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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2019
Oct 30, 2019
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Interim / Quarterly Report
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Q3
Quartalsmitteilung für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2019
An unsere Aktionäre
Vermögens-, Finanzund Ertragslage
Konzernabschluss zum 30.09.2019
| 1 | An unsere Aktionäre | |
|---|---|---|
| Highlights und Kennzahlen . | 4 | |
| Brief des Vorstands . | 5 | |
| Die Krones Aktie . | 6 |
- Hohe Kosten und ungünstiger Produktmix belasten die Ertragskraft. Das EBT lag nach neun Monaten bei 61,4 Mio. € (Vorjahr: 139,4 Mio. €). Die EBT-Marge ging von 5,2 % auf 2,1 % zurück.
- Umsatz liegt nach drei Quartalen mit 2.889,7 Mio. € um 7,3% über dem Vorjahreswert. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte betrug das Wachstum 2,7%. Der Auftragseingang war mit 2.957,9 Mio.€ leicht über dem Vorjahresniveau.
- Vorstand leitet strukturelle Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung der Ertragskraft ein.
- Krones erwartet für das Gesamtjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 3% sowie eine EBT-Marge von rund 3%. Die Prognose für die EBT-Marge von rund 3 % enthält keine Kosten für strukturelle Maßnahmen.
| Highlights und Kennzahlen | Kennzahlen 1. bis 3. Quartal | 01.01.–30.09. 2019 |
01.01.–30.09. 2018 |
Veränderung | |
|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 2.889,7 | 2.692,8 | +7,3% | |
| Auftragseingang | Mio. € | 2.957,9 | 2.940,0 | +0,6% | |
| Umsatz von Krones wächst in den ersten drei Quartalen 2019 | Auftragsbestand zum 30.09. | Mio. € | 1.329,3 | 1.487,3 | –10,6% |
| um 7,3 % – Vorstand leitet strukturelle Maßnahmen zur nachhaltigen | |||||
| Ergebnisverbesserung ein | EBITDA | Mio. € | 164,3 | 206,1 | –20,3% |
| EBITDA-Marge | % | 5,7 | 7,7 | –2,0 PP* | |
| Hohe Kosten und ungünstiger Produktmix belasten die Ertragskraft. | EBIT | Mio. € | 58,4 | 132,6 | –56,0% |
| Das EBT lag nach neun Monaten bei 61,4 Mio. € (Vorjahr: 139,4 Mio. €). | EBT | Mio. € | 61,4 | 139,4 | –56,0% |
| Die EBT-Marge ging von 5,2 % auf 2,1 % zurück. | EBT-Marge | % | 2,1 | 5,2 | –3,1 PP* |
| Konzernergebnis | Mio. € | 40,3 | 99,4 | –59,5% | |
| Umsatz liegt nach drei Quartalen mit 2.889,7 Mio. € um 7,3% über dem | Ergebnis je Aktie | € | 1,28 | 3,16 | – |
| Vorjahreswert. Bereinigt um Währungs- und Akquisitionseffekte betrug das | Investitionen in Sachanlagen | ||||
| Wachstum 2,7%. Der Auftragseingang war mit 2.957,9 Mio.€ leicht über | und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 138,3 | 89,6 | +48,7 Mio.€ |
| dem Vorjahresniveau. | Free Cashflow | Mio. € | –294,5 | –140,0 | –154,5 Mio.€ |
| Nettoliquidität zum 30.09.** | Mio. € | –153,1 | –34,1 | –119,0 Mio.€ | |
| Vorstand leitet strukturelle Maßnahmen zur nachhaltigen Verbesserung | Working Capital/Umsatz*** | % | 25,8 | 28,8 | –3,0 PP* |
| der Ertragskraft ein. | ROCE | % | 4,8 | 12,3 | –7,5 PP* |
| Krones erwartet für das Gesamtjahr 2019 ein Umsatzwachstum von 3% | Beschäftigte am 30.09. | ||||
| sowie eine EBT-Marge von rund 3%. Die Prognose für die EBT-Marge von | Weltweit | 17.405 | 15.949 | +1.456 | |
| rund 3 % enthält keine Kosten für strukturelle Maßnahmen. | Inland | 10.844 | 10.601 | +243 | |
| Ausland | 6.561 | 5.348 | +1.213 | ||
| Kennzahlen 3. Quartal | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | Veränderung | ||
| 2019 | 2018 | ||||
| Umsatz | Mio.€ | 1.000,4 | 902,0 | +10,9% | |
| Auftragseingang | Mio.€ | 919,3 | 925,2 | –0,6% | |
| ebitda | Mio.€ | 47,4 | 48,8 | –2,9% | |
| ebitda-Marge | % | 4,7 | 5,4 | –0,7 PP* | |
| ebit | Mio.€ | 10,9 | 22,9 | –52,4% | |
| ebt | Mio.€ | 13,5 | 26,7 | –49,4% | |
| EBT-Marge | % | 1,4 | 3,0 | – 1,6 PP* | |
| Konzernergebnis | Mio.€ | 7,0 | 22,5 | – 68,9% | |
| Ergebnis je Aktie | € | 0,22 | 0,71 | – |
* Prozentpunkte **liquide Mittel abzüglich Bankschulden *** Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale
Brief des Vorstands 1 | 5
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
seit unserer Prognoseanpassung zum Halbjahr haben sich die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen weiter eingetrübt. Das zähe Ringen um den Brexit sowie der seit Monaten schwelende Handelskrieg zwischen China und den USA wirken sich aktuell auf das gesamtwirtschaftliche Umfeld aus. So erwartet der Internationale Währungsfonds für die Weltwirtschaft aktuell nur noch ein Wachstum von 3,0%. Im April lag die Prognose noch bei 3,3%, im Januar bei 3,5%.
Unsere Auftrags- und Umsatzentwicklung hat sich im dritten Quartal trotz der politischen Unwägbarkeiten positiv entwickelt. Beim Erlös konnten wir im dritten Quartal die Milliarden-Euro-Grenze überschreiten und liegen nach neun Monaten mit 2.890 Mio.€ um 7% über dem Vorjahr. Die Auftragseingänge waren mit 2.958 Mio.€ leicht höher als im Vorjahr.
Dennoch ist und bleibt 2019 kein einfaches Jahr für KRONES. Um langfristig und profitabel zu wachsen, müssen wir unsere Kostenstrukturen verbessern, unsere Effizienz erhöhen, unser Portfolio auf den Prüfstand stellen und neue Wachstumsimpulse setzen. Dazu haben wir in den vergangenen Monaten bereits kurzund mittelfristige strukturelle Maßnahmen eingeleitet.
