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KPS AG Management Reports 2012

May 31, 2012

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Management Reports

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KPS-Konzern Halbjahresbericht 2011/2012

Impressum

Herausgeber: KPS AG, Unterföhring

Umsetzung und Layout: bw media, München

KPS-Konzern Verkürzter Lagebericht

für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012

A) Wirtschaftsbericht des KPS-Konzerns

Im Lagebericht wird die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des KPS-Konzerns (im folgenden KPS genannt) dargestellt. Der Berichtszeitraum umfasst die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2011/2012, beginnend vom 01. Oktober 2011 bis 31. März 2012.

1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen

Lage der Weltkonjunktur

Ein kräftiger Aufschwung der Weltwirtschaft im laufenden Kalenderjahr ist nach Einschätzung der Institute* trotz aktuell aufwärts gerichteter Vertrauensindikatoren nicht zu erwarten, da eine Reihe von Belastungsfaktoren weiterhin bestehen. So wird die Finanzpolitik in wichtigen fortgeschrittenen Volkswirtschaften, insbesondere in einigen Ländern des Euroraums, dämpfend wirken. Zudem sind die privaten Haushalte und Unternehmen in vielen Volkswirtschaften nach wie vor bemüht, ihre Schulden zu verringern. Allerdings dürften die retardierenden Effekte des privaten Schuldenabbaus im Jahr 2012 allmählich an Stärke verlieren, und zwar vor allem dort, wo sich die Lage am Arbeitsmarkt und daher die Einkommensperspektiven sichtbar aufhellen wie in den USA. Unter diesen Voraussetzungen wird das Bruttoinlandsprodukt in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften nur verhalten expandieren. Im Jahr 2012 dürfte es lediglich um 1,3 % zunehmen, im Jahr 2013 dürfte sich das Wirtschaftswachstum auf 1,8 % beschleunigen.

Die wirtschaftliche Aktivität in den Schwellenländern dürfte im Prognosezeitraum weiterhin durch die schwache Expansion in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften gehemmt werden. Erst nach und nach werden sich die binnenwirtschaftlichen Auftriebskräfte wieder verstärken. Das Bruttoinlandsprodukt dürfte in den Jahren 2012 und 2013 langsamer zunehmen als in den beiden Jahren zuvor. Der Zuwachs der Weltproduktion insgesamt dürfte sich im Jahr 2012 auf 2,5 % abschwächen, im kommenden Jahr dürfte er mit 3,0 % wieder ähnlich hoch sein wie im vergangenen Jahr. Der Welthandel wird sich im Verlauf des Prognosezeitraums allmählich beleben. Für den Jahresdurchschnitt ergibt sich für 2012 ein Anstieg von 4,4 %. Für 2013 erscheint ein Zuwachs von 6,6 % wahrscheinlich.

Konjunkturlage in Deutschland

Die Konjunktur in Deutschland nimmt im Frühjahr 2012 nach einer mehrmonatigen Schwächephase wieder Fahrt auf. Im zurückliegenden Winterhalbjahr ist die gesamtwirtschaftliche Produktion unter dem Eindruck der Zuspitzung der Schuldenund Vertrauenskrise im Euroraum und einer zyklischen Schwäche der Weltkonjunktur praktisch nicht gestiegen. Mittlerweile hat sich allerdings das weltwirtschaftliche Umfeld aufgehellt, und die Maßnahmen, die zur Milderung der Turbulenzen im Euroraum ergriffen wurden, haben dazu beigetragen, die Lage an den Finanzmärkten zu stabilisieren und die wirtschaftliche Unsicherheit zu verringern.

Dies ist unter anderem an den Stimmungsindikatoren ablesbar. So sind die Geschäftserwartungen der deutschen Unternehmen seit Dezember vergangenen Jahres aufwärts gerichtet. Das Konsumklima hat sich ebenfalls wieder verbessert. Allerdings zeigen die jüngsten Anstiege der Risikoaufschläge für spanische und italienische Staatsanleihen, dass die Schulden- und Vertrauenskrise weiter schwelt. Für das Jahr 2012 erwarten die Institute*, dass die konjunkturellen Auftriebskräfte in Deutschland die Oberhand gewinnen. Zwar bleibt die Konjunktur im übrigen Euroraum sehr schwach, doch wird das Zinsniveau durch die am gesamten Euroraum ausgerichtete Zinspolitik der EZB sowie durch die Attraktivität Deutschlands als »sicherer Hafen« gedrückt, was die Investitionen beflügelt. Zudem ist die preisliche Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen, vor allem wegen der niedrigen Bewertung des Euro an den Devisenmärkten, derzeit höher als zu irgendeinem Zeitpunkt der vergangenen 30 Jahre. Der Export ist deshalb trotz der Rezession im wichtigsten Absatzgebiet deutscher Hersteller, dem Euroraum, und des sich nur langsam verbessernden weltwirtschaftlichen Umfelds aufwärts gerichtet.

Schließlich ist der Arbeitsmarkt, auch wegen der zurückliegenden Arbeitsmarktreformen, in sehr guter Verfassung. Der weitere Rückgang der strukturellen Arbeitslosenquote stimuliert Einkommen, Einkommenserwartungen und privaten Konsum. Vor diesem Hintergrund wird der Produktionsanstieg ab dem Frühjahr deutlich an Schwung gewinnen. Die gesamtwirtschaftliche Kapazitätsauslastung dürfte im gesamten Prognosezeitraum merklich zunehmen. Die maßgeblichen Impulse werden wie in den vergan-

* Institut für Weltwirtschaft Kiel, ifo Institut

genen Jahren von der Binnennachfrage kommen, vor allem von den Investitionen und den privaten Konsumausgaben.

Alles in allem wird das reale Bruttoinlandsprodukt im Jahr 2012 voraussichtlich um 0,9 % zulegen. Im Jahr 2013 dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 2,0 % zunehmen. Die Arbeitslosenquote dürfte in beiden Jahren um rund einen halben Prozentpunkt abnehmen und wird gegen Ende des Jahres bei voraussichtlich 6 % liegen.

2. Geschäftsverlauf und Entwicklung

KPS zählt zu den führenden Gesellschaften für Business Transformation und Prozessoptimierung in Europa. Mit einem Umsatzvolumen von über 50 Mio. Euro nimmt KPS in Deutschland und einigen europäischen Ländern eine herausragende Marktposition ein.

Mit unserer völlig neuen Dimension der Projektumsetzung konnten wir, wie bereits im Geschäftsjahr 2010/2011, unsere Expansion in die europäischen Zielmärkte auch im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 weiter erfolgreich vorantreiben.

KPS steht für innovative Methodik und hohe Umsetzungskompetenz. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode profitieren unsere Kunden von einer bisher nicht gekannten Effizienz und Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung werden soweit wie möglich parallelisiert, die Projektlaufzeiten dabei deutlich reduziert.

Das Erreichen beziehungsweise der Ausbau einer führenden Marktposition in unseren Fokusbranchen, dem Handel und der Konsumgüterindustrie, ist ein fundamentales Unternehmensziel der KPS. Im abgelaufen ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 konnte die Marktführerschaft gefestigt und weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus ist es KPS gelungen, die neuen Branchensegmente Financial Services und Communication Solutions erfolgreich im Markt zu etablieren.

Auf weiterhin stabil hohem Niveau konnten sich die Geschäftsfelder KPS Solution für Dienstleistungen und KPS Services für Industrielösungen im Berichtszeitraum positionieren.

Unternehmen aus dem In- und Ausland schätzen die exzellente Qualität der KPS und setzen hohes Vertrauen in unsere Umsetzungskompetenz. Damit verfügt KPS über eine ausgezeichnete und solide Kundenbasis. Auftragsbestand wie Auftragseingang konnten im Berichtszeitraum kontinuierlich gefestigt werden und rangieren mit einer Reichweite von 15 Monaten weit über dem Branchendurchschnitt. Vor allem im Branchensegment Handel und Konsumgüter vertrauen namhafte Unternehmen ihre Projektumsetzungen der KPS an.

3. Umsatz und Ergebnis

Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode hat KPS eine neue Dimension der Projektumsetzung geschaffen. Mit dieser Methodik will KPS führend in den definierten Zielmärkten vertreten sein. Durch diese exzellente Positionierung bietet sich die herausragende Chance für ein stabiles und dauerhaftes Wachstum der KPS.

