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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2010

Oct 27, 2010

251_10-q_2010-10-27_9e627590-a687-448a-8b2d-51e0a223a2ca.pdf

Interim / Quarterly Report

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01.01.–30.09. 01.01.–30.09. Verän-
2010 2009 derung
Umsatz Mio. € 1.583,0 1.364,0 +16,1%
Auftragseingang inkl. Lifecycle Service Mio. € 1.617,7 1.414,4 +14,4%
Auftragsbestand zum 30.09. inkl. Lifecycle Service Mio. € 923,2 887,8 +4,0%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 45,0 62,2 –27,7%
Beschäftigte am 30.09.
Weltweit 10.498 10.232 +2,6%
Inland 8.230 8.166 +0,8%
Ergebnis je Aktie * 1,05 –0,85
ebitda Mio. € 88,5 18,7
ebit Mio. € 44,4 –28,2
ebt Mio. € 47,0 –26,9
Konzernergebnis Mio. € 31,9 –25,4
Brutto-Cashflow** Mio. € 76,0 21,5

* verwässert/unverwässert

** Konzernergebnis + Abschreibungen

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

Anfang 2010 hatten wir versprochen, dass das verlustreiche Jahr 2009 nur ein Ausrutscher gewesen ist und KRONES schnell wieder in die Erfolgsspur zurückkehrt. Und wir haben Wort gehalten, wie ein Blick auf die Zahlen für die ersten neun Monate beweist. Zum 30. September 2010 erwirtschaftete das Unternehmen einen Gewinn von 31,9 Mio. €. Im Vorjahr stand noch ein Verlust von 25,4 Mio. € zu Buche. Mit 1.583,0 Mio. € stieg der Umsatz um 16,1%, der Auftragseingang zog um 14,4% auf 1.617,7 Mio. € an.

Damit profitiert KRONES vom Aufschwung der internationalen Getränkeindustrie. Dank der gemeinsamen Anstrengungen von Management, Betriebsrat und Belegschaft während der Wirtschaftskrise ist KRONES besser aufgestellt denn je.

Es lauern einige Gefahren, die den allgemeinen Wirtschaftsaufschwung und damit auch die gute Stimmung in unserer Branche schnell verändern könnten.

Unsere Aufgabe heißt daher unverändert, in allen Bereichen noch besser zu werden. Wir wollen damit nachhaltig Werte schaffen. Das schließt materielle Werte wie unsere gute Finanz- und Eigenkapitalausstattung ebenso ein wie die ausgezeichnete Qualifikation unserer Mitarbeiter. Denn Werte haben auch in unruhigen Zeiten Bestand und sind das Fundament für langfristigen Erfolg.

Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender

Konjunktur trotzt allen Widrigkeiten

Im dritten Quartal 2010 hat sich die Weltwirtschaft weiter erholt. Obwohl viele ungelöste Probleme wie die hohe Staatsverschuldung der Industrienationen als Unsicherheitsfaktor bleiben, wird das weltwirtschaftliche Wachstum 2010 höher ausfallen, als noch zur Jahresmitte von vielen Volkswirten prophezeit. So hob der Internationale Währungsfonds (IWF) seine Prognose für das Wachstum der Weltwirtschaft 2010 kürzlich auf 4,8% an, 0,2 Prozentpunkte mehr als im Sommer prognostiziert.

Angetrieben wird die Weltwirtschaft vor allem von den aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien und Lateinamerika, während die Wachstumserwartungen für Nordamerika nach unten geschraubt wurden. Europas Wirtschaft hat die Griechenland-Krise überraschend gut verdaut und entwickelt sich besser als noch zur Jahresmitte erwartet. Die IWF-Experten rechnen nun für 2010 mit einem Wachstum des Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 1,7% anstatt vorher 1,0%.

Vor allem Deutschland hat einen Gang zugelegt. Dies belegt auch der ifo-Geschäftsklima-Index, ein wichtiger Frühindikator für die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland, der sich im dritten Quartal deutlich verbesserte. Vor allem die Stimmung im Einzelhandel ist zuversichtlicher geworden und erreichte den höchsten Wert seit dem Vereinigungsboom. Daher erwarten die Experten nun ein Wachstum von 3,3 Prozent für das Gesamtjahr. Zur Jahresmitte trauten die Volkswirte des IWF Deutschland lediglich ein Wachstum von 1,4% zu.

Maschinenbaubranche mit kräftigem Aufschwung

Seit Sommer 2009 geht es mit dem Auftragseingang im deutschen Maschinen- und Anlagenbau kontinuierlich nach oben. Er lag im Dreimonatsvergleich von Juni bis August 52% über dem Vorjahreszeitraum. Bei den Inlandsaufträgen ergab sich ein Plus von 45%, bei den Auslandsaufträgen ein Plus von 56%. In den ersten acht Monaten des Jahres 2010 legte der Auftragseingang um 35% zu. Aufgrund der guten Ordereingänge erhöhte der Verband Deutscher Maschinen und Anlagenbau (VDMA) Anfang Oktober seine Produktionsprognose für 2010 von drei auf sechs Prozent.

Umsatz nach drei Quartalen um 16,1 % höher als im Vorjahr

Das Wachstum von KRONES setzte sich im dritten Quartal fort. Dass sich die weltweite Konjunktur von ihrem schweren Einbruch weiter erholt hat, beflügelte das Geschäft ebenso wie unsere gute Positionierung auf stark wachsenden Märkten. Unvermindert hohe Steigerungsraten verzeichnete KRONES bei Maschinen und Anlagen, mit denen Flaschen aus Kunststoff (PET) hergestellt, abgefüllt und verpackt werden.

