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KPS AG — Interim / Quarterly Report 2013
Jun 4, 2014
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Interim / Quarterly Report
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konzern
Halbja h resberic h t 2013/2014
_ INHALT
| Verkürzter Lagebericht | 5 |
|---|---|
| Geschäftszahlen | 17 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | 19 |
| Bilanz | 20 |
| Konsolidierte Kapitalflussrechnung | 22 |
| Eigenkapitalveränderungsrechnung | 24 |
| Anhang | 27 |
| Entwicklung des Anlagevermögens | 50 |
Impressum
Herausgeber: KPS AG, Unterföhring
konzern verkürzter L ageberic h t
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/2014
1.2 Wesentliche Geschäftsfelder
KPS berät seine Kunden in Strategie-, Prozess- und Technologiefragen und implementiert ganzheitliche Lösungen mit SAP-Produkten.
1.3 Dienstleistungs- und Absatzbereich
KPS steht für innovative Methodik und hohe Umsetzungskompetenz. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode profitieren unsere Kunden von einer einzigartigen Effizienz und Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung laufen so weit wie möglich simultan ab, Projektlaufzeiten und Projektkosten werden dabei deutlich reduziert. Unternehmenstransformationen werden nachweislich beschleunigt, bei nachgewiesener Sicherstellung höchster Umsetzungsqualität. Alles in einer Hand, damit Ziele nicht immer nur Ziele bleiben, lautet das Credo. Die Transformationsberater und Spezialisten der KPS fokussieren auf die tatsächliche Umsetzung von Handlungsempfehlungen und Lösungen. Damit unterscheiden sie sich signifikant von klassischen Strategie- und Prozessberatern. Zusammengefasst bietet KPS seinen Kunden ein umfassendes Leistungsportfolio für:
1.3.1 Beratungs- und Serviceportfolio
KPS Consulting ist eines der erfolgreichsten Unternehmen für Business Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit einem Umsatzvolumen von rund 55 Mio. Euro in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014 nimmt KPS in Deutschland und einigen europäischen Ländern eine führende Marktposition ein. Der Ausbau der KPS zum führenden Beratungsunternehmen für den Handel und der Konsumgüterindustrie ist ein fundamentales Unternehmensziel. Mit unserer seit einem Jahrzehnt erprobten KPS Rapid-Transformation® Methode werden wir im laufenden Geschäftsjahr unsere Marktführerschaft im Handel und Konsumgüterbereich weiter ausbauen. Veränderungen erfolgreich gestalten bei gleichzeitiger Sicherstellung des optimalen Preis-Leistungsverhältnisses definiert unsere hohe Beratungsqualität, von der unsere Kunden in großem Maße profitieren. KPS verfügt über erstklassige Kundenreferenzen im Bereich Handel und Konsumgüterindustrie, der Prozess- und Fertigungsindustrie und bei Dienstleistungen. Program Management.
Der höchstmögliche Kundennutzen steht bei der Umsetzung unserer Projektphilosophie immer im Vordergrund. Beratung mit "Herz und Verstand" ist unser persönliches Leitmotiv und beschreibt die Unternehmenskultur der KPS.
Die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle im Kontext innovativer IT-Technologien ist die Herausforderung im globalen Beratungsmarkt. Die Berater und Spezialisten der KPS kennen die globalen und technologischen Erfordernisse. Als erfahrene Experten mit tiefem Branchenwissen und langjähriger Umsetzungserfahrung unterstützen sie unsere Kunden bei der Einführung innovativer Systemlösungen. 1.3.2 Auftragsbestand Unternehmen aus dem In- und Ausland schätzen die exzellente Qualität der KPS und setzen hohes Vertrauen in unsere Umsetzungskompetenz. Damit verfügt KPS über eine ausgezeichnete und solide Kundenbasis. Auftragsbestand wie Auftragseingang
Strategie- und Transformationsberatung, Cross Channel Sales, Prozessoptimierung und Implementierung, Change Management, E-Commerce, CRM, POS DM, Customer Activity Reporting (CAR), Supply Chain Management, Transport & Logistik / EWM, Performance und Information Management, SAP-Application Management und Support, SAP-Development, SAP-HANA, SAP-Licence & Support, SAP Netweaver / Process Integration, Toolbasierte Analyse und Redokumentation komplexer SAP-Anwendungen, Systemarchitektur und Integration, Aufbau / Betrieb von Server- und Storage-Infrastrukturen, Managed Services,
Im Rahmen von Implementierungs- und Roll-out-Aktivitäten sind wir international am Markt präsent.
1 Wirtschaftsbericht des KPS-Konzerns
Im Lagebericht wird die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des KPS-Konzerns (im folgenden KPS genannt) dargestellt. Der Berichtszeitraum umfasst die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014, beginnend vom 01. Oktober 2013 bis 31. März 2014.
1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen
Die Aussichten für die Weltwirtschaft haben sich zum Jahreswechsel 2013/2014 merklich aufgehellt. Faktoren, welche die konjunkturelle Entwicklung in den beiden vergangenen Jahren spürbar belasteten, haben an Bedeutung verloren. Die Zunahme der globalen Produktion in 2013 belief sich auf 2,9 % und dürfte in 2014 mit voraussichtlich 3,7 % wesentlich höher ausfallen. Für 2015 wird mit einer nochmals stärkeren Zunahme um voraussichtlich 4 % gerechnet.
(Quelle: LBB Research)
1.1.1 Entwicklung im Euroraum
Die Eurokrise rückt 2014 langsam in den Hintergrund und im Euroraum ist bereits Licht am Ende des Tunnels zu erkennen. Zwar dürften die Aufräumarbeiten der Finanz- und Schuldenkrise noch viele Jahre dauern und auch nicht in allen Fällen abgeschlossen werden, jedoch hat sich zuletzt die Lage unverkennbar entspannt. Zum einen haben sich die Daten in vielen Staaten der Peripherie deutlich verbessert, zum anderen haben die Frühindikatoren in den meisten Staaten im EWU-Raum einen Aufwärtstrend eingeschlagen. Nach sechs Quartalen Stagnation bzw. Rückgang des BIP des Euroraums verzeichnete dieser im zweiten Quartal 2013 erstmals wieder eine positive Entwicklung. Für das Jahr 2014 ist im Euroraum voraussichtlich mit einer Zunahme des BIP in Höhe von 1 % zu rechnen. (Quelle: LBB Research)
1.1.2 Entwicklung in Deutschland
Die Zeichen für die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland standen ab Mitte des Jahres 2013 auf Expansion. Darüber hinaus wird in den nächsten zwei Jahren mit einem anziehenden Investitionszyklus gerechnet, der die wirtschaftliche Aktivität spürbar beleben wird.
Nachdem das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt im vierten Quartal 2013 um 0,4 % und im ersten Vierteljahr 2014 um 0,8 % gesteigert werden konnte, rechnet das Kieler Institut für Weltwirtschaft (ifw) mit einem Zuwachs um 1,7 % für 2014 und um 2,0 % für 2015.
(Quelle: Statistisches Bundesamt, LBB Research)
1.1.3 Branchenspezifische Entwicklung
Die Beratungsbranche in Deutschland entwickelte sich positiv. Die Nachfrage nach Beratungsleistungen rangierte weiterhin auf hohem Niveau. Betrachtet man den technischen Fortschritt in der Software- und Datenbankentwicklung und die zunehmende Digitalisierung wesentlicher Unternehmensprozesse, entsteht ein erheblicher Bedarf an Transformationsberatung. Zusätzlich bleiben die Faktoren Kostenoptimierung und Wettbewerbsfähigkeit eine forcierte strategische Zielsetzung der in Deutschland bzw. in Europa ansässigen Unternehmen. Da viele Unternehmen auf Wachstumsthemen fokussieren, erwartet die Beratungsbranche nach 2013 auch in 2014 eine erhöhte Nachfrage nach Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Darüber hinaus ist mit einem deutlichen Wachstum und zusätzlichen Projektvolumina bei den Themen Technologie- und Organisationsberatung in Höhe von 8 bis 9 % zu rechnen. (Quelle: BDU Marktstudie 2013)
1.1.4 Marktstellung des KPS-Konzerns in der Branche
Obwohl die Tochtergesellschaften der großen multinationalen Managementberatungskonzerne seit Jahren auch in Deutschland die führenden Plätze im Markt einnehmen, spielen zahlreiche deutsche mittelständische und kleine Managementberatungsunternehmen eine wichtige Rolle im Beratungsmarkt. Danach liegt der KPS-Konzern in einem von der Lünendonk GmbH im Juli 2013 veröffentlichten Ranking der zehn führenden deutschen mittelständischen Beratungsunternehmen auf Rang acht (Quelle: Lünendonk®-Studie 2013 "Führende Managementberatungs-Unternehmen in Deutschland"). Laut der Lünendonk®- Studie generierten die mittelständischen Top-10 2012 zusammen einen Gesamtumsatz in Höhe von 861 (Vorjahr: 763) Mio. Euro. In den Top 25 der führenden Management Consulting Unternehmen in Deutschland ist KPS gemäß Lünendonk ebenfalls platziert.
1.5.5 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des KPS-Konzerns
1.5.5.1 Ertragslage KPS-Konzern Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern:
Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern nach IFRS (Kurzfassung)
Deutschland die höchsten Umsatzzuwächse. Durch die zunehmende Verlagerung des Internetkonsums auf mobile, webbasierte Endgeräte werden Internetdienste, Clouddienste sowie Digitalisierung zunehmend nachgefragt. Der technologische Fortschritt sowie der anhaltende digitale Transformationsprozess werden mittel- bis langfristig für positive Wachstumsimpulse sorgen und steigende Umsätze, auch unter der Berücksichtigung des tendenziellen Preisverfalles im IT-Dienstleistungsbereich, generieren. Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/2014 konnte die KPS den Nettoumsatz um 30,4 % auf 55,10 Mio. (Vorjahr: 42,25 Mio.) Euro steigern und lag damit über der Umsatzprognose. Zurückzuführen ist das Umsatzwachstum im Wesentlichen auf die Gewinnung von Großprojekten bei namhaften Kunden aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie. Sonstige betriebliche Erträge
| in TEuro | 2013/2014 2012/2013 | |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 55.096 | 42.245 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 418 | 156 |
| Materialaufwand | -27.692 | -20.191 |
| Personalaufwand | -13.997 | -12.588 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen |
-4.805 | -3.722 |
| Abschreibungen | -379 | -383 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 8.641 | 5.517 |
| Finanzergebnis | -32 | 225 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern* | 8.609 | 5.742 |
| Ertragsteuern | -601 | -394 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 8.008 | 5.348 |
| davon auf andere Gesellschafter entfallend |
0 | -117 |
| davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend (Konzernergebnis) |
8.008 | 5.465 |
* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
Umsatzerlöse
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen (wie beispielsweise Weiterberechnungen) und Erträge von Rückstellungsauflösungen. Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen Erträge im Berichtszeitraum auf 0,42 Mio. Euro von 0,16 Mio. Euro (+262,5 %) gestiegen.
Materialaufwand
Im Berichtszeitraum veränderte sich der Kostenverlauf entsprechend angepasst an den Geschäftsverlauf und den gestiegenen Umsatz. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen die Kosten für freiberufliche Berater beinhaltet, stieg aufgrund des Umsatzanstieges ebenfalls um 37 % von 20,2 Mio. Euro auf 27,7 Mio. Euro.
Der Anstieg der bezogenen Fremdleistungen im Berichtszeitraum um 7.094 (Vorjahr: 6.993) TEuro auf 27.285 (Vorjahr: 20.191) TEuro ist auf den hohen Bedarf an qualifizierten Beratern zurück zu führen, die aufgrund der Bedarfssituation kurzfristig benötigt wurden.
Personalaufwand
Der Personalaufwand belief sich auf 13.997 (Vorjahr: 12.588) TEuro und ist gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 1.409 TEuro (+11,2 %) gestiegen. Auch hier sind insbesondere der Umsatzanstieg und der damit einhergehende Anstieg der Mitarbeiteranzahl als Grund zu sehen. Im Berichtszeitraum wurden vermehrt Einstellungen von Beratern vorgenommen. Zum Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/2014 waren im KPS-Konzern 171 (Vorjahr: 152) Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen beschäftigt.
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 29,1 % auf 4.805 (Vorjahr: 3.722) TEuro.
konnten im Berichtszeitraum kontinuierlich gefestigt werden und rangieren mit einer Reichweite von ca. 18 Monaten weit über dem Branchendurchschnitt. Vor allem im Branchensegment Handel und Konsumgüter vertrauen namhafte Unternehmen ihre Projektumsetzungen der KPS an.
KPS konnte im Geschäftsjahr 2012/2013 seine Position als Marktführer im Handel und in der Konsumgüterindustrie weiter festigen. Die positive Entwicklung im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres bestätigt die Positionierung als Marktführer bzw. den weiteren Ausbau.
Die durchschnittlichen Auslastungsquoten der KPS-Berater blieben im ersten Halbjahr 2013/2014 mit über 90 % auf sehr hohem Niveau. Damit konnte die bereits exzellente Auslastung des vergangenen Geschäftsjahres 2012/2013 auch im Berichtszeitraum fortgeführt werden. Im Branchenvergleich liegt KPS mit dieser Quote im absoluten Spitzenfeld.
1.4 Investitions- und Finanzierungsbereich
Kapitalmaßnahmen oder Investitionen im nennenswerten Umfang wurden im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 2013/2014 keine getätigt.
Im Berichtszeitraum standen dem KPS-Konzern ausreichend liquide Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch zur Finanzierung des beachtlichen Wachstums zur Verfügung.
