| auf 6,0% (Vorjahr: 5,7%). | Inland | 10.408 | 10.844 | –436 | |
| Ausland | 6.431 | 6.561 | –130 | ||
| Der Vorstand erwartet für den Krones Konzern im Gesamtjahr 2020 einen | |||||
| Umsatz von etwa 3,3 Mrd.€ (2019: 3.959 Mio.€) und somit einen Rückgang | Kennzahlen 3. Quartal | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | Veränderung | |
| von etwa 17%. Die Prognose für die EBITDA -Marge liegt bei 5,5% bis 6,0% |
2020 | 2019 | |||
| (2019: 5,7%). | Umsatz | Mio.€ | 750,4 | 1.000,4 | –25,0% |
| Auftragseingang | Mio.€ | 843,6 | 919,3 | –8,2% | |
| ebitda | Mio.€ | 28,8 | 47,4 | –39,2% | |
| ebitda-Marge | % | 3,8 | 4,7 | –0,9 PP* | |
| ebit | Mio.€ | –5,7 | 10,9 | – | |
| ebt | Mio.€ | –5,1 | 13,5 | – | |
| EBT-Marge | % | –0,7 | 1,4 | – 2,1 PP* |
Konzernergebnis Mio.€ –4,1 7,0 – Ergebnis je Aktie € –0,13 0,22 –
* Prozentpunkte **liquide Mittel abzüglich Bankschulden *** Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale
Brief des Vorstands 1 | 5
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
KRONES hat in den vergangenen Quartalen die Kostenstrukturen deutlich verbessert und die Flexibilität des Unternehmens insgesamt gesteigert. Dies ist auch nötig, denn die Covid-19-Pandemie wirkt sich weiter negativ auf die Weltwirtschaft und damit auch auf unsere Branche aus. Nach drei Quartalen lag der Umsatz von KRONES mit 2,45 Mrd.€ um 15,3% unter Vorjahr. Mit im Vergleich zum Vorjahr geringerer Material- und Personalkosten konnten wir den Ergebniseffekt der rückläufigen Erlöse begrenzen. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) verringerte sich um 10,3% auf 147,3 Mio.€.
Trotz der rückläufigen Neun-Monats-Zahlen gibt es auch Positives zu berichten. Umsatz und Ergebnis haben sich im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal stabilisiert, der Auftragseingang hat sich sogar deutlich belebt. Von Juli bis September 2020 gingen Bestellungen im Wert von 843,6 Mio.€ bei KRONES ein. Das waren um 37% oder 227,4 Mio.€ mehr als im zweiten Quartal. Auf Basis der Zahlen für die ersten drei Quartale und der Aussichten für das vierte Quartal rechnet der Vorstand für das Gesamtjahr 2020 mit einem im Vergleich zum Vorjahr um etwa 17% geringeren Konzernumsatz. Das Ziel für die EBITDA-Marge liegt bei 5,5% bis 6,0 % (Vorjahr: 5,7%).
Diese Prognose beinhaltet keine einmaligen Aufwendungen für Wertminderungen und strukturelle Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung.
Sollten weitere Staaten und Regionen Lockdowns, Teil-Lockdowns oder Reisebeschränkungen verhängen, könnte dies negative Auswirkungen auf die Abarbeitung von Aufträgen sowie den Auftragseingang und somit einen negativen Einfluss auf die finanzielle Entwicklung von Krones haben.
Sollte sich die Corona-Lage kurz- und mittelfristig nicht weiter verschlimmern, ist KRONES stabil aufgestellt. Das heißt aber nicht, dass der Vorstand schnell wieder einen Umsatz auf Vorkrisen-Niveau erwartet. Dies ist das wichtigste Ergebnis der Kundenbefragung, die wir im dritten Quartal 2020 durchführten. Viele unserer Kunden wollen in den kommenden Jahren weniger investieren als 2019, dem Jahr vor der Corona-Krise.
Um wettbewerbsfähig zu bleiben und den langfristigen Unternehmenserfolg nicht zu gefährden, werden wir auf der Kostenseite weiter verstärkt arbeiten. Unsere im Jahr 2019 gestarteten Kostensenkungsmaßnahmen greifen zwar, aber sie reichen nicht aus. Ein Kernproblem: Die aktuelle Kapazität kann mit dem kurz- und mittelfristig zu erwartenden Geschäftsvolumen nicht ausgelastet werden. Seit Ende September haben wir deshalb Teilen der Belegschaft Angebote zur freiwilligen Beendigung des Arbeitsverhältnisses unterbreitet.
Nur auf Kostensenkungsmaßnahmen zu setzen, wäre allerdings zu kurzsichtig. Deshalb wird KRONES weiterhin in neue Produkte und Dienstleistungen investieren und die Digitalisierung vorantreiben. Denn: Langfristig ist der Markt, auf dem KRONES tätig ist, ein Wachstumsmarkt, der nach der Krise wieder viele Chancen bieten wird.
Christoph Klenk CEO
Die KRONES Aktie
Börsen haben sich im dritten Quartal weiter stabilisiert
Das Börsenjahr 2020 stand weltweit bislang ganz im Bann des Coronavirus. Auch im dritten Quartal führten Nachrichten zur Covid-19-Pandemie immer wieder zu Kursausschlägen. Gestützt wurden die Börsen von der Hoffnung auf weitere Liquiditätshilfen der Notenbanken sowie zusätzliche Konjunkturprogramme großer Volkswirtschaften. Nach der heftigen Talfahrt im ersten Quartal 2020 und der schnellen Erholung der Märkte im zweiten Quartal liefen die Börsen von Juli bis September seitwärts. Insgesamt weisen die meisten wichtigen Aktienindizes seit Jahresbeginn noch Minus-Zeichen auf.
Der deutsche Aktienindex DAX fiel von Januar bis September 2020 um 3,7% auf 12.760 Punkte. Damit war der Rückgang des DAX gegenüber anderen europäischen Aktienindizes relativ gering. Der Euro Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone, verlor 14,8%. Die US-amerikanischen Börsen profitierten von der starken Entwicklung der Technologiewerte. So büßte der Dow-Jones-Index nach neun Monaten 2020 nur 2,4% ein. Noch weniger verlor der japanische Aktienmarkt. Er war nach drei Quartalen mit 2,0% im Minus.
