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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2009

Jul 29, 2009

251_10-q_2009-07-29_dd0f5daa-27d7-41d7-a9cc-db66dce55f87.pdf

Interim / Quarterly Report

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1. Halbjahr
2009
1. Halbjahr
2008
Verän
derung
Umsatz Mio. € 924,4 1.204,9 –23,3 %
Auftragseingang inkl. Lifecycle Service Mio. € 874,0 1.242,5 –29,7 %
Auftragsbestand zum 30.06. inkl. Lifecycle Service Mio. € 787,0 928,4 –15,2 %
Investitionen Mio. € 43,7 38,1 14,7 %
Beschäftigte am 30.06.
Weltweit 10.197 9.874 3,3 %
Inland 8.142 8.017 1,6 %
Ergebnis je Aktie * –0,53 1,98
EBITDA Mio. € 12,5 115,8 –89,2 %
EBIT Mio. € –17,2 91,8
EBT Mio. € –15,8 91,8
Konzernergebnis Mio. € –16,0 62,4
Brutto-Cashflow** Mio. € 13,7 86,4 –84,1 %

* verwässert/unverwässert

** Gewinn + Abschreibungen

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2009 verliefen für krones wenig erfreulich. Im Vergleich zum Vorjahr schrumpfte der Umsatz um 23,3 % auf 924,4 Mio. €, der Auftragseingang verschlechterte sich von 1.242,5 Mio. € auf 874,0 Mio. €. Beim Ergebnis vor Steuern schrieben wir mit minus 15,8 Mio. € rote Zahlen.

Dennoch ist festzuhalten, dass sich die weltweite Wirtschaftskrise auf krones weitaus weniger dramatisch auswirkt als auf viele andere Gesellschaften. Diese kämpfen wegen geringer Liquidität und unzureichendem Eigenkapital um ihre Existenz. krones ist hingegen solide finanziert. Wir haben in den vergangenen Jahren die Produktionsabläufe und unsere Produkte nachhaltig verbessert. Daher stehen wir trotz der schwierigen Rahmenbedingungen auf einem soliden Fundament.

Unsere nachhaltige Strategie verfolgen wir auch in wirtschaftlich schlechten Zeiten. krones verzichtet deshalb darauf, die Stammbelegschaft während des Abschwungs spürbar abzubauen, auch wenn das kurzfristig zu Lasten des Ergebnisses geht. Mittelfristig wird die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen wieder anziehen. Dann benötigen wir ausreichend qualifizierte und motivierte Mitarbeiter.

Diese grundsätzliche Zuversicht heißt aber nicht, dass wir uns bereits jetzt den Konjunkturoptimisten anschließen. Es wäre verfrüht, zuviel Hoffnung für die zweite Hälfte des Geschäftsjahres zu versprühen, denn das Marktumfeld ist weiter schwierig. Aber krones hat Antworten auf die Herausforderungen. So haben wir das Unternehmen in den vergangenen Monaten mit dem Programm »Conversion«, das Kosteneinsparungen ebenso wie Restrukturierungsmaßnahmen beinhaltet, weiter gestärkt. Diesen Kurs werden wir beibehalten. Zudem bietet krones verstärkt Produkte und Dienstleistungen an, die sich noch mehr an den aktuellen Anforderungen der Kunden orientieren und mit denen die Getränkeindustrie effizienter arbeiten kann. Solche Produkte werden wir auch auf der weltweit wichtigsten Branchenmesse »drinktec« im September präsentieren. Wir freuen uns auf die »drinktec« und er warten, dass die Messe unser Geschäft belebt.

Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus

Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender

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Absturz der Weltwirtschaft scheint gebremst

Noch geben die verschiedenen Konjunkturindikatoren keine eindeutigen Hinweise auf eine nachhaltige Wende. Doch zumindest bremste die globale Wirtschaft zuletzt ihren einzigartigen Absturz der vergangenen Quartale. Die Konjunkturexperten des Internationalen Währungsfonds (iwf) sehen demnach erste Silberstreifen am Horizont, aber die Wirtschaftslage bleibe labil. Für das Gesamtjahr 2009 erwartet der iwf, dass die Weltwirtschaft im Vergleich zum Vorjahr um 1,4 % schrumpft. Die Wachstumsprognose für das kommende Jahr hat der iwf Anfang Juli 2009 von 1,9 % auf 2,5 % deutlich erhöht. Neben China und Indien soll auch die us-amerikanische Volkswirtschaft 2010 wieder zum globalen Wachstum beitragen.

Während die usa, das Mutterland der Finanzkrise, damit schneller als erwartet aus der Rezession kommt, bleiben die Aussichten für Europa und besonders Deutschland schlecht. Für die Eurozone erwarten die iwf-Konjunkturexperten 2009 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (bip) um 4,8 %. Als stark exportorientierte Volkswirtschaft trifft es Deutschland noch härter. Das deutsche bip dürfte im laufenden Jahr um mehr als 6 % schrumpfen. Für 2010 prognostiziert der iwf für Deutschland einen bip-Rückgang von 0,6 %. Es gibt aber auch Volkswirte, die für die inländische Konjunktur weniger schwarz sehen. Sie argumentieren damit, dass zum einen der Konsum in Deutschland sehr robust sei und zudem wichtige Frühindikatoren wie der ifo-Geschäftsklimaindex zuletzt stetig zulegten.

