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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2019

Apr 29, 2019

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Interim / Quarterly Report

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Q1

Quartalsmitteilung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2019

An unsere Aktionäre

Vermögens-, finanzund ertragslage

Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2019

Sonstige Informationen

1 An unsere Aktionäre
Highlights und Kennzahlen . 4
Brief des Vorstands . 5
Zur Krones Aktie . 6

Highlights und Kennzahlen

Wachstum von KRONES setzt sich im ersten Quartal 2019 fort

  • Umsatz steigt im Vergleich zum Vorjahr um 10,3% auf 983,5 Mio.€. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte beträgt das Wachstum 5,9%.
  • Der Auftragseingang verbessert sich um 5,0% auf 1.041,6 Mio.€. Ohne Zukäufe erhöhte sich der Wert der Bestellungen um 4,1%.
  • Das Ergebnis vor Steuern verringert sich im ersten Quartal 2019 um 8,4% auf 51,5 Mio.€. Die EBT-Marge liegt bei 5,2% (Vorjahr: 6,3%).
  • Vorstand bestätigt die Ziele für 2019. KRONES erwartet einen Umsatzanstieg von 3% und eine EBT-Marge von 6%.
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. Veränderung
2019 2018
Umsatz Mio. € 983,5 891,7 +10,3%
Auftragseingang Mio. € 1.041,6 992,4 +5,0%
Auftragsbestand zum 31.03. Mio. € 1.319,2 1.340,8 –1,6%
EBITDA Mio. € 86,0 78,9 +9,0%
EBITDA-Marge % 8,7 8,9 –0,2 PP*
EBIT Mio. € 51,8 55,5 –6,7%
EBT Mio. € 51,5 56,2 –8,4%
EBT-Marge % 5,2 6,3 –1,1 PP*
Konzernergebnis Mio. € 36,3 38,7 –6,2%
Ergebnis je Aktie 1,15 1,23 –6,5%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 46,6 27,4 +19,2 Mio. €
Free Cashflow Mio. € –136,6 –14,1 –122,5 Mio. €
Nettoliquidität zum 31.03.** Mio. € 70,9 143,8 –72,9 Mio. €
Working Capital/Umsatz*** % 26,4 28,2 –1,8 PP*
ROCE % 13,2 15,3 –2,1 PP*
Beschäftigte am 31.03.
Weltweit 16.695 15.461 +1.234
Inland 10.835 10.394 +441
Ausland 5.860 5.067 +793
PP=Prozentpunkte liquide Mittel abzüglich Bankschulden **Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale

Brief des Vorstands 1 | 5

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

Krones ist gut ins Jahr 2019 gestartet. Die Nachfrage nach unseren Maschinen, Anlagen und Services entwickelte sich insgesamt stabil, so dass wir unser Wachstum im ersten Quartal fortsetzen konnten. Der Umsatz stieg um 10,3%. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte betrug das Wachstum 5,9%. Der um Zukäufe bereinigte Auftragseingang erhöhte sich um 4,1%. Das Ergebnis vor Steuern lag aufgrund der angespannten Kostensituation um 8,4% unter dem Vorjahr.

Insgesamt wird es nicht einfach, unsere Ziele für 2019 zu erreichen. Die Dynamik des weltweiten Wirtschaftswachstums ließ in den vergangenen Monaten spürbar nach. Für das Gesamtjahr 2019 erwarten die Experten des Internationalen Währungsfonds mittlerweile nur noch ein Wachstum von 3,3% nach 3,5% zu Jahresbeginn. Für Verunsicherung sorgen weiterhin die schwelenden Handelskonflikte sowie der Brexit. Dies könnte sich künftig auch auf die Investitionsbereitschaft unserer Kunden auswirken. Zudem erwartet Krones im laufenden Geschäftsjahr ein weiterhin schwieriges Wettbewerbsumfeld.

Aufgrund der vielen Unwägbarkeiten liegt das Wachstumsziel von KRONES 2019 unter den Werten der Vorjahre. Basis für nachhaltig profitables Wachstum sind zufriedene Kunden. Daher verbessern wir ständig die Qualität unserer Produkte und Services. Darüber hinaus halten wir an unserer Strategie fest und werden den Global Footprint, also die internationale Präsenz, weiter ausbauen.

Kostensenkungen bleiben im laufenden Geschäftsjahr ebenfalls ein wichtiger Bestandteil unserer Strategie. Hier liegt der klare Fokus auf den Material- und Personalkosten. Zudem werden wir hart daran arbeiten, unsere Preiserhöhungen am Markt nachhaltig durchzusetzen. Das LCS-Geschäft profitiert weiterhin vom zunehmenden Maschinenbestand bei unseren Kunden.

Krones verfolgt weiterhin ehrgeizige Mittelfristziele. Prognosen sind aufgrund des fragilen wirtschaftlichen und geopolitischen Umfelds aber mit deutlich mehr Unwägbarkeiten behaftet als in der Vergangenheit. Daher geben wir Spannen für die einzelnen mittelfristigen Zielwerte an. Je nach gesamtwirtschaftlicher Lage und Entwicklung an unseren Märkten rechnen wir mit einem jährlichen Umsatzwachstum von 3 bis 5% ohne Akquisitionseffekte, einer EBT-Marge von 6 bis 8% und einem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz von 22 bis 24%.

Christoph Klenk

CEO

Die KRONES Aktie

Internationale Aktienbörsen im ersten Quartal 2019 im Aufwind

Von Januar bis März 2019 konnten die wichtigsten internationalen Aktienbörsen zumindest einen Teil der Verluste aus dem Jahr 2018 aufholen. Wesentlicher Kurstreiber war die Hoffnung, dass die USA und China ihren Handelskonflikt beilegen. Darüber hinaus erhielten die Aktienmärkte Unterstützung von den langfristigen Zinsen, die im Verlauf des ersten Quartal 2019 sanken. Der größte Belastungsfaktor für die Aktienmärkte war im Berichtszeitraum die Angst vor einer weltweiten Rezession. Deshalb führten negative Konjunkturindikatoren vorübergehend zu starken Kursschwankungen.

Die KRONES Aktie hat sich von Januar bis März 2019 noch besser entwickelt als der sDAX.

