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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2019

Jul 25, 2019

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Interim / Quarterly Report

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Krones AG

Neutraubling

Halbjahresbericht 2019

Q2

Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019

1 AN UNSERE AKTIONÄRE

Highlights und Kennzahlen

Hohe Kosten und ungünstiger Produktmix belasten die Ertragskraft von KRONES im ersten Halbjahr 2019

Umsatz liegt mit 1.889,3 Mio. € um 5,5 % über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte beträgt das Wachstum 1,8 %. Der Auftragseingang steigt um 1,2 % auf 2.038,6 Mio. €.
Hohe Kosten und ungünstiger Produktmix belasten die Ertragskraft. Das EBT sinkt um 57,5 % auf 47,9 Mio. €. Die EBT-Marge ging von 6,3 % auf 2,5 % zurück.
Vorstand prognostiziert für das Gesamtjahr 2019 eine EBT-Marge von rund 3 % und arbeitet an weiteren strukturellen Veränderungen zur nachhaltigen Ergebnisverbesserung.
An den Mittelfristzielen hält KRONES fest.

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Kennzahlen 1. Halbjahr 2019 01.01.-

30.06.2019
01.01.-

30.06.2018
Veränderung
Umsatz Mio. € 1.889,3 1.790,8 + 5,5 %
Auftragseingang Mio. € 2.038,6 2.014,8 + 1,2 %
Auftragsbestand zum 30.06. Mio. € 1.410,4 1.464,1 - 3,7 %
EBITDA Mio. € 116,9 157,3 - 25,7 %
EBITDA-Marge % 6,2 8,8 - 2,6 PP*
EBIT Mio. € 47,5 109,7 - 56,7 %
EBT Mio. € 47,9 112,7 - 57,5 %
EBT-Marge % 2,5 6,3 - 3,8 PP*
Konzernergebnis Mio. € 33,3 76,9 - 56,7 %
Ergebnis je Aktie 1,06 2,45 -
Investitionen in Sachanlagen und

immaterielle Vermögenswerte
Mio. € 91,4 58,5 + 32,9 Mio. €
Free Cashflow Mio. € - 259,4 - 56,2 -203,2 Mio. €
Nettoliquidität zum 30.06.** Mio. € - 108,7 49,7 - 158,4 Mio. €
Working Capital/Umsatz*** % 26,0 28,8 - 2,8 PP*
ROCE % 5,5 15,5 - 10,0 PP*
Beschäftigte am 30.06.
Weltweit 17.128 15.568 + 1.560
Inland 10.764 10.376 + 388
Ausland 6.364 5.192 + 1.172

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Kennzahlen 2. Quartal 2019 01.04.-

30.06.2019
01.04.-

30.06.2018
Veränderung
Umsatz Mio. € 905,8 899,1 + 0,7 %
Auftragseingang Mio. € 997,0 1.022,4 - 2,5%
EBITDA Mio. € 30,9 78,4 - 60,6 %
EBITDA-Marge % 3,4 8,7 - 5,3 PP*
EBIT Mio. € - 4,3 54,2 -
EBT Mio. € - 3,6 56,5 -
EBT-Marge % - 0,4 6,3 - 6,7 PP*
Konzernergebnis Mio. € - 3,0 38,2 -
Ergebnis je Aktie - 0,09 1,22 -

* Prozentpunkte

** liquide Mittel abzüglich Bankschulden

*** Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale

Brief des Vorstands

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

das zweite Quartal war geprägt von schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen. Unwägbarkeiten, wie beispielsweise der ungelöste Handelskonflikt zwischen China und den USA, sowie die Diskussion über die Nachhaltigkeit von PET-Verpackungen, belasteten die Investitionsbereitschaft unserer Kunden. Trotz dieser Faktoren war das Umsatzwachstum von KRONES im ersten Halbjahr 2019 mit 5,5 % noch zufriedenstellend. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) hingegen blieb in diesem Zeitraum deutlich hinter den Erwartungen zurück. Es fiel um 57,5% auf 47,9 Mio.€. Die Ertragskraft wurde durch hohe Materialkosten, einen ungünstigen Produktmix sowie eine temporäre Nachfrageschwäche in Teilbereichen im After-Sales-Geschäft beeinflusst. Für das Gesamtjahr 2019 erwartet KRONES eine EBT-Marge von rund 3 % nach bislang rund 6 %. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen unverändert mit einem Wachstum von 3%.

Uns ist bewusst, dass wir Veränderungen brauchen. Der Vorstand hat daher weitere Maßnahmen ergriffen, um den Ergebnisbelastungen entgegenzuwirken. Der Ausbau des Global Footprint schreitet gut voran. So ist das neue Werk in Ungarn voll im Zeit- und Kostenplan.

Allerdings reichen die bislang initiierten strategischen Maßnahmen, wie die Preiserhöhungen und der bisherige Ausbau des Global Footprint, aktuell nicht aus, um die angestrebten Ergebnisziele nachhaltig zu erreichen. Deshalb arbeitet der Vorstand zurzeit an weiteren strukturellen Veränderungen zur nachhaltigen Stärkung der Ertragskraft. Im Fokus stehen hier die Reduzierung von Komplexität, die schnelle Reaktion auf die Anforderungen des Marktes sowie eine Unternehmensorganisation, in der der Kunde noch stärker im Mittelpunkt steht.

Die Lage ist herausfordernd und das wird sie auf absehbare Zeit auch bleiben. Wir dürfen aber das Positive nicht übersehen: KRONES ist auf einem weltweit wachsenden Markt tätig. Um die Chancen zu nutzen, muss sich das Unternehmen schnell und flexibel in den verschiedenen Märkten bewegen. So bietet beispielsweise die aktuelle Diskussion über die PET-Verpackungslösung für KRONES auch neue Chancen für innovative Lösungen, genauso wie die Digitalisierung der Getränkefabrik.

Christoph Klenk

CEO

Die KRONES Aktie

Internationale Aktienbörsen profitieren im ersten Halbjahr 2019 von niedrigen Zinsen

In den ersten sechs Monaten 2019 sind die Kurse an den wichtigsten internationalen Aktienbörsen gestiegen. Der positive Trend wurde dabei mehrmals von heftigen Korrekturen unterbrochen. Auslöser waren meistens negative Meldungen zum Handelskonflikt zwischen den USA und China. Insgesamt setzten sich aber die positiven Einflussfaktoren durch. Hier ist allen voran das günstige Zinsumfeld zu nennen. Die langfristigen Anleiherenditen sind im ersten Halbjahr 2019 sowohl in den USA als auch in Europa gesunken. Zudem haben die US-Notenbank und die Europäische Zentralbank signalisiert, dass sie künftig auf eine expansive Geldpolitik setzen. Dies stärkte die Zuversicht der Aktieninvestoren.

Der bekannteste deutsche Aktienindex DAX stieg von Januar bis Juni 2019 um 17,4% auf 12.400 Punkte. Damit kletterte der DAX stärker als andere wichtige internationale Aktienindizes. Der Euro Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone, legte um 15,8 % zu. Auf Rekordkurs war der Dow-Jones-Index im ersten Halbjahr 2019. Das bekannteste US-Börsenbarometer kletterte um 14,0 %. Deutlich weniger dynamisch war die Aufwärtsbewegung am japanischen Aktienmarkt. Der Nikkei-Index legte in den ersten sechs Monaten 2019 nur um 6,3% zu.

KRONES Aktie leidet unter schwacher Geschäftsentwicklung

Der Kurs der KRONES Aktie schwankte im ersten Halbjahr 2019 kräftig. Dies war zum Teil dem Gesamtmarkt geschuldet. Zudem führte die Veröffentlichung von Geschäftszahlen, die die Erwartungen der Analysten nicht erfüllten, zu Kursausschlägen. So geriet die KRONES Aktie beispielsweise am 21. Februar nach der Bekanntgabe der Vorabzahlen für 2018 kurzfristig unter Druck. Der Kurs fiel im Tagesverlauf bis auf 63,80 €, der niedrigsten Notiz des ersten Halbjahres 2019.

Von diesem Schwächeanfall erholte sich unser Kurs aber schnell und ging in einen soliden Aufwärtstrend über. Am 18. April erreichte die Notiz mit 88,85 € den höchsten Stand im Berichtszeitraum. Gegenüber dem Jahresanfangsstand war dies ein Zuwachs von 32 %.

Aufgrund der schwachen Performance der KRONES Aktie im zweiten Quartal entwickelte sich der Titel von Januar bis Juni schlechter als der SDAX.

Die KRONES Aktie 01.01. bis 30.06.2019

Leider entfernte sich die KRONES Aktie von diesen Kursregionen im weiteren Verlauf zunehmend. Mitverantwortlich hierfür waren die Zahlen zum ersten Quartal 2019, die das Unternehmen Ende April veröffentlichte. Vor allem die Ertragskraft enttäuschte den Kapitalmarkt. Aber auch die Korrektur des Gesamtmarktes, ausgelöst vom Handelskonflikt zwischen China und den USA, ging nicht spurlos an der KRONES Aktie vorbei. Ende Juni notierte die KRONES Aktie bei 70,95 € und damit um 5,1% höher als zu Jahresanfang. Inklusive der Dividende von 1,70 € je Aktie beträgt die Performance 7,6%. Der SDAX, dem KRONES seit 18. Juni 2018 angehört, stieg im gleichen Zeitraum um 19,7%.

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT

2 VERMÖGENS-, FINANZ- UND ERTRAGSLAGE

Wirtschaftliches Umfeld

Handelskonflikte gefährden die Weltkonjunktur

Wegen der Handelskonflikte und weiterer wirtschaftlicher Unsicherheiten hat der Internationale Währungsfonds im Juli seine Prognose für das globale Wachstum 2019 von 3,3 % auf 3,2 % gesenkt.

Die globalen Wachstumsaussichten haben sich in den vergangenen Quartalen verschlechtert. Schuld daran sind vielfältige Unsicherheitsfaktoren wie zum Beispiel der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie der weiterhin ungeklärte »Brexit«. Aufgrund dieser Belastungen haben die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) Ende Juli ihre Wachstumsprognosen für 2019 erneut gesenkt, nachdem sie bereits im April und Januar dieses Jahres eine Korrektur nach unten vorgenommen hatten. Der IWF erwartet nun, dass die Weltwirtschaft 2019 um 3,2% wächst. Im April lag die Prognose noch bei 3,3 %, im Januar bei 3,5 %.

