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KRONES AG Earnings Release 2012

Oct 24, 2012

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Earnings Release

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Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2012

KRONES setzt sein Wachstum trotz schwieriger Rahmenbedingungen fort

  • Konzernumsatz steigt von Januar bis September 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 4,6% auf 1.897,6 Mio.€.
  • »Value«-Programm wirkt sich bereits positiv aus. Operative Ertragskraft von KRONES ist besser als im Vorjahr.
  • Ergebnis wurde von außerordentlichem Aufwand in Zusammenhang mit den US-Rechtstreitigkeiten in Höhe von rund 40,6 Mio.€ belastet.
  • KRONES bestätigt seine Ziele für Umsatz und operatives Ergebnis 2012.
1.– 3. Quartal 01.01.–30.09. 01.01.–30.09. Veränderung
2012 2011
Umsatz Mio. € 1.897,6 1.814,2 +4,6%
Auftragseingang inkl. Lifecycle Service Mio. € 1.967,3 1.892,7 +3,9%
Auftragsbestand zum 30.09. inkl. Lifecycle Service Mio. € 1.012,1 987,3 +2,5%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 56,0 61,0 –8,2%
ebitda Mio. € 101,4 135,3 –25,1%
ebit Mio. € 47,2 84,2 –43,9%
ebt Mio. € 50,4 84,1 –40,1%
Konzernergebnis Mio. € 36,2 59,3 –39,0%
Ergebnis je Aktie 1,20 1,97 –39,0%
Beschäftigte am 30.09.
Weltweit 11.900 11.182 +6,4%
Inland 9.050 8.718 +3,8%
Ausland 2.850 2.464 +15,7%
3. Quartal 01.07.–30.09. 01.07.–30.09. Veränderung
2012 2011
Umsatz Mio. € 607,9 556,7 +9,2%
Auftragseingang inkl. Lifecycle Service Mio. € 639,5 569,3 +12,3%
Investitionen in Sachanlagen
und immaterielle Vermögenswerte Mio. € 19,9 27,7 –28,2%
ebitda Mio. € 0,7 32,0 –97,8%
ebit Mio. € –15,5 15,0
ebt Mio. € –13,6 14,9
Konzernergebnis Mio. € –8,0 10,1
Ergebnis je Aktie –0,27 0,34

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

im dritten Quartal 2012 sind die Nachrichten aus der Wirtschaft zunehmend schlechter geworden. Viele Firmen leiden unter den schwierigen Rahmenbedingungen, die Folge der Euro- und Schuldenkrise sind. In diesem widrigen gesamtwirtschaftlichen Umfeld hat KRONES erfolgreich agiert. Von Juli bis September 2012 kletterte unser Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 9,2%. Auch mit dem operativen Ergebnis vor Steuern des dritten Quartals sind wir sehr zufrieden. Mit 27,0 Mio.€ lag es deutlich über dem Vorjahreswert von 14,9 Mio.€. Insgesamt befinden wir uns nach den ersten drei Quartalen auf Kurs, unser Umsatz- und operatives Ergebnisziel für das Geschäftsjahr 2012 zu erreichen.

Ein außerordentlicher Aufwand von rund 40,6 Mio.€ ist der Grund dafür, dass das Ergebnis vor Steuern im dritten Quartal insgesamt minus 13,6 Mio.€ betrug. Der Aufwand entstand, weil wir die Rückstellung für unsere Rechtsstreitigkeiten in den USA erhöhten, um etwaige Risiken aus US-Verfahren abdecken zu können. KRONES hat nun gute Chancen, die Vergleichsverhandlungen mit den Klägern in einem überschaubaren Zeitraum abzuschließen.

Auf einem guten Weg befinden wir uns mit dem Strategieprogramm »Value«. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern gehen wir weitere Maßnahmen an, um die Effizienz des Unternehmens zu verbessern. Die ersten Erfolge zeigen uns, dass wir mit dem Value-Programm die richtige strategische Entscheidung getroffen haben. Unterm Strich verbessert KRONES seine Profitabilität nachhaltig und schafft so die Basis für künftige Investitionen.

Volker Kronseder Vorstandsvorsitzender

Wachstum der Weltwirtschaft nimmt ab

Vor allem in Europa wirkt sich die Euro- und Schuldenkrise zunehmend negativ auf die Konjunktur aus. Nicht nur Griechenland befindet sich in der Rezession, sondern auch große Volkswirtschaften wie Italien und Spanien. Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet damit, dass die Wirtschaftsleistung im Euroraum 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 0,4% sinkt. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt (BIP) dürfte nach Schätzungen des IWF in diesem Jahr um 0,9% zulegen. Doch auch hierzulande haben die Abwärtsrisiken zugenommen. Bereits fünf Mal in Folge ist der monatliche Ifo-Index, einer der wichtigsten deutschen Konjunkturindikatoren, zurückgegangen.

Auch an den jahrelang stark wachsenden Schwellen- und Entwicklungsländern geht die wirtschaftliche Schwäche nach Einschätzung der IWF-Experten nicht spurlos vorbei. So prognostizieren die Volkswirte des IWF für China ein BIP-Wachstum von 7,8% für 2012. Im Vorjahr legte die Wirtschaft im Reich der Mitte noch um 9,2% zu. Deutlich sinkende Wachstumsraten dürften auch Indien und Brasilien verzeichnen. In den USA belastet die nach wie vor hohe Arbeitslosenzahl das Wirtschaftsgeschehen. Von einstigen Rezessionsängsten hat sich die weltweit größte Volkswirtschaft zwar befreit, doch mit einem erwarteten BIP-Anstieg von 2,2% im Jahr 2012 gehen von den USA keine Wachstumsimpulse auf die globale Wirtschaft aus. Angesichts der insgesamt zunehmenden Konjunkturgefahren senkte der IWF seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft 2012 von 3,5% auf 3,3%.

Auftragsschwäche im deutschen Maschinen- und Anlagenbau hält an

Stark sinkende Orderzahlen aus Europa sowie ein schwaches Inlandsgeschäft machen der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche zu schaffen. Im August 2012 lag der Auftragseingang der Branche um 11% niedriger als im Vorjahr. In dem von kurzfristigen Schwankungen weniger beeinflussten Dreimonatsvergleich Juni bis August 2012 betrug das Minus bei den Bestellungen gegenüber dem Vorjahr 4%. Der Bereich »Verpackungsmaschinen« verzeichnete weiter steigende Aufträge. In den ersten sieben Monaten 2012 legte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr um knapp 9% zu.

