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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2011

Apr 27, 2011

251_10-q_2011-04-27_bd0dba92-724b-4847-b0cd-3b94107ea9c1.pdf

Interim / Quarterly Report

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Kennzahlen auf einen Blick 1. Quartal 1. Quartal Verän-
2011 2010 derung
Umsatz Mio. € 606,7 533,5 +13,7%
Auftragseingang kumuliert inkl. Lifecycle Service Mio. € 628,6 550,4 +14,2%
Auftragsbestand zum 31.03. inkl. Lifecycle Service Mio. € 930,6 905,3 +2,8%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 15,1 12,3 +22,8%
Beschäftigte am 31.03.
Weltweit 10.621 10.192 +4,2%
Inland 8.307 8.073 +2,9%
Ausland 2.314 2.119 +9,2%
Ergebnis je Aktie 0,82 0,30
ebitda Mio. € 50,9 27,0 +88,5%
ebit Mio. € 34,6 12,7
ebt Mio. € 35,2 13,2
Konzernergebnis Mio. € 24,8 9,1
Brutto-Cashflow Mio. € 41,1 23,4 +75,6%

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

2011 feiert KRONES das 60jährige Jubiläum. Und wie es aussieht, wird es ein erfolgreiches Jahr für das Unternehmen. Denn wir sind sehr gut ins Geschäftsjahr 2011 gestartet. Der Umsatz legte im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr um 13,7% auf 606,7 Mio.€ zu. Um 22,0 Mio.€ von 13,2 Mio.€ auf 35,2 Mio.€ stieg das Ergebnis vor Steuern. Der Auftragseingang kletterte von Januar bis März 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 14,2% auf 628,6Mio. €. Unser Geschäft belebte sich in den vergangenen Monaten so stark, dass wir vor neuen Herausforderungen stehen. KRONES muss seine ganze Kraft einsetzen, um die Maschinen und Anlagen fristgerecht und in gewohnter Top-Qualität an die Kunden liefern zu können. Um diese Aufgabe zu bewältigen, haben wir unsere Mannschaft erweitert. Darüber hinaus verstärken rund 50 Absolventen, die im ersten Quartal 2011 ihre Ausbildung bei KRONES erfolgreich beendeten, die Stammbelegschaft. Wir stocken die Mitarbeiterzahl aber nicht nur unter kurzfristigen Gesichtspunkten auf. KRONES verfolgt traditionell eine nachhaltige Personalpolitik. Deshalb sind wir davon überzeugt, dass unser Unternehmen vom befürchteten Fachkräftemangel in der deutschen Wirtschaft verschont bleibt.

Wir investieren nicht nur in Köpfe, sondern auch in moderne Produktionsanlagen. Damit werden wir noch produktiver und bewahren den hohen Qualitätsstandard unserer Maschinen und Anlagen. Wir werden auch nicht müde, die internen Abläufe ständig zu verbessern. An unserem Standort in Neutraubling vergrößern wir gerade eine Fertigungshalle, um Anlagen aus der Kunststofftechnik noch effizienter zu montieren.

Die komplette Mannschaft von KRONES geht alle Aufgaben engagiert an, um den Unternehmenserfolg weit über das Jubiläumsjahr 2011 hinaus zu sichern.

Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus

Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender

Weltwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs

Es gibt noch immer keine nachhaltige Lösung für das weltweite Verschuldungsproblem. Die instabile finanzielle Situation vieler Länder Europas, aber auch in den USA, ist das größte Risiko für die Konjunktur. Dennoch sind die Volkswirte des Internationalen Währungsfonds (IWF) optimistisch. Sie erwarten, dass die globale Wirtschaft 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 4,4% expandiert. Die größten Wachstumstreiber dürften die Länder der sogenannten BRIC-Gruppe, also Brasilien, Russland, Indien und China sein. Vor allem in China, der mittlerweile zweitgrößten Volkswirtschaft der Welt, läuft der Konjunkturmotor trotz mehrmaliger Zinserhöhungen weiter auf Hochtouren. Die US-Notenbank FED verfolgt im Gegensatz dazu unverändert eine expansive Geld- und Zinspolitik. Das kommt der weltweit größten Volkswirtschaft zugute. Um 2,8% soll nach Schätzungen des IWF das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2011 im Vergleich zum Vorjahr in den USA zulegen.

In der Europäischen Union besteht das Risiko, dass sich die Euro-Schuldenkrise weiter zuspitzt. Um dem Staatsbankrott zu entgehen, könnten immer mehr Länder unter den Euro-Rettungsschirm flüchten. Die IWF-Experten rechnen damit, dass das BIP im Euro-Raum um 1,6% wächst. Konjunkturlokomotive Europas bleibt die deutsche Volkswirtschaft. Vor allem die Bereiche Investitionen und Konsum sollten weiter anziehen. Für das Jahr 2011 prognostiziert der IWF für Deutschland ein BIP-Wachstum von 2,5%.

