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KPS AG Interim / Quarterly Report 2010

May 30, 2011

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Interim / Quarterly Report

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Halbjahresbericht 2010/2011

Impressum

Herausgeber: KPS AG, München

Umsetzung und Layout: bw media, München

KPS AG

Verkürzter Bericht über die Lage des Konzerns für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/2011 zum 31. März 2011

A Wirtschaftsbericht des KPS-Konzerns

Im Lagebericht wird die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des KPS-Konzerns (im folgenden KPS genannt) dargestellt. Der Berichtszeitraum umfasst die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2010/2011, beginnend vom 1. Oktober 2010 bis 31. März 2011.

1. Wirtschaftliche Rahmendaten

Für das Jahr 2011 sind die aktuellen Konjunkturindikatoren durchwegs auf positiv gestellt und sorgen für ein zuversichtliches Klima. Der Internationale Währungsfonds (IWF) prognostizierte weltweit wieder positive Wachstumsraten. Bei der konjunkturellen Dynamik rechnen wir insgesamt mit einer Verringerung des Tempos. Dies ist einerseits auf die Straffung der Geld- und Wirtschaftspolitik in den Schwellenländern zurückzuführen und andererseits die Auswirkung des Auslaufens von Konjunkturprogrammen in den hoch entwickelten Industrieländern. Der IWF erwartet für 2011 ein globales Wachstum von voraussichtlich 4,4 %.

Im Euroraum wird die wirtschaftliche Entwicklung auch im Jahr 2011 sehr heterogen verlaufen. Deutschland wird in 2011 weiterhin vom niedrigen Zinsniveau und der hohen Nachfrage aus den Schwellenländern profitieren können. Hohe Risikofaktoren und Staatsverschuldungen aus den Euroländern wie Irland, Spanien, Portugal und Griechenland erschweren weiterhin die gesamtwirtschaftliche Gesundung. Das Wachstum im Euroraum sieht der IWF im Jahr 2011 aktuell bei 1,6 %.

Der Aufwärtstrend der deutschen Wirtschaft entwickelt sich voraussichtlich auch in 2011 positiv. Neben einer weiterhin anhaltenden Nachfrage im Exportgeschäft rechnet der IWF mit einer weiteren Zunahme am Binnenmarkt. Für 2011 erwartet der IWF eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts (BIP) in Deutschland um 2,5 %. Damit entwickelt sich Deutschland innerhalb Europas zur Konjunkturlokomotive.

Nachdem in der Vergangenheit die IT-Investitionen in Industrie- und Handelsunternehmen drastisch zurück gegangen sind, erwarten die Analysten für das Jahr 2011 und darüber hinaus wieder moderates bis gut spürbares Wachstum. Im Handel wird mit einer Zunahme der IT-Investitionen von knapp 4 % pro Jahr gerechnet (Quelle: PAC/2010).

2. Geschäftsverlauf und Entwicklung

KPS konnte im vorangegangenen Geschäftsjahr 2009/2010 im Umsatz wie im Ergebnis deutlich zulegen. Das Geschäftsjahr 2010/2011 hat uns vor die anspruchsvolle Aufgabe gestellt, auf Basis der exzellenten Ergebnisse des Vorjahres weiterhin kontinuierliches Wachstum zu generieren.

Die erste Hälfte des Geschäftsjahres 2010/2011 verlief für KPS insgesamt sehr erfolgreich. Die Herausforderung, profitables Wachstum zu generieren, konnte im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres weiterhin eindrucksvoll umgesetzt werden.

Dabei ist es KPS gelungen, die Position des Marktführers in der Transformationsberatung konsequent auszubauen.

Um unsere ambitionierten Erwartungen und Zielsetzungen im Geschäftsjahr 2010/2011 zu erfüllen, wurden diverse Investitionsmaßnahmen zum weiteren Ausbau unserer nationalen wie internationalen Zielmärkte getätigt. Oberste Priorität wurde dabei dem weiteren Ausbau des Kernsegments der KPS, der Management-Consulting/Transformationsberatung, und der Weiterentwicklung der KPS Rapid-Transformation Methodik eingeräumt.

