AI assistant
KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2010
Jul 28, 2010
251_10-q_2010-07-28_d74d452a-6b8b-4ad8-992a-dc6f840e9dfe.pdf
Interim / Quarterly Report
Open in viewerOpens in your device viewer
| 1. Halbjahr 1. Halbjahr | Verän- | |||
|---|---|---|---|---|
| 2010 | 2009 | derung | ||
| Umsatz | Mio. € | 1.076,2 | 924,4 | +16,4% |
| Auftragseingang inkl. Lifecycle Service | Mio. € | 1.104,9 | 874,0 | +26,4% |
| Auftragsbestand zum 30.06. inkl. Lifecycle Service Mio. € | 917,2 | 787,0 | +16,5% | |
| Investitionen in Sachanlagen | ||||
| und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 27,9 | 43,7 | –36,2% |
| Beschäftigte am 30.06. | ||||
| Weltweit | 10.293 | 10.197 | +0,9% | |
| Inland | 8.054 | 8.142 | –1,1% | |
| Ergebnis je Aktie * | € | 0,73 | –0,53 | – |
| ebitda | Mio. € | 59,3 | 12,5 | – |
| ebit | Mio. € | 30,4 | –17,2 | – |
| ebt | Mio. € | 32,0 | –15,8 | – |
| Konzernergebnis | Mio. € | 22,1 | –16,0 | – |
| Brutto-Cashflow** | Mio. € | 51,0 | 13,7 | – |
* verwässert/unverwässert
** Konzernergebnis + Abschreibungen
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
wir haben ein gutes erstes Halbjahr hinter uns und können Zahlen vorweisen, von denen, ehrlich gesagt, zu Jahresbeginn noch keiner zu träumen gewagt hätte – Umsatz +16,4% und Auftragseingang +26,4%. Sehr erfreulich ist auch, dass uns beim Ergebnis der Turnaround gelang und wir zur Jahresmitte bereits wieder 22 Mio. € Gewinn erwirtschafteten, nach einem Verlust von 16 Mio. € im Vorjahr. Zudem sind unsere Kapazitäten wieder voll ausgelastet.
Diese Zahlen zeigen, dass Krones frühzeitig die richtigen Weichen gestellt hat und auf dem besten Weg ist, gestärkt aus der Krise hervorzugehen. Wir müssen aber auf der Hut sein, um bei weiteren Konjunkturschwankungen schnell handeln zu können. Denn aus unserer Sicht ist der jüngste Aufschwung noch nicht gefestigt. Die ausufernden Schulden von Staaten, das Auslaufen der weltweiten Konjunkturprogramme sowie der zunehmende Protektionismus können jederzeit die Wirtschaft abwürgen.
Aus diesem Grund ist Krones mit dem eigenen Kapazitätsaufbau noch vorsichtig und setzt weiterhin auf das Conversion-Programm. Dadurch kann das Unternehmen schneller und flexibler auf die rasch wechselnde Nachfrage und die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen reagieren. Mit Conversion stellen wir sämtliche Produkte und Prozesse in allen Geschäftsbereichen auf den Prüfstand um sie zu verbessern und so die Effizienz im Konzern weiter zu steigern. Dieses Thema wird Krones auch bei einer Fortsetzung des Aufschwungs weiter beschäftigen, da sich die Preisqualität selbst bei einer nachhaltigen Erholung nur langsam verbessern dürfte.
Trotz der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten sind wir wegen des komfortablen Auftragspolsters und unserer guten Marktpositionierung zuversichtlich, dass wir 2010 unsere Ziele erreichen. Da die Investitionsbereitschaft der Kunden spürbar zunimmt, erwarten wir uns von der kommenden internationalen Messe-Saison im Herbst weitere Impulse für den Rest des Jahres und das kommende Jahr.
Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus
Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender
Weltwirtschaft erholt sich kräftig
Wie von den Konjunkturexperten seit Ende 2009 prophezeit, erholte sich die Weltwirtschaft im ersten Halbjahr 2010 von der globalen Rezession im Vorjahr. Vor allem die Volkswirtschaften der aufstrebenden asiatischen Länder trieben die weltweite Konjunktur stark an. Die staatlichen Maßnahmenpakete sowie das niedrige Zinsniveau in den großen Industrieländern unterstützten die Konjunkturerholung ebenso. Aufgrund der überraschend hohen Wachstumsdynamik hob der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft für das Gesamtjahr 2010 von knapp 4% auf 4,5% an.
Gleichzeitig warnen die IWF-Experten aber vor steigenden Risiken. An erster Stelle nennen sie die Schuldenkrise einiger europäischer Staaten. Die notwendigen Sparmaßnahmen dürften das Wirtschaftswachstum in Europa dämpfen. Darüber hinaus laufen die Konjunkturmaßnahmen aus. Insgesamt wird sich die Konjunktur im Euroraum deutlich langsamer erholen als in anderen Regionen. Die IWF-Experten erwarten für 2010 ein Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) im Euroraum von lediglich 1,0%. In den USA dürfte das BIP hingegen um 3,3% ansteigen.
In Deutschland läuft die Konjunktur ein wenig besser als in anderen europäischen Staaten. Vor allem der Export und die Investitionstätigkeit der Unternehmen ziehen an, während der Konsum schwächelt. Der ifo-Geschäftsklima-Index, ein wichtiger Frühindikator für die deutsche Volkswirtschaft, lag im Juni leicht höher als im Vormonat und deutet weiter auf eine relativ stabile Konjunkturerholung hin. Die BIP-Wachstumsprognosen für Deutschland reichen von 1,5% bis rund 2,0%.
Auftragseingang der deutschen Maschinenbau-Branche steigt
Der Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau legte in den vergangenen Monaten stetig zu. Damit hat sich die Branche von ihrem tiefen Einbruch im Jahr 2009 erholt. Im Mai lag der Ordereingang um 61% höher als im Vorjahr. Zwar verzeichnete die Branche im entsprechenden Vorjahresmonat den absoluten Tiefpunkt bei den Aufträgen, dennoch spricht die zunehmende Wachstumsdynamik für eine nachhaltige Erholung. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich März 2010 bis Mai 2010 kletterte der Auftragseingang um 37%. 2009 war dieser Wert um rund 25% eingebrochen.
