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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2010

Apr 28, 2010

251_10-q_2010-04-28_c652ae60-dbc0-4822-8643-30ef98b8dad7.pdf

Interim / Quarterly Report

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Kennzahlen auf einen Blick 1. Quartal 1. Quartal Verän-
2010 2009 derung
Umsatz Mio. € 533,5 482,3 10,6%
Auftragseingang kumuliert inkl. Lifecycle Service Mio. € 550,4 414,5 32,8%
Auftragsbestand zum 31.03. inkl. Lifecycle Service Mio. € 905,3 769,6 17,6%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 12,3 22,0 –44,1%
Beschäftigte am 31.03.
Weltweit 10.192 10.273 –0,8%
Inland 8.073 8.206 –1,6%
Ergebnis je Aktie 0,30 –0,17
ebitda Mio. € 27,0 8,2
ebit Mio. € 12,7 –5,9
ebt Mio. € 13,2 –4,0
Konzernergebnis Mio. € 9,1 –5,1
Brutto-Cashflow Mio. € 23,4 9,0

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

in Deutschland herrscht schon bald Arbeitskräftemangel. Das ist das Ergebnis einer Studie der Unternehmensberatung McKinsey. Bereits ab dem Jahr 2015 werde es für Firmen schwierig, Arbeitsplätze qualifiziert zu besetzen. Bis 2020 könnte sich die Lücke auf rund zwei Millionen Arbeitskräfte erweitern. Deshalb sollten Unternehmen, so die Empfehlung, trotz wirtschaftlich schwieriger Zeiten ihre Stammbelegschaft halten. Das bestätigt die Strategie von krones. Während viele Unternehmen im vergangenen Jahr Arbeitsplätze abbauten, um kurzfristig Kosten zu sparen, hatten wir uns dafür entschieden, an unserer Stammbelegschaft festzuhalten – getreu unserer nachhaltigen Unternehmensstrategie.

Bereits im ersten Quartal 2010 hat sich diese Maßnahme ausgezahlt, denn die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen und damit die Auslastung der Produktionskapazitäten zogen deutlich an. Der Auftragseingang stieg im Vergleich zum Vorjahr um 32,8% auf 550,4 Mio. €, der Umsatz kletterte um 10,6% auf 533,5 Mio. €. Nachdem wir 2009 in jedem Quartal rote Zahlen schreiben mussten, erzielte krones von Januar bis März 2010 ein Ergebnis vor Steuern von 13,2 Mio. €.

Es ist schon erstaunlich, wie schnell und in welchem Ausmaß sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen immer wieder ändern. Vor nicht einmal einem Jahr befürchteten Konjunkturexperten, dass die Weltwirtschaft in eine tiefe und lange Depression fällt. Davon ist heute glücklicherweise keine Rede mehr. Das schnelle Auf und Ab, das man bislang nur an der Börse kannte, scheint zunehmend auf die Realwirtschaft überzugreifen. krones stellt sich darauf ein und arbeitet als Teil des Conversion-Programms daran, noch flexibler und schneller auf die raschen Veränderungen von außen reagieren zu können.

Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus

Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender

Weltwirtschaft wieder auf Wachstumskurs

Die meisten Konjunkturexperten erwarten, dass sich die Weltwirtschaft 2010 von ihrem tiefen Fall im Vorjahr erholt. Neben den milliardenschweren Konjunkturprogrammen vieler Industrie- und Schwellenländer wirkt sich die expansive Geldpolitik der wichtigsten internationalen Notenbanken positiv auf die Wirtschaft aus. Der Internationale Währungsfonds (iwf) rechnet damit, dass die Weltwirtschaft in diesem Jahr um 3,9% wächst.

Am stärksten dürften die Volkswirtschaften in den asiatischen Schwellen- und Entwicklungsländern expandieren. So soll nach den Prognosen des iwf die Wirtschaft in China um 10% wachsen. Für Indien liegen die Wachstumserwartungen bei knapp 8%. Auch die größte Volkswirtschaft der Welt, die Vereinigten Staaten, nimmt wieder Fahrt auf. Das Bruttoinlandsprodukt (bip) der usa wird im laufenden Jahr nach Schätzungen des iwf um 2,7% steigen. Ein nur bescheidenes Wachstum von 1,0% erwarten die Experten für den Euroraum.

Der ifo-Geschäftsklima-Index, einer der wichtigsten Frühindikatoren für die deutsche Wirtschaft, hatte sich im März weiter verbessert und die Hoffnungen auf eine spürbare Konjunkturerholung in Deutschland gestärkt. Nach einem verhältnismäßig schwachen ersten Quartal dürfte sich die Inlandskonjunktur im Jahresverlauf zunehmend beleben. Der IWF prognostiziert für das deutsche bip im Jahr 2010 1,5 % Wachstum.

