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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2008
Oct 29, 2008
251_10-q_2008-10-29_7d455fcd-d389-444f-9b5d-e6fb91025d3a.pdf
Interim / Quarterly Report
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Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2008
Q3.2008
| 01.01. bis | 01.01. bis | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| 30.09.2008 | 30.09.2007 | |||
| Umsatz | Mio. € | 1.765,9 | 1.569,7 | 12,5 % |
| Auftragseingang inkl. Lifecycle Service | Mio. € | 1.870,4 | 1.762,8 | 6,1 % |
| Auftragsbestand zum 30.09. inkl. Lifecycle Service | Mio. € | 996,3 | 939,9 | 6,0 % |
| Investitionen | Mio. € | 61,3 | 60,9 | 0,7 % |
| Beschäftigte am 30.09. | ||||
| Weltweit | 10.247 | 9.467 | 8,2 % | |
| Inland | 8.273 | 7.792 | 6,2 % | |
| Ergebnis je Aktie * | € | 2,75 | 2,10 | 31,0 % |
| EBITDA | Mio. € | 164,2 | 135,2 | 21,4 % |
| EBIT | Mio. € | 127,6 | 101,7 | 25,5 % |
| EBT | Mio. € | 126,8 | 105,0 | 20,8 % |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 86,8 | 66,1 | 31,3 % |
| Brutto-Cashflow** | Mio. € | 123,4 | 99,6 | 23,9 % |
Angaben aktiensplitbereinigt, * verwässert/unverwässert, ** Gewinn + Abschreibungen
| 01.07. bis | 01.07. bis | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| 30.09.2008 | 30.09.2007 | |||
| Umsatz | Mio. € | 561,0 | 515,8 | 8,8 % |
| Auftragseingang | Mio. € | 627,9 | 653,3 | –3,9 % |
| Ergebnis je Aktie * | € | 0,78 | 0,60 | 30,0 % |
| EBITDA | Mio. € | 48,4 | 39,3 | 23,2 % |
| EBIT | Mio. € | 35,8 | 28,0 | 27,9 % |
| EBT | Mio. € | 35,0 | 29,3 | 19,5 % |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 24,4 | 18,5 | 31,9 % |
* verwässert/unverwässert (Vorjahr: Als-Ob-Aktiensplit)
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
krones ist mit dem Ziel in das Geschäftjahr 2008 gestartet, neue Bestwerte bei Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis zu erreichen. Nach Abschluss des dritten Quartals sind wir trotz widrigem Umfeld sicher, dass wir diese Vorgabe schaffen. Zum 30. September lag der Umsatz mit 1.765,9 Mio. € um 12,5 % über dem Vorjahreswert, das Ergebnis vor Steuern stieg um 20,8 % auf 126,8 Mio. €. Damit wird das Jahr 2008 der langen Erfolgsstory von krones ein weiteres Kapitel hinzufügen.
Gleichzeitig stellen wir uns die Frage, wie sich die globale Finanz- und Bankenkrise auf die Konjunktur und unsere Geschäfte auswirkt. Konjunkturexperten sind sich lediglich sicher, dass die Finanzkrise die Realwirtschaft bremst, aber nicht wie stark. Ein Blick auf unser Geschäftsmodell zeigt, dass wir auch für wirtschaftlich schwierige Zeiten gut aufgestellt sind. krones liefert Hightech-Produkte und Gesamtlösungen für den Getränkemarkt, die Ernährungsindustrie sowie für die Bereiche Pharma und Kosmetik. Derzeit leben etwa 6,7 Mrd. Menschen auf der Erde und jährlich werden es rund 80 Mio. mehr. Alle diese Menschen wollen – unabhängig von Konjunkturzyklen – essen und trinken. Sauberes Wasser ist in vielen Teilen der Welt begrenzt, die Nachfrage nach hygienisch einwandfrei abgefüllten und verpackten Produkten wie Wasser und sonstigen Getränken wächst daher stark.
Wir sind zuversichtlich, dass unsere Kunden auch in wirtschaftlichen Abschwüngen weiter investieren – wenn auch vorübergehend zurückhaltender als in der Vergangenheit.
Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus
Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender
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Börsenturbulenzen treffen auch die Aktien von KRONES
In den ersten neun Monaten 2008 erlitten die internationalen Börsen deut liche Kursverluste. Grund für die schlechte Entwicklung der Aktienmärkte sind die Folgen der Hypotheken- und Bankenkrise in den usa, die im Jahresverlauf immer dramatischer wurden. Vor allem in den usa, aber auch hierzulande, gerieten Banken und Finanzinstitute in Not und konnten nur durch staatliche Eingriffe gerettet werden. Einige, wie die us-Investmentbank Lehman Brothers, gingen sogar pleite. Für die Börsianer ist klar, dass sich die Finanz krise spürbar auf die Weltwirtschaft auswirken wird. Finanzierungen von Geschäften werden schwieriger, die Gewinnaussichten für Unternehmen haben sich verschlechtert. Dieser Mix führte dazu, dass der dax Ende des dritten Quartals um 27,7 % niedriger stand als zu Jahresanfang. Der mdax, in dem viele zyklische Unternehmen notieren, ist sogar um 29,5 % eingebrochen.
KRONES Aktie 01.01. bis 30.09.2008
Vom Ausverkauf an den Börsen waren am Ende auch Qualitätstitel wie die KRONES Aktie betroffen.
KRONES Aktien MDAX (indexiert)
Die Aktie von krones entwickelte sich lange besser als der mdax, verlor aber Ende September ohne konkreten Anlass deutlich an Wert. Am 30. September 2008 notierte sie bei 34,94 €. Damit hat die krones Aktie seit Jahresanfang 36,5 % verloren. Fast den kompletten Verlust erlitt das Papier dabei im dritten Quartal.
Unabhängig von der schlechten Börsenstimmung hat sich das Unternehmen auf verschiedenen internationalen Roadshows und Investorenkonferenzen institutionellen Anlegern präsentiert. Gerade in wirtschaftlich unsicheren Zeiten ist es wichtig, bei den Investoren Flagge zu zeigen und ihnen das von Konjunkturschwankungen wenig beeinflusste Geschäftsmodell von krones näher zu bringen.
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Weltwirtschaft im Abschwung
In vielen Industrieländern hat sich der konjunkturelle Ausblick deutlich ein getrübt. Die Hoffnung, dass sich die Kredit- und Hypothekenkrise nicht spürbar auf die Weltwirtschaft auswirkt, hat sich nicht erfüllt. Im Gegenteil: Mit der Zuspitzung der Krise steigt das Risiko, dass eine ganze Reihe von Volkswirtschaften in eine Rezession abgleiten. Neben dem Mutterland der Krise, der usa, sind auch europäische Länder wie Spanien und Großbritannien überdurchschnittlich von den Auswirkungen der Immobilienkrise betroffen, da dort der Finanz- und der Bausektor hohes Gewicht haben. Gestützt wird die Weltwirtschaft durch aufstrebende Länder wie China und Indien. Insgesamt dürfte sich das Wachstum der Weltwirtschaft 2008 von 4,9 % im Vorjahr auf rund 4 % abschwächen.