Umsatz steigt um 16,4% auf 1.076,2 Mio. €
Auch KRONES profitiert davon, dass sich die weltweite Konjunktur von ihrer tiefen Rezession erholt hat. Der Umsatz des Unternehmens hatte im ersten Quartal 2010 mit einer Steigerungsrate von 10,6% sein Vorjahresniveau wieder übertroffen. Von April bis Juni beschleunigte sich das Wachstum. Mit 542,7 Mio. € übertraf der Umsatz von KRONES im zweiten Quartal den Vorjahreswert von 442,1 Mio. € um 22,8%. Insgesamt stieg der Umsatz im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 16,4% auf 1.076,2 Mio. € (Vorjahr: 924,4 Mio. €) an. Damit sind wir auf gutem Weg, das für das Gesamtjahr angestrebte Wachstum von 10% bis 15% zu erreichen.
Starke Zuwächse verzeichnete KRONES in der Kunststofftechnik, also bei Maschinen und Anlagen, auf denen Flaschen aus Kunststoff (PET) hergestellt und abgefüllt werden.
Umsatz nach Regionen
Im ersten Halbjahr 2010 ging der Umsatz in Deutschland im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 16,7% auf 113,1 Mio. € deutlich zurück. Neben der noch verhaltenen Inlandsnachfrage ist dabei zu berücksichtigen, dass der Inlandsumsatz Anfang 2009 abrechnungsbedingt außerordentlich stark angestiegen war.
In Europa (ohne Deutschland) kletterte der Umsatz von Januar bis Juni um 6,3% auf 327,7 Mio. €. Damit befindet sich das europäische Geschäft wieder auf dem Wachstumspfad, nachdem im ersten Quartal 2010 die Umsätze gegenüber dem Vorjahr noch leicht rückläufig waren.
Größter Wachstumstreiber waren erneut die Märkte in der restlichen Welt. Hier sprang der Umsatz im Zeitraum von Januar bis Juni 2010 gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitraum um 32,3% auf 635,4 Mio. €. Damit erzielte das Unternehmen 59,0% des Konzernumsatzes außerhalb von Europa (Vorjahr: 52,0%). Während sich die Märkte in Asien, Afrika und Südamerika weiterhin gut entwickeln, werden in Nordamerika bislang kaum neue Investitionen getätigt.
KRONES erzielte im ersten Halbjahr 59% des gesamten Umsatzes außerhalb Europas.
Die Wirtschaft wächst, aber auch die Sorge um die Nachhaltigkeit des Aufschwungs.
In der deutschen Maschinenbaubranche lag der Ordereingang im Mai 61 % höher als im Vorjahr.
Auftragseingang übertrifft Vorjahresniveau um 26,4%
Unsere Kunden hielten sich während der Finanz- und Wirtschaftskrise im vergangenen Jahr mit Investitionen stark zurück. Dieser Investitionsstau löst sich nun zunehmend auf. Im ersten Halbjahr 2010 kletterte der Auftragseingang von KRONES im Vergleich zum Vorjahr um 26,4% von 874,0 Mio. € auf 1.104,9 Mio. €. Im zweiten Quartal übertraf der Wert der Bestellungen mit 554,5 Mio. € das Vorjahresniveau um 20,8%. Der Auftragseingang von April bis Juni war auch höher als in den ersten drei Monaten 2010 (550,4 Mio. €).
Der Anteil von kompletten Abfülllinien an den Bestellungen stieg im Berichtszeitraum im Vergleich zum Vorjahr an. Damals war es für Kunden wegen der restriktiven Kreditvergabe der Banken oftmals schwierig, größere Investitionen zu finanzieren. Mittlerweile haben sich die Finanzierungsbedingungen verbessert.
Starke Zuwächse beim Auftragseingang verzeichneten wir im ersten Halbjahr in China, Asien, Afrika sowie dem Mittleren und Nahen Osten. Während das Geschäft in Südamerika deutlich anzog, war die Nachfrage nach unseren Produkten in Nordund Zentralamerika im Berichtszeitraum unverändert schwach. In den USA gibt es eine immer stärkere Konzentration bei den Brauereien und Getränkebetrieben, hier werden vorhandene Kapazitäten erst voll ausgenutzt und nicht erweitert.
In den vergangenen Quartalen wuchs der Auftragsbestand von KRONES kontinuierlich an. Zum 30. Juni 2010 hatte das Unternehmen Aufträge im Wert von 917,2 Mio. € in den Büchern. Damit lag der Auftragsbestand um 130,2 Mio. € höher als im Vorjahr. Das komfortable Auftragspolster erhöht zum einen die Planungssicherheit. Zum anderen müssen wir nicht um jeden Preis um Aufträge kämpfen.
KRONES erzielt im ersten Halbjahr 22,1 Mio. € Nettogewinn
In den ersten sechs Monaten 2010 zog das Geschäft von krones stark an und die Produktionskapazitäten waren voll ausgelastet. Das wirkte sich positiv auf das Ergebnis aus. Das Conversion-Programm, mit dem wir nachhaltig Kosten einsparen, trug ebenfalls dazu bei, dass sich die Ertragslage im Vergleich zum Vorjahr deutlich verbesserte. Von Januar bis Juni 2010 erwirtschaftete krones ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 32,0 Mio. €. In den ersten sechs Monaten 2009 lag das EBT bei minus 15,8 Mio. €. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, betrug im ersten Halbjahr 3,0%. Damit ist das Unternehmen noch weit von seiner Ertragskraft vor der Krise entfernt. Auch da der Gesamtmarkt der Verpackungs- und Getränkeindustrie weiterhin deutlich kleiner ist als vor der Wirtschaftskrise, ist die Preisqualität unbefriedigend. Zuletzt stabilisierten sich die Preise aber zumindest.
KRONES verfügt über komfortables Auftragspolster
Im zweiten Quartal 2010 kletterte das EBT im Vergleich zum Vorjahr von minus 11,8 Mio. € auf 18,8 Mio. €. Die EBT-Marge war mit 3,5% besser als im Jahresanfangsquartal. Das Ergebnis nach Steuern legte im ersten Halbjahr 2010 im Vergleich zum Vorjahr von minus 16,0 Mio. € auf 22,1 Mio. €. zu. Im zweiten Quartal verdiente KRONES nach Steuern 13,0 Mio. € (Vorjahresquartal: minus 10,9 Mio. €). Zum 30. Juni 2010 betrug das Ergebnis je Aktie 0,73 € (Vorjahr: minus 0,53 €).