Von zwischenzeitlichen Abwärtsschüben blieb auch der bekannteste deutsche Aktienindex DAX nicht verschont. Insgesamt ging es mit dem DAX aber im

ersten Quartal deutlich aufwärts. Mit 11.526 Punkten stand er Ende März 2019 um 9,2% höher als zu Jahresanfang. Auch an den übrigen europäischen Aktien-

märkten war die Stimmung überwiegend positiv. Der Euro Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone, legte um 11,7% zu. Mit einem Zuwachs von 11,2% stieg der Dow-Jones-Index ähnlich stark. Nicht ganz so kräftig aufwärts ging es im ersten Quartal 2019 am japanischen Aktienmarkt. Der Nikkei-Index kletterte um 6,0%.

Kurs der KRONES Aktie steigt mit 16,4% noch stärker als der SDAX

Die KRONES Aktie verzeichnete in den ersten Wochen 2019 kräftige Kursgewinne und stieg von 67,50 € auf mehr als 77 €. Ende Januar endete die Erholungsrally abrupt. Dies war zum einen dem Gesamtmarkt geschuldet. Darüber hinaus belasteten einige negative Analystenkommentare den Kurs. Nach der ersten Februar-Woche stand die KRONES Aktie wieder in etwa auf dem Niveau vom Jahresanfang. Danach startete der Kurs unseres Papiers eine erneute kräftige Aufwärtsbewegung. Die Veröffentlichung der Vorabzahlen für 2018 am 21. Februar führte zu starken Kursschwankungen und setzte die Aktie kurz unter Druck. Der Kurs fiel im Tagesverlauf bis auf 63,80 €, schloss aber mit rund 70 € gegenüber dem Vortag kaum verändert. KRONES konnte sein Wachstumsziel für 2018 erreichen und die Zahlen für 2018 lagen insgesamt im Rahmen der Erwartungen der Analysten. Im März setzte sich die Aufwärtsbewegung unseres Aktienkurses mit kurzen Unterbrechungen fort. Die Veröffentlichung des Geschäftsberichts und des Dividendenvorschlags für 2018 am 21. März unterstützten den positiven Trend. Am 27. März erreichte die KRONES Aktie bei 80,10 € den höchsten Kurs im ersten Quartal 2019. Ende März stand die KRONES Aktie bei 78,55 €. Damit legte der Wert des Papiers von Januar bis März um 16,4% zu. Der SDAX, dem KRONES seit 18. Juni 2018 angehört, stieg im gleichen Zeitraum um 15,0%.

2 Vermögens-, finanz- und ertragslage
Umsatz . 8
Auftragseingang und -bestand . 10
Ertragslage 11
Mitarbeiter . 13
Kapitalflussrechnung . 14
Bilanzstruktur . 16
Bericht aus den Segmenten . 18
Prognosebericht . 20

Umsatz

Umsatz von KRONES im ersten Quartal 2019 um 10,3% höher als im Vorjahr

2015 2016

Trotz der zunehmend schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen ist KRONES im ersten Quartal 2019 stabil gewachsen. Von Januar bis März 2019 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 10,3% von 891,7 Mio.€ auf 983,5

Bereinigt um Akquisitionsund Währungseffekte stieg der Umsatz von KRONES im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 5,9%.

0

Mio.€. Bereinigt um Zukäufe und Währungseffekte betrug das Wachstum 5,9%. Das Unternehmen profitierte im Berichtszeitraum von seiner breiten internationalen Aufstellung und der Marktposition als Full-Service-Anbieter. Die Erlöse des Unterneh-

2018

2017

2019

Aufgrund der teils langen Angebotslaufzeiten beeinflussten die Preiserhöhungen auf Maschinen von KRONES, die seit Mai 2018 gelten, den Umsatz im ersten Quartal nicht wesentlich. Wir rechnen damit, dass die aktuelle Preispolitik das Unternehmenswachstum in den kommenden Quartalen zunehmend dämpft. Insgesamt hat KRONES von Januar bis März eine gute Basis geschaffen, um das Wachstumsziel von 3% im Gesamtjahr 2019 zu erreichen.

1 | an unsere aktionäre 3 | Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2019 4 | Sonstige Informationen 2 | Vermögens-, finanz- und Ertragslage

Umsatz

2 | 9 Umsatz nach Regionen

Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftragsund Umsatzverschiebungen

Im ersten Quartal 2019 legte der Umsatz In Deutschland im Vergleich zum Vorjahr, auch akquisitionsbedingt, kräftig um 39,3% auf 134,0 Mio.€ zu. Der Anteil der Erlöse, den KRONES im Inland erzielte, erhöhte sich von 10,7% auf 13,6%.

In Europa (ohne Deutschland) entwickelten sich die Geschäfte von KRONES im Berichtszeitraum insgesamt gut. Dabei verbesserte sich der Umsatz in Westeuropa im Vergleich zum hohen Vorjahreswert um 3,0% von 162,4 Mio.€ auf 167,2 Mio.€. Deutlich überproportional legten die Erlöse in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande) zu. Mit 73,2 Mio.€ überstiegen sie den Vorjahreswert um 30,5%. Dabei ist aber zu berücksichtigen, dass es sich um einen relativ kleinen Markt handelt. Dies gilt auch für das Osteuropa-Geschäft, bei dem KRONES von der allgemein besseren wirtschaftlichen Lage in der Region profitierte. Der Umsatz stieg dort im ersten Quartal 2019 um 47,2% auf 68,3 Mio.€. Schwach war hingegen der Umsatz in Russland/GUS mit 16,0 Mio.€ (minus 30,4%). Insgesamt erwirtschaftete KRONES von Januar bis März 2019 in Europa (ohne Deutschland) mit 324,7 Mio.€ einen um 12,8% höheren Umsatz als im Vorjahr (287,9 Mio.€). Der Anteil am Konzernumsatz der ersten drei Monate erhöhte sich von 32,3% im Vorjahr auf 32,9%.