Maschinenbaukonjunktur noch im freien Fall

In der deutschen Maschinenbaubranche spiegelt sich der positive Trend des ifo-Geschäftsklimaindex keineswegs wider. Ganz im Gegenteil: Die Branche hat nach Aussagen des Verbandes deutscher Maschinen- und Anlagenbau (vdma) auch nach ihrem tiefen Absturz die Talsohle noch nicht erreicht. In den Monaten März bis Mai 2009 brachen die Aufträge im Vergleich zum Vorjahr um 47 % ein. Das Ordervolumen aus dem Ausland schrumpfte dabei um 48 %, im Inland lag das Minus bei 45 %. In den kommenden Monaten dürften die Rückgänge zwar weniger dramatisch ausfallen, doch das liegt vor allem am Basiseffekt. Der vdma rechnet damit, dass die Produktion im laufenden Jahr um 10 bis 20 % schrumpft.

Die Weltwirtschaft stoppte ihren dramatischen Absturz. Eine nachhaltige Wende der Konjunktur ist aber noch nicht in Sicht.

Im ersten Halbjahr sinkt der Umsatz um 23,3 %

krones litt in den ersten sechs Monaten 2009 unter der schwachen Konjunktur. Von Januar bis Juni 2009 ging der Umsatz des Unternehmens im Vergleich zum Vorjahr um 23,3 % auf 924,4 Mio. € zurück. Die zaghafte Kreditvergabe von Banken erschwerte unser Geschäft zusätzlich, da Firmen aus der weltweiten Getränke industrie vor allem größere Investitionen oft nicht finanzieren konnten. In einzelnen Regionen wie Europa und Asien verkauften wir auch deshalb zunehmend einzelne Maschinen und weniger komplette Anlagen.

Weil der Gesamtmarkt derzeit schrumpft, stieg der Konkurrenzdruck und es verschlechterte sich die Preisqualität im Vergleich zum Vorjahr. krones nimmt am Kampf um Aufträge nicht uneingeschränkt teil.

Im zweiten Quartal 2009 verringerte sich der Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 27,5 % von 609,7 Mio. € auf 442,1 Mio. €.

Wegen der schwachen Konjunktur ging der Umsatz von KRONES in den ersten beiden Quartalen 2009 im Vergleich zum Vorjahr deutlich zurück.

Umsatz nach Regionen

In Deutschland legte der Umsatz im ersten Halbjahr um 4,8 % auf 115,7 Mio. € (Vorjahr: 110,4 Mio. €) zu. Dies ist unter anderem darauf zurückzuführen, dass wir im Inland viele inhabergeführte und weniger von Banken abhängige Firmen als Kunden haben, die zurzeit investitionsfreudiger sind als Großkonzerne. Insgesamt erwirtschafteten wir knapp 13 % unseres gesamten Halbjahresumsatzes im Inland.

Von Januar bis Juni 2009 ging der Umsatz im übrigen Europa im Vergleich zum Vorjahr von 554,4 Mio. € um 40,8 % auf 328,4 Mio. € zurück. Darin spiegelt sich die schwache Konjunktur in Westeuropa ebenso wider wie der heftige Wirtschaftseinbruch in einigen Staaten Osteuropas.

Sehr unterschiedlich entwickelten sich die Umsätze auf den Märkten der rest lichen Welt im ersten Halbjahr 2009. Während wir in Regionen wie Südamerika, Mittlerer und Naher Osten, China und Afrika teilweise weiter zulegen konnten, ging das Geschäft in Nordame rika zurück. Insgesamt verringerte sich der Umsatz um 11,1 % auf 480,3 Mio. € (Vorjahr: 540,1 Mio. €). In den vergangenen Jahren gewann krones im außereuropäischen Ausland viele sehr große Projekte. Daher ist die Vergleichsbasis für den Umsatz außergewöhnlich hoch.

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Auftragseingang zieht im zweiten Quartal leicht an

Bislang gibt es keine klaren Hinweise dafür, dass die Weltwirtschaft nachhaltig anzieht. Auch Firmen, die aufgrund ihrer Finanzstärke von der Kreditklemme nicht betroffen sind, schieben wegen der labilen Konjunktur Anschaffungen in die Zukunft. Auch deshalb war die Investitionsbereitschaft unserer Kunden im ersten Halbjahr insgesamt gering.

In den ersten sechs Monaten 2009 schrumpfte der Auftragseingang von krones im Vergleich zum Vorjahr um 29,7 % von 1.242,5 Mio. € auf 874,0 Mio. €. Am stärksten gingen die Aufträge in Regionen zurück, in denen die Wirtschaft insgesamt schlecht lief. Dazu zählt zum Beispiel Osteuropa. Besser war der Ordereingang in Südame rika und vor allem in China. Von chinesischen Kunden erhielten wir einige große Orders, die jeweils mehrere komplette Abfülllinien umfassen.

Im zweiten Quartal 2009 ging der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 27,7 % auf 459,5 Mio. € zurück. Gegenüber dem ersten Quartal 2009 (Auftragseingang: 414,5 Mio. €) zogen die Orders aber um knapp 11 % an.

Solider Auftragsbestand

In das Geschäftsjahr 2009 startete krones mit einem Auftragsbestand von 837,4 Mio. €. Zum 30. Juni 2009 lag er mit 787,0 Mio. € nur leicht unter diesem Niveau. Gegenüber dem sehr hohen Vergleichswert des Vorjahres von 928,4 Mio. € ver minderte sich der Auftragsbestand um 15,2 %. Beim Vergleich mit diesem Vorjahreswert ist zu berücksichtigen, dass der Auftragsbestand von krones 2008 noch vom auslaufenden Investitionsboom der Getränkeindustrie profitierte.

Wegen der unsicheren Konjunkturaussichten war die Investitions bereitschaft unsere Kunden im Berichtszeitraum gering. Im zweiten Quartal belebte sich der Order eingang aber leicht.

