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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2011

Jul 27, 2011

251_10-q_2011-07-27_aac4770e-0632-4940-a0b8-975d829af280.pdf

Interim / Quarterly Report

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1. Halbjahr 1. Halbjahr Verän-
2011 2010 derung
Umsatz Mio. € 1.257,5 1.076,2 +16,8%
Auftragseingang inkl. Lifecycle Service Mio. € 1.323,4 1.104,9 +19,8%
Auftragsbestand zum 30.06. inkl. Lifecycle Service Mio. € 974,6 917,2 +6,3%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 33,3 27,9 +19,4%
Beschäftigte am 30.06.
Weltweit 10.761 10.293 +4,5%
Inland 8.367 8.054 +3,9%
Ausland 2.394 2.239 +6,9%
ebitda Mio. € 103,3 59,3 +74,2%
ebit Mio. € 69,2 30,4 +127,6%
ebt Mio. € 69,2 32,0 +116,3%
Konzernergebnis Mio. € 49,2 22,1 +122,6%
Ergebnis je Aktie 1,62 0,73 +121,9 %
Brutto-Cashflow* Mio. € 83,3 51,0 +63,3 %

* Konzernergebnis + Abschreibungen

Bild Titelseite:

LitePac greift Markttrends für die Sekundärverpackung von PET-Behältern auf – vor allem hinsichtlich Umweltverträglichkeit, Ressourcen-, Energie- und Kosteneinsparung – und setzt damit Zeichen für ein Gebindekonzept der Zukunft.

Bild Seite 17:

Auch die neue Umreifungsmaschine EvoLite erfüllt Kriterien hinsichtlich Medien- und Energieeffizienz sowie Umweltverträglichkeit und hat deshalb das enviro Siegel erhalten.

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

bei KRONES hat sich im ersten Halbjahr 2011 viel getan. Zum einen war die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen sehr hoch. Der Auftragseingang legte im Vergleich zum Vorjahr um 19,8% auf 1.323,4 Mio.€ zu, der Umsatz kletterte um 16,8 % auf 1.257,5 Mio.€. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Monaten wichtige Weichen gestellt, um auch künftig erfolgreich zu wirtschaften. So wird das neue Strategieprogramm »Value« Schritt für Schritt umgesetzt. Mit »Value« antwortet KRONES auf die neuen Herausforderungen des Marktes, für die eine lineare Planung nicht mehr ausreicht. Im Fokus aller Aktivitäten steht ertragreiches Wachstum.

Wer wachsen will, muss auch investieren. Daher haben wir die Produktions- und Servicekapazitäten unseres Unternehmens im Berichtszeitraum weiter ausgebaut. Ein Großteil der finanziellen Mittel floss in die Modernisierung der inländischen Standorte. Und das, obwohl die Nachfrage nach KRONES Produkten auch künftig verstärkt aus Asien und anderen Schwellenländern kommen dürfte. Weil wir fest davon überzeugt sind, dass hochkomplexe Maschinen und Anlagen nur hierzulande in gewohnter KRONES Qualität hergestellt werden können, bekennen wir uns trotzdem klar zum Standort Deutschland. Damit der Standort langfristig wettbewerbsfähig bleibt, müssen wir gemeinsam mit unseren Mitarbeitern kontinuierlich daran arbeiten, immer noch besser zu werden.

Der Geschäftserfolg im ersten Halbjahr zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. Wir werden aber nicht euphorisch, sondern bleiben wie gewohnt mit beiden Füßen fest auf dem Boden. Die Vergangenheit hat uns gelehrt, wie schnell sich die gesamtwirtschaftliche Lage eintrüben kann. Wir sind zuversichtlich, unsere Ziele zu erreichen und damit unsere Markstellung und Ertragskraft gegenüber dem Vorjahr weiter auszubauen.

Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus

Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender

4

Weltwirtschaft soll 2011 um 4,3% wachsen

Im ersten Halbjahr 2011 bestimmte weiterhin die globale Verschuldung das makroökonomische Geschehen. Die Angst vor einem Flächenbrand, der nach Griechenland auch Länder wie Italien, Portugal und Spanien erfassen und die Finanz- und Realwirtschaft in eine neue Krise führen könnte, geht weiter um. Zunehmend in den Blickpunkt rückte in den vergangenen Monaten die Schuldenproblematik in den USA.

Im Juni aktualisierte der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognosen. Weil sich die US-Wirtschaft in den ersten Monaten 2011 schlechter entwickelte als erwartet, schraubten die IWF-Volkswirte ihre Prognose für das US-Wachstum im Jahr 2011 von 2,8% auf 2,5% zurück. In Japan lähmen die Folgen der Erdbebenkatastrophe und des Tsunamis die dortige Wirtschaft wesentlich stärker als befürchtet. Der IWF rechnet damit, dass das Bruttoinlandsprodukt (BIP) Japans 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 0,7% schrumpft. Noch im April ging der IWF von 1,4% Wachstum aus. Die Abwärtsrevisionen für die USA und Japan wirkten sich auch auf die Prognose für die globale Wirtschaft aus. Der IWF rechnet für 2011 nun mit einem Wachstum von 4,3%. Im April waren es noch 4,4%. Den größten Wachstumsbeitrag dürften die Länder der sogenannten BRIC-Gruppe, also Brasilien, Russland, Indien und China liefern. Innerhalb Europas sticht die Dynamik in Deutschland hervor. Der IWF prognostiziert, dass das BIP in Deutschland 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2% zulegt. Die Wachstumserwartung für die Staaten des Euro-Raums liegt bei 2,0%.