Die Aussichten für die Konjunktur in Deutschland haben sich in den vergan genen Monaten ebenfalls verschlechtert. Da der Export für Deutschland eine wichtige Rolle spielt, leidet die heimische Wirtschaft besonders an der internationalen Konjunkturschwäche. Zudem entwickelte sich der Konsum wegen der hohen Energie- und Nahrungsmittelpreise schwächer als erwartet. Die Steigerungsrate beim Bruttoinlandsprodukt (bip) dürfte von 2,5 % (2007) auf 1,8 % (2008) zurückgehen. Für 2009 haben die Konjunkturexperten ihre Prognosen deutlich vermindert. Die aktuellen Herbstgutachten von führenden Wirtschaftsforschungsinstituten und sonstigen Institutionen weisen sehr starke Differenzen auf. Für 2009 rechnet die Bundesregierung mit einem Wachstum von 0,2 % in Deutschland, der iwf kalkuliert mit einem Null-Wachstum und die Deutsche Bank mit einem Rückgang von –1,5 % für Deutschland.
Boom der Maschinenbaubranche läuft aus
Nach einer ungewöhnlich langen Phase mit sehr hohen Steigerungsraten hat die deutsche Maschinenbau-Branche im Verlauf des Jahres an Fahrt verloren. Verantwortlich hierfür war vor allem das Exportgeschäft. So sind die Auftragseingänge aus dem Ausland in den Monaten Juni bis August 2008 im Vergleich zum Vorjahr um 12 % zurückgegangen. Die Inlandsaufträge legten im gleichen Zeitraum um 2 % zu. Für das Gesamtjahr 2008 hält der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (vdma) an seiner Prognose für das Produktionswachstum von 5 % fest. Für das kommende Jahr rechnet der vdma damit, dass das mittlerweile sehr hohe Produktionsniveau gehalten werden kann.
Die Aussichten für die weltweite Konjunktur haben sich deutlicht verschlechtert. Schuld daran ist die Finanz- und Bankenkrise, die die Realwirtschaft stark belastet.
Inland Ausland KRONES Quelle: VDMA, KRONES AG
Dass KRONES weniger von Konjunkturzyklen abhängig ist als andere Maschinenbauer, zeigt der langfristige Vergleich der Auftragseingänge.
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Erlöse deutlich über Vorjahr
krones blieb in den ersten neun Monaten 2008 trotz abflauender Konjunktur auf Wachstumskurs. Der Umsatz stieg im Vorjahresvergleich um 12,5 % auf 1.765,9 Mio. €. Damit liegen wir nach drei Quartalen über unserem Wachstumskorridor von 5 bis 10 %. krones hat im Berichtszeitraum davon profitiert, dass vermehrt Komplettlösungen nachgefragt werden. Das Unternehmen beherrscht die komplette Wertschöpfungskette der Kunden, von der Getränkeproduktion bis hin zur Warenverteilung.
Ein weiterer Wachstumstreiber in den ersten neun Monaten war, wie schon in der Vergangenheit, der Bereich Kunststofftechnik. krones ist weltweit führender Anbieter von Maschinen und Anlagen, mit denen Flaschen aus pet (Polyethylenterephthalat) hergestellt und Getränke in pet-Behälter abgefüllt werden. Kunststoff hat mit jährlichen Zuwächsen von knapp 5 % die höchsten Steigerungsraten bei den Materialien zur Getränkeverpackung. Neben Wasser wird zunehmend auch Bier in pet-Flaschen abgefüllt.
Im dritten Quartal 2008 kletterte der Umsatz im Vergleich zu den außerordentlich starken Monaten Juli bis September 2007 um 8,8 % auf 561,0 Mio. €.
Umsatz nach Regionen
Wegen starker Umsatzzuwächse in Westeuropa kletterte der Anteil Europas an den Gesamterlösen von krones in den ersten drei Quartalen 2008 von 36,5 % im Vorjahr auf 42,1 %. Insgesamt stieg der Umsatz in Europa um 30,1 % auf 744,1 Mio. €.
In Deutschland erwirtschafteten wir mit 225,0 Mio. € im Berichtszeitraum um ein Fünftel weniger Umsatz als im Vorjahr. Der Anteil des Inlandsgeschäfts am Konzernumsatz betrug per Ende September 2008 12,7 % (Vorjahr: 18,0 %).
In der restlichen Welt entwickelten sich die Umsätze unterschiedlich. Während wir in den usa von der dortigen Investitionszurückhaltung betroffen waren und rückläufige Geschäfte verzeichneten, setzte sich der Boom in Regionen wie Afrika und Asien fort. Daher konnten wir in den ersten drei Quartalen außerhalb Europas insgesamt einen Umsatzanstieg von 11,4 % auf 796,8 Mio. € verbuchen. Auf unser außereuropäisches Geschäft entfielen damit in den ersten neun Monaten 45,1 % des Konzernumsatzes (Vorjahr: 45,6 %).
Nach den ersten drei Quartalen 2008 liegt der KRONES Umsatz mit 1.765,9 Mio. € um 12,5 % höher als im Vorjahr.
Hoher Ordereingang aus Schwellenländern
Die Nachfrage nach den Produkten und Dienstleistungen von krones legte in den ersten neun Monaten 2008 weiter zu. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der Auftragseingang um 6,1 % auf 1.870,4 Mio. €. Regional betrachtet steht einer eher verhaltenen Nachfrage aus den usa sowie West- und Mitteleuropa eine rege Ordertätigkeit aus dem afrikanischen und asiatischen Raum, dem Nahen Osten sowie der Region Russland/gus gegenüber. Damit macht sich unsere weltweit gute Marktstellung bezahlt.
Gestiegen ist der Anteil an Aufträgen, die über die Lieferung einzelner Maschinen und Anlagen hinausgehen. Ein Beispiel hierfür ist die Order von einem Kunden aus Afrika mit einem Wert von rund 95 Mio. € zum Bau von drei kompletten Brauereien. Dieser größte Auftrag in der Unternehmensgeschichte bestätigt unsere Strategie, den Bereich Prozess- und Materialflusstechnik auszubauen.
Im dritten Quartal 2008 verminderte sich der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um 3,9 % von 653,3 Mio. € auf 627,9 Mio. €. Damit war er deutlich höher als der Quartalsumsatz. Dass der Auftragseingang leicht schrumpfte, liegt an Einmaleffekten. In den Monaten Juli bis September 2007 blieb der sonst im dritten Quartal saisonal bedingte Rückgang der Geschäfte aus und der Ordereingang stieg im Vergleich zu 2006 um mehr als ein Viertel.
