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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2013
Jul 25, 2013
251_10-q_2013-07-25_6082dcc2-be46-45b9-aa6e-6bdd068e1f4c.pdf
Interim / Quarterly Report
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Bericht über den Zeitraum vom 1.Januar bis 30.Juni 2013
- Highlights und Kennzahlen
- 4 Brief des Vorstands
Konzernlagebericht
- 5 Wirtschaftliches Umfeld
- KRONES in Zahlen
- Bericht aus den Segmenten
- Risikobericht
- Prognosebericht
- Die KRONES Aktie
Zwischenabschluss zum 30.06.2013
- Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
- Bilanz Krones Konzern
- Kapitalflussrechnung Krones Konzern
- Eigenkapitalentwicklung Krones Konzern
- Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
- Segmentberichterstattung Krones Konzern
Anhang für den Krones Konzern
- Allgemeine Angaben
- Anteilsbesitz
- Aufsichtsrat und Vorstand
- Versicherung der gesetzlichen Vertreter
- Glossar
- Finanzkalender/Impressum Kontakt
KRONES wächst profitabel und stärkt die Ertragskraft
- Umsatz legt im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% auf 1.377,5 Mio.€ zu.
- KRONES profitiert von seiner starken Stellung auf den Emerging Markets.
- Ergebnis vor Steuern steigt überproportional um 24,5% auf 79,7 Mio.€, die EBT-Marge verbessert sich von 5,0% im Vorjahr auf 5,8%.
- KRONES erhöht sein Ergebnisziel für das Gesamtjahr 2013. Das Unternehmen strebt eine EBT-Marge von 5,8% bis 6,0% an.
| Kennzahlen 1. Halbjahr 2013 | 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2012 | |||
| Umsatz | Mio. € | 1.377,5 | 1.289,7 | +6,8% |
| Auftragseingang inkl. Lifecycle Service | Mio. € | 1.382,8 | 1.327,8 | +4,1% |
| Auftragsbestand zum 30.06. inkl. Lifecycle Service | Mio. € | 1.004,6 | 980,4 | +2,5% |
| ebitda | Mio. € | 116,8 | 100,7 | +16,0% |
| ebit | Mio. € | 78,3 | 62,7 | +24,9% |
| ebt | Mio. € | 79,7 | 64,0 | +24,5% |
| Konzernergebnis | Mio. € | 55,6 | 44,2 | +25,8% |
| Ergebnis je Aktie | € | 1,81 | 1,47 | +23,1% |
| Investitionen in Sachanlagen | ||||
| und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 38,1 | 36,1 | +2,0 Mio.€ |
| Free Cashflow | Mio. € | –54,3 | –88,7 | +34,4 Mio.€ |
| Nettoliquidität | Mio. € | 128,6 | 18,2 | +110,4 Mio.€ |
| ROCE (passivisch) | % | 15,6 | 13,2 | – |
| ROCE (aktivisch) | % | 12,9 | 10,7 | – |
| Beschäftigte am 30.06. | ||||
| Weltweit | 12.057 | 11.580 | +477 | |
| Inland | 9.012 | 8.900 | +112 | |
| Ausland | 3.045 | 2.680 | +365 |
| Kennzahlen 2. Quartal 2013 | 01.04.–30.06. | 01.04.–30.06. | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| 2013 | 2012 | |||
| Umsatz | Mio. € | 694,1 | 641,1 | +8,3% |
| Auftragseingang inkl. Lifecycle Service | Mio. € | 697,6 | 668,0 | +4,4% |
| ebitda | Mio. € | 59,4 | 50,2 | +18,3% |
| ebit | Mio. € | 39,9 | 31,2 | +27,9% |
| ebt | Mio. € | 40,8 | 31,5 | +29,5% |
| Konzernergebnis | Mio. € | 28,7 | 21,9 | +31,1% |
| Ergebnis je Aktie | € | 0,92 | 0,73 | +26,0% |
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Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
KRONES stellte im ersten Halbjahr 2013 im Rahmen des Strategieprogramms Value wichtige Weichen für eine erfolgreiche Zukunft des Unternehmens. Im Namen des kompletten Vorstands bedanke ich mich bei unseren Mitarbeitern für die bisher erfolgreiche Umsetzung unseres Value-Programms. Wir werden auch weiterhin unser internationales Servicegeschäft ausbauen und die logistischen Abläufe innerhalb der gesamten Wertschöpfungskette verbessern.
Zu Jahresbeginn hat sich KRONES an der Klug GmbH beteiligt. Gleichzeitig schlossen wir mit dem Intralogistikanbieter einen Kooperationsvertrag ab, um unseren Kunden weiterhin Intralogistiklösungen anbieten zu können. Denn KRONES hat sich entschieden, das eigene und defizitäre Geschäft Materialflusstechnik/Intralogistik 2013 einzustellen.
Erfreulich ist, dass Value zunehmend Früchte trägt. Obwohl die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen auch in den ersten beiden Quartalen 2013 herausfordernd waren, setzte KRONES sein profitables Wachstum fort. Von Januar bis Juni 2013 erhöhte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% auf 1.377,5 Mio.€. Der Auftragseingang legte um 4,1% auf 1.382,8 Mio.€ zu. Von 64,0 Mio.€ im Vorjahr auf 79,7 Mio.€ stieg das Ergebnis vor Steuern in den ersten sechs Monaten 2013. Für das zweite Halbjahr 2013 bleiben wir verhalten optimistisch.
Das herausragende Ereignis der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres ist die »drinktec«, die weltweit wichtigste Messe für die internationale Getränke- und Verpackungsindustrie. Wir haben uns gut auf die Messe, die von 16. bis 20. September in München stattfindet, vorbereitet. KRONES wird dort einige Highlights aus seinem Produktprogramm präsentieren. Wir freuen uns darauf, die Entscheidungsträger der internationalen Getränkeindustrie mit unseren Innovationen zu begeistern und das Fundament für nachhaltig profitables Wachstum weiter zu stärken.
Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender
Sorgen um Europa nehmen zu
Im Euro-Raum ist die wirtschaftliche Situation weiterhin schwierig. Wichtige Volkswirtschaften wie Frankreich, Italien und Spanien befinden sich in der Rezession. Hoffnung, dass sich die Lage kurzfristig verbessert, besteht kaum. Deshalb nahm der Internationale Währungsfonds (IWF) Anfang Juli seine Konjunkturprognose für die Euro-Zone zurück. Laut IWF dürfte die Wirtschaftsleistung im gemeinsamen Währungsraum 2013 im Vergleich zum Vorjahr nicht wie bislang erwartet um 0,3%, sondern um 0,6% schrumpfen.