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 konnte KPS den Nettoumsatz gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres erfreulich steigern. Bei einem Umsatz in Höhe von 29,6 Mio. (i.V. 26,5 Mio.) Euro konnte ein deutlicher Performancegewinn verzeichnet werden.

Neben dem Nettoumsatz konnte auch das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Der EBIT erhöhte sich im Vergleichszeitraum auf 3,6 Mio. (i.V. 3,2 Mio.) Euro.

Die Ergebnisse des ersten Halbjahres haben somit unsere Erwartungen vollumfänglich erfüllt. Mit dieser erfreulichen Entwicklung konnte wiederum die strategische Ausrichtung des Unternehmens erfolgreich bestätigt werden.

b) Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Mit einer auf 29,6 Mio. (i.V. 26,5 Mio.) Euro gesteigerten Betriebsleistung konnte auch das Betriebsergebnis gegenüber dem Vorjahr verbessert werden. Der EBIT erhöhte sich im Vergleichszeitraum auf 3,6 Mio. (i.V. 3,2 Mio.) Euro. Damit konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012 eine stabile EBIT-Marge von 12,2 % (i.V. 12,3 %) erwirtschaftet werden.

Bei einem EBITDA von 3,7 Mio. (i.V. 3,3 Mio.) Euro konnte eine EBITDA-Marge von 12,5 % erwirtschaftet werden.

2. Finanzlage

Die KPS verfügt zum 31. März 2012 über Zahlungsmittel in Höhe von 49 TEuro. Dem gegenüber stehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 6,4 Mio. Euro.

3. Vermögenslage

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem 30. September 2011 von 8,9 Mio. Euro um 2,7 Mio. Euro auf 11,6 Mio. Euro erhöht.

Zum Stichtag 31. März 2012 beläuft sich die Bilanzsumme auf 28,3 Mio. (i.V. 22,4 Mio.) Euro. Die Eigenkapitalquote beträgt 22,9 % (i.V. 24,3 %) und hat sich damit nur geringfügig gegenüber dem Vergleichszeitraum verändert.

C) Prognosebericht

Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im prognostizierten Rahmen bewegen und es nicht zu konjunkturellen Destabilisierungen kommt, geht KPS im Geschäftsjahr 2011/2012 weiterhin von einer Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses aus. Auch für die Jahre danach rechnen wir mit einem kontinuierlichen und stabilen Wachstum. Neben der Steigerung des Umsatzes wollen wir uns dabei auf die Verbesserung der Ergebnismargen konzentrieren.

Unsere Einschätzung für das laufende Geschäftsjahr 2011/2012 resultiert neben der positiven Entwicklung des vergangenen Berichtszeitraums vor allem aus der ausgezeichneten Positionierung der KPS im Markt, dem Technologievorsprung unserer innovativen Projektmethodik sowie dem Entwicklungsvorsprung unserer Produkte.

Aufsichtsrat und Vorstand der KPS AG wollen an der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens festhalten und die bestehende strategische Ausrichtung weiterhin konsequent verfolgen. Zentrales Thema dabei ist die Positionierung der KPS als Marktführer für Business Transformation und Prozessoptimierung. Wir wollen diese Position sowohl in Deutschland als auch in Europa festigen und weiter auszubauen. Damit einhergehend ist auch eine Erweiterung der Unternehmensaktivitäten auf andere Zielbranchen im Fokus.

Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2011/2012 geht der Vorstand von einem stabilen Wachstum aus, wobei wir den Schwerpunkt auf die nachhaltige Verbesserung der Ergebnismarge legen. Wir sind erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2011/2012 gestartet. Im ersten Halbjahr haben sich Umsatz und Auftragseingang zufriedenstellend entwickelt.

Vor diesem Hintergrund bestätigen wir unsere Prognosen für ein profitables Wachstum der KPS im laufenden Geschäftsjahr.

Unsere Prognose resultiert aus heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die weiteren wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Sollte es bei den wirtschaftlichen Entwicklungen und Rahmendaten zu größeren, aus heutiger Sicht nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen, besteht trotz allem ein latentes Risiko, dass die prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele nicht erreicht werden können.

