Interim / Quarterly Report • May 31, 2016
Interim / Quarterly Report
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VERKÜRZTER LAGEBERICHT
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016
Im Lagebericht wird die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des KPS-Konzerns (im folgenden KPS genannt) dargestellt. Der Berichtszeitraum umfasst die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2015/2016, beginnend vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016.
Die Dynamik der Weltwirtschaft hat sich verlangsamt. Auch wenn die Weltwirtschaft im Laufe des Jahres laut Prognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) an Fahrt gewinnen wird, bleibt die konjunkturelle Dynamik vorerst gering. Der revidierte Anstieg der Weltproduktion gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten wird sich von 2,9 % in diesem Jahr auf 3,5 % im Jahr 2017 erhöhen. Damit reduzierten die IfW-Experten ihre Prognosen aus dem Vorjahr. Die niedrigen Ölpreise reflektieren nicht nur die schwache Nachfrage, sondern dämpfen auch die Entwicklung in den Erdöl exportierenden Ländern. Eine allgemeine Unsicherheit über die wirtschaftliche Entwicklung bremst die Konjunktur zusätzlich. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird sich aufgrund zunehmender Einkommen und einer weiterhin sehr expansiven Geldpolitik die konjunkturelle Dynamik nach und nach entfalten. In den Schwellenländern hingegen sind die wirtschaftlichen Probleme nicht nur konjunktureller, sondern auch struktureller Natur. (Quelle: IfW, Kiel)
Die moderate Erholung im Euroraum hat sich aufgrund dämpfender Einflüsse aus dem weltwirtschaftlichen Umfeld und eines spürbaren Anstiegs der politischen Unsicherheit etwas verlangsamt. Gleichwohl gelten die Auftriebskräfte als intakt, sodass die verzeichnete leichte Abkühlung laut den Prognosen nur vorübergehend ist. Durch niedrige Zinsen und den vergleichsweise geringen Außenwert des Euro wird die Konjunktur weiterhin unterstützt. Der Produktionsanstieg im Euroraum wird 1,5 % (2016) und 1,9 % (2017) betragen. Auch für den Euroraum wurden damit die Prognosen nach unten korrigiert. Die Inflation wird durch den Energiepreisrückgang weiter nach unten gedrückt, aber nach Ansicht des IfW in der zweiten Jahreshälfte wieder ansteigen. (Quelle: IfW, Kiel)
Die deutsche Konjunktur erweist sich in einem schwierigen internationalen Umfeld als robust. Die Unsicherheiten der wirtschaftlichen Entwicklung belasten die Expansionskräfte nur kurzfristig, auch wenn Deutschland sich einer Revision der Wachstumsraten nach unten nicht entziehen kann. Der private Konsum expandiert, angetrieben von der günstigen Einkommensentwicklung infolge des anhaltenden Aufwärtstrends auf dem Arbeitsmarkt, und erhält zusätzliche Impulse durch den niedrigen Ölpreis sowie staatliche Transferleistungen, wie das IfW in seiner neuesten Schätzung für die Jahre 2016 und 2017 prognostiziert. Aber auch die Investitionen dürften wieder Tritt fassen und zum zweiten Standbein des Aufschwungs werden. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wird demnach 2016 um 2,0 % und 2017 um 2,2 % zunehmen.
Im laufenden Jahr werden die realen Einkommen der privaten Haushalte ebenso wie der private Konsum so stark expandieren wie seit mehr als 15 Jahren nicht mehr. Neben anhaltend hohen Zuwachsraten werden die monetären Sozialleistungen vor allem aufgrund von Rentenerhöhungen in beschleunigtem Tempo steigen. Zudem werden die Verbraucherpreise ölpreisbedingt nur sehr verhalten zulegen. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte wachsen im Jahr 2016 voraussichtlich um 2,8 %. Dazu trägt vor allem ein Anstieg der Nettolöhne um 3,9 % bei.
Die Bauinvestitionen haben nach einer ausgeprägten Schwäche im Sommerhalbjahr des abgelaufenen Jahres wieder Tritt gefasst. Maßgeblich sind die vorteilhaften Rahmenbedingungen sowohl im privaten Wohnungsbau als auch im Wirtschaftsbau und im öffentlichen Bau. Die Ausrüstungsinvestitionen werden mit der zunehmenden Kapazitätsauslastung und den erwarteten Verbesserungen der globalen Absatzaussichten in der Welt weiter zulegen. Die deutschen Exporte erweisen sich in einem schwierigen internationalen Umfeld zwar als robust, werden aber deutlich langsamer expandieren als im Jahr 2015. Eine geringere Dynamik in wichtigen Absatzmärkten und die seit dem Herbst des vergangenen Jahres zu verzeichnende Unsicherheit an den Finanzmärkten haben die Ausfuhren zusätzlich belastet. Mit dem Auslaufen dieser Belastungsfaktoren wird das Expansionstempo wieder spürbar zunehmen und in den Jahren 2016 und 2017 um 3,4 % bzw. 5,8 % zulegen. (Quelle: IfW, Kiel)
Die Top 10 der deutschen Managementberatungen haben nach ersten Schätzungen im Jahr 2015 ein Umsatzwachstum von mehr als 10,6 % erwirtschaftet, die Erwartungen werden auch gestützt durch die Budgetplanungen der Kunden. Für die Jahre 2016 bis 2020 prognostizieren sie jährliche Umsatzzuwächse um die 10%.
(Quelle: Lünendonk® -Studie 2015)
Kernsegment unserer Aktivitäten und Hauptumsatzträger bildet die Managementberatung. Unsere überdurchschnittlichen Wachstumsraten erzielen wir dabei im Segment Transformationsberatung und Prozessoptimierung.
Wir gehen davon aus, dass unser Service- und Softwaregeschäft mit SAP- und Hybris-Produkten im Geschäftsjahr 2015/2016 weiter wachsen wird. Im Aufgabenschwerpunkt dieses Beratungssegments stehen die Prozess- und Implementierungsberatung auf SAP- und Hybris-Plattformen.
KPS berät seine Kunden in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementiert ganzheitliche Lösungen mit SAP-Produkten.
KPS steht für innovative Methodik und hohe Umsetzungskompetenz. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode profitieren unsere Kunden von einer hohen Effizienz und Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung laufen so weit wie möglich simultan ab, dabei werden Projektlaufzeiten und Projektkosten deutlich reduziert. Unternehmenstransformationen werden spürbar beschleunigt, bei nachgewiesener Sicherstellung höchster Umsetzungsqualität.
KPS Consulting ist eines der erfolgreichsten Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit einem Umsatzvolumen von rund 123 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2014/2015 nimmt KPS in Deutschland und einigen europäischen Ländern eine führende Marktposition ein. Der Ausbau der KPS zum führenden Beratungsunternehmen für den Handel und die Konsumgüterindustrie ist ein fundamentales Unternehmensziel. Mit unserer seit einem Jahrzehnt erprobten KPS Rapid-Transformation® Methode werden wir im laufenden Geschäftsjahr unsere Marktführerschaft im Handel und Konsumgüterbereich weiter ausbauen.
Herausforderungen für unsere Kunden wollen wir mit ihnen gemeinsam erfolgreich meistern. Um dies zu erreichen, legen wir höchste Maßstäbe an die Sicherstellung eines optimalen Preis-Leistungs-Verhältnisses und an unsere Beratungsqualität. Auf diese Weise entsteht ein Mehrwert, von dem letztlich nicht nur unsere Kunden, sondern auch wir, die KPS, profitieren. KPS verfügt über erstklassige Kundenreferenzen im Bereich Handel und Konsumgüterindustrie, der Prozess- und Fertigungsindustrie und bei Dienstleistungen.
Die Umsetzung digitaler Geschäftsmodelle im Kontext innovativer IT-Technologien ist die Herausforderung im globalen Beratungsmarkt. Die Berater und Spezialisten der KPS kennen die globalen und technologischen Bedürfnisse. Als erfahrene Expertinnen und Experten mit tiefem Branchenwissen und langjähriger Umsetzungserfahrung unterstützen sie unsere Kunden bei der Einführung innovativer Systemlösungen auf den Softwareplattformen von SAP und Hybris.
Alles in einer Hand, damit Ziele nicht immer nur Ziele bleiben, lautet das Credo. Die Transformationsberater und Spezialisten der KPS fokussieren auf die tatsächliche Umsetzung von Handlungsempfehlungen und Lösungen. Damit unterscheiden sie sich signifikant von den klassischen Strategie- und Prozessberatern der Mitbewerber.
Zusammengefasst bietet KPS seinen Kunden ein umfassendes Leistungs- und Beratungsportfolio auf der Basis von SAP- und Hybris-Softwareprodukten. Im Rahmen von Implementierungs-und Roll-out-Aktivitäten ist KPS international tätig.
Unternehmen aus dem In- und Ausland schätzen die exzellente Qualität der KPS und setzen hohes Vertrauen in unsere Umsetzungskompetenz. Damit verfügt KPS über eine ausgezeichnete und solide Kundenbasis. Auftragsbestand wie Auftragseingang konnten im Berichtszeitraum kontinuierlich gefestigt werden und rangieren mit einer Reichweite von ca. 18 Monaten weit über dem Branchendurchschnitt. Vor allem im Branchensegment Handel und Konsumgüter vertrauen namhafte Unternehmen ihre Projektumsetzungen der KPS an.
KPS konnte im Geschäftsjahr 2014/2015 seine Position als Marktführer im Handel und in der Konsumgüterindustrie weiter festigen. Die positive Entwicklung im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bestätigt die Positionierung als Marktführer bzw. den weiteren Ausbau.
Die durchschnittlichen Auslastungsquoten der KPS-Berater bewegten sich im ersten Geschäftshalbjahr 2015/2016 hinweg mit nahezu 100 % auf sehr hohem Niveau. Damit konnte die bereits exzellente Auslastung des vergangenen Geschäftsjahres 2014/2015 auch im Berichtszeitraum fortgeführt werden. Im Branchenvergleich liegt KPS mit dieser Quote im absoluten Spitzenfeld.
Kapitalmaßnahmen oder Investitionen im nennenswerten Umfang wurden im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2015/2016 keine getätigt.
Im Berichtszeitraum standen dem KPS-Konzern ausreichend liquide Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch zur Finanzierung des beachtlichen Wachstums zur Verfügung.
Überblick über die Umsatz-, Ertrags- und Finanzlage des KPS-Konzerns zum 31. März 2016:
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| in Euro | 2015/2016 | 2014/2015 |
|---|---|---|
| 1. Halbjahr | 1. Halbjahr | |
| --- | --- | --- |
| Konzernumsatz | 68,8 Mio. | 57,2 Mio. |
| EBITDA | 11,2 Mio. | 8,2 Mio. |
| EBIT | 10,6 Mio. | 7,7 Mio. |
| Konzernergebnis | 9,3 Mio. | 6,9 Mio. |
| Ergebnis je Aktie | 0,27 | 0,20 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 13,5 Mio. | 0,3 Mio. |
| Finanzschulden | 1,2 Mio. | 11,6 Mio. |
Mit der Methodenkompetenz und dem Branchenwissen einerseits und dem umfassenden SAP- und Hybris-Know-how andererseits ist KPS erfolgreich im Markt aufgestellt. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal bzw. einzigartigen Portfolio aus Prozess-und System-Know-how und der agilen Projektmethodik ist KPS führend in den definierten Zielmärkten vertreten. Daraus ergeben sich hervorragende Chancen für ein stabiles wie dauerhaftes Wachstum des KPS-Konzerns.
Die KPS AG ist die rechtliche Muttergesellschaft des KPS-Konzerns, die mit rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften in Deutschland und im europäischen Ausland tätig ist.
Der Vorstand der KPS AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.
Im laufenden Jahr wird erwartet, dass die Umsätze für Beratungsleistungen tendenziell steigen werden. Die Nachfrage nach innovativen Serviceleistungen für IT-Technologien wird weiter zunehmen. Für den Bereich Dienstleistungen in Deutschland verzeichnet der Bereich "IT-Dienstleistungen und Informationstechnologie" als größte Sparte die höchsten Umsatzzuwächse. (Quelle: Unterstützt durch statista)
Der Markt in unseren Fokusbranchen, dem Handel und der Konsumgüterindustrie, wandelt sich zunehmend von bestehenden IT-Lösungen für das stationäre Geschäft mit E-Commerce-Applikationen hin zu Omnichannel-Lösungen, die hoch integrierte IT-Plattformen erfordern und damit für ein recht positives Marktumfeld sorgen. Daraus folgend, benötigten Handelsunternehmen kompetente Transformationsspezialisten, die mit der Führung und Integration von SAP- und Hybris-Anwendungen vertraut sind.
Diese grundlegende Entwicklung hat auch die SAP AG mit der in 2013 getätigten Übernahme der Hybris bekräftigt. Die Übernahme erweiterte die Hybris-Marktzugänge gegenüber Wettbewerbern wie Oracle, Microsoft und IBM deutlich. Hybris wird in Zukunft mehrheitlich bei SAP-Kunden als bevorzugte E-Commerce-Plattform zur Anwendung kommen.
Durch die zunehmende Verlagerung des Internetkonsums auf mobile, webbasierte Endgeräte werden Internetdienste, Big-Data-Lösungen sowie Digitalisierung zunehmend nachgefragt. Der technologische Fortschritt sowie der anhaltende digitale Transformationsprozess werden weiterhin für positive Wachstumsimpulse sorgen und steigende Umsätze, auch unter der Berücksichtigung des tendenziellen Preisverfalles im IT-Dienstleistungsbereich, generieren.
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| in Mio. Euro | 2015/2016 | 2014/2015 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 68,832 | 57,226 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 0,290 | 0,581 |
| Materialaufwand | -28,069 | -23,504 |
| Personalaufwand | -22,569 | -19,552 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -7,304 | -6,544 |
| Abschreibungen | -0,572 | -0,507 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 10,608 | 7,700 |
| Finanzergebnis | -0,055 | -0,084 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern* | 10,553 | 7,616 |
| Ertragsteuern | -1,280 | -0,751 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 9,273 | 6,865 |
* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 konnte die KPS den Nettoumsatz um 20,3 % auf 68,832 (Vorjahr: 57,226) Mio. Euro steigern. Damit konnte die Gesellschaft die ursprünglichen Erwartungen erfüllen. Verantwortlich hierfür war u. a. die Gewinnung von Transformationsprojekten bei namhaften Kunden aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen, wie beispielsweise Weiterberechnungen, und Erträge von Rückstellungsauflösungen. Das Gesamtvolumen der sonstigen betrieblichen Erträge ist gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres von 0,581 Mio. Euro um 50,0 % auf 0,290 Mio. Euro gesunken.
Der Kostenverlauf hat sich im ersten Halbjahr 2015/2016 dem Geschäftsverlauf unter Berücksichtigung des deutlichen Umsatzanstiegs angepasst. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen die Kosten für zugekaufte Fremdleistungen beinhaltet, erhöhte sich im Vergleich zum Umsatzanstieg im Berichtszeitraum leicht unterproportional um 19,4 % von 23,504 Mio. Euro auf 28,069 Mio. Euro.
Der Personalaufwand belief sich auf 22,569 (Vorjahr: 19,552) Mio. Euro und ist damit gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 3,017 Mio. Euro bzw. 15,4 % gestiegen. Auch hier sind insbesondere der Umsatzanstieg und die damit einhergehende vermehrte Einstellung von Beratern im Rahmen unseres Mitarbeiteraufbaus als Grund zu sehen. Zum 31. März 2016 waren im KPS-Konzern 385 (Vorjahr: 335) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Im ersten Halbjahr 2015/2016 erhöhte sich die Zahl der Beschäftigten damit um 31 verglichen mit 354 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern zum Geschäftsjahresende 2014/2015.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 11,6 % auf 7,304 (Vorjahr: 6,544) Mio. Euro. Sie enthalten im Wesentlichen Reise- und KFZ-Kosten, nicht projektbezogene Fremdleistungen sowie Raum- und Betriebskosten.
Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2014/2015 von 0,507 Mio. Euro um 0,065 Mio. Euro auf 0,572 Mio. Euro.
Das Finanzergebnis des Konzerns lag im ersten Halbjahr 2015/2016 bei -0,055 Mio. Euro und hat sich damit gegenüber dem Vorjahreswert von -0,084 Mio. Euro verbessert. Im Zinsaufwand des Berichtszeitraums sind Zinsen für strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 0,040 Mio. Euro enthalten. Die finanziellen Erträge in Höhe von 0,002 Mio. Euro resultieren aus Festgeldanlagen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag im Gesamtbetrag von 1,280 (Vorjahr: 0,751) Mio. Euro beinhalten laufende Aufwendungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.
Das EBITDA erhöhte sich von 8,207 Mio. Euro im Vorjahr um 2,973 Mio. Euro auf 11,180 Mio. Euro im Berichtszeitraum. Entsprechend verbesserte sich die EBITDA-Marge im ersten Halbjahr 2015/2016 auf 16,2 % (Vorjahr: 14,3 %).
Das EBIT erhöhte sich von 7,700 Mio. Euro im Vorjahr um 2,908 Mio. Euro auf 10,608 Mio. Euro in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2015/2016. Dies entspricht einem Anstieg um 37,8 %. Bezogen auf den Umsatz von 68,832 (Vorjahr: 57,226) Mio. Euro verbesserte sich die EBIT-Marge um annähernd 2 Prozentpunkte auf 15,4 % gegenüber dem Vorjahreswert von 13,5 %.
Der Konzernperiodenüberschuss stieg von 6,865 Mio. Euro im Vorjahr um 2,408 Mio. Euro auf 9,273 Mio. Euro. Dies entspricht einem Anstieg um 35,1 % gegenüber dem ersten Halbjahr 2014/2015.
Das verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie stieg in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2015/2016 um 35,0 % auf 0,27 Euro gegenüber 0,20 Euro im Vorjahr.
Im KPS-Konzern besteht ein Steuerungssystem, welches auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Beteiligungsgesellschaften. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis zu den einzelnen Profitcentern-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem EBIT bestimmte segment- und profitcenterbezogene Kennzahlen verwendet.
Im laufenden Geschäftsjahr wurde weiterhin hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Mit den im Berichtszeitraum erwirtschafteten Ergebnissen ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für die Finanzierung des weiteren Wachstums der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.
Die KPS-Gruppe verfügte zum 31. März 2016 über Zahlungsmittel in Höhe von 13,547 (Vorjahr: 6,487) Mio. Euro. Dem standen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 1,157 (Vorjahr: 0) Mio. Euro gegenüber. Die Nettoliquidität wurde zum Stichtag 31. März 2016 mit 12,390 (Vorjahr: 6,487) Mio. Euro ausgewiesen.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit betrug im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 6,328 Mio. Euro gegenüber -6,424 Mio. Euro im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -0,423 (Vorjahr: -0,208) Mio. Euro und betrifft die getätigten Investitionen in das Anlagevermögen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug in der ersten Hälfte des laufenden Geschäftsjahres 0,0 (Vorjahr: -7,703) Mio. Euro. Grund für den neutralen Cashflow aus Finanzierungstätigkeit im ersten Halbjahr 2015/2016 ist die erst im dritten Quartal 2015/2016 erfolgte Dividendenzahlung für das vergangene Geschäftsjahr, während sich im Vergleichswert des Vorjahres die im zweiten Quartal 2014/2015 erfolgte Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2013/2014 niedergeschlagen hat.
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| in Mio. Euro | 31.03.2016 | 30.09.2015 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 44,888 | 45,056 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 46,792 | 40,556 |
| Gesamtvermögen | 91,680 | 85,612 |
| Eigenkapital | 59,386 | 50,113 |
| Langfristige Schulden | 2,421 | 2,281 |
| Kurzfristige Schulden | 29,873 | 33,218 |
| Summe Schulden | 32,294 | 35,499 |
| Summe Eigenkapital und Schulden | 91,680 | 85,612 |
Der gesteigerte Geschäftsumfang spiegelt sich auch in der Bilanzsumme wider. Zum 31. März 2016 beläuft sich die Bilanzsumme auf 91,680 (Vorjahr: 85,612) Mio. Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 6,068 Mio. Euro (7,1 %) erhöht.
Die im mittel- bis langfristig gebundenen Vermögen ausgewiesenen Werte belaufen sich zum Stichtag 31. März 2016 auf 44,888 (Vorjahr: 45,056) Mio. Euro. Hierin enthalten sind im Wesentlichen die Geschäfts- bzw. Firmenwerte aus früheren Erwerben der KPS AG in Höhe von 30,472 (Vorjahr: 30,472) Mio. Euro, sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 0,811 (Vorjahr: 1,176) Mio. Euro, Sachanlagen in Höhe von 0,998 (Vorjahr: 0,801) Mio. Euro sowie aktive latente Steuern in Höhe von 12,607 (Vorjahr: 12,607) Mio. Euro.
Die bei den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 33,245 Mio. Euro erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreswert von 30,481 Mio. Euro um 2,764 Mio. Euro bzw. um 9,1 %.
Das Investitionsvolumen belief sich im Berichtszeitraum auf 0,423 (Vorjahr: 0,209) Mio. Euro und lag damit auf normalem Niveau.
Das den Aktionären der KPS AG zuzurechnende Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,273 Mio. Euro erhöht und weist zum 31. März 2016 einen Wert in Höhe von 59,386 (Vorjahr: 50,113) Mio. Euro aus. Die Eigenkapitalquote hat sich im Berichtszeitraum auf 64,8 % (Vorjahr: 58,5 %) erhöht. Zu berücksichtigen ist hierbei, dass im Gegensatz zu den Vorjahren die Dividendenzahlung im laufenden Jahr erst im April und damit nach dem Bilanzstichtag 31. März stattgefunden hat. Zur detaillierten Erläuterung wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.
Die langfristigen Schulden betreffen passive latente Steuerverbindlichkeiten und langfristige Rückstellungen in Höhe von 2,421 (Vorjahr: 2,281) Mio. Euro. Darin enthalten sind noch ergebnisabhängige Kaufpreisraten aus der Übernahme der getit - Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH. Weitere langfristige Schulden bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Die kurzfristigen Schulden haben sich gegenüber dem Vorjahresstichtag um 3,345 Mio. Euro auf 29,873 (Vorjahr: 33,218) Mio. Euro verringert. Hauptursache hierfür war die Reduzierung der erhaltenen Anzahlungen um 2,067 Mio. Euro von 2,465 Mio. Euro im Vorjahr auf nunmehr 0,398 Mio. Euro. Eine Reduzierung ist auch bei den sonstigen Verbindlichkeiten um 0,838 Mio. Euro auf 4,717 (Vorjahr: 5,555) Mio. Euro eingetreten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten betrugen zum Bilanzstichtag 1,157 Mio. Euro (Vorjahr: 0). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 0,707 Mio. Euro auf 10,745 (Vorjahr: 11,452) Mio. Euro.
Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu bekommen.
KPS ist ein auf Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungshaus und rangiert in einem von der Lünendonk GmbH im Juli 2015 veröffentlichten Ranking der zehn führenden deutschen Managementberatungen auf Rang sechs. (Quelle: Lünendonk® -Studie 2015)
KPS verfügt über eine exzellente Kundenbasis. Namhafte Unternehmen aus dem In- und Ausland vertrauen ihre wichtigsten Projektinitiativen der KPS an. Das umfangreiche Beratungsportfolio der KPS liefert die Basis für ein hohes Up-selling-Potential. Aufgrund der sehr hohen Kundenzufriedenheit bei laufenden wie der Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte tragen Post-Go-live und Support-Aktivitäten vermehrt zur Umsatzgenerierung bei.
Für die digitale Wirtschaft werden vor allem bei den Themen E-Commerce und Omnichannel deutliche Wachstumsimpulse erwartet. Für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus ist der Ausblick, vor allem auch wegen des in 2013 erfolgten Zusammenschlusses der SAP AG und der Hybris AG sowie der Eingliederung der getit - Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH in die KPS AG, recht positiv.
Unter Zugrundelegung des aktuell vorhandenen Auftragsbestands mit überdurchschnittlich hoher Reichweite erwarten wir aufgrund der aktuellen Konjunkturlage kurzfristig keine negativen Auswirkungen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass sich ein anhaltend negativer Konjunkturverlauf mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte.
Mit der agilen KPS Rapid-Transformation® Projektmethode setzt KPS bewährte Spitzentechnologie für die Projektumsetzung ein. Dabei wird die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung mit der Implementierungsberatung ideal kombiniert. KPS minimiert mit seinem Vorgehensmodell das Einführungsrisiko deutlich.