Leicht zurückgenommen von 5,3% auf 5,0% haben die Konjunkturexperten des IWF die Wachstumsprognose 2013 für die Schwellenländer. In diesen entwickelt sich die Ökonomie unterschiedlich. Während in großen Teilen Afrikas und Lateinamerikas die Wachstumsraten zulegen, nimmt in Russland die Dynamik ab. Für China erwartet der IWF trotz der jüngsten Prognosesenkung mit 7,8% ein gleich hohes Wachstum wie im Vorjahr.
Für die US-Wirtschaft ist der IWF trotz der anhaltenden Haushaltsprobleme relativ optimistisch und erwartet für 2013 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7%. In Japan, wo die extrem expansive Geldpolitik die Wirtschaft stützt, dürfte das BIP 2013 um 2,0% zulegen. Insgesamt kam der IWF im Juli zu dem Ergebnis, dass die Weltwirtschaft 2013 langsamer als erwartet wachsen dürfte. Unterm Strich senkte der IWF seine Wachstumsprognose für dieses Jahr von 3,3% auf 3,1%.
Nachfrage nach Verpackungsmaschinen wächst
Um 5% unterschritt der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau im Mai 2013 das Vorjahresniveau. Während der Wert der Orders aus dem Ausland stagnierte, brachen die inländischen Bestellungen um 14% ein. Von Januar bis Mai 2013 lag der Auftragseingang um insgesamt 1% niedriger als im Vorjahr.
Nach dem schwachen Verlauf in den ersten fünf Monaten 2013 nahm der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) seine Prognose für die Produktion der Branche im Gesamtjahr zurück. Anstatt wie bislang erwartet um 2 % zu wachsen, werde die Produktion 2013 gegenüber dem Vorjahr um 1% schrumpfen.
Für das Teilsegment Verpackungsmaschinen rechnet der VDMA mit einem Wachstum von 4%.
Das Teilsegment Verpackungsmaschinen ist stärker als der Rest der Branche.
Im zweiten Quartal haben sich die gesamtwirtschaftlichen Aussichten verschlechtert. Der Internationale Währungsfonds senkte seine Prognose für das globale Wachstum 2013 von 3,3% auf 3,1%.
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Umsatz von KRONES wächst im ersten Halbjahr um 6,8%
Obwohl sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den vergangenen Monaten leicht verschlechterten, beschleunigte sich das Wachstum von KRONES im zweiten Quartal 2013. Von April bis Juni zog der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,3% von 641,1 Mio.€ auf 694,1 Mio. € an. Ein wesentlicher Grund für das starke Wachstum ist die gute Stellung von KRONES auf den Emerging Markets. Dort bauen wir vor allem unser stabiles und ertragsstarkes Servicegeschäft zunehmend aus.
Um 6,8% von 1.289,7 Mio.€ auf 1.377,5 Mio.€ stieg der Umsatz des Unternehmens in den ersten sechs Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahr. In allen drei Segmenten von KRONES übertrafen die Erlöse das Vorjahresniveau. Mit +67,3% legte der Umsatz des Segments »Maschinen und Anlagen zu Getränkeproduktion/Prozesstechnik« am stärksten zu (näheres siehe S. 15–16).
Die Wachstumsdynamik von KRONES hat im zweiten Quartal 2013 zugenommen.
Umsatz nach Regionen
Die Investitionsbereitschaft der inländischen Kunden belebte sich in den vergangenen Monaten. Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz auf dem Heimatmarkt von KRONES um 6,8% auf 149,3 Mio.€. Damit erzielte das Unternehmen im Berichtszeitraum wie im Vorjahr 10,8 % des Konzernumsatzes in Deutschland.
Trotz der schlechten wirtschaftlichen Lage in Europa entwickelte sich das europäische Geschäft (ohne Deutschland) von KRONES im ersten Halbjahr 2013 sehr gut. Das unterstreicht, dass wir als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für die Getränkeund Lebensmittelindustrie nicht so stark konjunkturabhängig sind. In Westeuropa stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 31,0% auf 238,6 Mio.€. Deutlich abgeschwächt haben sich die Geschäfte in Osteuropa und Russland/GUS. In diesen Regionen verringerte sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2013 im Vergleich zum Vorjahr um jeweils rund 30%.
Der mittlerweile größte Markt von KRONES, die Region Mittlerer Osten/Afrika verzeichnete im Berichtszeitraum die höchsten Zuwachsraten. Die Umsätze legten dort um 47,3% auf 246,6 Mio.€ zu. Während in China die Umsätze gegenüber dem sehr hohen Vorjahreswert leicht rückläufig waren (–5,5%), kletterten die Erlöse im übrigen asiatisch/pazifischen Raum um 16,0%. Die Umsätze auf dem amerikanischen Kontinent waren im ersten Halbjahr niedriger als im Vorjahr. So sanken die Erlöse in Südamerika/Mexiko um 19,3% und in Nord- und Mittelamerika um 5,3%. Im zweiten Halbjahr erwartet KRONES in diesen Märkten aber eine Stabilisierung. Insgesamt lag der Umsatzanteil, den KRONES auf den Emerging Markets erzielte, im Berichtszeitraum bei 57,7% (Vorjahr: 59,4%).
| Anteil am Konzernumsatz | 30.06.2013 | 30.06.2012 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | |
| Deutschland | 149,3 | 10,8% | 139,8 | 10,8% | +6,8 |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 47,9 | 3,5% | 45,0 | 3,5% | +6,4 |
| Westeuropa | 238,6 | 17,3% | 182,1 | 14,1% | +31,0 |
| Osteuropa | 44,5 | 3,2% | 63,2 | 4,9% | –29,6 |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 43,7 | 3,2% | 62,6 | 4,9% | –30,0 |
| Mittlerer Osten/Afrika | 246,6 | 17,9% | 167,4 | 13,0% | +47,3 |
| Asien/Pazifik | 188,2 | 13,7% | 162,2 | 12,6% | +16,0 |
| China | 135,8 | 9,9% | 143,8 | 11,1% | –5,5 |
| Südamerika/Mexiko | 135,1 | 9,8% | 167,5 | 13,0% | –19,3 |
| Nord- und Mittelamerika | 147,8 | 10,7% | 156,1 | 12,1% | –5,3 |
| Gesamt | 1.377,5 | 100,0% | 1.289,7 | 100,0% | +6,8 |
Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns
Die höchsten Steigerungsraten beim Umsatz erzielte KRONES in den Regionen Westeuropa, Mittlerer Osten/Afrika und Asien/Pazifik.
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Anstieg des Auftragseingangs im Plan
Von Januar bis Juni 2013 verbesserte sich der Auftragseingang von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 4,1% von 1.327,8 Mio.€ auf 1.382,8 Mio.€. Am stärksten legte der Wert der Bestellungen in Asien/Pazifik sowie in der Region Südamerika zu. Weil unser Fokus auf profitablem Wachstum liegt, verzichtete KRONES im Berichtszeitraum bewusst auf unrentables Geschäft.
