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KPS AG — Annual Report 2011
Mar 19, 2012
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Annual Report
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KPS AG
Unterföhring
(vormals: München)
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2010 bis zum 30.09.2011
Einzelabschluss für das Geschäftsjahr 2010/2011
Bilanz zum 30. September 2011 nach HGB
AKTIVA
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| in TEuro | 30.9.2011 | 30.9.2010 |
|---|---|---|
| A. ANLAGEVERMÖGEN | ||
| I. immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 556 | 645 |
| II. Sachanlagen | ||
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 167 | 29 |
| III. Finanzanlagen | ||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 43.480 | 43.480 |
| 44.203 | 44.154 | |
| B. UMLAUFVERMÖGEN | ||
| I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | ||
| 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 9 | 4 |
| 2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 3.445 | 2.488 |
| 3. Sonstige Vermögensgegenstände | 684 | 1.724 |
| 4.138 | 4.216 | |
| II. Guthaben bei Kreditinstituten | 449 | 1.226 |
| 4.587 | 5.442 | |
| C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN | 14 | 5 |
| 48.804 | 49.601 | |
| PASSIVA | ||
| in TEuro | 30.9.2011 | 30.9.2011 |
| A. EIGENKAPITAL | ||
| I. Gezeichnetes Kapital | 32.743 | 32.743 |
| Nennbetrag eigene Anteile | -280 | |
| Ausgegebenes Kapital | 32.463 | |
| II. Kapitalrücklage | 3.274 | 3.274 |
| III. Bilanzgewinn | 4.827 | 2.440 |
| 40.564 | 38.457 | |
| B. RÜCKSTELLUNGEN | ||
| 1. Steuerrückstellungen | 0 | 13 |
| 2. Sonstige Rückstellungen | 764 | 802 |
| 764 | 815 | |
| C. VERBINDLICHKEITEN | ||
| 1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 1.673 | 1.743 |
| 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 232 | 316 |
| 3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 4.744 | 6.497 |
| 4. Sonstige Verbindlichkeiten | 827 | 1.773 |
| 7.476 | 10.329 | |
| 48.804 | 49.601 |
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 2011 nach HGB
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| in TEuro | 2010/2011 | 2009/2010 |
|---|---|---|
| 1. Sonstige betriebliche Erträge | 6.419 | 6.074 |
| 2. Personalaufwand | -2.608 | -2.106 |
| a) Löhne und Gehälter | -2.516 | -2.012 |
| b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung | -92 | -94 |
| 3. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen | -126 | -100 |
| 4. Sonstige betriebliche Aufwendungen | -2.341 | -2.717 |
| 5. Ertrag aus Beteiligungen | 3.834 | 3.036 |
| 6. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 21 | 9 |
| 7. Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -520 | -422 |
| 8. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 4.679 | 3.774 |
| 9. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | 0 | -17 |
| 10. Sonstige Steuern | -15 | -2 |
| 11. Jahresüberschuss | 4.664 | 3.755 |
| 12. Gewinn-/Verlustvortrag aus dem Vorjahr | 163 | -1.315 |
| 13. Bilanzgewinn | 4.827 | 2.440 |
Anhang für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis zum 30. September 2011
I. ALLGEMEINE ANGABEN
Die KPS AG ist eine am geregelten Markt börsennotierte Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in 85774 Unterföhring, Landkreis München, Betastraße 10h, Deutschland (Registernummer HRB 123013, Amtsgericht München). Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht. Die KPS AG übt die Holdingfunktionen für die KPS-Gruppe aus. Die operativen Beteiligungsunternehmen sind im Wesentlichen im Bereich Management-/Transformationsberatung, Systemintegration sowie dem Vertrieb von Hardware und Softwarelizenzen tätig.
Die Gesellschaft ist eine große Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB, i.V.m. § 264 d HGB.
Das vom Kalenderjahr abweichende Geschäftsjahr beginnt am 1. Oktober und endet im darauf folgenden Jahr zum 30. September.
Der Jahresabschluss der KPS AG (im folgenden KPS) ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes aufgestellt worden. Im Geschäftsjahr 2010/11 wurden die durch das Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) geänderten Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des HGB erstmals angewandt.
Die Gliederung des Jahresabschlusses richtet sich nach den Vorschriften der §§ 266 und 275 Abs. 2 HGB. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt in Euro.
KPS stellt die Zahlen in diesem Anhang in tausend Euro (TEuro) dar. Neben den Werten für das Geschäftsjahr 2010/2011 finden sich zur Vergleichbarkeit auch die entsprechenden Vorjahreswerte, die in Klammern dargestellt werden.
II. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN
1. Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände sind mit den Anschaffungskosten abzüglich Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen der Anschaffungskosten werden auf Basis der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern vorgenommen.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen bilanziert. Den planmäßigen Abschreibungen liegen die betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauern der einzelnen Anlagegüter zugrunde.
Die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu Anschaffungskosten oder dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert.
2. Umlaufvermögen
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennbetrag oder dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt.
Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände werden mit dem Nennwert bilanziert.
Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Aufwendungen, die dem nachfolgenden Geschäftsjahr zuzurechnen sind.
3. Fremdkapital
Die Rückstellungen sind für alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen in Höhe des Betrags gebildet, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist. Künftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen.
Verbindlichkeiten sind mit deren Erfüllungsbeträgen angesetzt.
Latente Steuern auf unterschiedliche Wertansätze zwischen der Handels- und Steuerbilanz sowie bestehende Verlustvorträge werden mit einem Gewerbesteuersatz von 11,6 %, einem Körperschaftsteuersatz von 15,0 % und einem Solidaritätszuschlagssatz von 5,5 % gebildet. Aktive und passive latente Steuern werden saldiert. Der Ansatz von aktiven Überhängen aus latenten Steuern unterbleibt entsprechend dem Wahlrecht des § 274 Abs. 1 S. 2 HGB.
Die Währungsumrechnung für Geschäftsvorfälle in fremder Währung erfolgt zum Bilanzstichtag entsprechend § 256a HGB.
Die bei der Abschlusserstellung angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind mit Ausnahme der BilMoG-Anpassungen gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich unverändert beibehalten worden.
III. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ
1. Anlagevermögen
Zur Darstellung der Entwicklung des Anlagevermögens verweisen wir auf den beigefügten Anlagespiegel.
Die immateriellen Vermögensgegenstände weisen einen Betrag von 556 (i.V. 645) TEuro auf und beinhalten im Wesentlichen Softwarelizenzen.
Das Sachanlagevermögen besteht in Höhe von 167 (i.V. 29) TEuro und enthält die Betriebs- und Geschäftsausstattung.
Das Finanzanlagevermögen beläuft sich auf 43.480 (i. V. 43.480) TEuro und enthält Anteile an verbundenen Unternehmen, die sich aus folgenden Beteiligungen zusammensetzen:
in TEuro
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| Direkte Beteiligung | Sitz | Anteil in % | Gezeichnetes Kapital 30.9.2011 (Vorjahr) | Eigenkapital 30.9.2011 (Vorjahr) | Jahresergebnis 2010/2011 (Vorjahr) |
|---|---|---|---|---|---|
| KPS Business Transformation GmbH | Unterföhring | 100 | 500 | 584 | 1.776 |
| (500) | (558) | (1.658) | |||
| KPS Product Lifecycle GmbH | Unterföhring | 100 | 40 | 93 | 83 |
| (40) | (10) | (29) | |||
| KPS Services GmbH | Unterföhring | 100 | 6.300 | 6.330 | 77 |
| (6.300) | (8.122) | (253) | |||
| KPS Documents GmbH | Saarbrücken | 100 | 250 | 274 | 21 |
| (250) | (468) | (23) | |||
| Preis24.com GmbH | Unterföhring | 100 | 75 | 97 | 0 |
| (75) | (97) | (-2) | |||
| Indirekte Beteiligung | |||||
| KPS Consulting Verwaltungs GmbH | Unterföhring | 100 | 26 | 31 | 1 |
| (26) | (30) | (0) | |||
| KPS Consulting GmbH & Co. KG | Unterföhring | 100 | 5.113 | 52 | 1.852 |
| (5.113) | (-1.800) | (-871) | |||
| KPS Consulting AG | Zürich/ Schweiz | 99 | 62 | -1.326 | -66 |
| (62) | (-1.260) | (-5) |
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen bestehen in Höhe von 3.445 (i.V. 2.488) TEuro und resultieren aus konzerninternen Verrechnungen und Kostenumlagen sowie vorgenommenen Ausschüttungen.