1.5 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage
1.5.1 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick Überblick über die Umsatz-, Ertrags- und Finanzlage des KPS-Konzerns zum 31. März 2014:
| in Euro | 2013/2014 | 2012/2013 |
|---|---|---|
| Konzernumsatz | 55,1 Mio. | 42,2 Mio. |
| EBITDA | 9,02 Mio. | 5,90 Mio. |
| EBIT | 8,64 Mio. | 5,52 Mio. |
| Konzernergebnis | 8,01 Mio. | 5,35 Mio. |
| Ergebnis je Aktie | 0,25 | 0,17 |
| Zahlungsmittel und | ||
| Zahlungsmitteläquivalente | 3,03 Mio. | 0,14 Mio. |
| Finanzschulden | 0 Mio. | 2,99 Mio. |
1.5.2 Geschäfts- und Rahmenbedingungen
Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode hat KPS ein seit über einem Jahrzehnt bewährtes und praktiziertes Vorgehensmodell erfolgreich im Markt etabliert. Mit dieser höchst effizienten Methodik will KPS führend in den definierten Zielmärkten vertreten sein. Durch diese exzellente Positionierung bietet sich die herausragende Chance für ein stabiles und dauerhaftes Wachstum der KPS.
1.5.3 Konzernstruktur
Die KPS AG ist die rechtliche Muttergesellschaft des KPS-Konzerns, die mit rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften in Deutschland und im europäischen Ausland tätig ist.
Der Vorstand der KPS AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.
1.5.4 Wirtschaftliches Umfeld
Im laufenden Jahr wird erwartet, dass die Umsätze für Beratungsleistungen tendenziell steigen werden. Die Nachfrage nach innovativen Services für IT-Technologien wird weiter zunehmen. Im Bereich Dienstleistungen verzeichnet der Bereich "IT-Dienstleistungen und Informationstechnologie" als größte Sparte in
1.5.5.6 Vermögenslage und Kapitalstruktur KPS-Konzern
Bilanz KPS-Konzern (Kurzfassung)
| in TEuro | 31.03.2014 | 30.09.2013 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 21.707 | 22.076 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 28.090 | 31.610 |
| Gesamtvermögen | 49.797 | 53.686 |
| Eigenkapital | 25.184 | 24.465 |
| Langfristige Schulden | 203 | 153 |
| Kurzfristige Schulden | 24.410 | 29.068 |
| Summe Schulden | 24.613 | 29.221 |
| Summe Eigenkapital und Schulden |
49.797 | 53.686 |
Zum 31. März 2014 beläuft sich die Bilanzsumme auf 49.797 (Vorjahr: 53.686) TEuro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 3.889 TEuro (7,24 %) verringert.
Entwicklung Vermögenswerte
Die im mittel- bis langfristig gebundenen Vermögen ausgewiesenen Werte belaufen sich zum Stichtag auf 21.707 (Vorjahr: 22.076) TEuro. Hierin enthalten sind im Wesentlichen die Geschäfts- bzw. Firmenwerte aus früheren Erwerben der KPS AG Höhe von 10.016 (Vorjahr: 10.016) TEuro.
Das Investitionsvolumen belief sich im Berichtszeitraum auf 10 (Vorjahr: 46) TEuro und lag damit wieder auf normalem Niveau.
Entwicklung Eigenkapital
Das den Aktionären der KPS AG zuzurechnende Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 719 TEuro erhöht und weist zum 31. März 2014 einen Wert in Höhe von 25.184 (Vorjahr: 24.465) TEuro aus. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 50,6 % (Vorjahr: 45,6 %). Zur detaillierten Erläuterung wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.
Entwicklung Schulden
in Höhe von 9.294 TEuro, sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 2.134 (Vorjahr: 2.482) TEuro, Sachanlagen in Höhe von 263 (Vorjahr: 284) TEuro sowie aktive latente Steuern in Die bei den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 28.090 TEuro sanken gegenüber dem Vorjahreswert in Höhe von 31.610 TEuro um 11,1 %. Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung auf das Investitionsverhalten haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um den erforderlichen Überblick über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten zu bekommen.
Die langfristigen Schulden betreffen lediglich passive latente Steuerverbindlichkeiten und langfristige Rückstellungen in Höhe von 203 (Vorjahr: 153) TEuro. Weitere langfristige Schulden bestanden zum Bilanzstichtag nicht. Bei den kurzfristigen Schulden ergab sich gegenüber dem Vorjahresstichtag ein Rückgang um 4.658 TEuro auf 24.410 (Vorjahr: 29.068) TEuro. Eine Verbesserung ist im Wesentlichen auf den Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um 2.065 TEuro auf 1.973 (Vorjahr: 4.038) TEuro zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten verringerten sich zum Bilanzstichtag auf 0 (Vorjahr: 2.992) TEuro und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 1.749 TEuro auf 10.283 (Vorjahr: 12.032) Teuro.
2 Chancen- und Risikobericht
2.1 Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken
Abschreibungen
Die Abschreibungen reduzierten sich gegenüber dem Vorjahr um 4 TEuro von 383 TEuro auf 379 TEuro.
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis des Konzerns hat sich mit -32 (Vorjahr: 225) verringert. Im Zinsaufwand der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014 sind Zinsen für strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 43 TEuro enthalten. Die finanziellen Erträge in Höhe von 16 TEuro resultieren aus Festgeldanlagen.
Ertragsteuern
Die Steuern vom Einkommen und Ertrag im Gesamtbetrag von 601 (Vorjahr: 394) TEuro beinhalten laufende Aufwendungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.
1.5.5.2 Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen
Das EBIT konnte von 5.517 TEuro im Vorjahr um 3.124 TEuro auf 8.641 TEuro in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014 gesteigert werden. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 15,7 % (Vorjahr: 13,1 %).
Das EBITDA verbesserte sich von 5.900 TEuro im Vorjahr um 3.120 TEuro auf 9.020 TEuro in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014. Bezogen auf den Umsatz beträgt die EBITDA-Marge 16,4 % (Vorjahr: 14,0 %).
Der Konzernperiodenüberschuss konnte von 5.348 TEuro im Vorjahr um 2.660 TEuro auf 8.008 TEuro verbessert werden.
1.5.5.3 Bereinigtes Ergebnis je Aktie
Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS wird sowohl durch Effekte aus der Kaufpreisaufteilung für Akquisitionen als auch durch weitere Sondersachverhalte beeinflusst. Um die Vergleichbarkeit unserer Performance im Zeitablauf zu erhöhen, ermitteln wir ein "Bereinigtes Konzernergebnis", das um sämtliche Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und Sondereinflüsse auf das EBITDA sowie der darauf bezogenen Steuereffekte bereinigt ist.
Das verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,25 (Vorjahr: 0,17) Euro.
1.5.5.4 Wertorientierte Konzernsteuerung
Im KPS-Konzern besteht ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Beteiligungsgesellschaften. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis zu den einzelnen Profitcenter-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem EBIT bestimmte segment- und profitcenterbezogene Kennzahlen verwendet.
1.5.5.5 Finanzlage und Investitionen KPS-Konzern
Im laufenden Geschäftsjahr wurde weiterhin hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Mit den im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Ergebnissen ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für die Finanzierung des weiteren Wachstums der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.
Die KPS-Gruppe verfügt zum 31. März 2014 über Zahlungsmittel in Höhe von 3.028 (Vorjahr: 139) TEuro. Dem stehen keine Bankverbindlichkeiten gegenüber (Vorjahr: 2.992 TEuro). Die Nettoliquidität wurde zum Bilanzstichtag mit 3.028 (Vorjahr: -2.853) TEuro ausgewiesen.
Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 13.180 TEuro gegenüber 5.946 TEuro im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -10 (Vorjahr: -45) TEuro und betrifft die getätigten Investitionen in das Anlagevermögen. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr -7.289 (Vorjahr: -6.329) TEuro.
2.6 Investitions- und Finanzierungsbereich
Kapital- und Finanzierungsstruktur.
Ein Kreditrisiko / Ausfallrisiko besteht für KPS dahingehend, dass Kunden oder sonstige Schuldner ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Bonität einzelner Kunden oder Geschäftspartner mit größeren Umsatzvolumen wird regelmäßig überprüft.
den weitergereicht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Da der Anteil der Umsätze aus dem Verkauf von Hard- und Software sowie aus Wartungsverträgen an den Gesamtumsätzen der KPS jedoch lediglich bei 0,5 % liegt, sind die daraus resultierenden Risikopotenziale als gering einzustufen. Soweit die KPS Dienstleistungen erbringt und daraus Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert sich das Unternehmen über Haftpflichtpolicen in angemessenem Umfang ab. 3.1 Berichtspflichtige Ereignisse Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild der Lage des Konzerns beeinflussen.
2.7 Steuerlicher Bereich
Es bestehen steuerliche Risiken in Höhe der für Gewerbesteuer-
Währungsrisiken bestehen wegen der Konzentration auf den Euroraum nur begrenzt. Gleiches gilt für Liquiditäts- und Zinsrisiken aufgrund der soliden Seit dem 31. März 2014 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des KPS-Konzerns erwarten.
Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine erkennbar.
3 Nachtragsbericht
3.2 Veränderungen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
nachzahlungen einer Tochtergesellschaft rückgestellten Beträge. 2.8 Sonstige wesentliche Ereignisse In der abgelaufenen Berichtsperiode fanden keine wesentlichen Ereignisse statt, die sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken. 2.9 Bestandsgefährdende Risiken Bedingt durch die exzellente Entwicklung des Unternehmens konnten stabile Faktoren für ein nachhaltiges Wachstum der KPS geschaffen werden. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr plangemäß entwickeln werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmten die Erwartungen beim Umsatz wie beim Ertrag mit den Vorgabewerten überein bzw. ist beim Umsatz wie beim Ertrag mit einer voraussichtlichen Steigerung von 5 % gegenüber den Erwartungen zu rechnen.
3.3 Einschätzung des Vorstands zur aktuellen Entwicklung
KPS ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2013/2014 gestartet. Die Wachstumsdynamik des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte voll in das aktuelle Geschäftsjahr überführt werden. Vorstand und Management gehen davon aus, dass die ambitionierten Wachstumsziele bei Umsatz wie Ertrag realisiert bzw. übererfüllt werden können.
2.2 Branchenspezifische Entwicklung
KPS ist ein auf Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungshaus und rangiert in Deutschland unter den Top 25 der Managementberatungsunternehmen. Im Segment der mittelständischen Beratungshäuser ist KPS unter den Top 10 in Deutschland positioniert. (Quelle: Lünendonk)
KPS verfügt über eine exzellente Kundenbasis. Namhafte Unternehmen aus dem In- und Ausland vertrauen ihre wichtigsten Projektinitiativen der KPS an. Das umfangreiche Produktportfolio der KPS liefert die Basis für ein hohes Cross-Selling-Potential. Aufgrund der sehr hohen Kundenzufriedenheit bei laufenden wie der Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte tragen Postgo-live und Support-Aktivitäten vermehrt zur Umsatzgenerierung bei.
Unter Zugrundelegung des bis dato vorhandenen Auftragsbestands mit überdurchschnittlich hoher Reichweite erwarten wir aufgrund der aktuellen Konjunkturlage kurzfristig keine negativen Auswirkungen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass sich ein anhaltend negativer Konjunkturverlauf mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte.
2.3 Dienstleistungs- und Absatzbereich
Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode hat KPS eine neue Dimension der Projektumsetzung entwickelt. Dabei wird die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung mit der Implementierungsberatung kombiniert. KPS minimiert damit das Einführungsrisiko deutlich und garantiert nachweislich einen schnellen ROI.
Wir beobachten im Markt Tendenzen, dass Mitbewerber versuchen, unser erfolgreiches Modell nachzuahmen. Wir können nicht ausschließen, dass mittlere oder große Beratungsunternehmen versuchen, eine starke Wettbewerbsposition gegenüber der KPS einzunehmen.
2.4 Chancen und Risiken aus Skaleneffekten
Bei der aktuellen Unternehmensgröße und einem prognostiziertem Jahresumsatz größer 70 Mio. Euro sowie einer stabilen Beratungsmannschaft von mehr als 350 Beratern hat sich das Interesse an der KPS für große Konzernunternehmen noch weiter verbessert. Damit steigert KPS seine Attraktivität, als Generalunternehmen bei Großkunden eingesetzt zu werden.
2.5 Sonstige operative Chancen und Risiken
Es besteht das Risiko, dass bestehende Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Aufgrund des hohen Anteils des Dienstleistungsumsatzes am Gesamtumsatz der KPS könnte der Rückgang der Auslastungsquote wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns haben. KPS erbringt seine Dienstleistungen zu einem signifikanten Anteil bei Großkunden. Der Wegfall der Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden könnte bedeutende Auswirkungen auf die Umsatzund Ergebnisentwicklung haben.
Die KPS verfügt in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über sehr enge Partnerschaften mit den Firmen IBM und SAP. Gute Beziehungen zu diesen Partnern sind für eine profitable Entwicklung der einzelnen Konzerngesellschaften von substanzieller Bedeutung. Eine Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der Partner könnte sich auf die Umsatz- und Ertragslage negativ auswirken.
Technische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der KPS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche daraus folgende fristlose Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen.
Die KPS übernimmt Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme und erbrachte Leistungen. Herstellergarantien wer-
3.8 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage
3.8.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung der KPS
Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im prognostizierten Rahmen bewegen und es nicht zu konjunkturellen Destabilisierungen kommt, geht der KPS-Konzern im Geschäftsjahr 2013/2014 von einer weiteren Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses aus. Auch für die Jahre danach rechnen wir mit einem kontinuierlichen und stabilen Wachstum. Neben der Steigerung des Umsatzes wollen wir uns konsequent auf die Verbesserung der Ergebnismargen konzentrieren.
Aufsichtsrat und Vorstand der KPS AG wollen an der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens festhalten und die eingeschlagene strategische Ausrichtung im Beratungsmarkt konsequent weiter verfolgen.
Zentrales Thema dabei ist, die Positionierung der KPS als Marktführer für Business Transformation und Prozessoptimierung sowohl in Deutschland als auch in Europa weiter auszubauen. Die Erweiterung unserer Methodenführerschaft auf neue Zielbranchen steht dabei ebenfalls im Fokus unserer Aktivitäten.
3.8.2 Positive Lageeinschätzung zur Entwicklung der KPS
Vorstand und Management der KPS AG beurteilen die Lage der KPS insgesamt sehr positiv. Für die Herausforderungen der Zukunft sind wir exzellent aufgestellt und verfügen über eine solide Finanz- und Ertragslage. Maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen werden auch in Zukunft unsere engagierten und hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere im Markt etablierte KPS Rapid-Transformation® Methode.
Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2013/2014 geht der Vorstand weiter von einem stabilen Wachstum aus, wobei der Schwerpunkt auf der nachhaltigen Verbesserung der Ergebnismargen liegt. Wir sind erfolgreich in das Geschäftsjahr 2013/2014 gestartet. Im ersten Halbjahr haben sich Umsatz und Auftragseingang sehr zufriedenstellend entwickelt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Steigerung des Umsatzes auf voraussichtlich 108 bis 110 Mio. Euro und einen EBIT von 15,0 bis 16,0 Mio. Euro.
Unsere Prognose basiert auf heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Sollte es bei den wirtschaftlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen zu größeren, aus heutiger Sicht nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen, besteht trotz allem ein latentes Risiko, dass die prognostizierten Umsatzund Ergebnisziele nicht erreicht werden können.
Unterföhring, den 27. Mai 2014
Der Vorstand Dietmar Müller
3.4 Entwicklung KPS-Konzern
Eine zentrale Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2013/2014 und darüber hinaus liegt darin, die Marktführerschaft für Transformationsberatung und Prozessoptimierung in unseren Fokusbranchen Handel und Konsumgüterindustrie weiter zu festigen und international auszubauen.
Darüber hinaus planen wir den Fokus für Transformationsberatung um weitere Branchen bzw. Kundensegmente zu erweitern. Dabei setzen wir in erster Linie auf unsere Fähigkeiten, die Marktund Geschäftsentwicklung aus eigener Kraft und auf organischem Wege umzusetzen. Besonderes Augenmerk legen wir auf die kontinuierliche Verfeinerung und Optimierung unserer innovativen KPS Rapid-Transformation® Methode.
3.5 Wesentliche Geschäftsfelder
Kernsegment unserer Aktivitäten und Hauptumsatzträger bildet die Managementberatung. Unsere überdurchschnittlichen Wachstumsraten erzielen wir dabei im Segment Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode wird – gemäß dem Leitgedanken "Alles in einer Hand" – die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung mit der Umsetzungskompetenz der Implementierungsberatung orchestriert. Komplexe Projektvorhaben werden im vorgegebenen Zeit- und Budgetrahmen optimal realisiert.
Wir gehen davon aus, dass unser Service- und Softwaregeschäft im Geschäftsjahr 2013/2014 ebenfalls kontinuierlich weiter wachsen wird. Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments stehen die Prozess- und Implementierungsberatung bei SAP- und Non-SAP-Technologien sowie die Integration von heterogenen Systemlandschaften und Architekturen.
Weiterhin forcieren wollen wir unser Produktgeschäft bei Unternehmen, die komplexe SAP-Anwendungen betreiben. Der KPS System Scan analysiert mittels eines umfassenden Kennzahlensystems detailliert komplexe SAP-Systemlandschaften und liefert mittels einer umfassenden System- und Datenanalyse wertvolle Diagnoseinformationen und Optimierungspotenziale. Durch die damit gewonnene Systemtransparenz erhalten unsere Kunden wertvolle Einblicke in ihre komplexen Systemarchitekturen und -landschaften. Des Weiteren werden umfangreiche Geschäftsprozessmodelle zur Darstellung der individuellen Prozesslandschaft im Unternehmen visualisiert und dokumentiert.
3.6 Dienstleistungs- und Absatzbereich
KPS hat im laufenden Geschäftsjahr die von Aufsichtsrat und Vorstand vorgegebenen Leitlinien und Unternehmensziele vollumfänglich umsetzen können. Umsatz und Ergebnisentwicklung verliefen weit über den vorgegebenen Planwerten. Durch die exzellente Unternehmensentwicklung wurden stabile Faktoren für ein dauerhaftes und wertorientiertes Wachstum der KPS geschaffen. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis gemäß den Prognosen für das Geschäftsjahr 2013/2014 über Plan entwickeln. Zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmten die Erwartungen in den wesentlichen Finanzkennzahlen mit der aktuellen Geschäftsentwicklung überein.
3.7 Investitions- und Finanzierungsbereich
Zur Steigerung des Umsatzes sind umfangreiche Investitionen im Bereich Personalaufbau und -entwicklung geplant. Bei den Kostenstrukturen rechnen wir mit keinen wesentlichen Veränderungen. Unsere Einschätzung für das Geschäftsjahr 2013/2014 resultiert unter anderem aus der positiven Entwicklung vergangener Berichtszeiträume und basiert vor allem auf der ausgezeichneten Positionierung der KPS im Beratungsmarkt. Mit dem Technologievorsprung unserer innovativen Projektmethodik sowie dem Entwicklungsvorsprung unserer Produkte verfügen wir darüber hinaus über ein beachtenswertes Alleinstellungsmerkmal.
konzern Geschäftszahlen
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/2014
| in TEuro | Anhang | 2013/2014 | 2012/2013 | |
|---|---|---|---|---|
| 1 | Umsatzerlöse | 7.1 | 55.096 | 42.245 |
| 2 | Sonstige betriebliche Erträge | 7.2 | 418 | 156 |
| 3 | Materialaufwand | 7.3 | -27.692 | -20.191 |
| 4 | Personalaufwand | 7.4 | -13.997 | -12.588 |
| 5 | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 7.5 | -4.805 | -3722 |
| 6 | Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 9.020 | 5.900 | |
| 7 | Abschreibungen | 7.6 | -379 | -383 |
| 8 | Operatives Ergebnis (EBIT) | 8.641 | 5.517 | |
| 9 | Finanzielle Erträge | 7.7 | 16 | 358 |
| 10 | Finanzielle Aufwendungen | 7.7 | -48 | -133 |
| 11 | Finanzergebnis | -32 | 225 | |
| 12 | Ergebnis vor Ertragsteuern* | 8.609 | 5.742 | |
| 13 13 |
Ertragsteuern Ertragsteuern |
7.8 7.8 |
-601 | -394 |
| 14 | Ergebnis nach Ertragsteuern | 8.008 | 5.348 | |
| – davon auf andere Gesellschafter entfallend – davon auf andere Gesellschafter entfallend |
7.9 7.9 |
0 | -117 | |
| – davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend (Konzernergebnis) (Konzernergebnis) |
8.008 | 5.465 | ||
| Anzahl der Aktien in Tausend – unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet |
32.660 | 32.451 | ||
| in Euro | ||||
| Ergebnis je Aktie | ||||
| – unverwässert | 7.10 | 0,25 | 0,17 0,16 |
|
| – verwässert | 7.10 | 0,25 | 0,17 0,16 |
| Umsatzerlöse | 7.1 | 55.096 | 42.245 |
|---|---|---|---|
| Sonstige betriebliche Erträge | 7.2 | 418 | 156 |
| Materialaufwand | 7.3 | -27.692 | -20.191 |
| Personalaufwand | 7.4 | -13.997 | -12.588 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 7.5 | -4.805 | -3722 |
| Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA) | 9.020 | 5.900 | |
| Abschreibungen | 7.6 | -379 | -383 |
| Operatives Ergebnis (EBIT) | 8.641 | 5.517 | |
| Finanzielle Erträge | 7.7 | 16 | 358 |
| Finanzielle Aufwendungen | 7.7 | -48 | -133 |
| Finanzergebnis | -32 | 225 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern* | 8.609 | 5.742 | |
| Ertragsteuern Ertragsteuern |
7.8 7.8 |
-601 | -394 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 8.008 | 5.348 | |
| – davon auf andere Gesellschafter entfallend – davon auf andere Gesellschafter entfallend |
7.9 7.9 |
0 | -117 |
| – davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend (Konzernergebnis) (Konzernergebnis) |
8.008 | 5.465 | |
| Anzahl der Aktien in Tausend – unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet |
32.660 | 32.451 | |
| Ergebnis je Aktie | |||
| – unverwässert | 7.10 | 0,25 | 0,17 0,16 |
| – verwässert | 7.10 | 0,25 | 0,17 0,16 |
P a s s i v a
KPS AG, Unterföhring
Konzernbilanz zum 31. März 2014 nach IFRS
A k t i v a
| in TEuro | Anhang | 31. März 2014 | 30. Sept. 2013 |
|---|---|---|---|
| Vermögenswe rte |
|||
| A. Lang fristige Vermögenswe rte |
|||
| I. Sachanlagen |
8.1 | 263 | 284 |
| II. Geschäfts- und Firmenwerte | 8.2 | 9.294 | 9.294 |
| III. Sonstige immaterielle Vermögenswerte | 8.2 | 2.134 | 2.482 |
| IV. Latente Steueransprüche | 8.3 | 10.016 | 10.016 |
| 21.707 | 22.076 | ||
| in TEuro in TEuro |
Anhang Anhang |
31. März 2014 31. März 2014 |
30. Sept. 2013 31. März 2013 |
|
|---|---|---|---|---|
| A. Eigenkapital | ||||
| A. Eigenkapital | Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital |
|||
| I. Gezeichnetes Kapital I. Gezeichnetes Kapital |
32.573 32.573 |
32.604 32.604 |
||
| II. Kapitalrücklage II. Kapitalrücklage |
-18.524 -18.524 |
-18.524 -18524 |
||
| III. Gewinnrücklagen III. Gewinnrücklagen |
55 55 |
55 55 |
||
| IV. Bilanzgewinn IV. Bilanzgewinn/-verlust |
11.080 11.080 |
10.330 10.330 |
||
| Summe Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital Summe Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital |
25.184 25.184 |
24.465 24.465 |
||
| V. Anteile anderer Gesellschafter V. Anteile anderer Gesellschafter |
||||
| Summe Eigenkapital Summe Eigenkapital |
8.8 8.8 |
25.184 25.184 |
24.465 24.465 |
|
| Schulden | ||||
| B. Lang B. Lang |
Schulden fristige Schulden fristige Schulden |
8.9 | ||
| I. Langfristige Rückstellungen I. Langfristige Rückstellungen |
8.9 | 93 93 |
43 43 |
|
| II. Latente Steuerverbindlichkeiten II. Latente Steuerverbindlichkeiten |
8.10 | 110 110 |
110 110 |
|
| 203 203 |
153 153 |
|||
| C. Kurzfristige Schulden C. Kurzfristige Schulden |
||||
| I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
8.10 8.11 |
10.283 10.283 |
12.032 12.032 |
|
| II. Finanzschulden II. Finanzschulden |
8.11 8.12 |
0 0 |
0 0 |
|
| III. Erhaltene Anzahlungen III. Erhaltene Anzahlungen |
8.12 8.13 |
224 224 |
165 165 |
|
| IV. Steuerrückstellungen IV. Steuerrückstellungen |
8.13 8.14 |
2.625 2.625 |
2.506 2.506 |
|
| V. Sonstige Rückstellungen V. Sonstige Rückstellungen |
8.14 8.15 |
9.305 9.305 |
10.327 10.327 |
|
| VI. Sonstige Verbindlichkeiten VI. Sonstige Verbindlichkeiten |
8.15 8.16 |
1.973 1.973 |
4.038 4.038 |
|
| Summe Schulden | 24.410 24.410 |
29.068 29.068 |
||
| Summe Eigenkapital und Schulden Summe Schulden |
24.613 24.613 |
29.221 29.221 |
||
| Summe Eigenkapital und Schulden Summe Eigenkapital und Schulden |
49.797 49.797 |
53.686 53.686 |
| B. Kurzfristige Vermögenswe rte |
|||
|---|---|---|---|
| I. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 8.4 | 24.126 | 23.287 |
| II. Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte | 8.5 | 674 | 744 |
| III. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern | 8.6 | 262 | 13 |
| IV. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 8.7 | 3.028 | 7.566 |
| 28.090 | 31.610 |
Summe Vermögenswerte 49.797 53.686
KPS Konzern, Unterföhring
Konsolidierte Kapitalflussrechnung nach IFRS
für die Zeit vom 1. Oktober 2013 bis 31. März 2014
| in TEuro in TEuro |
Stand 31. März 2014 31.03.2014 |
Stand 31. März 2013 31.03.2013 |
|---|---|---|
| Kassenbestand, Bankguthaben | 3.028 | 139 |
| Kassenbestand, Bankguthaben | 3.028 | 139 |
| Bankkontokorrentverbindlichkeiten | 0 | -2.992 |
| Bankkontokorrentverbindlichkeiten | 0 | -2.992 |
| Finanzmittelfonds | 3.028 | -2.853 |
| Finanzmittelfonds | 3.028 | -2.853 |
| in TEuro | 31. März 2014 | 31. März 2013 |
|---|---|---|
| A. Laufende Geschäftstätigkeit | ||
| 1. Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen | 8.641 | 5.517 |
| 2. Abschreibungen auf das Anlagevermögen | 379 | 383 |
| 3. Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände | 1.018 | 2.399 |
| 4. Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen | 972 | 1.802 |
| 5. Veränderung der übrigen Schulden | 2.922 | -4.146 |
| 6. Verluste aus Anlagenabgängen | 0 | 1 |
| 7. Gezahlte Steuern | -720 | -235 |
| 8. Gezahlte Zinsen | -48 | -133 |
| 9. Erhaltene Zinsen | 16 | 358 |
| Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit | 13.180 | 5.946 |
| B. Investitionstätigkeit | ||
| 1. Investitionen in das Anlagevermögen | -10 | -46 |
| 2. Einzahlungen aus Anlageverkäufen | 0 | 1 |
| Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit | -10 | -45 |
| C. Finanzierungstätigkeit | ||
| 1. Rückzahlung Ausleihungen/Asset Deal | 0 | -820 |
| 2. Aufnahme von Darlehen | 0 | -300 |
| 3. Erwerb eigener Anteile | -123 | -52 |
| 4. Dividendenausschüttungen | -7.166 | -3.601 |
| 5. Abwicklung Insolvenz ESCADA AG | 0 | -1.556 |
| Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit | -7.289 | -6.329 |
| D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds | 5.881 | -428 |
| E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode | -2.853 | -2.425 |
| F. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode | 3.028 | -2.853 |
Zusammensetzung Finanzmittelfonds
in TEuro
KPS AG, Unterföhring
| in TEuro | Gezeichnetes Kapital |
eigene Aktien | Summe gezeichnetes Summe Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinn rücklagen |
Bilanzgewinn/ -verlust |
Aktionären der KPS AG zurechenbarer Aktionären der Anteil am Eigenkapital |
Anteile anderer Gesellschafter Anteile am Eigenkapital |
Eigenkapital |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gezeichnetes | gezeichnetes | Gewinn | Bilanzgewinn/ | KPS AG zurechenbarer | anderer Gesellschafter | ||||
| in TEuro | Kapital | eigene Aktien | Kapital | Kapitalrücklage | rücklagen | -verlust | Anteil am Eigenkapital | am Eigenkapital | Eigenkapital |
| 30.09.2012 | 32.743 | -375 | 32.368 | -18.913 | 55 | -1.891 | 11.619 | -117 | 11.502 |
| 30.09.2012 | 32.743 | -375 | 32.368 | -18.913 | 55 | -1.891 | 11.619 | -117 | 11.502 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | -164 | -164 | 24 | 0 | -329 | -469 | 0 | -469 |
| Erwerb eigene Anteile | 0 | -164 | -164 | 24 | 0 | -329 | -469 | 0 | -469 |
| Veräußerung eigener Anteile | 0 | 400 | 400 | 365 | 0 | 35 | -800 | 0 | 800 |
| Veräußerung eigener Anteile Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern |
0 | 400 | 400 | 365 | 0 | 35 | 800 | 0 | 800 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern Dividendenausschüttung |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.602 | -3.602 | 0 | -3.602 |
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.602 | -3.602 | 0 | -3.602 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -137 | -137 | 117 | -20 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.602 | -3.602 | 117 | -20 |
| Konzernergebnis 2013 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 16.254 | 16.254 | 0 | 16.254 |
| Konzernergebnis 2012 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -3.602 | -3.602 | 0 | 16.254 |
| 30.09.2013 | 32.743 | -139 | 32.604 | -18.524 | 55 | 10.330 | 24.465 | 0 | 24.465 |
| 30.09.2013 | 32.743 | -139 | 32.604 | -18.524 | 55 | 10.330 | 24.465 | 0 | 24.465 |
| Erwerb eigener Anteile | 0 | -31 | -31 | 0 | 0 | -92 | -123 | 0 | -123 |
| Erwerb eigene Anteile Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern |
0 | -31 | -31 | 0 | 0 | -92 | -123 | 0 | -123 |
| Eigenkapitaltransaktionen mit Anteilseignern Dividendenausschüttung |
0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -7.166 | -7.166 | 0 | -7.166 |
| Dividendenausschüttung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -7.166 | -7.166 | 0 | -7.166 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Veränderungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | -137 | 0 | 0 |
| Konzernergebnis 31.03.2014 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8.008 | 8.008 | 0 | 8.008 |
| Konzernergebnis 32. 3. 2014 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 8.008 | 8.008 | 0 | 8.008 |
| 31.03.2014 | 32.743 | -170 | 32.573 | -18.524 | 55 | 11.080 | 25.184 | 0 | 25.184 |
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung 31. März 2014
a n h ang
für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/2014
2 Vom deutschen Recht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden
Der vorliegende Konzernabschluss nach IFRS berücksichtigt unter anderem folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die vom deutschen Recht abweichen:
- → Die Konsolidierung erfolgt im Rahmen einer "reverse acquisition" gemäß IFRS 3. Das wirtschaftliche Mutterunternehmen ist die KPS Business Transformation GmbH, die im Rahmen einer Sachkapitalübernahme im Geschäftsjahr 2007/2008 von der KPS AG erworben wurde.
- → Anteilige Gewinnrealisierung gemäß Projektfortschritt von Kundenaufträgen nach der Percentage-of-Completion-Methode (IAS 11)
- → Verzicht auf die Bildung sonstiger Rückstellungen, soweit die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme unter 50 Prozent liegt.
- → Aktivierung von Geschäfts- und Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung und Durchführung einer jährlichen Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) gemäß IFRS 3 und IAS 36.
3 Auswirkungen von neuen Rechnungslegungsstandards
3.1 Ab dem Geschäftsjahr 2012/2013 verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen
Die folgenden neuen und geänderten International Financial Reporting Standards und Interpretationen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Oktober 2012 beginnen, anzuwenden:
Es wird darauf hingewiesen, dass die Nennung dieser Abweichungen nicht abschließend alle Abweichungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden der Regelungen nach IFRS von den Regelungen nach deutschem Recht umfasst. Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom IASB verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2013/2014 nicht verpflichtend anzuwenden. Die KPS AG wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen.
| Standard | IFRS1 |
|---|---|
| Thema | Darstellung des Abschlusses – Darstellung einzelner Posten des sonstigen Ergebnisses |
| Anwendungs zeitpunkt |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Juli 2012 beginnen |
| Auswirkungen KPS-Konzern |
keine |
Die neu anzuwendenden Standards und Interpretationen haben keine Auswirkung auf den Konzernabschluss der KPS AG.
3.2 Veröffentlichte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen
1 Allgemeine Angaben
Der von der KPS AG aufgestellte Konzernabschluss zum 31. März 2014 ist nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee sowie den zusätzlich nach § 315a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie der Satzung der KPS AG erstellt worden.
Die KPS Aktiengesellschaft (KPS AG) ist ein in Deutschland ansässiges, international aufgestelltes Unternehmen mit Sitz in der Betastraße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen.
Die KPS AG wurde 1998 gegründet. Die Aktien der KPS AG wurden am 15. Juli 1999 zum geregelten Handel am Neuen Markt zugelassen. Im Jahr 2002 wechselte die Gesellschaft in das Börsensegment "Geregelter Markt" (General Standard).
Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht worden.
Der Vorstand der KPS AG stellte den Konzernabschluss am 27. Mai 2014 auf. Der Aufsichtsrat billigte den Konzernabschluss in seiner Sitzung vom 28. Mai 2014 und hat ihn zur Veröffentlichung genehmigt.
In der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung des KPS-Konzerns werden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst. Sie werden im Anhang erläutert.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.
Die Bilanzgliederung erfolgt nach der Fristigkeit der Vermögenswerte und Schulden. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres oder aber innerhalb des normalen Geschäftszyklus des Unternehmens bzw. Konzerns – beginnend mit der Beschaffung der für den Leistungserstellungsprozess notwendigen Ressourcen bis zum Erhalt der Zahlungsmittel bzw. Zahlungsmitteläquivalente als Gegenleistung für die Veräußerung der in diesem Prozess erstellten Produkte oder Dienstleistungen – fällig sind oder veräußert werden sollen. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte werden grundsätzlich als kurzfristige Posten ausgewiesen. Latente Steueransprüche bzw. -verbindlichkeiten werden grundsätzlich als langfristig dargestellt.
Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEuro) angegeben. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben. Neben den Werten für das Geschäftsjahr 2013/2014 werden zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte angegeben. Diese sind in Klammern dargestellt.
Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.
4 Grundlagen und Methoden sowie Un sicherheiten aufgrund von Schätzungen
Den Abschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten mit Ausnahme der Positionen, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, wie zur Veräußerung verfügbare Der Konzernabschluss beinhaltet Tochtergesellschaften. Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen gab es weder im Geschäfts- noch im Vorjahr. Tochterunternehmen sind diejenigen Gesellschaften, bei denen
finanzielle Vermögenswerte und Derivate. Im Konzernabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben können. die KPS AG über eine Beherrschungsmöglichkeit verfügt. Diese beruht in der Regel auf einer mittel- oder unmittelbaren Stimmrechtsmehrheit der KPS AG. In der Regel manifestiert sich dies durch einen Anteilsbesitz von mehr als 50 %. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn die Möglichkeit der Beherrschung nicht mehr besteht.
und die Eröffnungsbilanz dieser Vergleichsperiode werden so angepasst, als ob die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsme-
im Rahmen der Konzernabschlussprüfung einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Hauptanwendungsbereiche für Annahmen, Schätzungen sowie die Ausübung von Ermessensspielräumen liegen in der Festlegung der Nutzungsdauer von langfristigen Vermögenswerten, der Ermittlung abgezinster Cashflows im Rahmen von Werthaltigkeitstests und Kaufpreisallokationen, der Bildung von Rückstellungen beispielsweise für Rechtsverfahren, Versorgungsleistungen für Arbeitnehmer und entsprechende Leistungen, Steuern, Umweltschutz, Preisnachlässe, Produkthaftungen sowie Garantien. In den weiteren Abschnitten dieses Kapitels werden jeweils schätz- und prämissensensitive Bilanzierungsgrundsätze und deren Auswirkungen zu den einzelnen Bereichen thematisiert. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen. Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgrund von überarbeiteten und neuen Standards erfolgen rückwirkend, sofern für einen Standard keine abweichende Regelung vorgesehen ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres Umsätze, Erträge und Aufwendungen sowie Gewinne und Verluste, die durch Transaktionen innerhalb des Konsolidierungskreises begründet sind, sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konsolidierungspflichtige Zwischengewinne im Anlagevermögen oder in den Vorräten aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen lagen nicht vor. Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte an den Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital dieser Tochterunternehmen verrechnet. Im Falle eines Unternehmenserwerbs wird nach der Erwerbsmethode das anteilige Eigenkapital des erworbenen Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt unter Berücksichtigung der beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten, latenter Steuern und eventueller Geschäfts- und Firmenwerte zu diesem Zeitpunkt ermittelt. Die Anschaffungskosten von erworbenen ausländischen Gesellschaften werden zum Erwerbszeitpunkt mit dem jeweiligen Kurs in Euro umgerechnet.
thoden schon immer angewendet worden wären. 4.1 Konsolidierung Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln zum 31. März 2014 aufgestellten Halbjahresabschlüsse der Gesellschaften. Die Abschlüsse sind von Abschlussprüfern geprüft und wurden Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbe nach dem 1. Oktober 2003 nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt ("date of exchange") zuzüglich der dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare
| Standard | Thema | Anwendungszeitpunkt | Auswirkungen KPS-Konzern |
|---|---|---|---|
| IAS 12 | Ertragsteuern: Latente Steuern – Realisierung zugrundeliegender Vermögenswerte |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
keine |
| IAS 19 | Leistungen an Arbeitnehmer | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
Bewertung / An hangsangaben |
| IAS 27 | Einzelabschlüsse | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IAS 28 | Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
Anhangs angaben |
| IAS 32 | Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente: Darstellung – Saldierung |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
Darstellung / Saldierung |
| IAS 36 | Wertminderung von Vermögenswerten | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
Anhangs angaben |
| IAS 39 | Novationen von Derivaten | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRS 1 | Erstmalige Anwendung der IFRS: Schwerwiegende Hochinflation und Beseitigung fixer Daten bei erst maliger Anwendung der IFRS |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
keine |
| IFRS 1 | Erstmalige Anwendung der IFRS: Bilanzierung von Darlehen der öffentlichen Hand |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
keine |
| IFRS 7 | Finanzinstrumente: Angaben zu Saldierung von Ver mögenswerten und Schulden |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
Anhangs angaben |
| IFRS 10, 11, 12 | Änderungen der Übergangsvorschriften | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
keine |
| IFRS 9 und IFRS 7 |
Finanzinstrumente: Änderungen in IFRS 7 und IFRS9 – Verpflichtender Anwendungszeitpunkt und Anhangsangaben bei Übergang |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2015 beginnen |
Klassifizierung / Bewertung / An hangsangaben |
| IFRS 10 | Konzernabschlüsse | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRS 11 | Gemeinschaftliche Vereinbarungen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRS 12 | Angaben zu Anteilen an Unternehmen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| IFRS 13 | Bewertung zum beizulegenden Wert | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
keine |
| IFRIC 20 | Kosten der Abraumbeseitigung während des Abbaubetriebes im Tagebau |
Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
keine |
| IFRIC 21 | Abgaben | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2014 beginnen |
keine |
| Verbesserungen der IFRS |
Einzelfallregelungen | Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Januar 2013 beginnen |
Einzelfallprüfung |
Änderungen der IFRS zukünftig anzuwenden
Ein Teil der Erlöse im KPS-Konzern wird aufgrund von Lizenzverträgen erzielt, in denen Dritten Rechte an einigen Produkten und Technologien übertragen wurden. Erhaltene oder erwartete Zahlungen, die sich auf den Verkauf oder die Auslizenzierung von Technologien oder technologischem Wissen beziehen, werden, sobald die entsprechenden Vereinbarungen in Kraft treten, ergebniswirksam, wenn aufgrund der vertraglichen Regelungen sämtliche Rechte und Pflichten in Bezug auf die betreffenden Technologien aufgegeben werden. Bestehen dagegen weiterhin Rechte an der Technologie fort oder sind noch Pflichten aus dem Vertragsverhältnis zu erfüllen, werden die ggf. erhaltenen Zahlungen sachgerecht abgegrenzt.