Wir beobachten im Markt verstärkt Tendenzen, dass Mitbewerber versuchen, unser erfolgreiches Modell nachzubilden. Wir können nicht ausschließen, dass damit mittlere oder große Beratungsunternehmen versuchen, eine starke Wettbewerbsposition gegenüber der KPS einzunehmen.
Bei der aktuellen Unternehmensgröße und einem Jahresumsatz von über 120 Mio. Euro sowie einer stabilen Beratungsmannschaft von mehr als 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie externen Beratern hat sich das Interesse an der KPS für große Konzernunternehmen noch weiter verbessert. Damit steigert KPS ihre Attraktivität, bei Großkunden als Generalunternehmer beauftragt zu werden.
Es besteht das Risiko, dass bestehende Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Aufgrund des hohen Anteils des Dienstleistungsumsatzes am Gesamtumsatz der KPS könnte der Rückgang der Auslastungsquote wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns haben. KPS erbringt ihre Dienstleistungen zu einem signifikanten Anteil bei Konzernen und großen Mittelstandskunden. Der Wegfall der Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden könnte bedeutende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben.
KPS verfügt in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über sehr enge Partnerschaften mit den Firmen SAP, Hybris und IBM. Gute Beziehungen zu diesen Partnern sind für eine profitable Entwicklung der einzelnen Konzerngesellschaften von substanzieller Bedeutung. Eine Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der Partner könnte sich auf die Umsatz- und Ertragslage negativ auswirken.
Technische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der KPS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche daraus folgende fristlose Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen.
Die KPS übernimmt Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme und erbrachte Leistungen. Herstellergarantien werden weitergereicht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Da der Anteil der Umsätze aus dem Verkauf von Hard- und Software sowie aus Wartungsverträgen an den Gesamtumsätzen der KPS noch relativ gering ist, werden die daraus resultierenden Risikopotenziale noch als gering eingestuft. Soweit die KPS Dienstleistungen erbringt und daraus Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert sich das Unternehmen über entsprechende Haftpflichtpolicen in angemessenem Umfang ab.
Währungsrisiken bestehen wegen der Konzentration auf den Euroraum nur begrenzt.
Gleiches gilt für Liquiditäts- und Zinsrisiken aufgrund der soliden Kapital- und Finanzierungsstruktur.
Es bestehen steuerliche Risiken in Höhe der für Gewerbesteuernachzahlungen einer Tochtergesellschaft rückgestellten Beträge.
In der abgelaufenen Berichtsperiode fanden keine wesentlichen Ereignisse statt, die sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken.
Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine erkennbar.
Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild der Lage des Konzerns beeinflussen.
Seit dem 31. März 2016 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des KPS-Konzerns erwarten.
Der KPS-Konzern konnte die für das erste Geschäftshalbjahr 2015/2016 vom Aufsichtsrat und Vorstand vorgegebenen Unternehmensziele größtenteils umsetzen. Der Umsatz und vor allem das Ergebnis lagen dabei deutlich über dem Vorjahr.
KPS ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2015/2016 gestartet. Die Wachstumsdynamik des vergangenen Geschäftsjahres konnte im laufenden Geschäftsjahr fortgesetzt werden.
Bedingt durch die exzellente Entwicklung des Unternehmens konnten stabile Faktoren für ein nachhaltiges Wachstum der KPS geschaffen werden. Nach heutiger Kenntnislage gehen Aufsichtsrat und Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr plangemäß entwickeln werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmten die Erwartungen beim Umsatz wie beim Ertrag mit den Vorgabewerten überein.
Eine wesentliche Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2015/2016 und darüber hinaus liegt darin, die Marktführerschaft für Transformationsberatung und Prozessoptimierung in den Fokusbranchen zu festigen und international weiter auszubauen.
Zudem werden wir die Attraktivität unserer Transformationsberatung auf weitere Branchen bzw. Kundensegmente erweitern. Wir setzen dabei in erster Linie auf unsere Fähigkeiten, die Markt-und Geschäftsentwicklung aus eigener Kraft umzusetzen.
Die Beratung der Zukunft sehen wir in der industriellen Weiterentwicklung unseres Prozessportfolios. Die zunehmende strategische Bedeutung des E-Commerce, gerade in der Vernetzung mit anderen Unternehmensprozessen durch Omnichannel-Ansätze, verlangt zunehmend integrierte Beratungsleistungen aus einer Hand. KPS hat diese Marktentwicklung frühzeitig antizipiert und sich langfristig darauf vorbereitet. Durch die erfolgreiche Integration der getit - Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH ergeben sich exzellente Möglichkeiten um den Anforderungen komplexer Omnichannel-Projekte gerecht zu werden.
Die fortschreitende Digitalisierung erfasst Wirtschaft, Politik und Gesellschaft. Veränderungen und Chancen, die sie mit sich bringt, werden revolutionäre Ausmaße annehmen. Wir KPS-Berater übernehmen die Lotsenfunktion, um unsere Kunden in die Position zu versetzen, vor allem die Chancen dieses großen Wandels zu nutzen. Hierfür stellt KPS pragmatische wie gleichsam anwenderorientierte (Software-)Lösungen zur Verfügung.
Umsatz und Ergebnisse verliefen im ersten Halbjahr 2015/2016 gemäß dem Planungsverlauf. Durch die nachhaltige Unternehmensentwicklung wurden stabile Faktoren für das dauerhafte Wachstum der KPS geschaffen. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und auch Ergebnis im Rahmen der Prognosen für das Geschäftsjahr 2015/2016 entwickeln werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmten die Erwartungen in den wesentlichen Finanzkennzahlen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.
Zur Steigerung des Umsatzes sind umfangreiche Investitionen im Bereich Personalaufbau und -entwicklung geplant. Bei den Kostenstrukturen rechnen wir mit keinen wesentlichen Veränderungen. Unsere Einschätzung für das Geschäftsjahr 2015/2016 resultiert unter anderem aus der positiven Entwicklung vergangener Berichtszeiträume und basiert vor allem auf dem exzellenten Beratungsportfolio für unsere Fokusbranchen, dem Handel und der Konsumgüterindustrie.
Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im prognostizierten Rahmen bewegen und es nicht zu konjunkturellen Destabilisierungen kommt, geht der KPS-Konzern im Geschäftsjahr 2015/2016 von einer weiteren Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses aus. Auch für die Jahre danach rechnen wir mit einem kontinuierlichen und stabilen Wachstum. Neben der Steigerung des Umsatzes wollen wir uns konsequent auf die Verbesserung der Ergebnismargen konzentrieren.
Aufsichtsrat und Vorstand der KPS AG wollen an der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens festhalten und die eingeschlagene strategische Ausrichtung im Beratungsmarkt konsequent beibehalten. Dabei liegt der Schwerpunkt darin, die Internationalisierung der KPS europaweit voranzutreiben.
Vorstand und Management der KPS AG beurteilen die Lage der KPS insgesamt recht positiv. Für die Herausforderungen der Zukunft sind wir exzellent aufgestellt und verfügen über eine solide Finanz- und Ertragslage. Maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen werden auch in Zukunft unsere engagierten und hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere im Markt etablierte KPS Rapid-Transformation® Methode.
Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2015/2016 geht der Vorstand weiter von einem stabilen Wachstum aus, wobei der Schwerpunkt auf der nachhaltigen Steigerung der Ergebnismargen liegt. Die KPS ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2015/2016 gestartet. Im ersten Halbjahr haben sich Umsatz und Auftragseingang sehr zufriedenstellend entwickelt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Steigerung des Umsatzes auf voraussichtlich 140 Mio. Euro und einen EBIT von 22 Mio. Euro.
Die Prognose basiert auf heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Sollte es bei den wirtschaftlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen zu größeren, aus heutiger Sicht nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen, besteht trotz allem ein latentes Risiko, dass die prognostizierten Umsatz-und Ergebnisziele nicht erreicht werden können.
Unterföhring, den 27. Mai 2016
Der Vorstand
Dietmar Müller
Leonardo Musso
GESCHÄFTSZAHLEN
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016
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| in TEuro | Anhang | 2015/2016 | 2014/2015 | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Umsatzerlöse | 7.1 | 68.832 | 57.226 |
| 2 | Sonstige betriebliche Erträge | 7.2 | 290 | 581 |
| 3 | Materialaufwand | 7.3 | -28.069 | -23.504 |
| 4 | Personalaufwand | 7.4 | -22.569 | -19.552 |
| 5 | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 7.5 | -7.304 | -6.544 |
| 6 | Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 11.180 | 8.207 | |
| 7 | Abschreibungen | 7.6 | -572 | -507 |
| 8 | Operatives Ergebnis (EBIT) | 10.608 | 7.700 | |
| 9 | Finanzielle Erträge | 7.7 | 2 | 2 |
| 10 | Finanzielle Aufwendungen | 7.7 | -57 | -86 |
| 11 | Finanzergebnis | -55 | -84 | |
| 12 | Ergebnis vor Ertragsteuern* | 10.553 | 7.616 | |
| 13 | Ertragsteuern | 7.8 | -1.280 | -751 |
| 14 | Ergebnis nach Ertragsteuern | 9.273 | 6.865 | |
| Anzahl der Aktien in Tausend - unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet | 33.890 | 33.898 |
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| in Euro | Anhang | 2015/2016 | 2014/2015 |
|---|---|---|---|
| Ergebnis je Aktie | |||
| - unverwässert | 7.9 | 0,27 | 0,20 |
| - verwässert | 7.9 | 0,27 | 0,20 |
* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
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| in TEuro | Anhang | 31.03.2016 | 30.09.2015 | |
|---|---|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||||
| A. | LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| I. Sachanlagen | 8.1 | 998 | 801 | |
| II. Geschäfts- und Firmenwerte | 8.2 | 30.472 | 30.472 | |
| III. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 8.2 | 811 | 1.176 | |
| IV. Latente Steueransprüche | 8.3 | 12.607 | 12.607 | |
| 44.888 | 45.056 | |||
| B. | KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
| I. Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 0 | 3.588 | ||
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.4 | 31.904 | 29.512 | |
| III. Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte | 8.5 | 1.294 | 494 | |
| IV. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern | 8.6 | 47 | 475 | |
| V. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 8.7 | 13.547 | 6.487 | |
| 46.792 | 40.556 | |||
| Summe Vermögenswerte | 91.680 | 85.612 |
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| in TEuro | Anhang | 31.03.2016 | 30.09.2015 | |
|---|---|---|---|---|
| A. | EIGENKAPITAL | 8.8 | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 33.890 | 33.890 | ||
| II. Kapitalrücklage | -11.595 | -11.595 | ||
| III. Gewinnrücklagen | 4.064 | 4.064 | ||
| IV. Bilanzgewinn | 33.027 | 23.754 | ||
| Summe Eigenkapital | 59.386 | 50.113 | ||
| SCHULDEN | ||||
| B. | LANGFRISTIGE SCHULDEN | 8.9 | ||
| I. Langfristige Rückstellungen | 2.199 | 2.059 | ||
| II. Latente Steuerverbindlichkeiten | 222 | 222 | ||
| 2.421 | 2.281 | |||
| C. | KURZFRISTIGE SCHULDEN | |||
| I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 8.10 | 10.745 | 11.452 | |
| II. Finanzschulden | 8.11 | 1.157 | 0 | |
| III. Erhaltene Anzahlungen | 8.12 | 398 | 2.465 | |
| IV. Steuerrückstellungen | 8.13 | 4.223 | 3.574 | |
| V. Sonstige Rückstellungen | 8.14 | 8.345 | 9.649 | |
| VI. Sonstige Verbindlichkeiten | 8.15 | 4.717 | 5.555 | |
| VII. Verbindlichkeiten aus Steuern | 288 | 523 | ||
| 29.873 | 33.218 | |||
| Summe Schulden | 32.294 | 35.499 | ||
| Summe Eigenkapital und Schulden | 24.410 | 85.612 |
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| in TEuro | 2015/2016 | 2014/2015 | |
|---|---|---|---|
| A. | Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| 1. Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen (EBIT) | 10.608 | 7.700 | |
| 2. Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 572 | 507 | |
| 3. Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände | 398 | -6.686 | |
| 4. Veränderung der Rückstellungen | -1.164 | 424 | |
| 5. Veränderung der übrigen Schulden | -3.611 | -7.702 | |
| 6. Verluste aus Anlagenabgängen | 19 | 0 | |
| 7. Gezahlte Steuern | -479 | -583 | |
| 8. Gezahlte Zinsen | -17 | -86 | |
| 9. Erhaltene Zinsen | 2 | 2 | |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 6.328 | -6.424 | |
| B. | Investitionstätigkeit | ||
| 1. Investitionen in das Sachanlagevermögen | -423 | -205 | |
| 2. Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | 0 | -4 | |
| 3. Einzahlungen aus Anlageverkäufen | 0 | 1 | |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -423 | -208 | |
| C. | Finanzierungstätigkeit | ||
| 1. Übertragung eigener Anteile | 0 | 2.000 | |
| 2. Erwerb eigener Anteile | 0 | -214 | |
| 3. Dividendenausschüttungen | 0 | -9.489 | |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | 0 | -7.703 | |
| D. | Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 5.905 | -14.335 |
| E. | Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode | 6.486 | 3.028 |
| Finanzmittelfonds zum Ende der Periode | 12.391 | -11.307 |
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| in TEuro | Stand 31.03.2016 | Stand 31.03.2015 |
|---|---|---|
| Kassenbestand, Bankguthaben | 13.547 | 266 |
| Bankverbindlichkeiten mit einer Laufzeit von bis zu drei Monaten | -1.157 | -11.573 |
| Finanzmittelfonds | 12.391 | -11.307 |
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| in TEuro | Gezeichnetes Kapital | eigene Aktien | Summe gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen OCI | Bilanzgewinn |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.09.2014 | 34.011 | -85 | 33.926 | -11.595 | 64 | 19.462 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | -36 | -36 | 0 | 0 | -1718 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern | ||||||
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -9.489 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral erfaßte Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2015 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6.865 |
| Zuführung Gewinnrücklage | 0 | 0 | 0 | 0 | 3.000 | -3.000 |
| 31.03.2015 | 34.011 | -121 | 33.890 | -11.595 | 3.064 | 13.660 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 34 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern | ||||||
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgseneutral erfasste Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis 2. Halbjahr 2015 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 11.060 |
| Zuführung Gewinnrücklage | 0 | 0 | 0 | 0 | 1.000 | -1.000 |
| 30.09.2015 | 34.011 | -121 | 33.890 | -11.595 | 4.064 | 23.754 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern | ||||||
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Erfolgsneutral erfaßte Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2016 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 9.273 |
| Zuführung Gewinnrücklage | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 31.03.2016 | 34.011 | -121 | 33.890 | -11.595 | 4.064 | 33.027 |
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| in TEuro | Eigenkapital |
|---|---|
| 30.09.2014 | 41.857 |
| Erwerb eigener Anteile | -214 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern | |
| Dividendenausschüttung | -9.489 |
| Sonstige Veränderungen | 0 |
| Erfolgsneutral erfaßte Veränderungen | 0 |
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2015 | 6.865 |
| Zuführung Gewinnrücklage | 0 |
| 31.03.2015 | 39.019 |
| Erwerb eigener Anteile | 34 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern | |
| Dividendenausschüttung | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 |
| Erfolgseneutral erfasste Veränderungen | 0 |
| Konzernergebnis 2. Halbjahr 2015 | 11.060 |
| Zuführung Gewinnrücklage | 0 |
| 30.09.2015 | 50.113 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern | |
| Dividendenausschüttung | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 |
| Erfolgsneutral erfaßte Veränderungen | 0 |
| Konzernergebnis 1. Halbjahr 2016 | 9.273 |
| Zuführung Gewinnrücklage | 0 |
| 31.03.2016 | 59.386 |
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016
Der von der KPS AG aufgestellte Konzernabschluss zum 31. März 2016 ist nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee sowie den zusätzlich nach § 315a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie der Satzung der KPS AG erstellt worden.