Ein Sorgenkind der globalen Konjunktur ist Japan. Wie sich das schwere Erdbeben mit seinen verheerenden Folgen auf die Wirtschaft Nippons auswirkt, ist schwer abzuschätzen. Die Volkswirte des IWF sind relativ optimistisch und erwarten ein BIP-Wachstum von 1,4% (Vorjahr: 3,9%).

Produktion im deutschen Maschinenbau zieht kräftig an

Die Geschäfte der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer laufen sehr gut. Im Februar 2011 stieg der Auftragseingang der Branche im Vergleich zum Vorjahr um 38%. In der von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsperiode Dezember 2010 bis Februar 2011 betrug der Zuwachs 42%. Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sieht kein Ende dieses Aufwärtstrends. Der VDMA rechnet damit, dass die Produktion der Branche 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 14% anzieht.

Umsatz im ersten Quartal um 13,7% höher als im Vorjahr

KRONES startete mit einem komfortablen Auftragsbestand in das Jahr 2011. Auch zu Beginn des neuen Geschäftsjahres war die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen hoch. Am stärksten zog das Geschäft im Kernsegment von KRONES, also bei Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung an. Insgesamt legte der Umsatz des Unternehmens im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 13,7% von 533,5 Mio.€ auf 606,7 Mio.€ zu. Damit lag der Umsatz von Januar bis März 2011 sogar höher als im ersten Quartal des bisherigen Rekordjahres 2008.

Neben der allgemein guten gesamtwirtschaftlichen Lage profitierte KRONES von seiner starken Stellung auf dem Weltmarkt. Im Vergleich zum Vorjahr deutlich zugenommen hat im ersten Quartal der Umsatzanteil von kompletten Abfülllinien. Neben dem Geschäft mit Neumaschinen entwickelte sich auch der Umsatz im Servicebereich gut.

Umsatz nach Regionen

Der Umsatz in Deutschland kam im ersten Quartal im Vergleich zum Vorjahr (54,6 Mio.€) um 47,2% auf 80,4 Mio.€ voran. Damit verstärkte sich der Aufwärtstrend der vergangenen Quartale. Das ist auch auf die gute Konjunktur in Deutschland zurückzuführen. Mit 13,2% stieg der Inlandsanteil am Konzernumsatz deutlich (Vorjahr: 10,2%).

In Europa (ohne Deutschland) kletterte der Umsatz von Januar bis März 2011 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22,3% auf 186,8 Mio.€ (Vorjahr: 152,8 Mio.€). Stark zugenommen haben die Umsätze in der Region Westeuropa. Auch die Geschäfte in Osteuropa erholten sich leicht im Vergleich zum schwachen Vorjahr. Der Umsatzanteil des europäischen Geschäfts (ohne Deutschland) betrug im ersten Quartal 30,8% (Vorjahr: 28,7%)

Von 326,1 Mio.€ um 4,1% auf 339,5 Mio.€ gestiegen ist der Umsatz von KRONES außerhalb Europas. In Südamerika investieren Unternehmen viel in den Aus- und Aufbau von Brauereien und Abfüllbetrieben. Als Komplettanbieter profitiert KRONES davon überproportional. In China und im restlichen Asien war die Nachfrage nach unseren Produkten ebenfalls hoch. Von Januar bis März 2011 erzielte KRONES insgesamt 56,0% des Konzernumsatzes außerhalb Europas (Vorjahr: 61,1%).

Der Inlandsanteil am Konzernumsatz von KRONES stieg im ersten Quartal 2011 auf 13,2% (Vorjahreszeitraum: 10,2% ).

Die Länder der BRIC-Gruppe treiben das Wachstum der Weltwirtschaft

an.

Um 14% soll die Produktion im deutschen Maschinen- und Anlagenbau 2011 steigen.

Hoher Auftragseingang im ersten Quartal

Die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von KRONES verstärkte sich seit Jahresbeginn zunehmend. Mit 628,6 Mio.€ übertraf der Wert der Bestellungen von Januar bis März 2011 das Vorjahresniveau um 14,2%. In dem hohen Auftragseingang spiegelt sich auch der Nachholbedarf bei Investitionen wider, die sich infolge der Wirtschaftskrise bei vielen Unternehmen der internationalen Getränkeund Verpackungsindustrie aufstauten.

Im Berichtszeitraum belebte sich der Ordereingang von KRONES in immer mehr Regionen. In China, Südamerika, Afrika, dem Nahen Osten und in Asien hatte die Nachfrage bereits in den vergangenen Quartalen stark angezogen. Dieser Aufwärtstrend setzte sich im Jahresanfangsquartal fort. Die schlimme Erdbebenkatastrophe in Japan beeinflusste die Geschäfte von KRONES im Berichtszeitraum nicht. Darüber hinaus legte in den ersten drei Monaten 2011 auch der Auftragseingang in Westeuropa, Osteuropa und Russland deutlich zu. In den USA verharrte die Nachfrage im ersten Quartal dagegen unverändert auf niedrigem Niveau.

