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Jungheinrich AG

Quarterly Report Nov 7, 2019

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Quarterly Report

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Jungheinrich AG

Hamburg

Quartalsmitteilung zum 30. September 2019

Quartalsmitteilung zum 30. September 2019

Auf einen Blick

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Jungheinrich-Konzern 3. Quartal 2019 3. Quartal 2018 Veränd. % 1.- 3. Quartal 2019 1.-3. Quartal 2018
Auftragseingang Stück 27.100 33.200 -18,4 94.100 100.600
Mio. € 949 1.050 -9,6 3.014 2.996
Auftragsbestand 30.09./31.12. Mio. € - - - 957 1.043
Produktion Flurförderzeuge Stück 29.000 31.000 -6,5 87.800 89.900
Umsatzerlöse Mio. € 1.016 915 11,0 2.972 2.699
Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) Mio. € 70,5 66,2 6,5 197,3 193,3
EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1) % 6,9 7,2 - 6,6 7,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) Mio. € 65,1 60,5 7,6 183,3 175,8
EBT-Rendite (EBT-ROS)2) % 6,4 6,6 - 6,2 6,5
Ergebnis nach Steuern Mio. € 46,8 43,3 8,1 132,0 125,7
Ergebnis je Vorzugsaktie 0,46 0,42 9,5 1,31 1,24
Mitarbeiter 30.09./31.12. FTE3) - - - 18.404 17.585

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Jungheinrich-Konzern Veränd. % Jahr 2018
Auftragseingang -6,5 131.000
0,6 3.971
Auftragsbestand 30.09./31.12. -8,2 907
Produktion Flurförderzeuge -2,3 121.000
Umsatzerlöse 10,1 3.796
Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) 2,1 275
EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1) - 7,2
Ergebnis vor Steuern (EBT) 4,3 249
EBT-Rendite (EBT-ROS)2) - 6,6
Ergebnis nach Steuern 5,0 176
Ergebnis je Vorzugsaktie 5,6 1,73
Mitarbeiter 30.09./31.12. 4,7 17.877

1) EBIT/Umsatzerlöse x 100

2) EBT/Umsatzerlöse x 100

3) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente)

Marktentwicklung Flurförderzeuge

Weltmarkt Flurförderzeuge nach Regionen

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Auftragseingang in Tsd. Stück 1.-3. Quartal 2019 1.-3. Quartal 2018 Veränd. %
Welt 1.113 1.164 -4,4
Europa 364 394 -7,6
davon Osteuropa 64 69 -7,2
Asien 498 491 1,4
davon China 351 339 3,5
Nordamerika 183 204 -10,3
Übrige Regionen 68 75 -9,3

Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics), SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)

Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge sank von Januar bis September 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent. Das entspricht rund 50 Tsd. Fahrzeugen. Der Rückgang ist vor allem auf die geringeren Bestellungen im europäischen und nordamerikanischen Markt zurückzuführen. Rund die Hälfte der stark nachlassenden Nachfrage in Nordamerika resultierte aus einem Rückgang bei Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb. In China hingegen stiegen die Auftragseingänge leicht an. Treibende Kraft war die sehr gute Nachfrage nach lagertechnischen Geräten, die teilweise durch die rückläufige Marktentwicklung bei Gegengewichtsstaplern -insbesondere bei Geräten mit verbrennungsmotorischem Antrieb -aufgezehrt wurde.

Das globale Marktvolumen im Produktsegment Lagertechnik ging gegenüber der Vergleichsperiode um 2 Prozent zurück. Dabei wurde das sehr gute Wachstum im chinesischen Markt durch die rückläufige Entwicklung in Europa fast vollständig aufgehoben. Das um 5 Prozent gesunkene Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler basierte zu etwas mehr als der Hälfte auf der sinkenden Nachfrage in Europa. Der weltweite Rückgang der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 7 Prozent war auf geringere Bestellungen in Nordamerika, Asien und Europa zurückzuführen.

Geschäftsverlauf, Ertrags- und Finanzlage

Auftragseingang und Auftragsbestand

Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 94,1 Tsd. Fahrzeugen nach neun Monaten um 6 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (100,6 Tsd. Fahrzeuge). Ausschlaggebend hierfür war die nachlassende Nachfrage in Europa, dem Kernmarkt für Jungheinrich. Der Anteil der Fahrzeugbestellungen für die Mietflotte lag unter dem Vorjahreswert.

Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder -Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst -umfasst, lag mit 3.014 Mio. € in der Größenordnung des Vorjahres (2.996 Mio. €).

Der Auftragsbestand des Neugeschäftes zum 30. September 2019 sank auf 957 Mio. € und war somit um 86 Mio. € beziehungsweise 8 Prozent niedriger als der Vorjahreswert (1.043 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 907 Mio. € zum Jahresende 2018 ergab sich dennoch ein Aufbau um 50 Mio. € beziehungsweise 6 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug damit fast fünf Monate.

