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KPS AG Interim / Quarterly Report 2009

May 28, 2010

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Interim / Quarterly Report

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Halbjahresbericht 2009/2010

Impressum

Herausgeber: KPS AG, München

Umsetzung und Layout: bw media, München

KPS Aktiengesellschaft

Verkürzter Lagebericht des KPS Konzerns zum 31. März 2010 nach IFRS

A. Wirtschaftsbericht des KPS Konzerns

Im Folgenden wird die Entwicklung der Geschäftstätigkeit des KPS AG Konzerns (im Folgenden KPS genannt) für das erste Halbjahr im Geschäftsjahr 2009/2010 dargestellt.

1. Wirtschaftliche Rahmendaten

Auch im Jahr 2010 sind die Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise international wie auch in Deutschland noch deutlich spürbar.

OECD wie auch DIW gehen von einer konjunkturellen Belebung des Marktes aus, kommen hinsichtlich des Wirtschaftswachstums in ihren Prognosen jedoch zu einer labilen Einschätzung der Märkte.

Die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) erwartet in Deutschland und anderen Industrieländern ein stärkeres Wachstum als bisher gedacht. Im Mai erhöhte sie ihre Prognose für Deutschland auf 1,9 % für das Jahr 2010. In den 31 OECD-Ländern insgesamt werde das Wachstum 2010 real 2,7 % betragen, prognostizierte die Organisation. Bislang war die OECD nur von 1,9 % ausgegangen. Für 2011 wird sogar ein Anstieg um 2,8 % erwartet.

In den USA rechnet die OECD 2010 und 2011 mit 3,2 % Wachstum, in Japan mit 3,0 und 2,0 %. In Frankreich soll das Wachstum 1,7 und 2,1 % betragen.

Der Schlüssel für den Aufschwung in Deutschland liegt in der Exportwirtschaft.

Auch das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) geht in ihrer Herbstprognose von einer Steigerung des BIP in 2010 aus.

Die Belebung sei aber noch nicht als stabil einzustufen und die Zuwächse werden eher bescheiden ausfallen, so die Prognose. Das Wachstum werde bei 1,3 % liegen, nach einem Einbruch von 5,1 % im vergangenen Jahr. Bis die Folgen der Rezession überwunden sind, wird es aus Sicht des DIW zudem noch lange dauern. Erst Ende 2010 sei die Wirtschaft wieder auf dem Stand von Anfang 2006 angekommen.

Auf den abrupten Nachfrageausfall hatten die Unternehmen vor allem mit Arbeitszeitverkürzungen reagiert, auch um Humankapital in den Betrieben zu halten. Da die wirtschaftliche Erholung jedoch eher schwach ausfalle und einen längeren Zeitraum benötigt als erhofft, wird sich der Druck auf dem Arbeitsmarkt weiterhin erhöhen, was weiteren Personalabbau zur Konsequenz hat. Des Weiteren ist das Risiko nicht auszuschließen, dass es zu einer weiteren Verknappung des Kreditangebots kommen könnte, schließlich ist die Eigenkapitalbasis im Finanzsektor deutlich geschrumpft.

Diese Indikatoren werden sich, so unsere Einschätzung, negativ auf die Vergabe von Beratungsaufträgen auswirken.

2. Geschäftsverlauf und -entwicklung

Die KPS AG ist vor dem Hintergrund der guten Performance im Geschäftsjahr 2008/2009 mit hohen Erwartungen und ambitionierten Zielsetzungen in das angelaufene Geschäftsjahr gestartet. Jedoch wurde das Unternehmen zu Beginn des Geschäftsjahres mit der Fortsetzung der restriktiven und insgesamt pessimistischen Einschätzung der konjunkturellen Lage und damit mit einem weiteren sehr unsicheren Verhalten bei der Vergabe von Aufträgen auf der Kundenseite konfrontiert.

Für das Geschäftsjahr 2009/2010 steht die KPS daher vor der Herausforderung, ihre hohen Erwartungen und Zielsetzungen in Einklang mit den schwer planbaren wirtschaftlichen Rahmenbedingungen zu bringen.

Dennoch hat das Geschäftsjahr 2009/2010 für die KPS AG insgesamt sehr erfolgreich begonnen. Sowohl die Umsatzerlöse als auch das operative Ergebnis liegen innerhalb der gesteckten Erwartungen.

In den letzten Monaten sind weitere Weichenstellungen für ein stabiles und nachhaltiges Wachstum der KPS AG vorgenommen worden.

