Quarterly Report • Aug 12, 2021
Quarterly Report
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Finanzbericht: 28771955

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| Jungheinrich-Konzern | 2. Quartal 2021 | 2. Quartal 2020 | Veränd. % | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | 35.200 | 21.800 | 61,5 | 81.300 | 53.900 |
| Mio. € | 1.097 | 795 | 38,0 | 2.419 | 1.811 | |
| Auftragsbestand 30.06./31.12. | Mio. € | 1.292 | 824 | |||
| Umsatzerlöse | Mio. € | 1.029 | 881 | 16,8 | 1.988 | 1.801 |
| davon Inland | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 479 | 429 |
| davon Ausland | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 1.509 | 1.372 |
| Auslandsquote | % | k.A. | k.A. | - | 76 | 76 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | Mio. € | 97,2 | 41,5 | 134,2 | 169,3 | 95,2 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS) | % | 9,4 | 4,7 | - | 8,5 | 5,3 |
| EBIT-Kapitalrendite (ROCE) 1) | % | k.A. | k.A. | - | 20,7 | 10,5 |
| EBIT-Kapitalrendite Intralogistik (ROCE-neu) 2) | % | k.A. | k.A. | - | 19,5 | 8,3 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 96,5 | 38,3 | 152,0 | 164,7 | 81,8 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS) | % | 9,4 | 4,3 | - | 8,3 | 4,5 |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 70,9 | 27,9 | 154,1 | 121,0 | 59,7 |
| Investitionen 3) | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 25 | 34 |
| Ausgaben für Forschung und Entwicklung | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 48 | 43 |
| Bilanzsumme 30.06./31.12. | Mio. € | 5.463 | 5.297 | |||
| Eigenkapital 30.06./31.12. | Mio. € | 1.641 | 1.530 | |||
| davon gezeichnetes Kapital | Mio. € | 102 | 102 | |||
| Mitarbeiter 30.06./31.12. | FTE 4) | 18.323 | 17.986 | |||
| davon Inland | FTE 4) | 7.573 | 7.479 | |||
| davon Ausland | FTE 4) | 10.750 | 10.507 |
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| Jungheinrich-Konzern | Veränd. % | Jahr 2020 |
|---|---|---|
| Auftragseingang | 50,8 | 111.400 |
| 33,6 | 3.777 | |
| Auftragsbestand 30.06./31.12. | 56,8 | 821 |
| Umsatzerlöse | 10,4 | 3.809 |
| davon Inland | 11,7 | 917 |
| davon Ausland | 10,0 | 2.892 |
| Auslandsquote | - | 76 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 77,8 | 218 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS) | - | 5,7 |
| EBIT-Kapitalrendite (ROCE) 1) | - | 13,5 |
| EBIT-Kapitalrendite Intralogistik (ROCE-neu) 2) | - | 10,8 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 101,3 | 200 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS) | - | 5,3 |
| Ergebnis nach Steuern | 102,7 | 151 |
| Investitionen 3) | -26,5 | 75 |
| Ausgaben für Forschung und Entwicklung | 11,6 | 89 |
| Bilanzsumme 30.06./31.12. | 3,1 | 5.411 |
| Eigenkapital 30.06./31.12. | 7,3 | 1.546 |
| davon gezeichnetes Kapital | - | 102 |
| Mitarbeiter 30.06./31.12. | 1,9 | 18.103 |
| davon Inland | 1,3 | 7.577 |
| davon Ausland | 2,3 | 10.526 |
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| Jungheinrich-Aktie | 30.06.2021 | 30.06.2020 | 31.12.2020 | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis je Vorzugsaktie 5) | € | 1,19 | 0,60 | 1,49 |
| Eigenkapital je Aktie | € | 16,09 | 15,00 | 15,16 |
| Börsenkurs 6) | ||||
| Hoch | € | 47,32 | 22,00 | 39,00 |
| Tief | € | 34,20 | 10,11 | 10,11 |
| Schluss | € | 41,22 | 20,76 | 36,60 |
| Marktkapitalisierung | Mio. € | 4.204 | 2.118 | 3.733 |
| Börsenumsatz 7) | Mio. € | 394 | 416 | 978 |
| KGV 8) | Faktor | 17,3 | 17,3 | 24,6 |
| Anzahl Aktien 9) | Mio. Stück | 102 | 102 | 102 |
1) EBIT in % auf das eingesetzte zinspflichtige Kapital 10) (Stichtag)
2) EBIT des Segmentes "Intralogistik" in % zum durchschnittlich gebundenen Kapital des Segmentes "Intralogistik"; bei unterjähriger Berichterstattung wird das EBIT der jeweiligen Periode annualisiert. Für Hinweise zur Einführung, Definition und Berechnung der neuen Kennzahl wird auf die Abschnitte "Rahmenbedingungen" sowie "Geschäftsverlauf und Ertragslage" verwiesen.
3) Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungsausgaben und Nutzungsrechte
4) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente; bei der Ermittlung wurden Teilzeitkräfte entsprechend ihrer Arbeitszeit berücksichtigt)
5) auf Basis des Ergebnisanteiles der Aktionäre der Jungheinrich AG
6) Xetra-Schlusskurse
7) Xetra und Frankfurt
8) KGV = Schlusskurs/Ergebnis je Vorzugsaktie annualisiert
9) Eingeteilt in 54,0 Mio. Stück Stammaktien und 48,0 Mio. Stück Vorzugsaktien
10) Eigenkapital + Finanzverbindlichkeiten - Liquide Mittel und Wertpapiere + Pensionsrückstellungen und langfristige Personalrückstellungen
Hinweise: Die Tabellen in diesem Bericht können rundungsbedingte Differenzen enthalten.
Gelegentlich verwenden wir im Bericht die männliche Form. Dies dient lediglich der leichteren Lesbarkeit und schließt alle Geschlechter ein.
Im 1. Halbjahr 2021 wurden die Kurse an den internationalen Kapitalmärkten weiterhin hauptsächlich von Nachrichten im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie bestimmt. Die maßgeblichen inländischen Aktienindizes zeigten sich -getrieben von den Erfolgen bei den Eindämmungsmaßnahmen und der fortschreitenden Impfkampagne - im Aufwärtstrend. So verzeichnete der DAX von Januar bis Juni einen Wertzuwachs von 13 Prozent, der SDAX ein Plus von knapp 9 Prozent.
Die Jungheinrich-Aktie verbuchte nach sechs Monaten im laufenden Jahr ein Kursplus von 13 Prozent. Nach ihrem diesjährigen Tiefststand bei 34,20 € am 23. März 2021 erreichte die Aktie zum Halbjahresende einen Kurs von 41,22 €. Die Marktkapitalisierung lag damit bei 4.204 Mio. € (31.12.2020: 3.733 Mio. €). Den Höchststand im 1. Halbjahr 2021 markierte die Jungheinrich-Aktie am 27. April 2021 mit einem Allzeithoch von 47,32 €.
Die Hauptversammlung der Jungheinrich AG hat für das Geschäftsjahr 2020 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,43 € je Vorzugsaktie beziehungsweise 0,41 € je Stammaktie beschlossen. Somit erfolgte für das Jahr 2020 eine Ausschüttung von insgesamt 43 Mio. €.
in %

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| ― | Flurförderzeugmarkt weltweit stark wachsend |
| ― | Geschäftsentwicklung verläuft erwartungsgemäß |
| ― | Prognose für 2021 bestätigt |
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| Bruttoinlandsprodukt in % | Prognose 2021 |
2020 |
|---|---|---|
| Welt | 6,0 | -3,2 |
| USA | 7,0 | - 3,5 |
| China | 8,1 | 2,3 |
| Eurozone | 4,6 | - 6,5 |
| Deutschland | 3,6 | -4,8 |
Quelle: IWF (Stand: Juli 2021)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) rechnet für das Jahr 2021 vor allem vor dem Hintergrund der weiter fortschreitenden Impfkampagnen mit einem spürbaren Anstieg der globalen Wirtschaftsleistung um 6,0 Prozent (2020: minus 3,2 Prozent). Das BIP der USA dürfte um 7,0 Prozent steigen (2020: minus 3,5 Prozent). Für die chinesische Wirtschaft wird ein Wachstum von 8,1 Prozent angenommen (2020: 2,3 Prozent). Die aktuelle Erwartung für die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum ist mit einem Plus von 4,6 Prozent (2020: minus 6,5 Prozent) sehr positiv. Die deutsche Wirtschaft soll 2021 um 3,6 Prozent (2020: minus 4,8 Prozent) wachsen; in Deutschland erzielt Jungheinrich fast ein Viertel seines Konzernumsatzes.
Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge ist im 1. Halbjahr 2021 gegenüber dem Vorjahreszeitraum besonders stark gewachsen, da alle Regionen einen sehr deutlichen Nachfrageanstieg verzeichnen konnten. Die weltweit am meisten nachgefragten Produkte waren in den ersten sechs Monaten des Jahres die verbrennungsmotorischen Gegengewichtsstapler sowie die lagertechnischen Geräte. In Europa stiegen die Bestellungen im Berichtszeitraum vorrangig getrieben durch die Nachfrage nach lagertechnischen Geräten ebenfalls sehr deutlich an.
Im 1. Halbjahr 2021 wurde das Steuerungs- und Berichtssystem des Jungheinrich-Konzerns um eine neue Finanzkennzahl für die EBIT-Kapitalrendite (Return On Capital Employed, ROCE-neu) erweitert. Der Hauptgrund für die Einführung ist, dass die neue Kennzahl im Vergleich zur bisher berichteten EBIT-Kapitalrendite (ROCE) durch Rückgriff auf das EBIT und das gebundene Kapital des Segmentes "Intralogistik" neben der Messung der operativen Rendite auf Konzernebene eine bestmögliche Steuerung der operativen Einheiten im Jungheinrich-Konzern erlaubt.
Die neue Kennzahl wird erstmalig zum 30. Juni 2021 zur Beurteilung der Erreichung der Jahresplanung für das Geschäftsjahr 2021 sowie zur Beurteilung der Erreichung mittelfristiger Unternehmensziele verwendet und berichtet. Sie dient ebenfalls als eine der Bemessungsgrundlagen für die langfristige variable Vorstandsvergütung.
Die Finanzkennzahl ROCE-neu stellt die Rendite auf Basis des im Segment "Intralogistik" erwirtschafteten EBIT im Verhältnis zu dem diesem Segment zugeordneten, gebundenen Kapital dar. Damit erfolgt eine Messung der Rendite unabhängig davon, ob Kunden eine Finanzierung über das Segment "Finanzdienstleistungen" des Jungheinrich-Konzerns in Anspruch nehmen. Die Kennzahl wird zur Steuerung der Geschäftseinheiten, die dem Segment "Intralogistik" zugeordnet sind, regelmäßig berichtet und überwacht. Die Definition und Berechnung der neuen Kennzahl ist im Abschnitt "Geschäftsverlauf und Ertragslage" dargestellt.
Die bisherige konzernweite Kennzahl EBIT-Kapitalrendite (ROCE) wird letztmalig für das am 31. Dezember 2021 endende Geschäftsjahr berichtet. Ein ROCE für das Segment "Finanzdienstleistungen" wird nicht berichtet, da eine EBIT-Kapitalrendite keine Steuerungsgröße dieses Segmentes darstellt.
Neben der Finanzkennzahl ROCE-neu stellt die Ausrüstungsquote von Fahrzeugen mit Lithium-Ionen-Batterie als Bestandteil sowohl der kurzfristigen als auch der langfristigen variablen Vergütung des Vorstandes rückwirkend zum 1. Januar 2021 eine neue wesentliche nichtfinanzielle Steuerungsgröße für den Jungheinrich-Konzern dar. Sie ist Ausdruck der Nachhaltigkeit als integraler Bestandteil der Konzernstrategie und daher eine der zentralen Zielgrößen der Strategie 2025+. Die Ausrüstungsquote Lithium-Ionen errechnet sich aus dem Verhältnis des Auftragseinganges für Fahrzeuge mit elektromotorischem Antrieb mit Lithium-Ionen-Batterie (in Stück; ohne zugekaufte Elektro-Flurförderzeuge mit fest verbauter Batterie) zum Auftragseingang für Fahrzeuge mit elektromotorischem Antrieb, unabhängig von der Batterieart (in Stück; ohne zugekaufte Elektro-Flurförderzeuge mit fest verbauter Batterie).
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| 1. Halbjahr | 1. Halbjahr | |||
|---|---|---|---|---|
| 2021 | 2020 | Veränd. % | ||
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Auftragseingang | Stück | 81.300 | 53.900 | 50,8 |
| Mio. € | 2.419 | 1.811 | 33,6 | |
| Auftragsbestand 30.06. | Mio. € | 1.292 | 824 | 56,8 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 1.988 | 1.801 | 10,4 |
Insbesondere der starken Nachfrage in Europa folgend, stieg der stückzahlbezogene Auftragseingang, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, im 1. Halbjahr 2021 um 51 Prozent auf 81,3 Tsd. Fahrzeuge (Vorjahreswert: 53,9 Tsd. Fahrzeuge).
Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder -Neugeschäft 1), Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst - umfasst, übertraf im Berichtszeitraum mit 2.419 Mio. € den Vorjahreswert von 1.811 Mio. € um 34 Prozent sehr deutlich und reflektiert die sehr gute Marktentwicklung, insbesondere in Europa.
Der Auftragsbestand des Neugeschäftes betrug zum 30. Juni 2021 1.292 Mio. € und war somit um jeweils 57 Prozent höher als der Vorjahreswert (824 Mio. €) und der Bestandswert zum Jahresende 2020 (821 Mio. Euro). Hieraus ergab sich ein Aufbau von 468 Mio. € beziehungsweise 471 Mio. €. Gründe für den starken Bestandsaufbau waren die starke Nachfrage nach Flurförderzeugen, Projektaufträge für Automatiksysteme sowie die teilweise eingeschränkte Verfügbarkeit von Produktionsmaterial vor dem Hintergrund der anhaltenden und global spürbar steigenden Nachfrage in zahlreichen Branchen.
1) Das Neugeschäft umfasst neue Flurförderzeuge, Automatiksysteme und Lagereinrichtungen, Regalbediengeräte und Lastaufnahmemittel, Betriebs- und Geschäftsausstattung, Energielösungen sowie digitale Produkte.

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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 479 | 429 | 11,7 |
| Westeuropa | 944 | 852 | 10,8 |
| Osteuropa | 317 | 288 | 10,1 |
| Übrige Länder | 248 | 232 | 6,9 |
| Gesamt | 1.988 | 1.801 | 10,4 |
Der Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2021 mit 1.988 Mio. € einen um 10 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.801 Mio. €). Die Erlöse im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland stiegen in der Berichtsperiode um 12 Prozent auf 479 Mio. € (Vorjahr: 429 Mio. €). Die Auslandsumsätze erhöhten sich um 10 Prozent auf 1.509 Mio. € (Vorjahr: 1.372 Mio. €). Die Auslandsquote blieb mit 76 Prozent gegenüber dem Vorjahr konstant. Außerhalb Europas erreichten die Umsatzerlöse 248 Mio. € (Vorjahr: 232 Mio. €). Das entspricht einem Anteil am Konzernumsatz von 12 Prozent (Vorjahr: 13 Prozent).
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 |
1. Halbjahr 2020 |
Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Neugeschäft | 1.098 | 984 | 11,6 |
| Miete und Gebrauchtgeräte | 311 | 294 | 5,8 |
| Kundendienst | 577 | 523 | 10,3 |
| Segment "Intralogistik" | 1.986 | 1.801 | 10,3 |
| Segment "Finanzdienstleistungen" |
549 | 553 | -0,7 |
| Überleitung | -546 | -553 | -1,3 |
| Jungheinrich-Konzern | 1.988 | 1.801 | 10,4 |
Haupttreiber für den höheren Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2021 war das Neugeschäft mit einem Umsatzanstieg um 114 Mio. €. Die wesentlichen Ursachen für den höheren Umsatz im Neugeschäft waren im Vergleich zum Vorjahr das deutlich höhere Produktionsvolumen bei Fahrzeugen und die guten Zuwächse bei Automatiksystemen. Der Umsatz mit Miet- und Gebrauchtgeräten erreichte 311 Mio. € (Vorjahr: 294 Mio. €). Der Kundendienst legte mit einem Umsatz von 577 Mio. € im 1. Halbjahr 2021 (Vorjahr: 523 Mio. €) sehr deutlich zu. Der Umsatz im Finanzdienstleistungsgeschäft erreichte in den ersten sechs Monaten des Berichtsjahres mit 549 Mio. € das Vorjahresniveau (553 Mio. €).
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Umsatzkosten | 1.355 | 1.256 | 7,9 |
| Bruttoergebnis | 632 | 545 | 16,0 |
| Vertriebskosten | 360 | 335 | 7,5 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 45 | 56 | -19,6 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 63 | 55 | 14,5 |
Das Bruttoergebnis vom Umsatz stieg um 87 Mio. € auf 632 Mio. € (Vorjahr: 545 Mio. €). Es profitierte im Berichtszeitraum vor allem von einer gegenüber dem Vorjahr höheren Auslastung der Werke. Die Bruttomarge stieg entsprechend von 30,3 Prozent im Vorjahreszeitraum auf 31,8 Prozent.