Insgesamt stieg der Umsatz des Unternehmens von Januar bis September 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 16,1% von 1.364,0 Mio. € auf 1.583,0 Mio. € an. Damit sind wir nach drei Quartalen auf gutem Weg, das obere Ende der Spanne des für das Gesamtjahr angestrebten Wachstums von 10% bis 15% zu erreichen.

Mit 506,8 Mio. € legte der Umsatz im dritten Quartal 2010 im Vergleich zum Vorjahr (439,6 Mio. €) um 15,3% zu.

Umsatz nach Regionen

Im dritten Quartal zog das inländische Geschäft im Vergleich zu den Vorquartalen deutlich an. Von Januar bis September 2010 erhöhte sich der Umsatz in Deutschland gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 23,7% auf 183,8 Mio. € (Vorjahr: 148,6 Mio. €).

In Europa (ohne Deutschland) erzielte KRONES im dritten Quartal nur geringe Umsätze, was zum einen abrechnungsbedingt ist. Darüber hinaus war das Geschäft in Osteuropa schwach. Mit 367,7 Mio. € unterschritt der Umsatz in Europa nach den ersten drei Quartalen 2010 das Vorjahresniveau (419,2 Mio. €) um 12,3%.

Am stärksten profitierte KRONES von den stark wachsenden Märkten in der restlichen Welt. Von Januar bis September 2010 stieg der außereuropäische Umsatz des Unternehmens von 796,2 Mio. € im Vorjahr um 29,6% auf 1.031,5 Mio. €. Überdurchschnittlich gut entwickelten sich im Berichtszeitraum die Märkte in China, Asien und Südamerika. In Nordamerika bewegte sich das Geschäft im dritten Quartal unverändert auf niedrigem Niveau.

Mit einem Umsatz-Plus von knapp 30% entwickelten sich die Märkte außerhalb Europas am stärksten. Aber auch das Inlandsgeschäft zog deutlich an.

Die Wachstumsprognosen der Wirtschaft für 2010 wurden im dritten Quartal deutlich angehoben, vor allem für Deutschland.

Die deutsche Maschinenbaubranche erholt sich weiterhin kräftig. Die Ordereingänge sind aber noch ein gutes Stück von den Höchstwerten Anfang 2008 entfernt.

Auftragseingang steigt um 14,4%

Während der Krise baute sich in der Getränkeindustrie ein Investitionsstau auf. Wie von uns erwartet, löst sich dieser nun in Folge der Konjunkturerholung zunehmend auf. Das spiegelt sich auch im Auftragseingang von KRONES wider. In den ersten neun Monaten 2010 gingen Bestellungen im Wert von 1.617,7 Mio. € ein. Damit übertrifft der Auftragseingang das Niveau des Vorjahres (1.414,4 Mio. €) um 14,4%. Von Juli bis September verringerte sich stichtagsbedingt der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 5,1% von 540,4 Mio. € auf 512,8 Mio. €. Desweiteren wurde das Vorjahresquartal vom positiven Verlauf der Branchenmesse »drinktec« beeinflusst.

Hohe Auftragseingänge verzeichnete KRONES in den ersten drei Quartalen nicht nur in China. Auch im restlichen Asien und in Südamerika zog die Nachfrage im Vergleich zum Vorjahr stark an. Unbefriedigend war dagegen die Orderlage unserer Kunden in den USA. Dort ist die Investitionslust wegen der regionalen Wirtschaftslage gering.

Auftragspolster von KRONES weiter angewachsen

Zum 30. September 2010 überstieg der Wert des Auftragsbestands mit 923,2 Mio. € das Vorjahresniveau um 35,4 Mio. €. Damit ist das Auftragspolster von KRONES in den vergangenen Quartalen kontinuierlich angewachsen. Das erhöht zum einen die Planungssicherheit des Unternehmens. Zum anderen müssen wir uns aufgrund der guten Kapazitätsauslastung nicht Aufträge um jeden Preis sichern.

KRONES mit 31,9 Mio. € Nettogewinn nach neun Monaten

In den ersten neun Monaten 2010 verbesserte sich die Ertragslage von KRONES im Vergleich zum Vorjahr stark. Die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen hat wegen der guten Konjunktur angezogen. Deshalb waren die Produktionskapazitäten des Unternehmens voll ausgelastet. Auch das Conversion-Programm von KRONES, mit dem wir nachhaltig unsere Prozesse optimieren, zahlte sich im Berichtszeitraum aus und trug zur deutlichen Ergebniswende bei.

Von Januar bis September 2010 kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT) im Vergleich zum Vorjahr von minus 26,9 Mio. € auf 47,0 Mio. €. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, betrug im Berichtszeitraum 3,0%. Von unserem mittelfristigen Ziel, wie vor der Krise eine EBT-Marge von mindestens 7% zu erreichen, sind wir damit noch weit entfernt. Zum einen erwirtschaften wir noch deutlich weniger Umsatz als vor der Wirtschaftskrise. Zum anderen ist die Preisqualität, obwohl sie sich in den vergangenen Monaten stabilisierte, weiter unbefriedigend. Nach Steuern verdiente KRONES in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres 31,9 Mio. € (Vorjahr: minus 25,4 Mio. €). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,05 € (Vorjahr: minus 0,85 €).