Diese sind im Wesentlichen der Ausbau der KPS Kernkompetenzen und die Fokussierung des Beratungsangebots. Mit ihrem Beratungsportfolio wird sich die KPS auch künftig als die führende Management- und Transformationsberatung am Markt in den gesetzten Branchen positionieren, aber gleichwohl auch die Prozessoptimierung und auch die Implementierung bei ihren Kunden liefern. Die KPS hat mit diesem Beratungs-Portfolio ein Alleinstellungsmerkmal im Markt. Erweitert wird dieses Beratungsangebot um die Bereiche Enterprise Content Management und Systems Architecture & Integration. Bei diesen beiden letztgenannten Services erwartet das Unternehmen nicht nur eine gute weitere Entwicklung, sondern kann auch auf ein großes Potenzial im Cross-Selling innerhalb unserer bestehenden Großprojekte verweisen. Erste Erfolge konnte die KPS bereits verzeichnen. Die klare Konzentration der KPS auf die am Markt vorhandenen Standardlösungen ist ebenfalls eindeutig herauszustellen. Die KPS hat auch in diesen Abteilungen das Portfolio bereinigt und die Ausrichtung auf die "De-facto-Standards" der SAP gelenkt.

Die Branchenfokussierung

KPS verfügt über eine exzellente Kundenbasis namhafter Unternehmen in verschiedenen Industrien. Die notwendige Spezialisierung und Fokussierung in der Managementberatung ist ebenfalls eingeleitet. Künftige strategische Aktivitäten sind zielgerichtet auf den Handel und die Konsumgüter- und Prozessindustrie ausgerichtet. Diese Industrien sind, auch in der derzeitigen volatilen Wirtschaftslage, weiterhin Wachstumsbranchen, im Besonderen bei der Harmonisierung und Industrialisierung von Geschäftsprozessen und Optimierung bei komplexen IT-Systemen. Die Fokussierung auf diese Industrien ist der konsequente Ausbau der Kernkompetenzen der KPS. KPS generiert aus dieser Branchenorientierung und der daraus resultierenden Expertise und Erfahrung einen hohen Mehrwert für ihre Kunden.

Die nationale Erweiterung des Geschäfts erfolgt aktiv im Handel und in der zunehmend mittelständisch orientierten Fashion-Branche. Die internationalen Aktivitäten erfolgen derzeit gezielt bei Konzernen und deren Großprojekten – sowohl in der Fashion-Industrie als auch im Handel.

Die KPS Rapid-Transformation Methodik

Basis des großen Erfolges der Vergangenheit und auch der Zukunft ist die KPS Rapid-Transformation Methodik. Diese von KPS entwickelte und nur von KPS angewandte Methode ist auch künftig unser Alleinstellungsmerkmal und Fundament des Erfolgs. Ebenso natürlich auch ihre konsequente Weiterentwicklung und Adaption an die verschiedenen Kunden. Wir sehen heute einen Vorsprung von mehreren Jahren vor den Mitbewerbern und das Ziel von KPS ist, diesen Vorsprung nicht nur zu verteidigen, sondern ihn sogar auszubauen.

3. Umsatz und Ergebnis

Die Kennzahlen für das erste Halbjahr haben den erfolgreichen Start der KPS in das Geschäftsjahr 2009/2010 bestätigt. Bei einem Umsatz von 23,3 Mio. Euro, im Vorjahr 21 Mio. Euro, konnte die KPS an Performance sogar zulegen. Bei diesem Umsatz wurde ein EBIT von 2,4 (i.V. 2,1) Mio. Euro erwirtschaftet. Die Ergebnisse des ersten Halbjahres haben somit unsere Erwartungen untermauert und bestätigt. Die Zahlen zeigen die erfreuliche Entwicklung der KPS AG auch in diesen schwierigen ersten 6 Monaten des laufenden Jahres. Mit diesen Geschäftsergebnissen hat die KPS AG trotz Wirtschaftskrise und konjunkturellen Turbulenzen Umsatz und Ergebnis gegenüber dem vergleichbaren Vorjahreszeitraum nicht nur gehalten, sondern sogar noch gesteigert.

Trotz der umfangreichen Vorleistungen und Anlaufkosten aus dem Start von neuen Großprojekten im ersten Halbjahr, verstärktem Marketing und Presales-Aufwendungen und angemessenen Personalveränderungen konnten auch weiterhin Ergebnismargen im unteren zweistelligen Bereich erzielt werden.

B. Bericht zur Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage

1. Ertragslage

Bei einer Betriebsleistung von 23.411 (i.V. 22.490) TEuro konnte die KPS eine Ergebnisverbesserung von 4 % im Vergleich zum Vorjahr erzielen. Bei einem EBITDA von 2.508 (i.V. 2.169) TEuro wurde eine EBITDA-Marge von 10,8 % (i.V. 10,3 %) erwirtschaftet. Daraus ergibt sich eine EBITDA-Margensteigerung von 5 %.