Ertragslage

KRONES schließt erstes Halbjahr mit Verlust ab

Im vierten Quartal 2008 reagierte krones mit seinem Programm »Conversion«, das für »umdenken« und »umbauen« steht, auf die wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen. Die Kostensenkungsmaßnahmen, die Teil des Programms sind, begannen zwar im ersten Halbjahr 2009 zu greifen. Das reichte aber nicht aus, um die Auswirkungen auf das Ergebnis, die die marktbedingten Mengen- und Preisrückgänge auslösten, auszugleichen. Seinen vollen Umfang wird das Maßnahmenprogramm »Conversion« im weiteren Jahresverlauf entfalten.

Wegen der schwierigen Marktbedingungen und dem damit einhergehenden Umsatzrückgang schrieb das Unternehmen im ersten Halbjahr rote Zahlen. Von Januar bis Juni 2009 verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern von krones im Vergleich zum Vorjahr von 91,8 Mio. € auf minus 15,8 Mio. €. Trotz des Verlustes hat krones im ersten Halbjahr deutlich besser abgeschnitten als die meisten anderen Maschinenbauer.

Die schwierigen Marktbedingungen hinterließen tiefe Spuren im Ergebnis von KRONES.

Im zweiten Quartal 2009 erwirtschafteten wir ein Ergebnis vor Steuern von minus 11,8 Mio. € nach plus 46,2 Mio. € im Vorjahresquartal. Das Ergebnis nach Steuern lag im ersten Halbjahr 2009 bei minus 16,0 Mio. € (Vorjahr: 62,4 Mio. €), im zweiten Quartal bei minus 10,9 Mio. € (Vorjahr: 31,7 Mio. €). Das Ergebnis je Aktie betrug zum 30. Juni 2009 minus 0,53 € (Vorjahr: 1,98 €).

LAGEBERICHT | KRONES IN ZAHLEN

Ertragsstruktur KRONES Konzern in Mio. €

2009 2008 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. in %
Umsatzerlöse 924,4 1.204,9 –23,3
Bestandsveränderung FE/UFE –67,6 29,0
Gesamtleistung 856,8 1.233,9 –30,6
Materialaufwand –438,2 –639,8 –31,5
Personalaufwand –304,3 –335,0 –9,2
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –101,8 –143,3 –29,0
EBITDA 12,5 115,8 –89,2
Abschreibungen auf Anlagevermögen –29,7 –24,0 23,8
EBIT –17,2 91,8
Finanzergebnis 1,4 0,0
EBT –15,8 91,8
Ertragsteuern –0,2 –29,4 –99,3
Konzernergebnis –16,0 62,4

Auch die Analyse der verkürzten Gewinn- und Verlustrechnung verdeutlicht, dass aufgrund der hohen Fixkosten der Umsatzrückgang und insbesondere der Rückgang der Gesamtleistung um 30,6 % stark auf das Ergebnis von krones durchschlug. Mit 304,3 Mio. € lag der Personalaufwand im Berichtszeitraum nur um 9,2 % niedriger als im Vorjahr. Der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung von 856,8 Mio. € verschlechterte sich von 27,2 % im Vorjahr auf 35,5 %. Im weiteren Verlauf des Geschäftsjahres erwarten wir eine spürbare Entlastung bei den Personalkosten. Zum einen, weil krones unter anderem weiter Stunden abbaut und im Juli in vielen Unternehmensbereichen Kurzarbeit einführte. Zum anderen verzichten die Mit arbeiter auf ergebnisabhängige Gehaltsbestandteile.

Der Materialaufwand sank im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 31,5 % auf 438,2 Mio. €. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, verringerte sich von 51,9 % auf 51,1 %. Das liegt zum Teil daran, dass der Wert der bezogenen Leistungen deutlich zurück ging. Unter diesem Posten erfassen wir auch die Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte. Mit der sinkenden Nachfrage bauten wir zunehmend Zeitarbeitskräfte ab. Von den einst rund 900 Zeitarbeitskräften beschäftigte krones Ende des ersten Halbjahres 2009 nur noch wenige Spezialisten.

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie der aktivierten Eigenleistungen lag mit minus 101,8 Mio. € zum 30. Juni 2009 um 41,5 Mio. € beziehungsweise um 29,0 % niedriger als im Vorjahr, weil wir die sonstigen betrieblichen Aufwendungen spürbar verringern konnten. Diesen Aufwandsposten, den wir im Rahmen des »Conversion« Programms verstärkt unter die Lupe genommen haben, wollen wir weiter verringern.

Im Zuge des »Conversion« Programms arbeitet KRONES auch daran, sämtliche Aufwandsposten zu verringern.

2009 2008 Veränderung
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. in Mio. €
EBT –15,8 91,8 –107,6
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –65,0 –21,0 –44,0
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –44,7 –37,3 –7,4
Free Cashflow –109,7 –58,3 –51,4
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 25,5 49,0 –23,5
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –84,2 –9,3 –74,9
wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds –0,4 –2,0 1,6
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 108,4 53,8 54,6
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 23,8 42,5 –18,7

Kapitalflussrechnung KRONES Konzern in Mio. €

Obwohl sich das Ergebnis vor Steuern um 107,6 Mio. € verminderte, verringerte sich die Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit um nur 44,0 Mio. €. Zurückzuführen ist dies auf ein optimiertes Working Capital. Das Working Capital bestehend aus Forderungen und Vorräten auf der einen Seite und Verbindlichkeiten und Anzahlungen auf der anderen Seite verbesserte sich in Relation zum Umsatz von 32,9 % im Vorjahreszeitraum auf 29,7 %.

Durch ein verbessertes Working-Capital-Management konnte die Ergebnisveränderung kompensiert werden.