Die Vertriebskosten erhöhten sich unterproportional zum Umsatzwachstum. Dies resultierte aus dem nur moderaten Aufbau von Personal und dem damit verbundenen vergleichsweise geringen Anstieg der Personalaufwendungen. Der Anteil der Vertriebskosten am Konzernumsatz betrug nunmehr 18,1 Prozent nach 18,6 Prozent im Vorjahr.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten sanken im Berichtszeitraum deutlich um 11 Mio. € auf 45 Mio. € (Vorjahr: 56 Mio. €). Sie enthielten keine Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben, wohingegen im Vorjahr erhebliche Wertminderungen von 15 Mio. € zu erfassen waren.
Der Anteil der Verwaltungskosten am Konzernumsatz verblieb mit 3,2 Prozent auf dem Niveau des Vorjahres (3,0 Prozent). Die Verwaltungskosten enthielten dabei wesentliche mit der Fortführung der strategischen Projekte verbundene Aufwendungen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen gingen in den ersten sechs Monaten des Jahres 2021 um 7 Mio. € auf 1 Mio. € (Vorjahr: 8 Mio. €) zurück. Im Vorjahreszeitraum enthielten diese noch Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte in Höhe von 5 Mio. €.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 169,3 | 95,2 | 77,8 |
| Finanzergebnis | -4,6 | -13,4 | 65,7 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 164,7 | 81,8 | 101,3 |
| Ertragsteuern | 43,7 | 22,1 | 97,7 |
| Ergebnis nach Steuern | 121,0 | 59,7 | 102,7 |
Das EBIT stieg um 74 Mio. € beziehungsweise 78 Prozent auf 169 Mio. € (Vorjahr: 95 Mio. €). Die EBIT-Rendite lag mit 8,5 Prozent sehr deutlich über dem Vorjahreswert (5,3 Prozent).
Das Finanzergebnis im 1. Halbjahr 2021 betrug minus 5 Mio. € (Vorjahr: minus 13 Mio. €) und war im Wesentlichen durch die Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Im Berichtsjahr waren hier Erträge zu verzeichnen, im Vorjahreszeitraum fielen hingegen Verluste an. Mit 165 Mio. € verdoppelte sich nunmehr das EBT gegenüber dem Vorjahreszeitraum (82 Mio. €). Die EBT-Rendite erreichte 8,3 Prozent (Vorjahr: 4,5 Prozent).
Die Ertragsteuerbelastung stieg dementsprechend auf 44 Mio. € (Vorjahr: 22 Mio. €). Somit wurde ein Ergebnis nach Steuern in Höhe von 121 Mio. € (Vorjahr: 60 Mio. €) erzielt. Das Ergebnis je Vorzugsaktie (auf Basis des Ergebnisanteiles der Aktionäre der Jungheinrich AG) erreichte 1,19 € (Vorjahr: 0,60 €).
Aufgrund des deutlich höheren EBIT und eines um 10 Prozent niedrigeren zinspflichtigen Kapitals war der ROCE mit 20,7 Prozent nahezu doppelt so hoch wie im Vorjahreszeitraum (10,5 Prozent).
Der ROCE-neu leitet sich, wie bereits zuvor beschrieben, aus dem EBIT sowie dem durchschnittlich gebundenen Kapital des Segmentes "Intralogistik" ab. Die Berechnung des gebundenen Kapitals ist der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen. Eine Durchschnittsbildung des gebundenen Kapitals erfolgt dabei unter Einschluss der Werte zum Bilanzstichtag des Berichtsquartals und der drei diesem Stichtag vorangehenden Quartale, um stichtagsbedingte Schwankungen im gebundenen Kapital zu vermeiden. Bei unterjähriger Berichterstattung wird das EBIT der jeweiligen Periode annualisiert und ins Verhältnis zum durchschnittlich gebundenen Kapital gesetzt.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 |
|---|---|---|
| Anlagevermögen (ohne Miet- und Leasinggeräte) | 902,5 | 938,7 |
| + Mietgeräte (Bestandswert) | 308,0 | 310,5 |
| + Working Capital (Vorräte + Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte - Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen - Vertragsverbindlichkeiten) | 728,2 | 823,9 |
| ./. Übrige Rückstellungen | 334,1 | 269,3 |
| \= Gebundenes Kapital Segment "Intralogistik" | 1.604,6 | 1.803,8 |
| durchschnittlich gebundenes Kapital Segment "Intralogistik" | 1.611,9 1) | 1.856,9 2) |
| EBIT Segment "Intralogistik" (annualisiert) | 313,6 | 154,4 |
| ROCE-neu in % | 19,5 | 8,3 |
1) Ermittlung durchschnittlich gebundenes Kapital 1. Halbjahr 2021: Das gebundene Kapital betrug zum 31. März 2021 1.567,8 Mio. €, zum 31. Dezember 2020 1.611,0 Mio. € sowie zum 30. September 2020 1.664,1 Mio. €.
2) Ermittlung durchschnittlich gebundenes Kapital 1. Halbjahr 2020: Das gebundene Kapital betrug zum 31. März 2020 1.806,9 Mio. €, zum 31. Dezember 2019 1.906,5 Mio. € und zum 30. September 2019 1.910,4 Mio. €.
Der ROCE-neu betrug 19,5 Prozent und erhöhte sich gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum (8,3 Prozent) im Wesentlichen aufgrund des stark gestiegenen EBIT. Darüber hinaus ging das durchschnittlich gebundene Kapital aufgrund eines geringeren Working Capital zurück.
Der Kapitalbedarf der Jungheinrich AG wird aus dem operativen Cashflow sowie durch kurz- und langfristige Finanzierungen gedeckt. Zum 30. Juni 2021 betrug die Höhe der zugesagten mittelfristigen Kreditrahmen 300 Mio. €. Diese wurden durch kurzfristige Kreditlinien in Höhe von 183 Mio. € ergänzt. Sie bestehen im Wesentlichen als bilaterale Kreditlinien bei einzelnen ausländischen Tochtergesellschaften. Die mittelfristigen Kreditrahmen sowie die kurzfristigen Kreditlinien waren nicht vollständig ausgenutzt. Nach vorzeitiger Rückzahlung der bisher mit variabler Verzinsung ausgereichten Tranchen in Höhe von 77 Mio. € bestehen weiterhin Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 123 Mio. €. Kreditrahmen- und Schuldscheindarlehensverträge enthalten keine Financial Covenants. Jungheinrich verfügt über eine solide Liquiditätsreserve.
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| in Mio. € | 30.06.2021 | 31.12.2020 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 1.641 | 1.546 | 6,1 |
| Langfristige Schulden | 2.015 | 2.181 | -7,6 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 226 | 240 | -5,8 |
| Finanzverbindlichkeiten | 341 | 510 | -33,1 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.305 | 1.299 | 0,5 |
| Übrige Schulden | 143 | 132 | 8,3 |
| Kurzfristige Schulden | 1.806 | 1.684 | 7,2 |
| Übrige Rückstellungen | 255 | 244 | 4,5 |
| Finanzverbindlichkeiten | 266 | 277 | -4,0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 527 | 504 | 4,6 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 444 | 384 | 15,6 |
| Übrige Schulden | 314 | 275 | 14,2 |
| Bilanzsumme | 5.463 | 5.411 | 1,0 |
Zum 30. Juni 2021 erhöhte sich das Eigenkapital um 95 Mio. € auf 1.641 Mio. € (31.12.2020: 1.546 Mio. €). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Ergebnis nach Steuern im Berichtszeitraum, dem hauptsächlich die Dividendenausschüttung in Höhe von 43 Mio. € gegenüberstand. Für das abgelaufene Geschäftsjahr 2020 wurde im 2. Quartal 2021 eine Dividende in Höhe von 0,41 € (Vorjahr: 0,46 €) je Stammaktie und 0,43 € (Vorjahr: 0,48 €) je Vorzugsaktie ausgeschüttet. Die Eigenkapitalquote erreichte 30 Prozent (31.12.2020: 29 Prozent).
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen reduzierten sich im Wesentlichen aufgrund des zum Bilanzstichtag gegenüber dem Geschäftsjahresende 2020 um 0,4 Prozentpunkte gestiegenen Diskontierungszinssatzes in Deutschland um 14 Mio. € auf 226 Mio. € (31.12.2020: 240 Mio. €).
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns sanken hauptsächlich durch die Rückzahlung von Schuldscheindarlehen und die Ablösung von Finanzierungen für die Mietflotten in einzelnen europäischen Ländern um 180 Mio. € auf 607 Mio. € (31.12.2020: 787 Mio. €). Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen lagen mit 1.832 Mio. € leicht über dem Niveau zum Ende des Vorjahres (31.12.2020: 1.803 Mio. €). Der Anstieg der übrigen kurzfristigen Rückstellungen um 11 Mio. € auf 255 Mio. € (Vorjahr: 244 Mio. €) spiegelt im Wesentlichen die Zunahme der Gewährleistungsverpflichtungen wider. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen stiegen aufgrund der Ausweitung der Maßnahmen zur Risikovorsorge bei den Materialbestellungen spürbar um 60 Mio. € auf 444 Mio. € (31.12.2020: 384 Mio. €). Die übrigen kurz- und langfristigen Schulden erhöhten sich deutlich um 50 Mio. € auf 457 Mio. € (31.12.2020: 407 Mio. €). Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen der Anstieg der Vertragsverbindlichkeiten zum Bilanzstichtag und die Erhöhung langfristiger Verpflichtungen zur Entsorgung von Batterien.