KRONES Aktie leidet noch unter dem Corona-Einbruch
Im dritten Quartal schwankte die Krones Aktie nicht mehr so stark wie im ersten Halbjahr. Von Juli bis September 2020 bewegte sich die Aktie im Korridor zwischen 50 € und 60 €. Im ersten Halbjahr 2020 waren die Kursausschläge deutlich heftiger. Am 24. Januar markierten unsere Titel mit 75,50 € den Höchstkurs. Danach kam das Papier – wie der gesamte Aktienmarkt – stark unter Druck und fiel am 23. März mit 41,92 € auf den tiefsten Stand seit Jahresbeginn. Von April bis Juni ging es dann wieder zügig Richtung 60 €. Am 30. September notierte die Krones Aktie bei 52,95 € und damit um 21,6% niedriger als zu Jahresanfang. Inklusive
Aufgrund der schwachen Performance der KRONES Aktie im ersten und dritten Quartal entwickelte sich der Titel nach neun Monaten schlechter als der SDAX.
der im Mai ausgeschütteten Dividende von 0,75 € je Aktie verzeichnete die Krones Aktie seit Jahresbeginn einen Kursrückgang von 20,4%. Der SDAX, in dem KRONES seit 2018 notiert, profitierte von der guten Performance von Technologie-Aktien und fiel im gleichen Zeitraum nur um 0,2%.
KRONES SDAX (indexiert)
| 2 | Vermögens-, finanz- und ertragslage | |
|---|---|---|
| Umsatz . | 8 | |
| Auftragseingang und -bestand . | 10 | |
| Ertragslage | 11 | |
| Mitarbeiter . | 14 | |
| Kapitalflussrechnung | 15 | |
| Bilanzstruktur | 17 | |
| Bericht aus den Segmenten . | 19 | |
| Prognosebericht | 21 |
Umsatz
Umsatz von KRONES wegen Covid-19-Pandemie rückläufig
Umsatz
Wie erwartet, wirkte sich die Corona-Krise im dritten Quartal 2020 stark auf den Umsatz aus. Für das vierte Quartal rechnet der Vorstand mit besseren Erlösen.
Infolge des Corona-bedingt niedrigen Auftragseingangs waren die Produktionskapazitäten von KRONES im dritten Quartal 2020 nicht ausreichend ausgelastet. Teile der Belegschaft befanden sich in Kurzarbeit. Dies spiegelt sich in Leistung und Erlösen des Quartals wider. Von Juli bis September
verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 25,0% von 1.000,4 Mio.€ auf 750,4 Mio.€. Damit lag das Minus im Rahmen der Erwartungen. Für
Im Neumaschinengeschäft fiel der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2020 überproportional. Das After-Sales-Geschäft war ebenfalls von den gesamtwirtschaftlichen Unsicherheiten betroffen und rückläufig. Dank der lokalen Service-Strukturen konnte KRONES die Folgen der globalen Reisebeschränkungen abmildern. Darüber hinaus unterstützen wir die Kunden mit digitalen Serviceleistungen.
* Anteil am Konzernumsatz von 2.449,0 Mio. € * Anteil am Konzernumsatz von 2.889,7 Mio. €
Umsatz
Umsatz nach Regionen
Die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen ist beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftragsund Umsatzverschiebungen kommen kann.
In den ersten neun Monaten 2020 sanken die Inlandserlöse von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 29,1% auf 256,8 Mio. €. Ein wesentlicher Grund hierfür ist die allgemein schwache Binnenkonjunktur. Zudem war das Umsatzniveau im Vorjahr relativ hoch. Der Anteil am Konzernumsatz der ersten drei Quartale ging von 12,5% im Vorjahr auf 10,5% zurück.
Die Covid-19-Pandemie wirkte sich im Berichtszeitraum auch im übrigen Europa (ohne Deutschland) stark auf die Geschäfte von KRONES aus. In Westeuropa war besonders das dritte Quartal 2020 betroffen. Von Januar bis September ging der Umsatz in der großen Absatzregion im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 27,2% von 444,0 Mio.€ auf 323,4 Mio.€ zurück. Ähnlich hoch (minus 25,6%) war der Umsatzrückgang nach den ersten drei Quartalen in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande). Dort erreichten die Erlöse 115,4 Mio.€ (Vorjahr: 155,0 Mio.€). Von 169,5 Mio.€ im Vorjahr auf 116,2 Mio.€ und damit um 31,4% verringerte sich der Umsatz in Osteuropa. In der Absatzregion Russland/ GUS entwickelten sich die Geschäfte in den ersten neun Monaten 2020 stabil. Die Erlöse legten von niedrigem Niveau aus leicht um 1,1% auf 50,0 Mio.€ zu. Insgesamt ging der Umsatz von KRONES in den ersten drei Quartalen 2020 in Europa (ohne Deutschland) im Vergleich zum Vorjahr um 26,0% von 818,0 Mio.€ auf 605,0 Mio. € zurück. Der Anteil am Konzernumsatz verringerte sich auf 24,7% (Vorjahr: 28,3%).
In der für KRONES wichtigen Absatzregion Mittlerer Osten/Afrika entwickelten sich die Geschäfte im Berichtszeitraum gut. Von Januar bis September 2020 kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 13,5% auf 368,9 Mio.€. In China haben sich die Erlöse von KRONES nach dem Corona-bedingt starken Einbruch (minus 50%) im ersten Quartal im zweiten und dritten Quartal stabilisiert. Nach
2 | 9 den ersten neun Monaten 2020 lag der Umsatz mit 163,2 Mio.€ um 34,0% unter Vorjahr. Im übrigen asiatisch/pazifischen Raum verringerten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 16,3% auf 304,6 Mio.€.
Nach einem starken ersten Quartal 2020 trübten sich die Geschäfte in Nord- und Mittelamerika in den folgenden Monaten zunehmend ein. Hier spiegelt sich auch der Verlauf der Corona-Krise wider. Zum 30. September 2020 unterschritt der Umsatz mit 455,9 Mio. € den Vorjahreswert von 506,8 Mio. € um 10,0%. In der Region Südamerika/Mexiko zog der Umsatz im dritten Quartal hingegen nach einem schwachen zweiten Quartal deutlich an, so dass sich in den ersten neun Monaten die Erlöse insgesamt um 10,5% auf 294,6 Mio.€ verbesserten.