Die ausgewiesenen sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt aus Steuererstattungsansprüchen.
Forderungen mit vereinbarten Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr bestanden am Bilanzstichtag nicht.
3. Guthaben bei Kreditinstituten und Kassenbestände
Die Guthaben bei Kreditinstituten betragen 449 (i.V. 1.226) TEuro und bestehen mit 142 TEuro auf Festgeld- und mit 307 TEuro auf Kontokorrentkonten.
4. Eigenkapital
4.1 Gezeichnetes Kapital
Das gezeichnete Kapital der KPS AG beträgt zum Bilanzstichtag 32.742.531 (i.V. 32.742.531) Euro und verteilt sich insgesamt auf 32.742.531 auf den Namen lautende nennwertlose Stückaktien. Das Grundkapital ist voll eingezahlt.
Die im Geschäftsjahr von der Gesellschaft erworbenen eigenen Aktien sind mit ihrem Nennwert von 279.878 Euro offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.
4.2 Genehmigtes Kapital
In der ordentlichen Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 wurde ein genehmigtes Kapital 2009/I in Höhe von € 16.371.265,00 beschlossen.
Dadurch wird der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, das Grundkapital ab der Eintragung in das Handelsregister für fünf Jahre einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt € 16.371.265,00 gegen Bar- oder/und Sacheinlagen durch die Ausgabe neuer auf den Namen lautende nennwertlose Aktien (Stückaktien) zu erhöhen.
Dabei ist den Aktionären grundsätzlich ein Bezugsrecht einzuräumen. Unter bestimmten Bedingungen kann das Bezugrecht auch ausgeschlossen werden.
Die Eintragung des genehmigten Kapitals 2009/I ist am 24. September 2009 im Handelsregister erfolgt.
4.3 Bedingtes Kapital
In der Hauptversammlung vom 10. Mai 2004 wurde der Beschluss gefasst, dass das Grundkapital um bis zu 366.510,00 Euro durch die Ausgabe von 366.510 Stückaktien, die auf den Inhaber lauten, bedingt erhöht wird (Bedingtes Kapital 2004/I). Die bedingte Kapitalerhöhung dient ausschließlich der Gewährung von Optionsrechten an Mitglieder des Vorstandes der Gesellschaft und der zur Geschäftsführung befugten Organe verbundener in- und ausländischer Unternehmen ("Mitglieder der Geschäftsführung" - Gruppe 1) und an Mitarbeiter der Gesellschaft und Mitarbeiter verbundener in- und ausländischer Unternehmen der Gesellschaft ("Arbeitnehmer" - Gruppe 2"). Die Aktienoptionen wurden in voller Höhe durch die berechtigten Mitarbeiter übernommen.
In der ordentlichen Hauptversammlung am 29. Mai 2009 wurde der Beschluss gefasst, das Kapital der KPS AG bedingt um € 17.823.787,00 zu erhöhen (Bedingtes Kapital 2009/I). Das bedingte Kapital dient zur Gewährung von Aktien der KPS AG an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, die gemäß der Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 zur Ermächtigung der Ausgabe von Wandelschuldverschreibungen von der Gesellschaft ausgegeben werden können. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur in dem Maße durchgeführt, als die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen von ihrem Wandlungsrecht Gebrauch machen oder ihre Pflicht zur Wandlung erfüllen bzw. das bedingte Kapital nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen benötigt wird, insbesondere die Gesellschaft nicht in Erfüllung der Bezugsrechte eigene Aktien gewährt.
Das bedingte Kapital 2009/I wurde am 23. September 2009 im Handelsregister eingetragen.
4.4 Kapitalrücklage
Die Kapitalrücklage beträgt zum Bilanzstichtag 3.274.601 Euro und hat sich im Vergleich zum Vorjahr von 3.274.253 Euro um 347 Euro erhöht. Die Einstellung ist aufgrund des Erwerbs von eigenen Aktien erfolgt, die insgesamt zu Kursen unter dem Nennwert erfolgt sind.
4.5 Eigene Aktien
Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2010 ist die Ermächtigung zum Erwerb und zur Verwendung eigener Aktien mit der Möglichkeit zum Ausschluss der Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts erfolgt. Danach kann der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats eigene Aktien bis zu einem Betrag von insgesamt 10 % des zum Zeitpunkt der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals erwerben und veräußern. Dieser Beschluss ist wirksam ab der Hauptversammlung und endet mit Ablauf des 20. Mai 2015. Die Bedingungen zum Erwerb der Verwendung und des Bezugsrechtsausschlusses wurden explizit geregelt.
Bis zum Bilanzstichtag sind Erwerbe von 279.878 Stück und keine Veräußerungen von eigenen Aktien erfolgt.
4.6 Bilanzgewinn
Die Entwicklung des Bilanzgewinns ist aus der Gewinn- und Verlustrechnung zu entnehmen.
5. Rückstellungen
Die sonstigen Rückstellungen betragen 764 (i.V. 802) TEuro und entwickelten sich wie folgt:
Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen beruht auf Zahlungsverpflichtungen für erhaltene Lieferungen und Leistungen, die am Bilanzstichtag noch nicht abgerechnet waren.
Die Rückstellung für Abschlusskosten betrifft die Aufwendungen im Zusammenhang mit der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses.
Die Rückstellung für Personalverpflichtungen betrifft noch abzuführende Beiträge an die Berufsgenossenschaft, Tantiemen und ausstehende Urlaubsansprüche.
6. Verbindlichkeiten
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten belaufen sich auf 1.673 (i.V. 1.743) TEuro und betreffen die laufenden Kontokorrentkonten.
Zur Sicherung eines Kontokorrentkreditrahmens wurden sämtliche gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen der KPS Business Transformation GmbH, der KPS Services GmbH, der KPS Product Lifecycle GmbH, der KPS Documents GmbH sowie der KPS Consulting GmbH & Co. KG abgetreten.
in TEuro
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| Bezeichnung | Stand 1.10.2010 | Verbrauch | Auflösung | Zuführung | Stand 30.9.2011 |
|---|---|---|---|---|---|
| Ausstehende Rechnungen | 165 | -164 | -1 | 119 | 119 |
| Abschlusskosten | 60 | -58 | -2 | 30 | 30 |
| Personalverpflichtungen | 433 | -433 | 0 | 575 | 575 |
| Sonstige | 144 | -104 | 0 | 0 | 40 |
| Gesamt | 802 | -759 | -3 | 724 | 764 |
Des Weiteren hat die KPS Business Transformation GmbH eine Höchstbetragsbürgschaft von 3.000 TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien abgegeben.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen bestehen in Höhe von 4.744 (i.V. 6.497) TEuro und resultieren aus Darlehensgewährungen, Ausschüttungen und Kostenumlagen im Konzern.
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 586 (i.V. 528) TEuro und Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit in Höhe von 1 (i.V. 32) TEuro enthalten.
Sämtliche Verbindlichkeiten sind binnen Jahresfrist zur Zahlung fällig.