Das Nettoguthaben lag zum Berichtsstichtag bei 260 Mio. €. Die Verbesserung um 66 Mio. € gegenüber dem Jahresende 2020 (194 Mio. €) resultierte vorrangig aus dem gestiegenen Cashflow aus dem Ergebnis nach Steuern zuzüglich Abschreibungen und Wertminderungen bei moderaten Zuwächsen im Working Capital und in der Mietflotte.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 |
1. Halbjahr 2020 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 121 | 60 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 177 | 209 |
| Veränderung der Miet- und Leasinggeräte (ohne Abschreibungen) sowie der Forderungen aus Finanzdienstleistungen | -141 | -114 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietgeräten und Finanzdienstleistungen | -30 | 27 |
| Veränderung aus Working Capital | -18 | -4 |
| Sonstige Veränderungen | 6 | 23 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit |
115 | 201 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit 2) | -31 | -40 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -201 | 35 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 1) | -117 | 196 |
1) In der Kapitalflussrechnung wurden Wechselkurseffekte eliminiert. Daher können die dort dargestellten Veränderungen von Bilanzpositionen in der Bilanz nicht nachvollzogen werden.
2) Exklusive Saldo aus Auszahlungen für den Erwerb/Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren sowie Auszahlungen für Termingelder und Einzahlungen aus Termingeldern in Höhe von insgesamt minus 54 Mio. € (Vorjahr: minus 28 Mio. €)
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte im Zeitraum Januar bis Juni 2021 115 Mio. € und verminderte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (201 Mio. €) um 86 Mio. €. Der Rückgang wurde im Wesentlichen durch den gegenüber dem Vorjahreszeitraum erhöhten Mittelabfluss für Zugänge der Miet- und Leasinggeräte sowie Forderungen aus Finanzdienstleistungen und die hier ausgewiesene Entwicklung der zugrunde liegenden Finanzierungen bestimmt und führte zu einer zusätzlichen Belastung des Cashflows aus der laufenden Geschäftstätigkeit in Höhe von 84 Mio. €. Wesentlich geprägt war der Gesamteffekt durch die Ablösung von Finanzierungen für die Mietflotten in einzelnen europäischen Ländern. Darüber hinaus ergaben sich zusätzliche Mittelabflüsse aus dem gegenüber dem Vorjahreszeitraum wieder höheren Zuwachs im Working Capital.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde in der zuvor dargestellten Kapitalflussrechnung im Vergleich zum Konzernabschluss um die in dieser Position enthaltenen Auszahlungen für den Erwerb beziehungsweise Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren sowie die Auszahlungen für Termingelder und Einzahlungen aus Termingeldern in Höhe von insgesamt minus 54 Mio. € (Vorjahr: minus 28 Mio. €) bereinigt. Der sich so ergebende Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im Berichtszeitraum mit minus 31 Mio. € aufgrund der unverändert zurückhaltend getätigten Erweiterungs- und Ersatzinvestitionen um 9 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (minus 40 Mio. €).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von minus 201 Mio. € im 1. Halbjahr 2021 verminderte sich deutlich um 236 Mio. € gegenüber dem Berichtszeitraum des Vorjahres (plus 35 Mio. €). Maßgeblich hierfür waren zum einen die Rückzahlung von Schuldscheindarlehenstranchen und der Abbau kurzfristiger Bankverbindlichkeiten in Höhe von insgesamt 127 Mio. €. Zum anderen war der Cashflow des Vorjahreszeitraumes durch die zusätzliche Aufnahme eines langfristigen Darlehens in Höhe von 50 Mio. € und noch nicht durch die Auszahlung der Dividende für das Vorjahr belastet.
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| in Mio. € | 30.06.2021 | 31.12.2020 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 2.903 | 2.858 | 1,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 826 | 844 | - 2,1 |
| Miet- und Leasinggeräte | 812 | 805 | 0,9 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 1.013 | 986 | 2,7 |
| Übrige Vermögenswerte (inkl. Finanzanlagen) | 185 | 192 | - 3,7 |
| Wertpapiere | 67 | 31 | 116,1 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.560 | 2.553 | 0,3 |
| Vorräte | 656 | 537 | 22,2 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 678 | 672 | 0,9 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 359 | 341 | 5,3 |
| Übrige Vermögenswerte | 67 | 53 | 26,4 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 800 | 950 | -15,8 |
| Bilanzsumme | 5.463 | 5.411 | 1,0 |
Die Bilanzsumme stieg um 52 Mio. € und lag zum 30. Juni 2021 bei 5.463 Mio. € (31.12.2020: 5.411 Mio. €).
Bedingt durch ein gegenüber dem Vorjahr niedrigeres Investitionsvolumen gingen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen von 844 Mio. € zum Jahresende 2020 um 18 Mio. € auf 826 Mio. € zum Bilanzstichtag zurück.
Der Wert der Miet- und Leasinggeräte blieb mit 812 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (31.12.2020: 805 Mio. €). Die lang- und kurzfristigen Forderungen aus Finanzdienstleistungen lagen mit 1.372 Mio. € leicht über dem Vorjahreswert (31.12.2020: 1.327 Mio. €).
Die Vorräte stiegen um 119 Mio. € auf 656 Mio. € (31.12.2020: 537 Mio. €). Der Anstieg wurde im Wesentlichen durch den Aufbau der Bestände in den Werken aufgrund der höheren Bestellungen zur Sicherstellung der Lieferketten und den Zuwachs der Vorräte für das Projektgeschäft bestimmt. Darüber hinaus wurden wesentliche Bestände zu aktuell bestehenden Konditionen aufgebaut, um Materialpreissteigerungen im 2. Halbjahr 2021 vorzugreifen. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen blieben mit 678 Mio. € auf dem Niveau des Vorjahres (31.12.2020: 672 Mio. €). Der Rückgang der liquiden Mittel und kurzfristigen Wertpapiere zum Bilanzstichtag um 150 Mio. € auf 800 Mio. € (31.12.2020: 950 Mio. €) stand vornehmlich im Zusammenhang mit der Rückzahlung von Schuldscheindarlehen sowie der Ablösung von Finanzierungen für die Mietflotten in einzelnen europäischen Ländern.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| F&E 1)-Ausgaben gesamt | 48 | 43 | 11,6 |
| davon aktivierte Entwicklungsausgaben | 9 | 7 | 28,6 |
| Aktivierungsquote in % | 19 | 16 | - |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben | 5 | 20 | -75,0 |
| F&E 1)-Kosten laut Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 45 | 56 | -19,6 |
1) F&E = Forschung und Entwicklung
Wesentliche Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) bezogen sich auf die Weiterentwicklung effizienter Energiespeichersysteme basierend auf der Lithium-Ionen-Technologie, die damit einhergehenden Verbesserungen im Hinblick auf die Konstruktion neuer Flurförderzeuge sowie digitale Produkte. Außerdem bildeten die Automatisierung von Flurförderzeugen sowie die Optimierung von automatisierten Systemen einen weiteren Entwicklungsschwerpunkt.
Die gesamten F&E-Ausgaben, die im Wesentlichen Eigenleistungen beinhalten, beliefen sich im 1. Halbjahr 2021 auf 48 Mio. € (Vorjahr: 43 Mio. €). Die Aktivierungsquote lag mit 19 Prozent in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (16 Prozent).
In den Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben waren im Vorjahreszeitraum noch Wertminderungen in Höhe von 15 Mio. € enthalten, während im Berichtszeitraum keine Wertminderungen zu erfassen waren.
Die Zahl der Beschäftigten, die konzernweit in Entwicklungsprojekten tätig waren, lag im Berichtszeitraum bei durchschnittlich 640 (Vorjahr: 634) Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern.

Im 1. Halbjahr 2021 wurde gegenüber Ende Dezember 2020 die Personalstärke im Jungheinrich-Konzern um 220 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (gemessen in Vollzeitäquivalenten) erhöht. Der Aufbau entfiel größtenteils auf die Vertriebsorganisation. Zum 30. Juni 2021 waren 18.323 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Jungheinrich tätig, davon 41 Prozent im Inland und 59 Prozent im Ausland. Zusätzlich beschäftigte Jungheinrich zum 30. Juni 2021 konzernweit 451 (31.12.2020: 324) Leiharbeitnehmerinnen und Leiharbeitnehmer, davon fast alle in den inländischen Werken.