Produktion im deutschen Maschinenbau zieht kräftig an

Gegenüber den außergewöhnlich hohen Wachstumsraten von mehr als 40% in den ersten Monaten 2011 ließ die Dynamik bei den Auftragseingängen der deutschen Maschinenbauer zuletzt spürbar nach. Im Mai 2011 stieg der Auftragseingang der Branche im Vergleich zum Vorjahr um 21%. In der von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsperiode März 2011 bis Mai 2011 betrug der Zuwachs 20%. Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) bekräftigte seine Prognose, dass die Produktion der Branche 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 14% steigt. Damit läge das Produktionsniveau nur noch um 6% unter dem Rekordwert des Vorkrisenjahres 2008.

Wie ein Damoklesschwert hängt die hohe Verschuldung vieler Industriestaaten über der Weltwirtschaft.

Die Steigerungsraten bei den Auftragseingängen der deutschen Maschinenbauer verringerten sich zuletzt.

Umsatz 5

Umsatz von KRONES steigt im ersten Halbjahr um 16,8 %

Das Wachstum von KRONES beschleunigte sich von April bis Juni 2011. Im zweiten Quartal stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 19,9% von 542,7 Mio. € auf 650,8 Mio. €. Im ersten Halbjahr lag der Umsatz des Unternehmens mit 1.257,5 Mio. € nicht nur um 16,8 % höher als im gleichen Zeitraum 2010, sondern übertraf auch den Wert des Rekordjahres 2008 (1.204,9 Mio. €).

Sowohl das Einzelmaschinengeschäft als auch der Absatz von kompletten Abfülllinien übertrafen das Vorjahresniveau deutlich. Überproportional stark legte unser Kernsegment, also Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung, von Januar bis Juni 2011 zu (Umsatz + 18,3%).

Umsatz nach Regionen

Beflügelt von der sehr guten wirtschaftlichen Lage in Deutschland kletterte der Inlandsumsatz von KRONES im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr (113,1 Mio. €) um 43,0% auf 161,7 Mio. €. Der Anteil des Inlandsgeschäfts am Konzernumsatz legte im Berichtszeitraum von 10,5% im Vorjahr auf 12,8% zu.

Um 10,4% von 327,7 Mio. € im Vorjahr auf 361,9 Mio. € stieg der Umsatz, den KRONES in den ersten sechs Monaten 2011 in Europa (ohne Deutschland) erwirtschaftete. Zugenommen haben die Umsätze im Berichtszeitraum in der Vertriebsregion Mitteleuropa. Auch in Osteuropa verzeichnete KRONES im ersten Halbjahr 2011 erstmals seit der Krise wieder Steigerungsraten. Mit 28,8 % lag der Umsatzanteil des europäischen Geschäfts (ohne Deutschland) im Berichtszeitraum dennoch niedriger als im Vorjahr (Umsatzanteil: 30,5 %).

Im Rest der Welt erzielte KRONES in den ersten beiden Quartalen einen Umsatz von 733,9 Mio. €, also 15,5% mehr als im Vorjahr (635,4 Mio. €). Die Märkte Afrika und Naher Osten sowie China erwiesen sich als stabil. Überproportionales Wachstum realisierten wir in Asien und Südamerika. Insgesamt erwirtschaftete das Unternehmen in den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 58,4% (Vorjahr: 59,0%) des Konzernumsatzes außerhalb Europas.

Der gemessen am Umsatz größte Einzelmarkt von Krones war China.

Anstieg des Auftragseingangs um nahezu 20%

Im ersten Halbjahr 2011 profitierte KRONES von der guten gesamtwirtschaftlichen Lage. Darüber hinaus machte sich bezahlt, dass wir unseren Kunden als weltweit einziger Komplettanbieter alle Leistungen aus einer Hand liefern können. Vom Markt sehr gut angenommen wurden die vielen Produktinnovationen von KRONES, wie zum Beispiel noch effizientere Maschinen, mit denen Getränke in Kunststoffflaschen abgefüllt und verpackt werden. Von Januar bis Juni 2011 stieg der Auftragseingang des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um 19,8% von 1.104,9 Mio. € auf 1.323,4 Mio. €. Mit 694,8 Mio. € übertraf der Auftragseingang im zweiten Quartal 2011 das Vorjahresniveau (554,5 Mio. €) um 25,3%. Damit legte der Wert der Bestellungen von April bis Juni auch im Vergleich zum guten Jahresanfangsquartal 2011 (Auftragseingang: 628,6 Mio. €) um 10,5% weiter zu.

Die Geschäfte von KRONES belebten sich in den ersten sechs Monaten 2011 in nahezu allen Vertriebsregionen. Die höchsten Steigerungsraten beim Auftragseingang erzielten wir in Afrika/Nahost, in Osteuropa und den GUS-Staaten sowie in Mitteleuropa. Nach einer längeren Schwächeperiode sind auch im US-Geschäft erste positive Signale erkennbar. Den in absoluten Zahlen höchsten Auftragseingang verzeichneten wir im Berichtszeitraum weiterhin in China.

