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KRONES AG — Interim / Quarterly Report 2007
Oct 29, 2007
251_10-q_2007-10-29_80ed868b-bd6d-4608-b044-20da3abba4d1.pdf
Interim / Quarterly Report
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q3.2007
| 01.01. - 30.09. | 30.09.2007 | 30.09.2006 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 1.569,7 | 1.340,4 | 17,1 % |
| Auftragseingang | Mio. € | 1.762,8 | 1.458,4 | 20,9 % |
| Auftragsbestand | Mio. € | 939,9 | 808,6 | 16,2 % |
| Investitionen | Mio. € | 60,9 | 49,4 | 23,3 % |
| Ergebnis je Aktie * | € | 2,10 | 1,52 | 38,2 % |
| ebitda | Mio. € | 135,2 | 112,8 | 19,9 % |
| ebit | Mio. € | 101,7 | 76,2 | 33,5 % |
| ebt | Mio. € | 105,0 | 76,4 | 37,4 % |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 66,1 | 48,5 | 36,3 % |
| Brutto-Cashflow | Mio. € | 99,6 | 85,1 | 17,0 % |
| Beschäftigte weltweit | 9.467 | 9.136 | 3,6 % | |
| Beschäftigte Inland | 7.792 | 7.510 | 3,8 % |
* verwässert/unverwässert (Vorjahr: Als-Ob-Aktiensplit)
| 01.07. - 30.09. | Q3 2007 | Q3 2006 | Veränderung | |
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 515,8 | 420,0 | 22,8 % |
| Auftragseingang | Mio. € | 653,3 | 516,5 | 26,5 % |
| Ergebnis je Aktie * | € | 0,61 | 0,33 | 84,8 % |
| ebitda | Mio. € | 39,3 | 29,1 | 37,1 % |
| ebit | Mio. € | 28,0 | 16,7 | 67,7 % |
| ebt | Mio. € | 29,3 | 16,2 | 80,9 % |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 18,5 | 10,4 | 77,9 % |
* verwässert/unverwässert (Vorjahr: Als-Ob-Aktiensplit)
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
die Stimmung in der inländischen Maschinenbau-Branche war selten so gut wie derzeit. Weltweit gibt es eine überaus rege Nachfrage nach den Produkten der deutschen Vorzeigebranche und die meisten Unternehmen erwirtschaften ordentliche Renditen. krones nimmt dabei weiterhin eine Spitzenstellung ein. Umsatz und Gewinn übertrafen in den ersten neun Monaten 2007 die Vorjahreswerte deutlich. Die Erlöse stiegen um 17,1% auf 1.569,7 Mio. €, das Ergebnis vor Steuern legte um 37,4% auf 105,0 Mio. € zu.
Besonders erfreulich ist der enorm gestiegene Auftragseingang im dritten Quartal. Dies lag zum einen an der guten Konjunktur, zum anderen spiegeln sich darin auch die Ergebnisse unserer in den Vorjahren eingeleiteten Verbesserungs- und Effizienzmaßnahmen. Außerdem können wir als weltweit einziger Komplettanbieter den Kunden technologisch führende Maschinen und Anlagen offerieren, mit denen sie ihre Produktionsprozesse optimal gestalten.
Insgesamt ist krones heute besser aufgestellt als je zuvor in der Firmengeschichte. Zeit zum Ausruhen bleibt aber keine. Die weltweiten Märkte werden die krones ag auch künftig herausfordern. Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, um der Konkurrenz weiterhin mindestens einen Schritt voraus zu bleiben. Schließlich will krones auch ordentliche Gewinne erzielen, wenn die Konjunktur nicht mehr so gut läuft wie heute.
Volker Kronseder Hans-Jürgen Thaus
Vorstandsvorsitzender Stv. Vorstandsvorsitzender
Wirtschaftliches Umfeld
Weltwirtschaft leicht gebremst
Die Hypothekenkrise in den usa löste im dritten Quartal 2007 eine Misere an den weltweiten Kapitalmärkten aus. Zwar beruhigte sich die Lage schnell wieder, dennoch erwarten die Experten, dass die Krise negative Effekte auf die Konjunktur hat. Besonders die us-Wirtschaft dürfte unter den Folgen der Krise auf den Kreditmärkten leiden. Von einem Ende des Wachstums der Weltwirtschaft, auch über das laufende Jahr hinaus, gehen die führenden Forschungsinstitute jedoch nicht aus.
Der Internationale Währungsfonds (iwf) rechnet in seiner aktuellen Prognose für 2007 unverändert mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 5,2%. Die Wachstumsprognose für die Industrieländer senkte der iwf für das laufende Jahr leicht von 2,6% auf 2,5%.
Auch für Deutschland sind die Konjunkturexperten nach dem externen Schock nicht mehr so optimistisch wie bislang. Die führenden Wirtschaftsforschungsinstitute schraubten ihre Prognosen für das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 2008 von 2,4 % auf 2,2 % leicht nach unten. Für 2007 wird ein Plus von 2,6 % erwartet.
Boom der Maschinenbaukonjunktur hält an
Die Branchenkonjunktur läuft auf Hochtouren. Sowohl die Exporte als auch der Inlandsabsatz bewegen sich unverändert auf außerordentlich hohem Niveau. Anfang Oktober hat der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (vdma) seine Prognose für das Produktionswachstum 2007 von 9% auf 11% erhöht. Damit strebt die Branche erstmals seit 1969 ein zweistelliges Produktionswachstum an. Zudem rechnet der vdma damit, dass die Produktion auch 2008 deutlich zunimmt, und zwar um etwa 5%. Sollte sich diese Prognose erfüllen, ginge der Aufschwung der Branche bereits in sein fünftes Jahr. Eine derart dynamische Wachstumsphase hatte der deutsche Maschinen- und Anlagenbau zuletzt in den Jahren 1958 bis 1962 erlebt.