Auftragsbuch per Ende März prall gefüllt

Mit einem komfortablen Auftragsbestand von 908,7 Mio.€ startete KRONES in das Geschäftsjahr 2011. Aufgrund des hohen Auftragseingangs füllte sich das Auftragsbuch von Januar bis März 2011 weiter. Ende März verfügte KRONES über Aufträge im Wert von 930,6 Mio.€ (Vorjahr: 905,3 Mio.€). Damit hat KRONES eine hohe Planungssicherheit und eine gute Basis, um seine Wachstumsziele für 2011 zu erreichen.

KRONES mit 24,8 Mio.€ Gewinn nach Steuern

Die Ertragsstärke von KRONES hat sich im ersten Quartal 2011 weiter verbessert. Zum einen waren aufgrund der guten Auftragslage die Produktionskapazitäten des Unternehmens im Berichtszeitraum sehr gut ausgelastet. Einen weiteren Beitrag dazu leistete unser verbessertes Vertriebskonzept. Unter dem Begriff »Wertorientiertes Verkaufen« vermitteln wir Kunden noch stärker die Nutzen und Werte, die sie beim Einsatz von KRONES Produkten erzielen. Insgesamt lagen die Preise im Jahresanfangsquartal aber noch unter dem Niveau vor der Wirtschaftskrise.

Von 13,2 Mio.€ im Vorjahr auf 35,2 Mio.€ stieg das Ergebnis vor Steuern (EBT) in den ersten drei Monaten 2011. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, betrug 5,8% (Vorjahr: 2,5%). Damit sind wir auf gutem Weg, unser Margenziel von mehr als 5% für das Gesamtjahr 2011 zu erreichen.

Nach Steuern erwirtschaftete KRONES im ersten Quartal ein Konzernergebnis von 24,8 Mio.€. Damit haben wir den Vorjahreswert von 9,1 Mio.€ deutlich übertroffen. Das Ergebnis je Aktie, berechnet auf Basis von 30,17 Mio. umlaufender Aktien, kletterte von 0,30 € auf 0,82 €.

Im ersten Quartal 2011 legte der Auftragseingang von KRONES um 14,2% zu.

Der hohe Auftragsbestand bildet eine gute Basis für weiteres

Wachstum.

Ertragslage

2011 2010 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Umsatzerlöse 606,7 533,5 +13,7%
Bestandsveränderung fe/ufe 22,8 23,7
Gesamtleistung 629,5 557,2 +13,0%
Materialaufwand –319,8 –296,0 +8,0%
Personalaufwand –192,3 –175,9 +9,3%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –66,5 –58,3
ebitda 50,9 27,0 +88,5%
Abschreibungen auf Anlagevermögen –16,3 –14,3 +14,0%
ebit 34,6 12,7
Finanzergebnis 0,6 0,5 +20,0%
ebt 35,2 13,2
Ertragsteuern –10,4 –4,1
Konzernergebnis 24,8 9,1

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

Deutlich verbessert hat sich die Ertragskraft von KRONES im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr. Das lag zum einen am gestiegenen Geschäftsvolumen. Darüber hinaus wirkten sich die Maßnahmen, mit denen das Unternehmen seine Performance steigerte, positiv aus.

Von Januar bis März kletterte der Umsatz von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 13,7% auf 606,7 Mio.€. Die Gesamtleistung legte mit plus 13,0% auf 629,5 Mio.€ ähnlich stark zu.

Bezahlt machten sich die Anstrengungen des Unternehmens, die Produktionsprozesse zu optimieren. Der Materialaufwand stieg in den ersten drei Monaten 2011 deutlich unterproportional zur Gesamtleistung um 8,0% auf 319,8 Mio. €. Deshalb verringerte sich die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, im ersten Quartal von 53,1% im Vorjahr auf 50,8%.

KRONES hat gemeinsam mit dem Betriebsrat Konzepte erarbeitet, um die Mitarbeiter noch flexibler einsetzen zu können. Wir haben beispielsweise die Zeitwertkonten erweitert. Diese Maßnahmen trugen im ersten Quartal, in dem viele Mehrarbeitsstunden zu leisten waren, Früchte. Der Personalaufwand wuchs im Vergleich zum Vorjahr unterproportional zur Gesamtleistung um 9,3% auf 192,3 Mio.€ (Vorjahr: 175,9 Mio.€). Von 31,6% auf 30,6% ging die Personalaufwandsquote zurück.

Im Verhältnis zur Gesamtleistung nahezu unverändert blieb der Saldo aus operativen Erträgen und Aufwendungen, der wegen der höheren Geschäftstätigkeit um 8,2 Mo.€ auf minus 66,5 Mio.€ zulegte.

Die Steuerquote im KRONES Konzern verringerte sich im ersten Quartal 2011 von 31,1% auf 29,6%.

