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KRONES AG Annual Report 2010

May 16, 2011

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Annual Report

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Krones AG

Neutraubling

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010

Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.

Geschäftsbericht 2010

Wir wollen unseren Kunden immer Mehrwert bieten. Mit allen Produkten und Dienstleistungen. Dieses klare Bekenntnis spiegelt sich auch in den Unternehmenswerten von KRONES wider, die wir aus unseren Kernstärken abgeleitet haben.

KRONES ist »zukunftsstark und wertsichernd«, »lösungsstark und wertschaffend« sowie »dialogstark und wertschätzend«.

Diese Wertepaare zieren nicht nur den Titel des Geschäftsberichts 2010, sondern werden von unseren Mitarbeitern täglich gelebt und umgesetzt. Das unterstreichen auch die Beispiele aus verschiedenen Unternehmensbereichen, die wir Ihnen auf den Themenseiten des vorliegenden Berichts vorstellen.

Auf einen Blick: Umsatz, Ergebnis, Mitarbeiter, Dividende

Umsatz KRONES Konzern in Mio. €

EBT KRONES Konzern in Mio. €

Mitarbeiterentwicklung KRONES

Dividende je Aktie in €

KRONES KOMPAKT

Vorwort des Vorstands

»Dass wir während der Finanz- und Wirtschaftskrise an unserer Stammbelegschaft festhielten, zahlte sich bereits 2010 aus.«

Volker Kronseder

Vorstandsvorsitzender

Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,

nach den verlustreichen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 startete KRONES vorsichtig optimistisch in das Geschäftsjahr 2010. Zwar war die internationale Getränke- und Verpackungsindustrie Ende 2009 aus ihrer Schockstarre erwacht und auf unseren Märkten ging es wieder langsam aufwärts. Dennoch wurde bei KRONES niemand euphorisch. Schließlich lauerten noch viele gesamtwirtschaftliche Risiken. Wir starteten 2010 mit dem Ziel, den Verlust aus dem Vorjahr zumindest auszugleichen. Diese Prognose konnten wir deutlich übertreffen. Der Auftragseingang von KRONES stieg 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 % auf 2.193,5 Mio. €, der Umsatz kletterte um 16,5 % auf 2.173,3 Mio. €. Unterm Strich erwirtschafteten wir ein Konzernergebnis von 50,9 Mio. € (Vorjahr: minus 34,5 Mio. €).

Dieser Erfolg ist uns nicht einfach so in den Schoß gefallen, sondern das Resultat harter Arbeit. Wir führten das Maßnahmenprogramm »Conversion«, das KRONES bereits zu Beginn der Wirtschaftskrise startete, im vergangenen Jahr fort. Dadurch senkte das Unternehmen die Kosten weiter. KRONES sparte aber nicht am falschen Ende. Goldrichtig war, dass wir trotz des Einbruchs in der Finanz- und Wirtschaftskrise darauf verzichtet hatten, Mitarbeiter zu entlassen. Denn nur dadurch war KRONES in der Lage, die steigende Nachfrage im vergangenen Jahr ohne Schwierigkeiten in gewohnt höchster Qualität zu bedienen.

Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, wird KRONES in allen Bereichen noch flexibler.

Ob 2010 der Beginn eines längeren und nachhaltigen Aufschwungs unserer Branche war, ist wegen der vielen makroökonomischen Unsicherheiten schwer zu prophezeien. Wir stellen uns darauf ein, dass der Markt nicht kontinuierlich wächst, sondern die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen stärker als in der Vergangenheit schwankt. Deshalb arbeiten wir weiter daran, dass krones insgesamt flexibler wird, um noch besser auf solche Schwankungen reagieren zu können. Im Klartext: wir werden im Aufschwung Kapazitäten behutsam aufbauen. KRONES muss in der Lage sein, den wachsenden Auftragseingang mit der vorhandenen Unternehmensstruktur zu meistern. Diesem Ziel sind wir im Jahr 2010 durch wichtige Schritte nähergekommen. Wir haben beispielsweise die Zeitwertkonten unserer Mitarbeiter erweitert. Je nach Auftragslage darf das Konto nun zwischen minus und plus 300 Stunden schwanken. Darüber hinaus vereinfachen wir Produktionsabläufe. Anstatt vieler Einzelteile fertigen wir zunehmend komplette Module und Baugruppen, um damit die Schnittstellen in der Produktion zu verringern und effizienter zu sein. So montieren wir seit vergangenem Jahr die komplette Blasstation der Contiform-Maschine, auf der Rohlinge aus PET zu Flaschen verarbeitet werden, in unserem Werk in Nittenau. Bislang produzierten wir Teile der Blasstation auch in Neutraubling. Auch das neue Rohrbearbeitungszentrum in Neutraubling trägt maßgeblich zu einer noch wirtschaftlicheren Fertigung bei.

Diese Beispiele zeigen, dass sich bei KRONES einiges bewegt und wir nicht müde werden, uns zu verbessern. Die momentane Aufbruchstimmung im Unternehmen spiegelt sich auch in den tollen Erfolgen auf wichtigen Messen wie der Brau Beviale, der K 2010 und der China Brew & Beverage wider. Dort haben wir zum einen festgestellt, dass die Kunden wieder nach Innovationen gieren. Dank unserer technologisch herausragenden Stellung können wir die Lust auf Neues besser befriedigen als jeder unserer Mitbewerber. Ermutigend ist darüber hinaus, dass die Kunden bereit sind, für Maschinen und Anlagen, die ihnen echten Mehrwert bieten, auch mehr auszugeben.

Das enviro-Programm von KRONES entwickelt sich sehr erfolgreich.

Mindestens einen Schritt voraus sind wir der Konkurrenz mit unserem enviro-Programm. Maschinen und Anlagen mit dem enviro-Siegel helfen dem Kunden, Energie und andere Ressourcen einzusparen. Damit verringern sich die Total Cost of Ownership, die neben dem Anschaffungspreis der Maschine auch die laufenden Betriebskosten beinhalten.

Der Mehrwertgedanke muss sich durch unser komplettes Unternehmen ziehen. Nicht umsonst gaben wir dem neuen Zukunftsprogramm von KRONES, dessen Grundzüge wir Ihnen im Strategiekapitel auf den Seiten 8 bis 11 vorstellen, den Namen »Value«. Doch eine noch so ausgeklügelte Strategie kann nur erfolgreich sein, wenn sie von qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeitern umgesetzt wird. Und ich bin davon überzeugt, dass unsere Mannschaft diese Herausforderung bewältigt.

An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des kompletten Vorstands bei unseren Mitarbeitern für die herausragende Leistung im Geschäftsjahr 2010 bedanken. Wir wissen, dass unsere Mitarbeiter den wahren Wert (Value) von KRONES verkörpern.

Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender

Bericht des Aufsichtsrats

Ernst Baumann, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat der KRONES AG den Vorstand gemäß Aktiengesetz sowie der Satzung der Gesellschaft kontinuierlich überwacht. Das Gremium ließ sich vom Vorstand in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig - auch außerhalb der ordentlichen Aufsichtsratssitzungen - über die geschäftliche und finanzielle Lage der Gesellschaft sowie über das Risikomanagement und die strategische Ausrichtung des Unternehmens informieren.

Am 12. März fand die erste von insgesamt vier ordentlichen Aufsichtsratssitzungen im Jahr 2010 statt. Auf dieser Sitzung legte der Vorstand dem Aufsichtsrat den vorläufigen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009 vor und erläuterte die wesentlichen Kennzahlen. Im Anschluss ging der Vorstand auf die aktuelle Geschäftslage ein und gab einen Ausblick auf das erste Halbjahr 2010. Danach befasste sich der Aufsichtsrat mit den Überwachungsaufgaben, die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) konkretisiert wurden. Der Aufsichtsrat muss demnach den Rechnungslegungsprozess, die Abschlussprüfung sowie die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und der Compliance überwachen. Es wurde beschlossen, diese Aufgaben dem Aufsichtsratsausschuss zu übertragen. Darüber hinaus stimmte das Gremium auf seiner ersten Sitzung der Verlängerung des Vertrags des Vorstandsvorsitzenden Volker Kronseder bis 31. Dezember 2015 einstimmig zu.

An der zweiten Aufsichtsratssitzung am 26. April nahmen als Gäste zeitweise Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von KRONES teil. Diese erläuterten dem Aufsichtsrat den Jahres- und Konzernabschluss 2009 und standen dem Gremium für Fragen zur Verfügung. Nach den detaillierten Ausführungen des Wirtschaftsprüfers billigte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2009 sowie den Konzernabschluss 2009 mit dem Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2009 und stellte ihn damit fest. Darüber hinaus befasste sich der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand mit der Tagesordnung für die Hauptversammlung der Gesellschaft am 16. Juni 2010. Aufsichtsrat und Vorstand waren sich einig, wegen des Verlustes im Geschäftsjahr 2009 der Hauptversammlung keine Dividende vorzuschlagen.

Auf der Sitzung am 22. September informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über die aktuelle Geschäftslage. Darüber hinaus gab er einen Ausblick auf den voraussichtlichen Abschluss der ersten drei Quartale 2010. Demnach entwickelten sich Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis weiter erfreulich. Neben der aktuellen Einschätzung von potenziellen Risiken für das Unternehmen stellte der Vorstand dem Gremium die wichtigsten Produktinnovationen vor.

Die vierte und letzte Aufsichtsratssitzung 2010 fand am 24. November statt. Hauptthema dieser Sitzung war die Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2011. Der Vorstand erläuterte unter anderem die Vertriebs-, Produktions- und Personalplanung. Um die Wettbewerbsfähigkeit von KRONES zu sichern und die in der Krise aufgeschobenen Investitionen nachholen zu können, bat der Vorstand darum, das Investitionsbudget im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu erhöhen. Der vom Vorstand vorgelegte Investitionsplan für das Jahr 2011 wurde vom Aufsichtsrat einstimmig angenommen.

Aufsichtsrat stimmt dem Prüfungsergebnis zu

Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der KRONES Aktiengesellschaft und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der KRONES AG und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2010 sind durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, der KPMG Bayerischen Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der geprüfte Jahresabschluss und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der KRONES AG und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2010 lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Prüfung vor. Die geprüften Abschlüsse und Lageberichte waren am 21. April 2011 Gegenstand der Abschluss feststellenden Aufsichtsratssitzung. An der Sitzung haben auch Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und dem Aufsichtsrat über die Ergebnisse ihrer Prüfung und über ihre Prüfungsschwerpunkte berichtet.

Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat ergaben sich keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der KRONES AG sowie den Konzernabschluss und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der KRONES AG festgestellt.

Die Mitglieder des Aufsichtsrats danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hervorragende Arbeit im Geschäftsjahr 2010.

Neutraubling, im April 2011

Ernst Baumann, Vorsitzender des Aufsichtsrats

KRONES auf einen Blick

Fabrikplanung

Planung und Bau von kompletten Abfüll- und Verpackungsbetrieben
Total Cost of Ownership-Berechnungen
Erweiterungen, Modernisierungen

Produkte zur Getränkeherstellung

Sudhaus- und Kellertechnologie

Anlagen zum Abfüllen und Verpacken

Produktbehandlung
Reinigungstechnik
Kunststofftechnik
Inspektionstechnik
Fülltechnik
Transporttechnik
Etikettiertechnik
Pack- und Palettiertechnik

KRONES plant, entwickelt, fertigt und installiert Maschinen und komplette Anlagen für die Abfüll- und Verpackungstechnik sowie für die Getränkeproduktion. Kunden von KRONES sind Brauereien und Getränkehersteller sowie Unternehmen aus der Nahrungsmittel-, Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie.

Vom Bau von Getränkefabriken bis zur Auslieferung des fertigen Produkts bietet KRONES alle dafür nötigen Leistungen aus einer Hand. Unser weltweites Servicenetz ist ein elementarer Bestandteil dieses einzigartigen Angebots.

KRONES ist innovativ, entwickelt Produkte sowie Dienstleistungen schnell und flexibel und verbessert interne Abläufe kontinuierlich. Das ist die Basis für unseren Erfolg.

IT-Lösungen

für die Fabrikplanung und Produktherstellung
für die Intralogistik
für die Produktabfüllung und Verpackung
für Lifecycle Service

Intralogistik

Lagersysteme
Kommissioniersysteme
Fördersysteme

Lifecycle Service

Produzieren
Erhalten
Optimieren
Aus- und Weiterbildung an der KRONES Akademie

Bestandteil des Konzernlageberichts

Strategie

»Mit dem>Value<-Programm will KRONES auch in Zukunft profitabel wachsen.«

Hans-Jürgen Thaus

stv. Vorstandsvorsitzender

Der Blick zurück - erfolgreiche Vergangenheit mit »Impulse«

Der Blick zurück in die Vergangenheit zeigt, dass KRONES mit dem im Jahr 1999 gestarteten »Impulse«-Programm im wahrsten Sinne des Wortes »goldrichtig« lag.

KRONES konnte ab 1999 bis zur Wirtschaftskrise 2009 Auftragseingang, Umsatz und Gewinn Jahr für Jahr steigern und damit seinen Kunden innovative Technologien, höchste Qualität und seinen Mitarbeitern einen attraktiven, sicheren Arbeitsplatz bieten. Mit neun Rekordjahren in Folge ist KRONES zum Weltmarktführer aufgestiegen und konnte den Börsenwert des Unternehmens für die Aktionäre verfünffachen.

KRONES hat mit »Conversion« die Erfolge von »Impulse« bewahrt

Ende 2008 erreichte die Finanz- und Wirtschaftskrise auch KRONES. Wir reagierten schnell und machten das Unternehmen mit dem »Conversion-Programm« sturmfest. Die Anstrengungen zahlten sich aus. 2009 sparte KRONES dank umfangreicher Maßnahmen mehr als 140 Mio. € ein. Darüber hinaus haben wir mit »Conversion« die Erfolge unseres Wachstumsprogramms »Impulse« bewahrt.

Zeit des Neuaufbruchs - mit »Value« in eine erfolgreiche Zukunft

Die Weltwirtschaftskrise scheint jetzt - Anfang 2011 - überwunden zu sein. Dennoch bleibt ein Gefühl der Unsicherheit. Die Krise hat gezeigt, wie trügerisch Prognosen sind und wie anfällig die eng verwobene Weltwirtschaft für Schocks und Trendbrüche ist.

Wir sind an einem Punkt angekommen, der für den langfristigen Erfolg von KRONES entscheidend ist. Denn die Welt und unsere Märkte haben sich nachhaltig verändert. Wir spüren weltweit einen zunehmenden Protektionismus und leben nach wie vor mit hochriskanten Finanzmärkten. Zudem werden Rohstoffe und Energie zunehmend teurer. Darüber hinaus gibt es noch kein Rezept gegen die zunehmende öffentliche und private Verschuldung. Auch die instabile politische Lage in Regionen wie Nordafrika und Nahost birgt Risiken, die niemand einschätzen kann. Insgesamt betrachtet besteht eigentlich keine solide Basis für langfristige Geschäftspläne. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass die Zeiten der linearen Wachstumsplanung vorbei sind und wir lernen müssen, mit Unsicherheit, Volatilität und Trendumbrüchen umzugehen. Auf der Suche nach dem geeigneten Weg zu einer wachstumsstarken und profitablen Entwicklung von KRONES haben wir »Value« entwickelt.

Mit dem neuen Strategieprogramm »Value« stellen wir uns den geänderten globalen Rahmenbedingungen und entwickeln gemeinsam mit unseren Führungskräften mögliche Szenarien und formulieren neue Ziele für die kommenden Jahre.

»Value« ist folglich eine neue Form der zielorientierten Führung, die in der Lage ist, die komplexe Systemdynamik und die Wirkungszusammenhänge zu verstehen, die besten Köpfe aus allen unseren Unternehmensbereichen zusammenzubringen und mit Kreativität und Engagement die neuen Herausforderungen für KRONES bestmöglich gemeinsam zu meistern.

Langfristige Wachstumstrends für KRONES grundsätzlich weiter gesichert

Basis des Strategieprogramms bildet eine gründliche Analyse der Gesamtwirtschaft, unserer Branche, Wettbewerber und Kunden und nicht zuletzt unserer eigenen Situation. Die Basis für unser Geschäft ist grundsätzlich positiv und weiter stabil. Unser Markt wächst aufgrund der Megatrends wie der steigenden Weltbevölkerung und des zunehmenden Lebensstandards in den Schwellenländern langfristig.

Produktionsstandort Deutschland - einzigartig für hochkomplexe Technik

Obwohl die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen verstärkt aus dem asiatischen Raum und anderen Schwellenländern kommen dürfte, setzt KRONES unverändert auf den Standort Deutschland. Die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Produktionsstandortes ist aufgrund unseres hochqualifizierten Personals, der herausragenden Innovationskapazitäten sowie der Qualität von lokalen Zulieferern einzigartig. Unsere Einschätzung wird auch in einer Publikation des World Economic Forums, Davos (Januar 2011) bestätigt, wonach Deutschland/Europa für die Produktion von hochkomplexer Technik einzigartig und weltweit das kompetenteste Technologie-Cluster ist.

Value

gemeinsam

Werte schaffen

KRONES will mit »Value« gemeinsam Werte schaffen

Mit »Value« fördern wir die interne Zusammenarbeit und nehmen Führungskräfte und Mitarbeiter noch stärker in die Verantwortung, sich für die nachhaltige Unternehmenskultur »Gemeinsam Werte schaffen« zu engagieren. Wir wollen für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre noch attraktiver werden und unsere Ressourcen optimieren. Darüber hinaus werden wir unsere Kapitalstruktur weiter verbessern, um auf einer gesunden Basis nachhaltig profitabel zu sein. Und nicht zuletzt ist es unser Ziel, die Stärke von KRONES durch die Weiterentwicklung der Kompetenz unserer Mitarbeiter auszubauen.

Diese Themen haben wir innerhalb von »Value« unter

Umsatzmanagement
Kostenmanagement
Ressourcenoptimierung und
Führungsmanagement

subsummiert.

Umsatzmanagement

Beim »Umsatzmanagement« befassen wir uns mit unseren Innovations- und technologiegetriebenen Wachstumsmärkten, es geht also um unsere Kunden und um innovative Produkte.

Mit den umfangreichen Maßnahmen des »Value«-Programms richten wir KRONES bis zum Jahr 2015 strategisch neu aus.

Unser strategisches Ziel ist, unsere Weltmarkt- und Innovationsführerschaft zu sichern und auszubauen. Wir wollen die Frage beantworten, wie wir die Erwartungen und Anforderungen unserer Kunden bestmöglich erfüllen und wie wir gleichzeitig unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere wirtschaftlichen Ergebnisse steigern können.

Beispiele für Leitthemen:

Geschäftsmodell als Systemanbieter ausbauen und stärken
Vertriebsleistung weiter optimieren und stärken
Innovationsmanagement intensivieren
Kernkompetenzen von morgen u. v. a. m.

Kostenmanagement

Das übergeordnete Ziel ist hier, den gesamten KRONES Konzern auf wirtschaftliche Exzellenz zu trimmen. Unsere strategische Herausforderung hierbei lautet: Wie können wir unsere Effizienz und Produktivität steigern, unsere Kosten optimieren und unsere Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessern?

Beispiele für Maßnahmen:

Effizienz aller Prozesse verbessern
Modulfertigung ausbauen
Reduktion von Komplexität und ihrer Folgewirkungen
Organisation verschlanken u. v. a. m.

Ressourcenoptimierung

Wir wollen die begrenzt verfügbaren Ressourcen optimal einsetzen, unsere Attraktivität erhöhen, unsere Fähigkeiten weiterentwickeln und verbessern, unsere Chancen zielorientiert nutzen und gleichzeitig die Risiken minimieren und beherrschen.

Beispiele für Maßnahmen:

strukturelle Exzellenz
erhöhte Flexibilität
Liquiditätssicherung, Cashflow-/Working-Capital-Optimierung
Qualitätsmanagement u. v. a. m.

Führungsmanagement - Erfolg ist nur mit den besten Köpfen erreichbar

Wir werden »Value« beim Wort nehmen und »gemeinsam Werte schaffen«. All unsere ehrgeizigen Ziele können wir nur mit unseren Führungskräften unter Einbeziehung aller Mitarbeiter von KRONES erreichen.

Für die Herausforderungen der Zukunft benötigt KRONES die besten Mitarbeiter und Führungskräfte. »Value« befasst sich daher auch damit, wie das Personalmanagement weiter verbessert werden kann. Um Top-Leute zu generieren, muss KRONES seine Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern. Darüber hinaus gilt es, bei der Mitarbeitergewinnung zielgruppenspezifisch vorzugehen. Die »Generation Y«, also technologieaffine junge Menschen, die mit Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen sind, erreichen wir am besten über soziale Netzwerke.

Eine ausgewogene Work-Life-Balance trägt dazu bei, dass Mitarbeiter langfristig im Unternehmen bleiben und die Fluktuation gering ist. Mit attraktiven, international geprägten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen kann KRONES ebenfalls im Kampf um die besten Talente punkten. Talente, die wir dringend brauchen.

»Gemeinsam Werte schaffen« - auf Mitarbeiter und Führung kommt es an

Mit »Value« werden wir die Erfolgskurve von KRONES aus der Vergangenheit auch in Zukunft wieder erreichen und fortsetzen. Wir wissen um die Fähigkeiten und die Leidenschaft unserer Mitarbeiter, diese anspruchsvollen Ziele auch in der geänderten Welt zu realisieren.

Wir sind stolz auf unser Unternehmen, und wir glauben an unseren Erfolg. Wir wissen, nur mit einer starken Mannschaft kann KRONES auch in Zukunft »Gemeinsam Werte schaffen«.

Hans-Jürgen Thaus

stv. Vorstandsvorsitzender

Die Mitglieder des Vorstands

Christoph Klenk

geb. 1963

Seit 2003 Mitglied

des Vorstands.

Ressorts Forschung

& Entwicklung,

Konstruktion und

Sparten.

Rainulf Diepold

geb. 1955

Seit 1996 Mitglied

des Vorstands.

Ressorts Vertrieb und

Marketing.

Volker Kronseder

geb. 1953

Seit 1989 Mitglied des

Vorstands, seit 1996

Vorstandsvorsitzender.

Ressorts Personal und

Soziales, Unternehmenskommunikation.

Hans-Jürgen Thaus

geb. 1949

Seit 1997 Mitglied

des Vorstands

und stv. Vorstandsvorsitzender.

Ressorts Finanzen und

Rechnungswesen, Controlling,

Informationsmanagement,

Prozessmanagement.

Werner Frischholz

geb. 1951

Seit 2003 Mitglied

des Vorstands.

Ressorts Materialwirtschaft,

Montage, Fertigung,

Kundendienst und Qualität.

Das KRONES Jahr 2010

1. Quartal

Nach dem schweren, krisenbedingten Einbruch im Jahr 2009 ist KRONES im ersten Quartal 2010 in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der Auftragseingang übertraf mit 550,4 Mio. € den Vorjahreswert um rund ein Drittel. Von Januar bis März erwirtschaftete das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern von 13,2 Mio. € (Vorjahr: minus 4,0 Mio. €). Damit zeichnete sich bereits nach dem ersten Quartal ab, dass das Verlustjahr 2009 nur ein einmaliger Ausrutscher war.

Gut entwickelte sich auch die KRONES Aktie in den ersten Monaten 2010. Mit 38,09 € stand der Kurs Ende März um mehr als 7 % höher als zu Jahresanfang.

Bereits 2009 hatte KRONES seine Beteiligung an KOSME auf 100 % erhöht. Als äußeres Zeichen der Zusammengehörigkeit erhielt die Tochtergesellschaft, die Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich anbietet, im März 2010 das Logo der Konzernmutter. Dies sollte auch ein Signal dafür sein, dass die Schlagzahl bei KOSME deutlich erhöht wird, um künftig bessere Ergebnisse einzufahren als in der Vergangenheit.

2. Quartal

Auf der 30. ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens, die am 16. Juni in Neutraubling stattfand, verabschiedeten die Aktionäre alle zum Beschluss vorgelegten Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit. Da KRONES 2009 einen Verlust auswies, fiel die Dividende aus.

Dass sich erstklassige Biere auch mit geringem Energieeinsatz brauen lassen, beweist KRONES mit dem Würzekochsystem Stromboli, das bis zu 40 Prozent weniger Energie als herkömmliche Kochsysteme verbraucht. Dafür erhielt der Spar-Kocher im Mai das enviro-Siegel. Dieses Zertifikat erhalten bei KRONES nur Maschinen und Anlagen, die sparsam mit Energie und anderen Ressourcen umgehen. Das Verfahren zur Vergabe des enviro-Siegels wurde von TÜV SÜD zertifiziert.

Von April bis Juni setzte sich das Wachstum von KRONES fort. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um knapp 23 % auf 542,7 Mio. €, der Auftragseingang legte um gut ein Fünftel zu. Die hohe Kapazitätsauslastung spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Vor Steuern verdiente KRONES im zweiten Quartal 18,8 Mio. € (Vorjahr: minus 11,8 Mio. €).

3. Quartal

Am 5. Juli feierte das Sudhaus CombiCube B im Werk Steinecker in Freising Weltpremiere. Das Sudhaus mit standardisierten Behältern für den Maisch-, Läuter- und Würzekochprozessist ist kompakt gebaut. Die Technologie ist aus den Großgefäßen von Steinecker bekannt und eignet sich mit einer jährlichen Leistung von 150.000 Hektolitern besonders für mittelständische Brauereien.

KRONES trauert um seinen Firmengründer Hermann Kronseder, der am 9. Juli 2010 im Alter von 85 Jahren verstarb. Hermann Kronseder gründete das Unternehmen 1951 und war bis 1995 Vorstandsvorsitzender.

Im dritten Quartal erwirtschaftete KRONES ein Ergebnis vor Steuern von 15,0 Mio. € (Vorjahr: minus 11,1 Mio. €). Der Umsatz stieg um gut 15 % auf 506,8 Mio. €. Das Unternehmen lag damit nach neun Monaten auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen. Auch für die KRONES Aktie ging es weiter aufwärts. Ende September stand der Kurs bei 43,67 € und damit um 23,0 % höher als zu Jahresbeginn.

4. Quartal

Der Herbst stand im Zeichen bedeutender Messen. Vom 27. Oktober bis 3. November fand in Düsseldorf die K 2010, die weltweit wichtigste Messe für Kunststoff und Kunststoffverarbeitung, statt. Dort präsentierte KRONES Innovationen aus der Kunststofftechnik, allen voran die Streckblasmaschine Contiform S8 mit FlexWave-Heiztechnologie. Die neue Mikrowellen-Heiztechnologie, mit der Preforms vor dem Aufblasen erwärmt werden, spart im Vergleich zu Infrarot-Technologien viel Energie ein.

Vom 10.11. bis 12.11. traf sich die internationale Braubranche auf der Brau Beviale in Nürnberg. Dort zeigte KRONES mit Exponaten wie der Wasseraufbereitungsanlage Hydronomic und der »Energieschaukel« EquiTherm, wie im Sudhaus wertvolle Ressourcen eingespart werden können.

Auch geschäftlich verlief das vierte Quartal sehr erfolgreich. Der Auftragseingang übertraf mit 575,8 Mio. € den Vorjahreswert u m 14,8 %, der Umsatz legte u m 17,8 % zu. Mit 23,8 Mio. € (Vorjahr: -12,3 Mio. €) markierte das Ergebnis vor Steuern den höchsten Wert aller Quartale im Geschäftsjahr 2010.

Würdigung zum Tod unseres Unternehmensgründers Hermann Kronseder

Am 9. Juli 2010 verstarb der KRONES-Gründer Dr.-Ing. E. h. Hermann Kronseder im Alter von 85 Jahren. Mit ihm ging eine der letzten großen Gründerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit von uns, dessen Leben und Wirken stets der KRONES AG galt.

In der Fachwelt galt Hermann Kronseder wegen seiner vielen Erfindungen und mehr als 630 persönlichen Patenten als »Motor des Getränkemaschinenbaus«. Im Alter von 27 Jahren gründete Kronseder 1951 in Neutraubling einen Handwerksbetrieb für Elektromaschinenbau. Er erfand neue Lösungen für halbautomatische und vollautomatische Etikettiermaschinen, die für schnellen Erfolg sorgten. Bereits im neunten Jahr nach der Gründung beschäftigte das Unternehmen 540 Mitarbeiter. 1966 gründete KRONES seine erste ausländische Tochtergesellschaft in den USA. Weitere Tochtergesellschaften folgten in allen wichtigen Industrie- und Abnehmerländern.

1980 wandelte Hermann Kronseder sein Unternehmen mit damals 2.300 Mitarbeitern und rund 90 Mio. € Umsatz in eine Aktiengesellschaft um. Diese ging 1984 an die Börse. Die Folgejahre waren von anhaltend dynamischem Wachstum geprägt. Bis 1995 - damals erzielte die Firmengruppe bereits mehr als 800 Mio. € Umsatz und beschäftigte rund 7.800 Mitarbeiter - hat Hermann Kronseder das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender geführt. Danach gab er die Verantwortung an seinen Sohn Volker und damit an die nächste Generation ab. Es war für ihn kein leichter Schritt, sich aus der operativen Führung zurückzuziehen. Er war aber so weitsichtig, zu spüren und zu wissen, dass ein kompetentes Team an der Spitze des Unternehmens mehr einbringen kann als ein noch so engagierter und innovativer Einzelner. Dass Hermann Kronseder auch in diesem Sinne den Weg für die Zukunft seines Lebenswerkes erkannt und geöffnet hat, zeichnete ihn einmal mehr als überragende Unternehmerpersönlichkeit aus. 1997 zog sich Hermann Kronseder auch vom Aufsichtsratsvorsitz zurück. Doch bis zuletzt schaute der »Chef«, wie ihn alle respektvoll nannten, immer wieder im Betrieb vorbei.

Neben hohen bayerischen Ehren erhielt Hermann Kronseder das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 1990 die Diesel-Medaille in Gold des Deutschen Instituts für Erfinderwesen. Damit steht er in einer Reihe mit großen Erfinderpersönlichkeiten wie Wernher von Braun, Konrad Zuse und Claudius Dornier. 1993 verlieh ihm die Technische Universität München für sein Wirken die Ehrendoktorwürde. Wichtiger als jede Auszeichnung aber waren Hermann Kronseder seine Mitarbeiter, die dem »Chef« in großer Dankbarkeit und Anerkennung über den Tod hinaus verbunden bleiben.

Die Aktie

Im Jahr 2010 trieben die extrem lockere Geldpolitik der Notenbanken und zunehmend bessere Konjunkturdaten die Aktienmärkte kräftig an. Der Kurs der KRONES Aktie legte im vergangenen Jahr um 32,3 % auf 46,95 € zu.