Von hohem Niveau aus rückläufig war der Umsatz in der Region Mittlerer Osten/Afrika im Berichtszeitraum. Mit 103,2 Mio.€ nahmen die Erlöse gegenüber dem Vorjahr um 17,0% ab. In China setzte sich der stabile Aufwärtstrend aus dem Gesamtjahr 2018 im ersten Quartal 2019 fort. Von Januar bis März verbesserte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 52,8% auf 91,2 Mio.€. Auch im übrigen asiatisch/pazifischen Raum stiegen die Erlöse. Mit 116,8 Mio.€ lagen sie um 1,1% höher als im Vorjahr.

In der Region Nord- und Mittelamerika zog der Umsatz im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr, teilweise auch aufgrund positiver Währungseffekte, um 10,7% auf 115,7 Mio.€ an. Nicht ganz an das sehr hohe Vorjahresniveau reichten die Erlöse von KRONES in Südamerika/Mexiko heran. Der Umsatz ging leicht um 5,4% auf 97,9 Mio.€ zurück.

Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns

kommen kann. Anteil am Konzernumsatz 01.01. bis 01.01. bis Veränderung
In Europa (ohne Deutschland) entwickelten sich 31.03.2019 31.03.2018
die Geschäfte von KRONES
im Berichtszeitraum insgesamt gut. Dabei verbes
in Mio. € % in Mio. € % %
Deutschland 134,0 13,6 96,2 10,7 +39,3
serte sich der Umsatz in Westeuropa im Vergleich zum hohen Vorjahreswert Mitteleuropa (ohne Deutschland) 73,2 7,4 56,1 6,3 +30,5
um 3,0% von 162,4 Mio.€ auf 167,2 Mio.€. Deutlich überproportional legten Westeuropa 167,2 17,0 162,4 18,2 +3,0
die Erlöse in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande) zu. Mit 73,2 Mio.€ Osteuropa 68,3 6,9 46,4 5,2 +47,2
überstiegen sie den Vorjahreswert um 30,5%. Dabei ist aber zu berücksichtigen, Russland, Zentralasien (GUS) 16,0 1,6 23,0 2,6 –30,4
dass es sich um einen relativ kleinen Markt handelt. Dies gilt auch für das Ost Mittlerer Osten/Afrika 103,2 10,5 124,4 14,0 –17,0
europa-Geschäft, bei dem KRONES
von der allgemein besseren wirtschaftlichen
Asien/Pazifik 116,8 11,9 115,5 13,0 +1,1
Lage in der Region profitierte. Der Umsatz stieg dort im ersten Quartal 2019 um China 91,2 9,3 59,7 6,7 +52,8
47,2% auf 68,3 Mio.€. Schwach war hingegen der Umsatz in Russland/GUS mit Südamerika/Mexiko 97,9 10,0 103,5 11,6 –5,4
16,0 Mio.€ (minus 30,4%). Insgesamt erwirtschaftete KRONES
von Januar bis
März 2019 in Europa (ohne Deutschland) mit 324,7 Mio.€ einen um 12,8% höhe Nord- und Mittelamerika 115,7 11,8 104,5 11,7 +10,7
Gesamt 983,5 100,0 891,7 100,0 +10,3

Insgesamt verfügt KRONES weiterhin über eine ausgewogene Umsatzverteilung. Der Umsatzanteil, den das Unternehmen auf den Emerging Markets erwirtschaftete, verringerte sich im ersten Quartal 2019 von 53,1% im Vorjahr auf 50,2%. In den reifen Industriestaaten erzielte KRONES 49,8% (Vorjahr: 46,9%) der Erlöse.

Auftragseingang und -bestand

Auftragseingang steigt um 5,0% auf 1.041,6 Mio.€

Von Januar bis März 2019 stieg der Wert der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr um 5,0%.

Im ersten Quartal 2019 war die Nachfrage nach den Produkten und Services von KRONES insgesamt zufriedenstellend. Bislang bremste die gesamtwirtschaftlich unsichere Lage die Investitionsbereit-

schaft der internationalen Getränke- und Lebensmittelindustrie kaum. Der Auftragseingang überstieg von Januar bis März 2019 mit 1.041,6 Mio.€ den bereits hohen Vorjahreswert von 992,4 Mio.€ um 5,0%. Bereinigt um Zukäufe errechnet sich ein Plus von 4,1%. Unsere Preiserhöhungen hatten volumenbedingt nur einen begrenzten Einfluss auf den Auftragseingang.

Der Auftragseingang war im ersten Quartal 2019 in beiden Unternehmenssegmenten höher als im Vorjahr. Regional betrachtet stieg der Wert der Bestel-

lungen im Vergleich zum Vorjahr in Europa und China am stärksten. Stabil entwickelten sich die Orders in Nord- und Südamerika sowie im Mittleren Osten/Afrika. Unter dem Vorjahreswert lag der Auftragseingang im Berichtszeitraum in der Region Asien/Pazifik.

Auftragsbestand von KRONES lag Ende März 2019 bei 1,32 Mrd. €

Ende des ersten Quartals 2019 hatte KRONES Aufträge im Wert von 1.319,2 Mio.€ (Vorjahr 1.340,8 Mio.€) in den Büchern. Damit ging der Auftragsbestand im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,6% zurück. Dies ist überwiegend dem hohen Umsatz im Berichtszeitraum geschuldet. Insgesamt ist das Auftragspolster weiterhin sehr solide. Es gibt KRONES hohe Planungssicherheit für die kommenden Monate und bietet eine gute Basis für weiteres Umsatzwachstum.

Ertragslage

Hohe Kosten belasten die Ertragskraft

Hauptsächlich wegen steigender Personalaufwendungen ging das Ergebnis vor Steuern im ersten Quartal 2019 um 8,4% zurück. Die EBT-Marge lag bei 5,2% (Vorjahr: 6,3%).

Trotz steigenden Umsatzes und höherer Gesamtleistung verringerte sich die Ertragskraft von KRONES im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr. Hierin spiegeln sich die unverändert hohen Kosten wider. Neben Tariferhöhungen und

dem Ausbau der Belegschaft ist der Aufbau des Werks in Ungarn mitverantwortlich für den überproportional gestiegenen Personalaufwand. Die Kosten für Material bewegen sich weiterhin auf hohem Niveau. Die Preiserhöhungen für Produkte von KRONES hatten im ersten Quartal wie erwartet noch keinen wesentlichen Ergebniseinfluss. Insgesamt ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) im ersten Quartal 2019 um 8,4% von 56,2 Mio.€ im Vorjahr auf 51,5 Mio.€ zurück. Dies entspricht einer EBT-Marge von 5,2% (Vorjahr: 6,3%). Für das Gesamtjahr 2019 prognostiziert KRONES unverändert eine EBT-Marge von 6%.