Die Umsatzverteilung von KRONES hat sich in den ersten drei Quartalen 2020 im Vergleich zum Vorjahr nur leicht verändert. Der Anteil der Erlöse, den das Unternehmen auf den Emerging Markets erwirtschaftete, lag bei 53,0% (Vorjahr: 49,2%). In den reifen Industriestaaten erzielte KRONES 47,0% (Vorjahr: 50,8%) des Konzernumsatzes.
Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns
| Anteil am Konzernumsatz | 01.01. bis 30.09.2020 |
01.01. bis 30.09.2019 |
Veränderung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | ||
| Deutschland | 256,8 | 10,5 | 362,2 | 12,5 | –29,1 | |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 115,4 | 4,7 | 155,0 | 5,4 | –25,6 | |
| Westeuropa | 323,4 | 13,2 | 444,0 | 15,4 | –27,2 | |
| Osteuropa | 116,2 | 4,7 | 169,5 | 5,9 | –31,4 | |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 50,0 | 2,0 | 49,5 | 1,7 | +1,1 | |
| Mittlerer Osten/Afrika | 368,9 | 15,2 | 324,9 | 11,2 | +13,5 | |
| Asien/Pazifik | 304,6 | 12,4 | 363,9 | 12,6 | –16,3 | |
| China | 163,2 | 6,7 | 247,4 | 8,6 | –34,0 | |
| Südamerika/Mexiko | 294,6 | 12,0 | 266,5 | 9,2 | +10,5 | |
| Nord- und Mittelamerika | 455,9 | 18,6 | 506,8 | 17,5 | –10,0 | |
| Gesamt | 2.449,0 | 100,0 | 2.889,7 | 100,0 | –15,3 |
Auftragseingang und -bestand
Auftragseingang belebt sich im dritten Quartal 2020
Mit 843,6 Mio. € war der Auftragseingang von KRONES im dritten Quartal 2020 um 227,4 Mio.€ höher als im zweiten Quartal.
Die Corona-Krise belastet auch die Geschäfte der internationalen Getränkeindustrie. So wirken sich beispielsweise Lockdowns stark auf den Absatz in Bars und Restaurants aus. Insgesamt dämpft die unsichere gesamtwirtschaftliche Lage die Investitions-
bereitschaft der Kunden von KRONES. In den ersten neun Monaten 2020 verringerte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 22,2% von 2.957,9 Mio.€ auf 2.300,9 Mio.€. Positiv ist, dass sich die Kundenbestellungen im dritten Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal deutlich belebten. Von Juli bis September 2020 erhielt KRONES Aufträge im Wert von 843,6 Mio. €. Das waren 8,2% weniger als im Vorjahr, aber um etwa 37% oder 227,4 Mio.€ mehr als im zweiten Quartal 2020.
Im Neumaschinengeschäft ging der Auftragseingang in den ersten drei Quartalen 2020 stärker zurück als im Servicegeschäft. Regional betrachtet waren die Bestellungen im Berichtszeitraum im Mittleren Osten/Afrika und in Nordamerika trotz der Corona-Krise relativ stabil. In Südamerika und Osteuropa verzeichnete KRONES überproportionale Rückgänge beim Auftragseingang. In den übrigen Regionen gingen die Bestellungen in etwa so stark zurück wie im Gesamtkonzern.
Auftragsbestand von KRONES verringert sich auf 1,12 Mrd.€
Zum 30. September 2020 lag der Auftragsbestand von KRONES bei 1.116,6 Mio.€. Damit verringerte sich der Orderbestand im Vergleich zum Vorjahr (1.329,3 Mio.€) um 16,0%. Grund hierfür ist der rückläufige Auftragseingang in den ersten drei Quartalen 2020.
Ertragslage
Kosteneinsparungen begrenzen den Ergebnisrückgang
Die strukturellen Maßnahmen von KRONES greifen. Einsparungen bei den Material- und Personalkosten verhinderten in den ersten drei Quartalen 2020 einen noch stärkeren Ergebnisrückgang.
Die strukturellen Maßnahmen von KRONES wirkten sich positiv auf das Ergebnis der ersten drei Quartale 2020 aus. Trotz deutlich niedrigerer Umsätze hielt sich der Rückgang des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in Grenzen. Dies lag hauptsächlich an niedrigeren Material- und
Personalkosten. Das EBITDA verringerte sich von Januar bis September 2020 um 10,3% von 164,3 Mio.€ im Vorjahr auf 147,3 Mio.€. Die EBITDA-Marge verbesserte sich von 5,7% im Vorjahr auf 6,0%. Stärker als das EBITDA ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) in den ersten neun Monaten 2020 zurück. Wesentlicher Grund hierfür sind Goodwill-Abschreibungen in Höhe von 13,6 Mio.€, die KRONES im
zweiten Quartal 2020 verbuchte. Insgesamt verringerte sich das EBT von Januar bis September 2020 von 61,4 Mio.€ im Vorjahr auf 26,7 Mio.€. Die EBT-Marge ging auf 1,1% (Vorjahr: 2,1%) zurück. Das Konzernergebnis lag nach den ersten drei Quartalen 2020 bei 17,4 Mio.€ (Vorjahr: 40,3 Mio.€). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,55 € (Vorjahr: 1,28 €).
Im dritten Quartal 2020 schrieb KRONES aufgrund des starken Umsatzrückgangs unterm Strich leicht rote Zahlen. Das Konzernergebnis lag bei minus 4,1 Mio.€ (Vorjahr: plus 7,0 Mio.€). Die im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Material- und Personalkosten wirkten dem rückläufigen Umsatz entgegen. Das EBITDA ging im dritten Quartal von 47,4 Mio.€ im Vorjahr auf 28,8 Mio.€ zurück. Damit verringerte sich die EBITDA-Marge von 4,7% auf 3,8%. Das EBT betrug im dritten Quartal 2020 minus 5,1 Mio.€ (Vorjahr: plus 13,5 Mio.€).
