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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2012

Jul 25, 2012

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Interim / Quarterly Report

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1. Halbjahr 1. Halbjahr Verän-
2012 2011 derung
Umsatz Mio. € 1.289,7 1.257,5 +2,6%
Auftragseingang inkl. Lifecycle Service Mio. € 1.327,8 1.323,4 +0,3%
Auftragsbestand zum 30.06. inkl. Lifecycle Service Mio. € 980,4 974,6 +0,6%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 36,1 33,3 +8,4%
Beschäftigte am 30.06.
Weltweit 11.580 10.761 +7,6%
Inland 8.900 8.367 +6,4%
Ausland 2.680 2.394 +11,9%
ebitda Mio. € 100,7 103,3 –2,5%
ebit Mio. € 62,7 69,2 –9,4%
ebt Mio. € 64,0 69,2 –7,5%
Konzernergebnis Mio. € 44,2 49,2 –10,2%
Ergebnis je Aktie 1,47 1,62 –9,3%

Vorwort des Vorstands

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

die Unsicherheiten der wirtschaftlichen Entwicklung haben im zweiten Quartal leider wieder zugenommen. Ein Euro-Gipfel jagte den nächsten, aber die Ergebnisse dieser Treffen konnten die Märkte keineswegs beruhigen. Die Sparanstrengungen und die weiterhin hohen Zinsen in den Südländern Europas haben deren Wirtschaft mittlerweile in eine handfeste Rezession gestürzt. Das wird auch für das restliche Europa nicht ohne Folgen bleiben.

Das zeigt wie wichtig es war, dass sich Krones mit dem Strategieprogramm »Value« bereits im Vorjahr auf heftige Schwankungen eingestellt hat. Im laufenden Jahr liegt unser Fokus beim Value-Programm darauf, die Herstellkosten in allen drei Segmenten zu senken und zusätzliche Potenziale im profitablen Komponenten- und Lifecycle-Bereich zu erschließen.

Dass das Quartalsergebnis leicht rückläufig war, ist in dem extrem starken Vorjahresquartal begründet. Der Gewinn vor Steuern lag mit 31,5 Mio. € 7,4% unter dem Vorjahreswert. Dennoch liegt Krones mit den Geschäftszahlen für das zweite Quartal voll im Plan. 2011 erlitten wir im zweiten Halbjahr einen Ergebniseinbruch, den wir für das laufende Jahr nicht erwarten. Deshalb sind wir zuversichtlich, die für das Gesamtjahr 2012 gesteckten Ziele zu erreichen.

Eine Strategie lässt sich nur erfolgreich umsetzen, wenn sie von den Mitarbeitern gelebt wird und alle an einem Strang ziehen. Krones kann hierbei auf eine motivierte und qualifizierte Belegschaft setzen und getreu dem Value-Leitgedanken »Gemeinsam Werte schaffen«.

Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender

Gefahren für die Weltwirtschaft sind gestiegen

Weil sich die europäische Schuldenkrise während des zweiten Quartals 2012 verschärfte, haben die Gefahren für die weltweite Konjunktur zugenommen. Im Euroraum befinden sich die größten »Sorgenkinder« Italien, Spanien und Griechenland mitten in einer Rezession. Dringende Sparmaßnahmen der öffentlichen Haushalte dürften die Wirtschaft in Europa weiter bremsen. Im Gesamtjahr 2012 soll das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Euroraum nach Berechnungen des Internationalen Währungsfonds (IWF) im Vergleich zum Vorjahr um 0,3% schrumpfen. Schlimmeres verhindert die relativ robuste deutsche Wirtschaft. Doch auch hierzulande machen sich die negativen Auswirkungen der Schuldenkrise zunehmend bemerkbar, wie wichtige Konjunkturindikatoren zuletzt belegten. Der IWF rechnet damit, dass das BIP in Deutschland 2012 um 1,0% steigt.

Besser läuft die Konjunktur in den USA. Dort ist aber die Angst gestiegen, dass die Misere in Europa negativ auf die US-Wirtschaft ausstrahlt. Die IWF-Fachleute prognostizieren für die weltweit größte Volkswirtschaft für 2012 ein Wachstum von 2,0%. In den Schwellenländern wie China hat die Wachstumsdynamik abgenommen. Der IWF erwartet in China für 2012 ein BIP-Wachstum von 8,0%, nach 9,2% im Vorjahr. Die Schwellen- und Entwicklungsländer werden aber auch im laufenden Jahr den größten Beitrag zum Wachstum der Weltwirtschaft leisten. Insgesamt soll die Weltwirtschaft 2012 laut IWF-Prognose um 3,5% zulegen.

Weniger Aufträge für die deutschen Maschinen- und Anlagenbauer

Die Euro-Schuldenkrise geht auch an der Maschinenbau-Branche nicht spurlos vorbei. Im Juli 2012 berichtete der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) den siebten Monat in Folge über rückläufige Auftragseingänge. Sie unterschritten im Berichtsmonat Mai das Vorjahresniveau um 6%. Im von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich März 2012 bis Mai 2012 lag das Minus bei den Bestellungen gegenüber dem Vorjahr ebenfalls bei 6%.