Im dritten Quartal 2010 legte das EBT im Vergleich zum Vorjahr von minus 11,1 Mio. € auf plus 15,0 Mio. € zu. Das Ergebnis nach Steuern stieg um 19,2 Mio. € von minus 9,4 Mio. € auf plus 9,8 Mio. €.

Nach neun Monaten liegt der Ordereingang um 14,4% über dem Vorjahreswert. Mit 923,2 Mio. € verfügt Krones zudem über einen komfortablen Auftragsbestand.

KRONES hat von Januar bis September einen nachhaltigen Turnaround vollzogen. Die Ertragskraft hat aber noch Spielraum nach oben.

Ertragslage

2010 2009 Veränderung
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
Umsatzerlöse 1.583,0 1.364,0 +16,1%
Bestandsveränderung fe/ufe 50,3 –49,5
Gesamtleistung 1.633,3 1.314,5 +24,3%
Materialaufwand –832,4 –676,0 +23,1%
Personalaufwand –513,6 –458,7 +12,0%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –198,8 –161,1 +23,4%
ebitda 88,5 18,7
Abschreibungen auf Anlagevermögen –44,1 –46,9 –6,0%
ebit 44,4 –28,2
Finanzergebnis 2,6 1,3
ebt 47,0 –26,9
Ertragsteuern –15,1 1,5
Konzernergebnis 31,9 –25,4

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

Nach drei Quartalen lag die Gesamtleistung des Krones Konzerns mit 1.633,3 Mio. € um 24,3% über dem Vorjahreswert und kletterte damit auch stärker als der Umsatz (+ 16,1%). Hierin spiegelt sich die anhaltend hohe Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen sowie die hohe Auslastung der Produktionskapazitäten wider.

Leicht unterproportional zur Gesamtleistung stieg der Materialaufwand um 23,1% auf 832,4 Mio. € an. Und das obwohl Krones im Berichtszeitraum wegen der guten Auftragslage die Zahl der Zeitarbeitskräfte, die in diesem Aufwandsposten erfasst werden, aufstockte. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, konnte von 51,4% auf 51,0% verringert werden.

Der Personalaufwand erhöhte sich von Januar bis September 2010 um 12,0% auf 513,6 Mio. €. Aufgrund der guten Auslastung und der dadurch erhöhten Gesamtleistung verringerte sich die Personalaufwandsquote von 34,9% im Vorjahr auf 31,4%.

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie der aktivierten Eigenleistungen war im Verhältnis zur Gesamtleistung mit 12,2% nahezu unverändert gegenüber dem Vorjahr (12,3%). Hierin spiegelt sich wider, dass Krones auch bei hoher Nachfrage und Auslastung weiterhin die Kosten und Prozesse optimiert.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen waren im Berichtszeitraum mit 44,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert von 46,9 Mio. € leicht rückläufig.

Die Personalaufwandsquote hat sich von Januar bis September gegenüber dem Vorjahr deutlich verringert.

2010 2009 Veränderung
01.01.–30.09. 01.01.–30.09. in Mio. €
ebt 47,0 –26,9 73,9
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –34,8 86,3 –121,1
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –40,3 –59,5 19,2
Free Cashflow –75,1 26,8 –101,9
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 21,1 –42,2 63,3
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –54,0 –15,4 –38,6
wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 1,2 –0,6 1,8
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 135,5 108,4 27,1
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 82,7 92,4 –9,7

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €

Weil das Geschäftvolumen in den ersten drei Quartalen 2010 im Vergleich zum Vorjahr stark anzog, baute KRONES im Berichtzeitraum Working Capital auf. Vor allem die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen lagen zum 30. September deutlich höher als zu Jahresanfang. Deshalb ist der operative Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) trotz des gutes Ergebnisses vor Steuern nach neun Monaten mit minus 34,8 Mio. € (Vorjahr: 86,3 Mio. €) negativ.

Im dritten Quartal investierte Krones in den Aufbau des neuen Rohrbearbeitungszentrums in Neutraubling. Darüber hinaus schaffte das Unternehmen in den ersten neun Monaten 2010 neue Fertigungsmaschinen an. Insgesamt flossen im Berichtszeitraum 45,0 Mio. € in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände, dieser Wert liegt jedoch 17,2 Mio. € unter dem Vorjahreswert von 62,2 Mio. €.

Nach Abzug der Investitionen summiert sich der Free Cashflow von Krones nach den ersten neun Monaten auf minus 75,1 Mio. € (Vorjahr: 26,8 Mio. € ). Wir gehen davon aus, dass wir bis zum Ende des Geschäftsjahres 2010 diesen Wert spürbar verbessern können.

Um die Finanzierungsstruktur zu optimieren, hat das Unternehmen in den ersten drei Quartalen 22,3 Mio. € kurzfristige Finanzverbindlichkeiten aufgenommen. Insgesamt lag der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit bei 21,1 Mio. €. Im Vorjahr flossen aus dieser Position 42,2 Mio. € ab, weil Krones in den ersten neun Monaten 2009 eigene Aktien zurückkaufte und den Aktionären eine Dividende zahlte. Zum 30. September 2010 verfügte Krones über liquide Mittel von 82,7 Mio. € (Vorjahr: 92,4 Mio. €).

Trotz des guten Ergebnisses war der operative Cashflow nach neun Monaten wegen des starken Aufbaus von Working Capital noch im Minus.

Krones verfügte zum 30.09.2010 über liquide Mittel von 82,7 Mio. €.