Aufgrund unterschiedlicher Wertansätze in der Handels- und Steuerbilanz ergeben sich aktive und passive latente Steuern. Zum Bilanzstichtag bestanden im Wesentlichen Bewertungsunterschiede bei den Finanzanlagen, die zu passiven latenten Steuern geführt haben. Aktive latente Steuern sind aus den Bewertungsunterschieden bei Sachanlagen und Zinsansprüchen aufgrund der durchgeführten steuerlichen Außenprüfung entstanden. Hieraus ergibt sich insgesamt ein passiver latenter Steuerüberhang, der mit aktiven latenten Steuern auf Verlustvorträge saldiert wurde. Der Ansatz eines aktiven latenten Steuerüberhangs ist entsprechend § 274 Abs. 1 S. 2 HGB unterblieben.
IV. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Konzernumlagen in Höhe von 6.361 (i.V. 5.967) TEuro enthalten.
In den sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind Konzernumlagen in Höhe von 179 (i.V. 284) TEuro enthalten.
Im Vergleich zum Vorjahr setzt sich das Finanzergebnis wie folgt zusammen:
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| 30.9.2011 | 30.9.2010 | |
|---|---|---|
| Erträge aus Beteiligungen | 3.834 | 3.036 |
| Zinserträge | 21 | 9 |
| Abschreibungen auf Finanzanlagen | 0 | 0 |
| Zinsaufwendungen | -520 | -422 |
| 3.335 | 2.623 |
Die Beteiligungserträge betreffen Ausschüttungen der KPS Business Transformation GmbH, der KPS Services GmbH und der KPS Documents GmbH.
Von den Zinsaufwendungen entfallen 190 (i.V. 177) TEuro auf verbundene Unternehmen.
V. SONSTIGE ANGABEN
1. Mitarbeiter
Im Geschäftsjahr 2010/2011 waren bei der KPS AG durchschnittlich 10 Mitarbeiter (i.V. 6) beschäftigt.
2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen samt ihrer Fälligkeiten sind aus der nachstehenden Tabelle zu entnehmen
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| Position | bis 1 Jahr | 1 bis 5 Jahre | Gesamt |
|---|---|---|---|
| Mietverpflichtung | 141 | 442 | 583 |
| Leasing Kfz | 101 | 79 | 180 |
| Leasing BGA | 121 | 240 | 361 |
| Beratungsleistungen | 347 | 111 | 458 |
| Gesamt | 710 | 872 | 1.582 |
3. Sonstige Haftungsverhältnisse
Sicherheiten im Zusammenhang mit Kontokorrentkreditlinien
Zur Sicherung eines Kontokorrentkreditrahmens wurden sämtliche gegenwärtigen und künftigen Forderungen aus Warenlieferungen und Leistungen der KPS Business Transformation GmbH, KPS Services GmbH, KPS Product Lifecycle GmbH, KPS Docu-ments GmbH sowie der KPS Consulting GmbH & Co.KG abgetreten. Des Weiteren hat die KPS Business Transformation GmbH eine Höchstbetragsbürgschaft von 3.000 TEuro zur Absicherung von Kontokorrentkreditlinien abgegeben.
Weitere gewährte Sicherheiten
Für die von der KPS Business Transformation GmbH erhaltenen Darlehen wurden die Geschäftsanteile an der KPS Product Lifecycle GmbH verpfändet.
4. Zusammensetzung der Organe
Vorstand der KPS AG
Zu Mitgliedern des Vorstandes waren im Berichtsjahr bestellt:
Herr Dietmar Müller, Managementberater, Grünwald
Herr Hartmut Cordes, Managementberater, Elmshorn (bis 24.09.11)
Herr Mario Uhl, Managementberater, Heidelberg (ab 01.05.2011)
Herr Dietmar Müller wurde am 22. Juli 2011 zum Verwaltungsrat der KPS Consulting AG, Zürich, Schweiz, bestellt.
Die Gesamtbezüge des Vorstands für die Tätigkeit im Geschäftsjahr 2010/2011 betragen 1.464 (i.V. 1.247) TEuro.
Die Gesellschaft ist von den verlangten personenbezogenen Angaben gem. § 285 Nr. 9 Buchstabe a Satz 5 bis 8 HGB, aufgrund der Beschlussfassung der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 befreit.
Der Vorstand Dietmar Müller besitzt 8.469.895 Aktien und der Vorstand Mario Uhl besitzt 90.000 Aktien. Der ausgeschiedene Vorstand Hartmut Cordes besitzt keine Aktien.
Aufsichtsrat der KPS AG
Der Aufsichtsrat setzt sich unverändert zum Vorjahr aus den Herren Michael Tsifidaris (Vorsitz), Managementberater, Hamburg, Hans-Werner Hartmann, Rechtsanwalt, Grassau-Mietenkam, und Uwe Grünewald, Managementberater, Leichlingen, zusammen.
Die Bezüge der Aufsichtsräte für ihre Aufsichtsratstätigkeiten belaufen sich auf 55 (i.V. 55) TEuro. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält 25 (i.V. 25) TEuro und die weiteren Mitglieder jeweils 15 (i.V. 15) TEuro.
Verträge über andere Dienstleistungen der Aufsichtsräte bestehen mit der KPS AG nicht.
Mit den Herren Tsifidaris und Grünewald bestehen Anstellungsverträge mit der KPS Business Transformation GmbH. Die Bezüge daraus betragen 1.037 TEuro.
Der Aufsichtsrat Herr Michael Tsifidaris besitzt 9.184.894 Aktien und Herr Uwe Grünewald besitzt 4.349.143 Aktien. Der Aufsichtsrat Herr Hans-Werner Hartmann besitzt keine Aktien.
5. Konzernabschluss
Die KPS AG mit Sitz in Unterföhring erstellt einen Konzernabschluss nach den IFRS unter Einbeziehung ihrer Tochterunternehmen.
6. Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex
Vorstand und Aufsichtsrat der KPS AG haben die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und den Aktionären auf der Website der Gesellschaft (www.kps-consulting.com) dauerhaft zugänglich gemacht.
7. Honorar des Abschlussprüfers
Zum Honorar des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2010/2011 verweisen wir auf die Angaben im Anhang des Konzernabschlusses zum 30. September 2011.
8. Meldung nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG
Gemäß § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG ist die KPS AG gehalten, den Inhalt der ihr zugegangenen Mitteilungen nach § 21 Abs. 1 oder 1a des Wertpapierhandelsgesetzes (WpHG) wiederzugeben. Zu diesen Mitteilungen sind Personen verpflichtet, deren Stimmrechte an der KPS AG durch Erwerb, Veräußerung oder in sonstiger Weise direkt oder indirekt 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % oder 75 % erreichen, über- oder unterschreiten. Hierbei ist zu berücksichtigen, das sich die Mitteilungen jeweils auf den in der Mitteilung genannten Stichtag beziehen. Daher kann sich der Aktienbesitz der Mitteilungspflichtigen bis zum Bilanzstichtag verändert haben, ohne dass eine erneute Mitteilung entsprechend § 21 Abs. 1 WpHG erforderlich war, sofern keine relevante Meldeschwelle berührt wurde. Weiterhin können nach dem Bilanzstichtag weitere Änderungen im meldepflichtigen Anteilsbesitz eingetreten sein, die in den in Anlage 2 wiedergegebenen Meldungen nicht enthalten sind.
Meldungen nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG bis zum Bilanzstichtag sind dem Anhang als Anlage 2 beigefügt.
