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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2016

Jul 21, 2016

251_10-q_2016-07-21_c74c169c-1680-4691-b646-bba283213b0d.pdf

Interim / Quarterly Report

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Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2016 Q2

  • 3 Highlights und Kennzahlen
  • 4 Brief des Vorstands
  • 5 Die KRONES Aktie

Konzernlagebericht

  • 6 Wirtschaftliches Umfeld
  • 7 Umsatz
  • 9 Auftragseingang und -bestand
  • 10 Ertragslage
  • 12 Kapitalfl ussrechnung
  • 13 Mitarbeiter
  • 14 Bilanzstruktur
  • 16 Bericht aus den Segmenten
  • 18 Risikobericht
  • 19 Prognosebericht

Zwischenabschluss zum 30.06.2016

  • 21 Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
  • 22 Bilanz
  • 24 Kapitalfl ussrechnung
  • 25 Eigenkapitalentwicklung
  • 26 Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

Anhang für den KRONES Konzern

  • 26 Segmentberichterstattung
  • 27 Allgemeine Angaben
  • 36 Anteilsbesitz
  • 37 Aufsichtsrat und Vorstand
  • 38 Versicherung der gesetzlichen Vertreter
  • 39 Glossar
  • 40 Kontakt Finanzkalender Impressum

Highlights und Kennzahlen

KRONES steigert im ersten Halbjahr 2016 Umsatz und Ergebnis

  • Umsatz wächst von Januar bis Juni 2016 um 3,8 % auf 1.560,3 Mio. €.
  • Auftragseingang verbessert sich um 5,1 % auf 1.602,4 Mio. €.
  • Ergebnis vor Steuern (EBT) klettert um 3,1 %. EBT-Marge stabil bei 6,9 %.
  • KRONES bestätigt Prognose für das Gesamtjahr 2016. Umsatz soll bei einer EBT-Marge von 7,0 % um 3 % zulegen.
Kennzahlen 1. Halbjahr 2016 01.01.–30.06.
2016
01.01.–30.06.
2015
Veränderung
Umsatz Mio. € 1.560,3 1.503,7 + 3,8 %
Auftragseingang Mio. € 1.602,4 1.524,1 + 5,1 %
Auftragsbestand zum 30.06. Mio. € 1.136,7 1.099,5 + 3,4 %
EBITDA Mio. € 147,2 144,1 + 2,2 %
EBIT Mio. € 103,3 101,2 + 2,1 %
EBT Mio. € 107,3 104,1 + 3,1 %
EBT-Marge % 6,9 6,9
Konzernergebnis Mio. € 74,4 72,7 + 2,3 %
Ergebnis je Aktie 2,37 2,32 + 2,2 %
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 34,1 30,2 + 3,9 Mio. €
Free Cashfl ow Mio. € – 169,2 – 22,0 – 147,2 Mio. €
Nettoliquidität zum 30.06.* Mio. € 149,6 274,9 – 125,3 Mio. €
ROCE (passivisch) % 15,6 17,0
ROCE (aktivisch) % 14,2 15,0
Beschäftigte am 30.06.
Weltweit 13.742 12.854 + 888
Inland 9.734 9.458 + 276
Ausland 4.008 3.396 +612

* liquide Mittel abzüglich Bankschulden

Kennzahlen 2. Quartal 2016 01.04.–30.06. 01.04.–30.06. Veränderung
2016 2015
Umsatz Mio. € 788,2 764,8 + 3,1 %
Auftragseingang Mio. € 780,2 737,1 + 5,8 %
EBITDA Mio. € 71,2 73,6 – 3,3 %
EBIT Mio. € 49,1 52,0 – 5,6 %
EBT Mio. € 52,2 53,9 – 3,2 %
EBT-Marge % 6,6 7,0
Konzernergebnis Mio. € 36,0 37,7 – 4,5 %
Ergebnis je Aktie 1,15 1,21 – 5,0 %

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

die Weltwirtschaft steht weiter auf wackligen Beinen. Das Brexit-Votum der Briten sorgt für zusätzliche Unsicherheit, was die wirtschaft lichen Aktivitäten vor allem in Europa beeinfl ussen dürft e. Die Experten des Internationalen Währungsfonds haben jüngst auch die Wachstumsprognosen für die Welt-Konjunktur erneut leicht zurückgenommen.

In diesen unruhigen Zeiten ist es umso wichtiger, dass mit der Wahl von Volker Kronseder zum Aufsichtsratsvorsitzenden die Kontinuität bei KRONES gewahrt bleibt. Der Vorstand bedankt sich beim bisherigen Aufsichtsratsvorsitzenden Ernst Baumann für seinen Beitrag zum Erfolg von KRONES und freut sich auf die Zusammenarbeit mit Volker Kronseder. Er wird als Aufsichtsratsvorsitzender seine jahrzehntelange Erfahrung zum Wohle des Unternehmens und der Aktionäre einbringen.

Dass KRONES global trotzdem auf Kurs bleibt, haben wir unserem stetig wachsenden Markt und dem Strategieprogramm Value zu verdanken. Nach einem guten Jahresstart verlief auch das zweite Quartal bei KRONES planmäßig. Von Januar bis Juni legten Umsatz und Auft ragseingang gegenüber dem Vorjahr um 3,8 % und 5,1 % zu. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 3,1 % auf 107,3 Mio. €. Damit sind wir auf einem guten Weg, die Ziele für 2016 zu erreichen.

Der Wettbewerb bleibt intensiv und die Preissensitivität unserer Kunden nimmt keineswegs ab. Kostensenkungen, neue Produkte und Services sowie weitere Qualitätsverbesserungen bleiben wichtige Value-Themen. Darüber hinaus werden wir uns weiter in stark wachsenden und attraktiven Märkten positionieren. Beispiele hierfür sind die Mehrheitsbeteiligung an dem italienischen Intralogistik-Spezialisten SYSTEM LOGISTICS und der weitere Ausbau unseres eigenen Komponentengeschäft s (EVOGUARD). Das komplette KRONES Team wird jeden Tag hart arbeiten, um das Unternehmen noch fl exibler und fi tter zu machen. Nur so können wir dem Kunden die besten Lösungen anbieten.

Christoph Klenk CEO

Turbulentes Auf und Ab an den Aktienmärkten

An den meisten internationalen Aktienbörsen ging es im ersten Halbjahr 2016 nach unten. Zu Jahresbeginn drückten schlechte Wirtschaft sdaten aus China und anderen Schwellenländern sowie stark fallende Ölpreise auf die Kurse. Danach erholten sich die Notierungen bis Mitte April aufgrund der extrem lockeren Geldpolitik der Notenbanken wieder kräft ig. Bis zur Brexit-Abstimmung am 23. Juni ging es an den Aktienmärkten unter starken Schwankungen seitwärts. Nach dem Ausstiegsvotum der Engländer fi elen die Kurse zunächst heft ig, der DAX verlor zeitweise mehr als 10 %. In den letzten Handelstagen im Juni konnten die Aktien-Indizes aber wieder einen Großteil der Brexit-Verluste wettmachen.

Abgesehen von Gewinnen an den US-Märkten – der Dow-Jones-Index legte um 2,9 % zu – beendeten die meisten Aktienmärkt das turbulente erste Halbjahr 2016 im Minus. Der DAX verlor von Januar bis Juni 9,9 %, der Euro Stoxx 50 gab um 12,3 % nach. Noch schlimmer erwischte es den Nikkei-Index mit einem Minus von 18 %. Hier belasteten die unwirksame Notenbankpolitik und der starke Yen die Kurse erheblich.

Der MDAX verlor weniger als die KRONES Aktie, da die stark gewichteten Immobilienaktien durch ihre gute Performance nach dem Brexit den MDAX stützten.

