Interim / Quarterly Report • May 29, 2015
Interim / Quarterly Report
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HALBJAHRESBERICHT 2014/2015
| Verkürzter Lagebericht | 5 |
|---|---|
| Geschäftszahlen | 17 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 19 |
| Bilanz | 20 |
| Konsolidierte Kapitalflussrechnung | 22 |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung | 24 |
| Anhang | 27 |
| Entwicklung des Anlagevermögens | 50 |
Herausgeber: KPS AG, Unterföhring
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015
Die Beratung der Zukunft sehen wir in der industriellen Weiterentwicklung unseres Prozessportfolios. Die zunehmende strategische Bedeutung des E-Commerce, gerade in der Vernetzung mit anderen Unternehmensprozessen durch Omni-Channel-Ansätze, verlangt zunehmend integrierte Beratungsleistungen aus einer Hand.
KPS hat diese Marktentwicklung frühzeitig antizipiert und sich langfristig darauf vorbereitet. Durch die erfolgreiche Integration der getit – Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH, Dortmund, ergeben sich exzellente Möglichkeiten, um den Anforderungen komplexer Omni-Channel-Projekte gerecht zu werden.
Wir gehen davon aus, dass unser Service- und Softwaregeschäft
1.2 Wesentliche Geschäftsfelder Kernsegment unserer Aktivitäten und Hauptumsatzträger bildet die Managementberatung. Unsere überdurchschnittlichen Wachstumsraten erzielen wir dabei im Segment Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Veränderungen erfolgreich gestalten bei gleichzeitiger Sicherstellung des optimalen Preis-Leistungsverhältnisses definiert unsere hohe Beratungsqualität, von der unsere Kunden in großem Maße profitieren. KPS verfügt über erstklassige Kundenreferenzen im Bereich Handel und Konsumgüterindustrie, der Prozess- und Fertigungsindustrie und bei Dienstleistungen.
mit SAP- und Hybris-Produkten im Geschäftsjahr 2014/2015 ebenfalls weiter wachsen wird. Den Aufgabenschwerpunkt dieses Beratungssegments bilden die Prozess- und Implementierungsberatung auf SAP- und Hybris-Plattformen. KPS berät ihre Kunden in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementiert ganzheitliche Lösungen mit SAP-Produkten. Die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle im Kontext innovativer IT-Technologien ist die Herausforderung im globalen Beratungsmarkt. Die Berater und Spezialisten der KPS kennen die globalen und technologischen Bedürfnisse. Als erfahrene Expertinnen und Experten mit tiefem Branchenwissen und langjähriger Umsetzungserfahrung unterstützen sie unsere Kunden bei der Einführung innovativer Systemlösungen auf den Softwareplattformen von SAP und Hybris.
KPS Consulting ist eines der erfolgreichsten Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit einem Umsatzvolumen von rund 111 Mio. Euro im Geschäftsjahr 2013/2014 nimmt KPS in Deutschland und einigen europäischen Ländern eine führende Marktposition ein. Der Ausbau der KPS zum führenden Beratungsunternehmen für den Handel und die Konsumgüterindustrie ist ein fundamentales Unternehmensziel. Mit unserer seit einem Jahrzehnt erprobten KPS Rapid-Transformation® Methode werden wir im laufenden Geschäftsjahr unsere Marktführerschaft im Handel und Konsumgüterbereich weiter ausbauen.
KPS steht für innovative Methodik und hohe Umsetzungskompetenz. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode profitieren unsere Kunden von einer einzigartigen Effizienz und Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung laufen so weit wie möglich simultan ab, Projektlaufzeiten und Projektkosten werden dabei deutlich reduziert. Unternehmenstransformationen werden nachweislich beschleunigt, bei nachgewiesener Sicherstellung höchster Umsetzungsqualität. Alles in einer Hand, damit Ziele nicht immer nur Ziele bleiben, lautet das Credo. Die Transformationsberater und Spezialisten der KPS fokussieren auf die tatsächliche Umsetzung von Handlungsempfehlungen und Lösungen. Damit unterscheiden sie sich signifikant von den klassischen Strategie- und Prozessberatern unserer Mitbewerber.
Zusammengefasst bietet KPS ihren Kunden ein umfassendes Leistungs- und Beratungsportfolio auf der Basis von SAP- und Hybris-Softwareprodukten. Im Rahmen von Implementierungsund Roll-out-Aktivitäten ist KPS international tätig.
Im Lagebericht wird die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des KPS-Konzerns (im folgenden KPS genannt) dargestellt. Der Berichtszeitraum umfasst die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2014/2015 beginnend vom 1. Oktober 2014 bis 31. März 2015.
Die Dynamik der Weltwirtschaft insgesamt wird sich nach der IfW-Prognose in den kommenden beiden Jahren allmählich verstärken. Der Anstieg der Weltproduktion gerechnet auf Basis von Kaufkraftparitäten wird sich von 3,4 % in 2014 auf 3,7 % bzw. 3,9 % in den Jahren 2015 und 2016 erhöhen. Insbesondere für die fortgeschrittenen Volkswirtschaften ist für die kommenden beiden Jahre eine höhere Zuwachsrate in Sicht. (Quelle: Institut für Weltwirtschaft (IfW), Kiel)
Vor allem die insgesamt weiterhin sehr expansive Geldpolitik und der gesunkene Ölpreis beleben die Wirtschaftsaktivität im privaten Sektor. Für die Vereinigten Staaten ist in den Jahren 2015 und 2016 mit Zuwachsraten des Bruttoinlandsprodukts von 3,2 bzw. 3,5 % zu rechnen. Der Produktionsanstieg im Euroraum wird sich allmählich auf Raten von 1,2 % (2015) und 1,5 % (2016) beschleunigen. Die Inflation wird durch den Ölpreisrückgang stark gedämpft. Für den Euroraum ist in den nächsten Monaten sogar mit einem im Vorjahresvergleich sinkenden Preisniveau zu rechnen.
(Quelle: IfW, Kiel)
Auch dank des Ölpreis-Tiefs zieht die deutsche Konjunktur nach einer leichten Schwächephase in den vergangenen Monaten wieder an. Insbesondere der private Konsum und zunehmend auch die Investitionen sorgen für Dynamik, wie das IfW in seiner neuesten Schätzung für die Jahre 2015 und 2016 prognostiziert. Die Wirtschaftsleistung in Deutschland wird demnach im laufenden Jahr um 1,7 % zunehmen und 2016 um 1,9 % – verglichen mit 1,5 % in 2014.
Zunächst wird insbesondere der private Verbrauch stimulierend wirken. Die Kaufkraft wächst dank höherer Nettoeinkommen und zusätzlich massiv durch den drastischen Ölpreisverfall. Die verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte legen in 2015 um 3,7 % zu (2014: 2,7 %). Dazu trägt vor allem ein Anstieg der Nettolöhne um 4,4 % (2014: 3,7 %) bei. Neben den üblichen Lohnerhöhungen wird auch die Einführung des Mindestlohns die Kaufkraft positiv beleben.
Nach und nach werden auch die Investitionen der Unternehmen die Konjunktur antreiben, da bei anziehender Nachfrage die Zinsen niedrig bleiben. Die deutschen Exporte erweisen sich in einem schwierigen internationalen Umfeld als robust, und infolge des Ölpreisverfalls werden sich die Bedingungen im laufenden Jahr spürbar verbessern. Mit der Belebung der Weltkonjunktur werden die Ausfuhren spürbar anziehen und in den Jahren 2015 und 2016 jeweils rund um 6,5 % zulegen, nach gut 4 % in 2014. (Quelle: IfW, Kiel)
Nachdem die Top 10 der deutschen Managementberatungen trotz des schwachen Wirtschaftswachstums in Europa ein gutes Umsatzwachstum erwirtschaftet haben, bleibt bei verbessertem Wirtschaftsklima die Zuversicht auf weiteres Wachstum bestehen. Im Jahr 2015 erwarten die 10 führenden Managementberatungen in Deutschland ein durchschnittliches Gesamtumsatzwachstum von gut 11 %. Für die Jahre 2016 bis 2020 prognostizieren sie jährliche Umsatzzuwächse um die 10 %.
Eine wesentliche Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2014/2015 und darüber hinaus liegt darin, die Marktführerschaft für Transformationsberatung und Prozessoptimierung in den Fokusbranchen zu festigen und international weiter auszubauen.
Zudem werden wir die Attraktivität unserer Transformationsberatung auf weitere Branchen bzw. Kundensegmente erweitern. Wir setzen dabei in erster Linie auf unsere Fähigkeiten, die Marktund Geschäftsentwicklung aus eigener Kraft umzusetzen.
Der Markt in unseren Fokusbranchen, dem Handel und der Konsumgüterindustrie, wandelt sich zunehmend von bestehenden IT-Lösungen für das stationäre Geschäft mit E-Commerce-Applikationen hin zu Omni-Channel-Lösungen, die hoch integrierte IT-Plattformen erfordern und damit für ein recht positives Marktumfeld sorgen. Daraus folgend benötigten Handelsunternehmen kompetente Transformationsspezialisten, die mit der Führung und Integration von SAP- und Hybris-Anwendungen vertraut sind.
Diese grundlegende Entwicklung hat auch die SAP AG mit der in 2013 getätigten Megaübernahme der Hybris bekräftigt. Die Übernahme erweiterte die Hybris-Marktzugänge gegenüber Wettbewerbern wie Oracle, Microsoft und IBM deutlich. Hybris wird in Zukunft mehrheitlich bei SAP-Kunden als bevorzugte E-Commerce-Plattform zur Anwendung kommen.
Durch die zunehmende Verlagerung des Internetkonsums auf mobile, webbasierte Endgeräte werden Internetdienste, Big-Data-Lösungen sowie Digitalisierung zunehmend nachgefragt. Der technologische Fortschritt sowie der anhaltende digitale Transformationsprozess werden weiterhin für positive Wachstumsimpulse sorgen und steigende Umsätze, auch unter der Berücksichtigung des tendenziellen Preisverfalles im IT-Dienstleistungsbereich, generieren.
Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern:
| in Mio. Euro | 2014/2015 2013/2014 | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 57,226 | 55,096 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 0,581 | 0,418 |
| Materialaufwand | -23,504 | -27,692 |
| Personalaufwand | -19,552 | -13,997 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-6,544 | -4,805 |
| Abschreibungen | -0,507 | -0,379 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 7,700 | 8,641 |
| Finanzergebnis | -0,084 | -0,032 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern* | 7,616 | 8,609 |
| Ertragsteuern | -0,751 | -0,601 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 6,865 | 8.008 |
* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 konnte die KPS den Nettoumsatz um 3,9 % auf 57,23 (Vorjahr: 55,10) Mio. Euro steigern und liegt damit knapp unter der Erwartung. Zurückzuführen ist das geringere Umsatzwachstum im Wesentlichen auf den verzögerten Anlauf von Großprojekten bei namhaften Kunden aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie.
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen, wie beispielsweise Weiterberechnungen, und Erträge von Rückstellungsauflösungen. Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen Erträge im Berichtszeitraum von 0,42 Mio. Euro auf 0,58 Mio. Euro (+38,1 %) gestiegen.
Unternehmen aus dem In- und Ausland schätzen die exzellente Qualität der KPS und setzen hohes Vertrauen in unsere Umsetzungskompetenz. Damit verfügt KPS über eine ausgezeichnete und solide Kundenbasis. Auftragsbestand wie Auftragseingang konnten im Berichtszeitraum kontinuierlich gefestigt werden und rangieren mit einer Reichweite von ca. 18 Monaten weit über dem Branchendurchschnitt. Vor allem im Branchensegment Handel und Konsumgüter vertrauen namhafte Unternehmen ihre Projektumsetzungen der KPS an.
KPS konnte im Geschäftsjahr 2013/2014 ihre Position als Marktführer im Handel und in der Konsumgüterindustrie weiter festigen. Die positive Entwicklung im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bestätigt die Positionierung als Marktführer bzw. den weiteren Ausbau.
Die durchschnittlichen Auslastungsquoten der KPS-Berater bewegten sich im ersten Geschäftshalbjahr 2014/2015 mit nahezu 95 % auf sehr hohem Niveau. Damit konnte die bereits exzellente Auslastung des vergangenen Geschäftsjahres 2013/2014 auch im Berichtszeitraum fortgeführt werden. Im Branchenvergleich liegt KPS mit dieser Quote im absoluten Spitzenfeld.
Kapitalmaßnahmen wurden im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2014/2015 keine getätigt. Investitionen erfolgten im üblichen Umfang.
Im Berichtszeitraum standen dem KPS-Konzern ausreichend liquide Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch zur Finanzierung des beachtlichen Wachstums zur Verfügung.
1.5.1 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick Überblick über die Umsatz-, Ertrags- und Finanzlage des KPS-Konzerns zum 31. März 2015:
| in Euro | 2014/2015 | 2013/2014 |
|---|---|---|
| Konzernumsatz | 57,226 Mio. 55,096 Mio. | |
| EBITDA | 8,207 Mio. | 9,020 Mio. |
| EBIT | 7,700 Mio. | 8,641 Mio. |
| Konzernergebnis | 6,865 Mio. | 8,008 Mio. |
| Ergebnis je Aktie | 0,20 | 0,25 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente |
0,266 Mio. | 3,028 Mio. |
| Finanzschulden | 11,573 Mio. | 0,0 Mio. |
Mit der Methodenkompetenz und dem Branchenwissen einerseits und dem umfassenden SAP- und Hybris-Know-how andererseits ist KPS erfolgreich im Markt aufgestellt. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal bzw. einzigartigen Portfolio aus Prozessund System-Know-how und der agilen Projektmethodik ist KPS führend in den definierten Zielmärkten vertreten. Daraus ergeben sich hervorragende Chancen für ein stabiles wie dauerhaftes Wachstum des KPS-Konzerns.
Die KPS AG ist die rechtliche Muttergesellschaft des KPS-Konzerns, die mit rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften in Deutschland und im europäischen Ausland tätig ist.
Der Vorstand der KPS AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.
Im laufenden Jahr wird erwartet, dass die Umsätze für Beratungsleistungen tendenziell steigen werden. Die Nachfrage nach innovativen Serviceleistungen für IT-Technologien wird weiter zunehmen. Für den Bereich Dienstleistungen in Deutschland verzeichnet der Bereich "IT-Dienstleistungen und Informationstechnologie" als größte Sparte die höchsten Umsatzzuwächse.
zu stellen. Die KPS-Gruppe verfügt zum 31. März 2015 über Zahlungsmittel in Höhe von 0,266 (Vorjahr: 3,028) Mio. Euro. Dem stehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von 11,573 (Vorjahr: 0) Mio. Euro gegenüber. Die Nettoliquidität wurde zum Bilanzstichtag mit -11,307 (Vorjahr: 3,028) Mio. Euro ausgewiesen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im ersten senen Werte belaufen sich zum Stichtag auf 43,632 (Vorjahr: 43,930) Mio. Euro. Hierin enthalten sind im Wesentlichen die Geschäfts- bzw. Firmenwerte aus früheren Erwerben der KPS AG in Höhe von 30,472 (Vorjahr: 30,472) Mio. Euro, sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 1,549 (Vorjahr: 1,915) Mio. Euro, Sachanlagen in Höhe von 0,743 (Vorjahr: 0,675) Mio. Euro sowie aktive latente Steuern in Höhe von 10,868 (Vorjahr: 10,868) Mio. Euro.
| in Mio. Euro | 31.03.2015 | 30.09.2014 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 43,632 | 43,930 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 33,442 | 35,229 |
| Gesamtvermögen | 77,074 | 79,159 |
| Eigenkapital | 39,019 | 41,857 |
| Langfristige Schulden | 3,764 | 3,664 |
| Kurzfristige Schulden | 34,291 | 33,638 |
| Summe Schulden | 38,055 | 37,302 |
| Summe Eigenkapital und Schulden |
77,074 | 79,159 |
Halbjahr des Geschäftsjahres -6,424 Mio. Euro gegenüber 13,180 Mio. Euro im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -0,208 (Vorjahr: -0,010) Mio. Euro und betrifft die getätigten Investitionen in das Anlagevermögen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftshalbjahr -7,703 (Vorjahr: -7,289) Mio. Euro. Die bei den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 32,798 Mio. Euro erhöhten sich gegenüber dem Vorjahreswert von 24,998 Mio. Euro um 31,2 %.
Das Investitionsvolumen belief sich im Berichtszeitraum auf 0,209 (Vorjahr: 0,01) Mio. Euro und lag damit wieder auf normalem Niveau.
Zum 31. März 2015 beläuft sich die Bilanzsumme auf 77,074 (Vorjahr: 79,159) Mio. Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 2,085 Mio. Euro (2,63 %) verringert. Entwicklung Vermögenswerte Die im mittel- bis langfristig gebundenen Vermögen ausgewie-Bei den kurzfristigen Schulden ergab sich gegenüber dem Vorjahresstichtag eine Veränderung um 0,653 Mio. Euro auf 34,291 (Vorjahr: 33,638) Mio. Euro. Eine Verbesserung ist bei den sonstigen Verbindlichkeiten um 5,703 Mio. Euro auf 2,580 (Vorjahr: 8,283) Mio. Euro eingetreten. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich zum Bilanzstichtag auf 11,573 (Vorjahr: 4,0) Mio. Euro und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sanken um 1,077 Mio. Euro auf 8,542
Das den Aktionären der KPS AG zuzurechnende Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2,838 Mio. Euro verringert und weist zum 31. März 2015 einen Wert in Höhe von 39,019 (Vorjahr: 41,857) Mio. Euro aus. Die Eigenkapitalquote veränderte sich im Berichtszeitraum auf 50,6 % (Vorjahr: 52,9 %). Zur detaillierten Erläuterung wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.
Die langfristigen Schulden betreffen passive latente Steuerverbindlichkeiten und langfristige Rückstellungen in Höhe von 3,764 (Vorjahr: 3,664) Mio. Euro. Darin enthalten sind noch ergebnisabhängige Kaufpreisraten aus der Übernahme der getit. Weitere langfristige Schulden bestanden zum Bilanzstichtag nicht.
Im Berichtszeitraum veränderte sich der Kostenverlauf entsprechend dem Geschäftsverlauf und dem gestiegenen Umsatz. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen die Kosten für freiberufliche Berater beinhaltet, konnte aufgrund vermehrter Einstellungen von qualifizierten Beratern um 15,2 % von 27,7 Mio. Euro auf 23,5 Mio. Euro reduziert werden.
Der Personalaufwand belief sich auf 19,552 (Vorjahr: 13,997) Mio. Euro und ist gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 5,555 Mio. Euro (+39,7 %) gestiegen. Auch hier sind insbesondere der Umsatzanstieg und der damit einhergehende Anstieg der Mitarbeiteranzahl als Grund zu sehen. Im Berichtszeitraum wurden vermehrt Einstellungen von Beratern vorgenommen. Zum Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 waren im KPS-Konzern 335 (Vorjahr: 171) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 36,2 % auf 6,544 (Vorjahr: 4,805) Mio. Euro. Darin enthalten sind im Wesentlichen Restrukturierungskosten aus der Übernahme der getit.
Die Abschreibungen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,128 Mio. Euro von 0,379 Mio. Euro auf 0,507 Mio. Euro.
Das Finanzergebnis des Konzerns hat sich mit -0,084 (Vorjahr: -0,032) Mio. Euro verringert. Im Zinsaufwand der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/2015 sind Zinsen für strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 0,040 Mio. Euro enthalten. Die finanziellen Erträge in Höhe von 0,002 Mio. Euro resultieren aus Festgeldanlagen.
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag im Gesamtbetrag von 0,751 (Vorjahr: 0,601) Mio. Euro beinhalten laufende Aufwendungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.
Das EBIT sank von 8,641 Mio. Euro im Vorjahr um 0,941 Mio. Euro auf 7,700 Mio. Euro in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/2015. Die EBIT-Marge reduzierte sich auf 13,45 % (Vorjahr: 15,7 %).
Das EBITDA verringerte sich von 9,020 Mio. Euro im Vorjahr um 0,813 Mio. Euro auf 8,207 Mio. Euro in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/2015. Bezogen auf den Umsatz beträgt die EBITDA-Marge 14,3 % (Vorjahr: 16,4 %).
Der Konzernperiodenüberschuss sank von 8,008 Mio. Euro im Vorjahr um 1,143 Mio. Euro auf 6,865 Mio. Euro.
Der Rückgang der Ergebnisse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 ist zurückzuführen auf die erhöhten Aufwendungen zur Integration des in 2014 erworbenen Tocherunternehmens getit-GmbH in den KPS-Konzern.
Das verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,20 (Vorjahr: 0,25) Euro.
Im KPS-Konzern besteht ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Beteiligungsgesellschaften. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis zu den einzelnen Profitcentern-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem EBIT bestimmte segment- und profitcenterbezogene Kennzahlen verwendet.
Im laufenden Geschäftsjahr wurde weiterhin hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Mit den im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Ergebnissen ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für die Finanzierung des weiteren Wachstums der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung
Technische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der KPS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche daraus folgende fristlose Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen.
der KPS könnte der Rückgang der Auslastungsquote wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns haben. KPS erbringt ihre Dienstleistungen zu einem signifikanten Anteil bei Konzernen und großen Mittelstandskunden. Der Wegfall der Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden könnte bedeutende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben. 2.7 Steuerlicher Bereich Es bestehen steuerliche Risiken in Höhe der für Gewerbesteuernachzahlungen einer Tochtergesellschaft rückgestellten Beträge. 2.8 Sonstige wesentliche Ereignisse
Die KPS übernimmt Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme und erbrachte Leistungen. Herstellergarantien werden weitergereicht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Da der Anteil der Umsätze aus dem Verkauf von Hard- und Software sowie aus Wartungsverträgen an den Gesamtumsätzen der KPS noch relativ gering ist, werden die daraus resultierenden Risikopotenziale noch als gering eingestuft. Soweit die KPS Dienstleistungen erbringt und daraus Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert sich das Unternehmen über entsprechende Haftpflichtpolicen in angemessenem Umfang ab.
KPS verfügt in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über sehr enge Partnerschaften mit den Firmen SAP, Hybris und IBM. Gute Beziehungen zu diesen Partnern sind für eine profitable Entwicklung der einzelnen Konzerngesellschaften von substanzieller Bedeutung. Eine Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der Partner könnte sich auf die Umsatz- und Ertragslage negativ auswirken. auswirken. 2.9 Bestandsgefährdende Risiken Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine erkennbar.
Währungsrisiken bestehen wegen der Konzentration auf den Euroraum nur begrenzt. Gleiches gilt für Liquiditäts- und Zinsrisiken aufgrund der soliden Kapital- und Finanzierungsstruktur.
In der abgelaufenen Berichtsperiode fanden keine wesentlichen Ereignisse statt, die sich negativ auf die Geschäftsentwicklung
Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung des Investitionsverhaltens haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu bekommen.
KPS ist ein auf Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungshaus und rangiert in einem von der Lünendonk GmbH im Juli 2014 veröffentlichten Ranking der zehn führenden deutschen Managementberatungen auf Rang sechs. (Quelle: Lünendonk®-Studie 2014)
KPS verfügt über eine exzellente Kundenbasis. Namhafte Unternehmen aus dem In- und Ausland vertrauen ihre wichtigsten Projektinitiativen der KPS an. Das umfangreiche Beratungsportfolio der KPS liefert die Basis für ein hohes Up-selling-Potential. Aufgrund der sehr hohen Kundenzufriedenheit bei laufenden wie der Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte tragen Post-Go-live und Support-Aktivitäten vermehrt zur Umsatzgenerierung bei.
Für die digitale Wirtschaft werden vor allem bei den Themen E-Commerce und Omni-Channel deutliche Wachstumsimpulse erwartet. Für das laufende Geschäftsjahr und darüber hinaus ist der Ausblick, vor allem auch wegen des in 2013 erfolgten Zusammenschlusses der SAP AG und der Hybris AG sowie der Eingliederung der getit – Gesellschaft für Technologie- und Informati-
Unter Zugrundelegung des aktuell vorhandenen Auftragsbestands mit überdurchschnittlich hoher Reichweite erwarten wir aufgrund der aktuellen Konjunkturlage kurzfristig keine negativen Auswirkungen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass sich ein anhaltend negativer Konjunkturverlauf mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte.
Mit der agilen KPS Rapid-Transformation® Projektmethode setzt KPS bewährte Spitzentechnologie für die Projektumsetzung ein. Dabei wird die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung mit der Implementierungsberatung ideal kombiniert. KPS minimiert mit ihrem Vorgehensmodell das Einführungsrisiko deutlich.
Wir beobachten im Markt verstärkt Tendenzen, dass Mitbewerber versuchen, unser erfolgreiches Modell nachzubilden. Wir können nicht ausschließen, dass damit mittlere oder große Beratungsunternehmen versuchen, eine starke Wettbewerbsposition gegenüber der KPS einzunehmen.
