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KPS AG Audit Report / Information 2005

Sep 1, 2006

249_10-k_2006-09-01_f24f6f1a-793f-4431-ba05-5b9cf1a87b8c.pdf

Audit Report / Information

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HAITEC Aktiengesellschaft

Bilan z zum 30. September 2005

PASSIVA
Voriahr Vorjann
TE
5.364
Immaterielle Vermögensgegenstånde
Software sowie Lizenzen
1.
Geleistete Anzahlungen
2.
0,00 92.797,00 કર Bilanzverlust
-
-6.238.070,78 2.128.339,22 -5.120
174.500,00 236 Rückstellungen
2. Geleistete Anzahlungen 4.890,98 179.390,88 0 1.338
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 1.511.993,38 1.421
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 4.782,41 1.516.775,79
1. Anleihen 1.466.000,00 O
davon konvertibel:
Vorräte € 0,00
96.866,20 142 2. Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten ન રેક
Forderungen und sonstige
388.957,11 307 und Leistungen 1.123
2. Forderungen gegen verbundene
Unternehmen 980 4. Verbindlichkeiten gegenuber
verbundenen Unternehmen 81.811.87 148
von mehr als einem Jahr:
5. Sonstige Verbindlichkeiten 314.071,13 200
882.529,85 0 davon aus Steuern: € 136.683,58
354 davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr: € 314.071, 13
56.155,77 216
62.280,22 37
5.879.034,16 3.814 3.814
AKTIVA
A. Anlagevermögen
Sachanlagen
11.
1. Betriebs- und Geschäftsaussattung
Finanzanlagen
=
Umlautvermögen
-
1. Unfertige Leistungen
2. Waren
II.
Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen
3. Sonstige Vermögensgegenstände
davon mit einer Restlaufzeit
III. Wertpapiere
Sonstige Wertpapiere
IV. Kassenbestand, Guthaben bei
Kreditinstituten
C. Rechnungsabgrenzungsposten

92.797,00
0,00
96.866,20
533.405,62
772.124,03
€ 553.974,38

1.674.486.76
1.373.907,36

1.788.963,77
4.027.790.17
TE
16
ર્ણાવવાયું છે. આ ગામના લોકોનો મુખ્ય વ્યવસાય ખેતી, ખેતમજૂરી તેમ જ પશુપાલન છે. આ ગામના લોકોનો મુખ્ય વ્યવસાય ખેતી, ખેતમજૂરી તેમ જ પશુપાલન છે. આ ગામના લોકોનો મુખ્ય વ્યવસાય ખેતી,
1
250
். A. Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital
-
ള.
Sonstige Rückstellungen
Verbindlichkeiten
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr:
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr:
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr:
davon mit einer Restlaufzeit
bis zu einem Jahr:
davon im Rahmen der
sozialen Sicherheit:
D. Rechnungsabgrenzungsposten
8.364.410,00
€ 1.466.000,00
€ 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen
€ 605.556,37
€ 81.811,67
€ 105.869,38
1.227.100,00
0,00
605.558,37
5.879.034,16

HAITEC Aktiengesellschaft München

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Oktober 2004 bis 30. September 2005

Vorjahr

TE
1. Umsatzerlöse 9.100.823,51 11.217
2. Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen -933,30 -59
Gesamtleistung 9.099.890,21 11.158
3. Sonstige betriebliche Erträge 4.483.286,98 5.317
4. Materialaufwand
45.548,87
Aufwendungen für bezogene Waren
a)
13
9.009.725,77
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen
9.055.274.64 10.870
5. Personalautwano
3.841.325,68
Löhne und Gehälter
a)
4.517
593.057,26
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen
4.434.382.94 816
für Altersversorgung
€ 5.256,00
davon für Altersversorgung:
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegen- 121
stände des Anlagevermögens und Sachanlagen 78.319.98 3.352
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen 3.145.344,26
-3.130.144,63
-3.214
Operatives Betriebsergebnis 21.185,29 33
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
davon aus verbundenen Unternehmen:
€ 2.250.00
143.845,71 37
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon aus verbundenen Unternehmen:
€ 0,00
-3.252.805,05 -3.218
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 0,00 O
11. Steuern vom Einkommen und Ertrag 2.812,48 O
12. Sonstige Steuern -3.255.617,53 -3.218
13. Jahresfehlbetrag -5.120.453,25 -1.903
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr 2.140.000.00 0
15. Entnahme aus Kapitalrücklage 0.00 1
16. Entnahme aus der Rücklage für eigene Aktien -6.236.070.78 -5.120
17. Bilanzverlust

Anlage 3 Blatt 1

Anhang des Jahresabschlusses zum 30. September 2005

Der vorliegende Jahresabschluss umfasst den Zeitraum vom 01. Oktober 2004 bis 30. September 2005.

A. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Jahresabschluss wurde vorliegende Der Rechnungslegungsvorschriften sowie den ergänzenden Regelungen des Aktiengesetzes und der Satzung aufgestellt.

Die Gesellschaft gilt als große Kapitalgesellschaft im Sinne von § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB. Die Gliederung des Jahresabschlusses richtet sich nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB.

Die immateriellen Vermögensgegenstände und die Sachanlagen werden grundsätzlich zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt. Die Abschreibungen erfolgen nach der linearen Methode, dabei wurden die steuerlichen Abschreibungstabellen bei der Bestimmung der Nutzungsdauern zugrunde gelegt. Geringwertige Wirtschaftsgüter wurden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen sind mit den Anschaffungskosten erfasst.

Die Warenbestände sind mit den Anschaffungskosten incl. der direkt zuordenbaren Nebenkosten unter Ansatz eines gewogenen Durchschnittswertes je Artikel aus den Zugängen der letzten zwölf Monate angesetzt. Altbestände oder ungängige Waren werden laufend verschrottet bzw. mit nach Lagerdauer gestaffelten pauschalen Abschlägen bewertet.

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie die Wertpapiere des Umlaufvermögens wurden zu Anschaffungskosten abzüglich notwendiger Abschreibungen auf die am Bilanzstichtag beizulegenden niedrigeren Werte erfasst. Auf die Kundenforderungen wurde eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von - wie im Vorjahr -1% des nicht einzelwertberichtigten Forderungsbestandes (ohne Umsatzsteuer) vorgenommen.

Die Bank- und Kassenguthaben sind mit den Nennwerten angesetzt. Die sonstigen Wertpapiere wurden zu den Anschaffungskosten angesetzt. Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert waren nicht veranlasst

Der aktive Rechnungsabgrenzungsposten enthält im voraus bezahlte Aufwendungen, die Aufwand des folgenden Geschäftsjahres darstellen.

Die Rückstellungen werden in Höhe des Betrages angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Rückstellungen für drohende Verluste aus Mietverträgen wurden mit dem Barwert des Aufwandsüberhangs eingestellt.

Die Verbindlichkeiten entsprechen den Rückzahlungsbeträgen.

Die passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhalten im voraus vereinnahmte Erlöse für Dienstleistungen, soweit sie in nachfolgenden Geschäftsjahren zu erbringen sind.

B. Erläuterungen zur Bilanz zum 30. September 2005

Die Entwicklung des Anlagevermögens im Berichtsjahr ist im Anlagespiegel am Schluss dieses Anhangs dargestellt. Unter den Anschaffungskosten werden die historischen Werte ausgewiesen. Die Abschreibungen des Geschäftsjahres entsprechen dabei der Position "Zugänge" bei der Entwicklung der Abschreibungen. Die sofort voll abgeschriebenen geringwertigen Anlagegüter werden im Anlagespiegel bei den Anschaffungskosten und Abschreibungen zugleich als Zu- und Abgang erfasst.

Die Forderungen und Verbindlichkeiten an verbundene Unternehmen bestehen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verrechnungen.

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten i.W. Vergütungsansprüche an Lieferanten (TE 51), den Aktivwert für eine Altersteilzeit-Rückdeckungsversicherung (T€ 41), Steuererstattungsansprüche (TE 47), Forderungen aus dem Personalbereich (TE 80) sowie Kautionen (TE 44). Weiter wird ein langfristiges, zinsloses Darlehen (TE 439) an ein ehemaliges verbundenes Unternehmen über nominell T€ 614 mit 6 % über die Restlaufzeit abgezinst. Das in 2001 ausgereichte Darlehen wurde auf eine Dauer von 10 Jahren zinslos gestundet. Als Sicherheit die Sicherungsübereignung der Nutzungsrechte zur Verwertung einer Software-Lizenz. Über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Darlehensnehmers liegen keine wertbeeinflussenden Informationen vor.

Anteile an verbundenen Unternehmen, die nicht dazu bestimmt sind, dauernd dem Geschäftsbetrieb zu dienen, wurden voll abgeschrieben.