KRONES Aktie gibt im ersten Halbjahr 14 % nach

Nach der sehr guten Performance 2015 musste der Kurs der KRONES Aktie im ersten Halbjahr 2016 Federn lassen. Mit 94,80 € war die Aktie Ende Juni 2016 um 14,1 % weniger wert als am Jahresanfang. Inklusive der im zweiten Quartal ausgeschütteten Dividende von 1,45 € beträgt der Wertverlust 12,7 %. Damit haben die KRONES Titel mehr verloren als der MDAX, der im ersten Halbjahr »nur« 4,5 % einbüßte. Während die MDAX-Aktien der produzierenden Industrie stark unter dem Brexit-Votum litten, stützten die hoch gewichteten Immobilienaktien den MDAX. Den tiefsten Kurs im ersten Halbjahr 2016 markierte unsere Aktie am 8. Februar bei rund 91 €. Am 31. Mai erreichte sie mit 108,60 € den Höchststand im Berichtszeitraum.

Wachstumsaussichten für die Weltwirtschaft trüben sich nach dem »Brexit« ein

Die globale Wirtschaft dürft e 2016 weniger stark wachsen als zu Jahresanfang erwartet. Im »World Economic Outlook« von Juli 2016 reduzierten die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) die Prognose für das globale Wirtschaft swachstum auf 3,1 %. Dies war bereits die zweite Abwärtsrevision im laufenden Jahr. Im Januar 2016 sagte der IWF noch ein globales Wachstum von 3,4 % voraus. Unsicherheiten aufgrund des »Brexits« und wachsende Risiken auf den Finanzmärkten bereiten dem IWF ebenso Sorgen wie Probleme in den Schwellen- und Entwicklungsländern.

Trotzdem werden die Emerging Markts mit einem erwarteten Wirtschaft swachstum von 4,1 % auch 2016 einen überproportionalen Beitrag leisten. Dies liegt hauptsächlich an China. Dort hat sich zwar das Expansionstempo verlangsamt, doch mit einer erwarteten Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 6,6 % bleibt die chinesische Wirtschaft auf Wachstumskurs. Um 7,4 % soll das BIP in Indien 2016 zulegen. Für die Region Mittlerer Osten/Nordafrika rechnet der IWF mit einem soliden BIP-Wachstum von 3,4 %. Mit erheblichen Schwierigkeiten kämpfen die Volkswirtschaft en in Russland und Brasilien. Beide Länder befi nden sich in einer tiefen Rezession. In Russland dürft e das BIP 2016 um 1,2 % schrumpfen, in Brasilien sogar um 3,3 %.

In den reifen Industriestaaten soll das BIP 2016 laut IWF insgesamt um 1,8 % steigen. Schwächer als erhofft verläuft dabei das Wachstum in den USA, der weltweit größten Volkswirtschaft . Mit einer erwarteten BIP-Steigerung von 2,2 % sind die USA dennoch die Wachstumslokomotive unter den Industrieländern. Japan kommt für diesen Part mit einem prognostiziertem BIP-Plus von 0,3 % nicht in Frage. Während in den USA die Konsumlust die Wirtschaft antreibt, bremsen die japanischen Verbraucher das Wachstum. Nur moderat dürft e die Wirtschaft in der Eurozone dieses Jahr zulegen, wobei mit dem »Brexit« ein neuer Risikofaktor hinzugekommen ist. Die Experten des IWF erwarten, dass das BIP im gemeinsamen Währungsraum 2016 um 1,6 % steigt. Die Wachstumsprognose für die deutsche Wirtschaft beträgt ebenfalls 1,6 %.

Mehr Aufträge für deutsche Maschinen- und Anlagenbauer

In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinfl ussten Dreimonatsvergleich März bis Mai 2016 erhöhte sich der Auft ragseingang im deutschen Maschinenund Anlagenbau im Vergleich zum Vorjahr um 6 %. Laut Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zogen dabei die Bestellungen aus dem Ausland um 7 % an, die Orders aus dem Inland legten um 5 % zu. Die Folgen des »Brexits« seien zwar nicht genau abzuschätzen, aber die aufk ommende Unsicherheit werde Investitionen beeinträchtigen, befürchtet der VDMA. Der Verband hält aber an seiner Prognose fest, wonach die Produktion 2016 im Vergleich zum Vorjahr stagnieren dürft e.

Der für KRONES relevante Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen soll sich mit einem Wachstum von 3 % besser entwickeln als die Gesamtbranche.

Das Wachstumstempo nimmt ab, die Sorgen nehmen zu. Für 2016 rechnet der Internationale Währungsfonds mit einem Wachstum von 3,1 %.

Umsatz von KRONES wächst im ersten Halbjahr 2016 um 3,8 %

KRONES verfügt über ein sehr solides Geschäft smodell und ist auf stabil wachsenden Märkten unterwegs. Trotz zunehmenden gesamtwirtschaft lichen Unsicherheiten und starker Konkurrenz legte der Umsatz von April bis Juni 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 % von 764,8 Mio. € auf 788,2 Mio. € zu. Damit hat sich das Wachstum im Vergleich zum Jahresanfangsquartal (+ 4,5 %) nur leicht verlangsamt. Das Unternehmen profi tierte von seinem Full-Service-Angebot sowie der sehr breiten internationalen Aufstellung.

KRONES hat im ersten Halbjahr eine gute Basis geschaff en, um 2016 das Wachstumsziel von 3 % zu erreichen.

Im ersten Halbjahr 2016 stieg der Umsatz um insgesamt 3,8 % von 1.503,7 Mio. € im Vorjahr auf 1.560,3 Mio. €. Überproportional stark wuchs KRONES von Januar bis Juni 2016 in den Regionen Mittlerer Osten/Afrika, Mittel- und Osteuropa sowie Nordund Mittelamerika. In China zog der Umsatz nach einem schwachen Jahresstart im zweiten Quartal 2016 an. Zurück gingen die Erlöse in der Region Russland/GUS. Schuld daran ist hauptsächlich die schlechte allgemeinwirtschaft liche Situation in Russland. Prozentual am stärksten kletterte der Umsatz im Berichtszeitraum im Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« (+ 36 %).

LAGEBERICHT | UMSATZ

Umsatz nach Regionen

Dynamisch entwickelte sich das Inlandsgeschäft von KRONES im ersten Halbjahr 2016. Insgesamt legte der Umsatz, den KRONES in den ersten sechs Monaten 2016 in Deutschland erzielte, im Vergleich zum Vorjahr um 21,5 % auf 179,9 Mio. € zu. Der Anteil des Inlandsgeschäft s am Umsatz stieg auf 11,5 % (Vorjahr: 9,8 %).

Unterm Strich stabil verlief das Europa-Geschäft (ohne Deutschland) von Januar bis Juni 2016. Während der Umsatz in der großen Absatzregion West europa mit 249,6 Mio. € wie erwartet nicht an das hohe Vorjahresniveau heranreichte (minus 12,2 %), verbesserten sich die Erlöse in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande) um 33,0 % auf 95,9 Mio. €. Deutlich erholt haben sich die Umsätze in Osteuropa im ersten Halbjahr 2016 (plus 41,4 %). Noch keine Besserung ist hingegen in der Krisenregion Russland/GUS in Sicht. Der Umsatz des ersten Halbjahres 2016 lag um 20,2 % niedriger als im Vorjahr. Insgesamt ging der Umsatz von KRONES in Europa (ohne Deutschland) im ersten Halbjahr 2016 leicht um 0,9 % von 446,7 Mio. € auf 442,5 Mio. € zurück. Der Anteil am Konzernumsatz verringerte sich auf 28,4 % (Vorjahr: 29,7 %).

In der für KRONES sehr wichtigen Wachstumsregion Mittlerer Osten/Afrika erhöhte sich der Umsatz im Berichtszeitraum trotz des hohen Vorjahresniveaus weiter. Um 14,7 % von 228,6 Mio. € im Vorjahr auf 262,1 Mio. € stiegen die Erlöse von Januar bis Juni 2016. In China hat das Geschäft nach einem verhaltenen Jahresstart im zweiten Quartal 2016 deutlich an Fahrt gewonnen. Mit 121,4 Mio. € lag der Umsatz nach den ersten sechs Monaten 2016 nur noch um 6,0 % unter Vorjahr. Im ersten Quartal betrug das Minus 28,5 %. Im übrigen asiatisch/pazifi schen Raum war der Umsatz im ersten Halbjahr leicht rückläufi g. Um 6,3 % auf 192,0 Mio. € verringerten sich die Erlöse im Vergleich zum Vorjahr.

