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KRONES AG Earnings Release 2005

Nov 10, 2005

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Earnings Release

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krones ag Investor Relations Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland

Telefon 00 49(0)94 01-70 32 58 Telefax 00 49(0)94 01-70 34 96 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

auf der drinktec, der internationalen Leitmesse der Getränkeindustrie, die im September in München stattfand, hat krones seine Vorreiterrolle bekräftigt – führend im Markt und bei den Innovationen. Allein während der Messetage erhielten wir Bestellungen in Höhe von rund 120 Millionen Euro.

Entsprechend verzeichneten wir beim Auftragseingang nach dem dritten Quartal ein deutliches Plus von knapp 12 Prozent. Bei den Umsätzen liegen wir nach neun Monaten fast um neun Prozent über den Zahlen des Vorjahreszeitraums, und auch beim Auftragsbestand, der im Jahresvergleich um über 11 Prozent gestiegen ist, stehen wir noch besser da als vor einem Jahr.

Das erhoffte Gewinnziel aber haben wir nicht erreicht. Der schon länger andauernde und nun verschärfte Preiskampf – darauf gehen wir noch ein – drückte den Gewinn nach Steuern für die ersten neun Monate mit 45,4 Millionen Euro um 2,6 Prozent unter den Vorjahreswert.

Wir gehen dennoch davon aus, dass wir aufgrund eines starken vierten Quartals das Geschäftsjahr 2005 mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten Jahresüberschuss abschließen können.

Volker KronsederVorstandsvorsitzender

Hans-Jürgen Thaus Stv. Vorstandsvorsitzender

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krones kämpft gegen Preisdruck

Die Belebung der Wirtschaft wirkte sich für krones in einer – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – zwölfprozentigen Zunahme der Bestellungen und einem neunprozentigen Umsatzplus aus. Der Auftragsbestand liegt um 11% höher als vor einem Jahr und sichert eine Auslastung von fünf bis sechs Monaten. Das sind gute Aussichten.

Beim Ergebnis jedoch verzeichnet krones jahr. Der Grund für das schlechtere Abschneiden liegt eindeutig in der verschärftenWettbewerbssituation.

ein leichtes Minus im Vergleich zum Vor-

Obwohl krones weiterhin starke Auftragseingänge verzeichnet, können wir uns diesem Preisdruck nicht entziehen und somit auch nicht die erhoffte Preisqualität erzielen. Diese Ausfälle werden wir durch weitere Kostensenkungen zu kompensieren wissen. Weil wir weiterhin an unserer Produktivität und Rentabilität arbeiten, sind wir zuversichtlich, bei nachlassendem Druck gestärkt aus diesem Preiskampf hervorzugehen.

Gute Zahlen bei Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand, aber ein Minus beim Gewinn.

Einem starken Umsatzplus steht ein Gewinnrückgang gegenüber.

Wirtschaft erfährt Belebung

Der Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung bietet das mittlerweile gewohnte Bild: Die Weltwirtschaft wächst und wächst – während die deutsche Wirtschaft weiter auf einen Aufschwung wartet. Trotz des ungebrochenen Wachstums der Weltwirtschaft und steigender Exporte wird das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nur 0,8% ausmachen. Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten leicht gebessert: Die Belebung wird vor allem durch das verarbeitende Gewerbe und die Außenwirtschaft getragen; aufgrund der weiterhin geringen Inlandsnachfrage und hier vor allem des privaten Konsums gibt es derzeit keine Anzeichen für eine durchgreifende Erholung der Konjunktur.

Von den hohen Wachstumsraten auf den Auslandsmärkten profitiert weiterhin der deutsche Maschinen- und Anlagenbau. Trotz der Belastungen aus hohen Rohstoffund Materialpreisen haben die Auftragseingänge im zurückliegenden Quartal wieder deutlich zugenommen. Zur Jahresmitte war ein leichter Rückgang zu verzeichnen gewesen. Die gestiegene Nachfrage stammt überwiegend aus dem Ausland, denn die deutschen Unternehmen investieren weniger in Erweiterungen, sondern vorrangig in effizientere und Kosten sparende Maschinen und Anlagen, um im internationalen Wettbewerb besser bestehen zu können.

Geschäftslage und Erwartungen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland

Beurteilung der Geschäftslage Geschäftserwartungen Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

Umsatz (ias/ifrs)

Umsatz und Ergebnis krones konzern zum 30.09. in Mio. €

Hoher Auftragseingang in traditionell schwachem Quartal

Einen zweistelligen Zuwachs verzeichnete der krones konzern beim Auftragseingang: Mit 1.341,6 Mio. € liegen die Zahlen für die ersten neun Monate um 11,8% über denen des Vergleichszeitraums 2004 (1.199,9 Mio. €). Im dritten Quartal verzeichnete krones einen Auftragseingang von 503,7 Mio. €; dazu trugen besonders Bestellungen im Wert von rund 120 Mio. € bei, die während der drinktec, der Weltmesse der Getränkeindustrie in München, abgeschlossen wurden. In den beiden Vorquartalen hatten die Auftragseingänge bei 396,4 Mio. € (2. Quartal) und 441,5 Mio. € (1. Quartal) gelegen.

Auftragsbestand sichert Auslastung bis Frühjahr 2006

Der Auftragsbestand des krones konzerns betrug am 30. September 783,5 Mio. €. Gegenüber dem Wert zum gleichen Stichtag vor einem Jahr (30. September 2004: 703,9 Mio. €) lag er damit um 11,3% höher. Zum 30. Juni 2005 hatte der Auftragsbestand 666,3 Mio. € betragen.

Der hohe Auftragsbestand sorgt für eine Produktionsauslastung von fünf bis sechs Monaten.

Umsatz steigt um 8,7 Prozent

Der Umsatz des krones konzerns hat sich in den ersten drei Quartalen 2005 gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres um 8,7% auf 1.207,1 Mio. € erhöht (Vorjahr: 1.110,3 Mio. €). Die Umsatzerlöse des dritten Quartals lagen mit 386,5 Mio. € um 13,7% über den Zahlen des Vorjahres (3. Quartal 2004: 339,9 Mio. €), blieben saisonbedingt aber unter den beiden Vorquartalen (1. Quartal: 404,5 Mio. €, 2. Quartal: 416,1 Mio. €).

Das stärkste Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«, das 83,5% des Gesamtumsatzes ausmacht, hat seinen Umsatz in den ersten neun Monaten auf 1.007,2 Mio. € gesteigert (Vorjahr: 963,0 Mio. €). Die Umsatzrendite verbesserte sich von 7,1 auf 7,3%.

Der Umsatz für das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik« stieg zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 50,8% auf 150,0 Mio. € (Vorjahr: 99,5 Mio. €). Die Umsatzrendite vor Steuern fiel allerdings auf –4,8%.

»Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« erzielten einen Umsatz von 49,9 Mio. € und lagen damit um 4,4% über dem Vorjahreswert (47,8 Mio. €), bei einer auf 0,4% gesunkenen Umsatzrendite vor Steuern.

Rund 9 % beträgt das Umsatzwachstum im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres.

Auftragseingang krones konzern zum 30.09. in Mio. €

Auftragsbestand krones konzern zum 30.09. in Mio. €

Umsatz krones konzern zum 30.09. in Mio. €

Umsatz krones konzern

nach Segmenten

Die weiterhin beachtliche Eigenkapitalquote von 46,5% zeugt von der stabilen Finanzstruktur des krones konzerns. Die sonstigen kurzfristigen Verpflichtungen (–32,4 Mio. €) als auch die Rückstellungen (–9,8 Mio. €) verringerten sich zum Stichtag und entsprechen 45,0% der Bilanzsumme; 68,3 Mio. € werden an Kreditinstitute geschuldet.

Investitionen fast verdoppelt

Im Rahmen unserer Investitionsplanungen für die Jahre 2005 und 2006 mit einer Gesamtsumme von rund 127 Mio. € hat krones in den ersten neun Monaten bereits 44,3 Mio. € in Maßnahmen zur Prozessoptimerung und Produktivitätssteigerung, hier ist besonders das im Bau befindliche Technologiezentrum der Fülltechnik zu nennen, investiert. Das entspricht nahezu einer Verdoppelung gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres (22,5 Mio. €).

Mehr Mitarbeiter bei krones

Der krones konzern beschäftigte zum 30. September weltweit 9.082 Mitarbeiter, 2,6% mehr als vor einem Jahr (30. September 2004: 8.853 Mitarbeiter). In Deutschland sind zum Stichtag 7.434 Frauen und Männer bei krones beschäftigt gewesen, 1,5% mehr als im Vorjahr (7.326 Mitarbeiter). Diese Steigerung resultiert hauptsächlich aus der Übernahme der ehemaligen Auszubildenden und der Einstellung neuer Auszubildender.

Gewinn bei minus 2,6 Prozent

Der hohe Wettbewerbsdruck wirkte sich im dritten Quartal besonders stark auf das Ergebnis aus: Nach 17,6 und 18,9 Mio. € im ersten und zweiten Quartal konnten wir im dritten Quartal nur ein Ergebnis von 8,9 Mio. € (Vorjahr: 11,1 Mio. €) erzielen.

Für die ersten neun Monate weist der krones konzern damit ein um 2,6% niedrigeres Ergebnis nach Steuern aus: 45,4 Mio. € stehen dem Vorjahreswert von 46,6 Mio. € gegenüber.

Während die Anlagentechnik ihren Überschuss um 24,4% auf 55,5 Mio. € gesteigert hat (Vorjahr: 44,6 Mio. €), verzeichnet die Prozesstechnik einen Verlust von 7,2 Mio. € (vor Steuern).

Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Die Bilanzsumme des krones konzerns erhöhte sich zum Stichtag um 55,4 Mio. € auf 1.210,1 Mio. €. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte inkl. rap zurückzuführen, die zum Stichtag 835,7 Mio. € (31. Dezember 2004: 796,8 Mio. €) betrugen.

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Investitionen krones konzern zum 30.09. in Mio. €

krones Aktie gibt kräftig nach

Einen deutlichen Rückgang hat der Kurs der krones Aktie im dritten Quartal hinnehmen müssen. Nach ihrem steilen Anstieg seit Jahresbeginn mit einem Zuwachs um 21% hatte sie am 1. Juli mit 100,00 € eröffnet. Gewinn-Mitnahmen, der allgemeine Trend an der Börse, aber vor allem die angesichts des Preiskampfes eingetrübten Ergebnisperspektiven sorgten dafür, dass die Aktie am 1. August mit 88,75 € auf ihren Wert von Mitte Juni zurückgefallen war. Im September rutschte die krones Aktie bis unter die Marke von 84 €, ehe sie am 30. September mit 87,05 € aus dem Handel ging. Ende Oktober gab die krones Aktie bis auf 75 € kräftig nach.

Ausblick

Wir bleiben auf Wachstumskurs. Dafür sprechen die nach wie vor starken Auftragseingänge und unsere aktuellen Geschäftszahlen, die für das gesamte Jahr gesehen auf eine deutliche Umsatzsteigerung schließen lassen. Für unsere Zuversicht spricht zudem, das wir als Innovationsführer strategisch und auch von unseren Geschäftsprozessen her sehr gut aufgestellt sind. Unsere Märkte wachsen. In den Bereichen Kunststoff, Aseptik und Prozesstechnik liegen weitere Potenziale für uns.

Unvorhersehbar ist allerdings die weitere Entwicklung in unserem Wettbewerbsumfeld. Mit der Übernahme von Simonazzi durch die Tetra Laval/Sidel-Gruppe hat der Preiskampf eine neue Dimension erreicht.

Qualität hat ihren Preis

Wir werden alles tun, um diesem irrationalen Preiskampf entgegenzuwirken und somit wieder ein vernünftiges Preisniveau zu erreichen. So werden wir Aufträge nicht um jeden Preis annehmen, da wir nach wie vor der Meinung sind, dass Innovation und Qualität ihren Preis haben müssen. In diesem Sinne werden wir alle Maßnahmen ergreifen, die zu einem fairen Wettbewerb führen und gehen weiterhin davon aus, dass unsere Wettbewerber letztendlich auch positive Ergebnisse erwirtschaften wollen.

krones

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krones Aktie

krones Aktien 2001 bis 2005

Nach ihrem rasanten Anstieg zur Jahresmitte büßte die kronesAktie ihren Gewinn wieder ein.

Zwischenabschluss des krones konzerns

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Gewinn- und Verlustrechnung krones konzern

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Segmentberichterstattung krones konzern

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* Konsolidierungskreis

Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der krones ag (»krones konzern«) zum 30. September 2005 ist nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) unter Anwendung des ifrs 1 »Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards« erstellt. Der Vorstand stellte am 9. November 2005 den Konzernabschluss der krones ag zum 30. September 2005 auf.

Die kosme ges.m.b.h., Sollenau, Österreich nimmt die Befreiungsmöglichkeit bezüglich der Pflicht zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses nach österreichischem Recht gemäss §245 hgb (Österreich) in Anspruch.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzerabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro. Alle Beträge werden in Millionen Euro (Mio. €) angegeben.

Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. September 2005 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.

Der Konsolidierungskreis umfasst drei inländische und 15 ausländische Tochterunternehmen.

Im Berichtsjahr 2005 wurden rückwirkend zum 1. Januar 2005 die unmittelbaren Tochtergesellschaften steinecker gmbh, Freising und syskron gmbh, Neutraubling auf die krones ag verschmolzen. Ebenso wurden rückwirkend zum 1. Januar 2005 die mittelbaren Tochtergesellschaften kama s.r.l., Marmirolo, Italien; keber s.r.l., Roverbella, Italien und die costec s.r.l., Roverbella, Italien auf die kosme s.r.l., Roverbella, Italien, an der die krones ag mittelbar beteiligt ist, verschmolzen.

Anhang für den krones konzern

Im Geschäftsjahr 2005 wurden weitere 25% an der kosme ges.m.b.h., Sollenau, Österreich erworben. Somit besitzt die krones ag 100% der Anteile an dieser Gesellschaft.

Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.

Neben diesen einbezogenen Gesellschaften wurden 24 unmittelbare und mittelbare Tochtergesellschaften ohne Geschäftsbetrieb bzw. mit geringem Geschäftsvolumen nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist von untergeordneter Bedeutung.

Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Regensburg (hrb 2344) hinterlegt.

Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2004 erworben wurden nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Passive Geschäfts- oder Firmenwerte werden sofort erfolgswirksam aufgelöst. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile in Fremdbesitz« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da die Bestände aus diesen Lieferungen von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.

Währungsumrechnung

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls mit den Gewinnrücklagen verrechnet.

In den Einzelabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Stichtagskurs bewertet und erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Positionen in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:

Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume, insbesondere im Bereich der Vorräte und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

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Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden sein wird und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren.

Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des krones konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit, ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil durch die Nutzung wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Geschäfts- oder Firmenwerte

Geschäfts- oder Firmenwerte die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, werden aktiviert und außerplanmäßig abgeschrieben sofern ein Wertminderungsbedarf festgestellt wird.

Sachanlagen

Sachanlagen des krones konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.

Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs vollabgeschrieben und im Folgejahr als Abgang gezeigt.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

Leasing

Leasingverträge, bei denen der krones konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert.

Finanzanlagen

Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt.

Derivative Finanzinstrumente

Die im krones konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt. Die Bewertung der Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktveränderung entweder im Ergebnis (»Fair Value Hedge«) oder als Bestandteil des Eigenkapitals (»Cash Flow Hedge«) ausgewiesen wird. Beim Cash Flow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften, die Marktveränderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht.

Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind überwiegend auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

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Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen.

Kundenspezifische Fertigungsaufträge

In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse entsprechend dem Fertigstellungsgrad am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis der Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie außerhalb einer Bandbreite von 10% des Verpflichtungsumfangs liegen. Die Verteilung erfolgt über die erwartete künftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft.

Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten, sowie derivative Finanzinstrumente, die Verbindlichkeiten darstellen, mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Von Kunden erhaltene Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten passiviert.

Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme der nach ias 11 bewerteten Aufträge mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann.

Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen und Skonti ausgewiesen.

Finanzkalender

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Der Zwischenbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wird auf Anfrage gerne zugesandt. Sie finden ihn außerdem auf unserer Web-Site unter der Rubrik Investor Relations.