Besser als im gesamten Maschinenbau hat sich die Auftragslage im Bereich »Verpackungsmaschinen« entwickelt. Gemäß den aktuell verfügbaren Zahlen des VDMA übertrafen sie in den ersten drei Monaten 2012 das Vorjahresniveau um 25%.

weil sich »Euroland« in der Rezession befindet und in den Schwellenländern die Wachstumsdynamik abnimmt.

Die Weltwirtschaft schwächelt,

Die Produktion der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer dürfte 2012 stagnieren.

Umsatz 5

Umsatz steigt im ersten Halbjahr um 2,6% auf 1.289,7 Mio.€

Im vergangenen Geschäftsjahr 2011 liefen die Geschäfte von KRONES in den ersten sechs Monaten noch außerordentlich gut. Trotz der hohen Basis übertraf der Umsatz von Januar bis Juni 2012 mit 1.289,7 Mio.€ den Vorjahreswert von 1.257,5 Mio.€ um 2,6%. Damit befinden wir uns auf Kurs und gehen unverändert davon aus, dass der Umsatz im Gesamtjahr um bis zu 4% wächst. Dass die Erlöse im zweiten Quartal 2012 nicht ganz an das sehr hohe Vorjahresniveau heranreichten und sich von 650,8 Mio.€ um 1,5% auf 641,1 Mio.€ verminderten, ändert an dieser Prognose nichts.

Umsatz nach Regionen

Nach einem guten ersten Quartal war das Inlandsgeschäft von KRONES im zweiten Quartal 2012 eher schwach. Insgesamt ging der Umsatz in Deutschland im ersten Halbjahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 13,5% von 161,7 Mio.€ auf 139,7 Mio.€ zurück. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz sank von 12,8% im Vorjahr auf 10,8%.

Leicht rückläufig war der Umsatz, den KRONES im ersten Halbjahr 2012 in Europa (ohne Deutschland) erzielte. Die zunehmend schwache Konjunktur in Europa machte auch unser Geschäft nicht leichter, wobei die westeuropäischen Aktivitäten stärker betroffen waren als die osteuropäischen. Von Januar bis Juni 2012 verringerte sich der Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 2,5% von 361,9 Mio.€ auf 352,9 Mio.€. Der Umsatzanteil des europäischen Geschäfts (ohne Deutschland) betrug im ersten Halbjahr 27,4% (Vorjahr: 28,8%).

Steigende Umsätze konnten wir in den beiden ersten Quartalen 2012 auf den Märkten außerhalb Europas verzeichnen. Von April bis Juni beschleunigte sich das Wachstum ein wenig. Insgesamt kletterte unser außereuropäischer Umsatz im ersten Halbjahr 2012 gegenüber dem Vorjahr um 8,6% von 733,9 Mio.€ auf 797,1 Mio.€. In diesen Zahlen spiegelt sich die starke Marktstellung von KRONES auf den Emerging Markets wider, in denen die Gesamtwirtschaft deutlich besser läuft als beispielsweise in Europa. Der Anteil des außereuropäischen Umsatzes am Konzernumsatz des ersten Halbjahres 2012 lag bei 61,8% (Vorjahr: 58,4%).

Der Umsatz außerhalb Europas legte gegenüber dem Vorjahr um 8,6% zu.

Auftragseingang übertrifft hohes Vorjahresniveau leicht

Von Januar bis Juni 2012 erhielt KRONES Aufträge im Wert von insgesamt 1.327,8 Mio.€. Damit übertraf das Unternehmen das hohe Vorjahresniveau von 1.323,4 Mio.€ um 0,3%. KRONES profitierte im Berichtszeitraum zum einen davon, dass wir den Kunden als Komplettanbieter alle Leistungen aus einer Hand bieten können. Zum anderen zahlt sich besonders in Zeiten, in denen die Wirtschaft in einzelnen Regionen schwächelt, unsere regional sehr breite Aufstellung aus.

Die Produktinnovationen von KRONES wie die neue, modular aufgebaute Füllergeneration Modulfill sowie die Streckblasmaschine Contiform 3, auf der Kunststoffflaschen hergestellt werden, wurden von den Kunden gut angenommen.

Im Vergleich zum außergewöhnlich starken zweiten Quartal des Vorjahres verringerte sich der Auftragseingang von April bis Juni 2012 um 3,9% von 694,8 Mio.€ auf 668,0 Mio.€. Dieser leichte Rückgang lag im Rahmen unserer Erwartungen.

Auftragsbestand von KRONES betrug Ende Juni 980,4 Mio.€

KRONES startete mit einem Auftragsbestand von 942,4 Mio.€ in das Geschäftsjahr 2012. Ende Juni hatte das Unternehmen Aufträge im Wert von 980,4 Mio.€ in den Büchern (Vorjahr: 974,6 Mio.€). Damit haben wir eine gute Basis, um unser angepeiltes Wachstum im Gesamtjahr 2012 zu erreichen und eine ausgewogene Auslastung zu generieren.

Neue Produkte werden von den KRONES Kunden stark nachgefragt.