Auftragsbestand von knapp 1 Mrd. €
Der Auftragsbestand lag zum 30. September 2008 mit 996,3 Mio. € um 6,0 % höher als im Vorjahr. Seit Jahresanfang 2008 ist der Auftragsbestand um mehr als 100 Mio. € angewachsen. Das komfortable Auftragspolster gibt uns Planungssicherheit für das Gesamtjahr 2008 und darüber hinaus.
KRONES Mannschaft überschreitet 10.000er-Marke
Am 1. September 2008 begrüßte Vorstandschef Volker Kronseder den 10.000sten Mitarbeiter. Zum Ende des dritten Quartals beschäftigte krones 10.247 Menschen, davon 8.273 im Inland. Gegenüber dem gleichen Vorjahreszeitpunkt ist die Belegschaft des Unternehmens um 780 Menschen gewachsen. Seit Jahresende 2007 vergrößerte sich die Mitarbeiterzahl um 659. Damit spiegelt sich die gute Entwicklung des Unternehmens auch in der Beschäftigtenzahl wider. Eine Ausbildung absolvierten per 30. September 493 junge Menschen.
Um 6,1 % auf 1.870,4 Mio. € kletterte der Auftragseingang in den ersten neun Monaten 2008. Der Auftragseingang lag im dritten Quartal nur knapp unter dem durch Einmaleffekte begünstigten Vorjahreswert.
Gewinn von KRONES legt weiter zu
In den ersten neun Monaten haben wir unser Ziel, das Ergebnis überpropor tional zu den Erlösen zu steigern, erreicht. Das Ergebnis vor Steuern (ebt) kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 20,8 % auf 126,8 Mio. €. Die ebt-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, verbesserte sich von 6,7 % auf 7,2 %.
Dass die Rentabilität weiter gestiegen ist, ist auch auf unsere verbesserten internen Prozesse zurückzuführen. Ein Beispiel dafür ist unser work-Programm (Weltmarkführer, Optimierung, Rationalisierung, Komplexitätsreduzierung). Ziel dieses Programms ist es, die gesamte Wertschöpfungskette von krones so zu gestalten, dass die Produktentwicklung sowie alle Produktionsabläufe noch wirtschaftlicher ablaufen. Mit Hilfe von work wollen wir sicherstellen, dass wir langfristig profitabel wachsen und auch in konjunkturell schwierigen Zeiten Ertragseinbrüche vermeiden können.
Da sich unsere Steuerquote aufgrund der Körperschaftssteuer-Reform im Berichtszeitraum auf 31,5 % (Vorjahr: 37,0 %) verminderte, kam das Ergebnis nach Steuern noch stärker voran als das ebt. Um 31,3 % auf 86,8 Mio. € stieg das Ergebnis nach Steuern in den ersten drei Quartalen. Der Gewinn je Aktie legte von 2,10 € auf 2,75 € zu.
In den Monaten Juli bis September 2008 kletterte das Ergebnis vor Steuern um knapp ein Fünftel von 29,3 Mio. € auf 35,0 Mio. €. Die ebt-Marge betrug im dritten Quartal 6,2 % (Vorjahr: 5,7 %). Den Gewinn nach Steuern konnten wir um 31,9 % auf 24,4 Mio. € Mio. € verbessern, das Ergebnis je Aktie von 0,60 € auf 0,78 €.
Um mehr als ein Fünftel ist das Ergebnis vor Steuern gestiegen. Damit hat sich die Rentabilität von KRONES weiter verbessert.
Ertragsstruktur KRONES KONZERN in Mio. €
| 01.01. bis | 01.01. bis | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 30.09.2008 | 30.09.2007 | in % | |
| Umsatzerlöse | 1.765,9 | 1.569,7 | 12,5 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 45,2 | 65,8 | |
| Materialaufwand | –937,2 | –864,6 | 8,4 |
| Personalaufwand | –495,6 | –442,2 | 12,1 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | –214,1 | –193,5 | 10,6 |
| EBITDA | 164,2 | 135,2 | 21,4 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –36,6 | –33,5 | 9,3 |
| EBIT | 127,6 | 101,7 | 25,5 |
| Finanzergebnis | –0,8 | 3,3 | |
| EBT | 126,8 | 105,0 | 20,8 |
| Ertragsteuern | –40,0 | –38,9 | 2,8 |
| Jahresüberschuss | 86,8 | 66,1 | 31,3 |
Der mit Abstand größte Aufwandsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung von krones ist der Materialaufwand. Dort erfassen wir auch die Aufwendungen für Zeitarbeitskräfte, die wir bedarfsorientiert einsetzen, um schnell und flexibel auf Schwankungen bei der Nachfrage reagieren zu können. Der Materialaufwand stieg in den ersten drei Quartalen deutlich langsamer als die Er löse. Mit 937,2 Mio. € lag er um 8,4 % höher als im Vorjahr (884,6 Mio. €). Im Verhältnis zur Gesamtleistung verminderte er sich von 52,9 % auf 51,7 %. Verantwortlich hierfür ist zum einen, dass die Preise für Edelstahl im Zuge der schwächeren Konjunktur zurückgingen. Zum anderen profitierten wir auch in anderen Bereichen von günstigeren Einkaufskonditionen.
Um 12,1 % auf 495,6 Mio. € (Vorjahr: 442,2 Mio. €) legte der Personalaufwand zu. Die Personalaufwandsquote stieg leicht von 27,0 % auf 27,4 %. Die Quote ist damit aber weiter deutlich niedriger als in vergangenen Jahren. Darin spiegeln sich die positiven Effekte unserer flexiblen Beschäftigungs- und Entlohnungssysteme wider.
Der negative Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen, wie Reise- und Frachtkosten sowie den aktivierten Eigenleistungen, ist in den ersten drei Quartalen proportional zur Gesamtleistung von 193,5 Mio. € auf 214,1 Mio. € gestiegen.
