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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2015
Apr 30, 2015
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Interim / Quarterly Report
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Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2015 Q1
- Highlights und Kennzahlen
- 4 Brief des Vorstands
- Die KRONES Aktie
Konzernlagebericht
- 6 Wirtschaftliches Umfeld
- Umsatz
- Auftragseingang und -bestand
- Ertragslage
- Kapitalflussrechnung
- Mitarbeiter
- Bilanzstruktur
- Bericht aus den Segmenten
- Risikobericht
- Prognosebericht
Zwischenabschluss zum 31.03.2015
- Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung
- Bilanz
- Kapitalflussrechnung
- Eigenkapitalentwicklung
- Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
Anhang für den Krones Konzern
- Segmentberichterstattung
- Allgemeine Angaben
- Anteilsbesitz
- Aufsichtsrat und Vorstand
- Glossar
- Kontakt
- Finanzkalender Impressum
Highlights und Kennzahlen
Guter Jahresauftakt 2015 – KRONES setzt profitables Wachstum fort
- Der Umsatz klettert im ersten Quartal um 5,1 % auf 738,9 Mio. €.
- Auftragseingang von KRONES erhöht sich um 6,5 % auf 787,0 Mio. €.
- Ertragskraft überproportional verbessert. Die EBT-Marge steigt von 6,1 % auf 6,8 %.
- Krones erwartet für 2015 ein Umsatzwachstum von 4% und eine EBT-Marge von 6,8%.
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| 2015 | 2014 | |||
| Umsatz | Mio. € | 738,9 | 703,0 | +5,1% |
| Auftragseingang | Mio. € | 787,0 | 738,8 | +6,5% |
| Auftragsbestand zum 31.03. | Mio. € | 1.127,2 | 1.028,2 | +9,6% |
| ebitda | Mio. € | 70,5 | 63,1 | +11,7% |
| ebit | Mio. € | 49,2 | 42,2 | +16,6% |
| ebt | Mio. € | 50,2 | 43,1 | +16,5% |
| Konzernergebnis | Mio. € | 35,0 | 29,9 | +17,1% |
| Ergebnis je Aktie | € | 1,11 | 0,95 | +16,8% |
| Investitionen in Sachanlagen | ||||
| und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 15,8 | 12,4 | +3,4 Mio.€ |
| Free Cashflow | Mio. € | –56,2 | –40,2 | –16,0 Mio.€ |
| Nettoliquidität | Mio. € | 280,2 | 199,8 | +80,4 Mio.€ |
| ROCE (passivisch) | % | 16,5 | 15,4 | – |
| ROCE (aktivisch) | % | 14,7 | 13,3 | – |
| Beschäftigte am 31.03. | ||||
| Weltweit | 12.756 | 12.353 | +403 | |
| Inland | 9.414 | 9.100 | +314 | |
| Ausland | 3.342 | 3.253 | +89 |
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
nach den ersten drei Monaten 2015 liegt KRONES voll auf Kurs. Von Januar bis März stiegen Umsatz und Auftragseingang gegenüber dem Vorjahr um 5,1% und 6,5 %. Das Ergebnis vor Steuern legte um 16,5 % auf 50,2 Mio. € erneut überproportional zu. Auch für das Gesamtjahr sind wir trotz vieler politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten insgesamt optimistisch. Der Umsatz soll um 4% steigen und die Ertragskraft weiter zulegen. Von den Absatzpreisen ist für 2015 nur geringe Unterstützung zu erwarten. Daher bleiben Kostensenkungen, neue Produkte und Dienstleistungen sowie weitere Qualitätsverbesserungen wichtige Value Themen, um profitabel zu wachsen.
Die Weltwirtschaft sollte sich 2015 weiterhin solide entwickeln. Experten erwarten für das laufende Jahr ein Wachstum der Weltwirtschaft von 3,5% nach 3,4% im Vorjahr. Konjunkturlokomotive bleiben weiterhin die Schwellenländer, die 2015 von einer starken Wirtschaft in den USA unterstützt werden. Europa und Japan hingegen sollten nur auf sehr niedrigem Niveau wachsen.
Im ersten Quartal habe ich den Aufsichtsrat darüber informiert, dass ich meinen zum Jahresende 2015 auslaufenden Vorstandsvertrag entsprechend den internen Regelungen nicht mehr verlängere. Mit der neuen Besetzung des Vorstandsvorsitzenden ab 2016 durch meinen Kollegen und jetzigen Finanzvorstand Christoph Klenk geben wir an unsere Geschäftspartner und Mitarbeiter das klare Signal, dass die Kontinuität im Unternehmen nachhaltig garantiert ist. Zudem will ich weiterhin Verantwortung übernehmen und Teil der erfolgreichen und motivierten Krones Mannschaft bleiben. Hierzu werde ich mich auf der ordentlichen Hauptversammlung 2016 für die Wahl in den Aufsichtsrat der Krones AG zur Verfügung stellen. Außerdem möchte ich noch ergänzen: Meine Familie steht als Hauptaktionär langfristig zum Unternehmen. Die Weichen für eine erfolgreiche Zukunft von Krones sind damit gestellt.
Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender
Krones Aktie steigt im ersten Quartal um 20%
Die meisten Weltbörsen sind mit teilweise satten Kursgewinnen in das Jahr 2015 gestartet. Getrieben wurde die fulminante Jahresanfangsrallye von der lockeren Geldpolitik vieler Zentralbanken. Sie führt verstärkt dazu, dass Aktien im Vergleich zu Zinsanlagen immer attraktiver werden. Die Entscheidung der Europäischen Zentralbank (EZB), ein großes Anleihekaufprogramm von monatlich 60 Mrd. € im März zu starten, sorgte vor allem an Europas Börsen für höhere Kurse. Unterstützt wurde die Aufwärtsbewegung in Europa von einem deutlich nachgebenden Euro-Kurs gegenüber dem US-Dollar und dem niedrigen Ölpreis. Der Ukraine-Konflikt und die Schuldenkrise in Griechenland sorgten, wenn überhaupt, nur für kurze Rückschläge und konnten die Aufwärtsdynamik kaum bremsen.
So legte der Euro Stoxx 50 von Januar bis März um 17,5% zu. Mit einem Plus von 22,0% war der deutsche Aktienindex DAX einer der Top-Performer unter den Weltbörsen. Der japanische Nikkei-Index profitierte mit einem Plus von 10,1% von der weiterhin extrem expansiven Geldpolitik in Japan. Im Gegensatz hierzu hatten die US-Börsen einen holprigen Jahresauftakt. Die Aktien in Übersee belastete die Angst vor einer baldigen Zinserhöhung durch die US-Notenbank FED, so dass der amerikanische Dow-Jones-Index das erste Quartal sogar mit einem leichten Minus von 0,3% abschloss.
Der MDAX, also der Index für mittelgroße Werte, stieg fast im Gleichschritt mit dem DAX. Getrieben von den Immobilienwerten und dem Index-Schwergewicht Airbus legte der MDAX von Januar bis März um 22,1% zu.
