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KRONES AG Interim / Quarterly Report 2005

Aug 5, 2005

251_10-q_2005-08-05_11a0ce46-a0f2-4577-8f23-792543a0c68b.pdf

Interim / Quarterly Report

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krones ag Investor Relations Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland

Telefon 00 49(0)94 01-70 32 58 Telefax 00 49(0)94 01-70 34 96 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

der krones konzern hat seinen Wachstumskurs im ersten Halbjahr 2005 wie geplant fortgesetzt. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum verzeichneten unsere Auftragseingänge ein Plus von 6,8% auf 837,9 Mio. €. Die Umsatzerlöse stiegen um 6,5% auf 820,6 Mio. €, und unser Auftragsbestand zum 30. Juni liegt mit 666,3 Mio. € um 5,9% über dem Wert des Vorjahres. Weitere Impulse für unser Geschäft erwarten wir im September von der drinktec, der lediglich alle vier Jahre stattfindenden Weltmesse der Getränkeindustrie in München.

Das vom Konzern in den ersten sechs Monaten des Jahres erwirtschaftete Ergebnis nach Steuern übertraf mit 36,5 Mio. € den vorjährigen Wert um 2,8%. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich – aufgrund des anhaltend starken Preisdrucks und durch einen verlustreichen Großauftrag in der Prozesstechnik – um minus 9,8% auf 53,5 Mio. € reduziert. In unseren Kernbereich, der Anlagentechnik, erzielten wir hingegen mit einem Vor-Steuer-Ergebnis von 55,9 Mio. € eine Umsatzrendite von 8,0%.

Mit dem begonnenen Umbau in der Prozesstechnik und der Integration der früheren steinecker gmbh und der syskron gmbh in die krones ag schaffen wir die Voraussetzungen für künftig schlankere und effizientere Prozessabläufe und für eine Risikominimierung. Die mit unseren Mitarbeitern geschlossene Betriebsvereinbarung hat in den ersten Monaten noch nicht den erwarteten Ergebnisbeitrag geleistet. Wir sind jedoch zuversichtlich, dass sich dies nach der Einführungsphase verbessern wird.

Auch wenn wir nicht alle Ziele vollständig erreicht haben, so bestätigen die aktuellen Geschäftszahlen doch die Richtigkeit unserer Strategie und deren konsequente Umsetzung. So, wie wir es in den vergangenen Jahren unter Beweis gestellt haben, werden wir auch das Geschäftsjahr 2005 im Sinne unserer Aktionäre erfolgreich gestalten. Denn der Name krones will auch künftig für Erfolg stehen.

Volker Kronseder

Vorstandsvorsitzender

Hans-Jürgen Thaus Stv. Vorstandsvorsitzender

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krones setzt Wachstumskurs fort

In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres haben wir mit Zuwächsen bei Auftragseingang (6,8%) und Umsatz (6,5%) die gesetzten Vorgaben erreicht, das Ergebnis erfüllte mit einem Plus von 2,8% nicht unsere Erwartungen. Die Ursache dafür lag zu einem Teil in einem verlustträchtigen Großauftrag aus dem Segment Prozesstechnik. Aber auch der unverändert starke Preisdruck, verursacht durch neue Konzentrationen bei Kunden und Wettbewerbern, wirkt sich mindernd auf die Gewinnmarge aus.

Um uns angesichts einer leicht abkühlenden Weltwirtschaft, hoher Stahlpreise und starkem Preisdrucks im Wettbewerb weiter erfolgreich zu behaupten, hatten wir mit der Belegschaft des krones Konzerns zu Jahresbeginn längere und flexiblere Arbeitszeiten vereinbart, um kostengünstiger produzieren zu können. Die durch gezielte Insourcing-Maßnahmen und durch eine Volumensteigerung im Bereich Eigenfertigung erwarteten Ergebnisbeiträge haben sich im ersten Halbjahr 2005 noch nicht eingestellt.

Eine höhere Effizienz erwarten wir uns durch die Verschmelzung unserer bisherigen Tochtergesellschaften steinecker und syskron auf die krones ag. Dieser Schritt wurde mit der Zustimmung der Hauptversammlung rückwirkend zum 1. Januar 2005 vollzogen. Wir antworten damit auf die gestiegenen Anforderungen unserer Kunden nach ganzheitlichen Lösungen, durchgängigen Produktionsprozessen und einem zentralen Projektmanagement. Der Standort Freising bleibt bestehen, die Mitarbeiter von steinecker und syskron werden zu neuen Mitarbeitern der krones ag.

