Quarterly Report • Nov 7, 2019
Quarterly Report
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| Jungheinrich-Konzern | 3. Quartal 2019 | 3. Quartal 2018 | Veränd. % | 1.- 3. Quartal 2019 | 1.-3. Quartal 2018 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | 27.100 | 33.200 | -18,4 | 94.100 | 100.600 |
| Mio. € | 949 | 1.050 | -9,6 | 3.014 | 2.996 | |
| Auftragsbestand 30.09./31.12. | Mio. € | - | - | - | 957 | 1.043 |
| Produktion Flurförderzeuge | Stück | 29.000 | 31.000 | -6,5 | 87.800 | 89.900 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 1.016 | 915 | 11,0 | 2.972 | 2.699 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | Mio. € | 70,5 | 66,2 | 6,5 | 197,3 | 193,3 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1) | % | 6,9 | 7,2 | - | 6,6 | 7,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 65,1 | 60,5 | 7,6 | 183,3 | 175,8 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS)2) | % | 6,4 | 6,6 | - | 6,2 | 6,5 |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 46,8 | 43,3 | 8,1 | 132,0 | 125,7 |
| Ergebnis je Vorzugsaktie | € | 0,46 | 0,42 | 9,5 | 1,31 | 1,24 |
| Mitarbeiter 30.09./31.12. | FTE3) | - | - | - | 18.404 | 17.585 |
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| Jungheinrich-Konzern | Veränd. % | Jahr 2018 |
|---|---|---|
| Auftragseingang | -6,5 | 131.000 |
| 0,6 | 3.971 | |
| Auftragsbestand 30.09./31.12. | -8,2 | 907 |
| Produktion Flurförderzeuge | -2,3 | 121.000 |
| Umsatzerlöse | 10,1 | 3.796 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 2,1 | 275 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1) | - | 7,2 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 4,3 | 249 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS)2) | - | 6,6 |
| Ergebnis nach Steuern | 5,0 | 176 |
| Ergebnis je Vorzugsaktie | 5,6 | 1,73 |
| Mitarbeiter 30.09./31.12. | 4,7 | 17.877 |
1) EBIT/Umsatzerlöse x 100
2) EBT/Umsatzerlöse x 100
3) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente)
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| Auftragseingang in Tsd. Stück | 1.-3. Quartal 2019 | 1.-3. Quartal 2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Welt | 1.113 | 1.164 | -4,4 |
| Europa | 364 | 394 | -7,6 |
| davon Osteuropa | 64 | 69 | -7,2 |
| Asien | 498 | 491 | 1,4 |
| davon China | 351 | 339 | 3,5 |
| Nordamerika | 183 | 204 | -10,3 |
| Übrige Regionen | 68 | 75 | -9,3 |
Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics), SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)
Das Weltmarktvolumen für Flurförderzeuge sank von Januar bis September 2019 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4 Prozent. Das entspricht rund 50 Tsd. Fahrzeugen. Der Rückgang ist vor allem auf die geringeren Bestellungen im europäischen und nordamerikanischen Markt zurückzuführen. Rund die Hälfte der stark nachlassenden Nachfrage in Nordamerika resultierte aus einem Rückgang bei Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb. In China hingegen stiegen die Auftragseingänge leicht an. Treibende Kraft war die sehr gute Nachfrage nach lagertechnischen Geräten, die teilweise durch die rückläufige Marktentwicklung bei Gegengewichtsstaplern -insbesondere bei Geräten mit verbrennungsmotorischem Antrieb -aufgezehrt wurde.
Das globale Marktvolumen im Produktsegment Lagertechnik ging gegenüber der Vergleichsperiode um 2 Prozent zurück. Dabei wurde das sehr gute Wachstum im chinesischen Markt durch die rückläufige Entwicklung in Europa fast vollständig aufgehoben. Das um 5 Prozent gesunkene Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler basierte zu etwas mehr als der Hälfte auf der sinkenden Nachfrage in Europa. Der weltweite Rückgang der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 7 Prozent war auf geringere Bestellungen in Nordamerika, Asien und Europa zurückzuführen.
Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 94,1 Tsd. Fahrzeugen nach neun Monaten um 6 Prozent unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (100,6 Tsd. Fahrzeuge). Ausschlaggebend hierfür war die nachlassende Nachfrage in Europa, dem Kernmarkt für Jungheinrich. Der Anteil der Fahrzeugbestellungen für die Mietflotte lag unter dem Vorjahreswert.
Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder -Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst -umfasst, lag mit 3.014 Mio. € in der Größenordnung des Vorjahres (2.996 Mio. €).
Der Auftragsbestand des Neugeschäftes zum 30. September 2019 sank auf 957 Mio. € und war somit um 86 Mio. € beziehungsweise 8 Prozent niedriger als der Vorjahreswert (1.043 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 907 Mio. € zum Jahresende 2018 ergab sich dennoch ein Aufbau um 50 Mio. € beziehungsweise 6 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug damit fast fünf Monate.