Die Krones Aktie legte von Januar bis März 2015 um 20,0% zu. Der MDAX stieg noch ein wenig stärker.
krones Aktie mdax (indexiert)
Die Krones Aktie glänzte im Berichtszeitraum erneut mit einer starken Performance. Sie legte zwar mit 20,0% nicht ganz so stark zu wie der MDAX, allerdings zeigte die Aktie 2014 eine deutliche Outperformance gegenüber dem Index. Ohne größere Schwankungen ging es mit der Aktie von Januar bis März nach oben. Unterstützt wurde die positive Entwicklung von den vorläufigen Umsatz- und Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2014 sowie dem Dividendenvorschlag. Am 31. März markierte das Papier im Tagesverlauf mit 98,33 € den Quartals-Höchststand, ehe es mit einem Kurs von 96,93 € und einem Plus von 20,0% die ersten drei Monate 2015 abschloss.
Weltwirtschaft soll 2015 stärker als im Vorjahr zulegen
Die Konjunkturexperten des Internationalen Währungsfonds (IWF) prognostizieren für 2015 in ihrem »World Economic Outlook« von April ein etwas höheres Weltwirtschaftswachstum als 2014. Vor allem der niedrige Ölpreis und die weltweit lockere Geldpolitik stützen die Wirtschaft. Die weiterhin hohen Schuldenstände sowie niedrige Investitionen bremsen hingegen die globale Konjunktur. Insgesamt rechnet der IWF damit, dass die Weltwirtschaft 2015 um 3,5% zulegt, nach 3,4% im Vorjahr.
Die Schwellen- und Entwicklungsländer werden auch 2015 überdurchschnittlich zulegen, obwohl sich das Wachstum 2015 mit 4,3% laut IWF insgesamt ein wenig verlangsamen dürfte (Vorjahr: 4,6%). Einige Öl exportierende Länder wie Russland und Brasilien leiden unter dem niedrigen Ölpreis. Negativ schlägt sich auch die nachlassende Wachstumsdynamik in China nieder. Das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird laut IWF 2015 mit 6,8% schwächer zulegen als im Vorjahr (2014: 7,4%). Die IWF-Wachstumsprognose für Indien liegt bei 7,5% (Vorjahr: 7,2%) und für die Region Mittlerer Osten/Afrika bei 2,9% (Vorjahr: 2,6%).
Profiteur der günstigen Öl- und Energiepreise sind die Industrienationen. Hier soll das Wachstum auf 2,4% zulegen, nach 1,8% im Vorjahr. In den USA treiben die gestiegene Konsumlaune der US-Bürger sowie die weiterhin niedrigen Zinsen die Wirtschaft kräftig an. Der IWF erwartet, dass das BIP in den USA 2015 um 3,1% (Vorjahr: 2,4%) steigt. Japan traut er trotz Konjunkturprogrammen und sehr lockerer Geldpolitik nur einen Anstieg des BIP um 1,0 % zu. In der Euro-Zone soll das BIP laut IWF um 1,5% zulegen. Für Deutschland erwarten die Experten mit 1,6% einen leicht höheren Anstieg des BIP.
Deutscher Maschinenbau profitiert von stabiler Auslandsnachfrage
Der Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau in Deutschland stieg in dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2014 bis Februar 2015 um vier Prozent gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum. Während die Inlandsaufträge stagnierten, lagen die Auslandsaufträge mit sechs Prozent im Plus. Der schwankungsanfälligere Monatswert lag im Februar 2015 drei Prozent unter dem Wert des Vorjahres. Das Inlandsgeschäft ging um sieben Prozent zurückging, das Auslandsgeschäft war auf Vorjahresniveau.
Für das Gesamtjahr 2015 erwartet der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA), dass die Auftragseingänge anziehen und die Produktion um 2% (Vorjahr: 1,1%) zulegt. Die Nachfrage in dem für Krones relevanten Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen dürfte sich überdurchschnittlich entwickeln.
Die Weltwirtschaft sollte 2015 leicht stärker wachsen als 2014. Der Internationale Währungsfonds (IWF) erwartet ein Plus von 3,5% nach 3,4% im Vorjahr.
Aufgrund der weiterhin guten Auslandsnachfrage erwartet der VDMA, dass im Gesamtjahr 2015 die Auftragseingänge und die Produktion leicht anziehen werden.
Umsatz
Umsatz von KRONES wächst im ersten Quartal 2015 um 5,1%
Als Anbieter von Abfüll- und Verpackungsmaschinen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie ist KRONES auf insgesamt stabil wachsenden Märkten unterwegs. Darüber hinaus profitierte das Unternehmen auch im ersten Quartal 2015 von seinem breiten Produktprogramm und der international führenden Wettbewerbsposition. Von Januar bis März 2015 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 5,1% von 703,0 Mio.€ auf 738,9 Mio.€. Damit hat KRONES eine solide Basis geschaffen, um das Wachstumsziel von 4% für das Gesamtjahr zu erreichen.
KRONES ist gut in das Geschäftsjahr 2015 gestartet und setzte den Wachstumskurs im ersten Quartal fort.
Überproportional verbesserte sich der Umsatz von KRONES im Berichtszeitraum vor allem in den Regionen Mittlerer Osten/Afrika und Nord- und Mittelamerika. Sowohl das Neumaschinen- als auch das Servicegeschäft trugen im ersten Quartal zum Konzernwachstum bei. Die prozentual höchste Steigerungsrate (+12,8 %) erzielte KRONES im Kerngeschäft »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«.
Umsatz nach Regionen
In Deutschland verzeichnete KRONES im ersten Quartal 2015 Zuwächse. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 8,6% auf 97,2 Mio.€. Damit legte der Anteil des Konzernumsatzes, den wir auf dem heimischen Markt erwirtschafteten, auf 13,2% (Vorjahr: 12,7%) zu.
Leicht rückläufig war das Geschäft in Europa (ohne Deutschland) von Januar bis März 2015. Grund hierfür sind hohe Umsatzrückgänge in der von der Ukraine-Krise gebeutelten Region Russland/GUS (minus 50,9%) sowie in Osteuropa (minus 32,9%). Diese Einbußen konnten wir im übrigen Europa nicht ganz kompensieren. In Westeuropa kam der Umsatz um 13,5% auf 132,1 Mio.€ voran. Um 48,2% auf 41,5 Mio.€ kletterten die Erlöse in Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande). Unterm Strich ging der Umsatz in Europa (ohne Deutschland) im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 4,7% auf 223,5 Mio.€ zurück. Der Anteil am Konzernumsatz verminderte sich auf 30,2% (Vorjahr: 33,3%).
Im Vergleich zum schwachen ersten Quartal des Vorjahres zog der Umsatz in der Region Mittlerer Osten/Afrika im Berichtszeitraum um 117,0% auf 103,3 Mio.€ an. Die Region bleibt für KRONES ein wichtiger Wachstumsmarkt. Dies gilt auch für China. Dort erhöhte sich der Umsatz von Januar bis März 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 74,0% auf 64,9Mio. €. Die hohe Steigerungsrate ist größtenteils auf das niedrige Vorjahresniveau zurückzuführen. Im übrigen asiatisch/pazifischen Raum verringerte sich der Umsatz im ersten Quartal im Vergleich zum sehr hohen Vorjahreswert um 29,1% auf 80,0 Mio.€.
Auf 107,2 Mio.€, und damit auf mehr als das Doppelte des Vorjahreswertes, kletterte der Umsatz in der Region Nord- und Mittelamerika in den ersten drei Monaten 2015. Die hohe Steigerungsrate ist zwar basisbedingt. Dennoch rechnen wir damit, dass die Geschäftsbelebung dort auch im Gesamtjahr anhält. In Südamerika/Mexiko verringerte sich der Umsatz um 51,5% auf 62,8 Mio.€.