2011 2010 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. in Mio. €
ebt 35,2 13,2 +22,0
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –26,8 –22,8 –4,0
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –12,5 –11,2 –1,3
Free Cashflow –39,3 –34,0 –5,3
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit –0,4 –0,4 0
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –39,7 –34,4 –5,3
wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0,3 –0,3 +0,6
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 147,4 135,5 +11,9
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 108,0 100,8 +7,2

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €

KRONES baute in den ersten drei Monaten 2011 Working Capital, also betriebsnotwendiges Kapital auf, weil das Geschäftsvolumen stark anzog. Vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und die Vorräte stiegen im ersten Quartal an. Das Working Capital in Relation zum Umsatz war mit 26,2% aber nur geringfügig höher als Im Vorjahr (26,0%). Insgesamt lag der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) trotz des guten Ergebnisses vor Steuern nach dem ersten Quartal bei minus 26,8 Mio.€ (Vorjahr: minus 22,8 Mio.€).

Um noch effizienter zu fertigen, investiert KRONES in seine Produktion. Im Berichtszeitraum erweiterten wir eine Halle, in der wir Maschinen und Anlagen aus der Kunststofftechnik montieren. Auch in moderne Fertigungsmaschinen flossen finanzielle Mittel. Insgesamt investierte das Unternehmen im ersten Quartal 15,1 Mio.€ (Vorjahr: 12,3 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Nach Abzug der Investitionen erwirtschaftete KRONES von Januar bis März 2011 einen Free Cashflow von minus 39,3 Mio.€ (Vorjahr: minus 34,0€ ). Dass der Free Cashflow unterjährig negativ ist, ist für unser Geschäft nicht ungewöhnlich. Wir rechnen damit, dass wir im Gesamtjahr 2011 einen positiven Free Cashflow erzielen.

KRONES startete ohne Bankschulden ins Geschäftsjahr 2011 und auch zum 31. März 2011 beanspruchte das Unternehmen keine Kreditlinien. Zum Quartalsende verfügte KRONES über liquide Mittel von 108,0 Mio. € (Vorjahr: 100,8 Mio.€).

Weil KRONES im ersten Quartal Working Capital aufbaute, war der operative Cashflow negativ.

–26,8
2011
31.03.2011 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008
Langfristige Vermögenswerte 560 569 542 534
davon Anlagevermögen 516 519 496 482
Kurzfristige Vermögenswerte 1.427 1.317 1.248 1.291
davon flüssige Mittel 108 147 136 108
Eigenkapital 790 759 696 790
Fremdkapital 1.197 1.127 1.094 1.035
langfristige Verpflichtungen 125 125 125 144
kurzfristige Verpflichtungen 1.072 1.002 969 891
Bilanzsumme 1.987 1.886 1.790 1.825

Um 5,3% lag die Bilanzsumme von 1.986,7 Mio. € zum 31. März 2011 über dem Wert vom Jahresende 2010. Der Grund hierfür war hauptsächlich das größere Geschäftsvolumen im ersten Quartal, was ein höheres Working Capital, also Forderungen und Vorräte zur Folge hatte.

Die langfristigen Vermögenswerte waren im ersten Quartal leicht rückläufig. Zum 31. März 2011 verfügte das Unternehmen insgesamt über langfristige Vermögenswerte von 559,7 Mio.€ (31. Dezember 2010: 569,5 Mio.€). Das Anlagevermögen stand mit 515,9 Mio.€ (31. Dezember 2010: 519,0 Mio.€) zu Buche. Hiervon entfielen 410,8 Mio. € (31. Dezember 2010: 416,3 Mio.€) auf Sachanlagen. Bei den immateriellen Vermögenswerten des Unternehmens, die sich zum Ende des ersten Quartals auf 103,0 Mio.€ beliefen (31. Dezember 2010: 100,6 Mio.€), handelt es sich überwiegend um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen.

Am Ende des Berichtszeitraums lagen die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.427,0 Mio.€ um 8,4% höher als am 31. Dezember 2010. Von Januar bis März 2011 baute KRONES sowohl die Vorräte als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund der deutlich gestiegenen Gesamtleistung erheblich auf. Die Vorräte erhöhten sich von 583,6 Mio.€ auf 636,1 Mio.€, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen – auch stichtagsbedingt – um 98,7 Mio.€ auf 604,0 Mio.€ zu.

Sehr solide ist die Finanz- und Kapitalstruktur von krones.

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. € Ein Großteil des Anstiegs der Vorräte und Forderungen wurde aus den liquiden Mit-

teln finanziert, die sich im Berichtszeitraum von 147,4 Mio.€ auf 108,0 Mio.€ verringerten.

Die langfristigen Verbindlichkeiten von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, standen am 31. März 2011 mit 124,7 Mio.€ (31. Dezember 2010: 124,8 Mio.€) in der Bilanz. Langfristige Bankschulden hatte das Unternehmen zum Ende des ersten Quartals 2011 keine.

Bei den kurzfristigen Verpflichtungen gab es eine Steigerung auf 1.072,0 Mio. € seit Ende 2010 (1.002,4 Mio.€). Das ist überwiegend auf höhere erhaltene Anzahlungen zurückzuführen. KRONES wies per Ende des ersten Quartals auch keine kurzfristigen Bankverbindlichkeiten aus.