Konzernergebnis nach sechs Monaten noch unter Vorjahr

KRONES hat sich zum Ziel gesetzt, das Konzernergebnis 2012 im Vergleich zum Vorjahr zu steigern. Obwohl das Ergebnis nach den beiden ersten Quartalen 2012 niedriger war als im ersten Halbjahr 2011, sind wir auf gutem Weg, unser Ziel zu erreichen. Im zweiten Halbjahr 2011 hatte sich die Ertragslage zunehmend verschlechtert. Wir gehen trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen unverändert davon aus, dass wir 2012 in der zweiten Jahreshälfte ein deutlich besseres Ergebnis erwirtschaften als im Vorjahr.

Von Januar bis Juni 2012 verringerte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr um 7,5% von 69,2 Mio.€ auf 64,0 Mio.€. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, lag im ersten Halbjahr 2012 bei 5,0% (Vorjahr: 5,5%). Für das Gesamtjahr streben wir eine EBT-Marge von mehr als 5,0% an. Nach Steuern verdiente KRONES im ersten Halbjahr 2012 mit 44,2 Mio.€ um 10,2% weniger als im Vorjahr (49,2 Mio.€). Das Ergebnis je Aktie ging von 1,62 € im Vorjahr auf 1,47 € zurück.

Das sich im Berichtszeitraum das ebt, die EBT-Marge und das Ergebnis je Aktie verminderten, ist dem außergewöhnlich starken ersten Halbjahr 2011 geschuldet.

Trotz rückläufigem Ergebnis zur Jahresmitte ist KRONES für das Gesamtjahr 2012 im Plan.

Im zweiten Quartal 2012 verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem zweiten Quartal 2011 um 7,4% von 34,0 Mio.€ auf 31,5 Mio.€. Das Konzernergebnis betrug von April bis Juni des Berichtsjahres 21,9 Mio.€ nach 24,4 Mio.€ im Vorjahr. Von 0,81 € im zweiten Quartal 2011 auf 0,73 € ging das Ergebnis je Aktie im zweiten Quartal 2012 zurück.

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

2012 2011 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Umsatzerlöse 1.289,7 1.257,5 +2,6%
Bestandsveränderung fe/ufe –15,3 –1,6
Gesamtleistung 1.274,4 1.255,9 +1,5%
Materialaufwand –619,3 –628,1 –1,4%
Personalaufwand –406,0 –390,8 +3,9%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –148,4 –133,7 +11,0%
ebitda 100,7 103,3 –2,5%
Abschreibungen auf Anlagevermögen –38,0 –34,1 +11,4%
ebit 62,7 69,2 –9,4%
Finanzergebnis 1,3 0,0
ebt 64,0 69,2 –7,5%
Ertragsteuern –19,8 –20,0 –1,0%
Konzernergebnis 44,2 49,2 –10,2%

Von Januar bis Juni 2012 steigerte Krones sein Geschäftsvolumen leicht. Während der Umsatz im Berichtszeitraum um 2,6% auf 1.289,7 Mio.€ zulegte, verbesserte sich die Gesamtleistung gegenüber dem überaus starken ersten Halbjahr 2011 weiter um 1,5% auf 1.274,4 Mio.€. Die Ertragskraft von Krones erreichte im ersten Halbjahr 2012 nicht ganz das hohe Niveau des Vorjahres. Positiv entwickelte sich im ersten Halbjahr 2012 der Materialaufwand. Mit 619,3 Mio.€ war der größte Aufwandsposten trotz der höheren Gesamtleistung um 1,4% kleiner als im Vorjahr. Hier wirkten sich einige Maßnahmen aus dem Value-Programm sowie der Produktmix positiv aus. Folglich ging die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, von Januar bis Juni 2012 von 50,0% im Vorjahr auf 48,6% zurück.

Um 3,9% auf 406,0 Mio.€ erhöhte sich im Berichtszeitraum der Personalaufwand. Hier macht sich die im Vergleich zum Vorjahr deutlich höhere Mitarbeiterzahl bemerkbar. Eine ausgewogenere Auslastung konnte jedoch den Anstieg des Personalaufwands begrenzen. Daher stieg die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, im Berichtszeitraum von 31,1% im Vorjahr nur auf 31,9%. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen legte um 11,0% auf minus 148,4 Mio.€ (Vorjahr: minus 133,7 Mio.€) zu. Im Verhältnis zur Gesamtleistung betrug er 11,6% (Vorjahr: 10,7%). Hierin sind neben den Reisekosten auch Frachtkosten enthalten. Dieser Posten ist gemeinsam mit dem Personalaufwand und den im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 Mio.€ gestiegenen Abschreibungen auf das Anlagevermögen der Grund für die leicht rückläufige Ertragskraft im ersten Halbjahr 2012.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) fiel im Berichtszeitraum von 69,2 Mio.€ auf 62,7 Mio.€. Durch das positive Finanzergebnis von 1,3 Mio. € (Vorjahr: 0,0 Mio.€) ergibt sich ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 64,0 Mio.€ nach 69,2 Mio.€ im Vorjahreszeitraum. Weil die Steuerquote von 28,9% auf 30,9% kletterte, verringerte sich das Konzernergebnis prozentual stärker als das Ergebnis vor Steuern.

