Interim / Quarterly Report • Aug 11, 2020
Interim / Quarterly Report
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| Jungheinrich-Konzern | 2. Quartal 2020 | 2. Quartal 2019 | Veränd. % | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | 21.800 | 33.700 | - 35,3 | 53.900 | 67.000 |
| Mio. € | 795 | 1.044 | -23,9 | 1.811 | 2.065 | |
| Auftragsbestand 30.06./31.12. |
Mio. € | 824 | 1.015 | |||
| Umsatzerlöse | Mio. € | 881 | 1.008 | -12,6 | 1.801 | 1.956 |
| davon Inland | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 429 | 465 |
| davon Ausland | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 1.372 | 1.491 |
| Auslandsquote | % | k.A. | k.A. | - | 76 | 76 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) |
Mio. € | 41,5 | 65,5 | -36,6 | 95,2 | 125,1 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS) | % | 4,7 | 6,5 | - | 5,3 | 6,4 |
| EBIT-Kapitalrendite (ROCE)1) | % | k.A. | k.A. | - | 10,5 | 12,8 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | Mio. € | 38,3 | 60,0 | -36,2 | 81,8 | 116,5 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS) | % | 4,3 | 6,0 | - | 4,5 | 6,0 |
| Ergebnis nach Steuern | Mio. € | 27,9 | 43,3 | -35,6 | 59,7 | 84,0 |
| Investitionen2) | Mio. € | k.A. | k.A. | - | 34 | 65 |
| Ausgaben für Forschung und Entwicklung |
Mio. € | k.A. | k.A. | - | 43 | 43 |
| Bilanzsumme 30.06./31.12. | Mio. € | 5.297 | 5.024 | |||
| Eigenkapital 30.06./31.12. | Mio. € | 1.530 | 1.389 | |||
| davon gezeichnetes Kapital | Mio. € | 102 | 102 | |||
| Mitarbeiter 30.06./31.12. | FTE3) | 17.986 | 18.221 | |||
| davon Inland | FTE3) | 7.479 | 7.469 | |||
| davon Ausland | FTE3) | 10.507 | 10.752 |
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| Jungheinrich-Konzern | Veränd. % | Jahr 2019 |
|---|---|---|
| Auftragseingang | -19,6 | 121.900 |
| -12,3 | 3.922 | |
| Auftragsbestand 30.06./31.12. | -18,8 | 787 |
| Umsatzerlöse | -7,9 | 4.073 |
| davon Inland | -7,7 | 966 |
| davon Ausland | -8,0 | 3.107 |
| Auslandsquote | - | 76 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | -23,9 | 263 |
| EBIT-Rendite (EBIT-ROS) | - | 6,4 |
| EBIT-Kapitalrendite (ROCE)1) | - | 13,7 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | -29,8 | 242 |
| EBT-Rendite (EBT-ROS) | - | 5,9 |
| Ergebnis nach Steuern | -28,9 | 177 |
| Investitionen2) | -47,7 | 157 |
| Ausgaben für Forschung und Entwicklung | - | 86 |
| Bilanzsumme 30.06./31.12. | 5,4 | 5.231 |
| Eigenkapital 30.06./31.12. | 10,2 | 1.488 |
| davon gezeichnetes Kapital | - | 102 |
| Mitarbeiter 30.06./31.12. | -1,3 | 18.381 |
| davon Inland | 0,1 | 7.635 |
| davon Ausland | -2,3 | 10.746 |
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| Jungheinrich-Aktie | 30.06.2020 | 30.06.2019 | 31.12.2019 | |
|---|---|---|---|---|
| Ergebnis je Vorzugsaktie4) | € | 0,60 | 0,83 | 1,75 |
| Eigenkapital je Aktie | € | 15,00 | 13,62 | 14,59 |
| Börsenkurs5) | ||||
| Hoch | € | 22,00 | 32,06 | 32,06 |
| Tief | € | 10,11 | 21,48 | 18,05 |
| Schluss | € | 20,76 | 27,10 | 21,50 |
| Marktkapitalisierung | Mio. € | 2.118 | 2.764 | 2.193 |
| Börsenumsatz6) | Mio. € | 416 | 385 | 958 |
| KGV7) | Faktor | 17,3 | 15,9 | 12,3 |
| Anzahl Aktien8) | Mio. Stück | 102 | 102 | 102 |
1) EBIT in % auf das eingesetzte zinspflichtige Kapital9) (Stichtag)
2) Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ohne aktivierte Entwicklungsausgaben und Nutzungsrechte
3) FTE = Full Time Equivalents (Vollzeitäquivalente; bei der Ermittlung wurden Teilzeitkräfte entsprechend ihrer Arbeitszeit berücksichtigt)
4) auf Basis des Ergebnisanteiles der Aktionäre der Jungheinrich AG
5) Xetra-Schlusskurse
6) Xetra und Frankfurt
7) KGV = Schlusskurs/Ergebnis je Vorzugsaktie annualisiert
8) Eingeteilt in 54,0 Mio. Stück Stammaktien und 48,0 Mio. Stück Vorzugsaktien
9) Eigenkapital + Finanzverbindlichkeiten - Liquide Mittel und Wertpapiere + Pensionsrückstellungen und langfristige Personalrückstellungen
Hinweise: Die Tabellen in diesem Bericht können rundungsbedingte Differenzen enthalten.
Gelegentlich sprechen wir im Berichtstext von Mitarbeitern. Dies dient lediglich der leichteren Lesbarkeit und schließt alle Geschlechter ein
Im 1. Halbjahr 2020 waren die Kurse an den internationalen Kapitalmärkten im Wesentlichen von Nachrichten im Zusammenhang mit der COVID-19-Pandemie bestimmt. Die maßgeblichen inländischen Aktienindizes zeigten nach einer starken Abwärtsbewegung im 1. Quartal 2020 von April bis Juni 2020 wieder aufwärts, sodass nach sechs Monaten des laufenden Jahres die Verluste moderat ausfielen. So verzeichnete der DAX einen Wertverlust von 7 Prozent, der SDAX gab um 8 Prozent nach.
Die Jungheinrich-Aktie wies nach der Kurserholung im Laufe des 2. Quartals 2020 nur noch einen Abschlag von 3 Prozent auf. Nach ihrem Tiefststand bei 10,11 € am 19. März 2020 erreichte die Aktie zum Halbjahresende einen Kurs von 20,76 €. Die Marktkapitalisierung lag damit bei 2.118 Mio. € (31.12.2019: 2.193 Mio. €). Den Höchststand im 1. Halbjahr 2020 markierte die Jungheinrich-Aktie am 2. Januar 2020 mit einem Kurs von 22,00 €.
Nach erneuter intensiver Beurteilung aller Aspekte schlagen Vorstand und Aufsichtsrat der Jungheinrich AG der in diesem Jahr aufgrund der COVID-19-Pandemie ausschließlich virtuell stattfindenden Hauptversammlung am 27. August 2020 vor, für das Geschäftsjahr 2019 die Zahlung einer Dividende in Höhe von 0,48 € je Vorzugsaktie beziehungsweise 0,46 € je Stammaktie vorzunehmen. Damit wird der bereits im Geschäftsbericht 2019 veröffentlichte Beschluss vom März 2020 bestätigt. Vorbehaltlich der Zustimmung der Hauptversammlung ergibt sich daraus eine Ausschüttungssumme von 48 Mio. €.

| ― | Flurförderzeugmarkt in Europa spürbar rückläufig (minus 16 Prozent) |
| ― | Konzernumsatz geht vergleichsweise moderat zurück (minus 8 Prozent) |
| ― | Neue Prognose für 2020 veröffentlicht |
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| Bruttoinlandsprodukt in % | Prognose 2020 | 2019 |
|---|---|---|
| Welt | -4,9 | 2,9 |
| USA | -8,0 | 2,3 |
| China | 1,0 | 6,1 |
| Eurozone | -10,2 | 1,3 |
| Deutschland | -7,8 | 0,6 |
Quelle: IWF (Stand Juni 2020)
Der Internationale Währungsfonds (IWF) hat vor dem Hintergrund der COVID-19-Pandemie erstmals Mitte April seine Konjunkturprognosen deutlich nach unten angepasst. Die Prognosen wurden Ende Juni nochmals reduziert. Der IWF rechnet inzwischen mit einer noch stärkeren globalen Rezession als bisher. Demnach dürfte die Weltwirtschaft um 4,9 Prozent schrumpfen (2019: 2,9 Prozent Wachstum). Das BIP der USA dürfte um 8,0 Prozent sinken (2019: 2,3 Prozent Wachstum). Nur für die chinesische Wirtschaft wird noch ein leichtes Wachstum von 1,0 Prozent angenommen (Vorjahr: 6,1 Prozent). Die aktuelle Erwartung für die konjunkturelle Entwicklung im Euroraum ist - vor dem Hintergrund der Prognosekürzungen für besonders von der Pandemie betroffene Länder wie Frankreich, Italien, Spanien - mit einem Minus von 10,2 Prozent sehr negativ. Die deutsche Wirtschaft soll 2020 um 7,8 Prozent schrumpfen. In Deutschland erzielt Jungheinrich fast ein Viertel seines Konzernumsatzes. Allerdings verzeichnete der ifo-Geschäftsklimaindex, der als Frühindikator für die inländische konjunkturelle Entwicklung gilt, im Juni 2020 wieder 86,2 Punkte, nachdem im April 2020 mit 74,3 Punkten der historische Tiefstand erreicht wurde.