2016
2017
2018
Ertragsstruktur krones Konzern
| in Mio. € | 2020 | 2019 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | % | |
| Umsatzerlöse | 2.449,0 | 2.889,7 | –15,3 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 7,0 | 9,1 | – |
| Gesamtleistung | 2.456,0 | 2.898,8 | –15,3 |
| Materialaufwand | –1.182,9 | –1.488,3 | –20,5 |
| Personalaufwand | –838,2 | –945,1 | –11,3 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –287,6 | –301,1 | –4,5 |
| EBITDA | 147,3 | 164,3 | –10,3 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –119,8 | –105,9 | +13,1 |
| EBIT | 27,5 | 58,4 | –52,9 |
| Finanzergebnis und Ergebnis aus at equity | –0,8 | 3,0 | – |
| EBT | 26,7 | 61,4 | –56,5 |
| Ertragssteuern | –9,3 | –21,1 | –55,5 |
| Konzernergebnis | 17,4 | 40,3 | –57,1 |
Ertragslage
Der Corona-bedingte Umsatzeinbruch nach neun Monaten schlägt sich auch in der Ertragskraft von Krones nieder.
Wegen der Corona-Krise musste Krones in den ersten drei Quartalen 2020 beim Umsatz und der Gesamtleistung deutliche Einbußen hinnehmen. Beide Kennzahlen fielen um 15,3%. Nach neun Monaten lag der Umsatz bei 2.449,0 Mio.€
(Vorjahr: 2.889,7 Mio.€) und die Gesamtleistung bei 2.456,0 Mio.€ (Vorjahr: 2.898,8 Mio.€). Krones baute im Berichtszeitraum den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 7,0 Mio.€ (Vorjahr: 9,1 Mio.€) auf.
2016 2017 2018 2019 2019 2020
2020
Personalaufwand 01.01. bis 30.09. in Mio. € und Personalaufwandsquote in %
Überproportional zur Gesamtleistung ging der Materialaufwand zurück. Er fiel von Januar bis September 2020 um 20,5% auf 1.182,9 Mio.€. In dieser positiven Entwicklung spiegelt sich sowohl der Rückgang der bezogenen Leistungen durch den Abbau der Zeitarbeitnehmer sowie der im Vergleich zum Vorjahr höhere Anteil des Servicegeschäfts wider. Auch unsere strukturellen Maßnahmen zur Senkung der Materialkosten wirkten sich positiv aus. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, verringerte sich deutlich von 51,3% im Vorjahr auf 48,2%.
Den Personalaufwand konnte Krones von Januar bis September 2020 ebenfalls reduzieren, allerdings unterproportional zur Gesamtleistung. So fiel der Personalaufwand im Berichtszeitraum um 11,3% von 945,1 Mio.€ auf 838,2 Mio.€. Neben dem Personalabbau im In- und Ausland trugen auch Maßnahmen zur
Optimierung der Personalkapazitäten wie Kurzarbeit und der Abbau von Überstunden zu dem Rückgang bei. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg von 32,6% im Vorjahr auf 34,1%.
Um 1,0% rückläufig auf 402,2 Mio.€ waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen. Die sonstigen betrieblichen Erträge legten von 60,7 Mio.€ auf 88,2 Mio.€ zu, während die aktivierten Eigenleistungen von 44,3 Mio.€ auf 26,4 Mio.€ zurückgingen. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und den aktivierten Eigenleistungen veränderte sich im Berichtszeitraum von minus 301,1 Mio.€ im Vorjahr auf minus 287,6 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung stieg der Saldo von 10,4% auf 11,7%.
Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, verringerte sich um 10,3% von 164,3 Mio.€ auf 147,3 Mio.€. Da der Rückgang weniger stark war als beim Umsatz, verbesserte sich die EBITDA-Marge nach drei Quartalen von 5,7% auf 6,0%. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen lagen mit 119,8 Mio.€ über dem Vorjahreswert von 105,9 Mio.€. Hauptverantwortlich hierfür sind Goodwill-Abschreibungen im zweiten Quartal in Höhe von 13,6 Mio.€.
2 | Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Ertragslage/Mitarbeiter
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging im Berichtszeitraum wegen der höheren Abschreibungen deutlich stärker zurück als das EBITDA. Es verringerte sich um 52,9% auf 27,5 Mio.€. Das Finanzergebnis und das Ergebnis aus at-equity konsolidierten Beteiligungen waren mit minus 0,8 Mio.€ unter dem Vorjahreswert von plus 3,0 Mio.€. Dadurch errechnet sich ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 26,7 Mio.€ (Vorjahr: 61,4 Mio.€) und eine EBT-Marge von 1,1% (Vorjahr: 2,1%). Die Steuerquote erhöhte sich im Berichtszeitraum leicht von 34,4% auf 34,8%, so dass unterm Strich ein Konzernergebnis von 17,4 Mio.€ (Vorjahr: 40,3 Mio.€) steht.
Mitarbeiter
Mitarbeiterentwicklung zum 30.09.
Krones beschäftigt weltweit 16.839 Mitarbeiter
Die weltweite Mitarbeiterzahl war gegenüber dem Vorjahr um 3,3% rückläufig, vor allem im Inland. Hier spiegeln sich die strukturellen Anpassungen sowie die Auswirkungen der Corona-Krise wider.
Zum 30. September 2020 verringerte sich die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr um 566 oder 3,3% auf 16.839. Aufgrund der strukturellen Anpassungen im Inland ging vor allem die Zahl der Beschäftigten an den deutschen Standorten zurück. Sie sank gegenüber dem Vorjahr um 436 auf 10.408.
Da zudem der Ausbau des Global Footprint durch die Covid-19-Pandemie vorübergehend gebremst wird, war auch die Zahl der im Ausland beschäftigten Mitarbeiter rückläufig. Sie fiel um 130 auf 6.431 (30. September 2019: 6.561). Zum 30. September 2020 absolvierten 536 junge Menschen eine Ausbildung im Krones Konzern.
