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KPS AG

Interim / Quarterly Report May 29, 2013

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Interim / Quarterly Report

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KPS-Konzern Halbjahresbericht 2012/2013

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Herausgeber: KPS AG, Unterföhring

Umsetzung und Layout: bw media, München

KPS-Konzern verkürzter Lagebericht

für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013

1 Wirtschaftsbericht des KPS-Konzerns

Im Lagebericht wird die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des KPS-Konzerns (im folgenden KPS genannt) dargestellt. Der Berichtszeitraum umfasst die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2012/2013 beginnend vom 01. Oktober 2012 bis 31. März 2013.

1.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung und Rahmenbedingungen

1.1.1 Deutsche Wirtschaft trotzt der europäischen Rezession – nachlassendes Wachstumstempo

Die deutsche Wirtschaft trotzt der europäischen Rezession, wenn auch mit nachlassendem Wachstumstempo. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) war im dritten Quartal 2012 – preis-, saison- und kalenderbereinigt – um 0,2 % höher als im Vorquartal (Quelle: Statistisches Bundesamt). In der ersten Jahreshälfte 2012 war das BIP mit +0,5 % im ersten und +0,3 % im zweiten Quartal noch etwas stärker gestiegen.

Positive Impulse kamen im Vorquartalsvergleich (preis-, saisonund kalenderbereinigt) aus dem Ausland: Im dritten Quartal 2012 wurden 1,4 % mehr Waren und Dienstleistungen exportiert als im zweiten Quartal. Im selben Zeitraum stiegen die Importe mit +1,0 % etwas weniger stark. Dadurch stützte der Außenbeitrag – also die Differenz aus Exporten und Importen – das Bruttoinlandsprodukt mit einem rechnerischen Wachstumsbeitrag von 0,3 %-Punkten.

Aus dem Inland kamen unterschiedliche Signale: Sowohl die privaten Haushalte (+0,3 %) als auch der Staat (+0,4 %) konsumierten mehr als im Vorquartal. Außerdem wurde mehr in Bauten investiert (+1,5 %). Dagegen sind Investitionen in Ausrüstungen – darunter fallen hauptsächlich Maschinen und Geräte sowie Fahrzeuge – seit mittlerweile einem Jahr rückläufig, im dritten Quartal gingen sie um 2,0 % zurück. Daneben fand ein Vorratsabbau statt, der das Wirtschaftswachstum ebenfalls dämpfte (-0,3 %-Punkte).

1.1.2 Konjunkturstatistik im Dienstleistungsbereich

Der Umsatz in ausgewählten Dienstleistungsbereichen stieg laut Statistischem Bundesamt im zweiten Quartal 2012 im Vergleich zum zweiten Quartal 2011 nominal um 2,4 %. Nach ersten Berechnungen nahm dabei der Umsatz im Wirtschaftsbereich Verkehr und Logistik um 1,3 % zu. Im Bereich Information und Kommunikation wuchs er um 1,6 % und bei den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen um 3,3 %. Am stärksten war die Zunahme bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen mit +5,3 %.

Gegenüber dem Vorquartal nahm der Umsatz in den betrachteten Wirtschaftsabschnitten im zweiten Quartal 2012 arbeitstäglich und saisonal bereinigt insgesamt um 0,6 % ab. Die Umsätze im Bereich Verkehr und Logistik verringerten sich dabei mit -1,3 % am stärksten. Lediglich die Umsätze bei den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen nahmen arbeitstäglich und saisonal bereinigt zu, und zwar um 1,4 %.

Die Zahl der Beschäftigten in ausgewählten Dienstleistungsbereichen stieg im zweiten Quartal 2012 gegenüber dem zweiten Quartal 2011 um 2,1 %. Dabei nahm die Beschäftigung in allen vier betrachteten Wirtschaftsbereichen zu, wobei die freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen mit +3,0 % den höchsten Zuwachs aufwiesen.

Im Vergleich zum Vorquartal stieg die Zahl der Beschäftigten in den ausgewählten Dienstleistungsbereichen saisonbereinigt um 0,1 %. Alle betrachteten Wirtschaftsbereiche mit Ausnahme der sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen (-0,7 %) verzeichneten dabei einen Beschäftigungszuwachs.

1.2 Wesentliche Geschäftsfelder

Der KPS-Konzern ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Häusern in Deutschland. Die Schwerpunkte liegen in der Strategie- und Prozessberatung sowie der Optimierung von Geschäftsprozessen mit dem Branchenfokus Handel, Konsumgüterindustrie, Automotive sowie Financial Services und Communication Solutions.

Mit der von KPS entwickelten KPS Rapid-Transformation® Methode steuert KPS die Optimierung globaler Geschäftsmodelle und -prozesse entlang der kompletten Supply Chain. Im Rahmen der Projektaktivitäten werden für Finance und Controlling dynamische Steuerungssysteme implementiert. Die IT wird zum wesentlichen Erfolgsfaktor für die Unternehmenssteuerung ausgebaut.

1.3 Dienstleistungs- und Absatzbereich

KPS zählt zu den führenden Managementberatungen für Business Transformation und Prozessoptimierung. Mit einem Umsatzvolumen von rund 62 Mio. Euro nimmt KPS in Deutschland und einigen europäischen Ländern eine herausragende Marktposition ein. Mit unserer völlig neuen Dimension der Projektumsetzung konnten wir in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/2013 unsere Expansion in die europäischen Zielmärkte weiter erfolgreich vorantreiben.

KPS steht für innovative Methodik und hohe Umsetzungskompetenz. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode profitieren unsere Kunden von einer bisher nicht gekannten Effizienz und Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung laufen so weit wie möglich simultan ab. Dabei werden Projektlaufzeiten und Projektkosten deutlich reduziert.

Das Erreichen beziehungsweise der Ausbau einer führenden Marktposition in unseren Fokusbranchen, dem Handel und der Konsumgüterindustrie, ist ein fundamentales Unternehmensziel der KPS. Im Berichtszeitraum ist es gelungen, die Marktführerschaft weiter zu festigen und auszubauen.

Veränderungen erfolgreich gestalten bei gleichzeitiger Sicherstellung des optimalen Preis-Leistungsverhältnisses definiert unsere hohe Beratungsqualität, von der unsere Kunden in großem Maße profitieren. KPS verfügt über erstklassige Kundenreferenzen im Bereich Handel und Konsumgüterindustrie, der Prozess- und Fertigungsindustrie, dem Bereich Automotive und Aerospace sowie Financial Services und Communication Solutions.

Auf weiterhin stabilem und hohem Niveau konnten sich die Geschäftsfelder KPS Solution für Dienstleistungen und KPS Services für Industrielösungen im Berichtszeitraum positionieren.

1.3.1 Beratungs- und Serviceportfolio

Bei der Umsetzung unserer Projektphilosophie steht der höchst mögliche Kundennutzen im Vordergrund. "Beratung mit Herz und Verstand" ist unser Leitmotiv und beschreibt die Unternehmenskultur der KPS, die konsequent auf hohen Kundennutzen ausgerichtet ist.

Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode wurde eine neue Dimension der Projektumsetzung geschaffen. KPS stellt dem Kunden mit der KPS Rapid-Transformation® Methode das Steuerungsinstrument für ein voll umfängliches Programm-Management bereit. Das Vorgehensmodell ermöglicht unseren Kunden, massive Unternehmenstransformationen erfolgreich zu managen und umzusetzen.

Die Umsetzung neuer Geschäftsmodelle im Kontext innovativer IT-Technologien ist die aktuelle Herausforderung im Beratungsmarkt. KPS-Berater und -Spezialisten kennen den globalen und technologischen Kontext und unterstützen bei der Einführung revolutionärer Technologien.

Transformation, damit Ziele nicht immer nur Ziele bleiben, lautet das Credo. Unsere Transformationsberater und Spezialisten fokussieren auf die tatsächliche Umsetzung von Empfehlungen und unterscheiden sich damit signifikant von klassischen Strategie- und Prozessberatern.

Darüber hinaus bieten wir unseren Kunden ein umfangreiches Leistungs- und Servicepaket im Rahmen von Post-go-live sowie Support-Aktivitäten und unterstützen bei internationalen rollouts.

Abgerundet wird das Portfolio durch KPS-Spezialisten für die Themenbereiche:

  • → Enterprise Performance Management
  • → Integrierte Produktentwicklung
  • → Supply Chain Management
  • → Bereitstellung Cross Channel Applikationen
  • → Aufbau und Implementierung von e-Commerce-Anwendungen
  • → Managed Service Lösungen komplexer SAP-Anwendungen
  • → Aufbau und Betrieb globaler Server- und Storage-Infrastrukturen
  • → Entwicklung und Service von Beschaffungsplattformen
  • → Toolbasierte Analyse und Redokumentation komplexer SAP-Anwendungen.

1.3.2 Auftragsbestand

Unternehmen aus dem In- und Ausland schätzen die exzellente Qualität der KPS und setzen hohes Vertrauen in unsere Umsetzungskompetenz. Damit verfügt KPS über eine ausgezeichnete und solide Kundenbasis. Auftragsbestand wie Auftragseingang konnten im Berichtszeitraum kontinuierlich gefestigt werden und rangieren mit einer Reichweite von ca. 15 Monaten weit über dem Branchendurchschnitt. Vor allem im Branchensegment Handel und Konsumgüter vertrauen namhafte Unternehmen ihre Projektumsetzungen der KPS an.

KPS konnte in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/2013 seine Position als Marktführer in den definierten Zielbranchen nicht nur festigen, sondern darüber hinaus konsequent weiter ausbauen.

Die durchschnittlichen Auslastungsquoten der KPS-Berater stabilisierten sich im Berichtszeitraum auf sehr hohem Niveau. Damit konnte die bereits exzellente Auslastung des Geschäftsjahres 2011/2012 weiterhin gehalten werden. Im Branchenvergleich liegt KPS hier im absoluten Spitzenfeld.

1.4 Investitions- und Finanzierungsbereich

Es wurden keine Kapitalmaßnahmen oder Investitionen im nennenswerten Umfang getätigt.

Im Berichtszeitraum standen dem KPS-Konzern ausreichend liquide Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch zur Finanzierung des Wachstums zur Verfügung.

1.5 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage

1.5.1 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage im Überblick

Überblick über die Umsatz-, Ertrags- und Finanzlage des KPS-Konzerns zum 31. März:

2012/2013 2011/2012
Konzernumsatz 42,2 Mio. € 29,6 Mio. €
EBITDA 5,90 Mio. € 3,68 Mio. €
EBIT 5,52 Mio. € 3,55 Mio. €
Konzernergebnis 5,35 Mio. € 3,03 Mio. €
Ergebnis je Aktie 0,17 € 0,09 €
Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente
0,14 Mio. € 0,05 Mio. €
Finanzschulden 2,99 Mio. € 6,40 Mio. €

1.5.2 Geschäfts und Rahmenbedingungen

Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode hat KPS eine neue Dimension der Projektumsetzung geschaffen. Mit dieser Methodik will KPS führend in den definierten Zielmärkten vertreten sein. Durch diese exzellente Positionierung bietet sich die herausragende Chance für ein stabiles und dauerhaftes Wachstum der KPS.

1.5.3 Konzernstruktur

Die KPS AG ist die rechtliche Muttergesellschaft des KPS-Konzerns, die mit rechtlich selbstständigen Tochtergesellschaften in Deutschland und im europäischen Ausland tätig ist.

Der Vorstand der KPS AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.

1.5.4 Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des KPS-Konzerns

1.5.4.1 Ertragslage KPS-Konzern

Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern:

Konzern Gewinn- und Verlustrechnung KPS-Konzern IFRS (Kurzfassung)

in TEuro 2012/2013 2011/2012
Umsatzerlöse 42.245 29.564
Sonstige betriebliche Erträge 156 117
Materialaufwand -20.191 -13.198
Personalaufwand -12.588 -9.116
Sonstige betriebliche Aufwendungen -3.722 -3.683
Abschreibungen -383 -137
Operatives Ergebnis (EBIT) 5.517 3.547
Finanzergebnis 225 -190
Ergebnis vor Ertragsteuern* 5.742 3.357
Ertragsteuern -394 -329
Ergebnis nach Ertragsteuern 5.348 3.028
davon auf andere Gesellschafter entfallend -117
davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend (Konzernergebnis) 5.465 3.028

* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

Umsatzerlöse

Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013 konnte die KPS den Nettoumsatz um 42,6 % auf über 42,2 Mio. (Vorjahr: 29,6 Mio.) Euro steigern und lag damit am oberen Ende der Umsatzprognose. Zurückzuführen ist das Umsatzwachstum im Wesentlichen auf die Gewinnung von Großprojekten bei namhaften Kunden aus dem Handel und der Konsumgüterindustrie.

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Berichtszeitraum Erträge aus betriebsbedingten Nebenleistungen, wie beispielsweise Weiterberechnungen und Erträge von Rückstellungsauflösungen. Insgesamt sind die sonstigen betrieblichen Erträge im Berichtszeitraum auf 0,16 Mio. Euro von 0,12 Mio. Euro (+33,3 %) gestiegen.

Materialaufwand

Im Berichtszeitraum veränderte sich der Kostenverlauf, dem Geschäftsverlauf und dem gestiegenen Umsatz angepasst, entsprechend. Der Materialaufwand, der im Wesentlichen die Kosten für freiberufliche Berater beinhaltet, stieg aufgrund des Umsatzanstieges ebenfalls um +53 % von 13,2 Mio. Euro auf 20,2 Mio. Euro.

Der Anstieg der bezogenen Fremdleistungen im Berichtszeitraum um 6.993 TEuro auf 20.191 (Vorjahr: 13.198) TEuro ist auf den hohen Bedarf an qualifizierten Beratern zurück zu führen, die aufgrund der Bedarfssituation kurzfristig benötigt wurden.

Personalaufwand

Der Personalaufwand belief sich auf 12.588 (Vorjahr: 9.116) TEuro und ist gegenüber dem Vergleichszeitraum im Vorjahr um 3.472 TEuro (+ 38,1 %) gestiegen. Auch hier ist insbesondere der Umsatzanstieg und der damit einhergehende Anstieg der Mitarbeiteranzahl als Grund zu sehen. Im Berichtszeitraum wurden vermehrt Einstellungen von Beratern vorgenommen. Zum Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013 waren im KPS-Konzern 152 (Vorjahr: 138) Mitarbeiter beschäftigt.