Für die Zwecke der Rechnungslegung werden Forschungsaufwendungen als Kosten im Zusammenhang mit laufenden oder geplanten Untersuchungen definiert, die neue wissenschaftliche oder technische Erkenntnisse und Einsichten liefern sollen. Entwicklungsaufwendungen werden als Kosten im Zusammenhang mit der Anwendung von Forschungsergebnissen oder Fachkenntnissen in der Produktion, den Produktionsverfahren, den Leistungen oder Waren vor Beginn der kommerziellen Produktion oder Verwendung definiert.
Entwicklungskosten sind nur im geringen Umfang für die Entwicklung von Softwareprodukten angefallen.
4.5 Geschäfts- und Firmenwerte
Vertraglich vereinbarte Vorauszahlungen und andere ähnliche nicht rückzahlbare Zahlungen werden als erhaltene Anzahlungen passiviert und über den geschätzten Zeitraum der Erbringung der vertraglich vereinbarten Gegenleistung ergebniswirksam aufgelöst. 4.4 Forschungs- und Entwicklungskosten Ein sonstiger immaterieller Vermögenswert ist ein identifizierbarer, nicht monetärer Vermögenswert ohne physische Substanz (z. B. ein Patent, eine Marke, ein Vermarktungsrecht), bei dem es sich nicht um einen Geschäfts- und Firmenwert handelt. Er wird aktiviert, wenn der künftig zu erwartende wirtschaftliche Nutzen aus dem Vermögenswert wahrscheinlich zufließen wird und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten verlässlich ermittelt werden können.
aus den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten.
Geschäfts- und Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit geprüft. Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert. Bei einem einmal abgeschriebenen Geschäfts- und Firmenwert erfolgt keine Zuschreibung in den Folgeperioden.
4.6 Sonstige immaterielle Vermögenswerte
Forschungskosten sind im Geschäftsjahr beim KPS-Konzern nicht angefallen. Sonstige immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit sie eine bestimmbare Nutzungsdauer haben, werden sie dieser entsprechend über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren linear abgeschrieben, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein anderer Abschreibungsverlauf geboten ist. Die Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern und der Abschreibungsverläufe beruht auf Schätzungen des Zeitraums der Mittelzuflüsse aus den immateriellen Vermögenswerten und deren zeitlicher Verteilung innerhalb dieses Zeitraums. Bei Vorliegen eines Hinweises einer möglichen Wertminderung wird ein Impairmenttest durchgeführt.
Ein Geschäfts- und Firmenwert wird im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Vermögenswert im Erwerbszeitpunkt angesetzt. Er wird mit seinen Anschaffungskosten bewertet, die als Überschuss des Kaufpreises für das erworbene Unternehmen und dem erworbenen anteiligen Nettovermögen hergeleitet werden. Das Nettovermögen entspricht dem Saldo Soweit eine Wertminderung festgestellt wurde, wird diese durch eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt. Bei Fortfall der Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt.
Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert.
Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet. Der Überschuss der Anschaffungskosten über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Geschäfts- und Firmenwert angesetzt. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden jährlich sowie bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung auf ihre Werthaltigkeit überprüft und gegebenenfalls außerplanmäßig abgeschrieben.
Werden Anteile von anderen Gesellschaftern erworben, wird dies als Eigenkapitaltransaktion dargestellt. Das heißt, die Differenz zwischen dem erworbenen anteiligen Eigenkapital von anderen Gesellschaftern und dem Kaufpreis wird direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.
Die angewandten Konsolidierungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.
4.2 Währungsumrechnung
Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der konsolidierten Gesellschaften werden in deren funktionaler Währung aufgestellt. Die funktionale Währung ist die Währung, in der überwiegend Zahlungsmittel erwirtschaftet bzw. verwendet werden. Bei der ausländischen Gesellschaft im Konsolidierungskreis ist die funktionale Währung die Währung der Konzernmutter, da es sich bei der Gesellschaft um eine unselbständige ausländische Einheit handelt, die in den Geschäftsbetrieb des Konzerns integriert ist.
Die entstehenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.
Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagkurs der in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.
Eigenkapitalbestandteile werden zu historischen Kursen zu den Zeitpunkten ihrer jeweiligen aus Konzernsicht erfolgten Zugänge umgerechnet.
Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung in den vergangenen drei Jahren in Summe eine Inflationsrate von 100 % überschritten hat, und die deshalb die Vorschriften gemäß IAS 29 (Financial Reporting in Hyperinflationary Economies) zur Inflationsbilanzierung anwenden müssten, gab es weder im Berichtsjahr noch im Vorjahr.
4.3 Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge
Als Umsatzerlöse werden alle Erträge im Zusammenhang mit Produktverkäufen, erbrachten Dienstleistungen und Lizenzeinnahmen erfasst. Andere operative Erträge werden als sonstige betriebliche Erträge erfasst. Umsatzerlöse werden ertragswirksam erfasst, wenn die maßgeblichen Risiken und Chancen aus dem Eigentum an den Gütern auf den Kunden übertragen wurden, dem Unternehmen weder ein weiter bestehendes Verfügungsrecht, wie es gewöhnlich mit dem Eigentum verbunden ist, noch eine wirksame Verfügungsmacht über die verkauften Waren und Erzeugnisse verbleibt, die Höhe der Erträge und angefallenen bzw. noch anfallenden Kosten verlässlich bestimmt werden kann und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen aus dem Geschäft zufließen wird.
Umsatzerlöse werden nach Abzug von Umsatzsteuern und anderen Steuern sowie nach Abzug von Erlösminderungen zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen bzw. zu erhaltenden Gegenleistung ausgewiesen. So werden zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung auch geschätzte Beträge für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben umsatzmindernd erfasst und zurückgestellt.
Schätzungen bezüglich der Erlösminderungen basieren vor allem auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, spezifischen Vertragsbedingungen und Erwartungen hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung. Es ist nicht wahrscheinlich, dass andere als die angeführten Faktoren eine wesentliche Auswirkung auf Erlösminderungen des KPS-Konzerns haben. Anpassungen der in vorherigen Perioden gebildeten Rückstellungen für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben waren für das Ergebnis vor Steuern der berichteten Geschäftsjahre von untergeordneter Bedeutung.
Die Rückstellungen für Rabatte beliefen sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2013/2014 auf 2.410 (Vorjahr: 598) TEuro.
Die Bilanzierung und Bewertung der finanziellen Vermögenswerte erfolgt nach IAS 39 (Financial Instruments: Recognition and Measurement). Demnach werden finanzielle Vermögenswerte in der Konzernbilanz angesetzt, wenn dem KPS-Konzern ein vertragliches Recht zusteht, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte von einer anderen Partei zu erhalten. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Transaktionskosten, die beim Erwerb von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten anfallen, werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst.
Unverzinsliche oder unterverzinsliche Forderungen werden bei ihrem erstmaligen Ansatz mit dem Barwert der erwarteten zukünftigen Cashflows angesetzt. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den nachstehenden Kategorien nach IAS 39, für die jeweils unterschiedliche Bewertungsregeln gelten:
-
- Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte umfassen die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte. Dieser Bewertungskategorie werden zudem die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Forderungen aus Warentermingeschäften und Forderungen aus sonstigen Derivaten zugeordnet, die nicht in einer bilanziellen Sicherungsbeziehung stehen. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts finanzieller Vermögenswerte dieser Kategorie werden zum Zeitpunkt der Wertsteigerung bzw. Wertminderung erfolgswirksam erfasst.
-
- Ausleihungen und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Sie werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Dieser Bewertungskategorie werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Ausleihungen und Forderungen, die in den sonstigen Forderungen ausgewiesenen weiteren finanziellen Forderungen sowie die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zugeordnet. Der Zinsertrag aus Positionen dieser Kategorie wird unter Anwendung der Effektivzinsmethode ermittelt.
-
- Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen und einer festen Endfälligkeit, bis zu der sie gehalten werden. Diese werden – unter Anwendung der Effektivzinsmethode – mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen sind Teil der sonstigen finanziellen Vermögenswerte.
-
- Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfassen diejenigen nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte, die nicht einer der zuvor genannten Kategorien zugeordnet wurden. Dies sind insbesondere Eigenkapitaltitel (z. B. Aktien) und nicht bis zur Endfälligkeit zu haltende Schuldtitel, welche in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthalten sind. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten werden erfolgsneutral im Eigenkapital abgegrenzt. Eine erfolgswirksame Erfassung einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt erst bei Veräußerung. Liegt der beizulegende Zeitwert über einen längeren Zeitraum bzw. wesentlich unter den fortgeführten Anschaffungskosten, wird eine Wertminderung erfolgswirksam erfasst. In Fällen, in denen der Marktwert von Eigenkapital- und Schuldtiteln bestimmt werden kann, wird dieser als beizulegender Zeitwert angesetzt. Existiert kein notierter Marktpreis und kann keine verlässliche Schätzung des beizulegenden Zeitwerts vorgenommen werden, werden diese finanziellen Vermögenswerte zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen erfasst.
Liegen bei finanziellen Vermögenswerten der Kategorien Ausleihungen und Forderungen, bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte objektive, substanzielle Anzeichen für eine Wertminderung vor, erfolgt ein Wertminderungstest. Hinweise auf Wertminderung sind u. a. die hohe Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz, eine wesentliche Verschlechterung der Bonität, eine besondere Vertragsverletzung, ein mehrjähriger operativer Verlust in einer Gesellschaft, eine Minderung des Marktwerts, eine finanzielle Restrukturierung des Schuldners oder das Verschwinden eines aktiven Markts.
Bei Ausleihungen und Forderungen sowie bei bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen wird im Rahmen eines Wert-
4.7 Sachanlagen
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen sowie gegebenenfalls außerplanmäßige Wertminderungen.
Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Anschaffungspreis, den Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Anschaffungspreisminderungen zusammen.
Kosten für laufende Unterhaltungs- und Wartungsaufwendungen werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst.
Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden über die erwartete Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein nutzungsbedingter Abschreibungsverlauf geboten ist.
Folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:
| Jahre | |
|---|---|
| EDV-Hardware | 3 - 5 |
| Geschäftsausstattung | 3 - 10 |
Wesentliche Komponenten einer Sachanlage, die unterschiedliche Nutzungsdauern haben, werden separat bilanziert und abgeschrieben.
Gibt es Hinweise für eine Wertminderung eines einzelnen Sachanlagevermögenswerts, wird geprüft, ob dessen erzielbarer Betrag über dem Buchwert liegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe der Differenz zwischen Buchwert und erzielbarem Betrag erfasst. Bei Fortfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt.
Wenn Sachanlagen verkauft, stillgelegt oder verschrottet werden, wird der Gewinn bzw. Verlust als Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.
4.8 Leasing
Als Leasingverhältnis gilt eine Vereinbarung, bei der der Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen eine Zahlung oder eine Reihe von Zahlungen das Recht auf Nutzung eines Vermögenswerts für einen vereinbarten Zeitraum überträgt. Es wird zwischen Finanzierungsleasing und Operating Leasing unterschieden.
Als Finanzierungsleasing werden Leasingtransaktionen behandelt, bei denen der Leasingnehmer im Wesentlichen alle mit dem Eigentum eines Vermögenswerts verbundenen Risiken und Chancen trägt. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating Leasing bezeichnet.
Ist der KPS-Konzern Leasingnehmer in einem Finanzierungsleasing, wird in der Bilanz der niedrigere Wert aus beizulegendem Zeitwert und dem Barwert der Mindestleasingzahlungen zu Beginn des Leasingverhältnisses aktiviert und gleichzeitig unter den Finanzverbindlichkeiten passiviert. Die Mindestleasingzahlungen setzen sich im Wesentlichen aus Finanzierungskosten und dem Tilgungsanteil der Restschuld, die nach der Effektivzinsmethode ermittelt werden, zusammen. Der Leasinggegenstand wird linear über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben.
Bei einem Operating Leasing erfasst der KPS-Konzern die als Leasingnehmer zu zahlende Leasingrate als Aufwand bzw. die als Leasinggeber erhaltene Leasingrate als Ertrag. Der verleaste Vermögenswert wird weiterhin in der Bilanz des Leasinggebers als Sachanlage erfasst.
4.9 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand, erhaltene Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten und Unternehmen. Zahlungsmitteläquivalente sind kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen und leicht in einen festen Zahlungsmittelbetrag umgewandelt werden können. Sie haben bei Erwerb oder im Anlagezeitpunkt eine maximale Laufzeit von drei Monaten.
4.10 Finanzielle Vermögenswerte
Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich aus Forderungen und Zahlungsmitteln mit positiven beizulegenden Zeitwerten zusammen.
Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten, die Folgen von Parameteränderungen auf die bilanzierten Rückstellungsbeträge untersucht. Zur Untersuchung der Unsicherheit hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeiten wurden die Auswirkungen von jeweils fünfprozentigen Änderungen der individuell angesetzten Eintrittswahrscheinlichkeiten analysiert. Wesentliche Abweichungen der anderen Rückstellungen zu den bereits im KPS-Konzern berücksichtigten Werten haben sich im Rahmen dieser Sensitivitätsanalyse nicht ergeben.
Die Bewertung der anderen Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 (Provisions, Contingent Liabilities and Contingent Assets) oder ggf. auch nach IAS 19 (Employee Benefits). Soweit bei Verpflichtungen erst nach mehr als einem Jahr mit Mittelabflüssen gerechnet wird, werden die Rückstellungen mit dem Barwert der voraussichtlichen Mittelabflüsse angesetzt. Erstattungsansprüche gegenüber Dritten werden getrennt von den Rückstellungen als sonstige Forderung aktiviert, wenn ihre Realisation nahezu sicher ist. Resultiert aus einer geänderten Einschätzung eine Reduzierung des Verpflichtungsumfangs, wird die Rückstellung anteilig aufgelöst und der Ertrag in den Funktionsbereichen erfasst, die ursprünglich bei der Bildung der Rückstellung mit dem Aufwand belastet waren. Um die Aussagekraft im Bereich der Schätzungsergebnisse zu erhöhen, werden für bestimmte Rückstellungen, die wesentliche erwarteten Mittelabflüsse, soweit diese als verlässlich messbar betrachtet werden, passiviert. Diese Rückstellungen decken die geschätzten Zahlungen an Kläger, die Gerichtskosten, die Kosten für Rechtsanwälte sowie eventuelle Vergleichskosten ab. Zu jedem Bilanzstichtag wird der aktuelle Stand der Rechtsstreitigkeiten bei der Beurteilung zugrunde gelegt, wobei geprüft wird, ob die Ansatzkriterien für eine Rückstellung erfüllt sind und in welcher Höhe eine Rückstellung zu bilden ist. Rechtsstreitigkeiten und andere rechtliche Verfahren werfen grundsätzlich komplexe Fragen auf und sind mit zahlreichen Unwägbarkeiten und Schwierigkeiten verbunden, u. a. aufgrund des Sachverhalts und der Umstände jedes einzelnen Falls, des Gerichts, bei dem die Klage anhängig ist, sowie aufgrund von Unterschieden im anwendbaren Recht. Somit sind die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren nicht vorhersagbar. Durch das Urteil in einem Gerichtsverfahren oder durch einen Vergleich können dem KPS-Konzern Kosten entstehen, die über die hierfür vorgesehene Rückstellung und Versicherungsdeckung hinausgehen.
Zu den Rückstellungen, die den Kunden- und Lieferantenverkehr betreffen, gehören insbesondere Verpflichtungen für Rabatte und Skonti, Produktretouren sowie erhaltene Dienstleistungen und Waren, die noch nicht in Rechnung gestellt wurden. Als Unternehmen ist der KPS-Konzern rechtlichen Risiken ausge-Die finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich aus originären Verbindlichkeiten und den negativen beizulegenden Zeitwerten von Derivaten zusammen. Originäre Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der KPS-Konzern eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer originären Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich ggf. angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den originären Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.
setzt. Für anhängige bzw. künftige juristische Verfahren wird, vorbehaltlich einer entsprechenden Einzelfallprüfung, durch den Ansatz von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten bilanzielle Vorsorge getroffen. Die wahrscheinlichen Ergebnisse solcher Rechtsstreitigkeiten werden anhand der vorliegenden Informationen und in Rücksprache mit den für den KPS-Konzern tätigen Rechtsanwälten bewertet. Soweit nach vernünftigem Ermessen eine Verpflichtung aus einem Verfahren wahrscheinlich zu zukünftigen Mittelabflüssen führen wird, wird der Barwert der IAS 32 (Financial Instruments: Presentation) regelt, dass von Gesellschaftern kündbares Kapital nur unter bestimmten Bedingungen als Eigenkapital klassifiziert werden darf. Rückzahlungsverpflichtungen aus dem Gesellschaftsvermögen können bestehen, wenn anderen Gesellschaftern von Tochterunternehmen ein Kündigungsrecht zusteht und die Ausübung dieses Rechts gleichzeitig einen Abfindungsanspruch gegen die Gesellschaft
In den Personalrückstellungen wird bilanzielle Vorsorge vor allem für Jahressonderzahlungen und variable und individuelle Einmalzahlungen getroffen.
4.15 Finanzielle Verbindlichkeiten
minderungstests der Buchwert mit dem Barwert der erwarteten zukünftigen Zahlungsmittelflüsse, die mit dem ursprünglichen Effektivzins abgezinst werden, verglichen. Sollte der Buchwert über dem Barwert liegen, wird eine erfolgswirksame Wertberichtigung in Höhe der Differenz vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für zuvor vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen, nicht jedoch über die fortgeführten Anschaffungskosten hinaus, getätigt.
Bei zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten wird im Falle einer Wertminderung die bisher im Eigenkapital erfasste Fair-Value-Änderung ergebniswirksam erfasst. Eine Zuschreibung erfolgt ebenfalls bei Wegfall der Gründe für die Wertberichtigung, jedoch nicht bei zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitaltiteln.
Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr bestehen oder die finanziellen Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden.
4.11 Vorräte
Unter den Vorräten werden gemäß IAS 2 (Inventories) diejenigen Vermögenswerte ausgewiesen, die im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen verbraucht werden sowie Anzahlungen auf Vorräte. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum niedrigeren Wert aus auf Basis der Durchschnittsmethode ermittelten Herstellungskosten (dienstleistungsbezogener Vollkosten) und ihrem Nettoveräußerungswert, d. h. dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Fertigstellungs- und Vertriebskosten.
4.12 Ertragsteuern
Als Ertragsteuern werden die in den einzelnen Ländern erhobenen Steuern auf den steuerpflichtigen Gewinn sowie die erfolgswirksame Veränderung der latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen. Die ausgewiesenen Ertragsteuern werden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen in der Höhe erfasst, wie sie voraussichtlich bezahlt werden müssen.
Gemäß IAS 12 (Income Taxes) werden latente Steuern auf zeitlich begrenzte Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden in der IFRS-Bilanz und der Steuerbilanz, aus Konsolidierungsvorgängen sowie auf wahrscheinlich nutzbare Verlustvorträge und Steuergutschriften ermittelt.
Aktive latente Steuern auf abzugsfähige temporäre Differenzen, Steuergutschriften und steuerliche Verlustvorträge werden insoweit aktiviert, als es wahrscheinlich ist, dass für deren Nutzung ein zu versteuerndes Ergebnis zukünftig verfügbar sein wird.
Passive latente Steuern werden gebildet auf zukünftig noch zu versteuernde temporäre Differenzen.
Der Berechnung liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. Latente Steueransprüche und -schulden werden saldiert, sofern diese gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen. Materielle Auswirkungen von Steuersatz- oder Steuergesetzänderungen auf die aktiven und passiven latenten Steuern werden grundsätzlich in der Periode, in der das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist, berücksichtigt. Im Regelfall erfolgt dies ergebniswirksam.
Latente und laufende Steuern werden grundsätzlich aufwandswirksam erfasst, es sei denn sie beziehen sich auf erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Sachverhalte. Dann werden sie ebenfalls erfolgsneutral erfasst.
Die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern, die aus zeitlichen Unterschieden und Verlustvorträgen resultieren, unterliegt unternehmensindividuellen Prognosen, u. a. über die zukünftige Ertragssituation in der betreffenden Konzerngesellschaft.
4.13 Eigene Aktien
Beim Erwerb eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der erworbenen Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit dem Gewinnvortrag.
4.14 Andere Rückstellungen
Andere Rückstellungen werden für gegenwärtige, rechtliche oder faktische Verpflichtungen gebildet, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, die wahrscheinlich zu einer künftigen wirtschaftlichen Belastung führen werden und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.
Bei der Ermittlung des erzielbaren Betrags wird sowohl für den beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten als auch für den Nutzungswert der Barwert der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse (Cashflows) zugrunde gelegt. Die Prognose der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse zur Ermittlung des erzielbaren Betrags stützt sich auf die aktuellen Planungen des KPS-Konzerns, die im Regelfall einen Planungshorizont von drei bis fünf Jahren haben. Hierfür werden vor allem Annahmen über künftige Verkaufspreise bzw. -mengen und Kosten getroffen. Beim Ansatz des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten wird die Bewertung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit aus Sicht eines unabhängigen Marktteilnehmers vorgenommen. Beim Ansatz des Nutzungswerts wird die zahlungsmittelgenerierende Einheit bzw. der Einzelvermögenswert in ihrer bzw. seiner bisherigen Nutzung bewertet. Netto-Zahlungsmittelzuflüsse jenseits der Planungsperiode werden für beide Methoden unter Anwendung individueller, jeweils aus Marktinformationen abgeleiteter Wachstumsraten auf Basis langfristiger Geschäftserwartungen bestimmt.
Bei einer Werthaltigkeitsprüfung werden die Restbuchwerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. der zu testenden Sachanlagen bzw. immateriellen Vermögenswerte mit ihrem jeweiligen erzielbaren Betrag, d. h. dem höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert, verglichen. In den Fällen, in denen der Buchwert höher als ihr erzielbarer Betrag ist, liegt in der Höhe der Differenz ein Wertberichtigungsbedarf vor. In diesem Fall wird bei einer strategischen Geschäftseinheit im ersten Schritt der Geschäftsund Firmenwert abgeschrieben. Ein eventuell verbleibender Restbetrag wird buchwertproportional auf die anderen Vermögenswerte der jeweiligen strategischen Geschäftseinheit verteilt. Der Wertberichtigungsaufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung zumeist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen. Segmentberichterstattung Die KPS ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Beratungsunternehmen in Deutschland. Das KPS-Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich nach Geschäftsfeldern. 5.1 Managementconsulting / Transformationsberatung Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS eine führende Position im Bera-
5 Erläuterungen zur
Die Netto-Zahlungsmittelzuflüsse werden mit den Kapitalkostensätzen abgezinst. Die Kapitalkostensätze entsprechen den Renditeerwartungen der Aktionäre und stellen die langfristigen Finanzierungskonditionen der Vergleichsunternehmen dar. Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. KPS deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche eSOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Securityund Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert KPS mit dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. KPS unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betrieblichen Funktionsbereiche transparent werden.
tungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS als SAP-Beratungspartner.
5.2 System Integration
begründet. Solches von anderen Gesellschaftern zur Verfügung gestelltes Kapital wird als sonstige Verbindlichkeit ausgewiesen, auch wenn es nach landesspezifischen Rechnungslegungsvorschriften als Eigenkapital angesehen wird. Das rückzahlbare Kapital von anderen Gesellschaftern wird mit dem anteiligen Nettovermögen der Gesellschaft angesetzt.
Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.
4.16 Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten
Rechnungsabgrenzungen und andere nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ihre Auflösung erfolgt linear bzw. entsprechend der Leistungserbringung.
4.17 Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte
Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umfassen langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen (ggf. zusammen mit Rückstellungen und Verbindlichkeiten), bei denen der Buchwert überwiegend durch ein höchstwahrscheinliches Veräußerungsgeschäft innerhalb der nächsten 12 Monate oder durch ein bereits abgewickeltes Veräußerungsgeschäft realisiert wird.
Im Zeitpunkt der Klassifizierung als "zur Veräußerung gehalten" werden diese Vermögenswerte zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten angesetzt und die planmäßige Abschreibung ausgesetzt.
4.18 Unternehmenserwerbe
Die Bilanzierung eines Unternehmenserwerbs erfolgt mithilfe der Erwerbsmethode, die eine Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der erstmaligen Beherrschung vorsieht. Die Anwendung der Erwerbsmethode erfordert bestimmte Schätzungen und Beurteilungen, vor allem in Bezug auf die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, der übernommenen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs sowie der Nutzungsdauern der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen.
Die Bewertung basiert in großem Umfang auf antizipierten Zahlungsmittelzu- und -abflüssen. Abweichungen zwischen den tatsächlichen und den bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte zugrunde gelegten Zahlungsmittelzu- und -abflüsse können die zukünftigen Konzernergebnisse wesentlich beeinflussen.
Gemäß IFRS 3 (Business Combinations) ist bei sukzessiven Unternehmenskäufen, bei denen ein Unternehmen in mehreren Tranchen erworben wird, zum Zeitpunkt der Erlangung der Kontrolle über das betreffende Unternehmen eine erfolgswirksame Neubewertung des bisherigen Gesellschaftsanteils zum beizulegenden Zeitwert notwendig. Im Anschluss daran findet eine Buchwertanpassung der bereits bilanzierten Vermögenswerte und Schulden auf ihren beizulegenden Zeitwert statt.
4.19 Vorgehensweise und Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen
Neben den Werthaltigkeitsprüfungen (Impairmenttests) bei einzelnen Sachanlagevermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten werden Werthaltigkeitsprüfungen auf Ebene von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (sogenannten cash generating units – "cgu") durchgeführt. Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit stellt die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten dar, die weitestgehend unabhängig von anderen Vermögenswerten oder Gruppen von Vermögenswerten Mittelzuflüsse erzeugt. Im KPS-Konzern werden die strategischen Geschäftseinheiten wie auch einzelne Gesellschaften als zahlungsmittelgenerierende Einheiten angesehen und unterliegen Werthaltigkeitsprüfungen.
Die strategischen Geschäftseinheiten stellen die zweite Berichtsebene unterhalb der Berichtssegmente dar. Eine Werthaltigkeitsprüfung für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit wird entweder bei Vorliegen eines Anhaltspunktes für eine Wertminderung vorgenommen oder mindestens jährlich, wenn einer strategischen Geschäftseinheit ein Goodwill zugeordnet ist.
Unter den übrigen Informationen werden im Wesentlichen Ertrags- und Vermögensinformationen der KPS AG als Holding dargestellt. Eine Umlage auf die einzelnen Geschäftssegmente erfolgte zur Vermeidung einer Verwässerung des Aussagegehalts in Übereinstimmung mit dem internen Reporting nicht.