Hinsichtlich der allgemeinen Darstellung des Segmentes "Finanzdienstleistungen" wird auf die ausführlichen Erläuterungen innerhalb des zusammengefassten Lageberichtes im Geschäftsbericht 2020 verwiesen.
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| in Mio. € | 30.06.2021 | 30.06.2020 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Vertragszugang zum Neuwert 1) | 368 | 372 | -1,1 |
| Vertragsbestand zum Neuwert | 3.450 | 3.242 | 6,4 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | 631 | 654 | -3,5 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 1.372 | 1.279 | 7,3 |
| Eigenkapital | 83 | 68 | 22,1 |
| Schulden | 2.233 | 2.170 | 2,9 |
| Umsatz 1) | 549 | 553 | -0,7 |
| EBIT 1) | 8,1 | 4,5 | 80,0 |
1) 01.01.-30.06.
Das Zugangsvolumen aus langfristigen Finanzdienstleistungsverträgen belief sich im 1. Halbjahr 2021 auf 368 Mio. € (Vorjahr: 372 Mio. €). Vom wertmäßigen Zugangsvolumen entfielen 67 Prozent (Vorjahr: 65 Prozent) auf die acht Länder mit Jungheinrich-Finanzdienstleistungsgesellschaften.
Der Vertragsbestand zum Neuwert erreichte 3.450 Mio. € (Vorjahr: 3.242 Mio. €). Bezogen auf die Anzahl der verkauften Neufahrzeuge wurden 40 Prozent über Finanzdienstleistungsverträge abgesetzt. Der Umsatz erreichte mit 549 Mio. € im 1. Halbjahr 2021 das Niveau des Vorjahres (553 Mio. €). Das EBIT des Segmentes "Finanzdienstleistungen" lag bei 8,1 Mio. € (Vorjahr: 4,5 Mio. €).
Die Früherkennung von Risiken und Chancen sowie die daraus abzuleitenden Maßnahmen sind wichtige Bestandteile der Unternehmensführung. In seiner Risikoeinschätzung stützt sich der Vorstand der Jungheinrich AG auf das Risikomanagement-System. In einer konzernweit gültigen Richtlinie sind dazu entsprechende Grundsätze und Vorgehensweisen definiert. Die Funktionsfähigkeit und die Wirksamkeit des Risiko-Früherkennungssystems sind fester Bestandteil regelmäßiger Prüfungen durch die Konzernrevision und der jährlichen Abschlussprüfung. Erkenntnisse aus diesen Prüfungen werden bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jungheinrich-spezifischen Risikomanagement-Systems berücksichtigt.
Wesentliche Risiken, die über die im Geschäftsbericht 2020 ausführlich dargestellten Risiken hinausgehen, sind seit Veröffentlichung des vorgenannten Berichtes nicht aufgetreten.
Aufgrund des sehr starken Auftragseinganges im 1. Quartal 2021 und einer auch für den weiteren Jahresverlauf erwarteten hohen Nachfrage nach Flurförderzeugen und Automatiksystemen hat der Vorstand die am 26. März 2021 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2021 mit einer am 22. April 2021 veröffentlichten Ad-hoc-Meldung erhöht. Die Erwartung hat sich seitdem nicht verändert. Die Zahlen für das 2. Quartal 2021 reflektieren die erwartete, weiterhin gute Nachfrage.
Der Vorstand bestätigt daher die im April erhöhte Prognose, wobei für den Auftragseingang nach aktueller Einschätzung das obere Ende der Bandbreite von 4,2 Mrd. € bis 4,5 Mrd. € (2020: 3,8 Mrd. €) leicht überschritten werden könnte. Der Konzernumsatz dürfte sich aufgrund der großen Herausforderungen in der Lieferkette innerhalb einer Bandbreite von 4,0 Mrd. € bis 4,2 Mrd. € (2020: 3,8 Mrd. €) bewegen. Das EBIT wird 2021 nach aktueller Einschätzung zwischen 300 Mio. € und 350 Mio. € (2020: 218 Mio. €) liegen. Demgemäß wird eine EBIT-Rendite in einer Bandbreite von 7,5 Prozent bis 8,3 Prozent (2020: 5,7 Prozent) erwartet. Das EBT dürfte 280 Mio. € bis 330 Mio. € (2020: 200 Mio. €) erreichen. Die EBT-Rendite soll zwischen 7,0 Prozent und 7,9 Prozent (2020: 5,3 Prozent) liegen. Wir gehen von einem ROCE-Wert zwischen 17 Prozent und 21 Prozent aus (2020: 13,5 Prozent). Die Steuerungskennzahl ROCE-neu wird ebenfalls in einer Bandbreite zwischen 17 Prozent und 21 Prozent (2020: 11,3 Prozent) prognostiziert. Des Weiteren erwarten wir, dass zum Geschäftsjahresende 2021 ein Nettoguthaben von deutlich über 300 Mio. € (2020: Nettoguthaben von 194 Mio. €) erreicht wird.
Zugrunde gelegt wird bei dieser Prognose insbesondere, dass es im weiteren Jahresverlauf zu keinen weitreichenderen Lockdown-Maßnahmen bis hin zu Werksschließungen kommt und die Lieferketten des Konzerns intakt bleiben. Die trotz des fortgeschrittenen Jahres unveränderten Prognosebandbreiten sind Ausdruck der sehr angespannten Beschaffungssituation, insbesondere im Bereich der Elektronikkomponenten sowie für zahlreiche weitere Teile beziehungsweise Komponenten, und der sich zuspitzenden internationalen Transportengpässe. Daher kann es zu Produktionseinschränkungen kommen, deren Ausmaß sich heute nicht abschätzen lässt.
Unsere Maßnahmen zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit von Jungheinrich setzen wir uneingeschränkt fort.
Die im November 2020 veröffentlichten Ziele und Maßnahmen der Strategie 2025+ werden vollumfänglich weiterverfolgt und die Zielgrößen für 2025 bis zum Jahresende überprüft.
Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in diesem Zwischenbericht wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, einschließlich der Auswirkungen aufgrund der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie, innerhalb der Intralogistikbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in diesem Zwischenbericht wird daher nicht übernommen.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.987,9 | 1.801,3 |
| Umsatzkosten | 1.355,5 | 1.256,2 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 632,4 | 545,1 |
| Vertriebskosten | 359,6 | 334,7 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 44,5 | 56,3 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 62,7 | 55,1 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | 3,7 | -3,8 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern | 169,3 | 95,2 |
| Finanzergebnis | -4,6 | -13,4 |
| Ergebnis vor Steuern | 164,7 | 81,8 |
| Ertragsteuern | 43,7 | 22,1 |
| Ergebnis nach Steuern | 121,0 | 59,7 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend | 0,3 | -0,4 |
| davon auf die Aktionäre der Jungheinrich AG entfallend | 120,7 | 60,1 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert/unverwässert) auf Basis des Ergebnisanteils der Aktionäre der Jungheinrich AG | ||
| Stammaktien | 1,17 | 0,58 |
| Vorzugsaktien | 1,19 | 0,60 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 121,0 | 59,7 |
| Posten, die zukünftig möglicherweise in die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Ergebnis aus der Bewertung von Finanzinstrumenten mit Sicherungsbeziehung | -1,0 | 3,0 |
| Ergebnis aus der Währungsumrechnung | 11,6 | -28,2 |
| Ergebnis aus at-equity-bewerteten Anteilen | -0,5 | - |
| Posten, die nicht in die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Ergebnis aus der Pensionsbewertung | 6,7 | 6,9 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 16,8 | -18,3 |
| Gesamtergebnis | 137,8 | 41,4 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend | 0,3 | -0,4 |
| davon auf die Aktionäre der Jungheinrich AG entfallend | 137,5 | 41,8 |
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| in Mio. € | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 825,8 | 843,7 |
| Mietgeräte | 308,0 | 288,9 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | 504,0 | 515,9 |
| Finanzanlagen | 53,4 | 51,5 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 1.012,4 | 985,5 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 9,4 | 9,3 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 18,1 | 11,1 |
| Wertpapiere | 67,0 | 30,7 |
| Latente Steueransprüche | 105,0 | 121,9 |
| 2.903,1 | 2.858,5 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 656,5 | 537,5 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 678,0 | 672,0 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 359,2 | 341,5 |
| Übrige Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 65,7 | 51,6 |
| Wertpapiere | 237,8 | 262,3 |
| Liquide Mittel | 562,4 | 688,0 |
| 2.559,6 | 2.552,9 | |
| 5.462,7 | 5.411,4 |
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| in Mio. € | 30.06.2021 | 31.12.2020 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Anteile der Aktionäre der Jungheinrich AG | 1.641,1 | 1.546,4 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,4 | 0,1 |
| 1.641,5 | 1.546,5 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 225,6 | 240,2 |
| Übrige Rückstellungen | 80,6 | 60,1 |
| Finanzverbindlichkeiten | 341,0 | 510,4 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.305,4 | 1.299,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 38,3 | 45,4 |
| Übrige Schulden | 24,0 | 26,0 |
| 2.014,9 | 2.181,2 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Übrige Rückstellungen | 254,8 | 243,6 |
| Finanzverbindlichkeiten | 265,9 | 277,0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 526,7 | 503,9 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 444,0 | 383,7 |
| Vertragsverbindlichkeiten 1) | 165,3 | 122,7 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 28,3 | 32,3 |
| Übrige Schulden | 121,3 | 120,5 |
| 1.806,3 | 1.683,7 | |