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 1 % auf 3.722 (Vorjahr: 3.683) TEuro.

Abschreibungen

Die Abschreibungen erhöhten sich gegen über dem Vorjahr um 246 TEuro von 137 TEuro auf 383 TEuro. Dies liegt insbesondere in dem Erwerb von Softwarepaketen im Rahmen eines durchgeführten Asset Deals begründet.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis des Konzerns hat sich mit 225 (Vorjahr: -190) TEuro erheblich verbessert. Im Zinsaufwand des Geschäftsjahres 2012/2013 sind Zinsen für strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 51 TEuro enthalten. Die finanziellen Erträge in Höhe von 358 TEuro resultieren aus Aktienverkäufen.

Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und Ertrag im Gesamtbetrag von 394 (Vorjahr: 329) TEuro beinhalten laufende Aufwendungen für Körperschaftsteuer, Solidaritätszuschlag und Gewerbesteuer.

1.5.4.2 Ermittlung des EBIT(DA) vor Sondereinflüssen

Das EBIT konnte von 3.547 TEuro im Vorjahr um 1.970 TEuro auf 5.517 TEuro im Geschäftsjahr 2012/2013 gesteigert werden. Die EBIT-Marge verbesserte sich auf 13,1 % (Vorjahr: 12,0 %).

Das EBITDA verbesserte sich von 3.684 TEuro im Vorjahr um 2.216 TEuro auf 5.900 TEuro in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/2013. Bezogen auf den Umsatz beträgt die EBITDA-Marge 14,0 % (Vorjahr: 12,5 %).

Der Konzernperiodenüberschuss konnte von 3.028 TEuro im Vorjahr um 2.320 TEuro auf 5.348 TEuro verbessert werden.

1.5.4.3 Bereinigtes Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie gemäß IFRS wird sowohl durch Effekte aus der Kaufpreisaufteilung für Akquisitionen als auch durch weitere Sondersachverhalte beeinflusst. Um die Vergleichbarkeit unserer Performance im Zeitablauf zu erhöhen, ermitteln wir ein "Bereinigtes Konzernergebnis", das um sämtliche Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte, außerplanmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen und Sondereinflüsse auf das EBITDA sowie der darauf bezogenen Steuereffekte bereinigt ist.

Das verwässerte wie auch das unverwässerte Ergebnis je Aktie beläuft sich auf 0,17 (Vorjahr: 0,09 ) Euro.

1.5.4.4 Wertorientierte Konzernsteuerung

Im KPS-Konzern besteht ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Beteiligungsgesellschaften. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis zu den einzelnen Profitcentern-Ebenen. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem EBIT bestimmte segment- und profitcenterbezogene Kennzahlen verwendet.

1.5.4.5 Finanzlage und Investitionen KPS-Konzern

Im laufenden Geschäftsjahr wurde weiterhin hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Mit den im laufenden Geschäftsjahr erwirtschafteten Ergebnissen ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für die Finanzierung des weiteren Wachstums der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.

Die KPS-Gruppe verfügt zum 31. März 2013 über Zahlungsmittel in Höhe von 139 (Vorjahr: 49) TEuro. Dem stehen 2.992 (Vorjahr: 6.402) TEuro Bankverbindlichkeiten gegenüber. Die Nettoliquidität wurde zum Bilanzstichtag mit -2.853 (Vorjahr: -6.353) TEuro ausgewiesen.

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit beträgt im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 5.946 TEuro gegenüber 1.970 TEuro im Vorjahr. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit belief sich auf -45 (Vorjahr: -3.131) TEuro und betrifft die getätigten Investitionen in das Anlagevermögen . Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit betrug im Berichtszeitraum -6.329 (Vorjahr: -3.944) TEuro.

1.5.4.6 Vermögenslage und Kapitalstruktur KPS-Konzern

Bilanz KPS-Konzern (Kurzfassung)

in TEuro 31.3.2013 30.9.2012
Langfristige Vermögenswerte 17.514 17.852
Kurzfristige Vermögenswerte 18.581 15.594
Gesamtvermögen 36.095 33.446
Eigenkapital 13.658 11.502
Langfristige Schulden 38 38
Kurzfristige Schulden 22.399 21.906
Summe Schulden 22.437 21.944

Zum 31. März 2013 beläuft sich die Bilanzsumme auf 36.095 (Vorjahr: 33.446) TEuro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 2.649 TEuro beziehungsweise 7,9 % erhöht.

Entwicklung Vermögenswerte

Die im mittel- bis langfristig gebundenen Vermögen ausgewiesenen Werte belaufen sich zum Stichtag auf 17.514 (Vorjahr: 17.852) TEuro. Hierin enthalten sind im Wesentlichen die Geschäfts- bzw. Firmenwerte aus früheren Erwerben der KPS AG in Höhe von 9.294 TEuro, sonstige immaterielle Vermögenswerte in Höhe von 2.835 (Vorjahr: 3.183) TEuro, Sachanlagen in Höhe von 272 (Vorjahr: 262) TEuro sowie aktive latente Steuern in Höhe von 5.113 (Vorjahr: 5.113) TEuro.

Die bei den kurzfristigen Vermögenswerten ausgewiesenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 18.581 TEuro erhöhten sich gegen über dem Vorjahreswert in Höhe von 15.594 TEuro um 19,2 %.

Das Investitionsvolumen belief sich im Berichtszeitraum auf 46 (Vorjahr: 3.096) TEuro und lag damit wieder auf normalem Niveau. Die Steigerung im Vorjahr wird begründet durch den Erwerb von Softwarepaketen im Rahmen eines durchgeführten Asset Deals.

Entwicklung Eigenkapital

Das den Aktionären der KPS AG zuzurechnende Eigenkapital hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.273 TEuro erhöht und weist zum 31. März 2013 einen Wert in Höhe von 13.892 (Vorjahr: 11.619) TEuro aus. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich im Berichtszeitraum auf 38,50 % (Vorjahr: 34,7 %). Zur detaillierten Erläuterung wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

Entwicklung Schulden

Die langfristigen Schulden betreffen lediglich passive latente Steuerverbindlichkeiten in Höhe von 38 (Vorjahr: 38) TEuro. Weitere langfristige Schulden bestanden am Bilanzstichtag nicht.

Bei den kurzfristigen Schulden ergab sich gegenüber dem Vorjahresstichtag eine Erhöhung um 493 TEuro auf 22.399 (Vorjahr: 21.906) TEuro. Eine Verbesserung ist im Wesentlichen auf den Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten um 2.481TEuro auf 856 (Vorjahr: 3.337) TEuro zurückzuführen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erhöhten sich zum Bilanzstichtag um 406 TEuro auf 2. 992 (Vorjahr: 2.586) TEuro und die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen um 201 TEuro auf 9.558 (Vorjahr: 9.357) TEuro

2 Chancen- und Risikobericht

2.1 Gesamtwirtschaftliche Chancen und Risiken

Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung auf das Investitionsverhalten haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu bekommen.

2.2 Branchenspezifische Entwicklung

KPS ist ein auf Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungshaus und rangiert in Deutschland unter den Top 25 der Managementberatungsunternehmen. Im Segment der mittelständischen Beratungshäuser ist KPS unter den Top 10 in Deutschland positioniert. (Quelle: Lünendonk)

KPS verfügt über eine exzellente Kundenbasis. Namhafte Unternehmen aus dem In- und Ausland vertrauen ihre wichtigsten Projektinitiativen der KPS an. Das umfangreiche Produktportfolio der KPS liefert die Basis für ein hohes Cross-Selling-Potential. Aufgrund der sehr hohen Kundenzufriedenheit bei laufenden wie der Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte tragen Post-go-live und Support-Aktivitäten vermehrt zur Umsatzgenerierung bei.

Unter Zugrundelegung des aktuell vorhandenen Auftragsbestands mit überdurchschnittlich hoher Reichweite erwarten wir aufgrund der aktuellen Konjunkturlage kurzfristig keine negativen Auswirkungen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass sich ein anhaltend negativer Konjunkturverlauf mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte.

2.3 Dienstleistungs- und Absatzbereich

Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode hat KPS eine neue Dimension der Projektumsetzung entwickelt. Dabei wird die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung mit der Implementierungsberatung kombiniert. KPS minimiert damit das Einführungsrisiko deutlich und garantiert nachweislich einen schnellen ROI.

Wir beobachten im Markt Tendenzen, dass Mitbewerber versuchen, unser erfolgreiches Modell nachzuahmen. Wir können nicht ausschließen, dass mittlere oder große Beratungsunternehmen versuchen, eine starke Wettbewerbsposition gegenüber der KPS einzunehmen.

2.4 Chancen und Risiken aus Skaleneffekten

Bei der aktuellen Unternehmensgröße und einem prognostiziertem Jahresumsatz größer 70 Mio. Euro sowie einer stabilen Beratungsmannschaft von mehr als 350 Beratern hat sich das Interesse der KPS für große Konzernunternehmen noch weiter verbessert. Damit steigert KPS seine Attraktivität, als Generalunternehmen bei Großkunden eingesetzt zu werden.

2.5 Sonstige operative Chancen und Risiken

Es besteht das Risiko, dass bestehende Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Aufgrund des hohen Anteils des Dienstleistungsumsatzes am Gesamtumsatz der KPS könnte der Rückgang der Auslastungsquote wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns haben. KPS erbringt seine Dienstleistungen zu einem signifikanten Anteil bei Großkunden. Der Wegfall der Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden könnte bedeutende Auswirkungen auf die Umsatzund Ergebnisentwicklung haben.

Die KPS verfügt in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über sehr enge Partnerschaften mit den Firmen IBM und SAP. Gute Beziehungen zu diesen Partnern sind für eine profitable Entwicklung der einzelnen Konzerngesellschaften von substanzieller Bedeutung. Eine Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der Partner könnte sich auf die Umsatz- und Ertragslage negativ auswirken.

Technische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der KPS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche daraus folgende fristlose Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen.

Die KPS übernimmt Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme und erbrachte Leistungen. Herstellergarantien werden weitergereicht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Da der Anteil der Umsätze aus dem Verkauf von Hard- und Software sowie aus Wartungsverträgen an den Gesamtumsätzen der KPS jedoch lediglich bei 2 % liegt, sind die daraus resultierenden Risikopotenziale als gering einzustufen. Soweit die KPS Dienstleistungen erbringt und daraus Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert sich das Unternehmen über Haftpflichtpolicen in angemessenem Umfang ab.

2.6 Investitions- und Finanzierungsbereich

Währungsrisiken bestehen wegen der Konzentration auf den Euroraum nur begrenzt.

Gleiches gilt für Liquiditäts- und Zinsrisiken aufgrund der soliden Kapital- und Finanzierungsstruktur.

Ein Kreditrisiko/Ausfallrisiko besteht für KPS dahingehend, dass Kunden oder sonstige Schuldner ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Bonität einzelner Kunden oder Geschäftspartner mit größeren Umsatzvolumen wird regelmäßig überprüft.

2.7 Steuerlicher Bereich

Es bestehen steuerliche Risiken in Höhe der für Gewerbesteuernachzahlungen einer Tochtergesellschaft rückgestellten Beträge.

2.8 Sonstige wesentliche Ereignisse

In der abgelaufenen Berichtsperiode fanden keine wesentlichen Ereignisse statt, die sich negativ auf die Geschäftsentwicklung auswirken.

2.9 Bestandsgefährdende Risiken

Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine erkennbar.

3 Nachtragsbericht

3.1 Berichtspflichtige Ereignisse

Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild der Lage vom Konzern beeinflussen.

3.2 Veränderungen Vermögens-, Finanz- und Ertragslage

Seit dem 31. März 2013 sind keine Vorgänge von besonderer Bedeutung eingetreten, von denen wir einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des KPS-Konzerns erwarten.

3.3 Einschätzung des Vorstands zur aktuellen Entwicklung

KPS ist erfolgreich in das Geschäftsjahr 2012/2013 gestartet. Die Wachstumsdynamik des abgelaufenen Geschäftsjahres konnte voll in das aktuelle Geschäftsjahr überführt werden. Vorstand und Management gehen davon aus, dass die ambitionierten Wachstumsziele bei Umsatz wie Ertrag realisiert bzw. übererfüllt werden können.

Bedingt durch die exzellente Entwicklung des Unternehmens konnten stabile Faktoren für ein nachhaltiges Wachstum der KPS geschaffen werden. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis im laufenden Geschäftsjahr plangemäß entwickeln werden. Zum Zeitpunkt der Drucklegung stimmten die Erwartungen beim Umsatz wie beim Ertrag mit den Vorgabewerten überein bzw. ist beim Umsatz wie beim Ertrag mit einer voraussichtlichen Steigerung von 10 % gegenüber den Erwartungen zu rechnen.

3.4 Entwicklung KPS-Konzern

Eine zentrale Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2012/2013 und darüber hinaus liegt darin, die Marktführerschaft für Transformationsberatung und Prozessoptimierung in unseren Fokusbranchen Handel und Konsumgüterindustrie weiter zu festigen und international auszubauen.

Darüber hinaus planen wir den Fokus für Transformationsberatung um weitere Branchen bzw. Kundensegmente zu erweitern. Dabei setzen wir in erster Linie auf unsere Fähigkeiten, die Marktund Geschäftsentwicklung aus eigener Kraft und auf organischem Wege umzusetzen. Besonderes Augenmerk legen wir auf die kontinuierliche Verfeinerung und Optimierung unserer innovativen KPS Rapid-Transformation® Methodik.

3.5 Wesentliche Geschäftsfelder

Kernsegment unserer Aktivitäten und Hauptumsatzträger bildet die Managementberatung. Unsere überdurchschnittlichen Wachstumsraten erzielen wir dabei im Segment Transformationsberatung und Prozessoptimierung. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode wird – gemäß dem Leitgedanken "Alles aus einer Hand" – die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung mit der Umsetzungskompetenz der Implementierungsberatung orchestriert. Komplexe Projektvorhaben werden im vorgegeben Zeit- und Budgetrahmen optimal realisiert.