Für die Volkswirtschaften der reifen Industriestaaten erhöhte der IWF im Juli seine Wachstumsprognose für 2019 leicht auf 1,9 %. Im April lag die Schätzung bei 1,8 %. Vor allem für die USA sind die Experten nach einem guten ersten Quartal zuversichtlicher und haben die Prognose für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2,3% im April auf 2,6% angehoben. Für die Euro-Zone, die laut IWF von politischen und regulatorischen Unsicherheiten belastet wird, bestätigten die Experten die im April reduzierte Schätzung von 1,3 %. Die Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft wurde im Juli erneut gestutzt, von 0,8% auf 0,7%. Besonders schwach in Europa soll sich Italien entwickeln. Hier liegt die Schätzung für das BIP-Wachstum 2019 bei 0,1%. Auch die japanische Wirtschaft dürfte 2019 sehr verhalten zulegen. Der IWF schraubte die Wachstumsprognose von 1,0 % auf 0,9 % zurück.

Für die Emerging Markets hat der IWF im Juli die Wachstumsprognose 2019 deutlich zurückgenommen. In den Schwellen- und Entwicklungsländern soll das BIP 2019 im Vergleich zu 2018 nur noch um 4,1% (April-Schätzung: 4,4%) steigen. Vor allem in den asiatischen Ländern hinterlassen die Handelskonflikte ihre Spuren. Dennoch wird diese Region auch 2019 überproportional wachsen, allen voran China (+ 6,2 %) und Indien (+ 7,0 %). Für die Region Mittlerer Osten/Nordafrika senkte der IWF seine Wachstumsprognose im Juli gegenüber April von 1,5 % auf 1,0 %. Wenig optimistisch sind die Experten auch für Lateinamerika. Hauptsächlich wegen deutlich eingetrübter Aussichten für Argentiniens und Brasiliens Wirtschaft rechnet der IWF für die Region nur noch mit einem BIP-Anstieg von 0,6% (April-Prognose: 1,4%).

Deutscher Maschinenbau erwartet 2019 Minus bei der Produktion

Auch im deutschen Maschinen- und Anlagenbau bremsen die geopolitischen Verwerfungen die Investitionsbereitschaft der Kunden. So haben sich die Auftragslage und die Produktion im deutschen Maschinenbau in den ersten Monaten des laufenden Jahres deutlich abgeschwächt. Der Blick nach vorne verspricht derzeit ebenfalls keine Besserung. Deshalb rechnet der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) nunmehr mit einem realen Minus der Produktion von 2%. Bislang waren die VDMA-Volkswirte von einem Produktionswachstum von 1% ausgegangen.

Der Auftragseingang im Maschinenbau war in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres um 9 % geringer als im Vorjahr.

Umsatz

Der Umsatz von KRONES legt im ersten Halbjahr 2019 um 5,5 % zu

Das Wachstumstempo von KRONES verlangsamte sich im zweiten Quartal. In den ersten sechs Monaten 2019 kletterte der Umsatz insgesamt um 5,5 %. Für das Gesamtjahr 2019 erwartet KRONES 3 % Wachstum.

Die schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen und Unwägbarkeiten, wie der schwelende Handelskonflikt zwischen China und den USA, belasteten im ersten Halbjahr 2019 die Geschäfte von KRONES zunehmend. Nach der starken Steigerung im ersten Quartal (+10,3%) legte der Umsatz von April bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 0,7% von 899,1 Mio.€ auf 905,8 Mio.€ zu. Insgesamt verbesserte sich der Umsatz des Unternehmens von Januar bis Juni 2019 um 5,5% von 1.790,8 Mio.€ im Vorjahr auf 1.889,3 Mio.€. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Neumaschinen- und Handeimaschinengeschäft. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte lag das Wachstum im ersten Halbjahr 2019 bei 1,8%.

Umsatz 01.01. bis 30.06. in Mio. €

Umsatz 2. Quartal in Mio. €

Auch aufgrund einer stabilen allgemeinen Marktentwicklung erwarten wir für das zweite Halbjahr 2019 ein ähnliches Wachstumstempo wie im zweiten Quartal. Insgesamt rechnet das Unternehmen damit, dass der Umsatz im Gesamtjahr 2019 im Vergleich zu 2018 um 3% zunimmt.

Segmentumsatz 01.01. bis 30.06.2019

* Anteil am Konzernumsatz von 1.889,3 Mio. €

Segmentumsatz 01.01. bis 30.06.2018

* Anteil am Konzernumsatz von 1.790,8 Mio. €

Umsatz nach Regionen

Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.

Im ersten Halbjahr 2019 kletterte der Umsatz des Unternehmens in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 65,0% auf 258,0 Mio.€. Der Anteil am Konzernumsatz, den KRONES von Januar bis Juni im Inland erzielte, erhöhte sich von 8,7% im Vorjahr auf 13,7%.

In Europa (ohne Deutschland) entwickelten sich die Geschäfte von KRONES im ersten Halbjahr 2019 insgesamt stabil. In der großen Absatzregion Westeuropa ging der Umsatz um 22,8% auf 249,4 Mio.€ zurück. In der Region ist die installierte Basis von KRONES sehr hoch, daher spiegeln sich dort verschobene Serviceaufträge überproportional wider. Kräftig legten die Erlöse in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande) im Berichtszeitraum zu. Mit 155,0 Mio.€ überstiegen sie den Vorjahreswert um 48,8%. Weiter erholt hat sich das Osteuropa-Geschäft von KRONES und profitierte dabei von der allgemein besseren wirtschaftlichen Lage in der Region. Der Osteuropa-Umsatz zog im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 35,4% auf 113,2 Mio.€ an. In der Region Russland/GUS lief das Geschäft im zweiten Quartal besser als im Jahresanfangsquartal. Mit 34,7 Mio. € lag der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 aber um 15,8 % niedriger als im Vorjahr. Insgesamt erzielte KRONES von Januar bis Juni 2019 in Europa (ohne Deutschland) einen Umsatz von 552,3 Mio.€. Damit veränderten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr (552,1 Mio.€) kaum. Der Anteil am Konzernumsatz der ersten sechs Monate verringerte sich von 30,8 % im Vorjahr auf 29,2 %.

Die Geschäfte von KRONES im Mittleren Osten/Afrika beruhigten sich im Berichtszeitraum. In dieser Region verzeichnete das Unternehmen in den Vorjahren teils kräftige Zuwächse. Von Januar bis Juni 2019 ging der Umsatz um 15,6 % auf 219,0 Mio.€ zurück. Hierzu entgegengesetzt ist die Entwicklung in China. Nach einer vorübergehenden Schwächephase gewinnt das Geschäft dort wieder an Fahrt. Im ersten Halbjahr 2019 verbesserte sich der Umsatz in China um 27,9% auf 155,8 Mio.€. Weniger dynamisch legten die Erlöse im übrigen asiatisch/pazifischen Raum zu. Mit 231,9 Mio.€ lagen sie im Berichtszeitraum um 2,3% höher als im Vorjahr.

Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns

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Anteil am Konzernumsatz 01.01. bis

30.06.2019
01.01. bis

30.06.2018
Veränderung
in Mio. € % in Mio. € % %
--- --- --- --- --- ---
Deutschland 258,0 13,7 156,4 8,7 + 65,0
Mitteleuropa (ohne Deutschland) 155,0 8,2 104,2 5,8 + 48,8
Westeuropa 249,4 13,2 323,1 18,0 -22,8
Osteuropa 113,2 6,0 83,6 4,7 + 35,4
Russland, Zentralasien (GUS) 34,7 1,8 41,2 2,3 -15,8
Mittlerer Osten/Afrika 219,0 11,6 259,4 14,5 -15,6
Asien/Pazifik 231,9 12,3 226,7 12,7 +2,3
China 155,8 8,2 121,8 6,8 + 27,9
Südamerika/Mexiko 191,2 10,1 227,4 12,7 -15,9
Nord- und Mittelamerika 281,1 14,9 247,0 13,8 + 13,8
Gesamt 1.889,3 100,0 1.790,8 100,0 +5,5

In der Region Nord- und Mittelamerika kletterte der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 13,8% auf 281,1 Mio.€. Um 15,9% auf 191,2 Mio.€ ging im Berichtszeitraum der Umsatz in Südamerika/Mexiko zurück. Hierbei ist aber auch der relativ hohe Vorjahreswert zu berücksichtigen.

Insgesamt war die Umsatzverteilung von KRONES im ersten Halbjahr 2019 weiterhin ausgewogen. Der Umsatzanteil, den das Unternehmen auf den Emerging Markets erwirtschaftete, verringerte sich im ersten Halbjahr 2019 von 53,6% im Vorjahr auf 50,1%. In den reifen Industriestaaten erzielte KRONES 49,9 % (Vorjahr: 46,4%) der Erlöse.

Auftragseingang und -bestand

Auftragseingang nach den ersten sechs Monaten 2019 leicht über Vorjahresniveau

Der Wert der Bestellungen von KRONES legte von Januar bis Juni 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 % zu.

Die rückläufige Konjunktur und die unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten lasten auch auf der Investitionsbereitschaft der KRONES Kunden. Von April bis Juni 2019 verspürten wir in Teilbereichen unseres Portfolios eine Nachfrageschwäche. Diese konnte KRONES aufgrund des breiten Produktangebots aber größtenteils kompensieren. Im zweiten Quartal ging der Wert der Bestellungen im Vergleich zum hohen Vorjahreswert von 1.022,4 Mio. € nur leicht um 2,5 % auf 997,0 Mio. € zurück.

Auftragseingang 01.01. bis 30.06. in Mio. €

Auftragseingang 2. Quartal in Mio. €

Von Januar bis Juni 2019 erhöhte sich der Auftragseingang um 1,2% von 2.014,8 Mio. € auf 2.038,6 Mio. €. Bereinigt um Akquisitionseffekte stieg der Wert der Bestellungen in den ersten sechs Monaten 2019 um 0,4%.

Überproportionale Zuwächse im Auftragseingang verzeichnete KRONES in Nordamerika, Südamerika und China. In Europa war der Auftragseingang rückläufig, während er in den anderen Regionen ausgeglichen war.