Zufrieden sind wir mit der Entwicklung in Nord- und Mittelamerika. Das Geschäft von KRONES hat sich dort nachhaltig belebt. Von Januar bis Juni 2016 kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9,3 % auf 209,6 Mio. €. Stabilisiert haben sich die Erlöse in der Region Südamerika/Mexiko, obwohl dort einige Länder unter gesamtwirtschaft lichen Problemen leiden. Der Umsatz ging im Berichtszeitraum leicht um 1,1 % auf 152,8 Mio. € zurück.

Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns

Anteil am Konzernumsatz 30.06.2016 30.06.2015 Veränd.
in Mio. € % in Mio. € % %
Deutschland 179,9 11,5 148,1 9,8 +21,5
Mitteleuropa (ohne Deutschland) 95,9 6,1 72,1 4,8 +33,0
Westeuropa 249,6 16,0 284,2 18,9 – 12,2
Osteuropa 57,0 3,7 40,3 2,7 + 41,4
Russland, Zentralasien (GUS) 40,0 2,6 50,1 3,3 – 20,2
Mittlerer Osten/Afrika 262,1 16,8 228,6 15,2 +14,7
Asien/Pazifi k 192,0 12,3 204,8 13,6 – 6,3
China 121,4 7,8 129,2 8,6 – 6,0
Südamerika/Mexiko 152,8 9,8 154,5 10,3 – 1,1
Nord- und Mittelamerika 209,6 13,4 191,8 12,8 + 9,3
Gesamt 1.560,3 100,0 1.503,7 100,0 + 3,8

Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.

Auf den Emerging Markets erwirtschaftete KRONES im ersten Halbjahr 2016 insgesamt 53,0 % (Vorjahr: 53,7 %) des Konzernumsatzes. Damit verfügt KRONES weiterhin über eine international ausgewogene Umsatzverteilung.

Wert des Auftragseingangs legt stärker zu als der Umsatz

Nachdem die Ordertätigkeit unserer Kunden im ersten Quartal 2016 insgesamt zufriedenstellend war, trübte sich die Auft ragslage im April und Mai spürbar ein. Im Juni zogen die Bestellungen aber wieder deutlich an. Unterm Strich stieg der Wert der Bestellungen im zweiten Quartal 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 5,8 % auf 780,2 Mio. €. Von Januar bis Juni 2016 erhöhte sich der Auft ragseingang von KRONES um 5,1 % von 1.524,1 Mio. € im Vorjahr auf 1.602,4 Mio. €. Damit legte der Wert der Bestellungen im Berichtszeitraum noch stärker zu als der Umsatz (+ 3,8 %).

Am stärksten stieg der Auft ragseingang in den ersten sechs Monaten 2016 in Europa. Auch in Nordamerika und in China war die Investitionsbereitschaft unserer Kunden hoch. In Südamerika und Russland/GUS war der Auft ragseingang wie erwartet rückläufi g. Diese Regionen leiden unter einer tiefen Rezession.

Die Orderschwäche Anfang des zweiten Quartals war nur vorübergehend. Im ersten Halbjahr stieg der Wert der Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 5,1 %.

Auftragsbücher von KRONES sind gut gefüllt

Mit 1.136,7 Mio. € übertraf der Auft ragsbestand von KRONES Ende Juni 2016 den Vorjahreswert von 1.099,5 Mio. € um 3,4 %. Damit verfügt das Unternehmen über einen soliden Auft ragsbestand, der eine gute Basis ist, um unser Wachstumsziel für das Gesamtjahr 2016 zu erreichen.

2012

2013

2014

2015

2016

KRONES hält Marge auf wettbewerbsintensiven Märkten stabil

Wie erwartet ging im ersten Halbjahr 2016 von den Marktpreisen keine Unterstützung auf die Profi tabilität von KRONES aus. Nur aufgrund der Erfolge des Strategieprogramms Value verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) von Januar bis Juni 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 3,1 % von 104,1 Mio. € auf 107,3 Mio. €. Die EBT-Marge konnten wir im ersten Halbjahr bei 6,9 % stabil halten. Das Ergebnis nach Steuern legte im Vergleich zum Vorjahr um 2,3 % von 72,7 Mio. € auf 74,4 Mio. € zu. Auf 2,37 € (Vorjahr: 2,32 €) stieg das Ergebnis je Aktie.

Ergebnis vor Steuern (EBT) 01.01. bis 30.06. in Mio. € Ergebnis vor Steuern (EBT) 2. Quartal in Mio. € 64,0 31,5 79,7 40,8 89,4 46,3 104,1 53,9 107,3 52,2 30 45 60 75 90 105

15

2012

2013

2014

2015

2016

Konzernergebnis 01.01. bis 30.06. in Mio. € Konzernergebnis 2. Quartal in Mio. € 2012 44,2 2012 21,9 2013 55,6 2013 28,7 2014 62,4 2014 32,5 2015 72,7 2015 37,7 2016 74,4 2016 36,0 15 30 45 60 75

Im zweiten Quartal wurden die Märke zunehmend wettbewerbsintensiv. Deshalb lag das Ergebnis vor Steuern mit 52,2 Mio. € um 3,2 % unter dem Vorjahreswert von 53,9 Mio. €. Die EBT-Marge verringerte sich von 7,1 % im Vorjahr auf 6,6 %. Auf die Marktherausforderungen hat KRONES mit zusätzlichen Maßnahmen reagiert, um die Effi zienz des Unternehmens weiter zu steigern. Wir sind deshalb zuversichtlich, dass wir das angestrebte EBT-Margenziel von 7,0 % im Gesamtjahr 2016 erreichen.

Das Ergebnis nach Steuern ging von April bis Juni 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 % auf 36,0 Mio. € zurück. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,15 € (Vorjahr: 1,21 €).

KRONES konnte sich im ersten Halbjahr 2016 in einem zunehmend starken Wettbewerbsumfeld behaupten. Die EBT-Marge blieb mit 6,9 % konstant.

LAGEBERICHT | ERTRAGSLAGE

Ertragsstruktur KRONES Konzern in Mio. €

2016 2015 Veränderung
01.01. – 30.06. 01.01. – 30.06.
Umsatzerlöse 1.560,3 1.503,7 + 3,8 %
Bestandsveränderung FE/UFE 0,5 24,5
Gesamtleistung 1.560,8 1.528,2 + 2,1 %
Materialaufwand – 749,4 –725,5 + 3,3 %
Personalaufwand – 496,0 –468,9 + 5,8 %
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen – 168,2 –189,7 – 11,3 %
EBITDA 147,2 144,1 + 2,2 %
Abschreibungen auf Anlagevermögen – 43,9 –42,9 + 2,3 %
EBIT 103,3 101,2 + 2,1 %
Finanzergebnis 4,0 2,9
EBT 107,3 104,1 + 3,1 %
Ertragsteuern – 32,9 –31,4 + 4,8 %
Konzernergebnis 74,4 72,7 + 2,3 %

Von Januar bis Juni 2016 steigerte KRONES den Umsatz um 3,8 % auf 1.560,3 Mio. €. Da sich der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen weniger stark als im Vorjahr erhöhte, verbesserte das Unternehmen die Gesamtleistung im ersten Halbjahr 2016 unterproportional um 2,1 % auf 1.560,8 Mio. €. Insgesamt blieb die Ertragskraft von KRONES im Berichtszeitraum stabil. Während die beiden großen Aufwandsposten Material und Personal stärker als die Gesamtleistung stiegen, war der Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie aktivierten Eigenleistungen rückläufi g.

Der Materialaufwand kletterte im Berichtszeitraum um 3,3 % auf 749,4 Mio. €. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg somit von Januar bis Juni 2016 leicht von 47,5 % im Vorjahr auf 48,0 %. Mit einem Plus von 5,8 % auf 496,0 Mio. € erhöhte sich der Personalaufwand im Berichtszeitraum ebenfalls stärker als die Gesamtleistung. Folglich legte die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, von 30,7 % im Vorjahr auf 31,8 % zu.