2 | Vermögens-, finanz- und Ertragslage Kapitalflussrechnung
2 | 15 Kapitalflussrechnung
Kapitalflussrechnung krones Konzern
| in Mio. € | 2020 | 2019 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Ergebnis vor Steuern | 26,7 | 61,4 |
| zahlungsunwirksame Veränderungen | +176,6 | +187,9 |
| Veränderung Working Capital | –85,5 | –321,1 |
| Veränderung sonstige Aktiva und Passiva | –107,9 | –50,2 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | +9,9 | –122,0 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | –68,5 | –138,3 |
| M&A Aktivitäten | ±0,0 | –34,9 |
| Sonstiges | +0,2 | +0,7 |
| Free Cashflow | –58,4 | –294,5 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | +124,5 | +248,9 |
| Sonstiges | ±0,0 | +3,8 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | +66,1 | –41,8 |
| Liquidität am Ende des Berichtszeitraums | 176,5 | 177,0 |
Free Cashflow 01.01. bis 30.09. in Mio. €
In den ersten drei Quartalen 2020 hat Krones den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) um 131,9 Mio. € auf 9,9 Mio. € verbessert. Dies lag hauptsächlich an dem im Vergleich zum Vorjahreszeitraum deutlich geringeren Aufbau von Working Capital, das sich im Berichtszeitraum um 85,5 Mio. € erhöhte nach 321,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Die zahlungsunwirksamen Veränderungen, die neben der Erhöhung von Rückstellungen vor allem Abschreibungen enthalten, schlugen sich mit 176,6 Mio. € (Vorjahr: 187,9 Mio. €) positiv nieder. Die sonstigen Aktiva und Passiva belasteten im Berichtszeitraum den Cashflow mit 107,9 Mio. € gegenüber minus 50,2 Mio.€ im Vorjahr.
Working Capital im Verhältnis zum Umsatz steigt auf 28,3%
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz erhöhte sich im Berichtszeitraum, vor allem wegen des stark gesunkenen Umsatzes, von 25,8% im Vorjahr auf 28,3%. Zum Stichtag betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 31,4% (Vorjahr: 28,4%).
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale stieg von 25,8% auf 28,3%.
Kapitalflussrechnung
2 | Vermögens-, finanz- und Ertragslage
Von Januar bis September 2020 hat Krones den operativen Cashflow um 131,9 Mio.€ und den Free Cashflow um 236,1 Mio.€ gegenüber dem Vorjahr verbessert.
10
20
30
Krones investierte im Berichtszeitraum 68,5 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Die Investitionen liegen damit planmäßig deutlich unter dem hohen Vorjahreswert von 138,3 Mio. €, der vom Aufbau des Standortes in Ungarn geprägt war. Den Free Cashflow, also der aus der Geschäfts-
tätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, verbesserte das Unternehmen in den ersten drei Quartalen 2020 um 236,1 Mio. € auf minus 58,4 Mio. €. Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei 124,5 Mio. € (Vorjahr: 248,9 Mio. €). Diese Position erfasst in der Berichtsperiode im Wesentlichen neben dem Mittelabfluss durch die Dividendenausschüttung von 23,7 Mio. € (Vorjahr: 53,7 Mio. €) auch den Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 183,1 Mio. € (Vorjahr: 329,4 Mio. €). Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. September 2020 über liquide Mittel von 176,5 Mio. € (Vorjahr: 177,0 Mio. €).
Working Capital zu Umsatz KRONES Konzern in Prozent 01.01. bis 30.09. (12-Monats-Durchschnitt)
2 | 16
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio. €, 01.01. bis 30.09.
Bilanzstruktur
2 | 17 Bilanzstruktur
Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern
| in Mio.€ 30.09.2020 31.12.2019 30.09.2019 31.12.2018 Langfristige Vermögenswerte 1.107 1.154 1.175 1.010 davon Anlagevermögen 991 1.070 1.092 936 Kurzfristige Vermögenswerte 2.044 2.165 2.327 2.311 davon flüssige Mittel 177 110 177 219 Eigenkapital 1.314 1.370 1.429 1.433 Fremdkapital 1.837 1.949 2.074 1.888 langfristige Verpflichtungen 429 452 405 359 kurzfristige Verpflichtungen 1.408 1.497 1.669 1.529 Bilanzsumme 3.151 3.319 3.503 3.321 |
|||
|---|---|---|---|
Die Bilanzsumme von KRONES ist mit 5,1% weniger stark gefallen als die Gesamtleistung (minus 15,3%).
Aufgrund des deutlich gesunkenen Geschäftsvolumens ging die Bilanzsumme zum 30. September 2020 um 5,1% auf 3,15 Mrd. € zurück (31. Dezember 2019: 3,32 Mrd.€). Sie fiel allerdings weniger stark als
die Gesamtleistung von KRONES (minus 15,3%).
Mit 5,6% waren die kurzfristigen Vermögenswerte leicht stärker rückläufig als die Bilanzsumme. Sie lagen am Ende des Berichtszeitraums bei 2.043,6 Mio.€ (31. Dezember 2019: 2.165,4 Mio.€). Maßgeblich zum Rückgang beigetragen haben die deutlich gesunkenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die Krones in den ersten neun Monaten um 221,5 Mio.€ auf 711,4 Mio.€ abgebaut hat. Die Vertragsvermögenswerte legten leicht von 571,3 Mio.€ auf 596,8 Mio.€ zu. Die Vorräte blieben nahezu unverändert bei 384,5 Mio.€ (31. Dezember 2019: 382,5 Mio.€). Vor allem wegen der teilweisen Ausnutzung
Finanzmittelbestand zum 30.09. in Mio. €
bestehender Kreditlinien erhöhten sich die liquiden Mittel. Sie stiegen in den ersten drei Quartalen 2020 von 110,4 Mio.€ auf 176,5 Mio.€.
Krones wies zum 30. September langfristige Vermögenswerte von 1.107,0 Mio.€ (31. Dezember 2019: 1.154,0 Mio.€) in der Bilanz aus. Hierin spiegelt sich vor allem der Rückgang des Anlagevermögens um 78,6 Mio.€ auf 991,2 Mio.€ (31. Dezember 2019: 1.069,8 Mio.€) wider. Dieser resultiert überwiegend aus niedrigeren Sachanlagen und Nutzungsrechten. Diese waren wegen der gesunkenen Investitionen auf 631,8 Mio.€ (31. Dezember 2019: 693,2 Mio.€) rückläufig. Auch die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens standen zum 30. September mit niedrigeren Werten in der Bilanz. Sie fielen vor allem wegen Abschreibungen auf Firmenwerte (Goodwill) von 13,6 Mio.€ auf 323,2 Mio.€ (31. Dezember 2019: 345,2 Mio.€).
Auf der Passivseite verringerten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Jahresende 2019 um 6,0% auf 1.407,9 Mio.€. Hauptverantwortlich hierfür waren die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Diese baute Krones im Berichtszeitraum um 198,5 Mio.€ auf 265,2 Mio.€ ab. Zudem verringerten sich die Vertragsverbindlichkeiten um 87,1 Mio.€ auf 355,8 Mio.€. Aufgestockt hat das Unternehmen hingegen die kurzfristigen Bankschulden. Sie standen per 30. September 2020 mit 255,2 Mio.€ (31. Dezember 2019: 72,2 Mio.€) in den Büchern.
