Quarterly Report • Nov 7, 2017
Quarterly Report
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| Jungheinrich-Konzern | 3. Quartal 2017 | 3. Quartal 2016 | Veränd. % | 1.- 3. Quartal 2017 | 1.- 3. Quartal 2016 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Mio. € | 846 | 781 | 8,3 | 2.596 | 2.407 |
| Stück | 28.800 | 25.700 | 12,1 | 92.100 | 82.400 | |
| Produktion Flurförderzeuge | Stück | 30.700 | 27.400 | 12,0 | 88.300 | 78.900 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 827 | 754 | 9,7 | 2.461 | 2.185 |
| Auftragsbestand 30.09./31.12. | Mio. € | - | - | - | 709 | 689 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT)1) | Mio. € | 60,1 | 54,1 | 11,1 | 183,8 | 164,3 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1) | % | 7,3 | 7,2 | - | 7,5 | 7,5 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT)1) | Mio. € | 56,6 | 50,4 | 12,3 | 173,2 | 151,0 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS)1) | % | 6,8 | 6,7 | - | 7,0 | 6,9 |
| Ergebnis nach Steuern1) | Mio. € | 40,8 | 34,0 | 20,0 | 124,7 | 106,3 |
| Ergebnis je Vorzugsaktie1 | € | 0,40 | 0,33 | 21,2 | 1,23 | 1,05 |
| Mitarbeiter 30.09./31.12. | FTE2) | - | - | - | 15.797 | 14.760 |
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| Jungheinrich-Konzern | Veränd. % | Jahr 2016 |
|---|---|---|
| Auftragseingang | 7,9 | 3.220 |
| 11,8 | 109.200 | |
| Produktion Flurförderzeuge | 11,9 | 106.300 |
| Umsatzerlöse | 12,6 | 3.085 |
| Auftragsbestand 30.09./31.12. | 2,9 | 610 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT)1) | 11,9 | 235 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS)1) | - | 7,6 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT)1) | 14,7 | 216 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS)1) | - | 7,0 |
| Ergebnis nach Steuern1) | 17,3 | 154 |
| Ergebnis je Vorzugsaktie1 | 17,1 | 1,52 |
| Mitarbeiter 30.09./31.12. | 7,0 | 15.010 |
1) Aufgrund der Klassifizierung und Bewertung von Kundenleasingverträgen im Rahmen der finalen Kaufpreisallokation für die im November 2015 erworbene NTP Forklifts Australia (NTP) wurden die Vergleichswerte für 2016 gemäß IFRS 3 angepasst.
2) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente)
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| Auftragseingang in Tsd. Stück | 1.-3. Quartal 2017 | 1.-3. Quartal 2016 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Welt | 1.024,9 | 876,7 | 16,9 |
| Europa | 347,0 | 311,9 | 11,3 |
| davon Osteuropa | 57,1 | 46,5 | 22,8 |
| Asien | 426,3 | 331,7 | 28,5 |
| davon China | 284,9 | 202,7 | 40,6 |
| Nordamerika | 186,1 | 177,4 | 4,9 |
| Übrige Regionen | 65,5 | 55,7 | 17,6 |
Quellen: WITS (World Industrial Truck Statistics),
SIMHEM (Society of Indian Materials Handling Equipment Manufacturers)
Der Weltmarkt für Flurförderzeuge wies von Januar bis September 2017 ein starkes Wachstum um 17 Prozent auf. Treibende Kraft für das gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich höhere Marktvolumen war die Nachfrage im chinesischen Markt, die um 41 Prozent kletterte. Hintergrund dieser positiven Marktentwicklung waren die stark gestiegenen Bestellungen für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler. In Europa legte die Nachfrage um 11 Prozent zu, mit einem Plus von 9 Prozent in Westeuropa und -dank Russland -von 23 Prozent in Osteuropa.
Der weltweite Anstieg der Nachfrage im Produktsegment Lagertechnik betrug 15 Prozent, das entspricht fast 58 Tsd. Flurförderzeugen. Rund die Hälfte davon entfiel auf Asien, mit Schwerpunkt in China, gefolgt von Europa. Dieser Region waren 38 Prozent des Anstieges zuzurechnen. Das um 13 Prozent höhere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler wurde neben der stark gestiegenen Nachfrage in Europa (plus 16 Prozent) auch von deutlich höheren Bestellungen in China (plus 31 Prozent) getragen. Der weltweite enorme Anstieg der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 21 Prozent war zu rund 70 Prozent auf die merklich gestiegenen Bestellungen in China zurückzuführen.