KRONES hat Aufträge im Wert von 974,6 Mio. € in den Büchern

Wir mussten in den vergangenen Monaten alle Kräfte bündeln, um die vielen Aufträge fristgerecht abzuarbeiten. Aufgrund der regen Ordertätigkeit unserer Kunden nahm der Auftragsbestand im zweiten Quartal weiter zu. Zum 30. Juni 2011 verfügte KRONES über Aufträge im Wert von 974,6 Mio. € (Vorjahr: 917,2 Mio. €). Das komfortable Auftragspolster ist eine solide Basis für weitere Umsatzzuwächse im Gesamtjahr 2011.

Um fast ein Fünftel stieg der Auftragseingang von KRONES im ersten Halbjahr 2011.

lagebericht | krones in zahlen

Ertragslage

Gewinn von KRONES zieht deutlich an

KRONES strengte sich im Berichtszeitraum weiter an, die Fertigungsprozesse noch wirtschaftlicher sowie die Produkte weniger komplex zu gestalten. Ein Beispiel hierfür ist die zunehmend modulare Bauweise der Maschinen und Anlagen. Diese Maßnahmen wirkten sich im ersten Halbjahr ebenso positiv auf die Ertragsstärke des Unternehmens aus wie die sehr gut ausgelasteten Produktionskapazitäten. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich im Vergleich zum Vorjahr von 32,0 Mio. € auf 69,2 Mio. €. Damit ergibt sich für das erste Halbjahr 2011 trotz einer weiter unbefriedigenden Preisqualität eine EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, von 5,5% (Vorjahr: 3,0%). Nach Steuern verdiente KRONES im ersten Halbjahr 49,2 Mio. € (Vorjahr: 22,1 Mio. €). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,62 € (Vorjahr: 0,73 €).

Das Ergebnis vor Steuern war nach dem ersten Halbjahr 2011 mehr als doppelt so hoch wie im Vorjahr.

Im zweiten Quartal 2011 zog das EBT im Vergleich zum Vorjahr von 18,8 Mio. € auf 34,0 Mio. € an. Die EBT-Marge war mit 5,2 % deutlich besser als im zweiten Quartal 2010 (3,5 %). Von April bis Juni 2011 erwirtschaftete KRONES ein Ergebnis nach Steuern von 24,4 Mio. € (Vorjahr: 13,0 Mio. €) sowie ein Ergebnis je Aktie von 0,81 € (Vorjahr: 0,43 €).

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

8

2011 2010 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Umsatzerlöse 1.257,5 1.076,2 +16,8%
Bestandsveränderung fe/ufe –1,6 32,2
Gesamtleistung 1.255,9 1.108,4 +13,3%
Materialaufwand –628,1 –580,2 +8,3%
Personalaufwand –390,8 –347,3 +12,5%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –133,7 –121,6 +10,0%
ebitda 103,3 59,3 +74,2%
Abschreibungen auf Anlagevermögen –34,1 –28,9 +18,0%
ebit 69,2 30,4 +127,6%
Finanzergebnis 0,0 1,6
ebt 69,2 32,0 +116,3%
Ertragsteuern –20,0 –9,9 +102,0%
Konzernergebnis 49,2 22,1 +122,6%

In den ersten sechs Monaten 2011 arbeitete KRONES deutlich profitabler als im Vorjahr. Auch das höhere Geschäftsvolumen begünstigte die Ertragskraft des Unternehmens. Der Umsatz legte von Januar bis Juni 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 16,8% von 1.076,2 Mio. € auf 1.257,5 Mio. € zu. Die Gesamtleistung stieg um 13,3% auf 1.255,9 Mio. €.

Positiv wirkten sich im Berichtszeitraum auch die umfangreichen Maßnahmen aus, mit denen KRONES seine Performance steigerte. Dazu zählen bessere Einkaufskonditionen und effizientere Produktionsmethoden. So stieg der Materialaufwand im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr mit plus 8,3% auf 628,1 Mio. € deutlich unterproportional zur Gesamtleistung. Und das, obwohl KRONES in den ersten beiden Quartalen 2011 wieder eine erhebliche Anzahl an Zeitarbeitern im Unternehmen beschäftigte. Die Aufwendungen hierfür erfassen wir beim Materialaufwand. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, ging im Berichtszeitraum von 52,3% im Vorjahr auf 50,0% zurück.

Aufgrund der hohen Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen einerseits und der urlaubsbedingten Verfügbarkeit andererseits, leisteten unsere Mitarbeiter im ersten Halbjahr 2011 viele Mehrarbeitsstunden. Der Personalaufwand stieg in den ersten sechs Monaten 2011 im Vergleich zum Vorjahr um 12,5% auf 390,8 Mio. € nahezu proportional zur Gesamtleistung. Deshalb verharrte die Personalaufwandsquote mit rund 31 % auf Vorjahresniveau.

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie aktivierten Eigenleistungen verringerte sich im Verhältnis zur Gesamtleistung im Vorjahresvergleich leicht. In absoluten Zahlen betrug er nach den ersten sechs Monaten 2011 minus 133,7 Mio. € (Vorjahr: minus 121,6 Mio. €). Mit 28,9% lag die Steuerquote von KRONES im ersten Halbjahr 2011 niedriger als im Vorjahr (30,9%).