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| in Mio. € | 1.-3. Quartal 2019 | 1.- 3. Quartal 2018 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Neugeschäft | 1.782 | 1.545 | 15,3 |
| Miete und Gebrauchtgeräte | 470 | 464 | 1,3 |
| Kundendienst | 795 | 735 | 8,2 |
| Segment "Intralogistik" | 3.047 | 2.744 | 11,0 |
| Segment "Finanzdienstleistungen" | 863 | 689 | 25,3 |
| Überleitung | -938 | -734 | 27,8 |
| Jungheinrich-Konzern | 2.972 | 2.699 | 10,1 |
Wesentlicher Treiber für den höheren Konzernumsatz in der Berichtsperiode war das Neugeschäft, das mit 1.782 Mio. € einen um 237 Mio. € beziehungsweise 15 Prozent höheren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.545 Mio. €) erreichte. Die Umsatzerlöse im Neugeschäft enthielten mit 472 Mio. € um 16 Prozent höhere Umsätze aus der Sparte .Logistiksysteme" (Vorjahr: 407 Mio. €). Die Sparte "Versandhandel" expandierte um 20 Prozent und erzielte einen Umsatz von 95 Mio. € (Vorjahr: 79 Mio. €). Im Zuge einer Reklassifizierung wurden ehemals im Geschäftsfeld Miete und Gebrauchtgeräte ausgewiesene Mietumsätze dem Segment "Finanzdienstleistungen" zugeordnet. Auf vergleichbarer Basis wären die Mietumsätze um 10 Prozent gestiegen.
Vor dem Hintergrund des spürbaren Preisdruckes am Markt und des sich mit der rückläufigen Marktentwicklung verstärkenden Rückganges der Werksauslastung wurde im Zeitraum Januar bis September 2019 ein Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) von 197,3 Mio. € erreicht (Vorjahr: 193,3 Mio. €). Die EBIT-Rendite (EBIT-ROS) belief sich auf 6,6 Prozent nach 7,2 Prozent im Vorjahreszeitraum.
Vor allem durch Aufwendungen aus Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben für einzelne Produktreihen und die Abwertung von Vorräten und Werkzeugen in der Produktion ergaben sich zusätzliche Belastungen im Berichtszeitraum in Höhe von insgesamt 17 Mio. €.
Gegenläufig wirkten positive Ergebniseffekte im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16 .Leasingverhältnisse": Für die im Finanzdienstleistungsgeschäft ab dem 1. Januar 2019 neu abgeschlossenen langfristigen Kundenverträge, die im Sale-and-lease-back-Verfahren refinanziert und als .Finance Leases" zu klassifizieren sind, erfolgten in Höhe von 25 Mio. € keine Gewinnabgrenzungen mehr.
Die vorgenannten Ergebniseffekte konnten erst im 3. Quartal 2019 hinreichend verifiziert und quantifiziert werden. Aus diesem Grunde erfolgte kein Ansatz für die Aufwendungen in Höhe von 17 Mio. € und Erträge in Höhe von 16 Mio. € im Halbjahresabschluss 2019.
Vor dem Hintergrund der Entwicklung an den globalen Finanzmärkten war das Finanzergebnis im Berichtszeitraum in Höhe von minus 14,0 Mio. € (Vorjahr: minus 17,4 Mio. €) im Wesentlichen aus der Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg nach neun Monaten auf 183,3 Mio. € (Vorjahr: 175,8 Mio. €). Die EBT-Rendite (EBT-ROS) lag bei 6,2 Prozent (Vorjahr: 6,5 Prozent). Bei einer Konzernsteuerquote von 28,0 Prozent (Vorjahr: 28,5 Prozent) betrug das Ergebnis nach Steuern im Zeitraum von Januar bis September 132,0 Mio. € (Vorjahr: 125,7 Mio. €). Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte 1,31 € (Vorjahr: 1,24 €).
Die Nettoverschuldung lag zum Berichtsstichtag bei 231 Mio. €. Unter Herausrechnung der Leasingverbindlichkeiten aus der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 .Leasingverhältnisse" in Höhe von 152 Mio. € hätte sich eine Nettoverschuldung von 79 Mio. € ergeben (31. Dezember 2018: 108 Mio. €).
Die Einschätzung zur Marktentwicklung für das Gesamtjahr 2019 hat sich gegenüber dem Zeitpunkt der Halbjahresberichterstattung im August 2019 nicht verändert. Wir gehen für 2019 von einem anhaltenden und spürbaren Rückgang in unserem Kernmarkt Europa und in der Welt aus. In Asien könnte das Marktvolumen die Größenordnung des Vorjahres erreichen.
Die im Halbjahresbericht 2019 veröffentlichte Prognose für das Jahr 2019 bleibt unverändert bestehen, mit Ausnahme der Nettoverschuldung: Wir rechnen mit einem Auftragseingang zwischen 3,80 Mrd. € und 4,05 Mrd. €. Der Konzernumsatz dürfte sich in der Bandbreite von 3,85 Mrd. € bis 4,05 Mrd. € bewegen. Das EBIT sollte zwischen 240 Mio. € und 260 Mio. € liegen. Wir erwarten eine EBIT-Rendite zwischen 6,0 Prozent und 6,7 Prozent.
Für die Nettoverschuldung 2019 erwarten wir jetzt einen Wert zwischen 200 Mio. € und 230 Mio. € (bisherige Prognose: 230 Mio. € bis 260 Mio. €).
Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in dieser Zwischenmitteilung wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Quartalsmitteilung wird daher nicht übernommen.
Hamburg, den 7. November 2019
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Telefon: +49 40 6948-0
Telefax: +49 40 6948-1777
www.jungheinrich.com
Wertpapierkennnummern:
ISIN DE0006219934, WKN 621993
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| Quartalsmitteilung zum 30. September 2019 | 7. November 2019 |
| Bilanzpressekonferenz | 18. März 2020 |
| Analystenkonferenz | 18. März 2020 |
| Hauptversammlung 2020 | 28. April 2020 |
| Dividendenzahlung | 4. Mai 2020 |
| Quartalsmitteilung zum 31. März 2020 | 8. Mai 2020 |
| Zwischenbericht zum 30. Juni 2020 | 11. August 2020 |
| Quartalsmitteilung zum 30. September 2020 | 10. November 2020 |
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