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen ging um 11,3 % auf minus 168,2 Mio. € (Vorjahr: minus 189,7 Mio. €) zurück. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen stiegen leicht um 2,3 % auf 43,9 Mio. € (Vorjahr: 42,9 Mio. €).

Damit ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 103,3 Mio. € (+ 2,1 %). Durch das positive Finanzergebnis von 4,0 Mio. € (Vorjahr: + 2,9 Mio. €) kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 3,1 % auf 107,3 Mio. €. Damit verharrte im ersten Halbjahr 2016 die Ertragskraft , gemessen an der EBT-Marge, bei 6,9 %. Das Konzernergebnis stieg um 2,3 % auf 74,4 Mio. €.

Der rückläufi ge Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen konnte die höheren Personal- und Materialaufwandsquoten kompensieren. Die Ertragskraft von KRONES blieb dadurch im ersten Halbjahr stabil.

Kapitalfl ussrechnung KRONES Konzern in Mio. €

2016 2015 Veränderung
01.01. – 30.06. 01.01. – 30.06. Mio. €
Ergebnis vor Steuern 107,3 104,1 + 3,2
zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge + 70,6 + 53,2 + 17,4
Veränderung Working Capital – 258,9 – 112,8 – 146,1
Sonstiges (hauptsächlich Ertragsteuern) – 41,4 – 21,1 – 20,3
Cashfl ow aus laufender Geschäftstätigkeit – 122,4 +23,4 – 145,8
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte
und Sachanlagen – 34,1 – 30,2 – 3,9
Sonstiges – 12,7 – 15,2 + 2,5
Free Cashfl ow – 169,2 –22,0 – 147,2
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 19,2 – 39,5 + 58,7
wechselkursbedingte Veränderung der Finanzmittel ± 0 ± 0
Gesamte Änderung der Liquidität – 150,0 –61,5 – 88,5
Liquidität am Ende des Berichtszeitraums 214,6 274,9 – 60,3

KRONES erwirtschaft ete im ersten Halbjahr 2016 einen operativen Cashfl ow (Mittelveränderung aus laufender Geschäft stätigkeit) von minus 122,4 Mio. € gegenüber plus 23,4 Mio. € im Vorjahr. Verantwortlich für den starken Rückgang war der außerordentlich hohe Aufb au von betriebsnotwendigem Kapital (Working Capital). Im Berichtszeitraum erhöhte KRONES das Working Capital um 258,9 Mio. € und damit deutlich stärker als im Vorjahr mit 112,8 Mio. €. Vor allem der Abbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der sonstigen Verbindlichkeiten um insgesamt 208,8 Mio. € schlugen hier zu Buche. Höhere Forderungen und Vorräte sowie sonstige Vermögenswerte ließen das Working Capital um 50,1 Mio. € ansteigen. Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz stieg auf 25,5 % (Vorjahr: 24,5 %). Damit konnte der hohe Wert des ersten Quartals im zweiten Vierteljahr 2016 nicht kompensiert werden.

Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale lag im Verhältnis zum Umsatz bei 25,5 %.

KRONES investierte im Berichtszeitraum 34,1 Mio. € (Vorjahr: 30,2 Mio. €) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Der Free Cashfl ow, also der aus der operativen Geschäft stätigkeit erzielte Nettozufl uss an liquiden Mitteln, verringerte sich von Januar bis Juni 2016 auf minus 169,2 Mio. € (Vorjahr: minus 22,0 Mio. €). Mit dieser Entwicklung sind wir nicht zufrieden. Es ist für unser Geschäft aber nicht ungewöhnlich, dass der Free Cashfl ow unterjährig negativ ist.

Der Mittelzufl uss aus der Finanzierungstätigkeit erhöhte sich auf 19,2 Mio. € (Vorjahr: minus 39,5 Mio. €). Diese Position erfasst in der Berichtsperiode neben dem Mittelabfl uss durch die Dividendenausschüttung von 45,8 Mio. € auch den Mittelzufl uss aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 65,0 Mio. €. Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. Juni 2016 über liquide Mittel von 214,6 Mio. € (Vorjahr: 274,9 Mio. €).

Aufgrund des starken Abbaus von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie sonstigen Verbindlichkeiten war der Free Cashfl ow im ersten Halbjahr 2016 deutlich rückläufi g.

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte in Mio. €, 01.01. bis 30.06.

38,1

2013

2014

2015

2016

34,1

30,2

29,1

2012

36,1

Mitarbeiter

KRONES beschäftigt weltweit 13.742 Mitarbeiter

Der Ausbau des internationalen Geschäft s spiegelt sich auch in den Mitarbeiterzahlen wider. Ende Juni 2016 betrug die Zahl der im Ausland tätigen KRONES Mitarbeiter 4.008 (Vorjahr: 3.396). Ein großer Teil des Anstiegs geht auf den Mehrheitserwerb des italienischen Logistikunternehmens System Logistics zurück. Im Inland wuchs die Mitarbeiterzahl von 9.458 im Vorjahr auf 9.734. Insgesamt beschäft igte KRONES Ende des ersten Halbjahres 13.742 Mitarbeiter (Vorjahr: 12.854).

Die Mitarbeiterzahl von KRONES nahm im ersten Halbjahr 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 888 zu.

30.06.2016 31.12.2015 31.12.2014 31.12.2013
Langfristige Vermögenswerte 749 697 672 642
davon Anlagevermögen 664 646 624 605
Kurzfristige Vermögenswerte 1.953 2.010 1.756 1.596
davon fl üssige Mittel 215 365 336 240
Eigenkapital 1.132 1.111 989 954
Fremdkapital 1.570 1.596 1.439 1.284
langfristige Verpfl ichtungen 279 278 275 213
kurzfristige Verpfl ichtungen 1.291 1.318 1.164 1.071
Bilanzsumme 2.702 2.707 2.428 2.238

Vermögens- und Kapitalstruktur KRONES Konzern in Mio. €

Die Bilanzsumme von KRONES verringerte sich per 30. Juni 2016 im Vergleich zum 31. Dezember 2015 leicht von 2.706,6 Mio. € auf 2.701,7 Mio. €.

Im ersten Halbjahr legten die langfristigen Vermögenswerte um 51,3 Mio. € auf 748,5 Mio. € (31. Dezember 2015: 697,2 Mio. €) zu. Das Anlagevermögen kletterte im Berichtszeitraum auf 663,6 Mio. € (31. Dezember 2015: 646,2 Mio. €). Während sich die Sachanlagen mit 471,6 Mio. € (31. Dezember 2015: 481,5 Mio. €) verringerten, kletterten die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, bei denen es sich überwiegend um aktivierungspfl ichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, zum 30. Juni auf 186,8 Mio. € (31. Dezember 2015: 163,2 Mio. €).

Mit 1.953,2 Mio. € waren die kurzfristigen Vermögenswerte am Ende des Berichtszeitraums um 2,8 % niedriger als am 31. Dezember 2015. Für den Rückgang waren vor allem die liquiden Mittel verantwortlich. Sie gingen im ersten Halbjahr 2016 wegen des negativen Free Cashfl ow und der Dividendenzahlung im Juni von 364,6 Mio. € auf 214,6 Mio. € zurück. Die Vorräte stiegen im ersten Halbjahr um 63,4 Mio. € auf 787,9 Mio. €. Um 5,1 Mio. € auf 801,9 Mio. € erhöhten sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

KRONES baute im ersten Halbjahr 2016 Vorräte und Forderungen auf. Die liquiden Mittel verringerten sich hingegen zur Jahresmitte. Diese liegen allerdings noch bei sehr komfortablen 214,6 Mio. €.

Auf der Passivseite erhöhten sich die langfristigen Verpfl ichtungen von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, zum 30. Juni 2016 leicht auf 279,2 Mio. € (31. Dezember 2015: 278,5 Mio. €). Das Unternehmen hatte per 30. Juni 2016 keine langfristigen Bankschulden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Jahresende 2015 um 26,5 Mio. € auf 1.290,9 Mio. €. Hierfür waren vor allem rückläufi ge Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen verantwortlich. Per 30. Juni 2016 wies KRONES kurzfristige Bankschulden von 65,0 Mio. € aus.