Mit 697,6 Mio.€ übertraf der Auftragseingang im zweiten Quartal 2013 den Vorjahreswert von 668,0 Mio.€ um 4,4%. Von April bis Juni stabilisierte sich die Nachfrage in der wichtigen Vertriebsregion USA weiter.
Auftragsbestand von rund 1 Mrd. € sorgt für stabile Auslastung
Mit einem im Vergleich zum Vorjahr um 2,5% höheren Auftragsbestand von 1.004,6 Mio.€ geht KRONES in das zweite Halbjahr 2013. Das komfortable Auftragspolster ist eine solide Basis, um die Fertigungskapazitäten des Unternehmens im Rest des Geschäftsjahres gleichmäßig auszulasten.
Zugelegt hat die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES im Berichtszeitraum.
Ertragslage
KRONES verbessert die Profitabilität
Das Unternehmen erwirtschaftete von Januar bis Juni 2013 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 79,7 Mio.€. Damit stieg das EBT im Vergleich zum Vorjahr um 24,5%. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verbesserte sich im Berichtszeitraum von 5,0% im Vorjahr auf 5,8%. Die Maßnahmen, mit denen KRONES im Rahmen des Value-Programms die Effizienz erhöht, trugen wesentlich zum Margenanstieg bei. Von den Marktpreisen kamen keine positiven Effekte.
Im zweiten Quartal 2013 erwirtschaftete KRONES eine EBT-Marge von 5,9% (Vorjahr: 4,9%).
Das Ergebnis nach Steuern legte im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 25,8% auf 55,6 Mio.€ zu. Damit erhöhte sich das Ergebnis je Aktie von 1,47€ im Vorjahr auf 1,81€.
Im zweiten Quartal 2013 stieg das EBT gegenüber dem Vorjahr um 29,5% von 31,5 Mio.€ auf 40,8 Mio.€ an. Von 4,9% auf 5,9% verbesserte sich im gleichen Zeitraum die EBT-Marge. Unterm Strich erzielte KRONES von April bis Juni 2013 ein im Vergleich zum Vorjahr um 31,1% höheres Ergebnis nach Steuern von 28,7 Mio. €. Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 0,92€ (Vorjahr: 0,73€).
Ertragsstruktur KRONES Konzern in Mio. €
| 2013 | 2012 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | % | |
| Umsatzerlöse | 1.377,5 | 1.289,7 | +6,8 |
| Bestandsveränderung fe/ufe | –0,4 | –15,3 | – |
| Gesamtleistung | 1.377,1 | 1.274,4 | +8,1 |
| Materialaufwand | –684,7 | –619,3 | +10,6 |
| Personalaufwand | –414,1 | –406,0 | +2,0 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –161,5 | –148,4 | +8,8 |
| ebitda | 116,8 | 100,7 | +16,0 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –38,5 | –38,0 | +1,3 |
| ebit | 78,3 | 62,7 | +24,9 |
| Finanzergebnis | 1,4 | 1,3 | +7,7 |
| ebt | 79,7 | 64,0 | +24,5 |
| Ertragsteuern | –24,1 | –19,8 | +21,7 |
| Konzernergebnis | 55,6 | 44,2 | +25,8 |
Von Januar bis Juni 2013 steigerte KRONES den Umsatz um 6,8% auf 1.377,5 Mio.€. Die Gesamtleistung verbesserte das Unternehmen sogar um 8,1% auf 1.377,1 Mio.€. Trotz überproportional gestiegener Materialaufwendungen konnte KRONES insgesamt die Ertragskraft im ersten Halbjahr 2013 planmäßig steigern.
Der Materialaufwand stieg im Berichtszeitraum, hauptsächlich aufgrund von Verschiebungen im Produktmix, im Vergleich zum Vorjahr um 10,6% auf 684,7 Mio.€. Somit kletterte die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, von Januar bis Juni 2013 von 48,6% im Vorjahr auf 49,7%.
Um nur 2,0% von 406,0 Mio.€ im Vorjahr auf 414,1 Mio.€ erhöhte sich im ersten Halbjahr 2013 der Personalaufwand. Daher verringerte sich die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, von 31,9% im Vorjahr auf 30,1%. Die Effizienzsteigerung innerhalb der Produktion bildet als Teil des Value-Programms die Basis für diese Entwicklung.
Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen legte um 8,8% auf minus 161,5 Mio.€ (Vorjahr: minus 148,4 Mio.€) zu. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen erhöhten sich leicht auf 38,5 Mio.€ (Vorjahr: 38,0 Mio.€). Daraus ergibt sich ein Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von 78,3 Mio.€ (+ 24,9%). Durch das positive Finanzergebnis von 1,4 Mio.€ (Vorjahr: 1,3 Mio.€) weist KRONES für das erste Halbjahr 2013 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 79,7 Mio.€ nach 64,0 Mio.€ im Vorjahr aus. Weil die Steuerquote leicht von 30,9% auf 30,2% zurückging, stieg das Konzernergebnis mit 25,8% ein wenig stärker als das Ergebnis vor Steuern (+ 24,5%).
Höhere Materialaufwendungen konnten durch Kostensenkungen in anderen Bereichen ausgeglichen werden.
| 2013 | 2012 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | in Mio. € | |
| EBT | 79,7 | 64,0 | +15,7 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –15,1 | –54,8 | +39,7 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | –39,2 | –33,9 | –5,3 |
| Free Cashflow | –54,3 | –88,7 | +34,4 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 50,0 | 80,6 | –30,6 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –4,3 | –8,1 | +3,8 |
| wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 0,0 | 0,3 | –0,3 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode | 132,9 | 125,5 | +7,4 |
| Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode | 128,6 | 117,7 | +10,9 |
Kapitalflussrechnung KRONES Konzern in Mio. €
Im Zeitraum von Januar bis Juni 2013 verbesserte KRONES den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) gegenüber dem Vorjahr um 39,7 Mio.€ auf minus 15,1 Mio.€. Verantwortlich hierfür waren neben dem besseren Ergebnis auch höhere Rückstellungen. Während sich die Forderungen trotz Umsatzanstiegs weiter verringerten, sanken die Verbindlichkeiten und insbesondere die erhaltenen Anzahlungen sehr stark. Insgesamt erhöhte das Unternehmen im Berichtszeitraum das betriebsnotwendige Kapital mit 157,1 Mio.€ im Vergleich zum Vorjahr (150,1 Mio.€) nur leicht. Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen 12 Monate in Relation zum Umsatz verringerte sich von 25,8% auf 23,9%. Damit liegen wir gut im Plan, um das Jahresziel für 2013 von 24% zur erreichen.
Von 25,8% im Vorjahr auf 23,9% verringerte sich das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz im ersten Halbjahr 2013.