Die KPS Aktiengesellschaft (KPS AG) ist ein in Deutschland ansässiges, international aufgestelltes Unternehmen mit Sitz in der Betastraße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen.
Die KPS AG wurde 1998 gegründet. Die Aktien der KPS AG wurden am 15. Juli 1999 zum geregelten Handel am Neuen Markt zugelassen. Im Jahr 2002 wechselte die Gesellschaft in das Börsensegment "Geregelter Markt" (General Standard).
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht worden.
Der Vorstand der KPS AG stellte den Konzernabschluss am 27. Mai 2016 auf und legte ihn dem Aufsichtsrat für dessen Sitzung am 30. Mai 2016 zur Genehmigung vor.
In der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung des KPS-Konzerns werden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst. Sie werden im Anhang erläutert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.
Die Bilanzgliederung erfolgt nach der Fristigkeit der Vermögenswerte und Schulden. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres oder aber innerhalb des normalen Geschäftszyklus des Unternehmens bzw. Konzerns - beginnend mit der Beschaffung der für den Leistungserstellungsprozess notwendigen Ressourcen bis zum Erhalt der Zahlungsmittel bzw. Zahlungsmitteläquivalente als Gegenleistung für die Veräußerung der in diesem Prozess erstellten Produkte oder Dienstleistungen - fällig sind oder veräußert werden sollen. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte werden grundsätzlich als kurzfristige Posten ausgewiesen. Latente Steueransprüche bzw. -Verbindlichkeiten werden grundsätzlich als langfristig dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEuro) angegeben. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben. Neben den Werten für das erste Geschäftshalbjahr 2015/2016 werden zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte angegeben. Bei Bilanzpositionen sind dies die Werte zum Stichtag 30. September 2015, bei GuV-Positionen sind dies die Werte für das erste Geschäftshalbjahr 2014/2015. Diese sind in Klammern dargestellt.
Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Der vorliegende Konzern-Abschluss nach IFRS berücksichtigt unter anderem folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die vom deutschen Recht abweichen:
| ― | Die Konsolidierung erfolgt im Rahmen einer "reverse acquisition" gemäß IFRS 3. Das wirtschaftliche Mutterunternehmen ist die KPS Business Transformation GmbH, die im Rahmen einer Sachkapitalübernahme im Geschäftsjahr 2007/2008 von der KPS AG erworben wurde. |
| ― | Die anteilige Gewinnrealisierung erfolgt gemäß Projektfortschritt von Kundenaufträgen nach der Percentage-of-Completion-Methode (IAS 11). |
| ― | Auf die Bildung sonstiger Rückstellungen wird verzichtet, soweit die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme unter 50 Prozent liegt. |
| ― | Geschäfts- und Firmenwerte aus der Kapitalkonsolidierung werden aktiviert. Es werden jährlich Werthaltigkeitsprüfungen durchgeführt (Impairment-Tests gemäß IFRS 3 und IAS 36). |
Es wird darauf hingewiesen, dass die Nennung dieser Abweichungen nicht abschließend alle Abweichungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden der Regelungen nach IFRS von den Regelungen nach deutschem Recht umfasst.
Der folgende geänderte International Financial Reporting Standard ist für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Oktober 2015 beginnen, anzuwenden:
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| Standard | Thema | Anwendungszeitpunkt | Auswirkungen KPS-Konzern |
|---|---|---|---|
| IAS 19 | Änderungen - Leistungen an Arbeitnehmer: leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Februar 2015 beginnen | keine |
Der geänderte Standard hat keine Auswirkung auf die Stetigkeit des Konzernabschlusses der KPS AG.
Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom IASB verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2015/2016 nicht verpflichtend anzuwenden. Die KPS AG wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen.
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| Standard | Thema | Anwendungszeitpunkt | Auswirkungen KPS-Konzern |
|---|---|---|---|
| IFRS 9* | Finanzinstrumente | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen | keine |
| IFRS 11 | Änderungen: Gemeinschaftliche Vereinbarungen - Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen | keine |
| IFRS 10, IFRS 12 und IAS 1* | Änderungen - Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsolidierungsausnahme |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2016 beginnen | keine |
| IFRS 10 und IAS 28* | Änderungen - Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture |
noch nicht bekannt | keine |
| IFRS 14* | Regulatorische Abgrenzungsposten | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen | keine |
| IFRS 15* | Umsatzerlöse aus Kundenverträgen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen | wird geprüft |
| IFRS 16* | Leasing | Geschäftsjahre, die nach dem 1. Januar 2019 beginnen | wird geprüft |
| IAS 1 | Änderungen - Darstellung des Abschlusses: Initiative zur Verbesserung von Angabepflichten |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen | keine |
| IAS 16 und IAS 38 | Änderungen - Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen | keine |
| IAS 16 und IAS 41 | Änderungen - Landwirtschaft: fruchttragende Pflanzen |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen | keine |
| IAS 27 | Änderungen - Einzelabschlüsse: Equity-Methode im separaten Abschluss |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen | keine |
| Verbesserungen der IFRS | Einzelfallregelungen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen | Einzelfallprüfung |
* noch nicht von der EU genehmigt
Den Abschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten mit Ausnahme der Positionen, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, wie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und Derivate.
Im Konzernabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben können.
Hauptanwendungsbereiche für Annahmen, Schätzungen sowie die Ausübung von Ermessensspielräumen liegen in der Festlegung der Nutzungsdauer von langfristigen Vermögenswerten, der Ermittlung abgezinster Cashflows im Rahmen von Werthaltigkeitstests und Kaufpreisallokationen, der Bildung von Rückstellungen beispielsweise für Rechtsverfahren, Versorgungsleistungen für Arbeitnehmer und entsprechende Leistungen, Steuern, Umweltschutz, Preisnachlässe, Produkthaftungen sowie Garantien. In den weiteren Abschnitten dieses Kapitels werden jeweils schätz- und prämissensensitive Bilanzierungsgrundsätze und deren Auswirkungen auf die einzelnen Bereiche thematisiert. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgrund von überarbeiteten und neuen Standards erfolgen rückwirkend, sofern für einen Standard keine abweichende Regelung vorgesehen ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres und die Eröffnungsbilanz dieser Vergleichsperiode werden so angepasst, als ob die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden schon immer angewendet worden wären.
Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln zum 31. März 2016 aufgestellten Halbjahresabschlüsse der Gesellschaften.
Der Konzernabschluss beinhaltet Tochtergesellschaften. Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen gab es weder im Geschäfts- noch im Vorjahr.
Tochterunternehmen sind diejenigen Gesellschaften, bei denen die KPS AG über eine Beherrschungsmöglichkeit verfügt. Diese beruht in der Regel auf einer mittel- oder unmittelbaren Stimmrechtsmehrheit der KPS AG. In der Regel manifestiert sich dies durch einen Anteilsbesitz von mehr als 50 %. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn die Möglichkeit der Beherrschung nicht mehr besteht.
Umsätze, Erträge und Aufwendungen sowie Gewinne und Verluste, die durch Transaktionen innerhalb des Konsolidierungskreises begründet sind, sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konsolidierungspflichtige Zwischengewinne im Anlagevermögen oder in den Vorräten aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen lagen nicht vor.
Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte an den Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital dieser Tochterunternehmen verrechnet. Im Falle eines Unternehmenserwerbs wird nach der Erwerbsmethode das anteilige Eigenkapital des erworbenen Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt unter Berücksichtigung der beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten, latenter Steuern und eventueller Geschäfts- und Firmenwerte zu diesem Zeitpunkt ermittelt. Die Anschaffungskosten von erworbenen ausländischen Gesellschaften werden zum Erwerbszeitpunkt mit dem jeweiligen Kurs in Euro umgerechnet.
Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbe nach dem 1. Oktober 2003 nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt ("date of exchange") zuzüglich der dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet. Der Überschuss der Anschaffungskosten über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen werden als Geschäfts- und Firmenwert angesetzt. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden jährlich sowie bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung auf ihre Werthaltigkeit überprüft und gegebenenfalls außerplanmäßig abgeschrieben.
Werden Anteile von anderen Gesellschaftern erworben, wird dies als Eigenkapitaltransaktion dargestellt. Das heißt, die Differenz zwischen dem erworbenen anteiligen Eigenkapital von anderen Gesellschaftern und dem Kaufpreis wird direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.
Die angewandten Konsolidierungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der konsolidierten Gesellschaften werden in deren funktionaler Währung aufgestellt. Die funktionale Währung ist die Währung, in der überwiegend Zahlungsmittel erwirtschaftet bzw. verwendet werden. Bei den ausländischen Gesellschaften im Konsolidierungskreis ist die funktionale Währung die Währung der Konzernmutter, da es sich bei den Gesellschaften um unselbständige ausländische Einheiten handelt, die in den Geschäftsbetrieb des Konzerns integriert sind.
Die entstehenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagkurs der in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.
Eigenkapitalbestandteile werden zu historischen Kursen zu den Zeitpunkten ihrer jeweiligen aus Konzernsicht erfolgten Zugänge umgerechnet.
Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung in den vergangenen drei Jahren in Summe eine Inflationsrate von 100 % überschritten hat und die deshalb die Vorschriften gemäß IAS 29 (Financial Reporting in Hyperinflationary Economies) zur Inflationsbilanzierung anwenden müssten, gab es weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr.
Als Umsatzerlöse werden alle Erträge im Zusammenhang mit Produktverkäufen, erbrachten Dienstleistungen und Lizenzeinnahmen erfasst, sofern ein Preis vereinbart oder bestimmbar ist und dessen Bezahlung wahrscheinlich ist. Andere operative Erträge werden als sonstige betriebliche Erträge erfasst. Umsatzerlöse werden ertragswirksam erfasst, wenn die maßgeblichen Risiken und Chancen aus dem Eigentum an den Gütern auf den Kunden übertragen wurden, dem Unternehmen weder ein weiter bestehendes Verfügungsrecht, wie es gewöhnlich mit dem Eigentum verbunden ist, noch eine wirksame Verfügungsmacht über die verkauften Waren und Erzeugnisse verbleibt, die Höhe der Erträge und angefallenen bzw. noch anfallenden Kosten verlässlich bestimmt werden kann und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen aus dem Geschäft zufließen wird.
Umsatzerlöse werden nach Abzug von Umsatzsteuern und anderen Steuern sowie nach Abzug von Erlösminderungen zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen bzw. zu erhaltenden Gegenleistung ausgewiesen. So werden zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung auch geschätzte Beträge für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben umsatzmindernd erfasst und zurückgestellt.
Bei kundenbezogenen Festpreisaufträgen sind die Umsätze nach der Percentage-of-Completion-Methode (PoC-Methode) dem Leistungsfortschritt entsprechend erfasst.
Schätzungen bezüglich der Erlösminderungen basieren vor allem auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, spezifischen Vertragsbedingungen und Erwartungen hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung. Es ist nicht wahrscheinlich, dass andere als die angeführten Faktoren eine wesentliche Auswirkung auf Erlösminderungen des KPS-Konzerns haben. Anpassungen der in vorherigen Perioden gebildeten Rückstellungen für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben waren für das Ergebnis vor Steuern der berichteten Geschäftsjahre von untergeordneter Bedeutung.
Die Rückstellungen für Rabatte beliefen sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2015/2016 auf 446 (erstes Geschäftshalbjahr Vorjahr: 126) TEuro.
Ein Teil der Erlöse im KPS-Konzern wird aufgrund von Lizenzverträgen erzielt, in denen Dritten Rechte an einigen Produkten und Technologien übertragen wurden. Erhaltene oder erwartete Zahlungen, die sich auf den Verkauf oder die Auslizenzierung von Technologien oder technologischem Wissen beziehen, werden, sobald die entsprechenden Vereinbarungen in Kraft treten, ergebniswirksam, wenn aufgrund der vertraglichen Regelungen sämtliche Rechte und Pflichten in Bezug auf die betreffenden Technologien aufgegeben werden. Bestehen dagegen weiterhin Rechte an der Technologie fort oder sind noch Pflichten aus dem Vertragsverhältnis zu erfüllen, werden die ggf. erhaltenen Zahlungen sachgerecht abgegrenzt.
Vertraglich vereinbarte Vorauszahlungen und andere ähnliche nicht rückzahlbare Zahlungen werden als erhaltene Anzahlungen passiviert und über den geschätzten Zeitraum der Erbringung der vertraglich vereinbarten Gegenleistung ergebniswirksam aufgelöst.
Für die Zwecke der Rechnungslegung werden Forschungsaufwendungen als Kosten im Zusammenhang mit laufenden oder geplanten Untersuchungen definiert, die neue wissenschaftliche oder technische Erkenntnisse und Einsichten liefern sollen. Entwicklungsaufwendungen werden als Kosten im Zusammenhang mit der Anwendung von Forschungsergebnissen oder Fachkenntnissen in der Produktion, den Produktionsverfahren, den Leistungen oder Waren vor Beginn der kommerziellen Produktion oder Verwendung definiert.
Forschungskosten sind im Geschäftsjahr beim KPS-Konzern nicht angefallen.
Entwicklungskosten, die die Kriterien von IAS 38.57 erfüllen, wurden aus Wesentlichkeitsgründen nicht aktiviert.
Ein Geschäfts- und Firmenwert wird im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Vermögenswert im Erwerbszeitpunkt angesetzt. Er wird mit seinen Anschaffungskosten bewertet, die als Überschuss des Kaufpreises für das erworbene Unternehmen und dem erworbenen anteiligen Nettovermögen hergeleitet werden. Das Nettovermögen entspricht dem Saldo aus den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten.
Geschäfts- und Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit geprüft. Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert. Bei einem einmal abgeschriebenen Geschäfts- und Firmenwert erfolgt keine Zuschreibung in den Folgeperioden.
Ein sonstiger immaterieller Vermögenswert ist ein identifizierbarer, nicht monetärer Vermögenswert ohne physische Substanz (z. B. ein Patent, eine Marke, ein Vermarktungsrecht), bei dem es sich nicht um einen Geschäfts- und Firmenwert handelt. Er wird gemäß IAS 38 aktiviert, wenn der künftig zu erwartende wirtschaftliche Nutzen aus dem Vermögenswert wahrscheinlich zufließen wird und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten verlässlich ermittelt werden können.
Sonstige immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit sie eine bestimmbare Nutzungsdauer haben, werden sie dieser entsprechend über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren linear abgeschrieben, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein anderer Abschreibungsverlauf geboten ist. Die Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern und der Abschreibungsverläufe beruht auf Schätzungen des Zeitraums der Mittelzuflüsse aus den immateriellen Vermögenswerten und deren zeitlicher Verteilung innerhalb dieses Zeitraums. Bei Vorliegen eines Hinweises einer möglichen Wertminderung wird ein Impairmenttest durchgeführt.
Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert.
Soweit eine Wertminderung festgestellt wurde, wird diese gemäß IAS 36 durch eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt. Bei Fortfall der Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen sowie gegebenenfalls außerplanmäßige Wertminderungen.
Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Anschaffungspreis, den Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Anschaffungspreisminderungen zusammen.
Kosten für laufende Unterhaltungs- und Wartungsaufwendungen werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst.
Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden über die erwartete Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein nutzungsbedingter Abschreibungsverlauf geboten ist.
Folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:
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| Jahre | |
|---|---|
| EDV-Hardware | 3-5 |
| Geschäftsausstattung | 3-10 |
Wesentliche Komponenten einer Sachanlage, die unterschiedliche Nutzungsdauern haben, werden separat bilanziert und abgeschrieben.
Gibt es Hinweise für eine Wertminderung eines einzelnen Sachanlagevermögenswerts, wird geprüft, ob dessen erzielbarer Betrag über dem Buchwert liegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird gemäß IAS 36 eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe der Differenz zwischen Buchwert und erzielbarem Betrag erfasst. Bei Fortfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, durch welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht überschritten werden.
Wenn Sachanlagen verkauft, stillgelegt oder verschrottet werden, wird der Gewinn bzw. Verlust als Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.
Als Leasingverhältnis gilt eine Vereinbarung, bei der der Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen eine Zahlung oder eine Reihe von Zahlungen das Recht auf Nutzung eines Vermögenswerts für einen vereinbarten Zeitraum überträgt. Es wird zwischen Finanzierungsleasing und Operating Leasing unterschieden.
Als Finanzierungsleasing werden Leasingtransaktionen behandelt, bei denen der Leasingnehmer im Wesentlichen alle mit dem Eigentum eines Vermögenswerts verbundenen Risiken und Chancen trägt. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating Leasing bezeichnet.
Ist der KPS-Konzern Leasingnehmer in einem Finanzierungsleasing, wird in der Bilanz der niedrigere Wert aus beizulegendem Zeitwert und dem Barwert der Mindestleasingzahlungen zu Beginn des Leasingverhältnisses aktiviert und gleichzeitig unter den Finanzverbindlichkeiten passiviert. Die setzen sich im Wesentlichen aus Finanzierungskosten und dem Tilgungsanteil der Restschuld, die nach der Effektivzinsmethode ermittelt werden, zusammen. Der Leasinggegenstand wird linear über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben.
Bei einem gemäß IAS 17 als Operating Leasing klassifizierten Leasingverhältnis erfasst der KPS-Konzern die als Leasingnehmer zu zahlende Leasingrate als sonstigen betrieblichen Aufwand bzw. die als Leasinggeber erhaltene Leasingrate als sonstigen betrieblichen Ertrag. Der verleaste Vermögenswert wird weiterhin in der Bilanz des Leasinggebers als Sachanlage erfasst.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand, erhaltene Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten und Unternehmen. Zahlungsmitteläquivalente sind kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen und leicht in einen festen Zahlungsmittelbetrag umgewandelt werden können. Sie haben bei Erwerb oder im Anlagezeitpunkt eine maximale Laufzeit von drei Monaten.
Finanzinstrumente umfassen sowohl originäre (zum Beispiel Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen) als auch derivative Finanzinstrumente (zum Beispiel Geschäfte zur Absicherung gegen Zinsänderungsrisiken).
Nach IAS 39 liegen beim KPS Konzern folgende Kategorien von Finanzinstrumenten vor:
a) Erfolgswirksam zum Fair Value bewertete finanzielle Vermögenswerte und Schulden
b) Kredite und Forderungen
c) Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Schulden.
Die Zuordnung hängt vom jeweiligen Zweck ab, für den finanzielle Vermögenswerte erworben beziehungsweise die finanziellen Verbindlichkeiten aufgenommen wurden.
Eine erstmalige Erfassung und Bewertung der Finanzinstrumente erfolgt am Erfüllungstag zum beizulegenden Zeitwert, gegebenenfalls unter Berücksichtigung von Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt zu fortgeführten Anschaffungskosten beziehungsweise zum beizulegenden Zeitwert. Finanzinstrumente werden nicht mehr erfasst, wenn die Rechte auf Zahlungen aus dem Investment erloschen sind oder übertragen wurden und der Konzern im Wesentlichen alle Risiken und Chancen, die mit dem Eigentum verbunden sind, übertragen hat.
Unter den Vorräten werden gemäß IAS 2 (Inventories) diejenigen Vermögenswerte ausgewiesen, die im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen verbraucht werden sowie Anzahlungen auf Vorräte. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum niedrigeren Wert aus auf Basis der Durchschnittsmethode ermittelten Herstellungskosten (dienstleistungsbezogener Vollkosten) und ihrem Nettoveräußerungswert, d. h. dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Fertigstellungs- und Vertriebskosten.
Die künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen, die sich aus unfertigen Leistungen sowie fertigen, noch nicht abgenommen Leistungen zusammensetzen, werden zu Herstellungskosten sowie mit einem dem Fertigungsgrad entsprechenden Gewinnzuschlag, vermindert um etwaige entstehende Verluste, bewertet, soweit das Ergebnis des Fertigungsauftrags verlässlich bestimmt werden kann. Bei der Berechnung des Fertigungsgrads werden die angefallenen Kosten zu den Gesamtkosten in Verhältnis gesetzt (Cost-to-Cost-Methode).
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen werden zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Berücksichtigung der Effektivzinsmethode bewertet. Allen erkennbaren Risiken wird durch angemessene Wertberichtigung Rechnung getragen.
Als Ertragsteuern werden die in den einzelnen Ländern erhobenen Steuern auf den steuerpflichtigen Gewinn sowie die erfolgswirksame Veränderung der latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen. Die ausgewiesenen Ertragsteuern werden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen in der Höhe erfasst, wie sie voraussichtlich bezahlt werden müssen.
Gemäß IAS 12 (Income Taxes) werden latente Steuern auf zeitlich begrenzte Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden in der IFRS-Bilanz und der Steuerbilanz, aus Konsolidierungsvorgängen sowie auf wahrscheinlich nutzbare Verlustvorträge und Steuergutschriften ermittelt.
Aktive latente Steuern auf abzugsfähige temporäre Differenzen, Steuergutschriften und steuerliche Verlustvorträge werden insoweit aktiviert, als es wahrscheinlich ist, dass für deren Nutzung ein zu versteuerndes Ergebnis zukünftig verfügbar sein wird.
Passive latente Steuern werden gebildet auf zukünftig noch zu versteuernde temporäre Differenzen.
Der Berechnung liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. Latente Steueransprüche und -schulden können unter den Voraussetzungen von IAS 12.71 ff. saldiert werden. Materielle Auswirkungen von Steuersatz- oder Steuergesetzänderungen auf die aktiven und passiven latenten Steuern werden grundsätzlich in der Periode, in der das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist, berücksichtigt. Im Regelfall erfolgt dies ergebniswirksam.
Latente und laufende Steuern werden grundsätzlich aufwandswirksam erfasst, es sei denn, sie beziehen sich auf erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Sachverhalte. Dann werden sie ebenfalls erfolgsneutral erfasst.
Die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern, die aus zeitlichen Unterschieden und Verlustvorträgen resultieren, unterliegt unternehmensindividuellen Prognosen, u. a. über die zukünftige Ertragssituation in der betreffenden Konzerngesellschaft.
Bei Erwerb / Veräußerung eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit dem Gewinnvortrag / Kapitalrücklage.
Die Steuerrückstellung beinhalten Verpflichtungen aus laufenden Ertragsteuern, die voraussichtlich aufgrund der nationalen Steuervorschriften zu Mittelabflüssen führen werden.
Andere Rückstellungen werden für gegenwärtige, rechtliche oder faktische Verpflichtungen gebildet, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, die wahrscheinlich zu einer künftigen wirtschaftlichen Belastung führen werden und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.
Die Bewertung der anderen Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 (Provisions, Contingent Liabilities and Contingent Assets) oder ggf. auch nach IAS 19 (Employee Benefits). Soweit bei Verpflichtungen erst nach mehr als einem Jahr mit Mittelabflüssen gerechnet wird, werden die Rückstellungen mit dem Barwert der voraussichtlichen Mittelabflüsse angesetzt.
Erstattungsansprüche gegenüber Dritten werden getrennt von den Rückstellungen als sonstige Forderung aktiviert, wenn ihre Realisation nahezu sicher ist.
Resultiert aus einer geänderten Einschätzung eine Reduzierung des Verpflichtungsumfangs, wird die Rückstellung anteilig aufgelöst und der Ertrag in den Funktionsbereichen erfasst, die ursprünglich bei der Bildung der Rückstellung mit dem Aufwand belastet waren.
Zu den Rückstellungen, die den Kunden- und Lieferantenverkehr betreffen, gehören insbesondere Verpflichtungen für Rabatte und Skonti, Produktretouren sowie erhaltene Dienstleistungen und Waren, die noch nicht in Rechnung gestellt wurden.
Als Unternehmen ist der KPS-Konzern rechtlichen Risiken ausgesetzt. Für anhängige bzw. künftige juristische Verfahren wird, vorbehaltlich einer entsprechenden Einzelfallprüfung, durch den Ansatz von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten bilanzielle Vorsorge getroffen. Die wahrscheinlichen Ergebnisse solcher Rechtsstreitigkeiten werden anhand der vorliegenden Informationen und in Rücksprache mit den für den KPS-Konzern tätigen Rechtsanwälten bewertet. Soweit nach vernünftigem Ermessen eine Verpflichtung aus einem Verfahren wahrscheinlich zu zukünftigen Mittelabflüssen führen wird, wird der Barwert der erwarteten Mittelabflüsse, soweit diese als verlässlich messbar betrachtet werden, passiviert. Diese Rückstellungen decken die geschätzten Zahlungen an Kläger, die Gerichtskosten, die Kosten für Rechtsanwälte sowie eventuelle Vergleichskosten ab. Zu jedem Bilanzstichtag wird der aktuelle Stand der Rechtsstreitigkeiten bei der Beurteilung zugrunde gelegt, wobei geprüft wird, ob die Ansatzkriterien für eine Rückstellung erfüllt sind und in welcher Höhe eine Rückstellung zu bilden ist. Rechtsstreitigkeiten und andere rechtliche Verfahren werfen grundsätzlich komplexe Fragen auf und sind mit zahlreichen Unwägbarkeiten und Schwierigkeiten verbunden, u. a. aufgrund des Sachverhalts und der Umstände jedes einzelnen Falls, des Gerichts, bei dem die Klage anhängig ist, sowie aufgrund von Unterschieden im anwendbaren Recht. Somit sind die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren nicht vorhersagbar. Durch das Urteil in einem Gerichtsverfahren oder durch einen Vergleich können dem KPS-Konzern Kosten entstehen, die über die hierfür vorgesehene Rückstellung und Versicherungsdeckung hinausgehen.
In den Personalrückstellungen wird bilanzielle Vorsorge vor allem für Jahressonderzahlungen und variable und individuelle Einmalzahlungen getroffen.
Die finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich aus originären Verbindlichkeiten und den negativen beizulegenden Zeitwerten von Derivaten zusammen. Originäre Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der KPS-Konzern eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer originären Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich ggf. angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den originären Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.
Rechnungsabgrenzungen und andere nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ihre Auflösung erfolgt linear bzw. entsprechend der Leistungserbringung.
Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umfassen langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen (ggf. zusammen mit Rückstellungen und Verbindlichkeiten), bei denen der Buchwert überwiegend durch ein höchstwahrscheinliches Veräußerungsgeschäft innerhalb der nächsten 12 Monate oder durch ein bereits abgewickeltes Veräußerungsgeschäft realisiert wird.
Die Bilanzierung eines Unternehmenserwerbs erfolgt mithilfe der Erwerbsmethode, die eine Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der erstmaligen Beherrschung vorsieht. Die Anwendung der Erwerbsmethode erfordert bestimmte Schätzungen und Beurteilungen, vor allem in Bezug auf die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, der übernommenen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs (IFRS 13) sowie der Nutzungsdauern der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen.
Die Bewertung basiert in großem Umfang auf antizipierten Zahlungsmittelzu- und -abflüssen. Abweichungen zwischen den tatsächlichen und den bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte zugrunde gelegten Zahlungsmittelzu- und -abflüssen können die zukünftigen Konzernergebnisse wesentlich beeinflussen.
Gemäß IFRS 3 (Business Combinations) ist bei sukzessiven Unternehmenskäufen, bei denen ein Unternehmen in mehreren Tranchen erworben wird, zum Zeitpunkt der Erlangung der Kontrolle über das betreffende Unternehmen eine erfolgswirksame Neubewertung des bisherigen Gesellschaftsanteils zum beizulegenden Zeitwert notwendig. Im Anschluss daran findet eine Buchwertanpassung der bereits bilanzierten Vermögenswerte und Schulden auf ihren beizulegenden Zeitwert statt.
Neben den Werthaltigkeitsprüfungen (Impairmenttests) bei einzelnen Sachanlagevermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten werden Werthaltigkeitsprüfungen auf Ebene von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (sogenannten cash generating units - "cgu") durchgeführt. Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit stellt die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten dar, die weitestgehend unabhängig von anderen Vermögenswerten oder Gruppen von Vermögenswerten Mittelzuflüsse erzeugt. Im KPS-Konzern werden die strategischen Geschäftseinheiten wie auch einzelne Gesellschaften als zahlungsmittelgenerierende Einheiten angesehen und unterliegen Werthaltigkeitsprüfungen.
Die strategischen Geschäftseinheiten stellen die zweite Berichtsebene unterhalb der Berichtssegmente dar. Eine Werthaltigkeitsprüfung für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit wird entweder bei Vorliegen eines Anhaltspunkts für eine Wertminderung vorgenommen oder mindestens jährlich, wenn einer strategischen Geschäftseinheit ein Goodwill oder nicht abnutzbare immaterielle Vermögenswerte zugeordnet sind.
Bei einer Werthaltigkeitsprüfung werden die Restbuchwerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. der zu testenden Sachanlagen bzw. immateriellen Vermögenswerte mit ihrem jeweiligen erzielbaren Betrag, d. h. dem höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert, verglichen. In den Fällen, in denen der Buchwert höher als ihr erzielbarer Betrag ist, liegt in der Höhe der Differenz ein Wertberichtigungsbedarf vor. In diesem Fall wird bei einer strategischen Geschäftseinheit im ersten Schritt der Geschäfts-und Firmenwert abgeschrieben. Ein eventuell verbleibender Restbetrag wird buchwertproportional auf die anderen Vermögenswerte der jeweiligen strategischen Geschäftseinheit verteilt. Der Wertberichtigungsaufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung zumeist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Bei der Ermittlung des erzielbaren Betrags wird sowohl für den beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten als auch für den Nutzungswert der Barwert der Zahlungen (Cashflows) zugrunde gelegt. Die Prognose der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse zur Ermittlung des erzielbaren Betrags stützt sich auf die aktuellen Planungen des KPS-Konzerns, die im Regelfall einen Planungshorizont von drei bis fünf Jahren haben. Hierfür werden vor allem Annahmen über künftige Verkaufspreise bzw. -mengen und Kosten getroffen. Beim Ansatz des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten wird die Bewertung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit aus Sicht eines unabhängigen Marktteilnehmers vorgenommen. Beim Ansatz des Nutzungswerts wird die zahlungsmittelgenerierende Einheit bzw. der Einzelvermögenswert in ihrer bzw. seiner bisherigen Nutzung bewertet. Netto-Zahlungsmittelzuflüsse jenseits der Planungsperiode werden für beide Methoden unter Anwendung individueller, jeweils aus Marktinformationen abgeleiteter Wachstumsraten auf Basis langfristiger Geschäftserwartungen bestimmt.
Die Netto-Zahlungsmittelzuflüsse werden mit den Kapitalkostensätzen abgezinst. Die Kapitalkostensätze entsprechen den Renditeerwartungen der Aktionäre und stellen die langfristigen Finanzierungskonditionen der Vergleichsunternehmen dar.
Die KPS ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Beratungsunternehmen in Deutschland. Das KPS-Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich nach Geschäftsfeldern.
Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS als SAP-Beratungspartner.
Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. KPS deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche eSOA und Net-weaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert KPS mit dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. KPS unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betrieblichen Funktionsbereiche transparent werden.
Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt KPS in bestimmten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller, insbesondere SAP, IBM und SAPERION, mit denen KPS eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.
Die Aufgliederung der Vermögens- und Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich:
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| in TEuro | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Darstellung nach Geschäftsfeldern | Managementconsulting / Transformationsberatung | System Integration | Produkte / Lizenzen | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnisposition | 31.03.16 | Vorjahr | 31.03.16 | Vorjahr | 31.03.16 | Vorjahr |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 60.264 | 52.247 | 1.930 | 2.004 | 6.637 | 2.975 |
| Betriebsergebnis | 13.014 | 10.492 | 545 | 217 | 2.176 | 345 |
| Abschreibungen | -438 | -398 | 0 | 0 | -55 | -45 |
| Zinsen | -53 | -57 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Steuern | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
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| in TEuro | ||||
|---|---|---|---|---|
| Darstellung nach Geschäftsfeldern | übrige | gesamt | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Ergebnisposition | 31.03.16 | Vorjahr | 31.03.16 | Vorjahr |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatz | 0 | 0 | 68.832 | 57.226 |
| Betriebsergebnis | -4.555 | -2.847 | 11.180 | 8.207 |
| Abschreibungen | -78 | -64 | -572 | -507 |
| Zinsen | -2 | -27 | -55 | -84 |
| Steuern | -1.280 | -751 | -1.280 | -751 |
Umsätze resultieren gegenüber externen Kunden.
Entscheidungskriterien für die Konzernführung sind Umsatz und EBIT. Andere Grundlagen sind nicht relevant.
Unter den übrigen Informationen werden im Wesentlichen Ertrags- und Vermögensinformationen der KPS AG als Holding dargestellt. Eine Umlage auf die einzelnen Geschäftssegmente erfolgte zur Vermeidung einer Verwässerung des Aussagegehalts in Übereinstimmung mit dem internen Reporting nicht. Im übrigen Segmentvermögen werden überwiegend Beteiligungsbuchwerte sowie Verbundforderungen der KPS AG dargestellt. Hierzu korrespondierend werden unter den übrigen Segmentverbindlichkeiten die Verbindlichkeiten der rechtlichen Konzernmutter abgebildet.
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge spiegeln im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen wider, die keinen eindeutigen Segmentbezug aufweisen.
Die im Rahmen der Segmentberichterstattung angewandten Bewertungsgrundlagen entsprechen den Bewertungsgrundlagen des Gesamtunternehmens.
Die Aufteilung der Umsatzerlöse in Höhe von 68.832 (Vorjahr: 57.226) TEuro nach Regionen ergibt für das erste Geschäftshalbjahr 2015/2016 folgendes Bild: Hauptumsatzträger war Deutschland mit 58.086 (Vorjahr: 51.835) TEuro bzw. 84,4 %. Im Ausland wurden 10.746 (Vorjahr: 5.391) TEuro umgesetzt. Die Zuordnung erfolgt nach dem Sitz des Auftraggebers. Die Aufteilung ergibt sich in folgende Regionen: Skandinavien mit einem Volumen von 4.330 (Vorjahr: 2.098) TEuro oder 6,29 % und die Schweiz mit 6.011 (Vorjahr: 2.726) TEuro. bzw. 8,73 %. Die restlichen Umsatzerlöse beliefen sich auf 405 TEuro (0,59 %) und wurden weitestgehend im übrigen EU-Raum erzielt. Diese gehören dem Segment Managementconsulting / Transformationsberatung an.
Im Segment "Managementconsulting / Transformationsberatung" ist ein Großkunde (Vorjahr: drei) i.S.d. IFRS 8.34 enthalten.
Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte gab es weder im laufenden noch im Vorjahresgeschäftshalbjahr.
Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bezüglich der Verteilung auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Abschnitt 5.3. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Umsatzträger wie folgt:
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| Berichtshalbjahr | Berichtshalbjahr | |||
|---|---|---|---|---|
| 2015/2016 | 2014/2015 | |||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| TEuro | % | TEuro | % | |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Erbringung von Dienstleistungen | 68.172 | 99 | 56.947 | 100 |
| Verkauf von Gütern | 71 | 0 | 97 | 0 |
| Nutzungsentgelte | 589 | 1 | 182 | 0 |
| 68.832 | 100 | 57.226 | 100 |
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 290 (Vorjahr: 581) TEuro und stellen sich in der nachfolgenden Tabelle dar:
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| Berichtshalbjahr | Berichtshalbjahr | |
|---|---|---|
| in TEuro | 2015/2016 | 2014/2015 |
| --- | --- | --- |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen | 0 | 77 |
| Skontierträge | 162 | 145 |
| Erträge aus Kursdifferenzen | 77 | 330 |
| Weiterverrechnung Sachbezüge an Mitarbeiter | 27 | 13 |
| übrige Erträge | 24 | 16 |
| Summe sonstige betriebliche Erträge | 290 | 581 |
Der Materialaufwand beträgt 28.069 (Vorjahr: 23.504) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 584 (Vorjahr: 314) TEuro sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 27.485 (Vorjahr: 23.190) TEuro.
Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtshalbjahr auf 22.569 (Vorjahr: 19.552) TEuro. Davon entfallen auf Löhne und Gehälter 20.369 (Vorjahr: 17.601) TEuro und auf Sozialaufwendungen 2.200 (Vorjahr: 1.951) TEuro.
Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für beitragsorientierte Versorgungspläne belaufen sich auf 157 (Vorjahr: 117) TEuro.
Im Jahresdurchschnitt wurden 373 (Vorjahr: 324) Mitarbeiter (ohne Vorstände und Geschäftsführer), davon 336 (Vorjahr: 300) Berater und 37 (Vorjahr: 24) Verwaltungsangestellte, beschäftigt.
Die Steigerung der Personalkosten resultiert aus der Zunahme der Beschäftigungszahl im laufenden Geschäftshalbjahr sowie aus dem Effekt der Steigerung der Mitarbeiterzahl im Vorjahr.
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| 31.03.2016 | 31.03.2015 | Veränderung | |
|---|---|---|---|
| Mitarbeiter pro Region | |||
| Deutschland | 372 | 326 | 46 |
| Dänemark | 2 | 2 | 0 |
| Schweiz | 11 | 7 | 4 |
| Mitarbeiter nach Funktion | |||
| Vorstand | 2 | 1 | 1 |
| Geschäftsführer | 2 | 3 | -1 |
| Berater | 345 | 304 | 41 |
| Verwaltung | 34 | 26 | 8 |
| Auszubildende | 2 | 1 | 1 |
| Gesamt | 385 | 335 | 50 |
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 7.304 (Vorjahr: 6.544) TEuro und lassen sich wie folgt darstellen:
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| Berichtshalbjahr | Berichtshalbjahr | |
|---|---|---|
| in TEuro | 2015/2016 | 2014/2015 |
| --- | --- | --- |
| Reise- und Bewirtungskosten | 2.246 | 1.916 |
| Fremdleistungen | 705 | 862 |
| Kfz-Kosten | 1.068 | 837 |
| Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten | 456 | 416 |
| Personal- und Buchhaltungskosten | 496 | 557 |
| Werbe- und Repräsentationskosten | 464 | 409 |
| Telefon- und sonstige Kommunikationskosten | 218 | 203 |
| Raumkosten | 541 | 416 |
| Maschinen-Mieten | 287 | 189 |
| Kapitalmarktkosten | 157 | 155 |
| Versicherungen | 33 | 73 |
| übrige Aufwendungen | 633 | 511 |
| Summe sonstige betriebliche Aufwendungen | 7.304 | 6.544 |
Die Abschreibungen des Geschäftshalbjahres betragen 572 (Vorjahr: 507) TEuro. Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus der beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich.
Die sonstigen finanziellen Erträge belaufen sich auf 2 (Vorjahr: 2) TEuro und beinhalten Zinserträge aus kurzfristigen Geldanlagen.
Die sonstigen finanziellen Aufwendungen betragen 57 (Vorjahr: 86) TEuro und beinhalten insbesondere Zinsen und Avalgebühren an Kreditinstitute in Höhe von 17 (Vorjahr: 46) TEuro sowie Zinsen auf strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 40 (Vorjahr: 40) TEuro.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten Geschäftshalbjahre 2015/2016 und 2014/2015 lassen sich aus der folgenden Darstellung entnehmen:
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| Berichtshalbjahr | Berichtshalbjahr | |
|---|---|---|
| in TEuro | 2015/2016 | 2014/2015 |
| --- | --- | --- |
| Laufender Steueraufwand | -1.280 | -751 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | -1.280 | -751 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Ergebnisanteils der Aktionäre der KPS AG und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie resultiert aus sogenannten "potenziellen Aktien". Hierzu zählen Optionsrechte, die allerdings nur dann ergebnisverwässernd wirken, wenn deren innerer Wert während der Periode positiv war. Folglich ergibt sich aus den Optionsrechten keine verwässernde Wirkung.
Aufgrund des Rückkaufs eigener Aktien belief sich die Zahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien auf 33.889.759 Stück (Vorjahr: 33.898.435). Im Vergleich zum Vorjahr errechnet sich das Ergebnis je Aktie wie folgt:
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| Berichtshalbjahr | Berichtshalbjahr | |
|---|---|---|
| 2015/2016 | 2014/2015 | |
| --- | --- | --- |
| Konzernergebnis auf Aktionäre der KPS AG entfallend in TEuro | 9.273 | 6.865 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien | 33.889.759 | 33.898.435 |
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie in Euro | 0,27 | 0,20 |
Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware.
Im Geschäftshalbjahr war ein Zugang des Sachanlagevermögens in Höhe von 423 TEuro zu verzeichnen.
Zur Darstellung der Entwicklung der nachfolgend erläuterten langfristigen Vermögenswerte verweisen wir auf den Konzernanlagespiegel.
Die Position beinhaltet Software und damit verbundene Lizenzen, die teilweise selbst erstellt als auch entgeltlich erworben wurden. Zum 31. März 2016 war selbsterstellte Software in Höhe von 198 (Vorjahr: 245) TEuro aktiviert. Die selbsterstellte Software wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung des Berichtshalbjahres belief sich auf 47 (Vorjahr: 47) TEuro.
Des Weiteren werden unter den immateriellen Vermögenswerten Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen, die ausschließlich aus Kapitalkonsolidierungen stammen.
Der bilanzierte Geschäfts- und Firmenwert beträgt 30.472 (Vorjahr: 30.472) TEuro und verteilt sich auf folgende zahlungsmittelgenerierende Einheiten:
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| Berichtshalbjahr | Berichtshalbjahr | |
|---|---|---|
| in TEuro | 2015/2016 | 2014/2015 |
| --- | --- | --- |
| KPS Services GmbH | 8.949 | 8.949 |
| KPS Solutions GmbH | 345 | 345 |
| getit - Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH | 21.178 | 21.178 |
| Gesamt | 30.472 | 30.472 |
Die aktiven latenten Steueransprüche belaufen sich auf 12.607 (Vorjahr: 12.607) TEuro und spiegeln die Höhe der voraussichtlich nutzbaren steuerlichen Verlustvorträge der KPS AG, der KPS Consulting GmbH & Co. KG, der KPS Services GmbH sowie der KPS Solutions GmbH wider.
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 31. März 2016 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 31.904 (Vorjahr: 29.512) TEuro, auf die Einzelwertberichtigungen in Höhe von 44 (Vorjahr: 44) TEuro gebildet sind.
Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich nach IFRS 7.16 gemäß folgender Tabelle entwickelt:
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| Berichtshalbjahr | Berichtshalbjahr | |
|---|---|---|
| In TEuro | 2015/2016 | 2014/2015 |
| --- | --- | --- |
| Stand Wertberichtigungen am 01.10. | 44 | 9 |
| + Zuführungen | 0 | 44 |
| - Verbrauch /Auflösung | 0 | -9 |
| Stand Wertberichtigungen am 31.03. | 44 | 44 |
Die sonstigen Forderungen belaufen sich auf 1.294 (Vorjahr: 494) TEuro und setzen sich wie folgt zusammen:
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| in TEuro | 31.03.2016 | 30.09.2015 |
|---|---|---|
| Geleistete Vorauszahlungen | 409 | 218 |
| Forderungen gegenüber Mitarbeitern | 304 | 28 |
| Geleistete Anzahlungen | 189 | 1 |
| Geleistete Kautionen | 73 | 49 |
| Übrige Forderungen | 319 | 198 |
| Summe sonstige Forderungen | 1.294 | 494 |
Die übrigen Forderungen beinhalten Forderungen aus ausländischen Umsatzsteuern in Höhe von 85 (Vorjahr: 72) TEuro.
Die Steuererstattungsansprüche in Höhe von 47 (Vorjahr: 475) TEuro bestehen aus Körperschaft- und Gewerbesteuern für das Geschäftshalbjahr und Vorjahre.
Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse betragen am Bilanzstichtag 13.547 (Vorjahr: 6.487) TEuro. Die Entwicklung des Bestands an flüssigen Mitteln ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.
Bezüglich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.
Das gezeichnete Kapital der KPS AG beträgt zum Bilanzstichtag 33.889.759 (Vorjahr: 33.889.759) Euro. Es wurde im Geschäftsjahr um erworbene eigene Anteile gekürzt. Auf Grundlage des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 27. März 2005 wurde vom Vorstand beschlossen, sieben erworbene eigene Aktien unter Herabsetzung des Grundkapitals der Gesellschaft einzuziehen. Das Grundkapital reduziert sich durch die Einziehung von 34.011.007,00 Euro um 7,00 Euro auf 34.011.000,00 Euro und verteilt sich insgesamt auf 34.011.000 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien. Das Grundkapital ist voll eingezahlt.
Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats von der Ermächtigung Gebrauch gemacht und bis zum Abschlussstichtag insgesamt 121.248 (Vorjahr: 121.248) nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 Euro erworben. Die Anschaffungskosten hierfür betrugen 771 (Vorjahr: 771) TEuro. Durch die Herabsetzung des Grundkapitals wurden sieben eigene Aktien eingezogen. Der Bestand zum Abschlussstichtag beträgt 121.241 Aktien.
Beim Erwerb eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der erworbenen Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit dem Gewinnvortrag.
Die langfristigen Schulden in Höhe von 2.421 (Vorjahr: 2.281) TEuro setzen sich aus passiven latenten Steuern und langfristigen Rückstellungen sowie ergebnisabhängigen Kaufpreisraten durch die Übernahme der getit GmbH zusammen.
Passive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen Steuer- und Konzernbilanz.
Die langfristigen Rückstellungen betreffen ein Bonusprogramm für die Vice Presidents.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren vorwiegend aus eingekauften Beratungsleistungen.
Zum Berichtsstichtag betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 1.157 (Vorjahr: 0) TEuro.
Die erhaltenen Anzahlungen betragen 398 (Vorjahr: 2.465) TEuro und betreffen mit 398 (Vorjahr: 134) TEuro im Voraus vereinnahmte Dienstleistungserlöse, die über künftige Geschäftsjahre abzugrenzen sind. Erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen (Vorjahr: 2.331) TEuro waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden.