Zur KRONES Aktie

Konjunkturaufschwung und niedrige Zinsen beflügeln Börsen
Aktienkurs von KRONES legt um 32,3 % zu
Dividende von 0,40 € geplant

Mit starken Schwankungen stiegen die Aktienkurse in Deutschland im Jahr 2010. Weil sich die weltweite Wirtschaft von ihrem Einbruch erholte, waren vor allem konjunktursensible Werte gefragt. Die KRONES Aktie kletterte im vergangenen Jahr um knapp ein Drittel auf 46,95 €.

Das Börsenjahr 2010

»Wir verbessern die Kommunikation mit unseren Aktionären ständig.«

Olaf Scholz

Leiter Investor Relations

Eines der bestimmenden Themen an den Börsen im vergangenen Jahr war die Euro-Krise. Weil die Finanzhaushalte von Staaten wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien unter sehr hohen Defiziten leiden, herrschte an den Märkten die Angst, dass der Euro unter dieser Last zerbrechen könnte. Im Juni kostete ein Euro mit 1,19 us-Dollar knapp ein Fünftel weniger als Anfang 2010. Selbst der von der Europäischen Union gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds erarbeitete Rettungsschirm über 750 Mrd. € beruhigte die Devisenmärkte nicht nachhaltig. Dennoch konnte der DAX vor allem im zweiten Halbjahr stark zulegen. Dass sich die weltweite Konjunktur erholte, spiegelte sich auch in steigenden Unternehmensgewinnen wider. Zusätzlicher Treibstoff für die Börsenkurse war das niedrige Zinsniveau. Der Deutsche Aktienindex DAX schwankte 2010 zwar heftig, stand Ende 2010 mit 6.914 Punkten aber um 16,1 % höher als zu Jahresbeginn. Seinen Tiefstand markierte der DAX im Februar bei 5.434 Punkten. Im Dezember konnte der DAX die 7000-Punkte-Marke überschreiten und kletterte bis auf das Jahreshoch von 7.077 Punkten.

Weniger gut entwickelten sich andere europäische Börsen. Der EURO stoxx 50 sank vergangenes Jahr um rund 6 %. Der Index litt unter den starken Kursverlusten von Finanzinstituten aus den europäischen Ländern, die wegen der Euro-Krise erhebliche Probleme hatten.

2010 legte der Kurs der KRONES Aktie fast genau so stark zu wie der MDAX.

Wertentwicklung der KRONES Aktie im Vergleich zum MDAX 2010

Weitere aktuelle Informationen unter www.krones.com/de/ investor-relations.htm

In den USA sorgten sich die Volkswirte um die Konjunktur und die hohe Arbeitslosigkeit. Dennoch konnte der Dow Jones, auch wegen der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank, 2010 um 10 % zulegen. Mit einem Verlust von rund 3 % beendete der japanische Nikkei-Index das Börsenjahr 2010. Der hochvolatile chinesische Aktienmarkt stand im vergangenen Jahr unter Druck. Der Shanghai-Composite-Index verlor rund 16 %.

KRONES Aktie mit hohem Kurszuwachs

Der Aktienkurs von KRONES stand Ende 2010 mit 46,95 € um fast ein Drittel höher als zu Jahresanfang.

Der MDAX profitierte im vergangenen Jahr im Zuge der Konjunkturerholung von der hohen Nachfrage nach zyklischen Werten; also Aktien von konjunktursensiblen Unternehmen wie Konsumgüterproduzenten, Autozulieferern und Maschinenbauern. Da solche Titel im MDAX höheres Gewicht haben als im DAX, stieg der Index für die mittelgroßen Werte 2010 mit einem Plus von 34,9 % deutlich stärker als der DAX.

Auch die KRONES Aktie entwickelte sich mit einem Kursgewinn von 32,3 % sehr erfreulich. Nachdem die Aktie am 28. Januar auf ihr Jahrestief von 34,35 € fiel, erholte sich der Kurs stark. Die Investoren honorierten, dass sich das Geschäft von KRONES zunehmend belebte und der Verlust im Krisenjahr 2009 nur ein einmaliger Ausrutscher war. Dementsprechend begleiteten gute Unternehmensnachrichten und positive Analystenkommentare den Kursaufschwung. Dieser endete jedoch über Monate hinweg bei der Marke von rund 44 €. Danach erlitt die Aktie jeweils leichte Verluste, bevor sie einen neuerlichen Anlauf auf die Widerstandsmarke nahm. Aus charttechnischen Gründen brach der Kurs der KRONES Aktie Ende Oktober um fast 10 % auf rund 40 € ein. Von diesem Niveau aus startete die Aktie eine Rally, die sich zu Jahresende beschleunigte. Der Aktienkurs durchbrach den Widerstand bei 44 € und erreichte am 27. Dezember bei 47,05 € seinen Jahreshöchststand. Mit 46,95 € beendete die KRONES Aktie das Börsenjahr 2010.

Kennzahlen der KRONES Aktie

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zum 31.12. 2010 2009 2008
Anzahl Aktien (Mio. Stück) 31,59 31,59 31,59
Brutto-Cashflow je Aktie* 3,70 1,24 4,98
Eigenkapital je Aktie* 25,16 22,65 25,00
Ergebnis je Aktie* 1,68 -1,13 3,39
Höchstkurs 47,05 38,83 59,79
Tiefstkurs 34,35 22,00 27,52
Jahresschlusskurs 46,95 35,50 31,07
Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) 27,9 - 9
Dividende je Aktie 0,40** 0,00 0,60

* Basis: Gewichteter Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien

** Angaben gemäß Gewinnverwendungsvorschlag

KRONES Aktie im Profil

KRONES Aktien sind Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien). Jeder Titel hat auf der Hauptversammlung des Unternehmens eine Stimme. Es gibt insgesamt 31.593.072 Aktien. Die Aktie ist seit dem 29. Oktober 1984 notiert und an allen deutschen Börsen handelbar. Im Geschäftsjahr 2010 wurden im Durchschnitt täglich insgesamt rund 60.000 Aktien auf xetra und an der Frankfurter Börse gehandelt (Vorjahr: knapp 80.000). Der Großteil der Umsätze, rund 98 %, entfielen dabei auf xetra. Die KRONES Aktie ist Mitglied im MDAX, dem Index für mittelgroße Werte.

Stammdaten der KRONES Aktien

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Stammstückaktien 31.593.072
Wertpapierkennnummer WKN 633500
ISIN DE 0006335003
Kürzel KRN

Aktionärsstruktur

Mit 53,71 % besitzt die Familie Kronseder die Mehrheit am Grundkapital der Gesellschaft. KRONES hat im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 1.425.421 eigene Aktien zurückgekauft und hält 4,51 % am Grundkapital. Der Streubesitz beträgt 41,78 %.

Aktionärsstruktur (Stand 28. Februar 2011)

www.KRONES.com/de/investor_relations/aktionaersstruktur.htm

Dividende von 0,40 € je Aktie geplant

KRONES will seine Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen. Unsere langfristige Dividendenpolitik hat zum Ziel, 20 % bis 25 % des Gewinns auszuschütten. Vorstand und Aufsichtsrat der KRONES AG werden der Hauptversammlung am 15. Juni 2011 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2010 eine Dividende von 0,40 € je Aktie auszuschütten. 2009 verzeichnete KRONES einen Verlust und zahlte im Vorjahr keine Dividende.

Dividende je Aktie in €

Umfangreiche Investor-Relations-Aktivitäten

KRONES ist Mitglied im MDAX. Daher stellen Investoren und Analysten hohe Ansprüche an unsere Investor-Relations-Aktivitäten. Im Fokus unserer Arbeit steht dabei die zeitnahe und offene Information aller Aktionäre und Interessengruppen. Die meiste Zeit wenden wir für die Kommunikation mit professionellen Marktteilnehmern auf, aber auch Anfragen von Privatanlegern beantworten wir umgehend und ausführlich.

KRONES nimmt die Interessen aller Aktionäre sehr ernst und betreibt eine offene Informationspolitik.

Im Geschäftsjahr 2010 nahmen Vorstand und Vertreter der Abteilung Investor Relations an mehreren Investorenkonferenzen im In- und Ausland teil. Darüber hinaus besuchten wir Anleger und Analysten auf zahlreichen Roadshows in den internationalen Finanzzentren und präsentierten dort das Unternehmen. Deutlich zugenommen hat im Berichtszeitraum das Interesse an KRONES von Investoren aus dem angelsächsischen Raum. Ein wichtiges Thema für die Investoren war, wie KRONES nach dem Verlustjahr 2009 wieder in die Erfolgsspur zurückkehren kann. Dazu informierten wir die Börsenprofis unter anderem detailliert über das Conversion-Programm. Darüber hinaus stieß die starke Stellung von KRONES auf den wachsenden Emerging Markets auf besonderes Interesse bei den Investoren und Analysten.

Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei Investoren zunehmend an Bedeutung. Allein in Europa werden etwa 3.000 Mrd. € ausschließlich in Aktien von Firmen angelegt, die höchste Anforderungen im Umgang mit ihren Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt erfüllen. KRONES legt seit Jahren großes Augenmerk darauf, dass sämtliche Unternehmensaktivitäten nachhaltig sind. Dass die unabhängige Rating-Agentur oekom research KRONES bereits 2009 mit dem Prime Status ausgezeichnet hat, honorieren die Investoren und Analysten.

Harmonische Hauptversammlung

Die 30. ordentliche Hauptversammlung der KRONES AG fand am 16. Juni 2010 in Neutraubling statt. Es nahmen rund 250 Anteilseigner an der Veranstaltung teil. Obwohl die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2009 aufgrund des Verlustes des Unternehmens keine Dividende erhielten, verlief die Hauptversammlung gewohnt harmonisch ab. Die Aktionäre haben alle zur Abstimmung vorgelegten Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit beschlossen.

Wirtschaftliches Umfeld

Die Weltwirtschaft wuchs 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 5 %. Dass sich die globale Konjunktur so kräftig von ihrem Einbruch im Jahr 2009 erholte, hat vor allem zwei Gründe: Die lockere Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken sowie massive staatliche Konjunkturprogramme.

Wachstum des Bruttoinlandprodukts 2010

Konzernlagebericht

Wirtschaftliches Umfeld

Weltwirtschaft erholt sich stark
Deutschland als Konjunkturlokomotive in Europa
Maschinenbauproduktion steigt um 8,8 %

Weltwirtschaft wächst um 5,0 %

Niedrige Zinsen trieben das Wachstum der Weltwirtschaft 2010 zusätzlich an.

Im Jahr 2010 begleiteten die hohe Staatsverschuldung der Industrienationen sowie die Euro-Krise die globale Wirtschaft als stetiger Unsicherheitsfaktor. Dass die Weltwirtschaft dennoch um 5,0 % wuchs, überraschte die meisten Volkswirte. So rechneten die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu Jahresbeginn 2010 mit einem Wachstum von weniger als 4 %. Diese Prognose wurde aus mehreren Gründen übertroffen. Europas Regierungen bekämpften gemeinsam mit dem IWF die Euro-Krise mit allen Mitteln und spannten einen 750 Mrd. € schweren Rettungsschirm auf. Das trug zwar nicht zur endgültigen Lösung des Problems bei, verhinderte aber den Kollaps des Euros. Darüber hinaus blieb die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank fast so locker wie die der US-Notenbank FED.

Die FED ließ nicht nur die Leitzinsen auf sehr niedrigem Niveau, sondern kaufte darüber hinaus in großem Umfang Us-Staatsanleihen zurück. Die Us-Notenbank bewies damit nachdrücklich, dass sie eine Deflation und das Abgleiten in eine erneute Rezession verhindern will. Dem Arbeitsmarkt half diese Maßnahme wenig, denn die Arbeitslosigkeit verharrte in den USA 2010 auf hohem Niveau. Auch deshalb blieb das Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) mit 2,8 % für amerikanische Verhältnisse niedrig.

Deutlich kräftiger zogen die Volkswirtschaften Asiens an. In China erhöhte die Notenbank die Zinsen, damit sich die Wirtschaft nicht überhitzt. Dennoch wuchs das chinesische BIP 2010 um 10,3 %. In Indien lief der Konjunkturmotor mit einem BIP-Wachstum von rund 9 % ebenso auf hohen Touren wie in vielen Ländern Lateinamerikas. Dass das japanische BIP im vergangenen Jahr um 3,9 % zulegte, lag auch an staatlich geförderten Konjunkturprogrammen.

Europas Wirtschaft hat die Euro-Krise überraschend gut verdaut und entwickelte sich besser als noch zur Jahresmitte erwartet. Trotz einer tiefen Rezession in Griechenland und schrumpfender Wirtschaftstätigkeit in Ländern wie Spanien und Irland stieg das BIP in der Eurozone 2010 um 1,7 %.

Veränderung des Bruttoinlandsprodukts in Prozent

Deutsche Wirtschaft wächst um 3,6 %

Die deutsche Konjunktur wandelte sich 2010 vom Problemkind der europäischen Volkswirtschaften zur Konjunkturlokomotive.

2009 zog der heftige Konjunktureinbruch in Deutschland, als das BIP um 4,7 % schrumpfte, Europa mit in die Tiefe. Im vergangenen Jahr bewies die deutsche Volkswirtschaft aber ihre Qualität als Konjunkturlokomotive. Weil die Ausrüstungsinvestitionen und der Außenbeitrag stark stiegen und auch vom privaten Konsum Wachstumsimpulse ausgingen, legte das deutsche BIP 2010 um 3,6 % zu. Dass Deutschland damit das höchste Wachstum im Euroraum ausweisen konnte, hatte zur Jahresmitte noch niemand auf der Rechnung. Damals trauten die IWF-Experten Deutschland lediglich ein BIP-Wachstum von 1,4 % zu.

Maschinenbaubranche mit kräftigem Aufschwung

Nach dem schweren Einbruch im Jahr 2009, als die Produktion der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise um knapp ein Viertel schrumpfte, ging es mit der Branche im vergangenen Jahr wieder bergauf. Besonders im ersten Halbjahr legten die Auftragseingänge aus dem In- und Ausland teilweise stürmisch zu. Danach nahm die Wachstumsdynamik zwar ab, dennoch entwickelte sich die Branche insgesamt besser als der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zu Jahresanfang erwartet hatte. Noch bis April rechnete der VDMA damit, dass die Produktion stagniert. Im Laufe des Jahres erhöhte der Verband die Prognose erst auf plus 3 %, danach sogar auf 6 %. Am Ende lag die Produktion um 8,8 % höher als im Vorjahr.

Der Markt für Verpackungsmaschinen

2010 wuchs der weltweite Verpackungsmaschinenmarkt im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 %.

KRONES bedient mit seinen Produkten den weltweiten Markt für Verpackungsmaschinen, auf dem 2010 rund 21,5 Mrd. € umgesetzt wurden. Rund ein Fünftel davon entfiel auf Verpackungsanlagen für Getränke, mit denen KRONES den größten Teil seines Umsatzes erzielt. Die höchste Nachfrage nach Verpackungsmaschinen kommt aus der Nahrungsmittelbranche (Umsatzanteil: 43 %). Jeweils etwa 20 % entfallen auf das Segment Pharma, Kosmetika, Körper- und Haushaltspflege sowie auf sonstige Branchen wie die Tabak- und Baustoffindustrie.

Weil die Weltbevölkerung und der Wohlstand kontinuierlich zunehmen, wächst die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen stetig. Eine Ausnahme war das Jahr 2009. Wegen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise brach die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen damals um rund ein Viertel ein. 2010 legte der Markt wieder um rund 6 % zu. Für die kommenden Jahre erwarten Experten ähnlich hohe Steigerungsraten. Überproportional wachsen dürfte die Nachfrage aus der Getränkebranche. Mit Unternehmen aus der Brau-, Softdrink- sowie Mineralbrunnenindustrie erwirtschaftete KRONES 2010 90 % der Umsätze. Die übrigen 10 % des Umsatzes stammen aus dem Verkauf von Anlagen und Dienstleistungen an Unternehmen der Nahrungsmittelbranche sowie der Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie.

Weltmarkt der Verpackungsmaschinenindustrie nach Anwendungsbereichen

Wasser ist das weltweit beliebteste Getränk

2010 legte der globale Konsum von verpackten Getränken nach Schätzungen von Euromonitor im Vergleich zu 2009 um 3,7 % auf 923,5 Mrd. Liter zu. Damit setzte sich der seit Jahren anhaltende Wachstumstrend fort. Essen und Trinken sind Grundbedürfnisse der Menschen, die sie nahezu unabhängig von Konjunkturzyklen befriedigen. Marktforscher rechnen damit, dass mit dem steigenden Wohlstand in den aufstrebenden Regionen auch der Getränkekonsum weiter zunimmt. Von 2010 bis 2013 dürfte die Nachfrage nach verpackten Getränken jährlich um durchschnittlich 3,4 % wachsen.

Der weltweite Getränkekonsum steigt mit jährlichen Wachstumsraten von rund 3 %.

Getränkekonsum (verpackte Getränke) weltweit in Mrd. Litern 2010

Der beliebteste Durstlöscher ist Wasser. Im Jahr 2010 tranken die Menschen weltweit etwa 214 Mrd. Liter verpacktes Wasser. Das entspricht 23,2 % des gesamten Getränkekonsums. Zunehmend nachgefragt werden »Functional Water«, also mit Vitaminen und Mineralien angereichertes Wasser sowie Wasser mit Geschmack. Bis 2013 soll der Wasserkonsum mit jährlichen Wachstumsraten von durchschnittlich 4,7 % steigen.

Weil vor allem in den Industrieländern die Nachfrage nach kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken (Carbonated Soft Drinks, CSD) fast gesättigt ist, liegen die erwarteten Steigerungsraten für den CSD-Konsum bei lediglich 1,8 %. 2010 wurden weltweit rund 208 Mrd. Liter CSD getrunken, was gemessen am Gesamtkonsum einen Anteil von 22,5 % entspricht.

Bei den alkoholischen Getränken bevorzugen die Verbraucher Bier. Im vergangenen Jahr flossen mehr als 186 Mrd. Liter abgefüllter Gerstensaft durch durstige Kehlen. Damit kommt Bier auf einen Anteil von rund einem Fünftel am weltweiten Getränkeverbrauch. Während der Bierdurst in Asien, und hier vor allem in China, deutlich zunimmt, wächst die Nachfrage in Europa und Nordamerika nur noch langsam. Insgesamt dürfte der Bierkonsum bis 2013 um durchschnittlich rund 3 % im Jahr zulegen. Rund 125 Mrd. Liter abgepackte Milch (Anteil am Gesamtkonsum: 13,6 %) verzehrten die Menschen 2010. Für das viertgrößte Segment im Getränkebereich sagen die Markforscher jährliche Wachstumsraten von rund 2 % voraus.

Getrunken wird immer und überall

Der weltweite Getränkekonsum legt mit durchschnittlichen Steigerungsraten von mehr als 3 % zu. Durst kennt keine Konjunkturzyklen. Selbst während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 blieb die Nachfrage stabil.

Weil der Wohlstand in aufstrebenden Regionen wie China und Afrika zunimmt, steigt auch deren Anteil am weltweiten Getränkekonsum. Mehr als ein Drittel aller verpackten Getränke verzehren die Menschen in Amerika.

Die Nachfrage nach verpackten Getränken wächst in den etablierten Industrienationen nur noch langsam. Hohe Steigerungsraten weisen Märkte wie China und Afrika aus.

Getränkekonsum nach Regionen

Die Nachfrage nach verpackten Getränken wächst in den etablierten Industrienationen nur noch langsam. Hohe Steigerungsraten weisen Märkte wie China und Afrika aus.

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Verpackte Getränke 2010 2013 jährliches
Anteil am globalen Konsum Mrd. Liter % Mrd. Liter % Wachstum

in %
--- --- --- --- --- ---
Nordamerika/Mittelamerika 183,3 19,8 185,5 18,2 0,4
Südamerika 142,6 15,5 159,9 15,6 3,9
Asien/Pazifik (inkl. Japan) 137,3 14,9 156,6 15,3 4,5
Westeuropa 136,7 14,8 141,9 13,9 1,2
China 130,3 14,1 166,0 16,2 8,4
Afrika/Mittlerer Osten 61,2 6,6 74,4 7,3 6,7
Mitteleuropa 53,4 5,8 55,0 5,4 1,0
Russland/cus 42,8 4,6 45,7 4,5 2,2
Osteuropa 35,9 3,9 37,2 3,6 1,2
Global 923,5 100,0 1.022,2 100,0 3,4
Quelle: Euromonitor, eigene Schätzungen

Mit knapp 326 Mrd. Litern wurden im Jahr 2010 mehr als ein Drittel aller weltweit verpackten Getränke in Amerika verbraucht. Bis 2013 dürfte der größte regionale Getränkemarkt jährlich um etwa 1,9 % vorankommen. Geringen Zuwachsraten in Nordamerika stehen jährliche Steigerungsraten von fast 4 % in Südamerika gegenüber.

226 Mrd. Liter, also knapp ein Viertel des weltweiten Getränkekonsums, entfiel 2010 auf den europäischen Kontinent. Mit durchschnittlich 1,1 % sollte der Konsum in Europa deutlich unterproportional zum globalen Getränkemarkt wachsen. Weltweit die höchsten Steigerungsraten verspricht der chinesische Markt. Der Boom der Gesamtwirtschaft spiegelt sich auch im steigenden Konsum verpackter Getränke wider. Während 2010 in China rund 130 Mrd. Liter verpackte Getränke konsumiert wurden, sollten es 2013 bereits mehr als 166 Mrd. Liter sein. Das entspricht jährlichen Steigerungsraten von durchschnittlich 8,4 %. Ähnlich hohes Wachstum erwarten Experten für die Nachfrage in der Region Mittlerer Osten/Afrika. Der dortige Getränkemarkt ist aber nur knapp halb so groß wie der chinesische.

Nachfrage nach Verpackungen aus PET steigt

Die am häufigsten verwendeten Materialien für Getränkeverpackungen sind Kunststoff, Glas, Metall und Karton. Auf den Maschinen und Anlagen von KRONES können Getränke in Kunststoff- und Glasflaschen sowie in Dosen abgefüllt werden. Den größten Teil des Umsatzes erzielen wir mit Maschinen, auf denen PET-Flaschen hergestellt, abgefüllt und verpackt werden.

Neben wirtschaftlichen Aspekten beeinflussen verstärkt ökologische Faktoren die Entscheidung von Getränkeherstellern, worin sie ihre Produkte abfüllen. Weil unter beiden Gesichtspunkten Verpackungen aus Kunststoff viele Vorteile bieten, geht seit Jahren der Trend zu Behältern aus PET (Polyethylenterephthalat).

Zur Produktion von PET-Behältern wird immer weniger Granulat verbraucht und die Flaschen sind vollständig recycelbar.

Bei der Getränkeproduktion entfällt der größte Teil der Kosten auf die Verpackung. Oder vereinfacht ausgedrückt: Je leichter die Flasche, desto höher die Rendite des Anbieters. Mit innovativen Fertigungsverfahren können Kunststoffflaschen aus immer weniger Granulat hergestellt werden. KRONES hat eine PET-Flasche mit einem Fassungsvermögen von 0,33 Liter entwickelt, die lediglich 4,4 Gramm wiegt. Dass beim Transport von PET-Flaschen im Vergleich zu Glasflaschen wesentlich weniger Treibstoff verbraucht wird, macht sich wirtschaftlich und ökologisch bezahlt. Positiv auf die Ökobilanz von PET-Flaschen wirkt sich darüber hinaus aus, dass sie recycelbar sind. Auf der Recyclinganlage von KRONES werden gebrauchte Flaschen zu lebensmitteltauglichem Granulat wiederverwertet, das als Grundstoff für die Produktion neuer Flaschen dient. Weiterer Vorteil für Getränke-Unternehmen: Sie können sich durch die Verpackung von Konkurrenzprodukten differenzieren, weil sich Kunststoffflaschen in vielen unterschiedlichen Formen und Größen produzieren lassen.

2010 wurden 39 % aller weltweit abgefüllten Getränke in Behälter aus PET verpackt. Vor allem Wasser und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke füllen die Hersteller häufig in Kunststoffflaschen ab. Deshalb ist der steigende Wasserkonsum ein wichtiger Wachstumstreiber für PET-Verpackungen. Das Getränkevolumen, das in PET-Behälter fließt, dürfte von 2010 bis 2013 jährlich um durchschnittlich 3,8 % zunehmen. Das gemessen am abgefüllten Getränkevolumen zweithäufigste Verpackungsmaterial ist Glas (Anteil 2010: 22,9 %). Weil der Konsum von Bier, das überwiegend in Glasflaschen abgefüllt wird, in den kommenden Jahren nur unterproportional wachsen dürfte, liegt die erwartete Steigerungsrate für Verpackungen aus Glas bei lediglich 1,3 %.

Den dritten Rang bei den Verpackungsmaterialien belegten 2010 Dosen (Anteil: 12,5 %). Da Bier anstatt in Glasflaschen zunehmend in Dosen abgefüllt wird, dürfte das in Dosen abgefüllte Getränkevolumen bis 2013 jährlich um durchschnittlich 3,7 % zulegen.

Gut 10 % der kompletten abgefüllten Getränkemenge flossen 2010 in Verpackungen aus Karton. Kartonverpackungen profitieren von der steigenden Nachfrage nach Milch- und Milchmischgetränken. Insgesamt dürfte die in Karton abgefüllte Getränkemenge im Durchschnitt um jährlich 4 % klettern.

Das weltweit führende Verpackungsmaterial ist PET.

Anteil der Verpackungen am weltweiten Getränkemarkt 2010

Deutsche stehen auf Fruchtsaft

Vor 60 Jahren trank jeder Bundesbürger im Jahresdurchschnitt knapp 2 Liter Fruchtsäfte und Fruchtnektare. Heute liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund 37 Litern pro Jahr. Damit haben sich die Deutschen zum Weltmeister im Fruchtsafttrinken entwickelt. Am beliebtesten unter den verschiedenen Sorten ist Orangensaft, der im vergangenen Jahr Apfelsaft den Spitzenrang abgelaufen hat.

Amerikaner lieben Brausegetränke

Kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke gehören zum Lebensstil der Amerikaner. Mehr als die Hälfte des weltweiten Konsums dieser Getränkeart entfällt auf Nord- und Südamerika. Weil die Nachfrage in Nordamerika nahezu gesättigt ist, wächst das Segment weltweit deutlich schwächer als der komplette Getränkemarkt. Stark steigen dürfte die Nachfrage nach kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken nur noch im Mittleren Osten sowie in Nordafrika.

Vertriebsregionen von KRONES

Im Folgenden geben wir einen Überblick, welche Getränke die Menschen in unseren wichtigsten Vertriebsregionen bevorzugt trinken und wie hoch der Anteil der verschiedenen Verpackungsmaterialien auf den regionalen Getränkemärkten ist. Basis dafür ist das abgefüllte Getränkevolumen in Litern.

Die Region Amerika

Nordamerika

In Nordamerika werden jährlich rund 60 Mrd. Liter kohlensäurehaltige Softdrinks verzehrt.

Der beliebteste Durstlöscher in Nordamerika sind kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke (CSD). Rund ein Drittel des Gesamtkonsums entfällt auf CSD. Weil diese überwiegend in PET-Flaschen und in Dosen abgefüllt werden, ist der Dosenanteil in Nordamerika (Anteil 2010: 23,8 %) deutlich höher als im Rest der Welt. Das mit Abstand führende Verpackungsmaterial ist mit 46 % Anteil PET. Neben kohlensäurehaltigen Getränken wird mit Wasser auch das zweitbeliebteste Getränk der Nordamerikaner oft in PET-Behälter abgefüllt. Glas- und Kartonverpackungen spielen mit Anteilen von 10,6 % und 3,4 % in Nordamerika keine große Rolle.

Anteil Verpackungsarten Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) 2010

Südamerika

Auch in Südamerika trinken die Menschen am häufigsten kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke (Anteil am Gesamtkonsum 2010: 34 %). Anders als in Nordamerika werden diese in Südamerika kaum in Dosen abgefüllt. Das häufigste Verpackungsmaterial für die CSDS ist PET, gefolgt von Glas. Auch insgesamt führt PET mit einem Anteil von 37 % die Rangliste der Verpackungsmaterialien an. Auf Glasverpackungen entfielen 2010 gut 25 %. Da in Südamerika Bier häufig in Glasflaschen abgefüllt wird, ist der Glasanteil dort deutlich höher als in Nordamerika.

Tschechen sind Weltmeister im Biertrinken

Während in den westlichen Industrieländern der Bierausstoß sinkt, legt der Bierkonsum in China Jahr für Jahr kräftig zu. Längst ist China der weltgrößte Biermarkt, gefolgt von den USA. Beim Pro-Kopf-Verbrauch haben aber die Tschechen deutlich die Nase vorn. Durchschnittlich 155 Liter Bier trank im Jahr 2009 jeder Tscheche. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Osterreich (106 Liter) und Deutschland (104 Liter).

Die Region China

2010 löste PET in China Glas als führendes Verpackungsmaterial ab.

So wie die gesamte Volkswirtschaft wächst in China auch der Getränkekonsum und somit die Nachfrage aus der Verpackungsindustrie stark. Chinesen trinken gerne Bier. 2010 waren mehr als ein Drittel aller abgepackten Getränke Bier. Abgefüllt wird der Gerstensaft hauptsächlich in Glasflaschen. Deshalb ist der Anteil dieser Verpackung in China mit 32,1 % hoch. Dennoch löste PET (Anteil: 33,9 %) Glas im vergangenen Jahr als führendes Verpackungsmaterial ab. Wie im Rest der Welt wird Wasser auch in China häufig in PET abgefüllt. Darüber hinaus wird der Kunststoff auch bei der Verpackung von Tee sowie Frucht- und Gemüsesäften gerne verwendet. Beide Getränkearten sind in China sehr beliebt und der Verbrauch zieht stark an. Experten rechnen damit, dass die Nachfrage nach PET-Verpackungen in den kommenden Jahren um durchschnittlich 10 % zunimmt.

Weil Bier in China zunehmend in Dosen abgefüllt wird, dürfte die durchschnittliche Steigerungsrate bei Dosen mehr als 16 % betragen. Derzeit ist der Dosenanteil in China mit 11 % nicht nur deutlich niedriger als bei PET und Glas , sondern rangiert auch noch hinter Kartonverpackungen (12,6 %).

Anteil Verpackungsarten China 2010

Stille Wasser sind beliebt

Die Nachfrage nach abgefülltem Wasser boomt seit Jahren. Allein von 2010 bis 2013 dürfte der Wasserkonsum jährlich um durchschnittlich fast 5 % steigen. Kein Wunder, Wasser ist ja auch der perfekte Durstlöscher - und variantenreich. So gibt es das Getränk mit und ohne Kohlensäure, Wasser mit Geschmack sowie Functional Water, also mit Vitaminen, Mineralien oder Sauerstoff angereichertes Wasser. Während früher stilles Wasser als langweilig galt, entfallen auf diese Variante mittlerweile rund 80 % des weltweiten Konsums.

Die Region Europa

Westeuropa

In Westeuropa wird mehr Milch getrunken als kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke.

In Westeuropa nimmt abgefülltes Wasser einen Anteil am Gesamtkonsum von einem Drittel ein. In der Region wird rund 80 % des Wassers in Behältern aus PET abgefüllt. Stark nachgefragt wird auch Milch (Anteil: 19,7 %). Damit trinken die Westeuropäer mehr Milch als kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke (Anteil: 17,1 %). Bei den Verpackungsarten liegen Glas mit 20,3 % und Karton mit 14,6 % Anteil deutlich hinter PET (Anteil 42 %). Glas und Karton dürften weiter Boden verlieren. Grund: Der Wasserkonsum und damit die Nachfrage nach PET-Flaschen sollten in den kommenden Jahren weiter steigen.

Mitteleuropa

Auch in Mitteleuropa ist Wasser das am meisten verzehrte Getränk. Rund 25 % des gesamten Getränkekonsums 2010 entfielen auf abgefülltes Wasser. Dass Bier in der Region beliebt ist, spiegelt sich auch am hohen Anteil von Glasverpackungen (35,2 %) wider. Führendes Verpackungsmaterial ist in Mitteleuropa PET (40,4 % Anteil).

Neben Wasser werden auch kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke größtenteils in PET-Flaschen abgefüllt. Rund 17 % aller Getränke, hauptsächlich Milch sowie Frucht- und Gemüsesäfte, verpackten die Getränkebetriebe Mitteleuropas 2010 in Karton.

Anteil Verpackungsarten West-, Mittel- und Osteuropa 2010

Osteuropa

Mit einem Anteil von 27 % am gesamten Getränkekonsum war Bier 2010 der beliebteste Durstlöscher der Osteuropäer. Weil der Bierverbrauch im Gegensatz zum Wasserkonsum künftig nur noch leicht steigen dürfte, wird Wasser (Anteil 2010: 24,6 %) Bier bald als Spitzenreiter ablösen. Das stärkt die führende Rolle von PET in Osteuropa. Im vergangenen Jahr wurden dort knapp 42 % aller Getränke in PET-Behälter abgefüllt. Da Bier in Osteuropa meist in Glasflaschen läuft, lag der Anteil von Glasverpackungen 2010 mit 28,7 % deutlicher höher als bei Karton (13,5 %) und Dosen (9,3 %).

Milch - gesund und haltbar

Es werden viele verschiedene Milchsorten angeboten. Verbraucher verlieren da leicht den Überblick. Im Wesentlichen lassen sich drei Sorten unterscheiden: Frischmilch, ESL-Milch und H-Milch. Die Unterschiede liegen in der Verarbeitung der Rohmilch.

Frischmilch wird für 15 bis 30 Sekunden auf 72 bis 75 Grad Celsius erhitzt, also pasteurisiert. Dadurch verliert die Milch gut fünf Prozent der Vitamine. Frischmilch ist ungeöffnet bis zu zehn Tage haltbar.

Frischmilch wird zunehmend von ESL-Milch verdrängt. ESL steht für »extended shelf life«, also für verlängerte Haltbarkeit. Erreicht wird das, indem die Rohmilch zusätzlich kurz auf bis zu 127 Grad Celsius erhitzt wird. Alternative Behandlungsform ist die Mikrofiltration. Dabei wird die Magermilch getrennt vom Rahm gefiltert und so von Bakterien und Sporen gereinigt. ESL-Milch enthält weniger Vitamine als Frischmilch, ist aber gut doppelt so lange haltbar.

Ungeöffnet gut drei Monate haltbar ist H-Milch, die bei der Verarbeitung auf gut 150 Grad Celsius erhitzt wird.

KRONES bietet für jede Verarbeitungsart maßgeschneiderte Lösungen an.

Die Region Asien/Pazifik

Die Getränkemenge, die in PET abgefüllt wird, steigt in Asien/ Pazifik im Durchschnitt jährlich um rund 6 %.

Im asiatisch/pazifischen Raum leben die Menschen gesundheitsbewusst. Sie trinken viel Wasser und Milch. Die Nachfrage nach verpacktem Wasser steigt jährlich um mehr als 7 %. 2010 lag der Anteil von Wasser am gesamten Getränkeverbrauch bei 26,9 %. Dass die Konsumenten stark zu Wasser tendieren, kommt PET als Verpackungsmaterial Nummer eins zugute. Im vergangenen Jahr wurden 37,6 % aller Getränke in PET abgefüllt. Von 2010 bis 2013 sollte die in PET verpackte Getränkemenge um jährlich rund 6 % zulegen.

Anteil Verpackungsarten Asien/Pazifik 2010

Die Region Russland/GUS

Anders als in anderen Teilen der Welt werden in Russland und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion nicht nur Wasser und kohlensäurehaltige Getränke oft in PET-Flaschen abgefüllt, sondern auch Bier. Da Bier in der Region sehr beliebt ist (Anteil am Konsum 2010: 31,9 %), liegt auch der PET-Anteil bei den Verpackungen überdurchschnittlich hoch (44,8 %). Die Nachfrage nach dem Gerstensaft ist aber nahezu gesättigt. Bei Wasser, mit einem Anteil von 15,0 % nach CSD (16,3 %) das drittbeliebteste Getränk in der Region, wächst der Konsum mit jährlichen Steigerungsraten von mehr als 5 %. Flaschen aus Glas (Anteil 2010: 30,6 %) dürften immer weniger verwendet werden, weil zum einen der Schnapsmarkt schrumpft und darüber hinaus Bier zunehmend in PET-Flaschen und Dosen abgefüllt wird.

Anteil Verpackungsarten Russland/GUS 2010

KRONES in Zahlen

Wegen der Wirtschaftskrise hatte das Unternehmen 2009 den ersten Verlust der Firmengeschichte verbucht. Im vergangenen Jahr kehrte KRONES in die Erfolgsspur zurück.

Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 % auf 2.173,3 Mio. €. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 50,9 Mio. € (Vorjahr: -34,5 Mio. €). Ende 2010 verfügte KRONES über eine Nettoliquidität von 147,4 Mio. €.

KRONES Konzern Umsatz 2006 - 2010 in Mio. €

KRONES in Zahlen

Umsatz von KRONES legt 2010 kräftig zu
Unternehmen wieder deutlich in der Gewinnzone
KRONES schlägt Ausschüttung von 0,40 € je Aktie vor

Umsatz von KRONES steigt um 16,5 % auf 2.173,3 Mio. €

KRONES ist im Jahr 2010 stärker gewachsen als der Markt.

Der weltweite Konjunkturaufschwung 2010 kam auch der internationalen Verpackungs- und Getränkeindustrie und somit KRONES zugute. Im vergangenen Jahr dürfte der Markt, den unser Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen adressiert, um rund 6 % gewachsen sein. Wir waren während der Krise 2009 fest davon überzeugt, dass sich unsere Märkte rasch erholen. Deshalb nahm KRONES kurzfristige Ertragsbelastungen bewusst in Kauf und hielt an seinen Mitarbeitern und Produktionskapazitäten fest. Damit war KRONES gut auf das Wachstum vorbereitet und konnte im vergangenen Jahr überproportional von der steigenden Nachfrage profitieren.

Mit 2.173,3 Mio. € überstieg der Umsatz 2010 des Unternehmens den Vorjahreswert von 1.864,9 Mio. € um 16,5 %. Sowohl das Neumaschinengeschäft als auch das Servicegeschäft, das wir in den vergangenen Jahren massiv ausbauten, trugen zum Wachstum bei. In der hohen Steigerungsrate spiegelt sich auch unsere starke Stellung auf den asiatischen Wachstumsmärkten, allen voran in China, wider. Als führender Anbieter von Maschinen und Anlagen, auf denen Flaschen aus dem Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, abgefüllt und verpackt werden, profitierte KRONES von der anhaltend hohen Nachfrage nach PET-Verpackungen. Dass KRONES ein Komplettanbieter ist, der nicht nur einzelne Maschinen liefert, sondern ganze Lösungen für seine Kunden parat hält, zahlte sich im vergangenen Jahr ebenfalls aus.

Der Umsatz von KRONES reichte 2010 noch nicht an den Rekordwert von 2008 heran.

Umsatz KRONES Konzern in Mio. €

Umsatz nach Segmenten

Im größten Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« stieg der Umsatz von KRONES um 23,1 % auf 1.860,8 Mio. € (Vorjahr: 1.511,8 Mio. €). Der Anteil des Segments am Konzernumsatz lag bei 85,6 %. Der Umsatz des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« ging um 15,4 % von 274,1 Mio. € im Vorjahr auf 232,0 Mio. € zurück. Zum Konzernumsatz trug das Segment 10,7 % bei. In unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich« KOSME, das 3,7 % zum Gesamtumsatz des Jahres 2010 beisteuerte, kam der Umsatz um 1,9 % auf 80,5 Mio. € (Vorjahr: 79,0 Mio. €) voran.

Anteil am KRONES Konzernumsatz

Weitere Erläuterungen finden Sie unter »Bericht aus den Segmenten« ab Seite 56 sowie in der Segmentberichterstattung im Konzernanhang auf Seite 122.

Umsatz nach Regionen

Die Exportquote von KRONES lag 2010 bei 89,2 %.

Nach einem verhaltenen Start zog das inländische Geschäft von KRONES im Geschäftsjahr 2010 zunehmend an. Zum Teil spiegelt sich darin auch wider, dass im Jahresverlauf die deutsche Konjunktur immer stärker wurde. Insgesamt legte der Umsatz in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 22,4 % auf 234,1 Mio. € (Vorjahr: 191,3 Mio. €) zu. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr von 10,3 % auf 10,8 %.

Unter Vorjahresniveau blieben die Umsätze, die KRONES 2010 im übrigen Europa erzielte. Die osteuropäischen Märkte konnten sich noch nicht von ihrem tiefen Einbruch erholen, den sie während der Wirtschaftskrise erlitten hatten. Mit 507,3 Mio. € unterschritt der Umsatz in Europa (ohne Deutschland) 2010 den Vorjahreswert von 564,9 Mio. € um 10,2 %. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Lage im laufenden Geschäftsjahr verbessert. Vor allem in Russland gibt es spürbare Erholungstendenzen. Gemessen am Gesamtumsatz entfielen 2010 nur noch 23,3 % unseres Geschäfts auf die Region Europa (ohne Deutschland). 2009 waren es noch 30,3 %.

Regionale Umsatzverteilung KRONES Konzern

Deutlich besser lief es im Berichtszeitraum im Rest der Welt, weil die Nachfrage aus China, dem übrigen Asien und Südamerika im Vergleich zum Vorjahr stark anzog. Der Umsatz, den KRONES außerhalb Europas erzielte, kletterte 2010 von 1.108,7 Mio. € im Vorjahr um 29,2 % auf 1.431,9 Mio. €. Nie zuvor lag der Umsatz von KRONES außerhalb Europas höher. Ein noch stärkeres Wachstum verhinderte das unverändert schwache Geschäft in Nordamerika. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete KRONES 65,9 % seines gesamten Umsatzes außerhalb Europas (Vorjahr: 59,5 %).

Umsatz nach Branchen

Mit 1.403,7 Mio. € (Vorjahr: 864,3 Mio. €) stieg der Umsatz, den wir 2010 mit Herstellern und Verarbeitern nichtalkoholischer Getränke wie Softdrinks, Wasser und Säften erzielten, im Vergleich zu 2009 um 62,4 %. Deutlich belebt hat sich im Berichtszeitraum die Nachfrage aus der Mineralbrunnenindustrie. Insgesamt betrug der Anteil der Branche nichtalkoholischer Getränke am Gesamtumsatz 64,6 % (Vorjahr: 46,3 %).

Um 18,8 % von 720,5 Mio. € auf 585,3 Mio. € verschlechterte sich der Umsatz mit Unternehmen aus der Branche »Alkoholische Getränke«. Negativ wirkte sich vor allem die schwache Nachfrage aus Osteuropa und Russland aus. Der Anteil der Branche am Konzernumsatz ging von 38,6 % auf 26,9 % zurück.

Der Umsatz im Non-Beverage-Bereich (Food, Chemie, Pharma und Kosmetik) verringerte sich 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 34,2 % auf 184,3 Mio. €. Der Anteil des Non-Beverage-Bereichs am Gesamtumsatz betrug 8,5 % (Vorjahr: 15,1 %).

Umsatz nach Branchen KRONES Konzern in Prozent

Weitere Informationen unter: www.krones.com/de/branchen.htm

Auftragseingang und Auftragsbestand

Auftragseingang zieht kräftig an

Um 14,5% auf 2.193,5 Mio. € kletterte der Auftragseingang von KRONES im vergangenen Jahr.

Während der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 investierten unsere Kunden aus Angst vor einer lang anhaltenden Rezession wenig. Wendepunkt zur besseren Investitionslaune war die weltweit wichtigste Branchenmesse »drinktec« im September 2009, die für KRONES besonders erfolgreich verlief. Dieser positive Trend hielt im vergangenen Jahr nicht nur an, sondern die Nachfrage der Unternehmen aus der internationalen Getränke- und Lebensmittelindustrie nach unseren Produkten und Dienstleistungen verstärkte sich zunehmend. Im vierten Quartal 2010 näherte sich der Wert der Bestellungen mit mehr als 575 Mio. € sogar langsam dem Vorkrisenniveau an. Insgesamt kletterte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr von 1.916,0 Mio. € um 14,5 % auf 2.193,5 Mio. €. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten unsere Produktneuheiten. Auf große Resonanz stießen dabei unsere Maschinen und Anlagen, die schonend mit Energie und anderen Ressourcen umgehen.

Hohe Auftragseingänge verzeichnete KRONES im vergangenen Jahr aus China. Auch im restlichen Asien und in Südamerika zog die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen 2010 im Vergleich zum Vorjahr stark an. Die osteuropäischen Märkte, die 2009 besonders heftig eingebrochen waren, erholten sich dagegen nur langsam. In den USA kam der Auftragseingang 2010 ebenfalls noch nicht in Schwung.

Auftragseingang KRONES Konzern in Mio. €

Auftragsbestand auf Rekordniveau

Zum 31. Dezember 2010 hatte das Unternehmen Aufträge im Wert von 908,7 Mio. € (Vorjahr: 888,5 Mio. €) in den Büchern. Nie zuvor in der Unternehmensgeschichte war der Orderbestand zum Jahresende höher. Der komfortable Auftragsbestand bildet eine gute Basis für weiter steigende Umsätze im Jahr 2011.

Auftragsbestand KRONES Konzern in Mio. € zum 31. Dezember

Ertragslage des KRONES Konzerns

KRONES verbessert das Ergebnis vor Steuern um 110 Mio. €

Im Krisenjahr 2009 schrieb KRONES erstmals in der Unternehmensgeschichte rote Zahlen. Wegen der allgemeinen Erholung unserer Märkte und dem damit verbundenen höheren Umsatz kehrten wir 2010 in die Gewinnzone zurück. Zu dem deutlich gestiegenen Ergebnis trugen auch die nachhaltigen Einspareffekte aus dem »Conversion«-Programm bei. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) drehte von minus 29,6 Mio. € im Vorjahr auf 68,1 Mio. €. Weil KRONES sehr solide finanziert ist, erwirtschaftete das Unternehmen 2010 ein positives Zinsergebnis von 2,7 Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr von minus 39,2 Mio. € auf 70,8 Mio. €. Ein noch besseres Ergebnis verhinderte die angespannte Preissituation. Die Preise auf unseren Märkten verbesserten sich mit der insgesamt anziehenden Nachfrage im Vergleich zum Krisenjahr 2009 ein wenig. Dennoch stellte uns die Erlösqualität 2010 noch nicht zufrieden. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Umsatz, lag im vergangenen Jahr mit 3,3 % noch deutlich unter unserem mittelfristigen Margenziel von 7 %.

Der Verlust im Krisenjahr war nur ein Ausrutscher. 2010 erzielte KRONES wieder ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern.

EBT KRONES Konzern in Mio. €

Da KRONES im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen schrieb, wurde das Unternehmen 2010 mit einem Ertragsteueraufwand von 19,9 Mio. € belastet. Die Steuerquote betrug damit rund 28 %. Unterm Strich verdiente KRONES im Berichtszeitraum 50,9 Mio. € (Vorjahr: minus 34,5 Mio. €).

Konzernergebnis KRONES in Mio. €

Das Grundkapital von KRONES ist in rund 31,59 Mio. Aktien eingeteilt. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie bleiben die Anteile, die sich im Besitz des Unternehmens befinden (rund 1,43 Mio. Stück), unberücksichtigt. Daraus resultiert für das Geschäftsjahr 2010 ein Ergebnis je Aktie von 1,68 € (Vorjahr: minus 1,13 €).

Ergebnis je Aktie KRONES Konzern in €

Ertragsstruktur des KRONES Konzerns

Das Konzernergebnis von KRONES verbesserte sich 2010 von minus 34,5 Mio. € auf plus 50,9 Mio. €.

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in Mio. € 2010 2009 Veränd.
Umsatzerlöse 2.173,3 1.864,9 +16,5 %
Bestandsveränderung FE/UFE 25,9 -7,4
Gesamtleistung 2.199,2 1.857,5 +18,4 %
Materialaufwand -1.118,9 -996,2 +12,3 %
Personalaufwand -685,5 -615,3 +11,4 %
Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen -266,0 -216,0 +23,1 %
EBITDA 128,8 30,0 -
Abschreibungen auf Anlagevermögen -60,7 -59,6 +1,8 %
EBIT 68,1 -29,6
Finanzergebnis 2,7 -9,6
EBT 70,8 -39,2
Ertragsteuern -19,9 4,7
Konzernergebnis 50,9 -34,5

Das Konzernergebnis von KRONES verbesserte sich 2010 von minus 34,5 Mio. € auf plus 50,9 Mio. €.

Die Gesamtleistung des KRONES Konzerns legte 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 % auf 2.199,2 Mio. € zu. Bei der Kurzanalyse der Gewinn-und-Verlust-Rechnung wird deutlich, wie sich das auf das Ergebnis des Unternehmens auswirkte.

Im Zuge des »Conversion«-Programms verlagerte KRONES Teile der Fertigung von externen Auftragnehmern ins eigene Unternehmen (Insourcing). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen, die im Materialaufwand erfasst werden, nahmen 2010 im Vergleich zum Vorjahr dennoch um knapp ein Viertel auf 214,4 Mio. € zu. Das liegt vor allem daran, dass KRONES wegen der guten Auftragslage 2010 wieder verstärkt Zeitarbeitskräfte einsetzte. Der gesamte Materialaufwand überstieg mit 1.118,9 Mio. € den Vorjahreswert von 996,2 Mio. € um 12,3 %. Weil die Steigerungsrate deutlich niedriger ist als das Wachstum der Gesamtleistung, verringerte sich die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, von 53,6 % im Vorjahr auf 50,9 %.

Flexible Arbeitszeitmodelle zahlen sich aus.

Der Personalaufwand legte im Berichtszeitraum um 11,4 % auf 685,5 Mio. € zu. KRONES profitierte im vergangenen Jahr von flexibleren Arbeitszeitmodellen, die gemeinsam mit dem Betriebsrat erarbeitet wurden. Auch deshalb ging die Personalaufwandsquote von 33,1 % auf 31,2 % zurück.

Der Saldo aus operativen Erträgen und Aufwendungen erhöhte sich um 23,1 %, blieb jedoch mit 12,1 % in Relation zur Gesamtleistung stabil (Vorjahr: 11,6 %) und ist auf die erhöhte Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Des Weiteren sind Ergebnisbeiträge aus der Änderung von Schätzungen in Höhe von T€ 8.625 enthalten.

Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen blieben 2010 mit 60,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert von 59,6 Mio. € nahezu unverändert. Die Abschreibungsquote (Abschreibungen in Relation zum Umsatz) verringerte sich jedoch von 3,2 % auf 2,8 %.

Im positiven Finanzergebnis von 2,7 Mio. € spiegelt sich die solide Finanzierung des Unternehmens wider. Im Vorjahr lag das Finanzergebnis aufgrund einer einmaligen Abschreibung auf Finanzanlagen bei minus 9,6 Mio. €. Nach Abzug der Ertragssteuern erwirtschaftete KRONES 2010 ein Konzernergebnis von 50,9 Mio. € (Vorjahr: minus 34,5 Mio. €).

Kapitalflussrechnung

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in Mio. € 2010 2009 Veränd.
EBT 70,8 -39,2 +110,0
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit 77,5 169,7 -92,2
Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit -74,8 -87,2 +12,4
Free Cashflow 2,7 82,5 -79,8
Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit -2,3 -58,0 +55,7
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 0,4 24,5 -24,1
sonstige Veränderung des Finanzmittelfonds 11,5 2,6 +8,9
Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres 135,5 108,4 +27,1
Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres 147,4 135,5 +11,9

Weitere Informationen siehe ausführliche Kapitalflussrechnung S. 120

Mit 23,6 % lag die Kennzahl »Working Capital in Relation zum Umsatz« deutlich besser als unser Mindestziel von 30 %.

Ausgehend von einem Ergebnis vor Steuern von 70,8 Mio. € erwirtschaftete KRONES eine Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit von 77,5 Mio. €. Wachstumsbedingt verringerte sich diese gegenüber dem Vorjahr um 92,2 Mio. €. Dies ist zurückzuführen auf das stark anziehende Geschäft, wodurch im Geschäftsjahr 2010 das Working Capital, also betriebsnotwendiges Kapital, aufgebaut wurde. Vor allem die Vorräte erhöhten sich um 54,9 Mio. € (Vorjahr: Verminderung um 49,7 Mio. €). Demgegenüber erhöhten sich die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte trotz Umsatzwachstum von 16,5 % um nur 7,5 Mio. €. Hierdurch betrug im Berichtszeitraum das Working Capital in Relation zum Umsatz 23,6 %. Damit stieg die Kennzahl im Vergleich zum sehr guten Vorjahreswert von 22,5 % nur leicht an und lag deutlich unter unserem Mindestziel von 30 %.

Operativer Cashflow KRONES Konzern in Mio. €

In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte investierte KRONES im vergangenen Jahr 81,5 Mio. € (Vorjahr: 88,2 Mio. €). Die Mittel wurden unter anderem für neuen Fertigungsmaschinen, den Ausbau der internationalen LCS-Center sowie den Aufbau des Rohrbearbeitungszentrums in Neutraubling verwendet.

Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte KRONES Konzern in Mio. €

Nach Abzug der gesamten Investitionen vom operativen Cashflow verblieb dem Unternehmen 2010 ein Free Cashflow von 2,7 Mio. € (Vorjahr: 82,5 Mio. €).

Wegen des negativen Ergebnisses 2009 schüttete KRONES im Berichtszeitraum für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende aus. Im Vorjahr flossen aus dem Free Cashflow noch 18,1 Mio. € an die Aktionäre. Im Gegensatz zum Vorjahr erwarb KRONES keine eigenen Aktien. 2009 kaufte das Unternehmen an der Börse eigene Aktien für insgesamt 37,1 Mio. €.

Lediglich Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 2,3 Mio. € tilgte KRONES 2010 aus dem Free Cashflow. Somit summierte sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in 2010 auf lediglich minus 2,3 Mio. € (Vorjahr. minus 58,0 Mio. €).

Ausschüttungssumme KRONES Konzern in Mio. €

Starke Änderungen der Wechselkurse sowie Veränderungen des Konsolidierungskreises führten zur Erhöhung des Finanzmittelbestands von insgesamt 11,5 Mio. €. Per Saldo stiegen die liquiden Mittel von KRONES 2010 im Vergleich zum Vorjahr von 135,5 Mio. € auf einen Rekordwert von 147,4 Mio. €.

Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente KRONES Konzern in Mio. € zum 31. Dezember

Vermögens- und Kapitalstruktur

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in Mio. € zum 31. Dezember 2010 2009 2008 2007 2006
Langfristige Vermögenswerte 569 542 534 475 430
davon Anlagevermögen 519 496 482 422 374
Kurzfristige Vermögenswerte 1.317 1.248 1.291 1.209 1.042
davon Zahlungsmittel 147 136 108 54 58
Eigenkapital 759 696 790 708 629
Fremdkapital 1.127 1.094 1.035 976 843
langfristige Verpflichtungen 125 125 144 155 147
kurzfristige Verpflichtungen 1.002 969 891 821 696
Bilanzsumme 1.886 1.790 1.825 1.684 1.472

Weitere Informationen siehe ausführliche Bilanz S. 118/119

KRONES hatte Ende 2010 eine Eigenkapitalquote von 40,2 % und gut 147 Mio. € Nettoliquidität.

Aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens lag die Bilanzsumme des KRONES Konzerns zum 31. Dezember 2010 mit 1.886,1 Mio. € um 5,3 % höher als im Vorjahr (1.790,5 Mio. €), sie legte aber deutlich weniger zu als die Gesamtleistung (+18,4 %). Ende 2010 stand das Anlagevermögen von KRONES mit 519,0 Mio. € in der Bilanz (Vorjahr: 495,8 Mio. €). Während die Sachanlagen nur um 2,2 % von 407,4 Mio. € auf 416,3 Mio. € zulegten, stiegen die immateriellen Vermögenswerte um 16,8 % auf 100,6 Mio. € (Vorjahr: 86,1 Mio. €). Ein Grund hierfür ist, dass KRONES den Bereich Forschung und Entwicklung forcierte und sich daher die aktivierungspflichtigen Entwicklungsaufwendungen erhöhten. Eine detaillierte Darstellung zur Entwicklung des Anlagevermögens finden Sie im Konzernanhang auf Seite 132-134. Insgesamt verfügte das Unternehmen zum Bilanzstichtag 2010 über langfristige Vermögenswerte von 569,5 Mio. € (31. Dezember 2009: 542,5 Mio. €).

Nachdem das Geschäftsjahr 2009 des KRONES Konzerns durch die weltwirtschaftliche Situation geprägt war, konnte sich der Konzern im Geschäftsjahr 2010 in allen wesentlichen Kennzahlen verbessern. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde im Wesentlichen durch den Anstieg der Gesamtleistung um 18,4 % geprägt. Auch die sehr solide Kapital- und Finanzsituation konnte weiter ausgebaut werden.

Die kurzfristigen Vermögenswerte von KRONES summierten sich Ende 2010 auf 1.316,6 Mio. €. Damit übertrafen sie den Vorjahreswert von 1.248,0 Mio. € um 5,5 %. Von 521,9 Mio. € auf 583,6 Mio. € erhöhten sich die Vorräte aufgrund der hohen Gesamtleistung des Unternehmens. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 458,3 Mio. € unterproportional zum Umsatz um 10,3 % auf 505,3 Mio. €. Die sonstigen Vermögenswerte, die überwiegend geleistete Anzahlungen und Steuererstattungsansprüche beinhalten, gingen von 127,0 Mio. € auf 76,3 Mio. € zurück. Zum 31. Dezember 2010 verfügte KRONES über liquide Mittel von 147,4 Mio. € (31. Dezember 2009: 135,5 Mio. €). Das Eigenkapital von KRONES legte 2010 im Vergleich zum Vorjahr von 695,7 Mio. € auf 758,9 Mio. € zu, weil das Unternehmen wieder ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaftete. Dadurch kletterte die Eigenkapitalquote von 38,9 % auf 40,2 % und rangiert damit weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt.

Mit 124,8 Mio. € blieben die langfristigen Schulden im Vergleich zum Vorjahr (125,0 Mio. €) nahezu unverändert. Langfristige Bankschulden hatte KRONES zum 31. Dezember 2010 keine. Bei den kurzfristigen Schulden, die zum Bilanzstichtag 1.002,4 Mio. € (Vorjahr: 969,8 Mio. €) betrugen, blieben die Kundenanzahlungen mit 434,9 Mio. € im Vergleich zu 2009 fast konstant. Auch kurzfristige Bankschulden hatte KRONES per Ende 2010 keine. Damit betrug die Nettoliquidität, also die liquiden Mitteln und Wertpapiere des Umlaufvermögens abzüglich aller Bankschulden, zum Bilanzstichtag 147,4 Mio. €.

Ökonomie trifft Ökologie

Mit dem patentierten Bottle-to-Bottle-Recyclingkonzept von KRONES werden PET-Flaschen effizient und umweltschonend wiederverwertet. Sämtliche Prozessschritte finden in einer kompakten Anlage statt, die aus einem Wasch- und Bottle-to-Bottle-Modul besteht. Im ersten Schritt durchlaufen die gebrauchten PET-Flaschen eine Mühle. Das Mahlgut sind Flakes, die anschließend auf eine einheitliche Größe gebracht, von Etiketten befreit und in einem mehrstufigen Waschprozess gereinigt werden. Bevor das Material trocknet, werden Verschlüsse und Fremdstoffe aus dem Prozess entfernt.

Im nächsten Schritt erreicht das Rezyklat das Bottle-to-Bottle-Modul mit dem Vakuumreaktor als Herzstück. Bevor die homogenisierten, gereinigten und getrockneten Flakes in den Reaktor kommen, werden sie in zwei Stufen aufgeheizt. Im Vakuumreaktor gasen sämtliche Schadstoffe aus, ohne die Flakes mechanisch oder thermisch zu beschädigen. Am Ende des Prozesses steht PET, das die gleichen physikalischen Eigenschaften besitzt wie Neuware (Virgin-PET).

Aus dem gewonnenen Rezyklat entstehen Behälter, die wieder in der Getränke- und Lebensmittelindustrie eingesetzt werden können. Denn das PET-Material, das mit der umweltfreundlichen Technologie von KRONES gewonnen wird, erfüllt sogar die strengen Vorschriften der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). KRONES schließt damit nicht nur den PET-Kreislauf, sondern bietet Abfüllbetrieben gleichzeitig erhebliche Kostenvorteile im Vergleich zum Einsatz von Virgin-PET.

Ressourcen schonen mit Gewinn

Rund 400 Mrd. Kunststoffflaschen werden jährlich mit Getränken befüllt. Bislang kehren PET-Flaschen größtenteils nicht in den Verpackungsmarkt zurück. KRONES bietet eine Recyclinganlage an, auf der gebrauchte Flaschen zu lebensmitteltauglichem Rezyklat verarbeitet werden. Das schont Ressourcen und die Umwelt.

Zukunftsstark und wertsichernd.

Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.

Bericht aus den Segmenten

Segment Produktabfüllung und -ausstattung

Segmentumsatz

Im Kerngeschäft und dem mit Abstand größten Segment bietet KRONES Maschinen und komplette Anlagen an, mit denen Kunden ihre Produkte abfüllen, verpacken, etikettieren und transportieren.

Am stärksten belebte sich das Geschäft 2010 in unserem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 23,1 % auf 1.860,8 Mio. € (Vorjahr: 1.511,8 Mio. €). KRONES profitierte vor allem von der anziehenden Nachfrage nach Abfüll- und Verpackungsanlagen außerhalb Europas, allen voran in China und Südamerika. Unsere Kunden waren wieder zunehmend bereit, in komplette Abfülllinien zu investieren. Den größten Teil des Segmentumsatzes erwirtschafteten wir mit Maschinen und Anlagen, mit denen PET-Flaschen hergestellt, befüllt und verpackt werden. Insgesamt entfielen im vergangenen Jahr 85,6 % (Vorjahr: 81,1 %) des Konzernumsatzes auf das Kernsegment von KRONES.

Umsatz Segment Produktabfüllung und -ausstattung in Mio. €

Segmentergebnis

Die Ertragsstärke des Kernsegments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« verbesserte sich im vergangenen Jahr deutlich. Von minus 19,5 Mio. € im Vorjahr auf 100,5 Mio. € kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT). Unsere Produktionskapazitäten waren sehr gut ausgelastet und die Preise bewegten sich von ihrem Krisenniveau leicht nach oben. Insgesamt war die Preisqualität 2010 aber weiterhin unbefriedigend. Auch deshalb erreichte die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, mit 5,4 % noch nicht das hohe Niveau vor der Wirtschaftskrise.

Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik

Segmentumsatz

Dieses Segment umfasst die Sudhaus- und Filtrationstechnik, also die Brauereitechnologie. Auch Anlagen, mit denen sensible Getränke wie Milch behandelt und Milchmixgetränke und Fruchtsäfte produziert werden, zählen zum Segment »Getränkeproduktion/Prozesstechnik«.

Um 15,4 % von 274,1 Mio. € im Vorjahr auf 232,0 Mio. € verringerte sich der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« 2010. Stark eingebrochen ist im Berichtszeitraum die Nachfrage aus Osteuropa. Dort konnte sich die Konjunktur 2010 noch nicht von ihrem tiefen Einbruch 2009 erholen. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz sank 2010 auf 10,7 % nach 14,7 % im Vorjahr.

Umsatz Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik in Mio. €

Umsatz Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik in Mio. €

Segmentergebnis

Obwohl der Segmentumsatz im vergangenen Jahr schrumpfte, konnten wir das Ergebnis im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessern. Mit minus 14,1 Mio. € lag das Ergebnis vor Steuern um 0,8 Mio. € höher als 2009 (minus 14,9 Mio. €). Ein Grund hierfür war der bessere Produktmix.

Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Segment unterer Leistungsbereich (KOSME)

Segmentumsatz

Unsere Tochter KOSME bietet ein ähnliches Produktspektrum wie das Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« an, jedoch für weniger anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Mit KOSME erreichen wir auch Kunden aus dem mittleren Marksegment. Dies ergänzt das anspruchsvolle Kerngeschäft von KRONES ideal.

Im kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« kam der Umsatz 2010 um 1,9 % auf 80,5 Mio. € (Vorjahr: 79,0 Mio. €) voran. Überproportional legte der außereuropäische Umsatz von KOSME zu. Gut vom Markt angenommen wurden die vielen Produkteinführungen. Trotz des leichten Umsatzanstiegs fiel der Anteil von KOSME am Gesamtumsatz 2010 von 4,2 % im Vorjahr auf 3,7 %.

Umsatz Segment KOSME in Mio. €

Segmentergebnis

Verschlechtert hat sich die Ertragssituation im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« im Berichtszeitraum. Um das Segment langfristig auf solide Beine zu stellen, führte KRONES bei KOSME im Jahr 2010 umfangreiche Maßnahmen durch. Diese belasteten den Ertrag. Darüber hinaus waren die Preise vor allem in den angestammten Märkten von KOSME in Osteuropa und Russland stark unter Druck. Von Januar bis Dezember 2010 erwirtschaftete das Segment ein Ergebnis vor Steuern von minus 15,6 Mio. € (Vorjahr: minus 4,8 Mio. €).

Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Schaukeln lohnt sich

Bier brauen ist nicht nur eine Wissenschaft für sich, sondern benötigt auch viel Energie. Ein Schwerpunkt der KRONES Prozesstechnik sind daher Technologien, mit denen Energie eingespart und Ressourcen geschont werden. Bestes Beispiel hierfür ist unser neues System EquiTherm, das bei der Würzeherstellung zum Einsatz kommt. Dieser Produktionsschritt verbraucht in Form von thermischer Energie die meiste Primärenergie in einer Brauerei.

Bereits etabliert ist das Sparkonzept der KRONES »Energieschaukel« zwischen Läuterwürzeerhitzer und Würzekochung. Sie wird vom Pfannendunstkondensator gespeist. Mit unserer neuen »Energieschaukel« EquiTherm verringert sich der Energiebedarf im Sudhaus noch stärker. EquiTherm entzieht der gekochten, heißen Würze Energie, die anschließend beim Maischprozess verwendet werden kann. Dieses Konzept funktioniert nur mit dem Maischgefäß ShakesBeer EcoPlus von KRONES. Denn aufgrund seiner speziellen Heizflächenanströmung ermöglicht der ShakesBeer EcoPlus auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen einen sehr hohen Wärmestrom.

Die Bergquell Brauerei Löbau spart mit unserem Energiesparsystem mehr als 30 % Primärenergie. Bei einem Jahresausstoß von 200.000 Hektolitern Bier entspricht dies 500.000 Kilowattstunden thermischer Energie pro Jahr. Das ist umso bemerkenswerter, weil das Sudhaus der Brauerei bereits vor dem Einbau von EquiTherm mit modernster Technik ausgestattet war.

Bierbrauen mit Köpfchen

Wohl kein Mensch wird beim Genuss eines kühlen Biers darüber nachdenken, wie man beim Brauen des Gerstensaftes Energie einsparen könnte. Keine Sorge, darum kümmern sich die Spezialisten der KRONES Prozesstechnik. Mit der »Energieschaukel« EquiTherm hilft KRONES Brauereien, ihren Energieverbrauch um mehr als 20 % zu senken. Ein Grund zum Anstoßen.

Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.

Forschung und Entwicklung (f&e)

F&E-Aktivitäten orientieren sich am Nachhaltigkeitsprogramm enviro
Erfolgreicher Dialog mit Kunden und Lieferanten
Viele Innovationen im KRONES Produktangebot

KRONES investiert nachhaltig in f&e, damit laufend neue Produkte und Technologien entstehen.

Um unsere technologische Führung zu sichern und auszubauen, investieren wir viel Kraft und Geld in den Bereich Forschung und Entwicklung. KRONES hat ein Team aus insgesamt mehr als 1.700 hochqualifizierten Mitarbeitern zusammengestellt. Ein Teil der F&E-Mannschaft treibt strategische Entwicklungsaufgaben voran. Darüber hinaus verbessert die Großzahl der Mitarbeiter permanent bestehende Produkte und Dienstleistungen, um den Nutzen für die Kunden weiter zu steigern. Dabei stehen effiziente und zuverlässige Anlagen während des gesamten Lebenszyklusses im Fokus.

In unserer Branche ist es wichtig, Innovationen und Know-how patentrechtlich abzusichern. KRONES hat dies in den vergangenen Jahren mit einer sehr erfolgreichen Patentstrategie umgesetzt, was sich in einer deutlich gestiegenen Anzahl von Patenteinträgen widerspiegelt. Ende des Berichtszeitraums besaß KRONES etwa 2.000 Patente und Gebrauchsmuster (Vorjahr: rund 1.600).

enviro im Bereich Forschung und Entwicklung fest verankert

Mit dem 2008 gestarteten Nachhaltigkeitsprogramm enviro hat KRONES in der Verpackungsindustrie einen Standard für die Energie- und Medieneffizienz von Maschinen und Anlagen geschaffen. Das prägte auch den Bereich Forschung und Entwicklung des Unternehmens. Es zählen nicht mehr nur traditionelle Aspekte wie technische Leistungsdaten und die Zuverlässigkeit von Maschinen, sondern auch Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung. Inzwischen orientieren sich alle Entwicklungen von KRONES am enviro-Programm, das 2009 von TÜV SÜD zertifiziert wurde.

Wir betrachten den gesamten Produktions- und Abfüllprozess von Getränken und analysieren detailliert die Verbrauchsdaten der eingesetzten Maschinen. Danach tüfteln unsere Ingenieure an intelligenten Lösungen mit dem Ziel, die Verbräuche zu minimieren. Am Ende der Entwicklungsarbeit stehen Anlagen, mit denen die Abnehmer dauerhaft Energie und andere Medien wie Wasser und Druckluft einsparen. Damit bieten wir den Kunden echten Mehrwert und sichern uns einen Wettbewerbsvorteil.

Um ständig noch bessere Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können, binden wir unsere Kunden in den Entwicklungsprozess ein. Im Rahmen von Veranstaltungen wie dem Expertendialog von KRONES gewinnen wir wichtige Informationen, in welchen Bereichen von Seiten der Anwender der größte Einsparbedarf von Energie und anderen Medien besteht.

Darüber hinaus reicht KRONES die Forderungen nach Effizienzverbesserungen bei allen eingesetzten Komponenten in einem kreativen Dialog auch an seine Lieferanten weiter.

Innovationen im Geschäftsjahr 2010

Dass unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit Früchte trägt, zeigt sich an der Vielzahl innovativer Maschinen und Anlagen die KRONES auf den Markt bringt. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiele vor.

Mit der Streckblasmaschine Contiform setzt KRONES mit konsequenter Weiterentwicklung und Innovation unverändert Maßstäbe. Wir haben nicht nur die Kavitätenleistung weiter gesteigert, sondern gleichzeitig den Bedarf von Energie und Blasluft um bis zu 25 % reduziert. Damit hat KRONES den Kundennutzen massiv erhöht. Mit der eigen entwickelten Preformsortieranlage Contifeed, die über automatische Störungsbeseitigungsmechanismen verfügt, haben wir den Wirkungsgrad der Contiform weiter verbessert.

Die Streckblasmaschine Contiform ist jetzt noch leistungsstärker.

Mit der FlexWave-Technologie können mehrfarbige PET-Preforms verarbeitet werden.

Das FlexWave-Verfahren von KRONES ist eine innovative Mikrowellen-Heiztechnologie, mit der Preforms erwärmt werden. Das Konzept besticht durch extreme Energieeffizienz und hohe Flexibilität. Durch die sehr kurze Heizzeit der PET-Rohlinge ist die Anzahl der im Ofen befindlichen Preforms stark reduziert, was zu geringsten Preformverlusten im Falle eines ungeplanten Stopps führt. Anfahrzeiten zum Wiederaufheizen des Systems gibt es nicht. Das FlexWave-Verfahren ist sehr variabel, unabhängig von Preformfarbe, PET-Material und Recyclinganteil, es stellt ein echtes Alleinstellungsmerkmal von KRONES im Markt dar. Auch die Verarbeitung von mehrfarbigen Preforms ist kein Problem.

Ein Verfahren zur Herstellung ovaler und asymmetrischer Kunststoff-Behälter hat das Unternehmen mit ProShape entwickelt. Mit dieser innovativen Technologie erschließt KRONES erhebliches Marktpotenzial in Branchen außerhalb der Getränkeindustrie.

ProShape - ein innovatives Verfahren, um ovale und asymmetrische Kunststoffbehälter zu produzieren.

Stark wachsen wird in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Fruchtsäften mit Partikeln (Fruchtstücken, Fasern und Pulpen). Für dieses Produktsegment hat KRONES ein durchgängiges Verfahren von der Produktbehandlung bis zur Abfüllung realisiert. Dabei werden die Fruchtstücke und Säfte nach thermischer Behandlung durch die VarioFlash/VarioAsept der Füllmaschine getrennt zugeführt und erst in der Flasche gemischt.

Das neue FlexiFruit System zur Dosierung von Fruchtstücken oder Pulpe bietet entscheidende Vorteile. Die Anlage ist einfach aufgebaut und bezüglich der zu verarbeitenden Produkte sehr flexibel. Kurze Umstellzeiten und genau dosierte Rohstoffe sorgen für niedrige Betriebskosten. Das innovative Verfahren ist für die Abfülltechnologien HotFill und Aseptik verfügbar.

Neben der bewährten Nassaseptik PETAsept L hat KRONES mit der Trockenaseptik PETAsept D und der PETAsept D compact für höchste Flexibilität im Leistungsbereich bis zu 12.000 Behältern pro Stunde ein Portfolio für die Verpackung von Getränken unter aseptischen Bedingungen entwickelt, das allen Kundenanforderungen gerecht wird.

KRONES hat sein Produktportfolio zum aseptischen Abfüllen von PET-Flaschen erweitert.

Den ErgoBloc L zur Primärverpackung von Getränken in PET-Behältern haben wir weiter verbessert und mit großer Akzeptanz im Markt etabliert. Neben der Flaschenproduktion, dem Etikettieren, dem Befüllen und Verschließen von Behältern versorgen der KRONES Contifeed und die KRONES Capcade das System mit Preformen und Verschlüssen. Somit gewährleistet KRONES eine höchst effiziente und flexible Gesamtlösung auf engstem Raum. Mit dem ErgoBloc L haben wir neue Maßstäbe in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Ergonomie gesetzt.

Lifecycle Service (LCS)

Das Servicegeschäft von KRONES

Internationale Service Center erweitert
LOS bietet neue Dienstleistung an
Akademie bildet mehr Kundentrainer aus

Das Servicegeschäft hat bei KRONES als Komplettanbieter einen hohen Stellenwert. Für unsere weltweiten Kunden ist es wichtig, dass ihre Maschinen und Anlagen störungsfrei laufen und sie ihre Produkte dauerhaft in höchster Qualität fertigen können. Erfolgskritische Anteile ihrer Wertschöpfungskette lagern sie zunehmend auf KRONES aus. Um zu gewährleisten, dass unsere Abnehmer reibungslos produzieren können, betreuen wir sie kontinuierlich. Mit vorbeugenden Servicemaßnahmen vermeiden wir Maschinenausfälle so weit wie technisch möglich. Treten dennoch Produktionsprobleme auf, lösen wir diese schnell. Dazu müssen unsere Service-Spezialisten weltweit vor Ort und Ersatzteile global verfügbar sein. Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, baute KRONES das Servicegeschäft in den vergangenen Jahren massiv aus.

Mehr als 1.800 hochqualifizierte Mitarbeiter garantieren, dass den Kunden von KRONES jederzeit und an jedem Ort der Welt ein umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsangebot in Top-Qualität zur Verfügung steht. Der Bereich LCS umfasst in allen Segmenten das komplette Wartungs- und Instandhaltungsgeschäft, Ersatz- und Rüstteile, individuelle Dienstleistungen, Softwaretools sowie Schulungen.

Weitere Informationen unter: www.krones.com/de/lcs.htm

Das LCS Produktportfolio von KRONES

Unser Angebot ist modular aufgebaut. Die Kunden können sich daraus ihr individuelles Serviceprogramm zusammenstellen.

LCS Services

OnSite: Klassische Wartung und Instandhaltung vor Ort beim Kunden.
Productivity: Mit modernen Analysemethoden optimieren wir Anlagen und machen sie wirtschaftlicher.
Support: Schnelle Hilfe im Notfall durch 24/7-Service Line und Fernwartung.
Training: Kundenorientierte Schulungen für das Bedien- und Wartungspersonal.
Design: Rundumbetreuung beim Gestalten neuer PET-Behälter.

LCS Parts + Software

Original Spares: Originale Ersatz- und Verschleißteile sowie von KRONES überholte Ersatzteile höchster Qualität liefern wir schnell und zuverlässig.
Retrofitting: Schnelles und effizientes Umrüsten von Anlagen. Darüber hinaus erhöhen wir die Produktivität von Maschinen durch neu entwickelte Bauteile oder Steuerungsprogramme.
Consumables: Hochwertige Betriebsstoffe, die optimalen Betrieb von Maschinen gewähren sowie Kleb-, Schmierstoffe und Reinigungsmittel von KIC KRONES.
SoftTools: Software, die verschiedene Maschinendaten erfasst und analysiert und so zum Beispiel Instandhaltungsbedarf frühzeitig erkennt.

Mit diesem einzigartigen Produkt- und Dienstleistungsangebot begleitet KRONES seine Geschäftspartner während des kompletten Lebenszyklusses von Maschinen und Anlagen. Das beginnt bereits in der Planungs- und Investitionsphase, in der wir die Anforderungen gemeinsam mit dem Kunden genau definieren und die Anlage sicher in Betrieb nehmen. Nach dem Start der Produktion geht es nicht nur darum, die Anlage am Laufen zu halten und ihren Wert zu bewahren. Unser Fokus liegt darauf, die Qualität und die Wirtschaftlichkeit der Produktion durch begleitenden Service kontinuierlich zu verbessern.

KRONES bietet im Servicegeschäft ein umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsspektrum an.

Auch das eigene Serviceangebot optimiert KRONES ständig. So bieten wir beispielsweise seit Anfang 2011 Kunden in Europa den »LCS Support« an. Mit dieser Dienstleistung unterstützen wir unsere Abnehmer bei Störungen telefonisch bei der Fehlersuche. Darüber hinaus sind wir in der Lage, via Ethernet direkt auf Maschinendaten zuzugreifen und so das Bedien- und Instandhaltungspersonal zu unterstützen. »LCS Support« soll künftig auch in anderen Regionen angeboten werden.

KRONES investiert stark in internationale Service Center

Im Servicegeschäft hat Kundennähe oberste Priorität. KRONES unterhält weltweit mehr als 40 Niederlassungen, die das komplette Produkt- und Dienstleistungsangebot von LCS zum Kunden bringen. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Jahren an strategisch wichtigen Punkten insgesamt sieben Service Center errichtet, die den Niederlassungen als dezentrale Stützpunkte dienen.

Vor allem die Service Center für die Regionen China, Asien/Pazifik, Südamerika und Afrika baute KRONES 2010 deutlich aus. Das spiegelt sich auch in insgesamt mehr als 100 neuen Mitarbeitern wider. Am stärksten gewachsen ist 2010 unser chinesisches Service Center in Taicang.

Die KRONES Akademie

An unserer Akademie bieten wir ein breites, praxisorientiertes Schulungsangebot. Mehr als 50 qualifizierte Ausbilder vermitteln an den Standorten der Akademie dem Bedienpersonal unserer Kunden die Grundlagen von Maschinen, führen spezielle Kurse für individuelle Aufgaben durch und trainieren Führungskräfte. Alle Angebote verfolgen das Ziel, dass unsere Abnehmer die Maschinen und Anlagen von KRONES perfekt beherrschen, um diese sicher und wirtschaftlich zu betreiben. Im vergangenen Jahr besuchten insgesamt 12.436 Teilnehmer die Veranstaltungen der KRONES Akademie am Hauptsitz der Einrichtung in Neutraubling sowie an den internationalen Schulungszentren. Ein wichtiges Schulungselement ist »Train the Trainer«, also die Fortbildung von KRONES Kundentrainern. Mit dem an der Akademie neu gewonnenen Wissen leisten sie dem Anlagenbetreiber vor Ort wertvolle Hilfe. Die Anzahl von Kundentrainern nahm in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu und lag Ende 2010 bei 72.

Mit der Schulung »Train the Trainer« bildet KRONES seine Kundentrainer fort.

KRONES Kundentrainer

Sehr erfolgreich war der »Expertendialog«, den die Akademie 2010 in Neutraubling veranstaltete. Mehr als 50 Fachleute aus namhaften Abfüllbetrieben und verschiedenen Branchen der Getränkeindustrie tauschten ihre praktischen Erfahrungen aus der Produktion und im Service aus. In Vorträgen, die überwiegend aus den Reihen der KRONES Kunden kamen, wurden Strategien und Lösungsansätze dargestellt und anschließen in Gesprächsforen diskutiert.

Mitarbeiter

Zahl der Mitarbeiter auf Rekordstand

Die Entscheidung, auch im Krisenjahr 2009 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, war die Grundlage für die positiven Geschäftsergebnisse im Jahr 2010. Nur mit unseren hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern waren wir in der Lage, die starke Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen zu befriedigen. Im Berichtsjahr haben wir sogar unsere Stammbelegschaft wieder deutlich aufgestockt. So stieg die Mitarbeiterzahl im Berichtszeitraum auf einen Rekordstand von 10.575 nach 10.238 im Vorjahr. Wir haben unsere Kapazitäten sowohl im Inland als auch im Ausland erweitert.

Mitarbeiter nach Regionen

Dass unsere Mitarbeiter für ihre anspruchsvollen Tätigkeiten bestens ausgebildet sind, zeigt die Qualifikationsstruktur unserer Mitarbeiter. Nahezu die komplette Belegschaft in den deutschen Werken verfügt über eine qualifizierte Berufsausbildung. Der Anteil unsere Mitarbeiter mit abgeschlossenem Studium stieg erneut auf 16,7 %.

Sehr gut ausgebildet sind unsere Mitarbeiter.

Qualifikationsstruktur Mitarbeiter in Deutschland

Attraktiver Arbeitgeber für gute Nachwuchskräfte

KRONES bietet motivierten jungen Leuten 25 verschiedene Ausbildungsberufe an.

Die ausgezeichnete Berufsausbildung unserer Mitarbeiter ist die Basis für den nachhaltigen Unternehmenserfolg von KRONES. Daher bietet das Unternehmen Jahr für Jahr - auch in Krisenzeiten - vielen jungen Leuten eine attraktive und anspruchsvolle Ausbildung in 25 verschiedenen Berufen an. Hierfür investieren wir im Durchschnitt rund 70.000 Euro in jeden Auszubildenden.

Wir stellen aber auch hohe Ansprüche an unsere Auszubildenden. Von den rund 1.700 Schulabgängern, die sich für eine Ausbildung im Jahr 2010 beworben hatten, starteten nach einem harten Auswahlprozess 136 junge Menschen im Herbst 2010 bei KRONES in das Berufsleben. Rund ein Drittel von ihnen verfügt über den qualifizierten Hauptschulabschluss, etwa 50 % haben mittlere Reife, die übrigen Abitur.

Zahl der Ausbildungsanfänger KRONES AG

Insgesamt bildete KRONES Ende 2010 in Deutschland 499 junge Menschen aus. Damit liegt die Ausbildungsquote bei 6,1 %. 441 Jugendliche waren in gewerblichtechnischen, 58 in kaufmännischen Ausbildungsberufen tätig.

Ziel von KRONES ist es, den Auszubildenden neben den vorgeschriebenen Lerninhalten zusätzliche Qualifikationen wie Englisch und Präsentationstechniken sowie Auslandserfahrungen durch Aufenthalte in ausländischen Tochtergesellschaften zu vermitteln.

Die Besten jedes Ausbildungsjahrgangs werden von KRONES mit einem Stipendium für ein anschließendes Studium belohnt. 2010 kamen 5 junge Menschen in den Genuss eines KRONES Stipendiums.

Enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Studenten

Um frühzeitig den Kontakt zu Hochschulabsolventen zu knüpfen, arbeitet KRONES seit Jahren intensiv mit Hochschulen zusammen. Das Unternehmen organisiert Veranstaltungen, auf denen sich angehende Ingenieure und Akademiker über die verschiedenen Berufsbilder und die Karrierechancen bei KRONES informieren können. Da KRONES einen sehr guten Ruf als attraktiver Arbeitgeber bei Hochschülern genießt, sind diese Veranstaltungen regelmäßig gut besucht.

Abschlussarbeiten bei KRONES

Ein weiteres gutes Beispiel für die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft ist unsere langjährige Kooperation mit der Hochschule und der Universität Regensburg. KRONES gibt hier einer Vielzahl von Nachwuchswissenschaftlern mit Praxissemestern und Abschlussarbeiten die Chance, erste Praxiserfahrungen zu sammeln. Die Hochschüler werden dabei während ihrer Tätigkeit intensiv von KRONES Mitarbeitern unterstützt. Zudem können sie, um einen möglichst tiefen Einblick ins Unternehmen zu erhalten, an einer speziell für sie konzipierten Vortragsreihe teilnehmen. In jedem Quartal finden für die jungen Hochschüler drei Vorträge statt, die von KRONES Mitarbeitern gehalten werden. Themen hierfür sind beispielsweise Behälterdesign, Logistiksysteme oder das Nachhaltigkeitsprogramm enviro. Danach stellen sich die KRONES Experten den Fragen der Studenten.

Praktikanten KRONES AG

2010 betreuten wir insgesamt 226 Abschlussarbeiten und 685 Praktikanten in verschiedenen praxisorientierten Projekten. Aus diesem Pool gewinnt KRONES jedes Jahr eine Vielzahl hoch qualifizierter Mitarbeiter.

Weitere Informationen zum Thema Mitarbeiter entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2010. Dieser ist im Internet unter www.krones.com/de/unterneh-men/nachhaltigkeit.htm abrufbar.

Nachhaltiges Wirtschaften

Der Anspruch, nachhaltig und gesellschaftlich verantwortlich zu wirtschaften, ist schon seit Jahrzehnten Teil der Unternehmensphilosophie von KRONES. Sich von grundlegenden Werten wie Ehrlichkeit, Transparenz, Fairness und Authentizität leiten zu lassen, ist das übergeordnete Ziel unserer CSR (Corporate Social Responsibility)-Strategie. Mit ihr wollen wir soziale und ökologische Aspekte in die Geschäftsprozesse aufnehmen und damit langfristig zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen.

Neben der übergeordneten strategischen Verankerung haben wir die gesellschaftliche Verantwortung in unsere Grundwerte, Leitlinien und Kodizes integriert.

Chancen nutzen - Risiken verringern

Angesichts des ständigen Wandels im Unternehmensumfeld gilt es, neue Herausforderungen frühzeitig zu erkennen. Durch den kontinuierlichen Austausch mit unseren Interessengruppen analysieren wir systematisch Chancen und Risiken der CSR-Themenfelder und bewerten sie. Das hilft uns, eventuelle Schwachstellen oder neue Anforderungen rechtzeitig zu erkennen. Damit minimieren wir Risiken für das Unternehmen und stärken gleichzeitig das Vertrauen, das unsere Stakeholder in uns setzen und sichern die Reputation des Unternehmens.

KRONES will aber auch die Chancen des Wandels nutzen und neue Geschäfte und Mitarbeiter akquirieren. So entwickeln wir unter »enviro« für unsere Kunden besonders ressourcenschonende Produkte und Dienstleistungen. Außerdem ziehen wir durch hohe Investitionen in den Standort Deutschland und unsere mitarbeiterfreundliche Unternehmenskultur qualifizierte Arbeitskräfte an - einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für die Zukunft von KRONES.

Strategie 2015

KRONES ist auch im CSR-Bereich der Konkurrenz voraus.

Künftig wollen wir unsere Nachhaltigkeitsexpertise noch gezielter einsetzen, um die sich bietenden Chancen zu nutzen und bestehende sowie potenzielle Risiken zu verringern. Hierfür haben wir uns klare, ambitionierte und nachvollziehbare Ziele für die kommenden fünf Jahre gesetzt. Damit wollen wir uns in allen Handlungsfeldern (Ökonomie, Ökologie, Gesellschaft) nochmals deutlich verbessern und somit auch im CSR-Bereich unsere Marktführerschaft untermauern.

Weitere interessante Informationen zum Thema Nachhaltigkeit entnehmen Sie bitte unserem von TÜV SÜD zertifizierten Nachhaltigkeitsbericht. Dieser ist im Internet unter www.krones.com/de/unternehmen/nachhaltigkeit.htm aufrufbar.

Innovative Ausbildungswege

Gemeinsam mit der Hochschule Regensburg bietet KRONES mit dem dualen Studiengang ein attraktives Ausbildungsmodell an. Es kombiniert die Praxisnähe einer Berufsausbildung mit dem wissenschaftlichen Know-how eines Hochschulstudiums. Die Absolventen erreichen nach nur 4,5 Jahren zwei Abschlüsse: Eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie den akademischen Grad »Bachelor of Engineering« oder »Bachelor of Science«. KRONES bietet das duale Studium für die Studiengänge Mechatronik, Elektro- und Informationstechnik, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik an.

Einen innovativen Ausbildungsweg beschritt KRONES auch mit »Profil 21«. Unser jüngstes Berufsbild ist speziell auf die Aufgaben im Service zugeschnitten. Damit reagieren wir auf die zunehmende Bedeutung des Bereichs Service für unser Unternehmen. Innerhalb von 4,5 Jahren erwerben die jungen Menschen neben dem Berufsabschluss zusätzlich den Technikertitel und den international anerkannten Titel »Expert of Service-Engineering«. Danach sind die Berufsanfänger nicht nur für die hohen Anforderungen des Servicegeschäftes bestens gerüstet, sondern haben ideale Voraussetzungen für interessante Entwicklungsmöglichkeiten im weiteren Berufsleben. Im März 2010 erhielten die ersten KRONES »Profil 21«-Auszubildenden den Facharbeiterbrief zum Elektroniker der Fachrichtung Betriebstechnik. Damit haben 19 junge Männer und Frauen, die die anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen, den ersten Teil der Wegstrecke erfolgreich abgeschlossen. Nun gilt es, in den ausstehenden 18 Monaten neben dem Besuch der Technikerschule auch in Praxiseinsätzen im Service weiteres Wissen zu erwerben.

Profil 21

Top Ausbildung sichert künftige Erfolge

Damit die Erfolgsgeschichte von KRONES anhält, benötigen wir eine hoch qualifizierte Belegschaft. Das Fundament hierfür ist eine erstklassige Ausbildung der Mitarbeiter. KRONES investiert viel in sein attraktives Ausbildungsangebot für junge Menschen. Wir bereiten unsere Auszubildenden optimal auf alle Herausforderungen vor.

Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.

Risiko- und Chancenbericht

Risiken werden laufend identifiziert
Effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente

Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut

KRONES begegnet möglichen Risiken aktiv. Alle wesentlichen Geschäftsprozesse unterliegen laufend einem internen Kontroll- und Steuerungssystem.

Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist KRONES einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von KRONES ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. In einem detaillierten und fortlaufenden Planungs-, Informations- und Kontrollprozess überwachen wir die wesentlichen Risiken sowie bereits eingeleitete Gegenmaßnahmen. Unser Risikomanagementsystem, das wir anhand praktischer Erfahrungen permanent ausbauen und verbessern, besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.

Risikoanalyse

Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird. Das KRONES Risikomanagement setzt damit bereits vor der Entstehung von Risiken an.

Risiken, die sich für unser Unternehmen aus der Änderung von Markt- oder Wettbewerbsverhältnissen ergeben, begegnen wir, indem wir über alle Segmente und Bereiche hinweg turnusgemäß detaillierte Markt- und Wettbewerbsanalysen erstellen. Darüber hinaus führen wir jedes Jahr für die AG und alle Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch, die zu entsprechenden Maßnahmen und Aktionen zur Risikoreduzierung führen. Grundprinzipien sowie der Ablaufprozess sind in einer Risikorichtlinie dokumentiert. Das Risikomanagementsystem dient nicht nur dem gesetzlich vorgegebenen Zweck der Früherkennung existenzgefährdender Risiken, sondern erfasst darüber hinaus auch alle Risiken, die die Ertragslage des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen können.

Risikoüberwachung

Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen informiert. Bei Projekten mit hohem Auftragswert werden Risikopotenziale in turnusgemäßen Treffen untersucht und bewertet. Mitarbeiter, die Risiken identifizieren, geben ihre Informationen zeitnah über das unternehmensinterne Meldewesen weiter.

Risikoplanung und -Steuerung

Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.

Jahresplanung
Mittelfristplanung
Strategische Planung
Rollierende Prognoserechnung
Monats- und Quartalsreports
Investitionsplanung
Produktionsplanung
Kapazitätsplanung
Projektcontrolling
Debitorenmanagement
Wechselkursabsicherungsgeschäfte
Versicherungen

Organisation des Risikomanagements

Das Risikomanagement ist bei KRONES formell im Controlling verankert. Hier laufen alle relevanten Informationen zusammen und werden dem Vorstand aufbereitet als Management-Tool zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gibt es in den verschiedenen Segmenten und Bereichen des Unternehmens Risikobeauftragte, die für das Risikomanagement verantwortlich sind. Dies beinhaltet Risikoerkennung und -reporting sowie Einleitung und Umsetzung von Maßnahmen zur aktiven Risikosteuerung.

Risikocontrolling

Operative und finanzielle Risiken werden von KRONES permanent analysiert, diskutiert und dokumentiert. Auch bereits eingeleitete Gegenmaßnahmen werden im Rahmen unterjähriger Controllingprozesse auf ihre Wirksamkeit überwacht. Neben Auftragseingang, Auftragsbestand und Umsatz werden sämtliche Aufwandsarten, der Cashflow sowie wesentliche Bestandteile des Umlaufvermögens und der Bilanz dargestellt. Aus den Zahlen ergeben sich Risikoeinschätzungen hinsichtlich des laufenden Geschäfts und Optionen hinsichtlich zukünftiger Projekte.

Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess

Mit dem internen Kontroll- und Risikomanagementsystem (IKR) im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess stellt KRONES sicher, dass sämtliche Geschäftsvorfälle bilanziell stets richtig erfasst, aufoereitet, gewürdigt und in die Rechungslegung übernommen werden. Das IKR von KRONES umfasst alle Grundsätze, Methoden und Maßnahmen, die garantieren, dass die Rechnungslegung des Unternehmens wirksam, wirtschaftlich sowie ordnungsgemäß ist und alle maßgeblichen rechtlichen Vorschriften eingehalten werden.

Die wesentlichen Merkmale des bei KRONES bestehenden internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-)Rechnungslegungsprozess können wie folgt beschrieben werden:

Im KRONES Konzern besteht eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur. Bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen werden zentral gesteuert.
Die Funktionen der im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Unternehmensbereiche sind klar getrennt und Verantwortungsbereiche eindeutig zugeordnet.
Innerhalb der Geschäftsbereiche werden regelmäßige Kontrollfunktionen vor allem durch das Controlling übernommen.
Im Finanz- und Rechnungswesen wird, soweit möglich, Standardsoftware eingesetzt.
Durch entsprechende Einrichtungen im IT-Bereich wird die im Finanz- und Rechnungswesen eingesetzte Unternehmenssoftware gegen unbefugte Zugriffe geschützt.
Es besteht ein adäquates Richtlinienwesen (Zahlungsrichtlinien, Reisekostenrichtlinien u. a.), das laufend aktualisiert wird.
Alle Abteilungen, die am Rechnungslegungsprozess beteiligt sind, sind qualitativ geeignet ausgestattet.
In regelmäßigen Stichproben prüfen wir laufend, ob Buchhaltungsdaten vollständig und richtig sind. Darüber hinaus führt die eingesetzte Software programmierte Plausibilitätsprüfungen durch.
Bei allen rechnungslegungsrelevanten Vorgängen wenden wir das Vier-Augen-Prinzip an.

Risikokategorien

Finanzielle Risiken

Angaben zu IFRS 7 Risikoberichterstattung zu Finanzinstrumenten.

Grundsätzlich bestehen durch regionale und kundenbezogene Diversifizierungen keine wesentlichen Risikokonzentrationen bezüglich der unten genannten Risikokategorien.

1. Ausfallrisiken

Das Ausfallrisiko beschreibt das maximale Risikopotenzial, das sich aus den einzelnen Positionen der Finanzinstrumente zum Berichtszeitpunkt ergibt. Etwaig vorhandene Sicherheiten werden nicht berücksichtigt.

1.1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr eines ökonomischen Verlustes, welcher dadurch entsteht, dass ein Kunde seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.

KRONES steuert Kreditrisiken aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis von internen Richtlinien. Ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch verschiedene, gegebenenfalls länderspezifische Sicherungsformen abgesichert. Die Sicherungen umfassen zum Beispiel den Eigentumsvorbehalt sowie Garantien und Bürgschaften oder Akkreditive. Um dem Kreditrisiko vorzubeugen, werden ferner externe Bonitätsprüfungen von Kunden durchgeführt. Darüber hinaus existieren Prozesse zur laufenden Überwachung von eventuell ausfallgefährdeten Forderungen.

Bedingt durch die Komplexität unserer Maschinen und Anlagen kommt es zu Verschiebungen bei den Zahlungseingängen. Die, gemessen am Gesamtvolumen, sehr geringen tatsächlichen Forderungsausfälle belegen die Effektivität der vorgenommenen Maßnahmen.

Das theoretisch maximale Kreditrisiko aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht dem Buchwert.

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davon: zum Abschlussstichtag in

den folgenden Zeitbändern überfällig
in T€ Buchwert zum Abschlussstichtag nicht überfällig bis zu 90 Tagen zwischen 90 und 180 Tagen zwischen 180 und 360 Tagen über 360 Tage
--- --- --- --- --- --- ---
31.12.2010 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 528.209 351.127 93.447 26.827 28.845 27.963
31.12.2009 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 477.085 320.143 57.690 22.476 39.102 37.674

1.2 Derivative Finanzinstrumente

KRONES verwendet derivative Finanzinstrumente ausschließlich für das Risikomanagement. Ohne den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten wäre das Unternehmen höheren finanziellen Risiken ausgesetzt. Sie decken im Wesentlichen die Risiken ab, die aus Kursveränderungen des us-Dollar, des Neuseeland-Dollar und des Schweizer Franken gegenüber dem Euro entstehen können. Das Ausfallrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten besteht maximal in der Höhe des Saldos der positiven Marktwerte bei Ausfall eines Vertragspartners. Hierzu verweisen wir auf den Konzernanhang.

1.3 Sonstige finanzielle Vermögenswerte

Die maximale Kreditrisikoposition aus den sonstigen finanziellen Vermögenswerten entspricht dem Buchwert dieser Instrumente. KRONES ist aus den sonstigen Vermögenswerten keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt. Die darin enthaltenen Vermögenswerte sind kurzfristig. Die Ausleihung besteht im Wesentlichen gegenüber einer Körperschaft des öffentlichen Rechts und hat ein unwesentliches Ausfallrisiko.

2. Liquiditätsrisiko

Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen nicht im ausreichenden Maß erfüllen kann.

KRONES generiert finanzielle Mittel vorwiegend durch das operative Geschäft. Die Mittel dienen vorrangig der Finanzierung des Working Capital sowie von Investitionen. KRONES steuert seine Liquidität, indem das Unternehmen neben dem Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Geschäft ausreichend liquide Mittel vorhält und Kreditlinien bei Banken unterhält. Das operative Liquiditätsmanagement des Unternehmens besteht aus einem Cash-Managementsystem, das zum Teil auf einer monatlich rollierenden Liquiditätsplanung auf Jahresbasis beruht. Damit kann KRONES frühzeitig auf mögliche Liquiditätsengpässe reagieren. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von KRONES umfassen neben Kassenbeständen im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten. Die folgende Fälligkeitsübersicht zeigt, wie die undiskontierten Cashflows der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2010 die Liquiditätssituation des Unternehmens beeinflussen.

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in T€ Buchwert 31.12.2010 Zinsen Cashflow 2011 Tilgung Zinsen Cashflow 2012-2015 Tilgung Zinsen
Derivate Finanzinstrumente 2.203 0 2.203 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 3.070 546 509 483 2.561 0
Diskontierte Kundenwechsel 15.420 0 12.389 0 3.031 0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 7.658 11 7.050 122 608 0
28.351 557 22.151 605 6.200 0

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in T€ Cashflow nach 2016 Tilgung
Derivate Finanzinstrumente 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 0
Diskontierte Kundenwechsel 0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0
0

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in T€ Buchwert 31.12.2009 Zinsen Cashflow 2010 Tilgung Zinsen Cashflow 2011-2014 Tilgung Zinsen
Derivate Finanzinstrumente 1.102 0 1.102 0 0 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0 0 0
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 4.687 583 710 1.011 3.977 0
Diskontierte Kundenwechsel 8.779 0 5.888 0 2.891 0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 9.410 9 8.829 116 581 0
23.978 592 16.529 1.127 7.449 0

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in T€ Cashflow nach 2015 Tilgung
Derivate Finanzinstrumente 0
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0
Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen 0
Diskontierte Kundenwechsel 0
Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten 0
0

3. Marktrisiken

Das Marktrisiko beschreibt das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderung der Marktpreise schwanken.

3.1 Zinsänderungsrisiken

KRONES ist keinen wesentlichen Risiken ausgesetzt, die sich aus möglichen Schwankungen der Marktzinssätze ergeben können.

3.2 Währungsrisiken

Da unsere Exporte in Länder außerhalb der europäischen Währungsunion einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen, sind wir grundsätzlich Währungsrisiken ausgesetzt. Mit Kurssicherungsgeschäften wirken wir diesen bestmöglich entgegen. Zudem schließen wir Beschaffungs- und Absatzgeschäfte weitestgehend in Euro oder der jeweiligen funktionalen Währung ab.

Wesentliche Fremdwährungspositionen nach Klassen des IFRS 7:

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in T€ Währung USD Währung CHF Währung NZD Währung CAD
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 4.117 0 0 1.103
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 599 0 6.206 2.233
Sonstige Finanzforderungen 0 0 0 0
Derivate mit positiven Marktwerten 0 0 0 0
Ausleihungen 0 0 0 0
Summe Aktiva 4.716 0 6.206 3.336
Verbindlichkeiten
Lieferungen und Leistungen -1.215 -3.418 -399 508
gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
aus Finanzierungsleasingverhältnissen 0 0 0 0
Derivate mit negativen Marktwerten 0 0 0 0
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten 0 0 0 0
Summe Passiva -1.215 -3.418 -399 508
Saldo Aktiva und Passiva 3.501 -3.418 5.807 3.844
Wirtschaftlich durch Derivate abgesicherte Positionen 0 0 5.689 0
Netto-Exposure per 31.12.2010 3.501 -3.418 118 3.844

Bei einer Veränderung des Stichtagskurses von 10 % würde sich die Auswirkung im Ergebnis wie folgt darstellen:

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Summe

in T€
Währung Währung Währung Währung
USD CHF NZD CAD
--- --- --- --- ---
-368 -318 311 -11 -349

3.3 Aktienkursrisiken

KRONES ist keinen wesentlichen Risiken ausgesetzt, die sich aus möglichen Schwankungen von Aktienkursen ergeben können.

3.4 Rohstoffpreisrisiken

KRONES ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit aus dem Bezug von Teilen und Rohstoffen einem Marktpreisrisiko ausgesetzt. Das Unternehmen begegnet diesen möglichen Risiken durch ein gezieltes Beschaffungsmanagement bzw. durch längerfristige Lieferkontrakte, wodurch wesentliche Rohstoffpreisrisiken verringert werden.

4. Rechtliche Risiken

Grundsätzlich bestehen aus dem operativen Geschäft rechtliche Risiken. KRONES rechnet derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme.

Operative Risiken und Chancen

1. Preis

KRONES ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig, in dem Unternehmen Aufträge teilweise über nicht kostendeckende Preise generieren. Preisrisiken bergen auch die mit unseren Kunden geschlossenen Festpreisverträge; entstehende Mehrkosten sind von uns zu tragen. Um dieses Risiko zu minimieren, hat KRONES eine dreidimensionale Auftragsanalyse eingeführt. Ab einer definierten Größe wird jede Anfrage und jedes Angebot nach den finanziellen, den technisch/technologischen und den regionalen Risiken beurteilt.

2. Beschaffung

Den Risiken auf der Beschaffungsseite wirkt KRONES mit einem gezielten Material- und Lieferanten-Risikomanagement entgegen. Hinsichtlich Lieferanten besteht ein Produkt-, Termin- und Qualitätsrisiko. Ein eigens entwickeltes Lieferantenauswahl-, Kontroll- und Steuerungsverfahren trägt zur Risikominimierung bei.

3. Kosten

Um unsere Ergebnissituation kontinuierlich zu verbessern, müssen wir die Kostenstrukturen nachhaltig optimieren. Dabei geht es in erster Linie darum, durch intelligente Arbeitszeit- und Wertschöpfungsmodelle klassische Fixkostenbereiche möglichst stark zu variabilisieren, um mit starken Marktveränderungen in beide Richtungen zurechtzukommen.

4. Personal

KRONES benötigt hoch qualifizierte Mitarbeiter. Frühzeitigen Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern sichern wir uns durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Hochschulen. In unserem Unternehmen beschäftigen wir laufend Diplomanden und Praktikanten. Zudem setzen wir professionelle Personalberater zur Personalfindung ein.

Durch die am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Betriebsvereinbarung ist es uns gelungen - im Gegenzug für eine Beschäftigungs- und Standortgarantie bis 2012 -, dem Personalkostendruck durch längere und flexiblere Arbeitszeiten zu begegnen.

Aufgrund der einheitlichen Ausrichtung am Absatz- und Beschaffungsmarkt werden keine abweichenden Chancen und Risiken für die Segmente des KRONES Konzerns gesehen.

Zusammenfassende Beurteilung

Aus heutiger Sicht sind für KRONES keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Wir stellen uns auf die geänderte Risikolage ein, indem wir umfangreiche Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung eingeleitet haben.

Langfristig sind in unseren Märkten weiterhin Wachstumschancen zu erwarten. Wir sind mit unseren Produkten und Leistungen für den Bereich »Essen und Trinken« sehr nahe am Konsum und profitieren indirekt vom globalen Bevölkerungswachstum und einem weltweit zunehmenden Wohlstand.

Durch unsere Innovationsstärke, unser einzigartiges Geschäftsmodell und unsere Produkt- und Servicequalität sowie durch ständige Prozessverbesserungen werden wir den Wettbewerbsvorteil erhalten und weiter ausbauen können.

KRONES bietet Mehr Wert

Inhaber und Manager von Getränkefirmen lassen sich längst nicht mehr von den reinen Leistungsdaten der Maschinen und Anlagen überzeugen. Wir wissen das. Daher schlüpfen unsere Vertriebsmitarbeiter in die Rolle des Kunden und machen sich Gedanken darüber, was der Kunde wirklich braucht und wie man ihn von KRONES Produkten begeistern kann.

Beispiel Streckblastechnik: Es gibt Konkurrenten, die ebenfalls Maschinen anbieten, auf denen sich Kunststoffflaschen herstellen und abfüllen lassen. Aber KRONES kann mehr - viel mehr. Und das setzen wir zum Wohle des Kunden ein. So haben wir mit der Contiform S nicht nur eine leistungsstarke Maschine im Angebot, sondern wir können dem Kunden weitere wertvolle Leistungen bieten. Das beginnt mit dem Flaschendesign und der Fertigung der Flaschenformen. Das Kunststoff-Zentrum von KRONES bietet ein weites Spektrum an Serviceleistungen für die kundenspezifische Gestaltung von PET-Flaschen. Denn perfekt geformte Flaschen laufen besser auf der Anlage als »Standardware«, die Ausschussrate sinkt spürbar.

Zunehmend wichtig ist für Kunden, dass die laufenden Kosten beim Betrieb der Anlage so niedrig wie möglich sind. Auch dazu trägt KRONES bei. So spart nicht nur unsere Heiztechnologie wertvolle Energie ein, sondern mit dem System Air Wizard reduziert sich auch der Druckluftverbrauch beim Blasen der Flaschen erheblich. Das zahlt sich im Laufe der Jahre für den Anlagenbetreiber aus. Zudem schont er Ressourcen und die Umwelt. Ein Mehr Wert, der sich für alle lohnt.

Wertorientiertes Verkaufen

KRONES will seinen Kunden immer mehr bieten als nötig. Daher reicht es nicht aus, ihm schnell irgendeine Maschine zu verkaufen. Wir gehen auf die Bedürfnisse unserer Abnehmer genau ein. Wir suchen gemeinsam im vertrauensvollen Dialog nach der besten, maßgeschneiderten Gesamtlösung.

Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.

Nach Ablauf des Geschäftsjahres/Ausblick

Nach Ablauf des Geschäftsjahres

Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2010 sind keine Ereignisse eingetreten, die für KRONES von wesentlicher Bedeutung sind. Der Geschäftsverlauf in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 bestätigt die im »Ausblick« getroffenen Aussagen.

Ausblick

Weltwirtschaft bleibt auf Expansionskurs
Maschinenbaubranche erwartet weitere Zuwächse
KRONES rechnet mit steigendem Umsatz und Ergebnis

Trotz Unsicherheiten gute Wirtschaftsaussichten

Eine der großen Fragen des Jahres 2011 ist, ob die Weltwirtschaft ohne milliardenschwere Konjunkturhilfen weiter wächst. Die Volkswirte des Internationalen Währungsfonds (IWF) rechnen damit, dass die Wirtschaftsdynamik abnimmt, aber die globale Konjunktur mit einem Wachstum von 4,4 % auf Expansionskurs bleibt. Basis dieser Prognose ist die Annahme, dass in den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2011 mit 3,0 % ähnlich stark zulegt wie im Vorjahr. Dass die Angst vor einem Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession verschwunden ist, liegt hauptsächlich an der lockeren Geld- und Zinspolitik der US-Notenbank FED.

Die IWF-Experten erwarten, dass die Weltwirtschaft 2011 auf Wachstumskurs bleibt. Die Steigerungrate dürfte bei 4,4 % liegen.

In der Europäischen Union bleibt das Risiko, dass sich die Euro-Schuldenkrise weiter zuspitzt und die Währungsunion im schlimmsten Fall zerfällt. Die Folgen wären nicht nur für die Wirtschaft in Europa fatal, sondern würden neue Schockwellen durch das globale Finanzsystem schicken. Der IWF rechnet aufgrund des massiven Rettungsschirms für den Euro nicht mit diesem Schreckenszenario. Vielmehr dürfte die Wirtschaft im Euro-Raum 2011 mit einer Rate von 1,5 % expandieren. Zugpferd innerhalb Europas bleibt die deutsche Volkswirtschaft. Vor allem die Bereiche Investitionen und Konsum sollten weiter anziehen. Der IWF prognostiziert für Deutschland ein BIP-Wachstum von 2,2 %.

Die Länder der sogenannten BRIC-Gruppe, also Brasilien, Russland, Indien und China werden nach Ansicht des IWF auch 2011 die globale Wirtschaft dynamisch antreiben. Wegen der Gefahr, dass die Konjunktur überhitzt, hat die chinesische Regierung bereits im vergangenen Jahr interveniert. Daher dürfte die BIP-Wachstumsrate 2011 in China nicht mehr zweistellig ausfallen. Ein Sorgenkind in Asien könnte Japan werden. Im vergangenen Jahr profitierte die japanische Wirtschaft überproportional von staatlichen Konjunkturstützen. Einen starken, selbsttragenden Aufschwung trauten Japan bereits vor dem Erdbeben mit seinen verheerenden Auswirkungen nur wenige Konjunkturexperten zu. In welchem Ausmaß die Naturkatastrophe das wirtschaftliche Geschehen 2011 beeinflussen wird, ist schwer einzuschätzen. Allerdings hatte dieses Ereignis keine wesentlichen Auswirkungen auf den KRONES Konzern.

Positive Aussichten für den deutschen Maschinenbau

Die Geschäfte der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer entwickelten sich 2010 besser als erwartet. Aufgrund stetig steigender Auftragseingänge nahm die Auslastung der Produktionskapazitäten zu. Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sieht kein Ende dieses Aufwärtstrends. Nach einem Produktionsplus von 8,8 % im Vorjahr rechnet der VDMA damit, dass die Produktion der Branche 2011 um etwa 10 % steigt.

Umsatz und Ertragskraft von KRONES werden 2011 voraussichtlich deutlich steigen

Die Weltwirtschaftskrise scheint jetzt - Anfang 2011 - überwunden zu sein. Es bleibt aber ein Gefühl der Unsicherheit. Die Krise hat gezeigt, wie trügerisch Prognosen sind und wie anfällig die eng verwobene Weltwirtschaft für Schocks und Trendbrüche ist. Aus der jüngeren Vergangenheit wissen wir, dass die Zeiten der linearen Wachstumsplanung vorbei sind und dass wir lernen müssen, mit Unsicherheit, Volatilität und Trendbrüchen umzugehen.

Das Ergebnis von KRONES soll 2011 signifikant steigen.

KRONES ist gut ins Jahr 2011 gestartet und befindet sich derzeit in einem stabilen Aufwärtstrend. Für das Geschäftsjahr 2011 rechnen wir aus heutiger Sicht mit einem Wachstum des Konzernumsatzes von 7 bis 10 %. Wir sind auch sehr zuversichtlich, dass wir unser Konzernergebnis signifikant verbessern und eine Umsatzrendite vor Steuern von 5 % (2010: 3,3 %) übertreffen werden. Dabei hilft uns auch, dass wir bereits zu Jahresbeginn eine sehr starke Auftragsposition haben.

Wir wollen auch über das Jahr 2011 hinaus die Zukunft von KRONES aktiv und positiv gestalten. Unser Ziel und Anspruch ist es, dass unsere Vorsteuerrendite - eine weiterhin grundsätzlich positive Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt - 2012 durch eine Ergebnisverbesserung aller Segmente wieder das Vor-Krisen-Niveau von 7 % nachhaltig erreichen wird. Auch im Umsatz sehen wir für alle Segmente ein weiteres Wachstum.

Mit der unter »Value« vorgelegten strategischen Planung haben wir die Zukunftsgestaltung und unsere Ziele für die kommenden Jahre formuliert (siehe hierzu den ausführlichen Bericht auf den Seiten 8 - 11). Mithilfe dieser strategischen Neuausrichtung wollen wir neue Erfolgspotenziale für KRONES erschließen und eine weitere Dynamisierung des Unternehmens erreichen.

Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt gemäß § 4 Abs. 1 der Satzung der KRONES Aktiengesellschaft 40.000.000,00 Euro und ist eingeteilt in 31.593.072 auf den Inhaber lautende Stückaktien.

In der Hauptversammlung gewährt gemäß § 20 Abs. 1 der Satzung je eine Aktie eine Stimme. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst.

Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind gemäß § 18 Abs. 1 der Satzung nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft in Textform in deutscher oder englischer Sprache anmelden und ihren Anteilsbesitz nachweisen. Als Nachweis genügt ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut in deutscher oder englischer Sprache. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des einundzwanzigsten Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen.

Das Stimmrecht kann gemäß § 18 Abs. 2 der Satzung durch einen Bevollmächtigten ausgeübt werden. Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft bedürfen der Textform. In der Einberufung kann eine Erleichterung der Textform bestimmt werden. § 135 AktG bleibt unberührt.

In der Hauptversammlung kann der Versammlungsleiter das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken (§ 19 Abs. 3 der Satzung).

Dem Vorstand der Gesellschaft sind darüber hinaus keine Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.

Nach Kenntnis der Gesellschaft bestehen folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten:

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Name Direkter Anteil der Stimmrechte

in %
Beteiligungsgesellschaft Kronseder mbH 15,00
Volker Kronseder 12,02
Harald Kronseder 10,09
Stand: 28. Februar 2011

Bei den genannten Beteiligungen können sich nach dem angegebenen Zeitpunkt (28. Februar 2011) Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Aktien der Gesellschaft Inhaberaktien sind, werden der Gesellschaft Veränderungen beim Aktienbesitz grundsätzlich nur bekannt, soweit sie Meldepflichten unterliegen.

Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes richtet sich nach den §§ 84, 85 AktG. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Die Bestimmungen der Anzahl der Vorstandsmitglieder, die Bestellung der ordentlichen Vorstandsmitglieder und der stellvertretenden Vorstandsmitglieder, der Abschluss der Anstellungsverträge sowie der Widerruf der Bestellung erfolgen durch den Aufsichtsrat (§ 6 Abs. 2 der Satzung).

Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179ff. AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§ 119 Abs. 1 Nr. 5, § 179 Abs. 1 AktG). Der Aufsichtsrat kann Änderungen der Satzung beschließen, die nur die Fassung betreffen (§ 13 der Satzung).

Gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Mai 2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien einmal oder mehrfach gegen Bareinlagen um bis zu 10 Millionen Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand kann das Bezugsrecht der Aktionäre für eventuell entstehende Spitzenbeträge ausschließen.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist die Gesellschaft ermächtigt, bis zum Ablauf des 15. Juni 2015 eigene Aktien der Gesellschaft bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Vorgaben des Hauptversammlungsbeschlusses zu erwerben.

Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien der KRONES Aktiengesellschaft einzuziehen, die aufgrund vorstehender Ermächtigung erworben werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.

Die KRONES AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebotes entstehen kann.

Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.

Vergütungsbericht

Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der KRONES AG Anwendung finden, und erläutert Höhe sowie Struktur der Vorstandseinkommen.

Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben. Der Vergütungsbericht, Bestandteil des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2010, findet sich im Corporate Governance-Bericht auf Seite 109.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Erklärung gemäß § 37y Nr. 1 WpHG i. V. m. §§ 297 Abs. 2 Satz 3 und 315 Abs. 1 Satz 6 HGB

»Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.«

Neutraubling, 29. März 2011

KRONES AG

Der Vorstand

Volker Kronseder, Vorsitzender

Hans-Jürgen Thaus, stv. Vorsitzender

Rainulf Diepold

Werner Frischholz

Christoph Klenk

Wie ein Schweizer Uhrwerk

Der Schweizer Nestle Konzern übertrug KRONES die Gesamtverantwortung, am Produktionsstandort Konolfingen zwei Dosenabfüllanlagen aufzubauen. Hier wird Spezialmilchpulver für die Babynahrung verpackt. Die KRONES Sparte IT-Solutions (IT-S) agierte als sogenannter Linienintegrator. Unsere komplexe Aufgabe bestand darin, alle Maschinen und die gesamte Software in einem sicheren System zu integrieren. Die Hardware, also Pulverfüller, Dosenvakuumierer- und begaser sowie Verschließer kaufte Nestle bei anderen Unternehmen. Die Herausforderung war, die vielen unterschiedlichen Fremdmaschinenhersteller zu koordinieren und diese bei der Bereitstellung der geforderten Datenbasis zu unterstützen.

KRONES installierte in den beiden Dosenlinien jeweils das Auftragsmanagement- und Linien-Dokumentationssystem, die mit dem darüberliegenden Manufacturing Execution System von Nestle korrespondieren. Weil Nestle ausschließlich auf unsere Systemkompetenz vertraute, bestanden von Anfang an keine Schnittstellenprobleme. Fehler und Mängel wurden so grundsätzlich vermieden. KRONES IT-S agierte bei dem Projekt nicht nur als Lösungslieferant. Bei allen Fragen und Herausforderungen rund um den Abfüll- und Verpackungsbereich waren wir auch beratend tätig. Dass wir Nestle mit unseren Leistungen vollends zufrieden stellten, spiegelt sich auch in den Folgeaufträgen wider, die uns der Schweizer Konzern erteilte.

Verantwortung für das Ganze übernehmen

KRONES ist Systemlieferant der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Wir wissen, worauf es ankommt. Mit unserem speziellen Know-how in der Informationstechnologie (it) sind wir in der Lage, komplette Produktionsprozesse lückenlos abzubilden. Auch Maschinen und Anlagen, die nicht aus unserem Haus kommen, binden wir in die IT-Prozesse ein.

Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.

Corporate Governance

Erklärung zur Unternehmensführung

Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auch im Internet unter www.krones.com zugänglich.

KRONES bekennt sich zu seiner Verantwortung

Für KRONES ist der Deutsche Corporate Governance Kodex ein fester Bestandteil der Unternehmensführung. Der Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Das Management von KRONES berücksichtigt die Grundsätze und Regeln der Corporate Governance bei allen Geschäftsaktivitäten, deren Ziel die systematische und nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes ist.

Entsprechenserklärung gemäß § 161 Aktiengesetz

»Vorstand und Aufsichtsrat der KRONES AG erklären, dass den Verhaltensempfehlungen der von der deutschen Bundesregierung eingesetzten »Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex« zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften in der Fassung vom 26. Mai 2010 entsprechend dem im Internet der KRONES AG veröffentlichten Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird mit folgenden Abweichungen:

Ein Selbstbehalt bei einer für den Aufsichtsrat abgeschlossenen D&o-Versicherung besteht nicht (Tz. 3.8 DCGK).

Ein spezifischer Selbstbehalt der Versicherten wurde nicht vereinbart, da der Aufsichtsrat unabhängig von einem Selbstbehalt seinen Pflichten jederzeit ordnungsgemäß nachkommt.
Der Vorstand soll aus mehreren Personen bestehen und einen Vorsitzenden oder Sprecher haben. Eine Geschäftsordnung soll die Arbeit des Vorstands, insbesondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Vorstandsmitglieder, die dem Gesamtvorstand vorbehaltenen Angelegenheiten sowie die erforderliche Beschlussmehrheit bei Vorstandsbeschlüssen (Einstimmigkeit oder Mehrheitsbeschluss) regeln. (Tz. 4.2.1 DCGK).

Die Geschäftsordnung für den Vorstand ergibt sich aus der Satzung der KRONES AG. Diese enthält bereits detaillierte Anweisungen für die Arbeit des Vorstands. Deshalb wurde bislang auf eine gesonderte schriftliche Geschäftsordnung verzichtet.
Die Gesamtvergütung jedes Vorstandsmitglieds, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen, erfolgsbezogenen und Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, unter Namensnennung, wird entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung nicht individualisiert ausgewiesen (Tz. 4.2.4 DCGK).

KRONES gibt die Struktur der Vergütung des Vorstands an. Die Angaben zu fixen und variablen, erfolgsabhängigen Vergütungsanteilen sind wesentlich für die Beurteilung, ob eine solchermaßen aufgeteilte Vergütung angemessen ist und ob von ihr eine Anreizwirkung für den Vorstand ausgeht.

Wir sind davon überzeugt, dass die individualisierte Offenlegung der Bezüge dem Schutz der Persönlichkeitsrechte widerspräche. Laut Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 unterbleiben deshalb die detaillierten Angaben für jedes einzelne Vorstandsmitglied gem. § 286 Abs. 5 HGB bis einschließlich des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2014.
Der Aufsichtsrat soll sich eine Geschäftsordnung geben. (Tz. 5.1.3 DCGK).

Die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat ergibt sich aus der Satzung der KRONES AG. Diese enthält bereits detaillierte Anweisungen für die Arbeit des Aufsichtsrats. Deshalb wurde bislang auf eine gesonderte schriftliche Geschäftsordnung verzichtet.
Ein Nominierungsausschuss wird bei der KRONES AG derzeit nicht gebildet. (Tz. 5.3.3 DCGK).

Ausschüsse sind vor allem sinnvoll, wenn aufgrund der Größe eines Gremiums dessen Arbeit dadurch effizienter wird. Im Aufsichtsrat der KRONES AG vertreten sechs Mitglieder die Anteilseigner, die Vorschläge machen. Nach unserer Ansicht ist es daher nicht nötig, einen Nominierungsausschuss zu bilden.
Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder werden derzeit nicht individualisiert ausgewiesen. Sonstige Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, werden derzeit nicht ausgewiesen (Tz. 5.4.6 DCGK)

Die Summe der gezahlten Aufsichtsratsvergütungen ist im Vergütungsbericht getrennt nach fixen und variablen Bezügen dargestellt. Ein individualisierter Ausweis der Vergütung führt nach unserer Ansicht zu keinerlei kapitalmarktrelevanten Zusatzinformationen. Das gilt auch für persönlich erbrachte Leistungen von Mitgliedern des Aufsichtsrats.
Der Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der KRONES AG wird im Corporate Governance-Bericht nicht angegeben (Tz. 6.6 DCGK).

Um die schutzwürdigen Interessen und die Privatsphäre der Organmitglieder zu wahren, verzichten wir auf den Ausweis im Corporate Governance-Bericht. Im Geschäftsberichts der KRONES AG geben wir jedoch den Aktienbesitz der Familien Kronseder an, die in Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten sind.
Die Frist zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses der KRONES AG binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende wird derzeit noch nicht gewahrt (Tz. 7.1.2. DCGK).

Der Jahresabschluss der KRONES AG wird im Rahmen der gesetzlichen Fristen veröffentlicht. Wichtige kapitalmarktrelevante Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlichen wir innerhalb der 90-Tage-Frist.

Neutraubling, den 30. März 2011

Für den Vorstand

Volker Kronseder, Vorsitzender

Für den Aufsichtsrat

Ernst Baumann, Vorsitzender

Zusammensetzung des Aufsichtsrats

Gemäß Tz. 5.4.1. DCGK soll der Aufsichtsrat konkrete Ziele benennen, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potenzielle Interessenskonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Diese konkreten Ziele sollen insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen.

In Übereinstimmung mit oben genannter Teilziffer hat der Aufsichtsrat von KRONES folgende Ziele benannt:

a) Zusammensetzung nach geeigneten Kenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen

Der Aufsichtsrat der KRONES AG soll so zusammengesetzt sein, dass seine Mitglieder über die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen, die zur Erfüllung der Aufgaben eines Aufsichtsratsmitglieds in einem international tätigen Konzern nötig und zur Wahrung des Ansehens der KRONES AG in der Öffentlichkeit erforderlich sind.

Bei den zur Wahl stehenden Personen soll darüber hinaus auf Leistungsbereitschaft, Integrität, Persönlichkeit, Professionalität und Unabhängigkeit geachtet werden.

b) Potenzielle Interessenskonflikte (Unabhängigkeit der Mitglieder)

Um Interessenskonflikte zu vermeiden, wird auf die Unabhängigkeit der Mitglieder des Aufsichtsrats geachtet. Mögliche Kandidaten und Kandidatinnen sollen weder Beratungsfunktionen bei wesentlichen Wettbewerbern der KRONES AG noch Managementfunktionen bei Kunden, Lieferanten oder Konzernunternehmen der KRONES AG ausüben. Darüber hinaus sollen dem Aufsichtsrat nicht mehr als zwei ehemalige Mitglieder des Vorstands angehören.

Bei Bestehen etwaiger Interessenskonflikte verpflichtet sich jedes Aufsichtsratsmitglied zudem, eine Erklärung gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden abzugeben. Bestehen diese Interessenskonflikte über einen längeren Zeitraum, oder sind von wesentlicher Natur, so hat das betreffende Aufsichtsratsmitglied sein Amt niederzulegen.

c) Altersgrenze

Die Altersgrenze für die Mitglieder des Aufsichtsrats liegt bei 70 Jahren. Vollendet ein Mitglied das 70. Lebensjahr, so endet seine Amtszeit mit Ablauf der darauf folgenden ordentlichen Hauptversammlung. Wird von dieser Regelung abgewichen, so ist der Umstand zu begründen.

d) Internationalität

Die KRONES AG ist ein international tätiges Unternehmen und unterhält in vielen Ländern der Welt Niederlassungen und Vertretungen. Deshalb sollen bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats die internationalen Erfahrungen der Mitglieder berücksichtigt werden.

Diese beziehen sich nicht nur auf Kenntnisse der englischen Sprache, sondern auch auf Beschäftigungen in anderen international tätigen Unternehmen.

e) Vielfalt (Diversity)

Der Aufsichtsrat der KRONES AG achtet bei der Auswahl seiner Mitglieder auf Vielfalt (Diversity) und strebt dabei eine angemessene Beteiligung von Frauen an. Die Kandidatur von Frauen ist erwünscht und soll bei der Wahl der Vertreter der Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite in den Aufsichtsrat angemessen berücksichtigt werden.

Die Ziele a) bis d) werden vom Aufsichtsrat der KRONES AG bereits umgesetzt. Hinsichtlich der Zielsetzung der Diversity für eine angemessene Beteiligung von Frauen soll für ausscheidende Vertreter der Anteilseigner bei den anstehenden Aufsichtsratswahlen auch geeignete Kandidatinnen gesucht werden, wobei sich die Wahlvorschläge des Aufsichtsrats weiterhin nicht am jeweiligen Geschlecht, sondern an der Qualifikation der zur Verfügung stehenden Personen und am Wohl des Unternehmens orientieren werden.

Angaben zu Unternehmensführungspraktiken

Die Unternehmensführung von KRONES basiert auf Fairness und Transparenz. Dieser Grundsatz gilt für die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ebenso wie für den Umgang mit unseren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit.

Wir prüfen alle strategischen Entscheidungen auf ihre langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit. Wir verfolgen eine nachhaltige Gewinn- und Cashflowoptimierung.

Zur langfristigen Existenzsicherung prüfen wir alle Aktivitäten auf ihre Nachhaltigkeit. Dabei berücksichtigen wir neben unserer sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung insbesondere die ökologischen Rahmenbedingungen und Folgen, die mit der Fertigung und Nutzung unserer Produkte verbunden sind. Wir produzieren umweltverträglich und halten die gesetzlichen Vorschriften nicht nur ein, sondern setzen alles daran, die geforderten Grenzwerte so weit wie möglich zu unterschreiten.

Unsere Führungsprinzipien lassen in keinem Fall zu, den Schutz derjenigen Menschen, die zu unserem Erfolg beitragen, den geschäftlichen Interessen unterzuordnen. Um Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen zu vermeiden, schaffen wir für alle Beschäftigten eine sichere und gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung. Wir gestalten sämtliche Arbeitsabläufe sowohl sicherheits- als auch gesundheitsgerecht und sorgen für gefahrenfreie, ergonomische Arbeitsplätze.

Bei der Auswahl von Lieferanten berücksichtigen wir deren nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften. Hierfür hat KRONES einen Lieferantenkodex entwickelt. Er umfasst die Themen Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Qualität, Menschenrechte, Mitarbeiterstandards sowie Antikorruption.

Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat

Der Vorstand der KRONES AG besteht aus fünf Mitgliedern. Diese tragen die Verantwortung für ihre jeweiligen Ressorts (siehe Seite 12 und 152). Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet. Der Vorstand leitet die Gesellschaft und führt deren Geschäfte. Die Mitglieder des Vorstands treffen sich täglich zu einer Vorstandssitzung. Dort bespricht der Vorstand aktuelle und strategische Themen und fasst Beschlüsse. Bei strategisch wichtigen Entscheidungen bindet der Vorstand den Aufsichtsrat frühzeitig in den Entscheidungsprozess ein.

Der Aufsichtsrat überwacht den Vorstand. Er besteht satzungsgemäß aus zwölf Mitgliedern. Vorstand und Aufsichtsrat stehen in regelmäßigem Kontakt. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah über den Geschäftsverlauf, die finanzielle Lage, das Risikomanagement, die Unternehmensplanung sowie die Strategie. Neben regelmäßigen mündlichen Auskünften erhalten die Aufsichtsratsmitglieder vom Vorstand jeden Monat einen schriftlichen Bericht zur Ergebnis- und Finanzlage. Neben dem Aufsichtsratsausschuss kann der KRONES Aufsichtsrat weitere Ausschüsse bilden. Darauf hat er bislang verzichtet.

Die Arbeit des Aufsichtsrats (Mitglieder siehe Seite 152) koordiniert der Aufsichtsratsvorsitzende. Er oder sein Stellvertreter leiten die Aufsichtsratssitzungen. Beschlüsse fasst das Gremium in den Sitzungen oder in Ausnahmefällen im Umlaufverfahren. An den Aufsichtsratssitzungen nehmen die Mitglieder des Vorstands auf Einladung des Aufsichtsratsvorsitzenden oder seines Stellvertreters teil. Sie berichten mündlich oder schriftlich zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und beantworten die Fragen der Aufsichtsräte.

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erläutert jedes Jahr die Tätigkeit des Aufsichtsrats in seinem Bericht an die Aktionäre im Geschäftsbericht sowie auf der Hauptversammlung.

Zusammensetzung und Arbeitsweise des Aufsichtsratsausschusses

Um die Arbeit des Aufsichtsrats effizient zu gestalten, bildete das Gremium einen Aufsichtsratsausschuss, der sich regelmäßig trifft.

Dem Ausschuss gehören der Vorsitzende des Aufsichtsrats Ernst Baumann, sein Stellvertreter Werner Schrödl sowie die Aufsichtsratsmitglieder Norman Kronseder, Graf Philipp von und zu Lerchenfeld, Josef Weitzer und Johann Robold an. Der Aufsichtsratsausschuss überwacht Rechnungslegung, Abschlussprüfung sowie Berichterstattung und bereitet entsprechende Beschlussvorlagen für den Aufsichtsrat vor. Darüber hinaus bereitet er die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Prüfungsberichts des Einzel- und Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat vor und spricht Empfehlungen aus. Der Aufsichtsratsausschuss überwacht zudem die Wirksamkeit des internen Kontroll-, des Risikomanagement- sowie des Compliance-Systems.

Unternehmensleitlinien

KRONES Unternehmensleitlinien spiegeln Werte wider

Langfristig ist nur derjenige erfolgreich, der seine eigenen Stärken genau kennt und optimal nutzt. Deshalb haben wir unsere Kernstärken analysiert und daraus folgende Unternehmenswerte formuliert. KRONES ist

Zukunftsstark und wertsichernd
Lösungsstark und wertschaffend
Dialogstark und wertschätzend

Unsere Mitarbeiterfüllen die Unternehmenswerte mit Leben.

All unser Streben, jede tägliche Anstrengung hat ein Kernziel: »Mehr Wert« zu schaffen. Für KRONES, für die Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Aktionäre.

Die Werte von KRONES finden sich auch in unseren Unternehmensleitlinien, in denen wir uns verpflichtet haben, nachhaltig und verantwortlich zu handeln. Für KRONES ist entscheidend, dass die Unternehmenswerte nicht nur niedergeschrieben, sondern von allen Mitarbeitern täglich von Neuem gelebt werden.

Wir wirtschaften nachhaltig und gesellschaftlich verantwortlich

Um die Existenz des Unternehmens langfristig zu sichern, prüfen wir alle Aktivitäten auf ihre Nachhaltigkeit. Dabei berücksichtigen wir neben unserer sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung insbesondere die ökologischen Rahmenbedingungen und Folgen, die mit der Fertigung und Nutzung unserer Produkte verbunden sind.

Zukunftsstark und wertsichernd

Wir stehen für exzellente Qualität und technologische Marktführerschaft

Unser technologischer Vorsprung aufgrund unserer intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist für viele Kunden der Grund für die oft schon jahrzehntelange Zusammenarbeit. Ergänzt durch die anhaltend hohe Qualität unserer Maschinen, Anlagen und Services ergibt sich die weltweite Marktführerschaft des KRONES Konzerns.

Lösungsstark und wertschaffend

Wir sind erfolgreich durch unsere Mitarbeiter

Qualifizierte Mitarbeiter bilden das Rückgrat für den Unternehmenserfolg von KRONES. Als Arbeitgeber stehen wir in einer besonderen Verantwortung für die weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir fördern nicht nur die fachlichen, sondern auch die persönlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter. Denn wir wissen: Unsere Mitarbeiter sichern die Zukunft des Unternehmens.

Dialogstark und wertschätzend

Wir setzen Ressourcen sparsam bei höchster Qualität ein

Ressourcen einzusparen bedeutet keineswegs, auf Qualität zu verzichten. Aufgrund schlankerer Produktionsprozesse, technischer Innovationen, motivierter und gut ausgebildeter Mitarbeiter produziert der KRONES Konzern Top-Qualität mit hoher Wertschöpfung.

Lösungsstark und wertschaffend

Wir achten auf die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter

Das PDF-Dokument zu den Unternehmensleitlinien finden Sie im Internet unter http://www.krones.com/de/ unternehmen/leitbild.htm

Unsere Unternehmenskultur lässt es in keinem Fall zu, den Schutz derjenigen Menschen, die zu unserem Erfolg beitragen, den geschäftlichen Interessen unterzuordnen. Um Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen zu vermeiden, schaffen wir für alle Beschäftigten eine sichere und gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung. Wir gestalten sämtliche Arbeitsabläufe sowohl sicherheits- als auch gesundheitsgerecht und sorgen für gefahrenreduzierte, ergonomische Arbeitsplätze.

Dialogstark und wertschätzend

Wir produzieren umweltverträglich

Soweit wirtschaftlich vertretbar, nutzen wir alle Möglichkeiten, um unsere Produktion umweltverträglich zu gestalten. Dabei halten wir die gesetzlichen Vorschriften nicht nur ein, sondern setzen alles daran, die geforderten Grenzwerte so weit wie möglich zu unterschreiten.

Zukunftsstark und wertsichernd

Wir handeln langfristig und transparent

Im KRONES Konzern werden alle strategischen Entscheidungen auf ihre langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit geprüft. Kurzfristige Gewinn- oder Cashflowoptimierung spielt bei uns keine Rolle. Dadurch ist KRONES für alle Interessengruppen ein verlässlicher Partner, auch wegen der offenen Kommunikation ihnen gegenüber.

Dialogstark und wertschätzend

Lieferantenkodex

Bei der Auswahl der Geschäftspartner berücksichtigen wir deren nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften. Hierfür hat KRONES einen Lieferantenkodex entwickelt, der im Internet unter http://www.krones.com/de/einkauf.htm abrufbar ist.

Er umfasst die Themen Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Qualität, Menschenrechte, Mitarbeiterstandards sowie Antikorruption. Um die Einhaltung der Richtlinien zu überprüfen, führt unser Qualitätsmanagement Audits vor Ort bei den Lieferanten durch und vereinbart anschließend, falls erforderlich, Verbesserungsmaßnahmen.

Darüber hinaus ist KRONES bestrebt, Lieferanten einzusetzen, die selbst von einem unabhängigen Institut zertifiziert werden.

Code of Conduct von KRONES

Wir achten streng darauf, dass alle Mitarbeiter von KRONES Gesetze, Normen und Richtlinien einhalten.

KRONES als Marktführer will und muss Maßstäbe setzen - auch durch die Art und Weise, wie wir ethisch agieren. Nachhaltigkeit ist für KRONES seit jeher ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie. Das ist eine hohe Anforderung an jeden Einzelnen von uns. Wir wollen garantieren, dass unser Handeln jederzeit einwandfrei, korrekt und vorbildlich ist.

Deshalb haben wir auf der Basis unserer gemeinsamen Unternehmensleitlinien einen Verhaltenskodex erarbeitet (engl.: Code of Conduct). Ziel dieses Kodex ist es, die Einhaltung von Gesetzen, Normen und Richtlinien unternehmensweit sicherzustellen, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Integrität, Respekt und ein faires und verantwortungsvolles Verhalten auszeichnen. Er ist für jeden KRONES Beschäftigten gültig und bindend - für Vorstand, Führungskräfte und alle Beschäftigten weltweit.

Die Handlungsvorgaben des Verhaltenskodex sollen deshalb von allen Beschäftigten nicht nur formal eingehalten, sondern ihrem Sinn und Zweck entsprechend verinnerlicht und gelebt werden. Nur so wird er zur Grundlage einer offenen und rechtskonformen Unternehmenskultur, die wir jeden Tag aufs Neue mit Leben erfüllen. Verstöße gegen den Verhaltenskodex werden daher im Interesse aller Beschäftigten konsequent verfolgt und geahndet.

KRONES will nicht nur als Markt- und Technologieführer wahrgenommen werden, sondern auch als seriöser, glaubhafter und zuverlässiger Partner - bei Kunden, Beschäftigten, Lieferanten und Aktionären ebenso wie bei Behörden, Institutionen und in der Öffentlichkeit. Dies ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, um unser unternehmerisches Ziel zu erreichen: Die Marktführerschaft weiter zu behaupten und auszubauen.

Der komplette Code of Conduct von KRONES ist unter

http://www.krones.com/de/unternehmen/nachhaltigkeit.htm abrufbar.

Bestandteil des Konzernlageberichts

Vergütungsbericht

Vergütung des Vorstands

Die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand wurde aufgrund der Vergütungsempfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex vom Aufsichtsrat ausführlich beraten und entschieden.

Diese Vergütungsempfehlungen für Vorstandsmitglieder von börsennotierten Aktiengesellschaften beinhalten nachstehende Vergütungsbestandteile:

Fixe Bestandteile
Variable Bestandteile, die jährlich wiederkehren und an dem geschäftlichen Erfolg orientiert sind, und
Variable Bestandteile mit langfristiger Anreizwirkung (Long-Term Incentive) mit Risikofaktor

Die Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, dessen Verantwortung, seine persönliche Leistung und die Erfahrung sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens im Rahmen seines Vergleichsumfeldes.

Für das Geschäftsjahr 2010 betrug die direkte fixe Vergütung der fünf aktiven Vorstandsmitglieder T€ 2.520 (Vorjahr: T€ 2.450). Dieses Fixum ist die vertraglich festgelegte Grundvergütung und wird monatlich in gleichen Beträgen als Gehalt ausgezahlt. Eine Überprüfung findet in der Regel im Rahmen der Verhandlung über die Vertragsverlängerung statt. Zusätzlich erhielten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von geldwerten Vorteilen aus Sachbezügen (Firmen-Pkw) in Höhe von T€ 89 (Vorjahr: T€ 89).
Die variable Vergütung basiert auf der Erreichung von unternehmerischen Zielwerten. Die Bezugsgrößen sind Konzern-Jahresüberschuss (Schwerpunkt) und Konzernumsatz. Die Staffelung der Zielwerte wird durch den Aufsichtsrat jährlich neu bestimmt. Die variable Vergütung hat Risikocharakter, so dass es sich hierbei um eine nicht gesicherte Vergütung handelt. Die variable Vergütung für das Geschäftsjahr 2010 betrug T€ 2.503 (Vorjahr: T€ 0).
Entsprechend den Empfehlungen des Corporate Governance-Kodex hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 17.03.2005 als Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter einen sogenannten »Performance Incentive-Plan« (Long-term Incentive) verabschiedet. Demnach erhält jedes Vorstandsmitglied einen Performance Incentive, der frühestens nach mindestens zehnjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied bei der KRONES AG zur Auszahlung kommt. Bei einer kürzeren Vertragslaufzeit als zehn Jahre verfällt der Anspruch. Im Geschäftsjahr 2010 wurden T€ 2.275 (Vorjahr: T€ 0) dieser Vergütung nach 10-jähriger Wartefrist planmäßig zur Auszahlung fällig.
Der Performance Incentive errechnet sich aus der fixen Jahresvergütung des jeweiligen Vorstandsmitglieds zum Zeitpunkt der Bestellung zum Vorstand und der jeweiligen Entwicklung des Unternehmenswertes vom Zeitpunkt des Eintritts bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Vergütung.
Als Berechnungsgrundlage für den Unternehmenswert werden EBIT, EBITDA und Konzernumsatz verwendet. Sofern der aktuelle Unternehmenswert unter den Unternehmenswert zum Zeitpunkt des Eintritts fällt, verfällt der Performance Incentive für das jeweilige Vorstandsmitglied.
Die Performance Incentive-Rückstellung ist in Höhe von T€ 689 (Vorjahr: T€ 1.489) gebildet worden.
Bei der KRONES AG bestehen und bestanden keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare, wertpapierorientierte Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Vorstandsmitglieder.
Für aktive Vorstandsmitglieder wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 7.446 (Vorjahr: T€ 2.463) gebildet.
Die gem. Ziffer 4.2.4 des Deutschen CG-Kodex und gemäß §§ 285 S.1 Nr. 9a S. 5-9; 314 S.1 Nr. 6a S. 5-9 HGB geforderte individualisierte Offenlegung der Bezüge wird dagegen nicht umgesetzt. Nach Überzeugung der KRONES AG widerspräche eine derartige Offenlegung dem Schutz von Persönlichkeitsrechten.
Laut Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 unterbleiben deshalb die detaillierten Angaben für jedes einzelne Vorstandsmitglied gem. § 286 Abs. 5 HGB bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2014.
Die Angaben zur Struktur der Vergütung sind dagegen wesentlich für die Beurteilung, ob eine solchermaßen aufgeteilte Vergütung angemessen ist und ob von ihr eine Anreizwirkung für den Vorstand ausgeht.
An ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden T€ 697 (Vorjahr: T€ 688) ausbezahlt und Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 726 (Vorjahr: T€ 848) gebildet.

Vergütung des Aufsichtsrats

Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt und wird durch die Hauptversammlung bestimmt. Für das Geschäftsjahr 2010 gilt die zuletzt in der Hauptversammlung vom 17. Juni 2009 geänderte Satzung.

Die Aufsichtsratsvergütung besteht aus zwei Komponenten, nämlich einer jährlich festen Vergütung in Höhe von € 10.000 sowie einer variablen Vergütung. Die feste Vergütung beträgt für den Vorsitzenden das Doppelte und für den stellvertretenden Vorsitzenden das Eineinhalbfache. Die variable Vergütung basiert auf den Konzernjahresüberschuss je Aktie. Hierbei erhält jedes Aufsichtsratsmitglied für jeden über den Betrag von € 1,00 hinausgehenden Betrag von € 0,30 des Konzernjahresüberschuss je Aktie, eine Vergütung von jeweils € 2.000 pro erreichtem € 0,30.

Für das Geschäftsjahr 2010 errechnet sich ein Jahresüberschuss von € 1,68 je Aktie. Auf dieser Berechnungsgrundlage beträgt die variable Vergütung für jedes Aufsichtsratsmitglied € 4.000.

Soweit Mitglieder des Aufsichtsrats besonderen Ausschüssen innerhalb des Aufsichtsrats angehören, erhalten sie eine zusätzliche Vergütung von jährlich € 10.000 und einen pauschalen Auslagensatz.

Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen somit T€ 243 (Vorjahr: T€ 175) inklusive T€ 48 (Vorjahr: T€ 0) variabler Bezüge.

Ferner erhalten die Aufsichtsratsmitglieder einen pauschalen Auslagenersatz von € 600 pro Sitzung, sofern sie keine höheren Auslagen nachweisen.

Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nur während eines Teils des Geschäftsjahres angehört haben, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.

Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme und ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme der Gesellschaft. Somit bestehen auch keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Aufsichtsratsmitglieder.

KRONES trainiert Manager

Unsere Kunden sollen die Maschinen und Anlagen von KRONES so wirtschaftlich wie möglich betreiben. Deshalb weisen wir das Führungs- und Bedienpersonal der Abnehmer in der KRONES Akademie durch praxisorientierte Schulungen in die Funktionsweise von Produkten ein. Um möglichst viele Inhalte zu vermitteln, erweitert die Akademie ihren Maschinenpark kontinuierlich. Seit 2010 haben unsere Kunden die Gelegenheit, komplette Etikettiermaschinen, Mixer und Bauteile von Füllern in einer separaten Schulungshalle auf dem KRONES Gelände in Neutraubling live zu erleben.

Die Schulungsangebote der Akademie gehen aber weit über technische Belange hinaus. Beispiel: Das KRONES Management Training. In der Managementebene von Getränkebetrieben ist Überblick und Detailwissen gefragt. Mit unserem Management Training vermitteln wir den Kunden beides. Interne und externe Trainer geben in kompakten Unterrichtseinheiten aktuelles Wissen und fundierte Strategien für alle Aufgaben rund um Mitarbeiter- und Betriebsführung weiter. Alle Lerninhalte werden in praxisnahen Aufgabenstellungen bearbeitet und durch Best-Practice-Beispiele vertieft. Weil die Trainingsblöcke zeitlich versetzt sind, können die Kursteilnehmer das Erlernte in der täglichen Praxis umsetzen und in nachfolgenden Unterrichtseinheiten mit den Kollegen aus dem Management anderer Betriebe und den Trainern der Akademie diskutieren.

Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 300 Führungskräfte und Teamleiter aus rund 20 verschiedenen Nationen an den Seminaren und Workshops des KRONES Management Trainings teil. Mittlerweise gilt das KRONES Management Training bei der Entwicklung von Führungskräften in der Abfüll- und Verpackungsindustrie als Standard. Die Akademie bietet die Seminare kundennah in Europa, Afrika, Asien und Südamerika an.

Kunden profitieren von KRONES Know-how

Mit der KRONES Akademie begleiten wir unsere Kunden auf ihrem Weg zum Erfolg. Grundlagenschulungen für Maschinenbediener und Kurse für spezielle Aufgaben zählen ebenso zum Angebotsspektrum der Akademie wie Management-Trainings. Die Akademie hat weltweit Standorte und bringt so wertvolles Wissen zum Kunden vor Ort.

Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.

KRONES Konzernabschluss 2010

Gewinn-und-Verlust-Rechnung Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

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Gewinn-und-Verlust-Rechnung 2010 2009
Anhang T€ T€ T€ T€
--- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 19 2.173.304 1.864.921
Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 25.918 -7.428
Andere aktivierte Eigenleistungen 20 33.269 28.896
Sonstige betriebliche Erträge 21 86.831 2.319.322 103.289 1.989.678
Materialaufwand 22
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -904.543 -824.321
Aufwendungen für bezogene Leistungen -214.396 -1.118.939 -171.868 -996.189
Personalaufwand 23
Löhne und Gehälter -565.189 -512.088
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung -120.320 -685.509 -103.226 -615.314
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -60.684 -59.576
Sonstige betriebliche Aufwendungen 24 -386.126 -348.204
68.064 -29.605
Erträge aus Beteiligungen 25 1.752 969
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 25 5 8
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 25 5.599 6.800
Wertberichtigung auf Finanzanlagen 25 -104 -13.188
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25 -4.553 -4.232
2.699 -9.643
Ergebnis vor Steuern 70.763 -39.248
Ertragsteuern 7, 26 -19.850 4.767
Konzernergebnis 50.913 -34.481
Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 100 169
Ergebnisanteil KRONES Konzern 50.813 -34.650
Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € 27 1,68 -1,13

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Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen

in T€
2010 2009
Anhang
--- --- --- ---
Konzernergebnis 50.913 -34.481
Unterschied aus Währungsumrechnung 12.756 4.291
Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente
Derivative Finanzinstrumente -392 -1.776
Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 8 12.364 2.515
Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen 8 63.277 -31.966
davon Anteile anderer Gesellschafter 100 169
davon Anteile KRONES Konzern 63.177 -32.135

Bilanz

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Aktiva 31.12.2010 31.12.2009
Anhang T€ T€ T€ T€
--- --- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 1 100.582 86.118
Sachanlagen 2 416.300 407.416
Finanzanlagen 3 2.139 2.296
Anlagevermögen 519.021 495.830
Aktive latente Steuern 7 15.861 12.005
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5 22.893 18.827
Tatsächliche Steuerforderungen 7 9.494 10.853
Sonstige Vermögenswerte 5 2.229 4.955
Langfristige Vermögenswerte 569.498 542.470
Vorräte 4 583.613 521.949
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5 505.316 458.257
Tatsächliche Steuerforderungen 7 3.902 5.348
Sonstige Vermögenswerte 5 76.315 126.955
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 6 147.447 135.519
Kurzfristige Vermögenswerte 1.316.593 1.248.028
Bilanzsumme 1.886.091 1.790.498
Passiva
Anhang T€ T€ T€ T€
Gezeichnetes Kapital 8 40.000 40.000
Kapitalrücklage 9 66.645 66.645
Gewinnrücklagen 10 397.121 483.811
Sonstige Rücklagen 11 -625 -233
Konzernbilanzgewinn 254.939 104.680
Konzerneigenkapital des Mutterunternehmens 758.080 694.903
Anteile anderer Gesellschafter 12 853 753
Eigenkapital 8 758.933 695.656
Rückstellungen für Pensionen 13 80.229 76.751
Passive latente Steuern 7 3.757 2.182
Sonstige Rückstellungen 14 33.941 37.668
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15 0 0
Sonstige Finanzverpflichtungen 15 3.031 2.891
Sonstige Verpflichtungen 15 3.797 5.503
Langfristige Schulden 124.755 124.995
Sonstige Rückstellungen 14 148.887 183.860
Steuerrückstellungen 14 5.449 8.099
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 15 0 0
Erhaltene Anzahlungen 15 434.911 434.245
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 15 173.936 162.259
Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten 7 346 0
Sonstige Finanzverpflichtungen 15 12.389 5.889
Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter 226.485 175.495
Kurzfristige Schulden 1.002.403 969.847
Bilanzsumme 1.886.091 1.790.498

Kapitalflussrechnung

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Anhang 2010

T€
2009

T€
Ergebnis vor Steuern 70.763 -39.248
Abschreibungen und Zuschreibungen 60.788 72.764
Verminderung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden -18.487 -17.000
ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern -721 -14.406
Zinsaufwendungen und Zinserträge -1.046 -2.568
Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen -247 -174
sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -86 -787
Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 7.535 61.515
Erhöhung (Vj. Verminderung) der Vorräte -54.900 49.719
Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 34.677 78.742
aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel 98.276 188.557
gezahlte Zinsen -3.280
gezahlte und erhaltene Ertragsteuern -17.498 -15.156
Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit 77.498 169.706
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte -33.024 -28.345
Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten 7 293
Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen -48.500 -59.902
Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen 1.375 1.881
Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen -212 -224
Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen 22 210
Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen 0 -7.205
erhaltene Zinsen 3.807 5.126
erhaltene Dividenden 1.752 969
Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit -74.773 -87.197
Auszahlungen an Unternehmenseigner 0 -18.101
Erwerb von eigenen Anteilen 0 -37.058
Auszahlungen aus der Rückzahlung von erhaltenen Finanzverbindlichkeiten 0 -731
Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten -2.303 -2.142
Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit -2.303 -58.032
zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 422 24.477
wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 5.641 2.666
konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds 5.865 0
Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode 135.519 108.376
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6 147.447 135.519

Entwicklung des Eigenkapitals

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Mutterunternehmen
Gezeichnetes Kapital

T€
Kapital-

rücklage

T€
Gewinn-

rücklagen

T€
Währungs-

differenzen d. Eigenkapitals

T€
Sonstige Rücklagen

T€
Konzern-

bilanzgewinn

T€
--- --- --- --- --- --- ---
Anhang 8 9 10 11
--- --- --- --- --- --- ---
Stand 1. Januar 2009 40.000 103.703 476.718 -8.963 1.543 175.824
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) -18.101
Konzernergebnis 2009 -34.650
Erwerb eigene Aktien -37.058
Einstellung in Gewinnrücklagen 18.507 -18.507
Änderung im Konsolidierungskreis -6.628
Währungsdifferenzen 4.177 114
Hedge Accounting -1.776
Stand 31. Dezember 2009 40.000 66.645 488.597 -4.786 -233 104.680
Konzernergebnis 2010 50.813
Entnahme aus Gewinnrücklagen -100.000 100.000
Einstellung in Gewinnrücklagen 481 -481
Währungsdifferenzen 12.829 -73
Hedge Accounting -392
Stand 31. Dezember 2010 40.000 66.645 389.078 8.043 -625 254.939

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Mutter-

unternehmen

Eigenkapital

T€
Anteile anderer

Gesellschafter

Eigenkapital

T€
Konzern-

eigenkapital

T€
Anhang 12
--- --- --- ---
Stand 1. Januar 2009 788.825 1.161 789.986
Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) -18.101 -18.101
Konzernergebnis 2009 -34.650 169 -34.481
Erwerb eigene Aktien -37.058 -37.058
Einstellung in Gewinnrücklagen 0 0
Änderung im Konsolidierungskreis -6.628 -577 -7.205
Währungsdifferenzen 4.291 4.291
Hedge Accounting -1.776 -1.776
Stand 31. Dezember 2009 694.903 753 695.656
Konzernergebnis 2010 50.813 100 50.913
Entnahme aus Gewinnrücklagen 0 0
Einstellung in Gewinnrücklagen 0 0
Währungsdifferenzen 12.756 12.756
Hedge Accounting -392 -392
Stand 31. Dezember 2010 758.080 853 758.933

Konzernanhang für die KRONES AG

Segmentberichterstattung

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Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)
2010

T€
2009

T€
2010

T€
2009

T€
2010

T€
2009

T€
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse 1.860.751 1.511.800 232.045 274.126 80.508 78.995
davon Deutschland 210.504 163.377 22.447 26.209 1.205 1.692
davon übriges Europa 432.035 460.902 28.134 56.940 47.100 47.083
davon sonstige Gebiete 1.218.212 887.521 181.464 190.977 32.203 30.220
Abschreibungen 55.580 49.422 3.061 1.945 2.043 2.074
Zinserträge 19 155
Zinsaufwendungen 549 779
EBT 100.519 -19.476 -14.117 -14.933 -15.639 -4.839
übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/Aufwendungen 725 -6.172 -535 984 -104 -160
Vermögen 1.636.816 1.529.784 185.918 194.808 73.555 69.507
davon Deutschland 1.355.605 1.261.223 185.918 194.808 0 0
davon übriges Europa 96.561 71.120 0 0 73.555 69.507
davon sonstige Gebiete 184.650 197.441 0 0 0 0
Schulden 849.252 958.065 243.739 93.757 62.159 55.330
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 72.798 80.743 6.495 5.787 2.231 1.716
davon Deutschland 66.269 69.318 6.495 5.787 0 0
davon übriges Europa 758 575 0 0 2.231 1.716
davon sonstige Gebiete 5.771 10.850 0 0 0 0
Umsatzrendite (EBT zu Umsatz) 5,4 % -1,3 % -6,1 % -5,4 % -19,4 % -6,1 %

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Summe der Segmente Konsolidierung Sonstiges
2010

T€
2009

T€
2010

T€
2009

T€
2010

T€
2009

T€
--- --- --- --- --- --- ---
Umsatzerlöse
davon Deutschland
davon übriges Europa
davon sonstige Gebiete
Abschreibungen
Zinserträge 5.580 6.645
Zinsaufwendungen 4.004 3.453
EBT
übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/Aufwendungen
Vermögen 1.896.289 1.794.098 -40.141 -32.591 29.943 28.991
davon Deutschland 1.541.523 1.456.031 -30.794 -26.129 29.943 28.991
davon übriges Europa 170.116 140.626 -7.403 -5.484 0 0
davon sonstige Gebiete 184.650 197.441 -1.944 -978 0 0
Schulden 1.155.150 1.107.152 -40.141 -32.591 12.146 20.281
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen
davon Deutschland
davon übriges Europa
davon sonstige Gebiete
Umsatzrendite (EBT zu Umsatz)

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KRONES Konzern
2010

T€
2009

T€
--- --- ---
Umsatzerlöse 2.173.304 1.864.921
davon Deutschland 234.156 191.278
davon übriges Europa 507.269 564.925
davon sonstige Gebiete 1.431.879 1.108.718
Abschreibungen 60.684 53.441
Zinserträge 5.599 6.800
Zinsaufwendungen 4.553 4.232
EBT 70.763 -39.248
übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/Aufwendungen 86 -5.348
Vermögen 1.886.091 1.790.498
davon Deutschland 1.540.672 1.458.893
davon übriges Europa 162.713 135.142
davon sonstige Gebiete 182.706 196.463
Schulden 1.127.155 1.094.842
Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 81.524 88.246
davon Deutschland 72.764 75.105
davon übriges Europa 2.989 2.291
davon sonstige Gebiete 5.771 10.850
Umsatzrendite (EBT zu Umsatz) 3,3 % -2,1 %

Allgemeine Angaben

• Gesetzliche Grundlagen

Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 31. Dezember 2010 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) - wie von der Europäischen Union verabschiedet - erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt. Eine Auflistung dieser Standards und Interpretationen sowie die erstmalig angewendeten Standards befinden sich auf Seite 150.

Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.

Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.

Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.

Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.

• Konsolidierungskreis

In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 31. Dezember 2010 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen.

Im Geschäftsjahr 2010 wurde die pt. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien gegründet und mit der KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation und der KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Erstkonsolidierung der neu gegründeten Gesellschaft wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.

Die KRONES AG ist an diesen Gesellschaften unmittelbar mit 100 % beteiligt.

Die smefin S.R.L., Roverbella, Italien wurde im Geschäftsjahr liquidiert und entkonsolidiert.

• Konsolidierungsgrundsätze

Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.

Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.

Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.

Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.

Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.

• Währungsumrechnung

Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.

Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.

Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.

In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.

Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.

Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:

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Stichtagskurs Durchschnittskurs
31.12.2010 31.12.2009 2010 2009
--- --- --- --- --- ---
us-Dollar USD 1,338 1,441 1,326 1,395
Britisches Pfund GBP 0,863 0,890 0,858 0,892
Schweizer Franken CHF 1,253 1,484 1,380 1,510
Dänische Kronen DKK 7,454 7,442 7,447 7,447
Kanadischer Dollar CAD 1,337 1,510 1,365 1,587
Japanischer Yen JPY 108,800 133,060 116,240 130,404
Brasilianischer Real BRL 2,221 2,510 2,331 2,785
Chinesischer Renminbi Yuan CNY 8,821 9,830 8,971 9,540
Mexikanischer Peso MXN 16,593 18,826 16,737 18,820
Ukrainischer Griwna UAH 10,663 11,591 10,690 11,360
Südafrikanischer Rand ZAR 8,885 10,675 9,698 11,711
Kenianischer Schilling KES 108,139 109,285 109,148 111,376
Nigerianischer Naira NGN 203,630 215,260 202,891 210,631
Russischer Rubel RUB 40,924 43,647 40,263 44,233
Thailändischer Bath THB 40,211 47,969 42,014 48,155
Indonesische Rupiah IDR 12.058,500 13.570,600 12.068,546 14.420,300

• Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.

Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.

• Immaterielle Vermögenswerte

Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.

• Forschungs- und Entwicklungskosten

Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.

• Geschäfts- oder Firmenwerte

Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.

• Sachanlagen

Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.

Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.

Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:

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Nutzungsdauer in Jahren
Betriebs- und Geschäftsgebäude 14 bis 50
Technische Anlagen und Maschinen 5 bis 18
Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 15

Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.

Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.

Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.

• Leasing

Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

• Finanzinstrumente

Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus

Finanzanlagen
zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente)
zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten
finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten

zusammen.

Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.

Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.

Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i. S. d. IFRS 7.27 A).

Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.

Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.

Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.

Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.

• Finanzanlagen

Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.

Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.

• Derivative Finanzinstrumente

Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.

Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, neuseeländischer Dollar und kanadischer Dollar sowie Schweizer Franken.

Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100 % der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.

Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.

Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S. d. IFRS 7.27 A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.

Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.

Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.

• Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.

• Vorräte

Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.

Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.

• Kundenspezifische Fertigungsaufträge

Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.

• Latente Steuern

Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.

Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.

• Rückstellungen für Pensionen

Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.

Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:

a) 10 % des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und

b) 10 % des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.

• Sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.

Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.

• Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.

• Umsatzerlöse

Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.

Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.

• Segmentberichterstattung

KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.

Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.

Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.

Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v. a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.

Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.

Erläuterung der Bilanz

1 Immaterielle Vermögenswerte

Der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte hat sich wie folgt entwickelt:

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in T€ Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen Aktivierte Entwicklungs-

kosten
Summe
01.01.2009
Anschaffungs- und Herstellungskosten 76.187 114.542 190.729
Kumulierte Abschreibungen 61.981 48.933 110.914
Nettobuchwert 14.206 65.609 79.815
Veränderungen in 2009
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge 4.911 23.434 28.345
Abgänge 344 763 1.107
Währungsdifferenzen 166 0 166
Abschreibungen
Zugänge 5.889 15.880 21.769
Abgänge 331 482 813
Währungsdifferenzen 145 0 145
Nettobuchwert 31.12.2009 13.236 72.882 86.118
01.01.2010
Anschaffungs- und Herstellungskosten 80.920 137.213 218.133
Kumulierte Abschreibungen 67.684 64.331 132.015
Nettobuchwert 13.236 72.882 86.118
Veränderungen in 2010
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Konsolidierte Zugänge 40 0 40
Zugänge 7.675 25.349 33.024
Abgänge 15 0 15
Währungsdifferenzen 195 0 195
Abschreibungen
Konsolidierte Zugänge 11 0 11
Zugänge 6.401 12.237 18.638
Abgänge 8 0 8
Währungsdifferenzen 139 0 139
Nettobuchwert 31.12.2010 14.588 85.994 100.582
31.12.2010
Anschaffungs- und Herstellungskosten 88.815 162.562 251.377
Kumulierte Abschreibungen 74.227 76.568 150.795
Nettobuchwert 14.588 85.994 100.582

Der Zugang bei den Schutzrechten und Lizenzen betrifft im Wesentlichen Lizenzen an EDV-Software.

Die aktivierten Entwicklungskosten betreffen neue Maschinenprojekte der KRONES AG sowie der KOSME Gruppe. Die im Geschäftsjahr aktivierten Entwicklungskosten belaufen sich auf T€ 25.349 (Vorjahr: T€ 23.434). Im Geschäftsjahr 2010 wurden inklusive der aktivierten Entwicklungskosten für Forschung und Entwicklung T€ 114.287 (Vorjahr: T€ 97.467) aufgewendet. Im Berichtsjahr ergab sich keine Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte (Vorjahr: T€ 6.020).

2 Sachanlagen

In den Sachanlagen im Geschäftsjahr 2010 waren keine Wertminderungen (Vorjahr: T€ 115) in den Abschreibungen und keine Zuschreibungen gemäß IAS 36 erforderlich.

Im Geschäftsjahr 2010 waren Zuwendungen in Höhe von T€ 311 (Vorjahr: T€ 361) in den Buchwerten der Sachanlagen enthalten. Die Zuwendungen wurden im Geschäftsjahr 2010 in Höhe von T€ 50 (Vorjahr: T€ 50) ertragswirksam aufgelöst.

Für die ausgewiesenen Sachanlagen bestehen keine Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen.

Im Sachanlagenvermögen sind geleaste Vermögenswerte in Höhe von T€ 18.715 (Vorjahr: T€ 19.195) enthalten, die wegen der Gestaltung der zugrunde liegenden Leasingverträge der jeweiligen Konzerngesellschaft als wirtschaftliches Eigentum (Finanzierungsleasing) zuzurechnen sind.

Die Buchwerte der aktivierten Leasinggegenstände stellen sich wie folgt dar:

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31.12.2010 31.12.2009
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Bauten inkl. der auf fremden Grundstücken 17.546 17.942
Technische Anlagen und Maschinen 396 616
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 773 637
Gesamt 18.715 19.195

Im Berichtsjahr erfolgten keine Zugänge aufgrund IFRS 3 oder IFRS 5.

Die Sachanlagen haben sich wie folgt entwickelt:

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in T€ Grundstücke und Bauten Technische Anlagen und Maschinen Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts-

ausstattung
Anlagen im Bau Summe
01.01.2009
Anschaffungs- und Herstellungskosten 346.678 211.697 175.680 14.008 748.063
Kumulierte Abschreibungen 98.725 138.358 124.241 0 361.324
Nettobuchwert 247.953 73.339 51.439 14.008 386.739
Veränderungen in 2009
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Zugänge 25.690 14.876 17.068 2.268 59.902
Abgänge 1.394 2.795 3.997 19 8.205
Umbuchungen 12.301 468 24 -12.793 0
Währungsdifferenzen -213 -291 490 -6 -20
Abschreibungen
Zugänge 10.312 11.522 15.973 0 37.807
Abgänge 900 2.113 3.485 0 6.498
Währungsdifferenzen -178 -330 199 0 -309
Nettobuchwert 31.12.2009 275.103 76.518 52.337 3.458 407.416
01.01.2010
Anschaffungs- und Herstellungskosten 383.062 223.955 189.265 3.458 799.740
Kumulierte Abschreibungen 107.959 147.437 136.928 0 392.324
Nettobuchwert 275.103 76.518 52.337 3.458 407.416
Veränderungen in 2010
Anschaffungs- und Herstellungskosten
Konsolidierte Zugänge 706 145 1.576 10 2.437
Zugänge 8.525 13.570 20.400 6.005 48.500
Abgänge 28 3.536 6.085 40 9.689
Umbuchungen 119 1.035 3.063 -4.217 0
Währungsdifferenzen 1.795 1.543 1.539 -1 4.876
Abschreibungen
Konsolidierte Zugänge 280 87 614 0 981
Zugänge 10.988 13.388 17.669 0 42.045
Abgänge 8 2.971 5.587 0 8.566
Währungsdifferenzen 676 1.034 1.070 0 2.780
Nettobuchwert 31.12.2010 274.284 77.737 59.064 5.215 416.300
31.12.2010
Anschaffungs- und Herstellungskosten 394.179 236.712 209.758 5.215 845.864
Kumulierte Abschreibungen 119.895 158.975 150.694 0 429.564
Nettobuchwert 274.284 77.737 59.064 5.215 416.300

3 Finanzanlagen

Die Finanzanlagen bestehen im Wesentlichen aus Ausleihungen.

4 Vorräte

Die Vorräte des KRONES Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:

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31.12.2010 31.12.2009
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 149.133 130.095
Unfertige Erzeugnisse 176.588 176.603
Fertige Erzeugnisse 182.451 145.813
Handelswaren 65.915 61.855
Sonstiges 9.526 7.583
Gesamt 583.613 521.949

Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zu niedrigeren Zeitwerten abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzt. Zum Bilanzstichtag im Bestand befindliche Fertigungsaufträge haben keine aktivischen/passivischen Salden, da nach Leistungsfortschritt abgerechnet wird.

Die Wertminderungen der Vorräte wurden 2010 in Höhe von T€ 26.405 (Vorjahr: T€ 41.505) als Aufwand erfasst und beruhen im Wesentlichen auf den üblichen verlustfreien Bewertungen und Gängigkeitsabschlägen. Erfolgswirksame Wertaufholungen wurden aufgrund verbesserter Marktbedingungen in unwesentlicher Höhe realisiert. Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzten Vorräte beträgt im Berichtsjahr T€ 81.416 (Vorjahr: T€ 85.461).

5 Forderungen und sonstige Vermögenswerte

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31.12.2010 31.12.2009
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 528.209 477.084
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) 22.893 18.827
Sonstige Vermögenswerte 78.544 131.910
(davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) 2.229 4.955

Bei den Kundenforderungen entsprechen die Marktwerte den bilanzierten Werten.

Das Wertberichtigungskonto entwickelte sich wie folgt:

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Stand 01.01.2010 24.889
Veränderung Konsolidierungskreis und Währungsumrechnungseffekte 694
Zuführungen 9.141
Auflösungen 10.505
Stand 31.12.2010 24.219

Die sonstigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen (T€ 24.625; Vorjahr: T€ 25.711), Steuererstattungsansprüche (T€ 33.058; Vorjahr: T€ 23.846), aktive Rechnungsabgrenzung (T€ 3.738; Vorjahr: T€ 3.868) und debitorische Kreditoren (T€ 3.071; Vorjahr: T€ 2.055).

Die zu Marktwerten bewerteten derivativen Finanzinstrumente, welche für zukünftige Zahlungseingänge abgeschlossen wurden und die Voraussetzungen des Hedge Accountings erfüllen oder als freistehende Sicherungsgeschäfte abgeschlossen wurden, betrugen im Geschäftsjahr 2010 T€ 310 (Vorjahr: T€ 444).

6 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von T€ 147.447 (Vorjahr: T€ 135.519) bestehen neben Kassenbeständen in Höhe von T€ 242 (Vorjahr: T€ 162) im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Entwicklung der Zahlungsmittel, die den Finanzmittelfonds gemäß IAS 7 »Kapitalflussrechnung« bilden, ist in der Kapitalflussrechnung Seite 120 dargestellt.

7 Ertragsteuern

Die tatsächlichen Steuerforderungen und -verbindlichkeiten resultieren ausschließlich aus Ertragsteuern nach IAS 12.

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:

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T€ 31.12.2010 31.12.2009
Latente Steueraufwendungen/ Steuererträge (-) -721 -14.406
Laufende Steueraufwendungen 20.571 9.639
Gesamt 19.850 -4.767

Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. In Deutschland gilt ein Körperschaftsteuersatz von 15,0 % zuzüglich des Solidaritätszuschlages von 5,5 % und für die KRONES AG ein durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz von 328 %. Insgesamt ermittelt sich so für die inländischen Unternehmen ein Ertragsteuersatz von 27,3 %. Im Ausland liegen die Steuersätze zwischen 23 % und 42 %. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde der Ertragsteuersatz von 27,3 % berücksichtigt.

Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern nach Bilanzpositionen zum 31. Dezember 2010 gliedert sich wie folgt:

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Aktive latente Steuern Passive latente Steuern
31.12.2010 31.12.2009 31.12.2010 31.12.2009
--- --- --- --- ---
Immaterielle Vermögenswerte 136 204 23.617 19.853
Sachanlagen 139 129 15.384 15.150
Finanzanlagen 6 0 0 25
Sonstige langfristige Vermögenswerte 0 2.252 6.427 26
Vorräte 4.767 1.386 1.694 2.910
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 12.165 6.715 55 1.316
steuerliche Verlustvorträge 17.652 7.857 0 0
Rückstellungen, langfristig 7.712 5.379 0 0
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 3.297 3.350 574 583
Rückstellungen, kurzfristig 15.962 25.537 1.872 1.212
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 130 336 261 238
Cash-Flow Hedging 511 190 85 291
Konsolidierung 0 0 404 1.908
Zwischensumme 62.477 53.335 50.373 43.512
Saldierung (-) -46.616 -41.330 -46.616 -41.330
Gesamt 15.861 12.005 3.757 2.182

Die erfolgsneutral über das Eigenkapital gebildeten aktiven und passiven latenten Steuern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ -1.648 (Vorjahr: T€ -1.003) und resultieren aus Sicherungsgeschäften. Die latenten Steuern auf vortragsfähige Verluste betreffen die KRONES AG und KOSME Österreich. Nach der Ergebnisplanung ist zukünftig mit positiven steuerlichen Ergebnissen zu rechnen. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 26.324 wurden nicht gebildet.

Der ausgewiesene Steueraufwand im Geschäftsjahr 2010 in Höhe von T€ 19.850 ist um T€ 532 höher als der erwartete Steueraufwand, der sich theoretisch bei Anwendung des inländischen Steuersatzes von 27,3 % auf Konzernebene ergeben würde. Der Unterschied ist auf folgende Ursachen zurückzuführen:

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31.12.2010 31.12.2009
Ergebnis vor Steuern 70.763 -39.248
Steuersatz der Muttergesellschaft KRONES aG 27,30 % 27,30 %
Erwarteter (theoretischer) Steueraufwand 19.318 -10.715
Anpassung aufgrund abweichenden Steuersatzes 777 1.160
Steuerminderungen aufgrund von steuerfreien Erträgen -12.123 -162
Steuerliche Verlustvorträge 5.575 19
Steueraufwanderhöhungen aufgrund nicht abzugsfähiger Aufwendungen 7.510 8.529
Steuerertrag (-)/Steueraufwand (+) für Vorjahre -1.266 -4.360
Sonstiges 59 762
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 19.850 -4.767

Die Differenz zwischen Steuerminderungen und Steuermehrungen ergibt für das Geschäftsjahr 2010 Steuererhöhungen. Diese sind vor allem auf steuerlich nicht abzugsfähige Betriebsausgaben zurückzuführen.

8 Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der KRONES AG beträgt zum 31. Dezember 2010 wie im Vorjahr € 40.000.000,00. Es ist eingeteilt in 31.593.072 Stück zu einem rechnerischen Nennwert von je € 1,27 auf den Inhaber lautende Stammaktien.

Die Gesellschaft wird gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Vorgaben dieses Beschlusses zu erwerben.

Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmalig oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, durch ihre Konzernunternehmen oder für ihre oder deren Rechnung durch Dritte ausgeübt werden.

Die Ermächtigung wird mit Beschlussfassung durch die Hauptversammlung wirksam und gilt bis zum Ablauf des 15.06.2015. Die in der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 17.06.2009 (Tagesordnungspunkt 6) beschlossene Ermächtigung endet mit Wirksamkeit dieser neuen Ermächtigung.

Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien dürfen zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat oder noch besitzt, oder die ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden.

Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands (1) über die Börse oder (2) mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots.

Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die Börse, darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Börsenhandelstag ermittelten Eröffnungskurs im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten.

Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot bzw. eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Eröffnungskurs im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse am dritten Börsenhandelstag vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots (der »maßgebliche Kurs«) um nicht mehr als 20 % überschreiten und um nicht mehr als 20 % unterschreiten. Ergeben sich nach der Veröffentlichung eines öffentlichen Kaufangebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots erhebliche Abweichungen vom maßgeblichen Kurs, so kann das Angebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots angepasst werden. In diesem Fall wird der maßgebliche Kurs nach dem entsprechenden Kurs am letzten Börsenhandelstag vor der öffentlichen Ankündigung einer etwaigen Anpassung bestimmt. Das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots kann weitere Bedingungen vorsehen. Sofern das Kaufangebot überzeichnet ist bzw. im Falle einer Aufforderung zur Abgabe eines Angebots von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche angenommen werden, muss die Annahme nach Quoten erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien je Aktionär kann vorgesehen werden.

Der Vorstand wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken, insbesondere auch wie folgt zu verwenden:

Die Aktien können gegen Sachleistung veräußert werden, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen oder dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Unternehmensbeteiligungen.

Die Aktien können in anderer Weise als über die Börse veräußert werden, wenn die Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet.

Die Aktien können eingezogen werden, ohne dass die Einziehung oder die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.

Diese Ermächtigungen zur Verwendung eigener Aktien können einmalig oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam, ganz oder in Teilen ausgenutzt werden.

Ein Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wird insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß der vorstehenden Ermächtigung gegen Sachleistungen veräußert oder in einer anderen Weise als über die Börse veräußert werden.

Auf die eigenen Aktien, die die Gesellschaft aufgrund der Ermächtigungen der vorangegangenen Hauptversammlungen bereits erworben hat, finden die Ermächtigungen zur Verwendung eigener Aktien und bzgl. des Bezugsrechts der Aktionäre Anwendung.

Die Summe der ergebnisneutralen Eigenkapitalveränderungen (ohne Dividende) beträgt im Berichtsjahr T€ 12.364 (Vorjahr: T€ 2.515) und setzt sich aus den Veränderungen der Währungsdifferenzen und des Hedge Accountings zusammen. Die Summe der ergebnisneutralen und -wirksamen Veränderungen beträgt T€ 63.277 (Vorjahr: T€ -31.966).

Angaben zum Kapitalmanagement

Eine starke Eigenkapitalausstattung ist für KRONES eine wichtige Voraussetzung, um den dauerhaften Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Hierfür wird das Kapital regelmäßig auf Basis der Kennzahlen Eigenkapitalquote, ROCE und Eigenkapitalrendite überwacht und gesteuert.

9 Kapitalrücklage

Die Kapitalrücklage beträgt T€ 66.645 (Vorjahr T€ 66.645). In der Kapitalrücklage sind keine anderen Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB enthalten.

10 Gewinnrücklagen

Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 51.

Die anderen Gewinnrücklagen enthalten unter anderem die Verrechnung passiver Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung der vor dem 1. Januar 2004 konsolidierten Tochtergesellschaften sowie die erfolgsneutralen Anpassungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS zum 1. Januar 2004.

Die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesenen Währungsdifferenzen enthalten neben der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochtergesellschaften auch die Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen.

Um eine Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2010 zu ermöglichen, hat der Vorstand beschlossen, einen Betrag von T€ 100.000 aus den Gewinnrücklagen zu entnehmen und als Bilanzgewinn der KRONES AG einzustellen.

11 Sonstige Rücklagen

Unter den sonstigen Rücklagen sind die Effekte aus der erfolgsneutralen Bewertung von Finanzinstrumenten nach Steuern ausgewiesen.

Die unter den sonstigen Rücklagen dargestellte Rücklage für Cashflow Hedges sowie die Rücklage für Marktbewertung von Wertpapieren entwickelten sich wie folgt:

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Rücklage für Cashflow Hedges Rücklage für Marktbewertung Wertpapiere Summe
Stand 01.01.2009 1.557 -14 1.543
Erfolgsneutrale Bewertungsänderung -2.578 7 -2.571
Mit dem Eigenkapital verrechnete Steuerposition 806 -2 804
Währungsdifferenz -9 -9
Stand 31.12.2009 -224 -9 -233
Erfolgsneutrale Bewertungsänderung -1.018 4 -1.014
Mit dem Eigenkapital verrechnete Steuerposition 420 -1 419
Währungsdifferenz 203 203
Stand 31.12.2010 -619 -6 -625

12 Anteile anderer Gesellschafter

Der Ausgleichsposten in der Konzernbilanz für Anteile anderer Gesellschafter enthält Kapital und Ergebnisanteile Dritter der MAINTEC GmbH, Collenberg/Main.

Eine detaillierte Übersicht zur Zusammensetzung bzw. der Veränderung der einzelnen Eigenkapitalkomponenten des KRONES Konzerns im Geschäftsjahr 2010 sowie im Vorjahr ist in der Eigenkapitalentwicklung auf Seite 121 dargestellt.

13 Rückstellungen für Pensionen

Die Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter der Gesellschaften des KRONES Konzerns sowie deren Hinterbliebene gebildet. Je nach rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes bestehen unterschiedliche Formen der Alterssicherung, die in der Regel auf Beschäftigungsdauer und Höhe des Entgeltes der Mitarbeiter basieren.

Für die betriebliche Altersversorgung wird grundsätzlich zwischen beitrags- und leistungsorientierten Versorgungssystemen unterschieden.

Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen (»Defined Contribution Plans«) geht das jeweilige Unternehmen über die Entrichtung von Beitragszahlungen an zweckgebundene Fonds keine weiteren Verpflichtungen ein. Beitragszahlungen sind als Personalaufwand im laufenden Jahr erfasst.

Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (»Defined Benefit Plans«) besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, die zugesagten Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen, wobei zwischen rückstellungs- und fondsfinanzierten Versorgungssystemen unterschieden wird. Die Höhe der Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen, sog. »Defined Benefit Obligation«) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Hierbei sind neben den Annahmen zur Lebenserwartung folgende Prämissen in den versicherungsmathematischen Berechnungen berücksichtigt:

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in % Deutschland Übrige Länder
2010 2009 2010 2009
--- --- --- --- ---
Abzinsungsfaktor 4,25 5,00 7,50 8,00
Gehaltstrend 0,00 0,00 5,90 3,50
Rententrend 2,00 2,00 0,00 0,00

Der Gehaltstrend umfasst erwartete zukünftige Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der Inflation und der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen jährlich geschätzt werden. Da die abgeschlossenen Pensionszusagen bei den inländischen Gesellschaften unabhängig von zukünftigen Gehaltssteigerungen sind, wurde für die Ermittlung der entsprechenden Pensionsrückstellung kein Gehaltstrend berücksichtigt.

Aus Erhöhungen oder Verminderungen entweder des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen oder des beizulegenden Zeitwerts des Fondsvermögens können versicherungsmathematische Gewinne und Verluste entstehen, deren Ursachen unter anderem Änderungen der Berechnungsparameter, Schätzungsänderungen bezüglich des Risikoverlaufs der Pensionsverpflichtungen und Abweichungen zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Ertrag aus dem Fondsvermögen sein können. Der Nettowert der Pensionsrückstellungen stellt sich wie folgt dar:

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31.12.2010 31.12.2009
Barwert der rückstellungsfinanzierten Versorgungszusagen 97.871 79.093
Barwert der fondsfinanzierten Versorgungszusagen 38.805 32.750
Barwert der Versorgungszusagen (Bruttoverpflichtungen) 136.676 111.843
Zeitwert des Planvermögens -21.589 -19.170
Barwert der Versorgungszusagen (Nettoverpflichtungen) 115.087 92.673
Saldo der nicht in der Bilanz erfassten versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste -34.858 -15.922
Bilanzwert zum 31. Dezember 80.229 76.751

Die Pensionsrückstellungen zum Stichtag entfallen mit T€ 79.032 (Vorjahr: T€ 76.184) zum überwiegenden Teil auf die KRONES AG.

Die Zusammensetzung der Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 8.397 (Vorjahr: T€ 7.515) sowie die Überleitungen des Barwertes leistungsorientierter Verpflichtungen mit T€ 136.676 (Vorjahr: T€ 111.843) und der Vermögenswerte mit T€ 21.589 (Vorjahr: T€ 19.170) stellen sich wie folgt dar:

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31.12.2010 31.12.2009
Dienstzeitaufwand der Periode 3.274 2.569
Zinsaufwand 5.479 5.647
erwarteter Ertrag aus dem Planvermögen -649 -728
erfasste Gewinne und Verluste 293 0
erfasster nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 0 27
Aufwendungen für Pensionsverpflichtungen 8.397 7.515

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31.12.2010 31.12.2009
Barwert der Versorgungszusagen zum 1. Januar 111.843 98.936
Konsolidierter Zugang 113 0
Dienstzeitaufwand der Periode 3.274 2.569
Zinsaufwand 5.479 5.647
Saldo der nicht in der Bilanz erfassten versicherungsmathematischen Verluste (+)/Gewinne (-) 19.601 8.290
gezahlte Versorgungsleistungen -3.871 -3.587
erfasster nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand 0 27
Währungsdifferenzen 237 -39
Barwert der Versorgungszusagen zum 31. Dezember 136.676 111.843

Die Aufwendungen für die Pensionsverpflichtungen werden unter den Personalaufwendungen ausgewiesen.

Die tatsächliche Rendite des Planvermögens beträgt 5,48 %. Das Planvermögen besteht aus Wertpapieren. Im Jahr 2011 fallen voraussichtlich keine Einzahlungen in den Plan an. Die erwartete Rendite wurde auf Basis von zukünftigen Zinsentwicklungen des Fondsverwalters eingeschätzt. Für betragsorientierte Versorgungspläne (Beiträge zur Rentenversicherung) wurde im Geschäftsjahr 2010 ein Arbeitgeberanteil von T€ 41.615 (Vorjahr: T€ 39.497) aufgewendet.

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Überleitung der Vermögenswerte

in T€
31.12.2010 31.12.2009
Vermögen am Jahresanfang 19.170 18.007
erwarteter Ertrag 649 728
Einzahlungen des Arbeitgebers 3.576 3.883
gezahlte Versorgungsleistungen -2.211 -2.219
Saldo der nicht erfassten Gewinne des Vermögens 318 -1.207
Währungsdifferenzen 87 -22
Vermögen am Jahresende 21.589 19.170

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T€ 31.12.2010 31.12.2009 31.12.2008 31.12.2007 31.12.2006
Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung 136.676 111.843 98.936 96.477 113.246
Zeitwert des Planvermögens 21.589 19.170 18.007 18.918 19.137
Unterdeckung des Planvermögens -17.216 -13.580 -14.470 -12.509 -7.464

14 Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 188.277 (Vorjahr: T€ 221.253) sind in einer Höhe von T€ 154.336 (Vorjahr: T€ 183.860) innerhalb eines Jahres fällig. Diese sonstigen Rückstellungen entfallen auf folgende Posten:

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T€ 01.01.2010 Verbrauch Auflösung Zuführung Währungs-

differenzen
31.12.2010
Steuerverpflichtungen 8.374 1.194 3.047 1.552 39 5.724
Verpflichtungen aus dem Personalbereich 36.429 10.264 1.385 2.530 11 27.321
Verpflichtungen aus dem Verwaltungsbereich 135 137 0 1.344 55 1.397
Sonstige übrige Rückstellungen 184.689 67.861 26.309 60.373 2.943 153.835
Gesamt 229.627 79.456 30.741 65.799 3.048 188.277

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T€ fällig innerhalb 1 Jahr
Steuerverpflichtungen 5.449
Verpflichtungen aus dem Personalbereich 198
Verpflichtungen aus dem Verwaltungsbereich 1.397
Sonstige übrige Rückstellungen 147.292
Gesamt 154.336

In den Rückstellungen aus dem Personalbereich sind im Wesentlichen langfristige Verpflichtungen für die Altersteilzeit (T€ 21.102; Vorjahr: T€ 29.962) enthalten. Die sonstigen übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorgen für Garantieverpflichtungen sowie für Drohverluste. Schätzungen beruhen auf den üblichen Erfahrungswerten. Die langfristigen Rückstellungen wurden mit Zinssätzen zwischen 3,75 % und 4,86 % abgezinst.

15 Verpflichtungen

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Restlaufzeit bis ein Jahr Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Gesamt zum 31.12.2010
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen 434.911 0 0 434.911
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 173.936 0 0 173.936
Sonstige Finanzverpflichtungen 12.389 3.031 0 15.420
Sonstige Verpflichtungen 226.485 3.797 0 230.282
Gesamt 847.721 6.828 0 854.549

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Restlaufzeit bis ein Jahr Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Gesamt zum 31.12.2009
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0 0 0 0
Erhaltene Anzahlungen 434.245 0 0 434.245
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 162.259 0 0 162.259
Sonstige Finanzverpflichtungen 5.889 2.891 0 8.780
Sonstige Verpflichtungen 175.495 5.503 0 180.998
Gesamt 777.888 8.394 0 786.282

Die sonstigen Finanzverpflichtungen sind Verpflichtungen aus Wechseln. Diese stellen nach IAS 39 mögliche Verpflichtungen aus veräußerten Wechseln dar und werden in Höhe von T€ 13.904 (Vorjahr: T€ 6.213) als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Die sonstigen Verpflichtungen bestehen neben den sonstigen übrigen Verpflichtungen (T€ 215.390; Vorjahr: T€ 173.432) aus passiver Rechnungsabgrenzung (T€ 14.892; Vorjahr: T€ 7.566).

Die sonstigen übrigen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:

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Restlaufzeit bis ein Jahr Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Gesamt zum 31.12.2010
Verbindlichkeiten aus Steuern 15.377 360 15.737
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 8.375 8.375
Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsverrechnung 19.292 19.292
Kreditorische Debitoren 6.503 6.503
Finanzierungsleasing 638 2.859 3.497
Abgegrenzte Schulden 147.425 147.425
Sonstige 13.983 578 14.561
Gesamt 211.593 3.797 215.390

Die abgegrenzten Schulden in Höhe von T€ 147.425 (Vorjahr: T€ 125.564) stellen Verpflichtungen dar, die eine höhere Wahrscheinlichkeit bzgl. ihrer Höhe und Fälligkeit besitzen, als dies bei Rückstellungen der Fall ist. Sie beinhalten als wesentliche Positionen ausstehende Lieferantenrechnungen, Verpflichtungen für Gleitzeitguthaben und Urlaubsrückstände sowie für Erfolgsbeteiligungen.

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T€ Restlaufzeit bis ein Jahr Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre Restlaufzeit über 5 Jahre Gesamt zum 31.12.2009
Verbindlichkeiten aus Steuern 9.949 301 10.250
Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit 4.089 4.089
Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsverrechnung 10.216 10.216
Kreditorische Debitoren 8.479 8.479
Finanzierungsleasing 783 3.955 4.738
Abgegrenzte Schulden 125.564 125.564
Sonstige 8.849 1.247 10.096
Gesamt 167.929 5.503 173.432

Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden ohne Berücksichtigung des zukünftigen Zinsaufwandes unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der einzelnen Leasingverträge liegen zwischen 2 und 4 Jahren. Die Verträge beinhalten zum Teil Verlängerungs- bzw. Kaufoptionen.

Der unter den sonstigen übrigen Verpflichtungen ausgewiesene Barwert der Mindestleasingzahlungen aus Finance Lease-Verhältnissen setzt sich nach Fälligkeiten getrennt wie folgt zusammen:

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31.12.2010 31.12.2009
künftige Mindestleasingzahlungen
bis 1 Jahr 1.055 1.292
von 1 bis 5 Jahre 3.044 4.989
4.099 6.281
In künftigen Mindestleasingzahlungen enthaltener Zinsanteil
bis 1 Jahr 546 509
von 1 bis 5 Jahre 483 1.034
1.029 1.543
Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen
bis 1 Jahr 509 783
von 1 bis 5 Jahre 2.561 3.955
3.070 4.738

16 Haftungsverhältnisse

Für Eventualverbindlichkeiten wurden keine Rückstellungen gebildet, weil das Risiko der Inanspruchnahme als wenig wahrscheinlich eingeschätzt wird.

Es bestehen im Geschäftsjahr keine Haftungsverhältnisse (Vorjahr T€ 182).

17 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Operating Leasing und langfristigen Mietverhältnissen für Grundstücke und Gebäude, Fahrzeuge, Computer und Telekommunikationsgeräte.

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31.12.2010 31.12.2009
künftige Mindestleasingzahlungen
bis 1 Jahr 13.188 12.608
von 1 bis 5 Jahre 16.386 11.548
29.574 24.156
künftige Wartungen
bis 1 Jahr 8.351 7.820
von 1 bis 5 Jahre 7.378 9.713
15.729 17.533

Im Rahmen dieser Miet- und Leasingverträge wurden 2010 Zahlungen in Höhe von T€ 16.156 (Vorjahr: T€ 15.212) geleistet.

Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, weil die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.

18 Derivative Finanzinstrumente

Die derivativen Finanzinstrumente des KRONES Konzerns mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ -1.893 (Vorjahr: T€ -658) - hiervon kurzfristig: T€ -1.893 (Vorjahr: T€ -658) - decken im Wesentlichen die Währungskursrisiken des US-Dollar und Neuseeland-Dollar sowie des kanadischen Dollar, des Schweizer Franken und des Euro ab. Der beizulegende Zeitwert beinhaltet neben der Differenz zwischen dem von der jeweiligen Geschäftsbank erhaltenen Terminkurs und dem Kurs zum Bilanzstichtag angemessene Auf- bzw. Abschläge für die erwartete Kursentwicklung bis zum Fälligkeitstermin. Diese Finanzinstrumente werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert.

Die derivativen Finanzinstrumente setzen sich im Wesentlichen aus Devisenterminkontrakten in einem gesicherten Volumen von 131,6 Mio. € (Vorjahr: 72,9 Mio. €) - hiervon kurzfristig: 130,8 Mio. € (Vorjahr: 72,6 Mio. €) - zusammen. In diesem Volumen ist ein Nominalvolumen für kurzfristige Cashflow Hedges von 30,0 Mio. € (Vorjahr: 36,5 Mio. €) enthalten und mit einem Fair Value von 29,4 Mio. € (Vorjahr: 36,8 Mio. €) bewertet. Das Ausfallrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten besteht maximal in der Höhe des Saldos der positiven Marktwerte bei Ausfall eines Vertragspartners. Die dargestellten Cashflow Hedges sind grundsätzlich effektiv.

Der Nettoverlust aus diesen Finanzinstrumenten beträgt im Berichtsjahr T€ 149 (Vorjahr: Nettogewinn T€ 270).

Erläuterung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung

19 Umsatzerlöse

Die Umsatzerlöse des KRONES Konzerns in Höhe von T€ 2.173.304 (Vorjahr: T€ 1.864.921) stellen an Kunden berechnete Lieferungen und Leistungen abzüglich Erlösschmälerungen dar. In der Segmentberichterstattung werden die Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen aufgeteilt und nach geografischen Märkten detailliert dargestellt. Im Geschäftsjahr 2010 sind aus Fertigungsaufträgen Erlöse in Höhe von T€ 1.122.365 (Vorjahr: T€ 942.976) entstanden. Aus laufenden Projekten sind Kosten in Höhe von T€ 577.121 (Vorjahr: T€ 233.060) angefallen. Hierauf sind erhaltene Anzahlungen von T€ 59.265 (Vorjahr: T€ 122.509) angefallen.

20 Andere aktivierte Eigenleistungen

Die anderen aktivierten Eigenleistungen beinhalten aktivierte Entwicklungskosten und aktivierte Eigenleistungen des Sachanlagevermögens.

Bzgl. der nach IAS 38 aktivierten Entwicklungskosten sei auf die Anmerkungen bei den immateriellen Vermögenswerten verwiesen.

21 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 86.831 (Vorjahr: T€ 103.289) bestehen neben den als periodenfremd zu bezeichnenden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 23.368; Vorjahr: T€ 11.307) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen (T€ 6.522; Vorjahr: T€ 7.841) im Wesentlichen aus Fremdwährungsgewinnen in Höhe von T€ 31.214 (Vorjahr: T€ 30.150). Dem standen im sonstigen betrieblichen Aufwand Zuführungen zu Wertberichtigungen (T€ 6.436; Vorjahr: T€ 7.054) und Kursverluste in Höhe von T€ 41.418 (Vorjahr: T€ 33.525) gegenüber. Aus der Änderung von Schätzungen ergaben sich Ergebnisbeiträge von T€ 8.625.

22 Materialaufwand

Der Materialaufwand teilt sich in Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von T€ 904.237 (Vorjahr: T€ 824.321) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 214.396 (Vorjahr: T€ 171.868) auf.

23 Personalaufwand

Innerhalb des KRONES Konzerns waren im Jahresdurchschnitt 10.221 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.001) inkl. Auszubildende (467) beschäftigt. Die Mitarbeiter im KRONES Konzern setzen sich im Jahresdurchschnitt wie folgt zusammen:

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2010 2009
Außertarifliche Mitarbeiter 2.328 2.193
Tarifmitarbeiter 7.893 7.808
Gesamt 10.221 10.001

24 Sonstige betriebliche Aufwendungen

In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u. a. neben den periodenfremden Verlusten aus Anlagenabgang in Höhe von T€ 140 (Vorjahr: T€ 684), Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 6.436; Vorjahr: T€ 7.054) sowie sonstige Steuern in Höhe von T€ 3.207 (Vorjahr: T€ 2.204) vor allem Frachtkosten (T€ 66.266; Vorjahr: T€ 54.592) und Miete und Reinigungskosten (T€ 23.587; Vorjahr: T€ 20.988) enthalten.

25 Finanzergebnis

Das Finanzergebnis in Höhe von T€ 2.699 (Vorjahr: T€ -9.643) setzt sich wie folgt zusammen:

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31.12.2010 31.12.2009
Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 5 8
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 5.599 6.800
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.553 -4.232
Zinsergebnis 1.046 2.568
Wertminderungen auf Finanzanlagen -104 -13.188
Erträge aus Beteiligungen 1.752 969
Finanzergebnis 2.699 -9.643

26 Ertragsteuern

Die Ertragsteuern betrugen im Geschäftsjahr 2010 T€ -19.850 (Vorjahr: Ertrag T€ 4.767). Weitere Informationen sind unter der Position 7 »Ertragsteuern« (Seite 136-138) dargestellt.

27 Ergebnis je Aktie

Nach IAS 33 »Earnings per Share« ergibt sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses - ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter - durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien wie folgt:

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2010 2009
Konzernergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter (in T€) 50.813 -34.650
Durchschnittliche Anzahl der in Umlauf befindlichen Stammaktien (Stück) 30.167.651 30.678.043
Ergebnis je Aktie (in €) 1,68 -1,13

Wie im Vorjahr entspricht das verwässerte Ergebnis je Aktie dem unverwässerten Ergebnis.

Sonstige Erläuterungen

• Prüfhonorar des Konzernprüfers

Für die Abschlussprüfungsleistungen des KRONES Konzerns sowie der Muttergesellschaft durch den Konzernabschlussprüfer sind im Geschäftsjahr 2010 Aufwendungen in Höhe von T€ 398 angefallen. Zuzüglich sind für die Muttergesellschaft T€ 163 Steuerberatungsleistungen und für sonstige Leistungen T€ 80 angefallen. Für die Tochtergesellschaften wurden für die Abschlussprüfungsleistungen T€ 33 aufgewendet.

• Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.

• Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Als nahestehende Unternehmen oder Personen im Sinne des IAS 24 »Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen« kommen grundsätzlich die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der KRONES AG sowie die der Unternehmen des KRONES Konzerns einschließlich nicht konsolidierter Tochtergesellschaften in Betracht. Verkäufe und Erlöse zwischen den nahestehenden Gesellschaften werden zu marktüblichen Preisen (»at arm's length«) getätigt. Aus Verkäufen an nahestehende Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sind im Geschäftsjahr 2010 T€ 18.329 (Vorjahr: T€ 37.533) angefallen. Aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie sonstigem Zahlungsverkehr resultiert ein passivischer Saldo in Höhe von T€ 16.266 (Vorjahr: passivischer Saldo T€ 14.071).

• Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der KRONES AG Anwendung finden, und erläutert Höhe sowie Struktur der Vorstandseinkommen. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben.

Der Vergütungsbericht findet sich auf den Seiten 109 bis 111 des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2010 als Teil des Corporate Governance-Berichts.

• Sonstiges

Seit 2008 ist die KRONES AG zusammen mit anderen Parteien Beklagte in verschiedenen Verfahren, welche aus einem Konkurs eines früheren Kunden entstanden sind. Die KRONES AG ist der Ansicht, es sei verfrüht, eine abschließende Beurteilung abzugeben, betrachtet jedoch die Vorwürfe als gegenstandslos.

• Corporate Governance

Die Erklärung des Vorstands und Aufsichtsrats gem. § 161 AktG zum Corporate Governance-Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 ist auf der Webseite der KRONES AG den Aktionären zugänglich. Dort sind auch die Abweichungen aufgeführt.

Standards/Interpretationen

Nicht vorzeitig angewandte Standards/Interpretationen

Das IASB hat nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards und Interpretationen herausgegeben, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist (anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 31. Januar 2010 beginnen) und die von der KRONES AG auch nicht vorzeitig angewandt wurden:

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IAS 24 »Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen«
IFRIC 14 »Änderungen an IFRIC 14: Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestdotierungsverpflichtungen«
IFRIC 19 »Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente«

Aus diesen neuen Standards und Interpretationen werden sich für den Konzernabschluss der KRONES AG in der Periode ihrer erstmaligen Anwendung voraussichtlich keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Die folgenden Standards und Interpretationen, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist, sind für den Konzernabschluss der KRONES AG voraussichtlich nicht relevant:

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IAS 12 »Änderungen an IAS 12: Latente Steuern auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien«
IAS 32 »Änderungen an Finanzinstrumente: Darstellung: Einstufung von Bezugsrechten«
IFRS 1 »Änderungen an IFRS 1: Erstmalige Anwendung der IFRS«

Änderungen aufgrund eines neuen Standards oder einer neuen Interpretation bzw. Änderungen von bestehenden Standards und Interpretationen (erstmalig anzuwenden für Geschäftsjahre, die am 1. Januar 2010 beginnen)

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Verbesserungen an den IFRS 2008
Verbesserungen an den IFRS 2009
Änderung des IFRS 2 »Anteilsbasierte Vergütung« (Anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich zwischen Unternehmen einer Gruppe)
IFRS 3 »Unternehmenszusammenschlüsse (überarbeitet 2008)«
IAS 27 »Konzern- und Einzelabschlüsse (geändert 2008)«
Änderung des IAS 39 »Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung« (Geeignete Grundgeschäfte)
IFRIC 12 »Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen«
IFRIC 15 »Verträge über die Errichtung von Immobilien«
IFRIC 16 »Absicherung einer Nettoinvestition in einem ausländischen Geschäftsbetrieb«
IFRIC 17 »Sachausschüttungen an Eigentümer«
IFRIC 18 »Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden«

Diese Änderungen sind bei KRONES nicht anwendbar oder führten zu keinen wesentlichen Auswirkungen in der Berichtsperiode.

Anteilsbesitz

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Name und Sitz der Gesellschaft Höhe der Beteiligung der KRONES AG

in %*
• neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling 100,00
• KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling 100,00
• ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling 100,00
• MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main 51,00
• s.a. KRONES N.v., Louvain-la-Neuve, Belgien 100,00
• KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark 100,00
• KRONES s.a.r.l., Lyon, Frankreich 100,00
• KRONES uk Ltd., Bolton, Großbritannien 100,00
• KRONES s.r.l., Garda (vr), Italien 100,00
• KOSME s.r.l., Roverbella, Italien 100,00
• KRONES Nederland B.v., Bodegraven, Niederlande 100,00
• KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich 100,00
• KRONES Spolka z.o.o., Warschau, Polen 100,00
• KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal 100,00
• KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation 100,00
• KRONES Romania Prod. s.r.l., Bukarest, Rumänien 100,00
• KRONES AG, Buttwil, Schweiz 100,00
• KRONES Iberica, s. a., Barcelona, Spanien 100,00
• KRONES s.r.o., Prag, Tschechische Republik 100,00
• KRONES Ukraine llc, Kiew, Ukraine 100,00
• MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien 51,00
• MAINTEC Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich 51,00
• konplan s.r.o., Pilsen, Tschechische Republik 50,00
• KRONES Surlatina s. a., Buenos Aires, Argentinien 100,00
• KRONES do Brazil Ltda., Säo Paulo, Brasilien 100,00
• KRONES s. a., Säo Paulo, Brasilien 100,00
• KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China 100,00
• KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China 100,00
• KRONES Asia Ltd., Hongkong, vr China 100,00
• KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien 100,00
• pt. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien 100,00
• KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan 100,00
• KRONES Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada 100,00
• KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia 100,00
• KRONES Andina Ltda., Bogota, Kolumbien 100,00
• KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea 100,00
• KRONES Mex s. a. de c. v., Mexiko D. f., Mexiko 100,00
• KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria 100,00
• KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika 100,00
• KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand 100,00
• KRONES, Inc., Franklin, Wisconsin, USA 100,00
• Maquinarias KRONES de Venezuela s. a., Caracas, Venezuela 100,00
• Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand 49,00

* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.

Aufsichtsrat und Vorstand

Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.

Aufsichtsrat

Ernst Baumann

Aufsichtsratsvorsitzender

Werner Schrödl**

Gesamtbetriebsratsvorsitzender

Stv. Aufsichtsratsvorsitzender

Dr. Klaus Heimann**

Leiter des Funktionsbereichs

(FB) Jugend-, Bildungs-

und Qualifizierungspolitik

der IG METALL

Dr. Jochen Klein

Geschäftsführer der

I-Invest GmbH

* DÖHLER GMBH

HOYER GMBH

Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser

Norman Kronseder

Land- und Forstwirt

* BAYERISCHE FUTTERSAATBAU

GMBH

Philipp Graf

von und zu Lerchenfeld

MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB

Dr. Alexander Nerz

Rechtsanwalt

Johann Robold**

Betriebsrat

Anton Schindlbeck**

Vertriebsleiter LCS

Jürgen Scholz**

1. Bevollmächtigter und Kassierer

IG METALL Verwaltungsstelle

Regensburg

* INFINEON TECHNOLOCIES AG

Josef Weitzer**

Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender

* SPARKASSE RECENSBURC

Vorstand

Volker Kronseder

Vorsitzender

Konzernkommunikation,

Personalmanagement

und Soziales

* KRONES INC., USA

Hans-Jürgen Thaus

stv. Vorsitzender

Finanzen, Controlling,

Informations- und

Prozessmanagement

* KURTZ GMBH

KRONES INC., USA

MASCHINENFABRIK REINHAUSEN

GMBH

Rainulf Diepold

Marketing und Vertrieb

Werner Frischholz

Materialwirtschaft

und Produktion

Christoph Klenk

Forschung und Entwicklung,

Konstruktion und Sparten

* WINKLER & DÜNNEBIER AG

* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG

** von der Belegschaft gewählt

Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.

Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns der KRONES AG

Der Bilanzgewinn der KRONES AG beträgt zum 31. Dezember 2010 16.612.612,26 €.

Wir schlagen der ordentlichen Hauptversammlung am 15. Juni 2011 vor, von diesem Betrag folgende Verwendung zu beschließen:

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Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns
Dividende € 0,40 12.067.060,40
Vortrag auf neue Rechnung 4.545.551,86

Neutraubling, 30. März 2011

KRONES AG

Der Vorstand

Volker Kronseder, Vorsitzender

Hans-Jürgen Thaus, stv. Vorsitzender

Rainulf Diepold

Werner Frischholz

Christoph Klenk

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den von der KRONES Aktiengesellschaft, Neutraubling, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Entwicklung des Eigenkapitals und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der eu anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Regensburg, den 31. März 2011

**KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft

Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft**

Herr, Wirtschaftsprüfer

Medick, Wirtschaftsprüfer

Glossar

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Anlagevermögen Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen.
Cashflow Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelequivalenten in einer Periode.
Corporate Governance Die verantwortliche und auf eine langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle.
DAX Deutscher Aktienindex (DAX). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen Unternehmen.
EBITDA Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation).
EBIT Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes).
EBT Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes).
Eigenkapital Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden.
Eigenkapitalrendite Verhältnis Jahresüberschuss zu Eigenkapital.
Eigenkapitalrendite vor Steuern Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital.
Free Float Teil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet.
Fremdkapital Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten.
IFRS International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze.
Kapitalflussrechnung Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres.
KGV Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist eine wichtige Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Es errechnet sich, indem der Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie dividiert wird. Je niedriger das KGV, umso günstiger ist die Aktie.
Latente Steuern Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen IFRS-Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach IFRS auszuweisen.
Marktkapitalisierung Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs, multipliziert mit der Anzahl der Aktien.
MDAX Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst.
Nettoliquidität Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten.
ROCE Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen).
ROI Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Gesamtkapital (Return on investment).
ROS Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales).
Tochterunternehmen Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Muttergesellschaft aufgrund einer Mehrheitsbeteiligung und/oder einer einheitlichen Leitung beherrscht werden.
Verbundene Unternehmen Vgl. Tochterunternehmen
Working Capital/Umsatz Working Capital (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zzgl. Vorräte und Anzahlungen, abzgl. korrespondierende Verbindlichkeiten) in Relation zum Umsatz.
XETRA-Handelssystem Elektronisches Börsenhandelssystem

Konzernzahlen 2006 - 2010

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2010 2009 2008 2007 2006
Umsatz
Umsatzerlöse in Mio. € 2.173 1.865 2.381 2.156 1.911
davon Inland in Mio. € 234 191 300 347 289
davon Ausland in Mio. € 1.939 1.674 2.081 1.809 1.622
Exportanteil in % 89 90 87 84 85
Ertragslage
Ergebnis vor Steuern in Mio. € 71 -39 156 154 110
Konzernergebnis in Mio. € 51 -34 107 102 78
Ergebnis je Aktie in € 1,68 -1,13 3,39 3,25 2,45*
Vermögens- und Kapitalstruktur
Langfristige Vermögenswerte in Mio. € 569 542 534 475 430
davon Anlagevermögen in Mio. € 519 496 482 422 374
Kurzfristige Vermögenswerte in Mio. € 1.317 1.248 1.291 1.209 1.042
davon Zahlungsmittel in Mio. € 147 136 108 54 58
Eigenkapital in Mio. € 759 696 790 708 629
Fremdkapital in Mio. € 1.127 1.094 1.035 976 843
langfristige Verpflichtungen in Mio. € 125 125 144 155 147
kurzfristige Verpflichtungen in Mio. € 1.002 970 891 821 696
Bilanzsumme in Mio. € 1.886 1.790 1.825 1.684 1.472
Cashflow/Investitionen
Brutto-Cashflow in Mio. € 112 25 158 149 127
Investitionen in Mio. € 82 88 112 98 78
Abschreibungen in Mio. € 61 60 51 48 50
Nettofinanzposition (Zahlungsmittel
abzgl. Finanzverbindlichkeiten) in Mio. € 147 136 108 53 57
Kennziffern/Rentabilitätskennzahlen
EBT-Marge in % 3,3 -2,1 6,6 7,1 5,7
Eigenkapitalrendite vor Steuern in % 9,7 -5,3 20,8 23,0 18,3
ROCE in % 8,1 -3,5 19,1 20,2 16,1
Mitarbeiter (per 31.12.) 10.575 10.238 10.333 9.588 9.165
davon Inland 8.280 8.165 8.286 7.857 7.531
davon Ausland 2.295 2.073 2.047 1.731 1.634
Ausschüttung
Dividende je Stammaktie in € 0,40** 0,00 0,60 0,70 0,53*

* Anpassung an Aktiensplit

** gemäß Gewinnverwendungsvorschlag

Segmente und Produktsparten des KRONES Konzerns

Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung

Produktbehandlungstechnik
Systemtechnik
Etikettiertechnik
Inspektionstechnik
Fülltechnik
Reinigungstechnik
Kunststofftechnik
Pack- und Palettiertechnik
Transporttechnik

Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik

Sudhaus- und Filtrationstechnik
Informationstechnologie
Intralogistik

Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)

Etikettiertechnik
Fülltechnik
Kunststofftechnik
Pack- und Palettiertechnik
Transporttechnik

Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (agg)

Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.

Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.

Bitte haben Sie hierfür Verständnis.

Die Herstellung und das Papier des Geschäftsberichts 2010 des KRONES Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z. B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.

Impressum

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Herausgeber KRONES AG Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling
Projektleitung Hermann Graf Castell, Leiter Konzernkommunikation
Redaktionsleitung Roland Pokorny, Art Director
Gestaltung Büro Benseler
Text KRONES AG, InvestorPress GmbH
Fotos KRONES AG, Jessica Pfleiderer, Juliane Zitzlsperger
Druck, Litho Mediahaus Biering GmbH
Papier PhoeniXmotion, Munken Polar
Auflage 2.500 in deutscher Sprache 1.500 in englischer Sprache

Kontakt

KRONES AG

Investor Relations

Olaf Scholz

Telefon +49 9401 70-1169

Telefax +49 9401 70-3205

E-Mail [email protected]

Böhmerwaldstraße 5

93073 Neutraubling

Deutschland

Finanzkalender

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27.04.2011 Geschäftsbericht 2010 Zwischenbericht zum 31. März Bilanzpressekonferenz
15.06.2011 Hauptversammlung
27.07.2011 Zwischenbericht zum 30. Juni
26.10.2011 Zwischenbericht zum 30. September

Der Geschäftsbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wird auf Anfrage gerne zugesandt. Sie finden ihn außerdem auf unserer Web-Site unter der Rubrik Investor Relations.