| 5.462,7 | 5.411,4 |
1) Vertragsverbindlichkeiten werden ab dem Geschäftsjahr 2021 separat ausgewiesen (vorher: Ausweis in den übrigen Schulden). Die Vorjahreswerte wurden entsprechend angepasst.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 1) |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 121,0 | 59,7 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 177,0 | 208,8 |
| Veränderung der Rückstellungen | 15,8 | 1,6 |
| Veränderung der Miet- und Leasinggeräte (ohne Abschreibungen) | -109,0 | -69,2 |
| Veränderung der latenten Steueransprüche und Steuerschulden | 17,6 | -3,1 |
| Veränderung der | ||
| Vorräte | -115,3 | -51,9 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | -1,3 | 68,8 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | -31,6 | -44,4 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 57,8 | -26,5 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 16,8 | 25,2 |
| Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietgeräten | -46,7 | 1,9 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 40,8 | 8,5 |
| Sonstige Veränderungen | -27,5 | 21,5 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 115,4 | 200,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -33,8 | -41,6 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 10,3 | 2,1 |
| Auszahlungen für Investitionen in at-equity-bilanzierte Unternehmen und übrige Finanzanlagen | -2,5 | -0,8 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren und für Investitionen in Termingelder | -250,2 | -275,5 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf/der Endfälligkeit von Wertpapieren und aus Investitionen in Termingelder | 196,6 | 247,7 |
| Auszahlungen für gewährte Darlehen an nahestehende Unternehmen | -6,0 | - |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -85,6 | -68,1 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 1) |
|---|---|---|
| Gezahlte Dividenden an Aktionäre der Jungheinrich AG | -42,8 | - |
| Veränderung der Bankverbindlichkeiten und Finanzkredite | -133,8 | 58,8 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -24,2 | -23,5 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -200,8 | 35,3 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | -171,0 | 168,1 |
| Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes | 4,5 | -5,8 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | -166,5 | 162,3 |
| Finanzmittelbestand am 01.01. | 527,0 | 266,9 |
| Finanzmittelbestand am 30.06. | 360,5 | 429,2 |
1) Inklusive rückwirkender Anpassungen gemäß IAS 8.41. Details können dem Konzernanhang entnommen werden.
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| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | Sonstige Eigenkapitalveränderungen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Währungsumrechnung | Neubewertung Pensionen | Marktbewertung Finanzinstrumente mit Sicherungsbeziehung | |||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2021 | 102,0 | 78,4 | 1.496,1 | -38,5 | -90,1 | -2,1 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 120,7 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | 11,6 | 6,7 | -1,0 |
| Gesamtergebnis | - | - | 120,7 | 11,6 | 6,7 | -1,0 |
| Dividende für das Vorjahr | - | - | -42,8 | - | - | - |
| Stand am 30.06.2021 | 102,0 | 78,4 | 1.574,0 | -26,9 | -83,4 | -3,1 |
| Stand am 01.01.2020 | 102,0 | 78,4 | 1.392,7 | - | -81,0 | -4,5 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 60,1 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | -28,2 | 6,9 | 3,0 |
| Gesamtergebnis | - | - | 60,1 | -28,2 | 6,9 | 3,0 |
| Stand am 30.06.2020 | 102,0 | 78,4 | 1.452,8 | -28,2 | -74,1 | -1,5 |
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| Sonstige Eigenkapitalveränderungen | ||||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | At-equity-bewertete Anteile | Anteile der Aktionäre der Jungheinrich AG | Nicht beherrschende Anteile | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2021 | 0,6 | 1.546,4 | 0,1 | 1.546,5 |
| Ergebnis nach Steuern | - | 120,7 | 0,3 | 121,0 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -0,5 | 16,8 | - | 16,8 |
| Gesamtergebnis | -0,5 | 137,5 | 0,3 | 137,8 |
| Dividende für das Vorjahr | - | -42,8 | - | -42,8 |
| Stand am 30.06.2021 | 0,1 | 1.641,1 | 0,4 | 1.641,5 |
| Stand am 01.01.2020 | - | 1.487,6 | 0,7 | 1.488,3 |
| Ergebnis nach Steuern | - | 60,1 | -0,4 | 59,7 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | -18,3 | - | -18,3 |
| Gesamtergebnis | - | 41,8 | -0,4 | 41,4 |
| Stand am 30.06.2020 | - | 1.529,4 | 0,3 | 1.529,7 |
Der Konzernabschluss der Jungheinrich AG zum 31. Dezember 2020 wurde in Übereinstimmung mit den am Stichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Es wurden alle zum 31. Dezember 2020 gültigen Standards und die Interpretationen des IFRS Interpretations Committee berücksichtigt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Dementsprechend wurde auch dieser Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2021 in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2021 wurde in Euro (€) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen Angaben in Mio. €. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt.
Die bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2021 und der Ermittlung der Vergleichszahlen für das Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen grundsätzlich denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2020. Diese Grundsätze sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2020 detailliert beschrieben.
Die erstmals zum 1. Januar 2021 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Jungheinrich-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2021. Sie sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2020 detailliert beschrieben.
Ab dem Berichtsjahr 2020 werden die Ein- und Auszahlungen von Termingeldern mit einer ursprünglichen Laufzeit von mehr als drei Monaten und ohne kurzfristige, kostenfreie Kündigungsmöglichkeit im Cashflow aus der Investitionstätigkeit dargestellt. Die Anpassungen wurden erstmalig im Konzernabschluss 2020 vorgenommen. Im veröffentlichten Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 erfolgte der Ausweis dieser Termingelder noch im Finanzmittelbestand. Die Effekte aus Anpassungen gemäß IAS 8.41 auf die einzelnen Posten der Konzern-Kapitalflussrechnung für das 1. Halbjahr 2020 können der folgenden Tabelle entnommen werden.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 (angepasst) | Anpassung | 1. Halbjahr 2020 (veröffentlicht) |
|---|---|---|---|
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -68,1 | 10,0 | -78,1 |
| Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | 168,1 | 10,0 | 158,1 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 162,3 | 10,0 | 152,3 |
| Finanzmittelbestand am 01.01. | 266,9 | -105,0 | 371,9 |
| Finanzmittelbestand am 30.06. | 429,2 | -95,0 | 524,2 |
Im Konzernabschluss müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden zum Bilanzstichtag sowie der Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode bestimmen. Schätzungen und Annahmen sind insbesondere erforderlich für die konzerneinheitliche Festlegung von wirtschaftlichen Nutzungsdauern für Sachanlagen, Miet- und Leasinggeräte, für die Beurteilung der Werthaltigkeit von Vermögenswerten sowie die Bilanzierung und Bewertung von Rückstellungen, unter anderem für Pensionen, Risiken aus vertraglich vereinbarten Restwerten, Garantieverpflichtungen oder Rechtsstreitigkeiten. Den Schätzungen und Annahmen liegen Prämissen zugrunde, die auf dem jeweils aktuell verfügbaren Kenntnisstand basieren und sowohl historische Erfahrungen als auch weitere Faktoren wie künftige Erwartungen einschließen.
Die für den Konzernabschluss der Jungheinrich AG zum 31. Dezember 2020 vorgenommenen Schätzungen und getroffenen Annahmen sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2020 detailliert beschrieben.
Im Rahmen des Finanzdienstleistungsgeschäftes schließen Jungheinrich-Konzerngesellschaften direkt oder unter Zwischenschaltung von Leasinggesellschaften oder Banken Verträge mit Kunden ab. Die Klassifizierung und damit die Bilanzierung der Leasingverträge richten sich nach der Zurechnung des wirtschaftlichen Eigentums.
Ist das wirtschaftliche Eigentum Jungheinrich als Leasinggeber zuzurechnen, liegt ein sogenannter "Operating Lease"-Vertrag vor, und die Fahrzeuge werden als "Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen" zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten aktiviert und anschließend planmäßig abgeschrieben.
Leasinggeräte, die vor dem 1. Januar 2021 zugegangen sind, wurden planmäßig über die wirtschaftliche Nutzungsdauer von 6 beziehungsweise 9 Jahren, je nach Produktgruppe, abgeschrieben. Abschreibungen wurden über die ersten beiden Jahre je nach Produktgruppe mit jeweils 30 beziehungsweise 20 Prozent der Anschaffungs- oder Herstellungskosten und danach linear bis zum Ende der wirtschaftlichen Nutzungsdauer erfasst.