Im Bereich der Umsatzerlöse konnte das Unternehmen ihr Ergebnis mit 23.300 TEuro (i.V. 20.989) TEuro um 2.311 TEuro gegenüber dem Vergleichszeitraum des Vorjahres verbessern. Bei einer Umsatzsteigerung von 11 % ist es der KPS gelungen, trotz anhaltender weltwirtschaftlicher Turbulenzen ihre gesetzten Ziele und Erwartungen zu übertreffen. Diese Umsatz- und Ergebnissteigerungen sind das Ergebnis der Erfolge bei der Akquirierung neuer Großprojekte sowie das Ergebnis hoher Auslastungsquoten auf Gruppenebene von über 80 %.

Verteilt auf die einzelnen Geschäftssegmente wurden im Bereich Managementconsulting/Transformationsberatung 20,0 Mio. Euro (85,7 %), in der Systemintegration 1,6 Mio. Euro (6,8 %) und mit dem Verkauf von Produkten/Lizenzen 1,6 Mio. Euro (7,1 %) erwirtschaftet.

2. Finanzlage

Die KPS verfügt zum 31. März 2010 über Zahlungsmittel in Höhe von 1.100 TEuro. Dem stehen 4.612 TEuro Bankverbindlichkeiten gegenüber. Die Aufnahmen von Kontokorrentverbindlichkeiten bei Banken wurden im Wesentlichen zum teilweisen Ausgleich von Schadensersatzverpflichtungen verwendet. Im Vergleich zum 31. März 2009 hat sich die Nettoliquidität um 10 TEuro auf -3.512 TEuro geringfügig verbessert.

Der Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit beträgt -41 (i.V. -921) TEuro. Die Investitionstätigkeit beläuft sich auf 12 (i.V. -383) TEuro und betrifft Investitionen in das Anlagevermögen.

3. Vermögenslage

Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum 30. September 2009 von 6.940 TEuro um 2.353 TEuro auf 9.293 TEuro erhöht. Dem gegenüber haben sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen von 4.932 TEuro um 1.468 TEuro auf 6.400 TEuro erhöht.

Die Verringerung der sonstigen langfristigen Verbindlichkeiten von 1.160 TEuro im Vorjahr um 548 TEuro auf 612 TEuro im Berichtszeitraum ist auf die Rückzahlung der Verpflichtungen für Schadensersatzklagen zurückzuführen.

Zum 31. März 2010 beläuft sich die Bilanzsumme auf 23.422 (i.V. 20.287) TEuro. Die Eigenkapitalquote beträgt 25 % (i.V. 19 %) und hat sich damit um 6 Prozentpunkte zum Vergleichszeitraum des Vorjahres verbessert.

C. Prognosebericht

Auch wenn das erste Halbjahr erfolgreich verlaufen ist, beeinflusst die anhaltende Wirtschaftskrise und auch die Finanzkrise, insbesondere die Finanzkrise einzelner Länder, unser Marktumfeld erheblich. Der Fortgang der derzeitigen wirtschaftlichen wie politischen Turbulenzen in einigen Ländern und ihr Ausgang sind ebenfalls ungewiss.

Es besteht auf Kundenseite weiterhin eine starke Zurückhaltung bei der Vergabe neuer Initiativen, insbesonders bei großen und mehrjährig dimensionierten Projekten. Auch werden laufende Projekte auf ihre Wirtschaftlichkeit überprüft. Wir gehen davon aus, dass die Leistungen der KPS AG einzelnen Prüfungen Stand halten werden, jedoch sind Verzögerungen zu erwarten.

Es besteht auch weiter in Einzelfällen die Gefahr, dass einzelne Projekte gegenüber der ursprünglichen Planung auf kleinerem Niveau weitergeführt, verschoben oder ganz gestoppt werden.

Zusammenfassend sehen wir noch immer ein sehr labiles Marktumfeld, das Prognosen extrem schwierig macht bzw. diese mit einem hohen Unsicherheitsfaktor versieht.

Vor diesem Hintergrund, prognostizieren wir ein profitables Wachstum bei Umsatz und Ergebnis. Gegenüber dem Vorjahr werden wir den Umsatz moderat steigern (Umsatz Gj. 2008/2009 40,7 Mio. Euro) und eine weitere Verbesserung der Ergebnisse und Ergebnismargen (EBIT Gj. 2008/2009 4,1 Mio. Euro bzw. 10,1 %) erzielen.

Dies bedeutet für das Geschäftsjahr 2009/2010 einen prognostizierten Umsatz in Höhe von ca. 43 Mio. Euro bei einer Ergebnismarge von über 10 %.

D. Chancen- und Risikobericht

Im Vergleich zu den im letzten Konzernlagebericht (30. September 2009) beschriebenen Chancen und Risiken haben sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 keine Veränderungen ergeben.

München, im Mai 2010

Vorstand Vorstand

Dietmar Müller Hartmut Cordes

8

KPS AG, München Konzernhalbjahresbilanz zum 31. März 2010 nach IFRS

Aktiva

in TEuro 31.03.2010 30.09.2009
A. Langfristige Vermögenswerte
I. Immaterielle Vermögenswerte
1. Software 792 823
2. Geschäfts- oder Firmenwert 9.294 9.294
10.086 10.117
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 89 112
III. Finanzanlagen
Sonstige Ausleihungen 47 84
10.222 10.313
IV. Aktive Latente Steuern 1.109 1.109
B. Kurzfristige Vermögenswerte
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 9.293 6.940
2. Sonstige Vermögenswerte 1.698 1.641
10.991 8.581
II. Guthaben bei Kreditinstituten 1.100 248
12.091 8.829
III. Zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte 0 36
Summe Aktiva 23.422 20.287

Passiva

in TEuro 31.03.2010 30.09.2009
A. Eigenkapital
I. Gezeichnetes Kapital 32.743 32.743
II. Kapitalrücklage -18.848 -18.848
III. Gewinnrücklagen 14 14
IV. Gewinn-/Verlustvortrag -10.095 -13.191
V. Jahresüberschuss 1.647 3.096
5.461 3.814
B. Langfristige Schulden
1. Sonstige Verbindlichkeiten 612 1.160
2. Passive latente Steuern 27 27
639 1.187
C. Kurzfristige Schulden
1. Steuerrückstellungen 631 277
2. Sonstige Rückstellungen 2.825 2.886
3. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 4.612 3.731
4. Erhaltene Anzahlungen 48 229
5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 6.400 4.932
6. Sonstige Verbindlichkeiten 2.806 3.231
17.322 15.286
Summe Passiva 23.422 20.287

KPS AG Konzernabschluss Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis 31. März 2010 nach IFRS

in TEuro 2009/2010 2008/2009
1. Umsatzerlöse 23.300 20.989
2. Sonstige betriebliche Erträge 111 1.501
3. Betriebsleistung 23.411 22.490
4. Materialaufwand -12.099 -9.694
a) Aufwendungen für bezogene Waren -1.456 -1.503
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -10.643 -8.191
5. Personalaufwand -6.544 -8.015
a) Löhne und Gehälter -6.033 -7.177
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersversorgung
-511 -838
6. Abschreibungen
Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle
Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
-78 -68
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.260 -2.612
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 21 138
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -260 -171
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 2.191 2.068
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -536 -230
12. Sonstige Steuern -8 -5
13. Konzernperiodenüberschuss 1.647 1.833
Ergebnis je Aktie (unverwässert) 0,05 0,06
Ergebnis je Aktie (verwässert) 0,05 0,06

Kennzahlen zur Gewinn- und Verlustrechnung

(in Mio. Euro)
Umsatz 23,3
EBITDA 2,5
EBITDA Marge 10,8 %
EBIT 2,4
EBIT Marge 10,4 %

Konsolidierte Kapitalflussrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2009 bis 31. März 2010 nach IFRS

in TEuro 31.03.2010 31.03.2009
A. Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis vor Steuern 2.183 2.068
Abschreibungen auf das Anlagevermögen 78 68
Veränderung der Vorräte, Forderungen und sonstiger Aktiva -2.373 -484
Veränderung der lang- und kurzfristigen Rückstellungen -62 -4.520
Veränderung der übrigen Schulden 315 2.191
Gezahlte Steuern -182 -244
Mittelabfluss aus laufender Geschäftstätigkeit -41 -921
B. Investitionstätigkeit
Investitionen in das Anlagevermögen -24 -423
Einzahlungen aus Ausleihungen 0 40
Nettoliquidität aus dem Verkauf von Beteiligung 36 0
Mittelzufluss/-abfluss aus Investitionstätigkeit 12 -383
C. Finanzierungstätigkeit
Verkauf Eigene Aktien 0 20
Tilgung Bankdarlehen 0 -500
Mittelzufluss/-abfluss aus Finanzierungstätigkeit 0 -480
D. Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds -29 -1.784
E. Finanzmittelfonds zum Anfang der Periode -3.483 -1.738
F. Finanzmittelfonds zum Ende der Periode -3.512 -3.522
in TEuro 31.03.2010 31.03.2009
Zusammensetzung Finanzmittelfonds
Kassenbestand, Bankguthaben 1.100 335
Bankkontokorrentverbindlichkeiten -4.612 -3.857
Finanzmittelfonds -3.512 -3.522

KPS AG Entwicklung des Konzern-Eigenkapitals zum 31. März 2010 nach IFRS

in TEuro Grundkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklage Bilanzgewinn Gesamt
Stand 30.09.2009 32.743 -18.848 14 -10.095 3.814
Periodenergebnis 31.03.2010 1.647 1.647
Stand 31.03.2010 32.743 -18.848 14 -8.448 5.461

KPS Aktiengesellschaft

Verkürzter Konzernanhang zum 31. März 2010 nach IFRS

A. Allgemeine Angaben

1. Rechnungslegung

Die KPS AG stellt ihren Konzernabschluss entsprechend § 315a Abs. 1 HGB nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) und den Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) des International Accounting Standards Board (IASB) auf, wie sie in der Europäischen Union verpflichtend anzuwenden sind.

Aus den erstmals für das erste Halbjahr 2009/2010 verpflichtend anzuwendenden Standards ergeben sich keine Auswirkungen auf die Bilanzierung.

Stichtag für den Konzernabschluss ist der 31. März 2010.

Der Halbjahresabschluss 2009/2010 und der dazugehörige Zwischenlagebericht wurden weder nach § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch den Abschlussprüfer unterzogen.

2. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die KPS AG stellt die Zahlen in diesem Anhang jeweils in tausend Euro (TEuro) dar. Neben den Werten für die Berichtsperiode werden zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte angegeben. In der Bilanz wird als Vergleichsstichtag der 30. September 2009 und in der Gewinn- und Verlustrechnung der 31. März 2009 gegenübergestellt.

Die KPS AG und die in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen wenden in der Zwischenberichterstattung die gleichen Bilanzierungs-, Bewertungs- und Konsolidierungsmethoden an, die dem Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2008/2009 zugrunde lagen.

3. Allgemeine Angaben

Aus Sicht des Vorstandes enthält der vorgelegte, ungeprüfte Zwischenbericht alle üblichen, laufend vorzunehmenden Anpassungen, die für eine angemessene Darstellung der Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns notwendig sind. Die Ereignisse der Zwischenberichtsperiode lassen nicht notwendigerweise Vorhersagen über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs zu.

Bei der Erstellung des Konzernabschlusses müssen vom Vorstand Annahmen getroffen und Schätzungen vorgenommen werden. Diese beeinflussen die Höhe und den Ausweis angegebener Beträge für Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten sowie der Erträge und Aufwendungen des Berichtszeitraums. Die tatsächlich anfallenden Beträge können von diesen Schätzungen abweichen.

B. Erläuterungen zur Bilanz

1. Langfristige Vermögenswerte

Immaterielle Vermögenswerte

Die Position beinhaltet Software und damit verbundene Lizenzen sowie Geschäfts- oder Firmenwerte, welche ausschließlich aus der Kapitalkonsolidierung resultieren.

Sachanlagen

Der Posten umfasst im Wesentlichen Büroeinrichtungen sowie selbstgenutzte EDV-Hardware mit insgesamt 89 (i.V. 112) TEuro.

Finanzanlagen

Die sonstigen Ausleihungen beinhalten eine Darlehensausreichung an einen Mitarbeiter über 93 (i.V. 84) TEuro, wobei ein Teilbetrag von 47 TEuro den langfristigen Vermögenswerten zugeordnet wurde.

2. Kurzfristige Vermögenswerte

Forderungen und sonstige Vermögenswerte

Die Forderungen und sonstigen Vermögenswerte werden nach Abzug von Wertberichtigungen für zweifelhafte Positionen ausgewiesen. Zum 31. März 2010 bestehen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 9.392 (i.V. 7.039) TEuro, auf die Einzelwertberichtungen in Höhe von 99 (i.V. 99) TEuro gebildet worden sind.

Die sonstigen Vermögenswerte belaufen sich auf 1.698 (i.V. 1.641) TEuro und setzen sich im Wesentlichen aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von 201 TEuro, Darlehen an Mitarbeiter mit 547 TEuro, geleistete Vorauszahlungen von 265 TEuro und Forderungen aus Factoringvereinbarungen zusammen.

Guthaben bei Kreditinstituten

Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen am Bilanzstichtag 1.100 (i.V. 248) TEuro. Die Entwicklung des Bestands an flüssigen Mitteln ist in der Kapitalflussrechnung dargestellt.

3. Eigenkapital

Die Entwicklung des Konzerneigenkapitals ist in der Eigenkapitalveränderungsrechnung dargestellt. Wir verweisen im Übrigen auf unsere Erläuterungen im Geschäftsbericht zum 30. September 2009.

4. Langfristige Schulden

Die langfristigen sonstigen Verbindlichkeiten betreffen langfristig fällige Schadensersatzverpflichtungen mit 612 (i.V. 1.160) TEuro. Die Bewertung erfolgt mit dem Barwert unter Berücksichtigung eines Diskontierungszinssatzes von 5,5 % p.a.

Die passiven latenten Steuern in Höhe von 27 (i.V. 27) TEuro resultieren aus temporären Differenzen.