KRONES investierte im Berichtszeitraum 38,1 Mio.€ (Vorjahr: 36,1 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Nach Abzug der Investitionen vom Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit errechnet sich für das erste Halbjahr 2013 ein gegenüber dem Vorjahr um 34,4 Mio.€ besserer Free Cashflow von minus 54,3 Mio.€. Es ist für unser Geschäft nicht ungewöhnlich, dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist.
Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit verringerte sich auf 50,0 Mio.€ (Vorjahr: 80,6 Mio.€). Hierbei ist zu berücksichtigen, dass das Unternehmen im Berichtszeitraum eine Rekorddividende von 23,7 Mio.€ (Vorjahr: 18,1 Mio.€) aus-
schüttete und keine Bankkredite in Anspruch nahm, während im Vorjahr durch die Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 99,5 Mio.€ zuflossen. Diese im Berichtszeitraum fehlenden Zuflüsse wurden durch den Verkauf eigener Aktien im Wert von 73,7 Mio.€ nicht ganz kompensiert. Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. Juni 2013 über liquide Mittel von 128,6 Mio.€ (Vorjahr: 117,7 Mio.€).
Mitarbeiter
KRONES hat weltweit 12.057 Mitarbeiter
Die Mitarbeiterzahl von KRONES ist in den vergangenen Jahren stetig gewachsen. Dieser Trend hielt im ersten Halbjahr 2013 an. Per Ende Juni 2013 stieg die Zahl der Beschäftigten gegenüber dem Vorjahreswert um 477 auf insgesamt 12.057. Davon arbeiteten 9.012 im Inland, also um 112 mehr als Ende des ersten Halbjahres 2012. Überproportional zugelegt hat die Anzahl der Mitarbeiter, die das Unternehmen im Ausland beschäftigt. Die Mannschaft von KRONES im Ausland wuchs um 365 auf 3.045 Mitarbeiter. Darin spiegelt sich die Internationalisierungsstrategie des Unternehmens wider.
Großen Wert legt KRONES auf die Ausbildung junger Menschen. Unser erstklassiges Ausbildungsangebot sehen wir als wichtige Investition in die Zukunft der Auszubildenden und des Unternehmens. Ende Juni 2013 befanden sich 416 (Vorjahr: 376) junge Menschen in der Ausbildung.
Die Internationalisierungsstrategie von KRONES schlägt sich in einem zunehmend größeren Anteil von im Ausland beschäftigten Mitarbeitern nieder.
| 30.06.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2011 | 31.12.2010 | |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 641 | 625 | 597 | 569 |
| davon Anlagevermögen | 590 | 587 | 555 | 519 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.390 | 1.445 | 1.443 | 1.317 |
| davon flüssige Mittel | 129 | 133 | 125 | 147 |
| Eigenkapital | 883 | 783 | 785 | 759 |
| Fremdkapital | 1.148 | 1.287 | 1.255 | 1.127 |
| langfristige Verpflichtungen | 222 | 208 | 134 | 125 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 926 | 1.079 | 1.121 | 1.002 |
| Bilanzsumme | 2.031 | 2.070 | 2.040 | 1.886 |
Vermögens- und Kapitalstruktur KRONES Konzern in Mio. €
Die Bilanzsumme von KRONES lag mit 2.031,1 Mio.€ per 30. Juni 2013 trotz des gestiegenen Geschäftsvolumens um 1,9% unter dem Wert vom Jahresende 2012. Ausschlaggebend für den Rückgang im Berichtszeitraum waren geringere Forderungen gegenüber Kunden sowie weniger erhaltene Anzahlungen.
Leicht angestiegen sind im ersten Halbjahr die langfristigen Vermögenswerte. Zum 30. Juni 2013 bilanzierte das Unternehmen insgesamt langfristige Vermögenswerte von 640,5 Mio.€ (31. Dezember 2012: 625,1 Mio. €). Hierzu steuerte das Anlagevermögen 590,4 Mio.€ (31. Dezember 2012: 586,5 Mio.€) bei, wovon 459,4 Mio.€ auf Sachanlagen entfielen. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, bei denen es sich überwiegend um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, kletterten zum 30. Juni auf 124,5 Mio.€ (31. Dezember 2012: 119,1 Mio.€).
Liquidität und Eigenkapitalausstattung von KRONES sind unverändert sehr solide.
Mit 1.390,6 Mio.€ waren die kurzfristigen Vermögenswerte am Ende des Berichtszeitraums um 3,7% niedriger als am 31. Dezember 2012. Hierzu trugen sowohl die um 8,9 Mio.€ verringerten Vorräte als auch der Rückgang der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 37,2 Mio.€ auf 522,7 Mio.€ bei. Die liquiden Mitteln gingen im Berichtszeitraum leicht von 132,9 Mio.€ auf 128,6 Mio.€ zurück.
Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, zum 30. Juni 2013 auf 222,0 Mio.€ (31. Dezember 2012: 208,6 Mio.€). Das Unternehmen hatte per 30. Juni 2013 keine langfristigen Bankschulden.
Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich gegenüber dem Jahresende 2012 deutlich um 152,1 Mio.€ auf 926,2 Mio.€. Ein Abbau der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie weniger erhaltene Anzahlungen waren hierfür verantwortlich. Per 30. Juni 2013 wies KRONES keine kurzfristigen Bankschulden aus.
Unser positives Halbjahres-Ergebnis sowie der Verkauf eigener Aktien im zweiten Quartal 2013 führten dazu, dass das Eigenkapital von 782,7 Mio.€ zum Bilanzstichtag 2012 auf 882,9 Mio.€ zum 30 Juni 2013 hochschnellte. Damit lag die Eigenkapitalquote am 30. Juni bei 43,5% (31. Dezember 2012: 37,8%). Zusammen mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 128,6 Mio. € verfügt KRONES weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.
ROCE steigt auf 15,6 %
KRONES verbesserte im ersten Halbjahr 2013 den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, auf 15,6% (Vorjahr: 13,2 %). Ausschlaggebend hierfür war vor allem das deutlich verbesserte EBIT. Damit liegen wir voll im Plan, das ROCE-Ziel für das Gesamtjahr 2013 von 15 % zu erreichen.
KRONES konnte im ersten Halbjahr 2013 kurzfristige Vermögenswerte wie Vorräte und Forderungen gegenüber Kunden reduzieren.
Segmentumsatz
Um 0,7% von 1.128,2 Mio.€ im Vorjahr auf 1.136,3 Mio.€ legte der Umsatz im ersten Halbjahr 2013 im KRONES Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« zu. Das bewegt sich im Rahmen unserer Erwartungen. Auch für das Gesamtjahr rechnen wir mit geringen Zuwächsen im Kernsegment. Der Anteil des größten Unternehmenssegments am Konzernumsatz ging im ersten Halbjahr 2013 im Vergleich zum Vorjahr von 87,4% auf 82,5% zurück.
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2013 am stärksten.