Die langfristigen Verpflichtungen von KRONES beliefen sich zum 30. September 2020 auf 428,3 Mio.€ (31. Dezember 2019: 452,0 Mio.€). Der niedrigere Wert resultiert hauptsächlich aus den deutlich gefallenen »Sonstigen Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing«, die von 104,9 Mio.€ auf 78,7 Mio.€ zurückgingen. Per 30. September 2020 hatte das Unternehmen 0,1 Mio.€ langfristige Bankschulden (31. Dezember 2019: 0,0 Mio.€).
Eigenkapitalquote steigt geringfügig – ROCE geht zurück
Das Eigenkapital war mit 1.314,4 Mio.€ gegenüber dem Bilanzstichtag 2019 (1.370,0 Mio. €) ebenfalls rückläufig. Wegen der niedrigeren Bilanzsumme erhöhte sich die Eigenkapitalquote zum 30. September leicht auf 41,7% (31. Dezember 2019: 41,3%). Die Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) lag zum Ende des dritten Quartals 2020 bei minus 78,8 Mio.€ (31. Dezember 2019: plus 38,1 Mio.€). Krones verfügte zum 30. September 2020 über nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von etwa 300 Mio.€ und zusätzlich über eine Reservelinie (Back-up-Fazilität) in Höhe von 500 Mio.€.
Der Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, fiel aufgrund des gesunkenen Ergebnisses in den ersten drei Quartalen 2020 auf 2,1% (Vorjahr: 4,8%).
ROCE KRONES Konzern in Prozent, 01.01. bis 30.09.
Bericht aus den Segmenten
Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung
Segmentumsatz
Der Umsatz des Kernsegments von KRONES lag nach den ersten neun Monaten 2020 um 13,4% unter dem Vorjahr.
Der Umsatz des Kernsegments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« litt im dritten Quartal 2020 stark unter den Folgen der Corona-Krise. Während sich der Umsatzrückgang (minus 7,0%) im ersten Halbjahr noch in Grenzen hielt,
verringerten sich die Erlöse von Juli bis September 2020 aufgrund der geringen Produktionsauslastung um 25,4% auf 623,5 Mio.€. In den ersten neun Monaten 2020 sank der Umsatz um 13,4% von 2.417,5 Mio.€ auf 2.093,8 Mio.€. Die Erlöse gingen im Neumaschinengeschäft stärker zurück als im After-Sales-Geschäft. Zum Konzernumsatz der ersten drei Quartale trug das Kernsegment 85,5% (Vorjahr: 83,7%) bei.
Segmentergebnis
Trotz rückläufiger Umsätze blieb das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) in den ersten neun Monaten 2020 mit 173,4 Mio.€. im Vergleich zum Vorjahr (169,7 Mio.€) stabil. Das Segmentergebnis profitierte von deutlich geringeren
EBITDA in Mio. € und EBITDA-Marge in %, 01.01. bis 30.09.
KRONES realisierte im Kernsegment in den ersten drei Quartalen 2020 deutliche Kosteneinsparungen. Das EBITDA blieb mit 173,4 Mio. € im Vergleich zum Vorjahr stabil.
Material- und Personalkosten im Vergleich zum Vorjahr. Zu berücksichtigen ist, dass das Ergebnis des Vorjahres von der vorübergehenden Unterauslastung im Bereich Kunststofftechnik negativ beeinflusst war. Die EBITDA-Marge verbesserte sich in den ersten neun Monaten von 7,0% auf 8,3%. Im sehr umsatzschwachen dritten Quartal 2020 erwirtschaftete das Kernsegment ein EBITDA von 29,7 Mio.€ (Vorjahr: 47,9 Mio.€). Auf EBT-Basis schrieb das Segment von Juli bis September 2020 einen leichten Gewinn von 0,6 Mio.€ (Vorjahr: plus 19,7 Mio.€).
Segmentumsatz in Mio. €, 01.01. bis 30.09.
40 80 120 160 200 10 15 0 2019 EBITDA-Marge 169,7 2020 173,4 8,3 % 7,0 % 2018 197,9 8,7 %
* inkl. Segment Maschinen und Anlagen für die Compact Class
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik
Segmentumsatz
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« wirkte sich die Corona-Krise stark aus. Der Umsatz ging in den ersten neun Monaten 2020 im Vergleich zum Vorjahr um 24,8% zurück.
Segmentumsatz in Mio. €, 01.01. bis 30.09.
Die Geschäfte des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« sind ebenfalls stark von der Corona-bedingt schwierigen Situation der internationalen Brauereien betroffen. Nach dem schwachen zweiten Quartal 2020 (Umsatz: minus 25,8%) ging der Umsatz im dritten Quartal im Vergleich zum
Vorjahr um 23,0% auf 126,8 Mio.€ zurück. In den ersten neun Monaten 2020 verringerten sich die Erlöse von 472,2 Mio.€ auf 355,2 Mio.€ (minus 24,8%). Im Intralogistikgeschäft, das Teil des Segments ist, entwickelte sich der Umsatz im dritten Quartal stärker als im zweiten Quartal. Zum Konzernumsatz der ersten drei Quartale 2020 steuerte das gesamte Segment 14,5% (Vorjahr: 16,3%) bei.
Segmentergebnis
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« verbesserte sich die Ertragslage im dritten Quartal 2020 leicht. Wie in den ersten beiden Quartalen schrieb das Segment auf Basis des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) mit einem Minus von 0,9 Mio.€ (Vorjahr: minus 0,5 Mio.€) rote Zahlen. Insgesamt ging das
Von Juli bis September 2020 erwirtschaftete das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« ein leicht negatives EBITDA. Nach den ersten neun Monaten lag das EBITDA bei minus 26,1 Mio.€ (Vorjahr: minus 5,4 Mio. €).
EBITDA von Januar bis September 2020 von minus 5,4 Mio.€ im Vorjahr auf minus 26,1 Mio.€ zurück. Die Prozesstechnik litt im Berichtzeitraum unter der Coronabedingt schlechten Lage der Brauereien. Zudem schlugen sich die Anlaufverluste des Digitalisierungsgeschäfts im Segmentergebnis nieder. Im Bereich Intralogistik belastete der Lockdown in Italien das Ergebnis unserer Tochter Syste m Logistics im zweiten Quartal sehr. Im dritten Quartal erzielte die Intralogistik jedoch wieder einen leichten Gewinn. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des gesamten Segments lag im dritten Quartal 2020 mit minus 5,7 Mio.€ (Vorjahr: minus 6,2 Mio.€) trotz des gesunkenen Umsatzes (–23%) in etwa auf Vorjahresniveau.