KPS Branchenfokus

In unserem Kerngeschäftsfeld Management-Consulting/ Transformationsberatung ist es uns gelungen, namhafte Kunden aus den Bereichen der Konsumgüterindustrie, des Handels und der Modeindustrie vom Mehrwert unserer Projektmethodik und Prozesskompetenz zu überzeugen. Auf weiterhin erfreulich gutem Niveau konnten sich die Geschäftsbereiche KPS Services und KPS Documents entwickeln.

Des Weiteren wurden die Weichenstellungen für den Einstieg der KPS in den Bereich Financial Services vorgenommen.

KPS verfügt über eine exzellente Kundenbasis namhafter Unternehmen in verschiedenen Industrien und baut diese kontinuierlich weiter aus. Mit ihrem leistungsstarken Beratungsportfolio positioniert sich KPS auch weiterhin als die führende Management- und Transformationsberatung sowohl in Deutschland als auch in den europäischen Zielmärkten.

KPS Rapid-Transformation Methodik

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die exzellente Entwicklung der KPS in der Vergangenheit wie auch der Zukunft ist die KPS Rapid-Transformation Methodik. Diese von KPS entwickelte und nur von KPS angewandte Methode ist auch künftig unser Alleinstellungsmerkmal und damit essentieller Bestandteil unseres Erfolges. KPS betreibt eine konsequente Weiterentwicklung und Adaption der Methodik in diversen Branchen. Gegenüber den Mitbewerbern hat KPS mit der Rapid-Transformation Methodik einen Entwicklungsvorsprung über mehrere Jahre erreicht. Ziel der KPS ist es, den methodischen Vorsprung weiter auszubauen und technologisch zu optimieren.

3. Umsatz und Ergebnis

Die Kennzahlen für das erste Halbjahr haben den erfolgreichen Start der KPS in das Geschäftsjahr 2010/2011 eindrucksvoll bestätigt. Bei einem Umsatz in Höhe von Euro 26,4 Mio. (i.V. 23,3 Mio.) konnte KPS einen deutlichen Performancegewinn verzeichnen. Der EBIT erhöhte sich dabei im Vergleichszeitraum von Euro 2,4 Mio. um Euro 0,8 Mio. auf Euro 3,2 Mio.

Mit dem Halbjahresergebnis des laufenden Geschäftsjahres konnte eine EBIT-Marge von 12,3 % erwirtschaftet werden. Dabei ist zu berücksichtigen, dass im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/2011 verstärkt in den Bereichen Marketing und Business Development umfangreiche Investitionen getätigt wurden.

Die Ergebnisse des ersten Halbjahres konnten somit unsere Erwartungen vollumfänglich erfüllen. Mit dieser erfreulichen Entwicklung konnte die Strategie des Unternehmens, wie bereits in den Jahren davor, eindeutig bestätigt werden.

B Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Bei einer Betriebsleistung von Euro 26,5 Mio. (i.V. 23,4 Mio.) konnte KPS im EBIT eine Ergebnisverbesserung von 32,5 % gegenüber dem Vergleichszeitraum erzielen. Bei einem EBIT-DA von Euro 3,3 Mio. (i.V. 2,5 Mio.) wurde eine EBITDA-Marge von 12,6 % erwirtschaftet.

2. Finanzlage

Die KPS verfügt zum 31. März 2011 über Zahlungsmittel in Höhe von Euro 2,6 Mio.

Dem gegenüber stehen Bankverbindlichkeiten in Höhe von Euro 6,6 Mio.

Der Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit beträgt Euro -1,2 Mio. und resultiert im Wesentlichen aus hohen Steuervorauszahlungen und einem erhöhten Forderungsbestand.

3. Vermögenslage

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich gegenüber dem 30. September 2010 von Euro 8,7 Mio. um Euro 2,3 Mio. auf Euro 11,0 Mio. erhöht.

Zum 31. März 2011 beläuft sich die Bilanzsumme auf Euro 28,1 Mio. (i.V. 23,2 Mio.).

