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KRONES AG — Earnings Release 2005
Nov 10, 2005
251_10-q_2005-11-10_9936154b-eec0-477b-b853-bed01652c737.pdf
Earnings Release
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krones ag Investor Relations Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland
Telefon 00 49(0)94 01-70 32 58 Telefax 00 49(0)94 01-70 34 96 E-Mail [email protected] Internet www.krones.com
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
auf der drinktec, der internationalen Leitmesse der Getränkeindustrie, die im September in München stattfand, hat krones seine Vorreiterrolle bekräftigt – führend im Markt und bei den Innovationen. Allein während der Messetage erhielten wir Bestellungen in Höhe von rund 120 Millionen Euro.
Entsprechend verzeichneten wir beim Auftragseingang nach dem dritten Quartal ein deutliches Plus von knapp 12 Prozent. Bei den Umsätzen liegen wir nach neun Monaten fast um neun Prozent über den Zahlen des Vorjahreszeitraums, und auch beim Auftragsbestand, der im Jahresvergleich um über 11 Prozent gestiegen ist, stehen wir noch besser da als vor einem Jahr.
Das erhoffte Gewinnziel aber haben wir nicht erreicht. Der schon länger andauernde und nun verschärfte Preiskampf – darauf gehen wir noch ein – drückte den Gewinn nach Steuern für die ersten neun Monate mit 45,4 Millionen Euro um 2,6 Prozent unter den Vorjahreswert.
Wir gehen dennoch davon aus, dass wir aufgrund eines starken vierten Quartals das Geschäftsjahr 2005 mit einem gegenüber dem Vorjahr leicht verbesserten Jahresüberschuss abschließen können.
Volker KronsederVorstandsvorsitzender
Hans-Jürgen Thaus Stv. Vorstandsvorsitzender
| 30.0 9.20 05 |
30.0 9.20 04 |
Verä nde rung |
|
|---|---|---|---|
| Mio Ums atz € |
1.20 7,1 |
1.11 0,3 |
8,7 % |
| bnis h St Erge Mio € rn nac eue |
45,4 | 46,6 | -2,6 % |
| Auft kum ulie eing rt rags ang |
|||
| Lifec inkl. ycle Ser vice Mio € |
1.34 1,6 |
1.19 9,9 |
11,8 % |
| Auft best and rags zum 30.0 9. |
|||
| inkl. Lifec ycle Ser vice Mio € |
783 ,5 |
703 ,9 |
% 11,3 |
| Inve stiti Mio € one n |
44,3 | 22,5 | 96,9 % |
| Besc häft igte am 30.0 9. |
|||
| Wel it twe |
9.08 2 |
8.85 3 |
% 2,6 |
| Inla nd |
7.43 4 |
7.32 6 |
1,5 % |
| bnis ktie * Erge je A € |
4,31 | 4,43 | -2,6 % |
| Mio € ebit |
66,7 | 72,1 | -7,5 % |
| Cash flow Mio € |
79,8 | 78,7 | % 1,4 |
* verwässert/unverwässert
krones kämpft gegen Preisdruck
Die Belebung der Wirtschaft wirkte sich für krones in einer – im Vergleich zum Vorjahreszeitraum – zwölfprozentigen Zunahme der Bestellungen und einem neunprozentigen Umsatzplus aus. Der Auftragsbestand liegt um 11% höher als vor einem Jahr und sichert eine Auslastung von fünf bis sechs Monaten. Das sind gute Aussichten.
Beim Ergebnis jedoch verzeichnet krones jahr. Der Grund für das schlechtere Abschneiden liegt eindeutig in der verschärftenWettbewerbssituation.
ein leichtes Minus im Vergleich zum Vor-
Obwohl krones weiterhin starke Auftragseingänge verzeichnet, können wir uns diesem Preisdruck nicht entziehen und somit auch nicht die erhoffte Preisqualität erzielen. Diese Ausfälle werden wir durch weitere Kostensenkungen zu kompensieren wissen. Weil wir weiterhin an unserer Produktivität und Rentabilität arbeiten, sind wir zuversichtlich, bei nachlassendem Druck gestärkt aus diesem Preiskampf hervorzugehen.
Gute Zahlen bei Umsatz, Auftragseingang und Auftragsbestand, aber ein Minus beim Gewinn.
Einem starken Umsatzplus steht ein Gewinnrückgang gegenüber.
Wirtschaft erfährt Belebung
Der Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung bietet das mittlerweile gewohnte Bild: Die Weltwirtschaft wächst und wächst – während die deutsche Wirtschaft weiter auf einen Aufschwung wartet. Trotz des ungebrochenen Wachstums der Weltwirtschaft und steigender Exporte wird das deutsche Wirtschaftswachstum in diesem Jahr nur 0,8% ausmachen. Das Geschäftsklima in Deutschland hat sich in den vergangenen Monaten leicht gebessert: Die Belebung wird vor allem durch das verarbeitende Gewerbe und die Außenwirtschaft getragen; aufgrund der weiterhin geringen Inlandsnachfrage und hier vor allem des privaten Konsums gibt es derzeit keine Anzeichen für eine durchgreifende Erholung der Konjunktur.