Mit minus 0,8 Mio. € erwirtschaftete krones in den ersten drei Quartalen ein um 4,1 Mio. € niedrigeres Finanzergebnis als im Vorjahr. Das Unternehmen hat zur Optimierung der Finanzierung in geringem Umfang Bankschulden aufgenommen. Insgesamt spielt das Finanzergebnis bei krones traditionell kaum eine Rolle.
| 01.01. bis | 01.01. bis | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 30.09.2008 | 30.09.2007 | in Mio. € | |
| EBT | 126,8 | 105,0 | 21,8 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –5,5 | –12,3 | 6,8 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | –58,3 | –57,5 | –0,8 |
| Free Cashflow | –63,8 | –69,8 | 6,0 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 21,9 | 58,4 | –36,5 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | –41,9 | –11,4 | –30,5 |
| wechselkursbedingte Veränderung | |||
| des Finanzmittelfonds | –0,3 | 1,2 | –1,5 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode | 53,8 | 57,7 | –3,9 |
| Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode | 11,6 | 47,5 | –35,9 |
Kapitalflussrechnung KRONES KONZERN in Mio. €
In den ersten neun Monaten 2008 verbesserte sich der operative Cashflow im Vergleich zum Vorjahr um 6,8 Mio. € auf minus 5,5 Mio. €. Die Kennzahl ist negativ, weil wir im Berichtszeitraum die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen deutlich zurückführten. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen im Vergleich zum Bilanzstichtag 2007 um 41,6 Mio. € zurück, was auf unser verbessertes Forderungsmanagement zurückzuführen ist. Die Vorräte stiegen um 84,8 Mio. € an, da viele fertige Maschinen zum Stichtag 30. September noch nicht ausgeliefert waren.
Von Januar bis September 2008 investierte krones 60,3 Mio. € (Vorjahr: 60,9 Mio. €) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Ein Großteil der Mittel floss in die Erweiterung des Technologiezentrums in Neutraubling. Der Free Cashflow verbesserte sich von minus 69,8 Mio. € im Vorjahr auf minus 63,8 Mio. €.
An die Aktionäre schüttete das Unternehmen im Juni eine Dividende von insgesamt 22,1 Mio. € aus (Vorjahr: 16,8 Mio. €). Zum Ende des dritten Quartals nahm krones zur kurzfristigen Finanzierung Kreditlinien von 45,2 Mio. € (Vorjahr: 75,5 Mio. €) in Anspruch. Darüber hinaus hat die Gesellschaft keine Bankschulden.
Nach Berücksichtigung der wechselkursbedingten Veränderungen des Finanzmittelfonds verfügte krones zum 30. September 2008 über liquide Mittel von 11,6 Mio. € (Vorjahr: 47,5 Mio. €).
| IFRS | 30.09.2008 | 31.12.2007 | 31.12.2006 | 31.12.2005 |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 499 | 475 | 430 | 403 |
| davon Anlagevermögen | 446 | 422 | 374 | 357 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.216 | 1.209 | 1.042 | 880 |
| davon flüssige Mittel | 12 | 54 | 58 | 57 |
| Eigenkapital | 769 | 708 | 629 | 572 |
| Fremdkapital | 946 | 976 | 843 | 711 |
| langfristige Verpflichtungen | 149 | 155 | 147 | 155 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 797 | 821 | 696 | 556 |
| Bilanzsumme | 1.715 | 1.684 | 1.472 | 1.283 |
Vermögens- und Kapitalstruktur KRONES KONZERN in Mio. €
Die Bilanzsumme von krones erhöhte sich per Ende September 2008 im Vergleich zum Bilanzstichtag 2007 um 1,9 % auf 1.715,3 Mio. €.
Mit 364,1 Mio. € entfällt auf die Sachanlagen der größte Teil des gesamten Anlagevermögens des Konzerns von 445,9 Mio. €. Im Vergleich zum 31. Dezember 2007 beliefen sich die Sachanlagen Ende September 2008 um 14,9 Mio. € höher. Grund hierfür ist hauptsächlich der Baufortschritt am zweiten Gebäude unseres Technologiezentrums in Neutraubling. Ins gesamt verfügte krones zum 30. September 2008 über langfristige Ver mögenswerte von 498,8 Mio. €, 5,0 % mehr als zum Bilanzstichtag 2007.
Die kurzfristigen Vermögenswerte waren mit 1.216,5 Mio. € im Vergleich zum Jahresende 2007 nahezu unverändert. Dass die Vorräte um 84,8 Mio. € auf 590,3 Mio. € stiegen, liegt am hohen Bestand fertiger Maschinen, die zum Stichtag noch nicht ausgeliefert waren. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gingen um 7,1 % auf 542,1 Mio. € zurück.
Per Ende September 2008 hatte der krones konzern langfristige Verpflichtungen von 149,4 Mio. €. Im Vergleich zum Bilanzstichtag 2007 haben sie sich damit um 3,4 % vermindert. Die kurzfristigen Verpflichtungen waren mit 797,0 Mio. € um 3,0 % niedriger.
Das Eigenkapital lag zum 30. September 2008 bei 768,9 Mio. € (31. Dezember 2007: 708,0 Mio. €). Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 42,0 % auf 44,8 %. Damit hat krones eine im Branchenvergleich außerordentlich hohe Eigenkapitalquote und verfügt über ausreichend Handlungsspielraum für Investitionen in weiteres Wachstum.
KRONES verfügt über eine solide Bilanzstruktur. Die Eigenkapitalquote lag Ende September 2008 bei 44,8 %.
Umsatz nach Segmenten
Umsatz 9 Monate 2008: 1.765,9 Mio. € Umsatz 9 Monate 2007: 1.569,7 Mio. €
Maschinen/Anlagen zur Produktabfüllung und -austattung 84,4% (1.325,3 Mio. €)
Maschinen/Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik 12,1% (190,3 Mio. €) Maschinen/Anlagen für den unteren Leistungsbereich 3,5% (54,1 Mio. €)
Um 11,9 % auf 1.483,3 Mio. € (Vorjahr: 1.325,3 Mio. €) kletterten die Erlöse in den ersten neun Monaten 2008 in unserem größten Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«. Der Anteil des Segments am Gesamtumsatz betrug 84,0 % (Vorjahr: 84,4 %). Einen Großteil des Segmenterlöses erwirtschafteten wir mit Produkten aus dem Bereich Kunststofftechnik. Dort bieten wir Maschinen, mit denen pet-Flaschen hergestellt werden sowie die dazugehörigen Abfüllanlagen an. krones profitiert davon, dass immer mehr Getränke in pet-Flaschen verpackt werden. Das Umsatzwachstum im Kernsegment wurde in den ersten drei Quartalen durch die starke Nachfrage nach Maschinen und Anlagen für Lösungen in pet gestützt. Auch in Asien entwickelten sich unsere Geschäfte weiterhin gut.
Das deutliche Wachstum im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« bestätigt unsere Strategie, den Bereich Prozesstechnik weiter auszubauen. Von Januar bis September 2008 stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 17,3 % auf 223,3 Mio. € (Vorjahr: 190,3 Mio. €). Zum Konzernumsatz trug das Segment 12,6 % (Vorjahr: 12,1 %) bei. In asiatischen und afrikanischen Ländern investieren internationale Getränkekonzerne stark in neue Fabriken. Davon profitierte krones in den ersten drei Quar talen.
Mit 59,3 Mio. € lag der Umsatz im Berichtszeitraum im kleinsten Segment von krones »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« um 9,6 % höher als im Vorjahr (54,1 Mio. €). Der Anteil des Segments am Konzernumsatz ging von 3,5 % auf 3,4 % leicht zurück. Am stärksten kamen die Erlöse von kosme in Westeuropa, Afrika und Mittlerer Osten voran.
In allen drei Segmenten von KRONES haben die Erlöse deutlich zugelegt.
Segmentergebnis
»Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« ist nicht nur das umsatzstärkste Segment von krones, sondern auch das profitabelste. Da wegen der guten Branchenkonjunktur die Preisqualität in den ersten drei Quartalen gut war und wir unsere internen Abläufe weiter verbesserten, stieg die ebt-Marge von 8,2 % im Vorjahr im Berichtszeitraum auf 8,4 %. Das Ergebnis übertrifft mit 123,9 Mio. € den Vorjahreswert von 108,3 Mio. € um 14,4 %.
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozess technik« verbesserte sich das ebt in den ersten neun Monaten 2008 um 4,6 Mio. € von minus 2,1 Mio. € auf 2,5 Mio. €. Die ebt-Marge ist mit 1,1 % noch nicht zufriedenstellend. Um die Profitabilität spürbar zu verbessern, wollen wir das Handelsgeschäft zurückführen und dafür unsere Eigenfertigung weiter vorantreiben. Vor allem bei Komponenten, die zur Produktion alkoholfreier Getränke wie Säften benötigt werden, wollen wir unsere Wertschöpfung steigern.
Von minus 1,2 Mio. € im Vorjahr auf 0,4 Mio. € legte das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« in den ersten neun Monaten 2008 zu. In dem Segment haben wir Restrukturierungsmaßnahmen durchgeführt, die bereits Erfolge zeigen. Eine Maßnahme war, dass wir die Produktionsprozesse neu aufstellten.
| Segment Produktabfüllung und -ausstattung | 01.01. bis | 01.01. bis |
|---|---|---|
| 30.09.2008 | 30.09.2007 | |
| EBIT in Mio. € |
124,4 | 104,3 |
| EBT in Mio. € |
123,9 | 108,3 |
| EBT-Marge in % |
8,4 | 8,2 |
| Segment Prozesstechnik | 01.01. bis | 01.01. bis |
| 30.09.2008 | 30.09.2007 | |
| EBIT in Mio. € |
2,5 | –2,0 |
| EBT in Mio. € |
2,5 | –2,1 |
| EBT-Marge in % |
1,1 | –1,1 |
| Segment KOSME | 01.01. bis | 01.01. bis |
| 30.09.2008 | 30.09.2007 | |
| EBIT in Mio. € |
0,7 | –0,6 |
| EBT in Mio. € |
0,4 | –1,2 |
| EBT-Marge in % |
0,7 | –2,3 |
Die EBT-Marge unseres Kernsegments stieg in den ersten neun Monaten 2008 von 8,2 % auf 8,4 %.
In unserem Kernsegment erwirtschaften wir die höchste Marge. Das Segment Prozesstechnik soll langfristig deutlich profitabler werden.
KRONES hat Maßnahmen ergriffen, um die Profitabilität von KOSME zu verbessern.
Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut
Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesent lichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystem von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung- und steuerung.
Risikoanalyse
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet.
Risikoüberwachung
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuelle Risiken und Planabweichungen informiert.
Risikoplanung und -steuerung
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, Strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.
Risiken
Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2007 ab S. 88 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich im Berichtszeitraum 2008 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben. Bestandsgefährdende Risiken sind für den krones konzern derzeit nicht erkennbar.
Nachhaltigkeitsmanagement bedeutet für die krones ag: Ressourcen effi zient und schonend einzusetzen, Risiken zu erkennen und zu beherrschen sowie gesellschaftlich verantwortlich zu handeln. Dabei kontinuierlich besser zu werden ist eine Daueraufgabe – für das Management und für jeden Mitarbeiter. Weil nachhaltiges Handeln die Basis für die Weiterentwicklung des Unternehmens ist, stellt sich die krones ag dieser Verantwortung. Deshalb ist unsere Nachhaltigkeitsstrategie durch konzernweite Vorgaben und eine Organisationsstruktur mit klar definierten Verantwortlichkeiten systematisch im Unternehmen verankert. Entscheidend ist dabei das Zusammenspiel aus weltweit einheitlichen Standards, konzernweiten Steuerungsinstrumenten und regionalen Aktionsprogrammen. So können die Fortschritte erfasst und dort, wo Verbesserungen erforderlich sind, geeignete Maßnahmen optimal auf die jeweiligen Herausforderungen und Prioritäten ausgerichtet werden. All diese Aufgaben werden vom csr-Komitee wahrgenommen und umgesetzt. Am 14. Juli 2008 traf das Komitee zu seiner ersten Sitzung zusammen. Dort hat das Gremium beschlossen, ein Konzept zu entwickeln, das sowohl soziale als auch umweltbezogene CSR-Aspekte berücksichtigt.
enviro – nachhaltig Mehrwert schaffen
Unter enviro fasst krones seit 2008 alle Maßnahmen im Bereich der Maschinentechnik und -technologie zusammen, die Ressourcen einsparen, unseren Kunden wirtschaftlichen Mehrwert bieten und den Menschen an der Maschine mit einbeziehen. Ökonomie, Ökologie sowie Ergonomie sind die Grundpfeiler des enviro Programms. krones unterstreicht mit diesem Programm seinen Anspruch auf weltweite und verantwortungsvolle Innovationsführerschaft.
In Zukunft richtet krones alle Neuentwicklungen an den Kriterien unseres enviro Programms aus. Zudem werden bewährte Produkte in ihrer Nachhaltigkeitsleistung optimiert. Das enviro Zeichen wird künftig krones Maschinen kennzeichnen, die den enviro Pass erhalten haben. In diesem Pass werden alle wichtigen Emissions- und Verbrauchswerte unserer Maschinen und Anlagen dokumentiert und vom TÜV als unabhängige Prüfstelle zertifiziert. Die Kunden erhalten dadurch exakte und transparente Daten, die die wirtschaftlichen und ökologischen Vorteile unserer Produkte belegen.
Sieben Projektteams aus verschiedenen Abteilungen treiben das enviro Programm voran. Nach der Analyse der Ist-Situation wird festgelegt, welche Anforderungen die Produkte hinsichtlich ihrer Leistung, Einsparung von Ressourcen, Ergonomie sowie der Rentabilität erfüllen sollen.
Bis zur drinktec 2009 soll die erste Gesamtanlage von krones den enviro Pass erhalten.
Mit enviro macht KRONES den ökologischen, ökonomischen und ergonomischen Nutzen seiner Maschinen und Anlagen für die Kunden dokumentier- und beweisbar.
Ausblick
Vorstand erwartet 2008 neue Rekorde bei Umsatz und Gewinn
Die Märkte, die krones bedient, legen im Durchschnitt jährlich um rund 4 % zu. Auch 2008 und darüber hinaus wollen wir nicht nur am allgemeinen Wachstum des Getränkemarktes teilhaben, sondern weiter Marktanteile hinzugewinnen und neue Marktsegmente erschließen.
krones hat daher das Ziel, langfristig die Erlöse jährlich um 5 bis 10 % zu steigern.
Aufgrund der guten ersten drei Quartale erwartet der Vorstand, dass der Umsatzzuwachs 2008 am oberen Ende des Prognosekorridors liegen wird und die Erlöse die Marke von 2,3 Mrd. € übertreffen. Die Umsatzrendite vor Steuern (ebt-Marge) wollen wir 2008 weiter verbessern (Vorjahr: 7,1 %). Mit einer ebt-Marge von 7,2 % haben wir in den ersten neun Monaten die Basis dafür geschaffen. Da das Unternehmen von der Reform des deutschen Körperschaftssteuergesetzes profitiert, wird das Ergebnis nach Steuern stärker zulegen als das Ergebnis vor Steuern. krones ist somit auf dem besten Weg, das neunte Rekordjahr bei Umsatz und Gewinn in Folge gut zu erreichen.
Ausblick 2009
Ob 2009 das zehnte Rekordjahr folgen wird, ist derzeit schwierig zu beurteilen. Die weltweite Finanzkrise bremst die Weltwirtschaft. Nahezu täglich gibt es neue Hiobsbotschaften aus den Finanzmärkten – leider mittlerweile auch aus der Realwirtschaft. Daher könnte sich auch die Investitionsbereitschaft in unserem Sektor stärker eintrüben als bislang erwartet.
krones als Marktführer wird sich in einem problematischen wirtschaftlichen Umfeld besser als die Gesamtbranche entwickeln. Die von uns eingeleiteten Programme zur Effizienzsteigerung und Prozessoptimierung werden in allen Bereichen konsequent fortgesetzt.
Unser Unternehmen verfügt trotz der anhaltenden Krise an den Finanzmärkten über eine äußerst solide Finanzlage, die auch in einem schwieriger werdenden Geschäftsjahr 2009 stabil bleiben sollte.
Aufgrund der derzeitig ungewissen Marktentwicklung ist eine relativ sichere Prognose – wie bisher von krones gewohnt – für das Geschäftsjahr 2009 seriös nicht machbar.
In unseren internen Planungen gehen wir davon aus, dass wir nach einer möglichen Delle im 1. Halbjahr im 2. Halbjahr 2009 wieder mit einem geringen Wachstum rechnen können.
Zwischenabschluss des KRONES KONZERNS
| 2008 | 2007 | Ver | |
|---|---|---|---|
| 1.1.–30.9. | 1.1.–30.9. | änderung | |
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 1.765,9 | 1.569,7 | 12,5 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 45,2 | 65,8 | |
| Gesamtleistung | 1.811,1 | 1.635,5 | 10,7 |
| Materialaufwand | –937,2 | –864,6 | 8,4 |
| Personalaufwand | –495,6 | –442,2 | 12,1 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen | |||
| und aktivierten Eigenleistungen | –214,1 | –193,5 | 10,6 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | –36,6 | –33,5 | 9,3 |
| EBIT | 127,6 | 101,7 | 25,5 |
| Finanzergebnis | –0,8 | 3,3 | |
| Ergebnis vor Steuern | 126,8 | 105,0 | 20,8 |
| Ertragsteuern | –40,0 | –38,9 | 2,8 |
| Jahresüberschuss | 86,8 | 66,1 | 31,3 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | –0,2 | –0,1 | |
| Jahresübschussanteil KRONES KONZERN | 87,0 | 66,2 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 2,75 | 2,10 |
| 2008 | 2007 | Ver |
|---|---|---|
| 3. Quartal | 3. Quartal | änderung |
| Mio. € | Mio. € | % |
| 561,0 | 518,8 | 8,8 |
| 16,2 | 22,1 | |
| 577,2 | 537,9 | 7,3 |
| –297,4 | –290,4 | 2,4 |
| –160,6 | –141,7 | 13,3 |
| –70,8 | –66,5 | 6,5 |
| –12,6 | –11,3 | 11,5 |
| 35,8 | 28,0 | 27,9 |
| –0,8 | 1,3 | |
| 35,0 | 29,3 | 19,5 |
| –10,6 | –10,8 | –1,9 |
| 24,4 | 18,5 | 31,9 |
| –0,2 | –0,6 | |
| 24,6 | 19,1 | |
| 0,78 | 0,60 | |
| 2008 | 2007 | |
|---|---|---|
| 9 Monate | 9 Monate | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Ergebnis vor Steuern | 126,8 | 105,0 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 36,6 | 33,5 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 23,9 | 24,2 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | –4,2 | 2,1 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | 2,4 | –1,6 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | –0,6 | –0,2 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | –2,9 | –3,9 |
| Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –51,5 | –103,4 |
| Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten, | ||
| die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | –102,2 | –40,5 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 28,3 | 15,2 |
| gezahlte Zinsen | –3,4 | –3,2 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | –30,4 | –24,3 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | –5,5 | –12,3 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | –19,6 | –12,4 |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 0,4 | 0,1 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | – 40,7 | –48,5 |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 1,2 | 0,4 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | –1,0 | 0,0 |
| erhaltene Zinsen | 1,4 | 2,9 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | –58,3 | –57,5 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | – 22,1 | –16,8 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 45,2 | 75,5 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | –1,2 | –0,3 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | 21,9 | 58,4 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | –41,9 | –11,4 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | –0,3 | 1,2 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 53,8 | 57,7 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 11,6 | 47,5 |
| Aktiva | 30.09.2008 | 31.12.2007 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 66,3 | 58,4 | |||
| Sachanlagen | 364,1 | 349,2 | |||
| Finanzanlagen | 15,5 | 14,5 | |||
| Anlagevermögen | 445,9 | 422,1 | |||
| Aktive latente Steuern | 8,8 | 7,0 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 25,9 | 28,2 | |||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 15,5 | 15,6 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 2,7 | 2,3 | |||
| Langfristige Vermögenswerte | 498,8 | 475,2 | |||
| Vorräte | 590,3 | 505,5 | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 542,1 | 583,7 | |||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 2,1 | 4,3 | |||
| Sonstige Vermögenswerte | 70,4 | 61,5 | |||
| Liquide Mittel | 11,6 | 53,8 | |||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.216,5 | 1.208,8 | |||
| Bilanzsumme | 1.715,3 | 1.684,0 |
| Passiva | 30.09.2008 | 31.12.2007 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Eigenkapital | 768,9 | 708,0 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 78,4 | 75,2 | ||
| Passive latente Steuern | 13,7 | 10,9 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 41,8 | 43,7 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,7 | 0,7 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,0 | 0,1 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 7,6 | 15,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 7,2 | 8,1 | ||
| Langfristige Schulden | 149,4 | 154,6 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 130,0 | 110,5 | ||
| Steuerrückstellungen | 28,3 | 25,2 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 45,3 | 0,1 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 230,1 | 286,0 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 122,6 | 161,2 | ||
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | 1,6 | 0,6 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 15,0 | 43,1 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und | ||||
| Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 224,1 | 194,7 | ||
| Kurzfristige Schulden | 797,0 | 821,4 | ||
| Bilanzsumme | 1.715,3 | 1.684,0 |
| Mutterunternehmen | Anteile anderer Gesellschafter |
Konzern eigen kapital |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichn. | Kapital- | Gewinn- | Währ.- | Sonstige | Konzern- | Eigen- | Eigen | ||
| Kapital | rücklage | rücklagen | Differenz. | Rücklagen | bilanz- | kapital | kapital | ||
| Eigenkap. | gewinn | ||||||||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Stand 31. Dezember 2006 | 26,9 | 103,7 | 362,6 | –0,6 | 0,8 | 132,7 | 626,1 | 2,6 | 628,7 |
| Dividendenzahlung (0,53 € je Aktie) | –16,8 | –16,8 | –16,8 | ||||||
| Konzernjahresüberschuss 9 Mon. 2007 | 66,2 | 66,2 | –0,1 | 66,1 | |||||
| Kapitalerhöhung | 13,1 | –13,1 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 30,0 | –30,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | –8,4 | –8,4 | –8,4 | ||||||
| Hedge Accounting | 1,3 | 1,3 | 1,3 | ||||||
| Stand 30. September 2007 | 40,0 | 103,7 | 379,5 | –9,0 | 2,1 | 152,1 | 668,4 | 2,5 | 670,9 |
| Konzernjahresüberschuss 4. Quart. 2007 | 36,5 | 36,5 | –0,9 | 35,6 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 30,2 | –30,2 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | 3,3 | 3,3 | 3,3 | ||||||
| Änderungen im Konsolidierungskreis | –0,4 | –0,4 | –0,4 | ||||||
| Hedge Accounting | –1,4 | –1,4 | –1,4 | ||||||
| Stand 31. Dezember 2007 | 40,0 | 103,7 | 409,3 | –5,7 | 0,7 | 158,4 | 706,4 | 1,6 | 708,0 |
| Dividendenzahlung (0,70 € je Aktie) | –22,1 | –22,1 | –22,1 | ||||||
| Konzernjahresüberschuss 9 Mon. 2008 | 87,0 | 87,0 | –0,2 | 86,8 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 32,0 | –32,0 | 0,0 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | –0,3 | –0,3 | –0,3 | ||||||
| Hedge Accounting | –3,5 | –3,5 | –3,5 | ||||||
| Stand 30. September 2008 | 40,0 | 103,7 | 441,3 | –6,0 | –2,8 | 191,3 | 767,5 | 1,4 | 768,9 |
| Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | KRONES KONZERN | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| zur Produktabfüllung und | zur Getränkeproduktion/ | für den unteren Leistungs- | ||||||
| -ausstattung | Prozesstechnik | bereich (KOSME) | ||||||
| 2008 | 2007 | 2008 | 2007 | 2008 | 2007 | 2008 | 2007 | |
| 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Umsatzerlöse | 1.483,3 | 1.325,3 | 223,3 | 190,3 | 59,3 | 54,1 | 1.765,9 | 1.569,7 |
| EBIT | 124,4 | 104,3 | 2,5 | –2,0 | 0,7 | –0,6 | 127,6 | 101,7 |
| Mitarbeiter am 30.09.* | 8.951 | 8.227 | 578 | 545 | 504 | 482 | 10.033 | 9.254 |
| Umsatzrendite ROS** | 8,4 % | 8,2 % | 1,1 % | –1,1 % | 0,7 % | –2,3 % | 7,2 % | 6,7 % |
| EBT | 123,9 | 108,3 | 2,5 | –2,1 | 0,4 | –1,2 | 126,8 | 105,0 |
* Konsolidierungskreis ** Basis: EBT
Allgemeine Angaben
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der krones ag (»krones konzern«) zum 30. September 2008 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europä ischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn- und Verlustrechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.
Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. September 2008 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50 % der Stimmanteile zustehen.
Im Berichtszeitraum wurden die krones lcs Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria und krones lcs Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia gegründet und mit der krones Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, in den Konsolidierungskreis aufgenommen.
Die krones ag ist an diesem Gesellschaften unmittelbar mit 100 % beteiligt. Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.
Konsolidierungs grundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2004 erworben wurden nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäftsoder Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Passive Unterschiedsbeträge werden sofort erfolgswirksam aufgelöst. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da die Bestände aus diesen Lieferungen von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzern unternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Einzelabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2008 | 31.12.2007 | 2008 | 2007 | |||
| US Dollar | USD | 1,434 | 1,472 | 1,523 | 1,329 | |
| Britisches Pfund | GBP | 0,797 | 0,735 | 0,782 | 0,675 | |
| Schweizer Franken | CHF | 1,578 | 1,656 | 1,608 | 1,632 | |
| Dänische Kronen | DKK | 7,461 | 7,458 | 7,458 | 7,450 | |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,500 | 1,445 | 1,550 | 1,507 | |
| Japanischer Yen | JPY | 150,500 | 165,100 | 161,092 | 159,490 | |
| Brasilianischer Real | BRL | 2,810 | 2,621 | 2,569 | 2,713 | |
| Chinesischer Renminbi Yuan | CNY | 9,801 | 10,749 | 10,654 | 10,245 | |
| Mexikanischer Peso | MXN | 15,769 | 16,038 | 16,020 | 14,537 | |
| Ukrainischer Griwna | UAH | 7,262 | 7,425 | 7,514 | 6,438 | |
| Südafrikanischer Rand | ZAR | 11,878 | 10,020 | 11,726 | 9,512 | |
| Kenia-Schilling | KES | 107,40 | 93,02 | 103,83 | 90,66 | |
| Naira | NGN | 168,42 | 170,68 | 181,04 | 174,43 |
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Einzelabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume, insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäftsoder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des krones konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit, durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.
Sachanlagen
Sachanlagen des krones konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungs dauern zugrunde:
| in Jahren | |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 16 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Neben den erfolgsbezogenen Zuwendungen, die in voller Höhe erfolgswirksam erfasst werden, werden Zuwendungen für Vermögenswerte in der Bilanz bei der Feststellung des Buchwertes des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
Leasing
Leasingverträge, bei denen der krones konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
Finanzinstrumente
Die Finanzinstrumente nach ias 39, die bei krones eingesetzt werden, setzen sich aus
- Finanzanlagen
- zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (Derivative Finanzinstrumente)
- zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
- finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten
zusammen.
Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten. Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen.
Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag. Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten.
Die Klassen nach ifrs 7 setzen sich neben den obengenannten Bewertungskategorien nach ias 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden abgesehen von Wertpapieren zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.
Darüber hinaus wird im krones konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach ias 39 angewendet.
Derivative Finanzinstrumente
Die im krones konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt. Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen us-Dollar, Kanadischer Dollar, Britische Pfund und Schweizer Franken.
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100 % der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden. Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktions gemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbar keit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lie ferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie außerhalb einer Bandbreite von 10 % des Verpflichtungsumfangs liegen. Die Verteilung erfolgt über die erwartete künftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen.
Segmentberichterstattung
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.
| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der Beteiligung | |
|---|---|---|
| der KRONES AG in % | ||
| neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling | 100,00 | |
| KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling | 100,00 | |
| ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 | |
| MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main | 51,00 | |
| S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 | |
| KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark | 100,00 | |
| SANDER HANSEN A/S, Holte, Dänemark | 100,00 | |
| KRONES S.A.R.L., Lyon, Frankreich | 100,00 | |
| KRONES UK LTD., Bolton, Großbritannien | 100,00 | |
| KOSME UK LTD., Burton on Trent Staffordshire, Großbritannien | 100,00 | |
| KRONES S.R.L., Garda (vr), Italien | 100,00 | |
| KRONES Nederland b.v., Boskoop, Niederlande | 100,00 | |
| KOSME Gesellschaft MBH, Sollenau, Österreich | 100,00 | |
| KRONES Spólka z.o.o., Warschau, Polen | 100,00 | |
| KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal | 100,00 | |
| KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation | 100,00 | |
| KRONES Romania Prod. s.r.l., Bukarest, Rumänien | 100,00 | |
| KRONES AG, Buttwil, Schweiz | 100,00 | |
| KRONES Iberica, S. A., Barcelona, Spanien | 100,00 | |
| KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik | 100,00 | |
| KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine | 100,00 | |
| MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien | 51,00 | |
| KOSME S.R.L., Roverbella, Italien | 70,00 | |
| MAINTEC Service Ges.m.b.H, Dorf an der Pram, Österreich | 51,00 | |
| KRONES Surlatina s. a., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 | |
| KRONES do BRAZIL LTDA., São Paulo, Brasilien | 100,00 | |
| KRONES S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 | |
| KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 | |
| KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 | |
| KRONES (Beijing) Machinery Co. Ltd., Beijing, VR China | 100,00 | |
| KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China | 100,00 | |
| KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien | 100,00 | |
| KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan | 100,00 | |
| KRONES Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada | 100,00 | |
| KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia | 100,00 | |
| KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien | 100,00 | |
| KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea | 100,00 | |
| KRONES Mex s. a. de c. v., Mexiko d. f., Mexiko | 100,00 | |
| KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria | 100,00 | |
| KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 | |
| KRONES, Inc., Franklin, Wisconsin, USA | 100,00 | |
| Maquinarias KRONES de Venezuela s. a., Caracas, Venezuela | 100,00 | |
| KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 51,00 | |
| Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 49,00 |
Aufsichtsrat und Vorstand
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktio nären nach dem Aktien gesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat Vorstand
Dr. Lorenz M. Raith Vorsitzender * leistritz ag moll ag prüftechnik ag heitec ag
Werner Schrödl** Gesamtbetriebsratsvorsitzender stv. Vorsitzender
Ernst Baumann Mitglied des Vorstands der bmw ag
Herbert Gerstner** Betriebsrat
Dr. Klaus Heimann** Leiter des Funktionsbereichs (fb) Jugend-, Bildungs- und Qualifizierungspolitik der ig metall * man ag
Dr. Jochen Klein Vorsitzender des Beirats der döhler holding gmbh * döhler gruppe karlsberg brauerei gmbh hoyer-gruppe
Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser * max aicher stahl ag
Norman Kronseder kronseder family office * bayerische futtersaatbau gmbh
Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt
Anton Schindlbeck** Vertriebsleiter lcs
Jürgen Scholz** 1. Bevollmächtigter, Geschäftsführer und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg
Josef Weitzer** stv. Betriebsratsvorsitzender
Volker Kronseder Vorsitzender Personalmanagement und Soziales Corporate Communications * krones inc., usa Hans-Jürgen Thaus
stv. Vorsitzender Finanzen, Controlling, Informations- und Prozessmanagement * kurtz gmbh krones inc., usa
Rainulf Diepold Marketing und Vertrieb
Werner Frischholz Materialwirtschaft und Produktion
Christoph Klenk Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Sparten * winkler & dünnebier ag
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktio nären nach dem Aktien gesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG ** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzern gesellschaften dem Verant wor tungs bereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
46 Glossar
| Anlagevermögen | Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen. |
|---|---|
| Cashflow | Finanzielle Stromgröße, die den Zahlungsmittelüberschuss angibt (Jahresüberschuss plus Abschreibung). |
| DAX | Deutscher Aktienindex (DAX). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen Unternehmen. |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation). |
| EBIT | Ergebnis vor Zinsen, Beteiligungen und Steuern (Earnings before interest and taxes). |
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). |
| Eigenkapital | Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. |
| Eigenkapitalrendite | Verhältnis Jahresüberschuss zu Eigenkapital. |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital. |
| Free Float | Teil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet. |
| Fremdkapital | Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszu weisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsab grenzungsposten. |
| IFRS | International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungs - legungsgrundsätze. |
| Kapitalflussrechnung | Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berück sichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. |
| KGV | Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist eine wichtige Kennzahl zur Bewertung von Ak tien. Es errechnet sich, indem der Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie dividiert wird. Je niedriger das KGV, umso güns tiger ist die Aktie. |
| Latente Steuern | Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferen zen zwischen IFRS-Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entspre chend dem Ergebnis nach IFRS aus zuweisen. |
| Marktkapitalisierung | Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs multipli ziert mit der Anzahl der Aktien. |
| MDAX | Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und auslän dischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst. |
| Nettoliquidität | Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbind lichkeiten gegen über Kreditinstituten. |
| ROCE | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen). |
| ROI | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Gesamtkapital (Return on investment). |
| ROS | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales). |
| Tochterunternehmen | Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Mutter gesellschaft auf grund einer Mehrheitsbeteiligung und/oder einer einheit lichen Leitung beherrscht werden. |
| Working Capital | Das Working Capital errechnet sich aus dem Umlaufvermögen abzüglich der liquiden Mittel und abzüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen u. Leistungen. Das Working Capital bringt zum Ausdruck, welcher Teil des Vermögens für ein Unternehmen arbei tet, sprich Umsätze generiert. |
| XETRA-Handelssystem | Elektronisches Börsenhandelssystem |
48 KRONES AG Konzernkommunikation Telefax + 49 9401 70-3786 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland
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