251,6 472,2 355,2 421,4 200 100 300 400 369,4
2016 2017 2019
2018
2020
EBITDA in Mio. € und EBITDA-Marge in %, 01.01. bis 30.09.
Prognosebericht
Weiterhin extrem hohe Unsicherheiten wegen Covid-19-Pandemie – Krones gibt Prognose für Gesamtjahr 2020
Die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das Jahr 2020 haben sich im dritten Quartal auf sehr niedrigem Niveau stabilisiert. Im Oktober prognostizierte der Internationale Währungsfonds (IWF), dass die Weltwirtschaft 2020 um 4,4% schrumpfen wird. Im Juni rechnete der IWF noch mit einem Rückgang um 4,9%. Die weitere Entwicklung ist aufgrund der Covid-19-Pandemie mit großen Unsicherheiten behaftet. Von diesen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten ist auch das Orderverhalten der Kunden von KRONES betroffen.
KRONES rechnet insgesamt damit, dass der Weltmarkt für Abfüll- und Verpackungstechnik vorübergehend zurückgeht. Die mittel- und langfristigen Aussichten bleiben jedoch unverändert positiv. Denn die Nachfrage der Konsumenten nach abgepackten Getränken und flüssigen Lebensmitteln wächst wegen einiger Megatrends langfristig.
Kurzfristig bleibt es schwierig, die nachteiligen Auswirkungen der Covid-19- Pandemie auf die Nachfrage und Investitionsbereitschaft unserer Kunden abzuschätzen. Deshalb waren bislang keine belastbaren Prognosen zum Geschäftsjahr 2020 möglich. Auf Basis der Zahlen für die ersten drei Quartale 2020 und den derzeitigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen gibt das Unternehmen nunmehr eine 2020er-Prognose für wichtige Finanzkennzahlen auf Konzernebene ab.
Der Vorstand erwartet für den Krones Konzern im Gesamtjahr 2020 einen Umsatz von etwa 3,3 Mrd.€ (2019: 3.959 Mio.€) und somit einen Rückgang von etwa 17%. Die Prognose für die EBITDA-Marge liegt bei 5,5% bis 6,0% (2019: 5,7%). Diese Prognose beinhaltet keine einmaligen Aufwendungen für Wertminderungen und strukturelle Maßnahmen zur Kapazitätsanpassung.
Sollten weitere Staaten und Regionen Lockdowns, Teil-Lockdowns oder Reisebeschränkungen verhängen, könnte dies negative Auswirkungen auf die Abarbeitung von Aufträgen sowie den Auftragseingang und somit einen negativen Einfluss auf die finanzielle Entwicklung von Krones haben.
| Prognose 2020 | Ist-Wert 9M 2020 | |
|---|---|---|
| Umsatzwachstum | ca. –17% | –15,3% |
| EB iTda-Marge | 5,5% – 6,0% | 6,0% |
| Working Capital zu Umsatz | 28% – 29% | 28,3% |
| Konzernzwischenabschluss zum 30.09.2020 | ||
|---|---|---|
| 3 | Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung . | 23 |
| Konzern-Bilanz . . |
25 | |
| Konzern-Kapitalflussrechnung | 27 | |
| Konzern-Segmentberichterstattung . | 28 | |
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.01. – 30.09.2020
| Mio. € | 2020 | 2019 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | % | |
| Umsatzerlöse | 2.449,0 | 2.889,7 | –15,3 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 7,0 | 9,1 | – |
| Gesamtleistung | 2.456,0 | 2.898,8 | –15,3 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 26,4 | 44,3 | –40,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 88,2 | 60,7 | +45,3 |
| Materialaufwand | –1.182,9 | – 1.488,3 | –20,5 |
| Personalaufwand | –838,2 | – 945,1 | –11,3 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –402,2 | – 406,1 | –1,0 |
| EBITDA | 147,3 | 164,3 | –10,3 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –119,8 | – 105,9 | +13,1 |
| EBIT | 27,5 | 58,4 | –52,9 |
| Finanzergebnis | –0,8 | 3,6 | – |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0,0 | – 0,6 | – |
| Ergebnis vor Steuern | 26,7 | 61,4 | –56,5 |
| Ertragsteuern | –9,3 | – 21,1 | –55,9 |
| Konzernergebnis | 17,4 | 40,3 | –56,8 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,1 | – 0,2 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
17,3 | 40,5 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 0,55 | 1,28 | |
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.07. – 30.09.2020
| Mio. € | 2020 | 2019 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | % | |
| Umsatzerlöse | 750,4 | 1.000,4 | –25,0 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 0,3 | –10,9 | – |
| Gesamtleistung | 750,7 | 989,5 | –24,1 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 6,2 | 19,3 | –67,9 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 32,8 | 14,5 | +126,2 |
| Materialaufwand | –369,5 | – 513,9 | –28,1 |
| Personalaufwand | –243,3 | – 303,4 | –19,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –148,1 | – 158,6 | –6,6 |
| EBITDA | 28,8 | 47,4 | –39,2 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –34,5 | – 36,5 | –5,5 |
| EBIT | –5,7 | 10,9 | – |
| Finanzergebnis | 0,6 | 2,6 | – |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0,0 | 0,0 | – |
| Ergebnis vor Steuern | –5,1 | 13,5 | – |
| Ertragsteuern | 1,0 | – 6,5 | – |
| Konzernergebnis | –4,1 | 7,0 | – |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 | – |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
–4,1 | 7,0 | – |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | –0,13 | 0,22 | – |
Konzern-Bilanz – Aktiva
| Mio. € | 30.09.2020 | 31.12.2019 | ||
|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 323,2 | 345,2 | ||
| Sachanlagen und Nutzungsrechte | 631,8 | 693,2 | ||
| Finanzanlagen | 32,8 | 28,1 | ||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 3,4 | 3,3 | ||
| Anlagevermögen | 991,2 | 1.069,8 | ||
| Aktive latente Steuern | 60,4 | 41,6 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 38,6 | 28,9 | ||
| Steuerforderungen | 4,6 | 0,3 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 12,2 | 13,4 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.107,0 | 1.154,0 | ||
| Vorräte | 384,5 | 382,5 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 711,4 | 932,9 | ||
| Vertragsvermögenswerte | 596,8 | 571,3 | ||
| Steuerforderungen | 22,7 | 16,4 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 151,7 | 151,9 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 176,5 | 110,4 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.043,6 | 2.165,4 | ||
| Bilanzsumme | 3.150,6 | 3.319,4 |
Konzern-Bilanz – Passiva
| Mio. € | 30.09.2020 | 31.12.2019 | ||
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 1.314,4 | 1.370,0 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 260,7 | 260,2 | ||
| Passive latente Steuern | 3,8 | 3,7 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 77,5 | 75,2 | ||
| Steuerrückstellungen | 4,3 | 5,4 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,1 | 0,0 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,1 | 0,0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 78,7 | 104,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 3,1 | 2,6 | ||