Von den hohen Wachstumsraten auf den Auslandsmärkten profitiert weiterhin der deutsche Maschinen- und Anlagenbau. Trotz der Belastungen aus hohen Rohstoffund Materialpreisen haben die Auftragseingänge im zurückliegenden Quartal wieder deutlich zugenommen. Zur Jahresmitte war ein leichter Rückgang zu verzeichnen gewesen. Die gestiegene Nachfrage stammt überwiegend aus dem Ausland, denn die deutschen Unternehmen investieren weniger in Erweiterungen, sondern vorrangig in effizientere und Kosten sparende Maschinen und Anlagen, um im internationalen Wettbewerb besser bestehen zu können.

Geschäftslage und Erwartungen des verarbeitenden Gewerbes in Deutschland
Beurteilung der Geschäftslage Geschäftserwartungen Quelle: ifo Institut für Wirtschaftsforschung

Umsatz (ias/ifrs)
Umsatz und Ergebnis krones konzern zum 30.09. in Mio. €
Hoher Auftragseingang in traditionell schwachem Quartal
Einen zweistelligen Zuwachs verzeichnete der krones konzern beim Auftragseingang: Mit 1.341,6 Mio. € liegen die Zahlen für die ersten neun Monate um 11,8% über denen des Vergleichszeitraums 2004 (1.199,9 Mio. €). Im dritten Quartal verzeichnete krones einen Auftragseingang von 503,7 Mio. €; dazu trugen besonders Bestellungen im Wert von rund 120 Mio. € bei, die während der drinktec, der Weltmesse der Getränkeindustrie in München, abgeschlossen wurden. In den beiden Vorquartalen hatten die Auftragseingänge bei 396,4 Mio. € (2. Quartal) und 441,5 Mio. € (1. Quartal) gelegen.
Auftragsbestand sichert Auslastung bis Frühjahr 2006
Der Auftragsbestand des krones konzerns betrug am 30. September 783,5 Mio. €. Gegenüber dem Wert zum gleichen Stichtag vor einem Jahr (30. September 2004: 703,9 Mio. €) lag er damit um 11,3% höher. Zum 30. Juni 2005 hatte der Auftragsbestand 666,3 Mio. € betragen.
Der hohe Auftragsbestand sorgt für eine Produktionsauslastung von fünf bis sechs Monaten.
Umsatz steigt um 8,7 Prozent
Der Umsatz des krones konzerns hat sich in den ersten drei Quartalen 2005 gegenüber dem vergleichbaren Zeitraum des Vorjahres um 8,7% auf 1.207,1 Mio. € erhöht (Vorjahr: 1.110,3 Mio. €). Die Umsatzerlöse des dritten Quartals lagen mit 386,5 Mio. € um 13,7% über den Zahlen des Vorjahres (3. Quartal 2004: 339,9 Mio. €), blieben saisonbedingt aber unter den beiden Vorquartalen (1. Quartal: 404,5 Mio. €, 2. Quartal: 416,1 Mio. €).

Das stärkste Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«, das 83,5% des Gesamtumsatzes ausmacht, hat seinen Umsatz in den ersten neun Monaten auf 1.007,2 Mio. € gesteigert (Vorjahr: 963,0 Mio. €). Die Umsatzrendite verbesserte sich von 7,1 auf 7,3%.
Der Umsatz für das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik« stieg zum vergleichbaren Vorjahreszeitraum um 50,8% auf 150,0 Mio. € (Vorjahr: 99,5 Mio. €). Die Umsatzrendite vor Steuern fiel allerdings auf –4,8%.
»Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (kosme)« erzielten einen Umsatz von 49,9 Mio. € und lagen damit um 4,4% über dem Vorjahreswert (47,8 Mio. €), bei einer auf 0,4% gesunkenen Umsatzrendite vor Steuern.
Rund 9 % beträgt das Umsatzwachstum im Vergleich zu den ersten neun Monaten des Vorjahres.
Auftragseingang krones konzern zum 30.09. in Mio. €
Auftragsbestand krones konzern zum 30.09. in Mio. €
Umsatz krones konzern zum 30.09. in Mio. €
Umsatz krones konzern
nach Segmenten



Die weiterhin beachtliche Eigenkapitalquote von 46,5% zeugt von der stabilen Finanzstruktur des krones konzerns. Die sonstigen kurzfristigen Verpflichtungen (–32,4 Mio. €) als auch die Rückstellungen (–9,8 Mio. €) verringerten sich zum Stichtag und entsprechen 45,0% der Bilanzsumme; 68,3 Mio. € werden an Kreditinstitute geschuldet.
Investitionen fast verdoppelt
Im Rahmen unserer Investitionsplanungen für die Jahre 2005 und 2006 mit einer Gesamtsumme von rund 127 Mio. € hat krones in den ersten neun Monaten bereits 44,3 Mio. € in Maßnahmen zur Prozessoptimerung und Produktivitätssteigerung, hier ist besonders das im Bau befindliche Technologiezentrum der Fülltechnik zu nennen, investiert. Das entspricht nahezu einer Verdoppelung gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres (22,5 Mio. €).