Finanzmittelbestand KRONES Konzern zum 30.09., in Mio. €

30.09.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007
Langfristige Vermögenswerte 555 542 534 475
davon Anlagevermögen 500 496 482 422
Kurzfristige Vermögenswerte 1.333 1.248 1.291 1.209
davon flüssige Mittel 83 136 108 54
Eigenkapital 733 696 790 708
Fremdkapital 1.155 1.094 1.035 976
langfristige Verpflichtungen 117 125 144 155
kurzfristige Verpflichtungen 1.038 969 891 821
Bilanzsumme 1.888 1.790 1.825 1.684

Mit 1.888 Mio. € lag die Bilanzsumme von Krones per 30. September 2010 um 5,5% über dem Wert vom Jahresende 2009. Verantwortlich hierfür war die stark anziehende Geschäftstätigkeit in den ersten drei Quartalen 2010. So stieg die Gesamtleistung um 24,3%, woraus ein höheres Umlaufvermögen resultierte.

Die langfristigen Vermögenswerte blieben nahezu unverändert. Diese wurden vom Unternehmen zum 30. September 2010 mit insgesamt 554,8 Mio. € (31. Dezember 2009: 542,5 Mio. €) ausgewiesen. Das Anlagevermögen belief sich auf 500,2 Mio. € (31. Dezember 2009: 495,8 Mio. €), wovon 400,8 Mio. € auf Sachanlagen entfielen. Bei den immateriellen Vermögenswerten des Unternehmens, die zum 30. September 97,4 Mio. € betrugen (31. Dezember 2009: 86,1 Mio. €), handelt es sich überwiegend um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen.

Am Ende des Berichtszeitraums waren die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.333,4 Mio. € um 6,8% höher als am 31. Dezember 2009. Von Januar bis September 2010 baute KRONES sowohl die Vorräte als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aufgrund des erheblich gestiegenen Geschäftsvolumens deutlich auf. Die Vorräte nahmen von 521,9 Mio. € auf 584,7 Mio. € zu, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kletterten von 458,3 Mio. € auf 542,9 Mio. €.

Die Eigenkapitalquote lag per Ende September bei komfortablen 38,8%. Zudem verfügt krones über eine Nettoliquidität von 60,4 Mio. €.

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. € Das Working Capital erhöhte sich in Relation zum Umsatz auf 28,2% und liegt somit über dem Vorjahreswert. Hierin spiegelt sich jedoch der Anstieg der Gesamtleistung (+24,3%) wider.

Die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, größtenteils bestehend aus Rückstellungen für Pensionen und sonstige Rückstellungen, bezifferten sich zum 30. September 2010 auf 117,5 Mio. € (31. Dezember 2009: 125,0 Mio. €). Langfristige Bankschulden hatte das Unternehmen zum Ende des Berichtszeitraums keine.

Bei den kurzfristigen Verpflichtungen gab es eine Steigerung auf 1.037,6 Mio. € seit Ende 2009 (969,8 Mio. €). Dies ist überwiegend auf höhere sonstige Verpflichtungen sowie Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter zurückzuführen. Zur kurzfristigen Finanzierung des Geschäfts beanspruchte KRONES per Ende September Kreditlinien in Höhe von 22,3 Mio. €.

Wegen des positiven Konzernergebnisses nach drei Quartalen erhöhte sich das Eigenkapital von 695,7 Mio. € zum Bilanzstichtag 2009 auf 733,1 Mio. €. Damit lag unsere Eigenkapitalquote am 30. September 2010 bei 38,8% (31. Dezember 2009: 38,9%). Gepaart mit einer Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 60,4 Mio. € zum 30. September 2010 verfügt Krones weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.

Mitarbeiterzahl wächst wieder

Nachdem Krones in der Krise am Stammpersonal festgehalten hat und auch in Zukunft das Wachstum aus eigener Kraft und mit eigenen Mitarbeitern stemmen will, wächst die Krones Belegschaft wieder. Per Ende September 2010 beschäftigte das Unternehmen 10.498 Mitarbeiter. Das sind 260 Beschäftigte mehr als zum Jahresende 2009. Allein im dritten Quartal stieg die Zahl der Beschäftigten um 205 Mitarbeiter.

Positiv hervorzuheben ist zudem, dass aufgrund der besseren wirtschaftlichen Lage alle befristeten Verträge von Ausbildungsabgängern des Jahres 2009 im Berichtszeitraum nunmehr in unbefristete Arbeitsverhältnisse übergegangen sind.

Seit Jahresbeginn 2010 hat krones die Zahl der Mitarbeiter

Krones verzeichnet im größten Segment nach neun Monaten auch die größten Wachstumsraten.

Nur das Kernsegment von Krones schrieb von Januar bis September 2010 schwarze Zahlen.

* Anteil am Konzernumsatz von 1.583,0 Mio. € * Anteil am Konzernumsatz von 1.364,0 Mio. €

Segmentumsatz

Im Kernsegment von Krones »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« verbesserte sich der Umsatz von Januar bis September 2010 um 20,5% auf 1.334,7 Mio. € (Vorjahr: 1.107,6 Mio. €). Somit wies das größte Segment mit einem Anteil am Gesamtumsatz von 84,3% (Vorjahr: 81,2%) auch die größten Wachstumsraten auf. Vor allem bei Maschinen und Anlagen mit denen PET-Flaschen hergestellt, befüllt und verpackt werden, konnten wir weiterhin stetige Zuwächse in unserem Kernsegment verzeichnen.