Wegen des positiven Quartals-Ergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital von 758,9 Mio.€ zum Bilanzstichtag 2010 auf 790,0 Mio. €. Damit lag unsere Eigenkapitalquote am 31. März bei 39,8% (31. Dezember 2010: 40,2%). Gepaart mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 108 Mio.€ zum Ende des Berichtszeitraums verfügt KRONES weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.

KRONES beschäftigte per Ende März 10.621 Mitarbeiter

KRONES setzt alles daran, um die stark anziehenden Aufträge für seine Produkte und Dienstleistungen in gewohnter Qualität und Liefertreue abzuarbeiten. Deshalb erhöhte das Unternehmen von Jahresende 2010 bis Ende des ersten Quartals 2011 die Mitarbeiterzahl um 46 auf 10.621 (Vorjahr: 10.192). Im Inland beschäftigte KRONES per Ende März 8.307 Personen (Vorjahr: 8.073), im Ausland 2.314 (Vorjahr: 2.119). In der Ausbildung befanden sich zum 31. März 450 junge Menschen.

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte 01.01. bis 31.03. in Mio. €

2007 17,6 2008 15,7 2009 22,0 2010 12,3 2011 15,1

Finanzmittelbestand zum 31.03. in Mio. €

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2011 2010
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern (ebt)
in Mio. €
40,8 13,5
ebt-Marge
in %
7,5 2,9
Segment Prozesstechnik 2011 2010
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern (ebt)
in Mio. €
–1,9 1,3
ebt-Marge
in %
–4,4 2,6
Segment kosme 2011 2010
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Ergebnis vor Steuern (ebt)
in Mio. €
–3,7 –1,6

ebt-Marge in % –18,3 –8,9

Fast 90% des Umsatzes erzielten wir im ersten Quartal in unserem Kernsegment.

Im größten Segment von KRONES stieg die EBT-Marge im ersten Quartal von 2,9% auf 7,5%.

Segmentumsatz

Im größten Segment von KRONES »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« stieg der Umsatz im ersten Quartal 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 16,3 % auf 542,8 Mio. € (Vorjahr: 466,6 Mio. €). Die anhaltend hohe Nachfrage nach den Maschinen und Anlagen des Unternehmens, auf denen PET-Flaschen hergestellt, befüllt und verpackt werden, war der größte Wachstumstreiber im Berichtszeitraum. In diesem Technologiebereich ist KRONES weltweit führend. Mit den jüngsten Innovationen in der Kunststofftechnik, die den Kunden zusätzlichen Nutzen bringen, dürfte KRONES seine führende Rolle weiter ausbauen. Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz betrug im ersten Quartal 89,5% (Vorjahr: 87,4%).

Weniger gut entwickelten sich die Geschäfte im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« von Januar bis März 2011. Der Umsatz verringerte sich in diesem Zeitraum im Vergleich zum Vorjahr um 10,6% auf 43,7 Mio.€ (Vorjahr: 48,9 Mio.€). Zu berücksichtigen ist dabei aber, dass in der Prozesstechnik der Umsatz auch abrechnungsbedingt unterjährig schwankt. Zum gesamten Quartalsumsatz trug das Segment 7,2% bei (Vorjahr: 9,2%).

Um 12,2% von 18,0 Mio.€ auf 20,2 Mio.€ kam der Umsatz im ersten Quartal im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« voran. Weil Osteuropa zu den angestammten Märkten von KOSME zählt, profitierte das kleinste Segment von KRONES davon, dass sich die Absatzmärkte in dieser Region zunehmend beleben. Der Umsatzanteil des Segments betrug in den ersten drei Monaten 2011 3,3% (Vorjahr: 3,4%).

Segmentergebnis

Einen deutlichen Schritt in Richtung alter Ertragsstärke machte KRONES im Berichtsquartal in seinem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«. Im Vergleich zum ersten Quartal 2010 kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) um 27,3 Mio.€ auf 40,8 Mio.€. Positiv auf die Rendite wirkte sich das höhere Geschäftsvolumen ebenso wie die leicht verbesserte Preisqualität aus. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, stieg von 2,9% auf 7,5%.

Ein negatives Ergebnis vor Steuern von 1,9 Mio.€ erwirtschaftete das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« in den ersten drei Monaten 2011. Im Vorjahr stand ein EBT von 1,3 Mio.€ zu Buche. Wir rechnen dennoch damit, dass sich das Segmentergebnis im Gesamtjahr im Vergleich zu 2010 (EBT: minus 14,1 Mio.€) deutlich verbessert.

Auch das Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« schrieb im ersten Quartal rote Zahlen. Das Ergebnis vor Steuern verschlechterte sich von minus 1,6 Mio.€ im Vorjahr auf minus 3,7 Mio.€. Unter neuer Geschäftsführung konzentriert sich KOSME künftig noch stärker auf seine Kernkompetenzen. Darüber hinaus wollen wir in der Fertigung Synergieeffekte nutzen, um das Geschäft von KOSME zügig und dauerhaft in die Gewinnzone zu führen.

Heftige Kursschwankungen an den Börsen

Im ersten Quartal 2011 bewegten sich die Aktienkurse an den internationalen Börsen kräftig auf und ab. Angetrieben von guten Konjunkturdaten und weiterhin positiven gesamtwirtschaftlichen Aussichten zogen die Kurse bis Mitte Februar kontinuierlich an. Das wichtigste deutsche Kursbarometer, der DAX, stieg von seinem Jahresanfangsstand von rund 6.900 Punkten auf gut 7.400 Punkte. Danach begannen die Kurse langsam zu fallen. Die politisch instabile Lage in Nordafrika und im Nahen Osten sowie steigende Rohstoffpreise bereiteten den Anlegern Sorgen. Beschleunigt wurde die Talfahrt an den Börsen von der Erdbebenkatastrophe in Japan am 11. März 2011. Der DAX rauschte bis auf 6.500 Punkte in die Tiefe. Nach dem heftigen Schock fassten die Investoren bald wieder Mut und die Kurse erholten sich kräftig.

Die meisten Börsenindizes lagen Ende des ersten Quartals höher als zu Jahresbeginn. Mit 7.041 Punkten betrug das Plus beim DAX 1,8%. Der Euro Stoxx 50 kletterte um 4,2%, der Dow Jones-Index sogar um 6,4%. Nicht mehr aufholen konnte der Nikkei-Index seine starken Kursverluste infolge des Erdbebens und stand am Ende des ersten Quartals um 4,6% niedriger als zu Jahresanfang.

Kurs der KRONES Aktie steigt um 8,6 %

Insgesamt sehr erfreulich entwickelte sich die KRONES Aktie von Januar bis März 2011. Unser Papier konnte sich zwar dem kurzfristigen Einbruch des Gesamtmarktes nicht entziehen, erholte sich ab Mitte März aber überproportional stark. Am 16. März erreichte der Kurs mit 44 € den tiefsten Stand während des ersten Quartals. Einen Tag später veröffentlichte KRONES die Vorabzahlen für das Jahr 2010, die besser ausgefallen waren als von den meisten Analysten erwartet. Das verlieh unserer Aktie deutlichen Auftrieb. Per Ende März lag der Kurs der KRONES Aktie mit 51,00 € um 8,6 % höher als zu Jahresanbeginn. Der MDAX, also der Index für mittelgroße Werte, dem auch KRONES angehört, legte im gleichen Zeitraum nur um 1,8 % zu.

Um 8,6% kletterte unser Aktienkurs von Januar bis März 2011. Der MDAX legte in diesem Zeitraum

deutlich weniger zu.

krones Aktien mdax (indexiert)

Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut

Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystem von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, Strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2010 ab S. 78 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum für das erste Quartal 2011 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Umsatz und Ertragskraft von KRONES werden 2011 voraussichtlich deutlich steigen

Die Weltwirtschaftskrise scheint jetzt – Anfang 2011 – überwunden zu sein. Es bleibt aber ein Gefühl der Unsicherheit. Die Krise hat gezeigt, wie trügerisch Prognosen sind und wie anfällig die eng verwobene Weltwirtschaft für Schocks und Trendbrüche ist. Aus der jüngeren Vergangenheit wissen wir, dass die Zeiten der linearen Wachstumsplanung vorbei sind und dass wir lernen müssen, mit Unsicherheit, Volatilität und Trendbrüchen umzugehen.

Mit dem Ergebnis für das erste Quartal hat KRONES eine gute Basis geschaffen, um die Ziele für das Gesamtjahr 2011 zu erreichen. Aus heutiger Sicht rechnen wir mit einem Wachstum des Konzernumsatzes um 7 bis 10%. Wir sind auch sehr zuversichtlich, dass wir unser Konzernergebnis signifikant verbessern und eine Umsatzrendite vor Steuern von 5% (2010: 3,3%) übertreffen werden. Im ersten Quartal ist uns das mit einer EBT-Rendite von 5,8% bereits gelungen.

Wir wollen auch über das Jahr 2011 hinaus die Zukunft von KRONES aktiv und positiv gestalten. Unser Ziel und Anspruch ist es, dass unsere Vorsteuerrendite – eine weiterhin grundsätzlich positive Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt – 2012 durch eine Ergebnisverbesserung aller Segmente wieder das Niveau vor der Krise von 7% nachhaltig erreichen wird. Auch im Umsatz sehen wir für alle Segmente ein weiteres Wachstum.

Passiva 31.03.2011 31.12.2010
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 790,0 758,9
Rückstellungen für Pensionen 81,5 80,2
Passive latente Steuern 7,1 3,8
Sonstige Rückstellungen 31,1 33,9
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 2,0 3,1
Sonstige Verpflichtungen 3,0 3,8
Langfristige Schulden 124,7 124,8
Sonstige Rückstellungen 149,4 148,9
Steuerrückstellungen 6,9 5,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 510,3 434,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 167,1 174,0
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 0,0 0,3
Sonstige Finanzverpflichtungen 6,9 12,4
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 231,4 226,5
Kurzfristige Schulden
Passiva 31.03.2011 31.12.2010
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 790,0 758,9
Rückstellungen für Pensionen 81,5 80,2
Passive latente Steuern 7,1 3,8
Sonstige Rückstellungen 31,1 33,9
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 2,0 3,1
Sonstige Verpflichtungen 3,0 3,8
Langfristige Schulden 124,7 124,8
Sonstige Rückstellungen 149,4 148,9
Steuerrückstellungen 6,9 5,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 510,3 434,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 167,1 174,0
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 0,0 0,3
Sonstige Finanzverpflichtungen 6,9 12,4
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 231,4 226,5
Kurzfristige Schulden 1.072,0 1.002,4
Bilanzsumme 1.986,7 1.886,1
Aktiva 31.03.2011 31.12.2010
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 103,0 100,6
Sachanlagen 410,8 416,3
Finanzanlagen 2,1 2,1
Anlagevermögen 515,9 519,0
Aktive latente Steuern 14,0 15,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 16,9 22,9
Tatsächliche Steuerforderungen 9,5 9,5
Sonstige Vermögenswerte 3,4 2,2
Langfristige Vermögenswerte 559,7 569,5
Vorräte 636,1 583,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 604,0 505,3
Tatsächliche Steuerforderungen 3,7 3,9
Sonstige Vermögenswerte 75,2 76,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 108,0 147,4
Kurzfristige Vermögenswerte 1.427,0 1.316,6
Bilanzsumme 1.986,7 1.886,1
2011 2010 Ver-
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 606,7 533,5 +13,7
Bestandsveränderung FE/UFE 22,8 23,7
Gesamtleistung 629,5 557,2 +13,0
Materialaufwand –319,8 –296,0 +8,0
Personalaufwand –192,3 –175,9 +9,3
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –66,5 –58,3 +14,1
Abschreibungen auf Anlagevermögen –16,3 –14,3 +14,0
EBIT 34,6 12,7
Finanzergebnis 0,6 0,5
Ergebnis vor Steuern 35,2 13,2
Ertragsteuern –10,4 –4,1
Konzernergebnis 24,8 9,1
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,1 0,0
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
24,7 9,1
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,82 0,30
2011 2010
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 35,2 13,2
Abschreibungen und Zuschreibungen 16,3 14,3
Erhöhung der Rückstellungen 27,7 22,7
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern 5,2 –1,1
Zinsaufwendungen und Zinserträge –0,2 –0,5
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,2 –0,1
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0,4 2,2
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –138,9 –79,0
Erhöhung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 31,8 8,7
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –22,7 –19,6
gezahlte Zinsen –0,3 –0,6
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –3,8 –2,6
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –26,8 –22,8
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –6,0 –7,7
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,1 0,0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –9,1 –4,6
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 1,9 0,1
erhaltene Zinsen 0,2 1,0
erhaltene Dividenden 0,4 0,0
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –12,5 –11,2
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –0,4 –0,4
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit –0,4 –0,4
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –39,7 –34,4
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,3 –0,3
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 147,4 135,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 108,0 100,8
Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für den unteren Leistungs-
-ausstattung Prozesstechnik bereich (kosme)
2011 2010 2011 2010 2011 2010 2011 2010
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Umsatzerlöse
Mio. €
542,8 466,6 43,7 48,9 20,2 18,0 606,7 533,5
EBT
Mio. €
40,8 13,5 –1,9 1,3 –3,7 –1,6 35,2 13,2
EBT-Marge 7,5% 2,9% –4,4% 2,6% –18,3% –8,9% 5,8% 2,5%
Mitarbeiter am 31.03.* 9.321 8.904 643 621 479 516 10.443 10.041

*Konsolidierungskreis

2011 2010
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 24,8 9,1
Unterschied aus Währungsumrechnung 4,1 7,9
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente 2,2 –1,0
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 6,3 6,9
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 31,1 16,0
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,1 0,0
davon Anteile KRONES Konzern 31,0 16,0

Segmentberichterstattung krones Konzern

Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn. Kapital- Gewinn- Währ.- Sonstige Konzern- Eigen- Eigen-
Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen bilanz- kapital kapital
Eigenkap. gewinn
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 1. Januar 2010 40,0 66,6 488,6 –4,8 –0,2 104,7 694,9 0,8 695,7
Konzernergebnis 3 Monate 2010 9,1 9,1 0,0 9,1
Währungsdifferenzen 7,9 7,9 7,9
Hedge Accounting –1,0 –1,0 –1,0
Stand 31. März 2010 40,0 66,6 488,6 3,1 –1,2 113,8 710,9 0,8 711,7
Konzernergebnis 9 Monate 2010 41,7 41,7 41,7
Entnahme aus Gewinnrücklagen –100,0 100,0 0,0 0,0
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Währungsdifferenzen 4,9 4,9 4,9
Hedge Accounting 0,6 0,6 0,6
Stand 31. Dezember 2010 40,0 66,6 389,1 8,0 –0,6 255,0 758,1 0,8 758,9
Konzernergebnis 3 Monate 2011 24,7 24,7 0,1 24,8
Währungsdifferenzen 4,1 4,1 4,1
Hedge Accounting 2,2 2,2 2,2
Stand 31. März 2011 40,0 66,6 389,1 12,1 1,6 279,7 789,1 0,9 790,0

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 31. März 2011 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 31. März 2011 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
31.03.2011 31.12.2010 2011 2010
US-Dollar
USD
1,420 1,338 1,367 1,386
Britisches Pfund
GBP
0,883 0,863 0,854 0,888
Schweizer Franken
CHF
1,299 1,253 1,287 1,464
Dänische Kronen
DKK
7,457 7,454 7,455 7,443
Kanadischer Dollar
CAD
1,377 1,337 1,348 1,443
Japanischer Yen
JPY
117,760 108,800 112,390 125,740
Brasilianischer Real
BRL
2,314 2,221 2,280 2,506
Chinesischer Renminbi Yuan
CNY
9,302 8,821 8,994 9,472
Mexikanischer Peso
MXN
16,895 16,593 16,501 17,739
Ukrainischer Griwna
UAH
11,317 10,663 10,869 11,237
Südafrikanischer Rand
ZAR
9,639 8,885 9,567 10,440
Kenianischer Schilling
KES
118,050 108,139 112,460 110,085
Nigerianischer Naira
NGN
220,220 203,630 209,748 211,039
Russischer Rubel
RUB
40,312 40,924 40,024 41,450
Thailändischer Bath
THB
42,986 40,211 41,738 45,906
Indonesische Rupiah IDR 12.371,600 12.058,500 12.166,920 12.830,893

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Nutzungsdauer in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen
Betriebs- und Geschäftsausstattung

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

  • a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
  • b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der
Beteiligung der
KRONES
ag in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC
Service GmbH, Collenberg/Main
51,00
S.A. KRONES
N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES
S.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES
UK Ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
AG, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
MAINTEC
Service eood, Sofia, Bulgarien
51,00
MAINTEC
Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
51,00
KONPLAN
S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik
50,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
PT. KRONES
Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko D. F., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela
100,00
Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand 49,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Ernst Baumann Philipp Graf Volker Kronseder
Aufsichtsratsvorsitzender von und zu Lerchenfeld Vorsitzender
MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB Konzernkommunikation,
Werner Schrödl** Personalmanagement
Gesamtbetriebsratsvorsitzender Dr. Alexander Nerz und Soziales
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender Rechtsanwalt * KRONES
inc., usa
Dr. Klaus Heimann** Johann Robold** Hans-Jürgen Thaus
Leiter des Funktionsbereichs Betriebsrat stv. Vorsitzender
(FB) Jugend-, Bildungs Finanzen, Controlling,
und Qualifizierungspolitik Anton Schindlbeck** Informations- und
der ig metall Vertriebsleiter lcs Prozessmanagement
* kurtz gmbh
Dr. Jochen Klein Jürgen Scholz** KRONES
inc., usa
Geschäftsführer der 1. Bevollmächtigter und Kassierer Maschinenfabrik Reinhausen
I-Invest GmbH ig metall Verwaltungsstelle GmbH
* döhler GMBH Regensburg
hoyer gmbh * infineon technologies ag Rainulf Diepold
Marketing und Vertrieb
Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser Josef Weitzer**
Stv. Gesamtbetriebsrats Werner Frischholz
Norman Kronseder vorsitzender Materialwirtschaft
Land- und Forstwirt * Sparkasse Regensburg und Produktion
* bayerische futtersaatbau
gmbh Christoph Klenk
Forschung und Entwicklung,
Konstruktion und Sparten

* winkler & dünnebier ag

Aufsichtsrat Vorstand

Anlagevermögen Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelequivalenten in einer Periode.
dax Deutscher Aktienindex (dax). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz)
deutschen Unternehmen.
ebitda Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and
amortisation).
ebit Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
ebt Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
ebt-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales).
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus
einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Float Teil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
ifrs International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (iasb)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und
Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
Latente Steuern Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen
ifrs-Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach ifrs
auszuweisen.
Marktkapitalisierung Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs, multipliziert mit der Anzahl
der Aktien.
mdax Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen
der klassischen Sektoren unterhalb des dax umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
roce Verhältnis ebit zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich
-
keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
Tochterunternehmen Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Muttergesellschaft aufgrund einer Mehrheits
-
beteiligung und/oder einer einheitlichen Leitung beherrscht werden.
Verbundene Unternehmen Vgl. Tochterunternehmen
Working Capital/Umsatz Working Capital (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zzgl. Vorräte und Anzahlungen,
abzgl. korrespondierende Verbindlichkeiten) in Relation zum Umsatz.

Impressum

Herausgeber krones ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Hermann Graf Castell,
Leiter Konzernkommunikation
Gestaltung Büro Benseler
Text krones ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones ag
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion,
Munken Polar
Auflage 1.000 in deutscher Sprache
700 in englischer Sprache

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG )

Zum Zwecke der besseren Lesbar keit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 31. März 2011« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Men schenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC -Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verar beitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.

krones ag Investor Relations Telefax + 49 9401 703786 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland

Olaf Scholz Telefon +49 9401 701169