Die Steuerquote des Unternehmens normalisierte sich im Berichtszeitraum gegenüber dem hohen Vorjahreswert (31,4%) auf 29,5%. Deshalb ging das Konzernergebnis im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr weniger stark zurück als das EBT. Es verringerte sich um 6,2% auf 36,3 Mio.€ (Vorjahr: 38,7 Mio.€). Das Ergebnis je Aktie des ersten Quartals 2019 beträgt 1,15 € (Vorjahr: 1,23 €).

Konzernergebnis 01.01. bis 31.03. in Mio. €

Ertragslage

Ertragsstruktur krones Konzern

2019 2018 Veränderung
%
+10,3
5,6 14,5 –61,4
989,1 906,2 +9,1
–491,6 –453,6 +8,4
–323,3 –289,8 +11,6
–88,2 –83,9 +5,1
86,0 78,9 +9,0
–34,2 –23,4 +46,2
51,8 55,5 –6,7
–0,3 0,7
51,5 56,2 –8,4
–15,2 –17,5 –13,1
36,3 38,7 –6,2
01.01.–31.03.
983,5
01.01.–31.03.
891,7

Während sich der Umsatz von Krones im ersten Quartal 2019 gut entwickelte, hinkt die Ertragskraft noch ein wenig hinterher.

Krones verbesserte den Umsatz und die Gesamtleistung von Januar bis März 2019 deutlich. So kletterte der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr, auch währungs- und wechselkursbedingt, um 10,3% auf 983,5 Mio.€. Die

Gesamtleistung stieg mit plus 9,1% nicht ganz so stark auf 989,1 Mio.€. Der Grund hierfür ist der niedrigere Aufbau von fertigen und unfertigen Erzeugnissen. Ihr Bestand erhöhte sich im Berichtszeitraum um 5,6 Mio.€ gegenüber 14,5 Mio.€ im Vorjahr.

Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, ging von 501,1 % auf 49,7 % zurück. Der Materialaufwand stieg jedoch um 8,4 % auf 491,6 Mio. €. KRONES wird weiter hart daran arbeiten, um den Anstieg dieser wichtigen Einflussgröße auf das Ergebnis einzudämmen.

Überproportional zur Gesamtleistung erhöhte sich der Personalaufwand im ersten Quartal 2019. Mit 323,3 Mio.€ überstieg er das Vorjahresniveau von 289,8 Mio.€ um 11,6%. Hierin schlagen sich die Tariferhöhungen sowie der Ausbau der internationalen Belegschaft, speziell in Ungarn, nieder. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, erhöhte sich im ersten Quartal 2019 von 32,0% im Vorjahr auf 32,7%.

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen veränderte sich von minus 83,9 Mio.€ im Vorjahr auf minus 88,2 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung verringerte sich der Saldo von 9,3% auf 8,9%. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen lagen im ersten Quartal 2019 mit 34,2 Mio.€ deutlich über dem Vorjahreswert von 23,4 Mio.€. Mitverantwortlich hierfür ist neben den hohen Investitionen in den Vorjahren die erstmalige Anwendung des neuen Standards IFRS 16 »Leasingverhältnisse«.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging, hauptsächlich wegen der höheren Personalaufwendungen und Abschreibungen, um 6,7% auf 51,8 Mio.€ zurück. Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern und Abschreibungen, legte hingegen von 78,9 Mio.€ auf 86,0 Mio.€ zu. Da das Finanzergebnis mit minus 0,3 Mio.€ niedriger war als im Vorjahr (plus 0,7 Mio.€), verringerte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) im ersten Quartal 2019 um 8,4% auf 51,5 Mio.€ (Vorjahr: 56,2 Mio.€). Da sich die Steuerquote des Unternehmens im ersten Quartal von 31,1% auf 29,5% verbesserte, fiel das Konzernergebnis nicht ganz so stark um 6,2% auf 36,3 Mio.€.

Mitarbeiter

Mitarbeiter

KRONES beschäftigt weltweit 16.695 Mitarbeiter

Der Ausbau des Global Footprint von KRONES spiegelt sich auch in der überproportional steigenden Mitarbeiterzahl im Ausland wider.

Die Mitarbeiterzahl von KRONES ist zum 31. März 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 1.234 auf 16.695 gestiegen. Mehr als 300 Beschäftigte kamen durch Zukäufe neu ins KRONES Team. Ein Großteil des Mitarbeiterzuwachses entfällt auf die interna-

tionale Belegschaft. Ende März 2019 lag die Zahl der im Ausland beschäftigen KRONES Mitarbeiter mit 5.860 um 793 höher als im Vorjahr. Im Inland stieg die Zahl der Beschäftigten um 441 auf 10.835. Um langfristig über genügend qualifizierte Mitarbeiter zu verfügen, investieren wir viel in die Aus- und Weiterbildung. Zum 31. März 2019 befanden sich im Inland 476 junge Menschen in der Ausbildung bei KRONES.

Kapitalflussrechnung

2 | 14 Kapitalflussrechnung

Kapitalflussrechnung krones Konzern

in Mio. € 2019 2018
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern 51,5 56,2
zahlungsunwirksame Veränderungen +106,2 +92,2
Veränderung Working Capital –200,1 –93,2
Veränderung sonstige Aktiva und Passiva –47,8 –39,4
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit –90,2 15,8
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen –46,6 –27,4
M&A Aktivitäten –1,9 –3,2
Sonstiges +2,1 +0,7
Free Cashflow –136,6 –14,1
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit +75,2 +50,4
Sonstiges 0,0 +0,5
Gesamte Änderung der Liquidität –61,4 +36,8
Liquidität am Ende des Jahres 157,4 218,8

Free Cashflow 01.01. bis 31.03. in Mio. €

Im ersten Quartal 2019 erwirtschaftete Krones deutlich weniger operativen Cashflow und Free Cashflow als im Vorjahr.