Wir gehen davon aus, dass unser Service- und Softwaregeschäft im Geschäftsjahr 2012/2013 ebenfalls kontinuierlich weiter wachsen wird. Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments stehen die Prozess- und Implementierungsberatung bei SAP- und Non-SAP-Technologien sowie die Integration von heterogenen Systemlandschaften und Architekturen.

Weiterhin forcieren wollen wir unser Produktgeschäft bei Unternehmen, die komplexe SAP-Anwendungen betreiben. Der KPS System Scan analysiert mittels eines umfassenden Kennzahlensystems detailliert komplexe SAP-Systemlandschaften und liefert mittels einer umfassenden System- und Datenanalyse wertvolle Diagnoseinformationen und Optimierungspotenziale. Durch die damit gewonnene Systemtransparenz erhalten unsere Kunden wertvolle Einblicke in ihre komplexen Systemarchitekturen und -landschaften. Des Weiteren werden umfangreiche Geschäftsprozessmodelle zur Darstellung der individuellen Prozesslandschaft im Unternehmen visualisiert und dokumentiert.

3.6 Dienstleistungs- und Absatzbereich

KPS hat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/2013 die von Aufsichtsrat und Vorstand vorgegebenen Leitlinien und Unternehmensziele vollumfänglich umsetzen können. Umsatz und Ergebnisentwicklung verliefen plangemäß und nachhaltig. Durch die exzellente Unternehmensentwicklung wurden stabile Faktoren für ein dauerhaftes und wertorientiertes Wachstum der KPS geschaffen. Nach heutiger Kenntnislage geht der Vorstand davon aus, dass sich Umsatz und Ergebnis über den Prognosen für das Geschäftsjahr 2012/2013 mit einer Steigerung von 10 % entwickeln.

3.7 Investitions- und Finanzierungsbereich

Zur Steigerung des Umsatzes sind umfangreiche Investitionen im Bereich Personalaufbau und -entwicklung geplant. Bei den Kostenstrukturen rechnen wir mit keinen wesentlichen Veränderungen. Unsere Einschätzung für das Geschäftsjahr 2012/2013 resultiert unter anderem aus der positiven Entwicklung vergangener Berichtszeiträume und basiert vor allem auf der ausgezeichneten Positionierung der KPS in unseren Fokusbranchen. Mit dem Technologievorsprung unserer innovativen Projektmethodik sowie dem Entwicklungsvorsprung unserer Produkte verfügt KPS über ein Alleinstellungsmerkmal im Beratungsmarkt.

3.8 Umsatz, Ertrags- und Finanzlage

3.8.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung der KPS

Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im prognostizierten Rahmen bewegen und es nicht zu konjunkturellen Destabilisierungen kommt, geht der KPS-Konzern im Geschäftsjahr 2012/2013 von einer weiteren Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses von voraussichtlich 10 % über dem Prognosewert aus. Auch für die Jahre danach rechnen wir mit einem kontinuierlichen und stabilen Wachstum. Neben der Steigerung des Umsatzes wollen wir uns konsequent auf die Verbesserung der Ergebnismargen konzentrieren.

Aufsichtsrat und Vorstand der KPS AG wollen an der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens festhalten und die eingeschlagene strategische Ausrichtung im Beratungsmarkt konsequent weiter verfolgen.

Zentrales Thema dabei ist die Positionierung der KPS als Marktführer für Business Transformation und Prozessoptimierung sowohl in Deutschland als auch in Europa weiter auszubauen. Die Erweiterung unserer Methodenführerschaft auf neue Zielbranchen ist dabei ebenfalls im Fokus unserer Aktivitäten.

3.8.2 Positive Lageeinschätzung zur Entwicklung der KPS

Vorstand und Management der KPS AG beurteilen die Lage der KPS insgesamt sehr positiv. Für die Herausforderungen der Zukunft sind wir exzellent aufgestellt und verfügen über eine solide Finanz- und Ertragslage. Maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen werden auch in Zukunft unsere engagierten und hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere im Markt etablierte KPS Rapid-Transformation® Methode.

Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2012/2013 geht der Vorstand weiter von einem stabilen Wachstum aus, wobei der Schwerpunkt auf der nachhaltigen Verbesserung der Ergebnismargen liegt. Wir sind erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2012/2013 gestartet. Im ersten Quartal haben sich Umsatz und Auftragseingang sehr zufriedenstellend entwickelt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Steigerung des Umsatzes auf voraussichtlich 80 Mio. Euro und einen EBIT von 9,5 bis 10,5 Mio. Euro.

Unsere Prognose basiert auf heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die zukünftigen wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Sollte es bei den wirtschaftlichen Entwicklungen und Rahmenbedingungen zu größeren, aus heutiger Sicht nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen, besteht trotz allem ein latentes Risiko, dass die prognostizierten Umsatzund Ergebnisziele nicht erreicht werden können.

Unterföhring, 27. Mai 2013

Dietmar Müller Vorstand

KPS AG, Unterföhring Konzernbilanz zum 31. März 2013

A k t i v a

in TEuro Anhang 31.3.2013 30.9.2012
Vermögenswerte
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Sachanlagen 8.1 272 262
II. Geschäfts- und Firmenwerte 8.2 9.294 9.294
III. Sonstige immaterielle Vermögenswerte 8.2 2.835 3.183
IV. Latente Steueransprüche 8.3 5.113 5.113
17.514 17.852
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 8.4 17.169 15.104
II. Sonstige Forderungen und finanzielle Vermögenswerte 8.5 652 309
III. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 8.6 621 20
IV. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 8.7 139 161
18.581 15.594
Summe Vermögenswerte 36.095 33.446

16

P a s s i v a

in TEuro Anhang 31.3.2013 30.9.2012
A. Eigenkapital
Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 32.735 32.368
II. Kapitalrücklage -18.913 -18.913
III. Gewinnrücklagen 55 55
IV. Bilanzgewinn/-verlust 15 -1.891
Summe Aktionären der KPS AG zurechenbarer Anteil am Eigenkapital 13.892 11.619
V. Anteile anderer Gesellschafter -234 -117
Summe Eigenkapital 8.8 13.658 11.502
Schulden
B. Langfristige Schulden
Latente Steuerverbindlichkeiten 8.9 38 38
38 38
C. Kurzfristige Schulden
I. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.10 9.558 9.357
II. Finanzschulden 8.11 2.992 2.586
III. Erhaltene Anzahlungen 8.12 261 216
IV. Steuerrückstellungen 8.13 3.327 2.806
V. Sonstige Rückstellungen 8.14 5.405 3.604
VI. Sonstige Verbindlichkeiten 8.15 856 3.337
22.399 21.906
Summe Schulden 22.437 21.944
Summe Eigenkapital und Schulden 36.095 33.446

KPS Konzernabschluss nach IFRS Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2012 bis 31. März 2013

in TEuro Anhang 2012/2013 2011/2012
1 Umsatzerlöse 7.1 42.245 29.564
2 Sonstige betriebliche Erträge 7.2 156 117
3 Materialaufwand 7.3 -20.191 -13.198
4 Personalaufwand 7.4 -12.588 -9.116
5 Sonstige betriebliche Aufwendungen 7.5 -3.722 -3.683
6 Operatives Ergebnis vor Abschreibungen (EBITDA
)
5.900 3.684
7 Abschreibungen 7.6 -383 -137
8 Operatives Ergebnis (EBIT
)
5.517 3.547
9 Finanzielle Erträge 7.7 358 2
10 Finanzielle Aufwendungen 7.7 -133 -192
11 Finanzergebnis 225 -190
12 Ergebnis vor Ertragsteuern* 5.742 3.357
13 Ertragsteuern 7.8 -394 -329
14 Ergebnis nach Ertragsteuern 5.348 3.028
– davon auf andere Gesellschafter entfallend 7.9 -117 0
– davon auf die Aktionäre der KPS AG entfallend
(Konzernergebnis)
5.465 3.028

Anzahl der Aktien in Tausend

– unverwässert/verwässert durchschnittlich gewichtet 32.451 32.554
Ergebnis je Aktie in Euro
– unverwässert 7.10 0,17 € 0,09 €
– verwässert 7.10 0,17 € 0,09 €

* entspricht dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit

18

KPS AG, Unterföhring Konsolidierte Kapitalflussrechnung nach IFRS für die Zeit vom 1. Oktober 2012 bis 31. März 2013

in TEuro 31.3.2013 31.3.2012
A. Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis vor Steuern und Zinsen 5.517 3.555
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 383 137
Veränderung der kurzfristigen Vermögensgegenstände 2.399 172
Veränderung der kurzfristigen Rückstellungen 1.802 629
Veränderung der übrigen Schulden -4.146 -1.814
Verluste aus Anlagenabgängen 1 0
Gezahlte Steuern -235 -570
Gezahlte Zinsen -133 -141
Erhaltene Zinsen 358 2
Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit 5.946 1.970
B. Investitionstätigkeit
Investitionen in das Anlagevermögen -46 -3.131
Einzahlungen aus Anlageverkäufen 1 0
Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit -45 -3.131
C. Finanzierungstätigkeit
Rückzahlung Ausleihungen/Asset Deal -820 -800
Aufnahme von Darlehen -300 -200
Erwerb eigener Anteile -52 -24
Dividendenausschüttungen -3.601 -2.920
Abwicklung Insolvenz ESCADA AG -1.556 0
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -6.329 -3.944
D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -428 -5.105
E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode -2.425 -1.248
F. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode -2.853 -6.353

20

Zusammensetzung Finanzmittelfonds

in TEuro Stand
31.03.2013
Stand
31.03.2012
Kassenbestand, Bankguthaben 139 49
Bankkontokorrentverbindlichkeiten -2.992 -6.402
Finanzmittelfonds -2.853 -6.353

KPS AG, Unterföhring Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31. März 2013

in TEuro Anhang Gezeichnetes
Kapital
eigene
Aktien
Summe
gezeichnetes
Kapital
Kapitalrücklage
30.9.2011 32.743 -280 32.463 -18.889
Erwerb eigene Anteile 0 -95 -95 -24
Eigenkapitaltransaktionen
mit Anteilseignern
Dividendenausschüttung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 0 0
Konzernergebnis 2012 0 0 0 0
30.9.2012 32.743 -375 32.368 -18.913
Erwerb eigene Anteile 0 -33 -33 -19
Eigenkapitaltransaktionen
mit Anteilseignern
Dividendenausschüttung 0 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 400 400 19
Konzernergebnis 31.3.2013 0 0 0 0
31.3.2013 32.743 -8 32.735 -18.913

22

Eigenkapital Anteile anderer
Gesellschafter am
Eigenkapital
Aktionären der KPS AG
zurechenbarer Anteil
am Eigenkapital
Bilanzverlust/
-gewinn
Gewinnrücklagen
6.371 0 6.371 -7.258 55
-119 0 -119 0 0
-2.920 0 -2.920 -2.920 0
20 20 0 0 0
8.150 -137 8.287 8.287 0
11.502 -117 11.619 -1.891 55
-52 0 -52 0 0
-3.602 0 -3.602 -3.602 0
462 0 462 43 0
5.348 -117 5.465 5.465 0
13.658 -234 13.892 15 55

KPS-Konzern – Anhang

für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013

1 Allgemeine Angaben

Der von der KPS AG aufgestellte Konzernabschluss zum 31. März 2013 ist nach den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB), London, den Interpretationen des IFRS Interpretations Committee sowie den zusätzlich nach § 315a HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie der Satzung der KPS AG erstellt worden.

Die KPS Aktiengesellschaft (KPS AG) ist ein in Deutschland ansässiges, international aufgestelltes Unternehmen mit Sitz in der Betastraße 10h, 85774 Unterföhring. Die Gesellschaft ist mit der Registernummer HRB 123013 beim Amtsgericht München eingetragen.

Die KPS AG wurde 1998 gegründet. Die Aktien der KPS AG wurden am 15. Juli 1999 zum geregelten Handel am Neuen Markt zugelassen. Im Jahr 2002 wechselte die Gesellschaft in das Börsensegment "Geregelter Markt" (General Standard).

Die nach § 161 des Aktiengesetzes vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex ist abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht worden.

Der Vorstand der KPS AG stellte den Konzernabschluss am 27. Mai 2013 auf. Der Aufsichtsrat billigte den Konzernabschluss in seiner Sitzung vom 29. Mai 2013 und hat ihn zur Veröffentlichung genehmigt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung und der Gesamtergebnisrechnung, der Bilanz, der Kapitalflussrechnung sowie in der Eigenkapitalveränderungsrechnung des KPS-Konzerns werden einzelne Posten zur Verbesserung der Klarheit zusammengefasst. Sie werden im Anhang erläutert.

Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden.

Die Bilanzgliederung erfolgt nach der Fristigkeit der Vermögenswerte und Schulden. Als kurzfristig werden Vermögenswerte und Schulden angesehen, wenn sie innerhalb eines Jahres oder aber innerhalb des normalen Geschäftszyklus des Unternehmens bzw. Konzerns – beginnend mit der Beschaffung der für den Leistungserstellungsprozess notwendigen Ressourcen bis zum Erhalt der Zahlungsmittel bzw. Zahlungsmitteläquivalente als Gegenleistung für die Veräußerung der in diesem Prozess erstellten Produkte oder Dienstleistungen – fällig sind oder veräußert werden sollen. Forderungen und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Vorräte werden grundsätzlich als kurzfristige Posten ausgewiesen. Latente Steueransprüche bzw. -verbindlichkeiten werden grundsätzlich als langfristig dargestellt.

Der Konzernabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, werden alle Beträge in Tausend Euro (TEuro) angegeben. Rundungen können in Einzelfällen dazu führen, dass sich Werte in diesem Bericht nicht exakt zur angegebenen Summe aufaddieren und dass sich Prozentangaben nicht exakt aus den dargestellten Werten ergeben. Neben den Werten für die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2012/2013 werden zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte angegeben. Diese sind in Klammern dargestellt.

Die Einzelabschlüsse der konsolidierten Unternehmen sind auf den Stichtag des Konzernabschlusses aufgestellt.

2 Vom deutschen Recht abweichende Bilanzierungs-, Bewertungsund Konsolidierungsmethoden

Der vorliegende Konzern-Abschluss nach IFRS berücksichtigt unter anderem folgende Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden, die vom deutschen Recht abweichen:

  • → Die Konsolidierung erfolgt im Rahmen einer "reverse acquisition" gemäß IFRS 3. Das wirtschaftliche Mutterunternehmen ist die KPS Business Transformation GmbH, die im Rahmen einer Sachkapitalübernahme im Geschäftsjahr 2007/2008 von der KPS AG erworben wurde.
  • → Anteilige Gewinnrealisierung gemäß Projektfortschritt von Kundenaufträgen nach der Percentage-of-Completion-Methode (IAS 11)
  • → Verzicht auf die Bildung sonstiger Rückstellungen, soweit die Wahrscheinlichkeit einer Inanspruchnahme unter 50 Prozent liegt

→ Aktivierung von Geschäfts- und Firmenwerten aus der Kapitalkonsolidierung und Durchführung einer jährlichen Werthaltigkeitsprüfung (Impairment-Test) gemäß IFRS 3 und IAS 36.

Es wird darauf hingewiesen, dass die Nennung dieser Abweichungen nicht abschließend alle Abweichungen von Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden der Regelungen nach IFRS von den Regelungen nach deutschem Recht umfasst.

3 Auswirkungen von neuen Rechnungslegungsstandards

3.1 Ab dem Geschäftsjahr 2012/2013 verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen

Die folgenden neuen und geänderten International Financial Reporting Standards und Interpretationen sind für Geschäftsjahre, die am oder nach dem 1. Oktober 2012 beginnen, anzuwenden:

Standard Thema Anwendungszeitpunkt Auswirkungen KPS Konzern
IFRS 1 Schwerwiegende Hochinflation und
Beseitigung fester Anwendungszeitpunkte
für erstmalige Anwender
Geschäftsjahre, die am oder
nach dem 1. Juli 2011 beginnen
keine
IFRS 7 Finanzinstrumente: Angaben beim
Abgang
Geschäftsjahre, die am oder
nach dem 1. Juli 2011 beginnen
keine

Die neu anzuwendenden Standards und Interpretationen haben keine Auswirkung auf den Konzernabschluss der KPS AG.

3.2 Veröffentlichte, aber noch nicht verpflichtend anzuwendende International Financial Reporting Standards und Interpretationen

Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom IASB verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2011/2012 nicht verpflichtend anzuwenden. Die KPS AG wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen.

Änderungen der IFRS zukünftig anzuwenden

Standard Thema Anwendungszeitpunkt Auswirkungen
KPS Konzern
IAS
1
Darstellung des Abschlusses - Darstellung ein
zelner Posten des sonstigen Ergebnisses
Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Juli 2012 beginnen
keine
IAS
12
Ertragsteuern: Latente Steuern Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2012 beginnen
keine
IAS
19
Leistungen an Arbeitnehmer Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IAS
27
Einzelabschlüsse Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IAS
28
Anteile an assoziierten Unternehmen und
Gemeinschaftsunternehmen
Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IFRS
1
Erstmalige Anwendung der IFRS: Bilanzierung
von Darlehen der öffentlichen Hand
Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IFRS
7
Finanzinstrumente: Angaben zu Saldierung
von Vermögenswerten und Schulden
Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
Anhangsangaben
IFRS
10, 11, 12
Änderungen der Übergangsvorschriften Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
Jährliche
Verbesserungen
2011
IFRS 1, "Erstmalige Anwendung von IFRS",
IAS 1, "Darstellung des Abschlusses", IAS 16,
"Sachanlagevermögen", IAS 32,
"Finanzinstrumente: Darstellung", IAS 34,
Zwischenberichtserstattung
Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
Einzelfallprüfung
IFRS
9
Finanzinstrumente: Klassifizierung
und Bewertung
Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2015 beginnen
Klassifizierung /
Bewertung
IFRS
10
Konzernabschlüsse Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IFRS
11
Gemeinschaftliche Vereinbarungen Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IFRS
12
Angaben zu Anteilen an Unternehmen Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IFRS
13
Bewertung zum beizulegenden Wert Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IFRIC
20
Kosten der Abraumbeseitigung während des
Abbaubetriebes im Tagebau
Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2013 beginnen
keine
IAS
32
Änderung an IAS 32 Finanzinstrumente:
Darstellung - Saldierung
Geschäftsjahre, die am oder nach
dem 1. Januar 2014 beginnen
Darstellung /
Saldierung

4 Grundlagen und Methoden sowie Unsicherheiten aufgrund von Schätzungen

Den Jahresabschlüssen der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen liegen einheitliche Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde. Der Konzernabschluss basiert auf dem Grundsatz historischer Anschaffungs- und Herstellungskosten mit Ausnahme der Positionen, die mit ihrem beizulegenden Zeitwert ausgewiesen werden, wie zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte und Derivate.

Im Konzernabschluss müssen durch das Management in einem bestimmten Umfang Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden, die einen erheblichen Einfluss auf die Darstellung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben können.

Hauptanwendungsbereiche für Annahmen, Schätzungen sowie die Ausübung von Ermessensspielräumen liegen in der Festlegung der Nutzungsdauer von langfristigen Vermögenswerten, der Ermittlung abgezinster Cashflows im Rahmen von Werthaltigkeitstests und Kaufpreisallokationen, der Bildung von Rückstellungen beispielsweise für Rechtsverfahren, Versorgungsleistungen für Arbeitnehmer und entsprechende Leistungen, Steuern, Umweltschutz, Preisnachlässe, Produkthaftungen sowie Garantien. In den weiteren Abschnitten dieses Kapitels werden jeweils schätz- und prämissensensitive Bilanzierungsgrundsätze und deren Auswirkungen zu den einzelnen Bereichen thematisiert. Schätzungen beruhen auf Erfahrungswerten und anderen Annahmen, die unter den gegebenen Umständen als angemessen erachtet werden. Sie werden laufend überprüft, können aber von den tatsächlichen Werten abweichen.

Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgrund von überarbeiteten und neuen Standards erfolgen rückwirkend, sofern für einen Standard keine abweichende Regelung vorgesehen ist. Die Gewinn- und Verlustrechnung des Vorjahres und die Eröffnungsbilanz dieser Vergleichsperiode werden so angepasst, als ob die neuen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden schon immer angewendet worden wären.

4.1 Konsolidierung

Grundlage für den Konzernabschluss sind die nach konzerneinheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsregeln zum 31. März 2013 aufgestellten Abschlüsse der Gesellschaften. Die Abschlüsse wurden im Rahmen der Konzernabschlussprüfung einer prüferischen Durchsicht unterzogen.

Der Konzernabschluss beinhaltet Tochtergesellschaften. Gemeinschafts- und assoziierte Unternehmen gab es weder im Geschäftsnoch im Vorjahr.

Tochterunternehmen sind diejenigen Gesellschaften, bei denen die KPS AG über eine Beherrschungsmöglichkeit verfügt. Diese beruht in der Regel auf einer mittel- oder unmittelbaren Stimmrechtsmehrheit der KPS AG. In der Regel manifestiert sich dies durch einen Anteilsbesitz von mehr als 50 %. Die Einbeziehung beginnt zu dem Zeitpunkt, ab dem die Möglichkeit der Beherrschung besteht. Sie endet, wenn die Möglichkeit der Beherrschung nicht mehr besteht.

Umsätze, Erträge und Aufwendungen sowie Gewinne und Verluste, die durch Transaktionen innerhalb des Konsolidierungskreises begründet sind, sowie die zwischen konsolidierten Gesellschaften bestehenden Forderungen und Verbindlichkeiten werden eliminiert. Konsolidierungspflichtige Zwischengewinne im Anlagevermögen oder in den Vorräten aus konzerninternen Lieferungen und Leistungen lagen nicht vor.

Im Rahmen der Kapitalkonsolidierung werden die Beteiligungsbuchwerte an den Tochterunternehmen mit dem anteiligen Eigenkapital dieser Tochterunternehmen verrechnet. Im Falle eines Unternehmenserwerbs wird nach der Erwerbsmethode das anteilige Eigenkapital des erworbenen Tochterunternehmens zum Erwerbszeitpunkt unter Berücksichtigung der beizulegenden Zeitwerte der identifizierbaren Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten, latenter Steuern und eventueller Geschäfts- und Firmenwerte zu diesem Zeitpunkt ermittelt. Die Anschaffungskosten von erworbenen ausländischen Gesellschaften werden zum Erwerbszeitpunkt mit dem jeweiligen Kurs in Euro umgerechnet.

Die Kapitalkonsolidierung erfolgte für Erwerbe nach dem 1. Oktober 2003 nach der Erwerbsmethode gemäß IFRS 3. Die Anschaffungskosten entsprechen dem beizulegenden Zeitwert der hingegebenen Vermögenswerte, der ausgegebenen Eigenkapitalinstrumente und der entstandenen bzw. übernommenen Schulden zum Transaktionszeitpunkt ("date of exchange") zuzüglich der dem Erwerb direkt zurechenbaren Kosten. Im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses identifizierbare Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten werden bei der Erstkonsolidierung mit ihren beizulegenden Zeitwerten im Erwerbszeitpunkt bewertet. Der Überschuss der Anschaffungskosten über den Anteil des Konzerns an dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Nettovermögen wird als Geschäfts- und Firmenwert angesetzt. Die Geschäfts- und Firmenwerte werden jährlich sowie bei Vorliegen von Anhaltspunkten für eine Wertminderung auf ihre Werthaltigkeit überprüft und gegebenenfalls außerplanmäßig abgeschrieben.

Werden Anteile von anderen Gesellschaftern erworben, wird dies als Eigenkapitaltransaktion dargestellt. Das heißt, die Differenz zwischen dem erworbenen anteiligen Eigenkapital von anderen Gesellschaftern und dem Kaufpreis wird direkt mit dem Eigenkapital verrechnet.

Die angewandten Konsolidierungsmethoden wurden im Vergleich zum Vorjahr nicht geändert.

4.2 Währungsumrechnung

Die in den Konzernabschluss einbezogenen Abschlüsse der konsolidierten Gesellschaften werden in deren funktionaler Währung aufgestellt. Die funktionale Währung ist die Währung, in der überwiegend Zahlungsmittel erwirtschaftet bzw. verwendet werden. Bei der ausländischen Gesellschaft im Konsolidierungskreis ist die funktionale Währung die Währung der Konzernmutter, da es sich bei der Gesellschaft um eine unselbständige ausländische Einheit handelt, die in den Geschäftsbetrieb des Konzerns integriert ist.

Die entstehenden Währungsumrechnungsdifferenzen werden erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung erfasst.

Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagkurs der in Fremdwährung geführten monetären Vermögenswerten und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.

Eigenkapitalbestandteile werden zu historischen Kursen zu den Zeitpunkten ihrer jeweiligen aus Konzernsicht erfolgten Zugänge umgerechnet.

Tochtergesellschaften, deren funktionale Währung in den vergangenen drei Jahren in Summe eine Inflationsrate von 100 % überschritten hat, und die deshalb die Vorschriften gemäß IAS 29 (Financial Reporting in Hyperinflationary Economies) zur Inflationsbilanzierung anwenden müssten, gab es weder im Berichtszeitraum noch im Vorjahr.

4.3 Umsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge

Als Umsatzerlöse werden alle Erträge im Zusammenhang mit Produktverkäufen, erbrachten Dienstleistungen und Lizenzeinnahmen erfasst. Andere operative Erträge werden als sonstige betriebliche Erträge erfasst. Umsatzerlöse werden ertragswirksam erfasst, wenn die maßgeblichen Risiken und Chancen aus dem Eigentum an den Gütern auf den Kunden übertragen wurden, dem Unternehmen weder ein weiter bestehendes Verfügungsrecht, wie es gewöhnlich mit dem Eigentum verbunden ist, noch eine wirksame Verfügungsmacht über die verkauften Waren und Erzeugnisse verbleibt, die Höhe der Erträge und angefallenen bzw. noch anfallenden Kosten verlässlich bestimmt werden kann und es hinreichend wahrscheinlich ist, dass dem Unternehmen der wirtschaftliche Nutzen aus dem Geschäft zufließen wird.

Umsatzerlöse werden nach Abzug von Umsatzsteuern und anderen Steuern sowie nach Abzug von Erlösminderungen zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen bzw. zu erhaltenden Gegenleistung ausgewiesen. So werden zum Zeitpunkt der Umsatzrealisierung auch geschätzte Beträge für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben umsatzmindernd erfasst und zurückgestellt.

Schätzungen bezüglich der Erlösminderungen basieren vor allem auf Erfahrungen aus der Vergangenheit, spezifischen Vertragsbedingungen und Erwartungen hinsichtlich der künftigen Umsatzentwicklung. Es ist nicht wahrscheinlich, dass andere als die angeführten Faktoren eine wesentliche Auswirkung auf Erlösminderungen des KPS-Konzerns haben. Anpassungen der in vorherigen Perioden gebildeten Rückstellungen für Rabatte, Skonti und Produktrückgaben waren für das Ergebnis vor Steuern der berichteten Geschäftsjahre von untergeordneter Bedeutung.

Die Rückstellungen für Rabatte beliefen sich in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2012/2013 auf 598 (Vorjahr: 27) TEuro.

Ein Teil der Erlöse im KPS-Konzern wird aufgrund von Lizenzverträgen erzielt, in denen Dritten Rechte an einigen Produkten und Technologien übertragen wurden. Erhaltene oder erwartete Zahlungen, die sich auf den Verkauf oder die Auslizenzierung von Technologien oder technologischem Wissen beziehen, werden, sobald die entsprechenden Vereinbarungen in Kraft treten, ergebniswirksam, wenn aufgrund der vertraglichen Regelungen sämtliche Rechte und Pflichten in Bezug auf die betreffenden Technologien aufgegeben werden. Bestehen dagegen weiterhin Rechte an der Technologie fort oder sind noch Pflichten aus dem Vertragsverhältnis zu erfüllen, werden die ggf. erhaltenen Zahlungen sachgerecht abgegrenzt.