5. Kurzfristige Schulden

Sonstige Rückstellungen

Die Entwicklung der sonstigen kurzfristigen Rückstellungen stellt sich wie folgt dar:

in TEuro 30.09.2009 Verbrauch Auflösung Zuführung 31.03.2010
Personal 2.252 -1.349 -13 1.417 2.307
Ausstehende Rechnungen 166 -53 0 62 175
Abschluss- und Prüfungskosten 120 -100 0 50 70
Übrige 348 -442 -4 371 273
Gesamt 2.886 -1.944 -17 1.900 2.825

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten beinhalten Kontokorrentverbindlichkeiten in Höhe von 4.612 (i.V. 3.731) TEuro.

Die erhaltenen Anzahlungen betragen 48 (i.V. 229) TEuro und betreffen erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen und im Voraus vereinnahmte Dienstleistungserlöse, die gegen künftige Geschäftsjahre abzugrenzen sind.

Erhaltene Anzahlungen

Sonstige Verbindlichkeiten

Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf 2.806 (i.V. 3.231) TEuro und setzen sich im Wesentlichen aus Verbindlichkeiten an das Finanzamt mit 205 TEuro, Verbindlichkeiten gegenüber Mitarbeitern in Höhe von 399 TEuro, Verbindlichkeiten aus Umsatzsteuern in Höhe von 165 TEuro, Schadensersatzzahlungen mit 1.182 TEuro sowie ausstehenden Verpflichtungen aus Bonizahlungen mit 391 TEuro zusammen.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

1. Umsatzerlöse

Die ausgewiesenen Umsatzerlöse resultieren aus der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit und verteilen sich auf die einzelnen Umsatzträger wie folgt:

in TEuro Berichtsjahr
2009/2010
% Vorjahr
2008/2009
%
Handelswaren/
Software
1.784 8 1.050 5
Dienstleistung/
Wartung
21.516 92 19.939 95
23.300 100 20.989 100

2. Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge belaufen sich auf 111 (i.V. 1.501) TEuro und setzen sich aus Erträgen aus der Auflösung von Rückstellungen, Kurserträgen und Erträgen aus Untervermietungen zusammen.

3. Materialaufwand

Der Materialaufwand beträgt 12.099 (i.V. 9.694) TEuro und beinhaltet Aufwendungen für bezogene Waren in Höhe von 1.456 (i.V. 1.503) TEuro sowie Aufwendungen für bezogene Leistungen in Höhe von 10.643 (i.V. 8.191) TEuro.

4. Personalaufwand

Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtszeitraum auf 6.544 (i.V. 8.015) TEuro. Davon entfallen auf Löhne und Gehälter 6.033 (i.V. 7.177) TEuro und auf Sozialaufwendungen 511 (i.V. 838) TEuro.

Im Jahresdurchschnitt wurden 98 (i.V. 152) Mitarbeiter beschäftigt.

5. Abschreibungen

Die Abschreibungen im ersten Halbjahr betragen 78 (i.V. 68) TEuro.

6. Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen belaufen sich auf 2.260 (i.V. 2.612) TEuro und beinhalten Aufwendungen für Miete und Raumkosten in Höhe von 274 TEuro, Reisekosten von 608 TEuro, Kraftfahrzeugkosten mit 262 TEuro, Kommunikationskosten mit 108 TEuro, allgemeine Verwaltungskosten von 176 TEuro und Rechts- und Beratungskosten in Höhe von 139 TEuro.

7. Zinsergebnis

Das Zinsergebnis in Höhe von -239 (i.V. -33) TEuro setzt sich aus Zinsaufwendungen in Höhe von 260 (i.V. 171) TEuro und Zinserträgen von 21 (i.V. 138) TEuro zusammen.

8. Ergebnis je Aktie

Das Ergebnis je Aktie beträgt 0,05 Euro, nach 0,06 Euro zum 31. März 2009. Das verwässerte Ergebnis je Aktie entspricht dem Ergebnis je Aktie.

D. Segmentberichterstattung

Vorbemerkung: Die im Vorjahr unter der Bezeichnung Prozess und Technology ausgewiesenen Segmente wurden im Geschäftsjahr 2009/2010 in Managementconsulting/Transformationsberatung und System Integration geändert. Es handelt sich hier lediglich um eine Umbenennung der Bezeichnung, die Segmentinformationen haben sich nicht geändert.

Die KPS AG ist ein auf die Bereiche Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungsunternehmen und zählt zu den führenden Management-Consulting-Unternehmen in Deutschland.

Die Schwerpunkte liegen in den Bereichen Business Transformation (Strategie- und Prozessberatung), Enterprise Ressource Planning (Prozessoptimierung und Standard-Software-Implementierung), Product Life-Cycle Management & Supply Chain Management (Optimierung von Konstruktions- und Entwicklungsprozessen, Integration von Konstruktions- und ERP-Welt, Implementierung von CAD- und PDM-Lösungen), Enterprise Content Management (Archivierung, Dokumentenmanagement-Systeme, Workflow-Lösungen) sowie System Architecture & Integration (eSOA, Netweaver, Server Infrastrukturen, Storage, Managed Services).

Das KPS Beratungsportfolio kann in die nachfolgend dargestellten drei berichtspflichtigen Segmente eingeteilt werden, die einer regelmäßigen Bewertung durch den Vorstand unterliegen. Die Segmentierung erfolgt in Übereinstimmung mit der internen Ausrichtung primär nach Geschäftsfeldern und sekundär nach Regionen.

1. Management-Consulting/Transformationsberatung

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die "Transformationsberatung", bei dem die KPS AG eine führende Position im Beratungsmarkt einnimmt. Im Rahmen der Transformationsberatung werden die Kunden bei der Umsetzung komplexer Unternehmensinitiativen unterstützt und Konzepte und Lösungen unter Beachtung von prozesstechnischen, organisatorischen, logistischen, finanztechnischen sowie systemtechnischen Rahmenbedingungen entwickelt. Das Beratungsangebot schließt darüber hinaus die vorhandene Lücke zwischen den klassischen Strategie- und Prozessberatern auf der einen Seite und den Implementierungspartnern und Systemintegratoren auf der anderen Seite.

2. System Integration

Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments steht die Prozessund Implementierungsberatung im Technologiebereich. Die KPS Consulting deckt dabei sowohl das Feld der Non-SAP-Technologien wie das der SAP-Technologien ab. Schwerpunkte im SAP-Technologiebereich sind vor allem die Themenbereiche eSOA und Netweaver, im Non-SAP-Bereich die Themen Hochverfügbarkeit-, Security- und Storage-Lösungen. Da eine sichere und hochverfügbare Systemlandschaft die Basis für erfolgreiche Unternehmen darstellt, sichert die KPS AG mit dedizierten Lösungen die nahtlose Integration sämtlicher Prozesse im heterogenen Systemumfeld. Die KPS unterstützt die Kunden bei der Analyse der Ist-Situation und dem Aufbau einer IT-Infrastruktur, in der sämtliche betrieblichen Funktionsbereiche transparent werden.

3. Produkte/Lizenzen

Zur Abrundung ihres Leistungsspektrums vertreibt die KPS in dedizierten Bereichen als zertifiziertes Systemhaus bzw. zertifizierter Vertriebspartner Softwarelizenzen, Wartungsverträge sowie Hardwarekomponenten. Dabei handelt es sich um Produkte der Hersteller IBM und SAPERION, mit denen die KPS eine langjährige Zusammenarbeit und diverse Beratungs- und Vertriebspartnerschaften verbindet.

Die Segmentinformationen stellen sich wie folgt dar:

Darstellung nach Geschäftsfeldern in TEuro

Management
consulting/
Transformations
beratung
System
Integration
Produkte/
Lizenzen
nicht den Segm.
zuordenbare
Erträge/
Aufwendungen
Gesamt
Ergebnisposition 31.03.2010 Vorjahr 31.03.2010 Vorjahr 31.03.2010 Vorjahr 31.03.2010 Vorjahr 31.03.2010 Vorjahr
Umsatz
Dienstleistung
19.970 16.567 1.454 2.298 0 0 93 0 21.517 18.865
Umsatz
Produkte/Lizenzen
0 0 137 0 1.647 2.124 0 0 1.784 2.124
Umsatz 19.970 16.567 1.591 2.298 1.647 2.124 93 0 23.300 20.989
Eigenleistung -4.284 -5.304 -906 -1.280 0 0 0 0 -5.190 -6.584
Fremdleistung -10.269 -7.732 -341 -459 0 0 -33 0 -10.643 -8.191
Wareneinsatz 0 0 0 -3 -1.456 -1.500 0 0 -1.456 -1.503
Bruttoergebnis
vom Umsatz 5.417 3.531 344 556 191 624 59 0 6.012 4.711
Vertriebskosten -12 -223 -71 -17 -148 -400 0 0 -231 -640
sonstige Kosten
Segmente
-1.143 -733 0 0 0 0 0 0 -1.143 -733
Konzernkosten 0 0 0 0 0 0 -2.237 -2.669 -2.237 -2.669
sonstige
betriebliche Erträge
40 226 2 125 0 0 65 1.150 107 1.501
Betriebsergebnis 4.302 2.801 275 664 44 224 -2.112 -1.519 2.508 2.170
Abschreibungen 0 0 0 0 0 0 -78 -68 -78 -68
EBIT 4.302 2.801 275 664 44 224 -2.190 -1.587 2.430 2.102
Zinsen 0 0 0 0 0 0 -239 -34 -239 -34
Steuern 0 0 0 0 0 0 -544 -235 -544 -235
EBT 4.302 2.801 275 664 44 224 -2.973 -1.856 1.647 1.833

E. Sonstige Angaben

Die Entwicklung der sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Leasing- und Mietverträgen stellen sich wie folgt dar:

in TEuro bis 1 Jahr 1-5 Jahre Gesamt
(Vorjahr) (Vorjahr) (Vorjahr)
Kfz-Leasing 262 175 437
(243) (192) (435)
BGA-Leasing 80 140 220
(146) (110) (256)
Miete 414 35 449
(609) (339) (948)
756 350 1.106
(998) (641) (1.639)

Verpflichtungen mit einer Laufzeit von mehr als fünf Jahren bestehen nicht.

