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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2018
Oct 25, 2018
251_10-q_2018-10-25_b80448ad-27c2-4b97-a306-7973ad409a5b.pdf
Interim / Quarterly Report
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Quartalsmitteilung über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2018
- Highlights und Kennzahlen
- 4 Brief des Vorstands
- Die KRONES Aktie
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
- Umsatz
- Auftragseingang und -bestand
- Ertragslage
- Kapitalflussrechnung
- Mitarbeiter
- Bilanzstruktur
- Bericht aus den Segmenten
- Prognosebericht
Konzernzwischenabschluss zum 30.09.2018
- Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
- Konzernbilanz
- Konzern-Kapitalflussrechnung
- Konzern-Segmentberichterstattung
- Aufsichtsrat und Vorstand
- Finanzkalender Impressum
- Kontakt
KRONES passt Umsatz- und Ertragsprognose für 2018 nach unten an
- EBT sinkt wegen steigender Kosten für Material und Personal sowie einem einmaligen Aufwand in Zusammenhang mit dem Aufbau unseres Produktionsstandortes in Ungarn nach neun Monaten um 17,0 % auf 139,4 Mio. €.
- Krones senkt aufgrund der vorliegenden Zahlen und der aktuellen Planungen die Ertragsprognose für das Gesamtjahr 2018. Bereinigt um einmalige Aufwendungen soll die operative EBT-Marge rund 6,5 % betragen, anstatt der bisher prognostizierten 7,0%.
- Umsatz liegt nach drei Quartalen mit 2.692,8 Mio. € um 7,3% über dem Vorjahreswert. Trotzdem passt der Vorstand das Ziel für das Umsatzwachstum wegen der Verschiebung von Großprojekten und negativer Währungseffekte von 6% auf 4 % für 2018 an.
- Krones hält an seinen Mittelfristzielen fest. Diese zu erreichen, wird allerdings ein bis zwei Jahre länger als geplant in Anspruch nehmen.
| Kennzahlen 1.– 3. Quartal | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| 2018 | 2017 | in % | ||
| Umsatz | Mio. € | 2.692,8 | 2.508,9 | +7,3 |
| Auftragseingang | Mio. € | 2.940,0 | 2.696,8 | +9,0 |
| Auftragsbestand zum 30.09. | Mio. € | 1.487,3 | 1.332,6 | +11,6 |
| ebitda | Mio. € | 206,1 | 233,7 | –11,8 |
| ebitda-Marge | % | 7,7 | 9,3 | –1,6 PP* |
| ebit | Mio. € | 132,6 | 163,1 | –18,7 |
| ebt | Mio. € | 139,4 | 168,0 | –17,0 |
| ebt-Marge | % | 5,2 | 6,7 | –1,5 PP* |
| Konzernergebnis | Mio. € | 99,4 | 114,6 | –13,3 |
| Ergebnis je Aktie | € | 3,16 | 3,68 | –14,1 |
| Investitionen in Sachanlagen und | ||||
| immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 89,6 | 74,8 | +14,8 Mio. € |
| Free Cashflow | Mio. € | –140,0 | –242,0 | +102,0 Mio.€ |
| Nettoliquidität zum 30.09.** | Mio. € | –34,1 | 77,9 | –112,0 Mio.€ |
| Working Capital/Umsatz *** | % | 28,8 | 26,5 | +2,3 PP* |
| ROCE | % | 12,3 | 14,6 | –2,3 PP* |
| Beschäftigte am 30.09. | ||||
| Weltweit | 15.949 | 15.174 | +775 | |
| Inland | 10.601 | 10.295 | +306 | |
| Ausland | 5.348 | 4.879 | +469 |
*PP=Prozentpunkte ** liquide Mittel abzüglich Bankschulden *** Durchschnitt der vergangenen 4 Quartale
| Kennzahlen 3. Quartal | 01.07.–30.09. | 01.07.–30.09. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| 2018 | 2017 | in % | ||
| Umsatz | Mio. € | 902,0 | 733,7 | +22,9 |
| Auftragseingang | Mio. € | 925,2 | 917,5 | +0,8 |
| ebitda | Mio. € | 48,8 | 69,3 | –29,6 |
| ebitda-Marge | % | 5,4 | 9,4 | –4,0 PP* |
| ebit | Mio. € | 22,9 | 46,0 | –50,2 |
| ebt | Mio. € | 26,7 | 47,0 | –43,2 |
| ebt-Marge | % | 3,0 | 6,4 | –3,4 PP* |
| Konzernergebnis | Mio. € | 22,5 | 32,2 | –30,1 |
| Ergebnis je Aktie | € | 0,71 | 1,04 | –31,7 |
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Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
das dritte Quartal 2018 entwickelte sich bei Krones auf der Nachfrageseite positiv. Die Investitionsbereitschaft unserer Kunden war weiterhin zufriedenstellend, obwohl sich das wirtschaftliche Klima seit Jahresbeginn merklich eingetrübt hat. So steigerte das Unternehmen in den ersten neun Monaten Umsatz und Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 7,3 % und 9,0 %. Trotzdem wird Krones im Gesamtjahr 2018 beim Umsatzwachstum hinter der Prognose zurückbleiben. Grund hierfür sind Verschiebungen von Großprojekten und negative Währungseffekte. Anstatt 6% erwarten wir nun für 2018 ein Umsatzplus von 4%.
Mit der Entwicklung der Ertragskraft kann Krones nicht zufrieden sein. Stark steigende Kosten bei Material und Personal konnten wir nicht mehr vollständig kompensieren. Die im Mai durchgeführten Preiserhöhungen, mit denen wir die Kostensteigerungen ausgleichen wollen, schlagen sich erst im kommenden Jahr im Auftragseingang und Umsatz nieder. Hinzu kommen einmalige Aufwendungen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich, die in Zusammenhang mit dem Aufbau unseres Produktionsstandortes in Ungarn hauptsächlich im dritten Quartal angefallen sind. Da wir weiterhin stark in die Zukunft des Unternehmens investieren, wie beispielsweise in die Digitalisierung und den Ausbau unserer weltweiten Präsenz, werden wir das für dieses Jahr gesteckte Ziel bei der Ertragskraft nicht erreichen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) fiel von Januar bis September – auch bedingt durch den Einmalaufwand – um 17% auf 139 Mio.€. Anstatt der bislang für das Gesamtjahr 2018 angestrebten EBT-Marge von 7,0% planen wir nun mit einer operativen EBT-Marge, bereinigt um einmalige Aufwendungen, von rund 6,5%.