Auftragsbestand weiterhin auf hohem Niveau Ende Juni 2019 lag der Auftragsbestand von KRONES bei 1.410,4 Mio. €. Damit verringerte er sich im Vergleich zum Vorjahr (1.464,1 Mio.€) leicht um 3,7%. Dennoch ist der Auftragsbestand weiterhin auf hohem Niveau und bildet eine solide Basis dafür, dass KRONES das angestrebte Wachstum für 2019 erreichen kann.

Auftragsbestand zum 30.06. in Mio. €

Ertragslage

Hohe Kosten und ungünstiger Produktmix belasten die Ertragskraft von KRONES

Von Januar bis Juni 2019 erwirtschaftete KRONES eine EBT-Marge von 2,5 % (Vorjahr: 6,3%). Die Prognose für das Gesamtjahr 2019 liegt bei rund 3 %.

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging im ersten Halbjahr 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 112,7 Mio.€ auf 47,9 Mio.€ zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 6,3 % auf 2,5 %. Die Ertragskraft von KRONES litt unter den hohen Kosten für Material und Personal. Darüber hinaus wirkte sich der Produktmix ungünstig auf das Ergebnis aus. Besonders im zweiten Quartal 2019 lag der Umsatz von Produkten mit hoher eigener Wertschöpfung, wie beispielsweise Maschinen und Anlagen der Kunststofftechnik, niedriger als erwartet. Das führte zu einer Unterauslastung in diesem Bereich. Ein weiterer wesentlicher Grund für das rückläufige Ergebnis ist, dass der Umsatz in Teilen des margenstarken After-Sales-Geschäfts im ersten Halbjahr 2019 über dem Vorjahr, aber unter Plan lag. Zusätzlich hatte KRONES erwartet, dass die schwächere Konjunktur in wichtigen anderen Industriezweigen 2019 zu einer leichten Entspannung beim Anstieg der Materialkosten führen würde. Außerdem wirken die zusätzlichen Maßnahmen, die KRONES zur Senkung der Materialkosten getroffen hat, nicht wie so schnell wie erwartet.

Ergebnis vor Steuern (EBT) 01.01. bis 30.06. in Mio. €

Ergebnis vor Steuern (EBT) 2. Quartal in Mio. €

Unterm Strich erwirtschaftete KRONES von Januar bis Juni 2019 ein Konzernergebnis von 33,3 Mio.€ (Vorjahr: 76,9 Mio.€). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,06 € (Vorjahr: 2,45 €). Von April bis Juni ging das EBT von 56,5 Mio.€ im Vorjahr auf minus 3,6 Mio. € zurück. Die EBT-Marge reduzierte sich auf minus 0,4% (Vorjahr: 6,3%). Das Konzernergebnis lag bei minus 3,0 Mio.€ (Vorjahr: 38,2 Mio.€). Von 1,22 € auf minus 0,09 € verringerte sich das Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal 2019.

Konzernergebnis 01.01. bis 30.06. in Mio. €

Konzernergebnis 2. Quartal in Mio. €

Ertragsstruktur KRONES Konzern

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in Mio. € 2019 2018 Veränderung
01.01.-30.06. 01.01.-30.06. %
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.889,3 1.790,8 + 5,5
Bestandsveränderung FE/UFE 20,0 14,7 + 36,0
Gesamtleistung 1.909,3 1.805,5 + 5,7
Materialaufwand -974,4 - 896,2 + 8,7
Personalaufwand -641,7 - 574,4 + 11,7
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen -176,3 -177,6 -0,7
EBITDA 116,9 157,3 -25,7
Abschreibungen auf Anlagevermögen -69,4 -47,6 + 45,8
EBIT 47,5 109,7 -56,7
Finanzergebnis und Ergebnis aus at equity 0,4 3,0 -86,7
EBT 47,9 112,7 -57,5
Ertragssteuern -14,6 -35,8 -59,2
Konzernergebnis 33,3 76,9 -56,7

Die Gesamtleistung von KRONES stieg von Januar bis Juni 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 5,7% auf 1.909,3 Mio.€ und somit leicht stärker als der Umsatz, der um 5,5 % auf 1.889,3 Mio. € zulegte. Der Grund hierfür war, dass KRONES im Berichtszeitraum den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 20,0 Mio. € aufbaute, während dieser im Vorjahr nur um 14,7 Mio. € erhöht wurde.

Während Umsatz und Gesamtleistung im ersten Halbjahr noch zufriedenstellend waren, wurde die Ertragskraft von weiterhin hohen Kosten für Material und Personal sowie einem ungünstigen Produktmix belastet. Dieser schlägt sich im Materialaufwand nieder, der von Januar bis Juni 2019 um 8,7% auf 974,4 Mio.€ kletterte. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, erhöhte sich im Berichtszeitraum von 49,6 % im Vorjahr auf 51,0 %.

Ergebnis je Aktie 01.01. bis 30.06. in €

Ergebnis je Aktie 2. Quartal in €

Hohe Kostensteigerungen bei Material und Personal sowie ein ungünstiger Produktmix drückten im ersten Halbjahr 2019 auf die Ertragskraft von KRONES.

Der Personalaufwand legte im ersten Halbjahr 2019 deutlich stärker zu als die Gesamtleistung. Er war mit 641,7 Mio. € um 11,7% höher als im Vorjahr. Verantwortlich hierfür sind die Tariferhöhungen, der Ausbau der internationalen Belegschaft, speziell in Ungarn sowie Akquisitionen. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg von 31,8% im Vorjahr auf 33,6%.

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und den aktivierten Eigenleistungen veränderte sich im Berichtszeitraum nur leicht von minus 177,6 Mio.€ im Vorjahr auf minus 176,3 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung verringerte sich der Saldo von 9,8 % auf 9,2 %. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen lagen mit 69,4 Mio.€ deutlich über dem Vorjahreswert von 41,6 Mio.€. Dies ist neben den hohen Investitionen in den Vorjahren auf die Anwendung des neuen Standards IFRS 16 »Leasingverhältnisse« zurückzuführen, wodurch sich die Abschreibungen um 16 Mio. € erhöhten.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging im ersten Halbjahr 2019, hauptsächlich wegen der höheren Material- und Personalkosten sowie Abschreibungen, um 56,7% auf 47,5 Mio.€ zurück. Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, verringerte sich von 157,3 Mio.€ auf 116,9 Mio.€. Da auch das Finanzergebnis und das Ergebnis aus at equity mit 0,4 Mio.€ niedriger ausfiel als im Vorjahr (3,0 Mio.€), verringerte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) im ersten Halbjahr 2019 um 57,5% auf 47,9 Mio.€ (Vorjahr: 112,7 Mio.€). Daraus errechnet sich eine EBT-Marge von 2,5 % nach 6,3% im Vorjahr. Die Steuerquote verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 31,8 % auf 30,5 %. Unterm Strich verbleibt ein Konzernergebnis für den Berichtszeitraum von 33,3 Mio.€ (Vorjahr: 76,9 Mio.€).

Mitarbeiter

Mitarbeiterentwicklung zum 30.06.

KRONES beschäftigt weltweit 17.128 Mitarbeiter

KRONES will die Nähe zu den Kunden steigern und baut deshalb den Global Footprint aus. Aus diesem Grund wächst die Mitarbeiterzahl im Ausland überproportional.

Die Mitarbeiterzahl von KRONES ist zum 30. Juni 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1.560 auf 17.128 gestiegen. Der weitaus überwiegende Teil des Mitarbeiterzuwachses entfällt auf die internationale Belegschaft. Ende Juni 2019 übertraf die Zahl der im Ausland beschäftigten KRONES Mitarbeiter mit 6.364 den Vorjahreswert (5.192) um 1.172. Hierin spiegeln sich neben dem Aufbau unseres Werkes in Ungarn auch Effekte aus Akquisitionen wider. Im Inland stieg die Zahl der Beschäftigten um 388 auf 10.764. Auch hierin sind Akquisitionen enthalten. Im Vergleich zum Ende des Geschäftsjahres 2018 ist die Mitarbeiterzahl in Deutschland leicht gesunken (minus 123). Um langfristig über genügend qualifizierte Mitarbeiter zu verfügen, investieren wir viel in die Aus- und Weiterbildung. Zum 30. Juni 2019 befanden sich im Inland 443 junge Menschen in der Ausbildung bei KRONES.

Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung KRONES Konzern

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in Mio. € 2019 2018
01.01.-30.06. 01.01.-30.06.
--- --- ---
Ergebnis vor Steuern 47,9 112,7
zahlungsunwirksame Veränderungen + 102,0 + 82,0
Veränderung Working Capital -270,3 -79,1
Veränderung sonstige Aktiva und Passiva -17,2 -109,5
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit -137,6 6,1
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -91,4 -58,5
M&A Aktivitäten -29,3 -7,3
Sonstiges -1,1 + 3,5
Free Cashflow -259,4 -56,2
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit + 181,1 + 56,7
Sonstiges + 3,8 + 2,2
Gesamte Änderung der Liquidität -74,5 2,7
Liquidität am Ende des Berichtszeitraums 144,3 184,7

Der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) von KRONES lag im ersten Halbjahr 2019 bei minus 137,6 Mio.€. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von plus 6,1 Mio.€. Hierzu beigetragen hat der Rückgang beim Ergebnis vor Steuern (EBT). Es verringerte sich von 112,7 Mio. € auf 47,9 Mio. €. Auch der Anstieg des Working Capital war mit 270,3 Mio. € erheblich stärker als im Vorjahr mit 79,1 Mio. €. Hierbei ist aber der sehr niedrige Basiswert des Working Capitals Ende 2018 zu berücksichtigen. Der Anstieg der sonstigen Aktiva und Passiva belastete im Berichtszeitraum den Cashflow mit 17,2 Mio.€ gegenüber 109,5 Mio.€ im Vorjahr.

Free Cashflow 01.01. bis 30.06. in Mio. €

Working Capital im Verhältnis zum Umsatz verbessert sich auf 26,0%

Das durchschnittliche Working Capital im Verhältnis zum Umsatz der vergangenen vier Quartale verbesserte sich von 28,8 % auf 26,0 %.