Der Umsatzanteil, den KRONES auf den Emerging Markets erwirtschaftete, lag im ersten Quartal 2015 bei 48,9% (Vorjahr: 59,4%). Dieser Anteil dürfte sich im weiteren Jahresverlauf deutlich erhöhen.
| Anteil am Konzernumsatz | 31.03.2015 | 31.03.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | ||
| Deutschland | 97,2 | 13,2 | 89,5 | 12,7 | +8,6 | |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 41,5 | 5,6 | 28,0 | 4,0 | +48,2 | |
| Westeuropa | 132,1 | 17,8 | 116,4 | 16,6 | +13,5 | |
| Osteuropa | 21,2 | 2,9 | 31,6 | 4,5 | –32,9 | |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 28,7 | 3,9 | 58,4 | 8,3 | –50,9 | |
| Mittlerer Osten/Afrika | 103,3 | 14,0 | 47,6 | 6,8 | +117,0 | |
| Asien/Pazifik | 80,0 | 10,8 | 112,9 | 16,1 | –29,1 | |
| China | 64,9 | 8,8 | 37,3 | 5,3 | +74,0 | |
| Südamerika/Mexiko | 62,8 | 8,5 | 129,5 | 18,4 | –51,5 | |
| Nord- und Mittelamerika | 107,2 | 14,5 | 51,8 | 7,4 | +106,9 | |
| Gesamt | 738,9 | 100,0 | 703,0 | 100,0 | +5,1 |
Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns
Grundsätzlich ist die Aussagekraft der Umsatzzahlen einzelner Quartale für die verschiedenen Regionen beschränkt, weil es quartalsweise zu starken Auftrags- und Umsatzverschiebungen kommen kann.
Auftragseingang nimmt weiter zu
Anhaltend stark war die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES im ersten Quartal 2015. Der Auftragseingang übertraf mit 787,0 Mio.€ den bereits hohen Vorjahreswert von 738,8 Mio.€ um 6,5%. Damit legte der Wert der Bestellungen von Januar bis März 2015 im Vergleich zum Vorjahr noch kräftiger zu als der Umsatz. Die rege Nachfrage der Kunden erstreckte sich über breite Teile des Produkt- und Serviceportfolios von KRONES.
Am stärksten zogen die Bestellungen in den Regionen Mitteleuropa, Asien/Pazifik und Afrika an. In Russland/GUS verschlechterte sich das Geschäft wie erwartet wegen der Ukraine-Krise. Stabil entwickelte sich der Auftragseingang in Nordamerika und China.
Der Wert der Bestellungen erhöhte sich im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 6,5%.
Auftragsbücher von KRONES sind prall gefüllt
Aufgrund des hohen Auftragseingangs nahm der Auftragsbestand von KRONES im ersten Quartal 2015 weiter zu. Mit 1.127,2 Mio.€ lag der Auftragsbestand zum 31. März 2015 um 4,5% höher als zu Jahresende 2014. Damit kann das Unternehmen die Fertigungskapazitäten in den kommenden Monaten gleichmäßig auslasten und verfügt über eine solide Basis für weiteres Wachstum.
Marge von KRONES steigt deutlich an
KRONES konnte die Ertragskraft im ersten Quartal 2015 weiter steigern und eine für das Jahresanfangsquartal sehr gute Marge erwirtschaften. Ausschlaggebend hierfür waren Maßnahmen des Strategieprogramms Value, mit denen wir die Effizienz des Unternehmens zunehmend erhöhen. Darüber hinaus profitierte das Unternehmen von der hohen Auslastung der Produktionskapazitäten im Berichtszeitraum. Von den Preisen gingen wie erwartet keine positiven Effekte aus. Die vorherrschende Währungssituation beeinflusste das Ergebnis nur gering. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg um 16,5% auf 50,2 Mio.€ an. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, legte von 6,1% auf 6,8% zu. Unser Margenziel für das Gesamtjahr 2015 lautet ebenfalls 6,8%.
Das Strategieprogramm Value wirkt. Die EBT-Marge verbesserte sich im ersten Quartal 2015 auf 6,8%.
Ein wenig verringert hat sich die Steuerquote von KRONES im Berichtszeitraum. Deshalb kletterte das Konzernergebnis, also das Ergebnis nach Steuern, im ersten Quartal 2015 mit 17,1% von 29,9 Mio.€ im Vorjahr auf 35,0 Mio.€ noch stärker als das EBT. Dies entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,11 € (Vorjahr: 0,95 €).
Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €
| 2015 | 2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | ||
| Umsatzerlöse | 738,9 | 703,0 | +5,1 |
| Bestandsveränderung fe/ufe | 53,1 | –13,6 | – |
| Gesamtleistung | 792,0 | 689,4 | +14,9 |
| Materialaufwand | –385,3 | –330,9 | +16,4 |
| Personalaufwand | –232,2 | –220,0 | +5,5 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –104,0 | –75,4 | +37,9 |
| ebitda | 70,5 | 63,1 | +11,7 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –21,3 | –20,9 | +1,9 |
| ebit | 49,2 | 42,2 | +16,6 |
| Finanzergebnis | 1,0 | 0,9 | – |
| ebt | 50,2 | 43,1 | +16,5 |
| Ertragsteuern | –15,2 | –13,2 | +15,2 |
| Konzernergebnis | 35,0 | 29,9 | +17,1 |
Die Gesamtleistung von KRONES, die neben dem Umsatz auch die Bestandsveränderung von fertigen und unfertigen Erzeugnissen beinhaltet, legte im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr mit 14,9% auf 792,0 Mio.€ deutlich stärker zu als der Umsatz (plus 5,1%). Grund hierfür war der Aufbau von Beständen an fertigen und unfertigen Erzeugnissen von Januar bis März 2015 um 53,1 Mio.€ (Vorjahr: minus 13,6 Mio.€).
Der Materialaufwand nahm im ersten Quartal 2015 aufgrund höherer bezogener Leistungen leicht überproportional zur Gesamtleistung um 16,4% auf 385,3 Mio.€ zu. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg im ersten Quartal 2015 leicht gegenüber dem niedrigen Vorjahreswert von 48,0% und lag mit 48,7% auf einem zufriedenstellenden Niveau.
Deutlich unterproportional zur Gesamtleistung erhöhte sich der Personalaufwand im Berichtszeitraum. Er erhöhte sich um 5,5% von 220,0 Mio.€ im Vorjahr auf 232,2 Mio.€. Daher sank die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, im ersten Quartal 2015 von 31,9% im Vorjahr auf 29,3%. Ausschlaggebend hierfür waren weitere Effizienzsteigerungen im Rahmen unseres Value-Programms.
Auf minus 104,0 Mio.€ (Vorjahr: minus 75,4 Mio.€) legte der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen zu. Im Verhältnis zur Gesamtleistung betrug der Saldo 13,1% (Vorjahr: 10,9%). Als Folge der hohen Investitionstätigkeit in den Vorjahren erhöhten sich die Abschreibungen auf das Anlagevermögen im ersten Quartal 2015 von 20,9 Mio.€ im Vorjahr auf 21,3 Mio.€.