Deutscher Maschinenbau kommt langsam aus der Talsohle

Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (vdma) geht davon aus, dass die Krise der Branche noch nicht vorüber, aber zumindest der tiefe Fall beendet ist. Die Orderlaune der Kunden hat sich zuletzt von sehr niedrigem Niveau aus belebt. Im Februar 2010 lag der Auftragseingang der Branche um 26% höher als im Vorjahr. Das Inlandsgeschäft stieg um 16%, die Nachfrage aus dem Ausland legte um 32% zu. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Dezember 2009 bis Februar 2010 stieg der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 10% an. Die gesamte Produktion der deutschen Maschinenund Anlagenbauer dürfte nach Schätzung des vdma im laufenden Jahr stagnieren. 2009 war dieser Wert um rund 25% eingebrochen.

Schneller als erwartet befreite sich die Weltwirtschaft aus der Rezession.

Der Auftragseingang der deutschen Maschinenbaubranche lag im Februar deutlich höher als im Vorjahr.

preisbereinigter Index, Basis: 2005 = 100 Quelle VDMA, 31.03.2010

lagebericht | wirtschaftliches umfeld

Umsatz 5

Umsatz um 10,6% höher als im Vorjahr

Wegen der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise verringerten die Kunden von krones besonders in der ersten Jahreshälfte 2009 ihre Investitionen massiv. Seit der drinktec, der weltweit größten Messe der Getränke- und Verpackungsindustrie, die im September 2009 stattfand, erwachte die komplette Branche aus ihrer Schockstarre. Darüber hinaus haben sich in den vergangenen Monaten die gesamtwirtschaftlichen Bedingungen verbessert. Das wirkte sich auch auf die Geschäfte von krones positiv aus.

Im ersten Quartal 2010 übertraf der Umsatz des Unternehmens mit 533,5 Mio. € das Vorjahresniveau um 10,6 %. Den Großteil des Umsatzes erzielte krones im Bereich Kunststofftechnik. In dieser Sparte bieten wir Maschinen und Anlagen an, auf denen Flaschen aus Kunststoff (pet) hergestellt und abgefüllt werden. Der Umsatz aus dem Servicegeschäft von krones stieg im Berichtszeitraum noch stärker als das Neumaschinengeschäft.

Umsatz nach Regionen

Der Umsatz in Deutschland verminderte sich im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 38,3% von 88,4 Mio. € auf 54,6 Mio. €. Dabei ist zu berücksichtigen, dass der Inlandsumsatz von krones in den ersten drei Monaten 2009 abrechnungsbedingt außerordentlich stark angestiegen war.

Um 0,7% auf 152,8 Mio. € (Vorjahr: 153,9 Mio. €) ging der Umsatz in Europa (ohne Deutschland) von Januar bis März 2010 zurück. Damit stabilisierte sich das europäische Geschäft, das 2009 besonders unter den schwachen osteuropäischen Märkten gelitten hatte, auf niedrigem Niveau.

Weiter zulegen konnte krones in der restlichen Welt. Der Umsatz kletterte im ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 35,9% von 240,0 Mio. € auf 326,1 Mio. €. Im ersten Quartal 2010 erzielte krones 61,1% des gesamten Umsatzes außerhalb Europas (Vorjahr: 49,8%). Besonders dynamisch wuchsen die Erlöse in China und dem restlichen Asien.

Die Exportquote von KRONES lag im ersten Quartal 2010 bei knapp 90%.

Auftragseingang zieht deutlich an

Bereits im vergangenen Jahr war der Auftragseingang von Quartal zu Quartal gestiegen. Dieser Trend verstärkte sich in den ersten drei Monaten 2010. Von Januar bis März erhielt das Unternehmen Aufträge im Gesamtwert von 550,4 Mio. €. Im Vergleich zum ersten Quartal 2009 entspricht dies einem Anstieg von 32,8 %.

Während im Geschäftsjahr 2009 die Nachfrage nach kompletten Abfülllinien überproportional schrumpfte, zog der Auftragseingang für solche Anlagen in den ersten Monaten 2010 an. Ein Greenfield-Projekt, also ein Auftrag, bei dem krones als Generalunternehmer den kompletten Bau und die Ausstattung einer Getränkefabrik verantwortet, konnten wir im ersten Quartal noch nicht gewinnen. Dennoch werten wir es als positives Signal, dass es seit einigen Monaten zumindest wieder Interesse für solch aufwendige und umsatzstarke Projekte gibt.

Regional betrachtet war in den ersten drei Monaten des Geschäftsjahres 2010 der Ordereingang aus Asien, China, Afrika und dem Mittleren und Nahen Osten besonders gut. Während sich der Investitionsstau unserer Kunden aus Mittel- und Westeuropa allmählich aufzulösen scheint, blieb die Nachfrage aus den usa und Osteuropa im Berichtszeitraum schwach.

Auftragsbestand per Ende März bei mehr als 900 Mio. €

Dass sich das Geschäft von krones in den vergangenen Monaten deutlich belebte, spiegelt sich auch im Auftragsbestand per Ende März 2010 von 905,3 Mio. € wider. Damit ist unser Auftragspolster im Vergleich zum Vorjahr um mehr als 135 Mio. € angewachsen. Das erhöht die Planungssicherheit des Unternehmens für die kommenden Monate.

Um knapp ein Drittel stieg der Auftragseingang von krones im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr.

KRONES im ersten Quartal wieder mit Gewinn

krones hatte im Krisenjahr 2009 in allen vier Quartalen einen Verlust erlitten. In den ersten drei Monaten 2010 kehrte das Unternehmen in die Gewinnzone zurück. Von Januar bis März erzielte krones ein Ergebnis vor Steuern (ebt) von 13,2 Mio. €. Im Vorjahreszeitraum lag das ebt bei minus 4,0 Mio. €. Insbesondere die erhöhte Auslastung aufgrund der positiven Konjunkturimpulse und damit einhergehend eine bessere Fixkostendeckung, waren ausschlaggebend für dieses Ergebnis.

Die Verpackungs- und Getränkeindustrie hat sich zwar von ihrem tiefen Absturz leicht erholt, dennoch ist der Gesamtmarkt noch weit von seinem Niveau vor der Krise entfernt. Das hat auch zur Folge, dass die Preisqualität unserer Aufträge im Berichtszeitraum weiter unbefriedigend war. Die ebt-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, erreichte im ersten Quartal 2,5 %.

KRONES hat nach dem Verlust im Vorjahr im ersten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben.

Um 14,2 Mio. € auf 9,1 Mio. € verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern von Januar bis März 2010 im Vergleich zum gleichen Vorjahreszeitraum. Das Ergebnis je Aktie lag bei 0,30 € (Vorjahr: minus 0,17 €).

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

8

2010 2009 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Umsatzerlöse 533,5 482,3 10,6%
Bestandsveränderung fe/ufe 23,7 –26,5
Gesamtleistung 557,2 455,8 22,2%
Materialaufwand –296,0 –234,2 26,4%
Personalaufwand –175,9 –160,0 9,9%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –58,3 –53,4 9,2%
ebitda 27,0 8,2
Abschreibungen auf Anlagevermögen –14,3 –14,1 1,4%
ebit 12,7 –5,9
Finanzergebnis 0,5 1,9
ebt 13,2 –4,0
Ertragsteuern –4,1 –1,1
Konzernergebnis 9,1 –5,1

Weil das Geschäft anzog und die Kosteneinsparungen des Unternehmens griffen, ist krones in den ersten drei Monaten 2010 in die Gewinnzone zurückgekehrt. Im ersten Quartal 2010 stieg die Gesamtleistung im Vergleich zum Vorjahr um 22,2 % auf 557,2 Mio. €. Die Gesamtleistung legte im Berichtszeitraum wesentlich stärker zu als der Umsatz (plus 10,6 %), da sich der Bestand an fertigen und unfertigen Erzeugnissen um 23,7 Mio. € erhöhte. Von Januar bis März 2009 hatte sich diese Position um 26,5 Mio. €. verringert.

Dass der Materialaufwand um 26,4 % von 234,2 Mio. € auf 296,0 Mio. € überproportional zur Gesamtleistung zunahm, liegt größtenteils daran, dass krones im ersten Quartal aufgrund der guten Nachfrage wieder verstärkt Zeitarbeitskräfte einsetzte. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, betrug im ersten Quartal 53,1 % (Vorjahr: 51,4 %).

Der Personalaufwand wuchs unterproportional zur Gesamtleistung. Mit 175,9 Mio. € übertraf er sein Vorjahresniveau von 160,0 Mio. € um 9,9 %. Im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres gab es bei krones keine Kurzarbeit. Die Personalaufwandsquote verminderte sich von 35,1 % im Vorjahr auf 31,6 %.

krones startete bereits Ende 2008, als sich abzeichnete, dass die globale Wirtschaft in die Rezession abgleitet, sein »Conversion« Programm. Dabei wurden auch die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduziert. Diese Einsparungen trugen ebenso im ersten Quartal 2010 Früchte. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie den sonstigen betrieblichen Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen ging im Verhältnis zur Gesamtleistung von 11,7 % im Vorjahr auf 10,5 % zurück.

Unser Conversion Programm trug auch im Berichtszeitraum Früchte.

2010 2009 Veränderung
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. in Mio. €
ebt 13,2 –4,0 17,2
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –22,8 –54,7 31,9
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –11,2 –24,8 13,6
Free Cashflow –34,0 –79,5 45,5
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit –0,4 20,0 –20,4
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –34,4 –59,5 25,1
wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds –0,3 –0,4 0,1
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 135,5 108,4 27,1
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 100,8 48,5 52,3

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €

Der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) von krones verbesserte sich von Januar bis März 2010 im Vergleich zum Vorjahr von minus 54,7 Mio. € auf minus 22,8 Mio. €. Hauptsächlich weil die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen im ersten Quartal abrechnungsbedingt stiegen, war der operative Cashflow negativ. Dass die Steuervorauszahlungen deutlich zurückgingen, entlastete die Kennzahl.

Der Cashflow von KRONES hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert.

krones investierte im Berichtszeitraum mit 12,3 Mio. € um 9,7 Mio. € weniger in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände als im Vorjahr. Ein Großteil der Investitionen floss in neue Fertigungsmaschinen. Im ersten Quartal 2009 investierte das Unternehmen noch in den Ausbau des neuen Technologiezentrums in Neutraubling, den wir im vergangenen Jahr abschlossen.

Um 45,5 Mio. € von minus 79,5 Mio. € im Vorjahr auf minus 34,0 Mio. € verbesserte sich der Free Cashflow, also der operative Cashflow vermindert um die Investitionen, im ersten Quartal 2010. Wir gehen davon aus, dass krones im Gesamtjahr 2010 einen positiven Free Cashflow erwirtschaftet.

Während das Unternehmen im ersten Quartal 2009 Finanzverbindlichkeiten in Höhe von 40,6 Mio. € aufnahm um seine kurzfristige Finanzierung zu optimieren, konnte krones wegen seiner guten Liquiditätsausstattung im Berichtszeitraum auf dieses Instrument verzichten. Unter Berücksichtigung der wechselkursbedingten Änderungen verfügte krones zum 31. März 2010 über liquide Mittel von 100,8 Mio. € (Vorjahr: 48,5 Mio. €).

31.03.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007
Langfristige Vermögenswerte 544 542 534 475
davon Anlagevermögen 496 496 482 422
Kurzfristige Vermögenswerte 1.287 1.248 1.291 1.209
davon flüssige Mittel 101 136 108 54
Eigenkapital 712 696 790 708
Fremdkapital 1.119 1.094 1.035 976
langfristige Verpflichtungen 123 125 144 155
kurzfristige Verpflichtungen 996 969 891 821
Bilanzsumme 1.831 1.790 1.825 1.684

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. €

Mit 1.831,2 Mio. € war die Bilanzsumme von krones Ende März 2010 um 2,3% höher als zum Bilanzstichtag 2009. Auch darin spiegelt sich wider, dass das Geschäftsvolumen des Unternehmens anzog.

krones verfügte zum Ende des ersten Quartals 2010 über langfristige Vermögenswerte von insgesamt 544,4 Mio. € (31. Dezember 2009: 542,5 Mio. €). Das Anlagevermögen blieb mit 496,1 Mio. € im Vergleich zum Bilanzstichtag 2009 (495,8 Mio. €) nahezu unverändert. Der weitaus größte Teil des Anlagevermögens sind mit einem Buchwert zum 31. März 2010 von 403,5 Mio. € Sachanlagen. Bei den immateriellen Vermögenswerten des Unternehmens, die sich Ende März auf 91,1 Mio. € (31. Dezember 2009: 86,1 Mio. €) summierten, handelt es ich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen.

Ende des Berichtsquartals lagen die kurzfristigen Vermögenswerte von krones bei 1.286,8 Mio. €. Dass sie damit um 3,0% höher lagen als zum Bilanzstichtag 2009 liegt vor allem an den abrechnungsbedingt gestiegenen kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Mit 522,0 Mio. € übertrafen diese am 31. März 2010 den Wert per Ende 2009 um 63,7 Mio. €. Die Vorräte legten dagegen nur leicht auf 530,7 Mio. € (31. Dezember 2009: 521,9 Mio. €) zu. Insgesamt verbesserte sich die Kennzahl Working Capital zu Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 31,1% auf 26,0%.

krones verfügt über eine solide Bilanzstruktur. Die Eigenkapitalquote lag Ende März 2010 mit 38,9% weit über dem Branchendurchschnitt.

Die sonstigen Vermögenswerte, die überwiegend geleistete Anzahlungen und Steuerrückforderungen beinhalten, lagen bei 128,6 Mio. €. Ende März des laufenden Geschäftjahres verfügte krones über liquide Mittel von 100,8 Mio. € (31. Dezember 2009: 135,5 Mio. €).

Vor allem wegen des positiven Quartalsergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital des Unternehmens im Vergleich zum Bilanzstichtag 2009 von 695,7 Mio. € auf 711,7 Mio. €. Die Eigenkapitalquote betrug Ende März 38,9 % (31. Dezember 2009: 38,9%). Auch nach dem schwierigen vorangegangenen Geschäftsjahr ist die Eigenkapitalquote von krones komfortabel und liegt deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Die langfristigen Schulden von krones, die sich hauptsächlich aus Rückstellungen für Pensionen sowie sonstige Rückstellungen zusammensetzen, lagen zu Ende des Berichtsquartals bei 123,5 Mio. €. Langfristige Bankschulden hatte das Unternehmen zum 31. März 2010 keine.

Mit 996,0 Mio. € stiegen die kurzfristigen Schulden seit Ende 2009 (969,8 Mio. €) leicht an. Zurückzuführen ist das vor allem auf die höheren Kundenanzahlungen und sonstigen Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter. Kurzfristige Bankschulden hatte krones dagegen per Ende März 2010 keine. Damit lag die Nettoliquidität des Unternehmens zum 31. März bei 100,8 Mio. €.

KRONES beschäftigte per Ende März 10.192 Mitarbeiter

Trotz des starken Geschäftseinbruchs im vergangenen Jahr hielt krones aus strategischen Gründen an seinem Stammpersonal fest. Zum 31. März 2010 lag die Zahl der Mitarbeiter mit 10.192 lediglich um 81 niedriger als zum Ende des ersten Quartals 2009. Im Inland beschäftigte krones 8.073 Personen (Vorjahr: 8.206), im Ausland 2.119 (Vorjahr: 2.067). Zum 31. März 2010 befanden sich 447 junge Menschen bei krones in der Ausbildung.

Segmentumsatz

In unserem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« stieg der Umsatz im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 8,3% auf 466,6 Mio. € (Vorjahr: 430,8 Mio. €). Damit hat sich das Segment vom deutlichen Umsatzeinbruch im Jahr 2009 (minus 23,7%) erholt. Auf den Bereich Kunststofftechnik, also Maschinen und Anlagen auf denen pet-Flaschen hergestellt, befüllt und verpackt werden, entfiel der größte Teil des Segmentumsatzes. Zum gesamten Quartalsumsatz trug das Kernsegment 87,4% (Vorjahr: 89,3%) bei.

Um 40,5% von 34,8 Mio. € auf 48,9 Mio. € legte der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« von Januar bis März 2010 im Vergleich zum Vorjahr zu. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das erste Quartal 2009 abrechungsbedingt sehr schwach war. Besonders an Brauereien aus Afrika hat krones im Berichtszeitraum Sudhäuser und andere Produkte der Prozesstechnik verkauft. Der Umsatzanteil des Segments stieg von 7,2% im Vorjahr auf 9,2% an.

Im kleinsten Segment von krones »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« kletterte der Umsatz im ersten Quartal um 7,8 % auf 18,0 Mio. € (Vorjahr: 16,7 Mio. €). kosme soll künftig mit einer Reihe neuer Produkte, von denen einige im ersten Quartal vorgestellt wurden, weiter wachsen. Dass die Kunden von kosme das gesamte Lifecycle Servicenetz von krones nutzen können, ist ein zusätzliches Verkaufsargument für die Produkte des Segments. Im ersten Quartal 2010 entfielen 3,4% des Konzernumsatzes auf kosme (Vorjahr: 3,5%).

Der Umsatz überstieg in allen drei Segmenten das Vorjahresniveau.

Segmentergebnis

Nachdem das Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« in den ersten drei Monaten 2009 ein Ergebnis vor Steuern (ebt) von minus 0,9 Mio. € erwirtschaftete, schrieb das Kernsegment im Berichtszeitraum mit einem ebt von 13,5 Mio. € wieder deutlich positive Zahlen. Auch wegen der unbefriedigenden Preisqualität im ersten Quartal ist die ebt-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, mit 2,9 % noch weit von dem Niveau vor der Krise entfernt.

Das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« verbesserte sich von minus 2,7 Mio. € im ersten Quartal 2009 in den ersten drei Monaten des laufenden Geschäftsjahres auf 1,3 Mio. €. Dass der Anteil von eigenen Produkten am gesamten Umsatz des Segments zulegte, wirkte sich positiv auf die Ertragskraft aus. Die ebt-Marge kletterte von minus 7,8% im Vorjahr auf plus 2,6%.

Im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« belasteten Umstrukturierungsaktivitäten das Ergebnis. krones baute seine Beteiligung an kosme Anfang 2009 auf 100% aus. Ziel ist es nun, Prozesse zu optimieren und das Produktangebot weiter zu verbessern. Auch wird die angespannte Finanzsituation von kleineren Kunden das Ergebnis weiterhin beeinflussen. Im ersten Quartal blieb das Ergebnis vor Steuern mit minus 1,6 Mio. € (Vorjahr: minus 0,4 Mio. €) in der Verlustzone.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2010 2009
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
ebit
in Mio. €
14,0 –2,8
ebt
in Mio. €
13,5 –0,9
ebt-Marge
in %
2,9 –0,2
Segment Prozesstechnik 2010 2009
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
ebit
in Mio. €
1,3 –3,0
ebt
in Mio. €
1,3 –2,7
ebt-Marge
in %
2,6 –7,8
Segment kos
me
2010 2009
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
ebit
in Mio. €
–2,6 –0,1
ebt
in Mio. €
–1,6 –0,4
ebt-Marge
in %
–8,9 –2,4

Die Ertragskraft unseres Kernsegments hat sich im Berichtsquartal deutlich verbessert.

Aktienindizes legen im ersten Quartal zu

Nach den hohen Kursgewinnen 2009 starteten die internationalen Aktienmärkte schwächer in das Jahr 2010. Dass viele Staaten nach der weltweiten Rezession hoch verschuldet sind, belastete die Kurse ebenso wie die Furcht vor einem neuen Konjunktureinbruch. Der deutsche Leitindex dax verlor bis Anfang Februar im Vergleich zu seinem Jahresendstand 2009 fast 10% auf rund 5.400 Punkte. Ähnlich stark korrigierten in diesem Zeitraum der euro stoxx 50 sowie der Dow Jones- und Nikkei-Index.

Danach fassten die Investoren wieder Mut und die Kurse erholten sich kräftig. Gute Konjunkturdaten unterstützten den neuen Höhenflug. Aufgrund der niedrigen Zinsen fehlten den Anlegern zudem attraktive Alternativen zu Aktien. Der dax holte bis 31. März 2010 nicht nur seine Verluste wieder auf, sondern notierte mit rund 6.150 Punkten um 3,3% höher als zu Jahresbeginn. Mehrere erfolgreiche Börsengänge im März sind ein weiteres Indiz für die gute Stimmung an der deutschen Börse zu Quartalsende.

Mit einem Plus von 8,5 % legte der mdax noch stärker als der dax zu. Der Index für die mittelgroßen Aktien profitierte davon, dass er viele zyklische Titel enthält. Wegen der verbesserten Konjunkturaussichten standen diese Werte in der Gunst der Anleger besonders hoch.

Kurs der KRONES Aktie steigt um 7,3 %

Der Kurs der KRONES Aktie legte im ersten Quartal ähnlich stark zu wie der MDAX.

Von Jahresbeginn bis Ende Januar tendierte die krones Aktie wie der gesamte Markt schwächer. Auch weil sich zunehmend abzeichnete, dass die Maschinenbaubranche das Schlimmste hinter sich haben dürfte, legte der Kurs danach deutlich zu. Darüber hinaus unterstützten positive Analystenkommentare den Anstieg der krones Aktie. Mit 39,60 € erreichte der Titel am 12. März seinen höchsten Schlusskurs im ersten Quartal 2010. Ende 2009 stand unsere Aktie bei 35,50 €. Mitte März veröffentlichte das Unternehmen die Vorabzahlen für 2009 sowie einen Ausblick auf das laufende Geschäftsjahr. Mit diesem konnten wir die Erwartungen der Analysten erfüllen. Per Ende März lag der Kurs unserer Aktie mit 38,09 € um 7,3 % höher als zu Jahresanfang.

Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut

Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystem von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, Strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2009 ab S. 62 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum für das erste Quartal 2010 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Vorsichtiger Optimismus für das Geschäftsjahr 2010

Nach der schwersten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg ist die Weltwirtschaft auf Erholungskurs. Es bestehen aber nach wie vor Gefahren für eine nachhaltige wirtschaftliche Erholung, so dass sehr unterschiedliche Szenarien für die Entwicklung der weltweiten Konjunktur diskutiert werden. Während von vielen Experten in Asien/Pazifik ein Wachstum des realen bip von über 5 % erwartet wird, sind die Wachstumsannahmen für den Rest der Welt und insbesondere Europa, gus und Nordamerika deutlich verhaltener. Es gibt somit keine wirklich verlässlichen Trends oder Prognosen, die eine klare Richtung vorgeben. Die weltweiten Risikofaktoren sind vielschichtig:

  • globales Wirtschaftswachstum
  • Geldpolitik, Inflationsrisiken und Währungspolitik
  • Finanzmärkte/Finanzmarktregulierungen
  • Neuer Protektionismus
  • Rohstoffe, Beschaffungsmarkt, Energie, Umwelt
  • Arbeitsmarkt

Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft ist daher unverändert mit einem hohen Maß an Unsicherheit behaftet.

Die langfristigen Wachstumsaussichten sind für krones unverändert gut, weil die Megatrends für unsere Branche sprechen. Die Weltbevölkerung nimmt weiterhin zu, der Wohlstand in vielen Ländern, und damit auch der Konsum, steigt. Essen und Trinken zählt zu den Grundbedürfnissen aller Menschen. Zudem steigen die Anforderungen an unsere Kunden, weil sie immer mehr unterschiedliche Produkte anbieten müssen, um auf teilweise gesättigten Märkten bestehen zu können. krones profitiert davon, weil wir Kunden mit unserem kompletten Produkt- und Dienstleistungsportfolio immer eine passende Lösung bieten können.

Unser Geschäftsmodell sowie die klare Unternehmensstrategie haben sich bewährt. Wir haben die Lehren aus der Krise gezogen und werden mit dem Veränderungsprogramm »Conversion«, das für »Umdenken und Umbauen« steht, noch weitere spürbare Potenziale mobilisieren, um krones auf volatilere Märkte einzustellen.

Aufgrund der guten Entwicklung im ersten Quartal 2010 ist krones für das Gesamtjahr vorsichtig optimistisch. Wir rechnen mit einem Umsatzwachstum von 5% bis 15% und einem nennenswerten positiven Konzernergebnis im zweistelligen Millionenbereich. Für das Geschäftsjahr 2011 gehen wir bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen von einer weiteren positiven Entwicklung aus.

Aktiva 31.03.2010 31.12.2009
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 91,1 86,1
Sachanlagen 403,5 407,4
Finanzanlagen 1,5 2,3
Anlagevermögen 496,1 495,8
Aktive latente Steuern 13,7 12,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 17,7 18,8
Tatsächliche Steuerforderungen 10,8 10,9
Sonstige Vermögenswerte 6,1 5,0
Langfristige Vermögenswerte 544,4 542,5
Vorräte 530,7 521,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 522,0 458,3
Tatsächliche Steuerforderungen 4,7 5,3
Sonstige Vermögenswerte 128,6 127,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 100,8 135,5
Kurzfristige Vermögenswerte 1.286,8 1.248,0
Bilanzsumme 1.831,2 1.790,5
Passiva 31.03.2010 31.12.2009
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 711,7 695,7
Rückstellungen für Pensionen 78,0 76,8
Passive latente Steuern 1,6 2,2
Sonstige Rückstellungen 37,7 37,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 1,6 2,9
Sonstige Verpflichtungen 4,6 5,4
Langfristige Schulden 123,5 125,0
Sonstige Rückstellungen 176,6 183,8
Steuerrückstellungen 14,4 8,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 459,2 434,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 135,2 162,3
Sonstige Finanzverpflichtungen 8,8 5,9
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 201,8 175,5
Kurzfristige Schulden 996,0 969,8
Bilanzsumme 1.831,2 1.790,5
2010 2009 Ver-
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 533,5 482,3 10,6
Bestandsveränderung FE/UFE 23,7 –26,5
Gesamtleistung 557,2 455,8 22,2
Materialaufwand –296,0 –234,2 26,4
Personalaufwand –175,9 –160,0 9,9
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –58,3 –53,4 9,2
Abschreibungen auf Anlagevermögen –14,3 –14,1 1,4
EBIT 12,7 –5,9
Finanzergebnis 0,5 1,9
Ergebnis vor Steuern 13,2 –4,0
Ertragsteuern –4,1 –1,1
Konzernergebnis 9,1 –5,1
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 0,0
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
9,1 –5,1
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,30 –0,17
2010 2009
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 13,2 –4,0
Abschreibungen und Zuschreibungen 14,3 14,1
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Rückstellungen 22,7 –3,4
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern –1,1 –1,4
Zinsaufwendungen und Zinserträge –0,5 –1,3
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,1 0,0
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 2,2 0,2
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen
Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –79,0 76,4
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 8,7 –114,2
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –19,6 –33,6
gezahlte Zinsen –0,6 –0,4
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –2,6 –20,7
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –22,8 –54,7
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –7,7 –10,4
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –4,6 –11,6
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,1 0,0
Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,0 –3,1
erhaltene Zinsen 1,0 0,3
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –11,2 –24,8
Erwerb von eigenen Anteilen 0,0 –20,2
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 0,0 40,6
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –0,4 –0,4
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit –0,4 20,0
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –34,4 –59,5
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds –0,3 –0,4
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 135,5 108,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 100,8 48,5
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn. Kapital- Gewinn- Währ.- Sonstige Konzern- Eigen- Eigen-
Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen bilanz- kapital kapital
Eigenkap. gewinn
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 31. Dezember 2008 40,0 103,7 476,7 –8,9 1,5 175,8 788,8 1,2 790,0
Konzernergebnis 1. Quartal 2009 –5,1 –5,1 0,0 –5,1
Eigene Anteile –20,2 –20,2 –20,2
Währungsdifferenzen –0,4 –0,4 –0,4
Änderungen im Konsolidierungskreis –2,6 –2,6 –1,2 –3,8
Hedge Accounting –0,4 –0,4 –0,4
Stand 31. März 2009 40,0 83,5 474,1 –9,3 1,1 170,7 760,1 0,0 760,1
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) –18,1 –18,1 –18,1
Konzernergebnis 9 Monate 2009 –29,6 –29,6 0,2 –29,4
Erwerb eigene Anteile –16,9 –16,9 –16,9
Einstellung in Gewinnrücklagen 18,5 –18,5 0,0 0,0
Änderungen im Konsolidierungskreis –4,0 –4,0 0,6 –3,4
Währungsdifferenzen 4,5 0,2 4,7 4,7
Hedge Accounting –1,3 –1,3 –1,3
Stand 31. Dezember 2009 40,0 66,6 488,6 –4,8 –0,2 104,7 694,9 0,8 695,7
Konzernergebnis 1. Quartal 2010 9,1 9,1 0,0 9,1
Währungsdifferenzen 7,9 7,9 7,9
Hedge Accounting –1,0 –1,0 –1,0
Stand 31. März 2010 40,0 66,6 488,6 3,1 –1,2 113,8 710,9 0,8 711,7
2010 2009
01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 9,1 –5,1
Unterschied aus Währungsumrechnung 7,9 –0,4
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente –1,0 –0,4
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 6,9 –0,8
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 16,0 –5,9
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,0
davon Anteile KRONES
Konzern
16,0 –5,9