Im niedrigeren Materialaufwand spiegeln sich Erfolge des Value-Programms wider.

2012 2011 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. in Mio. €
ebt 64,0 69,2 –5,2
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –54,8 –105,5 +50,7
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –33,9 –28,4 –5,5
Free Cashflow –88,7 –133,9 +45,2
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 80,6 81,3 –0,7
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –8,1 –52,6 +44,5
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0,3 0,3 ±0,0
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 125,5 147,4 –21,9
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 117,7 95,1 +22,6

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €

Im Zeitraum von Januar bis Juni 2012 verbesserte KRONES den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) gegenüber dem Vorjahr um 50,7 Mio.€ auf minus 54,8 Mio.€. Verantwortlich hierfür war, dass KRONES im Berichtszeitraum weniger betriebsnotwendiges Kapital aufbaute. Während im Vorjahr dieser Saldo noch um 224,1 Mio.€ zulegte, stieg er im ersten Halbjahr 2012 nur um 150,1 Mio.€.

KRONES verbesserte den Free Cashflow im ersten Halbjahr um 45,2 Mio. €.

Das Working Capital in Relation zum Umsatz verringerte sich auf 27,4% nach 29,3% im Vorjahr und erfüllte unsere Zielvorgabe von weniger als 30%.

KRONES investierte im Berichtszeitraum 36,1 Mio.€ (Vorjahr: 33,3 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände, vor allem in neue Anlagen und Maschinen, Informationstechnologie sowie in den Ausbau unserer Servicecenter. Nach Abzug der Investitionen vom Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit errechnet sich für das erste Halbjahr 2012 ein Free Cashflow von minus 88,7 Mio.€, eine Verbesserung um 45,2 Mio.€ gegenüber dem Vorjahreswert von minus 133,9 Mio.€. Es ist für unser Geschäft nicht ungewöhnlich, dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist. Wir rechnen aber damit, dass wir im Gesamtjahr 2012 einen positiven Free Cashflow erzielen.

Der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit lag mit 80,6 Mio.€ wegen der höheren Dividendenzahlung leicht unter dem Vorjahreswert von 81,3 Mio.€. Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. Juni 2012 über liquide Mittel von 117,7 Mio.€ (Vorjahr: 95,1 Mio.€).

30.06.2012 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009
Langfristige Vermögenswerte 606 597 569 542
davon Anlagevermögen 554 555 519 496
Kurzfristige Vermögenswerte 1.510 1.443 1.317 1.248
davon flüssige Mittel 118 125 147 136
Eigenkapital 813 785 759 696
Fremdkapital 1.303 1.255 1.127 1.094
langfristige Verpflichtungen 141 134 125 125
kurzfristige Verpflichtungen 1.162 1.121 1.002 969
Bilanzsumme 2.116 2.040 1.886 1.790

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. €

Die Bilanzsumme lag mit 2.116,4 Mio.€ per 30. Juni 2012 um 3,8% über dem Wert vom Jahresende 2011. Grund hierfür war hauptsächlich das größere Geschäftsvolumen im ersten Halbjahr 2012, das höhere Forderungen gegenüber Kunden zur Folge hatte.

KRONES hat eine sehr komfortable Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung.

Leicht angestiegen sind im ersten Halbjahr die langfristigen Vermögenswerte. Zum 30. Juni 2012 bilanzierte das Unternehmen insgesamt langfristige Vermögenswerte von 606,3 Mio.€ (31. Dezember 2011: 597,2 Mio.€). Hierzu steuerte das Anlagevermögen 553,8 Mio.€ (31. Dezember 2011: 554,6 Mio.€) bei, wovon 435,5 Mio.€ auf Sachanlagen entfielen. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, bei denen es sich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, kletterten zum 30. Juni 2012 auf 115,7 Mio.€ (31. Dezember 2011: 110,7 Mio.€).

Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen am Ende des Berichtszeitraums mit 1.510,1 Mio. € um 4,7% höher als am 31. Dezember 2011. Während sich die Vorräte nur leicht von 642,8 Mio.€ auf 646,1 Mio.€ erhöhten, legte der Wert der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 72,5 Mio.€ auf 640,3 Mio.€ zu. Die liquiden Mittel verringerten sich im Berichtszeitraum von 125,5 Mio.€ auf 117,7 Mio.€. Hierzu verweisen wir auf unsere Ausführungen zur Kapitalflussrechnung auf Seite 9.

Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, zum 30. Juni 2012 auf 141,5 Mio.€ (31. Dezember 2011: 133,6 Mio.€). Das Unternehmen hatte per 30. Juni 2012 keine langfristigen Bankschulden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten legten gegenüber dem Jahresende 2011 um 41,6 Mio.€ auf 1.162,3 Mio.€ zu. Niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen standen höhere erhaltene Anzahlungen gegenüber. Zudem wies KRONES per Ende des ersten Halbjahres kurzfristige Bankverbindlichkeiten in Höhe von 99,5 Mio.€ aus. Somit ergibt sich zum 30. Juni 2012 eine Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 18,2 Mio.€.