Der Internationale Währungsfonds hat seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft 2012 verringert.

Umsatz 5

KRONES bleibt auf Wachstumskurs

Trotz des schwierigen gesamtwirtschaftlichen Umfelds konnte KRONES den Umsatz in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr weiter steigern. Weil wir mit unseren Produkten und Dienstleistungen für die Lebensmittel- und Getränkeindustrie stabile Märkte adressieren, sind wir weniger von Konjunkturschwankungen betroffen als andere Maschinenbauer. Darüber hinaus profitiert KRONES von seinem einzigartigen Komplettangebot. Als nachhaltig wachsender Umsatzträger erwies sich im Berichtszeitraum unser weltweites Servicegeschäft. Insgesamt legte der Umsatz in den ersten drei Quartalen 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 4,6% auf 1.897,6 Mio.€ zu. Damit sind wir nach den ersten neun Monaten unserem Wachstumsziel für das Gesamtjahr 2012 von bis zu 4% deutlich näher gekommen.

Im dritten Quartal beschleunigte sich das Wachstum des Unternehmens. Von Juli bis September 2012 erzielten wir einen Umsatz von 607,9 Mio.€, also um 9,2% mehr als im dritten Quartal des Vorjahres (556,7 Mio.€).

Umsatz nach Regionen

Von 185,0 Mio.€ im Vorjahr auf 157,6 Mio.€ verringerte sich der Umsatz, den KRONES in den ersten drei Quartalen 2012 in Deutschland erwirtschaftete. 2011 profitierten wir von der guten Inlandskonjunktur. Mit der zunehmend eingetrübten gesamtwirtschaftlichen Lage nahm im laufenden Jahr die Investitionsbereitschaft unserer Kunden leicht ab. Der Inlandsanteil am Umsatz sank von 10,2% im Vorjahr auf 8,3%.

Trotz der schwierigen wirtschaftlichen Situation in weiten Teilen des Kontinents blieb der Umsatz, den KRONES von Januar bis September 2012 in Europa (ohne Deutschland) erzielte, stabil. Mit 522,4 Mio.€ unterschritten die Erlöse den Vorjahreswert von 523,4 Mio.€ lediglich um 0,2%. Der Umsatzanteil des europäischen Geschäfts (ohne Deutschland) betrug in den ersten drei Quartalen 27,5% (Vorjahr: 28,9%). Aufgrund der starken Stellung auf den Emerging Markets hielt das Wachstum von KRONES außerhalb Europas im Berichtszeitraum an. In den ersten drei Quartalen 2012 verbesserte sich unser außereuropäischer Umsatz gegenüber dem Vorjahr um 10,1% auf 1.217,6 Mio.€. Damit erzielte KRONES 64,6% des Umsatzes außerhalb Europas (Vorjahr: 60,9%).

Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES zieht an

Ende des ersten Halbjahres 2012 lag der Auftragseingang von KRONES nur leicht über dem Vorjahr. Von Juli bis September zog das Wachstum deutlich an. Mit 639,5 Mio.€ übertraf der Wert der Orders, die im dritten Quartal bei uns eingingen, das Vorjahresniveau von 569,3 Mio.€ um 12,3%. Positiv ist, dass sich die gute Orderlage auf zunehmend mehr Regionen erstreckte. Überproportional legten weiterhin die Aufträge von Kunden aus Asien, Südamerika und Afrika zu, aber auch in Europa und den USA belebte sich das Geschäft im dritten Quartal 2012.

Insgesamt kletterte der Auftragseingang von KRONES in den ersten neun Monaten 2012 um 3,9% von 1.892,7 Mio.€ im Vorjahr auf 1.967,3 Mio.€. Sehr zufrieden sind wir mit der Nachfrage nach unseren innovativen Produkten wie die modular aufgebaute Füllergeneration Modulfill. Bereits die einhundertste Contiform 3 setzte KRONES im August 2012 ab. Die neueste Generation unserer Streckblasmaschine ist erst seit November 2011 auf dem Markt.

Im dritten Quartal 2012 lag der Wert der Bestellungen um 12,3% höher als im Vorjahr.

Auftragsbücher von KRONES sind voll

Aufgrund des hohen Auftragseingangs stieg der Auftragsbestand von KRONES zum 30. September 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 987,3 Mio.€ auf 1.012,1 Mio.€ an. Das solide Auftragspolster erlaubt es uns, die Produktionskapazitäten in den kommenden Monaten ausgewogen auszulasten und ist eine gute Basis für weiteres Wachstum.

Ertragslage

Operatives Ergebnis im dritten Quartal stark verbessert

Das Ergebnis des dritten Quartals 2012 ist von zwei Faktoren geprägt. Zum einen stieg das operative Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Vorjahr von 14,9 Mio.€ auf 27,0 Mio.€. Zum anderen belastete ein außerordentlicher Aufwand von rund 40,6 Mio.€ die Ertragslage, weil wir die Rückstellung für die US-Rechtsstreitigkeiten von KRONES erhöhten. Das führte dazu, dass das Unternehmen für das dritte Quartal 2012 ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von minus 13,6 Mio.€ ausweist (Vorjahr: plus 14,9 Mio.€). Nach Steuern betrug das Konzernergebnis minus 8,0 Mio.€ (Vorjahr: plus 10,1 Mio.€).

Bereinigt um den außerordentlichen Aufwand erwirtschaftete KRONES in den ersten drei Quartalen 2012 ein Ergebnis vor Steuern von 91,0 Mio.€ und übertraf damit das Vorjahresniveau von 84,1 Mio.€ um 8,3%. Inklusive des außerordentlichen Aufwands verschlechterte sich das EBT in den ersten neun Monaten 2012 von 84,1 Mio.€ im Vorjahr auf 50,4 Mio.€. Das Konzernergebnis nach Steuern betrug 36,2 Mio.€ (Vorjahr: 59,3 Mio.€). Das entspricht einem Ergebnis je Aktie von 1,20 € (Vorjahr: 1,97 €).

KRONES hat im dritten Quartal die operative Ertragskraft wie geplant gesteigert. Deshalb sind wir zuversichtlich, dass wir das operative Ergebnisziel 2012 erreichen. Wir streben eine operative EBT-Marge, also das operative Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, von mehr als 5% an. Nach neun Monaten lag diese Kennzahl operativ bei 4,8% (Vorjahr: 4,6%).

Ein außerordentlicher Aufwand belastete das Ergebnis. Die operative Ertragskraft von KRONES legte aber deutlich zu.

lagebericht | krones in zahlen

Ertragsstruktur krones Konzern in Mio. €

2012 2011 Veränderung
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
Umsatzerlöse 1.897,6 1.814,2 +4,6%
Bestandsveränderung fe/ufe –17,6 –29,1
Gesamtleistung 1.880,0 1.785,1 +5,3%
Materialaufwand –916,9 –891,5 +2,8%
Personalaufwand –581,8 –561,7 +3,6%
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/
Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen –279,9 –196,6 +42,4%
ebitda 101,4 135,3 –25,1%
Abschreibungen auf Anlagevermögen –54,2 –51,1 +6,1%
ebit 47,2 84,2 –43,9%
Finanzergebnis 3,2 –0,1
ebt 50,4 84,1 –40,1%
Ertragsteuern –14,2 –24,8 –42,7%
Konzernergebnis 36,2 59,3 –39,0%

In den ersten drei Quartalen 2012 steigerte KRONES sein Geschäftsvolumen im Vergleich zum Vorjahr. Der Umsatz legte um 4,6% auf 1.897,6 Mio.€ zu, die Gesamtleistung des Unternehmens verbesserte sich um 5,3% auf 1.880,0 Mio.€.

Mit plus 2,8% auf 916,9 Mio.€ stieg der Materialaufwand in den ersten drei Quartalen 2012 unterproportional zur Gesamtleistung. Einsparungen beim Materialeinkauf wirkten sich ebenso positiv aus wie der Produktmix. Die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, verringerte sich im Berichtszeitraum von 50,0% im Vorjahr auf 48,8%.

Auch der Personalaufwand legte von Januar bis September weniger stark zu als Umsatz und Gesamtleistung. Er erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,6% auf 581,8 Mio.€. Deshalb ging die Personalaufwandsquote von 31,5% im Vorjahr auf 31,0% zurück. Ein Grund hierfür ist, dass sich die Produktivität der Mitarbeiter, die KRONES in den vergangenen Quartalen neu eingestellt hatte, mit zunehmender Betriebszugehörigkeit verbessert. Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen legte im Berichtszeitraum von minus 196,6 Mio.€ im Vorjahr auf minus 279,9 Mio.€ deutlich zu. Ein Großteil des Anstiegs ist der Rückstellung von rund 40,6 Mio.€ geschuldet, die KRONES im dritten Quartal 2012 wegen der US-Rechtsstreitigkeiten bildete (siehe auch Ad-hoc-Mitteilung vom 15. Oktober 2012). Deshalb haben sich die absoluten Ertragszahlen von KRONES in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr verschlechtert.

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern fiel von 84,2 auf 47,2 Mio.€, das Ergebnis vor Steuern (EBT) verminderte sich von 84,1 Mio.€ auf 50,4 Mio.€. Bereinigt um den außerordentlichen Aufwand, den die Rückstellung verursachte, stieg das operative EBT im Berichtszeitraum um 8,3% auf 91,0 Mio.€. Damit verbesserte sich die operative EBT-Marge von 4,6% im Vorjahr auf 4,8%. Unterm Strich weist KRONES für die ersten neun Monate 2012 ein Konzernergebnis von 36,2 Mio.€ aus (Vorjahr: 59,3 Mio.€).

Dass die Materialaufwandsquote gesunken ist, geht auch auf Maßnahmen des »Value«-Programms zurück.

2012 2011 Veränderung
01.01.–30.09. 01.01.–30.09. in Mio. €
ebt 50,4 84,1 –33,7
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –7,7 –24,4 +16,7
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit –52,6 –56,0 +3,4
Free Cashflow –60,3 –80,4 +20,1
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit 41,7 11,4 +30,3
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –18,6 –69,0 +50,4
wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelfonds 0,3 0,5 –0,2
Finanzmittelfonds zu Beginn der Berichtsperiode 125,5 147,4 –21,9
Finanzmittelfonds zu Ende der Berichtsperiode 107,2 78,9 +28,3

Kapitalflussrechnung krones Konzern in Mio. €

Obwohl das Ergebnis vor Steuern in den ersten drei Quartalen 2012 mit 50,4 Mio.€ um 33,7 Mio.€ niedriger war als im Vorjahr, verbesserte KRONES den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) in diesem Zeitraum gegenüber dem Vorjahr um 16,7 Mio.€ auf minus 7,7 Mio.€. Im Berichtszeitraum baute das Unternehmen mit 135,7 Mio.€ um 37,2 Mio.€ weniger betriebsnotwendiges Kapital auf als im Vorjahr. Das Working Capital in Relation zum Umsatz betrug in den ersten neuen Monaten 26,2% (Vorjahr: 25,8%). Damit erfüllte diese Kennzahl unsere Zielvorgabe von weniger als 30%.

KRONES investierte im Berichtszeitraum 56,0 Mio.€ (Vorjahr: 61,0 Mio.€) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände. Die Mittel flossen vor allem in neue Anlagen und Maschinen, in den Ausbau unserer internationalen Servicecenter, in das neue Ausbildungzentrum sowie in Informationstechnologie.

In den ersten neun Monaten 2012 erwirtschaftete KRONES einen Free Cashflow, also den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit abzüglich der Investitionen, von minus 60,3 Mio.€. Damit verbesserte sich der Free Cashflow gegenüber dem Vorjahr um 20,1 Mio.€.

KRONES nahm in den ersten drei Quartalen kurzfristige Darlehen in Höhe von 61,0 Mio.€ (Vorjahr: 24,7 Mio.€) in Anspruch, um die Finanzierungsstruktur zu optimieren. Für die Dividendenzahlung flossen im Berichtszeitraum 18,1 Mio.€ (Vorjahr: 12,1 Mio.€) ab. Insgesamt stieg der Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit in den ersten neun Monaten 2012 von 11,4 Mio.€ im Vorjahr auf 41,7 Mio.€. Zum 30. September 2012 verfügte KRONES über liquide Mittel von 107,2 Mio.€ (Vorjahr: 78,9 Mio.€).

