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KRONES AG — Annual Report 2013
Jun 26, 2014
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Annual Report
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Krones AG
Neutraubling
Geschäftsbericht 2013
Erfolg gestalten
Highlights 2013
| ― | Umsatz steigt um 5,7 % auf 2.815,7 Mio. €. |
| ― | KRONES verbessert die Ertragskraft. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) klettert von 99,1 Mio. € auf 169,7 Mio. €. Die EBT-Marge erreicht mit 6,0 % den oberen Rand des Zielkorridors. |
| ― | Nettoliquidität des Unternehmens legt 2013 um 107,0 Mio. € auf 239,9 Mio. € zu. |
| ― | KRONES will Aktionäre am Erlös aus dem Verkauf der eigenen Aktien beteiligen und für 2013 insgesamt 2,00 € je Aktie ausschütten. |
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| 2013 | 2012 | Veränderung | ||
|---|---|---|---|---|
| Umsatz | Mio. € | 2.815,7 | 2.664,2 | + 5,7 % |
| Auftragseingang | Mio. € | 2.808,8 | 2.721,1 | + 3,2 % |
| Auftragsbestand zum 31.12. | Mio. € | 992,4 | 999,3 | - 0,7 % |
| EBIT | Mio. € | 172,8 | 93,5 | + 84,8 % |
| EBT | Mio. € | 169,7 | 99,1 | + 71,2 % |
| Konzernergebnis | Mio. € | 119,4 | 68,3 | + 74,8 % |
| Ergebnis je Aktie | € | 3,84 | 2,26 | + 69,9 % |
| Dividende je Aktie | € | 2,00* | 0,75 | + 1,25 € |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | Mio. € | 108,1 | 110,9 | - 2,8 Mio. € |
| Free Cashflow | Mio. € | 67,0 | 30,6 | + 36,4 Mio. € |
| Nettoliquidität** | Mio. € | 239,9 | 132,9 | + 107,0 Mio. € |
| ROCE | % | 16,7 | 10,0 | - |
| Beschäftigte am 31.12. | ||||
| Weltweit | 12.285 | 11.963 | + 322 | |
| Inland | 9.098 | 9.076 | + 22 | |
| Ausland | 3.187 | 2.887 | + 300 |
* gemäß Gewinnverwendungsvorschlag, inkl. 1,00 € Sonderausschüttung
** liquide Mittel abzüglich Finanzschulden
Die internationale Getränke- und Lebensmittelindustrie bewegt sich auf wachsenden, jedoch sehr wettbewerbsintensiven Märkten. Beim Kampf um Konsumenten spielt die Verpackung eine zunehmend wichtige Rolle. Gefragt sind leistungsstarke, flexible, zuverlässige und wirtschaftliche Abfüll- und Verpackungsanlagen. Als Markt- und Technologieführer erfüllt KRONES alle diese Anforderungen sehr gut.
Eindrucksvoll bewiesen haben wir das 2013 auf der Messe drinktec. Aber das Wettbewerbsumfeld ist insgesamt herausfordernd. Das zeigte sich auf der Messe ebenso wie im täglichen Geschäft. Daher wird KRONES nicht müde, in allen Bereichen immer noch besser zu werden. Die konkreten Maßnahmen hierzu haben wir in das Strategieprogramm Value gegossen. Im Fokus stehen die Bedürfnisse der Kunden.
Beim Streben nach wirtschaftlichem Erfolg vergessen wir nie, dass KRONES eine besondere Verantwortung gegenüber seinen Mitarbeitern, Aktionären und anderen Interessengruppen hat. Deshalb achten wir bei allen unternehmerischen Entscheidungen immer auf nachhaltige Werte.
Brief des Vorstands
»Die drinktec 2013 war für KRONES ein Ereignis der Superlative.«
Volker Kronseder
Vorstandsvorsitzender
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
für KRONES war 2013 ein erfolgreiches Jahr. Erfolg kommt aber nicht von allein, man muss ihn aktiv gestalten. Der Geschäftsbericht mit dem Titel »Erfolg gestalten« soll Ihnen zeigen, welche wichtigen Weichen wir 2013 für eine erfolgreiche Zukunft von KRONES gestellt haben.
Highlight des ereignisreichen Jahres war natürlich die Messe drinktec. Auf dem nur alle vier Jahre stattfindenden »Weltwirtschaftsgipfel« der internationalen Getränke- und Verpackungsindustrie überzeugten wir die Kunden mit unseren innovativen Exponaten. Rund 60.000 Messebesucher kamen auf unseren Stand; darunter alle wichtigen Top-Entscheider der Branche. Kurzum: Die drinktec 2013 war für KRONES ein Ereignis der Superlative!
Innovationen treffen Kundenbedürfnisse
Für besonderes Aufsehen sorgte auf der Messe der Contiform AseptBloc mit einer energiesparenden Sterilisation der Preforms für das aseptische, also keimfreie Abfüllen. Auch unsere Innovationen aus der Etikettiertechnik, die Direktdruckmaschine DecoType und die ErgoModul, zogen die Messebesucher an. Wichtig für die Kunden war und ist: alle Innovationen sind dem KRONES Nachhaltigkeitsprogramm enviro verpflichtet. Maschinen und Anlagen mit dem enviro Siegel helfen dem Kunden, Energie und andere Ressourcen einzusparen und sind darüber hinaus leichter zu bedienen. Viele unserer Messe-Highlights stellen wir Ihnen in diesem Bericht vor.
Gute Fortschritte machten wir 2013 bei der Umsetzung unseres Strategieprogramms Value mit den vier Säulen Profitabilität, Wachstum, Innovation und Qualität (S. 30). Die bisher erzielten Erfolge des Value-Programms spiegeln sich auch in den wichtigsten Kennzahlen des Geschäftsjahres 2013 wider. Der Konzernumsatz von KRONES stieg im Vergleich zu 2012 um 5,7 % auf 2.815,7 Mio. €. Wir erwirtschafteten ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 169,7 Mio. €, was einer EBT-Marge von 6,0 % entspricht. Damit konnten wir uns 2013 einem unserer mittelfristigen Value-Ziele, das bei einer EBT-Marge von 7 % liegt, weiter annähern.
Neue Konzernorganisation erhöht die Schlagkraft
Wir wollen noch besser werden. Eine wesentliche Rolle spielt dabei die neue Konzernorganisation von KRONES, mit der wir in das Geschäftsjahr 2014 gestartet sind. Unsere bisherige Konzernstruktur bewährte sich über viele Jahre sehr gut. Doch mit dem starken Wachstum ist sie an ihre Grenzen gestoßen. Mit anderen Worten: Der Anzug passte nicht mehr.
Deshalb haben wir eine neue Konzernorganisation erarbeitet. Um die Wünsche unserer Kunden noch schneller und zielgenauer zu erfüllen, haben wir gezielt Schnittstellen zwischen den Funktionen entlang der Wertschöpfungskette abgebaut. Wir haben die neue Organisation stark regional ausgerichtet, damit wir noch näher an die Kunden heranrücken. Wir sind überzeugt, dass KRONES mit der neuen Organisation noch beweglicher und schlagkräftiger wird. Dazu beitragen wird auch unser neuer Vorstandskollege Markus Tischer, der zum 01.01.2014 zum Vorstand berufen wurde und International Operations and Services verantwortet.
Die beste Organisation nützt nichts, wenn sie nicht von den Mitarbeitern mit Leben erfüllt und zielstrebig umgesetzt wird. Ich bin sicher, dass wir uns auf jeden einzelnen der mittlerweile 12.285 Mitarbeiter verlassen können. KRONES Mitarbeiter sind hoch motiviert und bestens ausgebildet.
KRONES setzt weiterhin auf den Standort Deutschland
KRONES investiert weiterhin kräftig in seine weltweite Infrastruktur.
Im vergangenen Jahr fand der Mitarbeiteraufbau um 322 Beschäftigte fast ausschließlich im Ausland statt. Dieser Trend wird sich auch 2014 fortsetzen. Das verlangt unser Geschäft. KRONES erzielte 2013 rund 90 % des Konzernumsatzes auf ausländischen Märkten und setzte nur 292 Mio. € im Inland um. Der überwiegende Teil unserer Maschinen und Anlagen steht fernab von Deutschland. Um KRONES Kunden rund um den Globus schnelle Serviceleistungen bieten zu können, brauchen wir verstärkt Servicefachkräfte vor Ort.
Das bedeutet allerdings nicht, dass sich KRONES langsam vom Standort Deutschland verabschiedet. Wir wollen auch in Zukunft die Vorteile unserer inländischen Standorte nutzen und investieren weiter auf dem Heimatmarkt. So haben wir 2013 unser Werk in Rosenheim ausgebaut und konnten Ende Juli 2013 den ersten Bauabschnitt des neuen Gebäudes für die Logistik und Modulproduktion in Betrieb nehmen. In Nittenau wurde der neue Produktionsstandort der EVOGUARD GmbH, die Ventile und Pumpen produziert, fertiggestellt. Mit der eigenständigen EVOGUARD GmbH werden wir das attraktive Komponentengeschäft kräftig ausbauen.
KRONES lebt Nachhaltigkeit
Jeder, der KRONES schon länger kennt, weiß, dass das Thema Nachhaltigkeit in unserem Unternehmen seit jeher einen sehr hohen Stellenwert hat.
Ein wichtiger Schritt für die nachhaltige Zukunftssicherung des Unternehmens ist, dass Teile der Familie Kronseder ihre Aktien an die nächste Generation übertragen haben. Die Familie Kronseder will langfristig stabiler Hauptaktionär von KRONES bleiben und die Nachhaltigkeit der Unternehmensführung Hand in Hand mit unseren Mitarbeitern sichern.
An dieser Stelle bedanke ich mich herzlich im Namen des gesamten Vorstands bei unseren engagierten Mitarbeitern für ihren tollen Einsatz im Geschäftsjahr 2013. Ich bin ganz sicher, dass wir gemeinsam die Zukunft von KRONES mit »Erfolg gestalten« werden.
Volker Kronseder
Vorstandsvorsitzender
Die Mitglieder des Vorstands
Volker Kronseder
geb. 1953
Seit 1989 Mitglied des Vorstands,
seit 1996 Vorstandsvorsitzender;
Personal, Kommunikation und Qualität
Christoph Klenk
geb. 1963
Seit 2003 Mitglied des Vorstands;
Finanzen, Controlling und Informationsmanagement
Rainulf Diepold
geb. 1955
Seit 1996 Mitglied des Vorstands;
Vertrieb und Marketing
Werner Frischholz
geb. 1951
Seit 2003 Mitglied des Vorstands;
Anlagen und Komponenten
Thomas Ricker
geb. 1968
Seit 2012 Mitglied des Vorstands;
Abfüll- und Verpackungstechnik
Markus Tischer
geb. 1968
Seit 2014 Mitglied des Vorstands;
International Operations and Services
Bericht des Aufsichtsrats
Sehr geehrte Damen und Herren,
KRONES startete mit großen Aufgaben in das Geschäftsjahr 2013. Im Mittelpunkt stand der Auftritt auf der wichtigsten Branchenmesse drinktec. Darüber hinaus wurden im vergangenen Jahr im kompletten Unternehmen weitere Maßnahmen des Strategieprogramms Value umgesetzt. Gemeinsam mit dem Vorstand diskutierte der Aufsichtsrat über die neue Konzernorganisation, unter der KRONES noch effizienter arbeiten wird.
Die Erfolge des Geschäftsjahres 2013 beweisen, dass KRONES auf dem richtigen Weg ist. Der Aufsichtsrat wird auch künftig seinen Beitrag leisten, damit dieser Weg konsequent weiter verfolgt wird.
Beratung und Überwachung
Im Geschäftsjahr 2013 hat der Aufsichtsrat der KRONES AG den Vorstand gemäß Aktiengesetz sowie der Satzung der Gesellschaft kontinuierlich überwacht und beraten. Es fanden vier Aufsichtsratssitzungen statt. Das Gremium ließ sich vom Vorstand in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig - auch außerhalb der Aufsichtsratssitzungen - über die geschäftliche und finanzielle Lage der Gesellschaft sowie die strategische Ausrichtung des Unternehmens und über das Risikomanagement informieren.
Am 20. März 2013 fand die erste Aufsichtsratssitzung des Berichtsjahres statt. Dort regelte das Gremium die Arbeit der Ausschüsse neu. Zum einen wurde der bisherige Aufsichtsratsausschuss zum Prüfungs- und Risikomanagementausschuss umbenannt. Zum anderen führte der Aufsichtsrat den Ständigen Ausschuss ein. Der neue Ausschuss befasst sich mit Themen wie der Unternehmensstrategie, Personalstrategie, Aufsichtratsvergütung und Vorstandsvergütung. Im Anschluss stellte der Vorstand dem Aufsichtsrat den vorläufigen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 vor und erläuterte alle wesentlichen Finanzkennzahlen des Konzerns. Im wirtschaftlichen Bericht informierte der Vorstand das Gremium über die aktuelle Geschäftslage und die Aussichten des KRONES Konzerns. Bei den Value-Themen stand die neue Konzernorganisation im Mittelpunkt. Der Vorstandsvorsitzende Volker Kronseder erläuterte dem Aufsichtsrat Gründe, Ziele und Vorteile der neuen Struktur. Das Gremium stimmte der neuen Organisation einstimmig zu. Darüber hinaus beschloss der Aufsichtsrat, dass der Vorstand die neue Konzernorganisation gemeinsam mit dem Ständigen Ausschuss umsetzen soll. Es wurde entschieden, der Hauptversammlung vorzuschlagen, für das Geschäftsjahr 2012 eine Dividende von 0,75 € je Aktie auszuschütten.
An der Aufsichtsratssitzung am 19. April 2013 nahmen als Gäste zeitweise Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von KRONES teil. Diese erläuterten dem Aufsichtsrat Prüfungsauftrag und Schwerpunkte der Prüfung des Jahresabschlusses 2012 und gaben einen detaillierten Überblick über die Abschlussprüfung. Danach stellte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2012 sowie den Konzernabschluss mit dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012 fest. Nach dem Bericht des Vorstands zur aktuellen wirtschaftlichen Lage, zu Markt und Wettbewerb sowie zu Technik und Produktion befasste sich der Aufsichtsrat mit der neuen Konzernorganisation und deren zeitlichen Umsetzung. Darüber hinaus legte das Gremium gemeinsam mit dem Vorstand die Tagesordnung für die Hauptversammlung der KRONES AG am 19. Juni 2013 fest.
Auf der dritten Aufsichtsratssitzung am 25. September 2013 befasste sich der Aufsichtsrat mit der Neugestaltung der Vorstandsvergütung. Durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen hat sich hier Anpassungsbedarf ergeben. Der Aufsichtsrat stimmte der Umstellung des Vergütungssystems ab 2014 zu. Darin ist im Wesentlichen festgelegt, dass der Anteil des Fixgehalts sinkt, die Laufzeit der langfristigen Erfolgskomponente von zehn auf fünf Jahre verkürzt und eine mittelfristige Erfolgskomponente zulasten der kurzfristigen Komponente eingeführt wird. Zudem war die drinktec das beherrschende Thema. Der Vorstand informierte den Aufsichtsrat ausführlich über die positive Resonanz, die KRONES auf der Weltleitmesse vonseiten der Kunden verspürte. Im Anschluss erläuterte der Vorstand dem Gremium den aktuellen Geschäftsverlauf sowie die Fortschritte bei der Umsetzung der neuen Konzernorganisation.
Mit einer Betriebsführung im Werk Steinecker in Freising startete am 20. November 2013 die vierte Aufsichtsratssitzung. Der Aufsichtsrat bekam in den Produktionshallen tiefe Einblicke in den Bau von Brauerei- und Filteranlagen. Aus der Arbeit des Prüfungs- und Risikomanagementausschusses wurden die Funktionsweise des KRONES Risikomanagements und die Schwerpunkte der aktuellen Risikobewertungen erläutert. Nachdem der Vorstand die Jahresplanung 2014 präsentierte, beschloss das Gremium, die Dividendenpolitik zu ändern und die Bandbreite für Dividendenausschüttungen von bisher 20 bis 25 % auf 25 bis 30 % des Konzernjahresüberschusses zu erhöhen.
Arbeit der Ausschüsse
Dem Prüfungs- und Risikomanagementausschuss (vormals Aufsichtsratsausschuss) gehören der Vorsitzende des Aufsichtsrats Ernst Baumann, sein Stellvertreter Werner Schrödl sowie die Aufsichtsratsmitglieder Norman Kronseder, Graf Philipp von und zu Lerchenfeld, Josef Weitzer und Johann Robold an. Vorsitzender des Ausschusses ist Graf Philipp von und zu Lerchenfeld. Der Prüfungs- und Risikomanagementausschuss überwacht Rechnungslegung, Abschlussprüfung sowie Berichterstattung und fertigt entsprechende Beschlussvorlagen für den Aufsichtsrat an. Darüber hinaus bereitet er die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Prüfungsberichts des Einzel- und Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat vor und spricht Empfehlungen aus. Der Prüfungs- und Risikomanagementausschuss überwacht zudem die Wirksamkeit des internen Kontroll-, des Risikomanagement- sowie des Compliance-Systems.
Der Prüfungs- und Risikomanagementausschuss bereitete vor der Bilanz feststellenden Aufsichtsratssitzung, die am 19. April 2013 stattfand, die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Prüfungsberichts des Einzel- und Konzernabschlusses 2012 durch den Aufsichtsrat vor. Außerdem wurde in einer Sitzung im November auf Basis der entsprechenden Berichte mit den Leitern des internen Kontrollsystems, der Revision und des Compliance Managements der Bericht für die vierte Aufsichtsratssitzung vorbereitet.
Dem Ständigen Ausschuss, den der Aufsichtsrat auf seiner Sitzung am 20. März 2013 einstimmig einführte, gehören Werner Schrödl, Norman Kronseder, Josef Weitzer und Ernst Baumann an. Vorsitzender des Ständigen Ausschusses ist Ernst Baumann. Der Ausschuss befasst sich mit allen sonstigen Themen, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des Prüfungs- und Risikomanagementausschusses fallen.
Er bereitete die Entscheidungen des Aufsichtsrats zur neuen Konzernorganisation, zu den dafür anstehenden Neubesetzungen im Vorstand und zur Vorstandsvergütung in vier Sitzungen vor.
Aufsichtsrat stimmt dem Prüfungsergebnis zu
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der KRONES Aktiengesellschaft und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der KRONES AG und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2013 sind durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, der KPMG Bayerischen Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der geprüfte Jahresabschluss und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der KRONES AG und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2013 lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Prüfung vor. Die geprüften Abschlüsse und Lageberichte waren am 25. April 2014 Gegenstand der Bilanz feststellenden Aufsichtsratssitzung. An der Sitzung haben auch Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und dem Aufsichtsrat über die Ergebnisse ihrer Prüfung und über ihre Prüfungsschwerpunkte berichtet.
Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat ergaben sich keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der KRONES AG sowie den Konzernabschluss und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss 2013 der KRONES AG festgestellt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens für ihre hervorragende Arbeit im Geschäftsjahr 2013.
Neutraubling, im April 2014
Der Aufsichtsrat
Ernst Baumann, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Zusammensetzung des Aufsichtsrats
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Ernst Baumann
Aufsichtsratsvorsitzender
* ZF FRIEDRICHSHAFEN AG
Werner Schrödl**
Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender
* VERWALTUNGSRAT DER BAYERISCHEN BETRIEBSKRANKENKASSEN
Klaus Gerlach**
Head of Central International
Operations and Services
Dr. Klaus Heimann**
Leiter des Ressorts Bildungs- und Qualifizierungspolitik der IG METALL
Dr. Jochen Klein
Geschäftsführer der I-Invest GmbH
* DÖHLER GMBH
* HOYER GMBH
* CONSORTIUM GASTRONOMIE GMBH
Norman Kronseder
Land- und Forstwirt
* BAYERISCHE FUTTERSAATBAU GMBH
Philipp Graf von und zu Lerchenfeld
MdB, Dipl.-Ing. agr., WP/StB
Dr. Alexander Nerz
Rechtsanwalt
Johann Robold**
Betriebsrat
Petra Schadeberg-Herrmann
Geschäftsführende Gesellschafterin der KROMBACHER FINANCE
GMBH, SCHAWEI GMBH,
DIVERSUM HOLDING GMBH & CO. KG
* ab 19.04.2013 COMMERZBANK AG
Jürgen Scholz**
1. Bevollmächtigter und Kassierer
IG METALL Verwaltungsstelle
Regensburg
* INFINEON TECHNOLOGIES AG
Josef Weitzer**
Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender
* SPARKASSE REGENSBURG
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG
** Von den Mitarbeitern gewählt
Zur KRONES Aktie
»Durch die gute Entwicklung der KRONES Aktie und den Verkauf der eigenen Anteile haben wir 2013 unsere Position im MDAX gefestigt.«
Olaf Scholz Leiter Investor Relations
■ Niedrige Zinsen treiben Aktienmärkte auf Rekordhochs
■ Kurs der KRONES Aktie legt 2013 um 32,8 % zu
■ KRONES will insgesamt 2,00 € je Aktie ausschütten
Die expansive Geldpolitik der Notenbanken führte 2013 zu kräftigen Kursgewinnen an den Aktienbörsen. Die beiden wichtigsten deutschen Aktienindizes DAX und MDAX erreichten ebenso neue Rekordhochs wie der amerikanische Dow-Jones-Index. Der Kurs der KRONES Aktie stieg 2013 um 32,8 % auf 62,43 €.
Das Börsenjahr 2013
An den meisten internationalen Aktienbörsen ging es 2013 steil aufwärts. Wesentlicher Kurstreiber war die expansive Geldpolitik der Notenbanken. Die europäische Zentralbank senkte ihren Leitzins 2013 zwei Mal und versprach gleichzeitig, ihre Niedrigzinspolitik fortzuführen. Da die Konjunktur in den USA anzog und die Lage im Euro-Raum sich stabilisierte, wurde der Kursaufschwung zusätzlich unterstützt. Die in regelmäßigen Abständen aufflammende Angst vor einem schnellen Ende der sehr expansiven Geldpolitik der US-Notenbank FED führte an den Aktienmärkten 2013 jeweils nur zu vorübergehenden Rückschlägen. Auch als die FED Ende 2013 verkündete, dass sie ihre Anleihekäufe verringern werde, zuckten die Investoren nur kurz zusammen. In den letzten Handelstagen des Börsenjahres 2013 trieben die Anleger die Aktienindizes wieder nach oben.
Der US-Leitindex Dow Jones stieg 2013 auf ein neues Rekordhoch und stand Ende des Börsenjahres mit 16.577 Punkten um 26,5 % höher als zu Jahresbeginn. Um 56,7 % schoss der japanische Nikkei-Index 2013 hoch. Der bekannteste deutsche Aktienindex DAX stieg im vergangenen Jahr um 25,5 % auf 9.552 Punkte.
KRONES Aktie profitiert von guter Unternehmensentwicklung
Im letzten Quartal 2013 legte die KRONES Aktie eine Verschnaufpause ein. Sie stieg aber im Gesamtjahr fast so stark wie der MDAX, der »Börsenstar« des Jahres 2013.
Wertentwicklung der KRONES Aktie im Vergleich zum MDAX 2013

Die KRONES Aktie kletterte stärker als der Branchenindex für deutsche Industrie-Unternehmen.
Wie bereits im Vorjahr stieg der MDAX, also der Index für mittelgroße Werte, dem auch KRONES angehört, noch stärker als der DAX. Am 27. Dezember 2013 markierte der MDAX bei 16.625 Punkten ein neues Allzeithoch. Mit 16.574 Punkten beendete der Mid-Cap-Index das Börsenjahr nur knapp unter dieser Rekordmarke. Im Vergleich zum Vorjahr kletterte der MDAX damit um 39,1 %. Stark nach oben zogen den Index die Medienwerte ProSieben, Kabel Deutschland und Sky sowie das Indexschwergewicht EADS.
Um 32,8 % stieg der Kurs der KRONES Aktie. Bei Wiederanlage der Dividende von 0,75 € errechnet sich für 2013 eine Performance von 34,6 %. Damit legte unser Aktienkurs stärker als der DAX All-Industrial-Index zu. Der Branchenindex der Deutschen Börse, dem klassische Industriewerte wie Maschinenbauer angehören, kletterte vergangenes Jahr um rund ein Viertel.
In den ersten Wochen des Börsenjahrs 2013 gab der KRONES Aktienkurs, der zu Jahreswechsel bei 47,00 € stand, leicht nach. Am 4. Februar erreichte die Aktie bei 45,02 € ihren niedrigsten Schlusskurs im Jahr 2013. Danach drehte der Kurs nach oben. Im März beschleunigte sich der Anstieg. Dazu trugen unsere vorläufigen Umsatz- und Ergebniszahlen für das Geschäftsjahr 2012 bei. Im zweiten Quartal bewegte sich der Kurs insgesamt seitwärts. Ende April platzierte KRONES 1.425.421 eigene Aktien (4,51 % des Grundkapitals) zum Preis von je 52,55 € bei institutionellen Investoren. Durch den Verkauf der eigenen Aktien stieg der Streubesitz von KRONES und das Gewicht der Aktie im MDAX.
Von Juli bis September ging es deutlich nach oben mit dem Kurs. Neben der allgemein positiven Börsenstimmung unterstützten die guten Geschäftszahlen des ersten Halbjahres 2013 den Kursanstieg. Am 16. September erreichte die KRONES Aktie bei 67,58 € ihren höchsten Schlusskurs 2013. Weil einige Investoren offenbar die drinktec für Gewinnmitnahmen nutzten, konnte das Rekordniveau nicht ganz gehalten werden. Anfang Dezember unterschritt der Kurs dann kurzfristig die Marke von 60 €. Nach einem Jahresendspurt beendete die KRONES Aktie das Börsenjahr 2013 bei 62,43 €. Damit schaffte KRONES mit dem Value-Programm 2013 auch für seine Aktionäre Werte.
Kennzahlen der KRONES Aktie
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| zum 31.12. | 2013 | 2012 | 2011 | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Aktien | (Mio. Stück) | 31,59 | 31,59 | 31,59 |
| Free Cashflow je Aktie | € | 2,12 | 1,01* | -0,25* |
| Eigenkapital je Aktie | € | 30,20 | 26,50* | 26,04* |
| Ergebnis je Aktie | € | 3,84 | 2,26* | 1,45* |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) auf Basis des Jahresendkurses | € | 16,3 | 20,8 | 25,4 |
| Dividende je Aktie | € | 2,00** | 0,75 | 0,60 |
| Höchstkurs | € | 67,58 | 47,25 | 59,06 |
| Tiefstkurs | € | 45,02 | 35,75 | 33,87 |
| Jahresschlusskurs | € | 62,43 | 47,00 | 36,76 |
* Basis: Gesamtzahl der Aktien abzüglich 1,43 Mio. eigene Aktien
** gemäß Gewinnverwendungsvorschlag , inkl. 1,00 € Sonderausschüttung
KRONES Aktie ein langfristig ausgezeichnetes Investment
In den vergangenen zehn Jahren hat sich der Kurs der KRONES Aktie verdreifacht. Damit stieg der Wert unserer Aktie genau so stark wie der MDAX Kursindex, also der MDAX ohne Dividenden. Der durchschnittliche jährliche Kursgewinn der KRONES Aktie in diesem Zeitraum beträgt 11,5 %. In dieser Berechnung ist die Dividende, die die Aktionäre in den vergangenen zehn Jahren erhielten, nicht enthalten. Unter der Annahme, dass die Dividende jeweils wieder in KRONES Aktien angelegt wurde, ergibt sich für die vergangenen zehn Jahre eine durchschnittliche jährliche Performance von 12,9 %.
Wertentwicklung der KRONES Aktie im Vergleich zum MDAX 2004 bis 2013

KRONES Aktie im Profil
KRONES Aktien sind Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien). Jeder Titel hat auf der Hauptversammlung des Unternehmens eine Stimme. Es gibt insgesamt 31.593.072 Aktien. Die Aktie ist seit dem 29. Oktober 1984 notiert. Damit jährt sich der Börsengang von KRONES 2014 zum 30. Mal. Unsere Aktie ist an allen deutschen Börsen handelbar. Die KRONES Aktie ist seit Gründung des MDAX Mitglied im Index für mittelgroße Werte der Deutschen Börse.
Für die Zugehörigkeit zu den Indizes der Deutschen Börse AG ist neben der Marktkapitalisierung des Streubesitzes auch das Handelsvolumen maßgebend, das über XETRA und den Frankfurter Parketthandel abgewickelt wird. In der Rangliste, die für die MDAX-Zugehörigkeit herangezogen wird, verbesserte sich die KRONES Aktie Ende 2013 bei der Marktkapitalisierung auf Rang 43 (Vorjahr: 46), beim Handelsvolumen auf Rang 46 (Vorjahr: 51).
Im Geschäftsjahr 2013 wurden im Durchschnitt täglich insgesamt rund 48.300 Aktien auf XETRA und an der Frankfurter Börse gehandelt (Vorjahr: rund 46.000 Aktien). In den vergangenen Jahren verringerte sich das Handelsvolumen, obwohl das Interesse der Anleger gestiegen ist. Grund hierfür ist, dass Investoren zunehmend an außerbörslichen Plattformen, sogenannten »dark pools«, handeln. Dies ist kein KRONES spezifisches Phänomen, sondern gilt für fast alle Index-Aktien. Experten gehen davon aus, dass bei manchen Werten bereits rund die Hälfte des gesamten Handels über außerbörsliche Plattformen abgewickelt wird.
Stammdaten der KRONES Aktie
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| Aktienanzahl | 31.593.072 |
| Wertpapierkennnummer | 633500 |
| ISIN | DE 0006335003 |
| XETRA-Kürzel | KRN |
Aktionärsstruktur
Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender der KRONES AG und Norman Kronseder, Aufsichtsratsmitglied, übertrugen 2013 die von ihnen gehaltenen Aktien auf eine Stiftung bzw. ihre Kinder. Damit haben sie frühzeitig Maßnahmen ergriffen, um die Tradition als erfolgreiches Familienunternehmen fortzuführen. Die bestehende Regelung, die die gemeinsame Ausübung der Stimmrechte aller Mitglieder der Familie Kronseder sowie deren Gesellschaften regelt, bleibt von der Aktienübertragung unberührt. Die Familie Kronseder ist damit mit 51,85 % weiterhin stabiler Mehrheitsaktionär der KRONES AG.
KRONES hatte im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 1.425.421 eigene Aktien zurückgekauft. Das entspricht 4,51 % des Grundkapitals. Ende April 2013 platzierte KRONES die eigenen Aktien bei institutionellen Anlegern. Diese Aktien werden seitdem dem Streubesitz zugerechnet. Insgesamt beträgt der Free Float 48,15 %.
Aktionärsstruktur (Stand 31. März 2014)

KRONES will Dividende von 0,75 € auf insgesamt 2,00 € je Aktie erhöhen
Im November 2013 hat der KRONES Vorstand dem Aufsichtsrat vorgeschlagen, die langfristige Dividendenpolitik des Unternehmens zu ändern. Anstatt wie bisher 20 bis 25 % soll die Bandbreite für Dividendenausschüttungen künftig 25 bis 30 % des Konzernjahresüberschusses betragen. Der Aufsichtsrat stimmte diesem Vorschlag zu. Die neue Dividendenpolitik wird erstmals für das Geschäftsjahr 2013 angewendet. Aufgrund der guten Ergebnisentwicklung im vergangenen Jahr werden Vorstand und Aufsichtsrat der Hauptversammlung am 25. Juni 2014 für das Geschäftsjahr 2013 eine im Vergleich zum Vorjahr um 0,25 € höhere Dividende von 1,00 € je Aktie vorschlagen. Zusätzlich will KRONES seine Anteilseigner mit 1,00 € je Aktie am Erlös aus dem Verkauf der eigenen Aktien beteiligen.
Dividende je Aktie in €

* gemäß Gewinnverwendungsvorschlag, inkl. 1,00 € Sonderausschüttung
KRONES verbessert die Finanzkommunikation kontinuierlich
Seit 2013 erläutert KRONES die Jahres- und Quartalszahlen zeitnah und ausführlich via Telefonkonferenz und Präsentation.
Als MDAX-Unternehmen wird KRONES von vielen internationalen Analysten und Investoren beobachtet. Um ihre Anlageentscheidungen treffen zu können, benötigen die Kapitalmarktteilnehmer aussagekräftige und transparente Informationen zu unserem Unternehmen. Wir verbessern unsere Finanzkommunikation ständig. Seit 2013 führt KRONES regelmäßig nach Quartalszahlen einen Conference Call durch, bei dem wir Analysten und Investoren die Zahlen anhand einer Präsentation erläutern, die auf unserer Internetseite frei zugänglich ist.
Am 19. September 2013 veranstaltete KRONES auf der Messe drinktec ein Analystentreffen, an dem rund 20 Finanzprofis teilnahmen. Gemeinsam führten Finanzvorstand Christoph Klenk und Technikvorstand Thomas Ricker die Analysten über den Messestand von KRONES und erklärten ihnen die Besonderheiten der ausgestellten Maschinen und Anlagen. Im anschließenden »Theorieteil« präsentierten die beiden Vorstände den Analysten Markttrends sowie die Innovationsmotoren des Unternehmens.
2013 waren Finanzvorstand Christoph Klenk und der Leiter der KRONES Investor Relations Olaf Scholz wieder auf mehreren Roadshows in den internationalen Finanzzentren wie New York, London, Zürich, Stockholm und Frankfurt unterwegs. Dort besuchten und informierten sie Investoren und Analysten vor Ort.
Hauptversammlung 2013 gut besucht
Am 19. Juni 2013 fand die Hauptversammlung von KRONES in Neutraubling statt. Nur aufgrund der sehr hohen Temperaturen kamen neben den anwesenden Aktionären auch Vorstand und Aufsichtsrat von KRONES ins Schwitzen. Die Hauptversammlung selbst verlief wie immer sehr harmonisch. Rund 200 Aktionäre folgten der Einladung zur Hauptversammlung. Insgesamt lag die Präsenz, also der Anteil des Kapitals am gesamten Grundkapital der Gesellschaft, das auf der Hauptversammlung vertreten war, bei knapp 80 %. Damit lag die Quote deutlich über der durchschnittlichen HV-Präsenz aller MDAX-Unternehmen, die 2013 bei rund 68 % lag.
Allen zur Abstimmung vorgelegten Tagesordnungspunkten stimmten die Aktionäre mit großer Mehrheit zu. Für das Geschäftsjahr 2012 erhielten die Anteilseigner von KRONES eine gegenüber dem Vorjahr um 0,15 € höhere Dividende je Aktie von 0,75 €. Insgesamt schüttete das Unternehmen für das Geschäftsjahr 2012 an die Aktionäre 23,7 Mio. € (Vorjahr: 18,1 Mio. €) aus.
Das KRONES Jahr 2013
1. Quartal

KRONES schrieb im Segment Prozesstechnik in den vergangenen Jahren hohe Verluste. Deshalb hat der Vorstand beschlossen, den Bereich neu aufzustellen und die eigenen Aktivitäten in der Materialflusstechnik/Intralogistik im Laufe des Geschäftsjahres 2013 zu beenden. Mit dieser Maßnahme will KRONES die Ertragskraft des Segments stärken und das Konzernergebnis nachhaltig steigern.
Alle wesentlichen Kennzahlen verbesserte KRONES im ersten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr. Besonders gut liefen die Geschäfte das Unternehmens in den Regionen Asien/Pazifik und Afrika/Mittlerer Osten. Insgesamt legte der Umsatz um 5,4 % auf 683,4 Mio. € zu. Der Auftragseingang zog um 3,9 % auf 685,2 Mio. € an. Von 32,5 Mio. € auf 38,9 Mio. € stieg das Ergebnis vor Steuern.
Sehr gute Stimmung herrschte an den internationalen Aktienbörsen im Jahresauftaktquartal 2013. Davon profitierte auch unser Kurs. Bis Ende März 2013 stieg der Preis der KRONES Aktie im Vergleich zum Jahresanfang um 17,7 % auf 55,32 €.
2. Quartal

Von April bis Juni kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 8,3 % auf 694,1 Mio. €. Von 31,5 Mio. € auf 40,8 Mio. € stieg das Ergebnis vor Steuern. Aufgrund des guten Geschäftsverlaufs in den ersten beiden Quartalen 2013 erhöhte KRONES sein Ergebnisziel für das Gesamtjahr.
Im April platzierte das Unternehmen rund 1,4 Mio. eigene Aktien (4,51 % des Grundkapitals) zu 52,55 € je Titel bei institutionellen Investoren. KRONES hatte die Aktien im ersten Halbjahr 2009 an der Börse zurückgekauft, weil der Kurs infolge der Finanzkrise stark gefallen und nach Ansicht des Vorstands massiv unterbewertet war. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 25,93 €. Durch den Verkauf der Aktien stiegen der Streubesitz und das Gewicht von KRONES im MDAX.
Am 19. Juni fand in Neutraubling die Hauptversammlung des Unternehmens statt. Der Vorstand informierte die Aktionäre ausführlich über das Geschäftsjahr 2012 und die Schwerpunkte des Value-Programms. Für das Geschäftsjahr 2012 erhielten die Aktionäre eine im Vergleich zum Vorjahr um 0,15 € höhere Dividende je Aktie von 0,75 €.
3. Quartal

Vom 16. bis 20. September fand die drinktec in München statt. Die weltweit wichtigste Messe der internationalen Getränke- und Verpackungsindustrie verlief für KRONES sehr erfolgreich. Rund 60.000 Besucher informierten sich am KRONES Messestand und ließen sich von den zahlreichen Innovationen des Unternehmens begeistern. KRONES konnte auf der drinktec Aufträge im dreistelligen Millionen-Euro-Bereich abschließen.
Weiter gut liefen die Geschäfte im dritten Quartal 2013. Der Wert der eingehenden Orders übertraf das Vorjahresniveau um 12,7 %, der Umsatz erhöhte sich um 7,8 %. KRONES erwirtschaftete im dritten Quartal 2013 ein Ergebnis vor Steuern von 37,4 Mio. €. Im Vorjahresquartal betrug das um einen einmaligen Aufwand bereinigte Ergebnis vor Steuern 27,0 Mio. €.
Deutlich aufwärts ging es mit dem Kurs der KRONES Aktie im dritten Quartal. Bis auf das Allzeithoch von 67,58 € kletterte der Wert in der Spitze. Ende September kostete die Aktie 62,85 €. Damit legte der Kurs in den ersten neun Monaten 2013 um ein Drittel zu.
4. Quartal

Am 22. November konnte Vorstandschef Volker Kronseder im Namen der KRONES AG in Frankfurt am Main den Deutschen Investorenpreis entgegennehmen. Mit diesem Preis zeichnen DuMont, einer der größten Zeitungsverlage Deutschlands, und die Deutschen Asset & Wealth Management, einer der führenden Vermögensverwalter, Unternehmen für ihr nachhaltiges Handeln aus. KRONES stehe für hohe unternehmensethische Werte sowie eine ausgezeichnete Fürsorge für seine Mitarbeiter, betonten die Preisverleiher.
Im November erhielt KRONES den Auftrag für die tausendste Contiroll Highspeed (HS). Die Maschine stattet bis zu 81.000 Behälter pro Stunde mit Rundumetiketten aus. Sie ist aber nicht nur sehr schnell, sondern auch äußerst flexibel. Mit der Contiroll HS können unterschiedlich große Behälter auf ein und derselben Fertigungslinie verarbeitet werden.
Die KRONES Aktie beendete das Jahr bei einem Kurs von 62,43 €. Damit stieg die Aktie 2013 um 32,8 %.
Konzernlagebericht
Grundlagen des Konzerns
Im Geschäftsjahr 2013 wurde der Konzernlagebericht erstmals nach DRS 20 aufgestellt.
KRONES auf einen Blick
KRONES bietet Maschinen und komplette Anlagen für die Abfüll- und Verpackungstechnik sowie für die Getränkeproduktion an. Kunden von KRONES sind Brauereien und Getränkehersteller sowie Unternehmen aus der Nahrungsmittel-, Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie. Wichtiger Bestandteil des Geschäftsmodells von KRONES sind Service-Leistungen. Das Unternehmen berichtet über die drei Segmente »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«, »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« sowie »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)«.
Segment Produktabfüllung und -ausstattung
Im dem mit Abstand größten und ertragsstärksten Segment bietet KRONES Maschinen und komplette Anlagen an, mit denen Kunden ihre Produkte abfüllen, etikettieren, verpacken und transportieren. Maschinen, auf denen PET-Behälter hergestellt und gebrauchte Kunststoffflaschen zu lebensmitteltauglichem Rezyklat verarbeitet werden (PET-Recycling), gehören dem Segment ebenfalls an.
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| EBT (Mio. €) | 174,5 | 120,4 |
| EBT-Marge (%) | 7,5 | 5,3 |
| Mitarbeiter* | 10.841 | 10.513 |
* Konsolidierungskreis
Umsatz in Mio. €

Segment Getränkeproduktion/ Prozesstechnik
Dieses Segment umfasst zum einen die Sudhaus- und Kellertechnologie, also Produkte für Brauereien. Zum anderen gehören Anlagen, mit denen sensible Getränke wie Milch behandelt und Milchmischgetränke und Fruchtsäfte produziert werden, zu diesem KRONES Segment. Das Komponentengeschäft, also die Ventile und Pumpen der Marke EVOGUARD, ist ebenfalls in der »Getränkeproduktion/Prozesstechnik« angesiedelt.
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| EBT (Mio. €) | -2,5 | -13,6 |
| EBT-Marge (%) | -0,6 | -4,4 |
| Mitarbeiter* | 620 | 671 |
Umsatz in Mio. €

Segment unterer Leistungsbereich (KOSME)
Unsere Tochter KOSME bietet ein ähnliches Produktspektrum wie das Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« an, aber für den niedrigeren Leistungsbereich. Mit KOSME erreichen wir auch kleinere und mittelständische Kunden, die keine Hochleistungsmaschinen benötigen, aber trotzdem auf Qualität setzen. Deshalb ergänzt KOSME das Kerngeschäft von KRONES ideal.
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| EBT (Mio. €) | -2,3 | -7,6 |
| EBT-Marge (%) | -2,3 | -8,1 |
| Mitarbeiter* | 503 | 495 |
Umsatz in Mio. €

KRONES nutzt die Vorteile des Standorts Deutschland und produziert den Großteil seiner Maschinen und Anlagen im Inland. Die Tochter KOSME fertigt in Österreich und Italien.

Produktionsstandorte für Neumaschinen KRONES Konzern

KRONES mit Linienkompetenz
Eine komplette KRONES Linie zur Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken setzt sich aus innovativen Einzelmaschinen und Anlagen der verschiedenen Produktsparten des Unternehmens zusammen.
Mit KRONES Maschinen werden aus den Grundbestandteilen fertige Getränke gemischt sowie Flaschen produziert, abgefüllt, etikettiert und verpackt. Maßgeschneiderte IT-Lösungen von KRONES steuern und dokumentieren alle Abläufe innerhalb der Produktionslinie.
1 Prozesstechnik
Mit dem Zuckerlöser und Zuckerpasteur SyPro S können bis zu 30.000 Liter Sirup pro Stunde hergestellt werden.
2 Prozesstechnik
Der Mixer Contiflow mischt aus dem Sirup und anderen Bestandteilen Getränke, die dann der Abfüllmaschine zugeführt werden.
3-5 Contiform AseptBloc
Das Gesamtkonzept des Contiform AseptBloc ist kompakt und bedienerfreundlich. Es eignet sich für Milchmixgetränke, UHT-Milch, Säfte, Eistee, Tee, Energy Drinks sowie fruchtstückhaltige Getränke.
3 Transporttechnik
Die Preform-Zuführung Contifeed sortiert und prüft die PET-Rohlinge, bevor sie diese in die Streckblasmaschine befördert.
4 Kunststofftechnik
In der Preform-Entkeimung PreFlow werden die Rohlinge durch H2O2 sterilisiert. Anschließend werden sie im Blasmodul zu Flaschen verarbeitet. Die Anlage kann bis zu 32.000 1,5-Liter-Flaschen pro Stunde herstellen.
5 Fülltechnik
Die Füllmaschine Modulfill ist für die Abfüllung von besonders empfindlichen Getränken wie Säften geeignet; sie kann bis zu 144 Stunden kontinuierlich produzieren.
6 Transporttechnik
Auf den Anlagen von KRONES werden die Behälter zwischen den einzelnen Produktionsschritten schnell und zuverlässig transportiert. Unsere Transporteure sind mit modernster Steuerungstechnik ausgestattet.
7 Etikettiertechnik
Die Etikettiermaschine Ergomodul stattet die Behälter mit Rundum-Etiketten aus und kontrolliert, ob sie einwandfrei sitzen.
8 Pack- und Palettiertechnik
Es gibt viele Verpackungsvarianten. Deshalb müssen Verpackungsanlagen sehr flexibel sein. Die verschiedenen Modelle der vollautomatischen Packmaschine Variopac Pro von KRONES decken fast alle Verpackungsarten für Einweggebinde ab.
9 Pack- und Palettiertechnik
Im Schrumpftunnel wird die Folie, die die zu einem Gebinde zusammengestellten Behälter umhüllt, erwärmt. Dadurch zieht sich die Folie zusammen und fixiert die Behälter.
10 Pack- und Palettiertechnik
Das Gebindegruppierystem Robobox positioniert und verteilt Einweggebinde blitzschnell und vollautomatisch. Damit steht einer zuverlässigen und exakten Palettierung nichts mehr im Weg.
11 Pack- und Palettiertechnik
Der Einwegpalettierer Modulpal Pro lädt schonend über 600 Lagen pro Stunde auf Paletten.
12 Intralogistik
Vor ihrer Auslieferung werden die Produkte in einem modernen Hochregallager abgelegt. Eine ausgeklügelte Software verwaltet alle Bestände und wickelt Kundenaufträge vollautomatisch ab.
Lifecycle Service (LCS)
■ Anlageneffizienz die maßgebliche Größe für Investitionsentscheidungen
■ Internationalisierung steigert Kundennähe
■ Datenmanagement bietet Mehrwert für Kunden
Betreiber von Abfüll- und Verpackungsanlagen sowie Brauereien und Molkereien bewerten ihre Investitionen, indem sie die Total Cost of Ownership (TCO), also die Gesamtbetriebskosten, umfassend betrachten. Diese enthalten neben den Anschaffungskosten alle Kosten, die beim Betrieb der Anlage anfallen. Für eine positive Investitionsentscheidung ist wesentlich, dass die Anlage über ihre komplette Lebensdauer wirtschaftlich arbeitet. Dies klappt nur bei geringen Stillstandzeiten und einer dauerhaft hohen Maschinenleistung. Der Bereich Lifecycle Service (LCS) von KRONES sorgt mit umfangreichen Produkten und Dienstleistungen sowie hochqualifizierten Technikern dafür, dass die Anlagen der Kunden zuverlässig und effizient laufen.
Effiziente Maschinen und Anlagen als Maßstab für Kundenzufriedenheit
Die Zufriedenheit der Kunden hat für KRONES oberste Priorität. Deshalb setzen wir alles daran, die Anlagen perfekt in Schuss zu halten. Die hohe Effizienz der KRONES Produktionslinien beruht auf vier wesentlichen Säulen:
| ― | Geplante Instandhaltung |
| ― | Ungeplante Instandsetzung |
| ― | Optimierung der Anlage |
| ― | Training und Schulung |
Die Anlagen von KRONES müssen wirtschaftlich produzieren, damit die Kunden zufrieden sind. Das ist die Hauptaufgabe von LCS.

Für alle diese Handlungsfelder hat KRONES passende LCS Lösungen entwickelt, die unsere Service-Mitarbeiter weltweit zum Wohl der Kunden einsetzen.
Geplante Instandhaltung
Um größeren Schäden vorzubeugen und die Leistungsfähigkeit der Produktionslinie aufrechtzuerhalten, sind geplante Instandhaltungsmaßnahmen sehr wichtig. Nur wenn diese professionell durchgeführt werden, kann die Anlage schnell wieder mit voller Leistung produzieren.
KRONES legt für seine Kunden die optimale Instandhaltungsstrategie fest und setzt sie um. Hierfür greifen wir auf spezielle Softwaretools zurück, die die Arbeit der Servicekräfte beschleunigt und die Kosten für den Kunden bei hoher Betriebssicherheit minimieren. Teilelieferung und Serviceleistung stimmt KRONES perfekt aufeinander ab. Weil unser LCS Geschäft global aufgestellt ist, können wir alle Instandhaltungsmaßnahmen weltweit schnell und in höchster Qualität durchführen.
Ungeplante Instandsetzung
Der KRONES Lifecycle Service ist global aufgestellt. So sind die Servicemitarbeiter schnell beim Kunden und können ihn vor Ort umgehend unterstützen.
Durch Wartung und Pflege von Maschinen und Anlagen können ungeplante Stillstände verringert werden; ganz auszuschließen sind sie aber nicht. Falls Bedarf an ungeplanter Instandsetzung entsteht, wollen Kunden lange und teure Anlagenstillstände unbedingt vermeiden. Der KRONES Lifecycle Service bietet eine Reihe passender Lösungen an, die im Störfall die Wiederaufnahme der Produktion beschleunigen.
Für den Notfall stehen bei KRONES rund um die Uhr - 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche, 365 Tage im Jahr - qualifizierte Ansprechpartner für telefonische Anfragen und Remote Service, also schnelle Hilfe via Onlinezugriff auf die Maschine, zur Verfügung.
Auch eine schnellstmögliche Ersatzteilversorgung gewährleistet KRONES. Hierfür bauen wir auf ein dreistufiges Ersatzteilkonzept, das den Kunden, die globalen LCS Center und das Stammwerk in Neutraubling einbindet. In der ersten Stufe arbeiten wir gemeinsam mit den Kunden auf Basis unseres innovativen SPAC-Tools (Spare parts availability concept) maßgeschneiderte Ersatzteilpakete aus, die vor Ort auf Lager gehalten werden. Diese berücksichtigen neben dem Ausfallrisiko auch technische und logistische Aspekte. Am Ende des Auswahlprozesses hat der Kunde nur die wichtigsten Teile auf Lager. Das verringert seine Kapitalbindung.
Die zweite Stufe betrifft unsere LCS Center. In den vergangenen Jahren bauten wir die dezentralen Lager gezielt auf, um unsere Kunden noch schneller mit Ersatzteilen beliefern zu können. In einigen Regionen können wir bereits mehr als 80 % des Teilebedarfs der Kunden aus den Lagern der LCS Center bedienen.
Als dritte Stufe in der Ersatzteilversorgung steht unser Konzernstammsitz in Neutraubling zur Verfügung. Einen Großteil der benötigten Teile kann das Hauptlager mit mehr als 50.000 Positionen stets sofort liefern. Nicht vorhandene Teile produziert KRONES schnell und in höchster Qualität in einer separaten Fertigung in Neutraubling; wenn nötig auch über Nacht und am Wochenende. Durch unser globales Logistiknetzwerk werden alle Teile auf schnellstem Weg von Neutraubling zu unseren weltweiten Kunden geliefert und in die Maschinen und Anlagen eingebaut.
Einen wesentlichen Beitrag für kurze ungeplante Stillstandzeiten leisten die Service-Techniker von KRONES. Ein zunehmend größerer Anteil der Servicekräfte wird in unseren internationalen LCS Centern und Niederlassungen beschäftigt, um die Kunden vor Ort schnell zu unterstützen.
Optimierungsmaßnahmen
Keine Technologie ist so gut, dass sie nicht weiter verbessert werden kann. Dieser Grundsatz treibt uns bei allen Produkt- und Technologieentwicklungen an. Bei KRONES profitieren nicht nur die Käufer neuer Maschinengenerationen, sondern auch die Betreiber von bestehenden Maschinen und Anlagen von technischen Neuerungen. Mit den Upgrades und Nachrüstungen des KRONES Lifecycle Services können die Kunden die Effizienz ihrer Anlagen steigern und Herausforderungen wie verschärfte Umweltschutzauflagen, neue Verpackungsformen und Energiesparzwänge meistern.
Training und Schulung an der KRONES Akademie
KRONES schult die Mitarbeiter der Kunden, damit sie die Maschinen und Anlagen sicher und wirtschaftlich betreiben können.
Das LCS Konzept von KRONES legt großen Wert darauf, die Kunden in allen Tätigkeiten rund um die KRONES Maschinen und Anlagen zu trainieren. Eine zentrale Rolle spielt dabei die KRONES Akademie. Mehr als 50 qualifizierte Ausbilder bieten in Neutraubling sowie an den internationalen LCS Centern vielfältige und praxisorientierte Schulungen für Maschinenbediener und Servicekräfte der Kunden an. Sie sollen die Maschinen und Anlagen von KRONES so sicher und wirtschaftlich wie möglich betreiben können. Die KRONES Akademie sieht sich als Partner der Kunden, um gemeinsam die optimale Linien-Effizienz zu erreichen. 2013 nutzten insgesamt 15.373 Teilnehmer (Vorjahr: 14.691) das Schulungsangebot der Akademie.
Kursteilnehmer KRONES Akademie

KRONES treibt Internationalisierung des Servicegeschäfts weiter voran
Kundennähe ist ein wichtiger Erfolgsfaktor im Servicegeschäft.
Perfekter Service erfordert große Kundennähe. Sie ist zum einen wichtig, um die täglichen Kundenanforderungen beim Betrieb von Maschinen und Anlagen besser zu verstehen. Darüber hinaus sind kurze Reaktionszeiten das wesentliche Erfolgskriterium im Servicegeschäft. Für KRONES gilt: »LCS ist da, wo unsere Kunden sind«. Deshalb ist die lcs Strategie bei KRONES darauf ausgelegt, mit allen erforderlichen Produkten und Dienstleistungen möglichst nah am Kunden zu sein. Wir haben bereits vor Jahren in strategisch wichtigen Regionen LCS Center aufgebaut. Diese erweitern wir stetig.
LCS Projekte werden heute in den LCS Centern und Niederlassungen mit lokalen Ressourcen umgesetzt. Dies betrifft sowohl die Teileversorgung aus den regionalen Lagern als auch die Techniker, die in Neutraubling geschult werden und dann vor Ort für unsere Kunden zur Verfügung stehen.
KRONES wird die Internationalisierungs-Strategie mit dem weiteren Auf- und Ausbau von lokalen Ressourcen und Kompetenzen konsequent fortführen.

Effizientes Datenmanagement steigert Kundennutzen
KRONES Maschinen liefern schon heute digitale Informationen, mit deren Hilfe Technologien von morgen entwickelt werden können. Durch effektives Datenmanagement sammeln wir Betriebsdaten der Maschinen und übersetzen diese in verwertbare Informationen. Ziel ist es einerseits, die Betriebssicherheit zukünftiger Maschinengenerationen weiter zu erhöhen. Gleichzeitig werden wir aus den ausgewerteten Daten proaktiv Informationen extrahieren, die einen effizienteren Betrieb der KRONES Maschinen und Anlagen ermöglichen. Hierfür wollen wir unseren Kunden bald Produkte anbieten, die ihnen einen konkreten Mehrwert bieten.
Strategie und Steuerungssystem
Neue Konzernstruktur gibt Value zusätzlichen Schub
»Mit der neuen Konzernstruktur ist KRONES noch näher am Kunden und wird noch effizienter und flexibler.«
Christoph Klenk Finanzvorstand
Seit 2011 setzen wir unser Strategieprogramm Value um. Ziel ist es, KRONES schneller und flexibler zu machen, damit das Unternehmen nachhaltig profitabel wachsen kann. Auch im dritten Value-Jahr erzielten wir in allen vier Kernthemen Innovation, Qualität, Profitabilität und Wachstum gute Fortschritte.
Aber wir ruhen uns auf diesen Erfolgen nicht aus. Um den nächsten Schritt in der Unternehmensentwicklung zu gehen, haben wir Anfang 2014 eine neue Konzernorganisation eingeführt. Mit klaren, an den Hauptprozessen orientierten, Führungsstrukturen räumen wir den unterschiedlichen Anforderungen der drei neuen Business Units Abfüll- und Verpackungstechnik, Anlagen und Komponenten sowie International Operations and Services mehr Gewicht ein. Auch auf die speziellen Bedürfnisse der Kunden können wir mit der neuen Führungsstruktur noch stärker eingehen.
Die neue Konzernorganisation gibt Value zusätzliche Power, weil wir noch effizienter, flexibler und näher am Kunden sein werden. In dieser neuen Struktur kann die komplette Auftragsabwicklung von der Angebotserstellung bis zur Inbetriebnahme der Maschinen und Anlagen in einer durchgängigen Verantwortung abgewickelt werden. Darüber hinaus können Entscheidungen deutlich schneller getroffen werden. Damit unterstützt die neue Führungsstruktur die aus dem Steuerungssystem abgeleiteten Strategien für die Segmente. Mit gut ausgebildeten lokalen Fachkräften werden wir die Kunden schnell und unkompliziert bedienen. Hier sind wir auf einem guten Weg. KRONES erledigt bereits einen hohen Anteil der Installationen in den Emerging Markets mit Mitarbeitern aus der jeweiligen Region. Deshalb wird die Zahl der ausländischen Mitarbeiter in den kommenden Jahren kontinuierlich steigen. 2013 legte sie im Konzern um 300 auf 3.187 zu.
Mitarbeiterentwicklung in den Emerging Markets 2009 - 2013
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| Jahr | Südamerika | Afrika | Asien | GUS/ Osteuropa | China | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2009 | 202 | 180 | 95 | 94 | 174 | 745 |
| 2010 | 384 | 193 | 159 | 92 | 202 | 1.030 |
| 2011 | 406 | 225 | 198 | 109 | 258 | 1.196 |
| 2012 | 438 | 285 | 293 | 121 | 298 | 1.435 |
| 2013 | 484 | 339 | 400 | 132 | 325 | 1.680 |
KRONES ist auf stabil wachsenden Märkten unterwegs
Die Absatzmärkte von KRONES waren 2013 trotz konjunktureller Schwankungen in einzelnen Regionen weltweit stabil. Dies zeigt, dass KRONES auch in einem volatilen gesamtwirtschaftlichen Umfeld erfolgreich wirtschaften kann. Das Unternehmen profitiert mit seinen Produkten und Dienstleistungen von verschiedenen Megatrends. Für eine langfristig starke Nachfrage nach abgepackten Lebensmitteln und Getränken sorgen die wachsenden Mittelschichten in den aufstrebenden Ländern und die Abwanderung der Menschen vom Land in die Stadt. Die Urbanisierung hat zur Folge, dass sich die Bevölkerung der städtischen Lebensart anpasst und verstärkt abgepackte Lebensmittel und Getränke konsumiert. Außerdem wird die Zahl der unterschiedlichen Verpackungsformen weiter zulegen, da sich die Lebensmittel- und Getränkehersteller durch eine höhere Variantenvielfalt von den Wettbewerbern unterscheiden wollen.
Trotz des guten Marktwachstums standen im abgelaufenen Jahr die Preise wegen des intensiven Wettbewerbs weiterhin unter Druck. Nur durch niedrigere Kosten konnte das Unternehmen 2013 die Profitabilität verbessern.
Dem Ziel 7/7/20 ein gutes Stück nähergekommen
Auch in den beiden Value-Säulen Qualität und Innovation machten wir 2013 gute Fortschritte.
Unser mittelfristiges Ziel 7/7/20, das für
| ― | 5 bis 7 Prozent durchschnittliches Umsatzwachstum pro Jahr |
| ― | 7 Prozent Umsatzrendite vor Steuern |
| ― | 20 Prozent ROCE (Return on Capital Employed) |
steht, rückt mit den eingeleiteten Maßnahmen mittelfristig in greifbare Nähe. 2013 legten wir beim Umsatz um 5,7 Prozent zu, nach 7,4 Prozent im Vorjahr. Somit liegen wir bereits im Zielkorridor von durchschnittlich 5 bis 7 Prozent Umsatzwachstum. Die EBT-Marge steigerten wir von 5,1 Prozent (bereinigt um den Sondereffekt Le-Nature's) auf 6,0 Prozent. Hier haben wir noch ein gutes Stück Arbeit vor uns. Beim ROCE sind wir mit 16,7 Prozent ebenfalls auf einem guten Weg. Aber auch hier gibt es noch Potenzial zu heben.
Um nachhaltig profitabel zu wachsen, verbesserten wir uns 2013 auch in den beiden Säulen unserer Value-Strategie, Qualität und Innovation. So haben wir zehn Quality Gates, also Meilensteine, in unserem Produktionsprozess definiert, die erfüllt sein müssen, damit der Prozess optimal weiterläuft. Dadurch können wir die Durchlaufzeiten verkürzen und die Qualität unserer Produkte weiter verbessern.
Bei den Innovationen war 2013, geprägt durch die drinktec, ein besonderes starkes Jahr für KRONES. Viele Neuentwicklungen waren auf dieses Großereignis ausgerichtet. Umso mehr freute uns das äußerst positive Feedback der Messebesucher auf die Neuentwicklungen. Es hat sich ausgezahlt, dass die Bedürfnisse unserer Kunden bei allen Produkten im Zentrum stehen. Neben niedrigeren Gesamtbetriebskosten spielen geringe Ausfallzeiten, hohe Produktionssicherheit sowie schnelle Umrüstvorgänge eine entscheidende Rolle. Auch die hohen Ansprüche des Nachhaltigkeitsprogramms enviro, das nachweislich den Ressourcenverbrauch senkt, erfüllten unsere Messe-Exponate.
Nun gilt es, den Erfolg der drinktec auch in nachhaltiges Geschäft umzuwandeln. Wir müssen die ausgestellten Exponate schnell zur endgültigen Marktreife bringen, um unseren Innovationsvorsprung zu behaupten. Positives Beispiel hierfür ist unser Messe-Highlight der drinktec 2009, der ErgoBloc L. Die Anlage hat sich mittlerweile erfolgreich am Markt etabliert, wobei KRONES der einzige Anbieter eines solch technologisch ausgereiften Produkts ist.
Niedrigere Kosten bleiben im Fokus
Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir in allen drei Segmenten die Kosten weiter senken.
Da von den Preisen nur geringe Unterstützung zu erwarten ist, bleiben Kostensenkungen ein wichtiges Value-Thema, um unsere Profitabilität zu verbessern. Hier haben wir 2013 in den beiden großen Unternehmenssegmenten gute Fortschritte erzielt.
Im Kernsegment Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung- und ausstattung steigerten wir aufgrund verschiedener Maßnahmen, wie beispielsweise der weiteren Modularisierung unseres Produktprogramms in der Füll-, Pack- und Palettiertechnik, die Effizienz in der Montage und Fertigung. Durch den zunehmend lokalen Einkauf an unseren internationalen Standorten sparten wir Materialkosten. Zudem profitierten wir auch von unserem neuen Logistikcenter, mit dem KRONES die Verfügbarkeit von Ersatzteilen erhöhen konnte.
In der Prozesstechnik haben wir durch besseres Projektmanagement Kosten eingespart. Die Neuaufstellung in der Materialflusstechnik/Intralogistik Anfang 2013 hat ebenfalls dazu beigetragen, dass das Segment im Berichtsjahr das Ergebnis deutlich verbesserte und den Verlust reduzierte.
Erfolgreich erweitert haben wir das Geschäft in der Prozesstechnik mit Innovationen wie beispielsweise im Tankbau. Gute Fortschritte machte 2013 auch der Ausbau des Komponentengeschäfts. Neben der bereits sehr erfolgreichen EVOGUARD Ventiltechnik haben wir auf der drinktec erstmals unsere eigene EVOGUARD Pumpenbaureihe vorgestellt. Um den Vertrieb in Industrien außerhalb der Getränkebranche wie Pharma und Biotech zu forcieren, hat KRONES Anfang 2014 das Komponentengeschäft in die EVOGUARD GmbH ausgegliedert. Sie soll als eigenständiges Unternehmen mit günstigen Kostenstrukturen und hoher Flexibilität das attraktive Komponentengeschäft zügig voranbringen. Über das hauseigene Komponenten-Portfolio wollen wir künftig auch verstärkt kleinere profitable Aufträge annehmen und diese zunehmend in günstigen lokalen Strukturen abwickeln.
Mit dem Kauf der HST Maschinenbau GmbH, einem Hersteller von technologisch führenden Homogenisatoren, weiten wir unser Angebot in der Prozesstechnik aus. Durch die Akquisition stärken wir unser Geschäft für die Herstellung von Milch und Saft. Der Zukauf unterstützt uns bei dem Ziel, das Segment Prozesstechnik in den kommenden Jahren auszubauen.
Bei KOSME, dem Segment für den unteren Leistungsbereich, haben wir 2013 die Kosten weiter gesenkt. Dies wirkte sich positiv auf das Ergebnis aus. Dennoch gibt es noch viel zu tun. Wir werden Maßnahmen umsetzen, die die Kostenstrukturen erheblich flexibilisieren, um Nachfrageschwankungen besser auszugleichen. Mit einem niedrigeren Break-Even und einer stabileren Produktionsauslastung wollen wir KOSME erfolgreich aufstellen.
Gute Cash-Position gibt Handlungsspielräume
Der Erfolg von Value basiert auf dem hohen Einsatz unserer Mitarbeiter.
Trotz der künftig höheren Dividendenausschüttung von 25 bis 30 % des Gewinns, anstatt bislang 20 bis 25 %, bleibt KRONES finanziell bestens aufgestellt. Die solide Netto-Cash-Position sowie der positive Free Cashflow geben uns die Chance, schnell und flexibel Investitionschancen zu nutzen; sei es intern oder auch durch Zukäufe. Interessante Akquisitionsziele sind technologisch starke Unternehmen aus den Bereichen Prozesstechnik und Informationstechnologie. Wir wollen die Angebotspalette in der Prozesstechnik um interessante Bausteine erweitern und durch unsere Vertriebskanäle stärker international vermarkten. Grundsätzlich achtet KRONES bei Akquisitionen darauf, dass nur begrenzte Risiken eingegangen werden.
KRONES wird trotz der bisherigen Erfolge die Value-Strategie 2014 weiter umsetzen und mit der neuen Organisationsstruktur sogar die Schlagzahl erhöhen. Dabei verlieren wir vom Vorstand nie aus den Augen, dass es unsere knapp 12.300 Mitarbeiter sind, die tagtäglich mit ihrem Einsatz für Verbesserungen sorgen. Nur als motiviertes und kompetentes Team können wir den nachhaltigen Erfolg von KRONES gestalten.
Christoph Klenk
Finanzvorstand
Das Steuerungssystem von KRONES
Das Management von KRONES steuert den Konzern vorrangig anhand folgender finanzieller Leistungsindikatoren:
| ― | Umsatz |
| ― | Ergebnis vor Steuern (EBT) |
| ― | EBT-Marge |
Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz
| ― | ROCE (Return on Capital Employed) |
Mit dem Strategieprogramm Value will KRONES die Qualität seiner Produkte und Dienstleistungen weiter verbessern, die Profitabilität des Unternehmens nachhaltig steigern, das Wachstum stärken und Innovationen gezielt fördern. Bei allen Aktivitäten stehen stets die Bedürfnisse der Kunden im Fokus.
2013 war das dritte »Value-Jahr« von KRONES. Wir hatten uns ehrgeizige Ziele gesetzt, um auf dem Value-Weg weiter voranzukommen. Gemeinsam mit unseren Mitarbeitern machten wir große Fortschritte. KRONES hat im Geschäftsjahr 2013 das Komponentengeschäft ausgebaut, den Service für seine weltweiten Kunden vor Ort weiter gestärkt und die Kostenstrukturen unternehmensweit optimiert.
Ein wichtiger Baustein von Value sind Innovationen. Dass wir hier auf dem richtigen Weg sind, konnten wir im September 2013 auf der drinktec, der wichtigsten Messe für die internationale Getränke- und Verpackungsindustrie, beweisen. KRONES präsentierte den Besuchern auf seinem Messestand eine ganze Reihe innovativer Maschinen und Anlagen. Diese stellen wir Ihnen im vorliegenden Geschäftsbericht näher vor. Insgesamt war 2013 ein erfolgreiches »Value-Jahr«. Jeder einzelne KRONES Mitarbeiter wird hart daran arbeiten, um auch 2014 wieder »gemeinsam Werte zu schaffen«.
Value
KRONES will zufriedene Kunden. Deshalb liefern wir nur Produkte und Dienstleistungen in höchster Qualität. Und das zu wettbewerbsfähigen Preisen. Die Herausforderung besteht darin, dabei auch erfolgreich zu wirtschaften. Das schaffen wir nur, wenn wir unser Qualitätsniveau nachhaltig und kostengünstig erhalten. Im Rahmen des Value-Programms optimieren wir wesentliche Abläufe entlang der gesamten Wertschöpfungskette. Ziel dieser Maßnahme ist es, dass unsere Maschinen und Anlagen noch schneller beim Kunden in Betrieb genommen werden können.
Qualität
Jedes Unternehmen muss in Forschung & Entwicklung, IT-Projekte, Produktionsanlagen sowie Mitarbeiter investieren, um am Markt dauerhaft erfolgreich zu sein. Dafür ist Eigen- oder Fremdkapital nötig. KRONES setzt traditionell auf die Eigenfinanzierungskraft und behält rund 70 bis 75 % des Gewinns im Unternehmen, um möglichst unabhängig von Banken zu sein. Damit das so bleibt, müssen wir profitabel wirtschaften und eine ordentliche Rendite auf das eingesetzte Kapital erzielen. Auch unsere Aktionäre wollen, dass sich ihre Investition in KRONES gut verzinst und erwarten ihren Anteil am Unternehmensgewinn in Form einer attraktiven Dividende.
Profitabilität
KRONES will Weltmarktführer bleiben und an einem wachsenden Markt partizipieren. Profitables Wachstum trägt zur langfristigen Steigerung des KRONES Aktienkurses und somit des Unternehmenswertes bei. Darüber hinaus sichern und schaffen wir qualifizierte Arbeitsplätze, wenn wir unsere Geschäfte weiter ausdehnen. Wichtige Wachstumsstütze von KRONES ist der kontinuierliche Ausbau des Servicegeschäfts in den Regionen.
Wachstum
Wer profitabel wachsen will, muss seinen Kunden innovative Produkte, Dienstleistungen und Services anbieten. Die Kunden von KRONES brauchen zuverlässige Maschinen und Anlagen mit geringen Stillstandzeiten, auf denen sie kostengünstig und sicher produzieren können. Die Summe aus Anschaffungs- und Betriebskosten, also die Total Cost of Ownership (TCO), muss so niedrig wie möglich sein.
Alle Neu- und Weiterentwicklungen orientieren sich am KRONES Nachhaltigkeitsprogramm enviro. Es steht für wirtschaftliche und leistungsfähige Maschinen und Anlagen, die nachweislich Ressourcen einsparen.
Innovation
Erfolg gestalten
Keimfrei - vom Anfang bis zum Ende. Mit dem auf der drinktec vorgestellten Contiform AseptBloc setzt KRONES in der aseptischen, also keimfreien, Abfüllung von Getränken in PET-Behälter völlig neue Maßstäbe. Es werden bereits die Preforms, also die PET-Rohlinge, und nicht erst die fertig geblasenen Flaschen entkeimt. Das spart Energie, Zeit und Sterilisationsmittel, da die Preforms eine deutlich kleinere Oberfläche haben als die geblasenen Flaschen.
Die keimfreien PET-Rohlinge werden anschließend in einer abgeschlossenen sterilen Einheit weiterverarbeitet und verlassen die Anlage als aseptisch abgefüllte und verschlossenen Flasche. Mit dem Contiform AseptBloc werden mikrobiologisch hochsensible Getränke wie Saft, Eistee, Energy Drinks oder Milchmixgetränke abgefüllt.
Viscofill füllt zähflüssige Lebensmittel perfekt ab. Präzise, schonend und hygienisch finden Produkte wie Konfitüren, Saucen, Milchprodukte oder Tiernahrung den Weg in ihre Verpackung. Das Dosierprinzip der Viscofill Baureihe ist so gestaltet, dass es sich speziell für die Abfüllung von Produkten mit hoher Viskosität (Zähflüssigkeit), großen Stücken oder vielen Partikeln eignet. Um eine große Bandbreite an Lebensmitteln abzudecken und verschiedenen Kundenwünschen nachzukommen, unterteilt sich die Viscofill Serie in drei Typen mit unterschiedlicher Ventiltechnik. Viscofill Maschinen verarbeiten Dosen genauso wie Behälter aus Glas oder Kunststoff. Der Kunde kann somit sehr flexibel hochviskose Produkte sauber und exakt abfüllen.
Die Anforderungen an die Etikettiertechnik steigen ständig. Mit der Ergomodul, einer komplett neuen Baureihe, erfüllt KRONES die Bedürfnisse der Kunden. Künftig wird es alle Etikettiermaschinen - außer der Sleevematic - aus einem einzigen Baukastensystem geben. Eine in mehreren Größen verfügbare Basismaschine wird mit Etikettiermodulen kombiniert, die entweder fest angebaut oder über Andocksysteme ergänzt werden können. Die Maschine gibt dem Kunden somit höchstmögliche Flexibilität. Zudem wurden bei der Neuentwicklung die Qualität, Ergonomie, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit verbessert. Insgesamt sinken für den Kunden die gesamten Kosten (Total Cost of Ownership), da weniger Energie und Materialien verbraucht werden, die Umstellzeiten kürzer sind und weniger Wartung benötigt wird.
Behälter direkt bedrucken und komplett auf Etiketten verzichten - für diese Zukunftstechnologie hat KRONES das System DecoType gemeinsam mit einem Druckmaschinenhersteller entwickelt. Der Aufdruck wird über ein digitales Druckverfahren auf runde oder ovale Behälter aufgebracht. Da die Umstellung auf andere Druckbilder softwaregesteuert auch individuell je Behälter geschieht, lassen sich auch kleine Mengen absolut wirtschaftlich produzieren. Digitaldruck eignet sich daher besonders für kurzfristige Marketingkampagnen und Produkteinführungen. Neben maximaler Flexibilität bietet DecoType auch noch Kostenvorteile für den Kunden. Er benötigt weder Etiketten noch Klebstoff.
Forschung und Entwicklung (f&e)
■ KRONES untermauert Technologieführerschaft auf der drinktec
■ Alle Innovationen schaffen Mehrwert für den Kunden
■ Zahl der Patente und Gebrauchsmuster kräftig gestiegen
Was für Sportler die Olympischen Spiele sind, ist für das KRONES Entwicklungsteam die alle vier Jahre stattfindende drinktec. Und wir können sagen: Die harte Arbeit hat sich gelohnt. KRONES konnte mit den auf der Messe ausgestellten Innovationen den Titel des Technologieführers souverän verteidigen.
Neue, erfolgreiche Produkte sind das Ergebnis harter Arbeit. Bei KRONES sorgen weltweit rund 1.900 hoch qualifizierte Mitarbeiter für gute Neu- und Weiterentwicklungen von Maschinen, Anlagen, Systemen und Dienstleistungen. Dass unsere Mannschaft sehr kreativ und erfinderisch ist, zeigt sich an der im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 3.150 gestiegenen Zahl der erteilten Patente und Gebrauchsmuster. Im Geschäftsjahr 2013 wurden inklusive der aktivierten Entwicklungsleistungen 132 Mio. € (Vorjahr: 121 Mio. €) für Forschung und Entwicklung aufgewendet. Das entspricht 4,7 Prozent des Umsatzes.
Entwickelt wird, was der Kunde will
Innovation ist eine der vier Säulen des Value-Programms. Wer profitabel wachsen will, muss am Markt innovative Produkte und attraktive Services anbieten. Bei allen Neuentwicklungen steht bei uns immer die Frage im Vordergrund: Wie können wir den Nutzen für die Produzenten weiter erhöhen? Deshalb hören wir den Kunden genau zu und tauschen uns intensiv mit ihnen aus. Die Leitmesse drinktec war hier die optimale Plattform. In vielen Gesprächen wurde dabei auch die Einschätzung zur zukünftigen Branchenentwicklung diskutiert. Aber wir sind nicht nur auf Messen, sondern tagtäglich im Dialog mit unseren Kunden. So bekommen wir ein Gespür, wie übergeordnete Megatrends die Strategie und damit die Bedürfnisse unserer Kunden beeinflussen.
Die weltweiten Megatrends bestimmen die Anforderungen an unsere Produkte und Dienstleistungen.

Unabhängig von Megatrends und Marktentwicklungen sind Innovationen immer getrieben vom Anspruch an:
| ― | Wirtschaftlichkeit der Maschinen und Anlagen mit niedrigen Gesamtbetriebskosten |
| ― | hohe Verfügbarkeit sowie schnelle Umrüst- und Anlaufzeiten |
| ― | leichte Bedienbarkeit |
| ― | höchste Produktionssicherheit |
enviro - nachhaltige Erfolgsgeschichte
Mit enviro Maschinen und Anlagen von KRONES können die Kunden ihren Ressourcenverbrauch deutlich senken.
Unser Nachhaltigkeitsprogramm enviro stieß auf der drinktec bei den Besuchern auf besonders großes Interesse. Nicht nur aus ökonomischen, sondern auch aus ökologischen Gründen achten unsere Kunden verstärkt auf den Ressourcenverbrauch in ihrer Produktion. Mit dem zertifizierten Managementsystem enviro legten wir 2009 als Erster in der Branche einen Standard vor, mit dem sich Energie- und Medieneffizienz sowie Umweltverträglichkeit von Maschinen und Anlagen objektiv bewerten lassen.
Ziel aller KRONES Innovationen ist es daher, den Energie- und Medienverbrauch bei bestehenden und neuen Anlagen in Brauereien und Getränkebetrieben zu senken. Bei den ausgestellten Exponaten wurden signifikante Verbrauchsreduzierungen realisiert. Bis 2015 wollen wir unser gesamtes Maschinenportfolio nach den enviro Richtlinien bewertet und optimiert haben.
Ausgewählte Innovationen und drinktec-Highlights
Auf den folgenden Seiten stellen wir Maschinen und Anlagen vor, die beispielhaft alle oben genannten Kundenbedürfnisse erfüllen und in Zukunft zum profitablen Wachstum von KRONES beitragen werden.
Contiform AseptBloc
Mit dem auf der drinktec vorgestellten Contiform AseptBloc setzt KRONES neue Maßstäbe in der aseptischen, also keimfreien Abfüllung von Getränken. Der große Vorteil der Anlage gegenüber den Vorgängermodellen liegt darin, dass bereits die Preforms, also die PET-Rohlinge, und nicht erst die fertig geblasenen Flaschen entkeimt werden. Da Preforms eine deutlich kleinere Oberfläche haben als Flaschen, spart die Entkeimung der Preforms Zeit, Energie und Sterilisationsmittel. Ein weiterer Pluspunkt: Der Contiform AseptBloc kann auch extrem leichte PET-Behälter verarbeiten, da - anders als bei der Flaschensterilisation - die Rohlinge nicht schrumpfen.
Die Preforms werden in einer abgeschlossenen sterilen Einheit weiterverarbeitet und verlassen als aseptisch geblasene, abgefüllte und verschlossene Flaschen die lückenlose Aseptikkette. Mit dem Contiform AseptBloc werden sensible Getränke wie Saft, Eistee, Energy Drinks oder Milchmixgetränke unter höchster mikrobiologischer Sicherheit abgefüllt. Die Kombination unserer Aseptik-Kompetenz mit dem Know-how aus der Streckblastechnik führte so zu einem einzigartigen Gesamtkonzept.
PreBeam
Das PreBeam Modul ist eine ideale Ergänzung für die neue Aseptik-Generation von KRONES und eine absolute Weltneuheit. Hierbei verknüpft KRONES die beim Conti-form AseptBloc vorgestellten generellen Vorteile der Preform-Entkeimung mit der für diesen Einsatzzweck selbst entwickelten Elektronenstrahl-Technologie (E-Beam). PreBeam sterilisiert die Preforms mit beschleunigten Elektronen ohne den Einsatz von Chemikalien. Dadurch können auch hartnäckige, chemieresistente Keime abgetötet werden, energiesparend und absolut rückstandsfrei. Die Technologie wird nach erfolgreich absolvierten Praxistests in die Serie überführt.
Ergomodul/Ergomatic
Mit der neuen Ergo-Baureihe präsentiert KRONES ein durchgängig modulares Konzept in der Etikettiertechnik. Die Basismaschine kann mit verschiedenen Etikettieraggregaten kombiniert werden, die entweder fest angebaut oder über Andocksysteme beliebig auswechselbar sind. Die Maschine garantiert somit höchstmögliche Flexibilität. Außerdem wurden bei der Neuentwicklung Kosten, Qualität, Ergonomie, Sicherheit und Umweltfreundlichkeit wesentlich verbessert. Die gesamten Kosten (Total Cost of Ownership) sinken, da weniger Energie und Verbrauchsmaterialien eingesetzt werden, die Umstellzeiten kürzer sind und weniger Wartung benötigt wird. Die aktuell verfügbaren Größen werden nun sukzessive zu einer vollständigen Baureihe erweitert.
DecoType
Mit dem digitalen Direktdrucksystem DecoType lassen sich runde und ovale Behälter individuell und attraktiv gestalten. Für unsere Kunden bedeutet dies maximale Flexibilität und kürzeste Produkteinführungszeiten. Digitaldruck eignet sich daher besonders für kurzfristige Marketingkampagnen und Produkteinführungen. Mit DecoType lassen sich auch unebene Behälterstrukturen bedrucken, die mit der bestehenden Etikettiertechnik nicht zu erreichen sind. Zudem braucht die hochflexible Dekorationstechnologie keinen Klebstoff und die Lagerhaltung von Etiketten entfällt. Zur Abdeckung des Gesamtmarkts wird die DecoType um weitere Leistungsklassen ergänzt.
Sypro S
Der Bedarf an zuckerhaltigen Getränken wächst weltweit. KRONES stellte auf der drinktec 2013 eine überarbeitete Zuckerlöse- und Pasteurisations-Anlage vor. Die gesamte KRONES Zuckeraufbereitung ist modular aufgebaut. Sie kann individuell erweitert und an die verschiedenen Eingangsstoffe angepasst werden. Die kompakte Bauweise verkürzt die Inbetriebnahmezeiten. Darüber hinaus spart Sypro S durch spezielle Wärmerückgewinnung Energie ein. Eine innovative Einlaufdüse sorgt dafür, dass sich der Kristallzucker schnell und vollständig auflöst - ohne zusätzliche Pumpe oder Rührwerk im Tank. Dadurch verkürzt sich die Lösezeit und zusätzlich sinkt der Energieverbrauch. Mit der Zuckerlöseeinheit Sypro S kann KRONES nun auch im Sirupraum »alles aus einer Hand« anbieten.
Viscofill
Mit der Viscofill Baureihe lassen sich Lebensmittel präzise, schonend und hygienisch abfüllen (Bild rechts).
Damit Produkte wie Konfitüren, Saucen, Milchprodukte oder Tiernahrung präzise, schonend und hygienisch abgefüllt werden können, entwickelte KRONES die Baureihe Viscofill. Das Dosierprinzip ist das des klassischen Kolbenfüllers im Rundlauf, das sich speziell für die Abfüllung von Produkten mit hoher Viskosität, großen Stücken oder vielen Partikeln eignet. Für KRONES waren bei der Entwicklung der Viscofill Maschinen folgende Kriterien entscheidend: mehr Hygiene, bessere Produktqualität und effizientere Arbeitsabläufe. Diese wurden beispielsweise durch pneumatische Ventilsteuerungen und vollautomatische Reinigungsabläufe erreicht. Um eine große Bandbreite an Lebensmitteln abzudecken und verschiedenen Kundenwünschen nachzukommen, unterteilt sich die Viscofill Serie in drei Typen mit unterschiedlicher Ventiltechnik. Wie aus der KRONES Fülltechnik gewohnt, verarbeiten Viscofill Maschinen Dosen genauso wie Behälter aus Glas oder Kunststoff (Bild rechts).
BEVkeg
Mit dem neuen Gesamtsystem für PET-Einweg-Fässer BEVkeg zeigt KRONES Mut zur Einfachheit. Der Clou: Die Behälter werden ohne Druckgas entleert, und dank der Einweg-Getränkeleitung sind Hygieneprobleme beim Ausschank kein Thema. Das System ist das Ergebnis der Zusammenarbeit zwischen KRONES und dem Schankanlagen-Spezialisten Micro Matic. BEVkeg garantiert eine hohe Getränkequalität, von der Behälterherstellung bis ins Glas. Es schützt das Getränk vor Temperaturschwankungen und CO2 -Verlusten. Die Gäste erhalten dadurch immer ein kühles, frisches und perfekt gezapftes Bier. BEVkeg wird vorerst für Brauereien angeboten, die Weiterentwicklung für andere Branchen ist in Arbeit.
Konzernlagebericht
Wirtschaftsbericht
Wirtschaftliches Umfeld
■ Weltwirtschaft wächst 2013 um 3,0 %
■ Schwellenländer schwächeln
■ Nachfrage nach Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen steigt
Wachstum verliert an Fahrt
Die Weltwirtschaft legte 2013 um lediglich 3,0 % zu, nachdem zum Jahresanfang noch 3,6 % prognostiziert wurden.
Gleich vier Mal musste der Internationale Währungsfonds (IWF) im vergangenen Jahr seine Wachstumsprognose für die Weltwirtschaft 2013 senken. Wegen der abnehmenden Dynamik in den Schwellen- und Entwicklungsländern lief der globale Wachstumsmotor langsamer als erwartet. Der Haushaltsstreit in den USA sowie die Rezession im Euro-Raum belasteten die globale Konjunktur zusätzlich. Alles in allem wuchs die Weltwirtschaft 2013 nicht, wie zu Jahresanfang prognostiziert, um 3,6 %, sondern nur um 3,0 % (Vorjahr: 3,1 %).
Die Schwellenländer litten 2013 unter der schwachen Konjunktur in Europa, einem wichtigen Exportmarkt der aufstrebenden Volkswirtschaften sowie einer niedrigen Binnennachfrage. In China bremsten darüber hinaus Probleme im Bankensektor die Wirtschaft. Das chinesische Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2013 wie im Vorjahr um 7,7 %. Insgesamt expandierte die Wirtschaft in den Schwellen- und Entwicklungsländern im vergangenen Jahr um 4,7 % (Vorjahr: 4,9 %).
Mit einer Steigerungsrate von 1,3 % fiel das Wachstum in den Industrieländern 2013 deutlich niedriger aus als in den Schwellenländern. Die weltweit größte Volkswirtschaft USA steigerte das BIP 2013 um 1,9 %. Die japanische Wirtschaft expandierte um 1,7 %. In der Rezession befand sich 2013 unverändert der Euro-Raum. Um 0,4 % schrumpfte das BIP in der gemeinschaftlichen Währungszone.
Verbraucher retten deutsche Konjunktur
Nur schwach gewachsen ist die deutsche Wirtschaft 2013. Um 0,4 % verbesserte sich das BIP nach vorläufigen Berechnungen des Statistischen Bundesamtes im Vergleich zum Vorjahr. 2012 reichte es noch zu einem Wirtschaftswachstum von 0,7 %. Aber wenigstens der Rezession in Europa konnte sich Deutschland entziehen. Einen wesentlichen Beitrag hierzu leistete der private Konsum, der 2013 aufgrund der guten Lage auf dem Arbeitsmarkt um 0,9 % anzog. Auch der staatliche Konsum weitete sich im vergangenen Jahr aus. Die skeptische Konjunktureinschätzung vieler Unternehmen spiegelte sich in schrumpfenden Investitionen wider.
Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Prozent

Deutscher Maschinen- und Anlagenbau enttäuscht 2013
Der Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen entwickelte sich 2013 besser als der gesamte Maschinen- und Anlagenbau.
Besonders in der ersten Jahreshälfte 2013 entwickelten sich die Auftragseingänge in der deutschen Maschinen- und Anlagenbaubranche schlecht. Nicht nur das Inlandsgeschäft war rückläufig, sondern auch das wichtige Exportgeschäft. Folglich verringerte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) im Juli seine Produktionsprognose für das Gesamtjahr 2013 im Vergleich zu 2012 von plus 2 % auf minus 1 %.
Innerhalb der verschiedenen Fachzweige des VDMA gab es deutliche Abweichungen. Besser als die Gesamtbranche entwickelte sich der Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen. Für diesen Zweig erwartete der VDMA für das Gesamtjahr 2013 ein Produktionsplus von 4 %.
Markt für Verpackungsmaschinen profitiert von Megatrends
Megatrends treiben die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen. Langfristig wächst der Markt um 5 bis 7 % pro Jahr.
Der weltweite Verpackungsmaschinenmarkt hatte laut VDMA (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau) 2012 ein Volumen von 28,7 Mrd. € und dürfte 2013 weiter gewachsen sein. Gemessen an den abgepackten Produkten ist die Nahrungsmittelbranche mit einem Anteil von 40 % der größte Einzelmarkt für Verpackungsmaschinen. Rund 20 % des gesamten Umsatzes mit Verpackungsmaschinen entfallen auf die Getränkeindustrie, mit der KRONES 2013 rund 92 % des Konzernumsatzes erwirtschaftete.
Weltmarkt der Verpackungsmaschinenindustrie nach abgepackten Produkten

Quelle: VDMA, Schätzung für 2012
Langfristige Trends treiben Wachstum an
KRONES ist grundsätzlich in einem attraktiven, langfristig stabil wachsenden Markt tätig. Wir rechnen damit, dass die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen langfristig um 5 bis 7 % pro Jahr wächst. Die Wachstumstreiber leiten sich aus den Megatrends ab.
Zum einen wird in den kommenden Jahren und Jahrzehnten die Weltbevölkerung stetig steigen. All diese Menschen müssen essen und trinken. Zum anderen entkommen in den stark wachsenden Schwellen- und Entwicklungsländern immer mehr Menschen der Armut. Nach Prognosen der Vereinten Nationen wird sich allein in der Region Asien/Pazifik die Bevölkerungszahl, die der Mittelschicht zuzurechnen ist, im Vergleich zu 2009 bis 2020 um rund 1,2 Mrd. erhöhen. Weltweit dürfte die Mittelschicht in diesem Zeitraum um 1,4 Mrd. Menschen wachsen. Mit dem steigenden Einkommen dieser Menschen nimmt auch deren Konsum zu.
Die Mittelschicht wächst
Viele Menschen aus den Schwellenländern klettern in den kommenden Jahren die Wohlstandsleiter hoch in die Mittelschicht. Neben dem Einkommen nimmt auch deren Konsum zu.

* Der Begriff »Mittelschicht« beinhaltet Menschen, die zwischen 10 und 100 Dollar pro Tag verdienen oder ausgeben (bezogen auf die Kaufkraft von 2005)
Quelle: Brooking Institution 2012
Kunststoff ist das führende Verpackungsmaterial. Mit der drinktec-Neuheit DecoType von KRONES lassen sich Flaschen und andere Behälter aus Kunststoff künftig direkt bedrucken. Etiketten sind bei diesem Verfahren überflüssig. Unseren Kunden eröffnet das bislang ungeahnte Möglichkeiten. Mit dem digitalen Direktdrucksystem können sie im Prinzip jeden einzelnen Behälter ohne Umrüsten und Etikettenwechsel individuell gestalten. Das macht DecoType auch unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten absolut unschlagbar.
Der Trend geht zwar zu Kunststoffflaschen, aber Bier, kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke und »Energy Drinks« werden noch häufig in Dosen abgefüllt. Auf den Anlagen von KRONES können bis zu 130.000 Dosen in der Stunde sicher und zuverlässig befüllt werden. Damit nur blitzsaubere und unbeschädigte Dosen mit dem Getränk in Berührung kommen, durchlaufen die Behälter vor dem Füllprozess hochauflösende Inspektionseinrichtungen, die »Risikodosen« aussortieren.
Auch die zunehmende Urbanisierung, also der Zuzug der ländlichen Bevölkerung in die Städte, fördert die Nachfrage nach verpackten Getränken und Lebensmitteln. Grund hierfür ist, dass Menschen, die in Städten leben, in der Regel mehr abgepackte Produkte konsumieren als die Landbevölkerung. Während in Europa sowie in Nord- und Lateinamerika bereits heute viele Menschen in Städten wohnen, schreitet die Urbanisierung in Afrika und Asien mit großen Schritten voran. Dort strömen zunehmend mehr Menschen in die Städte und passen sich der dortigen Lebensform und dem Konsumverhalten an.
Anteil der städtischen Bevölkerung an der Gesamtbevölkerung 2011 und 2050

Quelle: Vereinte Nationen
Europa und Asien sind die größten Märkte für Verpackungsmaschinen
Da die Megatrends hauptsächlich die Emerging Markets betreffen, dürfte der Anteil der Schwellenländer an der weltweiten Nachfrage nach Verpackungsmaschinen weiter zulegen.
Weltmarkt Verpackungsmaschinen 2012 nach Regionen

Quelle: Schätzung VDMA, Oktober 2013
Gute Rahmenbedingungen für Anbieter von Getränkeabfüllanlagen
Ob Boom oder Rezession: Durst kennt keine Konjunkturzyklen. Die weltweite Nachfrage nach verpackten Getränken zieht seit Jahren unabhängig von der Gesamtwirtschaft kontinuierlich an. Zusätzlicher Wachstumstreiber für Anbieter von Getränkeabfüll- und Verpackungsmaschinen ist die steigende Anzahl der Verpackungsvarianten.
2013 kletterte der Konsum abgepackter Getränke gemäß vorläufiger Zahlen der Marktforscher von Euromonitor im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % auf knapp 1.020 Mrd. Liter. Bis 2016 soll der globale Konsum verpackter Getränke nach Euromonitor-Schätzung im Durchschnitt um jährlich 3,4 % auf rund 1.126 Mrd. Liter zulegen.
Weltweiter Konsum verpackter Getränke (in Mrd. Litern) 2013
Der Konsum von New Drinks, also Energie- und Sportdrinks sowie Fertigtee und -kaffee, wächst bis 2016 am stärksten.

2013: 1.019,7 Mrd. Liter (Euromonitor, eigene Schätzungen)
* Bier, Wein, Spirituosen
** Energie- und Sportdrinks, Fertigtee und -kaffee
Überproportional stark wächst der Konsum von abgepacktem Wasser. Neben der steigenden Nachfrage nach sauberem, verpacktem Wasser in den Schwellenländern treibt das zunehmende Gesundheitsbewusstsein der Menschen in den Industrieländern den Wasserkonsum an. Mit 255,1 Mrd. Litern entfiel 2013 ein Viertel der abgefüllten Getränkemenge auf Wasser. Bis 2016 soll der globale Verbrauch von abgefülltem Wasser um durchschnittlich 5,2 % pro Jahr zunehmen.
Schwächer als der Gesamtmarkt dürfte die Nachfrage nach alkoholischen Getränken wachsen. Neben Wein und Spirituosen nimmt Bier mit rund 80 % den größten Anteil an dieser Getränkeart ein. Während der Biermarkt in China boomt, ist die Nachfrage nach dem Gerstensaft in Nordamerika und Europa nahezu gesättigt. 2013 tranken die Menschen weltweit insgesamt 250,3 Mrd. Liter abgefüllte alkoholische Getränke (Anteil am gesamten Getränkemarkt: 24,6 %). Euromonitor erwartet, dass die durchschnittliche jährliche Steigerungsrate beim Konsum alkoholischer Getränke bis 2016 bei 2,8 % liegt.
Mit hohen Wachstumsraten steigt die Nachfrage nach abgepacktem Wasser. Abgefüllt wird der beliebte Durstlöscher überwiegend in PET-Flaschen (Polyethylenterephthalat). Fast drei Viertel des weltweit abgefüllten Wassers wird in PET-Flaschen verkauft. KRONES ist auf diesem Markt gut positioniert. Auf unseren Anlagen und Maschinen können Kunststoffflaschen produziert, abgefüllt, etikettiert, verpackt und nach dem Gebrauch zu lebensmitteltauglichem Rezyklat wiederverwertet werden. Darüber hinaus entwickeln wir auch besonders leichte und damit preislich noch attraktivere PET-Flaschen.
Vor dem Siegeszug von PET war Glas lange Zeit das führende Verpackungsmaterial für Getränke. Heutzutage werden noch gut 20 % aller Getränke, hauptsächlich Bier sowie Wein und Spirituosen, in Glasflaschen abgefüllt. Häufiger werden Speiseöl, Soßen, Babynahrung und andere viskose Lebensmittel in Glas verpackt. Diese Produkte stellen aufgrund ihres Fließverhaltens spezielle Anforderungen an die Abfüllung. Für KRONES ist das kein Problem. Unsere Glas-Füller sind nicht nur für Getränke, sondern auch für zähflüssige Lebensmittel bestens geeignet.
Kohlensäurehaltige Softdrinks wie Cola und Limonade sind das drittgrößte Marktsegment. Im vergangenen Jahr verzehrte die weltweite Bevölkerung 223,1 Mrd. Liter solcher Getränke. Das entspricht einem Anteil am Gesamtmarkt von 21,9 %. Weil kalorienbewusste Menschen zunehmend auf zuckerhaltige Getränke verzichten, verlieren Softdrinks zugunsten von Wasser stetig Marktanteile. Bis 2016 dürfte der Konsum dieser Getränkeart daher nur um durchschnittlich 1,9 % im Jahr klettern.
Auf 15,5 % leicht zurückgegangen ist 2013 der Anteil der Milch- und Milchmixgetränke am Gesamtverbrauch. Während sich künftig die Nachfrage nach purer Milch nur leicht erhöhen soll, erwartet Euromonitor beim Konsum von Milchmixgetränken mit Fruchtgeschmack Steigerungsraten von mehr als 6 % pro Jahr. Unterm Strich rechnen die Marktforscher bei Milch- und Milchmixgetränken bis 2016 mit durchschnittlichen jährlichen Wachstumsraten von 2,5 %.
Nur relativ kleine Teile des globalen Getränkemarkts entfallen auf Frucht- und Obstsäfte (Anteil 2013: 7,2 %) und sogenannte New Drinks (Anteil 2013: 5,8 %). Dies ist der Oberbegriff für trinkfertigen Tee und Kaffee sowie Energie- und Sportgetränke. In Asien klettert die Nachfrage nach trinkfertigem, abgepacktem Tee rasant. Deshalb dürfte der Konsum von New Drinks bis 2016 um durchschnittlich 5,6 % pro Jahr zunehmen. Damit wird sich der Abstand zwischen New Drinks und Frucht- und Obstsäften künftig weiter verkleinern. Denn abgepackten Frucht- und Obstsäften prognostiziert Euromonitor bis 2016 nur durchschnittliche jährliche Steigerungsraten von 3,1 %.
Getränkemarkt in den Schwellenländern boomt
Die zunehmende Mittelschicht in den Schwellen- und Entwicklungsländern heizt die Nachfrage nach abgepackten Getränken in diesen Regionen an. Der Getränkemarkt wächst dort wesentlich stärker als in Nordamerika sowie in West- und Mitteleuropa. Die regionalen Anteile am globalen Konsum abgefüllter Getränke werden sich in Zukunft insgesamt weiter in Richtung China, Asien/Pazifik und Afrika/Mittlerer Osten verschieben. In all diesen Regionen ist KRONES gut aufgestellt.
Die Nachfrage nach abgepackten Getränken steigt in China am kräftigsten. Auch die Regionen Asien/ Pazifik und Afrika/Mittlerer Osten sind Boom-Märkte.
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| Verpackte Getränke Anteil am globalen Konsum | 2013 | 2016 | durchschn. Jährl. Wachstum in % |
||
|---|---|---|---|---|---|
| Mrd. Liter | % | Mrd. Liter | % | 2013-2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Nordamerika/Mittelamerika | 189,2 | 18,6 | 191,9 | 17,0 | 0,5 |
| China | 162,4 | 15,9 | 195,6 | 17,4 | 6,4 |
| Asien/Pazifik | 160,2 | 15,7 | 189,0 | 16,8 | 5,7 |
| Südamerika | 159,5 | 15,6 | 178,4 | 15,8 | 3,8 |
| Westeuropa | 138,4 | 13,6 | 142,1 | 12,6 | 0,9 |
| Russland/GUS/Osteuropa | 85,1 | 8,3 | 91,0 | 8,1 | 2,3 |
| Afrika/Mittlerer Osten | 71,3 | 7,0 | 84,3 | 7,5 | 5,7 |
| Mitteleuropa | 53,6 | 5,3 | 53,6 | 4,8 | 0,0 |
| Global | 1.019,7 | 100,0 | 1.125,9 | 100,0 | 3,4 |
Quelle: Euromonitor, eigene Schätzungen
Der Trend zu Getränkeverpackungen aus PET hält an
Rund 85 % des global abgefüllten Getränkevolumens flossen 2013 entweder in Verpackungen aus PET (Polyethylenterephthalat), Glas, Metalldosen oder Karton.
Das mit Abstand führende Verpackungsmaterial ist der Kunststoff PET. 2013 wurde auf Basis vorläufiger Zahlen von Euromonitor 41,1 % des weltweit abgefüllten Getränkevolumens in PET-Behälter verpackt. Der Trend zu PET dürfte in den kommenden Jahren anhalten. Euromonitor rechnet für das PET-Segment bis 2016 mit durchschnittlichen jährlichen Steigerungsraten von 4,0 %. Die Wachstumserwartungen für Karton, Dosen und Glas liegen zum Teil deutlich niedriger.
Bei Glas, mit einem Anteil von 22,3 % am global verpackten Getränkevolumen das zweithäufigste Verpackungsmaterial 2013, rechnet Euromonitor mit einer durchschnittlichen jährlichen Steigerungsrate von 2,5 %.
Um durchschnittlich jährlich 2,4 % soll das Getränkevolumen, das in Dosen aus Metall abgefüllt wird, bis 2016 wachsen. Der Anteil der Dose am gesamten Verpackungsmarkt wird sich bis dahin von 11,1 % im vergangenen Jahr auf 10,8 % verringern.
In Kartonverpackungen flossen 2013 insgesamt 9,7 % der weltweit abgefüllten Getränke. Mit Zuwachsraten von durchschnittlich 3,2 % im Jahr dürften Verpackungen aus Karton bis 2016 nahezu proportional zum Gesamtmarkt wachsen.
Anteil der Verpackungen am weltweiten Getränkemarkt 2013 (Basis: abgefülltes Getränkevolumen)
Getränkeverpackungen aus PET werden bis 2016 den Marktanteil weiter deutlich ausbauen.

Von der Flasche ins Glas - für den Bierliebhaber stellt dieser Umfüllvorgang, gekonnt ausgeführt, einen echten Augenschmaus dar. Aber auch für die Ohren bietet der Klang der Flaschen und Gläser beim Anstoßen einen wahren Leckerbissen. Kein Wunder, dass fast zwei Drittel des weltweit abgefüllten Biers aus Glasflaschen kommt. Und der Anteil wird in den kommenden Jahren weiter leicht steigen. Ein knappes Viertel des Gerstensafts wird in Dosen und rund vier Prozent in PET abgefüllt. Karton spielt als Verpackung für Bier überhaupt keine Rolle.
KRONES in Zahlen
■ KRONES steigert den Umsatz um 5,7 % auf 2.815,7 Mio. €
■ Ertragskraft des Unternehmens verbessert sich wie geplant
■ Aktionäre erhalten für 2013 eine Dividende von 2,00 € je Aktie (Vorjahr: 0,75 €)
KRONES hat im Geschäftsjahr 2013 alle Prognosen für wichtige Finanzkennzahlen des Konzerns erreicht bzw. übertroffen.
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| Prognose für 2013 | Ist-Wert 2013 | |
|---|---|---|
| Umsatzwachstum | +4 % | +5,7 % |
| EBT-Marge | 5,8 bis 6,0 % | 6,0 % |
| ROCE (passivisch) | 15,0 % | 16,7 % |
KRONES erzielt 2013 solides Umsatzwachstum
Im Geschäftsjahr 2013 blieb KRONES auf Wachstumskurs. Der Umsatz legte von 2.664,2 Mio. € im Vorjahr um 5,7 % auf 2.815,7 Mio. € zu. Damit übertraf das Unternehmen sein Wachstumsziel von plus 4 %. Anders als von uns erwartet, ging der Umsatz im vierten Quartal 2013 im Vergleich zum Vorjahr nicht zurück, sondern legte leicht zu.
KRONES profitierte im vergangenen Jahr von der guten Markstellung, dem breiten Produkt- und Dienstleistungsangebot sowie den insgesamt zufriedenstellenden gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Besonders positiv wirkte sich die starke Wettbewerbsposition des Unternehmens in den Schwellenländern aus. Einen wichtigen Wachstumsbeitrag leistete 2013 das Servicegeschäft von KRONES. Vor allem in den Emerging Markets bauen wir den Servicebereich zunehmend aus, um unseren Kunden noch schnellere und bessere Leistungen bieten zu können.
Umsatz KRONES Konzern in Mio. €
KRONES ist 2013 ein wenig stärker gewachsen als erwartet.

Umsatz nach Segmenten
Anteil am KRONES Konzernumsatz
Der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz betrug im Berichtsjahr 82,8 %.

In unserem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« stieg der Umsatz 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 3,2 % von 2.258,3 Mio. € auf 2.330,3 Mio. € an. Damit betrug der Anteil des Segments am Konzernumsatz 82,8 % (Vorjahr: 84,8 %).
Mit »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« erwirtschaftete KRONES im Berichtsjahr einen im Vergleich zu 2012 um 24,5 % höheren Umsatz von 388,2 Mio. € (Vorjahr: 311,9 Mio. €). Der Anteil am Konzernumsatz legte auf 13,8 % (Vorjahr: 11,7 %) zu.
Um 3,4 % von 94,0 Mio. € im Vorjahr auf 97,2 Mio. € verbesserte sich der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)«. Zum Konzernumsatz von KRONES steuerte das kleinste Segment 3,4 % (Vorjahr: 3,5 %) bei.
Weitere Erläuterungen finden Sie unter »Bericht aus den Segmenten« ab Seite 86 sowie in der Segmentberichterstattung im Konzernanhang auf Seite 138.
Umsatz nach Regionen
Auf den Emerging Markets erwirtschaftete KRONES im Berichtsjahr 58,2 % des Konzernumsatzes.
Das inländische Geschäft von KRONES hat 2013 stark angezogen. Viele Brauereien, aber vor allem Getränkeunternehmen, die ihre Betriebe modernisierten, setzten auf unsere Produkte und Dienstleistungen. Der Umsatz auf dem Heimatmarkt legte um 30,5 % auf 292,4 Mio. € zu. Damit erwirtschaftete KRONES vergangenes Jahr 10,4 % des Konzernumsatzes in Deutschland (Vorjahr: 8,4 %).
Trotz der schwierigen gesamtwirtschaftlichen Lage in Europa kletterte der Umsatz des Unternehmens in dieser Region (ohne Deutschland) 2013 um 7,9 % auf insgesamt 734,1 Mio. €. Überproportional zugelegt haben dabei die Erlöse in Westeuropa (+28,2 %), dem größten Markt von KRONES. Mit minus 5,1 % bzw. minus 5,3 % war das Geschäft in den kleineren Märkten Mitteleuropa (Österreich, Schweiz, Niederlande) und Russland/Gus leicht rückläufig. In Osteuropa verringerte sich der Umsatz 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 32,7 %, weil die Region unter den Auswirkungen der Finanzkrise litt. Der Anteil des gesamten europäischen Geschäfts (ohne Deutschland) am Konzernumsatz stieg 2013 von 25,5 % im Vorjahr auf 26,1 %.
Regionale Umsatzverteilung des KRONES Konzerns
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| Anteil am Konzernumsatz | 31.12.2013 | 31.12.2012 | Veränd. | ||
|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | % | in Mio. € | % | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 292,4 | 10,4 | 224,1 | 8,4 | +30,5 |
| Mitteleuropa (ohne Deutschland) | 90,6 | 3,2 | 95,5 | 3,6 | -5,1 |
| Westeuropa | 459,3 | 16,4 | 358,2 | 13,5 | +28,2 |
| Osteuropa | 74,3 | 2,6 | 110,4 | 4,1 | -32,7 |
| Russland, Zentralasien (GUS) | 109,9 | 3,9 | 116,0 | 4,3 | -5,3 |
| Mittlerer Osten/Afrika | 454,1 | 16,1 | 383,0 | 14,4 | +18,6 |
| Asien/Pazifik | 378,6 | 13,4 | 340,3 | 12, | +11,3 |
| China | 246,8 | 8,8 | 359,8 | 13,5 | -31,4 |
| Nord- und Mittelamerika | 331,1 | 11,8 | 327,7 | 12,3 | +1,0 |
| Südamerika/Mexiko | 378,6 | 13,4 | 349,2 | 13,1 | +8,4 |
| Gesamt | 2.815,7 | 2.664,2 | +5,7 |
Weiter gewachsen ist KRONES vergangenes Jahr in der Region Mittlerer Osten/Afrika. Dort investierten Getränkefirmen aufgrund der stetig steigenden Nachfrage nach abgepackten Getränken. Mit 454,1 Mio. € lag der Umsatz in dieser Region 2013 um 18,6 % höher als im Vorjahr. In China wurde in den vergangenen Jahren außerordentlich viel in Getränkefabriken investiert. 2013 schwächte sich die Investitionsbereitschaft wie erwartet ab. Der Umsatz von KRONES ging um 31,4 % auf 246,8 Mio. € zurück. Besser lief es im übrigen asiatisch/pazifischen Raum. Dort kletterte der Umsatz um 11,3 % auf 378,6 Mio. €.
Auf dem amerikanischen Kontinent konnte das Unternehmen sein Geschäft im Berichtsjahr ausweiten. Dank eines starken vierten Quartals überstieg der Umsatz in Südamerika/Mexiko mit 378,6 Mio. € das Vorjahresniveau um 8,4 %. Nach einem schwächeren ersten Halbjahr belebte sich das Geschäft in Nord- und Mittelamerika. Im Gesamtjahr 2013 verbesserte sich der Umsatz in der Region leicht um 1,0 % auf 331,1 Mio. €.
Insgesamt lag der Umsatzanteil, den KRONES auf den Emerging Markets erzielte, im Berichtszeitraum bei 58,2 % (Vorjahr: 62,2 %).
Umsatz nach Branchen
Der Umsatz von KRONES mit Herstellern alkoholischer Getränke legte 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 23,5 % auf 1.295,0 Mio. € zu. Darin spiegelt sich die hohe Nachfrage von Brauereien nach Produkten der Prozesstechnik sowie der Abfüll- und Verpackungstechnik im Berichtsjahr wider. Der Anteil der Erlöse am Konzernumsatz, die das Unternehmen mit Herstellern alkoholischer Getränke erzielte, stieg auf 46,0 % (Vorjahr: 39,4 %).
Mit Unternehmen, die alkoholfreie Getränke wie Wasser, Softdrinks und Säfte produzieren und verarbeiten, setzte KRONES im Berichtsjahr 1.284,4 Mio. € um. Damit ging der Umsatz mit dieser Kundengruppe im Vergleich zu 2012 um 12,1 % zurück. Der Anteil am Konzernumsatz verringerte sich auf 45,6 % (Vorjahr: 54,8 %).
Den Umsatz mit Kunden aus dem Non-Beverage-Bereich (Milch, Lebensmittel, Chemie, Pharma, Kosmetik) weitete KRONES 2013 im Vergleich zum Vorjahr um 53,2 % auf 236,3 Mio. € aus. Ein Grund für die hohe Steigerungsrate ist, dass sich unsere Tochter KOSME 2013 stärker auf Kunden aus diesen Industrien fokussierte. Der Anteil des Non-Beverage-Bereichs am Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr auf 8,4 % (Vorjahr: 5,8 %).
Umsatz nach Branchen KRONES Konzern

Auftragseingang und Auftragsbestand
Wert der Bestellungen übertrifft Vorjahresniveau
Anhaltend hoch war die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen von KRONES 2013.
Insgesamt war die Investitionsbereitschaft unserer Kunden 2013 auf einem guten Niveau. Vor allem in den Schwellenländern bauten internationale Getränke- und Lebensmittelkonzerne im vergangenen Jahr ihre Kapazitäten aus. Dies spiegelt sich im Auftragseingang von KRONES wider. Um 3,2 % von 2.721,1 Mio. € im Vorjahr auf 2.808,8 Mio. € stieg der Wert der Bestellungen.
Sowohl nach einzelnen Maschinen als auch nach kompletten Abfüll- und Verpackungsanlagen von KRONES herrschte im vergangenen Jahr eine gute Nachfrage. Überproportional stark legten die Bestellungen in der Prozesstechnik zu. Regional betrachtet erzielten wir 2013 die höchsten prozentualen Steigerungsraten beim Auftragseingang im Mittleren Osten/Afrika sowie Asien/Pazifik.
Auftragseingang KRONES Konzern in Mio. €

Auftragsbestand von KRONES liegt bei fast 1 Mrd. €
Ende des Geschäftsjahres 2013 hatte KRONES Aufträge im Wert von 992,4 Mio. € in den Büchern (Vorjahr: 999,3 Mio. €). Das hohe Auftragspolster ist eine gute Basis, um die Fertigungskapazitäten in den kommenden Monaten ausgewogen auszulasten und das Wachstumsziel des Unternehmens für 2014 zu erreichen.
Auftragsbestand KRONES Konzern in Mio. € zum 31. Dezember

Ertragslage des KRONES Konzerns
Profitabilität von KRONES steigt
Trotz eines unverändert wettbewerbsintensiven Preisniveaus verbesserte KRONES 2013 seine Ertragskraft wie geplant. Neben dem gestiegenen Umsatz wirkten sich die Maßnahmen unseres Strategieprogramms Value, mit denen wir die Kostenstrukturen unternehmensweit optimieren, positiv auf das Ergebnis aus. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) kletterte 2013 von 99,1 Mio. € im Vorjahr auf 169,7 Mio. €. Dabei ist zu berücksichtigen, dass das Vorjahresergebnis von einem Sondereffekt (Beilegung der Rechtsstreitigkeiten Le-Nature's) in Höhe von 37,8 Mio. € belastet wurde.
EBT KRONES Konzern in Mio. €
Auch unter Berücksichtigung eines Sondereffekts im Vorjahr kletterte das Ergebnis vor Steuern 2013 kräftig.

KRONES erwirtschaftete 2013 eine EBT-Marge, also ein Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, von 6,0 %. Damit näherten wir uns unserem mittelfristigen Margenziel von 7,0 % weiter an. Im Vorjahr betrug die EBT-Marge, bereinigt um den Sondereffekt Le-Nature's, 5,1 %. Dass das Unternehmen den oberen Rand seiner Prognose für die EBT-Marge von 5,8 % bis 6,0 % erreichte, liegt hauptsächlich am sehr starken vierten Quartal 2013. KRONES hatte die Prognose für die EBT-Marge nach dem zweiten Quartal des Berichtsjahres von 5,5 % auf 5,8 % bis 6,0 % angehoben.
Konzernergebnis KRONES in Mio. €

Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich 2013 von 2,26 € im Vorjahr auf 3,84 €.
Die Steuerquote des Unternehmens verringerte sich 2013 von 31,2 % im Vorjahr auf 29,6 %. Unterm Strich verbesserte sich das Ergebnis nach Steuern von KRONES im Berichtszeitraum von 68,3 Mio. € im Vorjahr auf 119,4 Mio. €. Unter Berücksichtigung des Effektes, der sich aus dem Verkauf der rund 1,43 Mio. eigenen Aktien im April 2013 ergibt, errechnet sich für 2013 ein Ergebnis je Aktie von 3,84 € (Vorjahr: 2,26 €).
Ergebnis je Aktie KRONES Konzern in €

Vorstand und Aufsichtsrat von KRONES werden der Hauptversammlung vorschlagen, für das erfolgreiche Geschäftsjahr 2013 insgesamt 2,00 € je Aktie (Vorjahr: 0,75 €) auszuschütten. In der deutlich höheren Dividende spiegelt sich neben dem besseren Ergebnis auch die neue Ausschüttungspolitik des Unternehmens wider, anstatt wie bislang 20 bis 25 % nun 25 bis 30 % des Konzerngewinns an die Aktionäre auszuzahlen. Darüber hinaus will KRONES seine Anteilseigner mit 1,00 € je Aktie am Erlös aus dem Verkauf der eigenen Aktien beteiligen. Wenn die Hauptversammlung den Vorschlag von Vorstand und Aufsichtsrat annimmt, liegt die Ausschüttungssumme bei insgesamt 63,2 Mio. € (Vorjahr: 23,7 Mio. €).
Ertragsstruktur des KRONES Konzerns
KRONES weitete sein Geschäftsvolumen 2013 im Vergleich zum Vorjahr erneut aus. Um 5,7 % von 2.664,2 Mio. € im Vorjahr auf 2.815,7 Mio. € stieg der Umsatz 2013. Die Gesamtleistung des Unternehmens legte ebenfalls um 5,7 % auf 2.797,1 Mio. € zu. Wie geplant konnte KRONES die Profitabilität steigern, weil viele wichtige Aufwandsposten weniger stark als Umsatz und Gesamtleistung kletterten.
Geringer als die Gesamtleistung erhöhte sich im Berichtsjahr der Materialaufwand 2013. Mit 1.377,8 Mio. € gab KRONES im vergangenen Jahr um 4,0 % mehr für Material und bezogene Leistungen aus als 2012. Folglich verringerte sich die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, 2013 von 50,1 % im Vorjahr auf 49,3 %. In der niedrigeren Materialaufwandsquote spiegeln sich auch die Erfolge unseres Value-Programms wider. Wir konnten im Einkauf Kosten sparen, weil wir als Teil des Strategieprogramms zunehmend identische Bauteile und Baugruppen in unseren Maschinen verbauen.
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| in Mio.€ | 2013 | 2012 | Veränd. |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 2.815,7 | 2.664,2 | +5,7 % |
| Bestandsveränderung fertige und unfertige Erzeugnisse | -18,6 | -16,9 | +10,1 % |
| Gesamtleistung | 2.797,1 | 2.647,3 | +5,7 % |
| Materialaufwand | -1.377,8 | -1.325,3 | +4,0 % |
| Personalaufwand | -810,7 | -776,1 | +4,5 % |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | -351,1 | -375,6 | -6,5 % |
| EBITDA | 257,6 | 170,2 | +51,4 % |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | -84,8 | -76,7 | +10,6 % |
| EBIT | 172,8 | 93,5 | +84,8 % |
| Finanzergebnis | -3,1 | 5,6 | - |
| EBT | 169,7 | 99,1 | +71,2 % |
| Ertragsteuern | -50,2 | -30,8 | +63,0 % |
| Konzernergebnis | 119,4 | 68,3 | +74,8 % |
Material- und Personalaufwand sind unterproportional zur Gesamtleistung gestiegen.
Auch der Personalaufwand legte im Berichtszeitraum unterproportional zum Geschäftsvolumen zu. Er stieg im Vergleich zum Vorjahr um 4,5 % auf 810,7 Mio. €. Die Personalaufwandsquote, also der Personalaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, ging von 29,3% im Vorjahr auf 29,0 % zurück. Den bereits guten Vorjahreswert konnten wir durch eine ausgewogene Kapazitätsauslastung und noch wirtschaftlichere Produktionsprozesse verbessern.
Von 76,7 Mio.€ im Vorjahr auf 84,8 Mio. € kletterten die Abschreibungen auf das Anlagevermögen 2013. Hier machen sich die gestiegenen Investitionen in den vergangenen Jahren bemerkbar. Die Abschreibungsquote, also die Abschreibungen auf das Anlagevermögen im Verhältnis zum Umsatz, erhöhte sich aber nur leicht auf 3,0 % (Vorjahr: 2,9 %).
EBITDA KRONES Konzern in Mio. €

Der Saldo aus den sonstigen betrieblichen Erträgen und Aufwendungen sowie den aktivierten Eigenleistungen verbesserte sich im Geschäftsjahr 2013 von minus 375,6 Mio. € im Vorjahr auf minus 351,1 Mio. €. Während sich die sonstigen betrieblichen Erträge verringerten, machte sich der Wegfall des Sondereffekts Le-Nature's bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen positiv bemerkbar. Insgesamt hatte der Aufwand in Zusammenhang mit Le-Nature's das Ergebnis des Vorjahres mit 37,8 Mio.€ belastet.
EBIT KRONES Konzern in Mio. €

Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) stieg 2013 von 93,5 Mio. € im Vorjahr auf 172,8 Mio. €. Von plus 5,6 Mio. € auf minus 3,1 Mio. € verschlechterte sich das Finanzergebnis im Geschäftsjahr 2013. Neben einem geringerem positiven Zinsergebnis von 0,2 Mio. € (Vorjahr: 3,5 Mio. €) ist dies auch auf das Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen zurückzuführen. Nach Abzug des negativen Finanzergebnisses verbleibt ein Ergebnis vor Steuern (EBT) von 169,7 Mio. € (Vorjahr: 99,1 Mio. €). Daraus errechnet sich eine EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, von 6,0 %. Im Vorjahr lag die um den Sondereffekt Le-Nature's bereinigte EBT-Marge bei 5,1 %.
Unterm Strich erzielte KRONES 2013 ein Ergebnis nach Steuern von 119,4 Mio. € (Vorjahr: 68,3 Mio. €). Das Unternehmen profitierte von einer gegenüber 2012 geringeren Steuerquote von 29,6 % (Vorjahr: 31,2 %).
Kapitalflussrechnung
Weitere Informationen siehe ausführliche Kapitalflussrechnung S. 136
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| in Mio. € | 2013 | 2012 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 169,7 | 99,1 |
| zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | +126,4 | +25,7 |
| Veränderung Working Capital | -85,4 | +42,4 |
| Sonstiges (hauptsächlich Ertragsteuern) | -36,1 | -30,6 |
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit | 174,6 | 136,6 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -108,1 | -110,9 |
| Sonstiges | +0,5 | +4,9 |
| Free Cashflow | +67,0 | +30,6 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | +50,0 | -20,0 |
| wechselkursbedingte Veränderung der Finanzmittel | -10,0 | -3,2 |
| Gesamte Änderung der Liquidität | +107,0 | +7,4 |
| Liquidität am Ende des Jahres | 239,9 | 132,9 |
KRONES hat 2013 einen Free Cashflow von 67,0 Mio. € erwirtschaftet.
KRONES steigerte den operativen Cashflow (Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit) 2013 von 136,6 Mio. € im Vorjahr auf 174,6 Mio. €. Positiv wirkte sich das deutlich bessere Ergebnis vor Steuern sowie die höheren zahlungsunwirksamen Aufwendungen aus, die sich im Wesentlichen aus erhöhten Rückstellungen und Abschreibungen zusammensetzen. Weil die Forderungen im vergangenen Jahr anstiegen und gleichzeitig die erhaltenen Anzahlungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen abnahmen, baute das Unternehmen 2013 Working Capital, also betriebsnotwendiges Kapital, auf. Dies verminderte den operativen Cashflow um insgesamt 85,4 Mio. €. Das durchschnittliche Working Capital der vergangenen vier Quartale im Verhältnis zum Umsatz verringerte sich von 25,0 % im Vorjahr auf 24,2 %. Damit haben wir unser Ziel für diese Kennzahl von 24 % nahezu erreicht.
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit KRONES Konzern in Mio. €

Working Capital zu Umsatz KRONES Konzern in Prozent (Durchschnitt der 4 Quartale)

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte KRONES Konzern in Mio. €

Im vergangenen Jahr investierte das Unternehmen 108,1 Mio. € (Vorjahr: 110,9 Mio. €) in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte. Während die Investitionen in immaterielle Vermögenswerte im Vergleich zum Vorjahr um 4,0 Mio. € zulegten, investierte KRONES im Berichtsjahr 6,8 Mio. € weniger als 2012 in Sachanlagen. 2013 hat KRONES viel in das neue Logistikzentrum sowie in die Produktionsstätte von EVOGUARD investiert. Den Free Cashflow, als Kennzahl für den aus der Geschäftstätigkeit erzielten Nettozufluss liquider Mittel, verbesserte das Unternehmen 2013 im Vergleich zum Vorjahr von 30,6 Mio. € um 36,4 Mio. € auf 67,0 Mio. €. Geplant hatten wir 2013 einen mit dem Vorjahr vergleichbaren Free Cashflow.
Ausschüttungssumme KRONES Konzern in Mio. €

Bei der Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit macht sich der Verkauf der eigenen Aktien im Berichtsjahr deutlich bemerkbar. KRONES flossen aus der Transaktion 73,7 Mio. € zu. 23,7 Mio. € schüttete das Unternehmen 2013 an die Aktionäre (Vorjahr: 18,1 Mio. €) aus. Unterm Strich betrug die Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit plus 50,0 Mio. € (Vorjahr: minus 20,0 Mio. €). Wechselkursbedingte Veränderungen verminderten die Liquidität 2013 aufgrund der Kursentwicklung der lokalen Währungen bei den Tochtergesellschaften um 10,0 Mio. €. Insgesamt erhöhten sich die liquiden Mittel von KRONES im vergangenen Jahr um 107,0 Mio. € auf 239,9 Mio. €.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente KRONES Konzern in Mio. € zum 31. Dezember

Vermögens- und Kapitalstruktur
Weitere Informationen siehe ausführliche Bilanz S. 134/135
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| in Mio. € zum 31. Dezember | 2013 | 2012 | 2011 |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 642 | 625 | 603 |
| davon Anlagevermögen | 605 | 587 | 555 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.596 | 1.445 | 1.443 |
| davon Zahlungsmittel | 240 | 133 | 125 |
| Eigenkapital | 954 | 798 | 763 |
| Fremdkapital | 1.284 | 1.272 | 1.283 |
| langfristige Verpflichtungen | 213 | 193 | 162 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.071 | 1.079 | 1.121 |
| Bilanzsumme | 2.238 | 2.070 | 2.046 |
Die Bilanzsumme von KRONES lag zum 31. Dezember 2013 mit 2.238,1 Mio. € um 8,1 % über dem Vorjahreswert. In der gestiegenen Bilanzsumme spiegeln sich hauptsächlich das größere Geschäftsvolumen sowie der Verkauf der eigenen Aktien wider.
Um 2,7 % von 625,1 Mio. € im Vorjahr auf 641,8 Mio. € nahm der Buchwert der langfristigen Vermögenswerte 2013 zu. Das Anlagevermögen stieg dabei um 3,2 % auf 605,1 Mio. € (Vorjahr: 586,5 Mio. €). Der Großteil des Anlagevermögens entfällt auf Sachanlagen, die zum 31. Dezember 2013 mit € 475,1 Mio. € um 2,2 % höher waren als im Vorjahr. Um 9,1 Mio. € von 119,1 Mio. € im Vorjahr auf 128,2 Mio. € stiegen die immateriellen Vermögenswerte von KRONES 2013 an. Dabei handelt es sich im Wesentlichen um aktivierungspflichtige Entwicklungsaufwendungen.
Die kurzfristigen Vermögenswerte des Unternehmens lagen Ende 2013 mit 1.596,3 Mio. € um 10,5 % über dem Vorjahreswert von 1.444,5 Mio. €. Grund hierfür ist hauptsächlich, dass 2013 die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente, also die liquiden Mittel, im Vergleich zum Vorjahr um 107,0 Mio. € auf 239,9 Mio. € angewachsen sind. Rund 74 Mio. € flossen KRONES durch den Verkauf der eigenen Aktien zu.
Während sich die Vorräte trotz gestiegener Gesamtleistung 2013 im Vergleich zum Vorjahr von 648,4 Mio. € auf 641,0 Mio. € leicht verringerten, nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um 51,0 Mio. € auf 610,9 Mio. € zu.
Auf der Passivseite stiegen die langfristigen Schulden von KRONES, größtenteils Rückstellungen für Pensionen und sonstige Personalrückstellungen, 2013 auf 213,2 Mio. € (31. Dezember 2012: 192,7 Mio. €). Ende 2013 hatte KRONES keine langfristigen Bankschulden.
Ein komfortables Liquiditätspolster sowie eine solide Eigenkapitalausstattung gewähren KRONES hohe finanzielle Flexibilität.
Die kurzfristigen Schulden verringerten sich im Berichtszeitraum gegenüber 2012 von 1.078,4 Mio. € auf 1.070,7 Mio. €. Hierfür waren niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie geringere erhaltene Anzahlungen verantwortlich. Auch kurzfristige Bankverbindlichkeiten hatte KRONES Ende 2013 keine. Damit verfügte KRONES unter dem Strich am Bilanzstichtag 2013 über eine Nettoliquidität (liquide Mittel abzüglich Bankschulden) von 239,9 Mio. € (Vorjahr: 132,9 Mio. €). Im Konzern bestehen nicht genutzte Kreditlinien in Höhe von ca. 240 Mio. €.
Im April 2013 platzierte das Unternehmen rund 1,4 Mio. eigene Aktien (4,51 % des Grundkapitals) zu 52,55 € je Titel bei institutionellen Investoren. KRONES hatte die Aktien im ersten Halbjahr 2009 an der Börse zurückgekauft, weil der Kurs infolge der Finanzkrise stark gefallen und nach Ansicht des Vorstands massiv unterbewertet war. Der durchschnittliche Kaufpreis lag bei 25,93 €. Durch den Verkauf der Aktien stieg der Streubesitz und das Gewicht von KRONES im MDAX.
Aufgrund des positiven Konzernergebnisses 2013 von 119,4 Mio. € und dem Verkauf der eigenen Aktien stieg das Eigenkapital 2013 kräftig von 798,5 Mio. € im Vorjahr auf 954,2 Mio. € an. Damit lag die Eigenkapitalquote Ende 2013 mit 42,6 % deutlich über dem Vorjahreswert von 38,6 %. KRONES verfügt somit insgesamt weiterhin über eine äußerst solide Finanz- und Kapitalstruktur.
Kapitalrendite (ROCE) steigt auf 16,7 %
KRONES hat den ROCE 2013 auf 16,7 % und damit über den prognostizierten Wert von 15,0 % verbessert.
2013 steigerte KRONES den Return on Capital Employed (ROCE), also das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) im Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Nettokapital, auf 16,7 % (Vorjahr: 10,0 %, bereinigt um Le-Nature's 13,7 %). Damit haben wir das ROCE-Ziel für 2013 von 15,0 % übertroffen. Vor allem das deutlich verbesserte EBIT war für den Anstieg des ROCE auschlaggebend.
ROCE KRONES Konzern in Prozent

Bericht aus den Segmenten
Segment Produktabfüllung und -ausstattung
Segmentumsatz
Das Kernsegment von KRONES ist 2013 leicht gewachsen und verbesserte die Ertragskraft deutlich.
KRONES wollte 2013 im Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« leicht wachsen. Dies ist gelungen. Der Umsatz stieg um 3,2 % von 2.258,3 Mio. € im Vorjahr auf 2.330,3 Mio. €. Die prozentual höchsten Steigerungsraten erzielte das Segment im vergangenen Jahr im Inland. Aufgrund des insgesamt unterproportionalen Wachstums verringerte sich der Anteil des Kernsegments am Konzernumsatz 2013 auf 82,8 % (Vorjahr: 84,8 %).
Umsatz Segment Produktabfüllung und -ausstattung

* Veränderung gegenüber dem Vorjahr
Segmentergebnis
Von 120,4 Mio. € im Vorjahr auf 174,5 Mio. € verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern (EBT) des Segments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« 2013. Zu berücksichtigen ist, dass das Ergebnis 2012 durch einen einmaligen Aufwand (Beilegung der US-Rechtsstreitigkeiten) in Höhe von 37,8 Mio. € belastet wurde. Aber auch die operative Ertragskraft des Segments stieg 2013. Ausschlaggebend hierfür waren die Erfolge des Value-Programms. Die EBT-Marge, also das Segmentergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, erreichte im Berichtsjahr 7,5 %. 2012 betrug die um den einmaligen Aufwand bereinigte EBT-Marge 7,0 %.
Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik
Segmentumsatz
Überproportional stark legte der Umsatz in der Prozesstechnik zu. Aufgrund eines außerordentlichen Aufwands verfehlte das Segment das Ergebnisziel.
Der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« kletterte 2013 um 24,5 % von 311,9 Mio. € im Vorjahr auf 388,2 Mio. €. Wesentlich zu dem hohen Wachstum trugen einige große Projekte bei, die KRONES 2013 für internationale Brauereien in Schwellenländern abwickelte. Zugelegt hat auch der Umsatz mit Produkten der Prozesstechnik, die zur Herstellung und Behandlung alkoholfreier Getränke verwendet werden. Diesen Bereich baut KRONES strategisch aus. Von 11,7 % im Vorjahr auf 13,8 % erhöhte sich der Anteil des gesamten Segments am Konzernumsatz 2013.
Umsatz Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik

* Veränderung gegenüber dem Vorjahr
Segmentergebnis
KRONES verbesserte das Ergebnis vor Steuern im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« 2013 von minus 13,6 Mio. € im Vorjahr auf minus 2,5 Mio. €. Damit verfehlte das Unternehmen das Ziel eines ausgeglichenen Ergebnisses in der Prozesstechnik. Grund hierfür war die Abschreibung des Buchwertes unserer Beteiligung an der KLUG GMBH in Höhe von rund 5 Mio. €, die wir wegen der wirtschaftlichen Lage von klug vornehmen mussten. Die EBT-Marge des Segments betrug 2013 minus 0,6 % (Vorjahr: minus 4,4 %).
Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Segment unterer Leistungsbereich (KOSME)
Segmentumsatz
KOSME machte 2013 weitere Fortschritte, litt aber unter der insgesamt niedrigen Kapazitätsauslastung.
Nachdem sich der Umsatz im kleinsten Segment von KRONES »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« in den ersten drei Quartalen 2013 gut entwickelt hatte, blieben die Erlöse von Oktober bis Dezember unter den Erwartungen. Insgesamt legte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 % von 94,0 Mio. € auf 97,2 Mio. € zu. Während die Erlöse in Europa schrumpften, stieg der außereuropäische Umsatz an. KOSME trug im Berichtsjahr 3,4 % zum Konzernumsatz bei (Vorjahr: 3,5 %).
Umsatz Segment KOSME

* Veränderung gegenüber dem Vorjahr
Segmentergebnis
Von minus 7,6 Mio. € im Vorjahr auf minus 2,3 Mio. € verbesserte sich das Ergebnis vor Steuern des Segments »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« 2013. KRONES optimierte die Kosten- und Vertriebsstrukturen von KOSME. Aufgrund des schwachen vierten Quartals und der insgesamt unzureichenden Auslastung der Produktionskapazitäten im Geschäftsjahr 2013 reichten diese Maßnahmen aber nicht aus, um das angepeilte ausgeglichene Ergebnis zu schaffen.
Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Mitarbeiter
KRONES stockt Mitarbeiterzahl international weiter auf
Kundennähe ist ein strategischer Erfolgsfaktor. KRONES stockt deshalb die internationale Belegschaft kräftig auf.
Das Fundament, auf dem die vier Säulen der Value-Strategie stehen, bilden unsere Mitarbeiter. Nur mit ihnen können wir die Ziele in den Bereichen Qualität, Innovation, Profitabilität und Wachstum erreichen. Deshalb ist die Personalpolitik von KRONES darauf ausgerichtet, kontinuierlich die Qualität sowie die Anzahl der Mitarbeiter zu steigern.
Ende 2013 beschäftigte das Unternehmen 12.285 Mitarbeiter nach 11.963 im Vorjahr. Damit erreichte die Beschäftigtenzahl einen neuen Höchstwert. Da mehr als 85 % unserer Maschinen und Anlagen ins Ausland verkauft werden und KRONES den Service beim Kunden vor Ort stärken will, ist der Ausbau der internationalen Belegschaft ein strategisches Unternehmensziel. Der Personalaufbau erfolgte daher überwiegend im Ausland, so dass der Anteil ausländischer Arbeitnehmer zum Ende des Berichtszeitraums von 24,1 % auf 25,9 % kletterte. Aber auch die Mannschaft im Inland vergrößerte sich von 9.076 auf 9.098 Mitarbeiter.
Mitarbeiter nach Regionen

Das Ausbildungsniveau unsere Mitarbeiter ist hoch und soll weiter steigen. KRONES investiert hierfür in gute Nachwuchskräfte. Nahezu die komplette Belegschaft in den deutschen Werken verfügt über eine qualifizierte Berufsausbildung. Knapp ein Viertel der Belegschaft sind Fachkaufleute, Techniker oder Meister. Der Anteil unserer Mitarbeiter mit abgeschlossenem Studium liegt bei 17,6 % nach 17,4 % im Vorjahr.
Um junge qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen, setzt KRONES auf gute Nachwuchsarbeit im eigenen Haus. Das Unternehmen bietet attraktive Angebote für junge motivierte Menschen, die über eine Ausbildung, Praktikum oder Studienarbeiten den Start ins Berufsleben bei KRONES schaffen.
Qualifikationsstruktur nach Ausbildungsart in Prozent
Der Anteil der Mitarbeiter mit abgeschlossenem Studium nimmt an den deutschen Standorten kontinuierlich zu.

KRONES bildet eigene Nachwuchskräfte aus
Wegen der Überalterung der Gesellschaft in den entwickelten Ländern ist es eine der wichtigsten Aufgaben der Personalpolitik, dauerhaft für Nachschub an jungen qualifizierten Mitarbeitern zu sorgen. Hierfür setzt KRONES auf eine gute Nachwuchsarbeit im eigenen Haus. Das Unternehmen bietet jungen motivierten Menschen die Möglichkeit, über eine Ausbildung, Praktikum oder Studienarbeit den Start ins Berufsleben bei KRONES zu schaffen.
KRONES bietet Jahr für Jahr vielen jungen Leuten eine attraktive und anspruchsvolle Ausbildung in mehr als 20 verschiedenen Berufen und Bachelorstudiengängen an. Hierfür investieren wir im Durchschnitt rund 70.000 € in jeden Auszubildenden. Im Herbst 2013 starteten 140 Berufsanfänger ihre Ausbildung bei KRONES. Insgesamt bildete KRONES Ende 2013 in Deutschland 526 junge Menschen aus. 80 davon absolvieren ein duales Studium.
Auszubildende und Ausbildungsanfänger KRONES AG
Mit attraktiven Ausbildungsangeboten investiert KRONES in eigene Nachwuchskräfte.

Um frühzeitig den Kontakt zu Hochschulabsolventen zu knüpfen, arbeitet KRONES seit Jahren intensiv mit Hochschulen zusammen. Das Unternehmen organisiert Veranstaltungen, auf denen Mitarbeiter der KRONES Personalabteilung angehende Berufseinsteiger mit Studium über die verschiedenen Berufsbilder und die Karrierechancen bei KRONES informieren.
Spitzenreiter im Recruiting
Die Studie »Best Recruiters« untersucht anhand verschiedener Kriterien und Tests die Qualität des Bewerbermanagements der 500 größten deutschen Arbeitgeber. KRONES belegte 2012/13 im Gesamtranking den hervorragenden 2. Platz. In der Branche Anlagen-/Maschinenbau war KRONES auf Platz 1. Das zeigt, dass KRONES als Arbeitgeber von den Bewerbern äußerst positiv wahrgenommen wird. Im Kampf um die besten Nachwuchskräfte ist eine starke Arbeitgebermarke von enormer Bedeutung. Waren es vormals die Unternehmen, die geeignete Bewerber auswählten, so sind es heute zunehmend mehr die geeigneten Bewerber, die sich »ihre« Unternehmen als Arbeitgeber auswählen.
Praktikanten KRONES
KRONES wird von vielen Bewerbern sehr positiv wahrgenommen. Das stärkt die Arbeitgebermarke.

Nachhaltiges Wirtschaften
Nachhaltiges Wirtschaften ist für KRONES unabdingbar, um langfristig erfolgreich Maschinen und Anlagen sowie Dienstleistungen anbieten zu können. Die Grundwerte für das nachhaltige Denken und Handeln unserer Mitarbeiter haben wir in unsere Verhaltensregeln, Kodizes und im Leitbild integriert.
KRONES bearbeitet in allen Unternehmensbereichen zahlreiche Themen, die Teil der Nachhaltigkeitspolitik sind. Wesentliche Grundlage für die Positionierung der Nachhaltigkeitsthemen Ökonomie, Ökologie, Mitarbeiter und Gesellschaft in unserem Unternehmen ist die Value-Strategie. Für alle Themenbereiche erarbeiten wir konkrete Ziele und die dazugehörigen Maßnahmen, um unserer Verantwortung als Unternehmen gegenüber allen Interessengruppen gerecht zu werden.
enviro - der Renner auf der drinktec
Mit dem Nachhaltigkeitsprogramm enviro setzte KRONES einen branchenweiten Standard.
Wesentlicher Bestandteil unserer Nachhaltigkeitsaktivitäten ist es, die Maschinen und Anlagen im Hinblick auf deren Ressourcenschonung weiterzuentwickeln. Unser Nachhaltigkeitsprogramm enviro setzt einen branchenweiten Standard für energie- und medieneffiziente sowie umweltverträgliche Maschinen. Bis zum Jahr 2015 soll der gesamte Maschinenpark von KRONES nach den enviro Richtlinien bewertet sein.
Der Dialog mit allen unseren Interessengruppen (Kunden, Lieferanten, Aktionäre, Mitarbeiter, Politik, Verbände, Wissenschaft usw.) ist KRONES wichtig. Nur so können wir die Chancen und Risiken richtig einschätzen und nachhaltig erfolgreich am Markt agieren. Dass KRONES mit seiner gelebten Nachhaltigkeit auf einem guten Weg ist, bestätigen mehrere Auszeichnungen im Jahr 2013.
KRONES für verantwortliches Wirtschaften ausgezeichnet
Im November erhielt KRONES den Investorenpreis für verantwortliches Wirtschaften. Mit diesem Preis werden Unternehmen geehrt, die Verantwortung gegenüber Umwelt, Mitarbeitern, der Gesellschaft und anderen Anspruchsgruppen übernehmen. Verliehen wird der Preis von DuMont, einem der größten Zeitungsverlage Deutschlands, und der Deutschen Asset & Wealth Management (DeAWM), einem der führenden Vermögensverwalter. Die Stifter des Preises sehen Unternehmen aus der Perspektive kritischer Investoren und Journalisten und wollen sie anspornen, verantwortliches Handeln in ihrem Kerngeschäft zu verankern.
Bei oekom Research, einer der weltweit führenden Ratingagenturen in Sachen Nachhaltigkeit, verbesserte sich KRONES im Berichtsjahr auf den Status »C+ Prime« und zeichnet sich somit für ein überdurchschnittliches Engagement beim Thema Nachhaltigkeit in seiner Branche aus.
Weiterführende Informationen zum Thema Nachhaltigkeit entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht. Dieser ist im Internet unter www.krones.com aufrufbar.
Risiko- und Chancenbericht
■ Risiken werden laufend identifiziert
■ Effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente begrenzen Risiken
Das Risikomanagementsystem von KRONES
KRONES begegnet möglichen Risiken aktiv. Alle wesentlichen Geschäftsprozesse unterliegen laufend einem internen Kontroll- und Steuerungssystem.
Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist KRONES einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Im Rahmen unserer Unternehmensstrategie identifizieren, analysieren und erschließen wir auch Chancen. Im Gegensatz zu den Risiken erfassen wir die unternehmerischen Chancen aber nicht im Risikomanagementsystem.
Grundsätzlich sind Risiken als mögliche negative Abweichungen von unserer Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2014 definiert. Chancen sind als positive Abweichung von unserer Ergebnisprognose für das Geschäftsjahr 2014 zu verstehen. Innerhalb der drei Segmente des KRONES Konzerns bestehen aufgrund derselben Absatz- und Beschaffungsmärkte auch die gleichen Risiken und Chancen.
Das Risikomanagementsystem von KRONES besteht aus einem internen Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. In einem detaillierten und fortlaufenden Planungs-, Informations- und Kontrollprozess überwachen wir die wesentlichen Risiken sowie bereits eingeleitete Gegenmaßnahmen.
Wir bewerten Risiken anhand von Eintrittswahrscheinlichkeiten und ihren möglichen finanziellen Auswirkungen. Maßstab für die möglichen finanziellen Auswirkungen ist das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT). Ausgehend vom Bruttorisiko ermitteln wir das Nettorisiko, das sich ergibt, nachdem wir risikominimierende Maßnahmen getroffen haben.
KRONES teilt Eintrittswahrscheinlichkeiten und finanzielle Auswirkungen in die Bewertungskategorien niedrig, mittel und hoch ein. Die Bewertungskategorien sind wie folgt definiert:
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| Eintrittswahrscheinlichkeit | Mögliche finanzielle Auswirkung* | ||
|---|---|---|---|
| niedrig | 0 bis 20 % | niedrig | 1,0 bis 10,0 Mio. € |
| mittel | 21 bis 49 % | mittel | 10,1 bis 50,0 Mio. € |
| hoch | 50 bis 100 % | hoch | >50,0 Mio. € |
* gemessen am EBIT
Mehrstufiges Risikomanagementsystem
Unser Risikomanagementsystem, das wir anhand praktischer Erfahrungen permanent verbessern, besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.
Risikoanalyse
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Wesentliche projektbezogene Risiken werden vor Annahme eines Auftrags verringert bzw. vermieden. Deshalb prüfen wir die Rentabilität aller Angebote vor der Auftragsannahme. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird.
Risiken, die sich für unser Unternehmen aus der Änderung von Markt- oder Wettbewerbsverhältnissen ergeben, begegnen wir, indem wir über alle Segmente und Bereiche hinweg regelmäßig detaillierte Markt- und Wettbewerbsanalysen erstellen.
Darüber hinaus führen wir jährlich einmal für die AG und alle wesentlichen Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch. Die Ergebnisse der Risikoinventur sowie Maßnahmen zur Risikoreduzierung fließen in die jährliche Unternehmensplanung ein. Grundprinzipien sowie der Ablaufprozess sind in einer Risikorichtlinie dokumentiert. Das Risikomanagementsystem dient nicht nur dem gesetzlich vorgegebenen Zweck, existenzgefährdende Risiken frühzeitig zu erkennen, sondern erfasst darüber hinaus auch alle Risiken, die die Ertragslage des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen können.
Risikoüberwachung
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen sowie über den Status der Maßnahmen zur Risikominimierung informiert. Bei Projekten mit hohem Auftragswert werden Risikopotenziale in regelmäßigen Treffen untersucht und bewertet. Mitarbeiter, die Risiken identifizieren, geben ihre Informationen zeitnah über das unternehmensinterne Meldewesen weiter.
Risikoplanung und -steuerung
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.
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| ■ Jahresplanung | ■ Produktionsplanung |
| ■ Mittelfristplanung | ■ Kapazitätsplanung |
| ■ Strategische Planung | ■ Projektcontrolling |
| ■ Rollierende Prognoserechnung | ■ Debitorenmanagement |
| ■ Monats- und Quartalsreports | ■ Wechselkursabsicherungsgeschäfte |
| ■ Investitionsplanung | ■ Versicherungen |
Organisation des Risikomanagements
Das Risikomanagement ist bei KRONES im Controlling verankert. Geprüft wird das Risikomanagementsystem durch die interne Revision.
Im Controlling laufen alle relevanten Informationen zusammen, werden dort aufbereitet und dem Vorstand als Management-Tool zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gibt es in den verschiedenen Segmenten und Bereichen des Unternehmens Risikobeauftragte, die für das Risikomanagement verantwortlich sind. Dies beinhaltet Risikoerkennung und -reporting sowie Einleitung und Umsetzung von Maßnahmen zur aktiven Risikosteuerung.
Organisation des Risikomanagements von KRONES
Das Risikomanagement von KRONES wird laufend überwacht und überprüft. Hierfür gibt es klare Zuständigkeiten und Verantwortungsbereiche.

Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem stellt sicher, dass alle Geschäftsvorfälle richtig erfasst, aufbereitet, gewürdigt und in die Rechnungslegung übernommen werden.
Mit dem internen Kontroll- und Risikomanagementsystem (IKR) im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess stellt KRONES sicher, dass sämtliche Geschäftsvorfälle bilanziell stets richtig erfasst, aufbereitet, gewürdigt und in die Rechnungslegung übernommen werden. Das IKR von KRONES umfasst alle Grundsätze, Methoden und Maßnahmen, die garantieren, dass die Rechnungslegung des Unternehmens wirksam, wirtschaftlich sowie ordnungsgemäß ist und alle maßgeblichen rechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
Die wesentlichen Merkmale des bei KRONES bestehenden internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-)Rechnungslegungs-prozess können wie folgt beschrieben werden:
Im KRONES Konzern besteht eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur. Bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen werden zentral gesteuert.
| ― | Die Funktionen der im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Unternehmensbereiche sind klar getrennt und Verantwortungsbereiche eindeutig zugeordnet. |
| ― | Innerhalb der Geschäftsbereiche werden regelmäßige Kontrollfunktionen, vor allem durch das Controlling, übernommen. |
| ― | Im Finanz- und Rechnungswesen wird, soweit möglich, Standardsoftware eingesetzt. |
| ― | Durch entsprechende Einrichtungen im IT-Bereich wird die im Finanz- und Rechnungswesen eingesetzte Unternehmenssoftware gegen unbefugte Zugriffe geschützt. |
| ― | Es besteht ein adäquates Richtlinienwesen (Zahlungsrichtlinien, Reisekostenrichtlinien u. a.), das laufend aktualisiert wird. |
| ― | Alle Abteilungen, die am Rechnungslegungsprozess beteiligt sind, sind qualitativ geeignet ausgestattet. |
| ― | In regelmäßigen Stichproben prüfen wir laufend, ob Buchhaltungsdaten vollständig und richtig sind. |
| ― | Die in der Buchhaltung eingesetzte Software führt programmierte Plausibilitätsprüfungen durch. |
| ― | Bei allen rechnungslegungsrelevanten Vorgängen wenden wir das Vier-Augen-Prinzip an. |
Übersicht und Beschreibung der wesentlichen Risiken
KRONES teilt die Eintrittswahrscheinlichkeiten und die finanziellen Auswirkungen wesentlicher Risiken in die Bewertungskategorien niedrig, mittel und hoch ein.
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| Risikokategorie | Eintrittswahrscheinlichkeit | Finanzielle Auswirkung |
|---|---|---|
| Umfeld- und Branchenrisiken | ||
| ■ Gesamtwirtschaftliche Risiken | niedrig | niedrig |
| ■ Branchenspezifische Risiken | niedrig | mittel |
| Finanzwirtschaftliche Risiken | ||
| ■ Ausfallrisiken | niedrig | mittel |
| ■ Liquiditätsrisiko | niedrig | niedrig |
| ■ Zinsänderungsrisiko | hoch | niedrig |
| ■ Währungsrisiko | niedrig | niedrig |
| Operative Risiken | ||
| ■ Preisrisiko | mittel | mittel |
| ■ Beschaffungsrisiken | niedrig | niedrig |
| ■ Kostenrisiko | mittel | mittel |
| ■ Personalrisiko | niedrig | niedrig |
| Rechtliche Risiken | mittel | mittel |
| Umwelt- und Sicherheitsrisiken | niedrig | niedrig |
| IT-Risiken | niedrig | niedrig |
Umfeld- und Branchenrisiken
Gesamtwirtschaftliche Risiken
KRONES ist mit seinen Produkten und Dienstleistungen für die Getränke- und Lebensmittelindustrie weniger konjunkturabhängig als andere Maschinenbauer. Komplett entziehen kann sich das Unternehmen gesamtwirtschaftlichen Einflüssen aber nicht. Sollte sich die Weltwirtschaft deutlich schwächer entwickeln als erwartet, würde sich das auch auf Umsatz und Ergebnis von KRONES negativ auswirken. Eine nicht nur vorübergehende Krise in den Schwellenländern könnte die Investitionsbereitschaft unserer Kunden dort verringern. Auch eine erneute Verschärfung der Finanzkrise könnte zulasten der Investitionen in Maschinen und Anlagen von KRONES gehen, weil sich die Finanzierungsmöglichkeiten allgemein verschlechtern würden. Durch die breite internationale Aufstellung des Unternehmens ist KRONES in der Lage, Geschäftseinbrüche in einzelnen Regionen zumindest abzumindern.
Auswirkung gesamtwirtschaftlicher Risiken: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von niedrigen finanziellen Auswirkungen aus.
Branchenspezifische Risiken
Branchenspezifischen Risiken ist KRONES hauptsächlich durch die Entwicklung des weltweiten Verpackungsmarktes und dem Agieren seiner Wettbewerber ausgesetzt. Das Wettbewerbsumfeld könnte sich verschärfen, wenn Konkurrenten von KRONES auf Kosten der Preisqualität den Kampf um Aufträge forcieren, um ihre Kapazitäten auszulasten. Dem Risiko, Marktanteile zu verlieren, begegnen wir, indem wir unseren technologischen Vorsprung weiter ausbauen. Darüber hinaus differenziert sich KRONES mit seiner starken Serviceorientierung vom Wettbewerb.
Auswirkung branchenspezifischer Risiken: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von mittleren finanziellen Auswirkungen aus.
Finanzwirtschaftliche Risiken
KRONES ist in Form von Ausfallrisiken, Liquiditätsrisiken, Zinsänderungsrisiken und Währungsrisiken finanzwirtschaftlichen Risiken ausgesetzt. Wir beschreiben diese Risiken und geeignete Maßnahmen im Folgenden auch in Einklang mit den Angaben nach IFRS 7 zur Risikoberichterstattung zu Finanzinstrumenten. Grundsätzlich bestehen durch regionale und kundenbezogene Diversifizierungen keine wesentlichen Risikokonzentrationen.
1. Ausfallrisiken
Das Ausfallrisiko beschreibt das maximale Risikopotenzial, das sich aus den einzelnen Positionen zum Berichtszeitpunkt ergibt. Etwaige vorhandene Sicherheiten werden nicht berücksichtigt.
1.1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr eines ökonomischen Verlustes, der dadurch entsteht, dass ein Kunde seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.
KRONES steuert Kreditrisiken aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis von internen Richtlinien. Ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch verschiedene, gegebenenfalls länderspezifische Sicherungsformen, abgesichert. Die Sicherungen umfassen zum Beispiel den Eigentumsvorbehalt sowie Garantien und Bürgschaften oder Akkreditive. Um dem Kreditrisiko vorzubeugen, werden ferner externe Bonitätsprüfungen von Kunden durchgeführt. Darüber hinaus existieren Prozesse zur laufenden Überwachung von eventuell ausfallgefährdeten Forderungen. Die, gemessen am gesamten Forderungsbestand, sehr geringen tatsächlichen Forderungsausfälle belegen die Effektivität der vorgenommenen Maßnahmen.
Das theoretisch maximale Kreditrisiko aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht dem Buchwert.
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| in T€ | davon: zum Abschlussstichtag in den folgenden Zeitbändern überfällig | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert | davon: zum Abschlussstichtag nicht überfällig | bis zu 90 Tagen | zwischen 90 und 180 Tagen | zwischen 180 und 360 Tagen | über 360 Tagen | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2013 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 623.580 | 431.518 | 125.341 | 29.965 | 26.106 | 10.652 |
| 31.12.2012 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 568.317 | 391.104 | 96.277 | 28.157 | 22.651 | 30.128 |
1.2 Derivative Finanzinstrumente
KRONES verwendet derivative Finanzinstrumente auf einzelvertraglicher Basis ausschließlich für das Risikomanagement. Ohne den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten wäre das Unternehmen höheren finanziellen Risiken ausgesetzt. Sie decken im Wesentlichen die Risiken ab, die aus Kursveränderungen des US-Dollars, australischen Dollars und kanadischen Dollars sowie des britischen Pfunds gegenüber dem Euro entstehen können. Die wesentlichen Vertragsspezifika (Höhe, Laufzeit) von Grund- und Sicherungsgeschäft sind weitgehend identisch. Das Ausfallrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten besteht maximal in der Höhe des Saldos der positiven Marktwerte bei Ausfall eines Vertragspartners. Hierzu verweisen wir auf den Konzernanhang.
1.3 Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Die maximale Kreditrisikoposition aus den sonstigen finanziellen Vermögenswerten entspricht dem Buchwert dieser Instrumente. KRONES ist aus den sonstigen Vermögenswerten keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt. Die darin enthaltenen Vermögenswerte sind kurzfristig.
Auswirkung von Ausfallrisiken: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von mittleren finanziellen Auswirkungen aus.
2. Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen nicht in ausreichendem Maß erfüllen kann.
KRONES generiert finanzielle Mittel vorwiegend durch das operative Geschäft. Die Mittel dienen vorrangig der Finanzierung des Working Capital sowie von Investitionen. KRONES steuert seine Liquidität, indem das Unternehmen neben dem Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Geschäft ausreichend liquide Mittel vorhält und Kreditlinien bei Banken unterhält. Das operative Liquiditätsmanagement des Unternehmens besteht aus einem Cash-Managementsystem, das zum Teil auf einer monatlich rollierenden Liquiditätsplanung auf Jahresbasis beruht. Damit kann KRONES frühzeitig auf mögliche Liquiditätsengpässe reagieren. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von KRONES umfassen neben Kassenbeständen im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten. Die folgende Fälligkeitsübersicht zeigt, wie die undiskontierten Cashflows der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2013 die Liquiditätssituation des Unternehmens beeinflussen.
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| in T€ | Cashflow | Cashflow | Cashflow | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert | 2014 | 2015-2018 | nach 2018 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2013 | Zinsen | Tilgung | Zinsen | Tilgung | Zinsen | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Derivate Finanzinstrumente | 437 | 0 | 437 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 987 | 13 | 525 | 13 | 462 | 0 |
| Diskontierte Kundenwechsel | 11.220 | 0 | 9.505 | 0 | 1.715 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 8.447 | 0 | 7.750 | 139 | 697 | 0 |
| 21.091 | 13 | 18.217 | 152 | 2.874 | 0 |
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| in T€ | Cashflow |
|---|---|
| nach 2018 Tilgung | |
| --- | --- |
| Derivate Finanzinstrumente | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 0 |
| Diskontierte Kundenwechsel | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0 |
| 0 |
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| in T€ | Cashflow | Cashflow | Cashflow | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Buchwert | 2013 | 2014-2017 | nach 2017 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2012 | Zinsen | Tilgung | Zinsen | Tilgung | Zinsen | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Derivate Finanzinstrumente | 1.244 | 0 | 1.089 | 0 | 155 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 1.377 | 24 | 588 | 18 | 789 | 0 |
| Diskontierte Kundenwechsel | 17.056 | 0 | 14.879 | 0 | 2.177 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 11.092 | 0 | 10.426 | 133 | 666 | 0 |
| 30.769 | 24 | 26.982 | 151 | 3.787 | 0 |
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| in T€ | Cashflow |
|---|---|
| nach 2017 Tilgung | |
| --- | --- |
| Derivate Finanzinstrumente | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 0 |
| Diskontierte Kundenwechsel | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0 |
| 0 |
Auswirkung des Liquiditätsrisikos: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von niedrigen finanziellen Auswirkungen aus.
3. Zinsänderungsrisiko
KRONES ist Risiken ausgesetzt, die sich aus möglichen Schwankungen der Marktzinssätze ergeben können. KRONES nahm zum Bilanzstichtag 2013 keine Bankkredite in Anspruch.
Auswirkung des Zinsänderungsrisikos: Mit einer als hoch eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von niedrigen finanziellen Auswirkungen aus.
4. Währungsrisiko
Da unsere Exporte in Länder außerhalb der europäischen Währungsunion einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen, sind wir grundsätzlich Währungsrisiken ausgesetzt. Mit Kurssicherungsgeschäften wirken wir diesen bestmöglich entgegen. Zudem schließen wir Beschaffungs- und Absatzgeschäfte weitestgehend in Euro oder der jeweiligen funktionalen Währung ab.
Wesentliche Fremdwährungspositionen nach Klassen des IFRS 7:
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| in T€ | Währung USD | Währung CAD | Währung AUD | Währung GBP |
|---|---|---|---|---|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 31 | 245 | 0 | 0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 2.325 | 1.663 | 3.836 | -109 |
| Sonstige Finanzforderungen | 31 | 1 | 6 | 0 |
| Derivate mit positiven Marktwerten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Aktiva | 2.387 | 1.909 | 3.842 | -109 |
| Verbindlichkeiten | ||||
| Lieferungen und Leistungen | -4.113 | -199 | -77 | -13 |
| gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| aus Finanzierungsleasingverhältnissen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | -2.434 | -4.020 | 0 | -53.441 |
| Derivate mit negativen Marktwerten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Passiva | -6.547 | -4.219 | -77 | -53.454 |
| Saldo Aktiva und Passiva | -4.160 | -2.310 | 3.765 | -53.563 |
| Wirtschaftlich durch Derivate abgesicherte Positionen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Netto-Exposure per 31.12.2013 | -4.160 | -2.310 | 3.765 | -53.563 |
Eine Veränderung des Stichtagskurses von 10 % würde im Ergebnis folgende Auswirkungen verursachen:
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| in T€ | Währung USD | Währung CAD | Währung AUD | Währung GBP |
|---|---|---|---|---|
| (+) Fremdwährungsgewinn/ (-) -aufwand in Höhe von T€ | 378 | 210 | -342 | 4.869 |
Auswirkung des Währungsrisikos: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von niedrigen finanziellen Auswirkungen aus.
Operative Risiken
1. Preisrisiko
KRONES ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig, in dem Unternehmen Aufträge teilweise über nicht kostendeckende Preise generieren. Es ist nicht auszuschließen, dass sich die zu erzielenden Preise für unsere Produkte und Dienstleistungen weiter verschlechtern. Preisrisiken bergen auch die mit unseren Kunden geschlossenen Festpreisverträge. Das Risiko von entstehenden Mehrkosten trägt KRONES. Um dieses Risiko zu minimieren, hat KRONES eine mehrdimensionale Auftragsanalyse eingeführt. Ab einer definierten Größe wird jede Anfrage und jedes Angebot nach den finanziellen, den technisch/technologischen, den steuerlichen sowie den rechtlichen und den regionalen Risiken beurteilt.
Auswirkung des Preisrisikos: Mit einer als mittel eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von mittleren finanziellen Auswirkungen aus.
2. Beschaffungsrisiken
KRONES ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit aus dem Bezug von Teilen und Rohstoffen einem Marktpreisrisiko ausgesetzt. Wesentliche Einflussfaktoren auf Rohstoffpreise sind geopolitische und gesamtwirtschaftliche Entwicklungen. Grundsätzlich besteht die Gefahr, dass sich die Rohstoffpreise zu unseren Ungunsten entwickeln. Das Unternehmen begegnet diesem Risiko durch ein gezieltes Beschaffungsmanagement bzw. durch längerfristige Lieferkontrakte, wodurch wesentliche Rohstoffpreisrisiken verringert werden. Hinsichtlich Lieferanten besteht darüber hinaus ein Produkt-, Termin- und Qualitätsrisiko. Ein speziell entwickeltes Lieferantenauswahl-, Kontroll- und Steuerungsverfahren trägt dazu bei, solche Risiken zu minimieren.
Auswirkung der Beschaffungsrisiken: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von niedrigen finanziellen Auswirkungen aus.
3. Kostenrisiko
Neben einem steigenden Umsatz basiert unsere Ergebnisprognose auch darauf, dass wir mit Kosteneinsparungen rechnen. Im Rahmen des Value-Programms optimieren wir die Kostenstrukturen entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig. Dabei geht es in erster Linie darum, klassische Fixkostenbereiche möglichst stark zu flexibilisieren, um mit starken Marktveränderungen zurechtzukommen. KRONES ist dem Risiko ausgesetzt, dass die Einsparungen geringer ausfallen als erwartet. Durch permanente Kontrolle der unternehmensweiten Projekte mindern wir dieses Risiko.
Auswirkung des Kostenrisikos: Mit einer als mittel eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von mittleren finanziellen Auswirkungen aus.
4. Personalrisiko
KRONES plant mit steigendem Geschäftsvolumen und will im Servicebereich verstärkt wachsen. Dafür benötigen wir hoch qualifizierte Mitarbeiter. Es besteht das Risiko, dass das Unternehmen nicht genügend geeignete Mitarbeiter findet. Frühzeitigen Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern wollen wir uns durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Hochschulen sichern. In unserem Unternehmen beschäftigen wir laufend Diplomanden und Praktikanten. Zudem setzen wir professionelle Personalberater ein.
Auswirkung des Personalrisikos: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von niedrigen finanziellen Auswirkungen aus.
Rechtliche Risiken
Grundsätzlich bestehen für KRONES aus dem operativen Geschäft Risiken in Zusammenhang mit möglichen Rechtsstreitigkeiten. KRONES begegnet rechtlichen Risiken durch Verhaltensregeln, Kodizes und der internen Compliance-Struktur. Darüber hinaus hat das Unternehmen branchenübliche Versicherungen abgeschlossen.
Auswirkung von rechtlichen Risiken: Mit einer als mittel eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von mittleren finanziellen Auswirkungen aus.
Umwelt- und Sicherheitsrisiken
Als produzierendes Unternehmen ist KRONES Risiken im Bereich Umwelt und Sicherheit ausgesetzt, die zu möglichen Schäden an Menschen, Gütern und der Reputation des Unternehmens führen können. Schäden, die durch technisches oder menschliches Versagen in der Produktion ausgelöst werden, könnten sich direkt finanziell auswirken. Darüber hinaus können sich im Schadensfall Strafen, Schadensersatzforderungen und Reputationsschäden indirekt finanziell auswirken. KRONES vermindert Umwelt- und Sicherheitsrisiken durch hohe technische Standards in der Produktion, Schulungen, Verhaltensregeln sowie branchenübliche Versicherungen.
Auswirkung von Umwelt- und Sicherheitsrisiken: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von niedrigen finanziellen Auswirkungen aus.
IT-Risiken
Alle wesentlichen Geschäftsprozesse von KRONES basieren auf funktionierenden IT-Systemen. Risiken bestehen darin, dass wichtige Systeme ausfallen, gestört oder von unberechtigten Dritten auf diese zugegriffen werden. Dies könnte den Verlust von wichtigen vertraulichen Daten zur Folge haben. KRONES wappnet sich gegen diese Risiken mit international anerkannten IT-Sicherheitsmaßnahmen. Für kritische Geschäftsprozesse haben wir redundante IT-Systeme angelegt.
Auswirkung von IT-Risiken: Mit einer als niedrig eingestuften Eintrittswahrscheinlichkeit gehen wir von niedrigen finanziellen Auswirkungen aus.
Übersicht und Beschreibung der wesentlichen Chancen
Die wesentlichen Chancen
Unternehmerische Chancen erfasst KRONES nicht im Risikomanagementsystem. Wir teilen ihnen daher keine Eintrittswahrscheinlichkeiten und mögliche finanzielle Auswirkungen zu. Im Folgenden beschreiben wir die Chancen allgemein.
Gesamtwirtschaftliche Chancen
Gesamtwirtschaftliche Chancen bieten sich für KRONES durch die gute internationale Positionierung des Unternehmens. Vor allem in den aufstrebenden Volkswirtschaften in Asien/Pazifik sowie in Afrika und dem Mittleren Osten hat KRONES seine Marktstellung in den vergangenen Jahren deutlich gestärkt. Von einem beschleunigten Wachstum in den Schwellenländern würden wir überproportional profitieren. Auch eine schnelle und kräftige Erholung der Wirtschaft im Euro-Raum könnte zu einem über unserer Prognose liegendem Ergebnis führen.
Branchenspezifische Chancen
Die Hersteller von Getränken und Lebensmitteln achten zunehmend darauf, Energie und andere Ressourcen sparsam einzusetzen. Es besteht die Chance, dass sich dieser Trend verstärkt. Daraus eröffnen sich für KRONES aufgrund seiner Wettbewerbsvorteile in diesem Bereich zusätzliche Absatzchancen. Mit dem zertifizierten Managementsystem enviro haben wir die Basis dafür geschaffen, dass Maschinen und Anlagen von KRONES besonders niedrige Energie- und Medienverbräuche aufweisen. Damit hat sich das Unternehmen auch einen Wettbewerbsvorteil erarbeitet.
Chancen durch Akquisitionen
Aufgrund der soliden Finanz- und Kapitalausstattung des Unternehmens ist KRONES grundsätzlich in der Lage, mögliche Chancen für externes Wachstum zu nutzen. Im Rahmen unserer Strategie halten wir gezielt Ausschau nach geeigneten Zukäufen. Unsere Ergebnisplanungen beinhalten keinerlei Zukäufe. Durch externes Wachstum könnten sich Chancen für KRONES eröffnen.
Operative Chancen
1. Absatzpreise
KRONES will die angestrebte Ergebnisverbesserung durch eine günstigere Kostenbasis realisieren. Mit wesentlichen positiven Preiseffekten rechnen wir nicht. Sollten sich die Marktpreise besser als erwartet entwickeln, ergäben sich für das Unternehmen Chancen.
2. Beschaffungspreise
Das Unternehmen kauft zunehmend Gleichteile und komplette Baugruppen bei Lieferanten. Darüber hinaus beschafft KRONES verstärkt Material lokal, also an den internationalen Standorten des Unternehmens. Es besteht die Chance, dass wir dadurch mehr einsparen als geplant. Zusätzliche Chancen ergeben sich durch allgemein niedrigere Rohstoffpreise als erwartet.
3. Kosten
Im Rahmen des Strategieprogramms Value optimiert das Unternehmen seine Kostenstrukturen. Sollten einzelne Maßnahmen stärker oder schneller greifen als geplant, ergeben sich daraus Chancen für KRONES.
Zusammenfassende Beurteilung der Risiko- und Chancenlage
Aus heutiger Sicht sind für KRONES keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Einschätzung zu Risiken und Chancen nicht wesentlich geändert. Der Schwerpunkt der Risiken liegt unverändert auf den Umfeld- und Branchenrisiken sowie den finanzwirtschaftlichen Risiken.
Nach Ablauf des Geschäftsjahres
KRONES stärkt Prozesstechnik
KRONES hat 100 % der Anteile an der HST Maschinenbau GmbH erworben. Das Closing der Transaktion war Ende März 2014. Das deutsche Unternehmen mit Sitz in Mecklenburg-Vorpommern entwickelt und fertigt Homogenisatoren und Kolbenpumpen für die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie. Mit dem Zukauf will sich KRONES zukünftig stärker im nicht-alkoholischen Bereich der Prozesstechnik aufstellen, der sich mit der Herstellung von Saft und Milch beschäftigt, und das weltweite Service- und Wartungsgeschäft in diesem Bereich ausbauen.
Die HST Maschinenbau GmbH ist profitabel und erzielte 2012 mit rund 25 Mitarbeitern einen Umsatz von knapp 5 Mio. €. Der Preis für die Anteile bewegt sich im mittleren einstelligen Millionen-Euro-Bereich.
Prognosebericht
■ Gute Aussichten für die Weltwirtschaft
■ Deutsche Maschinenbaubranche rechnet mit Produktionsplus
■ KRONES erwartet Umsatz- und Ergebnisanstieg
Wachstumstempo der Weltwirtschaft legt 2014 zu
Die reifen Industrieländer wie USA und Europa werden 2014 verstärkt zum Wachstum der Weltwirtschaft beitragen.
Die Konjunkturexperten des Internationalen Währungsfonds (IWF) sind für 2014 insgesamt optimistisch. Sie rechnen damit, dass die Wachstumsdynamik im Vergleich zu 2013 deutlich zunimmt und die Weltwirtschaft 2014 um 3,7 % wächst (Vorjahr: 3,0 %). Der IWF warnt aber auch vor Gefahren für die globale Konjunktur. Als größtes Risiko nennen die Volkswirte, dass die Notenbanken ihre expansive Geldpolitik zu früh beenden. Darunter würden vor allem die Schwellen- und Entwicklungsländer leiden. Wenn in anderen Regionen die Zinsen steigen, könnten internationale Investoren zunehmend Kapital aus den Schwellen- und Entwicklungsländern abziehen, so das Kalkül des IWF. Gefahr drohe darüber hinaus durch deflationäre Tendenzen.
Verstärkt antreiben sollen die globale Konjunktur 2014 nach Ansicht des IWF die reifen Industrieländer. In den USA dürfte das Bruttoinlandsprodukt (BIP) im Vergleich zum Vorjahr um 2,8 % zulegen. Der Euro-Zone traut der IWF nach einer langen Durststrecke eine deutliche verbesserte Wirtschaftstätigkeit und das Ende der Rezession zu. Das BIP im Euro-Raum soll 2014 um 1,0 % steigen. Für Deutschland erwarten die Experten ein überdurchschnittliches BIP-Wachstum von 1,6 %.
Nachdem die Wirtschaft in den Schwellen- und Entwicklungsländern im vergangenen Jahr leicht schwächelte, dürfte sie sich dort 2014 wieder dynamischer entwickeln. Die stärksten Wachstumsmotoren der Emerging Markets sollen China mit einer erwarteten BIP-Steigerung von +7,5 %, Indien (+5,4 %) und die afrikanischen Länder südlich der Sahara (+6,1 %) sein. Insgesamt rechnet der IWF für die Schwellen-und Entwicklungsländer 2014 mit einem Wirtschaftswachstum von 5,1 %.
Wachstum des Bruttoinlandsprodukts 2014 in Prozent (Prognose)

Quelle: IWF
Arbeitsmarktbedingungen und Inflationsraten
Neben dem Wirtschaftswachstum beeinflussen die Arbeitslosenquote und die Inflation die Geschäftstätigkeit von KRONES in den einzelnen Absatzregionen. Eine niedrige Arbeitslosenquote stärkt den privaten Konsum und damit auch die Nachfrage nach abgepackten Getränken und Lebensmitteln. Geringe Inflationsraten stützen die Kaufkraft der Konsumenten. Wir rechnen damit, dass 2014 von der Arbeitslosenquote und der Inflation keine wesentlichen negativen Effekte auf die Geschäfte von KRONES ausgehen.
Nachfrage nach Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen steigt
Die wirtschaftliche Lage der gesamten deutschen Maschinenbaubranche soll sich 2014 verbessern. Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) rechnet damit, dass die Auftragseingänge anziehen und die Produktion im Gesamtjahr im Vergleich zu 2013 um 3 % zulegt.
Überdurchschnittlich dürfte sich der Teilbereich Nahrungsmittel- und Verpackungsmaschinen entwickeln. Gestützt werden die überdurchschnittlichen Wachstumsraten von dem zunehmenden Volumen abgepackter Getränke. Weltweit wird der Konsum verpackter Getränke gemäß den Schätzungen der Marktforscher von Euromonitor bis 2016 im Durchschnitt um jährlich rund 3,4 % zulegen.
Reale Veränderung der deutschen Maschinenbauproduktion im Vergleich zum Vorjahr in Prozent

* Prognose
Quelle: Statistisches Bundesamt, VDMA
KRONES strebt 2014 profitables Wachstum an
KRONES sieht die wirtschaftlichen Aussichten für 2014 trotz vieler Unsicherheiten verhalten optimistisch. Langfristig wird der Verpackungsmaschinenmarkt stärker und stabiler wachsen als die globale Wirtschaft. Die größten Wachstumstreiber bleiben die stetig wachsenden Mittelschichten in den aufstrebenden Volkswirtschaften und die zunehmende Abwanderung der Menschen vom Land in die Stadt. Dies hat eine höhere Nachfrage nach abgepackten Lebensmitteln und Getränken zur Folge. Zudem müssen sich die Lebensmittel- und Getränkehersteller verstärkt über verschiedene Verpackungsvarianten von den Wettbewerbern abheben. Auch das führt zu einer erhöhten Nachfrage nach innovativen Verpackungslösungen. Somit bleiben die Rahmenbedingungen für das Geschäft von KRONES 2014 insgesamt gut.
Die Märkte, auf denen KRONES tätig ist, bieten weiterhin gute Wachstumsperspektiven. Dies gilt insbesondere für Regionen wie Asien, Afrika und den Mittleren Osten. China dürfte sich 2014 stabilisieren. Auf den Emerging Markets will KRONES seine starke Marktposition nutzen und im profitablen After-Sales-Geschäft wachsen. Die dafür nötigen personellen Ressourcen wird KRONES 2014 in den jeweiligen Regionen weiter aufbauen. Auf den etablierten Märkten in Nordamerika und Europa erwarten wir 2014 ein stabiles Geschäft.
Wenn sich die politische Lage in der Ukraine nicht weiter verschärft, erwarten wir von der Krise in der Region keine nennenswerten Auswirkungen auf unser Geschäft. In der Ukraine macht KRONES nur geringe Umsätze.
Ertragskraft soll in allen drei Segmenten steigen
KRONES fokussiert sich 2014 auf profitables Wachstum.
Um das Value-Ziel 7/7/20 mittelfristig zu erreichen, legt KRONES auch 2014 den Fokus auf Wachstum und Profitabilität. Das 2014 eingeführte neue Führungssystem gibt Value zusätzlichen Schub, weil KRONES dadurch noch effizienter, flexibler und näher am Kunden sein wird.
In unserem Kernsegment Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung werden wir 2014 die Kostenstrukturen weiter verbessern und flexibilisieren. Hierfür wird der Einkauf noch stärker lokalisiert und unsere Baugruppen und Maschinen werden weiter modularisiert. Wichtiger Bestandteil für profitables Wachstum ist der Ausbau unserer internationalen Servicestrukturen und LCS Center. Von hier aus wollen wir unsere Kunden schnell sowie mit den besten Dienstleistungen und Produkten bedienen. Außerdem hat KRONES mit den erfolgreichen Innovationen auf der drinktec die Basis für künftiges Wachstum gelegt. 2014 soll das Kernsegment beim Umsatz stärker zulegen als 2013 und die Profitabilität leicht verbessern.
Im Segment Prozesstechnik werden wir im laufenden Jahr das Service-Geschäft mit Komponenten und Software-Upgrades sowie das Produktportfolio ausbauen. Zudem will KRONES künftig auch verstärkt kleinere profitable Aufträge annehmen und diese zunehmend in günstigen lokalen Strukturen abwickeln. Gemeinsam mit einer höheren Auslastung sollen diese Maßnahmen dazu führen, dass das Segment 2014 ein positives Ergebnis erwirtschaftet. Der Umsatz dürfte in etwa auf dem hohen Vorjahresniveau liegen.
Das Segment für den unteren Leistungsbereich »KOSME« soll 2014 ein ausgeglichenes operatives Ergebnis erreichen. Hierzu werden wir Maßnahmen einleiten, die die Kostenstrukturen erheblich flexibilisieren, um Nachfrageschwankungen in diesem Segment besser auszugleichen. Mit einem niedrigeren Break-Even und einer stabileren Produktionsauslastung will KRONES 2014 bei leicht rückläufigen Umsätzen die Ertragsziele erreichen.
Insgesamt prognostizieren wir auf Basis der Entwicklung der für KRONES relevanten Märkte und den weiterhin unsicheren gesamtwirtschaftlichen Aussichten für 2014 ein Umsatzwachstum von 4 %. Vom Preisniveau erwartet KRONES nur geringe Unterstützung.
KRONES will sich 2014 seinem mittelfristigen Margenziel weiter annähern.
Die Ertragskraft soll erneut steigen. So erwartet KRONES, dass 2014 die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Umsatz, um 6,2 % liegen wird. Das liegt noch unter unserem Ziel von 7 %, das wir mittelfristig erreichen wollen. Unsere dritte Zielgröße, den ROCE, wollen wir im laufenden Jahr auf mehr als 16 % steigern. Mittel- bis langfristig streben wir einen Wert von 20 % an.
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| Prognose für 2014 | Ist-Wert 2013 | |
|---|---|---|
| Umsatzwachstum | +4 % | + 5,7 % |
| EBT-Marge | um 6,2 % | 6,0 % |
| ROCE | > 16 % | 16,7 % |
Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt gemäß § 4 Abs. 1 der Satzung der KRONES Aktiengesellschaft 40.000.000,00 Euro und ist eingeteilt in 31.593.072 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
In der Hauptversammlung gewährt gemäß § 20 Abs. 1 der Satzung je eine Aktie eine Stimme. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst.
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind gemäß § 18 Abs. 1 der Satzung nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft in Textform in deutscher oder englischer Sprache anmelden und ihren Anteilsbesitz nachweisen. Als Nachweis genügt ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut in deutscher oder englischer Sprache. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des einundzwanzigsten Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen.
Das Stimmrecht kann gemäß § 18 Abs. 2 der Satzung durch einen Bevollmächtigten ausgeübt werden. Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft bedürfen der Textform. In der Einberufung kann eine Erleichterung der Textform bestimmt werden. § 135 AktG bleibt unberührt.
In der Hauptversammlung kann der Versammlungsleiter das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken (§ 19 Abs. 3 der Satzung).
Dem Vorstand der Gesellschaft sind darüber hinaus keine Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.
Nach Kenntnis der Gesellschaft bestehen folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten:
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| Bezeichnung des jeweiligen Aktionärs | Gesamtstimmrechtsanteile | Davon zuzurechnen nach § 22 Abs. 2 WpHG indirekte Stimmrechtsanteile |
|---|---|---|
| Familie Kronseder Konsortium GbR, Deutschland | 51,85 % | 51,85 % |
Gesellschafter dieser GbR sind: Beteiligungsgesellschaft Kronseder mbH, Harald Kronseder Holding GmbH, VMAX Familienstiftung, Harald Kronseder, Gunter Kronseder, Nora Kronseder, Leopold Kronseder
Bei den genannten Beteiligungen können sich nach dem angegebenen Zeitpunkt (31. März 2014) Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Aktien der Gesellschaft Inhaberaktien sind, werden der Gesellschaft Veränderungen beim Aktienbesitz grundsätzlich nur bekannt, soweit sie Meldepflichten unterliegen.
Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes richtet sich nach den §§ 84, 85 AktG. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Die Bestimmungen der Anzahl der Vorstandsmitglieder, die Bestellung der ordentlichen Vorstandsmitglieder und der stellvertretenden Vorstandsmitglieder, der Abschluss der Anstellungsverträge sowie der Widerruf der Bestellung erfolgen durch den Aufsichtsrat (§ 6 Abs. 2 der Satzung).
Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179ff. AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§ 119 Abs. 1 Nr. 5, § 179 Abs. 1 AktG). Der Aufsichtsrat kann Änderungen der Satzung beschließen, die nur die Fassung betreffen (§ 13 der Satzung).
Gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum Ablauf des 15. Juni 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien einmalig oder mehrfach gegen Bareinlagen um bis zu 10 Mio. € zu erhöhen (genehmigtes Kapital).
Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand kann das Bezugsrecht der Aktionäre für eventuell entstehende Spitzenbeträge ausschließen.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist die Gesellschaft ermächtigt, bis zum Ablauf des 15. Juni 2015 eigene Aktien der Gesellschaft bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Vorgaben des Hauptversammlungsbeschlusses zu erwerben.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien der KRONES Aktiengesellschaft einzuziehen, die aufgrund vorstehender Ermächtigung erworben werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Die KRONES AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebotes entstehen kann.
Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.
Vergütungsbericht
Vergütung des Vorstands
Die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand wurde aufgrund der Vergütungsempfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex vom Aufsichtsrat ausführlich beraten und entschieden.
Diese Vergütungsempfehlungen für Vorstandsmitglieder von börsennotierten Aktiengesellschaften beinhalten nachstehende Vergütungsbestandteile:
| ― | Fixe Bestandteile |
| ― | Variable Bestandteile, die jährlich wiederkehren und am geschäftlichen Erfolg orientiert sind und |
| ― | Variable Bestandteile mit langfristiger Anreizwirkung (Long-Term Incentive) mit Risikofaktor |
Die Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, dessen Verantwortung, seine persönliche Leistung und die Erfahrung sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens im Rahmen seines Vergleichsumfeldes.
| ― | Für das Geschäftsjahr 2013 betrug die direkte fixe Vergütung der fünf aktiven Vorstandsmitglieder T€ 2.591 (Vorjahr: T€ 2.593). Dieses Fixum ist die vertraglich festgelegte Grundvergütung und wird monatlich in gleichen Beträgen als Gehalt ausgezahlt. Eine Überprüfung findet in der Regel im Rahmen der Verhandlung über die Vertragsverlängerung statt. Zusätzlich erhielten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von geldwerten Vorteilen aus Sachbezügen (Firmen-Pkw) in Höhe von T€ 75 (Vorjahr: T€ 74). |
| ― | Die variable Vergütung basiert auf der Erreichung von unternehmerischen Zielwerten. Die Bezugsgrößen sind Konzern-Jahresüberschuss (Schwerpunkt), Konzernumsatz und Konzernauftragseingang. Die Staffelung der Zielwerte wird durch den Aufsichtsrat jährlich neu bestimmt. Die variable Vergütung hat Risikocharakter, so dass es sich hierbei um eine nicht gesicherte Vergütung handelt. Die variable Vergütung für das Geschäftsjahr 2013 betrug T€ 1.346 (Vorjahr: T€ 1.605). |
| ― | Entsprechend den Empfehlungen des Corporate Governance-Kodex hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 17.03.2005 als Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter einen sogenannten »Performance Incentive-Plan« (Long-term Incentive) verabschiedet. Demnach erhält jedes Vorstandsmitglied einen Performance Incentive, der nach mindestens zehnjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied bei der KRONES ag zur Auszahlung kommt. Bei einer kürzeren Vertragslaufzeit als zehn Jahre verfällt der Anspruch. Im Geschäftsjahr 2013 wurde eine Vergütung in Höhe von T€ 651 (Vorjahr: keine Vergütung) nach 10-jähriger Wartefrist planmäßig zur Auszahlung fällig. |
| ― | Der Performance Incentive errechnet sich aus der fixen Jahresvergütung des jeweiligen Vorstandsmitglieds zum Zeitpunkt der Bestellung zum Vorstand und der jeweiligen Entwicklung des Unternehmenswertes vom Zeitpunkt des Eintritts bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Vergütung. Nach dieser Periode beträgt die Laufzeit des Performance Incentive weitere 10 Jahre. Sollte ein Vorstand in diesen Zeitraum ausscheiden, wird die Vergütung anteilig fällig. |
| ― | Als Berechnungsgrundlage für den Unternehmenswert werden EBIT, EBITDA und Konzernumsatz verwendet. Sofern der aktuelle Unternehmenswert unter den Unternehmenswert zum Zeitpunkt des Eintritts fällt, verfällt der Performance Incentive für das jeweilige Vorstandsmitglied. |
| ― | Die Performance Incentive-Rückstellung betrug zum Geschäftsjahresende T€ 985 (Vorjahr: T€ 1.092). |
| ― | Bei der KRONES ag bestehen und bestanden keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare, wertpapierorientierte Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Vorstandsmitglieder. |
| ― | Für aktive Vorstandsmitglieder wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 5.991 (Vorjahr: T€ 6.568) gebildet. |
| ― | Die gem. Ziffer 4.2.4 des Deutschen Corporate Governance-Kodex und gemäß §§ 285 S.1 Nr. 9a S. 5-9; 314 S.1 Nr. 6a S. 5-9 HGB geforderte individualisierte Offenlegung der Bezüge wird dagegen nicht umgesetzt. Nach Überzeugung der KRONES AG widerspräche eine derartige Offenlegung dem Schutz von Persönlichkeitsrechten. Laut Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 unterbleiben deshalb die detaillierten Angaben für jedes einzelne Vorstandsmitglied gem. § 286 Abs. 5 HGB bis einschließlich des Jahres- und Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2014. Die Angaben zur Struktur der Vergütung sind dagegen wesentlich für die Beurteilung, ob eine solchermaßen aufgeteilte Vergütung angemessen ist und ob von ihr eine Anreizwirkung für den Vorstand ausgeht. |
| ― | An ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden T€ 797 (Vorjahr: T€ 768) ausbezahlt und Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 416 (Vorjahr: T€ 380) gebildet. |
Aufgrund geänderter gesetzlicher Rahmenbedingungen und eines durchgeführten Benchmarks wurde das Vergütungssystem für den Vorstand überarbeitet. Der Aufsichtsrat stimmte in seiner Sitzung am 25. September 2013 der neuen Vergütungsstruktur zu. Diese Neuordnung wird der Hauptversammlung am 25. Juni 2014 zur Billigung vorgelegt.
Die Eckpunkte dieser Neuregelung sind ein reduzierter Anteil des Fixgehalts an der Gesamtvergütung, eine Verkürzung der langfristigen Erfolgskomponente von zehn auf fünf Jahre und die Einführung einer mittelfristigen Erfolgskomponente zulasten der kurzfristigen Zielvereinbarung.
Die Angemessenheit wurde und wird vom Aufsichtsrat durch externe Benchmarks sowie durch einen Vergleich mit dem oberen Führungskreis bzw. der Gesamtbelegschaft regelmäßig überprüft.
Das Incentive Paket des Vorstands setzt sich ab 2014 wie folgt zusammen:
―
Short Term Incentive (STI, Berechnungszeitraum 1 Jahr)
| ― | Jährliche Auslobung |
| ― | Zielwert: 3 Monatsgehälter p. a. (= 100 % Zielerreichung) |
| ― | Bezugsgrößen: EBT-Marge (Schwerpunkt), Auftragseingang, Konzernumsatz, ROCE |
| ― | Cap bei 200 % (max. 6 Monatsgehälter) |
| ― | Auszahlung entfällt, wenn EBT negativ ist |
―
Mid Term Incentive (MTI, Berechnungszeitraum 3 Jahre)
| ― | Jährliche Auslobung (revolvierend) |
| ― | Zielwert: 3 Monatsgehälter p.a. (= 100 % Zielerreichung) |
| ― | Bezugsgrößen: ROCE (Schwerpunkt), Umsatz, EBIT und Qualitätskosten |
| ― | Cap bei 200 % (max. 6 Monatsgehälter) |
| ― | Auszahlung entfällt, wenn EBT im Durchschnitt negativ ist |
―
Long Term Incentive (LTI, Berechnungszeitraum 5 Jahre)
| ― | Auslobung alle 5 Jahre (sequenziell) |
| ― | Rechnerisch 1/5 der Festbezüge p. a. bei 100 %, Auszahlung erst ab 110 % (Entwicklung des Unternehmenswerts zwischen Start und Ende) |
| ― | Bezugsgrößen: Steigerung des Unternehmenswertes anhand Durchschnitt der Multiples: EBT mal 9, EBITDA mal 7, Umsatz mal 1 (jeweils 5-Jahresdurchschnitt) |
| ― | Cap bei 250 % des Fixgehalts |
| ― | Auszahlung nur, wenn der Unternehmenswert um mindestens 10 % gesteigert wurde |
Insgesamt besteht die neue Vergütungsstruktur zu 59 % aus fixer (alt: 63 %) und zu 41 % (alt: 37 %) aus variabler Vergütung.
Ergänzend kann der Aufsichtsrat nach Ermessen eine Sondertantieme ausgeben, wenn außergewöhnliche Ereignisse es als angezeigt erscheinen lassen.
In Summe ist das Vergütungssystem darauf ausgerichtet, einen Anreiz für eine nachhaltig erfolgreiche Unternehmensführung zu setzen. Dabei bestehen Höchstgrenzen und Auszahlungshürden bezüglich der variablen Vergütung.
Vergütung des Aufsichtsrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt und wird durch die Hauptversammlung bestimmt. Für das Geschäftsjahr 2013 gilt die zuletzt in der Hauptversammlung vom 19. Juni 2013 geänderte Satzung.
Die Aufsichtsratsvergütung besteht aus zwei Komponenten; nämlich einer jährlich festen Vergütung in Höhe von € 20.000 sowie einer variablen Vergütung. Die feste Vergütung beträgt für den Vorsitzenden das Dreifache und für den stellvertretenden Vorsitzenden das Eineinhalbfache. Die variable Vergütung basiert auf dem Konzernjahresüberschuss je Aktie. Hierbei erhält jedes Aufsichtsratsmitglied für jeden über den Betrag von € 1,00 hinausgehenden Betrag von € 0,30 des Konzernjahresüberschuss je Aktie, eine Vergütung von jeweils € 2.000 pro erreichtem € 0,30. Die variable Vergütung je Aufsichtsratsmitglied beträgt maximal € 14.000 pro Geschäftsjahr.
Für das Geschäftsjahr 2013 errechnet sich auf dieser Berechnungsgrundlage eine variable Vergütung für jedes Aufsichtsratsmitglied in Höhe von € 14.000.
Soweit Mitglieder des Aufsichtsrats besonderen Ausschüssen innerhalb des Aufsichtsrats angehören, erhalten sie eine zusätzliche Vergütung von jährlich € 7.000 und einen pauschalen Auslagensatz von € 1.000.
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen somit T€ 500 (Vorjahr: T€ 428) inklusive T€ 168 (Vorjahr: T€ 96) variabler Bezüge.
Ferner erhalten die Aufsichtsratsmitglieder einen pauschalen Auslagenersatz von € 1.000 pro Sitzung, sofern sie keine höheren Auslagen nachweisen.
Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nur während eines Teils des Geschäftsjahres angehört haben, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme und ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme der Gesellschaft. Somit bestehen auch keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Aufsichtsratsmitglieder.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Erklärung gemäß § 37y Nr. 1 WpHG i. V. m. §§ 297 Abs. 2 Satz 3 und 315 Abs. 1 Satz 6 HGB
»Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.«
Neutraubling, den 31. März 2014
KRONES AG
Der Vorstand
Volker Kronseder, Vorsitzender
Christoph Klenk
Rainulf Diepold
Werner Frischholz
Thomas Ricker
Markus Tischer
Corporate Governance
Erklärung zur Unternehmensführung
Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auch im Internet unter www.krones.com zugänglich.
KRONES bekennt sich zu seiner Verantwortung
Für KRONES ist der Deutsche Corporate Governance Kodex (DCGK) ein fester Bestandteil der Unternehmensführung.
Der Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Das Management von KRONES berücksichtigt die Grundsätze und Regeln der Corporate Governance bei allen Geschäftsaktivitäten.
Entsprechenserklärung gemäß § 161 Aktiengesetz
»Vorstand und Aufsichtsrat der KRONES AG erklären, dass den Verhaltensempfehlungen der von der deutschen Bundesregierung eingesetzten »Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex« zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften in der Fassung vom 13. Mai 2013 gemäß dem im Internet der KRONES AG veröffentlichten Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird, mit folgenden Abweichungen:
| ― | Ein Selbstbehalt bei einer für den Aufsichtsrat abgeschlossenen D&O-Versicherung besteht nicht (Tz. 3.8 DCGK). Ein spezifischer Selbstbehalt der Versicherten wurde nicht vereinbart, da der Aufsichtsrat unabhängig von einem Selbstbehalt seinen Pflichten jederzeit ordnungsgemäß nachkommt. |
| ― | Der Vorstand soll aus mehreren Personen bestehen und einen Vorsitzenden oder Sprecher haben. Eine Geschäftsordnung soll die Arbeit des Vorstands, insbesondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Vorstandsmitglieder, die dem Gesamtvorstand vorbehaltenen Angelegenheiten sowie die erforderliche Beschlussmehrheit bei Vorstandsbeschlüssen (Einstimmigkeit oder Mehrheitsbeschluss) regeln (Tz. 4.2.1 DCGK). Die Geschäftsordnung für den Vorstand ergibt sich aus der Satzung der KRONES AG. Diese enthält bereits detaillierte Anweisungen für die Arbeit des Vorstands. Deshalb wurde bislang auf eine gesonderte schriftliche Geschäftsordnung verzichtet. |
| ― | Die Gesamtvergütung eines jeden Vorstandsmitglieds, aufgeteilt nach fixen und variablen Vergütungsteilen, wird entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung nicht individualisiert ausgewiesen (Tz. 4.2.4 DCGK). KRONES gibt die Struktur der Vergütung des Vorstands an. Die Angaben zu fixen und variablen, erfolgsabhängigen Vergütungsanteilen sind wesentlich für die Beurteilung, ob eine solchermaßen aufgeteilte Vergütung angemessen ist und ob von ihr eine Anreizwirkung für den Vorstand ausgeht. Wir sind davon überzeugt, dass die individualisierte Offenlegung der Bezüge dem Schutz der Persönlichkeitsrechte widerspräche. Laut Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 unterbleiben deshalb die detaillierten Angaben für jedes einzelne Vorstandsmitglied gem. § 286 Abs. 5 HGB bis einschließlich des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2014. |
| ― | Der Aufsichtsrat soll sich eine Geschäftsordnung geben (Tz. 5.1.3 DCGK). Die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat ergibt sich aus der Satzung der KRONES AG. Diese enthält bereits detaillierte Anweisungen für die Arbeit des Aufsichtsrats. Deshalb wurde bislang auf eine gesonderte schriftliche Geschäftsordnung verzichtet. |
| ― | Ein Nominierungsausschuss wird bei der KRONES AG derzeit nicht gebildet (Tz. 5.3.3 DCGK). Ausschüsse sind vor allem sinnvoll, wenn aufgrund der Größe eines Gremiums dessen Arbeit dadurch effizienter wird. Im Aufsichtsrat der KRONES AG vertreten sechs Mitglieder die Anteilseigner, die Vorschläge machen. Nach unserer Ansicht ist es daher nicht nötig, einen Nominierungsausschuss zu bilden. |
| ― | Die erfolgsorientierte Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder ist derzeit nicht auf eine mehrjährige Unternehmensentwicklung ausgerichtet. Zudem werden die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder derzeit nicht individualisiert ausgewiesen. Sonstige Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, werden derzeit nicht ausgewiesen (Tz. 5.4.6 DCGK). Die erfolgsorientierte Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder hängt entsprechend der Satzung der Gesellschaft derzeit vom Jahresüberschuss des abgelaufenen Geschäftsjahres ab. Der Aufsichtsrat hat mit seinen Handlungen und Entscheidungen einen wesentlichen Anteil am nachhaltigen Erfolg des Unternehmens. Der wirtschaftliche Erfolg und die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sind auch am Jahresüberschuss messbar. Der Aufsichtsrat hat gleichwohl beschlossen, dieser Empfehlung in Zukunft zu folgen und wird der Hauptversammlung im Jahr 2014 zusammen mit dem Vorstand eine Änderung der Satzung vorschlagen. Die Summe der gezahlten Aufsichtsratsvergütungen ist im Vergütungsbericht getrennt nach fixen und variablen Bezügen dargestellt. Ein individualisierter Ausweis der Vergütung führt nach unserer Ansicht zu keinerlei kapitalmarktrelevanten Zusatzinformationen. Das gilt auch für persönlich erbrachte Leistungen von Mitgliedern des Aufsichtsrats. |
| ― | Der Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der KRONES AG wird nicht angegeben (Tz. 6.3 DCGK). Um die schutzwürdigen Interessen und die Privatsphäre der Organmitglieder zu wahren, verzichten wir auf den Ausweis. Im Geschäftsbericht der KRONES AG geben wir jedoch den Aktienbesitz der Familien Kronseder an, die im Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten sind. |
| ― | Die Frist zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses der KRONES AG binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende wird derzeit noch nicht gewahrt (Tz. 7.1.2 DCGK). Der Jahresabschluss der KRONES AG wird im Rahmen der gesetzlichen Fristen veröffentlicht. Wichtige kapitalmarktrelevante Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlichen wir innerhalb der 90-Tage-Frist.« |
Neutraubling, den 28. März 2014
Für den Vorstand:
Volker Kronseder, Vorsitzender
Für den Aufsichtsrat:
Ernst Baumann, Vorsitzender
Zusammensetzung des Aufsichtsrats
Gemäß Tz. 5.4.1 DCGK soll der Aufsichtsrat für seine Zusammensetzung konkrete Ziele benennen, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potenzielle Interessenkonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Diese konkreten Ziele sollen insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen.
In Übereinstimmung mit oben genannter Teilziffer hat der Aufsichtsrat von KRONES folgende Ziele benannt:
a) Zusammensetzung nach geeigneten Kenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen
Der Aufsichtsrat der KRONES AG soll so zusammengesetzt sein, dass seine Mitglieder über die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen, die zur Erfüllung der Aufgaben eines Aufsichtsratsmitglieds in einem international tätigen Konzern nötig und zur Wahrung des Ansehens der KRONES AG in der Öffentlichkeit erforderlich sind.
Bei den zur Wahl stehenden Personen soll darüber hinaus auf Leistungsbereitschaft, Integrität, Persönlichkeit, Professionalität und Unabhängigkeit geachtet werden.
b) Potenzielle Interessenkonflikte (Unabhängigkeit der Mitglieder)
Um Interessenkonflikte zu vermeiden, wird auf die Unabhängigkeit der Mitglieder des Aufsichtsrats geachtet. Mögliche Kandidaten und Kandidatinnen sollen weder Beratungsfunktionen bei wesentlichen Wettbewerbern der KRONES AG noch Managementfunktionen bei Kunden, Lieferanten oder Konzernunternehmen der KRONES AG ausüben. Dem Aufsichtsrat sollen nicht mehr als zwei ehemalige Mitglieder des Vorstands angehören.
Darüber hinaus sollen die Mitglieder des Aufsichtsrats die Unabhängigkeitskriterien nach Ziffer 5.4.2 des Kodex erfüllen. Unter der Voraussetzung, dass die Ausübung des Aufsichtsratsmandats als Arbeitnehmervertreter keine Zweifel an der Erfüllung der Unabhängigkeitskriterien nach Ziffer 5.4.2 des Kodex begründen kann, soll die Mehrzahl der Aufsichtsratsmitglieder unabhängig i. S. v. Tz. 5.4.2 DCGK sein.
Bei Bestehen etwaiger Interessenkonflikte verpflichtet sich jedes Aufsichtsratsmitglied, eine Erklärung gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden abzugeben. Bestehen diese Interessenkonflikte über einen längeren Zeitraum oder sind von wesentlicher Natur, so hat das betreffende Aufsichtsratsmitglied sein Amt niederzulegen.
c) Altersgrenze
Die Altersgrenze für die Mitglieder des Aufsichtsrats liegt bei 70 Jahren. Vollendet ein Mitglied das 70. Lebensjahr, so endet seine Amtszeit mit Ablauf der darauf folgenden ordentlichen Hauptversammlung. Wird von dieser Regelung abgewichen, so ist der Umstand zu begründen.
d) Internationalität
Die KRONES AG ist ein international tätiges Unternehmen und unterhält in vielen Ländern der Welt Niederlassungen und Vertretungen. Deshalb sollen bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats die internationalen Erfahrungen der Mitglieder berücksichtigt werden.
Diese beziehen sich nicht nur auf Kenntnisse der englischen Sprache, sondern auch auf Beschäftigungen in anderen international tätigen Unternehmen.
e) Vielfalt (Diversity)
Der Aufsichtsrat der KRONES AG achtet bei der Auswahl seiner Mitglieder auf Vielfalt (Diversity) und strebt dabei eine angemessene Beteiligung von Frauen an. Die Kandidatur von Frauen ist erwünscht und soll bei der Wahl der Vertreter der Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite in den Aufsichtsrat angemessen berücksichtigt werden.
Der Aufsichtsrat von KRONES hat im Geschäftsjahr 2013 alle unter a) bis e) genannten Ziele umgesetzt.
Angaben zu Unternehmensführungspraktiken
Die Unternehmensführung von KRONES basiert auf Fairness und Transparenz. Dieser Grundsatz gilt für die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ebenso wie für den Umgang mit unseren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit.
Wir prüfen alle strategischen Entscheidungen auf ihre langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit. Wir verfolgen eine nachhaltige Gewinn- und Cashflowoptimierung.
Zur langfristigen Existenzsicherung prüfen wir alle Aktivitäten auf ihre Nachhaltigkeit. Dabei berücksichtigen wir neben unserer sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung insbesondere die ökologischen Rahmenbedingungen und Folgen, die mit der Fertigung und Nutzung unserer Produkte verbunden sind. Wir produzieren umweltverträglich und halten die gesetzlichen Vorschriften nicht nur ein, sondern setzen alles daran, die geforderten Grenzwerte so weit wie möglich zu unterschreiten.
Unsere Führungsprinzipien lassen in keinem Fall zu, den Schutz derjenigen Menschen, die zu unserem Erfolg beitragen, den geschäftlichen Interessen unterzuordnen. Um Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen zu vermeiden, schaffen wir für alle Beschäftigten eine sichere und gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung. Wir gestalten sämtliche Arbeitsabläufe sowohl sicherheits- als auch gesundheitsgerecht und sorgen für gefahrenfreie, ergonomische Arbeitsplätze.
Bei der Auswahl von Lieferanten berücksichtigen wir deren nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften. Hierfür hat KRONES einen Lieferantenkodex entwickelt. Er umfasst die Themen Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Qualität, Menschenrechte, Mitarbeiterstandards sowie Antikorruption.
Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat
Der Vorstand der KRONES AG bestand im Geschäftsjahr 2013 aus fünf Mitgliedern. Seit 1. Januar 2014 setzt sich der Vorstand aus sechs Mitgliedern zusammen. Diese tragen die Verantwortung für ihre jeweiligen Ressorts (siehe Seite 6 - 7 und 173). Der Vorstand leitet die Gesellschaft und führt deren Geschäfte. Die Mitglieder des Vorstands treffen sich täglich zu einer Vorstandssitzung. Dort bespricht der Vorstand aktuelle und strategische Themen und fasst Beschlüsse. Bei strategisch wichtigen Entscheidungen bindet der Vorstand den Aufsichtsrat frühzeitig in den Entscheidungsprozess ein.
Der Aufsichtsrat überwacht den Vorstand. Er besteht satzungsgemäß aus zwölf Mitgliedern. Vorstand und Aufsichtsrat stehen in regelmäßigem Kontakt. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah über den Geschäftsverlauf, die finanzielle Lage, das Risikomanagement, die Unternehmensplanung sowie die Strategie. Neben regelmäßigen mündlichen Auskünften erhalten die Aufsichtsratsmitglieder vom Vorstand jeden Monat einen schriftlichen Bericht zur Ergebnis- und Finanzlage.
Die Arbeit des Aufsichtsrats (Mitglieder siehe Seite 11 und 173) koordiniert der Aufsichtsratsvorsitzende. Er oder sein Stellvertreter leiten die Aufsichtsratssitzungen. Beschlüsse fasst das Gremium in den Sitzungen oder in Ausnahmefällen im Umlaufverfahren. An den Aufsichtsratssitzungen nehmen die Mitglieder des Vorstands auf Einladung des Aufsichtsratsvorsitzenden oder seines Stellvertreters teil. Sie berichten mündlich oder schriftlich zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und beantworten die Fragen der Aufsichtsräte.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erläutert jedes Jahr die Tätigkeit des Aufsichtsrats in seinem Bericht an die Aktionäre im Geschäftsbericht sowie auf der Hauptversammlung.
Um die Arbeit des Aufsichtsrats effizient zu gestalten, bildete das Gremium einen »Prüfungs- und Risikomanagementausschuss« sowie einen »Ständigen Ausschuss«.
Zusammensetzung und Arbeitsweise des Prüfungs- und Risikomanagementausschusses
Dem Prüfungs- und Risikomanagementausschuss gehören der Vorsitzende des Aufsichtsrats Ernst Baumann, sein Stellvertreter Werner Schrödl sowie die Aufsichtsratsmitglieder Norman Kronseder, Graf Philipp von und zu Lerchenfeld, Josef Weitzer und Johann Robold an. Vorsitzender des Ausschusses ist Graf Philipp von und zu Lerchenfeld.
Der Prüfungs- und Risikomanagementausschuss trifft sich regelmäßig und überwacht Rechnungslegung, Abschlussprüfung sowie Berichterstattung und fertigt entsprechende Beschlussvorlagen für den Aufsichtsrat an. Darüber hinaus bereitet er die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Prüfungsberichts des Einzel- und Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat vor und spricht Empfehlungen aus. Der Prüfungs- und Risikomanagementausschuss überwacht zudem die Wirksamkeit des internen Kontroll-, des Risikomanagement- sowie des Compliance-Systems.
Zusammensetzung und Arbeitsweise des Ständigen Ausschusses
Dem Ständigen Ausschuss gehören Werner Schrödl, Norman Kronseder, Josef Weit-zer und Ernst Baumann an. Vorsitzender des Ausschusses ist Ernst Baumann. Der Ständige Ausschuss befasst sich in regelmäßigen Sitzungen mit allen sonstigen Themen, die nicht in den Zuständigkeitsbereich des Prüfungs- und Risikomanagementausschusses fallen. Dazu zählen Unternehmensstrategie, Personalstrategie, Aufsichtsratsvergütung und Vorstandsvergütung.
Konzernabschluss
Gewinn-und-Verlust-Rechnung
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| 2013 | 2012* | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Anhang | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 19 | 2.815.710 | 2.664.194 | ||
| Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | -18.560 | -16.926 | |||
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 20 | 40.916 | 41.802 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 21 | 82.527 | 2.920.593 | 104.353 | 2.793.423 |
| Materialaufwand | 22 | ||||
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -1.102.757 | -1.086.061 | |||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -275.005 | -1.377.762 | -239.244 | -1.325.305 | |
| Personalaufwand | 23 | ||||
| Löhne und Gehälter | -674.631 | -645.117 | |||
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | -136.088 | -810.719 | -131.018 | -776.135 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 1/2 | -84.796 | -76.685 | ||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 24 | -474.527 | -521.781 | ||
| EBIT | 172.789 | 93.517 | |||
| Erträge aus Beteiligungen | 25 | 1.681 | 2.137 | ||
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 25 | 10 | 28 | ||
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 25 | 5.201 | 6.925 | ||
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Beteiligungen | 25 | -5.036 | 0 | ||
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 25 | -4.978 | -3.468 | ||
| -3.122 | 5.622 | ||||
| Ergebnis vor Steuern | 169.667 | 99.139 | |||
| Ertragsteuern | 7/26 | -50.226 | -30.885 | ||
| Konzernergebnis | 119.441 | 68.254 | |||
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 0 | 0 | |||
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 119.441 | 68.254 | |||
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 27 | 3,84 | 2,26 |
* geändert gemäß IAS 19R
Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
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| Anhang | 2013 T€ |
2012* T€ |
|
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 119.441 | 68.254 | |
| Posten, die nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | |||
| Effekte aus der rückwirkenden Anwendung von IAS 19R | -22.658 | ||
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste aus Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen | 11 | -34 | -16.239 |
| -34 | -38.897 | ||
| Posten, die anschließend möglicherweise in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | |||
| Unterschied aus Währungsumrechnung | -15.133 | -5.282 | |
| Derivative Finanzinstrumente | 11 | 1.386 | 7.028 |
| -13.747 | 1.746 | ||
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 8 | -13.781 | -37.151 |
| Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 8 | 105.660 | 31.103 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | 0 | 0 | |
| davon Anteile KRONES Konzern | 105.660 | 31.103 |
* geändert gemäß IAS 19R
Bilanz
Aktiva
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| 31.12.2013 | 31.12.2012 | 01.01.2012* | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anhang | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1 | 128.216 | 119.116 | 110.718 | ||
| Sachanlagen | 2 | 475.078 | 464.885 | 441.295 | ||
| Finanzanlagen | 3 | 1.828 | 2.520 | 2.564 | ||
| Anlagevermögen | 605.122 | 586.521 | 554.577 | |||
| Aktive latente Steuern | 7 | 17.340 | 21.605 | 19.374 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5 | 12.653 | 8.455 | 17.366 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 7 | 5.071 | 6.624 | 8.071 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 5 | 1.570 | 1.937 | 3.708 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 641.756 | 625.142 | ||||
| Vorräte | 4 | 640.989 | 648.442 | 642.826 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5 | 610.928 | 559.862 | 567.750 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 7 | 7.470 | 12.603 | 4.521 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 5 | 97.040 | 90.634 | 101.990 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 6 | 239.880 | 132.920 | 125.496 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.596.307 | 1.444.461 | ||||
| Bilanzsumme | 2.238.063 | 2.069.603 |
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| 01.01.2012* T€ |
|
|---|---|
| Immaterielle Vermögenswerte | |
| Sachanlagen | |
| Finanzanlagen | |
| Anlagevermögen | |
| Aktive latente Steuern | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |
| Tatsächliche Steuerforderungen | |
| Sonstige Vermögenswerte | |
| Langfristige Vermögenswerte | 603.096 |
| Vorräte | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | |
| Tatsächliche Steuerforderungen | |
| Sonstige Vermögenswerte | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.442.583 |
| Bilanzsumme | 2.045.679 |
* geändert gemäß IAS 19R
Passiva
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| 31.12.2013 | 31.12.2012* | 01.01.2012* | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Anhang | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Gezeichnetes Kapital | 8 | 40.000 | 40.000 | 40.000 | ||
| Kapitalrücklage | 9 | 141.724 | 66.807 | 66.750 | ||
| Gewinnrücklagen | 10 | 352.728 | 368.819 | 373.383 | ||
| Sonstige Rücklagen | 11 | -39.381 | -40.733 | -31.522 | ||
| Konzernbilanzgewinn | 459.111 | 363.603 | 314.225 | |||
| Konzerneigenkapital des Mutterunternehmens | 954.182 | 798.496 | ||||
| Anteile anderer Gesellschafter | 12 | 0 | 0 | 0 | ||
| Eigenkapital | 954.182 | 798.496 | ||||
| Rückstellungen für Pensionen | 13 | 145.896 | 141.046 | 114.656 | ||
| Passive latente Steuern | 7 | 22.303 | 5.324 | 0 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 14 | 39.069 | 35.537 | 32.250 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | |||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 15 | 3.324 | 6.829 | 0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 15 | 1.715 | 2.177 | 7.034 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 15 | 906 | 1.811 | 8.189 | ||
| Langfristige Schulden | 213.213 | 192.724 | ||||
| Sonstige Rückstellungen | 14 | 154.679 | 128.666 | 176.065 | ||
| Steuerrückstellungen | 14 | 7.995 | 14.030 | 10.682 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | |||
| Erhaltene Anzahlungen | 15 | 468.817 | 497.163 | 443.452 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 15 | 192.005 | 197.849 | 201.326 | ||
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | 7 | 3.653 | 558 | 201 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 15 | 9.505 | 14.879 | 34.723 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 15 | 234.014 | 225.238 | 254.265 | ||
| Kurzfristige Schulden | 1.070.668 | 1.078.383 | ||||
| Bilanzsumme | 2.238.063 | 2.069.603 |
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| 01.01.2012* T€ |
|
|---|---|
| Gezeichnetes Kapital | |
| Kapitalrücklage | |
| Gewinnrücklagen | |
| Sonstige Rücklagen | |
| Konzernbilanzgewinn | |
| Konzerneigenkapital des Mutterunternehmens | 762.836 |
| Anteile anderer Gesellschafter | |
| Eigenkapital | 762.836 |
| Rückstellungen für Pensionen | |
| Passive latente Steuern | |
| Sonstige Rückstellungen | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |
| Sonstige Finanzverpflichtungen | |
| Sonstige Verpflichtungen | |
| Langfristige Schulden | 162.129 |
| Sonstige Rückstellungen | |
| Steuerrückstellungen | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | |
| Erhaltene Anzahlungen | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | |
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | |
| Sonstige Finanzverpflichtungen | |
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | |
| Kurzfristige Schulden | 1.120.714 |
| Bilanzsumme | 2.045.679 |
* geändert gemäß IAS 19R
Kapitalflussrechnung
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| Anhang | 2013 T€ |
2012* T€ |
|
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 169.667 | 99.139 | |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 1,2 | 84.796 | 76.685 |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden | 14, 15 | 51.713 | -41.387 |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | 7 | -19.886 | -4.419 |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | 25 | -223 | -3.457 |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | 21, 24 | 242 | -221 |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | 9.726 | -1.340 | |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -58.802 | 28.379 | |
| Verminderung (Vj. Erhöhung) der Vorräte | 4 | 3.132 | -8.090 |
| Verminderung (Vj. Erhöhung) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -29.747 | 21.948 | |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 210.618 | 167.237 | |
| gezahlte Zinsen | -3.659 | -2.779 | |
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | -32.404 | -27.837 | |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | 174.555 | 136.621 | |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -43.132 | -39.123 | |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 1 | 908 | 11 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -64.933 | -71.732 | |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 2 | 1.162 | 1.983 |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -802 | -47 | |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 1.458 | 91 | |
| Auszahlungen für der Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen | 25 | -5.000 | 0 |
| erhaltene Zinsen | 1.087 | 707 | |
| erhaltene Dividenden | 1.681 | 2.137 | |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | -107.571 | -105.973 | |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | -23.695 | -18.101 | |
| Verkauf von eigenen Anteilen | 73.722 | 0 | |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | 15 | 0 | -1.904 |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | 50.027 | -20.005 | |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 117.011 | 10.643 | |
| wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | -10.051 | -3.219 | |
| konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0 | 0 | |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 132.920 | 125.496 | |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 6 | 239.880 | 132.920 |
* geändert gemäß IAS 19R
Entwicklung des Eigenkapitals
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| Mutterunternehmen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital T€ |
Kapitalrücklage T€ |
Gewinnrücklagen T€ |
Währungsdifferenzen d. Eigenkapitals T€ |
Sonstige Rücklagen T€ |
Konzernbilanzgewinn T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anhang | 8 | 9 | 10 | 11 | ||
| Stand 1. Januar 2012 (wie bisher berichtet) | 40.000 | 66.750 | 364.499 | 8.884 | -5.639 | 311.000 |
| Effekte aus der rückwirkenden Anwendung von IAS 19R | -25.883 | 3.225 | ||||
| Stand 1. Januar 2012 | 40.000 | 66.750 | 364.499 | 8.884 | -31.522 | 314.225 |
| Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) | -18.101 | |||||
| Konzernjahresüberschuss 2012 | 68.254 | |||||
| Entnahme aus Gewinnrücklagen | 0 | 0 | ||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 718 | -718 | ||||
| Einstellung in die Kapitalrücklage | 57 | -57 | ||||
| Währungsdifferenzen | -5.282 | |||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | -16.239 | |||||
| Hedge Accounting inkl. AfS | 7.028 | |||||
| Stand 31. Dezember 2012 | 40.000 | 66.807 | 365.217 | 3.602 | -40.733 | 363.603 |
| Dividendenzahlung (0,75 € je Aktie) | -23.695 | |||||
| Konzernjahresüberschuss 2013 | 119.441 | |||||
| Verkauf eigener Aktien | 74.906 | -1.184 | ||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 226 | -226 | ||||
| Einstellung in die Kapitalrücklage | 11 | -11 | ||||
| Währungsdifferenzen | -15.133 | |||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | -34 | |||||
| Hedge Accounting inkl. AfS | 1.386 | |||||
| Stand 31. Dezember 2013 | 40.000 | 141.724 | 364.259 | -11.531 | -39.381 | 459.111 |
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| Mutterunternehmen | Anteile anderer Gesellschafter | Konzerneigenkapital | |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital T€ |
Eigenkapital T€ |
T€ | |
| --- | --- | --- | --- |
| Anhang | 12 | ||
| Stand 1. Januar 2012 (wie bisher berichtet) | 785.494 | 0 | 785.494 |
| Effekte aus der rückwirkenden Anwendung von IAS 19R | -22.658 | -22.658 | |
| Stand 1. Januar 2012 | 762.836 | 762.836 | |
| Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) | -18.101 | -18.101 | |
| Konzernjahresüberschuss 2012 | 68.254 | 68.254 | |
| Entnahme aus Gewinnrücklagen | 0 | 0 | |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0 | 0 | |
| Einstellung in die Kapitalrücklage | 0 | 0 | |
| Währungsdifferenzen | -5.282 | -5.282 | |
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | -16.239 | -16.239 | |
| Hedge Accounting inkl. AfS | 7.028 | 7.028 | |
| Stand 31. Dezember 2012 | 798.496 | 0 | 798.496 |
| Dividendenzahlung (0,75 € je Aktie) | -23.695 | -23.695 | |
| Konzernjahresüberschuss 2013 | 119.441 | 119.441 | |
| Verkauf eigener Aktien | 73.722 | 73.722 | |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0 | 0 | |
| Einstellung in die Kapitalrücklage | 0 | 0 | |
| Währungsdifferenzen | -15.133 | -15.133 | |
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | -34 | -34 | |
| Hedge Accounting inkl. AfS | 1.386 | 1.386 | |
| Stand 31. Dezember 2013 | 954.182 | 0 | 954.182 |
Konzernanhang für die KRONES AG
Segmentberichterstattung
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| Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung | Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik | Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME) | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 T€ |
2012* T€ |
2013 T€ |
2012* T€ |
2013 T€ |
2012 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 2.330.292 | 2.258.252 | 388.199 | 311.902 | 97.218 | 94.039 |
| davon Deutschland | 259.287 | 195.408 | 28.394 | 25.745 | 4.709 | 2.967 |
| davon übriges Europa | 610.758 | 563.952 | 81.710 | 60.552 | 41.542 | 55.682 |
| davon sonstige Gebiete | 1.460.247 | 1.498.893 | 278.095 | 225.606 | 50.967 | 35.390 |
| Abschreibungen | 74.951 | 66.443 | 7.970 | 8.475 | 1.875 | 1.767 |
| Außerplanmäßige Abschreibung | 4.504 | 0 | 149 | 2.796 | 0 | 0 |
| Zinserträge | 15 | 25 | ||||
| Zinsaufwendungen | 78 | 226 | ||||
| EBT | 174.458 | 120.396 | -2.515 | -13.649 | -2.276 | -7.608 |
| übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/ Aufwendungen | -4.752 | 898 | -56 | 562 | 118 | -120 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | -5.036 | |||||
| Vermögen | 1.878.977 | 1.732.583 | 289.497 | 252.983 | 73.942 | 79.489 |
| davon Deutschland | 1.364.620 | 1.284.070 | 289.497 | 252.983 | 0 | 0 |
| davon übriges Europa | 113.523 | 93.769 | 0 | 0 | 73.942 | 79.489 |
| davon sonstige Gebiete | 400.834 | 354.745 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Schulden | 1.128.844 | 962.836 | 102.865 | 266.907 | 53.207 | 58.456 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 88.870 | 100.820 | 17.347 | 8.093 | 1.847 | 1.942 |
| davon Deutschland | 77.234 | 93.810 | 17.347 | 8.093 | 0 | 0 |
| davon übriges Europa | 568 | 692 | 0 | 0 | 1.847 | 1.942 |
| davon sonstige Gebiete | 11.069 | 6.319 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umsatzrendite (EBT zu Umsatz) | 7,5 % | 5,3 % | -0,6 % | -4,4 % | -2,3 % | -8,1 % |
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| Summe der Segmente | Konsolidierung | Sonstiges | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2013 T€ |
2012* T€ |
2013 T€ |
2012 T€ |
2013 T€ |
2012* T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | ||||||
| davon Deutschland | ||||||
| davon übriges Europa | ||||||
| davon sonstige Gebiete | ||||||
| Abschreibungen | ||||||
| Außerplanmäßige Abschreibung | ||||||
| Zinserträge | 5.186 | 6.900 | ||||
| Zinsaufwendungen | 4.900 | 3.242 | ||||
| EBT | ||||||
| übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/ Aufwendungen | ||||||
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | ||||||
| Vermögen | 2.242.416 | 2.065.056 | -34.986 | -37.004 | 30.633 | 41.551 |
| davon Deutschland | 1.654.117 | 1.537.053 | -21.737 | -21.960 | 30.633 | 41.551 |
| davon übriges Europa | 187.465 | 173.258 | -12.290 | -14.426 | 0 | 0 |
| davon sonstige Gebiete | 400.834 | 354.745 | -959 | -618 | 0 | 0 |
| Schulden | 1.284.916 | 1.288.199 | -34.986 | -37.004 | 33.951 | 19.912 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | ||||||
| davon Deutschland | ||||||
| davon übriges Europa | ||||||
| davon sonstige Gebiete | ||||||
| Umsatzrendite (EBT zu Umsatz) |
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| KRONES Konzern | ||
|---|---|---|
| 2013 T€ |
2012* T€ |
|
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 2.815.710 | 2.664.194 |
| davon Deutschland | 292.390 | 224.199 |
| davon übriges Europa | 734.010 | 680.186 |
| davon sonstige Gebiete | 1.789.310 | 1.759.889 |
| Abschreibungen | 84.796 | 76.685 |
| Außerplanmäßige Abschreibung | 4.653 | 2.796 |
| Zinserträge | 5.201 | 6.925 |
| Zinsaufwendungen | 4.978 | 3.468 |
| EBT | 169.667 | 99.139 |
| übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/ Aufwendungen | -4.690 | 1.340 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen | -5.036 | - |
| Vermögen | 2.238.063 | 2.069.603 |
| davon Deutschland | 1.663.013 | 1.556.644 |
| davon übriges Europa | 175.175 | 158.832 |
| davon sonstige Gebiete | 399.875 | 354.127 |
| Schulden | 1.283.881 | 1.271.107 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 108.065 | 110.856 |
| davon Deutschland | 94.581 | 101.903 |
| davon übriges Europa | 2.415 | 2.634 |
| davon sonstige Gebiete | 11.069 | 6.319 |
| Umsatzrendite (EBT zu Umsatz) | 6,0 % | 3,7 % |
* geändert gemäß IAS 19R
Allgemeine Angaben
■ Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 31. Dezember 2013 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) -wie von der Europäischen Union verabschiedet - erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt. Eine Auflistung dieser Standards und Interpretationen sowie die erstmalig angewendeten Standards befinden sich auf Seite 168. Am 31. März 2014 wurde die Freigabe zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses vom Vorstand erteilt.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden gegebenenfalls in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter gegebenenfalls Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gegebenenfalls gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist gegebenenfalls um die Minderheitsanteile erweitert. Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
■ Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 31. Dezember 2013 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen.
Im Geschäftsjahr 2013 wurden 26 % an der KLUG GmbH Integrierte Systeme, Teunz, Deutschland erworben. Die Konsolidierung der Anteile erfolgt nach der Equity-Methode.
Des Weiteren wurde im Geschäftsjahr 2013 die EVOGUARD GmbH, Nittenau, Deutschland gegründet und in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen
■ Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden gegebenenfalls als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Unternehmen, bei denen KRONES die Möglichkeit hat, maßgeblichen Einfluss auf die Geschäfts- und Finanzpolitik auszuüben (in der Regel durch mittel- oder unmittelbare Stimmrechtsanteile von 20 % bis 50 %) werden im Konzernabschluss nach der Equity-Methode bilanziert und erstmalig mit den Anschaffungskosten angesetzt. Die den Anteil am Reinvermögen des assoziierten Unternehmens übersteigenden Anschaffungskosten werden bestimmten am beizulegenden Zeitwert ausgerichteten Anpassungen unterworfen und der verbleibende Betrag als Geschäfts- oder Firmenwert erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert, der aus der Anschaffung eines assoziierten Unternehmens resultiert, ist im Buchwert des assoziierten Unternehmens enthalten und wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern als Bestandteil der gesamten Beteiligung an dem assoziierten Unternehmen auf Wertminderung überprüft. Der Anteil von KRONES am Ergebnis des assoziierten Unternehmens nach Erwerb wird in der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Die kumulierten Veränderungen nach dem Erwerbszeitpunkt erhöhen beziehungsweise vermindern den Beteiligungsbuchwert des assoziierten Unternehmens. Ergebnisse aus Geschäftsvorfällen zwischen KRONES und seinen assoziierten Unternehmen werden gemäß dem Anteil von KRONES an dem assoziierten Unternehmen eliminiert.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.
■ Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht-monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
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| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | 2013 | 2012 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| US-Dollar | USD | 1,376 | 1,319 | 1,328 | 1,286 |
| Britisches Pfund | GBP | 0,836 | 0,816 | 0,849 | 0,811 |
| Schweizer Franken | CHF | 1,227 | 1,207 | 1,231 | 1,205 |
| Dänische Kronen | DKK | 7,460 | 7,461 | 7,458 | 7,444 |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,474 | 1,312 | 1,368 | 1,285 |
| Japanischer Yen | JPY | 144,750 | 113,650 | 129,633 | 102,646 |
| Brasilianischer Real | BRL | 3,204 | 2,700 | 2,869 | 2,510 |
| Chinesischer Renminbi Yuan | CNY | 8,344 | 8,215 | 8,226 | 8,116 |
| Mexikanischer Peso | MXN | 18,000 | 17,206 | 16,950 | 16,912 |
| Ukrainischer Griwna | UAH | 11,190 | 10,614 | 10,829 | 10,391 |
| Südafrikanischer Rand | ZAR | 14,460 | 11,187 | 12,814 | 10,553 |
| Kenianischer Schilling | KES | 118,900 | 113,593 | 114,370 | 108,692 |
| Nigerianischer Naira | NGN | 215,620 | 205,960 | 211,556 | 204,178 |
| Russischer Rubel | RUB | 45,105 | 40,249 | 42,312 | 39,925 |
| Thailändischer Baht | THB | 45,150 | 40,334 | 40,818 | 39,929 |
| Indonesische Rupiah | IDR | 16.787,000 | 12.707,500 | 13.871,618 | 12.039,824 |
| Angolanischer Kwanza | AOA | 134,382 | 126,640 | 128,055 | 122,658 |
| Türkische Lira | TRY | 2,940 | 2,356 | 2,531 | 2,315 |
■ Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
■ Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
■ Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst. Fremdkapitalkosten werden als Anschaffungs- oder Herstellungskosten mit einem Fremdkapitalkostensatz in Höhe von 0,43 % aktiviert.
■ Geschäfts- oder Firmenwerte
Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.
■ Sachanlagen
Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
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| Nutzungsdauer | in Jahren |
|---|---|
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 18 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
■ Leasing
Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjekts vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
■ Finanzinstrumente
Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus Finanzanlagen
| ― | zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente) |
| ― | zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten |
| ― | finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten |
zusammen.
Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.
Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i. S. d. IFRS 13.72).
Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.
Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.
Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.
Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.
■ Finanzanlagen
Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.
Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.
■ Derivative Finanzinstrumente
Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, australischer Dollar und kanadischer Dollar sowie britisches Pfund.
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100 % der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S. d. IFRS 13.72. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
■ Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.
■ Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt.
Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
■ Kundenspezifische Fertigungsaufträge
Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Method«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
■ Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
■ Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
KRONES hat bisher die Korridormethode angewendet. Mit Abschaffung der Korridormethode durch den geänderten IAS 19 wirken sich die versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste unmittelbar in der Konzernbilanz aus und führten zu einer Erhöhung der Rückstellungen für Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen sowie zu einer Verringerung des Eigenkapitals. Die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung bleibt zukünftig frei von Effekten aus versicherungsmathematischen Gewinnen und Verlusten, da diese nun im sonstigen Ergebnis zu erfassen sind. Zudem wird der Nettozinsansatz eingeführt. Damit wird die Nettopensionsverpflichtung mit dem Diskontierungszinssatz verzinst, der der Bewertung der Bruttopensionsverpflichtung zugrunde liegt. Da die Nettopensionsverpflichtung um etwaiges Planvermögen gekürzt ist, wird durch diese Berechnung für das Planvermögen eine Verzinsung in Höhe des Diskontierungszinssatzes angenommen.
■ Verpflichtungen aus Altersteilzeit
Infolge der in IAS 19 geänderten Definition für Leistungen aus Anlass der Beendigung des Arbeitsverhältnisses stellen die im Rahmen von Altersteilzeitvereinbarungen zugesagten Aufstockungsbeträge nunmehr andere langfristig fällige Leistungen an Arbeitnehmer dar. Aufstockungsbeträge sind damit nicht länger vollständig mit ihrem Barwert zu passivieren, sondern es erfolgt eine ratierliche Ansammlung der Aufstockungsbeträge über die betreffenden aktiven Dienstjahre der altersteilzeitbegünstigten Arbeitnehmer. Damit ergibt sich eine Verringerung der Rückstellungen aus Altersteilzeit.
■ Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
■ Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
■ Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.
■ Segmentberichterstattung
KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.
Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.
Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.
Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand vor allem durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.
Erläuterung der Bilanz
1 Immaterielle Vermögenswerte
Der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte hat sich wie folgt entwickelt:
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| in T€ | Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen | Aktivierte Entwicklungskosten | Summe |
|---|---|---|---|
| 01.01.2012 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 95.514 | 186.550 | 282.064 |
| Kumulierte Abschreibungen | 78.491 | 92.855 | 171.346 |
| Nettobuchwert | 17.023 | 93.695 | 110.718 |
| Veränderungen in 2012 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||
| Konsolidierte Zugänge | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 11.157 | 27.966 | 39.123 |
| Abgänge | 1.922 | 0 | 1.922 |
| Währungsdifferenzen | -153 | 0 | -153 |
| Abschreibungen | |||
| Konsolidierte Zugänge | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 5.777 | 24.926 | 30.703 |
| Abgänge | 1.911 | 0 | 1.911 |
| Währungsdifferenzen | -142 | 0 | -142 |
| Nettobuchwert 31.12.2012 | 22.381 | 96.735 | 119.116 |
| 01.01.2013 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 104.596 | 214.516 | 319.112 |
| Kumulierte Abschreibungen | 82.215 | 117.781 | 199.996 |
| Nettobuchwert | 22.381 | 96.735 | 119.116 |
| Veränderungen in 2013 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||
| Konsolidierte Zugänge | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 11.590 | 31.542 | 43.132 |
| Abgänge | 1.091 | 0 | 1.091 |
| Währungsdifferenzen | -236 | 0 | -236 |
| Abschreibungen | |||
| Konsolidierte Zugänge | 0 | 0 | 0 |
| Zugänge | 7.315 | 25.792 | 33.107 |
| Abgänge | 183 | 0 | 183 |
| Währungsdifferenzen | -218 | -1 | -219 |
| Nettobuchwert 31.12.2013 | 25.730 | 102.486 | 128.216 |
| 31.12.2013 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 114.859 | 246.058 | 360.917 |
| Kumulierte Abschreibungen | 89.129 | 143.572 | 232.701 |
| Nettobuchwert | 25.730 | 102.486 | 128.216 |
Der Zugang bei den Schutzrechten und Lizenzen betrifft im Wesentlichen Lizenzen an EDV-Software.
Die aktivierten Entwicklungskosten betreffen neue Maschinenprojekte der KRONES ag. Die im Geschäftsjahr aktivierten Entwicklungskosten belaufen sich auf T€ 31.542 (Vorjahr: T€ 27.966). Darin enthalten sind Fremdkapitalkosten in Höhe von T€ 166 (Vorjahr: T€ 100). Im Geschäftsjahr 2013 wurden inklusive der aktivierten Entwicklungskosten für Forschung und Entwicklung T€ 132.438 (Vorjahr: T€ 121.168) aufgewendet. Im Berichtsjahr ergab sich eine Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte innerhalb der Abschreibungen in Höhe von T€ 3.991 (Vorjahr: T€ 2.796) und betrifft mit T€ 3.842 das Segment Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung und mit T€ 149 das Segment Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik. Hierbei handelt es sich neben Wertminderungen auf Softwarelizenen, die aufgrund fehlender weiterer Nutzung entstanden sind, um aktivierte Entwicklungsprojekte, denen kein weiterer Nutzen zugeordnet werden kann.
2 Sachanlagen
In den Sachanlagen im Geschäftsjahr 2013 waren Wertminderungen gemäß IAS 36 in Höhe von T€ 662 (Vorjahr: T€ 0) in den Abschreibungen erforderlich. Hierbei handelte es sich um Gebäude, die abgerissen worden sind. Diese Abschreibungen sind im Segment Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung dargestellt.
Im Geschäftsjahr 2013 waren Zuwendungen in Höhe von T€ 162 (Vorjahr: T€ 211) in den Buchwerten der Sachanlagen enthalten. Die Zuwendungen wurden im Geschäftsjahr 2013 in Höhe von T€ 50 (Vorjahr: T€ 50) ertragswirksam aufgelöst. In den Abschreibungen sind wie im Vorjahr keine Zuschreibungen enthalten.
Für die ausgewiesenen Sachanlagen bestehen keine Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen.
Im Sachanlagenvermögen sind geleaste Vermögenswerte in Höhe von T€ 1.332 (Vorjahr: T€ 1.472) enthalten, die wegen der Gestaltung der zugrunde liegenden Leasingverträge der jeweiligen Konzerngesellschaft als wirtschaftliches Eigentum (Finanzierungsleasing) zuzurechnen sind.
Die Buchwerte der aktivierten Leasinggegenstände stellen sich wie folgt dar:
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten | 749 | 767 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 16 | 91 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 567 | 614 |
| Gesamt | 1.332 | 1.472 |
Im Berichtsjahr erfolgten keine Zugänge aufgrund IFRS 3 oder IFRS 5.
Die Sachanlagen haben sich wie folgt entwickelt:
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| in T€ | Grundstücke und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | Anlagen im Bau | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2012 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 410.660 | 251.750 | 204.178 | 7.221 | 873.809 |
| Kumulierte Abschreibungen | 131.081 | 164.503 | 136.930 | 0 | 432.514 |
| Nettobuchwert | 279.579 | 87.247 | 67.248 | 7.221 | 441.295 |
| Veränderungen in 2012 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Konsolidierte Zugänge | 0 | 0 | 74 | 0 | 74 |
| Zugänge | 5.702 | 16.677 | 22.429 | 26.924 | 71.732 |
| Abgänge | 855 | 7.441 | 27.890 | 4 | 36.190 |
| Umbuchungen | 1.156 | 1.569 | 477 | -3.202 | 0 |
| Währungsdifferenzen | -165 | -665 | -490 | -20 | -1.340 |
| Abschreibungen | |||||
| Konsolidierte Zugänge | 0 | 0 | 32 | 0 | 32 |
| Zugänge | 11.491 | 11.224 | 23.267 | 0 | 45.982 |
| Abgänge | 280 | 7.045 | 27.103 | 0 | 34.428 |
| Zuschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsdifferenzen | -165 | -388 | -347 | 0 | -900 |
| Nettobuchwert 31.12.2012 | 274.371 | 93.596 | 65.999 | 30.919 | 464.885 |
| 01.01.2013 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 416.498 | 261.890 | 198.778 | 30.919 | 908.085 |
| Kumulierte Abschreibungen | 142.127 | 168.294 | 132.779 | 0 | 443.200 |
| Nettobuchwert | 274.371 | 93.596 | 65.999 | 30.919 | 464.885 |
| Veränderungen in 2013 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Zugänge | 12.187 | 27.089 | 19.529 | 6.128 | 64.933 |
| Abgänge | 1.809 | 7.855 | 15.793 | 11 | 25.468 |
| Umbuchungen | 16.890 | 10.288 | 1.044 | -28.222 | 0 |
| Währungsdifferenzen | -1.050 | -1.331 | -1.740 | -14 | -4.135 |
| Abschreibungen | |||||
| Zugänge | 12.994 | 14.972 | 23.723 | 0 | 51.689 |
| Abgänge | 1.305 | 7.482 | 15.277 | 0 | 24.064 |
| Zuschreibungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Währungsdifferenzen | -468 | -844 | -1.176 | 0 | -2.488 |
| Nettobuchwert 31.12.2013 | 289.368 | 115.141 | 61.769 | 8.800 | 475.078 |
| 31.12.2013 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 442.716 | 290.081 | 201.818 | 8.800 | 943.415 |
| Kumulierte Abschreibungen | 153.348 | 174.940 | 140.049 | 0 | 468.337 |
| Nettobuchwert | 289.368 | 115.141 | 61.769 | 8.800 | 475.078 |
3 Finanzanlagen
Die Finanzanlagen bestehen im Wesentlichen aus Ausleihungen.
4 Vorräte
Die Vorräte des KRONES Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 183.775 | 176.132 |
| Unfertige Erzeugnisse | 232.951 | 222.475 |
| Fertige Erzeugnisse | 116.795 | 139.731 |
| Handelswaren | 96.887 | 100.455 |
| Sonstiges | 10.581 | 9.649 |
| Gesamt | 640.989 | 648.442 |
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zu niedrigeren Zeitwerten abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzt.
Die Wertminderungen der Vorräte wurden 2013 in Höhe von T€ 28.553 (Vorjahr: T€ 25.902) als Aufwand erfasst und beruhen im Wesentlichen auf den üblichen verlustfreien Bewertungen und Gängigkeitsabschlägen. Erfolgswirksame Wertaufholungen wurden aufgrund verbesserter Marktbedingungen in unwesentlicher Höhe realisiert. Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzten Vorräte beträgt im Berichtsjahr T€ 58.168 (Vorjahr: T€ 55.325).
5 Forderungen und sonstige Vermögenswerte
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 623.581 | 568.317 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) | 12.653 | 8.455 |
| Sonstige Vermögenswerte | 98.610 | 92.571 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) | 1.570 | 1.937 |
Bei den Kundenforderungen entsprechen die Marktwerte den bilanzierten Werten.
Das Wertberichtigungskonto entwickelte sich wie folgt:
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| T€ | |
|---|---|
| Stand 01.01.2013 | 21.704 |
| Veränderung Konsolidierungskreis und Währungseffekte | -985 |
| Zuführungen | 10.822 |
| Auflösungen | 6.308 |
| Stand 31.12.2013 | 25.233 |
In den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum 31. Dezember 2013 sind Fertigungsaufträge gegenüber Kunden mit aktivischem Saldo in Höhe von T€ 76.683 (Vorjahr: T€ 44.649) enthalten. Diese beziehen sich auf Fertigungsaufträge, bei denen die angefallenen Kosten plus ausgewiesene Gewinne abzüglich der Summe der ausgewiesenen Verluste, die Teilabrechnungen und erhaltenen Anzahlungen übersteigen. Fertigungsaufträge gegenüber Kunden mit passivischem Saldo sind nicht vorhanden.
Die sonstigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen (T€ 17.983; Vorjahr: T€ 18.824), Steuererstattungsansprüche (T€ 50.332; Vorjahr: T€ 47.465), aktive Rechnungsabgrenzung (T€ 3.844; Vorjahr: T€ 5.261) und debitorische Kreditoren (T€ 1.601; Vorjahr: T€ 1.361).
Die zu Marktwerten bewerteten derivativen Finanzinstrumente, welche für zukünftige Zahlungseingänge abgeschlossen wurden und die Voraussetzungen des Hedge Accountings erfüllen oder als freistehende Sicherungsgeschäfte abgeschlossen wurden, betrugen im Geschäftsjahr 2013 T€ 4.900 (Vorjahr: T€ 3.170).
6 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von T€ 239.880 (Vorjahr: T€ 132.920) bestehen neben Kassenbeständen in Höhe von T€ 112 (Vorjahr: T€ 232) im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Entwicklung der Zahlungsmittel, die den Finanzmittelfonds gemäß IAS 7 »Kapitalflussrechnung« bilden, ist in der Kapitalflussrechnung auf Seite 136 dargestellt.
7 Ertragsteuern
Die tatsächlichen Steuerforderungen und -verbindlichkeiten resultieren ausschließlich aus Ertragsteuern nach IAS 12.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Latente Steueraufwendungen/Steuererträge (-) | 19.886 | 4.419 |
| Laufende Steueraufwendungen | 30.340 | 26.466 |
| Gesamt | 50.226 | 30.885 |
Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. In Deutschland gilt ein Körperschaftsteuersatz von 15,0 % zuzüglich des Solidaritätszuschlages von 5,5 % und für die KRONES AG ein durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz von 328 %.
Insgesamt ermittelt sich so für die inländischen Unternehmen ein Ertragsteuersatz von 27,3 %. Im Ausland liegen die Steuersätze zwischen 15 % und 42 %. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde der Ertragsteuersatz von 27,3 % berücksichtigt.
Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern nach Bilanzpositionen zum 31. Dezember 2013 gliedert sich wie folgt:
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| T€ | Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2013 | 31.12.2012 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 102 | 28 | 28.739 | 26.966 |
| Sachanlagen | 58 | 45 | 12.660 | 12.703 |
| Finanzanlagen | 1 | 1 | 0 | 1 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 86 | 65 | 8.427 | 1.454 |
| Vorräte | 4.181 | 3.224 | 46 | 129 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 5.343 | 7.770 | 9.203 | 4.938 |
| steuerliche Verlustvorträge | 2.293 | 20.746 | 0 | 0 |
| Rückstellungen, langfristig | 10.011 | 9.807 | 0 | 0 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 78 | 216 | 664 | 727 |
| Rückstellungen, kurzfristig | 18.028 | 13.927 | 1.512 | 1.827 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 3.499 | 123 | 3.890 | 6.642 |
| Erfolgsneutral gebildete latente Steuern | 15.937 | 16.115 | 1.188 | 1.220 |
| Konsolidierung | 1.749 | 821 | 0 | 0 |
| Zwischensumme | 61.366 | 72.888 | 66.329 | 56.607 |
| Saldierung (-) | -44.026 | -51.283 | -44.026 | -51.283 |
| Gesamt | 17.340 | 21.605 | 22.303 | 5.324 |
Die erfolgsneutral über das Eigenkapital gebildeten aktiven und passiven latenten Steuern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 16.112 (Vorjahr: T€ 16.276). In diesem Betrag ist die erfolgsneutrale Erfassung der versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste nach IAS 19 in Höhe von T€ 15.831 (Vorjahr: T€ 15.818) enthalten. Der Betrag in Höhe von T€ 281 resultiert aus Sicherungsgeschäften. Die latenten Steuern auf vortragsfähige Verluste betreffen die KRONES AG Nach der Ergebnisplanung ist zukünftig mit positiven steuerlichen Ergebnissen zu rechnen. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 48.417 (Vorjahr: T€ 44.996) wurden nicht gebildet.
Der ausgewiesene Steueraufwand im Geschäftsjahr 2013 in Höhe von T€ 50.226 ist um T€ 3.907 höher als der erwartete Steueraufwand, der sich theoretisch bei Anwendung des inländischen Steuersatzes von 27,3 % auf Konzernebene ergeben würde. Der Unterschied ist auf folgende Ursachen zurückzuführen:
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 169.667 | 99.139 |
| Steuersatz der Muttergesellschaft KRONES AG | 27,30 % | 27,30 % |
| Erwarteter (theoretischer) Steueraufwand | 46.319 | 27.065 |
| Anpassung aufgrund abweichenden Steuersatzes | 975 | -4.928 |
| Steuerminderungen aufgrund von steuerfreien Erträgen | -6.924 | -8.367 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 1.321 | 2.091 |
| Steueraufwanderhöhungen aufgrund nicht abzugsfähiger Aufwendungen | 9.905 | 13.886 |
| Steuerertrag (-)/Steueraufwand (+) für Vorjahre | -903 | 388 |
| Sonstiges | -467 | 750 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 50.226 | 30.885 |
Die Differenz zwischen Steuerminderungen und Steuermehrungen ergibt für das Geschäftsjahr 2013 Steuererhöhungen. Diese sind vor allem auf steuerlich nicht abzugsfähige Betriebsausgaben zurückzuführen. Steuerzinsen werden unter den Steueraufwendungen dargestellt.
8 Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der KRONES AG beträgt zum 31. Dezember 2013 wie im Vorjahr € 40.000.000,00. Es ist eingeteilt in 31.593.072 Stück zu einem rechnerischen Nennwert von je € 1,27 auf den Inhaber lautende Stammaktien. Zum Stichtag befanden sich 31.593.072 Aktien im Umlauf (Vorjahr: 30.167.651). Zum 31.12.2013 befanden sich keine eigenen Anteile im Bestand (Vorjahr: 1.425.421).
Die Gesellschaft wird gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Vorgaben dieses Beschlusses zu erwerben.
Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmalig oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, durch ihre Konzernunternehmen oder für ihre oder deren Rechnung durch Dritte ausgeübt werden.
Die Ermächtigung wird mit Beschlussfassung durch die Hauptversammlung wirksam und gilt bis zum Ablauf des 15.06.2015. Die in der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 16.06.2010 (Tagesordnungspunkt 6) beschlossene Ermächtigung endet mit Wirksamkeit dieser neuen Ermächtigung.
Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien dürfen zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat oder noch besitzt, oder die ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden.
Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands (1) über die Börse oder (2) mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots.
Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die Börse, darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Börsenhandelstag ermittelten Eröffnungskurs im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten.
Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot bzw. eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Eröffnungskurs im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse am dritten Börsenhandelstag vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots (der »maßgebliche Kurs«) um nicht mehr als 20 % überschreiten und um nicht mehr als 20 % unterschreiten. Ergeben sich nach der Veröffentlichung eines öffentlichen Kaufangebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots erhebliche Abweichungen vom maßgeblichen Kurs, so kann das Angebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots angepasst werden. In diesem Fall wird der maßgebliche Kurs nach dem entsprechenden Kurs am letzten Börsenhandelstag vor der öffentlichen Ankündigung einer etwaigen Anpassung bestimmt. Das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots kann weitere Bedingungen vorsehen. Sofern das Kaufangebot überzeichnet ist bzw. im Falle einer Aufforderung zur Abgabe eines Angebots von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche angenommen werden, muss die Annahme nach Quoten erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien je Aktionär kann vorgesehen werden.
Der Vorstand wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken, insbesondere auch wie folgt zu verwenden:
Die Aktien können gegen Sachleistung veräußert werden, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen oder dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Unternehmensbeteiligungen.
Die Aktien können in anderer Weise als über die Börse veräußert werden, wenn die Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet.
Die Aktien können eingezogen werden, ohne dass die Einziehung oder die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Diese Ermächtigungen zur Verwendung eigener Aktien können einmalig oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam, ganz oder in Teilen ausgenutzt werden.
Ein Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wird insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß der vorstehenden Ermächtigung gegen Sachleistungen veräußert oder in einer anderen Weise als über die Börse veräußert werden.
Auf die eigenen Aktien, die die Gesellschaft aufgrund der Ermächtigungen der vorangegangenen Hauptversammlungen bereits erworben hat, finden die Ermächtigungen zur Verwendung eigener Aktien und bzgl. des Bezugsrechts der Aktionäre Anwendung.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Juni 2011 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum Ablauf des 15. Juni 2016 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien einmalig oder mehrfach gegen Bareinlagen um insgesamt bis zu Euro 10 Millionen zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand kann das Bezugsrecht der Aktionäre jedoch für eventuell entstehende Spitzenbeträge ausschließen. Der Vorstand wurde ferner ermächtigt, jeweils mit Zustimmung des Aufsichtsrats die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihrer Durchführung festzusetzen. Der Aufsichtsrat wurde ermächtigt, die Fassung der Satzung entsprechend dem Umfang der Kapitalerhöhung aus genehmigten Kapital oder nach Ablauf der Frist für die Ausnutzung des genehmigten Kapitals entsprechend anzupassen.
Die Summe der ergebnisneutralen Eigenkapitalveränderungen (ohne Dividende) beträgt im Berichtsjahr T€ -13.781 (Vorjahr: T€ -37.151) und setzt sich neben den Veränderungen der Währungsdifferenzen und des Hedge Accountings aus der Erfassung der versicherungsmathematischen Verluste aus Pensionen in den sonstigen Rücklagen zusammen. Die Summe der ergebnisneutralen und wirksamen Veränderungen beträgt T€ 105.660 (Vorjahr: T€ 31.103).
Angaben zum Kapitalmanagement
Eine starke Eigenkapitalausstattung ist für KRONES eine wichtige Voraussetzung, um den dauerhaften Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Hierfür wird das Kapital regelmäßig auf Basis der Kennzahlen Eigenkapitalquote, ROCE und Eigenkapitalrendite überwacht und gesteuert.
9 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beträgt T€ 141.724 (Vorjahr T€ 66.807). In der Kapitalrücklage sind neben den Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB auch Zahlungen nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB in Höhe von T€ 37.848 enthalten. Der Anstieg im Geschäftsjahr 2013 ist im Wesentlichen auf den Verkauf der eigenen Aktien zurückzuführen.
10 Gewinnrücklagen
Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 51.
Die anderen Gewinnrücklagen enthalten unter anderem die Verrechnung passiver Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung der vor dem 1. Januar 2004 konsolidierten Tochtergesellschaften sowie die erfolgsneutralen Anpassungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS zum 1. Januar 2004.
Die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesenen Währungsdifferenzen enthalten neben der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochtergesellschaften auch die Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen.
11 Sonstige Rücklagen
Unter den sonstigen Rücklagen sind die Effekte aus der erfolgsneutralen Bewertung von Finanzinstrumenten nach Steuern ausgewiesen.
Die unter den sonstigen Rücklagen dargestellte Rücklage für Pensionsverpflichtungen, Cashflow Hedges sowie die Rücklage für Marktbewertung von Wertpapieren entwickelten sich wie folgt:
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| T€ | Rücklage für Pensionsverpflichtungen | Rücklage für Cashflow Hedges | Rücklage für Marktbewertung Wertpapiere | Summe |
|---|---|---|---|---|
| Stand 01.12.2012 | -25.883 | -5.631 | -8 | -31.522 |
| Erfolgsneutrale Bewertungsänderung | -22.338 | 11.445 | 9 | -10.884 |
| Mit dem Eigenkapital verrechnete Steuerposition | 6.099 | -4.362 | -3 | 1.734 |
| Währungsdifferenz | -61 | -61 | ||
| Stand 31.12.2012 | -42.122 | 1.391 | -2 | -40.733 |
| Erfolgsneutrale Bewertungsänderung | -47 | 1.679 | 5 | 1.637 |
| Mit dem Eigenkapital verrechnete Steuerposition | 13 | -251 | -1 | -239 |
| Währungsdifferenz | -46 | -46 | ||
| Stand 31.12.2013 | -42.156 | 2.773 | 2 | -39.381 |
12 Anteile anderer Gesellschafter
Im Geschäftsjahr 2013 waren wie im Vorjahr keine Anteile anderer Gesellschafter vorhanden.
Eine detaillierte Übersicht zur Zusammensetzung bzw. der Veränderung der einzelnen Eigenkapitalkomponenten des KRONES Konzerns im Geschäftsjahr 2013 sowie im Vorjahr ist in der Eigenkapitalentwicklung auf Seite 137 dargestellt.
13 Rückstellungen für Pensionen
Die Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter der Gesellschaften des KRONES Konzerns sowie deren Hinterbliebene gebildet. Je nach rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes bestehen unterschiedliche Formen der Alterssicherung, die in der Regel auf Beschäftigungsdauer und Höhe des Entgeltes der Mitarbeiter basieren.
Für die betriebliche Altersversorgung wird grundsätzlich zwischen beitrags- und leistungsorientierten Versorgungssystemen unterschieden.
Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen (»Defined Contribution Plans«) geht das jeweilige Unternehmen über die Entrichtung von Beitragszahlungen an zweckgebundene Fonds keine weiteren Verpflichtungen ein. Beitragszahlungen sind als Personalaufwand im laufenden Jahr erfasst.
Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (»Defined Benefit Plans«) besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, die zugesagten Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen, wobei zwischen rückstellungs- und fondsfinanzierten Versorgungssystemen unterschieden wird. Die Höhe der Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen, sog. »Defined Benefit Obligation«) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Hierbei sind neben den Annahmen zur Lebenserwartung, basierend auf der Heubeck'schen Richttafel 2005, folgende Konzerndurchschnittswerte als Prämissen in den versicherungsmathematischen Berechnungen berücksichtigt:
Grundlage für die Pensionsrückstellung in Deutschland ist die Versorgungsordnung vom 31. Dezember 1982, welche mittlerweile geschlossen ist. Diese sieht für alle Mitarbeiter einen Anspruch auf Alters-, Invaliden- und Witwenrenten vor. Altersgrenze ist bei Männern das vollendete 63., bei Frauen das vollendete 60. Lebensjahr. Die Altersrente beträgt für jedes rentenfähige Dienstjahr 1 % (ab 1. Januar 1983 0,5 %) des rentenfähigen Arbeitsverdienstes, maximal aber 25 %. Zu beachten ist weiterhin eine Besitzstandsregelung zum Neuordnungszeitpunkt 31. Dezember 1982. Bemessungsgrundlage für die Invaliden- bzw. Witwenrente (50 % der Altersrente) ist die bis zur Altersgrenze erreichbare Altersrente, wobei als Invalidenrente nur der Teil gewährt wird, der dem Verhältnis der erreichten zur erreichbaren Dienstzeit entspricht. Feststellungszeitpunkt für den rentenfähigen Arbeitsverdienst ist der 31. Dezember 1982. Für Neuzugänge nach diesem Datum gilt eine feststehende Tabelle. Die einzelnen Regelungen basieren auf individuellen vertraglichen Vereinbarungen.
Sowohl die Verpflichtungen aus leistungsorientierten Pensionszusagen als auch das Planvermögen können im Zeitablauf Schwankungen unterliegen. Dadurch kann der Finanzierungsstatus negativ oder positiv beeinflusst werden. Die Schwankungen bei den leistungsorientierten Pensionsverpflichtungen resultieren im KRONES Konzern insbesondere aus der Änderung von finanziellen Annahmen wie den Abzinsungsfaktoren und dem Anstieg der Lebenshaltungskosten; aber auch aus der Änderung demografischer Annahmen wie einer veränderten Lebenserwartung.
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| in % | Konzerndurchschnitt | |
|---|---|---|
| 2013 | 2012 | |
| --- | --- | --- |
| Abzinsungsfaktor | 3,6 | 3,6 |
| Gehaltstrend | 0,0 | 0,0 |
| Rententrend | 2,0 | 2,0 |
Zur Ableitung der jeweiligen Diskontierungssätze wird auf die für das Ende des Wirtschaftsjahres von der Heubeck AG, der Mercer Deutschland GmbH, TowersWatson und AON Hewitt veröffentlichten Zinsempfehlungen für Zinssätze zur Bewertung von Pensionsverpflichtungen zurückgegriffen. Basierend auf diesen Werten, welche auf der Grundlage von Renditen für erstrangige, festverzinsliche Industrieanleihen erstellt wurden, wird ein Zinssatz ermittelt, der die voraussichtlichen Auszahlungen der Leistungen widerspiegelt.
Die durchschnittliche Restlaufzeit der Altersversorgungsverpflichtung beträgt 19 Jahre (Vorjahr: 19 Jahre).
Der Gehaltstrend umfasst erwartete zukünftige Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der Inflation und der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen jährlich geschätzt werden. Da die abgeschlossenen Pensionszusagen bei den inländischen Gesellschaften unabhängig von zukünftigen Gehaltssteigerungen sind, wurde für die Ermittlung der entsprechenden Pensionsrückstellung kein Gehaltstrend berücksichtigt.
Aus Erhöhungen oder Verminderungen entweder des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen oder des beizulegenden Zeitwerts des Fondsvermögens können versicherungsmathematische Gewinne und Verluste entstehen, deren Ursachen unter anderem Änderungen der Berechnungsparameter, Schätzungsänderungen bezüglich des Risikoverlaufs der Pensionsverpflichtungen und Abweichungen zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Ertrag aus dem Fondsvermögen sein können. Der Nettowert der Pensionsrückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|
| Barwert der rückstellungsfinanzierten Versorgungszusagen | 130.342 | 124.533 | 101.820 |
| Barwert der fondsfinanzierten Versorgungszusagen | 44.206 | 44.751 | 39.917 |
| Barwert der Versorgungszusagen (Bruttoverpflichtungen) | 174.550 | 169.285 | 141.737 |
| Zeitwert des Planvermögens | -28.654 | -28.239 | -27.081 |
| Bilanzwert zum 31. Dezember (Nettoverpflichtungen) | 145.896 | 141.046 | 114.656 |
Die Pensionsrückstellungen zum Stichtag entfallen mit T€ 144.712 (Vorjahr: T€ 139.752) zum überwiegenden Teil auf die KRONES AG.
Die Zusammensetzung der Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 9.069 (Vorjahr: T€ 8.425) stellt sich wie folgt dar:
scroll
| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 | 31.12.2011 |
|---|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand der Periode | 4.068 | 3.506 | 3.828 |
| Zinsaufwand | 6.009 | 6.102 | 5.691 |
| erwarteter Ertrag aus dem Planvermögen | -1.007 | -1.183 | -996 |
| Aufwendungen für Pensionsverpflichtungen | 9.069 | 8.425 | 8.523 |
Die Überleitungen des Barwertes leistungsorientierter Verpflichtungen mit T€ 174.550 (Vorjahr: T€ 169.285) und der beizulegende Zeitwert des Planvermögens mit T€ 28.654 (Vorjahr: T€ 28.239), sowie deren Saldo stellen sich wie folgt dar:
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| Barwert der Verpflichtung | Beizulegender Zeitwert des Planvermögens | Gesamt | |
|---|---|---|---|
| Stand 1. Januar 2012 (angepasst) | 141.737 | -27.081 | 114.656 |
| Dienstzeitaufwand der Periode | 3.506 | 3.506 | |
| Zinsaufwand (+) / Zinsertrag (-) | 6.102 | -862 | 5.240 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 22.389 | -51 | 22.338 |
| Einzahlungen des Arbeitgebers | -2.355 | -2.355 | |
| Gezahlte Versorgungsleistungen | -4.289 | 1.997 | -2.292 |
| Währungsdifferenzen | -160 | 113 | -47 |
| Stand 31. Dezember 2012 (angepasst) | 169.285 | -28.239 | 141.046 |
| Dienstzeitaufwand der Periode | 4.068 | 4.068 | |
| Zinsaufwand (+) / Zinsertrag (-) | 6.015 | -1.007 | 5.008 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | -332 | 285 | -47 |
| Einzahlungen des Arbeitgebers | -2.076 | -2.076 | |
| Gezahlte Versorgungsleistungen | -4.201 | 2.269 | -1.932 |
| Währungsdifferenzen | -285 | 114 | -171 |
| Stand 31. Dezember 2013 | 174.550 | -28.654 | 145.896 |
Die versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste bestehen im Wesentlichen aus Änderungen der finanziellen Annahmen. Für die Verwaltung und Steuerung eines Teils des Planvermögens ist der KRONES Unterstützungs-Fonds e.V. verantwortlich. Die KRONES ag ist das Trägerunternehmen dieses Vereins. Für die Verwaltung und Steuerung eines anderen Teils des Planvermögens ist die Allianz Global Investor als Rückdeckungsversicherer verantwortlich.
Der Zeitwert des Planvermögens betrug am 31.12.2013 28,7 Mio. €. Dabei entfallen 18,2 Mio. € auf Rückdeckungsversicherungen. Das restliche Planvermögen entfällt auf den KRONES Unterstützungs-Fonds e.V. mit Sitz in Neutraubling. Das Fondsvermögen ist in einem von der Allianz GI verwalteten Spezialfonds angelegt und wird aktiv gemanagt. Die zulässigen Instrumente sind in den Anlagerichtlinien erfasst. Die Anlagestrategie ist defensiv ausgerichtet. Am 31.12.2013 war der AGI-Fonds zu 53,4 % in Staatsanleihen, zu 22,6 % in Pfandbriefen und zu 22,6 % in Unternehmensanleihen Investment Grade investiert. 1,4 % wurden als Kasse gehalten. Die aktive Steuerung des Zinsänderungsrisikos erfolgt durch den Einsatz von Zinsfutures; die Duration des Investitionsvolumens liegt bei 2,83 Jahren. Steuerung des Währungsrisikos: es werden keine direkten Währungsanlagen getätigt. Das Gesamtrating des Fondsvermögens ist A+. Das Planvermögen der KRONES AG ist zu 64 % aus der Rückdeckungsversicherung der Allianz abgesichert und zu 36 % aus dem KRONES Unterstützungsfonds.
Die erwarteten Beiträge in das Planvermögen in 2014 betragen T€ 2.026. Die erwarteten Rentenzahlungen in 2014, die nicht aus dem Planvermögen vorgenommen werden, betragen T€ 2.195.
Für betragsorientierte Versorgungspläne (Beiträge zur Rentenversicherung) wurde im Geschäftsjahr 2013 ein Arbeitgeberanteil von T€ 44.744 (Vorjahr: T€ 46.345) aufgewendet.
Die Sensitivitäten der Gesamtpensionsverpflichtung auf Änderungen in den gewichteten Hauptannahmen betragen:
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| Auswirkung auf die Verpflichtung | |||
|---|---|---|---|
| Veränderung der Annahme | Erhöhung der Annahme | Verminderung der Annahme | |
| --- | --- | --- | --- |
| Rechnungszins | 0,50 % | Verminderung um 9,7 % | Erhöhung um 9,7 % |
| Rententrend | 0,50 % | Erhöhung um 7,0 % | Verminderung um 7,0 % |
| Einkommenstrend | 0,50 % | Erhöhung um 0,3 % | Verminderung um 0,3 % |
| Lebenserwartung | 1 Jahr | Erhöhung um 4,3 % | Verminderung um 4,3 % |
Die obige Sensitivitätsanalyse basiert auf der Änderung einer Annahme, während alle anderen Annahmen konstant gehalten werden. Es ist unwahrscheinlich, dass sich dieses in der Realität ereignet und Veränderungen in einigen Annahmen könnten korrelieren. Bei der Berechnung der Sensitivität der leistungsorientierten Verpflichtung zu versicherungsmathematischen Annahmen wurde dieselbe Methode verwendet, mit der Pensionsrückstellungen in der Bilanz ermittelt werden.
14 Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 201.743 (Vorjahr: T€ 178.233) sind in einer Höhe von T€ 162.674 (Vorjahr: T€ 142.696) innerhalb eines Jahres fällig. Diese sonstigen Rückstellungen entfallen auf folgende Posten:
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| T€ | 01.01.2013 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Währungsdifferenzen | 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steuerverpflichtungen | 15.828 | 10.832 | 2.484 | 7.917 | -432 | 9.997 |
| Verpflichtungen aus dem Personalbereich | 23.863 | 898 | 0 | 3.768 | -68 | 26.665 |
| Verpflichtungen aus dem Verwaltungsbereich | 1.753 | 827 | 1.553 | 4.817 | -313 | 3.877 |
| Sonstige übrige Rückstellungen | 136.789 | 31.865 | 11.304 | 69.788 | -2.204 | 161.204 |
| Gesamt | 178.233 | 44.422 | 15.341 | 86.290 | -3.017 | 201.743 |
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| T€ | fällig innerhalb 1 Jahr |
|---|---|
| Steuerverpflichtungen | 7.995 |
| Verpflichtungen aus dem Personalbereich | 395 |
| Verpflichtungen aus dem Verwaltungsbereich | 2.309 |
| Sonstige übrige Rückstellungen | 151.975 |
| Gesamt | 162.674 |
In den Rückstellungen aus dem Personalbereich sind im Wesentlichen langfristige Verpflichtungen für die Altersteilzeit (T€ 19.341; Vorjahr: T€ 16.592) enthalten. Die sonstigen übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorgen für Garantieverpflichtungen und für Drohverluste. Schätzungen beruhen auf den üblichen Erfahrungswerten. Die langfristigen Rückstellungen wurden mit Zinssätzen zwischen 3,3 % und 4,6 % abgezinst.
15 Verpflichtungen
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| T€ | Restlaufzeit bis ein Jahr | Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Gesamt zum 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erhaltene Anzahlungen | 468.817 | 0 | 0 | 468.817 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 192.005 | 3.324 | 0 | 195.329 |
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 9.505 | 1.715 | 0 | 11.220 |
| Sonstige Verpflichtungen | 234.014 | 906 | 0 | 234.920 |
| Gesamt | 904.341 | 5.945 | 0 | 910.286 |
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| T€ | Restlaufzeit bis ein Jahr | Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Gesamt zum 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erhaltene Anzahlungen | 497.163 | 0 | 0 | 497.163 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 197.849 | 6.829 | 0 | 204.678 |
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 14.879 | 2.177 | 0 | 17.056 |
| Sonstige Verpflichtungen | 225.238 | 1.811 | 0 | 227.049 |
| Gesamt | 935.129 | 10.817 | 0 | 945.946 |
Die sonstigen Finanzverpflichtungen sind Verpflichtungen aus Wechseln. Diese stellen nach IAS 39 mögliche Verpflichtungen aus veräußerten Wechseln dar und werden in Höhe von T€ 10.284 (Vorjahr: T€ 16.317) auch als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Die sonstigen Verpflichtungen bestehen neben den sonstigen übrigen Verpflichtungen (T€ 228.314; Vorjahr: T€ 219.565) aus passiver Rechnungsabgrenzung (T€ 6.606; Vorjahr: T€ 7.484).
Die sonstigen übrigen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| T€ | Restlaufzeit bis ein Jahr | Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Gesamt zum 31.12.2013 |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 13.867 | 13.867 | ||
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 7.587 | 7.587 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsverrechnung | 20.626 | 20.626 | ||
| Kreditorische Debitoren | 7.952 | 7.952 | ||
| Finanzierungsleasing | 332 | 22 | 354 | |
| Abgegrenzte Schulden | 163.980 | 163.980 | ||
| Sonstige | 13.064 | 884 | 13.948 | |
| Gesamt | 227.408 | 906 | 228.314 |
Die abgegrenzten Schulden in Höhe von T€ 163.980 (Vorjahr: T€ 149.341) stellen Verpflichtungen dar, die eine höhere Wahrscheinlichkeit bzgl. ihrer Höhe und Fälligkeit besitzen, als dies bei Rückstellungen der Fall ist. Sie beinhalten als wesentliche Positionen ausstehende Lieferantenrechnungen, Verpflichtungen für Gleitzeitguthaben und Urlaubsrückstände sowie für Erfolgsbeteiligungen.
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| T€ | Restlaufzeit bis ein Jahr | Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Gesamt zum 31.12.2012 |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 15.670 | 331 | 16.001 | |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 7.645 | 7.645 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsverrechnung | 18.770 | 18.770 | ||
| Kreditorische Debitoren | 10.880 | 10.880 | ||
| Finanzierungsleasing | 413 | 55 | 468 | |
| Abgegrenzte Schulden | 149.341 | 149.341 | ||
| Sonstige | 15.035 | 1.425 | 16.460 | |
| Gesamt | 217.754 | 1.811 | 219.565 |
Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden ohne Berücksichtigung des zukünftigen Zinsaufwands unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der einzelnen Leasingverträge liegen zwischen 2 und 4 Jahren. Die Verträge beinhalten zum Teil Verlängerungs- bzw. Kaufoptionen.
Der unter den sonstigen übrigen Verpflichtungen ausgewiesene Barwert der Mindestleasing-zahlungen aus Finance Lease-Verhältnissen setzt sich nach Fälligkeiten getrennt wie folgt zusammen:
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| künftige Mindestleasingzahlungen | ||
| bis 1 Jahr | 525 | 612 |
| von 1 bis 5 Jahre | 462 | 807 |
| 987 | 1.419 | |
| In künftigen Mindestleasingzahlungen enthaltener Zinsanteil | ||
| bis 1 Jahr | 13 | 24 |
| von 1 bis 5 Jahre | 13 | 18 |
| 26 | 42 | |
| Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen | ||
| bis 1 Jahr | 512 | 588 |
| von 1 bis 5 Jahre | 449 | 789 |
| 961 | 1.377 |
16 Haftungsverhältnisse
Für Eventualverbindlichkeiten wurden keine Rückstellungen gebildet, weil das Risiko der Inanspruchnahme als wenig wahrscheinlich eingeschätzt wird.
Es bestehen im Geschäftsjahr wie im Vorjahr keine Haftungsverhältnisse.
17 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Operating Leasing und langfristigen Mietverhältnissen für Grundstücke und Gebäude, Fahrzeuge, Computer und Telekommunikationsgeräte.
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| künftige Mindestleasingzahlungen | ||
| bis 1 Jahr | 13.751 | 14.732 |
| von 1 bis 5 Jahre | 13.794 | 13.067 |
| 27.545 | 27.799 | |
| künftige Wartungen | ||
| bis 1 Jahr | 11.213 | 10.890 |
| von 1 bis 5 Jahre | 1.148 | 6.091 |
| 12.361 | 16.981 |
Im Rahmen dieser Miet- und Leasingverträge wurden 2013 Zahlungen in Höhe von T€ 21.796 (Vorjahr: T€ 20.883) geleistet.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, weil die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
18 Derivative Finanzinstrumente
Die derivativen Finanzinstrumente des KRONES Konzerns mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ 4.463 (Vorjahr: T€ 1.926) - hiervon kurzfristig: T€ 4.163 (Vorjahr: T€ 2.069) - decken im Wesentlichen die Währungskursrisiken des US-Dollars, australischen Dollars und kanadischen Dollars sowie des britischen Pfunds, des japanischen Yen und des Euro ab. Der beizulegende Zeitwert beinhaltet neben der Differenz zwischen dem von der jeweiligen Geschäftsbank erhaltenen Terminkurs und dem Kurs zum Bilanzstichtag angemessene Auf- bzw. Abschläge für die erwartete Kursentwicklung bis zum Fälligkeitstermin. Diese Finanzinstrumente werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert.
Die derivativen Finanzinstrumente setzen sich im Wesentlichen aus Devisenterminkontrakten in einem gesicherten Volumen von 141,0 Mio. € (Vorjahr: 221,3 Mio. €) - hiervon kurzfristig: 138,5 Mio. € (Vorjahr: 219,8 Mio. €) - zusammen. In diesem Volumen ist ein Nominalvolumen für kurzfristige Cashflow Hedges von 64,4 Mio. € (Vorjahr: 74,6 Mio. €) enthalten und mit einem Fair Value von 64,4 Mio. € (Vorjahr: 74,0 Mio. €) bewertet. Das Ausfallrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten besteht maximal in der Höhe des Saldos der positiven Marktwerte bei Ausfall eines Vertragspartners. Die dargestellten Cashflow Hedges sind grundsätzlich effektiv.
Der Nettoverlust aus diesen Finanzinstrumenten beträgt im Berichtsjahr T€ 81 (Vorjahr: Nettogewinn T€ 108).
Erläuterung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung
19 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse des KRONES Konzerns in Höhe von T€ 2.815.710 (Vorjahr: T€ 2.664.194) stellen an Kunden berechnete Lieferungen und Leistungen abzüglich Erlösschmälerungen dar. In der Segmentberichterstattung werden die Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen aufgeteilt und nach geografischen Märkten detailliert dargestellt. Im Geschäftsjahr 2013 sind aus Fertigungsaufträgen Erlöse in Höhe von T€ 1.400.692 (Vorjahr: T€ 1.440.378) entstanden. Aus laufenden Projekten sind Kosten und Gewinne (abzüglich etwaiger ausgewiesener Verluste) in Höhe von T€ 1.207.102 (Vorjahr: T€ 878.560) angefallen. Hierauf sind erhaltene Anzahlungen von T€ 208.614 (Vorjahr: T€ 88.837) angefallen.
20 Andere aktivierte Eigenleistungen
Die anderen aktivierten Eigenleistungen beinhalten aktivierte Entwicklungskosten und aktivierte Eigenleistungen des Sachanlagevermögens.
Bzgl. der nach IAS 38 aktivierten Entwicklungskosten sei auf die Anmerkungen bei den immateriellen Vermögenswerten verwiesen.
21 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 82.527 (Vorjahr: T€ 104.353) bestehen neben den als periodenfremd zu bezeichnenden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 18.924; Vorjahr: T€ 19.087), Gewinne aus Anlagenabgang (T€ 317; Vorjahr: T€ 644) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen (T€ 3.761; Vorjahr: T€ 4.631) im Wesentlichen aus Fremdwährungsgewinnen in Höhe von T€ 44.466 (Vorjahr: T€ 35.069). Dem standen im sonstigen betrieblichen Aufwand Zuführungen zu Wertberichtigungen (T€ 8.450; Vorjahr: T€ 3.291) und Kursverluste in Höhe von T€ 28.579 (Vorjahr: T€ 47.355) gegenüber.
22 Materialaufwand
Der Materialaufwand teilt sich in Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von T€ 1.102.757 (Vorjahr: T€ 1.086.061) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 275.005 (Vorjahr: T€ 239.244) auf.
23 Personalaufwand
Innerhalb des KRONES Konzerns waren im Jahresdurchschnitt 11.841 Mitarbeiter (Vorjahr: 11.487) inkl. Auszubildende (657; Vorjahr: 604) beschäftigt . Die Mitarbeiter im KRONES Konzern setzen sich im Jahresdurchschnitt wie folgt zusammen:
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Außertarifliche Mitarbeiter | 2.831 | 2.721 |
| Tarifmitarbeiter | 9.010 | 8.766 |
| Gesamt | 11.841 | 11.487 |
24 Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind unter anderem neben den periodenfremden Verlusten aus Anlagenabgang in Höhe von T€ 511 (Vorjahr: T€ 423), Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 8.450; Vorjahr: T€ 3.291) sowie sonstige Steuern in Höhe von T€ 7.320 (Vorjahr: T€ 4.210) vor allem Frachtkosten (T€ 82.156; Vorjahr: T€ 98.928) und Miete und Reinigungskosten (T€ 33.342; Vorjahr: T€ 26.127) enthalten.
25 Finanzergebnis
Das Finanzergebnis in Höhe von T€ -3.122 (Vorjahr: T€ 5.622) setzt sich wie folgt zusammen:
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| T€ | 31.12.2013 | 31.12.2012 |
|---|---|---|
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 10 | 28 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 5.201 | 6.925 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -4.978 | -3.468 |
| Zinsergebnis | 223 | 3.457 |
| Ergebnis aus nach der Equity Methode bilanzierten Beteiligungen | -5.036 | 0 |
| Erträge aus Beteiligungen | 1.681 | 2.137 |
| Finanzergebnis | -3.122 | 5.622 |
Neben dem anteiligen Ergebnis aus der Equity Konsolidierung in Höhe von T€ 3.121 sind noch Wertminderungen in Höhe von T€ 1.915 enthalten. Das Ergebnis aus nach der Equity Methode bilanzierten Beteiligungen ist dem Segment Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik zuzuordnen. Der Buchwert wurde aufgrund der Entwicklung der Gesellschaft vollständig abgeschrieben.
26 Ertragsteuern
Die Ertragsteuern betrugen im Geschäftsjahr 2013 T€ -50.226 (Vorjahr: T€ -30.885). Weitere Informationen sind unter der Position 7 »Ertragsteuern« (Seite 153 bis 155) dargestellt.
27 Ergebnis je Aktie
Nach IAS 33 »Earnings per Share« ergibt sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses - ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter - durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien wie folgt:
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| 2013 | 2012 | |
|---|---|---|
| Konzernergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter (in T€) | 119.441 | 68.254 |
| Durchschnittliche Anzahl der in Umlauf befindlichen Stammaktien (Stück) | 31.143.961 | 30.167.651 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 3,84 | 2,26 |
Wie im Vorjahr entspricht das verwässerte Ergebnis je Aktie dem unverwässerten Ergebnis.
Sonstige Erläuterungen
■ Prüfhonorar des Konzernprüfers
Für die Abschlussprüfungsleistungen des KRONES Konzerns sowie der Muttergesellschaft durch den Konzernabschlussprüfer sind im Geschäftsjahr 2013 Aufwendungen in Höhe von T€ 468 (Vorjahr: T€ 448) angefallen. Zuzüglich sind für die Muttergesellschaft T€ 24 (Vorjahr: T€ 61) Steuerberatungsleistungen angefallen. Für die deutschen Tochtergesellschaften wurden für die Abschlussprüfungsleistungen T€ 37 (Vorjahr: T€ 36) aufgewendet.
■ Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
KRONES hat 100 % der Anteile an der HST Maschinenbau GmbH erworben.
■ Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Als nahestehende Unternehmen oder Personen im Sinne des IAS 24 »Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen« kommen grundsätzlich die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der KRONES AG sowie die der Unternehmen des KRONES Konzerns einschließlich nicht konsolidierter Tochtergesellschaften in Betracht. Verkäufe und Erlöse zwischen den nahestehenden Gesellschaften werden zu marktüblichen Preisen (»at arm's length«) getätigt. Aus Verkäufen an nichtkonsolidierte Gesellschaften aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sind im Geschäftsjahr 2013 T€ 24.948 (Vorjahr: T€ 21.102) angefallen. Aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie sonstigem Zahlungsverkehr resultiert ein aktivischer Saldo in Höhe von T€ 4.548 (Vorjahr: passivischer Saldo T€ 8.230), davon ein aktivischer Saldo in Höhe von T€ 5.097 gegen assoziierte Unternehmen. Aus Bürgschaften besteht ein Haftungsverhältnis von T€ 2.350 (Vorjahr: T€ 2.760).
■ Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der KRONES AG Anwendung finden, und erläutert Höhe sowie Struktur der Vorstandseinkommen. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben.
Der Vergütungsbericht findet sich auf den Seiten 116 bis 119 des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2013.
■ Corporate Governance
Die Erklärung des Vorstands und Aufsichtsrats gem. § 161 AktG zum Corporate Governance-Kodex in der Fassung vom 13. Mai 2013 ist auf der Webseite der KRONES AG den Aktionären zugänglich. Dort sind auch die Abweichungen aufgeführt.
■ Risikobericht
Die Risikoberichterstattung erfolgt im Lagebericht auf den Seiten 96 bis 107.
Standards/Interpretationen
Nicht vorzeitig angewandte Standards/Interpretationen
Nachfolgende vom IASB herausgegebene und von der europäischen Union übernommene Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards und Interpretationen, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist (anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen), wurden von der KRONES AG auch nicht vorzeitig angewandt:
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| IFRS 10 | »Konzernabschlüsse« |
| IFRS 12 | »Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen« |
| IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 | »Übergangsvorschriften« |
| IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 | »Investmentgesellschaften« |
| IAS 27 | »Einzelabschlüsse« |
| IAS 32 | »Saldierung finanzieller Vermögenswerte und Schulden« |
| IAS 36 | »Angaben zum erzielbaren Betrag nicht-finanzieller Vermögenswerte« |
| IAS 39 | »Novation von Derivativen und Fortführung der Bilanzierung von Sicherungsgeschäften« |
Aus diesen Standards und Interpretationen werden sich für den Konzernabschluss der KRONES AG in der Periode ihrer erstmaligen Anwendung voraussichtlich keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Die folgenden Standards und Interpretationen, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist, sind für den Konzernabschluss der KRONES AG voraussichtlich nicht relevant:
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| IFRS 11 | »Gemeinschaftliche Tätigkeiten« |
Änderungen aufgrund eines neuen Standards oder einer neuen Interpretation bzw. Änderungen von bestehenden Standards und Interpretationen (erstmalig anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen):
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| IFRS 1 | »Darlehen der öffentlichen Hand« |
| IFRS 1 | »Hochinflation und Ersetzung des festen Umstellungszeitpunktes für IFRS-Erstanwender« |
| IFRS 7 | »Anhangangaben - Saldierungen finanzieller Vermögenswerte und Schulden« |
| IFRS 13 | »Bemessung des beizulegenden Zeitwerts« |
| IAS 1 | »Darstellung der Posten des sonstigen Ergebnisses« |
| IAS 12 | »Realisierung zugrunde liegender Vermögenswerte« |
| IFRIC 20 | »Abraumkosten in der Produktionsphase eines Tagebaubergwerks« |
| IAS19 (rev. 2011) | »Leistungen an Arbeitnehmer« |
| Improvements IFRS 2009 - 2011 »Änderungen zu IFRS 1, IAS 1, IAS 16, IAS 32, IAS 34« |
Mit Ausnahme des IAS 19 (rev. 2011) sind diese Änderungen bei KRONES nicht anwendbar oder führten zu keinen wesentlichen Auswirkungen in der Berichtsperiode.
Die wesentlichste Änderung aus der Überarbeitung des IAS 19 (revised 2011) betrifft die Bilanzierung von Pensionsverpflichtungen aus leistungsorientierten Versorgungsplänen.
Bislang gab es ein Wahlrecht, wie die sogenannten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste im Abschluss erfasst werden können. Diese konnten entweder (a) ergebniswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, (b) im sonstigen Ergebnis (OCI) oder (c) zeitverzögert nach der sogenannten Korridormethode erfasst werden. Mit der Neufassung des IAS 19 ist dieses Wahlrecht für eine transparentere und vergleichbarere Abbildung abgeschafft worden, so dass nunmehr nur noch eine unmittelbare und vollumfängliche Erfassung im Jahr der Entstehung zulässig ist. Die Erfassung ist verpflichtend im sonstigen Ergebnis vorzunehmen. Außerdem ist nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand jetzt im Jahr der Entstehung direkt im Gewinn oder Verlust zu erfassen.
Zudem wurden bislang zu Beginn der Rechnungsperiode die erwarteten Erträge des Planvermögens anhand der Erwartungen des Managements über die Wertentwicklung des Anlageportfolios ermittelt. Mit Anwendung des IAS 19 (revised 2011) ist nur noch eine typisierende Verzinsung des Planvermögens in Höhe des Diskontierungszinssatzes der Pensionsverpflichtungen zu Periodenbeginn zulässig.
Neben der Änderung der Bilanzierung ergeben sich auch geänderte Anhangangaben, z. B. in Form von Sensitivitätsanalysen.
Da KRONES bislang die sogenannte Korridormethode zur Erfassung versicherungsmathematischer Gewinne und Verluste angewendet hatte, hat sich aus der rückwirkenden Umstellung im Wesentlichen eine höhere Rückstellung ergeben. Zudem wird das operative Ergebnis nach der neuen Methode nicht durch die Amortisation des den Korridor übersteigenden Betrags beeinflusst, stattdessen hat sich eine stärkere Belastung des sonstigen Ergebnisses ergeben.
Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen der Anwendungen des IAS 19 auf die wesentlichen Posten des Konzerneigenkapitals zum 1. Januar 2012 sowie zum 31. Dezember 2012.
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| Konzernbilanz | vor Anpassung | Anpassung | 31.12.12 nach Anpassung |
|---|---|---|---|
| Summe Aktiva | 2.069.603 | 0 | 2.069.603 |
| davon Aktive latente Steuern | |||
| Summe Verbindlichkeiten | 1.233.436 | 37.671 | 1.271.107 |
| davon Rückstellungen für Pensionen | 87.557 | 53.489 | 141.046 |
| davon Passive latente Steuern | 21.142 | -15.818 | 5.324 |
| Summe Eigenkapital | 836.167 | -37.671 | 798.496 |
| davon Sonstige Rücklagen | 1.389 | -42.122 | -40.733 |
| davon Konzernbilanzgewinn | 359.152 | 4.451 | 363.603 |
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| Konzernbilanz | vor Anpassung | Anpassung | 01.01.12 nach Anpassung |
|---|---|---|---|
| Summe Aktiva | 2.039.828 | 5.851 | 2.045.679 |
| davon Aktive latente Steuern | 13.523 | 5.851 | 19.374 |
| Summe Verbindlichkeiten | 1.254.334 | 28.509 | 1.282.843 |
| davon Rückstellungen für Pensionen | 82.278 | 32.378 | 114.656 |
| davon Passive latente Steuern | 3.869 | -3.869 | 0 |
| Summe Eigenkapital | 785.494 | -22.658 | 762.836 |
| davon Sonstige Rücklagen | -5.639 | -25.883 | -31.522 |
| davon Konzernbilanzgewinn | 311.000 | 3.225 | 314.225 |
Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen der Anwendungen des IAS 19 auf die wesentlichen Posten der Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012.
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| Konzerngewinn-und-Verlust-Rechnung | vor Anpassung | Anpassung | 01.01. - 31.12.2012 nach Anpassung |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 97.913 | 1.226 | 99.139 |
| davon Personalaufwand | -777.361 | 1.226 | -776.135 |
| Konzernergebnis | 67.028 | 1.226 | 68.254 |
| Ergebnis je Aktie | 2,22 | 0,04 | 2,26 |
Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen der Anwendungen des IAS 19 auf die wesentlichen Posten des Konzerneigenkapitals vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012.
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| Im Konzern-Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen | vor Anpassung | Anpassung | 01.01.-31.12.2012 nach Anpassung |
|---|---|---|---|
| Konzernergebnis | 67.028 | 1.226 | 68.254 |
| Posten, die nicht in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | 0 | -38.897 | -38.897 |
| Effekte aus der rückwirkenden Anwendung von IAS 19R | 0 | -22.658 | -22.658 |
| Versicherungsmathematische Gewinne/Verluste | 0 | -16.239 | -16.239 |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 1.746 | -38.897 | -37.151 |
| Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 68.774 | -37.671 | 31.103 |
Die folgende Tabelle zeigt die Auswirkungen der Anwendungen des IAS 19 auf die wesentlichen Posten der Konzernkapitalflussrechnung vom 1. Januar 2012 bis zum 31. Dezember 2012.
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| Konzernkapitalflussrechnung | vor Anpassung | Anpassung | 01.01. -31.12.2012 nach Anpassung |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 97.913 | 1.226 | 99.139 |
| Verminderung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden | -56.715 | 15.328 | -41.387 |
| Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten die nicht der Investitions- und Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 38.502 | -16.554 | 21.948 |
Hätte KRONES IAS 19R nicht zum 31.12.2013 angewendet, wären die in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung des Geschäftsjahres ausgewiesenen Personalaufwendungen T€ 2.448 höher gewesen. Des Weiteren wären die Pensionsrückstellungen um T€ 51.040 niedriger. Das Eigenkapital wäre um T€ 37.106 und die passiven latenten Steuern um T€ 13.934 sowie das Ergebnis je Aktie um 0,07€ höher gewesen.
Aufstellung des Anteilsbesitzes
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der Beteiligung der KRONES AG in %* |
|---|---|
| ■ neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| ■ KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling | 100,00 |
| ■ ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| ■ EVOGUARD GmbH, Nittenau | 100,00 |
| ■ MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main | 100,00 |
| ■ KLUG GmbH Integrierte Systeme, Teunz | 26,00 |
| ■ S.A. KRONES N.V., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 |
| ■ MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien | 100,00 |
| ■ KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark | 100,00 |
| ■ KRONES S.A.R.L., Lyon, Frankreich | 100,00 |
| ■ KRONES UK Ltd., Bolton, Großbritannien | 100,00 |
| ■ KRONES S.R.L., Garda (VR), Italien | 100,00 |
| ■ KOSME S.R.L., Roverbella, Italien | 100,00 |
| ■ KRONES Nederland B.V., Bodegraven, Niederlande | 100,00 |
| ■ KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich | 100,00 |
| ■ KRONES Spólka Z.O.O., Warschau, Polen | 100,00 |
| ■ KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal | 100,00 |
| ■ KRONES O.O.O., Moskau, Russische Föderation | 100,00 |
| ■ KRONES Romania Prod. S.R.L., Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| ■ KRONES AG, Buttwil, Schweiz | 100,00 |
| ■ KRONES Iberica, S. A., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| ■ KRONES S.R.O., Prag, Tschechische Republik | 100,00 |
| ■ KONPLAN S.R.O., Pilsen, Tschechische Republik | 100,00 |
| ■ KRONES Makina Sanayi ve Tikaret Ltd. Sirketi, Istanbul, Türkei | 100,00 |
| ■ KRONES Ukraine LLC, Kiew, Ukraine | 100,00 |
| ■ KRONES Angola - Representacoes, Comercio e Industria, Lda., Luanda, Angola | 100,00 |
| ■ KRONES Surlatina S. A., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| ■ KRONES do Brazil Ltda., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| ■ KRONES S. A., São Paulo, Brasilien | 100,00 |
| ■ KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 |
| ■ KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, VR China | 100,00 |
| ■ KRONES Asia Ltd., Hongkong, VR China | 100,00 |
| ■ KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien | 100,00 |
| ■ PT. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien | 100,00 |
| ■ KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan | 100,00 |
| ■ KRONES Machinery Co. Ltd., Mississauga, Ontario, Kanada | 100,00 |
| ■ KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia | 100,00 |
| ■ KRONES Andina Ltda., Bogotá, Kolumbien | 100,00 |
| ■ KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea | 100,00 |
| ■ KRONES Mex S. A. de C. V., Mexiko D. F., Mexiko | 100,00 |
| ■ KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria | 100,00 |
| ■ KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 |
| ■ KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 100,00 |
| ■ KRONES, Inc., Franklin, Wisconsin, USA | 100,00 |
| ■ Maquinarias KRONES de Venezuela S. A., Caracas, Venezuela | 100,00 |
* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.
Aufsichtsrat und Vorstand
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat
Ernst Baumann
Aufsichtsratsvorsitzender
* ZF FRIEDRICHSHAFEN AG
Werner Schrödl**
Gesamtbetriebsratsvorsitzender Stv. Aufsichtsratsvorsitzender
* VERWALTUNGSRAT DER BAYERISCHEN BETRIEBSKRANKENKASSEN
Klaus Gerlach**
Head of Central International Operations and Services
Dr. Klaus Heimann**
Leiter des Ressorts Bildungs- und Qualifizierungspolitik der IG METALL
Dr. Jochen Klein
Geschäftsführer der I-Invest GmbH
* DÖHLER GMBH
* HOYER GMBH
* CONSORTIUM GASTRONOMIE GMBH
Norman Kronseder
Land- und Forstwirt
* BAYERISCHE FUTTERSAATBAU GMBH
Philipp Graf
von und zu Lerchenfeld
MdB, Dipl.-Ing. agr., WP/StB
Dr. Alexander Nerz
Rechtsanwalt
Johann Robold**
Betriebsrat
Petra Schadeberg-Herrmann
Geschäftsführende Gesellschafterin der KROMBACHER FINANCE GMBH, SCHAWEI GMBH,
DIVERSUM HOLDING GMBH & CO. KG
* ab 19.04.2013 COMMERZBANK AG
Jürgen Scholz**
1. Bevollmächtigter und Kassierer
IG METALL Verwaltungsstelle
Regensburg
* INFINEON TECHNOLOGIES AG
Josef Weitzer**
Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender
* SPARKASSE REGENSBURG
Vorstand
Volker Kronseder
Vorsitzender
Personal, Kommunikation und Qualität
Christoph Klenk
Finanzen, Controlling
und Informationsmanagement
Rainulf Diepold
Vertrieb und Marketing
Werner Frischholz
Anlagen und Komponenten
Thomas Ricker
Abfüll- und Verpackungstechnik
Markus Tischer
International Operations and Services
(seit 01.01.2014)
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG
** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns der KRONES AG
Der Bilanzgewinn der KRONES AG beträgt zum 31. Dezember 2013 106.276.074,58 €.
Wir schlagen der ordentlichen Hauptversammlung am 25. Juni 2014 vor, von diesem Betrag folgende Verwendung zu beschließen:
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| Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns | € |
|---|---|
| Dividende € 2,00 | 63.186.144 |
| Vortrag auf neue Rechnung | 43.089.930,58 |
Neutraubling, 31. März 2014
KRONES AG
Der Vorstand:
Volker Kronseder, Vorsitzender
Christoph Klenk
Rainulf Diepold
Werner Frischholz
Thomas Ricker
Markus Tischer
Weitere Informationen
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der KRONES Aktiengesellschaft, Neutraubling, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Entwicklung des Eigenkapitals und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Regensburg, den 31. März 2014
**KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft**
Braun, Wirtschaftsprüfer
Herr, Wirtschaftsprüfer
Kaufmännisches Glossar
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| Cashflow | Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten in einer Periode. |
| Corporate Governance | Rahmen für eine verantwortungsvolle und auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle. |
| DAX | Deutscher Aktienindex (DAX). Der Index umfasst die 30 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen Unternehmen. |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation). |
| EBIT | Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes). |
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). |
| EBT-Marge | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zum Umsatz. |
| Eigenkapital | Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital. |
| Free Cashflow | Der frei verfügbare Cashflow, der zur Dividendenausschüttung, Schuldentilgung oder Thesaurierung zur Verfügung steht. Der Free Cashflow berechnet sich, in dem man von der Mittelveränderung aus der laufenden Geschäftstätigkeit die Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit abzieht. |
| Free Float | Streubesitz, also der Teil des Aktienkapitals, der sich nicht in festen Händen von Großaktionären befindet. |
| Fremdkapital | Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten. |
| IFRS | International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze. |
| Kapitalflussrechnung | Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. |
| Marktkapitalisierung | Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs, multipliziert mit der Anzahl der Aktien. |
| MDAX | Index, der die 50 größten (gemessen an Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst. |
| Nettoliquidität | Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. |
| ROCE (passivisch) | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen). |
| ROCE (aktivisch) | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Summe aus Anlagevermögen und Working Capital. |
| Total Cost of Ownership (TCO) | Bezeichnet die Gesamtkosten einer Investition während der kompletten Nutzungsdauer. Sie setzt sich aus den Anschaffungskosten und den Betriebskosten der Maschine oder Anlage zusammen. |
| Working Capital | Das betriebsnotwendige Kapital errechnet sich wie folgt: (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen + Vorräte + geleistete Anzahlungen) - (Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen + erhaltene Anzahlungen) |
| XETRA-Handelssystem | Elektronisches Börsenhandelssystem der Deutschen Börse AG. |
Technisches Glossar
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| Aseptische Getränkeabfüllung | Keimfreie Abfüllung von Getränken bei Umgebungstemperatur. |
| Block-Lösungen | Es werden mindestens zwei Einzelmaschinen, zum Beispiel eine Streckblasmaschine und ein Füller, direkt miteinander verbunden. Der Nassteilblock ErgoBloc L besteht aus einer Streckblasmaschine, einer Etikettiermaschine und einem Füller. |
| Digitaldruck | Druckverfahren, bei dem die Daten direkt vom Computer auf das zu bedruckende Objekt übertragen werden, ohne dass eine Druckvorlage erzeugt wird. Digitaldruck ist deutlich flexibler und bei kleineren Auflagen erheblich wirtschaftlicher als herkömmliche Druck- und Etikettierverfahren. |
| Energy Drink | Getränk, das eine anregende Wirkung auf den Organismus hat. Hierfür sorgen hauptsächlich die Inhaltsstoffe Zucker und Koffein. |
| enviro | Das Nachhaltigkeitsprogramm von KRONES. enviro wurde 2009 von TÜV SÜD zertifiziert. Damit hat KRONES die Kompetenzzertifizierung erhalten, um das enviro-Siegel für Energie- und Medieneffizienz (Gas, Wasser) sowie Umweltverträglichkeit für die eigenen Maschinen und Anlagen zu verleihen. KRONES richtet alle Neuentwicklungen an den Kriterien des Nachhaltigkeitsprogramms enviro aus |
| Filterkeller | Nach dem Lagern in speziellen Tanks wird Bier filtriert, also von festen und trüben Bestandteilen getrennt. Der Prozess läuft in Filtrationsanlagen ab, die im Filterkeller einer Brauerei stehen. |
| Füller | Als Füller werden Maschinen und Anlagen bezeichnet, mit denen das fertige Produkt in die Verpackung dosiert wird. |
| Inspektionsmaschine | Maschine, die überprüft, ob leere oder volle Flaschen bzw. andere Behälter beschädigt oder verschmutzt sind. |
| Intralogistik | Kompletter innerbetrieblicher Material- und Warenfluss. Dazu zählen beispielsweise Lager-, Kommissionierungs- und Fördersysteme. |
| Linie | Als Linie wird eine komplette Anlage bezeichnet, die aus mehreren Einzelmaschinen und Modulen besteht. Mit einer kompletten KRONES Linie werden fertige Getränke gemischt, Flaschen produziert, abgefüllt, etikettiert, transportiert und verpackt. |
| Multireel | Maschine, die mehrere Etikettenrollen aufnehmen kann und der Etikettiermaschine automatisch zuführt. |
| Pasteurisation | Kurzzeitige Erwärmung von flüssigen Lebensmitteln auf Temperaturen bis 100 Grad Celsius. Dadurch werden Mikroorganismen abgetötet und Getränke wie Milch sowie Frucht- und Gemüsesäfte haltbar gemacht. |
| PET | Polyethylenterephthalat, ein thermoplastischer Kunststoff aus der Familie der Polyester, der u. a. zur Herstellung von Getränkeflaschen eingesetzt wird. |
| Preforms | Rohlinge aus PET, die in Form und Größe Reagenzgläsern ähneln. Aus den Preforms werden in einer Streckblasmaschine PET-Flaschen hergestellt. |
| Streckblasmaschine | Mit Streckblasmaschinen werden Behälter aus Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt. Die PET-Rohlinge (Preforms) werden erwärmt und danach in einer Blasform mit Druckluft zu fertigen Behältern aufgeblasen. |
| Sudhaus | Im Sudhaus wird aus den Grundstoffen Malz, Hopfen und Wasser in mehreren Schritten Bier gebraut. |
Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt. Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen. Bitte haben Sie hierfür Verständnis.
Der Geschäftsbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wird auf Anfrage gerne zugesandt. Sie finden ihn außerdem auf unserer Website unter der Rubrik Investor Relations.
Die Herstellung und das Papier des Geschäftsberichts 2013 des KRONES Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z. B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.
Impressum
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| Herausgeber | KRONES AG Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling |
| Projektleitung | Roland Pokorny, Leiter Unternehmenskommunikation |
| Gestaltung | Büro Benseler |
| Text | KRONES AG, InvestorPress GmbH |
| Fotos | KRONES AG, Roman Graggo, Fotolia |
| Druck, Litho | Mediahaus Biering GmbH |
| Papier | PhoeniXmotion, Gmund Colors |
| Auflage | 2.500 in deutscher Sprache 1.800 in englischer Sprache |
Auf einen Blick: Umsatz, Ergebnis, Mitarbeiter, Dividende
Umsatz KRONES Konzern in Mio. €

Ergebnis vor Steuern KRONES Konzern in Mio. €

* angepasst gemäß IAS 19R
Mitarbeiterentwicklung KRONES

Dividende je Aktie in €

** gemäß Gewinnverwendungsvorschlag, inkl. 1,00 € Sonderausschüttung
Konzernzahlen 2009 - 2013
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| 2013 | 2012* | 2011* | 2010 | 2009 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | ||||||
| Umsatzerlöse | in Mio. € | 2.816 | 2.664 | 2.480 | 2.173 | 1.865 |
| davon Inland | in Mio. € | 292 | 224 | 253 | 234 | 191 |
| davon Ausland | in Mio. € | 2.524 | 2.440 | 2.227 | 1.939 | 1.674 |
| Exportanteil | in % | 90 | 92 | 90 | 89 | 90 |
| Ertragslage | ||||||
| Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | 170 | 99 | 75 | 71 | -39 |
| Konzernergebnis | in Mio. € | 119 | 68 | 44 | 51 | -34 |
| Ergebnis je Aktie | in € | 3,84 | 2,26 | 1,45 | 1,68 | -1,13 |
| Vermögens- und Kapitalstruktur | ||||||
| Langfristige Vermögenswerte | in Mio. € | 642 | 625 | 603 | 569 | 542 |
| davon Anlagevermögen | in Mio. € | 605 | 587 | 555 | 519 | 496 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | in Mio. € | 1.596 | 1.445 | 1.443 | 1.317 | 1.248 |
| davon Zahlungsmittel | in Mio. € | 240 | 133 | 125 | 147 | 136 |
| Eigenkapital | in Mio. € | 954 | 798 | 763 | 759 | 696 |
| Fremdkapital | in Mio. € | 1.284 | 1.272 | 1.283 | 1.127 | 1.094 |
| langfristige Verpflichtungen | in Mio. € | 213 | 193 | 162 | 125 | 125 |
| kurzfristige Verpflichtungen | in Mio. € | 1.071 | 1.079 | 1.121 | 1.002 | 970 |
| Bilanzsumme | in Mio. € | 2.238 | 2.070 | 2.046 | 1.886 | 1.790 |
| Cashflow/Investitionen | ||||||
| Free Cashflow | in Mio. € | 67 | 31 | -7 | 3 | 83 |
| Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | in Mio. € | 108 | 111 | 106 | 82 | 88 |
| Abschreibungen | in Mio. € | 85 | 77 | 70 | 61 | 60 |
| Nettofinanzposition (Zahlungsmittel abzgl. Finanzverbindlichkeiten) | in Mio. € | 240 | 133 | 125 | 147 | 136 |
| Kennziffern/Rentabilitätskennzahlen | ||||||
| EBT-Marge | in % | 6,0 | 3,7 | 3,0 | 3,3 | -2,1 |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern | in % | 19,4 | 12,2 | 9,8 | 9,7 | -5,3 |
| ROCE (passivisch) | in % | 16,7 | 10,0 | 7,9 | 8,1 | -3,5 |
| ROCE (aktivisch) | in % | 13,8 | 7,8 | 6,2 | 6,5 | -2,8 |
| Mitarbeiter (per 31.12.) | 12.285 | 11.963 | 11.389 | 10.575 | 10.238 | |
| davon Inland | 9.098 | 9.076 | 8.887 | 8.280 | 8.165 | |
| davon Ausland | 3.187 | 2.887 | 2.502 | 2.295 | 2.073 | |
| Ausschüttung | ||||||
| Dividende je Aktie | in € | 2,00** | 0,75 | 0,60 | 0,40 | 0,00 |
* angepasst gemäß IAS 19R
** gemäß Gewinnverwendungsvorschlag, inkl. 1,00 € Sonderausschüttung
Segmente und Produktsparten des KRONES Konzerns
Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung
| ― | Produktbehandlungstechnik |
| ― | Systemtechnik |
| ― | Etikettiertechnik |
| ― | Inspektionstechnik |
| ― | Fülltechnik |
| ― | Reinigungstechnik |
| ― | Kunststofftechnik |
| ― | Pack- und Palettiertechnik |
| ― | Transporttechnik |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik
| ― | Sudhaus- und Filtrationstechnik |
| ― | Informationstechnologie |
| ― | Intralogistik |
| ― | Materialflusstechnik |
Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)
| ― | Etikettiertechnik |
| ― | Fülltechnik |
| ― | Kunststofftechnik |
| ― | Pack- und Palettiertechnik |
| ― | Transporttechnik |
Kontakt
KRONES AG
Investor Relations
Olaf Scholz
Telefon +49 9401 70-1169
Telefax +49 9401 70-911169
E-Mail [email protected]
Böhmerwaldstraße 5
93073 Neutraubling
Deutschland
Finanzkalender
scroll
| 30.04.2014 | Geschäftsbericht 2013 Zwischenbericht zum 31. März 2014 |
| 25.06.2014 | Hauptversammlung |
| 24.07.2014 | Zwischenbericht zum 30. Juni 2014 |
| 23.10.2014 | Zwischenbericht zum 30. September 2014 |