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« fiel der Umsatz in den ersten drei Quartalen im Vergleich zum Vorjahr um 6,8% auf 188,7 Mio. € (Vorjahr: 202,5 Mio. €). Grund für den Rückgang ist, dass im Berichtszeitraum wegen der noch nicht nachhaltig stabilen Konjunktur weniger Großprojekte realisiert wurden. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz sank nach neun Monaten 2010 auf 11,9% nach 14,8% im Vorjahr.

Um 10,6% legte der Umsatz nach neun Monaten im kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« zu. Die vielen Produkteinführungen wirkten sich positv aus. Trotz des Umsatzanstiegs fiel der Anteil von Kosme am Gesamtumsatz in den ersten neun Monaten 2010 von 4,0% auf 3,8%.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
55,8 –16,1
ebt
in Mio. €
58,7 –14,3
ebt-Marge
in %
4,4 –1,3
Segment Prozesstechnik 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
–2,9 –9,3
ebt
in Mio. €
–2,9 –9,3
ebt-Marge
in %
–1,5 –4,6
Segment kosme 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
–8,5 –2,8
ebt
in Mio. €
–8,8 –3,3
ebt-Marge
in %
–14,8 –6,1

Segmentergebnis

Im dritten Quartal legte die Ertragsstärke des Kernsegments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« weiter zu. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2010 von minus 14,3 Mio. € im Vorjahr auf 58,7 Mio. €. Mit 4,4% ist die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, noch deutlich niedriger als in den Rekordzeiten vor der Wirtschaftskrise. Ein Grund dafür ist die weiterhin unbefriedigende Preisqualität.

Stark verbessert hat sich das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« in den ersten neun Monaten. Mit minus 2,9 Mio. € liegt das EBT deutlich über dem Vorjahreswert von minus 9,3 Mio. €. Dass das Ergebnis trotz des leichten Umsatzrückgangs kletterte, lag vor allem am besseren Produktmix in diesem Segment. Die EBT-Marge kam von minus 4,6% auf minus 1,5% voran.

Im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« hat sich die Ertragssituation verschlechtert. Um das Segment langfristig auf solide Beine zu stellen, führt Krones bei Kosme umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen durch. Diese belasteten den Ertrag. Desweiteren unterliegen die angestammten Märkte des Segments weiterhin einem starken Preisdruck. Nach drei Quartalen weist Kosme ein Ergebnis vor Steuern von minus 8,8 Mio. € (Vorjahr: minus 3,3 Mio. €) aus. Die EBT-Marge beträgt minus 14,8% (Vorjahr: minus 6,1%)

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
55,8 –16,1
ebt
in Mio. €
58,7 –14,3
ebt-Marge
in %
4,4 –1,3
Segment Prozesstechnik 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
–2,9 –9,3
ebt
in Mio. €
–2,9 –9,3
ebt-Marge
in %
–1,5 –4,6
Segment kosme 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
–8,5 –2,8
ebt
in Mio. €
–8,8 –3,3
ebt-Marge
in %
–14,8 –6,1
Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
55,8 –16,1
ebt
in Mio. €
58,7 –14,3
ebt-Marge
in %
4,4 –1,3
Segment Prozesstechnik 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
–2,9 –9,3
ebt
in Mio. €
–2,9 –9,3
ebt-Marge
in %
–1,5 –4,6
Segment kosme 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebit
in Mio. €
–8,5 –2,8
ebt
in Mio. €
–8,8 –3,3
ebt-Marge
in %
–14,8 –6,1

Aktienkurse profitieren vom Konjunkturaufschwung

Der Deutsche Aktienindex DAX schwankte im Berichtszeitraum stark und bewegte sich zwischen 5.400 und 6.400 Punkten. Besonders im ersten Halbjahr führte die europäische Schuldenkrise und die Furcht vor einer neuen Banken- und Finanzkrise immer wieder zu heftigen Kurseinbrüchen. Im dritten Quartal setzten sich die positiven Einflussfaktoren durch. Die Konjunkturaussichten verbesserten sich ebenso zunehmend wie die Unternehmensgewinne. Auch das niedrige Zinsniveau stützte die Aktienmärkte. Mit 6.230 Punkten notierte der DAX Ende September 2010 um 4,6% höher als zu Jahresanfang.

Teilweise hohe Zuwächse verzeichneten Aktien von konjunktursensiblen Unternehmen wie Autozulieferern und Maschinenbauern. Da zyklische Titel im MDAX höheres Gewicht haben als im DAX, stieg der Index für die mittelgroßen Werte von Januar bis September 2010 deutlich stärker an als der DAX. Darüber hinaus profitierte der Index auch von einzelnen »Turnaroundwerten«, die um mehr auf das Doppelte zulegten. Insgesamt kletterte der MDAX um 16,8%.

KRONES Aktie zieht um 23,0% an

Das Interesse an der Krones Aktie war im Berichtszeitraum hoch. Im dritten Quartal präsentierte sich das Unternehmen auf zahlreichen internationalen Roadshows und großen Investorenkonferenzen vor institutionellen Anlegern. Diese honorierten vor allem die starke Stellung von Krones auf den Emerging-Markets sowie die nachhaltige Strategie des Unternehmens. Das spiegelt sich auch im Kurs der Aktie wider, der allein Anfang des dritten Quartals um mehr als 10% kletterte. Darüber hinaus schwankte die Krones Aktie in den vergangenen Monaten nicht so stark wie der Gesamtmarkt. Deutlich sichtbar ist zudem, dass sich der Abstand zwischen dem Index und dem Krones Papier insbesondere seit Mitte des Jahres vergrößerte. Mit 43,67 € notierte unser Titel

zum 30. September um 23,0% höher als zu Jahresanfang.

Die KRONES Aktie hat sich seit Jahresbeginn kontinuierlich besser als der MDAX entwickelt.

Risikomanagementsystem

Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, Strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2009 ab S. 62 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum vom 01.01. bis 30.09.2010 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

Wirtschaftlicher Aufschwung mit Risiken

Die Wachstumsprognosen für die Weltwirtschaft wurden für 2010 erneut angehoben, die deutsche Maschinenbaubranche hat ihre tiefe Krise hinter sich gelassen und glänzt mit kräftigen Zuwächsen. Auch Krones wird in diesem Jahr Zahlen vorweisen, die diesen Trend bestätigen. Aber trotz der positiven Entwicklung in den ersten drei Quartalen 2010 und der gestiegenen Investitionsbereitschaft unserer Kunden, lässt sich Krones nicht von der derzeitigen Euphorie-Welle mitreißen. Dafür gibt es weiterhin zu viele Risikofaktoren, die einen nachhaltigen weltweiten wirtschaftlichen Aufschwung gefährden können. Mit einem Exportanteil von rund 90% ist Krones zwangsläufig von der globalen Konjunkturentwicklung abhängig.

So warnen viele Volkswirte seit kurzem wegen der expansiven Geldpolitik vieler Notenbanken vor einem Währungskrieg. Darunter verstehen die Experten einen Abwertungswettlauf der verschiedenen Währungsblöcke (USA, Japan, China, Südamerika, Europa) um damit den eigenen Export und dadurch die Wirtschaft anzukurbeln. Dies dürfte auch in Zukunft noch zu erheblichen Wechselkursschwankungen und zunehmenden Protektionismus in einigen Regionen der Welt führen. Neben der weiterhin schwachen US-Konjunktur erachten viele Volkswirte auch den Immobilienboom und die heißgelaufene Wirtschaft in China als Risikofaktoren für das globale Wachstum in den kommenden Jahren. Die Entwicklung der Weltwirtschaft über das Jahr 2010 hinaus bleibt daher unsicher.

Um für eine stark schwankende Wirtschaft und somit volatilere Absatzmärkte gewappnet zu sein, arbeitet Krones weiterhin daran, die Flexibilität in allen Bereichen nachhaltig zu erhöhen, Produkte und Prozesse zu vereinfachen sowie in Wachstumsfelder zu investieren. Dadurch sollen langfristig die Kosten gesenkt und neue Umsatzpotenziale erschlossen werden.

Gesamtjahr 2010 entwickelt sich besser

Trotz der wirtschaftlichen Unwägbarkeiten ist Krones für das Geschäftsjahr 2010 weiterhin positiv eingestellt und rechnet damit, das angepeilte Umsatzwachstum von bis zu 15% zu erreichen.

Wir erwarten, dass sich der äußerst positive Trend fortsetzt und wir im Jahr 2010 mit einer Umsatzrendite vor Steuern von rund 3% ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaften können.

Für das Geschäftsjahr 2011 gehen wir bei gleichbleibenden Rahmenbedingungen von einer weiteren positiven Entwicklung bei Umsatz und Ergebnis aus.

KRONES ist gut aufgestellt, um die heftiger werdenden Wirtschaftsschwankungen abzufedern.

Passiva 30.09.2010 31.12.2009
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 733,1 695,7
Rückstellungen für Pensionen 81,2 76,8
Passive latente Steuern 1,9 2,2
Sonstige Rückstellungen 30,5 37,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 0,0 2,9
Sonstige Verpflichtungen 3,9 5,4
Langfristige Schulden 117,5 125,0
Sonstige Rückstellungen 199,9 183,8
Steuerrückstellungen 8,8 8,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22,3 0,0
Erhaltene Anzahlungen 449,6 434,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 123,6 162,3
Sonstige Finanzverpflichtungen 6,1 5,9
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 227,3 175,5
969,8
Kurzfristige Schulden 1.037,6
Passiva 30.09.2010 31.12.2009
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 733,1 695,7
Rückstellungen für Pensionen 81,2 76,8
Passive latente Steuern 1,9 2,2
Sonstige Rückstellungen 30,5 37,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 0,0 2,9
Sonstige Verpflichtungen 3,9 5,4
Langfristige Schulden 117,5 125,0
Sonstige Rückstellungen 199,9 183,8
Steuerrückstellungen 8,8 8,1
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22,3 0,0
Erhaltene Anzahlungen 449,6 434,2
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 123,6 162,3
Sonstige Finanzverpflichtungen 6,1 5,9
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 227,3 175,5
Kurzfristige Schulden 1.037,6 969,8
Bilanzsumme 1.888,2 1.790,5
Aktiva 30.09.2010 31.12.2009
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 97,4 86,1
Sachanlagen 400,8 407,4
Finanzanlagen 2,0 2,3
Anlagevermögen 500,2 495,8
Aktive latente Steuern 16,0 12,0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 23,4 18,8
Tatsächliche Steuerforderungen 9,5 10,9
Sonstige Vermögenswerte 5,7 5,0
Langfristige Vermögenswerte 554,8 542,5
Vorräte 584,7 521,9
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 542,9 458,3
Tatsächliche Steuerforderungen 5,1 5,3
Sonstige Vermögenswerte 118,0 127,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 82,7 135,5
Kurzfristige Vermögenswerte 1.333,4 1.248,0
Bilanzsumme 1.888,2 1.790,5
2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 47,0 –26,9
Abschreibungen und Zuschreibungen 44,1 46,9
Erhöhung der Rückstellungen 65,1 0,7
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern –4,3 –1,8
Zinsaufwendungen und Zinserträge –1,4 –1,5
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,2 –0,4
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge –0,6 2,7
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen
Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –142,0 121,4
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –26,2 –41,5
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –18,5 99,6
gezahlte Zinsen –1,8 –2,7
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –14,5 –10,6
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –34,8 86,3
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –22,8 –24,8
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –22,2 –37,4
Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen 1,2 1,3
Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,0 –3,1
erhaltene Zinsen 2,3 3,8
erhaltene Dividenden 1,2 0,7
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –40,3 –59,5
Auszahlungen an Unternehmenseigner 0,0 –18,1
Erwerb von eigenen Anteilen 0,0 –37,1
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 22,3 14,2
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –1,2 –1,2
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 21,1 –42,2
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –54,0 –15,4
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 1,2 –0,6
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 135,5 108,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 82,7 92,4
2010 2009 Ver-
01.01.–30.09. 01.01.–30.09. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 1.583,0 1.364,0 16,1
Bestandsveränderung FE/UFE 50,3 –49,5
Gesamtleistung 1.633,3 1.314,5 24,3
Materialaufwand –832,4 –676,0 23,1
Personalaufwand –513,6 –458,7 12,0
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –198,8 –161,1 23,4
Abschreibungen auf Anlagevermögen –44,1 –46,9 –6,0
EBIT 44,4 –28,2
Finanzergebnis 2,6 1,3
Ergebnis vor Steuern 47,0 –26,9
Ertragsteuern –15,1 1,5
Konzernergebnis 31,9 –25,4
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,1 0,1
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
31,8 –25,5
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,05 –0,85
2010 2009 Ver-
3. Quartal 3. Quartal änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 506,8 439,6 15,3
Bestandsveränderung FE/UFE 18,1 18,1
Gesamtleistung 524,9 457,7 14,7
Materialaufwand –252,2 –237,8 6,1
Personalaufwand –166,3 –154,4 7,7
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –77,2 –59,3 30,2
Abschreibungen auf Anlagevermögen –15,2 –17,2 –11,6
EBIT 14,0 –11,0
Finanzergebnis 1,0 –0,1
Ergebnis vor Steuern 15,0 –11,1
Ertragsteuern –5,2 1,7
Konzernergebnis 9,8 –9,4
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 0,0
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
9,8 –9,4
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 0,32 –0,31
2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 31,9 –25,4
Unterschied aus Währungsumrechnung 5,1 –4,8
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente 0,4 –0,5
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 5,5 –5,3
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 37,4 –30,7
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,1 0,1
davon Anteile KRONES
Konzern
37,3 –30,8
Mutterunternehmen Anteile Konzern
anderer
Gesellschafter
eigen
kapital
Gezeichn. Kapital- Gewinn- Währ.- Sonstige Konzern- Eigen- Eigen-
Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen bilanz- kapital kapital
Eigenkap. gewinn
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 31. Dezember 2008 40,0 103,7 476,7 –8,9 1,5 175,8 788,8 1,2 790,0
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) –18,1 –18,1 –18,1
Konzernergebnis 9 Monate 2009 –25,5 –25,5 0,1 –25,4
Erwerb eigener Anteile –37,1 –37,1 –37,1
Einstellung in die Gewinnrücklagen 18,0 –18,0 0,0 0,0
Währungsdifferenzen –4,8 –4,8 –4,8
Änderungen im Konsolidierungskreis –2,6 –2,6 –1,2 –3,8
Hedge Accounting –0,5 –0,5 –0,5
Stand 30. September 2009 40,0 66,6 492,1 –13,7 1,0 114,2 700,2 0,1 700,3
Konzernergebnis 4. Quartal 2009 –9,2 –9,2 0,1 –9,1
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Änderungen im Konsolidierungskreis –4,0 –4,0 0,6 –3,4
Währungsdifferenzen 8,9 0,2 9,1 9,1
Hedge Accounting –1,2 –1,2 –1,2
Stand 31. Dezember 2009 40,0 66,6 488,6 –4,8 –0,2 104,7 694,9 0,8 695,7
Konzernergebnis 9 Monate 2010 31,8 31,8 0,1 31,9
Währungsdifferenzen 5,1 5,1 5,1
Hedge Accounting 0,4 0,4 0,4
Stand 30. September 2010 40,0 66,6 488,6 0,3 0,2 136,5 732,2 0,9 733,1
Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen Maschinen und Anlagen krones Konzern
zur Produktabfüllung und zur Getränkeproduktion/ für den unteren Leistungs-
-ausstattung Prozesstechnik bereich (kosme)
2010 2009 2010 2009 2010 2009 2010 2009
01.01.–30.09. 01.01.–30.09. 01.01.–30.09. 01.01.–30.09. 01.01.–30.09. 01.01.–30.09. 01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 1.334,7 1.107,6 188,7 202,5 59,6 53,9 1.583,0 1.364,0
EBIT 55,8 –16,1 –2,9 –9,3 –8,5 –2,8 44,4 –28,2
EBT 58,7 –14,3 –2,9 –9,3 –8,8 –3,3 47,0 –26,9
EBT-Marge 4,4% –1,3% –1,5% –4,6% –14,8% –6,1% 3,0% –2,0%
Mitarbeiter am 30.09.* 9.179 8.871 645 612 513 509 10.337 9.992

*Konsolidierungskreis

Segmentberichterstattung krones Konzern

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der krones ag (»krones Konzern«) zum 30. September 2010 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. September 2010 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2010 wurde die krones o.o.o., Moskau, Russische Föderation und die krones (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die krones ag ist an diesen Gesellschaften zu 100% beteiligt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des krones Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des krones Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der krones Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.09.2010 31.12.2009 2010 2009
US-Dollar USD 1,365 1,441 1,317 1,367
Britisches Pfund GBP 0,858 0,890 0,859 0,887
Schweizer Franken CHF 1,328 1,484 1,403 1,511
Dänische Kronen DKK 7,452 7,442 7,445 7,448
Kanadischer Dollar CAD 1,407 1,510 1,365 1,595
Japanischer Yen JPY 113,720 133,060 118,020 129,657
Brasilianischer Real BRL 2,322 2,510 2,356 2,854
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 9,135 9,830 8,977 9,353
Mexikanischer Peso MXN 17,107 18,826 16,761 18,648
Ukrainischer Griwna UAH 10,834 11,591 10,603 11,106
Südafrikanischer Rand ZAR 9,520 10,675 9,852 11,916
Kenianischer Schilling KES 110,228 109,285 107,662 110,177
Nigerianischer Naira NGN 210,890 215,260 200,937 205,944
Thailändischer Baht THB 41,416 47,969 42,870 47,703
Russischer Rubel RUB 41,754 43,647 39,912 44,450
in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach ias 39, die bei krones eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. ifrs 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach ifrs 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach ias 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach ifrs 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im krones Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach ias 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im krones Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen ist im Wesentlichen die Währung us-Dollar.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S.d. ifrs 7.27A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst, es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse für den Maschinenanteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

  • a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
  • b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

krones berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-ebit gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der
Beteiligung der
krones ag in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC
Service GmbH, Collenberg/Main
51,00
S.A. KRONES
n.v., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES
S.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES
UK ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KOSME
UK ltd., Burton on Trent Staffordshire, Großbritannien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
SMEFIN
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland b.v., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbh, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
ag, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
MAINTEC
Service eood, Sofia, Bulgarien
51,00
MAINTEC
Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
51,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko d. f., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela s.a., Caracas, Venezuela
100,00
Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand 49,00
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren,
erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden
sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder
sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Ernst Baumann Norman Kronseder
Vorsitzender kronseder family office
* bayerische futtersaatbau
Werner Schrödl** gmbh
Gesamtbetriebsratsvorsitzender
stv. Vorsitzender Philipp Graf
von und zu Lerchenfeld
Dr. Klaus Heimann** MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/St
Leiter des Funktionsbereichs
(FB) Jugend-, Bildungs- und Dr. Alexander Nerz
Qualifizierungspolitik der Rechtsanwalt
ig metall
* man ag Johann Robold**
Betriebsrat
Dr. Jochen Klein
Vorsitzender des Beirats Anton Schindlbeck**
der döhler holding gmbh Vertriebsleiter lcs
* döhler gruppe
hoyer-gruppe Jürgen Scholz**
1. Bevollmächtigter und Kassierer
Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser ig metall Verwaltungsstelle
* max aicher stahl ag Regensburg
* infineon technologies ag
Josef Weitzer**

Betriebsratsvorsitzender * Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder
Vorsitzender
Konzernkommunikation,
Personalmanagement
und Soziales
* krones inc., usa
Hans-Jürgen Thaus
stv. Vorsitzender
Finanzen, Controlling,
Informations- und
Prozessmanagement
* kurtz gmbh
krones inc., usa
Maschinenfabrik Reinhausen
GmbH
Rainulf Diepold
Marketing und Vertrieb
Werner Frischholz
Materialwirtschaft
und Produktion
Christoph Klenk
Forschung und Entwicklung,
Konstruktion und Sparten
* winkler & dünnebier ag

Aufsichtsrat Vorstand

*unmittelbare und mittelbare Beteiligungen

Impressum

Herausgeber krones ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Hermann Graf Castell,
Leiter Konzernkommunikation
Gestaltung Büro Benseler
Text krones ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones ag
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion,
Munken Polar
Auflage 1.000 in deutscher Sprache
700 in englischer Sprache

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG )

Zum Zwecke der besseren Lesbar keit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2010« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrol lierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC -Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verar beitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.

Anlagevermögen Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelequivalenten in einer Periode.
dax Deutscher Aktienindex (dax). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz)
deutschen Unternehmen.
ebitda Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and
amortisation).
ebit Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
ebt Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
ebt-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales).
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus
einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Float Teil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
ifrs International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (iasb)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und
Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
Latente Steuern Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen
ifrs-Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach ifrs
auszuweisen.
Marktkapitalisierung Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs, multipliziert mit der Anzahl
der Aktien.
mdax Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen
der klassischen Sektoren unterhalb des dax umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
roce Verhältnis ebit zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich
-
keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
roi Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Gesamtkapital (Return on investment).
Tochterunternehmen Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Muttergesellschaft aufgrund einer Mehrheits
-
beteiligung und/oder einer einheitlichen Leitung beherrscht werden.
Verbundene Unternehmen Vgl. Tochterunternehmen
Working Capital Das Working Capital errechnet sich aus dem Umlaufvermögen abzüglich der liquiden Mittel und abzüglich
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

krones ag Investor Relations Telefax +49 9401 70-3786 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland

Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169