Krones verfügte zum 30.09.2012 über liquide Mittel von 107,2 Mio.€.

Um 16,7 Mio.€ verbesserte KRONES den Free Cashflow in den ersten drei Quartalen 2012.

30.09.2012 31.12.2011 31.12.2010 31.12.2009
Langfristige Vermögenswerte 603 597 569 542
davon Anlagevermögen 556 555 519 496
Kurzfristige Vermögenswerte 1.490 1.443 1.317 1.248
davon flüssige Mittel 107 125 147 136
Eigenkapital 805 785 759 696
Fremdkapital 1.288 1.255 1.127 1.094
langfristige Verpflichtungen 146 134 125 125
kurzfristige Verpflichtungen 1.142 1.121 1.002 969
Bilanzsumme 2.093 2.040 1.886 1.790

Vermögens- und Kapitalstruktur krones Konzern in Mio. €

Die Bilanzsumme übertraf mit 2.092,6 Mio.€ per 30. September 2012 den Wert vom Jahresende 2011 um 2,6%. Die Zunahme war Folge des größeren Geschäftsvolumens in den ersten neun Monaten 2012, was mit höheren Forderungen gegenüber Kunden einherging.

Krones hat weiterhin ein komfortables Liquiditätspolster und eine solide Eigenkapitalausstattung.

In den ersten drei Quartalen sind die langfristigen Vermögenswerte leicht angestiegen. Zum 30. September 2012 wies das Unternehmen insgesamt langfristige Vermögenswerte von 602,3 Mio.€ (31. Dezember 2011: 597,2 Mio.€) aus. Das Anlagevermögen steuerte 556,2 Mio.€ (31. Dezember 2011: 554,6 Mio.€) bei, wovon 434,9 Mio.€ auf Sachanlagen entfielen. Die immateriellen Vermögenswerte des Unternehmens, bei denen es sich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen handelt, erhöhten sich zum 30. September auf 118,9 Mio.€ (31. Dezember 2011: 110,7 Mio.€).

Am Ende des Berichtszeitraums lagen die kurzfristigen Vermögenswerte mit 1.490,3 Mio.€ um 3,3% höher als am 31. Dezember 2011. Während die Vorräte von 642,8 Mio.€ auf 613,1 Mio.€ abgebaut wurden, nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 85,7 Mio.€ auf 653,5 Mio.€ zu. Die liquiden Mittel verringerten sich im Berichtszeitraum gegenüber dem Bilanzstichtag 2011 von 125,5 Mio.€ auf 107,2 Mio.€. Details hierzu sind den Ausführungen zur Kapitalflussrechnung auf Seite 9 zu entnehmen.

Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Verpflichtungen von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, zum 30. September 2012 auf 145,6 Mio.€ (31. Dezember 2011: 133,6 Mio.€). Zum 30. September 2012 hatte das Unternehmen keine langfristigen Bankschulden.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich gegenüber dem Jahresende 2011 um 21,3 Mio.€ auf 1.142,0 Mio.€. Niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen standen höhere erhaltene Anzahlungen gegenüber. Zudem wies KRONES nach drei Quartalen kurzfristige Bankverbindlichkeiten von 61,0 Mio.€ (31. Dezember 2011: 0,0 Mio.€) aus, weil das Unternehmen seine kurzfristige Finanzierung optimierte. Per Ende September 2012 ergibt sich somit eine Nettoliquidität (flüssige Mittel abzüglich Bankschulden) von 46,2 Mio.€.

Aufgrund des positiven Konzern-Ergebnisses nach drei Quartalen erhöhte sich das Eigenkapital von 785,5 Mio.€ im Vergleich zum Bilanzstichtag 2011 auf 805,0 Mio.€. Damit lag unsere Eigenkapitalquote am 30. September bei 38,5% (31. Dezember 2011: 38,5%). KRONES verfügt somit insgesamt weiterhin über eine äußerst solide Finanzund Kapitalstruktur.

Mitarbeiterzahl von KRONES steigt auf 11.900

Das Wachstum von KRONES spiegelt sich auch in der steigenden Beschäftigtenzahl wider. Von Januar bis September 2012 vergrößerte sich die Mannschaft des Unternehmens von 11.389 auf 11.900 Mitarbeiter. Vor allem für unser internationales Servicegeschäft haben wir neue qualifizierte Kräfte eingestellt. Im Inland beschäftigte KRONES Ende September 2012 insgesamt 9.050 Menschen (Vorjahr: 8.718), im Ausland 2.850 (Vorjahr: 2.464). Zum 30. September 2012 bildete das Unternehmen 512 junge Menschen aus.

Der Erfolg von KRONES basiert auf dem Wissen und Engagement seiner Mitarbeiter.

Segmentumsatz

Angezogen hat das Wachstum in unserem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« im dritten Quartal 2012. Der Quartalsumsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 4,1% auf 489,3 Mio.€ zu. Nach den ersten neun Monaten überstieg der Segmentumsatz mit 1.617,5 Mio.€ den Vorjahreswert von 1.578,2 Mio.€ um 2,5%. In den ersten drei Quartalen 2012 trug das des Segment 85,2% (Vorjahr: 87,0%) zum Konzernumsatz bei.

Im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« schwankt der Umsatz unterjährig, weil das Geschäft stark projektbezogen ist. Nach einem erlösstarken dritten Quartal verbesserte sich der Umsatz nach den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr um 23,6% von 168,8 Mio.€ auf 208,7 Mio.€. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz des Berichtszeitraums erhöhte sich auf 11,0% (Vorjahr: 9,3%).

Wie von uns erwartet blieb das Geschäft in unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)« im dritten Quartal, anders als im Vorjahr, stabil. Insgesamt kletterte der Umsatz von Kosme in den ersten neun Monaten des laufenden Geschäftsjahres im Vergleich zum Vorjahr um 6,2% von 67,2 Mio.€ auf 71,4 Mio.€. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz der ersten drei Quartale erhöhte sich leicht von 3,7% im Vorjahr auf 3,8%.

In den ersten neun Monaten 2012 legte der Umsatz gegenüber dem Vorjahr in allen drei Segmenten von KRONES zu.

Segmentergebnis

Der außerordentliche Aufwand, der durch die Rückstellung von rund 40,6 Mio.€ für die Rechtsstreitigkeiten in den USA im dritten Quartal anfiel, schlug sich im Ergebnis des Segments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« nieder. Deshalb verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern in den ersten neun Monaten 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 99,6 Mio.€ auf 67,8 Mio.€. Operativ, also ohne den Effekt der Rückstellung, legte das Ergebnis vor Steuern gegenüber dem Vorjahr um rund 8,8 Mio.€ auf rund 108,4 Mio.€ zu. Die operative EBT-Marge, also das operative Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, stieg von Januar bis September 2012 im Vergleich zum Vorjahr von 6,3% auf 6,7%. Inklusive des außerordentlichen Aufwands betrug die EBT-Marge 4,2%.

In den ersten drei Quartalen 2012 verschlechterte sich das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im Vergleich zum Vorjahr von minus 6,4 Mio.€ auf minus 10,3 Mio.€. Im vierten Quartal 2012 dürfte das Ergebnis wesentlich besser sein als im Vorjahr. Daher halten wir an unserem Ziel fest, den Segmentverlust im Gesamtjahr 2012 im Vergleich zu 2011 (Ergebnis vor Steuern: minus 19,3 Mio.€) deutlich zu reduzieren.

Von minus 9,1 Mio.€ im Vorjahr auf minus 7,1 Mio.€ verbesserte sich in den ersten drei Quartalen 2012 das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (Kosme)«. Aus heutiger Sicht sind wir zuversichtlich, dass wir im vierten Quartal bei Kosme ein annähernd ausgeglichenes Ergebnis erwirtschaften und den Verlust des Gesamtjahres im Vergleich zu 2011 (Ergebnis vor Steuern: minus 15,0 Mio.€) etwa um die Hälfte vermindern.

Segment Produktabfüllung und -ausstattung 2012 2011
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebt
in Mio. €
67,8 99,6
ebt-Marge
in %
4,2 6,3
Segment Prozesstechnik 2012 2011
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebt
in Mio. €
–10,3 –6,4
ebt-Marge
in %
–4,9 –3,8
Segment kos
me
2012 2011
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
ebt
in Mio. €
–7,1 –9,1
ebt-Marge
in %
–9,9 –13,5

Nur das Kernsegment von Krones wirtschaftete von Januar bis September 2012 profitabel.

Lockere Geldpolitik der Notenbanken beflügelt Aktienkurse

Die Euro- und Schuldenkrise hat die internationalen Aktienmärkte 2012 fest im Griff. Angst vor einer weiteren Eskalation und die Hoffnung auf ein Ende der Krise lösten sich in den ersten neun Börsenmonaten immer wieder ab. Im dritten Quartal regierte insgesamt die Hoffnung. Abzulesen ist das am bekanntesten deutschen Aktienindex DAX, der von Juli bis September 2012 um 12,5% zulegte. Investoren reagierten damit auf das Versprechen der Europäischen Zentralbank, unbegrenzt Staatsanleihen notleidender Euro-Staaten aufzukaufen. Damit scheint zumindest ein Auseinanderbrechen der Eurozone mit seinen verheerenden Folgen vom Tisch. Darüber hinaus sorgte die US-Notenbank FED mit ihrer lockeren Geldpolitik für gute Stimmung bei den Anlegern.

Aufgrund der insgesamt hohen Liquidität zogen die Aktienbörsen in den ersten neun Monaten 2012 trotz zunehmend schlechter Konjunktur- und Unternehmensnachrichten an. Der DAX stieg von Januar bis September 2012 um rund 22%, der US-Leitindex Dow Jones legte um 10% zu. Beim Euro-Stoxx 50 reichte es nur zu einem Plus von 6%, weil einige Aktien von Unternehmen aus den Krisenstaaten hohe Kursverluste erlitten.

KRONES Aktie legt weiter zu

Die KRONES Aktie schwankte ungewöhnlich heftig. Insgesamt kletterte der Kurs von Januar bis September um 13,3%. Der MDAX gewann rund 23 %.

krones Aktie mdax (indexiert)

Im dritten Quartal hatte KRONES auf Roadshows und bei Investorenveranstaltungen regen Kontakt mit Anlegern und Analysten. Aktuelle Informationen zu unserem »Value«-Programm standen dabei im Mittelpunkt des Interesses der Börsenprofis. Insgesamt stieg das Vertrauen der Anleger, dass wir unsere prognostizierten Umsatz- und Gewinnziele für 2012 erreichen. Das spiegelt sich auch im Kurs der KRONES Aktie wider, der von Juli bis September um 4,7% auf 41,65 € anzog. Seit Jahresanfang beträgt das Kursplus 13,3%.

Der MDAX, also der Index für die mittelgroßen Unternehmen, gewann in den ersten drei Quartalen 2012 rund 23%. Mit der Performance des MDAX konnte KRONES nicht mithalten, da die Unsicherheiten im Zuge der US-Rechtsstreitigkeiten den Kurs vorübergehend belasteten.

Risikomanagementsystem wird umgesetzt und stetig ergänzt

Im Rahmen der internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von krones ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. Unser Risikomanagementsystem besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird. Das KRONES Risikomanagement setzt damit bereits vor der Entstehung von Risiken an.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im krones Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen informiert.

Risikoplanung und -steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern: Jahresplanung, Mittelfristplanung, strategische Planung, rollierende Prognoserechnung, Monats- und Quartalsreports, Investitionsplanung, Produktionsplanung, Kapazitätsplanung, Projektcontrolling, Debitorenmanagement, Wechselkursabsicherungsgeschäfte, Versicherungen.

Risiken

Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Eine detaillierte Darstellung der Risiken des Unternehmens sowie eine ausführliche Beschreibung unseres Risikomanagements sind im Lagebericht des Konzernabschlusses 2011 ab S. 94 ff. zu finden. Bei den wesentlichen Risiken des Unternehmens haben sich vom 01.01. bis 30.09.2012 keine wesentlichen Änderungen gegenüber den dort gemachten Ausführungen ergeben.

KRONES bestätigt operatives Ergebnisziel

Die Euro- und Schuldenkrise bremst das weltweite Wirtschaftsgeschehen zunehmend. Europa steckt in der Rezession, das Wachstum in den Schwellen- und Entwicklungsländern nimmt deutlich ab. Insgesamt sind die Risiken für die Weltwirtschaft im dritten Quartal 2012 weiter gestiegen. KRONES fehlt damit zwar zusätzlicher Rückenwind von der Konjunkturseite, aber ansonsten wirkte sich das schwierige Makro-Umfeld bislang nicht negativ auf unsere Geschäfte aus.

In den ersten drei Quartalen haben wir eine gute Basis gelegt, unser Wachstumsziel zu erreichen. Wir rechnen weiter damit, dass unser Umsatz 2012 im Vergleich zum Vorjahr um bis zu 4% steigt.

Wir werden unsere Anstrengungen weiter forcieren, um unsere Ertragskraft zu stärken. Mit dem Strategieprogramm »Value« haben wir einen Masterplan entwickelt, den wir nun gemeinsam mit unseren Mitarbeitern umsetzen. Im gesamten Unternehmen ist »Value« mit klaren Programmen und Maßnahmen verankert. Ziel ist es, Strukturen zu flexibilisieren, neue Marktchancen zu erschließen und nachhaltig Kosten einzusparen. Einiges davon greift bereits und wir erwarten, dass sich unsere gemeinsame Arbeit zunehmend positiv im Unternehmensergebnis widerspiegelt.

Weil die zusätzliche Rückstellung für die US-Rechtsstreitigkeiten von KRONES als außerordentlicher Aufwand das Ergebnis 2012 belastet, werden wir unser absolutes Ergebnisziel nicht erreichen. Das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz wird bei mehr als 3,5% liegen. Für das operative Ergebnis, also bereinigt um den außerordentlichen Aufwand, halten wir unser Ziel hingegen aufrecht. KRONES will das operative Konzernergebnis 2012 im Vergleich zum Vorjahr deutlich steigern. Die operative EBT-Marge, also das operative Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, sollte im Gesamtjahr 2012 bei mehr als 5% liegen.

Im kommenden Geschäftsjahr dürfte sich die weltweite Konjunktur laut Prognose des Internationalen Währungsfonds nicht wesentlich verbessern. Ein großer Unsicherheitsfaktor bleibt die Schuldenkrise, die sich jederzeit weiter verschärfen kann. KRONES blickt dennoch verhalten optimistisch in die Zukunft. Mit unseren Produkten und Dienstleistungen sind wir nahe an den Grundbedürfnissen der Menschen »Essen und Trinken« und beliefern stabile Kundenbranchen. Auf der Ertragsseite dürften sich die Maßnahmen das »Value«-Programms zunehmend positiv auswirken. Dennoch müssen wir unsere Anstrengungen steigern, um ein Umsatzwachstum von 4% bis 6% im Jahr 2013 zu erreichen und die EBT-Marge weiter zu verbessern.

Aktiva 30.09.2012 31.12.2011
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Immaterielle Vermögenswerte 118,9 110,7
Sachanlagen 434,9 441,3
Finanzanlagen 2,4 2,6
Anlagevermögen 556,2 554,6
Aktive latente Steuern 25,6 13,5
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8,9 17,4
Tatsächliche Steuerforderungen 6,6 8,0
Sonstige Vermögenswerte 5,0 3,7
Langfristige Vermögenswerte 602,3 597,2
Vorräte 613,1 642,8
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 653,5 567,8
Tatsächliche Steuerforderungen 5,0 4,5
Sonstige Vermögenswerte 111,5 102,0
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 107,2 125,5
Kurzfristige Vermögenswerte 1.490,3 1.442,6
Bilanzsumme 2.092,6 2.039,8
Passiva 30.09.2012 31.12.2011
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Eigenkapital 805,0 785,5
Rückstellungen für Pensionen 85,3 82,3
Passive latente Steuern 15,3 3,9
Sonstige Rückstellungen 32,0 32,3
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,0 0,0
Sonstige Finanzverpflichtungen 3,2 7,0
Sonstige Verpflichtungen 9,8 8,1
Langfristige Schulden 145,6 133,6
Sonstige Rückstellungen 218,5 176,1
Steuerrückstellungen 6,9 10,7
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 61,0 0,0
Erhaltene Anzahlungen 464,2 443,5
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 140,6 201,3
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 0,9 0,2
Sonstige Finanzverpflichtungen 14,7 34,7
Sonstige Verpflichtungen und
Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 235,2 254,2
Kurzfristige Schulden 1.142,0 1.120,7
Bilanzsumme 2.092,6 2.039,8
2012 2011 Ver-
01.01.–30.09. 01.01.–30.09. änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 1.897,6 1.814,2 +4,6
Bestandsveränderung FE/UFE –17,6 –29,1
Gesamtleistung 1.880,0 1.785,1 +5,3
Materialaufwand –916,9 –891,5 +2,8
Personalaufwand –581,8 –561,7 +3,6
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –279,9 –196,6 +42,4
Abschreibungen auf Anlagevermögen –54,2 –51,1 +6,1
EBIT 47,2 84,2 –43,9
Finanzergebnis 3,2 –0,1
Ergebnis vor Steuern 50,4 84,1 –40,1
Ertragsteuern –14,2 –24,8 –42,7
Konzernergebnis 36,2 59,3 –39,0
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 0,0
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
36,2 59,3
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 1,20 1,97
2012 2011 Ver-
3. Quartal 3. Quartal änderung
Mio. € Mio. € %
Umsatzerlöse 607,9 556,7 +9,2
Bestandsveränderung FE/UFE –2,3 –27,5
Gesamtleistung 605,6 529,2 14,4
Materialaufwand –297,6 –263,4 +13,0
Personalaufwand –175,8 –170,9 +2,9
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen
und aktivierten Eigenleistungen –131,5 –62,9
Abschreibungen auf Anlagevermögen –16,2 –17,0 –4,7
EBIT –15,5 15,0
Finanzergebnis 1,9 –0,1
Ergebnis vor Steuern –13,6 14,9
Ertragsteuern 5,6 –4,8
Konzernergebnis –8,0 10,1
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0,0 –0,2
Ergebnisanteil KRONES
Konzern
–8,0 10,3
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € –0,27 0,34
2012 2011
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
Mio. € Mio. €
Ergebnis vor Steuern 50,4 84,1
Abschreibungen und Zuschreibungen 54,2 51,1
Erhöhung der Rückstellungen 48,2 14,3
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern –0,7 6,9
Zinsaufwendungen und Zinserträge –1,7 1,5
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen –0,2 –0,2
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge 0,4 1,4
Erhöhung der Vorräte, der Forderungen aus L+L und sonstigen Vermögenswerten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –56,7 –87,6
Verminderung der Verbindlichkeiten aus L+L und sonstigen Verbindlichkeiten,
die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind –79,0 –85,3
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 14,9 –13,8
gezahlte Zinsen –2,3 –2,2
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern –20,3 –8,4
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit –7,7 –24,4
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte –27,2 –22,4
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 0,4 0,2
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen –28,8 –38,6
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 0,9 2,5
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen –0,1 –0,3
Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen 0,0 –0,9
erhaltene Zinsen 0,7 2,1
erhaltene Dividenden 1,5 1,4
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit –52,6 –56,0
Auszahlungen an Unternehmenseigner –18,1 –12,1
Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten 61,0 24,7
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten –1,2 –1,2
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit 41,7 11,4
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds –18,6 –69,0
wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds 0,3 0,5
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 125,5 147,4
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 107,2 78,9
Mutterunternehmen Anteile
anderer
Gesellschafter
Konzern
eigen
kapital
Gezeichn. Kapital- Gewinn- Währ.- Sonstige Konzern- Eigen- Eigen-
Kapital rücklage rücklagen Differenz. Rücklagen bilanz- kapital kapital
Eigenkap. gewinn
Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Stand 1. Januar 2011 40,0 66,6 389,1 8,0 –0,6 254,9 758,0 0,9 758,9
Dividendenzahlung (0,40 € je Aktie) –12,1 –12,1 –12,1
Konzernergebnis 9 Monate 2011 59,3 59,3 0,0 59,3
Währungsdifferenzen –10,1 –10,1 –10,1
Änderung im Konsolidierungskreis 0,0 –0,9 –0,9
Hedge Accounting –2,1 –2,1 –2,1
Stand 30. September 2011 40,0 66,6 389,1 –2,1 –2,7 302,1 793,0 0,0 793,0
Konzernergebnis 4. Quartal 2011 –15,6 –15,6 0,0 –15,6
Entnahme aus Gewinnrücklagen –25,0 25,0 0,0 0,0
Einstellung in Gewinnrücklagen 0,5 –0,5 0,0 0,0
Einstellung in die Kapitalrücklage 0,2 –0,2 0,0 0,0
Änderung im Konsolidierungskreis 0,0 0,0 0,0
Währungsdifferenzen 11,0 11,0 11,0
Hedge Accounting –2,9 –2,9 –2,9
Stand 31. Dezember 2011 40,0 66,8 364,6 8,9 –5,6 310,8 785,5 0,0 785,5
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) –18,1 –18,1 –18,1
Konzernergebnis 9 Monate 2012 36,2 36,2 0,0 36,2
Währungsdifferenzen –2,5 –2,5 –2,5
Hedge Accounting 3,9 3,9 3,9
Stand 30. September 2012 40,0 66,8 364,6 6,4 –1,7 328,9 805,0 0,0 805,0

Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

2012 2011
01.01.–30.09. 01.01.–30.09.
Mio. € Mio. €
Konzernergebnis 36,2 59,3
Unterschied aus Währungsumrechnung –2,5 –10,1
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente 3,9 –2,1
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 1,4 –12,2
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 37,6 47,1
davon Anteile anderer Gesellschafter 0,0 0,0
davon Anteile KRONES
Konzern
37,6 47,1

Segmentberichterstattung krones Konzern

Maschinen und Anlagen
zur Produktabfüllung und
-ausstattung*
Maschinen und Anlagen
zur Getränkeproduktion/
Prozesstechnik
Maschinen und Anlagen
für den unteren Leistungs-
bereich (kosme)
krones Konzern
2012
01.01.–30.09.
Mio. €
2011
01.01.–30.09.
Mio. €
2012
01.01.–30.09.
Mio. €
2011
01.01.–30.09.
Mio. €
2012
01.01.–30.09.
Mio. €
2011
01.01.–30.09.
Mio. €
2012
01.01.–30.09.
Mio. €
2011
01.01.–30.09.
Mio. €
Umsatzerlöse 1.617,5 1.578,2 208,7 168,8 71,4 67,2 1.897,6 1.814,2
EBT 67,8 99,6 –10,3 –6,4 –7,1 –9,1 50,4 84,1
EBT-Marge 4,2% 6,3% –4,9% –3,8% –9,9% –13,5% 2,7% 4,6%
Mitarbeiter am 30.09.** 10.456 9.849 670 660 495 483 11.621 10.992

* Im Segment Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung (AVT) ist die Rückstellung für Le Nature's von rund 40,6 Mio. € enthalten;

operativ sind wir bei der AVT auf Kurs und erwirtschafteten eine EBT-Marge von 6,7% in den ersten drei Quartalen, bzw. 6,8% im dritten Quartal.

** Konsolidierungskreis

Allgemeine Angaben

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 30. September 2012 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 30. September 2012 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2012 wurden weitere 50% an der KONPLAN S.R.O., Prag, Tschechische Republik erworben. Des Weiteren wurde die KRONES Makina Sanayi ve Ticaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei gegründet und in den Konsolidierungskreis aufgenommen.

Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.

Die KRONES AG ist an diesen Gesellschaften unmittelbar mit 100% beteiligt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden gegebenenfalls als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Stichtagskurs Durchschnittskurs
30.09.2012 31.12.2011 2012 2011
US-Dollar USD 1,292 1,293 1,282 1,407
Britisches Pfund GBP 0,799 0,837 0,813 0,872
Schweizer Franken CHF 1,209 1,217 1,204 1,235
Dänische Kronen DKK 7,454 7,434 7,439 7,454
Kanadischer Dollar CAD 1,268 1,319 1,285 1,375
Japanischer Yen JPY 100,320 100,070 101,768 113,308
Brasilianischer Real BRL 2,624 2,414 2,456 2,292
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 8,121 8,144 8,101 9,142
Mexikanischer Peso MXN 16,593 18,073 16,953 16,912
Ukrainischer Griwna UAH 10,529 10,363 10,334 11,226
Südafrikanischer Rand ZAR 10,676 10,476 10,311 9,802
Kenianischer Schilling KES 110,358 110,223 107,929 122,551
Nigerianischer Naira NGN 203,170 209,840 204,236 217,071
Russischer Rubel RUB 40,147 41,687 39,797 40,464
Thailändischer Baht THB 39,814 40,829 39,975 42,642
Indonesische Rupiah IDR 12.366,800 11.730,600 11.895,330 12.229,322
Angolanischer Kwanza AOA 122,897 122,920 122,216 131,338
Türkische Lira TRY 2,321 2,446 2,311 2,311

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

  • Finanzanlagen
  • zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
  • zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
  • finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i.S.d. IFRS 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, australischer Dollar und kanadischer Dollar sowie britisches Pfund.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swap-Geschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S.d. IFRS 7.27 A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

  • a) 10% des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
  • b) 10% des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v.a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der
Beteiligung der
KRONES
ag in %*
neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
KIC
KRONES
Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling
100,00
ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
MAINTEC
Service GmbH, Collenberg/Main
100,00
S.A. KRONES
N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien
100,00
KRONES
Nordic ApS, Holte, Dänemark
100,00
KRONES
S.A.R.L., Lyon, Frankreich
100,00
KRONES
UK Ltd., Bolton, Großbritannien
100,00
KRONES
S.R.L., Garda (vr), Italien
100,00
KOSME
S.R.L., Roverbella, Italien
100,00
KRONES
Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande
100,00
KOSME
Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich
100,00
KRONES
Spólka z.o.o., Warschau, Polen
100,00
KRONES
Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal
100,00
KRONES
o.o.o., Moskau, Russische Föderation
100,00
KRONES
Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien
100,00
KRONES
AG, Buttwil, Schweiz
100,00
KRONES
Iberica, S. A., Barcelona, Spanien
100,00
KRONES
S.R.O., Prag, Tschechische Republik
100,00
KONPLAN
S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik
100,00
KRONES
Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei
100,00
KRONES
Ukraine LLC, Kiew, Ukraine
100,00
MAINTEC
Service eood, Sofia, Bulgarien
100,00
MAINTEC
Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich
100,00
KRONES
Angola – Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola
100,00
KRONES
Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien
100,00
KRONES
do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
S. A., São Paulo, Brasilien
100,00
KRONES
Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China
100,00
KRONES
Asia Ltd., Hongkong, VR China
100,00
KRONES
India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien
100,00
PT. KRONES
Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien
100,00
KRONES
Japan Co. Ltd., Tokio, Japan
100,00
KRONES
Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada
100,00
KRONES
LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia
100,00
KRONES
Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien
100,00
KRONES
Korea Ltd., Seoul, Korea
100,00
KRONES
Mex S. A. DE C. V., Mexiko D. F., Mexiko
100,00
KRONES
LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria
100,00
KRONES
Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika
100,00
KRONES
(Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand
100,00
KRONES
, Inc., Franklin, Wisconsin, USA
100,00
Maquinarias KRONES
de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela
100,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Aufsichtsrat und Vorstand

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat Vorstand

Ernst Baumann Aufsichtsratsvorsitzender * zf friedrichshafen ag

Werner Schrödl** Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender

Klaus Gerlach** Bereichsleiter Materialwirtschaft ab 13.06.2012

Dr. Klaus Heimann**

Leiter des Ressorts Bildungsund Qualifizierungspolitik der ig metall

Dr. Jochen Klein

Geschäftsführer der I-Invest GmbH * döhler GMBH hoyer gmbh

Norman Kronseder

Land- und Forstwirt * bayerische futtersaatbau gmbh

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Dr. Alexander Nerz Rechtsanwalt

Johann Robold** Betriebsrat

Anton Schindlbeck** Vertriebsleiter lcs bis 13.06.2012

Petra Schadeberg-Herrmann

Geschäftsführende Gesellschafterin der Krombacher Finance GmbH, Schawei GmbH, Diversum Holding GmbH&Co. KG

Jürgen Scholz**

  1. Bevollmächtigter und Kassierer ig metall Verwaltungsstelle Regensburg * infineon technologies ag

Josef Weitzer** Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender * Sparkasse Regensburg

Volker Kronseder Vorsitzender Ressorts Personal und Unternehmenskommunikation

Christoph Klenk Ressorts Finanzen und Informationsmanagement

Rainulf Diepold Ressorts Vertrieb und Marketing

Werner Frischholz Ressorts Materialwirtschaft, Produktion und Service

Thomas Ricker Ressorts Technik, Forschung und Entwicklung

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG

** Von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

34 Glossar

Anlagevermögen Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelequivalenten in einer Periode.
dax Deutscher Aktienindex (dax). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz)
deutschen Unternehmen.
ebitda Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and
amortisation).
ebit Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
ebt Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
ebt-Marge Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales).
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus
einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Free Float Teil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen,
Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
ifrs International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (iasb)
erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und
Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
Latente Steuern Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen
ifrs-Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach ifrs
auszuweisen.
Marktkapitalisierung Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs, multipliziert mit der Anzahl
der Aktien.
mdax Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen
der klassischen Sektoren unterhalb des dax umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten.
roce Verhältnis ebit zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlich
keiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
roi Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Gesamtkapital (Return on investment).
Tochterunternehmen Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Muttergesellschaft aufgrund einer Mehrheits
beteiligung und/oder einer einheitlichen Leitung beherrscht werden.
Verbundene Unternehmen Vgl. Tochterunternehmen
Working Capital Das Working Capital errechnet sich aus dem Umlaufvermögen abzüglich der liquiden Mittel und abzüglich
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen.

Impressum

Herausgeber krones ag
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Projektleitung Roland Pokorny,
Leiter Corporate Communications
Gestaltung Büro Benseler
Text krones ag,
InvestorPress GmbH
Fotos krones ag
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion,
Munken Polar
Auflage 500 in deutscher Sprache
700 in englischer Sprache

Die Herstellung und das Papier für den »Bericht über den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2012« des Krones Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z.B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.