Bei der aktuellen Unternehmensgröße und einem Jahresumsatz von über 100 Mio. Euro sowie einer stabilen Beratungsmannschaft von mehr als 450 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie externen Beratern hat sich das Interesse an der KPS für große Konzernunternehmen noch weiter verbessert. Damit steigert KPS ihre Attraktivität, bei Großkunden als Generalunternehmer beauftragt zu werden.
Es besteht das Risiko, dass bestehende Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Aufgrund des hohen Anteils des Dienstleistungsumsatzes am Gesamtumsatz
Aufsichtsrat und Vorstand der KPS AG wollen an der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens festhalten und die eingeschlagene strategische Ausrichtung im Beratungsmarkt konsequent weiter verfolgen.
Zentrales Thema dabei ist, die Internationalisierung der KPS europaweit voran zu treiben.
4.5 Positive Lageeinschätzung zur Entwicklung der KPS Vorstand und Management der KPS AG beurteilen die Lage der KPS insgesamt recht positiv. Für die Herausforderungen der Zukunft sind wir exzellent aufgestellt und verfügen über eine solide Finanz- und Ertragslage. Maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen werden auch in Zukunft unsere engagierten und hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere im Markt etablierte KPS Rapid-Transformation® Methode.
Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im prognostizierten Rahmen bewegen und es nicht zu konjunkturellen Destabilisierungen kommt, geht der KPS-Konzern im Geschäftsjahr 2014/2015 von einer weiteren Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses aus. Auch für die Jahre danach rechnen wir mit weiterem Wachstum. Neben der Umsatzsteigerung wollen wir uns konsequent auf die Verbesserung der Ergebnismargen konzentrieren. Unsere Prognose basiert auf heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Sollte es bei den wirtschaftlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen zu größeren, aus heutiger Sicht nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen, besteht trotz allem ein latentes Risiko, dass die prognostizierten Umsatzund Ergebnisziele nicht erreicht werden können.
Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2014/2015 geht der Vorstand weiter von einem stabilen Wachstum aus, wobei der Schwerpunkt auf der nachhaltigen Steigerung der Ergebnismargen liegt. Wir sind erfolgreich in das Geschäftsjahr 2014/2015 gestartet. Im ersten Halbjahr haben sich Umsatz und Auftragseingang zufriedenstellend entwickelt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Steigerung des Umsatzes auf voraussichtlich 120 Mio. Euro und einen EBIT von 18,0 Mio. Euro.
Unterföhring, den 27. Mai 2015
Der Vorstand Dietmar Müller
Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild der Lage des Konzerns beeinflussen.
Seit dem 31. März 2015 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des KPS-Konzerns erwarten.
Der KPS-Konzern konnte die für das vorherige Geschäftsjahr 2013/2014 vom Aufsichtsrat und Vorstand vorgegebenen Unternehmensziele in vollem Umfang umsetzen bzw. darüber hinaus noch weiter steigern. Umsatz und vor allem das Ergebnis konnten von dieser Entwicklung außergewöhnlich profitieren.
KPS ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2014/2015 gestartet. Die Wachstumsdynamik des abgelaufenen Geschäftsjahres wurde in das aktuelle Geschäftsjahr mitgenommen.
Bedingt durch die exzellente Entwicklung des Unternehmens konnten stabile Faktoren für ein nachhaltiges Wachstum der KPS geschaffen werden. Nach heutiger Kenntnislage gehen Aufsichtsrat und der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr plangemäß entwickeln werden.
Umsatz und Ergebnisse verliefen im ersten Halbjahr 2014/2015 unter den Vorgabewerten. Zurückzuführen ist dies im Wesentlichen auf die im Halbjahr durchgeführte Integration der getit-GmbH in das Beratungsportfolio der KPS. Dabei konnten durch die nachhaltige Unternehmensentwicklung stabile Faktoren für ein dauerhaftes Wachstum der KPS geschaffen werden. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis im Rahmen der Prognosen für das Geschäftsjahr 2014/2015 entwickeln werden.
Zur Steigerung des Umsatzes sind umfangreiche Investitionen im Bereich Personalaufbau und -entwicklung geplant. Bei den Kostenstrukturen rechnen wir mit keinen wesentlichen Veränderungen. Unsere Einschätzung für das Geschäftsjahr 2014/2015 resultiert unter anderem aus der positiven Entwicklung vergangener Berichtszeiträume und basiert vor allem auf der ausgezeichneten Positionierung der KPS auf dem Beratungsmarkt.
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015
| in TEuro | Anhang | 2013/2014 2014/2015 |
2012/2013 2013/2014 |
||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Umsatzerlöse | 7.1 | 57.226 | 55.096 | |
| 2 | Sonstige betriebliche Erträge | 7.2 | 581 | 418 | |
| 3 | Materialaufwand | 7.3 | -23.504 | -27.692 | |
| 4 | Personalaufwand | 7.4 | -19.552 | -13.997 | |
| 5 | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 7.5 | -6.544 | -4.805 | |
| 6 | Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 8.207 | 9.020 | ||
| 7 | Abschreibungen | 7.6 | -507 | -379 | |
| 8 | Operatives Ergebnis (EBIT) | 7.700 | 8.641 | ||
| 9 | Finanzielle Erträge | 7.7 | 2 | 16 | |
| 10 | Finanzielle Aufwendungen | 7.7 | -86 | -48 | |
| 11 | Finanzergebnis | -84 | -32 | ||
| 12 | Ergebnis vor Ertragsteuern* | 7.616 | 8.609 | ||
| 13 13 |
Ertragsteuern Ertragsteuern |
7.8 7.8 |
-751 | -601 | |
| 14 | Ergebnis nach Ertragsteuern | 6.865 | 8.008 | ||
| – davon auf andere Gesellschafter entfallend Anzahl der Aktien in Tausend – unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet – davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend |
7.9 | 33.898 | 32.660 | ||
| in Euro | (Konzernergebnis) | ||||
| Anzahl der Aktien in Tausend Ergebnis je Aktie – unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet |
|||||
| – unverwässert | 7.9 | 0,20 | 0,25 | ||
| in Euro |
für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 31. März 2015
Ergebnis je Aktie * entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
| in TEuro | Anhang | 2013/2014 2014/2015 |
2012/2013 2013/2014 |
|---|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 7.1 | 57.226 | 55.096 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 7.2 | 581 | 418 |
| Materialaufwand | 7.3 | -23.504 | -27.692 |
| Personalaufwand | 7.4 | -19.552 | -13.997 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 7.5 | -6.544 | -4.805 |
| Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 8.207 | 9.020 | |
| Abschreibungen | 7.6 | -507 | -379 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 7.700 | 8.641 | |
| Finanzielle Erträge | 7.7 | 2 | 16 |
| Finanzielle Aufwendungen | 7.7 | -86 | -48 |
| -84 | -32 | ||
| Ergebnis vor Ertragsteuern* | 7.616 | 8.609 | |
| Ertragsteuern Ertragsteuern |
7.8 7.8 |
-751 | -601 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 6.865 | 8.008 | |
| – davon auf andere Gesellschafter entfallend Anzahl der Aktien in Tausend – unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet – davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend |
7.9 | 33.898 | 32.660 |
| (Konzernergebnis) Anzahl der Aktien in Tausend |
|||
| Ergebnis je Aktie – unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet |
|||
| – unverwässert | 7.9 | 0,20 | 0,25 |
| – verwässert | 7.9 | 0,20 | 0,25 |
| A. EIGENKAPITAL A. EIGENKAPITAL |
|---|
| Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital |
| SCHULDEN |
| V. Anteile anderer Gesellschafter B. LANGFRISTIGE SCHULDEN |
| SCHULDEN |
| B. LANGFRISTIGE SCHULDEN C. KURZFRISTIGE SCHULDEN |
| in TEuro | Anhang | 31. März 2015 | 30. Sept. 2014 | |
|---|---|---|---|---|
| VERMÖGENSWERTE | ||||
| A. LANGFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | ||||
| I. | Sachanlagen | 8.1 | 743 | 675 |
| II. Geschäfts- und Firmenwerte | 8.2 | 30.472 | 30.472 | |
| III. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 8.2 | 1.549 | 1.915 | |
| IV. Latente Steueransprüche | 8.3 | 10.868 | 10.868 | |
| 43.632 | 43.930 |
| in TEuro in TEuro |
Anhang Anhang |
31. März 2015 31. März 2014 |
30. Sept. 2014 31. März 2013 |
|
|---|---|---|---|---|
| I. | Gezeichnetes Kapital | |||
| Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital | 33.890 | 33.926 | ||
| II. | Kapitalrücklage I. Gezeichnetes Kapital |
-11.595 32.573 |
-11.595 32.604 |
|
| III. Gewinnrücklagen II. Kapitalrücklage |
3.064 -18.524 |
64 -18524 |
||
| IV. Bilanzgewinn III. Gewinnrücklagen |
13.660 55 |
19.462 55 |
||
| Summe Eigenkapital IV. Bilanzgewinn/-verlust |
8.8 | 39.019 11.080 |
41.857 10.330 |
|
| Summe Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital SCHULDEN |
25.184 | 24.465 | ||
| V. Anteile anderer Gesellschafter B. LANGFRISTIGE SCHULDEN |
||||
| I. | Summe Eigenkapital Langfristige Rückstellungen |
8.8 8.9 |
25.184 3.637 |
24.465 3.537 |
| II. | Latente Steuerverbindlichkeiten SCHULDEN |
127 | 127 | |
| 3.764 | 3.664 | |||
| B. LANGFRISTIGE SCHULDEN C. KURZFRISTIGE SCHULDEN I. Langfristige Rückstellungen |
8.9 | 93 | 43 | |
| I. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen II. Latente Steuerverbindlichkeiten |
8.10 8.10 |
8.542 110 |
9.619 110 |
| II. | Finanzschulden | 8.11 | 11.573 203 |
4.000 153 |
| III. Erhaltene Anzahlungen C. KURZFRISTIGE SCHULDEN |
8.12 | 482 | 1.272 | |
| IV. Steuerrückstellungen I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.13 8.11 |
3.441 10.283 |
2.924 12.032 |
|
| V. | Sonstige Rückstellungen II. Finanzschulden |
8.14 8.12 |
7.673 0 |
7.350 0 |
| VI. Sonstige Verbindlichkeiten III. Erhaltene Anzahlungen |
8.15 8.13 |
2.580 224 |
8.283 165 |
|
| VII. Verbindlichkeiten aus Steuern IV. Steuerrückstellungen |
8.14 | 0 2.625 |
190 2.506 |
|
| V. Sonstige Rückstellungen | 8.15 | 34.291 9.305 |
33.638 10.327 |
|
| Summe Schulden VI. Sonstige Verbindlichkeiten |
8.16 | 38.055 1.973 |
37.302 4.038 |
|
| Summe Eigenkapital und Schulden | 77.074 24.410 |
79.159 29.068 |
| B. KURZFRISTIGE VERMÖGENSWERTE | |||
|---|---|---|---|
| I. Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 0 | 1.453 | |
| II. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.4 | 32.196 | 24.507 |
| III. Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte | 8.5 | 602 | 491 |
| IV. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern | 8.6 | 378 | 95 |
| V. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 8.7 | 266 | 8.683 |
| 33.442 | 35.229 |
| Summe Vermögenswerte | 77.074 | 79.159 |
|---|---|---|
für die Zeit vom 1. Oktober 2014 bis 31. März 2015
| in TEuro in TEuro |
Stand 31. März 2014 31.03.2015 |
Stand 31. März 2013 31.03.2014 |
|---|---|---|
| Kassenbestand, Bankguthaben | 3.028 | 139 |
| Kassenbestand, Bankguthaben | 266 | 3.028 |
| Bankkontokorrentverbindlichkeiten | 0 | -2.992 |
| Bankkontokorrentverbindlichkeiten | -11.573 | 0 |
| Finanzmittelfonds | 3.028 | -2.853 |
| Finanzmittelfonds | -11.307 | 3.028 |
| in TEuro | 2014/2015 | 2013/2014 |
|---|---|---|
| A. Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| 1. Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen | 7.700 | 8.641 |
| 2. Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 507 | 379 |
| 3. Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände | -6.686 | 1.018 |
| 4. Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen | 424 | 972 |
| 5. Veränderung der übrigen Schulden | -7.702 | 2.922 |
| 6. Gezahlte Steuern | -583 | -720 |
| 7. Gezahlte Zinsen | -86 | -48 |
| 8. Erhaltene Zinsen | 2 | 16 |
| Mittelab-/zufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | -6.424 | 13.180 |
| B. Investitionstätigkeit | ||
| 1. Investitionen in das Anlagevermögen | -209 | -10 |
| 2. Einzahlungen aus Anlageverkäufen | 1 | 0 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -208 | -10 |
| C. Finanzierungstätigkeit | ||
| 1. Veränderung von Darlehen | 2.000 | 0 |
| 2. Erwerb eigener Anteile | -214 | -123 |
| 3. Dividendenausschüttungen | -9.489 | -7.166 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | -7.703 | -7.289 |
| D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | -14.335 | 5.881 |
| E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode | 3.028 | -2.853 |
| F. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode | -11.307 | 3.028 |
| Gezeichnetes | Summe gezeichnetes |
||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | Kapital Gezeichnetes |
eigene Aktien | Summe Kapital gezeichnetes |
Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen OCI Gewinn Bilanzgewinn/ |
Aktionären der Bilanzgewinn KPS AG zurechenbarer |
Anteile Eigenkapital anderer Gesellschafter |
| in TEuro 30.09.2013 |
Kapital 32.743 |
eigene Aktien -139 |
Kapital 32.604 |
Kapitalrücklage -18.524 |
rücklagen -verlust 55 |
Anteil am Eigenkapital 10.330 |
am Eigenkapital 24.465 |
| 30.09.2012 Erwerb eigener Anteile |
32.743 0 |
-375 -65 |
32.368 -65 |
-18.913 0 |
55 -1.891 0 |
11.619 -258 |
-117 -323 |
| Erwerb eigene Anteile Veräußerung eigener Anteile |
0 0 |
-164 119 |