Unterföhring, den 27. Januar 2012
Dietmar Müller, Vorstand
Mario Uhl, Vorstand
Entwicklung des Anlagevermögens (Bruttodarstellung)
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| POSITION | ANSCHAFFUNGS- ODER HERSTELLUNGSKOSTEN | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEuro | 1.10.2010 | Zugänge | Abgänge | 30.9.2011 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I.) immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 777 | 0 | 0 | 777 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| II.) Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 67 | 152 | 11 | 208 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 3 | 23 | 1 | 25 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| III.) Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 43.480 | 0 | 0 | 43.480 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 43.480 | 0 | 0 | 43.480 |
| Anlagevermögen gesamt | 44.327 | 175 | 12 | 44.490 |
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| POSITION | KUMULIERTE ABSCHREIBUNGEN | |||
|---|---|---|---|---|
| in TEuro | 1.10.2010 | Abschreibungen des Geschäftsjahres | Abgänge | 30.9.2011 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| I.) immaterielle Vermögensgegenstände | ||||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 132 | 89 | 0 | 221 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 132 | 89 | 221 | ||
| II.) Sachanlagen | ||||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 38 | 14 | 11 | 41 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 3 | 23 | 1 | 25 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 41 | 37 | 12 | 66 | |
| III.) Finanzanlagen | ||||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Anlagevermögen gesamt | 173 | 126 | 12 | 287 |
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| POSITION | BUCHWERT | |
|---|---|---|
| in TEuro | 30.9.2011 | 30.9.2010 |
| --- | --- | --- |
| I.) immaterielle Vermögensgegenstände | ||
| 1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten | 556 | 645 |
| 2. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 |
| 556 | 645 | |
| II.) Sachanlagen | ||
| 1. Betriebs- und Geschäftsausstattung | 167 | 29 |
| 2. Geringwertige Wirtschaftsgüter | 0 | 0 |
| 3. Geleistete Anzahlungen | 0 | 0 |
| 167 | 29 | |
| III.) Finanzanlagen | ||
| 1. Anteile an verbundenen Unternehmen | 43.480 | 43.480 |
| 2. Wertpapiere des Anlagevermögens | 0 | 0 |
| Finanzanlagen | 43.480 | 43.480 |
| Anlagevermögen gesamt | 44.203 | 44.154 |
Meldungen nach § 160 Abs. 1 Nr. 8 AktG
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| Meldepflichtiger | Unterschreitung Schwelle | Prozent | Stimmen | Stimmenzurechnung |
|---|---|---|---|---|
| Axtmann Beteiligungs GmbH, Nürnberg | 5 % 3 % | 2,82 | 1.025.570 | |
| Axxion S.A., Munsbach, Luxemburg | 3 % | 2,09 | 430.000 | |
| Dr. Axtmann Siegfried | 5 % 3 % | (2,82) 0 | 1.025.570 | 2,82 % über IMMOVARIA und Axtmann Beteiligungs GmbH |
| Grünewald Uwe | (80,5) 13,28 | 29.279.535 | 26,96 % über Müller 26,96 % über Tsifidaris 13,28 % über Musso | |
| IMMOVARIA Beteiligungen AG, Berlin | 5 % 3 % | (2,82) 0 | 1.025.570 | 2,82 % über Axtmann Beteiligungs GmbH |
| Kliegel Christian, Berlin | 5 % | (4,32) 0 | 274.718 | 4,32 % über Xpensio |
| Müller Dietmar | (80,5) 26.96 | 29.279.535 | 26,96 % über Tsifidaris 13,28 % über Grünewald 13,28 % über Musso | |
| Musso Leonardo | (80,5) 13,28 | 29.279.535 | 26,96 % über Müller 26,96 % über Tsifidaris 13,28 % über Grünewald | |
| Tsifidaris Michael | (80,5) 26,96 | 29.279.535 | 26,96 % über Müller 13,28 % über Grünewald 13,28 % über Musso | |
| Weiser Thomas, Prien | 8,76 | |||
| Xpensio GmbH, Berlin | 5 % | 4,32 | 274.718 |
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2010/2011
A) WIRTSCHAFTSBERICHT DER KPS AG
1. Gesamtwirtschaftliche Rahmenbedingungen
Dynamik der Weltwirtschaft nimmt ab
Nach der spürbaren Erholung der Weltkonjunktur im Jahr 2010 hat sich zu Beginn des Jahres 2011 die gesamtwirtschaftliche Expansion zunächst fortsetzen können. Ab Jahresmitte kam die konjunkturelle Erholung der Weltwirtschaft ins Stocken. Nach dem sehr kräftigen Zuwachs von 5,1 Prozent im Jahr 2010 dürfte nach den Berechnungen des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) die Weltproduktion im abgelaufenen Jahr nur noch um 3,8 Prozent gestiegen sein.
Neben der Staatsschuldenkrise in der Europäischen Union, wo um ein neues Hilfspaket für Griechenland sowie eine Reform des Rettungsfonds zur Stützung von EU-Mitgliedsländern gerungen wurde, sind die Vereinigten Staaten ebenfalls in die Krise geraten. Schwache konjunkturelle Expansion, strukturelle Probleme sowie steigende öffentliche Verschuldung führten zu Unsicherheiten, die nachhaltig die Weltkonjunktur belasten. Zusätzlich wirkte sich der starke Anstieg der Energie- und Rohstoffpreise belastend aus.
Verschärfung der Staatsschuldenkrise im Euroraum
Im Euroraum hat sich die Konjunktur nach einem starken Wachstum im ersten Quartal 2011 im weiteren Jahresverlauf deutlich abgeschwächt. Zuletzt hat die Zuspitzung der Staatsschuldenkrise die Erwartungen der privaten Haushalte und Unternehmen noch einmal spürbar eingetrübt, was auf eine Verlangsamung der Konjunktur hindeutet. Insgesamt rechnet das Institut für Weltwirtschaft Kiel (IfW) für 2011 mit einem Anstieg des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum um 1,5 Prozent und in den sogenannten fortgeschrittenen Ländern um 1,6 Prozent und prognostiziert damit moderates wirtschaftliches Wachstum.
Aufschwung in Deutschland verliert an Dynamik
Die Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum belastete zunehmend auch die Konjunktur in Deutschland. Bis zur Jahresmitte 201 1 verlief die konjunkturelle Entwicklung recht schwungvoll. Deutschland konnte sich dabei schneller von der Finanzkrise erholen als die meisten anderen Industrieländer. Vor allem der Binnenkonsum zog lebhaft an, die verfügbaren Einkommen nahmen weiterhin deutlich zu. Die hohen Wertverluste und die großen Kursschwankungen an den Finanzmärkten sowie die deutliche Verschlechterung wichtiger Klimaindikatoren seit August deuten allerdings darauf hin, dass die gesamtwirtschaftliche Produktion zum Jahreswechsel 201 1/2012 stagnieren wird. Die starke Verunsicherung wird Konsum- und Investitionslust dämpfen und auch der Außenhandel wird aufgrund der schwierigen Lage einiger unserer wichtigen Handelspartner keine positiven Impulse liefern. Damit gerät die Konjunktur in Deutschland in eine Schwächephase. Für das Gesamtjahr 201 1 erwarten wir eine Zunahme des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 2,9 Prozent.
Für das Jahr 2012 prognostizieren die deutschen Wirtschaftsforschungsinstitute* eine moderate Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsproduktes um 0,5 Prozent. Ab 2013 wird sich die Konjunktur in Deutschland voraussichtlich weiter festigen. Allerdings wird mit einer voraussichtlichen Steigerung von 1,7 Prozent das reale Bruttoinlandsprodukt nicht an das Expansionstempo der Jahre 2010 und 2011 herankommen.
Geschäftsverlauf und Entwicklung
Die KPS AG übte im Geschäftsjahr 2010/2011 wie bereits in den Jahren davor ausschließlich Holdingfunktionen aus. Damit wird die wirtschaftliche Lage der KPS AG wesentlich von der Geschäftsentwicklung der im KPS Konzern operativ tätigen Unternehmen geprägt. Demgemäß beziehen sich die Ausführungen auch auf die Lage des Konzerns.
KPS zählt zu den führenden Gesellschaften für Business Transformation und Prozessoptimierung in Europa. Mit einem Umsatzvolumen von über 50 Mio. Euro nimmt KPS in Deutschland und einigen europäischen Ländern eine herausragende Marktposition ein.
Mit unserer völlig neuen Dimension der Projektumsetzung konnten wir im Geschäftsjahr 2010/2011 unsere Expansion in die europäischen Zielmärkte weiter erfolgreich vorantreiben.