Bericht zu wesentlichen Geschäften mit nahestehenden Unternehmen und Personen

Nach IAS 24 müssen Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen und Personen, die den KPS Konzern beherrschen oder maßgeblich beeinflussen, sowie Beziehungen zu Unternehmen, die vom KPS Konzern beherrscht oder maßgeblich beeinflusst werden, angegeben werden. Dabei ist nur über diejenigen Beziehungen zu Geschäftsvorfällen zu berichten, die nicht konsolidiert werden.

Als "related parties" im Sinne des IAS 24 kommen vor allem der Vorstand und der Aufsichtsrat der KPS AG sowie die Anteilseigner der Gesellschaft, die einen beherrschenden oder maßgeblichen Einfluss haben, in Betracht. Daneben werden die sogenannten Managing Partner des Konzerns zum erweiterten Management gezählt.

1. Alt-Gesellschafter der KPS Business Transformation GmbH

Die Alt-Gesellschafter der KPS Business Transformation GmbH halten folgende Anteile an der KPS AG:

Dietmar Müller hält 8.984.895 Aktien, dies entspricht einem Stimmrechtsanteil von 27,44 %.

Michael Tsifidaris hält 9.184.894 Aktien, dies entspricht einem Stimmrechtsanteil von 28,05 %.

Leonardo Musso hält 4.506.644 Aktien, dies entspricht einem Stimmrechtsanteil von rund 13,76 %.

Uwe Grünewald hält 4.506.643 Aktien, dies entspricht einem Stimmrechtsanteil von rund 13,76 %.

Die Gesamtbezüge der Alt-Gesellschafter aus bestehenden Arbeitsverträgen mit Konzernunternehmen belaufen sich im Berichtsjahr auf 929 TEuro.

Die an die Alt-Gesellschafter ausgereichten Kredite haben per 31. März 2010 einen Stand von 460 TEuro. Die Kredite haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr und werden mit 6 % p.a. verzinst. Sie sind nicht besichert.

2. Vorstand

Der Vorstand Dr. Nico Brunner besitzt 229.873 Aktien.

Der Vorstand Dietmar Müller besitzt 8.984.895 Aktien.

Der Vorstand Hartmut Cordes besitzt keine Aktien.

Die Gesamtbezüge des Vorstandes für die Tätigkeit im Berichtszeitraum betragen 794 TEuro. Sie setzen sich aus fixen und variablen Bezügen zusammen.

3. Erweitertes Management

Dem erweiterten Management wurden Bezüge in Höhe von insgesamt 1.622 TEuro gewährt, die sich aus Bezügen an das erweiterte Management mit maßgeblicher Anteilsquote (667 TEuro) und Bezügen an das erweiterte Management ohne maßgebliche Anteilsquote (955 TEuro) zusammensetzen.

4. Aufsichtsrat

Die Bezüge der Aufsichtsräte für ihre Aufsichtsratstätigkeiten belaufen sich auf 25 (i.V. 25) TEuro.

Mit den Herren Tsifidaris und Grünewald bestehen Anstellungsverträge mit der KPS Business Transformation GmbH. Die Bezüge daraus betragen 455 TEuro.

Verträge über andere Dienstleistungen der Aufsichtsräte bestehen mit der KPS AG nicht.

F. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Vorstandsvorsitzender Dr. Nico Brunner legt nach erfolgreicher Restrukturierung sein Mandat nieder; Vorstand wird auf zwei Positionen verschlankt

Die Restrukturierung und Post-Merger-Integration der KPS ist erfolgreich abgeschlossen worden. Damit wurde die Grundlage für eine Verschlankung des Vorstandes der KPS auf zwei Positionen gelegt. Entsprechend hat Herr Dr. Nico Brunner sein Amt als Vorstandsvorsitzender mit Wirkung zum 6. Mai 2010 im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat niedergelegt. Herr Dr. Brunner steht der KPS zukünftig in beratender Funktion zur Verfügung.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

München, im Mai 2010

Vorstand Vorstand

Dietmar Müller Hartmut Cordes

KPS Alois-Wolfmüller-Straße 8 80939 München