Dieses Maßnahmenpaket spiegelt sich im dritten Quartal noch nicht in unserer Ertragskraft wider. Insgesamt liegt das Ergebnis vor Steuern nach neun Monaten mit 61,4 Mio.€ und die EBT-Marge mit 2,1% unter unseren Ansprüchen. Verantwortlich dafür sind in erster Linie höhere Material- und Personalkosten und eine temporäre Nachfrageschwäche im PET- und im After-Sales-Geschäft. In diesen Bereichen haben wir bereits Maßnahmen entwickelt und eingeleitet. Nach dem Verlust im zweiten Quartal hat sich die Ertragssituation im dritten Quartal leicht entspannt, auch weil sich das für uns wichtige PET-Geschäft seit Mitte des Jahres wieder stabilisiert hat.
Für das Gesamtjahr 2019 rechnet Krones unverändert mit einem Umsatzwachstum von 3% und einer EBT-Marge von rund 3%. Die Prognose für die EBT-Marge enthält keine Kosten für strukturelle Maßnahmen.
Das Unternehmen befindet sich derzeit zweifelsohne in einer herausfordernden und für KRONES auch ungewohnten Situation. Dennoch bin ich fest davon überzeugt, dass die Chancen die Risiken bei Weitem überwiegen. Wir sind der Marktund Technologieführer in einem weltweit wachsenden Markt. Nun geht es darum, die strukturellen Themen gemeinsam mit unserem starken Team auf der ganzen Welt weiter umzusetzen.
Christoph Klenk CEO
Die KRONES Aktie
Niedrig-Zinspolitik der Notenbanken beflügelt die Aktienbörsen
Von Januar bis September 2019 sind die Kurse an den wichtigsten internationalen Aktienbörsen gestiegen. Angetrieben wurden sie vor allem von der US-Notenbank FED und der Europäischen Zentralbank. Deren Zinspolitik sorgte dafür, dass die langfristigen Anleiherenditen in den ersten neun Monaten 2019 sanken. Niedrige Zinsen fördern Investitionen in Aktien. Zudem kündigten die Notenbanker an, dass sie auch künftig auf eine expansive Geldpolitik setzen. Sorgen bereitete den Anlegern im Berichtszeitraum der schwelende Handelskonflikt zwischen den USA und China sowie die zahlreichen Prognosesenkungen der Unternehmen. Dies führte mehrmals zu heftigen Kursschwankungen. Unterm Strich erzielten die meisten Aktienindizes in den ersten neun Monate 2019 aber kräftige Gewinne.
Der bekannteste deutsche Aktienindex DAX legte von Januar bis September 2019 um 17,7 % zu. Noch stärker stieg der Euro Stoxx 50. Der Index der 50 größten Unternehmen aus der Eurozone kletterte um 18,9%. Deutlich aufwärts ging es auch mit dem Dow-Jones-Index. Das bekannteste US-Börsenbarometer zog im Berichtszeitraum um 15,4% an. Deutlich flacher war der Aufwärtstrend am japanischen Aktienmarkt. Der Nikkei-Index verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2019 um 8,7%.
Angepasste Ergebnisprognose belastet KRONES Aktie im dritten Quartal
Die Ertragskraft von KRONES entwickelt sich 2019 schwächer als erwartet. Das setzte den Kurs unserer Aktie unter Druck. Insgesamt schwankte die Notiz der KRONES Aktie von Januar bis September heftig. Am 18. April erreichte der Kurs mit 88,85 € den höchsten Stand im Berichtszeitraum. Gegenüber dem Jahresanfangsstand war dies ein Plus von 32%. Von diesem Niveau entfernte sich unsere Aktie im weiteren Jahresverlauf zunehmend. Dies lag auch an der vorübergehenden Korrektur des Gesamtmarktes. Doch während sich der Markt wieder erholte, ging es mit der KRONES Aktie weiter abwärts.
Am 10. Juli veröffentlichte KRONES eine Ad-hoc-Mitteilung, in der das Unternehmen die Prognose für die EBT-Marge 2019 senkte. Dies beschleunigte den Abwärtstrend unseres Aktienkurses. Am 15. August erreichte die KRONES Aktie mit 47,46 € den tiefsten Kurs innerhalb der ersten drei Quartale 2019. Anfang Aufgrund einer Gewinnwarnung verlor die KRONES Aktie im dritten Quartal an Wert. Hauptsächlich deshalb entwickelte sich unsere Aktie von Januar bis September 2019 schlechter als der SDAX.
September kauften Investoren viele stark gefallene Aktien. Davon profitierte auch unser Papier, dessen Wert innerhalb weniger Tage von rund 50 € bis auf 59 € kletterte. Am 30. September lag der Kurs dann bei 55,45 € und damit um 17,9% niedriger als zu Jahresanfang. Inklusive der Dividende von 1,70 € je Aktie beträgt das Minus 16,8%. Der SDAX, dem KRONES seit 18. Juni 2018 angehört, legte im gleichen Zeitraum um 16,0% zu.
| Vermögens-, finanz- und ertragslage | |
|---|---|
| 2 | |
| Umsatz . | 8 |
| Auftragseingang und -bestand . | 10 |
| Ertragslage | 11 |
| Mitarbeiter . | 13 |
| Kapitalflussrechnung . | 14 |
| Bilanzstruktur . | 16 |
| Bericht aus den Segmenten . | 18 |
| Prognosebericht . | 20 |
Umsatz
Umsatz von KRONES wächst in den ersten drei Quartalen 2019 um 7,3%
Umsatz
Im dritten Quartal hat sich das Wachstum von KRONES beschleunigt. Von Januar bis September 2019 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 7,3%.
Der Umsatz von KRONES zog trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Bedingungen im dritten Quartal 2019 deutlich an. Von Juli bis September legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um 10,9% auf 1.000,4 Mio.€ zu. Der Umsatzanstieg resultierte – wie bereits in den ersten beiden Quartalen 2019 – im Wesentlichen aus dem starken Neumaschinen- und Fremdmaschinengeschäft. Das After-Sales-Geschäft belebte sich von Juli bis September gegenüber dem ersten Halbjahr 2019 leicht.
In den ersten drei Quartalen 2019 stieg der Umsatz von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 7,3% von 2.692,8 Mio.€ auf 2.889,7 Mio.€. Bereinigt um Akquisitions- und Währungseffekte lag das Wachstum in den ersten neun Monaten 2019 bei 2,7%. Für das Gesamtjahr 2019 rechnet KRONES weiterhin damit, dass der Umsatz im Vergleich zu 2018 um 3% zunimmt.