Vertraglich vereinbarte Vorauszahlungen und andere ähnliche nicht rückzahlbare Zahlungen werden als erhaltene Anzahlungen passiviert und über den geschätzten Zeitraum der Erbringung der vertraglich vereinbarten Gegenleistung ergebniswirksam aufgelöst.

4.4 Forschungs- und Entwicklungskosten

Für die Zwecke der Rechnungslegung werden Forschungsaufwendungen als Kosten im Zusammenhang mit laufenden oder geplanten Untersuchungen definiert, die neue wissenschaftliche oder technische Erkenntnisse und Einsichten liefern sollen. Entwicklungsaufwendungen werden als Kosten im Zusammenhang mit der Anwendung von Forschungsergebnissen oder Fachkenntnissen in der Produktion, den Produktionsverfahren, den Leistungen oder Waren vor Beginn der kommerziellen Produktion oder Verwendung definiert.

Forschungskosten sind in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres beim KPS-Konzern nicht angefallen.

Entwicklungskosten sind nur im geringen Umfang für die Entwicklung von Softwareprodukten angefallen.

4.5 Geschäfts- und Firmenwerte

Ein Geschäfts- und Firmenwert wird im Rahmen eines Unternehmenszusammenschlusses als Vermögenswert im Erwerbszeitpunkt angesetzt. Er wird mit seinen Anschaffungskosten bewertet, die als Überschuss des Kaufpreises für das erworbene Unternehmen und dem erworbenen anteiligen Nettovermögen hergeleitet werden. Das Nettovermögen entspricht dem Saldo aus den beizulegenden Zeitwerten der erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte, der übernommenen Verbindlichkeiten und Eventualverbindlichkeiten.

Geschäfts- und Firmenwerte werden nicht planmäßig abgeschrieben, sondern jährlich auf Werthaltigkeit geprüft. Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert. Bei einem einmal abgeschriebenen Geschäfts- und Firmenwert erfolgt keine Zuschreibung in den Folgeperioden.

4.6 Sonstige immaterielle Vermögenswerte

Ein sonstiger immaterieller Vermögenswert ist ein identifizierbarer, nicht monetärer Vermögenswert ohne physische Substanz (z. B. ein Patent, eine Marke, ein Vermarktungsrecht), bei dem es sich nicht um einen Geschäfts- und Firmenwert handelt. Er wird aktiviert, wenn der künftig zu erwartende wirtschaftliche Nutzen aus dem Vermögenswert wahrscheinlich zufließen wird und die Anschaffungs- oder Herstellungskosten verlässlich ermittelt werden können.

Sonstige immaterielle Vermögenswerte werden mit den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Soweit sie eine bestimmbare Nutzungsdauer haben, werden sie dieser entsprechend über einen Zeitraum von bis zu 30 Jahren linear abgeschrieben, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein anderer Abschreibungsverlauf geboten ist. Die Festlegung der voraussichtlichen Nutzungsdauern und der Abschreibungsverläufe beruht auf Schätzungen des Zeitraums der Mittelzuflüsse aus den immateriellen Vermögenswerten und deren zeitlicher Verteilung innerhalb dieses Zeitraums. Bei Vorliegen eines Hinweises einer möglichen Wertminderung wird ein Impairmenttest durchgeführt.

Details zu den jährlichen Impairmenttests werden im Abschnitt zur Vorgehensweise und den Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen erläutert.

Soweit eine Wertminderung festgestellt wurde, wird diese durch eine außerplanmäßige Abschreibung berücksichtigt. Bei Fortfall der Gründe für die außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt.

4.7 Sachanlagen

Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, vermindert um planmäßige, nutzungsbedingte Abschreibungen sowie gegebenenfalls außerplanmäßige Wertminderungen.

Die Anschaffungskosten setzen sich aus dem Anschaffungspreis, den Anschaffungsnebenkosten und nachträglichen Anschaffungskosten abzüglich erhaltener Anschaffungspreisminderungen zusammen.

Kosten für laufende Unterhaltungs- und Wartungsaufwendungen werden grundsätzlich erfolgswirksam erfasst.

Planmäßige Abschreibungen auf Sachanlagen werden über die erwartete Nutzungsdauer nach der linearen Methode vorgenommen, sofern nicht durch den tatsächlichen Werteverzehr ein nutzungsbedingter Abschreibungsverlauf geboten ist.

Folgende konzerneinheitliche Nutzungsdauern werden zugrunde gelegt:

Jahre
EDV-Hardware 3 - 5
Geschäftsausstattung 3 - 10

Wesentliche Komponenten einer Sachanlage, die unterschiedliche Nutzungsdauern haben, werden separat bilanziert und abgeschrieben.

Gibt es Hinweise für eine Wertminderung eines einzelnen Sachanlagevermögenswerts, wird geprüft, ob dessen erzielbarer Betrag über dem Buchwert liegt. Sollte dies nicht der Fall sein, so wird eine außerplanmäßige Abschreibung in Höhe der Differenz zwischen Buchwert und erzielbarem Betrag erfasst. Bei Fortfall der Gründe für eine außerplanmäßige Abschreibung wird eine entsprechende Zuschreibung vorgenommen, welche die fortgeführten Anschaffungskosten nicht übersteigt.

Wenn Sachanlagen verkauft, stillgelegt oder verschrottet werden, wird der Gewinn bzw. Verlust als Differenz zwischen dem Nettoverkaufserlös und dem Restbuchwert unter den sonstigen betrieblichen Erträgen bzw. Aufwendungen erfasst.

4.8 Leasing

Als Leasingverhältnis gilt eine Vereinbarung, bei der der Leasinggeber dem Leasingnehmer gegen eine Zahlung oder eine Reihe von Zahlungen das Recht auf Nutzung eines Vermögenswerts für einen vereinbarten Zeitraum überträgt. Es wird zwischen Finanzierungsleasing und Operating Leasing unterschieden.

Als Finanzierungsleasing werden Leasingtransaktionen behandelt, bei denen der Leasingnehmer im Wesentlichen alle mit dem Eigentum eines Vermögenswerts verbundenen Risiken und Chancen trägt.

Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating Leasing bezeichnet. Ist der KPS-Konzern Leasingnehmer in einem Finanzierungsleasing, wird in der Bilanz der niedrigere Wert aus beizulegendem Zeitwert und dem Barwert der Mindestleasingzahlungen zu Beginn des Leasingverhältnisses aktiviert und gleichzeitig unter den Finanzverbindlichkeiten passiviert. Die Mindestleasingzahlungen setzen sich im Wesentlichen aus Finanzierungskosten und dem Tilgungsanteil der Restschuld, die nach der Effektivzinsmethode ermittelt werden, zusammen. Der Leasinggegenstand wird linear über die geschätzte Nutzungsdauer oder die kürzere Vertragslaufzeit abgeschrieben.

Bei einem Operating Leasing erfasst der KPS-Konzern die als Leasingnehmer zu zahlende Leasingrate als Aufwand bzw. die als Leasinggeber erhaltene Leasingrate als Ertrag. Der verleaste Vermögenswert wird weiterhin in der Bilanz des Leasinggebers als Sachanlage erfasst.

4.9 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente umfassen den Kassenbestand, erhaltene Schecks und Guthaben bei Kreditinstituten und Unternehmen. Zahlungsmitteläquivalente sind kurzfristige, äußerst liquide Finanzinvestitionen, die nur unwesentlichen Wertschwankungen unterliegen und leicht in einen festen Zahlungsmittelbetrag umgewandelt werden können. Sie haben bei Erwerb oder im Anlagezeitpunkt eine maximale Laufzeit von drei Monaten.

4.10 Finanzielle Vermögenswerte

Die finanziellen Vermögenswerte setzen sich aus Forderungen und Zahlungsmitteln mit positiven beizulegenden Zeitwerten zusammen.

Die Bilanzierung und Bewertung der finanziellen Vermögenswerte erfolgt nach IAS 39 (Financial Instruments: Recognition and Measurement). Demnach werden finanzielle Vermögenswerte in der Konzernbilanz angesetzt, wenn dem KPS-Konzern ein vertragliches Recht zusteht, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte von einer anderen Partei zu erhalten. Marktübliche Käufe und Verkäufe von finanziellen Vermögenswerten werden grundsätzlich zum Erfüllungstag bilanziert. Der erstmalige Ansatz eines finanziellen Vermögenswerts erfolgt zum beizulegenden Zeitwert zuzüglich der Transaktionskosten. Transaktionskosten, die beim Erwerb von erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten finanziellen Vermögenswerten anfallen, werden unmittelbar aufwandswirksam erfasst.

Unverzinsliche oder unterverzinsliche Forderungen werden bei ihrem erstmaligen Ansatz mit dem Barwert der erwarteten zukünftigen Cashflows angesetzt. Die Folgebewertung erfolgt gemäß der Zuordnung der finanziellen Vermögenswerte zu den nachstehenden Kategorien nach IAS 39, für die jeweils unterschiedliche Bewertungsregeln gelten:

    1. Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte umfassen die zu Handelszwecken gehaltenen finanziellen Vermögenswerte. Dieser Bewertungskategorie werden zudem die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Forderungen aus Warentermingeschäften und Forderungen aus sonstigen Derivaten zugeordnet, die nicht in einer bilanziellen Sicherungsbeziehung stehen. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts finanzieller Vermögenswerte dieser Kategorie werden zum Zeitpunkt der Wertsteigerung bzw. Wertminderung erfolgswirksam erfasst.
    1. Ausleihungen und Forderungen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte, die nicht in einem aktiven Markt notiert sind. Sie werden unter Anwendung der Effektivzinsmethode mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Dieser Bewertungskategorie werden die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, die in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthaltenen Ausleihungen und Forderungen, die in den sonstigen Forderungen ausgewiesenen weiteren finanziellen Forderungen sowie die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zugeordnet. Der Zinsertrag aus Positionen dieser Kategorie wird unter Anwendung der Effektivzinsmethode ermittelt.
    1. Bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen sind nicht derivative finanzielle Vermögenswerte mit festen oder bestimmbaren Zahlungen und einer festen Endfälligkeit, bis zu der sie gehalten werden. Diese werden – unter Anwendung der Effektivzinsmethode – mit den fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Die bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen sind Teil der sonstigen finanziellen Vermögenswerte.
  • Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte umfassen diejenigen nicht derivativen finanziellen Vermögenswerte, die nicht einer der zuvor genannten Kategorien zugeordnet wurden. Dies sind insbesondere Eigenkapitaltitel (z. B. Aktien) und nicht bis zur Endfälligkeit zu haltende Schuldtitel, welche in den sonstigen finanziellen Vermögenswerten enthalten sind. Änderungen des beizulegenden Zeitwerts von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten werden erfolgsneutral im Eigenkapital abgegrenzt. Eine erfolgswirksame Erfassung einer Änderung des beizulegenden Zeitwerts erfolgt erst bei Veräußerung. Liegt der beizulegende Zeitwert über einen längeren Zeitraum bzw. wesentlich unter den fortgeführten Anschaffungskosten, wird eine Wertminderung erfolgswirksam erfasst. In Fällen, in denen der Marktwert von Eigenkapital- und Schuldtiteln bestimmt werden kann, wird dieser als beizulegender Zeitwert angesetzt. Existiert kein notierter Marktpreis und kann keine verlässliche Schätzung des beizulegenden Zeitwerts vorgenommen werden, werden diese finanziellen Vermögenswerte zu Anschaffungskosten abzüglich Wertminderungsaufwendungen erfasst.

Liegen bei finanziellen Vermögenswerten der Kategorien Ausleihungen und Forderungen, bis zur Endfälligkeit zu haltende Finanzinvestitionen und zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte objektive, substanzielle Anzeichen für eine Wertminderung vor, erfolgt ein Wertminderungstest. Hinweise auf Wertminderung sind u. a. die hohe Wahrscheinlichkeit einer Insolvenz, eine wesentliche Verschlechterung der Bonität, eine besondere Vertragsverletzung, ein mehrjähriger operativer Verlust in einer Gesellschaft, eine Minderung des Marktwerts, eine finanzielle Restrukturierung des Schuldners oder das Verschwinden eines aktiven Markts.

Bei Ausleihungen und Forderungen sowie bei bis zur Endfälligkeit zu haltenden Finanzinvestitionen wird im Rahmen eines Wertminderungstests der Buchwert mit dem Barwert der erwarteten zukünftigen Zahlungsmittelflüsse, die mit dem ursprünglichen Effektivzins abgezinst werden, verglichen. Sollte der Buchwert über dem Barwert liegen, wird eine erfolgswirksame Wertberichtigung in Höhe der Differenz vorgenommen. Bei Wegfall der Gründe für zuvor vorgenommene außerplanmäßige Abschreibungen werden entsprechende Zuschreibungen, nicht jedoch über die fortgeführten Anschaffungskosten hinaus, getätigt.

Bei zur Veräußerung verfügbaren finanziellen Vermögenswerten wird im Falle einer Wertminderung die bisher im Eigenkapital erfasste Fair-Value-Änderung ergebniswirksam erfasst. Eine Zuschreibung erfolgt ebenfalls bei Wegfall der Gründe für die Wertberichtigung, jedoch nicht bei zur Veräußerung verfügbaren Eigenkapitaltiteln.

Finanzielle Vermögenswerte werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Rechte auf Zahlungen aus den finanziellen Vermögenswerten nicht mehr bestehen oder die finanziellen Vermögenswerte mit allen wesentlichen Risiken und Chancen übertragen werden.

4.11 Vorräte

Unter den Vorräten werden gemäß IAS 2 (Inventories) diejenigen Vermögenswerte ausgewiesen, die im Rahmen der Erbringung von Dienstleistungen verbraucht werden sowie Anzahlungen auf Vorräte. Die Bewertung der Vorräte erfolgt zum niedrigeren Wert aus auf Basis der Durchschnittsmethode ermittelten Herstellungskosten (dienstleistungsbezogener Vollkosten) und ihrem Nettoveräußerungswert, d. h. dem im normalen Geschäftsgang erzielbaren Verkaufserlös abzüglich der geschätzten Fertigstellungs- und Vertriebskosten.