Die Anwendung dieser Abschreibungsmethode sollte sicherstellen, dass die Restbuchwerte der Leasinggeräte bei Vertragsabbrüchen durch Kunden in den ersten beiden Jahren die erwarteten Marktwerte zu diesem Zeitpunkt nicht oder nicht wesentlich überschreiten.
Im Konzern wurden die Vertragsabbrüche der Vergangenheit analysiert und festgestellt, dass der überwiegende Teil der Leasingverträge mit Kunden das ursprünglich vereinbarte Vertragsende erreicht. Jungheinrich ist zur Erkenntnis gekommen, dass für "Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen" die Anwendung einer linearen Abschreibungsmethode den Nutzungsverlauf besser abbildet, und hat infolgedessen die Schätzung des erwarteten Abschreibungsverlaufes zum 1. Januar 2021 angepasst. Alle Leasinggeräte, die seit dem 1. Januar 2021 zugehen, werden planmäßig linear über die Kundenvertragslaufzeit auf den garantierten Restwert abgeschrieben.
Diese Schätzungsänderung hatte im 1. Halbjahr 2021 keinen wesentlichen Effekt auf die Ertragslage des Jungheinrich-Konzerns. Basierend auf den derzeit verfügbaren Informationen, wird für das Geschäftsjahr 2021 ein positiver Ergebniseffekt vor Finanzergebnis und Ertragsteuern von rund 3 Mio. € und für das Geschäftsjahr 2022 von rund 10 Mio. € erwartet. Ab dem Geschäftsjahr 2023 werden keine wesentlichen Ergebniseffekte aus der Anpassung der Abschreibungsmethode erwartet.
Neben der Jungheinrich AG, Hamburg, als Muttergesellschaft wurden 78 ausländische und 26 inländische Unternehmen in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasste 91 vollkonsolidierte Unternehmen einschließlich eines strukturierten Unternehmens, die direkt oder indirekt von der Jungheinrich AG beherrscht wurden. Nach der Equity-Methode wurden 12 Gemeinschaftsunternehmen und ein assoziiertes Unternehmen bilanziert.
Die JT Energy Systems GmbH, Freiberg, hat im Wege der Verschmelzung durch Aufnahme jeweils mit Wirkung zum 1. Januar 2021 alle Vermögenswerte und Schulden der damit untergehenden JT mopro GmbH, Glauchau, und JT lipro GmbH, Freiberg, übernommen.
Mit Fusionskontrollfreigabe im 2. Quartal 2021 hat die KION GROUP AG, Frankfurt am Main, 50 Prozent der Anteile an der Jungheinrich Profile GmbH, Hamburg, erworben. Anschließend wurde die Gesellschaft in Schwerter Profile GmbH umfirmiert. Die Schwerter Profile GmbH, Hamburg, ist seitdem ein Gemeinschaftsunternehmen und wird nach der Equity-Methode bilanziert. Geschäftsgegenstand des Gemeinschaftsunternehmens, das zum 1. Juli 2021 seine operative Tätigkeit aufgenommen hat, sind die Entwicklung, die Herstellung und der Vertrieb von Stahlprofilen und sonstigen Stahlerzeugnissen. Am 1. Juli 2021 übernahm die Schwerter Profile GmbH hierfür den auf den Walzwerksbetrieb entfallenden Teil der Vermögenswerte der insolventen Hoesch Schwerter Profile GmbH, Schwerte, und gleichzeitig trat ein langfristiger Grundstücksnutzungsvertrag für das Walzwerksgrundstück in Kraft.
Jungheinrich realisiert Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden durch Übertragung von Gütern und Erbringung von Dienstleistungen sowohl zeitpunkt- als auch zeitraumbezogen. Darüber hinaus erzielt der Konzern Erlöse aus Miet- und Leasingverträgen, bei denen Jungheinrich Leasinggeber ist.
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| 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzrealisierung zu einem bestimmten Zeitpunkt | 1.050,5 | - | 1.050,5 | 893,8 | - | 893,8 |
| Umsatzrealisierung über einen Zeitraum | 306,9 | 85,0 | 391,9 | 286,0 | 81,0 | 367,0 |
| Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.357,4 | 85,0 | 1.442,4 | 1.179,8 | 81,0 | 1.260,8 |
| Umsatzerlöse aus Miet- und Leasingverträgen | 162,7 | 382,8 | 545,5 | 155,4 | 385,1 | 540,5 |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.520,1 | 467,8 | 1.987,9 | 1.335,2 | 466,1 | 1.801,3 |
Die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden gliedern sich nach Regionen und berichtspflichtigen Segmenten, wie in folgender Tabelle dargestellt.
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| 1. Halbjahr 2021 | 1. Halbjahr 2020 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 363,1 | 22,1 | 385,2 | 315,8 | 21,5 | 337,3 |
| Frankreich | 101,9 | 11,8 | 113,7 | 83,3 | 11,2 | 94,5 |
| Großbritannien | 52,7 | 11,8 | 64,5 | 48,6 | 11,6 | 60,2 |
| Italien | 97,4 | 23,2 | 120,6 | 73,8 | 21,8 | 95,6 |
| Übriges Europa | 545,0 | 14,2 | 559,2 | 495,9 | 13,1 | 509,0 |
| Übrige Länder | 197,3 | 1,9 | 199,2 | 162,4 | 1,8 | 164,2 |
| Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.357,4 | 85,0 | 1.442,4 | 1.179,8 | 81,0 | 1.260,8 |
Die grundsätzliche Darstellung der einzelnen Finanzinstrumente, deren Bewertung sowie die Bewertungsverfahren und Inputfaktoren für die Ermittlung ihrer beizulegenden Zeitwerte wurden im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2020 detailliert beschrieben.
Im Folgenden werden die im Zwischenabschluss verpflichtend aufzunehmenden zusätzlichen Angaben zu den Finanzinstrumenten dargestellt.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns zum Bilanzstichtag dar. Finanzielle Vermögenswerte und Schulden, die in der Konzernbilanz nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und bei denen der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt, sind in der Tabelle nicht enthalten.
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| 30.06.2021 | 31.12.2020 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Buchwert | Beizulegender Zeitwert | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 1.371,6 | 1.395,8 | 1.327,0 | 1.345,1 |
| Wertpapiere 1) | 152,0 | 152,0 | 152,9 | 152,9 |
| Finanzanlagen 2) | 10,1 | 10,1 | 9,2 | 9,2 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 2,1 | 2,1 | 2,5 | 2,5 |
| Passiva | ||||
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.832,1 | 1.836,0 | 1.802,9 | 1.810,4 |
| Finanzverbindlichkeiten 3) | 432,4 | 438,6 | 612,6 | 618,5 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 7,9 | 7,9 | 6,1 | 6,1 |
1) zugeordnet der Bewertungskategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert"
2) ohne at-equity-bewertete Anteile
3) ohne Leasingverbindlichkeiten IFRS 16
Die Buchwerte der im Konzernabschluss wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sind in folgender Tabelle in Abhängigkeit von ihren zur Ermittlung verwendeten Informations- und Inputfaktoren in die entsprechenden Stufen der Bemessungshierarchie gemäß IFRS 13 eingeordnet.
Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren:
Stufe 1 - in aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Marktpreise für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten,
Stufe 2 - andere Inputdaten als notierte Marktpreise, die sich für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preis) oder indirekt (abgeleitet aus Preisen) beobachten lassen,
Stufe 3 - herangezogene Inputfaktoren, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswertes oder der Verbindlichkeit basieren.