D) Chancen- und Risikobericht

Im Rahmen einer zurückliegenden Kundeninsolvenz werden im zweiten Halbjahr Rückstellungen gemäß dem Prozessrisiko gebildet.

Zwischenzeitlich wurde das Produktportfolio der KPS um die Softwareprodukte SystemScan und BPM-Bridge erweitert. Der Erwerb dieser beiden Softwarepakete erfolgte im Rahmen eines Asset Deals.

Ansonsten haben sich zu den im letzten Konzernlagebericht beschriebenen Chancen und Risiken keine wesentlichen Veränderungen ergeben.

Unterföhring, 31. Mai 2012

Dietmar Müller Mario Uhl Vorstand Vorstand

KPS AG, Unterföhring Konzernbilanz zum 31. März 2012

A k t i v a

in TEuro 31.03.2012 30.09.2011
A. Anlag evermögen
I. Immaterielle Vermögenswerte
Software 3.484 631
Geschäfts- oder Firmenwert 9.294 9.294
12.778 9.925
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 240 186
13.018 10.110
B. Umlau fvermögen
I. Forderungen und sonstige Vermögenswerte
1. Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen 214 214
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 11.631 8.897
3. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 512 25
4. Sonstige Vermögenswerte 421 165
12.779 9.301
II. Guthaben bei Kreditinstituten 49 457
12.828 9.758
C. Aktive Latente Steuern 2.499 2.499
Summe Aktiva 28.345 22.367

P a s s i v a

A.
Eigenkap
ital
I.
Gezeichnetes Kapital
32.441 32.463
II.
Kapitalrücklage
-18.891 -18.889
III.
Gewinnrücklagen
-7.149 -7.258
IV.
Bilanzverlust
56 56
6.457 6.371
B.
Rückstellu
ngen
1.
Steuerrückstellungen
2.709 3.211
2.
Sonstige Rückstellungen
3.299 3.367
6.008 6.578
C.
Verbindlichkeiten
1.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
6.402 1.705
2.
Erhaltene Anzahlungen
234 196
3.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
6.378 5.697
4.
Sonstige Verbindlichkeiten
2.826 1.780
15.840 9.378
D.
Passive latente Steuern
40 40
Summe Passiva 28.345 22.367

KPS Konzernabschluss nach IFRS Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 31. März 2012

in TEuro 2011/2012 2010/2011
1. Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen 29.477 26.390
Erlösschmälerungen 87 -281
Umsatzerlöse nach Erlösschmälerungen 29.564 26.109
2. Sonstige betriebliche Erträge 117 380
3. Betriebsleistung 29.681 26.489
4. Materialaufwand -13.198 -13.167
a) Aufwendungen für bezogene Waren -195 -442
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.002 -12.725
5. Personalaufwand -9.116 -7.493
a) Löhne und Gehälter -8.339 -6.954
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -777 -538
6. Abschreibungen -137 -68
-
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
-137 -68
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.675 -2.542
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 2 4
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -192 -170
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.365 3.053
11. Außerordentliches Ergebnis -1 0
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -329 -289
13. Sonstige Steuern -7 -7
14. Konzernperiodenüberschuss 3.028 2.757
-
davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter
0 0
-
davon Ergebnisanteil der Aktionäre der KPS AG
3.028 2.757
Anzahl der Aktien in tausend Stück – verwässert/unverwässert,
durchnittlich gewichtet
32.554 32.743
Ergebnis je Aktie in Euro – verwässert/unverwässert 0,09 0,08

11

KPS Konzernabschluss nach IFRS Gesamtergebnis für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 31. März 2012

Gesamtergebnis

in TEuro 2011/2012 2010/2011
Ergebnis nach Ertragsteuern 3.028 2.757
Erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Aufwendungen und Erträge 0 0
Gesamtergebnis 3.028 2.757
- davon Gesamtergebnis anderer Gesellschafter 0 0
- davon Gesamtergebnis der Aktionäre der KPS AG 3.028 2.757

Kennzahlen zur Gewinn- und Verlustrechnung

in Mio. Euro
EBITD
A
3,69
EBITD
A-M
arge
12,50 %
EBIT 3,56
EBIT
-M
arge
12,20 %

KPS AG, Unterföhring Konsolidierte Kapitalflussrechnung nach IFRS für die Zeit vom 1. Oktober 2011 bis 31. März 2012

in TEuro 31.03.2012 31.03.2011
A. Laufende Geschäftstätigkeit
Ergebnis vor Steuern und Zinsen 3.555 3.212
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 137 68
Veränderung der Forderungen und sonstiger Aktiva 172 -2.324
Veränderung der lang- und kurzfristigen Rückstellungen 629 1.181
Veränderung der übrigen Schulden -1.814 -1.671
Gezahlte Ertragsteuern -563 -1.516
Gezahlte sonstige Steuern -7 0
Gezahlte Zinsen -141 -155
Erhaltene Zinsen 2 4
ittelzufluss/-abfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 1.970 -1.201
B. Investitionstätigkeit
Investitionen in das Anlagevermögen -3.131 -149
ittelabfluss aus Investitionstätigkeit -3.131 -149
C. Finanzierungstätigkeit
Rückzahlung Ausleihungen/Asset Deal -800 52
Aufnahme von Darlehen -200 0
Erwerb eigener Anteile -24 -193
Gewinnausschüttung gem. Einbringungsvertrag 0 -2.559
Dividendenausschüttungen -2.920 0
ittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -3.944 -2.700
D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -5.105 -4.050
E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode -1.248 -28
F. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode -6.353 -4.078

Zusammensetzung Finanzmittelfonds

Stand Stand
in TEuro 31.03.2012 31.03.2011
Kassenbestand, Bankguthaben 49 2.560
Bankkontokorrentverbindlichkeiten -6.402 -6.638
Finanzmittelfonds -6.353 -4.078

KPS AG, Unterföhring Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31. März 2012

in TEuro Grundkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzverlust Gesamt
Stand 30.09.2011 32.463 -18.889 55 -7.258 6.371
./. Nennbetrag eigene
Anteile
D.3.6. -22 -2 -24
Periodenergebnis
2010/2011
1 3.029 3.030
Ausschüttung gem.
Beschluss 23.03.2012
-2.920 -2.920
Stand 31.03.2012 32.441 -18.891 56 -7.149 6.457
D.3.1 D.3.4 D.3.5 D.4

Vorjahr

Grundkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzverlust Gesamt
Stand 30.09.2010 32.743 -18.889 55 -9.649 4.260
Periodenergebnis
2009/2010
2.757 2.757
Ausschüttung gem.Ein
bringungsvertrag vom
22.10.2007
0
Bewertung Aktienoptionen -207 14 -193
Stand 31.03.2011 32.536 -18.875 55 -6.892 6.824

KPS-Konzern Verkürzter Anhang

für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2011/2012

A. Allgemeine Angaben

Rechnungslegung

Die KPS AG stellt ihren Konzernabschluss entsprechend § 315a Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) des International Accounting Standards Board (IASB) auf, wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards und Interpretationen:

Standard/Interpretationen

Anwendungspflicht
IFRS
1
Erstmalige Anwendung der IFRS – Fassung vom 27.11.2008 01.01.2010
IFRS
1
Erstmalige Anwendung der IFRS – zusätzliche Erleichterung für Erstanwender 01.01.2010
IFRS
1
Änderung IFRS 1, begrenzte Ausnahme für Vergleichsangaben nach IFRS 7
für erstmalige Anwender
01.07.2010
IFRS
2
Änderung anteilsbasierter Vergütungen 01.01.2010
IAS 32 Klassifizierung von Bezugsrechten und ähnlichen Rechten 01.02.2010
IFRIC
15
Verträge über die Errichtung von Immobilien 01.01.2010
IFRIC
17
Sachausschüttungen an Eigentümer 01.11.2009
IFRIC
18
Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden 01.11.2009
IFRIC
19
Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten 01.07.2010
Verbesserung der IFRS Einzelfallregelungen Einzelfallregelungen

Aus den neu anzuwendenden Standards und Interpretationen ergeben sich keine Auswirkungen auf den Halbjahresabschluss 2011/2012.

Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom IASB verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2011/2012 nicht verpflichtend anzuwenden. Die KPS AG wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen:

Standard/Interpretation Anwendungspflicht Voraussichtliche
Auswirkungen
IFRS
1*
Änderung IFRS 1: schwerwiegende Hochinflation
und Beseitigung fixer Daten
01.07.2011 Keine
IFRS
7*
Änderungen IFRS 7: Anhangsangaben 01.07.2011 Anhangsangabe
IFRS
9*
Finanzinstrumente 01.01.2013 Klassifizierung
Bewertung
IAS 12* Latente Steuern: Realisierung zugrundeliegender
Vermögenswerte
01.01.2012 Latente Steuern
IAS 24 Angaben zu nahestehenden Personen 01.01.2011 Anhangsangaben
IFRIC
14
Beitragsvorauszahlungen bei bestehenden Min
destdotierungsverpflichtungen
01.01.2011 Keine
Verbesserung der IFRS Einzelfallregelungen Einzelfallregelungen Einzelfallprüfung

* Noch nicht von der EU genehmigt

Stichtag für den Konzernzwischenbericht ist der 31. März 2012.

Der Halbjahresabschluss 2011/2012 und der dazugehörige Zwischenlagebericht wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die KPS AG stellt die Zahlen in diesem Anhang jeweils in tausend Euro (TEuro) dar. Neben den Werten für die Berichtsperiode werden zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte angegeben. In der Bilanz wird als Vergleichsstichtag der 30. September 2011 und in der Gewinn- und Verlustrechnung der 31. März 2011 gegenübergestellt.

Die KPS AG und die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wenden in der Zwischenberichterstattung die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden an, die dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011 zugrunde lagen. Der Konsolidierungskreis ist unverändert zum Geschäftsjahr 2010/2011, jedoch hat sich durch Zukauf die preis24.com GmbH in KPS Software Factory GmbH geändert.

Allgemeine Angaben

Aus Sicht des Vorstands enthält der vorgelegte, ungeprüfte Zwischenbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns notwendig sind. Die Ereignisse der Zwischenberichtsperiode lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses müssen vom Vorstand Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden. Diese beeinflussen die Höhe und den Ausweis angegebener Beträge für Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen des Berichtszeitraums. Die tatsächlich anfallenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte

Die Position beinhaltet im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte (9.294 TEuro), die aus der Erstkonsolidierung der vormaligen autinform-Gruppe stammen. Die Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wurde zuletzt am 30. September 2011 überprüft und bestätigt. Sog. Triggering events lagen zwischenzeitlich nicht vor. Im Rahmen eines Asset Deals erfolgte der Erwerb der Softwareprodukte SystemScan und BPM-Bridge, der als Zugang (2.967 TEuro) per 01. März 2012 zu verzeichnen war.

Sachanlagen

Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware mit insgesamt 240 (i.V. 185) TEuro.

Aktive latente Steuern

Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern umfassen Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge in Folgejahren ergeben. Zur näheren Erläuterung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2010/2011.

2. Kurzfristige Vermögenswerte

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 31. März 2012 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.631 (i.V. 8.897) TEuro, auf die Einzelwertberichtungen in Höhe von 87 (i.V. 87) TEuro gebildet worden sind.

Die Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern belaufen sich auf 512 (i.V. 25) Teuro. Sie resultieren im Wesentlichen aus abgeführten Kapitalertragsteuern auf Ausschüttungen, die im Wege der Jahressteuererklärung rückerstattet werden.

Die sonstigen Vermögenswerte belaufen sich auf 421 (i.V. 165) TEuro und setzen sich im Wesentlichen aus geleisteten Vorauszahlungen zusammen.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen am Bilanzstichtag 49 (i.V. 457) TEuro. Die Entwicklung des Bestands an flüssigen Mitteln ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.

3. Eigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Wir verweisen im Übrigen auf unsere Erläuterungen im Geschäftsbericht zum 30. September 2011.

4. Langfristige Schulden

Die Passiven Latenten Steuern in Höhe von 40 (i.V. 40) TEuro resultieren aus temporären Differenzen zwischen Konzern- und Steuerbilanz.