Das gezeichnete Kapital beträgt € 8.364.410,00 (i.Vj. € 5.364.410) und ist eingeteilt in 8.364.410 Stückaktien (i.Vj. 5.364.410). Sämtliche Aktien lauten auf den Inhaber. Einzelnen Aktionären werden keine Sonderrechte gewährt.

Die Hauptversammlung vom 10. Mai 2004 hat die Erhöhung des Grundkapitals um bis zu EUR 4.997.900,00 beschlossen. In Konkretisierung des Kapitalerhöhungsbeschlusses beschloss der Vorstand am 15. Oktober 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Gesellschaft von € 5.364.410,00 um € 1.000.000,00 auf EUR 6.364.410,00 gegen Bareinlage zu erhöhen. Ausgegeben wurden 1.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu einem Ausgabepreis von EUR 1,00 je Aktie. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde im Handelsregister der Gesellschaft am 03. November 2004 eingetragen.

Auf der Grundlage der Ermächtigung des mit Hauptversammlungsbeschluss vom 18.Mai 2005 geschaffenen genehmigten Kapitals von EUR 3.182.205,00 (Genehmigtes Kapital 2005/1) wurde mit Beschluss des Aufsichtsrats vom 19. Juni 2005 unter der aufschiebenden Bedingung der Eintragung des genehmigten Kapitals in das Handelsregister das Grundkapital der Gesellschaft von EUR 6.364.410,00 um EUR 2.000.000,00 auf EUR 8.364.410,00 gegen Bareinlage erhöht. Ausgegeben wurden 2.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien zu einem Ausgabepreis von EUR 2,07 je Aktie. Das genehmigte Kapital 2005/1 beträgt nach teilweiser Ausschöpfung noch € 1.182.205.00. Die Durchführung der Kapitalerhöhung wurde im Handelsregister der Gesellschaft am 05. August 2005 eingetragen.

Das Grundkapital hat sich im Geschäftsjahr 2004/2005 demnach wie folgt entwickelt:

Stück
Stand 1. Oktober 2004 5.364.410 5.364.410.00
Ordentliche Kapitalerhöhung 1.000.000 1.000.000,00
Kapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital 2005/I 2.000.000 2.000.000.00
Stand 30. September 2005 8.364.410 8.364.410.00

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. September 2005 wurde der Erwerb von 100% des Grundkapitals der autinform AG mit Sitz in Wiesbaden beschlossen. Der Erwerb erfolgt durch eine Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage von 2.225.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien zu einem Ausgabebetrag von € 1,00 je Aktie. Das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre wurde ausgeschlossen. Die neuen Aktien sind ab dem 1. Oktober 2005 gewinnberechtigt. Die Sacheinlage erfolgt durch Ubertragung sämtlicher Aktien der autinform AG mit einem Grundkapital von € 6.248.913,00 zu einem Gesamteinbringungswert von mindestens € 2.225.000,00. Die Eintragung der Kapitalerhöhung ist noch nicht erfolgt.

Kapitalrücklage

Die im Juli durchgeführte Kapitalerhöhung aus Genehmigtem Kapital 2005/I erfolgte zu einem Ausgabekurs von EUR 2,07 je Aktie. Das Agio in Höhe von EUR 2.140.000,00 wurde der Kapitalrücklage zugeführt. Die Kapitalrücklage wurde zum Verlustausgleich am 30. September 2005 in voller Höhe entnommen.

Weiter wurden im Geschäftsjahr 2004/05 folgende Kapitalerhöhungsbeschlüsse gefasst:

Genehmigtes Kapital

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. September 2005 wurde das noch nicht ausgeschöpfte Genehmigte Kapital 2005/I in Höhe von € 1.182.205,00 mit Wirkung auf den Zeitpunkt der Eintragung des neuen genehmigten Kapitals der a.o.

Hauptversammlung aufgehoben. Die Eintragung der Aufhebung ist im Handelsregister noch nicht erfolgt.

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. September 2005 wurde ein neues genehmigtes Kapital in Höhe von € 5.294.705,00 beschlossen (Genehmigtes Kapital a.o. HV 2005). Der Vorstand wird mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital ab der Eintragung der Satzungsänderung für fünf Jahre einmalig oder mehrmalig gegen Bar- oder/und Sacheinlage durch die Ausgabe von neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen.

Das genehmigte Kapital dient zur Gewährung von Umtauschrechten an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, deren Ausgabe ebenfalls in der a.o. Hauptversammlung beschlossen wurde und der Durchführung einer Kapitalerhöhung gegen Bar- oder/und Sacheinlagen für andere Zwecke als der Gewährung von Umtauschrechten an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen. Der Vorstand ist im Falle einer Kapitalerhöhung gegen Bar- oder/und Sacheinlagen für die Zwecke der Gewährung von Umtauschrechten an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Bei einer Kapitalerhöhung gegen Baroder/und Sacheinlage für andere Zwecke ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das gesetzliche Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen auszuschließen. Das Genehmigte Kapital a.o. HV 2005 ist im Handelsregister noch nicht eingetragen.

Bedingtes Kapital

In der Hauptversammlung vom 10. Mai 2004 wurde der Beschluss gefasst, dass das Grundkapital um bis zu € 366.510,00 durch die Ausgabe von 366.510 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten, bedingt erhöht wird (Bedingtes Kapital 2004/1). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Optionsrechten an Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft und der zur Geschäftsführung befugten Organe verbundener in- und ausländischer Unternehmen ("Mitglieder der Geschäftsführung" -Gruppe 1) und an Mitarbeiter der Gesellschaft und Mitarbeiter in- und ausländischer Unternehmen der Gesellschaft ("Arbeitnehmer" - Gruppe 2). Der § 5 Ziffer 5 der Satzung wurde entsprechend geändert.

Weiterhin hat die Hauptversammlung vom 10. Mai 2004 den Beschluss gefasst, dass das Grundkapital um bis zu € 1.466.040,00 durch die Ausgabe von bis zu 1.466.040 neuen Aktien bedingt erhöht wird. (Bedingtes Kapital 2004/II). Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, wie die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand von der Hauptversammlung vom 10. Mai 2004 ermächtigt wurde, von deren Wandlungsrecht Gebrauch machen oder ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen. Die Satzung wird in § 5 um die neue Ziffer 6 ergänzt.

In der ordentlichen Hauptversammlung vom 18. Mai 2005 wurde eine bedingte Erhöhung des Grundkapitals um bis zu € 269.931,00 durch die Ausgabe von bis zu 269.931 auf den Inhaber lautende nennwertlose Aktien mit einer Laufzeit bis zum 30. April 2010 beschlossen (Bedingtes Kapital I/2005). Das bedingte Kapital dient zur Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen an die Mitglieder des Vorstandes (bis zu 67.500 Stück), an die Mitglieder von Geschäftsführungen von Konzerngesellschaften (bis zu 67.500 Stück), an die Arbeitnehmer der HAITEC AG (bis zu 13.500 Stück) und an Mitarbeiter von Konzerngesellschaften (bis zu 121.431 Stück). § 5 der Satzung wurde um einen Absatz 7 ergänzt. Die Eintragung in das Handelsregister ist am 16. August 2005 erfolgt.

In der ordentlichen Hauptversammlung vom 18. Mai 2005 wurde das Grundkapital bedingt zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen um bis zu € 1.079.724,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital II/2005). Das bedingte Kapital dient zur Gewährung von Wandlungsrechten von bis zu 1.079.724 auf den Inhaber lautenden Stückaktien wie die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen Gebrauch machen oder ihre Pflichten aus der Wandlung erfüllen. Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, bis zum 30. April 2010 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Wandelschuldverschreibungen von bis zu € 1.079.724,00 mit einer Laufzeit von längstens 10 Jahren auszugeben. § 5 der Satzung wurde um einen Absatz 8 ergänzt. Die Eintragung der Satzungsänderung ist am 16. August 2005 im Handelsregister erfolgt.

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. September 2005 wurde beschlossen, das Bedingte Kapital II/2005 aufzuheben. Die Eintragung im Handelsregister ist bisher noch nicht erfolgt.

In der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. September 2005 wurde beschlossen, das Grundkapital um bis zu € 2.079.724,00 bedingt durch die Ausgabe von bis zu 2.079.724 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen (bedingtes Kapital II/a.o.HV/2005). Der Vorstand ist verpflichtet, unverzüglich ab dem Vorliegen eines Gutachtens, das die Werthaltigkeit der als Einzahlung auf die Wandelschuldverschreibung vorgesehenen stillen Beteiligung an der autinform GmbH & Co. KG in Höhe des Gesamtbetrags der zu begebenden Wandelschuldverschreibung belegt, jedoch frühestens ab dem 15. April 2007 und bis spätestens 26. September 2010, eine auf die Inhaber der stillen Beteiligung an der autinform GmbH & Co. KG lautende Wandelschuldverschreibung mit einem Höchstbetrag von € 6.910.000,00 und einer Laufzeit bis zum 31. Dezember 2010 auszugeben, sowie den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte auf bis zu 6.910.000 neue auf den Inhaber lautende Stückaktien nach näherer Maßgabe der Wandelanleihebedingungen zu gewähren. Das Bezugsrecht der Aktionäre wird ausgeschlossen. Die Ermächtigung zur Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen erstreckt sich auf die Gewährung von Umtauschrechten aus dem Genehmigten Kapital a.o. HV 2005 und dem Bedingten Kapital II/a.o. HV/2005. Das Bedingte Kapital II/a.o. HV/2005 ist im Handelsregister noch nicht eingetragen.

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Aufwendungen für Restrukturierungsmaßnahmen (TE 26), Aufwandsabgrenzungen aus dem Personalbereich (TE 228, insbesondere aus Altersteilzeit, Urlaubsüberhängen, Provisionen und sozialen Abgaben), Kosten für Hauptversammlungen und Aufsichtsratsvergütungen (T€ 140), drehende Verluste aus Mietverhältnissen (TE 65), Rechts- und Beratungsleistungen, inlusive

Jahresabschlusskosten (TE 124), ausstehende Rechnungen (TE 280) sowie Abrechnungsrisiken (TE 260).

Der Vorstand wurde von der Hauptversammlung vom 10. Mai 2004 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 10. Mai 2009 einmalig oder mehrmals auf den Inhaber oder auf den Namen lautende Wandelschuldverschreibungen im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 1.466.040,00 mit einer Laufzeit von längstens 10 Jahren zu begeben und den Inhabern von Wandelschuldverschreibungen Wandlungsrechte auf bis zu insgesamt 1.466.040 neue, auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft nach näherer Maßgabe der Wandelanleihebedingungen zu gewähren. Von dieser Ermächtigung machte der Vorstand mit Beschluss vom 23. Dezember 2004 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tage Gebrauch und beschloss die Begebung einer Wandelschuldverschreibung mit folgenden Einzelheiten:

Es wurden Stück 1.466.000 Teil-Wandelschuldverschreibungen mit einem Ausgabebetrag von EUR 1,00 und einem Wandlungspreis von EUR 1,00 im Gesamtnennbetrag von EUR 1.466.000,00 mit einer Laufzeit vom 01. Februar 2005 bis zum 31. Dezember 2006 und einer Verzinsung in Höhe von 9,75% p.a. begeben. Die Zinsen sind nachträglich zum 31. Dezember 2005 bzw. am 31. Dezember 2006 fällig und zahlbar. Sollte vom Wandlungsrecht in der Zeit vom 01. bis 29. Dezember 2006 Gebrauch gemacht werden, entfällt die Verzinsung für das Kalenderjahr 2006.

Die Inhaber der Teil-Wandelschuldverschreibung sind berechtigt, ihre Wandelschuldverschreibung in der Zeit vom 01. bis 29. Dezember 2006 in auf den Inhaber lautende Stückaktien der HAITEC AG im Verhältnis 1:1 zu tauschen, d.h. zu einem Wandlungspreis von EUR 1,00. Die aufgrund der Wandlung ausgegebenen Aktien sind mit Beginn des Geschäftsjahres am 01. Oktober 2006 gewinnanteilsberechtigt.

Den Aktionären wurde ein mittelbares Bezugsrecht an der Teil-Wandelschuldverschreibung mit einem Bezugsverhältnis 9:2 eingeräumt. Das Bezugsrecht für Spitzenbeträge wurde ausgeschlossen. Eine Wertpapierhandelsbank wurde zum alleinigen Bezug zugelassen mit der Verpflichtung, den Aktionären der HAITEC AG die Teil-Wandelschuldverschreibung im Verhältnis 9:2 zum Bezug anzubieten.

Die Bezugsfrist betrug zwei Wochen und lief vom 17. Januar bis zum 01. Februar 2005. Die Wandelschuldverschreibung wurde in voller Höhe durch die Wertpapierhandelsbank gezeichnet. Die Wandelanleihe 2005/2006 hat die Wertpapierkenn-Nummer A0D RT1 und die ISIN DE000A0DRT17. Zahl- und Umtauschstelle ist die Bankhaus Gebr. Martin AG, Göppingen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten i.W. Verbindlichkeiten aus dem Personalbereich (TE 263), kreditorische Debitoren (TE 8) sowie kurzfristige Verbindlichkeiten (TE 43).

Die Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme der Teil-Wandelschuldverschreibung sämtlich innerhalb eines Jahres fällig. Die Verbindlichkeiten sind unbesichert.

C. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung für das Wirtschaftsjahr vom 01. Oktober 2004 bis 30. September 2005

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt und gegliedert.

Auf die Produktgruppen verteilen sich die Umsätze wie folgt:

Summe 9.101 100 11.217 100
Catia Provision 663 7 801 7
Eigene Software 43 0 18 O
Dienstleistung 4.083 46 5,663 50
Handelswaren 4.312 47 4.735 43
TE TE
Vorjahr

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten vor allem Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen (TE 227), Mieterträge (TE 105) sowie die Weiterbelastung von Kosten und Personalaufwendungen (TE 4.034) an Tochterunternehmen.

Die Aufwendungen für bezogene Leistungen beinhalten insbesondere Dienstleistungen Dritter für Projekte sowie Serviceleistungen für Kundenaufträge.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen umfassen neben den allgemeinen Verwaltungsund Betriebsaufwendungen im Wesentlichen Mietaufwendungen für Gebäude (TE 695), Kfz-Kosten (TE 107), Rechts- und Beratungskosten (TE 770), Reise- und Vertriebsaufwendungen (TE 103) sowie Factoringgebühren (TE 271).

Beteiligungen D.

Gesellschaft Anteil am
Kapital
Eigenkapital
30.09.2005
Jahresergebnis
01.10.04-30.09.05
0/0 TE TE
HAITEC Systemintegration GmbH, München 100,00 1. 244 331
HAITEC Product Lifecycle Management GmbH, München 100,00 228 23
HAITEC Ges.m.b.H., Salzburg (A) 100,00 142 74
HAITEC Professional Software
Solutions GmbH, Ubersee 100,00 ટર્ડ 3
Preis24.com Aktiengesellschaft, München 100,00 ી રે 12

Die Reorganisation der Geschäftsbereichs der HAITEC Systemintegration GmbH, München führte zu strukturellen Veränderungen, insbesondere im Personalbereich. Mit der Ausrichtung auf den Dienstleistungsbereich und dem Abbau im Handelsgeschäft wird eine positive Renditeentwicklung erwartet. Zur Bewertung der Beteiligung haben wir die Ertragserwartung der kommenden 5 Jahre prognostiziert und als Bewertungsgrundlage herangezogen. Aufgrund der Prognose war keine Wertberichtigung auf den Beteiligungsansatz erforderlich.

Die HAITEC Ges.m.b.H, Salzburg konnte ihre positive Entwicklung in dem abgelaufenen Geschäftsjahr fortführen. Aufgrund der Planungsrechnung gehen wir davon aus, dass das negative Eigenkapital im Laufe der kommenden 2 Jahre ausgeglichen wird.

E. Sonstige Angaben

Vorstand

Jochen Furch (Vorsitzender), Kaufmann Markus Olbrich (seit 4. März 2005), Dipl. Wirtschaftsingenieur

Die Bezüge der Vorstände betrugen im Berichtszeitraum TE 313.

Der Vorstandsvertrag mit Herrn Ruppert wurde aus wichtigem Grund zum 1. Juli 2004 beendet. Die Wirksamkeit der Kündigung wurde im laufenden Geschäftsjahr gerichtlich bestätigt, es besteht daher kein weiteres Kostenrisiko für die Gesellschaft.

Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat setzte sich im Berichtszeitraum wie folgt zusammen.

Bis zum 27. September 2005:

Hans-Werner Hartmann, Rechtsanwalt (Vorsitzender) Bernhard Pöllinger, Bankdirektor (Stellvertreter) Peter Resmini, Direktor Vertrieb

Ab dem 27. September 2005:

Hans-Werner Hartmann, Rechtsanwalt (Vorsitzender) Dr. Anthony Bunker, Geschäftsführer (Stellvertreter) Dr. Wolfgang Bötsch, Rechtsanwalt und Bundesminister a.D.

Die Vergütungen für die Aufsichtsräte betrugen im Berichtszeitraum T€ 69. Der Aufsichtsratsvorsitzende Hans-Werner Hartmann hat einen Vertrag über Beratungsleistungen betriebswirtschaftlicher und juristischer Natur vom 1. Februar 2004

HAITEC Aktiengesellschaft München

Anlage 3 9 Blatt

bis 31. Januar 2005 mit einer monatlich pauschalierten Vergütung von € 2.500,00 zzgl. Aufwandsersatz.