Für das erste Quartal 2015 errechnet sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 49,2 Mio.€ (+ 16,6%). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte um 16,5% auf 50,2 Mio.€. Um 17,1% auf 35,0 Mio.€ legte das Konzernergebnis im ersten Quartal 2015 zu.
Die Personalaufwandsquote konnte durch Effizienzsteigerungen im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 2,6 Prozentpunkte gesenkt werden.
Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €
| 2015 | 2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | ||
| Ergebnis vor Steuern | 50,2 | 43,1 | +7,1 |
| zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | +76,7 | +76,1 | +0,6 |
| Veränderung Working Capital | –151,7 | –135,9 | –15,8 |
| Sonstiges (hauptsächlich Ertragsteuern) | –12,0 | –10,9 | –1,1 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | –36,8 | –27,6 | –9,2 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | |||
| und Sachanlagen | –15,8 | –12,4 | –3,4 |
| Sonstiges | –3,6 | –0,2 | –3,4 |
| Free Cashflow | –56,2 | –40,2 | –16,0 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | 0,0 | 0,0 | ±0,0 |
| wechselkursbedingte Veränderung der Finanzmittel | 0,0 | +0,1 | –0,1 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | –56,2 | –40,1 | –16,1 |
| Liquidität am Ende des Berichtszeitraums | 280,2 | 199,8 | +80,4 |
KRONES erwirtschaftete im ersten Quartal 2015 einen Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit von minus 36,8 Mio.€ (Vorjahr: minus 27,6 Mio.€). Für den leichten Rückgang war ein stärkerer Aufbau von betriebsnotwendigem Kapital, also Working Capital, verantwortlich. Es stieg in den ersten drei Monaten um 151,7 Mio.€ (Vorjahr: 135,9 Mio. €). Während sich die Forderungen und Vorräte sowie die sonstigen Vermögenswerte aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens deutlich um 191,6 Mio.€ (Vorjahr: 114,0 Mio.€) erhöhten, entlasteten höhere Verbindlichkeiten das Working Capital.
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale in Relation zum Umsatz stieg im ersten Quartal auf 24,8% gegenüber dem Vorjahreswert von 24,1%. Zum Stichtag betrug das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz 25,9% (Vorjahr: 25,0%).
Working Capital zu Umsatz KRONES Konzern in Prozent zum 31.03. (Durchschnitt) 2011 26,9 2012 26,3 2013 24,7 2014 24,1 2015 24,8
Aufgrund des höheren betriebsnotwendigen Kapitals lag der Free Cashflow im Berichtszeitraum unter dem Vorjahreswert.
Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale im Verhältnis zum Umsatz lag im ersten Quartal bei 24,8%.
Im Berichtszeitraum investierte KRONES 15,8 Mio.€ (Vorjahr: 12,4 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Zudem flossen 4,9 Mio. € für Unternehmenszukäufe ab. Der Free Cashflow, also der aus der Geschäftstätigkeit erzielte Nettozufluss an liquiden Mitteln, ging um 16,0 Mio.€ auf minus 56,2 Mio.€ zurück. Der negative Free Cashflow zu Jahresbeginn ist saisonbedingt und stellt für unser Geschäft nichts Ungewöhnliches dar.
Wie auch im Vorjahr gab es im ersten Quartal keine Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit. Zum 31. März 2015 verfügte KRONES über liquide Mittel von 280,2 Mio.€ (Vorjahr: 199,8 Mio.€).
Mitarbeiter
KRONES beschäftigt weltweit 12.756 Mitarbeiter
Zum Ende des Berichtszeitraums beschäftigte das Unternehmen weltweit 12.756 Mitarbeiter (Vorjahr: 12.353). Im Inland wuchs die Belegschaft aufgrund einiger Übernahmen sowie den Neugründungen von Evoguard und Syskron in den vergangenen zwölf Monaten auf 9.414 (Vorjahr: 9.100). Im Ausland kletterte die Zahl der KRONES Mitarbeiter von 3.253 auf 3.342. Allerdings ist hierbei zu berücksichtigen, dass sich die Mitarbeiterzahl von Kosme Italien aufgrund der Kapazitätsanpassung ab Mitte 2014 um gut 100 Beschäftigte verringerte. Der Ausbau der internationalen Belegschaft bleibt ein strategisches Unternehmensziel.
Der Mitarbeiteraufbau erfolgt aufgrund der Internationalisierungsstrategie überwiegend im Ausland.
| 31.03.2015 | 31.12.2014 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 669 | 672 | 642 | 625 |
| davon Anlagevermögen | 628 | 624 | 605 | 587 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.906 | 1.755 | 1.596 | 1.445 |
| davon flüssige Mittel | 280 | 336 | 240 | 133 |
| Eigenkapital | 1.037 | 988 | 954 | 798 |
| Fremdkapital | 1.538 | 1.439 | 1.284 | 1.272 |
| langfristige Verpflichtungen | 270 | 275 | 213 | 193 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.268 | 1.164 | 1.071 | 1.079 |
| Bilanzsumme | 2.575 | 2.427 | 2.238 | 2.070 |
Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. €
Wegen des höheren Geschäftsvolumens lag die Bilanzsumme von KRONES mit 2,58 Mrd.€ zum 31. März 2015 um 6,1% über dem Wert vom Jahresende 2014.
Die langfristigen Vermögenswerte waren im ersten Quartal leicht rückläufig und standen zum 31. März 2015 mit 669,3 Mio.€ (31. Dezember 2014: 672,0 Mio.€) in den Büchern. Das Anlagevermögen erhöhte sich geringfügig auf 627,7 Mio.€ (31. Dezember 2014: 624,2 Mio.€). Hiervon entfielen 478,6 Mio.€ (31. Dezember 2014: 479,2 Mio.€) auf Sachanlagen. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, überwiegend aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen, waren zum Ende des ersten Quartals mit 148,3 Mio.€ leicht gestiegen (31. Dezember 2014: 143,3 Mio.€).
Wegen der deutlich gestiegenen Gesamtleistung im ersten Quartal 2015 stiegen die kurzfristigen Vermögenswerte (Vorräte, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen) an.
Mit 1,91 Mrd. € lagen die kurzfristigen Vermögenswerte am Ende des Berichtszeitraums wegen der höheren Gesamtleistung um 8,6% über dem Wert vom 31. Dezember 2014. KRONES stockte von Januar bis März 2015 die Vorräte um 5,4% auf 684,9 Mio.€ auf. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kletterten von 691,7 Mio.€ auf 827,5 Mio.€, während sich die liquiden Mittel im Berichtszeitraum von 336,4 Mio. € auf 280,2 Mio.€ verringerten.
Bei den kurzfristigen Verbindlichkeiten gab es zum 31. März 2015 im Vergleich zum Jahresende 2014 einen Anstieg von 1,16 Mrd.€ auf 1,27 Mrd.€. Verantwortlich hierfür waren höhere erhaltene Anzahlungen sowie gestiegene sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter. KRONES wies per Ende des ersten Quartals 2015 keine kurzfristigen Bankverbindlichkeiten aus.
Die langfristigen Verbindlichkeiten von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, verringerten sich zum 31. März 2015 auf 270,4 Mio.€ (31. Dezember 2014: 274,9 Mio.€). Zum Quartalsende hatte das Unternehmen auch keine langfristigen Bankschulden.