2 | Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Umsatz
Umsatz nach Regionen
Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftragsund Umsatzverschiebungen kommen kann.
Von Januar bis September 2019 verbesserte sich der Umsatz des Unternehmens in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 56,3% auf 362,2 Mio.€. Ein Teil des Wachstums ist akquisitionsbedingt. Darüber hinaus ist der niedrige Vorjahreswert zu berücksichtigen. Der Anteil am Konzernumsatz, den KRONES in den ersten drei Quartalen in Deutschland
erzielte, legte von 8,6% im Vorjahr auf 12,5% zu.
In Europa (ohne Deutschland) entwickelte sich der Umsatz von KRONES in den ersten drei Quartalen 2019 insgesamt stabil, in den einzelnen Regionen jedoch unterschiedlich. In der großen Absatzregion Westeuropa nahm das Geschäft nach einem schwächeren ersten Halbjahr im dritten Quartal an Fahrt auf. Mit 444,0 Mio.€ war der Umsatz in den ersten neun Monaten nur noch um 8,9% niedriger als im Vorjahr. Leicht aufwärts entwickelten sich die Erlöse in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande). Mit 155,0 Mio.€ überstiegen sie den Vorjahreswert um 2,2%. Deutliche Zuwächse verzeichnete KRONES in Osteuropa. Der Umsatz zog in der Region im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 50,0% auf 169,5 Mio.€ an. In der Region Russland/ GUS war der Umsatz aufgrund der weiterhin schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage hingegen abwärtsgerichtet. Mit 49,5 Mio.€ unterschritten die Erlöse den Vorjahreswert um 19,8%. Insgesamt erzielte KRONES in den ersten neun Monaten 2019 in Europa (ohne Deutschland) einen Umsatz von 818,0 Mio.€. Damit erhöhten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr (813,7 Mio.€) leicht. Der Anteil des Europa-Geschäfts (ohne Deutschland) am Konzernumsatz der ersten neun Monate verringerte sich von 30,3% im Vorjahr auf 28,3%.
In der Region Mittlerer Osten/Afrika verzeichnete KRONES in den Vorjahren teils kräftige Zuwächse. Im laufenden Geschäftsjahr beruhigte sich das Geschäft. Von Januar bis September 2019 verringerte sich der Umsatz um 18,7% auf 324,9 Mio.€. In China entwickelten sich die Geschäfte nach einer vorübergehenden Schwächephase wieder aufwärts. In den ersten drei Quartalen 2019 stieg der
2 | 9 Umsatz in China um 34,8% auf 247,4 Mio.€. Im übrigen asiatisch/ pazifischen Raum verbesserten sich die Erlöse im Berichtszeitraum um 11,6% auf 363,9 Mio.€.
Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns
| Anteil am Konzernumsatz | 01.01. bis 30.09.2019 |
01.01. bis 30.09.2018 |
Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | |
| Deutschland | 362,2 | 12,5 | 231,7 | 8,6 | +56,3 |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 155,0 | 5,4 | 151,6 | 5,6 | +2,2 |
| Westeuropa | 444,0 | 15,4 | 487,4 | 18,2 | –8,9 |
| Osteuropa | 169,5 | 5,9 | 113,0 | 4,2 | +50,0 |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 49,5 | 1,7 | 61,7 | 2,3 | –19,8 |
| Mittlerer Osten/Afrika | 324,9 | 11,2 | 399,8 | 14,8 | –18,7 |
| Asien/Pazifik | 363,9 | 12,6 | 326,1 | 12,1 | +11,6 |
| China | 247,4 | 8,6 | 183,5 | 6,8 | +34,8 |
| Südamerika/Mexiko | 266,5 | 9,2 | 344,7 | 12,8 | –22,7 |
| Nord- und Mittelamerika | 506,8 | 17,5 | 393,3 | 14,6 | +28,9 |
| Gesamt | 2.889,7 | 100,0 | 2.692,8 | 100,0 | +7,3 |
Auch in der Region Nord- und Mittelamerika setzte sich der erfreuliche Aufwärtstrend fort. Der Umsatz kletterte in den ersten neun Monaten 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 28,9% auf 506,8 Mio.€. Ein Teil des Wachstums geht auf positive Währungseffekte zurück. Aufgrund von wirtschaftlichen Problemen in Teilen der Region Südamerika/Mexiko verringerte sich dort der Umsatz von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr um 22,7% auf 266,5 Mio.€. Hierbei ist aber auch der relativ hohe Vorjahreswert zu berücksichtigen.
Insgesamt war die Umsatzverteilung von KRONES in den ersten drei Quartalen 2019 weiterhin ausgewogen. Der Umsatzanteil, den das Unternehmen auf den Emerging Markets erwirtschaftete, verringerte sich von 53,0% im Vorjahr auf 49,2 %. In den reifen Industriestaaten erzielte KRONES 50,8% (Vorjahr: 47,0%) der Erlöse.
Auftragseingang und -bestand
Auftragseingang von KRONES ist insgesamt stabil
Der Auftragseingang stieg in den ersten drei Quartalen 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 0,6% und lag mit insgesamt 2.957,9 Mio. € leicht über dem Umsatz der ersten neun Monate.
Die rückläufige Konjunktur und die zahlreichen gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten lasten auf der Investitionsbereitschaft der KRONES Kunden. Insgesamt ist unser Markt dennoch relativ stabil. Von Juli bis September 2019 verringerte sich der Wert der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr leicht um 0,6% auf 919,3 Mio.€.
In den ersten drei Quartalen 2019 erhöhte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 0,6% auf 2.957,9 Mio.€ (Vorjahr: 2.940,0 Mio.€). Vorübergehende Nachfrageschwächen in Teilbereichen des Portfolios konnte KRONES aufgrund des breiten Produkt- und Serviceangebots kompensieren.
Überproportionale Zuwächse verzeichnete KRONES beim Auftragseingang in den ersten drei Quartalen in Nord- und Südamerika, China und Osteuropa. Im restlichen Europa und in Afrika waren die Bestellungen rückläufig. In Asien/ Pazifik blieben die Orders im Wesentlichen stabil.
Auftragsbestand ist noch komfortabel
Ende September 2019 lag der Auftragsbestand von KRONES bei 1.329,3 Mio.€ und damit um 10,6% niedriger als im Vorjahr (1.487,3 Mio.€). Trotz des Rückgangs sehen wir den Auftragsbestand weiterhin als komfortabel an. Darüber hinaus erwarten wir, dass der Auftragseingang im vierten Quartal anzieht. Insgesamt bildet dies eine solide Basis, um unser Wachstumsziel für 2019 zu erreichen.