Das Eigenkapital verbesserte sich von 1.110,7 Mio. € zum Bilanzstichtag 2015 auf 1.131,6 Mio. €. Damit lag die Eigenkapitalquote am 30. Juni 2016 bei 41,9 % (31. Dezember 2015: 41,0 %). Zusammen mit einer Nettoliquidität (fl üssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 149,6 Mio. € verfügt KRONES weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.

ROCE im ersten Halbjahr 2016 bei 15,6 %

Der Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, lag im ersten Halbjahr bei 15,6 % (Vorjahr: 17,0 %). Trotzdem sind wir zuversichtlich, das ROCE-Ziel für das Gesamtjahr 2016 von 18 % zu erreichen.

Segmentumsatz

Das Wachstum des Kernsegments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« beschleunigte sich im zweiten Quartal 2016 ein wenig. Insgesamt legten die Segmenterlöse von Januar bis Juni 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 4,2 % auf 1.335,1 Mio. € zu. Zum Wachstum beigetragen haben sowohl das Neumaschinen- als auch das Servicegeschäft . Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz der ersten sechs Monate 2016 stieg leicht von 85,2 % im Vorjahr auf 85,6 %.

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« zog der Umsatz von April bis Juni 2016 im Vergleich zum schwachen Jahresanfangsgeschäft an. In den ersten sechs Monaten 2016 unterschritt der Segmentumsatz mit 159,1 Mio. € den Vorjahreswert dennoch um 8,7 %. Aufgrund langer Projektlaufzeiten im Anlagenbau schwanken die Erlöse unterjährig stark. Wir erwarten für 2016 unverändert ein Wachstum von rund 10 %. Zum Konzernumsatz des ersten Halbjahres trug das Segment 10,2 % (Vorjahr: 11,6 %) bei.

Gut liefen die Geschäft e im Berichtszeitraum im kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class«, das KOSME und GERNEP umfasst. Beide Töchter decken mit ihrem Produktportfolio die Bedürfnisse kleiner und mittelständischer Kunden ab. Das Segment profi tierte im ersten Halbjahr 2016 von der guten Nachfrage auf den europäischen Märkten und steigerte den Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 36,0 % auf 66,1 Mio. €. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz erhöhte sich auf 4,2 % (Vorjahr: 3,2 %).

Der Umsatz in den drei Segmenten von KRONES entwickelte sich im ersten Halbjahr 2016 im Großen und Ganzen wie erwartet.

Segmentergebnis

Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« verschärft e sich der Wettbewerb im ersten Halbjahr 2016 zunehmend. Aufgrund der Erfolge des Strategieprogramms Value legte das Segmentergebnis vor Steuern (EBT) im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr trotzdem um 7,1 % auf 105,4 Mio. € zu. Die EBT-Marge verbesserte sich von 7,7 % auf 7,9 %. KRONES hat bereits Maßnahmen eingeleitet, damit das Margenziel von etwa 8 % für das Gesamtjahr 2016 auch bei anhaltendem Druck auf die Marktpreise nicht gefährdet wird.

Wie erwartet mit roten Zahlen schloss das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« das erste Halbjahr 2016 ab. Das Ergebnis vor Steuern verschlechterte sich von plus 3,6 Mio. € im Vorjahr auf minus 1,4 Mio. €. Die Umsetzung des Maßnahmenpakets, mit dem wir die Ertragskraft des Segments nachhaltig stärken wollen, läuft wie geplant. Für das Gesamtjahr 2016 erwartet KRONES daher weiterhin ein leicht positives Segmentergebnis.

Kräft ig gestiegen ist das Ergebnis des Segments »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« im Berichtszeitraum. Im ersten Halbjahr 2016 kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) von 2,1 Mio. € im Vorjahr auf 3,3 Mio. €. Sowohl GERNEP als auch KOSME lieferten einen positiven Ergebnisbeitrag. Die EBT-Marge des Segments verbesserte sich von 4,3 % auf 5,0 %. In ähnlicher Größenordnung soll sich die Marge auch im Gesamtjahr 2016 bewegen.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2016 2015
01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06.
EBT
in Mio. €
105,4 98,4
EBT-Marge
in %
7,9 7,7
Segment Prozesstechnik 2016 2015
01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06.
EBT
in Mio. €
– 1,4 3,6
EBT-Marge
in %
– 0,9 2,1
Segment Compact Class 2016 2015
01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06.
EBT
in Mio. €
3,3 2,1
EBT-Marge
in %
5,0 4,3

KRONES verbesserte die EBT-Marge im Kernsegment sowie im kleinsten Segment im ersten Halbjahr 2016. Die »Prozesstechnik« schrieb wie erwartet rote Zahlen.

Das Risikomanagementsystem von KRONES

Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäft sprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie identifi zieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem.

Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifi zieren, beobachten wir kontinuierlich alle Geschäft saktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auft ragsannahme verringert bzw. vermieden. Ab einer fest defi nierten Ordergröße durchlaufen die Auft räge eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auft rag angenommen wird.

Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaft en des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fl ießen in die jährliche Unternehmensplanung ein.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäft seinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäft e planen und Risiken steuern.

  • Jahresplanung
  • Mittelfristplanung
  • Strategische Planung
  • Rollierende Prognoserechnung
  • Monats- und Quartalsreports
  • Investitionsplanung

  • Produktionsplanung

  • Kapazitätsplanung
  • Projektcontrolling
  • Debitorenmanagement
  • Wechselkursabsicherungsgeschäft e
  • Versicherungen

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für KRONES keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2015 auf den Seiten 116 bis 127 zu fi nden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 30.06.2016 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Fürs Gesamtjahr 2016 bleibt KRONES verhalten optimistisch

Trotz vieler wirtschaft licher und politischer Unsicherheiten sieht KRONES die Geschäft saussichten für 2016 weiterhin verhalten optimistisch. Der Markt für Verpackungsmaschinen wächst stärker und stabiler als die Weltwirtschaft . Die regionale Umsatzauft eilung dürft e 2016 nicht stark vom Vorjahr abweichen.

KRONES will in allen drei Segmenten das Ergebnis verbessern

Von den Absatzpreisen erwartet KRONES für 2016 keine Unterstützung. Kostensenkungen, neue Produkte und Dienstleistungen sowie weitere Qualitätsverbesserungen bleiben wichtige Value- Themen, um im laufenden Geschäft sjahr in allen drei Segmenten profi tabel zu wachsen.

Im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« wird KRONES die internationalen Servicestrukturen und LCS Center ausbauen. Zudem wird das Unternehmen mehr lokale Produkte anbieten, die lokal eingekauft , gefertigt und montiert werden. Hierzu baut die Gesellschaft beispielsweise die Kapazitäten in China deutlich aus. Zudem müssen wir die Effi zienz weiter erhöhen und neue Umsatzpotenziale durch innovative Produkte und Services erschließen. Nachdem das Segment in den beiden Vorjahren überproportional zulegen konnte, plant KRONES für 2016 einen Umsatzanstieg von 3 %. Die EBT-Marge soll mit etwa 8 % das hohe Niveau des Vorjahres erreichen.

Im Segment »Prozesstechnik« liegt im laufenden Geschäft sjahr der Fokus auf der Umsetzung des Ende 2015 beschlossenen Maßnahmenpakets, mit dem wir die Ertragskraft des Segments nachhaltig stärken. Zudem hat KRONES Ende des ersten Quartals seine Intralogistikaktivitäten durch den Zukauf der italienischen SYSTEM LOGISTICS perfekt ergänzt. Das Komponentengeschäft (EVOGUARD) werden wir 2016 ebenfalls weiter ausbauen. Insgesamt prognostizieren wir für das Segment Prozesstechnik für 2016 einen um rund 10 % höheren Umsatz sowie ein leicht positives Ergebnis (EBT-Marge: 1 %). Mittelfristig wollen wir in der Prozesstechnik eine EBT-Marge von mindestens 4 % erzielen.