Herr Pöllinger ist Aufsichtsrat bei der net AG, Köln.

Dr. Wolfgang Bötsch ist Aufsichtsrat bei der Com & Con AG, Grünwald sowie der Bi-LOG AG, Bamberg.

Die Aufsichtsräte Hartmann, Pöllinger und Resmini sind alle Aufsichtsratsmitglieder bei der preis24.com Aktiengesellschaft, München.

Finanzielle Verpflichtungen

Aus zum Bilanzstichtag abgeschlossenen Mietverträgen über Gebäude ist im Geschäftsjahr 2005/06 voraussichtlich ein Mietaufwand von TE 657 zu entrichten. Die übrigen finanziellen Verpflichtungen (im wesentlichen Kfz-Leasing) betragen für das Geschäftsjahr 2005/06 voraussichtlich TE 297.

Mitarbeiter

Die Mitarbeiterzahl der HAITEC AG entwickelte sich wie folgt:

Vollzeitmitarbeiter Teilzeitmitarbeiter Auszubildende Summe
31.12.2004 રે રે 14 7 77
31.03.2005 રેણે ાર 75
30.06.2005 57 16 77
30.09.2005 રેર 16 ని 74
Durchschnitt રે રે 15 76

Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt in Übereinstimmung mit dem Aufsichtsrat vor, den Bilanzverlust der HAITEC AG auf neue Rechnung vorzutragen.

Entsprechenserklärung (gem. § 161 AktG) Deutscher Corporate Governance Kodex

Den Verhaltensempfehlungen der von der Bundesregierung eingesetzten "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" zur Unternehmensleitung und überwachung wurde und wird mit folgenden Ausnahmen entsprochen.

  • · Der Vorstand bestand nicht das gesamte Geschäftsjahr 2004/05 aus mehreren Personen, wie unter Ziffer 4.2.1. des Kodex vorgeschlagen.
  • · Den Empfehlungen des Kodex 4.2.4. betreffend der Einzelveröffentlichung der Vorstandsbezüge wird derzeit nicht entsprochen.
  • · Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse im Sinne der Ziffer 5.3. des Kodex gebildet. Da der Aufsichtsrat aus lediglich drei Mitgliedern besteht, ist dies nicht angezeigt. Sämtliche Aufgaben werden vom Plenum wahrgenommen.
  • · Die Mitglieder des Aufsichtsrates erhalten eine feste Vergütung, die durch Beschluss der Hauptversammlung festgesetzt wurde. Eine erfolgsorientierte Vergütung im Sinne der Ziffer 5.4.7. des Kodex wird derzeit nicht bezahlt und wurde auch nach Änderung der Bezüge durch Beschluss der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. September 2005 nicht angepasst.
  • · Gemäß Ziffer 7.1.2. des Kodex soll der Konzernabschluss binnen 90 Tagen nach Geschäftsjahresende und die Zwischenberichte binnen 45 Tagen nach Ende des Berichtszeitraumes öffentlich zugänglich gemacht werden. Die HAITEC AG konnte aufgrund organisatorischer Gründe diese Terminvorgaben nicht einhalten.
  • · Den Empfehlungen des Kodex 7.1.3 wurde nicht entsprochen. Die Hauptversammlung wurde vor der Beschlussfassung umfassend informiert.

Obige Erklärung wurde den Aktionären dauerhaft zugänglich gemacht.

Vorjahr
Kapitalflussrechnung
F.
TE
TE
-3.219
-3.256
Jahresfehlbetrag
Abschreibungen immaterielle Vermögensgegen-
78
121
stände und Sachanlagen
2
-116
Veränderungen langfristige Rückstellungen
-3.176
-3.214
Cash-flow (Grundform)
0
-14
Erträge aus Anlagenabgängen
0
5
Verluste aus Anlagenabgängen
-6
-17
Erträge aus Beteiligungsabgängen
1.800
-1.270
Veränderungen der kurzfristigen Aktiva und Passiva
-4.458
-1.434
A. Unterdeckung aus laufender Geschäftstätigkeit
-107
-19
Investitionen Sachanlagen/immaterielle Anlagenwerte
-1.120
-119
Investitionen Finanzanlagen
0
O
Ausreichung langfristiger Forderungen
0
16
Erlöse aus Anlageabgängen
857
45
Erlöse aus Abgang Beteiligungen
-354
-93
B. Mittelabfluss aus Investitionstätigkeit
2.499
5.140
Kapitalerhöhungen
0
1.466
Wandelschuldverschreibung
2.499
6.606
C. Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit
711
2.055
Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelfonds
D.
-510
201
Anfangsbestand des Finanzmittelfonds
uj
201
2.256
Endbestand des Finanzmittelfonds
u'
HAITEC Aktiengesellschaft
München

Der Finanzmittelfonds setzt sich aus den Bankguthaben und Kassenbeständen, den sonstigen Wertpapieren sowie den kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten zusammen.

München, den 19. Januar 2006

Der Vorstand

gez .: / Jochen Furch Markus Olbrich

Entwicklung des Anlagevermögens

Anschaffungs- und Herstellungskosten Abschreibungen Buchwerte
Stand
01.10.04
Zugange Umbuchung Abgänge Stand
30.09.05
Stand
01.10.04
Zugange Abgänge Stand
30.09.05
Stand
30.09.04
Stand
30.09.05
e e
Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Software sowie Lizenzen
2. Anzahlungen immaterieller
Vermögensgegenstände
1.497.718.44
84.927,36
3.208,50
•,""
84.927,36
84.927,36
1.129.037,22
", "*
456.817.08
,"
1.481.494.44
",""
11.562 86
-
1.129.037,22
-,--
364.020,08
-,**
16.224,00
84.927,36
92.797.00
-, --
1.582.645,80 3.208.50 ', "" 1.129.037,22 456.817,08 1.481.494.44 11.562.86 1.129.037,22 364.020.08 101.151,36 92.797,00
II. Sachanlagen
1. Betriebs- und Geschäftsausstattung
2. Geleistete Anzahlung
3.098.212,03
3.098.212,03
10.505,12
4.890.98
15.396,10
*,°"
",""
1.881.851,49
1.881.851.49
1.226.865.66
4.890.98
1.231.756,64
2.862.214,03
2.862.214,03
66.757.12
66.757.12
1.876.605,49
1.876.605.49
1.052.365,66
1.052.365,66
235.998.00
235.998,00
174.500,00
4.890.98
179.390,98
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Wertpapiere des Anlagevermögens
1.421.489,43
6.996.37
1.428.485,80
118.625,00
118.625,00
",""
1
-,***
28.121,05
28.121.05
1.511.993,38
6.996,37

1.518.989.75
",""
2.213.96
2.213.96
",""
",""
,"
",""
-,--
2.213.96
2.213.96
1.421.489,43
4.782,41
1.426.271,84
1.511.993,38
4.782.41
1.516.775,79
Summe Anlagevermögen 6.109.343,63 137.229,60 **** 3.039.009.76 3.207.563.47 4.345.922,43 78.319.98 3.005.642.71 1.418.599,70 1.763.421,20 1.788.963,77

Lagebericht und Konzernlagebericht der HAITEC Aktiengeseilschaft für das Geschäftsjahr 2004/05

Das Geschäftsjahr 2004/05 war nach dem Paradigmenwechsel das Jahr des "Neuanfangs" für die HAITEC AG. Kapitalbeschaffungen, Due Dilligence, strategischer Neuaufbau und beabsichtigter Beteiligungserwerb prägten die abgelaufene Berichtsperiode. Wenn auch weiterhin ein negatives Ergebnis erwirtschaftet wurde, kann die HAITEC AG mit dem Erreichten auf ein sehr arbeitsintensives, aber letztlich erfolgreiches Geschäftsjahr 2004/05 zurückblicken.

Durch die Barkapitalerhöhung über nominal 1 Mio. Stückaktien im November 2004 sowie der Ausgabe einer Wandelschuldverschreibung über 1,466 Mio. EURO im Februar 2005 hatten sich die Eigenkapitalrelation und die zuvor zeitweise noch angespannte Liquiditätssituation deutlich verbessert. Das Kundenvertrauen in den erfolgreichen Fortbestand der HAITEC AG konnte durch diese Maßnahmen gestärkt werden – neue langfristig wirkende und zukunftweisende Projektmandate wurden in Auftrag gegeben.

Nachdem wir die strategischen Wachstumsfelder der HAITEC AG analysiert haben, haben wir uns entschlossen, die vom Markt geforderte Integration der Konstruktionswelt mit den betriebswirtschaftlichen Abläufen in unserem Geschäftsmodell zu vereinen. Die autinform AG passt daher hervorragend in das strategische Konzept der HAITEC AG. Mit der letzten Barkapitalerhöhung über nominal 2 Mio. Stückaktien im August 2005 wurde zugleich die geplante Integration der autinform Gruppe in den HAITEC Konzern abgesichert.