KRONES erwirtschaftete im ersten Quartal 2019 einen Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit von minus 90,2 Mio.€. Dies ist ein Rückgang um 106,0 Mio.€ gegenüber dem Vorjahreswert von plus 15,8 Mio.€. Vor allem der Aufbau des Working

Capitals um 200,1 Mio.€ wirkte sich belastend aus. Wesentlicher Grund hierfür waren gestiegene Forderungen und geringere Verbindlichkeiten aus Lieferung

und Leistung. Im Vorjahr war der Anstieg mit 93,2 Mio.€ deutlich niedriger. Dabei ist aber der sehr niedrige Basiswert des Working Capitals Ende 2018 zu berücksichtigen. Zudem war der stärkere Zuwachs der sonstigen Aktiva und Passiva für das schwächere Abschneiden verantwortlich. Deren Erhöhung belastete im Berichtszeitraum den Cashflow mit 47,8 Mio.€ gegenüber 39,4 Mio.€ im Vorjahr. Die zahlungsunwirksamen Veränderungen wirkten sich mit einem Plus von 106,2 Mio.€ (Vorjahr: +92,2Mio.€) positiv auf den Cashflow aus.

Working Capital im Verhältnis zum Umsatz deutlich verbessert

Kapitalflussrechnung

Krones hat im ersten Quartal 2019 das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz verbessert. Es fiel von 28,2% auf 26,4%.

Krones verringerte das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz im ersten Quartal auf 26,4% gegenüber dem Vorjahreswert von 28,2%.

Zum Stichtag betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 25,8% (Vorjahr: 29,6%).

Im Berichtszeitraum investierte KRONES 46,6 Mio.€ (Vorjahr: 27,4 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Die Investitionen wurden im Wesentlichen in Ungarn und an den deutschen Standorten getätigt. Zudem flossen im ersten Quartal 1,9 Mio.€ (Vorjahr: 3,2 Mio.€) für den Erwerb von

Beteiligungen an Unternehmen ab. Der Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, verringerte sich von minus 14,1 Mio.€ auf minus 136,6 Mio.€. Der um Beteiligungserwerbe bereinigte operative Free Cashflow lag bei minus 134,7 Mio.€ (Vorjahr: minus 10,9 Mio.€). Dass Krones zu Jahresbeginn einen negativen Free Cashflow erwirtschaftet, ist saisonbedingt und stellt für unser Geschäft nichts Ungewöhnliches dar.

Im Wesentlichen durch die Aufstockung der kurzfristigen Bankverbindlichkeiten im ersten Quartal flossen dem Unternehmen 75,2 Mio.€ aus der Finanzierungstätigkeit zu (Vorjahr: 50,4 Mio.€). Zum 31. März 2019 verfügte KRONES über liquide Mittel von 157,4 Mio.€ (Vorjahr: 218,8 Mio.€).

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 01.01. bis 31.03. in Mio. €

2 | 16 Bilanzstruktur

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern

in Mio.€ 31.03.2019 31.12.2018 31.03.2018 31.12.2017
Langfristige Vermögenswerte 1.102 1.010 879 882
davon Anlagevermögen 1.031 936 789 797
Kurzfristige Vermögenswerte 2.347 2.312 2.087 2.158
davon flüssige Mittel 157 219 219 182
Eigenkapital 1.478 1.433 1.371 1.330
Fremdkapital 1.971 1.888 1.595 1.710
langfristige Verpflichtungen 420 359 318 314
kurzfristige Verpflichtungen 1.551 1.529 1.277 1.396
Bilanzsumme 3.449 3.321 2.966 3.040

Finanzmittelbestand zum 31.03. in Mio. €

Die Bilanzsumme von Krones stieg mit 3,8% weniger stark als die Gesamtleistung (+9,1%).

Die Bilanzsumme erhöhte sich im ersten Quartal mit 3,8% weniger stark als die Gesamtleistung (9,1%). Das lag vor allem an dem nur leichten Anstieg der kurzfristigen Schulden und Vermögens-

werte. Zum 31. März 2019 betrug die Bilanzsumme 3,45 Mrd.€ (31. Dezember 2018: 3,32 Mrd.€).

Die langfristigen Vermögenswerte kletterten im ersten Quartal um 9,1% auf 1.101,6 Mio.€. Das Anlagevermögen stand zum 31. März 2019 mit 1.030,8 Mio.€ (31. Dezember 2018: 936,4 Mio.€) in der Bilanz. Nahezu der komplette Anstieg des Anlagevermögens entfällt auf Sachanlagen und Nutzungsrechte. Sie erhöhten sich von 570,8 Mio.€ Ende 2018 auf 662,5 Mio.€. Ein großer Teil des Anstiegs dieser Bilanzposition stammt aus der erstmaligen Anwendung des Bilanzierungsstandards IFRS 16. Die immateriellen Vermögenswerte, überwiegend aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen, beliefen sich zum Ende des ersten Quartals auf 329,4 Mio.€ (31. Dezember 2018: 328,2 Mio.€).

Mit 2.347,3 Mio.€ lagen die kurzfristigen Vermögenswerte von Krones am Ende des Berichtszeitraums um 1,5% über dem Wert vom 31. Dezember 2018. Während die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 955,4 Mio.€ auf 1.114,6 Mio.€ und die Vorräte um 20,7 Mio.€ auf 341,4 Mio.€ stiegen, waren die Vertragsvermögenswerte rückläufig. Sie fielen im ersten Quartal 2019 um 99,2 Mio.€ auf 547,9 Mio.€. Die liquiden Mittel verringerten sich im Berichtszeitraum wegen des negativen Free Cashflows von 218,8 Mio.€ auf 157,4 Mio.€.

Nur leicht erhöht haben sich von Januar bis März 2019 die kurzfristigen Verbindlichkeiten. Sie standen mit 1.550,6 Mio.€ (31. Dezember 2018: 1529,4 Mio.€) in der Bilanz. Krones reduzierte im Berichtszeitraum die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 119,1 Mio.€ auf 372,5 Mio.€. Die Vertragsverbindlichkeiten gingen ebenfalls zurück, von 547,2 Mio.€ auf 534,1 Mio.€. Aufgestockt hat KRONES die kurzfristigen Bankverbindlichkeiten. Sie lagen zum Ende des ersten Quartals 2019 bei 83,4 Mio.€ (31. Dezember 2018: 0,6 Mio.€).