Mit 43,7 Mio. € investierte krones im ersten Halbjahr 2009 um 5,6 Mio € mehr in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände als im gleichen Vorjahreszeitraum. Außerdem stockten wir unsere Beteiligung an der Tochter kosme von 70 % auf 100 % auf. Im ersten Halbjahr lag der Free Cashflow, also der operative Cash flow abzüglich der Investitionen, bei minus 109,7 Mio. € (Vorjahr: minus 58,3 Mio. €).

krones zahlte im Juni seinen Aktionären insgesamt 18,1 Mio. € (Vorjahr: 22,1 Mio. €) Dividende für das vorangegangene Geschäftsjahr aus. Darüber hinaus kaufte das Unternehmen von Januar bis Juni 2009 im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms insgesamt rund 1,4 Mio. eigene Aktien an der Börse. Trotz der hierfür aufgewendeten Mittel in Höhe 37,1 Mio. € beanspruchte krones zum Ende des ersten Halbjahres insgesamt Kreditlinien von nur 81,5 Mio. € bei einem vergleichbaren Vorjahreswert von 71,9 Mio. €. Dass krones unterjährig Finanzschulden aufnimmt, ist üblich. Bis Ende des jeweiligen Geschäftsjahres wurden diese bislang immer getilgt. Unter Berücksichtigung der wechselkursbedingten Änderungen des Finanzmittelfonds verfügte krones zum 30. Juni 2009 über liquide Mittel von 23,8 Mio. € (Vorjahr: 42,5 Mio. €).

2005 2006 2007 2008 2009

30.06.2009 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006
Langfristige Vermögenswerte 544 534 475 430
davon Anlagevermögen 497 482 422 374
Kurzfristige Vermögenswerte 1.091 1.291 1.209 1.042
davon flüssige Mittel 24 108 54 58
Eigenkapital 718 790 708 629
Fremdkapital 917 1.035 976 843
langfristige Verpflichtungen 143 144 155 147
kurzfristige Verpflichtungen 774 891 821 696
Bilanzsumme 1.635 1.825 1.684 1.472

Vermögens- und Kapitalstruktur KRONES Konzern in Mio. €

Die Bilanzsumme des krones Konzerns lag per Ende Juni 2009 mit 1.634,5 Mio. € um 10,4 % niedriger als zum Bilanzstichtag 2008. Grund hierfür ist hauptsächlich das rückläufige Geschäft.

Ende des ersten Halbjahres 2009 betrug das Anlagevermögen 496,7 Mio. € (31. Dezember 2008: 482,0 Mio. €). Davon entfielen 394,8 Mio. € auf Sachanlagen. Die immateriellen Vermögensgegenstände von insgesamt 86,4 Mio. € umfassen zum größten Teil aktivierte Entwicklungskosten.

Zum 30. Juni 2009 verfügte das Unternehmen über langfristige Vermögenswerte von insgesamt 543,3 Mio. € (31. Dezember 2008: 534,3 Mio. €).

Die kurzfristigen Vermögenswerte lagen am Ende des Berichtszeitraums mit 1.091,2 Mio. € um 15,5 % niedriger als am 31. Dezember 2008. Von Januar bis Juni 2009 baute krones sowohl die Vorräte als auch die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen deutlich ab. Die Vorräte gingen von 568,6 Mio. € auf 522,3 Mio. € zurück, die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen verringerten sich von 529,0 Mio. € auf 446,3 Mio. €.

KRONES baute im ersten Halbjahr Vorräte sowie die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ab.

Ende Juni schüttete krones die Dividende in Höhe von 18,1 Mio. € aus. Zudem kaufte das Unternehmen von Januar bis Juni für rund 37 Mio. € eigene Aktien an der Börse zurück. Auch deshalb verringerten sich die liquiden Mittel von Ende 2008 bis 30. Juni 2009 von 108,4 Mio. € auf 23,8 Mio. €.

Die langfristigen Verpflichtungen von krones, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, betrugen zum 30. Juni 2009 142,6 Mio. € (31. Dezember 2008: 144,1 Mio. €). Bei den kurzfristigen Verpflichtungen verringerten sich die erhaltenen Anzahlungen, die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter, bedingt durch den Geschäftsrückgang, im Vergleich zu Ende 2008 deutlich. Zur kurzfristigen Finanzierung des Geschäfts beanspruchte krones per Ende des ersten Halbjahrs Kreditlinien in Höhe von 81,6 Mio. €.

Insgesamt hatte das Unternehmen Ende Juni 2009 kurzfristige Verpflichtungen von 774,3 Mio. € (31. Dezember 2008: 891,0 Mio. €).

Bei einem Eigenkapital von 717,6 Mio. € lag unsere Eigenkapitalquote trotz der Verringerung durch eigene Aktien (37,1 Mio. €) am 30. Juni bei 43,9 % (31. Dezember 2008: 43,3 %). Die sehr solide Kapitalstruktur von krones ist eine stabile Basis, um auch im konjunkturellen Abschwung zu bestehen und Chancen zu nutzen.

Mitarbeiterzahl bei KRONES leicht verringert

Zum 30. Juni 2009 beschäftigte krones 10.197 Mitarbeiter (Vorjahr: 9.874), davon 8.142 in Deutschland. Im Vergleich zum 31.12.2008 verringerte sich die Mitarbeiterzahl somit leicht um 136. Per Ende des ersten Halbjahres 2009 befanden sich 422 junge Menschen bei krones in der Ausbildung (Vorjahr: 381).

Die Kapitalstruktur unterstreicht, dass KRONES auf einem soliden Fundament steht und auch für schwierige Zeiten gewappnet ist.