An unseren Mittelfristzielen von einer EBT-Marge von 8% und einem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz von 22% halten wir grundsätzlich fest. Unsere eingeleiteten Maßnahmen zur Stärkung der Ertragskraft greifen noch nicht vollumfänglich. Deshalb wird es ein bis zwei Jahre länger als geplant in Anspruch nehmen, bis wir diese Mittelfristziele erreichen.
Trotz der Herausforderungen blickt das Unternehmen grundsätzlich optimistisch in die Zukunft. Unser Markt bietet weiterhin gute Wachstumschancen, vor allem in den Emerging Markets. Die Chancen nutzen und gleichzeitig die Ertragskraft von Krones stärken – diese Aufgabe gilt es zu meistern. Hier ist jeder Mitarbeiter tagtäglich gefordert. Der Vorstand ist zuversichtlich, dass wir alle gemeinsam als Team die künftigen Herausforderungen bewältigen und die Zukunft von Krones erfolgreich gestalten werden.
Christoph Klenk CEO
Deutscher Aktienmarkt entwickelt sich schlechter als internationale Börsen
Die vergangenen sechs Jahre beendete der bekannteste deutsche Aktienindex DAX jeweils mit Kursgewinnen. Diese Serie droht 2018 zu enden. Nach den ersten drei Quartalen lag der DAX mit 5,2% im Minus. Die Handelskonflikte zwischen den wichtigen Wirtschaftsregionen USA, China und Europa drückten auf die Kurse deutscher Aktien. Im internationalen Vergleich entwickelte sich der DAX von Januar bis September 2018 unterdurchschnittlich. Der Euro Stoxx 50, der Index der 50 größten Unternehmen aus der Euro-Zone, verlor nur 3,0%. Angetrieben von guten Zahlen einiger Tech-Unternehmen zogen die Kurse von US-Aktien im dritten Quartal deutlich an. In den ersten neun Monaten 2018 stieg der Dow-Jones-Index um 7,0%. Auch der japanische Aktienmarkt verzeichnete Kurszuwächse. Von Januar bis September kletterte der Nikkei-Index um 5,6%.
In den ersten neun Monaten 2018 entwickelte sich der Kurs der KRONES Aktie deutlich schlechter als der Gesamtmarkt.
krones Aktie sdax (indexiert)
Kurs der Krones Aktie im dritten Quartal sehr schwach
Während sich die KRONES Aktie im ersten Halbjahr 2018 noch ähnlich wie der Gesamtmarkt entwickelte und leichte Kursverluste erlitt, ging es mit unserem Papier im dritten Quartal kräftig bergab. Ein Grund hierfür waren die Zahlen für das erste Halbjahr 2018, die einige Analysten nicht ganz zufriedenstellten. Dies setzte den Kurs, abgesehen von kurzfristigen Erholungen, im dritten Quartal dauerhaft unter Druck. Von Juli bis September büßte unsere Aktie 18,4% ein und stand Ende des dritten Quartals bei 90,35 €. Damit verlor die KRONES Aktie in den ersten neun Monaten 2018 insgesamt 21,1%. Unter Hinzurechnung der Dividende von 1,70 € je Aktie beträgt der Kursverlust 19,6%. Der SDAX, dem KRONES seit dem 18. Juni 2018 angehört, gab im gleichen Zeitraum 0,7% ab. Am 18. September veranstalteten wir in unserem Werk Steinecker in Freising einen Capital Market Day. Dort informierten wir die Analysten über neue Entwicklungen in der Prozesstechnik sowie die Digitalisierungsstrategie von KRONES.
Umsatz von KRONES legt weiter zu
6
Das Wachstum von KRONES beschleunigte sich im dritten Quartal wie erwartet. Von Juli bis September 2018 erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 22,9% auf 902,0 Mio.€. Ein Teil der hohen Steigerungsrate ist auf den abrechnungsbedingt niedrigen Vorjahreswert zurückzuführen. Aber auch unter Berücksichtigung dieses Effektes war das Wachstum, das im Wesentlichen durch den Verkauf von Maschinen in beiden Segmenten generiert wurde, im dritten Quartal 2018 gut. KRONES profitierte von den insgesamt zufriedenstellenden Marktbedingungen und dem breiten Produktangebot.
In den ersten neun Monaten 2018 legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 7,3% von 2.508,9 Mio.€ auf 2.692,8 Mio.€ zu. Akquisitionseffekte hatten in den ersten drei Quartalen 2018 keine wesentlichen Auswirkungen auf den Umsatz. Währungseffekte belasteten den Umsatz mit einem mittleren zweistelligen Millionen-Euro-Betrag. Insgesamt liegen die Erlöse nach den ersten neun Monaten im Rahmen der Planungen.
Umsatz nach Regionen
Der Umsatz in Deutschland war in den ersten drei Quartal hauptsächlich projektbedingt rückläufig. Insgesamt verringerten sich die Erlöse im Inland von Januar bis September 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 19,8% auf 231,7 Mio.€. Der Anteil des Inlandsgeschäfts am Konzernumsatz ging von 11,5% im Vorjahr auf 8,6% zurück.
Auf insgesamt guten Wachstumskurs war das Europa-Geschäft (ohne Deutschland) von KRONES im Berichtszeitraum. In der großen Absatzregion Westeuropa stieg der Umsatz in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 14,2% auf 487,4 Mio.€. In Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande) kletterten die Erlöse überproportional stark um 29,6% auf 151,6 Mio.€. Auch in Osteuropa war der Vorjahresumsatz relativ niedrig. Dort legte KRONES in den ersten drei Quartalen 2018 um 41,8% zu. Ebenfalls aufwärts ging es nach der konjunkturbedingten Schwächephase in der Region in Russland/GUS. Der Umsatz verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2018 um 25,4%. Insgesamt stieg der Umsatz von KRONES in Europa (ohne Deutschland) von Januar bis September 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 21,0% von 672,6 Mio.€ auf 813,7 Mio.€. Der Anteil, den das Europa-Geschäft (ohne Deutschland) zum Konzernumsatz des Berichtszeitraums beitrug, legte auf 30,3% (Vorjahr: 26,9%) zu.
Stabil aufwärts bewegte sich der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2018 in der für KRONES wichtigen Wachstumsregion Mittlerer Osten/Afrika. Die Erlöse überstiegen mit 399,8 Mio.€ den Vorjahreswert um 5,9%. Deutlich höher war das Wachstumstempo in China. Dort zog das Geschäft seit Anfang 2018 von Quartal zu Quartal an. Von Januar bis September kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 21,4% auf 183,5 Mio.€. Zu berücksichtigen ist dabei aber das relativ niedrige Vorjahresniveau. Im übrigen asiatisch/ pazifischen Raum verringerte sich der Umsatz in den ersten drei Quartalen zwar um 9,5% auf 326,1 Mio.€. Dort bewegten sich die Geschäfte aber im Vorjahr auf hohem Niveau.
Weiter gut entwickelten sich die Erlöse im Berichtszeitraum in der Region Südamerika/ Mexiko. Mit 344,7 Mio.€ übertraf der Umsatz den bereits hohen Vorjahreswert um 22,4%. Nach einem ruhigen Jahresstart gewannen unsere Geschäfte in der Region Nord- und Mittelamerika zunehmend an Fahrt. In den ersten neun Monaten legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 4,5% auf 393,3 Mio.€ zu.
| Anteil am Konzernumsatz | 01.01. bis 30.09.2018 | 01.01. bis 30.09.2017 | Veränd. | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | ||
| Deutschland | 231,7 | 8,6 | 289,0 | 11,5 | –19,8 | |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 151,6 | 5,6 | 117,0 | 4,7 | +29,6 | |
| Westeuropa | 487,4 | 18,2 | 426,7 | 17,0 | +14,2 | |
| Osteuropa | 113,0 | 4,2 | 79,7 | 3,2 | +41,8 | |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 61,7 | 2,3 | 49,2 | 2,0 | +25,4 | |
| Mittlerer Osten/Afrika | 399,8 | 14,8 | 377,6 | 15,1 | +5,9 | |
| Asien/Pazifik | 326,1 | 12,1 | 360,3 | 14,3 | –9,5 | |
| China | 183,5 | 6,8 | 151,2 | 6,0 | +21,4 | |
| Südamerika/Mexiko | 344,7 | 12,8 | 281,7 | 11,2 | +22,4 | |
| Nord- und Mittelamerika | 393,3 | 14,6 | 376,5 | 15,0 | +4,5 | |
| Gesamt | 2.692,8 | 100,0 | 2.508,9 | 100,0 | +7,3 |
Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns
KRONES verfügt weiterhin über eine international ausgewogene Umsatzverteilung in den etablierten und aufstrebenden Märkten. Auf den Emerging Markets erwirtschaftete das Unternehmen in den ersten drei Quartalen 2018 insgesamt 53,0% (Vorjahr: 51,8%) des Konzernumsatzes. 47,0% (Vorjahr: 48,2%) der Erlöse erzielte KRONES in den reifen Industriestaaten.
Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu Umsatzverschiebungen kommen kann.
Auftragseingang nach neun Monaten um 9,0% höher als im Vorjahr
Insgesamt ist KRONES mit der Nachfrage nach seinen Produkten und Dienstleistungen zufrieden. In den ersten drei Quartalen 2018 erhöhte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 9,0% auf 2.940,0 Mio.€. Von Juli bis September 2018 stieg der Wert der Bestellungen gegenüber dem Vorjahr um 0,8% auf 925,2 Mio.€. Zu berücksichtigen ist dabei, dass der Auftragseingang im dritten Quartal 2017 sehr hoch war. Die Preiserhöhung zum 1. Mai 2018 beeinflusste das Orderverhalten der Kunden nur wenig. Akquisitionseffekte hatten keine spürbaren Auswirkungen auf den Auftragseingang
Die höchsten Zuwachsraten beim Ordereingang verzeichnete KRONES in den ersten neun Monaten 2018 in Europa, China und Osteuropa. In der Region Mittlerer Osten/ Afrika sowie in Nord- und Südamerika war der Auftragseingang stabil. In Asien/Pazifik war der Auftragseingang rückläufig.
Hoher Auftragsbestand stärkt Planungssicherheit
Zum 30. September 2018 lag der Auftragsbestand von KRONES mit 1.487,3 Mio.€ um 11,6% über dem Vorjahr (1.332,6 Mio.€). Der komfortable Auftragsbestand bildet eine solide Basis, um die Fertigungskapazitäten in den kommenden Monaten gleichmäßig auszulasten und erhöht insgesamt die Planungssicherheit von KRONES.
Die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von KRONES hat weiter zugelegt. Von Januar bis September 2018 erhöhte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 9,0%.
Ertragslage
Sondereffekt beeinflusst Ergebnis im dritten Quartal
Trotz höherer Umsätze unterschreiten die wichtigsten Ertragskennzahlen der ersten neun Monate 2018 die Vorjahreswerte. Verantwortlich hierfür sind hauptsächlich gestiegene Kosten für Material und Personal sowie der unvorteilhafte Produktmix. Darüber hinaus ist das Ergebnis im 3. Quartal durch Aufwendungen im niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich für den Aufbau des Produktionsstandorts in Ungarn beeinflusst. Von Januar bis September 2018 ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr um 17,0% auf 139,4 Mio.€ zurück. Die EBT-Marge verringerte sich von 6,7% im Vorjahr auf 5,2%. Bereinigt um die einmaligen Kosten erwirtschaftete KRONES in den ersten neun Monaten eine EBT-Marge von annähernd 6%. Das Ergebnis nach Steuern unterschritt im Berichtszeitraum mit 99,4 Mio.€ den Vorjahreswert um 13,3%. Von 3,68 € im Vorjahr auf 3,16 € fiel das Ergebnis je Aktie. Ohne die einmaligen Kosten wären das Konzernergebnis und das Ergebnis je Aktie auf Vorjahresniveau.
Bereinigt um außerordentliche Aufwendungen erwirtschaftete KRONES in den ersten drei Quartalen 2018 eine EBT-Marge von annähernd 6% (Vorjahr: 6,7%).
Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung für das dritte Quartal 2018 wurde stark vom außerordentlichen Aufwand für den Aufbau des Produktionsstandorts in Ungarn beeinflusst. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) ging gegenüber dem Vorjahr um 43,2% auf 26,7 Mio.€ zurück. Damit verschlechterte sich die EBT-Marge von 6,4% im Vorjahr auf 3,0%. Bereinigt um die einmaligen Aufwendungen liegt die EBT-Marge bei knapp über 5%. Aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr niedrigeren Steuerquote fiel das Ergebnis nach Steuern mit minus 30,1% auf 22,5 Mio.€ nicht ganz so stark wie das EBT. Das Ergebnis je Aktie verringerte sich von 1,04 € im Vorjahr auf 0,71 €. Ohne die einmaligen Kosten wären das Konzernergebnis und das Ergebnis vor Steuern leicht gestiegen.
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage | Ertragslage
Ertragsstruktur krones Konzern in Mio.€
| 2018 | 2017 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | in % | |
| Umsatzerlöse | 2.692,8 | 2.508,9 | +7,3 |
| Bestandsveränderung fe/ufe | 22,7 | –18,3 | |
| Gesamtleistung | 2.715,5 | 2.490,6 | +9,0 |
| Materialaufwand | –1.384,2 | –1.199,5 | +15,4 |
| Personalaufwand | –848,3 | –786,5 | +7,9 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –276,9 | –270,9 | +2,2 |
| ebitda | 206,1 | 233,7 | –11,8 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –73,5 | –70,6 | +4,1 |
| ebit | 132,6 | 163,1 | –18,7 |
| Finanzergebnis | 8,6 | 5,8 | |
| Ergebnis aus Equity-Beteiligungen | –1,8 | –0,9 | |
| Ergebnis vor Steuern (ebt) | 139,4 | 168,0 | –17,0 |
| Ertragsteuern | –40,0 | –53,4 | –25,1 |
| Konzernergebnis | 99,4 | 114,6 | –13,3 |
In den ersten drei Quartalen 2018 verbesserte Krones die Gesamtleistung um 9,0% auf 2.715,5 Mio.€. Sie stieg stärker als der Umsatz (plus 7,3%), weil das Unternehmen den Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen im Berichtszeitraum um 22,7 Mio.€ erhöhte, nachdem dieser im Vorjahr um 18,3 Mio.€ verringert wurde.
Die Ertragskraft von Krones hat sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Vorjahr abgeschwächt. Neben Einmalaufwendungen für den Standort in Ungarn war hierfür vor allem der deutliche Anstieg des Materialaufwands verantwortlich. Er erhöhte sich in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 15,4% auf 1.384,2 Mio.€. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg im Berichtszeitraum von 48,2% im Vorjahr auf 51,0%. Neben höheren Einkaufspreisen haben der überproportionale Umsatzzuwachs in der Prozesstechnik, die einen höheren Materialanteil aufweist, sowie ein starkes Neumaschinengeschäft in unserem Kernsegment zu dieser Entwicklung beigetragen.
Einmalige Restrukturierungsaufwendungen sowie der stark gestiegene Materialaufwand schmälerten im Berichtszeitraum die Ertragskraft von Krones.
Ergebnis je Aktie 01.01. bis 30.09. in € Ergebnis je Aktie 3. Quartal in € Die vorübergehend rückläufige Ertragskraft von KRONES spiegelt sich auch im Ergebnis je Aktie wider.
Positiv entwickelte sich die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung. Diese verringerte Krones mit weiteren Optimierungen der internen Ressourcen in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr – trotz der Tariferhöhungen und Mitarbeiteraufbau – von 31,6% auf 31,2%. Der Personalaufwand stieg von Januar bis September 2018 um 7,9% auf 848,3 Mio.€.
Damit Krones trotz der stetig steigenden Material- und Personalkosten weiterhin innovative Produkte und Dienstleistungen in höchster Qualität anbieten kann, wurden die Preise zum 1. Mai 2018 um durchschnittlich 4,5% für alle Maschinen der Abfüll- und Verpackungstechnik und der Prozesstechnik erhöht und die Zahlungsbedingungen angepasst.
Durch Einsparungen in allen wichtigen Kostenblöcken konnte Krones die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in den ersten neun Monaten 2018 verringern. Sie fielen von 369,2 Mio.€ im Vorjahr auf 363,9 Mio.€. Im Verhältnis zur Gesamtleistung waren die sonstigen betrieblichen Aufwendungen von 14,8% auf 13,4% rückläufig. Die sonstigen betrieblichen Erträge gingen von 64,0 Mio.€ auf 56,6 Mio.€ zurück. »Andere aktivierte Eigenleistungen« waren mit 30,4 Mio.€ ebenfalls unter dem Vorjahreswert (34,3 Mio.€). Insgesamt veränderte sich der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen nur geringfügig von minus 270,9 Mio.€ auf minus 276,9 Mio.€ und blieb in Relation zur Gesamtleistung mit 10,2% gegenüber dem Vorjahr (10,8%) nahezu stabil. Mit 73,5 Mio.€ überstiegen die Abschreibungen auf das Anlagevermögen in den ersten neun Monaten 2018 den Vorjahreswert von 70,6 Mio.€ um 4,1%.
Insgesamt verringerte sich das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) in den ersten drei Quartalen um 18,7% auf 132,6 Mio.€. Wegen des verbesserten Finanzergebnisses von 8,6 Mio.€ (Vorjahr: 5,8 Mio.€) fiel das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 17,0% auf 139,4 Mio.€ weniger stark als das EBIT. Die EBT-Marge lag mit 5,2% deutlich unter dem Vorjahreswert von 6,7%. Ohne die einmaligen Restrukturierungsaufwendungen läge die EBT-Marge nach drei Quartalen bei nahezu 6%. Die Steuerquote von KRONES verbesserte sich im Berichtszeitraum von 31,8% im Vorjahr auf 28,7%. Unterm Strich errechnet sich von Januar bis September 2018 ein Konzernergebnis von 99,4 Mio.€ (Vorjahr: 114,6 Mio.€).
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) ging in den ersten drei Quartalen 2018 um 11,8% zurück. Die EBITDA-Marge verringerte sich von 9,3% auf 7,7%. Ohne die einmaligen Aufwendungen läge die EBITDA-Marge bei über 8%.
Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio.€
| 2018 | 2017 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Ergebnis vor Steuern | 139,4 | 168,0 |
| zahlungsunwirksame Veränderungen | +49,3 | +35,1 |
| Veränderung Working Capital | –141,0 | –228,6 |
| Veränderung sonstige Aktiva und Passiva | –97,9 | –114,8 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | –50,2 | –140,3 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | ||
| und Sachanlagen | –89,6 | –74,8 |
| M&A-Aktivitäten | –9,5 | –32,9 |
| Sonstiges | +9,3 | +6,0 |
| Free Cashflow | –140,0 | –242,0 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | +168,7 | +73,7 |
| Sonstiges | +2,2 | 0,0 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | 30,9 | –168,3 |
| Liquidität am Ende der Periode | 212,9 | 200,6 |
Von Januar bis September 2018 verbesserte Krones den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) gegenüber dem Vorjahr um 90,1 Mio.€ von minus 140,3 Mio.€ auf minus 50,2 Mio.€. Verantwortlich hierfür war hauptsächlich, dass das Working Capital im Berichtszeitraum mit 141,0 Mio.€ deutlich geringer angestiegen ist als im Vorjahr (228,6 Mio.€) und somit maßgeblich zu der positiven Entwicklung des operativen Cashflows beigetragen hat.
Working Capital im Verhältnis zum Umsatz steigt auf 28,8%
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahr von 26,5% auf 28,8%. Im Vergleich zum 30. Juni 2018 blieb es jedoch stabil.
In den ersten neun Monaten erhöhte KRONES seine Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte auf 89,6 Mio.€ (Vorjahr: 74,8 Mio.€). Damit entwickelten sich die Investitionen wie geplant. Den Free Cashflow, also den aus der Geschäftstätigkeit erzielten Nettozufluss an liquiden Mitteln, verbesserte KRONES in Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale im Verhältnis zum Umsatz ist im Berichtszeitraum auf 28,8% angestiegen.
den ersten drei Quartalen 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 102,0 Mio.€ auf minus 140,0 Mio.€. Der um Akquisitionen bereinigte operative Free Cashflow lag bei minus 130,5 Mio.€ nach minus 209,1 Mio.€ im Vorjahr.
Krones verbesserte von Januar bis September den operativen Cashflow und den Free Cashflow deutlich.
Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit betrug in den ersten neun Monaten 168,7 Mio.€ nach 73,7 Mio.€ im Vorjahr. Diese Position erfasst in der Berichtsperiode neben dem Mittelabfluss durch die Dividendenausschüttung von 53,7 Mio.€ (Vorjahr: 49,0 Mio.€) auch den Mittelzufluss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 222,4 Mio.€ (Vorjahr: 122,7 Mio.). Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. September 2018 über liquide Mittel von 212,9 Mio.€ (Vorjahr: 200,6 Mio.€).
Mitarbeiter
Internationale Belegschaft von Krones wächst
Zum 30. September 2018 ist die Mitarbeiterzahl von Krones gegenüber dem Vorjahr um 775 oder 5,1% auf 15.949 gestiegen. Im Inland legte die Zahl der Beschäftigten um 306 auf 10.601 zu. Der größte Teil des Mitarbeiteraufbaus entfällt aber auf die internationale Belegschaft. Sie wurde um 469 oder 9,6% auf 5.348 erweitert. Hierin spiegelt sich die Strategie des Unternehmens wider, den Global Footprint, also die internationale Präsenz, auszubauen. In den wachstumsstarken Emerging Markets stockte KRONES die Zahl der Mitarbeiter im Vergleich zum Vorjahr um 308 (+12,6%) auf 2.756 auf.
KRONES baut seine weltweite Präsenz aus, um möglichst nah an den internationalen Kunden zu sein. Hierfür ist es erforderlich, qualifizierte Mitarbeiter für die ausländischen Standorte einzustellen.
| 30.09.2018 | 31.12.2017 | 31.12.2016 | 31.12.2015 | |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 931 | 882 | 799 | 697 |
| davon Anlagevermögen | 830 | 797 | 725 | 646 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.359 | 2.158 | 2.272 | 2.010 |
| davon flüssige Mittel | 213 | 182 | 369 | 365 |
| Eigenkapital | 1.373 | 1.330 | 1.225 | 1.111 |
| Fremdkapital | 1.917 | 1.710 | 1.845 | 1.596 |
| langfristige Verpflichtungen | 343 | 314 | 308 | 278 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.574 | 1.396 | 1.537 | 1.318 |
| Bilanzsumme | 3.290 | 3.040 | 3.071 | 2.707 |
Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio.€
Aufgrund des deutlich größeren Geschäftsvolumens erhöhte sich die Bilanzsumme von Krones per 30. September 2018 gegenüber dem Wert vom Jahresende 2017 um 8,2% auf 3.290,3 Mio.€.
Ausschlaggebend hierfür war die Entwicklung der kurzfristigen Vermögenswerte. Sie lagen am Ende des Berichtszeitraums mit 2.359,5 Mio.€ um 9,4% über dem Wert vom 31. Dezember 2017 (2.157,6 Mio.€). Krones wies Ende September deutlich geringere Vorräte von 355,5 Mio.€ (31. Dezember 2017: 611,8 Mio.€) sowie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von 1.000,8 Mio.€ (31. Dezember 2017: 1.225,3 Mio.€) aus. Für große Teile des Rückgangs in dieser Bilanzposition ist der neue Bilanzierungsstandard IFRS 15 verantwortlich. Neben diesen Forderungen sind bedingte Ansprüche gegenüber Kunden unter den Vertragsvermögenswerten ausgewiesen. Diese standen zum 30. September 2018 mit 604,9 Mio.€ in der Bilanz. Die liquiden Mittel erhöhten sich im Berichtszeitraum um 30,9 Mio.€ auf 212,9 Mio.€.
Krones verfügte zum 30. September über einen Finanzmittelbestand von 212,9 Mio.€ (Vorjahr: 200,6 Mio.€). Da zugleich die Bankschulden von 24,6 Mio.€ auf 247,0 Mio.€ stiegen, weist Krones zum Stichtag eine Nettoliquidität von minus 34,1 Mio.€ aus.
Nach neun Monaten wies das Unternehmen insgesamt langfristige Vermögenswerte von 930,8 Mio.€ (31. Dezember 2017: 882,2 Mio.€) aus, wovon 829,8 Mio.€ (31. Dezember 2017: 796,6 Mio.€) auf das Anlagevermögen entfallen. Zum gestiegenen Anlagevermögen haben vor allem die um 22,8 Mio.€ auf 286,4 Mio.€ erhöhten immateriellen Vermögenswerte, bei denen es sich überwiegend um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, beigetragen. Auch die Sachanlagen mit 507,1 Mio.€ (31. Dezember 2017: 501,6 Mio.€) sowie die Finanzanlagen mit 8,6 Mio.€ (31. Dezember 2017: 6,2 Mio.€) stiegen zum 30. September an.
Auf der Passivseite erhöhten sich die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, überwiegend Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, im Berichtszeitraum auf 342,8 Mio.€ (31. Dezember 2017: 314,0 Mio.€). Zum 30. September hatte das Unternehmen keine langfristigen Bankschulden.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten legten gegenüber dem Jahresende 2017 deutlich zu. Sie stiegen um 178,6 Mio.€ auf 1.574,3 Mio.€. Während Krones die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen auf 308,5 Mio.€ (31. Dezember 2017: 376,5 Mio.€) verringerte, stockte das Unternehmen die kurzfristigen Bankschulden auf 247,0 Mio.€ (31. Dezember 2017: 24,6 Mio.€) auf. Die Bilanzposition »Vertragsverbindlichkeiten«, die im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen beinhaltet, wies zum 30. September einen Wert von 539,3 Mio.€ aus.
Eigenkapitalquote und ROCE gehen zurück
Das Eigenkapital verbesserte sich zwar in den ersten neun Monaten 2018 von 1.330,1 Mio.€ zum Bilanzstichtag 2017 auf 1.373,2 Mio.€. Wegen der höheren Bilanzsumme fiel die Eigenkapitalquote zum 30. September allerdings auf 41,7% (31. Dezember 2017: 43,8%). Zum Stichtag wies Krones eine negative Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 34,1 Mio.€ aus. Dennoch verfügt KRONES weiterhin über eine solide Finanz- und Kapitalstruktur.
Der Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, fiel aufgrund des niedrigeren Ergebnisses nach drei Quartalen 2018 auf 12,3% (Vorjahr: 14,6%).
Segmentumsatz
Das Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« umfasst seit 01.01.2018 auch die Geschäfte von Gernep und Kosme, die bis Ende 2017 das Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« gebildet hatten. Im dritten Quartal ist der Umsatz des neu formierten Kernsegments – teilweise basisbedingt – kräftig gewachsen (+15,8%). Von Januar bis September legten die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 6,2% von 2.139,5 Mio.€ auf 2.271,4 Mio.€ zu. Das Neumaschinengeschäft wuchs dabei stark überproportional. Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz der ersten drei Quartale verringerte sich leicht von 85,3% im Vorjahr auf 84,4%.
Aufgrund des starken Wachstums im dritten Quartal (+72,1%) konnte das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« den leichten Umsatzrückstand aus dem ersten Halbjahr mehr als wettmachen. Sowohl das Umsatzminus in den ersten beiden Quartalen 2018 als auch der starke Zuwachs im dritten Quartal sind im Wesentlichen basisbedingt. Insgesamt liegt der Umsatz nach den ersten neun Monaten 2018 im Rahmen der Planungen. Von Januar bis September stieg er im Vergleich zum Vorjahr um 14,1% von 369,4 Mio.€ auf 421,4 Mio.€. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz der ersten neun Monate 2018 erhöhte sich auf 15,6% (Vorjahr: 14,7%).
Im Kernsegment legte das Neumaschinengeschäft stark zu.
Segmentergebnis
Die Aufwendungen im niedrigen zweistelligen Millionenbereich, die im dritten Quartal für den Produktionsstandort in Ungarn entstanden, wurden im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« erfasst. Dies trug neben Kostensteigerungen zum Ergebnisrückgang des Segments bei. Darüber hinaus wuchs im dritten Quartal das Neumaschinengeschäft stark überproportional wohingegen das Servicegeschäft nur leicht zulegte. Insgesamt ging das Ergebnis vor Steuern (EBT) in den ersten neun Monaten 2018 im Vergleich zum Vorjahr um 19,4% auf 140,9 Mio.€ zurück. Die EBT-Marge verschlechterte sich von 8,2% im Vorjahr auf 6,2%. Unter Herausrechnung der einmaligen Rückstellung errechnet sich für den Berichtszeitraum eine EBT-Marge von gut 7%.
Nach dem leichten Plus im zweiten Quartal (EBT: plus 1,3 Mio.€) schrieb das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« auch im dritten Quartal 2018 schwarze Zahlen (EBT: plus 2,3 Mio.€). Wir sind mit der Ertragskraft des Segments jedoch weiterhin unzufrieden und setzen bereits Maßnahmen nur nachhaltigen Ergebnisversbesserung um. Im Fokus steht dabei der Ausbau lokaler Strukturen. In den ersten drei Quartalen 2018 betrug das EBT des Segments minus 1,5 Mio.€ (Vorjahr: minus 6,8 Mio.€). Dies entspricht einer EBT-Marge von minus 0,4%.
| Segment Produktabfüllung und -ausstattung | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| ebt in Mio. € |
140,9 | 174,8 |
| ebt-Marge in % |
6,2 | 8,2 |
| Segment Prozesstechnik | 2018 | 2017 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| ebt in Mio. € |
–1,5 | –6,8 |
| ebt-Marge in % |
–0,4 | –1,8 |
Die Ertragskraft des Kernsegments wurde von einem außerordentlichen Aufwand belastet.