4.12 Ertragsteuern

Als Ertragsteuern werden die in den einzelnen Ländern erhobenen Steuern auf den steuerpflichtigen Gewinn sowie die erfolgswirksame Veränderung der latenten Steuerabgrenzungen ausgewiesen. Die ausgewiesenen Ertragsteuern werden auf Basis der am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen in der Höhe erfasst, wie sie voraussichtlich bezahlt werden müssen.

Gemäß IAS 12 (Income Taxes) werden latente Steuern auf zeitlich begrenzte Unterschiede zwischen den Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden in der IFRS-Bilanz und der Steuerbilanz, aus Konsolidierungsvorgängen sowie auf wahrscheinlich nutzbare Verlustvorträge und Steuergutschriften ermittelt.

Aktive latente Steuern auf abzugsfähige temporäre Differenzen, Steuergutschriften und steuerliche Verlustvorträge werden insoweit aktiviert, als es wahrscheinlich ist, dass für deren Nutzung ein zu versteuerndes Ergebnis zukünftig verfügbar sein wird.

Passive latente Steuern werden gebildet auf zukünftig noch zu versteuernde temporäre Differenzen.

Der Berechnung liegen die in den einzelnen Ländern zum Realisierungszeitpunkt erwarteten Steuersätze zugrunde. Diese basieren grundsätzlich auf den am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten gesetzlichen Regelungen. Latente Steueransprüche und -schulden werden saldiert, sofern diese gegenüber der gleichen Steuerbehörde bestehen. Materielle Auswirkungen von Steuersatz- oder Steuergesetzänderungen auf die aktiven und passiven latenten Steuern werden grundsätzlich in der Periode, in der das Gesetzgebungsverfahren abgeschlossen ist, berücksichtigt. Im Regelfall erfolgt dies ergebniswirksam.

Latente und laufende Steuern werden grundsätzlich aufwandswirksam erfasst, es sei denn sie beziehen sich auf erfolgsneutral im Eigenkapital erfasste Sachverhalte. Dann werden sie ebenfalls erfolgsneutral erfasst.

Die Beurteilung der Werthaltigkeit aktiver latenter Steuern, die aus zeitlichen Unterschieden und Verlustvorträgen resultieren, unterliegt unternehmensindividuellen Prognosen, u. a. über die zukünftige Ertragssituation in der betreffenden Konzerngesellschaft.

4.13 Eigene Aktien

Beim Erwerb eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der erworbenen Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit der Kapitalrücklage.

4.14 Andere Rückstellungen

Andere Rückstellungen werden für gegenwärtige, rechtliche oder faktische Verpflichtungen gebildet, die aus Ereignissen der Vergangenheit resultieren, die wahrscheinlich zu einer künftigen wirtschaftlichen Belastung führen werden und deren Höhe verlässlich geschätzt werden kann.

Die Bewertung der anderen Rückstellungen erfolgt nach IAS 37 (Provisions, Contingent Liabilities and Contingent Assets) oder ggf. auch nach IAS 19 (Employee Benefits). Soweit bei Verpflichtungen erst nach mehr als einem Jahr mit Mittelabflüssen gerechnet wird, werden die Rückstellungen mit dem Barwert der voraussichtlichen Mittelabflüsse angesetzt.

Erstattungsansprüche gegenüber Dritten werden getrennt von den Rückstellungen als sonstige Forderung aktiviert, wenn ihre Realisation nahezu sicher ist.

Resultiert aus einer geänderten Einschätzung eine Reduzierung des Verpflichtungsumfangs, wird die Rückstellung anteilig aufgelöst und der Ertrag in den Funktionsbereichen erfasst, die ursprünglich bei der Bildung der Rückstellung mit dem Aufwand belastet waren.

Um die Aussagekraft im Bereich der Schätzungsergebnisse zu erhöhen, werden für bestimmte Rückstellungen, die wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns haben könnten, die Folgen von Parameteränderungen auf die bilanzierten Rückstellungsbeträge untersucht. Zur Untersuchung der Unsicherheit hinsichtlich der Eintrittswahrscheinlichkeiten wurden die Auswirkungen von jeweils fünfprozentigen Änderungen der individuell angesetzten Eintrittswahrscheinlichkeiten analysiert. Wesentliche Abweichungen der anderen Rückstellungen zu den bereits im KPS-Konzern berücksichtigten Werten haben sich im Rahmen dieser Sensitivitätsanalyse nicht ergeben.

Zu den Rückstellungen, die den Kunden- und Lieferantenverkehr betreffen, gehören insbesondere Verpflichtungen für Rabatte und Skonti, Produktretouren sowie erhaltene Dienstleistungen und Waren, die noch nicht in Rechnung gestellt wurden.

Als Unternehmen ist der KPS-Konzern rechtlichen Risiken ausgesetzt. Für anhängige bzw. künftige juristische Verfahren wird, vorbehaltlich einer entsprechenden Einzelfallprüfung, durch den Ansatz von Rückstellungen für Rechtsstreitigkeiten bilanzielle Vorsorge getroffen. Die wahrscheinlichen Ergebnisse solcher Rechtsstreitigkeiten werden anhand der vorliegenden Informationen und in Rücksprache mit den für den KPS-Konzern tätigen Rechtsanwälten bewertet. Soweit nach vernünftigem Ermessen eine Verpflichtung aus einem Verfahren wahrscheinlich zu zukünftigen Mittelabflüssen führen wird, wird der Barwert der erwarteten Mittelabflüsse, soweit diese als verlässlich messbar betrachtet werden, passiviert. Diese Rückstellungen decken die geschätzten Zahlungen an Kläger, die Gerichtskosten, die Kosten für Rechtsanwälte sowie eventuelle Vergleichskosten ab. Zu jedem Bilanzstichtag wird der aktuelle Stand der Rechtsstreitigkeiten bei der Beurteilung zugrunde gelegt, wobei geprüft wird, ob die Ansatzkriterien für eine Rückstellung erfüllt sind und in welcher Höhe eine Rückstellung zu bilden ist. Rechtsstreitigkeiten und andere rechtliche Verfahren werfen grundsätzlich komplexe Fragen auf und sind mit zahlreichen Unwägbarkeiten und Schwierigkeiten verbunden, u. a. aufgrund des Sachverhalts und der Umstände jedes einzelnen Falls, des Gerichts, bei dem die Klage anhängig ist, sowie aufgrund von Unterschieden im anwendbaren Recht. Somit sind die Ergebnisse von gegenwärtig anhängigen bzw. künftigen Verfahren nicht vorhersagbar. Durch das Urteil in einem Gerichtsverfahren oder durch einen Vergleich können dem KPS-Konzern Kosten entstehen, die über die hierfür vorgesehene Rückstellung und Versicherungsdeckung hinausgehen.

In den Personalrückstellungen wird bilanzielle Vorsorge vor allem für Jahressonderzahlungen und variable und individuelle Einmalzahlungen getroffen.

4.15 Finanzielle Verbindlichkeiten

Die finanziellen Verbindlichkeiten setzen sich aus originären Verbindlichkeiten und den negativen beizulegenden Zeitwerten von Derivaten zusammen. Originäre Verbindlichkeiten werden in der Konzernbilanz angesetzt, wenn der KPS-Konzern eine vertragliche Pflicht hat, Zahlungsmittel oder andere finanzielle Vermögenswerte auf eine andere Partei zu übertragen. Der erstmalige Ansatz einer originären Verbindlichkeit erfolgt zum beizulegenden Zeitwert der erhaltenen Gegenleistung bzw. zum Wert der erhaltenen Zahlungsmittel abzüglich ggf. angefallener Transaktionskosten. Die Folgebewertung erfolgt bei den originären Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten unter Anwendung der Effektivzinsmethode.

IAS 32 (Financial Instruments: Presentation) regelt, dass von Gesellschaftern kündbares Kapital nur unter bestimmten Bedingungen als Eigenkapital klassifiziert werden darf. Rückzahlungsverpflichtungen aus dem Gesellschaftsvermögen können bestehen, wenn anderen Gesellschaftern von Tochterunternehmen ein Kündigungsrecht zusteht und die Ausübung dieses Rechts gleichzeitig einen Abfindungsanspruch gegen die Gesellschaft begründet. Solches von anderen Gesellschaftern zur Verfügung gestelltes Kapital wird als sonstige Verbindlichkeit ausgewiesen, auch wenn es nach landesspezifischen Rechnungslegungsvorschriften als Eigenkapital angesehen wird. Das rückzahlbare Kapital von anderen Gesellschaftern wird mit dem anteiligen Nettovermögen der Gesellschaft angesetzt.

Finanzielle Verbindlichkeiten werden ausgebucht, wenn die vertraglichen Verpflichtungen beglichen, aufgehoben oder ausgelaufen sind.

4.16 Sonstige Forderungen und Verbindlichkeiten

Rechnungsabgrenzungen und andere nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten werden mit den fortgeführten Anschaffungskosten angesetzt. Ihre Auflösung erfolgt linear bzw. entsprechend der Leistungserbringung.

4.17 Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte

Die zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerte umfassen langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen (ggf. zusammen mit Rückstellungen und Verbindlichkeiten), bei denen der Buchwert überwiegend durch ein höchstwahrscheinliches Veräußerungsgeschäft innerhalb der nächsten 12 Monate oder durch ein bereits abgewickeltes Veräußerungsgeschäft realisiert wird.

Im Zeitpunkt der Klassifizierung als "zur Veräußerung gehalten" werden diese Vermögenswerte zum niedrigeren Wert aus Buchwert und beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten angesetzt und die planmäßige Abschreibung ausgesetzt.

4.18 Unternehmenserwerbe

Die Bilanzierung eines Unternehmenserwerbs erfolgt mithilfe der Erwerbsmethode, die eine Bewertung der übernommenen Vermögenswerte und Schulden zum beizulegenden Zeitwert zum Zeitpunkt der erstmaligen Beherrschung vorsieht. Die Anwendung der Erwerbsmethode erfordert bestimmte Schätzungen und Beurteilungen, vor allem in Bezug auf die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen, der übernommenen Verbindlichkeiten zum Zeitpunkt des Erwerbs sowie der Nutzungsdauern der erworbenen immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen.

Die Bewertung basiert in großem Umfang auf antizipierten Zahlungsmittelzu- und -abflüssen. Abweichungen zwischen den tatsächlichen und den bei der Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte zugrunde gelegten Zahlungsmittelzu- und -abflüsse können die zukünftigen Konzernergebnisse wesentlich beeinflussen.

Gemäß IFRS 3 (Business Combinations) ist bei sukzessiven Unternehmenskäufen, bei denen ein Unternehmen in mehreren Tranchen erworben wird, zum Zeitpunkt der Erlangung der Kontrolle über das betreffende Unternehmen eine erfolgswirksame Neubewertung des bisherigen Gesellschaftsanteils zum beizulegenden Zeitwert notwendig. Im Anschluss daran findet eine Buchwertanpassung der bereits bilanzierten Vermögenswerte und Schulden auf ihren beizulegenden Zeitwert statt.

4.19 Vorgehensweise und Auswirkungen der Werthaltigkeitsprüfungen

Neben den Werthaltigkeitsprüfungen (Impairmenttests) bei einzelnen Sachanlagevermögenswerten und immateriellen Vermögenswerten werden Werthaltigkeitsprüfungen auf Ebene von zahlungsmittelgenerierenden Einheiten (sogenannten cash generating units – "cgu") durchgeführt. Eine zahlungsmittelgenerierende Einheit stellt die kleinste identifizierbare Gruppe von Vermögenswerten dar, die weitestgehend unabhängig von anderen Vermögenswerten oder Gruppen von Vermögenswerten Mittelzuflüsse erzeugt. Im KPS-Konzern werden die strategischen Geschäftseinheiten wie auch einzelne Gesellschaften als zahlungsmittelgenerierende Einheiten angesehen und unterliegen Werthaltigkeitsprüfungen.

Die strategischen Geschäftseinheiten stellen die zweite Berichtsebene unterhalb der Berichtssegmente dar. Eine Werthaltigkeitsprüfung für eine zahlungsmittelgenerierende Einheit wird entweder bei Vorliegen eines Anhaltspunktes für eine Wertminderung vorgenommen oder mindestens jährlich, wenn einer strategischen Geschäftseinheit ein Goodwill zugeordnet ist.

Bei einer Werthaltigkeitsprüfung werden die Restbuchwerte der einzelnen zahlungsmittelgenerierenden Einheiten bzw. der zu testenden Sachanlagen bzw. immateriellen Vermögenswerte mit ihrem jeweiligen erzielbaren Betrag, d. h. dem höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und Nutzungswert, verglichen. In den Fällen, in denen der Buchwert höher als ihr erzielbarer Betrag ist, liegt in der Höhe der Differenz ein Wertberichtigungsbedarf vor. In diesem Fall wird bei einer strategischen Geschäftseinheit im ersten Schritt der Geschäftsund Firmenwert abgeschrieben. Ein eventuell verbleibender Restbetrag wird buchwertproportional auf die anderen Vermögenswerte der jeweiligen strategischen Geschäftseinheit verteilt. Der Wertberichtigungsaufwand wird in der Gewinn- und Verlustrechnung zumeist unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Bei der Ermittlung des erzielbaren Betrags wird sowohl für den beizulegenden Zeitwert abzüglich der Veräußerungskosten als auch für den Nutzungswert der Barwert der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse (Cashflows) zugrunde gelegt. Die Prognose der künftigen Netto-Zahlungsmittelzuflüsse zur Ermittlung des erzielbaren Betrags stützt sich auf die aktuellen Planungen des KPS-Konzerns, die im Regelfall einen Planungshorizont von drei bis fünf Jahren haben. Hierfür werden vor allem Annahmen über künftige Verkaufspreise bzw. -mengen und Kosten getroffen. Beim Ansatz des beizulegenden Zeitwerts abzüglich der Veräußerungskosten wird die Bewertung der zahlungsmittelgenerierenden Einheit aus Sicht eines unabhängigen Marktteilnehmers vorgenommen. Beim Ansatz des Nutzungswerts wird die zahlungsmittelgenerierende Einheit bzw. der Einzelvermögenswert in ihrer bzw. seiner bisherigen Nutzung bewertet. Netto-Zahlungsmittelzuflüsse jenseits der Planungsperiode werden für beide Methoden unter Anwendung individueller, jeweils aus Marktinformationen abgeleiteter Wachstumsraten auf Basis langfristiger Geschäftserwartungen bestimmt.

Die Netto-Zahlungsmittelzuflüsse werden mit den Kapitalkostensätzen abgezinst. Die Kapitalkostensätze entsprechen den Renditeerwartungen der Aktionäre und stellen die langfristigen Finanzierungskonditionen der Vergleichsunternehmen dar.

5 Erläuterungen zur Segmentberichterstattung

Die KPS ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Beratungsunternehmen in Deutschland.

Das KPS-Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung ausschließlich nach Geschäftsfeldern.

5.1 Managementconsulting / Transformationsberatung

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS als SAP-Beratungspartner.

5.2 System Integration

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozess- und Implementierungsberatung im Technologiebereich. Die KPS deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche eSOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storagelösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert die KPS mit dezidierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. Die KPS unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betrieblichen Funktionsbereiche transparent werden.

5.3 Produkte / Lizenzen

Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt die KPS in bestimmten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller, insbesondere SAP, IBM, SAPERION, mit denen die KPS eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.

Die Aufgliederung der Vermögens- und Ertragslage entsprechend IFRS 8 ist aus nachfolgender Tabelle ersichtlich:

Segmentberichterstattung

in TEuro

Darstellung nach
Geschäftsfeldern
consulting /
Transformations
beratung
anagement System
Integration
Produkte /
Lizenzen
nicht zu
den Segmenten
zuordenbare
Aufwendungen
gesamt
31.3.2013 Vorjahr 31.3.2013 Vorjahr 31.3.2013 Vorjahr 31.3.2013 Vorjahr 31.3.2013 Vorjahr
Umsatz 40.121 26.741 1.962 2.575 162 248 0 0 42.245 29.564
Betriebsergebnis 7.844 7.516 367 539 0 16 -2.311 -4.388 5.900 3.683
Abschreibungen -315 0 -1 0 0 0 -67 -137 -383 -137
EBIT 7.529 7.516 366 539 0 16 -2.378 -4.525 5.517 3.546
Zinsen -4 0 0 0 0 0 229 -190 225 -190
Steuern 0 0 0 0 0 0 -394 -328 -394 -328
EBT 7.525 7.516 366 539 0 16 -2.543 -5.043 5.348 3.028

Die dargestellten Umsatzerlöse beinhalten ausschließlich Umsätze mit externen Kunden.

Unter den übrigen Informationen werden im Wesentlichen Ertrags- und Vermögensinformationen der KPS AG als Holding dargestellt. Eine Umlage auf die einzelnen Geschäftssegmente erfolgte zur Vermeidung einer Verwässerung des Aussagegehalts in Übereinstimmung mit dem internen Reporting nicht. Im übrigen Segmentvermögen werden überwiegend Beteiligungsbuchwerte sowie Verbundforderungen der KPS AG dargestellt. Hierzu korrespondierend werden unter den übrigen Segmentverbindlichkeiten die Verbindlichkeiten der rechtlichen Konzernmutter abgebildet. Die übrigen sonstigen betrieblichen Erträge spiegeln im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen wider, die keinen eindeutigen Segmentbezug aufweisen.

Die im Rahmen der Segmentberichterstattung angewandten Bewertungsgrundlagen entsprechen den Bewertungsgrundlagen des Gesamtunternehmens.

5.4 Geografische Angaben

Von den Umsatzerlösen mit externen Kunden wurden 30.175 (Vorjahr: 19.806) TEuro im Inland und 12.070 (Vorjahr: 9.758) TEuro im Ausland erzielt. Die Zuordnung erfolgt nach dem Sitz des Auftraggebers. Von den ausländischen Umsatzerlösen wurden im wesentlichem 10.350 (Vorjahr: 8.107) TEuro in Skandinavien, 1.077 (Vorjahr: 1.216) TEuro in der Schweiz sowie 514 (Vorjahr: 361) TEuro in Österreich erzielt. Diese gehören dem Segment Managementconsulting / Transformationsberatung an.

Von den langfristigen Vermögenswerten entfallen 12. 401 (Vorjahr: 12.739) TEuro auf das Inland. Auf das Ausland entfallen keine langfristigen Vermögenswerte.

5.5 Abhängigkeit von wichtigen Kunden

Im Segment "Managementconsulting / Transformationsberatung" sind vier (Vorjahr: vier) Großkunden i.S.d. IFRS 8.34 enthalten.

6 Desinvestitionen und zur VeräuSSerung gehaltene Vermögenswerte

Desinvestitionen und zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte gab es weder im Berichtszeitraum noch im Vorjahr.

7 Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

7.1 Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Bezüglich der Verteilung auf die einzelnen Segmente verweisen wir auf unsere Ausführungen unter Abschnitt 6.5. Die Umsatzerlöse verteilen sich auf die einzelnen Umsatzträger wie folgt:

Berichtsjahr
2012/2013
Berichtsjahr
2011/2012
TEuro % TEuro %
Erbringung von
Dienstleistungen
42.083 100 29.316 99
Verkauf von
Gütern
135 0 224 1
Erlöse aus
Fertigungs
aufträgen
0 0 0 0
Nutzungsentgelte 27 0 24 0
42.245 100 29.564 100

7.2 Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 156 (Vorjahr: 117) TEuro und stellen sich in der nachfolgenden Tabelle dar:

Im Jahresdurchschnitt wurden 145 (Vorjahr: 118) Mitarbeiter (ohne Vorstände und Geschäftsführer), davon 133 (Vorjahr: 108) Berater und 12 (Vorjahr: 10) Verwaltungsangestellte beschäftigt.

Mitarbeiter KPS-Konzern

in TEuro 31.3.2013 31.3.2012
Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen
102 53
Mieterträge aus
Untervermietung Büroräume
0 0
Erträge aus Kursdifferenzen 18 3
Weiterverrechnung
Sachbezüge an Mitarbeiter
8 5
übrige Erträge 28 56
Summe sonstige betriebliche Erträge 156 117
31.3.2013 31.3.2012 Veränderung
itarbeiter pro Region
Deutschland 144 128 16
Schweiz 8 4 4
itarbeiter nach Funktion
Vorstand 2 2 0
Geschäftsführer 2 2 0
Berater 134 115 19
Verwaltung 11 11 0
Auszubildende 3 2 1
Gesamt 152 132 20

7.3 Materialaufwand

Der Materialaufwand beträgt 20.191 (Vorjahr: 13.198) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 164 (Vorjahr: 195) TEuro sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 20.027 (Vorjahr: 13.003) TEuro.

7.4 Personalaufwand und Mitarbeiter

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtszeitraum auf 12.588 (Vorjahr: 9.116) TEuro. Davon entfallen auf die Löhne und Gehälter 11.632 (Vorjahr: 8339) TEuro und auf Sozialaufwendungen 956 (Vorjahr: 777) TEuro.

Die im Personalaufwand enthaltenen Aufwendungen für beitragsorientierte Versorgungspläne belaufen sich auf 47 (Vorjahr: 32) TEuro.

7.5 Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 3.722 (Vorjahr: 3.683) TEuro und lassen sich wie folgt darstellen:

in TEuro 31.3.2013 31.3.2012
Reise- und 1.314 1.112
Bewirtungskosten
Fremdleistungen 250 828
Kfz-Kosten 574 369
Rechts-, Beratungs
und Prüfungskosten
366 226
Personal- und
Buchhaltungskosten
166 355
Werbe- und
Repräsentationskosten
96 58
Telefon- und sonstige
Kommunikationskosten
141 122
Raumkosten 145 119
Maschinen-Mieten 161 91
Kapitalmarktkosten 92 103
Versicherungen 52 51
übrige Aufwendungen 365 249
Summe sonstige
betriebliche Aufwendungen
3.722 3.683

7.6 Abschreibungen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen 383 (Vorjahr: 137) TEuro. Die Zusammensetzung der Abschreibungen ist aus der beigefügten Entwicklung des Anlagevermögens ersichtlich.

7.7 Sonstige finanzielle Erträge und Aufwendungen

Die sonstigen finanziellen Erträge belaufen sich auf 358 (Vorjahr: 2) TEuro und beinhalten Zinserträge aus kurzfristigen Geldanlagen, sowie Kursgewinne aus dem Verkauf von eigenen Aktien in Höhe von 358 TEuro.

Die sonstigen finanziellen Aufwendungen betragen 133 (Vorjahr: 192) TEuro und beinhalten insbesondere Zinsen und Avalgebühren an Kreditinstitute in Höhe von 78 (Vorjahr: 141) TEuro, Factoringgebühren in Höhe von 4 (Vorjahr: 0) TEuro sowie Zinsen auf strittige Steuernachzahlungen eines Tochterunternehmens in Höhe von 51 (Vorjahr: 51) TEuro.

7.8 Ertragsteuern

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag für das erste Halbjahr der Geschäftsjahre 2012/2013 und 2011/2012 lassen sich aus der folgenden Darstellung entnehmen:

in TEuro 2012/2013 2011/2012
Laufender Steueraufwand - 394 - 328
Steuern vom Einkommen
und vom Ertrag -394 - 328

7.9 Auf andere Gesellschafter entfallendes Ergebnis

Das auf andere Gesellschafter entfallende Ergebnis beträgt im Berichtszeitraum -117 (Vorjahr: 0) TEuro.

7.10 Ergebnis je Aktie

Das unverwässerte Ergebnis je Aktie errechnet sich aus der Division des Ergebnisanteils der Aktionäre der KPS AG und der gewichteten durchschnittlichen Anzahl der während des Geschäftsjahres im Umlauf befindlichen Aktien. Eine Verwässerung des Ergebnisses je Aktie resultiert aus sogenannten "potenziellen Aktien". Hierzu zählen Optionsrechte, die allerdings nur dann ergebnisverwässernd wirken, wenn deren innerer Wert während der Periode positiv war. Folglich ergibt sich aus den Optionsrechten keine verwässernde Wirkung.

Aufgrund des Rückkaufs eigener Aktien belief sich die Zahl der durchschnittlich im Umlauf befindlicher Aktien auf 32.450.855 Stück (Vorjahr: 32.553.974). Im Vergleich zum Vorjahr errechnet sich das Ergebnis je Aktie wie folgt:

2012/2013 2011/2012
Konzernergebnis auf
Aktionäre der KPS AG
entfallend in TEuro
5.465 3.028
Durchschnittliche Anzahl
der Aktien
32.450.855 32.553.974
Unverwässertes Ergebnis
je Aktie in Euro
0,17 0,09

Die nach dem Bilanzstichtag erfolgten Aktienrückkäufe (siehe Erläuterungen im Konzernlagebericht) haben keine erheblichen Auswirkungen auf die Anzahl der am Ende der Periode im Umlauf befindlichen Stammaktien für den Fall, dass der Rückkauf bereits zum Bilanzstichtag erfolgt wäre.

8 Erläuterungen zur Bilanz

8.1 Sachanlagen

Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware.

Im Geschäftshalbjahr war ein Zugang des Sachanlagevermögens in Höhe von 46 TEuro zu verzeichnen.

Zur Darstellung der Entwicklung der nachfolgend erläuterten langfristigen Vermögenswerten verweisen wir auf den Konzernanlagespiegel.

8.2 Geschäfts- und Firmenwerte sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte

Die Position beinhaltet Software und damit verbundene Lizenzen, die teilweise selbst erstellt als auch entgeltlich erworben wurden. Zum 31. März 2013 war selbsterstellte Software in Höhe von 477 (Vorjahr: 524) TEuro aktiviert. Die selbsterstellte Software wird über die voraussichtliche Nutzungsdauer von 10 Jahren abgeschrieben. Die Abschreibung des Berichtsjahres belief sich auf 47 (Vorjahr: 47) TEuro.

Des Weiteren werden unter den immateriellen Vermögenswerten Geschäfts- und Firmenwerte ausgewiesen, die ausschließlich aus Kapitalkonsolidierungen stammen.

Der bilanzierte Geschäfts- und Firmenwert beträgt 9.294 (Vorjahr: 9.294) TEuro und verteilt sich auf folgende zahlungsmittelgenerierende Einheiten:

in TEuro 2012/2013 2011/2012
KPS Services GmbH 8.949 8.949
KPS Documents GmbH 345 345
Gesamt 9.294 9.294

8.3 Aktive latente Steuern

Die aktiven latenten Steueransprüche belaufen sich auf 5.113 (Vorjahr: 5.113) TEuro und spiegeln die Höhe der voraussichtlich nutzbaren steuerlichen Verlustvorträge der KPS AG, der KPS Consulting GmbH & Co. KG, der KPS Services GmbH sowie der KPS Product Lifecycle GmbH wider.

8.4 Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 31. März 2013 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 17.169 (Vorjahr: 15.104) TEuro, auf die Einzelwertberichtigungen in Höhe von 281 (Vorjahr: 299) TEuro gebildet sind.

Die Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich nach IFRS 7.16 gemäß folgender Tabelle entwickelt:

In TEuro 2012/2013 2011/2012
Stand Wertberichtigungen
am 1.10.
299 87
+ Zuführungen 0 299
- Verbrauch /Auflösung -18 -87
Stand Wertberichtigungen
am 30.9.
281 299

8.5 Sonstige Forderungen

Die sonstigen Forderungen belaufen sich auf 652 (Vorjahr: 309) TEuro und setzen sich wie folgt zusammen:

In TEuro 31.3.2013 30.9.2012
Geleistete Vorauszahlungen 210 96
Forderungen gegenüber Mitarbei
tern
3 60
Forderungen aus Factoring 40 50
Geleistete Anzahlungen 311 25
Geleistete Kautionen 31 9
Übrige Forderungen 57 69
Summe sonstige Vermögenswerte 652 309

Die KPS Business Transformation GmbH hat mit der Dresdner Factoring AG einen echten Factoring-Vertrag geschlossen. Zum Stichtag waren Forderungen in Höhe von 40 (Vorjahr: 50) TEuro an die Dresdner Factoring AG veräußert.