Der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, lag mit 92,1 Tsd. Fahrzeugen nach neun Monaten um 12 Prozent über dem Wert des Vorjahreszeitraumes (82,4 Tsd. Fahrzeuge). Ausschlaggebend hierfür war die sehr gute Nachfrage in Europa, dem Kernmarkt für Jungheinrich. Die Fahrzeugbestellungen für die Mietflotte entwickelten sich überproportional.
In der Berichtsperiode legte der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder - Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst -umfasst, gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 8 Prozent zu und erreichte 2.596 Mio. € (Vorjahr: 2.407 Mio. €). Knapp ein Viertel des Anstieges ist auf die höhere Nachfrage nach Logistiksystemlösungen zurückzuführen.
Der Auftragsbestand des Neugeschäftes zum 30. September 2017 erreichte 709 Mio. € und war somit um 20 Mio. € beziehungsweise 3 Prozent höher als im Vorjahr (689 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 610 Mio. € zum Jahresende 2016 ergab sich sogar ein Aufbau um 99 Mio. € beziehungsweise 16 Prozent. Die Auftragsreichweite betrug damit mehr als vier Monate.
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| in Mio. € | 1.- 3. Quartal 2017 | 1.- 3. Quartal 2016 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Neugeschäft | 1.435 | 1.207 | 18,9 |
| Miete und Gebrauchtgeräte | 418 | 414 | 1,0 |
| Kundendienst | 675 | 625 | 8,0 |
| Segment "Intralogistik" | 2.528 | 2.246 | 12,6 |
| Segment "Finanzdienstleistungen" | 594 | 531 | 11,9 |
| Überleitung | -661 | -592 | 11,7 |
| Jungheinrich-Konzern | 2.461 | 2.185 | 12,6 |
Die Umsatzerlöse im Neugeschäft enthielten kumuliert 403 Mio. € (Vorjahr: 282 Mio. €) aus der Sparte "Logistiksysteme" und 58 Mio. € (Vorjahr: 48 Mio. €) aus der Sparte "Versandhandel". Im Vorjahr hatte die Einbringung der Mietfahrzeuge in das Joint Venture mit Heli zu einem spürbaren Umsatzanstieg des Geschäftsfeldes Miete und Gebrauchtgeräte geführt. Auf vergleichbarer Basis wäre dieses Geschäftsfeld um 7 Prozent gewachsen.
Der Jungheinrich-Konzern hat den Neun-Monats-Zeitraum 2017 mit einem Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) in Höhe von 183,8 Mio. € (Vorjahr: 164,3 Mio. €1)) abgeschlossen. Wesentlich getragen wurde die Verbesserung durch die um 12 Prozent höheren Produktionsstückzahlen (88,3 Tsd. Fahrzeuge; Vorjahr: 78,9 Tsd. Fahrzeuge). Die EBIT-Rendite (EBIT-ROS) lag wie im Vorjahreszeitraum bei 7,5 Prozent1) . Darüber hinaus ist im EBIT des Vorjahres ein positiver Einmaleffekt in Höhe von 4,7 Mio. € enthalten, der sich aus der Endkonsolidierung der Boss Manufacturing Ltd., Großbritannien, ergab. Das Finanzergebnis betrug im Berichtszeitraum minus 10,6 Mio. € nach minus 13,3 Mio. € im Vorjahr. Das Ergebnis vor Steuern (EBT) stieg nach neun Monaten auf 173,2 Mio. € (Vorjahr: 151,0 Mio. €1) ). Die EBT-Rendite (EBT-ROS) lag bei 7,0 Prozent (Vorjahr: 6,9 Prozent1) ). Das Ergebnis nach Steuern betrug im Zeitraum Januar bis September 124,7 Mio. € (Vorjahr: 106,3 Mio. €1) ). Das Ergebnis je Vorzugsaktie erreichte 1,23 € (Vorjahr: 1,05 €1) ).