Umsatz

Umsatzaufteilung

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in Mio. € 1.-3. Quartal 2019 1.- 3. Quartal 2018 Veränd. %
Neugeschäft 1.782 1.545 15,3
Miete und Gebrauchtgeräte 470 464 1,3
Kundendienst 795 735 8,2
Segment "Intralogistik" 3.047 2.744 11,0
Segment "Finanzdienstleistungen" 863 689 25,3
Überleitung -938 -734 27,8
Jungheinrich-Konzern 2.972 2.699 10,1

Wesentlicher Treiber für den höheren Konzernumsatz in der Berichtsperiode war das Neugeschäft, das mit 1.782 Mio. € einen um 237 Mio. € beziehungsweise 15 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.545 Mio. €) erreichte. Die Umsatzerlöse im Neugeschäft enthielten mit 472 Mio. € um 16 Prozent höhere Umsätze aus der Sparte .Logistiksysteme" (Vorjahr: 407 Mio. €). Die Sparte "Versandhandel" expandierte um 20 Prozent und erzielte einen Umsatz von 95 Mio. € (Vorjahr: 79 Mio. €). Im Zuge einer Reklassifizierung wurden ehemals im Geschäftsfeld Miete und Gebrauchtgeräte ausgewiesene Mietumsätze dem Segment "Finanzdienstleistungen" zugeordnet. Auf vergleichbarer Basis wären die Mietumsätze um 10 Prozent gestiegen.

Ertrags- und Finanzlage

Vor dem Hintergrund des spürbaren Preisdruckes am Markt und des sich mit der rückläufigen Marktentwicklung verstärkenden Rückganges der Werksauslastung wurde im Zeitraum Januar bis September 2019 ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) von 197,3 Mio. € erreicht (Vorjahr: 193,3 Mio. €). Die EBIT-Rendite (EBIT-ROS) belief sich auf 6,6 Prozent nach 7,2 Prozent im Vorjahreszeitraum.

Vor allem durch Aufwendungen aus Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben für einzelne Produktreihen und die Abwertung von Vorräten und Werkzeugen in der Produktion ergaben sich zusätzliche Belastungen im Berichtszeitraum in Höhe von insgesamt 17 Mio. €.

Gegenläufig wirkten positive Ergebniseffekte im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16 .Leasingverhältnisse": Für die im Finanzdienstleistungsgeschäft ab dem 1. Januar 2019 neu abgeschlossenen langfristigen Kundenverträge, die im Sale-and-lease-back-Verfahren refinanziert und als .Finance Leases" zu klassifizieren sind, erfolgten in Höhe von 25 Mio. € keine Gewinnabgrenzungen mehr.

Die vorgenannten Ergebniseffekte konnten erst im 3. Quartal 2019 hinreichend verifiziert und quantifiziert werden. Aus diesem Grunde erfolgte kein Ansatz für die Aufwendungen in Höhe von 17 Mio. € und Erträge in Höhe von 16 Mio. € im Halbjahresabschluss 2019.

Vor dem Hintergrund der Entwicklung an den globalen Finanzmärkten war das Finanzergebnis im Berichtszeitraum in Höhe von minus 14,0 Mio. € (Vorjahr: minus 17,4 Mio. €) im Wesentlichen aus der Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg nach neun Monaten auf 183,3 Mio. € (Vorjahr: 175,8 Mio. €). Die EBT-Rendite (EBT-ROS) lag bei 6,2 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent). Bei einer Konzernsteuerquote von 28,0 Prozent (Vorjahr: 28,5 Prozent) betrug das Ergebnis nach Steuern im Zeitraum von Januar bis September 132,0 Mio. € (Vorjahr: 125,7 Mio. €). Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte 1,31 € (Vorjahr: 1,24 €).

Die Nettoverschuldung lag zum Berichtsstichtag bei 231 Mio. €. Unter Herausrechnung der Leasingverbindlichkeiten aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 .Leasingverhältnisse" in Höhe von 152 Mio. € hätte sich eine Nettoverschuldung von 79 Mio. € ergeben (31. Dezember 2018: 108 Mio. €).

Prognoseveränderungsbericht

Die Einschätzung zur Marktentwicklung für das Gesamtjahr 2019 hat sich gegenüber dem Zeitpunkt der Halbjahresberichterstattung im August 2019 nicht verändert. Wir gehen für 2019 von einem anhaltenden und spürbaren Rückgang in unserem Kernmarkt Europa und in der Welt aus. In Asien könnte das Marktvolumen die Größenordnung des Vorjahres erreichen.

Die im Halbjahresbericht 2019 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2019 bleibt unverändert bestehen, mit Ausnahme der Nettoverschuldung: Wir rechnen mit einem Auftragseingang zwischen 3,80 Mrd. € und 4,05 Mrd. €. Der Konzernumsatz dürfte sich in der Bandbreite von 3,85 Mrd. € bis 4,05 Mrd. € bewegen. Das EBIT sollte zwischen 240 Mio. € und 260 Mio. € liegen. Wir erwarten eine EBIT-Rendite zwischen 6,0 Prozent und 6,7 Prozent.

Für die Nettoverschuldung 2019 erwarten wir jetzt einen Wert zwischen 200 Mio. € und 230 Mio. € (bisherige Prognose: 230 Mio. € bis 260 Mio. €).

Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in dieser Zwischenmitteilung wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Quartalsmitteilung wird daher nicht übernommen.

Hamburg, den 7. November 2019

Jungheinrich Aktiengesellschaft

Der Vorstand

Jungheinrich Aktiengesellschaft

Friedrich-Ebert-Damm 129

22047 Hamburg

Telefon: +49 40 6948-0

Telefax: +49 40 6948-1777

www.jungheinrich.com

[email protected]

Wertpapierkennnummern:

ISIN DE0006219934, WKN 621993

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