8.6 Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern

Die Steuererstattungsansprüche in Höhe von 621 (Vorjahr: 20) TEuro bestehen aus Körperschaft- und Gewerbesteuern für das Geschäftsjahr und Vorjahre.

8.7 Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente

Die Guthaben bei Kreditinstituten und Kasse betragen am Bilanzstichtag 139 (Vorjahr: 161) TEuro. Die Entwicklung des Bestands an flüssigen Mitteln ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.

8.8 Eigenkapital

Bezüglich der Entwicklung des Konzerneigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.

Gezeichnetes Kapital

Das gezeichnete Kapital der KPS AG beträgt zum Bilanzstichtag 32.734.657 (Vorjahr: 32.368.077) Euro. Es wurde im Geschäftsjahr um erworbene eigene Anteile gekürzt. Das Grundkapital verteilt sich insgesamt auf 32.742.531 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien und ist voll eingezahlt

Eigene Aktien

Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats von der Ermächtigung Gebrauch gemacht und bis zum Abschlussstichtag insgesamt 7.874 (Vorjahr: 374.454) nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von je 1,00 Euro erworben. Die Anschaffungskosten hierfür betrugen 16 (Vorjahr: 398) TEuro.

Beim Erwerb eigener Aktien erfolgt eine Verrechnung des Nennwertes der erworbenen Aktien mit dem gezeichneten Kapital sowie des Agios mit der Kapitalrücklage.

8.9 Langfristige Schulden

Die langfristigen Schulden in Höhe von 38 (Vorjahr: 38) TEuro setzen sich ausschließlich aus passiven latenten Steuern zusammen.

Passive latente Steuern resultieren aus temporären Differenzen zwischen Steuer- und Konzernbilanz.

8.10 Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen

Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen resultieren vorwiegend aus eingekauften Beratungsleistungen.

8.11 Finanzschulden

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von 2.992 (Vorjahr: 2.586) TEuro.

8.12 Erhaltene Anzahlungen

Die erhaltenen Anzahlungen betragen 261 (Vorjahr: 216) TEuro und betreffen mit 157 (Vorjahr: 95) TEuro erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und mit 104 (Vorjahr: 121) TEuro im Voraus vereinnahmte Dienstleistungserlöse, die über künftige Geschäftsjahre abzugrenzen sind.

8.13 Steuerrückstellungen

Die Entwicklung der Steuerrückstellungen stellt sich wie folgt dar:

In TEuro 1.10.2012 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.3.2013
Körperschaftsteuer 132 0 0 255 387
Gewerbesteuer 2.674 0 0 266 2.940
Gesamt 2.806 0 0 521 3.327

In der Gewerbesteuerrückstellung ist ein Betrag von 2.626 (Vorjahr: 2.575) TEuro für mögliche Risiken im Zusammenhang mit der gewerbesteuerlichen Anerkennung von Sanierungsgewinnen der vormaligen autinform GmbH & Co. KG enthalten. Die Rückstellung beinhaltet einen Betrag von 922 (Vorjahr: 871) TEuro für potentielle Nachforderungszinsen.

Wahrscheinlichkeit und Zeitpunkt der Inanspruchnahme sind abhängig von Entscheidungen der vormaligen Betriebsstättengemeinden, ob und inwieweit die Steuern nachzuzahlen sind oder aus Billigkeitsgründen erlassen werden.

8.14 Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten alle erkennbaren Verpflichtungen gegenüber Dritten, soweit die Höhe oder die Fälligkeit noch ungewiss ist. Die erwarteten Fälligkeiten bewegen sich im kurzfristigen Rahmen.

Die Rückstellung für Personalverpflichtungen betrifft Tantiemen, ausstehende Urlaubsansprüche und noch abzuführende Beiträge an die Berufsgenossenschaft.

Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beruht auf Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Leistungen, deren Höhe am Abschlussstichtag noch nicht endgültig feststand.

Die Rückstellung für Abschlusskosten betrifft Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses.

In TEuro 1.10.2012 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.03.2013
Personal 3.073 -2.619 -45 3.985 4.394
Ausstehende Rechnungen 123 -77 0 72 118
Abschluss- und Prüfungskosten 74 0 39 113
Übrige 334 -151 0 597 780
Gesamt 3.604 -2.847 -45 4.693 5.405

8.15 Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 856 (Vorjahr: 3.337) TEuro und entwickelten sich wie folgt:

31.3.2013 30.9.2012
In TEuro bis 3 Monate 3 - 12 Monate bis 3 Monate 3 - 12 Monate
Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern 28 0 1.308 0
Verbindlichkeiten aus Rückzahlungsansprüchen Insolvenz 0 0 622 622
Abzuführende Lohn- und Kirchensteuer 429 0 407 0
Verbindlichkeiten Umsatzsteuern und sonstigen Steuern 308 0 271 0
Abzuführende Sozialversicherungen 29 0 14 0
übrige Verbindlichkeiten 62 0 93 0
Summe sonstige Verbindlichkeiten 856 0 2.715 622

8.16 Finanzrisikomanagement

Der KPS-Konzern ist als Beratungsunternehmen Finanzrisiken ausgesetzt. Hierbei werden im Wesentlichen unterschieden:

  • → Liquiditätsrisiken
  • → Kreditrisiken/Ausfallrisiken
  • → Marktpreisrisiko.

Die Steuerung, Überwachung und Absicherung der Finanzrisiken liegen im Verantwortungsbereich des Vorstands, der hierbei durch die Verantwortlichen im Rechnungswesen unterstützt wird. Ziel dabei ist es, Risiken rechtzeitig zu erkennen und diese durch geeignete Gegensteuerungsmaßnahmen zu begrenzen.

Das Kapitalmanagement bemisst sich nach der Nettoliquidität.

8.16.1 Liquiditätsrisiko

Liquiditätsrisiken können durch eine Verschlechterung des operativen Geschäfts und als Folge von Kredit- und Marktpreisrisiken entstehen. Der KPS-Konzern steuert das Liquiditätsrisiko unter Einbindung einer kurz- und langfristigen Liquiditätsplanung unter Berücksichtigung von bestehenden Kreditlinien. Die Liquiditätsplanung wird laufend überwacht. Über die Hausbanken bestehen Cash-Pool-Vereinbarungen mit den inländischen Tochtergesellschaften der KPS AG. Zusätzlich verfügt der KPS-Konzern über nicht ausgenutzte Kreditlinien, die unbefristet zur Verfügung stehen.

Die Liquiditätsplanung wird für die einzelnen Monate erstellt. Dabei werden die Fälligkeiten von Forderungen und sonstigen Vermögenswerte anhand der vereinbarten Zahlungsziele geplant. Für die Verbindlichkeiten werden die Zahlungsabflüsse entsprechend den Zahlungszielen und der vereinbarten Fälligkeiten geplant.

Für den laufenden Monat und den Folgemonat werden taggenaue Liquiditätsbetrachtungen vorgenommen und die Planung an die tatsächlichen Zahlungsströme angepasst.

8.16.2 Marktrisiken

Währungsrisiken / Wechselkursrisiken

Die Gesellschaften der KPS-Gruppe wickeln ihre Geschäfte nahezu ausschließlich in Euro ab. Daher bestehen keine wesentlichen Währungsrisiken.

Zinsrisiken

Die Finanzierung des Konzerns erfolgt überwiegend mit kurzfristigen Kontokorrentkrediten, die unbefristet zur Verfügung stehen. Die Zinsen werden halbjährlich vom Kreditgeber angepasst. Das Zinsrisiko im Sinne eines Marktwertänderungsrisikos wird als nicht relevant angesehen. Die Finanzverbindlichkeiten der KPS-Gruppe werden zu Anschaffungskosten bilanziert, so dass sich eine mögliche Marktwertänderung in der Bilanz nicht niederschlägt.

Preisrisiken

Eine Änderung von Risikoparametern hätte keine wesentliche Auswirkung auf den beizulegenden Zeitwert gehabt.

8.17 Haftungsverhältnisse und sonstige finanzielle Verpflichtungen

8.17.1 Haftungsverhältnisse

Zur Sicherung eines Kontokorrentkreditrahmens wurden sämtliche gegenwärtigen 17.169 (Vorjahr: 15.104) TEuro und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen der KPS Business Transformation GmbH, der KPS Services GmbH, der KPS Product Lifecycle GmbH, der KPS Documents GmbH sowie der KPS Consulting GmbH & Co. KG abgetreten.

Des Weiteren hat die KPS Business Transformation GmbH und die KPS Consulting GmbH & Co.KG jeweils eine Höchstbetragsbürgschaft in Höhe von 3.000 (Vorjahr: 3.000) TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien abgegeben.

Die KPS Business Transformation GmbH hat mit der Dresdner Factoring AG einen echten Factoring-Vertrag mit einem Factoringrahmen in Höhe von 1.000 (Vorjahr: 0) TEuro geschlossen. Zum Stichtag waren Forderungen in Höhe von 40 (Vorjahr: 50) TEuro an die Dresdner Factoring AG veräußert. Die KPS AG hat gegenüber der Dresdner Factoring AG eine gesamtschuldnerische Mitverpflichtung für die KPS Business Transformation GmbH übernommen.

Für die Consulting AG, Zürich wurde durch die KPS AG ein Rangrücktritt in Höhe von 2.338 TCHF vereinbart.

8.17.2 Finanzielle Verpflichtungen

Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen entwickelten sich wie folgt:

31.3.2013 30.9.2012
in TEuro bis 1 Jahr 1-5
Jahre
Über
5 Jahre
Gesamt bis 1 Jahr 1-5
Jahre
Über
5 Jahre
Gesamt
Kfz-Leasing 671 662 0 1.333 452 530 0 982
BGA-Leasing 387 447 0 834 434 621 0 1.055
Miete 232 554 66 852 182 306 0 488
Gesamt 1.290 1.663 66 3.019 1.068 1.457 0 2.525

Bei den in der obigen Darstellung erfassten Leasingzahlungen handelt es sich um künftige Mindestleasingzahlungen aus Operating-Leasingverträgen.

Zahlungen aus Miet- und Leasingverhältnissen, die in der Berichtperiode als Aufwand erfasst wurden, belaufen sich auf 589 (Vorjahr: 400) TEuro.

8.18 Bestandsgefährdende Risiken

Der Abschluss der KPS wurde für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2012/2013 unter der Prämisse der Fortführung der Unternehmenstätigkeit ("Going Concern") aufgestellt. In diesem Zusammenhang geht das Management von einer positiven Fortbestehensprognose aus, so dass die Gesellschaft mit überwiegender Wahrscheinlichkeit im laufenden und den folgenden Geschäftsjahren ihre geschäftlichen Aktivitäten unter Einhaltung der Zahlungsverpflichtungen fortführen kann. Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht erkennbar.

9 Erläuterungen zur Kapitalflussrechnung

In der Kapitalflussrechnung nach IAS 7 werden Zahlungsströme des ersten Halbjahres des Geschäftsjahres 2012/2013 erfasst, um Informationen über die Bewegungen der Zahlungsmittel des Unternehmens darzustellen. Die Zahlungsströme werden nach betrieblicher Tätigkeit sowie nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. Dabei verwendet die Gesellschaft die indirekte Methode.

Der in der Kapitalflussrechnung betrachtete Zahlungsmittelbestand umfasst alle in der Bilanz ausgewiesenen kurzfristigen Zahlungsmittel unter Abzug von laufenden Bankverbindlichkeiten. Dieser Zahlungsmittelbestand beträgt am Ende der Periode -2.853 (Vorjahr: -6.353) TEuro.

Die im Vorjahresvergleich verbesserte Nettoliquidität ist im Wesentlichen auf hohe Mittelzuflüsse aus der laufenden Geschäftstätigkeit zurückzuführen. Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit resultiert im Wesentlichen aus der Dividendenausschüttung gemäß Hauptversammlungsbeschluss vom 23. März 2012. Die Mittelabflüsse für Investitionen in das langfristig gebundene Vermögen beliefen sich auf -45 (Vorjahr: -3.131) TEuro.

9.1 Zu- / Abfluss aus operativer Geschäftstätigkeit

Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit konnte um 3.976 TEuro gegenüber dem Vorjahr auf 5.946 TEuro verbessert werden. Dies ist insbesondere aufgrund der Steigerung des Periodenergebnisses vor Steuern und Zinsen zurückzuführen, das sich im Geschäftshalbjahr von 3.555 TEuro auf 5.517 TEuro erhöht hat.

Die Veränderungen der kurzfristigen Vermögensgegenstände in Höhe von 3.201 TEuro wurde durch die Verringerung der übrigen Schulden von 4.146 TEuro teilweise kompensiert.

9.2 Zu- / Abfluss aus investiver Tätigkeit

Der Cashflow aus investiver Tätigkeit erhöhte sich im Berichtszeitraum von -3.131 TEuro um 3.086 TEuro auf -45 TEuro. Dies resultiert aus dem normalen Investitionsniveau.

9.3 Zu- / Abfluss aus Finanzierungstätigkeit

Die Veränderung des Cashflow aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von -6.329 TEuro gegenüber dem Vorjahr um 2.385 TEuro resultiert hauptsächlich aus der Erhöhung der vorgenommenen Dividendenzahlung in Höhe von 3.601 (Vorjahr: 2.920) TEuro und der Tilgung von Verbindlichkeiten in Höhe von 1.556 (Vorjahr: 0) TEuro.

10.3 Organe der Gesellschaft

10.3.1 Vorstand

Zu Mitgliedern des Vorstands waren im Berichtszeitraum bestellt:

→ Herr Dietmar Müller, Managementberater, Grünwald.

10.3.2 Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr zusammen aus

  • → Herrn Michael Tsifidaris (Vorsitz), Managementberater, Hamburg,
  • → Herrn Hans-Werner Hartmann, Rechtsanwalt, Grassau-Mietenkam,
  • → Herrn Uwe Grünewald, Managementberater, Leichlingen.

Unterföhring, 27. Mai 2013

Dietmar Müller Vorstand

KPS Consulting

Beta-Straße 10 H D-85774 Unterföhring / München Telefon 089.356 31 - 0 Telefax 089.356 31 - 3201 [email protected] www.kps-consulting.com

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