Zur Jahresmitte liegt der Ordereingang um mehr als ein Viertel über dem Vorjahreswert. Der Auftragsbestand erhöht sich auch deutlich.
KRONES hat von Januar bis Juni die Verluste des gleichen Vorjahreszeitraums bereits mehr als wettgemacht.
| 2010 | 2009 Veränderung | ||
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | |||
| Umsatzerlöse | 1.076,2 | 924,4 | +16,4% |
| Bestandsveränderung fe/ufe | 32,2 | –67,6 | – |
| Gesamtleistung | 1.108,4 | 856,8 | +29,4% |
| Materialaufwand | –580,2 | –438,2 | +32,4% |
| Personalaufwand | –347,3 | –304,3 | +14,1% |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –121,6 | –101,8 | +19,4% |
| ebitda | 59,3 | 12,5 | – |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –28,9 | –29,7 | –2,7% |
| ebit | 30,4 | –17,2 | – |
| Finanzergebnis | 1,6 | 1,4 | +14,3% |
| ebt | 32,0 | –15,8 | – |
| Ertragsteuern | –9,9 | –0,2 | – |
| Konzernergebnis | 22,1 | –16,0 | – |
Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €
Im ersten Halbjahr stieg die Gesamtleistung des Krones Konzerns im Vergleich zum Vorjahr um 29,4% auf 1.108,4 Mio. €, und damit deutlich stärker als der Umsatz (+ 16,4%). Hierin spiegelt sich die stark gestiegene Nachfrage nach unseren Produkten und die damit verbundene hohe Auslastung unserer Produktionskapazitäten wider.
Der Materialaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum um 32,4% auf 580,2 Mio. € zu, weil Krones wegen des anziehenden Geschäfts wieder verstärkt Zeitarbeitskräfte, die in diesem Aufwandsposten erfasst werden, einsetzte. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, stieg nur unwesentlich auf 52,3% (Vorjahr: 51,1%).
Weniger stark als Umsatz und Gesamtleistung stieg der Personalaufwand. Er legte von Januar bis Juni um 14,1% auf 347,3 Mio. €. Der Anstieg resultiert vor allem aus der erhöhten Auslastung. Der Personalaufwandsquote verringerte sich von 35,5% im Vorjahr auf 31,3%.
Auch der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie der aktivierten Eigenleistungen ging im Verhältnis zur Gesamtleistung leicht auf 11,0% zurück (Vorjahr: 11,9%). Hierin spiegelt sich die Nachhaltigkeit des Conversion-Programms wider, das sich auch in niedrigeren sonstigen betrieblichen Aufwendungen niederschlägt.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen waren im Berichtszeitraum mit 28,9 Mio. € nahezu unverändert zum Vorjahreswert von 29,7 Mio. €.
Der Materialaufwand stieg wegen des verstärkten Einsatzes von Zeitarbeitskräften stark an.
| 2010 | 2009 Veränderung | ||
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | in Mio. € | ||
| ebt | 32,0 | –15,8 | 47,8 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –43,1 | –65,0 | 21,9 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | –24,9 | –44,7 | 19,8 |
| Free Cashflow | –68,0 | –109,7 | 41,7 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 14,6 | 25,5 | –10,9 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –53,4 | –84,2 | 30,8 |
| wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 1,2 | –0,4 | 1,6 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode | 135,5 | 108,4 | 27,1 |
| Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode | 83,3 | 23,8 | 59,5 |
Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €
Der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) hat sich von Januar bis Juni 2010 im Vergleich zum Vorjahr nicht so stark wie das Konzernergebnis erholt. Er verbesserte sich von minus 65,0 Mio. € auf minus 43,1 Mio. €. Dass er sich nicht ins positive Terrain bewegte, lag überwiegend an dem deutlich höheren Geschäftvolumen im ersten Halbjahr 2010, wodurch das Working Capital, vor allem Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte, stark aufgebaut werden musste.
Krones investierte im Berichtszeitraum 27,9 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Diese Summe liegt unter dem Vorjahreswert, der wegen der Fertigstellung des Technologiezentrums in Neutraubling noch bei 43,7 Mio. € lag. Den überwiegenden Teil der Investitionen steckte Krones in neue Fertigungsmaschinen.
Nach Abzug der Investitionen verbleibt vom operativen Cashflow zur Jahresmitte ein um 41,7 Mio. € verbesserter Free Cashflow von minus 68,0 Mio. €. Krones geht weiterhin davon aus, im Gesamtjahr 2010 einen positiven Free Cashflow zu erwirtschaften.
Da das Unternehmen im 1. Halbjahr 2010 mit 15,4 Mio. € deutlich weniger Finanzverbindlichkeiten als im gleichen Vorjahreszeitraum mit 81,5 Mio. € aufnahm, war der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit um 10,9 Mio. € niedriger. Unterm Strich verfügte Krones zum 30. Juni 2010 über liquide Mittel von 83,3 Mio. € (Vorjahr: 23,8 Mio. €).
Der operative Cashflow hat sich wegen des höheren Working Capital im 1. Halbjahr nicht so stark wie das Ergebnis verbessert.
2006 2007 2008 2009
| 30.06.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007 | ||||
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 551 | 542 | 534 | 475 |
| davon Anlagevermögen | 500 | 496 | 482 | 422 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.330 | 1.248 | 1.291 | 1.209 |
| davon flüssige Mittel | 83 | 136 | 108 | 54 |
| Eigenkapital | 731 | 696 | 790 | 708 |
| Fremdkapital | 1.150 | 1.094 | 1.035 | 976 |
| langfristige Verpflichtungen | 120 | 125 | 144 | 155 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.030 | 969 | 891 | 821 |
| Bilanzsumme | 1.881 | 1.790 | 1.825 | 1.684 |
Um 5,1% lag die Bilanzsumme von 1.881 Mio. € per 30. Juni 2010 über dem Wert vom Jahresende 2009. Der Grund hierfür liegt in einem deutlich anziehenden Geschäft im 1. Halbjahr, was ein höheres Working Capital zur Folge hatte.