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| 30.06.2021 | 31.12.2020 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Stufe 3 | Gesamt | Stufe 1 | Stufe 2 |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Wertpapiere 1) | 152,0 | - | - | 152,0 | 152,9 | - |
| Finanzanlagen 2) | - | - | 10,1 | 10,1 | - | - |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 0,2 | 1,9 | - | 2,1 | 0,5 | 2,0 |
| Passiva | ||||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 0,1 | 7,8 | - | 7,9 | - | 6,1 |
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| 31.12.2020 | ||
|---|---|---|
| in Mio. € | Stufe 3 | Gesamt |
| --- | --- | --- |
| Aktiva | ||
| Wertpapiere 1) | - | 152,9 |
| Finanzanlagen 2) | 9,2 | 9,2 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | - | 2,5 |
| Passiva | ||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | - | 6,1 |
1) zugeordnet der Bewertungskategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert"
2) ohne at-equity-bewertete Anteile
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 1 wurde auf Basis von Börsennotierungen zum Bilanzstichtag ermittelt.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 2 wurde in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt. Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wurde auf Basis der zum Bilanzstichtag geltenden Kassamittelkurse unter Berücksichtigung der Terminaufschläge beziehungsweise -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit der Geschäfte ermittelt. Der beizulegende Zeitwert von Zinsderivaten wurde auf der Basis der am Bilanzstichtag geltenden Marktzinsen und Zinsstrukturkurven unter Berücksichtigung der jeweiligen Zahlungsfälligkeiten ermittelt. Kontrahentenrisiken wurden bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte von Jungheinrich berücksichtigt.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 3 wurde mittels allgemein anerkannter Bewertungsmodelle durch die Diskontierung der zukünftig erwarteten Zahlungsströme (Discounted-Cashflow-Methode) ermittelt. Dabei wurde sowohl bei der Bestimmung des Diskontierungszinssatzes als auch bei der Prognose der langfristigen Ergebnisentwicklung eine marktorientierte Sichtweise eingenommen. Es wurden ein unternehmensindividueller Diskontierungszinssatz und die geplanten Zahlungsströme aus der vom Beteiligungsunternehmen erstellten und durch das Management der Jungheinrich AG plausibilisierten Fünf-Jahres-Planung verwendet. Für die Zahlungsströme jenseits der Planungsperiode wurden langfristige Umsatz- und Renditeerwartungen angesetzt. Hierbei wurden auch Erwartungen über die zukünftige Marktentwicklung und Annahmen über die Entwicklung makroökonomischer Einflussfaktoren berücksichtigt. Das Ergebnis aus der Bewertung zum beizulegenden Zeitwert wurde im Finanzergebnis erfasst und war in seiner Höhe unwesentlich für den Konzern.
Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den Stufen 1 und 2 vorgenommen.
Die Segmentberichterstattung umfasst die berichtspflichtigen Segmente "Intralogistik" und "Finanzdienstleistungen". Die grundsätzliche Darstellung der Segmentinformationen wurde im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2020 detailliert beschrieben.
Die Überleitungspositionen enthalten ausschließlich die im Rahmen der Konsolidierung zu eliminierenden konzerninternen Umsätze, Zwischenerfolge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten.
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| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung | Jungheinrich-Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatzerlöse | 1.520,1 | 467,8 | 1.987,9 | - | 1.987,9 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 465,6 | 80,8 | 546,4 | -546,4 | - |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.985,7 | 548,6 | 2.534,3 | -546,4 | 1.987,9 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 156,8 | 8,1 | 164,9 | 4,4 | 169,3 |
| Finanzergebnis | -4,0 | -0,6 | -4,6 | - | -4,6 |
| Segmentergebnis (EBT) | 152,8 | 7,5 | 160,3 | 4,4 | 164,7 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 824,7 | 1,1 | 825,8 | - | 825,8 |
| Mietgeräte | 308,0 | - | 308,0 | - | 308,0 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | - | 631,4 | 631,4 | -127,4 | 504,0 |
| Finanzanlagen | 77,8 | - | 77,8 | -24,4 | 53,4 |
| Vorräte | 612,5 | 46,3 | 658,8 | -2,3 | 656,5 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - | 1.371,6 | 1.371,6 | - | 1.371,6 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 728,7 | 107,5 | 836,2 | -148,8 | 687,4 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 841,9 | 25,3 | 867,2 | - | 867,2 |
| Übrige Vermögenswerte | 325,1 | 132,3 | 457,4 | -268,6 | 188,8 |
| Vermögenswerte 30.06. | 3.718,7 | 2.315,5 | 6.034,2 | -571,5 | 5.462,7 |
| Eigenkapital 30.06. | 1.764,6 | 82,8 | 1.847,4 | -205,9 | 1.641,5 |
| Pensionsrückstellungen | 225,5 | 0,1 | 225,6 | - | 225,6 |
| Übrige Rückstellungen | 334,1 | 1,3 | 335,4 | - | 335,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | 606,8 | 0,1 | 606,9 | - | 606,9 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | - | 1.832,1 | 1.832,1 | - | 1.832,1 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 447,8 | 145,1 | 592,9 | -148,9 | 444,0 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 165,2 | 0,1 | 165,3 | - | 165,3 |
| Übrige Schulden | 174,7 | 253,9 | 428,6 | -216,7 | 211,9 |
| Schulden 30.06. | 1.954,1 | 2.232,7 | 4.186,8 | -365,6 | 3.821,2 |
| Eigenkapital und Schulden 30.06. | 3.718,7 | 2.315,5 | 6.034,2 | -571,5 | 5.462,7 |
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| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung | Jungheinrich-Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatzerlöse | 1.335,2 | 466,1 | 1.801,3 | - | 1.801,3 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 466,2 | 86,7 | 552,9 | -552,9 | - |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.801,4 | 552,8 | 2.354,2 | -552,9 | 1.801,3 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 77,2 | 4,5 | 81,7 | 13,5 | 95,2 |
| Finanzergebnis | -12,7 | -0,7 | -13,4 | - | -13,4 |
| Segmentergebnis (EBT) | 64,5 | 3,8 | 68,3 | 13,5 | 81,8 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 871,9 | 1,9 | 873,8 | - | 873,8 |
| Mietgeräte | 310,5 | - | 310,5 | - | 310,5 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | - | 653,6 | 653,6 | -125,3 | 528,3 |
| Finanzanlagen | 66,8 | - | 66,8 | -24,4 | 42,4 |
| Vorräte | 592,7 | 42,2 | 634,9 | -1,2 | 633,7 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - | 1.279,0 | 1.279,0 | - | 1.279,0 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 677,1 | 108,1 | 785,2 | -148,6 | 636,6 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 756,2 | 27,1 | 783,3 | - | 783,3 |
| Übrige Vermögenswerte | 352,5 | 125,9 | 478,4 | -268,7 | 209,7 |
| Vermögenswerte 30.06. | 3.627,7 | 2.237,8 | 5.865,5 | -568,2 | 5.297,3 |
| Eigenkapital 30.06. | 1.679,3 | 67,9 | 1.747,2 | -217,5 | 1.529,7 |
| Pensionsrückstellungen | 233,3 | 0,1 | 233,4 | - | 233,4 |
| Übrige Rückstellungen | 269,3 | 1,0 | 270,3 | - | 270,3 |
| Finanzverbindlichkeiten | 818,6 | 1,5 | 820,1 | - | 820,1 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | - | 1.762,5 | 1.762,5 | - | 1.762,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 339,1 | 144,0 | 483,1 | -148,6 | 334,5 |
| Vertragsverbindlichkeiten | 106,8 | - | 106,8 | - | 106,8 |
| Übrige Schulden | 181,3 | 260,8 | 442,1 | -202,1 | 240,0 |
| Schulden 30.06. | 1.948,4 | 2.169,9 | 4.118,3 | -350,7 | 3.767,6 |
| Eigenkapital und Schulden 30.06. | 3.627,7 | 2.237,8 | 5.865,5 | -568,2 | 5.297,3 |
Im 1. Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres wurde das bestehende Steuerungs- und Berichtssystem im Jungheinrich-Konzern um die Finanzkennzahl EBIT-Kapitalrendite (Return On Capital Employed, ROCE-neu) erweitert. Dabei stellt die Finanzkennzahl ROCE-neu die operative Rendite des Jungheinrich-Konzerns auf Basis des im Segment "Intralogistik" erwirtschafteten EBIT (bei unterjähriger Berichterstattung annualisiert) im Verhältnis zu dem diesem Segment zugeordneten, gebundenen Kapital (Durchschnitt aus dem gebundenen Kapital zum aktuellen Stichtag und zu den Stichtagen der drei vorangehenden Quartale) dar. Für den Berichtszeitraum ergab sich ein ROCE-neu von 19,5 Prozent (Vorjahr: 8,3 Prozent).
Es sind keine Vorgänge oder Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach Ablauf des 1. Halbjahres 2021 eingetreten.
Die maßgeblichen Stammaktionäre der Jungheinrich AG sind die LJH-Holding GmbH, Wohltorf, und die WJH-Holding GmbH, Aumühle.
Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen unterhielt Jungheinrich Beziehungen zu Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und verbundenen, nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Alle Geschäftsbeziehungen mit diesen Unternehmen resultierten aus der normalen Geschäftstätigkeit und wurden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Die Transaktionen mit den nicht konsolidierten Tochterunternehmen waren von geringem Umfang.
Mitglieder des Vorstandes beziehungsweise des Aufsichtsrates der Jungheinrich AG sind Mitglieder in Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien anderer Unternehmen, mit denen die Jungheinrich AG im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Beziehungen unterhält. Alle Geschäfte mit diesen Unternehmen werden zu den mit Dritten üblichen Bedingungen abgewickelt.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hamburg, den 12. August 2021
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Der Vorstand
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| Dr. Lars Brzoska | Christian Erlach | Dr. Volker Hues | Sabine Neuß |
12. August 2021
Zwischenbericht zum 30. Juni 2021
10. November 2021
Quartalsmitteilung zum 30. September 2021
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Telefon: +49 40 6948-0
Telefax: +49 40 6948-1777
www.jungheinrich.com
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