Mehr Mitarbeiter bei krones
Der krones konzern beschäftigte zum 30. September weltweit 9.082 Mitarbeiter, 2,6% mehr als vor einem Jahr (30. September 2004: 8.853 Mitarbeiter). In Deutschland sind zum Stichtag 7.434 Frauen und Männer bei krones beschäftigt gewesen, 1,5% mehr als im Vorjahr (7.326 Mitarbeiter). Diese Steigerung resultiert hauptsächlich aus der Übernahme der ehemaligen Auszubildenden und der Einstellung neuer Auszubildender.
Gewinn bei minus 2,6 Prozent
Der hohe Wettbewerbsdruck wirkte sich im dritten Quartal besonders stark auf das Ergebnis aus: Nach 17,6 und 18,9 Mio. € im ersten und zweiten Quartal konnten wir im dritten Quartal nur ein Ergebnis von 8,9 Mio. € (Vorjahr: 11,1 Mio. €) erzielen.
Für die ersten neun Monate weist der krones konzern damit ein um 2,6% niedrigeres Ergebnis nach Steuern aus: 45,4 Mio. € stehen dem Vorjahreswert von 46,6 Mio. € gegenüber.
Während die Anlagentechnik ihren Überschuss um 24,4% auf 55,5 Mio. € gesteigert hat (Vorjahr: 44,6 Mio. €), verzeichnet die Prozesstechnik einen Verlust von 7,2 Mio. € (vor Steuern).
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
Die Bilanzsumme des krones konzerns erhöhte sich zum Stichtag um 55,4 Mio. € auf 1.210,1 Mio. €. Dies ist im Wesentlichen auf den Anstieg der kurzfristigen Vermögenswerte inkl. rap zurückzuführen, die zum Stichtag 835,7 Mio. € (31. Dezember 2004: 796,8 Mio. €) betrugen.
| 30.0 9.20 05 |
31.1 2.20 04 |
|
|---|---|---|
| Akti va |
||
| Anla rmö geve gen |
337 ,9 |
335 ,9 |
| Son stig e lan gfris tige mög erte Ver ensw |
36,5 | 22,0 |
| äte Vorr |
369 ,9 |
322 ,8 |
| Ford kur zfris tige tige Ver mög erte erun gen sons ensw rap , , |
444 ,9 |
398 ,9 |
| iditä Liqu t |
20,9 | 75,1 |
| iva Pass |
||
| nkap ital Eige |
562 ,1 |
537 ,9 |
| Rück stel lung en |
285 ,9 |
295 ,7 |
| gfris pflic Son stig e lan tige Ver htun gen |
34,6 | 28,3 |
| Fina huld nzsc en |
68,3 | 1,2 |
| e ku rzfri rpfli chtu Son stig stig e Ve rap nge n, |
259 ,2 |
291 ,6 |
| Bila nzsu mm e |
1.21 0,1 |
1.15 4,7 |
Bilanzstruktur krones konzern in Mio. €
Ergebnis nach Steuern krones konzern zum 30.09. in Mio. €


| 8.30 4 |
|
|---|---|
| 8.51 1 |
|
| 8.71 6 |
|
| 8.85 3 |
|
| 9.08 2 |
Mitarbeiter krones weltweit zum 30.09.

Investitionen krones konzern zum 30.09. in Mio. €
krones Aktie gibt kräftig nach
Einen deutlichen Rückgang hat der Kurs der krones Aktie im dritten Quartal hinnehmen müssen. Nach ihrem steilen Anstieg seit Jahresbeginn mit einem Zuwachs um 21% hatte sie am 1. Juli mit 100,00 € eröffnet. Gewinn-Mitnahmen, der allgemeine Trend an der Börse, aber vor allem die angesichts des Preiskampfes eingetrübten Ergebnisperspektiven sorgten dafür, dass die Aktie am 1. August mit 88,75 € auf ihren Wert von Mitte Juni zurückgefallen war. Im September rutschte die krones Aktie bis unter die Marke von 84 €, ehe sie am 30. September mit 87,05 € aus dem Handel ging. Ende Oktober gab die krones Aktie bis auf 75 € kräftig nach.
Ausblick
Wir bleiben auf Wachstumskurs. Dafür sprechen die nach wie vor starken Auftragseingänge und unsere aktuellen Geschäftszahlen, die für das gesamte Jahr gesehen auf eine deutliche Umsatzsteigerung schließen lassen. Für unsere Zuversicht spricht zudem, das wir als Innovationsführer strategisch und auch von unseren Geschäftsprozessen her sehr gut aufgestellt sind. Unsere Märkte wachsen. In den Bereichen Kunststoff, Aseptik und Prozesstechnik liegen weitere Potenziale für uns.
Unvorhersehbar ist allerdings die weitere Entwicklung in unserem Wettbewerbsumfeld. Mit der Übernahme von Simonazzi durch die Tetra Laval/Sidel-Gruppe hat der Preiskampf eine neue Dimension erreicht.

Qualität hat ihren Preis
Wir werden alles tun, um diesem irrationalen Preiskampf entgegenzuwirken und somit wieder ein vernünftiges Preisniveau zu erreichen. So werden wir Aufträge nicht um jeden Preis annehmen, da wir nach wie vor der Meinung sind, dass Innovation und Qualität ihren Preis haben müssen. In diesem Sinne werden wir alle Maßnahmen ergreifen, die zu einem fairen Wettbewerb führen und gehen weiterhin davon aus, dass unsere Wettbewerber letztendlich auch positive Ergebnisse erwirtschaften wollen.

krones
mdax
krones Aktie
krones Aktien 2001 bis 2005
Nach ihrem rasanten Anstieg zur Jahresmitte büßte die kronesAktie ihren Gewinn wieder ein.

Zwischenabschluss des krones konzerns
| iva Pass |
9.05 30.0 |
31.1 2.04 |
|---|---|---|
| Mio € |
Mio € |
|
| nka l Eige pita |
562 ,1 |
537 ,9 |
| Rück stel lung en f ür P ensi one n |
62,5 | 59,8 |
| e lan gfris pflic htun Son stig tige Ver gen |
34,6 | 28,3 |
| frist erpf licht Lang ige V ung en |
97,1 | 88,1 |
| Rück stel lung en |
117 ,6 |
121 ,9 |
| Verb indl ichk übe ditin eite r Kre stitu ten n ge gen |
68,3 | 1,2 |
| Verb indl ichk eite s Lie feru d Le istu n au nge n un nge n |
106 ,8 |
,6 114 |
| Verb indl ichk übe bun den neh eite en U nter n ge gen r ver men |
2,9 | 1,6 |
| Rück stel lung Verb indl ichk cha rakt it eits en m er |
105 ,8 |
114 ,0 |
| stig rpfli chtu Son e Ve nge n |
148 ,1 |
174 ,1 |
| frist ige V erpf licht Kurz ung en |
549 ,5 |
527 ,4 |
| Rech gsab sten nun gren zun gspo |
1,4 | 1,3 |
| Bila nzsu mm e |
1.21 0,1 |
1.15 4,7 |
| Akt iva |
30.0 9.05 |
31.1 2.04 |
|---|---|---|
| Mio € |
Mio € |
|
| ielle Imm ater Ver mög erte ensw |
51,9 | 43,7 |
| Sach anla gen |
269 ,8 |
267 ,3 |
| lage Fina nzan n |
16,2 | 24,9 |
| e lan gfris Son stig tige Ver mög erte ensw |
36,5 | 22,0 |
| frist erte erm |
374 ,4 |
357 ,9 |
| ige V öge Lang nsw |
||
| Vorr äte |
369 ,9 |
322 ,8 |
| Ford Lief und Leis tung erun gen aus erun gen en |
375 ,9 |
329 ,7 |
| Ford erbu nde neh ne U nter erun gen geg en v men |
22,5 | 6,2 |
| rzfri Son stig e ku stig e Ve rmö rte gen swe |
42,2 | 56,7 |
| Liqu ide M ittel |
20,9 | 75,1 |
| frist ige V öge Kurz erte erm nsw |
831 ,4 |
790 ,5 |
| Rech sten |
||
| gsab nun gren zun gspo |
4,3 | 6,3 |
| Bila nzsu mm e |
1.21 0,1 |
1.15 4,7 |
Bilanz krones konzern
per 30.09.05 nach ias/ifrs
| 200 5 |
200 4 |
|
|---|---|---|
| 9 Mon ate |
9 Mon ate |
|
| Mio € |
Mio € |
|
| Peri ode ebn is nerg |
45,4 | 46,6 |
| Abs chre ibun auf änd e de lage öge Geg enst s An gen verm ns |
34,4 | 32,1 |
| Abn ahm nah me d ücks tellu e/Zu er R nge n |
-9,8 | 26,0 |
| stig hlun nwi rksa ufw end nd E rträg Son me A e za gsu ung en u e |
-0,2 | -5,5 |
| dem Abg änd en d nlag Gew inn Geg enst es A mög aus ang von ever ens |
-0,2 | -0,5 |
| Zun ahm e de r Vo rräte der Ford LuL ie an dere r Ak tiva erun gen aus sow , , die nich der stiti ode r Fin anzi gstä tigk eit ordn ind t Inve ons- erun en s zuzu |
-93 ,1 |
-89 ,2 |
| Abn ahm e de rbin dlich keit dere r Ve us L uL s owi r Pas siva en a e an , |
||
| die nich der ode tigk ordn ind t Inve stiti r Fin anzi gstä eit ons- erun zuzu en s |
-26 ,1 |
-17 ,5 |
| Cash flow lau fend er G esch äfts tätig keit aus |
-49 ,6 |
-8,0 |
| ahlu s Ab gän änd Einz Geg enst nge n au gen von en |
||
| des Anla rmö geve gen s |
0,5 | 1,5 |
| zah lung en f ür In vest ition en i n da s Sa cha nlag mög Aus ever en |
-25 ,3 |
,8 -17 |
| zahl en f ür In ition en i n im erie lle V öge Aus vest mat erte ung erm nsw |
-18 ,7 |
-16 ,5 |
| zah lung en f ür In n da nlag mög Aus vest ition en i s Fin ever anza en |
-0,3 | -0,5 |
| zah lung us d erb kon solid ehm Aus Erw ierte n Un tern en a em von en |
||
| und esch äfts einh stig en G eite son n |
-11 ,7 |
-1,7 |
| Cash flow stiti onst ätig keit Inve aus |
-55 ,5 |
-35 ,0 |
| zah lung ehm d M inde rhei sells chaf Aus n Un tern igne tsge ter en a ense r un |
-13 ,7 |
-11 ,9 |
| Erhö hun lgun leihe d (Fi z-)K redi g/Ti n An ten g vo n un nan |
67,1 | -2,2 |
| Cash flow Fina nzie stät igke it aus rung |
53,4 | -14 ,1 |
| Zah lung ksam ränd des ittel fond swir e Ve Fina erun gen nzm s |
-51 ,7 |
-57 ,1 |
| Wec hsel kurs kons olid ieru ngsk reis- und bew ertu ngs -, |
||
| e Än bed ingt deru n de s Fin mitt elfo nds nge anz |
-2,5 | 4,4 |
| ittel fond Anf der iode (01. 01.) Fina Per nzm s am ang |
75,1 | 56,0 |
Gewinn- und Verlustrechnung krones konzern
per 30.09.05 nach ias/ifrs
Kapitalflussrechnung krones konzern
per 30.09.05 nach ias/ifrs
| 2005 | 2004 | nder Verä |
|
|---|---|---|---|
| 01.0 1.-3 0.09 |
01.0 1.-3 0.09 |
ung | |
| Mio. € |
Mio. € |
% | |
| rlöse Ums atze |
1.20 7,1 |
1.11 0,3 |
8,7 |
| Best and änd /ufe sver erun g fe |
0,8 | -5,5 | |
| leist Ges amt ung |
1.20 7,9 |
1.10 4,8 |
9,3 |
| War insa tz ene |
-59 0,4 |
-52 3,6 |
12,8 |
| Roh ertr ag |
617 ,5 |
581 ,2 |
6,2 |
| lauf d Pers ona wan |
-38 0,4 |
6,8 -35 |
6,6 |
| Sald ge b blich räge /Auf dun nsti etrie e Ert o so wen gen |
|||
| und akt icklu ngsk ivier te E ntw oste n |
-13 6,0 |
-12 0,2 |
13,1 |
| Abs chre ibun auf Anl öge gen agev erm n |
-34 ,4 |
-32 ,1 |
7,2 |
| Fina geb nis nzer |
0,1 | 0,1 | |
| bnis der öhn liche schä ftstä tigk eit Erge n Ge gew |
66,8 | 72,2 | -7,5 |
| Ertra gste uern |
-21 ,4 |
-25 ,6 |
-16 ,4 |
| bnis h St Erge nac eue rn |
45,4 | 46,6 | -2,6 |
| 2005 | 2004 | Verä nder ung |
|
|---|---|---|---|
| 3. Qua rtal |
3. Qua rtal |
||
| Mio. € |
Mio. € |
% | |
| Ums atze rlöse |
386 ,5 |
339 ,9 |
13,7 |
| and änd Best /ufe sver erun g fe |
3,2 | -2,9 | |
| leist Ges amt ung |
389 ,7 |
337 ,0 |
15,6 |
| War insa tz ene |
-19 6,5 |
-15 8,9 |
23,7 |
| Roh ertr ag |
193 ,2 |
178 ,1 |
8,5 |
| lauf d Pers ona wan |
-11 6,7 |
-11 2,2 |
4,0 |
| Sald ge b blich /Auf dun nsti etrie e Ert räge o so wen gen |
|||
| und akt icklu ngsk ivier te E ntw oste n |
-51 ,5 |
-42 ,0 |
22,6 |
| Abs chre ibun auf Anl öge gen agev erm n |
-11 ,6 |
-11 ,3 |
2,7 |
| Fina geb nis nzer |
-0,1 | 0,3 | |
| bnis der öhn liche schä ftstä tigk eit Erge n Ge gew |
13,3 | 12,9 | 3,1 |
| Ertra gste uern |
-4,4 | -1,8 | |
| bnis h St Erge nac eue rn |
8,9 | 11,1 | -19 ,8 |
Entwicklung des Konzerneigenkapitals krones konzern
per 30.09.05 nach ias/ifrs
| Mut teru nter |
nehm en |
derh Min eite |
ellsc haft nges |
er | Konz ern- |
Übe rleit des nka ls vo Eige pita ung n hg |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Geze ichn |
Kapi tal- |
Gew inn- |
Wäh r.- |
Sons tige |
Konz ern- |
laufe nder |
Eige n- |
Ante ile |
Ante ile |
Eige n- |
eige n |
||
| Kapi tal |
rück lage |
rück lage n |
Diffe renz |
Rück lage n |
inn gew |
Konz ern- |
kapi tal |
am | am | kapi tal |
kapi tal |
Eige nka pita l nac h hg b |
|
| nkap Eige |
Vort rag |
inn gew |
tal Kapi |
bnis Erge |
|||||||||
| Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
Mio. € |
nlag Bew ertu on A mög ng v ever en |
|
| d 1. Stan Janu ar 2 004 |
26,9 | 103 ,7 |
281 ,8 |
0,0 | 4,1 | 70,6 | 0,0 | 487 ,1 |
0,4 | 1,7 | 2,1 | 489 ,2 |
Bild late nten Ste ung von uern |
| den den zah lung Divi |
— | — | — | — | — | -11 ,9 |
— | -11 ,9 |
— | — | 0,0 | -11 ,9 |
Akti wick lung skos vier Ent ten ung von |
| Kon jahr esüb huss 9 M te 2 zern ersc ona 004 |
— | — | — | — | — | — | 46,1 | 46,1 | — | 0,5 | 0,5 | 46,6 | Bew ertu nstig er V öge nge n so erm nsw |
| Eins tellu ng i win nrüc klag n Ge en |
— | — | 14,0 | — | — | -14 ,0 |
— | 0,0 | — | — | 0,0 | 0,0 | |
| Wäh sdiff rung eren zen |
— | — | — | 4,6 | — | — | — | 4,6 | — | — | 0,0 | 4,6 | Rüc kste llun Bew ertu onst iger ng s gen |
| Änd im solid ieru ngsk reis Kon erun gen |
— | — | — | — | — | — | — | 0,0 | -0,1 | 0,1 | 0,0 | 0,0 | Klas sifiz ls Fi ieru ce Le ng a nan ase |
| Hed ge A ntin ccou g |
— | — | — | — | 0,2 | — | — | 0,2 | — | — | 0,0 | 0,2 | solid ieru aßn ahm Kon ngsm en |
| d 30 emb Stan Sept er 2 004 |
26,9 | 103 ,7 |
295 ,8 |
4,6 | 4,3 | 44,7 | 46,1 | 526 ,1 |
0,3 | 2,3 | 2,6 | 528 ,7 |
rück stel lung Bew ertu on P ensi ng v ons |
| jahr esüb huss Qua rtal Kon zern ersc 4. 200 4 |
— | — | — | — | — | — | 15,8 | 15,8 | — | -0,1 | -0,1 | 15,7 | Son stig es |
| tellu nrüc klag Eins ng i n Ge win en |
— | — | 25,0 | — | — | -25 ,0 |
— | 0,0 | — | — | 0,0 | 0,0 | Eige nka pita l nac h ias/ ifrs |
| sdiff Wäh rung eren zen |
— | — | — | -7,1 | — | — | — | -7,1 | — | — | 0,0 | -7,1 | |
| Änd im solid ieru ngsk reis Kon erun gen |
— | — | -0,3 | — | — | — | — | -0,3 | -0,5 | — | -0,5 | -0,8 | Jahr esüb huss h hg ersc nac b |
| Hed ge A ntin ccou g |
— | — | — | — | 1,4 | — | — | 1,4 | — | — | 0,0 | 1,4 | Akti wick lung skos vier Ent ten ung von |
| Stan d 31 Dez emb er 20 04 |
26,9 | 103 ,7 |
320 ,5 |
-2,5 | 5,7 | 19,7 | 61,9 | 535 ,9 |
-0,2 | 2,2 | 2,0 | 537 ,9 |
Klas sifiz ls Fi ieru ce Le ng a nan ase |
| auf chn Vort e Re rag neu ung |
— | — | — | — | — | 61,9 | -61 ,9 |
0,0 | — | — | 0,0 | 0,0 | nlag mög Bew ertu on A ng v ever en |
| den den zah lung Divi |
— | — | — | — | — | -13 ,7 |
— | -13 ,7 |
— | — | — | -13 ,7 |
Bew ertu nstig er V öge nge n so erm nsw |
| jahr esüb huss te 2 Kon 9 M zern ersc ona 005 |
— | — | — | — | — | — | 45,6 | 45,6 | — | -0,2 | -0,2 | 45,4 | Bild late nten Ste ung von uern |
| tellu nrüc klag Eins ng i n Ge win en |
— | — | 15,5 | — | — | -15 ,5 |
— | 0,0 | — | — | 0,0 | 0,0 | ensi rück stel lung Bew ertu on P ng v ons |
| Wäh sdiff rung eren zen |
— | — | — | 5,9 | — | — | — | 5,9 | — | — | 0,0 | 5,9 | solid aßn ahm Kon ieru ngsm en |
| Änd im solid ieru ngsk reis Kon erun gen |
— | — | -3,5 | — | — | — | — | -3,5 | 0,2 | -0,4 | -0,2 | -3,7 | Bew ertu onst iger Rüc kste llun ng s gen |
| Hed ge A ntin ccou g |
— | — | — | — | -9,7 | — | — | -9,7 | — | — | 0,0 | -9,7 | Son stig es |
| Stan d 30 Sept emb er 2 005 |
26,9 | 103 ,7 |
332 ,5 |
3,4 | -4,0 | 52,4 | 45,6 | 560 ,5 |
0,0 | 1,6 | 1,6 | 562 ,1 |
Jahr esüb huss h ias/ ersc nac ifrs |
| Übe rleit des Eige nka pita ls vo auf ias/ n hg b ifrs ung |
01.0 1.04 |
30.0 9.04 |
31.1 2.04 |
|---|---|---|---|
| Mio € |
Mio € |
Mio € |
|
| Eige nka pita l nac h hg b |
435 ,1 |
475 ,7 |
482 ,6 |
| nlag mög Bew ertu on A ng v ever en |
21,1 | 21,3 | 21,3 |
| Bild late nten Ste ung von uern |
14,0 | 10,0 | 8,8 |
| Akti vier Ent wick lung skos ten ung von |
13,9 | 24,0 | 28,9 |
| öge Bew ertu nstig er V erte erm nge n so nsw |
13,2 | 8,2 | 6,1 |
| ktbe der Mar tung ivat iver Fina nzin stru te wer men |
4,1 | 4,3 | 5,7 |
| iger Rüc kste llun Bew ertu onst |
3,3 | 3,2 | 3,2 |
| ng s gen |
|||
| Klas sifiz ls Fi ieru ce Le nan ase |
1,9 | 2,1 | 2,2 |
| ng a | |||
| solid aßn ahm Kon ieru |
-10 | ||
| ngsm en |
-8,4 | -9,5 | ,3 |
| ensi rück stel lung Bew ertu on P ng v ons en |
-10 ,0 |
-10 ,5 |
-11 ,2 |
| Son stig es |
1,0 | -0,1 | 0,6 |
| Eige nka pita l nac h ias/ ifrs |
489 ,2 |
528 ,7 |
537 ,9 |
| Übe rleit des Jah resü bers chus ung ses |
30.0 9.04 |
31.1 2.04 |
|
| Mio € |
Mio € |
||
| esüb huss h hg ersc nac b |
46,7 | 61,8 | |
| Jahr Akti vier Ent wick lung skos ten ung von |
10,1 | 15,0 | |
| Klas sifiz ls Fi ieru ce Le ng a nan ase |
0,2 | 0,3 | |
| nlag Bew ertu on A mög ng v ever en |
0,2 | 0,2 | |
| nstig öge Bew ertu er V erte nge n so erm nsw |
-5,0 | -7,1 | |
| Bild late nten Ste ung von uern |
-4,0 | -5,2 | |
| Bew ertu on P ensi rück stel lung ng v ons en |
-0,5 | -1,2 | |
| solid ieru aßn ahm Kon ngsm en |
-0,6 | -1,1 | |
| kste llun Bew ertu onst iger Rüc ng s gen |
-0,1 | -0,1 | |
| Son stig es |
-0,4 | -0,3 | |
Segmentberichterstattung krones konzern
per 30.09.05 nach ias/ifrs

| esste chni Proz |
k | Anla gent echn |
ik | kosm e |
kron es ko nzer n |
||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| chin Mas en u |
nd A nlag en |
chin Mas en u |
nd A nlag en |
chin Mas en u |
nd A nlag en |
||||
| kepr zur G eträn |
oduk tion/ |
rodu ktab zur P |
füllu nd ng u |
für d ntere en u |
n Lei stun gs |
||||
| hnik Proze sstec |
statt -aus ung |
bere ich |
|||||||
| 200 5 |
200 4 |
200 5 |
200 4 |
200 5 |
200 4 |
200 5 |
200 4 |
||
| 9 Mon ate |
9 Mon ate |
9 Mon ate |
9 Mon ate |
9 Mon ate |
9 Mon ate |
9 Mon ate |
9 Mon ate |
||
| Mio € |
Mio € |
Mio € |
Mio € |
Mio € |
Mio € |
Mio € |
Mio € |
||
| rlöse Ums atze |
150 ,0 |
99,5 | 1.00 7,2 |
963 ,0 |
49,9 | 47,8 | 1.20 7,1 |
1.11 0,3 |
|
| bnis Erge Ste vor uern |
-7,2 | 0,8 | 73,8 | 68,4 | 0,2 | 3,0 | 66,8 | 72,2 | |
| Jahr esüb huss ersc |
-9,1 | 0,2 | 55,5 | 44,6 | -1,0 | 1,8 | 45,4 | 46,6 | |
| rbei * Mita ter a m 30 .09. |
636 | 590 | 7.77 1 |
7.67 2 |
413 | 389 | 8.82 0 |
8.65 1 |
|
| end Ums atzr ite v or S teue rn |
-4,8 % |
0,8 % |
7,3 % |
7,1 % |
0,4 % |
6,3 % |
5,5 % |
6,5 % |
* Konsolidierungskreis
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der krones ag (»krones konzern«) zum 30. September 2005 ist nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) unter Anwendung des ifrs 1 »Erstmalige Anwendung der International Financial Reporting Standards« erstellt. Der Vorstand stellte am 9. November 2005 den Konzernabschluss der krones ag zum 30. September 2005 auf.
Die kosme ges.m.b.h., Sollenau, Österreich nimmt die Befreiungsmöglichkeit bezüglich der Pflicht zur Aufstellung eines Teilkonzernabschlusses nach österreichischem Recht gemäss §245 hgb (Österreich) in Anspruch.
Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzerabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro. Alle Beträge werden in Millionen Euro (Mio. €) angegeben.
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der krones ag zum 30. September 2005 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones ag mehr als 50% der Stimmrechte zustehen.
Der Konsolidierungskreis umfasst drei inländische und 15 ausländische Tochterunternehmen.
Im Berichtsjahr 2005 wurden rückwirkend zum 1. Januar 2005 die unmittelbaren Tochtergesellschaften steinecker gmbh, Freising und syskron gmbh, Neutraubling auf die krones ag verschmolzen. Ebenso wurden rückwirkend zum 1. Januar 2005 die mittelbaren Tochtergesellschaften kama s.r.l., Marmirolo, Italien; keber s.r.l., Roverbella, Italien und die costec s.r.l., Roverbella, Italien auf die kosme s.r.l., Roverbella, Italien, an der die krones ag mittelbar beteiligt ist, verschmolzen.

Anhang für den krones konzern
Im Geschäftsjahr 2005 wurden weitere 25% an der kosme ges.m.b.h., Sollenau, Österreich erworben. Somit besitzt die krones ag 100% der Anteile an dieser Gesellschaft.
Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Erwerbszeitpunkt vorgenommen.
Neben diesen einbezogenen Gesellschaften wurden 24 unmittelbare und mittelbare Tochtergesellschaften ohne Geschäftsbetrieb bzw. mit geringem Geschäftsvolumen nicht in den Konzernabschluss einbezogen. Deren Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns ist von untergeordneter Bedeutung.
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes ist beim Handelsregister des Amtsgerichtes Regensburg (hrb 2344) hinterlegt.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2004 erworben wurden nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Passive Geschäfts- oder Firmenwerte werden sofort erfolgswirksam aufgelöst. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile in Fremdbesitz« ausgewiesen.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da die Bestände aus diesen Lieferungen von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.
Währungsumrechnung
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften ihre Geschäfte in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls mit den Gewinnrücklagen verrechnet.
In den Einzelabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten zum Stichtagskurs bewertet und erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Positionen in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen haben sich wie folgt entwickelt:
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume, insbesondere im Bereich der Vorräte und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
| Stic | htag skur s = 1 € |
hsch kurs Durc nitts = 1 € |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.0 9.20 05 |
31.1 2.20 04 |
200 5 200 4 |
|||||
| Doll us ar |
usd | 1,20 | 1,36 | 1,26 | 1,24 | ||
| sche s Pfu nd Briti |
gbp | 0,68 | 0,71 | 0,68 | 0,68 | ||
| Schw nken eize r Fra |
chf | 1,65 | 1,54 | 1,55 | 1,54 | ||
| isch Dän e Kr one n |
dkk | 7,46 | 7,44 | 7,45 | 7,44 | ||
| adis cher Dol lar Kan |
cad | 1,41 | 1,66 | 1,54 | 1,62 | ||
| nisc her Y Japa en |
jpy | 136 ,75 |
139 ,72 |
136 ,05 |
134 ,44 |
||
| ilian isch eal Bras er R |
brl | 2,67 | 3,62 | 3,13 | 3,64 | ||
| ikan isch Mex er Pe so |
mxn | 12,9 9 |
15,2 3 |
13,8 0 |
14,0 3 |
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil verbunden sein wird und die Kosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des krones konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit, ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil durch die Nutzung wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Geschäfts- oder Firmenwerte die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, werden aktiviert und außerplanmäßig abgeschrieben sofern ein Wertminderungsbedarf festgestellt wird.
Sachanlagen
Sachanlagen des krones konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbsterstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.
Geringwertige Wirtschaftsgüter des Anlagevermögens werden im Jahr des Zugangs vollabgeschrieben und im Folgejahr als Abgang gezeigt.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Leasing
Leasingverträge, bei denen der krones konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verbindlichkeiten passiviert.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um außerplanmäßige Abschreibungen angesetzt.
Derivative Finanzinstrumente
Die im krones konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt. Die Bewertung der Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktveränderung entweder im Ergebnis (»Fair Value Hedge«) oder als Bestandteil des Eigenkapitals (»Cash Flow Hedge«) ausgewiesen wird. Beim Cash Flow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften, die Marktveränderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind überwiegend auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
| in Ja hren |
|
|---|---|
| iebs d Ge schä ftsg ebä ude Betr - un |
20 b is 50 |
| Tech he A nlag nd M asch nisc inen en u |
bis 1 5 5 |
| iebs d Ge schä ftsa Betr usst attu - un ng |
bis 1 3 3 |
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen.
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse entsprechend dem Fertigstellungsgrad am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis der Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrs und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie außerhalb einer Bandbreite von 10% des Verpflichtungsumfangs liegen. Die Verteilung erfolgt über die erwartete künftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten, sowie derivative Finanzinstrumente, die Verbindlichkeiten darstellen, mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Von Kunden erhaltene Anzahlungen werden unter den Verbindlichkeiten passiviert.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme der nach ias 11 bewerteten Aufträge mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und von dessen Bezahlung ausgegangen werden kann.
Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen und Skonti ausgewiesen.

Finanzkalender
| Nov emb er 20 05 |
Zwi sche nbe richt Sept emb zum 30. er |
|---|---|
| il 20 06 Apr |
Bila eko nfer nzp ress enz |
Die genauen Termine sind unserer Web-Site zu entnehmen.
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|---|---|
| Tele fax |
49(0 )94 96 00 01-7 0 34 |
| ail E-M |
inve -rela tion s@k s.de stor rone |
| Inte rnet |
w.kr ww one s.co m |
Der Zwischenbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wird auf Anfrage gerne zugesandt. Sie finden ihn außerdem auf unserer Web-Site unter der Rubrik Investor Relations.