Ertragslage
Die Ertragskraft von KRONES ist aufgrund hoher Kosten unter Druck
In den ersten drei Quartalen 2019 erwirtschaftete KRONES eine EBT-Marge von 2,1% (Vorjahr: 5,2%). Das Ergebnis je Aktie ging von 3,16 € auf 1,28 € zurück.
Nach dem Verlust im zweiten Quartal 2019 hat sich die Ertragssituation im dritten Quartal leicht entspannt. Insgesamt muss KRONES aber noch viel unternehmen, um wieder eine zufriedenstellende Ertragskraft zu erreichen. Von Juli bis September 2019 erwirtschaftete KRONES ein Ergebnis vor Steuern
von 13,5 Mio.€ (Vorjahr: 26,7 Mio.€). Die EBT-Marge ging von 3,0% auf 1,4% zurück. Das Konzernergebnis lag bei 7,0 Mio.€ (Vorjahr: 22,5 Mio.€). Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,22 € (Vorjahr: 0,71 €).
In den ersten neun Monaten 2019 betrug das EBT 61,4 Mio.€ (Vorjahr: 139,4 Mio.€). Die EBT-Marge sank von 5,2% auf 2,1%. Die Ertragskraft litt unter hohen Kosten, hauptsächlich für Material und Personal. Wegen der vorübergehend geringen Nachfrage nach Maschinen und Anlagen der Kunststofftechnik waren die Produktionskapazitäten in diesem Bereich im Wesentlichen im zweiten Quartal schlecht ausgelastet. Negativ auf die EBT-Marge wirkte außerdem, dass der Umsatz des ertragsstarken After-Sales-Geschäft in den ersten drei Quartalen 2019 zwar über Vorjahr, aber insgesamt unter Plan lag. KRONES erzielte in den ersten neun Monaten 2019 ein Konzernergebnis von 40,3 Mio.€ (Vorjahr: 99,4 Mio.€). Das Ergebnis je Aktie ging von 3,16 € auf 1,28 € zurück.
Ertragsstruktur krones Konzern
| in Mio. € | 2019 01.01.–30.09. |
2018 01.01.–30.09. |
Veränderung % |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 2.889,7 | 2.692,8 | +7,3 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 9,1 | 22,7 | |
| Gesamtleistung | 2.898,8 | 2.715,5 | +6,8 |
| Materialaufwand | –1.488,3 | – 1.384,2 | +7,5 |
| Personalaufwand | –945,1 | – 848,3 | +11,4 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen |
–301,1 | – 276,9 | +8,7 |
| EBITDA | 164,3 | 206,1 | –20,3 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –105,9 | – 73,5 | +44,1 |
| EBIT | 58,4 | 132,6 | –56,0 |
| Finanzergebnis und Ergebnis aus at equity | 3,0 | 6,8 | |
| EBT | 61,4 | 139,4 | –56,0 |
| Ertragssteuern | –21,1 | – 40,0 | –47,3 |
| Konzernergebnis | 40,3 | 99,4 | –59,5 |
In den ersten drei Quartalen 2019 verbesserte KRONES die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% auf 2.898,8 Mio.€. Sie stieg nicht ganz so stark wie der Umsatz, der um 7,3 % auf 2.889,7 Mio. € zulegte, weil KRONES im Berichtszeitraum den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen mit 9,1 Mio.€ weniger stark aufbaute als im Vorjahr mit 22,7 Mio. €.
Während Gesamtleistung und Umsatz nach neun Monaten zufriedenstellend waren, leidet die Ertragskraft von KRONES weiterhin unter den hohen Kosten für Material und Personal sowie einem ungünstigen Produktmix. Dieser schlägt sich im Materialaufwand nieder, der von Januar bis September 2019 um 7,5% auf 1.488,3 Mio.€ kletterte. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, erhöhte sich von 51,0% im Vorjahr auf 51,3%. Im dritten Quartal zeigten die zusätzlichen Maßnahmen zur Senkung der
Ein ungünstiger Produktmix sowie hohe Kostensteigerungen bei Material und Personal drückten nach drei Quartalen 2019 auf die Ertragskraft von Krones.
Materialkosten erste geringe Erfolge. In diesem Zeitraum war die Materialaufwandsquote mit 51,9% gegenüber dem Vorjahr (53,6%) rückläufig.
Der Personalaufwand legte von Januar bis September 2019 deutlich stärker zu als die Gesamtleistung.
Er kletterte um 11,4% auf 945,1 Mio.€. Der Grund hierfür sind Tariferhöhungen, der Ausbau der internationalen Belegschaft, speziell in Ungarn, sowie Akquisitionen. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg von 31,2% im Vorjahr auf 32,6%.
Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und den aktivierten Eigenleistungen veränderte sich im Berichtszeitraum von minus
276,9 Mio.€ im Vorjahr auf minus 301,1 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung stieg der Saldo von 10,2 % auf 10,4 %. Das EBITDA, also das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen, verringerte sich um 20,3% von 206,1 Mio.€ auf 164,3 Mio.€. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen lagen mit 105,9 Mio.€ deutlich über dem Vorjahreswert von 73,5 Mio.€. Verantwortlich hierfür ist neben den hohen Investitionen in den Vorjahren die Anwendung des neuen Standards IFRS 16 »Leasingverhältnisse«, der zu erhöhten Abschreibungen von 24,7 Mio. € führte.
Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) ging im Berichtszeitraum wegen der höheren Abschreibungen deutlich stärker zurück als das EBITDA. Es verringerte sich um 56,0% auf 58,4 Mio.€. Auch das Ergebnis vor Steuern (EBT) war um 56,0% rückläufig, von 139,4 Mio.€ im Vorjahr auf 61,4 Mio. €. Daraus errechnet sich eine EBT-Marge von 2,1% (Vorjahr: 5,2%). Da die Steuerquote im Berichtszeitraum von 28,7% auf 34,4% kletterte, ergibt sich beim Konzernergebnis ein Rückgang von 59,5% auf 40,3 Mio.€.
Mitarbeiter
Weltweit beschäftigt KRONES 17.405 Mitarbeiter
Um die weltweite Präsenz zu verstärken, baut KRONES die internationale Belegschaft weiter aus. Im Inland war die Mitarbeiterzahl zum 30. September gegenüber dem Jahresende 2018 leicht rückläufig.