Aufgrund des positiven Quartalsergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber dem Bilanzstichtag 2014 von 988,5 Mio.€ auf 1.036,6 Mio.€. Damit lag unsere Eigenkapitalquote am 31. März 2015 bei sehr soliden 40,3% (31. Dezember 2014: 40,7%). Gemeinsam mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 280,2 Mio.€ zum Ende des Berichtszeitraums verfügt Krones weiterhin über eine äußerst stabile Finanz- und Kapitalstruktur.
ROCE steigt auf 16,5%
Den Return on Capital Employed (ROCE), also das EBIT im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, verbesserte Krones im Berichtszeitraum – vor allem aufgrund des höheren Ergebnisses – auf 16,5% (Vorjahr: 15,4%). Damit sind wir im Plan, das Ziel für das Gesamtjahr 2015 von 17% zu erreichen (Vorjahr: 16,4%).
das komfortable Liquiditätspolster geben KRONES hohe finanzielle Flexibilität.
Die hohe Eigenkapitalquote und
Segmentumsatz
Kräftig gewachsen ist das Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« im ersten Quartal 2015. Um 12,8% von 573,8 Mio.€ im Vorjahr auf 647,1 Mio.€ zog der Umsatz an. Darin spiegelt sich die rege Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von KRONES wider. Zu berücksichtigen ist aber auch, dass die Erlöse des Segments im ersten Quartal des Vorjahres auf relativ niedrigem Niveau lagen. Die hohe Steigerungsrate darf daher nicht auf das Gesamtjahr 2015 hochgerechnet werden. Wir erwarten, dass der Segmentumsatz 2015 um 4% zulegt. Zum Konzernumsatz des ersten Quartals 2015 trug das Kernsegment 87,6% (Vorjahr: 81,6%) bei.
Wegen langer Projektlaufzeiten im Anlagenbau schwankt der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« abrechnungsbedingt stark. Aus diesem Grund verringerte sich der Segmentumsatz im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 33,2% von 103,1 Mio.€ auf 68,9 Mio.€. Für das Gesamtjahr rechnet KRONES in der »Prozesstechnik« unverändert mit 7% Wachstum. Der Anteil am Konzernumsatz ging in den ersten drei Monaten 2015 auf 9,3% (Vorjahr: 14,7%) zurück.
KRONES hat 2014 das Produktprogramm von Kosme Italien optimiert und die Produktion von Pack- und Palettieranlagen eingestellt. Deshalb ging der Umsatz des Segments »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich« im ersten Quartal 2015 im Vergleich zum Vorjahr um 12,3% von 26,1 Mio.€ auf 22,9 Mio.€ zurück. Damit schrumpfte der Anteil des kleinsten Unternehmenssegments am Konzernumsatz auf 3,1% (Vorjahr: 3,7%).
Während der Umsatz des Kernsegments im ersten Quartal 2015 kräftig stieg, blieben die Erlöse in den beiden kleineren Segmenten unterhalb des jeweiligen Vorjahresniveaus.
Segmentergebnis
Hauptsächlich wegen den erfolgreichen Maßnahmen des Strategieprogramms Value verbesserte sich die Ertragskraft des größten Unternehmenssegments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« im ersten Quartal 2015. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) legte im Vergleich zum Vorjahr um 16,2% von 41,4 Mio.€ auf 48,1 Mio.€ zu. Damit kletterte die EBT-Marge, also das Segmentergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, von 7,2% auf 7,4%. Nach dem erfolgreichen Start ins Geschäftsjahr ist das Segment gut unterwegs, sich 2015 wie geplant dem mittelfristigen Margenziel von 8% weiter anzunähern.
Trotz des deutlich gesunkenen Umsatzes blieb das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« in den ersten drei Monaten 2015 in der Gewinnzone. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) lag mit 1,1 Mio. € jedoch unter dem Vorjahreswert von 1,8 Mio. €. Die EBT-Marge verringerte sich nur leicht von 1,7% auf 1,6%. Für das Gesamtjahr 2015 erwarten wir ein positives Segmentergebnis.
Verbessert hat sich die Ertragslage des Segments »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich« im Berichtszeitraum. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg von minus 0,1 Mio.€ im Vorjahr auf plus 1,0 Mio.€. Positiv auf das Ergebnis wirkte sich die Restrukturierung von Kosme Italien aus. Im ersten Quartal 2015 erwirtschaftete das Segment eine EBT-Marge von 4,4%. In ähnlicher Größenordnung soll sich die Marge auch im Gesamtjahr bewegen.
| Segment Produktabfüllung und -ausstattung | 2015 | 2014 |
|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | |
| ebt in Mio. € |
48,1 | 41,4 |
| ebt -Marge in % |
7,4 | 7,2 |
| Segment Prozesstechnik | 2015 | 2014 | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | ||
| ebt | in Mio. € | 1,1 | 1,8 |
| ebt -Marge |
in % | 1,6 | 1,7 |
| Segment unterer Leistungsbereich | 2015 | 2014 |
|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | |
| ebt in Mio. € |
1,0 | –0,1 |
| ebt -Marge in % |
4,4 | –0,4 |
Das Ergebnis bewegte sich im ersten Quartal in allen drei Segmenten im Rahmen der Planungen.
Das Risikomanagementsystem von KRONES
Um mögliche Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem.
Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.
Risikoanalyse
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich alle Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Auftragsannahme verringert bzw. vermieden. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird.
Jeweils einmal im Jahr führen wir für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung ein.
Risikoüberwachung
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung informiert.
Risikoplanung und -steuerung
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.
- Jahresplanung
- Mittelfristplanung
- Strategische Planung
- Rollierende Prognoserechnung
- Monats- und Quartalsreports
-
Investitionsplanung
-
Produktionsplanung
- Kapazitätsplanung
- Projektcontrolling
- Debitorenmanagement
- Wechselkursabsicherungsgeschäfte
- Versicherungen
Risiken
Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2014 auf den Seiten 106 bis 117 zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 31.03.2015 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.
Prognosebericht
KRONES ist für 2015 optimistisch
Trotz vieler politischer und wirtschaftlicher Unsicherheiten sieht KRONES die Geschäftsaussichten für 2015 weiterhin optimistisch. Die Märkte, auf denen KRONES tätig ist, bieten gute Wachstumsperspektiven. In den etablierten Märkten erwarten wir vor allem in Nordamerika eine Belebung des Geschäfts. Der Umsatz in Europa sollte sich insgesamt auf einem guten Niveau entwickeln. Wenn sich die politische Lage im Russland-Ukraine-Konflikt nicht weiter verschärft, erwarten wir im laufenden Jahr für diese Region zwar eine rückläufige Geschäftsentwicklung, die wir jedoch auf Konzernebene kompensieren können.
Alle drei Segmente sollen profitabel wachsen
Von den Absatzpreisen für 2015 erwartet KRONES nur geringe Unterstützung. Daher bleiben Kostensenkungen, neue Produkte und Dienstleistungen sowie weitere Qualitätsverbesserungen in allen drei Segmenten wichtige Value-Themen, um profitabel zu wachsen
In unserem Kernsegment Abfüll- und Verpackungstechnik werden wir 2015 mehr lokale Produkte anbieten, die auch lokal eingekauft werden. Parallel bauen wir unsere internationalen Servicestrukturen und LCS Center aus. Vor allem in den Emerging Markets will KRONES seine starke Marktposition nutzen. Nach dem überproportional starken Wachstum im Vorjahr plant KRONES für das Kernsegment 2015 einen Umsatzanstieg von rund 4 %. Die Ertragskraft soll weiter in Richtung der EBT-Zielmarge von 8 % verbessert werden.