Weltweit sank das Marktvolumen für Flurförderzeuge im 1. Halbjahr 2020 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 7 Prozent. Das entspricht 52 Tsd. Fahrzeugen. In Europa war die rückläufige Entwicklung im 2. Quartal 2020 (minus 28 Prozent) vor dem Hintergrund der Ausbreitung der COVID-19-Pandemie in den europäischen Mitgliedsländern deutlich stärker als im 1. Quartal 2020 (minus 5 Prozent). Insgesamt ist der Rückgang des Weltmarktes für Flurförderzeuge im Berichtszeitraum zu 80 Prozent auf die stark gesunkenen Bestellungen im europäischen Markt zurückzuführen. Der Anstieg des Marktvolumens in China hingegen resultierte zu 70 Prozent aus höheren Bestellungen für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler, während sich die nachlassende Nachfrage in Nordamerika aus geringeren Bestellungen für verbrennungsmotorische Gegengewichtsstapler ergab.

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| in Tsd. Stück | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Welt | 706 | 758 | -6,9 |
| Europa | 212 | 254 | -16,5 |
| davon Osteuropa | 37 | 43 | -14,0 |
| Asien | 346 | 340 | 1,8 |
| davon China | 261 | 240 | 8,8 |
| Nordamerika | 113 | 120 | -5,8 |
| Übrige Regionen | 35 | 44 | -20,5 |
Quelle: WITS (World Industrial Truck Statistics)
Auftragseingang in Tsd. Stück

Quelle: WITS (World Industrial Truck Statistics)
Auftragseingang in Tsd. Stück

Quelle: WITS (World Industrial Truck Statistics)
Auftragseingang in Tsd. Stück

Quelle: WITS (World Industrial Truck Statistics)
Auftragseingang in Tsd. Stück

Quelle: WITS (World Industrial Truck Statistics)
Das globale Marktvolumen im Produktsegment Lagertechnik ging gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 5 Prozent zurück. Treiber hierfür war die rückläufige Marktentwicklung in Europa. Das um 13 Prozent niedrigere Weltmarktvolumen für elektromotorische Gegengewichtsstapler basierte zu 71 Prozent ebenfalls auf der sinkenden Nachfrage in Europa. Der weltweite deutliche Rückgang der Nachfrage nach Staplern mit verbrennungsmotorischem Antrieb um 7 Prozent war auf geringere Bestellungen in Nordamerika und Europa zurückzuführen.
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| 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | Veränd. % | ||
|---|---|---|---|---|
| Auftragseingang | Stück | 53.900 | 67.000 | -19,6 |
| Mio. € | 1.811 | 2.065 | -12,3 | |
| Auftragsbestand 30.06. | Mio. € | 824 | 1.015 | -18,8 |
| Umsatzerlöse | Mio. € | 1.801 | 1.956 | -7,9 |
Insbesondere der Marktentwicklung in Europa folgend ging der stückzahlbezogene Auftragseingang im Neugeschäft, der die Bestellungen für Neufahrzeuge einschließlich der für Mietgeräte enthält, im 1. Halbjahr 2020 um 20 Prozent auf 53,9 Tsd. Fahrzeuge zurück (Vorjahr: 67,0 Tsd. Fahrzeuge). Neben der rückläufigen Nachfrage war der niedrigere Wert auch durch die deutliche Reduzierung der Aufträge für die eigene Mietflotte beeinflusst.
Der wertmäßige Auftragseingang, der alle Geschäftsfelder - Neugeschäft, Miete und Gebrauchtgeräte sowie Kundendienst - umfasst, blieb im Berichtszeitraum mit 1.811 Mio. € um 12 Prozent hinter dem Vorjahreswert von 2.065 Mio. € zurück.
Der Auftragsbestand des Neugeschäftes betrug zum 30. Juni 2020 824 Mio. € und war somit um 191 Mio. € beziehungsweise 19 Prozent niedriger als der Vorjahreswert (1.015 Mio. €). Gegenüber dem Bestandswert von 787 Mio. € zum Jahresende 2019 ergab sich dennoch ein Aufbau um 37 Mio. € beziehungsweise 5 Prozent.
Der Konzernumsatz erreichte im 1. Halbjahr 2020 mit 1.801 Mio. € einen um 8 Prozent niedrigeren Wert als im Vorjahreszeitraum (1.956 Mio. €). Die Erlöse im wichtigsten Einzelmarkt Deutschland sanken im Berichtszeitraum um 8 Prozent auf 429 Mio. € (Vorjahr: 465 Mio. €). Die Auslandsumsätze gingen ebenfalls um 8 Prozent auf 1.372 Mio. € (Vorjahr: 1.491 Mio. €) zurück. Die Auslandsquote blieb damit konstant (Vorjahr: 76 Prozent). Außerhalb Europas erreichten die Umsatzerlöse 232 Mio. € (Vorjahr: 274 Mio. €). Das entspricht einem Anteil am Konzernumsatz von 13 Prozent (Vorjahr: 14 Prozent).

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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Deutschland | 429 | 465 | -7,7 |
| Westeuropa | 852 | 921 | -7,5 |
| Osteuropa | 288 | 296 | -2,7 |
| Übrige Länder | 232 | 274 | -15,3 |
| Gesamt | 1.801 | 1.956 | -7,9 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Neugeschäft | 984 | 1.164 | -15,5 |
| Miete und Gebrauchtgeräte | 294 | 317 | -7,3 |
| Kundendienst | 523 | 525 | -0,4 |
| Segment "Intralogistik" | 1.801 | 2.006 | -10,2 |
| Segment "Finanzdienstleistungen" | 553 | 573 | -3,5 |
| Überleitung | -553 | -623 | -11,2 |
| Jungheinrich-Konzern | 1.801 | 1.956 | -7,9 |
Wesentliche Ursache für den niedrigeren Konzernumsatz im 1. Halbjahr 2020 war vor dem Hintergrund eines im Vergleich zum Vorjahr deutlich niedrigeren Produktionsvolumens der Umsatzrückgang im Neugeschäft in Höhe von 180 Mio. €. Der Umsatz mit Miet- und Gebrauchtgeräten erreichte 294 Mio. € (Vorjahr: 317 Mio. €). Der Kundendienst blieb trotz der schwierigen Rahmenbedingungen aufgrund des coronabedingt eingeschränkten Zuganges zu Kundenstandorten nach stärkeren Rückgängen im April und Mai mit einem Umsatz im 1. Halbjahr 2020 von 523 Mio. € (Vorjahr: 525 Mio. €) insgesamt stabil. Im Finanzdienstleistungsgeschäft sank der Umsatz vor dem Hintergrund des Nachfragerückganges leicht auf 553 Mio. € (Vorjahr: 573 Mio. €).
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Umsatzkosten | 1.256 | 1.379 | -8,9 |
| Bruttoergebnis | 545 | 577 | -5,5 |
| Vertriebskosten | 335 | 355 | -5,6 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 56 | 45 | 24,4 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 55 | 52 | 5,8 |
Für die Darstellung im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 wurden einzelne Vergleichszahlen des Vorjahreszeitraumes rückwirkend angepasst. Die Anpassungen berücksichtigen die bereits in der Quartalsmitteilung zum 30. September 2019 berichteten und sich nahezu kompensierenden Ergebniseffekte aus Aufwendungen für Wertminderungen und aus Erträgen im Zusammenhang mit der erstmaligen Anwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse" im Geschäftsjahr 2019. Details können den Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen im Konzernanhang des Konzern-Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2020 entnommen werden.
Das Bruttoergebnis vom Umsatz sank um 32 Mio. € auf 545 Mio. € (Vorjahr: 577 Mio. €). Es war im Berichtszeitraum vor allem durch eine gegenüber dem Vorjahr geringere Auslastung der Werke und den damit einhergehenden Rückgang der Margen belastet. Die Bruttomarge lag aufgrund des stark erhöhten Umsatzanteiles des margenstarken Kundendienstes mit 30,3 Prozent deutlich über dem Vorjahreswert (29,5 Prozent).
Die Vertriebskosten verminderten sich um 20 Mio. € gegenüber dem Vorjahreszeitraum. Ursächlich hierfür waren die aufgrund des Nachfragerückganges erforderliche Reduktion von Mitarbeitern und die Einsparung von Sachkosten im Vertriebsbereich.
Die F&E-Kosten stiegen im Berichtszeitraum im Wesentlichen aufgrund einer deutlich niedrigeren Aktivierungsquote um 11 Mio. € auf 56 Mio. € (Vorjahr: 45 Mio. €). Sie enthielten zudem gegenüber dem Vorjahr um 3 Mio. € höhere Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben von 15 Mio. € (Vorjahr: 12 Mio. €).
Der Anteil der Verwaltungskosten am Konzernumsatz verblieb mit 3,0 Prozent in etwa auf dem Niveau des Vorjahres (2,7 Prozent). Die in den Verwaltungskosten enthaltenen Aufwendungen für die strategischen Projekte zur Prozessoptimierung, Effizienzsteigerung und Digitalisierung unterlagen hierbei trotz der rückläufigen Geschäftsentwicklung keiner Kürzung.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern (EBIT) | 95,2 | 125,1 | -23,9 |
| Finanzergebnis | -13,4 | -8,6 | -55,8 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 81,8 | 116,5 | -29,8 |
| Ertragsteuern | 22,1 | 32,5 | -32,0 |
| Ergebnis nach Steuern | 59,7 | 84,0 | -28,9 |
Das EBIT ging um 30 Mio. € beziehungsweise 24 Prozent auf 95 Mio. € (Vorjahr: 125 Mio. €) zurück. Es enthielt in Höhe von 5 Mio. € Wertminderungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte.