Die Eigenkapitalquote beträgt 24,3 % (i.V. 18,4 %) und hat sich damit um ca. 6 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahreswert zum 30. September 2010 verbessert.

C Prognosebericht

Auch wenn sich die gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen positiv entwickeln, besteht auf Kundenseite weiterhin eine vorsichtige Zurückhaltung bei der Vergabe neuer Projektinitiativen. Im Besonderen ist dies bei großen und langfristig dimensionierten Projekten spürbar. Auch werden laufende Projekte zunehmend verstärkt auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft. Wir sind davon überzeugt, dass die Leistungen der KPS den intensiven Prüfungen Stand halten werden, jedoch sind Verzögerungen beim Vergabeprozess nicht auszuschließen.

Zusammenfassend sehen wir gegenüber der Vergangenheit ein verbessertes, jedoch noch immer labiles Marktumfeld, das Prognosen mit einem deutlichen Unsicherheitsfaktor versieht.

Vor diesem Hintergrund bestätigen wir unsere Prognosen für ein profitables Wachstum der KPS im laufenden Geschäftsjahr. Gegenüber dem Vorjahr werden wir den Umsatz moderat steigern (Umsatz Gj. 2009/2010 Euro 49,6 Mio.) und eine weitere Verbesserung der Ergebnisse und Ergebnismargen (EBIT Gj. 2009/2010 Euro 5,3 Mio. bzw. 10,7 %) anstreben.

Dies bedeutet für das Geschäftsjahr 2010/2011 einen prognostizierten Umsatz in Höhe von ca. Euro 55 Mio. und eine Ergebnismarge von ca. 12 %.

D Chancen- und Risikobericht

Im Vergleich zu den im letzten Konzernlagebericht beschriebenen Chancen und Risiken haben sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2010/2011 keine Veränderungen ergeben.

München, im Mai 2011

KPS AG Der Vorstand

Dietmar Müller Hartmut Cordes Mario Uhl

KPS AG, München Konzernbilanz zum 31. März 2011

Aktiva

in TEuro 31.3.2011 30.9.2010
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Software 684 738
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.294 9.294
9.978 10.032
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 197 63
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 0 62
10.175 10.157
IV. Aktive Latente Steuern 2.432 2.432
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 10.964 8.692
2. Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern 1.448 228
3. Sonstige Vermögenswerte 519 295
12.932 9.215
II. Guthaben bei Kreditinstituten 2.560 1.350
15.492 10.565
Summe Aktiva 28.099 23.154

Passiva

in TEuro 31.3.2011 30.9.2010
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 32.536 32.743
II. Kapitalrücklage -18.875 -18.889
III. Gewinnrücklagen 55 55
IV. Verlustvortrag -9.649 -12.654
V. Periodenüberschuss 2.757 3.005
6.824 4.260
B. Langfristige Schulden
1.
Sonstige Verbindlichkeiten
0 48
2.
Passive latente Steuern
24 24
24 72
C. Kurzfristige Schulden
1.
Steuerrückstellungen
3.060 2.855
2.
Sonstige Rückstellungen
3.928 2.798
3.
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
6.638 1.378
4.
Erhaltene Anzahlungen
350 191
5.
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen
6.043 6.461
6.
Schulden aus Ertragsteuern
0 112
7.
Sonstige Verbindlichkeiten
1.231 5.027
21.251 18.822
Summe Passiva 28.099
23.154

KPS AG Konzernabschluss nach IFRS Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2010 bis 31. März 2011

in TEuro 2010/2011 2009/2010
1. Umsatzerlöse vor Erlösschmälerungen 26.390 23.312
Erlösschmälerungen -281 -12
Umsatzerlöse nach Erlösschmälerungen 26.109 23.300
2. Sonstige betriebliche Erträge 380 111
3.
Betriebsleistung
26.489 23.411
4. Materialaufwand -13.167 -12.099
a)
Aufwendungen für bezogene Waren
-442 -1.456
b)
Aufwendungen für bezogene Leistungen
-12.726 -10.643
5. Personalaufwand -7.493 -6.544
a)
Löhne und Gehälter
-6.954 -6.033
b)
Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung
-538 -511
6. Abschreibungen
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
-68 -78
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.542 -2.260
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 4 21
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -170 -260
10.
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit
3.053 2.191
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -289 -536
12. Sonstige Steuern -7 -8
13.
Konzernperiodenüberschuss
2.757 1.647
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,08 0,05
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,08 0,05

KPS AG Konzernabschluss IFRS Gesamtergebnis für die Zeit vom 1. Oktober 2010 bis 31. März 2011

in TEuro 2010/2011 2009/2010
Konzernperiodenüberschuss 2.757 1.647
– davon Ergebnisanteil der Aktionäre der KPS AG 2.757 1.647
– davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter 0 0
Sonstiges Ergebnis 0 0
Gesamtergebnis 2.757 1.647
– davon Gesamtergebnis der Aktionäre der KPS AG 2.757 1.647
– davon Gesamtergebnis anderer Gesellschafter 0 0

Kennzahlen zur Gewinn- und Verlustrechnung (in Mio. Euro)

2010/2011 2009/2010
EBIT 3.219 2.430
EBITDA 3.287 2.508
EBIT zu Umsatz in % 12,3 % 10,4 %
EBITDA zu Umsatz in % 12,6 % 10,8 %

KPS AG, München Konsolidierte Kapitalflussrechnung nach IFRS für die Zeit vom 1. Oktober 2010 bis 31. März 2011

in TEuro 31.3.2011 31.3.2010
A. Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis vor Ertragsteuern 3.046 2.183
Zinsergebnis 166 239
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 68 78
Veränderung der Vorräte, Forderungen und sonstiger Aktiva -2.324 -2.373
Veränderung der lang- und kurzfristigen Rückstellungen 1.181 -62
Veränderung der übrigen Schulden -1.671 233
Gezahlte Steuern -1.516 -182
Erhaltene Zinsen 4 5
Gezahlte Zinsen -155 -162
Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -1.201 -41
B. Investitionstätigkeit
Investitionen in das Anlagevermögen -149 -24
Einzahlungen aus Ausleihungen 52 0
Nettoliquidität aus dem Verkauf von Beteiligungen 0 36
Mittelabfluss /-zufluss aus Investitionstätigkeit -97 12
C. Finanzierungstätigkeit
Auszahlungen für den Erwerb eigener Aktien -193 0
Ausschüttung gemäß Einbringungsvertrag vom 22.10.2007 -2.559 0
Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit -2.752 0
D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -4.050 -29
E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode -28 -3.483
F. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode -4.078 -3.512

Zusammensetzung Finanzmittelfonds

in TEuro 31.3.2010 31.3.2009
Kassenbestand, Bankguthaben 2.560 1.100
Bankkontokorrentverbindlichkeiten -6.638 -4.612
Finanzmittelfonds -4.078 -3.512

KPS AG, München Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31. März 2011

in TEuro Grundkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzverlust Gesamt
Stand 30.9.2010 32.743 -18.889 55 -9.649 4.260
Periodenergebnis
1. Halbjahr 2010/2011
2.757 2.757
Kauf eigener Aktien -207 14 -193
Stand 31.3.2011 32.536 -18.875 55 -6.892 6.824

KPS AG

Verkürzter Konzernanhang zum 31. März 2011 nach IFRS

A Allgemeine Angaben

Rechnungslegung

Die KPS AG stellt ihren Konzernabschluss entsprechend § 315a Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) des International Accounting Standards Board (IASB) auf, wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind.