Zum 30. September 2019 stieg die Mitarbeiterzahl gegenüber dem Vorjahr um 1.456 oder 9,1% auf 17.405. Größtenteils entfällt der Mitarbeiteraufbau auf die internationale Belegschaft. Sie wurde um 1.213 oder 22,7% auf 6.561 erweitert. Neben Akquisitionseffekten in Höhe von etwa 540 Mitarbeitern spiegeln sich hierin vor allem der Ausbau des Global
Footprint und insbesondere der Aufbau des Werkes in Ungarn mit über 400 Mitarbeitern wider. Im Inland lag die Zahl der Beschäftigten bei 10.844 nach 10.601 im Vorjahr. Auch hier sind Akquisitionseffekte enthalten. Gegenüber Ende 2018 ist die Beschäftigtenzahl in Deutschland leicht rückläufig (minus 43). Dennoch investiert Krones weiterhin stark in die Ausbildung junger Fachkräfte. Zum 30. September absolvierten 567 Jugendliche eine Ausbildung bei Krones.
2 | 14 Kapitalflussrechnung
Kapitalflussrechnung krones Konzern
| in Mio. € | 2019 | 2018 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Ergebnis vor Steuern | 61,4 | 139,4 |
| zahlungsunwirksame Veränderungen | +102,0 | + 49,3 |
| Veränderung Working Capital | –321,1 | – 141,0 |
| Veränderung sonstige Aktiva und Passiva | +35,7 | – 97,9 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | –122,0 | – 50,2 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | –138,3 | – 89,6 |
| M&A Aktivitäten | –34,9 | – 9,5 |
| Sonstiges | +0,7 | + 9,3 |
| Free Cashflow | –294,5 | – 140,0 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | +248,9 | + 168,7 |
| Sonstiges | +3,8 | + 2,2 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | –41,8 | +30,9 |
| Liquidität am Ende des Berichtszeitraums | 177,0 | 212,9 |
Free Cashflow 01.01. bis 30.09. in Mio. €
Der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) von KRONES lag nach den ersten drei Quartalen 2019 bei minus 122,0 Mio. €. Dies ist ein deutlicher Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert von minus 50,2 Mio.€. Mitverantwortlich hierfür war der Rückgang beim Ergebnis vor Steuern. Es fiel von 139,4 Mio. € auf 61,4 Mio. €. Auch der Anstieg des Working Capital drückte den Cashflow. Der Zuwachs war mit 321,1 Mio. € erheblich stärker als im Vorjahr mit 141,0 Mio. €. Neben dem sehr niedrigen Basiswert des Working Capitals Ende 2018 ist insbesondere der Rückgang der Verbindlichkeiten für diese Entwicklung ausschlaggebend. Die niedrigeren sonstigen Aktiva und Passiva wirkten sich im Berichtszeitraum mit 35,7 Mio. € positiv auf den Cashflow aus (Vorjahr: minus 97,9 Mio. €).
Working Capital im Verhältnis zum Umsatz verbessert sich auf 25,8%
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz verringerte Krones im Berichtszeitraum auf 25,8 % gegenüber dem Vorjahreswert von 28,8 %. Zum Stichtag betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 28,4 % (Vorjahr: 29,4 %).
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale verbesserte sich von 28,8 % auf 25,8 %.
Von Januar bis September 2019 hat sich der operative Cashflow und der Free Cashflow von Krones deutlich verschlechtert.
Krones investierte im Berichtszeitraum 138,3 Mio. € (Vorjahr: 89,6 Mio. €) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Die Investitionen wurden vor allem an deutschen Standorten sowie in Ungarn getätigt. Zudem wurden von Januar bis September
34,9 Mio. € für den Kauf von Beteiligungen an Unternehmen ausgegeben. Der Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, ging in den ersten drei Quartalen 2019 um 154,5 Mio. € auf minus
294,5 Mio. € zurück. Der um Akquisitionen bereinigte operative Free Cashflow lag bei minus 259,6 Mio. € nach minus 130,5 Mio. € im Vorjahr.
Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag bei 248,9 Mio. € (Vorjahr: 168,7 Mio. €). Diese Position erfasst in der Berichtsperiode neben dem Mittelabfluss durch die Dividendenausschüttung von 53,7 Mio. € (Vorjahr: 53,7 Mio. €) auch den Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 329,4 Mio. € (Vorjahr: 222,4 Mio. €) sowie die Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 26,8 Mio. €. Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. September 2019 über liquide Mittel von 177,0 Mio. € (Vorjahr: 212,9 Mio. €).
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio. €, 01.01. bis 30.09.
2 | 16 Bilanzstruktur
Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern
| in Mio.€ | 30.09.2019 | 31.12.2018 | 30.09.2018 | 31.12.2017 |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 1.175 | 1.010 | 931 | 882 |
| davon Anlagevermögen | 1.092 | 936 | 830 | 797 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.327 | 2.311 | 2.359 | 2.158 |
| davon flüssige Mittel | 177 | 219 | 213 | 182 |
| Eigenkapital | 1.429 | 1.433 | 1.373 | 1.330 |
| Fremdkapital | 2.074 | 1.888 | 1.917 | 1.710 |
| langfristige Verpflichtungen | 405 | 359 | 343 | 314 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.669 | 1.529 | 1.574 | 1.396 |
| Bilanzsumme | 3.503 | 3.321 | 3.290 | 3.040 |
Finanzmittelbestand zum 30.09. in Mio. €
Die Bilanzsumme von KRONES ist mit 5,5% weniger stark gestiegen als die Gesamtleistung (6,8%).
Die Bilanzsumme von KRONES stieg von Januar bis September 2019 mit 5,5% weniger stark als die Gesamtleistung (6,8%). Zum 30. September 2019 lag sie bei 3,50 Mrd.€ (31. Dezember 2018: 3,32 Mrd.€).
Nahezu unverändert waren die kurzfristigen Vermögenswerte. Sie lagen am Ende des Berichtszeitraums bei 2.327,4 Mio.€ (31. Dezember 2018: 2.311,6 Mio.€). Deutlich verringert haben sich hierbei die liquiden Mittel. Sie fielen in den ersten drei Quartalen 2019, hauptsächlich wegen der Dividendenzahlung und dem negativen Free Cashflow, von 218,8 Mio.€ auf 177,0 Mio.€. Ebenfalls rückläufig waren die Vertragsvermögenswerte. Diese verringerten sich von 647,1 Mio.€ auf 625,8 Mio.€. Erhöht haben sich hingegen die Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen um 28,6 Mio.€ auf 984,0 Mio.€ und die Vorräte um 64,9 Mio.€ auf 385,6 Mio.€.