Die Ertragsstärke von KRONES legte im Berichtszeitraum deutlich zu.

Vergleicht man das zweite Quartal mit dem ersten des laufenden Jahres, so ist ein kurzfristiger Anstieg der Personalaufwandsquote von ca. einem Prozent erkennbar.

2011 2010 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. in Mio. €
ebt 69,2 32,0 +37,2
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –105,5 –44,1 –61,4
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –28,4 –23,9 –4,5
Free Cashflow –133,9 –68,0 –65,9
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 81,3 14,6 +66,7
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –52,6 –53,4 +0,8
Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0,3 1,2 –0,9
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 147,4 135,5 +11,9
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 95,1 83,3 +11,8

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €

Der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) fiel von Januar bis Juni 2011 von minus 44,1 Mio. € im Vorjahr auf minus 105,5 Mio. €. Dieser Rückgang ist vor allem dem deutlich anziehenden Geschäft im ersten Halbjahr 2011 geschuldet. Zum einen erhöhten sich die Vorräte aufgrund der hohen Leistung und dem weiteren Wachstum im laufenden Geschäftsjahr. Zum anderen legten unsere Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im ersten Halbjahr abrechnungs- und saisonbedingt stark zu. Um die günstigen Lieferkonditionen verstärkt nutzen zu können, verringerten sich hingegen die Verbindlichkeiten. Hierdurch erhöhte sich das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz seit Jahresbeginn von 23,6 % auf 29,3%. Diese Effekte sind für unser Geschäft nicht unüblich und sollten sich im zweiten Halbjahr wieder umkehren.

KRONES investierte im Berichtszeitraum 33,3 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Diese Summe liegt über dem Vorjahreswert von 27,9 Mio. € und stieg damit in etwa so stark wie das Geschäftsvolumen. Nach Abzug der Investitionen erzielte KRONES zur Jahresmitte einen Free Cashflow von minus 133,9 Mio. € (Vorjahr: minus 68,0 Mio. €). KRONES geht weiterhin davon aus, im zweiten Halbjahr 2011 einen besseren Free Cashflow zu erwirtschaften.

Da das Unternehmen im ersten Halbjahr 2011 zur Finanzierung des Wachstums 94,2 Mio. € an kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten in Anspruch genommen hat, ist der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit von 14,6 auf 81,3 Mio. € gestiegen. Unterm Strich verfügte KRONES zum 30. Juni 2011 über liquide Mittel von 95,1 Mio. € (Vorjahr: 83,3 Mio. €).

KRONES investierte im ersten Halbjahr viel in das stark anziehende Geschäft.

30.06.2011 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008
Langfristige Vermögenswerte 565 569 542 534
davon Anlagevermögen 516 519 496 482
Kurzfristige Vermögenswerte 1.439 1.317 1.248 1.291
davon flüssige Mittel 95 147 136 108
Eigenkapital 790 759 696 790
Fremdkapital 1.214 1.127 1.094 1.035
langfristige Verpflichtungen 144 125 125 144
kurzfristige Verpflichtungen 1.070 1.002 969 891
Bilanzsumme 2.004 1.886 1.790 1.825

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. €

Die Bilanzsumme lag mit 2.004,3 Mio. € per 30. Juni 2011 um 6,3% über dem Wert vom Jahresende 2010 blieb jedoch weit unter demAnstieg der Umsätze von 16,8%. Hauptverantwortlich hierfür war das stark wachsende Geschäft im ersten Halbjahr, das mit einem deutlichen Anstieg der Vorräte und Forderungen einherging.

Die Bilanz von krones ist wie gewohnt sehr solide.

So lagen am Ende des Berichtszeitraums die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.439,1 Mio. € um 9,3% höher als am 31. Dezember 2010. Hierbei erhöhten sich die Vorräte von 583,6 Mio. € auf 625,3 Mio. €, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 125,6 Mio. € auf 630,9 Mio. € zu. Trotz dieses Anstiegs lag das Working Capital im Verhältnis zum Umsatz mit 29,3 % nur leicht über dem Vorjahreswert von 28,8%. Der wesentliche Teil der kurzfristig gebundenenen Betriebsmittel wurde aus den liquiden Mitteln finanziert. Sie verringerten sich im Berichtszeitraum von 147,4 Mio. € auf 95,1 Mio. €.

Die langfristigen Vermögenswerte blieben im ersten Halbjahr nahezu unverändert. Zum 30. Juni 2011 bilanzierte das Unternehmen insgesamt langfristige Vermögenswerte von 565,2 Mio. € (31. Dezember 2010: 569,5 Mio. €). Hiervon steuerte das Anlagevermögen 516,2 Mio. € (31. Dezember 2010: 519,0 Mio. €) bei, wovon 409,8 Mio. € auf Sachanlagen entfielen. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, bei denen es sich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, kletterten zum 30. Juni auf 104,0 Mio. € (31. Dezember 2010: 100,6 Mio. €). Im zweiten Halbjahr 2011 sind weitere Wachstumsinvestitionen geplant.

Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Rückstellungen, zum 30. Juni 2011 auf 144,5 Mio. € (31. Dezember 2010: 124,8 Mio. €). Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten hatte das Unternehmen zum 30. Juni keine.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten legten gegenüber dem Jahresende 2010 um 67,6 Mio. € auf 1.070,0 Mio. € zu. Dieser Anstieg ist zum einen auf höhere erhaltene Anzahlungen, zum anderen auf den leistungsbedingten Anstieg von Personalrückstellungen zurückzuführen. Zur Finanzierung des stark wachsenden Geschäftsvolumens beanspruchte KRONES per Ende des ersten Halbjahrs kurzfristige Kreditlinien in Höhe von 94,2 Mio. €. Somit ergibt sich zum 30. Juni 2011 eine Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 0,9 Mio. €. Nicht berücksichtigt sind dabei die rund 1,4 Mio. eigenen Aktien, die das Unternehmen im Rahmen des Rückkaufprogramms 2009 an der Börse erworben hat. Zur Jahresmitte lag der Wert dieser Aktien bei rund 80 Mio. €.

Unser positives Halbjahres-Ergebnis führte dazu, dass sich das Eigenkapital von 758,9 Mio. € zum Bilanzstichtag 2010 auf 789,8 Mio. € erhöhte, wobei sich die Zahlung der Dividende mindernd auswirkte. Damit lag die Eigenkapitalquote am 30. Juni bei 39,4% (31. Dezember 2010: 40,2%). Insgesamt verfügt Krones damit weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.

KRONES baut wegen guter Auftragslage Personal auf

Die hohe Gesamtleistung stellte im ersten Halbjahr große Herausforderungen an unsere Belegschaft. Nur weil die Mitarbeiter viele Mehrarbeitsstunden leisteten, konnten wir dieses hohe Volumen abarbeiten. Aufgrund der guten Auftragslage und vorbereitend für weiteres Wachstum erhöhte KRONES im laufenden Jahr die Mitarbeiterzahl um 186. Zum 30. Juni 2011 lag die Beschäftigtenzahl des Unternehmens bei 10.761 (Vorjahr: 10.293). Im Inland arbeiteten für KRONES Ende Juni 8.367 Personen (Vorjahr: 8.054), im Ausland 2.394 (Vorjahr: 2.239). Zum 30. Juni bildete das Unternehmen 431 junge Menschen in 25 verschiedenen Berufen aus.

Auch in der steigenden Mitarbeiterzahl spiegelt sich das Wachstum von krones wider.

Segmentumsatz

Um 18,3 % von 936,8 Mio. € auf 1.108,1 Mio. € verbesserte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr in den ersten sechs Monaten 2011 im Kernsegment von KRONES »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«. Das Unternehmen profitierte im Berichtszeitraum vom anhaltenden Wachstum bei Getränkeverpackungen aus dem Kunststoff PET. Immer mehr Getränke und flüssige Lebensmittel werden in dem leichten und vielfältig gestaltbaren Verpackungsmaterial abgefüllt. KRONES ist der weltweit führende Anbieter von Maschinen und Anlagen, auf denen PET-Flaschen hergestellt, befüllt und verpackt werden. Der Anteil des mit Abstand größten Segments des Unternehmens am Konzernumsatz lag im ersten Halbjahr 2011 bei 88,1% (Vorjahr: 87,0%).

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« ging der Umsatz im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahr von 98,9 Mio. € um 5,2% auf 93,8 Mio. € zurück. Nach einem auch abrechnungsbedingt schwachen ersten Quartal zog der Umsatz wie im Vorjahr im zweiten Quartal an. Darüber hinaus arbeitet die Prozesstechnik an interessanten Aufträgen, die in den Folgequartalen umsatzwirksam werden. Mit 7,5% verringerte sich der Anteil des Segments am Halbjahresumsatz des Unternehmens gegenüber dem Vorjahr (9,2%).

Deutlich zugelegt hat der Umsatz im kleinsten Segment von KRONES »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)«. Mit 55,6 Mio. € übertraf der Halbjahresumsatz 2011 das Vorjahresniveau (40,5 Mio. €) um 37,3%. Vor allem die anziehenden Märkte in Osteuropa, die zu den Stammmärkten von Kosme zählen, trugen zum Wachstum bei. Der Umsatzanteil des Segments stieg in den ersten beiden Quartalen 2011 im Vergleich zum Vorjahr von 3,8% auf 4,4%.

Das kleinste Segment von Krones konnte seinen Umsatz im Berichtszeitraum um 37,3% steigern.

Segmentergebnis

Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« ist nicht nur das größte Segment von KRONES, sondern auch das ertragsstärkste. Im ersten Halbjahr 2011 zog das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr von 36,2 Mio. € um mehr als das Doppelte auf 78,5 Mio. € an. Dass die Produktionskapazitäten in den ersten beiden Quartalen 2011 sehr gut ausgelastet waren, spiegelt sich auch in der Rendite wider. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, kletterte von 3,9% im Vorjahr auf 7,1%.