KPS steht für innovative Methodik und hohe Umsetzungskompetenz. Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode profitieren unsere Kunden von einer bisher nicht gekannten Effizienz und Projekttransparenz. Strategieentwicklung, Prozessdesign und Implementierung werden soweit wie möglich parallelisiert, die Projektlaufzeiten dabei deutlich reduziert.
Das Erreichen beziehungsweise der Ausbau unserer führenden Marktposition in unseren Fokusbranchen, dem Handel und der der Konsumgüterindustrie, ist ein fundamentales Unternehmensziel der KPS. Im Berichtszeitraum konnte die Marktführerschaft gefestigt und weiter ausgebaut werden. Darüber hinaus ist es KPS gelungen die neuen Branchensegmente Financial Services und Communication Solutions erfolgreich im Markt zu etablieren.
Auf weiterhin stabil hohem Niveau konnten sich die Geschäftsfelder KPS Solution für Dienstleistungen und KPS Services für Industrielösungen im Berichtszeitraum positionieren.
* Institut für Weltwirtschaft Kiel, IfO Institut
2. Veränderungen Vorstand
Mit Wirkung zum 1. Mai 2011 trat Herr Mario Uhl in die KPS AG ein und wurde zum Mitglied des Vorstands der KPS AG berufen. Mit der Verpflichtung von Mario Uhl verstärkt die KPS AG ihre Beratungsaktivitäten unter anderem im Segment Financial Services für Banken & Versicherungen sowie Communication Solutions.
Der Vorstandsvertrag von Herrn Dietmar Müller wurde am 15. April 2011 um weitere drei Jahre verlängert.
Herr Hartmut Cordes ist auf eigenen Wunsch und in einvernehmlicher Abstimmung mit dem Aufsichtsrat mit Wirkung zum 24. September 2011 aus dem Vorstandsgremium der KPS AG ausgeschieden. In seiner zukünftigen Position als Managing Partner wird Herr Cordes weiterhin Aufgaben im Business Development für die KPS Consulting wahrnehmen.
3. Liquidität
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde weiterhin hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Mit den im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Ergebnissen ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für die Finanzierung des weiteren Wachstums der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.
4. Eigene Aktien
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2010 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, bis zu 10 % des bei der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals eigene Aktien zu erwerben und zu verwenden unter Ausschluss des Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts. Die Ermächtigung gilt bis zum Mai 2015. Bis zum Bilanzstichtag 30. September 2011 wurden 279.878 Stück Aktien erworben.
5. Nachtragsbericht
Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Konzernlageberichtes keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Konzernabschluss vermittelte Bild von der Lage des Konzerns beeinflussen.
B) DARSTELLUNG DER LAGE DER KPS AG NACH HGB
1. Vermögenslage
Die Aktivseite der KPS-Bilanz ist im Wesentlichen durch den Wertansatz durch die Beteiligungen an Tochtergesellschaften in Höhe von 43.480 (i.V. 43.480) TEuro und Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 3.445 (i.V. 2.488) TEuro geprägt.
Die Zusammensetzung der Beteiligungsunternehmen gemäß § 285 Nr.11 HGB ist im Anhang dargestellt.
Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen beruhen auf Konzernumlagen und konzerninternen Verrechnungen. Der Rückgang der sonstigen Vermögensgegenstände von 1.724 TEuro im Vorjahr um 1.040 TEuro auf 684 TEuro ist in erster Linie auf die Zahlung der Steuererstattungen zurückzuführen.
Das Eigenkapital der Gesellschaft erhöhte sich von 38.457 TEuro im Vorjahr um 2.107 TEuro auf 40.564 TEuro. Die Eigenkapitalquote verbesserte sich von 78 % auf 83 %. Die Veränderung ist auf den Jahresüberschuss von 4.664 TEuro saldiert mit der Ausschüttung von 2.277 TEuro und dem Erwerb der eigenen Aktien mit 280 TEuro zurückzuführen.
Die sonstigen Rückstellungen betragen 764 TEuro (i.V. 802) TEuro und beruhen im Wesentlichen auf Verpflichtungen aus dem Personalbereich.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen sanken um 1.753 TEuro auf 4.744 TEuro. Sie ergeben sich als Saldo aus Konzernumlagen und im KPS-Konzern eingerichteten Cash-Pooling.
Die sonstigen Verbindlichkeiten belaufen sich auf insgesamt 827 TEuro und verminderten sich gegenüber dem Vorjahr um 946 TEuro. Der Rückgang der sonstigen Verbindlichkeiten lässt sich auf die Zahlung von Schadensersatzverpflichtungen zurückführen.
2. Finanzlage
Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurde weiterhin hoher Wert auf die Stärkung und Sicherung der Liquidität gelegt. Mit den im abgelaufenen Geschäftsjahr erwirtschafteten Ergebnissen ist es gelungen, die erforderlichen liquiden Mittel sowohl für den laufenden Betrieb als auch für die Finanzierung des weiteren Wachstums der KPS in ausreichendem Umfang zur Verfügung zu stellen.
Die KPS AG verfügt zum 30. September 2011 über Zahlungsmittel in Höhe von 449 (i.V. 1.226) TEuro. Dem stehen 1.673 (i.V. 1.743) TEuro Bankverbindlichkeiten gegenüber. Im Vergleich zum 30. September 2010 hat sich die Nettoliquidität um 707 TEuro verschlechtert.
3. Ertragslage
Die Geschäftstätigkeit der KPS AG bestand im Geschäftsjahr 2010/2011 wie im Vorjahr in Holdingfunktionen. In diesem Rahmen wurden Führungs-, Aufsichts- und Verwaltungstätigkeiten sowie Controlling und Finanzierung für die operativen Einheiten des KPS-Konzerns durchgeführt. Die bei der KPS AG angefallenen Kosten wurden im Wege von Konzernumlagen mit einem Risiko- und Gewinnaufschlag von 15 % den Tochterunternehmen belastet.
Demgemäß enthalten die sonstigen betrieblichen Erträge Konzernumlagen in Höhe von 6.361 (i.V. 5.967) TEuro. Außerdem sind darin Erträge aus betrieblichen Nebenleistungen mit 42 (i.V. 48) TEuro und periodenfremde Erträge mit 17 (i.V. 59) TEuro enthalten.
Die Personalaufwendungen belaufen sich im Berichtsjahr auf 2.608 (i.V. 2.106) TEuro. Davon entfallen auf Löhne und Gehälter 2.516 (i.V. 2.012) TEuro und auf Sozialaufwendungen 92 (i.V. 94) TEuro. Im Geschäftsjahr 2010/2011 waren bei der KPS AG 9 (i.V. 6) Mitarbeiter beschäftigt.
Die planmäßigen Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und auf Sachanlagen betragen im Berichtsjahr 126 (i.V. 100) TEuro.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen 2.341 (i.V. 2.717) TEuro. Sie enthalten neben laufenden Betriebsaufwendungen wie Miet- und Raumkosten in Höhe von 205 (i.V. 530) TEuro, Kraftfahrzeug- und Reisekosten über 344 (i.V. 195) TEuro und Versicherungen mit 50 (i.V. 119) TEuro, Abschluss-/Prü-fungskosten von 30 (i.V. 50) TEuro, Konzernumlagen in Höhe von 179 (i.V. 284) TEuro und allgemeine Verwaltungskosten mit 1.026 (i.V. 834) TEuro sowie gesellschaftsrechtliche Aufwendungen in Höhe von 507 (i.V. 705) TEuro.
Die Beteiligungserträge im Gesamtbetrag von 3.834 (i.V. 3.036) TEuro beruhen auf vorgenommenen Gewinnausschüttungen von drei Tochterunternehmen. Darin enthalten sind Vorabausschüttungen für das Geschäftsjahr 2010/2011 in Höhe von 1.739 TEuro.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit verbesserte sich gegenüber dem Vorjahr um 905 TEuro und beträgt 4.679 TEuro. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 4.664 TEuro gegenüber 3.755 TEuro in der Vorperiode.