Dennoch vertritt der Vorstand weiterhin die Ansicht, dass die HAITEC AG als börsennotiertes Unternehmen die "kritische Größe" für eine Börsennotiz noch nicht erreicht hat. Auch mit der Einbringung der autinform AG in die HAITEC Gruppe wird sich daran noch nichts Wesentliches ändern.

Mit der beabsichtigten Einbringung der autinform AG in den HAITEC Konzern haben wir in Bridgepoint Capital einen neuen Hauptgesellschafter gefunden, der als verlässlicher und erfahrener Partner die weitere Unternehmensentwicklung fördert und die Kernkompetenzen der HAITEC AG im Zukunftsmarkt Product Lifecycle Management verstärken und erweitern möchte. Die Ubernahme eines Aufsichtsratsmandats durch den Geschäftsführer der Bridgepoint Capital GmbH, Deutschland, unterstreicht, dass sich Bridgepoint als strategischer Partner für zukünftige Aufgaben der HAITEC AG versteht

Neue Organisationsstruktur

Das im vergangenen Geschäftsjahr bereits eingeleitete und größtenteils realisierte Sanierungs- und Restrukturierungsprogramm wurde im abgelaufenen Geschäftsjahr konsequent fortgeführt.

Die juristische Verschmelzung der ursprünglichen Tochterunternehmen HAITEC Technologie Center GmbH und HAITEC Product Lifecycle Management GmbH wurde vollzogen. Der Geschäftsbereich Product Lifecycle Management (PLM) firmiert nun unter dem Namen HAITEC Product Lifecycle Management GmbH. Die noch anstehende Umgliederung der zum Segment PLM gehörenden Töchter HAITEC Professional Software Solutions GmbH mit Sitz in Übersee/Chiemsee sowie der HAITEC Ges.m.b.H. mit Sitz in Österreich unter die Product Lifecvcle Management GmbH wird voraussichtlich noch im laufenden Geschäftsjahr 2005/06 vollzogen. Damit wird auch die gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung im Kernsegment PLM vollständig abgeschlossen.

Die juristische Verschmelzung der beiden Tochtergesellschaften HAITEC Consulting und Support GmbH und die HAITEC Business IT Solutions GmbH wurde vollzogen. Der Geschäftsbereich Systemintegration (SI) firmiert nun unter dem Namen HAITEC Systemintegration GmbH. Damit ist auch die gesellschaftsrechtliche Umstrukturierung im Segment SI vollständig abgeschlossen.

Die Geschäftsfelder der HAITEC Gruppe sind heute Product Lifecycle Management und Systemintegration. Durch die beabsichtigte Einbringung der autinform AG in die HAITEC Gruppe wird ein weiteres Geschäftsfeld SAP-Beratung aufgenommen werden.

Systemintegration

Der Bereich Systemintegration hatte bisher den größten Anteil am Gruppenumsatz. Neben dem jahrelang anhaltenden Investitionsstau hat der Margendruck im Handelsgeschäft jedoch ständig zugenommen. Dies war der Hauptauslöser für die negative Entwicklung der gesamten HAITEC Gruppe. Aufgrund des zu geringen Marktanteils, inhomogener und ineffizienter Prozessabläufe, ambitionierten Mitarbeiterwachstums und mangelnder Vorfinanzierungskraft bei großvolumigen Projektgeschäften ist dieser Bereich die Achillesferse innerhalb der HAITEC Gruppe. Es mussten einschneidende Veränderungen vorgenommen werden, die bereits im vorausgegangenen Geschäftsjahr eingeleitet wurden, um das verlorene Kundenvertrauen wieder zu gewinnen und dem negativen Trend entgegenzuwirken.

Der bewusste Verzicht bei margenschwachen Handelumsätzen führte in diesem Segment zu weiterem Umsatzrückgang. Aufgrund der benötigten Vorlaufzeit für die Akquisition von neuen Beratungs- und Dienstleistungsprojekten konnte dieser Umsatzrückgang erwartungsgemäß noch nicht ausgeglichen werden.

Der Bereich Systemintegration konzentniert sich heute auf die Dienstleistungsschwerpunkte adaptive IT- Infrastrukturen, Storage (Management von großen Datenmengen) und Security (Gewährleistung von Datensicherheit).

Es zeichnet sich zunehmend ab, dass durch die umgesetzten Maßnahmen ehemalige Kundenbeziehungen wiederbelebt werden konnten und durch neue Projekte und Folgeaufträge bestätigt werden. Deutsche Automobilhersteller gehören seit Jahren zum Kundenkreis des HAITEC- Konzerns. So hat beispielsweise kürzlich ein namhafter deutscher Automobilkonzern HAITEC mit der Erarbeitung einer Konzeption sowie der Umsetzung seines gesamten Datenmanagements über sämtliche IT- Plattformen hinweg beauftragt. Auch Banken und öffentliche Auftraggeber haben wieder Aufträge im Bereich Service- und Wartungsmanagement erteilt.

Auch innerhalb der autinform Gruppe gibt es einen Teilbereich Systemintegration, der problemlos integriert werden könnte. Gemeinsam mit der fundierten SAP-Expertise der autinform- Mitarbeiter könnten neue Kundenfelder mit erweiterten IT-Lösungen erreicht und bedient werden.

Product Lifecycle Management

Der Markt für Handel und Vertrieb von Catia-Konstruktionssoftware ist nahezu gesättigt. Der Lizenzwechsel von Catia V4 auf Catia V5 vollzieht sich bereits seit mehreren Jahren und ist bei den großen Abnehmern weites gehend abgeschlossen. Die HAITEC AG hat auf diese Entwicklung bereits im letzten Geschäftsjahr reagiert und den eigenen Vertrieb personell effizienter gestaltet. Die eingeleiteten Maßnahmen wurden im Geschäftsjahr 2004/05 konsequent fortgeführt und abgeschlossen. Mit dem Vollzug des Versionswechsels ist aber gleichzeitig der Beratungsaufwand bei den Kunden gestiegen.

Im Beratungs- und Dienstleistungsbereich von Product Lifecycle Management sind unsere Berater und Ingenieure bei ihren Kunden sehr gut angesehen und größtenteils in langfristigen Projekten eingebunden. Schnittstellenreduktion, Methodik und Konzeptentwicklung bei komplexen Prozess- und Softwarelösungen in Verbindung mit den betriebswirtschaftlichen Abläufen sind Hauptthemenstellungen unserer Kunden. In diesem Beratungsansatz liegen zugleich unsere Chancen im operativen Geschäft.

Durch die entsprechenden personellen Anpassungen konnten die Auslastungsquoten der PLM Ingenieure bereits im ersten Quartal 2004/05 auf über 90% gesteigert und über das gesamte Geschäftsjahr auf einem hohen Niveau gehalten werden. Aufgrund der rückläufigen Tendenzen im Handel und Vertrieb sind jedoch die Umsatzerlöse gegenüber dem Vorjahr nahezu konstant geblieben. Dagegen hat sich die Konzentration auf Dienstleistung und Beratung im Deckungsbeitrag positiv ausgewirkt. Der Deckungsbeitrag im Segment PLM konnte um 46% gesteigert werden.

Der Vorstand und das operative Management sehen in dem Ausbau der Dienstleistungskompetenz im Bereich PLM einen wesentlichen Erfolgsfaktor für die Zukunft. Die Marktnachfrage nach derartigen Dienstleistungen ist vorhanden. Das Zusammengehen der Konstruktionswelt (CAx) mit der Produktionswelt (ERP/SAP) ist die wesentliche strategische Grundlage für die Einbringung der autinform AG in die HAITEC Gruppe.

SAP - Beratung

Seit dem Konzernumbau der beiden vergangenen Geschäftsjahre hat der Vorstand immer wieder darauf verwiesen, dass die HAITEC AG für eine Börsennotiz zu klein ist. Alleine durch organisches Wachstum ist diese Größe kurzfristig auch nicht zu erreienen

Auf der Suche nach geeigneten und ökonomisch interessanten Partnerschaften lag unsere besondere Herausforderung darin, die Wertschöpfungskette auf die Ebene der Fertigung als Ergänzung zum PLM- Know-how auszuweiten. Die Wiesbadener autinform AG verfügt über jahrelange Erfahrung in der Beratung betriebswirtschaftlicher Abläufe mit SAP.

Ausgehend von der operativen, finanziellen und strategischen Ausgangslage der HAITEC AG, wie auch der autinform AG, liegen in der Zusammenführung beider Unternehmen große Herausforderungen und Risiken, aber auch große Chancenpotenziale.

Die Kunden der HAITEC AG und der autinform AG sind weitgehend komplementär; eine Tatsache, die gegenseitig neue Märkte eröffnet, ohne dass damit kostenintensive und langwierige Akquisitionserfordernisse verbunden wären. Ganz besondere Chancen liegen aber in der Verschmelzung von PLM- mit SAP-Lösungskompetenzen. Da die Verbindungen zur Automobilindustrie der HAITEC AG historisch gewachsen und sehr tief sind, soll die enorme Bedeutung des neuen HAITEC-autinform- Konzepts einmal kurz exemplarisch erläutert werden:

Auf der Ebene der Fertigungs- und Produktionsprozesse hat SAP sich seit vielen Jahren zum Marktstandard in der deutschen Automobilindustrie entwickelt, Effizienzen innerhalb der miteinander verwobenen Prozessketten gefördert und Prozesse verbessert. Beschaffung, Produktion und Absatz werden weltweit durch SAP- Software gesteuert. Allerdings unterscheidet sich das Datenmanagement betriebswirtschaftlicher Abläufe vollständig vom Datenmanagement und den Prozessabläufen in der Konstruktion und Entwicklung. Die Interaktion zwischen der Entwicklungs- und Kreativitätsebene eines Unternehmens zu den Planungs-Projektsteuerungs- und Fertigungsprozessen ist jedoch oftmals unvollständig. Die zahlreichen Schnittstellen zwischen der Konstruktionswelt und den betriebswirtschaftlichen Abläufen sind meist eigene Lösungen der Unternehmen und müssen bei jedem Update oder Upgrade nachgepflegt werden. Die Sicherstellung und Versionskontrolle korrekter Daten im laufenden Geschäftsprozess sind aufwendig, fehleranfällig und zumeist zeitkritisch. Durch noch zu schaffende, iedoch teilweise bereits realisierte Schnittstellen können innerhalb eines Automobilentwicklungsprozesses bis zur ersten Auslieferung bedeutende

Einsparpotenziale gehoben werden, die dem Automobilhersteller enorme komparative Vorteile eröffnen.

Diese Effizienzsteigerungen sind in ähnlicher Form auf die gesamte Fertigungsindustrie übertragbar. Damit werden sich für den neuen HAITEC- Konzern bedeutende Zukunftsmärkte eröffnen.

Diese Potenziale hat auch die Bridgepoint Capital GmbH, Deutschland, überzeugt, ihre autinform Anteile in den HAITEC -Konzern einzubringen. Dabei ist beabsichtigt, 2,225 Mio. neue HAITEC- Aktien im Zuge einer Kapitalerhöhung gegen Sacheinlage an die Altgesellschafter der autinform AG mit einer Haltefrist von 18 Monaten zu übertragen. Mit der letzten Barkapitalerhöhung über nominal 2 Mio. Stückaktien im August 2005 wurde zugleich die geplante Integration der autinform Gruppe in den HAITEC Konzern abgesichert. Nach Einbringung der autinform AG in den HAITEC Konzern errechnet sich für Bridgepoint Capital ein Anteil am Grundkapital der HAITEC AG von etwas mehr als 20 Prozent.

Gegenwärtig sind im Nachgang zur am 27. September 2005 abgehaltenen außerordentlichen Hauptversammlung noch Anfechtungsklagen gegen die Einbringung der autinform AG in den HAITEC- Konzern anhängig. Die Eintragung der 2,225 Mio. neuen Aktien gegen Einbringung der autinform- Anteile konnte daher bisher noch nicht erfolgen. Der Vorstand rechnet aber damit, dass es zu einer Einigung mit den Klägern kommen wird. Bedauerlicher Weise verlor der HAITEC-Konzern durch die aufschiebende Wirkung wertvolle Integrationszeit, dies könnte letztlich zu einer Neuplanung des laufenden Geschäftsjahres 2005/2006 führen.

Umsatz- und Ertragslage

Der HAITEC- Konzern erwirtschaftete im abgelaufenen Geschäftsjahr 2004/05 einen Umsatz von 12,5 Mio. EURO, dies entspricht einem Rückgang in Vergleich zum Vorjahr von 6,4%. Der Grund für diese Entwicklung liegt im Wesentlichen an dem rückläufigen Umsatz im Geschäftsbereich Systemintegration. Der Dienstleistungsanteil am Gesamtumsatz im HAITEC Konzern hat sich gegenüber dem Vorjahr kaum verändert und betrug im Berichtsjahr 52 %.

Den rückläufigen Handelumsätzen im Geschäftsbereich entsprechend reduzierten sich auch die Aufwendungen für bezogene Waren von 3,9 Mio. EURO um 11,5% auf 3,4 Mio. EURO.

lm Jahresdurchschnitt beschäftigte der HAITEC- Konzern 93 Mitarbeiter, was einem nochmaligen Rückgang von 30 Beschäftigten oder 24% entsprach. Die Personalkosten reduzierten sich von 6,7 Mio. EURO auf 5,6 Mio. EURO. Weiterhin vergibt die HAITEC personalintensive und spezielle Dienstleistungen an freiberufliche Mitarbeiter. Mit dieser Strategie wird personelle Flexibilität bei Vermeidung von Lohnnebenkosten und Sicherstellung einer hohen Auslastungsquote bei den eigenen Mitarbeitern erzielt. Die Aufwendungen für Fremdleistungen sind nahezu auf Vorjahresniveau geblieben und beliefen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 2,8 Mio. EURO.

Aufgrund der besseren Ertragskraft im Dienstleistungsbereich hat sich trotz des Umsatzrückgangs insgesamt der Deckungsbeitrag, d.h. die Umsatzerlöse abzüglich der direkten Aufwendungen für Material, Fremdleistung und Personal um 0,6 Mio. Euro verbessert.

Die übrigen betriebsbedingten Aufwendungen (Betriebs-, Verwaltungs- und Vertriebskosten) verbesserten sich gegenüber dem Vorjahr um 0,5 Mio. Euro und lagen bei 4,5 Mio. EURO. Darin sind noch einmal Sonderaufwendungen, wie für Kapitalbeschaffung. Börsenzulassung und retrograder Nachverfolgung in Höhe von ca. 1.6 Mio. EURO enthalten. Die Restrukturierungserfordernisse haben demnach noch in das abgelaufene Geschäftsjahr 2005/06 hineingewirkt. Allerdings geht der Vorstand davon aus, dass diese Altlasten innerhalb der HAITEC Gruppe endgültig abgearbeitet sind.

Das EBIT hat sich gegenüber dem Vorjahr um 0,9 Mio. EURO verbessert und beträgt - 3,5 Mio. EURO nach - 4,4 Mio. EURO im Vorjahr. Bereinigt um die bereits erwähnten Sonderaufwendungen in Höhe von - 1,6 Mio. EURO beträgt das EBIT demnach - 1.9 Mio. EURO.

Der Konzernfehlbetrag beträgt - 3,6 Mio. EURO. In der HAITEC AG wird ein Jahresfehlbetrag in Höhe von - 3,3 Mio. EURO ausgewiesen.

Vermögenslage

Das Gesamtvermögen im Konzern hat sich aufgrund der Kapitalmaßnahmen im abgelaufenen Geschäftsjahr wieder erhöht und beträgt 5,4 Mio. EURO. Das langfristig gebundene Vermögen ist um 0,1 Mio. EURO auf 0,9 Mio. EURO gestiegen, jedoch hat sich der Anteil am Gesamtvermögen von 26% auf 18% reduziert. Die flüssigen Mittel haben sich um 2,3 Mio. EURO auf 2,8 Mio. EURO erhöht, der Anteil am Gesamtvermögen beträgt 52%.

Das kurzfristig eingesetzte Kapital hat sich vor allem durch den weiteren Abbau von Lieferantenverbindlichkeiten und Sonstigen Verbindlichkeiten um 0,8 Mio. EURO reduziert und beträgt 3,2 Mio. EURO. Wurde im vergangenen Jahr noch ein negatives Eigenkapital in Höhe von 0,9 Mio. ausgewiesen, so weist der Konzern nun nach den beschriebenen Kapitalmahmen trotz eines Konzernfehlbetrages in Höhe von - 3,6 Mio. EURO ein positives Eigenkapital in Höhe von 1,4 Mio. EURO aus. Die HAITEC AG weist zum Bilanzstichtag ein positives Eigenkapital in Höhe von 2,1 Mio. EURO aus.

Finanzlage

Der Mittelabfluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit beträgt nach dem weiteren Abbau von kurzfristigen Schulden (Lieferantenverbindlichkeiten und Sonstige Verbindlichkeiten) 4,5 Mio. EURO.

Unter Berücksichtigung des Veräußerungserlöses aus der HAITEC Services GmbH beträgt der saldierte Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit 0,2 Mio. EURO. Darin

enthalten sind aktivierte Kosten für den beabsichtigten Erwerb der autinform sowie Investitionen von 0,1 Mio. EURO in die Betriebs- und Geschäftsausstattung.