Weniger erfreulich ist das Halbjahresergebnis des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«. Mit einem EBT von minus 4,4 Mio. € (Vorjahr: minus 0,6 Mio. €) schrieb das Segment rote Zahlen. Die Prozesstechnik ist für KRONES sehr wichtig, um auf dem Markt als Komplettanbieter auftreten zu können und so auch an Aufträge für das renditestarke Kernsegment zu kommen. Wir rechnen damit, dass das Segmentergebnis im Gesamtjahr im Vergleich zu 2010 (EBT: minus 14,1 Mio. €) zulegt.

Zunehmend besser entwickelte sich das Ergebnis im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)«. Im zweiten Quartal fiel nur noch ein Ergebnis vor Steuern von minus 1,2 Mio. € (Q2 2010: minus 2,0 Mio. €) an. Nach den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres betrug das Minus beim EBT 4,9 Mio. € (Vorjahr: minus 3,6 Mio. €). Kosme ist für KRONES als Zweitmarke für das mittlere Preissegment strategisch wichtig. Wir werden weiter hart daran arbeiten, Kosme nachhaltig profitabel zu machen.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2011 2010
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
78,5 36,2
ebt-Marge
in %
7,1 3,9
Segment Prozesstechnik 2011 2010
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
–4,4 –0,6
ebt-Marge
in %
–4,6 –0,6
Segment kos
me
2011 2010
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebt
in Mio. €
–4,9 –3,6
ebt-Marge
in %
–8,8 –8,9

Die EBT-Marge in unserem Kernsegment verbesserte sich von 3,9% auf 7,1%.

Börsen tendieren freundlich

Die internationalen Aktienmärkte waren im ersten Halbjahr 2011 mehreren negativen Einflüssen ausgesetzt. In Europa belastete die Schulden- und Eurokrise die Kurse mal mehr, mal weniger stark. Die politisch instabile Lage in Nordafrika und im Nahen Osten drückten in den ersten Monaten 2011 ebenso auf die Stimmung an den Börsen wie die Erdbebenkatastrophe mit ihren verheerenden Folgen in Japan. Vor allem der guten gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und den steigenden Unternehmensgewinnen ist es zu verdanken, dass die meisten wichtigen Aktienindizes Ende Juni 2011 dennoch höher standen als zu Jahresbeginn.

Der bekannteste deutsche Aktienindex DAX schwankte im ersten Halbjahr zwischen 6.500 und 7.500 Punkten. Ende Juni stand er mit 7.376 Punkten um 6,7% höher als zu Jahresbeginn. Ähnlich stark legte der Dow-Jones-Index zu (+7,2%).

Der Kurs der KRONES Aktie legte im ersten Halbjahr 2011 deutlich stärker zu als der MDAX.

krones Aktien mdax (indexiert)

Hohe Kursgewinne bei der KRONES Aktie

Die gute Geschäftsentwicklung von KRONES im Berichtszeitraum spiegelt sich auch im Wert unserer Aktie wider. Von Januar bis Juni 2011 kletterte der Kurs um 24,3% von 46,95€ auf 58,38€. Damit zählt KRONES zu den Top-Performern im MDAX, dem Index für mittelgroße Werte. Dieser legte im gleichen Zeitraum nur um 8,5% zu, Das unterstreicht die überproportionale Performance unseres Papiers.

Am 27. April fand ein Analystenmeeting am Konzernsitz in Neutraubling statt. Mehr als 40 Analysten und Investoren erlebten die Produktionsabläufe und die Produkte von KRONES hautnah vor Ort. Dabei konnten wir zeigen, dass KRONES mit dem »Value«- Programm erste Meilensteine bei der Verbesserung der Produktionsabläufe erreichen konnte.

Sehr harmonisch verlief die Hauptversammlung am 15. Juni, auf der alle Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit verabschiedet wurden. Nachdem im Vorjahr die Dividende aufgrund des Verlustes im Geschäftsjahr 2009 ausgefallen war, erhielten die Anteilseigner für das Jahr 2010 eine Dividende von 0,40€ je Aktie.

Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut

Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2010 ab S. 78 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum für das erste Halbjahr 2011 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Krones weiter auf Plankurs

Die Weltwirtschaft und damit auch unsere Branche befinden sich auf Wachstumskurs. Dennoch bleibt ein Gefühl der Unsicherheit. Vor allem das globale Verschuldungsproblem ist eine große Gefahr für die Konjunktur. Aus heutiger Sicht gehen wir aber davon aus, dass die Rahmenbedingungen für KRONES im zweiten Halbjahr 2011 insgesamt günstig bleiben.

Im ersten Halbjahr 2011 hat KRONES eine gute Basis für ein erfolgreiches Geschäftsjahr geschaffen. Wir rechnen damit, dass der Umsatz im Vergleich zu 2010 um deutlich mehr als 10% wächst und den bisherigen Rekordwert aus dem Jahr 2008 von rund 2.381 Mio. € nennenswert übertrifft. Auch beim Auftragseingang erwarten wir ein neues Spitzenergebnis, welches die Basis für ein weiteres Wachstum legt.

Darüber hinaus sind wir sehr zuversichtlich, dass KRONES das Ergebnis signifikant verbessert und eine Umsatzrendite vor Steuern von mehr als 5% (2010: 3,3%) erzielt. Aus heutiger Sicht erwarten wir, dass das im ersten Halbjahr erreichte Vorsteuer-Ergebnis im zweiten Halbjahr noch übertroffen wird.