| Langfristige Schulden | 428,3 | 452,0 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 196,5 | 141,0 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 255,2 | 72,2 | ||
| Vertragsverbindlichkeiten | 355,8 | 442,9 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 265,2 | 463,7 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 20,7 | 16,9 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 25,0 | 34,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und | ||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 289,5 | 325,8 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.407,9 | 1.497,4 | ||
| Bilanzsumme | 3.150,6 | 3.319,4 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
| Mio. € | 2020 | 2019 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Ergebnis vor Steuern | 26,7 | 61,4 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 119,8 | 105,9 |
| Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden | 47,9 | 79,9 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen und Erträge | 0,7 | 2,3 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | –0,5 | 0,2 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 8,7 | –0,4 |
| Verminderung (Vj. Erhöhung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
170,6 | –34,6 |
| Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen | ||
| Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –322,4 | –299,8 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 51,5 | –85,1 |
| gezahlte Zinsen | –4,4 | –4,1 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –37,2 | –32,8 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | 9,9 | –122,0 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –27,4 | –45,6 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –41,1 | –92,7 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 2,8 | 3,3 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | –4,5 | –7,1 |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 0,1 | 0,1 |
| Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | 0,0 | –34,9 |
| erhaltene Zinsen | 1,8 | 1,6 |
| erhaltene Dividenden | 0,0 | 2,8 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | –68,3 | –172,5 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | –23,7 | –53,7 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 183,1 | 329,4 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von erhaltenen Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | –34,9 | –26,8 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 124,5 | 248,9 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 66,1 | –45,6 |
| konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0,0 | 3,8 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 110,4 | 218,8 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 176,5 | 177,0 |
Konzern-Segmentberichterstattung 3 | 28
| 1. – 3. Quartal | Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | krones Konzern | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ |
||||||
| -ausstattung | Prozesstechnik | |||||
| Mio. € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Umsatzerlöse | 2.093,8 | 2.417,5 | 355,2 | 472,2 | 2.449,0 | 2.889,7 |
| EB iTda | 173,4 | 169,7 | –26,1 | –5,4 | 147,3 | 164,3 |
| EB iTda-Marge | 8,3% | 7,0% | –7,4 | –1,1% | 6,0% | 5,7% |
| 3. Quartal | Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | krones Konzern | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| zur Produktabfüllung und | zur Getränkeproduktion/ | |||||
| -ausstattung | Prozesstechnik | |||||
| Mio. € | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 | 2020 | 2019 |
| 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | |
| Umsatzerlöse | 623,5 | 835,8 | 126,9 | 164,6 | 750,4 | 1.000,4 |
| EB iTda | 29,7 | 47,9 | –0,9 | –0,5 | 28,8 | 47,4 |
| EB iTda-Marge | 4,8% | 5,7% | –0,7% | –0,3% | 3,8% | 4,7% |
| Sonstige InFormationen | ||
|---|---|---|
| 4 | ||
| Aufsichtsrat und Vorstand . | 30 | |
| Impressum | 31 | |
| Kontakt . | 32 |
4 | Sonstige Informationen Aufsichtsrat und Vorstand
4 | 30
Aufsichtsrat und Vorstand
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
Volker Kronseder
Aufsichtsratsvorsitzender * Universitätsklinikum Regensburg * Wirtschaftsbeirat Bayerische Landesbank
Josef Weitzer**
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Sparkasse Regensburg
Werner Schrödl**
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender (bis 30.06.2020) * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen
Markus Hüttner** Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Betriebsratsvorsitzender Neutraubling (seit 01.07.2020)
Dr. Verena Di Pasquale** Stv. Vorsitzende des DGB Bayern
Robert Friedmann Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe * ZF Friedrichshafen AG
Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services
Oliver Grober** Betriebsratsvorsitzender Werk Rosenheim
Thomas Hiltl** Betriebsratsvorsitzender Werk Nittenau
Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh
Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg
Beate Eva Maria Pöpperl** Freigestellte Betriebsrätin
Norbert Samhammer Geschäftsführer Samhammer holding gmbh *Samhammer AG
Petra Schadeberg-Herrmann Geschäftsführende Gesellschafterin Krombacher Brauerei bernhard schadeberg gmbh & co. KG, Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH & Co. KG
Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter ig metall
Geschäftsstelle Regensburg * infineon technologies ag
Hans-Jürgen Thaus * MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH
Matthias Winkler Geschäftsführender Gesellschafter der WW +KN Steuerberatungsgesellschaft mbH
Christoph Klenk
CEO Intralogistik Prozesstechnik
Norbert Broger CFO (seit 01.01.2020)
Thomas Ricker CsO
Markus Tischer International Operations and Services Digitalisierung
Ralf Goldbrunner Abfüll- und Verpackungstechnik Compact Class
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Impressum
Impressum Hinweis 4 | 31
Herausgeber krones ag
Projektleitung Roland Pokorny,
Gestaltung Büro Benseler Text krones ag,
Fotos krones ag
Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling
Leiter Unternehmenskommunikation
InvestorPress GmbH
Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in dieser Quartalsmitteilung vereinfachend die männliche Form verwendet.
Die Quartalsmitteilung über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2020 liegt auch in englischer Sprache vor. Sie finden sie auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations.
https://www.krones.com/de/ unternehmen/investor-relations/ finanzberichte.php
Kontakt
krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 E-Mail [email protected] Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland