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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2010

Jul 28, 2010

251_10-q_2010-07-28_d74d452a-6b8b-4ad8-992a-dc6f840e9dfe.pdf

Interim / Quarterly Report

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1. Halbjahr 1. Halbjahr Verän-
2010 2009 derung
Umsatz Mio. € 1.076,2 924,4 +16,4%
Auftragseingang inkl. Lifecycle Service Mio. € 1.104,9 874,0 +26,4%
Auftragsbestand zum 30.06. inkl. Lifecycle Service Mio. € 917,2 787,0 +16,5%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 27,9 43,7 –36,2%
Beschäftigte am 30.06.
Weltweit 10.293 10.197 +0,9%
Inland 8.054 8.142 –1,1%
Ergebnis je Aktie * 0,73 –0,53
ebitda Mio. € 59,3 12,5
ebit Mio. € 30,4 –17,2
ebt Mio. € 32,0 –15,8
Konzernergebnis Mio. € 22,1 –16,0
Brutto-Cashflow** Mio. € 51,0 13,7

* verwässert/unverwässert

** Konzernergebnis + Abschreibungen

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

wir haben ein gutes erstes Halbjahr hinter uns und können Zahlen vorweisen, von denen, ehrlich gesagt, zu Jahresbeginn noch keiner zu träumen gewagt hätte – Umsatz +16,4% und Auftragseingang +26,4%. Sehr erfreulich ist auch, dass uns beim Ergebnis der Turnaround gelang und wir zur Jahresmitte bereits wieder 22 Mio. € Gewinn erwirtschafteten, nach einem Verlust von 16 Mio. € im Vorjahr. Zudem sind unsere Kapazitäten wieder voll ausgelastet.

Diese Zahlen zeigen, dass Krones frühzeitig die richtigen Weichen gestellt hat und auf dem besten Weg ist, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Wir müssen aber auf der Hut sein, um bei weiteren Konjunkturschwankungen schnell handeln zu können. Denn aus unserer Sicht ist der jüngste Aufschwung noch nicht gefestigt. Die ausufernden Schulden von Staaten, das Auslaufen der weltweiten Konjunkturprogramme sowie der zunehmende Protektionismus können jederzeit die Wirtschaft abwürgen.

Aus diesem Grund ist Krones mit dem eigenen Kapazitätsaufbau noch vorsichtig und setzt weiterhin auf das Conversion-Programm. Dadurch kann das Unternehmen schneller und flexibler auf die rasch wechselnde Nachfrage und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren. Mit Conversion stellen wir sämtliche Produkte und Prozesse in allen Geschäftsbereichen auf den Prüfstand um sie zu verbessern und so die Effizienz im Konzern weiter zu steigern. Dieses Thema wird Krones auch bei einer Fortsetzung des Aufschwungs weiter beschäftigen, da sich die Preisqualität selbst bei einer nachhaltigen Erholung nur langsam verbessern dürfte.

Trotz der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten sind wir wegen des komfortablen Auftragspolsters und unserer guten Marktpositionierung zuversichtlich, dass wir 2010 unsere Ziele erreichen. Da die Investitionsbereitschaft der Kunden spürbar zunimmt, erwarten wir uns von der kommenden internationalen Messe-Saison im Herbst weitere Impulse für den Rest des Jahres und das kommende Jahr.

Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus

Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender

Weltwirtschaft erholt sich kräftig

Wie von den Konjunkturexperten seit Ende 2009 prophezeit, erholte sich die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2010 von der globalen Rezession im Vorjahr. Vor allem die Volkswirtschaften der aufstrebenden asiatischen Länder trieben die weltweite Konjunktur stark an. Die staatlichen Maßnahmenpakete sowie das niedrige Zinsniveau in den großen Industrieländern unterstützten die Konjunkturerholung ebenso. Aufgrund der überraschend hohen Wachstumsdynamik hob der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für das Gesamtjahr 2010 von knapp 4% auf 4,5% an.

Gleichzeitig warnen die IWF-Experten aber vor steigenden Risiken. An erster Stelle nennen sie die Schuldenkrise einiger europäischer Staaten. Die notwendigen Sparmaßnahmen dürften das Wirtschaftswachstum in Europa dämpfen. Darüber hinaus laufen die Konjunkturmaßnahmen aus. Insgesamt wird sich die Konjunktur im Euroraum deutlich langsamer erholen als in anderen Regionen. Die IWF-Experten erwarten für 2010 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Euroraum von lediglich 1,0%. In den USA dürfte das BIP hingegen um 3,3% ansteigen.

In Deutschland läuft die Konjunktur ein wenig besser als in anderen europäischen Staaten. Vor allem der Export und die Investitionstätigkeit der Unternehmen ziehen an, während der Konsum schwächelt. Der ifo-Geschäftsklima-Index, ein wichtiger Frühindikator für die deutsche Volkswirtschaft, lag im Juni leicht höher als im Vormonat und deutet weiter auf eine relativ stabile Konjunkturerholung hin. Die BIP-Wachstumsprognosen für Deutschland reichen von 1,5% bis rund 2,0%.

Auftragseingang der deutschen Maschinenbau-Branche steigt

Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau legte in den vergangenen Monaten stetig zu. Damit hat sich die Branche von ihrem tiefen Einbruch im Jahr 2009 erholt. Im Mai lag der Ordereingang um 61% höher als im Vorjahr. Zwar verzeichnete die Branche im entsprechenden Vorjahresmonat den absoluten Tiefpunkt bei den Aufträgen, dennoch spricht die zunehmende Wachstumsdynamik für eine nachhaltige Erholung. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich März 2010 bis Mai 2010 kletterte der Auftragseingang um 37%. 2009 war dieser Wert um rund 25% eingebrochen.

Umsatz steigt um 16,4% auf 1.076,2 Mio. €

Auch KRONES profitiert davon, dass sich die weltweite Konjunktur von ihrer tiefen Rezession erholt hat. Der Umsatz des Unternehmens hatte im ersten Quartal 2010 mit einer Steigerungsrate von 10,6% sein Vorjahresniveau wieder übertroffen. Von April bis Juni beschleunigte sich das Wachstum. Mit 542,7 Mio. € übertraf der Umsatz von KRONES im zweiten Quartal den Vorjahreswert von 442,1 Mio. € um 22,8%. Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 16,4% auf 1.076,2 Mio. € (Vorjahr: 924,4 Mio. €) an. Damit sind wir auf gutem Weg, das für das Gesamtjahr angestrebte Wachstum von 10% bis 15% zu erreichen.

Starke Zuwächse verzeichnete KRONES in der Kunststofftechnik, also bei Maschinen und Anlagen, auf denen Flaschen aus Kunststoff (PET) hergestellt und abgefüllt werden.

Umsatz nach Regionen

Im ersten Halbjahr 2010 ging der Umsatz in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,7% auf 113,1 Mio. € deutlich zurück. Neben der noch verhaltenen Inlandsnachfrage ist dabei zu berücksichtigen, dass der Inlandsumsatz Anfang 2009 abrechnungsbedingt außerordentlich stark angestiegen war.

In Europa (ohne Deutschland) kletterte der Umsatz von Januar bis Juni um 6,3% auf 327,7 Mio. €. Damit befindet sich das europäische Geschäft wieder auf dem Wachstumspfad, nachdem im ersten Quartal 2010 die Umsätze gegenüber dem Vorjahr noch leicht rückläufig waren.

Größter Wachstumstreiber waren erneut die Märkte in der restlichen Welt. Hier sprang der Umsatz im Zeitraum von Januar bis Juni 2010 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 32,3% auf 635,4 Mio. €. Damit erzielte das Unternehmen 59,0% des Konzernumsatzes außerhalb von Europa (Vorjahr: 52,0%). Während sich die Märkte in Asien, Afrika und Südamerika weiterhin gut entwickeln, werden in Nordamerika bislang kaum neue Investitionen getätigt.

KRONES erzielte im ersten Halbjahr 59% des gesamten Umsatzes außerhalb Europas.

Die Wirtschaft wächst, aber auch die Sorge um die Nachhaltigkeit des Aufschwungs.

In der deutschen Maschinenbaubranche lag der Ordereingang im Mai 61 % höher als im Vorjahr.

Auftragseingang übertrifft Vorjahresniveau um 26,4%

Unsere Kunden hielten sich während der Finanz- und Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr mit Investitionen stark zurück. Dieser Investitionsstau löst sich nun zunehmend auf. Im ersten Halbjahr 2010 kletterte der Auftragseingang von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 26,4% von 874,0 Mio. € auf 1.104,9 Mio. €. Im zweiten Quartal übertraf der Wert der Bestellungen mit 554,5 Mio. € das Vorjahresniveau um 20,8%. Der Auftragseingang von April bis Juni war auch höher als in den ersten drei Monaten 2010 (550,4 Mio. €).

Der Anteil von kompletten Abfülllinien an den Bestellungen stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr an. Damals war es für Kunden wegen der restriktiven Kreditvergabe der Banken oftmals schwierig, größere Investitionen zu finanzieren. Mittlerweile haben sich die Finanzierungsbedingungen verbessert.

Starke Zuwächse beim Auftragseingang verzeichneten wir im ersten Halbjahr in China, Asien, Afrika sowie dem Mittleren und Nahen Osten. Während das Geschäft in Südamerika deutlich anzog, war die Nachfrage nach unseren Produkten in Nordund Zentralamerika im Berichtszeitraum unverändert schwach. In den USA gibt es eine immer stärkere Konzentration bei den Brauereien und Getränkebetrieben, hier werden vorhandene Kapazitäten erst voll ausgenutzt und nicht erweitert.

In den vergangenen Quartalen wuchs der Auftragsbestand von KRONES kontinuierlich an. Zum 30. Juni 2010 hatte das Unternehmen Aufträge im Wert von 917,2 Mio. € in den Büchern. Damit lag der Auftragsbestand um 130,2 Mio. € höher als im Vorjahr. Das komfortable Auftragspolster erhöht zum einen die Planungssicherheit. Zum anderen müssen wir nicht um jeden Preis um Aufträge kämpfen.

KRONES erzielt im ersten Halbjahr 22,1 Mio. € Nettogewinn

In den ersten sechs Monaten 2010 zog das Geschäft von krones stark an und die Produktionskapazitäten waren voll ausgelastet. Das wirkte sich positiv auf das Ergebnis aus. Das Conversion-Programm, mit dem wir nachhaltig Kosten einsparen, trug ebenfalls dazu bei, dass sich die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserte. Von Januar bis Juni 2010 erwirtschaftete krones ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 32,0 Mio. €. In den ersten sechs Monaten 2009 lag das EBT bei minus 15,8 Mio. €. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, betrug im ersten Halbjahr 3,0%. Damit ist das Unternehmen noch weit von seiner Ertragskraft vor der Krise entfernt. Auch da der Gesamtmarkt der Verpackungs- und Getränkeindustrie weiterhin deutlich kleiner ist als vor der Wirtschaftskrise, ist die Preisqualität unbefriedigend. Zuletzt stabilisierten sich die Preise aber zumindest.

KRONES verfügt über komfortables Auftragspolster

Im zweiten Quartal 2010 kletterte das EBT im Vergleich zum Vorjahr von minus 11,8 Mio. € auf 18,8 Mio. €. Die EBT-Marge war mit 3,5% besser als im Jahresanfangsquartal. Das Ergebnis nach Steuern legte im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr von minus 16,0 Mio. € auf 22,1 Mio. €. zu. Im zweiten Quartal verdiente KRONES nach Steuern 13,0 Mio. € (Vorjahresquartal: minus 10,9 Mio. €). Zum 30. Juni 2010 betrug das Ergebnis je Aktie 0,73 € (Vorjahr: minus 0,53 €).

Zur Jahresmitte liegt der Ordereingang um mehr als ein Viertel über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand erhöht sich auch deutlich.

KRONES hat von Januar bis Juni die Verluste des gleichen Vorjahreszeitraums bereits mehr als wettgemacht.

2010 2009 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Umsatzerlöse 1.076,2 924,4 +16,4%
Bestandsveränderung fe/ufe 32,2 –67,6
Gesamtleistung 1.108,4 856,8 +29,4%
Materialaufwand –580,2 –438,2 +32,4%
Personalaufwand –347,3 –304,3 +14,1%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –121,6 –101,8 +19,4%
ebitda 59,3 12,5
Abschreibungen auf Anlagevermögen –28,9 –29,7 –2,7%
ebit 30,4 –17,2
Finanzergebnis 1,6 1,4 +14,3%
ebt 32,0 –15,8
Ertragsteuern –9,9 –0,2
Konzernergebnis 22,1 –16,0

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

Im ersten Halbjahr stieg die Gesamtleistung des Krones Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um 29,4% auf 1.108,4 Mio. €, und damit deutlich stärker als der Umsatz (+ 16,4%). Hierin spiegelt sich die stark gestiegene Nachfrage nach unseren Produkten und die damit verbundene hohe Auslastung unserer Produktionskapazitäten wider.

Der Materialaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum um 32,4% auf 580,2 Mio. € zu, weil Krones wegen des anziehenden Geschäfts wieder verstärkt Zeitarbeitskräfte, die in diesem Aufwandsposten erfasst werden, einsetzte. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg nur unwesentlich auf 52,3% (Vorjahr: 51,1%).

Weniger stark als Umsatz und Gesamtleistung stieg der Personalaufwand. Er legte von Januar bis Juni um 14,1% auf 347,3 Mio. €. Der Anstieg resultiert vor allem aus der erhöhten Auslastung. Der Personalaufwandsquote verringerte sich von 35,5% im Vorjahr auf 31,3%.

Auch der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie der aktivierten Eigenleistungen ging im Verhältnis zur Gesamtleistung leicht auf 11,0% zurück (Vorjahr: 11,9%). Hierin spiegelt sich die Nachhaltigkeit des Conversion-Programms wider, das sich auch in niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen niederschlägt.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen waren im Berichtszeitraum mit 28,9 Mio. € nahezu unverändert zum Vorjahreswert von 29,7 Mio. €.

Der Materialaufwand stieg wegen des verstärkten Einsatzes von Zeitarbeitskräften stark an.

2010 2009 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. in Mio. €
ebt 32,0 –15,8 47,8
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –43,1 –65,0 21,9
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –24,9 –44,7 19,8
Free Cashflow –68,0 –109,7 41,7
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 14,6 25,5 –10,9
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –53,4 –84,2 30,8
wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 1,2 –0,4 1,6
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 135,5 108,4 27,1
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 83,3 23,8 59,5

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €

Der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) hat sich von Januar bis Juni 2010 im Vergleich zum Vorjahr nicht so stark wie das Konzernergebnis erholt. Er verbesserte sich von minus 65,0 Mio. € auf minus 43,1 Mio. €. Dass er sich nicht ins positive Terrain bewegte, lag überwiegend an dem deutlich höheren Geschäftvolumen im ersten Halbjahr 2010, wodurch das Working Capital, vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte, stark aufgebaut werden musste.

Krones investierte im Berichtszeitraum 27,9 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Diese Summe liegt unter dem Vorjahreswert, der wegen der Fertigstellung des Technologiezentrums in Neutraubling noch bei 43,7 Mio. € lag. Den überwiegenden Teil der Investitionen steckte Krones in neue Fertigungsmaschinen.

Nach Abzug der Investitionen verbleibt vom operativen Cashflow zur Jahresmitte ein um 41,7 Mio. € verbesserter Free Cashflow von minus 68,0 Mio. €. Krones geht weiterhin davon aus, im Gesamtjahr 2010 einen positiven Free Cashflow zu erwirtschaften.

Da das Unternehmen im 1. Halbjahr 2010 mit 15,4 Mio. € deutlich weniger Finanzverbindlichkeiten als im gleichen Vorjahreszeitraum mit 81,5 Mio. € aufnahm, war der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit um 10,9 Mio. € niedriger. Unterm Strich verfügte Krones zum 30. Juni 2010 über liquide Mittel von 83,3 Mio. € (Vorjahr: 23,8 Mio. €).

Der operative Cashflow hat sich wegen des höheren Working Capital im 1. Halbjahr nicht so stark wie das Ergebnis verbessert.

2006 2007 2008 2009

30.06.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007
Langfristige Vermögenswerte 551 542 534 475
davon Anlagevermögen 500 496 482 422
Kurzfristige Vermögenswerte 1.330 1.248 1.291 1.209
davon flüssige Mittel 83 136 108 54
Eigenkapital 731 696 790 708
Fremdkapital 1.150 1.094 1.035 976
langfristige Verpflichtungen 120 125 144 155
kurzfristige Verpflichtungen 1.030 969 891 821
Bilanzsumme 1.881 1.790 1.825 1.684

Um 5,1% lag die Bilanzsumme von 1.881 Mio. € per 30. Juni 2010 über dem Wert vom Jahresende 2009. Der Grund hierfür liegt in einem deutlich anziehenden Geschäft im 1. Halbjahr, was ein höheres Working Capital zur Folge hatte.

Die langfristigen Vermögenswerte blieben zum 30. Juni 2010 mit 551,4 Mio. € (31. Dezember 2009: 542,5 Mio. €) nahezu unverändert. Das Anlagevermögen betrug 499,9 Mio. € (31. Dezember 2009: 495,8 Mio. €). Hiervon entfielen 403,0 Mio. € auf Sachanlagen. Bei den immateriellen Vermögenswerten des Unternehmens, die sich zum 30. Juni auf 94,8 Mio. € beliefen (31. Dezember 2009: 86,1 Mio. €), handelt es sich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen.

Am Ende des Berichtszeitraums lagen die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.329,8 Mio. € um 6,6% höher als am 31. Dezember 2009. Von Januar bis Juni 2010 baute KRONES sowohl die Vorräte als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des deutlich gestiegenen Geschäftsvolumens erheblich auf. Die Vorräte erhöhten sich von 521,9 Mio. € auf 563,7 Mio. €, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 98,6 Mio. € auf 556,9 Mio. € zu.

Die Eigenkapitalquote von krones betrug zur Jahresmitte sehr solide 38,8%, die Netto-Liquidität lag bei 67,9 Mio. €.

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. € Obwohl das Unternehmen Working Capital aufbaute, lag es im Verhältnis zum Umsatz mit 28,8% unter dem Vorjahreswert von 29,7%. Dem Großteil des Anstiegs der Vorräte und Forderungen stand ein Rückgang an liquiden Mitteln gegenüber, die sich im Berichtszeitraum von 135,5 Mio. € auf 83,3 Mio. € verringerten.

Die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Rückstellungen, beziffern sich zum 30. Juni 2010 auf 120,1 Mio. € (31. Dezember 2009: 125,0 Mio. €). Langfristige Bankschulden hatte das Unternehmen zum 30. Juni keine.

Bei den kurzfristigen Verpflichtungen gab es eine Steigerung auf 1.030,5 Mio.€ seit Ende 2009 (969,8 Mio. €). Dies ist überwiegend auf höhere Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter zurückzuführen. Zur kurzfristigen Finanzierung des Geschäfts beanspruchte KRONES zum Ende des ersten Halbjahres Kreditlinien in Höhe von 15,4 Mio. €.

Aufgrund des positiven Halbjahres-Ergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital von 695,7 Mio. € zum Bilanzstichtag 2009 auf 730,6 Mio. €. Damit lag unsere Eigenkapitalquote am 30. Juni bei 38,8% (31. Dezember 2009: 38,9%). Gepaart mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 67,9 Mio. € zum 30. Juni 2010 verfügt KRONES weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.

Ende Juni beschäftigt KRONES 10.293 Mitarbeiter

Die Strategie von KRONES am Stammpersonal auch in der Krise festzuhalten, hat sich im jüngsten Aufschwung bereits in einer guten Gesamtleistung niedergeschlagen. So beschäftigte das Unternehmen zur Jahresmitte 10.293 Mitarbeiter (Inland: 8.054; Ausland: 2.239), 55 mehr als zum Jahresende 2009. Ende Juni 2010 befanden sich 381 junge Menschen bei Krones in der Ausbildung.

Positiv hervorzuheben ist, dass aufgrund der besseren wirtschaftlichen Lage alle befristeten Verträge von Ausbildungsabgängern des Jahres 2009 zum Jahresende in unbefristete umgewandelt werden.

krones hat im ersten Halbjahr 2010 die Zahl der Mitarbeiter wieder aufgestockt.

Das Kernsegment von Krones war der maßgebliche Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2010

Nur das Kernsegment von Krones schrieb von Januar bis Juni 2010 schwarze Zahlen.

* Anteil am Konzernumsatz von 1.076,2 Mio. €

* Anteil am Konzernumsatz von 924,4 Mio. €

Segmentumsatz

Unser Kerngeschäft »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« legte beim Umsatz im ersten Halbjahr 2010 um 19,2% auf 936,8 Mio. € (Vorjahr: 785,6 Mio. €) zu. Damit hat sich der Aufschwung im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beschleunigt, nachdem der Anstieg von Januar bis März »nur« 8,3% betrug. Vor allem der Bereich Kunststofftechnik, also Maschinen und Anlagen auf denen PET-Flaschen hergestellt, befüllt und verpackt werden, war ein bedeutender Wachstumstreiber. Zum Gesamtumsatz steuerte das Kernsegment 87,0% (Vorjahr: 85,0%) bei.

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« fiel der Umsatz von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 % auf 98,9 Mio. € (Vorjahr: 102,0 Mio. €). Grund hierfür ist, dass im Berichtszeitraum die Zahl der realisierten Großprojekte wegen der noch nicht nachhaltig stabilen Konjunktur sehr gering war. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz sank folglich in den ersten sechs Monate 2010 auf 9,2% (Vorjahr: 11,0%).

Um 10,1% legt der Umsatz in unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« zu. Hier zahlt sich neben den vielen Produkteinführungen auch aus, dass die Kunden von Kosme das komplette Lifecycle-Servicenetz von Krones nutzen können. Dennoch fiel der Umsatzanteil von Kosme in den ersten sechs Monaten 2010 von 4,0% im Vorjahr auf 3,8%.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2010 2009
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebit
in Mio. €
34,4 –8,0
ebt
in Mio. €
36,2 –6,2
ebt-Marge
in %
3,9 –0,8
Segment Prozesstechnik 2010 2009
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebit
in Mio. €
–0,6 –7,0
ebt
in Mio. €
–0,6 –7,0
ebt-Marge
in %
–0,6 –6,9
Segment kosme 2010 2009
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
ebit
in Mio. €
–3,4 –2,2
ebt
in Mio. €
–3,6 –2,6
ebt-Marge
in %
–8,9 –7,1

Segmentergebnis

Eine saubere Trendwende legte das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« hin. So erwirtschaftete das Kerngeschäft von Krones im ersten Halbjahr 2010 ein EBT von 36,2 Mio. € nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch ein minus von 6,2 Mio. € zu Buche stand. Trotz des guten Ergebnisses ist die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, mit 3,9% wegen der weiterhin unbefriedigenden Preisqualität noch ein gutes Stück von dem Niveau vor der Krise entfernt.

Nicht ganz den Sprung in die schwarzen Zahlen schaffte in den ersten beiden Quartalen 2010 das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«. Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 0,6 Mio. € nach einem Minus von 7,0 Mio. € im Vorjahr. Dass das Ergebnis trotz des leichten Umsatzrückgangs gesteigert werden konnte, lag vor allem am höheren Anteil eigener Produkte am Segmentumsatz. Die EBT-Marge verbesserte sich von minus 6,9% auf minus 0,6%.

Im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« verschlechterte sich im ersten Halbjahr 2010 das Ergebnis vor Steuern von minus 2,6 Mio. € im Vorjahr auf minus 3,6 Mio. €. Hauptursache für die unzufriedenstellende Ertragssituation sind zum einen die durchgeführten Umstrukturierungsaktivitäten. Zum anderen ist die Investitionszurückhaltung bei der Kundenklientel von Kosme weiterhin sehr hoch, was sich negativ auf die Preispolitik auswirkt. Ziel von Krones ist weiterhin, mit Kosme auch im unteren Leistungsbereich die Marktführerschaft zu erlangen.

Schuldenkrise belastet die Aktienmärkte

Die kräftige Konjunkturerholung und die damit einhergehenden steigenden Unternehmensgewinne sowie das niedrige Zinsniveau reichten nicht aus, um die Aktienmärkte im ersten Halbjahr 2010 nachhaltig zu beflügeln. Zu sehr verunsicherte die europäische Schuldenkrise die Börsianer. Die Angst vor einem Finanzkollaps in Ländern wie Griechenland, Spanien oder Italien, der das Banken- und Finanzsystem erschüttern würde, führte immer wieder zu heftigen Kurseinbrüchen. Der Deutsche Aktienindex DAX schwankte im ersten Halbjahr zwischen 5.400 und 6.300 Punkten und notierte Ende Juni 2010 mit 5.965 Punkten im Vergleich zu seinem Jahresanfangsstand nahezu unverändert.

Deutlich besser entwickelte sich der MDAX. Der Index für die mittelgroßen Werte büßte zwar im zweiten Quartal einen Teil seiner von Januar bis März erzielten Gewinne wieder ein, aber Ende Juni stand immer noch ein Plus von 6,7% zu Buche. Der MDAX profitierte davon, dass er stark von konjunktursensiblen Unternehmen und weniger von Finanzwerten bestimmt wird.

Die wichtigsten internationalen Indizes schnitten wesentlich schlechter ab als DAX und MDAX. So verlor der amerikanische Dow-Jones-Index in den ersten sechs Monaten 2010 mehr als 6%, der japanische Nikkei gab um 11,0% nach. Am schlimmsten erwischte es die chinesische Börse. Der Shanghai Composite brach um mehr als ein Viertel ein. Grund hierfür war die Angst der Investoren, dass sich das chinesische Wirtschaftswachstum deutlich abschwächt.

KRONES Aktie klettert mit 15,3% deutlich stärker als der mdax

Der Kurs der KRONES Aktie zog im ersten Halbjahr stärker an als der MDAX. Ende Juni notierte die Aktie mit 40,94 € um 15,3 % höher als zu Jahresanfang. Dass sich der Umsatz und das Ergebnis im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Krisenjahr 2009 deutlich verbessert hatten, trug ebenso zum Kursaufschwung bei wie ein insgesamt positiver Ausblick auf das Gesamtjahr. Die Investoren honorierten in der von der Schuldenkrise dominierten Zeit auch die gute Finanzausstattung und die solide Bilanz des Unternehmens.

Die KRONES Aktie hat sich seit Jahresbeginn deutlich besser als der MDAX entwickelt.

krones Aktien mdax (indexiert)

Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut

Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystem von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, Strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2009 ab S. 62 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum für das erste Halbjahr 2010 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Weltwirtschaftliche Risiken bleiben

Die Wirtschaft ist weltweit auf Erholungskurs, die deutsche Maschinenbaubranche hat das »Tal der Tränen« verlassen und Krones hat kräftige Zuwächse zur Jahresmitte verbuchen können. Auch wenn es so scheint, dass wir die Krise überwunden haben, sehen wir weiterhin viele Risikofaktoren, die einen nachhaltigen weltweiten wirtschaftlichen Aufschwung gefährden können.

So sehen viele Volkswirte Inflationsrisiken aufgrund der weltweit expansiven Geldpolitik, die in Zukunft erhebliche Schwankungen der Wechselkurse und instabile Finanzmärkte zur Folge haben könnten. Außerdem besteht die Gefahr, dass die weiterhin bestehenden weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte zu verstärktem Protektionismus in einigen Regionen der Welt führen. Darüber hinaus ist auch noch nicht absehbar, inwieweit die Verknappungen an den Rohstoffmärkten sowie die hohe öffentliche und private Verschuldung die globale Konjunktur beeinflussen werden. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft, auch über das Jahr 2010 hinaus, bleibt daher unsicher. Mit einem Exportanteil von derzeit 90% ist Krones zwangsläufig auch von der globalen Konjunkturentwicklung abhängig.

Um für eine unberechenbarere, stark schwankende Wirtschaft und somit volatilere Absatzmärkte gewappnet zu sein, setzt Krones weiterhin auf das Veränderungsprogramm »Conversion«, das für Umdenken und Umbauen steht. Ziel von Conversion ist es, die Flexibilität in allen Bereichen zu erhöhen, Produkte und Prozesse zu vereinfachen sowie in Wachstumsfelder zu investieren. Dadurch sollen langfristig die Kosten gesenkt und neue Umsatzpotenziale erschlossen werden.

Positive Aussichten für das Gesamtjahr 2010

Krones hat im ersten Halbjahr 2010 eine Trendumkehr erreicht und rechnet für das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatzwachstum von 10 bis 15%. Das entspricht einem Konzernumsatz von 2,10 bis 2,15 Mrd. €. Während wir zu Beginn des Geschäftsjahres dieses Ziel eher vorsichtig formulierten, sind wir heute zuversichtlich, dass wir im oberen Bereich dieser Spanne das Jahr 2010 abschließen werden.

Aus heutiger Sicht geht das Unternehmen davon aus, dass sich auch im Konzernergebnis die Trendumkehr des ersten Halbjahrs fortsetzen wird und im Jahr 2010 wieder ein nennenswert positives Ergebnis erwirtschaftet werden kann. Dabei wird das Ergebnis des zweiten Halbjahres 2010 mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis des ersten Halbjahres übertreffen.

Für das Geschäftsjahr 2011 gehen wir bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen von einer weiteren positiven Entwicklung aus.

Passiva 30.06.2010 31.12.2009
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 730,6 695,7
Rückstellungen für Pensionen 79,8 76,8
Passive latente Steuern 1,9 2,2
Sonstige Rückstellungen 32,6 37,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 1,5 2,9
Sonstige Verpflichtungen 4,3 5,4
Langfristige Schulden 120,1 125,0
Sonstige Rückstellungen 172,7 183,8
Steuerrückstellungen 14,3 8,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15,4 0,0
Erhaltene Anzahlungen 455,6 434,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 134,2 162,3
Sonstige Finanzverpflichtungen 7,0 5,9
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 231,3 175,5
Kurzfristige Schulden 1.030,5 969,8
Passiva
Eigenkapital
30.06.2010 31.12.2009
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
730,6 695,7
Rückstellungen für Pensionen 79,8 76,8
Passive latente Steuern 1,9 2,2
Sonstige Rückstellungen 32,6 37,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 1,5 2,9
Sonstige Verpflichtungen 4,3 5,4
Langfristige Schulden
Sonstige Rückstellungen
Steuerrückstellungen
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
Erhaltene Anzahlungen
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Sonstige Finanzverpflichtungen
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter
Kurzfristige Schulden
120,1 125,0
172,7 183,8
14,3 8,1
15,4 0,0
455,6 434,2
134,2 162,3
7,0 5,9
231,3 175,5
1.030,5 969,8
Bilanzsumme 1.881,2 1.790,5
Aktiva 30.06.2010 31.12.2009
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 94,8 86,1
Sachanlagen 403,0 407,4
Finanzanlagen 2,1 2,3
Anlagevermögen 499,9 495,8
Aktive latente Steuern 12,4 12,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 21,9 18,8
Tatsächliche Steuerforderungen 10,9 10,9
Sonstige Vermögenswerte 6,3 5,0
Langfristige Vermögenswerte 551,4 542,5
Vorräte 563,7 521,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 556,9 458,3
Tatsächliche Steuerforderungen 5,2 5,3
Sonstige Vermögenswerte 120,7 127,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 83,3 135,5
Kurzfristige Vermögenswerte 1.329,8 1.248,0
Bilanzsumme 1.881,2 1.790,5
2010 2009
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 32,0 –15,8
Abschreibungen und Zuschreibungen 28,9 29,7
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Rückstellungen 31,8 –15,5
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern –0,7 0,2
Zinsaufwendungen und Zinserträge –0,5 –0,7
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,4 –0,1
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge –1,1 –1,5
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögens
werten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –134,0 144,1
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7,7 –181,1
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –36,3 –40,7
gezahlte Zinsen –1,1 –1,6
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –5,7 –22,7
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –43,1 –65,0
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –15,5 –18,3
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –12,4 –25,4
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 1,2 0,2
Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,0 –3,1
erhaltene Zinsen 1,8 1,9
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –24,9 –44,7
Auszahlungen an Unternehmenseigner 0,0 –18,1
Erwerb von eigenen Anteilen 0,0 –37,1
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 15,4 81,5
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –0,8 –0,8
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 14,6 25,5
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –53,4 –84,2
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 1,2 –0,4
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 135,5 108,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 83,3 23,8
2010 2009 Ver-
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 1.076,2 924,4 16,4
Bestandsveränderung FE/UFE 32,2 –67,6
Gesamtleistung 1.108,4 856,8 29,4
Materialaufwand –580,2 –438,2 32,4
Personalaufwand –347,3 –304,3 14,1
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –121,6 –101,8 19,4
Abschreibungen auf Anlagevermögen –28,9 –29,7 –2,7
EBIT 30,4 –17,2
Finanzergebnis 1,6 1,4
Ergebnis vor Steuern 32,0 –15,8
Ertragsteuern –9,9 –0,2
Konzernergebnis 22,1 –16,0
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,1 0,1
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
22,0 –16,1
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,73 –0,53
2010 2009 Ver-
2. Quartal 2. Quartal änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 542,7 442,1 22,8
Bestandsveränderung FE/UFE 8,5 –41,1
Gesamtleistung 551,2 401,0 37,5
Materialaufwand –284,2 –204,0 39,3
Personalaufwand –171,4 –144,3 18,8
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –63,3 –48,4 30,8
Abschreibungen auf Anlagevermögen –14,6 –15,6 –6,4
EBIT 17,7 –11,3
Finanzergebnis 1,1 –0,5
Ergebnis vor Steuern 18,8 –11,8
Ertragsteuern –5,8 0,9
Konzernergebnis 13,0 –10,9
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,1 0,1
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
12,9 –11,0
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,43 –0,35
2010 2009
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 22,1 –16,0
Unterschied aus Währungsumrechnung 13,9 1,9
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente –1,1 0,7
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 12,8 2,6
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 34,9 –13,4
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,1 0,1
davon Anteile KRONES
Konzern
34,8 –13,5
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn. Kapital- Gewinn- Währ.- Sonstige Konzern- Eigen- Eigen-
Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen bilanz- kapital kapital
Eigenkap. gewinn
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 31. Dezember 2008 40,0 103,7 476,7 –8,9 1,5 175,8 788,8 1,2 790,0
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) –18,1 –18,1 –18,1
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2009 –16,1 –16,1 0,1 –16,0
Erwerb eigener Anteile –37,1 –37,1 –37,1
Einstellung in die Gewinnrücklagen 18,0 –18,0 0,0 0,0
Währungsdifferenzen 1,9 1,9 1,9
Änderungen im Konsolidierungskreis –2,6 –2,6 –1,2 –3,8
Hedge Accounting 0,7 0,7 0,7
Stand 30. Juni 2009 40,0 66,6 492,1 –7,0 2,2 123,6 717,5 0,1 717,6
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2009 –18,6 –18,6 0,1 –18,5
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Änderungen im Konsolidierungskreis –4,0 –4,0 0,6 –3,4
Währungsdifferenzen 2,2 0,2 2,4 2,4
Hedge Accounting –2,4 –2,4 –2,4
Stand 31. Dezember 2009 40,0 66,6 488,6 –4,8 –0,2 104,7 694,9 0,8 695,7
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2010 22,0 22,0 0,1 22,1
Währungsdifferenzen 13,9 13,9 13,9
Hedge Accounting –1,1 –1,1 –1,1
Stand 30. Juni 2010 40,0 66,6 488,6 9,1 –1,3 126,7 729,7 0,9 730,6
Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für den unteren Leistungs-
-ausstattung Prozesstechnik bereich (kosme)
2010 2009 2010 2009 2010 2009 2010 2009
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 936,8 785,6 98,9 102,0 40,5 36,8 1.076,2 924,4
EBIT 34,4 –8,0 –0,6 –7,0 –3,4 –2,2 30,4 –17,2
EBT 36,2 –6,2 –0,6 –7,0 –3,6 –2,6 32,0 –15,8
EBT-Marge 3,9% –0,8% –0,6% –6,9% –8,9% –7,1% 3,0% –1,7%
Mitarbeiter am 30.06.* 9.004 8.843 628 598 510 520 10.142 9.961

* Konsolidierungskreis

Segmentberichterstattung krones Konzern

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der krones ag (»krones Konzern«) zum 30. Juni 2010 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. Juni 2010 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2010 wurde die krones o.o.o., Moskau, Russische Föderation und die krones (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die krones ag ist an diesen Gesellschaften zu 100% beteiligt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des krones Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des krones Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der krones Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2010 31.12.2009 2010 2009
US-Dollar USD 1,229 1,441 1,331 1,335
Britisches Pfund GBP 0,818 0,890 0,872 0,895
Schweizer Franken CHF 1,328 1,484 1,438 1,506
Dänische Kronen DKK 7,449 7,442 7,443 7,450
Kanadischer Dollar CAD 1,288 1,510 1,377 1,607
Japanischer Yen JPY 109,050 133,060 121,681 127,526
Brasilianischer Real BRL 2,227 2,510 2,400 2,942
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 8,333 9,830 9,094 9,137
Mexikanischer Peso MXN 15,730 18,826 16,879 18,486
Ukrainischer Griwna UAH 9,715 11,591 10,740 10,760
Südafrikanischer Rand ZAR 9,368 10,675 10,035 12,284
Kenianischer Schilling KES 100,639 109,285 107,279 109,153
Nigerianischer Naira NGN 184,660 215,260 202,910 199,205
Thailändischer Baht THB 39,807 47,969 43,744 47,100
Russischer Rubel RUB 38,293 43,647 40,063 44,237
in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach ias 39, die bei krones eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. ifrs 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach ifrs 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach ias 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach ifrs 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im krones Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach ias 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im krones Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen ist im Wesentlichen die Währung us-Dollar.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S.d. ifrs 7.27A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

  • a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
  • b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

krones berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-ebit gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der
Beteiligung der
krones ag in %
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC
Service GmbH, Collenberg/Main
51,00
S.A. KRONES
n.v., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES S
.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES UK
ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KOSME UK
ltd., Burton on Trent Staffordshire, Großbritannien
100,00
KRONES S
.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME S
.R.L., Roverbella, Italien
100,00
SMEFIN S
.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland b.v., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbh, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
ag, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
MAINTEC
Service eood, Sofia, Bulgarien
51,00
MAINTEC
Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
51,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES S
. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES LCS
Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko d. f., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela s.a., Caracas, Venezuela
100,00
Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand 49,00
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren,
erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden
sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs ­Mitglieder
sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Ernst Baumann Norman Kronseder
Vorsitzender kronseder family office
* bayerische futtersaatbau
Werner Schrödl** gmbh
Gesamtbetriebsratsvorsitzender
stv. Vorsitzender Philipp Graf
von und zu Lerchenfeld
Dr. Klaus Heimann** MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/St
Leiter des Funktionsbereichs
(FB) Jugend-, Bildungs- und Dr. Alexander Nerz
Qualifizierungspolitik der Rechtsanwalt
ig metall
* man ag Johann Robold**
Betriebsrat
Dr. Jochen Klein
Vorsitzender des Beirats Anton Schindlbeck**
der döhler holding gmbh Vertriebsleiter lcs
* döhler gruppe
hoyer-gruppe Jürgen Scholz**
1. Bevollmächtigter und Kassierer
Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser ig metall Verwaltungsstelle
* max aicher stahl ag Regensburg
* infineon technologies ag
Josef Weitzer**

Betriebsratsvorsitzender * Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder
Vorsitzender
Konzernkommunikation,
Personalmanagement
und Soziales
* krones inc., usa
Hans-Jürgen Thaus
stv. Vorsitzender
Finanzen, Controlling,
Informations- und
Prozessmanagement
* kurtz gmbh
krones inc., usa
Maschinenfabrik Reinhausen
GmbH
Rainulf Diepold
Marketing und Vertrieb
Werner Frischholz
Materialwirtschaft
und Produktion
Christoph Klenk
Forschung und Entwicklung,
Konstruktion und Sparten
* winkler & dünnebier ag

Aufsichtsrat Vorstand

Impressum

Herausgeber krones ag
Böhmerwaldstraße
5
93073 Neutraubling
Projektleitung Hermann Graf Castell,
Leiter Konzernkommunikation
Gestaltung Büro Benseler
Text krones ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones ag
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion,
Munken Polar
Auflage 1.000 in deutscher Sprache
700 in englischer Sprache

»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungs grundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tat sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsäch lichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Neutraubling, im Juli 2010

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG )

Zum Zwecke der besseren Lesbar keit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender

Rainulf Diepold

Hans-Jürgen Thaus

Stv. Vorstandsvorsitzender

Werner Frischholz Christoph Klenk

Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2010« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Men schenrechte und Belastung der Um welt. Da die -Produkte mit FSC -Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.

krones ag Investor Relations Telefax +49 9401 70-3786 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland

Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169