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz verbesserte KRONES im Berichtszeitraum auf 26,0% gegenüber dem Vorjahreswert von 28,8 %. Zum Stichtag betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 27,5 % (Vorjahr: 29,0%).

KRONES hat im ersten Halbjahr 2019 kräftig investiert. Auch das spiegelt sich in der Entwicklung des Free Cashflow wider.

KRONES investierte im Berichtszeitraum 91,4 Mio.€ (Vorjahr: 58,5 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Die Investitionen wurden vor allem an deutschen Standorten sowie in Ungarn getätigt. Zudem wurden im ersten Halbjahr 29,3 Mio.€ für den Kauf von Beteiligungen an Unternehmen ausgegeben. Der Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, ging von Januar bis Juni 2019 um 203,2 Mio. € auf minus 259,4 Mio.€ zurück. Der um Akquisitionen bereinigte operative Free Cashflow lag bei minus 230,1 Mio. € nach minus 48,9 Mio. € im Vorjahr. Es ist für unser Geschäft nicht ungewöhnlich, dass der Free Cashflow saisonbedingt in den ersten beiden Quartalen negativ ist.

Working Capital zu Umsatz KRONES Konzern in Prozent 01.01. bis 30.06. (12-Monats-Durchschnitt)

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei 181,1 Mio. € (Vorjahr: 56,7 Mio.€). Diese Position erfasst in der Berichtsperiode neben dem Mittelabfluss durch die Dividendenausschüttung von 53,7 Mio. € (Vorjahr: 53,7 Mio.€) auch den Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 249,3 Mio.€ (Vorjahr: 110,4 Mio.€). Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. Juni 2019 über liquide Mittel von 144,3 Mio.€ (Vorjahr: 184,7 Mio.€).

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio. €,01.01. bis 30.06.

Bilanzstruktur

Vermögens- und Kapitalstruktur KRONES Konzern

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in Mio.€ 30.06.2019 31.12.2018 30.06.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte 1.144 1.010 898 882
davon Anlagevermögen 1.059 936 814 797
Kurzfristige Vermögenswerte 2.266 2.312 2.208 2.158
davon flüssige Mittel 144 219 185 182
Eigenkapital 1.423 1.433 1.355 1.330
Fremdkapital 1.987 1.888 1.751 1.710
langfristige Verpflichtungen 417 359 331 314
kurzfristige Verpflichtungen 1.570 1.529 1.420 1.396
Bilanzsumme 3.410 3.321 3.106 3.040

Die Bilanzsumme von KRONES ist mit 2,7 % weniger stark gewachsen als die Gesamtleistung (+ 5,7%).

Die Bilanzsumme von KRONES stieg im ersten Halbjahr 2019 mit 2,7% weniger stark als die Gesamtleistung (+ 5,7%). Zum 30. Juni 2019 lag sie bei 3,41 Mrd.€ (31. Dezember 2018: 3,32 Mrd.€).

Rückläufig waren die kurzfristigen Vermögenswerte. Diese lagen am Ende des Berichtszeitraums mit 2.266,0 Mio.€ um 45,6 Mio.€ unter dem Wert vom 31. Dezember 2018. Verantwortlich für den Rückgang waren vor allem die gesunkenen liquiden Mittel. Sie fielen im ersten Halbjahr 2019 wegen der Dividendenzahlung und dem negativen Free Cashflow von 218,8 Mio. € auf 144,4 Mio. €. Während sich die Vorräte um 42,6 Mio.€ auf 363,3 Mio.€ und die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 955,4 Mio. € auf 1080,2 Mio. € erhöhten, verringerten sich die Vertragsvermögenswerte deutlich. Sie fielen von 647,1 Mio.€ auf 504,7 Mio.€.

Finanzmittelbestand zum 30.06. in Mio. €

Die langfristigen Vermögenswerte legten im ersten Halbjahr um 13,3% auf 1.144,2 Mio. € (31. Dezember 2018: 1.009,8 Mio. €) zu. Der Anstieg des Anlagevermögens auf 1.058,5 Mio.€ (31. Dezember 2018: 936,4 Mio.€) resultiert überwiegend aus höheren Sachanlagen und Nutzungsrechten. Sie erhöhten sich um 99,8 Mio. € auf 670,6 Mio. €, vor allem wegen der Anwendung des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 16. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens stiegen zum 30. Juni auch akquisitionsbedingt auf 370,0 Mio.€ (31. Dezember 2018: 328,2 Mio.€).

Auf der Passivseite erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten leicht gegenüber dem Jahresende 2018. Sie stiegen um 40,9 Mio.€ auf 1.570,3 Mio.€. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen baute KRONES im Berichtszeitraum um 162,5 Mio. € auf 329,1 Mio. € ab. Zudem verringerten sich die Vertragsverbindlichkeiten leicht auf 539,5 Mio.€ (31. Dezember 2018: 547,2 Mio.€). Aufgestockt hat das Unternehmen hingegen die kurzfristigen Bankschulden. Diese lagen zum 30. Juni 2019 bei 253,0 Mio.€ (31. Dezember 2018: 0,6 Mio.€).

Die langfristigen Verpflichtungen von KRONES haben sich zum 30. Juni 2019 auf 417,2 Mio.€ (31. Dezember 2018: 358,7 Mio.€) erhöht. Das lag hauptsächlich an den deutlich gestiegenen »Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing«, die von 41,3 Mio.€ auf 97,0 Mio.€ kletterten. Der Großteil des Anstiegs dieser Bilanzposition ist auf die Anwendung des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 16 zurückzuführen. Per 30. Juni 2019 hatte das Unternehmen 0,1 Mio. € langfristige Bankschulden (31. Dezember 2018: 3,2 Mio.€).

Eigenkapitalquote KRONES Konzern zum 30.06. in Prozent

Eigenkapitalquote und ROCE gehen zurück

Das Eigenkapital war mit 1.422,7 Mio.€ gegenüber dem Bilanzstichtag 2018 (1.433,3 Mio.€) leicht rückläufig, so dass sich die Eigenkapitalquote zum 30. Juni auf 41,7% (31. Dezember 2018: 43,2%) verringerte. Die Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) sank ebenfalls. Sie lag zum 30. Juni 2019, vor allem wegen des negativen Free Cashflows, bei minus 108,7 Mio.€.

Der Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, fiel aufgrund des deutlich niedrigeren Ergebnisses im ersten Halbjahr 2019 auf 5,5% (Vorjahr: 15,5%).

ROCE KRONES Konzern in Prozent 01.01. bis 30.06.

Bericht aus den Segmenten

Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung

Segmentumsatz

Im Kernsegment von KRONES stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2019 um 3,4 % auf 1.581,5 Mio. €.

Das Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« hat den Umsatz im ersten Halbjahr 2019 um 3,4% gesteigert. Er legte gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreswert von 1.530,1 Mio. € auf 1.581,5 Mio. € zu. Wesentlich zum Wachstum beigetragen hat das Neumaschinengeschäft. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Umsatz im zweiten Quartal wegen der vorübergehend schwachen Nachfrage nach Maschinen und Anlagen der Kunststofftechnik leicht rückläufig war (minus 1,2 %). Der Anteil des Segments am Konzernumsatz des ersten Halbjahres ging von 85,4% im Vorjahr auf 83,7% zurück. Für das Gesamtjahr 2019 rechnet KRONES unverändert mit einem Wachstum des Kernsegments von 3%.

Segmentumsatz in Mio. €

* inkl. Segment Maschinen und Anlagen für die Compact Class

Segmentergebnis

Das Ergebnis des Kernsegments ging im ersten Halbjahr 2019 von 116,5 Mio. € auf 57,0 Mio. € zurück.

Hohe Personalaufwendungen, vor allem durch den Aufbau des Werks in Ungarn, sowie die niedrige Auslastung in Teilen der Produktion belasteten die Ertragskraft des Kernsegments im Berichtszeitraum.

Desweiteren litt das Segmentergebnis im zweiten Quartal unter der niedrigen Nachfrage nach Maschinen und Anlagen der Kunststofftechnik sowie dem temporär ungünstigen Produktmix in Bereichen des LCS-Geschäfts und steigenden Materialaufwendungen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging von Januar bis Juni 2019 im Vergleich zum Vorjahr von 116,5 Mio.€ auf 57,0 Mio.€ zurück. Die EBT-Marge verringerte sich dadurch von 7,6% im Vorjahr auf 3,6 %. Im zweiten Halbjahr dürfte sich die Ertragskraft des Segments stabilisieren. Für das Gesamtjahr 2019 rechnen wir für das Kernsegment mit einer EBT-Marge von rund 3%.

Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. € und EBT-Marge in %

* inkl. Segment Maschinen und Anlagen für die Compact Class

Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik Segmentumsatz

Das Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik ist zum Halbjahr auf gutem Weg, das Wachstumsziel für 2019 von 5% zu erreichen.

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« verbesserte KRONES den Halbjahresumsatz 2019 um 18,1% auf 307,8 Mio. €. Unterstützt wurde das Wachstum auch durch Akquisitionen. Bereinigt um Zukäufe kletterte der Umsatz von Januar bis Juni um 12,1 %. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz des ersten Halbjahres 2019 stieg von 14,6% auf 16,3 %. Die Wachstumsprognose von 5 % für das Gesamtjahr 2019 lässt KRONES unverändert. Einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum des Segments dürfte das Intralogistikgeschäft leisten.

Segmentumsatz in Mio. €

Segmentergebnis

Die Ertragskraft des Segments Getränkeproduktion/Prozesstechnik war im ersten Halbjahr 2019 rückläufig. Das EBT fiel auf minus 9,1 Mio. € (Vorjahr: minus 3,8 Mio. €).

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« litt das Ergebnis im ersten Quartal 2019 unter Belastungen wie dem ungünstigen Produktmix. Dies konnte KRONES im zweiten Quartal teilweise kompensieren. Von April bis Juni schrieb das Segment schwarze Zahlen (EBT: plus 2,4 Mio. €). Für das erste Halbjahr steht aber ein EBT von minus 9,1 Mio. € (Vorjahr: minus 3,8 Mio. €) zu Buche. Dies entspricht einer EBT-Marge von minus 3,0 %. Kosten für den Ausbau des Global Footprint sowie die Anlaufverluste für die noch nicht profitablen Digitalisierungs-Aktivitäten schlagen sich im Segmentergebnis nieder. Für das Gesamtjahr 2019 erwarten wir eine EBT-Marge von etwa 1%.

Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. € und EBT-Marge in %

Risiko- und Chancenbericht | Nach Ablauf des Halbjahresstichtages

Das Risikomanagementsystem von KRONES

Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich alle Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auftragsannahme verringert bzw. vermieden. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird.

Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung ein.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.

Jahresplanung
Mittelfristplanung
Strategische Planung
Rollierende Prognoserechnung
Monats- und Quartalsreports
Investitionsplanung
Produktionsplanung
Kapazitätsplanung
Projektcontrolling
Debitorenmanagement
Wechselkursabsicherungsgeschäfte
Versicherungen

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für KRONES keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2018 auf den Seiten 86 bis 96 zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 30.06.2019 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Nach Ablauf des Halbjahresstichtages

Nach dem Halbjahresstichtag kam es zu keinen Ereignissen, die bilanziell zu berücksichtigen wären.

KRONES hat am 10. Juli 2019 per Ad-hoc-Meldung mitgeteilt, dass der Vorstand die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2019 anpasst. Die EBT-Marge soll demnach bei rund 3 % liegen. Im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2018 lag die Erwartung für die EBT-Marge noch bei rund 6 %.

Prognosebericht

Langfristiger Wachstumstrend des KRONES Marktes ist intakt

KRONES hat auf einem Wachstumsmarkt eine sehr gute Position.

KRONES hat eine sehr gute Marktposition und ist ein gesundes und starkes Unternehmen. Wir sind auf einem mittel- und langfristig stabil wachsenden Markt tätig. Mehr als 7 Mrd. Menschen müssen mit Nahrung und vor allem Getränken versorgt werden. Der Markt für die Produkte und Dienstleistungen von KRONES dürfte im Durchschnitt auch künftig stärker wachsen als die Weltwirtschaft.

Derzeit ist aber auch bei den Kunden von KRONES eine gewisse Verunsicherung spürbar, denn auch sie binden die aktuelle weltwirtschaftliche Entwicklung in ihren Entscheidungsprozess ein. Die Abkühlung der weltweiten Konjunktur und die zahlreichen geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten führen zu verzögerten Investitionsentscheidungen. Gemeinsam mit weiterhin hohen Material- und Personalkosten stellt dies KRONES aktuell vor große Herausforderungen.

KRONES rechnet für zweites Halbjahr mit besserem Ergebnis als in den ersten sechs Monaten 2019

Der Vorstand hat weitere Maßnahmen ergriffen, um den Ergebnisbelastungen entgegenzuwirken. Hierzu zählen unter anderem ein Einstellungsstopp und Maßnahmen zur Senkung der Materialkosten. Der Ausbau des Global Footprint schreitet gut voran. So ist beispielsweise das neue Werk in Ungarn voll im Zeit- und Kostenplan. Im Laufe dieses Jahres wird KRONES dort die Produktion hochfahren und wie geplant ab 2020 durch das ungarische Werk positive Ergebniseffekte realisieren.

KRONES erwartet, dass die Auslastung der Produktionskapazitäten sowie das margenstarke Servicegeschäft, wie in den Vorjahren, insbesondere im vierten Quartal steigen werden. Insgesamt wird sich das Konzernergebnis im zweiten Halbjahr 2019 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019 verbessern.

Insgesamt rechnet das Unternehmen für 2019 mit einem Wachstum von 3%. Die EBT-Marge soll bei rund 3 % liegen. Für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, erwartet KRONES weiterhin 26 %.

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Prognose 2019 Ist-Wert H1 2019
Umsatzwachstum 3 % 5,5%
EBT-Marge 3 % 2,5%
Working Capital/Umsatz 26% 26,0%

Für das Kernsegment prognostiziert KRONES für 2019 eine EBT-Marge von etwa 3 %.

Für das Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« erwartet KRONES für 2019 aufgrund der Preiserhöhungen bei Neumaschinen einen leicht unter dem Marktwachstum liegenden Umsatzanstieg von rund 3 %. Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen aus dem Servicegeschäft von KRONES dürfte im zweiten Halbjahr, besonders im vierten Quartal, einen stärkeren Beitrag im Segment leisten als im ersten Halbjahr. Dies wird sich positiv auf die Ertragskraft auswirken. Die EBT-Marge des Kernsegments sollte 2019 bei etwa 3 % liegen.

Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« sollte 2019 stärker wachsen als das Kernsegment. Wir erwarten einen Umsatzanstieg von rund 5 %. Beim Ergebnis ist auch zu berücksichtigen, dass sich die Investitionen von KRONES in die Digitalisierungs-Aktivitäten im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« niederschlagen. Insgesamt erwarten wir für 2019 eine EBT-Marge von etwa 1%. Das Intralogistikgeschäft, das Teil des Segments ist, dürfte dabei einen positiven Ergebnisbeitrag liefern.

KRONES arbeitet an strukturellen Maßnahmen

KRONES will die Ertragskraft nachhaltig stärken und langfristig profitabel wachsen.

Die bislang initiierten strategischen Maßnahmen, wie die Preiserhöhungen und der bisherige Ausbau des Global Footprint, reichen nicht aus, um die an gestrebten Ergebnisziele nachhaltig zu erreichen. Deshalb arbeitet der Vorstand zurzeit an weiteren strukturellen Veränderungen zur nachhaltigen Stärkung der Ertragskraft. Im Fokus stehen hier die Reduzierung von Komplexität, die schnelle Reaktion auf die Anforderungen des Marktes sowie eine Unternehmensorganisation, in der der Kunde noch stärker im Mittelpunkt steht.

An den Mittelfristzielen hält KRONES unverändert fest. Je nach gesamtwirtschaftlicher Lage und Entwicklung an den Märkten des Unternehmens rechnet der Vorstand mit einem jährlichen durchschnittlichen Umsatzwachstum von 3 bis 5% ohne Akquisitionseffekte, einer EBT-Marge von 6 bis 8% und einem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz von 22 bis 24%.

3 KONZERNZWISCHENABSCHLUSS ZUM 30.06.2019

Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung 01.01. - 30.06.2019

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Mio. € 2019 2018 Veränderung
01.01.- 30.06. 01.01.- 30.06.1) %
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.889,3 1.790,8 + 5,5
Bestandsveränderung FE/UFE 20,0 14,7
Gesamtleistung 1.909,3 1.805,5 + 5,7
Andere aktivierte Eigenleistungen 25,0 19,7 + 26,9
Sonstige betriebliche Erträge 46,2 35,0 + 32,0
Materialaufwand - 974,4 - 896,2 + 8,7
Personalaufwand - 641,7 - 574,4 + 11,7
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 247,5 - 232,3 + 6,5
Abschreibungen auf Anlagevermögen - 69,4 - 47,6 + 45,8
EBIT 47,5 109,7 -56,7
Finanzergebnis 1,0 3,3
Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen,

die nach der Equity-Methode bilanziert werden
- 0,6 - 0,3
Ergebnis vor Steuern 47,9 112,7 -57,5
Ertragsteuern - 14,6 - 35,8 -59,2
Konzernergebnis 33,3 76,9 -56,7
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter - 0,2 - 0,5
Ergebnisanteil KRONES Konzern 33,5 77,4
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,06 2,45

1) KRONES wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung 01.04. - 30.06.2019

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Mio. € 2019 2018 Veränderung
01.04.- 30.06. 01.04.- 30.06.1) %
--- --- --- ---
Umsatzerlöse 905,8 899,1 + 0,7
Bestandsveränderung FE/UFE 14,4 0,2
Gesamtleistung 920,2 899,3 + 2,3
Andere aktivierte Eigenleistungen 12,4 9,7 + 27,8
Sonstige betriebliche Erträge 22,4 13,8 + 62,3
Materialaufwand -482,8 -442,6 + 9,1
Personalaufwand - 318,4 - 284,6 + 11,9
Sonstige betriebliche Aufwendungen - 122,9 - 117,2 + 4,9
Abschreibungen auf Anlagevermögen - 35,2 - 24,2 + 45,5
EBIT - 4,3 54,2
Finanzergebnis 0,9 2,6
Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen,

die nach der Equity-Methode bilanziert werden
- 0,2 -0,3
Ergebnis vor Steuern - 3,6 56,5
Ertragsteuern 0,6 - 18,3
Konzernergebnis - 3,0 38,2
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter - 0,1 - 0,2
Ergebnisanteil KRONES Konzern - 2,9 38,4
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € - 0,09 1,22

1) KRONES wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

Konzern-Bilanz

Aktiva

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30.06.2019 31.12.20181)
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 370,0 328,2
Sachanlagen und Nutzungsrechte 670,6 570,8
Finanzanlagen 14,7 8,7
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 3,2 28,7
Anlagevermögen 1.058,5 936,4
Aktive latente Steuern 31,3 32,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 44,0 32,6
Steuerforderungen 0,9 0,0
Sonstige Vermögenswerte 9,5 8,3
Langfristige Vermögenswerte 1.144,2 1.009,8
Vorräte 363,3 320,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.080,2 955,4
Vertragsvermögenswerte 504,7 647,1
Steuerforderungen 13,0 11,7
Sonstige Vermögenswerte 160,4 157,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 144,4 218,8
Kurzfristige Vermögenswerte 2.266,0 2.311,6
Bilanzsumme 3.410,2 3.321,4

1) KRONES wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

Passiva

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30.06.2019 31.12.20181)
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- ---
Eigenkapital 1.422,7 1.433,3
Rückstellungen für Pensionen 220,4 220,6
Passive latente Steuern 20,3 23,2
Sonstige Rückstellungen 69,3 63,7
Steuerrückstellungen 7,9 4,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,1 3,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 97,0 41,3
Sonstige Verpflichtungen 2,2 2,3
Langfristige Schulden 417,2 358,7
Sonstige Rückstellungen 105,3 107,2
Steuerrückstellungen 9,2 9,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 253,0 0,6
Vertragsverbindlichkeiten 539,5 547,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 329,1 491,6
Steuerverbindlichkeiten 4,7 5,5
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 33,7 106,7
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 295,8 261,6
Kurzfristige Schulden 1.570,3 1.529,4
Bilanzsumme 3.410,2 3.321,4