Die sehr solide Eigenkapitalquote von 42,9% sowie die Nettoliquidität von 71 Mio.€ geben Krones den nötigen finanziellen Spielraum für weiteres Wachstum.

Die langfristigen Verbindlichkeiten haben sich zum 31. März 2019 mit 420,0 Mio.€ (31. Dezember 2018: 358,7 Mio.€) erhöht. Das lag vor allem an den deutlich höheren »Sonstigen Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing«. Sie stiegen um 59,4 Mio.€ auf 100,7 Mio.€. Ein großer Teil des Anstiegs dieser Bilanzposition ist durch die erstmalige Anwendung des Bilan-

zierungsstandards IFRS 16 bedingt. Zum Quartalsende hatte das Unternehmen 3,1 Mio.€ langfristige Bankschulden (31. Dezember 2018: 3,2 Mio.€).

Eigenkapitalquote steigt – ROCE geht zurück

Aufgrund des positiven Quartalsergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem Bilanzstichtag 2018 um 45,0 Mio.€ auf 1.478,3 Mio.€. Die Eigenkapitalquote ging wegen der etwas stärker gestiegenen Bilanzsumme leicht zurück und lag am 31. März 2019 bei sehr soliden 42,9% (31. Dezember 2018: 43,2%). Gemeinsam mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 70,9 Mio.€ zum Ende des Berichtszeitraums verfügt Krones weiterhin über eine äußerst stabile und solide Finanz- und Kapitalstruktur.

Den Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, fiel im Berichtszeitraum – vor allem aufgrund des niedrigeren Ergebnisses – auf 13,2% (Vorjahr: 15,3%).

ROCE KRONES Konzern 01.01. bis 31.03. in Prozent

Bericht aus den Segmenten

Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung

Segmentumsatz

Der Umsatz des Kernsegments von KRONES kletterte im ersten Quartal 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 7,8% auf 834,4 Mio.€.

Das Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« ist im ersten Quartal 2019 weiter stabil gewachsen. Von Januar bis März 2019 legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,8% von 773,8 Mio.€ auf 834,4 Mio.€ zu. Ein wesent-

licher Wachstumstreiber war das Neumaschinengeschäft. Für das Gesamtjahr 2019 rechnet KRONES mit einem Wachstum des Kernsegments von rund 3%. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz des ersten Quartals ging von 86,8% im Vorjahr auf 84,8% zurück.

Hauptsächlich höhere Personalaufwendungen belasteten die Ertragskraft des Kernsegments im ersten Quartal 2019. Ein Grund hierfür ist der Aufbau des Werks in Ungarn. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg unterproportional zum Umsatz um 2,8% von

Das Kernsegment erwirtschaftete von Januar bis März 2019 mit 63,0 Mio.€ ein leicht höheres Ergebnis vor Steuern als im Vorjahr.

61,3 Mio.€ im Vorjahr auf 63,0 Mio.€. Damit verringerte sich EBT-Marge leicht von 7,9% auf 7,6%. Insgesamt bewegte sich die Marge im ersten Quartal im Rahmen der Erwartungen. Für das Gesamtjahr 2019 prognostizieren wir für das Kernsegment unverändert eine EBT-Marge von etwa 7%.

Segmentumsatz in Mio. €

200

0

400

600

800

1.000

* inkl. Segment Maschinen und Anlagen für die Compact Class

Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. € und EBT-Marge in %

* inkl. Segment Maschinen und Anlagen für die Compact Class

Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik

Segmentumsatz

Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« steigerte den Umsatz im ersten Quartal 2019 projektund akquisitionsbedingt um 26,5%.

Positiv hat sich der Umsatz des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« von Januar bis März 2019 entwickelt. Krones steigerte die Erlöse um 26,5% auf 149,1 Mio. €. Unterstützt wurde das Wachstum auch durch Akquisitionen. Bereinigt

um Zukäufe lag das Wachstum bei rund 19%. Zum Konzernumsatz des ersten Quartals 2019 trug das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« 15,2% bei (Vorjahr: 13,2%). Die Wachstumsprognose von 5% für das Gesamtjahr 2019 lässt KRONES unverändert.

Segmentumsatz in Mio. €

Segmentergebnis

Das Ergebnis vor Steuern (EBT) des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik« lag im ersten Quartal mit minus 11,5 Mio.€ deutlich unter dem Vorjahreswert von minus 5,1 Mio.€. Dies entspricht einer EBT-Marge von minus 7,7% (Vorjahr: minus 4,3%). Belastet wurde das Ergebnis vom ungünstigen Produktmix.

Die Ertragskraft des Segments Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik war im ersten Quartal 2019 rückläufig. Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 11,5 Mio. € (Vorjahr: minus 5,1 Mio. €).

Zudem schlagen sich der Ausbau des Global Footprint sowie die Anlaufverluste für die noch nicht profitablen Digitalisierungs-Aktivitäten im Segmentergebnis nieder. Für das Gesamtjahr 2019 erwarten wir für das Segment weiterhin eine EBT-Marge von rund 1%.

Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. € und EBT-Marge in %

Prognosebericht

KRONES bleibt für das Gesamtjahr 2019 verhalten optimistisch

Nachdem die gesamtwirtschaftlichen Prognosen für das laufende Jahr insgesamt noch positiv sind, ist KRONES, trotz politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten, verhalten optimistisch für das Geschäftsjahr 2019. Der Markt für Verpackungsmaschinen wächst relativ stabil, weil die Nachfrage nach abgepackten Getränken und Lebensmitteln, getrieben von mehreren Megatrends, zunimmt. Trotz der guten Voraussetzungen bleibt unser Markt herausfordernd. Der Kampf um Aufträge ist intensiv, die Einkaufsmacht der Kunden nimmt aufgrund von Fusionen und Übernahmen eher zu. Von den Material- und Personalkosten ist 2019 keine Entspannung zu erwarten.