Das Segment »Maschinen und Anlagen für die Compact Class« soll 2016 mit einem im Vergleich zum Vorjahr stabilen Umsatz eine EBT-Marge von 4 bis 5 % erwirtschaft en.

Solides Halbjahr stützt Ausblick für Gesamtjahr 2016

Auf Basis der derzeitigen gesamtwirtschaft lichen Aussichten und der Entwicklung der für KRONES relevanten Märkte erwarten wir für 2016 im Konzern ein Umsatzwachstum von 3 %. Das Ergebnis des Unternehmens soll im laufenden Jahr erneut steigen. KRONES prognostiziert, dass 2016 die EBT- Marge bei 7,0 % liegen wird. Unsere dritte Zielgröße, den ROCE, wollen wir im laufenden Jahr auf 18 % steigern.

Prognose 2016 Ist-Wert H1 2016
Umsatzwachstum + 3 % + 3,8 %
EBT-Marge 7,0 % 6,9 %
ROCE 18 % 15,6 %

KRONES ist nach dem ersten Halbjahr zuversichtlich, die Wachstums- und Ergebnisziele für 2016 zu erreichen

2016 2015 Veränderung
01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06. %
Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 1.560,3 1.503,7 + 3,8
Bestandsveränderung FE/UFE 0,5 24,5
Gesamtleistung 1.560,8 1.528,2 + 2,1
Materialaufwand – 749,4 – 725,5 + 3,3
Personalaufwand – 496,0 – 468,9 + 5,8
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen – 168,2 – 189,7 – 11,3
Abschreibungen auf Anlagevermögen – 43,9 – 42,9 + 2,3
EBIT 103,3 101,2 + 2,1
Finanzergebnis 4,0 2,9
Ergebnis vor Steuern 107,3 104,1 + 3,1
Ertragsteuern – 32,9 – 31,4 + 4,8
Konzernergebnis 74,4 72,7 + 2,3
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter – 0,6 – 0,5
Ergebnisanteil KRONES Konzern 75,0 73,2
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 2,37 2,32
2016 2015 Veränderung
01.04.– 30.06. 01.04.– 30.06. %
Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 788,2 764,8 + 3,1
Bestandsveränderung FE/UFE – 5,3 – 28,6
Gesamtleistung 782,9 736,2 + 6,3
Materialaufwand – 375,0 – 340,2 + 10,2
Personalaufwand – 253,3 – 236,7 + 7,0
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen – 83,4 – 85,7 – 2,7
Abschreibungen auf Anlagevermögen – 22,1 – 21,6 + 2,3
EBIT 49,1 52,0 – 5,6
Finanzergebnis 3,1 1,9
Ergebnis vor Steuern 52,2 53,9 – 3,2
Ertragsteuern – 16,2 – 16,2 ± 0,0
Konzernergebnis 36,0 37,7 – 4,5
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter – 0,2 – 0,3
Ergebnisanteil KRONES Konzern 36,2 38,0
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,15 1,21
Aktiva 30.06.2016 31.12.2015
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 186,8 163,2
Sachanlagen 471,6 481,5
Finanzanlagen 5,2 1,5
Anlagevermögen 663,6 646,2
Aktive latente Steuern 21,3 22,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 58,6 23,8
Tatsächliche Steuerforderungen 1,7 1,7
Sonstige Vermögenswerte 3,3 3,5
Langfristige Vermögenswerte 748,5 697,2
Vorräte 787,9 724,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 801,9 796,8
Tatsächliche Steuerforderungen 15,1 15,0
Sonstige Vermögenswerte 133,7 108,5
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 214,6 364,6
Kurzfristige Vermögenswerte 1.953,2 2.009,4
Bilanzsumme 2.701,7 2.706,6
Passiva 30.06.2016 31.12.2015
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 1.131,6 1.110,7
Rückstellungen für Pensionen 198,1 196,9
Passive latente Steuern 12,3 17,3
Sonstige Rückstellungen 58,1 50,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpfl ichtungen 8,7 12,6
Sonstige Verpfl ichtungen 2,0 1,6
Langfristige Schulden 279,2 278,5
Sonstige Rückstellungen 165,5 147,0
Steuerrückstellungen 23,7 9,5
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 65,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 527,7 545,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 187,1 247,9
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 1,3 17,4
Sonstige Finanzverpfl ichtungen 18,2 56,3
Sonstige Verpfl ichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 302,4 293,6
Kurzfristige Schulden 1.290,9 1.317,4
Bilanzsumme 2.701,7 2.706,6
2016 2015
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 107,3 104,1
Abschreibungen und Zuschreibungen 43,9 42,9
Erhöhung der Rückstellungen 24,2 12,9
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern 5,7 0,1
Zinsaufwendungen und Zinserträge – 2,5 –1,8
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen – 0,1 0,0
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge – 0,6 –0,9
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind – 50,1 –119,1
Verminderung (Vj. Erhöhung) der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind – 208,8 6,3
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel – 81,0 44,5
gezahlte Zinsen – 0,3 –0,2
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern – 41,1 –20,9
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit – 122,4 23,4
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte – 17,0 –16,4
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen – 17,1 –13,8
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,8 0,4
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen – 3,3 0,0
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 0,2 0,2
Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen – 13,7 –18,3
erhaltene Zinsen 1,8 1,4
erhaltene Dividenden 1,5 1,1
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit – 46,8 –45,4
Auszahlungen an Unternehmenseigner – 45,8 –39,5
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 65,0 0,0
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Finanzverbindlichkeiten 0,0 0,0
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 19,2 –39,5
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds – 150,0 –61,5
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,0 0,0
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 364,6 336,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 214,6 274,9
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn.
Kapital
Kapital
rücklage
Gewinn
rücklagen
Währungs
Diff erenz d.
Eigenkap.
Sonstige
Rücklagen
Konzern
bilanz
gewinn
Eigen
kapital
Eigen
kapital
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 31. Dezember 2014 40,0 141,7 364,2 – 0,5 – 89,5 531,8 987,7 0,8 988,5
Dividendenzahlung (1,25 € je Aktie) – 39,5 – 39,5 – 39,5
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2015 73,2 73,2 – 0,5 72,7
Währungsdiff erenzen 7,5 7,5 7,5
versicherungmathematische
Gewinne/Verluste aus Pensionen
0,2 0,2 0,2
Hedge Accounting – 0,4 – 0,4 – 0,4
Stand 30. Juni 2015 40,0 141,7 364,2 7,0 – 89,7 565,5 1.028,7 0,3 1.029,0
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2015 84,2 84,2 – 0,7 83,5
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,3 – 0,3 0,0 0,0
Währungsdiff erenzen – 14,1 – 14,1 – 14,1
versicherungmathematische
Gewinne/Verluste aus Pensionen
12,1 12,1 12,1
Hedge Accounting 0,2 0,2 0,2
Stand 31. Dezember 2015 40,0 141,7 364,5 – 7,1 – 77,4 649,4 1.111,1 – 0,4 1.110,7
Dividendenzahlung (1,45 € je Aktie) – 45,8 – 45,8 – 45,8
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2016 75,0 75,0 – 0,6 74,4
Währungsdiff erenzen – 9,4 – 9,4 – 9,4
Änderung im Konsolidierungskreis 0,0 0,9 0,9
versicherungmathematische
Gewinne/Verluste aus Pensionen
– 0,4 – 0,4 – 0,4
Hedge Accounting 1,2 1,2 1,2
Stand 30. Juni 2016 40,0 141,7 364,5 – 16,5 – 76,6 678,6 1.131,7 – 0,1 1.131,6

26 Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

2016 2015
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 74,4 72,7
Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden
Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpfl ichtungen – 0,4 0,2
– 0,4 0,2
Posten, die anschließend möglicherweise in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden
Unterschied aus Währungsumrechnung – 9,4 7,5
Derivative Finanzinstrumente 1,2 – 0,4
– 8,2 7,1
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen – 8,6 7,3
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 65,8 80,0
davon Anteile anderer Gesellschafter – 0,6 – 0,5
davon Anteile KRONES Konzern 66,4 80,5

Anhang für den KRONES Konzern Segmentberichterstattung

Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen KRONES Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für die Compact Class
-ausstattung Prozesstechnik
2016 2015 2015 2016 2015 2016 2015
01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06. 01.01.– 30.06.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 1.335,1 1.280,9 159,1 174,2 66,1 48,6 1.560,3 1.503,7
EBT 105,4 98,4 – 1,4 3,6 3,3 2,1 107,3 104,1
EBT-Marge 7,9 % 7,7 % – 0,9 % 2,1 % 5,0 % 4,3 % 6,9 % 6,9 %
Mitarbeiter am 30.06.* 11.658 11.093 1.241 894 508 484 13.407 12.471

* Konsolidierungskreis

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. Juni 2016 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen sowie eine prüferische Durchsicht wurden nicht durch geführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschaft er am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinnund-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschaft er gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschaft er wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen, der Entwicklung des Eigenkapitals und der Kapitalfl ussrechnung als Konzernanhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 30. Juni 2016 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, welche durch die KRONES AG unmittelbar und mittelbar beherrscht werden.