Die im abgelaufenen Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalmaßnahmen führten zu einem unmittelbaren Mittelzufluss aus Finanzierungstätigkeit in Höhe von 6,6 Mio. EURO.

Insgesamt hat sich der Finanzmittelfonds um 1,9 Mio. EURO verbessert und weist zum Bilanzstichtag einen positiven Wert in Höhe von 2,3 Mio. EURO (Vorjahr: 0,4 Mio. EURO) aus.

Das Netto-Umlaufvermögen verbesserte sich zum Bilanzstichtag um 2.9 Mio. EURO und beträgt 1,3 Mio. EURO (Vorjahr:-1,6 Mio. EURO).

Segmentberichterstattung

Die HAITEC AG hat im abgelaufenen Geschäftsjahr die im Jahr zuvor begonnenen Veränderungen konsequent und zügig fortgesetzt. Klare Abgrenzungen unter den Geschäftsbereichen wurden geschaffen und die Organisationsstruktur neu geregelt.

Die Geschäftsbereiche Systemintegration und Product Lifecycle Management sind nun selbständige Gesellschaften mit beschränkter Haftung und 100%-ige Tochtergesellschaften der HAITEC AG. Die HAITEC Professional Solutions GmbH sowie die österreichische Tochter HAITEC Ges.m.b.H bleiben juristisch selbständig, werden aber unternehmensintern bereits dem Geschäftsbereich Product Lifecycle Management zugerechnet. Somit ergibt sich mit Abschluss des vergangenen Geschäftjahres eine einfache und transparente Konzernstruktur:

Die Umsätze im Segment Systemintegration sind mit 5,8 Mio. EURO deutlich unter denen vom Vorjahr (6,6 Mio. EURO) geblieben. Gleichzeitig konnten nicht sämtliche Personalaufwendungen entsprechend der Umsatzentwicklung unmittelbar angepasst und variabel gehalten werden. Der Deckungsbeitrag im Segment Systemintegration hat sich von 5,7% auf 1,2% reduziert.

Das Unternehmenssegment PLM hat sein bereits zuvor breit angelegtes Angebotsportfolio im vergangenen Geschäftsjahr weiter ausgebaut. CATIA- und PDM (Datenmanagement)- Lösungen zur Komplettdigitalisierung von vollständigen Produktlebenszyklen gehören zum traditionellen Geschäft und den Kernkompetenzen der HAITEC AG. Ausbau und Neuentwicklungen in diesem

Unternehmensbereich haben Zugang zu neuen Geschäftsbereichen eröffnet, so steigert sich weiterhin stetig die Nachfrage nach integrativen Ansätzen für Konzeption und Methodik von PLM- Lösungen. Dieser Nachfrage werden wir zukünftig durch die Integration der autinfom in die HAITEC Gruppe kompetent gerecht werden können.

Der Handelsumsatz im Segment Product Lifecycle Management war aufgrund der Marktsättigung von CATIA-Konstruktionssoftware rückläufig. Aufgrund des gestiegenen Beratungsbedarfs beim Kunden konnte der Umsatz im PLM- Segments mit 6,7 Mio. EURO gehalten werden. Der Anteil von PLM am Gesamtumsatz hat sich von 50,5% auf 53,8% verbessert.

Die Konzentration auf das margenstärkere Dienstleistungs- und Beratungsangebot hat sich im Deckungsbeitrag positiv ausgewirkt, der Deckungsbeitrag im Segment PLM konnte nochmals von 15,4% auf 22,6 % gesteigert werden.

PLM (Angaben in Mio. EURÓ)

SI (Angaben in Mio. EURO)

Der Schwerpunkt unserer Geschäftstätigkeit wird in Deutschland erwirtschaftet. Der Umsatz in Österreich hat sich um 0,3 Mio. EURO verbessert, so dass sich der Anteil der Inlandsumsätze von 96% auf 94% leicht verringert hat.

FAZIE

Das abgelaufene Geschäftsjahr war geprägt von Kapitalbeschaffungen, Due Dilligence, strategischem Neuaufbau und beabsichtigten Beteiligungserwerb. Im Zuge der Kapitalmaßnahmen hat sich die Liquiditätslage mit einem Finanzmittelfonds in Höhe von netto 2,3 Mio. EURO und einer zusätzlich eingeräumten Kreditlinie erheblich verbessert.

Auch die "Transparenz nach Innen" wurde im vergangenen Geschäftsjahr durch neu geschaffene Strukturen, klare Verantwortlichkeiten, effizientes Controlling und eindeutige Zuordnungen geschaffen.

Die Bilanzrelationen haben sich verglichen mit dem Vorjahr deutlich verbessert. Das Vertrauen der Kunden in die HAITEC ist gestärkt, Kundenaufträge ziehen sukzessive an, neue Projekte werden zunehmend nachgefragt. Die ohnehin geringe Mitarbeiterfluktuation hat sich nach dem notwendig gewordenen Personalabbau stabilisiert, die leicht anziehende konjunkturelle Entwicklung und verstärkte Nachfrage führt bereits zu ersten Uberlegungen, in bestimmten Bereichen wieder qualifizierte Mitarbeiter einzustellen.

Ausblick

Alle Vorbereitungen, die autinform AG in den HAITEC- Konzern zu integrieren sind getroffen. Der Vorstand rechnet damit, dass es zu einer Einigung mit den Klägern der Anfechtungsklagen kommen wird und ist sehr zuversichtlich, die erforderlichen Voraussetzungen zu erfüllen, damit eine dann zeitnahe Einbringung der autinform AG als dritter Geschäftsbereich der HAITEC AG abgeschlossen werden kann. Herr Dr. Nico Brunner als neuer Vorstand der autinform AG mit langjähriger SAP-Erfahrung und einem hervorragenden Netzwerk trägt und unterstützt das Einbringungskonzept. Die daraus erwachsenden komparativen Vorteile sind eine große Chance für die gesamte Unternehmensgruppe.

Anhängig vom Einigungs- und Integrationsprozess rechnet der Vorstand für das begonnene neue Geschäftsjahr 2005/06 mit einem Gruppenumsatz einschließlich der autinform von 24 - 28 Mio. EURO bei einem EBIT von 1,0 - 1,9 Mio. EURO.

Die Stabilisierung der HAITEC AG und das zunehmend wieder gewonnene Vertrauen der Kunden machen sich auch in Auftragsbeständen und Auftragseingängen bemerkbar. Der Auftragsbestand (inklusive der beabsichtigten Aufnahme der autinform AG) lag Ende Dezember bei ca. 4,6 Mio. EURO, die Auftragspipeline umfasste weitere 5,1 Mio. EURO.

Visionen

Bereits vor einem Jahr brachte die Unternehmensführung an dieser Stelle eine dreigeteilte Wachstumsstrategie zum Ausdruck.

  • organisches Wachstum in Geschäftsbereich Systemintegration (SI) und Product Lifecycle Management (PLM) unter strengsten Ertragskontrollen und Wachstumsbeobachtungen.
  • Mögliche Akquisition gegen Sacheinlage und Ausgabe junger Aktien, um die Wertschöpfungskette in SI und PLM zu erweitern.
  • Suche nach einem starken Partner, um Umsatzpotenziale, Synergien und Skills besser ausschöpfen zu können.

Wenn auch nicht alle Punkte bereits im abgelaufenen Geschäftsjahr umgesetzt werden konnten, so ist die Unternehmensführung doch stolz darauf, in einem vergleichsweise kurzen Zeitraum einen Großteil der vor einem Jahr noch als "sehr visionär" und ambitioniert eingestuften Ziele bereits realisiert zu haben.

In der beabsichtigten Einbringung der autinform AG mit einem neuen, starken Mehrheitsaktionär, der Bridgepoint Capital GmbH, Deutschland, lag eine einmalige Chance für die HAITEC AG, den Konzern dynamisch "nach vorne" zu entwickeln und die strategische Zukunftsausrichtung umzusetzen.

Kapitalmarktkommunikation

Die HAITEC AG ist bereits zu Beginn des vergangenen Jahres dazu übergegangen, Quartalsberichte zu veröffentlichen. Darüber hinaus wurden Ad-Hoc Mitteilungen und Pressemitteilungen veröffentlicht und Investorenveranstaltungen abgehalten. Der versprochenen Transparenzerhöhung der "neuen HAITEC" wurde über das erforderliche Maß hinaus Rechnung getragen. Der Vorstand stand interessierten Kapitalmarktjournalisten wie auch Investoren in zahlreichen zur Verfügung. Steigerung des Shareholder-Value bleibt für das Management ein erklärtes Ziel.

Risikobericht

Ein entscheidendes Instrument und eine wichtige Grundlage unserer Entscheidungen ist das Risikomanagement. Dazu haben wir ein internes Kontrollund Risikomanagement-System eingerichtet, welches wir kontinuierlich hinsichtlich Effizienz und Zweckmäßigkeit weiterentwickeln. Wir haben das operative Management stärker mit dem Controlling verknüpft und so ein integriertes Risikocontrollingsystem geschaffen. Es stellt mit standardisierten Prozessen sicher, dass regelmäßig Informationen zwischen dem Controlling und dem verantwortlichen Management ausgetauscht werden. Damit können wir Risiken noch besser entgegenwirken, beziehungsweise sich uns bietende Chancen gezielt nutzen.

Aufgrund der Entwicklungen in der Vergangenheit war eine neue ISO-Zertifizierung notwendig geworden, die wir Ende 2005 erfolgreich abschließen konnten. Die Einhaltung und Weiterentwicklung der Qualitätsstandards wird regelmäßig überprüft. In diesem Rahmen prüfen wir auch intern regelmäßig Risikomanagement und Kontrollsystem.

Um die Risiken, denen wir ausgesetzt sind zu messen, zu überwachen und zu kontrollieren, bedienen wir uns einer Reihe von Management- und Kontrollsystemen. darunter ein konzernweites Planungs- und Berichtswesen, Plan-Ist-Vergleichen, täglichen Liquiditätsstatus, wöchentlichen Reports der Bereichsverantwortlichen an den Vorstand.

Durch die nachfolgend aufgeführten Risiken könnten unser Geschäft, die Finanzausstattung und die Ergebnisse beeinträchtigt werden. Diese Risiken sind nicht die einzigen, denen wir ausgesetzt sind. Zusätzliche Risiken, die wir zum jetzigen Zeitpunkt nicht kennen oder die wir derzeit für immateriell halten, könnten unser Geschäft ebenfalls beeinflussen.

Uberschuldungs- und Liquiditätsrisiko

Zum Bilanzstichtag betrug der Finanzmittelfonds im HAITEC Konzern 2,3 Mio. EURO und verbesserte sich damit gegenüber Vorjahr um 1,9 Mio. EURO. Der Mittelzufluss aus den Kapitalmaßnahmen in Höhe von 6,6 Mio. EURO ist darin enthalten. Das bilanzielle Eigenkapital der HAITEC AG lag zum 30. September 2005 bei 2,1 Mio. EURO, im Konzern bei 1,4 Mio. EURO, die bilanzielle Überschuldung des vergangenen Jahres besteht somit nicht mehr.

Aus jetziger Sicht der monatlichen Liquiditätsverpflichtungen sowie den verlässlich planbaren Zahlungsströmen sind die Gefahren einer möglichen Zahlungsunfähigkeit nach der teilweise angespannten Liquiditätslage des Geschäftsjahres 2003/04 durch die Veränderungen im vergangenen Geschäftsjahr verringert worden. Das letzte Geschäftsquartal hat jedoch gezeigt, dass der Konzern bei zurückgehendem Geschäftsvenauf relativ rasch in Liquiditätsnöte kommen kann.

Risiken aus Finanzierung und Beschaffung

Zusätzlich zu den genannten Mittelzuflüssen aus den geschilderten Kapitalmaßnahmen wurde der HAITEC AG eine Kreditlinie eingeräumt. Zurzeit ist die HAITEC AG mit ausreichend Kapital ausgestattet, gleichwohl bleibt ein latentes Finanzierungsrisiko grundsätzlich bestehen. Durch Bonitätssteigerung, die sich auch in steigenden Aktienbewertungen und somit höherer Unternehmensbewertung widerspiegelt, sollte der Zugang, sofern die operative Performance stimmt, zu möglichen Fremdkapitalquellen andererseits aber wieder möglich sein, wie die Einräumung der oben erwähnten Dispositionslinie unterstreicht.

Mit dem rückläufigen Handelsgeschäft im Segment Systemintegration verringert sich das Einkaufsvolumen weiter. Umgekehrt stärkt die verbesserte Liquiditäts- und Bonitätslage die Verhandlungsposition in den Beschaffungsprozessen.

Marktrisiken

HAITEC AG bleibt weiterhin von einem sich möglicherweise verschlechternden Investitionsklima im IT-Bereich abhängig, obwohl die Abhängigkeit von Geschäften

mit geringen Margen bei hoher Umsatzintensität deutlich reduziert werden konnte. HAITEC generiert nur noch einen Anteil von 26 % im Handelgeschäft der Systemintegration. Dennoch bleibt auch im Dienstleistungsbereich bis dato eine überdurchschnittliche Abhängigkeit von unseren Hauptgeschäftspartnern im PLM-Segment - der Automobilindustrie.

Ein weiteres Risiko besteht darin, dass ehemalige HAITEC- Mitarbeiter versuchen. Kunden abzuwerben. Allerdings muss man festhalten, dass diese Risiken mit zunehmend dynamischem Know-how- Aufbau im HAITEC- Konzern und gestiegener Bonität geringer geworden sind. Im Jahr 2004 waren die Gefahren für solche Entwicklungen deutlich höher einzustufen, als dies nun der Fall ist.

Operative Risiken

Die operativen Risiken, die noch 2004 verstärkt bestanden, haben sich verringert. Die Auslastungsquote der Mitarbeiter hat sich insgesamt verbessert und es wurden Langfristverträge mit Auftraggebern von höchster Bonität in Deutschland geschlossen. Konjunkturelle Risiken bestehen natürlich weiterhin.

Technische Risiken durch Fehler von HAITEC Mitarbeitern können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche, daraus folgende fristlose Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen.

Es kann zurzeit noch nicht völlig ausgeschlossen werden, dass es zur Einbringung der autinform AG in den HAITEC-Konzern nicht kommen wird; sollte dies der Fall sein, können operative Verzögerungen oder gar ausfallende Vertragsabschlüsse die Folge sein. Für diesen Fall müsste die Planung und Strategie völlig neu überarbeitet werden.

Gewährleistung und Haftung

HAITEC übernimmt Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme und erbrachte Leistungen. Herstellergarantien werden weitergereicht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungen. Dienstleistungsverpflichtung erbringt und daraus eine Gewährleistungsverpflichtung trägt, sichert sich das Unternehmen über Haftpflichtpolicen in angemessenem Umfang ab.

Prozessrisiken

Es sind derzeit noch vier Anfechtungsklagen aus der außerordentlichen Hauptversammlung vom 27. September 2005 anhängig. Es gibt verstärkt Bemühungen, sich mit den Klägern in diesen Angelegenheiten gütlich zu einigen. Der Vorstand geht davon aus, dass diese Klagen im Februar 2006 gütlich beigelegt werden können. Allerdings können im Falle eines Eintritts in ein Gerichtsverfahren lmponderabilien auftreten, die die Zusammenführungsbemühungen weiter verzögern

können. Im schlimmsten Falle scheitert die Übernahme der autinform AG, Wiesbaden.

Deutscher Corporate Governance Kodex

Die HAITEC AG hat sich zur Einhaltung der Grundsätze des Deutschen Corporate Governance-Kodex verpflichtet. Vorstand und Aufsichtsrat geben nach § 161 AktG jährlich eine Entsprechenserklärung ab. Diese Erklärung ist vollständig auf der Internetseite der HAITEC AG veröffentlicht.

Die HAITEC-Aktie

Borsensegment Aktiengattung Designated Sponsor Börsenkürzel WKN ાડાંગ Aktienanzahl Marktkapitalisierung Hoch-/Tiefkurs Ergebnis je Aktie

General Standard/Wertpapierborse Frankfurt Nennwertlose Stückaktie mit je einer Stimme AXXON Wertpapierhandelsbank AG, Frankfurt HAI 600 520 und A0EZEX DE0006005200 und DE000A0EZEX1 8.364.410 Stück (31.12.2005) 12,88 Mio. EURO (31.12.2005) 0,81 EURO / 2,46 EURO - 0,55 EURO (per 30.09.2005)

München, den 19. Januar 2006

Der Vorstand

Jochen Furch

Markus Olbrich

Bestätigungsvermerk

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der HAITEC Aktiengesellschaft, München, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2004 bis zum 30. September 2005 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Regelungen in der Satzung und im Aktiengesetz liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen unserer Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

RUPP & EPPLE GMBH WIRTSCHAFTSPRÜFUNGSGESEHISCHAP

Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir darauf hin, dass bei der Bilanzierung von dem Fortbestand des Unternehmens ausgegangen wurde. Im Geschäftsjahr 2004/05 konnten durch mehrere Kapitalmaßnahmen Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung abgewendet werden. Bei anhaltender Ertragsschwäche ist der Bestand des Unternehmens gefährdet.

Augsburg, den 20. Januar 2006

Rupp & Epple GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Wirtschaftsprüfger

Rupp-Helferich Wirtschaftsprüfer

Anlage 5/2