Die langfristigen Vermögenswerte blieben zum 30. Juni 2010 mit 551,4 Mio. € (31. Dezember 2009: 542,5 Mio. €) nahezu unverändert. Das Anlagevermögen betrug 499,9 Mio. € (31. Dezember 2009: 495,8 Mio. €). Hiervon entfielen 403,0 Mio. € auf Sachanlagen. Bei den immateriellen Vermögenswerten des Unternehmens, die sich zum 30. Juni auf 94,8 Mio. € beliefen (31. Dezember 2009: 86,1 Mio. €), handelt es sich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen.
Am Ende des Berichtszeitraums lagen die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.329,8 Mio. € um 6,6% höher als am 31. Dezember 2009. Von Januar bis Juni 2010 baute KRONES sowohl die Vorräte als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des deutlich gestiegenen Geschäftsvolumens erheblich auf. Die Vorräte erhöhten sich von 521,9 Mio. € auf 563,7 Mio. €, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 98,6 Mio. € auf 556,9 Mio. € zu.
Die Eigenkapitalquote von krones betrug zur Jahresmitte sehr solide 38,8%, die Netto-Liquidität lag bei 67,9 Mio. €.
Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. € Obwohl das Unternehmen Working Capital aufbaute, lag es im Verhältnis zum Umsatz mit 28,8% unter dem Vorjahreswert von 29,7%. Dem Großteil des Anstiegs der Vorräte und Forderungen stand ein Rückgang an liquiden Mitteln gegenüber, die sich im Berichtszeitraum von 135,5 Mio. € auf 83,3 Mio. € verringerten.
Die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Rückstellungen, beziffern sich zum 30. Juni 2010 auf 120,1 Mio. € (31. Dezember 2009: 125,0 Mio. €). Langfristige Bankschulden hatte das Unternehmen zum 30. Juni keine.
Bei den kurzfristigen Verpflichtungen gab es eine Steigerung auf 1.030,5 Mio.€ seit Ende 2009 (969,8 Mio. €). Dies ist überwiegend auf höhere Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter zurückzuführen. Zur kurzfristigen Finanzierung des Geschäfts beanspruchte KRONES zum Ende des ersten Halbjahres Kreditlinien in Höhe von 15,4 Mio. €.
Aufgrund des positiven Halbjahres-Ergebnisses erhöhte sich das Eigenkapital von 695,7 Mio. € zum Bilanzstichtag 2009 auf 730,6 Mio. €. Damit lag unsere Eigenkapitalquote am 30. Juni bei 38,8% (31. Dezember 2009: 38,9%). Gepaart mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 67,9 Mio. € zum 30. Juni 2010 verfügt KRONES weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.
Ende Juni beschäftigt KRONES 10.293 Mitarbeiter
Die Strategie von KRONES am Stammpersonal auch in der Krise festzuhalten, hat sich im jüngsten Aufschwung bereits in einer guten Gesamtleistung niedergeschlagen. So beschäftigte das Unternehmen zur Jahresmitte 10.293 Mitarbeiter (Inland: 8.054; Ausland: 2.239), 55 mehr als zum Jahresende 2009. Ende Juni 2010 befanden sich 381 junge Menschen bei Krones in der Ausbildung.
Positiv hervorzuheben ist, dass aufgrund der besseren wirtschaftlichen Lage alle befristeten Verträge von Ausbildungsabgängern des Jahres 2009 zum Jahresende in unbefristete umgewandelt werden.
krones hat im ersten Halbjahr 2010 die Zahl der Mitarbeiter wieder aufgestockt.
Das Kernsegment von Krones war der maßgebliche Wachstumstreiber im ersten Halbjahr 2010
Nur das Kernsegment von Krones schrieb von Januar bis Juni 2010 schwarze Zahlen.
* Anteil am Konzernumsatz von 1.076,2 Mio. €
* Anteil am Konzernumsatz von 924,4 Mio. €
Segmentumsatz
Unser Kerngeschäft »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« legte beim Umsatz im ersten Halbjahr 2010 um 19,2% auf 936,8 Mio. € (Vorjahr: 785,6 Mio. €) zu. Damit hat sich der Aufschwung im zweiten Quartal des laufenden Geschäftsjahres beschleunigt, nachdem der Anstieg von Januar bis März »nur« 8,3% betrug. Vor allem der Bereich Kunststofftechnik, also Maschinen und Anlagen auf denen PET-Flaschen hergestellt, befüllt und verpackt werden, war ein bedeutender Wachstumstreiber. Zum Gesamtumsatz steuerte das Kernsegment 87,0% (Vorjahr: 85,0%) bei.
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« fiel der Umsatz von Januar bis Juni im Vergleich zum Vorjahr um 3,0 % auf 98,9 Mio. € (Vorjahr: 102,0 Mio. €). Grund hierfür ist, dass im Berichtszeitraum die Zahl der realisierten Großprojekte wegen der noch nicht nachhaltig stabilen Konjunktur sehr gering war. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz sank folglich in den ersten sechs Monate 2010 auf 9,2% (Vorjahr: 11,0%).
Um 10,1% legt der Umsatz in unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« zu. Hier zahlt sich neben den vielen Produkteinführungen auch aus, dass die Kunden von Kosme das komplette Lifecycle-Servicenetz von Krones nutzen können. Dennoch fiel der Umsatzanteil von Kosme in den ersten sechs Monaten 2010 von 4,0% im Vorjahr auf 3,8%.
| Segment Produktabfüllung und -ausstattung | 2010 | 2009 |
|---|---|---|
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | ||
| ebit in Mio. € |
34,4 | –8,0 |
| ebt in Mio. € |
36,2 | –6,2 |
| ebt-Marge in % |
3,9 | –0,8 |
| Segment Prozesstechnik | 2010 | 2009 |
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | ||
| ebit in Mio. € |
–0,6 | –7,0 |
| ebt in Mio. € |
–0,6 | –7,0 |
| ebt-Marge in % |
–0,6 | –6,9 |
| Segment kosme | 2010 | 2009 |
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | ||
| ebit in Mio. € |
–3,4 | –2,2 |
| ebt in Mio. € |
–3,6 | –2,6 |
| ebt-Marge in % |
–8,9 | –7,1 |
Segmentergebnis
Eine saubere Trendwende legte das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« hin. So erwirtschaftete das Kerngeschäft von Krones im ersten Halbjahr 2010 ein EBT von 36,2 Mio. € nachdem im gleichen Zeitraum des Vorjahres noch ein minus von 6,2 Mio. € zu Buche stand. Trotz des guten Ergebnisses ist die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, mit 3,9% wegen der weiterhin unbefriedigenden Preisqualität noch ein gutes Stück von dem Niveau vor der Krise entfernt.