1) KRONES wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

Konzern-Kapitalflussrechnung

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Mio. € 2019 2018
01.01.-30.06. 01.01.-30.06.1)
--- --- ---
Ergebnis vor Steuern 47,9 112,7
Abschreibungen und Zuschreibungen 69,4 47,6
Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 30,8 48,5
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern 1,3 - 14,5
Zinsaufwendungen und Zinserträge 0,6 - 0,2
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen - 1,0 0,1
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0,9 0,5
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten

und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder

Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
- 35,3 - 18,8
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten

und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder

Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
- 234,3 - 124,0
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel - 119,7 51,9
gezahlte Zinsen - 3,2 - 0,2
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern - 14,7 - 45,6
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit - 137,6 6,1
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte - 26,2 - 21,5
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,2 0,0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen - 65,2 - 37,0
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 1,9 1,2
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen - 5,1 - 5,5
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 0,0 0,1
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis - 29,3 - 3,8
erhaltene Zinsen 0,6 1,2
erhaltene Dividenden 1,3 3,0
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit - 121,8 - 62,3
Auszahlungen an Unternehmenseigner - 53,7 - 53,7
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 249,3 110,4
Auszahlungen aus der Rückzahlung von erhaltenen Finanz- und Leasingverbindlichkeiten - 14,5 0,0
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 181,1 56,7
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds - 78,3 0,5
konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 3,8 2,2
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 218,8 182,0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 144,3 184,7

1) KRONES wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals

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Mutterunternehmen
Mio. € Gezeichn.

Kapital
Kapital-

rücklage
Gewinn-

rücklagen
Währungs-

differenz

des

Eigenkapitals
Sonstige

Rücklagen
Konzern-

bilanz-

gewinn
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 31. Dezember 2017 40,0 141,7 365,7 - 35,9 - 91,1 912,8
Anpassung IFRS 9 und IFRS 15 11,7
Stand am 1. Januar 2018 angepasst1) 40,0 141,7 377,4 - 35,9 - 91,1 912,8
Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) - 53,7
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2018 77,4
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,8 - 0,8
Währungsdifferenzen - 3,3
Änderung im Konsolidierungskreis - 4,6
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 0,1
Hedge Accounting - 5,0
Stand 30. Juni 20181) 40,0 141,7 373,6 - 39,2 - 96,0 935,7
Dividendenzahlung
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2018 73,7
Einstellung in Gewinnrücklagen
Währungsdifferenzen 1,2
Änderung im Konsolidierungskreis -3,9 - 0,2
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 4,3
Hedge Accounting 2,5
Stand 31. Dezember 20181) 40,0 141,7 369,7 - 38,0 - 89,2 1.009,2
Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) - 53,7
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2019 33,5
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,0
Währungsdifferenzen 7,7
Änderung im Konsolidierungskreis 1,8 - 0,8
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 1,1
Hedge Accounting 0,2
Stand 30. Juni 2019 40,0 141,7 371,5 - 30,3 - 87,9 988,2

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Mutter-

unternehmen
Anteile

anderer

Gesellschafter
Konzern-

eigen-

kapital
Mio. € Eigenkapital Eigenkapital
--- --- --- ---
Stand 31. Dezember 2017 1.333,2 - 3,1 1.330,1
Anpassung IFRS 9 und IFRS 15 11,7 11,7
Stand am 1. Januar 2018 angepasst1) 1.344,9 - 3,1 1.341,8
Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) - 53,7 - 53,7
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2018 77,4 - 0,5 76,9
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,0 0,0
Währungsdifferenzen - 3,3 - 3,3
Änderung im Konsolidierungskreis - 4,6 3,3 - 1,3
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 0,1 0,1
Hedge Accounting - 5,0 - 5,0
Stand 30. Juni 20181) 1.355,8 - 0,3 1.355,5
Dividendenzahlung 0,0 0,0
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2018 73,7 0,0 73,7
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,0 0,0
Währungsdifferenzen 1,2 1,2
Änderung im Konsolidierungskreis - 4,1 0,2 - 3,9
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 4,3 4,3
Hedge Accounting 2,5 2,5
Stand 31. Dezember 20181) 1.433,4 - 0,1 1.433,3
Dividendenzahlung (1,70 € je Aktie) - 53,7 - 53,7
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2019 33,5 - 0,2 33,3
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0,0 0,0
Währungsdifferenzen 7,7 7,7
Änderung im Konsolidierungskreis 1,0 - 0,2 0,8
Neubewertung von leistungsorientierten Plänen 1,1 1,1
Hedge Accounting 0,2 0,2
Stand 30. Juni 2019 1.423,2 - 0,5 1.422,7

1) KRONES wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

Konzern-Zwischenergebnisrechnung

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Mio. € 2019 2018
01.01.- 30.06. 01.01.- 30.06.1)
--- --- ---
Konzernergebnis 33,3 76,9
Posten, die zukünftig nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen 1,1 0,1
1,1 0,1
Posten, die zukünftig möglicherweise in die Gewinn- und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Unterschied aus Währungsumrechnung 7,7 - 3,3
Derivative Finanzinstrumente 0,2 - 5,0
7,9 -8,3
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 9,0 -8,2
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 42,3 68,7
davon Anteile anderer Gesellschafter - 0,2 - 0,5
davon Anteile KRONES Konzern 42,5 69,2

1) KRONES wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

Konzern-Segmentberichterstattung*

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01.01. -30.06.2019 Maschinen und Anlagen zur

Produktabfüllung und -ausstattung
Maschinen und Anlagen zur

Getränkeproduktion/ Prozesstechnik
KRONES Konzern
2019 2018 2019 2018 2019 2018
--- --- --- --- --- --- ---
01.01.-30.06. 01.01.-30.06.1) 01.01.-30.06. 01.01.-30.061) 01.01.-30.06. 01.01.-30.06.1)
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.581,5 1.530,1 307,8 260,7 1.889,3 1.790,8
EBT 57,0 116,5 - 9,1 - 3,8 47,9 112,7
EBT-Marge 3,6 % 7,6 % - 3,0 % - 1,5 % 2,5 % 6,3 %
Mitarbeiter am 30.06.** 14.600 13.290 2.081 1.710 16.681 15.000

* (Bestandteil des Konzernanhangs zum Zwischenabschluss)

** Konsolidierungskreis

1) Krones wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

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01.04. -30.06.2019 Maschinen und Anlagen zur

Produktabfüllung und -ausstattung
Maschinen und Anlagen zur

Getränkeproduktion/ Prozesstechnik
KRONES Konzern
2019 2018 2019 2018 2019 2018
--- --- --- --- --- --- ---
01.04.-30.06. 01.04.-30.06.1) 01.04.-30.06. 01.04.-30.06.1) 01.04.-30.06. 01.04.-30.06.1)
--- --- --- --- --- --- ---
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 747,1 756,3 158,7 142,8 905,8 899,1
EBT - 6,0 55,2 2,4 1,3 - 3,6 56,5
EBT-Marge - 0,8 % 7,3 % 1,5 % 0,9 % - 0,4 % 6,3 %
Mitarbeiterzugang im Quartal** 401 40 33 38 434 78

* (Bestandteil des Konzernanhangs zum Zwischenabschluss)

** Konsolidierungskreis

1) KRONES wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernzwischenabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. Juni 2019 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) - wie von der Europäischen Union verabschiedet - erstellt. Der Konzernzwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt und enthält einen gegenüber dem Konzernabschluss verkürzten Umfang. Seit dem 1. Januar 2019 sind folgende vom IASB neu herausgegebenen Standards verpflichtend in der EU anzuwenden:

IFRS 16 Leasingverhältnisse
Änderungen an IFRS 9 Finanzinstrumente
Änderungen an IAS 19 Leistungen an Arbeitnehmer
Änderungen an IAS 28 Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen
Jährliche Verbesserungen an den IFRS (2015-2017)
IFRIC 23 Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung

Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen sowie eine prüferische Durchsicht des Konzernzwischenabschlusses zum 30. Juni 2019 wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn- und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Konzernbilanz, der Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung, der Konzernergebnisrechnung, der Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals und der Konzern-Kapitalflussrechnung als Konzernanhang in den Konzernzwischenabschluss aufzunehmen sind.

Für die Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernzwischenabschluss der KRONES AG zum 30. Juni 2019 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, welche durch die KRONES AG unmittelbar und mittelbar beherrscht werden.

Im Geschäftsjahr 2019 wurden 100% der Anteile an der AUTOMATA S.A., Guatemala-Stadt, Guatemala erworben. Außerdem wurden 60% an der INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS (IPS) FZCO, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate erworben. KRONES besitzt nun 100 % der Anteile an dieser Gesellschaft. Die KRONES MIDDLE EAST AFRICA FZCO, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate wurde im Geschäftsjahr gegründet und mit der KRONES INDIA PVT. LTD., Bangalore, Indien in den Konsolidierungskreis aufgenommen.