-164 119 |
24 382 |
0 -329 0 |
-469 231 |
0 732 |
| Veräußerung eigener Anteile Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern |
0 0 |
400 0 |
400 0 |
365 0 |
0 0 |
35 0 |
800 0 0 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern Dividendenausschüttung |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -7.166 | -7.166 |
| Dividendenausschüttung Sonstige Veränderungen |
0 1.268 |
0 0 |
0 1.268 |
0 6.547 |
0 -3.602 0 |
-3.602 0 |
0 7.815 |
| Sonstige Veränderungen Erfolgsneutral erfaßte Veränderungen |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 -3.602 9 |
-3.602 0 |
117 9 |
| Konzernergebnis 2012 Konzernergebnis 2014 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 -3.602 0 |
-3.602 16.325 |
0 16.325 |
| 30.09.2013 30.09.2014 |
32.743 34.011 |
-139 -85 |
32.604 33.926 |
-18.524 -11.595 |
55 10.330 64 |
24.465 19.462 |
0 41.857 |
| Erwerb eigene Anteile Erwerb eigener Anteile |
0 0 |
-31 -36 |
-31 -36 |
0 0 |
0 -92 0 |
-123 -178 |
0 -214 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern Veräußerung eigener Anteile |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Dividendenausschüttung Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 -7.166 0 |
-7.166 0 |
0 0 |
| Sonstige Veränderungen Dividendenausschüttung |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 -137 -9.489 |
0 -9.489 |
| Konzernergebnis 32. 3. 2014 Sonstige Veränderungen |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 0 |
0 8.008 0 |
8.008 0 |
0 0 |
| 31.03.2014 Erfolgsneutral erfasste Veränderungen |
32.743 0 |
-170 0 |
32.573 0 |
-18.524 0 |
55 11.080 0 |
25.184 0 |
0 0 |
| Konzernergebnis 31.03.2015 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 6.865 | 6.865 |
| Zuführung Gewinnrücklage | 0 | 0 | 0 | 0 | 3.000 | -3.000 | 0 |
| 31.03.2015 | 34.011 | -121 | 33.890 | -11.595 | 3.064 | 13.660 | 39.019 |
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015
Es wird darauf hingewiesen, dass die Nennung dieser Abweichungen nicht abschließend alle Abweichungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden der Regelungen nach IFRS von den Regelungen nach deutschem Recht umfasst.
3.1 Ab dem Geschäftsjahr 2013/2014 verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen
Der von der KPS AG aufgestellte Konzernabschluss zum 31. März 2015 ist nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee sowie den zusätzlich nach § 315a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie der Satzung der KPS AG erstellt worden.
Die KPS Aktiengesellschaft (KPS AG) ist ein in Deutschland ansässiges, international aufgestelltes Unternehmen mit Sitz in der Betastraße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen.
Die KPS AG wurde 1998 gegründet. Die Aktien der KPS AG wurden am 15. Juli 1999 zum geregelten Handel am Neuen Markt zugelassen. Im Jahr 2002 wechselte die Gesellschaft in das Börsensegment "Geregelter Markt" (General Standard).
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht worden.
Der Vorstand der KPS AG stellte den Konzernabschluss am 27. Mai 2015 auf. Der Aufsichtsrat billigte den Konzernabschluss in seiner Sitzung vom 28. Mai 2015 und hat ihn zur Veröffentlichung genehmigt.
In der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung des KPS-Konzerns werden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst. Sie werden im Anhang erläutert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.
Die Bilanzgliederung erfolgt nach der Fristigkeit der Vermögenswerte und Schulden. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres oder aber innerhalb des normalen Geschäftszyklus des Unternehmens bzw. Konzerns – beginnend mit der Beschaffung der für den Leistungserstellungsprozess notwendigen Ressourcen bis zum Erhalt der Zahlungsmittel bzw. Zahlungsmitteläquivalente als Gegenleistung für die Veräußerung der in diesem Prozess erstellten Produkte oder Dienstleistungen – fällig sind oder veräußert werden sollen. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte werden grundsätzlich als kurzfristige Posten ausgewiesen. Latente Steueransprüche bzw. -verbindlichkeiten werden grundsätzlich als langfristig dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEuro) angegeben. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben. Neben den Werten für das Geschäftsjahr 2014/2015 werden zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte angegeben. Diese sind in Klammern dargestellt.
Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
Der vorliegende Konzern-Abschluss nach IFRS berücksichtigt unter anderem folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die vom deutschen Recht abweichen.
| Standard | Thema | Anwendungszeitpunkt | KPS-Konzern |
|---|---|---|---|
| IFRS 10 | Konzernabschlüsse | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRS 11 | Gemeinschaftliche Vereinbarungen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRS 12 | Angaben zu Anteilen an Unternehmen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 |
Änderungen der Übergangsvorschriften | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRS 10, 12 und IFRS 27 |
Investmentgesellschaften | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IAS 19 | Leistungen an Arbeitnehmer – Geschäftsjahre, die am oder Leistungsorientierte Pläne; Arbeitnehmerbeiträge nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine | |
| IAS 27 | Einzelabschlüsse | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IAS 28 | Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IAS 32 | Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung – Saldierung |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
Darstellung/ Saldierung |
| IAS 36 | Wertminderung von Vermögenswerten | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
Anhangsan gaben |
| IAS 39 | Novationen von Derivaten | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRIC 21 | Abgaben | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| Verbesserungen der IFRS |
Einzelfallregelungen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom IASB verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2014/2015 nicht verpflichtend anzuwenden. Die KPS AG wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen.
| Standard | Thema | Anwendungszeitpunkt | Auswirkungen KPS-Konzern |
|
|---|---|---|---|---|
| IAS 1 | Darstellung des Abschlusses – Initiative zur Verbesserung von Angabepflichten |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen |
keine | |
| IAS 16 und IAS 38 * |
Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen |
keine | |
| IAS 16 und IAS 41 * |
Landwirtschaft: fruchttragende Pflanzen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen |
keine | |
| IAS 27 | Einzelabschlüsse – Geschäftsjahre, die am oder Equity-Methode im separaten Abschluss nach dem 1. Januar 2016 beginnen |
keine | ||
| IAS 9 * | Finanzinstrumente | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2018 beginnen |
Klassifizierung/ Bewertung/An hangsangaben |
|
| IFRS 11 | Gemeinschaftliche Vereinbarungen – Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen |
keine | |
| IFRS 10 und IAS 28 |
Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture |
offen | keine | |
| IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 |
Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsoli dierungsausnahme |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen |
keine | |
| IFRS 14 * | Regulatorische Abgrenzungsposten | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen |
keine | |
| IFRS 15 * | Umsatzerlöse aus Kundenverträgen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2017 beginnen |
Derzeit in Prüfung |
|
| Verbesserungen der IFRS |
Einzelfallregelungen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2016 beginnen |
Einzelfallprüfung |
Den Abschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten mit Ausnahme der Positionen, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, wie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und Derivate.
Im Konzernabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben können.
Hauptanwendungsbereiche für Annahmen, Schätzungen sowie die Ausübung von Ermessensspielräumen liegen in der Festlegung der Nutzungsdauer von langfristigen Vermögenswerten, der Ermittlung abgezinster Cashflows im Rahmen von Werthaltigkeitstests und Kaufpreisallokationen, der Bildung von Rückstellungen beispielsweise für Rechtsverfahren, Versorgungsleistungen für Arbeitnehmer und entsprechende Leistungen, Steuern, Umweltschutz, Preisnachlässe, Produkthaftungen sowie Garantien. In den weiteren Abschnitten dieses Kapitels werden jeweils schätz- und prämissensensitive Bilanzierungsgrundsätze und deren Auswirkungen zu den einzelnen Bereichen thematisiert. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen.
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgrund von überarbeiteten und neuen Standards erfolgen rückwirkend, sofern für einen Standard keine abweichende Regelung vorgesehen ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres und die Eröffnungsbilanz dieser Vergleichsperiode werden so angepasst, als ob die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsme-
Der Konzernabschluss beinhaltet Tochtergesellschaften. Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen gab es weder im Geschäfts- noch im Vorjahr.
Tochterunternehmen sind diejenigen Gesellschaften, bei denen die KPS AG über eine Beherrschungsmöglichkeit verfügt. Diese beruht in der Regel auf einer mittel- oder unmittelbaren Stimmrechtsmehrheit der KPS AG. In der Regel manifestiert sich dies durch einen Anteilsbesitz von mehr als 50 %. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn die Möglichkeit der Beherrschung nicht mehr besteht.
Umsätze, Erträge und Aufwendungen sowie Gewinne und Verluste, die durch Transaktionen innerhalb des Konsolidierungskreises begründet sind, sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konsolidierungspflichtige Zwischengewinne im Anlagevermögen oder in den Vorräten aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen lagen nicht vor.
thoden schon immer angewendet worden wären. 4.1 Konsolidierung Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln zum 31. März 2015 aufgestellten Abschlüsse der Gesellschaften. Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbe nach dem 1. Oktober 2003 nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt ("date of exchange") zuzüglich der dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet. Der Überschuss der
Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte an den Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital dieser Tochterunternehmen verrechnet. Im Falle eines Unternehmenserwerbs wird nach der Erwerbsmethode das anteilige Eigenkapital des erworbenen Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt unter Berücksichtigung der beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten, latenter Steuern und eventueller Geschäfts- und Firmenwerte zu diesem Zeitpunkt ermittelt. Die Anschaffungskosten von erworbenen ausländischen Gesellschaften werden zum Erwerbszeitpunkt mit dem jeweiligen Kurs in Euro umgerechnet.
* noch nicht von der EU genehmigt
Anschaffungskosten über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Geschäfts- und Firmenwert angesetzt. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden jährlich sowie bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung auf ihre Werthaltigkeit überprüft und gegebenenfalls außerplanmäßig abgeschrieben.
Werden Anteile von anderen Gesellschaftern erworben, wird dies als Eigenkapitaltransaktion dargestellt. Das heißt, die Differenz zwischen dem erworbenen anteiligen Eigenkapital von anderen Gesellschaftern und dem Kaufpreis wird direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.
Die angewandten Konsolidierungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der konsolidierten Gesellschaften werden in deren funktionaler Währung aufgestellt. Die funktionale Währung ist die Währung, in der überwiegend Zahlungsmittel erwirtschaftet bzw. verwendet werden. Bei der ausländischen Gesellschaft im Konsolidierungskreis ist die funktionale Währung die Währung der Konzernmutter, da es sich bei der Gesellschaft um eine unselbständige ausländische Einheit handelt, die in den Geschäftsbetrieb des Konzerns integriert ist.
Die entstehenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagkurs der in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerte und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.
Eigenkapitalbestandteile werden zu historischen Kursen zu den Zeitpunkten ihrer jeweiligen aus Konzernsicht erfolgten Zugänge umgerechnet.
Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung in den vergangenen drei Jahren in Summe eine Inflationsrate von 100 % überschritten hat, und die deshalb die Vorschriften gemäß IAS 29 (Financial Reporting in Hyperinflationary Economies) zur Inflationsbilanzierung anwenden müssten, gab es weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr.
Als Umsatzerlöse werden alle Erträge im Zusammenhang mit Produktverkäufen, erbrachten Dienstleistungen und Lizenzeinnahmen erfasst. Andere operative Erträge werden als sonstige betriebliche Erträge erfasst. Umsatzerlöse werden ertragswirksam erfasst, wenn die maßgeblichen Risiken und Chancen aus dem Eigentum an den Gütern auf den Kunden übertragen wurden, dem Unternehmen weder ein weiter bestehendes Verfügungsrecht, wie es gewöhnlich mit dem Eigentum verbunden ist, noch eine wirksame Verfügungsmacht über die verkauften Waren und Erzeugnisse verbleibt, die Höhe der Erträge und angefallenen bzw. noch anfallenden Kosten verlässlich bestimmt werden kann und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen aus dem Geschäft zufließen wird.
Umsatzerlöse werden nach Abzug von Umsatzsteuern und anderen Steuern sowie nach Abzug von Erlösminderungen zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen bzw. zu erhaltenden Gegenleistung ausgewiesen. So werden zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung auch geschätzte Beträge für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben umsatzmindernd erfasst und zurückgestellt.
Schätzungen bezüglich der Erlösminderungen basieren vor allem auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, spezifischen Vertragsbedingungen und Erwartungen hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung. Es ist nicht wahrscheinlich, dass andere als die angeführten Faktoren eine wesentliche Auswirkung auf Erlösminderungen des KPS-Konzerns haben. Anpassungen der in vorherigen Perioden gebildeten Rückstellungen für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben waren für das Ergebnis vor Steuern der berichteten Geschäftsjahre von untergeordneter Bedeutung.
Die Rückstellungen für Rabatte beliefen sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2014/2015 auf 0 (Vorjahr: 598) TEuro.
Ein Teil der Erlöse im KPS-Konzern wird aufgrund von Lizenzverträgen erzielt, in denen Dritten Rechte an einigen Produkten und Technologien übertragen wurden. Erhaltene oder erwartete Zahlungen, die sich auf den Verkauf oder die Auslizenzierung von Technologien oder technologischem Wissen beziehen, werden, sobald die entsprechenden Vereinbarungen in Kraft treten, ergebniswirksam, wenn aufgrund der vertraglichen Regelungen sämtliche Rechte und Pflichten in Bezug auf die betreffenden Technologien aufgegeben werden. Bestehen dagegen weiterhin Rechte an der Technologie fort oder sind noch Pflichten aus dem Vertragsverhältnis zu erfüllen, werden die ggf. erhaltenen Zahlungen sachgerecht abgegrenzt.
Vertraglich vereinbarte Vorauszahlungen und andere ähnliche nicht rückzahlbare Zahlungen werden als erhaltene Anzahlungen passiviert und über den geschätzten Zeitraum der Erbringung der vertraglich vereinbarten Gegenleistung ergebniswirksam aufgelöst.
Für die Zwecke der Rechnungslegung werden Forschungsaufwendungen als Kosten im Zusammenhang mit laufenden oder geplanten Untersuchungen definiert, die neue wissenschaftliche oder technische Erkenntnisse und Einsichten liefern sollen. Entwicklungsaufwendungen werden als Kosten im Zusammenhang mit der Anwendung von Forschungsergebnissen oder Fachkenntnissen in der Produktion, den Produktionsverfahren, den Leistungen oder Waren vor Beginn der kommerziellen Produktion oder Verwendung definiert.
Forschungskosten sind im Geschäftsjahr beim KPS-Konzern nicht angefallen.
Entwicklungskosten sind nur im geringen Umfang für die Entwicklung von Softwareprodukten angefallen.
erläutert. Bei einem einmal abgeschriebenen Geschäfts- und Firmenwert erfolgt keine Zuschreibung in den Folgeperioden.
Ein sonstiger immaterieller Vermögenswert ist ein identifizierbarer, nicht monetärer Vermögenswert ohne physische Substanz (z. B. ein Patent, eine Marke, ein Vermarktungsrecht), bei dem es sich nicht um einen Geschäfts- und Firmenwert handelt. Er wird aktiviert, wenn der künftig zu erwartende wirtschaftliche Nutzen aus dem Vermögenswert wahrscheinlich zufließen wird und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten verlässlich ermittelt werden können.
Ein Geschäfts- und Firmenwert wird im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Vermögenswert im Erwerbszeitpunkt angesetzt. Er wird mit seinen Anschaffungskosten bewertet, die als Überschuss des Kaufpreises für das erworbene Unternehmen und dem erworbenen anteiligen Nettovermögen hergeleitet werden. Das Nettovermögen entspricht dem Saldo aus den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten. sprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt. 4.7 Sachanlagen Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen sowie gegebenenfalls außerplanmäßige Wertminderungen.
Geschäfts- und Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit geprüft. Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Anschaffungspreis, den Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Anschaffungspreisminderungen zusammen.
Sonstige immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit sie eine bestimmbare Nutzungsdauer haben, werden sie dieser entsprechend über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren linear abgeschrieben, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein anderer Abschreibungsverlauf geboten ist. Die Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern und der Abschreibungsverläufe beruht auf Schätzungen des Zeitraums der Mittelzuflüsse aus den immateriellen Vermögenswerten und deren zeitlicher Verteilung innerhalb dieses Zeitraums. Bei Vorliegen eines Hinweises einer möglichen Wertminderung wird ein Impairmenttest durchgeführt.
Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert.
Soweit eine Wertminderung festgestellt wurde, wird diese durch eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt. Bei Fortfall der Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung wird eine ent-
Kosten für laufende Unterhaltungs- und Wartungsaufwendungen werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst.
Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden über die erwartete Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein nutzungsbedingter Abschreibungsverlauf geboten ist.
Folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:
| Jahre | |
|---|---|
| EDV-Hardware | 3 - 5 |
| Geschäftsausstattung | 3 - 10 |
Wesentliche Komponenten einer Sachanlage, die unterschiedliche Nutzungsdauern haben, werden separat bilanziert und abgeschrieben.
Gibt es Hinweise für eine Wertminderung eines einzelnen Sachanlagevermögenswerts, wird geprüft, ob dessen erzielbarer Betrag über dem Buchwert liegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe der Differenz zwischen Buchwert und erzielbarem Betrag erfasst. Bei Fortfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt.
Wenn Sachanlagen verkauft, stillgelegt oder verschrottet werden, wird der Gewinn bzw. Verlust als Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.
Als Leasingverhältnis gilt eine Vereinbarung, bei der der Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen eine Zahlung oder eine Reihe von Zahlungen das Recht auf Nutzung eines Vermögenswerts für einen vereinbarten Zeitraum überträgt. Es wird zwischen Finanzierungsleasing und Operating Leasing unterschieden.
Als Finanzierungsleasing werden Leasingtransaktionen behandelt, bei denen der Leasingnehmer im Wesentlichen alle mit dem Eigentum eines Vermögenswerts verbundenen Risiken und Chancen trägt. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating Leasing bezeichnet.
Ist der KPS-Konzern Leasingnehmer in einem Finanzierungsleasing, wird in der Bilanz der niedrigere Wert aus beizulegendem Zeitwert und dem Barwert der Mindestleasingzahlungen zu Beginn des Leasingverhältnisses aktiviert und gleichzeitig unter den Finanzverbindlichkeiten passiviert. Die Mindestleasingzahlungen setzen sich im Wesentlichen aus Finanzierungskosten und dem Tilgungsanteil der Restschuld, die nach der Effektivzinsmethode ermittelt werden, zusammen. Der Leasinggegenstand wird linear über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben.
Bei einem Operating Leasing erfasst der KPS-Konzern die als Leasingnehmer zu zahlende Leasingrate als Aufwand bzw. die als Leasinggeber erhaltene Leasingrate als Ertrag. Der verleaste Vermögenswert wird weiterhin in der Bilanz des Leasinggebers als Sachanlage erfasst.
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand, erhaltene Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten und Unternehmen. Zahlungsmitteläquivalente sind kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen und leicht in einen festen Zahlungsmittelbetrag umgewandelt werden können. Sie haben bei Erwerb oder im Anlagezeitpunkt eine maximale Laufzeit von drei Monaten.
Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich aus Forderungen und Zahlungsmitteln mit positiven beizulegenden Zeitwerten zusammen.
Die Bilanzierung und Bewertung der finanziellen Vermögenswerte erfolgt nach IAS 39 (Financial Instruments: Recognition and Measurement). Demnach werden finanzielle Vermögenswerte in der Konzernbilanz angesetzt, wenn dem KPS-Konzern ein vertragliches Recht zusteht, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte von einer anderen Partei zu erhalten. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Transgehaltenen finanziellen Vermögenswerte. Dieser Bewertungskategorie werden zudem die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Forderungen aus Warentermingeschäften und Forderungen aus sonstigen Derivaten zugeordnet, die nicht in einer bilanziellen Sicherungsbeziehung stehen. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts finanzieller Vermögenswerte dieser Kategorie werden zum Zeitpunkt der Wertsteigerung bzw. Wertminderung erfolgswirksam erfasst.
aktionskosten, die beim Erwerb von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten anfallen, werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst. Unverzinsliche oder unterverzinsliche Forderungen werden bei ihrem erstmaligen Ansatz mit dem Barwert der erwarteten zukünftigen Cashflows angesetzt. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den nachstehenden Kategorien nach IAS 39, für die jeweils unterschiedliche Bewertungsregeln gelten: 1. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte umfassen die zu Handelszwecken sind. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten werden erfolgsneutral im Eigenkapital abgegrenzt. Eine erfolgswirksame Erfassung einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt erst bei Veräußerung. Liegt der beizulegende Zeitwert über einen längeren Zeitraum bzw. wesentlich unter den fortgeführten Anschaffungskosten, wird eine Wertminderung erfolgswirksam erfasst. In Fällen, in denen der Marktwert von Eigenkapital- und Schuldtiteln bestimmt werden kann, wird dieser als beizulegender Zeitwert angesetzt. Existiert kein notierter Marktpreis und kann keine verlässliche Schätzung des beizulegenden Zeitwerts vorgenommen werden, werden diese finanziellen Vermögenswerte zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen erfasst.
Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen und einer festen Endfälligkeit, bis zu der sie gehalten werden. Diese werden – unter Anwendung der Effektivzinsmethode – mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen sind Teil der sonstigen finanziellen Vermögenswerte.
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfassen diejenigen nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte, die nicht einer der zuvor genannten Kategorien zugeordnet wurden. Dies sind insbesondere Eigenkapitaltitel (z. B. Aktien) und nicht bis zur Endfälligkeit zu haltende Schuldtitel, welche in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthalten Liegen bei finanziellen Vermögenswerten der Kategorien Ausleihungen und Forderungen, bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte objektive, substanzielle Anzeichen für eine Wertminderung vor, erfolgt ein Wertminderungstest. Hinweise auf Wertminderung sind u. a. die hohe Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz, eine wesentliche Verschlechterung der Bonität, eine besondere Vertragsverletzung, ein mehrjähriger operativer Verlust in einer Gesellschaft, eine Minderung des Marktwerts, eine finanzielle Restrukturierung des Schuldners oder das Verschwinden eines aktiven Markts.
Bei Ausleihungen und Forderungen sowie bei bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen wird im Rahmen eines Wertminderungstests der Buchwert mit dem Barwert der erwarteten zukünftigen Zahlungsmittelflüsse, die mit dem ursprünglichen Effektivzins abgezinst werden, verglichen. Sollte der Buchwert über dem Barwert liegen, wird eine erfolgswirksame Wertberichtigung in Höhe der Differenz vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für zuvor vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen, nicht jedoch über die fortgeführten Anschaffungskosten hinaus, getätigt.
Bei zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten wird im Falle einer Wertminderung die bisher im Eigenkapital erfasste Fair-Value-Änderung ergebniswirksam erfasst. Eine Zuschreibung erfolgt ebenfalls bei Wegfall der Gründe für die Wertberichtigung, jedoch nicht bei zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitaltiteln.
Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr bestehen oder die finanziellen Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden.
Unter den Vorräten werden gemäß IAS 2 (Inventories) diejenigen Vermögenswerte ausgewiesen, die im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen verbraucht werden, sowie Anzahlungen auf Vorräte. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum niedrigeren Wert aus auf Basis der Durchschnittsmethode ermittelten Herstellungskosten (dienstleistungsbezogener Vollkosten) und ihrem Nettoveräußerungswert, d. h. dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Fertigstellungs- und Vertriebskosten.
Als Ertragsteuern werden die in den einzelnen Ländern erhobenen Steuern auf den steuerpflichtigen Gewinn sowie die erfolgswirksame Veränderung der latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen. Die ausgewiesenen Ertragsteuern werden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen in der Höhe erfasst, wie sie voraussichtlich bezahlt werden müssen.
Gemäß IAS 12 (Income Taxes) werden latente Steuern auf zeitlich begrenzte Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden in der IFRS-Bilanz und der Steuerbilanz, aus Konsolidierungsvorgängen sowie auf wahrscheinlich nutzbare Verlustvorträge und Steuergutschriften ermittelt.
Aktive latente Steuern auf abzugsfähige temporäre Differenzen, Steuergutschriften und steuerliche Verlustvorträge werden insoweit aktiviert, als es wahrscheinlich ist, dass für deren Nutzung ein zu versteuerndes Ergebnis zukünftig verfügbar sein wird.
Passive latente Steuern werden gebildet auf zukünftig noch zu versteuernde temporäre Differenzen.
Der Berechnung liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. Latente Steueransprüche und -schulden werden saldiert, sofern diese gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen. Materielle Auswirkungen von Steuersatz- oder Steuergesetzänderungen auf die aktiven und passiven latenten Steuern werden grundsätzlich in der Periode, in der das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist, berücksichtigt. Im Regelfall erfolgt dies ergebniswirksam.
Latente und laufende Steuern werden grundsätzlich aufwandswirksam erfasst, es sei denn sie beziehen sich auf erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Sachverhalte. Dann werden sie ebenfalls erfolgsneutral erfasst.
Die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern, die aus zeitlichen Unterschieden und Verlustvorträgen resultieren, unterliegt unternehmensindividuellen Prognosen, u. a. über die zukünftige Ertragssituation in der betreffenden Konzerngesellschaft.
Beim Erwerb eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der erworbenen Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit dem Gewinnvortrag.
Andere Rückstellungen werden für gegenwärtige, rechtliche oder faktische Verpflichtungen gebildet, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, die wahrscheinlich zu einer künftigen wirtschaftlichen Belastung führen werden und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.
Die Bewertung der anderen Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 (Provisions, Contingent Liabilities and Contingent Assets) oder ggf. auch nach IAS 19 (Employee Benefits). Soweit bei Verpflichtungen erst nach mehr als einem Jahr mit Mittelabflüssen gerechnet wird, werden die Rückstellungen mit dem Barwert der voraussichtlichen Mittelabflüsse angesetzt.
Erstattungsansprüche gegenüber Dritten werden getrennt von den Rückstellungen als sonstige Forderung aktiviert, wenn ihre Realisation nahezu sicher ist.
Resultiert aus einer geänderten Einschätzung eine Reduzierung des Verpflichtungsumfangs, wird die Rückstellung anteilig aufgelöst und der Ertrag in den Funktionsbereichen erfasst, die ursprünglich bei der Bildung der Rückstellung mit dem Aufwand belastet waren.
Um die Aussagekraft im Bereich der Schätzungsergebnisse zu erhöhen, werden für bestimmte Rückstellungen, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten, die Folgen von Parameteränderungen auf die bilanzierten Rückstellungsbeträge untersucht. Zur Untersuchung der Unsicherheit hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeiten wurden die Auswirkungen von jeweils fünfprozentigen Änderungen der individuell angesetzten Eintrittswahrscheinlichkeiten analysiert. Wesentliche Abweichungen der anderen Rückstellungen zu den bereits im KPS-Konzern berücksichtigten Werten haben sich im Rahmen dieser Sensitivitätsanalyse nicht oder durch einen Vergleich können dem KPS-Konzern Kosten entstehen, die über die hierfür vorgesehene Rückstellung und Versicherungsdeckung hinausgehen. In den Personalrückstellungen wird bilanzielle Vorsorge vor allem für Jahressonderzahlungen und variable und individuelle Einmalzahlungen getroffen. 4.15 Finanzielle Verbindlichkeiten Die finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich aus originären Verbindlichkeiten und den negativen beizulegenden Zeitwerten von
ergeben. Zu den Rückstellungen, die den Kunden- und Lieferantenverkehr betreffen, gehören insbesondere Verpflichtungen für Rabatte und Skonti, Produktretouren sowie erhaltene Dienstleistungen und Waren, die noch nicht in Rechnung gestellt wurden. Als Unternehmen ist der KPS-Konzern rechtlichen Risiken ausgesetzt. Für anhängige bzw. künftige juristische Verfahren wird, vorbehaltlich einer entsprechenden Einzelfallprüfung, Derivaten zusammen. Originäre Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der KPS-Konzern eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer originären Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich ggf. angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den originären Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
durch den Ansatz von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten bilanzielle Vorsorge getroffen. Die wahrscheinlichen Ergebnisse solcher Rechtsstreitigkeiten werden anhand der vorliegenden Informationen und in Rücksprache mit den für den KPS-Konzern tätigen Rechtsanwälten bewertet. Soweit nach vernünftigem Ermessen eine Verpflichtung aus einem Verfahren wahrscheinlich zu zukünftigen Mittelabflüssen führen wird, wird der Barwert der erwarteten Mittelabflüsse, soweit diese als verlässlich messbar betrachtet werden, passiviert. Diese Rückstellungen decken die geschätzten Zahlungen an Kläger, die Gerichtskosten, die Kosten für Rechtsanwälte sowie eventuelle Vergleichskosten ab. Zu jedem Bilanzstichtag wird der aktuelle Stand der Rechtsstreitigkeiten bei der Beurteilung zugrunde gelegt, wobei geprüft wird, ob die Ansatzkriterien für eine Rückstellung erfüllt sind und in welcher Höhe eine Rückstellung zu bilden ist. Rechtsstreitigkeiten und andere rechtliche Verfahren werfen grundsätzlich komplexe Fragen auf und sind mit zahlreichen Unwägbarkeiten und Schwierigkeiten verbunden, u. a. aufgrund des Sachverhalts und der Umstände jedes einzelnen Falls, des Gerichts, bei dem die Klage anhängig ist, sowie aufgrund von Unterschieden im anwendbaren Recht. Somit sind die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren nicht vorhersagbar. Durch das Urteil in einem Gerichtsverfahren IAS 32 (Financial Instruments: Presentation) regelt, dass von Gesellschaftern kündbares Kapital nur unter bestimmten Bedingungen als Eigenkapital klassifiziert werden darf. Rückzahlungsverpflichtungen aus dem Gesellschaftsvermögen können bestehen, wenn anderen Gesellschaftern von Tochterunternehmen ein Kündigungsrecht zusteht und die Ausübung dieses Rechts gleichzeitig einen Abfindungsanspruch gegen die Gesellschaft begründet. Solches von anderen Gesellschaftern zur Verfügung gestelltes Kapital wird als sonstige Verbindlichkeit ausgewiesen, auch wenn es nach landesspezifischen Rechnungslegungsvorschriften als Eigenkapital angesehen wird. Das rückzahlbare Kapital von anderen Gesellschaftern wird mit dem anteiligen Nettovermögen der Gesellschaft angesetzt. Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind. 4.16 Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten Rechnungsabgrenzungen und andere nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ihre Auflösung erfolgt linear bzw. entsprechend der Leistungserbringung.
Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umfassen langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen (ggf. zusammen mit Rückstellungen und Verbindlichkeiten), bei denen der Buchwert überwiegend durch ein höchstwahrscheinliches Veräußerungsgeschäft innerhalb der nächsten 12 Monate oder durch ein bereits abgewickeltes Veräußerungsgeschäft realisiert wird.
Im Zeitpunkt der Klassifizierung als "zur Veräußerung gehalten" werden diese Vermögenswerte zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten angesetzt und die planmäßige Abschreibung ausgesetzt.
Die Bilanzierung eines Unternehmenserwerbs erfolgt mithilfe der Erwerbsmethode, die eine Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der erstmaligen Beherrschung vorsieht. Die Anwendung der Erwerbsmethode erfordert bestimmte Schätzungen und Beurteilungen, vor allem in Bezug auf die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, der übernommenen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs sowie der Nutzungsdauern der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen.
Die Bewertung basiert in großem Umfang auf antizipierten Zahlungsmittelzu- und -abflüssen. Abweichungen zwischen den tatsächlichen und den bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte zugrunde gelegten Zahlungsmittelzu- und -abflüssen können die zukünftigen Konzernergebnisse wesentlich beeinflussen.
Gemäß IFRS 3 (Business Combinations) ist bei sukzessiven Unternehmenskäufen, bei denen ein Unternehmen in mehreren Tranchen erworben wird, zum Zeitpunkt der Erlangung der Kontrolle über das betreffende Unternehmen eine erfolgswirksame Neubewertung des bisherigen Gesellschaftsanteils zum beizulegenden Zeitwert notwendig. Im Anschluss daran findet eine Buchwertanpassung der bereits bilanzierten Vermögenswerte und Schulden auf ihren beizulegenden Zeitwert statt.
Neben den Werthaltigkeitsprüfungen (Impairmenttests) bei einzelnen Sachanlagevermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten werden Werthaltigkeitsprüfungen auf Ebene von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (sogenannten cash generating units – "cgu") durchgeführt. Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit stellt die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten dar, die weitestgehend unabhängig von anderen Vermögenswerten oder Gruppen von Vermögenswerten Mittelzuflüsse erzeugt. Im KPS-Konzern werden die strategischen Geschäftseinheiten wie auch einzelne Gesellschaften als zahlungsmittelgenerierende Einheiten angesehen und unterliegen Werthaltigkeitsprüfungen.
Die strategischen Geschäftseinheiten stellen die zweite Berichtsebene unterhalb der Berichtssegmente dar. Eine Werthaltigkeitsprüfung für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit wird entweder bei Vorliegen eines Anhaltspunktes für eine Wertminderung vorgenommen oder mindestens jährlich, wenn einer strategischen Geschäftseinheit ein Goodwill zugeordnet ist.
Bei einer Werthaltigkeitsprüfung werden die Restbuchwerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. der zu testenden Sachanlagen bzw. immateriellen Vermögenswerte mit ihrem jeweiligen erzielbaren Betrag, d. h. dem höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert, verglichen. In den Fällen, in denen der Buchwert höher als ihr erzielbarer Betrag ist, liegt in der Höhe der Differenz ein Wertberichtigungsbedarf vor. In diesem Fall wird bei einer strategischen Geschäftseinheit im ersten Schritt der Geschäftsund Firmenwert abgeschrieben. Ein eventuell verbleibender Restbetrag wird buchwertproportional auf die anderen Vermögenswerte der jeweiligen strategischen Geschäftseinheit verteilt. Der Wertberichtigungsaufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung zumeist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.
Bei der Ermittlung des erzielbaren Betrags wird sowohl für den beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten als auch für den Nutzungswert der Barwert der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse (Cashflows) zugrunde gelegt. Die Prognose der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse zur Ermittlung des erzielbaren Betrags stützt sich auf die aktuellen Planungen des KPS-Konzerns, die im Regelfall einen Planungshorizont von drei bis fünf Jahren haben. Hierfür werden vor allem Annahmen über künftige Verkaufspreise bzw. -mengen und Kosten getroffen. Beim Ansatz des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten wird die Bewertung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit aus Sicht eines unabhängigen Marktteilnehmers vorgenommen. Beim Ansatz des Nutzungswerts wird die zahlungsmittelgenerierende Einheit bzw. der Einzelvermögenswert in ihrer bzw. seiner bisherigen Nutzung bewertet. Netto-Zahlungsmittelzuflüsse jenseits der Planungsperiode werden für beide Methoden unter Anwendung individueller, jeweils aus Marktinformationen abgeleiteter Wachstumsraten auf Basis langfristiger Geschäftserwartungen bestimmt.
Die Netto-Zahlungsmittelzuflüsse werden mit den Kapitalkostensätzen abgezinst. Die Kapitalkostensätze entsprechen den Renditeerwartungen der Aktionäre und stellen die langfristigen Finanzierungskonditionen der Vergleichsunternehmen dar.
Die KPS ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Beratungsunternehmen in Deutschland. Das KPS-Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich nach Geschäftsfeldern.
Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS als SAP-Beratungspartner.
Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. KPS deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche eSOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Securityund Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert KPS mit dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. KPS unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betrieblichen Funktionsbereiche transparent werden.
Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt KPS in bestimmten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller, insbesondere SAP, IBM, SAPERION, mit denen KPS eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.
Die Aufgliederung der Vermögens- und Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich:
Unter den übrigen Informationen werden im Wesentlichen Ertrags- und Vermögensinformationen der KPS AG als Holding dargestellt. Eine Umlage auf die einzelnen Geschäftssegmente erfolgte zur Vermeidung einer Verwässerung des Aussagegehalts in Übereinstimmung mit dem internen Reporting nicht.
Bei der KPS sind im Wesentlichen Ertrags- und Aufwandsinformationen die Grundlage für Unternehmensentscheidungen. Für Beurteilungen sind weitere Informationen (Vermögen, Verbindlichkeiten) größtenteils nicht relevant.
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge spiegeln im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen wider, die keinen eindeutigen Segmentbezug aufweisen.
Die im Rahmen der Segmentberichterstattung angewandten Bewertungsgrundlagen entsprechen den Bewertungsgrundlagen des Gesamtunternehmens.
Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen 32.764 (Vorjahr: 33.062) TEuro auf das Inland. Auf das Ausland entfallen keine langfristigen Vermögenswerte.
Im Segment "Managementconsulting / Transformationsberatung" sind 3 (Vorjahr: vier) Großkunden i.S.d. IFRS 8.34 enthalten.
Von den Umsatzerlösen mit externen Kunden wurden 51.835 (Vorjahr: 40.718) TEuro im Inland und 5.391 (Vorjahr: 14.378) TEuro im Ausland erzielt. Die Zuordnung erfolgt nach dem Sitz des Auftraggebers. Von den ausländischen Umsatzerlösen wurden im wesentlichem 2.098 (Vorjahr: 11.735) TEuro in Skandinavien, 2.726 (Vorjahr: 1.961) TEuro in der Schweiz sowie 87 (Vorjahr: 269) TEuro in Österreich erzielt. Diese gehören dem Segment Managementconsulting / Transformationsberatung an. 57.226 100 55.096 100 7.2 Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 581 (Vorjahr: 418) TEuro und stellen sich in der nachfolgenden Tabelle dar:
Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte gab es weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr.
| 2014/2015 | 2013/2014 | |||
|---|---|---|---|---|
| TEuro | % | TEuro | % | |
| Erbringung von Dienstleistungen |
56.947 100 | 54.806 100 | ||
| Verkauf von Gütern |
97 | 0 | 221 | 0 |
| Nutzungsentgelte | 182 | 0 | 69 | 0 |
| 57.226 100 | 55.096 100 |
| in TEuro | 2014/2015 2013/2014 | |
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen |
77 | 125 |
| Skontierträge | 145 | 109 |
| Erträge aus Kursdifferenzen | 330 | 28 |
| Weiterverrechnung Sachbezüge an Mitarbeiter |
13 | 10 |
| übrige Erträge | 16 | 146 |
| Summe sonstige betriebliche Erträge |
581 | 418 |
Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bezüglich der Verteilung auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Abschnitt 5.3. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Umsatzträger wie folgt: Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für beitragsorientierte Versorgungspläne belaufen sich auf 117 (Vorjahr: 44) TEuro.
Der Materialaufwand beträgt 23.504 (Vorjahr: 27.692) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 314 (Vorjahr: 407) TEuro sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 23.190 (Vorjahr: 27.285) TEuro.
Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtshalbjahr auf 19.552 (Vorjahr: 13.997) TEuro. Davon entfallen auf die Löhne und Gehälter 17.601 (Vorjahr: 12.909) TEuro und auf Sozialaufwendungen 1.951 (Vorjahr: 1.088) TEuro.
in TEuro
| Darstellung nach Geschäftsfeldern |
Management Transforma tionsberatung |
consulting / | System Integration |
Produkte / Lizenzen |
nicht zu den Segmenten zuordnenbare Aufwendungen |
gesamt | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnisposition | 31.03.15 | Vorjahr | 31.03.15 | Vorjahr | 31.03.15 | Vorjahr | 31.03.15 | Vorjahr | 31.03.15 | Vorjahr |
| Umsatz | 52.247 52.700 | 2.004 | 2.106 | 2.975 | 290 | 0 | 0 57.226 55.096 | |||
| Betriebsergebnis | 10.492 10.721 | 217 | 444 | 345 | 6 -2.847 -2.151 | 8.207 | 9.020 | |||
| Abschreibungen | -398 | -312 | 0 | -3 | -45 | 0 | -64 | -64 | -507 | -379 |
| EBIT | 10.094 10.409 | 217 | 441 | 300 | 6 -2.911 -2.215 | 7.700 | 8.641 | |||
| Zinsen | -57 | -44 | 0 | 0 | 0 | 0 | -27 | 12 | -84 | -32 |
| Steuern | 0 | -102 | 0 | -75 | 0 | 0 | -751 | -424 | -751 | -601 |
| Jahresüberschuss | 10.037 10.263 | 217 | 366 | 300 | 6 -3.689 -2.627 | 6.865 | 8.008 |
* Die dargestellten Umsatzerlöse beinhalten ausschließlich Umsätze mit externen Kunden.
Im Jahresdurchschnitt wurden 324 (Vorjahr: 161) Mitarbeiter (ohne Vorstände und Geschäftsführer), davon 300 (Vorjahr: 148) Berater und 24 (Vorjahr: 13) Verwaltungsangestellte, beschäftigt.
Die Steigerung der Personalkosten resultiert aus der Übernahme der getit – Gesellschaft für Technologie- und Informationstransfer mbH, Dortmund, zum 1. August 2014.
| 31.03.2015 | 31.03.2014 Veränderung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Mitarbeiter pro Region | ||||||||
| Deutschland | 326 | 162 | 164 | |||||
| Dänemark | 2 | 0 | 2 | |||||
| Schweiz | 7 | 9 | -2 | |||||
| Mitarbeiter nach Funktion | ||||||||
| Vorstand | 1 | 1 | 0 | |||||
| Geschäftsführer | 3 | 2 | 1 | |||||
| Berater | 304 | 154 | 150 | |||||
| Verwaltung | 26 | 13 | 13 | |||||
| Auszubildende | 1 | 1 | 0 | |||||
| Gesamt | 335 | 171 | 164 |
7.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 6.544 (Vorjahr: 4.805) TEuro und lassen sich wie folgt darstellen:
| in TEuro | 2014/2015 | 2013/2014 |
|---|---|---|
| Reise- und Bewirtungskosten | 1.916 | 1.632 |
| Fremdleistungen | 862 | 552 |
| Kfz-Kosten | 837 | 671 |
| Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten |
416 | 502 |
| Personal- und Buchhaltungskosten |
557 | 207 |
| Werbe- und Repräsentationskosten |
409 | 341 |
| Telefon- und sonstige Kommunikationskosten |
203 | 146 |
| Raumkosten | 416 | 142 |
| Maschinen-Mieten | 189 | 174 |
| Kapitalmarktkosten | 155 | 147 |
| Versicherungen | 73 | 35 |
| übrige Aufwendungen | 511 | 256 |
| Summe sonstige betriebliche Aufwendungen |
6.544 | 4.805 |
Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen 507 (Vorjahr: 379) TEuro. Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus der beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich.
7.7 Sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen Die sonstigen finanziellen Erträge belaufen sich auf 2 (Vorjahr: 16) TEuro und beinhalten Zinserträge aus kurzfristigen Geldanlagen.
Die sonstigen finanziellen Aufwendungen betragen 86 (Vorjahr: 48) TEuro und beinhalten insbesondere Zinsen und Avalgebühren an Kreditinstitute in Höhe von 46 (Vorjahr: 4) TEuro, Factoringgebühren in Höhe von 0 (Vorjahr: 1) TEuro sowie Zinsen auf strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 40 (Vorjahr: 43) TEuro.
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten Geschäftshalbjahre 2014/2015 und 2013/2014 lassen sich aus der folgenden Darstellung entnehmen:
| in TEuro | 2014/2015 | 2013/2014 |
|---|---|---|
| Laufender Steueraufwand | -751 | -601 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-751 | -601 |
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Ergebnisanteils der Aktionäre der KPS AG und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie resultiert aus sogenannten "potenziellen Aktien". Hierzu zählen Optionsrechte, die allerdings nur dann ergebnisverwässernd wirken, wenn deren innerer Wert während der Periode positiv war. Folglich ergibt sich aus den Optionsrechten keine verwässernde Wirkung.
Aufgrund des Rückkaufs eigener Aktien belief sich die Zahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien auf 33.898.435 Stück (Vorjahr: 32.659.854). Im Vergleich zum Vorjahr errechnet sich das Ergebnis je Aktie wie folgt:
| 2014/2015 | 2013/2014 | |
|---|---|---|
| Konzernergebnis auf Aktionäre der KPS AG entfallend in TEuro |
6.865 | 8.008 |
| Durchschnittliche Anzahl der Aktien |
33.898.435 | 32.659.854 |
| Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro |
0,20 | 0,25 |
Die nach dem Bilanzstichtag erfolgten Aktienrückkäufe (siehe Erläuterungen im Konzernlagebericht) haben keine erheblichen Auswirkungen auf die Anzahl der am Ende der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien für den Fall, dass der Rückkauf bereits zum Bilanzstichtag erfolgt wäre.
Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware.
Im Geschäftshalbjahr war ein Zugang des Sachanlagevermögens in Höhe von 209 TEuro zu verzeichnen.
Zur Darstellung der Entwicklung der nachfolgend erläuterten langfristigen Vermögenswerte verweisen wir auf den Konzernanlagespiegel.
Die Position beinhaltet Software und damit verbundene Lizenzen, die teilweise selbst erstellt als auch entgeltlich erworben wurden. Zum 31. März 2015 war selbsterstellte Software in Höhe von 291 (Vorjahr: 338) TEuro aktiviert. Die selbsterstellte Software wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung des Berichtshalbjahres belief sich auf 47 (Vorjahr: 47) TEuro.
Des Weiteren werden unter den immateriellen Vermögenswerten Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen, die ausschließlich aus Kapitalkonsolidierungen stammen.
Der bilanzierte Geschäfts- und Firmenwert beträgt 30.472 (Vorjahr: 30.472) TEuro und verteilt sich auf folgende zahlungsmittelgenerierende Einheiten:
| in TEuro | 31.03.2015 30.09.2014 | |
|---|---|---|
| KPS Services GmbH | 8.949 | 8.949 |
| KPS Solutions GmbH | 345 | 345 |
| getit – Gesellschaft für Technolo gie- und Informationstransfer mbH |
21.178 | 21.178 |
| Gesamt | 30.472 | 30.472 |
Die aktiven latenten Steueransprüche belaufen sich auf 10.868 (Vorjahr: 10.868) TEuro und spiegeln die Höhe der voraussichtlich nutzbaren steuerlichen Verlustvorträge der KPS AG, der KPS Consulting GmbH & Co. KG, der KPS Services GmbH sowie der KPS Solutions GmbH wider.
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 31. März 2015 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 32.196 (Vorjahr: 24.507) TEuro, auf die Einzelwertberichtigungen in Höhe von 9 (Vorjahr: 9) TEuro gebildet sind.
Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich nach IFRS 7.16 gemäß folgender Tabelle entwickelt:
| In TEuro | 2014/2015 | 2013/2014 |
|---|---|---|
| Stand Wertberichtigungen am 01.10. |
9 | 88 |
| + Zuführungen | 0 | 9 |
| - Verbrauch /Auflösung | 0 | 88 |
| Stand Wertberichtigungen |
am 31.03. 9 9
Die sonstigen Forderungen belaufen sich auf 602 (Vorjahr: 491) TEuro und setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEuro | 31.03.2015 30.09.2014 | |
|---|---|---|
| Geleistete Vorauszahlungen | 293 | 116 |
| Forderungen gegenüber Mitarbeitern |
38 | 30 |
| Geleistete Anzahlungen | 63 | 28 |
| Geleistete Kautionen | 49 | 44 |
| Übrige Forderungen | 159 | 273 |
| Summe sonstige Forderungen | 602 | 491 |
Die übrigen Forderungen beinhalten Forderungen aus ausländischen Umsatzsteuern in Höhe von 89 (Vorjahr: 73) TEuro.
Die Steuererstattungsansprüche in Höhe von 378 (Vorjahr: 95) TEuro bestehen aus Körperschaft- und Gewerbesteuern für das Geschäftshalbjahr und Vorjahre.
Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse betragen am Bilanzstichtag 266 (Vorjahr: 8.683) TEuro. Die Entwicklung des Bestands an flüssigen Mitteln ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.
Bezüglich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.
Das gezeichnete Kapital der KPS AG beträgt zum Bilanzstichtag 33.889.759 (Vorjahr: 32.925.976) Euro. Es wurde im Geschäftsjahr um erworbene eigene Anteile gekürzt. Das Grundkapital verteilt sich insgesamt auf 34.011.007 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien und ist voll eingezahlt
Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats von der Ermächtigung Gebrauch gemacht und bis zum Abschlussstichtag insgesamt 121.248 (Vorjahr: 85.031) nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 Euro erworben. Die Anschaffungskosten hierfür betrugen 771 (Vorjahr: 557) TEuro.
Beim Erwerb eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der erworbenen Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit dem Gewinnvortrag.
Die langfristigen Schulden in Höhe von 3.764 (Vorjahr: 3.664) TEuro setzen sich aus passiven latenten Steuern und langfristigen Rückstellungen zusammen.
Passive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen Steuer- und Konzernbilanz.
Die langfristigen Rückstellungen betreffen ein Bonusprogramm für die Vice Presidents sowie ergebnisabhängige Kaufpreisraten durch die Übernahme der getit-GmbH.
8.10 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren vorwiegend aus eingekauften Beratungsleistungen.
Zum Berichtsstichtag betragen die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 11.573 (Vorjahr: 4.000) TEuro.
Die erhaltenen Anzahlungen betragen 482 (Vorjahr: 1.272) TEuro und betreffen mit 73 (Vorjahr: 1.149) TEuro erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und mit 409 (Vorjahr: 123) TEuro im Voraus vereinnahmte Dienstleistungserlöse, die über künftige Geschäftsjahre abzugrenzen sind.
Die Entwicklung der Steuerrückstellungen stellt sich wie folgt dar:
| in TEuro | 01.10.2014 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.03.2015 |
|---|---|---|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 203 | -36 | 0 | 422 | 589 |
| Gewerbesteuer | 2.721 | -130 | 0 | 261 | 2.852 |
| Gesamt | 2.924 | -166 | 0 | 683 | 3.441 |
In der Gewerbesteuerrückstellung ist ein Betrag von 2.241 (Vorjahr: 2.201) TEuro für mögliche Risiken im Zusammenhang mit der gewerbesteuerlichen Anerkennung von Sanierungsgewinnen der vormaligen autinform GmbH & Co. KG enthalten. Die Rückstellung beinhaltet einen Betrag von 895 (Vorjahr: 855) TEuro für potentielle Nachforderungszinsen.
Wahrscheinlichkeit und Zeitpunkt der Inanspruchnahme sind abhängig von Entscheidungen der vormaligen Betriebsstättengemeinden, ob und inwieweit die Steuern nachzuzahlen sind oder aus Billigkeitsgründen erlassen werden.
Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
| in TEuro | 01.10.2014 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.03.2015 |
|---|---|---|---|---|---|
| Personal | 4.951 | -4.082 | -74 | 4.652 | 5.447 |
| Ausstehende Rechnungen | 171 | -83 | 0 | 153 | 241 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 124 | -40 | -2 | 45 | 127 |
| Übrige | 2.104 | -255 | 0 | 9 | 1.858 |
| Gesamt | 7.350 | -4.460 | -76 | 4.859 | 7.673 |
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten, soweit die Höhe oder die Fälligkeit noch ungewiss ist. Die erwarteten Fälligkeiten bewegen sich im kurzfristigen Rahmen.
Die Rückstellung für Personalverpflichtungen betrifft Tantiemen, ausstehende Urlaubsansprüche und noch abzuführende Beiträge an die Berufsgenossenschaft.
Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beruht auf Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Leistungen, deren Höhe am Abschlussstichtag noch nicht endgültig feststand.
Die Rückstellung für Abschlusskosten betrifft Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses.
Die Earn-Out-Rate 2014/2015 wurde in Höhe von 1.750.000,00 Euro passiviert.
Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 2.580 (Vorjahr: 8.283) TEuro und entwickelten sich wie folgt:
| 31.03.2015 | 30.09.2014 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | bis 3 Monate | 3 –12 Monate | bis 3 Monate | 3 –12 Monate | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 363 | 0 | 3.189 | 0 | |
| Verbindlichkeiten aus Vergleichsverpflichtungen | 0 | 0 | 830 | 0 | |
| Abzuführende Lohn- und Kirchensteuer | 776 | 0 | 2.067 | 0 | |
| Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern und sonstigen Steuern | 1.271 | 0 | 1.105 | 0 | |
| Abzuführende Sozialversicherungen | 71 | 0 | 94 | 0 | |
| Earn Out 2014 | 0 | 0 | 971 | 0 | |
| Übrige Verbindlichkeiten | 99 | 0 | 27 | 0 | |
| Summe sonstige Verbindlichkeiten | 2.580 | 0 | 8.283 | 0 |
Der KPS-Konzern ist als Beratungsunternehmen Finanzrisiken ausgesetzt. Hierbei werden im Wesentlichen unterschieden:
Die Steuerung, Überwachung und Absicherung der Finanzrisiken liegen im Verantwortungsbereich des Vorstands, der hierbei durch die Verantwortlichen im Rechnungswesen unterstützt wird. Ziel dabei ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zu begrenzen.
Das Kapitalmanagement bemisst sich nach der Nettoliquidität.
Liquiditätsrisiken können durch eine Verschlechterung des operativen Geschäfts und als Folge von Kredit- und Marktpreisrisiken entstehen. Der KPS-Konzern steuert das Liquiditätsrisiko unter Einbindung einer kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung von bestehenden Kreditlinien. Die Liquiditätsplanung wird laufend überwacht. Über die Hausbanken bestehen Cash-Pool-Vereinbarungen mit den inländischen Tochtergesellschaften der KPS AG. Zusätzlich verfügt der KPS-Konzern über nicht ausgenutzte Kreditlinien, die unbefristet zur Verfügung stehen.
Die Liquiditätsplanung wird für die einzelnen Monate erstellt. Dabei werden die Fälligkeiten von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten anhand der vereinbarten Zahlungsziele geplant. Für die Verbindlichkeiten werden die Zahlungsabflüsse entsprechend den Zahlungszielen und der vereinbarten Fälligkeiten geplant.
Die Gesellschaften der KPS-Gruppe wickeln ihre Geschäfte nahezu ausschließlich in Euro ab. Daher bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken.
Die Finanzierung des Konzerns erfolgt überwiegend mit kurzfristigen Kontokorrentkrediten, die unbefristet zur Verfügung stehen. Die Zinsen werden halbjährlich vom Kreditgeber angepasst.
Für den laufenden Monat und den Folgemonat werden taggenaue Liquiditätsbetrachtungen vorgenommen und die Planung an die tatsächlichen Zahlungsströme angepasst. Die KPS Business Transformation GmbH und die KPS Services GmbH haben jeweils eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 4.000 (Vorjahr: 4.000) TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien abgegeben.
Das Zinsrisiko im Sinne eines Marktwertänderungsrisikos wird als nicht relevant angesehen. Die Finanzverbindlichkeiten der KPS-Gruppe werden zu Anschaffungskosten bilanziert, sodass sich eine mögliche Marktwertänderung in der Bilanz nicht niederschlägt.
Eine Änderung von Risikoparametern hätte keine wesentliche Auswirkung auf den beizulegenden Zeitwert gehabt.
Für die Consulting AG, Zürich, wurde durch die KPS AG ein Rangrücktritt in Höhe von 2.338 TCHF vereinbart.
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entwickelten sich wie folgt:
| 31.03.2015 | 30.09.2014 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | bis 1 Jahr |
1 – 5 Jahre |
über 5 Jahre |
Gesamt | bis 1 Jahr |
1 – 5 Jahre |
über 5 Jahre |
Gesamt | ||
| Kfz-Leasing | 918 | 806 | 0 | 1.724 | 854 | 658 | 0 | 1.512 | ||
| BGA-Leasing | 489 | 482 | 0 | 971 | 477 | 389 | 0 | 866 | ||
| Miete | 684 | 453 | 0 | 1.137 | 548 | 523 | 0 | 1.071 | ||
| Sonstiges | 1.750 | 3.500 | 0 | 5.250 | 1.750 | 3.500 | 0 | 5.250 | ||
| Gesamt | 3.841 | 5.241 | 0 | 9.082 | 3.629 | 5.070 | 0 | 8.699 |
Bei den in der obigen Darstellung erfassten Leasingzahlungen handelt es sich um künftige Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverträgen.
Zahlungen aus Miet- und Leasingverhältnissen, die in der Berichtperiode als Aufwand erfasst wurden, belaufen sich auf 889 (Vorjahr: 656) TEuro.
Der Abschluss der KPS für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 wurde unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") aufgestellt. In diesem Zusammenhang geht das Management von einer positiven Fortbestehensprognose aus, sodass die Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im laufenden und den folgenden Geschäftsjahren ihre geschäftlichen Aktivitäten unter Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen fortführen kann. Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar.
In der Kapitalflussrechnung nach IAS 7 werden Zahlungsströme eines Geschäftsjahres erfasst, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Unternehmens darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Dabei verwendet die Gesellschaft die indirekte Methode.
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelbestand umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen kurzfristigen Zahlungsmittel unter Abzug von laufenden Bankverbindlichkeiten. Dieser Zahlungsmittelbestand beträgt am Ende der Periode -11.307 (Vorjahr: 3.028) TEuro.
Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit verringerte sich gegenüber dem Vorjahr um 19.604 TEuro auf -6.424 TEuro. Dies ist einerseits auf die Stagnation des Periodenergebnisses vor Steuern und Zinsen zurückzuführen, das im Geschäftshalbjahr von 8.641 TEuro auf 7.700 TEuro zurück ging.
Die im Vorjahresvergleich gesunkene Nettoliquidität ist im Wesentlichen auf eine Steigerung der operativen Ausgaben und die Erhöhung des Forderungsbestandes zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der Dividendenausschüttung gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 27. März 2015. Die Mittelabflüsse für Investitionen in das langfristig gebundene Vermögen beliefen sich auf -208 (Vorjahr: -10) TEuro. Zum alleinvertretungsberechtigten Vorstand war im Berichtsjahr bestellt: → Herr Dietmar Müller, Managementberater, Grünwald. 10.2 Aufsichtsrat
Die Erhöhung der kurzfristigen Vermögensgegenstände in Höhe von 6.686 TEuro und die Verringerung der übrigen Schulden von 7.702 TEuro hatten wesentlichen Einfluss auf die Liquiditätsentwicklung.
Der Cashflow aus investiver Tätigkeit erhöhte sich im Geschäftshalbjahr von -10 TEuro um 198 TEuro auf -208 TEuro. Dies resultiert aus dem normalen Investitionsniveau.
Die Veränderung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -7.703 TEuro gegenüber dem Vorjahr um 414 TEuro resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der vorgenommenen Dividendenzahlung in Höhe von 9.489 (Vorjahr: 7.166) TEuro und der Veränderung von Darlehen in Höhe von 2.000 (Vorjahr: 0) TEuro.
Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr zusammen aus
Unterföhring, den 27. Mai 2015
Der Vorstand Dietmar Müller
| POSITION | ANSCHAFFUNGS- ODER HERSTELLUNGSKOSTEN | KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN | BUCHWERT | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | 01.10.2014 | Zugänge | Abgänge | 31.03.2015 | 01.10.2014 | Zugänge | Abgänge Umgliederung | 31.03.2015 | 31.03.2015 | 30.09.2014 | |
| I.) Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
|||||||||||
| a.) soweit erworbene | 3.727 | 4 | 0 | 3.731 | 2.150 | 323 | 0 | 0 | 2.473 | 1.258 | 1.577 |
| b.) soweit selbsterstellt | 883 | 0 | 0 | 883 | 545 | 47 | 0 | 0 | 592 | 291 | 338 |
| 2. Firmenwert | 45.488 | 0 | 0 | 45.488 | 15.016 | 0 | 0 | 0 | 15.016 | 30.472 | 30.472 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 50.098 | 4 | 0 | 50.102 | 17.711 | 370 | 0 | 0 | 18.081 | 32.021 | 32.387 |
| II.) Sachanlagen | |||||||||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 2.181 | 200 | 0 | 2.381 | 1.506 | 132 | 0 | 0 | 1.638 | 743 | 675 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 77 | 5 | 0 | 82 | 77 | 5 | 0 | 0 | 82 | 0 | 0 |
| Sachanlagen | 2.258 | 205 | 0 | 2.463 | 1.583 | 137 | 0 | 0 | 1.720 | 743 | 675 |
| III.) Finanzanlagen | |||||||||||
| sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen gesamt | 52.356 | 209 | 0 | 52.565 | 19.294 | 507 | 0 | 0 | 19.801 | 32.764 | 33.062 |
KPS Consulting Beta-Straße 10 H D-85774 Unterföhring/München +49 89 356 31-0 [email protected] www.kps-consulting.com
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