Krones passt Prognose für 2018 an
Auf Grundlage der vorliegenden Zahlen für die ersten neun Monate 2018 und den Planungen für das vierte Quartal senkt das Unternehmen seine Umsatz- und Ertragsprognose. Wegen steigender Kosten für Material und Personal sowie Anlaufkosten und einmaliger Aufwendungen für die Erweiterung des Global Footprint plant Krones, bereinigt um einmalige Aufwendungen, für das Gesamtjahr 2018 eine operative EBT-Marge von rund 6,5%. Die bisherige Zielgröße betrug 7,0 %.
Gemäß den aktuellen Planungen wird das Unternehmen im Jahr 2018 beim Umsatz um 4% wachsen und somit die bisherige Zielgröße von 6% nicht erreichen. Gründe dafür sind negative Währungseffekte und die Verschiebung von Großprojekten. Bei der dritten Zielgröße, dem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz, will Krones die zum Halbjahr auf 28 % korrigierte Planzahl schaffen.
Beide Segmente unter Plan
Das Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« umfasst seit Jahresbeginn auch die Maschinen und Anlagen für die Compact Class, also KOSME und Gernep. KRONES erwartet für das Kernsegment 2018 aufgrund des guten Auftragseingangs und des attraktiven Produktportfolios einen Umsatzanstieg von knapp 3 %. Die EBT-Marge wird wegen steigender Kosten bei Material und Personal sowie einmaliger Aufwendungen für die Erweiterung des Global Footprint nicht die bislang angepeilten 8,3% erreichen. Bereinigt um einmalige Aufwendungen soll die EBT-Marge bei annähernd 8 % liegen.
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«, in dem auch die Intralogistik angesiedelt ist, wollen wir bei der operativen Ertragskraft 2018 Fortschritte machen. Wir sind zuversichtlich, dass wir mit dem weiteren Ausbau des Global Footprint und der vollen Integration der Zukäufe Umsatz- und Ertragspotenziale heben werden. Insgesamt prognostizieren wir für das Segment Prozesstechnik für 2018 einen um etwa 10% höheren Umsatz bei einem nahezu ausgeglichenen operativen EBT.
KRONES will 2018 den Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 4% steigern und eine operative EBT-Marge von rund 6,5% erreichen.
Im Segment Prozesstechnik wollen wir 2018 das operative Ergebnis verbessern.
Mittelfristige Ziele werden später erreicht
Zur Kompensation von Kostensteigerungen und Stärkung der Ertragskraft setzt Krones im Rahmen des Strategieprogramms Value umfangreiche Maßnahmen um. Darüber hinaus hat das Unternehmen die Preise mit Wirkung zum 1. Mai 2018 um durchschnittlich 4,5% für alle Maschinen der Abfüll- und Verpackungstechnik und der Prozesstechnik erhöht. Noch greifen die strategischen Maßnahmen von KRONES nicht vollumfänglich.
Grundsätzlich hält KRONES an seinen Mittelfristzielen von einer EBT-Marge von 8 % und einem Working Capital im Verhältnis zum Umsatz von 22 % fest. Diese zu erreichen wird allerdings ein bis zwei Jahre länger als geplant in Anspruch nehmen.
| Mio. € | 2018 | 2017 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. 1) | % | |
| Umsatzerlöse | 2.692,8 | 2.508,9 | +7,3 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 22,7 | –18,3 | |
| Gesamtleistung | 2.715,5 | 2.490,6 | +9,0 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 30,4 | 34,3 | –11,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 56,6 | 64,0 | –11,6 |
| Materialaufwand | –1.384,2 | –1.199,5 | +15,4 |
| Personalaufwand | –848,3 | –786,5 | +7,9 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –363,9 | –369,2 | –1,4 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –73,5 | –70,6 | +4,1 |
| EBIT | 132,6 | 163,1 | –18,7 |
| Finanzergebnis | 8,6 | 5,8 | |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | –1,8 | –0,9 | |
| Ergebnis vor Steuern | 139,4 | 168,0 | –17,0 |
| Ertragsteuern | –40,0 | –53,4 | –25,1 |
| Konzernergebnis | 99,4 | 114,6 | –13,3 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | –0,3 | –1,6 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 99,7 | 116,2 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 3,16 | 3,68 | |
| Mio. € | 2018 | 2017 | Veränderung |
| 3. Quartal | 3. Quartal 1) | % | |
| Umsatzerlöse | 902,0 | 733,7 | +22,9 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 8,0 | 41,0 | |
| Gesamtleistung | 910,0 | 774,7 | +17,5 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 10,7 | 12,5 | –14,4 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 21,6 | 17,5 | +23,4 |
| Materialaufwand | –488,0 | –373,3 | +30,7 |
| Personalaufwand | –273,9 | –246,4 | +11,2 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | –131,6 | –115,7 | +13,7 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –25,9 | –23,3 | +11,2 |
| EBIT | 22,9 | 46,0 | –50,2 |
| Finanzergebnis | 5,3 | 1,5 | |
| Gewinn- und Verlustanteile von assoziierten Unternehmen, | |||
| die nach der Equity-Methode bilanziert werden | –1,5 | –0,5 | |
| Ergebnis vor Steuern | 26,7 | 47,0 | –43,2 |
| Ertragsteuern | –4,2 | –14,8 | –71,6 |
| Konzernergebnis | 22,5 | 32,2 | –30,1 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,2 | –0,7 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 22,3 | 32,9 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 0,71 | 1,04 |
| Aktiva Mio. € | 30.09.2018 | 31.12.20171) | ||
|---|---|---|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | 286,4 | 263,6 | ||
| Sachanlagen | 507,1 | 501,6 | ||
| Finanzanlagen | 8,6 | 6,2 | ||
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 27,7 | 25,2 | ||
| Anlagevermögen | 829,8 | 796,6 | ||
| Aktive latente Steuern | 30,1 | 29,2 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 67,8 | 52,1 | ||
| Steuerforderungen | 0,0 | 1,0 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 3,1 | 3,3 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 930,8 | 882,2 | ||
| Vorräte | 355,5 | 611,8 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.000,8 | 1.225,3 | ||
| Vertragsvermögenswerte | 604,9 | 0,0 | ||
| Steuerforderungen | 21,2 | 10,2 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 164,2 | 128,3 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 212,9 | 182,0 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.359,5 | 2.157,6 | ||
| Bilanzsumme | 3.290,3 | 3.039,8 |
| Passiva Mio. € | 30.09.2018 | 31.12.20171) | ||
|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 1.373,2 | 1.330,1 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 226,6 | 220,2 | ||
| Passive latente Steuern | 28,8 | 12,9 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 47,3 | 47,2 | ||
| Steuerrückstellungen | 6,0 | 4,5 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1,7 | 0,0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 25,0 | 27,0 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 7,4 | 2,2 | ||