C) PROGNOSEBERICHT DER KPSAG
1. Gesamtwirtschaftliche Rahmendaten
Erholung der Weltkonjunktur
Die Erholung der Weltkonjunktur ist in der zweiten Jahreshälfte 2011 ins Stocken geraten. Der Welthandel wird im Jahr 2012 zunächst nur schwach expandieren, sich jedoch im Verlauf des Jahres wieder beleben. Nach Einschätzung des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) dürfte sich die Weltproduktion für das Jahr 2012 auf einen Wert von knapp 3,4 Prozent verringern, nach voraussichtlich 3,8 Prozent im Jahr 2011. Für 2013 wird wieder mit einer etwas stärkeren Zunahme des globalen Bruttoinlandsprodukts auf voraussichtlich 4,0 Prozent gerechnet.
Geringes Wachstum im Euroraum
Im Euroraum rechnet die EU-Kommission für das erste Halbjahr 2012 mit einer stagnierenden Wirtschaftsleistung. Diese wird maßgeblich hervorgerufen durch die Verschärfung der Staatsschuldenkrise, die Instabilität der Bankensysteme mit der Folge, dass sich die Finanzierungsbedingungen für Unternehmen und für Haushalte deutlich verschlechtern dürften, sowie einer nachlassenden Wachstumsdynamik in den Schwellenländern. Hierauf basierend prognostizieren die Wirtschaftsforschungsinstitute* für das Jahr 2012 insgesamt eine Verringerung des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum auf minus 0,1 Prozent. Für das Jahr 2013 gehen die Wirtschaftsforschungsinstitute* von einer moderaten Steigerung des preisbereinigten Bruttoinlandsprodukts um 1,2 Prozent aus.
Deutschland mit leichten Wachstumsperspektiven
Die hohe Unsicherheit, die aus der Staatsschuldenkrise im Euroraum resultiert, sowie eine Verschlechterung der internationalen Rahmenbedingungen werden in Deutschland zu einer stagnierenden Wirtschaftsleistung führen, die voraussichtlich bis in die Jahresmitte 2012 andauern wird. Sollte sich jedoch die Vertrauens- und Schuldenkrise in Europa entspannen, rechnen die Wirtschaftsforschungsinstitute* für das Gesamtjahr 2012 mit einem Anstieg des preisbereinigten Bruttoinlandprodukts um 0,5 Prozent. Ab 2013 wird sich die Konjunktur in Deutschland voraussichtlich weiter festigen können. Allerdings wird mit voraussichtlich 1,7 Prozent das reale Bruttoinlandsprodukt nicht an das Expansionstempo der Jahre 2010 und 2011 herankommen.
2. Geschäftsentwicklung
Gesamteinschätzung der KPS
Sofern sich die gesamtwirtschaftlichen Entwicklungen im prognostizierten Rahmen bewegen und es nicht zu konjunkturellen Destabilisierungen kommt, geht KPS im Geschäftsjahr 2011/2012 von einer Steigerung des Umsatzes und Ergebnisses aus. Auch für die Jahre danach rechnen wir mit einem kontinuierlichen und stabilen Wachstum. Neben der Steigerung des Umsatzes wollen wir uns dabei auf die nachhaltige Verbesserung der Ergebnismargen konzentrieren.
Damit einhergehende umfangreiche Investitionen im Bereich Personalaufbau und -entwicklung sind vorgesehen. Bei den Kostenstrukturen sind keine wesentlichen Veränderungen zu erwarten.
Unsere Einschätzung für das Geschäftsjahr 2011/2012 resultiert neben der positiven Entwicklung des vergangenen Berichtszeitraums vor allem auf der ausgezeichneten Positionierung der KPS im Markt, dem Technologievorsprung unserer innovativen Projektmethodik sowie dem Entwicklungsvorsprung unserer Produkte.
Aufsichtsrat und Vorstand der KPS AG wollen an der grundsätzlichen Ausrichtung des Unternehmens festhalten und die bestehende strategische Ausrichtung weiterhin konsequent verfolgen. Zentrales Thema dabei ist die Positionierung der KPS als Marktführer für Business Transformation und Prozessoptimierung sowohl in Deutschland als auch in Europa zu festigen und weiter auszubauen. Damit einhergehend ist auch eine Erweiterung der Unternehmensaktivitäten auf andere Zielbranchen im Fokus.
* Institut für Weltwirtschaft Kiel, IfO Institut
Positive Lageeinschätzung zur Entwicklung der KPS
Vorstand und Management der KPS AG beurteilen die Lage der KPS insgesamt recht positiv. Für die Herausforderungen der Zukunft ist KPS insgesamt gut aufgestellt und verfügt über eine solide Finanz- und Ertragslage. Maßgeblich zum Unternehmenserfolg beitragen werden auch in Zukunft unsere engagierten und hoch motivierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie unsere hoch innovative KPS Rapid-Transformation® Methode.
Bei den Planungen für das Geschäftsjahr 2011/2012 geht der Vorstand von einem weiterhin stabilen Wachstum aus, wobei wir den Schwerpunkt auf die nachhaltige Verbesserung der Ergebnismarge legen. Wir sind erfolgreich in das neue Geschäftsjahr 2011/2012 gestartet. Im ersten Quartal haben sich Umsatz und Auftragseingang zufriedenstellend entwickelt. Für das laufende Geschäftsjahr erwartet der Vorstand eine Steigerung des Umsatzes auf voraussichtlich 55 Mio. Euro und einen EBIT von 6,5 bis 7,5 Mio. Euro.
Unsere Prognose resultiert aus heute bekannten Fakten und Vorhersagen über die weiteren wirtschaftlichen sowie konjunkturellen Entwicklungen. Sollte es bei den wirtschaftlichen Entwicklungen und Rahmendaten zu größeren, aus heutiger Sicht nicht vorhersehbaren Veränderungen kommen, besteht trotz allem ein latentes Risiko, dass die prognostizierten Umsatz- und Ergebnisziele nicht erreicht werden können.
3. Beratungsportfolio
Positionierung Zielbranchen
Eine zentrale Zielsetzung für das Geschäftsjahr 2011/2012 und darüber hinaus liegt darin, die Marktführerschaft in den bestehenden Branchen Handel und Konsumgüterindustrie weiter zu festigen und international auszubauen. Des Weiteren legen wir besonderen Fokus auf die Etablierung der KPS Rapid-Transformation® Methode in unseren neuen Zielbranchen Banken und Versicherungswirtschaft sowie bei Unternehmen aus der Telekommunikationsindustrie.
Erweiterung Branchenfokus
Weiterhin planen wir, unseren heutigen Branchenfokus für Transformationsberatung um weitere Branchen bzw. Kundensegmente zu erweitern. Dabei setzen wir in erster Linie auf unsere Fähigkeiten, die Markt- und Geschäftsentwicklung aus eigener Kraft auf organischem Wege zu realisieren. Besonderes Augenmerk legen wir auf die kontinuierliche Verfeinerung und Optimierung unserer Methodik und unseres innovativen Vorgehensmodells.
Wir gehen davon aus, dass unser Service- und Softwaregeschäft im Geschäftsjahr 2011/2012 ebenfalls kontinuierlich weiter wachsen wird. Im Mittelpunkt dieses Beratungssegments stehen die Prozess- und Implementierungsberatung bei SAP- und Non-SAP-Technologien sowie die Integration von heterogenen Systemlandschaften und Architekturen.
Forcierung Produktgeschäft
Erweitert wird das Portfolio der KPS um das Produkt SystemScan. Das branchenübergreifende Tool liefert innerhalb kürzester Zeit mittels einer umfassenden Systemanalyse Informationen über verwendete Funktionen sowie zugrunde gelegte Prozesse und deren Nutzung. Durch die damit gewonnene Systemtransparenz erhalten unsere Kunden wertvolle Einblicke in ihre komplexen Systemarchitekturen und -landschaften. Projektkosten und -aufwände können im Vorfeld sicher abgeschätzt und Risiken deutlich minimiert werden.
Details über die Funktionalität der genutzten Programme und Transaktionen werden betriebswirtschaftlich analysiert und ausgewertet. Über ein hochentwickeltes Kennzahlensystem werden konkrete Informationen über die Systemnutzung bereitgestellt und Optimierungspotentiale identifiziert.
Des Weiteren werden umfangreiche Geschäftsprozessmodelle zur Darstellung der individuellen Prozesslandschaft im Unternehmen generiert.
D) CHANCEN- UND RISIKOBERICHT
1. Chancen und Risikomanagement
KPS geht Risiken nur dann ein, wenn diese als beherrschbar angesehen werden und die damit einhergehenden Chancen eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. KPS versteht unter einem Risiko negative Ereignisse oder ungünstige Auswirkungen auf ein Projekt zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt. Durch etablierte Kontrollverfahren und vorgegebene Abläufe, verankert in unserer KPS Rapid-Transformation® Methode, kann auf ungewünschte Ereignisse zeitnah reagiert und gegengesteuert werden. Die Risikoidentifikation erfolgt durch erfahrene Projektmanager und in turnusmäßigen Reviews mit den Managing Partnern sowie dem Vorstand.
Basierend auf innovativen Reporting-Instrumenten wurde ein effizientes Management-Informationssystem etabliert, welches kontinuierlich an die aktuellen Herausforderungen des Unternehmens angeglichen und weiter entwickelt wird.
Um Risiken, denen KPS ausgesetzt ist, zu identifizieren, zu überwachen und zu steuern, steht dem Management ein umfangreiches Finance und Controlling System zur Verfügung, das alle erforderlichen Informationen tagesaktuell in hoher Qualität bereitstellt.
2. Marktchancen und Risiken
Die konjunkturelle Entwicklung in Deutschland sowie in unseren wichtigsten europäischen Märkten und die damit einhergehende Veränderung auf das Investitionsverhalten haben einen wesentlichen Einfluss auf die Finanz- und Ertragslage sowie Vermögenslage des KPS-Konzerns. Im Rahmen unserer Research-Aktivitäten werten wir regelmäßig Studien und Prognosen der Wirtschaftsinstitute aus, um über die voraussichtliche Entwicklung der Konjunktur in den für uns relevanten Märkten den erforderlichen Überblick zu bekommen.
KPS verfügt über eine exzellente Kundenbasis. Namhafte Unternehmen aus dem In- und Ausland vertrauen ihre wichtigsten Projektinitiativen der KPS an. Das umfangreiche Produktportfolio der KPS liefert die Basis für ein hohes Cross-Selling-Potential. Aufgrund der sehr hohen Kundenzufriedenheit bei laufenden wie der Vielzahl erfolgreich abgeschlossener Projekte tragen Cross-Selling-Aktivitäten vermehrt zur Umsatzgenerierung bei.
Unter Zugrundelegung des aktuell vorhandenen Auftragsbestands mit überdurchschnittlich hoher Reichweite erwarten wir aufgrund der aktuellen Konjunkturlage kurzfristig keine negativen Auswirkungen. Wir schließen jedoch nicht aus, dass sich ein anhaltend negativer Konjunkturverlauf mittel- und langfristig negativ auf Umsatz und Ertrag auswirken könnte.
3. Wettbewerbschancen und Risiken
KPS ist ein auf Business Transformation und Prozessoptimierung spezialisiertes Beratungshaus und rangiert in Deutschland unter den Top 25 der Managementberatungsunternehmen. Im Segment der mittelständischen Beratungshäuser ist KPS unter den Top 10 in Deutschland positioniert. (Quelle: Lünendonk)
Mit der KPS Rapid-Transformation® Methode hat KPS eine neue Dimension der Projektumsetzung entwickelt. Dabei wird die klassische Welt der Strategie- und Prozessberatung in hoch professionelle Umsetzungskompetenz integriert. KPS minimiert damit das Einführungsrisiko deutlich und garantiert nachweislich einen schnellen ROI.
Wir beobachten im Markt Tendenzen, dass Mitbewerber versuchen, unser erfolgreiches Modell nachzuahmen. Wir können nicht ausschließen, dass mittlere oder große Beratungsunternehmen versuchen, eine starke Wettbewerbsposition gegenüber der KPS einzunehmen.
4. Skaleneffekte Chancen und Risiken
Bei der aktuellen Unternehmensgröße und einem Jahresumsatz größer 50 Mio. Euro sowie einer stabilen Beratungsmannschaft von mehr als 300 Beratern hat sich die Attraktivität der KPS für große Konzernunternehmen noch weiter erhöht. Damit erhöht KPS vermehrt seine Attraktivität, als Generalunternehmen bei Großkunden eingesetzt zu werden.
5. Weitere operative Chancen und Risiken
Es besteht das Risiko, dass bestehende Kunden die laufenden Verträge nicht verlängern und keine entsprechenden Neukunden zur Kompensation gefunden werden können. Aufgrund des hohen Anteils des Dienstleistungsumsatzes am Gesamtumsatz der KPS könnte der Rückgang der Auslastungsquote wesentliche Auswirkungen auf die Ertragslage des Konzerns haben.
Die KPS erbringt ihre Dienstleistungen zu einem signifikanten Anteil bei Großkunden. Der Wegfall der Geschäftsbeziehung zu einem Großkunden könnte bedeutende Auswirkungen auf die Umsatz- und Ergebnisentwicklung haben.
Die KPS verfügt in den unterschiedlichen Geschäftsfeldern über sehr enge Partnerschaften mit den Firmen IBM und SAP. Gute Beziehungen zu diesen Partnern sind für eine profitable Entwicklung der einzelnen Konzerngesellschaften von substanzieller Bedeutung. Eine Beendigung der Zusammenarbeit mit einem der Partner könnte sich auf die Umsatz- und Ertragslage negativ auswirken.
Technische Risiken durch Fehler von Mitarbeitern der KPS können nicht grundsätzlich ausgeschlossen werden. Mögliche daraus folgende fristlose Kündigungen von Dienstleistungs-, Betreuungs- oder Lieferverträgen können temporäre Belastungen hervorrufen.
Die KPS übernimmt Gewährleistungsverpflichtungen für gelieferte Systeme und erbrachte Leistungen. Herstellergarantien werden weitergereicht. Im Übrigen gelten die gesetzlichen Gewährleistungsvorschriften. Da der Anteil der Umsätze aus dem Verkauf von Hard- und Software sowie an Wartungsverträgen an den Gesamtumsätzen der KPS jedoch lediglich bei 2 % liegt, sind die daraus resultierenden Risikopotentiale als gering einzustufen. Soweit die KPS Dienstleistungen erbringt und daraus Gewährleistungsverpflichtungen trägt, sichert sich das Unternehmen über Haftpflichtpolicen in angemessenem Umfang ab.
6. Finanzwirtschaftliche Chancen und Risiken
Währungsrisiken bestehen wegen der Konzentration auf den Euroraum nur begrenzt. Gleiches gilt für Liquiditäts- und Zinsrisiken aufgrund der soliden Kapital- und Finanzierungsstruktur. Ein Kreditrisiko/Ausfallrisiko besteht für KPS dahingehend, dass Kunden oder sonstige Schuldner ihren finanziellen Verpflichtungen nicht nachkommen. Die Bonität einzelner Kunden oder Geschäftspartner mit größeren Umsatzvolumen wird regelmäßig überprüft.
7. Risiken aufgrund der Holdingfunktion
Die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der KPS AG ist aufgrund ihrer Holdingfunktion von der wirtschaftlichen Entwicklung ihrer Beteiligungsunternehmen abhängig.
8. Bestandsgefährdende Risiken
Risiken, die den Fortbestand des KPS-Konzerns gefährden könnten, sind zum gegenwärtigen Zeitpunkt keine erkennbar.