Durch die Verschmelzung der Unternehmen entsteht ein zentrales Management für den Vertrieb, für die Projektabwicklung und für den Kundenservice. Künftig wird auch unter einem gemeinsamen Dach geforscht und entwickelt. Mit dem einheitlichen Auftritt erwarten wir zudem schlankere kaufmännische Prozesse, optimierte Produktionsabläufe, eine höhere Flexibilität in der Fertigungsleistung und damit deutliche Kosteneinsparungen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit weiter zu steigern.

Der unverändert starke Preisdruck und die Konzentration einiger Wettbewerber minderten den Gewinn.

Einem starken Umsatzplus von über 50 Mio. € im ersten Halbjahr 2005 steht ein unterproportionaler Gewinnanstieg gegenüber.

Weltwirtschaft wächst weiter

Die Wirtschaft bleibt weltweit auf Wachstumskurs. Vier Prozent – so lauten die Prognosen der führenden Wirtschaftsinstitute nach Ablauf des zweiten Quartals – soll die Zunahme für 2005 betragen und damit nur gering weniger als im Vorjahr. Konjunkturelle Lokomotiven waren und sind erneut die usa und China. Unverändert ist auch das Bild für die Länder des Euro-Raums: Aufgrund der unveränderten, mangelnden Inlandsnachfrage gilt ein Wachstum von mehr als 1,3% als wenig wahrscheinlich. Klar unter einem Prozent Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts wird den Voraussagen zufolge die deutsche Wirtschaft liegen.

Zwar hat sich das Geschäftsklima in Deutschland zum Ende des zweiten Quartals wieder etwas aufgehellt, aber die Impulse kommen nach wie vor weitgehend aus dem Exportgeschäft. Doch auch dort verspürten die international ausgerichteten deutschen Maschinen- und Anlagenbauer erstmals seit zwei Jahren einen leichten Rückgang an Auslandsbestellungen. Insgesamt lässt sich durch die bessere Stimmung der Unternehmen – aufgrund der Abschwächung des Euro gegenüber dem Dollar und der Neuwahlen im Herbst – noch nicht auf eine konjunkturelle Besserung schließen.

Geschäftslage und Erwartungen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland

Umsatz und Ergebnis krones konzern zum 30.06. in Mio. €

Auftragseingang: plus 6,8 Prozent

Der Auftragseingang betrug im ersten Halbjahr 837,9 Mio. € und lag damit 6,8% höher als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres (784,9 Mio. €).

Auftragsbestand: plus 5,9 Prozent

Der Auftragsbestand des krones konzerns betrug 666,3 Mio. € zum Stichtag am 30. Juni 2005. Er lag damit um 5,9% über dem Wert vom 30. Juni 2004 (629,2 Mio. €) und sorgt für eine Auslastung von rund fünfeinhalb Monaten.

Die Auftragsbücher des krones konzerns sind weiterhin gut gefüllt.

Umsatz: plus 6,5 Prozent

Der Umsatz des krones konzerns hat sich im ersten Halbjahr 2005 gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres nach ias/ifrs um 6,5% auf 820,6 Mio. € erhöht (1. Halbjahr 2004: 770,4 Mio. €). Die Umsatzerlöse des zweiten Quartals übertrafen mit 416,1 Mio. € den vergleichbaren Vorjahreswert (387,0 Mio. €) um 7,5% und lagen auch deutlich über den 404,5 Mio. € des ersten Quartals.

Das mit einem Anteil von rund 85% am Gesamtumsatz stärkste Segment »Anlagentechnik« hat seinen Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahr um 1,9% auf 694,7 Mio. € gesteigert. Die Umsatzrendite vor Steuern betrug 8,0%.

Auf das Segment »Prozesstechnik« entfielen 93,1 Mio. € Umsatz. Das ist – bedingt durch die Teilrealisierung eines Großauftrages – eine Zunahme von 74,7% gegenüber dem 1. Halbjahr 2004 (53,3 Mio. €). Die Umsatzrendite vor Steuern fiel durch die Verluste aus dem genannten Großauftrag auf –3,2%. Das Segment »kosme« erzielte einen Umsatz von 32,8 Mio. € und lag damit um 7,9% unter dem Vorjahreswert (35,6 Mio. €), bei einer Umsatzrendite vor Steuern von 1,8%.

Auftragseingang krones konzern zum 30.06. in Mio. €

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Umsatz krones konzern zum 30.06. in Mio. €

Umsatz krones konzern

nach Segmenten

Bei der Mittelherkunft bleibt die günstige Relation von Eigen- zu Fremdkapital erhalten. Die Eigenkapitalquote steigt auf 47,6% (31. Dezember 2004: 47,3%). Das zeugt weiterhin von einer sehr soliden Finanzstruktur. Die Rückstellungen sind mit 318,9 Mio. € um 7,8% gestiegen (31. Dezember 2004: 295,7 Mio. €). Die sonstigen kurzfristigen Verpflichtungen des Konzerns verringerten sich um 9,2% auf 257,4 Mio. € (31. Dezember 2004: 283,6 Mio. €). Das entspricht 21,9% der Bilanzsumme; 7,6 Mio. € werden an Kreditinstitute geschuldet.

Investitionen

Im Rahmen unserer im Zukunftspakt zugesagten Investitionen für die Jahre 2005 und 2006 von insgesamt rund 127 Mio. € haben wir im ersten Halbjahr bereits 29,2 Mio. € in Maßnahmen zur Prozessoptimierung und Produktivitätssteigerung investiert. Im Vorjahr waren es zum gleichen Zeitraum 13,5 Mio. € gewesen.

Mitarbeiter

Der krones konzern beschäftigte zum 30. Juni 2005 weltweit 8.955 Mitarbeiter. Zum 31. Dezember 2004 waren es 8.897 Mitarbeiter gewesen. Der Zuwachs in der ersten Jahreshälfte ergab sich unter anderem durch den Ausbau des neuen Technologiebereichs »Prozesstechnik« und die Aufnahme der Ersatzteilproduktion in China.

Gewinn: plus 2,8 Prozent

Das Ergebnis nach Steuern beträgt 36,5 Mio. € für die ersten sechs Monate des Jahres. Das bedeutet ein Plus von 2,8% gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres nach ias/ifrs (35,5 Mio. €).

Verluste aus einem Großauftrag des Segments Proszesstechnik und der sich weiter verstärkende Preisdruck haben eine überproportionale Ergebnisverbesserung verhindert. Dadurch hat sich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit um 9,8% auf 53,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahr (59,3 Mio. €) reduziert.

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme des krones konzerns beträgt zum Stichtag 1.177,9 Mio. € (31. Dezember 2004: 1.154,7 Mio. €), die kurzfristigen Vermögenswerte inkl. rap belaufen sich auf 792,3 Mio. € (31. Dezember 2004: 796,8 Mio. €).

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Investitionen krones konzern zum 30.06. in Mio. €

krones Aktie auf über 100 Euro

Das Aktienjahr 2005 präsentiert sich zur Halbzeit unerwartet erfreulich. Die wichtigsten Börsenindizes haben deutliche Gewinne eingefahren. Ein ordentliches Plus hat auch der deutsche Aktienmarkt den Anlegern beschert – allen voran der mdax mit einem Zuwachs von 17,6%. Die im mdax gehandelte krones Aktie schloss am 30. Juni bei 100,00 €, nachdem sie im Handelsverlauf sogar bis auf 103,99 € geklettert war. Das bedeutet gegenüber den 85,99 € zu Jahresbeginn ein Plus von knapp 21%.

Ausblick

Die Geschäftszahlen des ersten Halbjahres haben uns in unseren Wachstumsabsichten bestätigt. Im Rahmen unserer strategischen Ausrichtung rechnen wir für das Gesamtjahr mit einer Umsatzsteigerung von fünf bis zehn Prozent. Beim Gewinn streben wir eine weitere Steigerung an. Im Moment ist nicht abzusehen, wie sich der Markt verhalten wird, wenn unsere Wettbewerber dort mit teils hohen Preisnachlässen hineindrängen. Angesichts dieser sich abzeichnenden Entwicklungen sehen wir uns jedoch gut aufgestellt.

Wir blicken mit verhaltenem Optimismus in die zweite Jahreshälfte, in der wir uns einem verschärften Wettbewerb ausgesetzt sehen. Dennoch glauben wir, an unsere Zwischenergebnisse anknüpfen und die Geschäftszahlen weiter gut entwickeln zu können. Dafür sprechen zum einen der um knapp sechs Prozent höhere Auftragsbestand, aber auch die mit der Integration unserer einstigen Tochtergesellschaften nun effizienter zu gestaltenden Prozessabläufe. Ihren Beitrag wird auch die zu Jahresbeginn abgeschlossene Betriebsvereinbarung leisten, von der wir uns eine Verbesserung der Kostenstruktur erwarten.

Und schließlich rückt mit der drinktec in München die Weltmesse der Getränkeindustrie immer näher. Von der nur alle vier Jahre stattfindenden Technologieschau erwartet sich die gesamte Branche neue Impulse – und gute Geschäfte.

krones Aktien 2001 bis 2005

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Die krones Aktie hat erstmals die Marke von 100 ۟berschritten.

Zwischenabschluss des krones konzerns

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Bilanz krones konzern

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Entwicklung des Konzerneigenkapitals krones konzern

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Segmentberichterstattung krones konzern

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* Konsolidierungskreis

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der krones ag (»krones konzern«) zum 30. Juni 2005 ist nach den am Bilanzstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) unter Anwendung des ifrs 1 »Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards« erstellt. Der Vorstand stellte am 27. Juli 2005 den Konzernabschluss der krones ag zum 30. Juni 2005 auf.

Die kosme ges.m.b.h., Sollenau, Österreich nimmt die Befreiungsmöglichkeit bezüglich der Pflicht zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses nach österreichischem Recht gemäss §245 hgb (Österreich) in Anspruch.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzerabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro. Alle Beträge werden in Millionen Euro (Mio. €) angegeben.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. Juni 2005 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Der Konsolidierungskreis umfasst fünf inländische und 18 ausländische Tochterunternehmen.

Im Geschäftsjahr 2005 wurden weitere 25% an der kosme ges.m.b.h., Sollenau, Österreich erworben. Somit besitzt die krones ag 100% der Anteile an dieser Gesellschaft. Desweiteren hat die kosme s.r.l., Roverbella, Italien weitere 35% an der costec s.r.l., Roverbella, Italien und weitere 13% an der keber s.r.l., Roverbella, Italien erworben.

Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.

Anhang für den krones konzern

Neben diesen einbezogenen Gesellschaften wurden 24 unmittelbare und mittelbare Tochtergesellschaften ohne Geschäftsbetrieb bzw. mit geringem Geschäftsvolumen nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist von untergeordneter Bedeutung.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Regensburg (hrb 2344) hinterlegt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2004 erworben wurden nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Passive Geschäfts- oder Firmenwerte werden sofort erfolgswirksam aufgelöst. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaften werden als »Anteile in Fremdbesitz« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da die Bestände aus diesen Lieferungen von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

In den Einzelabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Stichtagskurs bewertet und erfolgswirksam erfasst. Nichtmonetäre Positionen in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume, insbesondere im Bereich der Vorräte und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden sein wird und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren.

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Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des krones konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit, ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil durch die Nutzung wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Geschäfts- oder Firmenwerte die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, werden aktiviert und außerplanmäßig abgeschrieben sofern ein Wertminderungsbedarf festgestellt wird.

Sachanlagen

Sachanlagen des krones konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben und im Folgejahr als Abgang gezeigt.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Leasing

Leasingverträge, bei denen der krones konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente

Die im krones konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt. Die Bewertung der Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktveränderung entweder im Ergebnis (»Fair Value Hedge«) oder als Bestandteil des Eigenkapitals (»Cash Flow Hedge«) ausgewiesen wird. Beim Cash Flow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften, die Marktveränderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind überwiegend auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen.

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Kundenspezifische Fertigungsaufträge

In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse entsprechend dem Fertigstellungsgrad am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis der Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet. Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie außerhalb einer Bandbreite von 10% des Verpflichtungsumfangs liegen. Die Verteilung erfolgt über die erwartete künftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten, sowie derivative Finanzinstrumente, die Verbindlichkeiten darstellen, mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Von Kunden erhaltene Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten passiviert.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme der nach ias 11 bewerteten Aufträge mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann.

Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen und Skonti ausgewiesen.

Finanzkalender

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Der Zwischenbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wird auf Anfrage gerne zugesandt. Sie finden ihn außerdem auf unserer Web-Site unter der Rubrik Investor Relations.