Unser positives Halbjahres-Ergebnis führte dazu, dass sich das Eigenkapital von 785,5 Mio.€ zum Bilanzstichtag 2011 bis Ende Juni 2012 auf 812,6 Mio.€ erhöhte. Die Eigenkapitalquote lag am 30. Juni bei 38,4% (31. Dezember 2011: 38,5%). Insgesamt verfügt Krones weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.

KRONES beschäftigt 11.580 Mitarbeiter

Von Januar bis Juni 2012 hat KRONES hauptsächlich für das Servicegeschäft neue Mitarbeiter eingestellt. Insgesamt erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten im ersten Halbjahr von 11.389 auf 11.580. Im Inland beschäftige KRONES Ende Juni 8.900 Mitarbeiter (Vorjahr: 8.367), im Ausland 2.680 (Vorjahr: 2.394). Zum 30. Juni 2012 befanden sich 376 junge Menschen in der Ausbildung bei KRONES. 60 Auszubildende schlossen ihre Ausbildung mit der Winterprüfung 2011/2012 erfolgreich ab.

Auch im ersten Halbjahr 2012 stellte KRONES neue Mitarbeiter ein, überwiegend für das Servicegeschäft.

Segmentumsatz

Im ersten Halbjahr 2012 stieg der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« im Vergleich zum Vorjahr um 1,8% von 1.108,1 Mio.€ auf 1.128,2 Mio.€. Wir gehen davon aus, dass sich das Wachstum in unserem Kernsegment in der zweiten Jahreshälfte 2012 etwas beschleunigt. Den größten Teil der Erlöse erzielten wir mit Maschinen und Anlagen, mit denen Getränke und flüssige Lebensmittel in Kunststoffverpackungen abgefüllt und verpackt werden. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz des ersten Halbjahres 2012 betrug 87,4% (Vorjahr: 88,1%).

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« verbesserte sich der Umsatz in den ersten sechs Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 19,2% von 93,8 Mio.€ auf 111,8 Mio.€. In dem starken Erlöszuwachs spiegeln sich auch Aufträge aus dem Vorjahr wider, die im Berichtszeitraum umsatzwirksam wurden. Zum Konzernumsatz des ersten Halbjahres 2012 steuerte das Segment 8,7% (Vorjahr: 7,5%) bei.

Um 10,6% von 55,6 Mio.€ im Vorjahr auf 49,7 Mio.€ verringerte sich der Umsatz im ersten Halbjahr 2012 in unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)«. Wir sind zuversichtlich, dass das Geschäft von Kosme im zweiten Halbjahr stabil bleibt und sich der Umsatz nicht wie im Vorjahr verringert. Der Umsatzanteil des Segments ging im ersten Halbjahr 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 4,4% auf 3,9% zurück.

Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik« legte kräftig zu.

Segmentergebnis

Im zweiten Quartal 2012 hat sich die Ertragskraft des Segments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« im Vergleich zu den ersten drei Monaten 2012 verbessert. Das Quartalergebnis überstieg mit 38,7 Mio.€ auch den Vorjahreswert von 37,7 Mio.€. Nach Ende des ersten Halbjahres lag das Ergebnis vor Steuern mit 75,3 Mio.€ jedoch um 4,1% unter dem Vorjahresergebnis von 78,5 Mio.€. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, ging im ersten Halbjahr 2012 von 7,1% im Vorjahr auf 6,7% zurück.

Von minus 4,4 Mio.€ im Vorjahr auf minus 7,5 Mio.€ verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern in den ersten sechs Monaten 2012 im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«. Im zweiten Quartal 2012 litt das Segmentergebnis darunter, dass in diesem Zeitraum unprofitable Aufträge aus dem Geschäftsjahr 2011 abgerechnet worden sind. Im Gesamtjahr 2012 wollen wir das Segmentergebnis im Vergleich zu 2011 (Ergebnis vor Steuern: minus 19,3 Mio.€) nachhaltig verbessern.

KRONES will 2012 den Verlust im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« gegenüber 2011 (Ergebnis vor Steuern: minus 15,0 Mio.€) um die Hälfte vermindern und im vierten Quartal 2012 ein ausgeglichenes Ergebnis erreichen. Nach Ende des ersten Halbjahres 2012 sind wir zuversichtlich, dass wir dieses Ziel erreichen. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich trotz rückläufiger Umsätze von minus 4,9 Mio.€ im Vorjahr auf minus 3,8 Mio.€.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2012 2011
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
75,3 78,5
ebt-Marge
in %
6,7 7,1
Segment Prozesstechnik 2012 2011
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
–7,5 –4,4
ebt-Marge
in %
–6,7 –4,6
Segment kos
me
2012 2011
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
–3,8 –4,9
ebt-Marge
in %
–7,6 –8,8

Im Kernsegment lag das Ergebnis vor Steuern Im zweiten Quartal über dem Vorjahreswert.