Die langfristigen Vermögenswerte legten in den ersten neun Monaten 2019 um 16,4% auf 1.175,4 Mio.€ (31. Dezember 2018: 1.009,8 Mio.€) zu. Hierin spiegelt sich vor allem der Anstieg des Anlagevermögens auf 1.091,6 Mio.€ (31. Dezember 2018: 936,4 Mio.€) wider. Dieser resultiert überwiegend aus höheren Sachanlagen und Nutzungsrechten, die vor allem wegen der erstmaligen Anwendung des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 16 um 116,2 Mio.€ auf 687,0 Mio.€ kletterten. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens stiegen zum 30.September, auch akquisitionsbedingt, auf 381,0 Mio.€ (31. Dezember 2018: 328,2 Mio.€).
Auf der Passivseite erhöhten sich die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber dem Jahresende 2018 um 139,0 Mio.€ auf 1.668,4 Mio.€. Aufgestockt hat das Unternehmen die kurzfristigen Bankschulden. Sie standen per 30. September 2019 mit 330,0 Mio.€ (31. Dezember 2018: 0,6 Mio.€) in den Büchern. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen baute Krones hingegen im Berichtszeitraum um 124,4 Mio. € auf 367,2 Mio.€ ab. Zudem verringerten sich die Vertragsverbindlichkeiten um 40,2 Mio. € auf 507,0 Mio.€.
Die langfristigen Verpflichtungen von KRONES haben sich zum 30. September 2019 auf 405,0 Mio.€ (31. Dezember 2018: 358,7 Mio.€) erhöht. Das lag hauptsächlich an den deutlich gestiegenen »Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing«, die von 41,3 Mio.€ auf 91,3 Mio.€ kletterten. Der Großteil des Anstiegs dieser Bilanzposition ist auf die Anwendung des neuen Bilanzierungsstandards IFRS 16 zurückzuführen. Per 30. September 2019 hatte das Unternehmen 0,1 Mio.€ langfristige Bankschulden (31. Dezember 2018: 3,2 Mio.€).
Eigenkapitalquote und ROCE gehen zurück
Das Eigenkapital war mit 1.429,4 Mio.€ gegenüber dem Bilanzstichtag 2018 (1.433,3 Mio.€) leicht rückläufig. Wegen der höheren Bilanzsumme verringerte sich die Eigenkapitalquote zum 30. September auf 40,8% (31. Dezember 2018: 43,2%). Die Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) sank ebenfalls. Sie lag zum 30. September 2019, vor allem wegen des negativen Free Cashflows, bei minus 153,1 Mio.€ (Vorjahr: minus 34,1 Mio. €).
Der Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, fiel aufgrund des deutlich niedrigeren Ergebnisses in den ersten drei Quartalen 2019 auf 4,8% (Vorjahr: 12,3%).
Bericht aus den Segmenten
Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung
Segmentumsatz
Der Umsatz des Kernsegments von KRONES wuchs in den ersten drei Quartalen 2019 im Vergleich zum Vorjahr um 6,4%.
Nach einem schwachen zweiten Quartal zog das Geschäft des Kernsegments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« von Juli bis September deutlich an. In den ersten neun Monaten 2019 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um
6,4% von 2.271,4 Mio.€ auf 2.417,5 Mio.€. Bereinigt um Akquisitionen stieg der Umsatz um 4,0%. Wesentlich zum Wachstum beigetragen hat das Neumaschinengeschäft. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz der ersten drei Quartale ging leicht von 84,4% im Vorjahr auf 83,7% zurück.
Segmentergebnis
Im dritten Quartal hat sich die Ertragskraft des Kernsegments gegenüber dem Vorquartal verbessert. Insgesamt steht für die ersten neun Monate 2019 aber ein deutlicher Ergebnisrückgang zu Buche. Aufgrund hoher Kosten ging die Ertragskraft des Kernsegments in den ersten drei Quartalen zurück.
Das Ergebnis vor Steuern (EBT) sank im Vergleich zum Vorjahr von 140,9 Mio.€ auf 76,7 Mio.€. Hohe Personalaufwendungen, vor allem durch den Aufbau des Werks in Ungarn, die temporär niedrige Auslastung der Produktionskapazitäten in der Kunststofftechnik sowie steigende Materialaufwendungen belasteten die Ertragskraft des Kernsegments in den ersten neun Monaten. Die EBT-Marge verringerte sich von 6,2 % im Vorjahr auf 3,2%.
Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. € und EBT-Marge in % zum 30.09.2019
Segmentumsatz zum 30.09. in Mio. €
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik
Segmentumsatz
Um 12,1 % stieg der Segmentumsatz von Januar bis September im Vergleich zum Vorjahr.
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« legte der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2019 gegenüber dem Vorjahr um 12,1% auf 472,2 Mio.€
zu. Ein Teil des Wachstums ist akquisitionsbedingt. Bereinigt um Zukäufe stieg der Umsatz um 4,2 %. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz der ersten drei Quartale stieg von 15,6% im Vorjahr auf 16,3%. Im Gesamtjahr 2019 sollten die Erlöse des Segments überproportional zum Konzernumsatz steigen. Einen wesentlichen Beitrag zum Wachstum des Segments dürfte das Intralogistikgeschäft leisten.
Segmentumsatz in Mio. €
Segmentergebnis
Die Ertragskraft des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« war in den ersten drei Quartalen 2019 deutlich rückläufig. Das EBT verschlechterte sich von minus 1,5 Mio.€ im Vorjahr auf minus 15,3 Mio.€. Ein Grund hierfür
Mit der Entwicklung der Ertragskraft des Segments ist KRONES unzufrieden. Nach den ersten neun Monaten 2019 lag das EBT bei minus 15,3 Mio.€.
ist, dass Teile des Prozesstechnikgeschäfts strukturelle Schwächen haben, die es zu beseitigen gilt. Darüber hinaus belasteten die Kosten für den Ausbau des Global Footprint sowie die Anlaufverluste für die noch nicht profitablen Digitalisierungs-Aktivitäten die Ertragskraft. Die EBT-Marge betrug im Berichtszeitraum minus 3,2% (Vorjahr: minus 0,4%).
Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. € und EBT-Marge in % zum 30.09.
Prognosebericht
Langfristiger Wachstumstrend des KRONES Marktes ist intakt
KRONES hat auf einem Wachstumsmarkt eine sehr gute Position.
KRONES hat eine sehr gute Marktposition und ist ein gesundes und starkes Unternehmen. Wir sind auf einem mittel- und langfristig stabil wachsenden
Markt tätig. Mehr als sieben Mrd. Menschen müssen mit Nahrung und vor allem Getränken versorgt werden. Der Markt für die Produkte und Dienstleistungen von KRONES dürfte im Durchschnitt auch künftig stärker wachsen als die Weltwirtschaft.