Segmentumsatz

Von Januar bis Juni 2009 ging der Umsatz in unserem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« im Vorjahresvergleich um 22,8 % auf 785,6 Mio. € (Vorjahr: 1.017,5 Mio. €) zurück. Während internationale Getränkekonzerne in den Vorjahren ihre Kapazitäten ausbauten, kürzten sie in den vergangenen Quartalen ihre Investitionen wegen der Wirtschaftkrise massiv. Maschinen und Anlagen zur Herstellung, Befüllung und Verpackung von pet-Gebinden steuerten den größten Teil zum Segment umsatz bei. Der Anteil des Segments am gesamten Halbjahresumsatz von krones betrug 85,0 % (Vorjahr: 84,4 %).

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« reduzierte sich der Umsatz im ersten Halbjahr um 29,9 % auf 102,0 Mio. € (Vorjahr: 145,6 Mio. €). krones stattete in den ersten beiden Quartalen des Vorjahres viele der weltweit neu entstandenen Brauereien mit Sudhäusern und anderen Produkten der Prozesstechnik aus. Im Berichtszeitraum war die Zahl der realisierten Projekte nicht zuletzt wegen der schwachen Konjunktur gering. Zum Konzernumsatz der ersten sechs Monate 2009 trug das Segment 11,0 % (Vorjahr: 12,1 %) bei.

Bei unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leis tungsbereich (kosme)« blieb der Umsatz im ersten Halbjahr 2009 mit 36,8 Mio. € um 12,0 % unter dem Vorjahresniveau. Damit büßte kosme deutlich weniger ein als die gesamte Branche. Von 3,5 % im Vorjahr auf 4,0 % legte der Umsatzanteil von kosme in den ersten sechs Monaten 2009 zu.

Die schwierigen Marktbedingungen führten in allen Segmenten von KRONES zu schrumpfenden Umsätzen.

Segmentergebnis

Das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« ging im ersten Halbjahr 2009 von 89,7 Mio. € im Vorjahr auf minus 6,2 Mio. € zurück. Wegen des insgesamt schrumpfenden Marktes nahm der Konkurrenzdruck in den ersten beiden Quartalen 2009 zu. Einige Konkurrenten versuchten ihre Produktionskapazitäten auszulasten, in dem sie Aufträge zu sehr niedrigen Preisen in die Bücher nahmen. Deshalb verschlechterte sich die Preis qualität. Das belastete das Segmentergebnis ebenso wie die niedrige Auslastung der Fertigung. Die ebt-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verschlechterte sich von 8,8 % auf minus 0,8 %.

Von 2,0 Mio. € im Vorjahr auf minus 7,0 Mio. € verminderte sich das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« in den ersten beiden Quartalen 2009. Darin spiegelt sich der deutliche Umsatzrückgang von nahezu 30 % wider. Die ebt-Marge verringerte sich von 1,4 % auf minus 6,9 %.

Im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« erwirtschafteten wir im ersten Halbjahr ein Ergebnis vor Steuern von minus 2,6 Mio. € (Vorjahr: 0,1 Mio. €). krones kaufte Anfang 2009 die restlichen 30 % an kosme und hält seitdem 100 % der Firmenanteile. Die Produktion des Unternehmens wird zurzeit neu ausgerichtet, damit kosme dauerhaft effizienter fertigen kann. Im ersten Halbjahr 2009 lag die ebt-Marge bei minus 7,1 % (Vorjahr: 0,2 %).

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2009 2008
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
EBIT in Mio. € –8,0 89,7
EBT in Mio. € –6,2 89,7
EBT-Marge in % –0,8 8,8
Segment Prozesstechnik 2009 2008
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
EBIT in Mio. € –7,0 1,9
EBT in Mio. € –7,0 2,0
EBT-Marge in % –6,9 1,4
Segment KOSME 2009 2008
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
EBIT
in Mio. €
–2,2 0,2
EBT
in Mio. €
–2,6 0,1
EBT-Marge
in %
–7,1 0,2

Aktienmärkte im ersten Halbjahr mit hohen Ausschlägen

In den ersten sechs Monaten 2009 schwankten die Aktienbörsen heftig. Während die Kurse im Jahresanfangsquartal wegen der Finanzkrise und schlechten Konjunkturdaten unter Druck standen, stiegen die Aktienindizes bis Ende Juni an. Der dax gewann im zweiten Quartal rund 18 %, der mdax stieg um 26 %.

Nach dem kräftigen auf und ab notierte der dax zum 30. Juni 2009 mit 4.807 Punkten im Vergleich zum Jahresanfang nahezu unverändert. Der mdax legte im ersten Halbjahr um 2,7 % zu. Da Papiere von Maschinenbau-Unternehmen wegen der insgesamt schlechten Nachrichten aus der Branche im Berichtszeitraum nicht in der Gunst der Anleger standen, konnte die krones Aktie mit dem mdax nicht Schritt halten. Mit 27,13 € lag der Kurs unserer Aktie per 30. Juni um 12,7 % niedriger als zu Jahresbeginn, aber deutlich über dem Ende März markierten Tief von 22,00 €.

darunter, dass viele Investoren Titel aus der Maschinenbau-Branche im ersten Halbjahr mieden.

KRONES Aktien MDAX (indexiert)

Aktienrückkaufprogramm abgeschlossen

Am 17. Juni 2009 fand die Hauptversammlung von krones statt. Die Aktionäre haben dort alle zur Abstimmung vorgelegten Tagungsordnungspunkte, also auch die Ausschüttung einer Dividende von 0,60 € je Aktie, mit großer Mehrheit beschlossen. Da der Vorstand auf der Hauptversammlung auch zu einem neuen Aktienrückkaufprogramm ermächtigt wurde, beendete krones den bis dahin laufenden Aktienrückkauf. Von 21. Januar bis 17. Juni 2009 erwarb die Gesellschaft insgesamt 1.425.421 eigene Aktien. Das entspricht rund 4,5 % des Grundkapitals. Der durchschnittliche Kaufpreis je Aktie lag bei 25,93 €.

Risikobericht

Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut

Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesent lichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystem von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durch laufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahres planung, Mittelfristplanung, Strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungs geschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2008 ab S. 48 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum für das zweite Halbjahr 2009 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

KRONES erwartet schwieriges zweites Halbjahr 2009

Es gibt erste Anzeichen, dass sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen zumindest nicht mehr verschlechtern. Die Lage ist aber labil, die Unwägbarkeiten sind hoch. Das lässt eine seriöse Prognose für das Konzernergebnis 2009 nicht zu. Wir müssen aber unverändert davon ausgehen, dass sich die weltweite Finanz- und Wirtschaftskrise auch im weiteren Jahresverlauf deutlich auf Umsatz und Ergebnis von krones auswirkt.

Der Vorstand hat bereits im 4. Quartal 2008 mit einem umfangreichen Maßnahmenprogramm, das unter dem Namen »Conversion« im Konzern implementiert wurde, begonnen dem wegen der Wirtschaftskrise zu erwartenden Ergebnisrückgang entgegenzuwirken. Zu diesen Maßnahmen zählen die Auflösung von mehr als 800 Zeitarbeits- und befristeten Verträgen ebenso wie noch flexiblere Arbeitszeiten und Insourcingmaßnahmen. Darüber hinaus nutzen wir die natürliche Fluktuation, haben im Juli in vielen Unternehmensbereichen mit Kurzarbeit begonnen und prüfen geplante Investitionen. Mit diesen tiefgreifenden Maßnahmen können wir auf Jahressicht einen Umsatzrückgang von mehr als 20 % kompensieren. Die Kaufzurückhaltung unserer Kunden und damit die schwer zu prognostizierende Preisentwicklung stellen jedoch eine zusätzliche Ergebnisbelastung dar. Insgesamt müssen wir aus heutiger Sicht damit rechnen, das Geschäftsjahr 2009 mit einem Verlust abzuschließen. Die sehr solide Vermögens- und Finanzlage des Konzerns sind jedoch ein wesentlicher Sicherheitsfaktor in der globalen Krise.

Langfristig erwarten wir auf unseren Märkten wieder Wachstum. Die Rezession in der Getränkeindustrie ist nicht so stark wie in anderen Branchen und dürfte auch schneller beendet sein. Wir sind mit unseren Produkten und Leistungen für den Bereich »Essen und Trinken« sehr nahe am Konsum und profitieren indirekt vom globalen Bevölkerungswachstum und einem weltweit zunehmenden Wohlstand.

krones geht davon aus, dass das Unternehmen nach der Wirtschaftskrise wieder sehr schnell zur gewohnten Stärke zurückfindet.

Mit dem umfangreichen Maß nahmenprogramm »Conversion« wirkt KRONES den Folgen der Wirtschaftskrise entgegen.

Aktiva 30.06.2009 31.12.2008
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 86,4 79,8
Sachanlagen 394,8 386,7
Finanzanlagen 15,5 15,5
Anlagevermögen 496,7 482,0
Aktive latente Steuern 9,1 9,3
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 19,0 24,8
Tatsächliche Steuerforderungen
Sonstige Vermögenswerte
12,4
6,1
12,1
6,1
Langfristige Vermögenswerte 543,3 534,3
Vorräte 522,3 568,6
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 446,3 529,0
Tatsächliche Steuerforderungen 4,3 5,1
Sonstige Vermögenswerte 94,5 79,7
Liquide Mittel 23,8 108,4
Kurzfristige Vermögenswerte 1.091,2 1.290,8
Bilanzsumme 1.634,5 1.825,1
Passiva 30.06.2009 31.12.2008
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital* 717,6 790,0
Rückstellungen für Pensionen 77,0 74,5
Passive latente Steuern 14,7 14,7
Sonstige Rückstellungen 39,6 40,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,6 0,6
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 0,0 0,1
Sonstige Finanzverpflichtungen 5,9 7,1
Sonstige Verpflichtungen 4,8 6,4
Langfristige Schulden 142,6 144,1
Sonstige Rückstellungen 110,0 121,4
Steuerrückstellungen 9,3 17,2
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 81,6 0,1
Erhaltene Anzahlungen 226,3 288,7
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 123,6 160,4
Sonstige Finanzverpflichtungen 11,9 37,1
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 211,6 266,1
Kurzfristige Schulden 774,3 891,0
Bilanzsumme 1.634,5 1.825,1

* Minderung des Eigenkapitals zum 30.06.2009 in Höhe von 37,1 Mio. € resultiert aus dem Aktienrückkaufprogramm.

2009 2008 Ver
1.1.–30.06. 1.1.–30.6. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 924,4 1.204,9 –23,3
Bestandsveränderung FE/UFE –67,6 29,0
Gesamtleistung 856,8 1.233,9 –30,6
Materialaufwand –438,2 –639,8 –31,5
Personalaufwand –304,3 –335,0 –9,2
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –101,8 –143,3 –29,0
Abschreibungen auf Anlagevermögen –29,7 –24,0 23,8
EBIT –17,2 91,8
Finanzergebnis 1,4 0,0
Ergebnis vor Steuern –15,8 91,8
Ertragsteuern –0,2 –29,4 –99,3
Konzernergebnis –16,0 62,4
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,1 0,0
Ergebnisanteil KRONES Konzern –16,1 62,4
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € –0,53 1,98
2009 2008 Ver
2. Quartal 2. Quartal änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 442,1 609,7 –27,5
Bestandsveränderung FE/UFE –41,1 23,6
Gesamtleistung 401,0 633,3 –36,7
Materialaufwand –204,0 –329,3 –38,1
Personalaufwand –144,3 –174,2 –17,2
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –48,4 –71,1 –31,9
Abschreibungen auf Anlagevermögen –15,6 –12,3 26,8
EBIT –11,3 46,4
Finanzergebnis –0,5 –0,2
Ergebnis vor Steuern –11,8 46,2
Ertragsteuern 0,9 –14,5
Konzernergebnis –10,9 31,7
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,1 0,2
Ergebnisanteil KRONES Konzern –11,0 31,5
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € –0,35 1,00
2009 2008
1.1.–30.6. 1.1.–30.6.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern –15,8 91,8
Abschreibungen und Zuschreibungen 29,7 24,0
Verminderung (Vj. Erhöhung) der Rückstellungen –15,5 21,4
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern 0,2 2,8
Zinsaufwendungen und Zinserträge –0,7 1,5
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,1 –0,4
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge –1,5 –5,4
Verminderung (Vj. Erhöhung) der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen
Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 144,1 –108,3
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –181,1 –24,5
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel –40,7 2,9
gezahlte Zinsen –1,6 –2,1
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –22,7 –21,8
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –65,0 –21,0
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –18,3 –11,7
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,0 0,2
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –25,4 –26,4
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,2 0,9
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen 0,0 –1,0
Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen –3,1 0,0
erhaltene Zinsen 1,9 0,7
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –44,7 –37,3
Auszahlungen an Unternehmenseigner –18,1 –22,1
Erwerb von eigenen Anteilen –37,1 0,0
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 81,5 71,9
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –0,8 –0,8
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 25,5 49,0
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –84,2 –9,3
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds –0,4 –2,0
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 108,4 53,8
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 23,8 42,5
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn.
Kapital
Kapital-
rücklage
Gewinn-
rücklagen
Währ.-
Differenz.
Sonstige
Rücklagen
Konzern-
bilanz-
Eigen-
kapital
Eigen
kapital
Mio. € Mio. € Mio. € Eigenkap.
Mio. €
Mio. € gewinn
Mio. €
Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 31. Dezember 2007 40,0 103,7 409,3 –5,7 0,7 158,4 706,4 1,6 708,0
Dividendenzahlung (0,70 € je Aktie) –22,1 –22,1 –22,1
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2008 62,4 62,4 0,0 62,4
Einstellung in Gewinnrücklagen 32,0 –32,0 0,0 0,0
Währungsdifferenzen –4,1 –4,1 –4,1
Hedge Accounting 1,3 1,3 1,3
Stand 30. Juni 2008 40,0 103,7 441,3 –9,8 2,0 166,7 743,9 1,6 745,5
Konzernergebnis 2. Halbjahr 2008 44,5 44,5 –0,4 44,1
Einstellung in Gewinnrücklagen 35,4 –35,4 0,0 0,0
Währungsdifferenzen 0,9 0,9 0,9
Hedge Accounting –0,5 –0,5 –0,5
Stand 31. Dezember 2008 40,0 103,7 476,7 –8,9 1,5 175,8 788,8 1,2 790,0
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) –18,1 –18,1 –18,1
Konzernergebnis 1. Halbjahr 2009 –16,1 –16,1 0,1 –16,0
Eigene Anteile –37,1 –37,1 –37,1
Einstellung in Gewinnrücklagen 18,0 –18,0 0,0 0,0
Währungsdifferenzen 1,9 1,9 1,9
Änderungen im Konsolidierungskreis –2,6 –2,6 –1,2 –3,8
Hedge Accounting 0,7 0,7 0,7
Stand 30. Juni 2009 40,0 66,6 492,1 –7,0 2,2 123,6 717,5 0,1 717,6

Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

2009 2008
01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis –16,0 62,4
Unterschied aus Währungsumrechnung 1,9 –4,1
Derivative Finanzinstrumente 0,7 1,3
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 2,6 –2,8
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen –13,4 59,6
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,1 0,2
davon Anteile KRONES Konzern –13,5 59,4

Segmentberichterstattung KRONES Konzern

Maschinen und Anlagen
zur Produktabfüllung und
-ausstattung
Maschinen und Anlagen
zur Getränkeproduktion/
Prozesstechnik
Maschinen und Anlagen
für den unteren Leistungs-
bereich (KOSME)
KRONES Konzern
2009 2008 2009 2008 2009 2008 2009 2008
01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06. 01.01.–30.06.
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Umsatzerlöse 785,6 1.017,5 102,0 145,6 36,8 41,8 924,4 1.204,9
EBIT –8,0 89,7 –7,0 1,9 –2,2 0,2 –17,2 91,8
EBT –6,2 89,7 –7,0 2,0 –2,6 0,1 –15,8 91,8
EBT-Marge –0,8 % 8,8 % –6,9 % 1,4 % –7,1 % 0,2 % –1,7 % 7,6 %
Mitarbeiter zum 30.06.* 8.843 8.678 598 537 520 490 9.961 9.705

* Konsolidierungskreis

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der krones ag (» krones Konzern«) zum 30. Juni 2009 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Gewinnund Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. Juni 2009 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2009 wurde die Smefin s.r.l., Roverbella, Italien erworben und in den Konsolidierungskreis aufgenommen.

Die krones ag ist an dieser Gesellschaft unmittelbar mit 100 % beteiligt. Durch den Erwerb der smefin s.r.l., Roverbella, Italien ist die krones ag mittel- und unmittelbar zu 100 % an der kosme s.r.l., Roverbella, Italien beteiligt. Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Konsolidierungs grundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2004 erworben wurden nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Passive Unterschiedsbeträge werden sofort erfolgswirksam aufgelöst. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunter nehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.06.2009 31.12.2008 2009 2008
US-Dollar USD 1,412 1,398 1,335 1,531
Britisches Pfund GBP 0,853 0,959 0,895 0,775
Schweizer Franken CHF 1,525 1,488 1,506 1,606
Dänische Kronen DKK 7,447 7,452 7,450 7,457
Kanadischer Dollar CAD 1,628 1,717 1,607 1,542
Japanischer Yen JPY 135,550 126,400 127,526 160,510
Brasilianischer Real BRL 2,758 3,257 2,942 2,603
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 9,644 9,536 9,137 10,820
Mexikanischer Peso MXN 18,543 19,259 18,486 16,264
Ukrainischer Griwna UAH 10,894 10,692 10,760 7,666
Südafrikanischer Rand ZAR 10,968 13,170 12,284 11,736
Kenianischer Schilling KES 108,160 108,660 109,153 102,446
Nigerianischer Naira NGN 208,270 189,650 199,205 181,914

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume, insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungsund Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des krones Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit, durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des krones Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten ein bezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Neben den erfolgsbezogenen Zuwendungen, die in voller Höhe erfolgswirksam erfasst werden, werden Zuwendungen für Vermögenswerte in der Bilanz bei der Feststellung des Buchwertes des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der krones Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zu geordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach ias 39, die bei krones eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobacht baren aktuellen Markttransaktionen.

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach ifrs 7 setzen sich neben den obengenannten Bewertungskategorien nach ias 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach ifrs 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden abgesehen von Wertpapieren zu Anschaffungskosten vermindert um Wert berichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im krones Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach ias 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im krones Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen us-Dollar und Schweizer Franken.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100 % der Fremdwährungspositionen ab gesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinnund Verlustrechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fort geführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und pas sive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie außerhalb einer Bandbreite von 10 % des Verpflichtungsumfangs liegen. Die Verteilung erfolgt über die erwartete künftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzube ziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der
KRONES AG in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling 100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main 51,00
S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien 100,00
KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark 100,00
KRONES S.A.R.L., Lyon, Frankreich 100,00
KRONES UK LTD., Bolton, Großbritannien 100,00
KOSME UK LTD., Burton on Trent Staffordshire, Großbritannien 100,00
KRONES S.R.L., Garda (VR), Italien 100,00
KOSME S.R.L., Roverbella, Italien 100,00
SMEFIN S.R.L., Roverbella, Italien 100,00
KRONES Nederland b.v., Bodegraven, Niederlande 100,00
KOSME Gesellschaft mbh, Sollenau, Österreich 100,00
KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen 100,00
KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal 100,00
KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation 100,00
KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien 100,00
KRONES AG, Buttwil, Schweiz 100,00
KRONES Iberica, S. A., Barcelona, Spanien 100,00
KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik 100,00
KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine 100,00
MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien 51,00
MAINTEC Service Ges.m.b.H, Dorf an der Pram, Österreich 51,00
KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien 100,00
KRONES DO BRAZIL LTDA., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES S. A., São Paulo, Brasilien 100,00
KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China 100,00
KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China 100,00
KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China 100,00
KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien 100,00
KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan 100,00
KRONES Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada 100,00
KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia 100,00
KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien 100,00
KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea 100,00
KRONES Mex S. A. de C. V., Mexiko d. f., Mexiko 100,00
KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria 100,00
KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika 100,00
KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand 100,00
KRONES, Inc., Franklin, Wisconsin, USA 100,00
Maquinarias KRONES de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela 100,00
Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand 49,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Aufsichtsrat und Vorstand

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktio nären nach dem Aktien gesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Ernst Baumann Vorsitzender (seit 17.06.09) Mitglied des Vorstands der BMW AG bis 30.11.08

Dr. Lorenz M. Raith Vorsitzender (bis 17.06.09) * LEISTRITZ AG MOLL AG PRÜFTECHNIK AG HEITEC AG

Werner Schrödl** Gesamtbetriebsrats vorsitzender stv. Vorsitzender

Herbert Gerstner** Betriebsrat (bis 17.06.09)

Dr. Klaus Heimann** Leiter des Funktionsbereichs (FB) Jugend-, Bildungs- und Qualifizierungspolitik der IG METALL

* MAN AG

Dr. Jochen Klein Vorsitzender des Beirats der DÖHLER HOLDING GMBH * DÖHLER GRUPPE HOYER-GRUPPE

Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser * MAX AICHER STAHL AG

Norman Kronseder KRONSEDER FAMILY OFFiCE * BAYERISCHE FUTTERSAATBAU GMBH

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB (seit 17.06.09)

Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt

Johann Robold** Betriebsrat (seit 17.06.09)

Anton Schindlbeck** Vertriebsleiter LCS

Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter und Kassierer IG METALL Verwaltungsstelle Regensburg

Josef Weitzer** Betriebsratsvorsitzender Mitglied des Verwaltungsrats der Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder Vorsitzender Konzernkommunikation, Personalmanagement und Soziales * KRONES INC., USA

Hans-Jürgen Thaus stv. Vorsitzender Finanzen, Controlling, Informations- und Prozessmanagement * KURTZ GMBH

KRONES INC., USA

Rainulf Diepold Marketing und Vertrieb

Werner Frischholz Materialwirtschaft und Produktion

Christoph Klenk Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Sparten * WINKLER & DÜNNEBIER AG

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** Von der Belegschaft

gewählt

Außerdem sind die Konzern gesellschaften dem Verant wor tungs bereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

ANHANG FÜR DEN KRONES KONZERN | AUFSICHTSRAT UND VORSTAND

»Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im ver bleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.«

Neutraubling, im Juli 2009

Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus

Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender

Rainulf Diepold Werner Frischholz Christoph Klenk

KRONES AG Investor Relations Telefax + 49 9401 70-3786 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland

Olaf Scholz Telefon +49 9401 70-1169