Die nachfolgende Tabelle zeigt die ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 verpflichtend anzuwendenden International Financial Reporting Standards und Interpretationen:

Standard/Interpretation Anwendungspflicht IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS – Fassung vom 27.11.2008 01.01.2010 IFRS 1 Erstmalige Anwendung der IFRS – zusätzliche Erleichterung für Erstanwender 01.01.2010 IFRS 1 Änderung IFRS 1, begrenzte Ausnahme für Vergleichsangaben nach IFRS 7 für erstmalige Anwender 01.07.2010 IFRS 2 Änderung anteilsbasierter Vergütungen 01.01.2010 IAS 32 Klassifizierung von Bezugsrechten und ähnlichen Rechten 01.02.2010 IFRIC 15 Verträge über die Errichtung von Immobilien 01.01.2010 IFRIC 17 Sachausschüttungen an Eigentümer 01.11.2009 IFRIC 18 Übertragungen von Vermögenswerten von Kunden 01.11.2009 IFRIC 19 Tilgung finanzieller Verbindlichkeiten mit Eigenkapitalinstrumenten 01.07.2010 Verbesserung der IFRS Einzelfallregelungen Einzelfallregelungen

Aus den neu anzuwendenden Standards und Interpretationen ergeben sich keine Auswirkungen auf den Halbjahresabschluss 2010/2011.

Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom IASB verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt, sind aber für das Geschäftsjahr 2010/2011 nicht verpflichtend anzuwenden. Die KPS wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen:

Standard/ Interpretation Anwendungspflicht Voraussichtliche Auswirkungen
IFRS 1* Änderung IFRS 1: schwerwie
gende Hochinflation und Beseiti
gung fixer Daten
01.07.2011 Keine
IFRS 7* Änderungen IFRS 7: Anhangsan
gaben
01.07.2011 Anhangsangabe
IFRS 9* Finanzinstrumente 01.01.2013 Klassifizierung, Bewertung
IAS 12* Latente Steuern:
Realisierung zugrundeliegender
Vermögenswerte
01.01.2012 Latente Steuern
IAS 24 Angaben zu nahestehenden
Personen
01.01.2011 Anhangsangaben
IFRIC 14 Beitragsvorauszahlungen bei
bestehenden Mindestdotierungs
verpflichtungen
01.01.2011 Keine
Verbesserung der IFRS Einzelfallregelungen Einzelfallregelungen Einzelfallprüfung

*noch nicht von der EU genehmigt

Der vorliegende Konzernhalbjahresabschluss wurde auf Basis des International Accounting Standards (IAS) 34 (Interim Financial Reporting) erstellt.

Stichtag für den Konzernhalbjahresabschluss ist der 31. März 2011.

Der Halbjahresabschluss 2010/2011 und der dazugehörige Zwischenlagebericht wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.

Die KPS stellt die Zahlen in diesem Anhang jeweils in tausend Euro (TEuro) dar. Neben den Werten für die Berichtsperiode werden zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte angegeben. In der Bilanz wird als Vergleichsstichtag der 30. September 2010 und in der Gewinn- und Verlustrechnung der 31. März 2010 gegenübergestellt.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die KPS AG und die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wenden in der Zwischenberichterstattung die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden an, die dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2009/2010 zugrunde lagen. Der Konsolidierungskreis ist unverändert zum Geschäftsjahr 2009/2010.

Allgemeine Angaben

Aus Sicht des Vorstands enthält der vorgelegte, ungeprüfte Zwischenbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns notwendig sind. Die Ereignisse der Zwischenberichtsperiode lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses müssen vom Vorstand Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden. Diese beeinflussen die Höhe und den Ausweis angegebener Beträge für Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen des Berichtszeitraums. Die tatsächlich anfallenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.

B Erläuterungen zur Bilanz

1. Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte

Die Position beinhaltet im Wesentlichen Geschäfts- oder Firmenwerte (9.294 TEuro), die aus der Erstkonsolidierung der vormaligen autinform-Gruppe stammen. Die Werthaltigkeit der Geschäfts- oder Firmenwerte wurde zuletzt am 30. September 2010 überprüft und bestätigt. Sog. Triggering Events lagen zwischenzeitlich nicht vor.

Sachanlagen

Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware mit insgesamt 197 (i.V. 63) TEuro.

Finanzanlagen

Die in den Finanzanlagen zum 30. September 2010 ausgewiesenen sonstigen Ausleihungen wurden zum Halbjahresstichtag als kurzfristig umgegliedert.