E) NACHTRAGSBERICHT
Insgesamt sind bis zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Lageberichts keine berichtspflichtigen Ereignisse oder Veränderungen eingetreten, die das im vorliegenden Jahresabschluss vermittelte Bild von der Lage der KPS AG beeinflussen.
F) FORSCHUNGS- UND ENTWICKLUNGSBERICHT
Die Gesellschaft tätigt in branchenüblichem Umfang Entwicklungen zur technischen Weiterentwicklung vorhandener Produkte sowie Neueinführungen.
G) VERGÜTUNGSBERICHT
1. Vergütungsstruktur des Vorstands
Die Vorstandsvergütungen setzen sich aus fixen und variablen Bestandteilen zusammen. Als Fixum sind für jedes Vorstandsmitglied Jahresfestbezüge vereinbart, die in zwölf gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Monats zahlbar sind. Die variable Komponente wird an das Erreichen bestimmter Planzahlen im KPS-Konzern gekoppelt und wird im folgenden Geschäftsjahr ausbezahlt. Die Vergütung betrug für die Vorstandsmitglieder, auch für den im Geschäftsjahr ausgeschiedenen Vorstand, insgesamt 1.464 (i.V. 1.247) TEuro, wobei der variable Anteil 31 % der Gesamtbezüge betrug. Eine Offenlegung der individualisierten Vorstandsbezüge unterbleibt; ein entsprechender Beschluss der Hauptversammlung liegt vor. Den Vorstandsmitgliedern wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung zur Verfügung gestellt. Darüber hinaus erhalten die Vorstandsmitglieder einen Zuschuss zur private Krankenversicherung. Des Weiteren wurde eine Gruppenunfallversicherung abgeschlossen.
2. Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats
In der Hauptversammlung am 30. November 2007 wurde die derzeitige Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats beschlossen. Demnach erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats neben dem Ersatz seiner Auslagen nach Ablauf des Geschäftsjahres eine feste Vergütung. Der Aufsichtsratsvorsitzende erhält das 1,6fache dieses Betrags. Die Vergütung wird nach der Hauptversammlung zahlbar. Die Aufsichtsratsvergütung belief sich im Geschäftsjahr 2010/201 1 auf insgesamt 55 TEuro (i.V. 55 TEuro)
H) ANGABEN NACH § 315 ABS. 4 HGB
1. Zusammensetzung des gezeichneten Kapitals
Zum 30. September 2011 betrug das Grundkapital der Gesellschaft 32.742.531 Euro. Es ist eingeteilt in 32.742.531 nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von 1,00 Euro am Grundkapital. Mit allen Aktien sind die gleichen Rechte und Pflichten verbunden. Jede Aktie gewährt eine Stimme.
2. Stimmrechts- und Übertragungsbeschränkungen
Zwischen den Aktionären Michael Tsifidaris, Dietmar Müller, Leonardo Musso und Uwe Grünewald besteht ein Stimmbindungsvertrag für die im Wege der Sacheinlage erworbenen 25.824.536 Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von 1,00 Euro für Abstimmungen bei Hauptversammlungen bis zum 31. Dezember 2015.
Dem Vorstand sind keine weiteren Vereinbarungen zwischen Aktionären bekannt, aus denen sich Stimmrechtsbeschränkungen oder Beschränkungen zur Übertragung von Aktien ergeben. Solche Beschränkungen ergeben sich auch nicht aus Gesetz oder Satzung, soweit nicht im Einzelfall die Regelung des § 28 Satz 1 WpHG Anwendung findet. Nach dieser Regelung besteht das Stimmrecht aus Aktien, die einer wesentlichen Beteiligung an der Gesellschaft im Sinne von §§ 21 und 22 WpHG zuzurechnen sind, für die Zeit nicht, in der die Mitteilungspflichten gegenüber der Gesellschaft und der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht nach § 21 Abs. 1 oder 1a WpHG nicht erfüllt wurden.
3. Kapitalbeteiligungen größer 10 Prozent
Direkte oder indirekte Beteiligungen am Kapital der Gesellschaft, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, bestanden zum 30. September 2011 nach Kenntnis des Vorstands wie folgt:
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| Stück | In Prozent | |
|---|---|---|
| Michael Tsifidaris | 9.184.894 | 28,05 % |
| Dietmar Müller | 8.469.895 | 25,87 % |
| Leonardo Musso | 4.349.144 | 13,28 % |
| Uwe Grünewald | 4.349.143 | 13,28 % |
4. Sonderrechte, die Kontrollbefugnisse verleihen
Es gibt keine Aktien der Gesellschaft mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen.
5. Stimmrechtskontrolle bei Arbeitnehmerbeteiligungen
Arbeitnehmer, die am Kapital der KPS AG beteiligt sind, üben ihre Kontrollrechte wie andere Aktionäre unmittelbar nach den gesetzlichen Vorschriften und der Satzung aus.
6. Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern und Änderung der Satzung
Die Mitglieder des Vorstands werden nach Maßgabe von § 84 AktG in Verbindung mit § 7 der Satzung bestellt bzw. abberufen. Hierfür ist der Aufsichtsrat zuständig. Ernennungen erfolgen jeweils für eine Amtszeit von höchstens fünf Jahren. Eine wiederholte Bestellung oder Verlängerung der Amtszeit, jeweils für höchstens fünf Jahre, ist zulässig, wobei der Beschluss frühestens ein Jahr vor Ablauf der Amtszeit gefasst werden darf.
7. Befugnisse des Vorstands
Der Vorstand hat die ihm durch Gesetz und Satzung eingeräumten Befugnisse, welche im Kern die Befugnisse zur Leitung der Gesellschaft unter eigener Verantwortung und ihrer Vertretung nach außen umfassen.
Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats von der Eintragung der Satzungsänderung des geänderten genehmigten Kapitals 2009/I an für fünf Jahre einmalig oder mehrmalig um bis zu insgesamt 16.371.265 Euro gegen Bar- und/oder Sacheinlagen durch die Ausgabe von neuen auf den Namen lautenden Stückaktien zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (genehmigtes Kapital 2009/I).
Der Vorstand wurde mit Beschluss der Hauptversammlung vom 29. Mai 2009 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital bedingt um 17.823.787 Euro zu erhöhen (Bedingtes Kapital 2009/I). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Aktien der KPS AG an die Inhaber von Wandelschuldverschreibungen, zu deren Ausgabe der Vorstand durch Beschlussfassung der Hauptversammlung vom gleichen Tage ermächtigt wurde.
8. Eigene Aktien
Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. Mai 2010 ist der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats ermächtigt, bis zu 10 % des bei der Beschlussfassung bestehenden Grundkapitals eigene Aktien zu erwerben und zu verwenden unter Ausschluss des Bezugs- oder sonstigen Andienungsrechts. Die Ermächtigung gilt bis zum Mai 2015. Bis zum Bilanzstichtag 30.09.2011 wurden 279.878 Stück Aktien erworben.
9. Wesentliche Vereinbarungen unter Bedingung eines Kontrollwechsels
Im Falle eines Kontrollwechsels in Folge eines Übernahmeangebots erhalten einzelne Mitglieder des Vorstands und Arbeitnehmer einen Abfindungsanspruch in Höhe des zum Zeitpunkt der Vertragsbeendigung gültigen Jahreszieleinkommens für die restliche Vertragslaufzeit, mindestens aber für die Dauer von drei Jahren.
10. Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots
Die KPS AG hat weder mit den Mitgliedern des Vorstands noch mit einzelnen Arbeitnehmern Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots getroffen.
I) VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETER
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss der KPS AG ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Unterföhring, den 27. Januar 2012
Dietmar Müller, Vorstand
Mario Uhl, Vorstand
Bestätigungsvermerk
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der KPS AG, Unterföhring, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2010 bis 30. September 201 1 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstandes sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Augsburg, den 30. Januar 2012
**Rupp & Epple GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft**
Liebert, Wirtschaftsprüferin
KPS Consulting
Beta-Straße 10 H
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Telefax 089.356 31 - 3201
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