Derzeit ist aber auch bei den Kunden von KRONES eine gewisse Verunsicherung spürbar, denn auch sie binden die aktuelle weltwirtschaftliche Entwicklung in ihren Entscheidungsprozess ein. Die Abkühlung der weltweiten Konjunktur und die zahlreichen geopolitischen und gesamtwirtschaftlichen Unwägbarkeiten führen zu verzögerten Investitionsentscheidungen. Gemeinsam mit weiterhin hohen Material- und Personalkosten stellt dies KRONES aktuell vor große Herausforderungen.
KRONES rechnet für das vierte Quartal mit deutlich besserem Ergebnis
Der Vorstand hat weitere Maßnahmen ergriffen, um den Ergebnisbelastungen entgegenzuwirken. Neben kurzfristigen Maßnahmen wie Einstellungsstopp sowie Einsparungen bei Budgets wird KRONES die Investitionen für die nächsten ein bis zwei Jahre deutlich kürzen. Akquisitionen werden zunächst ebenfalls zurückgestellt.
KRONES erwartet, dass die Produktionskapazitäten im vierten Quartal gut ausgelastet sind. Das wird sich positiv auf die Ertragskraft auswirken. Wir halten daher an unserer Ergebnisprognose für das Gesamtjahr 2019 fest und rechnen unverändert mit einer EBT-Marge von rund 3 %. Das Erreichen des Ziels ist aber anspruchsvoll. Diese Prognose beinhaltet keine Kosten für strukturelle Maßnahmen. Beim Umsatz rechnet das Unternehmen für das Gesamtjahr 2019 weiterhin mit einem Wachstum von 3%.
Für die dritte Zielgröße, das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, erwartet KRONES weiterhin 26%.
| Prognose 2019 | Ist-Wert 9M 2019 | |
|---|---|---|
| Umsatzwachstum | 3% | 7,3 |
| EBT-Marge | rund 3% | 2,1 |
| Working Capital/Umsatz | 26% | 25,8 |
KRONES leitet strukturelle Maßnahmen ein
KRONES arbeitet nachhaltig an wettbewerbsfähigen Kostenstrukturen, um die Marktanteile zu halten und im besten Fall ausbauen zu können. Die bereits initiierten strategischen Maßnahmen, wie die Preiserhöhungen und der bisherige Ausbau des Global Footprint, reichen nicht aus, um die angestrebten mittelfristigen Ergebnisziele zu erreichen. Daher wird es strukturelle Anpassungen geben. Alle Prozesse, Organisationsstrukturen und Ressourcen werden optimiert. Auch Portfoliooptimierungen sollen zu einer höheren Effizienz des Unternehmens beitragen. Insgesamt lässt es sich nicht vermeiden, dass 300 bis 500 Arbeitsplätze, hauptsächlich an den deutschen Standorten, wegfallen werden.
| 3 | Konzernabschluss zum 30.09.2019 | |
|---|---|---|
| Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung . | 23 | |
| Konzern-Bilanz . . |
25 | |
| Konzern-Kapitalflussrechnung | 27 | |
| Konzern-Segmentberichterstattung . | 28 |
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.01. – 30.09.2019
| Mio. € | 2019 | 2018 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09.1) | % | |
| Umsatzerlöse | 2.889,7 | 2.692,8 | +7,3 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 9,1 | 22,7 | |
| Gesamtleistung | 2.898,8 | 2.715,5 | +6,8 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 44,3 | 30,4 | +45,7 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 60,7 | 56,6 | +7,2 |
| Materialaufwand | –1.488,3 | – 1.384,2 | +7,5 |
| Personalaufwand | –945,1 | – 848,3 | +11,4 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –406,1 | – 363,9 | +11,6 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –105,9 | – 73,5 | +44,1 |
| EBIT | 58,4 | 132,6 | –56,0 |
| Finanzergebnis | 3,6 | 8,6 | |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | –0,6 | – 1,8 | |
| Ergebnis vor Steuern | 61,4 | 139,4 | –56,0 |
| Ertragsteuern | –21,1 | – 40,0 | –47,3 |
| Konzernergebnis | 40,3 | 99,4 | –59,5 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | –0,2 | – 0,3 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
40,5 | 99,7 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 1.28 | 3.16 |
Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung 01.07. – 30.09.2019
| Mio. € | 2019 | 2018 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09.1) | % | |
| Umsatzerlöse | 1.000,4 | 902,0 | +10,9 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | –10,9 | 8,0 | |
| Gesamtleistung | 989,5 | 910,0 | +8,7 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 19,3 | 10,7 | +80,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 14,5 | 21,6 | –32,9 |
| Materialaufwand | –513,9 | – 488,0 | +5,3 |
| Personalaufwand | –303,4 | – 273,9 | +10,8 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –158,6 | – 131,6 | +20,5 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –36,5 | – 25,9 | +40,9 |
| EBIT | 10,9 | 22,9 | –52,4 |
| Finanzergebnis | 2,6 | 5,3 | |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | 0,0 | – 1,5 | |
| Ergebnis vor Steuern | 13,5 | 26,7 | –49,4 |
| Ertragsteuern | –6,5 | – 4,2 | +54,8 |
| Konzernergebnis | 7,0 | 22,5 | –68,9 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,2 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
7,0 | 22,3 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 0,22 | 0,71 |
Konzern-Bilanz – Aktiva
| 30.09.2019 | 31.12.20181) | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 381,0 | 328,2 | ||
| Sachanlagen und Nutzungsrechte | 687,0 | 570,8 | ||
| Finanzanlagen | 20,5 | 8,7 | ||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 3,1 | 28,7 | ||
| Anlagevermögen | 1.091,6 | 936,4 | ||
| Aktive latente Steuern | 32,9 | 32,5 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 39,6 | 32,6 | ||
| Steuerforderungen | 1,2 | 0,0 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 10,1 | 8,3 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 1.175,4 | 1.009,8 | ||
| Vorräte | 385,6 | 320,7 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 984,0 | 955,4 | ||
| Vertragsvermögenswerte | 625,8 | 647,1 | ||
| Steuerforderungen | 16,2 | 11,7 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 138,8 | 157,9 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 177,0 | 218,8 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.327,4 | 2.311,6 | ||
| Bilanzsumme | 3.502,8 | 3.321,4 |
Konzern-Bilanz – Passiva 3 | 26
| 30.09.2019 | 31.12.20181) | |||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Eigenkapital | 1.429,4 | 1.433,3 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 221,2 | 220,6 | ||
| Passive latente Steuern | 7,5 | 23,2 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 71,9 | 63,7 | ||
| Steuerrückstellungen | 8,4 | 4,4 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,1 | 3,2 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,0 | 0,0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 91,3 | 41,3 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 4,6 | 2,3 | ||
| Langfristige Schulden | 405,0 | 358,7 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 114,9 | 107,2 | ||
| Steuerrückstellungen | 10,1 | 9,0 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 330,0 | 0,6 | ||
| Vertragsverbindlichkeiten | 507,0 | 547,2 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 367,2 | 491,6 | ||
| Steuerverbindlichkeiten | 7,9 | 5,5 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen und Verbindlichkeiten aus Leasing | 30,5 | 106,7 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und | ||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 300,8 | 261,6 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.668,4 | 1.529,4 | ||