Aktive latente Steuern

Die ausgewiesenen aktiven latenten Steuern umfassen Steuerminderungsansprüche, die sich aus der erwarteten Nutzung bestehender Verlustvorträge in Folgejahren ergeben. Zur näheren Erläuterung verweisen wir auf den Geschäftsbericht 2009/2010.

2. Kurzfristige Vermögenswerte

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 31. März 2011 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 11.063 (i.V. 8.791) TEuro, auf die Einzelwertberichtungen in Höhe von 99 (i.V. 99) TEuro gebildet worden sind.

Die Erstattungsansprüche aus Ertragsteuern belaufen sich auf 1.448 (i.V. 228) TEuro. Sie resultieren im Wesentlichen aus abgeführten Kapitalertragsteuern auf Ausschüttungen, die im Wege der Jahressteuererklärung rückerstattet werden.

Die sonstigen Vermögenswerte belaufen sich auf 519 (i.V. 295) TEuro und setzen sich im Wesentlichen aus geleisteten Vorauszahlungen sowie Mitarbeiterdarlehen zusammen.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen am Bilanzstichtag 2.560 (i.V. 1.350) TEuro. Die Entwicklung des Bestands an flüssigen Mitteln ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.

3. Eigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Wir verweisen im Übrigen auf unsere Erläuterungen im Geschäftsbericht zum 30. September 2010.

4. Langfristige Schulden

Die Passiven Latenten Steuern in Höhe von 24 (i.V. 24) TEuro resultieren aus temporären Differenzen zwischen Konzernund Steuerbilanz.

5. Kurzfristige Schulden

Steuerrückstellungen

Die Steuerrückstellungen entwickelten sich im ersten Halbjahr 2010/2011 wie folgt:

in TEuro Stand
30.9.2010
Verbrauch Auflösung Zuführung Stand
31.3.2011
RSt f. Körperschaftsteuer 184 0 0 79 263
RSt f. Gewerbesteuer 2.671 0 -1 127 2.797
Summe 2.855 0 -1 206 3.060

Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

in TEuro 30.9.2010 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.3.2011
Personal 1.881 -1.254 0 2.442 3.057
Ausstehende Rechnungen 434 -129 -90 40 254
Abschluss- und Prüfungskosten 137 -10 0 53 190
Übrige 346 -259 -4 341 427
Gesamt 2.798 -1.652 -94 2.876 3.928

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten kurzfristige Darlehens- und Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von 6.638 (i.V. 1.378) TEuro.

Erhaltene Anzahlungen

Die erhaltenen Anzahlungen betragen 350 (i.V. 191) TEuro und betreffen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und im Voraus vereinnahmte Dienstleistungserlöse, die gegen künftige Geschäftsjahre abzugrenzen sind.

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 1.231 (i.V. 5.027) TEuro und setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten aus Schadenersatzverpflichtungen mit 650 (i.V. 1.202) TEuro, Verbindlichkeiten aus abzuführenden Lohn- und Kirchensteuern mit 307 (i.V. 286) TEuro sowie Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern mit 267 (i.V. 1.341) TEuro zusammen.

C Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und verteilen sich auf die einzelnen Umsatzträger wie folgt:

in TEuro Berichtsjahr
2010/2011
% Vorjahr
2009/2010
%
Handelswaren/
Software
449 2 1.784 8
Dienstleistung/
Wartung
25.660 98 21.516 92
26.109 100 23.300 100

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 380 (i.V. 111) TEuro und setzen sich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen, Kurserträgen und Erträgen aus Untervermietungen zusammen.

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand beträgt 13.167 (i.V. 12.099) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 442 (i.V. 1.456) TEuro sowie Aufwendungen für bezogenen Leistungen in Höhe von 12.726 (i.V. 10.643) TEuro.

4. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 7.493 (i.V. 6.544) TEuro. Davon entfallen auf die Löhne und Gehälter 6.954 (i.V. 6.033) TEuro und auf Sozialaufwendungen 538 (i.V. 511) TEuro.

Im Jahresdurchschnitt wurden 93 (i.V. 98) Mitarbeiter beschäftigt.

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen des Geschäftsjahres betragen 68 (i.V. 78) TEuro.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 2.542 (i.V. 2.260) TEuro und beinhalten Aufwendungen für Miete und Raumkosten in Höhe von 121 (i.V. 274) TEuro, Reisekosten von 855 (i.V. 608) TEuro, Kraftfahrzeugkosten mit 250 (i.V. 262) TEuro, Kommunikationskosten mit 105 (i.V. 108) TEuro sowie Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 164 (i.V. 139) TEuro.

7. Zinsergebnis

Das Zinsergebnis in Höhe von 166 (i.V. 239) TEuro setzt sich aus Zinsaufwendungen in Höhe von 170 (i.V. 260) TEuro und Zinserträgen von 4 (i.V. 21) TEuro zusammen.

8. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,08 Euro, nach 0,05 Euro zum 31. März 2010. Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem Ergebnis je Aktie.

D Sonstige Angaben

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Entwicklung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen stellt sich wie folgt dar:

bis 1 Jahr 1-5 Jahre Gesamt
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
Kfz Leasing 231 149 380
(262) (175) (437)
BGA Leasing 117 103 220
(80) (140) (220)
Miete 208 577 785
(414) (35) (449)
Beratung 380 335 715
(0) (0) (0)
936 1.164 2.100
(756) (350) (1.106)

Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Organe der Gesellschaft

Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr aus den Herren Michael Tsifidaris (Vorsitz), Hans-Werner Hartmann und Uwe Grünewald zusammen.

Dem Vorstand gehörten im Berichtszeitraum die Herren Dietmar Müller und Hartmut Cordes an. Mit Wirkung zum 1. Mai 2011 wurde der Vorstand um Herrn Mario Uhl erweitert. Wir verweisen hierzu auf unsere Ausführungen zu den Ereignissen nach dem Bilanzstichtag.

Vergütungsstruktur des Vorstands

Die Vorstandsvergütungen setzen sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Als Fixum erhält jedes Vorstandsmitglied Jahresfestbezüge, die in zwölf gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Monats zahlbar sind. Die variable Komponente wird an das Erreichen bestimmter Planzahlen im KPS-Konzern gekoppelt und wird im folgenden Geschäftsjahr ausbezahlt. Eine Offenlegung der individualisierten Vorstandsbezüge unterbleibt; ein entsprechender Beschluss der Hauptversammlung liegt vor. Den Vorstandsmitgliedern wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder einen Zuschuss zur privaten Krankenversicherung. Des Weiteren wurde eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen.

Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats

In der Hauptversammlung am 30. November 2007 wurde die derzeitige Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats beschlossen. Demnach erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats neben dem Ersatz seiner Auslagen nach Ablauf des Geschäftsjahres eine feste Vergütung. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das 1,6fache dieses Betrages. Die Vergütung wird nach der Hauptversammlung zahlbar. Die Aufsichtsratsvergütung belief sich im Geschäftsjahr 2009/2010 auf insgesamt 55 TEUR.

Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen

Die Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen haben sich in der Berichtsperiode nicht verändert. Wir verweisen hier auf unsere Ausführungen im Geschäftsbericht.

E Segmentberichterstattung

Die KPS ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Beratungsunternehmen in Deutschland.

Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Business Transformation (Strategie- und Prozessberatung), Enterprise Ressource Planning (Prozessoptimierung und SAP-Implementierung), Product Life-Cycle Management & Supply Chain Management (Optimierung von Konstruktions- und Entwicklungsprozessen, Integration von Konstruktions- und ERP-Welt, Implementierung von CAD- und PDM-Lösungen), Enterprise Content Management (Archivierung, Dokumentenmanagement-Systeme, Workflow-Lösungen) sowie System Architecture & Integration (eSOA, Netweaver, Server Infrastrukturen, Storage, Managed Services).

Das KPS-Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung primär nach Geschäftsfeldern und sekundär nach Regionen.

1. Management-Consulting/Transformationsberatung

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die "Transformationsberatung", bei der die KPS eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite. Zusätzlich umfasst dieses Beratungssegment die Implementierungsberatung sowie das Leistungsportfolio der KPS als SAP-Beratungspartner.