Die EBIT-Rendite lag mit 5,3 Prozent deutlich unter dem Vorjahreswert (6,4 Prozent).
Aufgrund des deutlich geringeren EBIT bei nur leicht reduziertem zinspflichtigen Kapital lag der ROCE mit 10,5 Prozent deutlich unter dem Vorjahr (12,8 Prozent).
Das Finanzergebnis betrug minus 13 Mio. € (Vorjahr: minus 9 Mio. €) und war im Wesentlichen durch die Bewertung der im Spezialfonds gehaltenen Wertpapiere und Derivate beeinflusst. Im Berichtsjahr waren hier Verluste zu verzeichnen, im Vorjahreszeitraum hingegen fielen Erträge an. Das EBT lag dementsprechend mit 82 Mio. € um 30 Prozent unter dem Vorjahr (117 Mio. €). Die EBT-Rendite erreichte 4,5 Prozent (Vorjahr: 6,0 Prozent).
Die Ertragsteuerbelastung sank bedingt durch das geringere EBT auf 22 Mio. € (Vorjahr: 33 Mio. €). Das Ergebnis nach Steuern lag mit 60 Mio. € unter dem Vorjahreswert (84 Mio. €) und das Ergebnis je Vorzugsaktie (auf Basis des Ergebnisanteiles der Aktionäre der Jungheinrich AG) erreichte 0,60 € (Vorjahr: 0,83 €).
Der virtuell stattfindenden Hauptversammlung am 27. August 2020 wird vorgeschlagen, eine Dividende in Höhe von 0,46 € (Vorjahr: 0,48 €) je Stammaktie und 0,48 € (Vorjahr: 0,50 €) je Vorzugsaktie auszuschütten. Aus dem Dividendenvorschlag ergibt sich eine Gesamtausschüttung in Höhe von 48 Mio. € (Vorjahr: 50 Mio. €). Die Ausschüttungsquote von 27 Prozent (Vorjahr: 28 Prozent) liegt im Rahmen der Zielsetzung des Unternehmens, zwischen 25 Prozent und 30 Prozent des Ergebnisses nach Steuern an die Aktionäre auszuschütten. Grundsätzlich verfolgt Jungheinrich eine Politik kontinuierlicher Dividendenzahlungen.
Der Kapitalbedarf wird aus dem operativen Cashflow sowie durch kurz- und langfristige Finanzierungen gedeckt. Zum 30. Juni 2020 betrug die Höhe der zugesagten mittelfristigen Kreditrahmen 275 Mio. €. Diese werden durch kurzfristige Kreditlinien in Höhe von 188 Mio. € ergänzt. Sie bestehen im Wesentlichen als bilaterale Kreditlinien einzelner ausländischer Tochtergesellschaften bei Kreditinstituten. Die mittelfristigen Kreditrahmen sowie die kurzfristigen Kreditlinien waren nicht vollständig ausgenutzt. Darüber hinaus steht ein Kreditrahmen in Höhe von 100 Mio. € zur mittel- bis langfristigen Finanzierung von Forschungs- und Entwicklungsausgaben zur Verfügung, der zum Berichtsstichtag nicht in Anspruch genommen wurde. Zur Risikovorsorge und Liquiditätssicherung in der COVID-19-Krise wurde im 2. Quartal 2020 ein Betriebsmitteldarlehen über 50 Mio. € aufgenommen. Des Weiteren bestehen Schuldscheindarlehen in Höhe von insgesamt 200 Mio. €. Kreditrahmen- und Schuldscheindarlehensverträge enthalten keine Financial Covenants. Jungheinrich verfügt über eine solide Liquiditätsreserve.
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| in Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Eigenkapital | 1.530 | 1.488 | 2,8 |
| Langfristige Schulden | 2.267 | 2.252 | 0,7 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 233 | 240 | -2,9 |
| Finanzverbindlichkeiten | 619 | 581 | 6,5 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.277 | 1.287 | -0,8 |
| Übrige Schulden | 138 | 145 | -4,8 |
| Kurzfristige Schulden | 1.500 | 1.491 | 0,6 |
| Übrige Rückstellungen | 216 | 216 | - |
| Finanzverbindlichkeiten | 202 | 187 | 8,0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 486 | 473 | 2,7 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 334 | 365 | -8,5 |
| Übrige Schulden | 263 | 250 | 5,2 |
| Bilanzsumme | 5.297 | 5.231 | 1,3 |
Tabelle enthält rundungsbedingte Differenzen.
Zum 30. Juni 2020 erhöhte sich das Eigenkapital um 42 Mio. € auf 1.530 Mio. € (31.12.2019: 1.488 Mio. €). Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus dem Ergebnis nach Steuern im Berichtszeitraum, dem hauptsächlich ergebnisneutrale Belastungen aus der Währungsumrechnung gegenüberstanden. Die Eigenkapitalquote erreichte 29 Prozent (31.12.2019: 28 Prozent).
Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen waren aufgrund eines zum Bilanzstichtag leicht gestiegenen Diskontierungszinssatzes in Deutschland mit 233 Mio. € etwas geringer als zum Geschäftsjahresende 2019 (31.12.2019: 240 Mio. €).
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten des Konzerns erhöhten sich hauptsächlich durch die zusätzliche Aufnahme eines langfristigen Darlehens um 53 Mio. € auf 821 Mio. € (31.12.2019: 768 Mio. €). Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen verblieben mit 1.763 Mio. € auf dem Niveau zum Ende des Vorjahres (31.12.2019: 1.760 Mio. €). Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gingen entsprechend der Geschäftsentwicklung um 31 Mio. € auf 334 Mio. € (31.12.2019: 365 Mio. €) zurück. Die übrigen kurzfristigen Schulden stiegen auf 263 Mio. € (31.12.2019: 250 Mio. €). Ursächlich hierfür war im Wesentlichen die Erhöhung der Umsatzsteuerverpflichtungen zum Bilanzstichtag.
Die Nettoverschuldung lag zum Berichtsstichtag bei 36 Mio. €. Die Verbesserung um 136 Mio. € gegenüber dem Jahresende 2019 (172 Mio. €) resultierte vorrangig aus den Maßnahmen zur Reduktion des Working Capital und der verminderten Zuführung von Neufahrzeugen in die Mietflotte.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 20192) |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 60 | 84 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 209 | 200 |
| Veränderung der Miet- und Leasinggeräte (ohne Abschreibungen) sowie der Forderungen aus Finanzdienstleistungen |
-114 | -239 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietgeräten und Finanzdienstleistungen |
27 | 74 |
| Veränderung aus Working Capital | -4 | -43 |
| Sonstige Veränderungen | 23 | 23 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 201 | 99 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit1) | -40 | -92 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 35 | -66 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes1) | 196 | -59 |
1) Exklusive Saldo aus Auszahlungen für den Erwerb/Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von minus 38 Mio. € (Vorjahr: minus 4 Mio. €)
2) Rückwirkend angepasst (vergleiche Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen im Konzernanhang)
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit erreichte im Zeitraum Januar bis Juni 2020 201 Mio. € und verdoppelte sich damit gegenüber dem Vorjahreszeitraum (99 Mio. €). Getragen wurde der starke Zuwachs durch den deutlich gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 125 Mio. € verminderten Mittelabfluss für Zugänge der Miet- und Leasinggeräte sowie Forderungen aus Finanzdienstleistungen. Der Anstieg der Finanzierung der zugrunde liegenden Verträge war entsprechend im Berichtszeitraum um 47 Mio. € geringer als im Vorjahreszeitraum. Weitere positive Effekte in Höhe von 39 Mio. € ergaben sich durch den gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigeren Zuwachs im Working Capital.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit wurde um die in dieser Position enthaltenen Auszahlungen für den Erwerb beziehungsweise Einzahlungen aus dem Verkauf von Wertpapieren in Höhe von insgesamt minus 38 Mio. € (Vorjahr: minus 4 Mio. €) bereinigt. Der sich so ergebende Cashflow aus der Investitionstätigkeit lag im Berichtszeitraum mit minus 40 Mio. € um 52 Mio. € unter dem Wert des Vorjahreszeitraumes (minus 92 Mio. €). Der Mittelabfluss im Vorjahreszeitraum war neben den im Vergleich deutlich höheren Auszahlungen für Erweiterungs- und Erhaltungsinvestitionen bestimmt durch Kaufpreiszahlungen für neu erworbene Gesellschaften und Investitionen in at-equity-bilanzierte Unternehmen.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit in Höhe von plus 35 Mio. € im 1. Halbjahr 2020 erhöhte sich um 101 Mio. € gegenüber dem Berichtszeitraum des Vorjahres (minus 66 Mio. €). Maßgeblich hierfür war zum einen die zusätzliche Aufnahme eines langfristigen Darlehens in Höhe von 50 Mio. €, zum anderen war der Cashflow des Vorjahreszeitraumes durch die Auszahlung der Dividende belastet.