1) Aufgrund der Klassifizierung und Bewertung von Kundenleasingverträgen im Rahmen der finalen Kaufpreisallokation für die im November 2015 erworbene NTP Forklifts Australia (NTP) wurden die Vergleichswerte für 2016 gemäß IFRS 3 angepasst.
Zum 30. September 2017 ergab sich eine Nettoverschuldung in Höhe von 38 Mio. € (31.12.2016: 56 Mio. € Nettoguthaben). Die Entwicklung resultierte vorrangig aus dem Aufbau von Working Capital und dem Ausbau der Mietflotte.
Die Einschätzung zur Marktentwicklung für das Gesamtjahr 2017 hat sich gegenüber dem Zeitpunkt der Halbjahresberichterstattung im August 2017 nicht verändert.
Jungheinrich geht von einem weltweit stark wachsenden Marktvolumen für Flurförderzeuge aus. Das Marktvolumen in Europa wird weiter deutlich zunehmen. Sofern sich das starke Wachstum in Osteuropa fortsetzt, besteht die Chance auf einen Anstieg der Nachfrage mindestens im hohen einstelligen Prozentbereich. In Asien zeichnet sich ein zweistelliges Marktwachstum ab, auch wenn sich die derzeitige Entwicklung im Hinblick auf die drastisch gestiegene Nachfrage nach verbrennungsmotorischen Gegengewichtsstaplern wieder normalisieren sollte. Für den nordamerikanischen Markt dürfte die gute Nachfrage nach elektromotorischen Flurförderzeugen anhalten. Auch die inzwischen solide Entwicklung bei verbrennungsmotorischen Gegengewichtsstaplern dürfte zu einer Fortsetzung des ordentlichen Marktwachstums beitragen.
Die für das laufende Geschäftsjahr im August 2017 aktualisierte Prognose für den Jungheinrich-Konzern wird, mit Ausnahme der Erwartung für das Nettoguthaben, bekräftigt.
Der Auftragseingang soll 3,45 Mrd. € bis 3,55 Mrd. € erreichen. Der Konzernumsatz dürfte sich in einer Bandbreite zwischen 3,35 Mrd. € und 3,45 Mrd. € bewegen, mit einem Beitrag der Sparte "Logistiksysteme" von über 500 Mio. €. Das EBIT dürfte eher am oberen Ende der prognostizierten Spanne zwischen 250 Mio. € und 260 Mio. € liegen. Wir erwarten unverändert eine EBIT-Rendite in der Größenordnung des Vorjahres (7,6 Prozent). Darüber hinaus liegt die EBT-Erwartung bei 235 Mio. € bis 245 Mio. €. Die EBT-Rendite dürfte ebenfalls das Vorjahresniveau (7,0 Prozent) erreichen.
Zum Jahresende 2017 erwarten wir ein Nettoguthaben im unteren zweistelligen Millionen-Euro-Bereich (2016: 56 Mio. €). Hintergrund ist insbesondere der Ausbau der Mietflotte.
Der ROCE soll eine ähnliche Größenordnung wie im Vorjahr (17,8 Prozent) erreichen.
Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in dieser Quartalsmitteilung wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, Veränderungen innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie Wechselkurs- und Zinsschwankungen. Eine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in dieser Quartalsmitteilung kann daher nicht übernommen werden.
Hamburg, den 7. November 2017
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Telefon: +49 40 6948-0
Telefax: +49 40 6948-1777
www.jungheinrich.de
Wertpapierkennnummern:
ISIN DE0006219934, WKN 621993
Diese Quartalsmitteilung liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Sie steht ausschließlich in elektronischer Form auf der Internetseite des Unternehmens zur Verfügung.
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| Quartalsmitteilung zum 30. September 2017 | 07.11.2017 |
| Bilanzpressekonferenz | 07.03.2018 |
| Analystenkonferenz | 07.03.2018 |
| Hauptversammlung 2018 | 17.04.2018 |
| Dividendenzahlung | 20.04.2018 |
| Quartalsmitteilung zum 31. März 2018 | 04.05.2018 |
| Zwischenbericht zum 30. Juni 2018 | 09.08.2018 |
| Quartalsmitteilung zum 30. September 2018 | 06.11.2018 |
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