Im Segment Prozesstechnik werden wir im laufenden Jahr die Wertschöpfung vor Ort stärken und die lokalen Strukturen in den Regionen weiter ausbauen. Wichtiger Bestandteil der KRONES Strategie ist die Intralogistik, die wir 2015 unter dem Dach der Syskron Holding erweitern wollen. Bei einem steigenden Umsatz von rund 7% soll das Segment Prozesstechnik 2015 ein leicht positives Ergebnis erwirtschaften. Um das mittelfristige Margenziel von 4% zu erreichen, werden wir dieses Jahr zusätzliche strukturelle Maßnahmen in der Prozesstechnik einleiten.
Im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich« soll 2015 die Neuaufstellung des Standorts Roverbella greifen. Bei stabilem Umsatz sollte das Segment aufgrund niedrigerer Kosten eine EBT-Marge von 4 bis 5% erwirtschaften.
Guter Jahresstart stützt Ausblick für Gesamtjahr 2015
Auf Basis der derzeitigen gesamtwirtschaftlichen Aussichten und der Entwicklung der für KRONES relevanten Märkte erwarten wir für 2015 im Konzern ein Umsatzwachstum von 4%. Die Ertragskraft des Unternehmens soll im laufenden Jahr erneut steigen. KRONES prognostiziert, dass 2015 die EBT-Marge auf 6,8% zulegen wird. Damit kommen wir unserem Ziel von 7%, das wir uns bei der Auflage des ValueProgramms mittelfristig gesetzt haben, sehr nahe. Unsere dritte Zielgröße, den ROCE, wollen wir im laufenden Jahr auf 17% steigern.
Krones ist auf gutem Weg, die Wachstums- und Ergebnisziele für 2015 zu erreichen.
| Prognose 2015 | Ist-Wert Q1 2015 | |
|---|---|---|
| Umsatzwachstum | +4% | +5,1% |
| EBT-Marge | 6,8% | 6,8% |
| ROCE | 17% | 16,5% |
| 2015 | 2014 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | % | |
| Mio. € | Mio. € | ||
| Umsatzerlöse | 738,9 | 703,0 | +5,1 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 53,1 | –13,6 | |
| Gesamtleistung | 792,0 | 689,4 | +14,9 |
| Materialaufwand | –385,3 | –330,9 | +16,4 |
| Personalaufwand | –232,2 | –220,0 | +5,5 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –104,0 | –75,4 | +37,9 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –21,3 | –20,9 | +1,9 |
| EBIT | 49,2 | 42,2 | +16,6 |
| Finanzergebnis | 1,0 | 0,9 | |
| Ergebnis vor Steuern | 50,2 | 43,1 | +16,5 |
| Ertragsteuern | –15,2 | –13,2 | +15,2 |
| Konzernergebnis | 35,0 | 29,9 | +17,1 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | –0,2 | 0,0 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 35,2 | 29,9 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 1,11 | 0,95 |
| Aktiva | 31.03.2015 | 31.12.2014 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 148,3 | 143,3 | |||
| Sachanlagen | 478,6 | 479,2 | |||
| Finanzanlagen | 0,8 | 1,7 | |||
| Anlagevermögen | 627,7 | 624,2 | |||
| Aktive latente Steuern | 26,7 | 22,3 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 9,1 | 20,0 | |||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 3,5 | 3,4 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 2,3 | 2,1 | |||
| Langfristige Vermögenswerte | 669,3 | 672,0 | |||
| Vorräte | 684,9 | 650,0 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 827,5 | 691,7 | |||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 4,1 | 3,8 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 109,3 | 73,6 | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 280,2 | 336,4 | |||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.906,0 | 1.755,5 | |||
| Bilanzsumme | 2.575,3 | 2.427,5 | |||
| Passiva | 31.03.2015 | 31.12.2014 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Eigenkapital | 1.036,6 | 988,5 | |||
| Rückstellungen für Pensionen | 211,2 | 211,3 | |||
| Passive latente Steuern | 0,8 | 2,5 | |||
| Sonstige Rückstellungen | 49,3 | 49,8 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 8,2 | 9,7 | |||
| Sonstige Verpflichtungen | 0,9 | 1,6 | |||
| Langfristige Schulden | 270,4 | 274,9 | |||
| Sonstige Rückstellungen | 162,7 | 162,8 | |||
| Steuerrückstellungen | 23,2 | 14,7 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | |||
| Erhaltene Anzahlungen | 590,4 | 493,7 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 159,4 | 214,9 | |||
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | 1,2 | 6,5 | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 7,2 | 12,0 | |||
| Sonstige Verpflichtungen und | |||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 324,2 | 259,5 | |||
| Kurzfristige Schulden | 1.268,3 | 1.164,1 | |||
| Bilanzsumme | 2.575,3 | 2.427,5 |
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Ergebnis vor Steuern | 50,2 | 43,1 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 21,3 | 20,9 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 50,4 | 58,1 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | 6,3 | –1,9 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | –0,5 | –0,9 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | –0,1 | 0,0 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 0,7 | –0,1 |
| Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –191,6 | –114,0 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 39,9 | –21,9 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | –24,8 | –16,7 |
| gezahlte Zinsen | –0,1 | –0,1 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –11,9 | –10,8 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –36,8 | –27,6 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –8,1 | –7,5 |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 0,0 | 0,0 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –7,7 | –4,9 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 0,4 | 0,1 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | 0,0 | –0,5 |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 0,0 | 0,0 |
| Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen | –4,9 | 0,0 |
| erhaltene Zinsen | 0,4 | 0,2 |
| erhaltene Dividenden | 0,5 | 0,0 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | –19,4 | –12,6 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 0,0 | 0,0 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –56,2 | –40,2 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 0,0 | 0,1 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 336,4 | 239,9 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 280,2 | 199,8 |
| Mutterunternehmen | Anteile anderer Gesellschafter |
Konzern eigen kapital |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichn. Kapital |
Kapital rücklage |
Gewinn rücklagen |
Währungs Differenz d. Eigenkap. |
Sonstige Rücklagen |
Konzern bilanz gewinn |
Eigen kapital |
Eigen kapital |
||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Stand 31. Dezember 2013 | 40,0 | 141,7 | 364,2 | –11,5 | –39,3 | 459,1 | 954,2 | 0,0 | 954,2 |
| Konzernergebnis 3 Monate 2014 | 29,9 | 29,9 | 0,0 | 29,9 | |||||
| Währungsdifferenzen | –5,9 | –5,9 | –5,9 | ||||||
| versicherungmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen |
–0,5 | –0,5 | –0,5 | ||||||
| Hedge Accounting | 0,2 | 0,2 | 0,2 | ||||||
| Stand 31. März 2014 | 40,0 | 141,7 | 364,2 | –17,4 | –39,6 | 489,0 | 977,9 | 0,0 | 977,9 |
| Dividendenzahlung (2,00 € je Aktie) | –63,2 | –63,2 | –63,2 | ||||||
| Konzernergebnis 9 Monate 2014 | 106,0 | 106,0 | –0,2 | 105,8 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Änderung im Konsolidierungskreis | 0,0 | 1,0 | 1,0 | ||||||
| Währungsdifferenzen | 16,9 | 16,9 | 16,9 | ||||||
| versicherungmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen |
–45,4 | –45,4 | –45,4 | ||||||
| Hedge Accounting | –4,5 | –4,5 | –4,5 | ||||||
| Stand 31. Dezember 2014 | 40,0 | 141,7 | 364,2 | –0,5 | –89,5 | 531,8 | 987,7 | 0,8 | 988,5 |
| Konzernergebnis 3 Monate 2015 | 35,2 | 35,2 | –0,2 | 35,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | 13,2 | 13,2 | 13,2 | ||||||
| versicherungmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen |
0,5 | 0,5 | 0,5 | ||||||
| Hedge Accounting | –0,6 | –0,6 | –0,6 | ||||||
| Stand 31. März 2015 | 40,0 | 141,7 | 364,2 | 12,7 | –89,6 | 567,0 | 1.036,0 | 0,6 | 1.036,6 |
26 Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
| 2015 | 2014 | |
|---|---|---|
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Konzernergebnis | 35,0 | 29,9 |
| Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | 0,5 | –0,5 |
| 0,5 | –0,5 | |
| Posten, die anschließend möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Unterschied aus Währungsumrechnung | 13,2 | –5,9 |
| Derivative Finanzinstrumente | –0,6 | 0,2 |
| 12,6 | –5,7 | |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 13,1 | –6,2 |
| Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 48,1 | 23,7 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | –0,2 | 0,0 |
| davon Anteile KRONES Konzern | 48,3 | 23,7 |
Anhang für den krones Konzern Segmentberichterstattung
| Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | krones Konzern |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| zur Produktabfüllung und | zur Getränkeproduktion/ | für den unteren Leistungs | ||||||
| -ausstattung | Prozesstechnik | bereich | ||||||
| 2015 | 2014 | 2015 | 2014 | 2015 | 2014 | 2015 | 2014 | |
| 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | 01.01.–31.03. | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Umsatzerlöse | 647,1 | 573,8 | 68,9 | 103,1 | 22,9 | 26,1 | 738,9 | 703,0 |
| EBT | 48,1 | 41,4 | 1,1 | 1,8 | 1,0 | –0,1 | 50,2 | 43,1 |
| EBT-Marge | 7,4% | 7,2% | 1,6% | 1,7% | 4,4% | –0,4% | 6,8% | 6,1% |
| Mitarbeiter am 31.03.* | 11.164 | 10.753 | 882 | 775 | 396 | 502 | 12.442 | 12.030 |
* Konsolidierungskreis
Allgemeine Angaben 27
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 31. März 2015 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 31. März 2015 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, welche durch die KRONES AG unmittelbar und mittelbar beherrscht werden.
Im Geschäftsjahr 2015 wurden die TRIACOS Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab, Deutschland und die SCHAEFER Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH, Unterföhring Deutschland erworben.
Die Erstkonsolidierung der TRIACOS Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab, Deutschland wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»acquisition method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20% bis 50%) werden im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung überprüft. Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn- und-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONES und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten Unternehmen eliminiert.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften
primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht-monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.03.2015 | 31.12.2014 | 2015 | 2014 | ||
| US-Dollar | USD | 1,074 | 1,216 | 1,129 | 1,329 |
| Britisches Pfund | GBP | 0,726 | 0,779 | 0,744 | 0,806 |
| Schweizer Franken | CHF | 1,045 | 1,202 | 1,076 | 1,215 |
| Dänische Kronen | DKK | 7,470 | 7,445 | 7,449 | 7,455 |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,369 | 1,407 | 1,397 | 1,467 |
| Japanischer Yen | JPY | 128,760 | 145,030 | 134,458 | 140,406 |
| Brasilianischer Real | BRL | 3,468 | 3,230 | 3,221 | 3,120 |
| Chinesischer Renminbi Yuan | CNY | 6,596 | 7,437 | 6,934 | 8,168 |
| Mexikanischer Peso | MXN | 16,463 | 17,864 | 16,862 | 17,664 |
| Ukrainischer Griwna | UAH | 25,184 | 19,226 | 23,493 | 15,835 |
| Südafrikanischer Rand | ZAR | 13,123 | 14,043 | 13,260 | 14,401 |
| Kenianischer Schilling | KES | 99,231 | 110,302 | 103,264 | 116,810 |
| Nigerianischer Naira | NGN | 213,760 | 222,430 | 219,259 | 219,178 |
| Russischer Rubel | RUB | 62,473 | 72,700 | 70,880 | 50,927 |
| Thailändischer Baht | THB | 34,932 | 39,967 | 36,850 | 43,166 |
| Indonesische Rupiah | IDR | 14.041,600 | 15.053,300 | 14.441,793 | 15.736,344 |
| Angolanischer Kwanza | AOA | 115,979 | 125,027 | 118,415 | 130,472 |
| Türkische Lira | TRY | 2,809 | 2,829 | 2,774 | 2,905 |
| Kasachische Tenge | KZT | 199,550 | 222,260 | 208,572 | 238,164 |
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IFRS 10 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Die im Zwischenabschluss angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen denen, die zum 31. Dezember 2014 zur Anwendung kamen.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von 0,46% aktiviert.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Geschäfts- oder Firmenwerte unterliegen keiner planmäßigen Abschreibung, sondern werden einmal jährlich auf Wertminderung überprüft. Eine Überprüfung erfolgt auch, wenn Ereignisse oder Umstände eintreten, die darauf hindeuten, dass der Buchwert möglicherweise nicht wiedererlangt werden kann. Die Geschäfts- oder Firmenwerte werden zu Anschaffungskosten, abzüglich kumulierter Abschreibungen aus Wertminderungen, angesetzt.
Die Überprüfung auf Wertminderung der Geschäfts- oder Firmenwerte erfolgt auf der Ebene einer zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder einer Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, die durch eine Division (oder entsprechende Einheit) repräsentiert wird. Die zahlungsmittelgenerierende Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten stellt die unterste Ebene dar, auf der Geschäfts- oder Firmenwerte für interne Zwecke der Unternehmensleitung überwacht werden.
Für die Überprüfung auf Wertminderung wird der im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses erworbene Geschäfts- oder Firmenwert jener zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder jener Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet, die erwartungsgemäß Nutzen aus den Synergien des Unternehmenszusammenschlusses ziehen soll. Übersteigt der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet wurde, deren erzielbaren Betrag, wird ein Wertminderungsaufwand für den Geschäfts- oder Firmenwert erfasst, der dieser zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten zugeordnet ist. Der erzielbare Betrag ist der höhere Wert aus beizulegendem Zeitwert, abzüglich Veräußerungskosten, und dem Nutzungswert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten. Übersteigt einer dieser Beträge den Buchwert, ist es nicht immer notwendig, beide Werte zu ermitteln. Diese Werte beruhen grundsätzlich auf der Ermittlung abgezinster Zahlungsströme (Discounted-Cashflow-Bewertungen). Auch wenn der erzielbare Betrag den Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit oder Gruppe von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten, der der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet ist, in künftigen Perioden übersteigt, werden keine Wertaufholungen auf abgeschriebene Geschäfts- oder Firmenwerte vorgenommen.