| Langfristige Schulden | 342,8 | 314,0 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 108,1 | 149,6 | ||
| Steuerrückstellungen | 10,3 | 30,9 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 247,0 | 24,6 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 0,0 | 508,9 | ||
| Vertragsverbindlichkeiten | 539,3 | 0,0 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 308,5 | 376,5 | ||
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | 2,1 | 4,2 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 4,8 | 6,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und | ||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 354,2 | 294,1 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.574,3 | 1.395,7 | ||
| Bilanzsumme | 3.290,3 | 3.039,8 |
| Mio.€ | 2018 | 20171) |
|---|---|---|
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09. | |
| Ergebnis vor Steuern | 139,4 | 168,0 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 73,5 | 70,6 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden | 0,3 | –29,4 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | –17,1 | –4,3 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | –0,8 | –3,0 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | –0,1 | 0,1 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | –6,5 | 1,1 |
| Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –138,1 | –73,2 |
| Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –38,3 | –224,1 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 12,3 | –94,2 |
| gezahlte Zinsen | –0,4 | –0,1 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –62,1 | –46,0 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –50,2 | –140,3 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –35,9 | –36,7 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –53,7 | –38,1 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 0,7 | 1,2 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | –3,6 | –24,9 |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 0,1 | 0,1 |
| Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | –6,0 | –8,0 |
| erhaltene Zinsen | 1,8 | 1,9 |
| erhaltene Dividenden | 6,8 | 2,8 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | –89,8 | –101,7 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | –53,7 | –49,0 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 222,4 | 122,7 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 168,7 | 73,7 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 28,7 | –168,3 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 0,0 | 0,0 |
| konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 2,2 | 0,0 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 182,0 | 368,9 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 212,9 | 200,6 |
| Mio.€ | Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ |
krones Konzern |
|||
|---|---|---|---|---|---|---|
| -ausstattung | Prozesstechnik | |||||
| 2018 | 2017** | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 | |
| 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09.1) | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09.1) | 01.01.–30.09. | 01.01.–30.09.1) | |
| Umsatzerlöse | 2.271,4 | 2.139,5 | 421,4 | 369,4 | 2.692,8 | 2.508,9 |
| EBT | 140,9 | 174,8 | –1,5 | –6,8 | 139,4 | 168,0 |
| EBT-Marge | 6,2% | 8,2% | –0,4% | –1,8% | 5,2% | 6,7% |
| Mitarbeiter am 30.09.* | 13.581 | 13.149 | 1.768 | 1.516 | 15.349 | 14.665 |
* Konsolidierungskreis ** Vorjahreswerte angepasst in Folge der Segmentzusammensetzung
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden acht Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Acht Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
Volker Kronseder
- Aufsichtsratsvorsitzender
- * Universitätsklinikum
- Regensburg
- * Wirtschaftsbeirat Bayerische Landesbank
Werner Schrödl**
Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen
Robert Friedmann
Sprecher der Konzernführung der Würth-Gruppe * ZF Friedrichshafen AG Seit 13.06.2018
Klaus Gerlach**
Head of Central International Operations and Services
Oliver Grober**
Seit 13.06.2018
Betriebsratsvorsitzender Krones AG, Werk Rosenheim * Krones BKK * LAG München * IG Metall Geschäftsstelle Rosenheim
Thomas Hiltl** Betriebsratsvorsitzender Krones AG, Werk Nittenau * Krones BKK
Hermann Kronseder Unterstützungskasse e.V. LAG Nürnberg Seit 13.06.2018
Norman Kronseder
Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh
Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg
Dr. Verena Di Pasquale** Stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern
Beate Eva Maria Pöpperl** Betriebsrätin
Norbert Samhammer
Vorstandsvorsitzender der Samhammer AG, Weiden Seit 13.06.2018
Petra Schadeberg-Herrmann
Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH &Co.KG
Jürgen Scholz**
- Bevollmächtigter ig metall Geschäftsstelle Regensburg * infineon technologies ag
Hans-Jürgen Thaus
- * HAWE Hydraulik SE * MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH
- * KURTZ HOLDING GMBH & BETEILIGUNGS KG
Josef Weitzer** Stellv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stellv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Sparkasse Regensburg
Matthias Winkler
Geschäftsführender Gesellschafter der WW +KN Steuerberatungsgesellschaft mbH Seit 13.06.2018
Christoph Klenk
CEO Personal, Intralogistik, Digitalisierung, Kommunikation, Qualität, Informationsmanagement
Michael Andersen
CFO Finanzen, Controlling, Prozesstechnik, Strategischer Einkauf
Thomas Ricker Vertrieb und Marketing
Markus Tischer International Operations and Services
Ralf Goldbrunner
Abfüll- und Verpackungstechnik
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Finanzkalender
| 21.03.2019 | Geschäftsbericht 2018 |
|---|---|
| 30.04.2019 | Quartalsmitteilung |
| zum 31. März 2019 | |
| 25.07.2019 | Halbjahresbericht |
| zum 30. Juni 2019 | |
| 24.10.2019 | Quartalsmitteilung |
| zum 30. September 2019 |
Impressum
| Herausgeber | krones ag |
|---|---|
| Böhmerwaldstraße 5 | |
| 93073 Neutraubling | |
| Projektleitung | Roland Pokorny, |
| Leiter Corporate Communications | |
| Gestaltung | Büro Benseler |
| Text | krones ag, |
| InvestorPress GmbH | |
| Fotos | krones ag |
| Druck, Litho | Druckerei Herrmann |
Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Zum Zweck der besseren Lesbarkeit haben wir in dieser Quartalsmitteilung vereinfachend die männliche Form verwendet.
Die Quartalsmitteilung vom 01.01. bis 30.09.2018 liegt auch in englischer Sprache vor und wird auf Anfrage gerne zugesandt.
Sie finden ihn außerdem auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations.
krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 Telefax +49 9401 70-911169 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland