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KRONES AG — Annual Report 2010
May 16, 2011
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Annual Report
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Krones AG
Neutraubling
Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010
Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.
Geschäftsbericht 2010
Wir wollen unseren Kunden immer Mehrwert bieten. Mit allen Produkten und Dienstleistungen. Dieses klare Bekenntnis spiegelt sich auch in den Unternehmenswerten von KRONES wider, die wir aus unseren Kernstärken abgeleitet haben.
KRONES ist »zukunftsstark und wertsichernd«, »lösungsstark und wertschaffend« sowie »dialogstark und wertschätzend«.
Diese Wertepaare zieren nicht nur den Titel des Geschäftsberichts 2010, sondern werden von unseren Mitarbeitern täglich gelebt und umgesetzt. Das unterstreichen auch die Beispiele aus verschiedenen Unternehmensbereichen, die wir Ihnen auf den Themenseiten des vorliegenden Berichts vorstellen.
Auf einen Blick: Umsatz, Ergebnis, Mitarbeiter, Dividende
Umsatz KRONES Konzern in Mio. €

EBT KRONES Konzern in Mio. €

Mitarbeiterentwicklung KRONES

Dividende je Aktie in €

KRONES KOMPAKT
Vorwort des Vorstands
»Dass wir während der Finanz- und Wirtschaftskrise an unserer Stammbelegschaft festhielten, zahlte sich bereits 2010 aus.«
Volker Kronseder
Vorstandsvorsitzender
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
nach den verlustreichen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 startete KRONES vorsichtig optimistisch in das Geschäftsjahr 2010. Zwar war die internationale Getränke- und Verpackungsindustrie Ende 2009 aus ihrer Schockstarre erwacht und auf unseren Märkten ging es wieder langsam aufwärts. Dennoch wurde bei KRONES niemand euphorisch. Schließlich lauerten noch viele gesamtwirtschaftliche Risiken. Wir starteten 2010 mit dem Ziel, den Verlust aus dem Vorjahr zumindest auszugleichen. Diese Prognose konnten wir deutlich übertreffen. Der Auftragseingang von KRONES stieg 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 14,5 % auf 2.193,5 Mio. €, der Umsatz kletterte um 16,5 % auf 2.173,3 Mio. €. Unterm Strich erwirtschafteten wir ein Konzernergebnis von 50,9 Mio. € (Vorjahr: minus 34,5 Mio. €).
Dieser Erfolg ist uns nicht einfach so in den Schoß gefallen, sondern das Resultat harter Arbeit. Wir führten das Maßnahmenprogramm »Conversion«, das KRONES bereits zu Beginn der Wirtschaftskrise startete, im vergangenen Jahr fort. Dadurch senkte das Unternehmen die Kosten weiter. KRONES sparte aber nicht am falschen Ende. Goldrichtig war, dass wir trotz des Einbruchs in der Finanz- und Wirtschaftskrise darauf verzichtet hatten, Mitarbeiter zu entlassen. Denn nur dadurch war KRONES in der Lage, die steigende Nachfrage im vergangenen Jahr ohne Schwierigkeiten in gewohnt höchster Qualität zu bedienen.
Um die Herausforderungen der Zukunft zu meistern, wird KRONES in allen Bereichen noch flexibler.
Ob 2010 der Beginn eines längeren und nachhaltigen Aufschwungs unserer Branche war, ist wegen der vielen makroökonomischen Unsicherheiten schwer zu prophezeien. Wir stellen uns darauf ein, dass der Markt nicht kontinuierlich wächst, sondern die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen stärker als in der Vergangenheit schwankt. Deshalb arbeiten wir weiter daran, dass krones insgesamt flexibler wird, um noch besser auf solche Schwankungen reagieren zu können. Im Klartext: wir werden im Aufschwung Kapazitäten behutsam aufbauen. KRONES muss in der Lage sein, den wachsenden Auftragseingang mit der vorhandenen Unternehmensstruktur zu meistern. Diesem Ziel sind wir im Jahr 2010 durch wichtige Schritte nähergekommen. Wir haben beispielsweise die Zeitwertkonten unserer Mitarbeiter erweitert. Je nach Auftragslage darf das Konto nun zwischen minus und plus 300 Stunden schwanken. Darüber hinaus vereinfachen wir Produktionsabläufe. Anstatt vieler Einzelteile fertigen wir zunehmend komplette Module und Baugruppen, um damit die Schnittstellen in der Produktion zu verringern und effizienter zu sein. So montieren wir seit vergangenem Jahr die komplette Blasstation der Contiform-Maschine, auf der Rohlinge aus PET zu Flaschen verarbeitet werden, in unserem Werk in Nittenau. Bislang produzierten wir Teile der Blasstation auch in Neutraubling. Auch das neue Rohrbearbeitungszentrum in Neutraubling trägt maßgeblich zu einer noch wirtschaftlicheren Fertigung bei.
Diese Beispiele zeigen, dass sich bei KRONES einiges bewegt und wir nicht müde werden, uns zu verbessern. Die momentane Aufbruchstimmung im Unternehmen spiegelt sich auch in den tollen Erfolgen auf wichtigen Messen wie der Brau Beviale, der K 2010 und der China Brew & Beverage wider. Dort haben wir zum einen festgestellt, dass die Kunden wieder nach Innovationen gieren. Dank unserer technologisch herausragenden Stellung können wir die Lust auf Neues besser befriedigen als jeder unserer Mitbewerber. Ermutigend ist darüber hinaus, dass die Kunden bereit sind, für Maschinen und Anlagen, die ihnen echten Mehrwert bieten, auch mehr auszugeben.
Das enviro-Programm von KRONES entwickelt sich sehr erfolgreich.
Mindestens einen Schritt voraus sind wir der Konkurrenz mit unserem enviro-Programm. Maschinen und Anlagen mit dem enviro-Siegel helfen dem Kunden, Energie und andere Ressourcen einzusparen. Damit verringern sich die Total Cost of Ownership, die neben dem Anschaffungspreis der Maschine auch die laufenden Betriebskosten beinhalten.
Der Mehrwertgedanke muss sich durch unser komplettes Unternehmen ziehen. Nicht umsonst gaben wir dem neuen Zukunftsprogramm von KRONES, dessen Grundzüge wir Ihnen im Strategiekapitel auf den Seiten 8 bis 11 vorstellen, den Namen »Value«. Doch eine noch so ausgeklügelte Strategie kann nur erfolgreich sein, wenn sie von qualifizierten und hoch motivierten Mitarbeitern umgesetzt wird. Und ich bin davon überzeugt, dass unsere Mannschaft diese Herausforderung bewältigt.
An dieser Stelle möchte ich mich im Namen des kompletten Vorstands bei unseren Mitarbeitern für die herausragende Leistung im Geschäftsjahr 2010 bedanken. Wir wissen, dass unsere Mitarbeiter den wahren Wert (Value) von KRONES verkörpern.
Volker Kronseder, Vorstandsvorsitzender
Bericht des Aufsichtsrats
Ernst Baumann, Vorsitzender des Aufsichtsrats
Sehr geehrte Damen und Herren,
im Geschäftsjahr 2010 hat der Aufsichtsrat der KRONES AG den Vorstand gemäß Aktiengesetz sowie der Satzung der Gesellschaft kontinuierlich überwacht. Das Gremium ließ sich vom Vorstand in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig - auch außerhalb der ordentlichen Aufsichtsratssitzungen - über die geschäftliche und finanzielle Lage der Gesellschaft sowie über das Risikomanagement und die strategische Ausrichtung des Unternehmens informieren.
Am 12. März fand die erste von insgesamt vier ordentlichen Aufsichtsratssitzungen im Jahr 2010 statt. Auf dieser Sitzung legte der Vorstand dem Aufsichtsrat den vorläufigen Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2009 vor und erläuterte die wesentlichen Kennzahlen. Im Anschluss ging der Vorstand auf die aktuelle Geschäftslage ein und gab einen Ausblick auf das erste Halbjahr 2010. Danach befasste sich der Aufsichtsrat mit den Überwachungsaufgaben, die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) konkretisiert wurden. Der Aufsichtsrat muss demnach den Rechnungslegungsprozess, die Abschlussprüfung sowie die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems, des Risikomanagementsystems und der Compliance überwachen. Es wurde beschlossen, diese Aufgaben dem Aufsichtsratsausschuss zu übertragen. Darüber hinaus stimmte das Gremium auf seiner ersten Sitzung der Verlängerung des Vertrags des Vorstandsvorsitzenden Volker Kronseder bis 31. Dezember 2015 einstimmig zu.
An der zweiten Aufsichtsratssitzung am 26. April nahmen als Gäste zeitweise Vertreter der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft von KRONES teil. Diese erläuterten dem Aufsichtsrat den Jahres- und Konzernabschluss 2009 und standen dem Gremium für Fragen zur Verfügung. Nach den detaillierten Ausführungen des Wirtschaftsprüfers billigte der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2009 sowie den Konzernabschluss 2009 mit dem Lagebericht und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2009 und stellte ihn damit fest. Darüber hinaus befasste sich der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand mit der Tagesordnung für die Hauptversammlung der Gesellschaft am 16. Juni 2010. Aufsichtsrat und Vorstand waren sich einig, wegen des Verlustes im Geschäftsjahr 2009 der Hauptversammlung keine Dividende vorzuschlagen.
Auf der Sitzung am 22. September informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über die aktuelle Geschäftslage. Darüber hinaus gab er einen Ausblick auf den voraussichtlichen Abschluss der ersten drei Quartale 2010. Demnach entwickelten sich Auftragseingang, Umsatz und Ergebnis weiter erfreulich. Neben der aktuellen Einschätzung von potenziellen Risiken für das Unternehmen stellte der Vorstand dem Gremium die wichtigsten Produktinnovationen vor.
Die vierte und letzte Aufsichtsratssitzung 2010 fand am 24. November statt. Hauptthema dieser Sitzung war die Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2011. Der Vorstand erläuterte unter anderem die Vertriebs-, Produktions- und Personalplanung. Um die Wettbewerbsfähigkeit von KRONES zu sichern und die in der Krise aufgeschobenen Investitionen nachholen zu können, bat der Vorstand darum, das Investitionsbudget im Vergleich zum Vorjahr deutlich zu erhöhen. Der vom Vorstand vorgelegte Investitionsplan für das Jahr 2011 wurde vom Aufsichtsrat einstimmig angenommen.
Aufsichtsrat stimmt dem Prüfungsergebnis zu
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der KRONES Aktiengesellschaft und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der KRONES AG und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2010 sind durch den von der Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, der KPMG Bayerischen Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der geprüfte Jahresabschluss und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der KRONES AG und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2010 lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Prüfung vor. Die geprüften Abschlüsse und Lageberichte waren am 21. April 2011 Gegenstand der Abschluss feststellenden Aufsichtsratssitzung. An der Sitzung haben auch Vertreter des Abschlussprüfers teilgenommen und dem Aufsichtsrat über die Ergebnisse ihrer Prüfung und über ihre Prüfungsschwerpunkte berichtet.
Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat ergaben sich keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der KRONES AG sowie den Konzernabschluss und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der KRONES AG festgestellt.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hervorragende Arbeit im Geschäftsjahr 2010.
Neutraubling, im April 2011
Ernst Baumann, Vorsitzender des Aufsichtsrats
KRONES auf einen Blick
Fabrikplanung
| ― | Planung und Bau von kompletten Abfüll- und Verpackungsbetrieben |
| ― | Total Cost of Ownership-Berechnungen |
| ― | Erweiterungen, Modernisierungen |
Produkte zur Getränkeherstellung
| ― | Sudhaus- und Kellertechnologie |
Anlagen zum Abfüllen und Verpacken
| ― | Produktbehandlung |
| ― | Reinigungstechnik |
| ― | Kunststofftechnik |
| ― | Inspektionstechnik |
| ― | Fülltechnik |
| ― | Transporttechnik |
| ― | Etikettiertechnik |
| ― | Pack- und Palettiertechnik |
KRONES plant, entwickelt, fertigt und installiert Maschinen und komplette Anlagen für die Abfüll- und Verpackungstechnik sowie für die Getränkeproduktion. Kunden von KRONES sind Brauereien und Getränkehersteller sowie Unternehmen aus der Nahrungsmittel-, Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie.
Vom Bau von Getränkefabriken bis zur Auslieferung des fertigen Produkts bietet KRONES alle dafür nötigen Leistungen aus einer Hand. Unser weltweites Servicenetz ist ein elementarer Bestandteil dieses einzigartigen Angebots.
KRONES ist innovativ, entwickelt Produkte sowie Dienstleistungen schnell und flexibel und verbessert interne Abläufe kontinuierlich. Das ist die Basis für unseren Erfolg.
IT-Lösungen
| ― | für die Fabrikplanung und Produktherstellung |
| ― | für die Intralogistik |
| ― | für die Produktabfüllung und Verpackung |
| ― | für Lifecycle Service |
Intralogistik
| ― | Lagersysteme |
| ― | Kommissioniersysteme |
| ― | Fördersysteme |
Lifecycle Service
| ― | Produzieren |
| ― | Erhalten |
| ― | Optimieren |
| ― | Aus- und Weiterbildung an der KRONES Akademie |
Bestandteil des Konzernlageberichts
Strategie
»Mit dem>Value<-Programm will KRONES auch in Zukunft profitabel wachsen.«
Hans-Jürgen Thaus
stv. Vorstandsvorsitzender
Der Blick zurück - erfolgreiche Vergangenheit mit »Impulse«
Der Blick zurück in die Vergangenheit zeigt, dass KRONES mit dem im Jahr 1999 gestarteten »Impulse«-Programm im wahrsten Sinne des Wortes »goldrichtig« lag.
KRONES konnte ab 1999 bis zur Wirtschaftskrise 2009 Auftragseingang, Umsatz und Gewinn Jahr für Jahr steigern und damit seinen Kunden innovative Technologien, höchste Qualität und seinen Mitarbeitern einen attraktiven, sicheren Arbeitsplatz bieten. Mit neun Rekordjahren in Folge ist KRONES zum Weltmarktführer aufgestiegen und konnte den Börsenwert des Unternehmens für die Aktionäre verfünffachen.
KRONES hat mit »Conversion« die Erfolge von »Impulse« bewahrt
Ende 2008 erreichte die Finanz- und Wirtschaftskrise auch KRONES. Wir reagierten schnell und machten das Unternehmen mit dem »Conversion-Programm« sturmfest. Die Anstrengungen zahlten sich aus. 2009 sparte KRONES dank umfangreicher Maßnahmen mehr als 140 Mio. € ein. Darüber hinaus haben wir mit »Conversion« die Erfolge unseres Wachstumsprogramms »Impulse« bewahrt.
Zeit des Neuaufbruchs - mit »Value« in eine erfolgreiche Zukunft
Die Weltwirtschaftskrise scheint jetzt - Anfang 2011 - überwunden zu sein. Dennoch bleibt ein Gefühl der Unsicherheit. Die Krise hat gezeigt, wie trügerisch Prognosen sind und wie anfällig die eng verwobene Weltwirtschaft für Schocks und Trendbrüche ist.
Wir sind an einem Punkt angekommen, der für den langfristigen Erfolg von KRONES entscheidend ist. Denn die Welt und unsere Märkte haben sich nachhaltig verändert. Wir spüren weltweit einen zunehmenden Protektionismus und leben nach wie vor mit hochriskanten Finanzmärkten. Zudem werden Rohstoffe und Energie zunehmend teurer. Darüber hinaus gibt es noch kein Rezept gegen die zunehmende öffentliche und private Verschuldung. Auch die instabile politische Lage in Regionen wie Nordafrika und Nahost birgt Risiken, die niemand einschätzen kann. Insgesamt betrachtet besteht eigentlich keine solide Basis für langfristige Geschäftspläne. Die Vergangenheit hat uns gezeigt, dass die Zeiten der linearen Wachstumsplanung vorbei sind und wir lernen müssen, mit Unsicherheit, Volatilität und Trendumbrüchen umzugehen. Auf der Suche nach dem geeigneten Weg zu einer wachstumsstarken und profitablen Entwicklung von KRONES haben wir »Value« entwickelt.
Mit dem neuen Strategieprogramm »Value« stellen wir uns den geänderten globalen Rahmenbedingungen und entwickeln gemeinsam mit unseren Führungskräften mögliche Szenarien und formulieren neue Ziele für die kommenden Jahre.
»Value« ist folglich eine neue Form der zielorientierten Führung, die in der Lage ist, die komplexe Systemdynamik und die Wirkungszusammenhänge zu verstehen, die besten Köpfe aus allen unseren Unternehmensbereichen zusammenzubringen und mit Kreativität und Engagement die neuen Herausforderungen für KRONES bestmöglich gemeinsam zu meistern.
Langfristige Wachstumstrends für KRONES grundsätzlich weiter gesichert
Basis des Strategieprogramms bildet eine gründliche Analyse der Gesamtwirtschaft, unserer Branche, Wettbewerber und Kunden und nicht zuletzt unserer eigenen Situation. Die Basis für unser Geschäft ist grundsätzlich positiv und weiter stabil. Unser Markt wächst aufgrund der Megatrends wie der steigenden Weltbevölkerung und des zunehmenden Lebensstandards in den Schwellenländern langfristig.
Produktionsstandort Deutschland - einzigartig für hochkomplexe Technik
Obwohl die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen verstärkt aus dem asiatischen Raum und anderen Schwellenländern kommen dürfte, setzt KRONES unverändert auf den Standort Deutschland. Die Wettbewerbsfähigkeit des heimischen Produktionsstandortes ist aufgrund unseres hochqualifizierten Personals, der herausragenden Innovationskapazitäten sowie der Qualität von lokalen Zulieferern einzigartig. Unsere Einschätzung wird auch in einer Publikation des World Economic Forums, Davos (Januar 2011) bestätigt, wonach Deutschland/Europa für die Produktion von hochkomplexer Technik einzigartig und weltweit das kompetenteste Technologie-Cluster ist.
Value
gemeinsam
Werte schaffen
KRONES will mit »Value« gemeinsam Werte schaffen
Mit »Value« fördern wir die interne Zusammenarbeit und nehmen Führungskräfte und Mitarbeiter noch stärker in die Verantwortung, sich für die nachhaltige Unternehmenskultur »Gemeinsam Werte schaffen« zu engagieren. Wir wollen für Kunden, Mitarbeiter und Aktionäre noch attraktiver werden und unsere Ressourcen optimieren. Darüber hinaus werden wir unsere Kapitalstruktur weiter verbessern, um auf einer gesunden Basis nachhaltig profitabel zu sein. Und nicht zuletzt ist es unser Ziel, die Stärke von KRONES durch die Weiterentwicklung der Kompetenz unserer Mitarbeiter auszubauen.
Diese Themen haben wir innerhalb von »Value« unter
| ― | Umsatzmanagement |
| ― | Kostenmanagement |
| ― | Ressourcenoptimierung und |
| ― | Führungsmanagement |
subsummiert.
Umsatzmanagement
Beim »Umsatzmanagement« befassen wir uns mit unseren Innovations- und technologiegetriebenen Wachstumsmärkten, es geht also um unsere Kunden und um innovative Produkte.
Mit den umfangreichen Maßnahmen des »Value«-Programms richten wir KRONES bis zum Jahr 2015 strategisch neu aus.
Unser strategisches Ziel ist, unsere Weltmarkt- und Innovationsführerschaft zu sichern und auszubauen. Wir wollen die Frage beantworten, wie wir die Erwartungen und Anforderungen unserer Kunden bestmöglich erfüllen und wie wir gleichzeitig unsere Wettbewerbsfähigkeit und unsere wirtschaftlichen Ergebnisse steigern können.
Beispiele für Leitthemen:
| ― | Geschäftsmodell als Systemanbieter ausbauen und stärken |
| ― | Vertriebsleistung weiter optimieren und stärken |
| ― | Innovationsmanagement intensivieren |
| ― | Kernkompetenzen von morgen u. v. a. m. |
Kostenmanagement
Das übergeordnete Ziel ist hier, den gesamten KRONES Konzern auf wirtschaftliche Exzellenz zu trimmen. Unsere strategische Herausforderung hierbei lautet: Wie können wir unsere Effizienz und Produktivität steigern, unsere Kosten optimieren und unsere Wirtschaftlichkeit nachhaltig verbessern?
Beispiele für Maßnahmen:
| ― | Effizienz aller Prozesse verbessern |
| ― | Modulfertigung ausbauen |
| ― | Reduktion von Komplexität und ihrer Folgewirkungen |
| ― | Organisation verschlanken u. v. a. m. |
Ressourcenoptimierung
Wir wollen die begrenzt verfügbaren Ressourcen optimal einsetzen, unsere Attraktivität erhöhen, unsere Fähigkeiten weiterentwickeln und verbessern, unsere Chancen zielorientiert nutzen und gleichzeitig die Risiken minimieren und beherrschen.
Beispiele für Maßnahmen:
| ― | strukturelle Exzellenz |
| ― | erhöhte Flexibilität |
| ― | Liquiditätssicherung, Cashflow-/Working-Capital-Optimierung |
| ― | Qualitätsmanagement u. v. a. m. |
Führungsmanagement - Erfolg ist nur mit den besten Köpfen erreichbar
Wir werden »Value« beim Wort nehmen und »gemeinsam Werte schaffen«. All unsere ehrgeizigen Ziele können wir nur mit unseren Führungskräften unter Einbeziehung aller Mitarbeiter von KRONES erreichen.
Für die Herausforderungen der Zukunft benötigt KRONES die besten Mitarbeiter und Führungskräfte. »Value« befasst sich daher auch damit, wie das Personalmanagement weiter verbessert werden kann. Um Top-Leute zu generieren, muss KRONES seine Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern. Darüber hinaus gilt es, bei der Mitarbeitergewinnung zielgruppenspezifisch vorzugehen. Die »Generation Y«, also technologieaffine junge Menschen, die mit Internet und mobiler Kommunikation aufgewachsen sind, erreichen wir am besten über soziale Netzwerke.
Eine ausgewogene Work-Life-Balance trägt dazu bei, dass Mitarbeiter langfristig im Unternehmen bleiben und die Fluktuation gering ist. Mit attraktiven, international geprägten Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen kann KRONES ebenfalls im Kampf um die besten Talente punkten. Talente, die wir dringend brauchen.
»Gemeinsam Werte schaffen« - auf Mitarbeiter und Führung kommt es an
Mit »Value« werden wir die Erfolgskurve von KRONES aus der Vergangenheit auch in Zukunft wieder erreichen und fortsetzen. Wir wissen um die Fähigkeiten und die Leidenschaft unserer Mitarbeiter, diese anspruchsvollen Ziele auch in der geänderten Welt zu realisieren.
Wir sind stolz auf unser Unternehmen, und wir glauben an unseren Erfolg. Wir wissen, nur mit einer starken Mannschaft kann KRONES auch in Zukunft »Gemeinsam Werte schaffen«.
Hans-Jürgen Thaus
stv. Vorstandsvorsitzender
Die Mitglieder des Vorstands
Christoph Klenk
geb. 1963
Seit 2003 Mitglied
des Vorstands.
Ressorts Forschung
& Entwicklung,
Konstruktion und
Sparten.
Rainulf Diepold
geb. 1955
Seit 1996 Mitglied
des Vorstands.
Ressorts Vertrieb und
Marketing.
Volker Kronseder
geb. 1953
Seit 1989 Mitglied des
Vorstands, seit 1996
Vorstandsvorsitzender.
Ressorts Personal und
Soziales, Unternehmenskommunikation.
Hans-Jürgen Thaus
geb. 1949
Seit 1997 Mitglied
des Vorstands
und stv. Vorstandsvorsitzender.
Ressorts Finanzen und
Rechnungswesen, Controlling,
Informationsmanagement,
Prozessmanagement.
Werner Frischholz
geb. 1951
Seit 2003 Mitglied
des Vorstands.
Ressorts Materialwirtschaft,
Montage, Fertigung,
Kundendienst und Qualität.
Das KRONES Jahr 2010
1. Quartal

Nach dem schweren, krisenbedingten Einbruch im Jahr 2009 ist KRONES im ersten Quartal 2010 in die Erfolgsspur zurückgekehrt. Der Auftragseingang übertraf mit 550,4 Mio. € den Vorjahreswert um rund ein Drittel. Von Januar bis März erwirtschaftete das Unternehmen ein Ergebnis vor Steuern von 13,2 Mio. € (Vorjahr: minus 4,0 Mio. €). Damit zeichnete sich bereits nach dem ersten Quartal ab, dass das Verlustjahr 2009 nur ein einmaliger Ausrutscher war.
Gut entwickelte sich auch die KRONES Aktie in den ersten Monaten 2010. Mit 38,09 € stand der Kurs Ende März um mehr als 7 % höher als zu Jahresanfang.
Bereits 2009 hatte KRONES seine Beteiligung an KOSME auf 100 % erhöht. Als äußeres Zeichen der Zusammengehörigkeit erhielt die Tochtergesellschaft, die Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich anbietet, im März 2010 das Logo der Konzernmutter. Dies sollte auch ein Signal dafür sein, dass die Schlagzahl bei KOSME deutlich erhöht wird, um künftig bessere Ergebnisse einzufahren als in der Vergangenheit.
2. Quartal

Auf der 30. ordentlichen Hauptversammlung des Unternehmens, die am 16. Juni in Neutraubling stattfand, verabschiedeten die Aktionäre alle zum Beschluss vorgelegten Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit. Da KRONES 2009 einen Verlust auswies, fiel die Dividende aus.
Dass sich erstklassige Biere auch mit geringem Energieeinsatz brauen lassen, beweist KRONES mit dem Würzekochsystem Stromboli, das bis zu 40 Prozent weniger Energie als herkömmliche Kochsysteme verbraucht. Dafür erhielt der Spar-Kocher im Mai das enviro-Siegel. Dieses Zertifikat erhalten bei KRONES nur Maschinen und Anlagen, die sparsam mit Energie und anderen Ressourcen umgehen. Das Verfahren zur Vergabe des enviro-Siegels wurde von TÜV SÜD zertifiziert.
Von April bis Juni setzte sich das Wachstum von KRONES fort. Der Umsatz kletterte im Vergleich zum Vorjahr um knapp 23 % auf 542,7 Mio. €, der Auftragseingang legte um gut ein Fünftel zu. Die hohe Kapazitätsauslastung spiegelte sich auch im Ergebnis wider. Vor Steuern verdiente KRONES im zweiten Quartal 18,8 Mio. € (Vorjahr: minus 11,8 Mio. €).
3. Quartal

Am 5. Juli feierte das Sudhaus CombiCube B im Werk Steinecker in Freising Weltpremiere. Das Sudhaus mit standardisierten Behältern für den Maisch-, Läuter- und Würzekochprozessist ist kompakt gebaut. Die Technologie ist aus den Großgefäßen von Steinecker bekannt und eignet sich mit einer jährlichen Leistung von 150.000 Hektolitern besonders für mittelständische Brauereien.
KRONES trauert um seinen Firmengründer Hermann Kronseder, der am 9. Juli 2010 im Alter von 85 Jahren verstarb. Hermann Kronseder gründete das Unternehmen 1951 und war bis 1995 Vorstandsvorsitzender.
Im dritten Quartal erwirtschaftete KRONES ein Ergebnis vor Steuern von 15,0 Mio. € (Vorjahr: minus 11,1 Mio. €). Der Umsatz stieg um gut 15 % auf 506,8 Mio. €. Das Unternehmen lag damit nach neun Monaten auf Kurs, seine Jahresziele zu erreichen. Auch für die KRONES Aktie ging es weiter aufwärts. Ende September stand der Kurs bei 43,67 € und damit um 23,0 % höher als zu Jahresbeginn.
4. Quartal

Der Herbst stand im Zeichen bedeutender Messen. Vom 27. Oktober bis 3. November fand in Düsseldorf die K 2010, die weltweit wichtigste Messe für Kunststoff und Kunststoffverarbeitung, statt. Dort präsentierte KRONES Innovationen aus der Kunststofftechnik, allen voran die Streckblasmaschine Contiform S8 mit FlexWave-Heiztechnologie. Die neue Mikrowellen-Heiztechnologie, mit der Preforms vor dem Aufblasen erwärmt werden, spart im Vergleich zu Infrarot-Technologien viel Energie ein.
Vom 10.11. bis 12.11. traf sich die internationale Braubranche auf der Brau Beviale in Nürnberg. Dort zeigte KRONES mit Exponaten wie der Wasseraufbereitungsanlage Hydronomic und der »Energieschaukel« EquiTherm, wie im Sudhaus wertvolle Ressourcen eingespart werden können.
Auch geschäftlich verlief das vierte Quartal sehr erfolgreich. Der Auftragseingang übertraf mit 575,8 Mio. € den Vorjahreswert u m 14,8 %, der Umsatz legte u m 17,8 % zu. Mit 23,8 Mio. € (Vorjahr: -12,3 Mio. €) markierte das Ergebnis vor Steuern den höchsten Wert aller Quartale im Geschäftsjahr 2010.
Würdigung zum Tod unseres Unternehmensgründers Hermann Kronseder
Am 9. Juli 2010 verstarb der KRONES-Gründer Dr.-Ing. E. h. Hermann Kronseder im Alter von 85 Jahren. Mit ihm ging eine der letzten großen Gründerpersönlichkeiten der Nachkriegszeit von uns, dessen Leben und Wirken stets der KRONES AG galt.
In der Fachwelt galt Hermann Kronseder wegen seiner vielen Erfindungen und mehr als 630 persönlichen Patenten als »Motor des Getränkemaschinenbaus«. Im Alter von 27 Jahren gründete Kronseder 1951 in Neutraubling einen Handwerksbetrieb für Elektromaschinenbau. Er erfand neue Lösungen für halbautomatische und vollautomatische Etikettiermaschinen, die für schnellen Erfolg sorgten. Bereits im neunten Jahr nach der Gründung beschäftigte das Unternehmen 540 Mitarbeiter. 1966 gründete KRONES seine erste ausländische Tochtergesellschaft in den USA. Weitere Tochtergesellschaften folgten in allen wichtigen Industrie- und Abnehmerländern.
1980 wandelte Hermann Kronseder sein Unternehmen mit damals 2.300 Mitarbeitern und rund 90 Mio. € Umsatz in eine Aktiengesellschaft um. Diese ging 1984 an die Börse. Die Folgejahre waren von anhaltend dynamischem Wachstum geprägt. Bis 1995 - damals erzielte die Firmengruppe bereits mehr als 800 Mio. € Umsatz und beschäftigte rund 7.800 Mitarbeiter - hat Hermann Kronseder das Unternehmen als Vorstandsvorsitzender geführt. Danach gab er die Verantwortung an seinen Sohn Volker und damit an die nächste Generation ab. Es war für ihn kein leichter Schritt, sich aus der operativen Führung zurückzuziehen. Er war aber so weitsichtig, zu spüren und zu wissen, dass ein kompetentes Team an der Spitze des Unternehmens mehr einbringen kann als ein noch so engagierter und innovativer Einzelner. Dass Hermann Kronseder auch in diesem Sinne den Weg für die Zukunft seines Lebenswerkes erkannt und geöffnet hat, zeichnete ihn einmal mehr als überragende Unternehmerpersönlichkeit aus. 1997 zog sich Hermann Kronseder auch vom Aufsichtsratsvorsitz zurück. Doch bis zuletzt schaute der »Chef«, wie ihn alle respektvoll nannten, immer wieder im Betrieb vorbei.
Neben hohen bayerischen Ehren erhielt Hermann Kronseder das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und 1990 die Diesel-Medaille in Gold des Deutschen Instituts für Erfinderwesen. Damit steht er in einer Reihe mit großen Erfinderpersönlichkeiten wie Wernher von Braun, Konrad Zuse und Claudius Dornier. 1993 verlieh ihm die Technische Universität München für sein Wirken die Ehrendoktorwürde. Wichtiger als jede Auszeichnung aber waren Hermann Kronseder seine Mitarbeiter, die dem »Chef« in großer Dankbarkeit und Anerkennung über den Tod hinaus verbunden bleiben.
Die Aktie
Im Jahr 2010 trieben die extrem lockere Geldpolitik der Notenbanken und zunehmend bessere Konjunkturdaten die Aktienmärkte kräftig an. Der Kurs der KRONES Aktie legte im vergangenen Jahr um 32,3 % auf 46,95 € zu.

Zur KRONES Aktie
| ― | Konjunkturaufschwung und niedrige Zinsen beflügeln Börsen |
| ― | Aktienkurs von KRONES legt um 32,3 % zu |
| ― | Dividende von 0,40 € geplant |
Mit starken Schwankungen stiegen die Aktienkurse in Deutschland im Jahr 2010. Weil sich die weltweite Wirtschaft von ihrem Einbruch erholte, waren vor allem konjunktursensible Werte gefragt. Die KRONES Aktie kletterte im vergangenen Jahr um knapp ein Drittel auf 46,95 €.
Das Börsenjahr 2010
»Wir verbessern die Kommunikation mit unseren Aktionären ständig.«
Olaf Scholz
Leiter Investor Relations
Eines der bestimmenden Themen an den Börsen im vergangenen Jahr war die Euro-Krise. Weil die Finanzhaushalte von Staaten wie Griechenland, Irland, Portugal und Spanien unter sehr hohen Defiziten leiden, herrschte an den Märkten die Angst, dass der Euro unter dieser Last zerbrechen könnte. Im Juni kostete ein Euro mit 1,19 us-Dollar knapp ein Fünftel weniger als Anfang 2010. Selbst der von der Europäischen Union gemeinsam mit dem Internationalen Währungsfonds erarbeitete Rettungsschirm über 750 Mrd. € beruhigte die Devisenmärkte nicht nachhaltig. Dennoch konnte der DAX vor allem im zweiten Halbjahr stark zulegen. Dass sich die weltweite Konjunktur erholte, spiegelte sich auch in steigenden Unternehmensgewinnen wider. Zusätzlicher Treibstoff für die Börsenkurse war das niedrige Zinsniveau. Der Deutsche Aktienindex DAX schwankte 2010 zwar heftig, stand Ende 2010 mit 6.914 Punkten aber um 16,1 % höher als zu Jahresbeginn. Seinen Tiefstand markierte der DAX im Februar bei 5.434 Punkten. Im Dezember konnte der DAX die 7000-Punkte-Marke überschreiten und kletterte bis auf das Jahreshoch von 7.077 Punkten.
Weniger gut entwickelten sich andere europäische Börsen. Der EURO stoxx 50 sank vergangenes Jahr um rund 6 %. Der Index litt unter den starken Kursverlusten von Finanzinstituten aus den europäischen Ländern, die wegen der Euro-Krise erhebliche Probleme hatten.
2010 legte der Kurs der KRONES Aktie fast genau so stark zu wie der MDAX.
Wertentwicklung der KRONES Aktie im Vergleich zum MDAX 2010

Weitere aktuelle Informationen unter www.krones.com/de/ investor-relations.htm
In den USA sorgten sich die Volkswirte um die Konjunktur und die hohe Arbeitslosigkeit. Dennoch konnte der Dow Jones, auch wegen der lockeren Geldpolitik der US-Notenbank, 2010 um 10 % zulegen. Mit einem Verlust von rund 3 % beendete der japanische Nikkei-Index das Börsenjahr 2010. Der hochvolatile chinesische Aktienmarkt stand im vergangenen Jahr unter Druck. Der Shanghai-Composite-Index verlor rund 16 %.
KRONES Aktie mit hohem Kurszuwachs
Der Aktienkurs von KRONES stand Ende 2010 mit 46,95 € um fast ein Drittel höher als zu Jahresanfang.
Der MDAX profitierte im vergangenen Jahr im Zuge der Konjunkturerholung von der hohen Nachfrage nach zyklischen Werten; also Aktien von konjunktursensiblen Unternehmen wie Konsumgüterproduzenten, Autozulieferern und Maschinenbauern. Da solche Titel im MDAX höheres Gewicht haben als im DAX, stieg der Index für die mittelgroßen Werte 2010 mit einem Plus von 34,9 % deutlich stärker als der DAX.
Auch die KRONES Aktie entwickelte sich mit einem Kursgewinn von 32,3 % sehr erfreulich. Nachdem die Aktie am 28. Januar auf ihr Jahrestief von 34,35 € fiel, erholte sich der Kurs stark. Die Investoren honorierten, dass sich das Geschäft von KRONES zunehmend belebte und der Verlust im Krisenjahr 2009 nur ein einmaliger Ausrutscher war. Dementsprechend begleiteten gute Unternehmensnachrichten und positive Analystenkommentare den Kursaufschwung. Dieser endete jedoch über Monate hinweg bei der Marke von rund 44 €. Danach erlitt die Aktie jeweils leichte Verluste, bevor sie einen neuerlichen Anlauf auf die Widerstandsmarke nahm. Aus charttechnischen Gründen brach der Kurs der KRONES Aktie Ende Oktober um fast 10 % auf rund 40 € ein. Von diesem Niveau aus startete die Aktie eine Rally, die sich zu Jahresende beschleunigte. Der Aktienkurs durchbrach den Widerstand bei 44 € und erreichte am 27. Dezember bei 47,05 € seinen Jahreshöchststand. Mit 46,95 € beendete die KRONES Aktie das Börsenjahr 2010.
Kennzahlen der KRONES Aktie
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| zum 31.12. | 2010 | 2009 | 2008 | |
|---|---|---|---|---|
| Anzahl Aktien | (Mio. Stück) | 31,59 | 31,59 | 31,59 |
| Brutto-Cashflow je Aktie* | € | 3,70 | 1,24 | 4,98 |
| Eigenkapital je Aktie* | € | 25,16 | 22,65 | 25,00 |
| Ergebnis je Aktie* | € | 1,68 | -1,13 | 3,39 |
| Höchstkurs | € | 47,05 | 38,83 | 59,79 |
| Tiefstkurs | € | 34,35 | 22,00 | 27,52 |
| Jahresschlusskurs | € | 46,95 | 35,50 | 31,07 |
| Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) | 27,9 | - | 9 | |
| Dividende je Aktie | € | 0,40** | 0,00 | 0,60 |
* Basis: Gewichteter Durchschnitt im Umlauf befindlicher Aktien
** Angaben gemäß Gewinnverwendungsvorschlag
KRONES Aktie im Profil
KRONES Aktien sind Stammaktien ohne Nennwert (Stückaktien). Jeder Titel hat auf der Hauptversammlung des Unternehmens eine Stimme. Es gibt insgesamt 31.593.072 Aktien. Die Aktie ist seit dem 29. Oktober 1984 notiert und an allen deutschen Börsen handelbar. Im Geschäftsjahr 2010 wurden im Durchschnitt täglich insgesamt rund 60.000 Aktien auf xetra und an der Frankfurter Börse gehandelt (Vorjahr: knapp 80.000). Der Großteil der Umsätze, rund 98 %, entfielen dabei auf xetra. Die KRONES Aktie ist Mitglied im MDAX, dem Index für mittelgroße Werte.
Stammdaten der KRONES Aktien
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| Stammstückaktien | 31.593.072 |
| Wertpapierkennnummer | WKN 633500 |
| ISIN | DE 0006335003 |
| Kürzel | KRN |
Aktionärsstruktur
Mit 53,71 % besitzt die Familie Kronseder die Mehrheit am Grundkapital der Gesellschaft. KRONES hat im Geschäftsjahr 2009 insgesamt 1.425.421 eigene Aktien zurückgekauft und hält 4,51 % am Grundkapital. Der Streubesitz beträgt 41,78 %.
Aktionärsstruktur (Stand 28. Februar 2011)

www.KRONES.com/de/investor_relations/aktionaersstruktur.htm
Dividende von 0,40 € je Aktie geplant
KRONES will seine Aktionäre angemessen am Unternehmenserfolg beteiligen. Unsere langfristige Dividendenpolitik hat zum Ziel, 20 % bis 25 % des Gewinns auszuschütten. Vorstand und Aufsichtsrat der KRONES AG werden der Hauptversammlung am 15. Juni 2011 vorschlagen, für das Geschäftsjahr 2010 eine Dividende von 0,40 € je Aktie auszuschütten. 2009 verzeichnete KRONES einen Verlust und zahlte im Vorjahr keine Dividende.
Dividende je Aktie in €

Umfangreiche Investor-Relations-Aktivitäten
KRONES ist Mitglied im MDAX. Daher stellen Investoren und Analysten hohe Ansprüche an unsere Investor-Relations-Aktivitäten. Im Fokus unserer Arbeit steht dabei die zeitnahe und offene Information aller Aktionäre und Interessengruppen. Die meiste Zeit wenden wir für die Kommunikation mit professionellen Marktteilnehmern auf, aber auch Anfragen von Privatanlegern beantworten wir umgehend und ausführlich.
KRONES nimmt die Interessen aller Aktionäre sehr ernst und betreibt eine offene Informationspolitik.
Im Geschäftsjahr 2010 nahmen Vorstand und Vertreter der Abteilung Investor Relations an mehreren Investorenkonferenzen im In- und Ausland teil. Darüber hinaus besuchten wir Anleger und Analysten auf zahlreichen Roadshows in den internationalen Finanzzentren und präsentierten dort das Unternehmen. Deutlich zugenommen hat im Berichtszeitraum das Interesse an KRONES von Investoren aus dem angelsächsischen Raum. Ein wichtiges Thema für die Investoren war, wie KRONES nach dem Verlustjahr 2009 wieder in die Erfolgsspur zurückkehren kann. Dazu informierten wir die Börsenprofis unter anderem detailliert über das Conversion-Programm. Darüber hinaus stieß die starke Stellung von KRONES auf den wachsenden Emerging Markets auf besonderes Interesse bei den Investoren und Analysten.
Das Thema Nachhaltigkeit gewinnt bei Investoren zunehmend an Bedeutung. Allein in Europa werden etwa 3.000 Mrd. € ausschließlich in Aktien von Firmen angelegt, die höchste Anforderungen im Umgang mit ihren Mitarbeitern, der Gesellschaft und der Umwelt erfüllen. KRONES legt seit Jahren großes Augenmerk darauf, dass sämtliche Unternehmensaktivitäten nachhaltig sind. Dass die unabhängige Rating-Agentur oekom research KRONES bereits 2009 mit dem Prime Status ausgezeichnet hat, honorieren die Investoren und Analysten.
Harmonische Hauptversammlung
Die 30. ordentliche Hauptversammlung der KRONES AG fand am 16. Juni 2010 in Neutraubling statt. Es nahmen rund 250 Anteilseigner an der Veranstaltung teil. Obwohl die Aktionäre für das Geschäftsjahr 2009 aufgrund des Verlustes des Unternehmens keine Dividende erhielten, verlief die Hauptversammlung gewohnt harmonisch ab. Die Aktionäre haben alle zur Abstimmung vorgelegten Tagesordnungspunkte mit großer Mehrheit beschlossen.
Wirtschaftliches Umfeld
Die Weltwirtschaft wuchs 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 5 %. Dass sich die globale Konjunktur so kräftig von ihrem Einbruch im Jahr 2009 erholte, hat vor allem zwei Gründe: Die lockere Geldpolitik der wichtigsten Notenbanken sowie massive staatliche Konjunkturprogramme.
Wachstum des Bruttoinlandprodukts 2010

Konzernlagebericht
Wirtschaftliches Umfeld
| ― | Weltwirtschaft erholt sich stark |
| ― | Deutschland als Konjunkturlokomotive in Europa |
| ― | Maschinenbauproduktion steigt um 8,8 % |
Weltwirtschaft wächst um 5,0 %
Niedrige Zinsen trieben das Wachstum der Weltwirtschaft 2010 zusätzlich an.
Im Jahr 2010 begleiteten die hohe Staatsverschuldung der Industrienationen sowie die Euro-Krise die globale Wirtschaft als stetiger Unsicherheitsfaktor. Dass die Weltwirtschaft dennoch um 5,0 % wuchs, überraschte die meisten Volkswirte. So rechneten die Experten des Internationalen Währungsfonds (IWF) zu Jahresbeginn 2010 mit einem Wachstum von weniger als 4 %. Diese Prognose wurde aus mehreren Gründen übertroffen. Europas Regierungen bekämpften gemeinsam mit dem IWF die Euro-Krise mit allen Mitteln und spannten einen 750 Mrd. € schweren Rettungsschirm auf. Das trug zwar nicht zur endgültigen Lösung des Problems bei, verhinderte aber den Kollaps des Euros. Darüber hinaus blieb die Geldpolitik der Europäischen Zentralbank fast so locker wie die der US-Notenbank FED.
Die FED ließ nicht nur die Leitzinsen auf sehr niedrigem Niveau, sondern kaufte darüber hinaus in großem Umfang Us-Staatsanleihen zurück. Die Us-Notenbank bewies damit nachdrücklich, dass sie eine Deflation und das Abgleiten in eine erneute Rezession verhindern will. Dem Arbeitsmarkt half diese Maßnahme wenig, denn die Arbeitslosigkeit verharrte in den USA 2010 auf hohem Niveau. Auch deshalb blieb das Wachstum des Bruttoinlandprodukts (BIP) mit 2,8 % für amerikanische Verhältnisse niedrig.
Deutlich kräftiger zogen die Volkswirtschaften Asiens an. In China erhöhte die Notenbank die Zinsen, damit sich die Wirtschaft nicht überhitzt. Dennoch wuchs das chinesische BIP 2010 um 10,3 %. In Indien lief der Konjunkturmotor mit einem BIP-Wachstum von rund 9 % ebenso auf hohen Touren wie in vielen Ländern Lateinamerikas. Dass das japanische BIP im vergangenen Jahr um 3,9 % zulegte, lag auch an staatlich geförderten Konjunkturprogrammen.
Europas Wirtschaft hat die Euro-Krise überraschend gut verdaut und entwickelte sich besser als noch zur Jahresmitte erwartet. Trotz einer tiefen Rezession in Griechenland und schrumpfender Wirtschaftstätigkeit in Ländern wie Spanien und Irland stieg das BIP in der Eurozone 2010 um 1,7 %.
Veränderung des Bruttoinlandsprodukts in Prozent

Deutsche Wirtschaft wächst um 3,6 %
Die deutsche Konjunktur wandelte sich 2010 vom Problemkind der europäischen Volkswirtschaften zur Konjunkturlokomotive.
2009 zog der heftige Konjunktureinbruch in Deutschland, als das BIP um 4,7 % schrumpfte, Europa mit in die Tiefe. Im vergangenen Jahr bewies die deutsche Volkswirtschaft aber ihre Qualität als Konjunkturlokomotive. Weil die Ausrüstungsinvestitionen und der Außenbeitrag stark stiegen und auch vom privaten Konsum Wachstumsimpulse ausgingen, legte das deutsche BIP 2010 um 3,6 % zu. Dass Deutschland damit das höchste Wachstum im Euroraum ausweisen konnte, hatte zur Jahresmitte noch niemand auf der Rechnung. Damals trauten die IWF-Experten Deutschland lediglich ein BIP-Wachstum von 1,4 % zu.
Maschinenbaubranche mit kräftigem Aufschwung
Nach dem schweren Einbruch im Jahr 2009, als die Produktion der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise um knapp ein Viertel schrumpfte, ging es mit der Branche im vergangenen Jahr wieder bergauf. Besonders im ersten Halbjahr legten die Auftragseingänge aus dem In- und Ausland teilweise stürmisch zu. Danach nahm die Wachstumsdynamik zwar ab, dennoch entwickelte sich die Branche insgesamt besser als der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) zu Jahresanfang erwartet hatte. Noch bis April rechnete der VDMA damit, dass die Produktion stagniert. Im Laufe des Jahres erhöhte der Verband die Prognose erst auf plus 3 %, danach sogar auf 6 %. Am Ende lag die Produktion um 8,8 % höher als im Vorjahr.
Der Markt für Verpackungsmaschinen
2010 wuchs der weltweite Verpackungsmaschinenmarkt im Vergleich zum Vorjahr um rund 6 %.
KRONES bedient mit seinen Produkten den weltweiten Markt für Verpackungsmaschinen, auf dem 2010 rund 21,5 Mrd. € umgesetzt wurden. Rund ein Fünftel davon entfiel auf Verpackungsanlagen für Getränke, mit denen KRONES den größten Teil seines Umsatzes erzielt. Die höchste Nachfrage nach Verpackungsmaschinen kommt aus der Nahrungsmittelbranche (Umsatzanteil: 43 %). Jeweils etwa 20 % entfallen auf das Segment Pharma, Kosmetika, Körper- und Haushaltspflege sowie auf sonstige Branchen wie die Tabak- und Baustoffindustrie.
Weil die Weltbevölkerung und der Wohlstand kontinuierlich zunehmen, wächst die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen stetig. Eine Ausnahme war das Jahr 2009. Wegen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise brach die Nachfrage nach Verpackungsmaschinen damals um rund ein Viertel ein. 2010 legte der Markt wieder um rund 6 % zu. Für die kommenden Jahre erwarten Experten ähnlich hohe Steigerungsraten. Überproportional wachsen dürfte die Nachfrage aus der Getränkebranche. Mit Unternehmen aus der Brau-, Softdrink- sowie Mineralbrunnenindustrie erwirtschaftete KRONES 2010 90 % der Umsätze. Die übrigen 10 % des Umsatzes stammen aus dem Verkauf von Anlagen und Dienstleistungen an Unternehmen der Nahrungsmittelbranche sowie der Chemie-, Pharma- und Kosmetikindustrie.
Weltmarkt der Verpackungsmaschinenindustrie nach Anwendungsbereichen

Wasser ist das weltweit beliebteste Getränk
2010 legte der globale Konsum von verpackten Getränken nach Schätzungen von Euromonitor im Vergleich zu 2009 um 3,7 % auf 923,5 Mrd. Liter zu. Damit setzte sich der seit Jahren anhaltende Wachstumstrend fort. Essen und Trinken sind Grundbedürfnisse der Menschen, die sie nahezu unabhängig von Konjunkturzyklen befriedigen. Marktforscher rechnen damit, dass mit dem steigenden Wohlstand in den aufstrebenden Regionen auch der Getränkekonsum weiter zunimmt. Von 2010 bis 2013 dürfte die Nachfrage nach verpackten Getränken jährlich um durchschnittlich 3,4 % wachsen.
Der weltweite Getränkekonsum steigt mit jährlichen Wachstumsraten von rund 3 %.
Getränkekonsum (verpackte Getränke) weltweit in Mrd. Litern 2010

Der beliebteste Durstlöscher ist Wasser. Im Jahr 2010 tranken die Menschen weltweit etwa 214 Mrd. Liter verpacktes Wasser. Das entspricht 23,2 % des gesamten Getränkekonsums. Zunehmend nachgefragt werden »Functional Water«, also mit Vitaminen und Mineralien angereichertes Wasser sowie Wasser mit Geschmack. Bis 2013 soll der Wasserkonsum mit jährlichen Wachstumsraten von durchschnittlich 4,7 % steigen.
Weil vor allem in den Industrieländern die Nachfrage nach kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken (Carbonated Soft Drinks, CSD) fast gesättigt ist, liegen die erwarteten Steigerungsraten für den CSD-Konsum bei lediglich 1,8 %. 2010 wurden weltweit rund 208 Mrd. Liter CSD getrunken, was gemessen am Gesamtkonsum einen Anteil von 22,5 % entspricht.
Bei den alkoholischen Getränken bevorzugen die Verbraucher Bier. Im vergangenen Jahr flossen mehr als 186 Mrd. Liter abgefüllter Gerstensaft durch durstige Kehlen. Damit kommt Bier auf einen Anteil von rund einem Fünftel am weltweiten Getränkeverbrauch. Während der Bierdurst in Asien, und hier vor allem in China, deutlich zunimmt, wächst die Nachfrage in Europa und Nordamerika nur noch langsam. Insgesamt dürfte der Bierkonsum bis 2013 um durchschnittlich rund 3 % im Jahr zulegen. Rund 125 Mrd. Liter abgepackte Milch (Anteil am Gesamtkonsum: 13,6 %) verzehrten die Menschen 2010. Für das viertgrößte Segment im Getränkebereich sagen die Markforscher jährliche Wachstumsraten von rund 2 % voraus.
Getrunken wird immer und überall
Der weltweite Getränkekonsum legt mit durchschnittlichen Steigerungsraten von mehr als 3 % zu. Durst kennt keine Konjunkturzyklen. Selbst während der weltweiten Finanz- und Wirtschaftskrise 2009 blieb die Nachfrage stabil.
Weil der Wohlstand in aufstrebenden Regionen wie China und Afrika zunimmt, steigt auch deren Anteil am weltweiten Getränkekonsum. Mehr als ein Drittel aller verpackten Getränke verzehren die Menschen in Amerika.

Die Nachfrage nach verpackten Getränken wächst in den etablierten Industrienationen nur noch langsam. Hohe Steigerungsraten weisen Märkte wie China und Afrika aus.
Getränkekonsum nach Regionen
Die Nachfrage nach verpackten Getränken wächst in den etablierten Industrienationen nur noch langsam. Hohe Steigerungsraten weisen Märkte wie China und Afrika aus.
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| Verpackte Getränke | 2010 | 2013 | jährliches | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Anteil am globalen Konsum | Mrd. Liter | % | Mrd. Liter | % | Wachstum in % |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Nordamerika/Mittelamerika | 183,3 | 19,8 | 185,5 | 18,2 | 0,4 |
| Südamerika | 142,6 | 15,5 | 159,9 | 15,6 | 3,9 |
| Asien/Pazifik (inkl. Japan) | 137,3 | 14,9 | 156,6 | 15,3 | 4,5 |
| Westeuropa | 136,7 | 14,8 | 141,9 | 13,9 | 1,2 |
| China | 130,3 | 14,1 | 166,0 | 16,2 | 8,4 |
| Afrika/Mittlerer Osten | 61,2 | 6,6 | 74,4 | 7,3 | 6,7 |
| Mitteleuropa | 53,4 | 5,8 | 55,0 | 5,4 | 1,0 |
| Russland/cus | 42,8 | 4,6 | 45,7 | 4,5 | 2,2 |
| Osteuropa | 35,9 | 3,9 | 37,2 | 3,6 | 1,2 |
| Global | 923,5 | 100,0 | 1.022,2 | 100,0 | 3,4 |
| Quelle: Euromonitor, eigene Schätzungen |
Mit knapp 326 Mrd. Litern wurden im Jahr 2010 mehr als ein Drittel aller weltweit verpackten Getränke in Amerika verbraucht. Bis 2013 dürfte der größte regionale Getränkemarkt jährlich um etwa 1,9 % vorankommen. Geringen Zuwachsraten in Nordamerika stehen jährliche Steigerungsraten von fast 4 % in Südamerika gegenüber.
226 Mrd. Liter, also knapp ein Viertel des weltweiten Getränkekonsums, entfiel 2010 auf den europäischen Kontinent. Mit durchschnittlich 1,1 % sollte der Konsum in Europa deutlich unterproportional zum globalen Getränkemarkt wachsen. Weltweit die höchsten Steigerungsraten verspricht der chinesische Markt. Der Boom der Gesamtwirtschaft spiegelt sich auch im steigenden Konsum verpackter Getränke wider. Während 2010 in China rund 130 Mrd. Liter verpackte Getränke konsumiert wurden, sollten es 2013 bereits mehr als 166 Mrd. Liter sein. Das entspricht jährlichen Steigerungsraten von durchschnittlich 8,4 %. Ähnlich hohes Wachstum erwarten Experten für die Nachfrage in der Region Mittlerer Osten/Afrika. Der dortige Getränkemarkt ist aber nur knapp halb so groß wie der chinesische.
Nachfrage nach Verpackungen aus PET steigt
Die am häufigsten verwendeten Materialien für Getränkeverpackungen sind Kunststoff, Glas, Metall und Karton. Auf den Maschinen und Anlagen von KRONES können Getränke in Kunststoff- und Glasflaschen sowie in Dosen abgefüllt werden. Den größten Teil des Umsatzes erzielen wir mit Maschinen, auf denen PET-Flaschen hergestellt, abgefüllt und verpackt werden.
Neben wirtschaftlichen Aspekten beeinflussen verstärkt ökologische Faktoren die Entscheidung von Getränkeherstellern, worin sie ihre Produkte abfüllen. Weil unter beiden Gesichtspunkten Verpackungen aus Kunststoff viele Vorteile bieten, geht seit Jahren der Trend zu Behältern aus PET (Polyethylenterephthalat).
Zur Produktion von PET-Behältern wird immer weniger Granulat verbraucht und die Flaschen sind vollständig recycelbar.
Bei der Getränkeproduktion entfällt der größte Teil der Kosten auf die Verpackung. Oder vereinfacht ausgedrückt: Je leichter die Flasche, desto höher die Rendite des Anbieters. Mit innovativen Fertigungsverfahren können Kunststoffflaschen aus immer weniger Granulat hergestellt werden. KRONES hat eine PET-Flasche mit einem Fassungsvermögen von 0,33 Liter entwickelt, die lediglich 4,4 Gramm wiegt. Dass beim Transport von PET-Flaschen im Vergleich zu Glasflaschen wesentlich weniger Treibstoff verbraucht wird, macht sich wirtschaftlich und ökologisch bezahlt. Positiv auf die Ökobilanz von PET-Flaschen wirkt sich darüber hinaus aus, dass sie recycelbar sind. Auf der Recyclinganlage von KRONES werden gebrauchte Flaschen zu lebensmitteltauglichem Granulat wiederverwertet, das als Grundstoff für die Produktion neuer Flaschen dient. Weiterer Vorteil für Getränke-Unternehmen: Sie können sich durch die Verpackung von Konkurrenzprodukten differenzieren, weil sich Kunststoffflaschen in vielen unterschiedlichen Formen und Größen produzieren lassen.
2010 wurden 39 % aller weltweit abgefüllten Getränke in Behälter aus PET verpackt. Vor allem Wasser und kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke füllen die Hersteller häufig in Kunststoffflaschen ab. Deshalb ist der steigende Wasserkonsum ein wichtiger Wachstumstreiber für PET-Verpackungen. Das Getränkevolumen, das in PET-Behälter fließt, dürfte von 2010 bis 2013 jährlich um durchschnittlich 3,8 % zunehmen. Das gemessen am abgefüllten Getränkevolumen zweithäufigste Verpackungsmaterial ist Glas (Anteil 2010: 22,9 %). Weil der Konsum von Bier, das überwiegend in Glasflaschen abgefüllt wird, in den kommenden Jahren nur unterproportional wachsen dürfte, liegt die erwartete Steigerungsrate für Verpackungen aus Glas bei lediglich 1,3 %.
Den dritten Rang bei den Verpackungsmaterialien belegten 2010 Dosen (Anteil: 12,5 %). Da Bier anstatt in Glasflaschen zunehmend in Dosen abgefüllt wird, dürfte das in Dosen abgefüllte Getränkevolumen bis 2013 jährlich um durchschnittlich 3,7 % zulegen.
Gut 10 % der kompletten abgefüllten Getränkemenge flossen 2010 in Verpackungen aus Karton. Kartonverpackungen profitieren von der steigenden Nachfrage nach Milch- und Milchmischgetränken. Insgesamt dürfte die in Karton abgefüllte Getränkemenge im Durchschnitt um jährlich 4 % klettern.
Das weltweit führende Verpackungsmaterial ist PET.
Anteil der Verpackungen am weltweiten Getränkemarkt 2010

Deutsche stehen auf Fruchtsaft
Vor 60 Jahren trank jeder Bundesbürger im Jahresdurchschnitt knapp 2 Liter Fruchtsäfte und Fruchtnektare. Heute liegt der Pro-Kopf-Verbrauch bei rund 37 Litern pro Jahr. Damit haben sich die Deutschen zum Weltmeister im Fruchtsafttrinken entwickelt. Am beliebtesten unter den verschiedenen Sorten ist Orangensaft, der im vergangenen Jahr Apfelsaft den Spitzenrang abgelaufen hat.

Amerikaner lieben Brausegetränke
Kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke gehören zum Lebensstil der Amerikaner. Mehr als die Hälfte des weltweiten Konsums dieser Getränkeart entfällt auf Nord- und Südamerika. Weil die Nachfrage in Nordamerika nahezu gesättigt ist, wächst das Segment weltweit deutlich schwächer als der komplette Getränkemarkt. Stark steigen dürfte die Nachfrage nach kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken nur noch im Mittleren Osten sowie in Nordafrika.

Vertriebsregionen von KRONES
Im Folgenden geben wir einen Überblick, welche Getränke die Menschen in unseren wichtigsten Vertriebsregionen bevorzugt trinken und wie hoch der Anteil der verschiedenen Verpackungsmaterialien auf den regionalen Getränkemärkten ist. Basis dafür ist das abgefüllte Getränkevolumen in Litern.
Die Region Amerika
Nordamerika
In Nordamerika werden jährlich rund 60 Mrd. Liter kohlensäurehaltige Softdrinks verzehrt.
Der beliebteste Durstlöscher in Nordamerika sind kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke (CSD). Rund ein Drittel des Gesamtkonsums entfällt auf CSD. Weil diese überwiegend in PET-Flaschen und in Dosen abgefüllt werden, ist der Dosenanteil in Nordamerika (Anteil 2010: 23,8 %) deutlich höher als im Rest der Welt. Das mit Abstand führende Verpackungsmaterial ist mit 46 % Anteil PET. Neben kohlensäurehaltigen Getränken wird mit Wasser auch das zweitbeliebteste Getränk der Nordamerikaner oft in PET-Behälter abgefüllt. Glas- und Kartonverpackungen spielen mit Anteilen von 10,6 % und 3,4 % in Nordamerika keine große Rolle.
Anteil Verpackungsarten Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) 2010

Südamerika
Auch in Südamerika trinken die Menschen am häufigsten kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke (Anteil am Gesamtkonsum 2010: 34 %). Anders als in Nordamerika werden diese in Südamerika kaum in Dosen abgefüllt. Das häufigste Verpackungsmaterial für die CSDS ist PET, gefolgt von Glas. Auch insgesamt führt PET mit einem Anteil von 37 % die Rangliste der Verpackungsmaterialien an. Auf Glasverpackungen entfielen 2010 gut 25 %. Da in Südamerika Bier häufig in Glasflaschen abgefüllt wird, ist der Glasanteil dort deutlich höher als in Nordamerika.
Tschechen sind Weltmeister im Biertrinken
Während in den westlichen Industrieländern der Bierausstoß sinkt, legt der Bierkonsum in China Jahr für Jahr kräftig zu. Längst ist China der weltgrößte Biermarkt, gefolgt von den USA. Beim Pro-Kopf-Verbrauch haben aber die Tschechen deutlich die Nase vorn. Durchschnittlich 155 Liter Bier trank im Jahr 2009 jeder Tscheche. Auf den Plätzen 2 und 3 folgten Osterreich (106 Liter) und Deutschland (104 Liter).

Die Region China
2010 löste PET in China Glas als führendes Verpackungsmaterial ab.
So wie die gesamte Volkswirtschaft wächst in China auch der Getränkekonsum und somit die Nachfrage aus der Verpackungsindustrie stark. Chinesen trinken gerne Bier. 2010 waren mehr als ein Drittel aller abgepackten Getränke Bier. Abgefüllt wird der Gerstensaft hauptsächlich in Glasflaschen. Deshalb ist der Anteil dieser Verpackung in China mit 32,1 % hoch. Dennoch löste PET (Anteil: 33,9 %) Glas im vergangenen Jahr als führendes Verpackungsmaterial ab. Wie im Rest der Welt wird Wasser auch in China häufig in PET abgefüllt. Darüber hinaus wird der Kunststoff auch bei der Verpackung von Tee sowie Frucht- und Gemüsesäften gerne verwendet. Beide Getränkearten sind in China sehr beliebt und der Verbrauch zieht stark an. Experten rechnen damit, dass die Nachfrage nach PET-Verpackungen in den kommenden Jahren um durchschnittlich 10 % zunimmt.
Weil Bier in China zunehmend in Dosen abgefüllt wird, dürfte die durchschnittliche Steigerungsrate bei Dosen mehr als 16 % betragen. Derzeit ist der Dosenanteil in China mit 11 % nicht nur deutlich niedriger als bei PET und Glas , sondern rangiert auch noch hinter Kartonverpackungen (12,6 %).
Anteil Verpackungsarten China 2010

Stille Wasser sind beliebt
Die Nachfrage nach abgefülltem Wasser boomt seit Jahren. Allein von 2010 bis 2013 dürfte der Wasserkonsum jährlich um durchschnittlich fast 5 % steigen. Kein Wunder, Wasser ist ja auch der perfekte Durstlöscher - und variantenreich. So gibt es das Getränk mit und ohne Kohlensäure, Wasser mit Geschmack sowie Functional Water, also mit Vitaminen, Mineralien oder Sauerstoff angereichertes Wasser. Während früher stilles Wasser als langweilig galt, entfallen auf diese Variante mittlerweile rund 80 % des weltweiten Konsums.

Die Region Europa
Westeuropa
In Westeuropa wird mehr Milch getrunken als kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke.
In Westeuropa nimmt abgefülltes Wasser einen Anteil am Gesamtkonsum von einem Drittel ein. In der Region wird rund 80 % des Wassers in Behältern aus PET abgefüllt. Stark nachgefragt wird auch Milch (Anteil: 19,7 %). Damit trinken die Westeuropäer mehr Milch als kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke (Anteil: 17,1 %). Bei den Verpackungsarten liegen Glas mit 20,3 % und Karton mit 14,6 % Anteil deutlich hinter PET (Anteil 42 %). Glas und Karton dürften weiter Boden verlieren. Grund: Der Wasserkonsum und damit die Nachfrage nach PET-Flaschen sollten in den kommenden Jahren weiter steigen.
Mitteleuropa
Auch in Mitteleuropa ist Wasser das am meisten verzehrte Getränk. Rund 25 % des gesamten Getränkekonsums 2010 entfielen auf abgefülltes Wasser. Dass Bier in der Region beliebt ist, spiegelt sich auch am hohen Anteil von Glasverpackungen (35,2 %) wider. Führendes Verpackungsmaterial ist in Mitteleuropa PET (40,4 % Anteil).
Neben Wasser werden auch kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke größtenteils in PET-Flaschen abgefüllt. Rund 17 % aller Getränke, hauptsächlich Milch sowie Frucht- und Gemüsesäfte, verpackten die Getränkebetriebe Mitteleuropas 2010 in Karton.
Anteil Verpackungsarten West-, Mittel- und Osteuropa 2010

Osteuropa
Mit einem Anteil von 27 % am gesamten Getränkekonsum war Bier 2010 der beliebteste Durstlöscher der Osteuropäer. Weil der Bierverbrauch im Gegensatz zum Wasserkonsum künftig nur noch leicht steigen dürfte, wird Wasser (Anteil 2010: 24,6 %) Bier bald als Spitzenreiter ablösen. Das stärkt die führende Rolle von PET in Osteuropa. Im vergangenen Jahr wurden dort knapp 42 % aller Getränke in PET-Behälter abgefüllt. Da Bier in Osteuropa meist in Glasflaschen läuft, lag der Anteil von Glasverpackungen 2010 mit 28,7 % deutlicher höher als bei Karton (13,5 %) und Dosen (9,3 %).
Milch - gesund und haltbar
Es werden viele verschiedene Milchsorten angeboten. Verbraucher verlieren da leicht den Überblick. Im Wesentlichen lassen sich drei Sorten unterscheiden: Frischmilch, ESL-Milch und H-Milch. Die Unterschiede liegen in der Verarbeitung der Rohmilch.
Frischmilch wird für 15 bis 30 Sekunden auf 72 bis 75 Grad Celsius erhitzt, also pasteurisiert. Dadurch verliert die Milch gut fünf Prozent der Vitamine. Frischmilch ist ungeöffnet bis zu zehn Tage haltbar.
Frischmilch wird zunehmend von ESL-Milch verdrängt. ESL steht für »extended shelf life«, also für verlängerte Haltbarkeit. Erreicht wird das, indem die Rohmilch zusätzlich kurz auf bis zu 127 Grad Celsius erhitzt wird. Alternative Behandlungsform ist die Mikrofiltration. Dabei wird die Magermilch getrennt vom Rahm gefiltert und so von Bakterien und Sporen gereinigt. ESL-Milch enthält weniger Vitamine als Frischmilch, ist aber gut doppelt so lange haltbar.
Ungeöffnet gut drei Monate haltbar ist H-Milch, die bei der Verarbeitung auf gut 150 Grad Celsius erhitzt wird.
KRONES bietet für jede Verarbeitungsart maßgeschneiderte Lösungen an.

Die Region Asien/Pazifik
Die Getränkemenge, die in PET abgefüllt wird, steigt in Asien/ Pazifik im Durchschnitt jährlich um rund 6 %.
Im asiatisch/pazifischen Raum leben die Menschen gesundheitsbewusst. Sie trinken viel Wasser und Milch. Die Nachfrage nach verpacktem Wasser steigt jährlich um mehr als 7 %. 2010 lag der Anteil von Wasser am gesamten Getränkeverbrauch bei 26,9 %. Dass die Konsumenten stark zu Wasser tendieren, kommt PET als Verpackungsmaterial Nummer eins zugute. Im vergangenen Jahr wurden 37,6 % aller Getränke in PET abgefüllt. Von 2010 bis 2013 sollte die in PET verpackte Getränkemenge um jährlich rund 6 % zulegen.
Anteil Verpackungsarten Asien/Pazifik 2010

Die Region Russland/GUS
Anders als in anderen Teilen der Welt werden in Russland und den Staaten der ehemaligen Sowjetunion nicht nur Wasser und kohlensäurehaltige Getränke oft in PET-Flaschen abgefüllt, sondern auch Bier. Da Bier in der Region sehr beliebt ist (Anteil am Konsum 2010: 31,9 %), liegt auch der PET-Anteil bei den Verpackungen überdurchschnittlich hoch (44,8 %). Die Nachfrage nach dem Gerstensaft ist aber nahezu gesättigt. Bei Wasser, mit einem Anteil von 15,0 % nach CSD (16,3 %) das drittbeliebteste Getränk in der Region, wächst der Konsum mit jährlichen Steigerungsraten von mehr als 5 %. Flaschen aus Glas (Anteil 2010: 30,6 %) dürften immer weniger verwendet werden, weil zum einen der Schnapsmarkt schrumpft und darüber hinaus Bier zunehmend in PET-Flaschen und Dosen abgefüllt wird.
Anteil Verpackungsarten Russland/GUS 2010

KRONES in Zahlen
Wegen der Wirtschaftskrise hatte das Unternehmen 2009 den ersten Verlust der Firmengeschichte verbucht. Im vergangenen Jahr kehrte KRONES in die Erfolgsspur zurück.
Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 16,5 % auf 2.173,3 Mio. €. Unterm Strich verdiente das Unternehmen 50,9 Mio. € (Vorjahr: -34,5 Mio. €). Ende 2010 verfügte KRONES über eine Nettoliquidität von 147,4 Mio. €.
KRONES Konzern Umsatz 2006 - 2010 in Mio. €

KRONES in Zahlen
| ― | Umsatz von KRONES legt 2010 kräftig zu |
| ― | Unternehmen wieder deutlich in der Gewinnzone |
| ― | KRONES schlägt Ausschüttung von 0,40 € je Aktie vor |
Umsatz von KRONES steigt um 16,5 % auf 2.173,3 Mio. €
KRONES ist im Jahr 2010 stärker gewachsen als der Markt.
Der weltweite Konjunkturaufschwung 2010 kam auch der internationalen Verpackungs- und Getränkeindustrie und somit KRONES zugute. Im vergangenen Jahr dürfte der Markt, den unser Unternehmen mit seinen Produkten und Dienstleistungen adressiert, um rund 6 % gewachsen sein. Wir waren während der Krise 2009 fest davon überzeugt, dass sich unsere Märkte rasch erholen. Deshalb nahm KRONES kurzfristige Ertragsbelastungen bewusst in Kauf und hielt an seinen Mitarbeitern und Produktionskapazitäten fest. Damit war KRONES gut auf das Wachstum vorbereitet und konnte im vergangenen Jahr überproportional von der steigenden Nachfrage profitieren.
Mit 2.173,3 Mio. € überstieg der Umsatz 2010 des Unternehmens den Vorjahreswert von 1.864,9 Mio. € um 16,5 %. Sowohl das Neumaschinengeschäft als auch das Servicegeschäft, das wir in den vergangenen Jahren massiv ausbauten, trugen zum Wachstum bei. In der hohen Steigerungsrate spiegelt sich auch unsere starke Stellung auf den asiatischen Wachstumsmärkten, allen voran in China, wider. Als führender Anbieter von Maschinen und Anlagen, auf denen Flaschen aus dem Kunststoff Polyethylenterephthalat (PET) hergestellt, abgefüllt und verpackt werden, profitierte KRONES von der anhaltend hohen Nachfrage nach PET-Verpackungen. Dass KRONES ein Komplettanbieter ist, der nicht nur einzelne Maschinen liefert, sondern ganze Lösungen für seine Kunden parat hält, zahlte sich im vergangenen Jahr ebenfalls aus.
Der Umsatz von KRONES reichte 2010 noch nicht an den Rekordwert von 2008 heran.
Umsatz KRONES Konzern in Mio. €

Umsatz nach Segmenten
Im größten Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« stieg der Umsatz von KRONES um 23,1 % auf 1.860,8 Mio. € (Vorjahr: 1.511,8 Mio. €). Der Anteil des Segments am Konzernumsatz lag bei 85,6 %. Der Umsatz des Segments »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« ging um 15,4 % von 274,1 Mio. € im Vorjahr auf 232,0 Mio. € zurück. Zum Konzernumsatz trug das Segment 10,7 % bei. In unserem kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich« KOSME, das 3,7 % zum Gesamtumsatz des Jahres 2010 beisteuerte, kam der Umsatz um 1,9 % auf 80,5 Mio. € (Vorjahr: 79,0 Mio. €) voran.
Anteil am KRONES Konzernumsatz

Weitere Erläuterungen finden Sie unter »Bericht aus den Segmenten« ab Seite 56 sowie in der Segmentberichterstattung im Konzernanhang auf Seite 122.
Umsatz nach Regionen
Die Exportquote von KRONES lag 2010 bei 89,2 %.
Nach einem verhaltenen Start zog das inländische Geschäft von KRONES im Geschäftsjahr 2010 zunehmend an. Zum Teil spiegelt sich darin auch wider, dass im Jahresverlauf die deutsche Konjunktur immer stärker wurde. Insgesamt legte der Umsatz in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr um 22,4 % auf 234,1 Mio. € (Vorjahr: 191,3 Mio. €) zu. Der Inlandsanteil am Konzernumsatz stieg im Berichtsjahr von 10,3 % auf 10,8 %.
Unter Vorjahresniveau blieben die Umsätze, die KRONES 2010 im übrigen Europa erzielte. Die osteuropäischen Märkte konnten sich noch nicht von ihrem tiefen Einbruch erholen, den sie während der Wirtschaftskrise erlitten hatten. Mit 507,3 Mio. € unterschritt der Umsatz in Europa (ohne Deutschland) 2010 den Vorjahreswert von 564,9 Mio. € um 10,2 %. Wir sind zuversichtlich, dass sich die Lage im laufenden Geschäftsjahr verbessert. Vor allem in Russland gibt es spürbare Erholungstendenzen. Gemessen am Gesamtumsatz entfielen 2010 nur noch 23,3 % unseres Geschäfts auf die Region Europa (ohne Deutschland). 2009 waren es noch 30,3 %.
Regionale Umsatzverteilung KRONES Konzern

Deutlich besser lief es im Berichtszeitraum im Rest der Welt, weil die Nachfrage aus China, dem übrigen Asien und Südamerika im Vergleich zum Vorjahr stark anzog. Der Umsatz, den KRONES außerhalb Europas erzielte, kletterte 2010 von 1.108,7 Mio. € im Vorjahr um 29,2 % auf 1.431,9 Mio. €. Nie zuvor lag der Umsatz von KRONES außerhalb Europas höher. Ein noch stärkeres Wachstum verhinderte das unverändert schwache Geschäft in Nordamerika. Im Geschäftsjahr 2010 erwirtschaftete KRONES 65,9 % seines gesamten Umsatzes außerhalb Europas (Vorjahr: 59,5 %).
Umsatz nach Branchen
Mit 1.403,7 Mio. € (Vorjahr: 864,3 Mio. €) stieg der Umsatz, den wir 2010 mit Herstellern und Verarbeitern nichtalkoholischer Getränke wie Softdrinks, Wasser und Säften erzielten, im Vergleich zu 2009 um 62,4 %. Deutlich belebt hat sich im Berichtszeitraum die Nachfrage aus der Mineralbrunnenindustrie. Insgesamt betrug der Anteil der Branche nichtalkoholischer Getränke am Gesamtumsatz 64,6 % (Vorjahr: 46,3 %).
Um 18,8 % von 720,5 Mio. € auf 585,3 Mio. € verschlechterte sich der Umsatz mit Unternehmen aus der Branche »Alkoholische Getränke«. Negativ wirkte sich vor allem die schwache Nachfrage aus Osteuropa und Russland aus. Der Anteil der Branche am Konzernumsatz ging von 38,6 % auf 26,9 % zurück.
Der Umsatz im Non-Beverage-Bereich (Food, Chemie, Pharma und Kosmetik) verringerte sich 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 34,2 % auf 184,3 Mio. €. Der Anteil des Non-Beverage-Bereichs am Gesamtumsatz betrug 8,5 % (Vorjahr: 15,1 %).
Umsatz nach Branchen KRONES Konzern in Prozent

Weitere Informationen unter: www.krones.com/de/branchen.htm
Auftragseingang und Auftragsbestand
Auftragseingang zieht kräftig an
Um 14,5% auf 2.193,5 Mio. € kletterte der Auftragseingang von KRONES im vergangenen Jahr.
Während der Finanz- und Wirtschaftskrise im Jahr 2009 investierten unsere Kunden aus Angst vor einer lang anhaltenden Rezession wenig. Wendepunkt zur besseren Investitionslaune war die weltweit wichtigste Branchenmesse »drinktec« im September 2009, die für KRONES besonders erfolgreich verlief. Dieser positive Trend hielt im vergangenen Jahr nicht nur an, sondern die Nachfrage der Unternehmen aus der internationalen Getränke- und Lebensmittelindustrie nach unseren Produkten und Dienstleistungen verstärkte sich zunehmend. Im vierten Quartal 2010 näherte sich der Wert der Bestellungen mit mehr als 575 Mio. € sogar langsam dem Vorkrisenniveau an. Insgesamt kletterte der Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr von 1.916,0 Mio. € um 14,5 % auf 2.193,5 Mio. €. Einen wesentlichen Beitrag dazu leisteten unsere Produktneuheiten. Auf große Resonanz stießen dabei unsere Maschinen und Anlagen, die schonend mit Energie und anderen Ressourcen umgehen.
Hohe Auftragseingänge verzeichnete KRONES im vergangenen Jahr aus China. Auch im restlichen Asien und in Südamerika zog die Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen 2010 im Vergleich zum Vorjahr stark an. Die osteuropäischen Märkte, die 2009 besonders heftig eingebrochen waren, erholten sich dagegen nur langsam. In den USA kam der Auftragseingang 2010 ebenfalls noch nicht in Schwung.
Auftragseingang KRONES Konzern in Mio. €

Auftragsbestand auf Rekordniveau
Zum 31. Dezember 2010 hatte das Unternehmen Aufträge im Wert von 908,7 Mio. € (Vorjahr: 888,5 Mio. €) in den Büchern. Nie zuvor in der Unternehmensgeschichte war der Orderbestand zum Jahresende höher. Der komfortable Auftragsbestand bildet eine gute Basis für weiter steigende Umsätze im Jahr 2011.
Auftragsbestand KRONES Konzern in Mio. € zum 31. Dezember

Ertragslage des KRONES Konzerns
KRONES verbessert das Ergebnis vor Steuern um 110 Mio. €
Im Krisenjahr 2009 schrieb KRONES erstmals in der Unternehmensgeschichte rote Zahlen. Wegen der allgemeinen Erholung unserer Märkte und dem damit verbundenen höheren Umsatz kehrten wir 2010 in die Gewinnzone zurück. Zu dem deutlich gestiegenen Ergebnis trugen auch die nachhaltigen Einspareffekte aus dem »Conversion«-Programm bei. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) drehte von minus 29,6 Mio. € im Vorjahr auf 68,1 Mio. €. Weil KRONES sehr solide finanziert ist, erwirtschaftete das Unternehmen 2010 ein positives Zinsergebnis von 2,7 Mio. €. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) verbesserte sich damit im Vergleich zum Vorjahr von minus 39,2 Mio. € auf 70,8 Mio. €. Ein noch besseres Ergebnis verhinderte die angespannte Preissituation. Die Preise auf unseren Märkten verbesserten sich mit der insgesamt anziehenden Nachfrage im Vergleich zum Krisenjahr 2009 ein wenig. Dennoch stellte uns die Erlösqualität 2010 noch nicht zufrieden. Die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Vergleich zum Umsatz, lag im vergangenen Jahr mit 3,3 % noch deutlich unter unserem mittelfristigen Margenziel von 7 %.
Der Verlust im Krisenjahr war nur ein Ausrutscher. 2010 erzielte KRONES wieder ein deutlich positives Ergebnis vor Steuern.
EBT KRONES Konzern in Mio. €

Da KRONES im vergangenen Jahr wieder schwarze Zahlen schrieb, wurde das Unternehmen 2010 mit einem Ertragsteueraufwand von 19,9 Mio. € belastet. Die Steuerquote betrug damit rund 28 %. Unterm Strich verdiente KRONES im Berichtszeitraum 50,9 Mio. € (Vorjahr: minus 34,5 Mio. €).
Konzernergebnis KRONES in Mio. €

Das Grundkapital von KRONES ist in rund 31,59 Mio. Aktien eingeteilt. Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie bleiben die Anteile, die sich im Besitz des Unternehmens befinden (rund 1,43 Mio. Stück), unberücksichtigt. Daraus resultiert für das Geschäftsjahr 2010 ein Ergebnis je Aktie von 1,68 € (Vorjahr: minus 1,13 €).
Ergebnis je Aktie KRONES Konzern in €

Ertragsstruktur des KRONES Konzerns
Das Konzernergebnis von KRONES verbesserte sich 2010 von minus 34,5 Mio. € auf plus 50,9 Mio. €.
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| in Mio. € | 2010 | 2009 | Veränd. |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 2.173,3 | 1.864,9 | +16,5 % |
| Bestandsveränderung FE/UFE | 25,9 | -7,4 | |
| Gesamtleistung | 2.199,2 | 1.857,5 | +18,4 % |
| Materialaufwand | -1.118,9 | -996,2 | +12,3 % |
| Personalaufwand | -685,5 | -615,3 | +11,4 % |
| Saldo aus sonstigen betrieblichen Erträgen/Aufwendungen und aktivierten Eigenleistungen | -266,0 | -216,0 | +23,1 % |
| EBITDA | 128,8 | 30,0 | - |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | -60,7 | -59,6 | +1,8 % |
| EBIT | 68,1 | -29,6 | |
| Finanzergebnis | 2,7 | -9,6 | |
| EBT | 70,8 | -39,2 | |
| Ertragsteuern | -19,9 | 4,7 | |
| Konzernergebnis | 50,9 | -34,5 |
Das Konzernergebnis von KRONES verbesserte sich 2010 von minus 34,5 Mio. € auf plus 50,9 Mio. €.
Die Gesamtleistung des KRONES Konzerns legte 2010 im Vergleich zum Vorjahr um 18,4 % auf 2.199,2 Mio. € zu. Bei der Kurzanalyse der Gewinn-und-Verlust-Rechnung wird deutlich, wie sich das auf das Ergebnis des Unternehmens auswirkte.
Im Zuge des »Conversion«-Programms verlagerte KRONES Teile der Fertigung von externen Auftragnehmern ins eigene Unternehmen (Insourcing). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen, die im Materialaufwand erfasst werden, nahmen 2010 im Vergleich zum Vorjahr dennoch um knapp ein Viertel auf 214,4 Mio. € zu. Das liegt vor allem daran, dass KRONES wegen der guten Auftragslage 2010 wieder verstärkt Zeitarbeitskräfte einsetzte. Der gesamte Materialaufwand überstieg mit 1.118,9 Mio. € den Vorjahreswert von 996,2 Mio. € um 12,3 %. Weil die Steigerungsrate deutlich niedriger ist als das Wachstum der Gesamtleistung, verringerte sich die Materialaufwandsquote, also der Materialaufwand im Verhältnis zur Gesamtleistung, von 53,6 % im Vorjahr auf 50,9 %.
Flexible Arbeitszeitmodelle zahlen sich aus.
Der Personalaufwand legte im Berichtszeitraum um 11,4 % auf 685,5 Mio. € zu. KRONES profitierte im vergangenen Jahr von flexibleren Arbeitszeitmodellen, die gemeinsam mit dem Betriebsrat erarbeitet wurden. Auch deshalb ging die Personalaufwandsquote von 33,1 % auf 31,2 % zurück.
Der Saldo aus operativen Erträgen und Aufwendungen erhöhte sich um 23,1 %, blieb jedoch mit 12,1 % in Relation zur Gesamtleistung stabil (Vorjahr: 11,6 %) und ist auf die erhöhte Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Des Weiteren sind Ergebnisbeiträge aus der Änderung von Schätzungen in Höhe von T€ 8.625 enthalten.
Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen blieben 2010 mit 60,7 Mio. € gegenüber dem Vorjahreswert von 59,6 Mio. € nahezu unverändert. Die Abschreibungsquote (Abschreibungen in Relation zum Umsatz) verringerte sich jedoch von 3,2 % auf 2,8 %.
Im positiven Finanzergebnis von 2,7 Mio. € spiegelt sich die solide Finanzierung des Unternehmens wider. Im Vorjahr lag das Finanzergebnis aufgrund einer einmaligen Abschreibung auf Finanzanlagen bei minus 9,6 Mio. €. Nach Abzug der Ertragssteuern erwirtschaftete KRONES 2010 ein Konzernergebnis von 50,9 Mio. € (Vorjahr: minus 34,5 Mio. €).

Kapitalflussrechnung
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| in Mio. € | 2010 | 2009 | Veränd. |
|---|---|---|---|
| EBT | 70,8 | -39,2 | +110,0 |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | 77,5 | 169,7 | -92,2 |
| Mittelveränderung aus Investitionstätigkeit | -74,8 | -87,2 | +12,4 |
| Free Cashflow | 2,7 | 82,5 | -79,8 |
| Mittelveränderung aus Finanzierungstätigkeit | -2,3 | -58,0 | +55,7 |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 0,4 | 24,5 | -24,1 |
| sonstige Veränderung des Finanzmittelfonds | 11,5 | 2,6 | +8,9 |
| Finanzmittelfonds zu Beginn des Geschäftsjahres | 135,5 | 108,4 | +27,1 |
| Finanzmittelfonds am Ende des Geschäftsjahres | 147,4 | 135,5 | +11,9 |
Weitere Informationen siehe ausführliche Kapitalflussrechnung S. 120
Mit 23,6 % lag die Kennzahl »Working Capital in Relation zum Umsatz« deutlich besser als unser Mindestziel von 30 %.
Ausgehend von einem Ergebnis vor Steuern von 70,8 Mio. € erwirtschaftete KRONES eine Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit von 77,5 Mio. €. Wachstumsbedingt verringerte sich diese gegenüber dem Vorjahr um 92,2 Mio. €. Dies ist zurückzuführen auf das stark anziehende Geschäft, wodurch im Geschäftsjahr 2010 das Working Capital, also betriebsnotwendiges Kapital, aufgebaut wurde. Vor allem die Vorräte erhöhten sich um 54,9 Mio. € (Vorjahr: Verminderung um 49,7 Mio. €). Demgegenüber erhöhten sich die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte trotz Umsatzwachstum von 16,5 % um nur 7,5 Mio. €. Hierdurch betrug im Berichtszeitraum das Working Capital in Relation zum Umsatz 23,6 %. Damit stieg die Kennzahl im Vergleich zum sehr guten Vorjahreswert von 22,5 % nur leicht an und lag deutlich unter unserem Mindestziel von 30 %.
Operativer Cashflow KRONES Konzern in Mio. €

In Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte investierte KRONES im vergangenen Jahr 81,5 Mio. € (Vorjahr: 88,2 Mio. €). Die Mittel wurden unter anderem für neuen Fertigungsmaschinen, den Ausbau der internationalen LCS-Center sowie den Aufbau des Rohrbearbeitungszentrums in Neutraubling verwendet.
Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte KRONES Konzern in Mio. €

Nach Abzug der gesamten Investitionen vom operativen Cashflow verblieb dem Unternehmen 2010 ein Free Cashflow von 2,7 Mio. € (Vorjahr: 82,5 Mio. €).
Wegen des negativen Ergebnisses 2009 schüttete KRONES im Berichtszeitraum für das Geschäftsjahr 2009 keine Dividende aus. Im Vorjahr flossen aus dem Free Cashflow noch 18,1 Mio. € an die Aktionäre. Im Gegensatz zum Vorjahr erwarb KRONES keine eigenen Aktien. 2009 kaufte das Unternehmen an der Börse eigene Aktien für insgesamt 37,1 Mio. €.
Lediglich Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 2,3 Mio. € tilgte KRONES 2010 aus dem Free Cashflow. Somit summierte sich der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in 2010 auf lediglich minus 2,3 Mio. € (Vorjahr. minus 58,0 Mio. €).
Ausschüttungssumme KRONES Konzern in Mio. €

Starke Änderungen der Wechselkurse sowie Veränderungen des Konsolidierungskreises führten zur Erhöhung des Finanzmittelbestands von insgesamt 11,5 Mio. €. Per Saldo stiegen die liquiden Mittel von KRONES 2010 im Vergleich zum Vorjahr von 135,5 Mio. € auf einen Rekordwert von 147,4 Mio. €.
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente KRONES Konzern in Mio. € zum 31. Dezember

Vermögens- und Kapitalstruktur
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| in Mio. € zum 31. Dezember | 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 |
|---|---|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 569 | 542 | 534 | 475 | 430 |
| davon Anlagevermögen | 519 | 496 | 482 | 422 | 374 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.317 | 1.248 | 1.291 | 1.209 | 1.042 |
| davon Zahlungsmittel | 147 | 136 | 108 | 54 | 58 |
| Eigenkapital | 759 | 696 | 790 | 708 | 629 |
| Fremdkapital | 1.127 | 1.094 | 1.035 | 976 | 843 |
| langfristige Verpflichtungen | 125 | 125 | 144 | 155 | 147 |
| kurzfristige Verpflichtungen | 1.002 | 969 | 891 | 821 | 696 |
| Bilanzsumme | 1.886 | 1.790 | 1.825 | 1.684 | 1.472 |
Weitere Informationen siehe ausführliche Bilanz S. 118/119
KRONES hatte Ende 2010 eine Eigenkapitalquote von 40,2 % und gut 147 Mio. € Nettoliquidität.
Aufgrund des gestiegenen Geschäftsvolumens lag die Bilanzsumme des KRONES Konzerns zum 31. Dezember 2010 mit 1.886,1 Mio. € um 5,3 % höher als im Vorjahr (1.790,5 Mio. €), sie legte aber deutlich weniger zu als die Gesamtleistung (+18,4 %). Ende 2010 stand das Anlagevermögen von KRONES mit 519,0 Mio. € in der Bilanz (Vorjahr: 495,8 Mio. €). Während die Sachanlagen nur um 2,2 % von 407,4 Mio. € auf 416,3 Mio. € zulegten, stiegen die immateriellen Vermögenswerte um 16,8 % auf 100,6 Mio. € (Vorjahr: 86,1 Mio. €). Ein Grund hierfür ist, dass KRONES den Bereich Forschung und Entwicklung forcierte und sich daher die aktivierungspflichtigen Entwicklungsaufwendungen erhöhten. Eine detaillierte Darstellung zur Entwicklung des Anlagevermögens finden Sie im Konzernanhang auf Seite 132-134. Insgesamt verfügte das Unternehmen zum Bilanzstichtag 2010 über langfristige Vermögenswerte von 569,5 Mio. € (31. Dezember 2009: 542,5 Mio. €).
Nachdem das Geschäftsjahr 2009 des KRONES Konzerns durch die weltwirtschaftliche Situation geprägt war, konnte sich der Konzern im Geschäftsjahr 2010 in allen wesentlichen Kennzahlen verbessern. Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wurde im Wesentlichen durch den Anstieg der Gesamtleistung um 18,4 % geprägt. Auch die sehr solide Kapital- und Finanzsituation konnte weiter ausgebaut werden.
Die kurzfristigen Vermögenswerte von KRONES summierten sich Ende 2010 auf 1.316,6 Mio. €. Damit übertrafen sie den Vorjahreswert von 1.248,0 Mio. € um 5,5 %. Von 521,9 Mio. € auf 583,6 Mio. € erhöhten sich die Vorräte aufgrund der hohen Gesamtleistung des Unternehmens. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stiegen von 458,3 Mio. € unterproportional zum Umsatz um 10,3 % auf 505,3 Mio. €. Die sonstigen Vermögenswerte, die überwiegend geleistete Anzahlungen und Steuererstattungsansprüche beinhalten, gingen von 127,0 Mio. € auf 76,3 Mio. € zurück. Zum 31. Dezember 2010 verfügte KRONES über liquide Mittel von 147,4 Mio. € (31. Dezember 2009: 135,5 Mio. €). Das Eigenkapital von KRONES legte 2010 im Vergleich zum Vorjahr von 695,7 Mio. € auf 758,9 Mio. € zu, weil das Unternehmen wieder ein deutlich positives Ergebnis erwirtschaftete. Dadurch kletterte die Eigenkapitalquote von 38,9 % auf 40,2 % und rangiert damit weiterhin deutlich über dem Branchendurchschnitt.
Mit 124,8 Mio. € blieben die langfristigen Schulden im Vergleich zum Vorjahr (125,0 Mio. €) nahezu unverändert. Langfristige Bankschulden hatte KRONES zum 31. Dezember 2010 keine. Bei den kurzfristigen Schulden, die zum Bilanzstichtag 1.002,4 Mio. € (Vorjahr: 969,8 Mio. €) betrugen, blieben die Kundenanzahlungen mit 434,9 Mio. € im Vergleich zu 2009 fast konstant. Auch kurzfristige Bankschulden hatte KRONES per Ende 2010 keine. Damit betrug die Nettoliquidität, also die liquiden Mitteln und Wertpapiere des Umlaufvermögens abzüglich aller Bankschulden, zum Bilanzstichtag 147,4 Mio. €.
Ökonomie trifft Ökologie
Mit dem patentierten Bottle-to-Bottle-Recyclingkonzept von KRONES werden PET-Flaschen effizient und umweltschonend wiederverwertet. Sämtliche Prozessschritte finden in einer kompakten Anlage statt, die aus einem Wasch- und Bottle-to-Bottle-Modul besteht. Im ersten Schritt durchlaufen die gebrauchten PET-Flaschen eine Mühle. Das Mahlgut sind Flakes, die anschließend auf eine einheitliche Größe gebracht, von Etiketten befreit und in einem mehrstufigen Waschprozess gereinigt werden. Bevor das Material trocknet, werden Verschlüsse und Fremdstoffe aus dem Prozess entfernt.
Im nächsten Schritt erreicht das Rezyklat das Bottle-to-Bottle-Modul mit dem Vakuumreaktor als Herzstück. Bevor die homogenisierten, gereinigten und getrockneten Flakes in den Reaktor kommen, werden sie in zwei Stufen aufgeheizt. Im Vakuumreaktor gasen sämtliche Schadstoffe aus, ohne die Flakes mechanisch oder thermisch zu beschädigen. Am Ende des Prozesses steht PET, das die gleichen physikalischen Eigenschaften besitzt wie Neuware (Virgin-PET).
Aus dem gewonnenen Rezyklat entstehen Behälter, die wieder in der Getränke- und Lebensmittelindustrie eingesetzt werden können. Denn das PET-Material, das mit der umweltfreundlichen Technologie von KRONES gewonnen wird, erfüllt sogar die strengen Vorschriften der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA). KRONES schließt damit nicht nur den PET-Kreislauf, sondern bietet Abfüllbetrieben gleichzeitig erhebliche Kostenvorteile im Vergleich zum Einsatz von Virgin-PET.
Ressourcen schonen mit Gewinn
Rund 400 Mrd. Kunststoffflaschen werden jährlich mit Getränken befüllt. Bislang kehren PET-Flaschen größtenteils nicht in den Verpackungsmarkt zurück. KRONES bietet eine Recyclinganlage an, auf der gebrauchte Flaschen zu lebensmitteltauglichem Rezyklat verarbeitet werden. Das schont Ressourcen und die Umwelt.
Zukunftsstark und wertsichernd.
Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.
Bericht aus den Segmenten
Segment Produktabfüllung und -ausstattung
Segmentumsatz
Im Kerngeschäft und dem mit Abstand größten Segment bietet KRONES Maschinen und komplette Anlagen an, mit denen Kunden ihre Produkte abfüllen, verpacken, etikettieren und transportieren.
Am stärksten belebte sich das Geschäft 2010 in unserem Kernsegment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahr um 23,1 % auf 1.860,8 Mio. € (Vorjahr: 1.511,8 Mio. €). KRONES profitierte vor allem von der anziehenden Nachfrage nach Abfüll- und Verpackungsanlagen außerhalb Europas, allen voran in China und Südamerika. Unsere Kunden waren wieder zunehmend bereit, in komplette Abfülllinien zu investieren. Den größten Teil des Segmentumsatzes erwirtschafteten wir mit Maschinen und Anlagen, mit denen PET-Flaschen hergestellt, befüllt und verpackt werden. Insgesamt entfielen im vergangenen Jahr 85,6 % (Vorjahr: 81,1 %) des Konzernumsatzes auf das Kernsegment von KRONES.
Umsatz Segment Produktabfüllung und -ausstattung in Mio. €

Segmentergebnis
Die Ertragsstärke des Kernsegments »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« verbesserte sich im vergangenen Jahr deutlich. Von minus 19,5 Mio. € im Vorjahr auf 100,5 Mio. € kletterte das Ergebnis vor Steuern (EBT). Unsere Produktionskapazitäten waren sehr gut ausgelastet und die Preise bewegten sich von ihrem Krisenniveau leicht nach oben. Insgesamt war die Preisqualität 2010 aber weiterhin unbefriedigend. Auch deshalb erreichte die EBT-Marge, also das Ergebnis vor Steuern im Verhältnis zum Segmentumsatz, mit 5,4 % noch nicht das hohe Niveau vor der Wirtschaftskrise.
Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik
Segmentumsatz
Dieses Segment umfasst die Sudhaus- und Filtrationstechnik, also die Brauereitechnologie. Auch Anlagen, mit denen sensible Getränke wie Milch behandelt und Milchmixgetränke und Fruchtsäfte produziert werden, zählen zum Segment »Getränkeproduktion/Prozesstechnik«.
Um 15,4 % von 274,1 Mio. € im Vorjahr auf 232,0 Mio. € verringerte sich der Umsatz im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« 2010. Stark eingebrochen ist im Berichtszeitraum die Nachfrage aus Osteuropa. Dort konnte sich die Konjunktur 2010 noch nicht von ihrem tiefen Einbruch 2009 erholen. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz sank 2010 auf 10,7 % nach 14,7 % im Vorjahr.
Umsatz Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik in Mio. €
Umsatz Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik in Mio. €

Segmentergebnis
Obwohl der Segmentumsatz im vergangenen Jahr schrumpfte, konnten wir das Ergebnis im Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« im Vergleich zum Vorjahr leicht verbessern. Mit minus 14,1 Mio. € lag das Ergebnis vor Steuern um 0,8 Mio. € höher als 2009 (minus 14,9 Mio. €). Ein Grund hierfür war der bessere Produktmix.
Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Segment unterer Leistungsbereich (KOSME)
Segmentumsatz
Unsere Tochter KOSME bietet ein ähnliches Produktspektrum wie das Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« an, jedoch für weniger anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Mit KOSME erreichen wir auch Kunden aus dem mittleren Marksegment. Dies ergänzt das anspruchsvolle Kerngeschäft von KRONES ideal.
Im kleinsten Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« kam der Umsatz 2010 um 1,9 % auf 80,5 Mio. € (Vorjahr: 79,0 Mio. €) voran. Überproportional legte der außereuropäische Umsatz von KOSME zu. Gut vom Markt angenommen wurden die vielen Produkteinführungen. Trotz des leichten Umsatzanstiegs fiel der Anteil von KOSME am Gesamtumsatz 2010 von 4,2 % im Vorjahr auf 3,7 %.
Umsatz Segment KOSME in Mio. €

Segmentergebnis
Verschlechtert hat sich die Ertragssituation im Segment »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)« im Berichtszeitraum. Um das Segment langfristig auf solide Beine zu stellen, führte KRONES bei KOSME im Jahr 2010 umfangreiche Maßnahmen durch. Diese belasteten den Ertrag. Darüber hinaus waren die Preise vor allem in den angestammten Märkten von KOSME in Osteuropa und Russland stark unter Druck. Von Januar bis Dezember 2010 erwirtschaftete das Segment ein Ergebnis vor Steuern von minus 15,6 Mio. € (Vorjahr: minus 4,8 Mio. €).
Segmentergebnis (Ergebnis vor Steuern) in Mio. €

Schaukeln lohnt sich
Bier brauen ist nicht nur eine Wissenschaft für sich, sondern benötigt auch viel Energie. Ein Schwerpunkt der KRONES Prozesstechnik sind daher Technologien, mit denen Energie eingespart und Ressourcen geschont werden. Bestes Beispiel hierfür ist unser neues System EquiTherm, das bei der Würzeherstellung zum Einsatz kommt. Dieser Produktionsschritt verbraucht in Form von thermischer Energie die meiste Primärenergie in einer Brauerei.
Bereits etabliert ist das Sparkonzept der KRONES »Energieschaukel« zwischen Läuterwürzeerhitzer und Würzekochung. Sie wird vom Pfannendunstkondensator gespeist. Mit unserer neuen »Energieschaukel« EquiTherm verringert sich der Energiebedarf im Sudhaus noch stärker. EquiTherm entzieht der gekochten, heißen Würze Energie, die anschließend beim Maischprozess verwendet werden kann. Dieses Konzept funktioniert nur mit dem Maischgefäß ShakesBeer EcoPlus von KRONES. Denn aufgrund seiner speziellen Heizflächenanströmung ermöglicht der ShakesBeer EcoPlus auch bei niedrigen Vorlauftemperaturen einen sehr hohen Wärmestrom.
Die Bergquell Brauerei Löbau spart mit unserem Energiesparsystem mehr als 30 % Primärenergie. Bei einem Jahresausstoß von 200.000 Hektolitern Bier entspricht dies 500.000 Kilowattstunden thermischer Energie pro Jahr. Das ist umso bemerkenswerter, weil das Sudhaus der Brauerei bereits vor dem Einbau von EquiTherm mit modernster Technik ausgestattet war.
Bierbrauen mit Köpfchen
Wohl kein Mensch wird beim Genuss eines kühlen Biers darüber nachdenken, wie man beim Brauen des Gerstensaftes Energie einsparen könnte. Keine Sorge, darum kümmern sich die Spezialisten der KRONES Prozesstechnik. Mit der »Energieschaukel« EquiTherm hilft KRONES Brauereien, ihren Energieverbrauch um mehr als 20 % zu senken. Ein Grund zum Anstoßen.
Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.
Forschung und Entwicklung (f&e)
| ― | F&E-Aktivitäten orientieren sich am Nachhaltigkeitsprogramm enviro |
| ― | Erfolgreicher Dialog mit Kunden und Lieferanten |
| ― | Viele Innovationen im KRONES Produktangebot |
KRONES investiert nachhaltig in f&e, damit laufend neue Produkte und Technologien entstehen.
Um unsere technologische Führung zu sichern und auszubauen, investieren wir viel Kraft und Geld in den Bereich Forschung und Entwicklung. KRONES hat ein Team aus insgesamt mehr als 1.700 hochqualifizierten Mitarbeitern zusammengestellt. Ein Teil der F&E-Mannschaft treibt strategische Entwicklungsaufgaben voran. Darüber hinaus verbessert die Großzahl der Mitarbeiter permanent bestehende Produkte und Dienstleistungen, um den Nutzen für die Kunden weiter zu steigern. Dabei stehen effiziente und zuverlässige Anlagen während des gesamten Lebenszyklusses im Fokus.
In unserer Branche ist es wichtig, Innovationen und Know-how patentrechtlich abzusichern. KRONES hat dies in den vergangenen Jahren mit einer sehr erfolgreichen Patentstrategie umgesetzt, was sich in einer deutlich gestiegenen Anzahl von Patenteinträgen widerspiegelt. Ende des Berichtszeitraums besaß KRONES etwa 2.000 Patente und Gebrauchsmuster (Vorjahr: rund 1.600).
enviro im Bereich Forschung und Entwicklung fest verankert
Mit dem 2008 gestarteten Nachhaltigkeitsprogramm enviro hat KRONES in der Verpackungsindustrie einen Standard für die Energie- und Medieneffizienz von Maschinen und Anlagen geschaffen. Das prägte auch den Bereich Forschung und Entwicklung des Unternehmens. Es zählen nicht mehr nur traditionelle Aspekte wie technische Leistungsdaten und die Zuverlässigkeit von Maschinen, sondern auch Umweltbewusstsein und Ressourcenschonung. Inzwischen orientieren sich alle Entwicklungen von KRONES am enviro-Programm, das 2009 von TÜV SÜD zertifiziert wurde.
Wir betrachten den gesamten Produktions- und Abfüllprozess von Getränken und analysieren detailliert die Verbrauchsdaten der eingesetzten Maschinen. Danach tüfteln unsere Ingenieure an intelligenten Lösungen mit dem Ziel, die Verbräuche zu minimieren. Am Ende der Entwicklungsarbeit stehen Anlagen, mit denen die Abnehmer dauerhaft Energie und andere Medien wie Wasser und Druckluft einsparen. Damit bieten wir den Kunden echten Mehrwert und sichern uns einen Wettbewerbsvorteil.
Um ständig noch bessere Produkte und Dienstleistungen anbieten zu können, binden wir unsere Kunden in den Entwicklungsprozess ein. Im Rahmen von Veranstaltungen wie dem Expertendialog von KRONES gewinnen wir wichtige Informationen, in welchen Bereichen von Seiten der Anwender der größte Einsparbedarf von Energie und anderen Medien besteht.
Darüber hinaus reicht KRONES die Forderungen nach Effizienzverbesserungen bei allen eingesetzten Komponenten in einem kreativen Dialog auch an seine Lieferanten weiter.
Innovationen im Geschäftsjahr 2010
Dass unsere Forschungs- und Entwicklungsarbeit Früchte trägt, zeigt sich an der Vielzahl innovativer Maschinen und Anlagen die KRONES auf den Markt bringt. Im Folgenden stellen wir Ihnen einige Beispiele vor.
Mit der Streckblasmaschine Contiform setzt KRONES mit konsequenter Weiterentwicklung und Innovation unverändert Maßstäbe. Wir haben nicht nur die Kavitätenleistung weiter gesteigert, sondern gleichzeitig den Bedarf von Energie und Blasluft um bis zu 25 % reduziert. Damit hat KRONES den Kundennutzen massiv erhöht. Mit der eigen entwickelten Preformsortieranlage Contifeed, die über automatische Störungsbeseitigungsmechanismen verfügt, haben wir den Wirkungsgrad der Contiform weiter verbessert.
Die Streckblasmaschine Contiform ist jetzt noch leistungsstärker.
Mit der FlexWave-Technologie können mehrfarbige PET-Preforms verarbeitet werden.
Das FlexWave-Verfahren von KRONES ist eine innovative Mikrowellen-Heiztechnologie, mit der Preforms erwärmt werden. Das Konzept besticht durch extreme Energieeffizienz und hohe Flexibilität. Durch die sehr kurze Heizzeit der PET-Rohlinge ist die Anzahl der im Ofen befindlichen Preforms stark reduziert, was zu geringsten Preformverlusten im Falle eines ungeplanten Stopps führt. Anfahrzeiten zum Wiederaufheizen des Systems gibt es nicht. Das FlexWave-Verfahren ist sehr variabel, unabhängig von Preformfarbe, PET-Material und Recyclinganteil, es stellt ein echtes Alleinstellungsmerkmal von KRONES im Markt dar. Auch die Verarbeitung von mehrfarbigen Preforms ist kein Problem.
Ein Verfahren zur Herstellung ovaler und asymmetrischer Kunststoff-Behälter hat das Unternehmen mit ProShape entwickelt. Mit dieser innovativen Technologie erschließt KRONES erhebliches Marktpotenzial in Branchen außerhalb der Getränkeindustrie.
ProShape - ein innovatives Verfahren, um ovale und asymmetrische Kunststoffbehälter zu produzieren.
Stark wachsen wird in den kommenden Jahren die Nachfrage nach Fruchtsäften mit Partikeln (Fruchtstücken, Fasern und Pulpen). Für dieses Produktsegment hat KRONES ein durchgängiges Verfahren von der Produktbehandlung bis zur Abfüllung realisiert. Dabei werden die Fruchtstücke und Säfte nach thermischer Behandlung durch die VarioFlash/VarioAsept der Füllmaschine getrennt zugeführt und erst in der Flasche gemischt.
Das neue FlexiFruit System zur Dosierung von Fruchtstücken oder Pulpe bietet entscheidende Vorteile. Die Anlage ist einfach aufgebaut und bezüglich der zu verarbeitenden Produkte sehr flexibel. Kurze Umstellzeiten und genau dosierte Rohstoffe sorgen für niedrige Betriebskosten. Das innovative Verfahren ist für die Abfülltechnologien HotFill und Aseptik verfügbar.
Neben der bewährten Nassaseptik PETAsept L hat KRONES mit der Trockenaseptik PETAsept D und der PETAsept D compact für höchste Flexibilität im Leistungsbereich bis zu 12.000 Behältern pro Stunde ein Portfolio für die Verpackung von Getränken unter aseptischen Bedingungen entwickelt, das allen Kundenanforderungen gerecht wird.
KRONES hat sein Produktportfolio zum aseptischen Abfüllen von PET-Flaschen erweitert.
Den ErgoBloc L zur Primärverpackung von Getränken in PET-Behältern haben wir weiter verbessert und mit großer Akzeptanz im Markt etabliert. Neben der Flaschenproduktion, dem Etikettieren, dem Befüllen und Verschließen von Behältern versorgen der KRONES Contifeed und die KRONES Capcade das System mit Preformen und Verschlüssen. Somit gewährleistet KRONES eine höchst effiziente und flexible Gesamtlösung auf engstem Raum. Mit dem ErgoBloc L haben wir neue Maßstäbe in Bezug auf Wirtschaftlichkeit, Nachhaltigkeit und Ergonomie gesetzt.
Lifecycle Service (LCS)
Das Servicegeschäft von KRONES
| ― | Internationale Service Center erweitert |
| ― | LOS bietet neue Dienstleistung an |
| ― | Akademie bildet mehr Kundentrainer aus |
Das Servicegeschäft hat bei KRONES als Komplettanbieter einen hohen Stellenwert. Für unsere weltweiten Kunden ist es wichtig, dass ihre Maschinen und Anlagen störungsfrei laufen und sie ihre Produkte dauerhaft in höchster Qualität fertigen können. Erfolgskritische Anteile ihrer Wertschöpfungskette lagern sie zunehmend auf KRONES aus. Um zu gewährleisten, dass unsere Abnehmer reibungslos produzieren können, betreuen wir sie kontinuierlich. Mit vorbeugenden Servicemaßnahmen vermeiden wir Maschinenausfälle so weit wie technisch möglich. Treten dennoch Produktionsprobleme auf, lösen wir diese schnell. Dazu müssen unsere Service-Spezialisten weltweit vor Ort und Ersatzteile global verfügbar sein. Um diesen hohen Anforderungen gerecht zu werden, baute KRONES das Servicegeschäft in den vergangenen Jahren massiv aus.
Mehr als 1.800 hochqualifizierte Mitarbeiter garantieren, dass den Kunden von KRONES jederzeit und an jedem Ort der Welt ein umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsangebot in Top-Qualität zur Verfügung steht. Der Bereich LCS umfasst in allen Segmenten das komplette Wartungs- und Instandhaltungsgeschäft, Ersatz- und Rüstteile, individuelle Dienstleistungen, Softwaretools sowie Schulungen.
Weitere Informationen unter: www.krones.com/de/lcs.htm
Das LCS Produktportfolio von KRONES
Unser Angebot ist modular aufgebaut. Die Kunden können sich daraus ihr individuelles Serviceprogramm zusammenstellen.
LCS Services
| ― | OnSite: Klassische Wartung und Instandhaltung vor Ort beim Kunden. |
| ― | Productivity: Mit modernen Analysemethoden optimieren wir Anlagen und machen sie wirtschaftlicher. |
| ― | Support: Schnelle Hilfe im Notfall durch 24/7-Service Line und Fernwartung. |
| ― | Training: Kundenorientierte Schulungen für das Bedien- und Wartungspersonal. |
| ― | Design: Rundumbetreuung beim Gestalten neuer PET-Behälter. |
LCS Parts + Software
| ― | Original Spares: Originale Ersatz- und Verschleißteile sowie von KRONES überholte Ersatzteile höchster Qualität liefern wir schnell und zuverlässig. |
| ― | Retrofitting: Schnelles und effizientes Umrüsten von Anlagen. Darüber hinaus erhöhen wir die Produktivität von Maschinen durch neu entwickelte Bauteile oder Steuerungsprogramme. |
| ― | Consumables: Hochwertige Betriebsstoffe, die optimalen Betrieb von Maschinen gewähren sowie Kleb-, Schmierstoffe und Reinigungsmittel von KIC KRONES. |
| ― | SoftTools: Software, die verschiedene Maschinendaten erfasst und analysiert und so zum Beispiel Instandhaltungsbedarf frühzeitig erkennt. |
Mit diesem einzigartigen Produkt- und Dienstleistungsangebot begleitet KRONES seine Geschäftspartner während des kompletten Lebenszyklusses von Maschinen und Anlagen. Das beginnt bereits in der Planungs- und Investitionsphase, in der wir die Anforderungen gemeinsam mit dem Kunden genau definieren und die Anlage sicher in Betrieb nehmen. Nach dem Start der Produktion geht es nicht nur darum, die Anlage am Laufen zu halten und ihren Wert zu bewahren. Unser Fokus liegt darauf, die Qualität und die Wirtschaftlichkeit der Produktion durch begleitenden Service kontinuierlich zu verbessern.
KRONES bietet im Servicegeschäft ein umfangreiches Produkt- und Dienstleistungsspektrum an.

Auch das eigene Serviceangebot optimiert KRONES ständig. So bieten wir beispielsweise seit Anfang 2011 Kunden in Europa den »LCS Support« an. Mit dieser Dienstleistung unterstützen wir unsere Abnehmer bei Störungen telefonisch bei der Fehlersuche. Darüber hinaus sind wir in der Lage, via Ethernet direkt auf Maschinendaten zuzugreifen und so das Bedien- und Instandhaltungspersonal zu unterstützen. »LCS Support« soll künftig auch in anderen Regionen angeboten werden.
KRONES investiert stark in internationale Service Center
Im Servicegeschäft hat Kundennähe oberste Priorität. KRONES unterhält weltweit mehr als 40 Niederlassungen, die das komplette Produkt- und Dienstleistungsangebot von LCS zum Kunden bringen. Darüber hinaus haben wir in den vergangenen Jahren an strategisch wichtigen Punkten insgesamt sieben Service Center errichtet, die den Niederlassungen als dezentrale Stützpunkte dienen.
Vor allem die Service Center für die Regionen China, Asien/Pazifik, Südamerika und Afrika baute KRONES 2010 deutlich aus. Das spiegelt sich auch in insgesamt mehr als 100 neuen Mitarbeitern wider. Am stärksten gewachsen ist 2010 unser chinesisches Service Center in Taicang.
Die KRONES Akademie
An unserer Akademie bieten wir ein breites, praxisorientiertes Schulungsangebot. Mehr als 50 qualifizierte Ausbilder vermitteln an den Standorten der Akademie dem Bedienpersonal unserer Kunden die Grundlagen von Maschinen, führen spezielle Kurse für individuelle Aufgaben durch und trainieren Führungskräfte. Alle Angebote verfolgen das Ziel, dass unsere Abnehmer die Maschinen und Anlagen von KRONES perfekt beherrschen, um diese sicher und wirtschaftlich zu betreiben. Im vergangenen Jahr besuchten insgesamt 12.436 Teilnehmer die Veranstaltungen der KRONES Akademie am Hauptsitz der Einrichtung in Neutraubling sowie an den internationalen Schulungszentren. Ein wichtiges Schulungselement ist »Train the Trainer«, also die Fortbildung von KRONES Kundentrainern. Mit dem an der Akademie neu gewonnenen Wissen leisten sie dem Anlagenbetreiber vor Ort wertvolle Hilfe. Die Anzahl von Kundentrainern nahm in den vergangenen Jahren kontinuierlich zu und lag Ende 2010 bei 72.
Mit der Schulung »Train the Trainer« bildet KRONES seine Kundentrainer fort.
KRONES Kundentrainer

Sehr erfolgreich war der »Expertendialog«, den die Akademie 2010 in Neutraubling veranstaltete. Mehr als 50 Fachleute aus namhaften Abfüllbetrieben und verschiedenen Branchen der Getränkeindustrie tauschten ihre praktischen Erfahrungen aus der Produktion und im Service aus. In Vorträgen, die überwiegend aus den Reihen der KRONES Kunden kamen, wurden Strategien und Lösungsansätze dargestellt und anschließen in Gesprächsforen diskutiert.
Mitarbeiter
Zahl der Mitarbeiter auf Rekordstand
Die Entscheidung, auch im Krisenjahr 2009 auf betriebsbedingte Kündigungen zu verzichten, war die Grundlage für die positiven Geschäftsergebnisse im Jahr 2010. Nur mit unseren hoch qualifizierten und motivierten Mitarbeitern waren wir in der Lage, die starke Nachfrage nach unseren Produkten und Dienstleistungen zu befriedigen. Im Berichtsjahr haben wir sogar unsere Stammbelegschaft wieder deutlich aufgestockt. So stieg die Mitarbeiterzahl im Berichtszeitraum auf einen Rekordstand von 10.575 nach 10.238 im Vorjahr. Wir haben unsere Kapazitäten sowohl im Inland als auch im Ausland erweitert.
Mitarbeiter nach Regionen

Dass unsere Mitarbeiter für ihre anspruchsvollen Tätigkeiten bestens ausgebildet sind, zeigt die Qualifikationsstruktur unserer Mitarbeiter. Nahezu die komplette Belegschaft in den deutschen Werken verfügt über eine qualifizierte Berufsausbildung. Der Anteil unsere Mitarbeiter mit abgeschlossenem Studium stieg erneut auf 16,7 %.
Sehr gut ausgebildet sind unsere Mitarbeiter.
Qualifikationsstruktur Mitarbeiter in Deutschland

Attraktiver Arbeitgeber für gute Nachwuchskräfte
KRONES bietet motivierten jungen Leuten 25 verschiedene Ausbildungsberufe an.
Die ausgezeichnete Berufsausbildung unserer Mitarbeiter ist die Basis für den nachhaltigen Unternehmenserfolg von KRONES. Daher bietet das Unternehmen Jahr für Jahr - auch in Krisenzeiten - vielen jungen Leuten eine attraktive und anspruchsvolle Ausbildung in 25 verschiedenen Berufen an. Hierfür investieren wir im Durchschnitt rund 70.000 Euro in jeden Auszubildenden.
Wir stellen aber auch hohe Ansprüche an unsere Auszubildenden. Von den rund 1.700 Schulabgängern, die sich für eine Ausbildung im Jahr 2010 beworben hatten, starteten nach einem harten Auswahlprozess 136 junge Menschen im Herbst 2010 bei KRONES in das Berufsleben. Rund ein Drittel von ihnen verfügt über den qualifizierten Hauptschulabschluss, etwa 50 % haben mittlere Reife, die übrigen Abitur.
Zahl der Ausbildungsanfänger KRONES AG

Insgesamt bildete KRONES Ende 2010 in Deutschland 499 junge Menschen aus. Damit liegt die Ausbildungsquote bei 6,1 %. 441 Jugendliche waren in gewerblichtechnischen, 58 in kaufmännischen Ausbildungsberufen tätig.
Ziel von KRONES ist es, den Auszubildenden neben den vorgeschriebenen Lerninhalten zusätzliche Qualifikationen wie Englisch und Präsentationstechniken sowie Auslandserfahrungen durch Aufenthalte in ausländischen Tochtergesellschaften zu vermitteln.
Die Besten jedes Ausbildungsjahrgangs werden von KRONES mit einem Stipendium für ein anschließendes Studium belohnt. 2010 kamen 5 junge Menschen in den Genuss eines KRONES Stipendiums.
Enge Zusammenarbeit mit Hochschulen und Studenten
Um frühzeitig den Kontakt zu Hochschulabsolventen zu knüpfen, arbeitet KRONES seit Jahren intensiv mit Hochschulen zusammen. Das Unternehmen organisiert Veranstaltungen, auf denen sich angehende Ingenieure und Akademiker über die verschiedenen Berufsbilder und die Karrierechancen bei KRONES informieren können. Da KRONES einen sehr guten Ruf als attraktiver Arbeitgeber bei Hochschülern genießt, sind diese Veranstaltungen regelmäßig gut besucht.
Abschlussarbeiten bei KRONES

Ein weiteres gutes Beispiel für die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft ist unsere langjährige Kooperation mit der Hochschule und der Universität Regensburg. KRONES gibt hier einer Vielzahl von Nachwuchswissenschaftlern mit Praxissemestern und Abschlussarbeiten die Chance, erste Praxiserfahrungen zu sammeln. Die Hochschüler werden dabei während ihrer Tätigkeit intensiv von KRONES Mitarbeitern unterstützt. Zudem können sie, um einen möglichst tiefen Einblick ins Unternehmen zu erhalten, an einer speziell für sie konzipierten Vortragsreihe teilnehmen. In jedem Quartal finden für die jungen Hochschüler drei Vorträge statt, die von KRONES Mitarbeitern gehalten werden. Themen hierfür sind beispielsweise Behälterdesign, Logistiksysteme oder das Nachhaltigkeitsprogramm enviro. Danach stellen sich die KRONES Experten den Fragen der Studenten.
Praktikanten KRONES AG

2010 betreuten wir insgesamt 226 Abschlussarbeiten und 685 Praktikanten in verschiedenen praxisorientierten Projekten. Aus diesem Pool gewinnt KRONES jedes Jahr eine Vielzahl hoch qualifizierter Mitarbeiter.
Weitere Informationen zum Thema Mitarbeiter entnehmen Sie bitte unserem Nachhaltigkeitsbericht 2010. Dieser ist im Internet unter www.krones.com/de/unterneh-men/nachhaltigkeit.htm abrufbar.
Nachhaltiges Wirtschaften
Der Anspruch, nachhaltig und gesellschaftlich verantwortlich zu wirtschaften, ist schon seit Jahrzehnten Teil der Unternehmensphilosophie von KRONES. Sich von grundlegenden Werten wie Ehrlichkeit, Transparenz, Fairness und Authentizität leiten zu lassen, ist das übergeordnete Ziel unserer CSR (Corporate Social Responsibility)-Strategie. Mit ihr wollen wir soziale und ökologische Aspekte in die Geschäftsprozesse aufnehmen und damit langfristig zum wirtschaftlichen Erfolg beitragen.
Neben der übergeordneten strategischen Verankerung haben wir die gesellschaftliche Verantwortung in unsere Grundwerte, Leitlinien und Kodizes integriert.
Chancen nutzen - Risiken verringern
Angesichts des ständigen Wandels im Unternehmensumfeld gilt es, neue Herausforderungen frühzeitig zu erkennen. Durch den kontinuierlichen Austausch mit unseren Interessengruppen analysieren wir systematisch Chancen und Risiken der CSR-Themenfelder und bewerten sie. Das hilft uns, eventuelle Schwachstellen oder neue Anforderungen rechtzeitig zu erkennen. Damit minimieren wir Risiken für das Unternehmen und stärken gleichzeitig das Vertrauen, das unsere Stakeholder in uns setzen und sichern die Reputation des Unternehmens.
KRONES will aber auch die Chancen des Wandels nutzen und neue Geschäfte und Mitarbeiter akquirieren. So entwickeln wir unter »enviro« für unsere Kunden besonders ressourcenschonende Produkte und Dienstleistungen. Außerdem ziehen wir durch hohe Investitionen in den Standort Deutschland und unsere mitarbeiterfreundliche Unternehmenskultur qualifizierte Arbeitskräfte an - einer der wesentlichen Erfolgsfaktoren für die Zukunft von KRONES.
Strategie 2015
KRONES ist auch im CSR-Bereich der Konkurrenz voraus.
Künftig wollen wir unsere Nachhaltigkeitsexpertise noch gezielter einsetzen, um die sich bietenden Chancen zu nutzen und bestehende sowie potenzielle Risiken zu verringern. Hierfür haben wir uns klare, ambitionierte und nachvollziehbare Ziele für die kommenden fünf Jahre gesetzt. Damit wollen wir uns in allen Handlungsfeldern (Ökonomie, Ökologie, Gesellschaft) nochmals deutlich verbessern und somit auch im CSR-Bereich unsere Marktführerschaft untermauern.
Weitere interessante Informationen zum Thema Nachhaltigkeit entnehmen Sie bitte unserem von TÜV SÜD zertifizierten Nachhaltigkeitsbericht. Dieser ist im Internet unter www.krones.com/de/unternehmen/nachhaltigkeit.htm aufrufbar.
Innovative Ausbildungswege
Gemeinsam mit der Hochschule Regensburg bietet KRONES mit dem dualen Studiengang ein attraktives Ausbildungsmodell an. Es kombiniert die Praxisnähe einer Berufsausbildung mit dem wissenschaftlichen Know-how eines Hochschulstudiums. Die Absolventen erreichen nach nur 4,5 Jahren zwei Abschlüsse: Eine abgeschlossene Berufsausbildung sowie den akademischen Grad »Bachelor of Engineering« oder »Bachelor of Science«. KRONES bietet das duale Studium für die Studiengänge Mechatronik, Elektro- und Informationstechnik, Verfahrenstechnik, Umwelttechnik, Maschinenbau, Wirtschaftsingenieurwesen und Informatik an.
Einen innovativen Ausbildungsweg beschritt KRONES auch mit »Profil 21«. Unser jüngstes Berufsbild ist speziell auf die Aufgaben im Service zugeschnitten. Damit reagieren wir auf die zunehmende Bedeutung des Bereichs Service für unser Unternehmen. Innerhalb von 4,5 Jahren erwerben die jungen Menschen neben dem Berufsabschluss zusätzlich den Technikertitel und den international anerkannten Titel »Expert of Service-Engineering«. Danach sind die Berufsanfänger nicht nur für die hohen Anforderungen des Servicegeschäftes bestens gerüstet, sondern haben ideale Voraussetzungen für interessante Entwicklungsmöglichkeiten im weiteren Berufsleben. Im März 2010 erhielten die ersten KRONES »Profil 21«-Auszubildenden den Facharbeiterbrief zum Elektroniker der Fachrichtung Betriebstechnik. Damit haben 19 junge Männer und Frauen, die die anspruchsvolle Ausbildung durchlaufen, den ersten Teil der Wegstrecke erfolgreich abgeschlossen. Nun gilt es, in den ausstehenden 18 Monaten neben dem Besuch der Technikerschule auch in Praxiseinsätzen im Service weiteres Wissen zu erwerben.
Profil 21

Top Ausbildung sichert künftige Erfolge
Damit die Erfolgsgeschichte von KRONES anhält, benötigen wir eine hoch qualifizierte Belegschaft. Das Fundament hierfür ist eine erstklassige Ausbildung der Mitarbeiter. KRONES investiert viel in sein attraktives Ausbildungsangebot für junge Menschen. Wir bereiten unsere Auszubildenden optimal auf alle Herausforderungen vor.
Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.
Risiko- und Chancenbericht
| ― | Risiken werden laufend identifiziert |
| ― | Effiziente Kontroll- und Steuerungsinstrumente |
Risikomanagementsystem wird permanent ausgebaut
KRONES begegnet möglichen Risiken aktiv. Alle wesentlichen Geschäftsprozesse unterliegen laufend einem internen Kontroll- und Steuerungssystem.
Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist KRONES einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diese möglichen Risiken frühzeitig zu erkennen, ihnen aktiv zu begegnen und sie zu begrenzen, überwachen wir alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend. Integraler Bestandteil des Risikomanagementsystems von KRONES ist ein internes Kontroll- und Steuerungssystem, mit dem wir alle relevanten Risiken erfassen, analysieren und bewerten. In einem detaillierten und fortlaufenden Planungs-, Informations- und Kontrollprozess überwachen wir die wesentlichen Risiken sowie bereits eingeleitete Gegenmaßnahmen. Unser Risikomanagementsystem, das wir anhand praktischer Erfahrungen permanent ausbauen und verbessern, besteht aus den Modulen Risikoanalyse, Risikoüberwachung sowie Risikoplanung und -steuerung.
Risikoanalyse
Um mögliche Risiken frühzeitig zu identifizieren, beobachten wir kontinuierlich sämtliche Geschäftsaktivitäten. Bereits vor der Auftragsannahme unterziehen wir Angebote einer Rentabilitätsprüfung. Ab einer fest definierten Ordergröße durchlaufen die Aufträge darüber hinaus eine mehrdimensionale Risikoanalyse. Neben der Rentabilität werden dabei Finanzierungsrisiken, technologische Risiken sowie Termin- und sonstige vertragliche Risiken einzeln erfasst und bewertet, bevor ein Auftrag angenommen wird. Das KRONES Risikomanagement setzt damit bereits vor der Entstehung von Risiken an.
Risiken, die sich für unser Unternehmen aus der Änderung von Markt- oder Wettbewerbsverhältnissen ergeben, begegnen wir, indem wir über alle Segmente und Bereiche hinweg turnusgemäß detaillierte Markt- und Wettbewerbsanalysen erstellen. Darüber hinaus führen wir jedes Jahr für die AG und alle Gesellschaften des Konzerns eine umfangreiche Risikoinventur durch, die zu entsprechenden Maßnahmen und Aktionen zur Risikoreduzierung führen. Grundprinzipien sowie der Ablaufprozess sind in einer Risikorichtlinie dokumentiert. Das Risikomanagementsystem dient nicht nur dem gesetzlich vorgegebenen Zweck der Früherkennung existenzgefährdender Risiken, sondern erfasst darüber hinaus auch alle Risiken, die die Ertragslage des Unternehmens wesentlich beeinträchtigen können.
Risikoüberwachung
Durch verschiedene, miteinander verzahnte Controllingprozesse überwachen wir die Risiken im KRONES Konzern. Mit regelmäßigen und umfassenden Berichten aus den einzelnen Geschäftseinheiten werden der Vorstand und andere Entscheidungsträger frühzeitig über alle eventuellen Risiken und Planabweichungen informiert. Bei Projekten mit hohem Auftragswert werden Risikopotenziale in turnusgemäßen Treffen untersucht und bewertet. Mitarbeiter, die Risiken identifizieren, geben ihre Informationen zeitnah über das unternehmensinterne Meldewesen weiter.
Risikoplanung und -Steuerung
Für unser Kontroll- und Steuerungssystem nutzen wir im Wesentlichen folgende Instrumente, mit denen wir unsere Geschäfte planen und Risiken steuern.
| ― | Jahresplanung |
| ― | Mittelfristplanung |
| ― | Strategische Planung |
| ― | Rollierende Prognoserechnung |
| ― | Monats- und Quartalsreports |
| ― | Investitionsplanung |
| ― | Produktionsplanung |
| ― | Kapazitätsplanung |
| ― | Projektcontrolling |
| ― | Debitorenmanagement |
| ― | Wechselkursabsicherungsgeschäfte |
| ― | Versicherungen |
Organisation des Risikomanagements
Das Risikomanagement ist bei KRONES formell im Controlling verankert. Hier laufen alle relevanten Informationen zusammen und werden dem Vorstand aufbereitet als Management-Tool zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus gibt es in den verschiedenen Segmenten und Bereichen des Unternehmens Risikobeauftragte, die für das Risikomanagement verantwortlich sind. Dies beinhaltet Risikoerkennung und -reporting sowie Einleitung und Umsetzung von Maßnahmen zur aktiven Risikosteuerung.
Risikocontrolling
Operative und finanzielle Risiken werden von KRONES permanent analysiert, diskutiert und dokumentiert. Auch bereits eingeleitete Gegenmaßnahmen werden im Rahmen unterjähriger Controllingprozesse auf ihre Wirksamkeit überwacht. Neben Auftragseingang, Auftragsbestand und Umsatz werden sämtliche Aufwandsarten, der Cashflow sowie wesentliche Bestandteile des Umlaufvermögens und der Bilanz dargestellt. Aus den Zahlen ergeben sich Risikoeinschätzungen hinsichtlich des laufenden Geschäfts und Optionen hinsichtlich zukünftiger Projekte.
Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess
Mit dem internen Kontroll- und Risikomanagementsystem (IKR) im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess stellt KRONES sicher, dass sämtliche Geschäftsvorfälle bilanziell stets richtig erfasst, aufoereitet, gewürdigt und in die Rechungslegung übernommen werden. Das IKR von KRONES umfasst alle Grundsätze, Methoden und Maßnahmen, die garantieren, dass die Rechnungslegung des Unternehmens wirksam, wirtschaftlich sowie ordnungsgemäß ist und alle maßgeblichen rechtlichen Vorschriften eingehalten werden.
Die wesentlichen Merkmale des bei KRONES bestehenden internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den (Konzern-)Rechnungslegungsprozess können wie folgt beschrieben werden:
| ― | Im KRONES Konzern besteht eine klare Führungs- und Unternehmensstruktur. Bereichsübergreifende Schlüsselfunktionen werden zentral gesteuert. |
| ― | Die Funktionen der im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess wesentlich beteiligten Unternehmensbereiche sind klar getrennt und Verantwortungsbereiche eindeutig zugeordnet. |
| ― | Innerhalb der Geschäftsbereiche werden regelmäßige Kontrollfunktionen vor allem durch das Controlling übernommen. |
| ― | Im Finanz- und Rechnungswesen wird, soweit möglich, Standardsoftware eingesetzt. |
| ― | Durch entsprechende Einrichtungen im IT-Bereich wird die im Finanz- und Rechnungswesen eingesetzte Unternehmenssoftware gegen unbefugte Zugriffe geschützt. |
| ― | Es besteht ein adäquates Richtlinienwesen (Zahlungsrichtlinien, Reisekostenrichtlinien u. a.), das laufend aktualisiert wird. |
| ― | Alle Abteilungen, die am Rechnungslegungsprozess beteiligt sind, sind qualitativ geeignet ausgestattet. |
| ― | In regelmäßigen Stichproben prüfen wir laufend, ob Buchhaltungsdaten vollständig und richtig sind. Darüber hinaus führt die eingesetzte Software programmierte Plausibilitätsprüfungen durch. |
| ― | Bei allen rechnungslegungsrelevanten Vorgängen wenden wir das Vier-Augen-Prinzip an. |
Risikokategorien
Finanzielle Risiken
Angaben zu IFRS 7 Risikoberichterstattung zu Finanzinstrumenten.
Grundsätzlich bestehen durch regionale und kundenbezogene Diversifizierungen keine wesentlichen Risikokonzentrationen bezüglich der unten genannten Risikokategorien.
1. Ausfallrisiken
Das Ausfallrisiko beschreibt das maximale Risikopotenzial, das sich aus den einzelnen Positionen der Finanzinstrumente zum Berichtszeitpunkt ergibt. Etwaig vorhandene Sicherheiten werden nicht berücksichtigt.
1.1 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Das Kreditrisiko beschreibt die Gefahr eines ökonomischen Verlustes, welcher dadurch entsteht, dass ein Kunde seinen vertraglichen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt.
KRONES steuert Kreditrisiken aus Forderungen aus Lieferungen und Leistungen auf Basis von internen Richtlinien. Ein Großteil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist durch verschiedene, gegebenenfalls länderspezifische Sicherungsformen abgesichert. Die Sicherungen umfassen zum Beispiel den Eigentumsvorbehalt sowie Garantien und Bürgschaften oder Akkreditive. Um dem Kreditrisiko vorzubeugen, werden ferner externe Bonitätsprüfungen von Kunden durchgeführt. Darüber hinaus existieren Prozesse zur laufenden Überwachung von eventuell ausfallgefährdeten Forderungen.
Bedingt durch die Komplexität unserer Maschinen und Anlagen kommt es zu Verschiebungen bei den Zahlungseingängen. Die, gemessen am Gesamtvolumen, sehr geringen tatsächlichen Forderungsausfälle belegen die Effektivität der vorgenommenen Maßnahmen.
Das theoretisch maximale Kreditrisiko aus den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen entspricht dem Buchwert.
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| davon: zum Abschlussstichtag in den folgenden Zeitbändern überfällig |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in T€ | Buchwert | zum Abschlussstichtag nicht überfällig | bis zu 90 Tagen | zwischen 90 und 180 Tagen | zwischen 180 und 360 Tagen | über 360 Tage |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| 31.12.2010 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 528.209 | 351.127 | 93.447 | 26.827 | 28.845 | 27.963 |
| 31.12.2009 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 477.085 | 320.143 | 57.690 | 22.476 | 39.102 | 37.674 |
1.2 Derivative Finanzinstrumente
KRONES verwendet derivative Finanzinstrumente ausschließlich für das Risikomanagement. Ohne den Einsatz von derivativen Finanzinstrumenten wäre das Unternehmen höheren finanziellen Risiken ausgesetzt. Sie decken im Wesentlichen die Risiken ab, die aus Kursveränderungen des us-Dollar, des Neuseeland-Dollar und des Schweizer Franken gegenüber dem Euro entstehen können. Das Ausfallrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten besteht maximal in der Höhe des Saldos der positiven Marktwerte bei Ausfall eines Vertragspartners. Hierzu verweisen wir auf den Konzernanhang.
1.3 Sonstige finanzielle Vermögenswerte
Die maximale Kreditrisikoposition aus den sonstigen finanziellen Vermögenswerten entspricht dem Buchwert dieser Instrumente. KRONES ist aus den sonstigen Vermögenswerten keinem wesentlichen Ausfallrisiko ausgesetzt. Die darin enthaltenen Vermögenswerte sind kurzfristig. Die Ausleihung besteht im Wesentlichen gegenüber einer Körperschaft des öffentlichen Rechts und hat ein unwesentliches Ausfallrisiko.
2. Liquiditätsrisiko
Das Liquiditätsrisiko beschreibt die Gefahr, dass ein Unternehmen seine finanziellen Verpflichtungen nicht im ausreichenden Maß erfüllen kann.
KRONES generiert finanzielle Mittel vorwiegend durch das operative Geschäft. Die Mittel dienen vorrangig der Finanzierung des Working Capital sowie von Investitionen. KRONES steuert seine Liquidität, indem das Unternehmen neben dem Zahlungsmittelzufluss aus dem operativen Geschäft ausreichend liquide Mittel vorhält und Kreditlinien bei Banken unterhält. Das operative Liquiditätsmanagement des Unternehmens besteht aus einem Cash-Managementsystem, das zum Teil auf einer monatlich rollierenden Liquiditätsplanung auf Jahresbasis beruht. Damit kann KRONES frühzeitig auf mögliche Liquiditätsengpässe reagieren. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente von KRONES umfassen neben Kassenbeständen im Wesentlichen Guthaben bei Kreditinstituten. Die folgende Fälligkeitsübersicht zeigt, wie die undiskontierten Cashflows der Verbindlichkeiten zum 31. Dezember 2010 die Liquiditätssituation des Unternehmens beeinflussen.
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| in T€ | Buchwert 31.12.2010 | Zinsen | Cashflow 2011 Tilgung | Zinsen | Cashflow 2012-2015 Tilgung | Zinsen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Derivate Finanzinstrumente | 2.203 | 0 | 2.203 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 3.070 | 546 | 509 | 483 | 2.561 | 0 |
| Diskontierte Kundenwechsel | 15.420 | 0 | 12.389 | 0 | 3.031 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 7.658 | 11 | 7.050 | 122 | 608 | 0 |
| 28.351 | 557 | 22.151 | 605 | 6.200 | 0 |
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| in T€ | Cashflow nach 2016 Tilgung |
|---|---|
| Derivate Finanzinstrumente | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 0 |
| Diskontierte Kundenwechsel | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0 |
| 0 |
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| in T€ | Buchwert 31.12.2009 | Zinsen | Cashflow 2010 Tilgung | Zinsen | Cashflow 2011-2014 Tilgung | Zinsen |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Derivate Finanzinstrumente | 1.102 | 0 | 1.102 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 4.687 | 583 | 710 | 1.011 | 3.977 | 0 |
| Diskontierte Kundenwechsel | 8.779 | 0 | 5.888 | 0 | 2.891 | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 9.410 | 9 | 8.829 | 116 | 581 | 0 |
| 23.978 | 592 | 16.529 | 1.127 | 7.449 | 0 |
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| in T€ | Cashflow nach 2015 Tilgung |
|---|---|
| Derivate Finanzinstrumente | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Leasingverhältnissen | 0 |
| Diskontierte Kundenwechsel | 0 |
| Sonstige finanzielle Verbindlichkeiten | 0 |
| 0 |
3. Marktrisiken
Das Marktrisiko beschreibt das Risiko, dass der beizulegende Zeitwert oder künftige Cashflows eines Finanzinstruments aufgrund von Änderung der Marktpreise schwanken.
3.1 Zinsänderungsrisiken
KRONES ist keinen wesentlichen Risiken ausgesetzt, die sich aus möglichen Schwankungen der Marktzinssätze ergeben können.
3.2 Währungsrisiken
Da unsere Exporte in Länder außerhalb der europäischen Währungsunion einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen, sind wir grundsätzlich Währungsrisiken ausgesetzt. Mit Kurssicherungsgeschäften wirken wir diesen bestmöglich entgegen. Zudem schließen wir Beschaffungs- und Absatzgeschäfte weitestgehend in Euro oder der jeweiligen funktionalen Währung ab.
Wesentliche Fremdwährungspositionen nach Klassen des IFRS 7:
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| in T€ | Währung USD | Währung CHF | Währung NZD | Währung CAD |
|---|---|---|---|---|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4.117 | 0 | 0 | 1.103 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 599 | 0 | 6.206 | 2.233 |
| Sonstige Finanzforderungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate mit positiven Marktwerten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Aktiva | 4.716 | 0 | 6.206 | 3.336 |
| Verbindlichkeiten | ||||
| Lieferungen und Leistungen | -1.215 | -3.418 | -399 | 508 |
| gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| aus Finanzierungsleasingverhältnissen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Derivate mit negativen Marktwerten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Summe Passiva | -1.215 | -3.418 | -399 | 508 |
| Saldo Aktiva und Passiva | 3.501 | -3.418 | 5.807 | 3.844 |
| Wirtschaftlich durch Derivate abgesicherte Positionen | 0 | 0 | 5.689 | 0 |
| Netto-Exposure per 31.12.2010 | 3.501 | -3.418 | 118 | 3.844 |
Bei einer Veränderung des Stichtagskurses von 10 % würde sich die Auswirkung im Ergebnis wie folgt darstellen:
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| Summe in T€ |
Währung | Währung | Währung | Währung |
|---|---|---|---|---|
| USD | CHF | NZD | CAD | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| -368 | -318 | 311 | -11 | -349 |
3.3 Aktienkursrisiken
KRONES ist keinen wesentlichen Risiken ausgesetzt, die sich aus möglichen Schwankungen von Aktienkursen ergeben können.
3.4 Rohstoffpreisrisiken
KRONES ist im Rahmen seiner Geschäftstätigkeit aus dem Bezug von Teilen und Rohstoffen einem Marktpreisrisiko ausgesetzt. Das Unternehmen begegnet diesen möglichen Risiken durch ein gezieltes Beschaffungsmanagement bzw. durch längerfristige Lieferkontrakte, wodurch wesentliche Rohstoffpreisrisiken verringert werden.
4. Rechtliche Risiken
Grundsätzlich bestehen aus dem operativen Geschäft rechtliche Risiken. KRONES rechnet derzeit nicht mit einer Inanspruchnahme.
Operative Risiken und Chancen
1. Preis
KRONES ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig, in dem Unternehmen Aufträge teilweise über nicht kostendeckende Preise generieren. Preisrisiken bergen auch die mit unseren Kunden geschlossenen Festpreisverträge; entstehende Mehrkosten sind von uns zu tragen. Um dieses Risiko zu minimieren, hat KRONES eine dreidimensionale Auftragsanalyse eingeführt. Ab einer definierten Größe wird jede Anfrage und jedes Angebot nach den finanziellen, den technisch/technologischen und den regionalen Risiken beurteilt.
2. Beschaffung
Den Risiken auf der Beschaffungsseite wirkt KRONES mit einem gezielten Material- und Lieferanten-Risikomanagement entgegen. Hinsichtlich Lieferanten besteht ein Produkt-, Termin- und Qualitätsrisiko. Ein eigens entwickeltes Lieferantenauswahl-, Kontroll- und Steuerungsverfahren trägt zur Risikominimierung bei.
3. Kosten
Um unsere Ergebnissituation kontinuierlich zu verbessern, müssen wir die Kostenstrukturen nachhaltig optimieren. Dabei geht es in erster Linie darum, durch intelligente Arbeitszeit- und Wertschöpfungsmodelle klassische Fixkostenbereiche möglichst stark zu variabilisieren, um mit starken Marktveränderungen in beide Richtungen zurechtzukommen.
4. Personal
KRONES benötigt hoch qualifizierte Mitarbeiter. Frühzeitigen Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern sichern wir uns durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Hochschulen. In unserem Unternehmen beschäftigen wir laufend Diplomanden und Praktikanten. Zudem setzen wir professionelle Personalberater zur Personalfindung ein.
Durch die am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Betriebsvereinbarung ist es uns gelungen - im Gegenzug für eine Beschäftigungs- und Standortgarantie bis 2012 -, dem Personalkostendruck durch längere und flexiblere Arbeitszeiten zu begegnen.
Aufgrund der einheitlichen Ausrichtung am Absatz- und Beschaffungsmarkt werden keine abweichenden Chancen und Risiken für die Segmente des KRONES Konzerns gesehen.
Zusammenfassende Beurteilung
Aus heutiger Sicht sind für KRONES keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Wir stellen uns auf die geänderte Risikolage ein, indem wir umfangreiche Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung eingeleitet haben.
Langfristig sind in unseren Märkten weiterhin Wachstumschancen zu erwarten. Wir sind mit unseren Produkten und Leistungen für den Bereich »Essen und Trinken« sehr nahe am Konsum und profitieren indirekt vom globalen Bevölkerungswachstum und einem weltweit zunehmenden Wohlstand.
Durch unsere Innovationsstärke, unser einzigartiges Geschäftsmodell und unsere Produkt- und Servicequalität sowie durch ständige Prozessverbesserungen werden wir den Wettbewerbsvorteil erhalten und weiter ausbauen können.
KRONES bietet Mehr Wert
Inhaber und Manager von Getränkefirmen lassen sich längst nicht mehr von den reinen Leistungsdaten der Maschinen und Anlagen überzeugen. Wir wissen das. Daher schlüpfen unsere Vertriebsmitarbeiter in die Rolle des Kunden und machen sich Gedanken darüber, was der Kunde wirklich braucht und wie man ihn von KRONES Produkten begeistern kann.
Beispiel Streckblastechnik: Es gibt Konkurrenten, die ebenfalls Maschinen anbieten, auf denen sich Kunststoffflaschen herstellen und abfüllen lassen. Aber KRONES kann mehr - viel mehr. Und das setzen wir zum Wohle des Kunden ein. So haben wir mit der Contiform S nicht nur eine leistungsstarke Maschine im Angebot, sondern wir können dem Kunden weitere wertvolle Leistungen bieten. Das beginnt mit dem Flaschendesign und der Fertigung der Flaschenformen. Das Kunststoff-Zentrum von KRONES bietet ein weites Spektrum an Serviceleistungen für die kundenspezifische Gestaltung von PET-Flaschen. Denn perfekt geformte Flaschen laufen besser auf der Anlage als »Standardware«, die Ausschussrate sinkt spürbar.
Zunehmend wichtig ist für Kunden, dass die laufenden Kosten beim Betrieb der Anlage so niedrig wie möglich sind. Auch dazu trägt KRONES bei. So spart nicht nur unsere Heiztechnologie wertvolle Energie ein, sondern mit dem System Air Wizard reduziert sich auch der Druckluftverbrauch beim Blasen der Flaschen erheblich. Das zahlt sich im Laufe der Jahre für den Anlagenbetreiber aus. Zudem schont er Ressourcen und die Umwelt. Ein Mehr Wert, der sich für alle lohnt.
Wertorientiertes Verkaufen
KRONES will seinen Kunden immer mehr bieten als nötig. Daher reicht es nicht aus, ihm schnell irgendeine Maschine zu verkaufen. Wir gehen auf die Bedürfnisse unserer Abnehmer genau ein. Wir suchen gemeinsam im vertrauensvollen Dialog nach der besten, maßgeschneiderten Gesamtlösung.
Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.
Nach Ablauf des Geschäftsjahres/Ausblick
Nach Ablauf des Geschäftsjahres
Nach Ablauf des Geschäftsjahres 2010 sind keine Ereignisse eingetreten, die für KRONES von wesentlicher Bedeutung sind. Der Geschäftsverlauf in den ersten beiden Monaten des Jahres 2011 bestätigt die im »Ausblick« getroffenen Aussagen.
Ausblick
| ― | Weltwirtschaft bleibt auf Expansionskurs |
| ― | Maschinenbaubranche erwartet weitere Zuwächse |
| ― | KRONES rechnet mit steigendem Umsatz und Ergebnis |
Trotz Unsicherheiten gute Wirtschaftsaussichten
Eine der großen Fragen des Jahres 2011 ist, ob die Weltwirtschaft ohne milliardenschwere Konjunkturhilfen weiter wächst. Die Volkswirte des Internationalen Währungsfonds (IWF) rechnen damit, dass die Wirtschaftsdynamik abnimmt, aber die globale Konjunktur mit einem Wachstum von 4,4 % auf Expansionskurs bleibt. Basis dieser Prognose ist die Annahme, dass in den USA, der größten Volkswirtschaft der Welt, das Bruttoinlandsprodukt (BIP) 2011 mit 3,0 % ähnlich stark zulegt wie im Vorjahr. Dass die Angst vor einem Rückfall der US-Wirtschaft in die Rezession verschwunden ist, liegt hauptsächlich an der lockeren Geld- und Zinspolitik der US-Notenbank FED.
Die IWF-Experten erwarten, dass die Weltwirtschaft 2011 auf Wachstumskurs bleibt. Die Steigerungrate dürfte bei 4,4 % liegen.
In der Europäischen Union bleibt das Risiko, dass sich die Euro-Schuldenkrise weiter zuspitzt und die Währungsunion im schlimmsten Fall zerfällt. Die Folgen wären nicht nur für die Wirtschaft in Europa fatal, sondern würden neue Schockwellen durch das globale Finanzsystem schicken. Der IWF rechnet aufgrund des massiven Rettungsschirms für den Euro nicht mit diesem Schreckenszenario. Vielmehr dürfte die Wirtschaft im Euro-Raum 2011 mit einer Rate von 1,5 % expandieren. Zugpferd innerhalb Europas bleibt die deutsche Volkswirtschaft. Vor allem die Bereiche Investitionen und Konsum sollten weiter anziehen. Der IWF prognostiziert für Deutschland ein BIP-Wachstum von 2,2 %.
Die Länder der sogenannten BRIC-Gruppe, also Brasilien, Russland, Indien und China werden nach Ansicht des IWF auch 2011 die globale Wirtschaft dynamisch antreiben. Wegen der Gefahr, dass die Konjunktur überhitzt, hat die chinesische Regierung bereits im vergangenen Jahr interveniert. Daher dürfte die BIP-Wachstumsrate 2011 in China nicht mehr zweistellig ausfallen. Ein Sorgenkind in Asien könnte Japan werden. Im vergangenen Jahr profitierte die japanische Wirtschaft überproportional von staatlichen Konjunkturstützen. Einen starken, selbsttragenden Aufschwung trauten Japan bereits vor dem Erdbeben mit seinen verheerenden Auswirkungen nur wenige Konjunkturexperten zu. In welchem Ausmaß die Naturkatastrophe das wirtschaftliche Geschehen 2011 beeinflussen wird, ist schwer einzuschätzen. Allerdings hatte dieses Ereignis keine wesentlichen Auswirkungen auf den KRONES Konzern.
Positive Aussichten für den deutschen Maschinenbau
Die Geschäfte der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer entwickelten sich 2010 besser als erwartet. Aufgrund stetig steigender Auftragseingänge nahm die Auslastung der Produktionskapazitäten zu. Der Verband deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) sieht kein Ende dieses Aufwärtstrends. Nach einem Produktionsplus von 8,8 % im Vorjahr rechnet der VDMA damit, dass die Produktion der Branche 2011 um etwa 10 % steigt.
Umsatz und Ertragskraft von KRONES werden 2011 voraussichtlich deutlich steigen
Die Weltwirtschaftskrise scheint jetzt - Anfang 2011 - überwunden zu sein. Es bleibt aber ein Gefühl der Unsicherheit. Die Krise hat gezeigt, wie trügerisch Prognosen sind und wie anfällig die eng verwobene Weltwirtschaft für Schocks und Trendbrüche ist. Aus der jüngeren Vergangenheit wissen wir, dass die Zeiten der linearen Wachstumsplanung vorbei sind und dass wir lernen müssen, mit Unsicherheit, Volatilität und Trendbrüchen umzugehen.
Das Ergebnis von KRONES soll 2011 signifikant steigen.
KRONES ist gut ins Jahr 2011 gestartet und befindet sich derzeit in einem stabilen Aufwärtstrend. Für das Geschäftsjahr 2011 rechnen wir aus heutiger Sicht mit einem Wachstum des Konzernumsatzes von 7 bis 10 %. Wir sind auch sehr zuversichtlich, dass wir unser Konzernergebnis signifikant verbessern und eine Umsatzrendite vor Steuern von 5 % (2010: 3,3 %) übertreffen werden. Dabei hilft uns auch, dass wir bereits zu Jahresbeginn eine sehr starke Auftragsposition haben.
Wir wollen auch über das Jahr 2011 hinaus die Zukunft von KRONES aktiv und positiv gestalten. Unser Ziel und Anspruch ist es, dass unsere Vorsteuerrendite - eine weiterhin grundsätzlich positive Entwicklung der Weltwirtschaft vorausgesetzt - 2012 durch eine Ergebnisverbesserung aller Segmente wieder das Vor-Krisen-Niveau von 7 % nachhaltig erreichen wird. Auch im Umsatz sehen wir für alle Segmente ein weiteres Wachstum.
Mit der unter »Value« vorgelegten strategischen Planung haben wir die Zukunftsgestaltung und unsere Ziele für die kommenden Jahre formuliert (siehe hierzu den ausführlichen Bericht auf den Seiten 8 - 11). Mithilfe dieser strategischen Neuausrichtung wollen wir neue Erfolgspotenziale für KRONES erschließen und eine weitere Dynamisierung des Unternehmens erreichen.
Angaben gemäß § 315 Abs. 4 HGB
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt gemäß § 4 Abs. 1 der Satzung der KRONES Aktiengesellschaft 40.000.000,00 Euro und ist eingeteilt in 31.593.072 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
In der Hauptversammlung gewährt gemäß § 20 Abs. 1 der Satzung je eine Aktie eine Stimme. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst.
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind gemäß § 18 Abs. 1 der Satzung nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft in Textform in deutscher oder englischer Sprache anmelden und ihren Anteilsbesitz nachweisen. Als Nachweis genügt ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut in deutscher oder englischer Sprache. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des einundzwanzigsten Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen.
Das Stimmrecht kann gemäß § 18 Abs. 2 der Satzung durch einen Bevollmächtigten ausgeübt werden. Die Erteilung der Vollmacht, ihr Widerruf und der Nachweis der Bevollmächtigung gegenüber der Gesellschaft bedürfen der Textform. In der Einberufung kann eine Erleichterung der Textform bestimmt werden. § 135 AktG bleibt unberührt.
In der Hauptversammlung kann der Versammlungsleiter das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken (§ 19 Abs. 3 der Satzung).
Dem Vorstand der Gesellschaft sind darüber hinaus keine Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.
Nach Kenntnis der Gesellschaft bestehen folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10 % der Stimmrechte überschreiten:
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| Name | Direkter Anteil der Stimmrechte in % |
|---|---|
| Beteiligungsgesellschaft Kronseder mbH | 15,00 |
| Volker Kronseder | 12,02 |
| Harald Kronseder | 10,09 |
| Stand: 28. Februar 2011 |
Bei den genannten Beteiligungen können sich nach dem angegebenen Zeitpunkt (28. Februar 2011) Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Aktien der Gesellschaft Inhaberaktien sind, werden der Gesellschaft Veränderungen beim Aktienbesitz grundsätzlich nur bekannt, soweit sie Meldepflichten unterliegen.
Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes richtet sich nach den §§ 84, 85 AktG. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Die Bestimmungen der Anzahl der Vorstandsmitglieder, die Bestellung der ordentlichen Vorstandsmitglieder und der stellvertretenden Vorstandsmitglieder, der Abschluss der Anstellungsverträge sowie der Widerruf der Bestellung erfolgen durch den Aufsichtsrat (§ 6 Abs. 2 der Satzung).
Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179ff. AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§ 119 Abs. 1 Nr. 5, § 179 Abs. 1 AktG). Der Aufsichtsrat kann Änderungen der Satzung beschließen, die nur die Fassung betreffen (§ 13 der Satzung).
Gemäß § 4 Abs. 4 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Mai 2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien einmal oder mehrfach gegen Bareinlagen um bis zu 10 Millionen Euro zu erhöhen (genehmigtes Kapital).
Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand kann das Bezugsrecht der Aktionäre für eventuell entstehende Spitzenbeträge ausschließen.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist die Gesellschaft ermächtigt, bis zum Ablauf des 15. Juni 2015 eigene Aktien der Gesellschaft bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Vorgaben des Hauptversammlungsbeschlusses zu erwerben.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 ist der Vorstand ermächtigt, eigene Aktien der KRONES Aktiengesellschaft einzuziehen, die aufgrund vorstehender Ermächtigung erworben werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Die KRONES AG hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebotes entstehen kann.
Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.
Vergütungsbericht
Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der KRONES AG Anwendung finden, und erläutert Höhe sowie Struktur der Vorstandseinkommen.
Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben. Der Vergütungsbericht, Bestandteil des Lageberichts für das Geschäftsjahr 2010, findet sich im Corporate Governance-Bericht auf Seite 109.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter
Erklärung gemäß § 37y Nr. 1 WpHG i. V. m. §§ 297 Abs. 2 Satz 3 und 315 Abs. 1 Satz 6 HGB
»Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.«
Neutraubling, 29. März 2011
KRONES AG
Der Vorstand
Volker Kronseder, Vorsitzender
Hans-Jürgen Thaus, stv. Vorsitzender
Rainulf Diepold
Werner Frischholz
Christoph Klenk
Wie ein Schweizer Uhrwerk
Der Schweizer Nestle Konzern übertrug KRONES die Gesamtverantwortung, am Produktionsstandort Konolfingen zwei Dosenabfüllanlagen aufzubauen. Hier wird Spezialmilchpulver für die Babynahrung verpackt. Die KRONES Sparte IT-Solutions (IT-S) agierte als sogenannter Linienintegrator. Unsere komplexe Aufgabe bestand darin, alle Maschinen und die gesamte Software in einem sicheren System zu integrieren. Die Hardware, also Pulverfüller, Dosenvakuumierer- und begaser sowie Verschließer kaufte Nestle bei anderen Unternehmen. Die Herausforderung war, die vielen unterschiedlichen Fremdmaschinenhersteller zu koordinieren und diese bei der Bereitstellung der geforderten Datenbasis zu unterstützen.
KRONES installierte in den beiden Dosenlinien jeweils das Auftragsmanagement- und Linien-Dokumentationssystem, die mit dem darüberliegenden Manufacturing Execution System von Nestle korrespondieren. Weil Nestle ausschließlich auf unsere Systemkompetenz vertraute, bestanden von Anfang an keine Schnittstellenprobleme. Fehler und Mängel wurden so grundsätzlich vermieden. KRONES IT-S agierte bei dem Projekt nicht nur als Lösungslieferant. Bei allen Fragen und Herausforderungen rund um den Abfüll- und Verpackungsbereich waren wir auch beratend tätig. Dass wir Nestle mit unseren Leistungen vollends zufrieden stellten, spiegelt sich auch in den Folgeaufträgen wider, die uns der Schweizer Konzern erteilte.
Verantwortung für das Ganze übernehmen
KRONES ist Systemlieferant der Getränke- und Lebensmittelindustrie. Wir wissen, worauf es ankommt. Mit unserem speziellen Know-how in der Informationstechnologie (it) sind wir in der Lage, komplette Produktionsprozesse lückenlos abzubilden. Auch Maschinen und Anlagen, die nicht aus unserem Haus kommen, binden wir in die IT-Prozesse ein.
Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.
Corporate Governance
Erklärung zur Unternehmensführung
Die Erklärung zur Unternehmensführung ist auch im Internet unter www.krones.com zugänglich.
KRONES bekennt sich zu seiner Verantwortung
Für KRONES ist der Deutsche Corporate Governance Kodex ein fester Bestandteil der Unternehmensführung. Der Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Das Management von KRONES berücksichtigt die Grundsätze und Regeln der Corporate Governance bei allen Geschäftsaktivitäten, deren Ziel die systematische und nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes ist.
Entsprechenserklärung gemäß § 161 Aktiengesetz
»Vorstand und Aufsichtsrat der KRONES AG erklären, dass den Verhaltensempfehlungen der von der deutschen Bundesregierung eingesetzten »Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex« zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften in der Fassung vom 26. Mai 2010 entsprechend dem im Internet der KRONES AG veröffentlichten Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird mit folgenden Abweichungen:
| ― | Ein Selbstbehalt bei einer für den Aufsichtsrat abgeschlossenen D&o-Versicherung besteht nicht (Tz. 3.8 DCGK). Ein spezifischer Selbstbehalt der Versicherten wurde nicht vereinbart, da der Aufsichtsrat unabhängig von einem Selbstbehalt seinen Pflichten jederzeit ordnungsgemäß nachkommt. |
| ― | Der Vorstand soll aus mehreren Personen bestehen und einen Vorsitzenden oder Sprecher haben. Eine Geschäftsordnung soll die Arbeit des Vorstands, insbesondere die Ressortzuständigkeiten einzelner Vorstandsmitglieder, die dem Gesamtvorstand vorbehaltenen Angelegenheiten sowie die erforderliche Beschlussmehrheit bei Vorstandsbeschlüssen (Einstimmigkeit oder Mehrheitsbeschluss) regeln. (Tz. 4.2.1 DCGK). Die Geschäftsordnung für den Vorstand ergibt sich aus der Satzung der KRONES AG. Diese enthält bereits detaillierte Anweisungen für die Arbeit des Vorstands. Deshalb wurde bislang auf eine gesonderte schriftliche Geschäftsordnung verzichtet. |
| ― | Die Gesamtvergütung jedes Vorstandsmitglieds, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen, erfolgsbezogenen und Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, unter Namensnennung, wird entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung nicht individualisiert ausgewiesen (Tz. 4.2.4 DCGK). KRONES gibt die Struktur der Vergütung des Vorstands an. Die Angaben zu fixen und variablen, erfolgsabhängigen Vergütungsanteilen sind wesentlich für die Beurteilung, ob eine solchermaßen aufgeteilte Vergütung angemessen ist und ob von ihr eine Anreizwirkung für den Vorstand ausgeht. Wir sind davon überzeugt, dass die individualisierte Offenlegung der Bezüge dem Schutz der Persönlichkeitsrechte widerspräche. Laut Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 unterbleiben deshalb die detaillierten Angaben für jedes einzelne Vorstandsmitglied gem. § 286 Abs. 5 HGB bis einschließlich des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2014. |
| ― | Der Aufsichtsrat soll sich eine Geschäftsordnung geben. (Tz. 5.1.3 DCGK). Die Geschäftsordnung für den Aufsichtsrat ergibt sich aus der Satzung der KRONES AG. Diese enthält bereits detaillierte Anweisungen für die Arbeit des Aufsichtsrats. Deshalb wurde bislang auf eine gesonderte schriftliche Geschäftsordnung verzichtet. |
| ― | Ein Nominierungsausschuss wird bei der KRONES AG derzeit nicht gebildet. (Tz. 5.3.3 DCGK). Ausschüsse sind vor allem sinnvoll, wenn aufgrund der Größe eines Gremiums dessen Arbeit dadurch effizienter wird. Im Aufsichtsrat der KRONES AG vertreten sechs Mitglieder die Anteilseigner, die Vorschläge machen. Nach unserer Ansicht ist es daher nicht nötig, einen Nominierungsausschuss zu bilden. |
| ― | Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder werden derzeit nicht individualisiert ausgewiesen. Sonstige Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, werden derzeit nicht ausgewiesen (Tz. 5.4.6 DCGK) Die Summe der gezahlten Aufsichtsratsvergütungen ist im Vergütungsbericht getrennt nach fixen und variablen Bezügen dargestellt. Ein individualisierter Ausweis der Vergütung führt nach unserer Ansicht zu keinerlei kapitalmarktrelevanten Zusatzinformationen. Das gilt auch für persönlich erbrachte Leistungen von Mitgliedern des Aufsichtsrats. |
| ― | Der Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der KRONES AG wird im Corporate Governance-Bericht nicht angegeben (Tz. 6.6 DCGK). Um die schutzwürdigen Interessen und die Privatsphäre der Organmitglieder zu wahren, verzichten wir auf den Ausweis im Corporate Governance-Bericht. Im Geschäftsberichts der KRONES AG geben wir jedoch den Aktienbesitz der Familien Kronseder an, die in Vorstand und Aufsichtsrat der Gesellschaft vertreten sind. |
| ― | Die Frist zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses der KRONES AG binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende wird derzeit noch nicht gewahrt (Tz. 7.1.2. DCGK). Der Jahresabschluss der KRONES AG wird im Rahmen der gesetzlichen Fristen veröffentlicht. Wichtige kapitalmarktrelevante Eckdaten zum abgelaufenen Geschäftsjahr veröffentlichen wir innerhalb der 90-Tage-Frist. |
Neutraubling, den 30. März 2011
Für den Vorstand
Volker Kronseder, Vorsitzender
Für den Aufsichtsrat
Ernst Baumann, Vorsitzender
Zusammensetzung des Aufsichtsrats
Gemäß Tz. 5.4.1. DCGK soll der Aufsichtsrat konkrete Ziele benennen, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potenzielle Interessenskonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder und Vielfalt (Diversity) berücksichtigen. Diese konkreten Ziele sollen insbesondere eine angemessene Beteiligung von Frauen vorsehen.
In Übereinstimmung mit oben genannter Teilziffer hat der Aufsichtsrat von KRONES folgende Ziele benannt:
a) Zusammensetzung nach geeigneten Kenntnissen, Fähigkeiten, Erfahrungen
Der Aufsichtsrat der KRONES AG soll so zusammengesetzt sein, dass seine Mitglieder über die erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten und fachlichen Erfahrungen verfügen, die zur Erfüllung der Aufgaben eines Aufsichtsratsmitglieds in einem international tätigen Konzern nötig und zur Wahrung des Ansehens der KRONES AG in der Öffentlichkeit erforderlich sind.
Bei den zur Wahl stehenden Personen soll darüber hinaus auf Leistungsbereitschaft, Integrität, Persönlichkeit, Professionalität und Unabhängigkeit geachtet werden.
b) Potenzielle Interessenskonflikte (Unabhängigkeit der Mitglieder)
Um Interessenskonflikte zu vermeiden, wird auf die Unabhängigkeit der Mitglieder des Aufsichtsrats geachtet. Mögliche Kandidaten und Kandidatinnen sollen weder Beratungsfunktionen bei wesentlichen Wettbewerbern der KRONES AG noch Managementfunktionen bei Kunden, Lieferanten oder Konzernunternehmen der KRONES AG ausüben. Darüber hinaus sollen dem Aufsichtsrat nicht mehr als zwei ehemalige Mitglieder des Vorstands angehören.
Bei Bestehen etwaiger Interessenskonflikte verpflichtet sich jedes Aufsichtsratsmitglied zudem, eine Erklärung gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden abzugeben. Bestehen diese Interessenskonflikte über einen längeren Zeitraum, oder sind von wesentlicher Natur, so hat das betreffende Aufsichtsratsmitglied sein Amt niederzulegen.
c) Altersgrenze
Die Altersgrenze für die Mitglieder des Aufsichtsrats liegt bei 70 Jahren. Vollendet ein Mitglied das 70. Lebensjahr, so endet seine Amtszeit mit Ablauf der darauf folgenden ordentlichen Hauptversammlung. Wird von dieser Regelung abgewichen, so ist der Umstand zu begründen.
d) Internationalität
Die KRONES AG ist ein international tätiges Unternehmen und unterhält in vielen Ländern der Welt Niederlassungen und Vertretungen. Deshalb sollen bei der Zusammensetzung des Aufsichtsrats die internationalen Erfahrungen der Mitglieder berücksichtigt werden.
Diese beziehen sich nicht nur auf Kenntnisse der englischen Sprache, sondern auch auf Beschäftigungen in anderen international tätigen Unternehmen.
e) Vielfalt (Diversity)
Der Aufsichtsrat der KRONES AG achtet bei der Auswahl seiner Mitglieder auf Vielfalt (Diversity) und strebt dabei eine angemessene Beteiligung von Frauen an. Die Kandidatur von Frauen ist erwünscht und soll bei der Wahl der Vertreter der Anteilseigner- und Arbeitnehmerseite in den Aufsichtsrat angemessen berücksichtigt werden.
Die Ziele a) bis d) werden vom Aufsichtsrat der KRONES AG bereits umgesetzt. Hinsichtlich der Zielsetzung der Diversity für eine angemessene Beteiligung von Frauen soll für ausscheidende Vertreter der Anteilseigner bei den anstehenden Aufsichtsratswahlen auch geeignete Kandidatinnen gesucht werden, wobei sich die Wahlvorschläge des Aufsichtsrats weiterhin nicht am jeweiligen Geschlecht, sondern an der Qualifikation der zur Verfügung stehenden Personen und am Wohl des Unternehmens orientieren werden.
Angaben zu Unternehmensführungspraktiken
Die Unternehmensführung von KRONES basiert auf Fairness und Transparenz. Dieser Grundsatz gilt für die Zusammenarbeit von Vorstand und Aufsichtsrat ebenso wie für den Umgang mit unseren Mitarbeitern, Kunden, Lieferanten und der Öffentlichkeit.
Wir prüfen alle strategischen Entscheidungen auf ihre langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit. Wir verfolgen eine nachhaltige Gewinn- und Cashflowoptimierung.
Zur langfristigen Existenzsicherung prüfen wir alle Aktivitäten auf ihre Nachhaltigkeit. Dabei berücksichtigen wir neben unserer sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung insbesondere die ökologischen Rahmenbedingungen und Folgen, die mit der Fertigung und Nutzung unserer Produkte verbunden sind. Wir produzieren umweltverträglich und halten die gesetzlichen Vorschriften nicht nur ein, sondern setzen alles daran, die geforderten Grenzwerte so weit wie möglich zu unterschreiten.
Unsere Führungsprinzipien lassen in keinem Fall zu, den Schutz derjenigen Menschen, die zu unserem Erfolg beitragen, den geschäftlichen Interessen unterzuordnen. Um Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen zu vermeiden, schaffen wir für alle Beschäftigten eine sichere und gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung. Wir gestalten sämtliche Arbeitsabläufe sowohl sicherheits- als auch gesundheitsgerecht und sorgen für gefahrenfreie, ergonomische Arbeitsplätze.
Bei der Auswahl von Lieferanten berücksichtigen wir deren nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften. Hierfür hat KRONES einen Lieferantenkodex entwickelt. Er umfasst die Themen Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Qualität, Menschenrechte, Mitarbeiterstandards sowie Antikorruption.
Arbeitsweise von Vorstand und Aufsichtsrat
Der Vorstand der KRONES AG besteht aus fünf Mitgliedern. Diese tragen die Verantwortung für ihre jeweiligen Ressorts (siehe Seite 12 und 152). Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet. Der Vorstand leitet die Gesellschaft und führt deren Geschäfte. Die Mitglieder des Vorstands treffen sich täglich zu einer Vorstandssitzung. Dort bespricht der Vorstand aktuelle und strategische Themen und fasst Beschlüsse. Bei strategisch wichtigen Entscheidungen bindet der Vorstand den Aufsichtsrat frühzeitig in den Entscheidungsprozess ein.
Der Aufsichtsrat überwacht den Vorstand. Er besteht satzungsgemäß aus zwölf Mitgliedern. Vorstand und Aufsichtsrat stehen in regelmäßigem Kontakt. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat zeitnah über den Geschäftsverlauf, die finanzielle Lage, das Risikomanagement, die Unternehmensplanung sowie die Strategie. Neben regelmäßigen mündlichen Auskünften erhalten die Aufsichtsratsmitglieder vom Vorstand jeden Monat einen schriftlichen Bericht zur Ergebnis- und Finanzlage. Neben dem Aufsichtsratsausschuss kann der KRONES Aufsichtsrat weitere Ausschüsse bilden. Darauf hat er bislang verzichtet.
Die Arbeit des Aufsichtsrats (Mitglieder siehe Seite 152) koordiniert der Aufsichtsratsvorsitzende. Er oder sein Stellvertreter leiten die Aufsichtsratssitzungen. Beschlüsse fasst das Gremium in den Sitzungen oder in Ausnahmefällen im Umlaufverfahren. An den Aufsichtsratssitzungen nehmen die Mitglieder des Vorstands auf Einladung des Aufsichtsratsvorsitzenden oder seines Stellvertreters teil. Sie berichten mündlich oder schriftlich zu den einzelnen Tagesordnungspunkten und beantworten die Fragen der Aufsichtsräte.
Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erläutert jedes Jahr die Tätigkeit des Aufsichtsrats in seinem Bericht an die Aktionäre im Geschäftsbericht sowie auf der Hauptversammlung.
Zusammensetzung und Arbeitsweise des Aufsichtsratsausschusses
Um die Arbeit des Aufsichtsrats effizient zu gestalten, bildete das Gremium einen Aufsichtsratsausschuss, der sich regelmäßig trifft.
Dem Ausschuss gehören der Vorsitzende des Aufsichtsrats Ernst Baumann, sein Stellvertreter Werner Schrödl sowie die Aufsichtsratsmitglieder Norman Kronseder, Graf Philipp von und zu Lerchenfeld, Josef Weitzer und Johann Robold an. Der Aufsichtsratsausschuss überwacht Rechnungslegung, Abschlussprüfung sowie Berichterstattung und bereitet entsprechende Beschlussvorlagen für den Aufsichtsrat vor. Darüber hinaus bereitet er die Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts und des Prüfungsberichts des Einzel- und Konzernabschlusses durch den Aufsichtsrat vor und spricht Empfehlungen aus. Der Aufsichtsratsausschuss überwacht zudem die Wirksamkeit des internen Kontroll-, des Risikomanagement- sowie des Compliance-Systems.
Unternehmensleitlinien
KRONES Unternehmensleitlinien spiegeln Werte wider
Langfristig ist nur derjenige erfolgreich, der seine eigenen Stärken genau kennt und optimal nutzt. Deshalb haben wir unsere Kernstärken analysiert und daraus folgende Unternehmenswerte formuliert. KRONES ist
| ― | Zukunftsstark und wertsichernd |
| ― | Lösungsstark und wertschaffend |
| ― | Dialogstark und wertschätzend |
Unsere Mitarbeiterfüllen die Unternehmenswerte mit Leben.
All unser Streben, jede tägliche Anstrengung hat ein Kernziel: »Mehr Wert« zu schaffen. Für KRONES, für die Mitarbeiter, unsere Kunden und unsere Aktionäre.
Die Werte von KRONES finden sich auch in unseren Unternehmensleitlinien, in denen wir uns verpflichtet haben, nachhaltig und verantwortlich zu handeln. Für KRONES ist entscheidend, dass die Unternehmenswerte nicht nur niedergeschrieben, sondern von allen Mitarbeitern täglich von Neuem gelebt werden.
Wir wirtschaften nachhaltig und gesellschaftlich verantwortlich
Um die Existenz des Unternehmens langfristig zu sichern, prüfen wir alle Aktivitäten auf ihre Nachhaltigkeit. Dabei berücksichtigen wir neben unserer sozialen und wirtschaftlichen Verantwortung insbesondere die ökologischen Rahmenbedingungen und Folgen, die mit der Fertigung und Nutzung unserer Produkte verbunden sind.
Zukunftsstark und wertsichernd
Wir stehen für exzellente Qualität und technologische Marktführerschaft
Unser technologischer Vorsprung aufgrund unserer intensiven Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist für viele Kunden der Grund für die oft schon jahrzehntelange Zusammenarbeit. Ergänzt durch die anhaltend hohe Qualität unserer Maschinen, Anlagen und Services ergibt sich die weltweite Marktführerschaft des KRONES Konzerns.
Lösungsstark und wertschaffend
Wir sind erfolgreich durch unsere Mitarbeiter
Qualifizierte Mitarbeiter bilden das Rückgrat für den Unternehmenserfolg von KRONES. Als Arbeitgeber stehen wir in einer besonderen Verantwortung für die weltweit mehr als 10.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Wir fördern nicht nur die fachlichen, sondern auch die persönlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter. Denn wir wissen: Unsere Mitarbeiter sichern die Zukunft des Unternehmens.
Dialogstark und wertschätzend
Wir setzen Ressourcen sparsam bei höchster Qualität ein
Ressourcen einzusparen bedeutet keineswegs, auf Qualität zu verzichten. Aufgrund schlankerer Produktionsprozesse, technischer Innovationen, motivierter und gut ausgebildeter Mitarbeiter produziert der KRONES Konzern Top-Qualität mit hoher Wertschöpfung.
Lösungsstark und wertschaffend
Wir achten auf die Sicherheit und Gesundheit unserer Mitarbeiter
Das PDF-Dokument zu den Unternehmensleitlinien finden Sie im Internet unter http://www.krones.com/de/ unternehmen/leitbild.htm
Unsere Unternehmenskultur lässt es in keinem Fall zu, den Schutz derjenigen Menschen, die zu unserem Erfolg beitragen, den geschäftlichen Interessen unterzuordnen. Um Arbeitsunfälle und Berufserkrankungen zu vermeiden, schaffen wir für alle Beschäftigten eine sichere und gesundheitsfördernde Arbeitsumgebung. Wir gestalten sämtliche Arbeitsabläufe sowohl sicherheits- als auch gesundheitsgerecht und sorgen für gefahrenreduzierte, ergonomische Arbeitsplätze.
Dialogstark und wertschätzend
Wir produzieren umweltverträglich
Soweit wirtschaftlich vertretbar, nutzen wir alle Möglichkeiten, um unsere Produktion umweltverträglich zu gestalten. Dabei halten wir die gesetzlichen Vorschriften nicht nur ein, sondern setzen alles daran, die geforderten Grenzwerte so weit wie möglich zu unterschreiten.
Zukunftsstark und wertsichernd
Wir handeln langfristig und transparent
Im KRONES Konzern werden alle strategischen Entscheidungen auf ihre langfristige Erfolgswahrscheinlichkeit geprüft. Kurzfristige Gewinn- oder Cashflowoptimierung spielt bei uns keine Rolle. Dadurch ist KRONES für alle Interessengruppen ein verlässlicher Partner, auch wegen der offenen Kommunikation ihnen gegenüber.
Dialogstark und wertschätzend
Lieferantenkodex
Bei der Auswahl der Geschäftspartner berücksichtigen wir deren nachhaltiges und gesellschaftlich verantwortliches Wirtschaften. Hierfür hat KRONES einen Lieferantenkodex entwickelt, der im Internet unter http://www.krones.com/de/einkauf.htm abrufbar ist.
Er umfasst die Themen Sicherheit, Gesundheit, Umwelt, Qualität, Menschenrechte, Mitarbeiterstandards sowie Antikorruption. Um die Einhaltung der Richtlinien zu überprüfen, führt unser Qualitätsmanagement Audits vor Ort bei den Lieferanten durch und vereinbart anschließend, falls erforderlich, Verbesserungsmaßnahmen.
Darüber hinaus ist KRONES bestrebt, Lieferanten einzusetzen, die selbst von einem unabhängigen Institut zertifiziert werden.
Code of Conduct von KRONES
Wir achten streng darauf, dass alle Mitarbeiter von KRONES Gesetze, Normen und Richtlinien einhalten.
KRONES als Marktführer will und muss Maßstäbe setzen - auch durch die Art und Weise, wie wir ethisch agieren. Nachhaltigkeit ist für KRONES seit jeher ein wichtiger Teil der Unternehmensstrategie. Das ist eine hohe Anforderung an jeden Einzelnen von uns. Wir wollen garantieren, dass unser Handeln jederzeit einwandfrei, korrekt und vorbildlich ist.
Deshalb haben wir auf der Basis unserer gemeinsamen Unternehmensleitlinien einen Verhaltenskodex erarbeitet (engl.: Code of Conduct). Ziel dieses Kodex ist es, die Einhaltung von Gesetzen, Normen und Richtlinien unternehmensweit sicherzustellen, um ein Arbeitsumfeld zu schaffen, das Integrität, Respekt und ein faires und verantwortungsvolles Verhalten auszeichnen. Er ist für jeden KRONES Beschäftigten gültig und bindend - für Vorstand, Führungskräfte und alle Beschäftigten weltweit.
Die Handlungsvorgaben des Verhaltenskodex sollen deshalb von allen Beschäftigten nicht nur formal eingehalten, sondern ihrem Sinn und Zweck entsprechend verinnerlicht und gelebt werden. Nur so wird er zur Grundlage einer offenen und rechtskonformen Unternehmenskultur, die wir jeden Tag aufs Neue mit Leben erfüllen. Verstöße gegen den Verhaltenskodex werden daher im Interesse aller Beschäftigten konsequent verfolgt und geahndet.
KRONES will nicht nur als Markt- und Technologieführer wahrgenommen werden, sondern auch als seriöser, glaubhafter und zuverlässiger Partner - bei Kunden, Beschäftigten, Lieferanten und Aktionären ebenso wie bei Behörden, Institutionen und in der Öffentlichkeit. Dies ist eine der wesentlichen Voraussetzungen, um unser unternehmerisches Ziel zu erreichen: Die Marktführerschaft weiter zu behaupten und auszubauen.
Der komplette Code of Conduct von KRONES ist unter
http://www.krones.com/de/unternehmen/nachhaltigkeit.htm abrufbar.
Bestandteil des Konzernlageberichts
Vergütungsbericht
Vergütung des Vorstands
Die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand wurde aufgrund der Vergütungsempfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex vom Aufsichtsrat ausführlich beraten und entschieden.
Diese Vergütungsempfehlungen für Vorstandsmitglieder von börsennotierten Aktiengesellschaften beinhalten nachstehende Vergütungsbestandteile:
| ― | Fixe Bestandteile |
| ― | Variable Bestandteile, die jährlich wiederkehren und an dem geschäftlichen Erfolg orientiert sind, und |
| ― | Variable Bestandteile mit langfristiger Anreizwirkung (Long-Term Incentive) mit Risikofaktor |
Die Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, dessen Verantwortung, seine persönliche Leistung und die Erfahrung sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens im Rahmen seines Vergleichsumfeldes.
| ― | Für das Geschäftsjahr 2010 betrug die direkte fixe Vergütung der fünf aktiven Vorstandsmitglieder T€ 2.520 (Vorjahr: T€ 2.450). Dieses Fixum ist die vertraglich festgelegte Grundvergütung und wird monatlich in gleichen Beträgen als Gehalt ausgezahlt. Eine Überprüfung findet in der Regel im Rahmen der Verhandlung über die Vertragsverlängerung statt. Zusätzlich erhielten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von geldwerten Vorteilen aus Sachbezügen (Firmen-Pkw) in Höhe von T€ 89 (Vorjahr: T€ 89). |
| ― | Die variable Vergütung basiert auf der Erreichung von unternehmerischen Zielwerten. Die Bezugsgrößen sind Konzern-Jahresüberschuss (Schwerpunkt) und Konzernumsatz. Die Staffelung der Zielwerte wird durch den Aufsichtsrat jährlich neu bestimmt. Die variable Vergütung hat Risikocharakter, so dass es sich hierbei um eine nicht gesicherte Vergütung handelt. Die variable Vergütung für das Geschäftsjahr 2010 betrug T€ 2.503 (Vorjahr: T€ 0). |
| ― | Entsprechend den Empfehlungen des Corporate Governance-Kodex hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 17.03.2005 als Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter einen sogenannten »Performance Incentive-Plan« (Long-term Incentive) verabschiedet. Demnach erhält jedes Vorstandsmitglied einen Performance Incentive, der frühestens nach mindestens zehnjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied bei der KRONES AG zur Auszahlung kommt. Bei einer kürzeren Vertragslaufzeit als zehn Jahre verfällt der Anspruch. Im Geschäftsjahr 2010 wurden T€ 2.275 (Vorjahr: T€ 0) dieser Vergütung nach 10-jähriger Wartefrist planmäßig zur Auszahlung fällig. |
| ― | Der Performance Incentive errechnet sich aus der fixen Jahresvergütung des jeweiligen Vorstandsmitglieds zum Zeitpunkt der Bestellung zum Vorstand und der jeweiligen Entwicklung des Unternehmenswertes vom Zeitpunkt des Eintritts bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Vergütung. |
| ― | Als Berechnungsgrundlage für den Unternehmenswert werden EBIT, EBITDA und Konzernumsatz verwendet. Sofern der aktuelle Unternehmenswert unter den Unternehmenswert zum Zeitpunkt des Eintritts fällt, verfällt der Performance Incentive für das jeweilige Vorstandsmitglied. |
| ― | Die Performance Incentive-Rückstellung ist in Höhe von T€ 689 (Vorjahr: T€ 1.489) gebildet worden. |
| ― | Bei der KRONES AG bestehen und bestanden keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare, wertpapierorientierte Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Vorstandsmitglieder. |
| ― | Für aktive Vorstandsmitglieder wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 7.446 (Vorjahr: T€ 2.463) gebildet. |
| ― | Die gem. Ziffer 4.2.4 des Deutschen CG-Kodex und gemäß §§ 285 S.1 Nr. 9a S. 5-9; 314 S.1 Nr. 6a S. 5-9 HGB geforderte individualisierte Offenlegung der Bezüge wird dagegen nicht umgesetzt. Nach Überzeugung der KRONES AG widerspräche eine derartige Offenlegung dem Schutz von Persönlichkeitsrechten. |
| ― | Laut Beschluss der Hauptversammlung vom 16. Juni 2010 unterbleiben deshalb die detaillierten Angaben für jedes einzelne Vorstandsmitglied gem. § 286 Abs. 5 HGB bis zum Ablauf des Geschäftsjahres 2014. |
| ― | Die Angaben zur Struktur der Vergütung sind dagegen wesentlich für die Beurteilung, ob eine solchermaßen aufgeteilte Vergütung angemessen ist und ob von ihr eine Anreizwirkung für den Vorstand ausgeht. |
| ― | An ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden T€ 697 (Vorjahr: T€ 688) ausbezahlt und Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 726 (Vorjahr: T€ 848) gebildet. |
Vergütung des Aufsichtsrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt und wird durch die Hauptversammlung bestimmt. Für das Geschäftsjahr 2010 gilt die zuletzt in der Hauptversammlung vom 17. Juni 2009 geänderte Satzung.
Die Aufsichtsratsvergütung besteht aus zwei Komponenten, nämlich einer jährlich festen Vergütung in Höhe von € 10.000 sowie einer variablen Vergütung. Die feste Vergütung beträgt für den Vorsitzenden das Doppelte und für den stellvertretenden Vorsitzenden das Eineinhalbfache. Die variable Vergütung basiert auf den Konzernjahresüberschuss je Aktie. Hierbei erhält jedes Aufsichtsratsmitglied für jeden über den Betrag von € 1,00 hinausgehenden Betrag von € 0,30 des Konzernjahresüberschuss je Aktie, eine Vergütung von jeweils € 2.000 pro erreichtem € 0,30.
Für das Geschäftsjahr 2010 errechnet sich ein Jahresüberschuss von € 1,68 je Aktie. Auf dieser Berechnungsgrundlage beträgt die variable Vergütung für jedes Aufsichtsratsmitglied € 4.000.
Soweit Mitglieder des Aufsichtsrats besonderen Ausschüssen innerhalb des Aufsichtsrats angehören, erhalten sie eine zusätzliche Vergütung von jährlich € 10.000 und einen pauschalen Auslagensatz.
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen somit T€ 243 (Vorjahr: T€ 175) inklusive T€ 48 (Vorjahr: T€ 0) variabler Bezüge.
Ferner erhalten die Aufsichtsratsmitglieder einen pauschalen Auslagenersatz von € 600 pro Sitzung, sofern sie keine höheren Auslagen nachweisen.
Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nur während eines Teils des Geschäftsjahres angehört haben, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme und ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme der Gesellschaft. Somit bestehen auch keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Aufsichtsratsmitglieder.
KRONES trainiert Manager
Unsere Kunden sollen die Maschinen und Anlagen von KRONES so wirtschaftlich wie möglich betreiben. Deshalb weisen wir das Führungs- und Bedienpersonal der Abnehmer in der KRONES Akademie durch praxisorientierte Schulungen in die Funktionsweise von Produkten ein. Um möglichst viele Inhalte zu vermitteln, erweitert die Akademie ihren Maschinenpark kontinuierlich. Seit 2010 haben unsere Kunden die Gelegenheit, komplette Etikettiermaschinen, Mixer und Bauteile von Füllern in einer separaten Schulungshalle auf dem KRONES Gelände in Neutraubling live zu erleben.
Die Schulungsangebote der Akademie gehen aber weit über technische Belange hinaus. Beispiel: Das KRONES Management Training. In der Managementebene von Getränkebetrieben ist Überblick und Detailwissen gefragt. Mit unserem Management Training vermitteln wir den Kunden beides. Interne und externe Trainer geben in kompakten Unterrichtseinheiten aktuelles Wissen und fundierte Strategien für alle Aufgaben rund um Mitarbeiter- und Betriebsführung weiter. Alle Lerninhalte werden in praxisnahen Aufgabenstellungen bearbeitet und durch Best-Practice-Beispiele vertieft. Weil die Trainingsblöcke zeitlich versetzt sind, können die Kursteilnehmer das Erlernte in der täglichen Praxis umsetzen und in nachfolgenden Unterrichtseinheiten mit den Kollegen aus dem Management anderer Betriebe und den Trainern der Akademie diskutieren.
Im vergangenen Jahr nahmen mehr als 300 Führungskräfte und Teamleiter aus rund 20 verschiedenen Nationen an den Seminaren und Workshops des KRONES Management Trainings teil. Mittlerweise gilt das KRONES Management Training bei der Entwicklung von Führungskräften in der Abfüll- und Verpackungsindustrie als Standard. Die Akademie bietet die Seminare kundennah in Europa, Afrika, Asien und Südamerika an.
Kunden profitieren von KRONES Know-how
Mit der KRONES Akademie begleiten wir unsere Kunden auf ihrem Weg zum Erfolg. Grundlagenschulungen für Maschinenbediener und Kurse für spezielle Aufgaben zählen ebenso zum Angebotsspektrum der Akademie wie Management-Trainings. Die Akademie hat weltweit Standorte und bringt so wertvolles Wissen zum Kunden vor Ort.
Zukunftsstark und wertsichernd. Lösungsstark und wertschaffend. Dialogstark und wertschätzend.
KRONES Konzernabschluss 2010
Gewinn-und-Verlust-Rechnung Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen
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| Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 2010 | 2009 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Anhang | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 19 | 2.173.304 | 1.864.921 | ||
| Erhöhung (Vj. Verminderung) des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen | 25.918 | -7.428 | |||
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 20 | 33.269 | 28.896 | ||
| Sonstige betriebliche Erträge | 21 | 86.831 | 2.319.322 | 103.289 | 1.989.678 |
| Materialaufwand | 22 | ||||
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren | -904.543 | -824.321 | |||
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -214.396 | -1.118.939 | -171.868 | -996.189 | |
| Personalaufwand | 23 | ||||
| Löhne und Gehälter | -565.189 | -512.088 | |||
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung | -120.320 | -685.509 | -103.226 | -615.314 | |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -60.684 | -59.576 | |||
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 24 | -386.126 | -348.204 | ||
| 68.064 | -29.605 | ||||
| Erträge aus Beteiligungen | 25 | 1.752 | 969 | ||
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 25 | 5 | 8 | ||
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 25 | 5.599 | 6.800 | ||
| Wertberichtigung auf Finanzanlagen | 25 | -104 | -13.188 | ||
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 25 | -4.553 | -4.232 | ||
| 2.699 | -9.643 | ||||
| Ergebnis vor Steuern | 70.763 | -39.248 | |||
| Ertragsteuern | 7, 26 | -19.850 | 4.767 | ||
| Konzernergebnis | 50.913 | -34.481 | |||
| Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 100 | 169 | |||
| Ergebnisanteil KRONES Konzern | 50.813 | -34.650 | |||
| Ergebnis je Aktie (verwässert/unverwässert) in € | 27 | 1,68 | -1,13 |
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| Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen in T€ |
2010 | 2009 | |
|---|---|---|---|
| Anhang | |||
| --- | --- | --- | --- |
| Konzernergebnis | 50.913 | -34.481 | |
| Unterschied aus Währungsumrechnung | 12.756 | 4.291 | |
| Zur Veräußerung verfügbare Finanzinstrumente | |||
| Derivative Finanzinstrumente | -392 | -1.776 | |
| Summe der direkt im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 8 | 12.364 | 2.515 |
| Summe der im Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen | 8 | 63.277 | -31.966 |
| davon Anteile anderer Gesellschafter | 100 | 169 | |
| davon Anteile KRONES Konzern | 63.177 | -32.135 |
Bilanz
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| Aktiva | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Anhang | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 1 | 100.582 | 86.118 | ||
| Sachanlagen | 2 | 416.300 | 407.416 | ||
| Finanzanlagen | 3 | 2.139 | 2.296 | ||
| Anlagevermögen | 519.021 | 495.830 | |||
| Aktive latente Steuern | 7 | 15.861 | 12.005 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5 | 22.893 | 18.827 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 7 | 9.494 | 10.853 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 5 | 2.229 | 4.955 | ||
| Langfristige Vermögenswerte | 569.498 | 542.470 | |||
| Vorräte | 4 | 583.613 | 521.949 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5 | 505.316 | 458.257 | ||
| Tatsächliche Steuerforderungen | 7 | 3.902 | 5.348 | ||
| Sonstige Vermögenswerte | 5 | 76.315 | 126.955 | ||
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 6 | 147.447 | 135.519 | ||
| Kurzfristige Vermögenswerte | 1.316.593 | 1.248.028 | |||
| Bilanzsumme | 1.886.091 | 1.790.498 | |||
| Passiva | |||||
| Anhang | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| Gezeichnetes Kapital | 8 | 40.000 | 40.000 | ||
| Kapitalrücklage | 9 | 66.645 | 66.645 | ||
| Gewinnrücklagen | 10 | 397.121 | 483.811 | ||
| Sonstige Rücklagen | 11 | -625 | -233 | ||
| Konzernbilanzgewinn | 254.939 | 104.680 | |||
| Konzerneigenkapital des Mutterunternehmens | 758.080 | 694.903 | |||
| Anteile anderer Gesellschafter | 12 | 853 | 753 | ||
| Eigenkapital | 8 | 758.933 | 695.656 | ||
| Rückstellungen für Pensionen | 13 | 80.229 | 76.751 | ||
| Passive latente Steuern | 7 | 3.757 | 2.182 | ||
| Sonstige Rückstellungen | 14 | 33.941 | 37.668 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 15 | 0 | 0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 15 | 3.031 | 2.891 | ||
| Sonstige Verpflichtungen | 15 | 3.797 | 5.503 | ||
| Langfristige Schulden | 124.755 | 124.995 | |||
| Sonstige Rückstellungen | 14 | 148.887 | 183.860 | ||
| Steuerrückstellungen | 14 | 5.449 | 8.099 | ||
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 15 | 0 | 0 | ||
| Erhaltene Anzahlungen | 15 | 434.911 | 434.245 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 15 | 173.936 | 162.259 | ||
| Tatsächliche Steuerverbindlichkeiten | 7 | 346 | 0 | ||
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 15 | 12.389 | 5.889 | ||
| Sonstige Verpflichtungen und Rückstellungen mit Verbindlichkeitscharakter | 226.485 | 175.495 | |||
| Kurzfristige Schulden | 1.002.403 | 969.847 | |||
| Bilanzsumme | 1.886.091 | 1.790.498 |
Kapitalflussrechnung
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| Anhang | 2010 T€ |
2009 T€ |
|
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 70.763 | -39.248 | |
| Abschreibungen und Zuschreibungen | 60.788 | 72.764 | |
| Verminderung der Rückstellungen und abgegrenzte Schulden | -18.487 | -17.000 | |
| ergebniswirksame Veränderung der latenten Steuern | -721 | -14.406 | |
| Zinsaufwendungen und Zinserträge | -1.046 | -2.568 | |
| Gewinne und Verluste aus dem Abgang von Anlagevermögen | -247 | -174 | |
| sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge | -86 | -787 | |
| Verminderung der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Vermögenswerten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 7.535 | 61.515 | |
| Erhöhung (Vj. Verminderung) der Vorräte | -54.900 | 49.719 | |
| Erhöhung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 34.677 | 78.742 | |
| aus laufender Geschäftstätigkeit erwirtschaftete Zahlungsmittel | 98.276 | 188.557 | |
| gezahlte Zinsen | -3.280 | ||
| gezahlte und erhaltene Ertragsteuern | -17.498 | -15.156 | |
| Mittelveränderung aus laufender Geschäftstätigkeit | 77.498 | 169.706 | |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -33.024 | -28.345 | |
| Einzahlungen aus Abgang von immateriellen Vermögenswerten | 7 | 293 | |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen | -48.500 | -59.902 | |
| Einzahlungen aus Abgang von Sachanlagen | 1.375 | 1.881 | |
| Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen | -212 | -224 | |
| Einzahlungen aus Abgang von Finanzanlagen | 22 | 210 | |
| Auszahlungen für den Erwerb von Anteilen an verbundenen Unternehmen | 0 | -7.205 | |
| erhaltene Zinsen | 3.807 | 5.126 | |
| erhaltene Dividenden | 1.752 | 969 | |
| Mittelveränderung aus der Investitionstätigkeit | -74.773 | -87.197 | |
| Auszahlungen an Unternehmenseigner | 0 | -18.101 | |
| Erwerb von eigenen Anteilen | 0 | -37.058 | |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von erhaltenen Finanzverbindlichkeiten | 0 | -731 | |
| Auszahlungen aus der Rückzahlung von Leasingverbindlichkeiten | -2.303 | -2.142 | |
| Mittelveränderung aus der Finanzierungstätigkeit | -2.303 | -58.032 | |
| zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 422 | 24.477 | |
| wechselkursbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 5.641 | 2.666 | |
| konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 5.865 | 0 | |
| Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode | 135.519 | 108.376 | |
| Finanzmittelfonds am Ende der Periode | 6 | 147.447 | 135.519 |
Entwicklung des Eigenkapitals
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| Mutterunternehmen | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes Kapital T€ |
Kapital- rücklage T€ |
Gewinn- rücklagen T€ |
Währungs- differenzen d. Eigenkapitals T€ |
Sonstige Rücklagen T€ |
Konzern- bilanzgewinn T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Anhang | 8 | 9 | 10 | 11 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand 1. Januar 2009 | 40.000 | 103.703 | 476.718 | -8.963 | 1.543 | 175.824 |
| Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) | -18.101 | |||||
| Konzernergebnis 2009 | -34.650 | |||||
| Erwerb eigene Aktien | -37.058 | |||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 18.507 | -18.507 | ||||
| Änderung im Konsolidierungskreis | -6.628 | |||||
| Währungsdifferenzen | 4.177 | 114 | ||||
| Hedge Accounting | -1.776 | |||||
| Stand 31. Dezember 2009 | 40.000 | 66.645 | 488.597 | -4.786 | -233 | 104.680 |
| Konzernergebnis 2010 | 50.813 | |||||
| Entnahme aus Gewinnrücklagen | -100.000 | 100.000 | ||||
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 481 | -481 | ||||
| Währungsdifferenzen | 12.829 | -73 | ||||
| Hedge Accounting | -392 | |||||
| Stand 31. Dezember 2010 | 40.000 | 66.645 | 389.078 | 8.043 | -625 | 254.939 |
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| Mutter- unternehmen Eigenkapital T€ |
Anteile anderer Gesellschafter Eigenkapital T€ |
Konzern- eigenkapital T€ |
|
|---|---|---|---|
| Anhang | 12 | ||
| --- | --- | --- | --- |
| Stand 1. Januar 2009 | 788.825 | 1.161 | 789.986 |
| Dividendenzahlung (0,60 € je Aktie) | -18.101 | -18.101 | |
| Konzernergebnis 2009 | -34.650 | 169 | -34.481 |
| Erwerb eigene Aktien | -37.058 | -37.058 | |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0 | 0 | |
| Änderung im Konsolidierungskreis | -6.628 | -577 | -7.205 |
| Währungsdifferenzen | 4.291 | 4.291 | |
| Hedge Accounting | -1.776 | -1.776 | |
| Stand 31. Dezember 2009 | 694.903 | 753 | 695.656 |
| Konzernergebnis 2010 | 50.813 | 100 | 50.913 |
| Entnahme aus Gewinnrücklagen | 0 | 0 | |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | 0 | 0 | |
| Währungsdifferenzen | 12.756 | 12.756 | |
| Hedge Accounting | -392 | -392 | |
| Stand 31. Dezember 2010 | 758.080 | 853 | 758.933 |
Konzernanhang für die KRONES AG
Segmentberichterstattung
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| Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung | Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik | Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME) | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 T€ |
2009 T€ |
2010 T€ |
2009 T€ |
2010 T€ |
2009 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 1.860.751 | 1.511.800 | 232.045 | 274.126 | 80.508 | 78.995 |
| davon Deutschland | 210.504 | 163.377 | 22.447 | 26.209 | 1.205 | 1.692 |
| davon übriges Europa | 432.035 | 460.902 | 28.134 | 56.940 | 47.100 | 47.083 |
| davon sonstige Gebiete | 1.218.212 | 887.521 | 181.464 | 190.977 | 32.203 | 30.220 |
| Abschreibungen | 55.580 | 49.422 | 3.061 | 1.945 | 2.043 | 2.074 |
| Zinserträge | 19 | 155 | ||||
| Zinsaufwendungen | 549 | 779 | ||||
| EBT | 100.519 | -19.476 | -14.117 | -14.933 | -15.639 | -4.839 |
| übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/Aufwendungen | 725 | -6.172 | -535 | 984 | -104 | -160 |
| Vermögen | 1.636.816 | 1.529.784 | 185.918 | 194.808 | 73.555 | 69.507 |
| davon Deutschland | 1.355.605 | 1.261.223 | 185.918 | 194.808 | 0 | 0 |
| davon übriges Europa | 96.561 | 71.120 | 0 | 0 | 73.555 | 69.507 |
| davon sonstige Gebiete | 184.650 | 197.441 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Schulden | 849.252 | 958.065 | 243.739 | 93.757 | 62.159 | 55.330 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 72.798 | 80.743 | 6.495 | 5.787 | 2.231 | 1.716 |
| davon Deutschland | 66.269 | 69.318 | 6.495 | 5.787 | 0 | 0 |
| davon übriges Europa | 758 | 575 | 0 | 0 | 2.231 | 1.716 |
| davon sonstige Gebiete | 5.771 | 10.850 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Umsatzrendite (EBT zu Umsatz) | 5,4 % | -1,3 % | -6,1 % | -5,4 % | -19,4 % | -6,1 % |
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| Summe der Segmente | Konsolidierung | Sonstiges | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2010 T€ |
2009 T€ |
2010 T€ |
2009 T€ |
2010 T€ |
2009 T€ |
|
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | ||||||
| davon Deutschland | ||||||
| davon übriges Europa | ||||||
| davon sonstige Gebiete | ||||||
| Abschreibungen | ||||||
| Zinserträge | 5.580 | 6.645 | ||||
| Zinsaufwendungen | 4.004 | 3.453 | ||||
| EBT | ||||||
| übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/Aufwendungen | ||||||
| Vermögen | 1.896.289 | 1.794.098 | -40.141 | -32.591 | 29.943 | 28.991 |
| davon Deutschland | 1.541.523 | 1.456.031 | -30.794 | -26.129 | 29.943 | 28.991 |
| davon übriges Europa | 170.116 | 140.626 | -7.403 | -5.484 | 0 | 0 |
| davon sonstige Gebiete | 184.650 | 197.441 | -1.944 | -978 | 0 | 0 |
| Schulden | 1.155.150 | 1.107.152 | -40.141 | -32.591 | 12.146 | 20.281 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | ||||||
| davon Deutschland | ||||||
| davon übriges Europa | ||||||
| davon sonstige Gebiete | ||||||
| Umsatzrendite (EBT zu Umsatz) |
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| KRONES Konzern | ||
|---|---|---|
| 2010 T€ |
2009 T€ |
|
| --- | --- | --- |
| Umsatzerlöse | 2.173.304 | 1.864.921 |
| davon Deutschland | 234.156 | 191.278 |
| davon übriges Europa | 507.269 | 564.925 |
| davon sonstige Gebiete | 1.431.879 | 1.108.718 |
| Abschreibungen | 60.684 | 53.441 |
| Zinserträge | 5.599 | 6.800 |
| Zinsaufwendungen | 4.553 | 4.232 |
| EBT | 70.763 | -39.248 |
| übrige wesentliche nicht zahlungswirksame Erträge/Aufwendungen | 86 | -5.348 |
| Vermögen | 1.886.091 | 1.790.498 |
| davon Deutschland | 1.540.672 | 1.458.893 |
| davon übriges Europa | 162.713 | 135.142 |
| davon sonstige Gebiete | 182.706 | 196.463 |
| Schulden | 1.127.155 | 1.094.842 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 81.524 | 88.246 |
| davon Deutschland | 72.764 | 75.105 |
| davon übriges Europa | 2.989 | 2.291 |
| davon sonstige Gebiete | 5.771 | 10.850 |
| Umsatzrendite (EBT zu Umsatz) | 3,3 % | -2,1 % |
Allgemeine Angaben
• Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der KRONES AG (»KRONES Konzern«) zum 31. Dezember 2010 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (IFRIC) - wie von der Europäischen Union verabschiedet - erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener IFRS oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt. Eine Auflistung dieser Standards und Interpretationen sowie die erstmalig angewendeten Standards befinden sich auf Seite 150.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinn-und-Verlust-Rechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.
Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den IFRS neben der Bilanz, der Gewinn-und-Verlust-Rechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
• Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der KRONES AG zum 31. Dezember 2010 sind neben der KRONES AG alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der KRONES AG mehr als 50 % der Stimmrechte zustehen.
Im Geschäftsjahr 2010 wurde die pt. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien gegründet und mit der KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation und der KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Erstkonsolidierung der neu gegründeten Gesellschaft wurde auf den Gründungszeitpunkt vorgenommen.
Die KRONES AG ist an diesen Gesellschaften unmittelbar mit 100 % beteiligt.
Die smefin S.R.L., Roverbella, Italien wurde im Geschäftsjahr liquidiert und entkonsolidiert.
• Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgt für Unternehmen nach IFRS 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Dies gilt auch für Zwischenergebnisse aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen, sofern die Bestände aus diesen Lieferungen zum Stichtag noch im Bestand des Konzerns sind.
• Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der KRONES AG ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß IAS 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn-und-Verlust-Rechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Jahresabschlüssen der KRONES AG und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
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| Stichtagskurs | Durchschnittskurs | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2010 | 31.12.2009 | 2010 | 2009 | ||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| us-Dollar | USD | 1,338 | 1,441 | 1,326 | 1,395 |
| Britisches Pfund | GBP | 0,863 | 0,890 | 0,858 | 0,892 |
| Schweizer Franken | CHF | 1,253 | 1,484 | 1,380 | 1,510 |
| Dänische Kronen | DKK | 7,454 | 7,442 | 7,447 | 7,447 |
| Kanadischer Dollar | CAD | 1,337 | 1,510 | 1,365 | 1,587 |
| Japanischer Yen | JPY | 108,800 | 133,060 | 116,240 | 130,404 |
| Brasilianischer Real | BRL | 2,221 | 2,510 | 2,331 | 2,785 |
| Chinesischer Renminbi Yuan | CNY | 8,821 | 9,830 | 8,971 | 9,540 |
| Mexikanischer Peso | MXN | 16,593 | 18,826 | 16,737 | 18,820 |
| Ukrainischer Griwna | UAH | 10,663 | 11,591 | 10,690 | 11,360 |
| Südafrikanischer Rand | ZAR | 8,885 | 10,675 | 9,698 | 11,711 |
| Kenianischer Schilling | KES | 108,139 | 109,285 | 109,148 | 111,376 |
| Nigerianischer Naira | NGN | 203,630 | 215,260 | 202,891 | 210,631 |
| Russischer Rubel | RUB | 40,924 | 43,647 | 40,263 | 44,233 |
| Thailändischer Bath | THB | 40,211 | 47,969 | 42,014 | 48,155 |
| Indonesische Rupiah | IDR | 12.058,500 | 13.570,600 | 12.068,546 | 14.420,300 |
• Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Jahresabschlüsse der KRONES AG sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß IAS 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume; insbesondere im Bereich der Bewertung des Anlagevermögens, der Vorräte, der Forderungen, der Pensionsrückstellungen und Rückstellungen, die auf die Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
• Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß IAS 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
• Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des KRONES Konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend IAS 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst.
• Geschäfts- oder Firmenwerte
Erworbene Geschäfts- oder Firmenwerte sind nicht vorhanden.
• Sachanlagen
Sachanlagen des KRONES Konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen, bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert.
Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach IAS 16 erfolgte nicht.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
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| Nutzungsdauer | in Jahren |
| Betriebs- und Geschäftsgebäude | 14 bis 50 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 5 bis 18 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 3 bis 15 |
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Zuwendungen der öffentlichen Hand für Vermögenswerte werden von den Anschaffungskosten des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
• Leasing
Leasingverträge, bei denen der KRONES Konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach IAS 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
• Finanzinstrumente
Die Finanzinstrumente nach IAS 39, die bei KRONES eingesetzt werden, setzen sich aus
| ― | Finanzanlagen |
| ― | zu Handelszwecken gehaltenen Finanzinstrumenten (derivative Finanzinstrumente) |
| ― | zur Veräußerung verfügbaren Finanzinstrumenten |
| ― | finanziellen Forderungen und Verbindlichkeiten |
zusammen.
Bei den Bewertungskategorien entsprechen die Buchwerte grundsätzlich den Marktwerten.
Für die Finanzanlagen besteht kein Markt, aus diesem Grunde werden sie zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert.
Die beizulegenden Zeitwerte und Buchwerte basieren auf marktüblichen Verzinsungen und beobachtbaren aktuellen Markttransaktionen (Stufe 2 i. S. d. IFRS 7.27 A).
Die Kassageschäfte werden zum Erfüllungstag bilanziert, die derivativen Finanzinstrumente zum Handelstag.
Die Nettogewinne und -verluste enthalten Wertminderungen und Bewertungsänderungen bei derivativen Finanzinstrumenten und sind den Erläuterungen zu den jeweiligen Bewertungskategorien zu entnehmen.
Die Klassen nach IFRS 7 setzen sich neben den oben genannten Bewertungskategorien nach IAS 39 aus Zahlungsmitteln und Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing zusammen.
Die Angaben zur Risikoberichterstattung nach IFRS 7 sind dem Risikobericht im Konzernlagebericht zu entnehmen.
• Finanzanlagen
Finanzanlagen werden, abgesehen von Wertpapieren, zu Anschaffungskosten, vermindert um Wertberichtigungen, angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden als »zur Veräußerung verfügbar« eingestuft und erfolgsneutral zum fair value bewertet. Eine Einstufung als »bis zur Endfälligkeit gehalten« findet nicht statt.
Darüber hinaus wird im KRONES Konzern bei keiner Bilanzposition die »fair value Option« nach IAS 39 angewendet.
• Derivative Finanzinstrumente
Die im KRONES Konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei KRONES bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen US-Dollar, neuseeländischer Dollar und kanadischer Dollar sowie Schweizer Franken.
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100 % der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Diese ermitteln sich aus Input-Faktoren der Stufe 2 i. S. d. IFRS 7.27 A. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung erfasst; es sei denn, die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis oder als Bestandteil des Eigenkapitals ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
• Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen. Die hierfür verwendeten Indikatoren sind die Altersstruktur der Forderungen und die wirtschaftliche Situation der Kunden.
• Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten und Kosten der allgemeinen Verwaltung werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
• Kundenspezifische Fertigungsaufträge
Kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß IAS 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse, für den Anlagen- und Maschinenteil, entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen, am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad für den Montageanteil entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Montageanteils. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
• Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach IFRS und für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
• Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß IAS 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn der Saldo der kumulierten, nicht erfassten versicherungsmathematischen Gewinne und Verluste zum Ende der vorherigen Berichtsperiode den höheren der folgenden Barwerte überstieg:
a) 10 % des Barwerts der leistungsorientierten Verpflichtung zu diesem Zeitpunkt (vor Abzug des Planvermögens); und
b) 10 % des beizulegenden Zeitwerts eines etwaigen Planvermögens zu diesem Zeitpunkt.
• Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrags zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
• Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach IAS 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
• Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des IAS 18, mit Ausnahme von den nach IAS 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und ein wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden, vermindert um Erlösschmälerungen, ausgewiesen.
• Segmentberichterstattung
KRONES berichtet über drei Geschäftssegmente, die die strategischen Geschäftseinheiten darstellen. Diese werden nach Produktsparten und Services aufgeteilt und aufgrund der verschiedenen Technologien separat gesteuert. Der Vorstand als Entscheidungsträger steuert auf Basis der monatlichen Berichterstattung danach das Unternehmen.
Das Segment 1 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und Produktausstattung. Das Segment 2 beinhaltet Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik und Segment 3 Maschinen und Anlagen im unteren Leistungsbereich.
Die zugrunde liegenden Bilanzierungs- und Bewertungsregeln sind dieselben wie unter den »Allgemeinen Angaben« beschrieben.
Die Segmentleistung wird auf Basis der internen Berichterstattung an den Vorstand v. a. durch die Segment-Umsatzerlöse und das Segment-EBT gemessen.
Intrasegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten. Intersegmentäre Umsätze sind nicht nennenswert.
Erläuterung der Bilanz
1 Immaterielle Vermögenswerte
Der Buchwert der immateriellen Vermögenswerte hat sich wie folgt entwickelt:
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| in T€ | Gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen | Aktivierte Entwicklungs- kosten |
Summe |
|---|---|---|---|
| 01.01.2009 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 76.187 | 114.542 | 190.729 |
| Kumulierte Abschreibungen | 61.981 | 48.933 | 110.914 |
| Nettobuchwert | 14.206 | 65.609 | 79.815 |
| Veränderungen in 2009 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||
| Zugänge | 4.911 | 23.434 | 28.345 |
| Abgänge | 344 | 763 | 1.107 |
| Währungsdifferenzen | 166 | 0 | 166 |
| Abschreibungen | |||
| Zugänge | 5.889 | 15.880 | 21.769 |
| Abgänge | 331 | 482 | 813 |
| Währungsdifferenzen | 145 | 0 | 145 |
| Nettobuchwert 31.12.2009 | 13.236 | 72.882 | 86.118 |
| 01.01.2010 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 80.920 | 137.213 | 218.133 |
| Kumulierte Abschreibungen | 67.684 | 64.331 | 132.015 |
| Nettobuchwert | 13.236 | 72.882 | 86.118 |
| Veränderungen in 2010 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||
| Konsolidierte Zugänge | 40 | 0 | 40 |
| Zugänge | 7.675 | 25.349 | 33.024 |
| Abgänge | 15 | 0 | 15 |
| Währungsdifferenzen | 195 | 0 | 195 |
| Abschreibungen | |||
| Konsolidierte Zugänge | 11 | 0 | 11 |
| Zugänge | 6.401 | 12.237 | 18.638 |
| Abgänge | 8 | 0 | 8 |
| Währungsdifferenzen | 139 | 0 | 139 |
| Nettobuchwert 31.12.2010 | 14.588 | 85.994 | 100.582 |
| 31.12.2010 | |||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 88.815 | 162.562 | 251.377 |
| Kumulierte Abschreibungen | 74.227 | 76.568 | 150.795 |
| Nettobuchwert | 14.588 | 85.994 | 100.582 |
Der Zugang bei den Schutzrechten und Lizenzen betrifft im Wesentlichen Lizenzen an EDV-Software.
Die aktivierten Entwicklungskosten betreffen neue Maschinenprojekte der KRONES AG sowie der KOSME Gruppe. Die im Geschäftsjahr aktivierten Entwicklungskosten belaufen sich auf T€ 25.349 (Vorjahr: T€ 23.434). Im Geschäftsjahr 2010 wurden inklusive der aktivierten Entwicklungskosten für Forschung und Entwicklung T€ 114.287 (Vorjahr: T€ 97.467) aufgewendet. Im Berichtsjahr ergab sich keine Wertminderung auf immaterielle Vermögenswerte (Vorjahr: T€ 6.020).
2 Sachanlagen
In den Sachanlagen im Geschäftsjahr 2010 waren keine Wertminderungen (Vorjahr: T€ 115) in den Abschreibungen und keine Zuschreibungen gemäß IAS 36 erforderlich.
Im Geschäftsjahr 2010 waren Zuwendungen in Höhe von T€ 311 (Vorjahr: T€ 361) in den Buchwerten der Sachanlagen enthalten. Die Zuwendungen wurden im Geschäftsjahr 2010 in Höhe von T€ 50 (Vorjahr: T€ 50) ertragswirksam aufgelöst.
Für die ausgewiesenen Sachanlagen bestehen keine Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen.
Im Sachanlagenvermögen sind geleaste Vermögenswerte in Höhe von T€ 18.715 (Vorjahr: T€ 19.195) enthalten, die wegen der Gestaltung der zugrunde liegenden Leasingverträge der jeweiligen Konzerngesellschaft als wirtschaftliches Eigentum (Finanzierungsleasing) zuzurechnen sind.
Die Buchwerte der aktivierten Leasinggegenstände stellen sich wie folgt dar:
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte mit Bauten inkl. der auf fremden Grundstücken | 17.546 | 17.942 |
| Technische Anlagen und Maschinen | 396 | 616 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 773 | 637 |
| Gesamt | 18.715 | 19.195 |
Im Berichtsjahr erfolgten keine Zugänge aufgrund IFRS 3 oder IFRS 5.
Die Sachanlagen haben sich wie folgt entwickelt:
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| in T€ | Grundstücke und Bauten | Technische Anlagen und Maschinen | Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung |
Anlagen im Bau | Summe |
|---|---|---|---|---|---|
| 01.01.2009 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 346.678 | 211.697 | 175.680 | 14.008 | 748.063 |
| Kumulierte Abschreibungen | 98.725 | 138.358 | 124.241 | 0 | 361.324 |
| Nettobuchwert | 247.953 | 73.339 | 51.439 | 14.008 | 386.739 |
| Veränderungen in 2009 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Zugänge | 25.690 | 14.876 | 17.068 | 2.268 | 59.902 |
| Abgänge | 1.394 | 2.795 | 3.997 | 19 | 8.205 |
| Umbuchungen | 12.301 | 468 | 24 | -12.793 | 0 |
| Währungsdifferenzen | -213 | -291 | 490 | -6 | -20 |
| Abschreibungen | |||||
| Zugänge | 10.312 | 11.522 | 15.973 | 0 | 37.807 |
| Abgänge | 900 | 2.113 | 3.485 | 0 | 6.498 |
| Währungsdifferenzen | -178 | -330 | 199 | 0 | -309 |
| Nettobuchwert 31.12.2009 | 275.103 | 76.518 | 52.337 | 3.458 | 407.416 |
| 01.01.2010 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 383.062 | 223.955 | 189.265 | 3.458 | 799.740 |
| Kumulierte Abschreibungen | 107.959 | 147.437 | 136.928 | 0 | 392.324 |
| Nettobuchwert | 275.103 | 76.518 | 52.337 | 3.458 | 407.416 |
| Veränderungen in 2010 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Konsolidierte Zugänge | 706 | 145 | 1.576 | 10 | 2.437 |
| Zugänge | 8.525 | 13.570 | 20.400 | 6.005 | 48.500 |
| Abgänge | 28 | 3.536 | 6.085 | 40 | 9.689 |
| Umbuchungen | 119 | 1.035 | 3.063 | -4.217 | 0 |
| Währungsdifferenzen | 1.795 | 1.543 | 1.539 | -1 | 4.876 |
| Abschreibungen | |||||
| Konsolidierte Zugänge | 280 | 87 | 614 | 0 | 981 |
| Zugänge | 10.988 | 13.388 | 17.669 | 0 | 42.045 |
| Abgänge | 8 | 2.971 | 5.587 | 0 | 8.566 |
| Währungsdifferenzen | 676 | 1.034 | 1.070 | 0 | 2.780 |
| Nettobuchwert 31.12.2010 | 274.284 | 77.737 | 59.064 | 5.215 | 416.300 |
| 31.12.2010 | |||||
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | 394.179 | 236.712 | 209.758 | 5.215 | 845.864 |
| Kumulierte Abschreibungen | 119.895 | 158.975 | 150.694 | 0 | 429.564 |
| Nettobuchwert | 274.284 | 77.737 | 59.064 | 5.215 | 416.300 |
3 Finanzanlagen
Die Finanzanlagen bestehen im Wesentlichen aus Ausleihungen.
4 Vorräte
Die Vorräte des KRONES Konzerns setzen sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 149.133 | 130.095 |
| Unfertige Erzeugnisse | 176.588 | 176.603 |
| Fertige Erzeugnisse | 182.451 | 145.813 |
| Handelswaren | 65.915 | 61.855 |
| Sonstiges | 9.526 | 7.583 |
| Gesamt | 583.613 | 521.949 |
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zu niedrigeren Zeitwerten abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzt. Zum Bilanzstichtag im Bestand befindliche Fertigungsaufträge haben keine aktivischen/passivischen Salden, da nach Leistungsfortschritt abgerechnet wird.
Die Wertminderungen der Vorräte wurden 2010 in Höhe von T€ 26.405 (Vorjahr: T€ 41.505) als Aufwand erfasst und beruhen im Wesentlichen auf den üblichen verlustfreien Bewertungen und Gängigkeitsabschlägen. Erfolgswirksame Wertaufholungen wurden aufgrund verbesserter Marktbedingungen in unwesentlicher Höhe realisiert. Der Buchwert der zum beizulegenden Zeitwert abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzten Vorräte beträgt im Berichtsjahr T€ 81.416 (Vorjahr: T€ 85.461).
5 Forderungen und sonstige Vermögenswerte
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 528.209 | 477.084 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) | 22.893 | 18.827 |
| Sonstige Vermögenswerte | 78.544 | 131.910 |
| (davon mit einer Restlaufzeit von mehr als 1 Jahr) | 2.229 | 4.955 |
Bei den Kundenforderungen entsprechen die Marktwerte den bilanzierten Werten.
Das Wertberichtigungskonto entwickelte sich wie folgt:
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| Stand 01.01.2010 | 24.889 |
| Veränderung Konsolidierungskreis und Währungsumrechnungseffekte | 694 |
| Zuführungen | 9.141 |
| Auflösungen | 10.505 |
| Stand 31.12.2010 | 24.219 |
Die sonstigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen (T€ 24.625; Vorjahr: T€ 25.711), Steuererstattungsansprüche (T€ 33.058; Vorjahr: T€ 23.846), aktive Rechnungsabgrenzung (T€ 3.738; Vorjahr: T€ 3.868) und debitorische Kreditoren (T€ 3.071; Vorjahr: T€ 2.055).
Die zu Marktwerten bewerteten derivativen Finanzinstrumente, welche für zukünftige Zahlungseingänge abgeschlossen wurden und die Voraussetzungen des Hedge Accountings erfüllen oder als freistehende Sicherungsgeschäfte abgeschlossen wurden, betrugen im Geschäftsjahr 2010 T€ 310 (Vorjahr: T€ 444).
6 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente in Höhe von T€ 147.447 (Vorjahr: T€ 135.519) bestehen neben Kassenbeständen in Höhe von T€ 242 (Vorjahr: T€ 162) im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Entwicklung der Zahlungsmittel, die den Finanzmittelfonds gemäß IAS 7 »Kapitalflussrechnung« bilden, ist in der Kapitalflussrechnung Seite 120 dargestellt.
7 Ertragsteuern
Die tatsächlichen Steuerforderungen und -verbindlichkeiten resultieren ausschließlich aus Ertragsteuern nach IAS 12.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag setzen sich wie folgt zusammen:
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| T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Latente Steueraufwendungen/ Steuererträge (-) | -721 | -14.406 |
| Laufende Steueraufwendungen | 20.571 | 9.639 |
| Gesamt | 19.850 | -4.767 |
Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. In Deutschland gilt ein Körperschaftsteuersatz von 15,0 % zuzüglich des Solidaritätszuschlages von 5,5 % und für die KRONES AG ein durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz von 328 %. Insgesamt ermittelt sich so für die inländischen Unternehmen ein Ertragsteuersatz von 27,3 %. Im Ausland liegen die Steuersätze zwischen 23 % und 42 %. Für die Berechnung der latenten Steuern wurde der Ertragsteuersatz von 27,3 % berücksichtigt.
Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern nach Bilanzpositionen zum 31. Dezember 2010 gliedert sich wie folgt:
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| Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | |||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2010 | 31.12.2009 | 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Immaterielle Vermögenswerte | 136 | 204 | 23.617 | 19.853 |
| Sachanlagen | 139 | 129 | 15.384 | 15.150 |
| Finanzanlagen | 6 | 0 | 0 | 25 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 0 | 2.252 | 6.427 | 26 |
| Vorräte | 4.767 | 1.386 | 1.694 | 2.910 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 12.165 | 6.715 | 55 | 1.316 |
| steuerliche Verlustvorträge | 17.652 | 7.857 | 0 | 0 |
| Rückstellungen, langfristig | 7.712 | 5.379 | 0 | 0 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 3.297 | 3.350 | 574 | 583 |
| Rückstellungen, kurzfristig | 15.962 | 25.537 | 1.872 | 1.212 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 130 | 336 | 261 | 238 |
| Cash-Flow Hedging | 511 | 190 | 85 | 291 |
| Konsolidierung | 0 | 0 | 404 | 1.908 |
| Zwischensumme | 62.477 | 53.335 | 50.373 | 43.512 |
| Saldierung (-) | -46.616 | -41.330 | -46.616 | -41.330 |
| Gesamt | 15.861 | 12.005 | 3.757 | 2.182 |
Die erfolgsneutral über das Eigenkapital gebildeten aktiven und passiven latenten Steuern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ -1.648 (Vorjahr: T€ -1.003) und resultieren aus Sicherungsgeschäften. Die latenten Steuern auf vortragsfähige Verluste betreffen die KRONES AG und KOSME Österreich. Nach der Ergebnisplanung ist zukünftig mit positiven steuerlichen Ergebnissen zu rechnen. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 26.324 wurden nicht gebildet.
Der ausgewiesene Steueraufwand im Geschäftsjahr 2010 in Höhe von T€ 19.850 ist um T€ 532 höher als der erwartete Steueraufwand, der sich theoretisch bei Anwendung des inländischen Steuersatzes von 27,3 % auf Konzernebene ergeben würde. Der Unterschied ist auf folgende Ursachen zurückzuführen:
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Ergebnis vor Steuern | 70.763 | -39.248 |
| Steuersatz der Muttergesellschaft KRONES aG | 27,30 % | 27,30 % |
| Erwarteter (theoretischer) Steueraufwand | 19.318 | -10.715 |
| Anpassung aufgrund abweichenden Steuersatzes | 777 | 1.160 |
| Steuerminderungen aufgrund von steuerfreien Erträgen | -12.123 | -162 |
| Steuerliche Verlustvorträge | 5.575 | 19 |
| Steueraufwanderhöhungen aufgrund nicht abzugsfähiger Aufwendungen | 7.510 | 8.529 |
| Steuerertrag (-)/Steueraufwand (+) für Vorjahre | -1.266 | -4.360 |
| Sonstiges | 59 | 762 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 19.850 | -4.767 |
Die Differenz zwischen Steuerminderungen und Steuermehrungen ergibt für das Geschäftsjahr 2010 Steuererhöhungen. Diese sind vor allem auf steuerlich nicht abzugsfähige Betriebsausgaben zurückzuführen.
8 Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der KRONES AG beträgt zum 31. Dezember 2010 wie im Vorjahr € 40.000.000,00. Es ist eingeteilt in 31.593.072 Stück zu einem rechnerischen Nennwert von je € 1,27 auf den Inhaber lautende Stammaktien.
Die Gesellschaft wird gem. § 71 Abs. 1 Nr. 8 AktG ermächtigt, eigene Aktien bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals unter Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben und der Vorgaben dieses Beschlusses zu erwerben.
Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilbeträgen, einmalig oder mehrmals, in Verfolgung eines oder mehrerer Zwecke durch die Gesellschaft, durch ihre Konzernunternehmen oder für ihre oder deren Rechnung durch Dritte ausgeübt werden.
Die Ermächtigung wird mit Beschlussfassung durch die Hauptversammlung wirksam und gilt bis zum Ablauf des 15.06.2015. Die in der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 17.06.2009 (Tagesordnungspunkt 6) beschlossene Ermächtigung endet mit Wirksamkeit dieser neuen Ermächtigung.
Die aufgrund dieser Ermächtigung erworbenen eigenen Aktien dürfen zusammen mit anderen Aktien der Gesellschaft, welche die Gesellschaft bereits erworben hat oder noch besitzt, oder die ihr nach den §§ 71 a ff. AktG zuzurechnen sind, zu keinem Zeitpunkt 10 % des Grundkapitals der Gesellschaft übersteigen. Die Ermächtigung darf nicht zum Zwecke des Handels in eigenen Aktien ausgenutzt werden.
Der Erwerb erfolgt nach Wahl des Vorstands (1) über die Börse oder (2) mittels eines öffentlichen Kaufangebots bzw. mittels einer öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots.
Erfolgt der Erwerb der Aktien direkt über die Börse, darf der gezahlte Gegenwert je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den am Börsenhandelstag ermittelten Eröffnungskurs im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse um nicht mehr als 10 % überschreiten und um nicht mehr als 10 % unterschreiten.
Erfolgt der Erwerb über ein öffentliches Kaufangebot bzw. eine öffentliche Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots, dürfen der gebotene Kaufpreis oder die Grenzwerte der Kaufpreisspanne je Aktie (ohne Erwerbsnebenkosten) den Eröffnungskurs im XETRA-Handel (oder einem vergleichbaren Nachfolgesystem) an der Frankfurter Wertpapierbörse am dritten Börsenhandelstag vor dem Tag der öffentlichen Ankündigung des Angebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots (der »maßgebliche Kurs«) um nicht mehr als 20 % überschreiten und um nicht mehr als 20 % unterschreiten. Ergeben sich nach der Veröffentlichung eines öffentlichen Kaufangebots bzw. der öffentlichen Aufforderung zur Abgabe eines Kaufangebots erhebliche Abweichungen vom maßgeblichen Kurs, so kann das Angebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots angepasst werden. In diesem Fall wird der maßgebliche Kurs nach dem entsprechenden Kurs am letzten Börsenhandelstag vor der öffentlichen Ankündigung einer etwaigen Anpassung bestimmt. Das Kaufangebot bzw. die Aufforderung zur Abgabe eines solchen Angebots kann weitere Bedingungen vorsehen. Sofern das Kaufangebot überzeichnet ist bzw. im Falle einer Aufforderung zur Abgabe eines Angebots von mehreren gleichwertigen Angeboten nicht sämtliche angenommen werden, muss die Annahme nach Quoten erfolgen. Eine bevorrechtigte Annahme geringer Stückzahlen bis zu 100 Stück zum Erwerb angebotener Aktien je Aktionär kann vorgesehen werden.
Der Vorstand wird ermächtigt, Aktien der Gesellschaft, die aufgrund dieser Ermächtigung erworben werden, zu allen gesetzlich zugelassenen Zwecken, insbesondere auch wie folgt zu verwenden:
Die Aktien können gegen Sachleistung veräußert werden, insbesondere im Zusammenhang mit Unternehmenszusammenschlüssen oder dem Erwerb von Unternehmen, Unternehmensteilen oder Unternehmensbeteiligungen.
Die Aktien können in anderer Weise als über die Börse veräußert werden, wenn die Aktien zu einem Preis veräußert werden, der den Börsenkurs der Aktie der Gesellschaft zum Zeitpunkt der Veräußerung nicht wesentlich unterschreitet.
Die Aktien können eingezogen werden, ohne dass die Einziehung oder die Durchführung der Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Diese Ermächtigungen zur Verwendung eigener Aktien können einmalig oder mehrmals, einzeln oder gemeinsam, ganz oder in Teilen ausgenutzt werden.
Ein Bezugsrecht der Aktionäre auf diese eigenen Aktien wird insoweit ausgeschlossen, wie diese Aktien gemäß der vorstehenden Ermächtigung gegen Sachleistungen veräußert oder in einer anderen Weise als über die Börse veräußert werden.
Auf die eigenen Aktien, die die Gesellschaft aufgrund der Ermächtigungen der vorangegangenen Hauptversammlungen bereits erworben hat, finden die Ermächtigungen zur Verwendung eigener Aktien und bzgl. des Bezugsrechts der Aktionäre Anwendung.
Die Summe der ergebnisneutralen Eigenkapitalveränderungen (ohne Dividende) beträgt im Berichtsjahr T€ 12.364 (Vorjahr: T€ 2.515) und setzt sich aus den Veränderungen der Währungsdifferenzen und des Hedge Accountings zusammen. Die Summe der ergebnisneutralen und -wirksamen Veränderungen beträgt T€ 63.277 (Vorjahr: T€ -31.966).
Angaben zum Kapitalmanagement
Eine starke Eigenkapitalausstattung ist für KRONES eine wichtige Voraussetzung, um den dauerhaften Fortbestand des Unternehmens zu sichern. Hierfür wird das Kapital regelmäßig auf Basis der Kennzahlen Eigenkapitalquote, ROCE und Eigenkapitalrendite überwacht und gesteuert.
9 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beträgt T€ 66.645 (Vorjahr T€ 66.645). In der Kapitalrücklage sind keine anderen Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB enthalten.
10 Gewinnrücklagen
Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 51.
Die anderen Gewinnrücklagen enthalten unter anderem die Verrechnung passiver Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung der vor dem 1. Januar 2004 konsolidierten Tochtergesellschaften sowie die erfolgsneutralen Anpassungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung von IFRS zum 1. Januar 2004.
Die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesenen Währungsdifferenzen enthalten neben der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochtergesellschaften auch die Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen.
Um eine Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2010 zu ermöglichen, hat der Vorstand beschlossen, einen Betrag von T€ 100.000 aus den Gewinnrücklagen zu entnehmen und als Bilanzgewinn der KRONES AG einzustellen.
11 Sonstige Rücklagen
Unter den sonstigen Rücklagen sind die Effekte aus der erfolgsneutralen Bewertung von Finanzinstrumenten nach Steuern ausgewiesen.
Die unter den sonstigen Rücklagen dargestellte Rücklage für Cashflow Hedges sowie die Rücklage für Marktbewertung von Wertpapieren entwickelten sich wie folgt:
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| Rücklage für Cashflow Hedges | Rücklage für Marktbewertung Wertpapiere | Summe | |
|---|---|---|---|
| Stand 01.01.2009 | 1.557 | -14 | 1.543 |
| Erfolgsneutrale Bewertungsänderung | -2.578 | 7 | -2.571 |
| Mit dem Eigenkapital verrechnete Steuerposition | 806 | -2 | 804 |
| Währungsdifferenz | -9 | -9 | |
| Stand 31.12.2009 | -224 | -9 | -233 |
| Erfolgsneutrale Bewertungsänderung | -1.018 | 4 | -1.014 |
| Mit dem Eigenkapital verrechnete Steuerposition | 420 | -1 | 419 |
| Währungsdifferenz | 203 | 203 | |
| Stand 31.12.2010 | -619 | -6 | -625 |
12 Anteile anderer Gesellschafter
Der Ausgleichsposten in der Konzernbilanz für Anteile anderer Gesellschafter enthält Kapital und Ergebnisanteile Dritter der MAINTEC GmbH, Collenberg/Main.
Eine detaillierte Übersicht zur Zusammensetzung bzw. der Veränderung der einzelnen Eigenkapitalkomponenten des KRONES Konzerns im Geschäftsjahr 2010 sowie im Vorjahr ist in der Eigenkapitalentwicklung auf Seite 121 dargestellt.
13 Rückstellungen für Pensionen
Die Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter der Gesellschaften des KRONES Konzerns sowie deren Hinterbliebene gebildet. Je nach rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes bestehen unterschiedliche Formen der Alterssicherung, die in der Regel auf Beschäftigungsdauer und Höhe des Entgeltes der Mitarbeiter basieren.
Für die betriebliche Altersversorgung wird grundsätzlich zwischen beitrags- und leistungsorientierten Versorgungssystemen unterschieden.
Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen (»Defined Contribution Plans«) geht das jeweilige Unternehmen über die Entrichtung von Beitragszahlungen an zweckgebundene Fonds keine weiteren Verpflichtungen ein. Beitragszahlungen sind als Personalaufwand im laufenden Jahr erfasst.
Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (»Defined Benefit Plans«) besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, die zugesagten Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen, wobei zwischen rückstellungs- und fondsfinanzierten Versorgungssystemen unterschieden wird. Die Höhe der Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen, sog. »Defined Benefit Obligation«) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Hierbei sind neben den Annahmen zur Lebenserwartung folgende Prämissen in den versicherungsmathematischen Berechnungen berücksichtigt:
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| in % | Deutschland | Übrige Länder | ||
|---|---|---|---|---|
| 2010 | 2009 | 2010 | 2009 | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Abzinsungsfaktor | 4,25 | 5,00 | 7,50 | 8,00 |
| Gehaltstrend | 0,00 | 0,00 | 5,90 | 3,50 |
| Rententrend | 2,00 | 2,00 | 0,00 | 0,00 |
Der Gehaltstrend umfasst erwartete zukünftige Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der Inflation und der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen jährlich geschätzt werden. Da die abgeschlossenen Pensionszusagen bei den inländischen Gesellschaften unabhängig von zukünftigen Gehaltssteigerungen sind, wurde für die Ermittlung der entsprechenden Pensionsrückstellung kein Gehaltstrend berücksichtigt.
Aus Erhöhungen oder Verminderungen entweder des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen oder des beizulegenden Zeitwerts des Fondsvermögens können versicherungsmathematische Gewinne und Verluste entstehen, deren Ursachen unter anderem Änderungen der Berechnungsparameter, Schätzungsänderungen bezüglich des Risikoverlaufs der Pensionsverpflichtungen und Abweichungen zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Ertrag aus dem Fondsvermögen sein können. Der Nettowert der Pensionsrückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Barwert der rückstellungsfinanzierten Versorgungszusagen | 97.871 | 79.093 |
| Barwert der fondsfinanzierten Versorgungszusagen | 38.805 | 32.750 |
| Barwert der Versorgungszusagen (Bruttoverpflichtungen) | 136.676 | 111.843 |
| Zeitwert des Planvermögens | -21.589 | -19.170 |
| Barwert der Versorgungszusagen (Nettoverpflichtungen) | 115.087 | 92.673 |
| Saldo der nicht in der Bilanz erfassten versicherungsmathematischen Gewinne/Verluste | -34.858 | -15.922 |
| Bilanzwert zum 31. Dezember | 80.229 | 76.751 |
Die Pensionsrückstellungen zum Stichtag entfallen mit T€ 79.032 (Vorjahr: T€ 76.184) zum überwiegenden Teil auf die KRONES AG.
Die Zusammensetzung der Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 8.397 (Vorjahr: T€ 7.515) sowie die Überleitungen des Barwertes leistungsorientierter Verpflichtungen mit T€ 136.676 (Vorjahr: T€ 111.843) und der Vermögenswerte mit T€ 21.589 (Vorjahr: T€ 19.170) stellen sich wie folgt dar:
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Dienstzeitaufwand der Periode | 3.274 | 2.569 |
| Zinsaufwand | 5.479 | 5.647 |
| erwarteter Ertrag aus dem Planvermögen | -649 | -728 |
| erfasste Gewinne und Verluste | 293 | 0 |
| erfasster nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 0 | 27 |
| Aufwendungen für Pensionsverpflichtungen | 8.397 | 7.515 |
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Barwert der Versorgungszusagen zum 1. Januar | 111.843 | 98.936 |
| Konsolidierter Zugang | 113 | 0 |
| Dienstzeitaufwand der Periode | 3.274 | 2.569 |
| Zinsaufwand | 5.479 | 5.647 |
| Saldo der nicht in der Bilanz erfassten versicherungsmathematischen Verluste (+)/Gewinne (-) | 19.601 | 8.290 |
| gezahlte Versorgungsleistungen | -3.871 | -3.587 |
| erfasster nachzuverrechnender Dienstzeitaufwand | 0 | 27 |
| Währungsdifferenzen | 237 | -39 |
| Barwert der Versorgungszusagen zum 31. Dezember | 136.676 | 111.843 |
Die Aufwendungen für die Pensionsverpflichtungen werden unter den Personalaufwendungen ausgewiesen.
Die tatsächliche Rendite des Planvermögens beträgt 5,48 %. Das Planvermögen besteht aus Wertpapieren. Im Jahr 2011 fallen voraussichtlich keine Einzahlungen in den Plan an. Die erwartete Rendite wurde auf Basis von zukünftigen Zinsentwicklungen des Fondsverwalters eingeschätzt. Für betragsorientierte Versorgungspläne (Beiträge zur Rentenversicherung) wurde im Geschäftsjahr 2010 ein Arbeitgeberanteil von T€ 41.615 (Vorjahr: T€ 39.497) aufgewendet.
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| Überleitung der Vermögenswerte in T€ |
31.12.2010 | 31.12.2009 |
|---|---|---|
| Vermögen am Jahresanfang | 19.170 | 18.007 |
| erwarteter Ertrag | 649 | 728 |
| Einzahlungen des Arbeitgebers | 3.576 | 3.883 |
| gezahlte Versorgungsleistungen | -2.211 | -2.219 |
| Saldo der nicht erfassten Gewinne des Vermögens | 318 | -1.207 |
| Währungsdifferenzen | 87 | -22 |
| Vermögen am Jahresende | 21.589 | 19.170 |
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| T€ | 31.12.2010 | 31.12.2009 | 31.12.2008 | 31.12.2007 | 31.12.2006 |
|---|---|---|---|---|---|
| Barwert der leistungsorientierten Verpflichtung | 136.676 | 111.843 | 98.936 | 96.477 | 113.246 |
| Zeitwert des Planvermögens | 21.589 | 19.170 | 18.007 | 18.918 | 19.137 |
| Unterdeckung des Planvermögens | -17.216 | -13.580 | -14.470 | -12.509 | -7.464 |
14 Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 188.277 (Vorjahr: T€ 221.253) sind in einer Höhe von T€ 154.336 (Vorjahr: T€ 183.860) innerhalb eines Jahres fällig. Diese sonstigen Rückstellungen entfallen auf folgende Posten:
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| T€ | 01.01.2010 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Währungs- differenzen |
31.12.2010 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steuerverpflichtungen | 8.374 | 1.194 | 3.047 | 1.552 | 39 | 5.724 |
| Verpflichtungen aus dem Personalbereich | 36.429 | 10.264 | 1.385 | 2.530 | 11 | 27.321 |
| Verpflichtungen aus dem Verwaltungsbereich | 135 | 137 | 0 | 1.344 | 55 | 1.397 |
| Sonstige übrige Rückstellungen | 184.689 | 67.861 | 26.309 | 60.373 | 2.943 | 153.835 |
| Gesamt | 229.627 | 79.456 | 30.741 | 65.799 | 3.048 | 188.277 |
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| T€ | fällig innerhalb 1 Jahr |
|---|---|
| Steuerverpflichtungen | 5.449 |
| Verpflichtungen aus dem Personalbereich | 198 |
| Verpflichtungen aus dem Verwaltungsbereich | 1.397 |
| Sonstige übrige Rückstellungen | 147.292 |
| Gesamt | 154.336 |
In den Rückstellungen aus dem Personalbereich sind im Wesentlichen langfristige Verpflichtungen für die Altersteilzeit (T€ 21.102; Vorjahr: T€ 29.962) enthalten. Die sonstigen übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorgen für Garantieverpflichtungen sowie für Drohverluste. Schätzungen beruhen auf den üblichen Erfahrungswerten. Die langfristigen Rückstellungen wurden mit Zinssätzen zwischen 3,75 % und 4,86 % abgezinst.
15 Verpflichtungen
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| Restlaufzeit bis ein Jahr | Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Gesamt zum 31.12.2010 | |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erhaltene Anzahlungen | 434.911 | 0 | 0 | 434.911 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 173.936 | 0 | 0 | 173.936 |
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 12.389 | 3.031 | 0 | 15.420 |
| Sonstige Verpflichtungen | 226.485 | 3.797 | 0 | 230.282 |
| Gesamt | 847.721 | 6.828 | 0 | 854.549 |
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| Restlaufzeit bis ein Jahr | Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Gesamt zum 31.12.2009 | |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erhaltene Anzahlungen | 434.245 | 0 | 0 | 434.245 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 162.259 | 0 | 0 | 162.259 |
| Sonstige Finanzverpflichtungen | 5.889 | 2.891 | 0 | 8.780 |
| Sonstige Verpflichtungen | 175.495 | 5.503 | 0 | 180.998 |
| Gesamt | 777.888 | 8.394 | 0 | 786.282 |
Die sonstigen Finanzverpflichtungen sind Verpflichtungen aus Wechseln. Diese stellen nach IAS 39 mögliche Verpflichtungen aus veräußerten Wechseln dar und werden in Höhe von T€ 13.904 (Vorjahr: T€ 6.213) als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Die sonstigen Verpflichtungen bestehen neben den sonstigen übrigen Verpflichtungen (T€ 215.390; Vorjahr: T€ 173.432) aus passiver Rechnungsabgrenzung (T€ 14.892; Vorjahr: T€ 7.566).
Die sonstigen übrigen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
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| Restlaufzeit bis ein Jahr | Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Gesamt zum 31.12.2010 | |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 15.377 | 360 | 15.737 | |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 8.375 | 8.375 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsverrechnung | 19.292 | 19.292 | ||
| Kreditorische Debitoren | 6.503 | 6.503 | ||
| Finanzierungsleasing | 638 | 2.859 | 3.497 | |
| Abgegrenzte Schulden | 147.425 | 147.425 | ||
| Sonstige | 13.983 | 578 | 14.561 | |
| Gesamt | 211.593 | 3.797 | 215.390 |
Die abgegrenzten Schulden in Höhe von T€ 147.425 (Vorjahr: T€ 125.564) stellen Verpflichtungen dar, die eine höhere Wahrscheinlichkeit bzgl. ihrer Höhe und Fälligkeit besitzen, als dies bei Rückstellungen der Fall ist. Sie beinhalten als wesentliche Positionen ausstehende Lieferantenrechnungen, Verpflichtungen für Gleitzeitguthaben und Urlaubsrückstände sowie für Erfolgsbeteiligungen.
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| T€ | Restlaufzeit bis ein Jahr | Restlaufzeit über 1 bis 5 Jahre | Restlaufzeit über 5 Jahre | Gesamt zum 31.12.2009 |
|---|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus Steuern | 9.949 | 301 | 10.250 | |
| Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit | 4.089 | 4.089 | ||
| Verbindlichkeiten aus Lohn- und Gehaltsverrechnung | 10.216 | 10.216 | ||
| Kreditorische Debitoren | 8.479 | 8.479 | ||
| Finanzierungsleasing | 783 | 3.955 | 4.738 | |
| Abgegrenzte Schulden | 125.564 | 125.564 | ||
| Sonstige | 8.849 | 1.247 | 10.096 | |
| Gesamt | 167.929 | 5.503 | 173.432 |
Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden ohne Berücksichtigung des zukünftigen Zinsaufwandes unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der einzelnen Leasingverträge liegen zwischen 2 und 4 Jahren. Die Verträge beinhalten zum Teil Verlängerungs- bzw. Kaufoptionen.
Der unter den sonstigen übrigen Verpflichtungen ausgewiesene Barwert der Mindestleasingzahlungen aus Finance Lease-Verhältnissen setzt sich nach Fälligkeiten getrennt wie folgt zusammen:
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| künftige Mindestleasingzahlungen | ||
| bis 1 Jahr | 1.055 | 1.292 |
| von 1 bis 5 Jahre | 3.044 | 4.989 |
| 4.099 | 6.281 | |
| In künftigen Mindestleasingzahlungen enthaltener Zinsanteil | ||
| bis 1 Jahr | 546 | 509 |
| von 1 bis 5 Jahre | 483 | 1.034 |
| 1.029 | 1.543 | |
| Barwert der künftigen Mindestleasingzahlungen | ||
| bis 1 Jahr | 509 | 783 |
| von 1 bis 5 Jahre | 2.561 | 3.955 |
| 3.070 | 4.738 |
16 Haftungsverhältnisse
Für Eventualverbindlichkeiten wurden keine Rückstellungen gebildet, weil das Risiko der Inanspruchnahme als wenig wahrscheinlich eingeschätzt wird.
Es bestehen im Geschäftsjahr keine Haftungsverhältnisse (Vorjahr T€ 182).
17 Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Operating Leasing und langfristigen Mietverhältnissen für Grundstücke und Gebäude, Fahrzeuge, Computer und Telekommunikationsgeräte.
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| künftige Mindestleasingzahlungen | ||
| bis 1 Jahr | 13.188 | 12.608 |
| von 1 bis 5 Jahre | 16.386 | 11.548 |
| 29.574 | 24.156 | |
| künftige Wartungen | ||
| bis 1 Jahr | 8.351 | 7.820 |
| von 1 bis 5 Jahre | 7.378 | 9.713 |
| 15.729 | 17.533 |
Im Rahmen dieser Miet- und Leasingverträge wurden 2010 Zahlungen in Höhe von T€ 16.156 (Vorjahr: T€ 15.212) geleistet.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, weil die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
18 Derivative Finanzinstrumente
Die derivativen Finanzinstrumente des KRONES Konzerns mit einem beizulegenden Zeitwert von T€ -1.893 (Vorjahr: T€ -658) - hiervon kurzfristig: T€ -1.893 (Vorjahr: T€ -658) - decken im Wesentlichen die Währungskursrisiken des US-Dollar und Neuseeland-Dollar sowie des kanadischen Dollar, des Schweizer Franken und des Euro ab. Der beizulegende Zeitwert beinhaltet neben der Differenz zwischen dem von der jeweiligen Geschäftsbank erhaltenen Terminkurs und dem Kurs zum Bilanzstichtag angemessene Auf- bzw. Abschläge für die erwartete Kursentwicklung bis zum Fälligkeitstermin. Diese Finanzinstrumente werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert.
Die derivativen Finanzinstrumente setzen sich im Wesentlichen aus Devisenterminkontrakten in einem gesicherten Volumen von 131,6 Mio. € (Vorjahr: 72,9 Mio. €) - hiervon kurzfristig: 130,8 Mio. € (Vorjahr: 72,6 Mio. €) - zusammen. In diesem Volumen ist ein Nominalvolumen für kurzfristige Cashflow Hedges von 30,0 Mio. € (Vorjahr: 36,5 Mio. €) enthalten und mit einem Fair Value von 29,4 Mio. € (Vorjahr: 36,8 Mio. €) bewertet. Das Ausfallrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten besteht maximal in der Höhe des Saldos der positiven Marktwerte bei Ausfall eines Vertragspartners. Die dargestellten Cashflow Hedges sind grundsätzlich effektiv.
Der Nettoverlust aus diesen Finanzinstrumenten beträgt im Berichtsjahr T€ 149 (Vorjahr: Nettogewinn T€ 270).
Erläuterung der Gewinn-und-Verlust-Rechnung
19 Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse des KRONES Konzerns in Höhe von T€ 2.173.304 (Vorjahr: T€ 1.864.921) stellen an Kunden berechnete Lieferungen und Leistungen abzüglich Erlösschmälerungen dar. In der Segmentberichterstattung werden die Umsatzerlöse nach Geschäftsbereichen aufgeteilt und nach geografischen Märkten detailliert dargestellt. Im Geschäftsjahr 2010 sind aus Fertigungsaufträgen Erlöse in Höhe von T€ 1.122.365 (Vorjahr: T€ 942.976) entstanden. Aus laufenden Projekten sind Kosten in Höhe von T€ 577.121 (Vorjahr: T€ 233.060) angefallen. Hierauf sind erhaltene Anzahlungen von T€ 59.265 (Vorjahr: T€ 122.509) angefallen.
20 Andere aktivierte Eigenleistungen
Die anderen aktivierten Eigenleistungen beinhalten aktivierte Entwicklungskosten und aktivierte Eigenleistungen des Sachanlagevermögens.
Bzgl. der nach IAS 38 aktivierten Entwicklungskosten sei auf die Anmerkungen bei den immateriellen Vermögenswerten verwiesen.
21 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 86.831 (Vorjahr: T€ 103.289) bestehen neben den als periodenfremd zu bezeichnenden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 23.368; Vorjahr: T€ 11.307) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen (T€ 6.522; Vorjahr: T€ 7.841) im Wesentlichen aus Fremdwährungsgewinnen in Höhe von T€ 31.214 (Vorjahr: T€ 30.150). Dem standen im sonstigen betrieblichen Aufwand Zuführungen zu Wertberichtigungen (T€ 6.436; Vorjahr: T€ 7.054) und Kursverluste in Höhe von T€ 41.418 (Vorjahr: T€ 33.525) gegenüber. Aus der Änderung von Schätzungen ergaben sich Ergebnisbeiträge von T€ 8.625.
22 Materialaufwand
Der Materialaufwand teilt sich in Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von T€ 904.237 (Vorjahr: T€ 824.321) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 214.396 (Vorjahr: T€ 171.868) auf.
23 Personalaufwand
Innerhalb des KRONES Konzerns waren im Jahresdurchschnitt 10.221 Mitarbeiter (Vorjahr: 10.001) inkl. Auszubildende (467) beschäftigt. Die Mitarbeiter im KRONES Konzern setzen sich im Jahresdurchschnitt wie folgt zusammen:
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| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Außertarifliche Mitarbeiter | 2.328 | 2.193 |
| Tarifmitarbeiter | 7.893 | 7.808 |
| Gesamt | 10.221 | 10.001 |
24 Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u. a. neben den periodenfremden Verlusten aus Anlagenabgang in Höhe von T€ 140 (Vorjahr: T€ 684), Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 6.436; Vorjahr: T€ 7.054) sowie sonstige Steuern in Höhe von T€ 3.207 (Vorjahr: T€ 2.204) vor allem Frachtkosten (T€ 66.266; Vorjahr: T€ 54.592) und Miete und Reinigungskosten (T€ 23.587; Vorjahr: T€ 20.988) enthalten.
25 Finanzergebnis
Das Finanzergebnis in Höhe von T€ 2.699 (Vorjahr: T€ -9.643) setzt sich wie folgt zusammen:
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| 31.12.2010 | 31.12.2009 | |
|---|---|---|
| Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens | 5 | 8 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 5.599 | 6.800 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -4.553 | -4.232 |
| Zinsergebnis | 1.046 | 2.568 |
| Wertminderungen auf Finanzanlagen | -104 | -13.188 |
| Erträge aus Beteiligungen | 1.752 | 969 |
| Finanzergebnis | 2.699 | -9.643 |
26 Ertragsteuern
Die Ertragsteuern betrugen im Geschäftsjahr 2010 T€ -19.850 (Vorjahr: Ertrag T€ 4.767). Weitere Informationen sind unter der Position 7 »Ertragsteuern« (Seite 136-138) dargestellt.
27 Ergebnis je Aktie
Nach IAS 33 »Earnings per Share« ergibt sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses - ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter - durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien wie folgt:
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| 2010 | 2009 | |
|---|---|---|
| Konzernergebnis nach Anteilen anderer Gesellschafter (in T€) | 50.813 | -34.650 |
| Durchschnittliche Anzahl der in Umlauf befindlichen Stammaktien (Stück) | 30.167.651 | 30.678.043 |
| Ergebnis je Aktie (in €) | 1,68 | -1,13 |
Wie im Vorjahr entspricht das verwässerte Ergebnis je Aktie dem unverwässerten Ergebnis.
Sonstige Erläuterungen
• Prüfhonorar des Konzernprüfers
Für die Abschlussprüfungsleistungen des KRONES Konzerns sowie der Muttergesellschaft durch den Konzernabschlussprüfer sind im Geschäftsjahr 2010 Aufwendungen in Höhe von T€ 398 angefallen. Zuzüglich sind für die Muttergesellschaft T€ 163 Steuerberatungsleistungen und für sonstige Leistungen T€ 80 angefallen. Für die Tochtergesellschaften wurden für die Abschlussprüfungsleistungen T€ 33 aufgewendet.
• Ereignisse nach dem Bilanzstichtag
Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag sind nicht eingetreten.
• Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen
Als nahestehende Unternehmen oder Personen im Sinne des IAS 24 »Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen« kommen grundsätzlich die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands der KRONES AG sowie die der Unternehmen des KRONES Konzerns einschließlich nicht konsolidierter Tochtergesellschaften in Betracht. Verkäufe und Erlöse zwischen den nahestehenden Gesellschaften werden zu marktüblichen Preisen (»at arm's length«) getätigt. Aus Verkäufen an nahestehende Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sind im Geschäftsjahr 2010 T€ 18.329 (Vorjahr: T€ 37.533) angefallen. Aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie sonstigem Zahlungsverkehr resultiert ein passivischer Saldo in Höhe von T€ 16.266 (Vorjahr: passivischer Saldo T€ 14.071).
• Vergütung des Vorstands und des Aufsichtsrats
Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die auf die Festlegung der Vergütung des Vorstands der KRONES AG Anwendung finden, und erläutert Höhe sowie Struktur der Vorstandseinkommen. Außerdem werden Grundsätze und Höhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben.
Der Vergütungsbericht findet sich auf den Seiten 109 bis 111 des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2010 als Teil des Corporate Governance-Berichts.
• Sonstiges
Seit 2008 ist die KRONES AG zusammen mit anderen Parteien Beklagte in verschiedenen Verfahren, welche aus einem Konkurs eines früheren Kunden entstanden sind. Die KRONES AG ist der Ansicht, es sei verfrüht, eine abschließende Beurteilung abzugeben, betrachtet jedoch die Vorwürfe als gegenstandslos.
• Corporate Governance
Die Erklärung des Vorstands und Aufsichtsrats gem. § 161 AktG zum Corporate Governance-Kodex in der Fassung vom 26. Mai 2010 ist auf der Webseite der KRONES AG den Aktionären zugänglich. Dort sind auch die Abweichungen aufgeführt.
Standards/Interpretationen
Nicht vorzeitig angewandte Standards/Interpretationen
Das IASB hat nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards und Interpretationen herausgegeben, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist (anzuwenden für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 31. Januar 2010 beginnen) und die von der KRONES AG auch nicht vorzeitig angewandt wurden:
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| IAS 24 | »Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen« |
| IFRIC 14 | »Änderungen an IFRIC 14: Vorauszahlungen im Rahmen von Mindestdotierungsverpflichtungen« |
| IFRIC 19 | »Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten durch Eigenkapitalinstrumente« |
Aus diesen neuen Standards und Interpretationen werden sich für den Konzernabschluss der KRONES AG in der Periode ihrer erstmaligen Anwendung voraussichtlich keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Die folgenden Standards und Interpretationen, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist, sind für den Konzernabschluss der KRONES AG voraussichtlich nicht relevant:
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| IAS 12 | »Änderungen an IAS 12: Latente Steuern auf als Finanzinvestition gehaltene Immobilien« |
| IAS 32 | »Änderungen an Finanzinstrumente: Darstellung: Einstufung von Bezugsrechten« |
| IFRS 1 | »Änderungen an IFRS 1: Erstmalige Anwendung der IFRS« |
Änderungen aufgrund eines neuen Standards oder einer neuen Interpretation bzw. Änderungen von bestehenden Standards und Interpretationen (erstmalig anzuwenden für Geschäftsjahre, die am 1. Januar 2010 beginnen)
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| Verbesserungen an den IFRS 2008 | |
| Verbesserungen an den IFRS 2009 | |
| Änderung des IFRS 2 | »Anteilsbasierte Vergütung« (Anteilsbasierte Vergütung mit Barausgleich zwischen Unternehmen einer Gruppe) |
| IFRS 3 | »Unternehmenszusammenschlüsse (überarbeitet 2008)« |
| IAS 27 | »Konzern- und Einzelabschlüsse (geändert 2008)« |
| Änderung des IAS 39 | »Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung« (Geeignete Grundgeschäfte) |
| IFRIC 12 | »Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen« |
| IFRIC 15 | »Verträge über die Errichtung von Immobilien« |
| IFRIC 16 | »Absicherung einer Nettoinvestition in einem ausländischen Geschäftsbetrieb« |
| IFRIC 17 | »Sachausschüttungen an Eigentümer« |
| IFRIC 18 | »Übertragung von Vermögenswerten durch einen Kunden« |
Diese Änderungen sind bei KRONES nicht anwendbar oder führten zu keinen wesentlichen Auswirkungen in der Berichtsperiode.
Anteilsbesitz
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| Name und Sitz der Gesellschaft | Höhe der Beteiligung der KRONES AG in %* |
|---|---|
| • neusped Neutraublinger Speditions-GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| • KIC KRONES Internationale Cooperations-Gesellschaft mbH, Neutraubling | 100,00 |
| • ecomac Gebrauchtmaschinen GmbH, Neutraubling | 100,00 |
| • MAINTEC Service GmbH, Collenberg/Main | 51,00 |
| • s.a. KRONES N.v., Louvain-la-Neuve, Belgien | 100,00 |
| • KRONES Nordic ApS, Holte, Dänemark | 100,00 |
| • KRONES s.a.r.l., Lyon, Frankreich | 100,00 |
| • KRONES uk Ltd., Bolton, Großbritannien | 100,00 |
| • KRONES s.r.l., Garda (vr), Italien | 100,00 |
| • KOSME s.r.l., Roverbella, Italien | 100,00 |
| • KRONES Nederland B.v., Bodegraven, Niederlande | 100,00 |
| • KOSME Gesellschaft mbH, Sollenau, Österreich | 100,00 |
| • KRONES Spolka z.o.o., Warschau, Polen | 100,00 |
| • KRONES Portugal Equipamentos Industriais Lda., Barcarena, Portugal | 100,00 |
| • KRONES o.o.o., Moskau, Russische Föderation | 100,00 |
| • KRONES Romania Prod. s.r.l., Bukarest, Rumänien | 100,00 |
| • KRONES AG, Buttwil, Schweiz | 100,00 |
| • KRONES Iberica, s. a., Barcelona, Spanien | 100,00 |
| • KRONES s.r.o., Prag, Tschechische Republik | 100,00 |
| • KRONES Ukraine llc, Kiew, Ukraine | 100,00 |
| • MAINTEC Service eood, Sofia, Bulgarien | 51,00 |
| • MAINTEC Service Ges.m.b.H., Dorf an der Pram, Österreich | 51,00 |
| • konplan s.r.o., Pilsen, Tschechische Republik | 50,00 |
| • KRONES Surlatina s. a., Buenos Aires, Argentinien | 100,00 |
| • KRONES do Brazil Ltda., Säo Paulo, Brasilien | 100,00 |
| • KRONES s. a., Säo Paulo, Brasilien | 100,00 |
| • KRONES Machinery (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China | 100,00 |
| • KRONES Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China | 100,00 |
| • KRONES Asia Ltd., Hongkong, vr China | 100,00 |
| • KRONES India Pvt. Ltd., Bangalore, Indien | 100,00 |
| • pt. KRONES Machinery Indonesia, Jakarta, Indonesien | 100,00 |
| • KRONES Japan Co. Ltd., Tokio, Japan | 100,00 |
| • KRONES Machinery Co. Ltd., Brampton, Ontario, Kanada | 100,00 |
| • KRONES LCS Center East Africa Limited, Nairobi, Kenia | 100,00 |
| • KRONES Andina Ltda., Bogota, Kolumbien | 100,00 |
| • KRONES Korea Ltd., Seoul, Korea | 100,00 |
| • KRONES Mex s. a. de c. v., Mexiko D. f., Mexiko | 100,00 |
| • KRONES LCS Center West Africa Limited, Lagos, Nigeria | 100,00 |
| • KRONES Southern Africa (Prop.) Ltd., Johannesburg, Südafrika | 100,00 |
| • KRONES (Thailand) Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 100,00 |
| • KRONES, Inc., Franklin, Wisconsin, USA | 100,00 |
| • Maquinarias KRONES de Venezuela s. a., Caracas, Venezuela | 100,00 |
| • Beverage Consulting and Engineering. Co. Ltd., Bangkok, Thailand | 49,00 |
* unmittelbare und mittelbare Beteiligung.
Aufsichtsrat und Vorstand
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat
Ernst Baumann
Aufsichtsratsvorsitzender
Werner Schrödl**
Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Stv. Aufsichtsratsvorsitzender
Dr. Klaus Heimann**
Leiter des Funktionsbereichs
(FB) Jugend-, Bildungs-
und Qualifizierungspolitik
der IG METALL
Dr. Jochen Klein
Geschäftsführer der
I-Invest GmbH
* DÖHLER GMBH
HOYER GMBH
Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser
Norman Kronseder
Land- und Forstwirt
* BAYERISCHE FUTTERSAATBAU
GMBH
Philipp Graf
von und zu Lerchenfeld
MdL, Dipl.-Ing. agr., WP/StB
Dr. Alexander Nerz
Rechtsanwalt
Johann Robold**
Betriebsrat
Anton Schindlbeck**
Vertriebsleiter LCS
Jürgen Scholz**
1. Bevollmächtigter und Kassierer
IG METALL Verwaltungsstelle
Regensburg
* INFINEON TECHNOLOCIES AG
Josef Weitzer**
Stv. Gesamtbetriebsratsvorsitzender
* SPARKASSE RECENSBURC
Vorstand
Volker Kronseder
Vorsitzender
Konzernkommunikation,
Personalmanagement
und Soziales
* KRONES INC., USA
Hans-Jürgen Thaus
stv. Vorsitzender
Finanzen, Controlling,
Informations- und
Prozessmanagement
* KURTZ GMBH
KRONES INC., USA
MASCHINENFABRIK REINHAUSEN
GMBH
Rainulf Diepold
Marketing und Vertrieb
Werner Frischholz
Materialwirtschaft
und Produktion
Christoph Klenk
Forschung und Entwicklung,
Konstruktion und Sparten
* WINKLER & DÜNNEBIER AG
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG
** von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns der KRONES AG
Der Bilanzgewinn der KRONES AG beträgt zum 31. Dezember 2010 16.612.612,26 €.
Wir schlagen der ordentlichen Hauptversammlung am 15. Juni 2011 vor, von diesem Betrag folgende Verwendung zu beschließen:
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| Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns | € |
|---|---|
| Dividende € 0,40 | 12.067.060,40 |
| Vortrag auf neue Rechnung | 4.545.551,86 |
Neutraubling, 30. März 2011
KRONES AG
Der Vorstand
Volker Kronseder, Vorsitzender
Hans-Jürgen Thaus, stv. Vorsitzender
Rainulf Diepold
Werner Frischholz
Christoph Klenk
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Wir haben den von der KRONES Aktiengesellschaft, Neutraubling, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Gewinn-und-Verlust-Rechnung, Aufstellung der im Konzern-Eigenkapital erfassten Erträge und Aufwendungen, Bilanz, Kapitalflussrechnung, Entwicklung des Eigenkapitals und Konzernanhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2010 bis 31. Dezember 2010 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der eu anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Regensburg, den 31. März 2011
**KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Steuerberatungsgesellschaft**
Herr, Wirtschaftsprüfer
Medick, Wirtschaftsprüfer
Glossar
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| Anlagevermögen | Vermögenswerte, die dazu bestimmt sind, dauerhaft dem Geschäftsbetrieb zu dienen. |
| Cashflow | Gesamtheit von Zu- und Abflüssen von Zahlungsmitteln und Zahlungsmittelequivalenten in einer Periode. |
| Corporate Governance | Die verantwortliche und auf eine langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Unternehmensleitung und -kontrolle. |
| DAX | Deutscher Aktienindex (DAX). Der Index umfasst die 30 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen Unternehmen. |
| EBITDA | Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Earnings before interest, taxes, depreciation and amortisation). |
| EBIT | Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Earnings before interest and taxes). |
| EBT | Ergebnis vor Steuern (Earnings before taxes). |
| Eigenkapital | Mittel, die dem Unternehmen von den Eigentümern durch Einzahlung und/oder Einlage bzw. aus einbehaltenen Gewinnen zur Verfügung gestellt werden. |
| Eigenkapitalrendite | Verhältnis Jahresüberschuss zu Eigenkapital. |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Eigenkapital. |
| Free Float | Teil des Aktienkapitals, der sich im Streubesitz befindet. |
| Fremdkapital | Zusammenfassende Bezeichnung für die auf der Passivseite der Bilanz auszuweisenden Rückstellungen, Verbindlichkeiten und passivischen Rechnungsabgrenzungsposten. |
| IFRS | International Financial Reporting Standards. Vom International Accounting Standards Board (IASB) erarbeitete, international harmonisierte und angewandte Rechnungslegungsgrundsätze. |
| Kapitalflussrechnung | Betrachtung der Liquiditätsentwicklung/Zahlungsströme unter Berücksichtigung der Mittelherkunft- und Mittelverwendungseffekte innerhalb des Geschäftsjahres. |
| KGV | Das Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV) ist eine wichtige Kennzahl zur Bewertung von Aktien. Es errechnet sich, indem der Aktienkurs durch den Gewinn je Aktie dividiert wird. Je niedriger das KGV, umso günstiger ist die Aktie. |
| Latente Steuern | Zeitlich begrenzte Differenzen zwischen errechneten Steuern auf Bewertungsdifferenzen zwischen IFRS-Bilanz und Steuerbilanz mit dem Ziel, den Steueraufwand entsprechend dem Ergebnis nach IFRS auszuweisen. |
| Marktkapitalisierung | Börsenwert eines Unternehmens. Dieser berechnet sich aus dem Aktienkurs, multipliziert mit der Anzahl der Aktien. |
| MDAX | Index, der die 50 größten (nach Börsenwert und Börsenumsatz) deutschen und ausländischen Unternehmen der klassischen Sektoren unterhalb des DAX umfasst. |
| Nettoliquidität | Zahlungsmittel und Wertpapiere des kurzfristigen Vermögens abzüglich der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. |
| ROCE | Verhältnis EBIT zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und zinsfreie sonstige Rückstellungen). |
| ROI | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu durchschnittlichem Gesamtkapital (Return on investment). |
| ROS | Verhältnis Ergebnis vor Steuern zu Umsätzen (Return on Sales). |
| Tochterunternehmen | Alle Unternehmen, die unmittelbar oder mittelbar von einer Muttergesellschaft aufgrund einer Mehrheitsbeteiligung und/oder einer einheitlichen Leitung beherrscht werden. |
| Verbundene Unternehmen | Vgl. Tochterunternehmen |
| Working Capital/Umsatz | Working Capital (Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, zzgl. Vorräte und Anzahlungen, abzgl. korrespondierende Verbindlichkeiten) in Relation zum Umsatz. |
| XETRA-Handelssystem | Elektronisches Börsenhandelssystem |
Konzernzahlen 2006 - 2010
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| 2010 | 2009 | 2008 | 2007 | 2006 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Umsatz | ||||||
| Umsatzerlöse | in Mio. € | 2.173 | 1.865 | 2.381 | 2.156 | 1.911 |
| davon Inland | in Mio. € | 234 | 191 | 300 | 347 | 289 |
| davon Ausland | in Mio. € | 1.939 | 1.674 | 2.081 | 1.809 | 1.622 |
| Exportanteil | in % | 89 | 90 | 87 | 84 | 85 |
| Ertragslage | ||||||
| Ergebnis vor Steuern | in Mio. € | 71 | -39 | 156 | 154 | 110 |
| Konzernergebnis | in Mio. € | 51 | -34 | 107 | 102 | 78 |
| Ergebnis je Aktie | in € | 1,68 | -1,13 | 3,39 | 3,25 | 2,45* |
| Vermögens- und Kapitalstruktur | ||||||
| Langfristige Vermögenswerte | in Mio. € | 569 | 542 | 534 | 475 | 430 |
| davon Anlagevermögen | in Mio. € | 519 | 496 | 482 | 422 | 374 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | in Mio. € | 1.317 | 1.248 | 1.291 | 1.209 | 1.042 |
| davon Zahlungsmittel | in Mio. € | 147 | 136 | 108 | 54 | 58 |
| Eigenkapital | in Mio. € | 759 | 696 | 790 | 708 | 629 |
| Fremdkapital | in Mio. € | 1.127 | 1.094 | 1.035 | 976 | 843 |
| langfristige Verpflichtungen | in Mio. € | 125 | 125 | 144 | 155 | 147 |
| kurzfristige Verpflichtungen | in Mio. € | 1.002 | 970 | 891 | 821 | 696 |
| Bilanzsumme | in Mio. € | 1.886 | 1.790 | 1.825 | 1.684 | 1.472 |
| Cashflow/Investitionen | ||||||
| Brutto-Cashflow | in Mio. € | 112 | 25 | 158 | 149 | 127 |
| Investitionen | in Mio. € | 82 | 88 | 112 | 98 | 78 |
| Abschreibungen | in Mio. € | 61 | 60 | 51 | 48 | 50 |
| Nettofinanzposition (Zahlungsmittel | ||||||
| abzgl. Finanzverbindlichkeiten) | in Mio. € | 147 | 136 | 108 | 53 | 57 |
| Kennziffern/Rentabilitätskennzahlen | ||||||
| EBT-Marge | in % | 3,3 | -2,1 | 6,6 | 7,1 | 5,7 |
| Eigenkapitalrendite vor Steuern | in % | 9,7 | -5,3 | 20,8 | 23,0 | 18,3 |
| ROCE | in % | 8,1 | -3,5 | 19,1 | 20,2 | 16,1 |
| Mitarbeiter (per 31.12.) | 10.575 | 10.238 | 10.333 | 9.588 | 9.165 | |
| davon Inland | 8.280 | 8.165 | 8.286 | 7.857 | 7.531 | |
| davon Ausland | 2.295 | 2.073 | 2.047 | 1.731 | 1.634 | |
| Ausschüttung | ||||||
| Dividende je Stammaktie | in € | 0,40** | 0,00 | 0,60 | 0,70 | 0,53* |
* Anpassung an Aktiensplit
** gemäß Gewinnverwendungsvorschlag
Segmente und Produktsparten des KRONES Konzerns
Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung
| ― | Produktbehandlungstechnik |
| ― | Systemtechnik |
| ― | Etikettiertechnik |
| ― | Inspektionstechnik |
| ― | Fülltechnik |
| ― | Reinigungstechnik |
| ― | Kunststofftechnik |
| ― | Pack- und Palettiertechnik |
| ― | Transporttechnik |
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik
| ― | Sudhaus- und Filtrationstechnik |
| ― | Informationstechnologie |
| ― | Intralogistik |
Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich (KOSME)
| ― | Etikettiertechnik |
| ― | Fülltechnik |
| ― | Kunststofftechnik |
| ― | Pack- und Palettiertechnik |
| ― | Transporttechnik |
Hinweis zum Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (agg)
Zum Zwecke der besseren Lesbarkeit haben wir, die Redaktion, bei Begriffen allgemein die männliche Form gewählt.
Dies ist selbstverständlich nicht als diskriminierend zu verstehen und soll in keinem Falle Leser verunsichern oder ihre Gefühle verletzen.
Bitte haben Sie hierfür Verständnis.
Die Herstellung und das Papier des Geschäftsberichts 2010 des KRONES Konzerns sind zertifiziert nach den Kriterien des Forest Stewardship Councils (FSC). Der FSC schreibt strenge Kriterien bei der Waldbewirtschaftung vor und vermeidet damit unkontrollierte Abholzung, Verletzung der Menschenrechte und Belastung der Umwelt. Da die Produkte mit FSC-Siegel verschiedene Stufen des Handels und der Verarbeitung durchlaufen, werden auch Verarbeitungsbetriebe von Papier, z. B. Druckereien, nach den Regeln des FSC zertifiziert.
Impressum
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| Herausgeber | KRONES AG Böhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling |
| Projektleitung | Hermann Graf Castell, Leiter Konzernkommunikation |
| Redaktionsleitung | Roland Pokorny, Art Director |
| Gestaltung | Büro Benseler |
| Text | KRONES AG, InvestorPress GmbH |
| Fotos | KRONES AG, Jessica Pfleiderer, Juliane Zitzlsperger |
| Druck, Litho | Mediahaus Biering GmbH |
| Papier | PhoeniXmotion, Munken Polar |
| Auflage | 2.500 in deutscher Sprache 1.500 in englischer Sprache |
Kontakt
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Investor Relations
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Telefax +49 9401 70-3205
E-Mail [email protected]
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Deutschland
Finanzkalender
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| 27.04.2011 | Geschäftsbericht 2010 Zwischenbericht zum 31. März Bilanzpressekonferenz |
| 15.06.2011 | Hauptversammlung |
| 27.07.2011 | Zwischenbericht zum 30. Juni |
| 26.10.2011 | Zwischenbericht zum 30. September |
Der Geschäftsbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wird auf Anfrage gerne zugesandt. Sie finden ihn außerdem auf unserer Web-Site unter der Rubrik Investor Relations.