Nicht ganz den Sprung in die schwarzen Zahlen schaffte in den ersten beiden Quartalen 2010 das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«. Das Ergebnis vor Steuern lag bei minus 0,6 Mio. € nach einem Minus von 7,0 Mio. € im Vorjahr. Dass das Ergebnis trotz des leichten Umsatzrückgangs gesteigert werden konnte, lag vor allem am höheren Anteil eigener Produkte am Segmentumsatz. Die EBT-Marge verbesserte sich von minus 6,9% auf minus 0,6%.
Im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« verschlechterte sich im ersten Halbjahr 2010 das Ergebnis vor Steuern von minus 2,6 Mio. € im Vorjahr auf minus 3,6 Mio. €. Hauptursache für die unzufriedenstellende Ertragssituation sind zum einen die durchgeführten Umstrukturierungsaktivitäten. Zum anderen ist die Investitionszurückhaltung bei der Kundenklientel von Kosme weiterhin sehr hoch, was sich negativ auf die Preispolitik auswirkt. Ziel von Krones ist weiterhin, mit Kosme auch im unteren Leistungsbereich die Marktführerschaft zu erlangen.
Schuldenkrise belastet die Aktienmärkte
Die kräftige Konjunkturerholung und die damit einhergehenden steigenden Unternehmensgewinne sowie das niedrige Zinsniveau reichten nicht aus, um die Aktienmärkte im ersten Halbjahr 2010 nachhaltig zu beflügeln. Zu sehr verunsicherte die europäische Schuldenkrise die Börsianer. Die Angst vor einem Finanzkollaps in Ländern wie Griechenland, Spanien oder Italien, der das Banken- und Finanzsystem erschüttern würde, führte immer wieder zu heftigen Kurseinbrüchen. Der Deutsche Aktienindex DAX schwankte im ersten Halbjahr zwischen 5.400 und 6.300 Punkten und notierte Ende Juni 2010 mit 5.965 Punkten im Vergleich zu seinem Jahresanfangsstand nahezu unverändert.
Deutlich besser entwickelte sich der MDAX. Der Index für die mittelgroßen Werte büßte zwar im zweiten Quartal einen Teil seiner von Januar bis März erzielten Gewinne wieder ein, aber Ende Juni stand immer noch ein Plus von 6,7% zu Buche. Der MDAX profitierte davon, dass er stark von konjunktursensiblen Unternehmen und weniger von Finanzwerten bestimmt wird.
Die wichtigsten internationalen Indizes schnitten wesentlich schlechter ab als DAX und MDAX. So verlor der amerikanische Dow-Jones-Index in den ersten sechs Monaten 2010 mehr als 6%, der japanische Nikkei gab um 11,0% nach. Am schlimmsten erwischte es die chinesische Börse. Der Shanghai Composite brach um mehr als ein Viertel ein. Grund hierfür war die Angst der Investoren, dass sich das chinesische Wirtschaftswachstum deutlich abschwächt.
KRONES Aktie klettert mit 15,3% deutlich stärker als der mdax
Der Kurs der KRONES Aktie zog im ersten Halbjahr stärker an als der MDAX. Ende Juni notierte die Aktie mit 40,94 € um 15,3 % höher als zu Jahresanfang. Dass sich der Umsatz und das Ergebnis im ersten Quartal 2010 im Vergleich zum Krisenjahr 2009 deutlich verbessert hatten, trug ebenso zum Kursaufschwung bei wie ein insgesamt positiver Ausblick auf das Gesamtjahr. Die Investoren honorierten in der von der Schuldenkrise dominierten Zeit auch die gute Finanzausstattung und die solide Bilanz des Unternehmens.
Die KRONES Aktie hat sich seit Jahresbeginn deutlich besser als der MDAX entwickelt.
krones Aktien mdax (indexiert)
Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut
Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystem von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.
Risikoanalyse
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.
Risikoüberwachung
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.
Risikoplanung und -steuerung
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, Strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.
Risiken
Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2009 ab S. 62 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum für das erste Halbjahr 2010 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.
Weltwirtschaftliche Risiken bleiben
Die Wirtschaft ist weltweit auf Erholungskurs, die deutsche Maschinenbaubranche hat das »Tal der Tränen« verlassen und Krones hat kräftige Zuwächse zur Jahresmitte verbuchen können. Auch wenn es so scheint, dass wir die Krise überwunden haben, sehen wir weiterhin viele Risikofaktoren, die einen nachhaltigen weltweiten wirtschaftlichen Aufschwung gefährden können.
So sehen viele Volkswirte Inflationsrisiken aufgrund der weltweit expansiven Geldpolitik, die in Zukunft erhebliche Schwankungen der Wechselkurse und instabile Finanzmärkte zur Folge haben könnten. Außerdem besteht die Gefahr, dass die weiterhin bestehenden weltwirtschaftlichen Ungleichgewichte zu verstärktem Protektionismus in einigen Regionen der Welt führen. Darüber hinaus ist auch noch nicht absehbar, inwieweit die Verknappungen an den Rohstoffmärkten sowie die hohe öffentliche und private Verschuldung die globale Konjunktur beeinflussen werden. Die weitere Entwicklung der Weltwirtschaft, auch über das Jahr 2010 hinaus, bleibt daher unsicher. Mit einem Exportanteil von derzeit 90% ist Krones zwangsläufig auch von der globalen Konjunkturentwicklung abhängig.
Um für eine unberechenbarere, stark schwankende Wirtschaft und somit volatilere Absatzmärkte gewappnet zu sein, setzt Krones weiterhin auf das Veränderungsprogramm »Conversion«, das für Umdenken und Umbauen steht. Ziel von Conversion ist es, die Flexibilität in allen Bereichen zu erhöhen, Produkte und Prozesse zu vereinfachen sowie in Wachstumsfelder zu investieren. Dadurch sollen langfristig die Kosten gesenkt und neue Umsatzpotenziale erschlossen werden.
Positive Aussichten für das Gesamtjahr 2010
Krones hat im ersten Halbjahr 2010 eine Trendumkehr erreicht und rechnet für das Geschäftsjahr 2010 mit einem Umsatzwachstum von 10 bis 15%. Das entspricht einem Konzernumsatz von 2,10 bis 2,15 Mrd. €. Während wir zu Beginn des Geschäftsjahres dieses Ziel eher vorsichtig formulierten, sind wir heute zuversichtlich, dass wir im oberen Bereich dieser Spanne das Jahr 2010 abschließen werden.
Aus heutiger Sicht geht das Unternehmen davon aus, dass sich auch im Konzernergebnis die Trendumkehr des ersten Halbjahrs fortsetzen wird und im Jahr 2010 wieder ein nennenswert positives Ergebnis erwirtschaftet werden kann. Dabei wird das Ergebnis des zweiten Halbjahres 2010 mit hoher Wahrscheinlichkeit das Ergebnis des ersten Halbjahres übertreffen.
Für das Geschäftsjahr 2011 gehen wir bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen von einer weiteren positiven Entwicklung aus.
| Passiva | 30.06.2010 | 31.12.2009 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Eigenkapital | 730,6 | 695,7 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 79,8 | 76,8 | ||
| Passive latente Steuern | 1,9 | 2,2 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 32,6 | 37,7 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 1,5 | 2,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 4,3 | 5,4 | ||
| Langfristige Schulden | 120,1 | 125,0 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 172,7 | 183,8 | ||
| Steuerrückstellungen | 14,3 | 8,1 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 15,4 | 0,0 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 455,6 | 434,2 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 134,2 | 162,3 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 7,0 | 5,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und | ||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 231,3 | 175,5 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.030,5 | 969,8 |
| Passiva Eigenkapital |
30.06.2010 | 31.12.2009 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| 730,6 | 695,7 | |||
| Rückstellungen für Pensionen | 79,8 | 76,8 | ||
| Passive latente Steuern | 1,9 | 2,2 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 32,6 | 37,7 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,0 | 0,0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 1,5 | 2,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 4,3 | 5,4 | ||
| Langfristige Schulden Sonstige Rückstellungen Steuerrückstellungen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten Erhaltene Anzahlungen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Sonstige Finanzverpflichtungen Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter Kurzfristige Schulden |
120,1 | 125,0 | ||
| 172,7 | 183,8 | |||
| 14,3 | 8,1 | |||
| 15,4 | 0,0 | |||
| 455,6 | 434,2 | |||
| 134,2 | 162,3 | |||
| 7,0 | 5,9 | |||
| 231,3 | 175,5 | |||
| 1.030,5 | 969,8 | |||
| Bilanzsumme | 1.881,2 | 1.790,5 |
| Aktiva | 30.06.2010 | 31.12.2009 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 94,8 | 86,1 | |||
| Sachanlagen | 403,0 | 407,4 | |||
| Finanzanlagen | 2,1 | 2,3 | |||
| Anlagevermögen | 499,9 | 495,8 | |||
| Aktive latente Steuern | 12,4 | 12,0 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 21,9 | 18,8 | |||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 10,9 | 10,9 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 6,3 | 5,0 | |||
| Langfristige Vermögenswerte | 551,4 | 542,5 | |||
| Vorräte | 563,7 | 521,9 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 556,9 | 458,3 | |||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 5,2 | 5,3 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 120,7 | 127,0 | |||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 83,3 | 135,5 | |||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.329,8 | 1.248,0 | |||
| Bilanzsumme | 1.881,2 | 1.790,5 |
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | ||
| Mio. € | Mio. € | |
| Ergebnis vor Steuern | 32,0 | –15,8 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 28,9 | 29,7 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Rückstellungen | 31,8 | –15,5 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | –0,7 | 0,2 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | –0,5 | –0,7 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | –0,4 | –0,1 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | –1,1 | –1,5 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögens | ||
| werten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –134,0 | 144,1 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 7,7 | –181,1 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | –36,3 | –40,7 |
| gezahlte Zinsen | –1,1 | –1,6 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –5,7 | –22,7 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –43,1 | –65,0 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –15,5 | –18,3 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | –12,4 | –25,4 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 1,2 | 0,2 |
| Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,0 | –3,1 |
| erhaltene Zinsen | 1,8 | 1,9 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | –24,9 | –44,7 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | 0,0 | –18,1 |
| Erwerb von eigenen Anteilen | 0,0 | –37,1 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 15,4 | 81,5 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | –0,8 | –0,8 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | 14,6 | 25,5 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –53,4 | –84,2 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 1,2 | –0,4 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 135,5 | 108,4 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 83,3 | 23,8 |
| 2010 | 2009 | Ver- | |
|---|---|---|---|
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | änderung | ||
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 1.076,2 | 924,4 | 16,4 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 32,2 | –67,6 | |
| Gesamtleistung | 1.108,4 | 856,8 | 29,4 |
| Materialaufwand | –580,2 | –438,2 | 32,4 |
| Personalaufwand | –347,3 | –304,3 | 14,1 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –121,6 | –101,8 | 19,4 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –28,9 | –29,7 | –2,7 |
| EBIT | 30,4 | –17,2 | – |
| Finanzergebnis | 1,6 | 1,4 | |
| Ergebnis vor Steuern | 32,0 | –15,8 | – |
| Ertragsteuern | –9,9 | –0,2 | – |
| Konzernergebnis | 22,1 | –16,0 | – |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,1 | 0,1 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
22,0 | –16,1 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 0,73 | –0,53 |
| 2010 | 2009 | Ver- | |
|---|---|---|---|
| 2. Quartal | 2. Quartal | änderung | |
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 542,7 | 442,1 | 22,8 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 8,5 | –41,1 | |
| Gesamtleistung | 551,2 | 401,0 | 37,5 |
| Materialaufwand | –284,2 | –204,0 | 39,3 |
| Personalaufwand | –171,4 | –144,3 | 18,8 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –63,3 | –48,4 | 30,8 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –14,6 | –15,6 | –6,4 |
| EBIT | 17,7 | –11,3 | – |
| Finanzergebnis | 1,1 | –0,5 | |
| Ergebnis vor Steuern | 18,8 | –11,8 | – |
| Ertragsteuern | –5,8 | 0,9 | – |
| Konzernergebnis | 13,0 | –10,9 | – |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0,1 | 0,1 | |
| Ergebnisanteil KRONES Konzern |
12,9 | –11,0 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 0,43 | –0,35 |
| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | ||
| Mio. € | Mio. € | |
| Konzernergebnis | 22,1 | –16,0 |
| Unterschied aus Währungsumrechnung | 13,9 | 1,9 |
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente | ||
| Derivative Finanzinstrumente | –1,1 | 0,7 |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 12,8 | 2,6 |
| Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 34,9 | –13,4 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | 0,1 | 0,1 |
| davon Anteile KRONES Konzern |
34,8 | –13,5 |
| Mutterunternehmen | Anteile anderer Gesellschafter |
Konzern eigen kapital |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichn. | Kapital- Gewinn- | Währ.- Sonstige Konzern- | Eigen- | Eigen- | |||||
| Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen | bilanz- | kapital | kapital | ||||||
| Eigenkap. | gewinn | ||||||||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Stand 31. Dezember 2008 | 40,0 | 103,7 | 476,7 | –8,9 | 1,5 | 175,8 | 788,8 | 1,2 | 790,0 |
| Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) | –18,1 | –18,1 | –18,1 | ||||||
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2009 | –16,1 | –16,1 | 0,1 | –16,0 | |||||
| Erwerb eigener Anteile | –37,1 | –37,1 | –37,1 | ||||||
| Einstellung in die Gewinnrücklagen | 18,0 | –18,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | 1,9 | 1,9 | 1,9 | ||||||
| Änderungen im Konsolidierungskreis | –2,6 | –2,6 | –1,2 | –3,8 | |||||
| Hedge Accounting | 0,7 | 0,7 | 0,7 | ||||||
| Stand 30. Juni 2009 | 40,0 | 66,6 | 492,1 | –7,0 | 2,2 | 123,6 | 717,5 | 0,1 | 717,6 |
| Konzernergebnis 2. Halbjahr 2009 | –18,6 | –18,6 | 0,1 | –18,5 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0,5 | –0,5 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Änderungen im Konsolidierungskreis | –4,0 | –4,0 | 0,6 | –3,4 | |||||
| Währungsdifferenzen | 2,2 | 0,2 | 2,4 | 2,4 | |||||
| Hedge Accounting | –2,4 | –2,4 | –2,4 | ||||||
| Stand 31. Dezember 2009 | 40,0 | 66,6 | 488,6 | –4,8 | –0,2 | 104,7 | 694,9 | 0,8 | 695,7 |
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2010 | 22,0 | 22,0 | 0,1 | 22,1 | |||||
| Währungsdifferenzen | 13,9 | 13,9 | 13,9 | ||||||
| Hedge Accounting | –1,1 | –1,1 | –1,1 | ||||||
| Stand 30. Juni 2010 | 40,0 | 66,6 | 488,6 | 9,1 | –1,3 | 126,7 | 729,7 | 0,9 | 730,6 |
| Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | krones Konzern | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| zur Produktabfüllung und | zur Getränkeproduktion/ | für den unteren Leistungs- | ||||||
| -ausstattung | Prozesstechnik | bereich (kosme) | ||||||
| 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | |
| 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. | ||||||||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Umsatzerlöse | 936,8 | 785,6 | 98,9 | 102,0 | 40,5 | 36,8 | 1.076,2 | 924,4 |
| EBIT | 34,4 | –8,0 | –0,6 | –7,0 | –3,4 | –2,2 | 30,4 | –17,2 |
| EBT | 36,2 | –6,2 | –0,6 | –7,0 | –3,6 | –2,6 | 32,0 | –15,8 |
| EBT-Marge | 3,9% | –0,8% | –0,6% | –6,9% | –8,9% | –7,1% | 3,0% | –1,7% |
| Mitarbeiter am 30.06.* | 9.004 | 8.843 | 628 | 598 | 510 | 520 | 10.142 | 9.961 |
* Konsolidierungskreis
Segmentberichterstattung krones Konzern
Allgemeine Angaben
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der krones ag (»krones Konzern«) zum 30. Juni 2010 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.
Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. Juni 2010 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.
Im Geschäftsjahr 2010 wurde die krones o.o.o., Moskau, Russische Föderation und die krones (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die krones ag ist an diesen Gesellschaften zu 100% beteiligt.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des krones Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.
Sachanlagen
Sachanlagen des krones Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
Leasing
Leasingverträge, bei denen der krones Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.06.2010 31.12.2009 | 2010 | 2009 | ||||
| US-Dollar | USD | 1,229 | 1,441 | 1,331 | 1,335 | |
| Britisches Pfund | GBP | 0,818 | 0,890 | 0,872 | 0,895 | |
| Schweizer Franken | CHF | 1,328 | 1,484 | 1,438 | 1,506 | |
| Dänische Kronen | DKK | 7,449 | 7,442 | 7,443 | 7,450 | |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,288 | 1,510 | 1,377 | 1,607 | |
| Japanischer Yen | JPY | 109,050 | 133,060 | 121,681 | 127,526 | |
| Brasilianischer Real | BRL | 2,227 | 2,510 | 2,400 | 2,942 | |
| Chinesischer Renminbi Yuan | CNY | 8,333 | 9,830 | 9,094 | 9,137 | |
| Mexikanischer Peso | MXN | 15,730 | 18,826 | 16,879 | 18,486 | |
| Ukrainischer Griwna | UAH | 9,715 | 11,591 | 10,740 | 10,760 | |
| Südafrikanischer Rand | ZAR | 9,368 | 10,675 | 10,035 | 12,284 | |
| Kenianischer Schilling | KES | 100,639 | 109,285 | 107,279 | 109,153 | |
| Nigerianischer Naira | NGN | 184,660 | 215,260 | 202,910 | 199,205 | |
| Thailändischer Baht | THB | 39,807 | 47,969 | 43,744 | 47,100 | |
| Russischer Rubel | RUB | 38,293 | 43,647 | 40,063 | 44,237 |
| in Jahren | |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 18 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
Finanzinstrumente
Die Finanzinstrumente nach ias 39, die bei krones eingesetzt werden, setzen sich aus
- Finanzanlagen
- zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
- zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
- finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten
zusammen.
Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.
Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. ifrs 7.27 A).
Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.
Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.
Die Klassen nach ifrs 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach ias 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.
Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach ifrs 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.
Darüber hinaus wird im krones Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach ias 39 angewendet.
Derivative Finanzinstrumente
Die im krones Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen ist im Wesentlichen die Währung us-Dollar.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S.d. ifrs 7.27A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:
- a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
- b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.
Segmentberichterstattung
krones berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.
Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.
Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.
Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-ebit gemessen.
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der |
|---|---|
| Beteiligung der | |
| krones ag in % | |
| neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling |
100,00 |
| ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main |
51,00 |
| S.A. KRONES n.v., Louvain-la-Neuve, Belgien |
100,00 |
| KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark |
100,00 |
| KRONES S .A.R.L., Lyon, Frankreich |
100,00 |
| KRONES UK ltd., Bolton, Großbritannien |
100,00 |
| KOSME UK ltd., Burton on Trent Staffordshire, Großbritannien |
100,00 |
| KRONES S .R.L., Garda (vr), Italien |
100,00 |
| KOSME S .R.L., Roverbella, Italien |
100,00 |
| SMEFIN S .R.L., Roverbella, Italien |
100,00 |
| KRONES Nederland b.v., Bodegraven, Niederlande |
100,00 |
| KOSME Gesellschaft mbh, Sollenau, Österreich |
100,00 |
| KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen |
100,00 |
| KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal |
100,00 |
| KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation |
100,00 |
| KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien |
100,00 |
| KRONES ag, Buttwil, Schweiz |
100,00 |
| KRONES Iberica, S. A., Barcelona, Spanien |
100,00 |
| KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik |
100,00 |
| KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine |
100,00 |
| MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien |
51,00 |
| MAINTEC Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich |
51,00 |
| KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien |
100,00 |
| KRONES do Brazil ltda., São Paulo, Brasilien |
100,00 |
| KRONES S . A., São Paulo, Brasilien |
100,00 |
| KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China |
100,00 |
| KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China |
100,00 |
| KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China |
100,00 |
| KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien |
100,00 |
| KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan |
100,00 |
| KRONES Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada |
100,00 |
| KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia |
100,00 |
| KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien |
100,00 |
| KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea |
100,00 |
| KRONES Mex S. A. DE C. V., Mexiko d. f., Mexiko |
100,00 |
| KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria |
100,00 |
| KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika |
100,00 |
| KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand |
100,00 |
| KRONES , Inc., Franklin, Wisconsin, USA |
100,00 |
| Maquinarias KRONES de Venezuela s.a., Caracas, Venezuela |
100,00 |
| Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 49,00 |
| Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, |
|---|
| erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden |
| sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder |
| sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen. |
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
| Ernst Baumann | Norman Kronseder |
|---|---|
| Vorsitzender | kronseder family office |
| * bayerische futtersaatbau | |
| Werner Schrödl** | gmbh |
| Gesamtbetriebsratsvorsitzender | |
| stv. Vorsitzender | Philipp Graf |
| von und zu Lerchenfeld | |
| Dr. Klaus Heimann** | MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/St |
| Leiter des Funktionsbereichs | |
| (FB) Jugend-, Bildungs- und | Dr. Alexander Nerz |
| Qualifizierungspolitik der | Rechtsanwalt |
| ig metall | |
| * man ag | Johann Robold** |
| Betriebsrat | |
| Dr. Jochen Klein | |
| Vorsitzender des Beirats | Anton Schindlbeck** |
| der döhler holding gmbh | Vertriebsleiter lcs |
| * döhler gruppe | |
| hoyer-gruppe | Jürgen Scholz** |
| 1. Bevollmächtigter und Kassierer | |
| Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser | ig metall Verwaltungsstelle |
| * max aicher stahl ag | Regensburg |
| * infineon technologies ag | |
| Josef Weitzer** | |
Betriebsratsvorsitzender * Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Regensburg
| Volker Kronseder |
|---|
| Vorsitzender |
| Konzernkommunikation, |
| Personalmanagement |
| und Soziales |
| * krones inc., usa |
| Hans-Jürgen Thaus |
| stv. Vorsitzender |
| Finanzen, Controlling, |
| Informations- und |
| Prozessmanagement |
| * kurtz gmbh |
| krones inc., usa |
| Maschinenfabrik Reinhausen |
| GmbH |
| Rainulf Diepold |
| Marketing und Vertrieb |
| Werner Frischholz |
| Materialwirtschaft |
| und Produktion |
| Christoph Klenk |
| Forschung und Entwicklung, |
| Konstruktion und Sparten |
| * winkler & dünnebier ag |
Aufsichtsrat Vorstand
Impressum
| Herausgeber | krones ag |
|---|---|
| Böhmerwaldstraße 5 |
|
| 93073 Neutraubling | |
| Projektleitung Hermann Graf Castell, | |
| Leiter Konzernkommunikation | |
| Gestaltung | Büro Benseler |
| Text | krones ag, |
| InvestorPress GmbH | |
| Fotos | krones ag |
| Druck, Litho | Mediahaus Biering GmbH |
| Papier | PhoeniXmotion, |
| Munken Polar | |
| Auflage | 1.000 in deutscher Sprache |
| 700 in englischer Sprache | |
»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungs grundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tat sächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsäch lichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«
Neutraubling, im Juli 2010
Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG )
Zum Zwecke der besseren Lesbar keit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.
Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.
Bitte haben Sie hierfür Verständnis.
Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender
Rainulf Diepold
Hans-Jürgen Thaus
Stv. Vorstandsvorsitzender
Werner Frischholz Christoph Klenk
Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2010« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Men schenrechte und Belastung der Um welt. Da die -Produkte mit FSC -Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.
krones ag Investor Relations Telefax +49 9401 70-3786 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland
Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169