Die Erstkonsolidierung wurde auf den Erwerbszeitpunkt, bzw. Gründungszeitpunkt vorgenommen. Die Auswirkungen der Konsolidierung dieser Gesellschaften auf den Konzernzwischenabschluss zum 30.06.2019 sind von untergeordneter Bedeutung.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernzwischenabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernzwischenabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20 % bis 50 %), werden im Konzernzwischenabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung überprüft. Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONES und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten Unternehmen eliminiert.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernzwischenabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nichtmonetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse funktionaler Währungen der Tochtergesellschaften betragen zum Euro:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2019 31.12.2018 H1 2019 H1 2018
--- --- --- --- --- ---
US-Dollar USD 1,138 1,145 1,130 1,211
Britisches Pfund GBP 0,897 0,897 0,873 0,880
Schweizer Franken CHF 1,110 1,127 1,130 1,170
Dänische Kronen DKK 7,464 7,468 7,465 7,448
Kanadischer Dollar CAD 1,490 1,560 1,507 1,546
Japanischer Yen JPY 122,570 125,960 124,350 131,618
Brasilianischer Real BRL 4,348 4,445 4,340 4,137
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 7,825 7,860 7,657 7,708
Mexikanischer Peso MXN 21,867 22,520 21,666 23,060
Ukrainischer Griwna UAH 29,770 31,735 30,427 32,466
Südafrikanischer Rand ZAR 16,152 16,470 16,041 14,870
Kenianischer Schilling KES 116,555 116,642 114,134 122,620
Nigerianischer Naira NGN 409,760 416,290 408,175 436,096
Russischer Rubel RUB 71,744 80,026 73,780 71,867
Thailändischer Baht THB 34,915 37,048 35,728 38,412
Indonesische Rupiah IDR 16.080,300 16.468,500 16.036,420 16.662,010
Angolanischer Kwanza AOA 387,308 352,423 360,817 262,198
Türkische Lira TRY 6,575 6,056 6,351 4,946
Kasachische Tenge KZT 433,240 440,150 428,627 395,381
Australischer Dollar AUD 1,625 1,623 1,600 1,569
Neuseeländischer Dollar NZD 1,697 1,706 1,681 1,691
Schwedische Krone SEK 10,552 10,251 10,515 10,151
Vietnamesischer Dong VND 26.526,000 26.564,000 26.273,828 27.567,543
Philippinischer Peso PHP 58,392 60,125 59,002 62,903
Bangladeschischer Taka BDT 96,175 95,753 95,148 101,165
Singapurischer Dollar SGD 1,540 1,560 1,536 1,606
Myanmarischer Kyat MMK 1.724,420 1.769,390 1.724,880 1.626,038
Vereinigte Arabische Emirate Dirham AED 4,181 4,207 4,151 4,447
Ungarischer Forint HUF 323,720 321,060 320,419 313,920
Malaysischer Ringgit MYR 4,704 4,733 4,655 4,767
Pakistanische Rupie PKR 186,015 160,104 161,971 138,081
Polnischer Zloty PLN 4,250 4,298 4,293 4,219
Norwegische Krone NOK 9,695 9,940 9,732 9,597
Indische Rupie INR 78,652 79,909 79,107 79,452
Guatemaltekischer Quetzal GTQ 8,770 8,850 8,699 8,974

Leasingverhältnisse

IFRS 16 ersetzt die vorhandenen Regelungen zu Leasingverhältnissen, darunter IAS 17 »Leasingverhältnisse«, IFRIC 4 »Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält«, SIC 15 »Operating-Leasingverhältnisse« und SIC 27 »Beurteilung des wirtschaftlichen Gehalts von Transaktionen in der rechtlichen Form von Leasingverhältnissen«. Der Standard wurde zum 1. Januar 2019 erstmalig angewandt.

KRONES wendet die modifiziert retrospektive Methode an, wonach die kumulierten Effekte der erstmaligen Anwendung als Anpassung des Eröffnungsbilanzwerts der Gewinnrücklagen zu zeigen sind. Im Rahmen der erstmaligen Anwendung wurden Nutzungsrechte in Höhe des Barwerts der Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 88,5 Mio.€ angesetzt mit der Folge, dass sich hieraus keine Veränderungen der Gewinnrücklagen ergab. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst.

Die Grundzüge der neuen Leasingbilanzierung sind im Geschäftsbericht 2018 auf den Seiten 185 und 186 dargestellt. KRONES nimmt in Bezug auf die Wahlrechte die Erleichterungsvorschriften für geringwertige Wirtschaftsgüter, für kurzfristige Leasingverhältnisse sowie für immaterielle Leasingverhältnisse in Anspruch. Außerdem werden in den Leasingraten enthaltene Servicekomponenten zur Berechnung des Barwerts der Leasingzahlungen mit herangezogen.

Zum 30. Juni 2019 werden in der Bilanz Nutzungsrechte in Höhe von 89,9 Mio.€ ausgewiesen. Die aus IFRS 16 resultierenden zusätzlichen Abschreibungen im ersten Halbjahr 2019 betrugen 16,0 Mio.€. Die Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen betragen 91,3 Mio. €; die Zinsaufwendungen aus den Leasingverbindlichkeiten betrugen 1,8 Mio.€.

Sonstige Angaben zu Finanzinstrumenten

In den nachfolgenden Tabellen sind die Finanzinstrumente nach Bewertungskategorien und Klassen dargestellt und Finanzinstrumente, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden in die Bewertungshierarchie eingeordnet.

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30.06.2019 Bewertung nach IFRS 9 Bewertung

nach IFRS 16
in Mio. € Buchwert



30.06.2019
Davon im Anwendungs-

bereich

des IFRS 7
Zu fortgeführten

Anschaffungs-

kosten

(AC)
Erfolgswirksam

zum

beizulegenden Zeitwert

(FVTPL)
Erfolgsneutral

zum beizulegenden

Zeitwert

(FVTOCI)
--- --- --- --- --- --- ---
Vermögenswerte
Finanzanlagen 14,7 5,6 5,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.124,2 1.124,2 1.124,2
Vertragsvermögenswerte 504,7 504,7 504,7
Sonstige Vermögenswerte 169,9 33,6 32,8 0,2 0,6
davon Derivate 0,8 0,8 0,2 0,6
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 144,4 144,4 144,4
Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 253,1 253,1 253,1
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 329,1 329,1 329,1
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 130,7 130,7 4,4 35,0 91,3
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 298,0 96,1 94,0 0,2 1,9
davon Derivate 2,1 2,1 0,2 1,9

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30.06.2019 Bewertungshierarchie
in Mio. € Level 1 Level 2 Level 3
--- --- --- ---
Vermögenswerte
Finanzanlagen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Vertragsvermögenswerte
Sonstige Vermögenswerte 0,8
davon Derivate 0,8
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 35,0
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 2,1
davon Derivate 2,1

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31.12.2018 Bewertung nach IFRS 9 Bewertung

nach IAS 17
in Mio. € Buchwert



31.12.2018
Davon im Anwendungs-

bereich

des IFRS 7
Zu fortgeführten

Anschaffungs-

kosten

(AC)
Erfolgswirksam

zum beizulegenden

Zeitwert

(FVTPLf)
Erfolgsneutral

zum

beizulegenden

Zeitwert

(FVTOCI)
--- --- --- --- --- --- ---
Vermögenswerte
Finanzanlagen 8,7 3,8 3,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 988,0 988,0 988,0
Vertragsvermögenswerte 647,1 647,1 647,1
Sonstige Vermögenswerte 166,2 29,9 29,0 0,4 0,5
davon Derivate 0,9 0,9 0,4 0,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 218,8 218,8 218,8
Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3,8 3,8 3,8
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 491,6 491,6 491,6
Sonstige Finanzverpflichtungen 148,0 148,0 106,9 41,1
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 263,9 72,2 69,9 0,2 1,8 0,3
davon Derivate 2,0 2,0 0,2 1,8

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31.12.2018 Bewertungshierarchie
in Mio. € Level 1 Level 2 Level 3
--- --- --- ---
Vermögenswerte
Finanzanlagen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Vertragsvermögenswerte
Sonstige Vermögenswerte 0,9
davon Derivate 0,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Schulden
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Finanzverpflichtungen 41,1
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 2,0
davon Derivate 2,0

Bilanzierung:- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die im Konzernzwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen mit Ausnahme von IFRS 16 grundsätzlich denen, die zum 31. Dezember 2018 zur Anwendung kamen.

Der Konzernzwischenabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über zwei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Transaktionen mit nahestehenden Unternehmen und Personen haben keinen wesentlichen Einfluss auf die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzernzwischenabschlusses.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Nach dem Halbjahresstichtag kam es zu keinen Ereignissen, die bilanziell zu berücksichtigen wären.

KRONES hat am 10. Juli 2019 per Ad-hoc-Meldung mitgeteilt, dass der Vorstand die Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2019 anpasst. Die EBT-Marge soll demnach bei rund 3% liegen. Im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2018 lag die Erwartung für die EBT-Marge noch bei rund 6 %.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Neutraubling, im Juli 2019

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Christoph Klenk Michael Andersen
CEO CFO
Thomas Ricker Markus Tischer Ralf Goldbrunner

Aufsichtsrat und Vorstand

Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat

Volker Kronseder

Aufsichtsratsvorsitzender

UNIVERSITÄTSKLINIKUM REGENSBURG
WIRTSCHAFTSBEIRAT BAYERISCHE LANDESBANK

Werner Schrödl**

Konzernbetriebsratsvorsitzender

Gesamtbetriebsratsvorsitzender

Stv. Aufsichtsratsvorsitzender

Verwaltungsrat der BAYERISCHEN BETRIEBSKRANKENKASSEN

Robert Friedmann

Sprecher der Konzernführung der WÜRTH-GRUPPE

ZF FRIEDRICHSHAFEN AG

Klaus Gerlach**

Head of Central International

Operations and Services

Oliver Grober**

Betriebsratsvorsitzender

Werk Rosenheim

Thomas Hiltl**

Betriebsratsvorsitzender

Werk Nittenau

Norman Kronseder

Land- und Forstwirt

BAYERISCHE FUTTERSAATBAU GMBH

Professor Dr. jur. Susanne Nonnast

Professorin an der OTH REGENSBURG

Dr. Verena Di Pasquale**

Stv. Vorsitzende des DGB BAYERN

Beate Eva Maria Pöpperl**

Freigestellte Betriebsrätin

Norbert Samhammer

Geschäftsführer

SAMHAMMER HOLDING GMBH

SAMHAMMER AG

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin

KROMBACHER BRAUEREI

BERNHARD SCHADEBERG GMBH & CO. KG,

KROMBACHER FINANCE GMBH,

SCHAWEI GMBH,

DIVERSUM HOLDING GMBH & CO. KG

Jürgen Scholz**

1. Bevollmächtigter IG METALL

Geschäftsstelle Regensburg

INFINEON TECHNOLOGIES AG

Hans-Jürgen Thaus

MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH

Josef Weitzer**

Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender

Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender

Betriebsratsvorsitzender Neutraubling

SPARKASSE REGENSBURG

Matthias Winkler

Geschäftsführender Gesellschafter der WW + KN STEUERBERATUNGSGESELLSCHAFT MBH

Vorstand

Christoph Klenk

CEO

Personal, Intralogistik, Digitalisierung, Kommunikation, Qualität, Informationsmanagement