Wir wollen auch über das Jahr 2011 hinaus die Zukunft von KRONES aktiv und positiv gestalten. Unser Ziel und Anspruch ist es, dass unsere Umsatzrendite vor Steuern – eine weiterhin grundsätzlich positive Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt – ab 2012 durch eine Ergebnisverbesserung aller Segmente wieder das Vor-Krisen-Niveau von 7% nachhaltig erreicht.

Aktiva 30.06.2011 31.12.2010
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 104,0 100,6
Sachanlagen 409,8 416,3
Finanzanlagen 2,4 2,1
Anlagevermögen 516,2 519,0
Aktive latente Steuern 10,3 15,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 26,8 22,9
Tatsächliche Steuerforderungen 9,5 9,5
Sonstige Vermögenswerte 2,4 2,2
Langfristige Vermögenswerte 565,2 569,5
Vorräte 625,3 583,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 630,9 505,3
Tatsächliche Steuerforderungen 4,1 3,9
Sonstige Vermögenswerte 83,7 76,4
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 95,1 147,4
Kurzfristige Vermögenswerte 1.439,1 1.316,6
Bilanzsumme 2.004,3 1.886,1
Passiva 30.06.2011 31.12.2010
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 789,8 758,9
Rückstellungen für Pensionen 83,9 80,2
Passive latente Steuern 9,1 3,8
Sonstige Rückstellungen 30,3 33,9
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 2,3 3,1
Sonstige Verpflichtungen 18,9 3,8
Langfristige Schulden 144,5 124,8
Sonstige Rückstellungen 142,0 148,9
Steuerrückstellungen 7,1 5,4
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 94,2 0,0
Erhaltene Anzahlungen 472,7 434,9
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 119,7 174,0
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 0,0 0,3
Sonstige Finanzverpflichtungen 6,9 12,4
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 227,4 226,5
Kurzfristige Schulden 1.070,0 1.002,4
Bilanzsumme 2.004,3 1.886,1
2011 2010 Ver-
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 1.257,5 1.076,2 +16,8
Bestandsveränderung FE/UFE –1,6 32,2
Gesamtleistung 1.255,9 1.108,4 +13,3
Materialaufwand –628,1 –580,2 +8,3
Personalaufwand –390,8 –347,3 +12,5
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –133,7 –121,6 +10,0
Abschreibungen auf Anlagevermögen –34,1 –28,9 +18,0
EBIT 69,2 30,4 +127,6
Finanzergebnis 0,0 1,6
Ergebnis vor Steuern 69,2 32,0 +116,3
Ertragsteuern –20,0 –9,9 +102,0
Konzernergebnis 49,2 22,1 +122,6
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,2 0,1
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
49,0 22,0
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,62 0,73
2011 2010 Ver-
2. Quartal 2. Quartal änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 650,8 542,7 +19,9
Bestandsveränderung FE/UFE –24,4 8,5
Gesamtleistung 626,4 551,2 +13,6
Materialaufwand –308,3 –284,2 +8,5
Personalaufwand –198,5 –171,4 +15,8
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –67,2 –63,3 +6,2
Abschreibungen auf Anlagevermögen –17,8 –14,6 +21,9
EBIT 34,6 17,7 +95,5
Finanzergebnis –0,6 1,1
Ergebnis vor Steuern 34,0 18,8 +80,9
Ertragsteuern –9,6 –5,8 +65,5
Konzernergebnis 24,4 13,0 +87,7
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,1 0,1
Jahresübschussanteil KRONES
Konzern
24,3 12,9
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,81 0,43
2011 2010
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 69,2 32,0
Abschreibungen und Zuschreibungen 34,1 28,9
Erhöhung der Rückstellungen 10,6 31,8
Ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern 10,9 –0,7
Zinsaufwendungen und Zinserträge 1,3 –0,5
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,1 –0,4
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0,8 –1,1
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –173,3 –134,0
Verminderung (Vj. Erhöhung) der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –50,8 6,7
Aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –97,3 –37,3
Gezahlte Zinsen –1,1 –1,1
Gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –7,1 –5,7
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –105,5 –44,1
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –12,9 –15,5
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,1 0,0
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –20,4 –12,4
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 2,3 1,2
Erhaltene Zinsen 1,3 1,8
Erhaltene Dividenden 1,2 1,0
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –28,4 –23,9
Auszahlungen an Unternehmenseigner –12,1 0,0
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 94,2 15,4
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –0,8 –0,8
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 81,3 14,6
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –52,6 –53,4
Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,3 1,2
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 147,4 135,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 95,1 83,3
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Konzern
Gesellschafter eigen
kapital
Gezeichn. Kapital- Gewinn- Währ.- Sonstige Konzern- Eigen- Eigen-
Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen bilanz- kapital kapital
Eigenkap. gewinn
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 1. Januar 2010 40,0 66,6 488,6 –4,8 –0,2 104,7 694,9 0,8 695,7
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2010 22,0 22,0 0,1 22,1
Währungsdifferenzen 13,9 13,9 13,9
Hedge Accounting –1,1 –1,1 –1,1
Stand 30. Juni 2010 40,0 66,6 488,6 9,1 –1,3 126,7 729,7 0,9 730,6
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2010 28,8 28,8 28,8
Entnahme aus Gewinnrücklagen –100,0 100,0 0,0 0,0
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Währungsdifferenzen –1,1 –0,1 –1,2 –1,2
Hedge Accounting 0,7 0,7 0,7
Stand 31. Dezember 2010 40,0 66,6 389,1 8,0 –0,6 254,9 758,0 0,9 758,9
Dividendenzahlung (0,40 € je Aktie) –12,1 –12,1 –12,1
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2011 49,0 49,0 0,2 49,2
Währungsdifferenzen –7,9 –7,9 –7,9
Hedge Accounting 1,7 1,7 1,7
Stand 30. Juni 2011 40,0 66,6 389,1 0,1 1,1 291,8 788,7 1,1 789,8
2011 2010
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 49,2 22,1
Unterschied aus Währungsumrechnung –7,9 13,9
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente 1,7 –1,1
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen –6,2 12,8
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 43,0 34,9
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,2 0,1
davon Anteile KRONES
Konzern
42,8 34,8