Stark zugenommen hat der Umsatz von Januar bis Juni 2013 im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Segmenterlös um 67,3% von 111,8 Mio.€ auf 187,1 Mio.€. Grund für das hohe Wachstum sind große Projekte für internationale Brauereien, die im ersten Halbjahr abgerechnet wurden. Diese Entwicklung wird im gesamten Geschäftsjahr anhalten. Zum Konzernumsatz des ersten Halbjahres 2013 trug das Segment 13,6% (Vorjahr: 8,7%) bei.
Plangemäß gestiegen ist der Umsatz in unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« in den ersten sechs Monaten 2013. Um 8,9% von 49,7 Mio.€ im Vorjahr auf 54,1 Mio.€ kletterte der Segmenterlös. Angesichts der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage in Europa, dem Hauptabsatzmarkt von KOSME, sind wir damit sehr zufrieden. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz betrug im Berichtszeitraum wie im Vorjahr 3,9%.
Segmentergebnis
KRONES startete mit dem Ziel in das Geschäftsjahr 2013, die Ertragskraft des größten Segments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« leicht zu stärken. Mit dem Ergebnis des ersten Halbjahres sind wir auf gutem Weg, dieses Ziel zu erreichen. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) erhöhte sich im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 5,6% von 75,3 Mio.€ auf 79,5 Mio.€. Die EBT-Marge, also das Segmentergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, stieg von 6,7% im Vorjahr auf 7,0%. Darin spiegeln sich im Wesentlichen die Erfolge des Value-Programms wider.
Deutlich verbessert hat sich die Ertragslage im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im ersten Halbjahr 2013. Von minus 7,5 Mio.€ im Vorjahr auf plus 0,3 Mio.€ kam das Ergebnis vor Steuern voran. Neben dem hohen Umsatzzuwachs trugen Kostenersparnisse zum gelungenen Turnaround bei. Insgesamt ist KRONES auf Kurs, nach vier verlustreichen Jahren 2013 wie geplant ein ausgeglichenes Ergebnis in der Prozesstechnik zu erzielen.
Nur noch minus 0,1 Mio.€ (Vorjahr: minus 3,8 Mio.€) betrug das Ergebnis vor Steuern, das das Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« im ersten Halbjahr 2013 erwirtschaftete. Im zweiten Quartal erzielte KOSME sogar ein leicht positives EBT von 0,1 Mio.€. Optimierte Kosten- und Vertriebsstrukturen machten sich damit bezahlt. Im Gesamtjahr 2013 streben wir bei KOSME unverändert ein ausgeglichenes Ergebnis an.
| Segment Produktabfüllung und -ausstattung | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | |
| ebt in Mio. € |
79,5 | 75,3 |
| ebt-Marge in % |
7,0 | 6,7 |
| Segment Prozesstechnik | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | |
| ebt in Mio. € |
0,3 | –7,5 |
| ebt-Marge in % |
0,2 | –6,7 |
| Segment kos me |
2013 | 2012 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | |
| ebt in Mio. € |
–0,1 | –3,8 |
| ebt-Marge in % |
–0,2 | –7,6 |
Die Ertragskraft verbesserte sich im ersten Halbjahr 2013 in allen drei Segmenten von KRONES.
Risikomanagementsystem wird umgesetzt und stetig ergänzt
Im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit ist KRONES einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.
Risikoanalyse
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird. Das KRONES Risikomanagement setzt damit bereits vor der Entstehung von Risiken an.
Risikoüberwachung
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen informiert.
Risikoplanung und -steuerung
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.
Risiken
Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2012 ab S. 94 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 30.06.2013 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.
Die Aussichten für die Weltwirtschaft 2013 beurteilen wir weiterhin verhalten optimistisch. Gute Wachstumsperspektiven bieten die Märkte in Südamerika, Afrika, im Nahen Osten und Asien. In diesen Regionen will KRONES weiter wachsen.
Der nordamerikanische Markt, der sich 2012 bereits erholte, sollte 2013 stabil bleiben. Die Märkte des Euro-Raums schätzen wir trotz der anhaltenden Euro-Schuldenkrise als relativ stabil ein.
KRONES erhöht Ertragsprognose für 2013
KRONES fokussiert sich 2013 im Rahmen der Value-Strategie auf die Säulen Wachstum und Profitabilität. In unserem Kernsegment Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung wollen wir die Kostenstrukturen weiter verbessern und flexibilisieren, um künftige Kostensteigerungen auszugleichen. In den Segmenten Prozesstechnik und KOSME wollen wir 2013 durch verschiedene, zum Teil bereits eingeleitete, Maßnahmen ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Wichtiger Bestandteil für profitables Wachstum in allen drei Segmenten ist der Ausbau unserer internationalen Servicestrukturen und LCS-Center, um unsere Kunden schnell mit den besten Dienstleistungen und Produkten bedienen zu können.
Aufgrund der ersten Erfolge der eingeleiteten Value-Maßnahmen liegt KRONES zum Halbjahr 2013 bei der Ertragskraft leicht über Plan. Deshalb erhöht der Vorstand für das Gesamtjahr 2013 seine Prognose für die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, auf 5,8% bis 6,0% (bisher: mehr als 5,5%). Damit kommen wir unserem Ziel von 7%, das wir mittelfristig erreichen wollen, im laufenden Jahr einen guten Schritt näher. Aufgrund der weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten, behalten wir unsere Prognose eines Umsatzwachstums für 2013 um 4% bei. Beim Preisniveau rechnen wir nicht mit positiven Effekten.
Bei unserer dritten Zielgröße, dem ROCE, sind wir zuversichtlich unser Ziel für 2013 von 15% zu erreichen. Mittel- bis langfristig streben wir einen Wert von 20% an. Aufgrund des höheren Ergebnisses und des angestrebten niedrigeren Working Capitals erwartet KRONES außerdem im Gesamtjahr 2013 einen höheren Free Cashflow als im Vorjahr.
Gemäß den Prognosen führender Wirtschaftsforschungsinstitute dürften sich 2014 die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen nur leicht verbessern. Trotzdem wollen wir unter diesen Voraussetzungen 2014 die wesentlichen Kennzahlen erneut steigern.
KRONES will 2013 um 4% wachsen und eine EBT-Marge von 5,8% bis 6,0% erzielen.
Angst vor der Zinswende bremst Aktienhausse
In den ersten sechs Monaten 2013 beherrschte lange Zeit die aktuelle Nachrichtenlage zur Euro- und Schuldenkrise das Geschehen an den Aktienbörsen. Der bekannteste deutsche Aktienindex DAX, der mit rund 7.600 Punkten ins Jahr 2013 startete, erreichte nach einer wilden Berg- und Talfahrt am 22. Mai bei 8.556 Punkten ein neues Rekordhoch. Danach brachen die Aktienkurse weltweit ein. Der US-Notenbankchef Ben Bernanke deutete an, dass die sehr expansive Geldpolitik der Notenbank bald zu Ende gehen könnte. Schlechte Konjunkturdaten aus China belasteten die Stimmung zusätzlich. Ende Juni stand der DAX nur noch bei 7.759 Punkten. Damit legte der Blue-Chip-Index im ersten Halbjahr 2013 insgesamt um 4,6% zu.
Wegen der schlechten wirtschaftlichen Lage in einigen Euro-Staaten verlor der Euro Stoxx 50 in den ersten beiden Quartalen 1,3%. Positiv entwickelte sich die US-Aktienbörse. Der Dow-Jones-Index kletterte von Januar bis Juni 2013 um 15,2%. Für Furore sorgte der japanische Aktienmarkt. Weil die extrem lockere Geldpolitik der japanischen Notenbank die Nachfrage nach Aktien anheizte, schnellte der Nikkei-Index im ersten Halbjahr 2013 rund 30% hoch.
Kurs der KRONES Aktie steigt stärker als der MDAX
der KRONES Aktie in den ersten sechs Monaten 2013 zugelegt.
Um 16,4% und damit ein wenig kräftiger als der MDAX hat der Kurs
krones Aktie mdax (indexiert)
Um 15,0% legte der MDAX, also der Index für mittelgroße Werte, in den ersten sechs Monaten 2013 zu. Grund für die gute Performance war die anhaltend hohe Nachfrage nach Aktien von soliden und wachstumsstarken Unternehmen, von denen es im MDAX viele gibt. Noch besser entwickelte sich der Kurs der KRONES Aktie. Mit 54,69 € stand der Kurs Ende Juni um 16,4% höher als zu Jahresanfang. Damit spiegelt sich die gute operative Unternehmensentwicklung auch im Aktienkurs wider.
Ende April platzierte KRONES 1.425.421 eigene Aktien (4,51% des Grundkapitals) zum Preis von je 52,55 € bei institutionellen Investoren. Das Unternehmen erlöste damit brutto rund 74,9 Mio.€. Durch den Verkauf der eigenen Aktien stieg der Streubesitz von KRONES auf rund 47% und das Gewicht der Aktie im MDAX nahm zu.
Am 19. Juni fand die Hauptversammlung von KRONES in Neutraubling statt. Die Aktionäre stimmten allen zur Abstimmung vorgelegten Tagesordnungspunkten mit großer Mehrheit zu. Für das Geschäftsjahr 2012 zahlte KRONES eine gegenüber dem Vorjahr um 0,15 € höhere Dividende je Aktie von 0,75 €.
| 2013 | 2012 | Ver- | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | änderung | |
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 1.377,5 | 1.289,7 | +6,8 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | –0,4 | –15,3 | |
| Gesamtleistung | 1.377,1 | 1.274,4 | +8,1 |
| Materialaufwand | –684,7 | –619,3 | +10,6 |
| Personalaufwand | –414,1 | –406,0 | +2,0 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –161,5 | –148,4 | +8,8 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –38,5 | –38,0 | +1,3 |
| EBIT | 78,3 | 62,7 | +24,9 |
| Finanzergebnis | 1,4 | 1,3 | |
| Ergebnis vor Steuern | 79,7 | 64,0 | +24,5 |
| Ertragsteuern | –24,1 | –19,8 | +21,7 |
| Konzernergebnis | 55,6 | 44,2 | +25,8 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 55,6 | 44,2 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 1,81 | 1,47 |
| 2013 | 2012 | Ver- | |
|---|---|---|---|
| 2. Quartal | 2. Quartal | änderung | |
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 694,1 | 641,1 | +8,3 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 2,5 | 2,8 | |
| Gesamtleistung | 696,6 | 643,9 | +8,2 |
| Materialaufwand | –344,2 | –313,0 | +10,0 |
| Personalaufwand | –203,5 | –200,0 | +1,8 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –89,5 | –80,7 | +10,9 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –19,5 | –19,0 | +2,6 |
| EBIT | 39,9 | 31,2 | +27,9 |
| Finanzergebnis | 0,9 | 0,3 | |
| Ergebnis vor Steuern | 40,8 | 31,5 | +29,5 |
| Ertragsteuern | –12,1 | –9,6 | +26,0 |
| Konzernergebnis | 28,7 | 21,9 | +31,1 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,0 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 28,7 | 21,9 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 0,92 | 0,73 |
| Aktiva | 30.06.2013 | 31.12.2012 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 124,5 | 119,1 | ||
| Sachanlagen | 459,4 | 464,9 | ||
| Finanzanlagen | 6,5 | 2,5 | ||
| Anlagevermögen | 590,4 | 586,5 | ||
| Aktive latente Steuern | 23,3 | 21,6 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 18,4 | 8,5 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 6,6 | 6,6 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 1,8 | 1,9 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 640,5 | 625,1 | ||
| Vorräte | 639,5 | 648,4 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 522,7 | 559,9 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 3,5 | 12,6 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 96,3 | 90,7 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 128,6 | 132,9 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.390,6 | 1.444,5 | ||
| Bilanzsumme | 2.031,1 | 2.069,6 |
| Passiva | 30.06.2013 | 31.12.2012 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Eigenkapital | 882,9 | 782,7 | |||
| Rückstellungen für Pensionen | 144,3 | 141,1 | |||
| Passive latente Steuern | 32,5 | 21,1 | |||
| Sonstige Rückstellungen | 38,0 | 35,5 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 5,0 | 6,8 | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 0,9 | 2,2 | |||
| Sonstige Verpflichtungen | 1,3 | 1,9 | |||
| Langfristige Schulden | 222,0 | 208,6 | |||
| Sonstige Rückstellungen | 136,0 | 128,7 | |||
| Steuerrückstellungen | 14,5 | 14,0 | |||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | |||
| Erhaltene Anzahlungen | 353,1 | 497,2 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 150,9 | 197,8 | |||
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | 0,6 | 0,6 | |||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 13,8 | 14,9 | |||
| Sonstige Verpflichtungen und | |||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 257,3 | 225,1 | |||
| Kurzfristige Schulden | 926,2 | 1.078,3 | |||
| Bilanzsumme | 2.031,1 | 2.069,6 |
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Ergebnis vor Steuern | 79,7 | 64,0 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 38,5 | 38,0 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Rückstellungen | 47,9 | –1,9 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | –9,7 | 6,9 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | 0,1 | –0,3 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | 0,1 | –0,1 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 0,3 | 0,2 |
| Verminderung (Vj. Erhöhung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen | ||
| Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 39,3 | –96,0 |
| Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –196,4 | –54,1 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | –0,2 | –43,3 |
| gezahlte Zinsen | –1,0 | 2,0 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –13,9 | –13,5 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –15,1 | –54,8 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –18,1 | –17,0 |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 0,1 | 0,2 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –20,0 | –19,1 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 1,0 | 0,8 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | –0,4 | –0,1 |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 1,3 | 0,0 |
| Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen | –5,0 | 0,0 |
| erhaltene Zinsen | 0,4 | 0,3 |
| erhaltene Dividenden | 1,5 | 1,0 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | –39,2 | –33,9 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | –23,7 | –18,1 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf eigener Aktien | 73,7 | 0,0 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 0,0 | 99,5 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | 0,0 | –0,8 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | 50,0 | 80,6 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –4,3 | –8,1 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 0,0 | 0,3 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 132,9 | 125,5 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 128,6 | 117,7 |
| Mutterunternehmen | Anteile anderer Gesellschafter |
Konzern eigen kapital |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichn. | Kapital- | Gewinn- | Währ.- | Sonstige | Konzern- | Eigen- | Eigen- | ||
| Kapital | rücklage | rücklagen | Differenz. | Rücklagen | bilanz- | kapital | kapital | ||
| Eigenkap. | gewinn | ||||||||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Stand 1. Januar 2012 | 40,0 | 66,8 | 364,6 | 8,9 | –37,9 | 310,8 | 753,2 | 0,0 | 753,2 |
| Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) | –18,1 | –18,1 | –18,1 | ||||||
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2012 | 44,2 | 44,2 | 0,0 | 44,2 | |||||
| Währungsdifferenzen | –0,7 | –0,7 | –0,7 | ||||||
| versicherungsmathematische Gewinne/ | |||||||||
| Verluste aus Pensionen | –0,5 | –0,5 | –0,5 | ||||||
| Hedge Accounting | 1,7 | 1,7 | 1,7 | ||||||
| Stand 30. Juni 2012 | 40,0 | 66,8 | 364,6 | 8,2 | –36,7 | 336,9 | 779,8 | 0,0 | 779,8 |
| Konzernergebnis 2. Halbjahr 2012 | 22,8 | 22,8 | 0,0 | 22,8 | |||||
| Entnahme aus Gewinnrücklagen | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,5 | –0,5 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Einstellung in die Kapitalrücklage | 0,0 | 0,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Änderung im Konsolidierungskreis | 0,0 | 0,0 | 0,0 | ||||||
| Währungsdifferenzen | –4,5 | –4,5 | –4,5 | ||||||
| versicherungsmathematische Gewinne/ | |||||||||
| Verluste aus Pensionen | –20,7 | –20,7 | –20,7 | ||||||
| Hedge Accounting | 5,3 | 5,3 | 5,3 | ||||||
| Stand 31. Dezember 2012 | 40,0 | 66,8 | 365,1 | 3,7 | –52,1 | 359,2 | 782,7 | 0,0 | 782,7 |
| Dividendenzahlung (0,75 € je Aktie) | –23,7 | –23,7 | –23,7 | ||||||
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2013 | 55,6 | 55,6 | 0,0 | 55,6 | |||||
| Verkauf eigener Aktien | 74,9 | –1,2 | 73,7 | 73,7 | |||||
| Währungsdifferenzen | –4,8 | –4,8 | –4,8 | ||||||
| versicherungmathematische Gewinne/ | |||||||||
| Verluste aus Pensionen | –0,7 | –0,7 | –0,7 | ||||||
| Hedge Accounting | 0,1 | 0,1 | 0,1 | ||||||
| Stand 30. Juni 2013 | 40,0 | 141,7 | 363,9 | –1,1 | –52,7 | 391,1 | 882,9 | 0,0 | 882,9 |
26 Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Konzernergebnis | 55,6 | 44,2 |
| Posten, die nicht in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | –0,7 | –0,5 |
| Posten, die anschließend möglicherweise in die Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden | ||
| Unterschied aus Währungsumrechnung | –4,8 | –0,7 |
| Derivative Finanzinstrumente | 0,1 | 1,7 |
| –4,7 | 1,0 | |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | –5,4 | 0,5 |
| Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 50,2 | 44,7 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | 0,0 | 0,1 |
| davon Anteile KRONES Konzern | 50,2 | 44,6 |
Segmentberichterstattung krones Konzern
| Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | krones Konzern |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| zur Produktabfüllung und | zur Getränkeproduktion/ | für den unteren Leistungs- | ||||||
| -ausstattung | Prozesstechnik | bereich (kos me) |
||||||
| 2013 | 2012 | 2013 | 2012 | 2012 | 2013 | 2012 | ||
| 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | 01.01.–30.06. | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Umsatzerlöse | 1.136,3 | 1.128,2 | 187,1 | 111,8 | 54,1 | 49,7 | 1.377,5 | 1.289,7 |
| EBT | 79,5 | 75,3 | 0,3 | –7,5 | –0,1 | –3,8 | 79,7 | 64,0 |
| EBT-Marge | 7,0% | 6,7% | 0,2% | –6,7% | –0,2% | –7,6% | 5,8% | 5,0% |
| Mitarbeiter am 30.06.* | 10.616 | 10.164 | 643 | 660 | 498 | 487 | 11.757 | 11.311 |
* Konsolidierungskreis
Allgemeine Angaben
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. Juni 2013 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.
Der Halbjahresabschluss wurde weder einer freiwilligen Prüfung nach § 317 HGB noch einer freiwilligen prüferischen Durchsicht unterzogen.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 30. Juni 2013 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden 26% an der Klug GmbH Integrierte Systeme, Teunz, Deutschland erworben. Die Konsolidierung der Anteile erfolgt nach der Equity-Methode.
Des weiteren wurde im Geschäftsjahr 2013 die EVOGUARD GmbH, Nittenau, Deutschland gegründet und in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.
Die KRONES AG ist an dieser Gesellschaft unmittelbar mit 100% beteiligt.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden gegebenenfalls als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | |||
|---|---|---|---|---|
| 30.06.2013 | 31.12.2012 | 2013 | 2012 | |
| US-Dollar USD |
1,307 | 1,319 | 1,313 | 1,298 |
| Britisches Pfund GBP |
0,858 | 0,816 | 0,850 | 0,823 |
| Schweizer Franken CHF |
1,235 | 1,207 | 1,230 | 1,205 |
| Dänische Kronen DKK |
7,459 | 7,461 | 7,457 | 7,435 |
| Kanadischer Dollar CAD |
1,370 | 1,312 | 1,334 | 1,305 |
| Japanischer Yen JPY |
129,440 | 113,650 | 125,377 | 103,505 |
| Brasilianischer Real BRL |
2,873 | 2,700 | 2,669 | 2,416 |
| Chinesischer Renminbi Yuan CNY |
8,020 | 8,215 | 8,200 | 8,194 |
| Mexikanischer Peso MXN |
17,018 | 17,206 | 16,488 | 17,190 |
| Ukrainischer Griwna UAH |
10,657 | 10,614 | 10,677 | 10,433 |
| Südafrikanischer Rand ZAR |
13,075 | 11,187 | 12,092 | 10,295 |
| Kenianischer Schilling KES |
111,989 | 113,593 | 112,479 | 109,142 |
| Nigerianischer Naira NGN |
211,460 | 205,960 | 207,699 | 206,671 |
| Russischer Rubel RUB |
42,780 | 40,249 | 40,740 | 39,686 |
| Thailändischer Baht THB |
40,516 | 40,334 | 39,194 | 40,366 |
| Indonesische Rupiah IDR |
12.950,000 | 12.707,500 | 12.786,602 | 11.905,000 |
| Angolanischer Kwanza AOA |
125,303 | 126,640 | 126,086 | 123,669 |
| Türkische Lira TRY |
2,523 | 2,356 | 2,379 | 2,337 |
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von 0,60% aktiviert.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.
Sachanlagen
Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| in Jahren | |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 18 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
Leasing
Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear
über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
Finanzinstrumente
Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus
- Finanzanlagen zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
- zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
- finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten
zusammen.
Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.
Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A).
Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.
Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.
Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.
Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.
Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.
Derivative Finanzinstrumente
Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, australischer Dollar und kanadischer Dollar sowie britisches Pfund.
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt.
Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Mit der Änderung des IAS 19 »Leistungen an Arbeitnehmer« werden versicherungsmathematische Gewinne und Verluste nur noch im Eigenkapitel, speziell im sonstigen Ergebnis als nicht zu reklassifizierender Posten erfasst.
Das von KRONES in der Vergangenheit angewandte Wahlrecht der Erfassung dieser versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste nach der Korridor-Methode entfällt somit und die vergangenen Geschäftsjahre sind so darzustellen, als ob schon immer die Erfassung im Eigenkapital stattgefunden hat. Somit wurden die Bilanzwerte der Vorperioden angepasst.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.
Segmentberichterstattung
KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.
Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.
Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.
Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der Beteiligung der KRONES ag in %* |
|---|---|
| neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling | 100,00 |
| ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| EVOGUA RD GmbH, Nittenau |
100,00 |
| MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main | 100,00 |
| KLUG GmbH Integrierte Systeme, Teunz |
26,00 |
| S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 |
| MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien | 100,00 |
| KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark | 100,00 |
| KRONES S.A.R.L., Lyon, Frankreich | 100,00 |
| KRONES UK Ltd., Bolton, Großbritannien | 100,00 |
| KRONES S.R.L., Garda (vr), Italien | 100,00 |
| KOSME S.R.L., Roverbella, Italien | 100,00 |
| KRONES Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande | 100,00 |
| KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich | 100,00 |
| MAINTEC Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich | 100,00 |
| KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen | 100,00 |
| KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal | 100,00 |
| KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation | 100,00 |
| KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| KRONES AG, Buttwil, Schweiz | 100,00 |
| KRONES Iberica, S. A., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik | 100,00 |
| KONPLAN S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik | 100,00 |
| KRONES Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei | 100,00 |
| KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine | 100,00 |
| KRONES Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola | 100,00 |
| KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| KRONES do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| KRONES S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 |
| KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 |
| KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China | 100,00 |
| KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien | 100,00 |
| PT. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien | 100,00 |
| KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan | 100,00 |
| KRONES Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada | 100,00 |
| KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia | 100,00 |
| KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien | 100,00 |
| KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea | 100,00 |
| KRONES Mex S. A. DE C.V., Mexiko D. F., Mexiko | 100,00 |
| KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria | 100,00 |
| KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 |
| KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 100,00 |
| KRONES, Inc., Franklin, Wisconsin, USA | 100,00 |
| Maquinarias KRONES de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela | 100,00 |
*unmittelbare und mittelbare Beteiligung.
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
Ernst Baumann Aufsichtsratsvorsitzender * zf friedrichshafen ag
Werner Schrödl**
Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender
* Verwaltungsrat der Bayerischen Betriebskrankenkassen
Klaus Gerlach** Bereichsleiter Materialwirtschaft
Dr. Klaus Heimann** Leiter des Ressorts Bildungsund Qualifizierungspolitik der ig metall
Dr. Jochen Klein Geschäftsführer der I-Invest GmbH * döhler GMBH * hoyer gmbh * Consortium Gastronomie GmbH Norman Kronseder Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh
Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB
Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt
Johann Robold** Betriebsrat
Petra Schadeberg-Herrmann Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH &Co.KG
Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag
Josef Weitzer** Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender * Sparkasse Regensburg
Volker Kronseder Vorsitzender Ressorts Personal und Unternehmenskommunikation
Christoph Klenk Ressorts Finanzen und Informationsmanagement
Rainulf Diepold Ressorts Vertrieb und Marketing
Werner Frischholz Ressorts Materialwirtschaft, Produktion und Service
Thomas Ricker Ressorts Technik, Forschung und Entwicklung
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG
** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«
Neutraubling, im Juli 2013
Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender
Rainulf Diepold Werner Frischholz Thomas Ricker
Christoph Klenk
38 Glossar
| Cashflow | Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode. |
|---|---|
| DAX | Deutscher Aktienindex (DAX ). Der Index umfasst die 30 größten (gemessen an Börsenwert und Börsen umsatz) deutschen Unternehmen. |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation). |
| EBIT | Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes). |
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). |
| EBT-Marge | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz. |
| Eigenkapital | Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. |
| Free Cashflow | Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht. |
| Fremdkapital | Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten. |
| IFRS | International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze. |
| Kapitalflussrechnung | Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. |
| Latente Steuern | Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen IFRS Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach IFRS auszuweisen. |
| Marktkapitalisierung | Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs multipliziert mit der Anzahl der Aktien. |
| MDAX | Index, der die 50 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst. |
| Nettoliquidität | Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. |
| ROCE (passivisch) | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen). |
| ROCE (aktivisch) | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Summe aus Anlagevermögen und Working Capital. |
| Working Capital | Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte + geleistete Anzahlungen) – (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + erhaltene Anzahlungen) |
Finanzkalender Impressum 39
| 19.09.2013 | Analystentreffen auf der drinktec, München | Herausgeber | krones ag |
|---|---|---|---|
| 24.10.2013 | Zwischenbericht zum 30. September | Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling |
|
| 30.04.2014 | Bilanzpressekonferenz und Geschäftsbericht 2013 | Projektleitung | Roland Pokorny, |
| 30.04.2014 | Zwischenbericht zum 31. März | Gestaltung | Leiter Corporate Communications Büro Benseler |
| 25.06.2014 | Hauptversammlung | Text | krones ag, |
| 23.07.2014 | Zwischenbericht zum 30. Juni | Fotos | InvestorPress GmbH krones ag |
| 23.10.2014 | Zwischenbericht zum 30. September | Druck, Litho | Mediahaus Biering GmbH |
Papier PhoeniXmotion, Auflage 500 in deutscher Sprache
700 in englischer Sprache
Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.
Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.
Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.
Bitte haben Sie hierfür Verständnis.