Umsatz und Profitabilität sollen 2019 in beiden Segmenten steigen

Der Schlüssel für profitables Wachstum liegt für KRONES im Ausbau des Global Footprint. Hierbei nimmt der Aufbau einer kostenoptimierten Lieferantenstruktur in den Regionen eine bedeutende Rolle ein. Zudem bleiben neue Produkte und Services sowie weitere Kostensenkungen wichtige Themen, um 2019 in beiden Segmenten weiter zu wachsen und die Ertragskraft zu verbessern. Darüber hinaus sollten unsere Preiserhöhungen ein wenig zur Steigerung der Ertragskraft beitragen.

Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« wird KRONES 2019 die internationale Präsenz weiter ausbauen. Ein wichtiger Schritt hierfür ist der Produktionsstart im neuen Werk in Ungarn im zweiten Halbjahr 2019. Zudem werden Innovationen zum Wachstum beitragen. Um den steigenden Kosten für Material entgegenzuwirken, werden wir die Modularisierung weiter vorantreiben. Hierdurch erzielen wir bessere Einkaufskonditionen und steigern die Effizienz im Unternehmen.

KRONES erwartet für das Kernsegment 2019 wegen der Preiserhöhungen übergangsweise einen unter dem Marktwachstum liegenden Umsatzanstieg von rund 3%. Die EBT-Marge sollte in etwa bei 7% liegen.

Das Segment Prozesstechnik soll 2019 weiter wachsen.

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« liegt ebenfalls der Fokus auf dem Ausbau des Global Footprint. Durch

die Errichtung zusätzlicher internationaler Hubs wollen wir die Aufträge schneller und kosteneffizienter aus den Regionen erledigen. Im umsatzstarken Brauereigeschäft planen wir die Auftragsqualität und damit die Profitabilität zu steigern. Durch die zügige Integration der 2018er Zukäufe in diesem Segment werden wir zusätzliche Umsatz- und Ertragspotenziale heben.

Der Bereich Intralogistik, der im Segment »Prozesstechnik« angesiedelt ist, sollte im laufenden Geschäftsjahr erneut die guten Wachstumschancen des Marktes nutzen und positiv zum Ergebnis beitragen. Da es zunehmend mehr unterschiedliche Verpackungsarten und -formen gibt, wird die Intralogistik für unsere Kunden immer wichtiger, um die verschiedenen Verpackungseinheiten vernünftig zu steuern und zu verteilen. Außerdem ist die Intralogistik wichtiger Bestandteil der digitalen Getränkefabrik.

Insgesamt prognostizieren wir für das Segment Prozesstechnik für 2019 einen um 5% höheren Umsatz bei einer EBT-Marge von rund 1%.

Auf Grundlage der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der aktuell erwarteten Entwicklung der für Krones relevanten Märkte rechnet das Unternehmen für 2019 im Konzern mit einem Umsatzwachstum von 3%.

KRONES will 2019 den Umsatz und die EBT-Marge steigern.

Um die mittelfristigen Unternehmensziele zu erreichen, wird Krones auch 2019 weiter an einer zukunftsfähigen globalen Struktur arbeiten. Bei

den Materialeinkaufspreisen erwartet das Unternehmen 2019 einen weiteren Anstieg, das gilt auch für die Personalkosten. Die Preiserhöhungen von Krones für alle Maschinen der Abfüll- und Verpackungstechnik und der Prozesstechnik zum 1. Mai 2018 dürften im Geschäftsjahr 2019 leicht positive Ertragseffekte haben. Insgesamt erwartet Krones für 2019 eine EBT-Marge von rund 6%.

Vor allem durch den Fokus auf die Steigerung des Preisniveaus sieht Krones, in der jetzigen wirtschaftlichen und geopolitischen Lage, das Erreichen der Ziele für 2019 mit größeren Unsicherheiten als in der Vergangenheit.

Für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, erwartet Krones 26%.

Prognose 2019 Ist-Wert Q1 2019
Umsatzwachstum 3% 10,3%
EBT-Marge 6% 5,2%
Working Capital/Umsatz 26% 26,4%

3 Konzernzwischenabschluss zum 31.03.2019
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung . 23
Konzernbilanz24
Konzernkapitalflussrechnung26
Konzernsegmentberichterstattung 27

3 | 23

Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung

Mio. € 2019 20181) Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. %
Umsatzerlöse 983,5 891,7 +10,3
Bestandsveränderung FE/UFE 5,6 14,5
Gesamtleistung 989,1 906,2 +9,1
Andere aktivierte Eigenleistungen 12,6 10,0 +26,0
Sonstige betriebliche Erträge 23,8 21,2 +12,3
Materialaufwand –491,6 –453,6 +8,4
Personalaufwand –323,3 –289,8 +11,6
Sonstige betriebliche Aufwendungen –124,6 –115,1 +8,3
Abschreibungen auf Anlagevermögen –34,2 –23,4 +46,2
EBIT 51,8 55,5 –6,7
Finanzergebnis –0,3 0,7
Ergebnis vor Steuern 51,5 56,2 –8,4
Ertragsteuern –15,2 –17,5 –13,1
Konzernergebnis 36,3 38,7 –6,2
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter –0,1 –0,3
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
36,4 39,0
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,15 1,23

3 | 24

Konzern-Bilanz – Aktiva

31.03.2019 31.12.20181)
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 329,4 328,2
Sachanlagen und Nutzungsrechte 662,5 570,8
Finanzanlagen 10,2 8,7
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 28,7 28,7
Anlagevermögen 1.030,8 936,4
Aktive latente Steuern 33,0 32,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 28,7 32,6
Steuerforderungen 0,0 0,0
Sonstige Vermögenswerte 9,1 8,3
Langfristige Vermögenswerte 1.101,6 1.009,8
Vorräte 341,4 320,7
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.114,6 955,4
Vertragsvermögenswerte 547,9 647,1
Steuerforderungen 7,9 11,7
Sonstige Vermögenswerte 178,1 157,9
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 157,4 218,8
Kurzfristige Vermögenswerte 2.347,3 2.311,6
Bilanzsumme 3.448,9 3.321,4