Segmentberichterstattung krones Konzern

Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für den unteren Leistungs-
-ausstattung Prozesstechnik bereich (kosme)
2011 2010 2011 2010 2011 2010 2011 2010
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 1.108,1 936,8 93,8 98,9 55,6 40,5 1.257,5 1.076,2
EBT 78,5 36,2 –4,4 –0,6 –4,9 –3,6 69,2 32,0
EBT-Marge 7,1% 3,9% –4,6% –0,6% –8,8% –8,9% 5,5% 3,0%
Mitarbeiter am 30.06.* 9.454 9.004 646 628 477 510 10.577 10.142

*Konsolidierungskreis

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. Juni 2011 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 30. Juni 2011 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2011 31.12.2010 2011 2010
US-Dollar
USD
1,447 1,338 1,403 1,331
Britisches Pfund
GBP
0,904 0,863 0,868 0,872
Schweizer Franken
CHF
1,208 1,253 1,270 1,438
Dänische Kronen
DKK
7,459 7,454 7,456 7,443
Kanadischer Dollar
CAD
1,400 1,337 1,371 1,377
Japanischer Yen
JPY
116,400 108,800 114,914 121,681
Brasilianischer Real
BRL
2,269 2,221 2,288 2,400
Chinesischer Renminbi Yuan
CNY
9,356 8,821 9,174 9,094
Mexikanischer Peso
MXN
16,996 16,593 16,684 16,879
Ukrainischer Griwna
UAH
11,555 10,663 11,181 10,740
Südafrikanischer Rand
ZAR
9,832 8,885 9,667 10,035
Kenianischer Schilling
KES
129,479 108,139 118,075 107,279
Nigerianischer Naira
NGN
219,830 203,630 216,827 202,910
Russischer Rubel
RUB
40,372 40,924 40,151 40,063
Thailändischer Baht
THB
44,489 40,211 42,644 43,744
Indonesische Rupiah
IDR
12.414,500 12.058,500 12.267,549 12.240,395

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating-Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum Fair Value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »Fair Value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, neuseeländischer Dollar und kanadischer Dollar sowie Schweizer Franken.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S.d. IFRS 7.27 A.

Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der jeweiligen Anlage und Maschine, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

  • a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
  • b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

krones berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der
Beteiligung der
KRONES
ag in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC
KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC
Service GmbH, Collenberg/Main
51,00
S.A. KRONES
N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES
S.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES
UK Ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
AG, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
MAINTEC
Service eood, Sofia, Bulgarien
51,00
MAINTEC
Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
51,00
KON
PLAN
S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik
50,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
PT. KRONES
Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko D. F., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela
100,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Aufsichtsrat und Vorstand

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Ernst Baumann Aufsichtsratsvorsitzender

Werner Schrödl** Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Klaus Heimann**

Leiter des Funktionsbereichs (FB) Jugend-, Bildungsund Qualifizierungspolitik der ig metall

Dr. Jochen Klein

Geschäftsführer der I-Invest GmbH * döhler GMBH hoyer gmbh

Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser (bis 15. Juni 2011)

Norman Kronseder

Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt

Johann Robold** Betriebsrat

Anton Schindlbeck** Vertriebsleiter lcs

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH&Co. KG (ab 15. Juni 2011)

Jürgen Scholz**

  1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag

Josef Weitzer** Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender * Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder Vorsitzender Konzernkommunikation, Personalmanagement und Soziales * KRONES inc., usa

Hans-Jürgen Thaus

Stv. Vorsitzender Finanzen, Controlling, Informations- und Prozessmanagement * kurtz gmbh KRONES inc., usa Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Rainulf Diepold Marketing und Vertrieb

Werner Frischholz Materialwirtschaft und Produktion

Christoph Klenk Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Sparten

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG

** Von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Neutraubling, im Juli 2011

Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender

Hans-Jürgen Thaus Stv. Vorstandsvorsitzender

Rainulf Diepold

Werner Frischholz Christoph Klenk

Impressum

Herausgeber krones ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,
Leiter Corporate Communications
Gestaltung Büro Benseler
Text krones ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones ag
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion,
Munken Polar
Auflage 900 in deutscher Sprache
900 in englischer Sprache

Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2011« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

krones ag Investor Relations Telefax +49 9401 70-3786 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland

Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169