Die im Rahmen der Segmentberichterstattung angewandten Bewertungsgrundlagen entsprechen den Bewertungsgrundlagen des Gesamtunternehmens.
5.4 Geografische Angaben
Von den Umsatzerlösen mit externen Kunden wurden 40.718 (Vorjahr: 30.175) TEuro im Inland und 14.378 (Vorjahr: 12.070) TEuro im Ausland erzielt. Die Zuordnung erfolgt nach dem Sitz des Auftraggebers. Von den ausländischen Umsatzerlösen wurden im wesentlichem 11.735 (Vorjahr: 10.350) TEuro in Skandinavien, 1.961 (Vorjahr: 1.077) TEuro in der Schweiz sowie 269 (Vorjahr: 514) TEuro in Österreich erzielt. Diese gehören dem Segment Managementconsulting / Transformationsberatung an.
Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge spiegeln im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen wider, die keinen eindeutigen Segmentbezug aufweisen. Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bezüglich der Verteilung auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Abschnitt 5.3. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Umsatzträger wie folgt:
Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen 11.691 (Vorjahr: 12.401) TEuro auf das Inland. Auf das Ausland entfallen keine langfristigen Vermögenswerte.
5.5 Abhängigkeit von wichtigen Kunden
Im Segment "Managementconsulting / Transformationsberatung" sind vier (Vorjahr: vier) Großkunden i.S.d. IFRS 8.34 enthalten.
6 Desinvestitionen und zur VeräuSSerung gehaltene Vermögenswerte
Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte gab es weder im Geschäftsjahr noch im Vorjahr.
7 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
7.1 Umsatzerlöse
| 2013/2014 | 2012/2013 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| TEuro | % | TEuro | % | ||
| Erbringung von Dienstleistungen |
54.806 100 | 42.083 100 | |||
| Verkauf von Gütern |
221 | 0 | 135 | 0 | |
| Nutzungsentgelte | 69 | 0 | 27 | 0 | |
| 55.096 100 | 42.245 100 |
7.2 Sonstige betriebliche Erträge
Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 418 (Vorjahr: 156) TEuro und stellen sich in der nachfolgenden Tabelle dar:
| in TEuro | 2013/2014 2012/2013 | |
|---|---|---|
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen |
125 | 102 |
| Skontierträge | 109 | 23 |
| Erträge aus Kursdifferenzen | 28 | 18 |
| Weiterverrechnung Sachbezüge an Mitarbeiter |
10 | 8 |
| übrige Erträge | 146 | 5 |
| Summe sonstige betriebliche Erträge |
418 | 156 |
5.3 Produkte / Lizenzen
Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt KPS in bestimmten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller, insbesondere SAP, IBM, SAPERION, mit denen KPS eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.
Die Aufgliederung der Vermögens- und Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich:
Segmentberichterstattung
in TEuro
| Darstellung nach Geschäfts feldern |
Management consulting / Transforma tionsberatung |
System Integration |
Produkte / Lizenzen |
nicht zu den Segmenten zuordnenbare Aufwendungen |
gesamt | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ergebnisposition | 31.03.14 | Vorjahr | 31.03.14 | Vorjahr | 31.03.14 | Vorjahr | 31.03.14 | Vorjahr | 31.03.14 | Vorjahr | |
| Umsatz | 52.700 40.121 | 2.106 | 1.962 | 290 | 162 | 0 | 0 55.096 42.245 | ||||
| Betriebsergebnis | 10.721 7.844 | 444 | 367 | 6 | 0 -2.151 -2.311 | 9.020 | 5.900 | ||||
| Abschreibungen | -312 | -315 | -3 | -1 | 0 | 0 | -64 | -67 | -379 | -383 | |
| EBIT | 10.409 7.529 | 441 | 366 | 6 | 0 -2.215 -2.378 | 8.641 | 5.517 | ||||
| Zinsen | -44 | -4 | 0 | 0 | 0 | 0 | 12 | 229 | -32 | 225 | |
| Steuern | -102 | 0 | -75 | 0 | 0 | 0 | -424 | -394 | -601 | -394 | |
| Jahresüberschuss | 10.263 7.525 | 366 | 366 | 6 | 0 -2.627 -2.543 | 8.008 | 5.348 |
* Die dargestellten Umsatzerlöse beinhalten ausschließlich Umsätze mit externen Kunden.
Wir weisen die Segmentvermögenswerte/-verbindlichkeiten ab 2013/2014 nicht mehr separat aus, da eine direkte Zuordnung im Geschäftsbetrieb nicht möglich ist.
7.8 Ertragsteuern
Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für die ersten Geschäftshalbjahre 2013/2014 und 2012/2013 lassen sich aus der folgenden Darstellung entnehmen:
| in TEuro | 2013/2014 | 2012/2013 |
|---|---|---|
| Laufender Steueraufwand | -601 | -394 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
-601 | -394 |
7.9 Auf andere Gesellschafter entfallendes Ergebnis Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis beträgt im Berichtszeitraum 0 (Vorjahr: -117) TEuro.
7.10 Ergebnis je Aktie
Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Ergebnisanteils der Aktionäre der KPS AG und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie resultiert aus sogenannten "potenziellen Aktien". Hierzu zählen Optionsrechte, die allerdings nur dann ergebnisverwässernd wirken, wenn deren innerer Wert während der Periode positiv war. Folglich ergibt sich aus den Optionsrechten keine verwässernde Wirkung.
Die Zahl der durchschnittlich im Umlauf befindlichen Aktien belief sich auf 32.659.751 Stück (Vorjahr: 32.450.855). Im Vergleich zum Vorjahr errechnet sich das Ergebnis je Aktie wie folgt:
Die nach dem Bilanzstichtag erfolgten Aktienrückkäufe (siehe Erläuterungen im Konzernlagebericht) haben keine erheblichen Auswirkungen auf die Anzahl der am Ende der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien für den Fall, dass der Rückkauf bereits zum Bilanzstichtag erfolgt wäre.
8 Erläuterungen zur Bilanz
8.1 Sachanlagen
Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware.
Im Geschäftshalbjahr war ein Zugang des Sachanlagevermögens in Höhe von 10 (Vorjahr: 46) TEuro zu verzeichnen.
Zur Darstellung der Entwicklung der nachfolgend erläuterten langfristigen Vermögenswerte verweisen wir auf den Konzernanlagespiegel.
| 2013/2014 | 2012/2013 | in TEuro | 31.03.2014 30.09.2013 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Konzernergebnis auf Aktionäre | 8.008 | 5.465 | KPS Services GmbH | 8.949 | 8.949 |
| der KPS AG entfallend in TEuro | KPS Solutions GmbH | 345 | 345 | ||
| Durchschnittliche | 32.659.751 | 32.450.855 | |||
| Anzahl der Aktien | Gesamt | 9.294 | 9.294 | ||
| Unverwässertes / verwässertes Ergebnis je Aktie in Euro |
0,25 | 0,17 |
8.2 Geschäfts- und Firmenwerte sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte
Die Position beinhaltet Software und damit verbundene Lizenzen, die teilweise selbst erstellt als auch entgeltlich erworben wurden. Zum 31. März 2014 war selbsterstellte Software in Höhe von 385 (Vorjahr: 431) TEuro aktiviert. Die selbsterstellte Software wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung des Berichtshalbjahres belief sich auf 46 (Vorjahr: 47) TEuro.
Des Weiteren werden unter den immateriellen Vermögenswerten Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen, die ausschließlich aus Kapitalkonsolidierungen stammen.
Der bilanzierte Geschäfts- und Firmenwert beträgt 9.294 (Vorjahr: 9.294) TEuro und verteilt sich auf folgende zahlungsmittelgenerierende Einheiten:
7.3 Materialaufwand
Der Materialaufwand beträgt 27.692 (Vorjahr: 20.191) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 407 (Vorjahr: 164) TEuro sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 27.285 (Vorjahr: 20.027) TEuro.
7.4 Personalaufwand und Mitarbeiter
Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtshalbjahr auf 13.997 (Vorjahr: 12.588) TEuro. Davon entfallen auf die Löhne und Gehälter 12.909 (Vorjahr: 11.632) TEuro und auf Sozialaufwendungen 1.088 (Vorjahr: 956) TEuro.
Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für beitragsorientierte Versorgungspläne belaufen sich auf 44 (Vorjahr: 47) TEuro.
Im Jahresdurchschnitt wurden 161 (Vorjahr: 145) Mitarbeiter (ohne Vorstände und Geschäftsführer), davon 148 (Vorjahr: 133) Berater und 13 (Vorjahr: 12) Verwaltungsangestellte, beschäftigt.
Mitarbeiter KPS-Konzern
31.03.2014 31.03.2013 Veränderung
| Mitarbeiter pro Region | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Deutschland | 162 | 144 | 18 | ||||||
| Schweiz | 9 | 8 | 1 | ||||||
| Mitarbeiter nach Funktion | |||||||||
| Vorstand | 1 | 1 | 0 | ||||||
| Geschäftsführer | 2 | 2 | 0 | ||||||
| Berater | 154 | 135 | 19 | ||||||
| Verwaltung | 13 | 11 | 2 | ||||||
| Auszubildende | 1 | 3 | -2 | ||||||
| Gesamt | 171 | 152 | 19 |
7.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 4.805 (Vorjahr: 3.722) TEuro und lassen sich wie folgt darstellen:
| Summe sonstige betriebliche Aufwendungen |
4.805 | 3.722 |
|---|---|---|
| übrige Aufwendungen | 256 | 365 |
| Versicherungen | 35 | 52 |
| Kapitalmarktkosten | 147 | 92 |
| Maschinen-Mieten | 174 | 161 |
| Raumkosten | 142 | 145 |
| Telefon- und sonstige Kommunikationskosten |
146 | 141 |
| Werbe- und Repräsentationskosten |
341 | 96 |
| Personal- und Buchhaltungskosten |
207 | 166 |
| Rechts-, Beratungs- und Prüfungskosten |
502 | 366 |
| Kfz-Kosten | 671 | 574 |
| Fremdleistungen | 552 | 250 |
| Reise- und Bewirtungskosten | 1.632 | 1.314 |
| in TEuro | 31.03.2014 | 31.03.2013 |
7.6 Abschreibungen
Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen 379 (Vorjahr: 383) TEuro. Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus der beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich.
7.7 Sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen
Die sonstigen finanziellen Erträge belaufen sich auf 16 (Vorjahr: 358) TEuro und beinhalten Zinserträge aus kurzfristigen Geldanlagen.
Die sonstigen finanziellen Aufwendungen betragen 48 (Vorjahr: 133) TEuro und beinhalten insbesondere Zinsen und Avalgebühren an Kreditinstitute in Höhe von 4 (Vorjahr: 79) TEuro, Factoringgebühren in Höhe von 1 (Vorjahr: 4) TEuro sowie Zinsen auf strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 43 (Vorjahr: 51) TEuro.
Passive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen Steuer- und Konzernbilanz.
Die langfristigen Rückstellungen betreffen ein Bonusprogramm für die Vicepresidents.
8.10 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren vorwiegend aus eingekauften Beratungsleistungen.
8.11 Finanzschulden
Zum Berichtsstichtag gibt es keine Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten (Vorjahr: 0) TEuro.
8.12 Erhaltene Anzahlungen
Die erhaltenen Anzahlungen betragen 224 (Vorjahr: 165) TEuro und betreffen mit 197 (Vorjahr: 90) TEuro erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und mit 97 (Vorjahr: 75) TEuro im Voraus vereinnahmte Dienstleistungserlöse, die über künftige Geschäftsjahre abzugrenzen sind.
8.13 Steuerrückstellungen
Die Entwicklung der Steuerrückstellungen stellt sich wie folgt dar:
| 01.10.2013 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.03.2014 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Körperschaftsteuer | 138 | -68 | 50 | 120 | |
| Gewerbesteuer | 2.368 | -46 | 183 | 2.505 | |
| Gesamt | 2.506 | -114 | 233 | 2.625 |
In der Gewerbesteuerrückstellung ist ein Betrag von 2.289 (Vorjahr: 2.246) TEuro für mögliche Risiken im Zusammenhang mit der gewerbesteuerlichen Anerkennung von Sanierungsgewinnen der vormaligen autinform GmbH & Co. KG enthalten. Die Rückstellung beinhaltet einen Betrag von 1.015 (Vorjahr: 972) TEuro für potentielle Nachforderungszinsen.
Wahrscheinlichkeit und Zeitpunkt der Inanspruchnahme sind abhängig von Entscheidungen der vormaligen Betriebsstättengemeinden, ob und inwieweit die Steuern nachzuzahlen sind oder aus Billigkeitsgründen erlassen werden.
8.3 Aktive latente Steuern
Die aktiven latenten Steueransprüche belaufen sich auf 10.016 (Vorjahr: 10.016) TEuro und spiegeln die Höhe der voraussichtlich nutzbaren steuerlichen Verlustvorträge der KPS AG, der KPS Consulting GmbH & Co. KG, der KPS Services GmbH sowie der KPS Solutions GmbH wider.
8.4 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 31. März 2014 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 24.126 (Vorjahr: 23.287) TEuro, auf die Einzelwertberichtigungen in Höhe von 88 (Vorjahr: 88) TEuro gebildet sind.
Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich nach IFRS 7.16 gemäß folgender Tabelle entwickelt:
| In TEuro | 2013/2014 | 2012/2013 |
|---|---|---|
| Stand Wertberichtigungen am 01.10. |
88 | 299 |
| + Zuführungen | 0 | 88 |
| - Verbrauch /Auflösung | 0 | -299 |
| Stand Wertberichtigungen am 31.03. |
88 | 88 |
8.5 Sonstige Forderungen
Die sonstigen Forderungen belaufen sich auf 673 (Vorjahr: 744) TEuro und setzen sich wie folgt zusammen:
| in TEuro | 31.03.2014 30.09.2013 | |
|---|---|---|
| Geleistete Vorauszahlungen | 197 | 117 |
| Forderungen gegenüber Mitarbeitern |
31 | 27 |
| Forderungen aus Factoring | 0 | 4 |
| Geleistete Anzahlungen | 42 | 4 |
| Geleistete Kautionen | 34 | 37 |
| Übrige Forderungen | 369 | 555 |
| Summe sonstige Vermögenswerte | 673 | 744 |
Die KPS Business Transformation GmbH hatte mit der Dresdner Factoring AG einen echten Factoring-Vertrag geschlossen. Zum Stichtag waren Forderungen in Höhe von 0 (Vorjahr: 4) TEuro an die Dresdner Factoring AG veräußert. Der Factoringvertrag wurde zum 31. August 2013 gekündigt.
8.6 Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern
Die Steuererstattungsansprüche in Höhe von 263 (Vorjahr: 13) TEuro bestehen aus Körperschaft- und Gewerbesteuern für das Geschäftshalbjahr und Vorjahre.
8.7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse betragen am Bilanzstichtag 3.028 (Vorjahr: 7.566) TEuro. Die Entwicklung des Bestands an flüssigen Mitteln ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.
8.8 Eigenkapital
Bezüglich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.
Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der KPS AG beträgt zum Bilanzstichtag 32.572.810 (Vorjahr: 32.603.732) Euro. Es wurde im Geschäftsjahr um erworbene eigene Anteile gekürzt. Das Grundkapital verteilt sich insgesamt auf 32.742.531 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien und ist voll eingezahlt.
Eigene Aktien
Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats von der Ermächtigung Gebrauch gemacht und bis zum Abschlussstichtag insgesamt 169.721 (Vorjahr: 138.799) nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 Euro erworben. Die Anschaffungskosten hierfür betrugen 592 (Vorjahr: 434) TEuro.
Beim Erwerb eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der erworbenen Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit dem Gewinnvortrag.
8.9 Langfristige Schulden
Die langfristigen Schulden in Höhe von 203 (Vorjahr: 103) TEuro setzen sich aus passiven latenten Steuern und langfristigen Rückstellungen zusammen.
8.16 Finanzrisikomanagement
Der KPS-Konzern ist als Beratungsunternehmen Finanzrisiken ausgesetzt. Hierbei werden im Wesentlichen unterschieden:
- • Liquiditätsrisiken
- • Kreditrisiken / Ausfallrisiken
- • Marktpreisrisiko.
Das Kapitalmanagement bemisst sich nach der Nettoliquidität.
8.16.1 Liquiditätsrisiko
Die Steuerung, Überwachung und Absicherung der Finanzrisiken liegen im Verantwortungsbereich des Vorstands, der hierbei durch die Verantwortlichen im Rechnungswesen unterstützt wird. Ziel dabei ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zu begrenzen. Die Finanzierung des Konzerns erfolgt überwiegend mit kurzfristigen Kontokorrentkrediten, die unbefristet zur Verfügung stehen. Die Zinsen werden halbjährlich vom Kreditgeber angepasst. Das Zinsrisiko im Sinne eines Marktwertänderungsrisikos wird als
Die Liquiditätsplanung wird für die einzelnen Monate erstellt. Dabei werden die Fälligkeiten von Forderungen und sonstigen Vermögenswerten anhand der vereinbarten Zahlungsziele geplant. Für die Verbindlichkeiten werden die Zahlungsabflüsse entsprechend den Zahlungszielen und der vereinbarten Fälligkeiten geplant.
Für den laufenden Monat und den Folgemonat werden taggenaue Liquiditätsbetrachtungen vorgenommen und die Planung an die tatsächlichen Zahlungsströme angepasst.
Liquiditätsrisiken können durch eine Verschlechterung des operativen Geschäfts und als Folge von Kredit- und Marktpreisrisiken entstehen. Der KPS-Konzern steuert das Liquiditätsrisiko unter Einbindung einer kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung von bestehenden Kreditlinien. Die Liquiditätsplanung wird laufend überwacht. Über die Hausbanken bestehen Cash-Pool-Vereinbarungen mit den inländischen Tochtergesellschaften der KPS AG. Zusätzlich verfügt der KPS-Konzern über nicht ausgenutzte Kreditlinien, die unbefristet zur Verfügung stehen. Preisrisiken Eine Änderung von Risikoparametern hätte keine wesentliche Auswirkung auf den beizulegenden Zeitwert gehabt. 8.17 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen 8.17.1 Haftungsverhältnisse Zur Sicherung eines Kontokorrentkreditrahmens wurden sämt-
8.16.2 Marktrisiken
Währungsrisiken / Wechselkursrisiken
Die Gesellschaften der KPS-Gruppe wickeln ihre Geschäfte nahezu ausschließlich in Euro ab. Daher bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken.
Zinsrisiken
nicht relevant angesehen. Die Finanzverbindlichkeiten der KPS-Gruppe werden zu Anschaffungskosten bilanziert, so dass sich eine mögliche Marktwertänderung in der Bilanz nicht niederschlägt.
liche gegenwärtigen 24.126 (Vorjahr: 23.287) TEuro und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen der KPS Business Transformation GmbH, der KPS Services GmbH, der KPS Solutions GmbH, sowie der KPS Consulting GmbH & Co. KG abgetreten.
Des Weiteren hat die KPS Business Transformation GmbH und die KPS Consulting GmbH & Co.KG jeweils eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 4.000 (Vorjahr: 4.000) TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien abgegeben.
Für die Consulting AG, Zürich, wurde durch die KPS AG ein Rangrücktritt in Höhe von 2.338 TCHF vereinbart.
8.14 Sonstige Rückstellungen
Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:
| in TEuro | 01.10.2013 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | 31.03.2014 |
|---|---|---|---|---|---|
| Personal | 9.565 | -6063 | -125 | 3.864 | 7.241 |
| Ausstehende Rechnungen | 65 | -10 | 0 | 64 | 119 |
| Abschluss- und Prüfungskosten | 84 | -4 | 0 | 37 | 117 |
| Übrige | 613 | -569 | 0 | 1.706 | 1.750 |
| Gesamt | 10.327 | -6.646 | -125 | 5.671 | 9.227 |
Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten, soweit die Höhe oder die Fälligkeit noch ungewiss ist. Die erwarteten Fälligkeiten bewegen sich im kurzfristigen Rahmen.
Die Rückstellung für Personalverpflichtungen betrifft Tantiemen, ausstehende Urlaubsansprüche und noch abzuführende Beiträge an die Berufsgenossenschaft.
Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beruht auf Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Leistungen, deren Höhe am Abschlussstichtag noch nicht endgültig feststand.
Die Rückstellung für Abschlusskosten betrifft Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses.
8.15 Sonstige Verbindlichkeiten
Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 1.972 (Vorjahr: 4.038) TEuro und entwickelten sich wie folgt:
| 31.03.2014 | 30.09.2013 | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | bis 3 Monate | 3–12 Monate | bis 3 Monate | 3–12 Monate | |
| Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern | 368 | 0 | 2.048 | 0 | |
| Abzuführende Lohn- und Kirchensteuer | 640 | 0 | 453 | 0 | |
| Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuer und sonstigen Steuern | 879 | 0 | 1.094 | 0 | |
| Abzuführende Sozialversicherungen | 83 | 0 | 26 | 0 | |
| übrige Verbindlichkeiten | 2 | 0 | 417 | 0 | |
| Summe sonstige Verbindlichkeiten | 1.972 | 0 | 4.038 | 0 |
9 Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung
Die im Vorjahresvergleich verbesserte Nettoliquidität ist im Wesentlichen auf eine enorme Steigerung des operativen Ergebnisses zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der Dividendenausschüttung gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 28. März 2014. Die Mittelabflüsse für Investitionen in das langfristig gebundene Vermögen beliefen sich auf -10 (Vorjahr: -45) TEuro.
In der Kapitalflussrechnung nach IAS 7 werden Zahlungsströme eines Geschäftsjahres erfasst, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Unternehmens darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Dabei verwendet die Gesellschaft die indirekte Methode. 9.2 Zu- / Abfluss aus investiver Tätigkeit Der Cashflow aus investiver Tätigkeit erhöhte sich im Geschäftsjahr von -45 TEuro um 35 TEuro auf -10 TEuro. Dies resultiert aus dem normalen Investitionsniveau. 9.3 Zu- / Abfluss aus Finanzierungstätigkeit
9.1 Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit
Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelbestand umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen kurzfristigen Zahlungsmittel unter Abzug von laufenden Bankverbindlichkeiten. Dieser Zahlungsmittelbestand beträgt am Ende der Periode 3.028 (Vorjahr: -2.853) TEuro. Die Veränderung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -7.289 TEuro gegenüber dem Vorjahr um 960 TEuro resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der vorgenommenen Dividendenzahlung in Höhe von 7.166 (Vorjahr: 3.601) TEuro und der Tilgung von Verbindlichkeiten in Höhe von 0 (Vorjahr: 1.556) TEuro.
Die Veränderungen der kurzfristigen Vermögensgegenstände in Höhe von 1.018 TEuro wurde durch die Verringerung der übrigen Schulden von 2.922 TEuro teilweise kompensiert.
Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit konnte um 7.234 TEuro gegenüber dem Vorjahr auf 13.180 TEuro verbessert werden. Dies ist insbesondere aufgrund der Steigerung des Periodenergebnisses vor Steuern und Zinsen zurückzuführen, das sich im Geschäftshalbjahr von 5.517 TEuro auf 8.641 TEuro erhöht hat. 10.2 Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr zusammen aus → Herrn Michael Tsifidaris (Vorsitz), Managementberater, Hamburg
10 Organe der Gesellschaft
10.1 Vorstand
Zu Mitgliedern des Vorstands waren im Berichtsjahr bestellt:
→ Herr Dietmar Müller, Managementberater, Grünwald.
- → Herrn Hans-Werner Hartmann, Rechtsanwalt, Grassau-Mietenkam
- → Herrn Uwe Grünewald, Managementberater, Leichlingen.
Unterföhring, den 27. Mai 2014
Der Vorstand Dietmar Müller
8.17.2 Finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entwickelten sich wie folgt:
| 31.03.2014 | 30.09.2013 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | bis 1 Jahr |
1–5 Jahre |
Über 5 Jahre |
Gesamt | bis 1 Jahr |
1–5 Jahre |
Über 5 Jahre |
Gesamt |
| Kfz-Leasing | 768 | 462 | 0 | 1.230 | 753 | 594 | 0 | 1.347 |
| BGA-Leasing | 482 | 522 | 0 | 1.004 | 456 | 515 | 0 | 971 |
| Miete | 221 | 405 | 0 | 626 | 221 | 486 | 26 | 733 |
| Gesamt | 1.471 | 1.389 | 0 | 2.860 | 1.430 | 1.595 | 26 | 3.051 |
Bei den in der obigen Darstellung erfassten Leasingzahlungen handelt es sich um künftige Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverträgen.
Zahlungen aus Miet- und Leasingverhältnissen, die in der Berichtsperiode als Aufwand erfasst wurden, belaufen sich auf 656 (Vorjahr: 589) TEuro.
8.18 Bestandsgefährdende Risiken
Der Abschluss der KPS für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2013/2014 wurde unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") aufgestellt. In diesem Zusammenhang geht das Management von einer positiven Fortbestehensprognose aus, so dass die Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im laufenden und den folgenden Geschäftsjahren ihre geschäftlichen Aktivitäten unter Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen fortführen kann. Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar.
KPS AG, Unterföhring
Entwicklung des Anlagevermögens KPS-Konzern (Bruttodarstellung)
| Positi on |
Anschaffungs - oder Herstellungsk osten |
Kumulie rte Abschreibungen |
Buchwe | rt | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in TEuro | 01.10.2013 | Zugänge | Abgänge | 31.03.2014 | 01.10.2013 | Zugänge | Abgänge Umgliederung | 31.03.2014 | 31.03.2014 | 30.09.2013 | |||
| I.) Immaterielle Vermögensgegenstände | |||||||||||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten |
|||||||||||||
| a.) soweit erworbene | 3.270 | 0 | 0 | 3.270 | 1.219 | 302 | 0 | 0 | 1.521 | 1.749 | 2.051 | ||
| b.) soweit selbsterstellt | 883 | 0 | 0 | 883 | 452 | 46 | 0 | 0 | 498 | 385 | 431 | ||
| 2. Firmenwert | 24.310 | 0 | 0 | 24.310 | 15.016 | 0 | 0 | 0 | 15.016 | 9.294 | 9.294 | ||
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 28.463 | 0 | 0 | 28.463 | 16.687 | 348 | 0 | 0 | 17.035 | 11.428 | 11.776 | ||
| II.) Sachanlagen | |||||||||||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 499 | 8 | 0 | 507 | 215 | 29 | 0 | 0 | 244 | 263 | 284 | ||
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 73 | 2 | 0 | 75 | 73 | 2 | 0 | 0 | 75 | 0 | 0 | ||
| Sachanlagen | 572 | 10 | 0 | 582 | 288 | 31 | 0 | 0 | 319 | 263 | 284 | ||
| III.) Finanzanlagen | |||||||||||||
| sonstige Ausleihungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Anlagevermögen gesamt | 29.035 | 10 | 0 | 29.045 | 16.975 | 379 | 0 | 0 | 17.354 | 11.691 | 12.060 |
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