2. System Integration

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozessund Implementierungsberatung im Technologiebereich. Die KPS deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien als auch das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche eSOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storage-Lösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert die KPS mit dedizierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. Die KPS unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betrieblichen Funktionsbereiche transparent werden.

3. Produkte/Lizenzen

Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt die KPS in dedizierten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte namhafter Hersteller (SAP, IBM, Dassault, SAPERION), mit denen die KPS eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.

Die Segmentinformationen stellen sich entsprechend IAS 34.16 wie folgt dar:

in TEuro Management
Consulting/
Transformations
beratung
Integration System Produkte/
Lizenzen
des Konzerns nicht zugeordnete
Aufwendungen
gesamt
31.3.2011 Vorjahr 31.3.2011 Vorjahr 31.3.2011 Vorjahr 31.3.2011 Vorjahr 31.3.2011 Vorjahr
Außenumsätze 24.151 19.970 1.509 1.454 449 1.783 0 93 26.109 23.300
Innenumsätze 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0
Segmentumsätze 24.151 19.970 1.509 1.454 449 1.783 0 93 26.109 23.300
EBITDA 4.890 4.302 168 275 -3 43 -1.768 -2.112 3.287 2.508

Von den Umsatzerlösen mit externen Kunden wurden 17.825 (i.V. 20.670) TEuro im Inland und 8.284 (i.V. 2.630) TEuro im Ausland erzielt.

Konzernorganisation und -steuerung

Der Vorstand der KPS AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.

Im KPS-Konzern gibt es ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Hieraus abgeleitet ergeben sich die Zielsetzungen für die einzelnen Segmente und Beteiligungsgesellschaften. Die Steuerung erfolgt ausgehend vom Konzern über die Segmente bis zu den einzelnen Profitcenter-Ebenen. Als Kennzahlen für die Steuerung werden neben dem EBIT und EBITDA bestimmte segmentund profitcenterbezogene Kennzahlen verwendet.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Die KPS AG verstärkt ihre Aktivitäten im Bereich Financial Services (Banken & Versicherungen) durch Berufung von Herrn Mario Uhl in den Vorstand. Der Vorstandsvertrag trat zum 1. Mai 2011 in Kraft.

Der Vorstandsvertrag von Herrn Dietmar Müller wurde um weitere drei Jahre verlängert.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex von Vorstand und Aufsichtsrat der KPS AG sind auf der Internetseite www.kps-consulting. com zugänglich.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzern so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

München, im Mai 2011

KPS AG Der Vorstand

Dietmar Müller Hartmut Cordes Mario Uhl

KPS AG, München Entwicklung des Anlagevermögens KPS-Konzern (Bruttodarstellung)

Position
in TEuro 1.10.2010 Zugänge Abgänge 31.3.2010
Immaterielle Vermögensgegenstände
1.
Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an
solchen Rechten und Werten
a) soweit erworbene 312 0 0 312
b) soweit selbsterstellt 883 0 0 883
2. Firmenwert 24.310 0 0 24.310
25.505
Sachanlagen
1.
Betriebs- und Geschäftsausstattung
251 148 0 399
2. Geringwertige Wirtschaftsgüter 14 1 1 14
Sachanlagen 265 149 1 413
Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 132 0 132 0
Finanzanlagen 132 0 132 0
Anlagevermögen gesamt 25.902 149 133 25.918
III.) Immaterielle Vermögensgegenstände 25.505 0 Anschaffungs- oder Herstellungskosten
0
Buchwert Kummulierte Abschreibungen
31.3.2011 31.3.2011 Abgänge Zugang 1.10.2010
21 291 0 7 284
663 220 0 47 173
9.294 15.016 0 0 15.016
9.978 15.527 0 54 15.473
197 202 0 13 189
0 14 0 1 13
197 216 0 14 202
0 0 70 0 70
0 0 70 0 70
10.175 15.743 70 68 15.745

KPS Beta-Straße 10 H 85774 Unterföhring