5. Kurzfristige Schulden

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen entwickelten sich im ersten Halbjahr 2011/2012 wie folgt:

in TEuro 30.09.2011 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.03.2012
RSt f. Körperschaftsteuer 345 -345 0 0
RSt f. Gewerbesteuer 2.866 -256 0 99 2.709
Summe 3.211 -601 0 99 2.709

Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

in TEuro 30.09.2011 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.03.2012
Personal 2.747 -2.267 -53 2.306 2.733
Ausstehende Rechnungen 191 -179 0 159 171
Abschluss- und Prüfungskosten 92 -46 0 57 103
Übrige 337 -182 0 137 292
Gesamt 3.367 -2.674 -53 2.659 3.299

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten kurzfristige Darlehens- und Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von 6.402 (i.V. 1.705) TEuro.

Erhaltene Anzahlungen

Die erhaltenen Anzahlungen betragen 234 (i.V. 196) TEuro und betreffen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und im Voraus vereinnahmte Dienstleistungserlöse, die gegen künftige Geschäftsjahre abzugrenzen sind.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 2.826 (i.V. 1.780) TEuro und setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus abzuführenden Lohn- und Kirchensteuern mit 379 (i.V. 328) Teuro, Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern von 51 (i.V. 1.053) TEuro und Verbindlichkeiten aus Asset Deal zusammen.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und verteilen sich auf die einzelnen Umsatzträger wie folgt:

1. Hj.
2011/2012
1. Hj.
2010/2011
TEuro % TEuro %
Handelswaren/
Software
248 1 449 2
Dienstleistung/
Wartung
29.316 99 25.660 98
29.564 100 26.109 100

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 117 (i.V. 380) TEuro und setzen sich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen und Kurserträgen zusammen.

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand beträgt 13.198 (i.V. 13.167) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 195 (i.V. 422) TEuro sowie Aufwendungen für bezogenen Leistungen in Höhe von 13.002 (i.V. 12.726) TEuro.

4. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 9.116 (i.V. 7.493) TEuro. Davon entfallen auf die Löhne und Gehälter 8.339 (i.V. 6.954) TEuro und auf Sozialaufwendungen 777 (i.V. 538) TEuro.

Im Jahresdurchschnitt wurden 138 (i.V. 93) Mitarbeiter beschäftigt.

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen betragen 137 (i.V. 68) TEuro.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 3.675 (i.V. 2.542) TEuro und beinhalten Aufwendungen für Miete und Raumkosten in Höhe von 119 (i.V. 121) TEuro, Reisekosten von 1.112 (i.V. 855) TEuro, Kraftfahrzeugkosten mit 362 (i.V. 250) TEuro, Kommunikationskosten mit 122 (i.V. 105) TEuro sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 226 (i.V. 164) TEuro.

7. Zinsergebnis

Das Zinsergebnis in Höhe von 190 (i.V. 166) TEuro setzt sich aus Zinsaufwendung in Höhe von 192 (i.V. 170) TEuro und Zinserträgen von 2 (i.V. 4) TEuro zusammen.

8. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,09 Euro nach 0,08 Euro zum 31. März 2011. Das verwässerte Ergebnis sowie das unverwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem Ergebnis je Aktie.

D. Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Entwicklung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen stellen sich wie folgt dar:

bis 1-5
1 Jahr Jahre Gesamt
in TEuro (Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
311 310 621
Kfz-Leasing (300) (301) (601)
150 236 386
BGA-Leasing (144) (242) (386)
215 391 606
Miete (183) (449) (632)
223 0 223
Beratung (614) (111) (725)
899 937 1.836
(1.241) (1.077) (2.344)

Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Organe der Gesellschaft

Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr aus den Herren Michael Tsifidaris (Vorsitz), Hans-Werner Hartmann und Uwe Grünewald zusammen.

Dem Vorstand gehörten im Berichtszeitraum die Herren Dietmar Müller und Mario Uhl an.

Vergütungsstruktur des Vorstands

Die Vorstandsvergütungen setzen sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Als Fixum für jedes Vorstandsmitglied bestehen Jahresfestbezüge, die in zwölf gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Monats zahlbar sind. Die variable Komponente wird an das Erreichen bestimmter Planzahlen im KPS-Konzern gekoppelt und wird im folgenden Geschäftsjahr ausbezahlt. Eine Offenlegung der individualisierten Vorstandsbezüge unterbleibt; ein entsprechender Beschluss der Hauptversammlung liegt vor. Den Vorstandsmitgliedern wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Des Weiteren wurde eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen.

Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats

In der Hauptversammlung am 30. November 2007 wurde die derzeitige Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats beschlossen. Demnach erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats neben dem Ersatz seiner Auslagen nach Ablauf des Geschäftsjahres eine feste Vergütung. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das 1,6fache dieses Betrages. Die Vergütung wird nach der Hauptversammlung zahlbar. Die Aufsichtsratsvergütung belief sich im Geschäftsjahr 2010/2011 auf insgesamt 55 TEuro.

Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen Die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich in der Berichtsperiode nicht verändert. Wir verweisen hier auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht 2010/2011.

E. Segmentberichterstattung

Die KPS AG ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Beratungsunternehmen in Deutschland.

Das KPS-Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung primär nach Geschäftsfeldern und sekundär nach Regionen.

1. Managementconsulting/Transformationsberatung

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die "Transformationsberatung", bei dem die KPS AG eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS als SAP-Beratungspartner.

2. System Integration

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. Die KPS deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche eSOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storage-Lösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert die KPS AG mit dedizierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. Die KPS unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betrieblichen Funktionsbereiche transparent werden.

3. Produkte/Lizenzen

Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt die KPS in dedizierten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller (SAP, IBM, SAPERION), mit denen die KPS eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.

Die Segmentinformationen stellen sich entsprechend IAS 34.16 wie folgt dar:

anagementcon
sulting/Transforma
in TEuro
tionsberatung
System
Integration
Produkte/Lizenzen nicht den Seg
menten zuorden
bare Aufwendungen
gesamt
31.03.2012 Vorjahr 31.03.2012 Vorjahr 31.03.2012 Vorjahr 31.03.2012 Vorjahr 31.03.2012 Vorjahr
Außenumsätze 26.741 24.151 2.575 1.509 248 449 0 0 29.564 26.109
Segmentumsätze 26.741 24.151 2.575 1.509 248 449 0 0 29.564 26.109
EBITDA 5.880 4.890 289 168 16 -3 -2.630 -1.768 3.555 3.287

Von den Umsatzerlösen mit externen Kunden wurden 19.836 (i.V. 17.825) TEuro im Inland und 9.728 (i.V. 8.284) TEuro im Ausland erzielt.

Konzernorganisation und -steuerung

Der Vorstand der KPS AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.

Im KPS-Konzern gibt es ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Beteiligungsgesellschaften. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis zu den einzelnen Profitcenter-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem EBIT und EBITDA bestimmte segment- und profitcenterbezogene Kennzahlen verwendet.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses verkürzten Konzernanhangs keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Halbjahresabschluss zu vermittelnde Bild der Lage des Konzerns beeinflussen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzern so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Unterföhring, 31. Mai 2012

Dietmar Müller Mario Uhl Vorstand Vorstand

KPS AG, Unterföhring Entwicklung des Anlagevermögens kps-Konzern (Bruttodarstellung)

Position
Anschaffungs- oder Herstellu
ngskosten
01.10.2011 Zugänge Abgänge 31.03.2012
I.) Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
a.)
soweit erworbene
296 2.981 0 3.277
b.)
soweit selbsterstellt
883 0 883
2. Firmenwert 24.310 0 0 24.310
Immaterielle Vermögensgegenstände 25.489 2.981 0 28.470
II.) Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung 324 147 0 471
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 14 5 0 19
Sachanlagen 338 152 0 490
Anlagevermögen gesamt 25.827 3.133 0 28.960

* davon 88 TEuro Übertrag Asset Deal KPS Software Factory

Kumul
ierte Abschreibungen
Bu chwert
01.10.2011 Zugang Abgänge Umgliederung 31.03.2012 31.03.2012 30.09.2010
282 81 0 0 363 2.914 14
266 47 0 0 313 570 617
15.016 0 0 0 15.016 9.294 9.294
15.564 128 0 0 15.692 12.778 9.925
139 92 0 0 231 240 185
14 5 0 0 19 0
153 97 0 0 250 240

Anlagevermögen gesamt 25.827 3.133 0 28.960 15.717 225* 0 0 15.942 13.018 10.110

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