Die Entwicklung der Steuerrückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| in TEuro | 01.10.2015 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.03.2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 643 | -236 | 0 | 258 | 665 |
| Gewerbesteuer | 2.931 | -116 | 0 | 743 | 3.558 |
| Gesamt | 3.574 | -352 | 0 | 1.001 | 4.223 |
In der Gewerbesteuerrückstellung ist ein Betrag von 2.322 (Vorjahr: 2.281) TEuro für mögliche Risiken im Zusammenhang mit der gewerbesteuerlichen Anerkennung von Sanierungsgewinnen der vormaligen autinform GmbH & Co. KG enthalten. Die Rückstellung beinhaltet einen Betrag von 976 (Vorjahr: 935) TEuro für potentielle Nachforderungszinsen.
Wahrscheinlichkeit und Zeitpunkt der Inanspruchnahme sind abhängig von Entscheidungen der vormaligen Betriebsstättengemeinden, ob und inwieweit die Steuern nachzuzahlen sind oder aus Billigkeitsgründen erlassen werden.
Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
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| in TEuro | 01.10.2015 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.03.2016 |
|---|---|---|---|---|---|
| Personal | 7.360 | -6.616 | 0 | 4.803 | 5.547 |
| Ausstehende Rechnungen | 115 | -30 | 0 | 134 | 219 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 102 | -13 | 0 | 53 | 142 |
| Übrige | 2.072 | -3 | 0 | 368 | 2.437 |
| Gesamt | 9.649 | -6.662 | 0 | 5.358 | 8.345 |
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten, soweit die Höhe oder die Fälligkeit noch ungewiss ist. Die erwarteten Fälligkeiten bewegen sich im kurzfristigen Rahmen.
Die Rückstellung für Personalverpflichtungen betrifft Tantiemen, ausstehende Urlaubsansprüche und noch abzuführende Beiträge an die Berufsgenossenschaft.
Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beruht auf Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Leistungen, deren Höhe am Abschlussstichtag noch nicht endgültig feststand.
Die Rückstellung für Abschlusskosten betrifft Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses.
Die Earn-Out-Rate 2015/2016 wurde in Höhe von 1.750.000,00 Euro passiviert.
Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 4.717 (Vorjahr: 5.555) TEuro und entwickelten sich wie folgt:
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| 31.03.2016 | 30.09.2015 | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEuro | bis 3 Monate | 3-12 Monate | bis 3 Monate | 3-12 Monate |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 1 | 0 | 904 | 0 |
| Abzuführende Lohn- und Kirchensteuer | 945 | 0 | 863 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern und sonstigen Steuern | 1.835 | 0 | 1.907 | 0 |
| Abzuführende Sozialversicherungen | 0 | 0 | 55 | 0 |
| Earn Out 2015 | 1.750 | 0 | 1.750 | 0 |
| Übrige Verbindlichkeiten | 186 | 0 | 76 | 0 |
| Summe sonstige Verbindlichkeiten | 4.717 | 0 | 5.555 | 0 |
Der KPS-Konzern ist als Beratungsunternehmen Finanzrisiken ausgesetzt. Hierbei werden im Wesentlichen unterschieden:
| ― | Liquiditätsrisiken |
| ― | Kreditrisiken / Ausfallrisiken |
| ― | Marktpreisrisiko. |
Die Steuerung, Überwachung und Absicherung der Finanzrisiken liegen im Verantwortungsbereich des Vorstands, der hierbei durch die Verantwortlichen im Rechnungswesen unterstützt wird. Ziel dabei ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zu begrenzen.
Das Kapitalmanagement bemisst sich nach der Nettoliquidität.
Liquiditätsrisiken können durch eine Verschlechterung des operativen Geschäfts und als Folge von Kredit- und Marktpreisrisiken entstehen. Der KPS-Konzern steuert das Liquiditätsrisiko unter Einbindung einer kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung von bestehenden Kreditlinien. Die Liquiditätsplanung wird laufend überwacht. Uber die Hausbanken bestehen Cash-Pool-Vereinbarungen mit den inländischen Tochtergesellschaften der KPS AG. Zusätzlich verfügt der KPS-Konzern über nicht ausgenutzte Kreditlinien, die unbefristet zur Verfügung stehen.
Die Liquiditätsplanung wird für die einzelnen Monate erstellt. Dabei werden die Fälligkeiten von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten anhand der vereinbarten Zahlungsziele geplant. Für die Verbindlichkeiten werden die Zahlungsabflüsse entsprechend den Zahlungszielen und der vereinbarten Fälligkeiten geplant.
Für den laufenden Monat und den Folgemonat werden taggenaue Liquiditätsbetrachtungen vorgenommen und die Planung an die tatsächlichen Zahlungsströme angepasst.
Die Gesellschaften der KPS-Gruppe wickeln ihre Geschäfte nahezu ausschließlich in Euro ab. Daher bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken.
Die Finanzierung des Konzerns erfolgt überwiegend mit kurzfristigen Kontokorrentkrediten, die unbefristet zur Verfügung stehen. Die Zinsen werden halbjährlich vom Kreditgeber angepasst.
Das Zinsrisiko im Sinne eines Marktwertänderungsrisikos wird als nicht relevant angesehen. Die Finanzverbindlichkeiten der KPS-Gruppe werden zu Anschaffungskosten bilanziert, so dass sich eine mögliche Marktwertänderung in der Bilanz nicht niederschlägt.
Eine Änderung von Risikoparametern hätte keine wesentliche Auswirkung auf den beizulegenden Zeitwert gehabt.
Die KPS Business Transformation GmbH, die KPS Consulting GmbH & Co. KG und die KPS Services GmbH haben jeweils eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 2.000 TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien abgegeben. Darüber hinaus besteht eine weitere Höchstbetragsbürgschaft der KPS Services GmbH in Höhe von 8.000 TEuro zur Absicherung von Kontokorrentlinien.
Für die Consulting AG, Zürich, wurde durch die KPS AG ein Rangrücktritt in Höhe von 738 TCHF vereinbart.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entwickelten sich wie folgt:
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| 31.03.2016 | 30.09.2015 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre | über 5 Jahre | Gesamt | bis 1 Jahr | 1-5 Jahre |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Kfz-Leasing | 841 | 737 | 0 | 1.578 | 1.017 | 963 |
| BGA-Leasing | 515 | 367 | 0 | 882 | 615 | 527 |
| Miete | 912 | 1.238 | 0 | 2.150 | 892 | 1.393 |
| Gesamt | 2.268 | 2.342 | 0 | 4.610 | 2.524 | 2.883 |
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| 30.09.2015 | ||
|---|---|---|
| in TEuro | über 5 Jahre | Gesamt |
| --- | --- | --- |
| Kfz-Leasing | 0 | 1.980 |
| BGA-Leasing | 0 | 1.142 |
| Miete | 0 | 2.285 |
| Gesamt | 0 | 5.407 |
Bei den in der obigen Darstellung erfassten Leasingzahlungen handelt es sich um künftige Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverträgen.
Zahlungen aus Miet- und Leasingverhältnissen, die in der Berichtperiode als Aufwand erfasst wurden, belaufen sich auf 1.183 (Vorjahr: 889) TEuro.
Der Abschluss der KPS für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/2016 wurde unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") aufgestellt. In diesem Zusammenhang geht das Management von einer positiven Fortbestehensprognose aus, so dass die Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im laufenden und den folgenden Geschäftsjahren ihre geschäftlichen Aktivitäten unter Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen fortführen kann. Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar.
In der Kapitalflussrechnung nach IAS 7 werden Zahlungsströme eines Geschäftsjahres erfasst, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Unternehmens darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Dabei verwendet die Gesellschaft die indirekte Methode.
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelbestand umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen kurzfristigen Zahlungsmittel unter Abzug von laufenden Bankverbindlichkeiten. Dieser Zahlungsmittelbestand beträgt am Ende der Periode 12.391 (Vorjahr: -11.307) TEuro.
Die im Vorjahresvergleich gestiegene Nettoliquidität ist im Wesentlichen auf die noch nicht erfolgte Dividendenausschüttung für das Geschäftsjahr 2014/2015 und die noch nicht erfolgte Zahlung der zweiten Kaufpreisrate für den Erwerb der getit GmbH zurückzuführen. Die Mittelabflüsse für Investitionen in das langfristig gebundene Vermögen beliefen sich auf -423 (Vorjahr: -208) TEuro.
Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit erhöhte sich deutlich um 12.752 TEuro gegenüber dem Vorjahr auf 6.328 TEuro. Dies ist insbesondere auf die Verbesserung des Periodenergebnisses vor Steuern und Zinsen zurückzuführen, das im Geschäftshalbjahr von 7.700 TEuro auf 10.608 TEuro anstieg. Einen negativen Effekt auf den Cashflow in der Vergleichsperiode hatte der starke Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, der zwischenzeitlich wieder deutlich reduziert werden konnte.
Der Cashflow aus investiver Tätigkeit erhöhte sich im Geschäftshalbjahr von -208 TEuro um -215 TEuro auf -423 TEuro. Dies resultiert aus dem normalen Investitionsniveau.
Im laufenden Geschäftsjahr kam es zu keinen Mittelzu- oder Mittelabflüssen aus der Finanzierungstätigkeit. Durch die erst im April vorgenommene Dividendenzahlung ergibt sich die Veränderung hieraus erst im zweiten Halbjahr. Auch sonst kam es in der Berichtsperiode nicht zu Finanzierungstätigkeiten.
Zu Mitgliedern des Vorstands waren im Berichtsjahr bestellt:
| ― | Herr Dietmar Müller, Managementberater, Grünwald, |
| ― | Herr Leonardo Musso, Managementberater, Berg. |
Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr zusammen aus
| ― | Herrn Michael Tsifidaris (Vorsitz), Managementberater, Hamburg, |
| ― | Herrn Hans-Werner Hartmann, Rechtsanwalt, Grassau-Mietenkam, |
| ― | Herrn Uwe Grünewald, Managementberater, Leichlingen. |
Unterföhring, den 27. Mai 2016
Der Vorstand
Dietmar Müller
Leonardo Musso
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| POSITION | ANSCHAFFUNGS- ODER HERSTELLUNGSKOSTEN | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | 01.10.2015 | Zugänge | Abgänge | 31.03.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I.) | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
|||||
| a.) soweit erworbene | 3.592 | 0 | 160 | 3.432 | |
| b.) soweit selbsterstellt | 883 | 0 | 0 | 883 | |
| 2. geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 3. Firmenwert | 45.488 | 0 | 0 | 45.488 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 49.963 | 0 | 160 | 49.803 | |
| II.) | Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.170 | 333 | 159 | 2.344 | |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 249 | 90 | 20 | 319 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Sachanlagen | 2.419 | 423 | 179 | 2.663 | |
| III.) | Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Anlagevermögen gesamt | 52.382 | 423 | 339 | 52.466 |
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| POSITION | KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | 01.10.2015 | Zugänge | Abgänge | 31.03.2016 | |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| I.) | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
|||||
| a.) soweit erworbene | 2.661 | 318 | 160 | 2.819 | |
| b.) soweit selbsterstellt | 638 | 47 | 0 | 685 | |
| 2. geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| 3. Firmenwert | 15.016 | 0 | 0 | 15.016 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 18.315 | 365 | 160 | 18.520 | |
| II.) | Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.369 | 117 | 140 | 1.346 | |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 249 | 90 | 20 | 319 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Sachanlagen | 1.618 | 207 | 160 | 1.665 | |
| III.) | Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile verbundene Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | |
| Anlagevermögen gesamt | 19.933 | 572 | 320 | 20.185 |
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| POSITION | BUCHWERT | ||
|---|---|---|---|
| in TEuro | 31.03.2016 | 30.09.2015 | |
| --- | --- | --- | --- |
| I.) | Immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
|||
| a.) soweit erworbene | 613 | 931 | |
| b.) soweit selbsterstellt | 198 | 245 | |
| 2. geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | |
| 3. Firmenwert | 30.472 | 30.472 | |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 31.283 | 31.648 | |
| II.) | Sachanlagen | ||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 998 | 801 | |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0 | 0 | |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | |
| Sachanlagen | 998 | 801 | |
| III.) | Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile verbundene Unternehmen | 0 | 0 | |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | |
| Anlagevermögen gesamt | 32.281 | 32.449 |
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