Konzern-Bilanz – Passiva 3 | 25

31.03.2019 31.12.20181)
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 1.478,3 1.433,3
Rückstellungen für Pensionen 220,2 220,6
Passive latente Steuern 25,4 23,2
Sonstige Rückstellungen 64,7 63,7
Steuerrückstellungen 4,5 4,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3,1 3,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 100,7 41,3
Sonstige Verpflichtungen 1,4 2,3
Langfristige Schulden 420,0 358,7
Sonstige Rückstellungen 103,5 107,2
Steuerrückstellungen 11,5 9,0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 83,4 0,6
Vertragsverbindlichkeiten 534,1 547,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 372,5 491,6
Steuerverbindlichkeiten 5,4 5,5
Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing 102,2 106,7
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 338,0 261,6
Kurzfristige Schulden 1.550,6 1.529,4
Bilanzsumme 3.448,9 3.321,4

3 | 26

Konzern-Kapitalflussrechnung

Mio. € 2019 20181)
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern 51,5 56,2
Abschreibungen und Zuschreibungen 34,2 23,4
Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden 74,7 73,7
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern –2,1 –5,2
Zinsaufwendungen und Zinserträge 0,9 –0,7
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,9 –0,1
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge –0,6 1,1
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und
sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
–89,8 124,3
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen
Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind
–150,7 –233,4
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –82,8 39,3
gezahlte Zinsen –1,1 –0,1
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –6,3 –23,4
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –90,2 15,8
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –13,1 –10,1
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,0 0,0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –33,5 –17,3
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 2,1 0,3
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen –1,7 –0,1
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 0,2 0,1
Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis –1,9 –3,2
erhaltene Zinsen 0,5 0,4
erhaltene Dividenden 1,0 0,0
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –46,4 –29,9
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 82,8 50,4
Auszahlungen aus der Rückzahlung von erhaltenen Finanz- und Leasingverbindlichkeiten –7,6 0,0
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 75,2 50,4
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –61,4 36,3
konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 0,0 0,5
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 218,8 182,0
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 157,4 218,8

Konzern-Segmentberichterstattung 3 | 27

-ausstattung Maschinen und Anlagen
zur Produktabfüllung und
Maschinen und Anlagen
zur Getränkeproduktion/
Prozesstechnik
krones Konzern
2019 20181) 2019 20181) 2019 20181)
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 834,4 773,8 149,1 117,9 983,5 891,7
EBT 63,0 61,3 –11,5 –5,1 51,5 56,2
EBT-Marge 7,6% 7,9% –7,7% –4,3% 5,2% 6,3%
Mitarbeiter am 31.03.* 14.199 13.250 2.048 1.672 16.247 14.922
* Konsolidierungskreis

4 Sonstige InFormationen
Aufsichtsrat und Vorstand . 29
Glossar . 30
Impressum und Finanzkalender 31
Kontakt 31

Aufsichtsrat und Vorstand

Aufsichtsrat und Vorstand

Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Volker Kronseder

Aufsichtsratsvorsitzender * Universitätsklinikum Regensburg * Wirtschaftsbeirat Bayerische Landesbank

Werner Schrödl**

Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen

Robert Friedmann

Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe * ZF Friedrichshafen AG

Klaus Gerlach** Head of Central International

Operations and Services

Oliver Grober** Betriebsratsvorsitzender Werk Rosenheim

Thomas Hiltl** Betriebsratsvorsitzender Werk Nittenau

Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh

Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg

Dr. Verena Di Pasquale** Stv. Vorsitzende des DGB Bayern Beate Eva Maria Pöpperl** Freigestellte Betriebsrätin

Norbert Samhammer Geschäftsführer Samhammer holding gmbH * Samhammer ag

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG, Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH & Co. KG

Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter ig metall

Geschäftsstelle Regensburg * infineon technologies ag Hans-Jürgen Thaus * HAWE Hydraulik SE * MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH

Josef Weitzer** Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Sparkasse Regensburg

Matthias Winkler

Geschäftsführender Gesellschafter der WW +KN Steuerberatungsgesellschaft mbH

Christoph Klenk

CEO Personal, Intralogistik, Digitalisierung, Kommunikation, Qualität, Informationsmanagement

Michael Andersen

CFO Finanzen, Controlling, Prozesstechnik, Strategischer Einkauf

Thomas Ricker Vertrieb und Marketing

Markus Tischer International Operations and Services

Ralf Goldbrunner
Abfüll- und 
Verpackungstechnik

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Glossar

Kaufmännisches Glossar

Abschreibungen Nutzungsbedingte Wertminderungen von Vermögensgegen
ständen des Anlage- und Umlaufvermögens
Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und
Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode.
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings
before interest, taxes, depreciation and amortisation).
EBITDA-Marge Verhältnis Ergebnis vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen zum Umsatz
EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest
and taxes).
EBT Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
EBT-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz.
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch
Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen
Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Cashflow Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüt
tung, Schuldentilgung oder Thesaurierung zur Verfügung
steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der
Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht.

Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.

IFRS International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.

Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.

ROCE Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).

Working Capital Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte + Vertragsvermögenswerte) – (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + Vertragsverbindlichkeiten).

Working Capital/Umsatz Verhältnis von Working Capital zum Umsatz. Diese Kennzahl gibt an, wie viel Kapital zur Finanzierung des Umsatzes eingesetzt werden muss.

der Rubrik Investor Relations.

Hinweis Impressum
Zum Zweck der besseren Herausgeber krones ag
Lesbarkeit haben wir in diesem Böhmerwaldstraße 5
Geschäftsbericht vereinfachend 93073 Neutraubling
die männliche Form verwendet. Projektleitung Roland Pokorny,
Leiter Unternehmens
Die Quartalsmitteilung 1/2019 kommunikation
liegt auch in englischer Sprache Gestaltung Büro Benseler
vor und wird auf Anfrage gerne Text krones ag,
zugesandt. Sie finden ihn außer InvestorPress GmbH
dem auf unserer Website unter Fotos krones ag

Impressum Finanzkalender

05.06.2019 Hauptversammlung
25.07.2019 Zwischenbericht zum 30. Juni 2019
24.10.2019 Quartalsmitteilung zum 30. September 2019

Kontakt

krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 E-Mail [email protected] Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland