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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2012

Apr 26, 2012

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Interim / Quarterly Report

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Kennzahlen auf einen Blick 1. Quartal 1. Quartal Verän-
2012 2011 derung
Umsatz Mio. € 648,6 606,7 +6,9%
Auftragseingang kumuliert inkl. Lifecycle Service Mio. € 659,8 628,6 +5,0%
Auftragsbestand zum 31.03. inkl. Lifecycle Service Mio. € 953,6 930,6 +2,5%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 15,6 15,1 +3,3%
Beschäftigte am 31.03.
Weltweit 11.598 10.621 +9,2%
Inland 8.950 8.307 +7,7%
Ausland 2.648 2.314 +14,4%
Ergebnis je Aktie 0,74 0,82 –9,8%
ebitda Mio. € 50,5 50,9 –0,8%
ebit Mio. € 31,5 34,6 –9,0%
ebt Mio. € 32,5 35,2 –7,7%
Konzernergebnis Mio. € 22,3 24,8 –10,1%

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

KRONES ist mit viel Elan und Aufbruchstimmung ins Jahr 2012 gestartet. Die Zuversicht für die weltweite wirtschaftliche Entwicklung hat seit Jahresbeginn zugenommen, die Ängste vor einer globalen Rezession sind geschwunden. Das wirkt sich auch auf unser Geschäft aus.

Vor allem in den Wachstumsregionen ist KRONES weiter sehr erfolgreich. So strömten auf die wichtigen Verpackungs- und Getränkemessen in Moskau und Dubai im ersten Quartal viele Kunden aus Asien, Afrika und dem Nahen Osten. Dabei stieß unser Leistungsspektrum auf reges Interesse. Dies spiegelt sich auch im guten Auftragseingang im ersten Quartal 2012 wider. Mit 659,8 Mio.€ lag der Wert der Bestellungen um 5,0% höher als im Vorjahr. Der Umsatz stieg im Vergleich zum ersten Quartal 2011 um 6,9% auf 648,6 Mio.€. Obwohl sich das Ergebnis vor Steuern von 35,2 Mio.€ im Vorjahr von Januar bis März 2012 auf 32,5 Mio.€ verringerte, sind wir auf gutem Weg, unser Ertragsziel für das Gesamtjahr 2012 zu erreichen.

Trotz des insgesamt positiven Jahresbeginns kann es aber jederzeit zu konjunkturellen Rückschlägen kommen. An möglichen Auslösern hierfür herrscht kein Mangel. Sowohl die Schuldenkrise als auch die politischen Unruhen in wichtigen Ölförderländern wie dem Iran haben das Potenzial, die Stimmung in der Wirtschaft jederzeit schnell einzutrüben. Deshalb planen wir für das laufende Jahr eher vorsichtig. Bei einem leichten Umsatzanstieg wollen wir das Ergebnis deutlich verbessern.

Um unsere Ziele zu erreichen, wird KRONES 2012 das Strategieprogramm »Value« mit Nachdruck fortsetzen. Während wir 2011 den strategischen Aufbau unserer inländischen Belegschaft vorantrieben, wird KRONES 2012 in die weltweiten Service Center investieren. Damit werden wir unsere Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig steigern.

Der Vorstand ist zuversichtlich, dass wir mit dem hervorragenden Engagement der kompletten KRONES Belegschaft die Herausforderungen des Jahres 2012 meistern und unsere Marktstellung weiter verbessern.

Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender

Euroraum droht 2012 Rezession

Die Aussichten für die Weltwirtschaft 2012 sind insgesamt durchwachsen. Größtes Sorgenkind ist die europäische Wirtschaft, die weiterhin unter der Schuldenkrise leidet. Im ersten Quartal 2012 dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum im Vergleich zum Vorquartal um 0,2% geschrumpft sein. Für das Gesamtjahr erwarten die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Euroraum einen BIP-Rückgang von 0,3%. Besser geht es der deutschen Wirtschaft. Wichtige Konjunkturindikatoren wie der Ifo-Index belegen, dass sich die inländische Konjunktur im ersten Quartal 2012 von ihrer Schwäche im Vorquartal erholt hat. Der IWF prognostiziert für Deutschland im Gesamtjahr 2012 eine BIP-Steigerung von 0,6%.

Zunehmend besser entwickelte sich in den vergangenen Monaten die größte Volkswirtschaft der Welt, die USA. Die Lage auf dem Arbeitsmarkt entspannt sich mehr und mehr, was dem privaten Konsum, der wichtigsten Stütze der US-Konjunktur, zugute kommt. Die IWF-Volkswirte trauen der US-Wirtschaft dieses Jahr ein Wachstum von 2,1% zu. Ähnlich stark (+2,0%) soll das japanische BIP im Vergleich zum Vorjahr steigen. Den größten Beitrag zum Wachstum der Weltwirtschaft werden nach IWF-Prognosen 2012 wieder die Schwellen- und Entwicklungsländer liefern, obwohl dort die Dynamik spürbar abnimmt. In China rechnet der IWF 2012 mit einem BIP-Wachstum von 8,2%, in Indien soll die BIP-Steigerungsrate bei 6,9% liegen. Insgesamt rechnet der IWF damit, dass die globale Wirtschaft 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 3,5% wächst.

Auftragseingang im Maschinen- und Anlagenbau rückläufig

Im Februar 2012 unterschritt der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau das Vorjahresniveau um 16%. Im von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2011 bis Februar 2012 lag das Minus bei den Bestellungen im Vergleich zum Vorjahr bei 11%. Dabei ist zu berücksichtigen, dass die Branche mit außergewöhnlich starken Zuwächsen in das Jahr 2011 gestartet war und deshalb das Vorjahresniveau extrem hoch ist. Für das Gesamtjahr 2012 geht der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) unverändert davon aus, dass die Produktion der Branche stagniert.

Besser als der gesamte Maschinenbau dürfte sich nach Ansicht des VDMA der Bereich »Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen« entwickeln, da dieser Bereich weit weniger zyklisch ist als andere Branchen im Maschinenbau.

Umsatz von KRONES wächst im ersten Quartal um 6,9%

KRONES startete mit dem Ziel in das Geschäftsjahr 2012, den Umsatz gegenüber 2011 moderat um 2 – 4% zu steigern. In den ersten drei Monaten 2012 haben wir eine gute Basis geschaffen, um dieses Wachstumsziel zu erreichen. Von Januar bis März 2012 legte der Umsatz von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 6,9% von 606,7 Mio.€ auf 648,6 Mio.€ zu. Den größten Wachstumsbeitrag leisteten die Märkte in Osteuropa und Südamerika. Dort investieren die internationalen Getränke- und Lebensmittelkonzerne stark in den Auf- und Ausbau von Kapazitäten, weil die Wirtschaft und damit auch die Nachfrage der Konsumenten deutlich wächst.

Der Umsatz verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr in allen drei Segmenten von KRONES (siehe auch Seite 12). KRONES profitierte im Berichtszeitraum unverändert von seiner führenden Stellung bei Maschinen und Anlagen, mit denen Behälter aus dem Kunststoff PET produziert, abgefüllt und verpackt werden. Die Nachfrage der Kunden nach solchen Produkten wächst seit Jahren überproportional stark.

Umsatz nach Regionen

Von Januar bis März 2012 verbesserte sich der Umsatz, den KRONES in Deutschland erzielte, im Vergleich zum guten Vorjahresniveau um 7,2% von 80,4 Mio.€ auf 86,2 Mio.€. Damit machte sich die leichte Eintrübung der inländischen Wirtschaftslage in den vergangenen Monaten bei KRONES nicht bemerkbar. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz legte im ersten Quartal 2012 gegenüber dem Vorjahr leicht von 13,2% auf 13,3% zu.

Um 11,3% von 186,8 Mio.€ im Vorjahr auf 208,0 Mio.€ stieg der Umsatz in Europa (ohne Deutschland) in den ersten drei Monaten 2012. Am stärksten kletterte der Umsatz in den osteuropäischen Gebieten. Im ersten Quartal 2012 lag der Umsatzanteil des europäischen Geschäfts (ohne Deutschland) bei 32,1% (Vorjahr: 30,8%).

Außerhalb Europas erwirtschaftete das Unternehmen im Berichtszeitraum einen Umsatz von 354,4 Mio.€, also um 4,4% mehr als im Vorjahr (339,5 Mio.€). Hohe Zuwachsraten verbuchte KRONES in den ersten drei Monaten 2012 in Südamerika. Auf dem US-amerikanischen Markt blieb der Umsatz im Vergleich zum Vorjahresquartal stabil. Von Januar bis März 2012 erzielten wir insgesamt 54,6% des Konzernumsatzes außerhalb Europas (Vorjahr: 56,0%).

Der Exportanteil von KRONES lag im ersten Quartal 2012 bei 86,7%.

Die Weltwirtschaft soll 2012

um 3,5% wachsen.

Der VDMA erwartet, dass die Produktion der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer 2012 stagniert.

Umsatz 01.01. bis 31.03. in Mio. €

KRONES verbucht Bestellungen im Wert von knapp 660 Mio. €

Die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES war im ersten Quartal 2012 noch höher als im Vorjahr. Mit 659,8 Mio.€ überstieg der Auftragseingang von Januar bis März 2012 den Vorjahreswert von 628,6 Mio.€ um 5,0%. Darin spiegelt sich zum einen die allgemein gute Branchenkonjunktur wider. Zum anderen stießen die vielen neuen und ressourcenschonenden Produkte von KRONES auf hohe Resonanz bei den Kunden. Möglichst niedrige »Total Cost of Ownership«, die im Wesentlichen die laufenden Betriebskosten beinhalten, sind für unsere Abnehmer ein zunehmend wichtiges Kaufargument.

Komfortabler Auftragsbestand erhöht Planungssicherheit

KRONES will die Abläufe in der Produktion weiter verbessern und die Durchlaufzeiten verkürzen. Obwohl wir in dieser Hinsicht bereits erfolgreich waren, erhöhte sich der Auftragsbestand aufgrund der regen Ordertätigkeit unserer Kunden zum 31. März 2012 um 2,5% auf 953,6 Mio.€ (Vorjahr: 930,6 Mio.€). Das gut gefüllte Auftragsbuch erhöht die Planungssicherheit für das Gesamtjahr 2012 und ist eine gute Basis, um unser Umsatzziel zu erreichen.

Konzernergebnis im ersten Quartal unter Vorjahr

Von Januar bis März 2012 erwirtschaftete KRONES ein Ergebnis vor Steuern von 32,5 Mio.€. Damit unterschritt das Ergebnis das hohe Vorjahresniveau von 35,2 Mio. € um 7,7 %. Im ersten Quartal 2012 betrug die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, 5,0% (Vorjahr: 5,8%). Trotz dieses leichten Rückgangs liegt das Ergebnis des ersten Quartals voll im Plan für das Gesamtjahr 2012. Denn im vergangenen Geschäftsjahr verschlechterte sich unser Ertrag nach einem guten ersten Halbjahr im dritten und vierten Quartal. Auch aufgrund der zunehmend positiven Effekte des Strategieprogramms »Value« rechnen wir damit, dass die Ertragskraft in den kommenden Quartalen das jeweilige Vorjahresniveau übersteigt.

Das Ergebnis nach Steuern verringerte sich im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 10,1% von 24,8 Mio.€ auf 22,3 Mio.€. Damit errechnet sich auf Basis von 30,17 Mio. umlaufender Aktien, also ohne Einbeziehung der rund 1,4 Mio. eigenen Aktien, ein Ergebnis je Aktie von 0,74 € (Vorjahr: 0,82 €).

Um 5,0% stieg der Auftragseingang im ersten Quartal 2012 im Vergleich zum Vorjahr.

Das Ergebnis von KRONES reichte im ersten Quartal 2012 nicht ganz an das hohe Vorjahresniveau heran.

2012 2011 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Umsatzerlöse 648,6 606,7 +6,9%
Bestandsveränderung fe/ufe –18,1 22,8
Gesamtleistung 630,5 629,5 +0,2%
Materialaufwand –306,3 –319,8 –4,2%
Personalaufwand –206,0 –192,3 +7,1%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –67,7 –66,5 +1,8%
ebitda 50,5 50,9 –0,8%
Abschreibungen auf Anlagevermögen –19,0 –16,3 +16,6%
ebit 31,5 34,6 –9,0%
Finanzergebnis 1,0 0,6 +66,7%
ebt 32,5 35,2 –7,7%
Ertragsteuern –10,2 –10,4 –1,9%
Konzernergebnis 22,3 24,8 –10,1%

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

Die Analyse der verkürzten Gewinn-und-Verlust-Rechnung gibt Aufschluss darüber, warum die Ertragskraft von KRONES im ersten Quartal 2012 nicht ganz an das Niveau des Vorjahres heranreichte. Während der Umsatz im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 6,9% auf 648,6 Mio.€ zulegte, blieb die Gesamtleistung des Unternehmens mit 630,5 Mio.€ (Vorjahr: 629,5 Mio.€) annähernd konstant.

Beim größten Aufwandsposten, dem Materialaufwand, wirkten sich in den ersten drei Monaten 2012 neben den Maßnahmen aus dem »Value«-Programm im Wesentlichen auch der Produktmix positiv aus. Mit 306,3 Mio.€ verringerte sich der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr bei nahezu gleicher Gesamtleistung um 4,2%. Deshalb ging die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, im ersten Quartal 2012 von 50,8% im Vorjahr auf 48,6% zurück.

Der Personalaufwand erhöhte sich von Januar bis März 2012 um 7,1% von 192,3 Mio.€ im Vorjahr auf 206,0 Mio.€. Hier machte sich im Konzern der Anstieg um rund 890 Mitarbeiter auf 11.335 Mitarbeiter zum 31. März 2012 bemerkbar. Obwohl wir für das laufende Geschäftsjahr nur ein moderates Wachstum erwarten, haben wir 2011 unsere Belegschaft aus strategischen Gründen aufgestockt. Die Personalaufwandsquote erhöhte sich von 30,6% im Vorjahr auf 32,7%. Nur leicht auf minus 67,7 Mio.€ (Vorjahr: minus 66,5 Mio.€) legte der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen zu. Im Verhältnis zur Gesamtleistung betrug er 10,7% (Vorjahr: 10,6%).

2012 2011 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. in Mio. €
ebt 32,5 35,2 –2,7
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –55,9 –26,8 –29,1
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –14,4 –12,5 –1,9
Free Cashflow –70,3 –39,3 –31,0
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 33,6 –0,4 +34,0
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –36,7 –39,7 +3,0
wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0,4 0,3 +0,1
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 125,5 147,4 –21,9
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 89,2 108,0 –18,8

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €

Dass das Ergebnis vor Zinsen und Steuern von 34,6 Mio.€ auf 31,5 Mio.€ fiel, ist neben dem Anstieg der Personalaufwendungen auch auf die gestiegenen Abschreibungen auf das Anlagevermögen zurückzuführen. Im ersten Quartal 2012 lagen die Abschreibungen mit 19,0 Mio.€ um 2,7 Mio.€ höher als im Vorjahr. Das Finanzergebnis von KRONES war mit 1,0 Mio.€ (Vorjahr: +0,6 Mio.€) im Berichtszeitraum positiv. Weil die Steuerquote von 29,6% auf 31,4% anstieg, verringerte sich das Konzernergebnis stärker als das Ergebnis vor Steuern. lagebericht | krones in zahlen lagebericht | krones in zahlen

Um das erhöhte Geschäftsvolumen in den ersten drei Monaten 2012 zu stemmen, baute KRONES betriebsnotwendiges Kapital, also Working Capital, auf. Während sich die Forderungen und Vorräte und sonstigen Vermögenswerte um nur 85,7 Mio.€ erhöhten (Vorjahr: 138,9 Mio.€), verminderten sich die Verbindlichkeiten deutlich um 72,4 Mio.€ (Vorjahr: Erhöhung um 31,8 Mio.€). Somit stieg dieser Saldo von 107,1 Mio.€ in den ersten drei Monaten des Vorjahres auf 158,1 Mio.€ im Berichtszeitraum. Das Working Capital in Relation zum Umsatz lag im ersten Quartal mit 27,1% über dem Vorjahreswert von 26,2%. Positiv wirkte sich hingegen aus, dass sich das um zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge bereinigte Ergebnis im ersten Quartal von 84,4 Mio.€ im Vorjahr auf 104,8 Mio.€ verbesserte. Insgesamt fiel der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit auf minus 55,9 Mio.€ (Vorjahr: minus 26,8 Mio.€).

Im Berichtszeitraum investierte KRONES 15,6 Mio.€ (Vorjahr: 15,1 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte, vor allem in neue Anlagen und Maschinen, Informationstechnologie sowie in unsere Service Center. Nach Abzug der Investitionen vom Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete das Unternehmen somit von Januar bis März 2012 einen Free Cashflow von minus 70,3 Mio.€ (Vorjahr: minus 39,3 Mio.€ ). Dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist, ist für unser Geschäft nicht ungewöhnlich. Wir rechnen damit, dass wir im Gesamtjahr 2012 einen positiven Free Cashflow erzielen. Durch die Inanspruchnahme kurzfristiger Bankverbindlichkeiten erhöhten sich die Mittel aus der Finanzierungstätigkeit im ersten Quartal auf 33,6 Mio. € (Vorjahr: minus 0,4 Mio.€). Zum 31. März 2012 verfügte KRONES über liquide Mittel von 89,2 Mio.€ (Vorjahr: 108,0 Mio.€).

Dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist, ist für das Geschäft von KRONES nicht ungewöhnlich.

31.03.2012 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009
Langfristige Vermögenswerte 594 597 569 542
davon Anlagevermögen 552 555 519 496
Kurzfristige Vermögenswerte 1.489 1.443 1.317 1.248
davon flüssige Mittel 89 125 147 136
Eigenkapital 810 785 759 696
Fremdkapital 1.273 1.255 1.127 1.094
langfristige Verpflichtungen 137 134 125 125
kurzfristige Verpflichtungen 1.136 1.121 1.002 969
Bilanzsumme 2.083 2.040 1.886 1.790

Um 2,1% lag die Bilanzsumme von 2.083,0 Mio.€ zum 31. März 2012 über dem Wert vom Jahresende 2011. Der Grund hierfür war hauptsächlich das größere Geschäftsvolumen im ersten Quartal, was mit höheren Forderungen gegenüber Kunden einherging.

Die langfristigen Vermögenswerte waren im ersten Quartal leicht rückläufig und lagen zum 31. März 2012 bei 593,5 Mio.€ (31. Dezember 2011: 597,2 Mio.€). Das Anlagevermögen stand mit 551,7 Mio.€ (31. Dezember 2011: 554,6 Mio.€) zu Buche. Hiervon entfielen 435,7 Mio.€ (31. Dezember 2011: 441,3 Mio.€) auf Sachanlagen. Bei den immateriellen Vermögenswerten des Unternehmens, die sich zum Ende des ersten Quartals auf 113,4 Mio.€ beliefen (31. Dezember 2011: 110,7 Mio.€), handelt es sich überwiegend um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen.

Am Ende des Berichtszeitraums lagen die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.489,5 Mio.€ um 3,3% höher als am 31. Dezember 2011. Während KRONES von Januar bis März 2012 die Vorräte um 7,6 Mio.€ auf 635,2 Mio.€ reduzieren konnte, legten die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wegen des höheren Geschäftsvolumens und auch stichtagsbedingt von 567,8 Mio.€ auf 666,4 Mio.€ zu. Unterjährig nicht unüblich, verringerten sich die liquiden Mittel in den ersten drei Monaten um 36,3 Mio.€ auf 89,2 Mio.€.

Sehr solide ist die Finanz- und Kapitalstruktur von krones.

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. € Die langfristigen Verbindlichkeiten von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, standen am 31. März 2012 mit 136,6 Mio.€ (31. Dezember 2011: 133,6 Mio.€) in der Bilanz. Langfristige Bankschulden hatte das Unternehmen zum Ende des ersten Quartals 2012 keine.

Bei den kurzfristigen Verpflichtungen gab es eine leichte Steigerung auf 1.136,4 Mio.€ seit Ende 2011 (1.120,7 Mio.€). Höheren erhaltenen Anzahlungen standen geringere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber. KRONES wies per Ende des ersten Quartals 2012 kurzfristige Bankverbindlichkeiten von 34,0 Mio.€ aus.

Wegen des positiven Quartalsergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital gegenüber Ende 2011 von 785,5 Mio.€ auf 810,0 Mio.€. Damit lag unsere Eigenkapitalquote am 31. März 2012 bei 38,9% (31. Dezember 2011: 38,5%). Gemeinsam mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 55,2 Mio.€ zum Ende des Berichtszeitraums verfügt Krones weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.

Ende März 2012 arbeiteten 11.598 Menschen weltweit bei KRONES

Wir haben im vergangenen Jahr viele neue Mitarbeiter eingestellt, um einem drohenden Fachkräftemangel vorzubeugen und unsere mittelfristigen Wachstumsziele auch personell stemmen zu können. Ende März 2012 lag die Mitarbeiterzahl von KRONES weltweit mit 11.598 um 977 höher als ein Jahr davor. Im Inland beschäftigte das Unternehmen per Ende des Berichtszeitraums 8.950 Personen (Vorjahr: 8.307), im Ausland 2.648 (Vorjahr: 2.314). In der Ausbildung befanden sich zum 31. März 2012 437 junge Menschen.

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 01.01. bis 31.03. in Mio. €

Finanzmittelbestand zum 31.03. in Mio. €

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2012 2011
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern (ebt)
in Mio. €
36,6 40,8
ebt-Marge
in %
6,4 7,5
Segment Prozesstechnik 2012 2011
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern (ebt)
in Mio. €
–1,8 –1,9
ebt-Marge
in %
–3,3 –4,4
Segment kosme 2012 2011
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern (ebt)
in Mio. €
–2,3 –3,7

ebt-Marge in % –9,0 –18,3

Prozentual am stärksten stieg der Umsatz im Berichtszeitraum im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«.

Der strategische Mitarbeiteraufbau belastete die Marge im Kernsegment von Krones.

Segmentumsatz

Um 4,6% von 542,8 Mio.€ im Vorjahr auf 567,9 Mio.€ nahm der Umsatz im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« in den ersten drei Monaten 2012 zu. Den größten Teil der Erlöse erzielten wir mit Maschinen und Anlagen, mit denen Getränke und flüssige Lebensmittel in Kunststoffverpackungen abgefüllt und verpackt werden. In diesem Bereich ist KRONES der weltweit führende Anbieter. Zum gesamten Umsatz des ersten Quartals 2012 trug unser Kernsegment 87,6% (Vorjahr: 89,5%) bei.

Der Umsatz des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« zog von Januar bis März 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 26,3% von 43,7 Mio.€ auf 55,2 Mio.€ an. Die Prozesstechnik von KRONES profitierte vor allem von der steigenden Nachfrage aus der internationalen Brauindustrie. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz der ersten drei Monate erhöhte sich von 7,2% im Vorjahr auf 8,5%.

In unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« belebte sich das Geschäft im ersten Quartal 2012 deutlich. Mit 25,5 Mio.€ übertraf der Umsatz im Berichtszeitraum das Vorjahresniveau von 20,2 Mio.€ um 26,2%. Am höchsten war die Nachfrage nach Produkten von Kosme in Osteuropa, wo Kosme traditionell stark vertreten ist. Der Umsatzanteil des Segments legte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr von 3,3% auf 3,9% zu.

Segmentergebnis

Die Ertragskraft des Segments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« litt im ersten Quartal 2012 unter der deutlich gestiegenen Mitarbeiterzahl. Diese kurzfristige Ergebnisbelastung nehmen wir jedoch in Kauf, um KRONES gegen einen drohenden Fachkräftemangel zu wappnen. Mit 36,6 Mio.€ unterschritt das Ergebnis vor Steuern (EBT) der ersten drei Monate 2012 den Vorjahreswert um 4,2 Mio.€. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, verschlechterte sich von Januar bis März 2012 von 7,5% im Vorjahr auf 6,4%.

Für krones als Komplettanbieter ist das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« strategisch wichtig. Nach einem hohen Verlust im vierten Quartal 2011 (Ergebnis vor Steuern: minus 12,9 Mio.€) hat KRONES seine Anstrengungen forciert, um die Ertragslage des Segments nachhaltig zu verbessern. Im ersten Quartal 2012 fingen unsere Maßnahmen an zu greifen. Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 1,8 Mio.€ (Vorjahr: minus 1,9 Mio.€).

Der starke Umsatzanstieg im kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« im Berichtszeitraum wirkte sich positiv auf die Ertragslage aus. Um 1,4 Mio.€ auf minus 2,3 Mio.€ verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr. Damit schrieb Kosme in den ersten drei Monaten 2012 zwar unverändert rote Zahlen. Doch wir sind zuversichtlich, dass wir in den kommenden Quartalen weitere Fortschritte erzielen, um das Segment mittelfristig profitabel gestalten.

Aktienbörsen im ersten Quartal auf Höhenflug

Von Januar bis März 2012 regierten die »Bullen« an den internationalen Aktienmärkten. Anleger fassten zunehmend Vertrauen in die Konjunktur und setzten darauf, dass die Unternehmensgewinne in diesem Umfeld weiter steigen. Dies trieb die Nachfrage nach Aktien ebenso wie die weiterhin niedrigen Zinsen und die hohe Liquidität, die die Notenbanken den Märkten zur Verfügung stellten. Die Politik trug mit ihrem Rettungspaket für Griechenland und dem 800 Mrd. € schweren Euro-Rettungsschirm ebenfalls zur Börsenrally bei.

Der wichtigste deutsche Aktienindex DAX startete 2012 so gut wie zuletzt 1998 in das Börsenjahr und stieg im ersten Quartal um knapp 18% auf 6.947 Punkte. Weil sich die Aktien einiger europäischer Banken und Versorger schlecht entwickelten, legte der Euro Stoxx 50 mit plus 6,9% weniger stark zu als der DAX. Der Dow Jones Index kletterte im ersten Quartal 2012 um rund 8 %. Um fast 20% schoss der japanische Nikkei-Index von Januar bis März 2012 nach oben. Die Ankündigung der japanischen Notenbank, den Geldhahn massiv aufzudrehen, beflügelte die Kurse.

KRONES Aktie mit leichten Kursgewinnen

Die Aktie von KRONES profitierte kaum von der Börsenrally im ersten Quartal. Dabei entwickelte sich der Kurs bis Anfang Februar erfreulich und kletterte bis auf knapp 45 €, also im Vergleich zum Jahresanfang um rund ein Fünftel. Ende März 2012 stand der Kurs mit 37,62 € nur noch um 2,3% höher als zu Jahresbeginn. Der MDAX, der Index für mittelgroße Werte, dem auch KRONES angehört, legte in den ersten drei Monaten 2012 um rund 20% zu.

Offensichtlich verunsicherten Investoren die US-Rechtsstreitigkeiten von KRONES, über die wir den Markt Ende Januar 2012 näher informiert hatten. Darüber hinaus signalisierten viele Anleger Zurückhaltung bis zur Veröffentlichung der Zahlen für das erste Quartal 2012.

Nach einem starken Start ins

Börsenjahr 2012 kam unsere Aktie unter Druck und wurde vom MDAX deutlich abgehängt.

krones Aktie mdax (indexiert)

Risikomanagementsystem wird umgesetzt und stetig ergänzt

Im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird. Das KRONES Risikomanagement setzt damit bereits vor der Entstehung von Risiken an.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2011 ab S. 94 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

KRONES strebt 2012 weiteres Ergebniswachstum an

Die Aussichten für die Weltwirtschaft 2012 sehen wir verhalten optimistisch. Die Märkte in Asien, Südamerika, Afrika und im Nahen Osten bieten nach wie vor gute Wachstumsperspektiven. Der nordamerikanische Markt, der sich 2011 moderat erholte, sollte 2012 einen ähnlich positiven Beitrag leisten wie im vergangenen Jahr. Im Gegensatz dazu stehen die Märkte des Euroraumes, die wegen der Euro- und Schuldenkrise eine deutliche Investitionszurückhaltung erkennen lassen.

Deshalb steht für KRONES im Jahr 2012 im Vordergrund, die Kostenstrukturen in unserem Kernsegment Abfüll- und Verpackungstechnik effizienter zu gestalten, um auch in den preissensiblen Märkten nachhaltig profitabel agieren zu können. Darüber hinaus wollen wir unsere Strukturen weiter flexibilisieren, um auf etwaige künftige Schwankungen der Weltmärkte reagieren zu können.

Auf Basis der Entwicklung der KRONES Märkte und den weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten gehen wir für 2012 von einem moderaten Umsatzwachstum von 2% bis 4% aus. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, wird 2012 bei mehr als 5% liegen.

Mit den Zahlen für das erste Quartal liegen wir trotz des Ergebnisrückgangs voll im Plan. Denn die Ertragskraft wird in den kommenden Quartalen wegen der zunehmend positiven Effekte des Strategieprogramms »Value« sowie einem schwächeren Geschäft im zweiten Halbjahr 2011 jeweils deutlich über den Vorjahreswerten liegen.

Unter der Voraussetzung einer weiterhin positiven Entwicklung der Weltwirtschaft rechnen wir aus heutiger Sicht damit, unseren Wachstumskorridor, also ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 5% bis 7%, im Jahr 2013 wieder erreichen zu können und die EBT-Marge weiter zu steigern.

Passiva 31.03.2012 31.12.2011
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 810,0 785,5
Rückstellungen für Pensionen 83,7 82,3
Passive latente Steuern 7,2 3,9
Sonstige Rückstellungen 31,2 32,3
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 2,7 7,0
Sonstige Verpflichtungen 11,8 8,1
Langfristige Schulden 136,6 133,6
Sonstige Rückstellungen 179,3 176,1
Steuerrückstellungen 13,9 10,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 34,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 471,0 443,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 158,1 201,3
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 0,1 0,2
Sonstige Finanzverpflichtungen 17,3 34,7
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 262,7 254,2
Kurzfristige Schulden 1.136,4 1.120,7
Rilanzcumme
31.03.2012 31.12.2011
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Passiva
Eigenkapital
Rückstellungen für Pensionen
Passive latente Steuern
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Sonstige Finanzverpflichtungen
Sonstige Verpflichtungen
Langfristige Schulden
Sonstige Rückstellungen
Steuerrückstellungen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Erhaltene Anzahlungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten
Sonstige Finanzverpflichtungen
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter
810,0 785,5
83,7 82,3
7,2 3,9
31,2 32,3
0,0 0,0
2,7 7,0
11,8 8,1
136,6 133,6
179,3 176,1
13,9 10,7
34,0 0,0
471,0 443,5
158,1 201,3
0,1 0,2
17,3 34,7
262,7 254,2
Kurzfristige Schulden 1.136,4 1.120,7
Bilanzsumme 2.083,0 2.039,8
Aktiva 31.03.2012 31.12.2011
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 113,4 110,7
Sachanlagen 435,7 441,3
Finanzanlagen 2,6 2,6
Anlagevermögen 551,7 554,6
Aktive latente Steuern 11,8 13,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17,0 17,4
Tatsächliche Steuerforderungen 8,1 8,0
Sonstige Vermögenswerte 4,9 3,7
Langfristige Vermögenswerte 593,5 597,2
Vorräte 635,2 642,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 666,4 567,8
Tatsächliche Steuerforderungen 4,6 4,5
Sonstige Vermögenswerte 94,1 102,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 89,2 125,5
Kurzfristige Vermögenswerte 1.489,5 1.442,6
Bilanzsumme 2.083,0 2.039,8
2012 2011 Ver-
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 648,6 606,7 +6,9
Bestandsveränderung FE/UFE –18,1 22,8
Gesamtleistung 630,5 629,5 +0,2
Materialaufwand –306,3 –319,8 –4,2
Personalaufwand –206,0 –192,3 +7,1
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –67,7 –66,5 +1,8
Abschreibungen auf Anlagevermögen –19,0 –16,3 +16,6
EBIT 31,5 34,6 –9,0
Finanzergebnis 1,0 0,6 +66,7
Ergebnis vor Steuern 32,5 35,2 –7,7
Ertragsteuern –10,2 –10,4 –1,9
Konzernergebnis 22,3 24,8 –10,1
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 0,1
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
22,3 24,7
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,74 0,82
2012 2011
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 32,5 35,2
Abschreibungen und Zuschreibungen 19,0 16,3
Erhöhung der Rückstellungen 51,8 27,7
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern 1,6 5,2
Zinsaufwendungen und Zinserträge –0,4 –0,2
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen 0,0 –0,2
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0,3 0,4
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –85,7 –138,9
Verminderung (Vj. Erhöhung) der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –72,4 31,8
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –53,3 –22,7
gezahlte Zinsen 0,3 –0,3
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –2,9 –3,8
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –55,9 –26,8
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –7,9 –6,0
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,1 0,1
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –7,7 –9,1
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,5 1,9
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen –0,1 0,0
erhaltene Zinsen 0,2 0,2
erhaltene Dividenden 0,5 0,4
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –14,4 –12,5
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 34,0 0,0
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –0,4 –0,4
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 33,6 –0,4
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –36,7 –39,7
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,4 0,3
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 125,5 147,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 89,2 108,0
Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für den unteren Leistungs-
-ausstattung Prozesstechnik bereich (kosme)
2012 2011 2012 2011 2012 2011 2012 2011
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Umsatzerlöse
Mio. €
567,9 542,8 55,2 43,7 25,5 20,2 648,6 606,7
EBT
Mio. €
36,6 40,8 –1,8 –1,9 –2,3 –3,7 32,5 35,2
EBT-Marge 6,4% 7,5% –3,3% –4,4% –9,0% –18,3% 5,0% 5,8%
Mitarbeiter am 31.03.* 10.189 9.321 662 643 484 479 11.335 10.443

*Konsolidierungskreis

2012 2011
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 22,3 24,8
Unterschied aus Währungsumrechnung –0,9 4,1
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente 3,1 2,2
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 2,2 6,3
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 24,5 31,1
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,1
davon Anteile KRONES
Konzern
24,5 31,0

Segmentberichterstattung krones Konzern

Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn. Kapital- Gewinn- Währ.- Sonstige Konzern- Eigen- Eigen-
Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen bilanz- kapital kapital
Eigenkap. gewinn
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 1. Januar 2011 40,0 66,6 389,1 8,0 –0,6 254,9 758,0 0,9 758,9
Konzernergebnis 3 Monate 2011 24,7 24,7 0,1 24,8
Währungsdifferenzen 4,1 4,1 4,1
Hedge Accounting 2,2 2,2 2,2
Stand 31. März 2011 40,0 66,6 389,1 12,1 1,6 279,6 789,0 1,0 790,0
Dividendenzahlung (0,40 € je Aktie) –12,1 –12,1 –12,1
Konzernergebnis 9 Monate 2011 19,0 19,0 0,0 19,0
Entnahme aus Gewinnrücklagen –25,0 25,0 0,0 0,0
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Einstellung in die Kapitalrücklage 0,2 –0,2 0,0 0,0
Änderung im Konsolidierungskreis 0,0 –1,0 –1,0
Währungsdifferenzen –3,2 –3,2 –3,2
Hedge Accounting –7,2 –7,2 –7,2
Stand 31. Dezember 2011 40,0 66,8 364,6 8,9 –5,6 310,8 785,5 0,0 785,5
Konzernergebnis 3 Monate 2012 22,3 22,3 0,0 22,3
Währungsdifferenzen –0,9 –0,9 –0,9
Hedge Accounting 3,1 3,1 3,1
Stand 31. März 2012 40,0 66,8 364,6 8,0 –2,5 333,1 810,0 0,0 810,0

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 31. März 2012 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 31. März 2012 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2012 wurden weitere 50% an der KONPLAN S.R.O., Prag, Tschechische Republik erworben. Des Weiteren wurde die KRONES Makina Sanayi ve Ticaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei, gegründet und in den Konsolidierungskreis aufgenommen.

Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.

Die KRONES AG ist an diesen Gesellschaften unmittelbar mit 100% beteiligt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden gegebenenfalls als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
31.03.2012 31.12.2011 2012 2011
US-Dollar USD 1,333 1,293 1,311 1,367
Britisches Pfund
GBP
0,833 0,837 0,835 0,854
Schweizer Franken
CHF
1,205 1,217 1,208 1,287
Dänische Kronen
DKK
7,440 7,434 7,435 7,455
Kanadischer Dollar
CAD
1,329 1,319 1,314 1,348
Japanischer Yen
JPY
109,410 100,070 103,940 112,390
Brasilianischer Real
BRL
2,431 2,414 2,318 2,280
Chinesischer Renminbi Yuan
CNY
8,397 8,144 8,269 8,994
Mexikanischer Peso
MXN
17,033 18,073 17,031 16,501
Ukrainischer Griwna
UAH
10,712 10,363 10,520 10,869
Südafrikanischer Rand
ZAR
10,247 10,476 10,171 9,567
Kenianischer Schilling
KES
110,735 110,223 110,254 112,460
Nigerianischer Naira
NGN
210,270 209,840 208,775 209,748
Russischer Rubel
RUB
39,237 41,687 39,597 40,024
Thailändischer Baht
THB
41,134 40,829 40,625 41,738
Indonesische Rupiah
IDR
12.192,200 11.730,600 11.884,950 12.166,920
Angolanischer Kwanza
AOA
126,787 122,920 124,831 127,291
Türkische Lira
TRY
2,375 2,446 2,357 2,158

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrags als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjekts im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Nutzungsdauer
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung

Bei Operating-Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäfts in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse für den Anlagenund Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

  • a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
  • b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der
Beteiligung der

KRONES ag in %*

neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC
Service GmbH, Collenberg/Main
100,00
S.A. KRONES
N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES
S.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES
UK Ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
AG, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KONPLAN
S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
MAINTEC
Service eood, Sofia, Bulgarien
100,00
MAINTEC
Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
100,00
KRONES
Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola
100,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
PT. KRONES
Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko D. F., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela
100,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** Von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Ernst Baumann Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Klaus Heimann** Leiter des Ressorts Bildungsund Qualifizierungspolitik

der ig metall

Dr. Jochen Klein Geschäftsführer der I-Invest GmbH * döhler GMBH hoyer gmbh

Werner Schrödl** Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt

Norman Kronseder

Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Johann Robold** Betriebsrat

Anton Schindlbeck** Vertriebsleiter lcs

Petra Schadeberg-Herrmann Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH&Co. KG

Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag

Josef Weitzer** Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender * Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder
Vorsitzender
Ressorts Personal und Unter
nehmenskommunikation
Christoph Klenk
Ressorts Finanzen und
Informationsmanagement
Rainulf Diepold
Ressorts Vertrieb und Marketing
Werner Frischholz

Ressorts Materialwirtschaft, Produktion und Service

Thomas Ricker Ressorts Technik, Forschung und Entwicklung

Aufsichtsrat Vorstand

Anlagevermögen Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelequivalenten in einer Periode.
dax Deutscher Aktienindex (dax). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz)
deutschen Unternehmen.
ebitda Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and
amortisation).
ebit Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
ebt Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
ebt-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales).
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus
einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
ifrs International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (iasb)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und
Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
Latente Steuern Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen
ifrs-Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach ifrs
auszuweisen.
mdax Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen
der klassischen Sektoren unterhalb des dax umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
roce Return on Capital Employed . Verhältnis ebit zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme ab
züglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
Tochterunternehmen Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Muttergesellschaft aufgrund einer Mehrheits
beteiligung und/oder einer einheitlichen Leitung beherrscht werden.
Verbundene Unternehmen Vgl. Tochterunternehmen
Working Capital/Umsatz Working Capital (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zzgl. Vorräte und Anzahlungen,

abzgl. korrespondierende Verbindlichkeiten) in Relation zum Umsatz.

Impressum

Herausgeber krones ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,
Leiter Unternehmenskommunikation
Gestaltung Büro Benseler
Text krones ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones ag
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion,
Auflage 1.000 in deutscher Sprache
700 in englischer Sprache

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2012« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.