Michael Andersen

CFO

Finanzen, Controlling, Prozesstechnik, Strategischer Einkauf

Thomas Ricker

Vertrieb und Marketing

Markus Tischer

International Operations and Services

Ralf Goldbrunner

Abfüll- und Verpackungstechnik

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG

** Von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Aufstellung des Anteilsbesitzes

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Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES AG in %*
DEKRON GMBH, Kelkheim 100,00
ECOMAC GEBRAUCHTMASCHINEN GMBH, Neutraubling 100,00
EVOGUARD GMBH, Nittenau 100,00
GERNEP GMBH ETIKETTIERTECHNIK, Barbing 100,00
HST MASCHINENBAU GMBH, Dassow 100,00
KIC KRONES INTERNATIONALE COOPERATIONS-GESELLSCHAFT MBH, Neutraubling 100,00
KRONES BETEILIGUNGSGESELLSCHAFT MBH, Neutraubling 100,00
MAINTEC SERVICE GMBH, Collenberg/Main 100,00
MHT HOLDING AG, Hochheim am Main 100,00
MHT IP GMBH, Hochheim am Main 100,00
MHT MOLD & HOTRUNNER TECHNOLOGY AG, Hochheim am Main 100,00
MILKRON GMBH, Laatzen 100,00
PMR GMBH, Wackersdorf 100,00
SYSKRON GMBH, Wackersdorf 100,00
SYSKRON HOLDING GMBH, Wackersdorf 100,00
SYSKRON SECURITY GMBH, Wackersdorf 100,00
SYSKRON X GMBH, Wackersdorf 100,00
SYSTEM LOGISTICS GMBH, Wackersdorf (vormals NEUSPED NEUTRAUBLINGER SPEDITIONS-GMBH, Neutraubling) 100,00
TECHNOLOGISCHES INSTITUT FÜR ANGEWANDTE KÜNSTLICHE INTELLIGENZ GMBH, Weiden i.d.Opf. 44,00
TRIACOS CONSULTING & ENGINEERING GMBH, Altenstadt an der Waldnaab 100,00
KOSME FBA SA(vormals S.P.S. - SOLUTIONS FOR PACKAGING SERVICES S.A.), Charleroi, Belgien 100,00
S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien 100,00
MAINTEC SERVICE EOOD, Sofia, Bulgarien 100,00
KRONES NORDIC APS, Holte, Dänemark 100,00
KRONES S.A.R.L., Viviers-du-Lac, Frankreich 100,00
KOSME FBA SAS (vormals SPS S.A.S. - SOLUTIONS FOR PACKAGING SERVICES S.A.S.), Lyon, Frankreich 100,00
KRONES UK LTD., Bolton, Großbritannien 100,00
SYSTEM LTD., London, Großbritannien 60,00
KOSME S.R.L., Roverbella (MN), Italien 100,00
KRONES S.R.L., Garda (VR), Italien 100,00
SYSTEM LOGISTICS S.P.A., Fiorano Modenese (MD), Italien 60,00
KRONES KAZAKHSTAN TOO, Almaty, Kasachstan 100,00
KRONES NEDERLAND B.V., Bodegraven, Niederlande 100,00
KOSME GESELLSCHAFT MBH, Sollenau, Österreich 100,00
KRONES SPOLKA Z.O.O., Warschau, Polen 100,00
KRONES PORTUGAL EQUIPAMENTOS INDUSTRIAIS LDA., Barcarena, Portugal 100,00
KRONES ROMANIA PROD. S.R.L., Bukarest, Rumänien 100,00
MAINTEC SERVICE SRL, Bukarest, Rumänien 100,00
KRONES O.O.O., Moskau, Russische Föderation 100,00
SYSTEM NORTHERN EUROPE AB, Malmö, Schweden 60,00
INTEGRATED PLASTICS SYSTEMS AG, Baar, Schweiz 70,00
KRONES AG, Buttwil, Schweiz 100,00
KRONES IBERICA, S.A.U., Barcelona, Spanien 100,00
SYSTEM LOGISTICS SPAIN SL, Castellon, Spanien 60,00
KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik 100,00
KONPLAN IMMOBILIENGESELLSCHAFT S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik 100,00
KONPLAN S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik 100,00
KRONES MAKINA SANAYI VE TIKARET LTD. SIRKETI, Istanbul, Türkei 100,00
KRONES UKRAINE LLC, Kiew, Ukraine 100,00
KRONES HUNGARY KFT., Debrecen, Ungarn 100,00
MAINTEC SERVICE KFT., Budapest, Ungarn 100,00
INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS - IPS, Kairo, Ägypten 100,00
KRONES ANGOLA - REPRESENTACOES, COMERCIO E INDUSTRIA, LDA., Luanda, Angola 100,00
KRONES SURLATINA S.A., Buenos Aires, Argentinien 100,00
KRONES PACIFIC PTY LIMITED, Sydney, Australien 100,00
KRONES BANGLADESH LIMITED, Dhaka, Bangladesch 100,00
KRONES DO BRAZIL LTDA., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES S.A., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES CHILE SPA., Santiago de Chile, Chile 100,00
KRONES ASIA LTD., Hongkong, VR China 100,00
KRONES MACHINERY (TAICANG) CO. LTD., Taicang, VR China 100,00
KRONES TRADING (TAICANG) CO. LTD., Taicang, VR China 100,00
KRONES PROCESSING (SHANGHAI) CO. LTD., Shanghai, China 100,00
KRONES SALES (BEIJING) CO. LTD., Beijing, VR China 100,00
AUTOMATA S.A., Guatemala-Stadt, Guatemala 100,00
KRONES INDIA PVT. LTD., Bangalore, Indien 100,00
PT. KRONES MACHINERY INDONESIA, Jakarta, Indonesien 100,00
IPS Japan Co. Ltd., Tokio, Japan 100,00
KRONES JAPAN CO. LTD., Tokio, Japan 100,00
KRONES (CAMBODIA) CO. LTD., Phnom Penh, Kambodscha 100,00
INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS INC., Montréal, Québec, Kanada 100,00
KRONES MACHINERY CO. LTD., Mississauga, Ontario, Kanada 100,00
KRONES LCS CENTER EAST AFRICA LIMITED, Nairobi, Kenia 100,00
KRONES ANDINA LTDA., Bogota, Kolumbien 100,00
KRONES KOREA LTD., Seoul, Korea 100,00
KRONES MACHINERY MALASIA SDN. BHD., Kuala Lumpur, Malaysia 100,00
KRONES MEX S.A. DE C.V., Mexiko-Stadt, Mexiko 100,00
SYSTEMLOG DE MEXICO S.A. DE C.V., Santa Caterina, Nuevo Leon, Mexiko 60,00
KRONES MYANMAR LTD., Sanchaung Township, Republik der Union Myanmar 100,00
KRONES NEW ZEALAND LIMITED, Auckland, Neuseeland 100,00
KRONES LCS CENTER WEST AFRICA LIMITED, Lagos, Nigeria 100,00
KRONES PAKISTAN (PRIVATE) LIMITED, Lahore, Pakistan 100,00
KRONES FILIPINAS INC., Taguig City, Philippinen 100,00
KRONES-IZUMI PROCESSING PTE LTD., Singapur, Republik Singapur 73,00
KRONES SINGAPORE LTD., Singapur, Republik Singapur 100,00
INTEGRATEED PACKAGING SYSTEMS SOUTH AFRICA (PTY) LIMITED, Kapstadt, Südafrika 100,00
KRONES SOUTHERN AFRICA (PROP.) LTD., Johannesburg, Südafrika 100,00
KRONES (THAILAND) CO. LTD., Bangkok, Thailand 100,00
SYSTEM LOGISTICS ASIA CO. LTD., Bangkok, Thailand 60,00
INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS - IPS TUNISIA, Tunis, Tunesien 100,00
KRONES INC., FRANKLIN, Wisconsin, USA 100,00
SYSTEM LOGISTICS CORPORATION, Arden, North Carolina, USA 60,00
TRANS-MARKET LLC, TAMPA, Florida, USA 80,00
JAVLYN PROCESS SYSTEMS LLC, Rochester, New York, USA 100,00
MHT USA LLC., Peachtree City, Georgia, USA 100,00
PROCESS AND DATA AUTOMATION LLC, Erie, Pennsylvania, USA 100,00
W.M. SPRINKMAN LLC, Waukesha, Wisconsin, USA 100,00
MAQUINARIAS KRONES DE VENEZUELA S.A., Caracas, Venezuela 100,00
INTEGRATED PACKAGING SYSTEMS (IPS) FZCO, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 100,00
KRONES MIDDLE EAST AFRICA FZCO, Dubai, Vereinigte Arabische Emirate 100,00
KRONES VIETNAM CO. LTD., Ho-Chi-Minh-Stadt, Vietnam 100,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung

Die KRONES AG, Neutraubling als Mutterunternehmen ist im Handelsregister B des Amtsgerichts Regensburg unter der Nummer HRB 2344 eingetragen.

4 SONSTIGE INFORMATIONEN

Kaufmännisches Glossar

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Abschreibungen Nutzungsbedingte Wertminderungen von Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens
Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode.
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation).
EBITDA-Marge Verhältnis Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen zum Umsatz
EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
EBT Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
EBT-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz.
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Cashflow Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
IFRS International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
ROCE Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
Working Capital Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte + Vertragsvermögenswerte) - (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + Vertragsverbindlichkeiten).
Working Capital/Umsatz Verhältnis von Working Capital zum Umsatz. Diese Kennzahl gibt an, wie viel Kapital zur Finanzierung des Umsatzes eingesetzt werden muss.

Impressum

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Herausgeber KRONES AG

Böhmerwaldstraße 5

93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,

Leiter Unternehmenskommunikation
Gestaltung Büro Benseler
Text KRONES AG, InvestorPress GmbH
Fotos KRONES AG

Hinweis

Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in diesem Geschäftsbericht vereinfachend die männliche Form verwendet.

Der Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019 liegt auch in englischer Sprache vor. Sie finden ihn auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations.

www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations/finanzberichte.php

Finanzkalender

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30.10.2019 Quartalsmitteilung zum 30. September 2019

Kontakt

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KRONES AG

Investor Relations

Olaf Scholz

Telefon +49 9401 70-1169

E-Mail [email protected]

Böhmerwaldstraße 5

93073 Neutraubling

Deutschland