Segmentberichterstattung krones Konzern

Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für den unteren Leistungs-
-ausstattung Prozesstechnik bereich (kosme)
2010 2009 2010 2009 2010 2009 2010 2009
01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03. 01.01.–31.03.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 466,6 430,8 48,9 34,8 18,0 16,7 533,5 482,3
EBIT 14,0 –2,8 1,3 –3,0 –2,6 -0,1 12,7 –5,9
EBT 13,5 –0,9 1,3 –2,7 –1,6 –0,4 13,2 –4,0
EBT-Marge 2,9% –0,2% 2,6% –7,8% –8,9% –2,4% 2,5% –0,8%
Mitarbeiter am 31.03.* 8.904 9.023 621 583 516 518 10.041 10.124

* Konsolidierungskreis

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der krones ag (»krones Konzern«) zum 31. März 2010 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der krones ag zum 31. März 2010 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2010 wurde die krones o.o.o., Moskau, Russische Föderation und die krones (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die krones ag ist an diesen Gesellschaften zu 100% beteiligt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
Stichtagskurs Durchschnittskurs
31.03.2010 31.12.2009 2010 2009
US-Dollar USD 1,347 1,441 1,386 1,308
Britisches Pfund GBP 0,890 0,890 0,888 0,910
Schweizer Franken CHF 1,428 1,484 1,464 1,498
Dänische Kronen DKK 7,445 7,442 7,443 7,452
Kanadischer Dollar CAD 1,368 1,510 1,443 1,625
Japanischer Yen JPY 125,850 133,060 125,740 122,265
Brasilianischer Real BRL 2,411 2,510 2,506 3,043
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 9,198 9,830 9,472 8,955
Mexikanischer Peso MXN 16,650 18,826 17,739 18,796
Ukrainischer Griwna UAH 10,676 11,591 11,237 10,750
Südafrikanischer Rand ZAR 9,884 10,675 10,440 13,010
Kenianischer Schilling KES 104,158 109,285 110,085 107,719
Nigerianischer Naira NGN 202,250 215,260 211,039 194,667
Thailändischer Baht THB 43,597 47,969 45,906 46,570
Russischer Rubel RUB 39,701 43,647 41,450 44,482

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des krones Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des krones Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der krones Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach ias 39, die bei krones eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i. S.d. ifrs 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach ifrs 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach ias 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach ifrs 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im krones Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach ias 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im krones Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen ist im Wesentlichen die Währung us-Dollar.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S.d. ifrs 7.27A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

  • a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
  • b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

krones berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v. a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-ebit gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft
Höhe der
Beteiligung der
krones ag in %
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC
KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC
Service GmbH, Collenberg/Main
51,00
S.A. KRONES
n.v., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES
S.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES
UK ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KOSME
UK ltd., Burton on Trent Staffordshire, Großbritannien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
SMEFIN
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland b.v., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbh, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
ag, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
MAINTEC
Service eood, Sofia, Bulgarien
51,00
MAINTEC
Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
51,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko d.f., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela s.a., Caracas, Venezuela
100,00
Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand 49,00

Aufsichtsrat und Vorstand

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Ernst Baumann Vorsitzender Werner Schrödl** Gesamtbetriebsratsvorsitzender stv. Vorsitzender Dr. Klaus Heimann** Leiter des Funktionsbereichs (FB) Jugend-, Bildungs- und Qualifizierungspolitik der ig metall * man ag Dr. Jochen Klein Vorsitzender des Beirats der döhler holding gmbh * döhler gruppe hoyer-gruppe Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser * max aicher stahl ag Norman Kronseder kronseder family office * bayerische futtersaatbau gmbh Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/St Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt Johann Robold** Betriebsrat Anton Schindlbeck** Vertriebsleiter lcs Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag

Josef Weitzer** Betriebsratsvorsitzender * Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder Vorsitzender Konzernkommunikation, Personalmanagement und Soziales * krones inc., usa Hans-Jürgen Thaus stv. Vorsitzender Finanzen, Controlling, Informations- und Prozessmanagement * kurtz gmbh

krones inc., usa Maschinenfabrik Reinhausen GmbH

Rainulf Diepold Marketing und Vertrieb

Werner Frischholz Materialwirtschaft und Produktion

Christoph Klenk Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Sparten * winkler & dünnebier ag

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

34 Glossar

Anlagevermögen Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelequivalenten in einer Periode.
dax Deutscher Aktienindex (dax). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz)
deutschen Unternehmen.
ebitda Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and
amortisation).
ebit Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
ebt Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
ebt-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales).
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus
einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Float Teil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
ifrs International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (iasb)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und
Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
Latente Steuern Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen
ifrs-Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach ifrs
auszuweisen.
Marktkapitalisierung Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs, multipliziert mit der Anzahl
der Aktien.
mdax Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen
der klassischen Sektoren unterhalb des dax umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
roce Verhältnis ebit zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich
keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
roi Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Gesamtkapital (Return on investment).
Tochterunternehmen Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Muttergesellschaft aufgrund einer Mehrheits
beteiligung und/oder einer einheitlichen Leitung beherrscht werden.
Verbundene Unternehmen Vgl. Tochterunternehmen
Working Capital Das Working Capital errechnet sich aus dem Umlaufvermögen abzüglich der liquiden Mittel und abzüglich
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

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