Im Geschäft sjahr 2016 wurde die SYSTEM LOGISTICS S.p.A., Fiorano, Italien, die SYSTEM Ltd., London, Großbritannien, die SYSTEM NORTHERN EUROPE AB, Malmö, Schweden, die SYSTEM LOGISTICS SPAIN SL, Castellon, Spanien, sowie die SYSTEMLOG De Mexico S.A. de C.V., Nuevo Leon, Mexiko, die SYSTEM LOGISTICS Corporation, Delaware, USA und die SYSTEM LOGISTICS ASIA Co. Ltd., Bangkok, Thailand erworben

Desweiteren wurden die KPC-Processing GmbH, Neutraubling, Deutschland, die KRONES Chile SpA., Santiago de Chile, Chile, sowie die KRONES Sales (Beijing) Co. Ltd., Beijing, China, und die KRONES PACIFIC Pty Limited, Sydney, Australien gegründet.

Die Erstkonsolidierung wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäft s- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschaft er« ausgewiesen.

Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfl uss auf die Geschäft sund Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20 % bis 50 %), werden im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaff ungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaff ungskosten werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende Betrag als Geschäft s- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäft s- oder Firmenwert, der aus der Anschaff ung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist imBuchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung überprüft . Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinnund-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäft svorfällen zwischen KRONES und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten Unternehmen eliminiert.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifi zierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaft en primär ihre Geschäft e im Wirtschaft sumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft . Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdiff erenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdiff erenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäft svorfalls umgerechnet und Umrechnungsdiff erenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht-monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2016 31.12.2015 2016 2015
US-Dollar USD 1,114 1,089 1,116 1,117
Britisches Pfund GBP 0,826 0,735 0,778 0,733
Schweizer Franken CHF 1,087 1,082 1,096 1,058
Dänische Kronen DKK 7,439 7,462 7,450 7,456
Kanadischer Dollar CAD 1,441 1,513 1,486 1,378
Japanischer Yen JPY 114,570 131,120 124,679 134,326
Brasilianischer Real BRL 3,617 4,314 4,136 3,311
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 7,389 7,073 7,294 6,844
Mexikanischer Peso MXN 20,671 18,923 20,151 16,901
Ukrainischer Griwna UAH 27,652 26,171 28,409 23,704
Südafrikanischer Rand ZAR 16,497 16,988 17,205 13,314
Kenianischer Schilling KES 112,624 111,424 113,264 104,596
Nigerianischer Naira NGN 314,520 216,690 266,215 219,651
Russischer Rubel RUB 71,498 80,536 78,216 64,597
Thailändischer Baht THB 39,154 39,254 39,575 36,810
Indonesische Rupiah IDR 14.723,000 15.017,200 14.977,574 14.480,172
Angolanischer Kwanza AOA 184,682 147,384 178,888 120,775
Türkische Lira TRY 3,213 3,183 3,260 2,861
Kasachische Tenge KZT 377,890 370,980 385,514 207,032
Indische Rupie INR 75,203 72,067 74,979 71,020
Australischer Dollar AUD 1,495 1,514 1,492 1,456

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die im Zwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen, die zum 31. Dezember 2015 zur Anwendung kamen.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaff ene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäft soder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünft iger wirtschaft licher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaff ungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaff ungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünft iger wirtschaft licher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungs kosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaff ungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von 0,25 % aktiviert.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Geschäft s- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung, sondern werden einmal jährlich auf Wertminderung überprüft . Eine Überprüfung erfolgt auch, wenn Ereignisse oder Umstände eintreten, die darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht wiedererlangt werden kann. Die Geschäft s- oder Firmenwerte werden zu Anschaff ungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen aus Wertminderungen, angesetzt.

Die Überprüfung auf Wertminderung der Geschäft s- oder Firmenwerte erfolgt auf der Ebene einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die durch eine Division (oder entsprechende Einheit) repräsentiert wird. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten stellt die unterste Ebene dar, auf der Geschäft s- oder Firmenwerte für interne Zwecke der Unternehmensleitung überwacht werden.

Für die Überprüfung auf Wertminderung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäft s- oder Firmenwert jener zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder jener Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die erwartungsgemäß Nutzen aus den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses ziehen soll. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäft s- oder Firmenwert zugeordnet wurde, deren erzielbaren Betrag, wird ein Wertminderungsaufwand für den Geschäft s- oder Firmenwert erfasst, der dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet ist. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, und dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Übersteigt einer dieser Beträge den Buchwert, ist es nicht immer notwendig, beide Werte zu ermitteln. Diese Werte beruhen grundsätzlich auf der Ermittlung abgezinster Zahlungsströme (Discounted-Cashfl ow-Bewertungen). Auch wenn der erzielbare Betrag den Buchwert der zahlungsmittel generierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäft s- oder Firmenwert zugeordnet ist, in künft igen Perioden übersteigt, werden keine Wertaufh olungen auf abgeschriebene Geschäft soder Firmenwerte vorgenommen.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaff ungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Nutzungsdauer in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaff ungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öff entlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öff entlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaff ungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaft lichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem nie drigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künft igen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpfl ichtungen werden unter den sonstigen Verpfl ichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaft lich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • fi nanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten, die von den jeweiligen Kreditinstituten zum Bilanzstichtag bereitgestellt werden.

Die Finanzanlagen beinhalten im Wesentlichen Ausleihungen; diese werden zu fortgeführten Anschaff ungskosten bilanziert. Die Werthaltigkeit wird jährlich beurteilt.

Der beizulegende Zeitwert von fi nanziellen Vermögenswerten und Schulden basiert auf fi nanzmathematischen Berechnungsmodellen mit zum Bilanzstichtag am Markt beobachtbaren Inputfaktoren (Stufe 2 i. S. d. IFRS 13.72). Vermögenswerte und Schulden der Stufe 2 sind im Wesentlichen Derivate mit und ohne bilanziellen Sicherungszusammenhang.

Bei fi nanziellen Vermögenswerten der Stufe 3 i. S. d. IFRS 13.72 entspricht der Buchwert jeweils dem Zeitwert. Die Bewertung basiert auf Schätzungen der Prognosen der künft igen Entwicklung.

Die Kassageschäft e werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln, Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing sowie Fertigungsaufträgen mit aktivischem Saldo und Derivaten im Hedge Accounting zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaff ungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« fi ndet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsfl üssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroff en sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, kanadischer Dollar, japanischer Yen, britisches Pfund sowie Euro.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100 % der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäft e und vereinzelt Swapgeschäft e und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S. d. IFRS 13.72. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashfl ow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäft en die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäft es in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäft sbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaff ungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaft liche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaff ungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fi xe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäft igung ermittelt.

Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoff e wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifi sche Fertigungsaufträge

Kundenspezifi sche Fertigungsauft räge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Method«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse für den Anlagenund Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auft ragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsauft räge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Diff erenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaft sbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaft en auch künft ig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einfl ussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste wirken sich unmittelbar in der Konzernbilanz aus und führen zu einer Erhöhung bzw. Verminderung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpfl ichtungen sowie zu einer Verringerung bzw. Erhöhung des Eigenkapitals. Die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung bleibt frei von Eff ekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, da diese im sonstigen Ergebnis zu erfassen sind. Zudem wird der Nettozinsansatz eingeführt. Damit wird die Nettopensionsverpfl ichtung mit dem Diskontierungszinssatz verzinst, der der Bewertung der Bruttopensionsverpfl ichtung zugrunde liegt. Da die Nettopensionsverpfl ichtung um etwaiges Planvermögen gekürzt ist, wird durch diese Berechnung für das Planvermögen eine Verzinsung in Höhe des Diskontierungs zinssatzes angenommen.

Verpfl ichtungen aus Altersteilzeit

Nach der Defi nition in IAS 19 für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses stellen die im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen zugesagten Aufstockungsbeträge andere langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer dar. Aufstockungsbeträge sind damit nicht vollständig mit ihrem Barwert zu passivieren, sondern es erfolgt eine ratierliche Ansammlung der Aufstockungsbeträge über die betreff enden aktiven Dienstjahre der altersteilzeitbegünstigten Arbeitnehmer.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpfl ichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die fi nanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaff ungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von fi nanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle fi nanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaff ungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Auft rägen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaft licher Nutzenzufl uss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäft ssegmente, die die strategischen Geschäft seinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen für die Compact Class.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES AG in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling 100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
EVOGUARD GmbH, Nittenau 100,00
MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main 100,00
KLUG GmbH Integrierte Systeme, Teunz 26,00
SYSKRON Holding GmbH, Wackersdorf 100,00
SYSKRON GmbH, Wackersdorf 100,00
TRIACOS Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab 100,00
HST Maschinenbau GmbH, Dassow 100,00
SCHAEFER Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH, Rosenheim 100,00
TILL GmbH, Hofh eim 50,97
GERNEP GmbH Etikettiertechnik, Barbing 100,00
KPC-Processing GmbH, Neutraubling 100,00
S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien 100,00
MAINTEC Service eood, Sofi a, Bulgarien 100,00
KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark 100,00
KRONES S.A.R.L., Viviers-du-Lac, Frankreich 100,00
KRONES UK Ltd., Bolton, Großbritannien 100,00
SYSTEM Ltd., London, Großbritannien 60,00
KRONES S.R.L., Garda (VR), Italien 100,00
KOSME S.R.L., Roverbella, Italien 100,00
SYSTEM LOGISTICS S.p.A., Fiorano, Italien 60,00
KRONES Kazakhstan Too, Almaty, Kasachstan 100,00
KRONES Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande 100,00
KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich 100,00
KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen 100,00
KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal 100,00
KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation 100,00
KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien 100,00
SYSTEM NORTHERN EUROPE AB, Malmö, Schweden 60,00
KRONES AG, Buttwil, Schweiz 100,00
KRONES Iberica, S.A.U., Barcelona, Spanien 100,00
SYSTEM LOGISTICS SPAIN SL, Castellon, Spanien 60,00
KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik 100,00
KONPLAN S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik 100,00
KRONES Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei 100,00
KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine 100,00
KRONES Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola 100,00
KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien 100,00
KRONES PACIFIC PTY LIMITED, Sydney, Australien 100,00
KRONES do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES S. A., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES Chile SpA., Santiago de Chile, Chile 100,00
KRONES Sales (Beijing) Co. Ltd., Beijing, VR China 100,00
KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China 100,00
KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China 100,00
KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China 100,00
KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien 100,00
PT. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien 100,00
KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan 100,00
KRONES Machinery Co. Ltd., Mississauga, Ontario, Kanada 100,00
KRONES LCS Center East Africa Ltd., Nairobi, Kenia 100,00
KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien 100,00
KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea 100,00
KRONES Mex S. A. DE C. V., Mexiko D. F., Mexiko 100,00
SYSTEMLOG DE MEXICO S.A. DE C.V., Nuevo Leon, Mexiko 60,00
KRONES LCS Center West Africa Ltd., Lagos, Nigeria 100,00
KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika 100,00
KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand 100,00
SYSTEM LOGISTICS ASIA Co. Ltd., Bangkok, Thailand 60,00
KRONES INC., Franklin, Wisconsin, USA 100,00
SYSTEM LOGISTICS CORPORATION, Delaware, USA 60,00
Maquinarias KRONES de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela 100,00

*unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Aufsichtsrat und Vorstand

Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktio nären nach dem Aktien gesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Ernst Baumann Aufsichtsratsvorsitzender bis 15.06.2016 * ZF FRIEDRICHSHAFEN AG

Volker Kronseder

  • Aufsichtsratsvorsitzender seit 15.06.2016 * UNIVERSITÄTSKLINIKUM REGENSBURG * WIRTSCHAFTSBEIRAT
  • BAYERISCHE LANDESBANK

Werner Schrödl**

Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsrats vorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender * VERWALTUNGSRAT DER BAYERISCHEN BETRIEBSKRANKENKASSEN

Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services

Norman Kronseder

Land- und Forstwirt * BAYERISCHE FUTTERSAATBAU GMBH

Graf Philipp von und zu Lerchenfeld MdB, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt verstorben am 30.05.2016

Professor Dr. jur. Susanne Nonnast Professorin an der OTH Regensburg seit 15.06.2016

Dr. Verena Di Pasquale** Stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern

Johann Robold** Betriebsrat

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin der KROMBACHER FINANCE GMBH, SCHAWEI GMBH, DIVERSUM HOLDING GMBH & CO. KG * CHOCOLADEFABRIKEN LINDT & SPRÜNGLI AG

Jürgen Scholz**

  1. Bevollmächtigter und Kassierer IG METALL Verwaltungsstelle Regensburg * INFINEON TECHNOLOGIES AG

Hans-Jürgen Thaus

Vormals stellvertretender Vorstandsvorsitzender der KRONES AG * HAWE HYDRAULIK SE * MASCHINENFABRIK REINHAUSEN GMBH * KURTZ HOLDING GMBH & BETEILIGUNGS KG * SCHULER AG

Josef Weitzer**

Stellv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stellv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * SPARKASSE REGENSBURG

Christoph Klenk CEO Personal, Kommunikation, Qualität, Informationsmanagement

Michael Andersen

CFO Finanzen, Controlling, Strategischer Einkauf

Rainulf Diepold Vertrieb und Marketing

Thomas Ricker Abfüll- und Verpackungstechnik

Markus Tischer International Operations and Services

Ralf Goldbrunner Anlagen und Komponenten

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt Außerdem sind die Konzern gesellschaften dem Verant wor tungs bereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet. »Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäft sverlauf einschließlich des Geschäft sergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäft sjahr beschrieben sind.«

Neutraubling, im Juli 2016

Christoph Klenk CEO

Rainulf Diepold

Michael Andersen CFO

Thomas Ricker

Markus Tischer

Ralf Goldbrunner

Glossar

Cashfl ow Gesamtheit von Zu- und Abfl üssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode.
DAX Deutscher Aktienindex (DAX). Der Index umfasst die 30 größten (gemessen an Börsenwert und Börsen
umsatz) deutschen Unternehmen.
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and
amortisation).
EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
EBT Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
EBT-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz.
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw.
aus einbehal tenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Cashfl ow Der frei verfügbare Cashfl ow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung
zur Verfügung steht. Der Free Cashfl ow berechnet sich, in dem man von der Mittelveränderung aus der
laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
IFRS International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalfl ussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und
Mittelverwendungseff ekte innerhalb des Geschäftsjahres.
MDAX Index, der die 50 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen
Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
ROCE (passivisch) Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich
keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
ROCE (aktivisch) Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Summe aus Anlagevermögen und Working Capital.
Working Capital Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
+ Vorräte + geleistete Anzahlungen) – (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + erhaltene
Anzahlungen)

Finanzkalender

26.10.2016 Quartalsmitteilung
zum 30. September 2016
Impressum
Herausgeber KRONES AG
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,
Leiter Corporate Communications
Gestaltung Büro Benseler
Text KRONES AG,
InvestorPress GmbH
Fotos KRONES AG
Druck, Litho G. Peschke Druckerei GmbH

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