Sachanlagen
Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| Nutzungsdauer | in Jahren |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 18 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
Leasing
Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
Finanzinstrumente
Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus Finanzanlagen
- zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
- zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
- finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten
zusammen.
Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.
Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i. S.d. IFRS 13.72).
Bei finanziellen Vermögenswerten der Stufe 3 i.S.d. IFRS 13.72 entspricht der Buchwert jeweils dem Zeitwert. Die Bewertung basiert auf Schätzungen der Prognosen der künftigen Entwicklung.
Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.
Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.
Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.
Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.
Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.
Derivative Finanzinstrumente
Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, kanadischer Dollar, japanischer Yen, britisches Pfund sowie Euro.
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i.S.d. IFRS 13.72. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt.
Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Method«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagenund Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste wirken sich unmittelbar in der Konzernbilanz aus und führen zu einer Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie zu einer Verringerung des Eigenkapitals. Die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung bleibt frei von Effekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, da diese im sonstigen Ergebnis zu erfassen sind. Zudem wird der Nettozinsansatz eingeführt. Damit wird die Nettopensionsverpflichtung mit dem Diskontierungszinssatz verzinst, der der Bewertung der Bruttopensionsverpflichtung zugrunde liegt. Da die Nettopensionsverpflichtung um etwaiges Planvermögen gekürzt ist, wird durch diese Berechnung für das Planvermögen eine Verzinsung in Höhe des Diskontierungszinssatzes angenommen.
Verpflichtungen aus Altersteilzeit
Nach der Definition in IAS 19 für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses stellen die im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen zugesagten Aufstockungsbeträge andere langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer dar. Aufstockungsbeträge sind damit nicht vollständig mit ihrem Barwert zu passivieren, sondern es erfolgt eine ratierliche Ansammlung der Aufstockungsbeträge über die betreffenden aktiven Dienstjahre der altersteilzeitbegünstigten Arbeitnehmer.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.
Segmentberichterstattung
KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.
Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.
Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.
Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.
Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Im April 2015 hat die Gesellschaft 100% der Anteile an der Gernep Gruppe, Barbing, Deutschland erworben. Damit verstärkt Krones seine Aktivitäten im Bereich der Etikettiermaschinen für den unteren und mittleren Leistungsbereich. Die Transaktion steht noch unter dem Vorbehalt der Genehmigung durch die zuständigen Kartellbehörden.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der Beteiligung der KRONES ag in%* |
|---|---|
| neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling |
100,00 100,00 |
| ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| EVOGUA RD GmbH, Nittenau |
100,00 |
| MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main | 100,00 |
| KLUG GmbH Integrierte Systeme, Teunz |
26,00 |
| Syskron Holding GmbH, Wackersdorf |
100,00 |
| Syskron GmbH, Wackersdorf |
100,00 |
| TRIACOS Consulting & Engineering GmbH, Altenstadt an der Waldnaab | 100,00 |
| HST Maschinenbau GmbH, Dassow | 100,00 |
| SCHAEFER Förderanlagen- und Maschinenbau GmbH, Unterföhring | 100,00 |
| Till GmbH, Hofheim | 50,97 |
| S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 |
| MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien | 100,00 |
| KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark | 100,00 |
| KRONES S.A.R.L., Lyon, Frankreich | 100,00 |
| KRONES UK Ltd., Bolton, Großbritannien | 100,00 |
| KRONES S.R.L., Garda (vr), Italien | 100,00 |
| KOSME S.R.L., Roverbella, Italien | 100,00 |
| KRONES Kazakhstan Too, Almaty, Kasachstan | 100,00 |
| KRONES Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande | 100,00 |
| KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich | 100,00 |
| KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen | 100,00 |
| KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal | 100,00 |
| KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation | 100,00 |
| KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| KRONES AG, Buttwil, Schweiz | 100,00 |
| KRONES Iberica, S. A., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik | 100,00 |
| KONPLA N S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik |
100,00 |
| KRONES Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei | 100,00 |
| KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine | 100,00 |
| KRONES Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola | 100,00 |
| KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| KRONES do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| KRONES S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 |
| KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 |
| KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China | 100,00 |
| KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien | 100,00 |
| PT. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien | 100,00 |
| KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan | 100,00 |
| KRONES Machinery Co. Ltd., Mississauga, Ontario, Kanada | 100,00 |
| KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia | 100,00 |
| KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien | 100,00 |
| KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea | 100,00 |
| KRONES Mex S. A. DE C.V., Mexiko D. F., Mexiko | 100,00 |
| KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria | 100,00 |
| KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 |
| KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 100,00 |
| KRONES, Inc., Franklin, Wisconsin, USA | 100,00 |
| Maquinarias KRONES de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela | 100,00 |
*unmittelbare und mittelbare Beteiligung.
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder des Aufsichtsrats von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Ernst Baumann
Aufsichtsratsvorsitzender * zf friedrichshafen ag
Werner Schrödl**
Konzernbetriebsratsvorsitzender Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender * Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen
Klaus Gerlach** Head of Central International Operations and Services
Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh
Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdB, Dipl.-Ing. agr., WP/StB
Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt
Dr. Verena Di Pasquale** Stellvertretende Vorsitzende des DGB Bayern
Johann Robold** Betriebsrat
Aufsichtsrat Vorstand
Petra Schadeberg-Herrmann Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH &Co.KG
* Chocoladefabriken Lindt & Sprüngli AG
* Commerzbank AG
Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag
Hans-Jürgen Thaus Vormals stellvertretender Vorstandsvorsitzender der Krones AG * MASCHINENFABRIK RHEINHAUSEN GMBH * KURTZ HOLDING GMBH &
BETEILIGUNGS KG * SCHULER AG
Josef Weitzer**
Stellv. Konzernbetriebsratsvorsitzender Stellv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender Betriebsratsvorsitzender Neutraubling * Sparkasse Regensburg
Volker Kronseder Vorsitzender Personal, Kommunikation und Qualität
Christoph Klenk Finanzen, Controlling und Informationsmanagement
Rainulf Diepold Vertrieb und Marketing
Thomas Ricker Abfüll- und Verpackungstechnik
Markus Tischer International Operations and Services
Ralf Goldbrunner Anlagen und Komponenten
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 5 AktG ** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Glossar
| Cashflow | Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode. |
|---|---|
| DAX | Deutscher Aktienindex (DAX ). Der Index umfasst die 30 größten (gemessen an Börsenwert und Börsen umsatz) deutschen Unternehmen. |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation). |
| EBIT | Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes). |
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). |
| EBT-Marge | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz. |
| Eigenkapital | Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital. |
| Free Cashflow | Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht. |
| Free Float | Streubesitz, also der Teil des Aktienkapitals, der sich nicht in festen Händen von Großaktionären befindet. |
| Fremdkapital | Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten. |
| IFRS | International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze. |
| Kapitalflussrechnung | Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. |
| Marktkapitalisierung | Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der Aktien. |
| MDAX | Index, der die 50 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst. |
| Nettoliquidität | Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. |
| ROCE (passivisch) | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen). |
| ROCE (aktivisch) | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Summe aus Anlagevermögen und Working Capital. |
| Working Capital | Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte + geleistete Anzahlungen) – (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + erhaltene Anzahlungen) |
krones ag Investor Relations Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169 Telefax +49 9401 70-911169 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland
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17.06.2015 Hauptversammlung 2015
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