Aktienkurse im zweiten Quartal unter Druck

Nach einem starken Jahresauftakt gingen die Aktienbörsen im zweiten Quartal 2012 weltweit auf Talfahrt. Der größte Belastungsfaktor war die Schuldenkrise in Europa, die sich von April bis Juni zuspitzte. Der mögliche Austritt Griechenlands aus dem Euro oder gar das drohende Auseinanderbrechen der kompletten Eurozone schürten große Ängste bei den Investoren. Zusätzlich verdarben Gewinnwarnungen von Unternehmen, die bereits unter den Folgen der Schuldenkrise leiden, den Anlegern die Kauflust. Sie stießen zunehmend Aktien ab und suchten ihr Heil in vermeintlich sicheren Häfen wie Bundesanleihen.

Der wichtigste deutsche Börsenindex DAX verlor in diesem negativen Umfeld von April bis Juni 2012 rund 8%. Damit büßte der Index einen Großteil seiner Gewinne, die sich im ersten Quartal angesammelt hatten, ein. Mit rund 6.400 Punkten notierte der DAX Ende Juni nur noch um 8,8% höher als zu Jahresbeginn. Der EURO STOXX schloss das erste Börsenhalbjahr 2012 mit einem Minus von 2,2% ab. Darin spiegelt sich auch die schlechte Performance europäischer Finanztitel wider. Der amerikanische Dow-Jones-Index stieg im ersten Halbjahr um 5,4% an.

Die KRONES Aktie 01.01. bis 30.06.2012 Januar Februar März April Mai Juni 38,00 € 36,00 € 40,00 € 42,00 € 44,00 € 46,00 €

KRONES Aktie schlägt den MDAX im zweiten Quartal

Seit Jahresbeginn hat sich die Krones Aktie nicht ganz so stark wie der MDAX entwickelt.

krones Aktie mdax (indexiert)

Mit hohen Kursgewinnen startete die KRONES Aktie ins Börsenjahr 2012 und stieg bis Anfang Februar auf knapp 45 € an. Im März gingen die Gewinne aber wieder verloren. Mit ein Grund dürfte gewesen sein, dass einige Anleger die US-Rechtsstreitigkeiten von KRONES verunsicherten. Nach Bekanntgabe der Zahlen für das erste Quartal 2012 und den Ausblick für das Gesamtjahr ging der Aktienkurs wieder nach oben. Im zweiten Quartal entwickelte sich unsere Aktie deutlich besser als der MDAX, also der Index für mittelgroße Werte. Während der MDAX von April bis Juni um 3,3% sank, kletterte der KRONES Kurs um 5,7%. Insgesamt legte die KRONES Aktie in den ersten sechs Monaten 2012 um 8,2% auf 39,77 € zu. Der MDAX stieg im gleichen Zeitraum um 16,2%.

Am 13. Juni fand die Hauptversammlung von KRONES statt. Alle Tagesordnungspunkte wurden mit großer Mehrheit verabschiedet. Für das Geschäftsjahr 2011 erhielten die Aktionäre eine im Vergleich zum Vorjahr um 0,20 € höhere Dividende von 0,60 € je Aktie.

Risikomanagementsystem wird umgesetzt und stetig ergänzt

Im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird. Das KRONES Risikomanagement setzt damit bereits vor der Entstehung von Risiken an.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2011 ab S. 94 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Krones weiter auf Plankurs

Im zweiten Quartal 2012 haben sich die Aussichten für die Weltwirtschaft verschlechtert. Vor allem in Europa bremst die Schuldenkrise die Konjunktur zunehmend. Die Märkte in den Schwellen- und Entwicklungsländern bieten dagegen nach wie vor gute Wachstumsperspektiven. KRONES erzielt rund 60% des Konzernumsatzes in den Emerging Markets. Auf Basis der Entwicklung der KRONES Märkte und den unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten rechnen wir damit, dass unser Umsatz 2012 im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 4% steigt.

Die Preisqualität dürfte sich im zweiten Halbjahr nicht verbessern. Deshalb steht für KRONES weiterhin im Vordergrund, die Kostenstrukturen in unserem Kernsegment Abfüll und Verpackungstechnik effizienter zu gestalten, um auch in den preissensiblen Märkten nachhaltig profitabel agieren zu können. Darüber hinaus wollen wir unsere Strukturen weiter flexibilisieren, um auf etwaige künftige Schwankungen der Weltmärkte reagieren zu können und unser profitables Servicegeschäft ausbauen.

KRONES will das Konzernergebnis 2012 im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Mit den Zahlen für das erste Halbjahr sind wir auf gutem Weg dieses Ziel zu erreichen. Denn das Ergebnis des zweiten Halbjahres 2012 dürfte den Vorjahreswert des zweiten Halbjahres deutlich übertreffen. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, sollte im Gesamtjahr 2012 bei mehr als 5% liegen (Vorjahr: 3,0%).

Laut Prognose des IWF wird die Weltwirtschaft 2013 leicht über den Prognosen von 2012 liegen. Diese Einschätzung ist aber mit Unsicherheiten behaftet und setzt voraus, dass sich die Euro-Schuldenkrise nicht weiter verschärft. Wir werden deshalb unsere Anstrengungen steigern, um unseren mittelfristigen Wachstumskorridor, also ein Umsatzwachstum von durchschnittlich 5% bis 7%, im Jahr 2013 wieder zu erreichen und die EBT-Marge weiter zu verbessern.