| Bilanzsumme | 3.502,8 | 3.321,4 |
Konzern-Kapitalflussrechnung
| Mio. € | 2019 | 2018 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09.1) | |
| Ergebnis vor Steuern | 61,4 | 139,4 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 105,9 | 73,5 |
| Erhöhung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden | 79,9 | 0,3 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | 14,7 | –17,1 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | 2,3 | –0,8 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | 0,2 | –0,1 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | –0,4 | –6,5 |
| Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L, Vertragsvermögenswerten und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
–49,3 | –138,1 |
| Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L, Vertragsverbindlichkeiten und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind |
–299,8 | –38,3 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | –85,1 | 12,3 |
| gezahlte Zinsen | –4,1 | –0,4 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –32,8 | –62,1 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –122,0 | –50,2 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –45,6 | –35,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –92,7 | –53,7 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 3,3 | 0,7 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | –7,1 | –3,6 |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 0,1 | 0,1 |
| Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | –34,9 | –6,0 |
| erhaltene Zinsen | 1,6 | 1,8 |
| erhaltene Dividenden | 2,8 | 6,8 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | –172,5 | –89,8 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | –53,7 | –53,7 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 329,4 | 222,4 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von erhaltenen Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | –26,8 | 0,0 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 248,9 | 168,7 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –45,6 | 28,7 |
| konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 3,8 | 2,2 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 218,8 | 182,0 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 177,0 | 212,9 |
| 1) Krones wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, |
restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden. 1) Krones wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.
Konzern-Segmentberichterstattung 3 | 28
| 1. – 3. Quartal | Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
krones Konzern | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | ||
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09.1) | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09.1) | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09.1) | ||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Umsatzerlöse | 2.417,5 | 2.271,4 | 472,2 | 421,4 | 2.889,7 | 2.692,8 | |
| EBT | 76,7 | 140,9 | –15,3 | –1,5 | 61,4 | 139,4 | |
| EBT-Marge | 3,2% | 6,2% | –3,2% | –0,4% | 2,1% | 5,2% | |
| Mitarbeiter am 30.09.* | 14.896 | 13.581 | 2.056 | 1.768 | 16.952 | 15.349 |
* Konsolidierungskreis
1) Krones wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden. 1) Krones wendet seit dem 1. Januar 2019 erstmalig den neuen Standard IFRS 16 an. Für den Übergang auf die neue Vorschrift wurde der modifizierte, restrospektive Ansatz angewendet, nach dem die Vorjahreswerte nicht angepasst werden.
| 3. Quartal | Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik |
krones Konzern | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | 2019 | 2018 | |
| 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09.1) | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09.1) | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09.1) | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Umsatzerlöse | 835,8 | 741,3 | 164,6 | 160,7 | 1.000,4 | 902,0 |
| EBT | 19,7 | 24,4 | –6,2 | 2,3 | 13,5 | 26,7 |
| EBT-Marge | 2,4% | 3,3% | –3,8% | 1,4% | 1,3% | 3,0% |
| Mitarbeiterzugang im Quartal* | 296 | 291 | –25 | 58 | 271 | 349 |
* Konsolidierungskreis
| 4 | Sonstige InFormationen | |
|---|---|---|
| Aufsichtsrat und Vorstand . | 30 | |
| Impressum und Finanzkalender | 31 | |
| Kontakt . | 32 |
Aufsichtsrat und Vorstand
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Aufsichtsrat und Vorstand
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
Volker Kronseder Aufsichtsratsvorsitzender * Universitätsklinikum Regensburg * Wirtschaftsbeirat Bayerische Landesbank
Werner Schrödl**
Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen
Robert Friedmann
Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe * ZF Friedrichshafen AG
Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services
Oliver Grober** Betriebsratsvorsitzender Werk Rosenheim
Thomas Hiltl** Betriebsratsvorsitzender Werk Nittenau
Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh
Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg
Dr. Verena Di Pasquale** Stv. Vorsitzende des DGB Bayern Beate Eva Maria Pöpperl** Freigestellte Betriebsrätin
Norbert Samhammer Geschäftsführer Samhammer holding gmbH * Samhammer ag
Petra Schadeberg-Herrmann Geschäftsführende Gesellschafterin Krombacher Brauerei Bernhard Schadeberg GmbH & Co. KG, Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH & Co. KG
Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter ig metall Geschäftsstelle Regensburg * infineon technologies ag
Hans-Jürgen Thaus * MASCHINENFABRIK REINHAUSEN
Josef Weitzer** Stv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Sparkasse Regensburg
GMBH
Matthias Winkler
Geschäftsführender Gesellschafter der WW+KN Steuerberatungsgesellschaft mbH
Thomas Ricker
Vertrieb und Marketing Markus Tischer International Operations
Christoph Klenk
cfo (seit 24.07.2019) Personal, Intralogistik, Digitalisierung, Kommunikation, Qualität, Informationsmanagement
Michael Andersen
Finanzen, Controlling, Prozesstechnik, Strategischer Einkauf (bis 24.07.2019)
CEO
CFO
and Services
Ralf Goldbrunner Abfüll- und Verpackungstechnik
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Impressum und Finanzkalender
Hinweis 4 | 31
Herausgeber krones ag Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Projektleitung Roland Pokorny, Leiter Unternehmenskommunikation Gestaltung Büro Benseler Text krones ag, InvestorPress GmbH Fotos krones ag
Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in dieser Quartalsmitteilung vereinfachend die männliche Form verwendet.
Die Quartalsmitteilung über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2019 liegt auch in englischer Sprache vor. Sie finden sie auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations. https://www.krones.com/de/unternehmen/investor-relations/finanzberichte.php
Impressum Finanzkalender
| 19.03.2020 Geschäftsbericht zum 31.12.2019 |
|---|
| 29.04.2020 Quartalsmitteilung zum 31. März 2020 |
| 18.05.2020 Hauptversammlung |
| 30.07.2020 Zwischenbericht zum 30. Juni 2020 |
| 29.10.2020 Quartalsmitteilung zum 30. September 2020 |
Kontakt
krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 E-Mail [email protected] Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland