AI assistant
KRONES AG — Annual Report 2006
Apr 26, 2007
251_10-k_2007-04-26_bf77b846-5ca6-4a9d-babc-28a2cc7299f8.pdf
Annual Report
Open in viewerOpens in your device viewer
Konzernzahlen 2002 – 2006
| 20 06 |
20 05 |
20 04 |
20 04 |
20 03 |
20 02 |
||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ifr s |
ifr s |
rs if |
hg b |
hg b |
hg b |
||
| Um tz sa |
|||||||
| Um tz lös sa er e |
in Mi o. € |
1.9 11 |
1.6 95 |
1. 51 4 |
1. 52 4 |
1. 43 5 |
1. 30 5 |
| da nl d n I vo an |
in Mi o. € |
28 9 |
22 9 |
27 9 |
28 2 |
28 7 |
30 6 |
| da lan d n A vo us |
in Mi o. € |
1.6 22 |
1.4 66 |
1. 23 5 |
1. 24 2 |
1. 14 8 |
99 9 |
| l Ex rta nt ei po |
in % |
85 | 87 | 82 | 82 | 80 | 77 |
| lag Er tra gs e |
|||||||
| bn is r S te Er ge vo ue rn |
in Mi o. € |
0 11 |
91 | 10 0 |
96 | 11 1 |
10 2 |
| hr üb hu Ja es er sc ss |
in Mi o. € |
78 | 63 | 62 | 62 | 60 | 57 |
| bn kt Er is j e A ie ge |
in € |
7, 34 |
6,0 1 |
5, 86 |
5, 87 |
5, 74 |
5,4 4 |
| d al kt Ve ög Ka pit st rm en s- un ru ur |
|||||||
| fri La st ig e V ög te ng er m en sw er |
in Mi o. € |
43 0 |
40 3 |
38 2 |
29 0 |
30 6 |
26 1 |
| da nl ög n A vo ag ev er m en |
in Mi o. € |
37 4 |
35 7 |
33 5 |
26 8 |
27 2 |
25 0 |
| rzf ris tig ög Ku e V te er m en er sw |
in Mi o. € |
1.0 42 |
88 0 |
82 8 |
70 4 |
56 4 |
54 5 |
| da n f lü el ig e M itt vo ss |
in Mi o. € |
58 | 57 | 75 | 75 | 56 | 36 |
| ka al Eig pit en |
in Mi o. € |
62 9 |
57 2 |
52 6 |
48 3 |
43 5 |
40 9 |
| dk l Fre ita m ap |
in Mi o. € |
84 3 |
71 1 |
68 4 |
51 1 |
43 5 |
39 7 |
| lan gf ris tig pf lic ht e V er un ge n |
in Mi o. € |
14 7 |
15 5 |
15 1 |
— | — | — |
| ku rzf ris tig pf lic ht e V er un ge n |
in Mi o. € |
69 6 |
55 6 |
53 3 |
— | — | — |
| lan Bi zs um m e |
in Mi o. € |
1.4 72 |
1.2 83 |
1. 21 0 |
99 4 |
87 0 |
80 6 |
| sh flo Ca /In st iti w ve on en |
|||||||
| Ca sh flo w |
in Mi o. € |
12 7 |
11 0 |
10 7 |
10 1 |
10 0 |
94 |
| tit io Inv es ne n |
in Mi o. € |
78 | 78 | 60 | 41 | 52 | 88 |
| Ab hr bu ei sc ng en |
in Mi o. € |
50 | 47 | 45 | 42 | 40 | 38 |
| fin (l de el Ne tto iti iq ui M itt an zp os on |
|||||||
| ab l. F bi nd lic hk ) in eit zg an zv er en |
in Mi o. € |
57 | 52 | 74 | 74 | 50 | 35 |
| zif fe ta bi lit ät sk ah len Ke /R nn rn en en nz |
|||||||
| ro s |
in % |
5,7 | 5,4 | 6, 6 |
6, 3 |
7, 8 |
7,8 |
| ka al nd Eig pit ite r S te re rn en vo ue |
in % |
18 ,3 |
16 ,6 |
19 ,9 |
20 ,9 |
26 ,4 |
25 ,9 |
| ro ce |
in % |
16 ,1 |
14 ,7 |
18 ,0 |
18 ,7 |
22 ,5 |
22 ,8 |
| (p .) ita rb eit 3 12 M 1. er er |
9. 16 5 |
9.0 29 |
8. 89 7 |
8. 89 7 |
8. 69 0 |
8.4 94 |
|
| da nl d n I vo an |
7. 53 1 |
7.4 09 |
7. 34 5 |
7. 34 5 |
7. 25 8 |
7. 32 2 |
|
| da lan d n A vo us |
1.6 34 |
1.6 20 |
1. 55 2 |
1. 55 2 |
1. 43 2 |
1.1 72 |
|
| ch Au üt tu ss ng |
|||||||
| Di vid de je St ak tie en am m |
in € |
1,6 0* |
1,4 0 |
1, 30 |
1, 30 |
1, 10 |
1,0 0 |
| Di vid de je kt ie Vo en rz ug sa |
in € |
— | — | — | — | 20 1, |
0 1,1 |
* gemäß Gewinnverwendungsvorschlag
krones konzernbericht 2006
Langfristigen Erfolg haben nur Unternehmen, deren Produkte sich von denen der Konkurrenz positiv abheben. Anlagen von krones bieten dem Kunden Mehrwert, da sie bei geringerem Energieverbrauch schneller und zuverlässiger arbeiten als vergleichbare Konkurrenzprodukte.
Wir wollen unsere Marktführerschaft weiter ausbauen und investieren daher erhebliche Mittel in Forschung und Entwicklung, um permanent innovative Produkte anzubieten.
Kunden wollen zunehmend alles aus einer Hand beziehen. krones bietet Komplettlösungen an und begleitet seine Kunden als verlässlicher Partner von der Produktidee über die Erzeugung des Getränks bis zur Realisierung kompletter Abfüllbetriebe. Ein Wettbewerbsvorteil, der sich auszahlt. Auch für die Aktionäre, die sich darauf verlassen können, dass krones auch künftig seine Wachstums- und Ertragsziele mit aller Kraft verfolgt.
krones kompakt
| e Ak An u tion äre nser |
4 |
|---|---|
| Jahr Das 6 200 |
6 |
| f ein en B lick kro nes au |
8 |
| ltwe it kro nes we |
10 |
| liede r de nds Die Mitg s Vo rsta |
12 |
| Ak Zur tie kro nes |
32 |
konzernlagebericht
| abe mäß §§ 2 Ang 89, 3 gb n ge 15 h |
42 |
|---|---|
| scha ftlic hes Umf eld Wirt |
44 |
| in Zah len kro nes |
56 |
| Beri chte den Seg ten aus men |
68 |
| Risik obe richt |
80 |
| al Re sibil Soci ity spon |
84 |
| lauf chäf Nac h Ab des Ges tsja hres |
92 |
| blick Aus |
94 |
corporate governance
| Beri cht des Aufs icht srat s |
102 |
|---|---|
| Mitg liede r de fsich s Au tsra ts |
|
| und des ds Vor stan |
104 |
| gsbe richt (Tei l des ebe richt s) Verg ütun Lag |
105 |
| Corp orat e Go bei vern ance kro nes |
108 |
weitere informationen
| fmä nnis ches Glo Kau ssar |
114 |
|---|---|
| Tech hes Glos nisc sar |
116 |
Der Erfolg lässt sich am besten an unseren Zahlen ablesen. Mit 1,91 Mrd. € legte der Umsatz 2006 im Vergleich zum Vorjahr um 12,7% zu. Zu dem starken Erlösanstieg trug erfreulicherweise auch das gute Inlandsgeschäft bei. krones profitierte davon, dass sich der Investitionsstau in Deutschland auflöst. Dieser hatte sich in den vergangenen Jahren gebildet, da unsere Kunden lange mit Unsicherheiten wie der Gestaltung des so genannten Dosenpfandes leben mussten. Aus den usa erhielten wir große Aufträge zur Abfüllung von Wasser in pet. Das Ergebnis vor Steuern stieg um 20,3% auf 109,6 Mio. €, der Gewinn nach Steuern um 22,2% auf 77,5 Mio. €.
Damit hat der krones konzern bereits im siebten Jahr in Folge Umsatz- und Ergebnis gesteigert und einmal mehr seine herausragende Stellung in der Branche bewiesen. Darauf sind wir stolz aber wissen zugleich, dass wir uns auf dem bislang Erreichten nicht ausruhen dürfen. So sind wir mit der Umsatzrendite vor Steuern von 5,7% nicht zufrieden. Dass krones hier im vergangenen Geschäftsjahr hinter der mittelfristigen Zielrendite von 7% blieb, liegt vor allem an der teilweise schlechten Preisqualität sowie am gestiegenen Materialaufwand. Auch die Kapitalrendite, abzulesen am roce, lag 2006 mit 16,1% unter den 20%, die wir mittelfristig anstreben.
krones hat bereits Maßnahmen getroffen, um die Effizienz weiter zu steigern und so den eigenen hohen Ansprüchen zu genügen. Ein wichtiger Punkt ist die bereits 2005 getroffene Betriebsvereinbarung mit unseren Mitarbeitern. Zudem haben wir die internen Prozessabläufe verbessert und werden sie kontinuierlich optimieren.
Wir wollen in den kommenden Jahren weiter wachsen. krones wird zwar nicht jedes Jahr ein so starkes Umsatzplus erreichen wie 2006. Doch zu unserem Wachstumskorridor von 5 bis 10% pro Jahr stehen wir. Überproportionale Zuwachsraten sollen in der Prozesstechnik und im renditestarken Bereich der Lifecycle-Services erreicht werden. Neben dem organischen Wachstum plant krones mittelfristig das Geschäft durch Akquisitionen voranzubringen. Dank unserer guten Finanzausstattung und äußerst soliden Kapitalstruktur können wir Zukäufe finanzieren ohne den Kapitalmarkt in Anspruch zu nehmen. Mit Umsatz alleine ist es aber nicht getan. Wir werden künftig einen noch stärkeren Fokus auf das Ergebnis legen.
Dies alles können wir aber nur mit hoch motivierten und qualifizierten Mitarbeitern erreichen. Daher möchte ich mich an dieser Stelle bei allen Mitarbeitern deskrones konzerns für deren großes Engagement bedanken. Dank gilt auch unseren Geschäftspartnern für die gute Zusammenarbeit und nicht zuletzt unseren Aktionären, die für 2006 eine gegenüber dem Vorjahr um 20 Cent höhere Dividende von 1,60 € je Aktie erhalten sollen.
Herzlichst Ihr
Volker Kronseder
Sehr geehrte Aktionäre und Geschäftsfreunde,
im Geschäftsjahr 2006 hatte die krones ag erneut viele Herausforderungen zu meistern. In der Verpackungsindustrie schritt die Konsolidierung weiter voran und der teilweise irrationale Wettbewerb um Aufträge drückte vor allem im ersten Halbjahr auf die Preise. Wir waren jedoch auf diese schwierigen wirtschaftlichen Bedingungen gut vorbereitet und haben unsere Position als Weltmarktführer für Getränkeabfüllanlagen und Verpackungsmaschinen nicht nur behauptet, sondern sogar weiter ausgebaut.
Ein Grund dafür ist, dass bei krones traditionell die Bedürfnisse des Marktes und die daraus abgeleiteten Produkte im Vordergrund stehen. Nur wenn unsere Maschinen und Anlagen technologisch denen der Konkurrenz voraus sind, bringen sie unseren Kunden Mehrwert. Um diesen Vorsprung zu sichern und weiter auszubauen haben wir 2006 mit rund 60,4 Mio. € in Sachanlagen vor allem an unseren deutschen Standorten stark investiert. Ein Beispiel dafür ist das neue Technologiezentrum in Neutraubling, das voraussichtlich im Spätsommer 2007 fertig gestellt wird.
Dass sich solche Investitionen lohnen, beweisen nicht nur unsere stetig steigenden Umsätze und Gewinne, sondern auch Auszeichnungen aus der Fachwelt. So hat krones für den aseptischen »Regenbogen-Füller«, mit dem gleichzeitig vier verschiedene Geschmacksrichtungen von Milchmischgetränken bzw. Trinkjoghurts abgefüllt werden, den European Food Tec Award 2006 erhalten.
Wir werden auch in Zukunft alles daran setzen, damit unsere Kunden anspruchsvolle Produkte einsetzen können. Die Nachfrage geht dabei weg von einzelnen Maschinen hin zu Komplettlösungen. krones ist weltweit der einzige Anbieter, der nicht nur umfangreiche Anlagen, sondern komplette Produktionsbetriebe – von der grünen Wiese bis zur Auslieferung des verpackten Produktes – aufbauen kann.
»Mit hohen Investitionen in Forschung und Entwicklung wollen wir unsere Technologieund Marktführerschaft weiter ausbauen.«
Volker KronsederVorstandsvorsitzender
Wir sind stolz darauf, dass der krones konzern bereits zumsiebten Mal in Folge Umsatz und Ergebnis steigern konnte.
Wir werden mit aller Kraft daran arbeiten, die angestrebte Umsatzrendite von 7 % im nächsten Jahr wieder zu erreichen.
An unsere Aktionäre
Einen guten Vorgeschmack darauf liefert der ausgestellte Aseptik-Bloc – bestehend aus Sterilisator, Rinser und Füller mit Isolatortechnik – zur aseptischen Abfüllung von Milch und Milchmischgetränken.
Die Innovationsführerschaft vonkrones zeigt sich auch dadurch, dass dem Unternehmen auf derAnuga von der dlg (Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V.) der European FoodTec Gold Award verliehen wird. kroneserhält die Auszeichnung für das Konzept eines aseptischen Vier-Farben-Füllers, der gleichzeitig vier verschiedene Geschmacksrichtungen von Trinkjoghurt oder Milchmischgetränken abfüllt und etikettiert.
Quartal 3
Die gute Weltkonjunktur verleiht
krones
weiter Rückenwind. NachAbschluss des dritten Quartals 2007 liegt der Gewinn um 14,5 % über Vorjahr. Erfreulicherweise hat sich der Preiskampf beruhigt. Daher ist der Vorstand auch fürden Rest des Geschäftsjahres op-
timistisch.
Fünfzig Jahre Pack- und Palettiertechnik in Rosenheim feiert
krones
am 1. Juli mit einem »Tag der offenen Tür«, im Werk Rosenheim, in dem mehr als 900 der weltweit über 9.000 Mitarbeiter des Konzerns beschäftigt sind.
Einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erwartet sich
krones
durch den Kooperations-
vertrag mit der Deutschen Leasing AG, Bad Homburg v. d. Höhe, der Nr. 1 im herstellerunabhängigen Mobilien-Leasing
in Deutschland.
Rund 50 Teilnehmer aus Deutschland, der Schweiz, Österreich, den Niederlanden und Skandinavieninformieren sich beim erstenkrones Inhouse Lifecycle-Symposium über Upgrades an Contiform-Blasmaschinen. Mit solchen Upgrades kann die Maschinenleistung erhöht und der Energieverbrauch vermindert werden.
Für unser neues Maschinendesign, das wir erstmals auf der drinktec 2005 vorgestellt hatten, wird krones mit dem »iF product design award 2006« ausgezeichnet. Die durchgängige Gestaltung der gesamten Produktpalette, die Funktionalität, Identität und Ergonomie verbindet, erhält zudem mit dem »red dot ProductDesign Award 2006« eine der begehrtesten Auszeichnungen für anspruchsvolles und innovatives Design.
Quartal 4
Im Messe-Herbst spürt krones eine steigende Nachfrage nach Maschinen und Anlagen für die Getränkeindustrie. Wir präsentieren unsere Neuheiten unter anderem auf der Pack Expo in Chicago vom 29. Oktober bis zum 2. November, auf der internationalen Verpackungsmesse Emballage in Paris vom 20. bis 24. November und natürlich beim Branchenereignis des Jahres auf der Brau Beviale in Nürnberg vom 15. bis 17. November.
Zur Brau Beviale geht auch unsere neue Corporate Website www.krones.com online. Die Anwender steigen komfortabel über die Branchenauswahl ein und erhalten Zugang zu allen für sie in Frage kommenden Technologien, Produkten und Dienstleistungen.
Nicht nur die Nachfrage nach den Anlagen von krones ist hoch, sondern auch die nach unsererAktie.
In den letzten Handelstagen des Börsenjahres gewinnt der Kursaufschwung noch einmal an Dynamik. Die Anleger honorieren das erfolgreiche Geschäftsjahr sowie die Aussicht auf weiteresWachstum.
Der Ausbau der deutschen Standorte von krones schreitet mit großen Schritten voran. In Neutraubling steht das neue Montagezentrum für die Fülltechnik, das aus sechs Hallen mit einer Gesamtfläche von fast18.000 m2 besteht, vor der Fertigstellung. Am 14. März wird das Etikettierzentrum offiziell eingeweiht. In dem 700 m2 großen Gebäude führt krones kundenspezifische, praxisnahe Tests durch und erforscht die technologischen Grundlagen beim Zusammenspiel von Flaschen, Klebstoffen und Etikettiermaschinen.
Quartal 1
krones gelingt ein guter Start ins neue Geschäftsjahr. Im ersten Quartal legen Umsatz und Auftragseingang im Vergleich zum Vorjahr zweistellig zu. Auch das Ergebnis steigt weiter. An der Börse überwindet diekrones Aktie im Februar erstmals die 100-Euro-Marke.
Quartal 2
Der Preiskampf in der Verpackungsindustrie stellt krones vor große Herausforderungen. Nur durch kontinuierlich verbesserte Abläufe in der Produktiongelingt es, im ersten Halbjahr 2007 ein Gewinnplus zu erzielen. Mit rund 920 Mio. € übertrifft der Umsatz das Vorjahresniveau um gut 12 %. Damit befindet sich krones auf dem besten Weg zum siebten Rekordjahr in Folge.
Von der Anuga FoodTec, der weltweit größten Fachmesse für Lebensmittel- und Getränketechnologie, die vom 4. bis 7. April in Köln stattfindet, sendet krones das Signal, sich künftig noch stärker in der Lebensmittelbranche zu engagieren.
Das Jahr 2006
6
| Rein igun gste chn ik |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| hnik Tran ttec spor |
|||||||
| Seg t men Prod ukta bfül lung und ssta ttun -au g |
fftec hnik Kun ststo ekti echn ik Insp onst |
Füllt echn ik ekti echn ik Insp onst |
Etike hnik ttie rtec ekti echn ik Insp onst |
Pack d - un Pale hnik ttie rtec |
|||
| echn ik Syst emt |
|||||||
| Info hno logie tion stec rma |
|||||||
| Seg men |
|||||||
| t Get ränk duk tion tech nik /Pro epro zess |
Sud d Filtr hau s- un chn ik atio nste |
Prod uktb eha ndlu ngs tech nik |
echn ik Past eurt |
||||
| Seg t men gsbe h (k e) Unt Leis tun reic erer osm |
fftec hnik Kun ststo |
Füllt echn ik |
Etike hnik ttie rtec |
Pack d Pale - un hnik ttie rtec |
|||
| Tran ttec hnik spor |
Filtrationstechnik
Kurzzeiterhitzung Pasteurisieren
Intralogistik
kronesauf einen Blick
Mit der Ausrichtung von krones als System- anbieter für die Getränke- und Nahrungsmittelindustrie orientieren wir uns konsequent an den Anforderungen unserer Kunden. Diese erwarten neben höchster Qualität und technologischer Reife unserer Maschinen und Anlagen ebenso umfassendes Wissen über Produktionsprozesse, um für ihren Anwendungsfall die richtige Lösung zu erhalten. Die sinnvolle Verknüpfung aller Einzelbausteine ist folglich die Grundlage für unseren Erfolg.
Es ist die ständige Innovation, die uns voranbringt. Das gilt für die schnelle und flexible Entwicklung neuer Maschinen oder Produkte ebenso wie für den Wandel innerhalb unseres Unternehmens. Unsere Mitarbeiter legen Wert auf die Verbesserung aller Prozesse im Geschäftsablauf, um unsere Wettbewerbsfähigkeit auf hohem Niveau zu halten. Die Spartenorganisation ermöglicht es uns, alle Fachleute in ihrem Bereich optimal einzusetzen und das Fachwissen zu den Unternehmensschwerpunkten zu bündeln.
kronesweltweit
In den meisten Ländern der Erde unterhältkrones Niederlassungen und Vertretungen. Dort finden unsere Kunden Ansprechpartner, die alle Besonderheiten der regionalen Märkte kennen. Durch die weltweite Präsenzwerden individuelle Kundenanforderungen in den Mittelpunkt gerückt – Mitarbeiter der regionalen Vertretung sind schnell persönlich für die Kunden verfügbar und beraten sie in ihrer Landessprache. krones setzt auf eine weltumspannende Partnerschaft, in der Kunden jederzeit auf die Unterstützung durch unsere Fachleute zählen können.
Produktionsstandorte
Herr Kronseder, die krones ag ist in den vergangenen Jahren stark gewachsen. Wird sich das fortsetzen?
Volker Kronseder:Jährliche Umsatzzuwächse zwischen fünf und zehn Prozent sollten auch in Zukunft möglich sein. Wir sind in einer Branche tätig, in der es um Essen und Trinken geht. Die Weltbevölkerung ist weiterhin hungrig und durstig und wird deswegen auch einen steigenden Bedarf an Getränken haben. Hinzu kommt die sich immer stärker abzeichnende Wasserknappheit in einigen Regionen der Erdkugel. Speziell in dieser Hinsicht ist krones mit seinen Maschinen und Anlagen zur Herstellung und Abfüllung von Kunststoff-Flaschen besonders gut aufgestellt. Insgesamt betrachtet sind wir in der günstigen Lage, komplette Anlagen, ja ganze Fabriken, schlüsselfertig aus einer Hand zu liefern, umfassende Systemlösungen für Bier, Wasser, Saft oder Milchgetränke. Außerdem stoßen wir in neue Bereiche wie die Intralogistik und die Prozesstechnik vor. Bei der Produktherstellung gehen wir über das Bier hinaus, wo wir traditionell stark sind. Unser Engagement in allen diesen Bereichen wird für kronesauch weiterhin für anständige Wachstumsraten sorgen.
Wo liegen die Herausforderungen für krones in den kommenden Jahren?
Volker Kronseder: Der Markt, in dem sich krones bewegt, wird wettbewerbsintensiv bleiben. Daher müssen wir unseren Kunden auch in Zukunft bessere Produkte undServices bieten als die Konkurrenz. Dazu benötigen wir in allen Segmenten und Sparten weitere Innovationen. Um diese zu erreichen, wird krones wie schon in der Vergangenheit auch künftig viel in Forschung und Entwicklung investieren. Für unseren weiteren Erfolg wird auch wichtig sein, ob es uns gelingt, die Chancen zu nutzen, die neue Regionen und Märkte bieten. Wir sind schon heute global aufgestellt und bauen unser Netzwerk kontinuierlich aus. So haben wir im vergangen Jahr in China, wo wir auch Ersatzteile fertigen, eine neue Vertriebsgesellschaft gegründet.
kroneswird Wachstumschancen nutzen
krones kompakt
Volker Kronseder *1953 VorstandsvorsitzenderRessorts Personal und SozialesUnternehmenskommunikation
Volker Kronseder, ein Sohn des Firmengründers Hermann Kronseder, ist seit 1989 Mitglied des Vorstands. Der Wirtschaftsingenieur wurde 1996 zum Vorstandsvorsitzenden der kronesagbestellt.
In der Verpackungsindustrie kam es in den vergangen Jahren zu einigen Firmenzusammenschlüssen. Wird diese Konsolidierung anhalten und wie beurteilen Sie diese Entwicklung?
Volker Kronseder: Durch die Konsolidierung der Branche entstand ein neues Wettbewerbsumfeld. Konkurrenten von krones wurden von teilweise finanzstarken Konzernen erworben, die Marktanteile über den Preis gewinnen können. Daher müssen wir die Konsolidierung ernst nehmen und unsere eigenen Prozesse laufend verbessern, um konkurrenzfähig zu bleiben. In Zukunft erwarte ich keine größeren Übernahmen mehr in der Branche. Das liegt schlicht und einfach daran, dass nach der Übernahme von khs durch Salzgitter nur noch wenige große Unternehmen konzernunabhängig sind. Es gibt aber noch eine Vielzahl von kleinen Firmen, von der die ein oder andere einen neuen Eigner bekommen könnte.
ist immer wieder der Satz zu lesen: »Der Mensch ist
In Publikationen von kronesunser Erfolgsfaktor«. Welche Entwicklungen sehen Sie im Personalbereich, für den Sie als Vorstandsvorsitzender ebenfalls zuständig sind?
Volker Kronseder: Hochqualifizierte Mitarbeiter sind für ein Unternehmen wie krones extrem wichtig. Dabei spielen verschiedene Faktoren eine entscheidende Rolle. Da ist einmal die berufliche Ausbildung, um die uns viele Länder beneiden. Sie bildet die Basis für eine junge Mannschaft. Eine gute Ausbildung ist notwendig, um die immer komplizierteren Maschinen und Anlagen überhaupt herstellen zu können, sie zu bedienen und in Betrieb zu nehmen. Des Weiteren spielt die berufliche Weiterbildung mit Schulungen, Führungsseminaren und Projekttrainings für uns eine wichtige Rolle. Uns geht es darum, in allen Bereichen eine berufliche Fortbildung aufrechtzuerhalten, um auch unsere schon etwas älteren Mitarbeiter auf dem aktuellen Stand der Technik zu halten. Ich bin der Meinung, dass die Mitarbeiter künftig länger im Unternehmen bleiben. Das setzt Maßnahmen in der Fortbildung voraus, das erfordert aber auch, dass man die erfahrenen Mitarbeiter gut beschäftigen kann. Dafür müssen wir konkurrenzfähig sein und bleiben. So schließt sich der Kreis auch wieder.
Wagen wir einen Blick in die Zukunft. Wo wird krones in 10 Jahren stehen?
Hans-Jürgen Thaus: Dazu will ich kurz in die Vergangenheit blicken. Vor zehn Jahren wollten wir den Umsatz verdoppeln und das Ergebnis entsprechend verbessern. Das ist uns gelungen. Zur Erinnerung: 1996 lag unser Umsatz bei 834 Mio. €; 2006 beim 2,3-fachen Wert. Mit den Themen, die wir jetzt angehen, ist krones in der Lage, den Umsatz innerhalb der kommenden zehn Jahre erneut zu verdoppeln und einen entsprechend hohen Gewinn einzufahren. Ich gehe davon aus, dass wir im laufenden Geschäftjahr unsere Zielmarge von 7% Umsatzrendite vor Steuern erreichen. Wenn ich heute die Märkte, das Marktumfeld, die Wettbewerbssituation und die von uns forcierten internen Maßnahmen betrachte, sollte es sogar möglich sein, mittelfristig eine noch bessere Marge zu erreichen.
Eine Steuerungsgröße von krones ist die Kapitalrendite. Wie wollen Sie diese verbessern?
Hans-Jürgen Thaus:Wir streben beim roce (Return on Capital Employed), der sich aus dem Verhältnis des Ergebnisses vor Zinsen und Steuern zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung errechnet, einen Wert von 20% an. 2006 lag der roce bei 16,1%. Um unser Ziel zu erreichen, wollen wir auf der einen Seite, wie bereits erwähnt, unser Ergebnis deutlich verbessern. Auf der anderen Seite müssen wir unsere Kapitalbindung, vor allem unser Working Capital, verringern. Dazu werden wir unter anderem die Vorratshaltung optimieren sowie das Forderungsmanagement weiter verbessern.
Den Umsatz in 10 Jahren verdoppeln
krones kompakt
Hans-Jürgen Thaus *1949 stv. VorstandsvorsitzenderRessorts Finanzen und Rechnungswesen, Controlling, Informationsmanagement, Prozessmanagement
Der Diplom-Betriebswirt und Wirtschaftsinformatiker ist seit 1997 stellvertretender Vorstandsvorsitzender der krones ag.
Ein Wachstumsfeld von kronesist die Prozesstechnik. Worum handelt es sich genau?
Hans-Jürgen Thaus: Zur Prozesstechnik gehört unter anderem die Herstellung der Getränke beim Kunden, ob Bier, Softdrinks oder Milch. Danach folgt die Intralogistik, und darüber liegt als Klammer die Informationstechnologie, mit der wir all diese Prozesse visualisieren. Hier erfolgt ein betriebliches Quantifizieren der Prozesse im Hinblick auf Energie- und Wasserverbrauch. Mit der Prozesstechnik wachsen wir in einen völlig neuen Bereich hinein, der vom Investitionsvolumen bei unseren Kunden mindestens so groß ist wie die Anlagentechnik.
Ist denn schon abzuschätzen, wie sich der Markt für Prozesstechnik entwickeln wird?
Hans-Jürgen Thaus:Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass die Prozesstechnik, also die Maschinen zur Getränkeherstellung, und auch die Intralogistik schneller wachsen als die bisherige Anlagentechnik. Der große Vorteil von krones liegt darin, dass wir in diesen Märkten bereits sehr erfolgreich agieren. Es gibt keinen einzigen Wettbewerber, der das alles aus einer Hand anbietet. Das Gesamtangebot Prozesstechnik, Anlagentechnik und Informationstechnologie gibt es bis dato nur bei uns. Das heißt, wir haben ein einzigartiges Geschäftsmodell.
Abschließend die Frage: Wie wird krones dieses Wachstum finanzieren?
Hans-Jürgen Thaus:Wir wollen wie bisher aus eigener Kraft wachsen. Unsere gute Liquiditätslage sowie weiter steigende Erträge erlauben uns das. Die Dividendenpolitik, die wir verfolgen, sieht vor, dass wir zwischen 20 und 25 Prozent des Gewinns an unseren Aktionäre ausschütten. Der Rest des Gewinns wird thesauriert, weil wir natürlich unser Wachstum finanzieren müssen. Damit sind wir in der Lage, die geplanten hohen Investitionen durchzuführen, ohne von den Banken abhängig zu sein. Zudem haben wir genügend Spielraum, um die eine oder andere Akquisition zu tätigen, um in die von uns avisierten neuen Märkte einzusteigen. Darüber hinaus steht uns das Instrument der Kapitalerhöhung zur Verfügung, um mögliche außergewöhnliche Wachstumschancen zu finanzieren.
Herr Diepold, welche Trends bestimmen in Zukunft den Vertrieb von krones?
Rainulf Diepold: Lassen Sie mich dazu die These aufstellen, dass wir in den nächsten einhundert Jahren mit dem Thema Ernährung mehr zu tun haben werden als je zuvor. Bei Nahrungsmitteln unterscheiden wir bei krones zwischen fester Nahrung und flüssiger Nahrung oder Liquid Food. Der Bereich Liquid Food, also Getränke, wird am stärksten wachsen. Das belegt beispielsweise eine aktuelle Studie von Nestlé. Dieser Studie zufolge wird sich das Verhältnis von rund 80% festen Nahrungsmitteln und etwa 20% an Liquid Food bereits in den nächsten fünf Jahren verändern, zu dann 40% flüssiger und 60% fester Nahrung. Das wird den gesamten Ernährungsbereich verändern. In Zukunft wird also immer mehr getrunken.
Das klingt aus Sicht von krones ganz vielversprechend. Wie wird sich das auswirken?
Rainulf Diepold: Diese Änderung des Verbraucherverhaltens hat Auswirkungen für alle Branchen der Getränkeindustrie. Der Bierkonsum wird sich ändern, es wird ein neuer Konsum für Erfrischungsgetränke entstehen und der Wasserkonsum wird sich ebenfalls wandeln. Es wird neue Milchmischgetränke geben, die dann nicht mehr im Kühlregal des Supermarktes stehen, sondern als Softdrink neben der Cola. Im Softdrinkbereich wird es neue Kreationen geben, und wir werden in der Milch- und Molkewelt auf Produkte treffen, die heute noch gar nicht erfunden sind. Das alles ist gut für krones, denn wir werden unsere Kunden bei der Entwicklung dieses neuen Marktes mit unseren Anlagen und Technologien aktiv unterstützen.
Milchmischgetränke im Regal neben Cola
krones kompakt
Rainulf Diepold *1955 Mitglied des Vorstands Ressorts Vertrieb und Marketing
Der Diplom-Volkswirt, der 1983 nach seinem Studium mit einer Ausbildung zum Vertriebsingenieur bei der krones ag begonnen hatte, ist seit 1996 Mitglied des Vorstands.
krones kompakt
Wie wird das im Einzelnen aussehen?
Rainulf Diepold:Wir gehen davon aus, dass sich die Verpackungen von Getränken zum Teil grundlegend ändern werden, bei Bier und alkoholischen Getränken ebenso wie bei Wasser, Softdrinks oder der Milch. Es wird weiterhin Glasverpackungen geben, aber eben in einer neuen Erscheinung. Exklusives Wasser in Glasflaschen wird, wie es auch heute schon im Gastronomiebereich üblich ist, für »High Quality« stehen. Auch die Dose wird neu definiert werden. Wieder verschließbare Dosen werden neueTechniken erfordern. Vor allem der bereits seit langer Zeit wachsende pet-Bereich besitzt ein gigantisches Wachstumspotenzial. Flexibel gestaltete Flaschen aus Kunststoff, für deren Herstellung, Abfüllung und Ausstattung wir den Betrieben alle erdenklichen Maschinen zur Verfügung stellen können, werden mit den eher langweiligen Verpackungen aus Karton konkurrieren.
Was ändert sich damit aus Vertriebssicht beim Kunden?
Rainulf Diepold:Was wir bereits weltweit beobachten, ist, dass die großen Märkte, die Discounter, beim Getränkeverkauf extrem zulegen. Das belegen exemplarisch die Zahlen, die uns für unseren Heimatmarkt vorliegen. In Deutschland werden schon sagenhafte 27 bis 28% des Getränkeverkaufs von den großen Discountern getätigt. Vor einem Jahr waren das noch 17%. Im Osten Deutschlands ist der Anteil noch viel stärker, nämlich von 23 auf über 45% gestiegen. Das bringt für krones natürlich Vorteile mit sich. Denn diese Entwicklung, die von den Konsumenten getrieben wird, führt zu einer Globalisierung bei den Getränkelieferanten, unseren Kunden. Die müssen bei den Discountern mit minimalen Margen arbeiten, und das können sie nur, wenn sie riesige Volumen produzieren. Dazu benötigen sie wiederum hocheffiziente Produktionsanlagen. Hier kommt krones ins Spiel. Wir besitzen nicht nur die nötige Unternehmensgröße und können im Getränkebereich von der Prozesstechnik bis hin zur Intralogistik alles abdecken. krones ist auch so profitabel, dass wir die entsprechenden Investitionen in die Forschung vornehmen können, um die sich abzeichnende Entwicklung hin zum Liquid Food zu unterstützen, mitzugestalten und voranzutreiben.
Herr Klenk, was werden die zukünftigen Entwicklungsschwerpunkte von krones sein?
Christoph Klenk: Ein Schwerpunkt in der Anlagen- und Verpackungstechnik wird beim konsequenten Ausbau unserer Fülltechnikkompetenz liegen. Wir wollen damit allen Getränketrends gerecht werden, die sich augenblicklich und in Zukunft am Markt abzeichnen, insbesondere den neuen Erfrischungs- und Milchmischgetränken. Hierbei spielt natürlich die aseptische Abfüllung eine ganz entscheidende Rolle. krones ist in diesem sensiblen Bereich mit zwei grundlegenden Technologien vertreten, der so genannten Nasssterilisation und der Trockensterilisation. Einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt wird für uns die Verpackungstechnik bilden. Wenn sich so vielfältige neue Getränketrends entwickeln, werden sich die vielen verschiedenen Produkte im Supermarkt durch die Verpackung abheben und voneinander unterscheiden wollen.
Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die Etikettiertechnik?
Christoph Klenk: Die Etikettiertechnik hat bereits in den vergangenen drei Jahren einen dramatischen Wandel erfahren: weg vom Papieretikett hin zum Selbstklebeetikett. Dieser Entwicklung sind wir mit unserer Modultechnik begegnet, die eine extrem hohe Flexibilität bei der Ausstattung der Flaschen ermöglicht. Alle wichtigen Abfüllbetriebe auf der Welt haben bereits in diese Technik investiert oder werden das noch tun.
Wenn der Modulargedanke auf alle Maschinen überspringt
krones kompakt
Christoph Klenk *1963 Mitglied des Vorstands Ressorts Forschung & Entwicklung, Konstruktion und Sparten
zu krones, war unter anderem Regionalleiter Vertrieb für den asiatischen und pazifischen Raum und ist seit 2003 Mitglied des Vorstands.
Bedeutet diese immer stärkere Differenzierung in allen Maschinensparten nicht auch eine Zunahme der Komplexität?
Christoph Klenk: Nein, überhaupt nicht. Wir haben beispielsweise auf der letzten drinktec den Prototypen eines so genannten f1-Füllers gezeigt, der aufgrund seiner Modularität – sozusagen aus dem Baukasten heraus – in der Lage ist, die wesentlichsten Füllaufgaben zu erledigen, ohne dabei für jede Anwendung eine entsprechende Maschine entwickeln zu müssen. Ein weiteres Beispiel sind unsere Kunststoffblasmaschinen für die pet-Flaschen-Produktion. Die wurden bereits von vornherein nachdiesem Konzept entwickelt. Diesen Modulargedanken werden wir nach und nach auch auf alle anderen Maschinensparten übertragen. Um alle Maschinen auf diesen Stand zu bringen, bedienen wir uns den Erfahrungen aus Technik, Materialwirtschaft, Fertigung sowie Innen- und Außenmontage.
Welchen weiteren Herausforderungen muss krones aus Kundensicht gerecht werden?
Christoph Klenk: Die Forderung unserer Kunden geht immer mehr hin zu schlüsselfertigen Gesamtlösungen. Das hieß in der Vergangenheit hauptsächlich Anlagen- und Verpackungstechnik. Heute umfasst es aber ganz klar auch die Prozesstechnik zur Herstellung von Getränken und die Logistik, das heißt den kompletten Warenfluss bis zur Verladung auf dem Lkw. Insbesondere die Materialflusstechnik, wie wir die Intralogistik intern nennen, wird eine neue Bedeutung gewinnen angesichts der wachsenden Zahl der Produkte bei unseren Kunden. Da sind 500 unterschiedliche Produktekeine Seltenheit mehr. Entsprechend lautet die Forderung unserer Kunden, die Vielfalt an Produkten sowohl routengerecht als auch möglichst effektiv auf dem Lkw zu verladen. Dabei kann man sich leicht vorstellen, welche hochkomplexen Lagerstrategien und Lösungen zur Steuerung der Materialflüsse benötigt werden.
Herr Frischholz, bei der Produktivität hat krones in den letzten Jahren große Fortschritte erzielt. Sind für die Zukunft weitere Maßnahmen in dieser Richtung geplant?
Werner Frischholz:Wir haben in der Vergangenheit bei krones einiges getan, um die Produktion konkurrenzfähig zu machen gegenüber den ausländischen Fertigungen wie beispielsweise in Osteuropa oder in China. Ich denke, dass wir die richtigen Ideen umgesetzt haben. Wir sind weggegangen von der klassischen verrichtungsorientierten Fertigung hin zur prozessorientierten Fertigung. Wir haben den Baugruppengedanken bei unseren Anlagen aufgegriffen, ganze Produktionseinheiten zusammengelegt und die Gruppenarbeit nach und nach eingeführt. Dieser Prozess ist jetzt weitgehend abgeschlossen.
Zurzeit werden unsere Anlagen mit großem zeitlichen Aufwand am Betriebsort des Kunden installiert. Die Strategie für die Zukunft ist es, diese Komplexität in unsere Innenmontage zu verlagern. Unser Bestreben zielt darauf, schon bei uns im Werk in die Endmontage und in die Inbetriebnahme der Anlagen zu gehen. Wir werden künftig komplette Prozesse in Betrieb nehmen. Zum Beispiel nicht nur allein den Füller, sondern die gesamte, ihn umgebende Prozesstechnik dazu. Gleichzeitig werden wir von der Innenmontage schon mehr Komplexität in die Fertigung hineinbringen. Im Ergebnis wird diese Verlagerung der Komplexität zu kürzeren Durchlaufzeiten führen oder diese bei steigenden Anforderungen auf dem heutigen niedrigen Niveau halten.
Komplexität verlagern, um Durchlaufzeiten zu verkürzen
krones kompakt
Werner Frischholz *1951 Mitglied des Vorstands Ressorts Materialwirtschaft, Montage, Fertigung, Kundendienst und Qualität
Der Maschinenbauingenieur und Betriebswirt war von 1974 bis 1997 Werksleiter des krones Werks in Nittenau sowie von1997 bis 2002 Bereichsleiter Materialwirtschaft und Prozessmanagement. Seit 2003 ist er Mitglied des Vorstands.
Die komplette Neumaschinenfertigung und auch der größte Teil der Ersatzteilfertigung erfolgt in den deutschen Produktionsstandorten. Welchen Grund hat das?
Werner Frischholz: krones verfügt über eine sehr große Fertigungstiefe. Wir haben bewiesen, dass wir gegenüber Billiglohnländern konkurrenzfähig sind – gerade in dem Teilespektrum, das wir bedienen. Dadurch, dass wir so stark in der Eigenfertigung aufgestellt sind, sind wir in Zeiten wie diesen, wo der Werkzeugmaschinenmarkt boomt, nicht von den besonders langen Lieferzeiten abhängig. Ansonsten würden wir womöglich selbst Probleme mit der Einhaltung unserer Lieferzeiten bekommen.
Wie sieht es in dieser Hinsicht mit der Verfügbarkeit der Materialien aus, deren Preise infolge der boomenden Weltwirtschaft zuletzt stark gestiegen sind?
Werner Frischholz: Tatsächlich ist der stark gestiegene Stahlpreis nur der eine, die tatsächliche Verfügbarkeit der Materialien aber doch der entscheidende Punkt. Da haben wir mit unserer Disposition gute Arbeit geleistet und Engpässe bisher vermeiden können. Zum Teil haben wir sogar schon unseren Lieferanten, die nicht über unsere Möglichkeiten bei der Beschaffung verfügen, mit der Lieferung von bestimmten Stählen ausgeholfen.
Nach welchen Kriterien wählt kronesseine Lieferanten aus?
Werner Frischholz: Für die mehr als fünftausend Lieferanten von krones gelten ganz klare Regeln. Alle hatten sich über unser Internetportal bei uns als Lieferanten zu bewerben. Wir legen besonderen Wert darauf, dass sie zertifiziert sind. Darüber hinaus führen wir Qualitätsaudits bei unseren Lieferanten durch und treffen mit ihnen Vereinbarungen, in denen wir beispielsweise Produktmerkmale und Liefertreue vorschreiben. Dadurch sichern wir kronesdie entsprechende Qualität.
kronesAktie auf Rekordjagd
Zunächst sorgte die Aussicht auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr dafür, dass die krones Aktie von ihrem Jahresanfangskurs von gut 86 € bis Ende April auf 112 € kletterte. Während der schwachen Börsenphase im Mai und Juni hieß es für das Papier aber »Zurück auf Los«. Im Zuge der besseren Stimmung an den Börsen erholte sich die krones Aktie von ihrem Schwächeanfall. Ängste der Investoren, dass der Preisdruck in der Branche anhalten wird, verhinderten aber vorerst einen starken Kursanstieg des Titels.
Erst Ende des Jahres zündete das Papier ein Kursfeuerwerk. Initialzündung waren Analystenkommentare, die auf das Potenzial von weiter steigenden Margen des Unternehmens und die günstige Bewertung hinwiesen. Allein im Dezember stieg das Papier um mehr als 16%. Unterm Strich legte die krones Aktie 2006 um 33,9% auf 115,84 € zu. Damit stieg sie sogar noch stärker als der mdax. Die überdurchschnittlich gute Kursentwicklung zeigt sich auch im Branchenvergleich. Der Prime Industrial – der Branchenindex der Deutschen Börse ag, in dem auch die Aktien von Maschinenbauern vertreten sind – legte »nur« um 18,6% zu.
Kontinuierlich steigende Unternehmensgewinne und Dividenden sowie die Wandlung der Vorzugs- in Stammaktien wurden von der Börse in den vergangenen Jahren belohnt. Die kronesAktie legte deutlich stärker als der mdax zu.
Nach einer beeindruckenden Schlussrallye beendete die krones Aktie das Jahr 2006 auf Rekordniveau. Der gute Geschäftsverlauf und die Aussicht auf weiteres Wachstum bescherten den Aktionären ein Kursplus von 33,9 Prozent.
Das Börsenjahr 2006
Insgesamt entwickelten sich die wichtigen internationalen Aktienmärkte 2006 durchwegs erfreulich. Danach sah es besonders im zweiten Quartal, als hohe Energie- und Rohstoffpreise und die damit einhergehende Angst vor höheren Zinsen heftige Kursrückgänge verursachten, nicht aus. Dass es am Ende doch zu deutlichen Pluszeichen bei den meisten Indizes reichte, war vor allem den starken Unternehmensgewinnen, sinkenden Inflationssorgen sowie der hohen Liquidität an den Märkten zu verdanken. Mit 6.597 Punkten notierte der dax Ende 2006 um 22% höher als zu Jahresbeginn. Er legte damit deutlich stärker zu als der euro stoxx 50, der um gut 15% kletterte. Herausragend war der Zugewinn des mdax von 28,6%. In den usa kam der Dow Jones um 16,7% voran. Beim japanischen Nikkei-Index reichte es nur zu einem Kursplus von 6,9%.
Mit 115,84 € schloss das Papier von krones um 33,9 % höher als zu Jahresbeginn.
Zur kronesAktie
32
- Aktie erreicht neues Rekordhoch
- Kursanstieg um mehr als 33 %
- Dividende wird von 1,40 € auf 1,60 € erhöht
krones Aktienmdax
Verlauf der krones Aktien im Vergleich zum mdax 2001bis 2006
Verlauf der krones Aktien im Vergleich zum mdax 2006
krones Aktienmdax
Die kronesAktie an den deutschen Börsen
Die krones Aktie ist seit dem 29. Oktober 1984 an den Börsen in Frankfurt, München (amtlicher Markt), Berlin, Düsseldorf, Hamburg, Hannover und Stuttgart (Freiverkehr) notiert. Im Geschäftsjahr 2006 wurden 5,7 Mio. krones Aktien an den deutschen Börsen umgesetzt. Der Umsatz pro Börsentag betrug durchschnittlich 23.026 Stück. Im Jahr zuvor waren insgesamt rund 3,2 Mio. krones Aktien und damit börsentäglich durchschnittlich 14.321 Stück gehandelt worden. Außer im mdax ist die krones Aktie unter anderem auch im German Entrepreneurial Index gex enthalten.
Aktionärsstruktur
Das Grundkapital der krones ag beträgt unverändert 26,92 Mio. €. Es ist aufgeteilt in 10.531.024 Stück Aktien. Der Streubesitz beträgt 46,9% (4.941.077 Stück), die von der Familie Kronseder gehaltenen Stimmrechte entsprechen einem Kapitalanteil von 53,1% (5.589.947 Stück).
Das Ergebnis je Aktie verbesserte sich um 22,1 % auf 7,34 € (Vorjahr: 6,01 €).
Der Umsatz der an den Börsen gehandelten krones Aktien im Jahr 2006 hat sich mit 5,715 Mio. Aktien im Vergleich zum Vorjahr deutlich gesteigert.
Aktionärsstruktur (Stand Februar 2007)
Nach einer Erhebung vom 18. Januar 2006 werden 22,8% der krones Aktien (2,40 Mio. Stück) von Anlegern gehalten, die weniger als 5.000 Aktien besitzen. 23 deutsche Investoren mit mehr als 5.000 Aktien halten 12,3% der Aktien (1,30 Mio. Stück), 11,8% der Aktien (1,24 Mio. Aktien) sind im Besitz internationaler Investoren mit mehr als 5.000 Aktien in den Vereinigten Staaten, in Kanada und Europa.
Ergebnis je Aktie steigt auf 7,34 €
Das Ergebnis je krones Aktie beträgt für das abgelaufene Geschäftsjahr 7,34 €. Dieser Wert errechnet sich, indem der Konzern-Jahresüberschuss-Anteil der krones ag durch den gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien geteilt wird.
Dividende wird erneut erhöht
Der Vorstand der krones ag wird der Hauptversammlung am 20. Juni 2007 eine Dividende von 1,60 € je Aktie vorschlagen. Die dann achte Dividendenerhöhung in Folge entspricht einer Steigerung der gesamten Ausschüttungssumme von 14,3% im Vergleich zum Vorjahr. Seit 1999 ist die Dividende damit um durchschnittlich 20% pro Jahr gestiegen. Bezogen auf den Aktienkurs von 115,84 € zum Handelsende am 29. Dezember 2006 beträgt die Dividendenrendite 1,4%.
Die kronesAktie im Blick der Analysten
17 Analysten in- und ausländischer Banken verfolgen unsere Aktie kontinuierlich. Der überwiegende Teil der Analysten stufte zum Jahresende 2006 unsere Aktie positiv ein. Zum Verkauf des Papiers riet lediglich ein Analyst.
Kennzahlen der krones Aktie
| 200 6 |
200 5 |
||
|---|---|---|---|
| ahl A ktie Anz n |
(Mio ck) . Stü |
10,5 3 |
10,5 3 |
| kgv | 16 | 14 | |
| Cash flow ktie je A |
€ | 12,0 9 |
10,4 5 |
| Eige nka pita l je A ktie |
€ | 59,7 1 |
54,3 2 |
| bnis je A ktie Erge |
€ | 7,34 | 6,01 |
| hstk Höc urs |
€ | 115 ,84 |
103 ,99 |
| Tief stku rs |
€ | 86,4 9 |
71,9 8 |
| Jahr hlus skur essc s |
€ | ,84 115 |
85,1 1 |
| den de je akti Divi Sta mm e |
€ | * 1,60 |
1,40 |
* gemäß Gewinnverwendungsvorschlag
34
| dat en d ktie Sta es A er k ron mm n |
|---|
| ckak Stam mstü tien |
| Wer tpap ierke nnn umm er |
| isin |
| Kürz el |
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Ergebnis je Aktie krones konzern
Investor Relations weiter intensiviert
krones hat im Geschäftsjahr 2006 den Dialog mit Anlegern und Analysten intensiviert. Auf 12 Roadshows präsentierte sich das Unternehmen im In- und Ausland. Zudem führte das Management etwa 100 Einzelgespräche mit Investoren und Analysten. Neben der traditionellen Analystenkonferenz nach Vorlage der Bilanz nahm krones 2006 an 7 Investorenkonferenzen weltweit teil.
Am 16. November 2006 ging die neue Homepage von krones online. Im Bereich Investor Relations bieten wir unseren Aktionären ein umfangreiches Angebot. Neben Finanzberichten, wichtigen Finanzkennzahlen und aktuellen Meldungen stehen dort Informationen zur Aktie, zur Aktionärsstruktur sowie wichtige Finanztermine.
Hermann Graf CastellLeiter Investor Relations und Corporate Communications Telefon +49 9401 [email protected]@krones.comwww.krones.com
Olaf ScholzInvestor RelationsLeiter Internationale Konzernrechnungslegung (ifrs) Telefon +49 9401 [email protected]@krones.comwww.krones.com
Added Value
Wenn ein Produkt erfolgreich am Markt platziert werden soll, spielt das Behälterdesign eine entscheidende Rolle. Gemeinsam mit unserenKunden führen wir deshalb einen Entwicklungsprozess durch, der von der ersten Handskizze bis zum serienreifen pet-Behälter reicht.Wir berücksichtigen dabei sowohl die Anforderungen des Marketings wie auch die des technischen Prozesses.
Am Point of Sale ist dieser exakte Abstimmungsprozess ausschlaggebend für den Erfolg unserer Kunden.
Added Value
Marktbeobachter gehen auch weiterhin von einem jährlichen Wachstum von rund 10 % für pet-Flaschen aus. Schon in ein paar Jahren wird petGlasflaschen und Dosen überholt haben.
krones macht diesen Megatrend für seine Kunden rentabel. Durch den deutlich geringeren Energieverbrauch, die kostengünstigere Wartung und weniger Verschleißteile grenzt sich die krones Contiform deutlich von den Maschinen des Wettbewerbs ab. Für den Kunden bedeutet das, dass sich seine Investition schneller auszahlt.
konzernlagebericht
Angaben gemäß §§ 289 Abs. 4, 315 Abs. 4hgb
42
Nach Kenntnis der Gesellschaft bestehen folgende direkte und indirekte Beteiligungen am Grundkapital, die 10% der Stimmrechte überschreiten:
Bei den genannten Beteiligungen können sich nach dem angegebenen Zeitpunkt Veränderungen ergeben haben, die der Gesellschaft gegenüber nicht meldepflichtig waren. Da die Aktien der Gesellschaft Inhaberaktien sind, werden der Gesellschaft Veränderungen beim Aktienbesitz grundsätzlich nur bekannt, soweit sie Meldepflichten unterliegen. Der Vergütungsbericht stellt einen Teil des Konzernlageberichts dar.
Die Ernennung und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes richtet sich nach den §§ 84, 85 AktG. Gemäß § 6 Abs. 1 der Satzung besteht der Vorstand aus mindestens zwei Personen. Die Bestimmungen der Anzahl der Vorstandsmitglieder, die Bestellung der ordentlichen Vorstandsmitglieder und der stellvertretenden Vorstandsmitglieder, der Abschluss der Anstellungsverträge sowie der Widerruf der Bestellung erfolgen durch den Aufsichtsrat (§ 6 Abs. 2 der Satzung).
Bei Satzungsänderungen sind die §§ 179ff. AktG zu beachten. Über Satzungsänderungen hat die Hauptversammlung zu entscheiden (§119 Abs. 1 Nr.5, 179 Abs. 1 AktG). Der Aufsichtsrat kann Änderungen der Satzung beschließen, die nur die Fassung betreffen (§ 13 der Satzung).
Gemäß § 4 Absatz 4 der Satzung ist der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 31. Mai 2007 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien einmal oder mehrfach gegen Bareinlagen um bis zu 10 Mio. € zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Juni 2006 ist die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 20. Dezember 2007 eigene Aktien der Gesellschaft bis zu insgesamt 10 % des derzeitigen Grundkapitals für diese zu erwerben und zu verkaufen. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Juni 2006 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der krones Aktiengesellschaft einzuziehen, die aufgrund vorstehender Ermächtigung erworben werden, ohne dass die Einziehung oder ihre Durchführung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf.
Die krones ag hat keine wesentlichen Vereinbarungen getroffen, die besondere Regelungen für den Fall des Kontrollwechsels bzw. Kontrollerwerbs enthalten, der infolge eines Übernahmeangebotes entstehen kann.
Entschädigungsvereinbarungen mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern für den Fall eines Übernahmeangebots hat die Gesellschaft nicht getroffen.
Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt gemäß § 4 Abs. 1 u. 2 der Satzung 26.922.135,36 € und ist eingeteilt in 10.531.024 auf den Inhaber lautende Stückaktien.
In der Hauptversammlung gewährt gemäß § 20 Abs. 1 der Satzung je eine Aktie eine Stimme. Die Beschlüsse der Hauptversammlung werden, soweit nicht zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen, mit einfacher Mehrheit der abgegebenen Stimmen und, sofern das Gesetz außer der Stimmenmehrheit eine Kapitalmehrheit vorschreibt, mit der einfachen Mehrheit des bei der Beschlussfassung vertretenen Grundkapitals gefasst.
Zur Teilnahme an der Hauptversammlung und zur Ausübung des Stimmrechts sind gemäß § 18 der Satzung nur diejenigen Aktionäre berechtigt, die sich vor der Hauptversammlung bei der Gesellschaft in Textform in deutscher oder englischer Sprache anmelden und ihren Anteilsbesitz nachweisen. Als Nachweis genügt ein in Textform erstellter besonderer Nachweis des Anteilsbesitzes durch das depotführende Institut in deutscher oder englischer Sprache. Der Nachweis hat sich auf den Beginn des einundzwanzigsten Tages vor der Hauptversammlung zu beziehen.
Das Stimmrecht kann gemäß § 18 Abs. 2 der Satzung durch Bevollmächtigte ausgeübt werden, wobei diese nur stimmberechtigt sind, wenn die Vollmacht in Schriftform, elektronischer Form gemäß § 126 a bgb oder in Form eines ausgedruckten Telefaxes nachgewiesen wird. In der Hauptversammlung kann der Versammlungsleiter das Frage- und Rederecht der Aktionäre zeitlich angemessen beschränken (§ 19 Abs. 3 der Satzung).
Dem Vorstand der Gesellschaft sind darüber hinaus keine Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen.
Der Vergütungsbericht fasst die Grundsätze zusammen, die für die Festlegung der Vergütung des Vorstands der krones ag angewendet werden, und erläutert Höhe und Struktur der Vorstandseinkommen. Darüber hinaus werden die Grundsätze und dieHöhe der Vergütung des Aufsichtsrats beschrieben.
| der Stim chte in % mre |
|---|
Name Direkter Anteil Beteiligungsgesellschaft Kronseder mbH 14,59 Volker Kronseder 10,12 Norman Kronseder 10,34 Harald Kronseder 10,12 Stand: 23.01.2007
| 2002 2002 |
0,1 | 1,1 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 2003 2003 |
-0,1 | 1,0 | |||
| 2004 2004 |
1,6 | 2,5 | |||
| 2005 2005 |
0,9 | 1,6 | |||
| 2006 | 2,7 | 2,7 | |||
2,7% zu. Im Vorjahr betrug die Wachstumsrate lediglich 0,9%. Damit übertraf das Wachstum die zu Jahresbeginn 2006 als optimistisch eingestuften Prognosen von bis zu 1,7% deutlich.
»Der Exportweltmeister ist jetzt auch Konjunkturlokomotive«, beschrieb Michael Glos, Bundeswirtschaftsminister, die neue Rolle der deutschen Wirtschaft, die jahrelang das Schlusslicht der Euro-Länder bildete. Im vergangenen Jahr verkauften die deutschen Unternehmen 13,7% mehr Güter an das Ausland als im Jahr zuvor. Obwohl die Einfuhren mit 16,5% noch stärker zulegten, sicherte der Rekordüberschuss von 161,9 Mrd. € Deutschland zum vierten Mal hintereinander den Titel des »Exportweltmeisters« im Warenhandel vor den Vereinigten Staaten, China und Japan.
Das konjunkturelle Sorgenkind der Vorjahre, der private Konsum, der nahezu 59% des Bruttoinlandsprodukts ausmacht, kam 2006 in die Gänge. Erstmals seit 2001 verzeichnete der private Konsum ein nennenswertes Plus von 0,6%.
Der Aufschwung erreichte auch den Arbeitsmarkt. Die Zahl der Erwerbstätigen legte um 0,7% auf 39,1 Mio. im Jahresdurchschnitt zu – so stark wie seit sechs Jahren nicht mehr. 2005 war die Erwerbstätigkeit noch um 0,1% zurückgegangen.
Als weitere Folge des starken Wachstums nahmen die Steuereinnahmen um 6,2% zu. Gleichzeitig sank die Nettoneuverschuldung des Bundes um rund 33 Mrd. auf 39,5 Mrd. €. Gemessen am Bruttoinlandsprodukt betrug die Nettoneuverschuldung 1,7%. Damit erfüllte Deutschland erstmals seit 2001 wieder das Defizitkriterium des Europäischen Stabilitäts- und Wachstumspaktes, das eine Höchstgrenze von 3,0% vorsieht.
Maschinenbau mit Auftragsboom
Der deutsche Maschinen- und Anlagenbau entwickelte sich im vergangenen Jahr besser als erwartet. Mit dem anhaltenden Auftragsschub, der zu Beginn des Jahres 2006 einsetzte und der erstmals auch durch die gestiegene Nachfrage aus dem Inland getragen wurde, hatte der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (vdma) seine Prognosen für das abgelaufene Jahr mehrmals nach oben korrigiert. Im Februar 2006 war der Verband noch von 2% Wachstum ausgegangen, Ende Mai erhöhte er seine Vorhersage auf 5% und im Dezember rechnete der vdma bereits mit einem Anstieg der Maschinenbauproduktion um real 7%. Am Jahresende verzeichnete der deutsche Maschinen- und Anlagenbau einen Produktionszuwachs von 7,4% auf 158,4 Mrd. €. Zu diesem Ergebnis trug die Inlandsnachfrage zu rund einem Viertel bei.
Veränderung des Bruttoinlandsprodukts in Prozent (Deutschland vs. Europäische Union)
Deutschlands Konjunkturampel steht auf Grün: »Der Exportweltmeister ist jetzt auch Konjunkturlokomotive«, beschrieb Michael Glos, Bundeswirtschaftsminister, die neue Rolle der deutschenWirtschaft, die jahrelang das Schlusslicht der Euro-Länder bildete.
Europäische Union (eu 25) Deutschland Quelle: Eurostat
»Der Maschinenbau befindet sich in einer sehr guten Situation.« Dieter Brucklacher, Präsident des vdma (Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau)
Weltwirtschaft bleibt auf Wachstumskurs
Die Weltwirtschaft präsentierte sich im abgelaufenen Jahr erneut in ausgezeichneter Verfassung – trotz exogener Störfaktoren. So markierte der Ölpreis neue Höchstnotierungen, starke Kursverluste an den Aktienbörsen erschütterten im Frühjahr die Finanzmärkte und Zinserhöhungen drohten das bis dahin gute Konjunkturklima einzutrüben. Trotz alledem übertraf das globale Wachstum 2006 mit 5,1% nicht nur die Steigerungsrate des Vorjahres von 4,4%, sondern auch die optimistischsten Prognosen. Damit blieb die Weltwirtschaft 2006 das vierte Jahr in Folge auf Wachstumskurs.
In den usa, der weltgrößten Volkswirtschaft, legte das Bruttoinlandsprodukt trotz einer vorübergehend nachlassenden Dynamik nach 3,2% im Vorjahr 2006 um 3,4% zu. Japan entwickelte sich 2006 ebenfalls weiter positiv. Die Steigerungsrate des Bruttoinlandsprodukts betrug 2,8% – was exakt dem Wert aus dem Vorjahr entspricht.
In China standen die Zeichen unverändert auf Expansion. Trotz einer strafferen Geldpolitik übertraf die Wachstumsrate der chinesischen Volkswirtschaft mit 10,6% das Vorjahresniveau von 10,2%. Ebenfalls lebhaft entwickelten sich die übrigen Schwellenländer Südostasiens, allen voran Indien, das seinen wirtschaftlichen Aufschwung mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts um 6,7% fortsetzte. Aufstrebende Nationen wie Russland hielten das Wachstumstempo ebenso hoch. Russlands Wirtschaft schaffte 2006 ein Plus von 6,7%. Ferner kamen auch die Staaten Lateinamerikas wieder in Schwung.
Anders als in den Vorjahren nahmen 2006 auch die Länder des Euro-Raums spürbar am weltweiten Aufschwung teil. Das reale Wirtschaftswachstum in der Europäischen Währungsunion fiel im abgelaufenen Jahr mit 2,7% fast doppelt so hoch aus wie im Jahr 2005 (1,4%).
Die deutsche Wirtschaft wächst um 2,7 %
2006 verzeichnete die deutsche Wirtschaft das stärkste Wachstum seit sechs Jahren. Angetrieben vom Investitionsaufschwung der inländischen Industrie und einem anziehenden privaten Konsum legte das deutsche Bruttoinlandsprodukt preisbereinigt um
Mit 5,1% übertraf das globale Wachstum im Jahr 2006 nichtnur die Steigerungsrate des Vorjahres von 4,4%, sondern auch die optimistischsten Prognosen.
- Starkes globales Wirtschaftswachstum
- Maschinenbauproduktion in Deutschland legt deutlicher zu als erwartet
- Verpackte Getränke werden verstärkt nachgefragt
344
Insgesamt ist der Maschinenbau mit 880.000 Beschäftigten der größte industrielle Arbeitgeber in Deutschland und zur »Wachstumsmaschine« und damit einem Träger des Aufschwungs geworden. »Der Maschinenbau befindet sich in einer sehr guten Situation«, beschrieb Dieter Brucklacher, Präsident des vdma die Lage.
Der Markt für Verpackungsmaschinen wächst kontinuierlich
Mit seinen Getränkeabfüllanlagen bewegt sich krones im weltweiten Markt für Verpackungsmaschinen, dessen Volumen sich auf 23,1 Mrd. € beläuft und jährlich um rund 3 % konstant wächst. Ein gutes Fünftel dieses Marktes entfällt auf die Getränkeindustrie. Der größte Teil entfällt mit rund 40% auf die Nahrungsmittelbranche. Mit Abstand folgen die Bereiche Chemie, Pharma und Kosmetik (rund 20%).
Für krones ist der Getränkebereich der bedeutendste Markt, in dem wir 77% unserer Erlöse erzielen, in erster Linie mit Brauereien, Softdrink-Herstellern und Mineralbrunnen. Die übrigen 23% des Umsatzes stammen aus der Lieferung von Anlagen und Lösungen an Unternehmen der Nahrungsmittelbranche sowie der Chemie-, Pharmaund Kosmetikindustrie. Verpackungssysteme für die Getränkeindustrie werden am stärksten von Brauereien, Softdrinkherstellern und Wasserabfüllern in den Ländern Nord- und Mittelamerikas, allen voran aus den Vereinigten Staaten, nachgefragt. Beim weltweiten Bedarf an Verpackungsmaschinen folgen mit Japan und China die zweitund viertgrößten Volkswirtschaften der Welt noch vor den Ländern West- und Mitteleuropas. Während die etablierten Märkte Nordamerikas und Europas nur noch geringe Wachstumsraten aufweisen, verzeichnen die asiatischen Länder jährliche Steigerungsraten von bis zu neun Prozent.
Die Nachfrage nach Getränken steigt weiter
Weltweit legte der Konsum von verpackten Getränken im vergangenen Jahr um 3,8% auf mehr als 804 Mrd. Liter zu. Für krones bedeutet der stetige Anstieg der Nachfrage einen stabil wachsenden Markt für Anlagen und Lösungen zur Herstellung, Abfüllung und Verpackung von Getränken.
Am häufigsten löschten die Menschen im Jahr 2006 ihren Durst mit kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränken. Deren Anteil an den konsumierten verpackten Getränken betrug 23,8% und lag damit vor Wasser (21,9%), Bier (20,2%) und Milch (15,4%). Mit großem Abstand folgten Fruchtsäfte mit einem Anteil von 6,6%. Weine und andere alkoholische Getränke bildeten mit 3,2% und 2,2% nur einen geringen Teil des Marktes ab.
Für die Vertriebsausrichtung von krones sind die zukünftigen Entwicklungen, die wir aufmerksam verfolgen, von entscheidender Bedeutung. Die für den weltweiten Getränkekonsum bis zum Jahr 2009 prognostizierte jährliche durchschnittliche Wachstumsrate beträgt 3,4%. Der globale Konsum von Bier und Milch wird mit jährlichen Steigerungsraten von 2,7% und 2,1% etwas geringfügiger zunehmen. Betrachtet man allerdings den gesamten Milchmarkt und dabei den heutigen Marktanteil der in pet abgefüllten Milchprodukte, der noch sehr gering ist, und auf der anderen Seite den deutlichen Trend in dieser Branche zu flexiblen Verpackungsformen in pet, so ist das Potenzial für unsere Anlagen in diesem Markt deutlich höher. Deshalb gilt unser besonderes Augenmerk den Wachstumsmärkten.
Zu einem der aussichtsreichsten Märkte mit einem hohen Potenzial für unsere Getränkeabfüllanlagen gehört Wasser. Dieser Bereich glänzt mit jährlichen Wachstumsraten von 6,1%. Ebenso zuversichtlich beobachten wir die Entwicklung von Spezialprodukten wie den Energie- und den Sportgetränken. Deren Anteil am Weltkonsum ist mit 0,3% und 1,3% noch äußerst gering, ihre jährlichen Steigerungsraten von 8,4% und 5,8% lassen aber entsprechend hohe Nachfrage für unsere speziellen Anlagen und Lösungen erwarten. Dies gilt auch für Milchmischgetränke mit einem Anteil am Getränkekonsum von 2,0% und jährlichen Zuwächsen von 6,0%. Absolut betrachtet wird auch der Konsum von alkoholischen Getränken bis ins Jahr 2009 zunehmen, doch im Verhältnis zum Gesamtmarkt an Größe weiter verlieren. konzernlagebericht Weltmarkt der Verpackungsmaschinenindustrie nach Anwendungsbereichen
Zu einem der aussichtsreichstenMärkte mit einem hohen Potenzial für unsere Getränkeabfüllanlagen gehört Wasser. Dieser Markt glänzt mit jährlichen Wachstumsraten von 6,1 %.
csd
Getränkekonsum weltweit in Mrd. Litern (verpackte Getränke) 2006/2009
Die Entwicklung bei der Verpackung geht in Richtung Kunststoff
pet ist das am stärksten wachsende Verpackungsmaterial von Getränken. Zwar werden die weltweit am meisten getrunkenen kohlensäurehaltigen Erfrischungsgetränke zu 43,6% noch in Dosen gefüllt, dahinter folgen aber bereits pet-Kunststoff-Flaschen mit einem Anteil von 35,1% und Glasflaschen mit 21,3%. Beim Bier liegt das Verhältnis von Glasflaschen zu Dosen bei 67,7% zu 30,6%, pet kommt lediglich auf einen Anteil von 1,4%.
Das Gegenteil ist bei Wasser der Fall. Während 85,3% in Kunststoff-Flaschen gefüllt wird, spielt Glas mit 13,0% eine eher untergeordnete Rolle. Kartonverpackungen dominieren hingegen mit 69,3% bei Milch und mit 41,6% bei Fruchtsäften. Doch auch hier zeigen Kunststoff-Flaschen Präsenz: Bei beiden Sorten erreicht diese Verpackungsart mit 23,6% und 25,9% hohe Anteile.
Alles in allem ist die bevorzugte Getränkeverpackung mit einem Anteil von einem guten Drittel (33,5%) noch Glas. Dieser wird sich bis 2009 auf 32,4% verringern, ebenso jener der Dose von 22,8% auf 21,4%. Einen leichten Zuwachs von 11,4% auf 11,8 % wird der Getränkekarton haben. An vorderster Stelle steht aber die pet-Flasche. Sie wird in Zukunft die höchste Steigerungsrate verzeichnen. Bis 2009 wird diese Art der Getränkeverpackung ihren Anteil am Gesamtmarkt von 31,5% auf 33,6% steigern. krones konzentriert sich bereits seit Jahren auf pet und wird an diesem Trend auch langfristig profitieren. 2006 stammen mehr als drei Viertel unserer Umsätze aus dem pet-Bereich.
Wachstumsmärkte rund um den Globus
Immer mehr Absatzmärkte wachsen für krones weltweit heran. Vor allem in Chinasehen wir großes Potenzial für unsere Getränkeabfüllanlagen und Verpackungsmaschinen. Das hohe Wirtschaftswachstum im Reich der Mitte schlägt sich auch auf den Getränkeabsatz nieder.
Aber auch andere Regionen wie Zentralasien, Russland und Osteuropa verzeichnen hohe Steigerungsraten. Hier macht sich ebenfalls die hohe Wirtschaftsdynamik bemerkbar. Vor allem Wasser spielt in diesen aufstrebenden Nationen eine zunehmende Rolle.
Pouches 8,3 (0,7%) Dosen 262,7 (21,4%)
Kunststoff 414,3 (33,6%) Karton 144,7 (11,8%) Glas 398,3 (32,4%)
2009: 1.229,5 Mrd. Einheiten (Prognose)
Sonstige 1,2 (0,1%)
2006: 1.106,6 Mrd. Einheiten (Prognose)
Getränkeverpackungsmaterialien weltweit in Einheiten 2006/2009
| Verp ackt e Ge trän ke |
200 6 |
200 | 9 | jähr liche s |
||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in M illia rden Lite r/Pr t ozen |
Mrd | % | Mrd | % | hstu m in % Wac |
|
| eleu Mitt ropa |
52,3 | 6,5 | 54,2 | 6,1 | 1,2 | |
| Wes teur opa |
132 ,7 |
16,5 | 141 ,3 |
15,9 | 2,1 | |
| Oste urop a |
31,4 | 3,9 | 33,8 | 3,8 | 2,5 | |
| land trala sien Russ /Zen |
38,6 | 4,8 | 45,3 | 5,1 | 5,5 | |
| (usa ) Nord rika ada xiko , Kan , Me ame |
180 ,2 |
22,4 | 187 ,5 |
21,1 | 1,3 | |
| Süd rika ame |
127 ,9 |
15,9 | 143 ,1 |
16,1 | 3,8 | |
| Chin a/Ja pan |
116 ,7 |
14,5 | 137 ,7 |
15,5 | 5,7 | |
| Asie zifik n/Pa |
80,5 | 10,0 | 93,3 | 10,5 | 5,1 | |
| Afri ka/M ittle rer O sten |
44,2 | 5,5 | 52,4 | 5,9 | 5,8 | |
| Glob al |
804 ,5 |
888 ,6 |
3,4 |
2006: 23,11 Mrd. €
Gesamtmarkt der Verpackungsmaschinenindustrie 2006 nach Regionen in Mrd. €
Im Folgenden betrachten wir beispielhaft die Entwicklung in für krones wichtigen Regionen:
Die Region China und Japan
Aus Vertriebsgesichtspunkten bildet China gemeinsam mit Japan für uns eine Region. Das Reich der Mitte zählt zu den schnellst wachsenden Volkswirtschaften der Welt.Daher wundert es kaum, dass in China auch der Getränkeverbrauch stark zunimmt. Dem Markt werden in den kommenden Jahren Zuwachsraten von 5,9% vorhergesagt. krones unterhält keine Produktionsstätte für Neumaschinen in China und strebt dies auch künftig nicht an. Im November 2006 haben wir in Taicang eine eigene Vertriebsgesellschaft gegründet.
Die steigende Nachfrage nach verpackten Getränken treibt auch den für krones wichtigen Abfüllanlagen- und Verpackungsmaschinenmarkt. 2006 summierte sich der Getränkemaschinenmarkt in China auf 700 Mio. €. Der für westliche Unternehmen zugängliche Markt belief sich aber lediglich auf 200 Mio. €. Davon konnte sich krones mit 75 Mio. € einen großen Teil sichern. krones verkauft dabei fast ausschließlich Komplettanlagen und kaum einzelne Maschinen.
In der chinesischen Getränkebranche dominiert Bier den Konsum mit einem Anteilvon 38,5%, Wasser folgt an zweiter Stelle mit 17,7 %. Dahinter liegen Carbonated Softdrinks und Milch mit 11,1% beziehungsweise 10,5%. Die Milchproduktion soll gemäß einem staatlichen Entwicklungsprogramm in den kommenden Jahren um durchschnittlich 8% wachsen. In der für Milch notwendigen aseptischen Abfüllung ist krones weltweit führend. Die höchsten Steigerungsraten weisen neben dem Wasser mit 9,5% vor allem Milchmischgetränke und Fruchtsäfte auf.
Die Region Amerika
Nordamerika
Nordamerika ist nicht nur bei Verpackungssystemen die Nummer Eins in der Welt. Der nord- und mittelamerikanische Raum verzeichnet auch den größten Getränkekonsum. Zwar handelt es sich um einen weitgehend gesättigten Markt, doch macht diese Region neben dem hohen Volumen auch noch die steile Wachstumskurve von verpacktem Wasser außerordentlich attraktiv. Der Anteil von Wasser am gesamten Getränkevolumen lag im vergangenen Jahr bei 17,7%. Mit einer Steigerungsrate von 5,4% verzeichnet dieser Teilmarkt das mit Abstand dynamischste Wachstum. Zusammen mit Wasser ist auch die pet-Flasche in Übersee auf dem Vormarsch.
Gemessen am Gesamtverbrauch von über 300 Mrd. Liter in der gesamten Region Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) entfällt mit mehr als einem Drittel der Löwenanteil auf kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke.
Südamerika
In Südamerika dürfte das Getränkevolumen in den kommenden Jahren um durchschnittlich knapp 4 % wachsen. Neben Softdrinks wird in der Region gerne Bier getrunken, auf das knapp ein Fünftel des gesamten Getränkekonsums entfällt. In Mexiko wird der Biermarkt von lediglich zwei Brauereien beherrscht.
Mit Steigerungsraten von mehr als 6 % ist Wasser der mit Abstand am stärksten wachsende Bereich in Südamerika.
Insgesamt soll dort das Getränkevolumen bis 2009 von derzeit 128 Mrd. Liter auf 143 Mrd. Liter steigen.
Getränkevolumen China und Japan 2006/2009
Der für westliche Unternehmen zugängliche Markt für Getränkeabfüllanlagen in China belief sich 2006 auf 200 Mio. €. Davon konnte sich krones mit 75 Mio. € einen großen Teil sichern.
Getränkevolumen Amerika (Nord-, Mittel- und Südamerika) 2006/2009
Der Anteil von Wasser am Gesamtmarkt lag im vergangenen Jahr in Nordamerika mit 17,7 % erst an vierter Stelle. Doch miteiner Steigerungsrate von 5,4 % verzeichnet dieser Markt das mitAbstand dynamischste Wachstum.
Die Region Mittlerer Osten und Afrika
Mit einem Gesamtverbrauch von 44,2 Mrd. Litern zählt diese Region zu den kleinsten im Getränkemarkt. Doch können sich die Steigerungsraten von 5% für verpackte Getränke im internationalen Vergleich sehen lassen. Am meisten getrunken werden in den Staaten Afrikas und des Mittleren Ostens kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke, die es in der Region auf einen Anteil von 40,6% bringen.
Die höchste Wachstumsrate aller Getränke hat Wasser mit 9,4%, das mit einem Anteil von 19,3% am Gesamtkonsum auch das am zweithäufigsten konsumierte Getränk ist. Dicht dahinter folgen alkoholische Getränke mit 18,8%. Doch wird Alkohol ein rückläufiger Verbrauch prognostiziert. Bei der Verpackung setzen sich Kunststoff-Flaschen, die noch gleichauf mit Dosen liegen, immer mehr durch.
Die Region Mittlerer Osten und Afrika ist von verschiedenen Krisenherden geprägt. Kriege wie im Irak oder Afghanistan oder Auseinandersetzungen wie in Somalia lassen nicht immer eine genaue Planung zu. Zudem kann es in Krisengebieten zu Verzögerungen bei Lieferungen kommen. Dennoch bietet der Mittlere Osten wie auch der afrikanische Kontinent für kroneseinen attraktiven Absatzmarkt.
Die Region Europa
Westeuropa
Der Konsum von verpackten Getränken nimmt auch auf dem alten Kontinent zu. Mit verbrauchten 132,7 Mrd. Litern im vergangenen Jahr besetzt Westeuropa nach Nordamerika – und noch vor China – den zweiten Platz im internationalen Volumenranking. Bis 2009 wird dem westeuropäischen Markt ein Wachstum auf 141,3 Mrd. Liter vorausgesagt. Obwohl das Wachstumstempo in Westeuropa signifikant unter den chinesischen Steigerungsraten liegt, wird die Region damit gemessen am Volumen auch in zwei Jahren noch vor China liegen.
In den Ländern Westeuropas ist der weltweite Trend in Richtung Wasser am deutlichsten vorangeschritten. Das vornehmlich in Kunststoff-Flaschen verpackte Wasser macht in dieser Region bereits 30,9% am gesamten Getränkekonsum aus – und es wächst weiter um 3,9% pro Jahr. Milch folgt bereits an zweiter Stelle mit einem Anteil von 20,8% vor Softdrinks mit 17,5% und Bier mit 14,6%, dessen Absatz jedoch rückläufig ist. Das stärkste Wachstum mit jährlich 6% weisen Milchmischgetränke auf.
Mitteleuropa
Ein ähnliches Bild wie die Region Westeuropa bieten die Länder in Mitteleuropa. Auch hier rangiert Wasser beim Getränkekonsum mit einem Anteil von 25,1% an erster Stelle. Der Bierkonsum ist mit einem Anteil von 22,9% noch stärker als in Westeuropa, aber ebenso wie kohlensäurehaltige Erfrischungsgetränke mit 19,0% und Milch mit 15,2% Anteil stagnierend oder sogar rückläufig. Wachstum weisen neben dem Wasser mit Steigerungsraten von 2,7% nur noch Milchmischgetränke mit jährlichen Zuwächsen von 4,7% aus.
Nach einer neuen Pfandgesetzgebung für Einwegflaschen wird in Deutschland stark in Anlagen für pet-Einwegflaschen investiert. krones ist dem Standort Deutschland immer treu geblieben und profitiert nun von dem inländischen Aufschwung.
Osteuropa
Auch in der wachstumsstarken Region Osteuropa verfügt krones über eine ausgezeichnete Stellung. Der Wachstumstreiber ist in allen Bereichen das Segment pet. Bezeichnend für diese Entwicklung ist, dass die kroatische Lura-Gruppe im vergangenen Jahr bei ihrer serbischen Molkereitochter Somboled komplett von Karton auf pet umgestellt hat.
Das stärkste Wachstum mitjährlich 6 % weisen in Westeuropa Milchmischgetränke auf.
Die höchste Wachstumsrate allerGetränke in der Region Mittlerer Osten und Afrika hat Wasser mit 9,4 %. Mit einem Anteil von 19,3 % am Gesamtkonsum ist Wasser das zweitbeliebteste Getränk in der Region.
unternehmenssituation und geschäftsverlaufwirtschaftliches umfeld
Getränkevolumen Afrika, Naher und Mittlerer Osten 2006/2009
krones ist dem Standort Deutschland immer treu geblieben und profitiert nun von dem inländischen Aufschwung.
Getränkevolumen Europa 2006/2009
Das Gesamtgetränkevolumen wird in Osteuropa bis 2009 von 31,4 Mrd. auf 33,8 Mrd. Liter ansteigen.
Die Region Asien und Pazifik
Verpackte Getränke verzeichnen in Asien (ohne China und Japan) durchschnittliche Wachstumsraten von 4,9% im Jahr. Mit einer Zunahme von 7,2% liegt Wasser an erster Stelle, ebenso mit seinem Anteil von 30,7 % am gesamten Getränkekonsum. Milch, deren Anteil 21,3% ausmacht, wächst jährlich durchschnittlich um 5,7%. In der Region wird Milch, prozentual betrachtet, weltweit am stärksten verbraucht. Gleiches gilt für die in der Region getrunkenen Milchmischgetränke, die einen Anteil von 5,4% erreichen.
Die Region wird in den kommenden Jahren kräftig zulegen. Bis 2009 soll der Verbrauch von derzeit 80,5 Mrd. Liter um mehr als zehn Milliarden Liter ansteigen.
Quellen: Euromonitor International, eigene Erhebungen
Beim Getränkekonsum dominiert in den Staaten Osteuropas weiterhin das Bier mit einem Anteil von 30,9% bei prognostizierten Steigerungsraten von 1,7% im Jahr. Am stärksten auf dem Vormarsch ist aber auch in dieser Region Wasser mit jährlichen Zuwächsen von 6,3%. Der Anteil am Gesamtvolumen beträgt derzeit 21,7%. Ebenfalls um jährlich durchschnittlich 4,5% wächst das kleinere Segment der Milchmischgetränke. Erfrischungsgetränke und Milch kommen auf Anteile von 17,7% und 13,6%. Diesen beiden Getränkearten wird künftig ein geringeres Wachstum unterstellt. Dessen ungeachtet, wird das Gesamtgetränkevolumen bis 2009 von 31,4 Mrd. auf 33,8 Mrd. Liter ansteigen.
Die Region Russland und Zentralasien
In Russland verzeichnete krones 2006 einen Auftragsboom. Die hohe Nachfrage liegt einerseits an der starken wirtschaftlichen Entwicklung des Landes. Auf der anderen Seite wurde das Investitionsverhalten unserer Kunden in Russland durch eineneue Steuergesetzgebung beschleunigt. Eine 2007 geplante Importsteuer führte zu Vorzieheffekten. Dennoch gehen wir weiterhin von einem starken Wachstum in dieser Region aus. Denn die steuerliche Veränderung betrifft ausschließlich Russland, die übrigen gus-Staaten sind von der veränderten Gesetzgebung nicht betroffen. 2006 lag das Gesamtvolumen bei 38,6 Mrd. Liter, bis 2009 wird der Verbrauch um mehr als sechs Milliarden Liter zunehmen – ein Plus von 17,3%.
Alkoholische Getränke stehen in dieser Region an oberster Stelle. Der Bierkonsum in Russland und in den Staaten der ehemaligen Sowjetunion liegt mit einem Anteil von 34,9% am gesamten Getränkekonsum weltweit am höchsten und wird es bei einer jährlichen Steigerungsrate von 5,3% auch bleiben. Dahinter rangieren fast gleichauf Softdrinks mit 15,0%, Milch mit 14,3% und Wasser mit 14,2%. Aus dieser Gruppe verzeichnet das Wasser mit einer Steigerungsrate von 9,9% den größten Zuwachs, wie auch Fruchtsäfte (Anteil 9,4%) mit 8,7%.
Der Bierkonsum in Russland undin den Staaten der ehemaligen Sowjetunion liegt mit einem Anteil von 34,9 % am gesamten Getränkekonsum weltweit amhöchsten.
54
Getränkevolumen Asien/Pazifik 2006/2009
Fast ein Viertel der in der Region Asien/Pazifik verpackten Getränke sind Milch bzw. Milchmixgetränke.
Umsatz nach Segmenten
Im größten und profitabelsten Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« setzte krones 2006 mit 1.641,3 Mio. € um 13,5% mehr um als im Vorjahr. Der Anteil des Segments am Konzerumsatz stieg auf 85,9% (Vorjahr: 85,3%). Um knapp 8% auf 197,3 Mio. € kletterte der Umsatz mit »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«. In unserem kleinsten Segment kosme, das 3,8% zum Gesamtumsatz beiträgt, legte der Umsatz um 8,4% auf 72,2 Mio. € zu.
Weitere Erläuterungen finden Sie unter »Bericht aus den Segmenten« ab S. 68 sowie in der Segmentberichterstattung im Anhang Seite 12.
Umsatz nach Regionen
In Deutschland stieg der Umsatz gegenüber dem Vorjahr (228,9 Mio. €) um gut 26% auf 288,7 Mio. €. Das entspricht einem Anteil am Konzernumsatz von 15,1 % (Vorjahr: 13,5%). Als Folge der neuen Gesetzgebung für Pfandflaschen hat die heimische Getränkeindustrie verstärkt in Anlagen zur Abfüllung und Verpackung von pet-Einwegflaschen investiert. Dies trug neben der anziehenden Binnenkonjunktur zum regen Geschäft in Deutschland bei.
Westeuropa stieg 2006 zum wichtigsten Markt für krones auf. Mit 360,9 Mio. € Umsatz, oder einem Anteil am Gesamtumsatz von 18,9%, überholte Westeuropa die Region Nord- und Mittelamerika, die im abgelaufenen Jahr 18,5% zum Konzernumsatz beitrug. Dort führte der ungebrochene Trend zur Verpackung von Getränken, insbesondere Wasser, in pet zu weiteren Umsatzzuwächsen.
kronesin Zahlen
Umsatz mit 1.910,8 Mio. € um 12,7 % über Vorjahresniveau Neuer Rekordgewinn von 77,5 Mio. € 57,7 Mio. € liquide Mittel
krones zum siebten Mal in Folge mit Rekordwerten
Mit neuen Rekorden bei Umsatz, Auftragseingang, Auftragsbestand und beim Ergebnis hat krones sein Wachstum 2006 eindrucksvoll fortgesetzt. Mit dem siebten Rekordjahr in Folge haben wir erneut unsere herausragende Stellung in der Branche bewiesen.
Der Umsatz steigt um 12,7 Prozent
Mit 1.910,8 Mio. € lag der Umsatz von krones im Geschäftsjahr 2006 um 12,7% höher als im Vorjahr. Damit stiegen die Erlöse stärker als erwartet. Dafür gibt es mehrere Gründe. Das weltweite Wirtschaftswachstum unterstützte unser Geschäft. Im Inlandprofitierten wir davon, dass sich der Investitionsstau auflöst. Dieser hatte sich in den vergangenen Jahren gebildet, weil nicht sicher war, wie das Pfandsystem in Deutschland gestaltet wird. In den usa hielt die hohe Nachfrage nach Anlagen zur Abfüllung von Wasser in pet an. Der Trend zur pet-Verpackung blieb auch in Westeuropa stark. Damit machten sich unsere Innovationen im pet-Bereich abermals bezahlt. GroßeAufträge gingen aus aufstrebenden Regionen wie Russland ein.
Bei der Analyse der Umsätze in den einzelnen Quartalen sticht das starke Schlussquartal heraus. Von Oktober bis Dezember 2006 setzte krones 570,4 Mio. € um, 17,0% mehr als im Vergleichszeitraum 2005. In den ersten drei Quartalen lag der Umsatz bei 451,6 Mio. €, 468,8 Mio. € und 420,0 Mio. €.
Zum deutlichen Umsatzanstieg trug 2006 erfreulicherweise auch das starke Inlandsgeschäft bei.
für den unterenLeistungsbereich (kosme) 3,8% (72,2 Mio.)
Maschinen/Anlagen Maschinen/Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik10,3% (197,3 Mio.) Maschinen/Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung 85,9% (1.641,3 Mio.)
Umsatz 2006: 1.910,8 Mio. € Umsatz 2005: 1.695,0 Mio. €
Maschinen/Anlagen für den unterenLeistungsbereich (kosme) 3,9% (66,7 Mio.)
Maschinen/Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik10,8% (182,7 Mio.)
Maschinen/Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung 85,3% (1.445,6 Mio.)
Umsatz des Konzerns in Mio. €
Umsatzsegmentierung krones konzern in Mio. €
Das profitabelste Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« hat 2006 weiter an Gewicht gewonnen.
Unsere höchsten Umsätze erzielten wir 2006 mit 869,5 Mio. € (Vorjahr: 745,7 Mio. €) unverändert mit Verarbeitern von Softdrinks, Wasser und Säften. Gemessen am Gesamtumsatz legte der Bereich von 44,0% auf 45,5% zu. Ein Großteil des Anstiegs ist auf das stark wachsende Wassergeschäft zurückzuführen. Dieser Trend dürfte auch künftig anhalten.
Von 34,0% auf 31,4% ging im vergangenen Jahr der Anteil am Umsatz zurück, den krones mit Herstellern und Abfüllern von alkoholischen Getränken erwirtschaftete. In absoluten Zahlen kletterte der Umsatz jedoch um gut 4% auf 600 Mio. € (Vorjahr: 576,3 Mio. €). Dass die Steigerungsrate deutlich niedriger ist als beim Konzernumsatzes liegt daran, dass in der Alkoholindustrie weniger neue Produkte auf den Markt kamen als bei anderen Getränkearten.
Umsatz nach Verpackungsarten
Beim Umsatz nach Verpackungsarten entfiel 2006 mit 81% der Löwenanteil unverändert auf pet. pet ersetzt bei Säften und Milch den Karton zunehmend als Verpackungsmaterial. Rückläufig waren die Umsatzanteile, die wir mit Abfüllanlagen für Glasbehälter und Dosen erwirtschafteten. Dosen erlebten beim Konsumenten zwar ein kleinesRevival, für deren Abfüllung waren aber genügend Kapazitäten vorhanden.
Die höchste Steigerungsrate erzielten wir in der Region Russland/gus, wo sich die Erlöse auf rund 153 Mio. € verdreifachten. Dies lag zum einen daran, dass sich Russlands Gesamtwirtschaft weiter gut entwickelte. Zum anderen veranlasste die für Anfang 2007 in Russland geplante Importsteuer einige Unternehmen dazu, Aufträge vorzuziehen.
Der Umsatz in der Region China/Japan schrumpfte 2006 im Vergleich zum Vorjahr um rund ein Fünftel auf 85,8 Mio. €. krones hatte 2005 große Aufträge von westlichen Konzernen erhalten, die ihre Präsenz in China ausbauten.
Erfreulicherweise legte unser Umsatz in der Region Südamerika/Mexiko, vor allem in den Ländern Venezuela und Kolumbien, weiter zu. In Venezuela hat ein großer Kunde, die Brauerei Polar, den Konkurrenten Bavaria übernommen und dort stark in neue Anlagen investiert. Insgesamt kletterten die Erlöse in der Region von 122,3 Mio. € auf 135,1 Mio. €.
Umsatz nach Branchen
Das prozentual stärkste Wachstum innerhalb unserer Abnehmerbranchen verzeichneten wir im abgelaufenen Geschäftsjahr im Non-Beverage-Bereich (Food, Chemie, Pharma und Kosmetik). Dort erfassen wir unter »Food« auch die Umsätze mit der Milchindustrie, die stetig wachsen. Unsere Erlöse mit Unternehmen aus dem Non-Beverage-Bereich stiegen um fast ein Fünftel auf 441,4 Mio. € (Vorjahr: 373,0 Mio. €). Der Anteil am Konzernumsatz legte von 22,0% auf 23,1% zu.
Mit rund 85 % erwirtschaftet krones den weitaus größten Teil seiner Erlöse im Ausland. Denmeisten Umsatz erzielten wir2006 mit Kunden aus Westeuropa.
krones hat 2006 mit allen Abnehmerbranchen mehr umgesetzt als im Vorjahr. Die höchste Steigerungsrate erzielten wir im Non-Beverage-Bereich (Food, Chemie, Pharma und Kosmetik).
Regionale Umsatzverteilung krones konzern
Umsatz nach Branchenkrones konzern
Auftragseingang legt deutlich zu
Die starke Nachfrage nach unseren Produkten spiegelt sich auch im Auftragseingang wider, der 2006 gegenüber dem Vorjahr um 13,3% auf 1.967,1 Mio. € (Vorjahr: 1.735,6 Mio. €) kletterte. Als weltweit einziger Anbieter von kompletten Anlagen profitiert krones vom verstärkten »One Stop Shopping« der Kunden. Diese wollen immer öfter ihren kompletten Bedarf – von der Produktion ihres Produkts bis zu dessen Verpackung und der Logistik – bei einem einzigen Anbieter kaufen.
In den beiden ersten Quartalen lag der Ordereingang bei 488,5 Mio. € und 453,4 Mio. €. Richtig Schwung in die Bestellungen kam im dritten (516,5 Mio. €) und vierten Quartal (508,7 Mio. €).
Auftragsbestand stieg selbst bei kürzeren Durchlaufzeiten um 8,1 %
Der Auftragsbestand lag am 31. Dezember 2006 bei 746,7 Mio. € und damit um 8,1% höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (690,6 Mio. €). Durch weitere Optimierungen in der Produktion haben wir die Durchlaufzeiten verkürzt. Dass der Auftragsbestand dennoch anwuchs, ist ein Indiz für die rege Ordertätigkeit unserer Kunden. Das Auftragspolster von fast 750 Mio. € erhöht unsere Planungssicherheit für die kommenden Monate. Aufgrund der jetzt schon gesicherten guten Auslastung der Produktion können wir bei der Annahme von neuen Aufträgen noch stärker auf die Preisqualität achten.
unternehmenssituation und geschäftsverlaufkrones in zahlen
60
Bei der Analyse der verkürzten Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) des krones konzerns wird deutlich, dass neben dem Anstieg der Umsatzerlöse um 12,7% auf 1.910,8 Mio. € der Materialaufwand eine große Auswirkung auf das Unternehmensergebnis hat.
Mit insgesamt 1.003,3 Mio. € kletterte der Materialaufwand im Vergleich zum Vorjahr (827,1 Mio. €) um 21,3% und damit deutlich stärker als der Umsatz. Die Materialaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung stieg von 48,8% auf 51,3%. Zurückzuführen ist dies auf stark gestiegene Stahlpreise und auf um 49,6 Mio. € gestiegene bezogene Leistungen, die somit mit knapp einem Drittel für den Anstieg des Materialaufwandes verantwortlich sind.
Der zweitgrößte Kostenblock, der Personalaufwand, wuchs hingegen mit einem Plus von 8,0% auf 563,3 Mio. € (Vorjahr: 521,6 Mio. €) unterproportional zum Umsatz. Hier machten sich die Effekte des 2005 vereinbarten Beschäftigungspaktes positiv bemerkbar. Die Personalaufwandsquote ging von 30,8% auf 28,8% zurück.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen, deren wesentliche Bestandteile Frachten und Reisekosten sind, haben sich im Geschäftsjahr 2006 nur um 1,9% auf 300,6 Mio. € erhöht.
Der Auftragsbestand hat die Marke von 700 Mio. € deutlich überschritten. Das gibt uns eine hohe Planungssicherheit.
Noch ein Rekord: Mit 1.967 Mio. € kratzte krones im abgelaufenen Geschäftsjahr beim Auftragseingang an der 2 Mrd. Euro-Marke.
| 2002 | 614 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | 619 | |||||
| 2004 | 649 | |||||
| 2005 | 691 | |||||
| 2006 | 747 | |||||
Auftragsbestand krones konzern in Mio. €
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Auftragseingang krones konzern in Mio. €
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Ertragsstruktur krones konzern in Mio. €
| 200 6 |
200 5 |
Verä nd. |
|---|---|---|
| 200 6 |
200 5 |
nd. Verä |
|
|---|---|---|---|
| atze rlöse Ums |
1.91 0,8 |
1.69 5,0 |
12,7 % |
| and änd Best /ufe sver erun g fe |
45,6 | 1,2 | |
| leist Ges amt ung |
1.95 6,4 |
1.69 6,2 |
15,3 % |
| lauf d Mat eria wan |
-1.0 03,3 |
-82 7,1 |
21,3 % |
| Pers lauf d ona wan |
-56 3,3 |
-52 1,6 |
8,0 % |
| Sald nsti bet rieb liche träg ufw end n Er en/A o au s so gen ung en und akt nlei ivier ten Eige stun gen |
-23 2,0 |
-21 0,7 |
10,1 % |
| ebit da |
157 ,8 |
136 ,8 |
15,4 % |
| auf Abs chre ibun Anl öge gen agev erm n |
-49 ,8 |
-46 ,6 |
6,9 % |
| ebit | 108 ,0 |
90,2 | % 19,7 |
| geb Fina nis nzer |
1,6 | 1,0 | 60,0 % |
| ebt | 109 ,6 |
91,2 | 20,2 % |
| Ertra gste uern |
-32 ,1 |
-27 ,8 |
15,5 % |
| Jahr esüb huss ersc |
77,5 | 63,4 | 22,2 % |
| 2002 | 57,3 | ||
|---|---|---|---|
| 2003 | 60,4 | ||
| 2004 | |||
| 62,0 | |||
| 2005 | 63,4 | ||
| 2006 | 77,5 | ||
krones hat bereits Maßnahmen wie die Verbesserung der internen Prozessabläufe getroffen, um die Effizienz zu steigern. Zudem hat sich der Preisdruck nicht weiter verschärft. Wir gehen daher davon aus, dass wir das Ziel von einer ebt-Marge von mindestens 7% im ersten Halbjahr 2007 erreichen.
Jahresüberschuss des krones konzerns
Das Ergebnis nach Steuern wurde 2006 von außerordentlichen Effekten beeinflusst. Die Steuerquote des Geschäftsjahres 2006 betrug 29,3%. Während die Vorjahresquote (30,4%) im Wesentlichen durch einen deutlichen Rückgang der latenten Steueraufwendungen geprägt war, sind 2006 außerordentliche steuerliche Effekte vorhanden. Einem einmaligen Ertrag von 14,9 Mio. € aus der Änderung des Körperschaftsteuergesetzes in Deutschland stehen Belastungen aus Steueraufwendungen Vorjahre von 7,1 Mio.€ gegenüber. Einschließlich des resultierenden positiven Saldos von 7,8Mio. € legte der Jahresüberschuss im Vergleich zum Vorjahr (63,4 Mio. €) um 22,2 % auf einen neuen Rekordwert von 77,5 Mio. € zu. Wird dieser Saldo herausgerechnet, bleibt ein Gewinnzuwachs von knapp zehn Prozent.
Mit 10,53 Mio. Aktien blieb die Aktienanzahl 2006 im Vergleich zum Vorjahr unverändert. Daher stieg das Ergebnis je Aktie um 22,1% und erreichte mit 7,34 € einen neuen Rekordwert.
ebitdaund ebit des krones konzerns
Unser Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (ebitda) verbesserte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 15,4% auf 157,8 Mio. € (Vorjahr: 136,8 Mio. €). Die ebitda-Marge, also das ebitda im Verhältnis zum Konzernumsatz, stieg von 8,1% auf 8,3%. Da die Abschreibungen nur leicht zulegten, kletterte das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (ebit) um 19,7% auf 108,0 Mio. € (Vorjahr: 90,2 Mio. €). Die ebit-Marge kam auf 5,7% (Vorjahr: 5,3%) voran.
ebtdes krones konzerns
Da krones kaum verzinsliche Verbindlichkeiten wie Bankschulden hat, beeinflusst das Zinsergebnis die Ertragslage nur unwesentlich. Insgesamt war das Finanzergebnis 2006 mit 1,6 Mio. € (Vorjahr: 1,0 Mio. €) leicht positiv. Das Ergebnis vor Steuern (ebt) stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 109,6 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das ebtdamit um 20,2%.
Dennoch sind wir nicht zufrieden. Die ebt-Marge liegt mit 5,7% (Vorjahr: 5,4%) deutlich unter unserem mittelfristigen Ziel von mindestens 7,0%. Neben den hohen Stahlpreisen verhinderte der zeitweise scharfe Wettbewerb und die damit einhergehende schlechte Preisqualität ein besseres Ergebnis.
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
| 2002 | 99,0 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | 105, 1 |
||||
| 2004 | 101, 2 |
||||
| 2005 | 90,2 | ||||
| 2006 | 108, 0 |
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
ebit krones konzernin Mio. €
| 2002 | 5,44 € |
||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | 5,74 € |
||||
| 2004 | 5,86 € |
||||
| 2005 | 6,01 € |
||||
| 2006 | 7,34 | € | |||
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Ergebnis je Aktie krones konzern
Nach 6,01 € im Vorjahr betrug das Ergebnis je Aktie 2006 7,34 €.
Obwohl das ebt um mehr als 20 % gesteigert wurde, sind wir mit der ebt-Marge von 5,7 % nicht zufrieden.
ebitda krones konzern
in Mio. €
2006 konnte das ebitda um 15,4 % und das ebit um fast 20 % gesteigert werden.
| 2002 | 102, | 4 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | 111, 4 |
|||||
| 2004 | 99,9 | |||||
| 2005 | 91,2 | |||||
| 2006 | 109, 6 |
|||||
ebt krones konzern in Mio. €
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
| т | ||
|---|---|---|
| - - | Ť | |
Kapitalflussrechnung
Nach 62,4 Mio. € im Vorjahr erwirtschaftete krones 2006 aus der laufenden Geschäftstätigkeit einen um 39,3 % höheren Cashflow von 86,9 Mio. €. Dieser Anstieg resultiert neben einem um 20,2% höheren Ergebnis vor Steuern (109,6 Mio. €) und der Erhöhung der Rückstellungen um 59,0 Mio. € im Geschäftsjahr 2006 (Vorjahr: Verminderung von 6,7 Mio. €) auch durch um 8,0 Mio. € verminderte Ertragsteuerzahlungen (2006: 14,0 Mio. €).
Der Grund dafür, dass der operative Cashflow deutlich unter dem ebitda liegt ist, dass das Working Capital gestiegen ist.
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
| 200 6 |
200 5 |
Verä nd. |
|
|---|---|---|---|
| ebt | 109 ,6 |
91,2 | 20,2 % |
| Mitt elve ränd s lau fend er G esch äfts tätig keit erun g au |
86,9 | 62,4 | 39,3 % |
| Mitt elve ränd estit ions tätig keit s Inv erun g au |
-64 ,2 |
-74 ,4 |
,7 % -13 |
| hflo Free Cas w |
22,7 | -12 ,0 |
|
| elve ränd tigk Mitt s Fin anzi gstä eit erun g au erun |
-18 ,9 |
-10 ,6 |
78,3 % |
| Verä nde des Fina ittel fond rung nzm s |
3,8 | -22 ,6 |
|
| hsel kurs bed ingt ränd g de s Fin mitt elfo nds e Ve wec erun anz |
-2,6 | 3,7 | |
| ittel fond des chäf hres Fina Beg inn Ges tsja nzm s zu |
56,5 | 75,4 | -25 ,1 % |
| ittel fond End e de schä ftsja hres Fina s Ge nzm s am |
57,7 | 56,5 | 2,1 % |
Finanzstruktur krones konzernin Mio. €
Operativer Cashflow krones konzern in Mio. €
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
Aus dem operativen Cashflow konnten wir unsere Investitionen von rund 78 Mio. € finanzieren. Ein Großteil der Investitionen entfiel mit rund 60 Mio. € auf Sachanlagen. Im Wesentlichen waren dies die neue Füllerhalle und das Technologiezentrum in Neutraubling sowie neue Maschinen für den Produktionsstandort Nittenau.
Nach Abzug der Nettoinvestitionen lag der Free Cashflow im abgelaufenen Geschäftsjahr bei 22,7 Mio. €. Damit verbesserte sich die Kennzahl im Vergleich zum Vorjahr (–12,0 Mio. €) deutlich. Wir gehen davon aus, dass der Free Cashflow 2007 weiter zunimmt, da weniger außerordentlich große Investitionen als im Vorjahr geplant sind.
Aus diesem Free Cashflow wurden innerhalb des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 14,7 Mio. € für Dividenden, die wir an unsere Aktionäre ausschütteten, ausbezahlt. Rund 4 Mio. € nutzten wir, um Finanzverbindlichkeiten zu tilgen.
Finanzmittelbestand krones konzern Mio. €
Unter Berücksichtigung der wechselkursbedingten Änderungen erhöhte sich der Finanzmittelbestand am Jahresende 2006 in Summe von 56,5 Mio. € im Vorjahr auf 57,7 Mio. €.
| 75,4 | ||
|---|---|---|
Investitionen krones konzernin Mio. €
Die Ausweitung unseres Geschäfts spiegelt sich auch in der Bilanzsumme des krones konzerns wider. Sie erhöhte sich 2006 im Vergleich zum Vorjahr (1.282,5 Mio. €) um 14,8% auf 1.472,3 Mio. €.
Von 356,7 Mio. € auf 374,2 Mio. € weitete sich das Anlagevermögen aus. Mit 305,5 Mio. € (Vorjahr: 287,1 Mio. €) entfällt auf die Sachanlagen der weitaus größte Teil. Eine detaillierte Darstellung zur Entwicklung des Anlagevermögens finden Sie im Anlagespiegel (Konzernabschluss S. 8 bis 11).
Die kurzfristigen Vermögenswerte beliefen sich auf 1.042,6 Mio. €. Das entspricht einem Zuwachs von 18,5% gegenüber dem Vorjahr (879,9 Mio. €). Am stärksten nahmen die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen stichtagsbedingt zu, nämlich um 27,9% auf 540,9 Mio. €. Ingesamt stieg der Anteil der kurzfristigen Vermögenswerte an der Bilanzsumme auf 70,8% (Vorjahr: 68,6%).
Dem krones konzern standen am 31. Dezember 2006 liquide Mittel in Höhe von 57,7 Mio. € (Vorjahr: 56,5 Mio. €) zur Verfügung. Die Nettoliquidität (liquide Mittel abzüglich Bankschulden) betrug 56,8 Mio. € (Vorjahr: 51,7 Mio. €).
Mit einem Eigenkapital von rund 628,7 Mio. € beträgt die Eigenkapitalquote im Konzern 42,7%. Damit weist die Kapitalstruktur weiterhin eine sehr günstige Relation von Eigen- zu Fremdkapital aus.
Die langfristigen Verbindlichkeiten reduzierte krones 2006 auf 147,6 Mio. € (Vorjahr: 154,7 Mio. €), die kurzfristigen Schulden betrugen 696,0 Mio. € (Vorjahr: 555,9 Mio. €). Diese Zunahme resultiert aus höheren Kundenanzahlungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Zudem legten die sonstigen Rückstellungen deutlich zu.
roce
Die Rendite des eingesetzten Kapitals (roce), ermittelt aus dem Verhältnis von ebit zur durchschnittlichen Nettokapitalbindung (Bilanzsumme abzüglich zinsfreie Verbindlichkeiten und übrige Rückstellungen), verbesserte sich auf 16,1% (Vorjahr: 14,7%). Damit sind wir aber noch weit von unserem mittelfristigen Ziel beim roce von mindestens 20% entfernt.
Um diesen Wert zu erreichen, bedarf es einiger Anstrengungen. Auf der einen Seite sollen weitere Zuwächse beim Ergebnis zum Anstieg des roce beitragen. Durch kontinuierliche Verbesserungen der internen Produktionsprozesse wollen wir unsere Gewinnmarge ausbauen.
Auf der anderen Seite werden wir die Kapitalbindung, und hier hauptsächlich das Working Capital, optimieren. Wir haben damit begonnen, unser Forderungsmanagement zu verbessern. Darüber hinaus wollen wir unser in Vorräten gebundenes Kapital verringern.
| 200 6 |
200 5 |
200 4 |
200 4 |
200 3 |
200 2 |
|
|---|---|---|---|---|---|---|
| ifrs | ifrs | ifrs | hgb | hgb | hgb | |
| frist ige V öge erte Lang erm nsw |
430 | 403 | 382 | 290 | 306 | 261 |
| davo lage öge n An verm n |
374 | 357 | 335 | 268 | 272 | 250 |
| frist Kurz ige V öge erte erm nsw |
1.04 2 |
880 | 828 | 704 | 564 | 545 |
| davo n flü ittel ssig e M |
58 | 57 | 75 | 75 | 56 | 36 |
| Eige nka pita l |
629 | 572 | 526 | 483 | 435 | 409 |
| dka pita l Frem |
843 | 711 | 684 | 511 | 435 | 397 |
| lang frist erpf licht ige V ung en |
147 | 155 | 151 | — | — | — |
| kurz frist erpf licht ige V ung en |
696 | 556 | 533 | — | — | — |
| Bila nzsu mm e |
1.47 2 |
1.28 3 |
1.21 0 |
994 | 870 | 806 |
Vermögens- und Kapitalstruktur krones konzern in Mio. €
| 2002 | 22,8 | |||
|---|---|---|---|---|
| 2003 | ||||
| 22,5 | ||||
| 2004 | 18,0 | |||
| 2005 | 14,7 | |||
| 2006 | 16,1 | |||
roce krones konzernin Prozent
bis 2003: hgb, ab 2004: ifrs
unternehmenssituation und geschäftsverlaufkrones in zahlen
Der krones konzern
Die Geschäftsaktivitäten des krones konzerns gliedern sich in drei Segmente. Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik« setzt sich zusammen aus dem Technologiebereich »Prozesstechnik«, der Pasteurisiertechnologie und der Intralogistik. Das Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« umfasst die Sparten Systemtechnik, Etikettiertechnik, Fülltechnik, Inspektionstechnik, Reinigungstechnik, Kunststofftechnik, Pack- und Palettiertechnik sowie Transporttechnik. kosme bildet mit »Maschinen und Anlagen für den unteren Leistungsbereich« unser drittes Segment.
kroneserhöht Beteiligung an kosme
Im abgelaufenen Geschäftsjahr hat krones die Anteile an unserer unabhängig im Markt tätigen Tochtergesellschaft kosme s.r.l., Roverbella von 55% auf 70% weiter erhöht. 2003 hatte krones die Mehrheit der italienisch-österreichischen Firmengruppe übernommen, die wie krones komplette Abfüll- und Verpackungslinien, allerdings für den »unteren Leistungsbereich« realisiert. Am Firmensitz in Roverbella (Italien) entstehen Maschinen und Anlagen zur Abfüllung, Verpackung und Etikettierung, im österreichischen Sollenau ist die Kunststofftechnik von kosme beheimatet. kosmeist weltweit tätig, mit Schwerpunkt auf Europa mit Russland.
- Starkes Wachstum im profitabelsten Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung«
- Deutlich besseres Ergebnis im Segment
- »Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/Prozesstechnik«
- ebt von kosmesteigt auf 3,3 Mio. €
68
Maschinen und Anlagen für den unteren
Leistungsbereich (kosme)
| chin | chin |
|---|---|
| nd A | nd A |
| nlag | nlag |
| Mas | Mas |
| en u | en u |
| en | en |
| bfül | Get |
| Prod | ränk |
| ukta | dukt |
| lung | ion/ |
| zur | zur |
| und | epro |
| ssta | esst |
| ttun | echn |
| -au | ik |
| g | Proz |
| echn ik Syst emt Etike hnik ttie rtec ekti echn ik Insp onst Füllt echn ik Rein igun chn ik gste fftec hnik Kun ststo Pack alet echn ik - u. P tiert hnik Tran ttec spor |
Sud hau Filt chn ratio nste s- u. Info hno logie tion stec rma logis tik Intra Prod uktb eha ndlu ngst echn |
EtikettiertechnikFülltechnikKunststofftechnikPack- u. PalettiertechnikTransporttechnik
Sudhaus- u. FiltrationstechnikInformationstechnologie Produktbehandlungstechnik
Segmente und Produktsparten des krones konzerns
Segment Produktabfüllung und -ausstattung
In diesem mit Abstand größten Segment bietet krones Maschinen und komplette Anlagen an, mit denen Kunden ihre Produkte abfüllen, verpacken, etikettieren und transportieren.
Umsatzerlöse
Der Umsatz unseres stärksten Segments kletterte im Geschäftsjahr 2006 um 13,5% auf 1.641,3 Mio. € (Vorjahr: 1.445,6 Mio. €). Einen wesentlichen Anteil an dem starken Wachstum hatte erneut die Kunststofftechnik, also Maschinen zur Herstellung von pet-Flaschen und der dazugehörigen Abfülllinien. So gewannen wir 2006 einige große Aufträge für pet-Abfülllinien für Milch. Da im vergangenen Jahr im Inland viel in Anlagen zur Abfüllung von Wasser in pet investiert wurde, nahm der Anteil des in Deutschland erzielten Umsatzes innerhalb des Segments von 14,2 % auf 16,4% zu.
Zum Konzernumsatz trug das Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« 85,9% (Vorjahr: 85,3%) bei.
Segmentergebnis
»Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« sind nicht nur das größte Segment von krones, sondern auch das profitabelste. Das Ergebnis vor Steuern (ebt) legte 2006 von 103,5 Mio. € auf 110,0 Mio. € zu. Hohe Materialkosten, vor allem für Stahl, und der teilweise starke Preisdruck verhinderten ein noch besseres Ergebnis. Die ebt-Marge ging von 7,2% auf 6,7% zurück.
Neues Technikum reiht sich in Netzwerk ein
Im März 2006 ging bei krones ein modernes Etikettiertechnikum auf einer Fläche von 700 m2 in Betrieb. In dem mit hochsensibler Messtechnik ausgestatteten Labor führen wir kundenspezifische und praxisnahe Tests durch. Zudem forschen wir im Technikum an den technologischen Grundlagen des Zusammenspiels von Flaschen, Klebstoffen und Etikettiermaschinen.
Nachdem zuvor bereits unser Kunststoff-Technikum, das Recycling-Technikum in Flensburg und vor allem unser Füll- und Prozess-Technikum mit Aseptikanlage, Füllsimulator und einem mikrobiologischen und chemisch-physikalischen Labor ihren Betrieb aufgenommen haben, bilden die Technikumsbereiche nun ein Netzwerk für Versuchsanordnungen im Kundenauftrag sowie für gemeinsame Forschungs- und Entwicklungsarbeiten. Im Sommer 2007 wird noch das in unserem Werk in Rosenheim geplante Verpackungstechnikum eingeweiht werden.
European FoodTec Gold Award für Vier-Farben-Füller
Die Deutsche Landwirtschafts-Gesellschaft e.V. (dlg) hat krones für das Konzept eines aseptischen Vier-Farben-Füllers den European FoodTec Gold Award verliehen. Unter den innovativen Technologien, die wir speziell für die Prozesstechnik und Abfüllung in der Milchindustrie entwickelt haben, ist dieser spezielle Füller dafür vorgesehen, gleichzeitig vier verschiedene Geschmacksrichtungen von Trinkjoghurts oder Milchmischgetränken abzufüllen und anschließend zu etikettieren.
Auszeichnung für durchgängiges Maschinendesign
Für unser neues Maschinendesign wurde krones mit dem iF product design award ausgezeichnet. Die durchgängige Gestaltung der gesamten Produktpalette, die Funktionalität, Identität und Ergonomie verbindet, erhält zudem mit dem red dot Product Design Award eine der begehrtesten Auszeichnungen für anspruchsvolles und innovatives Design.
500. Contiform zur Produktion von Kunststoff-Flaschen
krones' Start in die Kunststofftechnik war vor zehn Jahren, Anfang 1997, mit der Contiform Compact erfolgt. In den folgenden Jahren entwickelten wir uns technologisch zu einem Vorreiter auf dem Markt für Streckblasmaschinen. Die bisher meistverkaufte Maschine ist die Contiform S14, gefolgt von der S20 und der S24; die Ziffern stehen für die Anzahl der Blasstationen. Neben der Contiform S (Standard) produziert krones die Baureihen H (Hotfill/Heißabfüllung), SK (Standard-Kleinkavitäten), HK (Hotfill-Kleinkavitäten), M (Mittlere Größe) sowie G (Großkavitäten) und deckt damit bei den Behältergrößen das Spektrum von 0,1 bis 5 Liter Flaschengröße ab.
Die Contiform S – eine so genannte Streckblasmaschine für die Produktion von pet-Kunststoff-Flaschen, wobei das S für Standard steht – ist das Erfolgsmodell der krones Kunststofftechnik. Erstmals 2001 auf der Weltmesse drinktec in München vorgestellt, wurde Ende vergangenen Jahres bereits die 500ste Contiform der Serie S von uns gefertigt. Anfang Januar 2007 verließ die Jubiläumsmaschine unser Werk in Richtung China zu einem Getränkehersteller.Umsatzrendite (ebt zu Umsatz) in Prozent net.
| 2004 | 7,5 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 7,2 | |||||
| 2006 | 6,7 | |||||
Der Umsatz in unserem Kernsegment legte kräftig zu.
Unser neues Fülltechnik-Zentrummit einer Fläche von 18.000 m2 wurde im Mai 2006 in Betrieb genommen.
Für die durchgängige Gestaltung unserer Maschinen und Anlagen wurden wir 2006 mit dem iF product design award ausgezeich-
Segment Getränkeproduktion/Prozesstechnik
Die Sudhaus- und Filtrationstechnik, also Anlagen die zum Beispiel zum Bierbrauen benötigt werden, sind in diesem Segment ebenso enthalten wie die Pasteurisiertechnologie. Im Bereich Intralogistik bietet krones Lösungen zum effizienten Materialfluss innerhalb der gesamten Produktionsprozesse an.
Umsatzerlöse
Nachdem wir 2005 durch einen schlecht kalkulierten Großauftrag hohe Verluste verkraften mussten, legten wir im abgelaufen Geschäftsjahr noch mehr Wert auf die Preisqualität. Dennoch kletterte der Segmentumsatz um rund 8% auf 197,3 Mio. €. Der Anteil des Segments am Konzernumsatz lag bei 10,3%.
Segmentergebnis
Im Vergleich zum Vorjahr, als das Segment mit einem Ergebnis vor Steuern von minus 13,7 Mio. € abschloss, haben wir 2006 das Ergebnis um 10 Mio. € verbessert. Unsere Maßnahmen wie die Verschmelzung des Bereichs Steinecker, also Prozesstechnik Bier, auf krones sowie dessen Restrukturierung zeigten erste Erfolge. Dass das ebt mit minus 3,6 Mio. € noch im roten Bereich war, lag auch daran, dass wir in unserem relativ neuen Bereich, der Prozesstechnik für Softdrinks und Milch, noch nicht die kritische Größe erreicht haben.
Mit einem Volumen von rund 4 Mrd. € ist der weltweite Marktfür Prozesstechnik fast so groß wie der für Getränkeabfüllanlagen.
Prozesstechnik
krones versteht unter Prozesstechnik die Verbindung von Anlagen-Know-how und Verfahrenstechnik sowie Mikrobiologie und Informationstechnologie zu einer umfassenden Lösung für die komplette Produktionslinie des Kunden. Das Wissen, welches krones in der Vergangenheit in Branchen wie der Brauindustrie im Bereich der Prozesstechnik gesammelt hat, wollen wir in Zukunft verstärkt auch in anderen Bereichen einsetzen.
Beispiel Milch: Milch ist ein äußerst sensibles Produkt, das besonders schonend behandelt werden muss. Das gilt umso mehr, je länger sie haltbar sein soll. Für diese speziellen Behandlungsverfahren bietet krones das Process Engineering, modernste Systeme zum Ultrahocherhitzen und Pasteurisieren sowie Anlagen zum rezepturgesteuerten Ausmischen von Milchprodukten.
Mit den uht- und kze-Anlagen VarioAsept bzw. VarioFlash von krones werden die Milchprodukte je nach Frischeanforderungen der erforderlichen Behandlung unterzogen. Mit der Integration der Steriltanks sowie der nötigen Peripherie wie der Sterilwasser-uht AquaAsept und der cip-Anlage VarioClean setzt krones Prozesstechnik das schlüssige Zusammensetzen der einzelnen Module fort. Wichtig ist dabei, dass alle aktuellen Erkenntnisse zum Hygienic Design umgesetzt werden sowie die umfassende Definition des aseptischen Bereichs, um die maximale biologische Sicherheit zu garantieren. Unsere Kurzzeiterhitzer sind cip-fähig nach den Vorschriften des »HygienicDesign« konstruiert.
kronesFüll- und Prozesstechnikum
Eine wissenschaftliche Basis für neue prozesstechnische Verfahren und Versuche bildet unser modernes Füll- und Prozesstechnikum. Dort führen wir unter realen Bedingungen die prozesstechnische Behandlung und Abfüllung von Getränken und flüssigen Produkten jeder Art durch – beispielsweise, um neue Rezepturen in kleinen Mengen zu probieren. Gemeinsam mit dem Kunden lassen sich auf diese Weise die Herstellung und optimale Verarbeitung der Produkte sowie das Abfüllen in Flaschen und Behälter anwenderspezifisch im Probebetrieb testen.
Überdurchschnittliches Wachstum im Bereich Prozesstechnik
Mit einem Volumen von rund 4 Mrd. € ist der weltweite Markt für Prozesstechnik fast so groß wie der für Getränkeabfüllanlagen. krones erzielte im Geschäftsjahr 2006 in der Prozesstechnik rund 197 Mio. € Umsatz nach 183 Mio. € im Vorjahr. In 2005 hatten wir einen durch größere Projekte bedingten höheren Umsatz mit Brauereien. In 2006 haben sich die Gewichte zugunsten der Prozesstechnik für csd und Milch verschoben. Schwarze Zahlen für diesen Bereich erwarten wir erstmals im laufendenGeschäftsjahr. krones strebt in der Prozesstechnik in den kommenden Jahren Wachstumsraten von durchschnittlich 10% an.
Umsatzrendite (ebt zu Umsatz) in Prozent
Segment unterer Leistungsbereich (kosme)
Unsere Tochter kosme bietet ein ähnliches Produktspektrum wie das Segment »Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung« an, jedoch für weniger anspruchsvolle Einsatzbedingungen. Mit kosme erreichen wir auch Kunden aus kleineren Betrieben. Dies ist für kroneseine ideale Ergänzung.
Umsatzerlöse
In unserem kleinsten Segment, das im abgelaufenen Geschäftsjahr 3,8% zum Gesamtumsatz beisteuerte, legte der Umsatz um 8,4% auf 72,2 Mio. € zu. Regionaler Umsatzschwerpunkt war Südeuropa, vor allem Italien. Da vor allem kleinere deutsche Brauereien den Kontakt nach Italien scheuen, hat kosme in Deutschland eine eigene Vertriebsmannschaft etabliert.
Segmentergebnis
kosme erzielte 2006 einen deutlichen Gewinnanstieg. Das Ergebnis vor Steuern kletterte von 1,3 Mio. € auf 3,3 Mio. €. Damit zahlte sich aus, dass kosme inzwischen als Komplettanbieter auftritt. Nach 2,0% im Vorjahr, als Restrukturierungskosten auf die Marge drückten, betrug die ebt-Marge im vergangenen Geschäftsjahr 4,6%.
kosmefür krones strategisch wichtig
kosme stellt für krones eine ideale Ergänzung im Markt für Getränkeabfüllanlagen dar, zumal unser Tochterunternehmen mittlerweile auch den Sprung vom Einzelmaschinenbauer zum Anlagenbauer vollzogen hat. Über die speziell auf die Produktionserfordernisse kleinerer Betriebe zugeschnittenen Anlagen von kosme kommt krones an Kunden heran, die für uns mit den großen und für höchste Leistungen konzipierten krones Anlagen bisher nicht zu erreichen waren. Das gilt auch für Branchen außerhalb der Getränkeindustrie und für Regionen, in denen krones bisher nicht so stark vertreten ist. Strategisch betrachtet bildet kosme für unsere Kunden einen Einstieg, beispielsweise in den Getränkemarkt mit pet-Flaschen. Die Betriebe starten mit einer Abfüllanlage von kosme, die bei einer Größenordnung von bis zu 10.000 Behältern in der Stunde wie geschaffen für einen wirtschaftlichen Einstieg in diese Verpackungsart ist. Steigt das Volumen, wird für den Betrieb eine entsprechend größere Abfüllanlage von krones interessant.
kronesTechnologie in kosme Anlagen
Neben krones' finanzieller Beteiligung profitiert kosme auch stark in technologischer Hinsicht. Innovationen des Mutterkonzerns finden sich ebenso in kosme Anlagen, die denen von krones lediglich in der Größe und in der Komplexität, nicht aber qualitativ nachstehen. kosme selbst präsentierte sich im abgelaufenen Jahr sehr innovativ: unter anderem mit der ersten komplett projektierten und gelieferten pet-Abfüllanlage für Bier an eine Brauerei, die bisher nur in Glas abfüllte und nun in die Abfüllung in Kunststoff-Flaschen einstieg. Eine Neuentwicklung stellte kosme zudem mit dem Isoblock vor, einem speziell für das sauerstoffarme Abfüllen entwickelten Bierfüller, der stündlich bis zu 10.000 Bierflaschen aus Glas füllt und anschließend mit einemBügelverschluss verschließt.
kosmemit Vertrieb in Deutschland
Im März 2006 ist kosme mit einem eigenen Vertrieb in Deutschland gestartet. Bestand zuvor anscheinend eine Hemmschwelle der kleineren Brauereien oder Weinkeller, mit kosme in Italien direkt in Kontakt zu treten, so erfuhr die deutsche Vertretung auf der Brau Beviale in Nürnberg im November bereits große Resonanz. Der deutsche Markt avanciert neben den osteuropäischen Ländern und Russland zu einem der Vertriebsschwerpunkte unserer Tochtergesellschaft. Unter anderem lieferte kosme nach Deutschland erstmals eine komplette pet-Linie für Bier und kam bei einer Weinkellerei mit ihren kompakten, speziell für die Weinabfüllung und Ausstattung der Weinflaschen konzipierten Maschinen zum Zug.
Erfreulich entwickelt sich unser Segment »kosme«, in dem wir Anlagen für den Leistungsbereich bis zu 12.000 Behältern pro Stunde bieten. Die Umsatzrendite stieg von 2,0 % auf 4,6 %.
Der neue, speziell für das sauerstoffarme Abfüllen von Bier entwickelte Isoblock füllt bis zu 10.000 Bierflaschen ab und verschließt sie anschließend mit einem Bügelverschluss.
| 2004 | 4,1 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2005 | 2,0 | |||||
| 2006 | 4,6 | |||||
Umsatzrendite (ebt zu Umsatz) in Prozent
konzernlagebericht
Forschung & Entwicklung (F&E)
Die Mitarbeiter der Forschung & Entwicklung im krones konzern arbeiten mit den modernsten Technologien und Methoden, um Ideen systematisch in innovative Anlagen und Maschinen sowie Dienstleistungen umzusetzen. Nur so kann krones dauerhaft seine führende Marktposition festigen und ausbauen. Um die Innovationskraft unseres Unternehmens auf höchstem Niveau zu halten und den technologischen Vorsprung zu sichern, steigern wir seit Jahren unsere Investitionen in F&E. Sie stiegen auch 2006 ähnlich stark wie der Umsatz und rangierten bei fünf bis sechs Prozent der Umsatzerlöse – ein im Branchenvergleich sehr hoher Wert.
Neue Produkte – das Ergebnis jahrelanger Innovationsfreude
Wichtig für krones ist, dass der Forschungs- und Entwicklungsprozess effizient und kundenorientiert vorangetrieben wird. Der Erfolg spiegelt sich am Ende des Innovationsprozesses in neuen Produkten und zufriedenen Kunden wider. 2006 konnte krones in allen Bereichen mit neuen Maschinen und Anlagen aufwarten. Hier einige Highlights und Beispiele unserer F&E-Aktivitäten:
Im März 2006 wurde das neue Etikettiertechnikum in Betrieb genommen. Es reiht sich ein in unser bestehendes Netzwerk mit einem Füll- und Prozess-, Kunststoff- und Recycling-Technikum. Damit haben wir eine breite Basis, um mit übergreifenden Versuchsanordnungen auch höchste Kundenanforderungen bestmöglich umzusetzen.
In der Fülltechnik hat krones das Produktportfolio der aseptischen Abfüllverfahren um eine weitere Variante, das völlig neue pet-Asept fda-Verfahren erweitert. Es wurde gemäß den Vorschriften der amerikanischen Bundesbehörde Food and Drug Administration (fda) zur aseptischen Abfüllung schwachsaurer Produkte konzipiert.
Gemeinsam mit der niederländischen Bavaria Brauerei haben wir die modernste Doppelend-Reinigungsmaschine der Welt entwickelt. Bis zu 60.000 Mehrweg-Glasflaschen verlassen jede Stunde die Maschine. Die durch die Konstruktionsänderungen verlängerten Wartungs- und Reinigungsintervalle der Maschine erhöhen deren Verfügbarkeit. Ganz wesentlich wurde die mikrobiologische Qualität der Flaschenreinigung verbessert. Durch die gleichzeitige Senkung des Energie-, Wasser- und Chemikalienverbrauchs haben sich zudem die Betriebskosten erheblich verringert.
krones hat für die Rundumetikettierung von der Rolle mit der Contiroll Etikettiermaschine das Multireel Magazin entwickelt. Es kann acht Etikettenrollen aufnehmen und ist somit in der Lage, in Abhängigkeit von Leistung und Etikettenlänge, bis zu acht Stunden, also eine Schicht, autonom zu arbeiten – ohne zwischenzeitlichen Eingriff eines Bedieners.
Im unteren Leistungsbereich haben wir speziell für kleinere Brauereien und Getränkehersteller die neue Leerflascheninspektionsmaschine Smartronic konzipiert. Sie weist mit einer Maschinenleistung von maximal 18.000 Behältern pro Stunde ein für mittelständische Anwendungen optimales Kosten-Nutzen-Verhältnis auf.
Mit unserem Wall Wizard und Temperature Wizard haben wir bei der pet-Flaschenproduktion einen neuen Meilenstein gesetzt. Die Kombination der beiden Geräte verringert die Schwankungsbreite der Wanddicke und somit den Materialeinsatz.
Eine deutliche Effizienzsteigerung entlang der gesamten Wertschöpfungskette können unsere Kunden in der Pack- und Palettiertechnik mit der neuen Modulbauweise erreichen.
Mit der einheitlichen Visualisierungsplattform iPanel entwickelten wir in der Anlagentechnik ein all-in-one-Gerät, das sowohl die Steuerung der Grundmaschine als auch alle dazugehörigen Subsysteme bedient und überwacht.
Steinecker Innovationen für höchste Produktqualität
Der von krones entwickelte Steinecker Calypso, ein neugestaltetes Gefäß für die Heißwürzebehandlung, trägt seit 2006 bereits in mehreren Brauereien zur wirtschaftlichen Optimierung des Brauprozesses bei. Mit unserem Sudhaussystem, zu dem neben innovativen Entwicklungen wie der Maischtechnik ShakesBeer, dem Läutersystem Pegasus und dem Würzekochsystem Stromboli auch die Automatisierung und Prozessleitsteuerung gehören, treffen wir exakt die Wünsche und Anforderungen der Brauindustrie. Die Steinecker Innovationen verhelfen Brauereien zu deutlichen Kosteneinsparungen bei Energie, Rohstoff und Arbeitskraft, und stehen gleichzeitig für eine umweltschonende Produktion, für hohe Effizienz sowie für höchste Produktqualität.
Erste Projekte in der Intralogistik
In ein neues Marktsegment ist krones im vergangenen Jahr mit seinen Lösungen für die Intralogistik vorgestoßen. Unter anderem haben wir ein vollautomatisches Hochregallager neu erstellt und ein bestehendes Lager bei laufender Produktion modernisiert und erweitert. In diesem Fall bedeutete das die Reorganisation des Lagers in räumlicher wie auch in steuerungstechnischer Hinsicht. Neben dem Stahlbau und der Fördertechnik übernahmen wir die komplette Steuerungstechnik sowie die Einbindung eines neuen Materialflussrechners und Lagerverwaltungssystems in die bestehende Softwarestruktur.
Für eine Brauerei erstellten wir das Lagerverwaltungssystem für das Blocklager und realisierten die durch eine eu-Richtlinie geforderte Chargenrückverfolgung. Für eine optimale Logistik sorgen dabei die von krones eingerichteten automatisierten Kommissionier- und Verladeprozesse sowie das Hofmanagement für das Be- und Entladen der Lkw.
In einem weiteren Projekt wurde krones mit der Realisierung eines Hochregallagers für verpackten Zucker beauftragt. Das Auftragsvolumen umfasste neben dem Regalstahlbau, die Fördertechnik, die Regalbediengeräte im Hochregallager, die komplette Steuerungstechnik, sowie die Einbindung eines neuen Materialflussrechners und Lagerverwaltungssystems in die bestehende Softwarearchitektur. Das moderne Lager bietet Platz für 15.900 Palettenstellplätze.
Mit unseren im Branchenvergleich sehr hohen Investitionen in Forschung & Entwicklung wollen wir die technologische Marktführerschaft ausbauen.
In allen Bereichen hat krones2006 die Kunden mit neuen undinnovativen Produkten überzeugt. krones ist nicht nur Markt-, sondern auch Technologieführer.
Der Whirlpool Calypso, ein neugestaltetes Gefäß zur wirtschaftlichen Optimierung des Brauprozesses
Kursteilnehmer Akademie
| 2002 | 5.45 0 |
|||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | 6.00 0 |
|||||
| 2004 | 7.35 | 0 | ||||
| 2005 | 8.52 0 |
|||||
| 2006 | 8.74 0 |
|||||
Die Services setzen sich dabei zusammen aus dem Baustein lcs Productivity (Anlagenoptimierung für alle »Lebensphasen« der Anlage und systematische Steigerung der Produktivität), dem Pflegeprogramm lcs Maintenance (Wartung und Instandhaltung sowie Inhouse-Überholung), dem in allen »Lebensphasen« der Anlage verfügbaren lcs Support (Unterstützung, Helpdesk, Teleservice), dem lcs Design bei der Gestaltung von Behältern sowie dem lcs Training für die Schulung des Bedienpersonals.
Der Bereich Parts + Software setzt sich zusammen aus den Bausteinen lcs Original Spares (Originalteile mit Sicherheitsgarantie sowie Lagerhaltungssysteme), lcs Retrofitting (Umrüstungen und Upgrades), lcs SoftsTools (Software, um den Lebenszyklus einer Anlage optimal zu gestalten), lcs Materials (hochwertige Betriebsstoffe und Klebstoffe für Etikettiermaschinen) sowie lcs ReSale (Gebrauchtmaschinen).
Um mit unserem Lifecycle Service weltweit verfügbar zu sein und unsere Kunden überall schnell mit Ersatzteilen versorgen zu können, unterhält krones die vier zentralen Lifecycle Service-Standorte »Europa« in Deutschland, »Nordamerika« in den Vereinigten Staaten, »Südamerika« in Brasilien und »Asien« in China. Jedes dieser Zentren fertigt speziell die auf seine Region zugeschnittenen Verschleiß- und Ersatzteile. Allein am deutschen Standort in Neutraubling unterhält krones ein Produktionszentrum, in dem mehr als 200 Mitarbeiter ausschließlich die schnelle und flexible Fertigung von Ersatzteilen sicherstellen.
Die kronesAkademie
Die krones Akademie stellt einen wichtigen Bestandteil unseres Lifecycle Service dar. Dafür spricht unter anderem die letztjährige Zahl von 8.740 Schulungsteilnehmern an unseren lcs Trainings. In diesen von praxiserfahrenen Trainern durchgeführten Ausbildungsprogrammen haben wir das Bedienpersonal unserer Kunden gezielt in die Funktionsweisen unserer Maschinen eingewiesen. Denn nur wenn die Betreiber die von uns gebauten Anlagen in ihrer gesamten Komplexität beherrschen, erreichen diese die erwünschten Wirkungsgrade und die höchste Wirtschaftlichkeit.
lcs OriginalSpares steht für ein exzellentes Ersatzteilkonzept. Höchste Qualität in der Fertigung, zertifizierte Materialien, langjährige Verfügbarkeit und schnelle, effiziente Logistik bieten unseren Kunden weltweit Sicherheit beim Betrieb einer kronesMaschine oder Anlage.
Die Zahl der Kursteilnehmer der krones Akademie stieg 2006 auf 8.740.
Lifecycle Service rundet Angebot ab
Einen bedeutenden Anteil am Geschäft von krones tragen unsere vor zwei Jahren unter der Bezeichnung Lifecycle Service zusammengefassten Dienstleitungen sowie Maßnahmen zur Wartung und Instandhaltung unserer Maschinen und Anlagen. Damit bieten wir unseren Kunden für die gesamte Lebenszeit der Anlagen eine umfassende Betreuung an, um reibungslose Produktionsabläufe, maximale Maschinenverfügbarkeiten und höchste Wirtschaftlichkeit sicherzustellen. Ergänzend dazu veranstalteten wir im September 2006 das erste Symposium des krones Lifecycle Service. Vertretern aus Unternehmen der Getränkeindustrie aus Deutschland und den Nachbarländern wurde darin gezeigt, wie sie die Leistung ihrer Streckblasmaschinen zur Produktion von Kunststoff-Flaschen durch entsprechende Upgrades steigern können.
Aus dem zehnteiligen Bausatz an Modulen des Lifecycle Service (lcs) stellen sich unsere Kunden ihre individuelle lcs Solution zusammen. Alle Module unterstützenden dauerhaften, sachgerechten und leistungsstarken Betrieb der krones Anlage.
Aus dem zehnteiligen Bausatz an Modulen des Lifecycle Service (lcs) stellen sich unsere Kunden ihre individuelle lcs Solution zusammen.
Risikobericht
Kostenrisiken
Um unsere Ergebnissituation kontinuierlich zu verbessern, müssen wir die Kostenstrukturen nachhaltig optimieren. Ziel der Kostensenkungsmaßnahmen ist nicht, die Mitarbeiterzahl signifikant zu verkleinern. Um eine weitere Kostenoptimierung zu erreichen, verbessern wir die Produktionsprozesse laufend.
Kreditrisiken
Um die Kreditrisiken in Form von Debitoren- und Länderrisiken zu minimieren, setzen wir im Exportgeschäft klassische Absicherungsinstrumente ein. Unser Außenstandsrisiko begrenzen wir auch durch die den Vorleistungen angepassten Zahlungsbedingungen.
Bei der Finanzierung von Anlagen und Maschinen stehen wir unseren Kunden beratend zur Seite und vermitteln die geeigneten Banken, Leasinggesellschaften oder sonstige Finanzierungsformen.
Einen entscheidenden Beitrag hierzu erwartet sich krones durch den Kooperationsvertrag mit der Deutschen Leasing ag, Bad Homburg v. d. Höhe. Wünscht ein Kunde eine Finanzierung für den Kauf einer krones Maschine, bringt jeder Partner sein Know-how in das Finanzierungskonzept ein, so dass dem Kunden ein günstiges und maßgeschneidertes Finanzierungsangebot unterbreitet werden kann.
Preisrisiken
krones ist in einem wettbewerbsintensiven Markt tätig, in dem Unternehmen Aufträge teilweise über nicht kostendeckende Preise generieren. Preisrisiken bergen auch die mit unseren Kunden geschlossenen Festpreisverträge; entstehende Mehrkosten sind von uns zu tragen. Um dieses Risiko zu minimieren, hat krones eine strukturierte Auftragsanalyse eingeführt. Damit wird jede Anfrage und jedes Angebot nach den finanziellen, den technisch/technologischen und den regionalen Risiken beurteilt. Somit können Risiken und Margen bereits im Vorfeld beurteilt werden.
Mittel- bis langfristig stellt auch die Konkurrenz aus »Billiglohnländern« ein Risiko dar.
Beschaffungsrisiken
Den Risiken auf der Beschaffungsseite wirkt krones mit einem gezielten Materialund Lieferanten-Risikomanagement entgegen. Hinsichtlich Lieferanten besteht ein Produkt-, Termin- und Qualitätsrisiko. Ein eigens entwickeltes Lieferantenauswahl-, Kontroll- und Steuerungsverfahren trägt zur Risikominimierung bei.
Risikomanagement
Im Rahmen seiner internationalen Geschäftstätigkeit ist krones einer Vielzahl von Risiken ausgesetzt, die untrennbar mit unserem unternehmerischen Handeln verbunden sind. Um diesen Risiken aktiv zu begegnen, unterliegen alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend einem internen Kontroll- und Steuerungssystem, das permanent weiterentwickelt wird.
Kontroll- und Steuerungssystem
Eine wesentliche Voraussetzung für den weiteren Erfolg von krones ist die nachhaltige Optimierung der Kostenstrukturen. Die laufenden und neuen Maßnahmen sollen dazu führen, die Kostenstruktur des Unternehmens und damit auch unsere Ergebnissituation kontinuierlich zu verbessern.
- Jahresplanung
- Prognoserechnung
- Monats- und Quartalsreports
- Investitionsplanung
- Produktionsplanung
- Kapazitätsplanung
- Debitorenmanagement
- Versicherungen
Relevante Risiken erfassen, analysieren und bewerten wir in einem Planungs-, Informations- und Kontrollprozess. Dabei überwachen wir die wesentlichen Risiken sowie bereits eingeleitete Gegenmaßnahmen im Rahmen unterjähriger Kontrollprozesse. Risiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die weitere Entwicklung von krones nehmen könnten, führen wir nachfolgend auf.
Um Risiken aktiv zu begegnen, unterliegen alle wesentlichen Geschäftsprozesse laufend einem internen Kontroll- und Steuerungssystem, das permanent weiterentwickelt wird.
Risiken werden laufend identifiziertKontroll- und Steuerungsinstrumente weiter verbessert
Währungsrisiken
Da unsere Exporte in Länder außerhalb der europäischen Währungsunion einen wesentlichen Anteil am Gesamtumsatz ausmachen, sind wir grundsätzlich Währungsrisiken ausgesetzt. Mit Kurssicherungsgeschäften wirken wir diesen bestmöglich entgegen. Zudem schließen wir Beschaffungs- und Absatzgeschäfte verstärkt in Euro ab.
Personalrisiken
krones benötigt hoch qualifizierte Mitarbeiter. Ein Risiko besteht darin, dass wir künftig Schwierigkeiten haben, diese zu finden und an das Unternehmen zu binden. Dem Personalrisiko begegnen wir mit eigenen Ausbildungs-, Trainee- und Weiterbildungsprogrammen.
Frühzeitigen Zugang zu qualifizierten Mitarbeitern sichern wir uns durch eine kontinuierliche Zusammenarbeit mit Hochschulen. In unserem Unternehmen beschäftigen wir laufend Diplomanten und Praktikanten. Zudem setzen wir professionelle Personalberater zur Personalfindung ein.
Durch die am 1. Januar 2005 in Kraft getretene Betriebsvereinbarung ist es uns gelungen – im Gegenzug für eine Beschäftigungs- und Standortgarantie bis 2010 –, dem Personalkostendruck durch längere und flexiblere Arbeitszeiten zu begegnen.
Risikocontrolling
Die operativen Risiken werden von krones permanent analysiert, diskutiert und in Reports dokumentiert. Auch bereits eingeleitete Gegenmaßnahmen werden im Rahmen unterjähriger Controllingprozesse auf ihre Wirksamkeit überwacht. Neben dem Umsatz und sämtlichen Aufwandsarten werden der Cashflow sowie wesentlicheBestandteile des Umlaufvermögens und der Bilanz dargestellt. Aus den Zahlen ergeben sich Risikoeinschätzungen hinsichtlich des laufenden Geschäfts und Optionen hinsichtlich zukünftiger Projekte.
Zusammenfassende Beurteilung
Aus heutiger Sicht sind für krones keine Risiken ersichtlich, die den Fortbestand des Unternehmens gefährden könnten. Wir erwarten auch keine grundlegenden Änderungen der Risikolage. Für Geschäftsrisiken, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage von krones haben könnten, haben wir mit umfangreichen Maßnahmen zur Risikovermeidung, -reduzierung und -absicherung so weit wie möglich Vorsorge getroffen.
82
konzernlagebericht
Social Responsibility krones überprüft die Produktion kontinuierlich auf neue Aspekte der Umweltver- träglichkeit und setzt entsprechende Maßnahmen um. Zudem orientieren wir auch unser Maschinenprogramm an diesen Anforderungen. krones stellt seinen Kunden Technologien und Anlagen bereit, die verschiedene Umweltaspekte berücksichtigen und damit einen sparsamen Einsatz von Ressourcen ermöglichen.
Umweltfreundliche Produktion und Entsorgung
Unter Nachhaltigkeit verstehen wir auch, im kompletten Produktionsprozess, also von der Herstellung bis zur Montage unserer Anlagen, möglichst umweltverträglich zu arbeiten. Jeder Schritt innerhalb der Produktionskette unterliegt bei krones strengsten Umweltauflagen. Wir sehen es nämlich als eine Verpflichtung des Unternehmens, Belastungen der Umwelt durch unsere Herstellungsprozesse zu minimieren.
Die positive Geschäftsentwicklung der vergangenen Jahre hat zu deutlichen Ausweitungen bei der Produktion geführt. Dennoch ist es uns gelungen, die Steigerung des Abfallaufkommens in Grenzen zu halten. Dies gelingt uns nur, wenn wir unsere Produktionsprozesse laufend modernisieren und streng auf den Einsatz umweltgerechter und wieder verwertbarer Werkstoffe achten.
Eine ebenso große Bedeutung hat bei krones das Thema Energieeffizienz. Angesichts hoher Preise trägt der sparsame Verbrauch neben dem Umweltschutz auch ein enormes wirtschaftliches Gewicht. 2006 führten wir zahlreiche Maßnahmen durch, um den Bedarf von Erdgas, Strom und Heizöl weiter einzudämmen. Dadurch ist es uns gelungen, den Verbrauch dieser Rohstoffe trotz einer deutlich ausgeweiteten Produktion zu senken. Für 2007 haben wir uns eine weitere Reduzierung vorgenommen.
Recycling schont Umwelt
krones verfolgt bei der Entwicklung und Produktion seiner Anlagen einen ganzheitlichen Ansatz. Wir achten streng darauf, dass unsere Produkte aus recyclingfähigem Material bestehen. Während des gesamten Lebenszyklus unserer Produkte gilt ein wichtiges Augenmerk dem schonenden Umgang mit den für den Betrieb erforderlichen Ressourcen. Damit dienen wir dem Umweltschutz und entlasten gleichzeitig den für die Getränkeindustrie wesentlichen Kostenfaktor Energie. Hierzu gilt es, neben den Investitions- und Betriebsaufwendungen auch die Kosten für Reinigung und Wartung zu minimieren.
Was unser Leistungsspektrum pet anbelangt, haben wir eine Fülle von Maßnahmen ergriffen, die unserem nachhaltigen Ansatz voll entsprechen. Die von krones angebotene Streckblasmaschine Contiform S ist mit der innovativen Technik Air Wizard ausgestattet. Im Vergleich zu früheren Baureihen sinkt der Luftverbrauch um rund 25%. Gleichzeitig hilft Contiform S unseren Kunden mit einer optimierten Anordnung der Heizkästen und des Reflektorsystems, den Energieverbrauch zu reduzieren.
Nachhaltig wirtschaften – mit Erfolg
Für krones, den Weltmarktführer für Getränkeabfüllanlagen, ist Nachhaltigkeit die Grundlage aller geschäftlichen Aktivitäten. Dieser Leitsatz beinhaltet in unserem Unternehmen zu gleichen Maßen ökonomische, soziale und umweltrelevante Kriterien. Wir sind der festen Überzeugung, mit unserer Philosophie der sozialen Verantwortung ein solides Fundament für den langfristigen unternehmerischen Erfolg von krones gelegt zu haben. Zugleich leisten wir mit unseren Anlagen und Dienstleistungen einen wichtigen Beitrag zum Allgemeinwohl: indem wir Zukunft gestalten, aktiv und nachhaltig. Im Fokus steht dabei stets der Nutzen für Kunden, Mitarbeiter, Aktionäre und Geschäftspartner.
Ökonomie
Im Mittelpunkt unserer geschäftlichen Tätigkeit stehen die Maschinen, Anlagen und Lösungen, die wir für unsere Kunden realisieren. Als technologisch führendes Unternehmen in unserer Branche überzeugen wir mit innovativen Produkten und Dienstleistungen, die ein dauerhaft wirtschaftlich erfolgreiches Handeln ermöglichen. Unser Bestreben ist es, Kundenvertrauen durch Produktqualität, Zuverlässigkeit und die nachhaltige Gestaltung von Produkten und Dienstleistungen zu gewinnen. Dass wir auch 2006 wirtschaftlich wieder sehr erfolgreich waren, zeigt die Rubrik »krones in Zahlen« (S. 56) ausführlich.
Ökologie
Mehrere wissenschaftliche Studien, vor allem der Klimabericht der Vereinten Nationen, haben 2006 das Thema »Erderwärmung« verstärkt in das Bewusstsein der Menschen gerückt. Wir versuchen seit langem, einen aktiven Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Dazu unternehmen wir viele Anstrengungen, um die Auswirkungen unseres Handelns auf die Umwelt zu verringern.
Für krones bildet ein klares Bekenntnis zur Nachhaltigkeit die Grundlage allen geschäftlichen Handelns und für den langfristigen wirtschaftlichen Erfolg.
- Energieeffiziente Produktion und Maschinen
- Ressourcenschonende Produkte
- Hohe Investitionen in Umweltschutz
- Mehr Mitarbeiter beschäftigt
- Aus- und Weiterbildung hat hohen Stellenwert
84
Während des gesamten Lebenszyklus unserer Produkte gilt ein wichtiges Augenmerk dem schonenden Umgang mit den für den Betrieb erforderlichen Ressourcen. Damit dienen wirdem Umweltschutz und entlasten gleichzeitig den für die Getränkeindustrie wesentlichenKostenfaktor Energie.
Hohe Investitionen in den Umweltschutz
Der Ausbau des Standorts Neutraubling schritt auch im vergangenen Geschäftsjahr kontinuierlich fort. Investitionen in Höhe von rund 40 Mio. € belegen die unverminderte Entwicklung des Stammsitzes. Bei den Investitionen in neue und bestehende Gebäude wie Füllerzentrum und weitere Fertigungs- und Montagebereiche wurde auch darauf geachtet, Baumaterialien, die heutigen Umweltanforderungen nicht mehr entsprechen, zu ersetzen. So haben wir im Rahmen von Dachsanierungen, asbesthaltiges Material durch neue Baustoffe ersetzt.
Im Werk Nittenau reduziert eine neue Kreislaufführung und Wiederaufbereitung von Waschwasser für die Reinigung von Werkstücken und Teilen den Frischwasserbedarf.
Soziale und kulturelle Verantwortung
Die Prinzipien der Nachhaltigkeit erstrecken sich auch auf unser gesellschaftliches Engagement. Über unsere unternehmerischen Verpflichtungen hinaus übernehmen wir ferner engagiert Verantwortung im sozialen und kulturellen sowie im wissenschaftlichen Bereich. Wir helfen gezielt – vorrangig bei Projekten in unserer Region, in Form von Spenden und Sponsoring, hier sind Jugendarbeit im Sport, karitative Projekte und Projekte aus Wissenschaft und Forschung hervorzuheben, mit Wissen und Kontakten. Dieses bürgerschaftliche Engagement versteht krones als Bestandteil seiner unternehmensweiten gesellschaftlichen Verantwortung.
Dank der hygienegerechten Gestaltung unserer Produkte reduzieren sich die Reinigungszeiten und der Einsatz von Ressourcen wie Chemie, Wasser und Strom. Durch einen effektiveren Reinigungsprozess lassen sich Kosten sparen. Außerdem achten wir darauf, dass die Betriebsstoffe aus recyclingfähigem Material bestehen. Dies gilt bei den pet-Flaschen insbesondere für Etiketten und Leim.
Neben dem 2006 in Betrieb genommenen Etikettiertechnikum hat krones das Thema pet-Recycling intensiviert. Für weitere Entwicklungen auf diesem Sektor haben wir im Werk Flensburg eine Versuchsanlage im Maßstab 1:10 aufgestellt. Damit sind wir in der Lage unseren Kunden bei der Konzeption von Ausstattungen optimale Verfahren vorzuschlagen, die im Hinblick auf sparsamen Einsatz von Klebstoffen oder gute Ablösbarkeit bei der Reinigung den höchsten Standards entsprechen. Bei allen Aktivitäten rund um die pet-Flasche kann mit Hilfe der Versuchsanlage der komplette Lebenszyklus der Kunststoffflasche verfolgt werden.
Energiesparende Maschinen und Anlagen vereinen Ökologie und Ökonomie
Zum Thema Wirtschaftlichkeit gehört es auch, die Energiebilanz der Maschinen zu überprüfen und zu verbessern. Besonders energieintensiv sind die Prozesse rund ums Bierbrauen. Mit dem Maischsystem ShakesBeer lassen sich die Aufheizzeiten beim Maischen deutlich reduzieren, was sich naturgemäß in einem geringeren Energiebedarf bei diesem Prozessschritt bemerkbar macht. Auch das neu entwickelte System Calypso, die Kombination aus Whirlpool und Kühlschiff, erbringt für den Brauer Energieeinsparungen in nennenswerter Höhe.
Energieaufwändig ist weiterhin neben den Systemen der Brauerei auch das Flaschenreinigungsverfahren. Durch effiziente Reinigungskonzepte für die Haupt- und Nachlauge werden die Leistung der Flaschenreinigungsmaschine gesteigert und die Betriebskosten bei der Flaschenreinigung gesenkt. Die Spezialisten für die Flaschenreinigung im krones Werk Flensburg haben mit dem Parcival Mikrofiltrationssystem eine Lösung vorgelegt, die allen Anforderungen des Betriebs entspricht. Grundkonzept ist ein Membranfiltrationssystem mit Hydrozyklon, das in die Flüssigkeitsführung integriert wurde. Die erste Betriebsphase dieses optional für die Reinigungsmaschinen verfügbaren Systems im Praxiseinsatz hat ergeben, dass bei gleichem Einsatz von Chemie und Wasser eine Reduktion der Tenside um 50% in der Nachlauge sowie in den weiteren Wasserbecken möglich ist.
Ein weiteres ausgezeichnetes Beispiel für die Öko-Effizienz unserer Anlagen ist das krones Solarkonzept für Brauereien. Um die Zutaten Hopfen und Malz in die richtige Konsistenz zu bringen, müssen bei der Herstellung von Bier große Wassermengen erhitzt werden. Traditionell dienen dabei Öl und Gas als Brennstoff. Unser innovatives Konzept ähnelt einer solarbetriebenen Heizung: Besonders effektive Sonnenkollektoren erhitzen Wasser, welches anschließend die Sudgefäße »befeuert«. Selbst an bewölkten Tagen können sich die Kunden dank eines Heißwasserspeichers auf das System verlassen.
Für alle Maschinen und Anlagen, die wir für unsere Kunden herstellen, steht neben der Funktionalität die Wirtschaftlichkeit an oberster Stelle.
86
Bereits 2005 war krones in der Personalentwicklung mit einem innovativen Führungskräftetraining, das auf ein modernes Verständnis von Mitarbeiterführung im Konzern setzt, neue Wege gegangen. Auch 2006 stand das Thema Führung im Vordergrund. Ein besonderer Schwerpunkt lag auf praxisbezogenem und speziell auf unser Unternehmen abgestimmtem Führungstraining für Hauptabteilungs-, Abteilungsund Gruppenleiter im Vorstandsbereich Forschung & Entwicklung und Sparten. Insgesamt 104 Teilnehmer überprüften und verbesserten an mehr als 90 Trainingstagen in unternehmensspezifischen Situationen ihre Führungskompetenzen. Das gemeinsame Training in Gruppen mit Teilnehmern aus verschiedenen Sparten und Standorten unterstützte gleichzeitig den Informationsaustausch und die Vernetzung untereinander.
In einer analog aufgebauten Trainingsreihe erhielten Führungskräfte aus weiteren Vorstandsbereichen die Möglichkeit, ihre Führungskenntnisse und Netzwerke auszubauen. Einen Fortbildungsschwerpunkt bildeten außerdem die fachliche und überfachliche Qualifizierung im Projektmanagement. Die im abgelaufenen Geschäftsjahr gestartete Trainingsreihe wird bis 2008 andauern und bis dahin an 99 Trainingstagen mehr als 130 unserer Mitarbeiter ganzheitlich qualifizieren.
Unsere Mitarbeiter sind für anspruchsvolle Aufgaben rundum qualifiziert
Das hohe Qualifikationsniveau unserer Mitarbeiter trägt entscheidend zum Erfolg von krones bei. Alle Beschäftigten sind für ihre anspruchsvollen Aufgaben bestens ausgebildet. Es sind aber nicht nur fachliche Fähigkeiten, die unsere Mitarbeiter auszeichnen, ebenso wichtig sind soziale, überfachliche und interkulturelle Kompetenzen, die in einem weltweit agierenden Unternehmen wie krones entscheidend sind.
Nahezu unsere vollständige Belegschaft in den deutschen Werken verfügt über eine qualifizierte Berufsausbildung. Der Anteil unserer Mitarbeiter mit Studium liegt bei 21,8%. Unseren Facharbeitern bietet sich die Möglichkeit von Fortbildungen zu Fachkaufleuten, Technikern oder Meistern, deren Anteil an der Gesamtbelegschaft 14,8% beträgt.
Mitarbeiter
Als Arbeitgeber stehen wir in einer besonderen Verantwortung für weltweit mehr als 9.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Mit unserer Personalpolitik verfolgen wir das Ziel, die beruflich-fachlichen als auch persönlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter zu fördern und zu erweitern. Auf diese Weise richten wir die Strukturen undProzesse innerhalb unseres Konzerns auf die Anforderungen unserer Kunden und des Marktes aus und sichern gemeinsam die Zukunft von krones im weltweiten Wettbewerb. Denn wir wissen: Unsere Mitarbeiter sichern die Zukunft des Unternehmens.
Mitarbeiterzuwachs dank guter Auftragslage
Zum 31. Dezember 2006 beschäftigte krones weltweit 9.165 Mitarbeiter. Die Zahl der Beschäftigten lag damit um 136 Personen oder 1,5% höher als ein Jahr zuvor. 2005 überschritt krones mit 9.029 Beschäftigten erstmals die Grenze von 9.000 Mitarbeitern. Aufgrund der sehr guten Auftragslage kam es auch im vergangenen Jahr zu einer leichten Personalaufstockung, die unter anderem aus dem Insourcing von bisher ausgelagerten Personaldienstleistungen, dem Einsatz von Personaldienstleistern sowie der Übernahme aller ausgelernten Auszubildenden resultiert. An unseren deutschen Standorten waren insgesamt 7.531 Mitarbeiter beschäftigt, davon 4.815 in Neutraubling, 797 in Nittenau, 921 in Rosenheim/Raubling, 416 in Freising und 543 in Flensburg. Dazu kommen auch 39 Mitarbeiter der maintec GmbH in Collenberg am Main. In der Gesamtzahl bedeutet das gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 122 Personen oder 1,6% (2005: 7.409 Mitarbeiter). In unseren ausländischen Tochtergesellschaften und Niederlassungen ist die Mitarbeiterzahl um 14 Personen beziehungsweise 0,9% auf 1.634 Beschäftigte (2005: 1.620) gestiegen.
Fortbildungen für Mitarbeiter und Führungskräfte
Die hohe Qualifikation unserer Mitarbeiter und Führungskräfte stellt einen ganz entscheidenden Erfolgsfaktor für das Unternehmen dar. Deshalb hat krones die Personalentwicklung systematisch ausgebaut und kümmert sich intensiv um die permanente Weiterbildung und Förderung der Beschäftigten. Zu fachlichen Themen wie auch zu den immer wichtiger werdenden überfachlichen Qualifikationen wurden im abgelaufenen Jahr erneut zahlreiche Maßnahmen durchgeführt, die bei unseren Mitarbeitern auf eine durchweg positive Resonanz stießen.
Nahezu unsere vollständige Belegschaft in den deutschen Werken verfügt über eine qualifizierte Berufsausbildung. Das hohe Qualifikationsniveau unserer Mitarbeiter trägt entscheidend zum Erfolg von krones bei.
| 2002 | 7.32 2 |
1.17 2 8 .494 |
|||
|---|---|---|---|---|---|
| 2003 | 7.25 8 |
1.43 2 8 .690 |
|||
| 2004 | 7.34 5 |
1.55 2 8 .897 |
|||
| 2005 | 7.40 9 |
1.62 0 9 .029 |
|||
| 2006 | 7.53 1 |
1.63 4 9 .165 |
|||
Mitarbeiter nach Regionen
Qualifikationsstruktur Mitarbeiter in Deutschland Mitarbeiter Inland Mitarbeiter Ausland
88
Qualifizierte Mitarbeiter bilden das Rückgrat für den Unternehmenserfolg von krones. Wir fördern nicht nur die fachlichen, sondern auch die persönlichen Kompetenzen unserer Mitarbeiter.
kronesarbeitet intensiv mit Hochschulen zusammen
Beim Umgang mit neuen Technologien und bei der Suche nach Problemlösungen steht krones stets in Kontakt mit wissenschaftlichen Partnern. Ein gutes Beispiel für die enge Zusammenarbeit mit der Wissenschaft ist unsere langjährige Kooperation mit der Fachhochschule und der Universität Regensburg. Mit Praxissemestern und Diplomarbeiten bieten wir dem wissenschaftlichen Nachwuchs die notwendige Nähe zur Industrie und pflegen auf diese Weise einen für beide Seiten ergiebigen Wissensund Technologietransfer. Studentische Praktikanten und Diplomanden werden bei krones während ihres meist mehrmonatigen Aufenthalts im Unternehmen mit praxisnahen Projekten betraut, die unter anderem aus den Bereichen Softwareentwicklung, Vertrieb, Verfahrenstechnik, Kunststofftechnik, Finanzwesen oder Controlling stammen. Die besten der mehr als einhundert Diplomarbeiten, die in den vergangenen fünf Jahren bei uns entstanden sind, wurden von krones prämiert. Für manche Diplomanden begann damit zugleich der Berufseinstieg in unser Unternehmen. krones unterstützt diese Entwicklung mit einem Diplomandenprogramm, das unter anderem ein vereinfachtes Online-Bewerbungsverfahren, eine effiziente Vergabe der Diplomarbeiten sowie einen standardisierten Ablauf für die Betreuung der Diplomanden umfasst – mit dem Ziel, die späteren Absolventen als hoch qualifizierte Mitarbeiter für kroneszu gewinnen.
Gute Arbeit zahlt sich aus
Einen finanziellen Anreiz für exzellente Arbeit bildet unser Prämiensystem, mit dem krones die Leistungen seiner in der Produktion tätigen Mitarbeiter honoriert. Die Beschäftigten in den einzelnen Segmenten sind von der Auftragshereinnahme über die Herstellung bis zur Auslieferung selbst verantwortlich für kalkulierte Kosten und für die Qualität. Vorher festgelegte Ziele hinsichtlich Umsatz und Gewinn sind weitere Maßstäbe, an denen die Mitarbeiter gemessen und finanziell beteiligt werden.
Neues Prämienmodell nimmt Form an
Ein einheitliches und gerechtes Vergütungssystem für alle Mitarbeiter unseres Unternehmens ist das Ziel unseres neuen Entgelt-Rahmen-Abkommens (era). Es stellt eine neue Ära in der tariflichen Vergütungspolitik dar. Das System wird das aus den fünfziger Jahren stammende und nicht mehr zeitgemäße Tarifgerüst mit getrennter Vergütungssystematik – Lohn für gewerbliche Mitarbeiter und Gehalt für Angestellte – ablösen. Der für alle Beschäftigten identisch aufgebaute Entgelt-Rahmen-Tarifvertrag mit zwölf Entgeltgruppen wird eine einheitliche und vergleichbare Arbeitsbewertung über alle Beschäftigungsgruppen hinweg ermöglichen. Damit schaffen wir Klarheit und Vergleichbarkeit in der Organisationsstruktur und ein die Motivation förderndes Beschäftigungsumfeld. Im Rahmen eines 2006 gestarteten Pilotprojekts wird die Vorgehensweise optimiert. Die konzernweite – weitgehend kostenneutrale – Einführung des Entgelt-Rahmen-Tarifvertrags ist für 2008 vorgesehen.
kronesbildet verstärkt aus und übernimmt alle Absolventen
In Deutschland bildete krones im Berichtsjahr 418 junge Menschen aus (Vorjahr: 394), davon 264 Auszubildende in Neutraubling, 48 in Nittenau, 23 in Freising, 41 in Rosenheim und 42 in Flensburg. Von ihnen werden 324 im gewerblichen Bereich und 94 im kaufmännisch/technischen Bereich ausgebildet.
krones investiert in die Zukunft: Im vergangenen Jahr haben wir zwischen 65.000 und 70.000 € in die Ausbildung eines Auszubildenden investiert. Am 1. September 2006 starteten 126 Schulabgänger eine Ausbildung im krones konzern. Am 9. September 2006 führten wir in unseren Werken Neutraubling und Nittenau erneut einen Tag der Ausbildung durch. Diese Veranstaltung richtete sich an junge Menschen, die beabsichtigen, sich demnächst um einen Ausbildungsplatz bei krones zu bewerben. Die zahlreichen Besucher erhielten dabei einen Einblick in die von uns angebotenen Ausbildungsberufe und Ausbildungsstätten und konnten sich im persönlichen Gespräch mit Ausbildern und Auszubildenden informieren.
Mit der Ausbildung ergeben sich für die Jugendlichen beste berufliche Aussichten in unserem Unternehmen. So hat krones im abgelaufenen Jahr alle Auszubildenden nach dem erfolgreichen Abschluss ihrer Winter- oder Sommerprüfungen bei der Industrie- und Handelskammer unbefristet übernommen. Insgesamt traten 74 Absolventen in ihr eigentliches Berufsleben ein, davon 57 in Neutraubling, 14 in Nittenau und 3 in Rosenheim.
krones hat im abgelaufenen Jahr alle Auszubildenden nachdem erfolgreichen Abschluss ihrer Winter- oder Sommerprüfungen bei der Industrieund Handelskammer unbefristet übernommen.
Das neue Entgelt-Rahmen-Abkommen (era) stellt eine neue Ära in der tariflichen Vergütungspolitik dar. Damit schaffen wir Klarheit und Vergleichbarkeit in der Organisationsstruktur und ein die Motivation förderndes Beschäftigungsumfeld.
90
»Wir investieren gern in die Ausbildung, denn eine gute und vor allem motivierte Belegschaft ist unsere Zukunft.« (Volker Kronseder) krones investiert zwischen 65.000 und 70.000 € in die Ausbildung eines Auszubildenden.
Nach Ablauf des Geschäftsjahres Guter Start ins Geschäftsjahr 2007
krones verzeichnete in den ersten beiden Monaten 2007 insgesamt eine rege Ordertätigkeit. Der Auftragseingang lag über dem Niveau des Vorjahres, ebenso der Umsatz. Da sich der Preisdruck Ende 2006 abschwächte, verbesserte sich die Ertragsqualität der Auftragseingänge.
Die Konsolidierung in unserer Branche hat sich mit dem Kauf der Klöckner-Werke und somit unseres Wettbewerbers khs durch Salzgitter fortgesetzt. Wir gehen davon aus, dass dies künftig die Preise nicht negativ beeinflusst.
Vorstand und Aufsichtsrat schlagen Aktiensplit vor
Mit Kursen von mehr als 139 € (Stand 20.03.2007) erreichte die krones Aktie ein Rekordniveau. Um den Handel mit unseren Aktien zu fördern und das Papier für breite Anlegerkreise noch attraktiver zu machen, schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der krones ag der am 20. Juni 2007 stattfindenden Hauptversammlung einen Aktiensplit im Verhältnis 1:3 (für jede alte Aktie erhalten die Aktionäre zusätzlich zwei neue) vor. Die dazu nötige Erhöhung des Grundkapitals erfolgt durch Umwandlung von Kapitalrücklagen.
Starke Inlandsnachfrage setzt sich mit Großauftrag fort
Wie berichtet, zog im abgelaufenen Geschäftsjahr die Nachfrage nach unseren Getränkeabfüllanlagen im Inland deutlich an. Dieser Trend setzte sich Anfang 2007 fort. Mitte Januar unterzeichnete krones mit dem Treuchtlinger Unternehmen Altmühltaler Mineralbrunnen, einem der größten deutschen Mineralwasserabfüller, einen Vertrag mit einem Volumen von über 80 Mio. €. Wir erstellen für Altmühltaler Mineralbrunnen einen kompletten Abfüllbetrieb mit vier Abfüll-Linien. In der Endausbaustufe ist der Großbetrieb in der Lage, täglich rund 4 Millionen pet-Kunststoff-Flaschen mit stillen und karbonisierten Wasserprodukten sowie mit Erfrischungsgetränken abzufüllen.
Das Projekt namens »vitaqua« bestätigt den zunehmenden Trend des »One-Stop-Shopping« unserer Auftraggeber. krones verantwortet als Generalunternehmer die komplette Prozesstechnik, die gesamte Abfülltechnik sowie die Lager- und Distributionstechnik einschließlich der übergreifenden Informationstechnologie. Für die prozesstechnische Ausstattung liefern wir unter anderem die Anlagen zur Wasserenthärtung, die Filtration sowie drei Mischanlagen und einen Karbonisierer. Die Abfüllanlage selbst umfasst vier pet-Füller mit vorangehender Kunststoff-Flaschen-Herstellung. Eingelagert werden die Getränke sowie sämtliche Hilfs- und Rohstoffe in ein von uns konzipiertes, vollautomatisches Hochregallager mit 50.000 Palettenstellplätzen.
Bis September 2007 werden die gesamte Prozesstechnik sowie zwei Abfülllinien installiert. Nach der Installation der beiden weiteren Abfüllanlagen und des Hochregallagers ist die offizielle Eröffnung des Betriebs für Herbst 2008 vorgesehen.
Für über 80 Mio. € erstelltkrones für die Altmühltaler Mineralbrunnen einen kompletten Abfüllbetrieb.
unternehmenssituation und geschäftsverlaufnach ablauf des geschäftsjahres93
Großauftrag aus dem Inland 2007 bei Umsatz und Ertrag gut angelaufen Aktiensplit geplant
2007 soll ein weiteres Wachstumsjahr für krones werden.
Maschinenbaukonjunktur boomt
Im deutschen Maschinenbau wird der Aufschwung 2007 bereits in sein viertes Jahr gehen. Der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau hat seine Wachstumsprognose für die Produktion von zwei auf vier Prozent erhöht. Gründe für den Optimismus sind die hohen Auftragsbestände der Unternehmen, das florierende Exportgeschäft sowie die anhaltend starke Inlandsnachfrage.
Die Wachstumstreiber und Chancen für krones
Auch 2007 wird krones am allgemeinen Wachstum des Getränkemarktes teilhaben. In den zurückliegenden Jahren haben wir kontinuierlich Marktanteile hinzugewonnen. Dies dürfte sich 2007 fortsetzen. Unsere Zuwächse werden zum großen Teil aus dem weltweit steigenden Bedarf an kompletten Getränkeabfüllanlagen resultieren. krones bedient sämtliche Bereiche von der Getränkeherstellung, der Prozesstechnik, über die Getränkeabfüllung, Etikettierung und Verpackung bis hin zur Intralogistik der Unternehmen und schöpft damit die gesamte Wertschöpfungskette aus.
In der fortschreitenden Ablösung von Kartonverpackungen durch Kunststoffbehälter (pet) liegen ebenfalls große Chancen für uns. In Deutschland wird vor allem das im vergangenen Jahr geänderte Pfandsystem weiter eine verstärkte Nachfrage nach pet-Linien nach sich ziehen.
Einen bedeutenden und wachsenden Anteil zu den Umsätzen von krones wird künftig der Lifecycle Service mit Ersatzteilen und Instandhaltungsleistungen beisteuern. Gute Perspektiven eröffnen sich krones zudem nach dem Einstieg in die Prozesstechnologie.
Hohe Investitionen in den Ausbau der Standorte
Unser Investitionsrahmen in Sachanlagen für 2007 beträgt 61,5 Mio. €, für 2008 sind bereits weitere 55,0 Mio. € für Investitionen vorgesehen. Im laufenden Jahr wird krones allein 24 Mio. € für den Erwerb von Grundstücken und den Ausbau unserer Standorte ausgeben. In Neutraubling werden wir rund 17 Mio. € in unser Technologiezentrum investieren, nach Nittenau fließen rund 5 Mio. €. Weitere Investitionen werden wir in Maschinen und technische Anlagen für die Großteilefertigung in unseren Werken in Neutraubling und Nittenau tätigen. Auch den Ausbau der Ersatzteile-Fertigung in unseren Niederlassungen in China und Brasilien werden wir 2007 vorantreiben.
Weltwirtschaft wächst weiterhin auf hohem Niveau
Das Wachstum der Weltwirtschaft dürfte 2007 zwar weniger dynamisch sein als im vergangenen Jahr, aber voraussichtlich auf einem hohen Niveau bleiben. Optimistische Prognosen wie die des Internationalen Währungsfonds erwarten ein Wachstum von 4,9%, vorsichtigere Konjunkturforscher sehen die Steigerungsraten bei etwas mehr als 4%. Im vergangenen Jahr lag sie bei 5,1%. Als größte Risiken für die Weltwirtschaft sehen die Ökonomen neben dem hohen Ölpreis vor allem heftige Bewegungen an den Devisenmärkten, besonders eine starke Abwertung des us-Dollars.
Hauptsächlich das sich abschwächende Wachstumstempo in den Vereinigten Staaten wird die weltweite Wirtschaft leicht bremsen. Dort soll es nach dem Anstieg des Bruttosozialprodukts 2006 um 3,4% im laufenden Jahr bei einem Wirtschaftswachstum von 2,5% zu einer »sanften Landung« kommen. Dies wird die Weltwirtschaft jedoch nicht von ihrem bisher schon seit mehreren Jahren anhaltenden Wachstumspfad abbringen. Dafür ist die Dynamik, die Länder wie China, Indien und Russland entwickelt haben, viel zu stark. Für China sagen die Ökonomen erneut eine Wachstumsrate von mindestens 10% voraus, in den aufstrebenden Volkswirtschaften Südostasiens werden Zuwächse von durchschnittlich mehr als 7% erwartet. Kräftig zulegen sollen auch Russland und Japan, die weltweit zweitgrößte Volkswirtschaft.
Ebenfalls fortsetzen wird sich der Aufschwung in Europa. Voraussichtlich wird das Plus des Vorjahres von 2,7% nicht erreicht werden, dennoch erwarten die Konjunkturforscher für den Euro-Raum ein Wachstum von mindestens 2%.
Wirtschaft in Deutschland weiter im Aufschwung
Das Wachstum der deutschen Wirtschaft präsentiert sich mittlerweile robust. Dass die Mehrwertsteuer angehoben wurde, hat die Konjunktur nur vorübergehend beeinträchtigt, die positive Grundstimmung der Wirtschaft ist ungebrochen. Das hat die Wirtschaftsforschungsinstitute dazu bewogen, die Wachstumsprognosen des deutschen Bruttoinlandsprodukts für 2007 auf im Durchschnitt 1,6% anzuheben.
Die Weltkonjunktur wird ihren Aufschwung im Jahr 2007 fortsetzen.
- Maschinenbauproduktion wächst weiter
- Neue Produkte und Services
- Profitabilität geht vor Wachstum
94
Umsatz wird 2007 auf mehr als zwei Milliarden Euro steigen
Aufgrund der unverändert hohen Nachfrage nach unseren Anlagen und Dienstleistungen rechnen wir damit, dass wir 2007 erstmals mehr als 2 Mrd. € umsetzen. Die prozentual höchsten Zuwachsraten erwarten wir in der Prozesstechnik sowie im Service-Geschäft (Lifecycle). Neben dem organischen Wachstum plant krones mittelfristig das Geschäft auch durch Akquisitionen, vor allem im Bereich Prozesstechnik, auszubauen.
Für kronesgeht Profitabilität vor Wachstum
Unser Ziel für das laufende Geschäftsjahr heißt: Profitabilität ist wichtiger als Wachstum. Durch unsere konsequent optimierten Prozesse, die Innovationsoffensive sowie den Beschäftigungs- und Standortsicherungspakt haben wir die Effizienz des Unternehmens deutlich gesteigert und die Grundlage für überproportionales Ergebniswachstum gelegt. Dazu beitragen wird auch, dass sich der seit Jahren bestehende Preisdruck voraussichtlich nicht weiter verschärft und die bessere Preisqualität zu einer höheren Erlösqualität führt.
Für 2007 strebt krones beim Ergebnis vor Steuern eine deutliche Steigerung an. Die Umsatzrendite vor Steuern sollte 7% erreichen.
Aus heutiger Betrachtungsweise der Märkte, des Marktumfeldes, der Konkurrenzsituation und der von uns forcierten internen Maßnahmen rechnen wir mittelfristig mit einer weiteren Verbesserung unserer Leistungsfähigkeit. 2008 wollen wir beim Umsatz die Marke von 2,1 Mrd. € überschreiten.
96
Umsatzerwartung 2007
konzernlagebericht
konzernlagebericht
Added Value
Mit der F1-Füllertechnologie ist krones 2006 eine der großen Innovationen gelungen, die ihre innovative Schärfe durch Reduktion, durch Weglassen gewinnt, gewissermaßen dem »Zen-Prinzip« gehorcht.
Die modulare Bauweise ermöglicht die Auslegung verschiedener Füllvarianten und erhöht die Zugänglichkeit. Der Einsatz einer servomotorischen Antriebstechnik erlaubt das Weglassen des Vortisches. So können Getränkeresteund Reinigungsmittel ungehindert abfließen. Es bleibt absolute Hygiene.
Added Value
Mit den Versuchslabors für Prozess- und Fülltechnik sowie für Etikettier- und Kunststofftechnik hat krones ein Wissenschaftszentrumgeschaffen, von dem sowohl die Entwicklung als auch der Kunde profitieren.
Die Kunden haben hier die Möglichkeit neue Produkte und Marketingideen zu testen. Von der mikrobiologischen Qualität über die physikalische Belastbarkeit des Behälters bis zuungewöhnlichen Produktausstattungen – wir schaffen die Sicherheit für die Entscheidung unserer Kunden.
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Aktionäre,
der Aufsichtsrat der krones ag hat im Geschäftsjahr 2006 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und sich über den Gang der Geschäfte und die Lage des Konzerns regelmäßig aufgrund schriftlicher und mündlicher Berichterstattung durch den Vorstand informiert und die Geschäftsführung des Vorstands überwacht und beratend begleitet. Im Geschäftsjahr 2006 haben vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen stattgefunden, je eine in jedem Quartal. Dabei haben sich die Aufsichtsratsmitglieder und die Vorstände der krones ag jeweils intensiv mit den laufenden Geschäften und der wirtschaftlichen Entwicklung von krones beschäftigt, die Quartalsabschlüsse und den Stand des Risikomanagements behandelt sowie über die Strategien und Planungen des Unternehmens beraten.
In der ersten Aufsichtsratssitzung am 22. März 2006 in Neutraubling legte der Vorstand den vorläufigen Konzernbericht für 2005 vor, informierte über die jüngste wirtschaftliche Entwicklung des Unternehmens und gab einen Überblick über den Auftragseingang, die Produktionsauslastung und die Markt- und Wettbewerbssituation. Weitere Themen waren unter anderem die modifizierte Planung für 2006 sowie aktuelle Investitionstätigkeiten des Unternehmens.
In seiner zweiten Sitzung am 26. April 2006 in Neutraubling hat der Aufsichtsrat den Jahresabschluss 2005 und den Konzernabschluss mit dem Lagebericht für das Geschäftsjahr 2005 festgestellt. Danach behandelten Vorstand und Aufsichtsrat die Tagesordnung der Hauptversammlung und die Gewinnverwendung. Der Vorstand stellte im Anschluss den Konzernbericht für das erste Quartal 2006 vor und berichtete über die aktuelle Auftragssituation und Produktionsauslastung sowie über die Globalisierungsstrategie des Konzerns.
Die dritte Sitzung des Aufsichtsrats fand am 20. September 2006 im oberbayerischen Siegsdorf statt und war verbunden mit einer Besichtigung der dort ansässigen Adelholzener Alpenquellen, einem Kunden von krones. In der Aufsichtsratssitzung selbst wurden unter anderem die Veränderungen im Wettbewerbsumfeld, das Thema Erlösqualität sowie die Kapazitätsauslastung und Produktionsleistung behandelt. Der Vorstand gab eine Vorschau auf das Konzernergebnis 2006 und auf die Ziele 2007.
Dr. Lorenz M. RaithVorsitzender des Aufsichtsrats
corporate governancebericht des aufsichtsrats
In der vierten Aufsichtsratssitzung am 22. November 2006 in Neutraubling stand neben den Ergebnissen des 3. Quartals und dem zu erwartenden Jahresabschluss 2006 vor allem die Jahresplanung für 2007 im Mittelpunkt. Die Vorstände informierten über Markt, Wettbewerb und Technologie sowie über die Planungen für Vertrieb, Umsatz und Ergebnis. Behandelt wurden des Weiteren die Bereiche Personal, Produktion und Investitionen sowie anstehende Projekte und Prozesse.
Über die Aufsichtsratssitzungen hinaus haben die Aufsichtsratsmitglieder vom Vorstand jeden Monat einen schriftlichen Bericht über die Geschäftslage sowie über die Ergebnisund Finanzlage von krones erhalten. Um über aktuelle Entwicklungen informiert zu sein und wichtige Geschäftsvorgänge zu beraten, standen die Mitglieder des Aufsichtsrats in regelmäßigem Kontakt mit dem Vorstand.
Aufsichtsrat stimmt der Abschlussprüfung zu
Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss der krones Aktiengesellschaft und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der krones ag und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2006 sind von dem durch die Hauptversammlung gewählten Abschlussprüfer, der Bayerischen Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Zweigniederlassung Regensburg, geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Der geprüfte Jahresabschluss und der Konzernabschluss sowie der Lagebericht der krones ag und der Konzernlagebericht zum 31. Dezember 2006 lagen allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur eigenen Prüfung vor. Die geprüften Abschlüsse und die Lageberichte waren am 25. April 2007 Gegenstand der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung. An der Sitzung haben auch die Abschlussprüfer teilgenommen und dem Aufsichtsrat über die Ergebnisse ihrer Prüfung und über ihre Prüfungsschwerpunkte berichtet.
Der Aufsichtsrat hat das Prüfungsergebnis des Abschlussprüfers zustimmend zur Kenntnis genommen. Nach dem abschließenden Ergebnis der Prüfung durch den Aufsichtsrat ergaben sich keine Einwände. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss der krones ag sowie den Konzernabschluss und den Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinnes gebilligt. Damit ist der Jahresabschluss der krones ag festgestellt.
Der Aufsichtsrat schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns an, der eine Dividende von 1,60 € je Aktie für das dividendenberechtigte Grundkapital von 26,9 Mio. € vorsieht.
Die Mitglieder des Aufsichtsrats danken dem Vorstand und allen Führungskräften im Konzern, den Betriebsräten sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihre hervorragende Arbeit.
Neutraubling, im April 2007 Der Aufsichtsrat
Dr. Lorenz M. Raith Vorsitzender des Aufsichtsrats
Bericht des Aufsichtsrats
Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstands
Aufsichtsrat
Dr. Lorenz M. RaithVorsitzender* leistritz agmoll agprüftechnik agheitec ag
Paul Jogsch** stv. Vorsitzender
Ernst BaumannMitglied des Vorstands der bmw ag
Rudolf EdererRechtsanwalt(bis 21.06.06)
Herbert Gerstner**Betriebsrat
Dr. Klaus Heimann**Leiter des Funktionsbereichs (FB) Jugend-, Bildungs- und Qualifizierungspolitik der ig metall *man ag
Dr. Jochen KleinVorsitzender des Beirats der döhler holding gmbh* döhler gruppekarlsberg brauerei gmbhhoyer-gruppe(seit 21.06.06)
Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser *max aicher stahl ag
Norman Kronsederkronseder family office* bayerische futtersaatbau gmbh
Walter Meyer** Direktor der wirtschafts-akademie-winzerRegensburg *delphi deutschland gmbh
Dr. Alexander NerzRechtsanwalt
Anton Schindlbeck**Vertriebsleiter lcs
Werner Schrödl**Gesamtbetriebsratsvorsitzender
Vorstand
Volker KronsederVorsitzenderPersonalmanagement und Soziales*krones inc., usa
Hans-Jürgen Thaus stv. VorsitzenderFinanzen, Controlling, Informations- und
Prozessmanagement * wilden agkrones inc., usa
Rainulf Diepold Marketing und Vertrieb
Werner FrischholzMaterialwirtschaftund Produktion
Christoph Klenk Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Sparten *winkler & dünnebier ag
Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach demAktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
*
Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG Von der Belegschaft gewählt
**
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Vergütung des Aufsichtsrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt und wird durch die Hauptversammlung bestimmt. Für das Geschäftsjahr 2006 gilt die zuletzt in der Hauptversammlung vom 21. Juni 2006 geänderte Satzung.
Die Aufsichtsratsvergütung besteht aus zwei Komponenten, nämlich einer jährlich festen Vergütung in Höhe von € 10.000 sowie einer vom Konzern-Jahresüberschuss abhängigen variablen Vergütung. Die feste Vergütung beträgt für den Vorsitzenden das Doppelte und für den stellvertretenden Vorsitzenden das Eineinhalbfache. Die variable Vergütung beträgt für jeden über den Betrag von € 3,00 hinausgehenden vollen Konzern-Jahresüberschuss je Aktie einen Betrag von jeweils € 2.000 pro vollem Euro.
Für das Geschäftsjahr 2006 errechnet sich ein Jahresüberschuss von € 7,34 je Aktie. Auf dieser Berechnungsgrundlage beträgt die variable Vergütung für jedes Aufsichtsratsmitglied € 8.000.
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen somit T€ 231 (Vorjahr: T€ 135) inklusive T€ 96 (Vorjahr: T€ 0) variabler Bezüge.
Ferner erhalten die Aufsichtsratsmitglieder einen pauschalen Auslagenersatz von € 600 pro Sitzung, sofern sie keine höheren Auslagen nachweisen.
Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nur während eines Teils des Geschäftsjahres angehört haben, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme und ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme der Gesellschaft. Somit bestehen auch keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Aufsichtsratsmitglieder.
Vergütungsbericht (Teil des Lageberichts)
Der Performance Incentive errechnet sich aus der fixen Jahresvergütung des jeweiligen Vorstandsmitglieds zum Zeitpunkt der Bestellung zum Vorstand und der jeweiligen Entwicklung des Unternehmenswertes vom Zeitpunkt des Eintritts bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Vergütung.
Als Berechnungsgrundlage für den Unternehmenswert werden ebit, ebitda und Konzernumsatz verwendet. Sofern der aktuelle Unternehmenswert unter den Unternehmenswert zum Zeitpunkt des Eintritts fällt, verfällt der Performance Incentive für das jeweilige Vorstandsmitglied.
Die Performance Incentive-Rückstellung ist in Höhe von T€ 1.008 (Vorjahr: T€ 830) gebildet worden.
Bei der krones ag bestehen und bestanden keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare, wertpapierorientierte Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Vorstandsmitglieder.
Für aktive Vorstandsmitglieder wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 5.594 (Vorjahr: T€ 4.746) gebildet.
An ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden T€ 651 (Vorjahr: T€ 637) ausbezahlt und Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 669 (Vorjahr: T€ 541) gebildet.
Die gem. Ziffer 4.2.4 des Deutschen CG-Kodex und gemäß §§ 285 S.1 Nr. 9a S. 5–9; 314 S.1 Nr. 6a S. 5–9 hgb geforderte individualisierte Offenlegung der Bezüge wird dagegen nicht umgesetzt. Nach Überzeugung der krones ag widerspräche eine derartige Offenlegung dem Schutz von Persönlichkeitsrechten.
Laut Beschluss der Hauptversammlung vom 21.06.2006 unterbleiben deshalb die detaillierten Angaben für jedes einzelne Vorstandsmitglied gem. § 286 Abs. 5hgb bis zum Ablauf des 20. Juni 2011.
Die Angaben zur Struktur der Vergütung sind dagegen wesentlich für die Beurteilung, ob eine solchermaßen aufgeteilte Vergütung angemessen ist und ob von ihr eine Anreizwirkung für den Vorstand ausgeht.
Vergütung des Vorstands
Die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand wurde aufgrund der Vergütungsempfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex vom Aufsichtsrat ausführlich beraten und entschieden.
Diese Vergütungsempfehlungen für Vorstandsmitglieder von börsennotierten Aktiengesellschaften beinhalten nachstehende Vergütungsbestandteile:
- fixe Bestandteile
- variable Bestandteile, die jährlich wiederkehren und an dem geschäftlichen Erfolg orientiert sind und
- variable Bestandteile mit langfristiger Anreizwirkung (Long-Term Incentive) mit Risikofaktor
Die Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, dessen Verantwortung, seine persönliche Leistung und die Erfahrung sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens im Rahmen seines Vergleichsumfeldes.
- Für das Geschäftsjahr 2006 betrug die direkte fixe Vergütung der fünf aktiven Vorstandsmitglieder T€ 2.030 (Vorjahr: T€ 1.880). Dieses Fixum ist die vertraglich festgelegte Grundvergütung und wird monatlich in gleichen Beträgen als Gehalt ausgezahlt. Eine Überprüfung findet in der Regel im Rahmen der Verhandlung über die Vertragsverlängerung statt. Zusätzlich erhielten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von geldwerten Vorteilen aus Sachbezügen (Firmen-Pkw) in Höhe von T€ 78 (Vorjahr: T€ 78).
- Die variable Vergütung basiert auf der Erreichung von unternehmerischen Zielwerten. Die Bezugsgrößen sind Konzern-Jahresüberschuss (Schwerpunkt) und Konzernumsatz. Die Staffelung der Zielwerte wird durch den Aufsichtsrat jährlich neu bestimmt. Die variable Vergütung hat Risikocharakter, so dass es sich hierbei um eine nicht gesicherte Vergütung handelt. Die variable Vergütung betrug im Geschäftsjahr T€ 1.460 (Vorjahr: T€ 959).
- Entsprechend den Empfehlungen des CG-Kodex hat der Aufsichtsrat im Jahr 2005 als Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter einen so genannten »Performance Incentive-Plan« (Long-term Incentive) verabschiedet. Demnach erhält jedes Vorstandsmitglied einen Performance Incentive, der nach mindestens zehnjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied bei der krones ag zur Auszahlung kommt. Bei einer kürzeren Vertragslaufzeit als zehn Jahre verfällt der Anspruch.
Corporate Governance bei krones
Ein fester Bestandteil der Unternehmensführung
Für krones ist der Deutsche Corporate Governance Kodex ein fester Bestandteil der Unternehmensführung. Der Kodex stellt wesentliche gesetzliche Vorschriften zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften dar und enthält international und national anerkannte Standards guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung. Das Management von krones berücksichtigt die Grundsätze und Regeln der Corporate Governance bei allen Geschäftsaktivitäten, deren Ziel die systematische und nachhaltige Steigerung des Unternehmenswertes ist.
Entsprechenserklärung gemäß § 161 Aktiengesetz
»Vorstand und Aufsichtsrat der krones ag erklären, dass den Verhaltensempfehlungen der von der deutschen Bundesregierung eingesetzten ›Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex‹ zur Leitung und Überwachung deutscher börsennotierter Gesellschaften in der Fassung vom 12. Juni 2006 entsprechend dem im Internet der krones ag veröffentlichten Deutschen Corporate Governance Kodex entsprochen wurde und wird mit folgenden Abweichungen:
- Ein Selbstbehalt bei einer für Vorstand und Aufsichtsrat abgeschlossenen d&o-Versicherung ist derzeit nicht vorgesehen (Tz.3.8 dcgk).
- Bei der krones ag bestehen keine Aktienoptionen. Ferner erfolgt derzeit eine gesonderte Information über die Grundzüge des Vergütungssystems und deren Veränderungen nicht in der Hauptversammlung oder auf der Internetseite, sondern im Geschäftsbericht (Tz. 4.2.3. dcgk).
Regelmäßige Berichte informieren offen und transparent über die Entwicklung des krones konzerns und über die Strategien des Unternehmens.
- Die Gesamtvergütung jedes Vorstandsmitglieds, aufgeteilt nach erfolgsunabhängigen, erfolgsbezogenen und Komponenten mit langfristiger Anreizwirkung, unter Namensnennung, wird entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung nicht individualisiert ausgewiesen (Tz. 4.2.4. dcgk).
- Die Vergütungen der Aufsichtsratsmitglieder werden derzeit nicht individualisiert ausgewiesen. Sonstige Vergütungen für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, werden derzeit nicht ausgewiesen (Tz. 5.4.7. dcgk).
- Der Aktienbesitz der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats der krones agwird im Corporate Governance Bericht nicht angegeben (Tz. 6.6 dcgk).
- Die Frist zur Veröffentlichung des Konzernabschlusses der krones ag binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und der Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach dem Ende des Berichtszeitraums wird derzeit noch nicht gewahrt (Tz. 7.1.2. dcgk).«
Neutraubling, den 30. März 2007
Für den Vorstand Für den Aufsichtsrat
Volker Kronseder Dr. Lorenz RaithVorsitzender Vorsitzender
Die Mischung macht's
Added Value
Mit dem Vierfarbenfüller von krones können bis zu vier Mischgetränke in verschiedenen Geschmacksrichtungen gleichzeitig abgefüllt werden. Für diese Neuentwicklung wurde krones mit dem »European FoodTec Award 2006« ausgezeichnet.
Mit dieser Technologie, die krones auf Anregung der Milchindustrie entwickelt hat, können Molkereien ihre internen Prozesse straffen. Die Möglichkeit der vierfach sortierten Produktanlieferung schafft für unsere Kunden den Eintritt in große Lebensmittelmärkte.
Added Value
Die Intralogistik gehört zu den Wachstumstreibern der nächsten Jahre. Die Produkt- undGebindevielfalt erfordert den Einsatz modernster Technologie zur gezielten Steuerung der Warenströme im Lager.
Die Getränkeindustrie profitiert vom umfangreichen Branchen-Know-how der krones ag.Der Kunde hat für alle Gewerke nur einen Ansprechpartner, die Technik ist genau auf die Einsatzbedingungen des eigenen Getränkebetriebs zugeschnitten. krones hat dabei immer den Gesamtbetrieb im Fokus.
Kaufmännisches Glossar
| Anla rmö geve gen |
, die daz u be ind, dau erha ft de Verm öge erte stim mt s nsw m chäf tsbe b zu die Ges trie nen |
kgv | Verh ältn is (k gv) icht zah l zur Das Kurs -Gew inn- ist e ine w ige K enn ktie chn ch, i nde m d ktie nku rs du rch Bew ertu on A n. Es et si er A ng v erre den Gew inn j e Ak tie d ividi ert w ird. J e nie drig er d gün as k gv, u mso s |
|---|---|---|---|
| Cash flow |
Fina nzie lle S größ e, di e de hlun ittel übe rsch ibt trom n Za gsm uss ang (Jah ). resü bers chu lus A bsch reib ss p ung |
Late nte Steu ern |
tige r ist die Akti e. lich iffer isch hne auf Zeit te D ten Steu Be renz n zw rrec ern |
| Corp orat e Go vern ance |
ortl iche und auf e lan gfris höp fung Die ntw ein tige We rtsc vera aus ge richt ete Unt hme nsle itun d -k ontr olle erne g un |
beg enze en e sdiff chen -Bila nd S rbila it de tung zwis teue wer eren zen ifrs nz u nz m m ufw Ziel, den Ste and ent chen d de m E rgeb nis n ach uera spre ifrs aus eise zuw n. |
|
| dax | ex ( ). De tsch ktie nind r Ind mfa sst d ie 30 grö ßten Deu er A dax ex u (nac h Bö d Bö atz) deu tsch neh t un en U nter rsen wer rsen ums men |
ktka lisie Mar pita rung |
Börs hme r be rech sich dem ert e ines Unt ns. D iese net enw erne aus Akti enk ultip lizie it de zah l der Akt rt m r An ien. urs m |
| ebit da |
bnis und Abs chre ibun (Ea gs b efor Erge Zin Steu rnin vor sen, ern gen e |
||
| ). inte rest , tax es, d ciat ion a nd a tisa tion epre mor |
mda x |
en ( ) Inde x, de r die rößt nach Bör ert u nd B örse satz 50 g senw num deu tsch nd a uslä ndis chen hme n de r kla ssisc hen Sek Unt tore en u erne n |
|
| ebit | rn (E bnis iligu d St befo Erge Zin Bete arni vor re sen, nge n un eue ngs and inte rest tax |
rhal b de fass unte t. s da x um |
|
| es). | oliq uidi Nett tät |
Zah lung tel u nd W re d es k urzf smit ertp apie risti Ver mög gen ens |
|
| ebt | (Ea xes) Erge bnis Ste rnin gs b efor e ta vor uern |
abzü glich der Ver bind lichk eite übe r Kre ditin stitu ten. n ge gen |
|
| nka l Eige pita |
el, d ie de neh den entü n du rch E hlun Mitt m U nter Eig inza mer men von g |
f Perc enta ge o |
Bila thod mäß 11, d lung und s de nzie ie Er mitt Aus wei rung ias sme e ge s |
| und /ode lage bzw beh alte rfüg r Ein ein Gew inne r Ve . aus nen n zu ung ellt den gest wer |
plet hod Com ion Met |
Erfo lgs i n de nd V erlu chn bei fträ r Ge win stre Fert igun n- u ung gsau gen chre ibt. vors |
|
| Eige nka pita lren dite |
Verh ältn is Ja hres übe rsch igen kapi tal. zu E uss |
roc e |
Verh ältn is eb r du rchs chn ittlic hen Net toka pita lbin dun it zu g (Bila e ab züg lich zins freie bind lichk eite d so nsti Ver nzsu mm n un ge |
| nka lren dite Eige pita Ste vor uern |
Verh ältn geb u du rchs chn ittlic hem enka l. is Er nis v or S teue Eig pita rn z |
Rück stel lung en). |
|
| Floa Free t |
Teil des Akti enka ls, d ch im ube befi ndet pita er si Stre sitz |
roi | Verh ältn geb u du rchs chn ittlic hem kapi tal is Er nis v or S teue Ges amt rn z (Ret nt). on i tme urn nves |
| dka pita l Frem |
enfa de B ezei chn für die a uf d assi vsei te d ilan Zusa er P er B mm ssen ung z den Rüc kste llun bind lichk d pa isch isen , Ver eite ssiv ausz uwe gen n un en |
ros | en ( les). Verh ältn geb sätz is Er nis v or S teue u Um Retu n Sa rn z rn o |
| Rech gsab sten nun gren zun gspo |
The ieru saur ng |
steh e, di ht a n die eilse Daru nter t ma n Er träg e nic Ant igne ver r |
|
| Ges amt kapi talre ndit e |
für Verh ältn is Ge win r Ste und Zin Frem dka pita l zu durc h n vo uern sen schn ittlic hem Ges kapi tal. amt |
esch ütte t, so nde inve stie rt w erde ausg rn re n. |
|
| Toch neh teru nter men |
Alle hme n, di mitt elba r od ittel bar ein Unt erne er m er e un von |
||
| ifrs | l Fin al Re dard nal Inte rnat iona anci port ing Stan s. Vo m In tern atio |
esel lsch aft a ufgr und ehrh bete iligu nd/o der Mut terg ein er M eits ng u |
|
| tand ards rd (i asb) rbei al Acco unti ng S Boa tete , int tion era erna |
heit liche g be herr scht den eine r ein n Le itun wer |
||
| harm onis ierte und ndte Rec hnu ngsl rund sätz ang ewa egu ngsg e. |
Verb und Unt hme ene erne n |
Vgl. Toch teru nter neh |
|
| italf luss rech Kap nun g |
acht der Liqu iditä twic klun hlun röm Betr tsen g/Za gsst ter ung e un |
men | |
| Berü cksi chti g de ttel herk unft d M ittel end seff ekte r Mi verw gun - un ung rhal b de schä ftsja hres inne s Ge |
king ital Wor Cap |
kur zfris ebu nde iebs öge n ab zgl. Im L eist tig g Betr spro verm ung zess nes korr ndie rend dka l. en F pita espo rem |
|
xetra-Handelssystem Elektronisches Börsenhandelssystem
115
114
| che (bzw . kal che) Ase ptis tase ptis ränk eabf üllu Get ng |
freie Abf üllu nken bei ebu Keim on G eträ Umg ngst erat ng v emp ur. |
Past eur |
Anla n de trän ke o der Lebe ittel dur ch E rwä ng h altb ge, i r Ge rmu ar nsm acht den gem wer |
|---|---|---|---|
| CIP- Anla ge |
Anla rein igun asch inen , Leit der ks ur In n M Tan ge z nen g vo ung en o (Cle e). anin g in Plac |
pt-V erfa hren Ase pet- |
Verf ahre r kal tase ptis chen Abf üllu on G eträ nken n zu ng v in pe t-Fla sche n. |
| csd | Carb ted Soft drin k ona |
Rins er |
rden lee re Fl asch or d efül lung der Im R inse er B mit Was r we en v ser o Luft ült b ebla bpa rtike l un d Fre mdk Stau örpe aus gesp zw. ausg sen, um r |
| ßkav Gro ität |
form Blas Her stel lung -Fla sche n bi s 5 l. zur von pet |
ntfe zu e rnen |
|
| ieni sign Hyg c De |
ieni sch opti mie leich rein igen de A usfü hrun Hyg rte, t zu g schi ode lage nko Ma r An nent von nen mpo en. |
dum etik ettie Run rung |
Auf brin Etik n, di nd u inen Beh älte kleb rden ette t we e ru r ge gen von m e und an d nde n üb erla en E ppe n. |
| Übe Inho rhol use- ung |
Mas chin enü berh olun g im Sta k. mm wer |
ilwa Ster sser -uh t |
Anla erilw r du rch E rhitz hoh ur E n St mit ge z rzeu gun g vo asse ung er (Ult ure) tur igh T erat Tem ra H pera emp |
| ekti chin Insp ons mas e |
chin e, di e Fla sche n od nde ehä lter auf häd igun Mas re B Besc er a gen und schm n hi n üb üft. Ver utzu erpr nge |
Tele ice serv |
schi und Anl n üb ode elef onle Fern tung Ma er M m/T itun war von nen age g bzw . Int t. erne |
| logi stik Intra |
urch füh und erbe blich Org anis atio n, D Opt imie inn trie rung rung er Mat eria lflüs se im Unt hme ittel s tec hnis cher Sys tem d erne n m e un Dien stle istu nge n. |
Troc kens teri lisat ion |
Ster ilisa tion Beh älte it W rsto ffpe roxi d. von rn m asse |
| -Anl uht age |
Erhi odu kten hoh tzun n Pr mit er Te ratu r g vo mpe |
||
| Kavi tät |
Blas form für die S kbla schi trec sma ne. |
(Ult igh T ure) läng g de ltba rkeit ra H erat Ver r Ha emp zur erun |
|
| Klei nkav ität |
form Blas Her stel lung -Fla sche n bi s 0,6 l. zur von pet |
Whi rlpo ol |
ffe v Im W hirlp ool w erde n Flü ssig keit und Fes tsto inan der getr t. one enn |
| zeit erhi Kurz tzun g |
zzei tige Erh itzu rodu kten läng g de ltba rkeit Kur on P Ver r Ha ng v zur erun |
Wür zeko chu ng |
hun g de r Wü abe fen. Koc nter Zug Hop rze u von |
| kze | erhi Kurz zeit tzun g |
||
| Läut stem ersy |
Syst der Wü on d rebe zur T en T em renn ung rze v rn. |
||
| sche Mai |
isch chro alz u nd W Gem tete m M r. aus ges asse |
||
| rilisa Nas sste tion |
ilisa Beh älte Ster tion it Pe igsä von rn m ress ure. |
||
| reich Non -Bev e-Be erag |
»Ni cht- ränk reich «, fü s in er Li nie d ie Le ben smit tel-, Get e-Be erst r kr one |
Chemie-, Pharma- und Kosmetikbranche.
116
Added Value
Glasscherben in Bier- oder Getränkeflaschenkönnen ein ernsthaftes Imageproblem auslösen. Eine Gefährdung kann bereits von Fremdkörpern mit einer Kantenlänge von nur 0,5 mm ausgehen. Der krones Rotocheck inspiziert gefüllte Behälter mit einem extrem aufwändigen Verfahren. Dabei werden bis zu 130 Mio. Bildpunkte in der Sekunde verarbeitet.
Diese Inspektionsmaschine bietet unseren Kunden Sicherheit für ihr Produkt und vermeidet dadurch Reklamationen. Somit ist die optimale Absicherung des Markenwerts garantiert.
krones konzerabschluss 2006
kronesTechnologien versetzen Berge, gerne auch die der Mineralquellen der Kunden in deren pet-Behälter
| Bila nz |
4 |
|---|---|
| Gew inn- und Ver lust rech nun g |
6 |
| italf luss rech Kap nun g |
7 |
| icklu ng d nlag mög Entw es A ever ens |
8 |
| tber icht Seg erst attu men ng |
12 |
| Entw icklu ng d es E igen kapi tals |
14 |
| Anh ang |
|
| Allg ben ine A eme nga |
16 |
| Allg ben ine A eme nga |
16 |
|---|---|
| Erlä der Bila uter ung nz |
24 |
| Erlä uter der Gew inn ung |
|
| und lust rech Ver nun g |
37 |
| läut Son stig e Er erun gen |
39 |
| Aufs icht und d srat Vor stan |
47 |
| chla g fü r die dun Vors Ver wen g |
|
| des Bila win nzge ns |
49 |
| k Best ätig ung sver mer |
50 |
| iva Pass |
2006 | 200 | 5 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Anha ng |
T€ | T€ | T€ | T€ | |
| eich l Gez nete s Ka pita |
9 | 26.9 22 |
26.9 22 |
||
| Kap italr ückl age |
10 | 103 .703 |
103 .703 |
||
| Gew innr ückl age n |
11 | 361 .953 |
334 .223 |
||
| stig e Rü ckla Son gen |
12 | 826 | -1.2 50 |
||
| bila Kon win zern nzge n |
132 .732 |
105 .027 |
|||
| eile and ellsc haft Ant Ges erer er |
13 | 2.57 8 |
3.30 8 |
||
| nka l Eige pita |
9 | 628 .714 |
571 .933 |
||
| Rück stel lung en f ür P ensi one n |
14 | 70.7 72 |
64.6 08 |
||
| ive l Pass aten te S teue rn |
8 | 8.66 1 |
6.52 9 |
||
| ckst ellu Son stig e Rü nge n |
15 | 45.1 68 |
39.1 86 |
||
| Verb indl ichk übe ditin eite r Kre stitu ten n ge gen |
16 | 810 | 0 | ||
| feru Verb indl ichk eite s Lie d Le istu n au nge n un nge n |
16 | 399 | 367 | ||
| Son stig e Fin erpf licht anzv ung en |
16 | 12.7 58 |
13.9 87 |
||
| stig rpfli chtu Son e Ve nge n |
16 | 9.01 4 |
29.9 87 |
||
| frist ige S chu lden Lang |
147 .582 |
154 .664 |
|||
| ckst ellu Son stig e Rü nge n |
15 | 92.3 30 |
66.2 70 |
||
| Steu errü ckst ellu nge n |
15 | 30.7 08 |
7.90 7 |
||
| Verb indl ichk eite übe ditin stitu r Kre ten n ge gen |
16 | 77 | 4.80 3 |
||
| Erha lten zah lung e An en |
16 | 190 .223 |
156 .725 |
||
| Verb indl ichk feru d Le eite s Lie istu n au nge n un nge n |
16 | 154 .201 |
112 .160 |
||
| äch liche erbi ndli chke Tats Ste iten uerv |
8 | 2.66 1 |
685 | ||
| Son stig e Fin erpf licht anzv ung en |
16 | 25.9 38 |
22.8 89 |
||
| stig rpfli chtu d Rü ckst ellu it Ve rbin dlich keit scha rakt Son e Ve nge n un nge n m er |
16 | .885 199 |
184 .471 |
||
| frist ige S chu lden Kurz |
696 .023 |
555 .910 |
|||
| Bila nzsu mm e |
1.47 2.31 9 |
1.28 2.50 7 |
| Akt iva |
2006 | 200 | 5 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Anha ng |
T€ | T€ | T€ | T€ | |
| ielle Imm ater Ver mög erte ensw |
2 | 53.6 19 |
54.4 66 |
||
| Sach anla gen |
3 | 305 .513 |
287 .067 |
||
| Fina lage nzan n |
4 | 15.0 25 |
15.1 86 |
||
| Anla rmö geve gen |
1 | 374 .157 |
.719 356 |
||
| Akti ve la tent e St eue rn |
8 | 5.81 3 |
9.37 0 |
||
| Lief Ford und Leis tung erun gen aus erun gen en |
6 | 33.9 58 |
35.9 93 |
||
| Tats äch liche Ste uerf orde rung en |
8 | 14.8 76 |
0 | ||
| stig rmö Son e Ve rte gen swe |
6 | 884 | 502 | ||
| frist ige V öge Lang erte erm nsw |
429 .688 |
402 .584 |
|||
| äte Vorr |
5 | 387 .094 |
326 .864 |
||
| Ford Lief und Leis tung erun gen aus erun gen en |
6 | 540 .914 |
422 .925 |
||
| äch liche uerf orde Tats Ste rung en |
8 | 1.98 1 |
6.98 3 |
||
| Son stig e Ve rmö rte gen swe |
6 | 54.9 15 |
66.6 50 |
||
| Flüs sige Mit tel |
7 | 27 57.7 |
56.5 01 |
||
| frist ige V öge Kurz erte erm nsw |
1.04 2.63 1 |
879 .923 |
|||
| Bila nzsu mm e |
1.47 2.31 9 |
1.28 2.50 7 |
Bilanz krones konzern
| 2006 | 200 | 5 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Anha | ng | T€ | T€ | T€ | T€ |
| rlöse Ums atze |
20 | 1.91 0.81 4 |
1.69 4.98 4 |
||
| Erhö hun g de des an f nd u nfer s Be stan ertig tige n Er niss en u zeug en |
45.5 77 |
1.20 3 |
|||
| And akti vier te E igen leist ere ung en |
21 | 14.0 46 |
26.2 70 |
||
| Son stig e be trie blich e Ert räge |
22 | 54.6 65 |
2.02 5.10 2 |
58.1 59 |
1.78 0.61 6 |
| lauf d Mat eria wan |
23 | ||||
| Aufw end en f oh-, Hilf nd B bsst offe und für bezo ür R etrie e W ung s- u gen aren |
-84 7.38 9 |
-72 0.71 8 |
|||
| Aufw end en f ür b Leist ung ezog ene ung en |
5.91 -15 7 - |
1.00 3.30 6 |
-10 6.35 4 |
-82 7.07 2 |
|
| lauf d Pers ona wan |
24 | ||||
| Löhn d Ge hält e un er |
-46 7.04 2 |
-42 9.14 2 |
|||
| Auf für d fü Sozi ale A bga ben und dun Alte r Un ters tütz wen gen rsve rsor gun g un ung |
-96 .290 |
-56 3.33 2 |
-92 .495 |
-52 1.63 7 |
|
| Abs chre ibun auf ielle mög und han lage imm ater Ver erte Sac gen ensw n |
-49 .846 |
-46 .575 |
|||
| e be blich fwe ndu Son stig trie e Au nge n |
25 | -30 0.61 7 |
-29 5.13 9 |
||
| ebit | 108 .001 |
90.1 93 |
|||
| Erträ ligu us B etei ge a nge n |
26 | 1.12 5 |
0 | ||
| nde und leih en d lage Erträ ren W ertp apie Aus es F inan öge ge a us a ren ung zan verm ns |
26 | 20 | 17 | ||
| und ähn liche Son stig e Zin Ertr äge sen |
26 | 6.44 6 |
6.34 8 |
||
| Abs chre ibun auf Fina lage gen nzan n |
26 | -4 | 0 | ||
| Zins nd ä hnli che Aufw end en u ung en |
26 | -5.9 52 |
-5.3 95 |
||
| 1.63 5 |
970 | ||||
| bnis Erge Ste vor uern |
109 .636 |
91.1 63 |
|||
| Ertra gste uern |
27 | -32 .099 |
-27 .749 |
||
| Jahr esüb huss ersc |
77.5 37 |
63.4 14 |
|||
| bnis il an dere sells chaf Erge ante r Ge ter |
226 | 168 | |||
| Jahr esüb huss il ante ersc kro nes kon zern |
77.3 11 |
63.2 46 |
|||
| bnis ktie (ver rt) in Erge je A wäs sert /unv ässe € erw |
28 | 7,34 | 6,01 |
| T€ bnis Erge Ste 109 .636 91.1 vor uern Abs chre ibun und chre ibun Zus 49.8 46 46.4 gen gen Erhö hun rmin deru ng d er R ücks tellu 59.0 33 -6.7 g/Ve nge n bnis wirk ränd g de r lat e Ve ente n St 3.44 8 erge sam erun eue rn aufw end nd Z rträg Zins inse -49 4 -95 ung en u e und lust s de bga acha nlag Gew inne Ver m A on S -1.7 34 -1.0 e au ng v en zah lung irksa ufw end nd E tige me A rträg 3.27 1 9.88 sons sunw ung en u e Erhö hun g de r For deru s Lie feru d Le istu d so nsti ge V öge erte nge n au nge n un nge n un erm nsw , die nich t de estit ions - od er Fi zier stät igke it zu rdne n sin d 8 r Inv -12 2.52 -52 nan ung zuo Erhö hun g de rräte r Vo -63 .327 -22 Erhö hun g de rbin dlich keit iefe nd L nd s bind lichk r Ve us L eist onst igen Ver eite en a rung en u ung en u n, die nich t de - od igke rdne d r Inv estit ions er Fi zier stät it zu n sin 68.2 09 24.1 nan ung zuo lauf äfts haft end er G esch tätig keit irtsc ete Zah lung smit tel 105 .360 88.0 aus erw hlte Zin 66 -3.5 -4.4 geza sen hlte und erh alte ne E rtrag steu -14 .002 -22 geza ern Mitt elve ränd s lau fend esch äfts tätig keit er G 86.8 92 62.4 erun g au zahl en f lle V Aus ür In vest ition en i n im mat erie öge erte -17 .319 -26 ung erm nsw Einz ahlu s Ab n im mat erie llen öge erte 88 Verm nge n au gan g vo nsw n zah lung en f ür In ition en i cha nlag Aus vest n Sa -60 .423 -52 en ahlu s Ab cha nlag Einz n Sa 10.8 65 4.08 nge n au gan g vo en zah lung en f nlag Aus ür In vest ition en i n Fin -4 anza en ahlu s Ab nlag Einz n Fin 165 9.02 nge n au gan g vo anza en Erw erb Ant eile bun den en U nter neh -3.5 11 -12 von n an ver men erha lten e Zin 4.86 0 3.15 sen erha lten e Di vide nde 1.12 5 n Mitt elve ränd s de estit ions tätig keit r Inv -64 .154 -74 erun g au zah lung ehm Aus n Un tern igne -14 .743 -13 en a ense r Einz ahlu s de fnah inan bind lichk eite 0 3.48 r Au on F nge n au me v zver n zah lung en f ür d ie Rü ckza hlun halt n Fin erbi ndli chke iten Aus -3.9 16 g vo n er ene anzv zah lung en f ür d ie Rü ckza hlun rbin dlich keit Aus n Le asin -43 6 -43 g vo gve en ahlu s de sgab teile dere sells chaf Einz r Au n An r Ge ter 146 nge n au e vo n an elve ränd s de tigk Mitt r Fin anzi gstä eit -18 .949 -10 erun g au erun zah lung swir ksam ränd g de s Fin mitt elfo nds 3.78 e Ve 9 -22 erun anz e Än hsel kurs bed deru n de elfo nds ingt s Fin mitt -2.5 63 3.71 wec nge anz ittel fond der ode Fina Beg inn Peri 56.5 01 75.3 nzm s zu |
2006 | 200 5 |
|
|---|---|---|---|
| T€ | |||
| 63 | |||
| 68 | |||
| 15 | |||
| 934 | |||
| 3 | |||
| 22 | |||
| 8 | |||
| .851 | |||
| .974 | |||
| 08 | |||
| 46 | |||
| 99 | |||
| .041 | |||
| 06 | |||
| .149 | |||
| 58 | |||
| .115 | |||
| 5 | |||
| -24 | |||
| 2 | |||
| .387 | |||
| 6 | |||
| 0 | |||
| .354 | |||
| .690 | |||
| 9 | |||
| 0 | |||
| 6 | |||
| 0 | |||
| .637 | |||
| .585 | |||
| 0 | |||
| 76 | |||
| fond Fina ittel End e de r Pe riod nzm s am e |
57.7 27 |
56.5 01 |
Gewinn- und Verlustrechnung krones konzern Kapitalflussrechnung krones konzern
Entwicklung des Anlagevermögens krones konzern 2006
8
| Ans | chaf fung nd H s- u |
ellu ngsk erst |
oste n |
Abs chre ibun gen |
h-/B ilan Buc rte zwe |
||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01 .2006 |
Zugä nge |
Abgä nge |
Umb uchu ngen |
Wäh rungs - |
31.12 .2006 |
01.01 .2006 |
Zugä nge |
Abgä nge |
Zusch reibu ngen |
Wäh rungs - |
31.12 .2006 |
31.12 .2006 |
31.12 .2005 |
||
| differ enzen |
differ enzen |
||||||||||||||
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | ||
| ielle mög Imm ater Ver erte ensw |
|||||||||||||||
| 1. G rblic he S chut hte und ähn liche Rec hte und ewe zrec wie Lize olch echt nd W Wer te so en R erte nzen an s en u n |
57.6 92 |
7.85 7 |
1.62 7 |
0 | -65 | 63.8 57 |
45.0 16 |
6.78 2 |
1.53 9 |
0 | -39 | 50.2 20 |
13.6 37 |
12.6 76 |
|
| Ak icklu ngsk 2. tivie rte E ntw oste n |
60.3 40 |
9.46 2 |
668 | 0 | 0 | 69.1 34 |
18.5 50 |
11.2 70 |
668 | 0 | 0 | 29.1 52 |
39.9 82 |
41.7 90 |
|
| 118 .032 |
17.3 19 |
2.29 5 |
0 | -65 | 132 .991 |
63.5 66 |
18.0 52 |
2.20 7 |
0 | -39 | 79.3 72 |
53.6 19 |
54.4 66 |
||
| Sach anla gen |
|||||||||||||||
| rund ke u nd B schl ießl ich 1. G stüc aute n ein der auf frem den ndst ücke Bau ten Gru n |
274 .025 |
18.1 96 |
10.0 77 |
11.2 07 |
-1.4 49 |
291 .902 |
77.9 26 |
6.98 7 |
2.29 7 |
0 | -71 6 |
81.9 00 |
210 .002 |
196 .099 |
|
| chn isch lage d M asch inen 2. Te e An n un |
170 .253 |
14.4 74 |
9.17 2 |
3.38 2 |
-1.5 31 |
177 .406 |
131 .069 |
10.1 50 |
8.70 5 |
0 | -1.3 34 |
131 .180 |
46.2 26 |
39.1 84 |
|
| nde nlag bs- u nd G esch äfts 3. A re A en, B etrie tatt auss ung |
148 .779 |
18.3 10 |
22.3 26 |
1.59 9 |
-1.0 37 |
145 .325 |
113 .816 |
14.6 57 |
21.4 42 |
0 | -91 6 |
106 .115 |
39.2 10 |
34.9 63 |
|
| 4. An lage n im Bau |
16.8 21 |
9.44 3 |
0 | -16 .188 |
-1 | 10.0 75 |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 10.0 75 |
16.8 21 |
|
| 609 .878 |
60.4 23 |
41.5 75 |
0 | -4.0 18 |
624 .708 |
322 .811 |
31.7 94 |
32.4 44 |
0 | -2.9 66 |
319 .195 |
305 .513 |
287 .067 |
||
| lage Fina nzan n |
|||||||||||||||
| teile erbu nde Unt hme 1. An an v nen erne n |
17.5 14 |
0 | 0 | 0 | 0 | 17.5 14 |
2.94 9 |
0 | 0 | 0 | 0 | 2.94 9 |
65 14.5 |
65 14.5 |
|
| teili 2. Be gun gen |
729 | 0 | 0 | 0 | 0 | 729 | 578 | 0 | 0 | 0 | 0 | 578 | 151 | 151 | |
| e de lage 3. We rtpa pier s An öge verm ns |
271 | 0 | 118 | 0 | 0 | 153 | -6 | 4 | -6 | 4 | 0 | 0 | 153 | 277 | |
| nsti usle ihun 4. So ge A gen |
193 | 4 | 41 | 0 | 0 | 156 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 156 | 193 | |
| 18.7 07 |
4 | 159 | 0 | 0 | 18.5 52 |
3.52 1 |
4 | -6 | 4 | 0 | 3.52 7 |
15.0 25 |
15.1 86 |
||
| Anla rmö geve gen |
746 .617 |
77.7 46 |
44.0 29 |
0 | -4.0 83 |
776 .251 |
389 .898 |
49.8 50 |
34.6 45 |
4 | -3.0 05 |
402 .094 |
374 .157 |
356 .719 |
Entwicklung des Anlagevermögens krones konzern 2005
| Ans | chaf fung nd H s- u |
ellu ngsk erst |
oste n |
Abs chre |
ibun gen |
h-/B Buc |
ilan rte zwe |
|||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01 .2005 |
Zugä nge |
Abgä nge |
Umb uchu ngen |
Wäh rungs - |
31.12 .2005 |
01.01 .2005 |
Zugä nge |
Abgä nge |
Zusch reibu ngen |
Wäh rungs - |
31.12 .2005 |
31.12 .2005 |
31.12 .2004 |
|
| differ enzen |
differ enzen |
|||||||||||||
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| ielle mög Imm ater Ver erte ensw |
||||||||||||||
| 1. G rblic he S chut hte und ähn liche Rec hte und ewe zrec |
||||||||||||||
| wie Lize olch echt nd W Wer te so en R erte nzen an s en u n |
85 55.1 |
8 4.45 |
2.14 5 |
49 | 145 | 57.6 92 |
41.0 34 |
5.98 0 |
2.09 0 |
0 | 92 | 45.0 16 |
12.6 76 |
14.1 51 |
| Ak icklu ngsk 2. tivie rte E ntw oste n |
39.5 39 |
21.6 91 |
888 | 0 | -2 | 60.3 40 |
9.96 6 |
9.47 0 |
885 | 0 | -1 | 18.5 50 |
41.7 90 |
29.5 73 |
| 94.7 24 |
26.1 49 |
3.03 3 |
49 | 143 | 118 .032 |
51.0 00 |
15.4 50 |
2. 9 75 |
0 | 91 | 63.5 66 |
54.4 66 |
43.7 24 |
|
| Sach anla gen |
||||||||||||||
| rund ke u nd B schl ießl ich 1. G stüc aute n ein der auf frem den ndst ücke Bau ten Gru n |
268 .154 |
5.17 3 |
1.32 6 |
36 | 1.98 8 |
274 .025 |
71.1 71 |
6.56 1 |
579 | 102 | 875 | 77.9 26 |
196 .099 |
196 .983 |
| chn isch lage d M asch inen 2. Te e An n un |
155 .287 |
12.8 98 |
1.56 3 |
1.78 8 |
1.84 3 |
170 .253 |
121 .192 |
9.47 3 |
1.26 5 |
0 | 1.66 9 |
131 .069 |
39.1 84 |
34.0 95 |
| nde nlag bs- u nd G esch äfts 3. A re A en, B etrie tatt auss ung |
153 .864 |
18.2 13 |
25.0 39 |
45 | 1.69 6 |
148 .779 |
120 .592 |
15.0 91 |
23.2 30 |
0 | 1.36 3 |
113 .816 |
34.9 63 |
33.2 72 |
| 4. An lage n im Bau |
3.03 2 |
15.8 31 |
209 | -1.9 18 |
85 | 16.8 21 |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 16.8 21 |
3.03 2 |
| 580 .337 |
52.1 15 |
28.1 37 |
-49 | 5.61 2 |
609 .878 |
312 .955 |
31.1 25 |
25.0 74 |
102 | 3.90 7 |
322 .811 |
287 .067 |
267 .382 |
|
| lage Fina nzan n |
||||||||||||||
| teile erbu nde Unt hme 1. An an v nen erne n |
17.5 14 |
0 | 0 | 0 | 0 | 17.5 14 |
2.94 9 |
0 | 0 | 0 | 0 | 2.94 9 |
65 14.5 |
65 14.5 |
| teili 2. Be gun gen |
730 | 1 | 0 | 0 | -2 | 729 | 579 | 0 | 0 | 0 | -1 | 578 | 151 | 151 |
| e de lage 3. We rtpa pier s An öge verm ns |
315 | 0 | 51 | 0 | 7 | 271 | -1 | 0 | 0 | 5 | 0 | -6 | 277 | 316 |
| nsti usle ihun 4. So ge A gen |
9.14 1 |
23 | 8.97 1 |
0 | 0 | 193 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 193 | 9.14 1 |
| 27.7 00 |
24 | 9.02 2 |
0 | 5 | 18.7 07 |
3.52 7 |
0 | 0 | 5 | -1 | 3.52 1 |
15.1 86 |
24.1 73 |
|
| Anla rmö geve gen |
702 .761 |
78.2 88 |
40.1 92 |
0 | 5.76 0 |
746 .617 |
367 .482 |
46.5 75 |
28.0 49 |
107 | 3.99 7 |
389 .898 |
356 .719 |
335 .279 |
| chin Mas en u |
nd A nlag ur en z |
chin Mas en u |
nd A nlag ur en z |
chin Mas |
nd A nlag en u |
en f ür d en |
solid Kon |
ieru ng |
kro nes |
kon zern |
|
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Prod ukta bfül lung |
und ssta ttun -au g |
ränk duk Get epro |
tech nik tion /Pro zess |
unt eren |
sber eich Leis tung |
(ko ) sme |
|||||
| 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | 2006 | 2005 | ||
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | ||
| rlöse Ums atze |
1.64 1.33 1 |
1.44 5.61 6 |
197 .249 |
182 .726 |
72.2 34 |
66.6 42 |
1.91 0.81 4 |
1.69 4.98 4 |
|||
| davo hlan d n De utsc |
269 .028 |
204 .823 |
16.3 50 |
23.0 87 |
3.30 2 |
1.01 5 |
288 .680 |
228 .925 |
|||
| davo n üb rige s Eu ropa |
580 .240 |
450 .817 |
79.1 29 |
49.6 53 |
45.5 27 |
44.0 57 |
704 .896 |
544 .527 |
|||
| davo ebie nsti ge G te n so |
792 .063 |
789 .976 |
101 .770 |
109 .986 |
23.4 05 |
21.5 70 |
917 .238 |
921 .532 |
|||
| is (e bit) ebn Seg terg men |
107 .089 |
101 .745 |
-3.3 80 |
-13 .689 |
4.29 2 |
2.13 7 |
108 .001 |
90.1 93 |
|||
| Abs chre ibun gen |
46.7 08 |
42.4 30 |
1.05 3 |
2.04 1 |
2.08 5 |
2.10 4 |
49.8 46 |
46.5 75 |
|||
| ebt | 109 .979 |
103 .548 |
-3.6 37 |
-13 .689 |
3.29 4 |
1.30 4 |
109 .636 |
91.1 63 |
|||
| Übr ige w tlich e nic ht z ahlu irksa esen ngsw me |
|||||||||||
| nd A ufw end Erträ ge u ung en |
-5.4 08 |
-9.8 88 |
2.34 6 |
0 | -20 9 |
0 | -3.2 71 |
-9.8 88 |
|||
| öge Verm n |
1.29 4.38 3 |
1.11 9.68 6 |
132 .107 |
121 .101 |
45.4 44 |
59.2 20 |
-36 .850 |
-48 .418 |
1.43 5.08 4 |
1.25 1.58 9 |
|
| davo hlan d n De utsc |
1.00 5.81 1 |
856 .492 |
124 .372 |
106 .203 |
0 | 0 | -22 .609 |
-37 .768 |
1.10 7.57 4 |
924 .927 |
|
| davo n üb rige s Eu ropa |
122 .220 |
84.2 66 |
7.73 5 |
14.8 98 |
45.4 44 |
59.2 20 |
-13 .835 |
-10 .278 |
161 .564 |
148 .106 |
|
| davo ebie nsti ge G te n so |
166 .352 |
178 .928 |
0 | 0 | 0 | 0 | -40 6 |
-37 2 |
165 .946 |
178 .556 |
|
| Schu lden |
718 .054 |
596 .413 |
91.1 64 |
96.2 81 |
28.3 20 |
54.2 81 |
-36 .850 |
-48 .418 |
800 .688 |
698 .557 |
|
| Inve stiti n in imm ater ielle Ver mög erte one ensw |
|||||||||||
| und Sac han lage n |
73.8 70 |
73.9 71 |
804 | 1.29 9 |
3.06 8 |
2.99 4 |
42 77.7 |
78.2 64 |
|||
| davo hlan d n De utsc |
68.3 41 |
69.9 88 |
800 | 1.00 2 |
0 | 0 | 69.1 41 |
70.9 90 |
|||
| davo n üb rige s Eu ropa |
3.17 5 |
1.15 9 |
4 | 297 | 3.06 8 |
2.99 4 |
6.24 7 |
4.45 0 |
|||
| davo ebie nsti ge G te n so |
2.35 4 |
2.82 4 |
0 | 0 | 0 | 0 | 2.35 4 |
2.82 4 |
|||
| ite ( ) atzr end Ren dite Ums ebt- |
6,7 % | 7,2 % | -1,9 % |
% -7,5 |
4,6 % | 2,0 % | 5,7 % | 5,4 % |
Segmentberichterstattung krones konzern
konzernabschluss
Entwicklung des Eigenkapitals krones konzern
14
| Mut | neh teru nter men |
eile and Ant erer ellsc haft Ges er |
eige nka pita l Kon zern |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ichne Geze tes |
al- Kapit |
Gew inn- |
Wäh rung s- |
Sons tige |
Konz ern- |
nkap ital Eige |
nkap ital Eige |
||
| Kapit al |
rückl age |
rück lagen |
diffe n d. renze |
Rück lagen |
bilan z |
||||
| Eigen kapit als |
inn gew |
||||||||
| T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | T€ | |
| d 1. J Stan ar 2 005 anu |
26.9 22 |
103 .703 |
309 .954 |
-2.5 40 |
5.23 5 |
80.5 46 |
523 .820 |
1.90 2 |
525 .722 |
| (1,3 tie) Divi den den zah lung 0 € j e Ak |
-13 .690 |
-13 .690 |
-13 .690 |
||||||
| jahr esüb huss Kon zern ersc 200 5 |
63.2 46 |
63.2 46 |
168 | 63.4 14 |
|||||
| tellu klag Eins ng i n Ge win nrüc en |
25.0 75 |
-25 .075 |
0 | 0 | |||||
| Wäh sdiff rung eren zen |
6.62 2 |
6.62 2 |
6.62 2 |
||||||
| Änd solid ngsk im Kon ieru reis erun gen |
-4.8 88 |
-4.8 88 |
1.23 8 |
-3.6 50 |
|||||
| Hed ge A ntin ccou g |
-6.4 85 |
-6.4 85 |
0 | -6.4 85 |
|||||
| Stan d 31 ber . De zem 200 5 |
26.9 22 |
103 .703 |
330 .141 |
4.08 2 |
-1.2 50 |
105 .027 |
568 .625 |
3.30 8 |
.933 571 |
| den den zahl (1,4 e Ak tie) Divi 0 € j ung |
-14 .743 |
-14 .743 |
-14 .743 |
||||||
| jahr esüb huss Kon 6 zern ersc 200 |
77.3 11 |
77.3 11 |
226 | 77.5 37 |
|||||
| Eins tellu ng i win nrüc klag n Ge en |
34.8 63 |
-34 .863 |
0 | 0 | |||||
| Wäh sdiff rung eren zen |
-4.7 24 |
-4.7 24 |
-4.7 24 |
||||||
| Änd im Kon solid ieru ngsk reis erun gen |
-2.4 09 |
-2.4 09 |
-95 6 |
-3.3 65 |
|||||
| Hed ntin ge A ccou g |
2.07 6 |
2.07 6 |
0 | 2.07 6 |
|||||
| d 31. emb Stan Dez 06 er 20 |
26.9 22 |
103 .703 |
362 .595 |
-64 2 |
826 | 132 .732 |
626 .136 |
2.57 8 |
628 .714 |
Konsolidierungskreis
In den Konzernabschluss der krones ag zum 31. Dezember 2006 sind neben der krones ag alle wesentlichen in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, bei denen der krones agmehr als 50% der Stimmrechte zustehen.
Im Geschäftsjahr 2006 wurden weitere 15% an der kosme s.r.l., Roverbella, Italien erworben. Somit besitzt die krones ag 70% der Anteile an dieser Gesellschaft.
Des Weiteren wurde die krones Trading (Taicang) Co. Ltd., Taicang, vr China, an der die krones ag zu 100% beteiligt ist, und die maintec Service GmbH, Collenberg/Main, an der die krones ag zu 51% beteiligt ist, gegründet.
Die Erstkonsolidierung der neuen Anteile wurde auf den Erwerbszeitpunkt, bzw. Gründungszeitpunkt vorgenommen.
Die Aufstellung des Anteilsbesitzes wird im elektronischen Bundesanzeiger hinterlegt.
Konsolidierungsgrundsätze
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen werden grundsätzlich nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgestellt. Sie sind alle auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Unternehmen, die nach dem 1. Januar 2004 erworben wurden nach ifrs 3 (»Business Combinations«), wonach sämtliche Unternehmenszusammenschlüsse nach der Erwerbsmethode (»purchase method«) zu bilanzieren sind. Hierbei sind die erworbenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert (»fair value«) anzusetzen.
Ein sich nach der Kaufpreisallokation ergebender aktiver Unterschiedsbetrag wird als Geschäfts- oder Firmenwert ausgewiesen und regelmäßig einer Werthaltigkeitsprüfung unterzogen. Passive Unterschiedsbeträge werden sofort erfolgswirksam aufgelöst. Geschäfts- oder Firmenwerte, die vor dem 1. Januar 2004 entstanden sind, bleiben mit den Rücklagen verrechnet.
Die nicht dem Mutterunternehmen zustehenden Anteile am Eigenkapital der Tochtergesellschaft werden als »Anteile anderer Gesellschafter« ausgewiesen.
Forderungen, Verbindlichkeiten, Rückstellungen, Erträge und Aufwendungen zwischen einbezogenen Unternehmen werden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert.
Auf die Eliminierung von Zwischenergebnissen aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen wird verzichtet, da die Bestände aus diesen Lieferungen von untergeordneter Bedeutung für die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns sind.
Anhang für den krones konzern
Allgemeine Angaben
Gesetzliche Grundlagen
Der Konzernabschluss der krones ag (»krones konzern«) zum 31. Dezember 2006 ist in Übereinstimmung mit den am Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards (ifrs) des International Accounting Standards Board (iasb), London, unter Beachtung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretation Committee (ifric) – wie von der Europäischen Union verabschiedet – erstellt. Eine frühzeitige Anwendung noch nicht in Kraft getretener ifrs oder deren Interpretationen wurde nicht durchgeführt. Eine Auflistung dieser Standards und Interpretationen befindet sich auf Seite 43.
Die Anteile der Minderheitsgesellschafter am Konzerneigenkapital werden in der Bilanz als gesonderter Posten innerhalb des Eigenkapitals ausgewiesen. In der Gewinnund Verlustrechnung sind die Gewinn- und Verlustanteile der Minderheitsgesellschafter Bestandteil des Konzernergebnisses. Die Zuordnung des Konzernergebnisses auf die Anteilseigner des Mutterunternehmens und die Minderheitsgesellschafter wird gesondert dargestellt.
Die Darstellung der Veränderung des Eigenkapitals ist um die Minderheitsanteile erweitert.
Die folgenden Erläuterungen umfassen Angaben und Bemerkungen, die nach den ifrs neben der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung, der Eigenkapitalveränderungsrechnung und der Kapitalflussrechnung als Anhang in den Konzernabschluss aufzunehmen sind.
Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewendet. Die Konzernwährung ist der Euro.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Einzelabschlüsse der krones ag sowie der in- und ausländischen Tochterunternehmen werden gemäß ias 27 nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt.
Der Konzernabschluss enthält einige Ermessensspielräume, insbesondere im Bereich der Bewertung der Vorräte und Rückstellungen, die auf Notwendigkeit von Schätzungen und Prognosen zurückzuführen sind.
Immaterielle Vermögenswerte
Erworbene und selbst geschaffene immaterielle Vermögenswerte, mit Ausnahme von Geschäfts- oder Firmenwerten, werden gemäß ias 38 aktiviert, wenn es hinreichend wahrscheinlich ist, dass mit der Nutzung des Vermögenswertes ein zukünftiger wirtschaftlicher Nutzen verbunden sein wird und die Anschaffungs- und Herstellungskosten des Vermögenswertes zuverlässig bestimmt werden können. Sie werden zu Anschaffungskosten bzw. Herstellungskosten angesetzt und entsprechend ihrer Nutzungsdauer planmäßig linear abgeschrieben. Die Abschreibung immaterieller Vermögenswerte erfolgt grundsätzlich über eine Nutzungsdauer zwischen drei und fünf Jahren und wird unter dem Posten »Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen« ausgewiesen.
Forschungs- und Entwicklungskosten
Entwicklungskosten des krones konzerns werden mit den Herstellungskosten aktiviert, sofern eine eindeutige Aufwandszuordnung möglich ist und neben der technischen Realisierbarkeit, durch die Nutzung ein zukünftiger wirtschaftlicher Vorteil wahrscheinlich ist. Forschungskosten sind entsprechend ias 38 nicht aktivierungsfähig und werden somit unmittelbar als Aufwand in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Geschäfts- oder Firmenwerte
Geschäfts- oder Firmenwerte die sich aus der Kapitalkonsolidierung ergeben, werden gemäß ias 36 aktiviert und wertberichtigt sofern ein Wertminderungsbedarf festgestellt wird.
Sachanlagen
Sachanlagen des krones konzerns werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte, lineare Abschreibungen bewertet. In die Herstellungskosten der selbst erstellten Anlagen werden neben den direkt zurechenbaren Kosten auch anteilige Gemeinkosten einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht als Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert. Eine Neubewertung des Sachanlagevermögens nach ias 16 erfolgte nicht.
Währungsumrechnung
Die funktionale Währung der krones ag ist der Euro.
Die Umrechnung der in fremder Währung aufgestellten Abschlüsse der einbezogenen Konzernunternehmen erfolgt auf der Grundlage des Konzepts der funktionalen Währung gemäß ias 21 nach der modifizierten Stichtagskursmethode. Da die Tochtergesellschaften primär ihre Geschäfte im Wirtschaftsumfeld ihres jeweiligen Landes selbstständig betreiben, ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der jeweiligen Landeswährung der Gesellschaft. Im Konzernabschluss werden folglich Vermögenswerte und Schulden zum Stichtagskurs, die Aufwendungen und Erträge aus Abschlüssen von Tochterunternehmen zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet.
Umrechnungsdifferenzen, die aus diesen abweichenden Umrechnungskursen in Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung resultieren, werden erfolgsneutral behandelt. Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen werden ebenfalls erfolgsneutral verrechnet.
In den Einzelabschlüssen der krones ag und der Tochterunternehmen werden Fremdwährungsforderungen und -verbindlichkeiten mit dem Umrechnungskurs zum Zeitpunkt des Geschäftsvorfalls umgerechnet und Umrechnungsdifferenzen zum Stichtagskurs am Bilanzstichtag erfolgswirksam erfasst. Nicht monetäre Posten in fremder Währung sind mit den historischen Werten angesetzt.
Kursunterschiede gegenüber dem Vorjahr aus der Kapitalkonsolidierung werden grundsätzlich erfolgsneutral mit den anderen Gewinnrücklagen verrechnet.
Die Wechselkurse wesentlicher Währungen betragen zum Euro:
| Stich | kurs tags |
hsch Durc |
nitts kurs |
||
|---|---|---|---|---|---|
| 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
2006 | 2005 | ||
| olla us-D r |
usd | 1,31 8 |
1,18 3 |
1,25 6 |
1,24 4 |
| sche s Pfu nd Briti |
gbp | 0,67 2 |
0,68 7 |
0,68 2 |
0,68 4 |
| Schw nken eize r Fra |
chf | 1,60 8 |
1,55 6 |
1,57 3 |
1,54 8 |
| Dän isch e Kr one n |
dkk | 7,45 6 |
7,46 1 |
7,45 9 |
7,45 2 |
| adis cher Dol lar Kan |
cad | 1,52 9 |
1,37 5 |
1,42 4 |
1,50 9 |
| her Y Japa nisc en |
jpy | 156 ,700 |
139 ,100 |
146 ,020 |
136 ,850 |
| ilian isch eal Bras er R |
brl | 2,81 4 |
2,75 0 |
2,73 6 |
3,03 7 |
| Chin esis cher Ren min bi Yu an |
cny | 10,2 92 |
9,54 7 |
10,0 10 |
10,1 96 |
| ikan isch Mex er P eso |
mxn | 14,3 04 |
12,6 02 |
13,6 79 |
13,4 99 |
Grundsätzlich werden innerhalb der Sicherungsstrategie 100% der Fremdwährungspositionen abgesichert. Hierbei werden im Wesentlichen Devisentermingeschäfte und vereinzelt Swapgeschäfte und Währungsswaps verwendet.
Ziel der Strategie ist die Minimierung des Währungsrisikos durch den Einsatz der als hochwirksam eingeschätzten Sicherungsinstrumente. Hierdurch soll sowohl die Kurssicherung als auch Planungssicherheit erreicht werden.
Die Bewertung der derivativen Finanzinstrumente zum Bilanzstichtag erfolgt mit den beizulegenden Zeitwerten. Gewinne und Verluste aus der Bewertung werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst, es sei denn die Voraussetzungen des Hedge Accounting sind erfüllt.
Die derivativen Finanzinstrumente, bei denen Hedge Accounting angewendet wird, setzen sich aus Devisenterminkontrakten und Devisenswaps zusammen, deren Marktwertänderung entweder im Ergebnis (»Fair Value Hedge«) oder als Bestandteil des Eigenkapitals (»Cashflow Hedge«) ausgewiesen wird. Beim Cashflow Hedge werden zur Absicherung von Währungsrisiken aus bestehenden Grundgeschäften die Marktwertänderungen zunächst erfolgsneutral im Eigenkapital erfasst und bei Ergebniswirkung des abgesicherten Grundgeschäftes in die Gewinn- und Verlustrechnung umgebucht. Die Bewertung dieser derivativen Finanzinstrumente erfolgt auf Basis der Terminbewertungskurse der jeweiligen Geschäftsbank.
Sie werden ausgebucht, wenn im Wesentlichen alle Chancen und Risiken übertragen worden sind.
Vorräte
Die Vorräte werden grundsätzlich mit ihren Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten unter Beachtung der verlustfreien Bewertung angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen die direkt zurechenbaren Produktionskosten und anteilig zurechenbare fixe und variable Produktionsgemeinkosten. Die Gemeinkostenanteile sind auf Basis der Normalbeschäftigung ermittelt. Vertriebskosten, Kosten der allgemeinen Verwaltung sowie Fremdkapitalzinsen werden nicht aktiviert. Für Bestandsrisiken, die sich aus erhöhter Lagerdauer oder geminderter Verwertbarkeit ergeben, werden Wertberichtigungen auf Vorräte vorgenommen.
Als Bewertungsvereinfachungsverfahren für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe wurden die FiFo-Methode sowie die Durchschnittsmethode verwendet.
Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Bei den Forderungen und sonstigen Vermögenswerten, mit Ausnahme der derivativen Finanzinstrumente, handelt es sich um Vermögenswerte, die nicht zu Handelszwecken gehalten werden. Sie werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bilanziert. Unverzinsliche oder niedrig verzinsliche Forderungen mit Laufzeiten von über einem Jahr werden abgezinst. Allen erkennbaren Risiken wird durch Wertminderung Rechnung getragen.
Den planmäßigen Abschreibungen liegen konzerneinheitlich folgende Nutzungsdauern zugrunde:
Bei den Nutzungsdauern wurden die unterschiedlichen Komponenten eines Anlagegegenstandes mit bedeutsamen Anschaffungswertunterschieden berücksichtigt.
Zuwendungen der öffentlichen Hand werden nur erfasst, wenn eine angemessene Sicherheit dafür besteht, dass die damit verbundenen Bedingungen erfüllt und die Zuwendungen gewährt werden.
Neben den erfolgsbezogenen Zuwendungen, die in voller Höhe erfolgswirksam erfasst werden, werden Zuwendungen für Vermögenswerte in der Bilanz bei der Feststellung des Buchwertes des Vermögenswertes abgesetzt und in den Folgeperioden ertragswirksam aufgelöst.
Leasing
Leasingverträge, bei denen der krones konzern als Leasingnehmer im Wesentlichen die Chancen und Risiken trägt, welche mit dem wirtschaftlichen Eigentum verbunden sind, werden nach ias 17 mit Abschluss des Leasingvertrages als Finance Lease behandelt. Der Ansatz des Leasingobjektes im Anlagevermögen erfolgt mit dem beizulegenden Zeitwert oder dem niedrigeren Barwert der Mindestleasingzahlungen. Planmäßige Abschreibungen werden linear über den jeweils kürzeren der beiden Zeiträume »Vertragslaufzeit« oder »Nutzungsdauer« des Leasingobjektes vorgenommen. Die aus künftigen Leasingraten resultierenden Zahlungsverpflichtungen werden unter den sonstigen Verpflichtungen passiviert.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasinggegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, da die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
Finanzanlagen
Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten vermindert um Wertberichtigungen angesetzt.
Derivative Finanzinstrumente
Die im krones konzern verwendeten derivativen Finanzinstrumente werden zur Sicherung von Währungskursrisiken aus dem operativen Geschäft eingesetzt.
Die Kategorien des Währungsrisikos bei krones bestehen im Wesentlichen in Transaktionsrisiken, die in Wechselkursen und deren Zahlungsflüssen in Fremdwährungen begründet sind. Hiervon betroffen sind im Wesentlichen die Währungen us-Dollar, Kanadischer Dollar, Britische Pfund und Schweizer Franken.
| gsda Nut uer zun |
hren in Ja |
|---|---|
| iebs d Ge schä ftsg ebä ude Betr - un |
14 b is 50 |
| Tech nisc he A nlag nd M asch inen en u |
5 bi s 16 |
| iebs d Ge schä ftsa Betr usst attu - un ng |
3 bi s 15 |
Kundenspezifische Fertigungsaufträge
In Montage befindliche kundenspezifische Fertigungsaufträge werden gemäß ias 11 nach dem Fertigungsfortschritt (»Percentage-of-Completion-Methode«) bilanziert. Dabei werden Umsatzerlöse entsprechend der physischen Vollendung der Anlagen und Maschinen am Bilanzstichtag realisiert. Der Fertigstellungsgrad entspricht dem Verhältnis der bis zum Bilanzstichtag angefallenen auftragsbezogenen Kosten zu den insgesamt kalkulierten Kosten des Auftrags. Der Bilanzausweis für am Bilanzstichtag laufende Fertigungsaufträge erfolgt in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Latente Steuern
Die aktiven und passiven latenten Steuern werden gemäß dem Konzept der bilanzorientierten Verbindlichkeitsmethode (»Liability Method«) angesetzt und für sämtliche temporären Differenzen zwischen den steuerlichen und den bilanziellen Wertansätzen nach ifrsund für ergebniswirksame Konsolidierungsmaßnahmen gebildet.
Die latenten Steuern werden auf Basis der in den einzelnen Ländern zum Realisationszeitpunkt geltenden Ertragsteuersätze ermittelt. Steuersatzänderungen werden berücksichtigt, sofern deren Änderung mit ausreichender Sicherheit feststeht. Soweit eine gesetzliche Aufrechnung möglich ist, wurden aktive und passive latente Steuern saldiert.
Rückstellungen für Pensionen
Die Rückstellungen für Pensionen werden nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (»Projected Unit Credit Method«) gemäß ias 19 ermittelt. Bei diesem Verfahren werden neben den am Bilanzstichtag bekannten Renten und erworbenen Anwartschaften auch künftig zu erwartende Steigerungen von Renten und Gehältern bei vorsichtiger Einschätzung der relevanten Einflussgrößen berücksichtigt. Die Berechnung beruht auf versicherungsmathematischen Gutachten unter Berücksichtigung biometrischer Rechnungsgrundlagen.
Versicherungsmathematische Gewinne und Verluste werden erst erfolgswirksam verrechnet, wenn sie außerhalb einer Bandbreite von 10% des Verpflichtungsumfangs liegen. Die Verteilung erfolgt über die erwartete künftige durchschnittliche Restdienstzeit der Belegschaft.
Sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen werden insoweit berücksichtigt, als sich aus einem vergangenen Ereignis eine gegenwärtige Verpflichtung gegenüber Dritten ergibt, die Inanspruchnahme wahrscheinlich ist und die voraussichtliche Höhe des notwendigen Rückstellungsbetrages zuverlässig geschätzt werden kann. Die Bewertung dieser Rückstellungen erfolgt zu Vollkosten, bzw. auf der Grundlage des Erfüllungsbetrags mit der höchsten Eintrittswahrscheinlichkeit.
Langfristige Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit ihrem auf den Bilanzstichtag abgezinsten Erfüllungsbetrag angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten
Die finanziellen Verbindlichkeiten werden nach ias 39 bei der erstmaligen Erfassung mit den Anschaffungskosten angesetzt, die dem beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung entsprechen. Bei der erstmaligen Bewertung von finanziellen Verbindlichkeiten sind Transaktionskosten mit einzubeziehen. Nach dem erstmaligen Ansatz sind alle finanziellen Verbindlichkeiten, sowie derivativen Finanzinstrumente, die Verbindlichkeiten darstellen, mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse werden entsprechend den Kriterien des ias 18, mit Ausnahme von den nach ias 11 bewerteten Aufträgen, mit der Übertragung der wesentlichen Chancen und Risiken realisiert, wenn ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und wirtschaftlicher Nutzenzufluss aus dem Verkauf von Gütern hinreichend wahrscheinlich ist.
Die Umsatzerlöse werden vermindert um Erlösschmälerungen ausgewiesen.
Segmentberichterstattung
Intersegmentäre Transfers erfolgen zu Konditionen wie unter fremden Dritten.
4Finanzanlagen
Die Finanzanlagen in Höhe von T€ 15.025 (Vorjahr: T€ 15.186) enthalten im Wesentlichen Anteile an verbundene Unternehmen und sonstige Ausleihungen. Die unter den Finanzanlagen ausgewiesenen Wertpapiere des Anlagenvermögens unterlagen einer Zuschreibung in Höhe von T€ 4 (Vorjahr: T€ 5). Im Geschäftsjahr 2006 sind Wertminderungen in Höhe von T€ 10 angefallen. Die bilanzierten Buchwerte entsprechen den Marktwerten.
5Vorräte
Die Vorräte des krones konzernssetzen sich wie folgt zusammen:
Die Vorräte sind zu Anschaffungs- und Herstellungskosten oder zu niedrigeren Zeitwerten abzüglich Vertriebsaufwendungen angesetzt. Zum Bilanzstichtag im Bestand befindliche Fertigungsaufträge haben keine aktivischen/passivischen Salden, da nach Leistungsfortschritt abgerechnet wird.
Die Wertminderungen der Vorräte wurden in 2006 in Höhe von T€ 10.042 (Vorjahr: T€ 7.126) als Aufwand erfasst und beruhen im Wesentlichen auf den üblichen verlustfreien Bewertungen und Gängigkeitsabschlägen. Erfolgswirksame Wertaufholungen wurden aufgrund verbesserter Marktbedingungen in unwesentlicher Höhe realisiert.
6Forderungen und sonstige Vermögenswerte
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
Erläuterung der Bilanz
1Anlagevermögen
Bezüglich der Entwicklung der im Anlagevermögen dargestellten Posten wird auf den Konzernanlagenspiegel (Seite 8 bis 11) verwiesen.
2Immaterielle Vermögenswerte
Der Zugang bei den Schutzrechten und Lizenzen betrifft im Wesentlichen Lizenzen an edv-Software.
Die aktivierten Entwicklungskosten betreffen neue Maschinenprojekte der krones ag und sander hansen a/s sowie der kosme gruppe. Die im Geschäftsjahr aktivierten Entwicklungskosten belaufen sich auf T€ 9.462 (Vorjahr: T€ 21.691). Im Geschäftsjahr 2006 wurden für Forschung und Entwicklung insgesamt T€ 89.497 (Vorjahr: T€ 73.123) aufgewendet.
3Sachanlagen
Im Geschäftsjahr 2006 waren wie im Vorjahr keine Wertminderungen oder Zuschreibungen gemäß ias 36 erforderlich.
Im Geschäftsjahr 2006 waren Zuwendungen in Höhe von T€ 551 (Vorjahr: T€ 560) in den Buchwerten der Sachanlagen enthalten. Die Zuwendungen wurden im Geschäftsjahr 2006 in Höhe von T€ 49 (Vorjahr: T€ 50) ertragswirksam aufgelöst.
Für die ausgewiesenen Sachanlagen bestehen keine Eigentums- oder Verfügungsbeschränkungen.
Im Sachanlagenvermögen sind geleaste Vermögenswerte in Höhe von T€ 16.680 (Vorjahr: T€ 17.114) enthalten, die wegen der Gestaltung der zugrunde liegenden Leasingverträge der jeweiligen Konzerngesellschaft als wirtschaftliches Eigentum (Finanzierungsleasing) zuzurechnen sind.
Die Buchwerte der aktivierten Leasinggegenstände stellen sich wie folgt dar:
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| ndst ücke ndst ücks glei che Rech it Ba ink l. Gru te m uten , gru |
||
| der auf frem den ndst ücke Gru n |
15.2 45 |
15.7 21 |
| Tech he A nlag nd M asch nisc inen en u |
830 | 850 |
| And nlag bs- u nd G esch äfts ere A en, B etrie tatt auss ung |
605 | 543 |
| Ges amt |
16.6 80 |
17.1 14 |
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| Roh lfs- u nd B bsst offe -, Hi etrie |
136 .123 |
100 .858 |
| Unfe rtige isse Erze ugn |
121 .833 |
.110 117 |
| Fert ige E gnis rzeu se |
112 .254 |
72.1 10 |
| dels Han war en |
13.8 66 |
36.2 99 |
| Son stig es |
3.01 8 |
487 |
| Ges amt |
387 .094 |
326 .864 |
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| Ford Lief und Leis tung erun gen aus erun gen en |
574 .872 |
458 .918 |
| (dav lauf ahr) it ei Rest zeit hr a ls 1 J on m ner von me |
33.9 58 |
35.9 93 |
| rmö Son stig e Ve rte gen swe |
55.7 99 |
67.1 52 |
| (dav lauf hr a ls 1 J ahr) it ei Rest zeit on m ner von me |
884 | 502 |
| T€ | Akt ive l aten |
te S teue rn |
ive l Pass aten |
te S teue rn |
|---|---|---|---|---|
| 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|
| ielle Imm ater Ver mög erte ensw |
266 | 0 | 14.7 25 |
15.3 55 |
| Sach anla gen |
33 | 606 | 14.9 99 |
14.3 44 |
| Fina lage nzan n |
0 | 8 | 9 | 12 |
| lan gfris mög tige tige Ver erte sons ensw |
0 | 739 | 0 | 0 |
| Vorr äte |
4.92 8 |
4.22 9 |
110 | 0 |
| zfris tige kur tige Ver mög erte sons ensw |
20.5 05 |
22.1 63 |
47 | 39 |
| erlic he V erlu rträg steu stvo e |
19 | 316 | 0 | 0 |
| lang frist ücks tellu ige R nge n |
14.0 40 |
14.1 14 |
0 | 0 |
| lan gfris pflic htun tige tige Ver sons gen |
4.68 6 |
3.84 7 |
986 | 390 |
| kurz frist ücks tellu ige R nge n |
4.14 8 |
4.66 0 |
16.3 54 |
17.8 36 |
| tige kur zfris tige pflic htun Ver sons gen |
995 | 3.09 8 |
890 | 16 |
| Cash flow Hed ging |
0 | 389 | 1.19 8 |
0 |
| solid Kon ieru ng |
0 | 0 | 3.15 0 |
3.33 6 |
| chen Zwis sum me |
49.6 20 |
54.1 69 |
52.4 68 |
51.3 28 |
| Sald ieru ng |
-43 .807 |
.799 -44 |
-43 .807 |
.799 -44 |
| Ges amt sum me |
5.81 3 |
9.37 0 |
8.66 1 |
6.52 9 |
Der Bestand an aktiven und passiven latenten Steuern nach Bilanzposten zum 31. Dezember 2006 gliedert sich wie folgt:
Die erfolgsneutral im Eigenkapital erfassten aktiven und passiven latenten Steuern belaufen sich zum Bilanzstichtag auf T€ 1.053 (Vorjahr: T€ 2.874). Die latenten Steuern auf vortragsfähige Verluste betreffen die maintec GmbH. Die Verlustvorträge sind zeitlich unbeschränkt vortragsfähig. Latente Steuern auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von T€ 9.342 wurden nicht gebildet. Diese verfallen in durchschnittlich sechs Jahren.
Bei ausländischen Konzerngesellschaften, die Verluste in der laufenden oder in der Vorperiode hatten, wurden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 289 gebildet. Nach der Ergebnisplanung ist in den jeweiligen Steuerrechtskreisen zukünftig mit positiven steuerlichen Ergebnissen zu rechnen.
Bestehende Einzelrisiken wurden durch direkte Absetzungen in Höhe eines Saldos von T€ 3.271 berücksichtigt. Bei den Kundenforderungen entsprechen die Marktwerte den bilanzierten Werten.
Die sonstigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen geleistete Anzahlungen (T€ 25.971; Vorjahr: T€ 35.365), Steuerrückforderungen (T€ 17.627; Vorjahr: T€ 13.957), aktive Rechnungsabgrenzung (T€ 4.004; Vorjahr: T€ 9.077) und debitorische Kreditoren (T€ 1.192; Vorjahr: T€ 1.419).
Die zu Marktwerten bewerteten derivativen Finanzinstrumente, welche für zukünftige Zahlungseingänge abgeschlossen wurden und die Voraussetzungen des Hedge Accountings erfüllen, betrugen im Geschäftsjahr 2006 T€ 1.992 (Vorjahr: T€ 352).
7Zahlungsmittel
Die Zahlungsmittel in Höhe von T€ 57.727 (Vorjahr: T€ 56.501) bestehen neben Kassenbeständen in Höhe von T€ 238 (Vorjahr: T€ 306) im Wesentlichen aus Guthaben bei Kreditinstituten. Die Entwicklung der Zahlungsmittel, die den Finanzmittelfonds gemäß ias 7 »Kapitalflussrechnung« bilden, ist in der Kapitalflussrechnung Seite 7 dargestellt.
8Latente Steuern
Die Ertragsteuern setzen sich wie folgt zusammen:
Die latenten Steuern werden auf Basis der Steuersätze ermittelt, die nach der derzeitigen Rechtslage in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt gelten bzw. erwartet werden. In Deutschland gilt ein Körperschaftsteuersatz von 25,0% zuzüglich des Solidaritätszuschlages von 5,5% und für die krones ag ein durchschnittlicher Gewerbesteuerhebesatz von 327%. Insgesamt ermittelt sich so für die inländischen Unternehmen ein Ertragsteuersatz von 36,7%. Im Ausland liegen die Steuersätze zwischen 22,5% und 42,0%.
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| fwe ndu Late nte Steu erau nge n |
3.44 8 |
934 |
| Lauf end rauf dun e St eue wen gen |
28.6 51 |
26.8 15 |
| Ges amt |
32.0 99 |
27.7 49 |
Der ausgewiesene Ertragsteueraufwand im Geschäftsjahr 2006 in Höhe von T€ 32.099 ist um T€ 8.137 niedriger als der erwartete Ertragsteueraufwand, der sich theoretisch bei Anwendung des inländischen Steuersatzes von 36,7 % auf Konzernebene ergeben würde. Der Unterschied ist auf folgende Ursachen zurückzuführen:
Der Saldo aus Steuerminderungen und Steuermehrungen ergibt für das Geschäftsjahr 2006 Steuerminderungen. Diese sind vor allem auf Steuererstattungen für Vorjahre zurückzuführen.
In den Steuererstattungen für Vorjahre ist ein Erstattungsanspruch für Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von T€ 14.876 enthalten. Dieser Anspruch ist durch eine Änderung des deutschen Körperschaftsteuergesetzes verursacht. Nach bisherigem Recht konnte ein Körperschaftsteuerguthaben durch Ausschüttungen realisiert werden. Aufgrund der Änderungen von Steuervorschriften wird das gesamte Körperschaftsteuerguthaben ausschüttungsunabhängig realisiert. Bei dem Ertrag handelt es sich um einen Einmaleffekt. Die tatsächlichen Steuerforderungen und Steuerverbindlichkeiten enthalten Ertragsteuerforderungen bzw. -verpflichtungen.
9Eigenkapital
Das gezeichnete Kapital der krones ag beträgt wie im Vorjahr € 26.922.135,36. Es ist eingeteilt in 10.531.024 Stück zu einem Nennwert von je € 2,56 auf den Inhaber lautende Stammaktien.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Juni 2002 und der Sonderversammlung der Vorzugsaktionäre am gleichen Tag besteht ein genehmigtes Kapital. Mit dem genehmigten Kapital ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bis zum 31. Mai 2007 durch Ausgabe neuer Inhaberstammaktien einmal oder mehrfach gegen Bareinlagen um bis zu € 10.000.000,00 zu erhöhen. Dabei ist den Aktionären ein Bezugsrecht einzuräumen.
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| tz d ellsc haft Steu er M utte ersa rges kro nes ag |
% 36,7 |
% 36,7 |
| ter ( theo cher ) Ste ufw and Erw arte retis uera |
40.2 36 |
33.4 57 |
| ufgr und abw eich end Anp er St rsät assu ng a eue ze |
-1.6 31 |
-61 7 |
| fgru nd v on S teue rsat zänd Anp assu nge n au erun gen |
758 | 8 |
| Min deru ng d ufgr und inna hütt er K St a Gew ussc ung en |
-1.5 16 |
0 |
| inde ufgr und uerf träg Steu ste reie n Er erm rung en a von en |
-1.3 14 |
-10 .257 |
| erlic her V erlu Steu stvo rtrag |
-90 | 982 |
| fwa ufgr sfäh Auf Steu nde rhöh und nich t ab iger dun erau ung en a zug wen gen |
2.46 4 |
2.20 4 |
| (–) / nd ( +) fü fwa rjah Steu trag Steu r Vo erer erau re |
-7.7 86 |
506 |
| (–) / nd ( +) a fwa ufgr und rieb sprü fung Steu trag Steu Bet erer erau von en |
-27 1 |
2.26 8 |
| Son stig es |
1.24 9 |
-80 2 |
| Ertra gste uern |
32.0 99 |
27.7 49 |
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Juni 2006 ist die Gesellschaft ermächtigt, bis zum 20. Dezember 2007 eigene Aktien der Gesellschaft bis zu insgesamt 10% des derzeitigen Grundkapitals für diese zu erwerben und zu verkaufen. Der Bestand der zu diesem Zweck erworbenen Aktien darf zusammen mit anderen Aktiender Gesellschaft, welche diese bereits erworben hat und noch besitzt, 10% des Grundkapitals der krones Aktiengesellschaft nicht übersteigen. Der niedrigste Gegenwert, zu dem jeweils eine eigene Aktie erworben werden darf, wird auf den Mittelwert der Einheitskurse für diese Aktie an der Frankfurter Wertpapierbörse während der letzten fünf Börsentage vor dem Beschluss des Vorstands über den jeweiligen Erwerb, abzüglich 10%, festgelegt, der höchste Gegenwert auf diesen Mittelwert zuzüglich 10%.
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Juni 2006 ist der Vorstand ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien der krones Aktiengesellschaft einzuziehen, die aufgrund vorstehender Ermächtigung erworben werden, ohne dass die Einziehung eines weiteren Hauptversammlungsbeschlusses bedarf. Die Ermächtigung kann ganz oder in Teilen ausgeübt werden.
10Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beträgt unverändert T€ 103.703. In der Kapitalrücklage sind keine anderen Zuzahlungen gem. § 272 Abs. 2Nr. 4 hgb enthalten.
11Gewinnrücklagen
Die gesetzliche Rücklage beträgt unverändert zum Vorjahr T€ 51.
Die anderen Gewinnrücklagen enthalten unter anderem die Verrechnung passiver Unterschiedsbeträge aus der Kapitalkonsolidierung der vor dem 1. Januar 2004 konsolidierten Tochtergesellschaften sowie die erfolgsneutralen Anpassungen im Rahmen der erstmaligen Anwendung von ifrs zum 1. Januar 2004.
Die unter den Gewinnrücklagen ausgewiesenen Währungsdifferenzen enthalten neben der erfolgsneutralen Währungsumrechnung von Abschlüssen ausländischer Tochtergesellschaften auch die Kursdifferenzen aus der Umrechnung des Eigenkapitals mit historischen Wechselkursen.
12Sonstige Rücklagen
Unter den sonstigen Rücklagen sind die Effekte aus der erfolgsneutralen Bewertung von Finanzinstrumenten nach Steuern ausgewiesen.
Die unter den sonstigen Rücklagen dargestellte Rücklage für Cashflow Hedges sowie die Rücklage für Marktbewertung von Wertpapieren entwickelten sich wie folgt:
13Anteile anderer Gesellschafter
Der Ausgleichsposten in der Konzernbilanz für Anteile anderer Gesellschafter enthält Kapital und Ergebnisanteile Dritter an der kosme s.r.l., Roverbella, Italien und der maintecGmbH, Collenberg/Main.
Eine detaillierte Übersicht zur Zusammensetzung bzw. der Veränderung der einzelnen Eigenkapitalkomponenten des krones konzerns im Geschäftsjahr 2006 sowie im Vorjahr ist in der Eigenkapitalentwicklung auf Seite 14 bis 15 dargestellt.
14Rückstellungen für Pensionen
Die Pensionsrückstellungen werden für Verpflichtungen aus Anwartschaften und aus laufenden Leistungen an berechtigte aktive und ehemalige Mitarbeiter der Gesellschaften des krones konzerns sowie deren Hinterbliebene gebildet. Je nach rechtlichen, wirtschaftlichen und steuerlichen Gegebenheiten des jeweiligen Landes bestehen unterschiedliche Formen der Alterssicherung, die in der Regel auf Beschäftigungsdauer und Höhe des Entgeltes der Mitarbeiter basieren.
Für die betriebliche Altersversorgung wird grundsätzlich zwischen beitrags- und leistungsorientierten Versorgungssystemen unterschieden.
Bei beitragsorientierten Versorgungsplänen (»Defined Contribution Plans«) geht das jeweilige Unternehmen über die Entrichtung von Beitragszahlungen an zweckgebundene Fonds keine weiteren Verpflichtungen ein. Beitragszahlungen sind als Personalaufwand im laufenden Jahr erfasst.
Bei leistungsorientierten Versorgungsplänen (»Defined Benefit Plans«) besteht die Verpflichtung des Unternehmens darin, die zugesagten Leistungen an aktive und frühere Mitarbeiter zu erfüllen, wobei zwischen rückstellungs- und fondsfinanzierten Versorgungssystemen unterschieden wird. Die Höhe der Pensionsverpflichtung (Anwartschaftsbarwert der Versorgungszusagen, sog. »Defined Benefit Obligation«) wurde nach versicherungsmathematischen Methoden berechnet. Hierbei sind neben den Annahmen zur Lebenserwartung folgende Prämissen in den versicherungsmathematischen Berechnungen berücksichtigt:
Der Gehaltstrend umfasst erwartete zukünftige Gehaltssteigerungen, die unter anderem in Abhängigkeit von der Inflation und der Dauer der Zugehörigkeit zum Unternehmen jährlich geschätzt werden. Da die abgeschlossenen Pensionszusagen bei den inländischen Tochtergesellschaften unabhängig von zukünftigen Gehaltssteigerungen sind, wurde für die Ermittlung der entsprechenden Pensionsrückstellung kein Gehaltstrend berücksichtigt.
Aus Erhöhungen oder Verminderungen entweder des Barwertes der leistungsorientierten Verpflichtungen oder des beizulegenden Zeitwerts des Fondsvermögens können versicherungsmathematische Gewinne und Verluste entstehen, deren Ursachen unter anderem Änderungen der Berechnungsparameter, Schätzungsänderungen bezüglich des Risikoverlaufs der Pensionsverpflichtungen und Abweichungen zwischen dem tatsächlichen und dem erwarteten Ertrag aus dem Fondsvermögen sein können. Der Nettowert der Pensionsrückstellungen stellt sich wie folgt dar:
Die Pensionsrückstellungen zum Stichtag entfallen mit T€ 67.398 (Vorjahr: T€ 61.434) zum überwiegenden Teil auf die krones ag.
| T€ | für Rück lage Cash flow Hedg es |
Rück lage für M arkt bewe rtung papie Wert re |
Sum me |
|---|---|---|---|
| d 01 Stan .01.2 005 |
5.22 9 |
6 | 5.23 5 |
| Erfo lgsn ale B gsän deru eutr rtun ewe ng |
-7.5 54 |
-7.5 54 |
|
| bnis abg hne Hed Erge ten aus erec ges |
62 | 62 | |
| Mit dem Eig enka pita l ver rech nete Ste osit ion uerp |
371 | 0 | 371 |
| Wäh sdiff rung eren z |
636 | 636 | |
| d 31. Stan 12.2 005 |
-1.2 56 |
6 | -1.2 50 |
| Erfo lgsn ale B deru eutr rtun gsän ewe ng |
2.23 8 |
-4 | 2.23 4 |
| Erge bnis abg hne ten Hed aus erec ges |
996 | 996 | |
| Mit dem Eig enka pita l ver rech osit ion nete Ste uerp |
-1.3 32 |
0 | -1.3 32 |
| Wäh sdiff rung eren z |
178 | 178 | |
| d 31. Stan 006 12.2 |
824 | 2 | 826 |
| in % | tsch land Deu |
Übr ige L |
änd er |
|
|---|---|---|---|---|
| 200 6 |
200 5 |
200 6 |
200 5 |
|
| Abz insu ngsf akto r |
4,30 | 4,15 | 4,50 -6,0 0 |
4,50 |
| Geh altst rend |
0,00 | 0,00 | 2,00 | 2,00 |
| end Rent entr |
2,00 | 2,00 | 0,00 | 0,00 |
T€
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| ert d er rü ckst ellu ngsf Barw inan ziert en V erso rgun gszu sage n |
86.6 45 |
83.4 06 |
| ert d er fo ndsf Barw inan ziert en V erso rgun gszu sage n |
26.6 01 |
27.7 03 |
| ert d n (B pflic htun ) Barw er V rutt erso rgun gszu sage over gen |
113 .246 |
111 .109 |
| Zeit t de s Pla mög wer nver ens |
-19 .137 |
-19 .810 |
| n (N en) ert d flich Barw er V etto tung erso rgun gszu sage verp |
94.1 09 |
91.2 99 |
| Sald o de ht in der Bila rfas r nic sten nz e |
||
| iche them hen lust atisc Gew inne /Ver vers rung sma e |
-23 .337 |
-26 .691 |
| Bila ert z nzw um 31.12 |
70.7 72 |
64.6 08 |
| T€ | Restl aufze it bis ei n Jah r |
Rest laufz eit über 1 bis 5 Jah re |
Rest laufz eit über 5 Jah re |
Gesa mt zum .2006 31.12 |
|---|---|---|---|---|
| Verb indl ichk eite übe ditin stitu r Kre ten n ge gen |
77 | 336 | 474 | 887 |
| Erha lten zah lung e An en |
190 .223 |
0 | 0 | 190 .223 |
| Verb indl ichk feru eite s Lie n au nge n |
||||
| und Leis tung en |
154 .201 |
399 | 0 | 154 .600 |
| Son stig e Fin erpf licht anzv ung en |
25.9 38 |
12.7 58 |
0 | 38.6 96 |
| rpfli chtu Son stig e Ve nge n |
199 .885 |
3.03 5 |
5.97 9 |
208 .899 |
| Ges amt |
570 .324 |
16.5 28 |
6.45 3 |
593 .305 |
15Steuerrückstellungen und sonstige Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen in Höhe von T€ 137.498 (Vorjahr: T€ 105.456) sind in einer Höhe von T€ 92.330 (Vorjahr: T€ 66.270) innerhalb eines Jahres fällig. Diese sonstigen Rückstellungen entfallen auf folgende Posten:
In den Rückstellungen aus dem Personalbereich sind im Wesentlichen langfristige Verpflichtungen für die Altersteilzeit (T€ 39.303) enthalten. Die sonstigen übrigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen Vorsorgen für Garantieverpflichtungen, für Drohverluste sowie für Prozessrisiken. Schätzungen beruhen auf den üblichen Erfahrungswerten. Die langfristigen Rückstellungen wurden mit Zinssätzen zwischen 4,0% und 5,5% abgezinst.
16Verpflichtungen
Bei den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten handelt es sich im Wesentlichen um einen langfristigen Kredit der zu üblichen Marktzinsen aufgenommen wurde. Daher entspricht der Marktwert dem Buchwert.
Die Zusammensetzung der Aufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 8.938 (Vorjahr: T€ 6.657) sowie die Überleitungen des Barwertes leistungsorientierter Verpflichtungen mit T€ 113.246 (Vorjahr: T€ 111.109) und der Vermögenswerte mit T€ 19.137 (Vorjahr: T€ 19.810) stellen sich wie folgt dar:
Die Aufwendungen für die Pensionsverpflichtungen werden unter den Personalaufwendungen ausgewiesen.
Die tatsächliche Rendite des Planvermögens beträgt T€ 817. Das Planvermögen besteht aus Wertpapieren. Im Jahr 2007 fallen voraussichtlich keine Einzahlungen in den Plan an. Die erwartete Rendite wurde auf Basis von zukünftigen Zinsentwicklungen des Fondverwalters eingeschätzt. Für beitragsorientierte Versorgungspläne wurden im Geschäftsjahr 2006 T€ 33.119 aufgewendet.
| T€ | .2006 01.01 |
Verb rauch Auflö sung |
ufüh / Z rung |
Wäh rung s- diffe renze n |
.2006 31.12 |
fällig inne r halb 1 Jah r |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Steu rpfli chtu erve nge n |
7.90 7 |
559 | 23.3 77 |
-17 | 30.7 08 |
30.7 08 |
| flich us d Verp tung en a em |
||||||
| lber eich Pers ona |
37.2 47 |
946 | 9.81 0 |
-7 | 46.1 04 |
1.39 8 |
| flich us d Verp tung en a em |
||||||
| Verw altu ngsb erei ch |
66 | 65 | 92 | -3 | 90 | 90 |
| stig e üb rige Rüc kste llun Son gen |
68.1 43 |
14.9 84 |
39.3 33 |
-1.1 88 |
91.3 04 |
90.8 42 |
| Ges amt |
113 .363 |
16.5 54 |
72.6 12 |
-1.2 15 |
168 .206 |
123 .038 |
32
| T€ | Restl aufze it bis ei n Jah r |
Rest laufz eit über 1 bis 5 Jah re |
Rest laufz eit über 5 Jah re |
Gesa mt zum 31.12 .2005 |
|---|---|---|---|---|
| Verb indl ichk übe ditin eite r Kre stitu ten n ge gen |
4.80 3 |
0 | 0 | 4.80 3 |
| Erha lten zah lung e An en |
156 .725 |
0 | 0 | 156 .725 |
| Verb indl ichk feru eite s Lie n au nge n |
||||
| und Leis tung en |
112 .160 |
367 | 0 | 112 .527 |
| stig e Fin erpf licht Son anzv ung en |
22.8 89 |
13.9 87 |
0 | 36.8 76 |
| rpfli chtu Son stig e Ve nge n |
184 .471 |
18.7 32 |
11.2 55 |
214 .458 |
| Ges amt |
481 .048 |
33.0 86 |
11.2 55 |
525 .389 |
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| ert d Barw er V Janu erso rgun gszu sage n zu m 1. ar |
.109 111 |
89.9 52 |
| fwa nd d de Dien stze itau er P erio |
4.06 1 |
3.28 2 |
| aufw and Zins |
4.46 0 |
4.12 9 |
| Sald o de ht in der Bila rfas r nic sten nz e |
||
| iche them atisc hen lust Ver vers rung sma e |
-2.6 41 |
85 17.1 |
| hlte sleis Ver tung geza sorg ung en |
-3.6 55 |
-3.4 71 |
| Wäh sdiff rung eren zen |
-88 | 32 |
| ert d ber Barw er V . De erso rgun gszu sage n zu m 31 zem |
113 .246 |
111 .109 |
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| Verm öge Janu n zu m 1. ar |
19.8 10 |
20.1 46 |
| arte ter E rtrag erw |
388 | 817 |
| ahlu n de beit geb Einz s Ar ers nge |
1.25 3 |
619 |
| hlte sleis Ver tung geza sorg ung en |
-2.1 85 |
-2.1 79 |
| Sald o de ht e rfas des r nic sten Gew inne Ver mög ens |
-86 | 405 |
| Wäh sdiff rung eren zen |
-43 | 2 |
| öge ber Verm . De n zu m 31 zem |
19.1 37 |
19.8 10 |
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| fwa nd d de Dien stze itau er P erio |
4.06 1 |
3.28 2 |
| Zins aufw and |
4.46 0 |
4.12 9 |
| dem Pla mög arte ter E rtrag erw nver aus en |
-38 8 |
-81 7 |
| iche them he V erlu Vers atisc ste / Gew inne rung sma |
797 | 63 |
| erfa chzu echn end tauf d sste er D iens tzei r na verr wan |
8 | 0 |
| Plan kürz ung en |
0 | 0 |
| Aufw end en f ür P ensi erpf licht ung onsv ung en |
8.93 8 |
6.65 7 |
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
31.1 2.20 04 |
|---|---|---|---|
| ert d er le erpf licht Barw istu rien tiert en V ngso ung |
113 .246 |
111 .109 |
89.9 52 |
| t de s Pla Zeit mög wer nver ens |
19.1 37 |
19.8 10 |
20.1 46 |
| erde ckun g de s Pla Unt mög nver ens |
-7.4 64 |
-7.8 93 |
-6.3 36 |
Unter den sonstigen Finanzverpflichtungen sind Verpflichtungen aus Wechselobligo ausgewiesen. Diese stellen nach ias 39 mögliche Verpflichtungen aus veräußerten Wechseln dar und werden in Höhe von T€ 31.253 (Vorjahr: T€ 31.919) als Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.
Die sonstigen Verpflichtungen bestehen neben den sonstigen übrigen Verpflichtungen (T€ 207.664; Vorjahr: T€ 206.081), aus passiver Rechnungsabgrenzung (T€ 1.235; Vorjahr: T€ 2.176).
Die sonstigen übrigen Verpflichtungen setzen sich wie folgt zusammen:
Die abgegrenzten Schulden in Höhe von T€ 148.742 (Vorjahr: T€ 136.929) stellen Verpflichtungen dar, die eine höhere Wahrscheinlichkeit bzgl. ihrer Höhe und Fälligkeit besitzen, als dies bei Rückstellungen der Fall ist. Sie beinhalten als wesentliche Positionen ausstehenden Lieferantenrechnungen, Verpflichtungen für Gleitzeitguthaben und Urlaubsrückständen sowie für Erfolgsbeteiligungen.
Die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing werden ohne Berücksichtigung des zukünftigen Zinsaufwandes unter den sonstigen Verbindlichkeiten ausgewiesen. Die Restlaufzeiten der einzelnen Leasingverträge liegen zwischen 2 und 6 Jahren. Die Verträge beinhalten zum Teil Verlängerungs- bzw. Kaufoptionen.
Der unter den sonstigen übrigen Verpflichtungen ausgewiesene Barwert der Mindestleasingzahlungen aus Finance Lease Verhältnissen setzt sich nach Fälligkeiten getrennt wie folgt zusammen:
17Haftungsverhältnisse
Für die zu Nominalwerten angesetzten Eventualverbindlichkeiten wurden keine Rückstellungen gebildet, weil das Risiko der Inanspruchnahme als wenig wahrscheinlich eingeschätzt wird.
Diese bestehen aus Bürgschafts- und Gewährleistungsrisiken in Höhe von T€ 10.908 (Vorjahr: T€ 13.459) bei denen es sich neben Anzahlungs- oder Restkaufspreisabsicherungen um Kreditsicherungsverträge handelt.
| T€ | Restl aufze it bis ei n Jah r |
Rest laufz eit über 1 bis 5 Jah re |
Rest laufz eit über 5 Jah re |
Gesa mt zum .2006 31.12 |
|---|---|---|---|---|
| Verb indl ichk eite s Ste uern n au |
7.69 0 |
7.69 0 |
||
| Verb indl ichk Rah eite n im men |
||||
| der sozi alen Sich erhe it |
3.46 0 |
3.46 0 |
||
| Verb indl ichk eite n au s |
||||
| Lohn d Ge halt rech sver - un nun g |
8.10 4 |
8.10 4 |
||
| Kred sche Deb itori itore n |
7.19 0 |
7.19 0 |
||
| slea Fina nzie sing rung |
1.08 7 |
1.71 0 |
5.97 9 |
8.77 6 |
| Abg nzte Sch ulde egre n |
148 .742 |
148 .742 |
||
| stig Son e |
22.3 77 |
1.32 5 |
23.7 02 |
|
| Ges amt |
198 .650 |
3.03 5 |
5.97 9 |
207 .664 |
| T€ | Restl aufze it bis ei n Jah r |
laufz eit Rest über 1 bis 5 Jah re |
laufz eit Rest über 5 Jah re |
Gesa mt zum 31.12 .2005 |
|---|---|---|---|---|
| Verb indl ichk eite s Ste n au uern |
7.36 3 |
7.36 3 |
||
| Verb indl ichk Rah eite n im men |
||||
| der sozi alen Sich erhe it |
13.0 40 |
13.0 40 |
||
| Verb indl ichk eite n au s |
||||
| Lohn d Ge halt rech - un sver nun g |
7.67 8 |
7.67 8 |
||
| Kred sche Deb itori itore n |
5.68 8 |
5.68 8 |
||
| Fina nzie slea sing rung |
1.02 6 |
2.16 2 |
11.2 55 |
43 14.4 |
| Abg Sch ulde nzte egre n |
136 .929 |
136 .929 |
||
| Son stig e |
4.93 6 |
16.0 04 |
20.9 40 |
|
| Ges amt |
176 .660 |
18.1 66 |
11.2 55 |
206 .081 |
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| künf dest leas ahlu tige Min ingz nge n |
||
| bis 1 Jah r |
1.80 2 |
1.76 4 |
| 1 bi ahre s 5 J von |
4.10 4 |
4.59 7 |
| übe hre r 5 Ja |
6.54 7 |
12.3 94 |
| 12.4 53 |
18.7 55 |
|
| in kü nftig inde stlea zah lung ntha lten l en M sing er Z insa ntei en e |
||
| bis 1 Jah r |
715 | 738 |
| 1 bi ahre s 5 J von |
2.39 4 |
2.43 5 |
| übe hre r 5 Ja |
568 | 1.13 9 |
| 3.67 7 |
4.31 2 |
|
| ert d er k ünft dest leas ahlu Barw igen Min ingz nge n |
||
| bis 1 Jah r |
1.08 7 |
1.02 6 |
| 1 bi ahre s 5 J von |
1.71 0 |
2.16 2 |
| übe hre r 5 Ja |
5.97 9 |
11.2 55 |
| 8.77 6 |
14.4 43 |
18Sonstige Verpflichtungen
Die sonstigen Verpflichtungen bestehen im Wesentlichen aus Operating Leasing und langfristigen Mietverhältnissen für Grundstücke und Gebäude, Fahrzeuge, Computer und Telekommunikationsgeräten.
Im Rahmen dieser Miet- und Leasingverträge wurden in 2006 Zahlungen in Höhe von T€ 11.106 (Vorjahr: T€ 8.720) geleistet.
Bei Operating Leasing-Verträgen werden die Leasing Gegenstände wirtschaftlich dem Leasinggeber zugeordnet, weil die Risiken und Chancen beim Leasinggeber liegen.
19Derivative Finanzinstrumente
Die derivativen Finanzinstrumente des krones konzerns mit einem beizulegenden Zeitwert von +T€ 1.992 (Vorjahr: –T€ 5.849) – hiervon kurzfristig: +T€ 1.991 (Vorjahr: –T€ 5.283) – decken im Wesentlichen die Währungskursrisiken des US-Dollar, des britischen Pfund sowie der Schweizer Franken und des Euro ab. Der beizulegende Zeitwert beinhaltet neben der Differenz zwischen dem von der jeweiligen Geschäftsbank erhaltenen Terminkurs und dem Kurs zum Bilanzstichtag angemessene Aufbzw. Abschläge für die erwartete Kursentwicklung bis zum Fälligkeitstermin. Die Finanzinstrumente setzen sich im Wesentlichen aus Devisenterminkontrakten in einem gesicherten Volumen von € 189,4 Mio. (Vorjahr: € 242,8 Mio.) – hiervon kurzfristig: € 189,3 Mio. (Vorjahr: € 239,1 Mio.) – zusammen. In diesem Volumen ist ein Nominalvolumen für kurzfristige Cashflow Hedges von 142,3 Mio. € enthalten und mit einem Fair Value von 142,7 Mio. € bewertet. Das Ausfallrisiko aus derivativen Finanzinstrumenten besteht maximal in der Höhe des Saldos der positiven Marktwerte bei Ausfall eines Vertragspartners.
Erläuterung der Gewinn- und Verlustrechnung
20Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse des krones konzerns in Höhe von T€ 1.910.814 (Vorjahr: T€ 1.694.984) stellen an Kunden berechnete Lieferungen und Leistungen abzüglich Erlösschmälerungen dar. In der Segmentberichterstattung werden die Umsatzerlöse aufgeteilt nach Geschäftsbereiche und nach geographischen Märkten detailliert dargestellt. Im Geschäftsjahr 2006 sind aus offenen und fertig gestellten Fertigungsaufträgen Erlöse in Höhe von T€ 217.281 entstanden. Aus offenen Projekten sind Kosten in Höhe von T€ 127.536 angefallen. Erhaltene Anzahlungen auf Fertigungsaufträge sind nicht vorhanden.
21Andere aktivierte Eigenleistungen
Die anderen aktivierten Eigenleistungen beinhalten aktivierte Entwicklungskosten und aktivierte Eigenleistungen des Sachanlagevermögens.
Bzgl. der nach ias 38 aktivierten Entwicklungskosten sei auf die Anmerkungen bei den immateriellen Vermögenswerten verwiesen.
22Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von T€ 54.665 (Vorjahr: T€ 58.159) bestehen neben den als periodenfremd zu bezeichnenden Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 9.699; Vorjahr: T€ 18.342) und aus der Auflösung von Wertberichtigungen (T€ 12.536; Vorjahr: T€ 9.756) im Wesentlichen aus Fremdwährungsgewinnen in Höhe von T€ 17.427 (Vorjahr: T€ 14.099). Dem standen im sonstigen betrieblichen Aufwand Zuführung zu Wertberichtigungen (T€ 15.807) und Kursverluste in Höhe von T€ 9.194 gegenüber. Aus offenen Projekten wurden keine Gewinne realisiert.
23Materialaufwand
Der Materialaufwand teilt sich in Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren in Höhe von T€ 847.389 (Vorjahr: T€ 720.718) und Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von T€ 155.917 (Vorjahr: T€ 106.354) auf.
24Personalaufwand
Innerhalb des krones konzerns waren im Jahresdurchschnitt 8.865 Mitarbeiter (Vorjahr: 8.777) inkl. Auszubildende beschäftigt.
Die Mitarbeiter im krones konzern setzen sich im Jahresdurchschnitt wie folgt zusammen:
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| künf dest leas ahlu tige Min ingz nge n |
||
| bis 1 Jah r |
6.58 4 |
3.71 7 |
| 1 bi ahre s 5 J von |
8.53 3 |
4.47 6 |
| 15.1 17 |
8.19 3 |
|
| künf tige Wa rtun gen |
||
| bis 1 Jah r |
4.24 0 |
4.43 0 |
| 1 bi ahre s 5 J von |
454 | 831 |
| übe hre r 5 Ja |
3 | 0 |
| 4.69 7 |
5.26 1 |
|
| Son stig es |
||
| bis 1 Jah r |
8 3.07 |
1.84 3 |
| 1 bi ahre s 5 J von |
661 | 29 |
| 3.73 9 |
1.87 2 |
| 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|
|---|---|---|
| Geh alts fäng emp er |
4.96 3 |
4.78 9 |
| Lohn fäng emp er |
3.90 2 |
3.98 8 |
| Ges amt |
8.86 5 |
8.77 7 |
25Sonstige betriebliche Aufwendungen
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind u. a. neben den periodenfremden Verlusten aus Anlagenabgang in Höhe von T€ 1.007 (Vorjahr: T€ 179), Zuführungen zu Wertberichtigungen auf Forderungen (T€ 15.807; Vorjahr: T€ 19.644) sowie sonstige Steuern in Höhe von T€ 3.367 (Vorjahr: T€ 1.872) enthalten.
26Finanzergebnis
Das Finanzergebnis in Höhe von T€ 1.635 (Vorjahr: T€ 970) setzt sich wie folgt zusammen:
27Ertragsteuern
Die Ertragsteuern betrugen im Geschäftsjahr 2006 T€ 32.099 (Vorjahr: T€ 27.749). Weitere Informationen sind unter der Position »Latente Steuern« dargestellt.
28Ergebnis je Aktie
Nach ias 33 »Earnings per Share« ergibt sich das unverwässerte Ergebnis je Aktie durch Division des Konzernergebnisses – ohne Ergebnisanteil anderer Gesellschafter – durch die durchschnittlich gewichtete Anzahl der im Umlauf befindlichen Stammaktien wie folgt:
Ein verwässertes Ergebnis je Aktie ergibt sich weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr.
Sonstige Erläuterungen
Prüfhonorar des Konzernprüfers
Für die Abschlussprüfung des krones konzerns sowie der Muttergesellschaft und der deutschen Tochtergesellschaften sind im Geschäftsjahr 2006 Aufwendungen in Höhe von T€ 393 (Vorjahr: T€ 325) angefallen, darin enthalten sind T€ 58 Steuerberatungsleistungen. Für die deutschen Tochtergesellschaften wurden für die Abschlussprüfung T€ 15 aufgewendet.
- Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Wesentliche Ereignisse nach dem Bilanzstichtag liegen nicht vor bzw. sind im Konzernlagebericht dargestellt.
- Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen Als nahe stehende Unternehmen oder Personen im Sinne des ias 24 »Angaben über Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen« kommen grundsätzlich die Mitglieder des Aufsichtsrats und des Vorstandes der krones ag sowie die der Unternehmen des krones konzernssellschaften in Betracht.
einschließlich nicht konsolidierter Tochterge-
Verkäufe und Erlöse zwischen den nahe stehenden Gesellschaften werden zu marktüblichen Preisen (»at arm's length«) getätigt. Aus Verkäufen an nahe stehende Unternehmen aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sind im Geschäftsjahr 2006 T€ 32.472 (Vorjahr: T€ 22.619) angefallen. Aus dem Liefer- und Leistungsverkehr sowie sonstigem Zahlungsverkehr resultiert ein aktivischer Saldo in Höhe von T€ 764 (Vorjahr: passivischer Saldo T€ 12.942).
| 200 6 |
200 5 |
|
|---|---|---|
| ter ( ) bnis h An teile dere sells chaf in T€ Kon r Ge zern erge nac n an |
77.3 11 |
63.2 46 |
| en ( k) hsch liche ahl d geb akti Stüc Durc nitt Anz n St er a usge ene amm |
10.5 31.0 24 |
10.5 31.0 24 |
| bnis ktie (in € ) Erge je A |
7,34 | 6,01 |
| T€ | 31.1 2.20 06 |
31.1 2.20 05 |
|---|---|---|
| Erträ nde ertp apie ren W ge a us a ren |
||
| und leih en d inan lage öge Aus es F ung zan verm ns |
20 | 17 |
| und ähn liche äge Son stig e Zin Ertr sen |
6.44 6 |
6.34 8 |
| nd ä hnli che Aufw end Zins en u ung en |
-5.9 52 |
-5.3 95 |
| Zins bnis erge |
514 | 970 |
| Erträ etei ligu us B ge a nge n |
1.12 5 |
0 |
| Abs chre ibun auf lage Fina gen nzan n |
-4 | 0 |
| geb Fina nis nzer |
1.63 5 |
970 |
Vergütung des Vorstands
Die Struktur des Vergütungssystems für den Vorstand wurde aufgrund der Vergütungsempfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex vom Aufsichtsrat ausführlich beraten und entschieden.
Diese Vergütungsempfehlungen für Vorstandsmitglieder von börsennotierten Aktiengesellschaften beinhalten nachstehende Vergütungsbestandteile:
- Fixe Bestandteile
- Variable Bestandteile, die jährlich wiederkehren und an dem geschäftlichen Erfolg orientiert sind und
- Variable Bestandteile mit langfristiger Anreizwirkung (Long-Term Incentive) mit Risikofaktor
Die Kriterien für die Angemessenheit der Vergütung bilden insbesondere die Aufgaben des jeweiligen Vorstandsmitglieds, dessen Verantwortung, seine persönliche Leistung und die Erfahrung sowie die wirtschaftliche Lage, der Erfolg und die Zukunftsaussichten des Unternehmens im Rahmen seines Vergleichsumfeldes.
- Für das Geschäftsjahr 2006 betrug die direkte fixe Vergütung der fünf aktiven Vorstandsmitglieder T€ 2.030 (Vorjahr: T€ 1.880). Dieses Fixum ist die vertraglich festgelegte Grundvergütung und wird monatlich in gleichen Beträgen als Gehalt ausgezahlt. Eine Überprüfung findet in der Regel im Rahmen der Verhandlung über die Vertragsverlängerung statt. Zusätzlich erhielten die Vorstandsmitglieder Nebenleistungen in Form von geldwerten Vorteilen aus Sachbezügen (Firmen-Pkw) in Höhe von T€ 78 (Vorjahr: T€ 78).
- Die variable Vergütung basiert auf der Erreichung von unternehmerischen Zielwerten. Die Bezugsgrößen sind Konzern-Jahresüberschuss (Schwerpunkt) und Konzernumsatz. Die Staffelung der Zielwerte wird durch den Aufsichtsrat jährlich neu bestimmt. Die variable Vergütung hat Risikocharakter, so dass es sich hierbei um eine nicht gesicherte Vergütung handelt. Die variable Vergütung betrug im Geschäftsjahr T€ 1.460 (Vorjahr: T€ 959).
-
Entsprechend den Empfehlungen des Corporate Governance-Kodex hat der Aufsichtsrat in seiner Sitzung am 17.03.2005 als Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung und Risikocharakter einen so genannten »Performance Incentive-Plan« (Long-term Incentive) verabschiedet. Demnach erhält jedes Vorstandsmitglied einen Performance Incentive, der frühestens nach mindestens zehnjähriger Tätigkeit als Vorstandsmitglied bei der krones ag zur Auszahlung kommt. Bei einer kürzeren Vertragslaufzeit als zehn Jahre verfällt der Anspruch.
-
Der Performance Incentive errechnet sich aus der fixen Jahresvergütung des jeweiligen Vorstandsmitglieds zum Zeitpunkt der Bestellung zum Vorstand und der jeweiligen Entwicklung des Unternehmenswertes vom Zeitpunkt des Eintritts bis zum Zeitpunkt der Fälligkeit der Vergütung.
- Als Berechnungsgrundlage für den Unternehmenswert werden ebit, ebitda und Konzernumsatz verwendet. Sofern der aktuelle Unternehmenswert unter denUnternehmenswert zum Zeitpunkt des Eintritts fällt, verfällt der Performance Incentive für das jeweilige Vorstandsmitglied.
- Die Performance Incentive-Rückstellung ist in Höhe von T€ 1.008 (Vorjahr: T€ 830) gebildet worden.
- Bei der krones ag bestehen und bestanden keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare, wertpapierorientierte Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Vorstandsmitglieder.
Die gem. Ziffer 4.2.4 des Deutschen CG-Kodex und gemäß §§ 285 S.1 Nr. 9a S. 5–9; 314 S.1 Nr. 6a S. 5–9 hgb geforderte individualisierte Offenlegung der Bezüge wird dagegen nicht umgesetzt. Nach Überzeugung der krones ag widerspräche eine derartige Offenlegung dem Schutz von Persönlichkeitsrechten.
Laut Beschluss der Hauptversammlung vom 21.06.2006 unterbleiben deshalb die detaillierten Angaben für jedes einzelne Vorstandsmitglied gem. § 286 Abs. 5 hgb bis zum Ablauf des 20. Juni 2011.
Die Angaben zur Struktur der Vergütung sind dagegen wesentlich für die Beurteilung, ob eine solchermaßen aufgeteilte Vergütung angemessen ist und ob von ihr eine Anreizwirkung für den Vorstand ausgeht.
Für aktive Vorstandsmitglieder wurden Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 5.594 (Vorjahr: T€ 4.746) gebildet.
An ehemalige Vorstandsmitglieder und deren Hinterbliebene wurden T€ 651 (Vorjahr: T€ 637) ausbezahlt und Pensionsrückstellungen in Höhe von T€ 669 (Vorjahr: T€ 541) gebildet.
Vergütung des Aufsichtsrats
Die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats ist in der Satzung geregelt und wird durch die Hauptversammlung bestimmt. Für das Geschäftsjahr 2006 gilt die zuletzt in der Hauptversammlung vom 21. Juni 2006 geänderte Satzung.
Die Aufsichtsratsvergütung besteht aus zwei Komponenten, nämlich einer jährlich festen Vergütung in Höhe von 10.000 € sowie einer vom Konzern-Jahresüberschuss abhängigen variablen Vergütung. Die feste Vergütung beträgt für den Vorsitzenden das Doppelte und für den stellvertretenden Vorsitzenden das Eineinhalbfache. Die variable Vergütung beträgt für jeden über den Betrag von € 3,00 hinausgehenden vollen Konzern-Jahresüberschuss je Aktie einen Betrag von jeweils 2.000 € pro vollem Euro.
Für das Geschäftsjahr 2006 errechnet sich ein Jahresüberschuss von € 7,34 je Aktie. Auf dieser Berechnungsgrundlage beträgt die variable Vergütung für jedes Aufsichtsratsmitglied 8.000 €.
Die Gesamtbezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats betrugen somit T€ 231 (Vorjahr: T€ 135) inklusive T€ 96 (Vorjahr: T€ 0) variabler Bezüge.
Ferner erhalten die Aufsichtsratsmitglieder einen pauschalen Auslagenersatz von 600 € pro Sitzung, sofern sie keine höheren Auslagen nachweisen.
Aufsichtsratsmitglieder, die dem Aufsichtsrat nur während eines Teils des Geschäftsjahres angehört haben, erhalten eine zeitanteilige Vergütung.
Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme und ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme der Gesellschaft. Somit bestehen auch keine Aktienoptionsprogramme oder vergleichbare Vergütungskomponenten mit langfristiger Anreizwirkung für Aufsichtsratsmitglieder.
Corporate Governance
Die Erklärung des Vorstands und Aufsichtsrats gem. § 161 AktG zum Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 12. Juni 2006 ist auf der Webseite der krones agden Aktionären zugänglich. Dort sind auch die Abweichungen aufgeführt.
Nicht vorzeitig angewandte Standards / Interpretationen
Das iasb hat nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards herausgegeben, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist und die von der krones agauch nicht vorzeitig angewandt wurden:
- ifrs 7 »Finanzinstrumente: Angaben«
- Änderung des ias 1 »Darstellung des Abschlusses« Angaben zum Kapital
Aus diesen neuen Standards und Interpretationen, werden sich für den Konzernabschluss der krones ag in der Periode ihrer erstmaligen Anwendung voraussichtlich keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Die folgenden Standards und Interpretationen, deren Anwendung noch nicht verpflichtend ist, sind auf den Konzernabschluss der krones ag nicht anwendbar:
- ifric 7 » Anwendung des Restatement-Ansatzes nach ias 29 Rechnungslegung in Hochinflationsländern«
- ifric 8»Anwendungsbereich von ifrs 2«
- ifric 9 »Überprüfung der Klassifizierung als eingebettetes Derivat«
- ifric 10 »Zur Vorgehensweise bei Wertberichtigungen in Zwischenberichten«
| Nam | d Sit z de sells chaf r Ge t e un |
|
|---|---|---|
| Höh e de eilig r Bet ung |
||
| der ag i n % kro nes |
||
| sped blin Sped ition s-Gm bH, blin Neu trau Neu trau neu ger g |
100 ,00 |
|
| tion ale C ions ellsc haft mbH ubli Int erat -Ges , Ne utra kic k ron es erna oop ng |
100 ,00 |
|
| ebra ucht chin mbH ubli ac G en G , Ne utra ecom mas ng |
100 ,00 |
|
| bH, Coll enb Se rvice Gm erg/ Mai mai ntec n |
51,0 0 |
|
| Lou vain -la-N , Bel gien s.a. kro nes n.v., euve |
100 ,00 |
|
| rdic ApS lte, D äne k No , Ho kro nes mar |
100 ,00 |
|
| Holt äne k a/s, e, D san der han sen mar |
100 ,00 |
|
| rank reich .l., Ly on, F kro nes s.a.r |
100 ,00 |
|
| Bolt roßb on, G ritan nien kro nes uk l td., |
100 ,00 |
|
| Staf ford shir roßb , Bu rton on T rent e, G ritan nien kosm e uk ltd. |
100 ,00 |
|
| (vr) ., Ga rda , Ita lien kro nes s.r.l |
100 ,00 |
|
| derl and koop , Nie derl and Ne , Bos kro nes b.v. e |
100 ,00 |
|
| en, Ö asch fabr ik g reich M inen ., Wi ster kro nes es.m .b.h |
100 ,00 |
|
| au, Ö sells chaf llen reich Ge t mb h, So ster kosm e |
100 ,00 |
|
| ólka hau , Pol Sp o., W kro nes z.o. arsc en |
100 ,00 |
|
| Po rtug al Eq uipa tos Indu stria is Ld a., B , Por tuga l kro nes men arca rena |
100 ,00 |
|
| oska ssisc he F öde ratio .o., M u, Ru kro nes o.o n |
100 ,00 |
|
| ia Pr od. s kare umä nien Ro , Bu st, R kro nes .r.l. man |
100 ,00 |
|
| wil, Sch Butt wei kro nes ag, z |
100 ,00 |
|
| Ibe celo rica, , Bar na, S ien kro nes s. a. pan |
100 ,00 |
|
| chec hisc he R blik ., Pra g, Ts kro nes s.r.o epu |
100 ,00 |
|
| .l., R bella , Ita lien kosm e s.r over |
70,0 0 |
|
| rlati Aire tinie Su Bue s, Ar kro nes na s . a., nos gen n |
100 ,00 |
|
| ão P aulo silie a., S , Bra kro nes do b razi l ltd n |
100 ,00 |
|
| lo, B rasil , São Pau ien kro nes s. a. |
100 ,00 |
|
| achi (Tai ) Co . Ltd Chin M ., Tai kro nes nery cang cang , vr a |
100 ,00 |
|
| (Tai ) Co Tra ding . Ltd ., Tai Chin kro nes cang cang , vr a |
100 ,00 |
|
| (B g) M eijin achi Ltd. , Bei jing Chin Co. kro nes nery , vr a |
100 ,00 |
|
| d., H kong Chin As ia Lt kro nes , vr ong a |
100 ,00 |
|
| Ind d., B alor dien ia Pv t. Lt e, In kro nes ang |
100 ,00 |
|
| td., T okio Ja Co. L , Jap kro nes pan an |
100 ,00 |
|
| M achi Co. Ltd. , Bra mpt on, O ntar io, K da kro nes nery ana |
100 ,00 |
|
| dina Ltd tá, K olum bien An a., B kro nes ogo |
100 ,00 |
|
| Ltd., ul, K Ko Seo kro nes rea orea |
100 ,00 |
|
| . a. d xiko d. f. xiko M ., Me , Me kro nes ex s e c. v |
100 ,00 |
|
| uthe frica (Pro p.) L td., J oha sbu üda frika So rn A rg, S kro nes nne |
100 ,00 |
|
| nkli Inc. , Fra n, W isco nsin kro nes, , usa |
100 ,00 |
|
| uina rias de V zuel ., Ca ela Maq s, Ve kro nes ene a s. a raca nezu |
100 ,00 |
|
| (T ) Co hail and . Ltd ngko k, Th aila nd ., Ba kro nes |
51,0 0 |
|
| sult and Ltd. gko k, Th aila nd Beve Con ing Eng inee ring . Co. , Ban rage |
49,0 0 |
|
Anteilsbesitz
Nachdem die Voraussetzungen für die Anwendung des Mitbestimmungsgesetzes 1976 seit 1987 erfüllt waren, erfolgte eine Erweiterung des Aufsichtsrats von sechs auf zwölf Mitglieder. Gemäß § 8 Abs. 1 der Satzung werden sechs Mitglieder von den Aktionären nach dem Aktiengesetz (§§ 96 Abs. 1, 101 AktG) gewählt. Sechs Mitglieder sind nach § 1 Abs. 1, § 7 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 MitbestG von den Arbeitnehmern zu wählen.
Aufsichtsrat und Vorstand
Dr. Lorenz M. RaithVorsitzender* leistritz agmoll agprüftechnik agheitec ag
Paul Jogsch** stv. Vorsitzender
Ernst BaumannMitglied des Vorstands der bmw ag
Rudolf EdererRechtsanwalt(bis 21.06.06)
Herbert Gerstner**Betriebsrat
Dr. Klaus Heimann**
Leiter des Funktionsbereichs (FB) Jugend-, Bildungs- und Qualifizierungspolitik der ig metall *man ag
Dr. Jochen KleinVorsitzender des Beirats der döhler holding gmbh* döhler gruppekarlsberg brauerei gmbhhoyer-gruppe(seit 21.06.06)
Prof. Dr. Ing. Erich Kohnhäuser *max aicher stahl ag
Norman Kronsederkronseder family office bayerische futtersaatbau gmbh
*
Walter Meyer** Direktor der wirtschafts-akademie-winzerRegensburg *delphi deutschland gmbh
Dr. Alexander NerzRechtsanwalt
Anton Schindlbeck**
Vertriebsleiter lcsWerner Schrödl**Gesamtbetriebsrats-
vorsitzender
- Volker KronsederVorsitzenderPersonalmanagement und Soziales*krones inc., usa
- Hans-Jürgen Thaus stv. VorsitzenderFinanzen, Controlling, Informations- und Prozessmanagement * wilden agkrones inc., usa
- Rainulf Diepold Marketing und Vertrieb
- Werner FrischholzMaterialwirtschaftund Produktion
-
Christoph Klenk Forschung und Entwicklung, Konstruktion und Sparten *winkler & dünnebier ag
-
* Weitere Aufsichtsratsmandate gemäß § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG
- ** Von der Belegschaft gewählt
Außerdem sind die Konzerngesellschaften dem Verantwortungsbereich von jeweils zwei Vorstandsmitgliedern zugeordnet.
Aufsichtsrat Vorstand
Nach Einstellung von € 25.000.000 in die anderen Gewinnrücklagen verbleibt ein Bilanzgewinn von € 46.969.800,67.
Wir schlagen der ordentlichen Hauptversammlung am 20. Juni 2007 vor, von diesem Betrag folgende Verwendung zu beschließen:
Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns € Dividende € 1 ,60 für 10.531.024 Stammstückaktien 16.849.638,40 Einstellung in andere Gewinnrücklagen 30.000.000,00 Vortrag auf neue Rechnung 120.162,27
Neutraubling, im März 2007 krones ag
Der Vorstand:
Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns der krones ag
Volker Kronseder(Vorsitzender)
Hans-Jürgen Thaus Rainulf Diepold
(stv. Vorsitzender)
Werner Frischholz
Christoph Klenk
| 16.849.638,40 |
|---|
| 30.000.000,00 |
| 120.162.27 |
Wir haben den von der krones aktiengesellschaft, Neutraubling, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang – sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2006 bis 31. Dezember 2006 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den ifrs, wie sie in der eu anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1hgb anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 hgb unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (idw) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers
Nach unserer Beurteilung auf Grund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den ifrs, wie sie in der eu anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1hgb anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Regensburg, den 30. März 2007
Bayerische Treuhandgesellschaft Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft
Rupprecht Medick
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer
Produktsparten und Segmente des krones konzerns
Maschinen und Anlagen zur Produktabfüllung und -ausstattung
Systemtechnik EtikettiertechnikInspektionstechnik FülltechnikReinigungstechnik KunststofftechnikPack- u. PalettiertechnikTransporttechnik
Maschinen und Anlagen zur Getränkeproduktion/ Prozesstechnik
Sudhaus- u. FiltrationstechnikInformationstechnologie Intralogistik Produktbehandlungstechnik
Maschinen und Anlagen für den unterenLeistungsbereich (kosme)
EtikettiertechnikFülltechnikKunststofftechnikPack- u. PalettiertechnikTransporttechnik
Impressum
| be He ra r us ge |
kr on es ag |
|---|---|
| hm ald ße Bö st er w ra 5 |
|
| ub lin 3 N tra 93 07 eu g |
|
| ltu Ge sta ng |
Bü ler B ro en se |
| Te xt |
el lm d In sto rP , P et H re er ve ss un |
| Fo to s |
sb Uw e M r, T N eie oo ur ge om eu m r, |
| rd Ge G rim m , k ro ne s a g |
|
| Dr k uc |
M ed ia ha B ier in g G bH us m |
| Lit ho |
ed ia ha ier in g G bH M B us m |
| pie Pa r |
Ph niX io ot In te oe m n, ve rco |
| fla Au ge |
d ch he in ts S 3.0 00 er pr eu ac |
| lis ch he in S 2.0 00 e ng er pr ac |
Finanzkalender
| 26 il 2 . A pr 00 7 |
isc he nb ich är Zw t z . M er um 31 z |
|---|---|
| hä fts be ht 06 Ge ric 20 sc |
|
| lan ek fe Bi zp re ss on re nz |
|
| . Ju ni 20 20 07 |
lu H pt au ve rsa m m ng |
| Au st gu 20 07 |
Zw isc he nb ich t z . Ju ni er um 30 |
| be No ve m r 2 00 7 |
isc he nb ich be Zw t z . S te er um 30 ep m r |
Die genauen Termine sind unserer Web-Site zu entnehmen.
Kontakt
krones agInvestor RelationsTelefax + 49 94 01 70 37 86 E-Mail [email protected] www.krones.comBöhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland
Hermann Graf CastellTelefon +49 94 01 70 32 58
Olaf ScholzTelefon +49 94 01 70 11 69
Der Geschäftsbericht liegt auch in englischer Sprache vor und wird auf Anfrage gerne zugesandt. Sie finden ihn außerdem auf unserer Web-Site unter der Rubrik Investor Relations.
krones agInvestor RelationsTelefax + 49 94 01 70 37 86 E-Mail [email protected] www.krones.comBöhmerwaldstraße 5 93073 Neutraubling Deutschland
Hermann Graf CastellTelefon +49 94 01 70 32 58
Olaf ScholzTelefon +49 94 01 70 11 69