Auftragseingang im deutschen Maschinenbau
4
Der vdma hat seine Prognose für das Produktionswachstum im laufenden Jahr auf 11 % hochgeschraubt.
Umsatz
Nach drei Quartalen um gut 17 % über Vorjahr
In den ersten neun Monaten 2007 profitierte krones von den guten wirtschaftlichen Rahmenbedingungen sowie der exzellenten Branchenkonjunktur. Zudem machte sich positiv bemerkbar, dass das Unternehmen als Komplettanbieter auf dem Markt auftritt und deshalb verstärkt Großaufträge wie von der Altmühltaler Mineralbrunnen im Wert von mehr als 80 Mio. € akquirieren konnte. Darüber hinaus profitierte krones überdurchschnittlich von dem Trend, dass Getränke vermehrt in Kunststoffflaschen (pet) abgefüllt werden. Als Folge stieg der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 17,1% auf 1.569,7 Mio. €.
krones blieb in den ersten neun Monaten 2007 auf Wachstumskurs.
Umsatz krones konzern zum 30.09. in Mio. €
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Im Inland lag der Umsatz nach den ersten drei Quartalen mit 282,4 Mio. € um 50,9% höher als im Vorjahr. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz beträgt damit 18,0% (Vorjahr: 14,0%). Ebenfalls gut liefen die Geschäfte in den ersten neun Monaten wie auch im dritten Quartal 2007 in Südamerika, Russland sowie China. Dort investieren Abfüllbetriebe in den Aufbau neuer Kapazitäten, um die stark steigende Nachfrage befriedigen zu können.
Umsatz krones konzern 3. Quartal in Mio. €
| 2003 | 347,2 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 339,9 | |||||
| 2005 | 387,3 | |||||
| 2006 | 420,0 | |||||
| 2007 | 515,8 |
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Gutes drittes Quartal
Mit 515,8 Mio. € übertraf der Umsatz im dritten Quartal 2007 den Vorjahreswert um 22,8%. Anders als in den Vorjahren blieb im Berichtszeitraum der sonst saisonal bedingte starke Rückgang des Geschäfts aus. So liegt der Umsatz des dritten Quartals nur um 6% niedriger als im zweiten Quartal 2007, im Vorjahr betrug der Umsatzrückgang mehr als 10%. Neben der guten Konjunktur ist das auf die verbesserten internen Prozesse zurückzuführen.
Im dritten Quartal beschleunigte sich das Umsatzwachstum. Die Erlöse stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 22,8 %.
Auftragseingang und -bestand
Rege Nachfrage aus dem In- und Ausland
Wie schon im gesamten Jahresverlauf hielt die starke Nachfrage nach den Maschinen und Anlagen von krones auch im dritten Quartal an. In den ersten neun Monaten 2007 verzeichnete das Unternehmen einen Auftragseingang von 1.762,8 Mio. €. Damit wurde das Vorjahresniveau um 20,9% übertroffen.
Auftragseingang krones konzern zum 30.09. in Mio. €
Die starke Nachfrage nach unseren Maschinen und Anlagen spiegelt sich auch im hohen Auftragseingang.
Im dritten Quartal gingen einige große Orders aus dem In- und Ausland ein. So erhielten wir aus Nordamerika eine Order über fünf komplette Abfülllinien für Wasser in pet-Flaschen. Nach Südamerika haben wir eine komplette Anlage zur Abfüllung von Bier in Mehrweg-Glasflaschen verkauft. Auch aus China gingen bedeutende Aufträge ein.
Der Auftragseingang kletterte im dritten Quartal 2007 im Vergleich zum Vorjahresquartal um 26,5 % auf 653,3 Mio. €. Damit hat sich das Orderaufkommen im Jahresverlauf stark beschleunigt. Im dritten Quartal lag der Wert der eingegangenen Aufträge um mehr als 100 Mio. € höher als im zweiten Quartal.
Auftragseingang krones konzern 3. Quartal in Mio. €
| 2003 | 408,6 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 415,0 | |||||
| 2005 | 503,7 | |||||
| 2006 | 516,5 | |||||
| 2007 | 653,3 | |||||
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Komfortabler Auftragsbestand von 939,9 Mio. €
Trotz verkürzter Durchlaufzeiten in der Produktion lag der Auftragsbestand von krones wegen der regen Nachfrage zum 30. September 2007 mit 939,9 Mio. € um 16,2% höher als im Vorjahr. Der hohe Orderbestand verbessert unsere Planungssicherheit. Aufgrund der guten Auslastung der Produktionskapazitäten können wir bei der Orderannahme selektiv vorgehen und auf wirtschaftlich uninteressante Aufträge verzichten.
Auftragsbestand krones konzern zum 30.09. in Mio. €
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Mitarbeiterzahl von krones wächst weiter
Zum 30. September 2007 beschäftigte der krones konzern weltweit 9.467 Mitarbeiter (30. September 2006: 9.136), davon 7.792 in Deutschland. Anfang September 2007 haben 96 Jugendliche ihre Ausbildung bei krones begonnen.
Im Vergleich zum Jahresende 2006 nahm die Zahl der Mitarbeiter bei krones per 30. September 2007 um 302 zu.
Das hohe Qualifikationsniveau, das Leistungsvermögen sowie die Einsatzbereitschaft unserer Mitarbeiter und nicht zuletzt die Betriebsvereinbarung bez über längere und flexiblere Arbeitszeiten, haben zu unserem Erfolg entscheidend beigetragen.
Mitarbeiter krones weltweit zum 30.09.
krones verfügt über ein dickes Auftragspolster.
Ertragslage
Starker Gewinnzuwachs
Das Ergebnis vor Steuern stieg in den ersten drei Quartalen um 37,4% auf 105,0 Mio. €. Dass die Umsatzrendite vor Steuern (ebt-Marge) mit 6,7% nach neun Monaten unter unserem Margenziel für das Gesamtjahr von mehr als 7% rangiert, liegt daran, dass das dritte Quartal saisonbedingt nicht so ertragsstark ist wie die übrigen. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum (ebt-Marge: 5,7%) ist die Rendite deutlich gestiegen. Neben den in der Vergangenheit getroffenen Maßnahmen, mit denen wir die internen Prozesse optimierten und Kosten senkten, hat auch die bessere Erlösqualität zum Margenanstieg beigetragen.
ebt krones konzern zum 30.09. in Mio. €
| 2003 | 68,0 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 72,2 | |||||
| 2005 | 66,7 | |||||
| 2006 | 76,4 | |||||
| 2007 | 105,0 |
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Im dritten Quartal erzielte das Unternehmen ein im Vergleich zum Vorjahr um 80,9% höheres Ergebnis vor Steuern von 29,3 Mio. €. Die ebt-Marge betrug 5,7% (Vorjahr: 3,9%). Diese Steigerung der ebt-Marge unterstreicht unseren eingeschlagenen Weg und wird zur Erreichung unserer Ziele führen.
ebt krones konzern 3. Quartal in Mio. €
| 2003 | 13,6 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 12,9 | ||||||
| 2005 | 13,5 | ||||||
| 2006 | 16,2 | ||||||
| 2007 | 29,3 | ||||||
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Um 36,3% auf 66,1 Mio. € verbesserte sich in den ersten neun Monaten 2007 der Gewinn nach Steuern. Im dritten Quartal lag der Gewinn nach Steuern mit 18,5 Mio. € um 77,9% höher als in den Monaten Juli bis September 2006.
Ergebnis nach Steuern krones konzern zum 30.09. in Mio. €
| 2003 | 45,9 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 46,6 | |||||
| 2005 | 45,3 | |||||
| 2006 | 48,5 | |||||
| 2007 | 66,1 | |||||
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Bereits nach drei Quartalen hat das Ergebnis vor Steuern die Grenze von 100 Mio. € überschritten.
Ergebnis nach Steuern krones konzern 3. Quartal in Mio. €
| 2003 | 11,5 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 11,1 | |||||
| 2005 | 9,1 | |||||
| 2006 | 10,4 | |||||
| 2007 | 18,5 |
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Ergebnis je Aktie nahezu verdoppelt
Nachdem am 22. August 2007 ein Aktiensplit im Verhältnis 1:3 umgesetzt wurde, gibt es 31.593.072 krones Aktien. Auf Basis der neuen Aktienanzahl beträgt das Ergebnis je Aktie nach drei Quartalen 2,10 € (Vorjahr: 1,52 €). Im dritten Quartal 2007 erreichte das Ergebnis je Aktie 0,61 € (Vorjahr: 0,33 €).
Nach dem Aktiensplit verteilt sich der Gewinn von krones auf 31.593.072 Aktien.
Ergebnis je Aktie krones konzern zum 30.09. in Mio. €
| 2003 | 1,45 | |||
|---|---|---|---|---|
| 2004 | 1,48 | |||
| 2005 | 1,42 | |||
| 2006 | 1,52 | |||
| 2007 | 2,10 | |||
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Ergebnis je Aktie krones konzern 3. Quartal in Mio. €
| 2003 | 0,36 | |||
|---|---|---|---|---|
| 2004 | 0,35 | |||
| 2005 | 0,29 | |||
| 2006 | 0,33 | |||
| 2007 | 0,61 | |||
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Ertragsstruktur krones konzern in Mio. €
| ifrs | 1.1.-30.09.07 | 1.1.-30.09.06 | Veränderung |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.569,7 | 1.340,4 | 17,1% |
| Bestandsveränderung fe/ufe | 65,8 | 16,8 | |
| Materialaufwand | -864,6 | -681,9 | 26,8 % |
| Personalaufwand | -442,2 | -409,8 | 7,9 % |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | -193,5 | -152,7 | 26,7 % |
| ebitda | 135,2 | 112,8 | 19,9% |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | -33,5 | -36,6 | -8,5 % |
| ebit | 101,7 | 76,2 | 33,5% |
| Finanzergebnis | 3,3 | 0,2 | |
| ebt | 105,0 | 76,4 | 37,4% |
| Ertragsteuern | -38,9 | -27,9 | 27,1 % |
| Jahresüberschuss | 66,1 | 48,5 | 36,3% |
Der Materialaufwand, der größte Aufwandsposten in der Gewinn- und Verlustrechnung von krones, stieg in den ersten neun Monaten 2007 um 26,8% auf 864,6 Mio. €. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung kletterte von 50,2% auf 52,9%. Dass der Materialaufwand überproportional zu den Erlösen stieg, lag zum einen an den hohen Edelstahlpreisen. Zum anderen sind auch zugekaufte Personaldienstleistungen und Aufwendungen für Zeitarbeitnehmer im Materialaufwand enthalten.
Mit 7,9 % legte der Personlaufwand unterproportional zum Umsatz zu. Die Personalaufwandsquote verringerte sich von 30,2 % auf 27,0 %. In der niedrigeren Personalaufwandsquote spiegelt sich der vermehrte Einsatz von Zeitarbeitnehmern. Darüber hinaus machen sich die Effekte des 2005 abgeschlossenen Beschäftigungspaktes (bez) positiv bemerkbar.
Kapitalflussrechnung
Finanzstruktur krones konzern in Mio. €
| ifrs | 1.1.-30.09.07 | 1.1.-30.09.06 | Veränd. Mio. € |
|---|---|---|---|
| ebt | 105,0 | 76,4 | 28,6 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | -12,3 | -61,9 | 49,6 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | -57,5 | -40,9 | -16,6 |
| Free Cashflow | -69,8 | -102,8 | 33,0 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | 58,4 | 67,1 | -8,7 |
| Veränderung des Finanzmittelfonds | -11,4 | -35,7 | 24,3 |
| wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds | 1,2 | -2,0 | 3,2 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode | 57,7 | 56,5 | 1,2 |
| Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode | 47,5 | 18,8 | 28,7 |
Der Cashflow von krones hat sich verbessert und soll weiter optimiert werden.
Der operative Cashflow verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 49,6 Mio. €. Da im Berichtszeitraum Working Capital aufgebaut wurde, war der operative Cashflow mit minus 12,3 Mio. € negativ. Dies ist zurückzuführen auf die durch den hohen Auftragsbestand gestiegenen Vorräte und die niedrigeren Verbindlichkeiten. Das Working Capital ist im Berichtszeitraum insgesamt unterproportional zum Umsatz gestiegen. Wir werden unverändert daran arbeiten, das Working Capital zu optimieren. So ist es uns durch ein strengeres Forderungsmanagement gelungen, die Forderungen um 48,9 Mio. € zu senken.
In den ersten neun Monaten hat krones 60,9 Mio. € in immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen investiert (Vorjahr: 49,5 Mio. €). Mit 48,5 Mio. € (Vorjahr: 38,4 Mio. €) floss der größte Teil der Investitionen in Sachanlagen wie das neue Technologiezentrum in Neutraubling und in neue Fertigungsmaschinen.
Um 33 Mio. € auf minus 69,8 Mio. € verbesserte sich der Free Cashflow im Berichtszeitraum.
Investitionen krones konzern zum 30.09. in Mio. €
| 2003 | 31,7 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2004 | 22,5 | ||||||
| 2005 | 44,8 | ||||||
| 2006 | 49,4 | ||||||
| 2007 | 60,9 | ||||||
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Bilanzstruktur
Vermögens- und Kapitalstruktur krones konzern in Mio. €
| ifrs | 30.09.2007 | 31.12.2006 | 31.12.2005 | 31.12.2004 |
|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 445 | 430 | 403 | 382 |
| davon Anlagevermögen | 401 | 374 | 357 | 335 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.151 | 1.042 | 880 | 828 |
| davon flüssige Mittel | 48 | 58 | 57 | 75 |
| Eigenkapital | 671 | 629 | 572 | 526 |
| Fremdkapital | 925 | 843 | 711 | 684 |
| langfristige Verpflichtungen | 150 | 147 | 155 | 151 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 775 | 696 | 556 | 533 |
| Bilanzsumme | 1.596 | 1.472 | 1.283 | 1.210 |
Bedingt durch den Geschäftsverlauf lag die Bilanzsumme des krones konzerns per 30. September 2007 mit 1.596,3 Mio. € um 8,4% über der zum 31. Dezember 2006, jedoch deutlich unter dem Umsatzwachstum von 17,1%.
Da die Sachanlagen von 305,5 Mio. € auf 330,6 Mio. € gestiegen sind, war das Anlagevermögen nach neun Monaten des Geschäftsjahres um 7,1% höher als zum Bilanzstichtag 2006.
Die kurzfristigen Vermögenswerte kletterten zum 30. September um 10,4% auf 1.151,5 Mio. €. Dies liegt vor allem am deutlichen Anstieg der Vorräte, die wiederum auf die positive Entwicklung des Auftragsbestandes zurückzuführen ist. Zum 30. September 2007 verfügte krones über liquide Mittel von 47,5 Mio. € (31. Dezember 2006: 57,7 Mio. €).
Um 11,4% auf 775,6 Mio. € sind die kurzfristigen Schulden gestiegen, da das Unternehmen Bankkredite in Anspruch nahm und die Kundenanzahlungen zulegten. Die langfristigen Verpflichtungen haben sich hingegen nur unwesentlich verändert.
Per 30. September 2007 betrug die Eigenkapitalquote von krones 42%. Damit hat das Unternehmen eine unverändert solide Kapitalstruktur und verfügt über ausreichend Handlungsspielraum zur Finanzierung weiteren Wachstums.
In der Berichtsperiode hat das Unternehmen kräftig in Sachanlagen investiert.
Bericht aus den Segmenten
Umsatz nach Segmenten
krones profitiert stark davon, dass sich der Siegeszug von pet-
Flaschen fortsetzt.
Der Umsatz im Kernsegment von krones »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« kletterte in den ersten neun Monaten 2007 im Vergleich zum Vorjahr um 14,8% auf 1.325,3 Mio. €. Einen Großteil des Umsatzes erzielte das Segment mit Maschinen zur Herstellung von pet-Flaschen und den dazugehörigen Abfülllinien. Der Trend zur Kunststoffflasche, die zunehmend Karton und Glas als Verpackungsmaterial ersetzt, hielt unvermindert an.
Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« stiegen die Erlöse um 44,4% auf 190,3 Mio. €. Da in Südamerika und Asien einige Brauereien ihre Kapazitäten ausbauen, erhielten wir aus dieser Region einige große Orders. In der Prozesstechnik hat krones in der Vergangenheit wertvolle Erfahrungen im Brauereigeschäft gesammelt. Mit diesem Wissen wollen wir das Geschäft auch auf die Bereiche Milch und Softdrinks ausweiten. Dazu zählen unter anderem Anlagen zum Pasteurisieren von Milch und Maschinen zum Mixen von Getränkezutaten. In den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres ist krones dabei gut vorangekommen.
Nicht zufrieden sind wir mit der Entwicklung des kleinsten Segments »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)«. Dort stagnierte der Umsatz im Berichtszeitraum bei 54,1 Mio. €. Zum einen liegt das daran, dass seit geraumer Zeit Maschinen und Anlagen der höheren Leistungsklasse am Markt gefragt sind.
Segmentergebnis
Unverändert sind »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« nicht nur das größte, sondern auch das mit Abstand ertragsstärkste Segment von krones. Nach drei Quartalen lag das Ergebnis vor Steuern (ebt) mit 108,3 Mio. € um 44,0% über Vorjahr. Auch aufgrund der guten Preisqualität verbesserte sich die ebt-Marge deutlich von 6,5% auf 8,2%.
Beim Segmentergebnis von »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« macht sich bemerkbar, dass wir noch nicht über ein Komplettangebot im Bereich Prozesstechnik für Softdrinks und Milch verfügen. Daher war der Umsatzanteil margenschwacher Handelsware in den ersten neun Monaten 2007 noch relativ hoch. Das Ergebnis vor Steuern verbesserte sich deshalb trotz des starken Umsatzanstiegs nur leicht um 0,2 Mio. € auf minus 2,1 Mio. €. Die ebt-Marge lag bei minus 1,1% nach minus 1,7% im Vorjahr. Auch hier ist ein positiver Trend der Margenentwicklung deutlich sichtbar.
Unerwartet schlecht fiel das Ergebnis im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« aus. Das Ergebnis vor Steuern lag nach den ersten neun Monaten 2007 bei minus 1,2 Mio. €. Im entsprechenden Vorjahreszeitraum erzielte das Segment ein ebt von 3,5 Mio. €. Aufgrund der geringen Nachfrage nach Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich hat sich kosme vom eigentlichen Auftrag, einfache Maschinen zu bauen, entfernt und Sonderanfertigungen hergestellt. Nachdem kosme seit 2006 als Linienanbieter agiert, werden die Instrumentarien von krones in 2008 greifen und zu besseren Ergebnissen führen.
| Segment Produktabfüllung und -ausstattung | 01.01. - 30.09.2007 | 01.01. - 30.09.2006 | 01.01. - 30.09.2005 |
|---|---|---|---|
| ebit | 104,3 | 74,2 | 73,6 |
| ebt | 108,3 | 75,2 | 73,7 |
| ebt-Marge | 8,2% | 6,5% | 7,3% |
| Segment Prozesstechnik | 01.01. - 30.09.2007 | 01.01. - 30.09.2006 | 01.01. - 30.09.2005 |
| ebit | -2,0 | -2,2 | -7,2 |
| ebt | -2,1 | -2,3 | -7,2 |
| ebt-Marge | -1,1 % | -1,7 % | -4,8 % |
| Segment kosme | 01.01. - 30.09.2007 | 01.01. - 30.09.2006 | 01.01. - 30.09.2005 |
| ebit | -0,6 | 4,2 | 0,2 |
ebt -1,2 3,5 0,1 ebt-Marge -2,3 % 6,5 % 0,4 % Die ebt-Marge in unserem Kerngeschäft hat von 6,5 % auf 8,2 % zugelegt.
Die krones Aktie
krones Papier entwickelt sich deutlich besser als der Gesamtmarkt
Am 22. August wurde der von der Hauptversammlung beschlossene Aktiensplit im Verhältnis 1:3 (für jede Aktie erhielten die Aktionäre zusätzlich zwei weitere) umgesetzt. Seitdem gibt es 31.593.072 krones Aktien. Zum Ende des dritten Quartals notierte die Aktie mit 56,72 € um 46,7% höher als zu Jahresanfang. Der mdax legte im gleichen Zeitraum nur um 10% zu.
Auch im dritten Quartal, in dem die Börsen negativ von der Hypotheken-Krise betroffen waren, schlug das Papier von krones den Vergleichsindex. Während der mdax im dritten Quartal um rund 6% abrutschte, beschränkte sich das Minus der krones Aktie auf 1,3%.
krones präsentierte sich den Anlegern in den ersten neun Monaten 2007 auf mehreren internationalen Roadshows. Darüber hinaus informierte das Management in zahlreichen Einzelgesprächen interessierte Investoren und Analysten.
Ein wichtiges Ziel des Unternehmens ist, dass die Aktie dauerhaft im mdax notiert. Nach dem deutlichen Anstieg von Kurs und Handelsumsatz seit Jahresbeginn hat krones seine mdax-Mitgliedschaft gefestigt. Dennoch sollen die Investor-Relations-Aktivitäten weiter intensiviert werden. So wird das Unternehmen in einem neuen, regelmäßig erscheinenden Newsletter Investoren und Analysten über die Geschehnisse bei krones und in der Branche auf dem Laufenden halten. Die erste Ausgabe des Newsletters ist für Ende 2007 geplant.
Hermann Graf Castell übernahm zum 1. Oktober 2007 die Position des Leiters Konzernkommunikation. Er wird auch weiterhin als Ansprechpartner IR zur Verfügung stehen. Olaf Scholz, der seit Januar 2007 als IR-Manager fungierte, übernahm am 1. Oktober die Leitung IR und wird somit die Kontakte zu Analysten und Investoren pflegen.
Mit einem Kursgewinn von 46,7 % seit Jahresanfang zählt krones zu den besten mdax-Werten.
Ausblick
krones profitiert von den guten konjunkturellen Bedingungen und seiner starken Marktstellung. Die Nachfrage nach unseren Produkten aus dem In- und Ausland dürfte daher im weiteren Jahresverlauf hoch bleiben.
Wir rechnen damit, dass wir im Geschäftsjahr 2007 erstmals mehr als 2 Mrd. € Umsatz erzielen. Unser Umsatz wird voraussichtlich um mehr als 12% wachsen. Im Mittelpunkt steht aber weiterhin nicht das Umsatzwachstum allein, sondern auch die Profitabilität. Wir haben die Effizienz des Unternehmens bereits gesteigert und werden die Prozesse kontinuierlich verbessern.
Im laufenden Geschäftsjahr will krones beim Ergebnis vor Steuern deutlich zulegen. Die Umsatzrendite vor Steuern (ebt-Marge) sollte bei mehr als 7% liegen. Bei der Kapitalrendite, abzulesen am Return on Capital Employed (roce), streben wir 20% an. Mit dem in den ersten neun Monaten 2007 erreichten Umsatz und Ergebnis sind wir unseren Zielen für das Geschäftsjahr 2007 deutlich näher gekommen und sind sehr zuversichtlich, dass wir sie auch erreichen werden.
Die ebt-Marge soll im Gesamtjahr 2007 bei mehr als 7 % liegen.
Zwischenabschluss des krones konzerns
Bilanz krones konzern
| Aktiva | 30.09.2007 | 31.12.2006 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 54,9 | 53,6 | ||
| Sachanlagen | 330,6 | 305,5 | ||
| Finanzanlagen | 15,0 | 15,0 | ||
| Anlagevermögen | 400,5 | 374,1 | ||
| Aktive latente Steuern | 6,4 | 5,8 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 22,3 | 34,0 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 14,8 | 14,9 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 0,8 | 0,9 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 444,8 | 429,7 | ||
| Vorräte | 495,2 | 387,1 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 532,8 | 540,9 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 0,4 | 2,0 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 75,6 | 54,9 | ||
| Liquide Mittel | 47,5 | 57,7 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.151,5 | 1.042,6 | ||
| Bilanzsumme | 1.596,3 | 1.472,3 |
| Passiva | 30.09.2007 | 31.12.2006 | ||
|---|---|---|---|---|
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Eigenkapital | 670,9 | 628,7 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 76,3 | 70,8 | ||
| Passive latente Steuern | 10,4 | 8,7 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 44,9 | 45,2 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0,8 | 0,8 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 0,1 | 0,4 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 8,4 | 12,7 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 8,9 | 9,0 | ||
| Langfristige Schulden | 149,8 | 147,6 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 112,0 | 92,3 | ||
| Steuerrückstellungen | 32,5 | 30,7 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 75,6 | 0,1 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 219,6 | 190,2 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 109,0 | 154,2 | ||
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | 0,8 | 2,7 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 31,4 | 25,9 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 194,7 | 199,9 | ||
| Kurzfristige Schulden | 775,6 | 696,0 | ||
| Bilanzsumme | 1.596,3 | 1.472,3 |
Gewinn- und Verlustrechnung krones konzern
| 2007 | 2006 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| 01.01.-30.09. | 01.01.-30.09. | ||
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 1.569,7 | 1.340,4 | 17,1 |
| Bestandsveränderung fe/ufe | 65,8 | 16,8 | |
| Gesamtleistung | 1.635,5 | 1.357,2 | 20,5 |
| Materialaufwand | -864,6 | -681,9 | 26,8 |
| Personalaufwand | -442,2 | -409,8 | 7,9 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | -193,5 | -152,7 | 26,7 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | -33,5 | -36,6 | -8,5 |
| ebit | 101,7 | 76,2 | 33,5 |
| Finanzergebnis | 3,3 | 0,2 | |
| Ergebnis vor Steuern | 105,0 | 76,4 | 37,4 |
| Ertragsteuern | -38,9 | -27,9 | |
| Jahresüberschuss | 66,1 | 48,5 | 36,3 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | -0,1 | 0,6 | |
| Jahresüberschussanteil krones konzern | 66,2 | 47,9 | |
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 2,10 | 1,52 | |
| 2007 | 2006 | Veränderung | |
| 3. Quartal | 3. Quartal | ||
| Mio. € | Mio. € | % | |
| Umsatzerlöse | 515,8 | 420,0 | 22,8 |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 22,1 | 2,9 | |
| Gesamtleistung | 537,9 | 422,9 | 27,2 |
| Materialaufwand | -290,4 | -221,9 | 30,9 |
| Personalaufwand | -141,7 | -126,4 | 12,1 |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/ | |||
| Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | -66,5 | -45,5 | 46,2 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | -11,3 | -12,4 | -8,9 |
| EBIT | 28,0 | 16,7 | 67,7 |
| Finanzergebnis | 1,3 | -0,5 | |
| Ergebnis vor Steuern | 29,3 | 16,2 | 80,9 |
| Ertragsteuern | -10,8 | -5,8 | |
| Jahresüberschuss | 18,5 | 10,4 | 77,9 |
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | -0,6 | 0,1 | |
| Jahresüberschussanteil krones konzern | 19,1 | 10,3 |
Kapitalflussrechnung krones konzern
| 2007 | 2006 | |
|---|---|---|
| 9 Monate | 9 Monate | |
| Mio. € | Mio. € | |
| Ergebnis vor Steuern | 105,0 | 76,4 |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 33,5 | 36,6 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 24,2 | 26,6 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | 2,1 | -0,7 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | -1,6 | 0,9 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | -0,2 | -1,8 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -3,9 | -4,1 |
| Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und | ||
| Leistungen und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions | ||
| oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -103,4 | -122,6 |
| Verminderung/Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und | ||
| Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions | ||
| oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -40,5 | -59,4 |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 15,2 | -48,1 |
| gezahlte Zinsen | -3,2 | -2,3 |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | -24,3 | -11,5 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | -12,3 | -61,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -12,4 | -11,1 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 0,1 | 0,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -48,5 | -38,4 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen | 0,4 | 9,1 |
| Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0,0 | -3,5 |
| erhaltene Zinsen | 2,9 | 2,1 |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | -57,5 | -40,9 |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | -16,8 | -14,7 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 75,5 | 82,1 |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | -0,3 | -0,3 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | 58,4 | 67,1 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -11,4 | -35,7 |
| wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 1,2 | -2,0 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 57,7 | 56,5 |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 47,5 | 18,8 |
Eigenkapitalentwicklung krones konzern
| Mutterunternehmen | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichn. | Kapital- | Gewinn- | Währ.- | Sonstige | Konzern- | Eigen | ||
| Kapital | rücklage | rücklagen | Differenz. | Rücklagen | bilanz- | kapital | ||
| Eigenkap. | gewinn | |||||||
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | ||
| Stand 01. Januar 2006 | 26,9 | 103,7 | 330,1 | 4,2 | -1,3 | 105,0 | 568,6 | |
| Dividendenzahlung (1,40 € je Aktie) | -14,7 | -14,7 | ||||||
| Konzernjahresüberschuss 9 Monate 2006 | 47,9 | 47,9 | ||||||
| Einstellungen in Gewinnrücklagen | 9,5 | -9,5 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | -5,0 | -5,0 | ||||||
| -2,3 | -2,3 | |||||||
| Änderungen im Konsolidierungskreis | ||||||||
| 0,9 | 0,9 | |||||||
| Hedge Accounting | ||||||||
| Stand 30. September 2006 | 26,9 | 103,7 | 337,3 | -0,8 | -0,4 | 128,7 | 595,4 | |
| Konzernjahresüberschuss 4. Quartal 2006 | 29,4 | 29,4 | ||||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 25,4 | -25,4 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | 0,2 | 0,2 | ||||||
| Änderungen im Konsolidierungskreis | -0,1 | -0,1 | ||||||
| Hedge Accounting | 1,2 | 1,2 | ||||||
| Stand 31. Dezember 2006 | 26,9 | 103,7 | 362,6 | -0,6 | 0,8 | 132,7 | 626,1 | |
| Dividendenzahlung (1,60 € je Aktie) | -16,8 | -16,8 | ||||||
| Konzernjahresüberschuss 9 Monate 2007 | 66,2 | 66,2 | ||||||
| 30,0 | -30,0 | 0,0 | ||||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | ||||||||
| Aktiensplit | 13,1 | -13,1 | 0,0 | |||||
| Währungsdifferenzen | -8,4 | -8,4 | ||||||
| Hedge Accounting | 1,3 | 1,3 | ||||||
| Stand 30. September 2007 | 40,0 | 103,7 | 379,5 | -9,0 | 2,1 | 152,1 | 668,4 |
zwischenabschluss
| Anteile anderer | Konzern | |
|---|---|---|
| Gesellschafter | eigenkapital | |
| Eigenkapital | ||
| Mio. € | Mio. € | |
| 3,3 | 571,9 | |
| -14,7 | ||
| 0,6 | 48,5 | |
| 0,0 | ||
| -5,0 | ||
| -1,1 | -3,4 | |
| 0,9 | ||
| 2,8 | 598,2 | |
| -0,4 | 29,0 | |
| 0,0 | ||
| 0,2 | ||
| 0,2 | 0,1 | |
| 1,2 | ||
| 2,6 | 628,7 | |
| -16,8 | ||
| -0,1 | 66,1 | |
| 0,0 | ||
| 0,0 | ||
| -8,4 | ||
| 1,3 | ||
| 2,5 | 670,9 | |
Segmentberichterstattung krones konzern
| Maschinen und Anlagen | Maschinen und Anlagen | krones konzern Maschinen und Anlagen |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| zur Produktabfüllung und | zur Getränkeproduktion/ | für den unteren Leistungs- | ||||||
| -ausstattung | Prozesstechnik | bereich (kosme) | ||||||
| 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | 2007 | 2006 | |
| 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | 9 Monate | |
| Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | Mio. € | |
| Umsatzerlöse | 1.325,3 | 1.154,5 | 190,3 | 131,8 | 54,1 | 54,1 | 1.569,7 | 1.340,4 |
| ebit | 104,3 | 74,2 | -2,0 | -2,2 | -0,6 | 4,2 | 101,7 | 76,2 |
| Mitarbeiter am 30.09.* | 8.227 | 7.922 | 545 | 566 | 482 | 435 | 9.254 | 8.923 |
| Umsatzrendite ros** | 8,2 % | 6,5 % | -1,1% | -1,7 % | -2,3 % | 6,5 % | 6,7 % | 5,7 % |
* Konsolidierungskreis ** Basis: ebt
Anhang für den krones konzern
Allgemeine Angaben
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der krones ag (»krones konzern«) zum 30. September 2007 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt. Eine Auflistung dieser Standards und Interpretationen befindet sich auf Seite 33.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinnund Verlustrechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.
Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. September 2007 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.
Im Geschäftsjahr 2007 wurde die Gesellschaft krones Ukraine llc, Sofia, Ukraine gegründet, an der die krones ag mit 100% beteiligt ist.
Desweiteren wurde die maintec service ges.m.b.h. Österreich, Dorf an der Pram, Österreich gegründet, an der die krones ag mittelbar zu 51% beteiligt ist.
Die Erstkonsolidierung der Anteile wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2004 erworben wurden nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Passive Unterschiedsbeträge werden sofort erfolgswirksam aufgelöst. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da die Bestände aus diesen Lieferungen von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Einzelabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2007 | 31.12.2006 | 2007 | 2006 | ||
| us Dollar | usd | 1,418 | 1,318 | 1,343 | 1,267 |
| Britisches Pfund | gbp | 0,698 | 0,672 | 0,676 | 0,678 |
| Schweizer Franken | chf | 1,659 | 1,608 | 1,637 | 1,588 |
| Dänische Kronen | dkk | 7,455 | 7,456 | 7,448 | 7,458 |
| Kanadischer Dollar | cad | 1,417 | 1,529 | 1,483 | 1,410 |
| Japanischer Yen | jpy | 163,630 | 156,700 | 160,256 | 149,400 |
| Brasilianischer Real | brl | 2,612 | 2,814 | 2,684 | 2,742 |
| Chinesischer Renminbi Yuan | cny | 10,641 | 10,292 | 10,286 | 10,012 |
| Mexikanischer Peso | mxn | 15,500 | 14,304 | 14,704 | 13,980 |
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Einzelabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume, insbesondere im Bereich der Bewertung der Vorräte und Rückstellungen, die auf Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des krones konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit, durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Geschäfts- oder Firmenwerte die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, werden gemäß ias 36 aktiviert und wertberichtigt sofern ein Wertminderungsbedarf festgestellt wird.
Sachanlagen
Sachanlagen des krones konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
| in Jahren | |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 15 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Neben den erfolgsbezogenen Zuwendungen, die in voller Höhe erfolgswirksam erfasst werden, werden Zuwendungen für Vermögenswerte in der Bilanz bei der Feststellung des Buchwertes des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
Leasing
Leasingverträge, bei denen der krones konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt.
Derivative Finanzinstrumente
Die im krones konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen us-Dollar, Kanadischer Dollar, Britische Pfund und Schweizer Franken.
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis (»Fair Value Hedge«) oder als Bestandteil des Eigenkapitals (»Cashflow Hedge«) ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie außerhalb einer Bandbreite von 10% des Verpflichtungsumfangs liegen. Die Verteilung erfolgt über die erwartete künftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten, sowie derivativen Finanzinstrumente, die Verbindlichkeiten darstellen, mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen.
Segmentberichterstattung
Intersegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten.
Nicht vorzeitig angewandte Standards / Interpretationen
Folgende Standards, Interpretationen und Änderungen wurden vom iasb herausgegeben und von der Europäischen Union verabschiedet, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist und auf Konzernabschluss der krones ag nicht anwendbar sind:
ifric 11 »ifrs 2 – Geschäfte mit eigenen Aktien und Aktien von Konzernunternehmen«
Anteilsbesitz
| Name und Sitz der Gesellschaft | |
|---|---|
| Höhe der Beteiligung | |
| in % | |
| neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| kic krones Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling | 100,00 |
| ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| maintec Service GmbH, Collenberg/Main | 51,00 |
| s.a. krones n.v., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 |
| krones Nordic ApS, Holte, Dänemark | 100,00 |
| sander hansen a/s, Holte, Dänemark | 100,00 |
| krones s.a.r.l., Lyon, Frankreich | 100,00 |
| krones uk ltd., Bolton, Großbritannien | 100,00 |
| kosme uk ltd., Burton on Trent Staffordshire, Großbritannien | 100,00 |
| krones s.r.l., Garda (vr), Italien | 100,00 |
| krones Nederland b.v., Boskoop, Niederlande | 100,00 |
| krones Maschinenfabrik ges.m.b.h., Wien, Österreich | 100,00 |
| maintec Service Ges. m. b. H. Österreich, Dorf an der Pram, Österreich | 51,00 |
| kosme Gesellschaft mbh, Sollenau, Österreich | 100,00 |
| krones Spólka z.o.o., Warschau, Polen | 100,00 |
| krones Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal | 100,00 |
| krones o.o.o., Moskau, Russische Föderation | 100,00 |
| krones Romania Prod. s.r.l., Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| krones ag, Buttwil, Schweiz | 100,00 |
| krones Iberica, s. a., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| krones s.r.o., Prag, Tschechische Republik | 100,00 |
| krones Ukraine LLC, Kiew, Ukraine | 100,00 |
| kosme s.r.l., Roverbella, Italien | 70,00 |
| krones Surlatina s. a., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| krones do brazil ltda., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| krones s. a., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| krones Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China | 100,00 |
| krones Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China | 100,00 |
| krones (Beijing) Machinery Co. Ltd., Beijing, vr China | 100,00 |
| krones Asia Ltd., Hongkong, vr China | 100,00 |
| krones India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien | 100,00 |
| krones Japan Co. Ltd., Tokio, Japan | 100,00 |
| krones Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada | 100,00 |
| krones Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien | 100,00 |
| krones Korea Ltd., Seoul, Korea | 100,00 |
| krones Mex s. a. de c. v., Mexiko d. f., Mexiko | 100,00 |
| krones Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 |
| krones, Inc., Franklin, Wisconsin, usa | 100,00 |
| 100,00 | |
| Maquinarias krones de Venezuela s. a., Caracas, Venezuela | 100,00 |
| krones (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand | |
| Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 49,00 |
krones ag
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