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| in Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | 2.883 | 2.960 | -2,6 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 874 | 905 | -3,4 |
| Miet- und Leasinggeräte | 839 | 911 | -7,9 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 952 | 941 | 1,2 |
| Übrige Vermögenswerte (inkl. Finanzanlagen) | 187 | 182 | 2,7 |
| Wertpapiere | 31 | 21 | 47,6 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 2.414 | 2.271 | 6,3 |
| Vorräte | 634 | 593 | 6,9 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 627 | 708 | -11,4 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 327 | 319 | 2,5 |
| Übrige Vermögenswerte | 74 | 76 | -2,6 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 752 | 575 | 30,8 |
| Bilanzsumme | 5.297 | 5.231 | 1,3 |
Die Bilanzsumme stieg um 66 Mio. € und lag zum 30. Juni 2020 bei 5.297 Mio. € (31.12.2019: 5.231 Mio. €).
Bedingt durch ein gegenüber dem Vorjahr deutlich niedrigeres Investitionsvolumen sowie insbesondere für Geschäfts- oder Firmenwerte und aktivierte Entwicklungsausgaben vorzunehmende Wertminderungen gingen die Buchwerte der immateriellen Vermögenswerte und Sachanlagen von 905 Mio. € (31.12.2019) zum Bilanzstichtag um 31 Mio. € auf 874 Mio. € zurück.
Der Wert der Miet- und Leasinggeräte ging hauptsächlich aufgrund der Maßnahmen zur Reduzierung des Bestandes der Mietgeräte um 72 Mio. € auf 839 Mio. € (31.12.2019: 911 Mio. €) zurück. Die lang- und kurzfristigen Forderungen aus Finanzdienstleistungen lagen mit 1.279 Mio. € leicht über dem Vorjahreswert (31.12.2019: 1.260 Mio. €).
Die Vorräte stiegen stichtagsbedingt um 41 Mio. € auf 634 Mio. € (31.12.2019: 593 Mio. €), wobei dem Aufbau der Fertigerzeugnisse, Waren und geleisteten Anzahlungen im Vertrieb in Höhe von 32 Mio. € vor allem noch nicht fakturierte Kundenaufträge zugrunde lagen. Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sanken geschäftsbedingt deutlich um 81 Mio. € auf 627 Mio. € (31.12.2019: 708 Mio. €). Der starke Anstieg der liquiden Mittel und kurzfristigen Wertpapiere zum Bilanzstichtag um 177 Mio. € auf 752 Mio. € (31.12.2019: 575 Mio. €) stand im Zusammenhang mit den Maßnahmen zur Working-Capital-Optimierung und Bestandsreduzierung in der Mietflotte sowie der Aufnahme eines langfristigen Darlehens.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| F&E1)-Ausgaben gesamt | 43 | 43 | - |
| davon aktivierte Entwicklungsausgaben | 7 | 16 | -56,3 |
| Aktivierungsquote in % | 16 | 37 | - |
| Abschreibungen und Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben | 20 | 18 | 11,1 |
| F&E1)-Kosten laut Gewinn-und-Verlust-Rechnung | 56 | 45 | 24,4 |
1) F&E = Forschung und Entwicklung
Wesentliche Aktivitäten im Bereich Forschung und Entwicklung (F&E) bezogen sich auf die Weiterentwicklung effizienter Energiespeichersysteme basierend auf der Lithium-Ionen-Technologie, die damit einhergehenden Verbesserungen im Hinblick auf die Konstruktion neuer Flurförderzeuge sowie digitale Produkte.
Die gesamten F&E-Ausgaben, die im Wesentlichen Eigenleistungen beinhalten, beliefen sich im 1. Halbjahr 2020 auf 43 Mio. € (Vorjahr: 43 Mio. €). Die Aktivierungsquote lag mit 16 Prozent deutlich unter dem Höchstwert des Vorjahres (37 Prozent) und führte damit zu einer entsprechenden Erhöhung der F&E-Kosten in der Gewinn-und-Verlust-Rechnung.
In den Abschreibungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben waren im Berichtszeitraum Wertminderungen in Höhe von 15 Mio. € (Vorjahr: 12 Mio. €) enthalten.
Die Zahl der Beschäftigten, die konzernweit in Entwicklungsprojekten tätig waren, lag im Berichtszeitraum bei durchschnittlich 634 Mitarbeitern (Vorjahr: 646 Mitarbeiter).

Im 1. Halbjahr 2020 wurde gegenüber Ende Dezember 2019 die Personalkapazität um 395 Mitarbeiter gesenkt. Die Reduktion entfiel größtenteils auf die Vertriebsorganisation. Zum 30. Juni 2020 waren 17.986 Mitarbeiter für Jungheinrich tätig, davon 42 Prozent im Inland und 58 Prozent im Ausland. Zusätzlich beschäftigte Jungheinrich zum 30. Juni 2020 konzernweit 226 (31.12.2019: 335) Leiharbeitnehmer, davon fast alle in den inländischen Werken.
Hinsichtlich der allgemeinen Darstellung des Segmentes "Finanzdienstleistungen" wird auf die ausführlichen Erläuterungen innerhalb des Konzernlageberichtes im Geschäftsbericht 2019 verwiesen.
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| in Mio. € | 30.06.2020 | 30.06.2019 | Veränd. % |
|---|---|---|---|
| Vertragszugang zum Neuwert1) | 372 | 439 | -15,3 |
| Vertragsbestand zum Neuwert | 3.242 | 3.008 | 7,8 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | 654 | 659 | -0,8 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 1.279 | 1.161 | 10,2 |
| Eigenkapital | 68 | 89 | -23,6 |
| Schulden | 2.170 | 2.060 | 5,3 |
| Umsatz1) | 553 | 573 | -3,5 |
| EBIT1) | 4,5 | 4,8 | -6,3 |
1) 01.01. - 30.06.
Das Zugangsvolumen aus langfristigen Finanzdienstleistungsverträgen belief sich im 1. Halbjahr 2020 auf 372 Mio. € (Vorjahr: 439 Mio. €). Vom wertmäßigen Zugangsvolumen entfielen 65 Prozent (Vorjahr: 68 Prozent) auf die acht Länder mit Jungheinrich-Finanzdienstleistungsgesellschaften.
Zum 30. Juni 2020 stieg der Vertragsbestand insgesamt um 7 Prozent auf 193,2 Tsd. Fahrzeuge (Vorjahr: 181,2 Tsd. Fahrzeuge). Dies entspricht einem Neuwert von 3.242 Mio. € (Vorjahr: 3.008 Mio. €). Bezogen auf die Anzahl der verkauften Neufahrzeuge wurden 40 Prozent über Finanzdienstleistungsverträge abgesetzt. Der Umsatz sank von 573 Mio. € im 1. Halbjahr 2019 um 20 Mio. € auf 553 Mio. € im 1. Halbjahr 2020. Das entsprechende EBIT lag bei 4,5 Mio. € (Vorjahr: 4,8 Mio. €).
Die Früherkennung von Risiken und Chancen sowie die daraus abzuleitenden Maßnahmen sind wichtige Bestandteile der Unternehmensführung. In seiner Risikoeinschätzung stützt sich der Jungheinrich-Konzern auf ein umfassendes Risikomanagement-System. In einer konzernweit gültigen Richtlinie sind dazu entsprechende Grundsätze und Vorgehensweisen definiert. Die Funktionsfähigkeit und die Wirksamkeit des Risiko-Früherkennungssystems sind fester Bestandteil regelmäßiger Prüfungen durch die Konzernrevision und der jährlichen Abschlussprüfung. Erkenntnisse aus diesen Prüfungen werden bei der kontinuierlichen Weiterentwicklung des Jungheinrich-spezifischen Risikomanagement-Systems berücksichtigt.
Mit Beginn der COVID-19-Pandemie hat Jungheinrich einen zentralen Krisenstab gebildet und darüber hinaus lokale Krisenstäbe in den Organisationseinheiten und Werken eingerichtet, um die aufkommenden Risiken frühzeitig zu identifizieren und deren Auswirkungen auf das Unternehmen durch zeitnahe, geeignete und koordinierte Maßnahmen möglichst gering zu halten. In den betroffenen Gebieten stehen die lokalen Geschäftsführungen in engem Austausch mit den jeweiligen Behörden und setzen die Maßnahmen um. Jungheinrich hat insbesondere Maßnahmen ergriffen, um Auswirkungen der Pandemie auf die Lieferketten und die Produktion zu minimieren. Im Fokus steht der Schutz der Mitarbeiter, Kunden und Geschäftspartner. Die eingerichteten Krisenstäbe analysieren und adaptieren täglich verschiedene Szenarien, um bestmöglich vorbereitet zu sein. Zudem wurden zur Sicherung der Liquidität des Unternehmens auf Basis von möglichen coronabedingten Stressszenarien präventive Maßnahmen definiert.
Die Ausführungen zu den Risiken im Geschäftsbericht 2019 sind weiterhin gültig, jedoch besteht durch die COVID-19-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Geschäftstätigkeit von Jungheinrich eine veränderte Einschätzung bei ausgewählten Risiken. Seit Mitte März 2020 wurden über die im Risikobericht erläuterten Verfahrensweisen hinaus zusätzliche Maßnahmen zur Überwachung eingeleitet und deren Wirkung intensiver überwacht.
Konjunkturelle Risiken liegen in einer erneuten Eskalation handelspolitischer Konflikte, in geopolitischen Krisenherden, in dem Verlauf der Verhandlungen zwischen der Europäischen Union und Großbritannien in der Übergangsphase zu einem möglichen Freihandelsabkommen, in der Verschuldungsproblematik insbesondere in einigen Ländern Europas, die aufgrund zahlreicher staatlicher Hilfsmaßnahmen zur Milderung der negativen Folgen der COVID-19-Pandemie noch verstärkt werden könnte, sowie in volatilen Material- und Rohstoffkosten und Wechselkursen.
Das generelle Ausfallrisiko von Forderungen wird auf wöchentlicher Basis überwacht. Im Berichtszeitraum wurden keine wesentlichen Forderungsausfälle verzeichnet.
Eine speziell eingerichtete Taskforce "Supply Chain" analysiert die Entwicklungen in den Lieferketten täglich, um schnellstmöglich und präventiv hinsichtlich möglicher Einkaufsrisiken zu handeln und die Stabilität der Lieferketten zu gewährleisten. Versorgungsreichweiten werden kontinuierlich ermittelt. Derzeit wird für 2020 kein aus der COVID-19-Pandemie resultierendes außergewöhnliches Risiko im Hinblick auf die Versorgung und Preisentwicklung erwartet.
Die IT-Unterstützung für das Arbeiten außerhalb der Jungheinrich-Standorte wurde technologisch erheblich ausgebaut. Datenschutz- und Datensicherungsmaßnahmen wurden erneut erweitert. Neben den technischen Vorkehrungen wurden Informations- und Sensibilisierungsmaßnahmen ergriffen, um die Mitarbeiter auf die erhöhte Gefährdungslage, die aus dem Arbeiten aus dem Homeoffice entsteht, hinzuweisen.
Die COVID-19-Pandemie hat die Überprüfung der Werthaltigkeit von Geschäfts- oder Firmenwerten erforderlich gemacht. Der im 2. Quartal 2020 durchgeführte Werthaltigkeitstest ergab Wertminderungen in Höhe von 5 Mio. € auf die Geschäfts- oder Firmenwerte einzelner Vertriebsgesellschaften in Südamerika. Weitere Details können den Erläuterungen im Konzernanhang des Konzern-Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2020 entnommen werden.
Für die Refinanzierungen im Finanzdienstleistungsgeschäft konnten mit den finanzierenden Banken frühzeitig Vereinbarungen getroffen werden, um flexibel auf die Markt- beziehungsweise Kundenanforderungen zu reagieren. Zum Berichtsstichtag war der Umfang der erforderlichen kundenindividuellen Zahlungsvereinbarungen vor dem Hintergrund der COVID-19-Krise sehr gering. Bis zum Jahresende wird mit einem weiterhin angespannten Finanz- und Kapitalmarktumfeld gerechnet. Die Refinanzierungslinien stehen Jungheinrich unverändert gegenüber dem Stand zum Geschäftsjahresende 2019 zur Verfügung. Ausfälle von Kundenforderungen, Insolvenzen und kostenfreie vorzeitige Abbrüche von Verträgen mit sogenannten "Break Clauses" im Finanzdienstleistungsgeschäft bewegten sich auf einem unverändert niedrigen Niveau.
Eine weitere Verschlechterung der allgemeinen wirtschaftlichen Lage könnte grundsätzlich zu einem Anstieg der Vertragsabbrüche im Finanzdienstleistungsgeschäft führen. Aufgrund der zentralen Bedeutung der Fahrzeuge für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes der Kunden hält Jungheinrich dies allerdings für nicht sehr wahrscheinlich. Auf die Restwertrisiken aus Finanzdienstleistungsgeschäften gibt es bisher keine coronabedingten Auswirkungen.
Infolge der COVID-19-Pandemie wurde die Steuerung der Konzernliquidität im Rahmen einer täglichen Überwachung intensiviert. Eine Liquiditätsvorschau wird auf wöchentlicher Basis erstellt. Darüber hinaus werden in einigen Ländern die zur Verfügung stehenden staatlichen Entlastungsmaßnahmen, wie beispielsweise Stundungen bei Steuer- oder Sozialversicherungsbeiträgen, genutzt.
Wesentliche Risiken, die über die im Geschäftsbericht 2019 ausführlich dargestellten Risiken hinausgehen, sind seit Veröffentlichung des vorgenannten Berichtes nicht aufgetreten.
Vor dem Hintergrund der rückläufigen Marktentwicklung im laufenden Jahr erwarten wir keine Markterholung auf Jahressicht. Der Nachfragerückgang dürfte sich, sowohl in Europa als auch in der Welt, bis zum Jahresende in ähnlicher Größenordnung wie im 1. Halbjahr 2020 fortsetzen. Lediglich für China erwarten wir einen Anstieg des Marktvolumens.
Der Vorstand der Jungheinrich AG hat unter Berücksichtigung der derzeit erwarteten Folgen der COVID-19-Pandemie eine neue Prognose für das Geschäftsjahr 2020 erstellt und mit einer Ad-hoc-Meldung am 22. Juli 2020 veröffentlicht.
Die am 18. Dezember 2019 veröffentlichte und mit Erscheinen des Geschäftsberichtes 2019 am 18. März 2020 bestätigte Prognose für das Geschäftsjahr 2020 konnte die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie noch nicht berücksichtigen und wurde aufgrund der Unsicherheit im Hinblick auf die zu erwartenden Auswirkungen der Pandemie auf die weitere Geschäftsentwicklung von Jungheinrich Ende April 2020 zurückgenommen.
Inzwischen besteht eine bessere Einschätzung für das verbleibende Geschäftsjahr. Danach rechnen wir für das Jahr 2020 mit einem Auftragseingang zwischen 3,4 Mrd. € und 3,6 Mrd. € (2019: 3,9 Mrd. €). Der Konzernumsatz dürfte sich ebenfalls innerhalb einer Bandbreite von 3,4 Mrd. € bis 3,6 Mrd. € (2019: 4,1 Mrd. €) bewegen. Das EBIT sollte 2020 nach aktueller Einschätzung zwischen 130 Mio. € und 180 Mio. € (2019: 263 Mio. €) liegen. Die EBIT-Rendite wird in einer Bandbreite von 3,8 Prozent bis 5,0 Prozent (2019: 6,4 Prozent) erwartet. Für das EBT soll ein Wert zwischen 105 Mio. € und 155 Mio. € (2019: 242 Mio. €) erreicht werden. Die EBT-Rendite soll bei 3,1 Prozent bis 4,3 Prozent (2019: 5,9 Prozent) liegen.
Des Weiteren erwarten wir zum Jahresende 2020 eine Nettoverschuldung von deutlich unter 50 Mio. € (2019: 172 Mio. €). Der ROCE für das Geschäftsjahr 2020 dürfte zwischen 8 Prozent und 12 Prozent (2019: 13,7 Prozent) liegen.
Wir streben darüber hinaus im Vergleich zum Geschäftsjahr 2019 eine leichte Verbesserung unseres Marktanteiles in Europa (2019: 20,2 Prozent) an.
Diese Prognose basiert auf der Annahme, dass es im weiteren Verlauf der COVID-19-Pandemie nicht zu einem umfangreichen zweiten Lockdown kommt und die Lieferketten weitgehend intakt bleiben. Die Prognosebandbreiten berücksichtigen dabei bereits gewisse negative Entwicklungen auf Kunden- und Lieferantenseite.
Aufgrund nicht vorhersehbarer Entwicklungen kann der tatsächliche Geschäftsverlauf von den in diesem Zwischenbericht wiedergegebenen Erwartungen, Annahmen und Einschätzungen der Unternehmensleitung von Jungheinrich abweichen. Zu den Faktoren, die zu Abweichungen führen können, gehören unter anderem Veränderungen der gesamtwirtschaftlichen Lage, einschließlich der Auswirkungen aufgrund der weiteren Entwicklung der COVID-19-Pandemie, innerhalb der Flurförderzeugbranche sowie der Devisenkurse und Zinsen. Eine Gewähr für zukunftsgerichtete Aussagen in diesem Zwischenbericht wird daher nicht übernommen.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 20191) |
|---|---|---|
| Umsatzerlöse | 1.801,3 | 1.955,8 |
| Umsatzkosten | 1.256,2 | 1.379,1 |
| Bruttoergebnis vom Umsatz | 545,1 | 576,7 |
| Vertriebskosten | 334,7 | 355,4 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | 56,3 | 45,0 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | 55,1 | 52,2 |
| Sonstiges betriebliches Ergebnis | -3,8 | 1,0 |
| Ergebnis vor Finanzergebnis und Ertragsteuern | 95,2 | 125,1 |
| Finanzergebnis | -13,4 | -8,6 |
| Ergebnis vor Steuern | 81,8 | 116,5 |
| Ertragsteuern | 22,1 | 32,5 |
| Ergebnis nach Steuern | 59,7 | 84,0 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend | -0,4 | -0,1 |
| davon auf die Aktionäre der Jungheinrich AG entfallend | 60,1 | 84,1 |
| Ergebnis je Aktie in € (verwässert/unverwässert) auf Basis des Ergebnisanteiles der Aktionäre der Jungheinrich AG | ||
| Stammaktien | 0,58 | 0,81 |
| Vorzugsaktien | 0,60 | 0,83 |
1) Inklusive rückwirkender Anpassungen. Details können den Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen entnommen werden.
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 20191) |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 59,7 | 84,0 |
| Posten, die zukünftig möglicherweise in die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Ergebnis aus der Bewertung von Finanzinstrumenten mit Sicherungsbeziehung | 3,0 | -1,2 |
| Ergebnis aus der Währungsumrechnung | -28,2 | 5,8 |
| Posten, die nicht in die Konzern-Gewinn-und-Verlust-Rechnung umgegliedert werden | ||
| Ergebnis aus der Pensionsbewertung | 6,9 | -13,2 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -18,3 | -8,6 |
| Gesamtergebnis | 41,4 | 75,4 |
| davon auf nicht beherrschende Anteile entfallend | -0,4 | -0,1 |
| davon auf die Aktionäre der Jungheinrich AG entfallend | 41,8 | 75,5 |
1) Inklusive rückwirkender Anpassungen. Details können den Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen entnommen werden.
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| in Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2019 |
|---|---|---|
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 873,8 | 905,5 |
| Mietgeräte | 310,5 | 352,6 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | 528,3 | 558,1 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 951,7 | 940,9 |
| Finanzanlagen, Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und übrige Vermögenswerte | 72,9 | 69,6 |
| Wertpapiere | 31,0 | 21,0 |
| Latente Steueransprüche | 114,7 | 112,4 |
| 2.882,9 | 2.960,1 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 633,7 | 592,7 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 626,8 | 708,5 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 327,3 | 319,0 |
| Übrige Vermögenswerte | 74,3 | 76,1 |
| Wertpapiere | 217,9 | 192,2 |
| Liquide Mittel | 534,4 | 382,3 |
| 2.414,4 | 2.270,8 | |
| 5.297,3 | 5.230,9 |
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| in Mio. € | 30.06.2020 | 31.12.2019 |
|---|---|---|
| Eigenkapital | ||
| Anteile der Aktionäre der Jungheinrich AG | 1.529,4 | 1.487,6 |
| Nicht beherrschende Anteile | 0,3 | 0,7 |
| 1.529,7 | 1.488,3 | |
| Langfristige Schulden | ||
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 233,4 | 239,7 |
| Finanzverbindlichkeiten | 618,6 | 580,5 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.276,7 | 1.286,5 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 52,8 | 63,6 |
| Übrige Schulden | 85,5 | 81,8 |
| 2.267,0 | 2.252,1 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Übrige Rückstellungen | 215,9 | 216,5 |
| Finanzverbindlichkeiten | 201,5 | 187,1 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 485,8 | 473,5 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 334,5 | 365,1 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 33,8 | 36,9 |
| Übrige Schulden | 229,1 | 211,4 |
| 1.500,6 | 1.490,5 | |
| 5.297,3 | 5.230,9 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 20191) |
|---|---|---|
| Ergebnis nach Steuern | 59,7 | 84,0 |
| Abschreibungen und Wertminderungen | 208,8 | 200,4 |
| Veränderung der Rückstellungen | 1,6 | 16,5 |
| Veränderung der Miet- und Leasinggeräte (ohne Abschreibungen) | -69,2 | -122,4 |
| Veränderung der latenten Steueransprüche und Steuerschulden | -3,1 | -3,7 |
| Veränderung der | ||
| Vorräte | -51,9 | -70,4 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und Vertragsvermögenswerte | 68,8 | 24,7 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | -44,4 | - 117,0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -26,5 | -9,8 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 25,2 | 100,7 |
| Verbindlichkeiten aus der Finanzierung von Mietgeräten | 1,9 | -27,1 |
| Sonstige Veränderungen | 30,0 | 23,4 |
| Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit | 200,9 | 99,3 |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -41,6 | -81,6 |
| Einzahlungen aus dem Abgang von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 2,1 | 1,9 |
| Auszahlungen für Investitionen in at-equity-bilanzierte Unternehmen und übrige Finanzanlagen | -0,8 | -7,6 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Gesellschaften und Geschäftsbereichen, abzüglich übernommener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | -4,7 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren | -195,5 | - 76,8 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf/der Endfälligkeit von Wertpapieren | 157,7 | 72,6 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -78,1 | -96,2 |
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| in Mio. € | 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 20191) |
|---|---|---|
| Gezahlte Dividenden an Aktionäre der Jungheinrich AG | - | -49,9 |
| Veränderung der Bankverbindlichkeiten und Finanzkredite | 58,8 | 6,7 |
| Auszahlungen zur Tilgung von Verbindlichkeiten aus Leasingverträgen für Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte | -23,5 | -23,2 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 35,3 | -66,4 |
| Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | 158,1 | -63,3 |
| Wechselkursbedingte Veränderung des Finanzmittelbestandes | -5,8 | -0,7 |
| Veränderung des Finanzmittelbestandes | 152,3 | -64,0 |
| Finanzmittelbestand am 01.01. | 371,9 | 323,0 |
| Finanzmittelbestand am 30.06. | 524,2 | 259,0 |
1) Inklusive rückwirkender Anpassungen. Details können den Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen entnommen werden.
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| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen1) | Sonstige Eigenkapitalveränderungen | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Währungsumrechnung | Neubewertung Pensionen | Marktbewertung Finanzinstrumente mit Sicherungsbeziehung |
|||
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2020 | 102,0 | 78,4 | 1.392,7 | - | -81,0 | -4,5 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 60,1 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | -28,2 | 6,9 | 3,0 |
| Gesamtergebnis | - | - | 60,1 | -28,2 | 6,9 | 3,0 |
| Stand am 30.06.2020 | 102,0 | 78,4 | 1.452,8 | -28,2 | -74,1 | -1,5 |
| Stand am 01.01.2019 | 102,0 | 78,4 | 1.265,5 | -10,9 | -72,4 | -0,5 |
| Ergebnis nach Steuern | - | - | 84,1 | - | - | - |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | - | - | - | 5,8 | -13,2 | -1,2 |
| Gesamtergebnis | - | - | 84,1 | 5,8 | -13,2 | -1,2 |
| Dividende für das Vorjahr | - | - | -49,9 | - | - | - |
| Nicht beherrschende Anteile aus Unternehmenszusammenschlüssen | - | - | - | - | - | - |
| Stand am 30.06.2019 | 102,0 | 78,4 | 1.299,7 | -5,1 | -85,6 | -1,7 |
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| in Mio. € | Anteile der Aktionäre der Jungheinrich AG1) |
Nicht beherrschende Anteile | Gesamt1) |
| --- | --- | --- | --- |
| Stand am 01.01.2020 | 1.487,6 | 0,7 | 1.488,3 |
| Ergebnis nach Steuern | 60,1 | -0,4 | 59,7 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -18,3 | - | -18,3 |
| Gesamtergebnis | 41,8 | -0,4 | 41,4 |
| Stand am 30.06.2020 | 1.529,4 | 0,3 | 1.529,7 |
| Stand am 01.01.2019 | 1.362,1 | 1.362,1 | |
| Ergebnis nach Steuern | 84,1 | -0,1 | 84,0 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | -8,6 | - | -8,6 |
| Gesamtergebnis | 75,5 | -0,1 | 75,4 |
| Dividende für das Vorjahr | -49,9 | - | -49,9 |
| Nicht beherrschende Anteile aus Unternehmenszusammenschlüssen |
- | 0,9 | 0,9 |
| Stand am 30.06.2019 | 1.387,7 | 0,8 | 1.388,5 |
1) Inklusive rückwirkender Anpassungen. Details können den Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen entnommen werden.
Der Konzernabschluss der Jungheinrich AG zum 31. Dezember 2019 wurde in Übereinstimmung mit den am Stichtag geltenden International Financial Reporting Standards (IFRS) aufgestellt. Es wurden alle zum 31. Dezember 2019 gültigen Standards und die Interpretationen des IFRS Interpretations Committee berücksichtigt, wie sie in der EU anzuwenden sind. Dementsprechend wurde auch dieser Konzern-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 in Übereinstimmung mit IAS 34 erstellt. Der vorliegende Zwischenabschluss wurde weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen.
Der Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 wurde in Euro (€) aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, erfolgen Angaben in Mio. €. Die Gewinn-und-Verlust-Rechnung wurde nach dem Umsatzkostenverfahren erstellt.
Die bei der Aufstellung des Zwischenabschlusses zum 30. Juni 2020 und der Ermittlung der Vergleichszahlen für das Vorjahr angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze entsprechen grundsätzlich denen des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2019. Diese Grundsätze sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2019 detailliert beschrieben.
Die erstmals zum 1. Januar 2020 verpflichtend anzuwendenden IFRS-Änderungen und -Neuregelungen haben keine wesentlichen Auswirkungen auf den Jungheinrich-Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020. Sie sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2019 detailliert beschrieben.
Wie in der Quartalsmitteilung zum 30. September 2019 bereits berichtet, konnten Aufwendungen aus Wertminderungen auf aktivierte Entwicklungsausgaben für einzelne Produktreihen und aus der Abwertung von Vorräten und Werkzeugen in der Produktion sowie gegenläufig wirkende positive Ergebnisse im Rahmen der Erstanwendung des IFRS 16 "Leasingverhältnisse", die jeweils aus Ereignissen im 1. Halbjahr 2019 resultierten, erst im 3. Quartal 2019 hinreichend verifiziert und quantifiziert werden. Daher wurden die sich nahezu kompensierenden Ergebniseffekte im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2019 nicht einbezogen.
Für die Darstellung im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 wurden die Vergleichszahlen der Vorjahresperiode rückwirkend angepasst. Die Anpassungen berücksichtigen Aufwendungen aus Wertminderungen in Höhe von 17,7 Mio. € sowie Erträge in Höhe von 16,0 Mio. € für die im Finanzdienstleistungsgeschäft ab dem 1. Januar 2019 neu abgeschlossenen langfristigen Kundenverträge, die im Sale-and-lease-back-Verfahren refinanziert und als "Finance Leases" klassifiziert wurden. Für diese Verträge sind seit der verpflichtenden Erstanwendung des IFRS 16 zum 1. Januar 2019 keine Verkaufsgewinne mehr abzugrenzen.
Die Kaufpreisallokation der zum 1. Januar 2019 erworbenen ISI Automation GmbH & Co. KG, Extertal (Deutschland) wurde im 4. Quartal 2019 endgültig abgeschlossen. Es ergaben sich keine Auswirkungen auf den Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2019. Die Vergleichszahlen für das 1. Halbjahr 2019 wurden somit nicht angepasst.
Im Konzernabschluss müssen zu einem gewissen Grad Schätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, die Höhe und Ausweis der bilanzierten Vermögenswerte und Schulden zum Bilanzstichtag sowie der Erträge und Aufwendungen während der Berichtsperiode bestimmen.
Die für den Konzernabschluss der Jungheinrich AG zum 31. Dezember 2019 vorgenommenen Schätzungen und getroffenen Annahmen sind im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2019 detailliert beschrieben.
Im Zwischenabschluss zum 30. Juni 2020 wurden die im Folgenden beschriebenen wesentlichen Änderungen von Schätzungen und Annahmen vorgenommen.
| ― | Die Prüfung der Werthaltigkeit der Buchwerte der aktivierten Entwicklungsausgaben erfolgt je Produktlinie auf Basis geschätzter diskontierter zukünftiger Cashflows. Im 1. Halbjahr 2020 wurde für zwei Produktlinien die Schätzung der zukünftigen Cashflows wesentlich angepasst. Aus diesem Anlass erfolgte eine Prüfung der Werthaltigkeit der Buchwerte der aktivierten Entwicklungsausgaben zum 30. Juni 2020, woraus Wertminderungsaufwendungen in Höhe von insgesamt 15,1 Mio. € resultierten. |
| ― | Für die Bestimmung des Vorliegens einer Wertminderung des Geschäfts- oder Firmenwertes ist es erforderlich, den erzielbaren Betrag der zahlungsmittelgenerierenden Einheit (ZGE), welcher der Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet worden ist, zu ermitteln. Die Berechnung des erzielbaren Betrages bedarf der Schätzung der künftigen Cashflows aus der ZGE, einer nachhaltigen Wachstumsrate und eines geeigneten Abzinsungssatzes für die Barwertberechnung. Eine Veränderung dieser und weiterer Einflussfaktoren kann zu Wertminderungen führen. Aufgrund der COVID-19-Pandemie wurden die Planungsrechnungen für das Geschäftsjahr 2020 überprüft. Für zahlungsmittelgenerierende Einheiten, bei denen die erwarteten Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2020 gegenüber dem im Jahr 2019 verabschiedeten Plan 2020 deutlich gesunken sind, wurde ein anlassbezogener Werthaltigkeitstest durchgeführt. Die im Rahmen des im 4. Quartal 2019 durchgeführten Werthaltigkeitstests getroffenen Annahmen und die vorgenommenen Schätzungen der Cashflows für die Jahre 2020-2024 wurden dafür entsprechend aktualisiert. |
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| Abzinsungssatz vor Steuer | Nachhaltige Wachstumsrate | |||
|---|---|---|---|---|
| in % | 31.03.2020 | 30.09.2019 | 31.03.2020 | 30.09.2019 |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Vertriebsgesellschaft in: | ||||
| Peru | 13,4 | 13,7 | 1,3 | 1,4 |
| Rumänien | 14,3 | 15,0 | 1,4 | 1,7 |
| Kolumbien | 14,7 | 15,6 | 1,6 | 1,6 |
Als Ergebnis ergab sich ein Wertberichtigungsbedarf bei den Vertriebsgesellschaften in Peru und Ecuador in Höhe von 3,1 Mio. € und 1,8 Mio. €. Die Wertminderungsaufwendungen wurden jeweils vollständig dem Geschäfts- oder Firmenwert zugeordnet, der jeweils vollständig wertberichtigt wurde.
| ― | Weitere wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens- und Ertragslage ergaben sich aus der Beurteilung der Werthaltigkeit von Vermögenswerten und dem Ansatz und der Bewertung von Schulden zum 30. Juni 2020 nicht. |
Neben der Jungheinrich AG, Hamburg, als Muttergesellschaft wurden 79 ausländische und 27 inländische Unternehmen in den Konzern-Zwischenabschluss einbezogen. Der Konsolidierungskreis umfasst 93 vollkonsolidierte Unternehmen einschließlich eines strukturierten Unternehmens, die direkt oder indirekt von der Jungheinrich AG beherrscht werden. Nach der Equity-Methode werden 12 Gemeinschaftsunternehmen und ein assoziiertes Unternehmen bilanziert.
Jungheinrich realisiert Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden durch Übertragung von Gütern und Erbringung von Dienstleistungen sowohl zeitpunkt- als auch zeitraumbezogen. Darüber hinaus erzielt der Konzern Erlöse aus Miet- und Leasingverträgen, bei denen Jungheinrich Leasinggeber ist.
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| 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich- Konzern | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Umsatzrealisierung zu einem bestimmten Zeitpunkt | 893,8 | - | 893,8 | 1.013,9 | - | 1.013,9 |
| Umsatzrealisierung über einen Zeitraum | 286,0 | 81,0 | 367,0 | 277,9 | 77,1 | 355,0 |
| Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.179,8 | 81,0 | 1.260,8 | 1.291,8 | 77,1 | 1.368,9 |
| Umsatzerlöse aus Miet- und Leasingverträgen | 155,4 | 385,1 | 540,5 | 170,9 | 416,0 | 586,9 |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.335,2 | 466,1 | 1.801,3 | 1.462,7 | 493,1 | 1.955,8 |
Die Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden gliedern sich nach Regionen und berichtspflichtigen Segmenten, wie in folgender Tabelle dargestellt.
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| 1. Halbjahr 2020 | 1. Halbjahr 2019 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Jungheinrich-Konzern |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Deutschland | 315,8 | 21,5 | 337,3 | 339,5 | 21,0 | 360,5 |
| Frankreich | 83,3 | 11,2 | 94,5 | 93,6 | 10,4 | 104,0 |
| Großbritannien | 48,6 | 11,6 | 60,2 | 52,0 | 10,6 | 62,6 |
| Italien | 73,8 | 21,8 | 95,6 | 82,3 | 21,2 | 103,5 |
| Übriges Europa | 495,9 | 13,1 | 509,0 | 515,3 | 12,2 | 527,5 |
| Übrige Länder | 162,4 | 1,8 | 164,2 | 209,1 | 1,7 | 210,8 |
| Umsatzerlöse aus Verträgen mit Kunden | 1.179,8 | 81,0 | 1.260,8 | 1.291,8 | 77,1 | 1.368,9 |
Die grundsätzliche Darstellung der einzelnen Finanzinstrumente, deren Bewertung sowie die Bewertungsverfahren und Inputfaktoren für die Ermittlung ihrer beizulegenden Zeitwerte wurden im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2019 detailliert beschrieben.
Im Folgenden werden die im Zwischenabschluss verpflichtend aufzunehmenden zusätzlichen Angaben zu den Finanzinstrumenten dargestellt.
Die nachfolgende Tabelle stellt die Buchwerte und beizulegenden Zeitwerte der Finanzinstrumente des Konzerns zum Bilanzstichtag dar. Finanzielle Vermögenswerte und Schulden, die in der Konzernbilanz nicht zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden und bei denen der Buchwert einen angemessenen Näherungswert für den beizulegenden Zeitwert darstellt, sind in der Tabelle nicht enthalten, ebenso Finanzanlagen in Höhe von 0,7 Mio. € (31.12.2019: 0,3 Mio. €), bei denen die Anschaffungskosten eine angemessene Schätzung für den beizulegenden Zeitwert darstellen.
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| 30.06.2020 | 31.12.2019 | |||
|---|---|---|---|---|
| in Tausend € | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
| --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | 1.279,0 | 1.299,8 | 1.259,9 | 1.281,8 |
| Wertpapiere1) | 125,5 | 125,5 | 129,8 | 129,8 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 5,2 | 5,2 | 0,9 | 0,9 |
| Passiva | ||||
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | 1.762,5 | 1.769,2 | 1.760,0 | 1.773,5 |
| Finanzverbindlichkeiten | 820,1 | 840,2 | 767,6 | 787,5 |
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 6,1 | 6,1 | 10,8 | 10,8 |
1) zugeordnet der Bewertungskategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert"
Die Buchwerte der im Konzernabschluss wiederkehrend zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Finanzinstrumente sind in folgender Tabelle in Abhängigkeit von ihren zur Ermittlung verwendeten Informations- und Inputfaktoren in die entsprechenden Stufen der Bemessungshierarchie gemäß IFRS 13 eingeordnet.
Die Bewertungsstufen untergliedern sich hierarchisch nach ihren Inputfaktoren:
Stufe 1 - in aktiven Märkten notierte (unverändert übernommene) Marktpreise für identische Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten,
Stufe 2 - andere Inputdaten als notierte Marktpreise, die sich für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (als Preis) oder indirekt (abgeleitet aus Preisen) beobachten lassen,
Stufe 3 - herangezogene Inputfaktoren, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten für die Bewertung des Vermögenswertes oder der Verbindlichkeit basieren.
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| 30.06.2020 | 31.12.2019 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in Mio. € | Stufe 1 | Stufe 2 | Gesamt | Stufe 1 | Stufe 2 | Gesamt |
| --- | --- | --- | --- | --- | --- | --- |
| Aktiva | ||||||
| Wertpapiere1) | 125,5 | - | 125,5 | 129,8 | - | 129,8 |
| Derivative finanzielle Vermögenswerte | 0,2 | 5,0 | 5,2 | 0,2 | 0,7 | 0,9 |
| Passiva | ||||||
| Derivative finanzielle Verbindlichkeiten | 0,1 | 6,0 | 6,1 | 0,3 | 10,5 | 10,8 |
1) zugeordnet der Bewertungskategorie "erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert"
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 1 wurde auf Basis von Börsennotierungen zum Bilanzstichtag ermittelt.
Der beizulegende Zeitwert von Finanzinstrumenten der Stufe 2 wurde in Übereinstimmung mit allgemein anerkannten Bewertungsmodellen basierend auf Discounted-Cashflow-Analysen und unter Verwendung von beobachtbaren aktuellen Marktpreisen für ähnliche Instrumente bestimmt. Der beizulegende Zeitwert von Devisentermingeschäften wurde auf Basis der zum Bilanzstichtag geltenden Kassamittelkurse unter Berücksichtigung der Terminaufschläge beziehungsweise -abschläge für die jeweilige Restlaufzeit der Geschäfte ermittelt.
Der beizulegende Zeitwert von Zinsderivaten wurde auf der Basis der am Bilanzstichtag geltenden Marktzinsen und Zinsstrukturkurven unter Berücksichtigung der jeweiligen Zahlungsfälligkeiten ermittelt. Kontrahentenrisiken wurden bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte von Jungheinrich berücksichtigt.
Während der Berichtsperiode wurden keine Transfers zwischen den Stufen 1 und 2 vorgenommen.
Die Segmentberichterstattung umfasst die berichtspflichtigen Segmente "Intralogistik" und "Finanzdienstleistungen". Die grundsätzliche Darstellung der Segmentinformationen wurde im Konzernanhang im Geschäftsbericht 2019 detailliert beschrieben.
Die Überleitungspositionen enthalten die im Rahmen der Konsolidierung zu eliminierenden konzerninternen Umsätze, Zinsen und Zwischenerfolge sowie Forderungen und Verbindlichkeiten.
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| in Mio. € | Intralogistik | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente | Überleitung | Jungheinrich-Konzern |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatzerlöse | 1.335,2 | 466,1 | 1.801,3 | 0,0 | 1.801,3 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 466,2 | 86,7 | 552,9 | -552,9 | 0,0 |
| Umsatzerlöse gesamt | 1.801,4 | 552,8 | 2.354,2 | -552,9 | 1.801,3 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 77,2 | 4,5 | 81,7 | 13,5 | 95,2 |
| Finanzergebnis | -12,7 | -0,7 | -13,4 | 0,0 | -13,4 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 64,5 | 3,8 | 68,3 | 13,5 | 81,8 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 871,9 | 1,9 | 873,8 | - | 873,8 |
| Mietgeräte | 310,5 | - | 310,5 | - | 310,5 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | - | 653,6 | 653,6 | -125,3 | 528,3 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - | 1.279,0 | 1.279,0 | - | 1.279,0 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 756,2 | 27,1 | 783,3 | - | 783,3 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.689,1 | 276,2 | 1.965,3 | -442,9 | 1.522,4 |
| Vermögenswerte 30.06. | 3.627,7 | 2.237,8 | 5.865,5 | -568,2 | 5.297,3 |
| Eigenkapital 30.06. | 1.679,3 | 67,9 | 1.747,2 | -217,5 | 1.529,7 |
| Pensionsrückstellungen | 233,3 | 0,1 | 233,4 | - | 233,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | 818,6 | 1,5 | 820,1 | - | 820,1 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | - | 1.762,5 | 1.762,5 | - | 1.762,5 |
| Übrige Schulden | 896,5 | 405,8 | 1.302,3 | -350,7 | 951,6 |
| Schulden 30.06. | 1.948,4 | 2.169,9 | 4.118,3 | -350,7 | 3.767,6 |
| Eigenkapital und Schulden 30.06. | 3.627,7 | 2.237,8 | 5.865,5 | -568,2 | 5.297,3 |
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| in Mio. € | Intralogistik1) | Finanzdienstleistungen | Summe Segmente1) | Überleitung1) | Jungheinrich-Konzern1) |
|---|---|---|---|---|---|
| Außenumsatzerlöse | 1.462,7 | 493,1 | 1.955,8 | - | 1.955,8 |
| Umsatzerlöse zwischen den Segmenten | 543,2 | 80,1 | 623,3 | -623,3 | - |
| Umsatzerlöse gesamt | 2.005,9 | 573,2 | 2.579,1 | -623,3 | 1.955,8 |
| Segmentergebnis (EBIT) | 123,5 | 4,8 | 128,3 | -3,2 | 125,1 |
| Finanzergebnis | -8,1 | -0,5 | -8,6 | - | -8,6 |
| Ergebnis vor Steuern (EBT) | 115,4 | 4,3 | 119,7 | -3,2 | 116,5 |
| Immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 852,0 | 2,1 | 854,1 | - | 854,1 |
| Mietgeräte | 372,1 | - | 372,1 | - | 372,1 |
| Leasinggeräte aus Finanzdienstleistungen | - | 659,5 | 659,5 | -115,4 | 544,1 |
| Forderungen aus Finanzdienstleistungen | - | 1.161,3 | 1.161,3 | - | 1.161,3 |
| Liquide Mittel und Wertpapiere | 441,6 | 20,0 | 461,6 | - | 461,6 |
| Übrige Vermögenswerte | 1.803,7 | 306,6 | 2.110,3 | -479,9 | 1.630,4 |
| Vermögenswerte 30.06. | 3.469,4 | 2.149,5 | 5.618,9 | -595,3 | 5.023,6 |
| Eigenkapital 30.06. | 1.529,4 | 89,5 | 1.618,9 | -230,4 | 1.388,5 |
| Pensionsrückstellungen | 232,3 | 0,1 | 232,4 | - | 232,4 |
| Finanzverbindlichkeiten | 753,6 | 6,4 | 760,0 | - | 760,0 |
| Verbindlichkeiten aus Finanzdienstleistungen | - | 1.626,7 | 1.626,7 | - | 1.626,7 |
| Übrige Schulden | 954,1 | 426,8 | 1.380,9 | -364,9 | 1.016,0 |
| Schulden 30.06. | 1.940,0 | 2.060,0 | 4.000,0 | -364,9 | 3.635,1 |
| Eigenkapital und Schulden 30.06. | 3.469,4 | 2.149,5 | 5.618,9 | -595,3 | 5.023,6 |
1) Inklusive rückwirkender Anpassungen. Details können den Erläuterungen zu den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen entnommen werden.
Es sind keine Vorgänge oder Ereignisse von wesentlicher Bedeutung nach Ablauf des 1. Halbjahres 2020 eingetreten.
Die maßgeblichen Stammaktionäre der Jungheinrich AG sind die LJH-Holding GmbH, Wohltorf, und die WJH-Holding GmbH, Aumühle.
Neben den in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen unterhielt Jungheinrich Beziehungen zu Gemeinschaftsunternehmen, assoziierten Unternehmen und verbundenen, nicht konsolidierten Tochterunternehmen. Alle Geschäftsbeziehungen mit diesen Unternehmen resultierten aus der normalen Geschäftstätigkeit und wurden zu marktüblichen Konditionen abgewickelt. Die Transaktionen mit den nicht konsolidierten Tochterunternehmen waren von geringem Umfang.
Mitglieder des Vorstandes beziehungsweise des Aufsichtsrates der Jungheinrich AG sind Mitglieder in Aufsichtsräten oder vergleichbaren Gremien anderer Unternehmen, mit denen die Jungheinrich AG im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit Beziehungen unterhält. Alle Geschäfte mit diesen Unternehmen werden zu den mit Dritten üblichen Bedingungen abgewickelt.
Zwischenbericht zum 30. Juni 2020 • Jungheinrich AG
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Hamburg, den 11. August 2020
Jungheinrich Aktiengesellschaft
Der Vorstand
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| Dr. Lars Brzoska | Christian Erlach | Dr. Volker Hues | Sabine Neuß |
Zwischenbericht zum 30. Juni 2020
Virtuelle Hauptversammlung
Dividendenzahlung
Quartalsmitteilung zum 30. September 2020
Friedrich-Ebert-Damm 129
22047 Hamburg
Telefon: +49 40 6948 - 0
Telefax: +49 40 6948 - 1777
www.jungheinrich.com
Wertpapierkennnummern:
ISIN DE0006219934, WKN 621993
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