Aktiva 30.06.2012 31.12.2011
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 115,7 110,7
Sachanlagen 435,5 441,3
Finanzanlagen 2,6 2,6
Anlagevermögen 553,8 554,6
Aktive latente Steuern 11,8 13,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 27,4 17,4
Tatsächliche Steuerforderungen 8,1 8,0
Sonstige Vermögenswerte 5,2 3,7
Langfristige Vermögenswerte 606,3 597,2
Vorräte 646,1 642,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 640,3 567,8
Tatsächliche Steuerforderungen 4,7 4,5
Sonstige Vermögenswerte 101,3 102,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 117,7 125,5
Kurzfristige Vermögenswerte 1.510,1 1.442,6
Bilanzsumme 2.116,4 2.039,8
Passiva 30.06.2012 31.12.2011
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 812,6 785,5
Rückstellungen für Pensionen 85,2 82,3
Passive latente Steuern 9,6 3,9
Sonstige Rückstellungen 31,0 32,3
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 5,2 7,0
Sonstige Verpflichtungen 10,5 8,1
Langfristige Schulden 141,5 133,6
Sonstige Rückstellungen 177,0 176,1
Steuerrückstellungen 7,6 10,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 99,5 0,0
Erhaltene Anzahlungen 485,1 443,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 135,7 201,3
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 0,3 0,2
Sonstige Finanzverpflichtungen 15,9 34,7
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 241,2 254,2
Kurzfristige Schulden 1.162,3 1.120,7
Bilanzsumme 2.116,4 2.039,8
2012 2011 Ver-
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 1.289,7 1.257,5 +2,6
Bestandsveränderung FE/UFE –15,3 –1,6
Gesamtleistung 1.274,4 1.255,9 +1,5
Materialaufwand –619,3 –628,1 –1,4
Personalaufwand –406,0 –390,8 +3,9
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –148,4 –133,7 +11,0
Abschreibungen auf Anlagevermögen –38,0 –34,1 +11,4
EBIT 62,7 69,2 –9,4
Finanzergebnis 1,3 0,0
Ergebnis vor Steuern 64,0 69,2 –7,5
Ertragsteuern –19,8 –20,0 –1,0
Konzernergebnis 44,2 49,2 –10,2
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 0,2
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
44,2 49,0
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,47 1,62
2012 2011 Ver-
2. Quartal 2. Quartal änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 641,1 650,8 –1,5
Bestandsveränderung FE/UFE 2,8 –24,4
Gesamtleistung 643,9 626,4 +2,8
Materialaufwand –313,0 –308,3 +1,5
Personalaufwand –200,0 –198,5 +0,8
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –80,7 –67,2 +20,1
Abschreibungen auf Anlagevermögen –19,0 –17,8 +6,7
EBIT 31,2 34,6 –9,8
Finanzergebnis 0,3 –0,6
Ergebnis vor Steuern 31,5 34,0 –7,4
Ertragsteuern –9,6 –9,6 0,0
Konzernergebnis 21,9 24,4 –10,2
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 0,1
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
21,9 24,3
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,73 0,81
2012 2011
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 64,0 69,2
Abschreibungen und Zuschreibungen 38,0 34,1
Verminderung (Vj. Erhöhung) der Rückstellungen –1,9 10,6
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern 6,9 10,9
Zinsaufwendungen und Zinserträge –0,3 1,3
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,1 –0,1
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0,2 0,8
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –96,0 –173,3
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –54,1 –50,8
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –43,3 –97,3
gezahlte Zinsen 2,0 –1,1
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –13,5 –7,1
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –54,8 –105,5
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –17,0 –12,9
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,2 0,1
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –19,1 –20,4
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,8 2,3
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen –0,1 0,0
erhaltene Zinsen 0,3 1,3
erhaltene Dividenden 1,0 1,2
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –33,9 –28,4
Auszahlungen an Unternehmenseigner –18,1 –12,1
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 99,5 94,2
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –0,8 –0,8
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 80,6 81,3
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –8,1 –52,6
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,3 0,3
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 125,5 147,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 117,7 95,1
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn. Kapital- Gewinn- Währ.- Sonstige Konzern- Eigen- Eigen-
Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen bilanz- kapital kapital
Eigenkap. gewinn
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 1. Januar 2011 40,0 66,6 389,1 8,0 –0,6 254,9 758,0 0,9 758,9
Dividendenzahlung (0,40 € je Aktie) –12,1 –12,1 –12,1
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2011 49,0 49,0 0,2 49,2
Währungsdifferenzen –7,9 –7,9 –7,9
Hedge Accounting 1,7 1,7 1,7
Stand 30. Juni 2011 40,0 66,6 389,1 0,1 1,1 291,8 788,7 1,1 789,8
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2011 –5,3 –5,3 –0,1 –5,4
Entnahme aus Gewinnrücklagen –25,0 25,0 0,0 0,0
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Einstellung in die Kapitalrücklage 0,2 –0,2 0,0 0,0
Änderung im Konsolidierungskreis 0,0 –1,0 –1,0
Währungsdifferenzen 8,8 8,8 8,8
Hedge Accounting –6,7 –6,7 –6,7
Stand 31. Dezember 2011 40,0 66,8 364,6 8,9 –5,6 310,8 785,5 0,0 785,5
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) –18,1 –18,1 –18,1
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2012 44,2 44,2 0,0 44,2
Währungsdifferenzen –0,7 –0,7 –0,7
Hedge Accounting 1,7 1,7 1,7
Stand 30. Juni 2012 40,0 66,8 364,6 8,2 –3,9 336,9 812,6 0,0 812,6

Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

2012 2011
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 44,2 49,2
Unterschied aus Währungsumrechnung –0,7 –7,9
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente 1,7 1,7
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 1,0 –6,2
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 45,2 43,0
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,2
davon Anteile KRONES
Konzern
45,2 42,8

Segmentberichterstattung KRONES Konzern

Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für den unteren Leistungs-
-ausstattung Prozesstechnik bereich (kosme)
2012 2011 2012 2011 2012 2011 2012 2011
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 1.128,2 1.108,1 111,8 93,8 49,7 55,6 1.289,7 1.257,5
EBT 75,3 78,5 –7,5 –4,4 –3,8 –4,9 64,0 69,2
EBT
-Marge
6,7% 7,1% –6,7% –4,6% –7,6% –8,8% 5,0% 5,5%
Mitarbeiter am 30.06.* 10.164 9.454 660 646 487 477 11.311 10.577

*Konsolidierungskreis

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. Juni 2012 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 30. Juni 2012 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2012 wurden weitere 50% an der KONPLAN S.R.O., Prag, Tschechische Republik erworben. Des Weiteren wurde die KRONES Makina Sanayi ve Ticaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei gegründet und in den Konsolidierungskreis aufgenommen.

Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.

Die KRONES AG ist an diesen Gesellschaften unmittelbar mit 100% beteiligt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden gegebenenfalls als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2012 31.12.2011 2012 2011
US-Dollar USD 1,258 1,293 1,298 1,403
Britisches Pfund GBP 0,807 0,837 0,823 0,868
Schweizer Franken CHF 1,202 1,217 1,205 1,270
Dänische Kronen DKK 7,433 7,434 7,435 7,456
Kanadischer Dollar CAD 1,288 1,319 1,305 1,371
Japanischer Yen JPY 99,970 100,070 103,505 114,914
Brasilianischer Real BRL 2,612 2,414 2,416 2,288
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 7,993 8,144 8,194 9,174
Mexikanischer Peso MXN 16,909 18,073 17,190 16,684
Ukrainischer Griwna UAH 10,163 10,363 10,433 11,181
Südafrikanischer Rand ZAR 10,366 10,476 10,295 9,667
Kenianischer Schilling KES 105,609 110,223 109,142 118,075
Nigerianischer Naira NGN 205,240 209,840 206,671 216,827
Russischer Rubel RUB 40,425 41,687 39,686 40,151
Thailändischer Baht THB 39,916 40,829 40,366 42,644
Indonesische Rupiah IDR 11.815,800 11.730,600 11.905,000 12.267,549
Angolanischer Kwanza AOA 119,936 122,920 123,669 130,767
Türkische Lira TRY 2,285 2,446 2,337 2,204

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, australischer Dollar und kanadischer Dollar sowie britisches Pfund.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swap-Geschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S.d. IFRS 7.27 A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

  • a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
  • b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft
KRONES
Höhe der
Beteiligung der
ag in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC
KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC
Service GmbH, Collenberg/Main
100,00
S.A. KRONES
N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES
S.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES
UK Ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
AG, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KONPLAN
S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
MAINTEC
Service eood, Sofia, Bulgarien
100,00
MAINTEC
Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
100,00
KRONES
Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola
100,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
PT. KRONES
Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko D. F., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela
100,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Aufsichtsrat und Vorstand

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Ernst Baumann Aufsichtsratsvorsitzender * zf friedrichshafen ag

Werner Schrödl** Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender

Klaus Gerlach** Bereichsleiter Materialwirtschaft ab 13.06.2012

Dr. Klaus Heimann** Leiter des Ressorts Bildungsund Qualifizierungspolitik der ig metall

Dr. Jochen Klein

Geschäftsführer der I-Invest GmbH * döhler GMBH hoyer gmbh

Norman Kronseder

Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt

Johann Robold** Betriebsrat

Anton Schindlbeck** Vertriebsleiter lcs bis 13.06.2012

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH&Co. KG

Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag

Josef Weitzer** Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender * Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder Vorsitzender Ressorts Personal und Unternehmenskommunikation

Christoph Klenk Ressorts Finanzen und Informationsmanagement

Rainulf Diepold Ressorts Vertrieb und Marketing

Werner Frischholz Ressorts Materialwirtschaft, Produktion und Service

Thomas Ricker Ressorts Technik, Forschung und Entwicklung

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG

** Von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Neutraubling, im Juli 2012

Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender

Christoph Klenk

Rainulf Diepold Werner Frischholz Thomas Ricker

Impressum

Herausgeber krones ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,
Leiter Corporate Communications
Gestaltung Büro Benseler
Text krones ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones ag
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion,
Munken Polar
Auflage 900 in deutscher Sprache
900 in englischer Sprache

Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2012« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.